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Jackie

♀ Rékja | Isländer

♀ Rékja | Isländer
Jackie, 28 März 2015
Ofagwa gefällt das.
    • Jackie
      Alte Berichte
      Ankommsbericht für Rekja :
      Heute bekam ich von Jackie einen Anruf das ich mir eine Isländer Stute namens Rekja anschauen durfte.Ich fuhr also zu Jackie um sie mir anzuschauen,sie stand auf der hinteren Wiese und Jackie kam mir schon mit einem Halfter entgegen.Wir gingen zusammen zu ihrer Wiese und sie rief nach Rekja.Die Wunderschöne Stute kam natürlich sofort mit einem Wiehern zum Zaun galoppiert und suchte in meinen Taschen nach was Essbaren,man sah ihr die Enttäuschung an.Ich Halfterte Rekja auf und führte sie zum Hänger,während Jan mein Stallbursche die Laderampe runtergelassen hatte,Rekja ging sofort mit mir auf den Hänger,ich band sie an und Jan machte hinter uns alles zu.Ich ging raus um Jackie das Geld für Rekja zu geben.Nachchdem sie das Geld hatte und wir uns verabschiedet hatten ging es auf die Heimfahrt.Nach einer halben Stunde kamen wir an und ich lud Rekja aus und Jan brachte sie in ihre Box.

      Hufschmiedbericht für Rekja:
      Heute musste ich zu meinem Pferd Rekja die Hufe kontrollieren,da keines meiner Pferde Eisen hatte brauchte ich auch nicht wirklich lange.Ich holte Rekja aus ihrer Box und band sie an.Dann holte ich meinen kleinen Wagen und den Hufschmiede -- Bock aus meinem Auto und brachte sie neben Rekja.Ich suchte mir all das was ich brauchte und hob Kja's Huf an.Da ich ihre Hufe jetzt jeden Monat kontrollieren wollte.
      Nun schnitt ich den Huf sorgfälltig aus,ich machte das mit allen vieren.Dann stellte ich jeden einzelnt auf meinen Hufschmiede -- Bock und raspelte sie.Dann brachte ich meinen Hufschmiede -- Bock an die Seite und ging zu Rekja.Ich streichelte sie und gab ihr ein Leckerlie,dann brachte ich sie zur Wiese.

      Clinic Caen - Prophylaxe

      Auf dem Plan stand als nächstes ein Termin bei zwei hübschen Isländerstuten an. Es war nur ein prophylaktischer Besuch, weshalb es wohl schnell von Statten gehen würde. Dafür führte mich mein Beruf mal wieder auf ein neues Gestüt und so kam es dazu, dass ich Ostwind12 kennenlernte. Sie war mir sofort sympathisch und ihr Hof war sehr ordentlich und gepflegt. Lächelnd begrüßte ich sie und folgte ihr kurz darauf direkt in den Stall. Am Putzplatz packte ich meine Sachen aus, während sie die erste Stute holte. Dabei handelte es sich um eine wunderschöne Rappscheckstute, welche den Namen Prinsessa trug. Schon zu Beginn merkte ich, dass sie sehr verschmust und lieb war, denn sie hielt wunderbar still und das Kennenlernen war auch kein Problem. Wie immer begann ich mit den Blick auf Augen und Zähne und kontrollierte dort insbesondere die Schleimhäute. Gerne zeigten diese schon frühzeitig Probleme an, jedoch konnte ich bei der Stute nichts entdecken. Zufrieden machte ich mit der Untersuchung weiter und hörte Lunge und Herz ab. Als auch dort alles okay war, tastete ich mich noch die Wirbelsäule entlang, um eventuelle Verspannungen zu entdecken. Ebenso die Beine, wo ich ein besonderes Augenmerk auf Gelenke und Sehnen legte. Als auch das geschafft war, kontrollierte ich nur noch die Körpertemperatur und da diese im Normalbereich lag, konnte ich guten Gewissens impfen. Die gute bekam insgesamt vier Spritzen, denn sie wurde gegen Influenza, Tetanus, Herpes und Tollwut geimpft. Tapfer hielt die Stute stand und hatte es nach ein paar Minuten geschafft, nun musste sie nur noch die Wurmkur schlucken und schon waren wir fertig.
      Während ich die Materialien austauschte, holte Ostwind12 die zweite Stute zum Putzplatz. Wieder stand vor mir eine Rappscheckstute, sie trug den Namen Rékja und schaute mich ein wenig misstrauisch an. Sie war noch nicht sonderlich alt und deshalb noch recht vorsichtig. Mit einem Leckerli konnte ich sie aber schnell auf meine Seite bringen und schon ging die Untersuchung los. Auch bei ihr warf ich einen Blick auf Augen und Zähne, kontrollierte die Schleimhäute und hörte die Stute danach ab. Bisher war alles wunderbar und auch entlang der Wirbelsäule konnte ich keine Auffälligkeiten entdecken. Sie war erst drei Jahre alt und man sah ihr an, dass sie noch wachsen würde. Auch die Gelenke und Sehnen waren wunderbar, würden sich aber auch noch weiterentwickeln. Zum Schluss kontrollierte ich noch die Körpertemperatur, welche mit 37,2°C im Normalbereich lag. Auch hier hatte ich nun das Okay zum Impfen und Rékja bekam ihre vier Spritzen. Sie war nicht ganz so mutig wie Prinsessa, doch ich konnte es ihr nicht verübeln, denn auch ich ging nicht gerne zum Impfen. Ostwind12 streichelte sie ein wenig und lenkte sie ab, während ich die Spritzen schnell erledigte. Als Belohnung gab es dann auch ein Leckerli und zum Schluss noch die Wurmkur, welche trotz des Apfelgeschmacks nicht sonderlich gut schmeckte. Aber Rékja schluckte sie dennoch und hatte es dann geschafft. Zufrieden drehte ich mich zu Ostwind12 um und unterschrieb meinen Besuch in den Impfpässen der Stuten. Danach verabschiedete ich mich von meiner Patientin und kurz darauf auch von Ostwind, „Bis bald!“.

      Pflegebericht für die Stuten :
      Heute stand nicht wirklich viel bei meinen Stuten an.
      Den ganzen Tag hatte ich überlegt was ich mit meinen Stuten machen soll und war bei der Entscheidung sie auf die Wiese zu bringen und mit Chaiply und Skelfing eine Runde ins Gelände zu gehen geblieben.Nun holte ich Prinsessa und Halla aus ihren Boxen putzte beide einmal über und ging mit ihnen im Stammen Schritt zur Wiese.Als sie auf die Wiese kamen waren alle beide Froh und liefen und buckelten gegenseitig über die Wiese,nun ging ich zum Stall um die nächsten zwei in diesem Fall Milchschnitte und Almkönigin,die ich durch Milchschnittes Lahmheit auf eine andere Wiese stellen musste,da die beiden nicht tobten.Ich putzte auch Milchschnutte und Almkönigin einmal über und brachte sie dann auf die kleine Wiese direkt am Stall.Nun ging ich Aquina und Valku aus den Boxen zu holen und diese beiden zu Prinsessa und Halla zu bringen.Ich putzte die beiden ebenso über und ließ sie dann in die Wiese laufen und ging dann wieder zurück um Buried alive By Love und Lucky Lady zu holen die sich schon sehenslicht auf Weide freuten und am meckern war als ich diese beiden noch Überputzte da sie sich doch eh wieder Dreckig machen würden.Als diese beiden nun auch auf der Wiese gewesen sind musste ich noch vier Pferde holen da machte ich das so das ich alle schnell in der Box überputzte Halfter drauf machte und sie dann in einem Vierer Gespann zur Wiese führte es waren Rekja,Scottish Whiskey,Summer Paradise und Black Cilia die nun die Weide runter Stürmten.Nun guckte ich noch einen Augenblick bevor ich dann schon Skelfing und Chaiply fürs Gelände fertig geputzt stehen sah,der Stallbursche war mal wieder Schneller wie ich.Dann konnte ich Chaiply gleich Satteln,als ich fertig damit war brachte mir mein Stallbursche Skelfings Knotenhalfter nun ritt ich mit Chaiply an und Skelfing folgte Brav als Handpferd mit ins Gelände.Nach einem 2 stündigen Ritt kamen wir nun am Hof an,das Müsli mit dem Obst und trockenen Brot für die beiden war schon bereit gestellt und so fraßen sie nach dem Absatteln genüßlich ihr Futter und durften dann ebenfall auf die Wiese und ich ging zu den Wallachen/Hengsten.
    • SopherlMacaulay
      Sammelpflegebericht März 2015

      Prince konnte mich zur Zeit gar nicht leiden. Nach meinem Rundumcheck diesen Monat war er gar nicht gut auf mich zu sprechen und versuchte, sobald ich im Sattel saß, wieder herunter zu bekommen. Das Training war jedes Mal wieder ein Kampf, und ich war froh, dass Blacky Temperament sich noch im Winterschlaf befand. Er war aufgeweckt jedoch liebenswert und ging wunderbar unter dem Sattel. Auch Cinderella war ein Schätzchen. Heute übte ich mit ihr Freispringen und mit Feuereifer warf sie sich über die Hindernisse und hatte ihren Spaß daran.
      Angel zeigte zwar ihr Temperament, war jedoch sehr brav. Mit ihr schwebte ich heute fast durchs Dressurviereck, sie war mit Feuereifer bei der Sache, schritt weit aus und machte von der Zuschauertribüne wie vom Sattel aus eine gute Figur. Luzifer zeigte sich heute von seiner schlechtesten Seite. Der Friese buckelte und wollte sich schon gar nicht von der Weide holen lassen. Kein rankommen an ihn und als ich ihn an der Longe hatte weigerte er sich schlichtweg auch nur einen Schritt zu tun. Seufzend brachte ich ihn wieder auf die Weide und holte Lakritz. Dieser hatte wenigstens Spaß an seinem Training. Bodentraining stand heute auf dem Plan und willig machte das Pony mit. Freudig schnappte ich mir Findus, der heute gefordert werden wollte. Er lief wunderbar an der Longe, genauso wie sein Freund Par Dieux. Die beiden waren so ausgelassen, dass sie noch voller Energie über die Weide rannten, als ich sie beide wieder dort hin gebracht hatte.
      Mit Puppy machte ich heute einen kleinen Spaziergang. Ich und die Stute genossen das Frühlingswetter und da es schön warm war, machte ich die junge Stute mit den Bächen in der Gegend vertraut. Begeistert planschte sie im Wasser herum und war nur schwer zur Rückkehr zu bewegen. Mon Chérie entpuppte sich als träger Faulpelz. Entgegen ihrer sonstigen Art schlurfte sie schon fast über den Platz und war zu nichts zu bewegen wofür Anstrengung vonnöten war.
      Auch Wiki hatte heute ihren faulen Tag. Gemächlich trottete sie auf dem Platz herum und wenn ein Mensch in der Nähe war, stellte sie sich an den Zaun und weigerte sich weiter zu gehen, ehe die Person mit ihr geschmust hatte.
      Mit I see you hatte ich schon mehr Glück. Er ließ sich für das Reiningtraining begeistern und arbeitete gut mit. Cabbalero riss mir fast die Longe aus der Hand. Der junge Hengst stürmte über den Platz, dass ich mit ihm zum Roundpen wechselte. Dort war er nicht weniger stürmisch, aber ich konnte ihn frei laufen lassen und wurde nicht mehr von ihm durch die Gegend gezerrt. Cillion war nicht weniger stürmisch, jedoch schleifte er mich wenigstens nicht über den ganzen Platz. Allerdings wollte er partout nicht Schritt gehen, er tat als sei selbst Trab eine Beleidigung für seinen Laufdrang. Castiel wollte heute auch nicht von der Koppel, er fand das Gras viel verlockender als das Training. Nach zehn Minuten erfolglosen Überredungs – und Bestechungsversuchen, ließ ich ihn auf der Koppel. Sollte er seinen Ruhetag haben wenn er ihn unbedingt wollte.
      Mit Panino ging ich ins Gelände, wir übten ein wenig an Naturhindernissen und ich ließ ihn rennen. Er freute sich, dass er sich die Winterstarre aus seinen Muskeln bekam. Azzurro und ich genossen einen wunderbaren Ausritt durch die Felder. Gemächlich trabten wir bald hierhin, bald dorthin und waren total entspannt als wir wieder am Hof ankamen.
      Dead Snow konnte ich mit Bodentraining begeistern. Eifrig war sie dabei und ich hatte wirklich Freude daran, mit ihr zu arbeiten. Skywalker war heute auch ein Schätzchen. Auch er war mit Feuereifer dabei und wir machten uns gut im Springtraining. Maelis sprang fröhlich um mich herum und freute sich, dass ich mit für ein wenig Longenarbeit entschieden hatte. Ich hatte sie erst vor kurzem mit der Longe bekannt gemacht und sie schien sich mit ihr angefreundet zu haben. Sie lief brav um mich herum und zeigte mir ihre schönen Gänge.
      Herbert war heute sehr gut dabei, solang ich ihm Leckerlis zusteckte. Auch mit ihm arbeitete ich heute an der Longe und machte zum Abschluss noch einen Spaziergang mit ihm. Ass machte es mir heute leiicht, eifrig arbeitete er mit und zeigte sich von seiner besten Seite. Mit unserem Neuzugang Rekja machte ich mich erst einmal vertraut. Ich schmuste mit ihr und machte einen ausgiebigen Spaziergang mit ihr, dass sie den Hof und die Umgebung kennen lernen konnte.

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    • Veija
      August 2015, by Veija
      Pflegebricht für alle Pferde von Jackie

