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Veija

♀ Raspberry

♀ Raspberry
Veija, 17 Sep. 2017
    • Veija
      Das Ende der Gips Reminder Ranch

      Oktober 2016, by Veija
      Bellamy
      "O, lass gut sein.", sagte ich und zog meine Schwester an ihrem Jackenärmel nach oben. "Es bringt nichts, sie sind tot.", murmelte ich leise und schluckte. Ich musste meine Fassung behalten, wenigstens für sie. Kurz schaute ich mich auf dem Friedhof um, auf dem die halbe Ranch beerdigt war. Nicht nur die Mitarbeiter der ehemaligen Gips Reminder Ranch lagen hier, auch ein paar der Pferde. Wer auch immer sich einen gemeinsamen Friedhof ausgedacht hatte, wusste, was er tat. Neben Verena lagen auch ihre beiden geliebten Pferde Bella und Gipsy hier auf dem Friedhof, die es auch nicht geschafft hatten.
      Einige Pferde, die auf den Koppeln gestanden hatten, hatten noch gerettet werden können. Viele andere waren ihren Verletzungen erlegen oder bei der Explosion sofort gestorben. Octavia und ich waren gerade unterwegs gewesen, als wir die riesige Qualmwolke am Himmel gesehen hatten. Sofort lief es im Radio auf allen Kanälen: eine Explosion auf der Gips Reminder Ranch.
      Ich hatte das Auto gewendet und bin sofort zurück gefahren, doch wir kamen schon zu spät. Die Ranch war tot.
      "Bell, kommst du?", riss mich meine Schwester aus den Gedanken und ich nickte, zog meinen Kragen höher und folgte ihr zum Truck. "Was machen wir denn jetzt mit den restlichen Pferden? Ich habe keine Ahnung, wie man eine Ranch führt.", sagte O ein wenig verzweifelt und strich sich die Haare aus dem Gesicht. "Ich habe auch keine Ahnung, aber wir werden Verenas Erbe fortführen. Wir können sie nicht hängen lassen.", erklärte ich ihr und setzte mich in den Wagen, noch immer rang ich mit mir selbst, wollte vor ihr nicht die Fassung verlieren, auch wenn ich kurz davor stand. "Bell, alles in Ordnung?", fragte sie mich und stieß mir sachte gegen den Arm. "Ja, O. Alles okay. Lass uns zur Polizei fahren. Sie wollten noch mit uns darüber reden, was mit den Pferden passieren soll. Außerdem muss der Schaden abgewägt werden.", erklärte ich ihr und startete den Motor. Das wars dann wohl mit der Gips Reminder Ranch.
    • Veija
      Wildpferde

      Oktober 2016, by Veija
      "So ganz begeistert bin ich ja wirklich nicht davon...", meinte Octavia zu mir und schaute dem letzten Pferd zu, wie es von uns weg galoppierte. "Glaub mir O, das ist das Beste, bis wir was Neues gefunden haben.", erklärte ich ihr. "Lass die Tiere, sie gehören ja noch uns. Sie können jetzt aber einfach eine Weile Pferd sein. Besonders Zues freut sich darüber.", sagte ich lachend und ging nochmal alle 8 Pferde durch. Zues stand ganz im Abseits, VK A Gun Colored Lena und VK Funky's Wild Berry sowie VK Bellas Dun Gotta Gun und Snapper Little Lena standen zusammen auf einem Fleck und grasten. Eldrian Antrax war irgendwo verschwunden, DunIts Smart Investment stand zusammen mit GRH's Unbroken Soul of a Devil bei den Wäldern. Seattle Slew galoppierte aufgeregt am Zaun entlang. Wir hatten zwar Hengste und Stuten getrennt, aber wenn es dann doch zu ungewünschten Fohlen kommen sollte, war dem so.
      Einzig und allein Dakota und Raspberry standen im Stall. Diese beiden hatten wir nicht mit auf die Koppel gebracht, denn meine Schwester und ich wollten mit ihnen auf Reisen gehen. Bracelet hatte uns eingeladen nach.. nunja, Norwegen? Finnland? Schweden? Naja, irgendwo nach da oben zu kommen. Flüchtig kannte ich die junge Frau auch und war ihr wirklich dankbar, dass sie uns für eine Weile aufnehmen wollte. "Komm O, lass uns gehen.", meinte ich dann und schaute auf meine Uhr. So langsam war es Zeit fürs Bett. "Aber was ist.. was ist wenn Zues oder Snapper Little Lena komplett wild werden? Wenn wir sie nicht mehr anfassen können? Nachher haben wir eine 9- köpfige Herde Wildpferde.", meinte sie verzweifelt und zog an meinem Ärmel, damit ich stehen blieb und zu den Pferden schaute. "Wir machen nur einen Abstecher bei Bracelet. Wir bleiben kein ganzes Jahr da. Den Pferden tut das nichts- und selbst wenn, wir bekommen das schon wieder in den Griff.", erklärte ich ihr und nahm sie in den Arm. "Wirst schon sehen, es geht alles gut.", lächelte ich und wir gingen gemeinsam in das kleine Haus, in dem wir im Moment wohnten. Es war noch immer nicht geklärt, was die Explosion ausgelöst hatte und warum manche Zäune der Koppel kaputt gewesen waren, so dass einige der Pferde schon vorher weggelaufen waren. Doch sobald das geklärt wäre, würden wir das Geld von der Versicherung bekommen und konnten neu anfangen.
    • Veija
      Blown Up

