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♕ Galantis [HANN]

Hannoveraner, Stute, *2013, nicht zugelassen [17 Punkte]

♕ Galantis [HANN]
Flair, 2 Dez. 2018
Ezi, peachyes, adoptedfox und 3 anderen gefällt das.
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      29.09.2017 | Dressurtraining von E-A


      Pferd: Galantis
      Trainer: Janina Lohmann


      Noch vor 6 in der Früh war ich im Stall, um mit Galantis zu trainieren. Später würde auch noch eine Trainingseinheit mit Waikiki anstehen, jedoch wollte ich mich zuerst mit Galantis befassen. Galantis war schon auf den Beinen und döste in ihrer Box, den Kopf hielt er durch das Außenfenster nach draußen in die Sonne, als würde er die Strahlen für den heutigen Tag tanken wollen. "Na Gala, wie gehts dir heute?", begrüßte ich die zierliche Stute. Als sie ihren Kopf in meiner Richtung drehte grummelte sie mich freudig an und die Sonne strahlte auf ihren Rücken mit diesen kleinen Dapples, die ich so sehr an ihr mag. Galantis brummelte mich an und ich schob ihr eine halbe Möhre zu. Sie kaute genüsslich, während ich ihren Kopf kraulte und ihr anschließend das Halfter überstrich. Ich holte sie zum Putzen aus der Box. Das kurzes Fell glänzte und fühlte sich seidig an, wenn ich darüber Strich. Nachdem ich ihren Schweif verlesen und seine Hufe ausgekratzt hatte, holte ich ihren Dressursattel, die Trense, die schwarzen Dressurgamaschen und Glocken. Als das Pferd gesattelt und gezäumt da stand, musterte ich die Stute noch einmal, und Prüfte den Freiraum am Widerrist. Als ich ihn Richtung Reithalle führte, muss ich sie wohl aus einem Tagtraum gerissen haben, denn sie stöhnte kurz, als ich sie aufforderte, loszugehen. In der Reithalle gurtete ich nach und saß auf, währenddessen stand sie ganz still da, und wartete geduldig auf mein Zeichen zum losgehen. In der Schrittphase baute ich Seitengänge ein. Galantis war vom Dressurturnier vor zwei Tagen noch immer recht verspannt, weshalb ich es langsam angehen ließ. Nach Schenkelweichen und Schulterherein auf beiden Händen schnaubte sie zufrieden ab und kaute leise auf seinem Gebiss. Ich fasste die Zügel nach, und ließ Galantis antraben. Ihre Tritte waren raumgreifend und schwungvoll. Ich ließ sie erst einmal einige Runden ganze Bahn am lockeren Zügel traben, bevor ich sie aufnahm und einige leichte Hufschlagfiguren in die Trabphase einbaute. Auf der rechten Hand ging sie gut und ließ sich locker Biegen, auf der linken war sie noch recht spannig. Ich löste dieses Problem, indem ich auf der rechten Hand mit Außenstellungen und Übertreten auf dem Zirkel arbeitete. Galantis schnaubte vergnügt, stand gut an meinem Zügel und hielt sich selbst in Position. Nun war sie auch auf der linken Hand zulässiger für meine Hilfen. An der Galopparbeit hatte Galantis besonders viel Spaß. Sie schnaubte eifrig bei jedem Galoppsprung, ließ sich dabei gut versammeln und verstärken. Ich ließ sie im Arbeitsgalopp auf den Zirkel gehen und verkleinerte diesen langsam aber sicher, bis wir auf den Radius einer engen Volte angelangt waren. Ich versammelte Galantis so gut ich konnte und spürte, wie gut sie mit ihrer Hinterhand unter den Schwerpunkt setzte. Ich lobte sie, vergrößerte den Zirkel wieder und wechselte schließlich aus dem Zirkel von der rechten auf die linke Hand. Ich wiederholte die Zirkelübung auch links, was meines Erachtens nach wirklich gut klappte. Zwar ließ Galantis sich nicht so gut versammeln wie auf der rechten Hand, sprang jedoch genügend unter und ließ sich auch so zurücknehmen, dass wir den Radius einer kleinen Volte erreichen konnten. Ich parierte die Stute durch zum Trab, und ließ die Zügel lang. Für heute hatte sie sich gut gemacht. Ich klopfte seinen Hals, und beschloss, sie über den Hof trocken zu reiten. Ich lenkte Galantis aus der Halle, und freute mich, als uns draußen die strahlende Sonne ins Gesicht schien. Wie aufs Stichwort kam uns Isa entgegen. "Guten Morgen", rief sie uns zu, "du bist heute aber früh! Ich bin eben im Stall und mache Frühstück fertig. willst du auch einen Kaffee?" Ich freute mich: "Guten Morgen! Ja mach für mich einen mit, bitte. Ich gehe noch eine Runde Schritt mit Gala, dann geselle ich mich zu dir." "Alles klar!" Isa rauschte in den Stall. Besser konnte ein Tag wohl nicht beginnen.
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      08.12.2017 | Ankaufsuntersuchung

      Tierarztbericht für Valerian, Jonquil & Galantis
      Aus der Sicht von Mazikeen Gwynedd


