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Jackie

♀ Mon Chérie | Trakehner | gekrönt

Abstammungv. Vatera.d. Mutter________________________________________________ExterieurRasse TrakehnerGeschlecht StuteAlter 4Stockmaß 1.69mDeckhaar BraunerLanghaar SchwarzAbzeichen Blesse | VL | Socke VR | Socke HL | HR________________________________________________Charakter &. Beschreibungeitel, sensibel, intelligent, dominant, temperamentvollChérie, eine Stute die hauptsächlich Springen und Military laufen sollte. Sie eignet sich ebenfalls für Dressur und ganz besonders für die Zucht. Als Amy sie sah, war sie direkt hin und weg. "Mon Chérie... Mon Chérie" murmelte sie im Sekundentakt vor sich hin. "Du bist ein Traum von Pferd". Sie wartete keine Minute mehr ab um die Stute zu kaufen. Amy hat Großes mit ihr vor, soviel stand fest. ________________________________________________ZuchtinfosGekrönt/Gekört Ja [x] Nein []NachkommenCylon BlueBesitzer JackieVKR HuskyJennyVerkäuflich Ja [] Nein [x]________________________________________________Erfolge &. QualifikationenWestern [] Englisch [x]Dressur E A L M S S* S** S***Springen E A L M S S* S** S***Military E A L M S S* S** S***Distanz E A L M S S* S** S***Rennen E A L M S S* S** S***Western E A L M S S* S** S***Fahren E A L M S S* S** S***Farbig = Trainer________________________________________________382 SW-Schimmel &. Braune165 Distanzturnier1 Dressurturnier auf "Unelma Hevonen"411 SK-Braune1 Militaryturnier auf 'Lake Mountain Ranch'1 Wintercup Youngster 'Joelle Galopp'1 Platz Tag der offenen Tür________________________________________________AusbildungsstandEingeritten Ja [x]Fohlen ABC Ja [x]Hängergewöhnung Ja []Hindernissgewöhnung Ja []Schrecktraining Ja []Gelassenheit Ja []Zirzensikarbeit (Plié)________________________________________________Körperliche Gesundheitgechippt [x]Letzte Impfung 13.07.2013Letzte Wurmkur 13.07.2013Beschwerden - HufzustandLetztes mal Ausgeschnitten 08.08.2013Letztes mal Beschlagen 08.08.2013Beschlagen Standard-EisenBeschwerden -________________________________________________PNG | Puzzel PNG| JPGZum Fotoalbum (1|2|3|...)

♀ Mon Chérie | Trakehner | gekrönt
Jackie, 11 Juni 2013
Cooper gefällt das.
    • Jackie
      Einreiten von Mon Chérie | 3552 Zeichen | (c) Jackie

      ...Jackie sah Amy flehend an "Ich brauche deine Hilfe!". Amy runzelte die Stirn. "Weshalb denn... oder viel eher wobei?"
      "Ich möchte Chérie einreiten, möchte es aber richtig machen... um erlich zu sein habe ich noch kein Pferd eingeritten, bis jetzt habe ich dir immer zugesehen." Amy konnte sich an die beiden Jungpferde Romance und Zarin erinnern. Diese hatte sie auch eingeritten. "Okay. Wir beginnen mit einem T-Touch um Chérie etwas zu beruhigen". Jackie nickte und ging in Mon Chérie's Box. Die große Trakehner Stute döste noch vor sich hin. "Sie sieht sehr gelassen aus" sagte Amy. Jackie erinnerte sich noch an den Kauf der Stute. Es war gerade mal vor wenigen Tagen, sie hatte sie von einer guten Züchterin gekauft. Jenny hieß sie. Als Jackie Chérie sah, war sie hin und weg. Nun stand Jackie neben Chérie und massierte ihren Hals mit winzig kleinen langsamen kreisbewegungen die sie mit den Fingern machte. Die Stute entspannte sich und Jackie fühlte wie die Muskeln unter ihrem Fell nachließen und sich lockerten. Das war der Grund wieso Jackie den T-Touch so liebte, er entspannte nicht nur die Pferde, sondern auch sie selber und man spürte ein deutliches Gefühl des Erfolges. Nachdem sie damit fertig war, sollte sie Chérie an der Longe in den Roundpen führen und dort ein Join-Up versuchen. Amy würde ihr Sattelzeug mitnehmen. Jackie hatte von Amy