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sadasha

♚ St Pauli | TRAK

Gerettet am 08.12.2017 | Decktaxe: 270 J.

♚ St Pauli | TRAK
sadasha, 8 Dez. 2017
Dir, Kirbeeh, Tassila und 5 anderen gefällt das.
    • sadasha
      Verjährte Pflege
      21. November 2015 | von Ofagwa
      Erster Winter in Schweden

      " 6:30 , mein Freund war bereits Arbeiten und ich zwang mich mühevoll aufzustehen. In meinem Zimmer war es wohlich warm, ich zog mir meine Stallsachen an, ehe ich die Treppe nach unten suchte. In der Küche machte Oma bereits Frühstück, Mom saß da, bereits versunken in ihre Zeitung und schlürfte ihren Kaffee. " Morgen ", warf ich ihn den Raum und Oma und Mama begrüßten mich. Oma setzte mich sofort an den Tisch und deckte mir Rührei, Brötchen und Kakao auf. Ich sah prüfend auf mein Handy und bemerkte dann im Augenwinkel etwas helles drausen, ich wand meinen Blick etwas höher und was ich sah wollte mir zunächst nicht gefallen. " Es schneit!", Oma grinste ," Ja schon den ganzen Tag", ich sah etwas skeptisch auf die Uhr *es ist 7 Oma..* dachte ich mir aber lächelte sie an. Ich schnappte mir sofort meine Jacke und ging in den Stall. Nun gab es Frühstück für meine Mäuse. Tjark und Josh, unsere Angestellten, hatten bereits Heu gefüttert und waren schon dabei die ersten Boxen zu misten, *seit dem wir auf Hexelkstroh umgestellt hatten waren alle Pferde sauberer und es ging viel schneller*als ich begann den Pferden ihre Frühstücksportion Müsli zu geben. "Guten Morgen Chef", bekam ich aus der Richtung der Jungs zu hören," Morgen", entgegnete ich freundlich. Dann ging ich schon zu Risandro und Zuckerwatte, nach der Beinverletzung was Zucker wieder Fit und wir konnten in den letzten Wochen die HK für uns Entscheiden und zu meinem Glück besitze ich eine passende Stute für Zuckers erstes Fohlen, die Pläne wachsen. Naja aufjedenfall brachte ich die beiden in die kleine Halle, da wir auf diesem Gestüt 2 Hallen besitzen haben wir die kleine umgebauen können und in ihr 3 Paddock gebaut, und nicht nur einfach aus Steckpfählen, nein meine Jungs haben schöne stabile Holzpfähle und weißes Band genommen. Da die Halle so oder so verschließbar ist haben wir natürlich auf Strom verzichtet. Es ist etwas urig aber es ist besser als Mauke und Schlamschlachten. Doch heute hatte ich mit meinen lieben etwas anderes vor, der Weg ging in Richtung Springplatz, welcher auch feste Geländesprunge besitzt und somit schön groß und ein reiner grasplatz ist. Ich ließ die Stricke abfallen und Risandro und Zucker gaben mächtig Gas in Richtung Schnee. " Super Kerle", sagte ich und lachte, denn nach circa 10 Metern voll Speed lag Risandro schon im Schnee und freute sich seines Lebens. Nach mir holten Tjark und Josh die anderen Hengste und stellten sie auf die Paddock verteilt im Hof. Alle fanden den Schnee sichtlich spaßig. Ich ging über den Hof, sicherte gurz den Weg zur Winterweide und sperte mit schnüren ab. "Los", rief ich und die Boxen der Stuten öffneten sich und die Damen der Nation trabten artig den Weg entlang in meine Richtung. Nun waren alle Pferde zunäachst auf den Koppeln und ich konnte mich an die Stallarbeit machen. 12:30 , Boxen waren gemistet, die Mittags Portionen warteten schon auf die Pferde, welche nun seit 4 1/2 Stunden draußen im Schneegestöber zwischen den Tannen standen. Nur der kleine Romerico stand heute in der Box, er war seit gestern mächtig am Husten und ich wollte ihm etwas ruhe gönnen, aber nun musste auch er für die letzten 30 Minuten mal an die frische Luft, dick eingepackt führte ich ihn auf eines der kleineren Paddocks. Der arme Kerl fand es zwar nicht so super nun im Schnee zu stehen, aber immer die staubige Luft ist auch nicht gut. Dann holte ich die Damen schon mal rein, Nojirsodsch und Rainbow zeigten sich sichtlich erfreut endlich in den wärmeren Stall zu kommen, ich führte sie in ihre Boxen und sich machten sich direkt über das frische Heu her, dann ging ich wieder zurück, " Wie cool", sagte ich als Tjark mir mit Bella und Cuja entgegen kam. Die kleine Maus war inzwischen schon fast weiß, sie hatte sich ordentlich gemacht bei Veija und war nun bestimmt froh endlich wieder zuhause zu sein. Ich ging direkt los um Zuckerwatte und Risandro vom Springplatz zu fischen, der Wallach und der kleine Hengst hatten sich super zusammengerauft und waren inzwischen unzertrennlich, deshalb standen sie auch nun nebeneinander. Die anderen Pferde wurden von den Jungs rein gheolt, während ich mir Rainbow fertig machte. Sie bekam das Zuggeschirr um und eine Nierendecke , dann ging es los. Ich schnappte mir das Sulky welches wir auf Kufen gebaut hatten und nahm mir als Handpony Nojirsodsch mit. Rainbow zog artig an und ich musste sie kaum treibe, wir bogen in den Wald ab, dort wo es auch zu unserem See ging. Njiodschi war sichtlich genervt, die junge stute wollte laufen, also suchte ich mir einen passenden weg, ließ Rainbow die Zügel nehmen und gab ihr da Okay. In einem Affenzahl Trabte sie durch den Wald, während mein Pony ordentlich ackern musste um im Galopp vernümpftig zu treten, gut das sie die gefütterte Regendecke auf bekommen hat, statt der dicken Stalldecke, denn jetzt wurde ihr bestimmt warm." woooh", ich hielt Rainbow an, denn wir bekamen Besuch, von vorne ritten zwei Herren auf uns zu, als sie genau neben mir standen hielten sie an, " Wissen sie wie wir zur Hauptstraße kommen?", fragten sie," Em, eigentlich immer gerade aus, aber was suchen sie denn? weil das hier ist ein Privater Wald", ich war etwas verdutzt denn im Schweden hielt man sich eigentlich daran wo man reiten durfte und wo nicht, und ich hatte überall Schilder aufgestellt, damit ich keinen umniete wenn ich mit Rainbow oder den anderen hier durch heize. "Das gestüt Oakwood", ich blickte etwas komisch drein, erstmal ritten sie auf zwei Füchsen durch meinen Wald, und was wollten sie ?," Em ich bin sie Besitzerin aber was kannich für euch tun?", " Wir sind auf einem Wanderrritt und möchten kurz eine Pause machen und vielleicht unseren Pferden etwas heu geben, deshalb sind wir auch in diesen Wald geritten weil wir gehofft haben so zum Stall zu kommen". ich grinste, in Schweden waren diese Wanderreiter nicht selten und gehörten zum Bild des Landlebens,"kommt mit", sagte ich und ließ Rainbow drehen, und es ging wieder in Richtung Stall. Die beiden Pferde der Jungs durften in der Halle in einem der Paddock Heu genießen und sie etwas ausruhen, während Oma die armen Kerle mit Tee und Keksen vollstopfte. Ich kümmerte mich währendessen um meine Pferde, Paulchen wurde vorhin von Tjark longiert und Bella von ihrer Reitbeteiligung bewegt. Also schnappte ich mir Fiebertraum, legte ihm eine Trense an und es ging in die Halle. Ich saß auf und Checkte meine Nachrichten, Oma kam rein und berichtete das die Jungs wieder los seien und sich noch mal bedankt hatten. Ich treib Fieber an und der Henbst begann zu laufen, im selben Moment kam Mama mit Little rein und leistete mir etwas gesellschaft, wir ließen den Tag nett ausklingen in dem wir noch applaus und Crown rennen ließen..

