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Jackie

♂ Askan | gekört

♂ Askan | gekört
Jackie, 24 Aug. 2015
    • Jackie
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      März 2013 - Eine Stallhilfe
      3790 Zeichen © Itoe


      Heute war praktisch meine Bewährungsprobe als Pfleger und auch der allererste Tag in diesem Bereich überhaupt. Jackie hatte mich gefragt, ob ich mal nicht bei ihr und ihrem Haflingerhengst Askan vorbei schauen wollte. Dieser sollte aktuell 13 Jahre alt sein und ich war ziemlich gespannt auf alle beide.
      Mit dem Auto fuhr ich zum Stall und stieg schließlich aus, auf dem Hof kam mir auch schon jemand entgegen, es war eine junge Frau und ein Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus.
      „Hallo, du musst Jackie sein, du hast bei mir einen Auftrag gestellt, ich bin Itoe“, okay, zugegeben, ein wenig nervös war ich schon, „ich hoffe duzen ist okay?“
      „Ist ja unter Pferdemenschen Gang und gäbe. Aber erst mal Hallo, schön das zu hergefunden hast!“, sie schüttelte mir die Hand, die ich ihr entgegen gehalten hatte. Ich atmete nochmal tief durch und roch den Pferdeduft, eigentlich eher mehr Pferdemist und Heu, aber auch Gras, den kommenden Frühling und anderes. Aber alles zusammen roch einfach nach Pferd. Angepasst an der Jahreszeit natürlich. „Komm, ich zeig dir mal Askan, bist ja sicherlich gespannt drauf!“
      Ich folgte der Frau in den Stall und sie führte mich schließlich zu einer Box mit einem… nun ja einem Haflinger darin. „Das ist also Askan, hallo schöner Bub!“, sagte ich freundlich und betrachtete den Hengst. Er war richtig hübsch, seine breite Blesse endete in einem „Milchmaul“ zumindest nannte ich das gerne so.
      Jackie stemmte die Hände in die Hüften und grinste. „Ich denke, ihr putzt euch erst mal gegenseitig!“
      Mir war klar, dass sie eigentlich meinte, dass ich Askan putzen sollte und schaute sie fragend an:“Soll ich ihn hier in der Box putzen oder an dem Putzplatz da draußen? Und wo sind seine Putzsachen?“
      „Oh natürlich, die sind da in der Sattelkammer!“, Jackie öffnete eine kleine, aber feine Sattelkammer und zeigte auf ein Halfter mit Strick sowie einen Putzkasten. „Das sind seine Sachen und jetzt zeig mal, ob du ihn auf gehalftert bekommst und rausführen kannst, wenn du das nicht kannst, wäre das ziemlich blöde was?“
      Ich fand Jackie ganz nett und ging erst mal in die Sattelkammer. Nahm mir dort dann die Sachen und stellte die Putzsachen nach draußen. Dann kam ich mit dem Halfter und dem Strick zurück. Vorsichtig öffnete ich die Tür, zumindest versuchte ich dass, allerdings klemmte sie kurz, weshalb ich etwas stärker ziehen musste ehe sie aufging. Askan beobachtete alles natürlich sehr neugierig und fragte sich wohl, was da für ein Menschlein herumhantierte.
      Kaum war die Boxentüre offen, schon kam mir eine Nase neugierig entgegen. „Hallo du!“, begrüßte ich die Nase, beziehungsweise Askan. Ich streckte ihm die Hand entgegen und lies ihn schnüffeln. Er schnupperte und schnaufte schließlich leise, dann lies er mich ganz Gentleman like eintreten. Nun konnte ich ihm das Halfter aufziehen und ihn anschließend mit dem Strick herausführen. Ich war froh, als der Hengst mir folgte und ich grinste ein wenig.
      Beim Putzplatz angekommen band ich ihn an und sah, das Jackie mit gekommen war und alles aufmerksam beobachtete. „Hm, der scheint dich wohl zu mögen, immerhin ist er dir brav gefolgt!“, meinte sie nur und schaute dann zu, wie ich ihn gründlich putzte und auch die Hufe auskratzte. Die ganze Zeit über sprachen wir über diese oder jene Reiterlebnisse und auch ein wenig über Askan. Schließlich war letzter genannte blitzeblanke sauber und Jackie strahlte mich an. „Irgendwann wird man von ihm noch geblendet, du solltest lieber aufhören mit dem Putzen.“
      „Ja glaube ich auch“, ich lachte und räumte die Sachen weg. Schaute dann aber auf die Uhr. „Oh schon so spät? Ich bringe Askan noch rein und muss mich dann langsam von euch verabschieden.“
      „Okay, hattest ja erwähnt, dass du heute noch was machen musst“, Jackie nickte verständnisvoll und folgte mir und Askan wieder in den Stall, dort brachte ich ihn wieder sicher in seine Box und entfernte sein Halfter.
      Fragend sah ich Jackie an:“Ich hab eine Möhre mit, darf ich ihm die geben?“
      „Klar“, kam nur zurück und ich gab dem Haflinger seine verdiente Möhre, immerhin hatte er sich brav putzen lassen und war auch sonst lieb gewesen. Erstaunlicherweise. Askan kaute die Möhre zufrieden und sammelte die Stückchen auf dem Boden auf, die heruntergefallen waren. Ich machte die Boxentüre zu und wandte mich Jackie zu. „Ich geh dann mal, vielen Dank für den schönen Tag!“
      „Nein ich muss mich bedanken!“, gab Jackie zurück und wir schüttelten uns zum Abschied die Hände. Dann verlies ich den Hof und fuhr nach Hause.
    • Jackie
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      27. März 2013 - Eine Stallhilfe
      10.000 Zeichen © Flake