      Heute war ich auf dem Weg zur Heartland Farm- also zu Amy Fleming. Sie hatte im Internet eine Anzeige aufgegeben, bei der sie dringend um Hilfe bei der Pflege ihrer Pferde bat. Da ich schon ein paar ihrer Pferde geritten hatte meldete ich mich sofort und fuhr nun also mit dem Wagen auf ihren Hof. Dort angekommen begrüßte sie mich kurz, ehe sie wegen eines dringenden Termins vom Hof verschwand. Da ich mich schon ein wenig auskannte, ging ich sofort zu ihrem Haflingerstall und fing mit dem ersten Pferd an. Nimué war eine 2-Jährige Haflingerstute, die nur Flausen im Kopf hatte. Ich wollte sie aufhalftern, da hob sie den Kopf und knabberte einfach den Strick an. "Ey, lass das!", sagte ich zog ihn ihr aus dem Maul, ehe ich es dann doch schaffte das Halfter über ihren Kopf zu bekommen.Dann brachte ich sie raus auf die Koppel, ehe ich wieder in den Stall ging um das nächste Pferd raus zu bringen. Burberry war der nächste Kandidat, den ich auf eine andere Koppel stellte. Da ich mir nicht sicher war wo hin mit den Halftern, zog ich sie einfach den Pferden aus und hängte sie wieder an die Box. Schließlich musste ich die Pferde ja auch wieder reinbringen. Das nächste Pferd war Lady Äppel. Bei ihrem Namen musste ich leicht schmunzeln, da ich dabei sofort an das Gerät "Apple" dachte, ehe ich an Äpfel denken mussten und mein Bauch sich knurrend zu Wort meldete. Doch noch war die Arbeit nicht getan, schließlich wollten alle Pferde auf die Koppel!
      Das nächste Pferd war Small Joker. Ein westernmäßig gerittener, recht heller Haflinger. Ein wunderschönes Pferd. Doch als ich Calla sah, war es um mich geschehen. Ich liebkoste das wunderschöne Fohlen und wollte es gar nicht mehr gehen lassen, doch es drängte um auf die Koppel zu kommen. Das nächste Pferd war nun Figaros Schattenfalter, den ich recht schnell auf der Koppel hatte. Nun hatte ich noch 6 Pferde vor mir, ehe ich mein Frühstück auspacken würde. So brachte ich nacheinander Windsor, Abajo, Jargo, Mrs. Pretty, L'Ombre de la Lune und Bonito auf die Koppel. Bei Bonito musste ich schmunzeln. Ich hatte ihn für Amy auf einer Körung geritten und seit dem hatte er sich wirklich verändert! Er war wirklich kräftig geworden und ich hatte auch schon einige Fohlen von ihm gesehen- ein wunderschönes Pferd. Nun machte ich eine kurze Frühstückspause und aß meinen Apfel und ein Brot, ehe ich wieder an die Arbeit ging. Nun kamen Golden Diamond, Picola, Mirabella, Sternsinger, Sunshine Shadow und Suburb Lights auf die Koppel. Zu meinem Glück hatte Amy einen Koppelplan aufgehangen, damit ich wusste, welches Pferd auf welche Weide kam. Nun waren es noch 9 Haflinger, die ich auf die Koppel bringen musste. Nordstern, Meike, Amersterdam Girl, Askan, Nachtigall, Money in a Bank, Little Baby, Samie und L'ombre de la Figaro. Auf letzteren achtete ich besonders, da ich wusste, dass er einer von Amys Lieblingen war.
      Nun ging es zum anderen Stall, schließlich wollten die anderen Pferde auch auf die Koppel und nicht den ganzen Tag im Stall stehen!
      Das erste Pferd, welches ich auf die Koppel brachte, war Rékja. Eine wirklich schicke Isländerstute gefolgt von As War Fades, für den ich mal Interesse gezeigt hatte. Wenn nachher noch Zeit bleiben würde, würde ich ihn noch kurz reiten, doch jetzt war keine Zeit dazu. Nach War Fades kamen Herbert, Maelis, Skywalker, HGT's Dead Snow, auch ein wunderschönes Westernpferd, Azzurro, Panino und Burnin' Castiel auf die Koppeln.
      Es folgten Valentines Cilion, Cabbalero, der sich wirklich gut gemacht hatte, I see you und Wikotikabesa. An diese Stute konnte ich mich noch besonders erinnern, da Amy und ich uns beinaje gestritten hatten, wer denn nun ihr Besitzer sei. Wir hatten sie beide besucht und Probe geritten und wollten sie beide haben. Durch ein Missverständnis kamen wir beide am gleichen Tag mit Hängern an und wollten sie mitnehmen. Da sie aber an Amy verkauft war, ging ich leer aus. Umso mehr freute ich mich, ein paar Minuten mit der wunderschönen Stute verbringen zu können. Doch da die Arbeit nicht wartete, musste es weiter gehen. So brachte ich Par Dieux, Mon Chérie, Puppy, Findus II, Lakritz, Luzifer, The Death Angel, Cindarella, The Black Death und Prince of the half moon auf die Koppeln, ehe es ans ausmisten ging. Bei so vielen Pferden war ich natürlich den ganzen Tag beschäftigt, so dass ich erst abends um 10 Uhr alle Pferde wieder im Stall hatte. Jedes der Tiere hatte seine Ration Heu bekommen. Nach einem Plan, den Amy im Stall hängen hatte, hatte ich allen Pferde Kraftfutter rationiert und war schließlich an As War Fades' Box stehen geblieben. Schmunzelnd betrachtete ich den Hengst, ehe ich ihn doch nochmal aus der Box holte und mit ihm in die Halle ging. Ich longierte ihn eine Weile, ehe ich ein paar Trailübungen vom Boden aus machte. Der Hengst machte willig mit und ich lobte ihn zum Schluss, indem ich ihm den Hals klopfte. "Guter Junge", sagte ich und brachte ihn wieder in den Stall. Ich hatte ihn doch nicht mehr reiten wollen, da ich von Amy keine Erlaubnis bekommen hatte, eines der Tiere zu satteln. Wäre dann etwas passiert, hätte ich nicht so gut dagestanden. Vielleicht würde sich irgendwann anders die Gelegenheit ergeben, den Hengst und auch Amys Paint Stute Wikotikabesa zu reiten.
    • Jackie
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      24. Oktober 2015 - Lune wird eingeritten
      12.195 Zeichen © Jackie


      Voller Tatendrang stürzte ich mich in den Stall hinein. "Ok Ty, ich möchte dass du heute selbst ein Pferd einreitest !" - mein Freund blickte mich völlig erstaunt an. Dann kam ein leises "Ich ?" aus seinem Mund. Ich gab ihn einen flüchtigen Kuss. Ein Kopfnicken bestätigte seine Frage. "Lune ist noch nicht eingeritten, darum wirst du dich kümmern"

      "Aber ich habe doch gar keine Ahnung wie das geht"

      "Darum bin ich ja hier". Lächelnd reichte ich ihm den Strich und das Halfter. "Zieh es ihr über", anschließend führte er die junge Haflingerstute aus dem Stall. Brav und ahnungslos folgte sie dem Stallburschen. Ich holte in der Zwischenzeit einen Dummy, welcher die Stute an das Gewicht eines Reiters gewöhnen soll. Nachdem ich den Dummy zum Roundpen getragen hatte, eilte ich erneut in den Stall um Trense, Sattelpad und Westernsattel zu holen. Ich hätte zwar vor, Lune in Zunft ohne Gebiss zu reiten - doch sollte sie sich an das Gebiss gewöhnen, sollte ich es irgendwann mal benötigen. Ty wartete artig im Roundpen und verwöhnte in der Zwischenzeit die Stute mit sanften Fingerbewegungen. Ich rollte mit den Augen als ich den dösenden Blick der Stute sah. "Lass uns beginnen", Ty nahm den Strick auf "Ich werde Lune nun für dich halten. Als erstes werden wir sie mit dem Gewicht des Dummys vertraut machen. Drücke erstmal mit den Handflächen auf ihren Rücken, nicht all zu fest - aber es sollte Druck vorhanden sein." Ty befolgte meinen Anweisungen und verlagerte sein Gewicht in seine Handflächen. Lune zuckte kurz zusammen, anschließend beschnupperte sie Ty neugierig. Ich kraulte die Stute sanft, sodass Ty nun den Dummy auf den Rücken legen konnte. "Sei vorsichtig und lege ihn mit ruhigen Bewegungen drauf. Wir wollen die Stute nicht verängstigen". Als der Dummy ihren Rücken erreichte, wollte die Stute nach vorne los preschen. Doch ich hatte sie fest im Griff und beruhigte sie, indem ich ihre Stirn mit Kreisbewegungen kraulte. "So ist braaav", murmelte ich mit tiefer Stimme. "Das machst du gut Ty. Ich führe Lune nun eine Runde durch den Roundpen. Lune taumelte neben mir her, kämpfte immer noch mit dem 'Ding' auf ihren Rücken. Dennoch vertraute sie mir und versuchte nicht zu buckeln, oder los zu rennen. Nachdem ich wieder stehen blieb, sagte ich Ty, er solle den Dummy vom Pferd nehmen und das Westernpad auf den Rücken legen. Dieses akzeptierte Lune, es war schließlich leichter als der Dummy - außerdem war sie an Decken gewöhnt. "Und jetzt den Sattel" - Die Stute wollte immer wieder ausweichen, als sie das riesige Monster sah - doch dazu ließ ich ihr keine Wahl. Ehe sie in Panik geriert, rieb ich sie sanft mit Lavendelöl ein, das lenkte sie ein wenig ab. "So ist gut Ty, und jetzt drauf damit". Möglichst sanft, schwang er den Sattel über den Rücken. Nun trat Lune aus, machte einen kleinen Buckler und wollte erneut lospreschen. "Sie weicht jetzt nicht aus, will aber den Sattel von ihrem Rücken bekommen. Ist ja selbstverständlich wenn man sich in ihre Lage versetzt", erklärte ich Ty. Ich hielt sie auf, führte sie stattdessen noch mal eine Runde. Wir mussten aufpassen, dass der Sattel nicht vom Rücken fiel - immerhin war er noch nicht fest gegurtet. "Ty, den Gurt... mach ihn erstmal locker." Lune lehnte die die Ohren nach hinten, der Gurt war recht locker angezogen - dennoch so fest, dass der Sattel nicht runterfallen konnte. "Wir longieren sie erstmal. Dann regt sie sich ab." Wie auch beim Join-Up scheuchten wir die Stute durch den Zirkel. Sie richtete relativ schnell die Ohren nach innen und begann zu kauen. Es war immerhin nicht das erste mal das Lune ein Join-Up machte. Nachdem die Stute zu uns lief, fuhren wir mit dem Training fort. „Nun die Trense“, ich reichte dem Jungen die dunkelbraune Westerntrense und machte ihm Platz. „Halt am besten ein Leckerchen unter dem Gebiss“. Leckerchen ? Die Stute nahm die Trense nichts ahnend entgegen. Das war unser Vorteil ! Lune war an manchen Tagen echt verfressen. Mümmelnd genoss sie das Banenen-Apfel-Leckerchen und sabberte fröhlich auf den Sand. „Besser ging es nicht oder?“

      „Nein, besser hätte es gar nicht werden können“.

      Wir lachten und lobten die Stute. Ehe sie sich gegen die Trense wehrte, reichten wir ihr das nächste Leckerchen. Lune hatte richtig Spaß sich mit solchen Köstlichkeiten bedienen zu lassen. Ob sie die Trense überhaupt wahr nahm ? „Wir führen sie erstmal ok?“, Ty nickte, nahm die Zügel und führte die Stute durch den Roundpen. Sanft redeten wir auf sie ein, lobten sie und reichten hin und wieder die ein oder andere Köstlichkeit entgegen. Nun war die Stute entspannt genug, damit wir nachgurten konnten. Ty zog den Gurt an. Lune stöhnte etwas, das war sie einfach noch nicht gewohnt. „Ty, ich steig lieber zuerst auf, für den Fall der Fälle“

      „Ich kann das auch gerne machen“, bestand Ty. Also überließ ich ihm die Zügel und beobachtete ihn wie er mit einem Mal auf dem Pferd saß. Die Zügel blieben locker, ich fixierte Lune zur Sicherheit, sie sollte ja nicht gleich lospreschen. „Und jetzt lob sie kräftig“. Sie wurde nahezu verwöhnt. Während Ty sie streichelte, ihren Hals klatschte und sie lobte, versorgte ich sie mit Bananen Leckerchen. „Super Lune!“. „Und jetzt mach langsam Ty.“, er ritt im Schritt durch den Zirkel. Hielt zwischendurch mal an, wurde manchmal schneller. Die Zügel blieben locker.

      Nach einer guten Stunde, hatten wir es geschafft Lune in allen Gangarten zu reiten. Natürlich mussten wir die Übung mehrmals wiederholen, ansonsten könnte man nicht sicher gehen, dass sie wirklich reitbar ist.



      „Ty, kümmer du dich um Lune... Futter, Wasser, Striegeln, eindecken. Ich trainiere nämlich jetzt Windsor.“ Windsor war ein robuster Haflinger. Er hatte bereits ein Dressurturnier gewonnen und wurde mehrmals trainiert. Ich war stolz ihn im Stall stehen zu haben. Elsaria, eine nette Frau mit welcher ich vor Jahren mal Kontakt hatte – war die ehemalige Besitzerin von Windsor. Mit ihr hatte ich in früheren Zeiten mal über eine Haflingerzucht nachgedacht. Es ist traurig, dass wir Windsor nun eine so lange Zeit besaßen und er immer noch nicht gekört war. Aber das Leben war leider kein Ponyhof. Also trainierten wir ihn regelmäßig um ihn für die Kör, aber auch für die kommenden Turniere in Form zu halten. Windsor war für ein Haflinger recht erfahren was die Dressur angeht. Darum musste er heute für das S-Niveau vorbereitet werden. Diesen Monat müssten wir das halten aus der Passage, die Traversalverschiebung im Galopp, eine halbe und ganze Pirouette im versammelten Galopp, den fliegenden Galoppwechsel, die Schaukel, die Piaffe und die Passage üben. Aber auch einige neue Bahnfiguren würden auf uns zu kommen. Da ich mich die letzten Tage bereits mit Windsor beschäftigt hatte, lag es nun an mir die ganzen Lektionen zu wiederholen. Auf die Piaffe freute ich mich am meisten. Es war einfach das schönste, zu merken wie das Pferd unter dem Sattel eines der schwierigsten Anforderungen erfüllt. Ich ritt Windsor zunächst im Schritt warm, anschließend trabte ich im versammelten Trab auf den Hufschlag eine ganze Bahn. Windsor sollte im Takt kommen. Gott sei Dank war heute kein regnerischer Tag. Sonst hätte ich gar nicht üben können. Leider besaßen wir auf Heartland keine Reithalle, aber wir dachte alle ernsthaft darüber nach eine zuzulegen. Doch fehlte uns dafür noch ein wenig mehr Platz. Nach 10 Minuten kam Ty zu mir. Er beobachtete mich und Windsor gespannt. „Was tust du da?“, fragte er neugierig „Das hier ist eine Traversal. Ich werde ihn nun angaloppieren um die Traversalverschiebung zu üben“. Nach der Traversalverschiebung erfolgte der fliegende Galoppwechsel. Auf der linken Hand, ritt ich eine 10 Meter Volte im Galopp. Windsor arbeitete anständig mit. Ich ritt wieder auf den Zirkel, wechselte dann erneut im fliegendem Galopp und steuerte auf die ganze Bahn zu. Ich nahm die Zügel auf und bremste Windsor in den Trab ab. In der Ecke machte ich kehrt, anschließend führte ich eine Passage aus. Ich ritt in die Mitte des Platzes, zügelte ihn erneut und gab ihm eine Beinhilfe wodurch er die Piaffe ausübte. Mit hoch angehobenen Beinen stolzierte Windsor mittig des Platzes. Ty klatschte begeistert. „Mensch, der ist ja richtig gut geworden“. Ich zog meinen imaginären Zylinder ab und verbeugte mich vor ihm. Wir lachten zusammen „Klappt super!“ In einer Travers ritt ich zurück zum Hufschlag, zügelte Windsor in einen versammelten Schritt und ritt ihn anschließend zum Tor. „Ich würde sagen er ist fertig für das nächste Turnier!“, Ty blickte stolz auf mich „Der ist echt ein Naturtalent.“.

      Nachdem wir Windsor in den Stall gebracht hatten, übernahm Caleb und deckte den schwitzenden Haflinger ein. „Fütterst du ihn?“, fragte ich den Stallburschen. „Ja“, Caleb griff bereits zum Futtereimer und bewegte sich Richtung Futterkammer. „Caleb warte, ich komme mit!“ - rief ich noch schnell hinterher. Mir fiel nämlich ein, dass wir die restlichen Pferde auch noch füttern wollten. Das würde eine Ewigkeit dauern. Gut das Mellory und Ty uns zur Hand gehen wollten. „So gab es endlich eine Möglichkeit Mellory zu beschäftigen“, dachte ich amüsiert.



      Wir begannen im Zuchtstall. Mit mehreren Schubkarren voller Heu, begaben wir uns auf den Hof. „Lass uns zuerst zur Stuten und Fohlenweide gehen“. Die sogenannte Zuchtweide. Mellory folgte mir. Caleb und Ty fuhren mit einem Traktor zur Hengstweide. Da wir nur einen Traktor besaßen mussten wir eben die Schubkarren voll Heu schieben. Auf der Stutenweide angekommen, füllte ich mit Mellory die große Heuraufe. Lana, Figaros Schattenfalter, L'ombre de la Lune, Lady Äppel, Golden Diamond und Amsterdam Girl galoppierten gierig auf die Raufe zu. Genüsslich fraßen sie das frische Heu. „Ich sehe schon, das wird nicht ausreichen. Lass uns noch mal zurück gehen und die Schubkarren füllen.

      In der Zwischenzeit füllten Caleb und Ty die Heuraufe auf der Hengstweide auf. Windsor, Bonito, Sunshine Shadow, Askan, Samie, aber auch Small Joker stürmten zu dem frischen Futter. Waren Haflinger eigentlich immer so verfressen ? Jargo schlief unter dem Unterstand, neben ihm stand Burberry. „Ich glaube der Unterstand müsste auch mal wieder gemistet werden“, Ty seufzte. Da kam L'ombe de la Figaro auf die beiden zugetrabt. „Ja, du bist bestimmt gleicher Meinung was?“ er kraulte den Hengst. Suburb Lights kam schließlich auch zu der Herde galoppiert um vom Heu zu fressen. Golden Samurai döste in der Herbstsonne und Sternsinger schmuste mit Abajo. „Caleb lass und mal den Offenstall ausmisten“. Caleb stöhnte, gab aber dann nach.

