Janina2604

♂ | Criollo | Till death

HK Punkte

♂ | Criollo | Till death
Janina2604, 6 März 2014
    • Janina2604
      Pflegebericht 1
      Box misten
      Heute machte ich fix die Box von Till bevor ich zur Arbeit fuhr. Den Flabhengst brachte ich für die Zeit auf die Weide, damit er sich ein wenig austoben konnte.Schnell hatte ich die Box von Mist und Stroh befreit um sie mit frischein Einstreu zu bestücken. Als die Schubkarre mit Mist entsorgt und die Box neu eingestreut war holte ich noch einen Ballen Heu um für Till ein Heunetz zu bestücken, damit er abends nur noch reinbgeholt werden musste. Auch den Futtertrog füllte ich bereits auf. Als die Arbeit getan war ging ich noch für einen kurzen Moment zur Weide um den schönen Hengst beim grasen zu zu sehen und machte mich dann auf dem Weg zur Arbeit.
    • Janina2604
      Pflegebericht 2
      Pferde pflege und Spziergang
      Der heutige Tag war grade ein paar Stunden alt als ich mich auf den Weg in den Stall machte. Die Wiesen waren noch Nebelbehangen und die Tautropfen funkelten mir entgegen. Knirschend machten sich die Kiselsteine unter meinen Füßen bemerkbar, die auf der Auffahrt verstreut waren. Knarrend offnete ich die Tür zum Stall, als Till mir schon entegen brummelte. Ich betätigte den Lichtschlater und musste erst mal blinzeln als das helle Licht begann zu leuchten. Till stand mit ein wenig Heu im Maulwikel an seiner Boxentür und schaute mir entgegen. Ich ging den hübschen Falbhengst entgegen und nahm das Halfter vom Harken um es ihm anzulegen. Meine Hand griff zum verschluss der Stalltür die sie quietschend öffnete. Till zog flott den Kopf zurück um die Gitter nicht gegen den Kopf zu bekommen. Ich streckte ihm die Hand entgegen und streichelte ihn über die Nüstern bevor ich ihm das Halfter überstriff. Mit einem klick lies ich den Stick einrasten. Till folgte mir willig als ich auf die Stallgasse trat. Mittig von der Stallgasse war der Platz zum putzen der Pferde, also befestige ich links und rechts vom Halfter einen Strick und band diese an den Ringen die an den Boxen befestigt waren fest. So konnte ich losgehen und den Putzkoffer aus der Sattelkammer holen. Ich steckte mir direkt ein paar Lekerlies ein, die ich Till später geben würde, wenn er sich gut benahm. Beim weg zu Till musterte ich die Stallgasse. Die anderen hatte wohl mal wieder die Flauheit gepackt, denn überall lag noch Stroh, Heu und das, was sie aus den Hufen der Pferde rausgekratzt hatten. Das würde später wieder einen Einlauf geben der sich gewaschen hat, schließlich macht hier jeder seinen Dreck selbst weg! Till schaute mir schon entgegen als er die Schritte hinter sich hörte. Wieder brummelte er mir entgegen. Mit einem 'klack' stellte ich den Putzkoffer an und öffnete diesen um mir den Gummistriegel raus zu nehemen. Mit diesen bürstete ich Tills caramellfarbenes Fell und entfernte die groben Verschmutzungen im Fell. Der Hengst genoss sichtlich die Massage und lies immer wieder für einige Sekunden die Augen zu fallen. Mit der Kardätsche soltle das putzen nun weitergehen. Sie holt die losen Härchen und den Staub aus den Fell meines Hengstes. Diese reinigte ich noch kurz bevor ich sie wieder in meinen Putzkoffer legte. Nun nahm ich mir die Wurzelbürste um die Beine von Till sauber zu bekommen. Nach der letzten Regenzeit waren die Weiden grade im bereich der Tore leider sehr matschig geworden und das machte sich an den Beinen der Pferde bemerkbar. Mit großen Bewegungen löste ich den trockenen Matsch von den Beinen meines Pferdes. Nun ging es an die Hufe, also griff ich zum Hufkratzer. Vorsichtig fuhr ich vom oberen Ende des Beines bis zum Huf herunter. Till verlagerte sein Gewicht und gab mich vorbildlich seine Hufe. Bevor ich den Besen holte wollte ich noch Tills Augen saubern. Dazu nahm ich mir den Schwamm und feuchtete diesen ein wenig an um das getrocknete Sekret der Augen zu entfernen.Weil Till so toll stillgestanden und mitgemacht hatte hilt ich ihn die flache Hand mit seinem Lieblingsleckerlie entgegen, das er mir fix aus der Hand nahm. Schmatzend kaute der Hengst während ich den Putzkoffer in die Sattelkammer zurückbrachte und den Besen holte. Ich fegte schnell meinen Dreck weg, denn ich wollte nicht zu viel Zeit verlieren. Bald würden die anderen kommen und dann ist die Stallgasse wieder bis zum bersten gefüllt mir Pferden an denen man nicht mal eben so schnell vorbei kam. Als ich den Besen zurückbrachte nahm ich noch Till's Abschwitzdecke mit, die ich ihm überwarf, weil es heute morgen doch recht frisch und mein Pferd vor einigen Tage grade geschoren worden war, weil er beim Trainig immer so statk geschwitzt hatte unter seinem Teddyfell. Ich löste Till's Stricke und zusammen gingen wir die Stallgasse runter als uns schon die ersten entgegen kamen. Gut, dass wir schon durch waren mit unseren Putzprogramm.
      Ich hatte mir überlegt, dass Till und ich heute einen gemütlichen Spaziergang durch den Wald zum See machen. In meiner anderen Tasche hatte ich dafür extra ein wenig Brot, dass ich den Enten in den Teich werfen wollte, wenn wir welche sehen sollten. Im Gedanken ging ich mit Till die Auffahrt runter. Wieder machten sich die Kieselsteiner unter meinen Füßen mit knirschenden Gerauschen bemerktbar. Als wir die Straße erreichten war das einzige Geräusch, das klackern von Till's Eisen auf der Straße. Wir gingen vorbei an einigen Nachbarhäusern unseres Stalles. Bei vielen waren die Jalousien noch nicht geöffnet, warum auch es war ja früh am Sonntag morgen. Der Nebel setzte sich an meine Haare und bildete kleine Tröpfchen an ihren Enden. Jeder unserer Athemzüge wurde an diesem Morgen sichtbar. Als wir den Eingang des Waldes passierten änderte sich auch die Geräuschkulisse. Unsere Schitte waren fast nicht mehr zu hören, dafür die Melodie der heimischen Vögel die den Winter nicht fortzogen. Leichte Windzüg ließen die letzten Blätter an den Büschen und Bäumen rascheln. Langsam merkte man, dass die Sonne sich den Weg durch den Nebel bahnte. Dieser farbte sich leutchent orange-gelb. "Heute wird es sonnig", sagte ich zu Till, der mir die Ohren entgegen spitzte. Im gleichschritt wanderten wir unseren Weg weiter bis wir den See erreichten. Am Rand dess Sees angekommen streckte Till sich dem Wasser entgegen und nahm einige Schlücke zu sich. Neben uns schreckten die Enten aus dem Gebüsch nähe des Sees und landeten in seiner Mitte. "Oh guck mal Till, da sind ja unsere Kumpel für die ich ein bisschen was in den Taschen habe", sagte ich und griff in eben diese. Sobald Till das Rascheln der Tüte hörte, hatte ich seine ungeteilte Aufmerksamkeit. "Ich weiß dass du das auch magst, aber für dich habe ich was besseres dabei", erklärte ich Till und schub seine Nase beiseite, damit ich ein Stückchen näher an den See treten konnte. In kleine Stücken warf ich die Brote in den See. Die Enten bemerkten dies und machten sich schleunigst daran die Brotstückchen auf zu sammeln. Sobald meine Brottüte sich geleert hatte machten Till und ich uns wieder auf den Heimweg. Zurück gingen wir am Waldrand der an Wiesen vorbei ging auf denen Kühe, Schafe und auch vereinzelt ein paar Rehe ihr Frühstück zu sich nahmen, oder sollten wir es besser Brunch nennen, denn es müsste bald elf Uhr sein. Bei solch Idyllischen Szenen ärgere ich mich immer wieder, dass ich meine Kamera nicht dabei habe. Etwas verärgert stapfte ich weiter, mit Till im Schlepptau. Dieser musterte immer wieder mit seiner Nase die Umgebung. Als wir die Straße erreicht hatten die uns zurück zum Stall fürte mekrte man, dass wir einige Zeit unterwegs gewesen waren. Der großteil der Nachbarn war wach und die Zeitungen waren aus den Brifkästen verschwunden um sich während des Frühstücks kundig zu machen was so in der Weltgeschichte geschah.
      Wieder am Stall angekommen legt ich Till die Winterdecke über und lies ihn auf die Weide. Der Hengst machte einen überschwänglichen Sprung und galloppierte furzend davon. Ich würde später noch mal wieder kommen um den Hengst von der Weide zu holen und ihm sein Raufutter und Müsli vor zu bereiten, damit die anderen es ihm später nur noch reinwerfen mussten.
    • Eddi
      Tierarztbericht 1
      Prophylaxe, Augen- und Zahnheilkunde
      Es war draußen bereits dunkel, als ich in meinen kleinen Volvo stieg. Seufzend schüttete ich den Kopf. Es war gerade einmal viertel fünf und trotzdem schon stockduster! Dennoch wartete noch ein Patient auf mich, welchen ich natürlich nicht vernachlässigen wollte. Geschwind machte ich mich auf den Weg zu Janinas Gestüt, wo ihr Criollohengst schon auf mich warten würde. Till death hatte sich seit meinem letzten Besuch wirklich gemacht und ich war sehr zufrieden mit ihm. Er wirkte kräftig und gesund. Mit aufgewecktem Blick wieherte er uns entgegen, als wir den Stall betraten. Janina führte ihn aus der Box und einmal die Stallgasse entlang. Zufrieden nickte ich und nahm den jungen Hengst genauer unter die Lupe. Zuerst kontrollierte ich seine Ohren und danach die Augen. Dort war alles im grünen Bereich und der Hengst schien weder an Parasiten noch an Infektionen zu leiden. Auch im Maul konnte ich nichts entdecken. Seine Eckzähne standen top und behinderten so den Rest des Gebisses nicht. Zufrieden tastete ich die Beine und den Rücken des Hengstes ab und nickte Janina zufrieden zu. „Er hat sich spitze gemacht!“, meinte ich lächelnd und zog die erste Impfung auf. Drei Spritzen würde der hübsche Kerl heute bekommen und die hielt er auch tapfer aus. Danach gab es noch die Wurmkur und schon waren wir fertig. Ich lobte den Hengst ausgiebig, ehe er zurück in seine Box durfte. Janina wünschte ich fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, ehe ich verschwand.​
    • Veija
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      Western(Trail) LK5 auf LK4