      15. Juni 2016 | von Ofagwa

      Sommergewitter

      "Ja , das machen wir so! ich freue mich", verabschiedete ich mich und legte auf. " Wer war das den?", fragte meine Mutter mich neugirig, während sie eine Tasse abtrocknete. " Ist eine Überraschung ", sagte ich und lächelte verlegen. Mutter nickte nur leicht mit dem Kopf, und verzog sich wieder komplett in die Küche. Gerade als ich aus dem Haus trat, sendete man mir ein Bild, " ganz wie ihre Mutter ", sagte ich und legte den Kopf träumend bei Seite. Ehe ich mich versah war ich schon träumend im Stall angekommen. Schnell steckte ich das Handy in meine Tasche und schnappte mir die Heugabel, mit der ich die Schubkarre füllte. Das Heu fuhr ich dann zu den Parzellen. Bella kam brummelnd an und freute sich über den kleinen Snack. Risandro kam mit großen Schritten von hinten herran und gesellte sich zu ihr. Auf dem nächsten Stück freute sich Zucker schon über das Heu. Undso ging es bei den anderen weiter, hätte mich auch gewundert wenn nicht. Ich ging wieder in den Stall und holte ein Halfter für Grand Little, welcher sich nicht unbedingt freute, dass er beim Essen gestört wurde. " Loooos ", fuhr ich ihn an, denn der große Schecke war nun mal nicht gerade schnell im Schritt unterwegs. Im kühlen Stall band ich ihn direkt an, und holte die Tube aus dem Putzkoffer, Grand wusste sofort was los ist und verzog die Nase. Schon began ich ihm die Sonnencreme auf die roserne Nase zu schmieren. Reiten konnte ich den dicken nicht, denn dank der Frühlingsgefühle hatte sich der Hengst beim toben die Schulter etwas ausgerengt, und hat erstmal eine Woche Pause verordnet bekommen. Ich nahm mir noch den Striegel und putze ihm den groben Staub vom Fell, denn noch dazu sah er aus wie Sau, wo auch immer er eine feuchte Stelle gefunden hatte. " soll ich ihn dir abnehmen?" , fragte Mutter die gerade in den Stall kam. " Kannst du, dann schnappe ich mir nur Schnell ein Halfter für Zucker und begleite dich". Sofort ging ich los, und dann gingen wir gemeinsam zu den Parzellen. Während Mutter Grand wieder auf sein Viereck brachte, holte ich mein kleines Pony von der Koppel. Tänzelnd lief der Hengst an meiner Hand neben der Parzelle um Bella vorbei. " Du spinner", sagte ich lächelnd und brachte ihn in den Stall. Auch Zucker schmierte ich die Nase ein, anders als Grand flehmte er nur ständig und verzog nicht die Nase, wobei dies nicht unbedingt hilfreicher war. " Michelle! Es braut sich dahinten schon ales zusammen, wir haben Gewitterwarnung, lass uns die Pferde schnell rein holen oder?", " Oh ja!" sagte ich und brachte Zucker schnell in seine Box, wir schnappten uns die Halfter und holten die anderen 5 rein. Gerade noch rechtzeitig, denn als Paulchen gerade den Stall betrat donnerte es erneut und es began zu tröpfeln. Nun verteilte Mutter noch Heu in den Boxen, und Müsli. Ich schnappte mir schnell den Besen und fegte noch einmal durch, bevor es richtig schlimm wurde. Heute würde ich nichts mehr mit den Pferden machen, denn Gestern hatten alle eine Dressurstunde bekommen, und vor allem Bella hatte sichtlich Muskelkater.

      02. September 2016 | von Ofagwa

      Neue Freunde

      Ich saß am Frühstückstisch und nippte an meinem noch sehr heißem Kaffee, als mir eine Anzeige in der Zeitung ins Auge stach: " Feari Hills Auktion". Ich schluckte .. Diese Zucht war die größte Araber Zucht die mir bislang bekannt war und dort wurde auch mein ehemaliger Connemara Hengst Wisp geboren, seine Mutter lebte dort noch. Ich musste nicht lange nachdenken und schon hatte ich meine Pick Up Schlüssel in der Hand, Shady würde ich mir doch gerne auf den Hof holen, ich hatte die Stute früher schon immer gut gefunden. Sofort ließ ich mir von Tjark helfen den Trailer an den Pick Up zu hängen, meine Mutter und die Angestellten würden die Tage nach dem Rechten sehen, und sich um die Hofpferde kümmern. Der Motor startete und es dauerte nicht lange da fahr Tjark ", wie war eigentlich die Leistungsprüfung mit Zucker?"," Oh, ja die war ganz gut, er hat eine 7,75 als Wertnote erhalten, damit kann man mehr als zufrieden sein wie ich finde", erwiderte ich und Tjark stimmte mir nickend zu. " hast du vor nur Shady mitzunehmen falls sie verkauft wird?"," naja ich habe zur Sicherheit den großen Trailer mitgenommen, da passen sonst auch 5 Pferde drauf", sagte ich lachend und Tjark konnte sich das Grinsen nicht verkneifen ," dachte ich mir schon", sagte er lachend.
      Nach ein paar Stündchen fahrt erreichten wir das Gestüt, auf dem schon viel los war. Ich bekam einen guten Parkplatz und begann mit Tjark über den Hof zu laufen, sweetvelvetrose begrüßte uns und erzählte das ihr der Hof mit so vielen Tieren zu viel werde und das sie einfach auf ruhigere Tiere umsteigen will. Nach einem kurzen Plausch machte ich mich auf, die Parzellen mit den Verkaufspreisen abzugehen. "Da!", sagte ich freudig und erblicke den grauen Rücken von Shady, sofort ging ich zu Ihrer Parzelle die sie sich mit zwei anderen Stuten teilte. Ich ging zu der Parzelle und schrieb mein Gebot auf das Protokoll für diese Stute, für sie hatte noch keiner geboten und ich hoffte die 11 jährige Stute würde zu mir kommen, auf einmal kam Sweetvelvetrose auf mich zu " du willst Shady oder?", fragte sie lächelnd ," ja ", erwiderte ich gespannt ," ich fand sie ja schon immer toll!". Sweet ging zu dem Richter, zusammen mit der Mappe von Shady. Nach 3 Minuten Wartezeit kam sie wieder zu mir und drückte mir einen Pass in die Hand, zusammen mit einem Umschlag ," tu das Geld darein und geb es dem Auktionär, aber vorher zeige ich dir nicht etwas". Mein Herz raste, ich durfte Shady tatsächlich haben, gespannt folgte ich Sweet, die mich zu einer Box im Stall führte . " Oh ja!", sagte ich als ich den Falbschecken namens Amor Casdove erblickte. " Den hier habe ich auch noch, wäre er nicht was für dich?", fragte sie und drückte mir seinen Pass in die Hand, welchen ich mir kurzerhand ansah. "Definitiv!", sagte ich mit großen Augen und Sweet sagte mir dann noch was er kosten solle. Ein Handschlag und die Sache war besiegelt! Ich nahm beide mit und bezahlte beide vor Ort. Tjark half mir dabei die Ausrüstung der beiden zu verladen und danach auch die beiden. Ich verabschiedete mich von Sweet und setzte mich in meinem Pick Up, es ging los.
      "Der ist soo schick und das du Shady wolltest kann ich auch komplett nachvollziehen", fuhr Tjark mich sofort im Wagen an, ich lachte nur und konzentrierte mich den Rest der Fahrt komplett auf den Verkehr.
      Zurück zuhaue war es schon fast wieder später Nachmittag und die Pferde auf dem Hof waren versorgt und bewegt worden. Meine Mutter kam mir entgehen und fragte ungeduldig oh ich Shady nun bekommen hatte," ja habe ich, aber ich hab auch noch was mitgebracht ", sagte ich und grinste, dann kam Tjark schon mit Amor vom Hänger und ich holt ebenso schnell Shady hinunter. Shady kam direkt auf die Weide zu Bella und Risandro, welche sich sichtlich über die neue Bewohnerin freuten. Amor kam auf seine eigene kleine Parzelle ," ich denk du wolltest keine Hengste mehr kaufen? Nur noch züchten ?", fragte Mutter mich schmunzelnd, " ach Mama! Wir haben ja genügend Platz und er wird sicherlich nicht der letzte sein, so wie ich mich kenne", sagte ich lachend und bewunderte den Scheckhengst der über die Weise peste.

      29. September 2016 | von Ofagwa

      Der Herbst, er kommt

      Heute war es dann endlich soweit, mein Sorgenkind aus England würde auf unserem Gestüt ankommen. Siako war mir auf den großen Turnieren aufgefallen und durch die Medien, denn er Holsteiner Hengst hatte nicht immer ein nettes Zuhause, sein letzter Besitzer hatte in Gedopt und er wurde von den Turnierwn verwiesen, kurz drauf suchte der Verein ein neues Heim für den Rotbraunen Hengst, ich musste nicht lange überlegen und meldete mich. Doch die Ankaufsuntersuchung ergab, dass der Hengst auf dem linken Auge fast Bild war und rechts auch nicht klar sah. Nach langem hin und her und vielen Diskussionen mit meinen Trainern und Angestellten entschied ich mich dem Hengst eine Chance zu geben, selbst wenn er nur als Deckhengst eingesetzt werden könnte, wäre er sehr Interessant, denn er besaß einen sehr guten Stammbaum, der nicht nur unendliche Möglichkeiten der Farbvererbung mit sich brachte. " Du wirst mit ihm sicherlich nichts erreichen im Springsport und für die Dressur hat er die falsche Abstammung ", predigte meine Mutter mir besorgt. " Mom, er kann springen , er ist ja nicht komplett blind, nur sehr beeinträchtigt. " sagte ich ernst, obwohl ich wusste das er nie wieder auf sein S Niveau kommen würde, aber dafür hatte ich ihn auch nicht gekauft. Ich lief nach draußen als ich den Transporter hörte, meine Angestellten hatten ihn geholt, denn ich hatte viel im Büro zu tun gehabt. " endlich ", vertröstete ich mich und öffnete die Hänger Klappe, drinnen stand ein rotbrauner verängstigter Hengst, dem man die schlechten Erfahrungen ansehen konnte. Ich stieg ein und drückte ihn zunächst einen Keks in die Schnute. Am Hals konnte man noch weiße stichelhaare erkennen, sie stammten von Narben die er durch die spritzen des Vorbesitzers bekommen hatte. Langsam schickte ich ihn rückwärts, nachdem mein Angestellter Tjark die Stangen entfernt hatte,"heute sollte er zunächst auf die Koppel kommen", befahl ich und anstatt Tjark den Strick in die Hand zu drücken, wollte ich meinen neusten Zuwachs selbst zur Parzellen bringen. Durch sein eingeschränktes Sehvermögen waren helle Zäune für ihn Gold wert, in zu seinem Glück hatten wir die Holzlatten auf seiner zukünftigen Parzelle von innen weiß angemalten, was nicht doll auffiel, denn der Zaun war so oder so aus hellem Holz gebaut worden. " na geh ", sagte ich sanft und entfernte den Strick von seinem blauen Koppelhalfter. Siako lief artig im Schritt und mit gesengtem Kopf über seine neue Weide. Risandro und Bella, welche auf der Koppel nebenan standen schauten intersssiert zu ihm rüber. Siako war sehr ruhig, wahrscheinlich weil er eben nicht alles sehen konnte, nach kurzer Zeit schon zupfte er an den Grashalmen. Ich ging zurück, Tjark und Luki hatten den Hänger bereits weg gefahren und kümmerten sich darum das die Hebgste Amor und Paulchen ihre tägliche Reiteinheit erhielten. Somit konnte ich ins Büro gehen und mich um die Zukunft des Betrirbes kümmern. Gerade als ich das Büro betrat rief mein Bruder aus Australien an," Michelle? Hey! Ich muss dich was fragen"," Hallo Brüderchen, was ist denn?"," Ich hab doch diese Auffangstation für Mustangs, aber ich habe einen Falbhengst bekommen, welchen wie nicht hinbekommen..", sagte er eingeschüchtert," okay.. ich mach alles fertig! Ich nehme ihn", erwiederte ich. Mein Bruder war schon immer ein guter Mensch gewesen, aber mit richtig schwierigen Fällen konnte er noch nie, das Gespräch endete damit, dass der Mustang Hengst von Australien nach Europa, zu mir, reisen würde. Er war wohl noch komplett roh. Unterdessen wir telefonierten checkte ich meine Mails, die Hackney Stute von Bear würde bald soweit sein, dass ich sie holen konnte. Und dann stand am Wochenende noch eine Warmblutjungsterauktion an, zu der ich gehen wollte.

