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Jackie

♂ Cabbalero || Trakehner

♂ Cabbalero || Trakehner
Jackie, 23 Jan. 2014
    • Jackie
      Ein großer Schock | 3595 Zeichen | (c) Jackie

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      Pferd © Jackie
      Zubi © Jackie
      Hänger © Occulta
      Bewegung © Maleen

      Amy wurde aus dem Schlaf gerissen, es war das Telefon welches laut klingelte. Benommen ging sie zum Hörer um ihn abzunehmen. Was sie dann hörte, ließ ihr den Puls in den Adern gefrieren. "Guten Tag Frau Fleming. Ich bin vom Tierschutz und habe ein Fohlen welches ihnen damals gehörte. Die Vorbesitzerin haben wir noch nicht gefunden, aber eine Nachbarin hat mir von ihnen und ihren Beruf erzählt. Ich denke es wäre das Beste wenn sie sich das Fohlen selbst mal ansehen. Wir sind bereits unterwegs." Amy erschauderte und verabschiedete sich von dem Mann. Schnell rannte sie ins Zimmer von ihrer Schwester. "LU !! AUFWACHEN!". Lu sah sie verschlafen an. "Was ist denn los?". Sie rieb sich die Augen und richtete sich auf. "Es ist ein Notfall ! Der Tierschutz schickt gerade ein Fohlen zu uns rüber." Lu sah sie irritiert an. "Wieso denn um diese Uhrzeit, es gibt doch noch andere Menschen die sich um das Fohlen kümmern können." - "Eben nicht Lu, es gehörte einmal uns, bis wir es verkauft haben! Allerdings weiß ich noch nicht um welches Fohlen es sich hier handelt." Lu sah sie geschockt an. Beide gingen runter auf den Hof. "Soll ich Ty anrufen ?" Amy schien nervös. "Nein wir können auch morgen mit Ty darüber reden. Er hatte einen harten Tag." Lu sah in die Ferne, jeden Moment könnte ein Jeep die Einfahrt entlang fahren. "Wohl möglich hast du recht." sprach Amy leise. Nach wenigen Minuten sah man Scheinwerferlicht. "DAS IST ER!" Amy rief aufgeregt und blickte zum Jeep. Als dieser stehen blieb, konnte man das schrille wiehern eines Fohlens wahrnehmen. "Oh mein Gott, Lu.." Amy tat es in der Seele weh, das Kleine so zu hören. Ein Mann stieg aus. "Ich kann es nicht anpacken, es schnappt nach allem was es sieht." er sah verzweifelt aus.

      Amy stand hinter der Hängertür, die jeden Moment vom Mann geöffnet werden würde. "Ich habe keinen Strick dabei." Amy sah nach Lu und bat sie einen Strick zu holen. Als die Tür runter klappte, blieb ihr das Herz stehen. Es war Cabbalero. Der kleine Hengst sah völlig, abgemagert und ungepflegt aus. Fellreste hingen ihm am Körper hinab, Stroh und Pferdeäpfel klebten in Mähne und Schweif, so wie im kompletten Fell. Die Hufe waren dreckig und trocken. Amy verzog qualvoll das Gesicht, sie spürte wie ihr eine warme Träne die Wange hinab glitt. Cabbalero so zu sehen, brach ihr das Herz. Ängstlich und zusammengekauert stand das Fohlen in die hinterste Ecke vom Hänger. Als Amy sich jedoch versuchte hinein zu zwängen, machte der kleine Hengst einen Satz nach vorne und schnappte mit den Zähnen nach ihr. Geschickt sprang Amy zurück und sah entsetzt nach den Menschen die ihr angespannt zusahen. Cabbalero ging langsam nach vorne, er suchte einen Weg zur Flucht, doch Amy schnitt ihm den Weg ab. "STRICK SOFORT!" Hierbei ging es um Sekunden bis das Fohlen die Gelegenheit ergriff davon zu preschen. Doch mit rasender Schnelligkeit, befestigte Amy den Strick am Halfter von Cabbalero. Immer wieder schnappte er nach ihr, doch sie wich aus. "Schnell zum Stall."

      Vor dem Stall sahen sich Amy und Lu verzweifelt an. "Gib ihm Bachblüten, er soll sich beruhigen, morgen holen wir den Tierarzt und den Hufschmied. Ty und ich werden uns dann um ihn kümmern." Als Amy sah wie ihre Schwester in Tränen ausbrach, nahm sie sie feste in die Arme. "Oh Amy, ich hatte damals Cabbalero so lieb gewonnen. Mir fiel es so verdammt schwer ihn überhaupt zu verkaufen.. und jetzt sowas.. ich weiß nicht ob ich das aushalte." Amy sah sie hilflos an. "Natürlich, du schaffst das ! DU bist hier die stärkste." Was wird nur aus dem kleinen werden? Dachte sich Amy währenddessen.
    • Jackie
      Hufschmied zu Besuch | 2168 Zeichen | (c) Mongofisch

