Jackie

♂ Luzifer | Friese

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♂ Luzifer | Friese
Jackie, 6 Okt. 2012
    • Jackie
      Anfang 2013 | 9.071 Zeichen | (c) Jackie

      Die Blumen sprießen aus dem Boden und die Frühlingsgefühle kommen zum Vorschein. Nicht nur bei mir, nein auch bei meinen Pferden. Daher war es besonders wichtig, richtig mit ihnen umzugehen. Wenn sie zu übermütig wurden, kann es fatale Folgen haben.

      Ich saß auf Figaros Rücken. Ohne Sattel. Es ist ja nicht so als wäre ihm (oder mir) dies völlig unbekannt. Ich spürte die Wärme die von ihm hinabstieg. Roch es. Roch den Pferdeduft und zog ihn tief in meine Nase ein. Ich liebte es. Darauf hin stellte ich mir die Frage, wie ich nur ohne Pferde auskommen könnte. Ich stieß meine Ferse in seine Flanke. Er wurde schneller. Ich sah mich um. Bäume.. überall Bäume, gleich würde die Wiese kommen an der ich los galoppieren konnte. Ich machte mich schon mal bereit. Griff in seine Mähne und hielt die Zügel stramm. Ein antipp und Figaro sprang sofort los. Er war unglaublich schnell auf seinen kleinen Ponybeinchen. Wir haben letztes Jahr zusammen viel trainiert. Meldeten uns sogar an Reitkursen für 'Extrem-Reiter' an. Gleichzeitig machte ich eine Ausbildung bei meinem Opa. Er ist … oder besser gesagt, er war Pferdeflüsterer. Opa erklärte mir das man nicht mals viel mit der Stimme arbeiten brauchte. Gestik und Körpersprache könnte dieses ganz einfach ersetzen. Und genau in diesen Moment spürte Figaro meine Sicherheit. Und ich spürte seine gleichmäßigen, im Takt vollbrachten Galoppsprünge. Ich kreischte kurz vor vergnügen. Die Wiese war zu weit um mich zu hören. Dann wurde Figaro erschöpfter. Ich ließ ihn im Schritt nach Hause reiten. Lobte ihn kräftig mit ausgiebigen Halsklopfen und gab ihm nach dem ich abgestiegen war ein Leckerchen.

      In der Futterkammer mischte ich ihm bereits sein spezial Futter an. Nahm einen der Äpfel aus dem Apfelkorb und legte ihn mit in die Schale.

      Ich schaute auf die Uhr und räusperte mich. Ich hatte nicht mehr viel Zeit, doch es reichte aus um alle meine Pferde zu pflegen. Nun ging ich zu Joker. Er beschnüffelte mich mit seinen samtigen Nüstern. Ich spürte seinen heißen Atem an meinen Fingern. Doch so brav wie ich Joker kannte, ließ er sich ohne Mucken das Halfter anlegen. Er sank noch nicht mals seinen Kopf, er stand einfach nur da. Ich streichelte seine Blesse als Belohnung. Braves Pony.. wollte ich damit ausdrücken. Ein sehr braves Pony. Ich dachte einen Augenblick nach. Sollte ich dich heute nur putzen ? Am besten kommst du auch noch auf die Wiese. Ich band ihn vor seiner Box ein. Draußen war es eisig kalt und es lag ein wenig Schnee. Wie ich dieses weiße Zeug im Frühling hasste. Wenn es noch im Winter wäre... . Diese Weihnachten lag leider nur wenig Schnee. Wenn überhaupt. Es war richtig ungemütlich und überhaupt nicht feierlich. Ich musste seufzen und holte schon mal Putzkasten und eine Regendichte (und gefütterte) Winterdecke. Sie war nicht gerade teuer, da sie aus meiner Kreation entstand. Ich brauchte nur die Materialkosten übernehmen. Unten rechts sah man das Markenlogo 'Cavallo'. Die Decke war dunkelblau mit einem Hellblauen Farbverlauf weiter unten. Ich legte sie über die Stange die an der Box befestigt war. Sie war etwas schwer, aber nicht so.. das ich aus der Puste geriet. Jokers Ohren wackelten und er schaute nach mir. Ich lächelte, bückte mich und Griff nach dem Gummistriegel. Eigendlich war ich mir noch nicht mals so sicher wieso ich Joker eigendlich putzte. Er war sauber (Joker hat im Frühling ein unglaublich weiches Fell... doch gegen Prince Fell, kommt selbst er nicht an). Dann fiel mir aber der braun-orange Fleck an seinen Hinterbeinen an. Pferdeäpfel sind ja schön und gut (Sogar für den Garten) aber an den Beinen meines Pferdes, hatten sie nichts zu suchen. Ich lockerte den getrockneten Mist an den Beinen auf, nahm die Kardätsche und strich nochmal rüber. Nun wollte ich aber die Flecken wegbekommen. Ich ging in den Waschraum und nahm einen leeren Eimer. In diesem lag (praktischerweise) ein rauer Schwamm und ein Handtuch. Ich schaute zum Regal rüber welches in der Ecke stand. Öffnete es und suchte nach einem Fleckenspray – Glanzspray. Früher war ich nicht so gut ausgestattet wie heute. Die Boxen wurden nur seltener geputzt und die Pferde standen daher mehr draußen. Heute habe ich aber meine festen Stallburschen angestellt die die Boxen täglich abäppeln und 1-2x die Woche ausmisten. Dann suchte ich etwas Shampoo (Extra für Schimmel und helle Fellfarben).
      Mit dem vollen Eimer hockte ich neben Joker. Sprühte etwas Fleckenspray auf sein Fell und rieb es mit dem Schwamm ein, dann mit heißem Wasser drüber bis der Fleck weg war. Zum Schluss sprühte ich sein Fell mit dem Glanzspray ein und bewunderte mein Werk. Die Box sah ganz okay aus, Tommy sollte sich aber heute noch die Boxen vornehmen, von daher gab es nichts mehr zu tun... außer Joker einzudecken. Er sah richtig schick aus. Die Weide war nicht all zu weit vom Stall entfernt. Von daher ging der Rest eigendlich ziemlich schnell.

      Ich sah mich um. So ein Mist die Wassertröge waren eingefroren. So was hasste ich am Winter am meisten, aber wir hatten ja ..Frühling. Ich beschloss heute einkaufen zu fahren. Ich hatte letztens im Katalog eine automatische Tränke gefunden. Total praktisch. Nämlich führt eine Leitung unter die Erde bis hin zur Tränke (die ein wenig Wasser enthält), sie funktioniert wie jede andere Automatische Tränke nur das man die Wassertemperatur (bei mir wäre es im Keller) automatisch regeln kann.

      Ich sah hoch, auf dem Center stand groß geschrieben 'Horse Equipment – Elite Stables'. Ich kaufte selten ein. Ich bestellte das Futter immer über die online Homepage. Ziemlich praktisch wenn einem die Zeit fehlte. Da das Wasser aber nicht warten konnte, bestellte ich mir ein paar kräftigere Jungs vom Elite Service. Bis zum Abend müssten sie fertig sein.

      Zurück im Stall suchte ich Prince auf. Der kleine hatte ein richtig warmes Babyfell bekommen. Es war ganz flauschig. Doch auch Picolas und Mirabellas Fell war flauschig. Ich hörte von draußen die Männer reden »Geh du zum Wagen und hol ebe...« er war zu weit entfernt. Mehr konnte ich auch nicht verstehen. „lass die nur machen“ dachte ich mir. Erneut schaute ich auf meine Uhr 13Uhr... ich musste mich jetzt doch ein wenig beeilen. Was hatte ich eigendlich vor ? Die Fohlen putzen ? Doch dann kam mir die Ideale Idee. Was kann schöner sein als ein Spaziergang durch dem Winterwald ? Ich denke, diesen Einfall kann so schnell niemand toppen. »Was meint ihr ?« Prince schnaubte. Er wusste zwar nicht was ich meinte, aber er wusste das es schön sein wird. Ich holte schließlich 3 kleine Lammfellhalfter. Ziemlich süß wenn man diese mit den andern Exemplaren vergleicht. Ich brauchte allerdings nur 2 Führstricke, einen für Picola und einen für Mirabella. Prince habe ich beigebracht an meiner Seite zu gehen. Ich hatte es Anfangs für unmöglich gehalten, doch er stellte sich hervorragend an. Bevor wir losgingen ging ich noch einmal ins Haus. Es war wärmer als im Stall. Liegt wahrscheinlich auch daran das ich den Kamin angelassen habe. 'Billig heizen' pflegte ich zu sagen. Ich machte mir noch einen Cappuccino. Was kann schöner sein, als ein heißes leckeres Getränk im ...Frühling. Ich war mit den Gedanken noch immer in der Winterzeit. Ich denke es erging nicht nur mir so .

      Warm eingepackt stand ich draußen. Die Kälte zog selbst durch meine warmen gefütterten Wollhandschuhen. Prince stand neben mir, der Kleine wurde so langsam immer größer. Mirabella an meiner rechten und Picola an meiner linken Seite. Ich ging vor ran Prince schnupperte neugierig über den Boden. Vergrub seine Nüstern in den Schnee und blies. Riss seinen Kopf aber wieder hoch weil er vor der Kälte erschrak. Es sah lustig aus. Insgesamt wurde es doch ein ziemlich schöner (aber kalter) Spaziergang.

      Haflinger... über Haflinger... dachte ich mir als ich die Altägliche Prozedur ausführte. Zuerst Lana, dann Nordstern, Milchschnitte, Sternensänger und schließlich Pinocchio mit Snuburb putzen, einsprühen, eindecken und auf die Wiese. Glücklicherweise kam Tommy etwas früher und half mir so gleich. »Das merk ich mir« sagte ich zu ihm und zwinkerte ihm zu. Er musste lachen »Und das bringt mir was ?«
      »Mit etwas Glück eine Gehaltserhöhung«
      »Sie überraschen mich echt immer wieder Frau Klein«
      »Sagen sie doch bitte Jacqueline, oder besser noch – Jackie«
      »Okay. Miss Jacqueline«
      Er grinste frech. Ich musste ebenfalls grinsen. Was ein kleiner Furzknoten (wie meine Mutter immer sagte). Tommy war ein guter Freund, wenn nicht sogar ein sehr guter Freund. Ich weiß nicht wie man es hätte beschreiben können. Wir flirten manchmal miteinander und haben gemeinsam Spaß. Doch eine Beziehung ? Dafür sind wir beide nicht bereit. Wieso war ich es eigendlich nicht ? Mein Ex Freund war ein ganz lieber, betrogen hatte er mich auch nicht. Wir hatten nur nichts mehr zu besprechen. Was ist schon eine schöne Beziehung ohne Gesprächsstoff ?