      Heute fuhr ich zum ersten Mal zu Janina auf den Hof. Es ging um ihren Criollohengst Till Death, den ich im Trail eine Stufe weiterbringen sollte. Auf dem Hof angekommen sah ich mich kurz um, ehe ich an der Haustür klingelte und mir eine junge Frau öffnete, die sich als Janina vorstellte. Ich besprach kurz mit ihr den heutigen Plan, ehe sie mir alles zeigte und mich dann arbeiten lies. Till stand seelenruhig in seiner Box und mümmelte sein Heu. Ungern wollte ich ihn aus seiner Ruhe herausreißen, doch die Arbeit rief. Kurz schnalzte ich, ehe er die Ohren spitzte und seinen Kopf aus der Box reckte. Ich streichelte ihn kurz, ehe ich ihm das Halfter anlegte und ihn aus der Box nahm. Putzen musste ich nicht viel, außer ihm die ganzen Heuhalme aus der Mähne ziehen, weshalb er ziemlich herumzickte. Als das jedoch geklärt war, konnte ich ihn satteln und in die Halle gehen, wo Janina mir schon alles für einen Parcours hingelegt hatte. Ich musste es nur noch so aufstellen, wie ich es wollte. Als Helfer hatte sie mir einen ihrer Mitarbeiter geschickt, den ich durch die Halle schicken konnte, um mir alles aufzubauen. Ich hatte mir eine einfache Pattern ausgedacht, die ich vor ein paar Jahren selbst mal geritten bin. Es war eine Walk- Trot Pattern, weshalb sie für die Klasse 5 und die Klasse 4 durchaus genommen werden konnte. Der Beginn war eine kleine Brücke. Ich manövrierte ihn zu der Brücke hin und lies ihn ersteinmal daran riechen, bevor ich ihn langsam darauf zu trieb, und er einen Huf vor den anderen setzte. Als er mitten auf der Brücke stand und weitergehen wollte, erschrack er bei dem hohlen Geräusch der Bretter und sprang nach hinten zurück. Mit angelegten Ohren ging er vorne ein wenig in die Luft, doch er beruhigte sich schnell wieder, weshalb ich einen neuen Versuch wagte. Diesmal kam ihm das Geräusch nicht ganz so unheimlich vor, weshalb er brav über die Brücke ging. Ich lobte ihn und hielt ihn auf die beiden Schrittstangen zu, die als nächstes folgten. Klong, klong. "Ach Till, guck doch wo du hinläufst!", tadelte ich den Hengst vorwurfsvoll und versuchte das Ganze nochmal. Dieses Mal nahm ich die Zügel so weit an, dass er den Kopf nach unten wölbte und schaute, wo er hinlief. Es klappte, weshalb wir nun in Schlangenlinien um die 3 Pylonen gehen konnten. Bei der zweiten Pylone lag noch eine Stange, die er jedoch solide nahm. Nun waren wir am Ende der langen Seite und wir bogen nach rechts ab, ehe ich ihn antrabte. Natürlich musste er seinen Kopf hochreisen, weshalb ich den Parcours kurz abbrach und ihn ganze Bahnen im Trab ritt, biss ich seinen Kopf wieder unten hatte. Erst dann lenkte ich ihn auf die Trabstangen zu, die er locker nahm und lenkte ihn dann so, als wöllte ich durch die Länge der Bahn wechseln. Dabei parierte ich ihn zum Schritt durchparierte und in eine "Box" aus 4 Stangen stieg, in der wir uns einmal um uns selbst drehten. Für ein Westernpferd kein Problem, weshalb wir recht schnell wieder aus der Box herauskonnten, um eine Pylone gingen und dann wieder durch die Box trabten, bis wir in eine "Sackgasse" kamen, die aus 3 Stangen bestand. Ich ritt ihn bis an die vorderste Stange, ehe ich Hilfen zum Back Up gab. "Whoa...whoa...whoa...", sagte ich leise und lehnte mich weit nach hinten. Ohne Probleme ging er talentierte Hengst rückwärts, bis wir uns um 90° drehten, und über vier Schrittstangen gingen. Das letzte Hinderniss war ein Tor, mit dem er doch recht viele Probleme hatte. Wären hinter dem Tor Rinder gewesen, wären sie uns alle weggelaufen. Doch zum Schluss konnte er sich damit anfreunden und schaute nicht panisch auf das "Teil". Zwischen zwei Pylonen war das Ende der Strecke, weshalb ich ihn doll lobte und Janina zu uns rufen lies. Ich erklärte ihr, wie sie den Parcours zu reiten hatte und schaute ihr dabei zu, wir sie durchritt. Ab und an gab ich ihr ein paar Tipps, was sie wie besser machen konnte, ehe ich mich verabschiedete und nach Hause fuhr.
      3938 Zeichen, by Veija
    • Janina2604
      Pflegebericht 3
      Stangentraining
      Den heutigen Sonntag, der so ein schönes Wetter mit sich brachte, wollte ich nutzen um mit Till ein wenig auf dem Platz zu üben. Da Till in letzter Zeit ziemlich das 'schlurfen' anfing wollte ich mit ein wenig Stangenarbeit dafür sorgen, dass der werte Herr seine Beine mal wieder richtig hebt. Ich begab mich also auf den Platz um Trab und Galoppstangen in verschiedenen höhen auf zu bauen, damit mein Pferd sich auf auf die Arbeit konzentriert.
      Als ich mit den Aufbau fertig war ging ich zu Till, der grade dösend auf seinem Paddock in der Mittagssonne stand. "Eh Pennmütze!", rief ich ihm entgegen. "Jetzt wird nicht mehr geschlafen, wir wollen heute noch ein bisschen was beschicken". Ich ging in den Stall und bog direkt in die Sattelkamme ab. Dort kramte ich alles was ich zum Longieren und dem späteren Reiten brauchte hervor. Auch den Putzkoffer hatte ich mir bereitgestellt und schob mit der Putzkarre fröhlich vor mir her in Richtugn von Till's Stall. Der Hengst hatte mich schon kommen hören und war vom Paddock in die Box gewechselt und schaute schon erwatungsvoll über die Boxentür zu mir herüber. "Na mein Dicker, hast du ausgeschlafen?", frage ich den gähnenden Till. Ich stellte die Karre ab und nahm mir Till's Halfter und den Stick zur Hand um den Rotfalben aufzuhalftern und auf die Stallgasse zu führen, wo ich ihn putzen wollte. Sehr dreckig war er nicht, denn die Weiden waren in der letzten Zeit so feucht geworden, dass man die Pferde nicht drauf lassen konnte ohne das die Grasnarbe darunter leiden würde. Von daher war vorerst nur Boxenhaltung mit täglicher Bewegung durch Reiten und Führanlage möglich. Zum glück war der Platz mit einer Drainage versehen, so dass das überschüssige Wasser ablaufen konnte. Schnell putzte ich Till um mit den Trainung zu beginngen. Ich lies unter der Westerntrense das Halfter drauf, da ich ihn die ersten Runden longieren wollte, da ich kein Risiko eingehen wollte. Denn wenn Till länger nicht geritten wurde, kann der doch ganz schön Pfeffer im Hintern haben. Fertig für's Longieren und Reiten führte ich Till in Richtung Reitplatz. Ich stellte mich in die mitte der Trabstangen und lies Till zuerst noch ein paar Runden im Schritt laufen. Erst auf der linken Hand, dann auf der Rechten. Schnalzend machte ich Till klar, dass nun das Tmpo schneller werden sollte und der Hengst viel in den Trab. Langsam lies ich die Lange länger werden so dass der Hengst die Stangen überqueren musste . Klonk, klonk, klonk machte es und ich sah, dass Till keine der Stangen ohne diese zu berühren überquerte. "Sag mal, du bist doch kein Opi, also hoch mit den Hufen! So wird das hier nichts mir uns beiden", rief ich den schlurfenden Till entgegen. Bei der zweiten Runde hatte er dann wohl bemerkt, dass dort Hindernisse im Weg waren, erst wollte er diese gekonnt umgehen, aber da hatte er nicht mit meinen Adleraugen gerechent. Promt lenkte ich den Hengst wieder zu den Stangen zurück. Klonk machte es wieder, aber nicht so oft wie beim ersten Druchgang. Immer wieder lies ich Till über die Stangen traben, bis ich auf der linken und der rechten Hand einigermaßen zufrieden war. So beendete ich das Longieren, löste die Lange und stieg in den Sattel. Zuerst ging ich mit Till ein paar Runden in allen Gangarten die ganze Bahn, damit auch ich erst mal warm werden konnte. Nach und nach lies ich ihn dann über die verschieden angeordneten Stangen traben und galoppieren. Mit den Galoppstangen tat er sich noch ein wenig schwer, aber das würde sich später bestimmt legen, wenn wir das Training ofter wiederholen.
      Als ich merkte, dass die Konzentration von Till weniger wurde und der Hengst zu schwitzen begann ritt ich zum Stall, holte die Abschwitzdecke raus und ritt den Rotfalben im Schritt bei einem kleinen Ausritt trocken. Am Stall wieder angekommen bekam Till noch ein wenig Heu und Müsli zur belohnung von mir. Dann machte ich mich auf den Heimweg.
      Bild vom Training
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    • Veija
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      Western (Trail) LK 4 auf LK 3

