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Janina2604

♂ | Vollblutaraber | Rabbani

♂ | Vollblutaraber | Rabbani
Janina2604, 7 Mai 2015
Samanta gefällt das.
    • Janina2604
      15.08.2013 | Rajandra
      Pflegebericht 1
      Die Ankunft von Late Nigh Tales & Rabbani

      Hektisch packte ich die letzten Sachen zusammen und rannte dann schnell zum Auto. Nun schaute ich nochmal auf die Uhr und atmete erleichtert auf. Ich war nun doch nicht zu spät dran um den ersten meiner beiden neuen Hengste abzuholen. Im angemessenen Tempo fuhr ich vom Hof und freute mich innerlich schon auf Rabbani, den ich zuerst abholen wollte. Vor ungefähr einer Woche hatte ich mir den Araberhengst angeschaut und war begeistert. Trotz seines noch sehr jungen Alters beherrschte er viele Dressurlektionen und konnte außerdem schnell rennen. Kurzerhand entschloss ich mich den Hengst zu kaufen. Mittlerweile war ich fast angekommen und bog kurz später auch schon auf den Hof. Rabbani war bereits angebunden und er trug schon Schutzglocken sowie Transportgamaschen. Ich parkte gerade mein Auto als auch schon seine Vorbesitzerin aus der Sattelkammer erschien. Sie hatte Rabbani‘s Sattel, seine Trense sowie das restliche Zubehör von ihm auf dem Arm und kam nun um mich zu begrüßen. Das Zubehör luden wir direkt in die kleine integrierte Sattelkammer am Hänger ein und anschließend gingen wir zu Rabbani. Die Ankaufsuntersuchung hatte er bereits hinter sich und auch das Finanzielle war geklärt. Die Vorbesitzerin verabschiedete sich noch von dem Hengst und dann lud ich ihn ein. Brav folgte er mir in den Hänger und blieb auch ruhig während ich die Hängerklappe schloss und mich von der Vorbesitzerin verabschiedete. Dann stieg ich in mein Auto und fuhr zum nächsten Hof, wo ich Late Night Tales abholen wollte. Rabbani fuhr mit zum nächsten Hof, da dieser schon auf dem Rückweg lag und es daher kürzer war, wenn ich den zweiten Hengst ebenfalls mitnahm. Wir fuhren knapp eine halbe Stunde bis ich das Schild des Hofes sah. Alles war so groß, wie ich es in Erinnerung hatte und ich schaute aus dem Autofenster hinaus, ob Late Night Tales ebenfalls schon fertig war. Dies war leider nicht der Fall, sodass Rabbani sich etwas gedulden musste. Ich fand Tale’s Vorbesitzerin in der Sattelkammer, wo sie den Schrank des Westfalenhengstes gerade am ausräumen war. Ich begrüßte sie und half ihr dann die ausgeräumten Sachen in den Hänger zu tragen. Gerade so schafften wir es alles zu verstauen, da der Platz in der kleinen Hängersattelkammer sehr begrenzt war. Dann gingen wir zu Tale, der uns neugierig entgegen schaute. Ich legte im schnell Transportgamaschen, Schutzglocken und sein Halfter an und ließ seine Vorbesitzerin sich dann von ihm verabschieden. Sie fing ein wenig an zu weinen, da sie an dem Hengst hing, wusste aber, dass es ihm gut gehen würde, weswegen sie sich bald wieder beruhigte. Dann lud ich auch ihn ein. Neugierig beäugten sich beide Hengste, jedoch gab es keinen Ärger. Nun schloss ich die Hängerklappe, verabschiedete mich und fuhr dann nach Hause. Während der Fahrt gab es keine Komplikationen und schnell kamen wir an. Zuerst lud ich Rabbani ein der sich sofort wiehernd umschaute. Ich stellte ihn auf das Sandpaddock, von wo aus er sich ein wenig umschauen konnte und sich die Beine vertreten konnte. Dann lud ich Tales aus. Er folgte mir willig und wieherte nur einmal kurz. Ihn brachte ich sofort in eine der vorbereiteten Paddockboxen, die er sich genau anschaute und sich schließlich im Stroh wälzte. Als nächstes begrüßte er seine Nachbarn, von denen er sich nicht stören ließ. Da er nun versorgt war holte ich auch den aufgeregten Rabbani rein. Für ihn hatte ich vorerst eine Paddockbox mit nur einem Nachbarn vorbereitet, da ich wusste wie hitzig der Hengst sein konnte. Kaum war er in der Box fing er an sich über den Zaun mit dem Nachbarn zu beschnüffeln, dann quietschte er einmal laut und widmete sich dann dem Heu. Da dies auch gut geklappt hatte, widmete ich mich nun dem Hänger und lud das ganze Zubehör aus und legte es ordentlich in die Sattelkammer. Am Abend schaute ich nochmal nach den Hengsten, die sich in der Zwischenzeit gut eingelebt hatten und ging dann nach dem Füttern in das Wohnhaus.
    • Janina2604
      20.08.2013 | Lynx
      Hufschmiedbericht 1
      Hufschmiede Quickly Write


      Heute bekam ich meinen ersten Auftrag in meiner Hufschmiede und dazu auch noch einen ziemlich großen. Rajandra hatte mich darum gebeten, die Hufe ihrer Pferde Na'im, Farasha, Fanja, Dante, Rabbani und Late Night Tales auszuschneiden und zu korrigieren und sie mit einem Aluminiumeisen zu beschlagen. Außerdem sollte ich auch noch das Hufbad mit den ätherischen Ölen mitbringen. Ich machte mich sofort auf den Weg, alle Materialien sicher im Kofferraum verstaut, und kam nach einer halben Stunde an. Rajandra hatte die Pferde schon geputzt und angebunden, also konnte ich sofort meiner Arbeit nachgehen. Ich ging erst zu Na'im, der wusste, wie er sich zu benehmen hatte, und mir bereitwillig seine Hufe gab. Ich säuberte sie gründlich und schnitt mit dem Hufmesser dann das überfällige Horn ab, dann feilte ich den Huf noch rund, damit er Form annahm. Natürlich achtete ich darauf, dass der Huf glatt war, damit Na'im sein Gewicht auf alle Bereiche des Hufes verlagern konnte. Dann holte ich das Hufbad und stellte alle vier Hufe hinein, wartete eine viertel Stunde, bis die Öle sich in den Huf gezogen hatten, und beschlug ihn dann mit dem Aluminiumbeschlag, den ich vorher noch angepasst hatte. Dann ging ich zu Farasha, bei der ich das gleiche machte; Erst die Hufe gut reinigen, dann das überschüssige Horn abknipsen und schließlich die Hufe mit der Feile rund machen. Dann bekam auch sie ihr Hufbad und danach beschlug ich sie. Nachdem alle vier Hufe sicher auf dem Boden standen ging ich zu Fanja, die gelassen da stand, während ich ihre Hufe bearbeitete. Nachdem auch sie ihr Hufbad und ihren Beschlag bekommen hatte, gab ich ihr ein extra-Leckerli, weil sie sehr brav gewesen war. Farasha wollte natürlich auch eins, sobald sie bemerkte, was Fanja da kaute, und so bekamen auch Farasha und Na'im eines. Dann ging ich zu Dante, der ein wenig unruhig war. Ich gab ihm ein größeres Stück Karotte und während er mühsam darauf kaute nutzte ich die Ablenkung, um auch seine Hufe zu korrigieren. Dann bekam er sein Hufbad, bei dem er sehr gelassen da stand, und dann beschlug ich ihn. Dabei war er etwas nervös, Rajandra beruhigte ihn aber mit einer kleinen Streicheleinheit. Dann konnte ich zu dem vorletzten Patienten gehen, Rabbani, der mit erhobenem Kopf da stand und zu Farasha und Fanja hinüber schielte. Ich lobte den hübschen Hengst, ehe ich auch bei ihm meiner Arbeit nachging. Schnell war auch er beschlagen und so konnte ich zu dem letzten Pferd, Late Night Tales. Während ich seine Hufe korrigierte machte er kaum Anstalten und auch das Beschlagen verlief ohne Probleme. Das Hufbad schien ihm gut zu tun, da seine Hufe ziemlich hart waren und anfangen könnten, abzubröckeln. Die ätherischen Öle bewirkten aber, dass die Hufe wieder weich wurden - natürlich nicht so weich, dass sie sich verformten - und somit keine Teile des Hufes abfallen konnten. Ich gab auch Rabbani und Late Night Tales ihr verdientes Leckerli und packte dann meine Sachen zusammen. Ich sagte Rajandra Bescheid, dass alle Hufe gesund waren und nun auch beschlagen waren, und fuhr dann nach Hause.
    • Janina2604
      15.10.2013 | Rajandra
      Pflegebericht 2
      Ausdauer- & Renntraining im Wald