      Leider verging die Zeit einfach viel zu schnell . So das ich Spontan 3 weitere Stallburschen anrufen musste die sich um meine restlichen Pferde kümmern mussten. Denn leer ausgehen, tut hier niemand.

      © Jackie (9071 Zeichen)
    • Jackie
      Pflege meiner Lieblinge | 2240 Zeichen | (c) Jackie

      Ich stell mich dann mal vor. Mein Name ist Jackie und ich führe den Haflingerhof Osenau. Wir züchten Sporthaflinger und bilden sie auf’s beste aus. Unser Personal kümmert sich um die Zucht und Turnier Tiere. Anders würden wir gar nicht über die Runden kommen. Meine Lieblinge auf den Hof sind „L’ombre de la Figaro. Der bekannteste Zuchthaflinger. Preisträger von mehreren Turnieren und Vater von den besten Haflingerfohlen. Sein Potential ist wahrhaftig. Dann gibt es da noch Luzifer. Ein edler Friese, der momentan auf Turniere vorbereitet wird. Leider erlaubt mir die Zeit nicht, mich jeden Tag um seine Ausbildung zu kümmern. An 3. Stelle steht The Black Death. Ein wirklich schlanker Trakener, super für Rennen geeignet. Er ist manchmal ein kleiner Dickkopf, aber auch das bekommen wir noch hin. Aber um es nicht zu vergessen, Figaros Mutter „Little Baby“ steht auf der 2. Stelle der Top Haflinger. Ich führe die Zubehör Marke Cavallo und bin nebenbei Tierarzt. Mein Stallbursche Jake hilft mir Tag ein Tag aus mit den Pferden, so wie meine weiteren 4 Angestellten. Vor kurzem habe ich eine Andalusierstute Corda Blanka von einer der größten Pferdemessen gekauft.

      Ich nehme einige Heurrippen auf den Arm, gehe an den Boxen entlang und fülle die Raufen auf. Figaro, Death, Little Baby, Luzifer und Corda Blanka hatten nämlich Hunger. Sie schauen zufrieden aus, so wie ich. Ich bin entspannt und gelassen. Einen kleinen Moment musste ich überlegen was ich heute alles zu erledigen hatte. Jake kam auf mich zu. „Hey Jackie“
      „Hey Jake“
      „Gibt es irgendwas zu tun ? Kann ich helfen ?“
      “Ja das wäre super. Kannst du Figaro, Death, Luzi und Baby putzen ? Ich kümmer mich um Corda Blanka die ist noch ein wenig zappelig“ er nickte und machte sich auf zur Sattelkammer den Putzkasten holen. Ich begebe mich schließlich ebenfalls zur Sattelkammer, stelle den Putzkasten nachher vor der Stange hin und führe Corda aus der Box. Sie ist wirklich noch unruhig. Ich rede leise auf sie ein. Langsam beruhigt sie sich. Ich gebe ihr ein Leckerli und denke nach. Ich könnte sie heute direkt impfen. Gesagt getan, nach dem putzen impfte ich sie. Sie hielt sehr still. Ich denke aber nicht das es auf Dauer so bleibt.

      (Tut mir Leid echt ich hätte ja ausführlicher geschrieben, aber ich hatte nur eine Stunde Zeit – war in der Schule. Das nächste mal wird es aufjedenfall besser =) )

      2240 Zeichen || © by Jackie
    • Jackie
      Eine wirklich nette Aushilfe | 10.000 Zeichen | (c) Flake

      Heute würde ich zu Jackie fahren und mich ein wenig mit ihren Pferden beschäftigen. Es würde wohl ein recht langer Tag werden, aber dennoch freute ich mich sehr auf ihn. Früh morgens klingelte bereits mein Wecker und riss mich aus dem Schlaf, als es grade erst begann zu dämmern. Also stand ich auf und zog mir meine schwarze Reithose, ein Shirt und eine Fleecejacke an, ehe ich hinunter ging, um zu frühstücken. Auch das war schnell erledigt und so schlüpfte ich in meine Stiefel, die im Flur standen und ging zu meinem Wagen.
      Es dauerte eine gute halbe Stunde, bis ich schließlich die Auffahrt zu Jackies Hof herauf fuhr und den Motor abstellte, als ich ankam. Sie stand bereits auf dem Hof und schien mich zu erwarten. Nachdem ich sie kurz begrüßt hatte, 'überließ sie mir das Feld', um sich ihren Arbeiten zu widmen. Mein Weg führte mich in ihren Stall, in dem 26 Pferde darauf warteten, versorgt zu werden.
      Als ich die Tür aufschob, drang mir ein Schwall warmer Luft entgegen und der Duft von Heu und Pferden. Kaum verwunderlich. Mit einem Schmunzeln trat ich ein und einige Köpfe hoben sich und sahen über die Boxentür. Neugierige, braune Augen beobachteten mich und die Blicke folgten mir bis in die Futterkammer. Während ich die Eimer füllte, hörte ich hin und wieder ein Schnauben, oder das drängende Stampfen der Hufe, das aus dem Stall drang. Schnell war das Futter verteilt und die Tiere begannen zu fressen. In dieser Zeit machte ich mich daran kurz mit einem Besen durch die Stallgasse zu fegen, ebenso durch Futter- und Sattelkammer. Nachdem alles von gröberen Schmutz und Staub befreit war, kehrte ich es auf, um es in die Schubkarre zu legen, die ich zuvor geholt hatte. Doch bevor ich nun die Boxen grob abmisten würde, kämen die Pferde auf die Weide.
      Aus der Sattelkammer holte ich mir die Halfter von den beiden Haflingerfohlen und Prince of the half Moon. Zuerst halfterte ich die beiden Vollgeschwister Mirabella und Picola auf. Die beiden machten keinerlei Probleme, im Gegenteil. Willig folgten sie mir aus dem Stall und wussten scheinbar sogleich wohin es ging. Auch wenn es nicht grade warm war, in der Sonne, die sich heute von ihrer besten Seite zeigte, ließ es sich sehr gut aushalten und die beiden preschten sogleich los, als ich die Stricke aushakte. Wieder mit einem leichten Schmunzeln schloss ich das Tor der Weide, um Prince of the half Moon zu holen. Der junge Saddlebredhengst war doch weitaus lebhafter, als die beiden Haflinger, doch auch er machte keine Anstalten, mir das Leben schwer zu machen, sondern ließ sich aufalftern und folgte mir aus der Box. Ich entließ den kleinen zu den anderen beiden Fohlen und verschloss das Tor wieder sorgfältig, um am Abend keine Überraschung zu erleben.
      Auch die Stuten würden heute einen Tag auf der Weide genießen dürfen und so war ich erst einmal damit beschäftigt, die Pferde raus zu bringen. Als erstes ging ich mit zwei Halftern bewaffnet in Cindarellas Box. Die Scheckstute sah mir aus dunklen Augen entgegen, in denen man den Schalk förmlich aufblitzen sehen konnte, als ich die Box betrat. Mit einer altbewährten List -auch Apfel genannt- stellte es jedoch nicht im Geringsten ein Problem dar, ihr den Halfter über die Ohren zu ziehen. Kurz klopfte ich ihr den Hals, ehe ich sie provisorisch in der Stallgasse anband und in Piranhas Box schlüpfte. Sie war wohl eines der Shettys, auf das die Beschreibung 'klein aber oho' nicht unbedingt passte. Ohne jegliche Hektik und somit als Gegenstück zu Cindarella ließ sie sich aufhalftern und folgte mir aus der Box. Schnell fanden wir unseren Weg zu den anliegenden Koppeln, wo sie die Sonne genießen durften, solange sie sich noch zeigte. Diesen beiden folgten The Death Angel und Drag me to Hell, welchen man schnell anmerkte, dass sie ihren ganz eigenen Kopf hatten. Doch auch wir kamen recht gut miteinander aus und die beiden bildeten einen wahrhaftig schönen Anblick. Doch fertig war ich damit noch längst nicht. Als nächstes brachte ich die Isländerstute Zander auf die Koppel, wo die anderen einfach einmal ganz Pferd waren, zusammen mit dem hübschen Andalusier Corda Blanka. Nun würden noch die Haflinger aus Jackies Zucht folgen, die ich auf die Weide nördlich vom Hof gelegen bringen würde. Zuerst holte ich die beiden 'kleinen' Little Baby und Milchschnitte aus ihren Boxen. Die beiden waren jedoch so verscheiden, wie sie nur sein konnten. Man merkte, wie Little Baby versuchte mir selbst beim Führen alles recht zu machen, wohingegen Milchschnitte eher an allem interessiert war, außer an mir oder meinem Vorhaben. Nachdem ich das Tor jedoch erfolgreich hinter den beiden geschlossen hatte, ließ ich die hübsche Fuchsstute Nachtigall und den etwas außergewöhnlichen Lehmfuchs Meike folgen. Nachdem auch Nordstern und Money in a Bank zusammen mit mir ihren Weg in die 'Freiheit' gefunden hatten, holte ich nur noch Lana aus dem Stall. Damit waren alle Stuten auf der Weide und ich könnte mich nun den Hengsten aus Jackys Stall widmen.
      Da der Tag nun doch schon gegen Mittag fortgeschritten war, entschied ich mich, die Haflingerhengste aus ihrer Zucht ebenfalls an die frische Luft zu entlassen, auch wenn dies nicht meinem ursprünglichen 'Plan' entspräche. Small Joker und Pinocchio waren als erstes an der Reihe. Den beiden Hengsten folgten Suburb Lights und Sternensinger, ebenfalls zwei Haflinger. Als Askan, Lakritz, ein Isländerhengst, und Jackies neuster Zuwachs Bonito auch ihren Platz auf den angrenzenden Koppeln fanden, ging ich zurück in den Stall. Dieser hatte sich nun beträchtlich geleert und so schnappte ich mir Mistgabel und Schubkarre, um die leeren Boxen abzumisten. Im Stall war es doch recht warm und so kam ich langsam ins Schwitzen, als ich die oberste Schicht Stroh und die Pferdeäpfel absammelte. Doch auch diese Arbeit war irgendwann getan und wo es nötig war, füllte ich noch einmal Stroh nach. Auf dem Weg vom Stall zum Misthaufen ließ ich meinen Blick über die Koppeln schweifen, doch es war alles friedlich. Einige dösten in der Sonne, wohingegen der Großteil von Jackies Pferden nun mit Grasen beschäftigt war, auch wenn das spärliche Gras kaum etwas hergab.
      Zurück im Stall holte ich die Halfter von The Black Death und Jackies Liebling Luzifer aus der Sattelkammer und ging zu den Boxen der beiden großen Hengste. Neugierig sah mir der Friese entgegen, als ich ihm den Halfter über den Kopf streifte und ihm kurz den Hals klopfte. Das selbe tat ich mit dem Dunkelbraunen und führte die beiden aus der Box. Willig folgten sie mir aus dem Stall und über den Hof, in Richtung Reithalle. Ich wollte die beiden ein bisschen laufen lassen, so hatten sie etwas Bewegung und gleichzeitig ihren Spaß. In der Halle verschloss ich das Tor hinter mir, bevor ich den Strick aus dem Halfter klinkte. Zuerst von Luzifer, dann von Blacky. Sogleich preschten die beiden los, buckelten ein paar mal und kamen erst in der anderen Ecke der Halle wieder zum Stehen. Ich schmunzelte leicht und blieb etwas abseits von den beiden Hengsten, welche nun wieder zusammen durch die Halle trabten, als wären sie zwei kleine Kinder, die Fangen spielten. Eine ganze Weile blieb ich mit den beiden hier, ehe ich sie wieder irgendwie einfing, was sich mit meiner Bestechungsmethode als recht einfach erwies. Bevor ich sie jedoch zurück in jeweils ihre eigene Box stellte, band ich sie auf dem Putzplatz an, der nun zum Nachmittag hin in der angenehmen Sonne lag. Nachdem ich den Putzkasten aus der Sattelkammer geholt hatte, begann ich Luzifers Rappfell gründlich mit Kardätsche und Striegel zu bearbeiten und den Staub der Halle rauszubürsten. Er genoss die Aufmerksamkeit die ihm zu Teil wurde sichtlich und machte auch keine Anstalten, beim Langhaar und den Hufen. Auch Death putzte ich noch über, bevor ich die beiden Hengste wieder in ihre Boxen brachte.
      Zum Abschluss des Tages, würde ich jedoch mit L'ombre de la Figaro, Jackies kleinem Liebling, ein wenig auf dem Platz arbeiten. Der gekörte Haflinger war ein Traum von einem Pferd und er war wie das Sahnehäubchen auf diesem gelungenen Tag. Der ruhige Hengst ließ sich willig aufhalftern und folgte mir erwartungsvoll aus der Box. Unser erster Weg führte uns auf den Putzplatz, wo sein Sattel und die Trense bereits auf dem Holzbalken lagen. Nachdem ich sein Fell ausgiebig geputzt hatte und auch das Langhaar weitestgehend wieder frei von Knoten und Schmutz war, säuberte ich noch kurz den Putzplatz, ehe ich ihm vorsichtig den Sattel auf den Rücken legte. Er ließ das alles ruhig und mit Geduld über sich ergehen und auch das Gebiss ließ er sich ins Maul schieben. Noch einmal klopfte ich ihm den Hals, ehe ich ihn herüber zum Platz führte. Da es in der letzten Zeit nicht mehr gefroren hatte, war auch der Boden nicht zu hart und Regen hatte es ohnehin schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr gegeben. „Na komm.“, murmelte ich, als ich ihn durch das Tor führte und es wieder hinter uns verschloss. Flink gurtete ich nach und stellte die Steigbügel auf meine Länge, ehe ich aufsaß. Mit einem unwillkürlichen Lächeln im Gesicht ritt ich den Haflinger warm, ehe ich ihn antraben ließ. Seine Gänge waren weich und trotz seiner geringen Größe nicht weniger raumgreifend. Wir ritten einige Bahnfiguren und es war ein Traum, diesen Hengst zu reiten. Er arbeitete gut mit und hatte scheinbar auch noch ein wenig Spaß an der Sache. Auch im Galopp war er gut zu sitzen und erst nach einer guten Stunde ritt ich ihn wieder trocken. Am langen Zügel ritten wir im Schritt auf dem Platz und er schnaubte zufrieden, als ich ihm den Hals klopfte. Nach einer Weile saß ich wieder ab und lobte ihn noch einmal ,ehe ich den Platz wieder verließ. Nachdem ich alles aufgeräumt hatte und auch der Hengst wieder in seiner Box stand, suchte ich Jackie auf, um mich zu verabschieden. Am Abend würde sie die Pferde noch von der Koppel holen.
      Alles in einem war es ein sehr schöner Tag gewesen, an den ich wohl gerne zurückdenken werde. Jedoch war ich etwas müde, als ich wieder nach Hause fuhr, zu meinem kleinen Hof.