      Oktober 2016, by Veija
      Seufzend ließ ich mich in den Sessel im Wohnzimmer fallen, ehe ich meine Boots von den Füßen streifte und sie auf den Tisch legte. "Bell, Füße vom Tisch.", murrte Octavia, meine Schwester, aus der Küche und kam auf mich zu, ehe sie meine Beine wegschob, so dass ich meine Füße tatsächlich vom Tisch holen musste. "Ich hab was zu essen gemacht, hast du Hunger?", fragte sie mich und verschränkte grinsend die Arme vor der Brust. "Oh ja.", murmelte ich und stand auf. "Boots weg...", murmelte O noch, bevor sie sich umdrehte und in die Küche ging.
      Kurz rollte ich mit den Augen und hob tatsächlich meine Stiefel auf, welche ich dann in den Flur zur Tür stellte. Dort war es nicht so schlimm, wenn der Boden voller Schlamm war- im Wohnzimmer schon. Da ich gerade schon bei der Tür war, zog ich auch noch meine Jacke aus, ehe ich zu Octavia in die Küche ging. Dort stellte ich zwei Teller auf den Tisch, holte Besteck aus der Schublade und schnappte mir noch zwei Gläser, bevor ich in die kleine Abstellkammer ging und etwas zu trinken holte. Erst dann setzte ich mich auf den Stuhl und wartete darauf, was Octavia gezaubert hatte. "Heiß...heiß...heiß...", meinte sie mit schmerzverzerrtem Gesicht und stellte die Auflaufschüssel auf den Tisch. "Hmmmm, das sieht aber lecker aus.", sagte ich lächelnd. "War auch echt viel Arbeit.", meinte meine Schwester stolz und hielt ihren Finger unter den Wasserhahn, den sie sich eben an der Schüssel verbrannt hatte. Derweil gab ich zu erst etwas zu essen auf O's Teller, bevor ich mir selbst meinen befüllte. "Ich hab heute ein wenig herum telefoniert... O'Connors Freunde wünschen uns allen viel Glück und Erfolg mit der neuen Ranch und es tut ihnen schrecklich Leid, was passiert ist. Bracelet hat uns sogar nochmal angeboten, dass wir zu ihr auf den Hof ziehen können. Zumindest für eine Weile, bis wir mehr von der Versicherung gehört haben.. eigentlich keine schlechte Idee, oder?", fragte ich sie und sie nickte, bevor sie sich an den Tisch setzte und ein wenig von ihrem Auflauf aß. "Eigentlich eine wirklich super Idee. Dakota und Raspberry kommen mit und die anderen Pferde bleiben hier auf den Koppeln?", fragte sie mich dann. "Ja, genau. So habe ich das auch gedacht.", meinte ich zustimmend und aß meinen Auflauf weiter. Wir spülten später zusammen ab und setzten uns noch eine Weile ins Wohnzimmer vor den Fernseher. "Und wann gehts los?", fragte O mich irgendwann. "Ich telefoniere noch ein wenig herum, dann können wir nach Schweden fliegen!", munterte ich sie auf. Sie steckte das Ganze noch immer nicht so gut weg, weshalb es an mir lag, für uns beide stark zu sein.
      Ein paar Tage und Telefonate später war es dann so weit: wir würden nach Schweden fliegen! "Von Kanada nach Schweden...", murmelte ich, als ich Dakota die Transportgamaschen anlegte. Die braune Stute zappelte herum und konnte nicht still stehen- vermutlich merkte sie, dass auch ich ziemlich nervös vor dem Flug war. "Alles klar bei dir, O?", fragte ich einmal in die Leere und hörte nur ein zustimmendes Murmeln. Octavia stand ein paar Boxen weiter und kümmerte sich um Raspberry. Denn sie und Dakota würden mit nach Schweden fliegen, während die anderen Pferde hier in Kanada bleiben würden.
      Skeptisch betrachtete ich mein Werk und war mir nun gar nicht mehr so sicher, welche Gamasche an welches Bein gehörte. Doch bei Octavia und Berry sah es nicht anders aus, weshalb das bestimmt richtig sein würde. Kaum waren wir fertig, fuhr auch schon der Transporter auf den Hof, der uns von hier nach Calgary auf den Flughafen bringen sollte.
      In Windeseile hatten wir die beiden Pferde verladen. Sie kannten die Prozedur schon und machten deshalb keine Anstalten. Es folgte unser Gepäck und das Zubehör der Pferde, also ihre Sättel und auch die Decken, die sie in Schweden vielleicht brauchen würden... Nachdem nun alles verstaut war, verabschiedeten wir uns von den anderen Mitarbeitern auf dem kleinen Auffanghof und setzten uns ins Auto, ehe wir den Hof verließen und zum Flughafen fuhren. "Ein wenig traurig bin ich ja schon.", sagte Octavia irgendwann und schaute mich mit einem gezwungenen Lächeln an. "Ach was, O. Wir kommen ja zurück.", meinte ich und legte meinen Arm um sie, ehe sie ihren Kopf an meine Schulter sinken ließ. Sie war wirklich total fertig mit den Nerven. Ich hoffte nur, dass sie ihren Kopf in Schweden wieder frei bekommen und ihre alte Lebensfreude zurückerlangen würde.
      Nach etwa einer Stunde Fahrt waren wir auf dem Flughafen angekommen und ich musste meine Schwester erst einmal wecken, bevor wir aussteigen konnten. Verschlafen rieb sie sich die Augen und schaute müde zu mir hoch. "Bin ich tatsächlich eingeschlafen.", murmelte sie eher zu sich selbst, als zu jemand anderem. "Na komm.", meinte ich knapp und stieg aus. O tat es mir gleich und schnappte sich unsere Koffer, mit denen sie zunächst ins Hauptgebäude ging, und alles regelte, während ich hier bei den Pferden blieb. Ein Mitarbeiter kannte mich wohl noch irgendwie und sprach mir sein herzliches Beileid zu unserem Verlust aus. Ich dankte ihm kurz und fragte ihn, wie wir das mit dem Zubehör machen sollen. Kurz zeigte er mir alles, ehe es auch schon an der Zeit war die Pferde zu verladen. Sie wurden von einem Tierarzt sediert, ehe sie verladen wurden. Nun konnten auch Octavia und ich einsteigen. Wir suchten uns einen Platz aus und warteten darauf, dass die Maschine abhob. Es dauerte nicht lange, da war Octavia eingeschlafen. Auch ich wurde immer müde und irgendwann fielen mir die Augen zu.
      Als ich wieder aufwachte, waren wir gerade gelandet. "Da bist du ja endlich wieder!", quietschte O laut und zeigte nach draußen. "Wir sind in Schweden! Woooow!!", sagte sie freudig und schnallte sich los, ehe sie das Flugzeug verließ. Ich brauchte da ein wenig länger und war einer der Letzten, der ausstieg. Octavia kümmerte sich sofort um das Gepäck, während ich neben dem Flugzeug stehen blieb und den Mitarbeitern penetrant auf die Nerven ging und klipp und klar sagte, dass ich mich ohne meine Pferde nicht vom Fleck bewegen würde. Endlich kam mir jemand kompetentes unter die Augen, der sich meiner annahm und mich zu den Pferden brachte. Mittlerweile waren die beiden wieder hellwach und die Sedierung hatte nachgelassen. Berry hatte damit weniger Probleme als Kota, welche nervös von einem auf das andere Bein trat. "Ruuuuhig, Maus.", sagte ich immer wieder und schaffte es tatsächlich, sie ein wenig zu beruhigen. Nun kam Octavia auch auf mich zugelaufen und zeigte wild auf ein Auto mit Hänger, in das sie unsere Koffer einlud. Ich nickte und nahm beide Pferde an die Hand, ehe ich mit ihnen auf das Fahrzeug zuging. Die Fahrerin war niemand anderes als Bracelet, die uns abholte. "Hallo Bracelet.", sagte ich freundlich und ging einen Schritt zurück, damit sie die Rampe aufmachen konnte.
      Zu dritt luden wir die Pferde auf, ehe wir auch ihr gesamtes Zubehör einluden und uns dann in den Wagen setzten, bevor wir zu Bracelets Hof fuhren. Die Quarantäne mussten wir nicht machen, unsere Pferde hatten alle Untersuchungen mit Bravour bestanden, weshalb es keinen Grund dazu gab.
      Bei Bracelet angekommen wurden wir sofort freundlich begrüßt. Nicht nur von einem Haufen Pferden, sondern auch noch von ein paar Mitarbeitern. Darunter Anastasia, Edvin, Melvin, Erik und Amelia. Das Begrüßen fiel jedoch relativ kurz aus, da wir die Pferde endlich ausladen und auf die Koppel bringen wollten, weil sie lange genug gestanden hatten. Brace half uns freundlicherweise dabei, das ganze Zubehör zu verstauen, so dass die beiden Pferde relativ schnell auf der Koppel herum laufen konnten. "Die beiden sehen glücklich aus.", sagte Octavia und ich nickte. "Ja, das tun sie.", murmelte ich nur und ging dann zusammen mit ihr zurück zum Wagen, wo wir unser Gepäck ins Haus brachten und uns fix und fertig ins Bett schmissen. Morgen war noch genug zu tun.
    • Veija
      Trautes Heim, Glück allein?