      Nachdem ich mit Bubi etwas vom Boden gearbeitet hatte beschloss ich nun den arabischen Hengst Rabbani zu holen. Dieser stand noch in seiner Paddockbox, da es bis vor kurzem geregnet hatte. Er schaute mir gespannt entgegen als ich den Stall betrat und kam sofort an die Boxentür. Ich begrüßte ihn mit einem kleinen Leckerli und ein paar Streicheleinheiten, dann legte ich ihm ordentlich das Halfter an und brachte ihn zum Putzplatz. Draußen strahlte nun wieder die Sonne vom Himmel herab, typisches Herbstwetter. Da es jedoch am Himmel so aussah als würde das Wetter die nächsten Stunden schön bleiben beschloss ich kurzfristig ein wenig mir Bana ausreiten zu gehen und im Gelände etwas seine Schnelligkeit zu trainieren. Zuerst jedoch wollte der Hengst geputzt werden und fing prompt an zu scharren als ich mich von ihm entfernte um seinen Putzkasten zu holen. Als ich jedoch etwas schimpfte hörte er auf und ich hätte schwören können, dass er leicht schuldbewusst geguckt hat, als ich wiederkam. Um ihn zu säubern nahm ich mir eine Wurzelbürste und fuhr damit über sein glattes, glänzendes Fell. Anschließend reinigte ich die Hufe indem ich sie auskratzte und anschließend mit dem Wasserschlauch vom Matsch befreite, den er vom vorigen Koppeltag noch auf den Hufen trug. Zum Schluss verlas ich noch sorgfältig Mähne und Schweif, dann ging ich in die Sattelkammer und holte Rabbani‘s Sattel sowie seine Trense. Da er diesmal nicht scharrte lobte ich ihn kurz als ich wieder kam und legte ihm dann den Sattel auf. Vorsichtig gurtete ich nach und legte ihm dann die Trense an. Zum Schluss ging ich nochmal schnell ein Paar Gamaschen holen und legte auch diese ihm an, dann stieg ich auf und ritt im Schritt in den Wald. Gelassen schritt der Hengst am hingegeben Zügel durch den Wald, dessen Boden mittlerweile mit bunten Blättern bestückt war. Nach einer Weile im Schritt schnalzte ich einmal leise und sofort trabte Bana los. Ich genoss die kühle Luft, die mir entgegenkam und atmete tief ein. Ich ritt ein paar Übergänge auf einem geeigneten Weg um ihn aufzuwärmen und begann dann mit dem ersten, noch langsamen Galopp. Langsam steigerte ich mein Tempo, bis wir im noch eher ruhigeren Renngalopp ankamen. Der Winde peitschte mir bei dem Tempo ordentlich ins Gesicht doch ich genoss die Geschwindigkeit in vollen Zügen. Als der Weg sich gabelte zügelte ich Bana wieder. Er war sichtlich unzufrieden nun wieder langsam gehen zu müssen, parierte jedoch brav durch. Der nächste Weg war ideal für einen schnellen Renngalopp und so gab ich ihm die Zügel hin und ging in den leichten Sitz. Sofort schoss mein Hengst los und streckte sich unter mir. Lachend saß ich währenddessen oben und beobachtete die schnell vorbei ziehenden Felder, die ich nur verschwommen erkennen konnte. Am Ende des Weges parierte ich wieder durch und auch Rabbani hatte sich nun ausgetobt und ging entspannt im Schritt. Damit er nicht zu sehr schwitzte bei dem kühlen Wetter beschloss ich gemütlich im Schritt zurück zu reiten. Der Hengst ging nun wieder komplett entspannt und schnaube mehrmals ab. Am Hof zurück sattelte ich ihn ab, deckte ihn ein und brachte ihm sein wohlverdientes Kraftfutter bevor ich ihn zurück in seine Paddockbox brachte, wo er noch ein Leckerli bekam bevor ich weiter zum nächsten Pferd ging.
    • Janina2604
      01.12.2013 | Rajandra
      Pflegebericht 3
      Entspannter Weidetag