      10.000 Zeichen || © by Flake
    • Jackie
      Hufschmiedbesuch 'Gestüt Sommernacht' | 4598 Zeichen | (c) Unbekannt

      Frisch und total gut aus geschlafen fuhr ich los zu meinem ersten Hufschmied Auftrag für mich. Ich wusste das es heute ein ganz besonders anstrengender Tag werden würde,
      da Jackie eine Menge lieber Pferdchen hatte, die heute mit ihren Hufen dran waren.
      Am Straßenrand hielt ich kurz an um meinen Navi rauszuholen.
      Ich kannte mich nämlich in dem Stadtteil wo Jackie wohnte nicht so gut aus,
      da ich hier noch nicht so oft war.
      Schnell holte ich den Zettel raus wo die Adresse drauf stand und gab das notwendige
      in meinen kleinen Navi. Froh drüber das ich ihn besaß sonst wäre ich bestimmt oft auf geschmissen. Ich schnallte mich wieder an und fuhr los in die Richtung so wie es der Navi mir sagte. Nach einer halben Stunde sah ich dann ihren Hof. Ich schaltete einen Gang runter um niemanden zu erschrecken.
      Meine Schmiede war nämlich sozusagen Mobil und da das Werkzeug des öfteren
      etwas klimperte fuhr ich extra langsam auf den Hof.
      Neben dem Stall war ein kleiner Parkplatz wo ich mein Auto,als ich ausgestiegen war wurde ich gleich herzlich empfangen von Jackie. Alles was ich brauchte nahm ich mit, ich packte es in einen großen Kasten. Damit es leichter war zu tragen.

      Mein erster Patient war heute Figaro, er stand schon geputzt und angebunden dort.
      Ich ging auf ihn zu ließ ihn an meiner Hand schnuppern und streichelte ihn dann am Kopf
      um ihn an mich zu gewöhnen. Nach einer kurzen Begrüßungseinheit, fuhr ich mit meiner Hand langsam an seinem Bein hinunter und nahm es vorsichtig hoch.
      Anfangs zappelte er etwas was sich jedoch gleich wieder legte und daher kein Problem machte. Ich setzte seinen Huf dann ab und griff nach meinen Ausschneidemesser.
      Erneuert hob ich sein Bein gefühlsvoll an und korriergte und schnitt das überstehen ab.
      Ich war wirklich beeindruckt wie gelassen er da stand und alles brav über sich ergehen ließ. Nachdem ich damit fertig war kürzte ich den Huf auch noch mit einer etwas härteren Raspel und feilte ihn schön rund. Danach setzte ich seinen Huf langsam ab.
      Dann machte ich das selbe bei allen anderen Hufen auch.
      Nachdem ich damit fertig war, erhitzte ich mein Brenneisen. Denn Figaro und die anderen
      Pferdchen sollten heute alle Beschlagen werden.
      Ich holte ein nagelneues Hufeisen, das für die Kutsche geeignet war.
      Als das Brenneisen heiß genug war konnte ich anfangen es perfekt auf Figaro anzupassen.
      Figaro wurde etwas nervös beim beschlagen, weshalb ich Jackie bat ihn etwas zu beruhigen
      damit er still steht. Es dampfte nämlich ganz schön doll. Ich nagelte alle Hufeisen gut an
      seine Hufe fest damit sie auch lange halten würden.
      Da er sehr lieb war gab ich ihm ein Leckerlie. Dann brachte Jackie ihn in die Box und brachte ihre nächsten Pferde
      Jetzt ging es alles ein bisschen rascher wo ich warm war.
      Es folgten weitere Pferde darunter Money in a Bank, Little Baby, Nachtigall, Askan,
      Meike, Small Joker, Lana, Nordstern, Milchschnitte, Sternensinger und Snuburb Lights.
      Die heute alle das gleiche Programm hatten wie Figaro.
      Ich korriegte bei allen die Hufe und schnitt natürlich überstehendes ab.
      Natürlich bekammen auch alle Figaro eine Spezielle Hufpflege für die Trocknen Hufe damit sie wieder glänzen. Danach brannte ich jedem Pferd perfekt passende Kutschhufeisen.
      Zum Schluss lobte ich jedes ihrer Pferde,da sie wirklich alle sehr gut erzogen waren.
      Als nächtes kamen meine letzten 3 Patienten. Diese brauchten nämlich einen Eisenbeschlag.
      Zu den 3 gehörten The Black Death, The Death Angel und Luzifer.
      Allen dreien schnitt ich auch die Hufe aus und korrigierte sie.
      Was mich diesmal etwas mehr anstrengung kostete da es größere Pferde.
      Die jedoch alle sehr gut erzogen waren. Für sie holte ich den Eisenbeschlag raus. Denn ich nur noch dann auf jedes einzelne anpassen musste und sie dann festnageln.
      Ein letztes mal für heute machte ich eine spezielle Hufpflege für die Hufe bei ihnen.
      Was sie wirklich ordentlich genossen und sich entspannten.
      Nachdem ich mit dem wunderschönen Friesen Luzifer fertig bin habe ich es für heute geschafft. Ich packe meine Sachen in mein Auto. Hole nur noch ein kleines Päckchen raus was ich Jackie zum Abschluss reiche. Dort in dem Päckchen finden sich die Stollen und ein
      Stollendreher.
      Diese Stollen sind für Figaro sage ich zu ihr, du kannst sie benutzen wenn du sie brauchst z.B
      auf Rasen-Turnieren, ansonsten brauchst du sie nicht, da sie ihn stören würden im normalen Alltag wäre wie auf Dauer Hackenschuhen.
      Jackie bedankte sich dann bei mir und wir verabschiedeten uns freundlich von einander.
      Glücklich jedoch sehr erschöpft setze ich mich in mein Auto schalte den Motor ein, danach den Navi und begebe mich wieder auf eine lange Rücktour.
    • Jackie
      Luzifer's Kür | 3000 Zeichen | (c) Jackie

