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Jackie

♂ Pünktchen | Knabstrupper | gekört

♂ Pünktchen | Knabstrupper | gekört
Jackie, 13 Aug. 2016
Dir und Muemmi gefällt das.
    • Jackie
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      21. März 2016 - Hufschmiedbesuch
      1411 Zeichen © Bracelet


      ,,Das hier ist Pünktchen.'',sagte Cata zu mir und deutete auf eine Box in der ich auf den ersten Blick kein Pferd erkennen konnte. Erst als ich unmittelbar davor stand und genauer guckte sah ich den hübschen, gefleckten Hengst flach in der Box liegen. Erst bemerkte er mich gar nicht, doch als er es dann tat schien er sich etwas zu erschrecken und sprang sofort auf, wobei er die Hälfte seines Einstreus verschob. Cata musste dabei lachen, was so ansteckte dass ich es ihr gleich tat. Pünktchen hingegen schien dies gar nicht lustig zu finden und guckte etwas verdutzt in unsere Richtung.
      Cata ging daraufhin in seine Box, halfterte ihn und band ihn in der Stallgasse beidseitig an, da sie meinte er würde möglicherweise schnappen oder etwas biestig sein. Dennoch machte ich mich etwas mit ihm bekannt bevor ich mich seinen Hufen widmete. Diese kontrollierte ich erst ausgiebig auf Hufwinkel, Härte, Risse und andere Kriterien. Sie sahen sehr gut aus, weshalb ich nur etwas ausschneiden musste und die Trageflächen begradigte. ,,Guuut.'',lobte Cata ihn nebenbei und streichelte ihn etwas um ihn abzulenken.
      Da ich sehr routiniert war war ich aber auch schnell fertig und konnte ihn nach einer Überprüfung des Gangbildes wieder in seine Box entlassen, wo er genüsslich seine Extraportion Möhren fraß.
      Damit war meine Arbeit auch schon wieder getan und ich verabschiedete mich bei Cata ehe ich ihren Hof verließ.
    • Jackie
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      21. April 2016 - Militarytraining E-A
      11.090 Zeichen © Gwen


      Ganz Recht hatte ich nicht behalten, als ich fest der Überzeugung gewesen war, für den Monat April sei es das nun an anstrengenden Berittpferden gewesen. Der liebe Pünktchen war zwar charakterlich angesichts seiner Vorgänger ein wahrer Sonnenschein, aber sowohl Elisa als auch ich hatten schon einmal die Freude gehabt, uns mit dem sechszehnjährigen Knabstrupper zu beschäftigen und der war, wie sollte es anders sein, mal wieder so ein Pferd für sich.
      Ein Glück schickte mir Catalina direkt noch ihr kleines Stütchen Polka Dot mit. Diese ähnelte Pünktchen zwar vom Aussehen her sehr – Catalina schien eine Vorliebe für Tigerschecken zu haben -, war aber charakterlich eine ganz andere Liga. Polka Dot war das, was man sich für sein Kind als zuverlässiges Kinderpony wünschte und so war sie zwar aufgeweckt und arbeitete gerne mit, jedoch mit einem sehr ruhigen Charakter.
      Interessant würde ihr Training werden, denn ich sollte Polka Dot in der Dressur trainieren. Bei einem Pony mit einem Stockmaß von 102cm war das zu Beginn erst einmal verwirrend, aber wozu gab es Doppellongen und Langzügel? Ja, genau für solche kleinen Polka Dots wie sie. Und aus diesem Grund hatte ich mich auch schon eine Woche vor der Ankunft meiner bunten Berittpferde mit der Arbeit am Langzügel beschäftigt.
      Heute war es dann so weit und Catalinas Vierbeiner würden bei mir auf der Ranch eintreffen. Die neuen Boxen hatte ich bereits heute Morgen fertiggemacht und für jedes Pferd gab es auch eine eigene, kleinere Weide. Wie auch meine Pferde würden die beiden nur nachts im Stall stehen und den Rest des Tages draußen verbringen. Heute würden wir da allerdings eine Ausnahme machen.
      Es war kurz nach Mittag als der Transporter eintraf und ich die beiden in Empfang nahm. Erst einmal durften sie auf die Weiden, um sich die Beine zu vertreten und in der Zwischenzeit räumte ich ihr Zubehör in die dafür vorgesehenen Spinde in der Sattelkammer. Dann machte ich mich auch schon einmal mit ihrem Futterplan vertraut und bereitete das Heu für die Boxen vor.
      Im Gegensatz zum Rest ging es für die beiden eher in den Stall, so konnten sie sich mit ihren Boxen bekannt machen und wurden nicht von den anderen Pferden abgelenkt. Neue Boxennachbarn würden schon für genug Aufregung sorgen. Polka Dot hatte da keine Probleme und schien sich über Gesellschaft zu freuen. Pünktchen hingegen markierte direkt den Herdenchef, weshalb er auch in der Box stand, die durch unsere Stallgasse sowieso etwas abgetrennter vom Rest war, so würde es zu keinen Raufereien kommen und nach einer halben Stunde hatte auch er sich beruhigt.
      Für heute hatten die beiden frei und durften sich erst einmal im neuen Heim einfinden, so konnte auch ich mich auf die Neulinge bezüglich des Tagesablaufs einstellen und ab Morgen würden wir dann langsam mit der Arbeit beginnen. Wir würden uns sowieso erst einmal kennenlernen müssen, deshalb machte ich da gar keinen Stress.