      13. Dezember 2016 | von Ofagwa

      Brouk's Ankunft

      "Heute ist es soweit", sagte ich seufzend zu Mama.. das Nervenbündel Brouk sollte zu mir auf den Hof kommen, Brouk ist das Pferd meiner Cousine, sie hatte ihn aus einer Tierschutzorganisation gekauft. Doch leider macht der schicke Braune mächtige Probleme, und meine Tante würde ihn am liebsten einfach los werden, denn er stellt eine Gefahr für meine Cousine da. Brouk war wohl am Anfang noch ganz freundlich und entwickelte sie in den zwei Wochen, die Sie ihn erst hatten, zu einem wahren Albtraum, Tante Cece hatte Lea bereits ein neues Pony gekauft, aber ich wollte den Hengst nicht abschreiben und entschied mich ihn her zu holen. Tante Maddy sagte, sie würde ihn auch einfach bei sich auf die Weide stellen. Dafür liebe ich meine Tante Maddy, sie ist ganz anders als ihre Schwester Cece und meine Mom. Ich fuhr noch schnell zu Tante Maddys Hof, um meine Pferde zu besuchen. Emilio war hier hin gekommen, da der Opa nun etwas ruhe verdiente, ebenso Anoki, der langsam anlongiert wurde, für ihn war das Leben auf meinem Hof nichts, hier hatten sie ruhe und frieden. " Luna! guck mal! Chapi ist da", meine tollte Tante hatte einen von ihr gezogenen Trakehner Hengst zurück geholt, welcher ein Flaschenfohlen gewesen war. " Oh, wie toll.. aber er darf bitte nicht wieder frei rum laufen, du weißt doch, dass er kein Fohlen mehr ist". Maddy nickte und ich zuckte zusammen, ehe ich eine SMS auf meinem Handy vernahm. " Hey, Brouk ist gleich da ", die SMS ist von Tjark, ich muss los Tantchen, bis Morgen", ich winkte ab und hechtete zum Auto. Zum Glück war Maddys Hof nur 15 Minuten von uns weg. Wieder bei uns auf dem Hof, war noch kein Hänger in Sicht, doch Lea und Cece waren schon hier, denn Tjark fuhr mit Brouk im Hänger. " Hey, wie geht's dir"," Gut, ich danke dir dafür, dass du versuchst ihm zu Helfen, denn Mutter wollte ihn wieder zurück bringen", erwiderte Lea und drückte mir ihre Hand entgegen. Bamm Bam .. da rollte auch schon der Hänger auf den Hof, mit einem hörbar genervten Pferd darin. " Mensch, der wirkt jetzt ja schon sehr freundlich", sagte ich leicht schockiert. Ich ging zum Hänger und holte zusammen mit Tjark das wilde Ding runter. Brouk ist ein wahrer Prachtkerl, wie er so dar stand, da könnte man echt denken er könne kein Wasser trüben. Doch ehe ich träumen konnte, zeigte mir Brouk sein Problem. Plötzlich begann der Hengst zu steigen und mit den Beinen nach vorne zu schlagen, zum Glück hatte er rechts und links eine Longe damit wir ihn besser führen konnten. Langsam und stätig brachten wir ihnen zu einem hoch eingezäumten Platz, wo er zunächst mal drauf laufen solle. "Was für ein Tier", sagte ich und ging wieder zu den anderen..

      05. März 2017 | von Ofagwa

      Genesung

      .. der Wecker klingelte und ich rieb mir den Schlaf aus den Augen, es war 10 Uhr, heue würde mein Tag wieder so laufen wie die anderen in den letzten 2 Wochen.
      Ich nahm mir die Krücken und humpelte zur Küche um zu frühstücken." Tante Maddy hat angerufen, Tjark ist heute schon Zimt geritten, er war heute wohl wesentlich besser, und sie wollte fragen wie es dir geht", " Oh das freut mich, naja immerhin hat er Tjark bis lang noch nicht abgeworfen." Sagte ich und grinste, der Grund für meine Krücken war der kleine Falbhengst der vom Wesen her definitiv nicht nach seinem Daddy kommt. Zimt hatte mich vor 2 Wochen nach einem Rodeo in den Sand gesetzt und ich hatte mir das Schienbein angebrochen.
      " Hat sie gesagt wie es Flame und Anoki geht?"," Ja Flame geht es gut, der Tierarzt war da und hat sie gecheckt, das Fohlen ist gesund und wächst. Anoki hatte heute ein Training mit Joey, er hat ihn longiert oder sowas auf jeden Fall konnte er ihn heute berühren und das auch an der Brust"," oh sehr gut!", ja ja mein Anoki, der Mustang Hengst erwies sich als sehr misstrauisch und wirklich schwierig aber immerhin trat er nie, ja ich dachte natürlich an Zimt, der kleine frechdachs machte mir mein Leben echt schwer. Flame war außerdem tragend, sie stand zwar noch ziemlich am Anfang aber ich war zuversichtlich, dass es ein tolles Fohlen werden würde.
      "Ich habe vorhin Paulchen und Brouk auf die Koppel am Haus gebracht, wenn du willst geht doch in den Garten", sagte Mom und ich gehorchte. Humpelnder weise steuerte ich auf den Zaun zu, Paulchen grummelte sofort und kam freudig auf mich zu," na mein großer", ich schob ihn einen Keks zu und streichelte ihn, ehe Brouk dazu kam und sich auch seinen Keks abholte. Beide bekamen giraffenhälse und bettelten nach dem nächsten Keks, aber ich grinste nur und Tapete Richtung Hof. Immerhin war es heute warm und alle standen draußen. Zucker und Risandro hingegen kamen mir mit Lea und Lola auf ihren Rücken entgegen. Meine kleine Cousine dürfte Risandro ab und an reiten und ein Mädchen aus dem Dorf hatte Zucker für ein mal die Woche als Reitbeteiligung, die beiden Grüßen und ritten in Richtung Wald. Ich ging weiter zum Stall, durch ihn hindurch und dann zu den weiden. Denahi und Narla standen zusammen mit Rose und Socks auf der Weide, Narla kam sich wahrscheinlich wie eine Pflege Mama zwischen den ganzen Halbstarken vor. Ich ging weiter und schaute mir Grand und Fieber beim topen an, Lütti und Amor standen nur in der Ecke und genossen anscheinend die Sonne auf dem Pelz. Nach kurzer Zeit wurde mein Bein unter dem Gibs ganz warm, also flüchtete ich wieder Richtung Stall und setzten mich dort zu Mom und Kira, die gerade den Stall fegten. Als das dann aber auch zu langweilig wurde, beschloss ich mich in mein Zimmer zu setzten und etwas zu lernen, denn auch wenn ich nicht reiten oder großartig laufen konnte, meine Prüfungen standen trotzdem bevor.

      21. Mai 2017 | von Ofagwa

      Nach der Auktion

      Nachdem ich einige meiner Pferde durch den Tot meiner Tante Maddy abgeben musste, sind auch schon wieder zwei neue Mädels dazu gekommen. Mama hatte eine Anzeige in der Zeitung gelesen, dass ein nah gelegenes Gestüt die Zucht aufgab und alle Pferde unter den Hammer setzte. Wir müssen dahin, einige werden bestimmt vom Abdecker geholt , ja Mama.. noch etwas geknickt fuhren wir dort hin und gingen durch die Stallgassen, um uns die Auktionspferde anzusehen. Es waren viele renommierte Sportpferde dabei und so auch viele Zuchtstuten und deren Fohlen. In einer kleinen Abzweigung vom Stall befand sich ein sehr kleiner Laufstall, dort gingen kaum Besucher vorbei, doch mich zog es irgendwie zu diesem Zaun. "Oh, guck! Hier steht die beiden sind noch komplett roh was das reiterliche angeht und daher gehen sie auch nur zusammen weg.", Mama nickte zufrieden, denn die kleine Scheckstute hatte es mir sofort angetan und ihre Kameradin war auch ein Blickfang. Im Auktionsraum wurde dann nach ein paar anderen Pferden die Nummer des Laufstalles aufgerufen und man durfte beginnen zu bieten. Der Abdecker hob die Hand und damit war für mich klar, das ich die beiden mit nehmen würde. Ich bot ebenfalls und der Abdecker, er war ja kein Unmensch, bot natürlich nicht mehr gegen an. Es hallte durch den Raum und schon hatte ich zwei Pferde mehr im Bestand. Kurz nachdem ich die Auktion für mich entscheiden konnte, ging ich zu dem "Stand" an dem man bezahlte und die Pässe bekam. Dort bekam ich alles ausgehändigt und ging dann zum Laufstall um die beiden kleinen Mäuse aus dem dunklen Laufstall zu befreien. Das Stroh war komplett verdreckt und die weißen Beine der beiden waren eher dreckig als sauber. May Bee und Shorty kamen ohne Probleme mit mir und waren auch sehr ruhig und ließen sich von dem Trubel auf dem Hof nicht aus der Ruhe bringen. Am Hänger angekommen ging Shorty sofort ohne Probleme drauf, ihre kleine Freundin zögerte zunächst ehe sie dem Beispiel der Falbscheckstute folgte.
      .... später am Tag .....
      Bei uns angekommen luden wir die beiden Stute zunächst direkt auf einer der Parzellen am Stall ab. Die Klappe viel hinunter und die beiden staunten nicht schlecht, " haben sie noch nie eine Weide gesehen?", fragte Mom etwas verwundert, naja das würde ich zwar nicht unterschreiben, aber die beiden wirkten wirklich etwas verwundert über das Grün vor Ihren Nasen. Shorty ging als erste hinaus und rupfte sich sofort ein paar Halme ab. Denahi, die mit auf dieser Weide stand, kam angetrabt und sprach den beiden etwas Mut zu. Auch wenn die beiden Trakehner Damen etwas älter als meine einjährige sind, war ich zuversichtlich, dass sie sich verstehen würden. Shorty war bereits einige Meter getrabt, ehe May Bee sich auch traute und im wilden Galopp die Weide ablief. Brouk und Sankt Pauli, die nebenan stehen, wurden hellhörig und schauten dem bunten treiben gespannt zu. Ich ließ die Mädels erstmal in Ruhe und ging die Parzellen ab, um zu sehen ob es allen gut geht. Risandro und Lütt Lorbas standen in der Sonne und dösten nur so vor sich hin, während Amor Casdove und Fiebertraum ebenfalls aufgeweckt auf die Parzelle der Stuten schauten.