      Spontan hatte ich noch einen Auftrag auf der Heartlandfarm angenommen, da Amy mich gebeten hat, sich ihr Fohlen anzuschauen. Also packte ich meine Tasche und machte mich auf den Weg.
      Ich wurde bereits erwartet, als ich auf dem Hof ankam und mit meiner Tasche aus dem Auto stieg.
      „Hallo Amy“, rief ich lächelnd, während ich zu der jungen Frau ging.
      „Hallo Lisa, schön, dass du so kurzfristig Zeit gefunden hast. Cabbalero wartet sicher schon auf uns“, begrüßte Amy mich mit einem Grinsen im Gesicht.
      „Ich bin gespannt“, entgegnete ich und folgte meiner Auftraggeberin in den Stall. In einer der schönen, großen Boxen stand ein kleines Fohlen und beäugte uns misstrauisch.
      „Dann wollen wir mal“, ging ich es an und nickte Amy aufmunternd zu. „Das schaffen wir schon.“
      Cabbalero kannte bis Dato keinen Hufschmied und sein Verhalten war auch nicht grade hilfreich. Amy betrat die Box zuerst und legte dem Fohlen vorsichtig das Halfter an. Schon jetzt wehrte sich der kleine Hengst mit aller Kraft, was sich auch nicht wirklich legte, als ich dazu kam.
      Wir entschieden uns in der Box zu bleiben und das Ganze so schnell wie möglich über die Bühne zu bringen. Die Hufe des Fohlens sahen nicht gut aus, sie waren zu lang und hatten einige rausgebrochene Stellen. Aber nichts, was man nicht wieder in den Griff bekommen würde.
      Als ich mir den ersten Huf vornahm, schlug der Hengst unwillig mit dem Kopf und trat mit dem Hinterbein aus. Amy versuchte ihn so gut es ging zu beruhigen und ich schaffte es, mir den Huf zu schnappen und mit dem Hufmesser zu kürzen. Als ich auch die Raspel angewandt hatte und der Huf wieder eine annehmbare Form aufwies, lies ich das Bein runter und machte mich an das nächste Bein.
      Als ich bereits alle vier Hufe fertig hatte, zeigte Cabbalero mir noch einmal, dass mit ihm nicht zu spaßen war. Ohne Vorwarnung verfiel er in eine Beißattacke und erwischte dabei meinen Arm, der auch augenblicklich zu schmerzen anfing. Amy zuckte nur entschuldigend mit den Schultern. Ich nahm es dem Fohlen aber auch nicht übel, er hatte wahrscheinlich einfach nur Angst.
      Wir ließen den Hengst nun in Ruhe, ich packte meine Sachen zusammen und verabschiedete mich von Amy.
    • Tequila
      Tierarztbericht für Cabbalero | 3320 Zeichen | (c) Tequila
      Heute war ich auf dem Weg zu meiner Freundin Amy um mir eines ihrer Fohlen anzusehen. Nach einiger Zeit erreichte ich den schönen Hof und fuhr die Einfahrt bis zum Stall entlang. Schließlich hielt ich den Wagen vor dem Stallgebäude und stieg aus. Ein kühler Wind kam mir entgegen und ich zog den Reißverschluss meiner Jacke zu. Schon kam Amy mit einem kleinen ungestümen Fohlen aus dem Stall. Sie ruckte kurz an dem Strick des kleinen Cabbalero, der vorrennen wollte. Ich ging ihr lächelnd entgegen und gab ihr zur begrüßnung die Hand. "Hallo" sagte ich und musterte dann den kleinen Hengst. Er war recht mager aber sah ansonsten recht fit und wild aus. Ich hielt ihm meine Hand zum beschnuppern hin und nachdem er kurz geschnuppert hatte wollte er sogleich reinbeißen. Ich schob seinen Kopf weg und öffnete dann meinen Kofferraum und holte eine kleine Lampe hervor. Ich wartete bis Amy den kleinen einigermaßen gut im Griff hatte und begann dann mit der Lampe seine Nüstern, Augen und Gehörgänge zu untersuchen. Alles war soweit in Ordnung und ich holte das Stethoskop hervor um seine Atemwege, das Herz und den Magen zu untersuchen. Hier schien auch alles in Ordnung. Also begann ich damit seine Beine, den Bauch und den Rücken mit der Wirbelsäule abzutasten. Bis jetzt war der kleine gesund und ich sah mir noch sein Zahnfleisch und das Fell/die Haut des kleinen genauer an. Zudem sah ich mir noch die Hufsohle an. Zum Schluss holte ich ein Thermometer um Cabbalero's Temperatur zu messen. Alles war in Ordnung und schließlich ließ ich ihn gemeinsam mit Amy einmal vortraben. Er zeigte einen schönen Trab, nachdem Amy es geschafft hatte das er nicht immerwieder vorlaufen wollte. Man konnte keine Anzeichen einer Lahmheit oder weiteren Schmerzen erkennen und ich klopfte dem kleinen Kerl den Hals als er wieder bei mir war. Nun holte ich wieder die kleine Lampe hervor um nach seinen Zähnen zu sehen. Mit Amy's Hilfe schaffte ich es den kleinen ruhig zu halten um mir einen überblick über sein Gebiss zu verschaffen. Alles war hier in Ordnung, was bei einem so jungem Pferd allerdings auch kein Wunder war. Er war allerdings wirklich recht mager und Würmer waren somit nicht ganz auszuschließen. Ich schlug Amy vor das sie entweder kleingeschnittene Schweifhaare in sein Futter mischte, diese würden dann die Würmer aufspießen und er würde sie ausscheiden. Zur Sicherheit ließ ich ihr aber auch noch eine Wurmkur da. Nun holte ich die Impfungen. Es waren zwei Spritzen mit kombinierten Impfstoffen. Ich holte die erste Spritze und wartete bis Amy Cabbalero festhielt und ich gab ihm schließlich die erste Impfung (Tetanus x Influenza x Fohlenlähme). Cabbalero zuckte zusammen und versuchte sich zu drehen, was Amy aber verhinderte. Schnell gab ich ihm noch die zweite Impfung (Herpes x Pilz x Streptokokken x Tollwut). Nun fehlte nurnoch der Chip. Ich holte die Spritze mit dem Chip aus dem Wagen und während Amy den kleinen wieder festhielt stach ich ihm den Chip, kurz über der Schulter, unter die Haut. Er schnaubte und versuchte nach mir zu schnappen. Ich notierte schnell die Nummer und lobte Cabbalero dann. Schließlich war der kleine fertig und ich packte meine Sachen wieder zusammen. Dann verabschiedete ich mich von Amy und Cabbalero und machte mich wieder auf den Heimweg.
      3320 Zeichen - by Tequila
    • Jackie
      Ein Neuanfang | 4760 Zeichen | (c) Jackie

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      Bewegung &. Zubi © Jackie

      Am nächsten Tag sah Amy in den Stall um Cabbalero zu begrüßen. "Hey mein Süßer." flüsterte sie als sie ihm näher trat. Doch dieser floh an die hinterste Wand seiner Box und legte die Ohren an. Amy fühlte sich elend. "Ich will dir nicht's tun... ach Cabbalo, wenn du mich nur verstehen könntest." sie seufzte und ging wieder zurück, doch da traf sie Ty, der junge Stallbursche, der Heartland seit Jahren treu geblieben ist. "Ty!" stieß sie aus. Amy musste sofort an den Weihnachtsball denken, es fühlte sich genauso an wie als sei es gestern geschehen.

      Als Amy die Gläser an die Gäste verteilte, stand Jack bereits am Mikrofon um die Gäste zu begrüßen. "Und zur Feier dieses Balles - wollen wir alle bitten einen Tanzpartner zu suchen." Die Menge applaudierte und Jack verließ die Bühne. Eine ruhige, weihnachtliche Musik klang aus allen Ecken, da kam Ty und nahm Amy das Tablett ab. "Das brauchst du jetzt nicht mehr." er grinste breit und stellte es auf einer der aufklappbaren Tische. Amys Herz schlug höher. "Ich kann doch gar nicht tanzen!" protestierte sie als Ty ihre Hände nahm. "Ist doch nicht schlimm, der Mann führt." er lächelte sanft. Dem jungen Mädchen wurde warm um's Herz. Sie hatte schon öfters Bauchkribbeln wenn sie Ty sah, aber dieser Moment übertraf echt alles. Amy wurde von Ty an ihn gezogen. Er legte seine Stirn an ihre und flüsterte ihr leicht entgegen "Du siehst heute umwerfend aus." Amy dachte kurz nach was sie trug. Ein rotes Kleid, mit transparenten rüschen und Strasssteinen. Ein wirklicher Augenfang. "Danke." sagte sie und errötete. Der Song wurde etwas lauter und Tys Arm strich ihr über den Rücken bis er sie schließlich an sein Gesicht drückte, bis er ihre Lippen berührte. Ein Moment der Stille. Für Amy blieb die Welt stehen... hier war nur noch Ty und sie - und seine weichen, warmen Lippen an die ihre. Ihre Augen blieben geschlossen, erst als sie sich löste - und sie wieder die Musik wahr nahm, öffneten sich ihre perfekt geschminkten Augen - mit den schwungvollen Wimpern. Langer Augenkontakt. Amy war sprachlos, aber auch Ty wusste nichts zu sagen. Also tanzten sie weiter, langsam, mit viel Gefühl und natürlich miteinander.

