Veija

♂ ☆ Daryl Gone Mad, EV

4 Körpunkte Octavias Pferd

♂ ☆ Daryl Gone Mad, EV
Veija, 19 Nov. 2017
Cooper, Wolfszeit und BellaS gefällt das.
    • Veija
      Bleeding Heart

      Oktober 2015, by Wolfszeit
      Sehnsüchtig starrte ich auf den Hofplatz. Clark und Riley waren damit beschäftigt, den Platz vor den Stallungen zu fegen und anschließend abzuspritzen. Ich durfte mir den kanadischen Helfer von Verena ausleihen, da sie selber genug Hilfe hatte, ich jedoch mehr brauchte. Und da die beiden Jungspunde ein Herz und eine Seele waren, durften sie sich hier eine Wohnung teilen. Solange die PDA verhältnismässig ruhig war, konnten sie ja tun und lassen, was sie wollen. Zwei Arme wanden sich um meine Hüfte. "Du bist zu früh wach, Caty.", murmelte Dom halb verschlafen. "Ich bin nie zu früh wach.", erwiderte ich. Dom schlief nun zweimal im Monat bei mir, wenn wir es einhalten konnten. Eigentlich hatte der Geschäftsmann aus Atlanta nicht viel mit Pferden am Hut; aber nach einigen Treffen – und sogar ein paar Dates – in Kanada und Amerika hatte er zugesagt, bei mir zu schlafen, wenn es sein voller Terminkalender zuließ. Schließlich war er nicht jeden Monat in Schottland. Wobei sich das auch ändern würde. Mich zog es nach England – oder war es doch besser, eine Ranch in Amerika zu kaufen? Durch einen Zufall konnte ich in den letzten Wochen viel mehr verdienen als im letzten halben Jahr. Da ich ja immer noch nicht ganz motiviert war, durch die Welt zu reisen, hatte das Geschäft sacken müssen, dafür durfte Clark nun häufiger raus und Aufträge annehmen. "Geh schlafen, Dominic. Es ist sechs Uhr und du hast frei." "Was ist mit dir?", wollte er wissen. "Ich geh duschen." Ich drehte mich um, gab ihm einen Kuss auf die Wange und schob ihn zum Bett.
      Nach einer schönen heißen Dusche und einem Brötchen mit Käse fing ich mit einer meiner unliebsten Aufgaben an. Die Weiden kontrollieren. Seien es giftige Pflanzen, Käferpopulationen, kaputte Zäune, eine rostende Tränke oder ein kaputter Unterstand – es war sehr nervenzehrend, die drei Weiden nach dem Prinzip abzusuchen und dann mit Riley und Clark die Pferde auf die Weide zu scheuchen. Für Benny kam bald der Tierarzt. Nach erfolgreichen und erfolglosen Therapien hatte ich beschlossen, ihn einschläfern zu lassen. Es war einfach zu riskant, ihn in die Klinik zu geben. Da würden noch mehr Kosten auf mich zu kommen. Und mehr Herzschmerz.
      Doch daran dachte ich nicht, als ich im Stall stand und meinen Azubi schalt. Hatte er tatsächlich die Tränke eingeseift, die in der Gasse stand und vergessen, sie mehrere Male auszuspülen. Und jetzt stiegen Seifenblasen aus dem Trog; Pünktchen schien sehr abgeneigt, als die schillernden Blasen an seinem Maul zerplatzten und er verwirrt in eine hineinbiss. Lachend schob ich ihn weiter. Mir stand nach einem Ausritt. Und das Onkelchen war noch nicht so recht hier in Schottland angekommen. Klar – die saftigen und grünen Weiden liebte er; aber so Natur und Wasser? Das kannte der beleibte Punktehengst noch nicht. Daher schien er auf dem Weg zum nächsten See erstaunt, wie ländlich es doch hier in Schottland war. Mit ein wenig Lockerungsarbeit, vor allem im Hals- und Beinbereich konnten wir dann eine ansehnliche Strecke vor uns sehen, die realistisch zu schaffen war. Es dauerte tatsächlich eine Viertelstunde länger, bis wir von der 'Hauptstraße' – einer einspurigen Straße, die an manchen Stellen nicht einmal geteert war – auf einen nicht markierten Trampelpfad abwendeten und im Trab zum See ritten.
      Die Abkühlung tat dem dicklichen Herren gut. Das Training würde für ihn die nächsten Wochen sehr hart und anstrengend werden. Denn die Reitstunden dreimal die Woche und die täglichen Therapieeinheiten (zumeist nur im Schritt oder Trab) hatten ihn zuerst faul und dann noch etwas angeschlagen (gemacht). Der Ritt im seichten Wasser tat ihm aber wirklich gut. Auch das eher spontane Wälzen – was ein Glück waren wir sattellos unterwegs – im Wasser hatte ihn wohl erquickt, denn auf dem Rückweg ging er doch viel weicher und als er auf die Weide durfte, schnubbelte er in aller Ruhe mit Benny und Corry. Irgendwann morgen würde ich ihn mit den anderen Hengsten auf die Weide stellen.
      Auch Dominic war putzmunter. Er lief heute leger herum und – oh Wunder – scherte sich einen Dreck um seine nun verdreckten Stiefel. Hab ihn mir wohl gut erzogen. "Dein Onkel sieht ja gut aus." "Glücklich ist er. Die schonende Arbeit tut ihm und seinen Rücken gut. Außerdem – ich liebe ihn.", seufzte ich am Ende mit einem verträumten Blick auf den Knappi gerichtet, der nun aufmerksam herumtrabte und in unsere Richtung wieherte. "Na, dann muss ich wohl die Konkurrenz ausschalten.", greinte der Geschäftsmann. Dafür bekam er meinen Ellbogen zu spüren.
      Der 'Geschäftsmann' half mir dafür im Büro. Die verwaltungstechnischen Aufgaben sowie die Anträge der Stadt und Kundenaufträge hatten sich gestapelt, aber was tat man nicht alles, um Geld auf dem Konto zu haben? "Ich geh mal nach den Stallburschen schauen." Dominic räusperte sich und stand auf. "Warum auf einmal? Macht es dich nervös, dass sie so herumturteln?", fragte ich scherzhaft und klebte einen Umschlag zu. Als ich keine Antwort bekam, zuckte ich mit den Schultern und lehnte mich in dem ausgesessenen Chefsessel zurück. Meine Knöchel knackten einmal leise – würg – dann schaute ich blinzelnd auf meinem Laptop.
      Eine Nachricht aus Schweden?

      Absender: a.jilmannen-uppsalastud@yahoo.se
      Empfänger: c.dixon-moverncastle@yahoo.com
      Betreff: Brauche Ihre Hilfe!
      Sehr geehrte Frau Dixon,
      ich möchte mich bei Ihnen noch einmal für Ihre Arbeit im Fall Krösnir bedanken. Der junge Hengst ist mittlerweile sein zweites Dressurturnier gegangen und hat dabei den zweiten Platz erhalten. Auch im Umgang mit seinem Sohn ist er viel ruhiger und bockt nicht mehr.
      Das ist jedoch nicht der einzige Grund, warum ich Sie anschreibe. Vor einigen Tagen kam ein Bekannter mit einem Hengst vorbei. Dieser – Sie kennen ihn bestimmt – ist äußerst verstört, passiv und ist für die meisten Trainer die ich kenne eine reine Kauffehlentscheidung. Jetzt steht der eigentliche Renngaul bei uns auf einer kleinen Wiese und lässt sich von keinem auch nur ansatzweise reiten geschweige denn aufsatteln.
      [...]
      Mit freundlichen Grüßen,
      Anton Jilmannen

      Es folgten weitere Details sowie Bilder des Vollbluts. Redneck, wie er von der Presse allgemein genannt wurde, hatte wirklich kein leichtes Leben gehabt. Ob ich da wohl helfen konnte? Zweifelnd kaute ich auf meiner Lippe herum. Dann stand ich langsam auf, fuhr den PC herunter und rannte wie vom Blitz getroffen in mein Zimmer.
      -
      Gut zehn Stunden später war ich in Gôteburg gelandet. Der Flughafen, der vielversprechender als der BER (der deutsche 'Vorzeigeflughafen') aussah, lag gut vier Stunden Autofahrt entfernt von Uppsala. Antons Gestüt lag noch einmal eine halbe Stunde außerhalb der Stadt, sodass ich endlich am Abend gegen elf Uhr mein Zimmerchen im Gästehaus beziehen konnte. Anton hatte mich einfach totmüde in mein Bett gescheucht – vielleicht hätte ich doch lieber in Uppsala schlafen sollen.
      Am nächsten Morgen brachte der junge Schwede mich direkt zu dem Stall, in dem der Hengst eine äußerst großzügige Box mit permanentem Auslaufzugang bewohnte. Anton erklärte mir erneut alles, was er von dem erfolgreichen Hengst wusste, danach machte ich mir ein Bild von ihm. Ich stand etwas abseits in seiner Box, verschränkte die Arme und beobachtete ihn. Als sei ich nicht da, stromerte der Vollbluthengst nun auf seinen Auslauf und zeigte mir seinen Hintern. "Hm.", machte ich leise und ging einige Schritte vorwärts. Anscheinend akzeptierte Daryl mich nicht als präsente Person an. Nach mehreren Minuten seiner Abwesenheit lief ich auf ihn zu und grüßte ihn mit meiner Hand an seiner Flanke. Automatisch drehte er sich um und streckte den Kopf durch. Mit angelegten Ohren und wachem Blick tänzelte er um mich herum. Dieses Herantasten, dieses Spiel 'Wer ist stärker/dickköpfiger?' erinnerte mich an die Zeit, als ich selber noch ein Greenhorn war und Hansi mir mit Dorn geholfen hatte. Also blieb ich selber ruhig – was leider nicht ganz klappte, denn der Hengst machte eine Mischung aus Steigen und Buckeln und trabte haarscharf an mir vorbei. Davon ließ ich mich nicht beirren, und streckte die Hand aus. Was eine anstrengende Arbeit das wohl werden würde...
      2 Tage später
      Der Aufenthalt in Schweden hatte kaum Spuren in mir hinterlassen. Eigentlich wollte Anton mit seiner Familie mir den Elchpark in Lipsta zeigen. Doch daraus wurde nichts. Der Hengst ließ sich heute von mir sogar in aller Ruhe führen und stellte sich beim Putzen nicht quer. Aus dem Turnierpferd ist hier ein leicht moppeliges Weidepferd geworden. Ob er sich jedoch trainieren lassen würde, war fraglich; hatte er doch auf der Rennbahn durchaus negatives zu spüren bekommen, dazu wollte ich jetzt nicht noch verleiten. Auch den Transporter, den er von seinem Auslauf sah, war ein absolutes Tabu .War .Denn sediert und wie benebelt stand der Hengst in der Transportbox und brummelte vor sich hin. Er ließ sich von mir auch klopfen und streicheln.
      Daryl gebärdete sich wie ein toller Hund, als er die Luft in Schottland einsog. Mit einem lauten Wiehern machte er seine Präsenz bekannt und buckelte um mich herum. Verzweifelt stemmte ich mich in den Boden hinein, damit ich standhaft blieb, bis Clark mir half, ihn auf den Paddock zu bringen. "Wow.", sagte Clark, nachdem er sich den Dreck von den Armen kratzte. Riley war irgendwo verschwunden, vielleicht beschäftigte er sich mit dem Tuntenfohlen. "Das wird anstrengender als Dorn oder Steel zu trainieren.", hauchte Clark. "Vergiss Arcany und Benny nicht.", kicherte ich, als Corry meinen Hals behauchte und mich daran erinnerte, dass ich mit ihm jetzt reiten sollte.
    • Veija
      Einfaches Training

