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Veija

♂ ☆ Kunis, Criollo

2 Körpunkte Broke Jar Ranch

♂ ☆ Kunis, Criollo
Veija, 5 Juni 2017
Zion und Bracelet gefällt das.
    • Veija
      April 2015, by Veija
      Darling

      Schon früh am Morgen waren meine Mitarbeiter und ich auf den Beinen. Schließlich stand heute eine Art "Frühlingsputz" an, in dem wir alle Pferde bewegen wollten und ihnen ein wenig Aufmerksamkeit zukommen lassen.
      Wir begannen im Stutentrakt, wo Caleb, Aaron, Alexis, Aliena und ich nacheinander Bella, Princess, Devil Rosy, Amarula, Shadow, Summer und Like Honey and Milk in die Führanlage brachten, ehe wir uns um die Boxen kümmerten. Nach einer halben Stunde waren diese wieder sauber, so dass wir in jede Box einen Sack "Streupellets" schütteten, ehe wir die Heunetze auffüllten, das Wasser kontrollierten und jedem Pferd seine Ration Kraftfutter dosierten. Dann kamen die 8 Pferde wieder rein. An eine Pause war jedoch nicht zu denken, da wir nun Angelic Desolation, Bailey, Goddess, Croatoan, Sheza, Crow, Grace & Pluie in die Führanlage brachten, ehe wir auch deren Boxen ausmisteten. Raised from Hell und Annie blieben im Stall. Annie sollte sich noch ein wenig einleben, bevor es an die Arbeit ging. Raised from Hell bekamen wir nur mit Mühe ausgemistet, da sie noch nicht wirklich händelbar war. Seufzend schüttelte ich den Kopf. Sie war wohl ein Pferd, dass man brechen musste, um mit ihr arbeiten zu können. Caleb und ich würden uns in der nächsten Zeit wohl mit ihr beschäftigen müssen... Nun kamen die 8 wieder rein und stürzten sich auf ihr Kraftfutter.
      Weiter ging es zu den Hengsten. Gen, Spooky, Funky, Ali, Winny, Blue, Flint und Pathy kamen ebenfalls in die Führanlage. Siku stellten wir in den Round Pen, Sol kam kurz auf die Koppel. Zues stand noch immer in Penals eingezwängt auf einem Stück der Koppel, weshalb wir ihn nicht ausmisten mussten. Erneut waren wir nach einer guten halben Stunde fertig, so dass alle Pferde wieder in ihre Boxen zurück konnten- ganz zum Leidwesen von Sol, dem das bisschen Gras, was zur Zeit auf der Wiese war, sichtlich schmeckte.
      Weiter ging es zu den Vollblütern, wo wir in den letzten Tagen zwei Neuzugänge bekommen hatten.
      Erneut brachten wir die Pferde in die Führanlage. So waren Hell, Nova, Jagger, Faster, Abby, Zucker, Manni und April innerhalb 5 Minuten in Bewegung. Faster stellten wir in den Round Pen, da wir ihn nicht gerne mit den Stuten zusammenliesen. Nach etwa einer halben Stunde waren wir soweit fertig, dass die Pferde wieder reinkonnten.
      Es war fast geschafft, denn es fehlten nur noch 2 Stallteile. Nun waren wir also bei den Sportpferden angelangt: Gipsy kam auf die Koppel, Skrudi, Vin, Haengur und Glaeta kamen zusammen mit Ops, Oca, Snuff und Heart in die Führanlage. Emilio, Antrax, Maracuja, Callus und Kunis stellte ich auf verschiedene Koppeln. Für die Pferde viel zu schnell waren wir fertig mit der Arbeit, denn sie wollten liebend gerne noch weiter grasen. Doch alles fanden wieder ihren Platz in ihren Boxen.
      Nun gingen wir zu den Jungpferden in den großen Offenstall. Lächelnd begrüßten wir Lil, Holly, Action, King, Enjoy, Striga, Gulrót, Peppy, Dawn, Wildfire, Harley, Charly, Secret, Wusel, Náttdís, Aquila, Nucu und Nani. Wir verbannten alle Fohlen aus dem überdachten Bereich des Stalls, so dass wir in Ruhe ausmisten konnten. Aliena und Alexis gingen zudem noch über die Koppel und äfpelten diese ab. Als wie fertig waren, konnten die Fohlen und Jungpferde wieder unter den überdachten Teil. Es fing nun ziemlich stark an zu regnen, weshalb alle unter Dach wollten. Natürlich spielte Wildfire wieder mit dem Stroh und schmiss alles durch den Stall. Lachend schauten wir den Tieren zu, ehe wir überlegten, ihnen beim nächsten Misten auch Pellets zu geben. Doch uns war es lieber, die Fohlen schliefen im warmen Stroh.
      Wieder im Hauptstall angekommen, zog mich Caleb zur Seite. "So... something changed", sagte er unerwartet zu mir und ich merkte, wie mein Herz in meiner Brust hämmerte. "Something changed?", fragte ich ihn. "Yes, darling", sagte er in seinem charmanten Ton. In letzter Zeit hatte er mich immer öfter darling genannt, ohne dass er mir wirklich aufgefallen war- naja, jetzt viel es mir auf. "I'm sorry..", sagte er noch leise, ehe er seine Lippen auf die Meinen presste. Völlig verwirrt reagierte ich einfach gar nicht und stand stocksteif vor ihm, ehe ich den Kuss leicht erwiderte. Viel zu plötzlich löste er sich von mir und verschwand einfach in der regnerischen Nacht. "Wow..", sagte ich leise und strich mir über die Lippen, bevor ich ein unterdrücktes Lachen hörte. Aaron hatte uns gesehen. "Na was der Kerl vorhat...", sagte er unschuldig und zuckte mit den Schultern. Natürlich wusste er über Calebs Vorhaben bescheid, doch er wollte mir nichts verraten. Verwirrt ging dann also zurück ins Haus, wo ich mich nach dem Duschen sofort ins Bett legte.
    • Veija
      Juni 2015, by Veija
      Thunderstorm? Are you kidding?!

      Benommen schaute ich auf die Uhr. Schon 12? Draußen krachte es einmal laut, was mich zusammenfahren lies. Der Wetterbericht hatte doch Recht behalten. Es schüttete wie aus Eimern und immer wieder zuckten Blitze vom Himmel, gefolgt von einem höllischen Lärm. Ich stand auf und blickte nach draußen. Ich konnte meinen Augen kaum trauen! Da standen meine Pferde, im Gewitter!
      Sofort war ich hellwach und zog mich mehr schlecht als Recht an, ehe ich nach unten stürmte und meine Mitarbeiter zusammenrief: "WER von euch hat die Pferde raus gestellt?!", fragte ich die vier doch keiner wollte mir antworten. "Leute, Regenjacken an und ab! Guckt dass die alle zurück in den Stall kommen!", fauchte ich sie an und zog mir ebenfalls meine Regenjacke an, ehe ich zu den Zuchtstallungen stürmte. Bella, Amarula, Grace und Nova bekam ich alle zusammen in den Stall, ehe mir Brother, Spooky und Funky schnappte und sie in den Stall brachte. Eigentlich musste ich die Pferde nur von ihren Paddocks in den Stall scheuchen, doch das war leichter gesagt, als getan. Schließlich sahen alle Boxen aus wie Sau, weil sich noch niemand erbarmt hatte, diese zu misten. Kurz seufzte ich. Also musste ich nachher ran.
      Nun ging es weiter zu den Vollblütern. Hell, Jagger, Faster, Augen auf, Zucker und Wild Reflex waren von der Koppel schon wieder in ihrem Stall. Lamperd, Nyanda, Sacramento, Scoubidou, Seattle Slew, Pria und Horror brachten Caleb und ich noch zusammen in ihre Stallungen. Auch die beiden Stalltrakte der Vollblüter waren noch nicht gemacht. Seufzend verdrehte ich die Augen und machte mich nun mit Caleb und Aaron im Schlepptau auf zum Trainingsstall. Zum Glück hatten Aliena und Alexis schon fast die Hälfte der Pferde im Stall! So befanden sich Genuine, Gipsy, Lil Princess, Skrudi, Wimpy, Cherokee, What Lies Ahead, Gun and Slide, Moon, Summertime, Dawn of Hope, Emilio. Like Honey and Milk, Flintstone, Sympathy for the Devil, Goddess, Sheza, Sweety und Siku schon im Stall. So holten wir zu fünft noch Náttdís, Eldrian, Solitary, Pluie, Cauldron, Annie, Silver, Blue Gun, Possible Pasts, Smoking Chex, King Gun, Sue und Ravi in den Stall. Auch ihre Boxen mussten alle noch gemacht werden, doch zunächst gingen wir zu den Jungpferden am Offenstall.
      Crescent Wolf, Crow, Holly, Harley, Ocarina, Raised from Hell, Lena, Striga, Aquila und Peppy Ann kamen in den Offenstall für die Stuten, dessen Stalltür ich schließen konnte, damit die Pferde für den Tag drin blieben. Zues musste leider in seinem provisorischen Paddock bleiben, so Leid es mir tat. Wildfire, Omira, Kunis und Gunna Whiz kamen in ihren Offenstall, wo ich ebenfalls die Tür schloss. Seufzend trug ich nun jedem auf, welche Pferde er zu misten und zu füttern hatte.
      Also ging ich in den Zuchtstall und kümmerte mich um die dortigen Pferde. Im Moment erwartete keines der Tiere Nachwuchs, was auch nicht so schlecht war, denn ich war ja gerade erst dabei, eine Zucht aufzubauen. Da konnten die Tiere ruhig noch ihr Leben genießen, fernab vom täglichen Training. Eigentlich hatten es die Zuchtpferde und die Jungpferde bei mir am Besten. Sie konnten den ganzen Tag fressen und ihr Leben genießen.
      Kurz lachte ich, ehe ich kopfschüttelnd den Stall verlies. Ich war schon fertig und bereitete nun das Mittagessen vor, was wir um geschlagene 17 Uhr essen würden. Tja, die Pferde gingen eben vor.
    • Veija
      Juli 2015, by Veija
      Pflegebericht für alle Pferde