      Heute war es soweit, Luzifer's erste und hoffentlich auch letzte Kür. Der lackschwarze Friese glänzte im Licht, offensichtlich hatte das Glanzspray seine Arbeit vollbracht. Luzifer sollte sich den anderen, auf der Hengstkür für Spanische und Iberische Pferde präsentieren. Der junge Hengst hatte jetzt schon 'Feuer im Hintern', er scharrte ein wenig mit den Vorderhufen. "Luzifer" ermahnte ich ihn und trieb ihn an. Sogleich begann auch schon unsere Kür Musik - das Instrumental vom Lied 'Diary of Jane von Breaking Benjamin'. In der Mitte angekommen grüßte ich den Richter. Luzifer wölbte seinen Kopf, er sabberte ein wenig. Angesichts der Situation ging es ihm wohl zu langsam. Wir trabten links auf dem Hufschlag... eine Bahn lang. Ich zügelte ihn, er hielt an und wechselte die Hand. Nun trabten wir eine weitere Bahn lang. Ich lies nur kurz die Zügel locker, tippte ihm leicht mit dem Fuß an und er fiel in einem schwungvollem Galopp. Wir ritten bei M auf dem Zirkel. Nach einer Runde wechselten wir aus dem Zirkel, galoppierten eine 3/4 Bahn und machten aus der Ecke kehrt. Ich spürte wie Luzifer warm wurde, noch schwitzte er aber nicht. Ich zügelte ihn wieder und er fiel in den Schritt. Immerhin sollten wir alle 3 Grundgangarten vorführen. Ich blieb erstmal auf der linken Hand, und präsentierte seinen starken Schritt. Nun wechselten wir durch die Bahn und präsentierten auf der rechten Hand seinen Schritt. Ich gab ihn die dementsprechenden Hilfen (wie wir es auch zu Hause ständig geübt haben), wodurch er sein Vorderbein hob und einen spanischen Schritt repräsentierte. Er machte das klasse. Wieder tropfte etwas von seiner Sabber auf den staubigen, gepflegten Sand. Nun das andere Bein. Langsam aber sicher. Ich hielt an. Sein gewölbter Hals glänzte durch das Licht das aus dem Hallenfenster schien. Ich spielte an den Zügeln, trieb ihn ein wenig an und zeigte dem Publikum wie gut Luzifer das Rückwärtsgehen beherrschte. Wieder hielt ich an. Er tänzelte, spielte mit den Ohren und führte anschließend im versammelten Trab eine Traversale vor. Auf der anderen Hand genau das selbe 'Spiel'. Ich hörte ihn schnauben und flüsterte ihm "Du machst das super Luzifer !" zu. Ich befürchtete dass das, was ich geplant hatte vorzuführen nicht machbar sei. Es würde viel zu viel Zeit im Anspruch nehmen. Ich riss mich aus meinen Gedanken, tippte ihn wieder mit den Fuß an und ließ ihn im versammelten Galopp die linke, als auch die rechte Hand repräsentieren. Erneut zügelte ich ihn und ritt im starken Schritt in die Mitte der Halle. Ich hielt bei X an und blickte ins Publikum. Bevor wir uns verabschiedeten erzählte ich etwas über Luzifer. "Luzifer ist ein reinrassiger Friese. Er ist gerade mal 3 Jahre alt und soll von einem erstklassischen Dressurhengst abstammen. Er hat ein starkes Temperament und lässt sich daher nicht von jedem reiten." Luzifer kaut auf seinem Gebiss und schnaubt. Der Richter lächelt uns entgegen. Nun verabschiedeten wir uns und ich ritt im Schritt aus der Halle.

      3000 Zeichen (c) by Jackie
    • Helly25
      Hufschmiedbesuch | 5445 Zeichen | Helly25

      Heute überprüfte ich Samie's Hufe. Ich war schon anwesend, denn ich hatte mich vorher schon um einige andere Pferde des Stalls gekümmert. Ich beobachtete, wie er draußen angebunden wurde. Ich kraulte ihn kurz hinter den Ohren, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass normal viel ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch ein wenig an seinen Hufen herum und ließ ihn probeweise ein wenig heurmlaufen. Die Hufe waren jetzt wieder in Ordnung. Schließlich fettete ich sie noch einmal kurz, danach waren wir komplett fertig. Ich klopfte Samie kurz auf den Hals und gab ihm ein Pferdeleckerli. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihm. Heute überprüfte ich Prince's Hufe. Ich kam ein wenig zu spät, mein Auto hatte einen Platten gehabt. Prince stand aber Gott Sei Dank noch draußen angebunden. Ich streichelte ihn kurz, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass recht viel ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch ein wenig an seinen Hufen herum, und schon waren wir auch damit fertig. Ich ließ ihn probeweise ein wenig traben und galoppieren. Die Hufe waren jetzt wieder völlig in Ordnung. Dann fettete ich ihm noch kurz seine Hufe, dann waren wir komplett fertig. Ich kraulte ihn noch einmal kurz hinter den Ohren und gab ihm ein Stück Apfel. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihm. Heute überprüfte ich Black's Hufe. Ich war schon anwesend, denn ich hatte mich vorher schon um einige andere Pferde des Stalls gekümmert. Ich beobachtete, wie er draußen angebunden wurde. Ich klopfte ihm kurz auf den Hals, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass ungewöhnlich viel ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das viele lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch ein wenig an seinen Hufen herum und ließ ihn probeweise ein wenig traben und galoppieren. Die Hufe waren jetzt wieder in Ordnung. Schließlich fettete ich sie noch einmal kurz, danach waren wir komplett fertig. Ich kraulte The Black Death hinter den Ohren und gab ihm ein Stück Apfel. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihm. Heute überprüfte ich Cinderella's Hufe. Ich war schon anwesend, denn ich hatte mich vorher schon um einige andere Pferde des Stalls gekümmert. Ich beobachtete, wie sie draußen angebunden wurde. Ich streichelte sie kurz, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass normal viel ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch ein wenig an ihren Hufen herum und ließ sie probeweise ein wenig herumlaufen. Die Hufe waren jetzt wieder in Ordnung. Schließlich fettete ich sie noch einmal kurz, danach waren wir komplett fertig. Ich kraulte Cinderella hinter den Ohren und gab ihr eine Möhre. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihr. Heute überprüfte ich Angel's Hufe. Ich war schon anwesend, denn ich hatte mich vorher schon um einige andere Pferde des Stalls gekümmert. Ich beobachtete, wie sie draußen angebunden wurde. Ich kraulte sie kurz hinter den Ohren, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass nur wenig ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das wenige lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch ein wenig an ihren Hufen herum und ließ sie probeweise ein wenig traben und galoppieren. Die Hufe waren jetzt wieder in Ordnung. Schließlich fettete ich sie noch einmal kurz, danach waren wir komplett fertig. Ich klopfte The Death Angel auf den Hals und gab ihr eine Möhre. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihr.Heute überprüfte ich Luzifer's Hufe. Ich war schon anwesend, denn ich hatte mich vorher schon um einige andere Pferde des Stalls gekümmert. Ich beobachtete, wie er draußen angebunden wurde. Ich klopfte ihm kurz auf den Hals, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass ungewöhnlich viel ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das viele lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch ein wenig an seinen Hufen herum und ließ ihn probeweise ein wenig traben und galoppieren. Die Hufe waren jetzt wieder in Ordnung. Schließlich fettete ich sie noch einmal kurz, danach waren wir komplett fertig. Ich kraulte Luzifer hinter den Ohren und gab ihm ein Stück Apfel. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihm. Heute überprüfte ich Lakritz' Hufe. Ich war schon anwesend, denn ich hatte mich vorher schon um einige andere Pferde des Stalls gekümmert. Ich beobachtete, wie er draußen angebunden wurde. Ich kraulte ihn kurz hinter den Ohren, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass nur wenig ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das wenige lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch ein wenig an seinen Hufen herum und ließ ihn probeweise ein wenig traben und galoppieren. Die Hufe waren jetzt wieder in Ordnung. Schließlich fettete ich sie noch einmal kurz, danach waren wir komplett fertig. Ich streichelte Lakritz und gab ihm ein Pferdeleckerli. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihm.
    • Jackie
      Ankunft der neuen Pferde | 9736 Zeichen | (c) Jackie

      Heute war wieder eine der großen Pferdemessen bei uns in der Umgebung. Und natürlich musste ich die Chance ergreifen, mir die tollen Prachtexemplare einmal anzuschauen. Ich stieg wie auch beim letzten mal in meinen Jeep ein, an dem ein großer Hänger (Platz für 2 Pferde) befestigt war. Ich gehe mal nicht davon aus das ich nicht mehr als 2 Pferde kaufen werde, wenn überhaupt.

      Nach einer Stunde fahrt, hatte ich das gröbste schon überstanden. Ich stieg aus und sah mich um. Glücklicherweise war es nicht so voll wie auf der letzten Messe auf der ich war. Überall waren Stände an denen man Reitzubehör, oder Futter kaufen konnte. Es roch nach Pferd. Es roch stark nach Pferd. Hinten sah ich dann auch schon die ersten Pferde stehen. Nach und nach kamen einige Pferde dazu und auf den Außenplatz hinter dem Gebäude, gab es sogar eine Reitveranstaltung. Dressurreiter mit schicken Friesen traten hier auf. Deswegen war ich allerdings nicht hier. Ich wollte mir einen Überblick von den Pferden machen. Ging daher systematisch vor. Platz A2 standen nur Isländer. Verkäufer präsentierten sie und ließen sie nach einander vorreiten. Ein Isländer fiel mir dabei besonders auf. Sie sollte glaub ich... Zander heißen. War eine Stute, die mehr am tänzeln war als am laufen. Ich meldete mich zum Kauf an. Und holte schließlich die Papiere ab. Ich nahm Zander am Strick und lud sie mit ein paar Helfer“lingen“ in den Hänger ein. Es war nicht so sehr problematisch. Sie beschnupperte eher alles neugierig. Des weiteren fiel mir noch eine Andalusier Stute auf. „Corda Blanka“. Sie schaute scheu ins Publikum. War total verhalten und lies sich nur schwer führen. Als sie sich plötzlich aufbäumte und sich losriss. Die Menge war schockiert. Sie galoppierte aus dem Vorstellungsplatz. Sofort ging ich zu ihr, mit einem großen Bogen so das sie sich nicht noch mehr aufregte. Nach einer Weile schaffte ich es doch tatsächlich die Stute einzufangen (Wohl eher aufzufangen) und sofort nach draußen zu führen. Da wo weniger Menschen stehen. Sie sah mich skeptisch an. Hielt dabei so viel Abstand wie möglich. Ich allerdings ging gelassen weiter ohne ihr auch nur einen Blick zu gönnen. Sie beruhigte sich. Der Verkäufer rannte zu mir. Bedankte sich bei mir und musterte die Stute „Dankesehr, diese Stute ist nicht gerade auuf Menschen anzusprechen. Bitte entschuldigen sie mich.“ -“Schon in Ordnung. Wieviel macht das für sie?“. Er starrte mich an. Als würde ein Geist vor ihm stehen. Ich machte eine Geste, die mehr sagt als 1000 Wörter. „Sie wollen diese Stute wirklich kaufen ?“ -“Ja wieso nicht ? Sie hat ein potentielles Temperament“ . Er räusperte sich. Schluckte kurz und forderte den Preis auf. Ich schüttelte seine Hand und übergab ihm das Geld. Er bedankte sich und ging. Damit wäre mein Tag an der Equitos geklärt.