      Es war ein verregneter Morgen und vor allem war es eisig kalt. Ich kuschelte mich tiefer in meine Winterjacke und schlüpfte auf dem Weg zum Auto in meine Handschuhe. Dennoch freute ich mich heute auf meinen Besuch auf dem Gestüt von der Nordwacht. Die Pferde waren in einem ausgezeichneten Zustand und es waren wirklich hübsche und interessante Tiere dabei. Meine Aufgabe war es heute, drei Neuankömmlinge durchzuchecken.
      „Guten Morgen.“, sagte ich lächelnd, als ich ausstieg und mir ein junger Mann entgegen kam. Er streckte mir seine Hand entgegen und stellte sich als Philipp vor. „Mazikeen.“, entgegnete ich freundlich und wandte mich kurz von ihm ab, um meine Tasche zu holen. Gemeinsam gingen wir zum Putzplatz, wo zwei Stuten auf uns warteten. Wie gewohnt waren die Pferde bereits vorbereitet und so konnte ich zügig meine Arbeit erledigen. Eine große Hilfe, vor allem wenn ich alleine unterwegs bei meinen Patienten war. „Beginnen wir mit Jonquil.“, schlug Philipp vor und ich nickte zustimmend. „Sie ist 2012 geboren, eine junge Stute mit viel Talent fürs Springen.“, berichtete er, während ich in meine Einmalhandschuhe schlüpfte und mein Stethoskop zur Hand nahm. Kurz begrüßte ich den Apfelschimmel, welche ruhig da stand und das Geschehen beobachtete. Wie gewohnt hörte ich auf Herz und Lunge und wie erwartet waren weder Atemgeräusche, noch Herztöne zu vernehmen. „Soweit alles gut, gleich kontrolliere ich Herz und Lunge noch einmal nach kurzer Belastung.“, sagte ich und richtete mich auf, um mit der restlichen körperlichen Untersuchung zu beginnen. Zunächst tastete ich ihre Lymphknoten auf Schwellungen ab, testete die Beweglichkeit der Gelenke, prüfte ihren Rücken auf Druckschmerz und checkte zu guter Letzt ihre Reflexe. „Auch der Bewegungsapparat ist in Ruhe einwandfrei. Ihr Futterzustand ist gut, das Fell glänzt, ist dicht, man kann keine Hautkrankheiten erkennen und auch keine äußeren Verletzungen.“, fasste ich für den jungen Mann weiter zusammen und nahm mir dann den Kopf vor. Auch die Schleimhäute in Maul, Nüstern und Augen waren intakt, kein Ausfluss und keine Rötungen waren zu erkennen. Jonquil ließ die Untersuchung brav über sich ergehen, was mich durchaus überraschte. Auch das Maul ließ sie sich aufdrücken und ich nickte leicht. „2012 kommt gut hin, die Zähne sind in Ordnung. Ich messe noch Temperatur, nehme Blut ab und dann gehen wir zur nächsten Patientin.“, sagte ich und machte mich sogleich daran. „Fein.“, sagte ich schließlich, als ich auch die Temperatur der Stute kontrolliert hatte und das Thermometer desinfizierte. Auch eine Vene zur Punktion war schnell gefunden und die Röhrchen füllten sich. Zuletzt lobte ich sie erneuert. „Ein braves Mädchen bist du.“, sagte ich lächelnd und rieb ihr die Stirn. „Sie ist wirklich ruhig, nicht wahr?“, sagte ich zu Philipp und vernahm das Schmunzeln in seinem Gesicht. „Warte ab, bis du sie unter dem Reiter siehst.“, sagte er belustigt und ich hob eine Augenbraue. „Soso. Dann drehst du also auf.“, sagte ich lachend zu der Stute und klopfte ihr den Hals, ehe ich die Handschuhe wechselte, um zu der Hannoveranerstute zu gehen. Galantis, wie Philipp mir erklärte war vier Jahre alt, ebenfalls ein Springtalent und ein wirklicher Blickfang, wie ich feststellte. Bewundernd trat ich zu ihr heran. Galantis hingegen, teilte diese Bewunderung für mich nicht. Kurz schenkte sie mir Beachtung, war aber sichtlich genervt, solange warten zu müssen. „Sie liebt einfach die Aufmerksamkeit.“, sagte Philipp und hielt sie ruhig, damit ich sie abhören konnte. Auch bei ihr waren Lunge und Herz im Ruhezustand ohne Befund. Ebenso ihre Gelenke, Reflexe, Lymphknoten und mir am wichtigsten, die Wirbelsäule. „Hervorragend.“, stellte ich fest, lobte sie kurz und trat dann an ihren Kopf heran. Ihre Augen, Ohren und Nüstern waren blande und zu guter Letzt schob ich einen Finger zwischen ihre Zähne. Galantis legte die Ohren an und versuchte sich Philipps Griff zu entziehen, dieser schien jedoch darauf vorbereitet gewesen zu sein und so konnte ich auch ihr ins Maul sehen. „Schon geschafft Mädchen.“, murmelte ich und der junge Mann lockerte seinen Griff wieder. „Ich nehme ihr noch Blut ab und messe Fieber.“, erklärte ich mein weiteres Vorhaben und machte mich an die Arbeit. Die Röhrchen verstaute ich in meiner Tasche und das Thermometer desinfizierte ich erneuert. „Gut, jetzt schau ich mir die beiden noch einmal in Bewegung an, horche sie dann noch einmal ab und dann können sie wieder in den Stall.“ Gesagt getan. Philipp führte mir eine Stute nach der anderen im Schritt und Trab vor. Wie erwartet liefen sie sauber und schmerzfrei. Keine der beiden war verkrampft oder lahmte. Da beide im Training waren, hätte ich auch kaum gedacht, dass es ihnen entgangen wäre, wenn etwas nicht stimmen würde. „Super.“, schloss ich ab, nachdem ich noch einmal Herz und Lunge nach der kurzen Belastung abgehört hatte. „Die beiden sind in Topform.“, sagte ich und Philipp sah zufrieden aus. „Hilfst du mir sie wegzubringen. Dann können wir gleich Valerian holen.“ Ich nickte, übernahm Galantis und folgte ihm zu den Stallungen. Wir brachten die beiden in ihren Boxen unter und er führte mich weiter zu dem Vollbluthengst, der noch auf mich wartete. Valerian war ein riesiger, Schwarzbrauner, welcher uns aus gutmütigen, dunklen Augen ruhig entgegenblickte. Während Philipp mir das Wichtigste berichtete, begann ich den Hengst abzuhören und auch ihn zu untersuchen. Zehn Minuten später seufzte ich zufrieden und klopfte dem Vollblüter den kräftigen Hals. „Alles einwandfrei.“, schloss ich ab, nachdem auch die Blutentnahme beendet war. „Zeug ihn mir noch im Schritt und Trab, dann sind wir für heute fertig.“ Philipp nickte und lief mit dem Hengst über den Hof. „Er läuft gut, wie ich vorhin auch schon gesagt habe. Seine Gelenke sind in Ordnung, er ist nicht verspannt, scheint schmerzfrei und die Wirbelsäule ist auch ohne Schaden.“, sagte ich, während ich nach meinem Stethoskop griff, um es ein letztes Mal für heute zu nutzen. Nachdem auch Valerian von oben bis unten durchgecheckt war, brachte Philipp das Pferd zurück in den Stall und ich ging zu meinem Wagen, wo ich die Tasche auf dem Rücksitz verstaute. Kurz darauf stieß der junge Mann wieder zu mir, um mich zu verabschieden. „Ich melde mich dann gegen Abend wegen der Blutergebnisse. Auf Wiedersehen.“, verabschiedete ich mich mit einem Lächeln und stieg wieder ins Auto, um mich auf die Heimreise zu machen. Erst jetzt wurde mir bewusst, wie kalt es mir geworden ist. Fröstelnd schaltete ich die Sitzheizung ein und freute mich auf meine warme Praxis. Angekommen machte ich mich sogleich an die Labortests, welche ich im Anschluss an das Gestüt von der Nordwacht faxte.
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      07.02.2018 | Hallo 2018!

