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sadasha

♚ Filou Farrigé Etoile Filante - Snoopy

Decktaxe: 420 J.

♚ Filou Farrigé Etoile Filante - Snoopy
sadasha, 3 Juni 2017
Snoopy und adoptedfox gefällt das.
    • sadasha
      Verjährte Pflege
      27. August 2015

      Die letzten Tage waren sehr anstrengend für mich, sowie für meine Pferde. Bruni verweigert das Futter und Fäden steht nur stumm in der Ecke. Die drei neuen sind die einzigen die noch etwas Freunde empfinden. Schon früh ging ich in den Stall, traurig schritt ich an den leeren Boxen vorbei. „Gut Morgen mein Guter.“ Vorsichtig lehnte ich mich an die Boxentür. Bruni würdigte mich keines Blickes. Ich ergriff sein Halfter und ging in die Box. Meine Hand glitt hinunter zu seinem Kopf und zog ihn sanft zu mir nach oben. Bevor ich ihm das Halfter anlegte hauchte ich ihm einen Kuss auf die Stirn und strich ihm sanft über die Nüster. Das Halfter lag an seinem Kopf und ich führte ihn hinaus an die frische Luft. Dort band ich ihn an. Zurück im Stall ging ich zu Katlinas Box. Die braune Stute war die Unwissenheit ins Gesicht geschrieben. Sie kam ein paar Monate vor den zwei anderen an. Deshalb kannte sie die Pferde schon ein wenig. Dass sie plötzlich weg sind, versteht sie nicht. Vielleicht vergisst sie es irgendwann. „Einen schönen guten Morgen.“ Sie berührte mit den Nüstern meinen Kopf. „Dankeschön.“ Nachdem ich auch ihr das Halfter angelegt hatte, führte ich sie hinaus zu Bruni. Desire H und Filou warteten geduldig in ihren frisch eingestreuten Boxen. „Ihr seid natürlich auch dran meine Schönen.“
      Schnell holte ich die Putzboxen aus der Sattelkammer. Dann bekann ich die vier gründlich zu putzen. Zuerst Desire. Die braune Stute wollte unbedingt auf die große Nordkoppel. Man merkt ihr an, dass sie ein sehr sauberes Pony ist. Nachdem ihr Fell wieder glänzte, ging ich an die Hufe. Brav wie ein Lämmchen gab sie mir einen Huf nach dem anderen, sodass ich si gründlich säubern konnte. Bei Filou wurde das schon ein wenig schwieriger. Zum einen war er sehr groß und ich musste mir einen Hocker holen, um seinen Rücken richtig putzen zu können, zum anderen war seine Mähne sehr lang und man musste viel Mühe aufbringen um sie zu kämmen. Wenigstens gab auch er mir brav seine großes Hüfe. Während ich Filou geputzt hatte, habe ich Katlina im Augenwinkel beobachtete. Sie streckte immer den Kopf zu Bruni rüber und stupfte ihn sanft an. Seufzend legte ich Striegel und Hufkratzer zurück in die Putzbox. Dann wendete ich mach an die Stute. „Nun bist du an der Reihe.“ Ihr kurzes Fell, glänzte nach nur wenigen Strichen, wieder schön.
      Bevor ich mich an Bruni machte brachte ich die drei Pferde auf die große Weide. Dort grasten sie friedlich das frische Gras.
      „Ich bin auch traurig, Bruni“, sagte ich zu ihm nachdem ich zurück kam, den Kamm in die Hand nahm und versuchte seine dicke Mähne zu bändigen. „Wenn ich weinen könnte würde ich es tun. Aber, das bringt sie auch nicht mehr zurück.“ Ich schnappte mir einen Haargummi aus der Putzbox und machte seine Mähne zusammen. Den Schweif ließ ich diesmal offen. „Machen wir doch einen Spaziergang.“ Ich öffnete den Knoten von dem Strick, dann führte ich Bruni vom Hof in Richtung Wald. Ob Pferde an Trauer sterben können. „Alles nur meine Schuld“, sagte ich mir immer wieder.
      Am Abend lies ich die Pferde auf den Weiden. Dort waren sie wenigstens nicht so alleine.


      Sammelbericht, 11. Januar 2016

      Der Tag begann heute früh für mich. Mürrisch kletterte ich aus dem Bett und bereitete mich auf den Tag vor. Das Frühstück war Fad. Ich hatte nur noch ein halbes Brot und Butter zuhause. Die Küche schrie nur so nach einem Einkauf.
      Seufzend schmiss ich das Geschirr ins Waschbecken, schlüpfte in meine Stiefel und verließ das Wohnhaus. Am Himmel war kaum eine Wolke zusehen. Eine frische Brise verwirbelte meine Haare und das fröhliche Zwitschern der Vögel erinnerte eher an einen Frühlingstag, als an den Winter. Schon komisch das Wetter, dachte ich mir.
      Mit aller Kraft öffnete ich die große Stalltür. Der vertraute Geruch der Pferde kam mir entgegen, ebenso ein wildes Durcheinander von wiehernden Pferden. Die Herde ist in den letzten Wochen ganz schön gewachsen. In der ersten Box stand Bruni, denn ich freundlich mit einem Kuss auf die Stirn begrüßte. Sanft schnaubte er mir zu und hob den Kopf. „Dir geht es wohl besser.“ Lächelnd legte ich ihm sein Halfter um und führte ihn aus seiner Box hinaus ins Grüne … ehm Braune. Vorsichtig strich ich über Brunis Mähne. „Gleich kommt meine Freundin vorbei. Sie wird mir heute ein wenig helfen.“ Ich band Bruni an. „Schön warten.“ Er schnaubte.
      Im Stall holte ich Desire aus der Box, nachdem ich sie ebenfalls begrüßt hatte. Sie band ich draußen neben Bruni an. Gerade wollte ich zurück in den Stall gehen, da hörte ich das Brummen eines Autos auf den Hof fahren. Lächelnd ging ich auf das Auto zu. Stürmisch umarmte ich meine Freundin. „Ich freu mich auch dich zu sehen Lizzy!“ Wir lachten. „Schön dass du kommen konntest! Willst du gleich mitkommen oder dich kurz ausruhen?“ Sie schüttelte den Kopf. „Ich kann es gar nicht abwarten deine Racker endlich kennen zu lernen.“ Sie grinste. Wieder umarmte ich sie, dann begaben wir uns wieder zur Stallung. „Mey, das hier sind Samus und Niyo.“ Mey streichelte vorsichtig die Nüstern der beiden Pferde. „Die beiden kommen nach draußen zum Putzplatz und werden einmal sauber gemacht.“ Sie nickte und ergriff die Halfter. Ich schnappte mir Filou und begleitete Mey hinaus. Die Putzboxen standen schon bereit. Während wir die Pferde einer nach dem anderen Putzen mussten Mey und ich über alles reden und viel lachen. Wir hatten uns schon so lange nicht mehr gesehen.
      Die Pferde brachten wir auf die Nordweide. „Und, schon kaputt?“, fragte ich Mey grinsend. „Nee, noch lang nicht!“ „Oh, wenn das so ist. Schnapp dir den Besen und feg den Hof.“ Sie brauchte einen Moment. "Witzig Elizabeth.“ Dann lachte sie.
      Wir holten Okoto, Wanahton, Loki, Fäden und Chumani aus ihren Boxen. „Nun seit ihr an der Reihe meine süßen!“ Mey grinste. Auch sie putzen sie gründlich mit Kardätsche und Striegel. Okoto, Winnie und Loki brachten wir zu den anderen auf die Nordkoppel, Chumani brachte ich auf die kleinere. „Warum kommt den Chumaniauf eine andere Koppel?“, fragte mich Mey. „Naja, Mannie versteht sich nicht so gut mit den anderen. Sie zieht es vor alleine zu grasen. Manchmal stelle ich jemand zu ihr auf die Weide. Manchmal mag sie den, manchmal jemand anderen.“ Mey nickte nur stumm.
      „Die Fohlen putzen wir nun auch noch und bringen sie ebenfalls zu den anderen auf Weide.“ „Geht klar Sir!“ Mey lachte, ich stimmte ein.
      „Ohje sind die süß!“ „Das sind Viona, Mash’al und Raincloud, die süßesten Fohlen die ich kenne!“, gab ich grinsend von mir. Vorsichtig führten wir die drei nach draußen und putzten sie. Vorsichtig, damit sie sich dran gewöhnen können. „Die Striegel sind ja ganz weich!“, sagte Mey verträumt. Ich nickte.
      Als die drei Fohlen die Koppel betraten, kam Bruni fröhlich auf uns zu Galoppiert und begrüßte die drei. Mey und ich konnten nur kichern.
      „Was steht nun an?“, fragte sie mich. „Ausmisten!“ Wir nickten uns zu, schnappten uns Schubkarre und Mistkabel und gingen zurück in den Stall. Box für Box arbeiteten wir uns voran. Frisches Streu verteilten wir gleichmäßig. Fertig stellten wir uns nebeneinander. „Das war die Arbeit, nun das Vergnügen.“ Wir verräumten alles.
      „Gehen wir ausreiten?“ Ich nickte. „Und wen werden wir reiten?“ Ich sah sie an. „Du könntest Okoto reiten.“ Sie nickte und schnappte sich Sattel und Zaum. Ich nahm mir Mannies Zeug und begleitete Mey hinaus zurück zum Putzplatz. Wir holten die Pferde von der Koppel, sattelten sie und schwangen uns auf ihre Rücken. „Na dann auf geht’s. Wir reiten heute über die Felder, am Wald entlang. Einverstanden?“ Mey nickte. Wir gaben den Vierbeiner leichten Schenkeldruck und ritten los.
      Zwei Stunden ritten wir über Berg und Tal, bis wir merken das die beiden Pferde langsam zur Ruhe kamen. Wir drehten rum und ritten zurück.
      Auf dem Hof versorgten wir die Pferde und stellten sie in ihre Boxen.
      Mey und ich verbachten noch ein wenig Zeit zusammen, bis es langsam dunkel wurde und es Zeit wurde, die Pferde zurück in die Boxen zu bringen. Wir bereiteten das Futter vor, füllten es in die Troge, legten noch einen kleinen Snack hinzu und holten dann die Pferde von der Koppel und ließen sie ihr Abendessen genießen.
      Mey und ich aßen auch zusammen, bis Mey den Hof wieder verließ.