      Mellory und ich erreichten wieder die Stutenweide, und wir begaben uns zur zweiten Raufe. Als wir diese aufgefüllt hatten, kamen schon die kleinen Fohlen Picola und Mirabella auf sie zu. Fröhlich knabberten die beiden an unseren Jacken. Mrs. Pretty und Little Baby trottelten entspannt zu der zweiten Raufe um sich schließlich auch etwas zu gönnen. Aber auch Calla und Nachtigall kamen nach. Nordstern und Meike schienen kein Interesse zu haben, sie blieben lieber mit Money in a Bank und Nimué zusammen am Fluss um zu trinken. Die Haflinger wären hiermit versorgt. „Lass uns nun zu der anderen Stutenweide gehen. Vorher müssen wir aber noch mal Heu auffüllen“ - Leider war der Alltag auf Heartland nicht immer amüsant. Darum mussten wir uns auch solchen monotonen Aufgaben widmen. Auf der anderen Stutenweide standen Rékja, Maelis, Wikotikabesa, Puppy, Mon Chérie, The Death Angel, Burnin Castiel, Valentines Cillion, Par Dieux, Cabbalero, Findus, HGT's Dead Snow und die kleine Cindarella. Während wir uns um die Heuraufen der Stuten kümmerten, waren Ty und Caleb mit dem ausmisten des Offenstalls fertig. Sie fuhren mit dem Trecker durch und schoben den Mist nach draußen. Als sie fertig waren begaben sie sich zur Hengstweide um auch die anderen Hengste zu versorgen. The Black Death, Prince of the Half Moon, Laktritz und Luzifer, Azzurro, Skywalker, Panino und Herbert, standen mit Celsius, As war Fades und I See you zusammen in einer Herde.



      Nun waren alle Pferde versorgt. Erleichtert und doch völlig ausgepowert verbrachten wir den Abend gemeinsam im Wohnzimmer. „Wir sollten echt mehr Stallburschen einstellen“. Sagte Lou zu uns. „Ihr seht ja völlig fertig aus!“.
    • Jackie
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      2. Februar 2016 - Tierarztbesuch
      14.809 Zeichen © Friese

      Heute stand mal wieder ein großer Auftrag an. Es ging um 10 Pferde, welche bei Amy auf Heartland standen. Ich war schon im Morgengrauen losgefahren und war nun nach einer langen Fahrt angekommen. Ich seufzte erleichtert und stieg dann aus meinem Wagen. Ich hatte nicht wie immer meinen normalen Koffer dabei sondern einen größeren, damit auch wirklich alles reingegangen war. Dann lief ich auf den großen Stall vor mir zu. Ich freute mich sehr, dass ich einen großen Auftrag bekommen hatte und so mal eine Abwechslung hatte.
      Im Stall angekommen begrüßte mich Amy schon sehr freundlich. „ Das erste Pferd ist Pearl. Sie ist eine gutmütige Stute, also solltest du kein Problem mit ihr haben“ meinte ich und sie holte die Araberstute aus der Box. Ich klopfte den Hals der Stute und begrüßte sie somit. „ Was soll bei ihr alles gemacht werden?“ fragte ich nochmal auf und Amy klärte mich auf. Ich untersuchte die Stute kurz, wobei ich weder am Herzen noch am restlichen Körper Unregelmäßigkeiten oder Wunden feststellen konnte. Gemeinsam gingen wir nach draußen wo Amy die Stute an der Hand vortrabte. Nach einem kurzen Nicken meinerseits gingen wir wieder nach drinnen. Ich hatte bei Pearl keine Taktunklarheit feststellen können und so konnten wir mit der Behandlung fortfahren. Nachdem ich dies Amy mitgeteilt hatte, suchte ich die Spritzen im Koffer zu Recht. Ich zog sie auf und verabreichte sie dann der Stute. Sie fand diese Prozedur nicht gerade so angenehm und warf deshalb ihren Kopf in die Luft. Ich beruhigte sie kurz und gab ihr dann ein Leckerlie. Die nächsten Schritte würde sie auch nicht gerade gut finden. Das war mir aber schon klar. Ich öffnete ihr Maul und schaute mir ihre Zähne an. Diese schliff ich dann ab, da sie ein paar kleine Kanten aufwiesen und die Stute bei weiterem Wachsen der Zähne ihr somit beim Fressen Schmerzen bereiten würden. Ich klopfte ihr danach den Hals und gab ihr dann mit einem Leckerlie das Mittel gegen Würmer. Auch dies fand sie wieder relativ nervig und warf den Kopf wieder nach oben. Als letztes musste sie jetzt noch gechippt werden. Ich rasierte als erstes die Stelle am Hals und drückte ihr dann den Transponder in die Stelle. Ich lobte sie nochmal und holte dann das Lesegerät. Ich überprüfte die Nummer nochmal und trug sie dann ein. „ So alles fertig. Du kannst sie wieder in ihre Box bringen“ meinte ich dann zu ihr und dies tat Amy dann auch. Als nächstes holte sie Golden Girl.
      „ Mit ihr dürften wir auch keine Probleme haben. Sie ist auch eine ganz liebe Stute“ meinte sie dann und ich nickte nur kurz. Ich sah mir als erstes den Kopf der Stute an und konnte hier keine Kratzer oder Wunden feststellen. Danach lobte ich sie und tastete ihre weiteren Körper an. Nachdem ich dann damit auch fertig war, hörte ich sie ab. Auch hier machte sie gut mit und ich konnte keine Unregelmäßigkeiten oder ein Rascheln in der Lunge feststellen. Dann sah ich mir ihre Zähne an. Diese hatten noch eine gute Länge und wiesen weder Ecken noch Kanten auf, weshalb ich sie nicht abschleifen musste. Als nächstes wollte ich die Stute chippen und holte hierfür den Transponder aus meiner Tasche. Ich rasierte eine Stelle an der linken Halsseite frei und verabreichte ihr dort den Chip. Dann holte ich das Lesegerät und prüfte die Nummer. Nachdem alles passte lobte ich Golden Girl und fuhr dann fort. Ich zog die Spritzen mit den gewünschten Impfstoffen auf und verabreichte sie ihr. Zu gut da letzt bekam die Stute noch ihre Wurmkur. Sie schluckte sie gut runter, wobei Begeisterung auch anders aussah. Zum Abschluss bekam sie noch ein Leckerlie und Jackie brachte sie dann in die Box.
      Der nächste war Abajo. Ein stattlicher Haflingerhengst. Ich begrüßte ihn und lobte ihn dann sanft. Danach begann ich mit seinem Kopf. Dieser war in einem wirklich guten Zustand. Als nächstes schaute ich mir seine beiden Seiten an. Auch hier war alles in bester Ordnung und ich konnte wirklich nichts bemängeln. Weder Verletzungen noch Schwellungen. Dies teilte ich Amy wieder mit und sie schien darüber sehr erfreut zu sein. Gemeinsam gingen wir raus und sie trabte den Hengst vor. Er lief taktklar und ich konnte nichts feststellen, was einer Lahmheit auch nur nahe kommen würde. Er ging auch nicht steif. Wir gingen wieder nach drinnen und ich führte meine Behandlung fort. Der Hengst sollte noch geimpft werden und eine Wurmkur bekomme. Ich verabreichte ihm als erstes die Spritzen und dann gab ich ihm mit einem Leckerlie zusammen. Er schnaubte nach beiden ein bisschen genervt ab, jedoch blieb er relativ ruhig. Nun musste der Hengst nur noch gechippt werden. Dies sollte aber auch keine zu großen Probleme aufwerfen. Ich rasierte die Stelle am Hals und brachte dann den Transponder an. Nachdem ich damit fertig war, brachte Amy auch ihn in die Box und ich richte alles für das nächste Pferd her.
      Hierbei handelte es sich um Picola. Eine hübsche Jungstute, welche genauso wie die anderen nur ein bisschen untersucht werden sollte. Bei ihr hatte Amy jedoch noch eine Verletzung entdeckt, welche ich noch säubern sollte. Ich begann damit den Körper der Stute nach weiteren Verletzungen oder Schrammen zu begutachten, konnte aber keine weiteren feststellen. Ich versorgte die bereits vorhandene Wunde und ging dann zusammen mit Amy nach draußen. Dort schauten wir, ob sie, wie die anderen auch taktklar lief. Dies tat sie zum Glück auch und so konnten wir wieder rein gehen und uns weiter um ihre Behandlung kümmern. Ich zog die Spritzen mit den nötigen Impfungen aus meiner Tasche und verabreichte diese Picola. Die Stute riss ihren Kopf kurz empört nach oben und ich wusste, dass sie auch mit dem nächsten Schritt nicht sonderlich zu frieden sein würde. Denn nun stand noch die Zahnkotrolle an. Ich öffnete das Maul der Stute und schaute mir alle ihre Zähne genauer an. Diese waren alle in einer sehr guten Verfassung und ich musste keinen abschleifen. Das nächste und auch letzte bei der Stute war die Wurmkur. Mir war klar, dass ich nach dem heutigen Tag nicht ihr bester Freund seien würde und so nahm ich mir erst mal ein Leckerlie. Dann gab ich ihm direkt die Wurmkur, welche sie scheinbar auch nicht so lecker fand. Etwas wiederwillig schüttelte sie den Kopf und ließ sich dann, sichtbar erleichtert, dass die Prozedur zu Ende war, in ihre Box führen.
      Während ich die Sachen für das nächste Pferd herrichte, holte Amy dieses bereits. Dieses Mal handelte es sich auch wieder um eine junge Stute, Mirabella. Älter als die Stute davor, aber auch noch nicht sonderlich vertraut mit Tierärzten und allem drum herum. Ich begrüßte sie erstmal und gab ihr dann ein Leckerlie. Bei ihr stand nur die ganz normale Kontrollen an, impfen und die Wurmkur. Ich schaute mir als erstes ihren Kopf an. Dieser war in einer sehr guten Verfassung und wies weder Schrammen noch andere Verletzungen auf. Ich lobte sie und sah mir dann ihren weiteren Körper an. Auch dieser wies nur die für Jungpferde typischen ‚Kampfspuren‘ auf. Ich lobte die Stute nochmal und ging dann zusammen mit Amy nach draußen. Sie ließ die Stute an der Hand ein paar Mal auf und ab traben und auch bei ihr konnte ich keine Lahmheit feststellen. Gemeinsam gingen wir drei wieder rein und ich fuhr mit der Behandlung fort. Als erstes zog ich die Spritzen auf und impfte die Stute. Danach sah ich mir ihre Zähne an. Diese musste ich ein bisschen abschleifen, da sie ein paar Kanten aufwiesen. Aber auch dies ging schnell und die Stute ließ es brav über sich ergehen. Nun fehlte auch ihr nur noch die Wurmkur und die verabreichte ich ihr jetzt ruhig. Die Stute schnaubte danach ein bisschen genervt ab, aber mit einem Leckerlie war wieder alles in Ordnung. Amy brachte sie wieder in ihre Box und holte Double Diamond.
      Sie war kein Haflinger und ich freute mich bereits die Stute kennenzulernen. Ich begrüßte sie erstmal herzlich und klopfte dann ihren Hals. Die Stute war bereits auf mich zugelahmt und ich musste mir nun als erstes ihr Bein anschauen. Ich taste das Bein ab. Es war weder warm, noch besonders dick. „ Ich hab ein Ultraschallgerät im Auto. Ich werd ihn schnell holen, dann können wir sehen ob etwas an den Muskeln kaputt ist“ meinte ich und ging dann zu meinem Wagen. Ich trug das kleine Gerät schnell in den Stall und schaute mir dann ihr Bein an. Die Muskeln und Sehen sahen gut aus und dies sagte ich auch zu Amy. Sie war darüber sehr froh. „ Wahrscheinlich hat sie sich das Bein einfach nur geprellt. Die Heilung dauert hierbei ca zwischen einem Monat und sechs Wochen. Am beste wäre, wenn du sie nicht wirklich belastest, da es sonst noch länger dauern kann. Gut wäre es auch, wenn du sie vor ab nur auf einen Paddock stellst oder eine kleine abgetrennte Weide, damit sie nicht galoppieren kann oder bocken kann“ erklärte ich ihr dann alles noch genauer. Dann sah ich mir noch die Zähne der Stute an und sagt zu Amy, dass diese in einer perfekten Länge waren. Ich impfte sie noch kurz und gab ihr ihre Wurmkur. „ Hier sind noch leichte Schmerz- und Entzündungshemmer, damit das Bein einfach nicht so an den Muskeln verkrampft und die Prellung schneller abheilt“ fügte ich dann noch hinzu. Amy nickte und brachte die Stute wieder in die Box. Dann holte sie mir einen kleinen Deutschen Reitponyhengst.
      Der Name des Hengstes war Celsius. Ich begrüßte ihn auch und lobte ihn dann. Bei ihm musste ich nur eine kurze Kontrolle durchführen. Ich klopfte den Hals des Hengstes und sah mir dann seinen Kopf an. Dieser sah genau wie sein Körper, welchen ich mir direkt danach ansah, sehr gut aus. Danach ging es auch schon an die Zahnkontrolle. Seine Zähne mussten kräftig abgeschliffen werden, da sie einige Ecken und Kanten aufwiesen. Der Hengst ließ dies aber auch sehr brav, was laut Amys Beschreibung gar nicht zu ihm passte, über sich ergehen und so ging es ganz schnell. Wir gingen wieder nach draußen und dort ließ sie den Hengst vortraben. Hier zeigte er wieder seinen echten Charakter, denn er bockte ein bisschen und nach langem hin und her, ging er dann doch vorwärts. Nun fehlten nur noch die Impfungen und die Wurmkur. Ich zog in aller Ruhe die Spritzen auf und verabreichte sie dann. Diese verabreichte ich dem Schimmel und lobte ihn ein weiteres Mal. Ach die Wurmkur war schnell in seinem Maul und er schluckte sie brav. Zur Verabschiedung bekam er noch ein Leckerlie und Amy brachte auch ihn wieder in seine Box. Unser nächstes Pferd war auch kein Haflinger sondern ein hübscher gescheckter Isländer.
      Ich begrüßte Rékja und die Stute schnaubte mir freundlich entgegen. Bei ihr war es das gleiche Programm wie bei Celsius, also nichts besonders langes. Ich sah mir ihren Kopf an und dann noch den weiteren Körper. Sie blieb ruhig stehen und ich konnte mir ihre Beine ausgiebig anschauen. Auch ihr Rücken und der Bauch waren in einer guten Verfassung. Amy führte sie vor mir nach draußen und trabte sie dann schnell nach an. Sie lief sofort brav an ihrer Hand nach vorne und ging mit einem schönen, weichen Trab. Dieser war sehr taktklar und auch sonst war sie kein Stück steif oder verspannt. Ich schaute mir nun ihre Zähne an. Diese sahen, wie auch bei Celsius, ein bisschen zu lang aus und ich begann auch sie abzuschleifen. Ich lobte die Stute dazwischen und schliff sie dann weiter ab. Nachdem sie passend waren, lobte ich sie ein weiteres Mal. Dann zog ich die Spritzen auf und verabreichte sie Rékja. Sie war so brav, dass es gar kein Problem war mit ihr die ganze Prozedur ein bisschen schneller durch zu ziehen. Ich gab ihr noch die Wurmkur und ließ sie dann von Amy wieder in ihre Box bringen. Sie brachte das vorletzte Pferd auch gleich mit.
      Dies war As War. Ein Hengst, welcher auch sehr gut in meinen Stall und vor allem auch in meine Zuchtrichtung passen würde. Ich begrüßte ihn und klopfte dann kurz seinen Hals. Die eher schwierigen und langen Behandlungen hatten wir für heute schon hinter uns und so war es bei dem Hengst auch nur noch eine kurze und schnell Behandlung. Ich sah mir seinen Kopf an, welcher in einem sehr guten Zustand war. Dann sah ich mir seinen bemuskelten Körper an und stellte auch hier keine Verletzungen fest. Gemeinsam gingen wir nach draußen und Amy trabte auch ihn vor. Er ging auch taktklar und so konnten wir schnell wieder reingehen. Es wurde langsam dunkel draußen und wir mussten uns beeilen. Ich sah mir seine Zähne an, welche in eine wirklich guten Verfassung waren. Wie der ganze Hengst allgemein. Ich zog die letzten Spritzen auf und verabreichte sie ihm. Dann gab ich ihm noch seine Wurmkur. Er bekam noch ein Leckerlie und ich klopfte seinen Hals. Der Hengst schnaubte tief ab und ich war froh, dass er alles so gut über sich ergehen ließ. Sie brachte ihn wieder in seine Box und holte dann gleich Herbert aus seiner Box.
      Sie führte einen hübschen Tigerschecken auf mich zu und ich begrüßte ihn herzlich. Dann fing ich auch schon an ihn zu untersuchen. Er war der letzte für heute und ich war froh, dass es bald zu Ende war. Ich begutachtete zuerst seinen Kopf und dann den weiteren Körper. Wie bei den anderen Pferden war auch er in Ordnung und so konnte ich gleich mit Amy und ihm nach draußen gehen. Sie trabte ihn in der Dämmerung und ich konnte auch bei ihm keine Lahmheit feststellen. Gemeinsam gingen wir wieder rein und ich fuhr mit der Behandlung fort. Als erstes impfte ich ihn und fuhr dann mit der Wurmkur fort. Der Hengst nahm beides ein bisschen wiederwillig an, ließ es aber über sich ergehen. Ich klopfte seinen Hals nochmal und fuhr dann mit seinen Zähnen fort. Ich öffnete sein Maul und sah mir dann die Zähne an. Sie sahen sehr gut aus, hatten jedoch ein paar Kanten und so musste ich diese ein bisschen abschleifen. Dies ging aber auch ganz schnell und so waren wir dann auch schon fertig. Amy brachte den Hengst in seine Box und ich räumte in der Zwischenzeit meine Tasche wieder ein. Hierzu gehörte es auch den Müll in eine gesonderte Tüte zu verpacken. Amy meinte dann sie könne mir diese auch abnehmen und in ihrem Müll entsorgen. Ich nickte nur freundlich und packte dann den Rest meiner Sachen zusammen. Gemeinsam gingen wir zu meinem Wagen. Ich war hundemüde und Amy sichtbar auch. Ich packte meine Ultraschall und den Koffer in meine Wagen. Dann verabschiedete ich mich von Amy und fuhr nach Hause. Ich gähnte kurz und streckte mich dann. Am Hof angekommen stieg ich aus und nahm den Koffer mit aus dem Wagen. Ich räumte den Koffer für meinen Tierarzttermin morgen wieder. Nachdem ich damit fertig war, ging ich in das große Haupthaus und machte mir noch etwas zu Essen. Ich spülte meinen Teller und ging dann in mein Zimmer. Bevor ich schlafen ging, duschte ich mich noch und warf einen Blick in meinen Kalender. Morgen standen weniger Pferde auf dem Plan und der erste Termin war zu dem später. Dementsprechend stellte ich meinen Wecker auch ein bisschen später und ging dann ins Bett. Sofort schlief ich tief ein.
    • Jackie
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      11. März 2016 - Samanta hilft aus
      14.727 Zeichen © Samanta