gelernt gehabt wie ein Join-Up funktionierte. Diese Methoden hatte Amy von ihrer verstorbenen Mutter Marion gelernt. Jackie machte Mon Chérie von der Longe los und jagte sie mit ihren Armen im Roundpen. Erst wenn Chérie die 2 Zeichen zeigte, das sie Jackie vertraute und zu ihr kommen möchte... erst dann war das Join-Up erfolgreich. Nach einigen Runden Galopp, gab Chérie Kaubewegungen von sich. Wenig später senkte sie den Kopf und zeigte Jackie somit, das sie zu ihr kommen wollte. Dabei war ihr inneres Ohr immer auf Jackie gerichtet und Jackies Schulter in Chéries Richtung. Schließlich ließ Jackie Chérie anhalten, drehte sich um und wartete darauf das Chérie zu ihr kam. Sie spührte einen leichten warmen Hauch in ihrem Nacken und fühlte das samtige mal der Stute. Jackie drehte sich um und vermied Blickkontakt mit Chérie, dann rieb sie Chéries Stirn und flüsterte ihr zu "Brave Stute". Chérie liebkoste sie und folgte ihr nun durch den ganzen Roundpen. Jackie war heilfroh und sah zu Amy. "Gut du legst ihr jetzt den Sattel auf und anschließend das Zaumzeug" Jackie nickte und befolgte Amys Anweisungen. Mon Chérie beschnupperte neugierig den Sattel und ließ ihn sich problemlos angurten. "Er interessiert sich nicht so wirklich für den Sattel", stellte Amy fest "Gleich bevor du aufsteigst, musst du leichten Druck auf die Satteloberfläche ausüben, Chérie soll ja nicht gleich durchgehen. Außerdem longieren wir sie davor." Amy nickte. Sie lies das Zaumzeug beschnuppern und zäumte Chérie mit geschickten Handbewegungen auf. "Fein". Nun übte sie wie verlangt Druck auf die Sattelfläche aus und hakte die Longe wieder ein.

      Nun sollte Jackie auf die Stute aufsteigen und sie in allen Gangarten vorreiten. Die Stute schien etwas erstaunt zu sein als Jackie aufstieg. Damit hätte sie wohl nicht gerechnet, allerdings blieb sie stehen und ließ wieder den Kopf hängen. Sie vertraute Jackie und ließ sich die Hilfen geben. Jackie schaffte es tatsächlich Chérie im Schritt, Trab und sogar Galopp zu reiten. Amy staunte. "Die tut ja so als wäre das nichts neues für sie."
      "Wer weiß .... wer weiß" murmelte Jackie unabwesend, da sie auf ihr konzentriert war.

      3552 Zeichen || (c) Jackie
    • Mondrian
      Fördern von Chérie | 1762 Zeichen | (c) Mondrian
      Da Mon Cherie erst seit noch nicht sehr langer Zeit eingeritten ist, habe ich gedacht, ich übe noch ein bisschen. Also habe ich sie aus dem Stall geholt und geputzt. Sie war ganz lieb und als ich sie auf der Gruppe geputzt habe, für so etwas habe ich mir extra einen Masagestriegel gekauft, hat sie sich genüsslich gereckt.
      Dann habe ich sie vorsichtig aufgezäumt und gesattelt, aber das hat sie nicht gestört. Dann habe ich sie zum Longierzirkel geführt und sie noch zehn Minuten über ein Cavalletti ablongiert. Als ich der Meinung war das es reicht, führte ich sie zum Dressurplatz und stieg dort auf.
      Ich begann im Schritt viele gebogene Linien zu reiten und langsam gab sie im Hals nach. Als sie schön mit der Hinterhand unter trat begann ich zu traben. Nach einer Weile kam unser Reitlehrer vorbei und sagte:
      ,,Ist das das neue Pferd? Sie geht aber nicht, als ob sie erst drei Jahre alt ist! Wie klappt es im Galopp?" Also galoppierte ich sie an, was sie mit einem kleinen Bocksprung begrüßte. Dann galoppierte sie aber fleißig weiter ohne auszufallen. Eine Stimme rief:,, Das klappt ja hervorragend!" Diese Stimme kam von meinem Reitlehrer.
      Dann parierte ich durch zum Schritt und ritt noch eine kurze Weile ins Gelände. Aber nur im Schritt. Da es sehr warm war, hatte Mon Cherie sehr geschwitzt. Deshalb spritze ich sie noch mit kühlem Wasser ab.
      Das fand Mon Cherie sehr erfrischend. Das sie trocknete führte ich sie noch auf ein Paddock und ließ sie dort eine halbe Stunde stehen. Zur Belohnung gab ich ihr einen Apfel.
      Als sie wieder trocken war, bürstete ich kurz mit einer Kardätsche über sie drüber, da sie sich im staubigen Paddock gewälzt hatte.
      Dann stellte ich sie in die Box und gab ihr noch eine Mohrrübe zur Belohnung. Dann fuhr ich nach Hause.
    • NeverTheLess
      Tierarztbesuch | 2013 Zeichen | (c) Quall
      Meine Tierklinik war wieder in vollem Gange. Fast täglich bekam ich neue Aufträge und verdiente daher auch sehr viel; Ich dachte keinen einzigen Moment daran, meine Preise zu erhöhen oder zu sinken, da sie anscheinend jeder perfekt passend fand. Heute kam wieder ein neuer Auftrag rein, diesmal von Jackie. Ich sollte ihre Trakehner-Stute Mon Chérie impfen, chippen, detailliert untersuchen und ihre Zähne kontrollieren. Ich packte den Impfstoff und einige Spritzen ein, bereitete den Chip vor, legte das Stetoskop noch dazu und eine Zahnfeile. Ich schloss den Koffer und fuhr sofort zu ihrem Hof, wo sie mich mit ihrer Stute schon erwartete. Ich begrüßte sie kurz, dann holte ich den Koffer und packte alles geordnet aus. Als erstes machte ich mich mit der Stute bekannt, die als erstes aber ihren Kopf hoch in die Lüfte reckte und diesen erst nach einigen Momenten zögerlich senkte und an meiner Hand schnupperte. Ich lobte die Stute und holte den Impfstoff, den ich in die Spritzen füllte. Sie war ziemlich leicht zu impfen, obwohl ihre neugierige Nase immer wieder gegen meinen Arm stupste, um zu sehen, was ich vor hatte. Gleich danach chippte ich sie, wobei es hier ebenfalls kaum Probleme gab. Sie war nur etwas unruhig, nach einigen Streicheleinheiten von Jackie legte sich dies aber wieder. Dann holte ich meine dünnen Handschuhe und tastete ihren Bauch ab, ihre Schulter, ihren Hals, ihre Flanke, ihren Kopf und letztendlich ihre Beine, wobei mir an ihrem rechten Hinterbein etwas auffiel. Sie setzte nicht ihr volles Gewicht auf den Huf, da sie anscheinend Schmerzen hatte. Ich hob ihren Huf und entdeckte einen großen Stein, der in ihren Strahl saß, und sofort entfernte ich diesen. Es sickerte ein wenig Blut hervor, das jedoch nach einiger Zeit stoppte, da die Wunde langsam eine Kruste bildete. Vorsichtig setzte ich ihren Huf wieder ab und sagte Jackie bescheid, dass sie Mon Chérie für die nächsten Tage schonen sollte. Ich packte meinen Koffer zusammen, ehe ich wieder zurück in die Klinik fuhr.
    • Mohikanerin
      Dressurreiten für Anfänger | 1732 Zeichen | (c) Vepr
      Ich komme bei Jackie an. Mit ihr hatte ich vorher alles abgeklärt. Also hole ich aus der Sattelkammer Chéries Halfter und gehe zur Weide auf der sie steht. Ich gucke kurz und sehe sie dann auch. Die Stute kommt mir auch ein Stück entgegend, doch frisst dann weiter. Ich lege ihr das Halfter um und geh zurück zum Stall. Chérie binde an und hole den Putzkasten. Ich habe mühe sie zu putzen, weil sie so gross ist, aber schaffe es dann noch. Beim satteln musste ich mir aber einen Hocker holen. Ich mache den Sattel fest und mache ihr die Trense ran.
      Fertig geh' ich auf den Platz mit ihr und steige auf. Es ist nicht leicht, aber ich habe es geschaft. Ich reite sie als erstes warm. Einfaches Schritt reiten mit biegen des ganzen Körpers. Nach ungefähr vier Runden trabe ich Chérie an und geh auf den Zirkel. Sie ist leicht in der Hand und arbeitet super mit. Trotzdem versucht sie immer wieder ihren Willen durch zusetzen. Doch bei mir ist das nicht so leicht. Ich kenne das schon von meinen kleinen Pferden.
      Mein Handy klingelt. Ich bremse die Stute und geh' ans Handy. Es sind die Leute, von den ich ein Pferd kaufen will. Ich schaffe es, dass ich später zurück rufe. Also wechsel ich im Schritt die Hand und trabe in der Ecke an. Ihr trab ist sehr geschwungen, doch ich bleibe aus angewohnen heut sitzen. Es ist eine Herrausforderung bei ihr, meiner Meinung nach.
      Dann muss ich leider auch wieder los, nach dem ich auf die Uhr gucke. Ich steige ab und laufe zum Hof. Dort sattel ich die Stute ab und bringe alles weg. Zum Abschluss gebe ich Chérie noch was zu fressen und bringe sie wieder in ihre Box. Dann steige ich ins Auto und fahre nach Hause. Vorher mache ich mit Jackie noch einen Termin für nächsten Monat aus und fahr los.
    • Ostwind12
      Hufschmiedbericht | 476 Zeichen | (c) Ostwind12
      Heute fuhr ich fuhr minecraftboy2 zu Jackie und machte ihr Pferd Mon Cherie fertig,ich guckt mir zuerst ihre 4 Hufe an und holte dann die 4 neuen rund eisen raus.Ich schmiss diese schon einmal in den Brennofen und machte die alten Eisen ab,dann schnitt ich Mon Cherie die Hufe aus und brannte alle 4 Eisen nach einander auf die Hufe und nagelte sie dann fest,zuletzt knipste ich die überstehenden Nägel ab und ließ sie dann vortraben ob alles okey war.Dann fuhr ich nachhause.
    • Mondrian
      Mondrian kümmert sich um Chérie | 1685 Zeichen | (c) Mondrian
      Endlich habe ich es mal wieder geschafft zu Mon Chérie zu fahren. Sie schnaubte kurz und ich gab ihr ein Leckerli. Ich holte sie aus der Box, putzte sie gründlich und trenste und sattelte sie. Dann führte ich sie auf den Platz. Ich gurtete vorsichtig nach und ließ mich sanft in den sattel gleiten. Ich ritt erst mal ein paar Runden Schritt und wechselte zwischendurch die Hand. Chérie ließ sich leicht lenken und wollte nur ganz kurz am Anfang ihren Kopf durchsetzen. Aber ich trieb sie mit energischer Schenkelhilfe vorwärts. Als ich das Gefühl hatte das sie gelöst war, trabte ich an. Sie trabte sehr taktklar und fleißig. Ich ritt mit ihr schön vorwärtsabwärts und es klappte gut. In den großen Bögen der Zirkel konnte ich sie sehr gut biegen und auf den geraden Seiten schön stellen. Ich wollte angaloppieren, aber damit war sie nicht einverstanden. Sie schlug aus und ich trieb sie vorwärts. In der nächsten Zirkelrunde klappte es dann gut und wir galoppierten einige Runden. Dann wechselten wir die Hand: die gleiche Geschichte. Ich trabte wieder und parierte dann durch zum Schritt
      Ich überlegte ob ich noch ins Gelände gehen soll.
      Ich tat es. Ich ritt erstmal locker Schritt und bei einem schönen Grasweg trabte ich an. Es klappte gut und Chérie rannte nicht los oder so. Ich parierte durch zum Schritt und lobte sie. Dann drehte ich um und ritt nach Hause. Auf dem Heimweg erschreckte sie ein Hase der im Gebüsch saß. Sie machte aber nur einen kleinen Satz zur Seite. Ich ritt weiter. Als ich beim Stall ankam sattelte ich sie ab und brachte den sattel weg. Ich bürstete sie noch kurz ab, gab ihr ein Leckerli und brachte sie die Box. Noch ein Apfel. Dann fuhr ich nach Hause.
    • Pepe
      Trainingsstall Caballo | 3192 Zeichen | (c) Pepe
      Trainingsstall Caballo
      Bericht 1/1, Springtraining für Mon Cherié, Zirzensikarbeit
      Jackies zweiter Auftrag stand an, ein Springtraining für Trakehnerstute Mon Cherié, sie sollte ich für die Springklasse A fit machen.
      Ich wurde schon auf ihrem Hof erwartet, Jackie hatte Mon Cherié bereits gesattelt. Ich begrüßte die beiden und Jackie begleitete mich mit der Stute in die Halle, bevor sie sich von mir zum Stalldienst verabschiedete.
      Ich führte die Stute einige Runden durch die Halle, um mich mit ihr anzufreunden. Dabei legte ich 3 Cavalettis auf den Boden, um das Vermögen der Stute zu testen. Dann gurtete ich nach und stieg auf. Ich wärmte Mon Cherié zunächst im Schritt auf. Die Stute ging fleißig in leichter Anlehnung und schnaubte im Trab ab. Auch im Galopp ließ sie sich gut steuern und hatte eine ruhige Galoppade, die beste Voraussetzung für ein Springpferd.
      Im Trab begann ich die Cavalettiarbeit. Mon Cherié trabte leichtfüßig und mit gespitzten Ohren über die Stangen. Nach einigen Malen stieg ich ab und verlängerte den Abstand der Stangen. So war es nun möglich, dass Cherié im Galopp über die Stangen ging. Das machte sie sehr gut, ruhig und gut versammelt.
      Nun ging ich an einen einfachen E-Sprung, welcher der Trakehnerstute bereits bekannt sein sollte. Ich ließ die Stute das Hindernis begutachten und galoppierte an. Mon Cherié sprang sauber ab und berührte die Stange nicht. Ich klopfte sie und ließ sie nochmals auf der anderen Hand über den Sprung gehen. Danach ließ ich ihr die Zügel lang und Cherié machte sich lang. Ich lobte sie und stieg wieder ab, um das Hindernis auf eine Höhe von 1m zu bringen. Ich stieg wieder auf und trabte an. Im Galopp taxierte ich die Stute in die Richtung des Hindernis. Mon Cherié wirkte zuerst etwas unsicher, sprang aber dann ab. Die Stange fiel, eine Einstellerin, welche uns beobachtet hatte, erklärte sich bereit sie wieder aufzuheben. Sie legte mir auf meinen Wunsch auch eine Stange vor das Hindernis. Vielleicht würde es so dem Trakehner helfen, besser und zeitiger abzuspringen. Ich galoppierte wieder an und Mon Cheré sprang besser und höher, sodass die Stange diesmal nicht fiel. Ich lobte sie und mithilfe der Einstellerin bauten wir schnell eine zweifach-Kombination und einen Einzelsprung auf.
      Mon Cherié bewältigte den kleinen Parcours mit Bravour, sodass ich Jackie freudig übermitteln kann, dass die Stute ihre ersten A-Hindernisse überwunden hat.
      Mon Cherié war aber für heute noch nicht fertig. Ich sattelte sie ab und sie bekam ein Knotenhalfter, anstatt der Trense. Die Stute sollte heute noch das Plié lernen. Zuerst musste sie lernen, die Hufe etwas breitbeinig zu stellen, hier half ich ihr. Das Pferd gefiel allerdings die Stellung überhaupt nicht und zog den Fuß wieder weg. Beim zweiten Mal blieb sie dann aber so stehen, wie ich sie plaziert hatte und mit einer Möhre lockte ich ihren Kopf zwischen die Beine. Dabei bekam sie ein Stimmkommando und einen Impuls an der Brust, sodass es bald möglich sein wird, diese Übung auch ohne Karotte ausführen zu können. Mon Cherié gab sich Mühe und wölbte ihren Rücken auf. Auch ein zweites Mal absolvierte sie den Trick gut, da war sicherlich noch Potential für mehr.
      Mon Cheré ist nun in der Springklasse A und hat die Grundkenntnisse des Pliés gelernt.