      Besuch bei Filou und Ramazotti

      Nachdem Stefanie Westside uns informiert hatte, dass sie sowohl einen Friesen, als auch ein Vollblut aus schlechter Haltung aufgenomen hatte und nun ein neues Heim für beide suchte. Malte und ich waren sofort Feuer und Flamme und beschlossen sofort nach Kanada zu fliegen. Dort angekommen schauten wir uns um es war ein wunderschönes Grundstück. Steffi führte uns zu den beiden Kandidaten. Sie schauten uns neugierig an und schienen sich über Besuch zu freuen. Wir versorgten sie gemeinsam und gingen eine Runde mit ihnen spazieren. Filou und Zott befanden sich wieder in einer guten Verfassung und waren bereit mit uns nach Norwegen zu ziehen. "Na dann wir sehen uns in Buskerud!", sagte ich zum Abschied zu den Hengsten.


      Kurzes Update
      28. Dezember 2016 | (c) Zion

      Buskerud – Norwegen
      Die einst kleine süße Ranch hatte sich zu einem relativ großen Reitstall entwickelt, allerdings ist dieser alte Charme erhalten geblieben. Wie jeden Morgen begannen Malte und ich mit der Stallarbeit. Vorher wurde die Pferde auf ihre Weiden gebracht und sie schienen sich sehr über den dicken Schnee zu freuen. „Malte, fährst du heute die Schubkarre?“, fragte ich. Er nickte genervt. Die klirrende Kälte machte uns nichts aus. Also begannen wir mit der Stallarbeit und arbeiteten uns durch die Boxen. Währenddessen unterhielten wir uns über die Zukunftsplanung und überlegten wie wir unser Training aufstellten. Wir kamen zum Entschluss, dass wir eine Reitschule aufmachen wollte, aber wann, das stand noch in den Sternen. Nachdem die Boxen blitzsauber waren und die Sonne durch die dicken Wolken gekommen war, entschloss ich mich dazu auszureiten und Malte schloss sich an. Zusammen machten wir Braddock und Oslogi fertig und stiegen auf. Die Ponys stapften schnaufend durch den Schnee und der warme Atem stieg in Nebelschwaben nach oben. „Na Lust auf ein kleines Wettrennen?“, stachelte Malte mich an. Ohne eine Antwort trieb ich Braddock an und ging vorerst in Führung. Doch diese Rechnung hatte ich ohne den sturen Braddock gemacht, denn der blieb schnurstracks stehen und katapultierte mich fast aus dem Sattel. Malte, der nun zu lachen begann, gewann das Rennen.

      Sandpoint – Idaho
      Nach dem ganzen durcheinander mit dem Verkauf der Ranch, dem Umzug und allem Drum und Dran war viel Zeit vergangen und es gab Höhen und Tiefen. Die Fohlen entwickelten sich prächtig und die anderen Pferde kamen auch super miteinander klar. Auch wir hatten uns hier auf Atomics Valley gut eingelebt und waren mehr als zufrieden. Mein kleiner Finley war mittlerweile schon ein Jahr alt und ist mein treuer Begleiter. Da Vriska im Moment eher wenig Zeit hat, habe ich ihr angeboten, ihre Painthorse Stute mitzuversorgen. Am Morgen brachten Scott, Lucy und ich brachten zuerst Kisshimbye, Aiyana, Havanna Girl, Magnificent Crow, Heretic Anthem, Pallaton, Spezial Luna Zip und Ginger Rose auf die eine Weide. Anschließend führten wir Mayor Jetsetter Oak, Chapter 24 und GH’s Acapulco Gold auf die Hengstweide. Heute hatten die Pferde ihren freien Tag und durften über die verschneiten Weiden tollen und einfach nur Pferd sein.

      Buskerud – Norwegen
      Als wir wieder zurück auf dem Hof waren, begrüßten uns Charly und Nico, die anscheinend gerade auf dem Weg zu den Weiden waren. Da Malte und ich im Moment nichts zu tun hatten, setzten wir uns an die Planung für die Reitschule und zählten die Pferde auf, die auf alle Fälle dazugehören werden. „Also die Ponys auf alle Fälle!“, sagte Malte. Ich zählte meine Ponys zusammen … Bixs, Bella Donna O Sole Mio (unsere beiden Neuzugänge), Glamour’s Rubina, Blazing Flame, Belle, Hendersin und Braddock. „Mhh ich glaube, Jupiter kommt auch dazu, hier hat er einfach zu wenig Verwendung“, warf ich ein. Malte stimmte zu und machte eine Liste mit allen Pferden.
      Nachdem unsere freie Zeit vorbei war, beschäftigten wir die anderen Pferde. Da ich meinen ganzen Pferden nicht mehr gerecht wurde, habe ich mir Reitbeteiligungen angeschafft, die mir so ziemlich bei allem helfen. Reitbeteiligungen sind eventuell das falsche Wort, da eine Person gleich mehrere Pferde versorgt und reitet. Angefangen bei den Vollblütern, um Sir Benny Miles kümmere ich mich höchstpersönlich, da er der Liebling von meiner Cousine Fiona ist. Die anderen also Ramazotti, Darjeeling, Stiffler, Scoubi, Nyanda, Drama Baby, Firewalker und Sir Golden Mile waren unter der Obhut von Liz Larson. Liz ist eine Powerfrau, die weiß wie man mit temperamentvollen Vollblütern umgeht. Sie ist gerade 20 Jahre jung und auf dem Weg Trainerin zu werden und hilft bei uns aus. Sie hat meistens rosa oder blaue Haare die ihr bis zur Schulter reichen. Ihre Augen sind eisblau und wie bereits gesagt ist sie eine Powerfrau mit Willensstärke. Für die Friesen, also Filou, Nienke, Modjo, Batman und Xinu übernahm ich selbstverständlich die Pflege. Die Ponys teilten wir uns immer unterschiedlich auf und in der Reitschule hatte sie ja dann genug Abwechslung. Sacarina und Strolch wurden ebenfalls von uns allen versorgt wie Scion und die anderen Fohlen auch. Harvey, Solsikke und Golden Comet standen unter meiner Obhut und der von James Gordon. Der Engländer hat eine Springkarriere hinter sich und suchte nun Abwechslung und Entspannung hier bei uns in Norwegen. Bevor White Face verkauft wurde, wurde er von Malte gepflegt und geritten.
      Am frühen Abend entschieden wir uns für eine Kutschfahrt mit den Friesen, da Nienke rossig war und es so für eine Kutschfahrt mit Hengsten eher ungünstig war, spannten wir das erste Mal Filou an. Nach anfänglichen Zickerein lief alles einwandfrei und Malte, Charly, Nico, Bart und ich als Kutscher verbrachten einen schönen Abend im Winterwonderland von Norwegen.

      Aktuelle Pflege

      Vorbereitungen auf den Umzug!
      30. Mai 2017 | (c) Zion

      Für mich als Langschläfer war es ungewohnt, dass der Wecker punkt sechs Uhr klingelte. Widerwillig kugelte ich aus dem Bett und schlurfte ins Bad der Dachbodenwohnung. Finley schlüpfte hinter mir ins Bad und sah mich mit seinen süßen blauen Kulleraugen an. “Na du Frühaufsteher!”, sagte ich und kraulte ihn hinter den Ohren. Nachdem ich halbwegs menschlich und nicht mehr wie ein Zombie aussah, begab ich mich samt Finley nach unten. Mehr als eine Banane und ein Glas Milch bekam ich nicht runter. Finley hingegen verschlang sein Futter innerhalb von Sekunden. Als wir aus dem Haus gingen, stand Petyr schon draußen und drückte mir die Mistgabel in die Hand. “ Na los die Pferden machen ihre Boxen leider nicht selbst sauber!”, sagte er lächelnd und verschwand im Stall. Murrend folgte ich ihm und begann die Boxen zu misten. Edda und Finley schlichen über den Hof und ärgerten höchstwahrscheinlich die Katzen.
      Stöhnend ließ ich die Mistgabel fallen und wischte symbolisch mit der Hand über die Stirn. “Ist das Prinzesschen etwas überanstrengt?”, feixte Petyr. “Haha witzig, naja bald bin ich ja hier weg, obwohl es hier wunderschön ist.”, erwiderte ich. “Wo soll's denn hingehen? Hast du nun einen Hof gefunden?” Ich nickte und erzählte ihm von dem Gestüt am Niederrhein in Deutschland.
      Nathan Scott leitete das Gestüt und ich hatte mich mit ihm in Verbindung gesetzt. Schnell war alles geregelt und ein Transportunternehmen gebucht. Bald würden wir umziehen…
      Imagine Dragons und Sacarina hatten sich mittlerweile angefreundet und spielten quicklebendig auf der Weide. Dank Charly und Niko kamen meine Pferde auf einem benachbarten Hof unter, da hier so spontan wie ich gekommen war kein Platz war. Sir Benny Miles war bereits zweimal Vater geworden und ich bin froh ihn damals von Eddi gekauft zu haben. Meine Privatpferde also Belle, Bixs, Bella Donna O Sole Mio, Mayor Jetsetter Oak, Havanna Girl, Heretic Anthem, Pallaton und Braddock ‘The Parrot’ befanden sich in einem Offenstall. Die Zuchthengste Batman, Tiago, Colorido, Descarado, Castiel, Wild Cherry, Modjo, Xinu und Filou Farrige Etoile Filante standen zusammen mit Sence of Humor in einem kleinen Stallgebäude mit Paddocks. Meine Stuten Adrenaline, Arquera, Flame, Nienke van de Flierthoeven und Esmeralda standen in einem separaten Stall.
      Bald werden wir nun umziehen, obwohl mir bei dem Gedanken etwas flau im Magen wird. Ich bin sehr gespannt wie es in Deutschland ist, obwohl ich die Sprache beherrsche, war ich bisher nur in Brandenburg bei der Familie gewesen.
    • sadasha
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      14. Juni 2017 | 10338 Zeichen von adoptedfox