      Heute würde ich wieder zu Janina und ihrem tollen Criollohengst Till fahren. Mit an Bord war Aliena, meine Auszubildende. Sie war im ersten Lehrjahr zur Pferdewirtin Spezialreitweisen Western. Später wollte sie die Trainerabzeichen machen, wenn sie die Ausbildung zum Pferdewirt in der Tasche hatte. Also war es für sie eine willkommene Abwechslung, wenn sie mit zu den Kunden fahren konnte.
      Bei Janina angekommen stiegen wir aus und fanden Till auch sogleich auf der Koppel. Wir halfterten ihn auf und brachten ihn in den Stall, wo wir ihn in der Stallgasse anbanden, die Decke runternahmen und Aliena zu putzen anfing. Sie sollte ihn eigenständig fertig machen und mit dem gesattelten Pferd in die Halle kommen.
      Währenddessen ging ich ins Haus und redete mit Janina. Wir machten ab, dass Aliena und ich nur die Grundkenntnisse wiederholten und eigentlich nicht viel Neues trainieren wollten, weil dies alles erst in der nächsten Klasse kam.
      In der Halle baute ich also eine Menge Stangen auf, mit denen wir später arbeiten wollten. Nach einer Weile kam Aliena mit dem gesattelten Till zu mir in die Halle, wo sie ihn zunächst nachgurtete und dann ausgiebig longierte. Reiten lassen wollte ich sie nicht, weil sie ersteinmal Erfahrung sammeln sollte durch Zusehen. Nach dem Longieren schwang ich mich in den Sattel und ritt ihn zunächst in allen Grundgangarten auf jeder Hand, damit ich nochmal ein Gefühl für ihn bekam. Das erste Hindernis war die Brücke, über die er nun ohne Probleme hinüber ging. Beim letzten Training war dies nicht zu denken gewesen, da er solche Angst vor dem hohlen Geräusch gehabt hatte. Dass er nun ohne zu zögern rüberging, verwunderte mich. Janina schien wohl mit ihm geübt zu haben. Lächelnd lobte ich ihn, nachdem er wieder Sand unter seinen Hufen hatte und ritt zu den Schrittstangen. Janina hatte mir erzählt, dass sie mit ihm Stangenarbeit gemacht hatte, weshalb er bei diesem Training nicht wieder gegen alle Stangen lief und alles verschob. Auch die Trabstangen waren kein Problem mehr. Im Gegensatz zum letzten Mal hatte ich auch Galoppstangen auf den Boden gelegt, die wir nun überritten. Auch hier kam er nicht dran, weshalb ich ihm erneut lobend den Hals klopfte. Die Schlangenlinien um die 3 Pylonen und die Schrittstange an der Zweiten klappten auch ganz gut, weshalb ich das Ganze im Trab und schließlich auch mit größeren Abständen im Galopp probierte. Till tat sich ein wenig schwer, den genauen Abstand zu messen, bei dem er über die Stange laufen sollte, doch mit etwas Übung würde dies auch klappen. Die letzten beiden Übungen die ich heute machen wollte, waren das Viereck aus Stangen und das L. Beides klappte heute schon um einiges besser als das letzte Mal, weshalb ich das Training nun beendete. Ich lobte ihn noch einmal, schwang mich von seinem Rücken und drückte ihn Aliena in die Hand. "Sattel ihn ab, kontrollier die Hufen und leg ihm die Decke nochmal rauf, bevor er wieder auf die Koppel kommt", gab ich ihr Anweisungen, während ich alles wegräumte. Als ich zur Koppel ging, lies Aliena Till gerade laufen, so dass wir fertig zum Fahren waren. Wir verabschiedeten uns noch von Janina, bevor wir uns in den Wagen setzten und nach Hause fuhren.
      3206 Zeichen, by Veija
    • Janina2604
      Pflegebericht 4
      Großes Durcheinander