      Seit dem Ball haben sie selten miteinander gesprochen, doch hatte Amy genügend Zeit über den Kuss nachzudenken und ganz besonders über ihre Gefühle zu Ty. "TY!" Er lächelte ihr entgegen. "Na du." seine braunen Augen sahen so warm aus. "Kannst du dich noch an Cabbalero erinnern?" sie deutete zu seiner Box. "Aber natürlich.." Ty brach ab als er den kleinen Hengst zusammengekauert und entstellt in der Box stehen sah. "DU MEINE GÜTE!" er schien geschockt. Amy konnte seine Reaktion gut nachvollziehen. "Seine Besitzerin hat sich kein Stück mehr um ihn gekümmert." Ty trat näher an die Box. "Hey du." Das Fohlen quietschte misstrauisch. Doch Ty ließ sich keineswegs einschüchtern. "Amy gib mir einen Strick." Schließlich näherte sich Ty langsam dem Fohlen. Dieses sah Ty aufmerksam zu. Doch mit nur einer Bewegung hakte Ty den Strick an das Halfter an und wich der aggressiven Bewegung des Fohlens aus. "Unglaublich." sagte er kopfschüttelnd als er die Box verließ. "Lass uns zum Roundpen gehen.." er sah Amy zweifelnd an.

      Am Roundpen warf Ty seine Hände in die Höhe um eine aggressive Haltung anzunehmen. Das Fohlen sollte sehen das er der Ranghöhere ist und ER die Macht hat. Durch den Strick hatte es jedoch keine Möglichkeit auszuweichen. "Lass uns den Strick abmachen. Es muss einfach funktionieren ! Immerhin ist es noch ein Fohlen und du bist um längen größer." Ty nickte und hakte schnell den Strick aus. Sofort preschte Cabbalero am Gatter entlang. Ty warf mit den Strick nach ihn, achtete aber darauf das er genug Abstand hielt um das Fohlen nicht zu verletzten. Schnell und mit kräftigen Sprüngen, galoppierte Cabbalero um den Stallburschen herum. Irgendwann setzte schließlich die Erschöpfung ein und Cabbalero sah ihn verzweifelt an. Doch Ty blieb nicht locker. Erst wenn das Fohlen die typischen Anzeichen machte zu ihn kommen zu wollen - erst dann wolle er aufgeben. Und schließlich war es soweit. Cabbalero kaute und ließ den Kopf hängen. Sein inneres Ohr richtete sich nach Ty. Ty ließ die Arme senken und drehte sich entgegen vom Fohlen. Er blieb stehen und wartete ab. Cabbalero kam langsam näher und stupste ihn schließlich sacht am Rücken an. "Fein..." lobte er leise , drehte sich um und kraulte seine Stirn ohne Blickkontakt zu haben. "AMY Wir haben es geschafft ! Wenn wir das täglich machen, vertraut er uns auch ohne ein Join-Up!" Das Mädchen grinste bis über beide Ohren. "Du hast es geschafft! Ty du bist etwas ganz besonderes, weißt du das?".

      Cabbalero durfte den restlichen Nachmittag noch ganz viel TTouch genießen bis schließlich der Tierarzt und der Hufschmied kam.
    • Jackie
      Nimaya erleichtert mir das Leben | 6751 Zeichen | (c) Nimaya