      Pferdepflege von Landsberg

      Müde rieb ich mir die Augen und schenkte mir eine Tasse Kaffee ein. Die Nacht war zu kurz und die anhaltende Wärme machte es mir beinahe unmöglich erholsamen Schlaf zu finden. Nachdem ich meinen Kaffee ausgetrunken hatte stellte ich die Tasse in den Geschirrspüler, streckte mich und begab mich ins Badezimmer um mich für den Tag fertig zu machen. Beim Verlassen des Hauses nahm ich meinen Terminkalender vom Tisch, den ich auf die Motorhaube meines Wagen legte. Bevor ich mich auf den Weg machte ging ich in den Stall und fütterte die Pferde. "Benehmt euch Ihr beiden, ich will keine Geschichten hören wenn ich wieder da bin!" sagte ich zu meinen beiden Jünglingen Compliment und Bearing Spots und kraulte ihnen die Stirn. Zurück beim Wagen nahm ich den Terminkalender, setzte mich hinein und stellte das Navigationsgerät ein. "Auf eine gute Fahrt!" sagte ich, klopfte auf das Amaturenbrett und schnallte mich an.

      Eine lange Autofahrt lag hinter mir, doch ich war endlich auf den Gwynedd Stables angekommen. Ich stellte meinen Wagen auf einen der Parkplätze, nahm meinen Terminkalender und ging zum Haupthaus um zu klingeln. Eine dunkelhaarige Frau öffnete mir die Tür und hieß mich Willkommen. Es war Sophia, die Inhaberin der Gwynedd Stables. Sie führte mich über das Anwesen und zeigte mir die Reithalle, die Sattel- und die Futterkammer. Währenddessen erzhälte Sie mir, wie Sie zu all dem kam. Vor den Nebenstallungen, die für die Hengste vorgesehen waren, blieben wir stehen. "Ich würde gleich losfahren, wir sind heute auf einem Turnier gemeldet. Amador, Lucero und Filou Farrigé Etoile Filante kamen in letzter Zeit etwas zu kurz, es wäre Klasse wenn du dich um sie kümmern könntest. Sollte es Probleme geben" begann Sie und zog eine Karte aus Ihrer Hosentasche "...ruf mich an. Emma sollte zwar hier sein aber ich bin mir nicht so sicher." und gab sie mir. Ich versicherte ihr das ich zurecht kommen würde und verabschiedete sie. Ich schlug meinen Terminkalender auf, legte die Karte in den heutigen Tag und überflog die E-Mail, die ich ausgedruckt und eingeklebt hatte. "Amador, 8 Jahre alt, Lusitano..." las ich laut vor und überlegte. Ich betrag den Stall und sofort bestätigte sich meine Ahnung. "Na sieh mal einer an!" sagte ich und ging zur Box des mir wohl bekannten Hengstes. Er schien wenig begeistert, legte die Ohren an und trat nah an die Boxengitter. Der wird sich wohl nie ändern dachte ich und nahm den Strick der vor seiner Box am Boden lag. Ich gab ihm klar und deutlich zu verstehen das er zu weichen hat und öffnete die Tür. Einem Hengst wie diesen durfte man nichts durchgehen lassen. Ich band ihn vor der Box an nahm in die eine Hand einen Striegel und in die andere die Bürste aus der Putzkiste und begann Amador zu putzen. Die Ohren noch immer angelegt, ließ er die Prozedur über sich ergehen und blieb brav stehen. Während ich seine Mähne und seinen Schweif kämmte sprach ich beruhigend mit ihm. Beim auskratzen der Hufe entzog er mir diesen ein paar Mal, doch letztendlich konnte er nichts daran ändern dass seine Hufe ausgekratzt werden mussten. Als er fertig geputzt vor mir stand ging ich in die Sattelkammer um einen Kappzaum und eine Longe zu holen. Zurück bei Amador legte ich das Halfter auf seinen Hals und legte ihm den Kappzaum an. Nachdem ich die Longe am Kappzaum befestigt hatte nahm ich das Halfter ab und ließ es mitsamt Strick an der Boxentür hängen. Ich führte Amador auf den Reitplatz um ihn dort etwas zu longieren. Er schien einiges an Energie angestaut zu haben, denn noch bevor ich ihn auf den Zirkel schicken konnte, entfernte er sich von mir und sofort in einen energischen Trab. Dann power dich mal aus dachte ich und ließ ihn laufen. Minuten vergingen und Amador machte keinerlei Anzeichen sein Tempo zu verringern. Ich nahm die Longe auf und parierte ihn in zum Stand wo ich ihn einige Sekunden verharren ließ, bevor ich ihn mit einem bestimmten "Scheritt!" zu verstehen gab, dass er einen Gang runter fahren sollte. Ein Ohr auf mich gerichtet, folgte er dem Kommando und auch wenn er zügiger voranschritt als gewollt, lobte ich ihn. Als ich merkte, das er fleißiger meinen Anweisungen folgte als Anfangs vermutet baute ich ein paar Richtungswechsel ein, bevor ich ihn zum Abschluß noch ein paar Runden galoppieren ließ. Da die Sonne genau über uns stand und sowohl Amador als auch ich ins schwitzen kamen beendete ich die Einheit, holte Amador zu mir und lobte ihn ausgiebig. Bevor ich Amador jedoch auf seine Weide am Haupthaus brachte band ich ihn noch einmal kurz vor seiner Box an, tauschte den Kappzaum gegen das Halfter aus und fuhr mit dem Schweißmesser über sein Fell. "Jetzt hast du Dir aber eine Pause verdient!" sagte ich zu ihm und gab ihm ein Leckerchen zur Belohnung und führte ihn auf seine Weide. Nach ein paar Bucklern ließ er sich in das Gras sinken und wälzte sich ausgiebig. Ich legte den Strick nahe des Weidezauns in das Gras und ging zurück in den Stall.
      Nun wollte ich mich Lucero widmen der bereits mit seinem Huf an der Boxentür klopfte. Ich öffnete die Boxentür und begrüßte den schönen Andalusier ausgiebig bevor ich ihn aus der Box führte und ihn vor dieser anband. Auch Lucero wurde von mir gründlich geputzt bevor es an die Arbeit ging. Ich nahm den Kappzaum, welchen ich breits für Amador verwendete und legte ihn Lucero an. Da er einen feineren Kopf hatte musste ich ihn etwas einstellen, was jedoch kein Problem darstellen sollte. Als ich mit Lucero den Stalltrakt verließ, war es deutlich wärmer geworden, sodass ich entschloss mit ihm in die Halle zu gehen wo es kühler und schattiger war. Ich nahm die Longierpeitsche, die neben dem Hallentor stand, mit und führte Lucero in die Mitte der Halle. Ich sortierte die Longenleine und schickte Lucero auf den Zirkel wo ich ihn im Schritt ein paar Runden gehen ließ um ihn zu lockern. Lucero arbeitete fleißig mit und fiel in den Trab sobald ich ihm das Kommando dazu gab. Seine Gänge waren schwungvoll, typisch für einen Andalusier wie er einer war. Ich parierte Lucero durch und nahm die Longe und Longierpeitsche in die jeweils andere Hand. Lucero registrierte das und wechselte die Hand. "Super Lucero! Das hätte ich jetzt nicht erwartet!" lobte ich ihn und ließ ihn in ein paar Runden galoppieren. Zufrieden mit ihm und seiner Mitarbeit parierte ich ihn in den Schritt und ließ ihn ein paar Runden zum trocknen gehen bevor ich ihn zu mir holte und ausgiebig lobte. Er hatte seine Arbeit gut gemacht und sich das Leckerchen redlich verdient! Ich führte Lucero zurück in den Stall wo ich ihn vor seiner Box an band, ihm den Kappzaum ab nahm und das Halfter anzog. Mit der Bürste des Hufkratzers ging ich nochmal kurz über seine Hufe bevor ich ihn auf die Weide brachte. Anders als Amador durfte er auf eine der großen Weiden. Wieder zurück im Stall brachte ich den Kappzaum zurück in die Sattelkammer und wandte mich meinem letzten Schützling zu: Filou Farrigé Etoile Filante. Ich ging zur Box des edlen, dunklen Friesen und begrüßte ihn. "Ich kann deinen Namen leider kaum aussprechen, deswegen wirst du einfach Filou genannt. Das ist doch ok für dich oder?" fragte ich den Hengst und kraulte seine Stirn. Filou war vom Wesen das komplette Gegenteil von Amador. Ich brachte ihn aus seiner Box und band ihn fest. Mit Striegel und Bürste in den Händen putzte ich Filou ausgiebig. Mithilfe des Kamms kämmte ich sogfältig seine Mähne und den Schweif. Ich ließ mich von der Länge seiner Mähne hinreißen und teilte Strähnen ab um ihm einen hübschen spanischen Zopf zu flechten. Glücklicherweise fand ich Mähnengummis in der Kiste in welcher sich alle Putzuntensilien befanden und konnte den Zopf festigen. Als auch die Hufe ausgekratzt und sauber waren ging ich in die Sattelkammer und holte Filou's Trense. Auch wenn er auf mich einen ruhigen Eindruck machte wollte ich nichts riskieren und entschloss, Filou lieber mit Trense auf einen Spaziergang mitzunehmen. Ich ging mit der Trense zurück zu Filou, öffnete das Halfter um es ihn auf den Hals zu ziehen und legte die Trense an. Er nahm das Gebiss artig an und ehe ich mich versehen konnte, waren wir bereit loszugehen. Ich legte das Halfter auf den Boden vor seiner Box und nahm den Strick ab um ihn, mithilfe der Longierbrille, an der Trense zu befestigen. Um ein Verheddern zu vermeiden nahm ich die Zügel ab und hängte sie an den Sattelhalter an der Box. Ich führte Filou aus dem Stalltrakt in den Hof und wählte den kleinen Pfad aus der direkt in ein nahegelegenes Waldstück führte. Der Schatten den die Bäume spendeten war angenehm kühl. Filou nahm aufmerksam seine Umgebung auf und machte keine Anstalten direkt wieder umkehren zu wollen. Sowohl er als auch ich genossen die Ruhe des Waldes und die kühle Luft. Der Weg sollte uns direkt um das Grundstück führen. Als man durch die Bäume hindurch die Gebäude erkennen konnte zog Filou das Tempo an und stieß ein schrilles Wiehern aus. Er rief nach seinen Freunden und anscheinend nach den Stuten, die ihm prompt antworteten. Bevor ich Filou zu Lucero auf die Weide brachte ging ich mit ihm in den Stall, wo ich die Trense gegen das Halfter austauschte. Natürlich bekam auch er eine Belohnung, auch wenn wir nur spazieren waren. Nachdem Filou sich zu Lucero gesellte ging ich zurück in den Stall und begann damit die Putzsachen zu säubern und sie zurück in die Putzkiste zu legen. Filou's trense baute ich selbsverständlich auch wieder zusammen bevor ich sie in die Sattelkammer zurück brachte.
      Da die Boxen der 3 Pferde nun leer standen konnte ich mich in Ruhe deren Säuberung widmen. Mithilfe einer Mistgabel hob ich Mist und nasses Stroh aus den Boxen in die Schubkarre und entleerte diese auf dem Misthaufen. Auf meinem Weg zurück in den Stall machte ich einen Stop um Strohballen einzuladen. Ich öffnete die Strohballen mithilfe meines Taschenmessers und verteilte es sorgfältig in den Boxen. Mit einem Schwamm wusch ich die Tränken sauber und entfernte Strohhalme aus den Futtertrögen. Ich schob die Schubkarre beiseite um die Stallgasse zu kehren. Als alles sauber war brachte ich die Schubkarre und die Mistgabel zurück an ihren Platz. Bevor ich den Hof verließ schrieb ich Sophia eine kurze SMS damit sie sich keine Sorgen machte und stieg in den Wagen. Bevor ich den langen Weg nach Hause antrat, machte ich einen kurzen Halt bei McDonalds. Das hatte ich mir heute verdient.
    • sadasha
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      11. Oktober 2017 | 4152 Zeichen von sadasha