      Corda Blanka lies sich sowohl schlecht in den Hänger führen, als auch schlecht aus dem Hänger. „Das werden wir alles noch ändern meine Liebe“. Sie schnaubte nervös. Ich ließ sie in die Box bringen. Zander aber auch. Sie stellte sich wesentlich besser an als Corda. Ich überlegte während dessen ob ich meinem Trainer Bescheid geben sollte oder selber mich um die Stute kümmern sollte.

      Um ca. 15 Uhr schaute ich auf meinem Terminkalender. 4 weitere Haflinger sollten doch heute kommen. Einmal die Mutter vom Figaro. Mein „Ein und alles“ gegen 18 Uhr. „Askan und Meike“ gegen 15:30 Uhr und Money in a Bank gegen 16 Uhr. Sie war bereits eine gekrönte Stute die vorher meiner Freundin mKay gehörte. Ich beschloss schon einmal die Boxen auf hoch Glanz zu bringen und dementsprechend einzurichten, damit die Pferde schonmal ein fertiges zu Hause haben. Ich dachte kurz nach, jetzt wären Askan und Meike dran. Das heißt ich brauche 2 fertige Boxen. Gemistet waren sie Gott-sei-Dank bereits, ich müsste also nur noch das Heunetz auffüllen. Also fuhr ich mit der Schubkarre zur Futterkammer in der bereits mehrere Heuballen gestapelt waren. Ich nahm je 2 Rippen auf und schob diese mit der Schubkarre zur Box. Ich hörte schon den Jeep auf den Hof fahren. „Super“ dachte ich mir und lief langsam zur Einfahrt. Hier wartete bereits meine Freundin. Ich lächelte ihr entgegen und nahm ihr die Haflinger ab. Sie schien erleichtert und glücklich zu gleich. Askan kam neben Meike in die frische Box und siehe an, sie zupften bereits genüsslich an den Heunetzen rum.
      Als ich auch noch die anderen Boxen gemacht habe und den letzten Haflinger „Little Baby“ empfangen habe – war ich schon ein wenig K.O. Ich seufzte leise und lies mich im Esszimmer nieder. Was steht denn für morgen an ? Ich machte mir jeden Abend eine „Checkliste“ um immer für den nächsten Tag vorbereitet zu sein. Allerdings stand noch nichts genaueres fest. Dann dachte ich nach. Wenn ich mein Gestüt weiterhin halten will, brauche ich festes und zuverlässiges Personal. Denn mit 25 Pferden wurde ich alleine nicht fertig. Ich schaute erneut auf meine Liste. Doch wann war das nochmal ? Morgen oder übermorgen würde Zander ein neues zu Hause bekommen. Bei einer Bekannten , ihr Name war „Svartur“ . Ich hatte sie gerade heute gekauft... und joa.. so kann man investieren. Ich musste kichern, räusperte mich allerdings wieder als ich merkte wie erniedrigend es doch eigendlich von mir war. Den Rest des Tages verbrachte ich damit „Amy Flemings“ Therapien zu studieren. Ich hatte mir einige Informationsbücher darüber gekauft und bereits die verschiedensten Mixturen an Ölen und Kräuter bestellt. Ich war neugierig ob ihre Methoden wirklich zu super an Tieren anspringen wie sie sagte. Vielleicht würde ich dadurch die temperamentvollen Pferde zur Ruhe bekommen.

      Am nächsten Tag...

      Heute beschloss ich meinem alten Pflegepferd Findus einen Besuch abzustatten. Das letzte mal als ich ihn besucht habe war letztes Jahr. Ich bog auf den Hof ab und ging zu seiner altbekannten Box. Galadriel hatte mich heute Morgen schon empfangen. Ich schaute mir den Hengst an. Er ist viel größer geworden. Seine süßen Augen musterten mein Gesicht. Dann erkannte ich etwas was so aussah als würde er mich wieder erkennen. "Hey na" sagte ich leise. Er wieherte erfreut. Ich musste lächeln. "Was hälst du davon wenn ich dich etwas putze" er hielt es wahrscheinlich für eine großartige Idee, denn er streckte immer wieder den Hals nach mir. "Ja du bist mir ja ein süßer " kicherte ich und führte ihn aus der Box. Als nächstes holte ich die Putzbox und striegelte ihn ausführlich. Las sein Langhaar und kratzte seine Hufe aus. Ich sah den kleinen verliebt an. Er hatte immer das gewisse etwas, wofür ich ihn liebte. Dann kam ich zu einem Entschluss. Ich ging zu Galadriel und fragte sie ob er zu verkaufen wäre. Sie sagte „Wieviel würdest du denn bieten“ ich bot ihr 10.000 an und wir waren im Geschäft. Ein wenig überglücklich ging ich zum kleinen Hengst und führte ihn vom Hof. Wir verabschiedeten uns und wir machten einen entspannten Spaziergang. Findus stolzierte und hüpfte etwas neben mir her. Er schien ebenfalls überglücklich. Es vergingen einige wenige Minuten und wir waren schließlich angekommen. Manchmal frage ich mich „Wieso ist der Rückweg immer schneller als der Hinweg ?“. Ich führte klein Findus in seine neue Box. Er beschnupperte sie ausführlich und erkundete neugierig seine neue Ausstattung, wie die automatisierte Wassertränke. Ich dachte nach, wo soll ich mir nun feste Stallburschen besorgen ? Genau ich frag einfach mal in der ASP. ASP war die Abkürzung der „Arbeit Schwerpunkt Pferde“ Agentur. Und tatsächlich 2 Azubis standen mir momentan zur Verfügung. Eine jüngere Frau um die 26 Jahre alt. Sie hatte früher schon geritten. Und ein etwas jüngerer Junge 23 Jahre alt – ebenfalls gute Erfahrungen mit Pferden gemacht. Ich selber war 20 Jahre alt – noch so jung.

      Gegen Mittag kamen dann die 2 Azubis an. Ich erklärte ihnen „Wir gehen besonders vorsichtig und respektvoll mit unseren Pferden um. Wir wollen sie nicht zu etwas zwingen, wir wollen sie ermutigen und vertrauensvoll mit ihnen umgehen. Ich hoffe das ist euch in eurer Ausbildung bewusst.“ Stille... schließlich nickten sie. Ich fuhr fort „Super. Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag brauche ich eure Hilfe. Samstag und Sonntag habt ihr euren freien Tag. Wenn ihr allerdings Überstunden nehmen wollt, halte ich euch nicht davon ab.“ Das Mädchen lachte leise. Ich lief rot an. „Ach so ein Mist, da bin ich so in meinen Gedanken versunken gewesen... das ich euch ganz vergessen habe nach euren Namen zu fragen. Ich bin Jackie“ jetzt mussten die zwei tatsächlich lachen. Der Junge stellte sich als erstes vor „Tyler.. kurz gesprochen Ty“ er lächelte und trat wieder einen Schritt zurück. Schließlich stellte sich die junge Frau vor. „Und ich bin Monique . Du kannst mich Moni nennen“ Ich lächelte ihr entgegen. Sie war eine blonde, recht dünne Frau. Keine Frage eine super Figur zum reiten. „Freut mich euch kennen zu lernen“ wir stellten uns einander erstmals vor. Tranken ein wenig Kaffee und tuschelten über unsere vergangenen Reitererlebnisse. Ty , ein Junge mit kurzen braunen Haaren lauschte aufmerksam. Er selber redete nicht viel, aber er hörte anscheinend gerne zu. Moni gefiel mir – sie fiel mir positiv auf. „Wenn es euch Recht ist, zeige ich euch eben eure Zimmer.“ Ich zwinkerte ihnen zu und ging aus dem Wohnhaus ins Gästehaus. „Welches der Zimmer ihr als eures bezeichnet könnt ihr ja untereinander ausmachen“ sagte ich grinsend und ging aus dem Türramen. „Und achja.. wäre super wenn gleich die Pferde putzt und auf die Weiden bringt. Ich kümmer mich in der Zeit um Luzifer und Figaro. Sie nickten und ich verschwand. Gegen Abend waren alle Pflichten erledigt. Ich war erleichtert, Moni und Ty anscheinend auch. Morgen würde ich wohl mehr tun müssen.

      9736 Zeichen || © Jackie
    • Jackie
      Training von L'ombre de la Figaro &. anderen Stallpferden | 5930 Zeichen | (c) Jackie

      Jackie stand bereits mit Figaro gesattelt am Hoftor. Kurze Zeit später tauchte auch Amy auf, sie saß bereits auf Luzifer. Amy antwortete noch schnell "Ty und Ben kommen mit" Jackie nickte. "Wen werden sie reiten ?". Amy deutete nach hinten, Jackie begriff und drehte sich um. Ben ritt auf 'The Black Death', er zügelte den etwas aufbrausenden Hengst, neben ihm Ty auf 'The Death Angel'. "Na Großartig... das perfekte Paar" scherzte Jackie. Black und Angel beschnupperten sich vertraut und Luzifer scharrte bereits ungeduldig mit den Hufen. "Ist ja gut mein Dickerchen" sagte Amy ein wenig ungeduldig. Denn auch sie wollte gerne los. "Habt ihr alles was ihr braucht ?" fragte sie. Die Jungs nickten und Jackie schloss sich dem an. Für das Training der Einsteiger Klasse, mussten sie 40km hinter sich legen. Die Pferde waren dafür dementsprechend ausgestattet und die Reiter nahmen sich Proviant mit. "Gegessen wird nach 20km" sagte Amy knapp. Sie wollte die Gruppe leiten, dabei war sie die Jüngste von allen. Aber die 3 wussten das man sich auf Amy verlassen konnte.