      Nachdem die letzte Woche ziemlich stressig gewesen war, und alle Pferde täglich gearbeitet hatten, beschloss ich heute den Tag etwas ruhiger anzugehen und den meisten Pferden heute einen Weidetag zu gönnen. Ich trank noch schnell in ein paar zügigen Schlucken meinen Kaffee aus und zog mir dann meine dicke Winterjacke über bevor ich das Haus verließ. Sofort schlug mir die eisige Kälte ins Gesicht und ich beschloss mich zu beeilen und die Pferde schnell auf die Koppeln zu bringen, um möglichst schnell wieder in den warmen Stall zu kommen. Zuerst schnappte ich mir in der Sattelkammer die Halfter von den beiden Hannoveranerstuten Seference Suprime und Atraxe. Beiden kratzte ich in der Box schnell die Hufe aus, zog ihnen eine warme Thermodecke an und legte ihnen zum Schluss noch ein paar Springglocken an, dann ging ich mit ihnen aus dem Stall hinaus in die Kälte. Den Stuten machte das Wetter nichts aus, sodass sie kurz nachdem ich ihnen auf der Koppel die Halfter ausgezogen hatte, sofort buckelnd losrannten. Leise musste ich Lachen und schaute den beiden noch ein wenig zu, ehe ich wieder in den Stall ging und The Post War Dream, Obscured by Clouds und Late Night Tales holte. Auch ihnen kratzte ich wieder die Hufe aus, legte ihnen die Glocken an und deckte sie warm ein, dann ging es für die drei auf die Koppel. Ungeduldig scharrte Clouds, als ich das Koppeltor öffnete. Kaum hatte ich ihren Strick gelöst rannte sie auch schon im Renntempo davon und genoss ihre Freiheit. Die anderen beiden folgten auf der gegenüberliegenden Hengstwiese, weil Obscured immernoch aufgeregt rumhüpfte waren die zwei Hengste auch ungeduldig. Während ich das Gatter öffnete und sie zu mir umdrehte löste ich die Stricke und sie trabten beide befreit über die Wiese. Die Halfter hängte ich an den Haken ans Tor, so musste ich sie später beim Reinbringen nicht mehr suchen. Die nächsten Pferde waren Na’im, Farasha, Bubi, Rubicon und Pete’s Peppermill. Zuerst kratzte ich einem nach dem anderen die Hufe aus, kramte dann aus der Sattelkammer für jeden seine passende Decke raus und legte sie ihnen an. Dann schnappte ich mir Na’im, Bubi und Pete und führte die drei zuerst auf die Koppel. Anschließend brachte ich Rubicon zu den Hengsten und Farasha zu Obscured auf die Stutenweide. Die Hengste widmeten sich eher dem Gras, anstatt zu spielen, lediglich Na’im versuchte einmal die anderen Pferde zum Spielen zu animieren, hatte jedoch keinen Erfolg. Wieder im Stall machte ich Dante und Rabbani fertig für die Koppel, dann brachte ich auch die beiden hinaus. Aus dem Turnierpferdestall fehlten nun nur noch Svea, Fanja und Ravallo. Ravallo wollte ich jedoch heute noch etwas reiten, da der Hengst schon am vorigen Tag frei gehabt hatte. Ich brachte also noch schnell die beiden Stuten hinaus, nachdem ich ihnen die Hufe ausgekratzt hatte, sie neu eingedeckt hatte und ihnen Glocken angezogen hatte. Anschließend machte ich mich auf den Weg zu Ravallo, der wiehernd in seiner Paddockbox umher lief, da er nun der einzige im ganzen Stall war. Als er meine Stimme hörte beruhigte er sich jedoch schnell wieder und stand brav still während ich ihm seine Decke auszog und anfing ihn gründlich zu säubern. Zuerst entfernte ich den groben Schmutz mit der Wurzelbürste aus seinem Fell, anschließend nahm ich mir eine Kardätsche und bürstete auch den Staub aus. Die Hufe kratzte ich gründlich mit dem Hufkratzer aus, bevor ich als letzten Schritt Mähne und Schweif verlas. Dann lief ich schnell in die Sattelkammer und holte von dort Ravallo’s Trense, seine Gamaschen sowie seinen Sattel. Alles legte ich ihm vorsichtig an und ging dann mit ihm in die nahe gelegene Reithalle. Dort angekommen schloss ich schnell wieder das Tor hinter mir um nicht zu viel kalte Luft hinein zu lassen und stieg dann auf. Der erst frisch angerittene Hengst stand noch immer etwas unruhig beim Aufsteigen, ließ mich jedoch gewähren und beruhigte sich beim Schritt reiten auch langsam wieder. Nach zwei Runden außen herum fing ich an einen Zirkel zu reiten, wobei er erst etwas unsicher seitwärts lief, bevor er nachgab, sich bog und den Zirkel brav lief. Ich lobte ihn sofort und machte weiter mit großen Wendungen. Nachdem dieses wieder gefestigt war fing ich an zu traben. Hierbei ließ ich meine Zügel noch halblang und verlangte nur Zirkel als Hufschlagfiguren von ihm, alles weitere würde ihn zu sehr aus dem Gleichgewicht bringen. Ravallo lief jedoch ganz artig und gab sein Bestes. Zum Abschluss dieser Reiteinheit wollte ich ihn heute zum ersten Mal angaloppieren. Sanft saß ich aus und trieb Ravallo weiter bis er – erst etwas unsicher – in den Galopp fiel. Sofort lobte ich ihn und hörte nach einer halben Runde überglücklich auf. Ich trabte ihn noch zwei Runden am komplett hingegeben Zügel ehe ich ihn zum Schritt durchparierte, abstieg und ihn trocken führte. Anschließend ging ich mit ihm zurück in den Stall, wo ich ihm sein Sattelzeug abnahm, ihm eine Abschwitzdecke überwarf und sein Kraftfutter gab, welches er sich redlich verdient hatte. Dann ging es auch für ihn auf die Koppeln. Ich stellte ihn zu Dante und Rabbani, die sich über den Neuzuwachs freuten und wieder anfingen zu spielen. Nun hatte ich den ersten Stall komplett versorgt und schaute auf die Uhr. Mit Erschrecken stellte ich fest, dass Stelli in einer halben Stunde schon zum Ausritt kommen würde. Ich schnappte mir schnell Candy and a Current Bun, Your Possible Pasts und Throw a Diva, band die drei nebeneinander an, kratzte ihnen die Hufe aus und zog allen dreien eine warm Decke an. Schnell waren die drei auf der Wiese und versorgt und ich ging weiter zu On the Turning Away und Wearing the Inside Out. Während ich bei Inside gerade die Hufe auskratzte, hörte ich auf einmal Stellis Stimme von hinten, die mich begrüßte. Ich kratzte noch schnell den Huf fertig aus und umarmte sie dann zur Begrüßung. Stelli bot mir ihre Hilfe beim Hinausbringen der Pferde an, was sehr hilfreich war, angesichts der vielen Pferde die noch auf die Koppeln mussten. Wir teilten uns die Arbeit auf, sodass Stelli die beiden eindeckte während ich noch Turning’s Hufe auskratzte, dann brachten wir die beiden hinaus. Anschließend holten Stelli und ich Chapter 24, Alans Psychodelic Breakfast, Elasso, und The Blister Exists. Schnell hatten wir die vier Hengste versorgt und hinausgebracht. Ich bedankte mich bei Stelli und fragte sie, wen sie nun gerne reiten würde. Sie antwortete mir, dass sie gerne mal die noch recht neue Stute Shattered Glass selber reiten würde, da ich in meinen Erzählungen immer von ihr geschwärmt hatte. Lachend gab ich ihr das Halfter und holte mir dann Interstellar Overdrives Halfter. Da beide mit einer leichten Übergangsdecke in der sauberen Paddockbox gestanden hatten, waren wir zügig mit dem Putzen fertig und befanden und schon kurz darauf beim Satteln. Stelli fand schnell Shattered’s Sattel sowie ihre Trense und rüstete die Stute für den Ausritt aus. Auch ich hatte Männi komplett geputzt und legte ihm nun vorsichtig den Sattel auf bevor ich sorgfältig den Sattelgurt zuzog. Anschließend trenste ich schnell und legte ihm ein Paar Gamaschen an. Auch Stelli hatte fertig gesattelt sodass wir uns in den Sattel schwangen und uns auf den Weg in Richtung Wald machten. Die Paint Horses waren beide gut drauf und gingen flott vorwärts, sodass wir sie anfangs ziemlich zügeln mussten, damit sie im Schritt blieben. Bald schon kam jedoch die erste Trabstrecke in Sicht und die Zwei beruhigten sich während dem flotten Trab am hingegebenen Zügel etwas. Nach weiteren Trabeinheiten kamen wir schließlich zu der ersten Galoppstrecke. Als ich Stelli gerade fragte, ob sie fertig zum galoppieren war schoss Männi unter mir auch schon im Renngalopp los und auch Shattered folgte ihm geschwind. Wir lachten beide und genossen den kühlen Wind, der in unser Gesicht peitschte während die Pferde sich ein Kopf an Kopf rennen lieferten. Am Ende gewann Shattered mit einem knappen Vorsprung und ließe sich auch nur wiederwillig bremsen, dennoch strahlte Stelli übers ganze Gesicht ung schwärmte von der Stute. Wir trabten und galoppierten noch einige Male bevor wir im gemütlichen Schritt zurück zum Hof ritten und dort die beiden versorgten und anschließend zusammen auf die Koppeln brachten. Leider musste Stelli dann schon wegen einiger Tierarzttermine schon wieder fahren, sodass wir uns trennen mussten. Ich gönnte mir nun auch eine kleine Pause und trank einen Kaffee im Haus bevor ich wieder hinaus ging und die beiden Hengste Mejorano und Aerion holte. Rano war erst vor Kurzem angekommen, verstand sich aber auf Anhieb gut mit dem Mustanghengst Rio, sodass ich die beiden heute zum ersten Mal zusammen laufen lassen wollte, in der Hoffnung, dass beide etwas miteinander spielen würden. Zuerst jedoch musste ich beide putzen, was jedoch wie zuvor mit Stelli recht schnell ging und die meiste Arbeit eigentlich aus dem Hufe auskratzten und dem Langhaar verlesen bestand. Als ich beide fertig geputzt hatte lief ich in die Sattelkammer wo ich für beide jeweils ein paar Springglocken holte und sie ihnen anlegte, dann ging ich mit ihnen hinüber zu der Halle. Drinnen machte ich sie los und beobachtete erst mal ihre Reaktionen. Beide quietschten sich etwas an, tobten aber kurz später schon ausgelassen zusammen in der Halle herum. Nach einer guten halben Stunde, in der ich das Spiel der beiden Hengste beobachtet hatte, fing ich beide wieder ein und brachte sie zurück in die Boxen, wo ich ihnen ihre Decken wieder anlegte und ihnen etwas Futter brachte. Nun musste ich noch alle Pferde von den Koppeln wieder hinein holen, bevor die kalte Nacht hinein brechen würde. Ich beeilte mich und hatte nach gut einer Stunde endlich alle Pferde zurück in den Stall gebracht und umgedeckt sowie Hufe ausgekratzt. Ermüdet ging ich nun in das Wohnhaus wo ich noch Abendessen kochte und auf Stelli wartete um mit ihr gemeinsam zu essen.
    • Janina2604
      07.12.2013 | Ravenna
      Tierarztbericht 1
      Tierklinik Eden


