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Jackie

♀ Nachtigall | gekrönt

♀ Nachtigall | gekrönt
Jackie, 24 Aug. 2015
    • Sevannie
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      Anfang 2013
      9071 Zeichen © Jackie


      Anfang 2013

      Die Blumen sprießen aus dem Boden und die Frühlingsgefühle kommen zum Vorschein. Nicht nur bei mir, nein auch bei meinen Pferden. Daher war es besonders wichtig, richtig mit ihnen umzugehen. Wenn sie zu übermütig wurden, kann es fatale Folgen haben.

      Ich saß auf Figaros Rücken. Ohne Sattel. Es ist ja nicht so als wäre ihm (oder mir) dies völlig unbekannt. Ich spürte die Wärme die von ihm hinabstieg. Roch es. Roch den Pferdeduft und zog ihn tief in meine Nase ein. Ich liebte es. Darauf hin stellte ich mir die Frage, wie ich nur ohne Pferde auskommen könnte. Ich stieß meine Ferse in seine Flanke. Er wurde schneller. Ich sah mich um. Bäume.. überall Bäume, gleich würde die Wiese kommen an der ich los galoppieren konnte. Ich machte mich schon mal bereit. Griff in seine Mähne und hielt die Zügel stramm. Ein antipp und Figaro sprang sofort los. Er war unglaublich schnell auf seinen kleinen Ponybeinchen. Wir haben letztes Jahr zusammen viel trainiert. Meldeten uns sogar an Reitkursen für 'Extrem-Reiter' an. Gleichzeitig machte ich eine Ausbildung bei meinem Opa. Er ist … oder besser gesagt, er war Pferdeflüsterer. Opa erklärte mir das man nicht mals viel mit der Stimme arbeiten brauchte. Gestik und Körpersprache könnte dieses ganz einfach ersetzen. Und genau in diesen Moment spürte Figaro meine Sicherheit. Und ich spürte seine gleichmäßigen, im Takt vollbrachten Galoppsprünge. Ich kreischte kurz vor vergnügen. Die Wiese war zu weit um mich zu hören. Dann wurde Figaro erschöpfter. Ich ließ ihn im Schritt nach Hause reiten. Lobte ihn kräftig mit ausgiebigen Halsklopfen und gab ihm nach dem ich abgestiegen war ein Leckerchen.

      In der Futterkammer mischte ich ihm bereits sein spezial Futter an. Nahm einen der Äpfel aus dem Apfelkorb und legte ihn mit in die Schale.

      Ich schaute auf die Uhr und räusperte mich. Ich hatte nicht mehr viel Zeit, doch es reichte aus um alle meine Pferde zu pflegen. Nun ging ich zu Joker. Er beschnüffelte mich mit seinen samtigen Nüstern. Ich spürte seinen heißen Atem an meinen Fingern. Doch so brav wie ich Joker kannte, ließ er sich ohne Mucken das Halfter anlegen. Er sank noch nicht mals seinen Kopf, er stand einfach nur da. Ich streichelte seine Blesse als Belohnung. Braves Pony.. wollte ich damit ausdrücken. Ein sehr braves Pony. Ich dachte einen Augenblick nach. Sollte ich dich heute nur putzen ? Am besten kommst du auch noch auf die Wiese. Ich band ihn vor seiner Box ein. Draußen war es eisig kalt und es lag ein wenig Schnee. Wie ich dieses weiße Zeug im Frühling hasste. Wenn es noch im Winter wäre... . Diese Weihnachten lag leider nur wenig Schnee. Wenn überhaupt. Es war richtig ungemütlich und überhaupt nicht feierlich. Ich musste seufzen und holte schon mal Putzkasten und eine Regendichte (und gefütterte) Winterdecke. Sie war nicht gerade teuer, da sie aus meiner Kreation entstand. Ich brauchte nur die Materialkosten übernehmen. Unten rechts sah man das Markenlogo 'Cavallo'. Die Decke war dunkelblau mit einem Hellblauen Farbverlauf weiter unten. Ich legte sie über die Stange die an der Box befestigt war. Sie war etwas schwer, aber nicht so.. das ich aus der Puste geriet. Jokers Ohren wackelten und er schaute nach mir. Ich lächelte, bückte mich und Griff nach dem Gummistriegel. Eigendlich war ich mir noch nicht mals so sicher wieso ich Joker eigendlich putzte. Er war sauber (Joker hat im Frühling ein unglaublich weiches Fell... doch gegen Prince Fell, kommt selbst er nicht an). Dann fiel mir aber der braun-orange Fleck an seinen Hinterbeinen an. Pferdeäpfel sind ja schön und gut (Sogar für den Garten) aber an den Beinen meines Pferdes, hatten sie nichts zu suchen. Ich lockerte den getrockneten Mist an den Beinen auf, nahm die Kardätsche und strich nochmal rüber. Nun wollte ich aber die Flecken wegbekommen. Ich ging in den Waschraum und nahm einen leeren Eimer. In diesem lag (praktischerweise) ein rauer Schwamm und ein Handtuch. Ich schaute zum Regal rüber welches in der Ecke stand. Öffnete es und suchte nach einem Fleckenspray – Glanzspray. Früher war ich nicht so gut ausgestattet wie heute. Die Boxen wurden nur seltener geputzt und die Pferde standen daher mehr draußen. Heute habe ich aber meine festen Stallburschen angestellt die die Boxen täglich abäppeln und 1-2x die Woche ausmisten. Dann suchte ich etwas Shampoo (Extra für Schimmel und helle Fellfarben).
      Mit dem vollen Eimer hockte ich neben Joker. Sprühte etwas Fleckenspray auf sein Fell und rieb es mit dem Schwamm ein, dann mit heißem Wasser drüber bis der Fleck weg war. Zum Schluss sprühte ich sein Fell mit dem Glanzspray ein und bewunderte mein Werk. Die Box sah ganz okay aus, Tommy sollte sich aber heute noch die Boxen vornehmen, von daher gab es nichts mehr zu tun... außer Joker einzudecken. Er sah richtig schick aus. Die Weide war nicht all zu weit vom Stall entfernt. Von daher ging der Rest eigendlich ziemlich schnell.

      Ich sah mich um. So ein Mist die Wassertröge waren eingefroren. So was hasste ich am Winter am meisten, aber wir hatten ja ..Frühling. Ich beschloss heute einkaufen zu fahren. Ich hatte letztens im Katalog eine automatische Tränke gefunden. Total praktisch. Nämlich führt eine Leitung unter die Erde bis hin zur Tränke (die ein wenig Wasser enthält), sie funktioniert wie jede andere Automatische Tränke nur das man die Wassertemperatur (bei mir wäre es im Keller) automatisch regeln kann.

      Ich sah hoch, auf dem Center stand groß geschrieben 'Horse Equipment – Elite Stables'. Ich kaufte selten ein. Ich bestellte das Futter immer über die online Homepage. Ziemlich praktisch wenn einem die Zeit fehlte. Da das Wasser aber nicht warten konnte, bestellte ich mir ein paar kräftigere Jungs vom Elite Service. Bis zum Abend müssten sie fertig sein.

      Zurück im Stall suchte ich Prince auf. Der kleine hatte ein richtig warmes Babyfell bekommen. Es war ganz flauschig. Doch auch Picolas und Mirabellas Fell war flauschig. Ich hörte von draußen die Männer reden »Geh du zum Wagen und hol ebe...« er war zu weit entfernt. Mehr konnte ich auch nicht verstehen. „lass die nur machen“ dachte ich mir. Erneut schaute ich auf meine Uhr 13Uhr... ich musste mich jetzt doch ein wenig beeilen. Was hatte ich eigendlich vor ? Die Fohlen putzen ? Doch dann kam mir die Ideale Idee. Was kann schöner sein als ein Spaziergang durch dem Winterwald ? Ich denke, diesen Einfall kann so schnell niemand toppen. »Was meint ihr ?« Prince schnaubte. Er wusste zwar nicht was ich meinte, aber er wusste das es schön sein wird. Ich holte schließlich 3 kleine Lammfellhalfter. Ziemlich süß wenn man diese mit den andern Exemplaren vergleicht. Ich brauchte allerdings nur 2 Führstricke, einen für Picola und einen für Mirabella. Prince habe ich beigebracht an meiner Seite zu gehen. Ich hatte es Anfangs für unmöglich gehalten, doch er stellte sich hervorragend an. Bevor wir losgingen ging ich noch einmal ins Haus. Es war wärmer als im Stall. Liegt wahrscheinlich auch daran das ich den Kamin angelassen habe. 'Billig heizen' pflegte ich zu sagen. Ich machte mir noch einen Cappuccino. Was kann schöner sein, als ein heißes leckeres Getränk im ...Frühling. Ich war mit den Gedanken noch immer in der Winterzeit. Ich denke es erging nicht nur mir so .