      Sehr früh weckte mich mein Wecker und ich schaltete ihn genervt aus. Heute sollte ich in den Stall zu Amy und mich um ihre Pferde kümmern, darauf freute ich mich schon sehr und sprang voller Übermut aus dem Bett und stolperte über meine eigenen Hausschuhe. 'Autsch.' Aus meinem Schrank nahm ich mir eine frische Reithose und einen dicken Wollpullover, damit machte ich mich dann auf den Weg in die Küche um mir dort ein Marmeladenbrot zu schmieren.
      Als das Brot verschlungen und das Glas Wasser ausgetrunken war, ging ich in den Flur, zog mir die Stiefel und Jacke an und setzte mich ins Auto und fuhr los zu Amy.
      Auf dem Hof war es sehr still als ich ankam, was mich jedoch nicht davon abhielt in den Stall zu huschen. Dort war es sehr warm und es duftete herrlich nach Heu und Pferden. Einige Köpfe mit braunen Kulleraugen schauten mir neugierig entgegen als ich den Weg zur Futterkammer entlang ging.
      Während ich die Eimer für die Pferde richtete, hörte ich einige Pferde ungeduldig schnaufen und andere scharten am Boden. Als ich den Pferden ihr Futter in die Tröge gab und sie zufrieden mampften, kehrte ich die Stallgasse, die Futterkammer und die Sattelkammer.
      Nachdem ich mich vergewissert habe, dass die Wasserspender der Pferde gingen und sie alles aufgegessen hatten, brachte ich die Fohlen Findus II, Puppy, Par Dieux und HGT's Dead Snow zusammen auf die Weide. Ich sah ihnen zu wie sie auf die Koppel preschten und hinterher miteinander wild spielten. Danach brachte ich noch die Haflingerfohlen Picola, L'Ombre de la Lune, Mirabella und Figaros Schattenfalter gemeinsam auf eine Koppel. Auch sie stürmten davon und spielten wild miteinander.
      Bevor ich mich um die anderen Pferde kümmern wollte, mistete ich die Boxen der Fohlen aus. Es beantspruchte sehr viel Zeit, obwohl ich nur das Nasse und die Pferdeäpfel rausmachte und frischen Stroh darüber warf. Auch bekamen sie frisches Heu in die Box gelegt. Nachdem die Boxen der Fohlen gesäubert waren, wollte ich eine kurze Pause einlegen und mich um ein paar der Pferde zu kümmern. Deshalb betrat ich Cinderellas Box mit ihrem Halfter in der Hand. Ich halfterte sie auf und band sie am Putzplatz an. Einen Putzkasten hatte ich mir schon bereit gestellt, den ich für alle Pferde benutzen würde. Mit der Kardätsche putzte ich sanft über ihr grau-geschecktes Fell und strich vom Hals zur Schulter hin. Sie schien es sehr zu genießen. Ich strich ihr mit der Wurzelbürste über die Beine und kratze ihr die Hufe aus. Hinterher führte ich sie ein bisschen auf dem Hof herum, ließ sie einen Graßbüschel abreißen und brachte sie wieder in ihre Box.
      Ich ging an Mon Chérie vorbei, die mir den Kopf entgegen streckte. Kurz hielt ich inne und sah die hübsche Trakehnerstute an. Sie wollte ich in der Box stehen lassen und gab ihr eine Möhre, ehe ich mich wieder an die Arbeit machte.
      Nachdem ich nun alle Boxen ordentlich gesäubert hatte und frisches Stroh darüber schmieß und Heu in eine Ecke legte, wollte ich mich noch um die anderen Pferde kümmern, also begab ich mich in Wikotikabesas Box, halfterte sie auf und brachte sie an den Putzplatz, wo ich mich um die Pflege ihres Fells und ihrer Hufe kümmerte. Da sie sehr temperamentvoll ist, wollte ich noch nichts mit ihr machen, deswegen ging ich auch mit ihr nur ein bisschen auf dem Hof spazieren und brachte sie dann wieder in ihre Box. Ich traute mich noch nicht so recht an alles Pferde. Ich wollte zunächst bei allen ein bisschen Vertrauen aufbauen, ehe ich mich auf den Rücken der wundervollen Tiere schwang. I See You wollte ich ein wenig auf dem Platz laufen lassen, damit er sich die Beine vertreten konnte. Ich putzte ihn zuerst und kratzte auch ihm die Hufe aus und ging dann mit ihm gemeinsam auf den Platz. Ich halfterte ihn erstmal nicht ab, aber löste den Strick. Er schaute neugierig und lief dann los. Ich nahm die Gerte, die hier rumlag und wollte ihn damit ein bisschen antreiben, deshalb stellte ich mich mitten auf den Platz und trieb ihn mit Stimme und Gerte so gut es ging an. Erst als ich das Gefühl hatte, jetzt ist genug, lockte ich ihn zu mir und befestigte den wieder den Strick am Halfter. Ich führte ihn zurück in seine Box und gab ihm eine Möhre.
      Lakritz, The Death Angel, Luzifer, Prince Of The Half Moon und The Black Death befreite ich nur gründlich vom Schmutz, kratzte die Hufe aus und lief mit ihnen nur kurz auf dem Hof spazieren. Auch putzte ich Hollywood Undead II gründlich, doch sie sattelte ich und ging mit ihr auf den Platz. Ziemlich nervös stieg ich auf, nachdem ich mit ihr kurz Laufen war um ihr dann den Sattelgurt ordentlich zuzuziehen. Ich konnte mich nicht immer davor drücken, die Pferde nicht zu reiten. Oben drauf, merkte ich nichts von ihren 1,60m und sie war sehr brav. Ich ritt sie im Schritt warm und trabte dann langsam an. Sie hatte einen wirklich schwungvollen Trab und ich war sehr gespannt auf ihren Galopp, denn ich gleich danach ausprobieren wollte. Hollywood Undead II war eine wirklich feine Dame und ich war mir sicher, dass sie sehr gut auf Tunieren reiten würde. Ich ging mit ihre ein paar Bahnfiguren im Trab und im Schritt. Nach einiger Zeit hielt ich sie an, stieg ab und legte ihr die Abschwitzdecke über. Ich lief noch eine Weile mit ihr auf dem Platz um sie Trocken zu bekommen und brachte sie dann wieder an den Putzplatz. Ich sattelte und trenste sie ab, kratzte die Hufen aus und brachte sie dann wieder in ihre Box. Ich gab Hollywood Undead II eine Möhre zur Belohnung und wollte mich dann noch um die Haflinger kümmern.
      Ich putzte L'ombre de la Figaro, Askan, Sternsinger, Lana und Jargo von Kopf bis Hufe, bewegte sie nur kurz auf dem Hof und brachte sie wieder in ihre Box zurück. Samie putzte ich ebenfalls, lief dann aber auch noch eine kleine Runde um den Stall, an einigen Feldern entlang und brachte ihn, nachdem seine Hufe von dem Schmutz befreit waren, zurück in seine Box. Mit Windsor und Abajo tat ich das selbe, ging aber mit beiden zur Rechter und zur Linken um den Stall herum, ließ sie hier und da einen Graßbuschel abfressen und brachte sie hinterher wieder in ihre Boxen.
      Es war schon sehr spät und ich wollte meinen Tag langsam beenden, deshalb brachte ich sie Fohlen wieder in ihre Boxen und gab jedem der Pferde eine Möhre.
      Little Baby, Money in a Bank, Nachtigall, Amsterdam Girl, Meike, Nordstern, Sunshine Shadow, Golden Diamond, Bonito und Mrs. Pretty bekamen von mir eine Möhre und ich versprach ihnen, dass ich mich beim nächsten Mal zuerst um sie alle kümmern würde. Wenige von ihnen schnaubten mir liebevoll hinterher und bei Suburb Lights blieb ich einen Moment stehen. Er bekam eine Möhre von mir und ich tätschelte ihn kurz am Hals und verschwand dann. Ich schloss die Tür vom Stall, stieg in mein Auto und fuhr entspannt nach Hause.
    • Jackie
      Eine reife Beziehung | 8145 Zeichen | (c) Jackie

      Amy rieb sich müde die Augen. Es ist gerade mal 7 Uhr morgens, aber was sollte sie schon machen ? Die Pferde pflegen sich schließlich nicht von selbst! Trotzdem Ty - ein Freund und Stallbursche täglich auf der Farm aushalf, so war doch noch jede Menge zu tun. Jack - Amys Großvater war für den Bestand des Hofes zuständig und mistete ab und zu auch die ein oder andere Box aus, während Amys Schwester Lou das Finanzielle regelte. "Komm runter Amy, oder möchtest du das neue Fohlen verpassen?", mehr brauchte es nicht damit Amy hellwach war. In wenigen Sekunden stand sie angezogen vor der Haustür. Da kam auch schon Ty. "Super, er kommt gerade richtig." dachte sie sich als Ty ausstieg und sie mit offenen Armen empfing. "Guten Morgen Sonnenschein." rief er glücklich und umarmte das Mädchen. Amy sah ihn schmunzelnd an. "Morgen." - "Und wie hast du geschlafen ? Jetzt wo ihr nicht mehr in Österreich - sondern in England wohnt?!" Es war nun gut ein paar Tage her seitdem die komplette Farm umgezogen ist. Einen Haflinger namens Lana haben sie da gelassen und ihrer Freundin Clarissa Morgenstern verkauft. "Clarissa sagte mir sie wolle nach Japan ziehen." sprudelte es aufgeregt aus Amys Mund. "Das ist ja großartig, jetzt wird Lana die Welt mit anderen Augen sehen." er scherzte bloß - wie immer. Amys Magen kribbelte vor lauter Aufregung. "Ist die Box für Cilion gemacht ?". Ty nickte und zwinkerte ihr zu. "Du kennst mich doch." Plötzlich vernahm man Autoreifen. "Das muss Cilion sein!" rief sie aufgeregt und schirmte ihre Augen mit ihren Händen ab. "Ich helfe dir beim ausladen." bot Ty an. "Danke Ty."