      04. Oktober 2017 | von Ofagwa

      My Way to Irland

      " Tschüss mama ", sagte ich und drücke sie am Flughafen noch einmal ganz fest ," die Pferde sollten morgen Mittag ankommen," sagte sie mir und täschelte meine Wange. Mit Tränen in den Augen ging ich zum Gate, denn irgendwie würde ich meine mama vermissen, aber sie hatte mir versprochen sich die Häuser, die ich ihr rausgesucht hatte anzuschauen, damit sie irgendwann auch auf Irland wohnen konnte, denn nach Tante Maddys tot hatte sie ja keinen mehr und ich wollte diesen Schritt nur wagen, wenn sie mir versprach mitzukommen, selbst wenn es nicht sofort sein sollte.

      Da saß ich also, eine ehemalige deutscheStudentin in einem Flugzeug auf dem Weg nach Irland. Ich hatte mich in die Insel im Zuge eines Praktikums verliebt und beschlossen dort hin zu ziehen. Nachdem ich diesen Entschluss für mich gefasst hatte, suchte ich natürlich erst nach einer Möglichkeit meine Pferde unterzustellen und so fand ich in einem kleinen Ort namens Luggala eine ehemalige deutsche Studentin die dort ihren eigenen kleinen Stall besitzt und zufällig einige Ferienwohnungen und einige Boxen zu vergeben hatte. Ich flog direkt dort hin und mir alles anzusehen und verliebte mich sofort in die Umgebung direkt an der Steilküste. Zasa bot mir dann auch noch ein Zimmer in ihrem Haus an, was ich sofort annahm, denn alleine leben wollte ich einfach noch nicht.

      Einen Job hatte ich auch schon, ich werde ineinem Reitgeschäft in der nächsten Stadt halbtags arbeiten und ansonsten bei Zasa mit anpacken um mir die Boxen finanzieren zu können. Apropros Pferde, ich habe mich außerdem dazuentschlossen nur drei meiner Lieblinge mitzunehmen, der Rest durfte auf dem Gestüt meines Vaters Platz finden, was mit ihnen passieren wird, dass steht noch in den Sternen.

      Die Landung war ganz gut und am Flughafen begrüßte mich die Sonne und meine Suzuki Katana, ein kleine Geländewagen, den ich mir hier gekauft hatte, denn hier war ein Auto wirklich nötig.. außerdem konnte sie einen kleinen Hänger mit Pferd ziehen. Ich stieg ein und gab ins naiv die Zieladresse ein.

      Ich freute mich schon auf mein Bett, denn mein Zimmer war schon komplett fertig eingerichtet, denn ich hatte Zasa in letzter Zeit ab und anbesucht um ihr beim restaurieren des Zimmers sowie des Hauses an sich zu helfen, so konnte man sich immerhin schon mal kennen lernen. Nach einer langen Fahrt rollte ich gegen Mittag auf denHof von Zasa, die schon auf mich wartete....

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      14. Dezember 2016 | von Ofagwa
      Dressurtraining E auf A

      Der eigentliche Springprofi Pauli musste heute, zu seinem Leidwesen, etwas im Dressurviereck ackern. Ich bekam an diesem Tag Unterricht von einem bekannten meiner Mutter. " Treib ihn mehr vorwärts und setzt dich mehr in den Sattel ", befahl er, ehe ich schon aus dem letzten Loch keuchte und Pauli mit der Hüfte voran schob, im Springen war er ja nicht gerade langsam aber in der Dressur zeigte der Schwarze Hengst nun wirklich keine Freude. " Ja genau! und jetzt weiter, bleib mit den Beinen dran und mach ihm mal etwas Feuer! ", sagte Marcus und ich musste natürlich spuren, obwohl ich mir nur dachte, wie das wohl jeder Reitschüler ab und an macht, dass er es selber machen soll und sich mal etwas entspannen soll. Aber das ist ja normal dachte ich mir und ritt weiter vorwärts und tatsächlich bekam mein Schatz einen Klaps mit der Gerte. " Vielleicht sollte ich einen Sprung aufstellen, dann ist er eventuell flotter unterwegs ", ich schmunzelte, denn da konnte er wirklich recht haben. Aber Pauli gab ich mühe und so trabten wir weiter auf dem Zirkel. Unter Anweisung natürlich schön mit dem Kreuz mitgeschwungen, was sich wirklich leichter anhört als es eigentlich ist. Dann ging es in den Galopp, und dank den Tipps von Marcus setzte er sich das erste mal richtig schön auf die Hinterhand, " Ist das Traumhaft", brach es aus mir heraus, ehe ich anhielt um den schwarzen Kerl zu loben. " Ja ja, aus ihm machen wir noch ein richtiges Dressur Aß ", sprach Marcus. Als würde er verneinen, schüttelte Paulchen den Kopf in diesem Moment, ich grinste und ritt wieder an. Nun ging es auf die andere Hand, auch hier war er besser den jäh, und ich freute mich sichtlich." Wir testen mal was ", sagte er und schon fand ich mich in der versuchten Traversale wieder. " Suuuper"," Lob ihn! und wieder gerade vorwärts wenn er es gut macht ", sprach Marcus .. ich klopfte den Hengst und ritt weiter. Nun vollführte ich einen fliegenden Wechsel, und wurde sogar gelobt, naja wohl eher Pauli, aber er machte es aus wirklich toll für einen Springer. " Wir machen Schluss für heute ", sagte er und ich ließ Pauli die Zügel..

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      20. Januar 2017 | von Ofagwa
      Dressurtraining A auf L

      "super gib die Hand etwas vor!" sagte Marcus und ich tat was er verlangte. Sofort nickte Pauli etwas ab, als er innen mehr Freiraum von mir bekam," und jetzt schön mit dem Hintern mitschwingen und ihn schön voran treiben", mir war ja so oder so schön warm und ich hatte das Gefühl an Pauli zu kleben, aber zu allem übel musste ich jetzt noch meinen Rücken mehr bewegen, was mir als Springreiterin ja nicht so super gefiel. "Ich verstehe überhaupt nicht warum ich Dressur immer schieße fand", sagte ich sichtlich erschöpft und musste während dem Satz auch gefühlt 10 mal Luft holen. Marcus lachte, als S** Reiter machte einem diese kleinen L Lektion nichts, im Gegenteil für ihn war das, was wir hier taten, eher rumgejuckel. "Nicht meckern! Mach die Beine ran dann wackelst du auch nicht so, und jetzt Trabschitte verlängern! Denk dran Beine ran und lass ihm in der Schulter frei Raum". Ja Marcus konnte schon sehr freundlich sein wenn er wollte.. also ging es für mich und Pauli durch die Diagonale der Halle. Mich wunderte etwas, das es dem Rappen sichtlich Spaß brachte, die Beine bis in den Himmrl zu heben und mal das machen zu dürfen, was die anderen Vierbeiner immer so auf dem Turnier taten. "Vielleicht hätte er doch ein Dressurpferd werden sollen", sagte ich lachend.. Paulis Reaktion darauf war, dass er sich einmal raushebelte und bockte. "Ja oder auch nicht", sagte Marcus und ließ mich, nachdem ich wie ein Nasser Mehlsack auf Pauli sass nun an die Galopparbeit dran. " Auf den Zirkel und dann galoppierst du ihn bei K an, vergiss nicht die Beine zu nutzen und mit zu schwingen", jaja ich schwing dir gleich mal eine..dachte ich mir und machte artig was man mir sagte. Pauli war schon recht kaputt und galoppierte zu meinem Leidwesen nicht vernünftig bergauf, was Marcus natürlich sofort ins Auge viel," mehr mehr mehr! Los treiben ! ", wie sollte es auch anders sein, wieserserzte ich mich nicht und rackerte mich artig weiter auf meinem Schwarzen Riesenbaby ab. " Jetzt hast du ihn! Ganze Bahn und Gas geben ", wie noch mehr? Ich setzte mich mehr in den Sattel, zumindest versuchte ich es, und dann ging er mit großen Sprüngen die Bande entlang. Pauli bildete schon leichten Schaum an den Ohren und Hals, vom restlichen Körper mal ganz abgesehen. " los noch eine Runde aber vernünftig", meckerte Marcus mal wieder und ich quälte mich noch eine Runde über den Hifschlag ehe ich den Zügel fallen lassen durfte. Erleichtert viel ich auf den pumpenden Hals von Pauli. " Los Bewegung !", Marcus hatte zwar recht, mit dem was er sage, als er mir die Abschwitzdecke gab, aber mir Rutsche dennoch heraus ," Gott ich mach ja schon !", darauf hin lachten wir beide, denn er wusste ja genau genau wie er mit mir spricht und das ich auch gerne mal gegensteuer. Nun ging es für Pauli und mich noch einige Runden gemütlich durch die Halle..