      Also setzte ich mich etwa eine Stunde später in den Wagen um zum Gestüt zu fahren - innerhalb einer Stunde war ich bereits da. Um die ganzen Pferde heute noch "abspeisen" zu können hatte ich meinen Kollegen Scott angerufen. Die Arbeit mit Stelli udn Rajandra machte Spaß, doch um alle Pferde gerecht zu versorgen, brauchte ich auch einfach Hilfe. Von beiden Frauen wurde ich begrüßt, zuerst ging es in den Stall in dem die Pferde von Rajandra zu versorgen waren. Die ersten beiden Pferde die sie mir aus der Box führte waren zwei junge EV Blüter, einmal War Dream ein hübscher Rappe, den ich als erstes untersuchte. Zunächst machte ich mich mit dem "kleinen" Kerl vertraut - ehe ich seinen gesamten Körper untersuchte und alle Gliedmaßen nach irgendwelchen Verletztungen oder Auffälligkeiten absuchte. In meiner Tasche suchte ich nach dem Fiebertermometer , nahm seinen Schweif beiseite um die Temperatur zu messen - nach einem kurzen Moment ertönte das leise piepen, ein Blick darauf verriet mir, dass die Temperatur im normalen Bereich lag. War ließ diese Prozedur wie ein alter Hase über sich ergehen. Stelli hatte für mich bereits die Spritze aufgezogen, denn sie war seit neustem auch fertige Tierärztin so konnte sie mir ohne probleme unter die Arme greifen. Die Spritzte hatte War schnell intus - und schon waren wir fertig mit ihm. Seine Zähne würde Scott kontrollieren, denn ich war auf diesem Gebiet nicht unbedingt die beste. "Wie die letzten Male schonmal - die Wurmkuren drücke ich euch wieder in die Hand und ihr gebt sie den Pferden in etwa..zwei Wochen." Die nächste war Obscured Clouds eine hübsche Mausgraue Stute ebenfalls ein EVB, mit guten Anlagen. Während der Untersuchung schubberte sie immer wieder an mir, knabberte an meiner Tasche und meiner Jacke, was mich immer wieder zum Lachen brachte. Ihre Temperatur war etwas über dem normalen " Könnte vielleicht ihre Aufregung sein, wenn ihr einfach in ein paar Tagen nochmal nachschaut, wenn sie immernoch erhöht ist, dann ruft ruhig nochmal an." Rajandra nickte - Stelli hatte es noch gar nicht mitbekommen da sie erneut die Spritzte aufgezogen hatte und zuvor schonmal Naim´ durchgecheckt. Schließlich ging auch ich in die Box zu Naim´, der hübsche Araber stand gut im Typ - begutachtete mich erst skeptisch , ehe sich seine braunen Ohren nach vorn legten und er neugierig an meiner Hand schnubberte - die Spritzte bekam er unter den Streicheleinheiten von Raja beinahe nicht mit - Stelli derweil gab Clouds ihre bereitete Spritze. Brummelnd stand in der Nebenbox eine schöne Rappstute, die mir durch die Gitterstäbe ihre Nüstern entgegen hielt, denn ich gab Naim´ gerade ein Leckerlie als Belohnung. Also wechselte ich geschwindt die Box, legte der jungen Stute ein Halfter an um sie vor der Box festzubinden. Als ich die Tür schloss, riss sie einen Moment den Kopf hoch und tat einige Schritte zurück - sanft redete ich ihr zu, lockte sie näher zu mir zu kommen, schließlich nährte sie sich mir wieder Neugierig. Auch sie untersuchte ich wie die Pferde zuvor, sie wollte mir den Bewegungen beinahe folgten und drehte ihren Kopf um mich auch ja genau zu beobachten. Als ich ihre Beine anhob, sie etwas nach vorn und hinten bog um ihre Beingelenke zu testen schien sie etwas wackelig auf den Beinen, also stellte ich ihren Fuß wieder fix auf den Boden. Rabbani war der nächste im Bunde - er stand jedoch etwas weiter entfernt von Farasha, sonst würde ihm die Stute wohl den Verstand rauben. An dieser Stelle war Raja wieder zur Stelle um ihn zu beruhigen, am Kopf zu kraulen um ihn etwas von mir abzulenken. Der Hengst tippelte öfter von einer Seite zur nächsten, brummelte und stampfte etwas mit dem Huf, sodass seine Untersuchung länger dauerte als ich gedacht hätte, aber schlussendlich wurden wir fertig. Gerade als ich mit dem hübschen Fuchs fertig war, kam auch schon Scott in den Stall um die Zahnbehandlungen durchzuführen, also hab ich Rabbani noch fix seine Impfung. Scott bereitete seine Utensielien vor und ich gab dem Hengst gleich auch noch eine kleine Sedierung um ihn etwas "gefühgiger" zu machen. Die Dämmerung setzte langsam ein und meine Uhr zeigte etwa 16 Uhr - traurig dachte ich an den Ausritt den ich und Cayden eigendlich vorgehabt hatten. Dennoch fuhr ich mit meiner Arbeit fort - Fanja eine typvolle Holsteinerstute von besonderer Fuchsfarbe. Mit einer fabelhaften Geduld ließ sie alles über sich ergehen, dann folgte eine Spritze. Noch ein wenig beknuddelte ich die Stute ehe ich auch schon den nächsten Patienten "an die Brust" nahm. Der nächste im Bunde war wieder ein Holsteiner - diesmal jedoch ein Hengst und ein unglaublich riesiger Apfelschimmel - auch hier hatte mir Stelli wieder das durchchecken vorweg genommen. "Hat sich der kleine benommen?" "Ja - etwas schwierig, aber da er mich ja kennt war er weniger aufgeregt, zwar ein Riese, aber sensibel durch und durch - da muss man immer ganz vorsichtig sein." Ich nickte ihr zu, überreichte die Spritze die Stelli dem Schimmelchen verpasste. Als nächstes führte mich Rajandra nach draußen, denn dort wären die nächsten beiden Pferde die ich untersuchen sollte - in einem geräumigen Paddock mit Unterstand standen zwei weitere Ponys. Ein Rapppony und eine Fjordstute. "Die beiden sollen auch einmal durchgecheckt werden - der Rappwallach hat einen kleinen Husten, da wollte ich dich mal raufschauen lassen. Die Norwegerstute trug den Namen Svea - sie ließ sich während der Untersuchung nicht stören, ihr Kopf hing nur auf halber Höhe, die Ohren hingen beinahe und die Augen der Stute waren wohlig geschlossen - als ich ihren Rücken hinab bis zur Schweifrübe tastete ob sie im Rücken irgendwelche Schmerzanzeichen zeigte. Anhand ihrer Reaktion nahm ich an das ihr wohl nicht fehlte, als ich ihr das Fiebertermometer zwischen die "Pobacken" schob, drehte sie mir schon ihren Kopf zu und brummelte ein wenig. "Na - das fand sie wohl nicht so toll" feixte Stelli, die sich schon daran machte mir wieder die Spritze aufzuziehen. Svea bekam sie dann auch fix unter die Haut, was sich etwas schwer darstllte da die kleine eine Rollvene hatte, aber mit Geduld und Spucke hatte ich auch dies fix hinter mich gebracht. In diesem Moment war ich froh darüber, dass der Paddock hier beleuchtet war, denn die Dunkelheit hatte bereits eingesetzt. Zusammen mit Raja holten wir nun Pete zum Anbindeplatz, die Decke des Wallachs nahmen wir gemeinsam herrunter. Schon beim führen hatte der Kleine wieder gehustet. Zuerst kontrollierte ich seine Schleimhäute, diese waren rötlich, aber nicht gefährlich. Das Messen der Temperatur ergab - normale Temperatur. Ich schaute mir den kleinen an, seine Atmung schien normal, ebenfalls die Herfrequenz - ich begann auf meiner Unterlippe zu kauen, denn der kleine schien nicht wie zunächst vermutet eine kleine Erkältung zu haben. "In welchen Situationen fällt euch denn auf das er hustet? Beim reiten,oder? " Raja überlegte einen Moment lang..."Am meisten fällt es auf, wenn wir füttern oder er auf dem Platz läuft..in diesem Sommer war es teilweise recht schlimm." Das kauen auf der Unterlippe wurde nicht unbedingt besser - "Ich würde bei dem kleinen einfach mal pro forma einen Allergietest machen, denn ich glaube Pete könnte eine Heustauballergie haben." Raja nickte zustimmend, ich nahm einen Abstrich seiner Schleimhäute, eine Blutprobe und versetzte ihm noch seine Spritze. Für diesen Tag verabschiedete ich mich von den beiden "Morgen oder übermorgen komme ich dann vorbei für den Rest der Pferde, heute Abend kann ich euch noch sagen was der Test so sagt."
    • Janina2604
      01.03.2014 | Rajandra
      Pflegebericht 4
      Arbeit an der Longe