      NWS Dreamcatcher, Devil May Cry, Nemax, Cosmic Dawn, Bijou, Ravenclaw, Valerian, Golden Ebano, Shiryō,
      Mimi Magical, Jonquil, NWS No Mercy, Belle Fleur, Waikiki, Macaruja, Daitona, Galantis, Shyvana und Black Eyed Smoky.


      "Achte einfach mal auf seine Unterlippe." Marie beobachtete ihr dösendes Pferd nachdenklich. Sie übte gerade das Aufsteigen mit ihrem Rappschwarzen Hengst Ravenclaw. Dabei hat sie mit vehementen Einwürfen seitens Raven gerechnet, doch er entspannte sich so sehr, dass sie an seiner psychischen Anwesenheit zweifelte. Sicherlich waren die beiden mittlerweile miteinander vertraut - Marie hat so viel Bodenarbeit mit ihm gemacht, dass sie mehr Ausdauer als das ein oder andere Pferd in meinem Stall haben musste. Und er entwickelte sich dabei zu einem wahren Goldstück. Es konnte sogar Dinge auf Kommando apportieren, so etwas verrücktes hatte ich zuvor noch nicht gesehen. Marie gab ihm einen Klaps auf seine Schulter: "Huhu Pony, Anwesenheitspflicht." Raven gähnte ausgiebig, und betrachtete Marie mit großen Kulleraugen. Jetzt war er wach. Ich musste schmunzeln. "Dann drücke ich dir mal die Daumen, dass er dir bei den ersten Schrittversuchen nicht einpennt, Marie!" Sie grinste schief und lobte den Hengst, als sie sich über seinen Rücken beugte. Ich machte mich währenddessen auf den Weg in die Stallgasse, um zu füttern.
      Philipp machte gerade Cosmic fertig und war nicht sonderlich gesprächig. Ich wies ihn kurz darauf hin, dass Marie die kleine Halle mit Janina belegt hatte, und er somit nach draußen auf den Platz oder in die große Halle nebenan verbannt wurde. Cosmic schnaubte erschüttert, als würde er das persönlich nehmen. Philipp lächelte kurz und meinte nur: "Soso, das Wildpferd wird also gebändigt." Ich lächelte zurück und stellte Cosmics Futter in einem Eimer vor seiner Box ab. "Schmeiß ihm das nachher noch rein, ja?" Philipp nickte und legte dem großen Fuchs den Sattel auf. In letzter Zeit war es stiller geworden, Janina und Philipp waren mit dem aktuellen Bestand an Pferden absolut überfordert, daher hatte ich einige Anzeigen geschaltet, in denen Verstärkung fürs Team gesucht wird. Es gab tatsächlich auch schon einige Bewerbungen, mit denen ich mich dringend auseinandersetzen sollte. Jodie lag mit der Grippe flach, sodass ich irgendwie doppelt belastet war. Nebenbei mussten auch noch die ganzen Kürtermine geplant und das Training der Pferde getaktet werden. Diese Aufgaben fielen eigentlich in Jodies Bereich, doch jetzt war sie krank. Der Start in das Neue Jahr verlief ebenfalls chaotisch: Zwischen etlichen Körungen lief der Transport zwei neuer Westfalen schief, was nicht nur viel Zeit, sondern auch wertvolle Nerven kostete. Mittlerweile spannte ich für solche Geschichten Janina mit ein, denn diese Frau hatte offensichtlich Nerven aus Stahl. Gedankenumwoben scheffelte ich Hafer und Pellets in die Tröge der Pferde und prüfte mit einem kurzen Blick, ob die Decken noch vernünftig lagen. Das letzte, was wir jetzt noch gebrauchen könnten, wäre ein krankes Pferd. Als alle Pferde versorgt waren, machte ich mich auf den Weg ins Stübchen, machte mir dort einen Kaffee und suchte nach den Bewerbungsunterlagen. Zwischen den Zeilen schaute ich ab und zu durch das große Fenster in die Reithalle, um Raven, Marie und Janina zuzusehen. Mittlerweile saß Marie oben - Janina hatte den Rappen an der Hand und führte ihn vorsichtig einige Schritte vor. Er ging noch etwas zögerlich, machte aber keine Anstalten unartig zu sein. Marie lobte ihr Pferd ausgiebig und ich gönnte ihr diesen Erfolg. Seit sie Ravenclaw hatte, ist sie so viel selbstbewusster geworden. Mit Dai, ihrer kleinen Erzfeindin, hatte sie sich mittlerweile gut zurechtgefunden, was mit Sicherheit auch mit iherer Arbeit mit Ravenclaw zusammenhing. Unwillkürlich musste ich an meine kleine Lieblingsstute Jonquil denken. Sie hatte auch enorme Fortschritte gemacht. Während ich sie zuhause trainiert habe, hat Philipp sie zu einigen Turnieren mitgenommen, um mit ihr als Zweitpferd zu starten, und die kleine Apfelschimmelstute erwies sich auf dem Turnier stets als sehr ehrgeizig, wo sie sich zuhause als aufmüpfig erwies. Als würde man einen Schalter umlegen, dachte ich. Ein Fohlen von ihr und Cosmic würde vermutlich wahnsinnig toll werden. Nicht nur vom Potenzial her, nein, sondern auch charakterlich. Ich schweifte in meinen Gedanken ab, bis ich mich träumend auf meinem Platz im Stübchen erwischte. Ich sollte mich wahrlich mit wichtigeren Dingen, wie zum Beispiel dieser Bewerbung von Fabienne, Saskia, Jenny, Tobias und Maximilian. Diese fünf Kandidaten hatte Jodie (vor ihrem krankheitsbedingten Ausfall) bereits in die engere Auswahl sortiert. Unwillkürlich dachte ich an mich, Janina und Philipp. Wir hatten uns damals ganz ungezwungen zusammengefunden. Zuerst zu Pferd als Konkurrenten auf dem Platz, später als Sportkollegen an dem Pommesstand und eines Tages eben auch als Freunde auf dem Reiterball vor ca 6 Jahren. Irgendwie hatten wir uns auf Anhieb gut verstanden, hatten oftmals (auf keinen Fall immer!) dieselben Ansichten zum Thema Pferd und Reiterei, und so kam es zu dem, was im Hier und Jetzt stattfindet. Müde legte ich die Bewerbungen an die Seite und schwelgte in den alten Zeiten...
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      06.03.2018 | Dressurtraining von A-L