      Der heutige Tag konnte nicht schlechter laufen. Der Sturm, der die Nacht über das gesamte Bundesland her zog hatte auch unseren Stall komplett verwüstet. Bäume waren umgestürzt und hatten den Zaun an einigen Stellen komplett zerlegt und auch Teile der Dächer waren abgedeckt. Manche Pferdebesitzer hatten auf den Rat der anderen nicht gehört und hatten ihre Pferde dennoch auf der Weide gelassen. Wo diese nun waren? Irgendwo laufen die bestimmt in der Weltgeschichte herum, denn wer würde es nicht ausnutzen, wenn der Zaun kaputt und der Weg in die Freiheit freigelegt ist? Da ich allerdings kein schlechter Mensch bin habe ich mich mit ein paar anderen aus dem Stall bereit erklärt, zu Pferd auf die suchen zu gehen. Till, der die ganze Nacht in der Box verbracht hatte guckte interresiert über die Boxentür, als wir die Stallgasse mit dem ganzen Equipment entlang zu unseren Pferden gingen. Vor Till's Box legte ich alles ab und öffnete die Boxentür. Der Falbhengst strecke mir direkt seinen Kopf entgegen und ich tätschelte ihn kurz an der Stirn. 'Mein großer, heute suchen wir deine ausgebügsten Kumpel. Die haben sich nämlich aus dem Staub gemacht', sagte ich zu Till und legte ihm das Halfter an. Mit einem schnappen befestigte ich den Strick daran und führte den lieben Hengst auf die Stallgasse, wo die anderen schon begonnen hatten die Pferde zu putzen. 'Janina, nun mach hinne, wir sind schon fast fertig und du hast noch nicht mal angefangen!', sagte Lara zu mir, die ihren Rappen nur fix übergebürstet hatte und schon dabei war den Mist aus den Hufen zu kratzen. 'Nur weil die anderen nicht hören wollten soll mein Pferd nicht darunter leiden! Ich husche da nicht mal eben drüber, nicht das Till sich nachher was wundscheuert,' herrschte ich sie an. Kopfschüttelnd nahm ich mir den Gummistriegel zur Hand und begann mit dem putzen. Viel zu putzen gab es zwar nicht, aber trotzdem sollte man sorgfältig sein, grade in der Sattellage und an der Position des Sattlgurtes. Mit der Kardätsche entfernte ich schnell die gelösten Härchen und putzte Tills Beine mit der Wurzelbürste. Mit dem Hufkratzer löste ich den Dreck unter den Hufen und stellte dann den Putzkoffer beiseite. Dann griff ich zum petrolfarbenen Pad legte dieses auf Tills Rücken, hiefte den, nicht grade leichten, Westernsattel hoch und beförderte auch diesen auf meinen Hengst. Nun schnappte ich mir Till's Trense, nahm das Gebiss in die Hand und führte dieses zu Tills Maul, das er bereitwillig öffnete und das Gebiss annahm. Rasch zog ich ihm die trense über die Ohren und befestigte den Kehlriemen. Zu guter Letzt nahm ich noch ein paar Halfter für die Pferdejagd und legte diese über das Sattelhorn. 'So Mädels, nun bin auch ich fertig, es kann los gehen', sagte ich stochernd als die anderen schon auf mich warteten. Das Wohl meines Pferdes geht eben vor.
      Zusammen gingen wir die Stallgasse runter und teilten uns auf den Hof in Dreiergruppen auf.
      'Ihr drei geht Richtung Süden, ihr Richtung Osten, ihr Richtung Westen und ihr kommt mit mir mit', saghte Sophie, die generell alle führenden Positionen an sich riss. Bereitwillig setzte ich Till in Bewegung und machte mich auf den Weg zu den Wäldern im Osten.
      ...
      Wird noch weiter geschrieben
    • Veija
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      Western (Trail) LK 3 auf LK 2
      Heute stand wieder der Criollohengst Till Death auf dem Programm. Ich hatte Janina jedoch eingeladen, mit ihm auf meinen Hof zu kommen, damit ich ihn besser trainieren konnte, da ich hier auf meinem Hof viel bessere Möglichkeiten hatte. Gerade als ich Till's Box fertig eingerichtet hatte, rollte der Hänger auf den Hof. Freundlich ging ich die zwei begrüßen, ehe wir Till in den Stall und Janina ins Haus brachten, wo ich ein wenig mit ihr redete, ehe ich zur ersten Einheit mit Till übergehen wollte.​
      Nach dem Putzen in der Stallgasse half mir seine Besitzerin mit dem Satteln, ehe wir in die Halle gingen und ich den Hengst ordentlich aufwärmte. Caleb legte mir drei Stangen hintereinander auf den Boden und eine einzeln in die Halle, mehr brauchten wir heute nicht. Zunächste ritten Till und ich im Schritt über die Stangen, ehe mein Mitarbeiter Caleb sie trabgerecht hinlegte, und wir drüber trabten.​
      Dann widmeten wir uns der einzelnen Stange, die Till zunächst verwirrt beäugte. "Da gehen wir seitlich drüber, Dickerchen", sagte ich und stellte ihn einmal so hin, dass die Stange genau unter seinem Bauch lag. Traversalen konnte er ja schon, und mit den richtigen Hilfen an den richtigen Stellen ging er auch mit zuckenden Ohren und tiefem Kopf seitlich über die Stange. Am Ende lobte ich ihn und schwang mich aus dem Sattel. Dann drückte ich ihn seiner Besitzerin in die Hand, ehe ich Caleb half die Stangen weg zu räumen. "Für heute wars das schon, aber morgen mittag könnt ihr wieder heim, kannst du ihn morgen um 8 gesattelt in die Halle bringen? Kannst ihn auch warmreiten, du reitest ihn morgen.", erklärte ich ihr und fing an zu grinsen, als ich ihren Gesichtsausdruck sah. Dann ging ich ins Haus.​