      Nach der morgendlichen Fütterung und dem Weidegang für alle Pferde, kümmerte ich mich erst einmal um die Stallarbeit, ehe ich heute mit Polka Dot beginnen wollte. Laut Catalina wurde mit Polka Dot viel Freidressur gemacht, da die Stute aber auch eingefahren war, würde sie gut am Langzügel gearbeitet werden können. Bisher befand sie sich dressurtechnisch auf einem sicheren Grundniveau, von Lektionen war jedoch noch nicht viel vorhanden.
      Einiges hatte ich auch auf die Stute ein wenig zuschneiden müssen. Heute wollte ich sie zum Kennenlernen aber erst einmal nur longieren und danach noch schauen, was sie alles konnte. Doch zuerst musste die Stute von der Weide geholt und geputzt werden, denn als kleine Trainerin hatte ich kein Personal, dass das für mich übernahm. Ich glaube, das hätte ich aber auch nicht gewollt, denn während des Putzens lernte ich Polka Dot schon einmal kennen.
      Danach ging es für uns dann hinaus auf den Platz, wo ich Polka Dot warmführte und zur Erwärmung einige Dehnübungen machte, ehe ich sie an die Longe nahm und in allen drei Gangarten auf beiden Seiten arbeitete. Polka Dot hörte sehr gut auf die Stimme und die Grundkommandos waren ihr bekannt. Sie hielt einwandfrei an und ging sogar auf Kommando zurück, ohne den Drang zu haben, in das Zirkelinnere zu laufen.
      Natürlich orientierte ich mich für unseren Trainingsplan dennoch am originalen A-Niveau, so dass Polka Dot auf dem gleichen Stand wäre wie andere gerittene Pferde. Aus diesem Grund testete ich heute auch schon einmal, was die Stute alles konnte. Die Grundvoraussetzungen waren vorhanden und so würden uns die Lektionen meiner Meinung nach eher keine Probleme machen. Für heute machte ich trotzdem erst einmal Schluss. Polka Dot bekam zur Belohnung einen Apfel und durfte dann zurück auf die Weide.
      Nun konnte ich mich also Pünktchen widmen. Inzwischen kannte ich ihn schon ganz gut, wollte aber trotzdem einen Kennlernritt auf dem Platz mit einbauen, besonders, da es demnächst für uns ins Gelände gehen sollte und da wollte ich mich mit Pünktchen dann doch ganz gerne verstehen. Schon beim Putzen und Satteln hatte er wieder genug Unsinn im Kopf, aber durch die Gebrauchsanleitung von Catalina kam man ihm ganz gut zuvor.
      Heute ging ich nur auf dem Platz um ihn locker zu reiten. Damit es abwechslungsreich blieb, hatte ich uns Trabstangen, Galoppstangen und ein kleines Kreuz aufgebaut. Doch zuerst wärmte ich Pünktchen in Ruhe auf und arbeitete dann auch ihn erst einmal in allen drei Gangarten mit vielen unterschiedlichen Bahnfiguren damit er beschäftigt war und auch mitarbeiten musste. Das tat er tatsächlich ganz gerne und so kamen wir gut voran.
      Auch die Stangenarbeit schien ihm Spaß zu machen und anhand des Kreuzes konnte ich auch schon gut einschätzen, wie er sich dann im Gelände machen würde, bisher hatte er da nämlich noch nicht so viel Erfahrung, weshalb wir erst einmal auf dem Rasenplatz davor bleiben würden, um uns die Grundlagen zu erarbeiten. Für den ersten Ritt heute lief es aber schon einmal gut und ich war optimistisch, dass sich das Training angenehm gestalten würde. Irgendwann hatte man eben doch den Dreh raus, wie man mit ihm arbeiten musste.