      Warm eingepackt stand ich draußen. Die Kälte zog selbst durch meine warmen gefütterten Wollhandschuhen. Prince stand neben mir, der Kleine wurde so langsam immer größer. Mirabella an meiner rechten und Picola an meiner linken Seite. Ich ging vor ran Prince schnupperte neugierig über den Boden. Vergrub seine Nüstern in den Schnee und blies. Riss seinen Kopf aber wieder hoch weil er vor der Kälte erschrak. Es sah lustig aus. Insgesamt wurde es doch ein ziemlich schöner (aber kalter) Spaziergang.

      Haflinger... über Haflinger... dachte ich mir als ich die Altägliche Prozedur ausführte. Zuerst Lana, dann Nordstern, Milchschnitte, Sternensänger und schließlich Pinocchio mit Snuburb putzen, einsprühen, eindecken und auf die Wiese. Glücklicherweise kam Tommy etwas früher und half mir so gleich. »Das merk ich mir« sagte ich zu ihm und zwinkerte ihm zu. Er musste lachen »Und das bringt mir was ?«
      »Mit etwas Glück eine Gehaltserhöhung«
      »Sie überraschen mich echt immer wieder Frau Klein«
      »Sagen sie doch bitte Jacqueline, oder besser noch – Jackie«
      »Okay. Miss Jacqueline«
      Er grinste frech. Ich musste ebenfalls grinsen. Was ein kleiner Furzknoten (wie meine Mutter immer sagte). Tommy war ein guter Freund, wenn nicht sogar ein sehr guter Freund. Ich weiß nicht wie man es hätte beschreiben können. Wir flirten manchmal miteinander und haben gemeinsam Spaß. Doch eine Beziehung ? Dafür sind wir beide nicht bereit. Wieso war ich es eigendlich nicht ? Mein Ex Freund war ein ganz lieber, betrogen hatte er mich auch nicht. Wir hatten nur nichts mehr zu besprechen. Was ist schon eine schöne Beziehung ohne Gesprächsstoff ?

      Leider verging die Zeit einfach viel zu schnell . So das ich Spontan 3 weitere Stallburschen anrufen musste die sich um meine restlichen Pferde kümmern mussten. Denn leer ausgehen, tut hier niemand.

      © Jackie (9071 Zeichen)
    • Sevannie
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      27. März 2013 - Eine Stallhilfe
      10.000 Zeichen © Flake

      Heute würde ich zu Jackie fahren und mich ein wenig mit ihren Pferden beschäftigen. Es würde wohl ein recht langer Tag werden, aber dennoch freute ich mich sehr auf ihn. Früh morgens klingelte bereits mein Wecker und riss mich aus dem Schlaf, als es grade erst begann zu dämmern. Also stand ich auf und zog mir meine schwarze Reithose, ein Shirt und eine Fleecejacke an, ehe ich hinunter ging, um zu frühstücken. Auch das war schnell erledigt und so schlüpfte ich in meine Stiefel, die im Flur standen und ging zu meinem Wagen.
      Es dauerte eine gute halbe Stunde, bis ich schließlich die Auffahrt zu Jackies Hof herauf fuhr und den Motor abstellte, als ich ankam. Sie stand bereits auf dem Hof und schien mich zu erwarten. Nachdem ich sie kurz begrüßt hatte, 'überließ sie mir das Feld', um sich ihren Arbeiten zu widmen. Mein Weg führte mich in ihren Stall, in dem 26 Pferde darauf warteten, versorgt zu werden.
      Als ich die Tür aufschob, drang mir ein Schwall warmer Luft entgegen und der Duft von Heu und Pferden. Kaum verwunderlich. Mit einem Schmunzeln trat ich ein und einige Köpfe hoben sich und sahen über die Boxentür. Neugierige, braune Augen beobachteten mich und die Blicke folgten mir bis in die Futterkammer. Während ich die Eimer füllte, hörte ich hin und wieder ein Schnauben, oder das drängende Stampfen der Hufe, das aus dem Stall drang. Schnell war das Futter verteilt und die Tiere begannen zu fressen. In dieser Zeit machte ich mich daran kurz mit einem Besen durch die Stallgasse zu fegen, ebenso durch Futter- und Sattelkammer. Nachdem alles von gröberen Schmutz und Staub befreit war, kehrte ich es auf, um es in die Schubkarre zu legen, die ich zuvor geholt hatte. Doch bevor ich nun die Boxen grob abmisten würde, kämen die Pferde auf die Weide.
      Aus der Sattelkammer holte ich mir die Halfter von den beiden Haflingerfohlen und Prince of the half Moon. Zuerst halfterte ich die beiden Vollgeschwister Mirabella und Picola auf. Die beiden machten keinerlei Probleme, im Gegenteil. Willig folgten sie mir aus dem Stall und wussten scheinbar sogleich wohin es ging. Auch wenn es nicht grade warm war, in der Sonne, die sich heute von ihrer besten Seite zeigte, ließ es sich sehr gut aushalten und die beiden preschten sogleich los, als ich die Stricke aushakte. Wieder mit einem leichten Schmunzeln schloss ich das Tor der Weide, um Prince of the half Moon zu holen. Der junge Saddlebredhengst war doch weitaus lebhafter, als die beiden Haflinger, doch auch er machte keine Anstalten, mir das Leben schwer zu machen, sondern ließ sich aufalftern und folgte mir aus der Box. Ich entließ den kleinen zu den anderen beiden Fohlen und verschloss das Tor wieder sorgfältig, um am Abend keine Überraschung zu erleben.
      Auch die Stuten würden heute einen Tag auf der Weide genießen dürfen und so war ich erst einmal damit beschäftigt, die Pferde raus zu bringen. Als erstes ging ich mit zwei Halftern bewaffnet in Cindarellas Box. Die Scheckstute sah mir aus dunklen Augen entgegen, in denen man den Schalk förmlich aufblitzen sehen konnte, als ich die Box betrat. Mit einer altbewährten List -auch Apfel genannt- stellte es jedoch nicht im Geringsten ein Problem dar, ihr den Halfter über die Ohren zu ziehen. Kurz klopfte ich ihr den Hals, ehe ich sie provisorisch in der Stallgasse anband und in Piranhas Box schlüpfte. Sie war wohl eines der Shettys, auf das die Beschreibung 'klein aber oho' nicht unbedingt passte. Ohne jegliche Hektik und somit als Gegenstück zu Cindarella ließ sie sich aufhalftern und folgte mir aus der Box. Schnell fanden wir unseren Weg zu den anliegenden Koppeln, wo sie die Sonne genießen durften, solange sie sich noch zeigte. Diesen beiden folgten The Death Angel und Drag me to Hell, welchen man schnell anmerkte, dass sie ihren ganz eigenen Kopf hatten. Doch auch wir kamen recht gut miteinander aus und die beiden bildeten einen wahrhaftig schönen Anblick. Doch fertig war ich damit noch längst nicht. Als nächstes brachte ich die Isländerstute Zander auf die Koppel, wo die anderen einfach einmal ganz Pferd waren, zusammen mit dem hübschen Andalusier Corda Blanka. Nun würden noch die Haflinger aus Jackies Zucht folgen, die ich auf die Weide nördlich vom Hof gelegen bringen würde. Zuerst holte ich die beiden 'kleinen' Little Babyund Milchschnitte aus ihren Boxen. Die beiden waren jedoch so verscheiden, wie sie nur sein konnten. Man merkte, wie Little Baby versuchte mir selbst beim Führen alles recht zu machen, wohingegen Milchschnitte eher an allem interessiert war, außer an mir oder meinem Vorhaben. Nachdem ich das Tor jedoch erfolgreich hinter den beiden geschlossen hatte, ließ ich die hübsche Fuchsstute Nachtigall und den etwas außergewöhnlichen LehmfuchsMeike folgen. Nachdem auch Nordstern und Money in a Bank zusammen mit mir ihren Weg in die 'Freiheit' gefunden hatten, holte ich nur noch Lana aus dem Stall. Damit waren alle Stuten auf der Weide und ich könnte mich nun den Hengsten aus Jackys Stall widmen.
      Da der Tag nun doch schon gegen Mittag fortgeschritten war, entschied ich mich, die Haflingerhengste aus ihrer Zucht ebenfalls an die frische Luft zu entlassen, auch wenn dies nicht meinem ursprünglichen 'Plan' entspräche.Small Joker und Pinocchio waren als erstes an der Reihe. Den beiden Hengsten folgten Suburb Lights und Sternensinger, ebenfalls zwei Haflinger. Als Askan, Lakritz, ein Isländerhengst, und Jackies neuster Zuwachs Bonitoauch ihren Platz auf den angrenzenden Koppeln fanden, ging ich zurück in den Stall. Dieser hatte sich nun beträchtlich geleert und so schnappte ich mir Mistgabel und Schubkarre, um die leeren Boxen abzumisten. Im Stall war es doch recht warm und so kam ich langsam ins Schwitzen, als ich die oberste Schicht Stroh und die Pferdeäpfel absammelte. Doch auch diese Arbeit war irgendwann getan und wo es nötig war, füllte ich noch einmal Stroh nach. Auf dem Weg vom Stall zum Misthaufen ließ ich meinen Blick über die Koppeln schweifen, doch es war alles friedlich. Einige dösten in der Sonne, wohingegen der Großteil von Jackies Pferden nun mit Grasen beschäftigt war, auch wenn das spärliche Gras kaum etwas hergab.
      Zurück im Stall holte ich die Halfter von The Black Death und Jackies Liebling Luzifer aus der Sattelkammer und ging zu den Boxen der beiden großen Hengste. Neugierig sah mir der Friese entgegen, als ich ihm den Halfter über den Kopf streifte und ihm kurz den Hals klopfte. Das selbe tat ich mit dem Dunkelbraunen und führte die beiden aus der Box. Willig folgten sie mir aus dem Stall und über den Hof, in Richtung Reithalle. Ich wollte die beiden ein bisschen laufen lassen, so hatten sie etwas Bewegung und gleichzeitig ihren Spaß. In der Halle verschloss ich das Tor hinter mir, bevor ich den Strick aus dem Halfter klinkte. Zuerst von Luzifer, dann von Blacky. Sogleich preschten die beiden los, buckelten ein paar mal und kamen erst in der anderen Ecke der Halle wieder zum Stehen. Ich schmunzelte leicht und blieb etwas abseits von den beiden Hengsten, welche nun wieder zusammen durch die Halle trabten, als wären sie zwei kleine Kinder, die Fangen spielten. Eine ganze Weile blieb ich mit den beiden hier, ehe ich sie wieder irgendwie einfing, was sich mit meiner Bestechungsmethode als recht einfach erwies. Bevor ich sie jedoch zurück in jeweils ihre eigene Box stellte, band ich sie auf dem Putzplatz an, der nun zum Nachmittag hin in der angenehmen Sonne lag. Nachdem ich den Putzkasten aus der Sattelkammer geholt hatte, begann ich Luzifers Rappfell gründlich mit Kardätsche und Striegel zu bearbeiten und den Staub der Halle rauszubürsten. Er genoss die Aufmerksamkeit die ihm zu Teil wurde sichtlich und machte auch keine Anstalten, beim Langhaar und den Hufen. Auch Death putzte ich noch über, bevor ich die beiden Hengste wieder in ihre Boxen brachte.
      Zum Abschluss des Tages, würde ich jedoch mit L'ombre de la Figaro, Jackies kleinem Liebling, ein wenig auf dem Platz arbeiten. Der gekörte Haflinger war ein Traum von einem Pferd und er war wie das Sahnehäubchen auf diesem gelungenen Tag. Der ruhige Hengst ließ sich willig aufhalftern und folgte mir erwartungsvoll aus der Box. Unser erster Weg führte uns auf den Putzplatz, wo sein Sattel und die Trense bereits auf dem Holzbalken lagen. Nachdem ich sein Fell ausgiebig geputzt hatte und auch das Langhaar weitestgehend wieder frei von Knoten und Schmutz war, säuberte ich noch kurz den Putzplatz, ehe ich ihm vorsichtig den Sattel auf den Rücken legte. Er ließ das alles ruhig und mit Geduld über sich ergehen und auch das Gebiss ließ er sich ins Maul schieben. Noch einmal klopfte ich ihm den Hals, ehe ich ihn herüber zum Platz führte. Da es in der letzten Zeit nicht mehr gefroren hatte, war auch der Boden nicht zu hart und Regen hatte es ohnehin schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr gegeben. „Na komm.“, murmelte ich, als ich ihn durch das Tor führte und es wieder hinter uns verschloss. Flink gurtete ich nach und stellte die Steigbügel auf meine Länge, ehe ich aufsaß. Mit einem unwillkürlichen Lächeln im Gesicht ritt ich den Haflinger warm, ehe ich ihn antraben ließ. Seine Gänge waren weich und trotz seiner geringen Größe nicht weniger raumgreifend. Wir ritten einige Bahnfiguren und es war ein Traum, diesen Hengst zu reiten. Er arbeitete gut mit und hatte scheinbar auch noch ein wenig Spaß an der Sache. Auch im Galopp war er gut zu sitzen und erst nach einer guten Stunde ritt ich ihn wieder trocken. Am langen Zügel ritten wir im Schritt auf dem Platz und er schnaubte zufrieden, als ich ihm den Hals klopfte. Nach einer Weile saß ich wieder ab und lobte ihn noch einmal ,ehe ich den Platz wieder verließ. Nachdem ich alles aufgeräumt hatte und auch der Hengst wieder in seiner Box stand, suchte ich Jackie auf, um mich zu verabschieden. Am Abend würde sie die Pferde noch von der Koppel holen.
      Alles in einem war es ein sehr schöner Tag gewesen, an den ich wohl gerne zurückdenken werde. Jedoch war ich etwas müde, als ich wieder nach Hause fuhr, zu meinem kleinen Hof.

      10.000 Zeichen || © by Flake
    • Sevannie
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      28. März 2013 - Hufschmiedbesuch
      4643 Zeichen © Sosox3

      Hufschmiede des " Gestüts Sommernacht "

      Frisch und total gut aus geschlafen fuhr ich los zu meinem ersten Hufschmied Auftrag für mich. Ich wusste das es heute ein ganz besonders anstrengender Tag werden würde,
      da Jackie eine Menge lieber Pferdchen hatte, die heute mit ihren Hufen dran waren.
      Am Straßenrand hielt ich kurz an um meinen Navi rauszuholen.
      Ich kannte mich nämlich in dem Stadtteil wo Jackie wohnte nicht so gut aus,
      da ich hier noch nicht so oft war.
      Schnell holte ich den Zettel raus wo die Adresse drauf stand und gab das notwendige
      in meinen kleinen Navi. Froh drüber das ich ihn besaß sonst wäre ich bestimmt oft auf geschmissen. Ich schnallte mich wieder an und fuhr los in die Richtung so wie es der Navi mir sagte. Nach einer halben Stunde sah ich dann ihren Hof. Ich schaltete einen Gang runter um niemanden zu erschrecken.
      Meine Schmiede war nämlich sozusagen Mobil und da das Werkzeug des öfteren
      etwas klimperte fuhr ich extra langsam auf den Hof.
      Neben dem Stall war ein kleiner Parkplatz wo ich mein Auto,als ich ausgestiegen war wurde ich gleich herzlich empfangen von Jackie. Alles was ich brauchte nahm ich mit, ich packte es in einen großen Kasten. Damit es leichter war zu tragen.

      Mein erster Patient war heute Figaro, er stand schon geputzt und angebunden dort.
      Ich ging auf ihn zu ließ ihn an meiner Hand schnuppern und streichelte ihn dann am Kopf
      um ihn an mich zu gewöhnen. Nach einer kurzen Begrüßungseinheit, fuhr ich mit meiner Hand langsam an seinem Bein hinunter und nahm es vorsichtig hoch.
      Anfangs zappelte er etwas was sich jedoch gleich wieder legte und daher kein Problem machte. Ich setzte seinen Huf dann ab und griff nach meinen Ausschneidemesser.
      Erneuert hob ich sein Bein gefühlsvoll an und korriergte und schnitt das überstehen ab.
      Ich war wirklich beeindruckt wie gelassen er da stand und alles brav über sich ergehen ließ. Nachdem ich damit fertig war kürzte ich den Huf auch noch mit einer etwas härteren Raspel und feilte ihn schön rund. Danach setzte ich seinen Huf langsam ab.
      Dann machte ich das selbe bei allen anderen Hufen auch.
      Nachdem ich damit fertig war, erhitzte ich mein Brenneisen. Denn Figaro und die anderen
      Pferdchen sollten heute alle Beschlagen werden.
      Ich holte ein nagelneues Hufeisen, das für die Kutsche geeignet war.
      Als das Brenneisen heiß genug war konnte ich anfangen es perfekt auf Figaro anzupassen.
      Figaro wurde etwas nervös beim beschlagen, weshalb ich Jackie bat ihn etwas zu beruhigen
      damit er still steht. Es dampfte nämlich ganz schön doll. Ich nagelte alle Hufeisen gut an
      seine Hufe fest damit sie auch lange halten würden.
      Da er sehr lieb war gab ich ihm ein Leckerlie. Dann brachte Jackie ihn in die Box und brachte ihre nächsten Pferde
      Jetzt ging es alles ein bisschen rascher wo ich warm war.
      Es folgten weitere Pferde darunter Money in a Bank, Little Baby, Nachtigall, Askan,
      Meike, Small Joker, Lana, Nordstern, Milchschnitte, Sternensinger und Snuburb Lights.
      Die heute alle das gleiche Programm hatten wie Figaro.
      Ich korriegte bei allen die Hufe und schnitt natürlich überstehendes ab.
      Natürlich bekammen auch alle Figaro eine Spezielle Hufpflege für die Trocknen Hufe damit sie wieder glänzen. Danach brannte ich jedem Pferd perfekt passende Kutschhufeisen.
      Zum Schluss lobte ich jedes ihrer Pferde,da sie wirklich alle sehr gut erzogen waren.
      Als nächtes kamen meine letzten 3 Patienten. Diese brauchten nämlich einen Eisenbeschlag.
      Zu den 3 gehörten The Black Death, The Death Angel und Luzifer.
      Allen dreien schnitt ich auch die Hufe aus und korrigierte sie.
      Was mich diesmal etwas mehr anstrengung kostete da es größere Pferde.
      Die jedoch alle sehr gut erzogen waren. Für sie holte ich den Eisenbeschlag raus. Denn ich nur noch dann auf jedes einzelne anpassen musste und sie dann festnageln.
      Ein letztes mal für heute machte ich eine spezielle Hufpflege für die Hufe bei ihnen.
      Was sie wirklich ordentlich genossen und sich entspannten.
      Nachdem ich mit dem wunderschönen Friesen Luzifer fertig bin habe ich es für heute geschafft. Ich packe meine Sachen in mein Auto. Hole nur noch ein kleines Päckchen raus was ich Jackie zum Abschluss reiche. Dort in dem Päckchen finden sich die Stollen und ein
      Stollendreher.
      Diese Stollen sind für Figaro sage ich zu ihr, du kannst sie benutzen wenn du sie brauchst z.B
      auf Rasen-Turnieren, ansonsten brauchst du sie nicht, da sie ihn stören würden im normalen Alltag wäre wie auf Dauer Hackenschuhen.
      Jackie bedankte sich dann bei mir und wir verabschiedeten uns freundlich von einander.
      Glücklich jedoch sehr erschöpft setze ich mich in mein Auto schalte den Motor ein, danach den Navi und begebe mich wieder auf eine lange Rücktour.
    • Sevannie
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      17. Mai 2013 - Hufschmiedbesuch
      763 Zeichen


      Heute überprüfte ich Nachtigall's Hufe. Ich war schon anwesend, denn ich hatte mich vorher schon um einige andere Pferde des Stalls gekümmert. Ich beobachtete, wie sie draußen angebunden wurde. Ich streichelte sie kurz, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass normal viel ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch ein wenig an ihren Hufen herum und ließ sie probeweise ein wenig herumlaufen. Die Hufe waren jetzt wieder in Ordnung. Schließlich fettete ich sie noch einmal kurz, danach waren wir komplett fertig. Ich kraulte Nachtigall hinter den Ohren und gab ihr ein Pferdeleckerli. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihr.
    • Sevannie
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      24. Mai 2013 - Ankunft der neuen Pferde
      9736 Zeichen © Jackie


      Ankunft der neuen Pferde

      Heute war wieder eine der großen Pferdemessen bei uns in der Umgebung. Und natürlich musste ich die Chance ergreifen, mir die tollen Prachtexemplare einmal anzuschauen. Ich stieg wie auch beim letzten mal in meinen Jeep ein, an dem ein großer Hänger (Platz für 2 Pferde) befestigt war. Ich gehe mal nicht davon aus das ich nicht mehr als 2 Pferde kaufen werde, wenn überhaupt.

      Nach einer Stunde fahrt, hatte ich das gröbste schon überstanden. Ich stieg aus und sah mich um. Glücklicherweise war es nicht so voll wie auf der letzten Messe auf der ich war. Überall waren Stände an denen man Reitzubehör, oder Futter kaufen konnte. Es roch nach Pferd. Es roch stark nach Pferd. Hinten sah ich dann auch schon die ersten Pferde stehen. Nach und nach kamen einige Pferde dazu und auf den Außenplatz hinter dem Gebäude, gab es sogar eine Reitveranstaltung. Dressurreiter mit schicken Friesen traten hier auf. Deswegen war ich allerdings nicht hier. Ich wollte mir einen Überblick von den Pferden machen. Ging daher systematisch vor. Platz A2 standen nur Isländer. Verkäufer präsentierten sie und ließen sie nach einander vorreiten. Ein Isländer fiel mir dabei besonders auf. Sie sollte glaub ich... Zander heißen. War eine Stute, die mehr am tänzeln war als am laufen. Ich meldete mich zum Kauf an. Und holte schließlich die Papiere ab. Ich nahm Zander am Strick und lud sie mit ein paar Helfer“lingen“ in den Hänger ein. Es war nicht so sehr problematisch. Sie beschnupperte eher alles neugierig. Des weiteren fiel mir noch eine Andalusier Stute auf. „Corda Blanka“. Sie schaute scheu ins Publikum. War total verhalten und lies sich nur schwer führen. Als sie sich plötzlich aufbäumte und sich losriss. Die Menge war schockiert. Sie galoppierte aus dem Vorstellungsplatz. Sofort ging ich zu ihr, mit einem großen Bogen so das sie sich nicht noch mehr aufregte. Nach einer Weile schaffte ich es doch tatsächlich die Stute einzufangen (Wohl eher aufzufangen) und sofort nach draußen zu führen. Da wo weniger Menschen stehen. Sie sah mich skeptisch an. Hielt dabei so viel Abstand wie möglich. Ich allerdings ging gelassen weiter ohne ihr auch nur einen Blick zu gönnen. Sie beruhigte sich. Der Verkäufer rannte zu mir. Bedankte sich bei mir und musterte die Stute „Dankesehr, diese Stute ist nicht gerade auuf Menschen anzusprechen. Bitte entschuldigen sie mich.“ -“Schon in Ordnung. Wieviel macht das für sie?“. Er starrte mich an. Als würde ein Geist vor ihm stehen. Ich machte eine Geste, die mehr sagt als 1000 Wörter. „Sie wollen diese Stute wirklich kaufen ?“ -“Ja wieso nicht ? Sie hat ein potentielles Temperament“ . Er räusperte sich. Schluckte kurz und forderte den Preis auf. Ich schüttelte seine Hand und übergab ihm das Geld. Er bedankte sich und ging. Damit wäre mein Tag an der Equitos geklärt.

      Corda Blanka lies sich sowohl schlecht in den Hänger führen, als auch schlecht aus dem Hänger. „Das werden wir alles noch ändern meine Liebe“. Sie schnaubte nervös. Ich ließ sie in die Box bringen. Zander aber auch. Sie stellte sich wesentlich besser an als Corda. Ich überlegte während dessen ob ich meinem Trainer Bescheid geben sollte oder selber mich um die Stute kümmern sollte.

      Um ca. 15 Uhr schaute ich auf meinem Terminkalender. 4 weitere Haflinger sollten doch heute kommen. Einmal die Mutter vom Figaro. Mein „Ein und alles“ gegen 18 Uhr. „Askan und Meike“ gegen 15:30 Uhr und Money in a Bank gegen 16 Uhr. Sie war bereits eine gekrönte Stute die vorher meiner Freundin mKay gehörte. Ich beschloss schon einmal die Boxen auf hoch Glanz zu bringen und dementsprechend einzurichten, damit die Pferde schonmal ein fertiges zu Hause haben. Ich dachte kurz nach, jetzt wären Askan und Meike dran. Das heißt ich brauche 2 fertige Boxen. Gemistet waren sie Gott-sei-Dank bereits, ich müsste also nur noch das Heunetz auffüllen. Also fuhr ich mit der Schubkarre zur Futterkammer in der bereits mehrere Heuballen gestapelt waren. Ich nahm je 2 Rippen auf und schob diese mit der Schubkarre zur Box. Ich hörte schon den Jeep auf den Hof fahren. „Super“ dachte ich mir und lief langsam zur Einfahrt. Hier wartete bereits meine Freundin. Ich lächelte ihr entgegen und nahm ihr die Haflinger ab. Sie schien erleichtert und glücklich zu gleich. Askan kam neben Meike in die frische Box und siehe an, sie zupften bereits genüsslich an den Heunetzen rum.
      Als ich auch noch die anderen Boxen gemacht habe und den letzten Haflinger „Little Baby“ empfangen habe – war ich schon ein wenig K.O. Ich seufzte leise und lies mich im Esszimmer nieder. Was steht denn für morgen an ? Ich machte mir jeden Abend eine „Checkliste“ um immer für den nächsten Tag vorbereitet zu sein. Allerdings stand noch nichts genaueres fest. Dann dachte ich nach. Wenn ich mein Gestüt weiterhin halten will, brauche ich festes und zuverlässiges Personal. Denn mit 25 Pferden wurde ich alleine nicht fertig. Ich schaute erneut auf meine Liste. Doch wann war das nochmal ? Morgen oder übermorgen würde Zander ein neues zu Hause bekommen. Bei einer Bekannten , ihr Name war „Svartur“ . Ich hatte sie gerade heute gekauft... und joa.. so kann man investieren. Ich musste kichern, räusperte mich allerdings wieder als ich merkte wie erniedrigend es doch eigendlich von mir war. Den Rest des Tages verbrachte ich damit „Amy Flemings“ Therapien zu studieren. Ich hatte mir einige Informationsbücher darüber gekauft und bereits die verschiedensten Mixturen an Ölen und Kräuter bestellt. Ich war neugierig ob ihre Methoden wirklich zu super an Tieren anspringen wie sie sagte. Vielleicht würde ich dadurch die temperamentvollen Pferde zur Ruhe bekommen.

      Am nächsten Tag...

      Heute beschloss ich meinem alten Pflegepferd Findus einen Besuch abzustatten. Das letzte mal als ich ihn besucht habe war letztes Jahr. Ich bog auf den Hof ab und ging zu seiner altbekannten Box. Galadriel hatte mich heute Morgen schon empfangen. Ich schaute mir den Hengst an. Er ist viel größer geworden. Seine süßen Augen musterten mein Gesicht. Dann erkannte ich etwas was so aussah als würde er mich wieder erkennen. "Hey na" sagte ich leise. Er wieherte erfreut. Ich musste lächeln. "Was hälst du davon wenn ich dich etwas putze" er hielt es wahrscheinlich für eine großartige Idee, denn er streckte immer wieder den Hals nach mir. "Ja du bist mir ja ein süßer " kicherte ich und führte ihn aus der Box. Als nächstes holte ich die Putzbox und striegelte ihn ausführlich. Las sein Langhaar und kratzte seine Hufe aus. Ich sah den kleinen verliebt an. Er hatte immer das gewisse etwas, wofür ich ihn liebte. Dann kam ich zu einem Entschluss. Ich ging zu Galadriel und fragte sie ob er zu verkaufen wäre. Sie sagte „Wieviel würdest du denn bieten“ ich bot ihr 10.000 an und wir waren im Geschäft. Ein wenig überglücklich ging ich zum kleinen Hengst und führte ihn vom Hof. Wir verabschiedeten uns und wir machten einen entspannten Spaziergang. Findus stolzierte und hüpfte etwas neben mir her. Er schien ebenfalls überglücklich. Es vergingen einige wenige Minuten und wir waren schließlich angekommen. Manchmal frage ich mich „Wieso ist der Rückweg immer schneller als der Hinweg ?“. Ich führte klein Findus in seine neue Box. Er beschnupperte sie ausführlich und erkundete neugierig seine neue Ausstattung, wie die automatisierte Wassertränke. Ich dachte nach, wo soll ich mir nun feste Stallburschen besorgen ? Genau ich frag einfach mal in der ASP. ASP war die Abkürzung der „Arbeit Schwerpunkt Pferde“ Agentur. Und tatsächlich 2 Azubis standen mir momentan zur Verfügung. Eine jüngere Frau um die 26 Jahre alt. Sie hatte früher schon geritten. Und ein etwas jüngerer Junge 23 Jahre alt – ebenfalls gute Erfahrungen mit Pferden gemacht. Ich selber war 20 Jahre alt – noch so jung.

      Gegen Mittag kamen dann die 2 Azubis an. Ich erklärte ihnen „Wir gehen besonders vorsichtig und respektvoll mit unseren Pferden um. Wir wollen sie nicht zu etwas zwingen, wir wollen sie ermutigen und vertrauensvoll mit ihnen umgehen. Ich hoffe das ist euch in eurer Ausbildung bewusst.“ Stille... schließlich nickten sie. Ich fuhr fort „Super. Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag brauche ich eure Hilfe. Samstag und Sonntag habt ihr euren freien Tag. Wenn ihr allerdings Überstunden nehmen wollt, halte ich euch nicht davon ab.“ Das Mädchen lachte leise. Ich lief rot an. „Ach so ein Mist, da bin ich so in meinen Gedanken versunken gewesen... das ich euch ganz vergessen habe nach euren Namen zu fragen. Ich bin Jackie“ jetzt mussten die zwei tatsächlich lachen. Der Junge stellte sich als erstes vor „Tyler.. kurz gesprochen Ty“ er lächelte und trat wieder einen Schritt zurück. Schließlich stellte sich die junge Frau vor. „Und ich bin Monique . Du kannst mich Moni nennen“ Ich lächelte ihr entgegen. Sie war eine blonde, recht dünne Frau. Keine Frage eine super Figur zum reiten. „Freut mich euch kennen zu lernen“ wir stellten uns einander erstmals vor. Tranken ein wenig Kaffee und tuschelten über unsere vergangenen Reitererlebnisse. Ty , ein Junge mit kurzen braunen Haaren lauschte aufmerksam. Er selber redete nicht viel, aber er hörte anscheinend gerne zu. Moni gefiel mir – sie fiel mir positiv auf. „Wenn es euch Recht ist, zeige ich euch eben eure Zimmer.“ Ich zwinkerte ihnen zu und ging aus dem Wohnhaus ins Gästehaus. „Welches der Zimmer ihr als eures bezeichnet könnt ihr ja untereinander ausmachen“ sagte ich grinsend und ging aus dem Türramen. „Und achja.. wäre super wenn gleich die Pferde putzt und auf die Weiden bringt. Ich kümmer mich in der Zeit um Luzifer und Figaro. Sie nickten und ich verschwand. Gegen Abend waren alle Pflichten erledigt. Ich war erleichtert, Moni und Ty anscheinend auch. Morgen würde ich wohl mehr tun müssen.

      9736 Zeichen || © Jackie
    • Sevannie
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      10. August 2013 - Tierarztbesuch
      6696 Zeichen © Sheyla