      Im Stall bewunderten die beiden das englische Vollblut Fohlen. "Ich habe den Tierarzt beauftragt später nach ihm zu sehen. Er sollte sich erst einmal beruhigen." Ty nickte. Bei dem Wort Tierarzt sah er stirnrunzelnd nach Amy. "Wie geht es eigentlich Lou ? Sie hat sich ja jetzt von Scott trennen müssen ?". Amy seufzte leise. "Naja, Scott überlegt nicht auch umzuziehen, sie hatten die letzten Wochen sowieso ziemlich viel Stress um die Ohren. Scott war immer unterwegs und Lou ist den ganzen Tag auf der Farm. Sie überlegt Urlaub in Dubai zu machen." Tys Augen weiteten sich. "In Dubai ? Das ist doch Meilenweit entfernt!" Amy nickte, "Du musst nur verstehen das Lou wirklich viel für die Farm getan hat und sich Urlaub ruhig gönnen darf." dem konnte Ty nicht wieder sprechen. Lou hat wirklich enorm viel getan seitdem Marion (Amys Mutter) letzten Sommer verstorben ist. "Und wie sieht es bei dir aus Ty ? Wo wohnst du jetzt `?" Tys Stirn kräuselte sich. "Nunja ich leb weiter in der Innenstadt. Da finden sich preiswerte Wohnungen. Dementsprechend sehen sie auch aus." Seine Mundwinkel blieben ernst. Amy dachte nach. "Ich würde ungern in so einer gammels Wohnung leben." dachte sie sich und sah nach Ty. "Und wenn du bei uns auf der Farm wohnst ? Immerhin könntest du dir so das Geld besser einteilen." Tys Augen weiteten sich. "Meinst du echt ?" Amy nickte. "Oben auf dem Dachboden haben wir noch ein freies Zimmer. Es es sehr geräumig und man kann super schlafen. Wenn du magst helfe ich dir auch beim einrichten." Sie lächelte liebevoll. Ty nickte begeistert. "Lass uns die Pferde putzen." sagte er motiviert und reichte Amy eine Wurzelbürste die er zu vor in seiner Hand hielt. Zuerst war Hollywood Undead II dran. Amy striegelte ihr Fell, während Ty die Mähne kämmte. Das war wahres Teamwork. Natürlich mit Spaß. Nachdem auch Figaros Schattenfalter und der sonst so stürmische Cabbalero geputzt waren, ging es weiter zu The Black Death und The Death Angel. Amy hatte den beiden die passenden Namen ausgesucht, damit sie später hoffentlich keine toten Fohlen zur Welt brachten. (Amy scherzte wirklich immer). "Sattel dir Figaro, wir reiten aus." sagte Ty spontan, nachdem sie die Trakehner in die Box stellten. "Was eine spontane Entscheidung." sagte sie langsam und begab sich zum Zuchtstall in dem Figaro stand und döste. Ty nahm die Trakehnerstute Mon Cherié.

      Nach 10min waren die Pferde warm geritten. Ty trieb die Stute an, damit sie trabte. Amy machte es ihm gleich. "Amy ich möchte dir was sagen." urplötzlich fühlte sich das Mädchen unbehaglich. Sonnenstrahlen fielen durch die löchrige Baumkronen. Und ein leichter Windzug fuhr Amy durch ihr Haar. "Was denn ?" Es kam ihr vor als würden tausend Schmetterlinge in ihrem Bauch schwirren. Ty räusperte sich und sah sie gefühlsvoll an. "Amy ich muss immer an den Weihnachtsball denken." Er schluckte seine Nervösität runter. "Ja. Ich auch." Gestand sie leicht errötend. Ty fummelte an den Zügeln bis Cherié schließlich in den Schritt parierte. Auch Figaro wurde langsamer. "Dieser Moment Amy... Ich kann nicht mehr aufhören an dieses Gefühl zu denken deine Lippen zu berühren." Amy jedoch sagte nichts. Ihr wurde heiß im Gesicht. "Lass uns das bitte vergessen." sagte sie stattdessen und verbarg ihr Gesicht hinter ihre Haare. Sie zog ihren Cowboyhut leicht nach unten um zusätzlich die Augen zu verdecken. Ty allerdings sah so aus als hätte er einen Faustschlag ins Gesicht bekommen. Was hatte er nur falsch gemacht ? Er hatte lediglich seine Gefühle offen gestanden. Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab - Amy als Freundin zu gewinnen. "Mir ist heiß" stöhnte Amy nach einer guten Stunde. (Die beiden unternahmen öfters Distanzausritte). "Da kenne ich ein gutes Mittel gegen." sagte Ty amüsiert, als wäre vorhin nichts gewesen. Figaro lechzte durstig nach Wasser, doch vergeblich - hier war ja nicht mal ein Fluss. "Hier in der Nähe dürfte ein See sein." Ty zwinkerte und galoppierte los. "Wo ? Warte !" Aufgeregt trieb Amy ihren Haflingerhengst um Ty einzuholen. Doch der Junge war einfach zu schnell. "Los jetzt!" Es glich einem Wettrennen. Als Ty ihr entgegen winkte, sah auch Amy es "Wow, woher wusstest du das ? Ich wohne gerade mal 4 Tage hier und du weißt schon wo man einen See antrifft." sie grinste und stieg ab. Gierig tranken die Pferde um ihren Durst zu stillen. Als Figaro jedoch ins Wasser trabte, musste die Trakehnerstute es ihm nach machen. Ty und Amy lachten. Als Amy ihn ansah kribbelte wieder ihre ganze Haut. Seine Haaren lagen nass klebend in seinem Gesicht und seine Augen waren ganz auf Amy gerichtet. "Komm." er zog sich das Oberteil aus. Amy beschloss jedoch sich angezogen zu lassen. Lediglich die Schuhe auszuziehen. Als Ty ins Wasser sprang, stand knietief ins Wasser. "Oh das tut gut." murmelte sie erleichtert als sie das kühle Nass an ihren Beinen spürte. "Und wenn du reinkommst, fehlt dir rein gar nichts mehr." witzelte er und zog nach ihrer Hand. Amy verlor das Gleichgewicht und purzelte in eine tiefere Stelle. Sie lachte als ihr die Haare nass auf der Kleidung hingen. "Oh Ty." murmelte sie Gedankenversunken. Meine Entscheidung war unter aller Sau. Schuldgefühle überkamen sie. Doch Ty riss sie wieder auf die Erde. Sie spürte seine Hand an ihrer Taille. Sie war so benebelt gewesen, das sie es gar nicht mitbekommen hatte. Nun umarmte der Junge sie von hinten und sah zu ihr hinab. "Amy es tut mir Leid wenn ich eben etwas zu offen gewesen war." Amy hörte gar nicht hin, sie drehte sich um, sah zu Ty hoch und küsste ihn auf die Lippen. "Ich liebe dich! Es tut mir so leid das ich dir gegenüber nicht ehrlich gewesen war, als du mir deine Gefühle offenbart hast." Es sprudelte nur so aus Amy hinaus. Lange hielt Ty sie in seine Arme. Amy eng an ihn geschmiegt, die Lippen an seine gepresst und die Arme um seinen Hals geschlungen. Als Plötzlich Figaro die beiden von hinten anstupste. "Was ist denn los?" fragte Amy ihn lächelnd und wand sich von Ty ab. Der Junge war errötet vor Freude und Scharm. Amy sah ihm ganz ähnlich aus. "Ich glaube der Junge will nach Hause." sagte Ty stirnrunzelnd. "Ach was." Amy zwinkerte ihm kurz zu und schwang sich auf Figaros Rücken. "Komm Ty. Wir müssen nach Hause." Verständnisvoll hiefte sich Ty auf die große Trakehnerstute und trabte an. "Sag mal, sind wir jetzt in einer Beziehung ?" er schmunzelte auffordernd. "Was meinst du wohl?" Amys Blick sah geheimnisvoll und amüsiert zu gleich aus. "Klar!".
      Und wieder ein Tag überstanden ♥
      In Liebe Amy &. Ty - die endlich miteinander zusammen sind.