      Für Polka Dot begann am nächsten Tag die Arbeit am Langzügel. Für mich war das auch Sport pur, denn nachdem wir aufgewärmt waren, liefen wir Bahnfiguren wie Volten, Handwechsel und Schlangenlinien im Schritt und Trab. Auch das Rückwärtsrichten bauten wir ein und da das alles Sachen waren, die Polka Dot schon konnte, war es mehr eine Wiederholung für sie, aber wir brauchten es immerhin als Grundlage. Morgen würde ich sie dann an die Longe nehmen, um mit ihr die Schritt-Galopp-Übergänge zu erarbeiten, denn so lange sie das noch nicht gesetzt konnte, hatte ich keine Lust hinterherzurennen.
      Für Pünktchen ging es heute schon einmal ins Gelände, aber nur, um den Platz und die Hindernisse kennenzulernen. Dementsprechend sprangen wir heute nicht, sondern ich ritt ihn dort nur im Schritt, Trab und Galopp, damit es für ihn normal wurde und er sich nicht wegen jedem Hindernis aufregte, sondern alles in Ruhe kennenlernen würde. Dass wir draußen waren gefiel Pünktchen sichtlich, er war sehr motiviert bei der Sache und wirkte danach, wieder auf der Weide, auch sehr ausgeglichen.
      Nachdem wir die Eingewöhnungsphase also hinter uns gebracht hatten, begann das Training und da ging es dann Zackzack mit den Fortschritten. Mit beiden Tigerschecken hatte ich motivierte Mitarbeiter und genau deshalb machte das Training auch richtig Spaß. Schritt-Galopp saß bei Polka Dot schon bei dem dritten Mal, so dass wir in der Stunde noch das Abkauen im Schritt erarbeiteten, was Polka Dot auch sehr schön machte, weil es einfach für sie ein natürlicher Vorgang war.
      In den darauffolgenden Tagen erarbeitete ich mir am Langzügel zum einen das Viereck vergrößern/verkleinern und die Kehrtwendung auf der Vorhand. Durch die klaren Hilfen und Polka Dots sichere Grundausbildungen war beides eigentlich gar kein Problem und bedurfte lediglich der Übung. So kamen wir sehr schnell voran, aber damit Polka Dot auch Abwechslung erhielt, machten wir auch Stangenarbeit an der Longe, gingen spazieren oder bauten mal Denkaufgaben ein.
      Pünktchen durfte am vierten Tag dann auch endlich auf dem Grasplatz springen. Er wirkte sehr sicher und ruhig, weshalb ich es mit den einfachen Hindernissen wagte. Neben den Naturhindernissen gab es auf dem Rasenplatz auch noch normale und mit diesen begannen wir. Da es sehr gut lief, sprangen wir auch ein paar Mal über den niedrigen Baumstamm und den kleinen Wassergraben. Da Pünktchen sich alle Hindernisse in aller Ruhe hatte anschauen dürfen, gestaltete es sich selten als ein Problem, stattdessen war das erste Mal meistens zwar holprig, aber dennoch sicher.
      Wir arbeiteten lange an den Grundlagen, damit Pünktchen ein gleichmäßiges Tempo zwischen den Hindernissen hielt und auch selbst die Höhen und Abstände gut abschätzen konnte. Wir gingen auch einmal die Woche in den Extreme Trail, damit sich Pünktchens Trittsicherheit erhöhte, denn er musste auch mal eine Anhöhe hinauf und wieder herunter, ebenso wie in Wasser hinein und wieder hinaus.
      Natürlich lief auch mit den beiden nicht alles einwandfrei. Polka Dot hatte innerhalb der ersten Hälfte schon zwei der vier mitgebrachten Halfter zerstört und mit Pünktchen hatte ich ab und an auch rege Diskussionen darüber, wer den Ton angab, aber ansonsten konnte ich mich nicht beschweren, denn es lief wirklich gut für zwei solche sonderbaren Berittpferde.
      Während Pünktchen dann bald seine ersten Naturhindernisse springen durfte und wir uns Tag für Tag durch den E-Parcours arbeiteten – Ziel war ja, dass er ihn irgendwann komplett durchsprang -, nahm ich bei Polka Dot immer mehr Hilfsmittel weg, so dass die Gangarten, das Rückwärtsrichten und die Seitengänge auch in der Freidressur funktionierten ohne großartige Hilfsmittel.
      Da wir uns alles in Ruhe erarbeitet hatten und ich auch immer Stimmkommandos mit einfließen ließ, konnte Polka Dot alles sehr gut verknüpfen und wusste auch schnell was ich von ihr verlangte, denn es kam ihr bekannt vor. Schneller als gedacht war das kleine Pony mit seiner Ausbildung fertig. Dabei hatte ich mir das viel schwerer vorgestellt, eben genau, weil man sie nicht reiten konnte, aber siehe da, meine Sorgen waren unbegründet gewesen.
      Am Ende des Trainings durchsprang auch Pünktchen den E-Parcours fehlerfrei. Er hatte eine tolle Grundkondition aufgebaut und war motiviert bei der Sache. Manchmal überschätzte er sich noch, das war bei der momentanen Höhe zum Glück nicht weiter schlimm und man konnte ihn auch gut zügeln, somit war es kein Problem. Also rief ich Catalina an und berichtete ihr, dass die beiden wieder nach Hause durften.
      Am Abend zuvor druckte ich die Zertifikate aus und unterschrieb sie. Außerdem erhielt Catalina eine Mappe mit den Trainingsfortschritten und weiteren Schritten, welche als Vorschlag für ihr Training dienen sollten. Alles zusammen ging mit den beiden Pferden dann am kommenden Morgen sehr früh auf die Reise. Ich glaube, ich würde die beiden ein wenig vermissen, aber es auch ein schönes Gefühl, diesen Auftrag abgeschlossen zu haben.
    • Jackie

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      10. Mai 2016 - Zur Pflege bei Pünktchen
      7042 Zeichen © Sammy