      Langsam reckte ich mich in meinem Bett, ehe ich mich dann doch begannte und aufstand. Nach einer kurzen Dusche, die mal wieder sinnlos war, da ich in einer Stunde wieder nach Pferd riechen würde, zog ich mir eine Jeans und ein kurzes, kariertes Hemd an. Natürlich durfte mein Hut nicht fehlen, wobei ich heute einen schwarzen anzog. Meine Haare band ich davor noch zu einem tiefen Zopf, ehe ich in meine Boots schlüpfte und nach unten an den Frühstückstisch ging, den Aaron freundlicherweise schon gedeckt hatte. "Danke", sagte ich zu ihm, ehe ich mich an den ansonsten leeren Tisch setzte. "Wo ist der Rest?", fragte ich ihn dann, worauf er nur mit einem schulterzucken antwortete. Auch gut, dachte ich mir und schmierte mir mein Brot, ehe ich die neuste Post checkte, die seit neustens Nachts mit der Zeitung kam. Es war mir ganz recht, da ich Post sowie Zeitung dann schon am Frühstückstisch lesen konnte, allerdings tat mir der Postbote leid, da es nachts doch ein wenig ungemütlich hier draußen wurde- besonders im Winter.
      In letzter Zeit bekam ich vermehrt Bewerbungen zu Praktikas oder Ausbildungen, ja auch Jobanfragen! "Eigentlich könnten wir hier noch Unterstützung gebrauchen, oder Aaron? Besonders wenn wir bald auf das neue Gestüt ziehen.", sagte ich mehr zu mir selbst als zu ihm, ehe ich ein Räuspern in der Tür vernahm. Da stand ein fremder junger Mann in Jeans und Karohemd, der bestohlen zu Boden sah. "Ja, bitte?", fragte ich ihn, ehe ich einen Blick hinter ihn warf. Dort stand Caleb und schaute mich mit hochgezogenen Augenbrauen an. "Mein Auto ist hier in der Nähe liegen geblieben, ich habe eine kleinen Isländerhengst dabei und wir wussten nicht wohin, leider habe ich hier mit meinem Handy keinen Empfang", erklärte er mir kleinlaut, ehe ich einen Blick mit Caleb tauschte und ihm zunickte. Das hieß, dass der Fremde wohl keine bösen Absichten vorhatte und ich mit Aaron zusammen wohl mit ihm klarkommen würde. "Wo ist dein Pferd denn?", fragte ich ihn dann, ehe ich ein fremdes Wiehren hörte und nach draußen sah, wo ich einen kleinen Red Dun farbenen Isländerhengst sah, der wie verrückt um Alexis herumtänzelte.
      "Gut, lass uns mal nach deinem Pferd schauen", sagte ich und stand auf. Er wollte zwar protestieren, ich stahl mich jedoch einfach an ihm vorbei und ging zu dem Hengst der sich panisch umsah. "Whoaaaa", sagte ich leise und beruhigend zu dem Tier und nahm ihn Alexis aus der Hand, ehe wir auf den Stall zugingen. "Ich stelle ihn gerade in eine Box, abseits meiner Pferde, dann kann er sich ein wenig beruhigen, ehe wir den Wagen holen und zu deinem Auto fahren, okay?", fragte ich ihn und wartete die Antwort nicht ab, vernahm jedoch aus dem Augenwinkel ein kurzes Nicken.
      "Wie heißt er denn?", fragte ich ihn beiläufig und nickte dann. "Dynur, ein schöner Name", erwiderte ich dann, ehe Caleb schon mit dem Pick Up auf dem Hof stand, in den der Fremde und ich einstiegen. "Wie heißt du eigentlich?", kam es mir dann in den Sinn, ehe ich einen Blick über die Schulter zu dem Mann warf, der auf der Rückbank des Pick Ups Platz genommen hatte. "Riley", sagte der junge Mann leise. "Riley Fortin." "Ein schöner Name.."murmelte ich noch, ehe auch ich mich vorstellte. "Ich bin Verena O'Connor und der Herr hier neben mit ist Caleb O'Dell."
      Nun waren wir auch an seinem Auto angekommen, welches sich Caleb sofort anschaute. In dieser Zeit unterhielt ich mich weiterhin mit Riley, da Caleb ihm unmissverständlich erklärt hatte, dass er niemanden brauchte, der ihm über die Schulter schaute. "Nimm's ihm nicht krumm, er ist eben so", erklärte ich ihm schulterzuckend, worauf hin er mich nur fragend ansah. "Wo wolltest du eigentlich hin?", fragte ich ihn dann. "Ach.. ich fahre ein wenig durch die Gegend, immer auf der Suche nach einem Job", antwortete er mir und Caleb blickte kurz mit einer hochgezogenern Augenbraue zu mir, ehe er sich die Hände an seiner Hose abklopfte und zu uns kam."Der hier fährt nirgendwo mehr hin, der Motor ist hin", erklärte er Riley, der die Hände über dem Kopf zusammenschlug. "Und jetzt?", murmelte er eher zu sich selbst als zu uns, dennoch beantwortete ich seine Frage für ihn: "Da du ja ein Pferd hast, wirst du ja wohl reiten können. Wie wärs wenn du ein paar Tage bei uns bleibst und im Stall bei den Pferden hilfst, dafür brauchst du nichts zu bezahlen?", fragte ich ihn und er nickte dankend. "Gut, lass uns zurückfahren, wir rufen einen Abschleppdienst."
      Eine gute Stunde später waren wir samt seinem Auto und Hänger auf der Ranch. Riley ging natürlich sofort zu seinem Hensgt, der sich grummelnd an ihn schmiegte.
      Ich räusperte mich kurz. "Nichts da, an die Arbeit junger Mann!", sagte ich lachend und ging mit ihm zum Offenstall, wo die Jungpferde standen. Wir hatten vorher noch Kraftfutter gemischt, welches wir in die Futterraufen im Stall schütteten. Außerdem standen verteilt auf den Koppeln Eimer, damit auch die rangniedrigeren Pferde Energie bekamen. Viele verteufelten ja das Kraftfutter bei Jungpferden, da es nur in den Kopf gehen solle, doch ich war ein totaler Befürworter. Man sah es den Tieren an, dass sie allmählich immer kräftiger wurden.
      Zunächst ließ sich kein Pferd blicken, ehe ich laut nach ihnen rief.Zu erst kamen Crescent Wolf, Magnificient Crow und Natsu's Little Harley. DIcht dahinter Miss Holly Golightly und Snapper Little Lena, wobei diese nie bei der Gruppe waren sondern immer den Eimer nahmen, der am weitesten vom Stall weg war.
      Ocarina of Time kam auch noch zum Stall, während Raised from Hell nie zum Fressen kam. Das würde noch lustig werden mit der Stute, dachte ich mir seufzend und betrachtete Striga und Princess Peppy Ann, die sich immer mehr angefreundet hatten in letzter Zeit. Auch Aquila T Mistery und Bella'S Dun Gotta Gun standen immer zusammen und hielten sich auch ein wenig vom Stall weg, da sie zusammen mit Gunna Whiz die jüngsten Vertreter waren.
      Bei den Stuten fertig ging es zu den Hengsten. Wildfire kam sofort auf uns zugerannt und wollte seine Streicheleinheiten abholen, die Riley ihm auch gab. Kunis kam auch sofort zu uns, während Lil Nucu Omira sich ein wenig Zeit ließ, dann aber auch zu uns kam. Zues bekam kein Kraftfutter, der hatte genug Energie und zeigte sie uns jedes Mal aufs Neue, wenn wir zu ihm gingen. "Was ist denn mit dem passiert?", wollte Riley wissen. "Ich habe ihn vom Schlachter aus schlechter Haltung geholt, wurde leider viel zu früh von der Mutter getrennt und war immer Rangniedrigster. Aufgrund seiner Farbe, da ich ja auch auf Farbe züchte, konnte ich den Hengst nicht stehen lassen. Mal schauen, was aus ihm wird", erklärte ich ihm, ehe wir zu den Vollblütern gingen.
      Die Pferde waren auch aufgeteilt nach Stuten und Hengsten und standen bei dem schönen Wetter alle auf der Koppel. Die übliche Bande, also Drag me to Hell, I've got the moves like Jagger, Faster, Augen auf ich komme, Zuckerschock und Wild Reflex, kamen sofort angelaufen, als sie uns mit den Eimern sahen. Rasch waren sie im Stall am Trog, um die ersten zu sein, die etwas zu fressen bekommen. Nyanda, Praimos Ruffia Kincsem, My lovely Horror Kid und Deadly Ambition ließen sich deutlich mehr Zeit, ehe sie doch langsam in den Stall kamen. Gott sei Dank vertrugen sie sich alle super gut, weshalb es be ihnen nie Kämpfe oder ähnliches gab.
      Bei den Hengsten waren Firewalker und Lamperd recht schnell bei uns, ehe nach und nach Sacramento, Scoubidou und Seattle Slew kamen, die sich wohl nich nicht so wohl bei mir fühlten- leider. Nun schauten wir in der Zuchtstallung vorbei, wo alle Pferde auf ihren Paddocks standen. Lächelnd bekamen Bella Dun Del Cielo. Spooks Gotta Gun, Supernova, Funky Powerbabe, Amarula van Helsing, Goodbye Graceful, Hollywood's Silver Dream, Soul Sisters Brother of Time und Stormbringer, meiner neusten Ergänzung der bunten Truppe, ihr Futter. Im Trainingsstall trafen wir kein Pferd an, da diese alle auf der Koppel standen und sich den Bauch vollschlugen.
      Je nach Training bekamen dann Genuine Lil Cut, Cielos Double Dun It, Lil Princess Gun, Skrúður
      Wimpys Little Devil, Cherokee Rose, What Lies Ahead, Gun and Slide, Dancing Moonrise Shadow, Lovely Summertime, Crusing's Dawn of Hope, Emilio, Like Honey and Milk, Flintstone, Sympathy for the Devil, Comeback of a fallen Goddess, Sheza bat Cat, My sweet little Secret, Siku, Náttdís, Eldiran Antrax, Solitary, Marly's Pluie, Cauldron of Renascence, Annie get your Gun, My Blue Gun, Your possible Pasts, Hot Smoking Chex, Hollywood's King Gun, Black Sue Dun It, Ravi, Blazing Flame, Snuff, HGT's Enjoy Nature, Ahyoka und schließlich die zwei neusten Woodstock Lady und Call of Pripyat ihr Futter. "Fertig", sagte ich und sah auf die Uhr. Ich war um 6 aufgestanden, um 18 Uhr waren wir jetzt fertig mit den Pferden. "Ach Dynur fehlt noch, oder?", fragte ich ihn und ging wieder in die Futterkammer, wo wir das Futter für den jungen Hengst vorbereiteten, dem Riley es dann auch gleich brachte.
      Nun gingen wir rein und setzten uns an den Küchentisch, wo meine anderen Mitarbeiter schon etwas gekocht hatten. Zusammen aßen wir zu Abend, ehe wir ins Büro gingen und ein wenig Papierkram regelten. "Ab sofort bist du auf Zeit hier eingestellt, Riley. So wie du heute mit den Pferden umgegangen bist, kannst du auch gerne länger bleiben, da wir hier dringend neue Unterstützung gebrauchen könnten!", erklärte ich ihm doch er nickte dankend ab. "Ich bleibe erstmal diesen Monat, dann können wir ja weiter sehen", erklärte er lächelnd, drückte mir die Hand und verließ mein Büro.
      Nach einem Blick auf den Kalender stockte mir fast der Atem. Morgen würden Catalina und Clarence kommen!
      Schnell schlich ich mich also ins Bett, um morgen ausgeruht früh aufzustehen.
    • Veija
      Oktober 2015, by Veija
      Besuch bei den "Kleinen"

      Als ich mein Tagebuch zuschlug musste ich schon lachen. "Die Kleinen", hatte ich eben noch hineingeschrieben, dabei waren sie ja gar nicht mehr so klein. Ich legte das Buch weg und schaute aus dem Fenster, von dem ich die Kleinen natürlich nicht sehen konnte. Kurz seufzte ich, zog mich an und ging dann nach unten, um zum Offenstall zu gehen. Vorher schaute ich jedoch bei Zues vorbei. Endlich hatte ich verstanden, dass ich nicht alleine mit ihm klar kam, weshalb ich mir Hilfe gesucht hatte. Die ehemalige Besitzerin von Stormi hatte sich angeboten, mir ein wenig unter die Arme zu greifen. In den nächsten Tagen würde entweder sie, oder ihr Mitarbeiter Hansi vorbeikommen, um sich das Tier mal anzuschauen.
      Dann ging es zum Offenstall, wo ich mir zunächst die Hengste anschaute. Wildfire xx kam brav auf mich zugetrottet und holte seine Streicheleinheiten ab. "Braver Junge, was?", sagte ich und kraulte seinen Schopf, ehe ich ihn zur Seite schob und ein paar Mal laut pfiff. Wildfire legte zwar kurz die Ohren an, drehte sich aber dann irgendwann weg und fing an zu fressen. Dann kamen auch schon Lil Nucu Omira und Gunna Whiz angetrabt, die sich wohl ziemlich angefreundet hatten. Doch auch Bella's Dun Gotta Gun, Call of Pripyat, Dynur fra Frelsi, Bellamy' O, Days Gone By, Kunis und Funky's Wild Berry waren nicht weit und nach und nach, kamen alle angetrottet. Ich kontrollierte alle Pferde auf äußere Verletzungen, äpfelte den kleinen Paddock und den Offenstall ab, füllte das Heunetz nach und ging dann zu den Stuten rüber.
      Sofort angetrottet kamen Snapper Little Lena und Miss Holly Golightly. Die beiden waren sehr, sehr groß geworden in letzter Zeit und kamen auch bald in den Trainingsstall. Nur Lenas Blindheit machte mir zu schaffen, doch damit würden wir auch klar kommen. Nun piff ich, wie bei den Hengsten zuvor, ein paar Mal, ehe schon die ersten Pferde zu mir kamen. Striga und Natsu's Little Harley waren ganz vorne dabei, Raised from Hell und Ocarina of Time hoben erst gar nicht die Köpfe. Plötzlich stupste mich jemand von hinten an, ehe ich Aquila T Mistery's Schopf streichelte und mich weiter umsah. Magnificient Crow und Crescent Moon standen auch weiter hinten auf der Koppel, kamen jedoch ebenfalls angetrabt, als ich noch einmal pfiff. Ich kontrollierte alle Pferde auf äußere Verletzungen, äpfelte Paddock und Stall ab, ehe ich die Heunetze befüllte. Dann ging ich auch schon wieder ins Haus, um mich dem Papierkram zu widmen.
    • Veija
      Oktober 2015, by Veija
      the prisoners