      Pferd: Galantis

      Trainer: Janina Lohmann

      Ein weiteres Mal stand eine Trainingseinheit mit der braunen Hannoveranerstute an. Galantis blubberte fröhlich, als ich im Vormittag mit ihrer Ausrüstung zu ihrer Box lief. "Na kleine Lady?", begrüßte ich die Stute und schob ihr die Reste von meinem Snack-Apfel zu. Sie freute sich und zermatschte den Apfel sofort. Nachdem sie fertig war, zog ich ihr das Halfter über und führte sie auf die Stallgasse, wo ich sie vor ihrer Box anbinden konnte. Ich putzte sie ausgiebig, bevor ich Gala ihren Sattel auflegte, die Dressurgamaschen anlegte und sie auftrenste. Das Wetter war schön, und ich beschloss auf den Reitplatz zu gehen. Dort ritt Marie gerade auf Daitona und festigte einige Dressurlektionen. Beste Gesellschaft also für unser Vorhaben. Galantis ging mit großen Tritten neben mir her und schnaubte, als wir aus dem Stall in die Sonne gingen. Der Platz war gut, ganz ohne Pfützen, obwohl es gestern doch geregnet hatte. "Tür frei!", rief ich, und trat auf den Platz, als Marie mit "Ist frei!" antwortete.
      Ich gurtete nach und stieg auf, dann sortierte ich mich noch kurz und checkte mein Handy. Galantis wartete geduldig, bis ich ihr das Zeichen zum anreiten gab. Ich ritt eine ganze Weile Schritt am langen Zügel, ich wollte sicher gehen, dass sie bei diesen Temperaturen ausreichend aufgewärmt ist. Währenddessen beobachtete ich Daitona und Marie. Die beiden haben sichtlich besser zueinander gefunden. Marie arbeitete an sauberen Übergängen vom Trab zum Halt und vom Galopp zum Halt, außerdem richtete sie die Stute oft rückwärts, um das Gewicht weiter auf die Hinterhand zu verlagern. Prinzipiell eine gute Idee, allerdings regt sich Dai bei zu viel Belastung sehr schnell auf. Marie scheint sie jedoch gut zu händeln. Ich konzentrierte mich nun mehr auf mein eigenes Pferd und begann die Trainingseinheit mit einigen Seitengängen auf der rechten Hand. Galantis machte gut mit und ging flüssig vorwärts. Ich wechselte auf die linke Hand und ließ ihn auch hier einige Schritte locker Seitwärts fußen. Ich nahm die Zügel auf, und legte ich kleine Volten an, auf denen ich Galantis übertreten ließ, um sie weiter in der Längsachse zu lösen. Auf der rechten Hand klappte es sehr gut, auf der linken ging er noch etwas zögerlich, absolvierte die Aufgabe jedoch fehlerfrei. Ich trabte Galantis an und ließ sie zwei Runden am lockeren Zügel gehen, ehe ich sie aufnahm und begann, sie zusammen zu stellen. Galantis war sehr durchlässig, und stand schon noch wenigen Trab-Schritt Übergängen gut am Zügel. Ich wiederholte die Schenkelweichen im Trab und ließ sie an der langen Seite mit der Schulter herein fußen. Auch diese Übung klappte links sehr gut, rechts war sie noch etwas fest. Ich beschloss, die Galopparbeit vorzuziehen, bevor ich weiter auf der Rechten Hand arbeitete, in der Hoffnung, dass sie sich etwas besser lösen würde. Ich zirkelte auf beiden Händen, und verkleinerte und vergrößerte die Zirkel so lange, bis sie ihr Gewicht auf die Hinterhand nahm und ich seine Galoppade so verkleinern konnte, dass wir eine kleine Volte im Galopp reiten konnten. Die Übung klappte auf beiden Händen einwandfrei, und ich beschloss, an die Trabarbeit mit den Seitengängen anzuknüpfen. Ich ritt abermals aus der Ecke kehr mit Schenkelweichen zurück zum Hufschlag. So lange, bis sie auch rechts durchlässig vorwärts trabte, und sich nicht hinter dem Zügel beim seitwärtsfußen versteckte. "Seeeeehr gut!", lobte ich die Stute und beschloss, sie mit dieser Aufgabe in Ruhe zu lassen. Abschließend galoppierte ich den Hengst wieder an welchselte durch die Ganze Bahn, und ritt einen fliegende Wechsel bei X vom Rechtsgalopp in den Linksgalopp. Galantis sprang sauber um, und ich lobte sie ausgiebig dafür. Fliegende Wechsel haben wir schon lange nicht geübt, jedoch war dies unter Philipps Fittichen nicht untergegangen. Ich wiederholte die Übung ein weiteres Mal, diesmal vom Linksgalopp zum Rechtsgalopp. Ich gab die Hilfe sehr deutlich, da die rechte Hand ja nicht gerade Galantis' starke Hand war, jedoch klappte auch dieser Wechsel für ihre Verhältnisse gut, sodass ich durchparierte, die Zügel lang ließ und Galantis trocken ritt. Sie schnaubte vergnügt und Streckte sich so sehr, dass ihre Nase beinahe den Boden küsste.