      Dezember 2015, by Wolfszeit
      Ich wachte davon auf das Colin aus dem Bett steig. Normalerweise schlief er noch wenn ich aufstand. „Morgen Schatz“ sagte ich und stieg auch aus dem Bett. „Frohe Weihnachten, Luchy“ erwiederte er und gab mir einen Kuss. Ich zog mich an und ging in die Küche. Es roch nach Weihnachten. Auf dem Tisch stand ein Telle mit Sepkulatius und eine Kanne Kaffe. Sachscha, Jayden und Anu saßen bereits am Tisch und riefen“Föhliche Weihnachten, Luchy“. Ich liebe die drei dafür das sie immer an alles dachten. Colin und Rinnaja kamen auch runter und alle Frühstückten munter miteinander. Als alle fertig waren gingen Colin und ich zusammen in den Stall wo Fashion Girl uns zu wieherte. Ich kraulte die Stute kurz bevor ich mir Elvish´s und Abodon´sHalfter nahm. Ich holte erst Elvi aus ihrer Box und band sie, auf der Stallgasse an. Anschließend holte ich Abadon aus ihrer Box, band Elvi los und ging mit den beiden zur Koppel. Ich öffnete das Tor und warte kur bis Colin mit Miss Griselda Braunkam die in lezter Zeit immer schwerer zu händeln war. Als er da wr schloss ich das Tor hinter ihm und er ließ Griselda laufen, die auch gleich in den Tarb und dann in den Gallop fiel und durch den Schnee buckelte. Ich ließ nun auch Elvish undAbadonlaufen. Colin und ich gingn auf die andere Seite des Zauns und schauten zu wie Abadon jetzt mit Grisiüber die Koppel düste und Elvi sich glücklich wälzte.Während Grisi anfing zu grasen, begannen Abadon und Elvi sich zu bekannabern. Colin und ich gingn nun zurück in den Stall um British Gold, Rosedealer und Cassini´s Girlzu holen. Ich begüßt Rosi und kraulte sie kurz bevor ich sie zur Koppel führte. Sie war garnicht enfach zu händeln da sie übermütig war. Auf der Koppel angekommen ließich sie Laufen und sie buckelte fröhlich durch die Gegend. Colin kam gerade mit British und Girli als Rosi sich langsam beruhigte. Wir schauten den Pferden kurz zu und ich kaulte British ein bisschen die an den Zaun kam. Nachdem wir alle Pferde auf die verschneite Koppel gebracht hatten begannen Sascha und Colin auszumisten. Während ich mit Jayden das Heu auf den Koppeln verteilte und die Tränken enteiste. Die meisten Pferde sprangen immer noch fröhlich über die Koppeln. Als ich dann mit Anu noch das Kraftfutter in den Boxen verteilt hatte holte ich Uschi und Hope von der Koppel. Ich begann damit Hope zuputzen was nicht lange dauerte da alles unter der Decke schön sauber war.Bei Uschi dauerte es etwas länger da man auf dem Hellem Fell einige Flecken sah. Als beide Saber waren Schirrte ich sie an und fuhr mit dem Schlitten los. Ich fuhr begleitet von dem Glochengeklingel des Geschirrs die übelich Rute durch den Wald. Kur vor dem Hof begegnete ich Jayden der gerade mitPromiseund Colore Spalsh einen Ausritt machte. Promise lief brav wie immer am Schlitten vorbei, doch Splash wollte unbedingt Hope abschnuffeln. Hope bleib ruhig während Jayden die junge Stute an uns vobeiführte. Als ich an der Rennbahn vorbei fuhr sah ich wie Colin und Sascha gerade Little und Ash trainierten. Beide Pferde schienen gut in form zusein und auch der Schnee schien für sie kein Hinderniss zusein. Ich spannte Uschi und Hope aus, deckte sie ein und brachte sie zurück auf die Koppel. Anu holte gerade Finest Selection von der Koppel um die Stute zu trainieren.Ich hingegen holte mir Captain um ihn zu longieren. Colin und Scascha brachten gerade Ash und Littel, die ziemlich verschwitz waren zurück und ließen sie abschwitzen. Ich puzte Captain und ging dann in die Hallle um ihn zu longiern. Als ich fertig war deckte ich ihn wieder ein und brachte ihn zurück auf die Koppel. Aus der ferne sah ich Anu und Jayden die gerade Darly und Wolf trainierten. Colin arbeitete gerade mitKeez und Sascha mit Legolas. Ich holte mir nun Dorn von der Koppel.Ihn ließ ich in der Halle laufen da für das Distanztraining zu viel Schnee lag. Als er sich ausgetobt hatte ließ ich Ice Rain und Maskotka in der Halle laufen und etwas frei Springen.Iliada undAvicii galleopierten gerade auf der Rennbahn, während Lamira ertwas Dressur machen musste. Colin übte mit Leika etwas Springen und ich brachte die Stuten zurück uaf die Koppel. Fashion Girl, Nathalie, Possibilety,Nabuko und Ace hatten heute Ruhetag. Ich holte mirElf Dancer und machte erwas Dressur mit ihm. Er arbeitete gut mit und bekam dafür eine Karotte.Als ich gerade fertig war kam Colin mit jemandem um die Ecke. Sie stelllte sich als Samantha vor. Es war eine trainerin die Colin angheuert hatte um Crystal zu trainierne. Ich freute mich riesig da der Hengst es nötig hatte da die momentanen Lektionen ihn zu langweilen begannen. Ich zeigte ihr ihr Zimmer und ging in den Stall um die Schabracken zu übeprüfen und aus zu wecheseln damit ich die dreckigen Waschen konnte. Alsich fertig war kam Smantha und ich zeigte ihr Skys sattel zeug. Samantha begann sich mit dem Hengst anzufreunden und ich ging ins Haus um eine Pause einzulegen. Colin versuchte CitzienundCarry bei zubring stehenzubleiben auch wenn er wegging. Jayden und Sascha übetn mit Worrior und Happy das veralden und ich Schnappte mir Violá, Delyx und Ardehel und ging mit ihnen Spazieren. Als alles auf dem Hof getan war feierten wir Ausgiebig Weihnachten. Um Mitternacht fiel ich müde und erschöpft ins Bett, wo ich mich an Colin schmiegte und schnell Einschlief.
    • Veija
      Drei Neuankömmlinge