    • Jackie
      Hufeheben und Stillstehen für Anfänger | 1558 Zeichen | (c) Jackie

      Müde schlürfte ich aus dem Bett ins Schlafzimmer, ich wusste genau was ich heute vorhatte auch wenn ich absolut keine Lust dazu hatte. Also machte ich mich fertig und ging in den Stall. Cilian begrüßte mich mit einem lauten wiehern. Als ich dann durch die Gasse ging , sah ich wie Cabbalero mich verträumt ansah. Offenbar war ich nicht die einzige die noch nicht ausgeschlafen hat. Ich gähnte kurz und klopfte Cabbaleros Hals. „Feiner Junge… bist wohl ein Frühaufsteher“ ich grinste. Dann , bürstete ich verträumt sein stumpfes rotes Fell, bis es wieder zu glänzen begann „So ein hübsches Fohlen“. Cabbalero stand artig in der Box. Wir hatten die letzten Male das Stillstehen geübt. Seitdem verhält sich Cabbalero viel ruhiger als die letzten Male beim putzen. Ich bürstete ihm über seine Kruppe . Aber auch seine schlacksigen Beine durften nicht ausbleiben, also griff ich nach einer Wurzelbürste die ich ebenso gut für sein kurzes, dünnes Langhaar verwenden konnte. Cabbalero war hauptsächlich am Bauch schmutzig, die Mähne war nur etwas vertuckt. Ich hatte also nicht so viel zu tun wie erwartet. "Und jetzt die Hufe mein Süßer." ich strich ihm mit der Hand über die Beine damit er die Hufe hob. Auch das hatten wir eine Woche zuvor geübt und Cabbalero beherrschte es immer noch wie im Schlaf. Lange dauerte es nicht bis die Hufe sauber waren, immer hin hatten sie eine Größe von Kaffeetassen-Teller. Ich betrachtete stolz mein Werk. "Du siehst toll aus!" Nun konnte ich auch mit gutem Gewissen den Stall verlassen um mit Ty den restlichen Abend zu planen.
    • Jackie
      Ein Neuzugang | 1128 Zeichen | (c) Jackie

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      Bewegung Cabbalero © Svartur (?)
      Bewegung Castiel © Jackie
      Zubi Cilion © kleinesMonster
      Zubi Dead Snow © kleinesMonster
      Bewegung Puppy © Jackie

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      Noch schien die Sonne aus allen Wolken. Amy und Ty nutzten den Moment um auf die Fohlenweide zu gehen und den kleinen beim tollen zuzusehen. Erst vor kurzem gab es einen Neuzugang. Ein kleines Englisches Vollblutfohlen namens Castiel. Mit auf der Weide stand auch sein Bruder Cilion. Doch als Amy sah mit wem das kleine Fohlen spielte, ging ihr Herz auf. "SCHAU MAL TY.!" rief sie schon fast über die Weide. Cabbalero hüpfte über die Wiese, gefolgt von Castiel. "Ty weißt du was wir für einen Fortschritt erzielt haben ? Ich kann mich noch erinnern, als Cabbalero sich gegen uns gewährt hat und keinen Kontakt mit anderen aufnehmen wollte. Es kommt mir noch so vor wie gestern." murmelte das Mädchen seufzend. Ty sah zu den Beiden Fohlen. Dann legte er seinen Arm um Amys Taille. "Du bist einfach die Beste." sagte er Augenzwinkernd. "Was macht Puppy denn da ?" fragte er stirnrunzelnd Richtung Cilion. Amy grinste breit. "Aufdringliches Biest. Nervt den armen Cilion." auch Ty schien amüsiert. Par Deux und Dead Snowstanden weiter abseits und genossen die warmen Sonnenstrahlen. "Was ein schöner Tag." murmelte Amy zufrieden.

      1128 Zeichen © Jackie
    • Jackie
      Es passt, wackelt und hat Luft | 1902 Zeichen | (c) Jackie

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      ...durch die Halle
      HG © Jackie
      Bewegung © Jackie
      Dummerweise rechtes Hinterbein und linkes Hinterbein vertauscht >.<
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      Kaum zu fassen, heute war Cabbaleros 2 Jähriges. Am Wochenende ist Ostern und Ty hat einen Job angefangen. All das kam in diesen Monat auf mich zu, nicht zu vergessen das ich mit Ty zusammen bin. Er hat mich während eines Ausrittes überrascht. "Ty kommst du mit ?" Ich sah ihn mit großen Augen an. "büdde" mein Bitte war überflüssig, denn Ty wäre sowieso mitgekommen. "Bis dem nächst Clarissa." verabschiedete er sich noch schnell von seiner Kundin. "Was hast du für heute geplant ?" fragte er mich neugierig. "Ich wollte Cabbalero in der Halle laufen lassen und sehen wie er sich gemacht hat." Ty folgte mir in den Stall, dort nahm er das Halfter des Jungpferdes und zog es ihm an. Ich wusste noch wie Cabbalero zu uns kam, dreckig, mager und vor allem ängstlich. Doch die lange Arbeit hat sich bezahlt gemacht. Cabbalero ließ sich Halfter überziehen, hob die Hufe und biss nicht mehr. Sein Vertrauen war vollständig da. Hin und wieder mussten wir ihn jedoch zu etwas aufmuntern. Bald war es so weit, in nur einem halben Jahr kann Cabbalero eingeritten werden. "Hast du alles ?" fragte ich Ty als ich ihm mit Cabbalero um die Ecke kommen sah. "Ja." der Junghengst tänzelte vergnügt durch die Stallgasse. Die Halle war gleich um die Ecke. Es war warm und der Brunnen in der Mitte des Hofes plätscherte ruhig vor sich hin. "Was schenkst du mir eigentlich zu Ostern ?" fragte ich Ty mit einem schelmischen grinsen. "Hm mal schauen, vielleicht ein Paket voller Pferdeäpfeln" wir lachten und uns wurde klar das wir für einander bestimmt sind. In der Halle zog Ty dem Hengst das Halfter aus und ich griff nach einer bereit stehenden Longierpeitsche. Cabbalero galoppierte in einem Satz los und wieherte vor lauter Begeisterung. "Wie wäre es wenn wir dem nächst mal Occulta besuchen ?" fragte ich meinen Freund. Ty nickte begeistert. "Da wird sie sich sicherlich freuen." Ich stimmte ihm zu. "Ganz bestimmt."
    • Jackie
      Bei den Haflingern | 9809 Zeichen | (c) medy