      “Soooophia?!” rief Nicholas vom Ende der Stallgasse. Ein wenig genervt drehte ich mich zu ihm um und wollte ihm gerade etwas entgegnen, als er einfach weiter sprach. “Injaki ist heute irre gut drauf. Lust auf einen Ausritt? Eve kommt auch mit.” er zeigte auf die Wand rechts von ihm, in deren Richtung auch die Weiden lagen. “Können wir machen. Wen nimmt Eve denn mit?” wollte ich wissen und nahm mir den nächsten Huf von Skadi zur Hand. Eigentlich war es eine schande mit ihr heute auszureiten. Immerhin hatte ich sie gerade eben erst richtig sauber bekommen und das Wetter draußen war eher minder gut. Nach dem Ausritt würde ihr Behang wieder voller Dreck kleben und wenn es nur der Behang war, dann hätte ich noch Glück gehabt. “Sie will Amador ausreiten, der hat sich ja ganz gut gemacht mittlerweile.” Ein betretenes Schweigen sagte alles, was ich von dieser Idee hielt. Nichts Gutes. Natürlich hatte Amador eine rapide aufwärts gehende Entwicklung hinter sich, seit er hier ist. Aber ich hielt ihn noch nicht bereit fürs Gelände. “Eve weiß schon was sie macht. Vertrau ihr.” sagte Nicholas schließlich, der meine Gedanken erraten hatte. “Davon abhalten kann ich sie sowieso nicht.” meinte ich patzig und kratzte nun den letzten von Skadis Hufen aus. Eine halbe Stunde später waren wir alle bereit und saßen in unseren Sätteln. Immer wieder warf ich einen besorgten Blick auf Eve und Amador, doch die beiden ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Amador versuchte zwar ab und an seine Energie durch leichtes tänzeln abzuladen, doch Eve hatte ihn gut im Griff. Injaki und Skadi verhielten sich von Natur aus ruhiger. Der Ausritt verlief wider meiner Erwartungen recht ereignislos. Amador hatte genug Möglichkeiten sich kontrolliert auszupowern und wirkte gegen Ende des Ausritts sogar recht ausgeglichen, wenn das bei ihm denn möglich war. Er schien sogar den Regen zu genießen, der jetzt aus Kübeln auf uns herabgoss. Bei den beiden Schimmeln schimmerte nun die dunkle Haut durch das weiße Fell und Injaki glänzte was das Zeug hält. Begeistert war er allerdings nicht vom kühlen Nass. Im Gegenteil. Der Criollo war froh, als er in seine warme Box entlassen wurde. Nach dem Ausritt sprach ich noch einmal mit Eve und lobte sie für ihre gute Arbeit mit dem Schimmelhengst. Doch sie war noch immer etwas eingeschnappt, weil ich ihr nicht von Anfang an vertraut hatte. Irgendwie war heute der Wurm drin. Ich beließ es dabei, da ich den Streit nicht noch mehr aufbauschen wollte. Stumm nahm ich mir Where’s Sleep aus der Box, während Nicholas Lucero und Eve Punchdrunk fertig machten. Da es regnete blieb uns nur noch die Reithalle als trockener und sicherer Trainingsort. Hier trafen wir auf Emma, die ihren Friesenhengst Filou Farrigé Etoile Filante longierte. Sie begrüßte uns freudig, merkte jedoch sofort dass die Stimmung angeschlagen war und beließ es dabei. Als sie mit Filou fertig war machte sie Rising Star fertig und ich nahm schließlich noch Cozy Blanket in die Reithalle, als Sleepy wieder in ihrer Box stand. Die beiden Geschwister kümmerten sich derweil um die Jungpferde. Nacheinander beschäftigten sie Animus Peredur, Rabano und Forestfire. Sie arbeiteten am Fohlen ABC und bei den beiden älteren auch schon an den Vorbereitungen für’s Longieren. Erst am Abend sprach ich Eve noch einmal an um den kleinen Konflikt von heute morgen zu klären. “Es tut mir wirklich leid.” beteuerte ich und sah sie reumütig an. “Pass beim nächsten mal einfach auf… Ich bin genauso erwachsen wie du und du solltest wissen, dass ich weder mich noch meine Mitmenschen leichtsinnig in Gefahr bringen würde.” - “Du hast recht, ich hab nicht nachgedacht.” Noch einmal sah mich Eve prüfend an, bevor sie anfing zu lächeln. “Okay, Schwamm drüber…” Wir unterhielten uns noch einige Minuten lang begeistert darüber wie gut sich vor allem Amador entwickelt hatte. Aber auch die anderen Pferde aus Kalifornien schienen mit dem nassen Klima Englands besser zurecht zu kommen. Emma hatte auch noch ein paar lobende Worte für uns übrig, bevor sich das Team auflöste und ich am Ende alleine auf dem Sofa saß und ein Buch zur Hand nahm um den Tag ausklingen zu lassen.
    • sadasha
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      14. Februar 2018 | 6582 Zeichen von sadasha

      Punchdrunk sieht gut aus, Eve!” lobte ich meine Freundin, während ich mit der gesattelten Where’s Sleep den Reitplatz betrat. Tatsächlich hatte sich der Reitponyhengst super entwickelt und es würde bald Zeit werden ihn auf Turnieren vorzustellen. “Hast du schon etwas von Emma gehört? Ich mache mir Sorgen. Sie meinte zwar es sei nur ein Routineeingriff, aber…” Ich stieg auf und sah zu Eve rüber, die Punchdrunk durchparierte. Betreten schüttelte sie den Kopf. “Sie hat sich noch nicht gemeldet, aber ich weiß was du meinst. Sie tut immer so als nehme sie es auf die leichte Schulter, aber eigentlich trifft es sie jedes mal wie ein Schlag ins Gesicht. Hoffen wir das Beste!” Ich nickte und fasste den Entschluss nach getaner Arbeit ins Krankenhaus zu fahren und nach ihr zu sehen. Wir hatten Emma so viel zu verdanken, vielleicht war es ein kleines “Lift me Up” für sie, wenn sie ein freundliches Gesicht sah, das nicht gerade zur Familie gehörte. Die nächste Stunde jedoch konzentrierte ich mich auf die Stute die ich gerade unterm Sattel hatte. Where’s Sleep hatte sich zu einem echten Dressurcrack entwickelt, was bei den Friesen Sporthorses trotz der barocken Abstammung nicht selbstverständlich war. Die Talente waren da sehr weiter verstreut und wenn ich Pech gehabt hätte, dann hätte sie es in der Dressur, in meinem Bereich, nicht weit gebracht und ich hätte umdisponieren müssen. Worst Case wäre gewesen, wenn sie Talent im Westernsport gezeigt hätte unter Eve oder Nicholas. Doch das Alles sind nur Hirngespinste, die zu meinem Glück nicht eingetreten sind. Miss Monstermähne ist in der Dressur goldrichtig. Auch heute zeigte sie wieder was sie gelernt hatte und machte mich damit unfassbar glücklich. Eve war mit Punchdrunk durch und beschäftigte sich nun mit den beiden Junghengsten Rabano und Animus Peredur. Ich war Nicholas sehr dankbar, dass er sich mit meiner Forestfire dazugestellte. So hatten die Babys ihre Spielstunde und ich konnte nach Sleepyhead mit meinen Großen weitermachen. Cozy Blanket und Skadi schmiss ich nur auf die Weide. Die zwei hatten heute frei. Rising Star jedoch putzte ich gründlich und sattelte sie danach für einen Ausritt. “Warte auf mich.” raunte Nicholas rüber, als ich gerade aufsitzen wollte. Er hatte Lucero gerade fertig geputzt und musste nur noch satteln.