      November 2016, by Veija
      "Hey Bellamy, schau mal. Den kennen wir doch? How I Met Joe und Be my Babe Quarter Horse Rapphengst, 8 Jahre. Ey das ist Alan!" "Wo?!", fragte ich meine Schwester geschockt und drehte den Laptop herum. "Das ist wirklich Alan!", schlussfolgerte ich und fuhr mir kurz durch die Haare. "Was kostet er, scroll mal runter.", meinte ich. "450 Joellen, dafür hat Verena ihn auch verkauft...", murmelte meine Schwester. "Ich ruf an, den holen wir zurück.", meinte ich knapp und schrieb mir die Nummer der Besitzerin auf. Rachel.. der Name kam mir bekannt vor.. Kurze Zeit später rief ich besagte Nummer an:
      "Ja hallo.. hier ist äh.. Bellamy Blake von der ehemaligen Gips Reminder Ranch, ich.."
      "Bellamy? Oh gott, geht es euch gut?", fragte Rachel besorgt.
      "Eigentlich nicht, nein. Uns geht es nicht wirklich gut. Octavia und ich sind noch übrig, die anderen sind.. gestorben. Verena, Svejn.. ein paar der Pferde...", murmelte ich betrübt.
      "Oh nein das ist ja schrecklich!! Kann ich euch irgendwie helfen?"
      "Nicht wirklich, nein. Danke... wobei, naja.. doch. Ist Alan noch zu verkaufen? Wir würden ihn gerne wieder zurückholen.", erklärte ich ihr nun mein Anliegen und wartete gespannt auf eine Antwort.
      "Ja.. ja klar. Er ist noch da, ich reservier ihn euch sofort."
      "Alles klar.. ich fliege die nächsten Tage rüber, AKU brauchen wir keine machen, der Verkauf ist ja noch nicht lange her..."
      "Ja, das stimmt. Ich schick dir meine Adresse. Tut mir Leid, was euch widerfahren ist."
      "Es ist nicht zu ändern- leider."
      "Ich wünsche euch trotzdem ganz viel Kraft."
      "Ich danke dir.. bis bald.", beendete ich unser Telefonat und gesellte mich wieder zu Octavia.
      "Wir können den Hengst haben, ich flieg morgen oder übermorgen rüber." "Alles klar...", sagte Octavia und wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel. "Es wird alles gut...", meinte ich führsorglich und nahm sie in den Arm, ehe ich sie kurz drückte.

      Ein paar Tage später war es dann so weit, Alan kam in Schweden an. Ich stellte ihn zusammen mit einigen Pferden von Bracelet auf die Koppel, denn zu Dakota und Raspberry konnten wir ihn nicht stellen.
      Den Beiden schien es in Schweden auch relativ gut zu gefallen, sie blühten richtig auf und liebten die langen Koppelgänge. "Es war doch eine gute Entscheidung, Kanada für eine Weile zu verlassen.", sagte Octavia und stieß mir gegen die Schulter. "Komm, wir haben noch Papierkram zu erledigen, Bellamy."
    • Veija
      Ein Weihnachtsbesuch in Schweden

      Dezember 2016, by Auguri
      Mit entsetzten hatte ich von der Zerstörung der Gips Reminder Ranch gehört. Es traf mich doppelt, kannte ich doch Bellamy und die Ranch, da Monster Delusion von ihr stammte.
      Der ganze Vorfall lag bereits einige Monate zurück, ich blieb in der Zeit öfters mit Bell in Kontakt, welcher momentan in Schweden weilte und nun würde ich ihn zum ersten mal in Schweden besuchen.

      Ich verließ den Flughafen, eine eisige Böe empfing mich, es wahr Ende Dezember, kurz nach Weihnachten. Ich holte meinen Mietwagen ab und gab die Adresse ins Navi ein.
      Die Fahrt dauerte einige Stunden, jedoch lenkte mich die wunderschöne Landschaft Schwedens ab. Es wahr atemberaubend!
      Langsam ließ ich das Auto auf den Hof von Bracelet rollen, sie hatte Bellamy und Octavia mit einigen Pferden aufgenommen. Nachdem ich mein Auto parkte kam Bell mir bereits entgegen. Wir begrüßten uns herzlich und er schien sich schon gut in Schweden eingelebt zu haben. Zusammen brachten wir mein Zeug in das Haus und gesellten uns zu den anderen. Der Abend dämmerte bereits, die Nächte in Schweden waren lang, die Tage kurz.
      Über Nacht hatte es erneut geschneit, eine dicke Schneeschicht bedeckte das ganze Land. Der Tagesplan bestand aus einem gemütlichen Frühstück und einen Ausritt durch die hübsche Schneelandschaft vor der Haustür. Nach dem Frühstück verließen Octavia, Bell und ich, dick eingepackt, das Haus und marschierten durch den Schnee in Richtung der Koppeln.
      Bell würde Alan´s Psychedelic Breakfast und Octavia Raspberry reiten. Ich durfte Dakota reiten. Die hübsche braune Stute beschnupperte mich freundlich und ich zog ihr das Halfter an. Alle drei Pferde sahen aus wie dicke Plüschkugeln, ein wenig Frost hatte sich sogar an die Fellspitzen gesetzt, aber es schien sie keines Wegs zu stören. Zusammen mit den Pferden kehrten wir zum Hof zurück und machten sie für den Ausritt fertig. Dabei unterhielten wir uns, sie erzählten mir von ihrem neuen Leben in Schweden und ich berichtete von Monster Delusion, wie er sich eingelebt und entwickelt hatte.
      Wir saßen auf und verließen im gemütlichen Schritt den Hof. Dakota war eine kleine drahtige Stute, nichts was ich mit einem meiner Pferde zu Hause vergleichen könnte und es machte unheimlich Spaß mit ihr durch die Landschaft zu ziehen. Wir schlugen einen Weg in Richtung eines hügeligen, relativ lichten Waldes ein. Plötzlich hörten wir es rechts von uns im Geäst rascheln und knacken und entdeckten einen Elch, der sich seelenruhig einen Weg durch den Wald bahnte, zum Glück nicht in unsere Richtung, aber es war auf jeden Fall eine erstaunliche Begegnung.
      Anschließend ritten wir an einen zugefrorenen See vorbei, folgten einem geschwungenen Pfad durch das Winterwunderland, bis wir in der Ferne den Hof erblicken konnten. Die Sonne begann bereits wieder unter zu gehen und wir wollten nicht in die Dunkelheit geraten. Zudem schien es allmählich, dass uns unsere Zehen und Finger abfrieren würden. Durchgefroren kamen wir am Hof an, sattelten die Pferde schleunigst ab und machten sie fertig um sie wieder auf die Koppel zu entlassen, dann eilten wir zurück ins warme Haus. Bracelet empfing uns bereits mit je einer Tasse Tee, mit welcher wir uns vor den Ofen setzten um uns aufzuwärmen. Alles war noch Weihnachtlich geschmückt, der Weihnachtsbaum stand in der Ecke und eine mollige Wärme erfüllte den Raum. Es folgte ein lustiger und geselliger Abend.
      Am nächsten Tag versorgten wir früh die Pferde und besuchten anschließend das nächstgelegene Städtchen für einen kleinen Bummel und eine Sightseeingtour. Dabei entdeckte ich ein schickes Bosal, welches ich heimlich für Dakota kaufte, als kleines nachträgliches Weihnachtsgeschenk für Bell.
      Am nächsten Tag musste ich die drei schon nach einem eiligen Frühstück verlassen, mein kleiner Besuch endete zu bald.
      Wir verabschiedeten uns herzlich von einander, sie waren alle so lieb zu mir gewesen! Das Geschenk für Bell hatte ich ihm vorher noch heimlich mit einer kleinen Notiz in sein Zimmer auf den Tisch gelegt, ich hoffte sehr es würde ihm gefallen!
      Die Fahrt zum Flughafen wurde von dem typischen Gefühl begleitet, wenn ein wunderschöner Urlaub endet, eine Mischung aus Trauer und Freude. In einigen Stunden würde ich wieder in Deutschland sein, zu Hause bei meinen Lieben, aber meine Gedanken würden sicherlich noch häufig nach Schweden abschweifen, es war eine toller Besuch!
    • Veija
      Weihnachtliche Nachwehen

      Dezember 2016, by Veija
      "Du kannst doch nicht einfach...", fing ich an und starrte meine Schwester fassungslos an. "Du hast die alle zurückgekauft? Wie.. ? Wie hast du die alle wieder bekommen? Und vor allem: wo sollen wir mit denen hin? Wir haben hier keinen Platz O..." "Wir ziehen wieder nach Kanada.", sagte meine Schwester bestimmend und breitete eine Karte vor mir aus. "Schau mal, so könnte unsere neue Ranch aussehen. Aber es gibt tausende Ranchs in Kanada, wir können kaufen, was wir wollen! Wir haben so viel Geld...", schwärmte sie und so langsam gefiel mir die Idee doch ein wenig. Nicht, dass Bracelet keine wunderbare Gastgeberin war- wir wollten bald wieder etwas eigenes haben und wieder alle Pferde um uns herum haben, so wie es sich gehörte. "Wen hast du denn alles wieder gekauft?", fragte ich sie dann, damit ich die ungefähren Kosten im Blick behalten konnte. "Drama Baby, Wildfire, Priamos Ruffia Kincsem, Snap in Style und Blossom Magic.", trällerte sie freudig und ich schlug mir mit der Hand an den Kopf. "Oh mein Gott. Was sollen wir denn mit den ganzen Vollblütern?!" "Trainieren Bell! Trainieren! Wir führen das Erbe der Gips Reminder Ranch fort und bringen die Pferde auf die Rennbahn! Das ist das, was Verena wollte und was sie gerade aufbauen wollte!", tadelte Octavia mich beinahe und ich nickte. "Ja, ja du hast recht."
      "Es waren zwei schöne Tage hier mit Auguri, sie hat Dakota sogar neues Zubehör gekauft... aber lass uns noch vor Silvester zurück nach Kanada fliegen.", bat sie mich und ich schaute mich flehend an. "Vor Silvester wird das glaube ich nichts mehr werden... schließlich müssen wir das zu erst mit Brace besprechen, wir schulden ihr ja auch Geld." "Jetzt sei kein Spielverderber Bell, wir schaffen das.", pflichtete Octavia mir bei. Kurz seufzte ich. "Na gut, ziehen wir zurück nach Kanada!"

      Ein paar Tage später

      "Was haben wir noch vergessen?", fragte ich meine Schwester und schaute die drei dick eingepackten Pferde an. Alan's Psychedelic Breakfast, Dakota und Raspberry hatten alle drei ihre Transportgamaschen und die verschiedenen Decken an, die sie während dem Transport im Flugzeug schützen würden. Bei Bracelet hatten wir uns schon verabschiedet. Traurig war sie schon sehr, dass wir sie so schnell wieder verlassen würden, aber sie konnte uns verstehen und freute sich, dass wir uns eine neue Ranch gekauft hatten und es nun endlich wieder geschafft hatten, unseren Hintern hoch zu bekommen und uns aufzurappeln- schließlich wurden wir ja auch nicht jünger.
      Es dauerte eine ganze Weile, bis die Pferde im Flugzeug waren, schließlich wurden sie alle drei sediert und dann eingeladen. Auch der Flug schien sich schier ewig hinzuziehen, weshalb die Pferde dann umso froher waren, als sie endlich über die Koppeln unserer kanadischen Ranch galoppieren konnten. "Wir holen die anderen aber auch jetzt sofort, was sagst du O?", fragte ich meine Schwester und sie nickte. So dauerte es nicht lange, ehe wir Magic Lanijos, den wir erst vor kurzem gekauft hatten, GRH's Unbroken Magic, Baby Doll Melody, VK Bella's Dun Gotta Gun, It's me, Amira!, Gun and Slide, Vaena, die uns bald verlassen würde, Seattle Slew, Wolfs Bane, GRH's Unbroken Soul of a Devil, VK A Gun Colored Lena, Zues, DunIts Smart Investment, Snapper Little Lena und VK Funky's Wild Berry auf der Ranch hatten. In den nächsten Tagen würden dann noch die fehlenden Pferde folgen, ehe die Ranch wieder komplett war und wir mit dem weiteren Training beginnen konnten. Ich freute mich schon riesig darauf, endlich die anderen Pferde wieder in die Arme zu schließen.
    • Veija
      Hufschmiedbesuch

      März 2017, by Sosox3
      “Du bist selbst dran Schuld”, grinste Rachel provokant in mein mürriges Gesicht. “Du hast das so ausgehandelt wegen Kunis.” “Ach was echt?”, entgegnete ich ihr ironisch und schüttelte mit meinem Kopf. Recht hatte sie. Sie musste es mir jetzt gerade nur nicht unter die Nase reiben. “Ich hab 902 Token bei den Geschwistern offen. Das sind ganz schön viele Pferde, die ich da beschlagen muss”, seufzte ich und packte weiter meine Sachen zusammen.
      Der Weg führte mich wieder nach Kanada zu Bellamy und Octavia Blake und ihrer erst neu gegründeten Ranch, der Blakes Crow Meadow, westlich von Calgary und nahe dem Ghost Lake. Ich wurde recht herzlich von Octavia in Empfang genommen, als alter Bekannter von Verena. “Mit wem willst du denn anfangen? Haben alle drei schon saubere Hufe”, informierte sie mich und ich zuckte mit den Schultern. “Sollen wir mit Alan beginnen und dann zu Raspberry übergehen? Die brauchen ja alle drei Hufeisen”, grinste ich und die junge Frau nickte. “Dann gehen wir den mal hierhin holen”, sagte sie und machte sich auch schon gleich auf den Weg zu ihrem Rappen. In der Zeit bereitete ich schon mal meine Sachen vor. Hufzange, Krokodilzange, Hufmesser, Raspel und Feilen und die Nägel für die verschiedenen Hufeisen. Alan bekam vorne zwei normale Eisen und hinten ein Paar Slidingeisen. Er wurde noch immer Western geritten und war sicher für die beiden ein gutes Lehrpferd gewesen. Alan sah mich missmutig an, doch ich ging selbstsicher an die Sache ran. Die Hufe hatte Octavia schon ausgekratzt und so blieb mir nur noch die Kontrolle und das Kürzen der Hufe. Erst schnitt ich diese aus, dann raspelte und zu guter Letzt feilte ich diese auch. Nach etwas Schnauben ging die Arbeit auch leicht von der Hand. Die normalen Eisen für vorne erhitzte ich und passte sie etwas an Alan’s Hufform an. Bei den etwas dünneren Slidingeisen war das Anpassen hinten etwas schwieriger. Aber es war machbar und nach einer dreiviertel Stunde war ich mit Pferd Nr.1 fertig.
      Das Zweite Pferd war Dakota, etwas nervöser als Alan, aber dennoch umgänglich und leicht in der Handhabung. Auch bei ihr waren die Hufe schon ausgekratzt und so konnte ich ihr die Hufe auch in einem angenehmen Tempo kürzen und die Eisen in der Zwischenzeit erhitzen. Dakota bekam normale Stahleisen und wurde hauptsächlich Englisch geritten, war aber als Polo-Pferd vielseitig einsetzbar. Nachdem die Hufeisen erhitzt waren, legte ich diese auf und nagelte sie an den Huf. Die überstehenden Nägel knickte ich mit der Zange um, nachdem ich diese noch etwas kürzte. Zu guter Letzt kam dann die Holsteinerstute Raspberry zu mir und auch sie bekam einfache Hufeisen. Dazu packte ich Octavia eine Tüte mit Stollen zum reindrehen in die Hand und machte mit meiner Arbeit weiter. Sie hatte keine besonders langen Hufe und so ging das Kürzen schnell von Statten. Im gesamten war ich aber binnen 2 einhalb Stunden fertig und machte mich auf die Rückreise, damit ich vor Mittwoch wieder zuhause sein würde.
    • Veija
      Ein kleines großes bisschen Verantwortung

      März 2017, by Veija
      Bellamy
      Kaum hatten wir die Stutkrönung mit DunIts Smart Investment überstanden, merkten wir zum ersten Mal, wie viel Verantwortung so ein Haufen Pferde mit sich brachte. Am Morgen ausschlafen, weil man erst am Abend eingeteilt war, ging nun nicht mehr. Wir mussten morgens um 7 Uhr aufstehen, alle Pferde füttern und auf die Koppeln bringen, was Octavia und ich heute auch schon gemacht hatten. "Wen willst du heute reiten? Oder sollen wir versuchen, mit allen etwas zu machen?", fragte ich sie und sie sah von ihrem Schreibtisch auf. "Wir sollten zunächst einmal klären, wer sich um welches der Pferde kümmert- schließlich müssen sie ja alle versorgt werden.", erwiderte sie nur und schnappte sich zwei Zettel. Einen schob sie, zusammen mit einem Kulli, zu mir herüber. "Schreib mal auf, wen du versorgen willst. Wir haben 27 Pferde.", erklärte sie und ich nickte.
      Eine ganze Weile kritzelten wir auf den Blättern herum, verglichen die Namen und zählten nach. Jetzt endlich hatten wir die beiden finalen Listen in den Händen. "Ich kümmere mich also um A Shining Chrome, Alans Psychedelic Breakfast, Baby Doll Melody, Dakota, DunIts Smart Investment, um die du dich auch ab und an kümmerst beziehungsweise reitest, Unbroken Soul of A Devil, Unbroken Magic, Gun and Slide, Snapper Little Lena, A Gun Colored Lena, Funkys Wild Berry und Zues.", las ich meine Liste vor und sah dann zu meiner Schwester. "Ich versorge dann Drama Baby, It's me, Amira, Lady Gweny, Magic Lanijos, Blossom Magic, Snap in Style, Priamos Ruffia Kincsem, Prias Colourful Soul, Raspberry, Seattle Slew, Bellas Dun Gotta Gun, Wildfire,Wolfs Bane und Zoltaire.", sagte sie und ich nickte. "Super, dann hätten wir das geklärt.", sagte sie knapp. "Hängst du die Zettel im Stall an die Pinnwand? Dann können wir sie uns immer anschauen, bis wir wissen, wer wen versorgt.", lachte sie und ich nickte. "Klar.", meinte ich und schaute auf die Uhr. 10 Uhr. "Kochst du etwas zu essen für um 12? Dafür kümmere ich mich um Barbie und bereite ihn aufs einreiten vor.", versuchte ich zu verhandeln und sie lachte. "Klar. Aber mach es ordentlich.", lachte sie noch und schüttelte grinsend den Kopf, als ich das Zimmer verließ. Ich ging hoch in mein Zimmer, um mich umzuziehen, denn in Jogginghose konnte ich schlecht reiten. In Kanada herrschten so langsam frühlingshafte Temperaturen, doch nachts wurde es noch ziemlich kalt, weshalb wir fast alle Pferde eindecken mussten. Später, wenn die Ranch mal so richtig ins Rollen kam, waren noch Offenställe geplant, doch alles mit der Zeit.
      Wieder unten angekommen zog ich mir die Westernboots an und packte mich in Schal, Mütze und Jacke ein. Dann schnappte ich mir die beiden Zettel und ging aus dem Haus. Flüchtig sah ich zum zugefrorenen See, auf dem Surtout, der alte Rottweilerrüde von Verena, bestimmt seinen Spaß gehabt hätte, doch auch er war bei der Explosion der Ranch gestorben. Kurz seufzte ich und lief beinahe mehr, als dass ich ging, zum Stall und öffnete die schwere Tür. Wohlige Wärme schoss mir entgegen und ich konnte wieder durchatmen. So früh morgens war es doch noch ziemlich kalt. Schnell heftete ich die beiden Zettel an die Pinnwand und ging zu den Boxen der Pferde. Gefüttert hatten wir sie heute am frühen Morgen schon, gemistete oder gar auf die Koppel gebracht war noch keines der Pferde. Ich fing also damit an, die Türen zu den Paddocks eines jeden Pferdes zu öffnen, damit sie wenigstens etwas frische Luft schnappen konnten, während ich hier herum tüftelte.
      Ich blickte mich in der Stallgasse um und würde wirklich heute mit Barbie anfangen, damit Octavia merkte, dass ich meine Versprechen durchaus hielt. "Na mein Hübscher, groß bist du geworden.", begrüßte ich den Hengst und streichelte ihm über die Nase. Egal welches Pferd ich mir anschaute, Traurigkeit hatten sie alle im Blick. Ob sie wussten, was genau passiert war oder warum sie, nach all dem Stress, nun hier in dieser Stallung mit Octavia und mir standen? Doch wer wusste das schon. Ich band Barbie am gegenüberliegenden Putzplatz an und nahm mir eine der Bürsten, ehe ich sanft über sein Fell strich. Er war nicht schmutzig, aber er sollte sich daran gewöhnen, von Menschenhand angefasst und überall berührt zu werden. Das Putzen hatte da einen ganz tollen Nebeneffekt, da es den Hengst massierte. Barbie legte den Kopf schief und machte den Hals lang, was zeigte, dass er die kreisenden Bewegungen wirklich genoss. Als ich den Körper auf beiden Seiten gestriegelt hatte, machte ich mich an die Beine. Auch hier war ich vorsichtig, denn der Hengst war ein Jungpferd und alles kam ihnen zunächst als Bedrohung vor. Doch der Hengst blieb gelassen. Er hatte wohl doch einiges von seiner Oma geerbt. Nachdem ich mich nun auch um seine Hufe und seine Mähne gekümmert hatte, band ich ihn los und stiefelte mit ihm zur Halle. Es war schon mühsam, die schwere Tür auf zu bekommen, doch wir schafften es und gingen ins Warme. Barbie plusterte sich sofort auf und schnaubte einmal laut, ehe er im Kreis um mich herum tänzelte- da kam wohl doch der Hengst raus, denn schließlich roch alles nach anderen Pferden. Ich klickte nur den Führstrick aus dem Halfter und schickte ihn von mir weg, damit er sich die Beine vertreten konnte. Ich verließ die Halle derweil wieder und ging in den Stall, wo ich mir seine Box ansah. Sie musste nicht komplett ausgemistet werden, weshalb ich damit schnell fertig war und in die Box zu Alan ging, mit dem ich auch sehr schnell fertig war. Bei Baby Doll war es ein wenig mehr Arbeit, doch auch sie hatte ich noch relativ schnell fertig. Kurz schaute ich auf die Uhr: Essenszeit. Ich ging also Barbie wieder einfangen und brachte ihn in seine Box, ehe ich ins Haus zu Octavia ging.
      Gegessen hatten wir relativ schnell ohne große Konversation, so dass ich schnell wieder in den Stall gehen konnte und mir meine Liste anschaute. GRH's Unbroken Magic, GRH's Unbroken Soul of a Devil, VK A Gun Colored Lena, VK Funky's Wild Berry, A Shining Chrome, It's me, Amira, PFS' Blossom Magic, PFS' Snap in Style, Prias Colourful Soul, Wolfsbane und Zoltaire brachte ich auf die Koppel, da wir heute mit den Jungpferden nichts machen würden. Auch Snapper Little Lena durfte mit den Kleinen auf die Koppel, ich hatte noch nicht so ganz rausgefunden, wie ich richtig mit der Stute arbeiten sollte, weshalb ich sie lieber noch eine Weile Pferd sein lassen wollte. Auch Zues stand auf der kleinen Koppel neben den Stallungen alleine herum, und fristete sein Leben dort. Auch bei ihm wusste ich noch nicht so wirklich, was ich mit ihm anstellen wollte. Kastrieren stand jedoch bei seiner Abstammung außer Frage. Einschläfern auch, denn Verena lag etwas an diesem verfluchten Pferd, weshalb wir uns mit ein paar Trainern kurzschließen, und nach Lösungen forschen wollten, bevor wir entschieden, was wir mit ihm machen wollten. Laut einem bekannten von Verena konnte Zues bereits longiert werden. Doch seit er wieder hier war, war er unausstehlicher denn je, weshalb ich mich nicht an ihn heran traute.
      Mit wem ich heute auf jeden Fall arbeiten wollte, war Alan's Psychedelic Breakfast. Schnell war der Rappe gesattelt und wir fanden uns in der Halle ein, wo ich ihn zunächst ein wenig warm ritt und dann auf beiden Händen lediglich die Grundgangarten übte, bevor ich noch Schritt-, Trab-, und Galoppstangen auf den Boden legte und ein wenig mit ihm übte. "Braver Bursche.", lobte ich den Hengst und brachte ihn nach dem Abreiten in den Stall, machte ihn fertig und brachte ihn dann auf die Koppel. Baby Doll Melody und Dakota longierte ich lediglich ein wenig, damit sie heute zumindest etwas Bewegung hatten. Was ich mit DunIts Smart Investment anstellen wollte, wusste ich noch nicht so genau, weshalb ich mir zu erst Gun and Slide schnappte, ihn sattelte und die selben Übungen in der Halle mit ihm machte, die ich auch mit Alan gemacht hatte. Zum Einen wurde ich dabei sattelfester, zum Anderen wurde er bewegt.
      Nach dem Training kam auch er auf die Koppel, ehe ich mir nun doch Candy schnappte, sie sattelte und auch mit ihr das gleiche Training absolvierte, wie ich mit Alan und Blue zuvor auch gemacht hatte. Nach getaner Arbeit durfte sie dann auch auf die Koppel und erfreute sich des Lebens. Nun fing ich mit Misten und füttern an.