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      21. Januar 2017 | von Sosox3
      Hufschmiedbericht St Pauli
      Vorne Eisen - Hinten Barhuf

      Ich seufzte auf. Seitdem Rachel wieder bei uns in der Hufschmiede arbeitete, nahm ich nur noch die Aufträge zum Beschlagen von Hufen an. Heute fand man mich in den USA auf Mailys Farm wieder.
      “Also St. Pauli soll nächste Woche zur Körung und bräuchte so oder so mal wieder den Beschlag erneuert. Es wäre echt schön, wenn du passende Eisen dabei hast. Er hat nämlich für einen Trakehner echt große Hufe”, lächelte sie mich etwas unsicher an. “Sollte kein Problem darstellen. Er sollte doch nur vorne beschlagen werden, oder?”, fragte ich nur zur Sicherheit nach. Ich hatte nämlich nur für Vorne Hufeisen dabei, mit einem Anzug. “Ja”, nickte sie und führte mich dann auch schon zu besagten Rappen. Mit seinen großen dunklen Augen sah er sehr fohlenhaft aus, genauso bewegte er sich auch etwas tollpatschig. Die Hufe gab er anständig und artig, ließ mich auch in Ruhe seine Hufe kontrollieren, nachdem ich seine Eisen vorne abnahm. Seine Hufe waren etwas zu lang, also kürzte ich diese und auch hinten und machte erstmal seine Hinterhufe fertig. Als ich die hinteren Hufe geraspelt hatte, machte ich mich vorne an die Hufe. Nachdem ich auch die Vorderhufe geraspelt und gefeilt hatte, suchte ich von der Größe her passende Hufeisen raus und erhitzte diese. Währendessen sprachen wir etwas über unsere Pläne in der Zukunft. Ich erzählte ihr, dass ich wohl in näherer Zukunft mich von Rachel trennen wollte, aber weiterhin bei ihr auf dem Hof einstellen wollte. Als die Hufeisen erhitzt waren, hielt ich sie kurz ins Wasser und legte sie dann auf seine Vorderhufe um die Nägel aufzunageln. Ich war ziemlich schnell fertig, da nicht so viel gemacht werden musste. Luna ließ ihn mir vortraben und er lief taktklar. Also war ich für heute fertig und ich sah mich etwas in der Umgebung um.

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      25. Januar 2017 | 1444 Zeichen von BellaS
      Tierarztbericht | Kurze Routineuntersuchung

      Heute sollte ich kurz nach einem Junghengst schauen, der in Kürze zur Körung gegen sollte. Der außergewöhnlich schöne, aber äußerlich noch sehr junge Trakehner trug den Namen St. Pauli, genau wie der Hamburger Fußballverein. Als er mir vorgeführt wurde, hätte ich fast darauf gewettet, hier ein komplett rohes Pferd vor mir zu haben. Zwar glänzte das schwarze Fell des jungen Hengstes edel, doch ich hatte selten ein Pferd mit einer derart kindlichen und tollpatschigen Ausstrahlung gesehen. Mit einem arglosen Vertrauen, das dieses Bild komplettierte, ließ er sich von mir abtasten und ins Maul schauen. Auch das Chip-Lesegerät betrachtete er interessiert, aber nicht argwöhnisch. All das machte mir meine Untersuchung einfach. Außerdem stellte ich nichts besorgniserregendes fest als einige Impfungen, die aufgefrischt werden sollten. Ich suchte also den passenden Impfstoff in entsprechender Dosierung aus dem Blechkästen im Kofferraum meines Autos und präparierte die Spritze. Ich hoffte stark, dass Nadeln das grenzenlose Vertrauen des Hengstes in Menschen nicht drastisch erschüttern würden. So fuhr ich ihm beruhigend über den Hals, ehe ich die Nadel routiniert unter das Pferdefell schob und in die Haut stach, um den Impfstoff dort unterzubringen wo er hingehörte. Schließlich desinfizierte ich die Stelle sorgfältig und trug alles notwendige in den Equidenpass ein. Damit war ich für heute fertig und St. Pauli durfte zu Körung gehen.
    • sadasha
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      12. Dezember 2017 | 9061 Zeichen von sadasha

      Das Gestüt Caenheide liegt auf dem Flachland, wo in der Regel nur sehr wenig bis kein Schnee liegen bleibt, egal wie kalt der Winter wird. Dieses Jahr jedoch war ein „Einmal im Jahrzehnt“-Winter. Seit nun fast einer Woche schneit es jeden Tag und der Boden konnte das kühle Nass schon nach ein paar Stunden nicht mehr aufsaugen. Die ganze Gegend wurde in Weiß getunkt. Eine eisige Brise wehte Franziska um die Nase, als sie dick eingepackt in den Stall ging um Sabine bei der Versorgung der Pferde zu helfen. Die beiden Frauen freuten sich über den Schnee, wenngleich er den Verkehr auf den Straßen deutlich erschwerte. Die Pferde wurden nur noch in kleinen Gruppen auf die Weiden gelassen um die Verletzungsgefahr zu verringern. Die besonders wertvollen Zuchtpferde wurden sogar nur zum Training rausgebracht.
      In Gedanken versunken füllte Franziska einen Futtertrog nach dem anderen und brachte dabei beinahe die Futterpläne durcheinander. „Woran denkst du?“ wollte ihre Freundin wissen. Verträumt lächelnd wandte sich Franziska zu ihr um zu antworten. „Heute kommen neue Pferde an und wir haben endlich Namen für das Fohlen aus Morgane. Ich hoffe auf eine Schimmelstute, dann würde es meins werden. Leon hätte gerne einen Hengst, den er dann General taufen kann.“ Die junge Frau schnaubte verächtlich und zeigte eine herablassende Handbewegung. Sabine wusste, dass sie dazu nichts sagen sollte und lächelte nur vielsagend. In die kleinen Reibereien der Zieglers sollte man sich als Angestellter nicht einmischen. Man konnte nie wissen ob es Ernst oder Spiel war. In der Regel klärte sich diese Frage mit der Zeit von selbst. „Ich hoffe nur, dass es ein braves Fohlen wird.“ sagte die ältere Frau schließlich in ihrer sanften Art.

      Nach der Fütterung war der gesamte Stall erfüllt von den Kaugeräuschen der Pferde. Hier und da schnaubte eines oder schlug mit dem Schweif gegen die Boxenwand. Irgendein Fohlen rief weit hinten im Stall nach seiner Mutter, was ein paar der Stuten dazu veranlasste ihr Frühstück zu unterbrechen und in Richtung des Rufes zu lauschen. Alles wirkte sehr idyllisch und warm, während Franziska draußen an die klirrende Kälte erinnert wurde. In einer Stunde sollte Deo Volente zusammen mit St Pauli eintreffen. Die beiden Rapphengste sind eine gute Ergänzung für die Trakehnerzucht. Beide waren begabte Springpferde und konnten schon die ein oder andere gute Nachzucht vorweisen. Einen jungen Hengst hatte Franziska erst vor Kurzem gekauft. Sie wusste zwar, dass sie keinen Bedarf mehr an weiteren Hengsten hatten, aber Sacred Assault hatte ihr unglaublich gut gefallen. Der Fünfjährige sollte zunächst schonend eingeritten werden. Das knirschen des Schnees verriet Franziska, dass Sabine nun bei ihr stand. Ohne sich umzudrehen fragte sie: „Sind die Boxen für die Neuankömmlinge fertig?“ – „Ja. Die vier können kommen.“ gab sie im Vorbeigehen zurück. „Kaffee?“ rief sie ihrer Chefin zu ohne sich noch einmal umzudrehen. Franziska sog die klare, kühle Luft tief ein und ging im Ausatmen los. Neue Pferde waren immer mit viel Aufregung verbunden und heute kamen gleich vier an. Als sie in die Küche kam stand ihr Mann bereits vor der Kaffeemaschine. Gespielt tadelnd sah sie ihn an. Er grüßte die beiden Frauen fröhlich und schenkte dann auch ihnen je eine Tasse Kaffee ein, ehe er sich setzte. „Was machen wir nur?“ fragte Franziska verzweifelt. „Können wir die Pferde nicht nach und nach zu uns holen, wie das normale Menschen machen?“ Sie lachte leise und auch auf Leons Lippen zeichnete sich ein verwegenes Lächeln ab. „Seit wann sind wir schon normal, Liebes? Wir packen das schon! Vier sind Nichts im Vergleich zur Übernahme der Phoenix Valley Pferde. Das machen wir mit Links.“ – „Besser nicht mit Links.“ korrigierte Franziska ihn sofort. Im Laufe des Morgens gesellten sich auch Dominik Seiler und Anna Schwab dazu, was die Runde komplett machte. Die beiden Trainer unterhielten sich angeregt, als sie das Haus wieder verließen um an die Arbeit zu gehen. Sie hatten im Moment viel damit zu tun, die beiden Stuten Leveneza und Ases Maskwamozi einzureiten. Seit Kurzem war Sacred Assault noch mit von der Partie. Doch sie wirkten keinesfalls überfordert. Das Ehepaar Ziegler hatte ein zuverlässiges, gut funktionierendes Team aufgebaut. Das Training der Turnier- und Zuchtpferde wurde gerecht, je nach verfügbarer Zeit unter allen Mitarbeitern aufgeteilt.