      Zurück von unserem Ausritt machten wir eine ausgiebige Mittagspause und kochten unsere Suppe vom Vortag noch einmal auf. “Wer muss denn heute noch bewegt werden?” fragte Nicholas, der den Überblick mal wieder verloren hatte. Eve rollte genervt mit den Augen. “Na… denk doch mal nach wen wir heute schon dran hatten. Dann kannst du per Ausschlussverfahren herausfinden, wer noch gemacht werden muss. Ganz einfach. Soll ich es dir vormachen?” - “Wenn du noch ein Wort sagst…” Eve lachte gehässig, während Nicholas hilfesuchend zu mir rüber sah. Doch ich zog nur den Kopf zwischen die Schultern. “Deine Schwester, nicht meine! Komm alleine klar.” Als Eve sich wieder gefangen hatte fragte sie: “Und Bruderherz, weißt du jetzt wen wir machen müssen.” Nicholas sah sie verdutzt an. Er hatte keine Zeit gehabt groß nachzudenken, Eve plapperte sofort weiter: “Ach Bruder… Wir machen jetzt erstmal Filou Farrigé Etoile Filante, weil Emma nicht da ist er aber tägliche Betüddelung gewöhnt ist. Dann schnappst du dir Injaki und ich mir Amador. Das wars. Was machst du mit deinem freien Nachmittag, Sophia?” Ich schluckte hastig den Löffel Suppe herunter, den ich mir gerade erst in den Mund geschoben hatte. “Ich wollte Emma besuchen.” Die Stimmung kippte spürbar. Die Geschwister warfen sich betrübte Blicke zu. “Grüß sie von uns und sag ihr, dass wir sie vermissen.” Sanft lächelnd garantierte ich ihnen die Grüße außerordentlich auszurichten und stand dann auf. “Den Abwasch mache ich noch, bevor ich gehe. Dann könnt ihr gleich wieder zu den Pferden.” Freudig sprangen die Zwei auf und gingen dankbar lächelnd nach Draußen.

      Alle Pflichten erledigt fuhr ich ins Krankenhaus und fragte an der Rezeption nach Emma. Ein gutes Zeichen war wohl, dass sie auf Normalstation lag und nicht mehr in der Totalüberwachungszone, wie ich sie immer nannte. Ein wenig zaghaft klopfte ich an und trat ein, nachdem ein ebenso zaghaftes “Herein” zu hören war. Emma sah furchtbar zerknittert aus, die Frage wie es ihr wohl ging verkniff ich mir daher. Stattdessen nahm ich sie vorsichtig in den Arm und richtete ihr die Grüße von Eve und Nicholas aus und zeigte ihr ein brandaktuelles Foto von Eve und Emmas Hengst Filou. Glücklich, aber auch mit Wehmut betrachtete sie es und bedankte sich. “Die OP verlief gut. Ihr habt mich in ein, maximal zwei Wochen zurück.” Sie deutete mir an die Akte am Fußende des Bettes hervorzuholen. “Schau dir die Bilder an. Dann siehst du womit ich tagtäglich zu kämpfen hab.” Die Röntgenbilder zeigten ihre Apparaturen in Hüfte und Knien. “Du bist ein Cybot. Ich wusste es!” meinte ich scherzhaft in der Hoffnung, dass sie es nicht falsch verstand. Emma lachte und mir fiel ein Stein vom Herzen. Zufrieden grinste ich und packte die Bilder wieder weg. “Das ist nicht so toll wie es klingt. Um ehrlich zu sein ist das sogar ziemlich schmerzhaft. Würde ich keinem empfehlen.” meinte sie ebenfalls grinsend. “Wir machen uns alle schreckliche Sorgen. Wo hast du denn dein Telefon?” fragte ich nun wieder mit ernster Miene. Emma zeigte auf das Schränkchen neben sich. “Da drin, aber ich hab mein Ladekabel vergessen. Der Akku ist leer. Wenn du mir also einen riesen Gefallen tun möchtest...” Sie lächelte mich bittend an. “Mein Mann kam noch nicht dazu.”
      Ich machte mich also auf den Weg um Emma ein Ladekabel zu besorgen. Als ich zurückkam und Emma ihr Handy endlich wieder anmachen konnte ging zuerst einmal sämtliche Nachrichten durch, klärte ein paar besorgte Freunde auf und fand schließlich etwas, was sie mir gleich zeigte. “Oh schau mal, Sophia! Schau doch mal, das wäre etwas für dich.” Sie gab mir das Telefon und ich warf einen Blick darauf. Geöffnet war die Verkaufsanzeige eines Barockpintostutfohlens. Ihr Name war Arcane und sie hatte eine ähnlich nostalgische Abstammung wie meine anderen Pferde. Dressurbegabung war ihr praktisch in die wiege gelegt. Ganz nebenbei war sie wunderbar gescheckt. “Ich wusste sie gefällt dir! Die hat mir Anja gesendet. Du solltest sie dir wenigstens ansehen. Wenn nicht für dich, mach es für mich.” - “Gut. Versprochen, Emma.” Ich wollte heute nicht mit ihr diskutieren, das war ihr Glück. Denn eigentlich hatte ich in nächster nicht vor weitere Pferde auf den Hof zu holen. Doch Arcane wäre eine wunderbare Ausnahme.
    • sadasha
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      05. April 2018 | 6195 Zeichen
      von Landsberg Trainings-Center | Military E - A