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      07.07.2018 | Eingekehrte Ruhe

      Millenium GC, For Pleasure, NWS Dreamcatcher, Devil May Cry, Nemax, Cosmic Dawn, Bijou, Ravenclaw, Valerian, Golden Ebano, Shiryō,

      Mimi Magical, Jonquil, NWS No Mercy, Belle Fleur, Waikiki, Macaruja, Daitona, Galantis, Shotgun, Cherrypie, Shyvana und Black Eyed Smoky,
      Eskari, Bajana, Chin Chin, Angels Kiss und Kjarkur, Ciri Riannon, Flavor's Feverdream, PFS Catching Fire und La Cadence.

      Mein Handy zeigt 4:50 an, als ich vergnügt aus dem Stall ging. Die Pferde waren alle gefüttert und versorgt, ich konnte jetzt noch kurz etwas Schlaf nachholen, mich später in die Sonne legen und den Stall den Händen meiner Mitarbeiter überlassen. Heute habe ich ausnahmsweise mal frei. Nachdem wir unsere kleine Familie um zwei weitere Bereiter und zwei Pferdewirte erweitert haben, ist der Alltag (verhältnismäßig) um einiges entschleunigt worden. Turnierwochenenden waren noch immer stressig, aber sobald unser LKW, auf den tatsächlich 5 Pferde passen werden, finanziert wird, würde auch das leidige Fahren zu den Turnierplätzen ein Ende nehmen. Unseren Pferden geht es zur Zeit prächtig, einzig unser Neuankömmling For Pleasure hatte etwas mit der Umstellung zu kämpfen. Der große Fuchs hat den Besitzer schon des öfteren gewechselt, doch hier sollte er nun seinen Endplatz genießen. Philipp hat ihn geleast, wollte noch ein wenig aus ihm herauskitzeln, sodass er eines Tages als Deckhengst einsetztbar ist, und letztenendes dann sein Gnadenbrot hier auf dem Gestüt genießen darf. Seine Erfolge im Springen, und auch seine Rittigkeit hatten mich gleich überzeugt, sodass ich ihn mit der Stute Millenium GC, welche die Mutter unserer Galantis ist, kaufte. Damit wurde der Hannoveranerbestand enorm erweitert. Außerdem durften neben den beiden Hannoveranern auch zwei Stuten hier einziehen: Die Holsteinerstute Shotgun und die Trakehnerstute Cherrypie. Beide lebten sich schnell ein und Cherrypie konnte unter Janina sogar schon einige leichte Klassen im Springen erfolgreich abschließen. Jetzt würde die Stute sicherlich von Philipp weiter geritten werden, um auch in den hohen Klassen erfolgreich zu sein. Insgesamt läuft alles gut, denn neben den Pferden haben sich auch vier weitere Mitarbeiter gut eingelebt. Malte und Saskia zählen zu den beiden neuen Bereitern, wobei beide mit dem Schwerpunkt Springen zu uns auf den Hof kamen. Die beiden Pferdewirte, Alexander (kurz Alex gennant) und Pierre waren ebenfalls nun Teil des Teams. Zuerst herrschte eine gewisse Zurückhaltung, jedoch legte sich diese Stimmung schnell, da alle vier "Neuen" eine super aufgeschlossenen und sehr umgängliche Art hatten. Marie machte mit Raven stetig Fortschritte. Der umgängliche Rappe lässt sich mittlerweile in allen Grundgangarten Reiten und lässt sich auch bei neuen Aufgaben nicht aus der Fassung bringen. Marie entwickelte sich mit dem Pferd, und sie traute sich mit meinen Pferden auch immer mehr zu. Mit Daitona hat sie sich mittlerweile wirklich angefreundet. Sowohl Dressuraufgaben als auch kleine Hüpfer waren mit der hitzigen Rappstute keine Probleme mehr. Jodie hatte einiges mit ihrem Shop zu tun, der eigentlich schon im Februar hätte eröffnen sollen, wegen ihrem Krankheitsbedingten Ausfall verzögerte sich die Eröffnung allerdings. Insgesamt schien alles seinen Lauf zu nehmen: Die Turniertage liefen zur Zeit gut, unsere Fohlen kamen alle gesund zur Welt und die Atmosphäre am Stall war wirklich toll.
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      20.12.2018 | Weihnachtszeit