      Fröhlich vor mich hinpfeifend bog ich auf die Zufahrt zu Vhioti`s Gut ein. Es war nicht gar so einfach zu finden gewesen, doch dank meinem Navi stellte ich nun mein Auto ab. Heute sollte ich mich um ihre Pferde kümmern und wie immer freute ich mich sehr darauf, neue Vierbeiner kennen zu lernen. Vhioti kam mir bereits entgegen und meinte: "Hey Sammy! Du ich hab leider kaum Zeit, ich würde dir einfach schnell den Stall und die Sattelkammer zeigen, damit du weißt wo du alles findest? Tut mir wirklich Leid, dass das jetzt so schnell gehen muss." Ich winkte lachend ab, schließlich war ich auch schon so manches Mal beinahe in meiner Arbeit ertrunken. Ich folgte Vhioti in ihren Stall, ließ mir alles zeigen und verabschiedete sie kurz darauf schon wieder. Es war ja erst sehr früher Mittag, doch ich machte mich sofort an die Arbeit. Die Pferde waren bereits draußen auf den Koppeln, also schnappte ich mir als erstes eine Mistgabel und die Schubkarre und begann mit dem Ausmisten der fünf Pferdeboxen. Als das geschafft war, warf ich in jede der Boxen einen Arm voll Heu und kontrollierte die Wassertränken. Anschließend hatte ich mir erst einmal eine kurze Pause verdient.
      Während ich herzhaft in mein mitgebrachtes Brot biss und meine Wasserflasche fast in einem Zug leerte, schlenderte ich in Richtung der Koppeln um mir nun endlich die Pferde anzusehen. Da es noch recht früh war, würde ich auch versuchen mit jedem ein bisschen zu arbeiten, bevor ich sie zurück in ihre Boxen verfrachtete. Vhioti hatte mir via E-Mail bereits ein paar Informationen über jedes Pferd zukommen lassen und ich hatte keinerlei Probleme damit, ihre hübschen Vierbeiner zu identifizieren. Als erstes fiel mir ein gepunktetes Pony ins Auge, Polka Dot. Mit dem süßen Stütchen würde ich beginnen. Ich ging auf die Weide und streckte Dot ein Stückchen Karotte entgegen und hakte dann den Führstrick ins Halfter der kleinen Stute. Laut Vhioti musste ich bei der Maus ein wenig aufpassen, da ihr Hobby darin bestand, Halfter anzuknabbern. Und ich hatte wahrlich keine Lust darauf an diesem Tag einem kleinen ausgebüchsten Pony nachzulaufen. Den Putzkasten hatte ich schon bereitgestellt, also begann ich in Ruhe das Pony zu putzen. Als das gepunktete Fell von Polka Dot wieder glänzte, bekam das Stütchen einen Kappzaum auf, in den ich die Longe einhakte. Ein paar Minuten später erreichten wir die Reithalle und ich ließ die Stute im Schritt um mich herum gehen. Dot arbeitete gut mit, änderte das Tempo zuverlässig auf meine Stimmkommandos hin und war auch sonst sehr aufmerksam. So beendete ich das Training schon zwanzig Minuten später, immerhin hatte ich noch vier weitere Pferde, um die ich mich kümmern sollte. Ich befreite Dot von der Ausrüstung, putzte das Stütchen nochmals kurz über und brachte sie dann in ihre Box.
      Als nächstes war das Englische Vollblut Scarlet in Birth an der Reihe. Mit der Stute würde ich ein wenig Dressur machen, da dies laut Vhioti eine recht große Baustelle war. Außerdem wollte ich mit einem mir völlig unbekannten Pferd natürlich nicht alleine auf die Bahn gehen. Scarlet ließ sich brav von der Koppel holen, putzen und aufsatteln. Auch mit der Vollblutstute ging ich in die Halle. Dort angekommen stellte ich Scarlet auf der Mittellinie auf, gurtete nach, stellte die Steigbügel auf meine Länge ein und schwang mich anschließend in den Sattel. Ich wärmte die Stute langsam auf, wobei ich viele Biegungen und Wendungen sowie Übergänge einbaute, damit die junge Stute bei mir blieb und nicht versuchte ihren eigenen Kopf durchzusetzen. Ihr Trab warf mich einen gefühlten Meter aus dem Sattel, doch ich schaffte es, ihr Tempo durch schier unzählige Übergänge so zu verringern, dass ich einigermaßen bequem sitzen konnte. Das war natürlich immer noch weit von einem gemütlichen Trab entfernt, doch laut Vhioti begann Scarlet`s Dressurtraining ja auch gerade erst. Wir beendeten das Training nach einem besonders weichen Übergang und ich lobte das Stütchen liebevoll, bevor ich aus dem Sattel rutschte. Auch Scarlet bekam eine weitere kurze Putzeinheit, bevor die Stute in ihre Box durfte.
      Wieder bei den Koppeln angekommen, überlegte ich nicht lange. Ich würde mit dem zweiten englischen Vollblut,Shiryo, einen kleinen Spaziergang machen. Die schöne Cremellostute musterte mich durchdringlich mit ihren blauen Augen, als ich auf sie zuging, um sie von der Koppel zu holen. Shio folgte mir brav, ich merkte jedoch schnell, dass dieses Pferdchen nicht auf Schmusestunden aus war. Also putzte ich Shio, kratzte die Hufe aus und verlas Mähne und Schweif. Dann verließ ich mit der Stute im fleißigen Schritt den Hof. Shio ging brav neben mir her und blieb nur ein mal ruckartig stehen, als ein Vogel aus dem Gebüsch aufflog. Ansonsten verlief unser kleiner Spazierung aber sehr ruhig und ich kehrte konzentriert und frisch auf das Gut zurück. Manchmal war solch eine kleine Auszeit einfach genau das, was ich brauchte. Ich brachte Shio zum Putzplatz, bürstete nochmals über ihr seidiges Fell und stellte auch sie in ihre Box.
      Fehlten nur noch der Knabstrupper Pünktchen und das Hengstfohlen Ravenclaw. Da ich das junge deutsche Reitpferd nicht völlig alleine draußen stehen lassen wollte, begann ich mit Ravenclaw. Das hübsche Rappfohlen drückte sofort sein weiches Mäulchen in meine Hand und ich verliebte mich auf Anhieb in den Hengst. Demnach ließ ich mir beim Putzen auch extrem viel Zeit und erfreute mich daran, wie sehr das Hengstchen die Zuwendungen genoss. Da ich mich tatsächlich ein wenig vertrödelte, fiel das Training mit Ravenclaw dann ein bisschen kürzer aus. Ich machte nur ein paar einfache Führübungen und brachte das Schnuckelchen dann in seine Box, um mich Pünktchenzu widmen.
      Für den Knabstrupper baute ich eine Gasse mit Hindernissen auf, da ich mit ihm ein wenig Freispringen machen wollte. Der Hengst war wohl nicht ganz einfach im Umgang und ich war gespannt was mich erwartete. Das hübsche Pünktchenpferd erwartete mich dann auch tatsächlich mit angelegten Ohren, als ich ihn von der Koppel führen wollte. Ich konnte ihn mit einer Karotte bestechen, doch auch während des Putzens schnappte er immer wieder nach mir. Mein Opa hatte für solche Unarten ein etwas ekliges, aber sehr wirksames Mittel benutzt: Er hatte unserem bissigen Ponywallach einfach eine mit Senf gefüllte Schweineblase hingehalten, als der nach ihm schnappte. Das war das letzte Mal gewesen, dass der Wallach versucht hatte zu beißen. Leider hatte ich jetzt natürlich keine solche Möglichkeit, also bekam der Hengst einen leichten Klaps auf die Nase, als ich ein weiteres Mal zur Seite hüpfen musste. Als ich Pünktchen endlich in der Halle hatte, war der Hengst dann wie ausgewechselt. Er ließ sich brav aufwärmen und legte sich in der Sprunggasse richtig ins Zeug, sodass ich auch dieses Training sehr zufrieden beenden konnte. Nachdem auch Pünktchen ordentlich versorgt war, fütterte ich alle Pferde, wuschelte jedem - außer Shio- nochmal durch den Shopf und verließ dann Vhioti`s Gut, um auf meinen eigenen Hof zurückzukehren.
    • Jackie