      Februar 2016, by Wolfszeit
      Ich stand auch und schaute aus dem Fenster über Nacht hatte es kräftig geschneit, nachdem es im lenzten Jahr zwar kalt war ,aber nie geschneit hatte. Ich duschte und zog mich an. Zwischen drin weckte ich noch Colin der noch schlief. Nach dem Frühstück ging ich raus. Es war kalt und man konnte die Atemwölcken sehen. Ich ging zuerst zum „Shettyauslauf“ und schaute nach Ardehel, Violá und
      Delyx. Delyx tollte fröhlich im Schnee rum während Ardehel gemütlich im Offenstall ihr Heu knabberte. Viola, das Plüschtier unter den Drei, wälzte sich gerade glücklich im Schnee. Ich war froh das die kleinen sowieso ihre Weidedecken trugen sonst wären sie nämlich nass geworden. Als nächstes ging ich in den Zuchtstall der Stuten. Der warme Geruch von Pferden schlug mir entgegen.Nathalie
      erwartete mich schon und stecke mir ihren Kopf entgegen. Lächelt kraulte ich sie kurz bevor ich ihn der Futterkammer verschwand um das Futter vorzubereiten. Ich verteilte das Kraftfutter in den jeweiligen Eimer. Als in jedem Eimer die entsprechen Portion drin war verteilte ich erst alle Eimer vor den Boxen, bevor ich jedem Pferd sein Futter in den Trog kippte. Im Hengst- und Privatstall kümmerte Colin sich ums füttern. Als alle ihr Kraftfutter mapften verteilte ich noch das Heu. Kaum war ich damit fertig tauchte auch Jayden auf um die Boxen zu misten. Ich ging nun zu Nathalie nahm ihr Halfter vom Halter vor der Box und ging in die Box. Ich halfterte die Stute und kraulte sie noch kurz bevor ich sie zum Putzplatz führe. Dort angekommen band ich den Schecken an und holte ihre Putzbox aus der Sattelkammer. Ich deckte sie aus und begann die Braun-Weiße zu putzen. Die brave Stute stand gelassen da und genoss es. Als ich fertig war holte ich ihr Sattelzeug und eine Abschwitzdecke. Ich machte die Stute komplett fertig und führte sie dann in die Halle. Da es noch früh war war ich komplett alleine. Jayden und Colin waren mit dem misten beschäftigt und Anu ging Morgens am liebsten mit Flocke
      ausreiten. Ich ritt Nathalie war bevor ich die Abschwitzdecke über die Bande legte. Ich übte einige A Lektionen mit ihr da bald die Tuniersasoin wieder startete. Als ich fertig war legte ich ihr die decke auf und ritt noch etwas Schritt damit sie sich etwas abkühlen konnte. Ich brachte die braun-weiße Stute zurück in den Stall wo ich sie Absattelte und wieder Eindeckte. Da Colin, Anu und Jayden schon alle Pferde auf die Koppel gestellt hatten räumte ich auf und brachte auch Nathalie raus, wo wo Leika schon wartete, da Colin Fashion Girl schon zum tranig geholt hatte. Ich ging nun zum Shettyauslauf zurück um mit Ardehel zu arbeiten. Ich holte ihr Halfter aus der „Shettyhütte“ und holte sie aus dem kleinen Paddock. Da es draußen zu kalt war ging ich mit der kleinen Stute in den Stutenstall auf dem Putzplatz. Ich band sie an und holte ihr Putzzeug. Die kleine neugierige Stute fand alles interessanter als mich , dadurch dauerte das Putzen länger als geplant. Als ich fertig war sattelte ich die Stute was nicht gerade einfach war da sie immer in die Luft schnappte. Als ich sie auch getrenst hatte ging ich in die Halle wo Colin gerade Fashion Girl logierte. Die Stute machte sich schon sehr gut und würde bald schon geritten werden können. Ich machte mit Ardehel einige Western Übungen was heute gut klappte. Als ich fertig war sattelte ich sie ab und räumte alles auf. Gerade als ich sie gerade wegbrachte sah ich dass ein Auto vorfuhr.Das waren bestimmt Lina Valo und Samu Häkkinen,da Juan gegangen war und ein paar mehr Pferde eingezogen waren musste ich neue Stallkräfte einstellen. Die beiden Finnen waren vor kurzem hergezogen und hatte früher selbst eine Ranch die sie aus finanziellen gründen aufgeben mussten. Ich wartete bis sie ausgestiegen waren und begrüßte sie. Ich brachte Ardehel weg und zeigte ihnen erst die Ranch und dann ihre Zimmer. Als ich in den Stall kam sah ich das Anu gerade Ashgeholt hatte und fragte sie ob wir ein Trainingsrennen machen sollten. Also holte ich Littel Buddy und stellte ihn neben Aschenflug. Wir putzen die beiden Hengste und sattelten sie. Als wir an den Koppel vorbei zur Rennbahn ritten sah ich wie Blue Heart und Royal Champion durch den Schnee sprangen. Auf der Rennbahn angekommen starteten wir unser Rennen und man sah das beide etwas außer Form waren da die Bahn in den letzten Wochen zugefroren waren. Ash war allerdings etwas besser in Form als Buddy. Ich beschloss noch etwas auszureiten um ihn etwas zu entspannen. Ich beschloss Blue Heart als Handpferd mitzunehmen. Also sattelte ich Buddy im Stall um und holte die kleine Quater Stute. Im Hof stieg ich auf und ritt los. Blue lief brav neben Buddy her. Ich nahm die stecke durch den Wald da diese am Kürzesten war. Als wir wieder kamen brachte ich erst Blue zurück auf die Koppel und dann sattelte ich Buddy ab und brachte auch ihn zurück. Als ich schon mal da war holte ich auch gleich Lady Swan von der Koppel. Im Stall warteten Lina und Samu. „Hi, Luchy wir wollten fragen ob wir helfen können.“. Während ich Lady anband antworte ich:“Klar gerne, ich zeig euch die Pferde für die ihr zuständig sein werdet. Lina du wirst Iliada in Galopp- und Distanzrennen trainieren, Ice Rain in Dressur, Darly Gone Mad in Galopprennen, Whats Happend in the Dark in Dressur, Colore Splash in Dressur, Dorn in Distanzrennen und Sisko in Trabrennen. Samu du wirst für Nathalie, British Gold, Promise Of Sundance, Keezenkoni, Legolas, Captain Morgan und Lady Swan in Dressur trainieren. Genaueres sage ich euch morgen oder gleich bei jedem Pferd. Heute müsst ihr euch nicht mehr um Lady Swan, Captain Morgan, Nathalie, Sisko, Dorn und Darly Gone Mad kümmern. Ich würde vorschlagen wir holen jetzt erstmal British Gold und Ice Rain.“ sagte ich zu den beiden. Ich ging zu den Boxen und zeigte Lina und Samu die Halfter die immer an den Boxen hingen da die Pferde bei uns ohne Halfter auf die Koppel kamen. Es gab zwar auch ein paar Ausnahme Pferde aber das waren wenige. Mit Halftern bewaffnet gingen wir hoch zu den Koppeln. Ich half den beiden British und Rain einzufangen bevor ich mit ihnen zurück zu Swan. Dort angekommen banden sie die Stuten an, bevor ich ihnen zeigte wo das Putz- und Sattelzeug hing. Wir putzen die Stuten und Als alle fertig waren zeigte ich ihnen die Halle damit sie dort trainieren konnten. Mit Swan ging ich etwas ausreiten da sie heute etwas angespannt war. Nach dem ausritt war die Stute deutlich entspannter und ich brachte sie zurück auf die Koppel, Wo sie sich mit Cassini´s Girl austobte. Als ich zurück zum Stall ging kam mir Jayden mit Leika entgegen. Gerade fuhr auch der Anhänger vor der ein neues Shetty brachte. Ich begrüßte Fiona, die den Hengst vorher besessen hatte. Wir luden den Hengst gemeinsam aus und ich zeigte Fiona wo der Hengst stehn würde. Ich ließ ihn erst von draußen gucken und Ardehel und Violá kamen neugierig an den Zaun. Die Ponys beschnupperten sich. Als Alle sich inspiziert hatten ließ ich den Hengst in den Paddock. Es gab ein kurzes Gerangel aber auch das legte sich schnell. Als Fiona sah das alles gut lief verabschiedeten wir uns und sie fuhr vom Hof. Ich blieb noch etwas am Shettypaddock und schaute aus der Ferne Colin zu der gerade mit Nabuko etwas Freispringen machte. Als ich sah das die Shettys ruhig waren, ging ich Uschi von der Koppel zu holen. Ich nahm auch All Hope mit da ich mit beiden ausfahren würde. Also machte ich die beiden am Putzplatz fertig und spannte sie draußen vor den Schlitten. Ich fuhr durch den verschneiten Wald. Die Pferde und ich genossen die Fahrt. Auf halbe Strecke begegnete ich Lina und Anu Die gerade mit Darky und Elf Dancer ausritten. Zurück am Hof kam gerade Samu mit Legolas aus dem Stall. Ich spannte die beiden Kaltblüter ab und brachte sie zurück auf die Koppel. Jayden holte gerade Elvish und Selection Zum Freilaufen von der Koppel. Ich holte mir Geiseldrama von der Koppel und ging mit ihr zum Roundpen, wo gerade Colin raus kam der mit Rosi trainiert hatte. Ich arbeite mit Rosi daran nicht alles zu beißen was ihr in die Nähe kam. Die Stute machte inzwischen Fortschritte da sie nicht mehr alles biss. Als ich fertig war beschloss ich sie noch eine Runde über den Hof zuführen. Colin trainiert gerade mit Sisko auf der Rennbahn und Anu ritt gerade Darly ab. Ich brachte nun Grisi auf die Koppel und holte mir Captain. Mit ihm arbeitete ich etwas an der Doppelloge da ich ihn auf die Kutscharbeit vorbereiten wollte. Als ich fertig war kam gerade Samu mit Keezenkohni um die Ecke. Ich sattelte Captain und brachte ihn zurück zur Koppel. Jayden war gerade mit Makotka auf dem Platz und trainierte sie und Colin holte Lamira von der Koppel. Lina, Smau, Anu und ich holten jetzt Illiada, Wo der Wolf heult, Worrior Of Light und Avicii von der Koppel. Als wir fertig waren gingen wir Auf die Rennbahn. Ich sah das Jayden gerade mit Crystal Sky auf dem Platz einige Lektionen machte. Als wir mit dem Training fertig waren brachten wir alle vier die Pferde zurück. Colin brachte gerade Citzien Fang zurück und die anderen drei holten Promise,Acerado, Colore und Dorn. Ich hingegen machte ein Pause und schaute nach Amigo und den anderen. Colin kam nach einer Weile zu mir und umarmte mich von hinten. „Na, Schatz wollen wir zusammen ausreiten?“ sagte er und gab mir einen Kuss. „ Ja, gerne.“ sagte ich und lächelte.“ Wie gefällt die eigentlich der keine Kerl hier?“ fragte ich ihn und Kraulte Amigo der gerade an den Zaun kam. Colin begann ihn auch zu kraulen und sagte, „Scheint ein netter kleiner Kerl zu sein“. Wir gingen nun Hand in Hand zurück zum Stall und machten Carry On und Abadon fertig. Wir ritten zu unserm Lieblings platz am See, wo wir uns auf den Steg setzen und den Sonnenuntergang genossen. Als wir dann schließlich am Stall zurück waren hatten sie anderen alle Pferde wieder rein geholt. Wir brachten auch die beide ihn ihre Box und gingen rein. Nach dem Abendessen fiel wir beide in Bett.“Der Ausritt heute war toll“ flüsterte Colin mir ins Ohr. „Ja, finde ich auch“ sagte ich, drehte mich um und lächelte ihn an. „Ich liebe dich“ flüsterte ich. „Ich liebe dich auch“ sagte er und gab mir einen Kuss. Wir kuschelten uns aneinander und schliefen ein.
    • Veija
      Ein durchgeknalltes Pferd