      Schon um halb 7 stand ich draußen auf dem Platz und bereitete alles vor. In der Halle sollte Janina den Hengst warmreiten, ehe sie dann raus zu uns und dem Sonnenschein kam. Kurz bevor sie dann kam, war ich fertig mit aufbauen. "So", sagte ich und ging mit ihr bis zum Start. "Ich geh neben dir her und geb dir Tipps, wenn du nicht mehr weiterkommst", erklärte ich und schaute ihr zu, wie sie im Schritt über die vier Stangen ging. Sie hatte mir von dem Stangentraining einige Wochen zuvor erzählt, weshalb der Hengst nun nicht mehr mit lautem "Glong" umherstiefelte, sondern keine der Stangen berührte. Es folgte die Brücke, vor der Till zwar noch immer Respekt zeigte, jedoch mit ein wenig Geduld gelassen drüber ging. Nun hieß es antraben und die 5 Pylonen umrunden. Grinsend sah ich Janina zu, wie sie versuchte tief im Sattel sitzen zu bleiben, jedoch immer wieder hochgeworfen wurde. "Komm nochmal zurück und stell dich vor die erste Pylone. Dann trabst du ihn an und nimmst ihn soweit zurück, bis du locker und gelassen im Sattel sitzen kannst. Till ist ja nicht dumm, er achtet auf dich", erklärte ich ihr dann und sah, wie Janina ihn antrabte und so viel zurücknahm, bis sie locker und gelassen im Sattel sitzen konnte. "Gut!", rief ich den beiden zu und lenkte sie zu 3 Pylonen, die in einem kleineren Dreieck standen. "Du stellst ihn jetzt rückwärts zwischen die beiden Ecken des Dreiecks. Dann reitest du ebenfalls rückwärts um die Spitze herum, so dass du wenn du fertig bist wieder hier stehst, nur falsch herum", erklärte ich ihr nun und sah, wie sie sich mit dem Hengst quälte. "Bleib stehen, stell dich hin und setz dich wieder tief in den Sattel. Dann atmest du durch und versuchst das Ganze nochmal langsamer, wir sind hier nicht auf der Flucht."
      Siehe da! Nachdem die Beiden das Back Up langsamer angingen, klappte es auch besser. Stolz klopfte Janina Till's Hals, ehe es auch schon zum nächsten Hindernis ging. "Das nächste ist ein wenig tricky. Über die erste Stange gehst du im Schritt drüber. Aber nicht normal, sondern so, dass ihr der Länge nach über die Stange geht, so dass die linken Beine links, und die rechten Beine rechts von der Stange sind. Die nächste gehst du einmal nach rechts im Sidepass, dann zurück im Sidepass. Die letzte Stange machst du wieder so wie die erste. Normal wird das nicht verlangt, aber es ist eine gute Übunung!", pflichtete ich ihr bei und schaute ihr zu, wie sie den Hengst solide über die Stangen manövrierte. Dann folgten vier Trabstangen, ehe die zwei sich in einem Viereck aus Stangen befanden, in dem sich sie einmal drehen mussten. AUch das klappte sehr gut, weshalb sie nun zu dem letzten Hindernis kamen, ein Tor. "Hier musst du wirklich drauf achten, dass Till den Ausgang immer mit seinem Körper verschließt. Rinder sind nicht dumm, die passen überall durch", erklärte ich ihr und sah ihr zu, wie sie alles versuchte, dann aber doch aufgab. "Versuchs mal von der anderen Seite, manchmal liegt die einem mehr", munterte ich sie auf und schaute ihr zu, wie sie Schritt für Schritt ihrem Erfolg immer näher kam. Schließlich schloss sie das Tor und Caleb, der sich zu mir gesellt hatte, und ich klatschten laut Beifall. "Jetzt könnt ihr zwei in der LK 2 starten, viel Spaß!", sagte ich und begleitete die zwei in den Stall, wo wir den Hengst für den Transport fertig machten und uns dann voneinander verabschiedeten. Wir würden uns bestimmt nochmal wiedersehen.​
      5143 Zeichen, by Veija​
    • Veija
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      Till Death Trail LK 2 auf LK 1