      Tierklinik Pinewood Stable

      Nach meinem ersten, erfolgreichen Auftrag bekam ich direkt einen zweiten. Jackie war offensichtlich zufrieden mit meiner Arbeit und vertraute mir weitere Pferde an, die ich untersuchen und impfen sollte. Also packte ich meine Spritzen, Gummihandschuhe und meine anderen Dinge ein, die ich heute noch benötigte. Als ich alles beisammen hatte, fuhr ich mit meinem Jeep zu Jackies Reiterhof. Dort wurde ich schon von ihr erwartet. Ich stellte den Motor aus, packte meinen Koffer vom Beifahrer Sitz und stieg aus meinem Jeep. "Hey, Jackie", begrüsste ich sie freundlich. Auch sie begrüsste mich mit einem netten lächeln: "Hey, Sheyla. Du weißt ja bereits wo der Putzplatz ist." Ich nickte und lief zu dem Platz. Es waren zwei wunderschöne Haflinger angebunden. Ich beneidete Jackie schon lange wegen ihrer tollen Haflinger Zucht. "Also, das sind Money in a Bank und Nachtigall", sie deutete jeweils auf das entsprechende Pony. Ich ging zuerst auf Money in a Bank zu und liess mich neugierig von ihr beschnuppern. Aus meiner Jackentasche zauberte ich ein Pferdeleckerli her und Money in a Bank begann sofort es zu vernaschen. Ich klopfte ihren Hals und lächelte: "Braves Mädchen. Dann wollen wir mal anfangen." Ich begann ihre Gelenke abzutasten und diese gut zu begutachten. Ihre Gelenke schienen in Ordnung zu sein und sie schien auch keine Wunden an den Beinen zu haben. Dabei versuchte die Haflingerstute mehrmals meine Haare anzuknabbern, was ich natürlich nicht zuliess. Danach öffnete ich meinen Arztkoffer und kramte mein Stethoskop heraus um ihren Herzschlag zu kontrollieren. Auch da versuchte sie meine Haare anzuknabbern, worauf ich leicht schmunzeln musste. Ihr Herzschlag war ruhig und normal, sie schien nicht einmal nervös zu sein.
      "Ist bist jetzt alles okay?", Jackie sah mich an. Ich nickte und verstaute mein Stethoskop wieder in der Tasche und nahm meine Taschenlampe hervor. Nun hiess es: Augenreflexe kontrollieren. Natürlich war Money in a Bank nicht begeistert von der Taschenlampe und schnaubte. Ihre Augenreflexe funktionierten perfekt. Und zum Schluss sah ich mir noch ihre Ohren und ihre Nüstern an, sie waren frei. Die Stute war also Kerngesund, zum Glück. Jackie wollte noch, dass ich ihre Zähne kontrollierte, was ich dann auch tat. Ich schob meinen Daumen sanft in die Mundspalte und sie öffnete ihren Mund. Ihre Zähne waren etwas eckig, deshalb holte ich meine Feile aus der Tasche und begann ihre eckigen Zähne abzuschleifen. Als wir fertig waren, lobte ich sie und verstaute meine Feile. Als nächstes müsste die geimpft und gechippt werden. Ich zog mir meine Gummihandschuhe über und nahm die erste Spritze: die Spritze gegen Herpes. Sanft strich ich der Stute über den Hals und piekste die Nadel in einer Falte. Money in a Bank zuckte ein bisschen zusammen, aber beliess es auch nur bei dem. Auch die anderen Spritzen liess sie ohne Reaktion über sich gehen. Auch das Chippen ging bei ihr gut, zu erst dachte sie zwar, dass die Spritze ein Spielzeug sei. Aber schnell hatte sie gemerkt dass dem nicht so sei. Dann führte Jackie Money in a Bank zurück in den Stall und ich wand mich zu Nachtigall.
      "Du bist aber eine hübsche", ich zog aus meiner Jackentasche ein weiteres Leckerli und hielt es der hübschen Haflingerstute hin. Sofort nahm sie es an und kaute vor sich hin. Dann begann ich ihre Gelenke abzuchecken und fand an ihrem rechten Hinterbein eine kleine Wunde. Ich sah mir die Wunde genauer an und stelle fest, dass sie sich wohl irgendwo aufgeschürft hatte. Ich begann die Wunde zu desinfizieren und dann ein zu binden, man wusste ja nicht es sich entzünden können. Dann kam Jackie wieder aus dem Stall mit einem weiteren Haflinger und sah geschockt auf den Verband. "Was ist den passiert?", fragte sie sofort als die den Haflinger neben Nachtigall anband. "Sie hat sich vermutlich irgendwo aufgeschürft und deshalb hat sie eine kleine Wunde, ich würde dieses Bein ein bisschen schonen, ja?" Jackie nickte. Danach fuhr ich mit der Durchsuchung fort, alles andere war in Ordnung: Herzschlag, Augenreflexe, Zähne, Nüster und Ohren. Als ich die Spritzen hervor holte, war sie aber erst ein bisschen Misstrauisch und wich immer zurück. Ich gab ihr ein weiteres Leckerli und daraufhin hielt sie Still. Schnell aber sicher führte ich die Nadel ein und drückte ab. So schnell wie ich sie eingeführt hatte, zog ich sie auch wieder raus und lobte Nachtigall. Die anderen Spritzen verliefen etwas ruhiger, doch beim Chippen wieherte sie verrückt. Als es vorbei war, schnaubte sie nur noch wütend, worauf ich etwas schmunzeln musste. Dann brachte Jackie die Stute wieder zurück in den Stall und ich widmete mich dem nächsten Patienten, Askan. Ebenfalls ein Haflinger, natürlich. Ich strich ihm sanft über den Hals: "Hallo, ich bin Sheyla." Bei ihm verlief die Routineuntersuchung ganz ruhig, er liess sich ohne Probleme die Gelenke, Nüstern und Ohren ansehen. Bei ihm war auch alles in Ordnung. Auch die Spritzen und das Chippen schien Askan nichts auszumachen. Am Schluss bekam er noch ein Leckerli und wurde in den Stall geführt. Als nächstes war Meike dran, ebenfalls Haflinger mit toller Farbe! Ich sah sie freundlich an und bat ihr ein Leckerli an. Das Leckerli nahm sie zwar, blieb aber dennoch Misstrauisch. Also begann ich erstmal sie zu streicheln, aber sie blieb immer noch Misstrauisch. Ich seufzte und begann trotzdem ihre Gelenke abzutasten, das gefiel Meike gar nicht. Sie begann an zu schnauben und tänzelte umher. Trotzdem konnte ich ihre Gelenke abtasten, sie waren in Ordnung. Auch das Ohren, Nüstern, Augen und Zähne kontrollieren wollte sie sich nicht gefallen lassen. Jedoch konnte ich mich durchsetzten. Ihre Zähne waren ein bisschen eckig, deshalb wollte ich kein Risiko eingehen und feilte ihre Zähne in eine gute Form. Danach kamen die Spritzen. Als Meike die sah, legte sie ihre Ohren an. Ich begann ihren Hals zu streicheln und führte dann, als sie gerade nicht hinsah, die Spritze ein. Das musste ich bei nächsten sechs Spritzen auch machen, inklusive Chippen. Ich glaube, sie war froh als sie zurück in den Stall durfte und mich nicht mehr sehen musste. Das letzte Pony, welche sich untersuchen musste war Amsterdam Girl. Jackie beschrieb mir sie als zickig und temperamentvoll. Dies merkte man leider schon beim Gelenke kontrollieren. Auch beim Nüstern, Augen, Ohren und Zähne kontrollieren ragte ihr Charakter heraus. Sie versuchte oft nach mir zu schnappen und legte die Ohren an. Dies war leider kein Vorteil beim spritzen und Chippen. Trotzdem schafften ich es mit Hilfe von Jackie, betteln und vielen Leckerlis. Nun waren alle geimpft und gechippt. Deshalb verabschiedete ich mich von Jackie und gab ihr die Rechnung. "Wiedersehen!"
      (c) by Sheyla / Tierklinik Pinewood Stables
    • Sevannie
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      4. September 2013 - Eine Stallhilfe
      3949 Zeichen © warriorhorse1


      Nachdem ich mich von bonito verabschiedet hatte schaute ich bei nachtigall vorbei.ich legte ihr das halfter an und brachte sie zum sattelplatz dort striegelte ich sie bis ihr fell genauso glänzte wie das von bonito.ihre mähne und ihr schweif waren seidig weich geworden und ihre hufe glänzten.ich gab ihr einen apfel führte sie eine stunde spatzieren und brachte sie auf die koppel.

      Heute fuhr ich mit dem rad wieder zum hof.ich lehnte mein rad schnell an die stallwand und lief zur weide.Nachtigall wieherte schon fröhlich und kam angetrabt.Ich legte ihr ein halfter an und führte sie zum putzplatz.ich putzte sich grüdlich und hollte sattel und zaumzeug ich sattelte sie und stieg auf.Wir ritten im schritt zum sandplatz und ritten ns in schritt ein danach ritten wir ein wenig trab im trab sprangen wir über ein paar stngen.danach galoppierten wir ein wenig.dann ritten wir ein wenig aus.als wir zurück kammen putzte ich nachtigall nochmal.
      als nächsten gab ich ihr noch einen apfel und verabschiedete mich ich musste noch zu bonito.

      Ich fuhr mit meinem fahrrad zum hof von jackie da ich mich wieder um nachtigall und bonito kümmern sollte.Als erstes hollte ich das halfter von bonito und führte ihn zu dem putzplatz ich hollte einen langen führstrick und legte ihn auf eine box.danach putzte ich bonito grüdlich.bei seinen hufen war ich vorsichtig da vorgestern der hufschmied eine entzündung festgestellt hatte.als er fertig geputzt war lis ich ihn am putzplatz stehen und hollte als erstes nachtigalls halfter und dann nachtigall.als ich nachtigall neben bonito angebunden hatte putzte ich auch sie gründlich und legte ihr dann das sattelzeug an.jetzt stieg ich auf nachtigalls rücken und hielt sie mit einer hand fest mit der anderen zog ich bonito hinter mich her.wir machten einen 2 stündigen ausritt als wir wieder beim hof angekommen waren waren wir alle erscjöpftich am meisten denn mir fällt fast ein arm ab da ich bonito ganze zeit schleppen musste.ich band die beiden schnell an und rieb sie ab danach brachte ich beide auf die weide.Ich sah ihnen noch eine weile zu und ging dann zu meinem rad und fuhr heim.