      Käthe | Nachdem ich über die Osterfeiertage zuhause geblieben war, stand für mich heute eine kleine Reise auf dem Programm. Es erwartete mich ein 8-jähriger Friesenhengst namens Filou Farrigé Etoile Filante, dessen Geländefähigkeiten aufgefrischt werden sollten. Da Erin sich heute zum gemeinsamen Frühstück hat überreden lassen nutzte ich eine Gesprächslücke und bat sie darum, aufgrund meines Auftrages, sich für heute allein um die Pferde zu kümmern. Sie stimmte wortlos zu und half mir nach dem Frühstück mit dem abräumen des Tischs, bevor sie in den Stall ging und ich meine Tasche für die Reise auf die Gwynedd Stables zusammen packte. Der Hof war mir keinesfalls unbekannt. Bereits im vergangenen Jahr zog es mich für die Versorgung der Pferde dort hin und ich war gespannt was sich in der Zeit verändert hatte. Nach einer schier unendlichen Fahrt erreichte ich den ländlich gelegenen Hof und stellte den Wagen auf dem Parkplatz ab, bevor ich zum Haupthaus ging und dort bereits von Emma Charlton erwartet wurde.
      Wir gingen hinein und unterhielten uns für ein paar Minuten.
      Sie erzählte mir, dass der Hengst schon mehrfach erfolgreich an Vielseitigkeitsturnieren teilgenommen habe, man aber deutlich merkt dass ihm das nötige Training fehlt. “Das ist kein Problem, das bekommen wir schon hin.” sagte ich lächelnd und besprach mit ihr den Trainingsablauf. Nachdem alles geklärt war holte ich meine Tasche aus dem Wagen und machte mich auf den Weg in die Stallanlage. Ich lief die Boxen ab bis ich die des Friesen gefunden hatte und stellte meine Tasche auf dem Boden ab damit ich den gutmütigen Hengst begrüßen konnte. Bevor ich Filou aus seiner Box holte ging ich in die Sattelkammer und stellte mir eine Putzbox zusammen, die ich an die Tür stellte um seinen Sattel und die Trense ebenfalls mitzunehmen. Da wir nach dem Training einen Geländeritt machen würden, nahm ich auch 4 Bandagen aus seinem Spind mit. Ich lauf besser zwei Mal dachte ich mir und brachte zuerst den Sattel und die Trense zur Box, bevor ich die Bandagen und die Putzbox holte. Ich putzte den schönen Hengst und kratzte seine Hufe aus, bevor ich Mähne, Schweif und Behang kämmte. Sorgfältig bandagierte ich alle 4 Beine ein bevor ich den Sattel auf seinen Rücken legte und ihn korrigierte, bevor ich den Sattelgurt unter seinem Bauch durch zog und locker schloss. Da der Hengst ohnehin tiefenentspannt auf einer Stelle stehen blieb, nahm ich das Halfter ab und legte die Zügel über seinen Hals um ihm die Trense auszuziehen. Brav nahm er das Gebiss an und blieb auch weiterhin stehen. Ich öffnete meine Tasche und nahm meinen Helm heraus um ihn mir aufzusetzen. Da es relativ warm war zog ich meine Weste aus und legte sie über den Sattelhalter von Filous Box. “Na mein Großer? Dann wollen wir mal, oder?” fragte ich ihn und er schnaubte.
      Zustimmend? Ich werde es wohl herausfinden müssen.
      Ich griff die Zügel und führte den Hengst aus der Stallgasse heraus in Richtung des Reitplatzes. In der Mitte des Reitplatzes stellte ich Filou auf und zog die Steigbügel nach unten. Ich nahm Schwung und fand mich wenige Sekunden später in seinem Sattel wieder. “Macht es dir etwas aus?” rief eine Männerstimme über den Platz. Ich drehte mich im Sattel um und sah einen großen, braunhaarigen Mann mit einem Criollo, der offenbar longiert werden sollte. “Entschuldigen sie, ich habe sie mit jemandem verwechselt.” sagte er lachend und blieb abrupt stehen. “Kein Problem. Wenn sie möchten können sie ihn trotzdem longieren. Mir macht das nichts aus.” rief ich ihm zu und lächelte freundlich. Er nickte und kam ebenfalls auf den Platz. Ich nahm die Zügel auf und ritt Filou einige Runden warm bevor ich mich dem eigentlichen Training widmete. Bei der Vielseitigkeit kommen 3 Disziplinen zusammen. Die Dressur, das Springen und der Geländeritt. Frau Charlton hatte mir erklärt, dass Filou überragende Ergebnisse in der Dressur und dem Springreiten ablieferte, er in der Kombination mit dem Geländeritt aber deutliche Probleme mit der Kondition bekam. Daran wollte ich heute arbeiten. Nach 2 Runden auf der ganzen Bahn im Trab hielt ich den Hengst einen Moment an, um nachzugurten, bevor ich ihn direkt aus dem Stand angaloppierte und im Galopp behielt. Sofern es mir möglich war ritt ich mit dem Hengst Bahnfiguren im Galopp, vorallem aber konzentrierte ich mich auf Galoppvolten die die Wendigkeit des Hengstes förderten. Filou ließ sich gut reiten und er reagierte sehr fein auf die Hilfen die ich ihm gab. Frau Charlton hatte nicht zuviel versprochen.
      Nach einer halben Stunde parierte ich den großen Hengst zuerst in den Trab und dann in den Schritt wo ich mir die Zügel aus der Hand kauen ließ und ihn auf dem Zirkel ein paar Runden hielt. Lobend klopfte ich seinen Hals und beobachtete den Mann beim longieren. “Na, hast du Lust auf einen kleinen Ausritt?” fragte ich Filou und nahm die Zügel etwas auf um mit dem Hengst vom Platz zu reiten. Natürlich hatte ich nicht vor mir den Hengst für mein Vergnügen auszuleihen, nein. Während des Ausritts nutzte ich die Gelegenheit für das bergauf- und bergabreiten und umgefallene Baumstämme dienten als kleine Sprünge. Beim Geländeritt waren die Hindernisse nämlich fest und gaben nicht nach wie bei normalen Hindernissen, wo die Stangen von den Trägern fielen. Deswegen war es immer wichtig Lehrgänge zu besuchen, denn nichts war wichtiger als die Sicherheit von Pferd und Reiter bei einem solchen Parcours. An einer Weggabelung wählte ich die Richtung, von der ich vermutete dass sie zurück zum Hof führte und ich behielt, glücklicherweise, recht. Entspannt traten wir den Heimweg an. Zurück auf den Gwynedd Stables band ich den Hengst für einen Moment in der Stallgasse an um ihm die Bandagen, Sattel und die Trense abzunehmen. Bevor es für ihn auf die Weide in den wohlverdienten “Feierabend” ging, kontrollierte ich seine Hufe und kratzte sie nochmals aus. Er hatte seine Arbeit gut gemacht und wenn man an seiner Kondition beim Galopp arbeitet, wird er ein zuverlässiger und schneller Military-Partner.
      Ich räumte die Stallgasse auf und brachte alle Sachen wieder an seinen Platz bevor ich mich von Emma Charlton verabschiedete und in den Wagen stieg, um nach Hause zu fahren.
    • Elsaria
      Tierklinik Zur Lindenweide

      Besuch bei Emma

      Filou Farrige Etoile Filante und Skadi


      Heute fuhr ich zu einer Kundin die 2 Pferde für mich hatte die ich mir ansehen sollte. Als ich auf dem Hof ankam wurde ich von der Besitzerin der Pferd Emma Chariton begrüßt. Wir gingen gemeinsam in den Stall und wir holten den Friesenhengst Filou Farrige Etoile Filante aus seiner Box. Ich ließ ihn mir Vortraben es sah alles gut aus, dann checkte ich seinen Gesundheitszustand. Der Rappe war in bester Verfassung. Seine Augen waren klar, seine Schleimhäute waren feucht rossig. Dann Impfte ich und gab eine Wurmkur dann sedierte den Hengst den Zahnbehandlung war nie fein. Als er ruhig war machten wir die Maulsperre fest und begann mit der Zahnpflege, es war nötig, noch länger und er hätte nichts mehr gefressen. Nach dem die Zähne wieder in Ordnung waren banden wir ihn in seiner Box fest bis er wieder munter war. Ich trage noch die Neuerungen in seinen Pferdepass ein, während Emma eine alte Bekannte holte. Skadi die schöne weiße perle wie ich sie nannte als sie noch in meinem Besitz war, da ich wusste wie sie auf Tierärzte reagierte bat ich um Unterstützung. „ hallo mein Mädchen!“begrüßte. Sie spitzte die Ohren als ob sie mich erkannte. „ Kennen sie die Vergangenheit der stute?!“ fragte ich Emma, sie verneinte. „ Skadi war lange Zeit in meinem Besitz, in dieser Zeit ist sie desöfteren abgehauen, und hatte sich einmal so schwer selbst vergiftet da wussten wir nicht ob wir sie retten konnten. Es brauchte lange um Skadi ein Vertrauen aufzubauen. Da ich aber zeitlich eingeschränkt war gab ich sie der Züchterin zurück, und jetzt hat sie ein tolles zuhause!“. Auch Skadi ließ ich Vortraben und sie hatte nichts. Ich redete behutsam auf die Stute ein und kontrollierte ihren Gesundheit zustand. Auch da war nichts auffällig und ich impfte die Stute und gab ihr die Wurmkur. Dann sediert ich die schöne und begann ebenfalls mit Zahnbehandlung. Skadi hatte nur ein paar scharfe ecken die sie beim fressen und reiten störten, ich feilte diese wieder glatt und brachte sie in die Box dort banden wir sie an bis sie wieder munter war. Ich trug bei ihr auch alles im Pass ein und machte noch einen kontrollblich bei Filou der mittlerweile wieder munter in der Box stand.
    • sadasha
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      22. April 2018 | 5640 Zeichen von sadasha
      Hufschmiedbericht für Filou Farrigé Etoile Filante und Skadi

      Der Tacho zeigt 140km/h, die Musik ist voll aufgedreht, die Autobahn ist so gut wie frei. Noch 15 Minuten laut Navi bis wir die Gwynedd Stables erreichen. Just als mein Lieblingslied anspielte, drehte ich die Anlage noch ein bisschen mehr auf. Pitch musste mich dafür hassen, doch der Rüde lag eingerollt im Fußraum des Beifahrersitzes und versuchte ein wenig zu schlafen. Beinahe hätte ich die Ausfahrt verpasst. Kurz bevor ich auf den Hof fuhr regelte ich die Lautstärke auf einen normalen Pegel herunter. Noch einmal las ich mir durch was heute anstand, ehe ich ausstieg. Pitch war jetzt wieder hellwach und bereit für Alles, was jetzt kommen mochte. Freudig lief er mit mir um den Wagen herum, aus dessen Kofferraum ich noch den Hufbock nahm, ehe ich den Wagen abschloss.

      Beinahe rannte ich in eine Frau rein, die sowieso schon unsicher auf den Beinen schein. “Entschuldigung! Mrs Charlton?” begegnete ich ihr etwas unsicher durch den Zwischenfall. Sie lächelte. “Keine Sorge, ich bin vielleicht nicht schnell und vielleicht auch nicht gelenkig, aber umgeworfen hat mich noch keiner so schnell. Sind sie Mr. Crowley?” sagte sie ohne meine Frage zu beachten und warf einen Blick auf das was ich bei mir trug. Natürlich erkannte sie mich als Hufschmied. Ohne eine Antwort abzuwarten sprach sie weiter. “Mitkommen, Filou Farrigé Etoile Filante steht noch in seiner Box, ist aber sauber. Falls Ihnen das nicht reicht müssen sie selber Hand anlegen, der Kasten steht da.” Sie deutete auf eine graue Putzkiste, aus der die Putzsachen und Pflegemittel rausquollen, so voll war sie. Der etwas forsche Umgang irritierte mich, doch Mrs Charlton schien das nicht allzu böse zu meinen. Sie wirkte wie jemand, der schon viel erlebt hatte und dadurch Ecken und Kanten entwickelt hat. “Sie wären übrigens ein großer Schatz, wenn sie auch die Stute meiner Kollegin fertig machen würden. Die hatte vergessen sich ebenfalls einzutragen, will aber mit ihrer Stute demnächst durchstarten. Mit zu langen Hufen geht das nur schlecht.” Ich hatte keine Chance etwas zu erwidern, da sie gleich wieder verschwand als wir die Box des Friesenhengstes erreicht hatten. Zum Vortraben musste ich mir also jemand anderen abgreifen. Ein junger Mann, der gerade von einem Ausritt zurückkam band sein Pferd kurzerhand an um Filou vorzuführen. Der Rappe hatte sehr schwungvolle Gänge und fußte recht gleichmäßig auf, was wohl auch seinem Beschlag zu verdanken war. Er neigte sicherlich dazu die Vorderhufe ungleich abzunutzen und stand dadurch etwas nach außen, da auch die Eisen entsprechend zu Grunde gingen. Das ließ sich jedoch durch einen gut Job meinerseits wieder korrigieren. In aller Ruhe schnitt ich die Hufe nacheinander aus und überprüfte meine Arbeitsfortschritte regelmäßig und richtete dann die neuen Aluminiumeisen auf dem Amboss her. Irgendwann tauchte Mrs Charlton wieder auf und wirkte zufrieden. “Sie haben seine leichte Fehlstellung trotz der Eisen bemerkt?” erkannte sie lächelnd und zog meinen Hocker zu sich um Platz zu nehmen. Pitch rannte sofort zu ihr um etwas Aufmerksamkeit zu erhaschen. Sanft kraulte sie seinen Nacken, während sie mir dabei zusah wie ich die neuen Beschläge aufschlug, ehe ich die Hufe mit Öl fettete. Als ich fertig war streckte ich meinen Rücken kurz durch und sah mir dann an wie Filou mit seinen neuen Eisen lief. Da er Eisen bereits kannte und ich kein Experiment gemacht hatte lief er wie erwartet gut und durfte zurück in seine Box.