      Jackie ritt auf Figaro den schmalen Waltweg entlang. Vor ihr Amy und hinter ihr Ty und Ben. "Ben wie läuft es eigendlich mit deiner süßen Freundin Soraya?" neckte ihn Jackie. Ben wurde etwas verlegen. "Ganz gut. Sag mal Jackie hast du eigendlich keinen Partner?" ...Partner... Ben zog das Wort extra in die Länge und Jackie wurde rot vor Scharm. Sie murmelte ihm bissig nochmal nach. "Ich mein Amy und Ty würden ein super Team abgeben... Ich habe Soraya... und wie sieht es bei dir aus ?" er hakte nochmal nach. "Ach hör schon auf" Jackie schien betrübt. Sie trieb Figaro an, als sie vom schmalen Pfad ab waren. Figaro fing an zu traben. "Jackie pass auf, für die Einsteiger Klasse solltest du dein Pferd nicht überfordern" bemerkte Amy etwas besorgt. Nicht das Jackie durch den ganzen Frust ihr Ziel verlor. "Jaja schon klar" sie trabte weiter vorraus. Als sie schließlich ein Feld nähe des Waldes entdeckte, gab sie Vollgas und tobte über die ganze Wiese. "Na Großartig...", Ty stöhnte und blickte dem wildgewordenen Paar nach "So schafft sie es niemals". Nur Ben kicherte. Amy zischte ihn an "Das du auch immer so nachhaken musst". Luzifer tänzelte unruhig. "Lass es" hörte man Amy rufen. Ben entschuldigte sich schließlich als Jackie wieder ankam. "Hör mal es tut mir Leid... ich mein... was sagst du zu Matt ?" er grinste wieder. Doch Jackie schien gelassener, sie hatte sich anscheinend wirklich genügend ausgetobt. "Matt ? Ein ziemlich attraktiver junger Bursche". Sie bemühte sich etwas einen geschwollenen Unterton von sich zu geben. Ty lachte schließlich, wodurch er Amy ansteckte. "Amy kann doch sicher ein Wort für dich einlegen oder Amy...?", Ben schaute Amy zwinkernd an. Sie grinste, "Und wenn nicht, macht es Ben's Soraya". Er grinste und wurde wieder rot. The Death Angel wieherte glücklich als würde sie ihr Gespräch verstehen. Wahrscheinlich heiterte sie nur die ganze Stimmung auf.

      5km später ritten die 4 an einem Bach entlang. Es war Mittags und die Pferde waren immernoch so gelassen wie vor einigen Minuten. "Nicht mehr lange und wir haben die ersten 20km hinter uns" das war Ty, der auf Angel saß und die Umgebung bewunderte. "Es ist wirklich wunderschön hier, nicht war Amy". Amy blickte ihn ein wenig überrascht an. "Eh.. natürlich... ja". Jackie musste kichern, sie fand Amys Situation sehr amüsant. "Tut mir Leid, ich muss eben Luzifer etwas treiben, er ist heute echt aufgedreht." Ty nickte und Ben beobachtete Amy weiterhin. "Ich glaube wohl eher das sie Ty entkommen will" flüsterte mir Ben zu, der bereits neben mich ritt. "Ja das kann sein". Ty drehte sich zu uns um. "Sag mal über wen redet ihr denn da die ganze Zeit ?"
      "Ach über niemanden" sagte Jackie rasch und schaute in Bens Augen. "Sag mal was hast du dir eigendlich zu Essen mitgenommen? Dein Rucksack sieht so voll aus". Ben grinste breit. "Na ich will ja nicht das ihr verhungert... Pfannekuchen, frische Körnerbrötchen mit Wurst und Käse, Tomaten, Getränke, eine Decke, ein paar Möhren für die Pferde und einen Fernseher" Jackie lachte auf. "Ist klar, veräppeln kann ich mich selber"
      "Ja okay... das mit dem Käse war gelogen" Ty lauschte ihnen und musste selber mit lachen. Inzwischen kam auch Amy wieder zu den anderen geritten. "Was meint ihr wollt ihr eine Runde galoppieren ?" Ty nickte eifrig. "Würde den Trakehnern hier gut tun." in dem Moment wieherte Blacky aufgeregt. Dann mal los...

      Nach 20km rasteten die vier auf einer Wiese neben einen See. "Hier können die Pferde grasen und trinken." sprach Amy. "Ja das passt. Ben macht es uns gerade bequem" Jackie sah zu Ben, "Oder ?". Ben lachte "Ja und ich habe sogar einen Fernseher dabei". Ungläubig musterte Amy ihn "So stark siehst du auch aus"
      "Danke auch" gab Ben gespielt wieder. Nachdem Ben die Wiese mit einer Vielzahl von Köstlichenkeiten bedeckt hatte, langten die Mädchen und auch Ty ordentlich zu. "Mensch Ben, wir hatten uns zwar auch schon einiges mit eingepackt, aber das übertrifft ja wohl alles." Jackie wurde rot, Ben konnte echt gut ....kochen ? Wohl kaum, er hat ja nur die Brötchen beschmiert. "Bitte Bitte, immerhin bin ich ja ein Teil der Heartlandfamilie." Er lächelte und Amy sah ihn ernst an "Und wie du das bist! Wir werden Ty und dich niemals mehr hergeben" sie zwinkerte ihn zu und sah dann Jackie an "Nicht war Partnerin ?". Jackie grinste "JA!".

      Gegen Abend war das Training schließlich vollendet. Die Pferde kehrten nach Hause und man merkte der Gruppe an, das der Ausritt ganz schön Anstrengend war, aber es hatte sich gelohnt - außerdem eignete er sich hervorragend als Unterhaltungsritt. "Das nächste mal reiten wir auf Zeit, verstanden?" Amy blickte die Runde scharf an. "Ai Ai Madamé" Ty zwinkerte ihr zu und sattelte Angel ab. Nun mussten nur noch die Pferde geputzt werden und dann war der Tag auch hinüber.

      5930 Zeichen || (c) Jackie
    • Ravenna
      Wochenende mit Höhen und Tiefen | 14.929 Zeichen | (c) Ravenna

      Schwitztend hockte ich auf der Brücke die den kleinen Bach überspannte. Die nackten Beine hingen nach unten im kühlen Nass, in der Hand hielt ich ein Glas mit kühlem Eiskaffe, die andere war dabei mit dem Handy eine WhatsApp Nachricht zu tippen. Diese Temperaturen hielt ja kein Schwein aus! Es war noch nicht einmal 8 Uhr morgens und ich schwitzte vom nichts tun! Meine Hengste hatte ich heute morgen bereits gefüttert und dann einfach die Türen des Paddocks aufgelassen, denn der Hof war sowieso eingezäunt so konnten sie nirgendwohin. Moon stand in meiner Nahe die Beine ebenfalls im Bach, sein Sohn Wish und der junge Friesenhengst Call standen etwas unschlüssig daneben. Schienen nicht so recht zu wissen was sie davon halten sollten. Ich lehrte den letzten Schluck meines Eiskaffes. Da mein Hof von den Hengsten bereits ziemlich leer gefressen war hatte ich beschlossen das es nun an der Zeit wäre die drei zu Jackie auf die Hochweiden zu stellen. Wish würde bei diesem Aufenthalt bei Jackie gleich von uns beiden eingeritten werden, Moon konnte seinen Freund, den Haflinger Figaro, wieder sehen und der noch etwas scheue Call konnte unter den anderen Fohlen lernen was es hieß ein Fohlen zu sein. Es war schon eine gute Entscheidung gewesen hier zu Jackie in die Berge zu ziehen. Manchmal- gerade wenn es regnete- vermisste ich meinen alten Hof mit der Halle,doch hier auf Hof Ravenfeather fühlte ich mich bereits Pudelwohl. Corvus kam gerade um die Ecke geschwänzelt- stark hechelnd- legte sich jedoch in die pralle Sonne. "Hunde!?" stieß ich Augenrollend aus.
      Dann parkte ich das Glas auf dem Tablett neben mir, nahm es in die Hände um erstmal das weg zu bringen. In etwa einer Stunde würde Jackie zusammen mit Hengst Luzifer hier sein um uns abzuholen. Sie würde den kleinen Call als Handpferd nehmen und ich Wish, zur Not mussten wir eben laufen!