      Gestern war ich in Kanada angekommen. Ich hatte Lou Fleming nämlich zugesagt, dass ich mich einen Tag um all ihre Pferde kümmern würde. Ein Tag voller Pflege stand heute an. Amy, deren Freund und Thomas würden mir dabei helfend zur Hand gehen. Früh hatte ich mich aus dem Bett gequält. Ich war Frühaufsteher, so war das nicht, aber letzte Nacht war dann doch etwas länger gewesen. Einmal kalt geduscht und ich fühlte mich fit, noch schnell einen Tee hinterher und der Morgen sah schon viel freundlicher aus. „Dann wollen wir mal“, murmelte ich und schickte ein Gähnen hinterher, grinste dabei über mich selbst. Diese Motivation war unbezahlbar. Ich schnappte mir meine Jacke und beschloss zuerst zum Nebenstall zu gehen. Ausmisten stand bei allen Pferden auf dem Plan, ein paar würde ich außerdem putzen. Wer das war hatte ich jetzt noch nicht festgelegt. Das würde sich nach dem Schmutzgrad der Pferde entscheiden. Bevor das aber passierte, mussten alle erst mal mit Futter versorgt werden. Unterwegs stießen Amy, Ty und Thomas zu mir und ich scheuchte sie zum Zuchstall sowie zur GreenBriar Ridge, damit sie dort die Pferde schon mal mit dem Futter versorgen konnten. Ich würde dann später zu ihnen stoßen, wenn ich im Nebenstall fertig war. Halb hüpfend, halb gehend legte ich den Weg zum Stall zurück, um die Motivation anzukurbeln. Ehrlich, ich war normalerweise nicht so schwer wach zu kriegen, aber heute musste ich wirklich alle Register ziehen. Am Stall angekommen krempelte ich meine Arme hoch und sagte zu mir selbst: „Auf geht’s.“ Das Füttern hatte ich relativ schnell erledigt. Trotzdem hatte es seine Zeit gebraucht, denn als ich beim letzten Pferd fertig war, war das erste Pferd beinahe schon wieder fertig mit seinem Futter. Langsam? Nein, das war ich wirklich nicht gewesen, aber ich hatte dann auch nochmal gründlich die Stallgasse gefegt und das hatte auch nochmal Zeit gekostet. Ich griff nach dem ersten Halfter und sah mich suchend im Stall um. Celsius brauchte dringend eine Putzeinheit. Ich wusste nicht wieso, aber Schimmel waren konsequent braun. Egal, wie oft man sie putzte. Die braunen Flecken gingen wirklich nur raus, wenn man sie wusch und sobald sie wieder im Stall oder auf der Koppel waren, fanden sie die dreckigste Stelle zielsicher. Ich holte Celsius aus der Box und band ihn an. „Ehrlich, wieso bist du nicht einfach zufrieden mit der Farbe, die du hast? Das Weiß sieht doch so schön aus.“ Grinsend begann ich damit den Hengst zu putzen und wich immer wieder geschickt seinen Versuchen aus, seinen Huf an einem meiner Körperteile zu platzieren. Wieso der Hengst so aggressiv war, konnte ich nicht sagen, aber ich sah es ihm nicht nach. Lou und Amy arbeiteten gerade daran, dass er dem Menschen mehr vertraute. Das Putzen schien ihn jedoch gnädig zu stimmen, denn irgendwann entspannte er sich und ich konnte ihn gründlich putzen, sodass er wenigstens ansatzweise wieder wie ein Schimmel aussah. Ich nutzte die Gelegenheit, dass er gerade so ruhig stand dafür, seine Box auch gleich mit auszumisten. Die Boxen hatten es definitiv alle nötig. Nachdem das erledigt war, konnte der Hengst auch schon wieder zurück in seine Box. Hätten wir das auch schon mal geschafft. Die nächste Kandidatin auf meiner Liste war The Dead Angle. Mit ihr hatte ich wieder zielstrebig einen Schimmel erwischt. Die Stute sah nicht ganz so schlimm aus, wie Celsius, aber es reichte, um definitiv einer Komplettreinigung gerecht zu werden. Heute hatte sie sich offenbar dazu entschieden ihre süße Seite zu zeigen. Ganz entspannt ließ sie sich von mir putzen und blieb auch artig stehen, während ich ihren Stall ausmistete. Es folgte Cindarella. Auch sie wollte ich definitiv putzen. Viele weiße und graue Stellen, ihr versteht? Die kleine Prinzessin machte ihrem Namen wirklich alle Ehre, genoss es sichtlich, dass sie gerade im Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit stand und ließ sich das Ganze in königlicher Würde gefallen. Schmunzelnd entwirrte ich Schweif und Mähne, kratzte die Hufe aus und putzte auch den Rest ihres Körpers ordentlich. Auch ihren Stall mistete ich aus und nachdem ich fertig war, brachte ich sie zurück in ihre Box. Kurze Pause. Währenddessen schaute ich aus, wie es so in den beiden anderen Ställen aussah. Ty und Amy besuchte ich zuerst. Sie hatten mittlerweile alle Pferde gefüttert und Everyday as it comes, Picola, HL Figaros Schattenfalter, Franzl von Falkenstein und Faster ausgemistet, sowie geputzt. „Ich bin stolz auf euch“, sagte ich grinsend, „weiter so. Ich komme nachher noch vorbei und dann helfe ich euch, wenn noch etwas zu tun ist.“ Sie nickten und grinsten mich an. „Ich lass euch ja schon alleine“, sagte ich und verschwand lachend zu Thomas, der sich um die Pferde in GreenBriar Ridge kümmerte. Er hatte bereits Rekja geputzt und ihren Stall ausgemistet, hatte Mellow Billow ebenfalls ausgemistet und war gerade dabei Darly gone Mad zu putzen. Ich beschloss ihn noch beim Stall ausmisten zu unterstützen, schnappte mir eine Mistgabel und eine Karre und begann die Box des Hengstes auszumisten. Nachdem ich fertig war, umarmte ich Thomas und sagte: „Ich danke dir für deine Hilfe. Ohne dich und die anderen beiden wäre ich echt aufgeschmissen.“ Er meinte, es sei selbstverständlich und er würde mir jederzeit wieder helfen. „Ich weiß." Ich beschloss ihn noch beim Stall ausmisten zu unterstützen, schnappte mir eine Mistgabel und eine Karre und begann die Box des Hengstes auszumisten. Nachdem ich fertig war, umarmte ich Thomas und sagte: „Ich danke dir für deine Hilfe. Ohne dich und die anderen beiden wäre ich echt aufgeschmissen.“ Er meinte, es sei selbstverständlich und er würde mir jederzeit wieder helfen. „Ich weiß.“ Grinsend machte ich mich auf den Weg zurück zum Nebenstall. Da es mir zu langsam ging mit den Pferden alle in ihren Boxen schmiss ich erst mal konsequent nach und nach alle Pferde auf ihre Koppel und begann dann systematisch alle Ställe zu misten. Nur Celsius, The Dead Angle und Cindarella blieben in ihrer Box, da ich die drei schon geputzt hatte. Bei den anderen würde ich dann später entscheiden, wen ich putzte und wen nicht. Es war gar nicht mal so einfach, wirklich alle Boxen auszumisten und nicht die Motivation zu verlieren, aber die Tatsache, dass es gemacht werden musste, machte die Sache doch etwas einfacher. Ich strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. „Geschafft“, murmelte ich und sah sich zufrieden in dem sauberen Stall um. Anschließend holte ich noch die letzten drei verbleibenden Pferden rein und überlegte mir, wen ich noch putzen sollte. Eigentlich alle, so wie die nach dem Weidegang aussahen. Ich beschloss nur die ganz harten Fälle wirklich gründlich zu putzen. Die anderen würde ich einfach nur ein bisschen überputzen, damit ich jedem Pferd ihre Aufmerksamkeit gewidmet hatte. Zuerst nahm ich mir die ‚harten‘ Fälle vor. Darunter waren Luzifer, Prince of the Halfmoon, Valentine’s Cilion und Wikotikabesa. Ich begann mit Luzifer. Der Friese war wirklich wunderschön, aber gerade sah er aus, wie … Dafür gab es keine Worte. Ich ‚kratzte‘ den Dreck nur so runter, aber danach erstrahlte er wieder in gewohntem Glanz und war auch dem Leckerli, das ich ihm hinstreckte sicherlich nicht abgeneigt, ließ sich dafür auch brav von mir knuddeln. Was man für Leckerlis nicht alles tat. Ich grinste und brachte den Hengst zurück in seine Box. Es folgten die anderen, bereits genannten Pferde. Jedes bekam meine volle Aufmerksamkeit und dem einen gefiel es gut, dem anderen eher weniger. Das war nun mal einfach so. Nachdem ich kurz etwas getrunken und gegessen hatte, begann ich damit My Blue Gun, Double Diamonds, As War fades und Herbert über zu putzen. Diese vier waren relativ schnell abgehandelt, was nicht hieß, dass sie nicht ebenfalls meine volle Aufmerksamkeit bekamen. Es wurde geknuddelt, geputzt und ermahnt, wenn einer nicht stehen blieb und ich hatte viel Spaß bei der ganzen Sache. Sicherlich mehr, als beim Ausmisten, wenn ich ehrlich war. Es folgte die Fohlenfront, namentlich: Maelis, HGT’s Dead Snow, Burnin‘ Castiel, Cabbalero, Par Dieux, Puppy und Findus II. Diese Süßen genossen jede Aufmerksamkeit, die sie kriegen konnten und man merkte bei ihnen einfach, dass sie noch voll Fohlen waren, denn sie hatten es faustdick hinter den Ohren. Keiner war frech, aber sie nutzten doch jede Gelegenheit um Schabernack mit mir zu treiben. Lachen blieb hierbei definitiv nicht aus. Neben den Dreckfinken gab es dann natürlich auch diejenigen, die ich gar nicht putzen brauchte, deren Ställe ich einfach nur ausgemistet hatte und die meine Aufmerksamkeit durch kurze Massagen, Putzen und Knuddeln erhielten. Dazu zählten Skywalker, Azzurro, Panino, I see you und Mon Chérie. „Ich liebe euch“, sagte ich grinsend, „ihr seid wirklich ganz artig.“ Mittlerweile hatte ich eine dünne Staubschicht auf Haaren, Gesicht und so ziemlich jedem anderen Körperteil, das nicht durch Klamotten geschützt war, aber das war der Preis der Freiheit und den zahlte ich für das Glück der Pferde natürlich gerne. Ein letztes Mal griff ich noch zum Putzzeug und widmete mich Lakritz und The Black Death. Auch die beiden waren einigermaßen sauber, sodass ich mich wirklich nur aus das nötigste beschränkte und lieber Zeit zum Kraulen mit ihnen hatte. Wie bei allen anderen auch, schaute ich die Hufe nach eventuellen Steinen ab und entfernte diese notfalls. Fertig. Zumindest mit diesem Stall und der GreenBriar Ridge. Nun musste ich noch schauen, wie weit Amy und Ty mittlerweile im Zuchtstall gekommen waren. Wenn sie nicht irgendwo knutschend lagen. Was sie natürlich nicht taten. Mittlerweile hatte sie alle Pferde ausgemistet und waren gerade dabei Pearl und Golden Girl zu putzen. Ich nahm mir also First von Rothen vor. Die Sache war schnell erledigt, denn der Hengst hatte sich wohl dazu entschieden, dass er heute besonders schön aussehen wollte, was mir natürlich zu Gute kam. Wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich nicht vermutet, dass er ein Anglo-Araber war, höchstens ein bisschen vom Temperament her, aber ansonsten hätte er auch gut einen Haflinger-Mix abgeben können. Also dann die nächsten Kandidaten, bitte. „Ich will Lana“, teilte ich den beiden mit. Die Stute war einigermaßen sauber. Ty übernahm Lady Äppel und Amy widmete sich HL L’ombre de la lune. Die drei waren auch relativ schnell geputzt, sodass ich noch eine Weile mit Lana schmuste. Schnell hatte sie raus, wie sie die Tasche meiner Jacke öffnen konnte und so bekam sie auch ein Leckerli. Ich musste einfach lachen, denn die Stute hatte es tatsächlich Faustdick hinter den Ohren. Niedlich fand ich das, konnte mir aber auch vorstellen, dass es anstrengend war. Windsor, Golden Diamond, Sunshine Shadow und Amsterdam Girl mussten nicht geputzt werden, sodass wir die vier einfach nur ein bisschen betüddelten und immer mal wieder untereinander tauschten, bevor wir uns Bonito, Askan und HL Calla widmeten. Ich putzte Bonito. Ty und Amy nahmen sich der beiden anderen Pferde an. Bonito war wirklich ein Schönling. Der Hengst gefiel mir wirklich gut und es machte mir Spaß ihn zu putzen und seine lange Mähne zu entwiren und zu kämmen. Schnell wurde ich mit seiner Verschmustheit bekanntgemacht, in dem er sich an mich drückte und mich erst mal eine ganze Zeit nicht mehr gehen ließ. Ich lachte und sagte: „Ich schätze ihr zwei müsst ohne mich weitermachen, ich habe hier jemanden an der Backe.“ Amy grinste und meinte dann: „Das könnte dir so passen. Du hast uns das ganze hier doch erst eingebrockt, also hilfst du uns gefälligst.“ Ich verabschiedete mich bedauernd von Bonito und versprach ihm zum Schluss nochmal vorbeizukommen, bevor ich mich Nachtigall widmete. Ty und Amy hatten in der Zwischenzeit, während ich bei Bonito war, schon Small Joker, Samie, Nordstern, Money in a Bank und HL Nimué geputzt. Teilweise sehr gründlich, wenn die Pferde dreckig gewesen waren, teilweise aber auch einfach nur übergeputzt, damit auch sie Aufmerksamkeit bekommen hatten. Ja, ich gab es zu, ich war ziemlich lange bei Bonito gewesen. Nachtigall musste ich nicht sonderlich lange putzen, nur bei der Mähne und beim Schweif hatte ich einiges an Arbeit. Die Mähne war zwar nicht außergewöhnlich lang, aber dafür extrem dick, sodass sie sich leicht verknotete und intensiver Pflege bedurfte. Nachdem auch das erledigt war, kam bei mir Mrs. Pretty dran. Ty kümmerte sich um Little Baby und sagte grinsend zu Amy: „My little Baby, die bekommt natürlich die beste Behandlung.“ Amy ignorierte das gekonnt und kümmerte sich stattdessen um Meike. „Leute wir sind auf der Zielgeraden“, sagte ich nach einem Blick durch den Stall. Drei Pferde mussten noch intensiv geputzt werden und das waren Mirabella, Burberry und Abajo. Diesen drei widmeten wir uns noch einmal mit großer Geduld. Die anderen kamen natürlich auch nicht zu kurz. Wir putzten oder knuddelten Golden Samurai, Sternsinger, L’ombre de la figaro, Suburb Lights und Jargo mit der gleichen Aufmerksamkeit, die die anderen bekommen hatten, nur manchmal etwas weniger zeitintensiv. Dafür würden sie dann bei den nächsten Malen sicher mehr Aufmerksamkeit bekommen. Wichtig war nur, dass wir uns um alle Pferde gekümmert hatten. Lou stieß zu uns, als wir uns gerade erschöpft den Schweiß von der Stirn wischten. „Ruf mich nie wieder an“, sagte ich grinsend und zwinkerte ihr zu. Amy und Ty stimmten mir zu. „Das war echt heftig.“ Das war es, aber es hatte auch Spaß gemacht. „Kommt mit rein, es gibt Kuchen.“ Es war mittlerweile schon dunkel draußen, aber Kuchen konnte ich immer essen und so nahm ich die Einladung an. Wir unterhielten uns noch lange alle zusammen und hatten wirklich viel Spaß zusammen, aber schließlich verabschiedete ich mich und sagte: „Ich muss jetzt wirklich ins Bett, sonst falle ich einfach um.“ Ich machte mich noch auf den Weg nach Hause. Gott sei Dank musste ich nicht selbst fahren, denn sonst wäre ich wohl einfach sang und klanglos irgendwo dagegen gefahren. Natürlich hätte ich auch bei Lou und Amy übernachten können, aber ich war die letzten Wochen so viel rumgereist, dass ich den Heimflug noch auf mich genommen hatte. Alan holte mich vom Flughafen ab und es dauerte keine zwei Sekunden, da war ich schon auf dem Beifahrersitz eingeschlafen. Anstatt mich zu Hause zu wecken, trug er mich einfach hoch in mein Bett und deckte mich zu. Die Klamotten hatte er mir vorher noch ausgezogen. Am nächsten Morgen würde er dafür etwas von mir zu hören bekommen, aber momentan war ich einfach nur froh, schlafen zu können. Ich würde Lou und Amy trotzdem jederzeit wieder helfen. Sie brauchten nur zu fragen und ich würde kommen und einspringen. Egal, was war. Dazu waren Freunde schließlich da und ich verstand mich definitiv als eine Freundin, hoffte auch, dass es umgekehrt ebenso war.
    • Jackie
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      30. März 2016 - Dressurtraining E-A
      4747 Zeichen © BellaS


      Dressurtraining von Rékja und Tilviljun E → A | 4747 Zeichen | © BellaS
      Ich stand am Tor und wartete auf das Auto von Heartland. Rick McSullen hatte angekündigt eine kleine Stute mitzubringen, die er hier trainieren lassen wollte. Rékja war noch jung, gerade fünft Jahre alt geworden. Obwohl es bei Isländern üblich war erst mit fünf oder sechs Jahren einzureiten, war diese Stute schon seit längerem geritten. Zum Glück hatte sie das gut verkraftet und war mir als lieb, verschmust und anhänglich beschrieben worden. Eine entspannte und niedliche Kombination. Rick parkte seinen Wagen, lief um den Hänger herum und öffnete die hintere Klappe. Die stieg vorne ein, bald die Stute los und führte sie aus dem Hänger. In den nächsten Tagen würde die, mit 1,45m doch nicht so kleine, Isistute die erste Bekanntschaft mit der Dressur machen. Rick hatte es offensichtlich eilig. Wir räumten nur schnell sämtliches Gepäck aus und koppelten den Hänger ab, dann brauste er auch schon wieder davon. Wenn ich mit Rékja fertig war, würde ich anrufen. Heute kam die Stute aber erst einmal für ein paar Stunden zu den Trainingspferden auf die Kopple und wenn sie sich gut einlebte, stand heute Abend noch ein entspannter Ausritt an. Das Training würde erst Morgen beginnen.​
      Am nächsten Tag begann ich schon früh. Ich versorgte meine eigenen Pferde und widmete mich dann Rékja. Sie war beim Ausreiten am Abend entspannt gewesen und hatte die Aufmerksamkeit von mir genossen. Eine sehr pflegeleichte und personenbezogene Stute war sie, ohne Frage. Leicht zu reiten, nicht übermäßig schnell oder irre im Schädel und auch nicht besonders faul. Ein liebes, nettes Pferdchen, ich konnte das gar nicht oft genug betonen. Ich putze sie ausgiebig und hob dann den Sattel auf ihren Rücken, den Rick mitgebracht hatte. Gestern war ich ohne ausgeritten, deswegen sah ich das Teil heute zum ersten mal genauer. Ein gebrauchter Sattel, ohne Frage. Passte nicht wirklich gut und war auch nicht wirklich für das geeignet, was ich heute trainieren wollte. Außerdem zuckte Rékja als der Sattel ihren Rücken berührte. Bloß weg damit. Ich durchsuchte meine Sattelkammer. Der Sattel von Frejka hatte zwar die richtige Größe, war aber sonst nicht passend. Náttdís hatte einen Dressursattel, war aber zu schlank. Ich ging weiter zu den Hengsten. Hnakkis Vierseitigkeitssattel kam nur als Notlösung in Frage. Ich teste ein paar Sättel aus meiner Sammlung und befand schließlich, dass Uprisings Gangsattel am besten passte. Den würde ich jetzt fürs Training benutzen und Rick bei nächster Gelegenheit auf den alten Sattel ansprechen.​
      Nachdem diese Episode auch erledigt war, ging es ins Viereck. Grundlagentest. Grundgangarten im mittleren Tempo gingen alle und die meisten Bahnfiguren kannte sie. Schenkelweichen funktionierte überhaupt nicht, die Stute verstand nicht was ich von ihr wollte. Dafür war der Übergang Schritt-Galopp kein Problem, was sonst eher selten vorkam. Auch mit dem Überstreichen der Zügel würde ich sie vertraut machen müssen. Ich beendete die heutige Einheit mit der Wiederholung der Bahnfiguren und lobte Rékja großzügig. Es war immer gut das Training mit etwas zu beendeten, das gut geklappt hatte.​
      Heute widmete ich mich langsam dem Schenkelweichen. Da ich auch einritt und es somit gewohnt war jungen Pferden die Grundlagen beizubringen, war so eine Übungsstunde wirklich nichts neues. Außerdem übte Linn mit Tilviljun das selbe, weshalb wir gemeinsam ins Viereck gegangen waren. Juni war allerdings schon besser und Rékja hatte ein Vorbild. Manchmal funktionierte die Methode Pferde etwas voneinander abgucken zu lassen. Zwar musste der Reiter auch immer noch arbeiten, denn kein Pferd lernt durch zusehen, doch es half. Tatsächlich fehlte nicht mehr viel bis zur Dressur auf A. Das Zügelüberstreichen würde ich am Strand üben, wo ich viel Platz für Trab und Galopp hatte und genauso viel Platz um das Pferd wieder einzufangen, wenn es ohne Zügel nicht wusste wohin. Ich übte so etwas gern am Strand, da das Pferd dann nicht lernte sich auf einen Hufschlag zu verlassen, sondern auf die Richtung, die der Reiter mit Gewicht und Schenkelhilfen vorgab. Das war bei der Kür zum Abschluss des Trainings dann hilfreich.​
      Einen Tag nahm ich mir noch Zeit und übte mit Rékja, Tilviljun und Linn eine kleine Pas de Deux-Kür auf A Niveau ein, dann lud ich Rick ein und erzählte direkt am Telefon von der Misere mit den Sattel. Er war erfreut, dass ich schon fertig war und versprach zu kommen, sowie sich des Sattels anzunehmen. Seit er seine Stute gebracht hatte, waren nur fünf Tage vergangen und trotzdem schafften wir unsere Kür fast ohne Patzer und durchaus mit einer gewissen Eleganz. Rékja beherrschre jetzt ganz eindeutig die A Dressur und auch Juni war soweit. Ich konnte die Stute mit gutem Gewissen wieder nach Hause fahren lassen.​
    • Jackie
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      20. Mai 2016 - Dressurtraining A-L
      1606 Zeichen © schattentänzer

      Es war ein schöner Sommertag und heute sollte auch noch einiges passieren. Ich erwartete Vel Stanton mit ihren Pferden Rékja, Heros und Bjatur. Ich ging aus dem Stall als ich zwei Automotoren hörte, schnell lief ich zu Vel als diese aus dem Auto stieg „Willkommen im Ausbildungscenter der Mountain Ridge Ranch!“. Sie lächelte und wir besprachen de Trainingsplan, wir entschieden uns mit Heros anzufangen. Ich nahm den Hengst mit in die Halle, da er bereits reitfertig war. Ich ritt ihn ein paar Runden warm und machte viele Volten, bevor ich antrabte. Ich merkte, dass er sich erst an seinen neuen Reiter gewöhnen musste. Er hatte wahrlich schöne Gänge und dann begann ich die neuen Lektionen zu üben. Er war sehr lernwillig und wirklich bemüht, so ging er sehr schnell und er hatte alle Lektionen drauf. Als nächstes brachte Vel mir Bjatur er schnaubte und tänzelte etwas „Sonst ist er nicht so.“ meinte Vel. Ich nahm den Hengst und führte ihn eine Runde. Dann steig ich auf und ging noch ein paar Runden, dann trabte ich. Es dauerte ein paar Runden bis er den Tölt richtig lief und das auch schnell genug. Nun war Rékja dran, die letzte für heute und hoffentlich läuft es auch so gut. Aber nach dem Aufwärmen zeigte sich, dass es schnell gehen wird. Sie ging gut kontrolliert und ich konnte schnell mit neuen Lektionen anfangen. Schnell hatte sie den versammelten Trab drauf und auch die anderen Lektionen. „So, ich hole die Zertifikate!“ meinte ich und gab Vel ihre Stute. Dann ging ich ins Haus und holte die Blätter und brachte sie Vel. „Euch eine gute Fahrt und bis bald!“ winkte ich ihnen hinterher.
    • Canyon
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      24. Juli 2016 - Ray kommt zu Besuch!
      32.438 Zeichen © Canyon