      Heute würde ich zu Jackie fahren und mich ein wenig mit ihren Pferden beschäftigen. Es würde wohl ein recht langer Tag werden, aber dennoch freute ich mich sehr auf ihn. Früh morgens klingelte bereits mein Wecker und riss mich aus dem Schlaf, als es grade erst begann zu dämmern. Also stand ich auf und zog mir meine schwarze Reithose, ein Shirt und eine Fleecejacke an, ehe ich hinunter ging, um zu frühstücken. Auch das war schnell erledigt und so schlüpfte ich in meine Stiefel, die im Flur standen und ging zu meinem Wagen.
      Es dauerte eine gute halbe Stunde, bis ich schließlich die Auffahrt zu Jackies Hof herauf fuhr und den Motor abstellte, als ich ankam. Sie stand bereits auf dem Hof und schien mich zu erwarten. Nachdem ich sie kurz begrüßt hatte, 'überließ sie mir das Feld', um sich ihren Arbeiten zu widmen. Mein Weg führte mich in ihren Stall, in dem 26 Pferde darauf warteten, versorgt zu werden.
      Als ich die Tür aufschob, drang mir ein Schwall warmer Luft entgegen und der Duft von Heu und Pferden. Kaum verwunderlich. Mit einem Schmunzeln trat ich ein und einige Köpfe hoben sich und sahen über die Boxentür. Neugierige, braune Augen beobachteten mich und die Blicke folgten mir bis in die Futterkammer. Während ich die Eimer füllte, hörte ich hin und wieder ein Schnauben, oder das drängende Stampfen der Hufe, das aus dem Stall drang. Schnell war das Futter verteilt und die Tiere begannen zu fressen. In dieser Zeit machte ich mich daran kurz mit einem Besen durch die Stallgasse zu fegen, ebenso durch Futter- und Sattelkammer. Nachdem alles von gröberen Schmutz und Staub befreit war, kehrte ich es auf, um es in die Schubkarre zu legen, die ich zuvor geholt hatte. Doch bevor ich nun die Boxen grob abmisten würde, kämen die Pferde auf die Weide.
      Aus der Sattelkammer holte ich mir die Halfter von den beiden Haflingerfohlen und Prince of the half Moon. Zuerst halfterte ich die beiden Vollgeschwister Mirabella und Picola auf. Die beiden machten keinerlei Probleme, im Gegenteil. Willig folgten sie mir aus dem Stall und wussten scheinbar sogleich wohin es ging. Auch wenn es nicht grade warm war, in der Sonne, die sich heute von ihrer besten Seite zeigte, ließ es sich sehr gut aushalten und die beiden preschten sogleich los, als ich die Stricke aushakte. Wieder mit einem leichten Schmunzeln schloss ich das Tor der Weide, um Prince of the half Moon zu holen. Der junge Saddlebredhengst war doch weitaus lebhafter, als die beiden Haflinger, doch auch er machte keine Anstalten, mir das Leben schwer zu machen, sondern ließ sich aufalftern und folgte mir aus der Box. Ich entließ den kleinen zu den anderen beiden Fohlen und verschloss das Tor wieder sorgfältig, um am Abend keine Überraschung zu erleben.
      Auch die Stuten würden heute einen Tag auf der Weide genießen dürfen und so war ich erst einmal damit beschäftigt, die Pferde raus zu bringen. Als erstes ging ich mit zwei Halftern bewaffnet in Cindarellas Box. Die Scheckstute sah mir aus dunklen Augen entgegen, in denen man den Schalk förmlich aufblitzen sehen konnte, als ich die Box betrat. Mit einer altbewährten List -auch Apfel genannt- stellte es jedoch nicht im Geringsten ein Problem dar, ihr den Halfter über die Ohren zu ziehen. Kurz klopfte ich ihr den Hals, ehe ich sie provisorisch in der Stallgasse anband und in Piranhas Box schlüpfte. Sie war wohl eines der Shettys, auf das die Beschreibung 'klein aber oho' nicht unbedingt passte. Ohne jegliche Hektik und somit als Gegenstück zu Cindarella ließ sie sich aufhalftern und folgte mir aus der Box. Schnell fanden wir unseren Weg zu den anliegenden Koppeln, wo sie die Sonne genießen durften, solange sie sich noch zeigte. Diesen beiden folgten The Death Angel und Drag me to Hell, welchen man schnell anmerkte, dass sie ihren ganz eigenen Kopf hatten. Doch auch wir kamen recht gut miteinander aus und die beiden bildeten einen wahrhaftig schönen Anblick. Doch fertig war ich damit noch längst nicht. Als nächstes brachte ich die Isländerstute Zander auf die Koppel, wo die anderen einfach einmal ganz Pferd waren, zusammen mit dem hübschen Andalusier Corda Blanka. Nun würden noch die Haflinger aus Jackies Zucht folgen, die ich auf die Weide nördlich vom Hof gelegen bringen würde. Zuerst holte ich die beiden 'kleinen' Little Baby und Milchschnitte aus ihren Boxen. Die beiden waren jedoch so verscheiden, wie sie nur sein konnten. Man merkte, wie Little Baby versuchte mir selbst beim Führen alles recht zu machen, wohingegen Milchschnitte eher an allem interessiert war, außer an mir oder meinem Vorhaben. Nachdem ich das Tor jedoch erfolgreich hinter den beiden geschlossen hatte, ließ ich die hübsche Fuchsstute Nachtigall und den etwas außergewöhnlichen Lehmfuchs Meike folgen. Nachdem auch Nordstern und Money in a Bank zusammen mit mir ihren Weg in die 'Freiheit' gefunden hatten, holte ich nur noch Lana aus dem Stall. Damit waren alle Stuten auf der Weide und ich könnte mich nun den Hengsten aus Jackys Stall widmen.
      Da der Tag nun doch schon gegen Mittag fortgeschritten war, entschied ich mich, die Haflingerhengste aus ihrer Zucht ebenfalls an die frische Luft zu entlassen, auch wenn dies nicht meinem ursprünglichen 'Plan' entspräche. Small Joker und Pinocchio waren als erstes an der Reihe. Den beiden Hengsten folgten Suburb Lights und Sternensinger, ebenfalls zwei Haflinger. Als Askan, Lakritz, ein Isländerhengst, und Jackies neuster Zuwachs Bonito auch ihren Platz auf den angrenzenden Koppeln fanden, ging ich zurück in den Stall. Dieser hatte sich nun beträchtlich geleert und so schnappte ich mir Mistgabel und Schubkarre, um die leeren Boxen abzumisten. Im Stall war es doch recht warm und so kam ich langsam ins Schwitzen, als ich die oberste Schicht Stroh und die Pferdeäpfel absammelte. Doch auch diese Arbeit war irgendwann getan und wo es nötig war, füllte ich noch einmal Stroh nach. Auf dem Weg vom Stall zum Misthaufen ließ ich meinen Blick über die Koppeln schweifen, doch es war alles friedlich. Einige dösten in der Sonne, wohingegen der Großteil von Jackies Pferden nun mit Grasen beschäftigt war, auch wenn das spärliche Gras kaum etwas hergab.
      Zurück im Stall holte ich die Halfter von The Black Death und Jackies Liebling Luzifer aus der Sattelkammer und ging zu den Boxen der beiden großen Hengste. Neugierig sah mir der Friese entgegen, als ich ihm den Halfter über den Kopf streifte und ihm kurz den Hals klopfte. Das selbe tat ich mit dem Dunkelbraunen und führte die beiden aus der Box. Willig folgten sie mir aus dem Stall und über den Hof, in Richtung Reithalle. Ich wollte die beiden ein bisschen laufen lassen, so hatten sie etwas Bewegung und gleichzeitig ihren Spaß. In der Halle verschloss ich das Tor hinter mir, bevor ich den Strick aus dem Halfter klinkte. Zuerst von Luzifer, dann von Blacky. Sogleich preschten die beiden los, buckelten ein paar mal und kamen erst in der anderen Ecke der Halle wieder zum Stehen. Ich schmunzelte leicht und blieb etwas abseits von den beiden Hengsten, welche nun wieder zusammen durch die Halle trabten, als wären sie zwei kleine Kinder, die Fangen spielten. Eine ganze Weile blieb ich mit den beiden hier, ehe ich sie wieder irgendwie einfing, was sich mit meiner Bestechungsmethode als recht einfach erwies. Bevor ich sie jedoch zurück in jeweils ihre eigene Box stellte, band ich sie auf dem Putzplatz an, der nun zum Nachmittag hin in der angenehmen Sonne lag. Nachdem ich den Putzkasten aus der Sattelkammer geholt hatte, begann ich Luzifers Rappfell gründlich mit Kardätsche und Striegel zu bearbeiten und den Staub der Halle rauszubürsten. Er genoss die Aufmerksamkeit die ihm zu Teil wurde sichtlich und machte auch keine Anstalten, beim Langhaar und den Hufen. Auch Death putzte ich noch über, bevor ich die beiden Hengste wieder in ihre Boxen brachte.
      Zum Abschluss des Tages, würde ich jedoch mit L'ombre de la Figaro, Jackies kleinem Liebling, ein wenig auf dem Platz arbeiten. Der gekörte Haflinger war ein Traum von einem Pferd und er war wie das Sahnehäubchen auf diesem gelungenen Tag. Der ruhige Hengst ließ sich willig aufhalftern und folgte mir erwartungsvoll aus der Box. Unser erster Weg führte uns auf den Putzplatz, wo sein Sattel und die Trense bereits auf dem Holzbalken lagen. Nachdem ich sein Fell ausgiebig geputzt hatte und auch das Langhaar weitestgehend wieder frei von Knoten und Schmutz war, säuberte ich noch kurz den Putzplatz, ehe ich ihm vorsichtig den Sattel auf den Rücken legte. Er ließ das alles ruhig und mit Geduld über sich ergehen und auch das Gebiss ließ er sich ins Maul schieben. Noch einmal klopfte ich ihm den Hals, ehe ich ihn herüber zum Platz führte. Da es in der letzten Zeit nicht mehr gefroren hatte, war auch der Boden nicht zu hart und Regen hatte es ohnehin schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr gegeben. „Na komm.“, murmelte ich, als ich ihn durch das Tor führte und es wieder hinter uns verschloss. Flink gurtete ich nach und stellte die Steigbügel auf meine Länge, ehe ich aufsaß. Mit einem unwillkürlichen Lächeln im Gesicht ritt ich den Haflinger warm, ehe ich ihn antraben ließ. Seine Gänge waren weich und trotz seiner geringen Größe nicht weniger raumgreifend. Wir ritten einige Bahnfiguren und es war ein Traum, diesen Hengst zu reiten. Er arbeitete gut mit und hatte scheinbar auch noch ein wenig Spaß an der Sache. Auch im Galopp war er gut zu sitzen und erst nach einer guten Stunde ritt ich ihn wieder trocken. Am langen Zügel ritten wir im Schritt auf dem Platz und er schnaubte zufrieden, als ich ihm den Hals klopfte. Nach einer Weile saß ich wieder ab und lobte ihn noch einmal ,ehe ich den Platz wieder verließ. Nachdem ich alles aufgeräumt hatte und auch der Hengst wieder in seiner Box stand, suchte ich Jackie auf, um mich zu verabschieden. Am Abend würde sie die Pferde noch von der Koppel holen.
      Alles in einem war es ein sehr schöner Tag gewesen, an den ich wohl gerne zurückdenken werde. Jedoch war ich etwas müde, als ich wieder nach Hause fuhr, zu meinem kleinen Hof.
    • Jackie
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      28. März 2013 - Hufschmiedbesuch
      4643 Zeichen © Sosox3


      Frisch und total gut aus geschlafen fuhr ich los zu meinem ersten Hufschmied Auftrag für mich. Ich wusste das es heute ein ganz besonders anstrengender Tag werden würde,
      da Jackie eine Menge lieber Pferdchen hatte, die heute mit ihren Hufen dran waren.
      Am Straßenrand hielt ich kurz an um meinen Navi rauszuholen.
      Ich kannte mich nämlich in dem Stadtteil wo Jackie wohnte nicht so gut aus,
      da ich hier noch nicht so oft war.
      Schnell holte ich den Zettel raus wo die Adresse drauf stand und gab das notwendige
      in meinen kleinen Navi. Froh drüber das ich ihn besaß sonst wäre ich bestimmt oft auf geschmissen. Ich schnallte mich wieder an und fuhr los in die Richtung so wie es der Navi mir sagte. Nach einer halben Stunde sah ich dann ihren Hof. Ich schaltete einen Gang runter um niemanden zu erschrecken.
      Meine Schmiede war nämlich sozusagen Mobil und da das Werkzeug des öfteren
      etwas klimperte fuhr ich extra langsam auf den Hof.
      Neben dem Stall war ein kleiner Parkplatz wo ich mein Auto,als ich ausgestiegen war wurde ich gleich herzlich empfangen von Jackie. Alles was ich brauchte nahm ich mit, ich packte es in einen großen Kasten. Damit es leichter war zu tragen.