      Die Stunde verging wie im Fluge. Zur Sicherheit hatte ich Moon heute mal den Sattel auf den Rücken geschmissen. Wish und Call standen jeweils an Haltern links neben mir und Moon. Plötzlich war bereits das klappern riesiger Pferdehufe über den Sandweg zu hören der Blick hinter mir bestätigte es..Jackie war im Anmarsch! Das gesamte Wochenende würde total zugeparkt sein! Am Sonntag hatte ich zugesagt für Jackie eine Krönung mit ihrer Stute Angel zu reiten, denn Jackie hatte sich eine Sommergrippe eingefangen. Das sie heute hier her ritt hieß ich nicht gut,doch hatte ich sie nicht vom Gegenteil überzeugen können. Wir begrüßten einander freudig, tranken eine Tasse Tee bevor wir uns gemeinsam auf den Weg zu Heartlandfarm machten.
      Der Ritt verlief ohne irgendwelche Schwierigkeiten..am Hof selbst wurden wir von Amy bereits begrüßt die mir Wish abnahm und ein junger Mann brachte Call- zunächst mit einigem Protest von Seiten des jungen Friesen aus- zu den anderen Fohlen. Währenddessen verbannte ich Jackie zurück in ihr Bett unter murren leistete sie meiner Anweisung folge.
      Luzifer nahm ich Sattel, sowie Trense ab...putze nochmal über seine Sattelfläche, kontrollierte die Hufe und stellte ihm einen Futtereimer hin. Mit Moon tat ich selbiges. Anschließend entließ ich beide Hengste auf die Hochweiden woraufhin sie wie die Berserker losgaloppierten. Moons schmetterndes Wiehern hallte von den Bergen als vielzahliges Echo wieder und irgendwo in der Ferne schien er eine Antwort bekommen zu haben, denn beide gaben nun noch mehr Fersengeld- waren binnen weniger Sekunden aus meinem Blickfeld verschwunden. Einen Moment verweilte ich hier genoss die Ruhe hier in den Bergen. Amy kam gerade mit Wish herauf der ebenfalls auf die Koppel gelassen wurde,doch er lief wesentlich langsamer den Berghang hinauf. Für die nächsten Stunden verzog ich mich nocheinmal nach Hause, packte ein paar Sachen lud Corvus ins Auto, denn das Wochenende würde ich bei Jackie verbringen. Kurz bevor ich los wollte erhielt ich einen Anruf von meiner Mutter plauschte noch eine Runde mit ihr um dann endlich den Weg anzutreten.
      Ich kam gerade rechtzeitig zum Mittagessen- bestellte Pizza!
      Jackie wusste genau welche ich am liebsten aß - Magherita.
      Die Nachmittagshitze verbrachten wir vor dem Fernseher quatschen über dies und jenes ehe ich am frühen Abend beschloss nun endlich mit dem Training für die Körung zu beginnen. Angel war eine Schimmelstute und nicht unbedingt von der umgängigen Sorte. Als ich sie in ihrer Box aufsuchte legte die Stute leicht die Ohren an, wollte sich nicht so Recht das Halfter anlegen lassen. Zunächst suchte ich den Round Pen auf...mit verschiedensten Übungen signalisierte ich ihr das nicht sie hier das sagen hatte und zum Ende der Session war nicht nur ich verschwitz. Danach duschte ich Angel ab, bereitete ihr einen Eimer voller Müsli und während sie da fraß setzte ich mich vor ihr. Dabei begann ich ein leises Liedchen zu summen, Angel lauschte den klängen wackelte mit den Ohren in meine Richtung hielt ab und an im Fressen inne musterte mich eine Weile mistrauisch ehe sie fortfuhr.
      Später am Abend holte ich die Stute erneut aus dem Stall putzte ihren Körper, berührte stellen die ein Raubtier nutzen würde um zu töten, sprach auf sie ein um ihr ein wenig ihres argwohns zu nehmen. Als ich die Hufe auskratzte musste ich mich einmal kurz vor ihrem Hinterhuf retten,doch ich ignorierte ihr Verhalten packte souvären nach ihren Huf kratzte ihn summend aus. Wieder schien Angel davon faziniert, hielt in ihrem sonstigen Verhalten inne um mich zu betrachten. "So teuflisch bist du dann doch gar nicht, was?" murmelte ich während ich noch an ihrem Paddock stand und beobachtete wie ihre Lippen die Wasseroberfläche teilten als sie Wasser ihre Kehle hinab gleiten ließ. In den frühen Morgenstunden weckten mich die ersten Strahlen der Sonne. Ein Blick auf die uhr sagte mir das es gerade einmal 4 Uhr morgens war- Leise schlich ich mich aus dem Haus um Jackie nicht zu wecken. Nur im Schlafanzug bekleidet, die Reitstiefeletten an den Füßen machte ich mich auf den Anstieg auf die kleine Anhöhe. Dahinter so wusste ich befand sich ein See, eine Art kleines Waldstück und all dies gehörte zu den Hochweiden der Heartlandfarm. Anders wie erwartet schliefen die Hengste nicht, sondern schienen die kühle des neuen Tages zu nutzen um sich ordentlich auszutoben...das donnern mehrerer Hufe klang durch den fahlen Morgennebel der über dem See und der Wiese lag. Inmitten des Nebels machte ich meine beiden Hengste aus, dicht auf ihren Fersen folgten Figaro und kurz dahinter der etwas schwer fälligere Friesenhengst Luzifer.
      Leider passten auf mein Handybild nur die ersten drei....

      Zunächst grüßte ich meine beiden Hengste und natürlich auch Figa der mich nun schon beinahe zwei Jahre kannte..ich war diejenige gewesen die sich als erstes in seinen Sattel geschwungen hatte. Kurz dachte ich an jene Zeiten zurück. Die Zeit schien hier oben komplett still zu stehen, immer wieder trabten die Hengste um mich herum, ließen sich dann wieder streicheln. Das die Zeit hier nicht still stand bemerkte ich nur an dem langsam verschwindendem Morgennebel. Langsam machte ich mich begleitet von der Schar der Hengst aus den Abstieg.
      Der Blick ins Wohnzimmer verriet mir das Jackie noch immer auf der Couch dem Schlaf der Seligen verfallen war. Ich schlüpfte in ein Tangtop, meine Reithose und band meine mittlerweile langen Haare zu einem Zopf zurück. Half Amy und dem jungen Mann von gestern dabei die Ställe etwas auszumisten ehe ich beschloss mich wieder ein wenig um Angel zu kümmern.
      Die Putzaktion brachten wir ohne sonderliche Probleme hinter uns. Satteln schien sie nicht zu stören und der Weg auf den Platz war schnell hinter uns gebracht. Dort lies ich sie dann an der Longe ein wenig um mich herum zirkeln um Kopf bereits eine Art Kür die wir auch morgen auf der Körung zeigen mussten. Schließlich stellte ich die Steigbügel ein. der Moment in dem der Fuß bereits im Steigbügel hängt, der andere den Boden bereits verlassen hatte um ihn über den Pferderücken zu schwingen war stets ein Balanceakt..da Angel zudem aber noch manchmal etwas unbedacht war musste ich auf der Hut sein. Trotzdem ich aber aufpasste merkte ich zu spät wie sie plötzlich mehrere Sprünge nach vorn machte, mit einem Reiter an ihrer Seite hängend vermochte sie nicht zu buckeln,doch es genügte um mich aus dem Gleichgewicht zu bringen. Mit einem ächtzen und einem puckerndem Schmerz in meinem Allerwertesten landete ich auf dem Boden. Angel vom Gewicht ihrer Last befreit galoppierte eine kurze Runde um mich herum. Sie sprühte eine so offensichtliche Freude darüber aus das ich einfach nicht böse sein konnte stattdessen begann ich zu Lachen. Der Schmerz in meinem Steißbein war zwar unangenehm,doch würde ich jetzt aufhören hätte die Schimmelstute gewonnen - Taktisch nicht unbedingt von Vorteil. Also fing ich die Stute erneut ein, schwang mich diesmal schneller in den Sattel! Damit war die erste Hürde genommen. Zwar versuchte sie ab und an sich aus der Anlehnung zu mogeln, buckelte einmal beim angaloppieren und hatte die gesamte Zeit die Ohren nach hinten gelegt,aber im Grunde lief das Training gar nicht soo schlecht. Dann entließ ich die kleine wieder in den kühlen Stall. Nahm zusammen mit der wieder etwas fiteren Jackie ein Frühstück ein ehe ich Amy wieder dabei half die Pferde mit frischem Wasser zu versorgen. Die Mittagshitze nutze ich für den nochmaligen Aufstieg zum See badete dort gemeinsam mit Moon und auch Wish. Im Schatten der Bäume legte ich mich zum trocknen nieder, hörte den Pferden beim zermahlen des Grases zu um schließlich in den wohligen Dämmerzustand zwischen schlafen und wachen zu gelangen.
      Irgendwann musste ich eingeschlafen sein, geweckt hatte mich das klingeln meines Handys..eine besorgte Jackie ertönte am anderen Ende...ich habe Mittagessen UNd den Kuchen verpasst, ob ich vielleicht ersoffen wäre?! Ich beschwichtigte sie zog mich wieder an um nur etwa eine Viertelstunde ausgeruht vor ihr zu stehen. "Du hast was von Kuchen gesagt?!" fragte ich mit dem leisen knurren meines Bauches im Hintergrund. "Tut mir leid..die letzten Stücke konnte ich nicht vor den Pflegern retten, aber in einer Stunde gibts es etwas zu Essen."
      Nach dem Abendbrot zogen wir uns irgendeinen alten Pferdefilm rein, dessen Namen ich leider schnell wieder vergaß. Nach dem Film begab ich mich ein letztes Mal zu Angel..sprach ein wenig auf sie ein, dass morgen ein wichtiger Tag sei und sie sich benehmen musste.
      Diese Nacht hatte ich einen unruhigen Schlaf, wurde immer mal wieder wach bis ich schließlich den Schlafsack auf der Wiese vor dem Haus ausbreitete, denn dort wehte ein kühler Wind. Als Jackie am nächsten Morgen beinahe über mich stolperte schüttelte sie nur leicht den Kopf. "Komm schon du Buschmensch..in einer halben Stunde müssen wir los!" Was?! Ich hatte total verschlafen. "Waeum hast du mich nicht geweckt?" "Amy meinte du hast so selig geschlafen...sie hat bereits Angel fertig gemacht für dich. Jetzt frühstücke schnell etwas und dann gehts es los."

      Angekommen an dem Platz des Geschehens bekamen wir eine Box zugewiesen....