      For Pleasure, Galantis, Millenium GC, Civil War, Devil May Cry, Shotgun, Flashlight, Ravenclaw und Black Eyed Smoky

      Bibbernd saß ich an der Bande und sah dem regen Treiben in der kleinen Halle am Haupthaus zu. Langsam aber sicher haben sich auch die wetterfestesten unserer Bereiter in die überdachte Reithalle zurückgezogen um dem kalten und nassen Wetter zu entkommen. Aufgrund der Wetterverhältnisse musste der Geländeplatz gesperrt werden - noch in der letzten Woche hat sich Daitona beinahe mit Marie hingelegt. Die beiden tasten sich langsam aber sicher an die ersten Sprünge, und Marie kommt mit der wilden Stute immer besser zurecht. Nicht ganz unschuldig daran ist womöglich ihr kleiner Rapphengst Ravenclaw. Dank seiner gelassenen Art hat sie einiges an Selbstvertrauen gewinnen können. Bei seiner Ausbildung lief alles ohne Vorfälle einwandfrei. Er ließ sich mittlerweile in allen Grundgangarten reiten und arbeitete stets aufmerksam mit.
      "Soll ich euch mal den Spiegel aufschieben?", fragte ich Philipp, der gerade dabei war die ersten Runden auf Catchy zu zu reiten, und Marie, die gerade mit Ravenclaw an den Seitengängen arbeitete. Ein wildes "Ja!" kam allerdings von Janina aus der hintersten Ecke. Sie bereitete aktuell Galantis für die Krönung vor, und war äußerst gut mit der Entwicklung der Stute zufrieden. Mittlerweile war sie auf einem sicheren A-Niveau und Janina arbeitete auf die ersten L-Lektionen hin. Die fliegenden Galoppwechsel werden zwar erst in der M abgefragt, jedoch beherrschte Galantis diese jetzt schon. Zwar nicht schön, aber das Prinzip saß! Lachend schob ich die Hallentür auf, machte mich zum Spiegel und schon dann auch diesen auf. Catchy fand das alles äußerst spannend, was selbst den griesgrämigen Philipp amüsierte. Er stellte den jungen Hengst vor den Spiegel, und ließ ihn sich bestaunen. Der kleine gepunktete Vollbluthengst war von sich sehr begeistert und prustete, sodass der Spiegel an seinen Nüstern beschlug. "Soll ich euch im Stübchen schon einmal den Kamin anfeuern und Kaffee bereitstellen?", fragte ich Philipp, während ich Catchys sehnigen Hals tätschelte. Er hatte sich wirklich zu einem Prachtkerl entwickelt. "Was für eine Frage!", entgegnete Philipp. Und so machte ich mich auf den Weg zum Stübchen, wo ich das kleingehackte Feuerholz vom Stapel nahm und in den Ofen legte. Danach machte ich mich daran, in der Futterkammer das Abendessen für die Pferde vorzubereiten. Mittlerweile ist der Bestand zu groß geworden, dass ich und Jodie noch zwei weitere Stallungen anbauten. Ich war wirklich stolz auf das, was wir mittlerweile geschaffen hatten und vor allem war ich auf unsere wunderschöne Nachzucht stolz. La Cadence, unser erstes Stutfohlen hat ihre beiden Fohlenschauen als Gewinnerin verlassen dürfen. Mit diesem Erfolg hat niemand von uns gerechnet. Die Konkurrenz war nämlich in beiden Fällen wirklich sehr stark, und dennoch haben wir uns so gut mit der Kleinen präsentiert, dass wir eine Schleife mit nach Hause nehmen konnten. Das Jahr 2018 können wir in jeder Hinsicht wirklich positiv beenden.
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      30.04.2019 | Tanz in den Mai