      "Boar Stanley, hast du noch nen Bier in deinem Rucksack? Bei dieser Schweinehitze kratz ich ja voll ab."
      "Ian alter, kauf dir selbst nen Bier und halt endlich deine Fresse, sonst klebe ich sie dir mit Panzertape zu."
      Ich schlug meine Hand vors Gesicht und atmete tief durch. Alles wird gut, alles wird gut, sagte ich mir, bevor ich die Hand wieder vom Gesicht wegnahm und meinen Blick wieder Richtung Decke wandte. Eine einsame Spinne hatte sich dort in der Ecke ein Netz gesponnen und wartete nun vergebens darauf, dass eine Fliege den Weg dort hinein fand. Allerdings schienen auch die Fliegen der Sommerhitze in irgendeiner dunklen Ecke entkommen zu wollen und so wartete die Spinne vergebens.
      Nur noch knapp eine Stunde, sagte ich mir, dann wäre ich endlich am Ziel meiner Reise.
      Seit, ich blickte auf die Uhr, genau zwei Stunden und 43 Minuten saß ich nun schon in dem Abteil eines verrauchten, stinkenden Zuges, welcher stetig gen Westen fuhr, genau auf Alberta zu.
      Ich wusste selbst nicht, warum ich den Zug genommen hatte und nicht etwas Einfacheres und schnelleres, wie zum Beispiel ein Flugzeug, aber anscheinend hatte ich mir die Fahrt viel angenehmer vorgestellt, als sie im Endeffekt geworden war.
      Eine kleine Jungsbande, alle so um Anfang zwanzig, waren kurz nach mir eingestiegen, schimpften sich seit dem gegenseitig voll und hatten zusammen nun schon den zweiten Kasten Bier geleert. Ein dritter fehlte.
      Ich hatte sogar die Langeweile gehabt, mir die Namen aller zu merken und kannte nun nicht nur Stanley und Ian mit Vorname, sondern auch Frank, Kevin und Steven, welche zusammen so sehr stanken, wie ein ganzer Kühlschrank voll saurer Milch und ich wusste, wovon ich redete.
      Ich schloss meine Augen, versuchte die nervigen Stimmen der Jungs zu ignorieren und vielleicht noch etwas Schlaf zu finden, bevor ich in Millarville ankommen würde.
      Und tatsächlich. Als ich kurz darauf von einem nuschelnden Schaffner geweckt wurde, der so etwas Ähnliches murmelte wie: "Sir, sie müssen aussteigen, Millarville.", wurde mir bewusst, dass ich tatsächlich geschlafen hatte.
      Meine unangenehme Begleitung schien mittlerweile auch ausgestiegen zu sein, oder zumindest konnte ich sie nirgends mehr entdecken. Solch schräge Menschen. Wenn ich überlegte, dass es auf der Welt davon so viele gab...
      Ich schnappte mir meinen Rucksack und meine Jacke vom Hacken und verließ dann eilig den Zug und fand mich, wie erwartet, auf dem Bahnhof von Millarville wieder.
      Noch etwas orientierungslos blickte ich mich um, wurde jedoch kurz darauf von einer jungen Frau begrüßt, welche mir ihre Hand hinhielt und meinte: "Lou Fleming. Sie müssen Ray Greenwald sein, nehme ich an?"
      Ich nickte. "Richtig, freut mich ihre Bekanntschaft zu machen!"
      Ich hatte keine Ahnung, was mich dazu angetrieben hatte auf die Anzeige der Heartland Ranch zu klicken, welche für einige Wochen etwas Aushilfe suchte, allerdings hatte es mich gejuckt, wieder einmal ein neues Gestüt und neue Pferde kennenzulernen, seitdem die letzte Ranch, für welche ich gearbeitet hatte, den Bach herunter gegangen war. Nun würde ich den Sommer auf dem Zuchtgestüt für Haflinger arbeiten und hoffentlich einige nette Menschen kennenlernen.
      Lou brachte mich zu ihrem Auto, mit welchem wir dann den letzten Abschnitt meiner Reise hinter uns brachten. Während sie mich nun Richtung Heartland kutschierte, erzählte sie mir schon das Wichtigste vom Ablauf des Tages. So bekam ich mit, dass es außerdem dem Zuchtstall der Haflinger noch einen Nebenstall mit jeder Menge anderer Pferde gab. Lou teilte mich auch schon für die erste Zeit im Nebenstall ein, später würde ich dann auch wechseln, um auch die anderen Pferde kennenzulernen.
      Die Heartlandranch war ein riesiges Anwesen mit jeder Menge Weiden und vielen Möglichkeiten Pferde zu trainieren und zu reiten. Bereits auf den ersten Blick konnte ich einen Springplatz, Paddocks und ein großes Stallgebäude erkennen.
      Das Wohnhaus, in welchem ich die nächsten Wochen auch ein Zimmer haben würde, lag gleich auf der linken Seite und besaß nach hinten hin eine gigantische Aussicht auf einen See, welchen ich wohl auch die nächste Zeit genießen durfte.
      Nachdem wir den Wagen abgestellt hatten, zeigte mir Lou mein Zimmer und ließ mir etwas Zeit, mich einzurichten. Viel war es ja nicht: Etwas Arbeitskleidung und ein paar wichtige Dinge für den Alltag, mehr würde ich wahrscheinlich nicht brauchen.
      Eine halbe Stunde später trag ich Lou vor dem Wohnhaus, von wo aus sie mich als Erstes zum Stall führte.
      Ich schüttelte jede Menge Hände, hörte mir Namen an (Amy, Jack, Mallory, Ty und noch viele mehr) und durfte einen ersten Blick auf die Pferde werfen.
      Ich war kein wirklich guter Reiter, hatte mich nur mal hier und da aus Spaß auf ein Pferd gesetzt, und trotzdem mochte ich diese kraftvollen und eleganten Geschöpfe, weswegen ich mich auch dafür entschieden hatte, ein einfacher Stallbursche zu werden. Man lernte viele verschiedene Menschen kennen, hatte einen vollen Arbeitstag, jedoch ständig voller Abwechslung und man hatte immer mit Tieren zu tun.
      Die junge Mallory konnte es kaum abwarten, dass Lou zurück ins Haupthaus ging und mich den anderen überließ, denn kaum war sie weg, hatte ich eine kleine Fessel am Fuß, welche mir unbedingt das ganze Gestüt und die Pferde zeigen wollte.
      Es war gerade erst früher Nachmittag, doch ich war jetzt schon so geschafft vom Tag, dass ich meine Augen mit aller Kraft davon abhalten musste, zuzufallen. Die frühe und lange Zugfahrt und die unangenehme Begleitung hatten mich doch anscheinend ganz schön geschafft.
      Für heute war ich noch nicht in die Arbeit angebunden, morgen früh musste ich jedoch um sieben auf der Matte stehen und das am besten wach!
      Dank Mallory lernte ich einige der Mitarbeiter gut kennen und konnte mir schonmal einen ersten Eindruck verschaffen, allerdings bedankte ich mich irgendwann bei ihr und meinte, dass ich wohl heute zeitig ins Bett müsse. Sie schien etwas enttäuscht und zog eine kleine Schnute, jedoch versprach ich ihr, dass sie die nächsten Wochen noch genügend von mir haben könnte.
      Mein erster Tag auf der Ranch ging dann zum Glück doch noch ganz entspannend zu Ende, so dass ich am Abend früh und schnell einschlafen konnte.
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      Der nächste Tag begann tatsächlich recht früh, allerdings war ich dies ja auch schon von meinen anderen Arbeitsstellen gewöhnt. Vor allem im Sommer freute man sich dann, in der frühen Morgenkälte arbeiten zu dürfen, als in der Hitze des Mittags.
      Nach einem gemeinsamen Frühstück mit all denen, die auf der Ranch arbeiteten, begaben wir uns in den Stall.
      Jack Bartlett, der Besitzer der Ranch, wie mir Mallory mitgeteilt hatte, hatte sich netterweise dafür bereit erklärt, die ersten Tage mein "Aufpasser" zu sein, bevor ich wohl von selber wissen würde, was anstand.
      Obwohl Jack schon recht alt aussah, ich traute mich nicht ganz so zu schätzen, wer weiß, vielleicht war er auch noch gar nicht so alt, hatte er noch ganz schön viel Kraft in seinen Knochen. Mit seinen knorrigen Händen hob er noch jede Schubkarre und jeden Wassereimer, ohne auch nur zu stöhnen. Wie peinlich, das schaffte ja noch nicht mal ich!
      Jack und ich waren heute eingeteilt, uns um die Jungpferdefraktion zu kümmern. Das waren gar nicht allzu wenige und waren dazu noch die unterschiedlichsten Rassen. Ich konnte einige Trakehner ausfindig machen, aber auch Englische Vollblüter und einen Isländer. Eine interessante Mischung hier! Unterschiedlich alt waren sie auch noch alle.
      Zuerst stand das Füttern an der Reihe. Jeder bekam seine Portion Kraftfutter, sowie etwas Heu. In jeder Box kontrollierten wir dann auch noch das Wasser, bevor wir damit begonnen, die Youngster auf den Weiden zu verteilen.
      "Ray!" rief mich Jack durch den Stall. "Komm mal her."
      Ich kam aus einer der Boxen und schritt zu Jack, welcher im Gang stand und auf mich wartete. "Wir fangen mit den beiden Stuten an, die kommen auf eine andere Weide als die Hengste. Da du noch nicht weißt wohin, muss ich wohl mitkommen. Morgen machst du das aber alleine."
      Ich nickte und fühlte mich fast so wie in meiner Ausbildungszeit, der Mann hatte echt Selbstvertrauen.
      Die eine der kleinen Stuten hieß Maelis und war eine überaus hübsche Trakehnerstute, während die andere den verdammt niedlichen Namen Puppy trug. Natürlich bekam ich die kleine Isländerstute, während Jack Maelis das Halfter umlegte. Zum Glück waren die Weiden hier ja nicht allzu weit auseinander, sodass wir recht schnell wieder zurück im Stall waren, um auch die Hengste nach draußen zu bringen.
      Jack betrachtete mich im Stall eingehend, bevor er kurz seine Nasenflügel nach oben zog und mich dann fragte: "Meinst du, du schaffst drei Pferde auf einmal? Dann müssen wir nicht doppelt gehen und außerdem mögen diese kleinen Racker es sowieso nicht, wenn man sie von ihren Freunden trennte."
      Ich zuckte mit den Schultern. "Klaro, warum nicht!"
      Jack brummte kurz, bevor er mir meine Anweisungen gab. "Gut, dann schnappe dir mal Par Dieux, Findus und Dead Snow, wir treffen uns gleich vor dem Stall."
      Zugegeben, es war doch gar nicht so einfach, drei übermütige Hengste zusammen aus den Boxen zu holen und durch die enge Stallgasse nach draußen zu bringen, allerdings wollte ich Jack unbedingt zeigen, dass ich es voll drauf hatte. Bei diesem Gedanken musste sogar ich lachen.
      Jack war natürlich schneller gewesen und wartete draußen bereits mit Castiel, Cilion und Cabbalero, drei feurigen Jungpferden, welche, magischerweise, alle mit C begannen. Magic!
      Der Weg mit drei Pferden zu den Koppeln war definitiv weitaus anstrengender als mit einem. Ständig wechselte einer der drei die Seite, blieb plötzlich stehen oder drängelte sich an einem anderen vorbei.
      Jacks Rat war nur: "Zeig ihnen wo der Hacken hängt, die machen sonst nur Blödsinn mit dir"
      Er hatte ja leicht Reden, würde ich das bereits seit dreißig Jahren jeden Morgen machen, hätte ich das bestimmt auch drauf. Bestimmt...
      Als wir zurückkamen hatten die anderen Mitarbeiter bereits die anderen Pferde auf die Weiden gebracht, sodass nun natürlich die richtige Stallarbeit anstand. Boxen ausmisten, neues Stroh und Heu holen und Stallgasse fegen; Es war bereits Mittag, als auch diese Arbeit erledigt war.
      Nach einer Mittagspause ging die Arbeit weiter. Diesmal arbeiteten wir allerdings viel weitgefächerter und jeder ging seinem Job nach.
      Amy konnte ich immer wieder mit Pferden auf den Platz gehen sehen, andere äppelten die Weiden ab oder reparierten Zäune. Ich musste zugeben, zu diesem Zeitpunkt war ich etwas überfordert, hoffte jedoch, dass dies schnell jemand mitbekommen würde.
      Und tatsächlich: Der junge Ty schien dies zu bemerken und half mir, in dem er mir eine Schubkarre vor die Nase stellte. "Komm Ray, abäppeln!"
      Ich seufzte, diese Arbeit hatte ich schon immer geliebt!
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      Die nächsten Tage verliefen meist recht gleich. Ich war am Morgen weiterhin für die Jungpferde zuständig und ich musste sagen, dass ich mich jeden Tag verbesserte und die Fohlen auch besser kennenlernte. Auch am Nachmittag fand ich nun des Öfteren viel schneller einen Arbeitsplatz, je tiefer ich in der ganzen Rancharbeit drinnen steckte. Zum Abäppeln dazugekommen war jetzt auch, dass ich des Öfteren dabei half, die Pferde zum Training von der Weide zu holen und vorzubereiten, mit den Jungpferden spazieren zu gehen oder mit dem Traktor umherzufahren und Dinge von A nach B zu schleppen. Vor allem gefiel mir die freundliche Stimmung und die gute Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern, sodass ich die Ranch am liebsten gar nicht mehr verlassen wollte.
      Nach einigen Tagen sagte mir Jack dann, dass es für mich bei den Fohlen zu Ende war und ich zu den Großpferden gelassen wurde.
      Hier arbeitete ich meist zusammen mit Ty oder Lou, welche mich die ersten Tage immer gut begleiteten.
      Jeden Morgen und jeden Abend, brachte und holte ich die Pferde von den Weiden und dazwischen die Zeit verging wie im Flug.
      Die ersten Tage war ich wieder für die Stuten verantwortlich, wovon es doch erstaunlich wenige gab. Wikotikabesa, Mon Chérie, The Death Angel und Cindarella waren alle vier leicht zu händeln und ich liebte den Alltag mit den vier Stuten. Doch trotzdem hieß es auch irgendwann für mich, weiter gehts, denn natürlich wollte ich auch noch die unhaffigen Hengste kennenlernen, bevor es für mich zu den Zuchtpferden gehen würde.
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      Ich konnte mir gar nicht vorstellen, was die Heartlandranch so mit Hengsten hatte, denn davon gab es hier im Übermaß, was ich natürlich nicht schlimm fand. Es war nur - etwas mehr Arbeit.
      Um all die Hengste früh auf ihre Weiden zu bringen, benötigten wir dringend mehr Hände, die mit anpackten. So stießen zu mir, Amy und Ty auch noch Caleb und Chase, welche beide nicht ganz so mein Typ waren, allerdings musste ich ja nur mit ihnen zusammen arbeiten können.
      Damit keine Pferde verloren gehen würden, trafen wir uns jeden Morgen kurz zu einer Besprechung im Stall, welche meist von Amy oder Ty geführt wurde. Vor allem am ersten Morgen war ich noch etwas überfordert, da ich die meisten der Pferde noch nicht allzu gut kannte. Natürlich hatte ich den ein oder anderen schonmal geputzt oder für den Hufschmied festgehalten, aber das war es dann auch schon.
      "Da Ray ab heute für einige Tage hier mit helfen wird," meinte Ty am ersten Morgen zu den anderen, "Wird die Aufteilung etwas anders sein." Und dann teilte er zu. Es waren dreizehn Pferde und jeden Morgen etwa vier bis fünf Helfer im Stall. Es war daher mit Sicherheit so, dass wir nicht alle Pferde auf einmal verschiffen konnten.
      Ich würde zweimal laufen, einmal mit Jim Beam Bastian, einem hübschen Welsh C Hengst, und mit Celsius, einem Deutschen Reitpony. Das zweite Mal teilte mir Ty nur einen großen gepunkteten Hengst zu, an der Boxentür stand: Herbert. Innerlich musste ich laut auflachen. Allerdings schien der Name Herbert für alle schon so normal geworden zu sein, dass das außer mir kein anderer witzig fand.
      Jeden Morgen brachte ich nun diese drei auf die Weide, mistete auch ihre Boxen aus und holte sie am Abend wieder hinein. Ich verstand die anderen ja, dass hier Ordnung angesagt war, aber etwas langweilig war es schon.
      Da Ty wegen seines Jobs als Tierarzt nicht immer da sein konnte und auch der ein oder andere mal frei hatte, gab es dann auch Tage, an denen ich noch andere Pferde nach draußen bringen durfte.
      So war ich einmal ganz erstaunt, als ich zurück in den Stall kam und mir Caleb zwei große dunkle Hengste in die Hand drückte und meinte, dass ich die nach draußen bringen sollte. Ich war ganz erstaunt, tat aber wie mir geheißen.
      Die beiden kannte ich schon etwas, oder jedenfalls hatte ich mir ihre Namen von den Boxenschildern gemerkt. Der Friese besaß den anmutigen Namen Luzifer, die Farbe und der Name waren genau der gleiche wie von meiner alten Katze, und der Trakehner hieß The Black Death. Ich konnte mich noch daran erinnern, dass es bei den Stuten eine gegeben hatte, die auch Trakehner gewesen war und so einen ähnlichen Namen getragen hatte.
      Zum Glück war es keine ganz so schwierige Aufgabe, die beiden auf die Weiden zu bringen, auch wenn Death etwas temperamentvoll und eigensinnig war, dafür behielt jedenfalls Luzifer die Ruhe, sodass beide dort landeten, wo sie hingehörten.
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      Einmal die Woche hatte ich frei. Immer an unterschiedlichen Tagen, was mich aber nicht störte. Mein nächster freier Tag fiel dieses Mal jedoch auf einen Samstag. Auch diesen nutzte ich wieder gründlich, um etwas schlaf nachzuholen und stand so erst kurz vor dem Mittag auf, um mir in der Küche etwas zum Frühstück zu machen.
      Wenig später traf ich im Stall mal wieder Mallory, welche sich natürlich riesig freute mich zu sehen. Sie faselte mich natürlich wieder mit den neuesten Geschichten zu und ich schaffte es, ihr jedenfalls mit einem halben Ohr zuzuhören.
      Mit dem anderen war ich in den Trubel im Stall vertieft. Ich genoss es, einfach mal die anderen entspannt zu beobachten.
      Ty brachte gerade ein großes hübsches Saddlebred, der Name war glaube ich Prince of the half moon oder so, nach draußen und kurz darauf kam Amy mit den beiden kleineren Lakritz und Skywalker hinterher. Auch sie verschwand durch einen Ausgang nach draußen, sodass ich nun Mallory auch meine andere Hälfte des Ohrs schenken musste.
      "Ray, was hältst du eigentlich von einem Ausritt? Ich bin mir sicher, dass Amy damit einverstanden wäre. Bist du bis jetzt eigentlich schonmal hier ausgeritten?"
      Ich brauchte etwas länger um ihren Worten folgen zu können, bevor ich zu einer Antwort ansetzte. Ich wusste nur noch nicht so ganz was ich sagen sollte, weswegen nur ein "Hä" oder so aus meinem Mund kam.
      "Jaja, ein Ausritt! Du hast doch heute frei oder? Bei diesem schönen Wetter MUSS man einfach das Gelände rund um Heartland kennenlernen, wirklich!"
      Ich zuckte mit den Schultern. "Ach Mal, ich weiß nicht, ich bin nicht gerade wirklich ein guter Reiter und ob man mir hier ein Pferd zutraut, bei den ganzen wertvollen Pferde..." versuchte ich mich herauszureden.
      "Ach Quatschradatsch, ich kläre das mit Amy und Ty sobald sie zurück sind, die werden bestimmt nichts dagegen haben!" meinte sie und rannte in Richtung Weiden.
      Ich seufzte. Ein Ausritt, wo ich beweisen konnte, dass ich es nicht konnte, war eigentlich das Letzte was ich jetzt wollte. Ich ließ mich vor dem Stall auf einer Bank nieder und genoss die warmen Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht. Die Temperaturen waren bereits die letzten Tage angenehm gewesen. Nicht zu warm, nicht zu kalt, ohne Regen, aber mit einer leichten Dauerbrise im Gesicht, welche einem die Mücken von den Armen wehte. Perfekt, vor allem bei einem Ausritt...
      Als Mallory mit Ty und Amy zurückkam, schien sie die Beiden schon davon überzeugt zu haben, einen Ausritt zu machen. Es war jetzt Mittagszeit, so dass die Zeit für alle da war.
      Wie es der Zufall so wollte, stieß auch Lou einige Minuten später noch zu uns. Auch sie schien sich auf einen Ausritt zu freuen.
      Der zweite Zufall war, dass noch fünf Pferde im Stall standen. Eins für jeden von uns. So langsam fingen meine Beine an zu zittern und meine Gedanken wirbelten umher wie die Gemüsesuppe in der Schulkantine, wenn die dicke Köchin wild mit dem Löffel in dieser herum rührte. Jedenfalls war das zu meiner Schulzeit so gewesen. Ich hasste Gemüsesuppe.
      Ich nahm mir kurz die Zeit um durchzuatmen, bevor mich auch schon Ty rief. "Ray? Komm, ich zeige dir dein Pferd!" schallte seine Stimme durch den Stall.
      Oh nein, oh nein, das würde mein Untergang sein! Lou und Amy würden mich vom Hof werfen und das bestimmt ohne Bezahlung, wenn sie sahen, was ich mit ihren armen Pferden anstellte. Ich war erledigt, ich würde mein restliches Leben von Harz IV leben müssen, ich... Plötzlich tauchte Mallory neben mir auf und zupfte mir am Ärmel. "Wo bleibst du denn Ray, wir müssen uns etwas beeilen!" Dann zog sie mich zu Ty, welcher vor einer Box mit einem mittelgroßen aber übermäßig hübsch gescheckten Hengst, an dessen Boxentür nur "I See You" stand. Na etwas gruselig war der Name ja schon!
      "Bittschön", meinte Ty und deutete auf die Box. "Ein überaus ruhiger und nervenstarker Hengst. Der wird dir bestimmt gefallen, wie ich dich kenne!" meinte Ty mit einem freundlichen Lachen. "Sage mir einfach Bescheid, sobald du Hilfe brauchst oder Satteln möchtest. Einer von uns wird dir bestimmt helfen."
      Ich nickte nur leicht eingeschüchtert und murmelte ein "Danke", mit welchem sich Ty aber zufriedengab und sich dann zu seinem eigenen Pferd begab.
      "Ray, du siehst ja fast so aus als hättest du Angst? Wie witzig!" Mallory lachte, bevor sie sich hüpfend zu einer Box, einige Meter neben meiner, aufmachte.
      Ok, sagte ich mir, Putzen ist doch kein Problem, das hatte ich jetzt schon oft gemacht, kein Problem. Sachte schob ich die Boxentür auf und hielt Isee (ich nannte den jetzt einfach so) meine Hand hin. "Na du?" flüsterte ich, "Du nimmst es mir doch bestimmt nicht übel, wenn ich vielleicht nicht so gut reiten kann, oder?"
      I See You blickte mich einfach mit dunklen Augen an, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich deutete das jetzt mal als "Ja".
      Putzen war zum Glück wirklich nicht so schwer, beim Satteln holte ich mir dann aber die Hilfe von Mallory, welche mir Isees Sattel zeigte und diesen dann auch mit mir zusammen auf den Rücken des Hengstes verfrachtete. So ein Westernsattel hatte doch schon ganz schön Gewicht! Die Trense hängte ich erstmal nur an das Horn (ach, was war ich stolz, dass mir dieser Begriff einfiel!) und half dann auch Mallory, ihr Pferd zu satteln. Gegenseitige Hilfe uns so... Das junge Mädchen durfte einen großen und kräftigen Knabstrupper Hengst namens Panino reiten, was bedeutete, dass der Sattel noch weiter hochgestemmt werden musste, als bei Isee. Ich hätte wohl doch ab und zu etwas Sport machen sollen, dachte ich bei mir.
      Als auch Panino fertig war, ging ich wieder zurück zu Isee, welcher nun nur noch getrenst werden musste. Nur noch, was für eine Ironie! Der Hengst schien es nicht einzusehen, dass Gebiss in den Mund zu nehmen und so peinlich es mir dann auch war, ich rief Mal ein weiteres mal um Hilfe an. Sie schaffte es innerhalb von Sekunden, was mich noch mehr verunsicherte, ob ich einem Ausritt gewachsen war, aber jetzt gab es kein Zurück mehr.
      Als alle fünf mit ihren Pferden vor dem Stall standen, ging es ans Aufsteigen. Mallory hatte mit ihrem Knabbi als Jüngste tatsächlich das größte Pferd erwischt, während Lou mit dem Quarter Horse As War Fades das kleinste Pferd hatte. Ich lag dann irgendwo in der Mitte, was ich ganz praktisch fand.
      Die anderen beiden Pferde kannte ich noch nicht beim Namen, aber Mal half mir wie immer weiter. "Das Pferd bei Ty heißt My Blue Gun und Amy reitet Azzurro, den Barockpinto." erklärte sie mir auf meine Bitte hin.
      Ich war ganz geschickt, in dem ich die Bank, auf welcher ich mich vor kurzem noch gesonnt hatte, als Aufstiegshilfe nutzte und auch wenn mir dabei der schlecht sitzende Helm verrutschte, so kam ich trotzdem ganz gut rauf, wie ich fand.
      Im Endeffekt war der Ausritt dann doch gar nicht so schlimm gewesen; Ty, Amy und Lou hatten mir immer wieder Tipps, aber auch Lob gegeben und anscheinend waren sie doch gar nicht so verwundert darüber gewesen, dass ich kein Grand Prix Reiter war, zum Glück! Ich hatte mir also wohl unnötigerweise Gedanken gemacht.
      Im Schritt, wie aber auch im Galopp hatte ich mich gut im Sattel halten können, was mich besonders stolz machte. Isee war wirklich ruhig, auch wenn er ganz aufgeregt getänzelt hatte, als wir an der großen Rinderwiese vorbeigeritten sind. Das Cuttingblut steckte bei ihm wirklich im ganzen Körper!
      Auch wenn es nur ein gemütlicher Ausritt gewesen war, so hatte ich viel gelernt und die Ranch war mir noch ein Stückchen näher ans Herz gewachsen.
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      Nach der Hälfte meiner Zeit, traute man mir nun zu, mich um die Zuchtpferde zu kümmern. Das waren noch mehr, als die Nichtzuchtpferde aus dem Nebenstall und mein größtes Problem war, dass sie alle gleich aussahen.
      Selbst nach den ersten Tagen kannte ich nur ein paar markante Pferde, welche vielleicht eine dunklere Farbe besaßen oder dessen Mähne unnatürlich lang war.
      Vor allem war mir da natürlich Golden Samurai aufgefallen, ein überaus stattlicher und prächtiger Hengst, welcher sogar schon seine Körung hinter sich hatte. Figaros Schattenfalter war, im Gegenteil zu der hellen Masse der anderen, viel dunkler, fast schwarz und so wie mir Amy erklärte, nannte man seine Farbe Kohlfuchs.
      Außer den Haffis gab es dann noch fünf Pferde, welche zur Veredlung da waren, aber auch die hatten diesen Haflinger-Farbton. Faster das große Englische Vollblut und dann noch vier Araber. So wie ich das mit bekommen hatte, waren Golden Girl und Pearl Arabische Vollblüter, während First von Rothen ein Anglo-Araber war und Everyday As It Comes eine Shagya-Araber Stute. Also eine bunte Mischung.
      Der Rest der Pferde, ja wie sollte ich es ausdrücken, bei denen fiel es mir schwer sie mir wirklich zu merken.
      Bei den Stuten gab es da eine Picola und eine Lana und die freche Calla und dann hörte es mit Namen auf. Alle anderen kannten diese natürlich und machten sich regelmäßig, aber ohne böse auf mich zu sein, sich über mich lustig. Auch Mallory, welche nach der Schule oft ihre Freizeit auf dem Gestüt verbrachte, fragte mich eines Tages: "Also ehrlich Ray, wie hast du es nur bis jetzt geschafft durchs Leben zu kommen, wenn du dir noch nicht mal so ein paar einfache Dinge merken kannst?"
      Einfach, sie hatte gut reden, das war ein 20 Kilometer Lauf für mein Gehirn, wenn ich versuchen würde all die Namen dort zu speichern! Und trotzdem gab ich mir jeden Tag aufs neue Mühe und wiederholte den Namen jedes Pferdes fünfmal, bis ich fast alle konnte.
      Die grazile, recht große Stute hieß L'ombre de la Lune, oder einfach nur Lune genannt. Die, die man immer von der Koppel ziehen musste, weil sie mal wieder nicht aufhören wollte zu fressen, hieß Nimué und die mit der langen gelockten Mähne war Money in a Bank. So ging das weiter. Ich suchte bei jedem Haffi eine auffällige Eigenschaft und versuchte den Namen darum zu puzzeln. Nordsterns Mähne leuchtete zum Beispiel so hell wie ein Nordstern, die Farbe von Golden Diamond war sehr extrem und die lange Mähne von Mrs. Pretty hatte genau die gleiche Farbe wie ihr Fell.
      Die jüngste hieß Mirabella und war so ein Sonnenschein, dass ich mich am ersten Tag in sie verliebte. Verschmust und anhänglich, genau mein Geschmack!
      Ich konnte Ty und Amy nicht davon überzeugen, dass sie mich nicht mehr auf die armen Pferde setzen sollten, aber sie ließen gar nicht mit sich reden und gaben mir weiterhin Reitunterricht, was ich natürlich nicht bereute! Reiten war toll, nur war man als Junge in der Schule gleich Außenseiter gewesen, wenn man geritten ist und später hatte ich nie das Geld dazu gehabt. Beide waren außerdem davon überzeugt, dass das ganze nur auf einem Haflinger stattfinden sollte, wenn ich schon einmal auf der Heartland Ranch war.
      So saß ich den einen Nachmittag mal auf der alten Meike, sonntags dann auf Nachtigall und des Öfteren auf Little Baby, welche sich besonders gut reiten ließ, wie ich fand.
      Auf Amsterdam Girl saß ich nur einmal und das auch recht kurz, bevor sie beschlossen hatte, mich mit einem Hüpfer in den Sand zu versetzen und mir mein Bein dann leider so wehgetan hatte, dass ich es kein zweites Mal versuchen konnte. Aber das gehörte nunmal auch zum Reiten dazu, im Sand zu landen.
      Auf dem Rücken einer Stute fühlte ich mich wohl, weswegen man es mir auch nicht übel nahm, dass ich mich nicht mal auf einen der berühmten Heartlandhengste setzen wollte.
      Bei den Hengsten hatte ich nämlich leider auch das gleiche Problem wie bei den Stuten, die Namen wollten einfach nicht in meinen Kopf. Außer L'ombre de la Figaro, welchen ich von Turnieren und so kannte, waren es einfach alles Haffis für mich.
      Eines Abends nahm ich mir dann mal die Zeit und ging die Stallgasse entlang, während ich mir jeden Namen notierte und mit meiner nicht allzu guten Handykamera von jedem Pferd ein Bild machte. Bis Mitternacht saß ich dann in meinem kleinen Zimmer und sortierte die Namen den Pferden zu, um am nächsten Tag jeden mit meinem Wissen zu überraschen.
      Die Pferde mit S waren besonders schlimm. Samie, Small Joker, Sunshine Shadow, Surburb Lights und Sternsinger. Das schlimme war ja, dass sie dann auch noch alle gleich aussahen! Surburb Lights (oder einfach Bubis) Mähne war recht lang, die von Sunshine allerdings auch, weswegen es für mich immer schwer war auf die Anweisung von Ty hin ("Hole mal den und den von Weide" und so) auf Anhieb das richtige Pferd zu erkennen.
      Abajo, Bonito und Burberry waren noch leichter zu erkennen als Jargo, Windsor, Askan und Franzl von Falkenstein, DOCH irgendwann hatte ich es drauf. Aber so was von richtig. Früh, wenn alle auf die Weiden gebracht wurden, zwischendurch zum Reiten und zum Arbeiten und abends, als alle Pferde wieder zurück in den Stall kamen, ich wusste, wer Abajo war, wer Franzl und wer Sunshine. Mit viel Arbeit hatte ich das für mich unmögliche geschafft und jedem Pferd in meinem Kopf einen Platz gegeben, wo es hoffentlich noch lange bleiben würde.
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      Kurz bevor ich Heartland wieder verlassen würde, fragten mich Ty und Amy eines Samstagnachmittags, ob ich nicht morgen mit zu einem in der Nähe gelegenen Verkaufshof kommen wollte. Die beiden wollten nach Pferden Ausschau halten, welche vielleicht für ihre Zucht praktisch wären.
      Ich fuhr ohne jegliches Vorherwissen mit zu den Briar Ridge Stables, doch als ich bereits durch die Fensterscheibe des Wagens blickte, merkte ich, dass das nicht ganz so mein Geschmack war. Zu spießig, war mein erster Gedanke.
      Amy schien die Besitzer zu kennen und auch wenn sie das nicht sagte, so hatte sie doch anscheinend eine kleine Abneigung gegen diese.
      Wie mir mein erstes Gefühl bereits bestätigt hatte, fanden wir, oder besser gesagt Amy und Ty, hier keine passenden Pferde, auch wenn einige wirklich vielversprechend aussahen!
      Auf dem Green Briar Ridge gab es Pferde jeder Rasse, jedes Aussehens und jeder Größe und so war eine breite Auswahl an Interessenten damit abgedeckt. Und so stach mir vor allem eine junge Isländerstute namens Rékja in die Augen, aber auch ihre Nachbarin, ein interessant gepunktetes Warmblut namens Double Diamonds fiel mir sofort auf.
      Amy und Ty standen einige Zeit vor einer Box, in welcher ein Isländer stand, welcher vom Aussehen her viele Ähnlichkeiten mit einem Haffi hatte. Bjatur hieß dieser laut einem Schild an der Box.
      Eine Box daneben stand Acacia, allerdings schon verkauft, wie ein großes rotes Schild besagte und noch eine Box weiter stand ein Hengst namens Heros. Hübsch aber leider auch nicht mein Ding.
      Da der Besuch auf dem Gestüt nicht der gewünschte Erfolg gewesen war, entschieden wir uns einstimmig dafür, noch etwas anderes zu machen. Eis essen, da waren wir uns alle einig. Nachdem ich die letzten Wochen nur auf der Ranch verbracht hatte, tat es gut endlich mal wieder draußen zu sein und auch wenn Stadtluft nicht besonders gut roch, so hatte ich sie doch vermisst.
      Meine Zeit auf der Heartland Ranch war bald vorbei, besser gesagt nur noch zwei Tage, bis ich wieder in Millarville in den Zug steigen würde und mit diesem diesmal in die entgegengesetzte Richtung, nach Osten nämlich, fahren würde.
      Umso mehr genoss ich deswegen die letzten paar Stunden mit meinen neuen Freunden, wie ich sie hoffentlich nennen durfte.
      Amy und ich fanden auch eine neue Gemeinsamkeit: Wir beide waren ganz vernarrt in Stracciatella Eis. Ich liebte Stracciatella!
      *--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------*
      Zwei Tage später war es dann auch soweit: Ich hatte mein Zimmer gründlich geputzt, all meine Kleidung und Souvenirs eingesteckt, ein letztes Mal Reitunterricht bekommen und nochmal alle Mitarbeiter verabschiedet und alle Pferde gestreichelt, denn nun ging es für mich nach Hause. Nach Hause, das hörte sich fast komisch an, denn in den letzten Wochen war die Heartland Ranch zu meinem "Zuhause" geworden und es zerbrach mir fast das Herz, diese nun wieder verlassen zu müssen.
      Aber wer weiß, vielleicht würde meine Hilfe ja auch irgendwann mal wieder gefordert sein und dann würde ich zur Stelle sein!
      Als ich in Millarville in den Zug einstiegt und auf einem Platz am Fenster Platz nahm, störten mich noch nicht mal die lauten Geräusche der Jugendlichen, oder die Spinne in der Ecke oder die stickige Luft, ich hatte einfach nur ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen, blickte entspannt in die Zukunft und winkte Lou, Ty und Amy ein letztes Mal, welche mich alle mit zum Bahnhof gebracht hatten.
      Auch wenn ich es nie für möglich gehalten hatte, so hatte die Heartland Ranch mir gezeigt, was ich wirklich wollte und nun wusste ich, in welche Richtung ich laufen sollte, um meinen Weg zu finden.
    • Jackie
      Green Briar Ridge Stable
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      12. Oktober 2016 - Dressurtraining L-M
      14014 Zeichen © Friese