      Octavia
      Mein Bruder war so nett gewesen, den Großteil der Pferde, um die ich mich kümmern sollte, zu versorgen, damit ich kochen und mich um den Haushalt kümmern konnte. Nun endlich machte ich mich auf den Weg in den Stall und schaute kurz auf meinen Zettel, ehe ich die Boxen abging, um zu schauen, wer noch im Stall stand und mit wem ich noch etwas machen musste. Drama Baby, Lady Gweny, Seattle Slew und Wildfire xx stellte ich in die Führanlage, da sich die Vollblüter gemütlich die Beine vertreten konnten. Priamos Ruffia Kincsem stand noch im Stall, doch da sie mehr oder weniger noch in Babypause war, kam sie auf die Koppel zu ihrer Tochter. Wer mir noch blieb waren Raspberry und Magic Lanijos. Anfangen würde ich mit Raspberry. Ich holte sie aus der Box, putzte und sattelte sie und verließ den Hof zu einem kleinen Ausritt, den die Stute sichtlich genoss, denn sie liebte Ausritte.
      Etwa eine Stunde waren wir unterwegs, ehe wir wieder auf dem Hof ankamen und ich die Stute fertig für die Koppel machte. Auch Drama Baby, Lady Gweny, Seattle Slew und Wildfire befreite ich aus ihrem Elend und brachte sie auf die Koppel. Mit panischem Blick schaute ich Wildfire zu, wie er wie ein Bekloppter über die Koppel fegte- irgendwann würde er sich etwas brechen, da war ich mir ziemlich sicher. Da er jedoch bald auf die Rennbahn sollte, hatte ich darauf recht wenig Lust.
      Als letztes Pferd für heute blieb mir noch Magic Lanijos, mit dem ich allerdings nicht sonderlich viel machen wollte, da ich ihn langsam ans Einreiten gewöhnen wollte. Ich holte ihn mir also aus der Box und fing an, ihn gründlich zu putzen. Das kannte er bereits ein wenig und machte mir dabei auch keine Probleme. Auf dem Hof übte ich dann die Stimmkommandos zum Losgehen und Stehenbleiben. Auch das verstand der kleine Hengst super, so dass auch er auf die Koppel durfte.
      Ich mistete noch die Boxen und gab allen ihr Heu, ehe es Abend wurde und ich zusammen mit Bellamy wieder alle Pferde in den Stall brachte.
      Ganz schön viel Verantwortung, so ein Haufen Pferde.
    • Veija
      Radioactive - the prisoners 2.0

      Mai 2017, by Veija
      "Oh mein Gott, Bellamy.. schau mal!", rief Octavia durchs Haus nach oben und ich hörte, wie sie ungeduldig von einem aufs andere Bein trippelte. "Die haben den jährlichen Tag der offenen Tür- Tag im Gefängnis aus dem wir kommen. Sollen wir nicht auch Jugendlichen eine Chance auf das geben, was Verena uns gegeben hat?", rief sie mir entgegen und ich grummelte etwas in meinen nicht vorhandenen Bart hinein, ehe ich die Treppe herunter lief. "Und wie hast du dir das vorgestellt? Hallo alle zusammen, unsere Anleiter sind frühzeitig gestorben, aber wir haben die letzten drei Wochen unserer Frist auch so geschafft und sind nun hier, um Jugendliche aus dem Knast zu holen... glaube kaum, dass das klappt." "Ach Bell lass es uns doch bitte probieren. Komm schon. Lass uns welchen eine Chance geben!", trällerte sie und ich rollte mit den Augen. "Schön, zeig mal die Anzeige."
      "Was machen Finn und Murphy eigentlich?", fragte ich O nach einer Weile des Schweigens. Betreten zuckte sie die Schultern. "Ich habe nichts mehr von ihnen gehört, seit sie weg gegangen sind. Auch nicht von Emily, Ethan und Grace.", sagte sie schulterzuckend. "Hm, schade...", meinte ich beiläufig und starrte weiter ausdruckslos auf den Computer. "Gut... lass ihnen eine E-Mail schreiben. Mal schauen was sie antworten. Schreibst du ihnen? Dann geh ich schon nach den Pferden schauen. Aber schreib nichts von unserer Frist, dass wir eine Zeit ohne Aufsicht waren. Ich habe keine Lust nachträglich wieder sitzen zu müssen. Oder dass uns unsere Arbeit hier als Trainer aberkannt wird, wegen so etwas dummem...", erklärte ich O und sie nickte. "Fein. Bring du die Pferde raus, ich kümmere mich hierum.", gab sie mir mit zu verstehen und schob mich vom Laptop weg. "Jetzt mach schon, hau ab.", sagte sie augenrollend und öffnete das E-Mail Fenster, was wohl mein Stichwort war, zu gehen.
      Draußen angekommen wollte ich nach den Pferden schauen. Da sie schon alle auf den Koppeln standen, blieb der Gang zum Stall aus. Zu erst steuerte ich die Koppel der Jungstuten an, auf der ich GRH's Unbroken Magic, A Gun Colored Lena, Dante's Wild Lady, It's me, Amira!, PFS' Blossom Magic, Prias Colourful Soul und Wolfs Bane erblickte. Alle schienen munter zu sein und erfreuten sich ihres Lebens, weshalb ich weiter zu den Junghengsten ging. A Shining Chrome, Cruel Twist of Fate, GRH's Unbroken Soul of a Devil, VK Funky's Wild Berry, Magic Lanijos, PFS' Snap in Style und Zoltaire tobten zusammen und rangelten, wie es Junghengste nun mal taten. Eine Weile blieb ich stehen und schaute ihnen dabei zu, bevor ich weiter zur Stutenkoppel ging, auf der mit Abstand die meisten unserer Pferde standen. Schon von weitem sah ich Baby Doll Melody, Dakota und DunIts Smart Investment, die zusammen grasten. Als ich näher heran kam, erkannte ich auch die restlichen Pferde. Magnificiant Crow, Snapper Little Lena, Drama Baby, Flashlight, Lady Gweny, Priamos Ruffia Kincsem, Raspberry und Zuckerschock. Auch diese Pferde beobachtete ich eine Weile, ehe mir die neuste Stute im Bunde auffiel. Minnie Maus. Das neuste Pferd von Octavia. Wir hatten sie von Gwendolyn von der Nahanni River Ranch. Octavia hatte mir schon seit Wochen in den Ohren gelegen, dass sie ein gut ausgebildetes Buschpony haben wollte, damit sie selbst in ihrem Training weiterkommen konnte. Schlussendlich hatte ich nachgegeben und wir hatten das Pony teuer gekauft. Ich hatte Octavia jedoch angedroht, wenn sie mit ihr keine Gewinne erzielen würde, würde ich sie wieder an Gwen zurück geben. Das war natürlich nur ein Scherz gewesen. Die kleine Maus wuchs mir von Tag zu Tag mehr ans Herz- keine Ahnung wie sie das machte. Wenn es doch nur bei den anderen Pferden auch so einfach wäre, deren Herz zu gewinnen... Doch ich war guter Dinge, dass sie das auch bald schaffen würde, denn Raspberry und auch Flashlight zeigten immer mehr Interesse an der kleinen Rappstute, so dass sie wohl bald zur Herde gehören würde.
      Zum Schluss meines Rundgangs fehlten noch die Hengste, die auf mehrere Koppeln, fernab der Stuten aufgeteilt waren, damit sie sich nicht die Köpfe einschlugen. Gott sei Dank waren sie alle recht friedlich- sah man von Zues ab. Wir wussten noch immer nicht, was wir mit ihm machen wollten, weshalb er noch immer auf seinem Koppelstück sein Leben für sich alleine dahin fristete und das tat, was Pferde nun mal taten. Fressen, fressen und nochmal fressen. Ich schüttelte kurz seufzend den Kopf und ging weiter zu den Koppeln, wo ich schließlich alle Hengste fand. Alan's Psychedelic Breakfast hatte in dem Rappen Chapter 24 einen wirklichen Freund gefunden. Die beiden kannten sich schon von früher und hielten wie Pech und Schwefel zusammen. Ganz zum Leidwesen von Gun and Slide, der, bevor Chapter wieder zu uns gekommen war, der beste Kumpel von Alan war. Seitdem hatte er sich etwas abgeschottet und hielt sich vor allem mit Wildfire xx und VK Bella's Dun Gotta Gun, mit denen er jedoch ziemlich ruppig umging, machten sie auch nur einen Schritt in die Richtung der beiden anderen Hengste. Golden Ebano stand noch immer etwas abseits, würde jedoch, soweit ich das sehen konnte, bald der Herde etwas näher kommen.
      Im Großen und Ganzen war ich jedoch mehr als zufrieden mit unseren Pferden, so dass ich wieder zu Octavia nach drinnen ging und mich über ihre Schulter beugte. "Und, was sagen sie?", fragte ich neugierig, ehe mir auffiel, dass O sich umgezogen hatte. "Zieh dich um, wir fahren rüber.", sagte sie und drehte sich freudig herum. "Sie freuen sich riesig uns zu sehen. Ich schieße noch ein paar Bilder der Pferde, dann können wir los.", sagte sie und ich nickte.
      In Windeseile hatte ich mich umgezogen und traf O beim Rover. "Komm schon, ich warte schon ewig hier!", tadelte sie mich doch ich rollte nur mit den Augen. "Ewig.. vielleicht zwei Minuten.", meinte ich genervt und stieg ein. Mit einem mulmigen Gefühl im Magen startete ich den Motor und wir fuhren in Richtung Gefängnis.
      Es dauerte eine gute Stunde, ehe wir dort angekommen waren und uns einen Parkplatz gesucht hatten. Wir stiegen aus und atmeten einmal schwer durch. "Willst du da wirklich nochmal rein?", fragte ich O, die betreten von einem auf das andere Bein trat, ehe sie zögerlich antwortete: "Ja, helfen wir ein paar Jugendlichen.", sagte sie entschlossen, warf ihre Haare nach hinten und stolzierte vor mir her, ehe wir am Eingang ankamen und einmal durchsucht wurden. Dann gingen wir zur Rezeption, bekamen unserer Besucherausweise und standen dann unserer alten Aufseherin gegenüber. Ich schluckte. "Mr. und Mrs. Blake, Sie wollte ich eigentlich hier nie wieder sehen.", sagte sie streng und schaute abwechselnd zwischen mir und O hin und her. "Wir.. wir sind hier wegen dem Tag der.. der offenen Tür. Wir wollen.. Jugendlichen ermöglichen, wieder auf den rechten Weg zu kommen... mit den Pferden.. auf unserer Ranch, so wie die O'Connors es damals bei uns gemacht.. haben...", stammelte ich und sofort hellte sich die Miene von Mrs. P. auf. "Erzählen sie mir, wie geht es .. wie heißt sie, Verena? Wie geht es ihr und der Ranch?", fragte sie neugierig ehe O und ich einen mitleidigen Blick wechselten. "Sie ist tot. Ebenso wie eine Menge Mitarbeiter der alten Ranch und ein ganzer Haufen Pferde...", sagte ich traurig und konnte Mrs. P. im Gesicht absehen, wie Leid es ihr tat. "Warum das?", fragte sie nach einiger Zeit der Stille. "Eine Explosion.", murmelte O betreten und wir lächelten zaghaft. "Das ist ja schrecklich.. und Sie beiden, was ist nun mit Ihnen?", fragte sie dann, ehe wir ihr unsere Geschichte erzählten. Angefangen bei totaler Verzweiflung, über den Aufenthalt in Schweden und die Hilfsbereitschaft all unserer Freunde. Zum Schluss vom Blakes Crow Meadow, wo wir das Erbe der Gips Reminder Ranch fortführen wollen. Dazu gehörte nun mal auch, dass wir Jugendlichen die selbe Chance bieten wollen, wie Verena uns geboten hatte. "Ich bin begeistert.. was diese junge Frau alles für Sie beide getan hat... unbeschreiblich.", erklärte sie und ich fügte in Gedanken hinzu 'und doch musste sie viel zu früh sterben'.
      "Kommen Sie, ich führe Sie ein wenig herum. In den 1,5 Jahren ihrer Abwesenheit hat sich einiges geändert.", erklärte sie und wir gingen eine Weile im Gefängnis herum, ehe wir bei allen Anderen ankamen. Erstaunte und verwunderte Blicke trafen uns, als sie uns und vor allem die Besucherausweise sahen. Wir setzten uns in eine der hinteren Reihen und hörten dem Gefängnischef dabei zu, als er seine Rede von der Wichtigkeit dieses Projektes hielt und immer wieder verstohlen zu uns schaute, ehe er uns doch tatsächlich auf die Bühne rief. Widerwillig standen O und ich auf, gingen auf die Bühne und erzählten auch den Gefangenen und Besuchern dieses Tag der offenen Tür, warum wir hier waren und vor allem, wie wir es so weit geschafft hatten. Auch erzählten wir wie viel uns an diesem Projekt lag, und dass wir gerne weiteren Jugendlichen die Chance geben wollen, das zu erreichen, was wir erreicht haben.
      Plötzlich stand einer der Gefangenen auf, blickte zu uns hoch und sagte: "Vergebt ihr auch dritte Chancen?"Ich hatte gar nicht so schnell reagiert, wie O von der Bühne sprang und, ein wenig zu schnell für die Aufseher, auf den jungen Mann zurannte. "Murphy!", quietschte sie und fiel ihm um den Hals. Da er Handschellen anhatte und sich nicht wirklich abfangen konnte, fielen er und O beinahe auf den Boden, doch ein beherzter Griff der Polizisten hielt die Beiden auf den Beinen, denn diese waren nun auch dort angekommen. Widerwillig ließ Octavia von Murphy ab und wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel. "Was machst du hier, wo ist Finn?", hörte ich sie drauf los quasseln, nachdem auch ich von der Bühne und näher zu den Beiden hingegangen war. "Das können Sie gerne später klären.", meinte Mrs. P. und bedeutete Murphy mit einem strengen Blick, sich wieder hinzusetzen. Kurz schluckte ich, ehe ich wieder meinen Platz in den hinteren Reihen einnahm. Octavia wies ich an, sich neben mich zu setzen. Einen letzten Blick warf ich zu Murphy hinüber, ehe ich leise seufzte und meine Hände zur Faust faltete. Was auch immer er angestellt hatte, ihn würden wir auf jeden Fall mit auf unsere Ranch holen, egal was sein würde.
      Jetzt blieb nur noch die Frage, wen wir noch mitnehmen würden. Platz hatten wir für drei neue Mitarbeiter.
      Neben Murphy waren mir noch zwei weitere Gefangene aufgefallen. Einen jungen Mann, den ich etwas jünger als mich schätzte namens Travis Elmore und einen ebenfalls jungen Mann, der Ähnlichkeiten mit Caleb hatte und sogar den selben Nachnamen trug.
      Eine ganze Weile dauerte es, bis sich alle Ranches vorgestellt hatten und wir gemeinsam im Speisesaal essen wollten. Bewusst setzten wir uns zu unserem alten bekannten Murphy an den Tisch. Vorwurfsvoll schaute ich ihn an. "Was hast du angestellt, dass du wieder hier gelandet bist?", fragte ich ihn und verschränkte meine Arme vor der Brust, ehe ich mich doch dazu entschied, etwas zu essen. Murphy schien nicht wirklich mit der Sprache heraus zu rücken, weshalb wir ihn einfach essen ließen. "Wir können auch darüber sprechen wenn wir auf der Ranch sind...", meinte ich beiläufig und widmete mich wieder meinem Teller, was einen verwunderten Seitenblick von Murphy zur Folge hatte.
      Es dauerte noch eine Weile des Papierkrams, ehe wir Murphy, Travis und Connor mitnehmen konnten. Gemeinsam gingen wir zum Auto und setzten uns rein, bevor wir zur Ranch zurückfuhren.
      Die Fahrt verlief stillschweigend, weites gehend erkannte ich aber ein helles Strahlen in den Augen der drei, die sich sichtlich darüber freuten, endlich aus dem Bunker hinaus auf eine Ranch gehen zu können. "John kennen wir bereits, wir haben lange Zeit zusammen im Gefängnis gelebt.", lockerte ich irgendwann die Stimmung. "Euch beide, Travis und Connor, müssen wir erst einmal kennen lernen. Doch ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß an den Pferden wie wir, denn darum geht es ja. die Arbeit mit den Pferden."
      "Wir werden Sie nicht enttäuschen.", sagte Travis mit einem strahlendem Lächeln im Gesicht. "Bellamy..", antwortete ich Travis und zeigte zu Octavia, die neben mir auf dem Beifahrersitz saß. "Und das ist Octavia, meine Schwester. Also Finger weg von ihr.", scherzte ich und erntete dafür einen harten Schlag von meiner Schwester gegen den Oberarm. "Autschi.", lachte ich und sah im Rückspiegel, wie sich John, Travis und Connor verschmitzt ansahen und herzlich drauf los lachten. Verdammt, Connor hatte das selbe süffisante Grinsen wie Caleb. Ob sie verwandt waren?
    • Veija
      Dressur E-A