      Mein erster Patient war heute Figaro, er stand schon geputzt und angebunden dort.
      Ich ging auf ihn zu ließ ihn an meiner Hand schnuppern und streichelte ihn dann am Kopf
      um ihn an mich zu gewöhnen. Nach einer kurzen Begrüßungseinheit, fuhr ich mit meiner Hand langsam an seinem Bein hinunter und nahm es vorsichtig hoch.
      Anfangs zappelte er etwas was sich jedoch gleich wieder legte und daher kein Problem machte. Ich setzte seinen Huf dann ab und griff nach meinen Ausschneidemesser.
      Erneuert hob ich sein Bein gefühlsvoll an und korriergte und schnitt das überstehen ab.
      Ich war wirklich beeindruckt wie gelassen er da stand und alles brav über sich ergehen ließ. Nachdem ich damit fertig war kürzte ich den Huf auch noch mit einer etwas härteren Raspel und feilte ihn schön rund. Danach setzte ich seinen Huf langsam ab.
      Dann machte ich das selbe bei allen anderen Hufen auch.
      Nachdem ich damit fertig war, erhitzte ich mein Brenneisen. Denn Figaro und die anderen
      Pferdchen sollten heute alle Beschlagen werden.
      Ich holte ein nagelneues Hufeisen, das für die Kutsche geeignet war.
      Als das Brenneisen heiß genug war konnte ich anfangen es perfekt auf Figaro anzupassen.
      Figaro wurde etwas nervös beim beschlagen, weshalb ich Jackie bat ihn etwas zu beruhigen
      damit er still steht. Es dampfte nämlich ganz schön doll. Ich nagelte alle Hufeisen gut an
      seine Hufe fest damit sie auch lange halten würden.
      Da er sehr lieb war gab ich ihm ein Leckerlie. Dann brachte Jackie ihn in die Box und brachte ihre nächsten Pferde
      Jetzt ging es alles ein bisschen rascher wo ich warm war.
      Es folgten weitere Pferde darunter Money in a Bank, Little Baby, Nachtigall, Askan,
      Meike, Small Joker, Lana, Nordstern, Milchschnitte, Sternensinger und Snuburb Lights.
      Die heute alle das gleiche Programm hatten wie Figaro.
      Ich korriegte bei allen die Hufe und schnitt natürlich überstehendes ab.
      Natürlich bekammen auch alle Figaro eine Spezielle Hufpflege für die Trocknen Hufe damit sie wieder glänzen. Danach brannte ich jedem Pferd perfekt passende Kutschhufeisen.
      Zum Schluss lobte ich jedes ihrer Pferde,da sie wirklich alle sehr gut erzogen waren.
      Als nächtes kamen meine letzten 3 Patienten. Diese brauchten nämlich einen Eisenbeschlag.
      Zu den 3 gehörten The Black Death, The Death Angel und Luzifer.
      Allen dreien schnitt ich auch die Hufe aus und korrigierte sie.
      Was mich diesmal etwas mehr anstrengung kostete da es größere Pferde.
      Die jedoch alle sehr gut erzogen waren. Für sie holte ich den Eisenbeschlag raus. Denn ich nur noch dann auf jedes einzelne anpassen musste und sie dann festnageln.
      Ein letztes mal für heute machte ich eine spezielle Hufpflege für die Hufe bei ihnen.
      Was sie wirklich ordentlich genossen und sich entspannten.
      Nachdem ich mit dem wunderschönen Friesen Luzifer fertig bin habe ich es für heute geschafft. Ich packe meine Sachen in mein Auto. Hole nur noch ein kleines Päckchen raus was ich Jackie zum Abschluss reiche. Dort in dem Päckchen finden sich die Stollen und ein
      Stollendreher.
      Diese Stollen sind für Figaro sage ich zu ihr, du kannst sie benutzen wenn du sie brauchst z.B
      auf Rasen-Turnieren, ansonsten brauchst du sie nicht, da sie ihn stören würden im normalen Alltag wäre wie auf Dauer Hackenschuhen.
      Jackie bedankte sich dann bei mir und wir verabschiedeten uns freundlich von einander.
      Glücklich jedoch sehr erschöpft setze ich mich in mein Auto schalte den Motor ein, danach den Navi und begebe mich wieder auf eine lange Rücktour.
    • Jackie
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      17. Mai 2013 - Hufschmiedbesuch
      758 Zeichen


      Heute überprüfte ich Askan's Hufe. Ich war schon anwesend, denn ich hatte mich vorher schon um einige andere Pferde des Stalls gekümmert. Ich beobachtete, wie er draußen angebunden wurde. Ich kraulte ihn kurz hinter den Ohren, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass normal viel ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch ein wenig an seinen Hufen herum und ließ ihn probeweise ein wenig herumlaufen. Die Hufe waren jetzt wieder in Ordnung. Schließlich fettete ich sie noch einmal kurz, danach waren wir komplett fertig. Ich streichelte Askan kurz und gab ihm ein Pferdeleckerli. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihm.
    • Jackie
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      24. Mai 2013 - Ankunft der neuen Pferde
      9736 Zeichen © Jackie


      Heute war wieder eine der großen Pferdemessen bei uns in der Umgebung. Und natürlich musste ich die Chance ergreifen, mir die tollen Prachtexemplare einmal anzuschauen. Ich stieg wie auch beim letzten mal in meinen Jeep ein, an dem ein großer Hänger (Platz für 2 Pferde) befestigt war. Ich gehe mal nicht davon aus das ich nicht mehr als 2 Pferde kaufen werde, wenn überhaupt.

      Nach einer Stunde fahrt, hatte ich das gröbste schon überstanden. Ich stieg aus und sah mich um. Glücklicherweise war es nicht so voll wie auf der letzten Messe auf der ich war. Überall waren Stände an denen man Reitzubehör, oder Futter kaufen konnte. Es roch nach Pferd. Es roch stark nach Pferd. Hinten sah ich dann auch schon die ersten Pferde stehen. Nach und nach kamen einige Pferde dazu und auf den Außenplatz hinter dem Gebäude, gab es sogar eine Reitveranstaltung. Dressurreiter mit schicken Friesen traten hier auf. Deswegen war ich allerdings nicht hier. Ich wollte mir einen Überblick von den Pferden machen. Ging daher systematisch vor. Platz A2 standen nur Isländer. Verkäufer präsentierten sie und ließen sie nach einander vorreiten. Ein Isländer fiel mir dabei besonders auf. Sie sollte glaub ich... Zander heißen. War eine Stute, die mehr am tänzeln war als am laufen. Ich meldete mich zum Kauf an. Und holte schließlich die Papiere ab. Ich nahm Zander am Strick und lud sie mit ein paar Helfer“lingen“ in den Hänger ein. Es war nicht so sehr problematisch. Sie beschnupperte eher alles neugierig. Des weiteren fiel mir noch eine Andalusier Stute auf. „Corda Blanka“. Sie schaute scheu ins Publikum. War total verhalten und lies sich nur schwer führen. Als sie sich plötzlich aufbäumte und sich losriss. Die Menge war schockiert. Sie galoppierte aus dem Vorstellungsplatz. Sofort ging ich zu ihr, mit einem großen Bogen so das sie sich nicht noch mehr aufregte. Nach einer Weile schaffte ich es doch tatsächlich die Stute einzufangen (Wohl eher aufzufangen) und sofort nach draußen zu führen. Da wo weniger Menschen stehen. Sie sah mich skeptisch an. Hielt dabei so viel Abstand wie möglich. Ich allerdings ging gelassen weiter ohne ihr auch nur einen Blick zu gönnen. Sie beruhigte sich. Der Verkäufer rannte zu mir. Bedankte sich bei mir und musterte die Stute „Dankesehr, diese Stute ist nicht gerade auuf Menschen anzusprechen. Bitte entschuldigen sie mich.“ -“Schon in Ordnung. Wieviel macht das für sie?“. Er starrte mich an. Als würde ein Geist vor ihm stehen. Ich machte eine Geste, die mehr sagt als 1000 Wörter. „Sie wollen diese Stute wirklich kaufen ?“ -“Ja wieso nicht ? Sie hat ein potentielles Temperament“ . Er räusperte sich. Schluckte kurz und forderte den Preis auf. Ich schüttelte seine Hand und übergab ihm das Geld. Er bedankte sich und ging. Damit wäre mein Tag an der Equitos geklärt.

      Corda Blanka lies sich sowohl schlecht in den Hänger führen, als auch schlecht aus dem Hänger. „Das werden wir alles noch ändern meine Liebe“. Sie schnaubte nervös. Ich ließ sie in die Box bringen. Zander aber auch. Sie stellte sich wesentlich besser an als Corda. Ich überlegte während dessen ob ich meinem Trainer Bescheid geben sollte oder selber mich um die Stute kümmern sollte.

      Um ca. 15 Uhr schaute ich auf meinem Terminkalender. 4 weitere Haflinger sollten doch heute kommen. Einmal die Mutter vom Figaro. Mein „Ein und alles“ gegen 18 Uhr. „Askan und Meike“ gegen 15:30 Uhr und Money in a Bank gegen 16 Uhr. Sie war bereits eine gekrönte Stute die vorher meiner Freundin mKay gehörte. Ich beschloss schon einmal die Boxen auf hoch Glanz zu bringen und dementsprechend einzurichten, damit die Pferde schonmal ein fertiges zu Hause haben. Ich dachte kurz nach, jetzt wären Askan und Meike dran. Das heißt ich brauche 2 fertige Boxen. Gemistet waren sie Gott-sei-Dank bereits, ich müsste also nur noch das Heunetz auffüllen. Also fuhr ich mit der Schubkarre zur Futterkammer in der bereits mehrere Heuballen gestapelt waren. Ich nahm je 2 Rippen auf und schob diese mit der Schubkarre zur Box. Ich hörte schon den Jeep auf den Hof fahren. „Super“ dachte ich mir und lief langsam zur Einfahrt. Hier wartete bereits meine Freundin. Ich lächelte ihr entgegen und nahm ihr die Haflinger ab. Sie schien erleichtert und glücklich zu gleich. Askan kam neben Meike in die frische Box und siehe an, sie zupften bereits genüsslich an den Heunetzen rum.
      Als ich auch noch die anderen Boxen gemacht habe und den letzten Haflinger „Little Baby“ empfangen habe – war ich schon ein wenig K.O. Ich seufzte leise und lies mich im Esszimmer nieder. Was steht denn für morgen an ? Ich machte mir jeden Abend eine „Checkliste“ um immer für den nächsten Tag vorbereitet zu sein. Allerdings stand noch nichts genaueres fest. Dann dachte ich nach. Wenn ich mein Gestüt weiterhin halten will, brauche ich festes und zuverlässiges Personal. Denn mit 25 Pferden wurde ich alleine nicht fertig. Ich schaute erneut auf meine Liste. Doch wann war das nochmal ? Morgen oder übermorgen würde Zander ein neues zu Hause bekommen. Bei einer Bekannten , ihr Name war „Svartur“ . Ich hatte sie gerade heute gekauft... und joa.. so kann man investieren. Ich musste kichern, räusperte mich allerdings wieder als ich merkte wie erniedrigend es doch eigendlich von mir war. Den Rest des Tages verbrachte ich damit „Amy Flemings“ Therapien zu studieren. Ich hatte mir einige Informationsbücher darüber gekauft und bereits die verschiedensten Mixturen an Ölen und Kräuter bestellt. Ich war neugierig ob ihre Methoden wirklich zu super an Tieren anspringen wie sie sagte. Vielleicht würde ich dadurch die temperamentvollen Pferde zur Ruhe bekommen.

      Am nächsten Tag...