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      15. Mai 2016 - Tierarztbesuch
      1716 Zeichen © honigkuchenpferd


      Ich erhielt einen Anruf von Hunter Crowley aus England. Er hatte einen Hengst, welcher bald verkauft werden sollte und vorher untersucht werden musste. So machte ich mich auf den weiten Weg nach England. Ich war sehr froh, den Weg vom Flughafen zum Hof gefunden zu haben. Ich schnappte mir meine Arzt-Tasche und ging auf die Suche des besagten Ansprechpartners. „Hallo, sind sie Hunter Crowley?“, fragte ich in den Stall hinein. Ich bekam ein freundliches Hallo zurück und wurde direkt zu meinem Patienten geführt. Pünktchen, ein 16 Jahre alter Hengst stand vor mir. Er legte sofort die Ohren an und versuchte nach mir zu schnappen, doch ich hob nur einmal bedrohlich den Arm und der Hengst war so verwirrt, dass er aufhörte.
      Zu aller erst schaute ich mir das Pferd im Gesamten an. Er machte einen fitten Eindruck, seine Schleimhäute hatten eine schöne Farbe und auch sein Puls und seine Temperatur waren in Ordnung. An seinem Hals waren noch Reste von Bisswunden, die er vor einiger Zeit von einem anderen Pferd bekommen hatte. Die Wunden sahen sehr gut aus, dennoch verschrieb ich eine wundheilende Salbe für den täglichen Gebrauch, sodass die Wunde auf jeden Fall in kurzer Zeit nicht mehr zu sehen war. Danach widmete ich mich seinen Zähnen. Ich entdeckte einige Kanten, die ich kurz wegfeilte. Aber im großen und Ganzen sahen die Zähne von Pünktchen sehr gut aus.
      Zu guter Letzt nahm ich einige Proben, darunter Blut- und Sperma-Proben für die Laboruntersuchungen. Ich teilte Hunter mit, dass ich mich meldete und ihm die Ergebnisse faxte, sobald ich sie hatte. Ich beendete die Behandlung des Hengstes und verabschiedete mich von Hunter. Danach fuhr ich wieder nach Montana zurück und untersuchte die mitgenommenen Proben.

      Erbkrankheiten konnte ich keine feststellen. Zudem konnte ich durch einige Tests seine Gene untersuchen. Er hat die Allele DdEeBb. Außerdem war die Anzahl und Beweglichkeit seiner Spermien gut, er könnte als Deckhengst sehr erfolgreich sein. Ich faxte die Ergebnisse nach England und schloss zufrieden die Klinik ab.
    • Jackie

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      24. Mai 2016 - Militarytraining A-L
      5762 Zeichen © BellaS


      „Lass das!“ Mein Tonfall war scharf. Der gepunktete Hengst legte die Ohren an, hörte aber auf nach mir zu schnappen. Was für ein Pferd! Gestern hatte meine alte Freundin Catalina ihren Liebling bei mir abgeliefert. Militarytraining war mein Auftrag, aber wie es aussah würde ich ihm erst einmal Benehmen beibringen müssen. Mit jedem anderen Pferd hätte ich heute direkt in Dressur gestartet, doch nach so einem Kampf alleine beim fertigmachen des Pferdes, würde ich lieber ersteinmal testen wie besagtes Tier sich unter dem Reiter verhielt. Meine Nerven lagen jetzt schon blank. Würde der Hengst beim Reiten genauso unausstehlich sein, wüsste ich noch nicht, was ich tun würde. Selten, das mir ein Pferd dermaßen die Lust am Reiten verdarb. Egal, rauf musste ich so oder so. Da Pünktchen, ein harmloser Name für so ein Tier, bereits gezeigt hatte zu was er fähig war, zog ich mir meinen leichten Wirbelsäulenschutz unter die Windjacke. Normalerweise trug ich den nur auf der Geländestrecke und beim ersten Ausritt mit einem jungen Pferd, doch hier hielt ich das für angebracht. Eine Gerte platzierte ich mit so am Zaun, dass ich sie vom Pferd aus jederzeit greifen konnte, dann stellte ich einen Fuß in den Steigbügel und schwang mich so schnell aufs Pferd, das der Hengst gar nicht erst auf dumme Gedanken kommen konnte. Ich nahm die Zügel leicht auf, legte mein Gewicht nach hinten und wartete. Dauerhaft achtete ich darauf mich nicht zu verspannen. Nach einigen Sekunden in denen nichts passierte, ritt ich an.

      In der nächsten halben Stunde entspannte ich mich fast vollkommen. Unterm Sattel war Pünktchen wunderbar zu händeln. Er ging entspannt und hörte relativ gut auf meine Hilfen. Ein Pferd fein zu reiten war zwar etwas anderes, aber er benahm sich um Welten besser wenn der Mensch sich auf seinem Rücken befand, als wenn ich auf Augenhöhe etwas von ihm wollte. So konnte ich tatsächlich heute an seinen Dressurkenntnissen arbeiten, die bereits auf s ausgebildet waren und für die Anforderungen der A Military in jedem Fall ausreichten. Hier würde ich nicht weiter machen müssen. Da auch Springen bereits weit trainiert war. Würde ich mich am längsten am Gelände aufhalten. Der Teil, für den Military bekannt war und der Teil, der meiner Wenigkeit am meisten Spaß machte. Nachdem das gepunktete Tier seine Energie abgelassen hatte, wusste er sich mit einem Mal auch beim Putzen und füttern zu benehmen. Den Rest des Nachmittags verbrachte ich mit meinen üblichen Aufgaben auf dem Hof. Am nächsten Tag würde ich mich kurz auf dem Platz warmspringen und dann das erste Mal ins Gelände gehen.