      Ich erschrak abermals, als ich mich umdrehte und Mrs Charlton hinter mir stand. Sie lachte triumphierend und begleitete mich zu der Stute ihrer Kollegin. Skadi war Filou vom Gebäude her ähnlich. Der Bau eines typvollen Friesens, doch das Fell war reinweiß. Eine beeindruckende, makellose Gestalt! Mrs Charlton entging nicht, dass mir Skadi gefiel und schmunzelte. “Sie zieht immer die Blicke auf sich. Ist aber nicht ohne. Sie läuft leider genauso schlecht wie meiner, ist aber unbeschlagen.” Schweigend holte ich den Schimmel aus seiner Box und warf einen ersten Blick auf die dunklen Hufe. Nach Mrs Charltons Behauptungen schwante mir Übles, doch ganz so furchtbar sah es gar nicht aus. “Miss Finch korrigiert sie selbst so gut sie kann, wenn es bis zum nächsten Termin noch dauert. Wie es aussieht hat sie das auch dieses Mal wieder gemacht. Lassen Sie sich davon nicht täuschen.” sagte sie mit einem abwertenden Unterton, den ich nicht ganz einordnen konnte. Eigentlich hatte ich gedacht die beiden Frauen hätten ein gutes Verhältnis. Skadi lief beim Vortraben ganz und gar nicht rund. Ich entschied Mr. Owen in der Nähe zu halten, damit ich zwischendurch den Trab nochmal sehen konnte um zu schauen ob die Korrektur griff. Es dauerte eine ganze Weile bis ich zufrieden war. Skadi war zwar ruhig, machte einem die Arbeit aber nicht leicht. Sie suchte sich Beschäftigung und wenn es ihr zu langweilig wurde lag die Beschäftigung darin nicht zu kooperieren. Als ich endlich soweit war nur noch die Hufe zu fetten, überkam mich eine Wonne voll Glückseligkeit. Zufrieden räumte ich mein Werkzeug zurück in die Schmiede , während Mr. Owen die Stute zurück in ihre Box brachte. Als der Arbeitsplatz so sauber war, wie ich ihn erreicht hatte schilderte ich Mrs Charlton meine Ansicht zu Skadis Hufen. Sie zog die Schultern hoch. “Das sage ich ihr ständig, aber Skadi lässt sich wohl nicht beschlagen. Davon ist sie felsenfest überzeugt. Nächstes Mal sollten sie mit ihr persönlich sprechen. Ich werde schauen, dass sich die Möglichkeit bietet. Heute ist sie außer Haus.” Unzufrieden stimmte ich zu. Nachdem wir auch den finanziellen Part geklärt hatten machte ich mich auf den Heimweg.
    • adoptedfox

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      19. Juni 2018 | 3330 Zeichen von adoptedfox

      Käthe | Einige Monate waren seit meinem letzten Besuch auf den Gwynedd Stables verstrichen und ich freute mich schon darauf, alte Bekannte wiederzusehen. Ich ließ das Fenster einen Spalt herunter und sog die frische Luft ein. Vielleicht bildete ich es mir ein, aber ich meinte die Meeresluft riechen zu können. Als ich das Gelände der Gwynedd Stables erreichte stellte ich den Wagen auf dem Parkplatz ab und widmete mich direkt der Arbeit. Ich nahm mir eine der Schubkarren und eine Mistgabel um die Weiden und Offenställe zu säubern, bevor ich die Pferde nach draußen bringen würde. Schon jetzt erwärmte die Sonne die Luft und wäre die leichte Brise nicht, wäre es unerträglich stickig. Nachdem ich auch die Tränken auf ihre Funktion überprüft hatte ging ich in den Stall um die ersten beiden Fohlen nach draußen zu bringen. Ich nahm zwei Halfter und zog sie nacheinander Doo Wop und Arcane an um sie nach draußen zu bringen. Brav ließen die beiden sich führen und warteten geduldig ab, bis die Stricke gelöst waren, bevor sie miteinander zu spielen begannen und in rasantem Tempo davon zogen. Ich beobachtete sie einen Moment, bevor ich wieder in den Stall ging und auch Rabano und Forestfire beim wilden Spiel teilhaben durften. Auf dem Weg zurück in den Stall wieherte der Hengst Amador durchdringend und begann mit seinem Huf gegen die Boxentür zu schlagen. “Hörst du auf!” mahnte ich ihn und schob ihn zurück in seine Box, damit ich ihm ein Halfter überziehen konnte. Amador schien heute nicht gut drauf zu sein und so entschloss ich mit ihm in die Reithalle zu gehen um ihn frei laufen zu lassen. In der Halle angekommen nahm ich mir eine der Longierpeitschen und stellte den unruhigen Hengst auf, damit ich ihm in Ruhe den Strick abnehmen konnte. Sofort lief er tief schnaubend im Trab auf der Bahn und buckelte ein paar Mal. In sicherem Abstand lief ich hinter ihm her und trieb ihn vorwärts wenn er versuchte die Richtung zu wechseln. Nach zirka 20 Minuten schien er sich beruhigt zu haben und kam sogar zu mir um sich eine Belohnung abzuholen. Da ich keine Leckerchen einstecken hatte klopfte ich ihm den Hals und kraulte ihn an der Brust. Da er bereits bei mir war befestigte ich den Strick wieder am Halfter und brachte ihn auf die Weide neben denen die Fohlen standen. Nacheinander holte ich nun auch Filou Farrigé Etoile Filante und Animus Peredur. Während ich die beiden Stuten Where’s Sleep und Cozy Blanket auf die Weide brachte, kam Sophia Finch, die Inhaberin der Gwynedd Stables und gab mir Bescheid, dass ich Skadi in der Box lassen sollte, da sie sie später reiten wollen würde. Ich nickte zustimmend und holte Piroschka und Rising Star. Die drei verbleibenden Hengste Punchdrunk, Injaki und Lucero brachte ich in den Offenstall damit es auf der Weide keine Komplikationen geben würde. Da sich alle Pferde zufrieden draußen befanden begann ich damit die Boxen auszumisten und für den Abend frisch einzustreuen. Bevor ich mich wieder auf den Weg nach Hause machte schaute ich noch einmal nach den Pferden. Am liebsten würde ich einmal für 1-2 Tage hierher kommen um einen langen Ausritt am Strand zu genießen. Doch das musste erst einmal warten, da genug andere Arbeiten am Hof anstanden. Ich verabschiedete mich von Sophia Finch die gerade dabei war Skadi zu putzen und stieg in den Wagen um nach Hause zu fahren.
    • sadasha
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      04. November 2018 | von sadasha
      Schnelle Pflege für Alle Pferde

      "Man was für ein Scheißwetter!", fluchte Nicholas, der gerade mit Injaki von einem Ausritt zurück auf den Hof kam. Er hatte heute Vormittag schon Lucero und Doo Wop bewegt und dabei Glück gehabt nicht nass zu werden. Nun hatte er es jedoch gewagt ins Gelände zu gehen mit seinem Criollohengst und bekam gleich die Klatsche für diesen Leichtsinn. Beide waren bis auf die Knochen durchnässt und froren sichtlich. "Tja Brüderchen, du solltest dir vielleicht einen Regenmantel anziehen, wenn du bei diesen Wetterprognosen draußen arbeiten möchtest." Eve zog die Schultern hoch und ging dann mit Punchdrunk in den Stall. Der Ponyhengst hatte gerade gearbeitet, würde jetzt noch sein Mash bekommen und hätte dann den Rest des Tages frei. Eve war auch schon seit heute Vormittag auf dem Hof und hatte sich um Amador und Piroschka gekümmert. Die beiden Hengstfohlen Animus Peredur und Rabano waren zuletzt an der Reihe, denn da war sie nicht so sehr auf gutes Wetter angewiesen. Emma beschlagnahmte schon den ganzen Tag eine Hälfte der Halle. Sie arbeitete vom Boden aus mit Filou Farrigé Etoile Filante, ihr Friesenhengst, ihr ganzer Stolz. Und ich, ich hatte heute ausgeschlafen. Hatte bislang nur ein Pferd fertig gemacht und das war Where's Sleep. Gerade führte ich Forestfire quer durch den Regen, da sie dieses Wetter hasste und sich immer wieder anstellte durch Regen zu laufen. Also übten wir. Erst als sie ruhig neben mir lief belohnte ich sie und beendete ihre Einheit für heute. Auch Arcane bekam dieses Regentraining heute zu spüren, sie jedoch war etwas umgänglicher und lief von Beginn an neben mir her, wie an jedem anderen Tag. Emma kam zwischendurch zu mir und fragte ob ich Hilfe bräuchte. Ich bat sie deshalb sich um Skadi zu kümmern. Dann konnte ich nach meinen Fohlen Rising Star und Cozy Blanket gespaßen und wäre dann fertig. Gesagt, getan. Am Abend hatten wir Alle unsere Portion Regenwasser abbekommen und freuten uns auf eine heiße Gemüsesuppe. Wir besprachen die nächsten Trainingseinheiten und überlegten ob wir nicht im kommenden Jahr wieder in die Turniersaison einsteigen wollten. Fest legten wir das jedoch nicht. Vor allem Eve und Emma waren von der Idee nicht überzeugt und so vertagten wir die im Moment recht aussichtlose Diskussion auf spätere Tage.
    • sadasha
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      01. April 2019 | von sadasha