      Vorsichtig stupste mich mein fuchsfarbener arabischer Vollbluthengst Rabbani an um nach einem Leckerlie zu betteln, doch ich schob seine Nase sanft weg und putzte weiter. Nachdem ich sein Fell schon komplett gesäubert hatte und auch das Langhaar gebürstet war machte ich die Beine nocheinmal sauber und kratzte Hufe aus. Dann legte ich dem Hengst Gamaschen, Longiergurt mit Ausbindern und seine Trense an. Die Longe hakte ich in die Gebissringe ein und führte Rabbani, ebenfalls wie zuvor Fanja zum Aufwärmen einmal um den See. Der Fuchs folgte mir nicht ganz so brav, denn er hampelte viel herum und versuchte ab und an im Gehen einen Grashalm zu erwischen. Als wir die Runde beendet hatten gingen wir auf den Platz. Dort ließ ich Rabbani ersteinmal locker ohne Ausbinder um mich herum Schritt gehen und später auch auf beiden Händen traben. Nachdem der Fuchs dies auch gemacht hatte ließ ich ihn halten und band ihn aus. So longierte ich über den ganzen Platz in allen drei Gangarten und lies den Hengst oft die Hand wechseln. Zum lockern übte ich auch viele Übergänge mit ihm, die noch nicht ganz so gut klappten, da er oft meine Stimmkommandos zum durchparieren stur überhörte. Vom Schritt zum Trab, zurück in den Schritt, Halten, Vom Trab in den Galopp und umgekehrt. Nachdem diese aber auch klappten durfte er auch Tempiwechsel innerhalb einer Gangart auf dem Mittelzirkel ausführen, da ihm die leicht fielen. Nach einer guten halben Stunde nahm ich Rabbani die Ausbinder wieder ab und ließ den Fuchs mit seiner langen wehenden Mähne nocheinmal locker vorwärts abwärts auf beiden Händen um mich herum traben. Bana schnaubte zufrieden und fiel in den Galopp. Mit der Nase im Sand ließ ich ihn wieder durchparieren und schließlich noch einige Runden Schritt gehen. Zum Entspannen ging es nun wieder eine Runde zu Fuß um den See wo er sich deutlich besser benahm als anfangs. Zurück in der Stallgasse bekam er ein Leckerlie und ich nahm Rabbani Trense, Longiergurt und Gamaschen wieder ab. Die Hufe kontrollierte ich auch nocheinmal und entließ den dann wieder in seine Paddockbox. Der Hengst steuerte direk durstig die Tränke an. Ich schmunzelte und schloss die Boxentür, dann räumte ich die Sachen noch weg und kehrte vor seiner Box.
    • Janina2604
      01.05.2014 | Rajandra
      Pflegebericht 5
      Pferdepflege und Freispringen