      Mai 2017, by AliciaFarina
      Vor gar nicht all zu langer Zeit war ich erst an diesem Ort gewesen, doch nun war alles anders. Eine Explodierte Gasleitung und alles war aus und vorbei. Meine langjährigen Freunde Verena und Svejn waren mitsamt einigen ihrer Angestellten und Pferden ums Leben gekommen.
      Ich hatte die Nachricht zwar bereits kurz nachdem es geschehen war erhalten, aber den Ort mit eigenen Augen zu sehen, haute mich um. Es dauerte einige Zeit bis ich mich wieder gefasst hatte und ich auf den Weg zu den Geschwistern Blake machen konnte, welche die übrigen Pferde übernommen und einen neuen Hof gegründet hatten. Als ich auf den Hof gefahren kam, erwartete Octavia mich bereits. Sie führte mich über den Hof und erzählte mir was alles in letzter Zeit passiert war. Dann zeigte sie mir die Ställe und die Trainingsmöglichkeiten.
      Am ersten Tag holte ich mir alle Pferde nacheinander und ritt sie um herauszufinden, wo ihre Baustellen waren.
      Alle Pferde waren ihrem Ausbildungsstand entsprechend gearbeitet, aber boten mir schon Dinge der nächst höheren TK an. Daher dürfte es kein Problem sein, das Training erfolgreich abzuschließen.
      Die nächsten Tage ritt ich Morgens Lady Gweny, welche ich zur L Dressur weiter trainieren sollte. Anschließend ritt ich Dakota, welche wie Flashlight und Raspberry zur A Dressur trainiert werden sollten.
      In den nächsten beiden Wochen, behielt ich das bei und alle vier Pferde entwickelten sich prächtig. Bevor ich wieder abreiste gab ich Bellamy und Octavia je 2 Reitstunden. Ich gab ihnen einige Tipps, wie sie ihre Pferde weiter fördern können und korrigierte ihre Fehler.
      Nun war es an der Zeit wieder nach Hause zu fliegen, etwas traurig war ich schon, denn dies würde vorraussichtlich ersteinmal der letzter Auftrag gewesen sein, bei dem ich geritten war. Aber als Besucher oder Trainer würde ich bestimmt erneut kommen dürfen.
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  • Album:
    BRR Sommerweide
    Hochgeladen von:
    Veija
    Datum:
    17 Sep. 2017
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    EXIF Data

    File Size:
    154,7 KB
    Mime Type:
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    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Exterieur
    Name: Raspberry
    Rufname: Berry, Rasputin
    Alter: 11 Jahre, 2010
    Geschlecht: Stute
    Größe: 1,68
    Rasse: Holsteiner
    Fellfarbe: Silver Bay (EeAaZZ)


    Stammbaum
    von: unbekannt
    aus der: unbekannt

    Charakter:
    Raspberry ist eine brave Stute, die ihrem Reiter gefallen möchte und mit ihm durch dick und dünn geht. Ihr Vertrauen kann man leicht gewinnen, verliert es jedoch nur sehr schwer, da die Stute viele Fehler verzeiht. Sie ist unerschrocken und neugierig, was die idealen Voraussetzungen sind, um ein erfolgreiches Militarypferd zu werden.

    Zuchtinfos

    Gekört/Gekrönt: ja
    [​IMG]
    [SK 457] Stuten mit einfarbigem Langhaar

    Besitzer: Veija
    Vorbesitzer:
    Gezüchtet bei/Zucht:

    VKR: Canyon

    Kaufpreis: 250 Joellen
    Zu Verkaufen: nein


    Qualifikationen:

    eingeritten
    eingefahren


    Dressur M
    Springen A
    Military A
    Distanz E
    Galopprennen E

    Western

    Erfolge:
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    3. Platz 287. Militaryturnier, 2. Platz 318. Militaryturnier, 2. Platz 324. Militaryturnier, 1. Platz 325. Militaryturnier, 2. Platz 448. Dressurturnier, Teilnahme an der Fuchsjagd 2017 auf Sandringham Manor, 3. Platz 462. Springturnier, 1. Platz 222. Synchronspringen 1. Auslosung, 2. Platz 345. Militaryturnier, 2. Platz 463. Dressurturnier 1. Auslosung, 1. Platz 469. Springturnier, 1. Platz 471. Springturnier, 1. Platz 228. Synchronspringen, 2. Platz 332. Distanzturnier, 2. Platz 474. Springuturnier

    Gesundheit:
    Gesundheitszustand:
    Letzter Besuch:

    Hufschmied:
    Letzter Besuch: Februar 2018
    Beschlag: NBS- Hufeisen (zum Springen)

    Puzzle PNG, Langhaar, Original HG