      „Und ich werde meine Criollos nicht verkaufen, nur weil sie nicht in euer neues Konzept passen!“, maulte Nicholas seine Schwester an, die abermals versuchte ihn zu überreden sich doch ebenfalls auf Barockpintos und Friesian Sporthorses zu spezialisieren. „Die Criollos sind für mich perfekt geeignet. Was will ich bitte mit einem Barockpferd im Westernsport? Die schaffen manche Lektionen gar nicht, wenn es an die höheren Leistungsklassen geht!“ Die Diskussion war aussichtslos und das musste auch Eve jetzt akzeptieren. „Gut, dann behalte Doo Wop, Piroschka und Injaki. Aber es kommen keine Criollos dazu, wenn du dich vergrößern möchtest.“ Die Worte trafen Nicholas wie ein Schlag ins Gesicht. Er wurde von seiner eigenen Schwester und deren Freundinnen unterdrückt. Diese Menschen waren seine ausgewählte Familie und sie stemmten ihm einen Dolch in den Rücken. Entrüstet starrte er Eve an, die sich abwandte und schnellen Schrittes in den Stall ging um ihren Bruder nicht weiter ansehen zu müssen.
      Ich kam gerade von einem Ausritt mit
      Skadi zurück, als ich die Szenerie vor mir beobachtete. Die Zeit alleine mit meinen Pferden genoss ich sehr. Die Lust auf dem Hof war zum schneiden dick. Auch Skadi war im Gelände viel gelöster und bot mir auch heute wieder die schönsten Gänge an. Ich beschloss meine Schimmelstute heute auf dem Putzplatz abzusatteln. Es war zwar stürmisch, aber immerhin trocken. Gesprächen mit den Geschwistern ging ich aktuell lieber aus dem Weg. Gerade Eve kam nicht umher immerzu über ihren dummen Bruder zu fluchen, sobald sie einen von uns sah. Emma hatte sich mit ihrem Filou Farrigé Etoile Filante ebenfalls zurückgezogen. Die beiden machten aktuell lange Kutschausflüge ins Dorf und bespaßten dort die anderen Bewohner. Nachdem ich Skadi abgesattelt und eine leichte Decke aufgelegt hatte brachte ich sie zu den Weiden. Eve hatte uns knapp verpasst. Ich sah noch Cozy Blankets Schweif in den Stall verschwinden. Nachdem ich Skadi auf die Weide verabschiedet hatte blieben mir also nur noch die Jungpferde. Die Arbeit mit ihnen lag mir nicht, dennoch hatte ich stets meinen Spaß Animus Peredur, Forestfire, Arcane und Rabano auf ihre zukünftigen Aufgaben vorzubereiten. Die vier waren alle auf einem anderen Wissensstand und so war die Arbeit abwechslungsreich und fordernd. Animus Peredur und Forestfire waren schon so weit, dass man bald mit den ersten Aufgaben für den Beritt beginnen konnte. Doch ein wenig Zeit gab ich ihnen noch. Sie waren noch so verspielt und aufgeschlossen, dass ich die kleinen Flausen genoss, die sie bei jedem Training einbauten. Es machte mir Spaß sie ab und an auch mal zu übersehen und nicht zu korrigieren. Sicherlich war das kein korrektes Training meinerseits, doch dass mir das Jungpferdetraining nicht lag, war keinem hier unbekannt. Emma war da abgebrühter und erfahrener. Wir waren Zuckerbrot und Peitsche für die Kleinen und teilten uns die Aufgaben.
      Where's Sleep ging in letzter Zeit stets unter. Ich hatte beschlossen sie zu verkaufen, damit sie irgendwo hin kam, wo man ihr gerecht wurde. Die lange Mähne hatten wir immer eingeflochten, da es kaum Zeit gab sie ständig zu verlesen. Es war nicht fair für die Stute und das obwohl es mir das Herz herausriss, wenn ich daran dachte, dass sie bald nicht mehr zum Stallalltag gehörte. Heute jedoch hatte ich Zeit. Es dämmerte schon, als ich mit den Jungpferden fertig war. Die Geschwister waren schon seit zwei Stunden wieder auf dem Heimweg und Emma war noch immer unterwegs mit Filou. Wir hatten den Hof für uns. Ich öffnete jeden einzelnen Zopf, sprach zu der Stute und putzte sie ausgiebig. Where's Sleep genoss die Wellness Einheit. Als ich das Langhaar wieder komplett eingeflochten hatte, holte ich Kappzaum und Longe. Ich schaltete das Licht in der Halle ein und gab der Stute die Möglichkeit sich auszutoben. Ich ging mit ihr die Lektionen der Freidressur durch, die sie kannte. Übte an denen, die nicht sicher saßen und spürte, dass sie sich ins Zeug legte. Sie wollte mir zeigen wie gut sie war. Leider änderte das meine Entscheidung nicht.
      Ich grübelte noch bis in die Nacht hinein über Where's Sleep und über Nicholas und Eve. Waren das alles richtige Entscheidungen? War es nötig? Ich musste mit Emma reden und sie am nächsten Morgen rechtzeitig abfangen, bevor sie sich wieder ins Dorf verzog. Emma hatte immer einen guten Rat für mich.
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  • Album:
    Gnadenweide | Pferdehimmel
    Hochgeladen von:
    sadasha
    Datum:
    3 Juni 2017
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    Hengst
    Oktober | 8 Jahre
    Rasse Friese
    Stockmaß/Endmaß 170cm
    Fellfarbe Rappe
    Geno EE aa

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    Charaktereigenschaften
    Gutmütig, Selbstbewusst, Nervenstark, Mutig, Trittsicher

    Beschreibung
    Der Rapphengst ist noch nicht lange auf meinem Hof. Er hat sich jedoch schnell eingelebt und verstand sich vom ersten Tag an schon super mit meinen Pferden. Sein gutmütiges Wesen wirkt sehr beruhigend auf die Tiere in seiner Umgebung und ist deshalb mit der richtigen Ausbildung auch super als Therapiepferd geeignet. Mit seiner wunderschönen Ausstrahlung zieht er schnell alle Blicke auf sich. Er besitz ein großes und starkes Selbstbewusstsein und hat kein Problem im Trubel zu stehen. Wenn man Filou mit neuen Dingen konfrontiert geht er mutig darauf zu und beschnuppert es neugierig. Durch seinen Mut ist er auf dem Platz, sowohl auch im Gelände sehr trittsicher unterwegs.

    Man hört doch reitbegeisterte Menschen oft sagen "Reiten ist wie Fliegen". Auf Filous Rücken fühlt es sich wirklich so an. Nicht nur weil er sehr groß ist, sondern seine Gänge sind samtweich und geschmeidig. Es fühlt sich wirklich so an, als würdest du über den Boden schweben. Es entwickelt sich ein richtiges Freiheitsgefühl wenn man mit Filou ausreiten geht.

    Filou zeigt großes Potenzial im Dressurreiten. Das hat er von seinen Eltern geerbt, die beide sehr erfolgreich waren. Seine Ausstrahlung, sein selbstbewusstes Auftreten und sein sicherer Halt und Tritt sind eine gute Anlage für ein erfolreiches Dressurpferd.


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    Trainingsplan
    Eingeritten ✔ | Eingefahren ✔

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M S

    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S
    Doma Classica: WE WA WL WM WS
    Alta Escuela: WE WA WL WM WS
    Doma Vaquera: WE WA WL WM WS


    Springen E A L M

    Show Jumping: E A* A** L M*

    Military E A L M

    Eventing (British Eventing, national): BE80(T) BE90 BE100 BE100Plus Novice

    Western E A

    Western Pleasure: LK5
    LK4
    Trail: LK5 LK4

    Distanz E A L
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2

    Fahren E A L

    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2


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    Offiziell
    454. Springturnier | 339. Militaryturnier | 341. Militaryturnier | 343. Militaryturnier | 324. Distanzturnier
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    222. Synchronspringen | 331. Distanzturnier | 474. Springturnier | 349. Militaryturnier | 480. Springturnier
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    485. Dressurturnier
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    Inoffiziell

    keine

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    Von Exorzismus

    Aus der Zingara
    Von Loriano Aus der Zauberfee


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    HK 495

    Eingetragene Zucht Gwynedd Stables
    Züchter/Herkunft Canadian Liberty Creek
    Besitzer sadasha (Emma Charlton)
    VKR/Ersteller Snoopy

    Nachkommen
    keine

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    Letzter Tierarztbesuch 22. April 2018
    Gesamteindruck sehr gut


    Letzte Zahnpflege 22. April 2018
    Letzte Wurmkur 22. April 2018
    Letzte Impfung 22. April 2018


    Letzter Hufschmiedbesuch 22. April 2018
    Ausgeschnitten/Korrigiert 22. April 2018


    Beschlag vorne Sportbeschlag
    Beschlag hinten Sportbeschlag


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    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund