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Jackie

♀ Pearl | gekrönt

♀ Pearl | gekrönt
Jackie, 11 Nov. 2015
    • Jackie
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      18. August 2013 - Hufschmiedbesuch
      1765 Zeichen


      Heute hatte mich CatyCat gebeten, mich um die Hufe einiger ihrer Pferde zu kümmern. Ich war schon anwesen, denn ich hatte mich vorher schon um die Hufe von Hell Way Highlight und Brindle gekümmert. Also beobachtete ich, wie Pearl angebunden wurde. Ich kraulte sie kurz hinter den Ohren, dann holte ich meine Werkzeuge. Sie beäugte mich neugierig, während ich an ihren Hufen arbeitete. Zuerst kratzte ich ihr gründlich die Hufe aus, dann überprüfte ich eben jene nach Beschädigungen, Entzündungen oder Ähnlichem. Danach machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass normal viel ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das lose Sohlenhorn von allen Hufen, was sich Pearl ebenfalls brav gefallen ließ. Danach raspelte ich noch ein wenig an den Hufen herum, und schon waren wir auch damit fertig. Ich ließ sie probeweise ein wenig herumlaufen. Die Hufe waren gut, so wie sie jetzt waren. Ich streichelte Pearl noch einmal, dann bereitete ich die Hufeisen vor. Sie beobachtete mich immernoch interessiert, während ich das Hufeisen, das ich vorher gründlich angepasst hatte, mit den Nägeln in ihren linken Vorderhuf schlug. Die Nagelenden, die dann auf der anderen Seite wieder herauskamen, verbog ich mit meinem Hammer, den ich aus meinem Koffer kramte. Diese Prozedur wiederholte ich auch noch mit den anderen 3 Hufen, dann benutzte ich den Knipser, um die noch aus dem Hufende herausragenden Nägel zu entfernen. Als wir alle Hufe beschlagen hatten, bekam Pearl ein Pferdeleckerli von mir, dann prüfte ich, ob die Hufeisen auch richtig saßen, indem ich daran zog und sie kurz traben und galoppieren ließ. Alles saß perfekt. Kurz darauf verabschiedete ich mich von Pearl. Ich fuhr vom Hof, meine Sachen sicher im Kofferraum meines Autos verstaut.
    • Jackie
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      18. August 2013 - Ausritt mit Pearl
      7150 Zeichen © CatyCat


      Gähnend streckte ich mich und blickte verschlafen auf meinen Wecker. Erschrocken stellte ich fest, dass es bereits zehn nach sieben war! Schnell sprang ich aus dem Bett und huschte ins Bad, um mich fertig zu machen. Heute hatte ich eigentlich so früh wie möglich unten am Stall sein wollen, damit ich die kühlen Morgenstunden für die Arbeit nehmen konnte. Das war sowohl für mich als Reiter als auch für die Pferde angenehmer. Unten angekommen, herrschte im Stall schon ein reges Treiben, denn alle Pferde waren bereits auf den Beinen. Schnell halfterte ich sie auf und brachte sie nacheinander auf die Weide. Als einzigen ließ ich Bauer in seiner Box stehen, denn mit dem Guten wollte ich direkt anfangen. Ich brachte ihn zum Putzplatz und begann ihn gründlich zu bearbeiten. Von all meinen Ponies hatte er wirklich noch das meiste an Winterfell. Nach einer halben Stunde sah er wieder richtig schick aus und ich holte flott sein Sattelzeug, denn ich wollte noch vor um acht im Sattel sitzen. Gemeinsam huschten wir über den Hof zum Reitplatz. Dort gurtete ich nochmals nach und schwang mich dann vorsichtig in den Sattel. Erst einmal erwärmten wir uns mit einigen Runden Schritt am langen Zügel. Erst dann nahm ich einige Bahnfiguren hinzu, um Bauers Muskeln geschmeidig zu machen. Irgendwann wechselten wir dann zur Trabarbeit über. Heute waren vor allem Tempiwechsel ganz oben auf der Liste, denn ich wollte Bauer mal wieder auf seine Feinfühligkeit trainieren. Wir schienen beide heute sehr motiviert und so verlief das Training doch recht gut. Auch die Galopparbeit lief prima und ich versuchte mich heute mal wieder an unseren einfachen Galoppwechseln, die manchmal noch ein grauenvolles Hindernis darstellten. Trotz einiger Startschwierigkeiten gelang es Bauer und mir dann doch, zumindest einen ordentlichen Wechsel hinzubekommen. Eine Stunde Arbeit lag inzwischen hinter uns und ich galoppierte mit Bauer nochmal die ganze Bahn und ließ dabei die Zügel aus der Hand kauen, ehe ich durchparierte und ihn abritt. Wir beide waren total verschwitzt, so dass ich Bauer direkt nach dem Absatteln ein wenig abspritzte, ehe er zurück auf seine Weide durfte. Von dort aus nahm ich mir direkt Highlight mit. Den jungen Kerl wollte ich heute noch ein wenig longieren. Ich putzte nur kurz über ihn drüber, denn einerseits war er schon sauber und andererseits hatten wir kaum Zeit. Nachdem er auch bandagiert war, gingen wir wieder auf den Reitplatz. Dieser lag noch schön im Schatten, so dass es eine angenehme Arbeitsatmosphäre gab. Erst wärmte ich Highlight auf, dann gingen wir direkt in die Tempowechsel über. Schritt-Trab oder Halt-Schritt und umgekehrt, außerdem sollte Highlight noch einen Ticken besser an der Longe hören, denn manchmal schaltete er einfach ab. Nach einer Viertelstunde waren wir wieder kurz vor diesem Punkt, doch diesmal war ich vorbereitet. Ich wechselte über zur Stangenarbeit mit Trabstangen und Cavaletti. Sofort war Highlight wieder munter und konzentrierte sich aktiv auf seine Schritte. Nach 30 Minuten war dann auch er durch, so dass ich ihn noch ein wenig trocken führte und es dann zurück auf die Weide ging. „Pearl! Raindrop!“ rief ich laut über die Weide und schon kamen die beiden Stuten angeflitzt. Ich lobte beide kurz und halfterte sie auf. Wir gingen gemeinsam zum Putzplatz, dort machte ich Pearl fertig, indem ich sie putzte und sattelte. Dann putzte ich nochmal kurz über Raindrop drüber, damit auch sie nicht ihr Benehmen verlernte. Flott schwang ich mich im Hof in den Sattel von Pearl und ritt los, Raindrop als Handpferd. Wir wollten nur eine kleine Runde ins Gelände gehen, doch die beiden kamen immer relativ kurz, so dass ich ihnen heute mal ein wenig mehr Zeit widmen wollte. Während wir ritten, redete ich fröhlich mit den beiden und manchmal schienen sie mir auch zu antworten. Ich wagte auch einen Trab mit den beiden, welcher erstaunlich gut verlief, ohne das eine der beiden anfing zu buckeln. Circa eine Dreiviertelstunde waren wir unterwegs gewesen und inzwischen war es nach um zehn und man merkte allmählich, wie die Sonne an den Himmel stieg. Ich würde die Kühle noch ausnutzen müssen. Also brachte ich beide Stuten wieder zurück auf ihre Weide und überflog meinen weiteren Plan. Ich brauchte nicht lange, um zu entscheiden, wen ich noch bewegen würde. Ich lief direkt zu Lines Weide und als dieser mich entdeckte, war er schneller bei mir als das ich hätte seinen Namen rufen können. Ich gab ihm den mitgebrachten Apfel und halfterte ihn auf. Gemeinsam wanderten wir zum Putzplatz, wo ich begann, Lines gründlich zu putzen. Ich gab zu, dass meinem Liebling generell immer mehr Zeit zukam als dem Rest, aber Lines war auch einfach einmalig. Nachdem ich dann mit allem fertig war. Holte ich sein Springzeug und sattelte ihn auf, zum Schluss gab es noch die Gamaschen. Als wir fertig waren, gingen wir in die Halle. Dort war noch der Parcours von unserer letzten Springstunde aufgebaut. Ich stieg auf und ritt Lines erst einmal ein wenig warm, eh wir mit Stangenarbeit übergingen. Als wir beide gelockert genug waren, wagten wir uns an die Sprünge. Diese liefen erstaunlich gut und ich konnte Lines heute nur loben, unser letztes Training hatte sich wirklich gelohnt! Vielleicht würden wir bald auf ein Turnier gehen können. Bald hörten wir jedoch auf, da die Halle anfing sich ab um elf aufzuwärmen. Also spritzte ich Lines nochmals ab und brachte ihn zurück auf die Weide. Als nächste wollte ich mich um meine Neulinge Lapis Lazuli und Fiffenity kümmern. Ich holte beide von ihrer Weide und putzte sie erst, damit wir uns kennenlernen konnten. Danach ging ich mit beiden noch eine kleine Runde im Gelände spazieren, bei welchem sie wirklich stockbrav waren. Nun kam die größte Hürde, es war inzwischen sauwarm und die ganzen Ponies brauchten auch noch was zu tun. Little Chacks und Chicago Dream ließ ich kurz in der Halle laufen, beziehungsweise zwang sie dazu sich zu bewegen. Nobody und Bella hatten heute frei, denn die beiden waren erst kürzlich auf einem Turnier gewesen und da stand ihnen nie so die Laune nach Arbeit. Ich schnappte mir Diana Ross und Wingless, um mit beiden an den Waschplatz zu gehen. „Heute ist Waschtag!“ grinste ich fröhlich. Beide Stuten hassten das abspritzen, doch beim zweiten Mal schien ihnen die Abkühlung willkommen zu sein, mir im übrigen auch. Das Gleiche vollzog ich mit Slender und Love. Danach hatte ich zwei wundervoll glänzende Rappen auf der Weide stehen. Mit Wait a Second und Moritz ging ich ein bisschen im Wald spazieren. Diesen Spaziergang brach ich jedoch nach zehn Minuten ab, als wir regelrecht von Mücken überfallen wurden. Überall juckend, beschloss ich, Baby Belle und Wild one in der Halle ein wenig laufen zu lassen. Doch inzwischen war die Hitze so unerträglich, dass ich zu guter Letzt nur noch Littlefoot, YingYang und Kisses wusch, denn das war wenigstens erfrischend. Diese Temperaturen, mein Thermometer zeigte 34° an, blieben auch bis in den späten Abend und ich war total k.o., als ich auch noch die Boxen ausgemistet hatte und die Pferde wieder rein schaffte. Als nächstes würde ich mir erstmal eine kalte Dusche gönnen!
    • Jackie
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      18. August 2013 - Die neuen Pferde
      1728 Zeichen © Bracelet


      Es war ein milder Sommertag andem ich schon sehr neugierig auf meinem Gestüt wartete. Heute würden 3 neue Pferde auf mein Gestüt kommen. Es handle sich dabei um BS Je t'Aime, die ich als Fohlen auf ein Aufzuchtsgestüt gebracht hatte, Touchable und Pearl. Sie sollten mein Gestüt und meine Blutlinie ein wenig auffrischen.
      Als erstes kam BS Je t'Aime mit einem Pferdeanhänger aufs Gestüt. Ein Bote ließ mich unterschreiben und ließ die Anhängertüre des Pferdeanhängers herunter. Die Stute, die ich als einjähriges Fohlen zuletzt gesehen hatte, war nun gut umdie 1.60 und wunderschön geworden. Sie war ein prächtiger Gidran, mit welcher ich die Gidranzucht wieder ankurbeln würde. Bald würde ich sie kören lassen. Das hatte jedoch noch Zeit, da sie gerademal 4 war.
      Ich führte sie aus dem Hänger und sie folgte mir in ihre neue Box wo ich schon ihr Boxenschild montiert und eingestreut hatte. Futter würde sie am Abend vom Stallknecht bekommen und Wasser hatte ich bereits eingefüllt.
      Dann hörte ich auch schon erneutes Reifenquietschen und ein weiterer Hänger kam auf das Gestüt. Ich unterzeichnete wieder beim Boten und erblickte 2 wunderbare Pferde. Eine cremfarbene Araberstute und eine wundervolle, sportlich gebaute Irish Draughtstute. Ich führte die beiden in den Stall wo ich sie in ihre neuen Boxen führte. Auch diese hatte ich zuvor vorbereitet also war es ganz interessant zuzusehen, wie sie sich verhielten.
      Nach diesem interessanten Anblick brachte ich Touchable und Pearl auf die Stutenweide wo sie zusammen spielten und sich den andern Stuten anschlossen. Sie wurden sofort akzeptiert und in die Herde aufgenommen.
      Nach längerem Zusehen ging ich dann noch einmal zu BS Je t'Aime, putzte diese und ging dann.
    • Jackie
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      24. Oktober 2013 - Eine Stallhilfe
      4374 Zeichen © Beere


      Heute bekam ich einen Anruf von Bracelet, sie fragte mich ob ich vielleicht Zeit hätte mich etwas um ihre Pferde zu kümmern. Da ich die meiste Stallarbeit schon erledigt hatte und auch sonst nicht wichtiges mehr vor hatte sagte ich ihr zu. Ich fuhr kurz nach dem Anruf los zu ihrem Hof und als ich dort eintraf sah ich schon die Pferde auf der Koppel grasen. Da ich noch nie zuvor auf ihrem Hof war und Bracelet auch einen Termin hatte und nicht da war schaute ich mich erstmal etwas um und versuchte mich etwas zu orientieren. Relativ schnell fand ich den Stall und auch die Sattelkammer. Jedes Pferd hatte einen Spind, in dem zum Glück auch immer ein Foto des Pferdes hing. Als erstes entdeckte ich den Spind von Love me Tender, ein Englisches Vollblut, ein Rappe mit einer Blesse. Ich versuchte mir das Bild so gut wie möglich einzuprägen und ging mit seinem Halfter auf die Koppel, welche ich schnell fand. Dank seiner Vollblut Statur erkannte ich ihn sehr schnell. Bracelet hatte mir von ihren Pferden schon einiges erzählt, daher wusste ich das Tender gerne zeigte das er ein Hengst ist. Ich putzte ihn draußen, da sehr schönes und sonniges Wetter war. Da ich leider nicht die Zeit dafür hatte mit allen Pferden sehr viel zu machen, stellte ich ihn nach einem kleinen Spaziergang wieder auf die Koppel und nahm den Warmblut Hengst Black Pearl mit. Ihn putzte ich ebenfalls und da Bracelet mir erzählt hatte das er sehr viel Potenzial hat beschloss ich mit ihm etwas in die Halle zu gehen. Er hatte tolle Gänge und ich war sehr begeistert von ihm. Nach dem Reiten putzte ich ihn noch einmal über und brachte ihn dann auf die Koppel. Diesmal ging ich zurück und harkte die Halle und fegte anschließend die Putzplatz. Dann holte ich Donella und Angels Kiss und machte mit den beiden Stuten einen kleinen Spaziergang. Erst jetz fiel mir auf wie viel Zeit schon vergangen war seit ich hier war. Mit Je´taime und Herbstblüte machte ich ebenfalls einen kleinen Spaziergang. Es schien als würden Bracelets Pferden das Gelände gefallen, weshalb ich beschloss mit Deila und Double Diamonts ebenfalls einen Spaziergang zu machen, dieser Spaziergang war allerdings etwas länger als die anderen, da Deila recht leicht zu erschrecken war. Allerdings ließ sie sich immer wieder beruhigen und wurde auch im laufe des Spaziergangs sicherer. Mittlerweile traute ich mich fast nicht mehr auf die Uhr zu schauen. Ich hatte jetzt fast meinen ganzen Tag auf Bracelets Hof verbracht und hatte immer noch nicht alle Pferde bewegt. Aber ich beschloss das ich die restlichen auch noch versorgen würde, da es noch nicht anfing dunkel zu werden konnte ich auch noch etwas mit den anderen ins Gelände gehen. Als nächstes nahm ich mir Golden Eye, mit dem ich lieber alleine einen kurzen spaziergang machte, da Bracelet mir erzählt hatte das er scheu sei und nur schwer Bindung herstellt. Mit guter Zusprache gelang auch dieser Spaziergang sehr gut. Mit Final Destination 4 und Wastl ging ich als nächstes ins Gelände, was ich dank Wastl recht schnell bereute. Er benahm sich genau so wie Bracelet ihn mir beschrieben hatte. In der einen Sekunde ist er ein Draufgänger und achtet auf alles nur nich den Weg den er entlang läuft und in der nächsten Sekunder springt er zur Seite weil er den Stein vor sich nicht gesehen hatte. Final Destination 4 aht sich gelegentlich von ihm anstecken lassen, er blieb aber die meiste Zeit ausgesprochen ruhig und gelassen. Von Touchable habe ich sehr viel gutes gehört und sobald ich sie auf der Koppel sah hatte ich mich in sie verliebt. Sie ist sehr erkundungsfreuding und sie mag es neue Sachen kennenzulernen. Außerdem ist sie sehr schlau, ich habe mit ihr ein paar Übungen gemacht, während ich sie geputzt hab. Wir haben etwas mit Hütchen gemacht und Leckerlies im Stroh versteckt und sie war immer sehr flink dabei an die Leckerlies zu kommen. Zum Abschluss gin ich mir Pearl und Scarlet Sun noch etwas ins Gelände. Kurz vor Sonnenunterganz kamen wir wieder am Stall an. Als ich die beiden gerada auf die Koppel gebracht hatte, die Halfter wieder in den Spind gehangen hatte und am fegen des Putzplatzes war klingelte mein Handy. Es war eine SMS von Bracelet: "Und? Alles gut geganen?" "Ja alles super :D," antworte ich und fegte dann schnell zuende. Dann machte ich mich auf den Weg zurück zu meinen Stall.
    • Jackie
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      29. März 2014 - Frühjahrsputz
      2403 Zeichen © Bracelet


      Da nun der Frühling auf dem Gestüt einkehrt und alles rund um das Gestüt begann zu blühen, beschloßen ich und meine Mitarbeiter auf dem Gestüt eine Frühlingsputzaktion zu starten. So sollte auch das Gestüt wieder seinen alten Glanz finden und die Pferde für die kommende Tuniersaison besonders herausgeputzt werden. Alle Mitarbeiter versicherten mir mitzuhelfen und so kam dann auch der 29. März.
      Ich kam schon um 6 Uhr auf das Gestüt und begrüßte meine Mitarbeiter. Zusammen saßen wir in der großen Gemeinschaftshalle des Gestütshauses und tranken Kaffee. Ich redete mit dem Trainer einer meiner Pferde und schlürfte gelegentlich an meiner Tasse. So verging die Zeit bis um halb 7 alle da waren.
      Dann ging es daran die Pferde auf die Koppeln zu bringen, die mitlerweile wunderschön grün waren. Sie hätten heute einen Ruhetag damit das Gestüt geputzt werden konnte und wurden anschließend auch herausgeputzt. In einem großen Schwall ging es in den Stall. Jeder schnappte sich ein oder zwei Pferde und führt sie auf die Weiden. Ich nahm Touchable, meine hübsche Apfelschimmelstute, und Donella, ebenfalls Apfelschimmel. Brav folgten sie mir und liefen dann munter auf der Koppel umher.
      Für uns ging es dann daran aus allen Boxen Heu, Stroh und co heraus zu nehmen und die Boxen mit Wasser abzuspritzen und die Gitterstäbe zu putzen. Auch die Halterungen für die Halfter und Decken wurden geputzt und ebenso die Stallgasse. In der Sattelkammer wurden alle Halterungen geputzt und die Sättel und Trensen poliert. Die Decken wurden alle gewaschen und die Halfter und Führstricke ebenfalls abgespült. Auch die Bandagen und alles andere an Ausrüstung wurde perfekt geputzt. Auch die Futtertröge, Wassertröge, Heukippen und Salzsteinhalterungen wurden wieder auf Hochglanz gebracht. Ich packte fleißig mit an und half auch die Halle neu einzustreuen und die Boxen mit Stroh wieder zu erneuern.
      Als dies alles geschafft war war es 5 Uhr nachmittags. Somit mussten wir die Pferde nun im letzten Licht putzen, aber da alle mithalfen klappte es super. Jedes Pferd, Pony und Fohlen wurde mit Glanzschampoo gewaschen, die Hufe wurden gesäubert und eingewachst und der Nüstern und die Maul und Augenpartie wurde mit Schwämmchen gesäubert. Als dies gemacht war wurden die Pferde wieder in ihre Boxen gebracht und wir genossen noch einen netten Abend zusammen.
      An diesem Tag war ich wohl fertiger als je zuvor. :D
    • Jackie
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      26. September 2014 - Der Herbst kommt und damit ebenfalls einige Veränderungen
      4838 Zeichen © Bracelet


      Allmählich wurde es von Tag zu Tag kühler, was man auf dem gesamten Gestüt im eher nördlich, in Slowenien, gelegenen Gestüt immer mehr zu spüren bekam. Langsam begannen auch die Blätter sich rotbraun zu färben und Burning Spring wurde der ersten Silbe seines Namens immer gerechter.
      Der Herbst brachte allerdings mehr als bloß eine Jahreszeitenveränderung mit sich. Unter anderem verabschiedeten sich einige Trainer und Bereiter. An ihrer Stelle sollten bald einige andere nachrücken und auch das Gestüt sollte sich auf seine neuen Ziele vorbereiten. Abgesehen davon, das wir unsere hohen Standards beibehalten möchten, wollen wir uns immer mehr auf die Selektierung und Krönung von Pferden beschäftigen. Mir war bewusst, dass es mir nicht leicht fallen würde mich von Einigen zu trennen, dennoch sah ich ein, das dies die richtige Entscheidung wäre.
      Nun wollte ich mich aber einmal wieder vergewissern, dass es allen meinen Schützlingen gut ging. Also stand ich an jenem Tag ziemlich früh auf und ging nun, in einen warmen Mantel gehüllt, Richtung Stallungen.
      Als erstes ging ich in den Stall in dem meine dressurorientierten Pferdchen zu finden waren. Als ich hinein kam wurde gerade Sir Donnerhall in seiner Box geputzt. Der 1,73m große Hannoveraner stand wie immer ganz gelassen da und beäugte mich neugierig als ich den Stall betrat. Waldjunge stand in der Nebenbox und streckte seinen Kopf aus seiner Box. Ich schnalzte mit der Zunge und sagte liebevoll seinen Namen. Anschließend gab ich ihm ein Leckerli und streichelte ihn ein wenig. Es war gerade halb 7 Uhr morgens und sein Bereiter kam erst gegen 8, weshalb er noch Zeit zum Entspannen hatte. Zuletzt geritten hatte ich den Hübschen vor etwar zwei Wochen, was allerdings bei den meisten Pferden der Fall war. Der Grund dafür war, dass er gerade mitten in seiner Ausbildung steckte, die jedes Pferd auf dem Gestüt genoss. Außerdem hatte ich leider nicht allzuviel Zeit all meine Pferde zu reiten. Insgesamt waren dies nämlich 24, zusammen mit 3 Fohlen. Dies war mitunter ein Grund weshalb ich leider einige der Süßen in liebevolle neue Hände vermitteln wollte. In Gedanken versunken hatte ich nun begonnen Waldjunge zu striegeln. Ich ließ mir Zeit und kratzte ihm auch die Hufe aus und kämmte seine Mähne und seinen Schweif. Er schnaubte genießend. Als ich dann fertig war ging ich auch zu Costas Box. Der hübsche Trakehner stand mit dem Po zu mir in seiner Box und fraß etwas Heu aus seinem Heunetz. ,,Costa.'',rief ich ihn, aber er drehte bloß ein Ohr in meine Richtung und reagierte sonst nicht. Ich öffnete die Boxtüre und setzte mich ins Stroh. Nun blickte er auf und drehte sich langsam zu mir um. Er betrachtete mich neugierig und ließ sich nun auch streicheln. ,,Braver Bub.'',sagte ich und gab ihm einen Kuss. Costa war eines der Pferde, welche ich mindestens einmal in zwei Tagen ritt. Mit ihm ging ich auch auf Turniere und wünschte mir, mit allen meinen Pferden so eine gute Beziehung zu haben wie zu ihm. Auch wenn er, wenn er fraß, nicht unbedingt gerne gestört wurde. ,,Na dann bringen wir dich mal auf die Weide.'',meinte ich und holte sein Halfter. Anschließend brachte ich ihn auf seine eigene Koppel, so wie sie jeder Hengst auf meinem Gestüt hatte. Mit den Worten ,,Heute hast du einmal einen Tag für dich.'' verabschiedete ich mich bei ihm und er galoppierte auf die Weide.
      Nun ging ich zu meinen vielseitigorientierten Pferden und/oder Freizeitpferden. Da sie alle erst gegen 11 gingen um ihr ''tägliches Fitnessprogramm'' zu absolvieren putzte ich jedes einzelne von ihnen und nahm mir viel Zeit für Streicheleinheiten. Zuerst putzte ich Love me tender; Anschließend Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS Je'taime, Black Pearl, Double Diamond, Deila, Golden Eye, Final Destination IV, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Als ich gerade meine hübsche Snow putzte, kam auch schon einer der Bereiter, der für Black Pearl und Double Diamonds zuständig war. Er grüßte freundlich und verschwand anschließend in der Sattelkammer um Sattel und Trense zu holen. Ich aber verabschiedete mich auch schon wieder bei meinen Pferden und verließ auch den 2. Stall.
      Im 3. standen nun meine springorientierten Pferden, welchen derzeit meine größte Aufmerksamkeit genossen. Deo Volente, HGT's Nightmare, Takada, Party Shaker und N'oubliez jamais ritt ich nämlich jeden Tag, wie auch meist Costa. Diese Pferde hatten heute einmal einen Ruhetag und durften den gesamten Tag auf der Koppel verbringen, wo ich sie auch gleich darauf hinbrachte. Diarado putzte ich daraufhin ganz in Ruhe und genoss die Zeit mit ihm. Anschließend holte ich Sattel und Zaumzeug sowie Gamaschen und Hufglocken. Danach ging ich ganz in Ruhe ausreiten.
      Nach einem schönen Tag auf meinem Gestüt ging ich nun am Abend ins Bett und freute mich schon auf die kommenden Tage.
    • Jackie
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      26. Februar 2015 - Stallrundgang
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      Es war ein regnerischer Tag auf meinem Gestüt, als ich den monatlichen Stallrundgang machte. Leider hatte ich diesen schon im Vorhinein bekannt gegeben und konnte so den Tag nicht ändern, egal wie mies das Wetter heute zu scheinen schien.
      Ein Stallrundgang war immer viel Arbeit auf meinem Gestüt. Ich musste jeden einzelnen Trainer begutachten, wie er seine Arbeit machte und wie weit die Pferde beim jeweiligen Trainer bereits waren.
      Pünktlich um 7 Uhr morgens verließ ich mit einer vollen Thermoskanne, beziehungsweise diesen Coffee-to-Go Dingern, das Hauptgebäude. Es war relativ warm für Februar aber dennoch durchdrang die Nässe mich bis auf die Knochen und ich fror ein wenig. Dabei kramte ich, solange ich noch unter dem Dachvorsprung stand, nach meinem Plan.
      Der lautete für die Wintermonate wie folgend:
      6:30 Die Pferde bekommen ihre erste Futterration für den Tag
      7:00 Die ersten Trainer und Bereiter trafen am Gestüt ein, kontrollieren ihre Notizen und planen vorläufig das Training für den nächsten Tag, was sie später allerdings noch ändern können
      7:30 Die Stallburschen putzen die ersten Pferde
      8:15 Die ersten Pferde werden aufgesattelt
      8:30 Ab nun kommen die Pferde mit den späteren Trainingseinheiten nacheinander in die Schrittmaschine
      8:30 Die Bereiter bzw. Trainer übernehmen ihre Pferde und beginnen mit den vorgesehenen Trainigseinheiten.
      Okay, weiter las ich zugegeben erstmal nicht. ,,Hallo.'', grüße mich auch schon die bekannte Stimme einer meiner Trainer. Ich grüßte zurück und schlenderte dann gemütlich zum Fohlenstall.
      Dort kamen meine drei hübschen Hengstchen auch schon munter auf mich zugelaufen. Chestnut wieherte aufgeweckt, woraufhin Exciting Force und Hidden Flyer ebenfalls einstimmten. Ich streichelte sie liebevoll und verhätschelte sie. Als ich das nächste mal auf meine Armbanduhr sah, war es auch schon kurz vor halb 8, weshalb ich den Süßen eine letzte Streicheleinheit gab und dann auch schon wieder ging.
      Um exakt 7:29 kam ich bei den Springpferden an, beziehungsweise beim Springpferdestall. Ich ging hinein und sah meine süßen entspannt am Heu knabbern. Nur N'oubliez jamais stand mit gespitzten Öhrchen in seiner Box und beäugte mich. Seit er am 10. Juli zu mir gekommen war ritt ich den Hübschen jeden zweiten Tag selbst und beschäftigte mich intensiv mit ihm. Obwohl er ein Hengst mit großem Temperament war verhielt er sich mir gegenüber immer respektvoll und liebevoll. Erst neulich erzählte mir ein Stallbursche, dass er sich vom Strick gerissen hatte und weggelaufen war. Erst nach einer Stunde konnte man ihn wieder einfangen. Natürlich war dies nicht unbedingt was ich gerne hörte, aber er war, auch wenn man es ihm Äußerlich nicht anmerkte, gerade mal 4 Jahre alt und hatte einen riesigen Überschuss an Energie, was allerdings den Sport mit ihm, sollte es nicht gerade um Dressur gehen, sehr angenehm machte.
      Sein Wiehern riss mich aus den Gedanken, als der Stallbursche mit dem Putzzeug angerannt kam. Er grüßte mich freundlich und öffnete dann N'oubliez jamais Boxentüre. ,,Schnuller'', wie ich ihn liebevoll nannte, fand dies allerdings nicht so toll und hatte sich in die hinterste Ecke seiner Box gestellt. Er war nicht unbedingt ein Fand davon, dass er jeden 2. Tag zu den Pferden gehörte, die als erstes raus mussten.
      Er musste sich aber damit abfinden, da die Springpferde immer erst in die Halle mussten, um ihr tägliches Dressurtraining abzuschließen, ehe sie dann am Nachmittag Springtraining hatten und die Dressurpferde die Halle für sich hatten.
      Ehe ich mich versah hatte der Stallbursche Schnuller geschickt dessen Halfter angelegt und führte ihn nun zum Putzplatz. Er folgte nun brav und ich ging den beiden nach. Es hatte eben aufgehört zu regnen, also nutzten die Stallburschen den Putzplatz draußen, da der drinnen bloß 4-5 Plätze hatte. Draußen allerdings konnten Deo Volente, Diarado, Nightmare, Takada, Party Shaker und Schnuller nebeneinander stehen. Fleißig begannen meine 6 zuständigen Helfer die Pferde zu putzen. Gähnend sah ich dabei zu und plauderte ein wenig mit meinem Springtrainer, der früher als gedacht mit seinen Notizen fertig war. Wir verstanden uns sehr gut und auch er nützte jede freie Sekunde um bei den Pferden zu sein, welche auch eine sehr gute Bindung zu ihm hatten.
      Insgesamt hatte ich 2 Springtrainer. Einen, Georg Müller, für Deo, Takada und Diarado und einen, Ricardo Sanchez, mit dem ich gerade sprach, für Nighti, Schnuller und Party.
      So, nun ging es ans aufsatteln. Dabei sah ich wieder etwas genauer hin, da mir auffiel, dass Deo seine Trense in letzter Zeit so ungern annahm, wenn ich dies von ihm verlangte. Und da sah ich das Problem auch schon: Der Stallbursche zog erst ein Ohr hindurch, dann das andere und dabei riss er ihm kurzzeitig aber doch im Maul herum. Ich ging hinüber und erklärte ihm, dass es so viel besser funktionieren würde und nahm den Zaum wieder herunter. Einmal vorgezeigt, wieder herunter und von ihm nachgemacht und siehe da: Ging doch.
      Nachdem dies auch geschafft war kamen auch schon die 6 Bereiter, die ich für die 6 Pferde ausgesucht hatte.
      Chloé Perrez für Takada, Daniel Murphy für HGT's Nightmare, Lucia Sanchez, Ricardos Tochter, für Deo Volente, Tyler Woods für Party Shaker, Riley McCalley für Diarado und Franc Novak für N'oubliez jamais.
      Sie übernahmen die Pferde, grüßten freundlich und folgten mir und Ricardo in die größte Halle, auf dem Gestüt, die hauptsächlich für Dressur und Stangenarbeit genutzt wurde. Bei uns, ganz vorne ging Lucia. Sie redete etwas mit ihrem Vater, der allerdings nicht mehr ihr Trainer war, da sie beschlossen einmal andersherum zu trainieren. ,,Und wie läuft's so mit Deo?'', fragte ich schließlich. ,,Ganz gut.'', antwortete sie ,,Dressurtechnisch will er ja bekanntlich manchmal einfach nicht so ganz aber es wird besser. Im Springen ist er dann aber mit ganzem Herzen dabei und reagiert super auf meine Hilfen.'' Ich grinste: ,,Das freut mich'' und öffnete dann das Hallentor für meine Bereiter.
      Die beiden Trainer gingen hinein, ich blieb auf der Tribüne sitzen und verfolgte alles aus der ferne mit. Schnell waren sie alle zu Pferde und die Trainer legten brav zum Warmreiten die Decken auf. Es folgte eine Viertelstunde Schritt, was ich als sehr lange empfand, im Winter allerdings nicht schlecht. Die Pferde verhielten sich am langen Zügel sehr unauffällig. Dann nahmen sie langsam die Zügel auf und bald trabten die ersten drei Reiter, die bei Georg im Training waren an. Sie achteten dabei darauf, dass sie möglichst nicht in der Abteilung ritten sondern frei. Immer wieder ging ein Reiter auf den Zirkel und umrundete Georg, der Tipps gab. 5 Minuten später trabten auch die drei übrigen Reiter an. Ich sah amüsiert zu und beobachtete sie. Sie machten das toll und hatten die Pferde gut im Griff. Nur im Galopp gab es dann einmal eine etwas brenzliche Lage, als N'oubliez jamais und Deo Volente gleichzeitig an die lange Seite kamen und sich auf der anderen Hand begegneten. Irgendwie kam es dazu das das innere Pferd, Deo Volente, plötzlich nach innen ausweichen wollte und der trabenden Nightmare beinahe den Weg geschnitten hätte. Dies war allerdings nicht weiter schlimm und alle beruhigten sich wieder.
      Nach diesem Training besuchte ich auch die Dressurpferde Sir Donnerhall, Costa und Waldjunge.
      Sie freuten sich sehr mich zu sehen und ich half den Stallburschen etwas beim Putzen und sah mir anschließend auch ihr Training an, worüber ich sehr zufrieden war.
      Zu guter Letzt besuchte ich Love me Tender, Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS' Je'taime, Black Pearl, Double Diamonds, Deila, Golden Eye, Final Destination, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Ich half, sie auf die Weide zu führen und sah bei einigen Trainingsdurchgängen im Geländeparcour und auf der Galoppstrecke an. Es war toll, zu sehen wie sie aufblühten, seit sie wieder mehr gefordert wurden, da sie eine Zeit lang ja ''nur'' meine Freizeitpferde waren, die fast den ganzen tag auf der Koppel standen und dann nur eine Stunde geritten wurden und dies meist nicht sehr kontrolliert, sondern auf ,,Ja, heute will ich das ernster nehmen, morgen nicht', wenn ich ehrlich war. Aber nun hatten sie wieder eine schöne Muskulatur aufgebaut und waren auch sonst top fit.
      Vor allem bei Donella merkte man, da sie nun viel mehr Spaß hatte, sie war immerhin ein Pferd das eine Herausforderung benötigte.
      Mit gutem Gewissen konnte ich Abends meinen monatlichen Stallrundgang beenden und war sehr zufrieden.
    • Jackie
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      17. Juli 2015 - Das diesjährige private Gestütsreitertreffen
      3494 Zeichen © Bracelet


      Um die gute Arbeit unserer Trainer und Bereiter zu würdigen, beziehungsweise für etwas Spaß zu sorgen, finden nun jedes Jahr einige kleine Turnierchen statt, an denen nur die Pferde unseres Gestütes teilnehmen dürfen. Zusamman mit unseren Bereitern natürlich. Zu allererst fanden die Wettbewerbe in der Sparte Dressur statt, anschließend ein Springparcours und zu guter letzt eine kleine aber feine Geländestrecke. Bewertet wurde das ganze von mir und 2 weiteren Richtern, die sich die Zeit für mich genommen hatten.