      Heute beschloss ich meinem alten Pflegepferd Findus einen Besuch abzustatten. Das letzte mal als ich ihn besucht habe war letztes Jahr. Ich bog auf den Hof ab und ging zu seiner altbekannten Box. Galadriel hatte mich heute Morgen schon empfangen. Ich schaute mir den Hengst an. Er ist viel größer geworden. Seine süßen Augen musterten mein Gesicht. Dann erkannte ich etwas was so aussah als würde er mich wieder erkennen. "Hey na" sagte ich leise. Er wieherte erfreut. Ich musste lächeln. "Was hälst du davon wenn ich dich etwas putze" er hielt es wahrscheinlich für eine großartige Idee, denn er streckte immer wieder den Hals nach mir. "Ja du bist mir ja ein süßer " kicherte ich und führte ihn aus der Box. Als nächstes holte ich die Putzbox und striegelte ihn ausführlich. Las sein Langhaar und kratzte seine Hufe aus. Ich sah den kleinen verliebt an. Er hatte immer das gewisse etwas, wofür ich ihn liebte. Dann kam ich zu einem Entschluss. Ich ging zu Galadriel und fragte sie ob er zu verkaufen wäre. Sie sagte „Wieviel würdest du denn bieten“ ich bot ihr 10.000 an und wir waren im Geschäft. Ein wenig überglücklich ging ich zum kleinen Hengst und führte ihn vom Hof. Wir verabschiedeten uns und wir machten einen entspannten Spaziergang. Findus stolzierte und hüpfte etwas neben mir her. Er schien ebenfalls überglücklich. Es vergingen einige wenige Minuten und wir waren schließlich angekommen. Manchmal frage ich mich „Wieso ist der Rückweg immer schneller als der Hinweg ?“. Ich führte klein Findus in seine neue Box. Er beschnupperte sie ausführlich und erkundete neugierig seine neue Ausstattung, wie die automatisierte Wassertränke. Ich dachte nach, wo soll ich mir nun feste Stallburschen besorgen ? Genau ich frag einfach mal in der ASP. ASP war die Abkürzung der „Arbeit Schwerpunkt Pferde“ Agentur. Und tatsächlich 2 Azubis standen mir momentan zur Verfügung. Eine jüngere Frau um die 26 Jahre alt. Sie hatte früher schon geritten. Und ein etwas jüngerer Junge 23 Jahre alt – ebenfalls gute Erfahrungen mit Pferden gemacht. Ich selber war 20 Jahre alt – noch so jung.

      Gegen Mittag kamen dann die 2 Azubis an. Ich erklärte ihnen „Wir gehen besonders vorsichtig und respektvoll mit unseren Pferden um. Wir wollen sie nicht zu etwas zwingen, wir wollen sie ermutigen und vertrauensvoll mit ihnen umgehen. Ich hoffe das ist euch in eurer Ausbildung bewusst.“ Stille... schließlich nickten sie. Ich fuhr fort „Super. Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag brauche ich eure Hilfe. Samstag und Sonntag habt ihr euren freien Tag. Wenn ihr allerdings Überstunden nehmen wollt, halte ich euch nicht davon ab.“ Das Mädchen lachte leise. Ich lief rot an. „Ach so ein Mist, da bin ich so in meinen Gedanken versunken gewesen... das ich euch ganz vergessen habe nach euren Namen zu fragen. Ich bin Jackie“ jetzt mussten die zwei tatsächlich lachen. Der Junge stellte sich als erstes vor „Tyler.. kurz gesprochen Ty“ er lächelte und trat wieder einen Schritt zurück. Schließlich stellte sich die junge Frau vor. „Und ich bin Monique . Du kannst mich Moni nennen“ Ich lächelte ihr entgegen. Sie war eine blonde, recht dünne Frau. Keine Frage eine super Figur zum reiten. „Freut mich euch kennen zu lernen“ wir stellten uns einander erstmals vor. Tranken ein wenig Kaffee und tuschelten über unsere vergangenen Reitererlebnisse. Ty , ein Junge mit kurzen braunen Haaren lauschte aufmerksam. Er selber redete nicht viel, aber er hörte anscheinend gerne zu. Moni gefiel mir – sie fiel mir positiv auf. „Wenn es euch Recht ist, zeige ich euch eben eure Zimmer.“ Ich zwinkerte ihnen zu und ging aus dem Wohnhaus ins Gästehaus. „Welches der Zimmer ihr als eures bezeichnet könnt ihr ja untereinander ausmachen“ sagte ich grinsend und ging aus dem Türramen. „Und achja.. wäre super wenn gleich die Pferde putzt und auf die Weiden bringt. Ich kümmer mich in der Zeit um Luzifer und Figaro. Sie nickten und ich verschwand. Gegen Abend waren alle Pflichten erledigt. Ich war erleichtert, Moni und Ty anscheinend auch. Morgen würde ich wohl mehr tun müssen.
    • Jackie
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      10. August 2013 - Tierarztbesuch
      6696 Zeichen © Sheyla


      Nach meinem ersten, erfolgreichen Auftrag bekam ich direkt einen zweiten. Jackie war offensichtlich zufrieden mit meiner Arbeit und vertraute mir weitere Pferde an, die ich untersuchen und impfen sollte. Also packte ich meine Spritzen, Gummihandschuhe und meine anderen Dinge ein, die ich heute noch benötigte. Als ich alles beisammen hatte, fuhr ich mit meinem Jeep zu Jackies Reiterhof. Dort wurde ich schon von ihr erwartet. Ich stellte den Motor aus, packte meinen Koffer vom Beifahrer Sitz und stieg aus meinem Jeep. "Hey, Jackie", begrüsste ich sie freundlich. Auch sie begrüsste mich mit einem netten lächeln: "Hey, Sheyla. Du weißt ja bereits wo der Putzplatz ist." Ich nickte und lief zu dem Platz. Es waren zwei wunderschöne Haflinger angebunden. Ich beneidete Jackie schon lange wegen ihrer tollen Haflinger Zucht. "Also, das sind Money in a Bank und Nachtigall", sie deutete jeweils auf das entsprechende Pony. Ich ging zuerst auf Money in a Bank zu und liess mich neugierig von ihr beschnuppern. Aus meiner Jackentasche zauberte ich ein Pferdeleckerli her und Money in a Bank begann sofort es zu vernaschen. Ich klopfte ihren Hals und lächelte: "Braves Mädchen. Dann wollen wir mal anfangen." Ich begann ihre Gelenke abzutasten und diese gut zu begutachten. Ihre Gelenke schienen in Ordnung zu sein und sie schien auch keine Wunden an den Beinen zu haben. Dabei versuchte die Haflingerstute mehrmals meine Haare anzuknabbern, was ich natürlich nicht zuliess. Danach öffnete ich meinen Arztkoffer und kramte mein Stethoskop heraus um ihren Herzschlag zu kontrollieren. Auch da versuchte sie meine Haare anzuknabbern, worauf ich leicht schmunzeln musste. Ihr Herzschlag war ruhig und normal, sie schien nicht einmal nervös zu sein.
      [SIZE=10pt]"Ist bist jetzt alles okay?", Jackie sah mich an. Ich nickte und verstaute mein Stethoskop wieder in der Tasche und nahm meine Taschenlampe hervor. Nun hiess es: Augenreflexe kontrollieren. Natürlich war Money in a Bank nicht begeistert von der Taschenlampe und schnaubte. Ihre Augenreflexe funktionierten perfekt. Und zum Schluss sah ich mir noch ihre Ohren und ihre Nüstern an, sie waren frei. Die Stute war also Kerngesund, zum Glück. Jackie wollte noch, dass ich ihre Zähne kontrollierte, was ich dann auch tat. Ich schob meinen Daumen sanft in die Mundspalte und sie öffnete ihren Mund. Ihre Zähne waren etwas eckig, deshalb holte ich meine Feile aus der Tasche und begann ihre eckigen Zähne abzuschleifen. Als wir fertig waren, lobte ich sie und verstaute meine Feile. Als nächstes müsste die geimpft und gechippt werden. Ich zog mir meine Gummihandschuhe über und nahm die erste Spritze: die Spritze gegen Herpes. Sanft strich ich der Stute über den Hals und piekste die Nadel in einer Falte. Money in a Bank zuckte ein bisschen zusammen, aber beliess es auch nur bei dem. Auch die anderen Spritzen liess sie ohne Reaktion über sich gehen. Auch das Chippen ging bei ihr gut, zu erst dachte sie zwar, dass die Spritze ein Spielzeug sei. Aber schnell hatte sie gemerkt dass dem nicht so sei. Dann führte Jackie Money in a Bank zurück in den Stall und ich wand mich zu Nachtigall.
      [SIZE=10pt]"Du bist aber eine hübsche", ich zog aus meiner Jackentasche ein weiteres Leckerli und hielt es der hübschen Haflingerstute hin. Sofort nahm sie es an und kaute vor sich hin. Dann begann ich ihre Gelenke abzuchecken und fand an ihrem rechten Hinterbein eine kleine Wunde. Ich sah mir die Wunde genauer an und stelle fest, dass sie sich wohl irgendwo aufgeschürft hatte. Ich begann die Wunde zu desinfizieren und dann ein zu binden, man wusste ja nicht es sich entzünden können. Dann kam Jackie wieder aus dem Stall mit einem weiteren Haflinger und sah geschockt auf den Verband. "Was ist den passiert?", fragte sie sofort als die den Haflinger neben Nachtigall anband. "Sie hat sich vermutlich irgendwo aufgeschürft und deshalb hat sie eine kleine Wunde, ich würde dieses Bein ein bisschen schonen, ja?" Jackie nickte. Danach fuhr ich mit der Durchsuchung fort, alles andere war in Ordnung: Herzschlag, Augenreflexe, Zähne, Nüster und Ohren. Als ich die Spritzen hervor holte, war sie aber erst ein bisschen Misstrauisch und wich immer zurück. Ich gab ihr ein weiteres Leckerli und daraufhin hielt sie Still. Schnell aber sicher führte ich die Nadel ein und drückte ab. So schnell wie ich sie eingeführt hatte, zog ich sie auch wieder raus und lobte Nachtigall. Die anderen Spritzen verliefen etwas ruhiger, doch beim Chippen wieherte sie verrückt. Als es vorbei war, schnaubte sie nur noch wütend, worauf ich etwas schmunzeln musste. Dann brachte Jackie die Stute wieder zurück in den Stall und ich widmete mich dem nächsten Patienten,Askan. Ebenfalls ein Haflinger, natürlich. Ich strich ihm sanft über den Hals: "Hallo, ich bin Sheyla." Bei ihm verlief die Routineuntersuchung ganz ruhig, er liess sich ohne Probleme die Gelenke, Nüstern und Ohren ansehen. Bei ihm war auch alles in Ordnung. Auch die Spritzen und das Chippen schien Askan nichts auszumachen. Am Schluss bekam er noch ein Leckerli und wurde in den Stall geführt. Als nächstes war Meike dran, ebenfalls Haflinger mit toller Farbe! Ich sah sie freundlich an und bat ihr ein Leckerli an. Das Leckerli nahm sie zwar, blieb aber dennoch Misstrauisch. Also begann ich erstmal sie zu streicheln, aber sie blieb immer noch Misstrauisch. Ich seufzte und begann trotzdem ihre Gelenke abzutasten, das gefiel Meike gar nicht. Sie begann an zu schnauben und tänzelte umher. Trotzdem konnte ich ihre Gelenke abtasten, sie waren in Ordnung. Auch das Ohren, Nüstern, Augen und Zähne kontrollieren wollte sie sich nicht gefallen lassen. Jedoch konnte ich mich durchsetzten. Ihre Zähne waren ein bisschen eckig, deshalb wollte ich kein Risiko eingehen und feilte ihre Zähne in eine gute Form. Danach kamen die Spritzen. Als Meike die sah, legte sie ihre Ohren an. Ich begann ihren Hals zu streicheln und führte dann, als sie gerade nicht hinsah, die Spritze ein. Das musste ich bei nächsten sechs Spritzen auch machen, inklusive Chippen. Ich glaube, sie war froh als sie zurück in den Stall durfte und mich nicht mehr sehen musste. Das letzte Pony, welche sich untersuchen musste war Amsterdam Girl. Jackie beschrieb mir sie als zickig und temperamentvoll. Dies merkte man leider schon beim Gelenke kontrollieren. Auch beim Nüstern, Augen, Ohren und Zähne kontrollieren ragte ihr Charakter heraus. Sie versuchte oft nach mir zu schnappen und legte die Ohren an. Dies war leider kein Vorteil beim spritzen und Chippen. Trotzdem schafften ich es mit Hilfe von Jackie, betteln und vielen Leckerlis. Nun waren alle geimpft und gechippt. Deshalb verabschiedete ich mich von Jackie und gab ihr die Rechnung. "Wiedersehen!"
    • Jackie
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      9. September 2013 - Hufschmiedbesuch
      2058 Zeichen © Sosox3