      by Jackie
      Ashley machte sich auf den Weg in den Stall um Apollo zu satteln. Dabei fiel ihr Blick sofort auf den schicken neuen Stallburschen, wie hieß er noch gleich ? Thomas ? Sie zwinkerte ihm arrogant zu und griff nach Zaumzeug und Sattel ehe sie in die Box ihres Lieblinges ging. "Na du." begrüßte sie Apollo strahlend und führte ihn einen kurzen Augenblick später wieder aus dem Stall. Erneut haschte sie Thomas einen kurzen Blick zu. Schließlich stieß Ashley ein langes "Hiii" aus. Thomas grüßte zurück, widmete sich jedoch schnell seiner Arbeit zurück. "Liiiebling. Da bist du ja!", rief ihre Mutter ihr zu. "Oh ne. Mum jetzt nicht. Ich wollte mich mit Apollo vergnügen." `
      "Ok wenn du unser neues Pferd nicht sehen willst, auch ok", sagte Vel schnell. Ehe sie sich umdrehen konnte wollte Ashley alle Einzelheiten wissen. "Ein super Rennpferd, hat man mir gesagt ! Mit ihm können wir noch reicher werden". Ashley grinste. "Na das hört sich ja toll an ! Wann kommt er ?"
      "Er sollte jeden Moment ankommen". Die Fahrt verspätete sich jedoch, weshalb Ashley - Darly erst nach dem Training sehen konnte. Der Jeep hielt an und Vel, sowie Ashley standen gespannt hinter dem Hänger. "Thomas, sei doch so lieb und lad das Pferd aus", sagte Vel etwas hochnäsig. "hm", er brummte, öffnete schließlich die Hängerklappe und erschrak als er beinahe einen Huf ins Gesicht gedonnert bekommen hätte. "Hilfe! Was ist das ?!", stieß Vel erschrocken aus. Ashley verzog ihr Gesicht "Ein super Rennpferd mit schlechten Manieren". Der Transporteur half Thomas beim ausladen, Vel ging einmal um das Pferd herum und runzelte die Stirn. "Wir sollten den Tierarzt kommen lassen, gucken ob er in Ordnung ist."
      "Sowas sollte man für gewöhnlich vor dem Kauf machen Mama.", antwortete Ashley desinteressiert. "Der Besitzer hatte mir jedenfalls nur das Beste versichert. Aber schau ihn dir mal an, er sieht irgendwie zerrupft aus", nun blickte Ashleys Mutter grimmig drein. Als sie Darlys akka. Rednecks Fell berühren wollte, stieß er einen quietschenden Schrei aus. "Mutter! Mit dem Pferd stimmt doch was nicht! Es ist gefährlich", Ashley war entsetzt. Die ganze Zeit hatte sie nur das Beste über Darly gehört und nun stand eine Bestie vor ihr. "Kannst ja mal Amy fragen ob sie mit ihm arbeiten möchte", sagte Vel etwas ironisch, doch da Amy Ashleys Freundin war, nahm diese die Idee ihrer Mutter sogar feierlich auf. "Lass ihn aber erstmal vom Tierarzt checken ehe Amy mit ihm arbeitet". Vel brummte etwas verärgert. "Thomas, sagen Sie bitte Rick bescheid er soll einen Tierarzttermin aus machen.", Thomas nickte und verschwand in den Stall. "THOMAS, haben sie nicht etwas vergessen !?", rief Vel verärgert hinterher. Der Stallbursche kam zurück und nahm das verängstigte Pferd mit. Er brachte Darly in die Box und blickte ihn enttäuscht an. "Armer Junge. Hier musst du echt aufpassen was du machst. Ich gebe dir ein paar Beruhigungsmittel, du solltest dich erst einmal von der langen Fahrt erholen." Anschließend sprach Thomas mit Vels Manager, Rick McSullen um einen Termin aus zu machen.
    • Veija
      Tierarztbericht - Ankaufsunteruchung

      März 2016, by Cooper
      Kurz nachdem ich bei Stefanie war, erwartete mich die nächste Herausforderung, die mich jedoch erfreute. Der nächste Auftrag war von Rick McSullen. Er hatte vor kurzem einen neuen Vollblüter bekommen, und ich sollte ihn einmal komplett untersuchen. Darly gone mad?, dachte ich. Irgendwo her kenne ich den Namen doch. Ich googelte ein wenig herum und dann tauchte es auf. Na klar, der zehn Jahre alte Hengst war damals gegen Affiremed in England gelaufen. Zwar erzielte er bei dem lauf nur den dritten Platz, dafür räumte er aber im späteren Verlauf seiner Laufbahn richtig ab. Ich konnte mich auch daran erinnern dass er nicht wirklich sehr umgänglich war. Zwar sind alle Rennpferde und Vollblüter nicht immer die Umgänglichsten, aber bei ihm war das nochmal eine Nummer schwieriger, was fast zur Disqualifikation führte. "Schade eigentlich, er hat wirklich Potential" sagte ich zu mir selbst, vollkommen in Gedanken versunken. Simon saß neben mit im Büro und schaute mich mit einem verzogenen Blick an. "Was?" lachte er dann. Mittlerweile war er es gewohnt das ich ab und zu mal was zu mir selbst sagte, auch das ich hin und wieder vollkommen in Gedanken versinkte und kaum ansprechbar war, störte ihn nicht weiter. Er wartete dann einfach ab, und redete erst dann wieder mit mir wenn er wusste das ich wieder vollkommen auf der Erde war. "Ich hab einen Auftrag bekommen von Rick McSullen, hier in Kanada. Er hat einen neuen Vollblüter gekauft, den ich noch aus früheren Zeiten kannte. Jedoch, ist er sehr, naja sagen wir mal, distanziert und findet es gar nicht toll wenn ihn jemand anpackt". "Viel Spaß" sagte er und plannte fleißig die Trainingspläne weiter. Ich verabschiedete mich von ihm und fuhr mit dem Jeep zu Rick.
      Nach einiger Zeit kam ich auf Briar Ridge Stable an. Es war wirklich sehr groß und luxuriös. Zwar war unser Gestüt nicht wirklich viel kleiner, es imponierte mir trotzdem. Ein wenig unsicher lief ich durch das Tor und hoffte das ich den Weg finde. "Also so fühlen sich also auch meine Besucher". Ich schmunzelte und dann kam mir Rick entgegen. "Oh, Hallo, schön das sie es so schnell geschafft hast". "Kein Problem, ist ja 'fast' um die Ecke" lachte ich und er schüttelte mir zur Begrüßung die Hand. Zuerst erzählte er mir ein bisschen über Darley, jetzt genannt Redneck. Ich erzählte ihm auch dass ich ihn selbst mal gesehen hatte und ich viel Potential in den Hengst sehe. Etwas uninteressiert hörte er mir zu und führte mich in den Stall. "Thomas? Holst du den Teufel raus?". Etwas erschrocken sah ich ihn an. "Thomas Clark, Hallo" sagte der Stallbursche freundlich. "Hallo". "Ich überlasse ihnen dann ihr Arbeit, wenn sie fertig sind schicken sie einfach den Burschen zu mir." "Alles klar. Ich bräuchte nur noch, all seine Papiere, das gehört zur Untersuchung dazu". Er zeigte auf die Box und nickte nach vorn. "Danke". Thomas holte den Hengst behutsam aus der Box. Ich bewunderte ihn, er konnte sehr gut mit ihm umgehen, das stand fest. In der Zwischenzeit kontrollierte ich die Papiere, Impfpässe und andere Dokumente. "Was für eine Geschichte" sagte ich leise. "Wie bitte?!". "Ach nix". Ich schämte mich dafür das ich meine Gedanken manchmal nicht für mich behalten konnte, aber was solls. Ich machte mich an die Arbeit und versuchte mich den schwarzbraunen mit etwas Banane kennen zu lernen. Im gefiel die Banane und auch meine ruhige Stimme, sowie suveräne Haltung gab ihm denke ich mal eine gewisse Sicherheit. Ich nutze diese Gunst und kontrollierte seine Vitalzeichen. "Man, hat er einen Puls". Ich schrieb das auf die Untersuchungsdokumentaion. Beim abtasten des Körpers wurde es dann jedoch schwierig. Der Hengst versuchte mich dauernd an zu knabbern und hielt auch nicht wirklich still. Da ich selbst mit Vollblütern arbeite und ihre Defizite kenne, konnte ich nach einiger Zeit aber wieder 'Oberhand' gewinnen, ohne das ich ihn eindrängte oder einschüchterte. "Sie können das aber auch ganz gut". "Nenn mich einfach Cooper, und dann bleiben wir mein Du" lächelte ich. Thomas nickte. Auf dem Auftragsdokument stand das einige Tests nötig wären, welche aber stand nicht drauf. Ich entschloss mich dafür ein großes Blutbild zu machen und Proben der Schleimheute zu entnehmen. Als die Prozedur erfolgreich absolviert war, setzte ich die Proben in die Lösung, stellte die Zentrifuge ein und dann warteten wir. Ich schrieb schon mal für die Besitzer eine Untersuchungsanalyse, zudem erinnerte ich sie daran, dass er spätestens ende April geimpft werden muss. Kurze Zeit später analysierte ich die Proben, die alle in Ordnung waren. Ich stellte mich nochmals neben den Hengst und überlegte. "Ob Psychisch mit ihm alles in Ordnung ist, das kann ich euch nicht versprechen. So wie es für mich aussieht hat er ein Intitialtrauma. Diese entstehen bei Stresssituationen die über einen längeren Zeitraum gehen. Wie der zu frühe Entzug von der Mutter, psychische Überforderung, wechsel der Haltungbedingungen. So wie es auch in den Dokumenten steht, hatte er wohl mit einigem zu Kämpfen". Thomas streichelte den Hengst und stellte ihn behutsam wieder in die Box. "Ich verordne eine Lerntherapie an, mit verschiedenen Heilkräutern, das müsste ihm in ein paar Monaten helfen. Denn Anfassen lassen, tut er sich ja. Es wird auf jeden Fall Berg auf mit ihm gehen, wenn ihr die Therapie so durchzieht" lächelte ich und schrieb alles auf die Dokumentation.
      Rick McSullen sah ich nicht mehr. Stattdessen führte mich netterweise Thomas aus dem Gestüt, nachdem ich mich mit einer Belohnungsbanane von Red verabschiedet hatte. "Vielen Dank" sagte er. "Dafür bin ich da" lächelte ich und fuhr nach Hause.
    • Veija
      Join Up

      by Jackie
      "Armer Armer Redneck", seufzte Amy leise als sie das Vollblut abtastete. Ashley hatte ihr von Rednecks Trauma erzählt, dass er damals ein richtiges Rennpferd war, doch leider so verkam. Noch vor wenigen Monaten hätte Amy den Auftrag (aber auch nur beinahe) abgelehnt, doch nun waren sie und Ashley gute Freunde. Also nahm Amy den Vollbluthengst selbstverständlich auf. Mit Hilfe von Ty entlud sie das temperamentvolle Pferd aus dem Hänger. "Temperamentvoll und aggressiv? Davon bekomme ich aber nichts mit"
      "Wir haben ihm Beruhigungsmittel gegeben. Anders wäre es gar nicht möglich gewesen ihn mitzunehmen", erklärte Ash die Situation. Verständnisvoll nickte Amy und führte den benommenen Hengst in eine der Holzboxen. "Wir haben ihn checken lassen. Er ist kern gesund" - "Danke Ash. Nicht dass er uns Krankheiten mitbringt". Ty schloss die Tür und prüfte noch einmal ob die Box soweit vorbereitet wurde. Wasser war vorhanden, Heu wurde aufgefüllt, frisches Stroh wurde ausgelegt. Alles perfekt. "Lassen wir ihn für heute in Ruhe. Ty du kannst ihm etwas Baldrianwurzeln, Melissen- und Weißdornblätter ins Futter untermischen. Das sollte ihm die Nervösität nehmen, sodass er zur Ruhe kommt. Außerdem sind die Weißdornblätter gut um das Herz zu stärken. Das kann Redneck gerade gut gebrauchen". Ihr Freund lief in das Büro ihrer Schwester und wühlte im Kräuterschrank nach den genannten Zutaten. Amy suchte währenddessen nach einer Abschwitzdecke die Redneck über Nacht bekommen sollte. Die Wärme sorgte nämlich ebenfalls für Entspannung. Schnellen Schrittes lief Amy mit der Decke zurück zur Box, mit einem geschickten Schwung lag die Decke auch schon auf den Rücken des Hengstes. Darley döste vor sich hin, sodass Amy unbesorgt in die Futterkammer gehen konnte. Dort befand sich bereits Ty der die Kräuter zerkleinerte und in Rednecks Hafer mengte. Der Eimer war nur minimal befüllt, schließlich sollte man Kraftfutter nur in geringen Mengen verfüttern. Zusammen ging das Liebespärchen zurück zur Box um den Eimer in den Futterbehälter auszukippen. "So, dann mal bis morgen", sagte Amy leise.
      *
      Am nächsten Morgen stand Amy besonders früh auf. Sie wollte Darleys Zustand kontrollieren. Der Hengst stand etwas weniger nervös in der Ecke. "Ok. Hallo Darley. Zeit für unser Training!", Amy wedelte langsam mit dem Halfter, um ihm zu zeigen was ihn erwarten wird. Redneck ließ sich nur schwer aufhalftern. Er hob den Kopf panisch in die Höhe, wovon Amy sich jedoch nicht beeindrucken ließ. Bei der besten Gelegenheit zog sie ihm das Stoffteil über den Kopf und führte ihn langsam aus der Box. Redneck tänzelte unruhig über den Steinboden, das Hufe klappern schallte durch den ganzen Stall, weshalb die Pferde neugierig aus den Boxen blickten. Amy wollte zunächst ein Join Up mit Darley machen, um sein Vertrauen zu gewinnen. Also führte sie ihn eilig in den Roundpen und ließ ihn schließlich vom Strick los. Schnell floh Darley an das Gatter, tänzelte aufgeregt und lief schnell im Kreis. Amy hob die Arme und machte laute Geräusche um das verängstigte Pferd zu scheuchen. "Los Darley!", sie schwang den Strick etwas, sodass Darley im Affenzahn auf den Hufschlag lief. Zwischendurch wendete er sich wodurch er auf der linken Hand lief. Das Ziel war jedoch nicht kontrolliert ohne Longe zu longieren, sondern das Pferd zu scheuchen bis es bereit ist dir zu vertrauen. Es dauerte eine ganze Weile, Redneck rannte ununterbrochen, wendete sich einige Male und buckelte mehrmals. Nach einer halben Stunde ermüdete er jedoch und begann schließlich mit den Zähnen zu kauen. Sein inneres Ohr richtete sich zu Amy. Diese senkte die Arme hinab und drehte sich vom Pferd weg. Ihr Kopf blickte zum Boden, sie blieb stehen und wartete. Langsam ging Redneck auf das Mädchen zu und schnaufte ihr in den Nacken. Amy bekam einen Schauer der ihr bitter über die Schulter lief. Nun drehte sie sich in Zeitlupe um und streichelte Rednecks Hals. "Feiner Junge. Gut hast du das gemacht". Amy befestigte den Strick wieder an sein Halfter. Redneck war um Längen entspannter als zuvor. "Na, was hälst du von einem Weidegang ?", das Vollblut schnaubte. "Ja. Das ist was feines". Schließlich ging sie um den Roundpen an den Paddocks vorbei. Am Gatter blieb sie stehen, öffnete es und führte Redneck in eine Schleuse. Nun öffnete sie auch das zweite Gatter um den Hengst vom Strick zu machen. Zuerst blieb Redneck zögernd stehen, als er jedoch die anderen Hengste wahrnahm, jagte er im Affengalopp über die Weide.
    • Veija
      Samanta hilft aus