      Entspannt machte ich mir noch einen Tee, ehe ich damit zu meinem Richtertisch ging. Nachdem ich vor Ort noch mit meinen beiden Kollegen gesprochen hatte, begann auch schon der Bewerb. Eine kleine Dressurpferde A, bei denen ausnahmsweise auch Pferde teilnehmen durften, welche ursprünglich nicht in dieser Klasse startberechtigt waren. Insgesamt nahmen 7 Pferde teil. Donella, Black Pearl, Scarlet Sun, Ungezähmt Snow, Sir Donnerhall, Waldjunge und Costa de la Bryere. Sie waren alle wirklich Spitze. Dennoch wurden einige Punkte mehr vergeben, da hier und da ein kleiner Fehler passierte, was vollkommen okay war. Ich war wirklich sehr stolz auf sie alle.
      Schon bald ging es an die Siegerehrung, an welcher alle Reiter teilnehmen durften und eine Ehrenrunde galoppieren durften. Die ersten 3 bekamen allerdings eine Medaillie als Ehrung und der Gewinner einen Gutschein für ein Reitgeschäft in der Nähe. Ich durfte aufrufen. Somit rief ich sie von hinten nach vorne auf. Die ersten 3 waren, um sie kurz noch einmal zu erwähnen, Sir Donnerhall und ex equo Costa de la Bryre. Platz 3 ging an Donella, meine zuckersüße, gekörte Reitponystute.

      Als nächstes auf dem Programm stand Springen. Teilnehmer waren N'oubliez Jamais, HGT's Nightmare, Party Shaker, Diarado, Takada und Deo Volente. N'oubliez Jamais' Reiter musste leider aufgeben, da ,,Schnuller'' mal wieder seinen Sturschädel durchsetzen musste und, nachdem er bereits am ersten Hinderniss verweigert hatte, seinen Reiter hochkant abwarf. Die übrigen Pferde blieben relaxt und die höchste Fehlerrate lag bei 1 Abwurf pro Pferd. Gewonnen hatte Nighti, welche fehlerfrei geblieben war und sich im Stechen gegen Diarado durchsetzen konnte. Takada belegte Platz 3.

      Dann war auch schon die Geländestrecke dran. Sie beinhaltete neben einigen Auf und Abgaloppaden über die hügelige Landschaft eine Wasserpassage und ein Abschließendes Springen in einem kleinen Springparcours. Teil nahmen N'oubliez Jamis, Deo Volente, Pearl, Final Destinatin IV, Wastl, Touchable, Golden Eye, Deila, Double Diamonds, Black Pearl, Herbstblüte, Angels Kiss, Love me Tender und BS' Je'taime. Diesmal gab eskeine Ausfälle und alle Pferde absolvierten gekonnt den Parcours. Wenn man Zeit und Fehlerpunkte zusammenzähltem kam man auf ein Ergebniss, das mich wirklich stolz machte. Die beste Zeit hatte Black Pearl, mein schwarzes Muskelparket. Er hatte sich seit er bei uns war enorm entwickelt und gewann nun somit diesen Bewerb. 2. wurde N'oubliez Jamais, welcher diesmal brav geblieben war, und 3. wurde Final Destination IV.

      Nachdem alle Sieger geehrt wurden und alles wieder abgebaut war, besuchte ich nun meine kleinen Fohlen, welche auf der Weide standen. Die 3 werdenden Hengste liefen sofort im Galopp auf mich zu. m schnellsten war Chestnut, der sich beinahe nicht vor dem Koppelzaun bremsen konnte. So tollpaytschig er war, man sah ihm sein Talent einfach an. Ich streichelte sanft seine Nase, bis auch Hidden Flyer und Exciting Force da waren und mich neugierig beäugte. Ich streichelte sie und genoss noch einen schönen Tag mit ihnen.
    • Jackie
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      17. November 2015 - Dressurtraining E-A & Wassertherapie
      17.358 Zeichen © Catalina



      Der Topf brodelte und blubberte. Oscar knabberte auf einer rohen Möhre herum, während er klein geschnittene Kartoffeln in das kochende Wasser warf. Ich stand vor der Spüle und hatte so eine gute Sicht auf die Auffahrt. Heute stand ein hoher Besuch an. Naja, es war nicht der Papst und der Premierminister von England war es auch nicht. Die leichte Süße der Möhren stieg in meine Nase. Ein moderner Transporter fuhr auf den Hof und parkte direkt neben meinem Wagen. „Sie sind da! Ich geh nach unten und begrüße sie, okay?“, quiekte ich mit einer für mich nicht typischen Stimme. Ja, ich war aufgeregt. Klar, wenn ich sonst immer nach Kanada geflogen bin um dort auf der Heartlandfarm die Pferde zu trainieren, und sie heute mal zu uns kamen, da pumpte mein kleines rotes Herzchen halt schneller. Amy und Ty stakten zu der Ladeklappe des Transporters, und sahen mich gar nicht erst. Erst, als Amy den einzigen Haflinger für dieses Mal herausführte, sah sie mich an und umarmte mich herzlich. Der raue Strick lag auf einmal um meinen Hals und ich hielt ihn dann fest. „Hallo! Willkommen in England, meine Lieben!“, sagte ich und bekam sogar eine knappe Umarmung von Ty, der nun einen extraordinären Anglo-Araber auf den Hof führte. „Und das ist First von Rothen?“, sagte ich mit einer Selbstverständlichkeit, die ich nur besaß, weil ich über ihn genau Bescheid wusste. Als Veredler und unpassender Anglo-Araberhengst kam er auf die Farm. Etwas dösend ließ er sich von mir kraulen. „Und Pearl ist auch noch da! Warte, da fehlt doch noch jemand?“, fragte ich und half ihnen, die Pferde zum Stall zu bringen. Amy lächelte. „Oh, du wirst Soraya lieben! Sie ist so liebenswürdig und freundlich. Sie bringt ja noch jemanden mit, ich hoffe, das ist nicht schlimm?“, sagte sie und folgte mir mit First in den Trainingsstall.
      Es wurde alles verstaut, die Pferde kamen in ihre Boxen. „Wie du siehst, ist das Gestüt recht klein, aber modern und traditionell gehalten. Wir bieten eine gute Grundlage zum Trainieren und Erholen.“, erklärte ich, als ich die Boxtür von Samurai schloss und mit ihnen dann in das Hauptgebäude ging.

      Es gab ein großes Hallo. Nachdem sich alle untereinander begrüßt hatten, seufzte Amy einmal. „Soraya hat den Flug verpasst. Sie kommt in zwanzig Minuten.“, sagte sie mit einem Blick auf ihr Handy. „Ihr seid nicht gemeinsam geflogen?“ Ty schüttelte den Kopf. „Sie hatte noch was in Alberta vor.“, brummte er. Maxine trat dann aus der Küche hinaus mit dem dampfenden Möhreneintopf. „Kommt, es ist Mittagszeit. Es ist genug für alle da!“, dabei lächelte sie gutmütterlich und stellte den Topf auf den Tisch. „Na los, langt zu! Für Soraya und ihren Freund ist noch genug da.“ Es wurde gegessen und geredet. Zwischendurch vergaß man dann auch, den Wasserkocher auszustellen, und das Wasser verdampfte zum größten Teil. „Deshalb kriegen wir also monatlich mehrere Überweisungen aus Kanada? Catalina, warum hast du das nicht eher gesagt?“, warf mir August vor. Erst jetzt erfuhr ich, dass seine Eltern eine Zeit lang in der Nähe von Ottawa gelebt hatten, und so unterhielten sich Ty und August lebhaft über den kleinen Bruder Amerikas. „Wassertherapie. Klär mich auf.“, ich legte den Löffel zur Seite und trank einen Schluck. „Die Wassertherapie oder auch Aquatraining genannt ist eine recht alternative und natürliche Trainingsmethode oder Rehamöglichkeit. Sie bietet dem Pferd einen guten Einstieg zurück in das Turnierleben. Die meisten Pferde haben Spaß an der Arbeit im nassen Element. Durch ein Wasserbecken, mehrere Gänge und ein Laufband werden die Muskeln mehr beansprucht und somit können Ausdauer und Kraft erhöht werden. Die Reha kann ich natürlich als Trainerin nicht anbieten, daher vermiete ich die Wasserhalle auch an Physiotherapeuten und Tierärzte.“ „Das hast du doch abgelesen!“, grinsend hob ich einen Zettel hoch, auf dem tatsächlich das meiste geschrieben stand. Amy und Dani lachten. Draußen hielt ein Wagen vor dem Gebäude. Zwei Personen stiegen aus, schnappten sich eine Tasche und gingen dann auf die Veranda. „Nein.“, knurrte Tyler. Erstaunt schaute ich ihn an. Er wirkte sehr wütend und hielt den Löffel fest umklammert. „Verzeihung?“, gekünstelt hustete Maxine und schaute verständnislos auf unsere Gäste. Amy blieb merkwürdig stumm, dann, ganz ruhig, stand sie auf, schob den Stuhl an den Tisch und ging auf die Treppe zu. Die Doppeltür schwang auf.
      Jetzt erkannte ich, wer der Unbekannte an Sorayas Seite war. „Guten Tag allerseits!“, grüßte er übertrieben höflich und schüttelte unsere Hände. Soraya stand etwas seltsam neben ihm und setzte sich dann an den Tisch. Eine peinliche Stille dominierte das Essen.
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      „Dieser...dieser! Argh!“ Amy stampfte in meinem Zimmer herum. Sie lief vor meinem Bett auf und ab, während ich am Schreibtisch saß und Aufträge bearbeitete. Die 17jährige brummte und schnaufte wie ein Ross, als sie dann von den ganzen Macken des Chase erzählte und mir lief ein nicht unbedingt angenehmer Schauer den Rücken herunter. „Oh je, das ist sehr ungünstig. Aber vielleicht kann ich August ja dazu bewegen, mit Chase die Zäune auszubessern. Wenn das stimmt, was du erzählst will ich ihn nicht in der Nähe meiner Pferde haben.“, sagte ich und runzelte die Stirn. Dann machte ich den PC aus und führte sie dann nach unten. Chase und Ty leisteten sich einen Stierkampf der Oberklasse. Räuspernd machte ich auf uns aufmerksam. „Augusst, brauchst du nicht Hilfe beim Ausbessern der Zäune?“ Der alte Mann schaute von seiner Zeitung auf, blinzelte und stand auf. „Stimmt, ja. Chase, würden Sie mir helfen?“, fragte er und krempelte die Ärmel seines Hemdes auf. Chase rollte mit den Augen und nickte stumm. Ty stierte ihm hinterher. „Wir gehen jetzt die Pferde ein bisschen bespaßen. Mick, willst du mitkommen?“ Der Sechsjährige, der gerade 'Hoppe Hoppe Reiter' mit Soraya spielte, nickte, sprang von ihrem Schoß und trippelte auf uns zu.
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      „Und du bist dir sicher, dass alles wieder okay ist, Ty?“, ich lugte über Golden Samurais Rücken auf das Paar, dass die anderen Pferde gerade bürstete. „Ja ja, alles gut.“, brummte der Mann nur und blickte verbissen auf die ausgefranste Bürste. Amy schwieg. Mick kriegte davon nichts mit. Mit dem für ihn viel zu großen Besen fegte er den Platz, und dongerte gelegentlich mit dem Stiel gegen seinen Kopf. „Sind alle Pferde geputzt? Hufe ausgekratzt? Behang gekämmt? Gut, dann geht’s mal los!“, der Sohn von Maxine stapfte vor uns her über den Weg zur Wasserhalle, wo wir die Pferde direkt in das Wasserbecken stellten und ich in eine von den Überziehhosen schlüpfte. Sie schlackerte bei jeder Bewegung um meine Hüften. Das Wasser hatte etwa 23,4 Grad und war an der tiefsten Stelle etwa 1 Meter tief. „So, wir lassen die Pferde einfach mal ankommen, okay? Sie etwas spielen und herumwaten lassen, dann fangen wir mit dem Therapeutischen an, okay?“, erklärte ich und warf den beiden einen großen Igelball zu.
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      Besonders First und Samurai genossen die Massage und das warme Nass. Nur Pearl wusste nicht recht, was sie davon halten soll, als sie wenig späer in den Gängen watete und einige Runden auf dem Laufband lief. „Also, wenn es ihr so nicht gefällt, lassen wir das bei ihr. Heute abend geht es ins Gelände. Wer will von euch mitkommen?“ das Pony und die Vollblüter brutzelten gerade unter dem Solarium, damit sie sich nichts einfingen. Ty schüttelte nur den Kopf und richtete seine Aufmerksamkeit auf First. Die Pferde kommen erst mal auf den Paddock, damit sie für heute ausgeruht sind.“, damit schnappte ich mir Samurai und führte ihn direkt zu den Paddocks. Amy und Ty streichelten ihre Tiere noch eine Weile, dann folgten sie mir in das Hauptgebäide.
      August und Chase waren noch nicht wieder zurück. Mick und Maxine waren auf dem Weg zum Tierpark in Cambridge, so waren nur noch wir und Soraya hier. „Ihr könnt euch ruhig mal umschauen, die Pferde angucken, wie auch immer. Ich habe noch Büroarbeit vor mir.“, merkte ich an, als ich schon fast auf der Treppe stand. Die Kanadier nickten, und ich machte mich über die Papiere her.