      Am nächsten Tag fuhr ich erneut zu Jackie welche mir nun den 4.Auftrag in ihrem Stall bescherte. Dieses Mal sollte ein weiter Haflinger Hengst und eine Haflinger Stute an der Reihe. Nämlich Askan und Meike.
      Der Hengst stand schon angebunden vor seiner Box als ich auf der Heartland Farm ankam. Jackie stand daneben und begrüßte mich schon Freundlich. "Hey Jackie, die zwei sollen heute beschlagen werden?", fragte ich sie grinsend und sie nickte. Leider musste sie ihrer Arbeit nach, denn ich hätte gerne noch mit der Guten Freundin gequatscht. Ich begrüßte dann erst Mal Askan, denn der Hengst stampfte ungeduldig mit einem seiner Vorderhufe auf. "Ist ja gut", sagte ich und klopfte ihm die Schulter ehe ich seine Hufe einzelnd hoch nahm und die Alten Hufeisen mit einer Zange zu entfernen. Dann begann ich direkt mit dem Ausschneiden und stellte fest das ich nicht korrigieren musste sondern direkt mit dem raspeln anfangen konnte. Ich bearbeitete alle vier Hufe und erhitzte die Millitary-Eisen so, das ich sie formen konnte. Manchmal war er ein wenig unaufmerksam, ließ sich jedoch gut beschlagen. Ich brachte den Hengst in seine Box und nahm mir gleich im Anschluss die Dunkle Hafistute raus um sie zu beschlagen. Sie ging treu doof hinter mir her und ließ sich draußen anbinden. Meike gab ihre Hufe ganz brav und hielt sie sogar freiwillig hoch, doch ich nahm die Hufe und entfernte die alten Kutschhufeisen. Ihre Hufe waren ein wenig zu lang und so schnitt ich ein wenig mehr aus als bei Askan, da er kürzere Hufe hatte als die Stute. Ich korrigierte eine Fehlstellung im Linken Hinterhuf und raspelte noch an den Hufen herum. Als sie eine Gute Auflagefläche hatten, erhitzte ich auch die Millitary Hufeisen für Meike und formte sie, so dass sie gut auflagen. Ich hämmerte die Nägel in die Hufe damit sie hielten und auf der Weide nicht abfielen konnten. Dann knippste ich die Nägel kurz und Bog sie um. Ich lobte Meike und Askan indem ich ihnen jeweils einen Halben Apfel gab und sie reinbrachte. Jackie würde mir das Geld überweisen, das wusste ich.
    • Jackie
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      22. Oktober 2013 - Eine ziemliche Herausforderung
      10.635 Zeichen © Jackie


      Amy stand bereits um 5 Uhr morgens auf. Sie stand in der Küche und schmierte sich ein Marmeladenbrot, dabei hörte man sie leise Fluchen. "Amy ruh dich aus, Amy leg dich hin, Amy tu dies, Amy tu das! Mal im Ernst, so schlecht geht es mir doch gar nicht!", doch in diesen Moment stolperte sie nach vorne. "MIST!" sie fing sich gerade noch am Tisch auf. Beinahe... aber nur beinahe... hätte ich wieder eine Woche im Rollstuhl verbringen können. Das rothaarige Mädchen schlang ihr Brot runter und schlüpfte in ihre Latzhose um mit der Stallarbeit zu beginnen. Ihr war es egal ob ihr was passierte, immerhin mussten die Pferde versorgt werden. Was steht heute denn überhaupt an ? Amy kramte einen Notizzettel aus ihrer Hosentasche und las laut vor "Black Bird wird verkauft, sie muss geputzt und gefüttert werden, gegen Nachmittag ihre Box ausmisten. Talitha 1 Pferd von Zaii wird zum ausbilden gebracht, bitte eine Box frei machen (ausmisten) und Futter auffüllen." Sie hob ihre Augenbrauen. Oh, wie wundervoll. Wahrscheinlich darf ich beim ausbilden mal wieder nur zusehen... Amy kam sich nutzlos vor. Sie sah wieder auf den Zettel "Abajo und Blettur wird heute angekommen, bitte zwei Boxen frisch machen. Lakritz trainieren (Gelassenheitsspaziergang) und Findus an sein Halfter gewöhnen. Außerdem soll Figaro, Nachtigall und Money decken." Amys Augen wurden größer "Heilige... das schaff ich niemals !! Ich werde Ty, Cayden und Sarah fragen müssen ! Vielleicht hat Lou auch Zeit."

      Es war halb 6 und die Pferde mussten gefüttert werden. Amy mischte Hafer, Kleie und einige wichtige Kräuter individuell für die Pferde an. Black Bird bekam Melissenblätter in ihr Futter, damit sie den Transport heute beruhigt entgegentreten konnte. Aus dem Stall vernahm man ein fröhliches brubbeln und schnauben. Amy streute frisches Heu in Prince, Cindarellas, Luzifers, Puppys, Lakritzs, Findus und Wikotikabesas Box. Die restlichen Pferde standen über Nacht auf der Weide. Moon und Figaro sowieso. Anschließend prüfte Amy die Wassertränken, diese funktionierten einwandsfrei. Ah! Was ist das ?! Etwas knabberte an Amys Schulter, sie drehte sich überrascht um und sah Puppy. "Huch! Wie kommst du denn hier hin ?" offensichtlich habe ich beim Heu auffüllen nicht aufgepasst... dachte sie sich. Sie nahm das Fohlen am Halfter und führte es zurück in die Box. "Du bist mir ja ein Schlawiener" Amy grinste und schloss die Boxentür. Dann strich sie sich mit ihren Handrücken über die Stirn. "Das wäre erstmal geschafft... jetzt muss noch der Zuchtstall gemacht werden... füttern, Tränken kontrollieren..." sie seufzte. Gerade als sie sich umdrehen wollte erschrak sie. "TY!" Ihr bester Freund und Stallbursche stand hinter ihr. "MENSCH! Du hast mich fast zu Tode erschreckt..." Ty lachte. "Nette Begrüßung. Brauchst du vielleicht Hilfe ?" ihr grinste auffordernd.Wahrscheinlich stand er die letzten Minuten schon hier... dann war es bestimmt Ty weshalb Puppy ausgebrochen ist. Sie reichte ihm den Futtereimer entgegen. "Zuchttrackt... füttern, Tränken kontrollieren. Ich mach die Bo... achja, ich kann ja nicht." sie deutete genervt auf ihre Krücken. "Ich werde die Weidenpferde putzen." Ty sah sie wehleidig an. "Scheint als hätten wir heute ganz schön viel zu tun."
      "Darauf kannst du wetten Ty!" Amy seufzte wieder. "Ich hoffe Cayden kommt pünktlich."

      Mit langsamen Strichen verwöhnte sie ihre Trakehnerstute Mon Chérie. Währenddessen sprach sie zu ihr. Amy sprach immer mit ihren Lieblingen wenn ihr was auf dem Herzen lag. "Ach Chérie, wir haben heute noch so viel zu tun... und ich fühle mich so eingeschränkt ! Nur wegen diesen doofen Unwetter musste ich ins Krankenhaus und darf jetzt erstmal eine Woche mit Krücken rumlaufen... dabei würde ich doch so gerne mit dir ausreiten..." Sie strich der Stute sanft über den Rücken und lehnte ihren Körper an ihren Bauch an, sie spürte die Wärme des Pferdekörpers. Mon Chérie schnaubte. "Ich weiß, du hast leider auch keinen Ratschlag für mich. Aber Süße ? Ist dir aufgefallen das Ty momentan etwas anders mir gegenüber ist ? Vielleicht bilde ich mir das auch einfach nur ein...". Amy putzte ihre Flanken als sie eine Stimme von hinten vernahm. "Bestimmt nicht Amy." Es war ihre Freundin Sarah. Es war bereits vormittag. "Kann ich helfen?" Amy sah nach hinten. "Leider ja, ich wünschte wir hätten nicht so viel Arbeit." Sarah lächelte sie an. "Vielleicht solltest du dir einen weiteren Stallburschen zulegen." Daran habe ich auch schon gedacht... Amy schmunzelte. Putzte währenddessen weiter. "Machst du Chéries Hufe ? Danach müssen 2 Stallboxen freigemacht werden, Futter auffüllen und Tränken prüfen. Immerhin kommt heute Abajo und Blettur an." Sarah lächelte. "Blettur..." flüsterte sie geistesabwesend. Blettur war Sarahs erstes Fohlen das sie mit Moonlight Shadow bekommen hat. Sie hatte ihn (Blettur) sofort gekauft als man ihn wieder verkaufen wollte. Nun wird er sein Leben auf Heartland verbringen. "Ich geh kurz rein und ess mir noch eine Kleinigkeit, vielleicht finde ich Cayden." Amy fiel es sofort auf als ihre Freundin auf den Namen errötete. "Nanana, habe ich da etwas verpasst?" fragte sie sie grinsend. Sarah schüttelte verschämt den Kopf. "Ich bring Chérie schon weg, kümmer du dich um dein Essen." Sarah zwinkerte ihr zu. Wie schön wenn man Freunde hat.