      Nun war der Tagesablauf heute etwas anders. Die Trainer machten sich zwar über ihre Berittpferde her, Franziska, Leon und Sabine jedoch warteten ungeduldig auf die Ankunft der beiden neuen Hengste. Mit gut 30 Minuten Verspätung fuhr dann endlich der Trailer auf den Hof. „Das müssen sie sein!“ sagte Franziska aufgeregt und sprang auf um rauszurennen und auf dem glatten Boden auszurutschen. „Vorsicht!“ rief ihr Mann und fing sie etwas unbeholfen auf, bevor sie sich verletzen konnte. Beschämt lächelte sie ihn an und ging dann deutlich bedachter auf den Trailer zu, der mittlerweile zum Stehen gekommen war. Eine Frau um die 40 trat aus der Fahrertüre und begrüßte die Drei höflich. „Zweimal Lackschwarz?“ scherzte sie. Leon und Franziska nickten aufgeregt und rieben sich frierend die Hände, während Sabine und der Gast die Trailertüre weit aufschoben. Zwischen den Hengsten hatte man eine Box frei gelassen. Eigentlich konnte man mit diesem Fahrzeug insgesamt vier Pferde transportieren. „In den leeren Boxen waren zwei Wallache, die ich vor diesen beiden in ihre neuen zu Hause gebracht habe. Sie waren also nur auf dem letzten Stück so isoliert.“ erklärte sie. Wieder nickte das Ehepaar angespannt, voller Vorfreude. Die beiden Hengste sahen schläfrig aus und machten keine Anstalten von selbst aus dem Trailer zu steigen. Franziska konnte es ihnen nicht verübeln. Im Trailer herrschte eine schnuckelige Wärme und der Geruch von frischem Stroh und Heu lag in der Luft. Sabine löste den Strick von Deo Volente und schob seine Tür beherzt auf. Das schabende Geräusch der Schiene weckte die Gemüter der Rappen und Bewegung kam in die Szene. Sabine führte den älteren Hengst ruhig zur Reithalle, wo er sich erst einmal lösen konnte, nachdem sie ihm die Transportgamaschen abgenommen hatte. Danach ging es zum ersten Mal in seine neue Box. St Pauli bekam anschließend die gleiche Behandlung. Nachdem beide Hengste dampfend und ihre erste Futterration kauend in ihren neuen Boxen standen kehrte Sabine zurück auf den Innenhof. Die Dame mit dem Trailer war schon längst wieder abgefahren und Franziska und Leon warteten auf sie um die Ankunft der nächsten Pferde zu besprechen.

      Die beiden Stuten Shorty und Aphedril könnten unterschiedlicher kaum sein. Bei Shorty stand außerdem noch nicht fest, ob sie auf dem Gestüt bleiben würde. Overo Schecken wollte das Ehepaar eigentlich nicht in ihrer Zucht haben, Ghost Merchant wurde deshalb schon in seine wohl verdiente Rente geschickt. Shorty jedoch war noch jung. Einzig ihre Abstammung und ihr Potential waren interessant. Die Zeit würde zeigen, wie sich ihre Zukunft geben wird. Aphedril, das stand fest, würde ihren Lebensabend auf diesem Gestüt verbringen. Leon hatte sich gleich in diese Stute verliebt und er würde sie selbst einreiten, nachdem sie sich eingewöhnt hatte. Vom Gebäude her war die Tigerscheckstute ein klasse Allrounder und würde ihn in der Vielseitigkeit sehr glücklich machen, wenn sie sich wie erhofft entwickelte.

      Am Nachmittag spitzte sich die Wetterlage wie bisher jeden Tag dieser Woche erneut zu. Der Wind nahm zu und auch der Schneefall wurde heftiger. Dicke Flocken fielen dicht an dicht auf den eh schon weißen Boden. Schneeverwehungen verblendeten die Übergänge von Straßen und Wegen und an eine Weiterarbeit Draußen war nicht zu denken. In der Halle tummelten sich Dominik, Anna und Leon mit ihren Schützlingen. Franziska und Sabine beschäftigten sich derweil mit den Fohlen und bereiteten im Anschluss das Essen für die Mannschaft vor. Abends hatte das bunte Treiben in Halle und Stall endlich ein Ende. Es wurden heute nicht alle Pferde bewegt, das war aber bei einem Team dieser Größe und Pferden dieser Menge nicht ungewöhnlich. Zufrieden aßen die Fünf und berichteten von ihren Fortschritten.Dominik und Anna blieben dabei immer wieder bei ihren Berittpferden hängen, wobei Leon sich darauf versteifte wie toll Corde de la cerise doch heute mitgearbeitet habe. Franziska und Sabine tauschten immer wieder argwöhnische Blicke aus und lachten an den denkbar unmöglichsten Stellen, weil sie die Euphorie ihres Teams als sehr überheblich empfanden. Es herrschte Hochstimmung, während draußen das Chaos wütete. Sie ahnten noch nicht, dass der viele Schnee auch für sie noch Tücken bereit hielt. Er nagte jetzt schon an den Barrikaden und es fehlte nur noch ein Müh um die ersten Steine zum fallen zu bringen.
      Aber für heute schien die Welt noch perfekt zu sein. Die vorweihnachtliche Stimmung, die neuen Pferde, die Erfolge im Training. Das alles ließ nur Gutes verheißen. Nicht im Traum dachten die Fünf daran, dass irgendetwas in den nächsten Tagen ihre Stimmung kippen könnte. Niemals.
    • sadasha
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      16. Februar 2018 | 6274 Zeichen von sadasha

      Sie musste sich ja unbedingt Reitponys holen. Jetzt hat sie den Salat. Wenig begeistert sah Leon seiner Frau dabei zu wie sie versuchte die Reitponyhengste Thornheart und PFS’ Heart of Ocean davon abzuhalten sich gegenseitig zu Tode zu beißen. Er wartete darauf gerufen zu werden und just in diesem Moment: “Leon! Komm mal bitte!” Schmunzelnd lief er rüber und legte sich gespielt nachdenklich eine Hand ans Kinn. “Jetzt lass das, das ist nicht witzig!” Franziska war verzweifelt darum bemüht wenigstens einen der Hengste vom Boxenfenster weg zu halten. Leon lachte gehässig. “Du hast recht. Aber... “ Er kam nicht dazu seinen Satz zu Ende zu sprechen, da Franziska ihn beherzt weg schubste. “Hallooo? Jemand zu Hause?” rief sie nun ebenfalls lachend. “Wir müssen die Hengste umordnen. So geht’s nicht.” Leon zog entgeistert die Brauen hoch. “Ach WIRKLICH?” meinte er sarkastisch und nahm sich nun den anderen der beiden Hengste vor. “Welchen möchtest du woanders haben?” Franziska überlegte kurz und beschloss dann Thornheart wegzubringen, da immerhin er der Neuzugang war. Ocean hatte das Hausrecht. Gemeinsam sortierten sie das Geplänkel und brachten den jüngeren der beiden Hengste erstmal in Einzelhaft auf eine Weide. Mittlerweile hatte sich Sabine auf dem Hof eingefunden und war sichtlich verwirrt von der leeren Box neben Ocean. “Lass dir das von Franzi erklären. Ich nehm mir jetzt St Pauli raus, der ist weniger auf Drama aus, wenn du verstehst was ich meine.” scherzte Leon und tat wie geheißen.
      Währenddessen hatte Franziska Phoebe und Leveneza von der Weide geholt. Die beiden Jungstuten benötigten nur noch etwas Feinschliff um vom Fohlen-und Jungpferde-ABC zu den Vorbereitungen des Beritts überzugehen. Die junge Deutsche übte deshalb fleißig die Geländesicherheit. Die beiden Stuten machten sich wunderbar und zeigten sich unbeeindruckt von den meisten Gegebenheiten solange sie gemeinsam ausgeführt wurden. Sabine mistete unterdessen die Boxen, während Dome und Anna Ases Maskwamozi und Aphedril im Training hatten. Die beiden Tigerschecken waren noch nicht beritten und machten noch ein paar Probleme in der Vorbereitung. Doch die Trainer übten sich in Geduld mit den beiden Knalltüten.
      Als Leon von seinem Ausritt mit Pauli heimkehrte beobachtete er die beiden auf dem Reitplatz. “Sieht chaotisch aus. Wo ist denn das Problem?” wollte er wissen, bekam jedoch nur ein. “Geh wieder arbeiten, Klugscheißer!” von der genervten Anna zugeschrien. Dafür würde sie sich später reuemütig entschuldigen. Immerhin war Leon ihr Chef, aber in Stresssituation reagierte die junge Frau gerne mal etwas voreilig. Leon hob entschuldigend die Hände und ging in den Stall um nun Scared Assault, St Paulis Sohn fertig zu machen. “Ey, das ist meiner.” beschwerte sich Franziska, als sie ihn dabei erwischte. Prüfend blickte er sich um. “Dann nimm du eben Vakany. Die ist meine, aber ich weiß wie gern du sie reitest.” Er warf ihr einen Kuss zu und widmete sich dann wieder dem Rappen neben ihm. Franziska murmelte irgendwas vor sich her, während sie zu Vakany schlenderte und sie schließlich aus der Box holte. “Wieso weißt du das?” fragte Franziska schließlich, kurz bevor Leon mit Sacred Assault die Gasse verließ. “Weil du meine Frau bist und ich Alles über dich weiß.” Wie er das so sagte klang es gruselig. Franziska erschauderte und lachte dann. “Ja ja klar…” meinte sie und wank ab. Leon lachte gespielt irre und machte sich auf den Weg zur Reithalle.