      Heute, nach über einem Monat, wollte ich Till und Janina nochmal einen Besuch abstatten. Ich freute mich schon wie ein kleines Kind, den schicken Hengst wieder reiten zu dürfen. Zudem hatte ich heute eine Auszubildende von mir dabei, Aliena. Das letzte oder Vorletzte Mal hatte ich Alexis dabeigehabt, heute Aliena, da sie die Ausbildung in Richtung Spezialreitweise Western machte, war der Hengst, den ich in Trail trainierte, eine willkommene Abwechslung als meine Pferde, deren Schwerpunkt in der Reining lag.
      Am Hof angekommen parkte ich den Wagen und wir machten uns auf die Suche nach Till. Doch bis zu ihm kam ich gar nicht, denn ein neues Pferd zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Am Halfter, welches am Zaun hing, stand der Name der wunderschön gezeichneten Stute: For Eternity. Leise pfiff ich und die Stute trabte elegant auf mich zu. "Na meine Hübsche..", sagte ich und streichelte sie, ehe ich Aliena die Rasse und die Farbe erklärte. "Vielleicht darf ich die ja auch mal trainieren.", sagte ich in Gedanken versunken, ehe ein Fuchs laut wiehrte und auch etwas Aufmerksamkeit wollte. Der Fuchshengst stürmte im Galopp über seinen Teil der Koppel, ehe er schnaufend am Zaun zu stehen kam. Jetzt wusste ich, wen er beeindrucken wollte: Eternity. Doch die wollte gar nichts von ihm wissen und lies sich lieber von Aliena kraulen. Kurz lachte ich. "Na komm Aliena, wir haben Arbeit vor uns.", erklärte ich ihr und wir gingen ein paar Koppeln weiter, ehe wir Till fanden. Dieser stand seelenruhig da und fraß sich den Bauch voll. "Tiiiiiill!", rief ich ihn laut, ehe der Hengst langsam den Kopf hob und mich anstarrte, ehe er weiterfraß und erst dann auf uns zukam. "Na Dickerchen", begrüßte ich den schicken Falben und erklärte Aliena einiges über den Hengst.
      Ich halfterte ihn auf und nahm ihn von der Koppel mit zum Stall. Den Araber konnte er wohl nicht so leiden, denn als wir an ihm vorbeigingen, legte er schlagartig die Ohren an und hob den Kopf. Doch sobald wir bei Eternity ankamen, flogen die Ohren aufmerksam nach vorne und er brummelte sie leise an. Leider wollte sie von ihm auch nichts wissen, sodass er schier beleidigt den Kopf hängen lies und hinter mir her trottete bis zum Stall, in dessen Stallgasse ich ihn anband. Nun war Aliena dran mit Putzen, während ich seine Ausrüstung suchen gehen konnte.
      Ich hatte ihn eigentlich immer mit Snaffel Bit geritten, doch in der LK 1 war das nicht mehr zulässig, weshalb ich ihn heute mit Bit reiten musste.
      Also ging ich mit Bit, Satteldecke, Sattel und Gamaschen zurück zu den beiden. Aliena nahm mir Trense und Gamaschen ab, so dass ich zu erst das Pad auf Till's Rücken legen konnte, ehe der Sattel folgte, dessen Gurt ich festzurrte. Dann folgten die Gamaschen an den vorderen Beinen. Die Trense hängte ich an den Sattel, während Aliena noch eine Longe mit Peitsche holte. Ich longierte Pferde grundsätzlich nicht mit Bit, das war mir einfach zu gefährlich. Wenn, dann nur mit einfachen Wassertrensen, aber nichts schärferes.
      In der Halle angekommen, klickte ich die Longe ins Halfter, nahm die Trense vom Sattelhorn und drückte Aliena das Pferd in die Hand. "Longier ihn mal locker. Es ist kälter als gedacht, lass ihn lange Schritt gehen mit vielen kürzeren Trabphasen und erst wenn er wirklich aufgewärmt ist, lässt du ihn galoppieren. Mittlerweile ist er ein begabtes, teures Pferd geworden. Wenn er wegen einer Verletzung ausfallen müsste, wäre das schon ein großer Verlust für Janina. Vor allem, da er an einr Hengstkörung angemeldet ist.", sagte ich und ging zur Bande, ehe ich ein leises: "Nur kein Druck...", von Aliena vernahm. Leise lachte ich auf. So war mein Ausbilder auch gewesen, nur kein Druck. Doch Aliena machte ihre Sache gut. Sie ging die Sache mit aller Ruhe an und longierte den Hengst wirklich gründlich. Auch Janina kam uns nun zuschauen und beobachtete Aliena bei ihrer Arbeit. Nach einem kurzen Gespräch mit ihr übernahm ich Till, so dass Aliena und Janina sich den anderen zwei Pferden widmen konnten, die sie noch hatte. Denn ich wollte mit Till ins Gelände, und da würde Aliena nur im Weg sein oder hinterherrennen müssen.
      Gesagt, getan. Ich nahm ihm das Halfter ab und tauschte es gegen die Trense, ehe ich mich nach dem Nachgurten in den Sattel schwang und den Hengst raus auf den Hof lenkte. Von dort ging es rüber zu den Koppeln, ehe es in den Wald ging. Ein wenig kannte ich mich schon aus, da ich schon einmal mit ihm ausgeritten war. Flink zog ich den Kragen meiner Jacke hoch, da es doch ziemlich windig war, weshalb Till nervös mit den Ohren zuckte. Beruhigend klopfte ich seinen Hals. "Alles gut, Großer", sagte ich ihm und ging mit ihm einmal kurz quer durch den Wald, also neben dem Weg her. Hier hatte er fast ständig die Nase auf dem Boden, um zu schauen, was ihm da alles im Weg lag. Viel wollte ich draußen nicht machen, nur ein wenig zur Lockerung. Ich ritt noch etwa 10 Minuten weiter, ehe ich umdrehte und auf dem Rückweg an einer Brücke vorbeikam, die stabil genug aussah, um mit dem Pferd drüber zu gehen. Till sah das Ganze locker und trabte fast über die Brücke, so sicher war er sich. Denn es war wirklich ein lockerer Trab und kein panischer "Je schneller ich drüber lauf, desto schneller bin ich das Ding wieder los"- Trab. Zufrieden klopfte ich seinen Hals und kam wieder auf dem Hof an, wo ich unser Training mit Stangenarbeit beendete.