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      Heute ging es ein weiteres Mal zu Amy. Ich hatte Simon gleich mitgenommen, da es sich um eine ganze Menge Pferde handelte, welche ich nicht auf einmal alle trainieren konnte. Er hatte auf meine Frage hin natürlich zugestimmt und so saßen wir nun auch schon im Flieger. Joyce und der Rest des Teams würden die nächsten Tage dafür sorgen, dass es unseren eigenen Pferden trotzdem gut ging. Am Terminal des Flughafens suchte ich nach dem mir bereits bekannten, jungen Mann, welcher schon so oft mein Taxi spielen musste. Ich entdeckte ihn dann auch relativ schnell und so konnte die Reise weiter gehen. Bei den Koffern hatten mir die beiden Männer geholfen, da ich wahrscheinlich einfach mal wieder viel zu viel dabei hatte. Doch bei 13 Pferden war mir klar gewesen, dass wahrscheinlich nicht nur ein paar Handschuhe hier ihren Tod finden würden. Simon und ich hatten die Pferde bereits unter uns aufgeteilt. Ich wollte die Erhöhungen übernehmen bei denen es sich nicht nur um ein E auf A handelte. Des Weiteren wollte ich das Fohlen ABC mit zwei von Amys Fohlen üben. Am Hof angekommen begrüßte ich als allererstes meine mittlerweile gute Freundin Amy. Durch meine vielen Besuche und die Tatsache, dass ich eigentlich nur noch zwischen unserem eigenen Hof und ihrem hin und her pendelte, war mehr aus unserem anfänglichen Kunden-Trainerverhältnis geworden. Ich war sehr froh darüber, denn ich wusste, dass sie mir bei Problemen auch unter die Arme greifen würde. „ Ein paar der Trainingspferde kennst du ja bereits“ meinte sie zu mir und ich nickte. Mir war jeder Name auf der Liste grob bekannt vorgekommen durch meine vielen Besuche, aber zu manchen Pferde hatte ich auch einfach noch ein Bild gehabt. Simon verstaute die Koffer im Zimmer und kam dann wieder zu mir und Amy. Sie war gerade dabei mir die beiden Fohlen zu zeigen und alles über sie zu erklären. Gerade bei ihnen war mir wichtig wie viel Amy bereits mit ihnen gearbeitet hatte, da ich darauf aufbauen müsste und mich gegebenenfalls anders verhalten müsste. „ Das erste Probereiten beziehungsweise mit den uns bekannten Pferden trainieren würde ich gerne auf morgen verschieben“ meinte ich und Amy nickte zustimmend. Leider hatten wir erst einen relativ späten Flug bekommen und so war es mittlerweile abends. Ein Flug über Nacht beziehungsweise einer mit Ankunft am Morgen war nicht mehr buchbar gewesen. Doch der halbe Tag würde einfach angehängt und somit war das auch kein sonderliches Problem. Sie nickte und meinte, dass wir wenigstens noch eine Kleinigkeit essen sollten. Dies taten wir auch noch kurz und gingen dann auch endlich schlafen.