      “Franzi?” Sabine war mit dem Misten fertig und stand nun an der Bande der Reithalle um Franziska und Vakany beim Training zu beobachten. Leon und Sacred Assault beschlagnahmten den hinteren Teil der Halle. “Sagmal, was ist denn bei den Ponyhengsten los?” Im Trab kam Franziska zur Bande. “Gut, dass du das erwähnst. Du bist ja jetzt fertig oder?” Sabine nickte. “Wir müssen Thornheart von den anderen Hengsten trennen, der ist streitlustig. Hast du vielleicht Lust dir da etwas zu überlegen? Du hast da so viel Erfahrung mit.” Dem bittenden Blick ihrer Chefin konnte Sabine nicht widerstehen. Sanft lächelte sie. “Mache ich. Soll ich mich danach um die restlichen Fohlen kümmern?” fragte sie. Franziska überlegte kurz. “Stracciatella und Skittles mache ich nachher noch. aber du könntest Focus noch übernehmen.” - “So machen wirs.” Gleich machte sie kehrt und ging an die Arbeit. “Ich freue mich schon auf General und Devotion.” fügte Leon hinzu, dessen Gedanken zu den Fohlen abgeschweift waren, die noch gar nicht auf dieser Welt weilten. “Lebst du jemals im Hier und Jetzt, mein Schatz?” fragte Franziska liebevoll lächelnd. “Tue ich! Pensive Cuddlepot und Louvré zum Beispiel mache ich nachdem ich mit ihm hier fertig bin. Die hast du in deiner Planung nämlich vergessen. Siebhirn.” Er zwinkerte um ihr zu zeigen, dass er das nicht bissig meinte und Franziska lachte. “Die beiden sind Neu, was erwartest du von mir! Nenn mich nicht so! Das bekommst du später zurück!” drohte sie immer noch lachend und galoppierte Vakany an. Leon brummte schmunzelnd und verkniff sich seinen Kommentar zu dieser Drohung.
      Gegen Nachmittag stand der Weidewechsel an. Senda Oscura, Estrada Dourada, Paminta, May Bee, Yuno, Morgane, Corde de la cerise, S’Cada, Fix the Flame, Princess Sansa, Arcany, Eismärchen und Busted Cherry Cake wurden reingeholt und die Hengste Ghost Merchant, Cadeau, Ostid OC, Deo Volente, Pauli und sein Sohn, Red Diamond, Emrys und die Streithähne wurden auf die kleinen Weiden aufgeteilt. Der Tage neigte sich schon bald dem Ende zu. Sabine war schon am Nachmittag in den Feierabend gegangen und Anna und Dominik blieben bis zum Abendessen. Erst als alle Mitarbeiter den Hof verlassen hatten schlossen Leon und Franziska sämtliche Türen und Tore ab. Schließlich sah Franziska ihren Mann tadelnd an. “So, jetzt bist du fällig!” Verwirrt stand Leon da, bis ihm die Geschichte von heute Mittag wieder einfiel. “Du hast es also nicht vergessen?” Sie schüttelte mit dem Kopf. “Ich habe die Zeit genutzt um meine Rache zu planen.” Hämisch grinsend kam sie näher. Leon hatte keine Chance ihr zu entfliehen. Im Endeffekt hatte auch er Spaß an diesem Spiel. Sie ließen den Tag nun ausklingen und die Arbeit und die damit verbundenen Sorgen fielen wie eine schwere Last von ihnen ab, ehe sie sich schlafen legten.
    • sadasha
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      28. April 2018 | 8564 Zeichen von sadasha

      "Ich liebe ihn, Leon!" schwärmte Franziska, während sie den bunten Hengst unter ihr kraulte, der wohlig schnaubte. Eine halbe Stunde waren die beiden auf dem Reitplatz bei schwülwarmen Wetter. Leon kam gerade von einem Ausritt mit Ghost Merchant zurück. Der alte Hengst genoß seinen Ruhestand und musste nicht mehr so hart arbeiten wie seine jüngeren Kollegen. Red Diamond, auf dem Franziska gerade saß war sogar noch ein bisschen älter. Die beiden Rentner würden ihre guten Gene vielleicht noch ein paar mal vererben, ehe sie auch aus der Zucht herausgezogen würden. Dass Franziska ihren Schecken liebte wusste Leon schon. Dennoch freute er sich darüber seine Frau glücklich zu sehen und lächelte seelig, während er sie dabei beobachtete wie weiter mit dem Pferd arbeitete. "Eh Faulpelz!" beschwerte sich Dominik, als er aus der Reithalle kam. "Nicht rumstehen, weiter arbeiten." Leon nickte. "Wen hast du schon fertig?" erkundigte er sich und sein Springreiter dachte nach, bevor er die Pferde aufzähle: "Busted Cherry Cake, Morgane, Corde de la Cerise und Yuno." Abermals nickte Leon. Die beiden tragenden Stuten hätte er sowieso nicht großartig bewegen können. "Keine Lust auf die Hengste?" Dominik lachte rau und schüttelte den Kopf. "Anna hat sich die Hengste vorgenommen und wie du siehst kommen die Stuten auch bei euch beiden etwas zu kurz heute." Er deutete auf Franziska und Leon. "Ich bring die Gute hier jetzt rein. Wenn du nicht noch weiter nutzlos herumstehen willst, kannst du mir ja folgen, damit wir als nächstes zusammen ins Gelände gehen können. May Bee freut sich sicher das Wissen aus eurem Training weiter zu festigen. Und ich komme mit Paminta mit." Ohne zu antworten nahm Leon die Zügel seines Hengstes auf und wandte sich zum Gehen. Ein Blick in den Himmel verhieß jedoch nichts Gutes. Er ahnte, dass sich etwas zusammenbraute und zweifelte an Dominiks Idee jetzt auf die Geländestrecke zu gehen. Vermutlich war es auch nur die Angst davor sein Wissen zu prüfen. Schließlich hatte Leon sich immer ganz gut vor den Cross Country Pferden gedrückt, seit er vom Lehrgang wieder heim gekommen war. Wenigstens würde er gleich nicht alleine sein. Falls etwas passierte, war gleich Hilfe zur Stelle.
      Franziska beendete alsbald die Session mit ihrem Liebling und nahm sich als nächstes Deo Volente aus der Box. Der Rappe stand mit seinen sieben Jahren in der Blüte seines Lebens. Besonders im Springen war er begabt, doch Franziska forderte auch ihn heute in der Dressur. Er befand sich auf E Niveau, würde aber mit etwas Hilfe auch eine A Dressur schaffen, da war sich die Blondine sicher. Sorgfältig putzte sie das seidige Fell und holte dann Sattel und trense aus der Kammer. Im Verbeilaufen sah sie Anna, die gerade Cadeau zurück in seine Box brachte. Franziska beobachtete sie aus dem Augenwinkel dabei, wie sie als nächstes St Pauli fertig machte. Heute morgen hatte sich Anna mit den Jungpferden Sacred Assault und Thavila beschäftigt. Deo schlug unruhig mit dem Schweif, als Franziska den Sattelgurt anzog. "Zieh den Bauch ein!" scherzte sie und streichelte den Rappen kurz, ehe sie in die Zügel griff und ihn auf den Reitplatz führte. Schwungvoll stieg sie auf und ritt den Rappen im Schritt an. Sie ließ ihm viel Zügel, sodass er sich noch strecken konnte. Beim Warmreiten legte die Reiterin nicht allzu viel Wert auf Formvollendung. Deo nutzte seine Freiheit und schnaubte über den sandigen Boden. Erst als Anna mit Paulchen ebenfalls auf den Reitplatz kam hob er neugierig den Kopf und wurde wieder unruhiger. Franziska war nun gezwungen die Zügel richtig aufzunehmen. Die beiden Hengste hatten sich für diesen Tag entschieden nicht gut Freund zu sein. Beide spielten sich etwas auf und machten es den Reiterinnen schwer sich voll und ganz auf die Reiterei zu konzentrieren. Doch auch mit solchen Situationen mussten sie umgehen. Auf Turnieren ließ sich so etwas auch nicht unbedingt vermeiden.