      Es war Anfang Oktober, 5 Uhr morgens. Das Wetter war bescheiden- eher schlecht als recht, denn es regnete. Ab und zu donnerte es auch, aber es war ja auch Gewitter gemeldet- schon wieder. Heute würden wir die Sonne wohl nicht zu Gesicht bekommen, doch das brauchten wir auch nicht, denn wir würden heute mit der gesamten Mannschaft ins Gefängnis fahren. Warum? Tja, das wussten die anderen auch noch nicht. Zu erst mussten wir jedoch die Pferde füttern, weshalb wir alle ja auch schon um 5 Uhr aufstehen mussten. Alexis übernahm den Verkaufsstall, Caleb kümmerte sich um die Zuchtstallung, Aliena übernahm die Vollblüter und Aaron später die Jungpferde. Zu guter Letzt übernahm ich die Trainingspferde.
      Als wir damit fertig waren, sprangen wir alle schnell unter dich Dusche, packten etwas zu essen ein und machten uns mit dem 7-Sitzer und dem Pick Up auf den Weg zum Gefängnis, wo wir eine Aktion unterstützen wollten, die jugendlichen Kriminellen half, wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen. Es dauerte gute 2 Stunden, ehe wir am Gefängnis ankamen, die Autos am Parkplatz parkten und erstmal alle Sachen im Auto ließen, die wir wahrscheinlich nicht durch die Sicherheitskontrolle bekommen hätten. So blieben alle Handys im Auto und auch Caleb ließ, wenn auch wiederwillig, sein Messer im Wagen. So gingen wir also "unbewaffnet" zum Eingang und wurden sofort in eine große Mensa geführt, wo die Gefangenen schon auf uns und andere Rancharbeiter warteten. Ich hatte eine Präsentation vorbereitet, so wie die anderen auch, die wir den Gefangenen zeigen würden, damit sie eine Ahnung davon hatten, was sie auf den Höfen erwartete. Beim Rundumblick fielen mir sofort 4 Personen ins Auge, drei Jungs und ein Mädchen, die zusammen an einem Tisch saßen, wovon zwei Jungs den dritten argwöhnisch ansahen. Dieser grinste sie jedoch nur süffisant an und das Mädchen legte ihm eine Hand auf den Arm, sagte ihm etwas und schon wandte er den Blick wieder nach vorne, während die anderen beiden Jungs ihn noch seltsam anschauten. "Schaut euch die vier da hinten mal an", sagte ich zu meinen Mitarbeitern und sie nickten. Caleb setzte ebenfalls sein süffisantes Grinsen auf und schaute damit das Mädchen der vier an. Von dem Jungen rechts von ihr, der ihr sehr ähnlich sah, bekam er einen ziemlich eindeutigen Blick ab, so dass Caleb den Blick abwendete. Nun erhob der Chef des Gefängnisses das Wort.
      "Da nun alle eingeladenen Personen angekommen sind, herzlich willkommen Ihnen allen. Sie wissen hoffentlich alle warum Sie hier sind", begann er seine Rede und uns wurde etwas zu trinken gebracht. "Von einem Gefängnis in Colorado wissen wir, dass die Arbeit mit Pferden Jugendliche stark verändern kann. Sie alle", sagte er und zeigte zu erst auf die Gefangenen, dann auf uns: "haben ein besseres Leben bei diesen Leuten verdient. Sie werden die Chance haben, auf einer Ranch zu leben und zu arbeiten, wieder zur Schule zu gehen und sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Die Arbeit auf der Ranch wird so lange dauern, wie sie Ihre Gefängnisstrafe hier eigentlich absitzen müssten. Wenn sie dann Fuß gefasst haben, können sie selbst entscheiden, ob sie weiterhin auf der Ranch bleiben wollen, oder ob Sie einen anderen Weg einschlagen möchten. Ich wiederhole es nur gerne noch einmal, es ist eine riesen Chance für Sie, etwas aus ihrem Leben zu machen. Ruinieren Sie sich das nicht. Over and out.", sagte der stämmige Mann zum Schluss noch und gab das Wort an die erste Ranch. Insgesammt standen 7 Ranches zur Auswahl, wovon wir die letzte waren, die sich vorstellte. Ich schmiss meinen Stick in den Laptop, startete die Präsentation und wandte mich den Jugendlichen zu.
      "Hallo und herzlich willkommen auch noch einmal von mir und meinen Mitarbeitern. Ich bin Verena O'Connor, das ist meine Cousine Alexis O'Connor, das Aaron Felhorn, Caleb O'Dell, Aliena O'Dell und unser neusterZugang Riley Fortin. Wir kommen von der Gips Reminder Ranch in Kanada und möchten Sie heute aufmerksam auf unseren Hof machen.", sagte ich und atmete einmal tief durch. Es waren doch viele Augen die mich anstarrten und wissbegierig zwischen der Leinwand und meinen Mitarbeitern hin und her sahen. Nun ergriff Caleb das Wort, der nicht so nervös war und mir einfach nur unter die Arme greifen wollte, obwohl er keine Ahnung von der Präsentation hatte. "An erster Stelle steht das Wohl der Pferde auf unserer Ranch. Ich sag es Ihnen sofort klipp und klar wie es ist. Sehen wir einen von euch, der die Pferde misshandelt, seinen es unverdiente Schläge, Tritte oder Sonstiges, sei es mutwillig falsch gemischtes Futter...", sagte er und merkte, wie das Mädchen, welches sich als Octavia herausstellte große Augen machte. "Ja Octavia, man kann ein Pferd umbringen, wenn man sein Futter falsch mischt. Das ist so. Also wo war ich.. ach ja.. wenn ihr den Pferden Leid antut, geht es für euch zurück ins Gefängnis. Es kommt jedoch auf die Schwere des Vergehens an, wir werden da jedoch nicht zimperlich sein. Wenn ihr jedoch meint, euch gegenseitig an die Gurgel zu gehen, dann schön. Wir schicken euch nicht zurück, aber ihr müsst mir Konsequenzen rechnen..", erklärte er und ich räusperte mich, damit ich wieder die schönen Seiten des Ranchlebens erläutern konnte. "Zur Zeit besitzen wir um die 60-70 Pferde. Es kommen und gehen immer andere Pferde, so dass ihr nie mit den Selben arbeiten werdet. Wenn ihr also mit uns auf den Hof kommt, sollte euch bewusst sein, dass wir euch zunächst einen Monat beobachten, wie ihr füttert, mistet, Pferde auf die Koppel bringt, im Haushalt helft und und und.. Bemerken wir besonderes Interesse an den Pferden, bringen wir euch das Reiten bei und ihr dürft uns auf Turniere und Ausritte begleiten.", erklärte ich und setzte dann zu meiner ersten Frage an. "Wer von euch ist denn schon einmal geritten?", fragte ich die jungen Menschen und sah zu meiner Erleichterung, dass Octavia aufzeigte. Ich schenkte ihr ein kurzer Lächeln und sah dann in die Runde. Es sah relativ karg aus. "Wer von euch möchte denn reiten lernen?", zaghafte Hände hier und da, Octavias Hand ganz weit nach oben gestreckt. Die anderen 3 an ihrem Tisch hoben ebenfalls kurz die Hände. "Gut", sagte ich. "Sehr gut. Wisst ihr warum ihr auf der Gips Reminder Ranch besonders gut aufgehoben seit? Wir haben viele Pferde der Westernsparte, Quarter und Paint Horses. Wir haben jedoch auch zwei Missouri Foxtrotter, die es nicht so oft gibts. Zudem haben wir eine ganze handvoll Englische Vollblüter, wir haben Dressur, Spring, Distanz und Military Pferde. Eininge sind auch im Fahrsport tätig. Isländer und Ponies gibt es auch!", erklärte ich ihnen freundlich und sah, wie Octavia sich zu dem Mann an ihrer rechten wandte und ihm freudenstrahlend etwas erzählte. Er strich ihr sanft über den Arm und bewegte sie dazu, wieder nach vorne zu schauen. "Ihr werdet also eine riesige Auswahl an Pferden haben, mit denen ihr täglich arbeiten könnt. An Wochenenden gilt es auch früh aufstehen, auch wenn ihr abends mal raus feiern wart.. ja, das dürft ihr bei uns auch. Jedoch kommt immer einer oder ein paar von uns mit. Wir sind schließlich auch noch jung und möchten das Leben genießen.", sagte ich und lachte kurz, als Caleb mir einen vorwurfsvollen Seitenblick zuwarf. "Ich denke das war alles, wenn ihr noch fragen habt kommt gerne hier zu uns rüber. Danke für eure Aufmerksamkeit!", beendete ich meine Rede und setzte mich unter Applaus wieder an unseren Tisch. Wir redeten eine ganze Weile mit den jungen Leuten, erklärten ihnen noch mehr über den Hof und verließen dann mit den anderen Arbeitern den Raum. Wir bekamen Mappen vorgelegt und sollten uns die Jugendlichen näher anschauen. Es dauerte eine ganze Weile, ehe wir alle Mappen durch hatten und uns wirklich für die 4 entschieden, die ich mir am Anfang schon ausgesucht hatte. Zu meiner Freude hatte jeder der 35 Jugendlichen einen Platz auf einer Ranch gefunden... Voraussetzung war, dass sie dort hin wollten. Auf einer Liste die uns vorgelegt wurde, standen die Namen derer drauf, die auf unsere Ranch wollten. Es waren 7 Leute, von denen wir vier sicher mitnehmen würden, die anderen 3 waren unsicher, weshalb wir zunächst die sicheren Kandidaten verkündeten. "Bellamy Blake, Octavia Blake, Finn Collins und Jonathan Murphy, wenn ihr möchtet, könnt ihr mit zu uns", sagte ich ihnen und die vier nickten. Sie durften aufstehen und ihre Sachen zusammenpacken. Nun standen noch 3 Leute auf unserer Liste.
      Emily, Grace und Ethan. Ich schaute meine Mitarbeiter kurz an. Wir hatten im Auto keine Plätze mehr frei, da im Pick Up nur 3 Sitze waren. Sie schüttelten bedrückt den Kopf. "Leider können wir im Moment nur 4 neue Arbeiter aufnehmen, doch ich weiß welche Ranches euch gerne hätten, da werdet ihr es auch sehr gut haben!", erklärte ich Emily, Grace und Ethan. Ich schüttelte ihnen die Hand und wir 6 machten uns dann zu unseren vier auf. Sie stellten sich uns nochmal einzeln vor und Jonathan wollte einfach nur John oder Murphy genannt werden.
      "Finn und Murphy zu mir, Bellamy und Octavia zu Caleb", sagte ich freundlich und hielt Finn und Murphy die Tür auf, so dass sie in den 7-Sitzer steigen konnten. Bellamy und Octavia gingen zusammen mit Caleb in den Pick Up. Die restlichen Mitarbeiter kamen mit zu mir, so dass es auch gleich losgehen konnte. Die Fahrt dauerte nicht allzulange, so dass wir recht schnell am Hof ankamen und Octavia ohne zu warten aus dem Auto raussprang, um sich umzusehen. Ich wollte ihr noch nachrufen, da nickte mir ihr Bruder, wie ich erfahren hatte, zu und sprang ihr hinterher, um sie am Arm fest zu halten. "O, warte doch", sagte er leise und schaute etwas eingeschüchtert zu mir rüber. Finn und Murphy waren auch schon ausgestiegen und schauten sich mit großen Augen um. "Willkommen in eurem neuen Zuhause!", sagte ich freundlich und blickte in 4 endlos zufriedene Gesichter. "Ich habe euch 2 Zimmer fertig gemacht, eins mit 3 Betten, eins mit 2. Wenn es für dich, Octavia jedoch oke ist, können du und dein Bruder zusammen in einem Zimmer schlafen, anstatt du alleine und die drei Jungs zusammen?", fragte ich sie und sah, wie sie fragend zu ihrem Bruder sah. "Okay, dann das Einzelzimmer. Die Zimmer liegen ja nebeneinander", sagte ich und zeigte auf ihr Gepäck. "Holt euer Zeug, ich zeig euch die Zimmer. Und ihr anderen, ab an die Arbeit!", frügte ich mit Nachdruck an, weil ich sah, wie Caleb mich wieder angaffte. "Caleb, now", sagte ich lachend und gab ihm einen Klaps gegen den Arm. Entschied mich dann jedoch, Caleb mitzunehmen. Ich traute John und Bellamy noch nicht so wirklich über den Weg, vor allem da sie sich die ganze Zeit herablassend anschauten. "Das klappt ja mit euch 3 auf einem Zimmer, oder?", fragte ich skeptisch und schaute zwsichen den 3 Jungs hin und her. "Ja..", sagte Bellamy dann und setzte ein Lächeln auf, ehe er seiner Schwester einen Arm um die Schultern legte und sie zu sich heran zog. Er flüsterte ihr etwas ins Ohr, ehe sie zu strahlen anfing und sich umschaute. "Ich glaube, ich habe genau das richtige Pferd für dich, Octavia", sagte ich und zauberte ihr ein noch größeres Lächeln ins Gesicht. Unterwegs kam uns Amy Lee entgegen, die auch erst seit kurzem hier war. "Amy hat zur Zeit ein Einzelzimmer, aber falls du dich mit ihr verstehst, Ocativa, könnte ihr gerne zusammen in eins", erklärte ich lächelnd, nachdem ich Amy vorgestellt hatte. Dann waren wir an den Zimmern angekommen und ich ließ die 4 in Ruhe auspacken. In der Zwischenzeit ging ich runter in die Küche und bereitete einen kleinen Snack vor, da die vier bestimmt Hunger hatten. Zwischendruch kam Amy in die Küche, um zu fragen, was sie arbeiten solle. In der letzten Zeit ging leider alles etwas drunter und drüber, weshalb die Arbeitspläne natürlich auch hinterher hingen. "Geh die anderen fragen welche Pferde noch übrig sind, die kannst du dann arbeiten", sagte ich lachend. "Spätestens in zwei Tagen sind die neuen Pläne fertig, dann hast du fest zugeteilte Pferde", erklärte ich ihr und fing Octavia ab, die schon fertig mit auspacken war. Sie setzte sich an den Tisch und aß meine Snacks mit Freude, während sie etwas über ihr bisheriges Leben erzählte. Auch Bellamy, Finn und Murphy kamen nach einer Weile in die Küche, um sich zu uns zu gesellen.
      Dann gingen wir zum Offenstall, wo die Jungpferde der Gips Reminder Ranch standen. Nach und nach stellte ich ihnen die Pferde vor. Snapper Little Lena, Miss Holly Golightly, Striga, Natu's Little Harley, Raised from Hell, Ocarina of Time, VK Aquila T Mistery, Magnificient Crow, Crescent Wolf, Blossom Magic, Invest in Enterprise, VK Funky's Wild Berry, Day Gone By, das namenlose Fohlen, welches wir Bellamy 'O tauften, Dynur fra Frelsi, Call of Pripyat, VK Bella's Dun Gotta Gun, Kunis, VK Gunna Whiz, Lil Nucu Omira, Wildfire xx und Zues. Octavia war sofort von den Fohlen begeistert, während Murphy sich besonders für Zues interessierte. Na das konnte ja was werden, dachte ich mir lachend und ging dann mit den vier in den Stall. Zu erst waren die Zuchpferde dran: Amarula van Helsing, Bella Dun Del Cielo, Cherokee Rose, Funky Powerbabe, Goodbye Graceful, Hollywood's Silver Dream, Souls Sisters Brother of Time, Sacramento xx, Spooks Gotta Gun, Stormbringer, Supernova, Wimpys Little Devil und Yoomee. Anscheinend war kein Pferd dabei, was den vier gefiel. Aber das lag wahrscheinlich auch daran, dass sie sowieso nicht mit ihnen arbeiten durften. Dann ging es weiter zu den Vollblütern: Drag me to Hell, I've got the moves like Jagger, Faster, Augen auf! Ich komme, Zuckerschock, Wild Reflex, Nyanda, Scoubidou, Seattle Slew, Priamos Ruffia Kincsem, My lovely Horror Kid, Deadly Ambition, HGT's Massacre Boy, Chocolate Dream und Versatilely Gold. Hier war Octavia nun Feuer und Flamme. Sie wusste gar nicht, welches Pferd sie als nächstes Steicheln sollte. Kurz lachte ich. "Leider dauert es noch eine ganze Weile, bis du eines von diesen reiten darfst, Octavia.", entmutigte ich sie und sah ihr an, wie enttäuscht sie war. "Naja, vllt darfst du dich bald mal auf Chocolate Dream setzen", sagte ich lächelnd und zeigte ihr den Hengst, der ihr brummelnd die Nase entgegenstreckte. "Der ist wunderschön", sagte sie leise und streichelte über seine Nase. "Ja, das ist er."
      Flink klapperten wir nun die Pferde im Trainingsstall ab: Siku, Firewalker, Solitary, Skrúður, Eldrian Antrax, Cauldron of Renascence, Ravi, Blazing Flame, Snuff, Ahyoka, Horror Halloween, Nojrsodsch, Maracuja Limes, Bijou, Náttdís van Ghosts, Genuine Lil Cut, What Lies Ahead, Gun and Slide, Lovely Summertime, Sympathy for the Devil, Comeback of a fallen Goddess, My sweet little Secret, Marly's Pluie, Crusing's Dawn of Hope, Annie get your gun, My Blue Gun, Your possible Pasts, Hot Smoking Chex, Sheza bat cat, HGT's Enjoy Nature, Woodstock Lady, Ciel.os Double Dun It und Lucy never say goodbye.
      Spätestens jetzt war mindestens ein Pferd dabei, wofür sich die vier begeistern konnten. Außer natürlich Octavia, denn sie war für jedes Pferd zu begeistern. "Ich hoffe, euch hat der kleine Rundgang gefallen und ihr habt ein Pferd gefunden, das ihr später mal arbeiten möchtet.", erklärte ich ihnen fröhlich. "Doch bis da hin, ab an die Arbeit", fügte ich nun lachend bei und drückte jedem eine Mistgabel in die Hand, mit denen ich sie in die Boxen schickte, wo die Pferde schon auf der Koppel standen.
    • Veija
      November 2015, by Veija
      Schmeißt alles über den Haufen, Chefin ist nicht da!