      by Samanta
      Gestern war ich in Kanada angekommen. Ich hatte Lou Fleming nämlich zugesagt, dass ich mich einen Tag um all ihre Pferde kümmern würde. Ein Tag voller Pflege stand heute an. Amy, deren Freund und Thomas würden mir dabei helfend zur Hand gehen. Früh hatte ich mich aus dem Bett gequält. Ich war Frühaufsteher, so war das nicht, aber letzte Nacht war dann doch etwas länger gewesen. Einmal kalt geduscht und ich fühlte mich fit, noch schnell einen Tee hinterher und der Morgen sah schon viel freundlicher aus. „Dann wollen wir mal“, murmelte ich und schickte ein Gähnen hinterher, grinste dabei über mich selbst. Diese Motivation war unbezahlbar. Ich schnappte mir meine Jacke und beschloss zuerst zum Nebenstall zu gehen. Ausmisten stand bei allen Pferden auf dem Plan, ein paar würde ich außerdem putzen. Wer das war hatte ich jetzt noch nicht festgelegt. Das würde sich nach dem Schmutzgrad der Pferde entscheiden. Bevor das aber passierte, mussten alle erst mal mit Futter versorgt werden. Unterwegs stießen Amy, Ty und Thomas zu mir und ich scheuchte sie zum Zuchstall sowie zur GreenBriar Ridge, damit sie dort die Pferde schon mal mit dem Futter versorgen konnten. Ich würde dann später zu ihnen stoßen, wenn ich im Nebenstall fertig war. Halb hüpfend, halb gehend legte ich den Weg zum Stall zurück, um die Motivation anzukurbeln. Ehrlich, ich war normalerweise nicht so schwer wach zu kriegen, aber heute musste ich wirklich alle Register ziehen. Am Stall angekommen krempelte ich meine Arme hoch und sagte zu mir selbst: „Auf geht’s.“ Das Füttern hatte ich relativ schnell erledigt. Trotzdem hatte es seine Zeit gebraucht, denn als ich beim letzten Pferd fertig war, war das erste Pferd beinahe schon wieder fertig mit seinem Futter. Langsam? Nein, das war ich wirklich nicht gewesen, aber ich hatte dann auch nochmal gründlich die Stallgasse gefegt und das hatte auch nochmal Zeit gekostet. Ich griff nach dem ersten Halfter und sah mich suchend im Stall um. Celsius brauchte dringend eine Putzeinheit. Ich wusste nicht wieso, aber Schimmel waren konsequent braun. Egal, wie oft man sie putzte. Die braunen Flecken gingen wirklich nur raus, wenn man sie wusch und sobald sie wieder im Stall oder auf der Koppel waren, fanden sie die dreckigste Stelle zielsicher. Ich holte Celsius aus der Box und band ihn an. „Ehrlich, wieso bist du nicht einfach zufrieden mit der Farbe, die du hast? Das Weiß sieht doch so schön aus.“ Grinsend begann ich damit den Hengst zu putzen und wich immer wieder geschickt seinen Versuchen aus, seinen Huf an einem meiner Körperteile zu platzieren. Wieso der Hengst so aggressiv war, konnte ich nicht sagen, aber ich sah es ihm nicht nach. Lou und Amy arbeiteten gerade daran, dass er dem Menschen mehr vertraute. Das Putzen schien ihn jedoch gnädig zu stimmen, denn irgendwann entspannte er sich und ich konnte ihn gründlich putzen, sodass er wenigstens ansatzweise wieder wie ein Schimmel aussah. Ich nutzte die Gelegenheit, dass er gerade so ruhig stand dafür, seine Box auch gleich mit auszumisten. Die Boxen hatten es definitiv alle nötig. Nachdem das erledigt war, konnte der Hengst auch schon wieder zurück in seine Box. Hätten wir das auch schon mal geschafft. Die nächste Kandidatin auf meiner Liste war The Dead Angle. Mit ihr hatte ich wieder zielstrebig einen Schimmel erwischt. Die Stute sah nicht ganz so schlimm aus, wie Celsius, aber es reichte, um definitiv einer Komplettreinigung gerecht zu werden. Heute hatte sie sich offenbar dazu entschieden ihre süße Seite zu zeigen. Ganz entspannt ließ sie sich von mir putzen und blieb auch artig stehen, während ich ihren Stall ausmistete. Es folgte Cindarella. Auch sie wollte ich definitiv putzen. Viele weiße und graue Stellen, ihr versteht? Die kleine Prinzessin machte ihrem Namen wirklich alle Ehre, genoss es sichtlich, dass sie gerade im Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit stand und ließ sich das Ganze in königlicher Würde gefallen. Schmunzelnd entwirrte ich Schweif und Mähne, kratzte die Hufe aus und putzte auch den Rest ihres Körpers ordentlich. Auch ihren Stall mistete ich aus und nachdem ich fertig war, brachte ich sie zurück in ihre Box. Kurze Pause. Währenddessen schaute ich aus, wie es so in den beiden anderen Ställen aussah. Ty und Amy besuchte ich zuerst. Sie hatten mittlerweile alle Pferde gefüttert und Everyday as it comes, Picola, HL Figaros Schattenfalter, Franzl von Falkenstein und Faster ausgemistet, sowie geputzt. „Ich bin stolz auf euch“, sagte ich grinsend, „weiter so. Ich komme nachher noch vorbei und dann helfe ich euch, wenn noch etwas zu tun ist.“ Sie nickten und grinsten mich an. „Ich lass euch ja schon alleine“, sagte ich und verschwand lachend zu Thomas, der sich um die Pferde in GreenBriar Ridge kümmerte. Er hatte bereits Rekja geputzt und ihren Stall ausgemistet, hatte Mellow Billow ebenfalls ausgemistet und war gerade dabei Darly gone Mad zu putzen. Ich beschloss ihn noch beim Stall ausmisten zu unterstützen, schnappte mir eine Mistgabel und eine Karre und begann die Box des Hengstes auszumisten. Nachdem ich fertig war, umarmte ich Thomas und sagte: „Ich danke dir für deine Hilfe. Ohne dich und die anderen beiden wäre ich echt aufgeschmissen.“ Er meinte, es sei selbstverständlich und er würde mir jederzeit wieder helfen. „Ich weiß." Ich beschloss ihn noch beim Stall ausmisten zu unterstützen, schnappte mir eine Mistgabel und eine Karre und begann die Box des Hengstes auszumisten. Nachdem ich fertig war, umarmte ich Thomas und sagte: „Ich danke dir für deine Hilfe. Ohne dich und die anderen beiden wäre ich echt aufgeschmissen.“ Er meinte, es sei selbstverständlich und er würde mir jederzeit wieder helfen. „Ich weiß.“ Grinsend machte ich mich auf den Weg zurück zum Nebenstall. Da es mir zu langsam ging mit den Pferden alle in ihren Boxen schmiss ich erst mal konsequent nach und nach alle Pferde auf ihre Koppel und begann dann systematisch alle Ställe zu misten. Nur Celsius, The Dead Angle und Cindarella blieben in ihrer Box, da ich die drei schon geputzt hatte. Bei den anderen würde ich dann später entscheiden, wen ich putzte und wen nicht. Es war gar nicht mal so einfach, wirklich alle Boxen auszumisten und nicht die Motivation zu verlieren, aber die Tatsache, dass es gemacht werden musste, machte die Sache doch etwas einfacher. Ich strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. „Geschafft“, murmelte ich und sah sich zufrieden in dem sauberen Stall um. Anschließend holte ich noch die letzten drei verbleibenden Pferden rein und überlegte mir, wen ich noch putzen sollte. Eigentlich alle, so wie die nach dem Weidegang aussahen. Ich beschloss nur die ganz harten Fälle wirklich gründlich zu putzen. Die anderen würde ich einfach nur ein bisschen überputzen, damit ich jedem Pferd ihre Aufmerksamkeit gewidmet hatte. Zuerst nahm ich mir die ‚harten‘ Fälle vor. Darunter waren Luzifer, Prince of the Halfmoon, Valentine’s Cilion und Wikotikabesa. Ich begann mit Luzifer. Der Friese war wirklich wunderschön, aber gerade sah er aus, wie … Dafür gab es keine Worte. Ich ‚kratzte‘ den Dreck nur so runter, aber danach erstrahlte er wieder in gewohntem Glanz und war auch dem Leckerli, das ich ihm hinstreckte sicherlich nicht abgeneigt, ließ sich dafür auch brav von mir knuddeln. Was man für Leckerlis nicht alles tat. Ich grinste und brachte den Hengst zurück in seine Box. Es folgten die anderen, bereits genannten Pferde. Jedes bekam meine volle Aufmerksamkeit und dem einen gefiel es gut, dem anderen eher weniger. Das war nun mal einfach so. Nachdem ich kurz etwas getrunken und gegessen hatte, begann ich damit My Blue Gun, Double Diamonds, As War fades und Herbert über zu putzen. Diese vier waren relativ schnell abgehandelt, was nicht hieß, dass sie nicht ebenfalls meine volle Aufmerksamkeit bekamen. Es wurde geknuddelt, geputzt und ermahnt, wenn einer nicht stehen blieb und ich hatte viel Spaß bei der ganzen Sache. Sicherlich mehr, als beim Ausmisten, wenn ich ehrlich war. Es folgte die Fohlenfront, namentlich: Maelis, HGT’s Dead Snow, Burnin‘ Castiel, Cabbalero, Par Dieux, Puppy und Findus II. Diese Süßen genossen jede Aufmerksamkeit, die sie kriegen konnten und man merkte bei ihnen einfach, dass sie noch voll Fohlen waren, denn sie hatten es faustdick hinter den Ohren. Keiner war frech, aber sie nutzten doch jede Gelegenheit um Schabernack mit mir zu treiben. Lachen blieb hierbei definitiv nicht aus. Neben den Dreckfinken gab es dann natürlich auch diejenigen, die ich gar nicht putzen brauchte, deren Ställe ich einfach nur ausgemistet hatte und die meine Aufmerksamkeit durch kurze Massagen, Putzen und Knuddeln erhielten. Dazu zählten Skywalker, Azzurro, Panino, I see you und Mon Chérie. „Ich liebe euch“, sagte ich grinsend, „ihr seid wirklich ganz artig.“ Mittlerweile hatte ich eine dünne Staubschicht auf Haaren, Gesicht und so ziemlich jedem anderen Körperteil, das nicht durch Klamotten geschützt war, aber das war der Preis der Freiheit und den zahlte ich für das Glück der Pferde natürlich gerne. Ein letztes Mal griff ich noch zum Putzzeug und widmete mich Lakritz und The Black Death. Auch die beiden waren einigermaßen sauber, sodass ich mich wirklich nur aus das nötigste beschränkte und lieber Zeit zum Kraulen mit ihnen hatte. Wie bei allen anderen auch, schaute ich die Hufe nach eventuellen Steinen ab und entfernte diese notfalls. Fertig. Zumindest mit diesem Stall und der GreenBriar Ridge. Nun musste ich noch schauen, wie weit Amy und Ty mittlerweile im Zuchtstall gekommen waren. Wenn sie nicht irgendwo knutschend lagen. Was sie natürlich nicht taten. Mittlerweile hatte sie alle Pferde ausgemistet und waren gerade dabei Pearl und Golden Girl zu putzen. Ich nahm mir also First von Rothen vor. Die Sache war schnell erledigt, denn der Hengst hatte sich wohl dazu entschieden, dass er heute besonders schön aussehen wollte, was mir natürlich zu Gute kam. Wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich nicht vermutet, dass er ein Anglo-Araber war, höchstens ein bisschen vom Temperament her, aber ansonsten hätte er auch gut einen Haflinger-Mix abgeben können. Also dann die nächsten Kandidaten, bitte. „Ich will Lana“, teilte ich den beiden mit. Die Stute war einigermaßen sauber. Ty übernahm Lady Äppel und Amy widmete sich HL L’ombre de la lune. Die drei waren auch relativ schnell geputzt, sodass ich noch eine Weile mit Lana schmuste. Schnell hatte sie raus, wie sie die Tasche meiner Jacke öffnen konnte und so bekam sie auch ein Leckerli. Ich musste einfach lachen, denn die Stute hatte es tatsächlich Faustdick hinter den Ohren. Niedlich fand ich das, konnte mir aber auch vorstellen, dass es anstrengend war. Windsor, Golden Diamond, Sunshine Shadow und Amsterdam Girl mussten nicht geputzt werden, sodass wir die vier einfach nur ein bisschen betüddelten und immer mal wieder untereinander tauschten, bevor wir uns Bonito, Askan und HL Calla widmeten. Ich putzte Bonito. Ty und Amy nahmen sich der beiden anderen Pferde an. Bonito war wirklich ein Schönling. Der Hengst gefiel mir wirklich gut und es machte mir Spaß ihn zu putzen und seine lange Mähne zu entwiren und zu kämmen. Schnell wurde ich mit seiner Verschmustheit bekanntgemacht, in dem er sich an mich drückte und mich erst mal eine ganze Zeit nicht mehr gehen ließ. Ich lachte und sagte: „Ich schätze ihr zwei müsst ohne mich weitermachen, ich habe hier jemanden an der Backe.“ Amy grinste und meinte dann: „Das könnte dir so passen. Du hast uns das ganze hier doch erst eingebrockt, also hilfst du uns gefälligst.“ Ich verabschiedete mich bedauernd von Bonito und versprach ihm zum Schluss nochmal vorbeizukommen, bevor ich mich Nachtigall widmete. Ty und Amy hatten in der Zwischenzeit, während ich bei Bonito war, schon Small Joker, Samie, Nordstern, Money in a Bank und HL Nimué geputzt. Teilweise sehr gründlich, wenn die Pferde dreckig gewesen waren, teilweise aber auch einfach nur übergeputzt, damit auch sie Aufmerksamkeit bekommen hatten. Ja, ich gab es zu, ich war ziemlich lange bei Bonito gewesen. Nachtigall musste ich nicht sonderlich lange putzen, nur bei der Mähne und beim Schweif hatte ich einiges an Arbeit. Die Mähne war zwar nicht außergewöhnlich lang, aber dafür extrem dick, sodass sie sich leicht verknotete und intensiver Pflege bedurfte. Nachdem auch das erledigt war, kam bei mir Mrs. Pretty dran. Ty kümmerte sich um Little Baby und sagte grinsend zu Amy: „My little Baby, die bekommt natürlich die beste Behandlung.“ Amy ignorierte das gekonnt und kümmerte sich stattdessen um Meike. „Leute wir sind auf der Zielgeraden“, sagte ich nach einem Blick durch den Stall. Drei Pferde mussten noch intensiv geputzt werden und das waren Mirabella, Burberry und Abajo. Diesen drei widmeten wir uns noch einmal mit großer Geduld. Die anderen kamen natürlich auch nicht zu kurz. Wir putzten oder knuddelten Golden Samurai, Sternsinger, L’ombre de la figaro, Suburb Lights und Jargo mit der gleichen Aufmerksamkeit, die die anderen bekommen hatten, nur manchmal etwas weniger zeitintensiv. Dafür würden sie dann bei den nächsten Malen sicher mehr Aufmerksamkeit bekommen. Wichtig war nur, dass wir uns um alle Pferde gekümmert hatten. Lou stieß zu uns, als wir uns gerade erschöpft den Schweiß von der Stirn wischten. „Ruf mich nie wieder an“, sagte ich grinsend und zwinkerte ihr zu. Amy und Ty stimmten mir zu. „Das war echt heftig.“ Das war es, aber es hatte auch Spaß gemacht. „Kommt mit rein, es gibt Kuchen.“ Es war mittlerweile schon dunkel draußen, aber Kuchen konnte ich immer essen und so nahm ich die Einladung an. Wir unterhielten uns noch lange alle zusammen und hatten wirklich viel Spaß zusammen, aber schließlich verabschiedete ich mich und sagte: „Ich muss jetzt wirklich ins Bett, sonst falle ich einfach um.“ Ich machte mich noch auf den Weg nach Hause. Gott sei Dank musste ich nicht selbst fahren, denn sonst wäre ich wohl einfach sang und klanglos irgendwo dagegen gefahren. Natürlich hätte ich auch bei Lou und Amy übernachten können, aber ich war die letzten Wochen so viel rumgereist, dass ich den Heimflug noch auf mich genommen hatte. Alan holte mich vom Flughafen ab und es dauerte keine zwei Sekunden, da war ich schon auf dem Beifahrersitz eingeschlafen. Anstatt mich zu Hause zu wecken, trug er mich einfach hoch in mein Bett und deckte mich zu. Die Klamotten hatte er mir vorher noch ausgezogen. Am nächsten Morgen würde er dafür etwas von mir zu hören bekommen, aber momentan war ich einfach nur froh, schlafen zu können. Ich würde Lou und Amy trotzdem jederzeit wieder helfen. Sie brauchten nur zu fragen und ich würde kommen und einspringen. Egal, was war. Dazu waren Freunde schließlich da und ich verstand mich definitiv als eine Freundin, hoffte auch, dass es umgekehrt ebenso war.
    • Veija
      Galopprennen E- A