      Springen auf dem Platz klappte ziemlich gut und mit Hindernissen vor der Nase reagierte der Hengst ziemlich fein auf meine Hilfen, doch putzen und satteln vorher war wieder ein Krieg. Egal wie schön sich dieses Pferd reiten ließ, dauerhaft würde ich nicht mit ihn auskommen.

      Wir absolvierten ein paar Sprünge auf dem Platz und ritten dann zur Geländestrecke. Ich machte Pünktchen langsam mit den Hindernissen auf dieser Strecke vertraut und machte ein paar Probesprünge, dann reichte es für heute.

      Am nächsten Tag ging es direkt ins Gelände. Einige flachere Sprünge überwand Pünktchen zum aufwärmen völlig problemlos und ich musste mir erst wieder ins Gedächtnis rufen, dass der Hengst bereits in Military trainiert worden war. Meine Geländestrecke war ungefähr auf L Niveau. Für Anfängerpferde nicht unbedingt gut, für diesen Hengst jedoch perfekt. Heute absolvierten wir die Geländestrecke zum ersten Mal im Ganzen. Sogar das Wetter war uns hold, sodass wir bei ca. 20 Grad die Sprünge mit Wasser ausprobieren konnten ohne völlig durchgefroren wieder am Hof anzukommen. Morgen kam dann das Finale, mit einem Ritt auf Zeit.

      Ich hatte Finley überredet den Zeitnehmer zu machen und so schaute ich nach dem Warmreiten nun gebannt zu ihm hinüber und wartete auf das Startsignal. Zwar gab es hier keine Startzone, wie auf einem Turnier, doch Pünktchen wusste trotzdem wann es ernst wurde. Aufs Startsignal hin trieb ich ihn an und er verfiel sofort in einen kräftigen und gleichmäßigen Galopp. Vor dem ersten Hindernis, einem Baumstamm mit vielleicht 60 cm Höhe, zog er kräftig an, machte einen Satz und landete sicher. Nummer eins von 26 geschafft, wir hatten noch 25 Hindernisse verteilt über gute 2 Kilometer vor uns. Als nächstes ging es über eine Hecke und die Schwierigkeit nahm immer weiter zu. Nach einigen weiteren Hindernissen, die der Hengst problemlos überwand, ging es zum ersten Mal ins Wasser. Als Pünktchens Hufe die Oberfläche durchbrachen und das kalte Nass aufspritze, schüttelte er kurz unwillig den Kopf, galoppierte auf ein energisches Treiben meinerseits aber weiter. Das breiteste Hindernis war ein Wassergraben, der so tief war, dass man ihn komplett überspringen musste. Mit ca. 1,30 m war eine hölzerne Barrikade das höchste Hindernis, 1,40m war die Grenze für die CCI2*, oder Military auf L Niveau. Nachdem seine Hufe einmal nass geworden waren, machten ihm alle anderen nassen Geländehindernisse auch nichts mehr aus. Als Finley mir schließlich unsere Zeit verkündete, verzichtete ich auf einen zweiten Versuch. Es war eine ziemlich gute Zeit und unsere Geschwindigkeit betrug überschlagen ziemlich genau die geforderten 520 Meter pro Minute. Ich lobte Pünktchen ausgiebig und stellte fest, dass ich inzwischen richtig gut mit ihm auskam. Sogar beim putzen. Was fünf Tage gemeinsames Training doch ausmachen konnten… Ich rief Catalina an und am nächsten Vormittag holte sie ihren Hengst ab. „Du hast super vorgearbeitet. Fünf Tage sind wirklich eine gute Zeit für Military auf CCI2*.“, stellte ich fest und verabschiedete mich von Hengst und Besitzerin. Wieder ein Punkt weniger auf meiner To-Do Liste und ein Pferd mehr erfolgreich trainiert.
    • Jackie
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      20. Dezember 2016 - Eine Stallhilfe
      1762 Zeichen © Iiona