      Ich fuhr wiedermal zum stall von Jackie da ich mich wieder um meine beiden lieblinge Bonito und nachtigall kümmern sollte.

      Als ich das fahrrad an die wand lehnte und zur weide lief rannten die beiden gleich her.schnell zog ich ihnen die halfter an.Danach putzte ich beide gründlich.als ich fertig war sattelte ich nachtigall und saß auf bonito nahm ich wieder am führstrick.

      Wir ritten wieder 2 stunden aus.danach rieb ich nachtigall ab und sattelte sie ab.danach gab ich ihr noch eine möhre und führte sie wieder auf die weide.bonito rieb ich noch nicht ab da ich ihn noch ein wenig an der longe trainieren wollte.ich führte ihn zum sandplatz und trainierte ein wenig ich merkte das ihr fast nicht mehr lahmte.Nach einer halben stunde hörten wir auf und ich rieb bonito ab.dann führte ich auch ihn auf die koppel.natürlich bekam auch er eine möhre.gleich nachdem ich bonito auf die koppel gebracht hatte und mich verabschiedet hatte fuhr ich zurück zu meiner ranch.

      Ich fuhr wie auch sonst immer mit dem rad zu meinen beiden pflegepferden.bonitoshuf war wieder geheilt und so konnte ich ihn wieder reiten.als erstest putzte ich ihn danach ritt ich am sandplatz und probierte ein bisschen raining.bonito bremste immer perfekt ab.
      danach ritt ich noch ein wenig mit ihm aus.wir ritten durch den wald.als wir wieder daheim waren musste ich bonito noch mal striegeln da er viele kletten im schweif und mähne hatte und ziemlich dreckig war. danach rieb ich ihn noch ein wenig ab.
      als ich fertig war brachte ich ihn auf seine koppel.
      als nächstes war nachtigall dran.
      ich putzte sie gründlich.
      ich musste vorsichtig sein da sie ein paar schürfwunden und entzündungen hatte.deshalb führte ich sie nur und betrieb bodenarbeit.nach einer stunde führte ich sie noch an den weiden entlang.danach rieb ich sie ab,und brachte sie zurück zur koppel.
    • Sevannie
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      8. September 2013 - Hufschmiedbesuch
      2283 Zeichen © Sosox3


      Ich bekam einen weiteren Anruf von Jackie. Sie wollte das ich zwei weitere ihrer Pferde beschlug. Zuerst ging ich zu Money in a Bank, denn die Stute stand schon angebunden an ihrer Box und schien auf mich zu warten. Als ich den Huf hochnahm, stellte ich fest das die Hufe ausgekratzt waren und nahm mit einer Zange das Hufeisen ab. Ich nahm die restlichen Hufeisen auch ab, damit ich den Prozess bei ihr schonmal hatte. Mein Bruder Simon half mir heute indem er mir die Utensilien angab und später auch die Hufeisen erhitzte und Formte. Als ich Jackie mit einem ihrer Angestellten sah, begrüßte ich die beiden Freundlich und arbeitete dann weiter. Sie schien alle Hände voll zutun zu haben. Ich ließ mir die Raspel geben und raspelte den Huf in seine Form, in diesem Moment korrigierte ich eine Fehlstellung im Hinterhuf, welche sie nicht mehr stören würde. Simon hatte nun schon die Millitary Hufeisen erhitzt und formte sie Schon ehe ich sie auf den Vorderhuf auflegte und der Dampf uns alle ein wenig benebelte. Er lag gut auf und ich nagelte das Hufeisen wie bei den Anderen drei in den Huf und knippste mit der Krokodilzange die Nägel kurz und bog die Nägel um. Mit Money war ich nun fertig und ich führte sie in ihre Box.
      Dann war Nachtigall dran, welche noch in ihrer Box stand. Nachtigall folgte mir brav und lies sich an der Box anbinden. Die Hufe gab sie auch Brav, damit ich ihr das alte Horn wegschneiden konnte, denn Hufeisen trug sie nicht. Nachtigall bekam von mir einen Halben Apfel in den Futtertrog gelegt und Money in a Bank auch, als Belohnung für das Stillstehen. Dann schnitt ich noch die Anderen Hufen aus und bemerkte das sie hinten im rechten Hinterhuf am Strahl eine leichte Entzündung hatte. Ich cremte den Strahl mit einer speziellen Salbe ein, welche Entzündungshemmend und desinfizierend wirkte. Ich raspelte die Hufe in die richtige Form, zudem Korrigierte ich ihre Hufe und Simon erhitze die Millitary Eisen ehe ich sie formte und Nachtigall's Hufe beschlug. Ich sah mich nach Jackie um und als ich sie schließlich fand übergab ich ihr die Salbe und da sie ebenfalls Hufschmiedin war, wusste sie wie sie die Salbe benutzen musste und schon verabschiedete ich mich von ihr und Nachtigall ehe ich sie in die Box brachte und mit Simon von ihrem Hof Fuhr.
    • Sevannie
      [​IMG]
      8. September 2013 - Tierarztbesuch
      1463 Zeichen © Friese


      Der Weg führte mich zu Jackie, welche eine Schürfwunde und eine Entzündung an ihrer Haflingerstute Nachtigall festgestellt hatte. Sie hatte mir mitgeteilt, dass sie bereits eine Salbe von Sosox3 bekommen hatte. Ich stieg aus dem Wagen und entdeckte Jackie gleich. Sie stand zusammen mit der Stute am Putzplatz und strich sanft über ihren Hals. Ich nahm meinen Koffer aus dem Auto und lief dann zu ihr. "Hallo Jackie" begrüßte ich sie freundlich und sah mir dann die Stute an. Als erstes bekam sie einen halben Apfel und ich ging vorsichtig zu ihrem rechten Bein. Die Schürfwunde sah doch ein bisschen schlimmer aus wie gedacht. "Ich werde ihr ein bisschen Blauspray auftragen und dir Silberspray für die nächsten Tage da lassen. " meinte ich und trug das Blauspray auf. Die Stute zog ihr Bein kurz weg und ich hielt inne. Als es wieder stand trug ich es fertig auf. Dann gab ich Jackie sowohl das Blau- und Silberspray. Dann sah ich mir die Entzündung im Strahl an. " Kannst du mir die Salbe holen?" fragte ich und Jackie kam nach kurzer Zeit mit dieser wieder. Ich trug sie auf und polsterte mit Watte, dann bekam die Stute noch einen Hufschuh an. "Wäre gut wenn du ab und an neue Salbe auf trägst und nach dem Strahl schaust. Wenn es schlimmer wird ruf mich an. Dies gilt auch für die Schürfwunde." meinte ich während ich meinen Koffer packte. Sie bedankte sich und ich ließ sie und die Stute wieder allein. Ich musste schließlich zu meinem nächsten Patienten.