      Nachdem der Tag gut verlaufen war begannen Leon und Franziska den nächsten Tag mit dem Training von Fix the Flame und S'Cada.Es war regnerisch und hatte sich das Paar in ihrer Reithalle einen kleinen Parcours aus Cavaletti und Stangen aufgebaut. Die beiden Stuten wurde jedoch vorher zuerst gründlich warm geritten, ehe mit der Stangenarbeit angefangen wurde. Irgendwann gesellten sich Dominik und Anna mit Ostid OC und Vakany dazu.Der Fuchshengst war jedoch deutlich abgelenkt von so viel weiblicher Präsenz. Dominik verabschiedete sich deshalb ins Gelände, nachdem Ostid gut aufgewärmt war. Zwar konnte er bei dem Wetter nicht viel anstellen im Gelände, doch er würde wissen was er tut. Nach der Mittagspause sah Franziska bei Sabine nach dem Rechten. Die ältere Frau übernahm das Fohlentraining. Gerade hatte sie Phoebe zwischen und heute früh hatte sie mit Pensive Cuddlepot geübt. Die hübsche Scheckstute machte große Fortschritte beim Führtraining. "Kann ich dir helfen? Die meisten Pferde haben heute Pause und das schaffen die drei schon ohne mich." fragte Franziska. Sabine lächelte. "Sehr gerne! Ich bringe die Kleine eben weg. Dann können wir mit Stracciatella und Skittles eine Runde gehen." Gesagt getan. Franziska holte aus der Sattelkammer die beiden Fohlenhalfter und zwei Stricke und kam Sabine dann auf dem Weg zur Fohlenbox entgegen. Die beiden Stutfohlen freuten sich endlich Auslauf zu bekommen. "Das Wetter ist leider so unbeständig und wir wollen die jungen Pferde nicht bei Gewitter und Sturm draußen stehen haben." entschuldigte sich Franziska und kassierte eine tadelnden Blick ihrer Mitarbeiterin. "Hör auf dich zu rechtfertigen. Ich weiß, dass ihr nur das Beste für eure Pferde wollt." Draußen sahen sie zwei wie Leon mit Aphedril in die Halle ging. "Viel Spaß mein Schatz." rief er seiner Frau zu und verschwand im Dunkeln.
      Nach dem Spaziergang standen die Boxen von Leveneza, Ases Maskwamozi und Emrys leer. Die drei Jungpferde standen in den Kinderschuhen was ihren Beritt betraf und Franziska hielt es für keine gute Idee die drei gleichzeitig in einer Halle zu haben. Doch wenn Leon da anderer Meinung war, musste sie darauf vertrauen, dass er die Situation unter Kontrolle hatte. Doch auch Sabine wirkte nicht begeistert von dieser Konstellation. Sie brummte leise vor sich hin, ehe sie mit einer Idee aufkam. "Am besten machen wir weiter wie bisher und nehmen und einfach die nächsten zwei Fohlen raus." Sie zuckte mit den Schultern. "Gute Idee." meinte Franziska und stülpte das Halfter, das eben noch an Skittles Kopf saß über Nase und Ohren von Louvré. Sabine nahm sich stattdessen Focus vor. Bei diesem Spaziergang redeten die zwei viel über die Reitponys. Thornheart hatte sich auf dem Gestüt prächtig entwickelt und würde bald für die wichtigen Prüfungen vorbereitet werden. Auch das ein oder andere turnier sollte der kleine Hengst laufen. Anna hatte sichtlich Spaß an ihm und allein durch seinen schönen Körperbau und die Farbe war der Hengst interessant für die Sportponyzucht. "Stell dir vor, wenn Pleasing groß ist. Ein Fohlen von den beiden!" schwärmte Franziska und brachte Sabine damit zum Lachen. "Das kann ich mir noch nicht vorstellen, Liebes." Pleasing war einfach noch zu klein. Doch jeder Genetikliebhaber würde erkennen welch Farbpotential in dieser Anpaarung steckte. "Apropros Ponys… Golden Samurai wurde seit zwei Tagen nicht bewegt und ich glaube heute wird es mal wieder Zeit. Das Wetter ist zwar blöd, aber für einen Ausritt reichts. Solange die anderen die Halle blockieren?" Franziska nickte. "Gute Idee. Dann komme ich mit PFS' Heart of Ocean mit. Die vertragen sich zwar nicht gut, aber wir müssen ja nicht aneinander kleben." Die beiden Frauen machten sich mit diesem Vorsatz auf den Heimweg und putzten im Anschluss die beiden ausgesuchten Hengste. In der Halle bewegten Anna, Leon und Dominik aktuell die übrigen Ponys: Eismärchen, Arcany und Princess Sansa.
      Spät am Abend als die Mitarbeiter das Gestüt schon verlassen hatten sattelten Franziska und Leon abermals Pferde. Die beiden Morgan Stuten Senda Oscura und Estrada Dourada durften die frische Gewitterluft schnuppern. Es hatte sich mächtig abgekühlt und die Thermik hatte jetzt ausgesetzt. Das Gewitter war kurz und heftig. "Wie lange glaubst du halten uns Morgane und Corde de la Cerise noch vor, was sie tragen? Ich möchte meine Devotion haben!" fragte Leon seine Frau auf halber Strecke. Sie zog eine Grimasse. "Wen fragst du da? Ich möchte auch endlich meinen General!" Dass die beiden Stuten zu ihrer Überraschung noch am nächsten Tag mit nur wenigen Stunden Abstand fohlen würden, konnten sie nicht ahnen.
    • sadasha
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      09. Oktober 2018 | von sadasha
      Hibiskus und Thaurissan

      Auf dem Caenheide Gestüt erhielten vor Kurzem gleich zwei neue Pferde Einzug. Die Ponystute Hibiskus kam von einer alten Bekannten und hatte sich schon gut eingelebt. Sie war recht unkompliziert im Umgang, wenngleich sie durchaus verrückte Züge an sich hatte. Sie stand mittlerweile mit Eismärchen, Princess Sansa, Arcany und Pleasing auf einer Weide. Die Ponystuten hatten aktuell Pause und genossen die langen Tage auf der Weide, ehe die Temperaturen wieder so kühl wurden, dass man sie mindestens über Nacht in den warmen, schützenden Stall holen musste. Ebenfalls neu eingezogen war der stattliche Braune Thaurissan. Der Hengst verstand sich nicht ganz so gut mit anderen Pferden, weshalb er noch alleine stand, ehe man ihn mit einem Partner vergesellschaftete. Die Zeit dazu war im Moment einfach nicht da. Das Augenmerk des Ehepaars liegt zur Zeit auf den Pferden Thavila, Paminta, Skittles, Stracciatella, Thornheart und Emrys. Die beiden Ponyhengste PFS' Heart of Ocean und Golden Samurai standen aktuell leider auch viel herum. Um diese leichte Vernachlässigung alsbald zu beenden denken die Zieglers über weiteres Personal nach. Besonders freut es das Team, dass Focus, der erst frisch eingeritten wurde schon auf einem Wettbewerb punkten konnte. Phoebe ist ebenfalls als Newcomer heiß im Rennen und soll demnächst eingeritten werden, damit ihre Karriere starten kann. Leveneza wird im Moment ebenfalls schonend angeritten, ihre Ausbildung wird jedoch mit noch mehr Geduld angegangen, da sie bereits durch ihre Erfolge aus Fohlentagen genug Leistung erbracht hat. Devotion und General haben endlich das Licht der Welt erblickt und ihre Mütter Corde de la cerise und Morgane erholen sich gemeinsam mit ihren Anhängseln auf den Weiden. Damit ist die Fohlensaison 2018 auf dem Gestüt beendet. Pensive Cuddlepot, Louvré und Extra Sugar stehen als Youngstergruppe noch separat von den jungen Mutterstuten. Die beiden Morganhorse Stuten Estrada Dourada und Senda Oscura wurden regelmäßig für ausgiebige Erholungsausritte genutzt und bekam dadurch ausreichend Beschäftigung. Übrig bleiben nur noch die prämierten und gekörten Warmblüter. Vakany, May Bee, Yuno, S'Cada, Fix the Flame, Busted Cherry Cake und Chessqueen wurden in kleinen Gruppen in der Führanlage bewegt und durften dann ihren Alltag auf den Weiden genießen. Die Hengste Ghost Merchant, Deo Volente, Red Diamond, Cadeau, St Pauli, Ostid OC und Sacred Assault wurden einzeln in der Halle trainiert. Im Großen und Ganzen läuft es also ganz rund. Lediglich die Zeit ist knapp und es bedarf einer künftig besseren Organisation um diese Masse an Pferden angemessen zu beschäftigen. Vor allem den Fohlen muss sich wieder mehr gewidmet werden, damit sich ihre Erziehung und Entwicklung nicht zu stark verschlechtert.
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  • Album:
    Gnadenweide | Pferdehimmel
    Hochgeladen von:
    sadasha
    Datum:
    8 Dez. 2017
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    Hengst
    16. März | 7 Jahre
    Rasse Trakehner
    Stockmaß/Endmaß 185cm
    Fellfarbe Rappe
    Geno Ee aa (W20 carrier)

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    Charaktereigenschaften
    Sanft, Verspielt

    Beschreibung
    Pauli ist ein kleiner Tollpatsch, was bei seiner Masse natürlich meistens sehr Fohlenhaft wirkt und die meisten denken auch er wäre ein komplett rohes Pferd, wenn er manchmal so daher kommt. Pauli ist auf einem Trakehner gestüt in Ostholstein geboren, wo er zunächst als Dressurpferd ausgebildet worden war, denn er war damals schon der größte und kräftigste in der Gruppe und schien vielversprechend zu sein. Doch "leider" kam der kleine Racker nicht nach seiner Mutter, die ein Aß im Dressurviereck war, sondern nach seinem Vater und seinem Opa, die beide reines Spingblut trugen. Schon beim Freispingen wurde klar, er ist zu großem bestimmt. Aus welchen gründen auch immer verkaufte das Gestüt ihn, und so kam ich an meinen tollen Rappen, der Charakterlich ein Schatz ist, sanft und immer für einen Spaß zu haben.

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    Trainingsplan
    Eingeritten ✔ | Eingefahren ✔

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M

    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M


    Springen E A L M S
    Show Jumping: E A* A** L M* M** S* S** S*** S****

    Military E A L M S

    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****


    Distanz E A L
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3

    Fahren E A

    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2


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    Offiziell
    260. Distanzturnier | 142. Synchronspringen | 146. Synchronspringen | 378. Springturnier | 391. Springturnier
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    280. Militaryturnier | 296. Fahrturnier | 286. Militaryturnier | 287. Militaryturnier
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    Inoffiziell

    keine

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    Von Sambucca

    Von Absinth Aus der La Macara

    Aus der Prada
    Von George Kluni Aus der Prada


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    HK 487

    Eingetragene Zucht Caenheide

    Besitzer sadasha (Leon Ziegler)
    VKR/Ersteller sadasha


    Nachkommen
    Darlington aus Roon (Unbekannt)
    Sacred Assault aus Bolonya Joleen
    St. Pauli's Amnesia aus Takada


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    Letzter Tierarztbesuch 25. Januar 2017
    Gesamteindruck gut


    Letzte Zahnpflege überfällig
    Letzte Wurmkur überfällig
    Letzte Impfung 25. Januar 2017


    Letzter Hufschmiedbesuch 21. Januar 2017
    Ausgeschnitten/Korrigiert 21. Januar 2017


    Beschlag vorne Eisen
    Beschlag hinten keiner


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    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund

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