      Nemax, Cosmic Dawn, Bijou, For Pleasure, Valerian, Golden Ebano, Fix the Flame, Yuno, Daitona, Macaruja, Jonquil, Millenium GC, Galantis, Flashlight, Shyvana, Devil May Cry, PFS' Catching Fire, Eskador, Weltfriede, Waikiki, NWS Noblesse, NWS Checkmate, Bluegrass, Marvel, Ciri Riannon, Flavor's Feverdream, La Cadence, Civil War, Shotgun, Mimi Magical, Belle Fleur, Shiryō, Ravenclaw, NWS No Mercy, Cherrypie und NWS Dreamcatcher

      Unser Pferdebestand wuchs und wuchs. Der Nachwuchs war mehr als zufriedenstellend und Jodie und ich waren wirklich glücklich in unserem kleinen Paradies. Heute war ein warmer, sommerlicher Tag. Die Sonne schien und es herrschten Temperaturen von 20-22°. Das beste Wetter um den tag draussen zu verbringen. Das galt ebenfalls für die Pferde: Ich hatte sie schon gegen 5 Uhr in der Früh auf die Weiden verteilt, wo sie sich eifrig über das Gras hermachten. Insgesamt sahen alle Pferde gut aus, und hatten die Wurmkuren, die sie zum Anweiden bekommen hatten, gut weggesteckt. Am schönsten war der Anblick auf der Hausweide, wo die Stuten mit ihren Fohlen standen. Die kleinen strotzen nur so vor Lebensenergie und galoppierten wie die Weltmeister von morgen über die Weide. Besonders auf La Cadence war ich persönlich so stolz: Die kleine konnte in den beiden ersten Fohlenschauen überzeugen und räumte gleich zwei mal als Gewinnerin ab. Das war einfach die schönste Bestätigung, die man sich als Züchter wünschen kann. Nun wuchs sie langsam aber sicher zu einer selbstbewussten Jungstute heran. Ihr hübsches zierliches Köpfchen war das markanteste an ihr, in edler dunkler Jacke wird sie auf jeden Fall einiges her machen. Während ich am Zaun stand und die wilden Halbstarken begutachtete stellte Philipp sich neben mich und fragte: "Und? von welchen wirst du dich in den kommenden jahren trennen?" Dabei konnte er sich ein Grinsen nicht verkneifen, er wusste ganz genau, dass sie alle bleiben würden. "Pff...", machte ich nur. "Ich denke an Flavor's Feverdream." Ich versuchte wirklich überzeugend zu klingen, doch er durchschaute mich sofort "Das beste Springblut?", er tat geschockt, musste gleichzeitig allerdings wieder grinsen. Ich gab mich geschlagen. "Quatsch, sowas würde ich doch nicht machen", sagte ich und musste auch ein wenig grinsen. "Mit dem wirst du alles springen können, da bin ich mir sicher. Selbst wenn er klein bleibt - Du bist ja auch nicht der Größte unter den Springreitern!" Ich lachte und klopfte ihm die Schulter, er jedoch machte das betroffenste Gesicht auf Erden. Diesmal fiel ihm nichts ein, zumindest nicht schnell genug. "Falls er klein bleibt, bleibe ich eben bei Pleasure und Yuno, die beiden reichen mir völlig aus!" "Soso", ich zog die eine Augenbraue hoch "Und was ist wenn die beiden in dieser Saison Dressur laufen sollen?" Er sah mich erschüttert an: "Nicht dein Ernst!" Diesmal kaufte er es mir ab. Ich lachte und er grinste wieder. Wir standen zusammen da und schauten uns die Fohlen gemeinsam an. Heute war ein anstrengender Tag. Gemeinsam mit Jodie, Marie und Janina haben wir den Größten Teil der Pferde bewegt bekommen, die anderen hatten heute einen Koppeltag. Das würde sicher auch nicht schaden. Doch bei der Masse an Tieren musste das individuelle Training sehr gut organisiert werden. Mittlerweile hatte jedes Pferd seinen Trainingsplan, den Jodie während ihrer Krankheit für jedes einzelne ausgeklügelt hatte. Das war wirklich hilfreich, und vor allem half es dabei, die Pausen besser zu timen. Der Abend verlief locker und entspannt. Wir grillten zusammen, lachten, tranken etwas (die Minderjährigen Reitbeteiligungen, die ebenfalls eingeladen warn, zu kommen, bekamen selbstverständliche nur alkoholfreie Getränke) und feierten unsere gemeinsamen Erfolge.
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      29.10.2019 | Neuankömmlinge

      Cosmic Dawn, Bijou, Ostid OC, Bluegrass, Yuno, Fix the Flame, La Cadence, Sundae Rose, Cherrypie, Marvel, Ciri Riannon, Nemax, Weltfriede, Macaruja, Waikiki, NWS Noblesse, Belle Fleur, NWS No Mercy, Ghostbuster, Valerian, Tschiwabschischi, PFS' Catching Fire, NWS Checkmate, Jonquil, Mimi Magical, PFS' Blossom Magic, Shiryō, For Pleasure, Flavor's Feverdream, Millenium GC, Galantis, Daitona, Devil May Cry, Shotgun, Flashlight, Ravenclaw, Eskador und NWS Dreamcatcher.