      "Hallo!" Cayden stieg gerade aus seinem Wagen als Amy aus der Türschwelle trat. "Gut das du kommst !!" in dem Moment kam auch Lou an. "Wieso?" fragte sie ihre Schwester. "Lou wir haben heute noch so viel zu tun! Cayden machst du bitte eine Box frisch ? Heute kommt ein auszubildenes Pferd. Und Lou ? Könntest du Lakritz spatzieren führen ? Aber arbeite mit ihm ! Er soll lernen gelassen am Strick zu gehen. Ich denke du schaffst das ohne mich". Sie lächelte ihre Schwester an. Lou sah allerdings alles andere als überzeugt aus. "Bist du dir sicher?" Amy nickte kräftig. "Cayden wenn du fertig bist, putz bitte Black Bird. Sie wird heute verkauft. Und wenn du auch damit fertig bist, müssen die Weidenpferde geputzt werden." Lou blickte zu Cayden und anschließend zu Amy. "Und die dreckigen Boxen?" Amy seufzte. "Die müssen auch noch ausgemistet werden." Lou schüttelte den Kopf. "So kann das nicht weitergehen! Bis das alles fertig ist, ist es schon spät am Abend. Amy wie hast du dir das vorgestellt ?! Wir brauchen Unterstützung." Amy verzog das Gesicht. "Wenn du jemanden findest..." Doch sie musste sich eingestehen das sie auf Lou vertrauen konnte. Sie war die Person die sich mit solchen Dingen auskannte.

      Ty war mit dem füttern fertig. Amy entdeckte ihn im Stall, er war gerade dabei Death und Angel zu putzen. "Hey, ich helfe dir!" rief Amy durch die Gasse. Ty lächelte verständnisvoll. "Das ist sehr lieb von dir. Ich muss nachher noch den Gang durchkehren, aber das erst wenn alle Pferde geputzt sind." Amy sah ihn dankbar an. "Was würden wir nur ohne dich machen! Ich bin so froh das du immer zu uns hälst. Selbst als dich Val Grant abwerben wollte." Ty musste lachen. "Zu DENEN wäre ich selbst in meinen schlimmsten Alpträumen nicht hingegangen!". Die beiden himmelten sich nahe zu an. "Als Amy Death Rücken striegelte spürte sie kurz Tys Hand an ihrer. Er striegelte den Hengst auf der anderen Seite. Eine beklemmte Röte stieg in ihr Gesicht welches sie süß wirken ließ. "Ty wie wäre es eigentlich mit einem Stallfest? Lou sucht außerdem noch Stallburschen, alleine schaffen wir das nicht mehr." Ty dachte nach. Stallfeste sind doch schön. "Ja wieso nicht. Ich mein vielleicht finden wir ja auch einen Stallburschen nach dem Stallfest." Amy war froh das Ty so dachte wie sie. "Ich bin froh dich zu haben!" sagte Amy verträumt. Ty sah ihr in die Augen. Sein Blick war gar fesselnd. "Was meinst du ?"
      "Na, ohne dich wäre es tot langweilig!" sie zog das tot in die Länge und zwinkerte ihm zu. Ty grinste. "Sowas hört man doch gerne!". "Wann decken wir die Stuten ? Nach dem Talitha angekommen ist ?" Ty nickte. "Und nachdem Svartur da war um Black Bird abzuholen." Amy nickte "Das wird wohl das Beste sein."

      Als Zaii mit Talitha auf dem Hof einfuhr, waren bereits alle Weidenpferde geputzt. Es war 2 Uhr und das gröbste an Arbeit war Gott sei Dank geschafft. Talitha sollte sich heute an ihre neue Box gewöhnen, weshalb erstmal nicht trainiert werden sollte. "Na da ist ja die Süße." scherzte Amy und umarmte Zaii. Zaii kam nicht zum ersten mal nach Heartland um ihre Pferde ausbilden zu lassen. "Freut mich dich wieder zu sehen!" begrüßte sie Amy. Ty stand neben ihr. Sarah war bereits im Gelände verschwunden, sie wollte ihr Pferd Moonlight Shadow reiten. Der Schwarzwald war eine traumhafte Landschaft für Ausritte. "Also nur longieren?" fragte Amy freundlich nach. "Ja, das wäre sehr lieb." Amy nickte. "Natürlich." Ty nahm ihr das Pferd ab und führte es in die Box. "Möchtest du noch auf einen Kaffee ins Haus kommen?", doch Zaii lehnte ab. "Ich habe noch so viel zu tun." das überraschte Amy nicht. "Ist bei uns leider genau das selbe." Die Mädchen lächelten sich noch ein letztes mal an, ehe Zaii vom Hof fuhr. Eine Stunde später kam Svartur an, um Black Bird zu holen. Ty war die Nacht zuvor nochmal mit Black Bird um den Hänger gegangen, damit sie heute keine zicken machte. Und es wirkte. Ty war nach Amy ein Speziallist wenn es um die Ausbildung von Pferden ging. Amy sah zu Ty als Svartur nach einer halben Stunde wieder fuhr. "Wirst du sie vermissen?" Amy legte ihren Kopf an seine Schulter. "Ja. Aber nun hat sie einen guten Besitzer gefunden."

      Amy und Ty standen am Zaun der Zuchtweide. Dort standen Figaro und Nachtigall. Es war nicht das erste mal das die 2 verpaart wurden. "Ich bin stolz auf ihn." flüsterte Amy ihren Freund ins Ohr. Ty sah zu Figaro. Dieser knabberte an Nachtigall und folgte ihr. "Er hat schon viele schöne Fohlen gezeugt, nicht wahr ?" - "Ja." sagte Amy verträumt. Das Tys Schulter so schön warm ist...Nachtigall wollte nicht so recht, aber Figaro schaffte es schließlich sie zu befruchten. Es dauerte zwar länger als geplant, aber es war endlich geschafft "So mein Lieber, spar dir noch etwas für die nächste Stute." Scherzte Amy während sie Nachtigall von der Weide führte. Ty holte Money. "Meinst du er packt das ohne Hilfe?"
      "Mal schauen." sagte Amy und setzte sich auf das Gatter. Ty stand hinter ihr und hielt sie fest. Cayden und Sarah gewöhnten währenddessen Findus an Halfter und Decke. Am Abend sollten sie von dem Spektakel erzählen, auch Lou die Lakritz spazieren führte. Gegen Nachmittag kamen auch Abajo und Blettur an, diese wurden von Großvater Jack empfangen.
      Im Ganzen, dieser Tag war für alle eine ziemliche Herausforderung.
    • Jackie
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      5. Dezember 2013 - Tierarztbesuch
      8783 Zeichen © Trostpferd