      Alexis
      "Es geht alles drunter und drüber wenn Verena nicht da ist!", fluchte ich und ruckte einmal am Führstrick von Kunis. "Lässt du das jetzt mal du Idiot?!", fauchte ich ihn an und sah dann Caleb mit Crescent Wolf, die Verena jetzt wohl doch auf dem Hof behalten wollte, weil sie irgendeine Serie wieder total toll fand, aus dem der Name der kleinen Wölfin stammte. "Caleb, pack die Kleine nicht so grob an! Verena bringt dich um, wenn sie das rausbekommt!", rief ich ihm zu. "Wie soll sie das bitte mitbekommen?", fragte er mich grinsend, ehe Riley mit einem Fotoapparat in den Händen auf dem Hof auf und ab sprang. "Was machst du jetzt da?!""Ich soll neue Bilder vom Hof machen, für unsere Homepage", sagte er freudig und lichtete Caleb und Wolf ab, einer schaute verärgerter als der andere. "Oh Gott, Riley, lösch das bloß!", sagte ich laut und machte einen schnellen Schritt auf ihn zu. Dabei dachte ich gar nicht an Kunis, der mir einen Strich durch die Rechnung machte und stieg. "Kunis!", sagte ich und duckte mich unter seinen Hufen weg, ehe er wieder mit allen Vieren auf dem Boden stand und mich dämlich anstarrte. "Sonst geht es dir aber noch gut?!", fragte ich ihn, ehe ich in Richtung Führanlage ging und ihn dort reinstellte. "Lass eine Box frei und tu Wolf auch rein. Die können bisschen laufen und sich abreagieren, ehe wir mit dem Einreiten anfangen", erklärte ich Caleb, bevor er Wolf auch in die Führanlage stellte. "Ich frag mich wirklich, was Verena in Schottland wirklich macht..", murmelte Caleb und schaute mich an. "Sie und dieser Typ ganz alleine?" "Was kümmert es dich?", warf Aaron ein, der noch immer sehr, sehr sauer über die Affäre zwischen Caleb und Alexis war. "Ich mein ja nur..", sagte er und zuckte mit den Schultern. "Selbst wenn sie ein Nümmerchen mit ihm schiebt, es geht dich ja wohl gar nichts mehr an..", sagte Aaron noch beiläufig und bekam einen dicken Schneeball hinterher geschmissen, als er sich aus dem Staub machen wollte. "Au!", rief er und rieb sich den Kopf. "Das bekommst du zurück, Caleb", sagte er, grinste aber und formte mit seinen Händen einen Ball, den er Caleb mitten ins Gesicht schmiss. "Ey!", rief dieser lachend und schon waren alle in eine große Schneeballschlacht verwickelt, die Finn und Murphy auflösten. "Leute, solltet ihr euch nicht um Kunis und Wolf kümmern?", fragte Finn skeptisch und deutete auf Wolf, die einfach in der Anlage stand. Natürlich, wir hatten sie vergessen anzuschalten! "Oh man, danke Finn", sagte ich lachend und drückte auf den Knopf. Zu erst ein wenig Schritt gehen.
      Nachdem sich wieder alle "überflüssigen" Mitarbeiter verflüchtigt hatten, holte ich mir Kunis wieder aus der Anlage und ließ mir Octavia bringen. "Magst du ihn kurz putzen?", fragte ich sie und sie nickte eifrig, ehe ich auf die Suche nach Amy Lee ging. Die junge Frau kam in letzter Zeit viel zu kurz, weshalb sie ab sofort auch wirklich in die Arbeit eingespannt wurde. "Amy magst du mir dabei helfen, Crescent Wolf zu putzen und sie dann in die Box zu bringen?", fragte ich sie und auch sie nickte eifrig. "Sehr gerne!", sagte sie und freute sich, dass sie endlich mal etwas tun durfte, denn wenn Verena nicht da war, standen eh alle nur in der Gegend herum und erledigten nur das Nötigste.
      Zurück am Putzplatz angekommen war Octavia fertig mit dem Putzen von Kunis, so dass sie ihn in der Halle ein wenig longieren konnte. Auch Amy brauchte nicht so lange um Noémie, wie wir Wolf auch nannten, zu putzen, ehe auch sie in die Halle ging und sie longierte. Ich setzte mich auf die Bande und sah den beiden zu, wie sie von Runde zu Runde mehr über die Pferde lernten.
      "Und was kannst du mir über unsere Wölfin erzählen?", fragte ich Amy und sah, wie sie anfing zu überlegen. "Sie ist eine Kämpfernatur.. wahnsinnig schnell und ungebändigt und hat nen richtig flotten Trab", rief sie zu mir herüber und ich nickte. "Ja.. genau", entgegnete ich lachend und sah dann zu Octavia: "Und du, was sagt dir Kunis über sich?""Kunis ist trittsicher.. ich habe ihn noch nie stolpern sehen.. er weiß immer ganz genau, wohin mit seinen Beinen. Er ist aber auch wahnsinnig stur... wenn er stehenbleibt und ich ihn weiter treiben will, legt er die Ohren an und droht mir.. also scheint er auch ziemlich mutig zu sein", sagte sie und ich klatschte einmal in die Hände. "Dafür, dass du noch nie etwas mit Pferden zu tun gehabt hast, machst du dich wirklich super!", sagte ich stolz und sah zu Amy, die etwas betrübt aussah. Amy halt Wolf an und bring sie schon mal in den Stall. Das bekommst du bestimmt alleine hin, du kennst die Stute ja schon eine Weile. Putz sie nochmal kurz über, leg ihr eine Decke drauf und bring sie dann in die Box", erklärte ich ihr lächelnd. "Sollte etwas sein, Aaron oder Caleb müssten im Stall sein.", fügte ich an. "Okay", sagte sie nur und verschwand dann. Mit Kunis übten wir noch eine Weile weiter, bis er verstand, was die Kommandos für ihn bedeuteten. "Lassen wir es gut sein für heute", sagte ich dann zu Octavia, ehe wir beide mit dem Hengst zum Stall gingen. Es war eine riesige Umstellung für die Jungpferde, plötzlich in einer Box zu stehen. Deshalb übten wir das jeden Tag ein paar Minuten, bis wir sie dann schließlich einige Stunden in der Box stehen lassen konnten.
      "Lass uns jetzt was zu essen machen", schlug ich vor und knipste das Licht aus, ehe wir ins Haus gingen. Dort waren auch schon die anderen, wobei sich Murphy schon wieder mit Bellamy stritt. "Jungs.. ist es bald mal gut?!", fragte ich augenrollend und ließ mich auf die Couch fallen. "So, wer kocht?", warf ich in die Runde. Betreten Stille.. "Gut, wir bestellen was", sagte ich lachend und holte Zettel und Stift. "Pizza?", fragte ich in die Runde und alle nickten fleißig. "Ich möchte... Eine Salamipizza. Aaron?" "Hawaii.." "Wir auch", sagten Finn und Murphy, ehe die zwei Octavia und Bellamy ansahen. "2 mal Salami", sagte Bellamy. "Gut..", erwiderte ich und sah zu Caleb. "Tunfish" "Iiiih" "Ach Leute, beruhigt euch", sagte ich und rollte mit den Augen. "Aliena?" "Bokkoli." "Riley?" "Haben die auch Schnitzel?" "Nein, Mann. Es gibt Piiiizzaaaaa", trällerte ich und fragte erneut. "Also, welche?" "Salami" "Und Amy, du?" "Hm... Ich weiß nicht.. eine Hawaii", antwortete sie mir dann, ehe ich zufrieden nickte und ans Telefon ging. "Eine halbe Stunde", verkündete ich den anderen die Wartezeit, ehe wir schonmal den Tisch im Wohnzimmer deckten. Naja, zumindest fanden dort Gläser platz, gefüllt mit Cocktails. Nicht alkoholfrei, versteht sich. "Und was stellen wir morgen an?", warf Octavia gut gelaunt in die Runde, was alle zum Lachen brachte. "Morgen bekommen wir einen Besuch vom Gefängnis. Kommt ganz toll, wenn Verena dann nicht da ist", grummelte Caleb und nippte an seinem Mojito. "Jetzt hör doch mal auf den Macholiebhaber zu spielen. Du bist selbst Schuld, dass sie dich nicht mehr ansieht!", fauchte Aaron und sah zwischen Caleb und mir hin und her. Ich merkte, wie ich knallrot anlief. Die Affäre mit Caleb war wirklich nicht die beste Idee gewesen, da wir sowohl Verena als auch Aaron damit ziemlich verletzt hatten. "Was ist los?", fragte Octavia lachend und verstummte sofort, als Bellamy ihr einen Stoß in die Seite gab. "Ach.. frag Verena am besten selbst, wenn sie wieder da ist..", sagte Aaron, lächelte Octavia jedoch freundlich an. Nach einer Weile der peinlichen fast-Stille, Murphy und Bellamy zickten wieder rum, war die Pizza auch schon da. Ich stand auf, ging an die Tür, bezahlte und verteilte sie dann an die anderen, während wir den Fernseher anschmissen und die Pizza aßen. Nebenbei tranken wir unsere Cocktails, ehe Octavia anfing zu lachen. "Wisst ihr was, wir sollten Flaschendrehen spielen. Es gibt aber nicht Wahl, Wahrheit oder Pflicht, es gibt nur Wahrheit!", erklärte sie. "Klar!" "Auf keinen Fall." "Gerne", sagte ich dann. "Wer hat denn hier keine Lust?", fragte ich in die Runde und Caleb hob die Hand. "Und wer hat Lust? Fast alle. Caleb du bist überstimmt und musst mitmachen", sagte ich lachend. "Ich muss gar nichts..", grummelte er, ehe Octavia ihm mit ihrer leeren Pizzaschachtel auf den den Kopf haute. "Doch", lachte sie. "Ich geh aber ins Bett", sagte Amy, die als Einzige keinen Alkohol trinken durfte. "Na gut, gute Nacht", sagten alle, ehe auch Finn, Riley und Murphy verschwanden. Nun waren es noch Aaron, Caleb, Aliena, ich, Ocatavia und Bellamy."Hm.. ich glaub wir spiele ein andermal", sagte ich dann und sah den anderen nach. "Ich möchte aber jetzt wissen, was da mit euch war", sagte Octavia todernst, grinste aber in sich hinein. "Ach...", fing Aaron an und bekam von Caleb ein Kissen an den Kopf geschmissen. "Erzähl ich dir wirklich ein andermal", sagte er dann lachend und schmiss das Kissen zurück. "Ich denke es ist für alle besser, wenn wir ins Bett gehen", verkündete ich und stand auf, ehe die anderen mir in Richtung der Schlafzimmer folgten und Nachtruhe auf der Ranch einkehrte.
    • Veija
      Dezember 2015, by BellaS
      Einreiten