      First und Samurai waren eindeutig in ihrem Element, als sie im Trab vom Hof liefen. Ich hatte einen abendlichen Ritt bis zum nächsten Ort geplant, der gut 17 Kilometer von hier entfernt war. Ty war am Hof geblieben, also bot sich damit die Chance, ein klärendes Frauengespräch zu führen. Ich zügelte den Haflinger ein wenig, um auf Firsts Höhe zu bleiben und sprach dann, ohne den Blick abzuwenden. „Also das Machoei von morgen, hm?“ Amy seufzte. „Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie anstrengend es ist, wenn ich einen Mädelsabend mit Soraya, Georgie, Lou und ein paar anderen aus der Stadt plane! Es ist nicht zu fassen, wie aufmerksamsgeil er manchmal ist!“ Wir beließen das Thema und ritten schweigend nebeneinander. Da die Pferde noch recht jung und unverbraucht waren konnten wir fast einen Kilometer im Galopp hinter uns bringen, trabten dann aber und gingen vermehrt auch im Schritt. Es war kalt, und es sollte noch kälter werden; verschwitzte Körper führten dann zu Unterkühlung und Krankheit. „Sag mal, Cata?“ Wir wichen einem Trecker aus; First blickte das Ungetüm sehr misstrauisch an und flapperte mit den Ohren. „Hm?“ „Wie kommt's eigentlich, dass du deinen Ausbildungsbetrieb gelegentlich auf Eis gelegt hast?“ „Erkläre ich dir, wenn wir zu Hause sind, ja? Ist ein wenig langatmig.“ Amy nickte nur, unser Blick war auf Old Helens gerichtet.

      Natürlich war ich verdammt, die Pferde abzusatteln, zu trocknen und anschließend mit Decke auf den Paddock zu stellen. Die nächtlichen Temperaturen waren in England fast genauso niedrig wie in Kanada – dafür waren die Winde hier stärker. Ich roch nicht gerade angenehm nach Pferdepipi und -mist und freute mich auf meine Dusche. Kurz darauf saß ich in bequemer Kleidung und einem Panino in der Reiterlounge und hörte mir eine sehr interessante, man könnte sogar sagen fesselnde, Story an, die sich darauf beschränkte wie Chase versuchte ein halbwildes Pferd anzureiten – und kläglich scheiterte. Der Macho blickte wütend in die Runde und legte einen Arm um Sorayas Hüfte. Dann klopfte Amy auf ihre Schenkel und blitzte mich an. „Also los! Erzähl!“, rief sie ungeduldig. Seufzend zupfte ich ein Ruccolablatt aus meinem italienischen Sandwich und fing an. „Ich habe in Deutschland recht viel Erfolg alleine gehabt, und mich dann mit Bella zusammengetan. Aber irgendwie wollte ich eine größere Menge erreichen, also habe ich in Schottland in der Legacy of Scotland mit Sarah angefangen, später kam auch Bella wieder mit ins Boot. Es gab einige Krisen, die ich irgendwie überwinden konnte, und dann habe ich wieder solo gearbeitet.“ „Und was ist daran jetzt so dramatisch?“, fragte Chase scharf und guckte mich an. Dieser nörgelnde Ton gefiel mir nicht. „Es ist in gewissen Kreisen nicht angesehen, wenn man alleine alles erledigen will.“, giftete ich zurück. Eine Weile lang sagte niemand etwas, dann zog ich mich zurück, um für morgen fit zu sein.

      Die Palominostute schmatzte friedlich auf dem Apfel herum, den die Araberstute in ihrem Maul hatte und bemerkte so nicht, dass sie binnen von Minuten geputzt und gesattelt war. Mit Pearl im Schlepptau ging es in die Halle. August kehrte gerade die Tribüne aus, und machte sich schlank, damit wir an ihm vorbei gehen und stehen bleiben konnten. Der schwanengleiche Hals bog sich zu mir, als die Stute mir beim Nachgurten und Einstellen der Steigbügel zuguckte. „So, meine Liebe, auf geht’s!“, ich klopfte ihren Hals und schaffte es direkt beim ersten Mal vernünftig im Sattel aufzusetzen und musste mich erst mal richten, meine Jacke war ein wenig verrutscht, aber das konnte man auch im Schritt erledigen. Die Dame hatte einen zügigen Schritt, der im Endeffekt im Trab eher geschwungen wirkte. Ich spürte regelrecht wie ihre Hüften und ihre Hinterhand tanzte. Kein Wunder, ihr Potential lag halt in der Dressur, und ich brauchte die Zügel nicht noch mehr in die Hand zu nehmen, als wir einen großen Zirkel ritten und die Wendung dabei immr kleiner wurde, damit daraus eventuell auch ein schöner Zirkel wurde – sie legte den Kopf in die Bewegung mit hinein. Dann versuchten wir uns auch an einer Volte bei E. Die deutlich kleinere Bahnfigur klappte nicht auf Anhieb aber das war ja kein Beinbruch. Die erfolgreichsten Dressurpferde haben mal ganz klein angefangen.

      Gegen Nachmittag veranstalteten Amy, Ty und ich den nächsten Distanzritt. Die beiden durften ihre Pferde reiten, und ich schnappte mir daher einfach Pendragon, für den der Ausritt nur ein Spaziergang sein würde; schließlich war er bis M ausgebildet. „Die selbe Strecke?“ „Die selbe Strecke wie gestern. Wir werden aber nicht durch das Dorf reiten können, da wir den National Mourn Day haben und eine Prozession bis zu der Kapelle geführt wird.“ Stattdessen hatte ich etwas zu Essen und zu Trinken eingepackt, und es ging los. Das Paar fing an, zu reden, und ich hielt mich da raus, und trabte ein wenig schneller voran. „Ein Glück muss Chase heute viel arbeiten.“, sagte Ty plötzlich. „Sei nicht so garstig.“, entgegnete seine Freundin augenblicklich.“Komm schon, du magst ihn auch nicht!“ Schmunzelnd blieben Hengst und ich ein wenig zurück. „Es sind nur noch wenige Kilometer bis zu der Wiese, kommt schon!“ Es dauerte gut eine Stunde, bis wir jetzt auf der Wiese saßen und die Pferde ein wenig grasen ließen. Wir leerten eine Flasche Wasser für unsere Reittiere und machten uns nach einer halben Stunde wieder auf den Weg, denn schwere Wolken hingen am Himmel und es roch verräterisch nach Regen. „Wie kann man Regen riechen?“, hakte Ty nach, als ich ihnen meine Beweggründe schilderte. „Wenn du an einem großen Gewässer, also einem See zum Beispiel bist und die Luft weder trocken noch feucht ist, merkt man ihr an, dass es leicht nach Wasser riecht.“ „Und woran erkenne ich, ob Luft trocken oder feucht ist?“ Verächtlich schnaubte ich und erklärte ihm fix, woran man das erkennen konnte, ehe wir dann ein wenig schneller ritten, um dann noch trocken nach Hause zu kommen.


      Das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung, denn die nächsten Tage regnete es wie aus Eimern. Dazu musste gesagt werden, dass wir seit Mitte September keinen gescheiten Regen mehr hatten. Daher mussten wir das Distanztraining ein wenig verschieben, denn der arabische Pferdetypus war nicht unbedingt gut auf Regen anzusprechen, und obwohl First ja ein Anglo-Araber und kein reinrassiger Vollblutaraber war, machte ich mir ein wenig Sorgen. Stattdessen durften er und Pearl in der Halle weiter trainieren, wobei es bei First nur um eine Ausdauersache ging, und Pearl weiterhin ihren schwungvollen Gang drauf hatte. Es kam jedoch auch vor, dass sie im Galopp nach First schnappte, wenn dieser auf dem zweiten Hufschlag im Trab ging. Doch First reagierte gar nicht erst darauf, während August draußen mit dem widerstandsfähigen Golden Samurai einen Ritt durch die Wälder machte. Einzig das Verständnisproblem zwischen Chase, Amy und Ty war immer noch nicht gelöst, und mehr als nur besorgt stellte ich fest, dass Chase nun im Stall stand und sich meine Pferde anguckte. „Du hast sehr schöne und interessante Tiere, Catalina.“, sagte er, als er an der Box von Pashmina vorbei ging. Die Jungstute begann schon langsam, auszuschimmeln und dachte gar nicht erst daran, näher zu kommen. „Danke Chase.“, erwiderte ich kühler als erwartet. Daraus machte sich der Mann jedoch nichts und schlenderte weiter, vorbei an meinem sich gerade pflegenden Berberpaar Numidia und Aldaire, auch vorbei an Pünktchen und dann zu den Reitponys. „Hätte nicht erwartet, dass du eine halbblinde Stute hast und sie auch noch behälst.“ „Was soll das denn jetzt bitte schön heißen?“ Chase lehnte sich locker auf das Geländer der Offenstalltür und lächelte. „Bringt einem doch keine Knete ein. Wer weiß ob sie ihre Blindheit nicht vielleicht weiter vererbt?“ Diese Provokation traf mich sehr hart. Ich zuckte zusammen und verschränkte die Arme. „Kein Wunder dass einige Besitzer bei dir misstrauisch werden.“, knurrte ich und streichelte Eismärchens Hals. Chase runzelte die Stirn. „Jedes Pferd hat Stärken und Schwächen, das solltest du eigentlich wissen. Und jetzt geh bitte, ich muss meine Pferde ja auch trainieren.“, ich wies ihn aus dem Stall und musste einmal vor mich hin fluchen. „Guck mich nicht so entgeistert an, Märchen. Du magst ihn ja auch nicht wirklich, oder?“

      Zwei Tage später...