      Bei den Haflinger
      [SIZE=medium]© medy | 9809 Zeichen[/SIZE]

      [SIZE=10pt]Gemütlich nippe ich an meine Kaffeetasse. Heute darf ich den Tag bei Amy und ihren vielen Pferden verbringen, ich freue mich schon, die grosse Haflingerzucht kennen zu lernen. Um zehn Uhr soll es dann losgehen, bis dahin habe ich noch ein bisschen Zeit. Nicht einmal das schlechte Wetter kann meine Stimmung ruinieren. Fröhlich räume ich das Geschirr ab und packe meine Sachen zusammen, gehe aus dem Haus und schon sitze ich im Auto, auf dem Weg zu Amy. Das Gestüt kenne ich schon, allerdings nicht so gut. Nach einigen langen Minuten komme ich endlich an, Amy und Ty warten schon auf mich. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht steige ich aus und begrüsse sie. „Tut mir leid, dass ich zu spät komme, es hatte wieder einmal Stau gegeben“, entschuldige ich mich für meine Unpünktlichkeit. „Ach, das macht doch nichts, wir haben ja genug Zeit“, winkt Amy ab. Dann erklärt mir Ty das Programm für Heute. „Ok, alles klar“, lächle ich die beiden an und hole meine Sachen aus dem Auto. Zuerst steht komplett Fütterung an; Amy und Ty haben schon alles vorbereitet, so dass ich nur noch das Futter in die Boxen tun muss, Gesagt – getan.[/SIZE]

      [SIZE=10pt]„Komm, ich zeig dir mal den ganzen Hof“, meint Ty zu mir und schon marschieren wir zu den Weiden los. Zuerst zeigt er mir die Zuchtpferde, und ich komme gar nicht mehr aus dem Staunen heraus; die Haflinger haben es mir angetan. Ty schmunzelt und stellt mir dann die Pferde vor; „ Siehst du die Dunkle Stute, hinten im Ecken? Das ist Meike. Rechts neben ihr steht Nordstern, und links vonMeike, dass ist Jargo.“ Ich gebe mir Mühe, mir die Namen zu merken und schon fährt Ty fort. Bald schon habe ich Nachtigall, Amsterdam Girl, Askan, Golden Diamond, Windsor sowie auch Suburb Lights, Sunshine Shadow, Sternsinger und Mrs. Pretty kennengelernt, ehe ich Ty bitte, eine Pause einzulegen, um mir die Namen zu merken. „Dass wirst du nie und nimmer schaffen“, spottete Ty mit einem Lächeln auf dem Gesicht. „Wir werden ja sehen“, grinse ich. Dann wende ich mich wieder den Haflinger zu. Friedlich grasen sie nebeneinander, es sind wirklich schöne Pferde. „Ty? Wie heissen den die Pferde dort hinten rechts?“, frage ich ihn. „ Also, von links nach rechts, das sind Samie, Figaro, Little Baby, Money in a Bank, Bonito und Abajo. Und rate mal, welches Fohlen Picolaheisst.“, er zeigt zu den Fohlen. Ich begutachte die süssen Fohlen und entscheide mich dann für einen ganz hellen Haflinger. „Vielleicht die?“, frage ich Ty. „Nein, dass ist L’Ombre de la Lune, Picolaist das Stutfohlen neben Mirabella. Mirabella kennst du ja, nicht?“, antwortet er. Ich nicke und erinnere mich an die Fohlenschau, die ich gemeinsam mit Mirabella gemeistert habe. Die Kleine war ganz brav und folgte fantastisch. „Und hinter Mirabella, das ist Schattenfalter. So, dass wären dann mal die Haflinger“, reisst mich Ty nun aus meinen Gedanken. Dann schaut er nach oben in den Himmel und verzieht das Gesicht. Ich folge seinem Blick, es sieht so aus, als würde es bald anfangen zu regnen. „Also, machen wir uns an die Arbeit?“, frage ich Ty, denn wir sollten noch einige Boxen ausmisten. „Ja, gehen wir“, antwortet er. Ich werfe noch einen Blick auf die Haflinger, ehe wir zu den Stallungen gehen. „ Du kannst ansonsten die Boxen von den Haflinger Fohlen übernehmen, ok?“, lächelt mich Amy an, die mir eine Mistgabel in die Hand drückt. „Ja, alles klar“[/SIZE]

      [SIZE=10pt]Nachdem ich alle vier Boxen der Fohlen ausgemistet habe, miste ich auch noch Lakritz’s undHollywood Undead’s Box aus. Lakritz ist ein brauner Isländerhengst und Hollywood ein Palomino – Trakehner. Plötzlich fängt es draussen zu donnern an. „Oh-Oh“, murmle ich. Dann geht es auch schon los, es prasselt wie aus dem Kessel Regen. Amy rennt hastig in die Sattelkammer, holt haufenweise Halfter und wirft mir einige zu: „ Wir müssen die Pferde in die Boxen tun“, erklärt sie. Dann eile ich auch schon los, Richtung Weide der `Nicht-Haflinger`. Schnell öffne ich das Gatter, gehe rein und streife Prince of the Half Moon und Wikotikabesa die Halfter über. Auch The death Angel und The Black Death bekommen von mir ein Halfter angelegt. Mit je zwei Stricke in der Hand gehe ich dann mit den Pferden zu den Boxen. Sobald sie in den Boxen sind, und das Wetter wird immer schlimmer, nun hagelt und blitzt es schon, hole ich die anderen Pferden auch noch von den Weiden. Luzifer, Lakritz, I see You, Hollywood Undead, Mon Chérie sind nun mit Hilfe von Ty sicher in ihren Boxen. Auch die Fohlen Findus, Puppy, Par Dieux, Dead Snow, Cabbalero und Valentines Cilion haben wir von den Weiden geholt. Um die Haflinger haben sich Amy und das andere Personal gekümmert.[/SIZE]

      [SIZE=10pt]„Uff, geschafft“, seufze ich. „Ich wäre froh, wenn du noch Windsor, Abajo und Samie putzen würdest“, sagt Amy später zu mir. „Ok, dann putze ich die mal gründlich durch“, antworte ich ihr lächelnd. Also hole ich nun Windsor aus seiner Box und binde ihn an. „Jaa, jetzt wirst du wieder mal verwöhnt“, erkläre ich ihm, währendem ich sein dreckiges Fell begutachte. „Du hast es dringend nötig, geputzt zu werden!“, lache ich. Nun schlabbert er meine Hand auf, die ich aber schnell zurückziehe. „Ne ne du, zuerst die Arbeit“ Schnell ist sein Fell wieder ganz hell, und man sieht wieder seine Fellfarbe. Nachdem ich ihn noch ein bisschen verwöhnt habe, bringe ich ihn wieder zurück in die Box . „Machs gut, mein Hübscher!“, verabschiede ich mich von ihm, ehe ich zu Abajo’sBox gehe und mich mit Abajo bekannt mache. „Gefällt dir das Wetter? Mir nicht. Ich hoffe es lässt nacher ein wenig nach“, plaudere ich mit ihm. Auch ihn putze ich gründlich durch, bis sein Fell fast glänzt. „Jetzt bist du wieder ein ganz Hübscher!“ Und wieder bringe ich das Pferd zurück in die Box und hole Samie raus. Und wieder putze ich den hübschen Hengst gründlich durch. Ein paar mal versucht er, mir einige Pferdekekse zu klauen, jedoch ohne Erfolg, denn leider war meine Jacke zwischen seinem Maul und den Keksen. „Du bist ja ein Verfressener, ne? Aber ganz ein süsses Verfressener!“ Nachdem ich ihn auch wieder versorgt habe, suche ich Amy auf und frage sie, ob ich nun etwas mit Figaro unternehmen sollte. „ Wenn du magst, kannst[/SIZE]
      [SIZE=10pt]du mit ihm in der Halle springen", antwortet sie mir. „ Liebend gerne!“, strahle ich sie an.[/SIZE]