      Gips Reminder Ranch die Hunderfünfzigtausendste. Zumindest gefühlt. Allerdings war mir diesem Auftrag zumindest Verenas Massenauftrag erledigt. Nun gut, ein Einreiten war nichts was man innerhalb einer Stunde erledigen konnte, aber immerhin, ich näherte mich einer Verkürzung meiner endlosen To-Do Liste. Wieder einmal wurde ich in meinen angestammten Gästezimmer einquartiert und wieder einmal war von Verena keine Spur. „Das wird echt zur Gewohnheit.“, grummelte ich und machte mich auf die Suche nach den jungen Cirollo namens Kunis. Ich hatte keine Anweisungen und keine Beschreibung bekommen, also irrte ich erst einmal ziellos über den Hof, bis ich Verena fand. Sie stand bei einem hübschen Rappen mit großen Abzeichen an der Box. „Oh, Bella. Ich hätte dich erst in einer guten Stunde erwartet. Darf ich vorstellen, Kunibert.“ Sie grinste. „Okay, das ist Kunis. Aber Kunibert passt einfach so schön.“ „Hallo erst mal.“ Wir umarmten uns kurz und gingen dann sofort zum Thema des heutigen Tages über. „Also Zaumzeug und Sattel und so kennt er, nur eben kein Gewicht auf dem Rücken und Hilfen schon gar nicht. Der ist stur wie sonstwas.“ „Könnte lustig werden.“ Schnell hatten wir dem Hengst ein Halfter verpasst und ich holte ihn aus der Box. „Nachher helfe ich dir. Ich hab jetzt aber noch einiges zu tun.“ Und mal wieder verschwand Verena und ließ mich hier mit einem jungen Hengst zurück, der sich offensichtlich vorgenommen hatte mir nichts leicht zu machen. Das begann bei sturem stehen bleiben, erstreckte sich über eine unglaubliche Bandbreite und endete mit steigen bei jedem kleinsten Ruck am Führstrick oder Zügel. Satteln und putzen war kein Problem, schön und gut, aber es war nicht gerade schön wenn man bei jeder Hilfe die ihm nicht passte befürchten musste, dass der Hengst in die Luft ging. Sattel war drauf, Longe war an der Trense befestigt, Zügel gab es noch keine. Heute würde sowieso ein äußerst eleganter Sandsack das Gewicht eines Reiters ersetzen, der konnte ja eh keine Zügel nutzen. Aber immerhin tat es einem Sandsack auch nicht weh wenn er von Pferderücken fiel. ''Spaß'' würden wir heute sowieso genug haben, auch ohne diverse Stürze. Ich begann mit einfachem longieren, dann kam das erste Gewicht auf dem Rücken zu Einsatz. Der Hengst fand es erst seltsam, gewöhnte sich aber erstaunlich schnell an die neue Last und kam nicht einmal auf die Idee zu bocken. Problemlos tat er was ich von ihm wollte. „Ein Wunder ist geschehen.“ Ich grinste. „Dann kann sich morgen wohl jemand todesmutiges drauf setzen.“ Vorsichtshalber arbeitete ich an diesem Tag noch lange mit Kunis, sodass er gar nicht erst überschüssige Energie in rebellische Pläne umsetzen konnte. Ich war gespannt was der nächste Tag bringen würde.

      Wieder lag ein arbeitsreicher Tag vor mir und Verena, aber ich war zuversichtlich. Kunibert hatte sich gestern schon gut gemacht und ich hatte ihm das Chaos, das er beim Putzen veranstaltet hatte, längst verziehen. Leider hatte sich außer mit niemand todesmutiges gefunden und so würde ich heute die sein, die sich das erste Mal auf den Rücken des jungen Hengstes setzten würde. Trotz allem keine sonderlich erhebende Aussicht. Verena hatte die Longe in der Hand und jemand aus ihrem Team, ich war noch immer nicht in der Lage mir die ganzen Namen zu merken, stand bei ihr und würde eine zusätzliche Hand abgeben, falls etwas passierte. Erst ließ sie Kunis an der Longe gehen, dann nutze sie diese nur noch wie einen Strick. Jetzt dufte ich den Sandsack spielen. Vorsichtig legte ich mich über den Sattel und gab damit das erste Mal das volle Gewicht eines Reiters auf Kunis Rücken. Er stand erst einmal still, balancierte mich aus, dann bewegte Verena ihn zum losgehen. Erst war er unsicher. Wahrscheinlich dachte er jetzt „Was soll das?“ oder „Was wollen die von mir?“, doch er wurde zunehmend sicherer. Jetzt kam die letzte Hürde bevor er nur noch die reiterlichen Hilfen lernen musste. Ich gab meine hängende und reichlich unbequeme Position auf und setzte mich in den Sattel wie sich sich gehörte. Damit schien ich aber auch die Bombe gezündet zu haben, denn kaum benahm ich mich nicht mehr wie eine willenlose Last, schaltete der Hengst auf Alarm und versuchte mich loszuwerden. Ich war kein Fan von Rodeo, hatte aber schon auf etlichen Pferden gesessen und kannte alles mögliche. Dementsprechend schaffte ich es mich mit Müh' und Not im Sattel zu halten, bis Verena und der Trainer dessen Namen ich nicht kannte Kunis wieder halbwegs im Griff hatten. In Erwartung einer weiteren Explosion nahm ich nun die Zügel auf. Etwas skeptisch ließ Verena, die die Trense gepackt hatte, los. Zum Glück hatte Kunibert jetzt wohl eingesehen, dass ich nicht so leicht kleinzukriegen war. Er fügte sich. Das machte das Ganze wesentlich einfacher. Ein Pferd musste lernen den Reiter als Autorität zu akzeptieren, aber man durfte seinen Willen niemals brechen.

      In den nächsten Tagen lernten Kunis und ich uns erst richtig kennen, während ich versuchte dem Hengst die Hilfen nahe zu bringen. Er war ein tolles Pferd, wenn man wusste wie er tickte und ich war stolz, als Verena sich das erste Mal selbst auf ihren jungen Hengst setzen konnte. Er gab so viele Methoden ein junges Pferd einzureiten, doch ich schwor, wie wahrscheinlich jeder Trainer, auf meine. Man musste ein Pferd nicht sofort mit vollem Gewischt schocken, man musste es auch nicht unter den Sattel zwingen und das ich ein weiteres Mal Erfolg gehabt hatte, zeigte nur, dass ich auch Recht hatte. Vor meiner Abreise besprach ich den Trainingsplan für Kunis,sodass Hilfen für Jungpferde wie beispielsweise der ''Tür auf-Zügel'' und ähnliches bald der Vergangenheit angehören würden. Zufrieden machte ich mich nach einer anstrengenden Woche auf den Weg nach Hause.
    • Veija
      Januar 2016, by Veija
      Kunis Dressur E - A