      Jedesmal wenn ich irgendwo eingeladen war nahm ich mir vor, nicht so lang zu bleiben, da ich jedentag um die gleiche Zeit aufstehen musste, egal ob Wochenende, Feiertag, Geburtstag, Schnee und Eis, Sonnenschein - die Pferde warteten. Auch wenn ich es jedesmal bereute, länger geblieben zu sein wurde ich daraus nicht schlauer und auch bei der nächsten Einladung blieb ich lange. Mit leichten Kopfschmerzen war ich aus dem Bett gekrochen und hatte mich fertig gemacht. Meinen ersten Kaffe schlürfte ich recht schnell herunter und schlüpfte in Stallschuhe und Jacke, wickelte mir einen Schal um den Hals und ging raus. Die Tür fiel hinter mir ins Schloss und ich zog die Jacke zu, denn es war kühl. Ein angenehmes sommerliches Kühl, die frische Luft tat gut und meine Kopfschmerzen waren fast nicht mehr bemerkbar. Als ich in den Stall hinein kam fingen die Pferde an zu grummeln, denn sie wussten, dass es nun Raufutter gab. Ich hatteFeiertagsdienst, das hieß ich war allein und musste die Arbeit somit auch allein erledigen. Zum Misten kamen unsere zwei Stallburschen Lukas und Navid, aber den Rest musste ich selbst machen. Alle meine Pferde bekamen Heu und da wir noch einige Ballen sehr gute Silage hatten und einer offen stand bekamen sie auch zusätzlich jeder eine kleine Menge Silage dazu. Nachdem ich im Zucht und Tunierpferdestall, im Zucht und Westernpferdestall und auch im Fohlen und Jungpferdestall Raufutter gefüttert hatte ging ich ins nochmal ins Wohnhaus um zu Frühstücken. Es war viertel vor acht, ich schmierte mir ein Brot und schenkte noch eine Tasse Kaffee ein. Dann drehte ich das Radio an und hörte mir die Nachrichten an. An Feiertagen konnte ich immer entspannt frühstücken und hatte keinen Zeitdruck. So hatten die Pferde etwas Zeit zwischen Rau und Kraftfutter. Als ich mit Frühstücken fertig war zeigte die Uhr kurz vor halb neun, weshalb ich beschloss zum Kraftfutter füttern über zu gehen. Nachdem ich damit fertig war und die Pferde aufgefressen hatten brachte ich zuerst die Pferde heraus, die heute frei hatten, da sie die letzten Tage gut gearbeitet hatten. Aus dem Zucht und Turnierpferdestall durften Pete's Peppermill, Ravallo, The Post War Dream, Obscured by Clouds, Fanja, Dante, Svea und Aestas Amor direkt auf die Wiesen, der Rest musste heute noch etwas arbeiten und kam erst später raus. Aus dem Zucht und Westernpferdestall durften alle Pferde direkt raus, denn bis ich mit den anderen fertig war konnte es etwas dauern und auch den Jungpferden machte ich das Gatter vom Offenstall zu den Wiesen auf. Nun konnte ich endlich anfangen die Pferde zu arbeiten, da ich einige von ihnen Freispringen lassen wollte baute ich in der Halle zuerst einmal eine Reihe an der langen Seite auf. Erst zwei Kreuze zu einem In-Out, dann ein Galoppsprung zum nächsten Steil, zwei Galoppsprünge folgten bis zum nächsten Steilsprung wohinter zum Abschluss ein Oxer folgte. Schnell stellte ich noch die Fänge an die Seite und ging dann zurück in die Stallgasse. Die erste die dran kam war Seference Suprime. Ich begrüßte meine Falbstute freundlich und kratzte ihr die Hufe aus, dann führte ich sie aus der Box, putze draußen einmal kurz drüber und legte ihr Gamaschen an. Danach gingen wir in die Halle, wo ich sie zunächst einmal einige Runden Schritt führte und sie dann auf beiden Händen in allen drei Gangarten an der Longe etwas aufwärmte bevor es zum Springen ging. Als sie Seference soweit war ließ ich sie von der Longe und lenkte sie in die Freispringgasse. Da die Hindernisse noch sehr klein waren meisterte die Stute dies mit links und ich wiederholte dies einige Male mit ihr bevor ich die Hindernisse erhöhte. Auch dies machte die Falbstute sehr routiniert und ohne Probleme. Als ich ein letztes Mal erhöhte kam Sefi leicht unpassend herein und warf eine Stange ab die ich danach gleich wieder aufbaute und sie dann noch zwei Mal springen ließ. Sie hatte zwar noch viel Luft gehabt nach oben, jedoch ging es mir nur darum die Routine beizubehalten und so war es eine gute Übung gewesen. Seference durfte sich noch wälzen während ich die Hindernisse wieder kleiner machte und als sie damit fertig war führte ich die Stute noch ein wenig trocken bevor ich sie in die Box zurück brachte. Die Gamaschen nahm ich ihr wieder ab und machte dann mit Atraxe und Late Night Tales weiter, mit denen ich genauso vorging wie bei Seference Suprime. Auch diese zwei waren sehr routinierte Pferde, die keine Probleme mit der Reihe hatten und ebenfalls so gut wie keine Abwürfe. Atraxe war dabei noch etwas geschickter als Late Night Tales, da es für den großen Dunkelbraunen etwas enger war als für die zwei Stuten, doch auch er machte es gut. Danach nahm ich mir noch Silberstern und Springbreak vor. Auch diese zwei mussten Freispringen, allerdings erhöhte ich bei ihnen nicht so viel wie bei den anderen, da sie beide noch nicht oft Freigesprungen waren. Trotz des ein oder anderen Abwurfes machten sie es sehr gut. Springbreak neigte dazu in einem übereilten Tempo in die Reihe zu kommen, merkte dann aber von allein, dass sie zurück kommen musste und Silberstern hielt sich anfangs noch etwas im Rücken fest, was er aber von mal zu mal verbesserte und lockerer wurde. Als ich mit diesen fünf fertig war entließ ich sie auch schoneinmal auf die Weide und baute danach ab. Nun wollte ich nämlich die restlichen Pferde reiten. Bubi und Rubicon arbeitete ich beide gut durch, da sie bald wieder die ersten Turnierprüfungen anstehen hatten und so übte ich mit den beiden auch viele einzelne Lektionen und ritt zum Schluss noch die ein oder andere Aufgabe durch, sodass beide auch gut geschwitzt aus der Trainingseinheit gingen. Mit Rabbani hingegen ging ich erst eine kleine Runde zum Aufwärmen durchs Feld und ritt ihn nur locker in allen Gangarten auf dem Platz, da jetzt zur Vormittagszeit langsam die Sonne heraus kam. Er hatte sich in letzter Zeit auf den Turnieren gut gemacht und so wollte ich heute nur ein wenig locker reiten. Nach ihm war Golden Lights an der Reihe, meine neue vierjährige Westfalenstute. Die kleine führte ich zum Aufwärmen noch um den See und auf dem Platz ritt ich sie auch nur schön flüssig in allen drei Gangarten auf beiden Händen. Sie machte sich sehr gut und blieb immer schön bei mir, das gefiel mir an Goldi sehr. Nach einer guten halben Stunde ließ ich die Zügel aus der Hand kauen und ritt noch etwas Schritt am langen Zügel. Dann stieg ich ab und ging mit ihr zurück in die Stallgasse, wo ich die Palominostute vom Zubehör befreite und sie gleich auf die Weide brachte. Auch die anderen achte entließ ich nun auf die Weide und nachdem jetzt alle meine Pferde auf der Weide waren ging ich ins Wohnhaus, denn es war langsam Mittagszeit und ich hatte Hunger bekommen.
    • Janina2604
      04.02.2015 | Eddi
      Tierarztbericht 2
      Routineuntersuchung