      by Veija
      Heute war ich zusammen mit Alexis und Aaron auf den Weg zu Amy. Naja, eigentlich Lisa Stillman und Thomas. Ersterer gehörten Golden Girl und Pearl, letzterem Daryl Gone Mad, welchen ich auch schon aus Erzählungen kannte. Er stand wohl wieder zum Verkauf, eine Überlegung war es wert, ihn jetzt doch zu mir zu nehmen, war ich das erste Mal leider abgesprungen, beziehungsweise musste ich das erste Mal abspringen, leider.
      Kaum bei Lisa angekommen musste ich feststellen, dass Daryl hier nicht stand. Kurz seufzte ich und redete eine Weile mit ihr, ehe wir Daryl hier her antanzen ließen, bevor wir uns ans putzen machten. "Pearl kann die E-A Rennen ruhig mitlaufen, ehe wir sie an die längere Strecke gewöhnen", sagte ich zu Lisa und sie verließ uns nickend. "Ich reite Daryl, Aaron du Golden Girl, die soll wohl ganz brav sein und du Alexis reitest Pearl, die kann sehr oft testen, lass ihr nichts durchgehen", erklärte ich allen und machte mich dann an die Arbeit. Schnell waren alle Pferde geputzt und gesattelt, so dass wir auf die Rennbahn gehen konnten. Lisa stieß nach einer Weile wieder zu uns und half uns beim Aufsteigen, ehe sie sich an den Hebel der Startboxen stellte. Um die Strecke ein wenig kennen zu lernen, ritten wir eine Runde im Schritt und lockeren Trab, bei der wir die Pferde auch besser kontrollieren konnten, als wenn wir sofort im vollen Galopp lospreschen würden. Alexis hatte ein wenig mit Pearl zu kämpfen, da sie dauernd galoppieren wollte, aber Alexis setzte sich durch und konnte sie im lockeren Trab halten.
      Wieder bei den Startboxen angekommen stellten wir alle drei Pferde rein, gaben Lisa ein Zeichen und warteten. Die Boxen öffneten sich und ich sah wie Pearl und Golden Girl losgaloppierten, Daryl stieg erstmal panisch, ehe er nicht losgaloppierte, sondern losrannte. Ich biss mir auf die Unterlippe. Thomas hatte mir beim Telefonat schon erzählt, dass der Hengst schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Ganz zu meiner Verwunderung riss sich der Braune jedoch zusammen und holte schlagartig auf, ehe wir knapp als dritte durchs Ziel galoppierten. "Was war los?", fragte mich Alexis, da sie sich der Vergangenheit des Hengstes bewusst war. "Der ist vor der Startbox gestiegen und dann panisch losgerannt... macht ihr zwei noch eine Runde, ich bleibe mal beim Startboxentraining, denn rennen kann der, keine Frage", erklärte ich und ritt mit Daryl zu der einzeln stehenden Startbox, mit der die Pferde an das Renngeschehen gewöhnt wurden.
      Vom Sattel aus öffnete ich die Box und fing an, hineinzureiten, ihn stehen zu lassen und dann einfach im Schritt nach vorne hin raus zu gehen. Bei den ersten Versuchen tänzelte der Hengst nervös vor sich hin und schien einfach nur panisch zu sein. Nach einer Weile jedoch legte sich seine Panik und er ging gelassen durch die Box hindurch. Bei der letzten Runde ging ich von vorne nach hinten durch, was ihm zunächst nicht gefallen zu schien, dann jedoch fand er sich damit ab. Ich lobte ihn und brachte ihn in den Stall, die nächsten Tage wohnte er hier bei Lisa. Die nächsten zwei Tage machten Aaron und Alexis die Rennbahn unsicher, ich übte mit Daryl das Starten. Am Ende des zweiten Tages galoppierte er sogar los, ohne zu steigen oder zu buckeln. Freudig verkündete ich die gute Nachricht und freute mich auf unseren letzten Trainingstag, der schneller begann als gedacht.
      Schon morgens um fünf waren wir auf der Bahn und bestritten unser Rennen, bei dem Daryl haushoch gewann! Um Pearl das weiter galoppieren einfacher zu machen, ließen wir Daryl und Golden Girl ausgaloppieren, während Pearl noch die Strecke für die Klasse L zurücklegte. Zufrieden besprachen wir den Trainingsfortschritt mit Lisa und Thomas, während ich Thomas ans Herz legte, Daryl sofort zu kaufen, sollte er diesen abgeben wollen. Dann ging es zurück nach Hause.
    • Veija
      Hufschmiedbesuch

      April 2016, by sadasha
      „Wo liegt der Hof noch gleich?“ - „Guck in die Papiere, da steht alles drin!“ Unzufrieden brummend suchte ich die Adresse in den Papieren. Es war der erste Auftrag, den ich als Lehrling angehen sollte. „Das ist ein Problempferd, hast du das gesehen?“ fragte ich nachdem ich den Auftrag noch einmal kurz überflogen hatte. Joicy nickte mir zu. „Packst du schon, ich bin ja dabei.“ Wieder ließ ich ein unzufriedenes Brummen vermerken. Mir war nicht Wohl bei der Sache. Zwar hatte man mir in den letzten Wochen bereits alles wichtige theoretisch, zum Teil auch praktisch beigebracht. Aber der erste Auftrag war schon etwas anderes... und dann auch noch ein Problempferd. Das Wort schwirrte mir die ganze Fahrt über im Kopf umher. „Hunter, du packst das schon, hör auf das zu zerdenken!“ mahnte mir Joicy, kurz bevor wir den Heartland Hof betraten. Sofort wurden wir abgefangen und willkommen geheißen. Joicy regelte alles schriftliche mit Thomas, bis wir schließlich mit vier Mann zu Daryl Gone Mad oder kurz Redneck gingen. Der Vollbluthengst war eine Schönheit in dunkler Jacke. Allerdings spürte man gleich die Abneigung, die von ihm aus ging. Mit angelegten Ohren stand er da und schob sich so weit es nur möglich war von uns weg, als wir näher kamen. Ich warf einen prüfenden Blick auf seine Hufe, bis Joicy mich aus meinen Gedanken riss. „Gehst du den Ofen und das Werkzeug holen? Dann prüfe ich schon mal was gemacht werden muss.“ Sie hatte meine Anspannung bemerkt. Mit einem Nicken drehte ich mich um und bereitete alles vor. Joicy war jetzt in ihrem Element und ließ den Hengst vorlaufen um mögliche Fehlstellungen zu erkennen. Zeitgleich baute ich den Ofen auf und heizte ihm ein. Als ich mit dem Ofen fertig war, war hatte sie bereits die vier Hufe fast komplett ausgeschnitten und hing nun am Feinschliff des letzten Hufs. „Wir brauchen jetzt die Eisen.“ hieß es schließlich und wenn es eins gab was ich gut konnte, dann war es anhand des Augenmaßes gleich die passende Größe für einen Pferdehuf auswählen. So wunderte es weder mich noch Joicy, dass das erste Aluminiumeisen, das ich ihr anreichte richtig war. „Gut, wir müssen es aber hie und da anpassen.“ Ich nickte und beobachtete sie aufmerksam. Als das Eisen schließlich auf die exakten Maße des Hufes angepasst wurde, legte sie es kurz auf. Daryl versuchte den Huf wegzuziehen. „Vielleicht wäre ein Kaltbeschlag für ihn angenehmer.“ ließ ich verlauten. „Einen Versuch war es wert...“ Joicy wirkte etwas gestresst. Eigentlich hätte ich dieses Pferd versorgen sollen. Für die restlichen Beschläge hielt ich mich aus der Beratung raus und sah schweigend zu, wie Joicy mit viel Sorgfalt die Kaltbeschläge aufnagelte. Immer wieder pausierte sie, da der Hengst sich wehrte. Thomas und Amy taten ihr Bestes ihn abzulenken und so ging die Zeit doch recht schnell rum. „Hunter könntest du bitte noch alle Hufe einfetten?“ Joicy legte die Handschuhe ab, und wandte sich nun an Amy und Thomas für ihr Schlussplädoyer. „Nun, er hat sich doch im Großen und Ganzen gut gemacht.“ sie lächelte. „Das Horn ist allerdings etwas trocken, weshalb sie die Hufe vor allem jetzt mit Eisen regelmäßig wässern und fetten sollten sonst brechen die Eisen früher oder später wieder raus. Das wollen wir ja nicht. Ansonsten steht einem Kauf von Redneck, bei weiterhin guter Pflege, nichts im Wege.“ Amy brachte den dunklen Hengst weg und wir klärten mit Thomas noch das Übliche, bevor wir unsere Sachen packten und abfuhren.
    • Veija
      Tierarztbesuch - Routineuntersuchung, Impfen & Wurmkur, Chippen & Blutbild