    • Jackie
      Die Kür | 2537 Zeichen | (c) Ravenna
      Ein bisschen musste ich ja schon bei dem Gedanken lachen das ich hier schon wieder mit einem Pferd meiner Freundin Jackie stand um eine Körung zu bestreiten. Keine Frage - ich tat dies gern, mehr sogar, aber interessant war die ganze Angelegenheit ja schon, bei Gelegenheit wollte ich sie mal fragen ob sie vielleicht zu sehr Angst hatte. Dennoch schenkte ich ihr ein breites Grinsen als sie mir die Zügel von Cherié überreichte, einer wirklich imposanten Trakehnerstute. Cherié stand mit erhobenem Kopf neben mir, sie wusste genau wie sie auf andere wirkte, denn das funkeln in den Augen machte genau diesen Eindruck. Jackie hielt mir die Steigbügel als ich mich auf den Rücken der Warmblut Stute schwang. Genau in diesem Vorgang rasselten auch schon die Lautsprecher - konnten sie die Dinger nicht mal reparieren, jedes Mal erschrak ich mich davor! Kurz sortierte ich die Zügel, meine Gedanken und schließlich setzte ich Cherié in Bewegung. Zunächst ging es im Trab einmal um den Hufschlag, dann bogen wir gemeinsam auf die Mittellinie ab. Dort hielten wir - beinahe - Punktgenau auf dem Punkt X, freundlich begrüßte ich die Richter um dann wieder anzureiten. Im Schritt folgten wir dem Ende der Mittellinie, dort bogen wir gemeinsam auf den linken Hufschlag ab trabten gemeinsam in der nächsten Ecke ab. Dort an der langen Seite bewegten wir uns in einer einfachen Schlangenlinie, mir fiel es schwer im Sattel sitzen zu bleiben, denn bisher war ich nur meine ganzen Ponys gewohnt und nur deren Ponytrab. In der nächsten Ecke die folgte legte ich die Schenkel mehr an ihren Körper Cherié verfiel in einen wunderschönen Schaukelgalopp ließ sich ohne weiteres auf den Zirkel lenken, denn dort fiel es der jungen Stute leichter in der Anlehnung zu verweilen. Mit leichtem zuppeln an den Zügeln kam sie wieder etwas mehr an die Zügel heran, denn im Zirkel parierte ich ein wenig durch. Auf der anderen Seite der Halle wurden bereits ein paar Trabstangen aufgebaut. Als Cherié sie erblickte hatte ich Schwierigkeiten sie zu halten, doch im Trab lief sie brav darüber, galoppierte gesittet nach den Stangen an um dann ohne Probleme die folgenden beiden Sprünge zu überwinden. Danach sprang mein Herz zunächst schneller, auf dem Zirkel trabte ich sie noch ein paar Runden aus. Mit dem Hufschlag gelangte ich kurz darauf auf die Mittellinie dort hielten wir erneut auf dem Punkt X um die Richter wieder zu verabschieden. Dafür das sie so jung war hatte sie ihre Sache wirklich gut gemacht - da achtete ich nicht so auf die konstante Anlehnung.
      © Ravenna | 2537 Zeichen | Geprüft mit Leerzeichen bei charcount.com
    • Jackie
      Eine ziemliche Herausforderung | 10635 Zeichen | (c) Jackie

      4. Kapitel - Eine ziemliche Herausforderung

      Amy stand bereits um 5 Uhr morgens auf. Sie stand in der Küche und schmierte sich ein Marmeladenbrot, dabei hörte man sie leise Fluchen. "Amy ruh dich aus, Amy leg dich hin, Amy tu dies, Amy tu das! Mal im Ernst, so schlecht geht es mir doch gar nicht!", doch in diesen Moment stolperte sie nach vorne. "MIST!" sie fing sich gerade noch am Tisch auf. Beinahe... aber nur beinahe... hätte ich wieder eine Woche im Rollstuhl verbringen können. Das rothaarige Mädchen schlang ihr Brot runter und schlüpfte in ihre Latzhose um mit der Stallarbeit zu beginnen. Ihr war es egal ob ihr was passierte, immerhin mussten die Pferde versorgt werden. Was steht heute denn überhaupt an ? Amy kramte einen Notizzettel aus ihrer Hosentasche und las laut vor "Black Bird wird verkauft, sie muss geputzt und gefüttert werden, gegen Nachmittag ihre Box ausmisten. Talitha 1 Pferd von Zaii wird zum ausbilden gebracht, bitte eine Box frei machen (ausmisten) und Futter auffüllen." Sie hob ihre Augenbrauen. Oh, wie wundervoll. Wahrscheinlich darf ich beim ausbilden mal wieder nur zusehen... Amy kam sich nutzlos vor. Sie sah wieder auf den Zettel "Abajo und Blettur wird heute angekommen, bitte zwei Boxen frisch machen. Lakritz trainieren (Gelassenheitsspaziergang) und Findus an sein Halfter gewöhnen. Außerdem soll Figaro, Nachtigall und Money decken." Amys Augen wurden größer "Heilige... das schaff ich niemals !! Ich werde Ty, Cayden und Sarah fragen müssen ! Vielleicht hat Lou auch Zeit."