      Nun kamen auch Aliena und Janina zurück. Eigentlich hatte ich Aliena ja reiten lassen wollen, doch da sie noch nie mit Bit geritten war, war mir das zu gefährlich.
      "Du kannst nun mit ihm in der LK1, starten. Er schafft das locker, so ruhig und gelassen wie er an die Hindernisse ran geht", erklärte ich Janina. "Wenn du mal selbst beschäftigt sein solltest, ich stelle ihn gerne für dich vor", fügte ich noch hinzu und stieg ab, um Till Janina zu übergeben. Kurz lächelte ich. "Ich hoffe ich darf bald wieder vorbeischauen, vielleicht für deine schicke Stute, oder für Till. Würde mich freuen", sagte ich und Aliena und ich verabschiedeten sich von ihr und Till. Nachdem wir auf Alienas Wunsch hin noch kurz zu Eternity gegangen und sie auch verabschiedet hatten, konnten wir endlich den Heimweg antreten.
      6173 Zeichen, by Veija
    • Janina2604
      Pflegebericht 5
      Kleiner Koppelgang
      Am frühen morgen machte ich mich heute auf den Weg in den Stall. Sie Sonne ging grade erst auf und färbte die Nebelschwaden orange, die auf den Felden und Wiesen hingen. Der Kies knirschte unter meinen Füßen, als ich auf den Weg zum Stall über den Hof ging. Till streckte die Nase aus dem Fenter um zu prüfen, woher die Geräusche kamen und brummelte mir leise entgegen. Mit Schwung öffnete ich die Schiebetür zum Stall und lies die Sonne die Stallgasse erleuchten. Die beiden anderen dösten noch vor sich hin und bemerkten mich erst, als ich die erste Box öffnete. Till drehte sich um und streckte mir den Kopf entgegen, den ich darauf hin zu tätscheln begann. Sachte zog ich Till das Halfter über den Kopf und Schloss dies mit dem Karabiner. 'Klick' machte es als ich den Strick am Ring befestigte. Ich strich Till noch ein mal mit der Hand über die flauschigen Nüstern und stezte mich dann, Richtung der Koppeln in Bewegung. Till folgte mir bereitwillig, denn dieser freute sich bereits auf die Bewegungsfreiheit, die er gleich erlangen würde bis die Box fertig und das Futter vorbereitet sind. Quietschend öffnete ich die Koppeltore und löste Tills Strick. Mit einem Satz sprang dieser los und galoppierte zum anderen Ende der Koppel, wo bereits die Nachbaarpferde standen und grasten. Mit hocherhobenen Schweif lief er wiehernd am Koppelzaun entlang um deren Aufmerksamkeit zu erregen. Unbeeindruckt hob eines der Pferde den Kopf, lugte in Tills Richtung, drehte sich weg und fraß weiter. Lachend drehte ich mich weg um Eternity und Rabbani zu holen. Der Araber Hengst polterte schon in der Box rum, weil dieser auch endlich auf die Koppel wollte. "Rabbani, lass den unsinn, so geht es auch nicht schneller", herschte ich den Dunkelfuchs an und griff zum Halfter. Ich entriegelte die Boxentür und ging in die Box hinein um auch Rabbani das Halfter an zu legen. Er fuchtelte genevt mit dem Kopf umher und zog die Nase hoch. "Wenn du nicht mit machst dauert es noch länger", sagte ich genervt zum zappenlden Rabbani und zog seine Nase runter als ich sie gegriffen bekam. Schnell strif ich ihn das Halfter über als er kurz inne hielt. "Das du dich auch immer so aufregen musst, aber du hast halt einanderes temperament, da muss ich mich wohl dran gewöhnen", sagte ich zu Rabbani als ich ihn die Stallgasse entlang zur Koppel führte. Am Koppeltor konnte es gar nicht schnell genug für ihn gehen, er tänzelte auf der Stelle als ich die Tore öffnete und galoppierte direkt los, als ich den Strick gelöst hatte.Ich konnte mich grade noch vor fliegenden Dreckklumpen in Deckung bringen, die Rabbani mir entgegen warf. Schnell hatte er Till erreicht und die beiden galoppierten in wahnsinniger Geschwindigkeit umher. Im Stall war Eternity vom Krach, den Rabbani verursacht hatte, auch endlich wach geworden lugte interessiert aus dem Fenster in Richtung der aufgebrachten Hengste. "Beachte sie gar nicht Eternity, die wollen sich nur wichtig tun", sagte ich grinsend zu der Scheckstute. Als ich an ihrere Box ankam streckte sie mir schon den Kopf entgegen, bereitwillig lies sie sich das Halfter übersreien und folgte mir zur Stutenkoppel, die anderen waren anscheinend schon früh da und haben ihre Stuten schon auf die Koppel gebracht. Freudig wieherte Eternity den anderen entgegen und trabte los, als ich die Tore geöffnet und ihren Strick gelöst hatte. Nun, da alle meine Pferde auf der Koppel waren, wollte ich die Zeit nutzen und die Boxen säubern und die Futterrationen vorbereiten, also machte ich mich wieder auf den Weg zu den Boxen und sammelte unterwegs Schubkarre und Mistgabel ein um mich direkt an die Arbeit zu machen. Gegen Mittag würden ich die Pferde dann wieder zum Füttern von den Koppel holen.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Janina2604
    Datum:
    6 März 2014
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    Kommentare:
    11
  • [​IMG]
    kommt