      Juni 2016, by Jackie
      Tys nächster Auftrag verschlug ihn nach Hudson. Erneut sollte er ein Pferd auf der Gips Reminder Ranch untersuchen und impfen. "Cassandra, du kannst ein Schild aufhängen, sollte jemand kommen, weiß er wann wir ungefähr wieder da sind". Cassandra nickte und machte sich auf den Weg zur Tür. Ty wiederum suchte nach seiner Tasche um alles nötige einzupacken. Alles restliche befand sich im Dienstwagen. "Dann mal los", sagte Cassandra aufgeregt und folgte Ty zum Jeep. "Ich möchte nicht aufdringlich sein, aber ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn ich diesmal das Pferd kontrollieren darf", man konnte deutlich aus ihrer Stimme vernehmen, dass sie aufgeregt war. Ty grübelte eine Weile lang, konzentriert fuhr er die Straße Richtung Hudson und achtete auf den Verkehr. "Ok - Klingt sinnvoll", sagte er schließlich und lächelte. Zwanzig Minuten später, hielt er den robusten Wagen auf den Parkplatz der Ranch an. Er entfernte den Zündschlüssel, stieg aus und schloss das Auto ab.
      "Hallo Ty!", Verena begrüßte ihn mit offenen Armen, aber auch Cassandra blieb nicht verschont. "Wollen wir direkt anfangen ?", sagte sie lächelnd und führte die jungen Ärzte zur Koppel. "Finn! Holst du mir bitte Daryl von der Koppel?" Verena beobachtete den 17-Jährigen dabei, wie er versuchte Daryl einzufangen. Es gelang ihm schließlich. "Daryl hat sich offenbar prächtig entwickelt", sagte Ty stolz, als er den vor weniger Zeit noch so verängstigten Hengst erblickte. "Gut, dann kann Finn uns direkt helfen. Du könntest Daryl über den Hof führen. Cassandra wird heute die Routineuntersuchung übernehmen", Ty gab dem Mädchen das Kommando und beobachtete sie dabei, wie sie die Gänge des Pferdes begutachtete. "Ok, scheint alles in Ordnung zu sein. Halt ihn bitte mal fest, damit ich ihn abtasten kann. "Er ist minimal etwas zu dick. Was wahrscheinlich durch den langen Koppelgang verursacht wurde. Das macht aber nichts, ihr könntet ihm eine Futtertrense aufziehen - wenn er schon auf der Koppel steht." Verena nickte aufmerksam und wartete auf ihren nächsten Satz ab. Cassandra tastete den Körper weiterhin ab, arbeitete sich zu jedem Huf hinunter und beugte das Bein zur Probe. Schließlich ging sie auf Daryls Kopf zu. "Greif am besten von der Seite rein, Daryl ist sehr schreckhaft - er wird sich das nicht so einfach gefallen lassen", sagte Ty schnell um ihr zu helfen. Cassandra folgte seinen Anweisungen und kontrollierte schnell die Zähne des Vollbluts. "Alles ok.", sagte sie schließlich. Dann griff sie nach einer kleinen Lampe um in die Nüstern zu leuchten "Kein Sekret zu finden, schaut gut aus", auch der Augen-Reflex-Test verlief gut. Dann nahm Cassandra Tys Stethoskop aus der Tasche und lauschte die Atmung und Puls des Pferdes. "Hört sich normal an. Kann jemand Daryl gut festhalten? Ich muss die Temperatur messen", Verena übernahm das Pferd und wartete darauf, dass Cassandra das Thermometer verwendete. Nach einiger Zeit piepste es schließlich und Cassandra kontrollierte Daryls Temperatur. "38,4°C, Normaltemperatur. Daryl ist wohlauf. Ich mache jetzt noch eine Blutabnahme. Die Testergebnisse sage ich ihnen heute Nachmittag am Telefon" - "Hört sich gut an! Danke." Cassandra lächelte stolz - dank ihrer ersten Untersuchung. "Impfen sollte auch kein Problem sein. Dein Pferd ist ja in Top-Form", schließlich griff sie noch nach einer Spritze, welche sie in den Hals des Pferdes stach. Vorsichtig zog sie das Blut in die Spritze auf um es für Nachmittag wegzustecken. "Ok, ich chippe Daryl erst einmal", sagte sie konzentriert und suchte das Gerät um den Transponder zu platzieren. Mittels des Gerätes konnten sie die genaue Chipnummer von Daryl ablesen. "935022988598776. Die Nummer trage ich dir auch noch mal in die Krankenakte ein" Cassandra steckte das Gerät weg um den Impfstoff vorzubereiten. Anschließend füllte sie ihn ab und spritzte ihn vorsichtig in den Hals des schwarzen Pferdes. Nachdem dies geschehen war, verabreichte sie ihm geschickt oral eine Wurmkur. "Gut, damit wären wir fertig. Die Chipnummer wird in die Datenbank eingetragen, die Testergebnisse gibt es dann heute Nachmittag. Das würde dann 260 Joellen machen", Cassandra lächelte freundlich und verabschiedete sich mit Ty von Verena.
      Bei der Blutprobe am späten Nachmittag, konnte Ty ein Defizit im Blutbild erkennen. Er wählte die Nummer seiner Kundin und sprach sie darauf an: "Hallo Verena. Das Blutbild ist eigentlich positiv ausgefallen. Der Gesamteiweiß Wert ist jedoch etwas zu gering. Es wäre daher ratsam Daryl Eiweißhaltigeres Futter zu geben. Höchstwahrscheinlich ist Daryl deshalb etwas dick, dass kommt bei einem Eiweißmangel durchaus vor. Es wäre also besser, wenn er wie gewohnt zufressen bekommt und zusätzlich Eiweißhaltigeres Futter." - "Danke Ty! Ich bin froh zu hören, dass es meinem Liebling gut geht" - "Bitte. Durch den Bluttest haben wir glücklicherweise Daryls Gesundheit geschont. Hättet ihr ihm weniger zufressen gegeben, wäre er dicker geworden und hätte an Gesundheit abgebaut. Aber nun, ich wünsche euch noch einen schönen Abend", Ty verabschiedete sich und legte den Hörer bei Seite.
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  • Album:
    Sommerweide
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    Veija
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    19 Nov. 2017
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  • wird bei zeiten geändert!
    Galopp A

    Exterieur
    Name: Daryl Gone Mad
    Spitzname: Daryl, Redneck
    Geburtsdatum: 29.02.
    Alter: 10 Jahre
    Geburtsort: United States of America
    Geschlecht: Hengst
    Stockmaß: 166cm
    Rasse: Englisches Vollblut
    Fellfarbe: Schwarzbrauner (EeAta)
    Abzeichen: Kronränder hinten rechts & hinten links

    Stammbaum
    Hengst: Gleam of Light
    Hengst: unbekannt
    Stute: unbekannt

    Stute: unbekannt
    Hengst: unbekannt
    Stute: unbekannt

    Geschwister: unbekannt

    Interieur
    Geboren in einem erfolgreichen Rennstall, wurde Daryl liebevoll durch seine Mutter und einen Pfleger erzogen. Allerdings wurde er viel zu früh von seiner Mutter entwöhnt und in eine fremde Herde gestellt, sodass für ihn das Kennenlernen sehr schwer gefallen war. Nicht nur, dass er viel zu früh mit der Peitsche und Sattelzeug in Berührung kam; nein, sein Besitzer stellte ihn auf eine äußerst sandige Weide, sodass er einmal schon fast an einer Kolik starb. Durch den Tierschutzverein wurde er aber an eine erfahrene Trainerin weitergeleitet, sodass er sich dort die Zeit nehmen konnte, die er brauchte. Er wurde sogar zu einem erfolgreichen Rennpferd, dass so einige Preise in England und Deutschland gewann und als 'vielversprechendes Talent' bezeichnet wurde. Das war es aber auch mit seiner Glückssträhne. Denn danach wurde er wieder verkauft und nur zu Turnieren geschickt und so hart trainiert, dass er schon fast zusammenbrach.

    Dank seiner doch traumatischen Vergangenheit ist der Hengst ein Problemfall. Dadurch ist es sehr schwer, mit ihm zu arbeiten, da er jegliches Vertrauen in den Menschen verloren hat. Durch lange und aufwendige Zusammenarbeit mit dem Hengst kann man eventuell das Herz des Hengstes für sich gewinnen, denn er liebt Bananen und Brot! Ob er im Rennsport einsetzbar ist, ist fraglich; wenn er die Startbox auch schon vom Weiten sieht, steigt er und ist stur. Hat man sich der Aufgabe angenommen und arbeitet ernsthaft mit ihm, so steht er als verschmuster und äußerst loyales Freizeit- (und auch Turnier-)pferd an deiner Seite!

    Zucht
    Zuchtzulassung: [ ] ja | [x] nein
    Decktaxe: -
    Nachkommen: -

    Besitzer: Foxdale Stables
    Vorbesitzer: Verena O'Connor
    Züchter: Jackie (Wolfszeit)
    VKR: verfallen
    Kaufpreis: 0 Joelle
    Zu Verkaufen: [ ] ja | [x] nein
    Verkaufspreis: -

    Pferdesport
    Eingeritten: [x] ja | [ ] nein
    Eingefahren: [ ] ja | [x] nein
    Trainer: -
    Letzter Besuch: -

    Eignung
    Dressur: E A L LM M S
    Springen: E A* A** L M* M** S* S** S*** S****
    Geländereiten: CIC/CCI1* CIC/CCI2* CIC/CCI3* CIC/CCI4*
    Galopprennen: Ausgleich IV Ausgleich III Ausgleich II Ausgleich I
    Distanz
    Western
    Fahren

    Schleifen und Pokale
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    1. Platz 425. Galopprennen, 1. Platz 430. Galopprennen

    Gesundheit
    Gesundheitszustand: [x] gesund | [ ] krank
    Tierarzt: -
    Letzter Besuch: September 2016
    Hufschmied: -
    Letzter Besuch: April 2016
    Beschlag: Aluminiumeisen

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