      "Beweg deinen Arsch!", sagte ich murrend zu Caleb und zog ihm die Decke vom Leib. "Wieso bist du eigentlich noch im Bett?! Du weißt genau so gut wie ich, wie viel zu tun ist!", knurrte ich ihn an. "Lass mich, ich hab Kopfweh", sagte er und riss mir die Decke aus den Fingern. "Caleb!", knurrte ich erneut und zog an der Decke. "Wir haben Aspirin, jetzt mach!" "Na gut", murrte er und griff nach meinen Armen, so dass ich, unbeholfen wie ich war, wegrutschte. Mit einem Ruck zog er mich auf sie drauf ins Bett. "Und was bekomm ich dafür?", fragte er mich süffisant grinsend, wie er es so oft tat, und zog mich näher an sich ran. "Caleb, lass das!", sagte ich und strampelte mich frei. Hätte er mich wirklich festgehalten, hätte ich keinerlei Chancen gehabt, doch er ließ locker und ich flog etwas weniger elegant auf den Boden. Schnell rappelte ich mich auf. "Steh jetzt auf!", sagte ich sauer und verließ mich hochrotem Kopf sein Zimmer. Natürlich musste ich im Flur auf Alexis stoßen. "Was ist denn mit dir passiert?", fragte sie mich und ich nuschelte nur in meinen nicht vorhandenen Bart hinein. "Nichts, an die Arbeit! Schick alle in die Reithalle, da teil ich die verdammten Aufgaben ein", maulte ich sie an und verschwand in meinem Zimmer. Ich knallte die Tür zu und sank daran herunter. Warum machte Caleb sowas immer? Warum tat er mir das immer wieder an? Er hatte mir mehr als deutlich gezeigt, dass ich keine Chance bei ihm hatte. Ich hatte mich mit Svejn vergnügt und auf einmal schien Caleb wieder Interesse zu haben? Verrückte Welt. Nichts desto trotz musste ich mich wieder aufraffen und zur Reithalle gehen, die Pferde mussten trainiert werden. An der Halle warteten schon alle auf ihre Befehle und ich zückte kurz mein Handy, um den Plan für diesen Monat vorzulesen. "Folgende Pferde müssen wir trainieren: Eldrian Antrax Trail LK 5 auf LK 4, Kunis, Blazing Flame, Ahyoka und Western Dancer in Dressur von E nach A, Monster Delusion & Versatilely Gold in Dressur A nach L sowie Zuckerschok in Dressur von L nach M. Priamos Ruffia Kincsem in Springen von E nach A, Marly's Plui & Annie get your Gun in der Pleasure, Pluie LK 2 auf 1, Annie LK 5 auf 4. Crescent Wolf, My Sweet Little Secret, Magnificient Crow, Miss Holly Golightly, Snapper Little Lena & Only Known in Texas müssen eingeritten werden, von Holly und Lena lasst ihr jedoch die Finger, die mache ich.", erklärte ich und machte eine kurze Pause. "Nun die Diziplin, für die unsere Ranch eigentlich bekannt ist. DunIts Smart Investment & Chocolate Dream Reining LK 5 auf 4. HGT's Enjoy Nature LK 4 auf 3, Comeback of a fallen Goddess LK 3 auf 2. Gun and Slide, Sympathy for the Devil, Sheza bat Cat & Your possible Pasts LK 2 auf 1. Bekommen wir das hin?", warf ich dann in die Runde und bekam von allen ein lautes "JA" zu hören. "Gut, wer macht wen?", fragte ich dann in die Runde und sah zu erst zu Caleb, Aliena und Amy Lee, meinen drei Westerncracks. "Ich mach Gun and Slide, Sympathy for the Devil, Sheza bat Cat, Your possible Pasts, Comeback of a fallen Goddess, Marly's Pluie und..." "Ich glaub das reicht erstmal", sagte ich lachend. Calebs Leidenschaft war das Training, weshalb ich ihn auch immer zu erst fragte. Er war einfach der Beste von uns allen. "Ich nehme dann Annie get your Gun, DunIts Smart Investment, Chocolate Dream, Only Known in Texas, Magnificient Crow und My sweet little Secret.", sagte Amy Lee und notierte sich die Namen in ihrem Handy. "Ich nehme dann Eldrian Antrax, Crescent Wolf und HGT's Enjoy Nature.", erklärte Aliena und verschwand sogleich, um mit den Tieren anzufangen. "Caleb du nimmst dir Murphy mit, Aliena du nimmst dir Finn mit", sagte ich noch und schaute zu Octavia und Bellamy. "Ihr beide kommt nachher mit mir mit", sagte ich lächelnd. Ich hatte es gerne, wenn Bellamy und seine Schwester zusammen waren, denn Bellamy konnte sehr aufbrausend werden, wenn er nicht wusste, wo seine Schwester war. "Aliena, Riley und Aaron, welche Pferde macht ihr?", fragte ich dann und blickte zu den dreien rüber. Aaron war der erste der sich meldete: "Ich will Priamos Ruffia Kincsem, Monster Delusion und Versatilely Gold machen", erklärte er und ich nickte. "Riley du?", fragte ich den jungen Mann dann. "Ich mache Western Dancer und Kunis", erklärte er und schaute nun zu Alexis, die als letzte an der Reihe war. "Ich mache dann Blazing Flame, Ahyoka und Zuckerschock", schlussfolgerte sie und ging an die Arbeit. Heute und auch die nächsten Tage würde es voll werden in der Halle und auf dem Round Pen. Die Reitplätze waren leider unbrauchbar im Moment. "Dann kommt Bellamy und Octavia, gehen wir die Pferde holen", erklärte ich lächelnd und ging vor. Mein Weg führte mich zur Koppel, auf der Holly und Lena standen. Beide standen dösend im Schnee und auf einen Pfiff hin hoben sie den Kopf, um auf mich zuzukommen. Lena hatte es momentan gar nicht leicht, denn durch ihre Blindheit und den Schnee konnte sie den Boden nicht gut unter sich fühlen, weshalb sie nur zögernd hinter Holly hertrabte. "Na ihr zwei Hübschen, alles gut?", fragte ich streichelte die beiden. "Octavia nimm dir Holly", sagte ich und reichte ihr das Halfter. Ich selbst holte mir Lena, die das Ganze Prozedere von wegen Aufhalftern und Putzen nur zu gut kannte. Mit den beiden Pferden gingen wir in ihre Boxen, da der Putzplatz komplett belegt war und ich mit Lena bis jetzt immer in der Box gestanden hatte, um sie zu putzen. "Bellamy du kannst deiner Schwester helfen, bei Lena würde ich das gerne alleine machen", erklärte ich und sah den fragenden Blick. "Stimmt, das könnt ihr ja gar nicht wissen.. Lena wurde hier auf dem Hof geboren und hat im Fohlenalter wegen einer schlimmen Augenentzündung das Augenlicht verloren, sie ist komplett blind, leider. Deshalb bin ich bei ihr auch so vorsichtig und lass eigentlich niemanden an sie heran.", erklärte ich. "Und die kann man später trotzdem reiten?", fragte Bellamy mich und ich nickte. "Ja genau, die kann man später auch reiten. Du wirst sehen, dass sie mal ein tolles Pferd werden wird", sagte ich zu ihm und nahm Lena die Decke ab, ehe ich anfing sie zu putzen. Was ich dann machte? Das war schon so zur Routine geworden, dass ich es gar nicht großartig aufführe: Gewöhnung an die Kommandos im Round Pen, Sattel auflegen, Trense drauf, immer wieder longieren, bei Lena viel mit Stimme arbeiten, Reiter drauf, und und und. Am Ende des Monats waren nun alle Pferde in den jeweiligen Klassen aufgestuft.
    • Veija
      März 2016, by Veija
      Ein erster Ausritt in neuer Heimat

      Skeptisch betrachtete ich die Namensliste meiner Pferde. Es wurden immer mehr! Aber so lange wir mit dem Training und der Pflege hinterher kamen, war das nicht so schlimm.
      Seit ein paar Tagen war wieder Ruhe auf der Ranch eingekehrt. Svejn und seine Pferde lebten sich gut ein und er half tatkräftig mit und packte überall an, wo er gerade gebraucht wurde. Etwas niedergeschlagen zupfte ich am Führstrick von Eldrian Antrax, ehe ich mir Octavia und Murphy beiseite nahm und um Hilfe bat. “Schnappt euch Kunis und Compañero, wir bringen die drei auf die Koppel”, gab ich Anweisungen und freute mich, dass die drei Pferde unbeschadet auf der Koppel ankamen. Heute stand misten auf dem Plan. “Murphy fängst du schon einmal an? Dann bringen Octavia und ich den Rest der Pferde auf die Koppel.” “Jo, Chef”, sagte er und grinste mich an. Ich musterte ihn kurz, lächelte dann jedoch auch und ging mit Octavia zurück in den Stall. “Langsam wird es kritisch, was die Menge an Hengsten angeht. Vielleicht sollte ich den ein oder anderen doch kastrieren?”, warf ich ihn den Raum und sah sofort, wie Octavia die Kinmlade herunter fiel. “Und was macht man dann mit dem Wallach? Den braucht man dann doch gar nicht mehr…” Ich lachte. “Na klar brauch man den noch.. Wallache sind die besten Turnierpferde!”, erklärte ich ihr lachend und drückte ihr den Führstrick von Crescent Wolf und Blazing Flame in die Hand. Ich selbst holte mir Ahyoka und unseren neusten Neuzugang, Ceara Isleen. Was es jedoch mit dem roten Traum auf sich hatte, wird sich noch herausstellen. Mit den vier Pferden gingen wir also in Richtung Koppel und ließen sie laufen. Nun fehlte nur noch Monster Delusion, den ich mir noch schnappte und zu den drei Criollos auf die Koppel brachte. Gott sei Dank verstanden sich die drei, weshalb ich wieder in Richtung Stall gehen wollte. Auf meinem Weg dahin sah ich Svejn, der Thjalfe sattelte. “Hey, wo willst du denn hin?”, rief ich ihm lachend zu. “Ausreiten, kommst du mit?”, kurz überlegte ich. Wir hatten seit wir hier in Kanada waren keinen Moment für uns allein gehabt… “Ja, warte ich hol mir Eldrian dann komm ich mit”, rief ich ihm zu, ging in den Stall, um Murphy und Octavia Anweisungen zu geben, bevor ich Eldrian von der Koppel holte, schnell putzte und sattelte. Dann konnte es losgehen. Eldrian und Alfi konnten sich besser leiden als gedacht, weshalb wir die beiden ohne Porbleme nebeneinander laufen lassen konnten. Ich schlug den Weg in Richtung See ein. Zwar konnten wir darin noch nicht schwimmen, es war aber ein schöner Anblick. “Wie gefällt es dir denn bis jetzt hier in Kanada und auf meiner Ranch?”, fragte ich ihn lächelnd und sah, wie seine Augen groß wurden. “Deine Ranch ist größer, als ich mir das vorgestellt habe”, lachte er und strich über Alfis Hals. “Mit Bellamy habe ich ja schon gearbeitet, ein netter Bursche…”, erzählte er mir und ich lachte. “Ja, nett ist er. Bleib aber am besten trotzdem von Octavia weg, bis er dich besser kennt. Ich will keine Verletzten.”, lachte ich und trabte Eldrian an. “Na komm”, rief ich ihm zu, bevor ich den Hengst angaloppierte und Svejn hinter mir ließ. Eldrian wusste genau so es hinging und fegte nur so über den Weg. In welche Richtung es zum See ging war klar, da es von der Ranch bis zum See keine Abzweigungen gab.
      Schneller als gedacht konnte ich Eldrian wieder zum Schritt durchparieren und auf Svejn warten, der mit seinem Koloss von Pferd endlich angetrottet kam. “Mensch Svejn du lahme Nuss, nächstes Mal setz ich dich auf einen meiner Vollblüter”, lachte ich scherzend und ritt meinen Hengst zum Wasser, damit er einen Schluck trinken konnte. Svejn tat es mir gleich, und so waren wir uns so nahe wie die ganze Woche noch nicht. Innerlich seufzte ich. Hier hatte ich so viel zu tun, auch die Sache mit Caleb musste noch geklärt werden… Svejn musterte mich, was ich aus dem Augenwinkel sah. “Komm, lass uns zurück”, meinte ich nur lächelnd und ließ Eldrian auf der Hinterhand drehen. Andeutungen eines Spins konnten sogar die Vollblüter, schließlich legte ich großen Wert auf Allrounder. Auf dem Rückweg, den wir nur im Schritt ritten, quatschten wir über dieses und jenes, nur belangloses. Wieder auf der Ranch angekommen verabschiedete ich mich von meinem Freund- Nichtfreund und brachte Eldrian in seine Box, die frisch gestreut war. Nacheinander fanden sich auch Kunis, Crescent Wolf, Blazing Flame, Ahyka, Monster Delusion, Compañero und Ceara Isleen in ihren Boxen ein und stürzten sich auf ihr Kraftfutter.
    • Veija
      April 2016, by Auguri
      Monster Delusion‘s großer Umzug