      Heute war einer von 5 Arbeitstagen bei Jackie auf dem Hof, denn sie hatte mich beauftragt einmal alle ihre Pferde in den verschiedenen Pferden durchzuputzen. Das bedeutet durchputzen, kämmen und waschen. Nun nach meiner Ankunft und dem Wegbringen meiner Sachen ging mein erster Tag auf dem Hof auch schon los. Heute waren die Nebenstallungen dran und ich arbeitete mich nach Rassen durch, doch zu letzt kamen die Fohlen. Ich holte das Highlandrind Wookie, es dauerte eine gefühlte Ewigkeit sein langes Fell durch zu bürsten, doch glücklicher Weise war es mit dem schwierigsten und llängstem Teil auch schon fertig. Danach kamen Pünktchen und Panino, die beiden Knabstrupper Hengste, welche sich beide als liebevoll und wirklich freundlich erwiesen, es war ein Träumchen mit den beiden. Als nächses kamen auch schon Jim Beam Bastian und Skywalker, zwei Welsh D Hengste, wobei ich zugeben muss, dass ich mich in Jim schon etwas verguckt habe. Auch das DRP Celsius und der Kladruber Herbert waren zwei wundervolle Pferde, obwohl Celsius wirklich anstrengend manchmal war. Die drei Trakehner Mon Chérie, The Death Angel und The Black Death wären die Nächsten, die super süße Chérie war etwas sensibel, wo gegen die anderen beiden wirklich Geduld hatten. Die letzten erwachsenen Pferde waren Prince of the half Moon und Cindarella, hier war prince sehr unruhig, was es mir nicht leicht machte, aber nun waren die Fohlen ander Reihe, was es nicht besser machen würde. So standen nun Findus II, Puppy, Par Dieux, Maelis und Cabbalero, welche mir alle samt die Nerven raumten. Die Kleinen ärgerten sich durchgehend und meinten hin und wieder auch mich anknabbern zu müssen. Ich war froh, als ich die süßen in den Stall zurückbringen konnte und ging dann erstmal duschen.
    • Wolfszeit
      PFLEGEBERICHT
      30.04.2017, Wolfszeit
      Heute ging es zu Jackies Pferden. Ich sollte die Pferd füttern, etwas bewegen und auf die Koppel stellen. Um den Rest würde sich jemand anderes kümmern. Zuerst ging ich in den Stall und machte das Futter für alle Pferde fertig um es dann zu füttern. Als alle Pferd glücklich Mampfen sorgte ich für dafür da allen Boxen genug Heu war und begann damit Püncktchen, Jim Beam Bastian, Celsius und Skywalker nacheinander in die Führanlage zu bringen. Als alle Pferde darin waren schaltet ich die Anlage an. Während die vier Pferde liefen longierte ich Panino. Als ich ihn fertig longiert hatte ließ ich Cabbalero und Par Dieux im Round Pen laufen. Anschließen lief ich erst Mon Chérie, Cindarella und anschließend Prince of the half Moon im Round Pen laufen. Puppy und Findus ließ ich zusammen etwas in der Halle spielen und rennen bevor ich alle Pferde nacheinander auf die Koppel brachte. Als alle Pferde zufrieden grasten machte ich mich auf den nach Hause Weg.
    • Muemmi
      Pflegebericht für alle Pferde von Jackie
      06.09.2017 | (c) Muemmi
      Haflinger
      Abajo, Sternsinger, L´ombre de la Figaro, Golden Samurai, Mirabella, Nimué, Money in a Bank, Nordstern, Meike, Mrs. Pretty, Little Baby, Burberry, Suburb Lights, Jargo, Golden Diamond, Sunshine Shadow, Amsterdam Girl, Bonito, Askan, Calla, Nachtigall, Small Joker, Samie, Wendy, Picola, HL´ Figaros Schattenfalter, Franzl von Falkenstein, Lana, L´ombre da la Luna, Lady Äppel, Windsor

      Turner Valley Ranch
      Lütt Lorbas, Pünktchen, Jim Beam Bastian, Wookie (Highlandrind), Celsius, Skywalker, Panino, Cabbalero, Par Dieux, Mon Chérie, Puppy Findus II, Cindarella, Prince of the half Moon, Puppy

      Verkaufspferde
      Bjatur, Double Diamonds, Rékja, Herbert, Lakritz, The Death Angel, The Black Death

      Vollblüter
      Burnin ´ Castiel, Valentines Cilion, Laheeb al Amara ox, ZM´s Sweety Candypie, PFS ´ Bring me to Life, Silberstern, Everyday As It Comes, Faster, Pearl, Golden Girl, First von Rothen

      Westernpferde
      Tainted Love Toffifee, Hollywoods Silver Dream, Kristy Killings, Changa, Black Sue Dun It, Tainted Whiz Gun, Sheza Bat Cat, Annie get your Gun, What Lies Ahead, HGT´s Enjoy Nature, Cherokee Rose, Abigail, Possibility, My Blue Gun, As War Fades, HGT´s Dead Snow, I See You, Wikotikabesa