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      Heute stand ein Großbesuch bei Rajandra auf dem Gestüt an. Wie jedes Jahr machten wir alle Pferde an einem Tag. So hatten wir zwar alle Hände voll zu tun, dafür dann aber wieder ein Weilchen Ruhe. Es war erst kurz nach um acht, als ich schon bei Rajandra auf der Matte stand. In der linken hatte ich meine Tierarzttasche und mit der rechten begrüßte ich Rajandra. Wir gingen gemeinsam geradewegs in den Stall, denn zum Quatschen würden wir heute definitiv genug Zeit haben. Im Stall begrüßten uns zwei Thermoskannen Kaffee und bereits der erste am Putzplatz angebundene Patient. "Na, dann, auf gehts!", meinte ich grinsend und begrüßte die Stute Seference Surprime. Schnell warf ich einen Blick in Augen und Maul, hörte dann Herz und Lunge ab, ehe ich ihre Körpertemperatur kontrollierte und sie dann von oben bis unten abtastete. Die Stute war topfit, also gab es die Impfungen und danach noch die Wurmkur. Ein Stallbursche band die Stute los und brachte sie zurück in ihre Box. In der Zwischenzeit hatte Rajandra bereits Atraxe geholt und festgebunden. Auch die Fuchsstute nahm ich erst einmal unter die Lupe, um sicher sein zu können, dass sie körperlich fit war. Dann bekam auch sie die drei Impfungen und die Wurmkur, welche sie mit schwindender Begeisterung in ihrem Maul herumschob. Nun war Pete's Peppermill an der Reihe. Ich kannte den kleinen Hengst schon lange und hatte immer neugierig seinen Werdegang verfolgt. Pete war ein hübscher Wallach und hatte bei Rajandra sein endgültiges Heim gefunden. Er war aber auch ein wirklich lieber Kerl und hielt auch während der Untersuchung und den Impfungen wunderbar still. Das konnte man von dem großen Hengst Bubi, der danach dran war, nicht behaupten. Ständig wich er zurück und zappelte herum. Rajandra und ich hatten alle Hände voll zu tun, ihn davon zu überzeugen, dass ich ihn nicht fressen wollte. Die Impfungen waren das schlimmste und alle Beteiligten waren froh, als der Braune wieder in seiner Box stand. Rubicon und der Vollblüter The Post War Dream machten stattdessen keine Probleme und waren beide innerhalb von zehn Minuten fertig. Die mausgraue Stute Obscured by Clouds war hingegen nicht so angetan von mir, hielt aber dennoch einigermaßen still. Umso dankbarer war ich dann um Fanja, die alles brav über sich ergehen ließ und schnell zurück in ihre Box durfte. Mit hocherhobenen Kopf schritt nun Dante auf den Putzplatz und er wirkte die ganze Zeit ziemlich beleidigt, während ich ihn untersuchte und impfte. Wenigstens hielt er aber still, so dass ich ihm seine Abneigung verzieh. Als nächstes war der Araberhengst Rabbani an der Reihe. Nachdem ich ihn körperlich untersucht, geimpft und entwurmt hatte, sollte ich auch noch einen Blick in sein Maul werfen. Rabbani gefiel die Maulsperre gar nicht, aber da er mich sonst nicht an seine Zähne ließ, musste das sein. Der Hengste hatte hinten am Backenzahn einen kleinen Haken, der zwar noch nichts angerichtet hatte, aber trotzdem weg musste. Als das gemacht war, durfte auch der Fuchs wieder verschwinden. Seufzend schaute ich auf die Uhr, wir lagen bisher gut in der Zeit! Late Night Tales war zwar nicht vom Tierarzt begeistert, benahm sich aber einigermaßen, auch wenn er mir mehr als einmal mit voller Absicht auf den Fuß trat. "Danke...", murmelte ich und gab ihn einen leichten Klaps auf die Kruppe, als er wieder weggeführt wurde. Dafür war Svea lieb, welche sich sogar ein wenig kraulen und kuscheln ließ, während ich sie untersuchte. Langsam neigten wir uns dem Ende des ersten Stalles zu, also sammelte ich noch einmal alle Kräfte für die letzten vier Pferde. Der Hengst Aestas Amor kannte den Tierarzt gut und benahm sich einwandfrei. Silberstern zappelte etwas herum, ließ aber für ein Vollblut alles brav über sich ergehen. Nur die Zahnuntersuchung fand er gar nicht toll. Leider musste ich dem Hengst aber auch einen Hengstzahn ziehen, welcher schief gewachsen war und nun drohte, ihm ständig ins Zahnfleisch zu pieksen. Doch dank der Betäubung spürte der silberne Hengst kaum etwas und auch wenn er danach etwas betrübt in der Box stand, schien es ihm gut zu gehen. Er bekam noch ein leichtes Schmerzmittel und dann verließen wir ihn. Die große Stute Spring Break kannte den Tierarzt eigentlich schon in und auswendig, machte aber trotzdem jedes Mal aufs neue Probleme. Umso dankbarer war ich, als wir dann endlich sie fertig hatten. Das letzte Pferd in diesem Stall war Golden Lights. Die Stute war noch nicht lange bei Rajandra, benahm sich aber einwandfrei. Auch bei ihr sollte ich die Zähne kontrollieren, aber da dort alles in Ordnung war, konnte ich Golden Lights schnell wieder entlassen. Gemeinsam mit Rajandra setzten wir uns in das Reiterstübchen, tranken Kaffee und begannen nacheinander die Impfpässe zu öffnen, so dass ich die Impfungen eintragen, unterschreiben und abstempeln konnte.
    • Janina2604
      Pflegebericht 6
      Kleiner Koppelgang
      Am frühen morgen machte ich mich heute auf den Weg in den Stall. Sie Sonne ging grade erst auf und färbte die Nebelschwaden orange, die auf den Felden und Wiesen hingen. Der Kies knirschte unter meinen Füßen, als ich auf den Weg zum Stall über den Hof ging. Till streckte die Nase aus dem Fenter um zu prüfen, woher die Geräusche kamen und brummelte mir leise entgegen. Mit Schwung öffnete ich die Schiebetür zum Stall und lies die Sonne die Stallgasse erleuchten. Die beiden anderen dösten noch vor sich hin und bemerkten mich erst, als ich die erste Box öffnete. Till drehte sich um und streckte mir den Kopf entgegen, den ich darauf hin zu tätscheln begann. Sachte zog ich Till das Halfter über den Kopf und Schloss dies mit dem Karabiner. 'Klick' machte es als ich den Strick am Ring befestigte. Ich strich Till noch ein mal mit der Hand über die flauschigen Nüstern und stezte mich dann, Richtung der Koppeln in Bewegung. Till folgte mir bereitwillig, denn dieser freute sich bereits auf die Bewegungsfreiheit, die er gleich erlangen würde bis die Box fertig und das Futter vorbereitet sind. Quietschend öffnete ich die Koppeltore und löste Tills Strick. Mit einem Satz sprang dieser los und galoppierte zum anderen Ende der Koppel, wo bereits die Nachbaarpferde standen und grasten. Mit hocherhobenen Schweif lief er wiehernd am Koppelzaun entlang um deren Aufmerksamkeit zu erregen. Unbeeindruckt hob eines der Pferde den Kopf, lugte in Tills Richtung, drehte sich weg und fraß weiter. Lachend drehte ich mich weg um Eternity und Rabbani zu holen. Der Araber Hengst polterte schon in der Box rum, weil dieser auch endlich auf die Koppel wollte. "Rabbani, lass den unsinn, so geht es auch nicht schneller", herschte ich den Dunkelfuchs an und griff zum Halfter. Ich entriegelte die Boxentür und ging in die Box hinein um auch Rabbani das Halfter an zu legen. Er fuchtelte genevt mit dem Kopf umher und zog die Nase hoch. "Wenn du nicht mit machst dauert es noch länger", sagte ich genervt zum zappenlden Rabbani und zog seine Nase runter als ich sie gegriffen bekam. Schnell strif ich ihn das Halfter über als er kurz inne hielt. "Das du dich auch immer so aufregen musst, aber du hast halt einanderes temperament, da muss ich mich wohl dran gewöhnen", sagte ich zu Rabbani als ich ihn die Stallgasse entlang zur Koppel führte. Am Koppeltor konnte es gar nicht schnell genug für ihn gehen, er tänzelte auf der Stelle als ich die Tore öffnete und galoppierte direkt los, als ich den Strick gelöst hatte.Ich konnte mich grade noch vor fliegenden Dreckklumpen in Deckung bringen, die Rabbani mir entgegen warf. Schnell hatte er Till erreicht und die beiden galoppierten in wahnsinniger Geschwindigkeit umher. Im Stall war Eternity vom Krach, den Rabbani verursacht hatte, auch endlich wach geworden lugte interessiert aus dem Fenster in Richtung der aufgebrachten Hengste. "Beachte sie gar nicht Eternity, die wollen sich nur wichtig tun", sagte ich grinsend zu der Scheckstute. Als ich an ihrere Box ankam streckte sie mir schon den Kopf entgegen, bereitwillig lies sie sich das Halfter übersreien und folgte mir zur Stutenkoppel, die anderen waren anscheinend schon früh da und haben ihre Stuten schon auf die Koppel gebracht. Freudig wieherte Eternity den anderen entgegen und trabte los, als ich die Tore geöffnet und ihren Strick gelöst hatte. Nun, da alle meine Pferde auf der Koppel waren, wollte ich die Zeit nutzen und die Boxen säubern und die Futterrationen vorbereiten, also machte ich mich wieder auf den Weg zu den Boxen und sammelte unterwegs Schubkarre und Mistgabel ein um mich direkt an die Arbeit zu machen. Gegen Mittag würden ich die Pferde dann wieder zum Füttern von den Koppel holen.
    • Occulta
      Verschoben am 03.05.2016
      Grund:
      6 Monate lang keine Pflege.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Janina2604
    Datum:
    7 Mai 2015
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  • [​IMG]
    kommt