      Nach einer langen Fahrt bog ich mitsamt Pferdeanhänger auf die Gips Reminder Ranch ein und parkte das Gespann auf dem Parkplatz. Als ich ausstieg, kam mir bereits jemand entgegen, ein Teammitglied der Ranch, Alexis O‘Connor, wie sich nach einem kurzem Gespräch herausstellte. Ich erklärte, wer und warum ich gekommen war und zwar, um mir Monster Delusion, einem schicken DRP Hengst genauer anzusehen. Das Tier war mir schon häufiger auf Turnieren positiv aufgefallen und als ich vor kurzem seinen Verkaufsanzeige entdeckte, nahm ich sofort Kontakt mit der Besitzerin auf. Wir vereinbarten einen Termin und nun war ich hier und schloss meinen Kanadaurlaub mit einer Pferdebesichtigung ab. Gemeinsam gingen wir in Richtung des Stalles um sein Halfter und einen Führstrick zu holen, anschließend machten wir uns zu den weitläufigen Koppeln auf.
      Ich entdeckte ihn bereits von weiten, er stand zusammen mit zwei weiteren Pferden auf der Koppel. Wir betraten die Wiese und gingen auf die Tiere zu, dabei wurden mir die anderen beiden Vorgestellt. Beide waren Criollos, ein Rappe namens Kunis und ein hübscher Blue Roan mit Tobianoscheckung namens Companero. Als die Pferde uns entdeckt hatten, kamen sie uns entgegen. Monster Delusion und die anderen beäugten uns neugierig, wahrscheinlich hofften sie, irgendetwas fressbares abstauben zu können.
      Wir blieben noch etwas bei den Pferden stehen und unterhielten uns, nebenbei kraulte ich Companero hinter dem Ohr.
      Schließlich durfte ich Monster Delusion, hier von allen Valentin genannt, sein Halfter anziehen und von der Koppel führen. Wir brachten ihn zum Putzplatz, dort band ich ihn fest und putzte ihn, nebenbei unterhielten wir uns über die Ranch, die Tiere und den Reitsport allgemein.
      Er war ein unfassbar liebes Tier und beobachtete jede meiner Handgriffe neugierig. Immer wieder hielt ich in meiner Arbeit inne und streichelte sein hübsches Köpfchen, ich war absolut fasziniert von dem Tier. Hoffentlich würde auch der Proberitt passen. Während ich ihn geputzt hatte, wurde mir das Reitzubehör bereit gelegt und ich sattelte ihn, dann machten wir uns alle gemeinsam auf zum Reitplatz.
      Auf dem Platz trainierte Verena, die Besitzerin der Ranch und den meisten Tieren, gerade mit einem imposanten Rappschecken. Als sie uns bemerkt hatte, wechselten wir ein paar Worte, dann stieg auch ich in den Sattel.
      Es war sehr ungewohnt, die meisten meiner Pferde waren im Vergleich zu diesem Pony wahre Riesen, doch ich würde mich schon bald daran gewöhnen. Wir drehten zu beginn ein paar Runden im Schritt auf dem Zirkel und Alexis erklärte mir ein paar Eigenschaften von Monster. Verena arbeitete derweil weiter mit Eldrian Antrax, wie der Hengst, welcher auch ein Koppelkamerad von Monster war, hieß. Während Eldrian und Verena eine Trailaufgabe nach der anderen ausübten, fühlte ich mich soweit, auch ein mal anzutraben. Ich trieb den kleinen Hengst an, aber anscheinend etwas zu energisch, denn wir machten einen Satz nach vorne, fingen uns dann aber doch wieder. Alexis erinnerte mich noch einmal daran, dass Valentin sehr sensibel war und ich achtete nun sehr genau darauf, meinen Fehler nicht zu wiederholen.
      Später probierten wir auch den Galopp aus und ritten ein paar Bahnfiguren, auch einen kleinen Sprung bekamen wir bereitgestellt. Ich musste wie ein Depp ausgesehen haben, wie ich mit einem breiten Grinsen mit dem Pony durch die Halle zockelte, aber ich war überglücklich. Nach dem Proberitt, welcher bis auf den ein oder anderen kleinen Patzer, zu meiner vollsten Zufriedenheit verlief, brachten wir Monster zurück zum Putzplatz und sattelten den Schecken ab. Auch Verena gesellte sich nach der Trainingseinheit mit Eldrian zu uns und wir besprachen die weiteren Schritte. Ein Tierarzt hatte erst vor wenigen Tagen den Hengst untersucht und für gesund befunden, entsprechende Zertifikate wurden mir gezeigt und auch mein Eindruck war mehr als positiv. Schließlich wurde ein Kaufvertrag aufgesetzt, unterschrieben, der Kaufpreis bezahlt und das Tier wechselte seinen Besitzer.
      Nun würde uns eine lange Heimreise bevorstehen. Der Hengst wurde fertig für den Transport gemacht, dann verabschiedeten sich seine ehemaligen Besitzer von ihm. Es war ein emotionaler Moment, immerhin würde er sich schon in wenigen Stunden auf den Flug nach Deutschland befinden und ein ganzes Meer würde sie trennen. Ich versprach mich gut um ihn zu kümmern und ihn ein gutes Zuhause zu geben. Dann führten wir ihn in den Hänger, vor der Rampe schien Monster noch ein mal zu zögern, als wüsste er, was seine nächsten Schritte für ihn bedeuteten, doch dann ging er hinein, wurde festgebunden und die Klappe geschlossen. Ich verabschiedete mich noch einmal herzlich von Alexis und Verena, dann stieg auch ich ins Auto und verließ den Hof.
      Wir fuhren einige Stunden bis zum Flughafen, die Reise über den Atlantik verlief zum Glück ohne Zwischenfälle und am nächsten Morgen landeten wir in Deutschland. Dort wurden wir von Lisa abgeholt und fuhren noch einmal drei Stunden, bis wir endlich zu Hause waren. Monster verkraftete die Reise zum Glück sehr gut und alle kamen wir heile an. Ich benachrichtige Verena, damit sie sich keine Sorgen machen musste, nach dem Monster seine Box inklusive Paddock bezogen hatte, genau neben Lespoire. Nun durfte er sich erst einmal eingewöhnen, bevor er in meine Hengstgruppe integriert wurde. Lespoire, welcher sich mit jedem Pferd verstand, leistete ihm dabei Gesellschaft. Zu beginn war Monster noch sehr aufgeregt, doch er beruhigte sich recht bald und die anstrengende Reise schien ihren Tribut zu fordern. Am Abend schaute ich noch einmal nach dem neuen Familienmitglied, welcher in seiner Box döste. Lespoire gab ich noch einmal eine Portion Heu, dann verließ auch ich den Stall und freute mich auf mein Bett, die Reise ging auch an mir nicht Spurlos vorüber.
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  • Album:
    BRR Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Veija
    Datum:
    5 Juni 2017
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    EXIF Data

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    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • wird geändert
    TA Februar 2015
    • KunisKuna


      Abstammung

      Unbekannt x Unbekannt
      Unbekannt x Unbekannt| Unbekannt x Unbekannt


      Exterieur

      Rasse Criollo
      Geschlecht Hengst
      Alter 4 Jahre [**.**.2012]
      Stockmaß 1. 49 m
      Fellfarbe Rappschecke Black Sabino (EeaanSb)
      Abzeichen Laterne
      v.l. Stiefel
      v.r. Stiefel
      h.l. Hochweißes Bein
      h.r. Stiefel


      Interieur & Beschreibung

      Trittsicher | Mutig | Stur| -

      -folgt-

      Gesundheit & Wohlbefinden

      Gechippt [ ]
      Letzte Impfung Mon Jahr
      Letzte Wurmkur Mon Jahr

      Beschlagen [ ]
      Letztes mal Ausgeschnitten Mon Jahr
      Letztes mal Geprüft Mon Jahr
      ♣--------------------------------------♣
      Besitzerdaten

      Besitzer Rachel Wincox
      VKR Ofagwa
      Verkaufspreis Nicht zu verkaufen ; 800 Joellen


      Qualifikationen


      Dressur A
      Springen A
      Military E
      Distanz E
      Rennen E
      Western E
      Fahren E
      Wendigkeit E


      Ausbildungsstand & Zuchtdaten

      Eingeritten [x]
      Eingefahren [x]
      Potential Dressur, Military


      Gekört/Gekrönt
      Eingetragene Zucht BC
      Gencode -
      Nachfahren


      Zu den Schleifen

      [1]


      Zu dem Zubehör
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    TA: September 2017
    Magendasseln, 1-2 Wochen von den anderen Pferden trennen, Box jeden Tag misten, weiches Heu, hochkalorisches Futter, decken etc waschen

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