    [​IMG]
    Rasse: Criollo [100%]
    Geburtsjahr: 03.2008 Alter: 7 Jahre
    Geschlecht: ♀ weiblich [x] | ♂ männlich [x]

    von: Kajano
    Rasse: Criollo
    von: unbekannt
    aus der: unbekannt

    aus der: Charia
    Rasse: Criollo
    von: Fire of Xaras
    aus der: Chaira

    Gekört | Gekrönt: ja [x] | nein [x]
    Zuchteinstellung: Keine
    Nachkommen
    keine

    Eignung:
    [​IMG] Western [​IMG] Distanz


    [​IMG]
    Charakter
    nervenstark, wenig hengstig, gelehrig

    Beschreibung
    Till ist ein wunderbares Reitpferd, dass auf Turnieren die Ruhe selbst ist.
    Auch nervöse Reiter bringen den jungen Hengst nicht aus der Ruhe.
    Grade Gelassenheits- und Trailprüfungen sind für den Hengst ein großer
    Spaß. Er versucht jede Aufgabe die ihm gestellt wird bestmöglich
    umzusetzten, denn er möchte gefallen. Im Großen und Ganzen ist Till klar
    im Kopf und für Zucht und Turniertsport gut geeignet. Im umgang mit Stuten
    merkt man, dass er ein Hengst ist, aber er ist trotzdem immer gut händelbar.


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    Stockmaß: 151 cm
    Fellfarbe: Red Dun / Rotfalbe
    Abzeichen:
    VL: keine | HL: weißer Fuß
    VR: keine | HR: weißer Fuß
    Kopf: breite Blesse


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    Besitzer: Janina2604
    Züchter: RoBabeRo
    Ersteller: RoBabeRo
    Ersteller VKR: ja [x] | nein [x]

    Tierarzt
    Clinic Caen
    Letzte Behandlung: 22.12.2014

    Hufschmied
    keiner
    Letzte Behandlung: 00.00.0000

    Ausbilder
    Ausbildungshof Gips Reminder Ranch
    Letztes Training: 09.04.2015


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    Western:--E A L M S S* S** S***
    Distanz:--E A L M S S* S** S***
    Military:-E A L M S S* S** S***
    Springen:-E A L M S S* S** S***
    Rennen:---E A L M S S* S** S***
    Dressur:--E A L M S S* S** S***
    Fahren:---E A L M S S* S** S***

    : Aufstieg durch Turniererfolg | : Aufstieg durch Training

    Westernklassen
    Trail:--------LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Pleasure:-----LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Reining:------LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Horsemanship:-LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Showmanship:--LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Halter:-------LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Cutting:------LK5 LK4 LK3 LK2 LK1


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    2. Platz 279. Galopprennen
    3. Platz 285. Springturnier
    1. Platz 293. Springturnier
    2. Platz 283. Westernturnier
    2.Platz 286. Westernturnier


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    Offizieller HG Till im Stall
    Till als Fohlen