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      Mit einem warmen Lächeln auf den Lippen und meinem Köfferchen unter dem Arm stolzierte ich über den Hof von Amy Fleming. Hier auf Heartland war der Winter schon ausgebrochen und ich kämpfte mir meinen Weg zum Stallgebäude.
      Drinnen wurde ich schon von Amy erwartet, welche den jungen Lakritz schon auf der Stallgasse angebunden hatte. Der Isländer sah mir mit großen, freundlichen Augen entgegen und ich stellte mein Köfferchen ab.
      „Hallöchen Amy!“, begrüßte ich sie lächelnd und nahm sie in den Arm. „Wie geht es dir?“
      „Ganz gut soweit, danke. Und dir?“, fragte sie mich und wir ließen voneinander ab.
      „Schön. Mir geht es gut. Danke der Nachfrage. Also – ich soll mich ja heute ein Paar deiner Schätzchen zuwenden, nicht wahr? Und wie ich sehe kann Lakritz es schon gar nicht mehr abwarten bis ich mit ihm anfange.“, witzelte ich und trat zum Kopf des Kleines Hengstes.
      „Na Schnucki? Du siehst ja mal plüschig aus!“, sagte ich liebevoll und kraulte seinen Hals, während er begeistert an meiner Jacke schnupperte. Als er damit fertig war trat ich einige Schritte zurück um mit meiner Arbeit zu beginnen.
      „Dann wollen wir doch mal!“
      Als erstes beurteilte ich den ersten Eindruck des Pferdes:
      Lakritz sah kräftig und wohlgenährt aus. Sein Fell glänzte und seine Hufe sahen auch gut aus. Am linken Hinterlauf hatte er eine kleine Macke, auf welcher sich aber schon Schorf gebildet hatte.
      Sein Blick war wach und klar und seine Ohren zuckten aufmerksam hin und her. Kurz warf ich noch einen Blick auf die Macke und fühlte, um zu überprüfen ob die Stelle erwärmt war. Das war nicht der Fall und ich lächelte.
      „Auf den ersten Blick ist alles super!“, sagte ich kurz zu Amy und trat dann wieder zum Kopf des Isländers, um die Schleimhäute näher zu untersuchen. Lakritz ließ sich das Prozedere ohne Mucken gefallen und ich konnte die Schleimhäute der Augen und die Maulschleimhaut ansehen. Beide hatten eine rosa Farbe und auch die Kapillarfüllzeit am Zahnfleisch war zufriedenstellend.
      Nun holte ich mein Stethoskop aus meinem Köfferchen, um die Atmung und den Herzschlag des Ponys genauer unter die Lupe zu nehmen.
      Die Atmung war ganz ruhig und regelmäßig, genauso wie die Herzfunktion.
      „Amy – ich gratuliere dir zu einem rundum gesunden Pony.“, alberte ich herum und legte das Stethoskop zur Seite.
      Nun zog ich die Impfungen auf und bereitete die Einstichstelle vor, indem ich sie desinfizierte.
      „Und jetzt bitte einmal schön stillhalten.“, sagte ich leise und setzte die erste Spritze an. Lakritz zuckte kurz zusammen, blieb aber ruhig stehen. Nachdem die erste Impfdosis leer war, folgten noch eine Zweite und eine Dritte.
      „Jetzt fehlt nur noch der Chip.“
      Nun holte ich das Päckchen vom Chip aus meinem Köfferchen. In ihm waren die Spritze mit dem Transponder und einige Aufkleber mit einem Strichcode und der Nummer des Chips.
      Ich trat an die andere Seite von Lakritz und desinfizierte die Stelle, an der ich den Chip setzen wollte.
      Dann war es eine Sache von keinen zwei Sekunden und die dicke Nadel transportierte den Transponder unter die Haut der linken Halsseite. Ich überprüfte kurz, ob der Transponder richtig saß, indem ich mit dem Lesegerät über die Stelle fuhr und siehe da – ein Piepsen erklang.
      „Das war’s auch schon. Der Kleine ist fertig.“, sagte ich zufrieden und tätschelte liebevoll seinen Rücken. „Die Wurmkur gebe ich dir gleich – die solltest du ihm in fünf bis sechs Tagen geben. Genauso machen wir das auch mit den Anderen. Wenn die Mäuse die Paste nicht auf Anhieb fressen, kannst du die auch über Leckerchen verfüttern. Hauptsache das Zeug geht rein.“
      Kurze Zeit später stand an Stelle von Lakritz die Haflinger-Dame Money in a bank. Sie war ein wahrer Engel. Während ich den tadellosen, äußerlichen Zustand beurteilte und die Schleimhäute und die Kapillarfüllzeit überprüfte, stand sie seelenruhig da und schmuste mit ihrer Besitzerin.
      Auch als ich die Atmung und die Herzaktion abhorchte, benahm sie sich vorbildlich.
      „So Süße – jetzt gibt’s drei Piekser und dann kannst du schon wieder in deine warme Box. Okay?“, erzählte ich und zog die Impfdosen auf.
      Ich desinfizierte kurz die Einstichstelle und nur wenige Sekunden später war die erste Impfung bereits im Kreislauf des Pferdes. Die Zweite und Dritte Impfung folgte sofort und schon konnte die Stute wieder in ihre Box.
      „Auf zum nächsten Hü.“, sagte ich und lächelte.
      Nun war Samie an der Reihe. Der kleine Haflinger folgte Amy treu doof aus seiner Box und strahlte pure Ruhe und Entspannung aus.
      „Na Samie? Wie geht’s dir denn heute?“, fragte ich sanft und streichelte seine Schulter. Sofort fing er an mich nach Leckerchen zu durchsuchen und ich musste lachen.
      „Er ist so ein Goldbäckchen!“
      Zum allgemeinen Zustand von Samie konnte ich sagen, dass sein Fell glänzte und seine Hufe in gutem Zustand waren. Außerdem hatte er einen wachen und klaren Blick und seine Schleimhäute deuteten auch von einem guten Zustand. Zuletzt prüfte ich still die Kapillarfüllzeit und zog dann die Impfungen auf. Nachdem ich dann die Einstichstelle desinfiziert hatte, spritze ich dem Haflinger die Impfdosen und nahm dann die Chiptüte aus meinem Köfferchen.
      „So Schnucki – das wird jetzt unangenehm. So eine große Nadel ist echt fies.“, sagte ich mitfühlend und trat an seine linke Seite. Kurz desinfizierte ich die Einstichstelle und platzierte den Transponder dann unter der Haut. Schnell fuhr ich noch einmal mit dem Lesegerät über die Stelle und ein leises Piepsen ertönte.
      Wie schon die ganze Zeit über, benahm sich Samie klasse. Er stand während der ganzen Prozedur ruhig und beknabberte seine Besitzerin. Ab und zu schaute er sich um, aber mehr auch nicht.
      „Klasse Dicker! Fertig!“, sagte ich zufrieden und Amy brachte ihren Schatz wieder in seine Box.
      „Wer ist jetzt dran?“, fragte ich fröhlich und Amy verschwand kurz in einer Box, ehe sie mit Askan am Strick wieder zu mir kam.
      „Askan ist dran.“, sagte sie und lächelte, während sie ihn anband.
      „Dann wollen wir doch mal.“
      Als erstes beurteilte ich wieder die äußere Erscheinung des Pferdes. Askan sah auf den ersten Blick top aus. Sein Fell glänzte wie eine Speckschwarte und auch seine Hufe sahen gut aus. Außerdem schaute er interessiert in der Gegend herum und seine Augen glitzerten vor Lebensfreude.
      Nun schaute ich mir die Augen und die Schleimhäute näher an. Es war alles super. Auch die Kapillarfüllzeit war auch gut und ich hörte dann die Atmung und den Herzschlag ab.
      Askan war etwas aufgeregt und demensprechend waren beide Faktoren etwas erhöht, aber regelmäßig und kräftig.
      „So Süßer. Jetzt gibt’s drei Piesker.“, sagte ich und bereitete die Impfungen vor, welche nach dem Desinfizieren der Einstichstelle auch sofort zur Verwendung kamen. Askan stand zwar ruhig da, war aber angespannt.
      „Alles Gut, Mäuschen.“, sagte Amy beruhigend und strich über den Nasenrücken ihres Pferdes.
      „So – das waren die Impfungen. Jetzt noch Chippen und dann ist er fertig.“, sagte ich und nahm mir die Spritze mit dem Transponder.
      „So – jetzt einmal ganz feste Knuddeln.“, wies ich Amy freundlich an, desinfizierte die Stelle, an der linken Halsseite, und setzte dann den Transponder unter die Haut. Nun prüfte ich den Transponder wieder mit dem Lesegerät und ein leises Piepsen erklang.
      „Schau mal! Schon fertig!“, sagte ich und Amy brachte den Hengst wieder in seine Box.
      Nun war nur noch Meike dran. Die Haflingerstute war, genauso wie Askan, ein wenig aufgeregt, benahm sich aber trotzdem super.
      Auch sie war auf den ersten Blick in einem super Zustand und ich fand keine Mängel. Die Atmung und der Herzschlag waren etwas schnell, aber dies war auf die Aufregung zurückzuführen.
      Kurz bereitete ich die Impfungen vor, ehe ich die Einstichstelle desinfizierte und dann die Impfungen spritzte.
      „Klasse Mäuschen! Super! Schon fast geschafft.“, sagte ich liebevoll und holte die große Spritze.
      Damit bewaffnet trat ich an die linke Seite der Stute und desinfizierte noch schnell die Stelle, an der ich den Transponder setzen wollte.
      Nur wenige Sekunden später war der Chip unter der Haut des Pferdes und ich testete noch schnell mit dem Lesegerät, ob der Transponder richtig saß.
      „Fertig! Das war’s.“, sagte ich fröhlich und packte meine Sachen ein. Während Amy Meike wieder in ihre Box brachte, suchte ich die passenden Wurmkuren heraus und drückte sie Amy in die Hand, als sie wieder bei mir war.
      „Bitte – die sind für dich. Und wie ich vorhin schon gesagt hatte kannst du die Wurmkuren in fünf bis sechs Tagen anwenden. Versuch’s am besten erst einmal ohne Leckerchen. Wenn es gar nicht geht, kannst du die Paste in ein ausgehöhltes, trockenes Brötchen packen.“, erklärte ich und nahm sie dann noch einmal kurz in den Arm.
      „So, ich mach mich jetzt wieder auf den Weg. Wir sehen uns.“
      „Okay und danke nochmal. Komm gut nach Hause!“
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    • Jackie
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      17. Februar 2014 - Eine Stallhilfe
      6751 Zeichen © Nimaya