      „Macht's gut, Freunde!“ Dani und Oscar standen etwas abseits der Szene, als wir uns alle gegenseitig verabschiedeten. Sogar Mick, der ja eher scheu war, umarmte liebevoll Samurais Beine (denn höher kam er ja nicht mit seinen sechs Jahren) und schmiegte sich an seine Brust. Der Haflinger schnupperte einmal am blonden Haar des Jungen und schnupste ihm sanft auf den Kopf, als wolle er sagen: „Menschenjunge, deine Mähne ist kurz aber weich – lass uns Freunde sein!“ Lachend stellte Amy ihren Haflinger in den Transporter. „Ich glaube zu Weihnachten muss ich ihm ein hübsches Haflingerfohlen schenken.“ Zwinkernd beugte sich die 17jährige zu dem Jungen hinunter und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Sofort leuchteten seine Augen auf und er nickte eifrig. „Wenn du einen Haflinger brauchst, weißt du ja an wen du dich wenden kannst, Catalina!“ Damit winkte sie mir zu, als sie staubwirbelnd vom Hof fuhren. Aber niemand konnte ahnen, wie schnell wir uns wiedersehen würden...
    • Jackie
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      17. November 2015 - Ein Besuch auf Cambridge
      24.411 Zeichen © Jackie


      Bevor ich mit Golden Samurai, Pearl und First von Rothen zu Catalina fuhr...

      "Ty würdest du mal bitte kommen ?", rief ich über meine Schulter hinweg - in der Hoffnung das Ty mich hören konnte. Ty, welcher sich in der Futterkammer befand, war mit seinen eigenen Kram beschäftigt und konnte mich somit nicht hören. Ich seufzte, drehte mich um, um schließlich nach Ty zu suchen. "Tyy!", rief ich durch den Stall - "Amy ? Was ist ?", er wirkte überrascht. "Hast du dich um die Boxen gekümmert ?", heute sollten drei Trainingspferde ankommen, welche für die nächste Kür fit gemacht werden sollten. "Ich habe die Boxen ausgemistet und war gerade dabei das Futter zu holen". Ich gab ihm einen Kuss, als Zeichen meiner Dankbarkeit. "Wir müssen echt mal jemanden finden der deine Arbeit übernimmt. Sonst bleibt uns ja niemals etwas Zeit für uns beide" er lächelte müde.

      Auf dem Hof hörte man bereits einen größeren Transporter einfahren. Es waren Jill K. Facer und Hunter Crowley. Als Hunter vor den Ställen anhielt, half er seiner Cousine aus dem Auto. Die knapp 30 jährige wunk mir zu, was mein Herz einen Satz höher schlugen ließ. Ich kannte die beiden noch nicht persönlich, bis jetzt hatten wir uns lediglich über emails ausgetauscht. Von daher war ich um so aufgeregter die Beiden endlich zu sehen. Jill war mir schon auf Anhieb sympathisch - sie war eine der wenigen, die trotz meines jungen Alters nicht an meiner Arbeit zweifelte. "Huhu Jiiill!" rief ich laut und strahlte über beide Ohren. Ich reichte ihr die Hand und stellte mich vor "Amy Fleming, am besten bringen wir erst einmal die Pferde unter, danach kann ich dich ja mal Rum führen. " - "na da sag ich doch nicht nein", antwortete Jill. Ty half Hunter und nahm Iceflower und Denila ab, während Hunter Princess Samsa führte. Schnell stellte sich heraus, welche von den drei Pferden am schwierigsten zu händeln sein würde. Princess hob den Kopf, blähte die Nüstern weit auf und gab schrilles Wiehern vom sich. Dabei weigerte sie sich abrupt nur einen Schritt weiter zu gehen. Ich wartete ab und beobachtete Hunter, in der Hoffnung zu sehen, wie man in einer solchen Situation mit Princess umgehen sollte. Hunter versetzte ihr einen klaps mit dem Strick und zuppelte in kurzen Abständen daran um die Stute aufzufordern weiterzugehen. Und tatsächlich, Princess machte einen großen Schritt nach vorn. Ich ging voraus und zeigte den Gästen die zukünftigen Boxen ihrer Pferde. "Wir besitzen einen eigenen Stall für Trainingspferde, die Boxen sind schon frisch zurecht gemacht. Die Weide für die Trainingspferde befindet sich auch hinter dem Stall." stolz deutete ich mit meiner Hand auf die geräumigen Holzboxen. "Sehr rustikal ", sagte Hunter schmunzelnd. "Aber nun gut", ich öffnete die Boxentür und beobachtete Hunter dabei, wie er Princess in die Box verfrachtete. Währenddessen führte Ty Iceflower und Denila in ihre eigenen Boxen. "Nun, die drei sollten sich für heute erst einmal ausruhen. Wenn ihr mich begleiten würdet", ich führte die beiden in unser kleines Farmhaus und machte ihnen am Esstisch platz. Lou reichte ihnen die Hand, ihre braunen Augen strahlten richtig vor Freude. "Wollt ihr Tee oder Kaffee trinken ?", fragte Lou durch den Raum. Ty meldete sich natürlich als erstes, "Ich nehm einen Kaffee, Jack möchte glaube ich auch.", grummelnd bestätigte Jack, dass Ty richtig lag. Schließlich meldete sich Hunter zu Wort. "Ich probiere heute mal einen Tee, Jill hätte auch gerne einen". Ich setzte mich zu ihnen am Tisch und ging den Trainingsvertrag durch. "Hier bitte einmal unterschreiben.... und dort bräuchte ich auch noch mal deine Unterschrift, danke !". Wenige Minuten später reichte uns Lou einen Rooibus-Tee. Meine Lieblingssorte. Gemütlich plauderten wir noch eine Weile, ehe Jill und Hunter wieder abreisten.
      "Macht es gut! Bis demnächst!", rief ich den beiden zu. "Siehst du Ty, hat doch zeitlich perfekt gepasst", sagte ich erleichtert. Kurz darauf traf auch schon Adriana van Helsing ein, sie war unsere Stammtierärztin und versorgte die Haflinger fast monatlich. Letztens hatte ich mit Adriana über Sir Outlaw gesprochen. Ein fuchsiger Trakehner Hengst. Adriana war am verzweifeln, weil er manchmal echt ein Sturkopf sein konnte, dabei musste er doch für die Zucht fertig gemacht werden. Also erklärte ich mich bereit ihn zu trainieren, gegen ein wenig Hilfe auf Heartland. Adriana willigte ein und war nun auf den Weg mit Sir Outlaw. Ich begrüßte die Tierärztin freudig, nahm ihr den Hengst ab und führte ihn - wenn auch mit Schwierigkeiten, in die frisch gemacht Box. Im Trainingstall blickte Iceflower ihn neugierig an, ein Hengst sieht man schließlich nicht alle Tage. Damit Adriana den weiten Weg nicht umsonst gefahren ist, kümmerte sie sich noch um Sunshine Shadow, Bonito, Calla, Nachtigall, Small Joker, Samie, Money in a Bank, Nimué, Meike und Mrs. Pretty. Leider mussten wir feststellen, dass Bonito bereits den grauen Star entwickelte, aber irgendwann musste es ja dazu kommen. Da wir heute noch zu Catalina fahren, bzw. teilweise fliegen wollten. Würde es eine lange Reise werden, weshalb wir wahrscheinlich erst morgen ankommen würden. Also machten wir uns jetzt schon auf den Weg und verabschiedeten uns von Adriana, welche noch ihren Sachen packte. Lou würde noch ein Weilchen mit ihr reden ehe sie sie gehen lassen würde.
      Ty verlud nur noch die drei Pferde in den großen Transporter und setzte sich schließlich an das Steuer.

      Nachdem wir bei Catalina waren....

      Nachdem ich mich von Catalina, Dani und Oscar verabschiedet hatte und mit Ty vom Hof fuhr, überkam mich glatt ein wenig 'Heimweh' - aber nicht nach Heartland, nein ganz im Gegenteil. Die letzten Tage waren wirklich aufregend und vor allem erholend. "Hast ja komische Freunde Amy", sagte Chase in einem scharfen Ton und grinste schelmisch, als hätte er gerade einen guten Witz gemacht. Soraya blickte ihn mit großen Augen an, aber auch ich drehte mich über den Beifahrersitz hinweg um ihn nahezu entgeistert anzublicken. "Sag mal, was ist dein Problem Chase !?", Ty der am Steuer saß versuchte sich zu konzentrieren. Chase blieb kühl und zog seine Brauen hoch, in einem völlig arroganten Ton sagte er bloß "Na, hast du gesehen wie unfreundlich die sind ? Und wirklich berühmt scheinen die ja jetzt auch nicht zu sein". Ich fauchte ihn wütend an "Du tickst wohl nicht richtig !! Catalina ist eine der besten Trainerinnen die ich kenne ! Wenn nicht sogar besser als ich! Hast du dich schon mal angesehen Chase ? Du bist ein egoistisches Arsc...", Soraya wirkte ein wenig aufgelöst, blickte mich flehend an und sprach mir ins Wort "Bitte regt euch ab!", ich konnte ihr Verhalten nachvollziehen, immerhin war Chase ihr Freund. Doch brachte ich es nicht über mein Herz, Soraya die Wahrheit über Chase zu erzählen. Triumphierend grinste Chase mich an, als hätte er gerade im Lotto gewonnen - Soraya zu liebe blieb ich jedoch ruhig. Ty wütete innerlich - seine Gedanken brodelten, was er doch alles am liebsten Chase angetan hätte. Als ich mich umdrehte um den Streit ein Ende zu mache... "VORSICHT REH!", entgeistert schrie ich Ty an, nun erkannten auch meine 'Freunde' auf der Rückbank, dass wir Ty vollkommen abgelenkt hatten.

      Quietschende Autoreifen, eine Vollbremsung, ich duckte mich blitzartig und spürte nur noch wie das gewaltige Tier auf die Kühlerhaube und schließlich in die Windschutzscheibe einschlug. Ich richtete mich in Zeitlupe auf, blinzelte immer noch erschrocken und tastete meinen Körper ab. "Seit ihr alle Ok ?", sagte ich kleinlaut - immer noch geschockt. Soraya schluchzte leise, wurde aber gleich schon von Chase beruhigt. Ty, welcher neben mir saß blutete am Kopf. "Ty ? TY !", das Reh ist durch die Windschutzscheibe geflogen, sodass der Kopf teilweise im Auto hing. Ty saß bewusstlos auf dem Fahrersitz. Ich schnallte ihn schnell ab und kletterte aus der Beifahrertür. Schnell hechtete ich zur Fahrerseite um ihn mir genauer anzusehen. Ich fasste seinen Kopf, suchte nach weiteren Verletzungen - konnte aber beruhigt feststellen, dass es nur eine Schnittwunde am Kopf war, welche durch eine Glasscherbe verursacht wurde. "Soraya ruf bitte einen Krankenwagen an !". Als wäre der Streit von eben vergessen, griff Soraya zu ihrem Handy und wählte die 112.