    [​IMG]
    Rasse: Vollblutaraber [100%]
    Geburtsjahr: 03.2007 Alter: 8 Jahre
    Geschlecht: ♀ weiblich [x] | ♂ männlich [x]

    von: Albaran ox
    Rasse: Vollblutaraber
    von: Ali con Barte ox
    aus der: Ranjira ox

    aus der: Cleopatra
    Rasse: Vollblutaraber
    von: Alcazar ox
    aus der: Carly ox

    Gekört | Gekrönt: ja [x] | nein [x]
    Zuchteinstellung: Keine
    Nachkommen
    keine

    Eignung:
    [​IMG]Rennen [​IMG]Dressur


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    Charakter
    temperamentvoll, ausdauernd, hengstig

    Beschreibung
    Rabbani (arab. göttlich) ist kein Anfängerpferd. Er ist sehr hengstig und in Stutennähe kaum zu halten.
    Da er sehr schnell ist wurde er mit knapp 2 Jahren schon für Galopprennen vorbereitet und hat das
    Training mit bravur gemeistert. Die ersten Testrennen konnte er fast immer für sich entscheiden.
    Neben dem Galopprennen kann Rabbani auch in der Dressur gute Ergebnisse erzielen, was sicherlich
    an der guten Abstammung liegt. Durch seinen korrekt gebauten Körper, die schönen Gänge
    und die Vielseitigkeit wird Rabbani sicherlich ein gefragter Deckhengst und sehr interessant für die Zucht.


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    Stockmaß: 154 cm
    Fellfarbe: Dunkelfuchs
    Abzeichen:
    VL: weiße Fessel | HL: hochweißer Fuß
    VR: keine | HR: weißer Fuß
    Kopf: Schmale Blesse zur linken Nüster, weiße Unterlippe


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    Besitzer: Janina2604
    Züchter: Janina2604
    Ersteller: Janina2604
    Ersteller VKR: ja [x] | nein [x]

    Tierarzt
    Clinic Caen
    Letzte Behandlung: 04.02.2015

    Hufschmied
    Hufschmiede Quickly Write
    Letzte Behandlung: 20.08.2013

    Ausbilder
    Ausbildungshof Gips Reminder Ranch
    Letztes Training: 00.00.0000


    [​IMG]
    Rennen:---E A L M S S* S** S***
    Dressur:--E A L M S S* S** S***
    Distanz:--E A L M S S* S** S***
    Springen:-E A L M S S* S** S***

    Military:-E A L M S S* S** S***
    Fahren:---E A L M S S* S** S***
    Western:--E A L M S S* S** S***

    : Aufstieg durch Turniererfolg | : Aufstieg durch Training

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    Gewinner des 384. Schönheitswettbewerbs
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    3.Platz 268. Dressurturnier
    1.Platz 290. Dressurturnier
    2.Platz 172. Distanzturnier

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    kommen