      Sehr früh weckte mich mein Wecker und ich schaltete ihn genervt aus. Heute sollte ich in den Stall zu Amy und mich um ihre Pferde kümmern, darauf freute ich mich schon sehr und sprang voller Übermut aus dem Bett und stolperte über meine eigenen Hausschuhe. 'Autsch.' Aus meinem Schrank nahm ich mir eine frische Reithose und einen dicken Wollpullover, damit machte ich mich dann auf den Weg in die Küche um mir dort ein Marmeladenbrot zu schmieren.
      Als das Brot verschlungen und das Glas Wasser ausgetrunken war, ging ich in den Flur, zog mir die Stiefel und Jacke an und setzte mich ins Auto und fuhr los zu Amy.
      Auf dem Hof war es sehr still als ich ankam, was mich jedoch nicht davon abhielt in den Stall zu huschen. Dort war es sehr warm und es duftete herrlich nach Heu und Pferden. Einige Köpfe mit braunen Kulleraugen schauten mir neugierig entgegen als ich den Weg zur Futterkammer entlang ging.
      Während ich die Eimer für die Pferde richtete, hörte ich einige Pferde ungeduldig schnaufen und andere scharten am Boden. Als ich den Pferden ihr Futter in die Tröge gab und sie zufrieden mampften, kehrte ich die Stallgasse, die Futterkammer und die Sattelkammer.
      Nachdem ich mich vergewissert habe, dass die Wasserspender der Pferde gingen und sie alles aufgegessen hatten, brachte ich die Fohlen Findus II, Puppy, Par Dieux und HGT's Dead Snow zusammen auf die Weide. Ich sah ihnen zu wie sie auf die Koppel preschten und hinterher miteinander wild spielten. Danach brachte ich noch die Haflingerfohlen Picola, L'Ombre de la Lune, Mirabella und Figaros Schattenfalter gemeinsam auf eine Koppel. Auch sie stürmten davon und spielten wild miteinander.
      Bevor ich mich um die anderen Pferde kümmern wollte, mistete ich die Boxen der Fohlen aus. Es beantspruchte sehr viel Zeit, obwohl ich nur das Nasse und die Pferdeäpfel rausmachte und frischen Stroh darüber warf. Auch bekamen sie frisches Heu in die Box gelegt. Nachdem die Boxen der Fohlen gesäubert waren, wollte ich eine kurze Pause einlegen und mich um ein paar der Pferde zu kümmern. Deshalb betrat ich Cinderellas Box mit ihrem Halfter in der Hand. Ich halfterte sie auf und band sie am Putzplatz an. Einen Putzkasten hatte ich mir schon bereit gestellt, den ich für alle Pferde benutzen würde. Mit der Kardätsche putzte ich sanft über ihr grau-geschecktes Fell und strich vom Hals zur Schulter hin. Sie schien es sehr zu genießen. Ich strich ihr mit der Wurzelbürste über die Beine und kratze ihr die Hufe aus. Hinterher führte ich sie ein bisschen auf dem Hof herum, ließ sie einen Graßbüschel abreißen und brachte sie wieder in ihre Box.
      Ich ging an Mon Chérie vorbei, die mir den Kopf entgegen streckte. Kurz hielt ich inne und sah die hübsche Trakehnerstute an. Sie wollte ich in der Box stehen lassen und gab ihr eine Möhre, ehe ich mich wieder an die Arbeit machte.
      Nachdem ich nun alle Boxen ordentlich gesäubert hatte und frisches Stroh darüber schmieß und Heu in eine Ecke legte, wollte ich mich noch um die anderen Pferde kümmern, also begab ich mich in Wikotikabesas Box, halfterte sie auf und brachte sie an den Putzplatz, wo ich mich um die Pflege ihres Fells und ihrer Hufe kümmerte. Da sie sehr temperamentvoll ist, wollte ich noch nichts mit ihr machen, deswegen ging ich auch mit ihr nur ein bisschen auf dem Hof spazieren und brachte sie dann wieder in ihre Box. Ich traute mich noch nicht so recht an alles Pferde. Ich wollte zunächst bei allen ein bisschen Vertrauen aufbauen, ehe ich mich auf den Rücken der wundervollen Tiere schwang. I See You wollte ich ein wenig auf dem Platz laufen lassen, damit er sich die Beine vertreten konnte. Ich putzte ihn zuerst und kratzte auch ihm die Hufe aus und ging dann mit ihm gemeinsam auf den Platz. Ich halfterte ihn erstmal nicht ab, aber löste den Strick. Er schaute neugierig und lief dann los. Ich nahm die Gerte, die hier rumlag und wollte ihn damit ein bisschen antreiben, deshalb stellte ich mich mitten auf den Platz und trieb ihn mit Stimme und Gerte so gut es ging an. Erst als ich das Gefühl hatte, jetzt ist genug, lockte ich ihn zu mir und befestigte den wieder den Strick am Halfter. Ich führte ihn zurück in seine Box und gab ihm eine Möhre.
      Lakritz, The Death Angel, Luzifer, Prince Of The Half Moon und The Black Death befreite ich nur gründlich vom Schmutz, kratzte die Hufe aus und lief mit ihnen nur kurz auf dem Hof spazieren. Auch putzte ich Hollywood Undead II gründlich, doch sie sattelte ich und ging mit ihr auf den Platz. Ziemlich nervös stieg ich auf, nachdem ich mit ihr kurz Laufen war um ihr dann den Sattelgurt ordentlich zuzuziehen. Ich konnte mich nicht immer davor drücken, die Pferde nicht zu reiten. Oben drauf, merkte ich nichts von ihren 1,60m und sie war sehr brav. Ich ritt sie im Schritt warm und trabte dann langsam an. Sie hatte einen wirklich schwungvollen Trab und ich war sehr gespannt auf ihren Galopp, denn ich gleich danach ausprobieren wollte. Hollywood Undead II war eine wirklich feine Dame und ich war mir sicher, dass sie sehr gut auf Tunieren reiten würde. Ich ging mit ihre ein paar Bahnfiguren im Trab und im Schritt. Nach einiger Zeit hielt ich sie an, stieg ab und legte ihr die Abschwitzdecke über. Ich lief noch eine Weile mit ihr auf dem Platz um sie Trocken zu bekommen und brachte sie dann wieder an den Putzplatz. Ich sattelte und trenste sie ab, kratzte die Hufen aus und brachte sie dann wieder in ihre Box. Ich gab Hollywood Undead II eine Möhre zur Belohnung und wollte mich dann noch um die Haflinger kümmern.
      Ich putzte L'ombre de la Figaro, Askan, Sternsinger, Lana und Jargo von Kopf bis Hufe, bewegte sie nur kurz auf dem Hof und brachte sie wieder in ihre Box zurück. Samie putzte ich ebenfalls, lief dann aber auch noch eine kleine Runde um den Stall, an einigen Feldern entlang und brachte ihn, nachdem seine Hufe von dem Schmutz befreit waren, zurück in seine Box. Mit Windsor und Abajo tat ich das selbe, ging aber mit beiden zur Rechter und zur Linken um den Stall herum, ließ sie hier und da einen Graßbuschel abfressen und brachte sie hinterher wieder in ihre Boxen.
      Es war schon sehr spät und ich wollte meinen Tag langsam beenden, deshalb brachte ich sie Fohlen wieder in ihre Boxen und gab jedem der Pferde eine Möhre.
      Little Baby, Money in a Bank, Nachtigall, Amsterdam Girl, Meike, Nordstern, Sunshine Shadow, Golden Diamond, Bonito und Mrs. Pretty bekamen von mir eine Möhre und ich versprach ihnen, dass ich mich beim nächsten Mal zuerst um sie alle kümmern würde. Wenige von ihnen schnaubten mir liebevoll hinterher und bei Suburb Lights blieb ich einen Moment stehen. Er bekam eine Möhre von mir und ich tätschelte ihn kurz am Hals und verschwand dann. Ich schloss die Tür vom Stall, stieg in mein Auto und fuhr entspannt nach Hause.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Jackie
    Datum:
    24 Aug. 2015
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  • Abstammung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Von Abajo
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt


    Exterieur
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Hengst
    17.09.2001
    (15 Jahre gealtert)
    Rasse: Haflinger
    Stockmaß: 155cm
    Gewicht: 570kg
    Deckhaar: Lehmfuchs
    Abzeichen: Blesse


    Interieur / Beschreibung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Verhalten in der Box: Aggressiv
    Verhalten auf der Weide: Abseits der Herde


    Charaktereigenschaften:

    Ausgeglichen ●●●● Unausgeglichen
    Aufmerksam ●●● Unaufmerksam
    Intelligent
    ●● Unintelligent
    Sozial
    ●● Unsozial

    Begabt ●● Unbegabt
    Ruhig ●● Nervös
    Loyal ●● Untreu
    Gutmütig ●● Boshaft
    Nervenstark ●● Scheu
    Temperamentvoll Faul

    Askan und Meike waren ein Geschenk einer Freundin an Amy. Sie verkaufte die beiden Haflinger zu einem Freundschaftspreis, bei dem Amy nicht nein sagen konnte. Also setzte Amy alles in Kraft um die beiden Pferde zuchttauglich zu machen. Mit Erfolg.

    Askan ist ein aufmerksamer Bursche mit einem Hauch von Temperament. Er lernt recht langsam und ist nicht gerade begabt, doch wenn man ihm ein wenig Zeit gibt - so wird man auch belohnt. Anderen Pferden gegenüber ist er sehr freundlich, auch wenn er lieber abseits der Herde steht. Askan ist ruhig, gelassen und äußerst Nervenstarrk. Er würde jedoch alles tun um den ein oder anderen Leckerbissen zu erlangen.

    Weide: Hengstweide
    Unterbringung: Weide

    Einstreu: Stroh im Unterstand
    Futtersorte: 8kg Heu, 0.5kg Kraftfutter, 400g Weizenkleie
    Fütterungszeiten: 8:00 Uhr Heu, 17:30 Uhr Kraftfutter


    Besitzer: Jackie (Heartlandfarm)
    VKR/Ersteller: Joyful


    Qualifizierungen & Erfolge
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    ● Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's

    Dressur E A L M
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M


    Springen E A L M S S*
    Stilspringen & Zeitspringen: E A A* A** L M M* M** S S*

    Military E A L
    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI***

    Distanz E A L
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2

    Fahren E A L M
    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Offiziell

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    2. Platz - 177 Fahrturnier
    3. Platz - 252 Fahrturnier
    2. Platz - 312 Galopprennen
    2. Platz - 314 Galopprennen
    2. Platz - 335 Dressurturnier
    3. Platz - 100 Synchronspringen
    3. Platz - 229 Militaryturnier

    Inoffiziell

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    3. Platz - V1 Distanzreiten

    Zuchtverband
    -

    GHP - Prüfungen
    -

    Gewinnsumme: x
    Verursachte Kosten: x


    Ausbildung und Zuchtdaten
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Trainingsplan
    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren ✔

    Springpferdeausbildung (ab 3 Jahre)
    Einreiten ✔ | Hindernisgewöhnung x | Stangenarbeit x | Gelassenheitstraining x

    1 = Sehr gelassen, 6 = schlechtes / unsicheres Verhalten
    ● Angeboren
    Antrainiert Prüfung Abgeschlossen


    Fremde Umgebungen: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Platz/Halle: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Hufschmied: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Tierarzt: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Wasser: 6 5 4 3 2 1
    Gelände: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Straßen: 6 5 4 3 2 1 ✪

    Stangenarbeit: 3 2 1
    Longenarbeit: 3 2 1 ✪

    Verladefromm: 3 2 1 ✪

    Schrecktraining: 3 2 1

    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Komando kommen x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Pferdepass

    [​IMG]
    HK477 - Hengste mit min. 3 Turnierschleifen

    Gencode: ee Aat ff
    Zur Zucht zugelassen: ja
    Eingetragene Zucht: Heartlandfarm
    Züchter/Herkunft: unbekannt

    Nachkommen
    -

    Gesundheitszustand
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Letzter Tierarztbesuch: 19.09.2015
    Chipnummer: 124 4 80 ?
    zuletzt kontrolliert [x]

    Letzte Zahnpflege (jedes Jahr) überfällig

    Wurmkur (jedes Jahr) überfällig
    Tollwut Impfung (jedes Jahr) überfällig
    Tetanus Impfung (alle 2 Jahre) überfällig
    Influenza Impfung
    (alle 6 Monate) überfällig
    EHV-1 + EHV-4
    (alle 6 Monate) überfällig


    Gesamteindruck:
    Aktue Krankheit/en:
    Chronische Krankheit/en:
    Erbkrankheit/en:


    Letzter Hufschmiedbesuch: 06.09.2015
    Ausgeschnitten/Korrigiert: 06.09.2015
    Hufbeschaffenheit: weiche Hufe
    Hufkrankheit/en:

    Beschlag vorne: Stahleisen mit Stollen
    Beschlag hinten: Stahleisen mit Stollen


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
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    Spind: x