      Mein Handy klingelte. "Amy, oh Gott sei Dank ist euch nichts passiert !", es war Lou welche außer sich war. "Ich war gerade gelandet und wollte Golden Girl aus dem Hänger holen, als Jack mich anrief, dass ihr im Krankenhaus seit". Lous Stimme nach zu urteilen, hörte sie sich an, als hätte sie einen Marathon hinterlegt. "Alles gut Lou, Ty war nur bewusstlos. Gott sei Dank nichts schlimmes. Es geht ihm wieder besser. Fahr zu Catalina und geb ihr bescheid, dass wir noch mal zurück kommen", antwortete ich in knappen Sätzen, denn der Akku meines Handys schrumpfte auch immer mehr. "Hab dich lieb", sagte ich ihr noch schnell ehe ich auflegte. Ich griff nach meinem Handy, da es noch etwas wichtiges zu erledigen gab. In meiner Kontaktliste wählte ich Jack aus, meinen Großvater. Es dauerte eine Weile bis er dran ging. "Jack Bartlett von der Heartlandfarm" - "Jack ! Du weißt ja was passiert ist, heute schaffen wir es jedenfalls nicht nach Hause. Es ist wichtig, dass die Pferde und vor allem die Trainingspferde versorgt werden. Außerdem müssten Suburb Lights, Faster, Iceflower, Bear Totem's Denali und Princess Sansa trainiert werden. Hmm, ich weiß dass du das nicht kannst Jack... Lou ist auch nicht da... Mallory könnte sich um Suburb und Iceflower kümmern, Bubi habe ich letztens erst eingefahren - da sollte es keine Probleme geben, die Beiden müsste einige Runden an der Kutsche laufen." da kam mir ein Einfall, Dad war ja auf der Rennbahn beschäftigt, also konnte er sich um Faster und Denali kümmern. Schnell teilte ich meine Idee am Handy mit. Jack klang weniger begeistert, was aber daran lag, dass er Tim nicht leiden konnte. Das war mir jedoch egal. "Grandpa das ist wirklich wichtig ! Sag Caleb er soll sich um Princess kümmern, fahren... er ist am erfahrensten, Princess kann nämlich manchmal stur sein. Achja, da wäre noch was! Könntest du Ben anrufen, er sollte Sir Outlaw in Dressur und Amsterdam Girl in Springen trainieren ? Die Stute müsste noch für das nächste Turnier flott gemacht werden und Ben kommt einfach am besten mit sturen Pferden zurecht" - "Ja liebes, jetzt seh lieber zu, dass du eine Bleibe für heute Nacht findest."

      Als Ty einige Stunden später entlassen wurde, fuhren wir nach Cambridge zurück. Der Mietwagen mit dem wir den weiten Weg zurück fuhren, stellte sich als sehr teuer raus, was auch daran lag, dass er einen großen Transporter ziehen musste. Catalina staunte nicht schlecht als wir wieder ankamen, offenbar waren wir etwas schneller als Lou. "Was ist denn mit euch passiert ?", fragte sie lächelnd - "Wildunfall", entgegnete ich knapp. "Lou sollte gleich da sein, sie bringt Golden Girl mit". Nun kam auch Oscar an "Kommt, ich helfe euch beim verladen der Pferde... die müssen bestimmt hungrig und durstig sein....". Drinnen in Catalinas Wohnung saßen wir beisammen und aßen zu Abend, Chase blieb irgendwie außergewöhnlich ruhig. Woher der Sinneswandel ? Als ich gerade meine Nudel in den Mund stopfte, klingelte es an der Tür. "Das ist Lou!", sagte ich etwas lauter und stand auf, voller Freude meine Schwester wieder zu sehen. Ich umarmte sie nachdem ich die Tür öffnete: "Gott sei Dank ist euch nichts passiert", sagte sie noch mal - nach dem Autounfall meiner Mutter, war eben nichts mehr wie es früher einmal war.

      Währenddessen auf Heartland...

      Jack hatte Mallory bescheid gegeben, dass sie sich um Bubi und Iceflower kümmern sollte. Also striegelte sie die beiden Pferde, bevor sie sie an die kleine Kutsche spannte. Sowohl Bubi als auch Fleur waren erfahren genug um zu wissen was sie zu tun hatten. Jack half dem Mädchen beim aufspannen und schlug schließlich vor selber mit zu fahren. Das war wahrscheinlich gar nicht mal so eine schlechte Idee, da Mallory einfach viel (!) zu jung war. Sie hatte zwar Erfahrung im Springreiten, aber gefahren ist sie bis jetzt nicht oft. Jack setzte sich schließlich auf die Kutsche und drückte Mallory die Peitsche in die Hand. "Nun, es ist ganz einfach, du nimmst die Zügel auf und treibst die Pferde erst einmal an." Bubi bemerkte jedoch, neben wem er überhaupt stand. Der kleine Haflingerhengst stellte seine Ohren auf und versuchte die junge Stute zu beschnuppern. Jacks lautes Machtwort jedoch ermahnte ihn, sodass sich der Hengst wieder zu konzentrieren begann. Mallory schwang liebevoll die Peitsche, wodurch die Pferde einen Schritt nach vorne wagten. "Lass uns die gewöhnliche Waldstrecke entlang fahren. Das sollte für ein Pferd mit mittlerem Niveau ausreichen. Das junge Mädchen lenkte die Pferde an den Wegesrand, sollte jemand entgegen kommen. Nach 10 Minuten konnte sie nun rechts in den Wald abbiegen. "Wir sollten später an Tims Rindern vorbeikommen, wir reiten praktisch einen Rundweg". Nachdem die Pferde warm gelaufen waren, trieb Mallory die Beiden ein wenig mehr an. Im Trab flogen sie über den Waldboden hinweg, Bubi und Fleur waren mit Schreckmomenten vertraut, weshalb der 'Ausritt' auch durch den Wald ging und nicht auf dem Reitplatz. Bubi schnaubte angestrengt, aber auch Flower hatte ordentlich zu kämpfen. "Mallory, das machst du sehr gut", Jack wusste wie man einen motivieren konnte, denn das Mädchen strahlte über beide Ohren hinweg. Sie ließ die Pferde einige Minuten lang traben, ehe sie wieder Schritt gehen durften. nach einer halben Stunde hielten sie schließlich an, um den Pferden eine Pause zu gönnen. Jack reichte Mallory ein Sandwich, welches er zuvor eingepackt hatte. Da konnte Mallory nicht nein sagen, sofort griff sie danach und verschlang es gierig. "Mensch Jack! Ich hatte vielleicht einen Hunger ! Du bist meine letzte Rettung", schwärmte sie begeistert. Die Pferde tranken währenddessen aus einem kleinen Bach um sich etwas zu kühlen. Nachdem sich alle ausgeruht hatten ging es schließlich weiter. Es dauerte nicht lange als Mallory an der Rinderwiese entlang fuhr. Bubi blickte die großen, gehörten Rinder mit großen Augen an, er wollte glatt einen Sprung zur Seite machen, doch blieb er stattdessen stehen. War auch gescheiter von ihm. Als er merkte das Iceflower völlig ungeniert nach vorne blickte, trottelte er schließlich weiter neben ihr her. Mallory musste nur noch an Feld und Weiden vorbei, bis sie auf der Heartlandfarm ankam. "Hat doch super geklappt!", lobte Jack sie und half ihr bei den beiden Pferden. Iceflower wurde eingedeckt und schließlich in die Box gestellt. "Morgen früh kann sie wieder auf die Weide".

      Ben, Lisas Neffe stand bereits im Stall und sattelte Sir Outlaw. Er hatte den Hengst absolut unter Kontrolle. Ben war ein sehr erfahrener Reiter, doch Amy war nicht immer mit ihm einer Meinung. Während Lisa mit Jack im Wohnzimmer saß, zu Mittag aß und einen Kaffee trank - ritt Ben den Hengst auf den Platz warm. Jack erzählte ihr von Mallorys ersten 'Fahrstunde' und wie er ihr dabei geholfen hätte. Schade das Amy nicht da war, um die Beiden zu sehen. Da Jack und Lisa sich nur am Wochenende sahen, war es immer etwas besonders. Nachdem Outlaw warm war, trabte Ben im starken Trab auf den Hufschlag. Outlaw jedoch war gar nicht in guter Stimmung, er war ja auch nicht zu Hause. Ben jedoch blieb ungeniert und trieb ihn weiter an, gab ihn einen kleinen Klaps mit der Gerte und blieb im Körper gestreckt. Nun trabte der Hengst in federnden Schritten über den Platz, ritt einen Zirkel, anschließend durch die halbe Bahn und eine kleine Volte. Ben trieb den Hengst energisch an, Outlaw riss den Kopf in die Höhe und schnaubte angestrengt. "Los Junge, stell dich nicht so an!", Ben war wirklich eiskalt wie ein Fisch. Aber sein Pferd Red bewies, dass es ihm trotz seiner Methoden voll und ganz vertraut. Gut es gab Momente wo Amy ihm weiterhelfen musste - aber im großen und ganzen gehorschte ihm Red auf's Wort. Outlaw kam gar nicht erst dazu sich zu wiedersetzen. Also senkte er den Kopf und galoppierte in einem weichen, ruhigen Galopp auf den Zirkel. Nachdem er sich gefangen hatte und Ben die Zügel lockerer lassen konnte, machte er durch die Ecke kehrt und parierte ihn in den Trab. "Eine Traversale kannst du bestimmt noch nicht oder ?", murmelnd testete er alle möglichen Hilfen für die Dressur, aber vergebens - Outlaw wusste echt nicht was Ben von ihm wollte. Also stieg er ab, nahm die Gerte und half dem Pferd. Ben übte die Bewegungen, die Outlaw auszuführen hatte wenn er im Sattel saß. Natürlich musste Outlaw ihn austricksen und wollte glatt ein Reißaus machen. Doch Ben griff schnell nach den Zügeln, trieb ihn zurück und brachte ihn auf seinen Ursprünglichen Platz. "Stell dich nicht so an!", mahnte er den Hengst und arbeitete anschließend an die Traversale weiter. Für das nächste mal sollte man es vom Sattel aus probieren.
      Nach einer halben Stunde Arbeit und einer halben Stunde Training, brachte er Outlaw zurück in die Box und griff sich anschließend Amsterdam Girl. Girly sollte im Springen trainiert werden, Amy hatte die Wochen zuvor mit ihr gearbeitet, also musste Ben nur noch die Hindernisse aufstellen und das machen was er am besten konnte. Wieder ritt er die Stute warm ehe er sie springen ließ. Anschließend taxierte er einfache Trabstangen und begann mit niedrigen Steilsprüngen. Als Girly nun warm genug war, probierte er es mit einem Oxer. Leider hatte sie zu viel Geschwindigkeit drauf, weshalb ihr eine Stange zu Boden fiel. Also sprang Ben erneut vom Pferd ab und hob die Stange wieder auf. Girly blieb brav stehen. Er versuchte es erneut. Diesmal zügelte er die Stute ein klein wenig, passte den Moment an und verlagerte sein Gewicht nach vorne. Mit einem Satz war der Haflinger über den Oxer hinweg, ohne auch nur die Stange zu berühren. Der Junge lobte die Dame und ritt den restlichen Parcours mehrmals ab.