      Am nächsten Morgen war ich vor Simon wach. Ich ließ ihn noch ein bisschen schlafen und machte mein erstes Trainingspferd, Réjka, fertig. Nachdem ich kurz auf die Uhr geschaut hatte, entschied ich mich Simon noch Heros fertig zu machen. Als ich die gerade beendet hatte, stand er schon vor mir. „ Danke. Aber warum hast du mich denn nicht geweckt?“ sagte er freundlich zu mir und küsste mich dann kurz. Ich zuckte nur mit den Schultern doch eigentlich wusste ich genau, dass er den Schlaf dringend gebraucht hatte. Gemeinsam gingen wir nach draußen. Auf der einen Seite des Platzes bauten wir dann die Hindernisse auf E-Höhe auf, auf der anderen Seite auf der Höhe zwischen E und A. Danach holten wir unsere Pferde und ich ging auf den normalen Sandplatz. Wir ritten beide warm und begannen dann mit dem abfragen des Standes der letzten Stufen. Immer wieder sah ich prüfend zu Simon. Bei ihm schien es sehr gut mit Heros zu laufen. Der Hengst folgte seinen Hilfen brav und somit war er für ihn ein sehr guter Trainingspartner. Auf sein Feedback würde ich mich freuen. Dann übte ich bereits eine der leichteten und sich nicht zu arg von den Aufgaben der M-Dressur unterscheidenden Sachen, welche aber noch zur L-Dressur zählten. Simon hatte auf die andere Seite mit dem Zwischenparcours gewechselt. Ich konzentrierte mich wieder auf die Arbeit mit der Stute und klopfte am Ende der Arbeit ihren Hals. Simon tat es mir gleich und ritt den Hengst unter sich ab. Wir stiegen zeitgleich ab und gingen dann wieder in den Stall. Während wir die Pferde absattelten und nochmal überputzten unterhielten wir uns über das Training. Als nächstes holte er sich Double Diamonds aus der Box und putzte sie dann. Ich holte mir im Gengenzug As War Fades und putzte den Hengst. Sein Fell glänzte danach sehr schön und Simon und ich holten zusammen das Sattelzeug. Sein Weg führte wieder auf den Reitplatz meine jedoch ins Gelände. Ich kannte mich hier selber schon sehr gut aus und so musste Amy nicht extra nochmal mitgehen. Ich würde mit dem Hengst auch alleine klar kommen und als wir an unserer heutigen Trainingsstrecke ankamen war er auch schon warm. Simon würde Double Diamonds springen und sich hierbei einen kleinen Überblick verschaffen. Sonst hatte bisher immer nur ich mit Amys ganzen Pferden gearbeitet. Ich wollte mir einen Überblick machen wie ausdauernd der Hengst unter mir wirklich war. Laut Amy lief er schon auf einem M-Niveau. Ich markierte unseren Start in meinem Handy und schaute wie weit wir reiten mussten in die eine Richtung und wieder zurück für ein L-Niveau. Ich klopfte seinen Hals hierbei immer wieder und ging dann die genau vorgeschriebene Strecke. An dem Punkt, welchen mir mein Handy sagte drehte ich wieder um und ritt zurück zum Hof. Simon hatte sich bereits ein neues Pferd geholt und wie ich später erfahren sollte, waren er und Diamonds sehr gut klargekommen. Das neue Pferd, welches er bereits fertig zum Platz führte war Bjatur. Hier hieß es auch die Grundlagen der A-Dressur zu trainieren. Der genau richtige Job für Simon. Ich brachte War wieder nach drinnen und sah Simon dann kurz zu. Er machte seine Aufgabe wirklich gut und ich war froh, dass er dabei war und mir unter die Arme griff. Ich selbst hätte zwei Mal kommen müssen oder länger bleiben müssen. So konnte ich danach weiter zu anderen Kunden oder mich mal um das Training meiner eigenen Pferde kümmern. Ich holte mir als nächstes Panino. Mit ihm hatte ich bereits gearbeitet und so musste ich ihn nicht erst noch „probereiten“ sondern konnte gleich wieder loslegen. Ich war darüber sehr froh, denn es standen noch mehr Pferde an, welche ich noch nicht kannte und auf die ich mich erst wieder einstellen musste. Ich holte ihn also aus der Box und putze ihn dann. Sanft klopfte ich seinen Hals und ging dann sowohl Sattel als auch Trense holen. Mit ihm sollte ich eine Runde an der Dressur arbeiten. Dies dürfte kein großes Problem darstellen. Auf dem Platz war Simon bereits dabei mit Bjatur zu arbeiten. Ich klopfte sanft den Hals des Pferdes neben mir und stieg dann auf seinen Rücken. Ich ritt ihn warm und übte dann mit ihm da weiter wo ich letztens stehengeblieben war. Ich klopfte sanft seinen Hals während den Übungen und sah dann kurz zu Simon. Dieser ritt Bjatur bereits ab und stieg dann von seinem Rücken. Während ich Panino bereits abritt, kam Simon wieder. Er hatte sich ein neues Pferd geholt und fragte mich, wie ich es mit Panino gelaufen war. Ich erklärte ihm, dass der Hengst sehr gut mitgemacht hatte und ich morgen das Training ein bisschen steigern würde. Der Hengst hatte sehr gut auf die Hilfen reagiert und ich klopfte deshalb seinen Hals sehr ausgiebig. Simon hatte sich Acacia geholt und ritt diese nun warm. Auch er wollte ein bisschen mit ihr in der Dressur arbeiten. Er nahm den Zügel ein bisschen kürzer und ritt sie dann los. Die Stute schnaubte kurz ab und er trabte sie dann an. Er ritt ein paar Aufgaben der E-Dressur und ich stieg von meinem Pferd. Ich brachte Panino in den Stall und holte mir ein neues Pferd aus dem Stall. Ich holte Prince of the halfmoon und putze ihn dann. Der Hengst schnaubte kurz ab und ich holte seinen Sattel und seine Trense. Ich platzierte beides auf ihm und führte ihn dann zum Platz. Dort stieg ich auf seinen Rücken und ritt ihn neben Simon warm. Dieser ritt seine Stute bereits wieder ab. Ich schaute auf die Uhr, welche ich um mein Handgelenk trug. Er hatte jetzt gut eine halbe Stunde mit ihr trainiert, also genau die richtige Zeitspanne. Nachdem Prince warm war, begann ich mit ihm ordentlich zu arbeiten. Ich ging alle Gangarten, Bahnfiguren und weiteren Aufgaben der A-Dressur durch. Diese saß bei dem Hengst einwandfrei und das Training machte sehr viel Spaß. Simon kam in der Zwischenzeit wieder mit einem weiteren seiner Trainingspferde. Dieses Mal handelte es sich um Lakritz. Der Tag war mittlerweile schon sehr gut vorangeschritten und wir mussten uns nun wirklich beeilen. Ich hatte nur noch meine beiden Fohlen mit denen ich üben musste und Simon nach Lakritz nur noch zwei Pferde zum Springen. Ich lobte Prince und stieg dann von seinem Rücken. Ich führte ihn zurück zum Stall und brachte ihn dann in seine Box. Er bekam noch etwas zu Fressen und durfte dann in Ruhe dieses genießen. Dann holte ich Valentines Cilion aus der Box. Amy hatte ihn mir ja vorhin bereits vorgestellt und schon erzählt, dass ihre Fohlen noch sehr unbeholfen waren. Als erstes schnappte ich mir sein Halfter und zog es ihm über den Kopf. Dieses klappte sehr gut du so verschloss ich es. Kurz beäugte er mich sehr misstrauisch doch im Großen und Ganzen machte er seine Aufgabe sehr gut. Ich öffnete es wieder und zog es von seinem Kopf. Dann lobte ich ihn. Er sollte wissen, dass das Halfter keine Strafe oder etwas Böses war. Ich zog es ihm ein weiteres Mal auf und verschloss es direkt. Dieses Mal ließ ich es ein bisschen länger auf seinem Kopf und er schüttelte diese wiederwillig. Dennoch wurde er nicht sonderlich unruhig sondern ließ alles über sich ergehen. Amy hatte hier scheinbar doch schon gute Arbeit geleistet. Ich lobte ihn und er bekam ein Stück Karotte, dann zog ich ihm sein Halfter ab und beendete das heutige Training. Simon war in der Zwischenzeit bereits wieder mit Lakritz in den Stall gekommen. Er erzählte mir, dass der Hengst beim Training manchmal ganz schön frech gewesen war und er sich sehr anstrengen müsste, aber es trotzdem Spaß gemacht hatte und er der Meinung war, dass der Hengst ein sehr solides Niveau hatte, wenn man wusste wie man ihn reiten musste. Ich nickte nur kurz zustimmend und holte mir dann noch Informationen über die Lektionen ein, welche er gefragt hatte. Er hatte alles genau richtig gemacht. Nicht zu viel gefordert, aber auch nicht zu wenig. Passend für die erste Einschätzung. Bei ihm standen noch zwei Pferde auf dem Plan, von denen ich ihm heute wahrscheinlich noch eines abnehmen würde, da ich nur noch mit einem der Fohlen arbeiten musste und dies heute noch nicht sehr zeitintensiv war. Gemeinsam gingen wir also zu I See You und Wikotikabesa. Beide sollten im Springen trainiert werden und so konnte einer von uns, also ich, die Pferde herrichten und der andere, in dem Fall Simon, den Parcours gleich aufbauen. Ich putzte die beiden also bis sie glänzten und Simon wieder da war. Dann holten wir das Sattelzeug und verschnallten alles. Ich holte noch unsere Helme, man sollte fremde Pferde ja eigentlich eh nie ohne reiten, aber gerade beim Springen war es uns zu gefährlich ohne. Wir führten die Pferde zum Platz und ritten dann gemeinsam warm. Simon hatte das Licht schon angeschaltet, da es langsam dämmerte. Ich klopfte Wikotikabesas Hals. Dann trabte ich ein paar Runden und sah immer wieder zu Simon. Er und I See You schienen gut zu harmonieren und wir konnten bald mit dem abfragen des Standes anfangen. Beide eigentlichen Westernpferde machten brav mit und so dauerte es nicht lange bis wir uns beide unsere Notizen machen konnten. Ich hörte vor Simon auf und ritt die Stute ab. Ich brachte sie in ihre Box und klopfte dann nochmal ihren Hals. Sie bekam ihr Fressen und ich räumte ihre Sachen auf. Als nächstes ging ich zu Burnin‘ Castiel und machte mit ihm genau das gleiche Prozedere wie mit Cilion. Ich lobte auch ihn immer wieder während ich ihm das Halfter über den Kopf zog und verschnallte. Ich klopfte seinen Hals während ich das Halfter öffnete und von seinem Kopf nahm. Der junge Hengst hatte genauso wie Cilion vor ihm mitgemacht und ich war sehr stolz auf die Fohlen. Simon hatte in der Zwischenzeit die komplette Sattelkammer gekehrt und alle Sachen aufgeräumt. Gemeinsam gingen wir nach drinnen und aßen mit den anderen vom Hof zu Abend.

      Die nächsten Tage waren mit Training bis obenhin vollgepackt und wir hatten nicht wirklich eine freie Minute gehabt. Doch am Ende hatten alle Pferde das geforderte Niveau erreicht und die Fohlen konnten halbwegs Hufe geben und ließen sich schon sehr gut führen. Das weitere Training würde Amy übernehmen, da diese Aufgabe hier noch länger dauern würde und sie schließlich dann auch bei Amy brav sein sollten. Das Vorreiten der Pferde teilten wir auf mehrere Tage auf und so ritt Simon an den Tagen, an denen ich die Pferde vorritt nochmal alle Lektionen. Ich ritt meine Trainingspferde auch nochmal während er sie vorritt und nach der abgemachten Zeit hatten wir alle Pferde vorgeritten und konnten alle Zertifikate ausstellen. Amy schien sehr zufrieden mit unserer Arbeit und bedankte sich, dass wir diesen großen Auftrag übernommen hatten. Ich sagte ihr, dass es doch klar war und mir die Arbeit auf ihrem Hof immer sehr viel Spaß machte und ich nie überlegen musste, ob ich zusagte oder nicht.

      Am nächsten Tag würden wir von Tyler zurück zum Flughafen gefahren und verabschiedeten uns dort von ihm. Nun ging es wieder zurück auf unseren eigenen Hof und das Training mit unseren eigenen Pferden würde weitergehen. Wir checkten ein und schon saßen wir im Flieger auf dem Weg heim. Zuhause druckte ich den Auftrag nochmal aus und die Zertifikate und fügte sie zu Amy’s bereits schon gut gefüllten Ordner hinzu. Ich schob den Ordner wieder ins Regal und ging dann zu Simon, welcher in unserem Zimmer die Koffer bereits auspackte. Ich schrieb Amy noch, dass wir gut angekommen waren, dass sie sich keine Sorgen machen musste und sie bedankte sich nochmal, dass wir immer so schnell kommen konnten und ihre Pferde trainieren konnten.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Jackie
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    28 März 2015
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  • Verursachte Trainingskosten: 200 Joellen

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    Stute
    4 Jahre (03.03.2011)
    Rasse Isländer
    Stockmaß 145cm
    Deckhaar Rappschecke
    Abzeichen Stern auf der Stirn und 4 weße Beine
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    Ist artig,verschmust und liebevoll.

    Besitzer Jackie (Amy Fleming)
    VKR/Ersteller Jackie
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    40 Gangturnier
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    85 Gangturnier
    90. Gangturnier

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    Galopprennen E
    Springen E
    Military E
    Western E

    Dressur E A L M
    Distanz E
    Fahren E

    Gang E A L M S S* S** S***

    Wendigkeit -N-
    Farbig = Trainer
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    Beherrscht alle Gangarten (Schritt,Trab,Galopp,Tölt,Pass und Rennpass).

    Eingetragene Zucht Heartlandfarm
    Gekört Nein

    Nachkommen
    keine
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    Letzter Tierarztbesuch 02.02.2016
    Was wurde getan:
    Rékja wurde geimpft, gechippt und bekam eine Wurmkur verabreicht. Der Tierarzt hat keine Auffälligkeiten feststellen können.

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    Letzter Hufschmiedbesuch 25.04.2014
    Was wurde getan:



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