      [SIZE=10pt]Nachdem ich Figaro geputzt, gesattelt und gezäumt habe, schnappe ich mir eine Gerte und gehe mit ihm in die Halle. In der Halle waren schon Sprunghindernisse aufgestellt, verwundert schaue ich mich um und erblicke Ty, der mir zuwinkt: „Ich hab schon mal alles aufgestellt“ „Oh, danke das ist lieb!“, antworte ich. Nun steige ich in den Sattel, Figaro bleibt ruhig stehen. Ich gurte nochmals nach und verstelle die Steigbügel, damit alles passt. „So, dann wollen wir mal, mein Bursche“ Im Schritt und Trab lockere ich ihn auf, ehe ich nach einigen Runden das erste Hindernis in Visier nehme. Ich gebe Figaro Schenkelhilfen, und schon fällt er in einen ruhigen Galopp. Wie immer zähle ich in Gedanken die Galoppsprünge ab, ehe wir über das Hindernis schiessen. Wow, Figaro kann wirklich gut springen. Wir überspringen einige Hindernisse, ehe ich ihn wieder trocken reite. „Und, wie ist es so, Figaro zu reiten?“, fragt mich Amy, die in der Zwischenzeit auch in die Halle gekommen ist. „Er ist fantastisch! Du kannst wirklich stolz sein, ihn im Besitz zu haben“ Ich lobe Figaro und steige dann ab. „Das hast du ganz super gemacht!“, lobe ich ihn nochmals. Schnell sattle ich ihn ab und putze ihn, kratze im die Hufe aus und bringe ihn in seine Box. Nun gönne ich mir eine kleine Pause, in der ich Figaro betüddle.[/SIZE]

      [SIZE=10pt]„Nun bist du an der Reihe, du kleiner Wildfang“, begrüsse ich Cabbalero, ein hübscher Fuchs. Cabbalero ist ein Trakehner Fohlen, der wie gesagt, nicht so ein Einfacher ist. Amy hat mir aber erklärt, dass er in letzter Zeit ruhiger geworden ist. Heute sollte ich mit ihm ein Join Up machen, zuerst putze ich ihn aber noch. Nachdem sein Fell wieder rot strahlt, kratze ich ihm seine kleine Hufe aus und lobe ihn. Zum Glück hat das Wetter nachgelassen, so dass wir im Roundpen unser Join Up machen können. Auf dem Weg zum Roundpen tänzelt Cabbalero nervös auf seinen langen Beine und schüttelt hin und wieder seine kurze Mähne. Im Roundpen ziehe ich ihm das Halfter ab und schicke ihn an dem Rand des Roundpen’s. Mit dem Seil in meiner rechten Hand fuchtle ich herum, mache mich gross und beänstigend, sofort prescht Cabbalero los. Schultern parallel zu seinen Schultern, Auge in Auge. Im Jagdgalopp rennt er und buckelt, bis ich ihn die Seite wechseln lasse. Wieder lasse ich ihn einige Runden rennen. Dann, endlich wird er langsamer, sein Inneres Ohr ist auf mich gerichtet und er senkt den Kopf. Ich warte noch einen Moment. Und siehe da, er fängt an zu Kauen. Das ist das Zeichen, auf dass ich gewartet habe. Ich stelle mich passiv, wende mich von Cabbalero ab und warte. Vorsichtig und zaghaft nähert er sich mir, bis er schliesslich seinen warmen Atem mir in den Nacken prustet. Langsam, sodass ich ihn nicht erschrecke, drehe ich mich um und kraule ihn, ohne ihm in die Augen zu schauen. „Braver Junge!“ Dann hat auch Cabbalero nun Feierabend. Zum Schluss füttertere ich Cillion, Castiel und Panino.[/SIZE]

      [SIZE=10pt]„Ich muss sagen, ihr habt es hier wirklich schön“, sage ich zu Amy und Ty. Amy hat mir ein Kaffee angeboten, und ich habe eingewilligt. Doch nun muss ich bald heim. „ Also der Tag war anstrengend, aber schön“, setze ich fort. Amy antwortet: „ Ich denke ohne dich hätten wir das heute nicht geschafft“ „Ach was“, winke ich ab. „Also, dann begleiten wir dich noch zum Auto“, grinst Ty und wir erheben uns. Draussen werfe ich noch einen Blick auf die vielen hübschen Pferde. „Machts gut, ihr Hübschen“, flüstere ich ihnen zu. Bevor ich ins Auto steige, verabschiede ich mich von Amy und Ty. „Also, bis dann ein anderes Mal!“, rufe ich ihnen noch zu, bevor ich mit dem Auto wegfahre.[/SIZE]
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Jackie
    Datum:
    23 Jan. 2014
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    Hengst
    2 Jahre
    Rasse Trakehner
    Stockmaß 165cm
    Deckhaar Fuchs
    Abzeichen Stern & Strahl, Stiefel VL, Stiefel VR, Stiefel HL, Stiefel HR
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    Wild, übermütig, stolz, eitel, lernwillig, verspielt
    Cabbalero ist ein wahrhaftig wilder Hengst, man weiß allerdings nicht ob das an seinem Vorbesitzer lag, oder ob er so geboren wurde. Sein rotes, makelloses Fell sticht einem schon vom weiten ins Blickfeld. Cabbalero ist einfach die Sorte von Pferd, die seinen Eigenwillen führt. Amy hat ihn damals aus schlechter Haltung zurückgeholt, da seine Vorbesitzerin ihn einfach nicht gepflegt hat. Nun darf er sein Können auf der Heartlandfarm beweisen, doch so wie es momentan aussieht - wird Amy viel zu tun haben.

    Besitzer Jackie (Amy Fleming)
    VKR/Ersteller Jackie
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    Galopprennen E
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    Farbig = Trainer
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    Eingetragene Zucht
    Gekört Nein

    Nachkommen
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    Letzter Tierarztbesuch 25.01.2014
    Was wurde getan:


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    Letzter Hufschmiedbesuch
    Was wurde getan:



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