      [ 1463 Zeichen @Friese]
    • Sevannie
      [​IMG]
      15. Oktober 2013 - Tierarztbesuch
      3872 Zeichen © Ravemma


      Als ich heute meinen Terminkalender durchblätterte erkannte ich das Amy ja noch erwähnt hatte das sie erneut vor hatte Nachtigall mit Figaro zu verpaaren. Nachdem ich Amy noch einen kurzen Besuch im Krankenhaus abstattete ihr bescheid gab, dass ich die beiden heute untersuchen würde, war Amy hell auf begeistert und hoffte darauf das die beiden wieder ein so tolles Fohlen zeugen würden. Mit dem Motorad fuhr ich über die Landstraßen zurück zur Heartlandfarm - langsam wurde es wirklich zu kalt für das Motorad, doch dies nahm ich gern in Kauf...Die seichten Straßen mit nichts als dem Wind entlang zu brausen..es gab beinahe nichts besseres - vielleicht der Rücken eines Pferdes..und die Lippen eines Mannes auf den eigenen. Ich schüttelte meine Gedanken ab, verstaute meine Sachen im , halbfertigen, Schrank. Dann packte ich meine Sachen zusammen in die "Tierarzttasche" lief begleitet von Corvus quer über den Hof um den Hengst als erstes zu untersuchen. Der Sonnenuntergang brach gerade herein, Ty kam mir aus dem Stall entgegen "Hey - war eben nochmal bei Amy, wenn alles gut läuft kann sie morgen wieder raus. Wäre echt ne klasse Sache von dir, wenn du mir helfen könntest. Hab heute noch Figaro und Nachtigall zu untersuchen, du hast mir ja da schon öfter geholfen. Den beiden kannst du schonmal die Wurmkur und die Routineimpfung verpassen, ansonsten sind die Zähne der beiden sicher okey, wenn dir was auffällt sag mir einfach bescheid. Ich fang jetzt mit Figga an, wenn du nicht nutzlos daneben stehen magst kannst du zu Nachtigall..es sei denn du schaust lieber zu!" meinte ich und betrachtete den etwas perplexen jungen Mann..er hatte vielleicht keine abgeschlossene Berufsausbildung, doch etwas von Pferden verstand er allemal und er hatte mir schon so oft zugesehen, mich mit Fragen gelöchert..da durfte er auch ruhig helfen, wenn er denn mochte. Ty war von der Idee begeistert zog sich die Spritze mit der Komplettimpfung auf, suchte die Wurmkur raus und verschwand dann hinten in Nachtigalls Box. Figaro begrüßte mich leise brabbelnd, erhielt eine kleine Möhre aus meiner Tasche "Na Hübscher - die Begrüßungsmöhre kennst du wohl noch, was?" Dann untersuchte ich den Hengst eingehend, konnte jedoch nichts auffälliges feststellen, der Blick ins Maul entblößte ein paar verfärbte dennoch rund um gesunde Zähne. Ein insgesamt gesunder Hengst - wie ich es nicht anders erwartet hatte." Gerade als ich die Box verließ sah ich wie Ty den Gang vorüber kam, sich eine neue Spritze aufzog um dann in Figgas Box zu verschwinden. Ich überreichte auch Nachtigall ihre Möhre, tastete sie auf Verletzungen ab, oder sonstige Absonderheiten, das Gesäuge war seit dem letzten Fohlen schön abgeschwollen - da gab es wirklich nichts an der Stute was eine Trächtigkeit verhindern könnte...Dann bekam sie noch eine letzte fiese Spritze kurz hinter den Ohren, die Nummer des Chips klebte ich in ihren Pass, die andere Nummer würde ich an die Registrationsstelle schicken, dann konnte die Stute überall auf der Welt durch den Code identifiziert und einem Besitzer zugeordnet werden. Unter dem Formular fehlte nur noch Amy´s Unterschrift und dann war alles erledigt. Die Tupferprobe die Amy noch machen wollte konnte ich der Stute ersparen, denn diese wäre nur vor dem eintritt in die Zucht nötig, da Nachtigall aber schon erfolgreich Fohlen gehabt hatte..fiel dies heute aus. "Sarah - beide Pferde, geimpft und gewurmkurt." Dann blickte er sich um, warf einen Blick auf sein Handy "Die Besuchszeiten sind um 21 Uhr beendet. Geh duschen, wirf dir was nettes über und fahr los - ich übernehme heute das füttern" Das ließ Ty sich nicht zweimal sagen, warf mir die leeren Kanülen und das Papier beinahe vor die Füße und rannte davon. Ich lachte in mich hinein - verstaute alles in meiner Tasche, brachte sie auf mein Zimmer um dann nochmal hinaus zu gehen um die Pferde zu füttern.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Jackie
    Datum:
    24 Aug. 2015
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  • Abstammung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Von unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt


    Exterieur
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Stute
    05.08.2005
    (11 Jahre gealtert)
    Rasse: Haflinger
    Stockmaß: 148cm
    Gewicht: 569kg
    Deckhaar: Lichtfuchs
    Abzeichen: Blesse


    Interieur / Beschreibung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Verhalten in der Box: Ruhig
    Verhalten auf der Weide: Stur


    Charaktereigenschaften:

    Ausgeglichen ●● Unausgeglichen
    Aufmerksam Unaufmerksam
    Intelligent
    Unintelligent
    Sozial
    ●● Unsozial

    Begabt●● Unbegabt
    Ruhig ●● Nervös
    Loyal ●●● Untreu
    Gutmütig ●●● Boshaft
    Nervenstark ●● Scheu
    Temperamentvoll ●●● Faul

    Auf der Suche nach der Mutter einiger Zuchtpferde der Heartlandfarm, ist Amy auf Nachtigall gestoßen. Eine sehr ruhige Stute ohne große nachweisbare Erfolge. Dennoch sehr beliebt als Zuchtstute. Amy hatte Glück, Nachtigalls Vorbesitzer stimmte den Kauf schon beim ersten Angebot zu.

    Nachtigall ist eine eigensinnige Stute, äußerst ausgeglichen und gehorsam, dennoch setzt sie gerne ihren eigenen Willen durch. Sie ist sehr lernwillig, bzw. intelligent und besitzt eine gute Kondition. Ihre einzige Unart ist ihre Gier. Sie ist unglaublich verfressen, weshalb es nicht ungewöhnlich ist, wenn sie mal etwas anknabbert. Trotz ihrer Kondition ist die Stute eher faul und träge, dafür jedoch ruhig. Es erfordert trotzdem einen erfahrenen Reiter, da Nachtigall gerne mal scheut und einen Buckler zur Seite macht.

    Weide: Stutweide
    Unterbringung: Box & Weide

    Einstreu: German Horse Pellets
    Futtersorte: 6.5kg Heu, 0.8kg Kraftfutter, 400g Weizenkleie
    Fütterungszeiten: 8:00 Uhr Heu, 17:30 Uhr Kraftfutter


    Besitzer: Jackie (Heartland)
    VKR/Ersteller: Jackie


    Qualifizierungen & Erfolge
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    ● Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's

    Western E A L M S S* S** S***
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Offiziell

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    3. Platz - 53. Stute des Monats Wahl

    Inoffiziell
    -

    Zuchtverband
    -

    GHP - Prüfungen
    -

    Gewinnsumme: x
    Verursachte Kosten: x


    Ausbildung und Zuchtdaten
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Trainingsplan
    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren x

    Westernpferdeausbildung (ab 3 Jahre)
    Einreiten ✔ | Startboxgewöhnung x | Stangenarbeit x | Gelassenheitstraining x

    1 = Sehr gelassen, 6 = schlechtes / unsicheres Verhalten
    ● Angeboren
    Antrainiert Prüfung Abgeschlossen


    Fremde Umgebungen: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Platz/Halle: 6 5 4 3 2 1
    Hufschmied: 6 5 4 3 2 1
    Tierarzt: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Wasser: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Gelände: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Straßen: 6 5 4 3 2 1 ✪

    Stangenarbeit: 3 2 1
    Longenarbeit: 3 2 1 ✪

    Verladefromm: 3 2 1 ✪

    Schrecktraining: 3 2 1

    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Komando kommen x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Pferdepass

    [​IMG]
    SK - Haflinger und Englische Vollblüter

    Gencode: ee Aa ff
    Zur Zucht zugelassen: ja
    Eingetragene Zucht: Heartlandfarm
    Züchter/Herkunft: unbekannt
    Im Ruhestand

    Nachkommen
    9/5

    1. Nimué
    2. Nabuko
    3. Nordstern
    4. Mirabella
    5. Pinocchio

    6. Nachtschwärmer
    7. L'ombre de la Lune
    8. L'ombre de la Mikasi
    9. Figaros Schattenfalter

    Gesundheitszustand
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Letzter Tierarztbesuch: 17.11.2015
    Chipnummer: 124 4 80 520556433
    zuletzt kontrolliert [x]

    Letzte Zahnpflege (jedes Jahr) überfällig

    Wurmkur (jedes Jahr) überfällig
    Tollwut Impfung (jedes Jahr) überfällig
    Tetanus Impfung (alle 2 Jahre) überfällig
    Influenza Impfung
    (alle 6 Monate) überfällig
    EHV-1 + EHV-4
    (alle 6 Monate) überfällig


    Gesamteindruck:
    Aktue Krankheit/en:
    Chronische Krankheit/en:
    Erbkrankheit/en:


    Letzter Hufschmiedbesuch: 26.10.2015
    Ausgeschnitten/Korrigiert: 26.10.2015
    Hufbeschaffenheit:
    Hufkrankheit/en:

    Beschlag vorne: Stahleisen
    Beschlag hinten: Slidingeisen


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    PNG | Puzzel PNG | JPG

    Spind: x