      Die Steine knirschten unter den Reifen meines Geländewagens, als ich über dem Weg zu Jackies Hof fuhr. Ich hielt den Xtrail auf dem Parkplatz, stieg aus und hievte meine Tasche vom Rücksitz. Ich war schon früher auf Jackies Hof gewesen und kannte mich aus. Ich schlenderte durch die Stallungen, als ich meine Tasche im Haupthaus gebunkert hatte und sah mich nach den Pferden um. Jackie hatte mich vor einigen Wochen beauftragt, mich um ihre Pferde zu kümmern und sie gegebenenfalls Korrektur zu reiten. Da es sich mittlerweile um einige Pferde handelte, würden mich im Laufe des Tages Leo, Tom und Mia unterstützen, sobald sie auf unserem Hof mit den täglichen Aufgaben fertig wären. Ich fing an zu misten, füttern und die Haflinger auf die Weiden zu führen. Ich mochte die kleinen Lichtfüchse wie Abajo, Meike, Nordstern Sternsinger und Figaro. Mirabella kannte ich noch als Fohlen, Golden Samurai, Nimué, Money, Little Baby, Burberry, Suburb, Jargo, Diamond, Shadow, Amsterdam, Bonito, Askan, Calla, Nachtigall, Joker, Samie, Wendy, Picola, Schattenfalter, Falkenstein, Lana, Luna, Lady Äppel und Windsor folgten. Ich brauchte fast eine halbe Stunde, um nur die Haflinger auf ihre Weide zu bringen. Da hörte ich auf dem Hof ein weiteres Auto ankommen. Ich winkte von weitem den Dreien und ging auf sie zu. Mia würde sich den Westernpferden annehmen und sich um die Hübschen kümmern. Sie war bezaubert von Tainted Whiz Gun, einer Tochter von Toffifee, der mittlerweile auch Jackie gehörte. Sie führte Silver Dream, Kristy, Changa und Black Sue hinaus auf die Weide, während Leo zu den Verkaufspferden ging. Bjatur, Diamond, Rékja, Herbert, Lakritz, Angel und Black Death waren schnell versorgt und ihre Boxen gemacht. Da ging Leo Mia zur Hand und mistete die Boxen der Westernpferde, während sie Bat Cat, Annie, Lies Ahead, Enjoy Nature, Rose, Abigail, Possibility, Blue Gun, War Fades, Dead Snow, I See You und Wikotikabesa ebenfalls hinaus auf die Weiden brachte und mit Leo zusammen die Boxen fertig mistete. Währenddessen machte sich Tom bei den Pferden der Turner Valley Ranch zu schaffen und kümmerte sich um die Lieblinge Lorbas, Pünktchen, Jim Beam, Celsius, Skywalker, Panino, Cabbalero, Par Dieux, Mon Chérie, Puppy Findus, Cindarella, Prince of the half Moon und Puppy. Wir brauchten den ganzen Tag, um die Stallungen zu misten, die Gassen zu kehren, die Pferde zu putzen, striegeln und versorgen. Als ich bei den Haflingern fertig war, ging ich hinüber den zu Vollblütern, da mein Gebiet ja immer noch bei den schwierigen, übermütigen und jungen Pferden lag. Castiel, Cilion, Amara, Candypie, Bring me to Life, Silberstern, Everyday, Faster, Perl, Golden Girl und First von Rothen waren aber ganz zauberhafte Pferde und genossen die Aufmerksamkeit. Auch ihre Boxen mistete ich, kratze ihre Hufe aus, fütterte sie und brachte sie dann auf die Weide. „Und jetzt reiten wir noch eine Runde aus.“ beschloss Tom am Ende. Wir vier sahen uns grinsend an und jeder suchte sich aus den Schönheiten Jackies ein passendes Pferd aus zum Abschluss dieses arbeitsreichen Tages.
    • Eddi
      Verschoben am 26.03.2018
      Grund:
      6 Monate lang keine Pflege.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Jackie
    Datum:
    13 Aug. 2016
    Klicks:
    1.069
    Kommentare:
    19

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  • [​IMG]
    Von unbekannt

    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt
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    Hengst
    26.05.2000
    Rasse Knabstrupper
    Stockmaß 156cm
    Deckhaar Brauner Tigerschecke

    Abzeichen keine
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    Alle lieben Pünktchen. Das ist Fakt. Der kleine Bruder von Pippi Langstrumpfs "Kleinem Onkel" ist der Mittelpunkt jeder Reitstunde, nicht zuletzt wegen seiner hübschen Fellfarbe und seines Namens wegen. Aber das soll nicht heißen, dass er auch immer lieb ist! In der Stallgasse und auf dem Anbindeplatz hat er schon jedes Pferd, jeden Helfer und jeden Reiter vergrault. Er schnappt, legt die Ohren an und macht sonst noch einigen Schabernack. Aber auf dem Reitplatz oder in der Halle ist er ein Alleskönner! Von Bodenarbeit über Dressurlektionen, ja sogar Erfahrungen im Westernbereich hat er bereits gesammelt – der Hengst ist doch wunderbar zu reiten. Wenn er geritten werden will, denn das ist auch noch so eine Sache. Vor acht Jahren durfte Catalina ihn als erstes reiten. Es war eine Art Hass-Liebe auf den ersten Blick. Nichtdestotrotz mochte sie ihn sehr. Nach Catalinas Tod jedoch, hat Amy sich bereit erklärt Pünktchen zu sich zu nehmen um wenigstens eine Erinnerung an ihre Freundin zu haben. Ein weiterer Grund ist Pünktchen selber. Amy hatte sich jedes Mal in ihm verschossen, wenn sie ihn sah. Pünktchen ist schwer zu händeln, eigensinnig und loyal. Sein dominanter Charakter macht es Amy schwer ihn mit den anderen Pferden auf einer Weide zu lassen. Derzeit steht er wechselhaft in der Box und auf einen kleineren Paddock (neben den anderen Pferden), im Roundpen und alleine auf der Weide (damit er auch mal etwas Auslauf haben darf). Amy erhofft sich so, ihn an andere Pferde zu gewöhnen.
    Herdenverhalten: Noch nicht in die Herde integriert; dominanter Charakter.


    Besitzer Jackie (Amy Fleming)
    VKR/Ersteller Vhioti / Kira

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    Military E A L
    Galopprennen E A L
    Distanz E A L M S
    Springen E A L M S
    Dressur E A L M S S* S** S***

    Fahren E A L M S S* S** S***
    Western (Trail) E A


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    2. Platz - 329 Dressurturnier
    2. Platz - 353 Dressurturnier
    2. Platz - 105 Synchronspringen
    2. Platz - 108 Synchronspringen
    1. Platz - 328 Galopprennen

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    Pünktchen wurde eingeritten und hat schon einige Erfahrungen im Springreiten gemacht. Pünktchen ist noch nicht in einer Herde integriert wurden. Dominantes Verhalten. Das Pferd ist nicht Ladefromm, auch nicht Hufschmiedfrom. Pünktchen ist am Tierarzt gewöhnt.

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    HK481 - Alle Hengste

    Eingetragene Zucht -
    Gekört Ja

    Nachkommen
    keine
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    Letzter Tierarztbesuch 18.09.2015
    Was wurde getan:

    Grunduntersuchung, Behandlung zwei entzündeter Bisswunden, Impfung, Wurmkur

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    Letzter Hufschmiedbesuch 19.07.2015
    Was wurde getan:

    Hufe wurden geraspelt und kontrolliert, sowie ausgeschnitten. Pünktchen ist nicht beschlagen

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