      Die Kür


      Mit angehaltenem Atem beobachtete ich die in der "Wartehalle" stehende Konkurrenz, dabei bemerkte ich gar nicht wie ich vollkommen nervös Angels Mähne zwischen meinen Fingern hin und her zwirbelte. Als eine Hand plötzlich meine Schulter berührte schrie ich leise auf Angel, die bei diesem ganzen Trubel auch nicht unbedingt tiefen entspannt war, sprang einen Satz beiseite. Jackie griff sofort beherzt in die Zügel, säuselte beruhigende Wort ehe ein Nieskrampf sie wieder verstummen ließ. Eine dieser lästigen Sommergrippen hatte Jackie in ihren Bann gezogen,sodass ich eingesprungen war um die Stutkrönung nicht ausfallen zu lassen. Nur war Angel- auch wenn sie dem Namen entsprechend ein Engel sein sollte- war etwas komplett verschiedenes was den Charakter anging. Zwar hatten wir die vergangenen Tage genutz um zu üben, doch so ganz sicher fühlte ich mich auf ihrem Rücken nicht unbedingt. Unsere Vorrreiterin verließ soeben die Halle. Nun ging alles ziemlich schnell - alles noch einmal kontrolliert, Steigbügel einstellen, in den Sattel schwingen. Plötzlich wurde bereits die Zuschauermege leiser, die Lautsprecher knisterten: "Morrigan und die Stute The Dead Angel, bitte in die Halle." Mit noch durchhängenden Zügeln passierten wir im Trab die Halle liefen einmal um den Hufschlag ehe wir auf die Mittellinie abbogen nur um bei X zu halten. Dort grüßte ich die Richter mit einem Lächeln- während die Menge der Zuschauer langsam aber sicher verstummte- schließlich begann die Kür. Inständig hoffte ich das Angel wenigstens hier ihrem Namen alle Ehre machen würde, denn ich spürte noch immer den blauen Fleck von meinem Fall. Am Ende der Mittellinie bog ich auf die linke Hand ab, folgte dem Hufschlag bis zur nächsten Ecke um dort Angel in den Trab fallen zu lassen. Im Verlauf der langen Bahn nahm ich die Zügel auf,sodass Angel in einer leichten Anlehnung lief. Schon bald darauf fanden wir uns auf dem Zirkel wieder nur um später aus dem Zirkel wieder zu wechseln. Wieder auf dem Hufschlag parierte ich durch zum Schritt. Bisher gab sich Angel wirklich gut, bisher hatte sie sich nur ein paar Mal aus der Anlehnung gemogel, doch als ich durch die Diagonale wechselte um gleichzeitig die Hufschlagseite zu wechseln sah Angel die lange gerade vor sich wurden Augenblicklich schneller. Entschlossen lehnte ich mich zurück, versuchte mich so schwer wie möglich zu machen, denn Angel hatte die Chance nutzen wollen um los zu laufen. Zwar hatte ich vorgehabt in der nächsten Ecke zu galoppieren,doch Angel durfte diese Entscheidung nicht einfach allein fällen. Bis zum Ende hielt ich sie in einem schnellen Trab bog auf die rechte Hand ab. Im Grunde musste ich die Beine gar nicht gebrauchen, denn bereits das vorlegen der Zügel ließ die Schimmelstute nach vorn preschen. Ich konnte nun nicht mehr viel tun als mich gut festhalten. Zumindest buckelte Angel nicht wie sie es im letzten Training getan hatte, sodass es mir dieses Mal gelang im Sattel zu bleiben. Nach zwei berauschenden Runden in Angels Schaukelgalopp parierte ich die Stute wieder durch zu einem Schritt, ließ sie austraben um dann wieder in den Schritt zu verlangsamen. Erleichtert entwich meinen Lippen die Luft die ich während des Galoppes angehalten hatte. Fröhlich- mit einem Breitmaulfisch ähnlichen Lächeln auf den Lippen- folgte ich der Mittellinie bis zu deren Ende- welches gleichzeitig die Mitte der Halle makierte.Dort verabschiedete ich die Richter, dankte für die Aufmerksamkeit um dann zusammen mit einer leicht verschwitzten Angel die Halle zu verlassen.

      Jackie nahm mir die Stute ab, gab mir mit der anderen Hand auch noch eine Wasserflasche die ich mit großen Schlucken leerte. Nach der Kür brachen wir unser Lager ab, machten uns auf den Heimweg..das Ergebis der Schau würden wir erst in wenisgen Wochen erhalten. Angekommen am Hof feierten wir noch die gelungene Schau und auch Jackie erfreute sich immer besserer Gesundheit...
    • Tequila
      Tiararzt zu Besuch | 2840 Zeichen | (c) Tequila

      Ich erreichte Jackie`s Hof an dem ich jetzt schon öfters Pferde versorgt hatte. Heute sollte ich mich um den Hengst Luzifer kümmern. Ich hielt den Wagen vor dem Stall und sah mich kurz nach rechts und links um. Da kam Jackie gerade mich Luzifer aus dem Stall. Ich winkte ihr und begrüßte sie mit einem "Hallo". Ich gab ihr kurz die Hand und musterte dann den hübschen Hengst an ihrer Hand. Er beobachtete mich und ich streichelte ihn zur begrüßung kurz. Dann begann ich mit der Untersuchung. Wie immer sah ich mir zuerst die Augen, Ohren und Nüstern an. Alles war sauber und gesund. Ich streichelte den temperamentvollen Hengst kurz und holte dann das Stethoskop um sein Herz, die Lunge und seinen Magen abzuhören. Alles war in Ordnung und ich lobte Luzifer da er so ruhig stand. Dann tastete ich noch seine Bein und den Bauch ab. Es schien alles in Ordnung und ich ließ ihn einmal neben Jackie hertraben. Er hatte wunderbare, schwungvolle Gänge und er trabte mit stolz erhobenem Kopf. Ich konnte keine Anzeichen einer Lahmheit feststellen. Als die Beiden wieder bei mir waren streichelte ich den Hengst kurz und holte dann meine Stirnlampe um jetzt seine Zähne zu untersuchen. Jackie nahm seinen Kopf auf ihre Schulter und ich öffnete sein Maul. Bevor ich mir einen Übernlick schaffen konnte ging Luzifer einen Schritt nach hinten. Jackie zog ihn wieder nach vorne und nahm seinen Kopf wieder auf die Schulter und nahm den Strick etwas kürzer. Ich öffnete wieder sein Maul und sah mir seine Zähne an. Sie sahen alle gut aus und er hatte auch keinen Zahnstein. Allerdings war er ja auchnoch recht jung. Er durfte seinen Kopf wieder runternehmen und ich lobte ihn kurz. Ich ging zum Wagen und holte die Impfungen. Jackie hielt Luzifer am Kopf fest und ich gab ihm die Tetanus-, Influenza Spritze. Er schnaubte erschrocken, blieb aber stehen. Dann bekam er noch die Herpes-, Pilz und die Tollwut-, Streptokokken Spritze. Bei den beiden letzten blieb er auch ruhig stehen und ich streichelte ihn. Dann holte ich mein Chip-Gerät. Jackie hielt ihn wieder am Halfter und ich setzte die Spritze an und drückte ihm den Chip unter die Haut. Luzifer wiehrte empört und ging seitwärts. Jackie sprach beruhigen auf ihn ein und ich prüfte und notierte mir noch schnell die Nummer. Dann holte ich zum Schluss noch die Wurmkur. Ich stellte sie auf Luzifer ein und stellte mich dann seitlich neben seinen Kopf. Auf der anderen Seite hielt Jackie ihn fest. Ich steckte ihm die Spritze in die Maulspalte und drückte ihm die Paste ins Maul. Schnell noch ein Leckerlie hinterher damit alles drinnen blieb und Luzifer war fertig. Ich streichelte den Hengst nocheinmal kurz und packte alle meine Sachen ein und verabschiedete mich dann von den beiden. Dann stieg ich in mein auto und fuhr vom Hof.

      2804 Zeichen - by Tequila
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Jackie
    Datum:
    6 Okt. 2012
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  • Abstammung
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    Von unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt


    Exterieur
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    Hengst
    06.10.2012
    (4 Jahre gealtert)
    Rasse: Friese
    Stockmaß: 175cm
    Deckhaar: Rappe
    Abzeichen: Stern


    Interieur / Beschreibung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Charaktereigenschaften:
    Ausgeglichen ●● Unausgeglichen
    Aufmerksam ●●● Unaufmerksam
    Intelligent
    ●● Unintelligent
    Sozial
    ●● Unsozial

    Begabt ●● Unbegabt
    Ruhig●●● Nervös

    Loyal ●●●● Untreu
    Gutmütig ●● Boshaft
    Nervenstark ●●●●Scheu
    Temperamentvoll ●●● Faul

    Luzifer, ein Traum von Pferd. So denkt jedenfalls Alexis. Laut Verkäufer sollte Luzifer eins der erfolgreichsten Dressur. Kutschpferde sein. Was es nicht alles gibt. Alexis hat ihn Luzifer getauft, weil er so Temperamentvoll und so Eigenwillig wie der Teufel ist. Trotzdem ist Luzifer ein braver Hengst der seinen Besitzer genau so sehr liebt wie man ihn. Luzifer ist brav gegenüber anderen Pferden, man kann also Prima mit ihm ausreiten. Er ist das Lieblingspferd von Alexis, zusammen mit Figaro. Luzifer verträgt sich am besten mit Azzurro. Der junge Barockpinto ist nämlich sein Weidenpartner. Im Stall steht er nie allein. Luzifer ist lernwillig, aber auch eigensinnig. Futter lehnt er natürlich nie ab.

    Unterbringung: Box & Weide
    Futtersorte: Heu & Naturell (Ergänzungsfutter)
    Weidepartner: Azzurro & Le Poivre Noir


    Besitzer: Jackie (Alexis Hillhead)
    VKR/Ersteller: Jackie


    Qualifizierungen & Erfolge
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    ● Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's

    Dressur E A L M S
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S


    Western E A L M S
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1


    Springen E A L
    Stilspringen & Zeitspringen: E A A* A** L


    Distanz E A L M S S* S** S***
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4 CEN* CEN** CEN***

    Fahren E A L M S S* S** S***
    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4


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    ZSW 384 - Halloweenkostüme
    BSW 366 Pferde / Ponys mit schwarzem Langhaar
    2. Platz - 236 Westernturnier
    1. Platz - 259 Springturnier
    2. Platz - 150 Distanzturnier
    1. Platz - 274 Fahrturnier


    Inoffiziell
    -

    Zuchtverband
    -


    Ausbildung und Zuchtdaten
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    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren x

    Dressurpferdeausbildung (ab 3 Jahre)
    Einreiten ✔ | Stangenarbeit x | Gelassenheitstraining x

    1 = Sehr gelassen, 6 = schlechtes / unsicheres Verhalten
    ● Angeboren
    Antrainiert Prüfung Abgeschlossen


    Fremde Umgebungen: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Platz/Halle: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Hufschmied: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Tierarzt: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Wasser: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Gelände: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Straßen: 6 5 4 3 2 1 ✪

    Stangenarbeit: 3 2 1
    Longenarbeit: 3 2 1 ✪

    Verladefromm: 3 2 1 ✪

    Schrecktraining: 3 2 1

    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Komando kommen x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x


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    Schleife
    HK/SK

    Gencode: unbekannt
    Zur Zucht zugelassen: nein
    Eingetragene Zucht: Cheep River Stable

    Nachkommen
    -


    Gesundheitszustand
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    Letzter Tierarztbesuch: 05.09.2013
    gechippt [] zuletzt kontrolliert []

    Wurmkur (jedes Jahr) überfällig
    Tollwut Impfung
    (jedes Jahr) überfällig
    Tetanus Impfung (alle 2 Jahre) überfällig
    Influenza Impfung
    (alle 6 Monate) überfällig
    EHV-1 + EHV-4
    (alle 6 Monate) überfällig


    Gesamteindruck:
    Aktue Krankheit/en:
    Chronische Krankheit/en:
    Erbkrankheit/en:


    Letzter Hufschmiedbesuch: 28.03.2013
    Ausgeschnitten/Korrigiert:
    Hufbeschaffenheit:
    Hufkrankheit/en:

    Beschlag vorne: -
    Beschlag hinten: -


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