      "Ich vermisse die kleinen Ponys, die waren immer so...", Marie zögerte "...witzig!" Witzig war wohl die passende Beschreibung. Allerdings tat es allen Beteiligten auf dem Gestüt wirklich gut, etwas mehr Ruhe zu haben. So konnten sich auch wirklich alle auf ihre Arbeit konzentrieren. Wobei die Dezimierung der Pferd auch prompt dazu einlud, sich etwas neues anzuschaffen. Uns sollten drei Vollblüter, die bisher auf dem Hollybrook Stud lebten, bereichern. Die beiden Hengste, waren bereits bei uns in ihrem neuen Zuhause. Die Verkäuferin, Samantha, machte auf mich sofort einen sympathischen Eindruck. Der Transport der von Tschiwabschischi und Ghostbuster klappte gut. Das dritte Pferd im Bunde, Pirate Island, würde uns auch noch vor Weihnachten erreichen. Des weiteren konnten wir Nach dem Sommer Sundae Rose von ihrer Jungpferdeweide holen. Das bunte Stutfohlen von Golden Ebano und Shyvana ist so wirklich vielversprechnd. Meiner Meinung nach eines der besten Fohlen ihres Jahrgangs. Allerdings würde sie sich nun beweisen müssen, denn das Anlongieren sowie das Anreiten standen für dieses Jahr noch auf dem Stundenplan. Aufgrund der Tatsache, dass ich viel zu organisieren hatte, würde Janina diese Aufgabe vermutlich übernehmen. Nach der Grundausbildung soll die Stute erstmals in den Springsport gehen, und später dann in der Dressur eingesetzt werden. Sie steht nun seit einer Woche mit den anderen Pferden zusammen, und benimmt sich sehr vorbildlich.

      "Das Jahr neigt sich so langsam aber sicher dem Ende zu", dachte ich, während ich zur Fohlenwiese lief. So langsam mussten wir die Pferde alle in den Stall holen, damit die Wiesen neu eingesät werden können. Das sollte wirklich bald passieren, denn der erste Frost soll in den nächsten Wochen kommen. Ich sufzte bei dem Gedanken an Winter. Wie sehr ich die kalte Jahreszeit doch hasste. Von mir aus könnte es immer Sommer sein. Oder Frühling. Herbst ist ja auch noch okay - aber der Winter ist definitiv zu kalt. An der Wiese angekommen lehnte ich mich an den Zaun, und sah den ganz kleinen beim grasen zu. "Grasen" konnte man es eigentlich gar nicht nennen, die Wiese war quasi leer. Eigentlich war es eher ein "Halme zupfen". Dennoch strahlten die Fohlen eine wahnsinnige Gelassenheit aus. Sie wurden vor ca. 8 Wochen von ihren Müttern abgesetzt, und es hat niemanden gestört. Vorallem Daitona war sichtlich erleichtert, ihr Baby los zu sein. "Hoffentlich entwickelt sich Cadence nicht so... egoistisch", dachte ich, und musste bei dem Gedanken an Dai, wie sie quasi von der Wiese "geflohen" ist, kurz lachen. Ich freute mich auf das nächste Jahr, ich war wirklich gespannt, was auf uns zukommen wird!
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    Gestüt von der Nordwacht
    Hochgeladen von:
    Flair
    Datum:
    2 Dez. 2018
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    GALANTIS
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    Grunddaten:

    Name: Galantis
    Rasse: Hannoveraner
    Geburtsjahr: 2013
    Geschlecht: Stute
    Stockmaß: 1,54
    Farbe: Braunschecke
    Abzeichen: Unterbrochene Blesse, 2x weiß gestiefelt



    Besitzdaten:

    Besitzer: Flair

    Vorbesitzer: -
    Ersteller: Flair
    VKR: Flair

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    Abstammung:

    von: Simba


    von: Da Vinci

    [von: unbekannt aus der: unbekannt]

    aus der: Promise of Sundance
    [von: Pride's Running Bear aus der: Little Thing
    ]


    aus der: Millenium GC


    von: Manchesters Memory xx
    [von: Mr. Manchestert aus der: Desecration Smile]

    aus der: All in All
    [von: unbekannt aus der: unbekannt]

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    Körung:

    Zur Zucht zugelassen: nein
    Gewinnerthema
    Schleife

    Richtspruch Exterieur:
    [folgt]

    Richtspruch Interieur:
    [folgt]


    weitere Zuchterfolge

    keine


    Zuchtdaten

    Stammt aus der Zucht: -
    Eingetragene Zucht: nicht zugelassen

    Nachkommen:
    keine

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    Charakter:

    Galantis ist eine sehr aufgeweckte, junge Stute, und liebt es, im Mittelpunkt zu stehen. Letzteres
    passiert des öfteren alleine durch ihr äußeres Erscheinungsbild, doch spätestens, wenn die Stute
    im Parcours springt, muss man ihr einfach zusehen. Neben ihrem Potenzial am Sprung, macht sie
    im Dressurviereck ebenfalls eine gute Figur. Während sie sich unterm Sattel eifrig und aufmerksam
    zeigt, ist sie im Umgang typisch Stute, und verhält sich des öfteren aufmüpfisch. Unter anderen
    Pferden benimmt sich Galantis sehr dominant und weist ihre Artgenossen oft zurück.

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    Ausbildungstand:

    Dressur: A
    Springen: L
    Gelände: E
    Distanz: E
    Rennen: E
    Western: E
    Fahren: E


    Schwerpunktdisziplinen: Dressur
    Eignung: Dressur, Springen, Gelände

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    Turnier- und Zuchterfolge:

    1. Platz beim 458. Dressurturniers
    2. Platz beim 470. Springturnier
    3. Platz beim 470. Dressurturnier
    3. Platz beim 229. Synchronspringen
    2. Platz beim 481. Springturnier
    1. Platz beim 234. Synchronspringen
    2. Platz beim 339. Synchrinspringen

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