      Tim jedoch hatte Faster und Denila bereits abgeholt. Er fuhr die beiden zur Rennstrecke in Alberta. "Hallo Janice", begrüßte er seine schlanke, wirklich attraktive Freundin. Janice Wayne war ein Jokey und wirklich sehr erfahren in ihrem Beruf. Leider war sie mehr auf Geld aus. "Wow, die sehen ja wirklich richtig gut aus!", Janice bewunderte Faster "Die hier hat schon viel Erfahrung gesammelt, kann das sein ?" - Tim nickte. "Amy hat vor sie mir zu verkaufen. Ich glaube mit ihr hier könnten wir einige Gewinne ernten. Aber das hier ist Denila, ein Trainingspferd. Sie sollte später auch auf Rennen starten. Könntest du die Beiden für mich flott machen ?". Janice nickte, küsste Tim schließlich innig und begab sich auf den Weg zum Rennstall. Tim gab ihr noch einen kleinen Klaps auf ihren Hintern, ehe er ihr folgte. Faster und Denila standen angebunden vor dem Rennstall, während Tim Denilas Fell seidig bürstete, begab sich Janice mit Faster auf die Rennbahn. In einer Übungsstartbox, wartete sie darauf bis man ihr die Tür öffnete... und dann mit einem Mal, schoss Faster aus der Box und preschte am Zaun entlang. Janice zügelte sie erst ein mal, sodass sie nicht ihre ganze Energie unnötig verpowerte. In einem angenehm schnellen Galopp stürmte Faster auf die Kurve hinzu. Janice zügelte sie ein klein wenig weiter, und gab nach der Kurve ordentlich nach. Nun zischte die Stute wie von der Tarantel gestochen über die Bahn hinweg, sie streckte ihren Körper und schnaufte begeistert. Als Janice die Zielgerade sehen konnte, trieb sie das Vollblut mit der Gerte ein klein wenig an, sodass es an Geschwindigkeit zunahm. Es war wirklich erstaunlich, dass sich die junge Frau auf das Pferd halten konnte. Völlig verschwitzt und außer Atmen kamen sie am Ziel an und wurden immer langsamer. Als Janice sie schließlich zum stehen brachte, fragte sie einen Mitarbeiter nach der Zeit. "68 Sekunden, Eine Minute und acht Sekunden". Janice hob erstaunt die Augenbrauen. "Diese Stute ist der Wahnsinn ! Die hat echt was drauf !!", begeistert berichtete sie Tim von der Zeit... Zukunftspläne eröffneten sich bereits den Beiden. Nun war jedoch Denila an der Reihe. Tim half Janice in den Sattel und führte sie zur Rennstrecke. Denila müsste eine kürzere Strecke laufen, sie war schließlich noch nicht so weit wie Faster. Nach dem Startsignal preschte auch sie über die Bahn. Deutlich langsamer als Faster, aber dazu war sie ja da - um trainiert zu werden. Janice gab ihr Zügel, damit sie sich schön strecken konnte und an Tempo zunahm. Im Gegensatz zu Faster musste Denila nicht so weit galoppieren, darum näherte sich die Zielgerade relativ schnell. Janice gab ihr die Gerte um schneller zu werden, die Stute arbeitete brav mit und begann ebenfalls zu schwitzen. Denilas Zeit betrug 84 Sekunden. Sie müsste daher noch sehr gefördert werden, ein Fortschritt war jedoch garantiert. Denila wurde nach einer weiteren Runde, welche sie diesmal mit 76.1 Sekunden abschloss eingedeckt. Das war immerhin eine Verbesserung von 7.9 Sekunden und somit schon ein Erfolg. Tim kümmerte sich um die Pferde, während Janice sich in ihrem Wohnwagen umzog. Er verabschiedete sich mit einem Kuss und fuhr Faster und Denila zurück zur Heartlandfarm. Unterwegs traf er auf Caleb an, welcher mit Princess zu kämpfen hatte.

      Caleb saß auf einen kleinen Sulky, an dem Princess Sansa gespannt war. Sansa war eine dickköpfige Prinzessin, die offenbar Freude daran empfindet, ihren Reiter das Leben zu erschweren. Als Tim - manchmal ein richtiger Dummkopf, auch noch begann zu hupen, preschte die Stute mitsamt des Sulkys an der Straße entlang. Beinahe war sie so schnell wie Tim mit dem Anhänger, indem sich Faster und Denila befanden. Caleb war glücklicherweise sehr erfahren, was Zicken angeht - Ashley, seine verlobte war ja wohl das beste Beispiel. "WHOO", er zog schnell an den Zügeln, redete beruhigend auf die Stute ein und ließ sie schließlich im Schritt die Straße entlang gehen. Sie wirkte sehr aufgescheucht, was man nicht gerade als positiv empfinden konnte. Prinzessin hatte ihn sowieso den ganzen Weg über ausgetrickst und verarscht. "Bin ich froh wenn Amy wieder da ist", murmelte er genervt und versuchte wenigstens etwas Kontrolle über die Stute zu bekommen. Er ließ sie antraben, sodass sie etwas Energie verlieren konnte. Dabei zuppelte er leicht an den Zügeln, damit sie ihren Kopf senkt - dies tat er sobald sie ihren Kopf in die Höhe riss um ihn zu ärgern. Nur noch wenige Meter und er erreichte die Farm. Caleb war wirklich aufgebracht, dass ausgerechnet er mit dieser Zicke arbeiten musste. Aber beim putzen war sie natürlich der Engel auf Erden! Er beschloss morgen erneut mit ihr zu arbeiten, damit das Training nicht völlig für die Katz war. Nachdem er die Stute abgedeckt in die Box gestellt hatte, kontrollierte er die Heunetze, ob sie auch gefüllt seien. Bis zum morgen sollten sie ausreichen, Caleb begab sich schließlich in die Futterkammer um etwas Mash anzurühren. Er mischte Baldiranwurzeln und Melissenblätter in Princess Eimer. Diese sollten gegen Nervösität wirken und die Stute ein wenig beruhigen. Caleb wusste die Wirkung der Heilkräuter nicht von alleine, denn Amy hatte einen kleinen Zettel an ihrer Box gehangen. "Sollte sie mal wieder bockig werden...", las er noch mal vom Zettel ab. Zu guter Letzt, kümmerte sich Caleb um die Haflingerfohlen Figaros Schattenfalter, Picola und Mirabella. Er brachte sie von der Weide in den Stall und deckte sie mit warmen Stalldecken ein. Da es nun immer kühler wurde, war es gerade für die Fohlen von Bedeutung, eine Decke zu tragen. Schnell durchwuschelte er Mirabellas lockige Mähne und zog den dreien die Halfter aus, welche er an der Boxentür aufhing. Nachdem er kurz die Stallgasse durchgekehrt hatte, schaltete er das Licht aus und verabschiedete sich von Jack. "Danke das du uns geholfen hast ! Nimm dir diese Woche einen Tag mal frei", sagte Jack voller Dankbarkeit. Caleb lächelte auf einmal putzmunter "Wow ! Dann kann ich was mit Ashley unternehmen", antwortete er begeistert und ging zu seinem Truck. Daraufhin fuhr er zu seinem Wohnwagen nach Hause, wo ihn Ashley bereits erwartete. "Du bist heute aber spät dran", sagte sie etwas kühl. Caleb ließ sich von ihrer Art nicht stören, gab ihr stattdessen einen warmen Kuss und entgegnete glücklich "Dafür hast du mich für diese Woche einen Tag lang nur für dich!". Dass sich Ashley über seine Aussage freuen würde, wurde sofort deutlich. Sie quietschte begeistert und fiel ihrem Verlobten um den Hals. "Ich liebe dich Caleb!"
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    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Jackie
    Datum:
    11 Nov. 2015
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  • Abstammung
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    Von unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt


    Exterieur
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    Stute
    08.01.2008
    (9 Jahre gealtert)
    Rasse: Arabisches Vollblut
    Stockmaß: 155cm
    Gewicht: 420kg
    Deckhaar: Palomino
    Abzeichen: -


    Interieur / Beschreibung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Verhalten in der Box: Aggressiv
    Verhalten auf der Weide: Stur


    Charaktereigenschaften:

    Ausgeglichen ●●Unausgeglichen
    Aufmerksam Unaufmerksam
    Intelligent
    Unintelligent
    Sozial
    ●● Unsozial

    Begabt ●●Unbegabt
    Ruhig ●●
    Nervös

    Loyal ●● Untreu
    Gutmütig ●●●● Boshaft
    Nervenstark ●● Scheu
    Temperamentvoll ●●● Faul

    Auf der Suche nach einer Veredler-Stute traf Lisa auf Pearl. Die Stute stand recht günstig zum Verkauf, was Lisa nur gelegen kam. Sollte die Stute ein Fehlkauf sein, so könnte man sie immer noch trainieren, zuchttauglich machen und weiterverkaufen. Dachte Lisa.

    Pearl ist eine recht gutmütige Stute. Sie kann sich gut anstellen, ordentlich mitarbeiten und ein Traum für jeden Reiter sein - dass heißt jedoch nicht, dass Pearl ihre Grenzen austesten wird. Man sollte sich daher nicht testen lassen. Hat man sie schließlich im Griff, arbeitet sie auch lernwillig mit.

    Weide: Stutweide AVB
    Unterbringung: Box & Weide

    Einstreu: German Horse Pellets
    Futtersorte: 6.5kg Heu, 2kg Kraftfutter, 600g Weizenkleie
    Fütterungszeiten: 8:00 & 18:00 Uhr


    Besitzer: Jackie (Lisa Stillman)
    VKR/Ersteller: CatyCat


    Qualifizierungen & Erfolge
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    ● Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's

    Dressur E A L M
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M


    Western E A L M S
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK 2


    Galopprennen E A L M S S* S**

    Ausgleichsrennen|Hindernisrennen: AIV AIII AII AI | AU AM AG
    Flachrennen: 800m 1000m 1250m 1500m 1750

    Distanz E A L M S S*
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Offiziell

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    1. Platz - 314 Westernturnier
    1. Platz - 330 Westernturnier
    2. Platz - 339 Dressurturnier
    2. Platz - 255 Fahrturnier
    2. Platz - 240 Distanzturnier
    3. Platz - 245 Distanzturnier
    2. Platz - 323 Galopprennen
    3. Platz - 337 Galopprennen
    2. Platz - 247 Distanzturnier


    Inoffiziell
    -

    Zuchtverband

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    Richtnote 7.25
    Leistungsprüfung "September 2016"

    GHP - Prüfungen
    -

    Gewinnsumme: x
    Verursachte Kosten: x Joellen


    Ausbildung und Zuchtdaten
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Trainingsplan
    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren x


    Rennpferdeausbildung (ab 3 Jahre)
    Einreiten ✔ | Hindernisgewöhnung x | Startboxgewöhnung x | Gelassenheitstraining x

    1 = Sehr gelassen, 6 = schlechtes / unsicheres Verhalten
    ● Angeboren
    Antrainiert Prüfung Abgeschlossen


    Fremde Umgebungen: 6 5 4 3 2 1
    Platz/Halle: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Hufschmied: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Tierarzt: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Wasser: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Gelände: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Straßen: 6 5 4 3 2 1 ✪

    Stangenarbeit: 3 2 1
    Longenarbeit: 3 2 1 ✪

    Verladefromm: 3 2 1 ✪

    Schrecktraining: 3 2 1

    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Komando kommen x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Pferdepass

    [​IMG]
    SK441 - Stuten mit min. 5 Schleifen

    Gencode: ee Aa CRcr
    Zur Zucht zugelassen: ja
    Eingetragene Zucht: Fair Field Stable
    Züchter/Herkunft: unbekannt

    Trächtig [] Nächste Rosse (alle 30 Tage): 12/6 - 17/6

    Nachkommen
    0/5

    1.

    2.
    3.
    4.
    5.


    Gesundheitszustand
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Letzter Tierarztbesuch: 02.02.2016
    Chipnummer: 124 4 33 746282949
    zuletzt kontrolliert [x]

    Letzte Zahnpflege (jedes Jahr) überfällig

    Wurmkur (jedes Jahr) überfällig
    Tollwut Impfung (jedes Jahr) überfällig
    Tetanus Impfung (alle 2 Jahre) überfällig
    Influenza Impfung
    (alle 6 Monate) überfällig
    EHV-1 + EHV-4
    (alle 6 Monate) überfällig


    Gesamteindruck:
    Aktue Krankheit/en:
    Chronische Krankheit/en:
    Erbkrankheit/en:


    Letzter Hufschmiedbesuch: 26.01.2016
    Ausgeschnitten/Korrigiert: 26.01.2016
    Hufbeschaffenheit:
    Hufkrankheit/en:

    Beschlag vorne: Aluminiumeisen
    Beschlag hinten: Aluminiumeisen


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
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