      Es war halb 6 und die Pferde mussten gefüttert werden. Amy mischte Hafer, Kleie und einige wichtige Kräuter individuell für die Pferde an. Black Bird bekam Melissenblätter in ihr Futter, damit sie den Transport heute beruhigt entgegentreten konnte. Aus dem Stall vernahm man ein fröhliches brubbeln und schnauben. Amy streute frisches Heu in Prince, Cindarellas, Luzifers, Puppys, Lakritzs, Findus und Wikotikabesas Box. Die restlichen Pferde standen über Nacht auf der Weide. Moon und Figaro sowieso. Anschließend prüfte Amy die Wassertränken, diese funktionierten einwandsfrei. Ah! Was ist das ?! Etwas knabberte an Amys Schulter, sie drehte sich überrascht um und sah Puppy. "Huch! Wie kommst du denn hier hin ?" offensichtlich habe ich beim Heu auffüllen nicht aufgepasst... dachte sie sich. Sie nahm das Fohlen am Halfter und führte es zurück in die Box. "Du bist mir ja ein Schlawiener" Amy grinste und schloss die Boxentür. Dann strich sie sich mit ihren Handrücken über die Stirn. "Das wäre erstmal geschafft... jetzt muss noch der Zuchtstall gemacht werden... füttern, Tränken kontrollieren..." sie seufzte. Gerade als sie sich umdrehen wollte erschrak sie. "TY!" Ihr bester Freund und Stallbursche stand hinter ihr. "MENSCH! Du hast mich fast zu Tode erschreckt..." Ty lachte. "Nette Begrüßung. Brauchst du vielleicht Hilfe ?" ihr grinste auffordernd.Wahrscheinlich stand er die letzten Minuten schon hier... dann war es bestimmt Ty weshalb Puppy ausgebrochen ist. Sie reichte ihm den Futtereimer entgegen. "Zuchttrackt... füttern, Tränken kontrollieren. Ich mach die Bo... achja, ich kann ja nicht." sie deutete genervt auf ihre Krücken. "Ich werde die Weidenpferde putzen." Ty sah sie wehleidig an. "Scheint als hätten wir heute ganz schön viel zu tun."
      "Darauf kannst du wetten Ty!" Amy seufzte wieder. "Ich hoffe Cayden kommt pünktlich."

      Mit langsamen Strichen verwöhnte sie ihre Trakehnerstute Mon Chérie. Währenddessen sprach sie zu ihr. Amy sprach immer mit ihren Lieblingen wenn ihr was auf dem Herzen lag. "Ach Chérie, wir haben heute noch so viel zu tun... und ich fühle mich so eingeschränkt ! Nur wegen diesen doofen Unwetter musste ich ins Krankenhaus und darf jetzt erstmal eine Woche mit Krücken rumlaufen... dabei würde ich doch so gerne mit dir ausreiten..." Sie strich der Stute sanft über den Rücken und lehnte ihren Körper an ihren Bauch an, sie spürte die Wärme des Pferdekörpers. Mon Chérie schnaubte. "Ich weiß, du hast leider auch keinen Ratschlag für mich. Aber Süße ? Ist dir aufgefallen das Ty momentan etwas anders mir gegenüber ist ? Vielleicht bilde ich mir das auch einfach nur ein...". Amy putzte ihre Flanken als sie eine Stimme von hinten vernahm. "Bestimmt nicht Amy." Es war ihre Freundin Sarah. Es war bereits vormittag. "Kann ich helfen?" Amy sah nach hinten. "Leider ja, ich wünschte wir hätten nicht so viel Arbeit." Sarah lächelte sie an. "Vielleicht solltest du dir einen weiteren Stallburschen zulegen." Daran habe ich auch schon gedacht... Amy schmunzelte. Putzte währenddessen weiter. "Machst du Chéries Hufe ? Danach müssen 2 Stallboxen freigemacht werden, Futter auffüllen und Tränken prüfen. Immerhin kommt heute Abajo und Blettur an." Sarah lächelte. "Blettur..." flüsterte sie geistesabwesend. Blettur war Sarahs erstes Fohlen das sie mit Moonlight Shadow bekommen hat. Sie hatte ihn (Blettur) sofort gekauft als man ihn wieder verkaufen wollte. Nun wird er sein Leben auf Heartland verbringen. "Ich geh kurz rein und ess mir noch eine Kleinigkeit, vielleicht finde ich Cayden." Amy fiel es sofort auf als ihre Freundin auf den Namen errötete. "Nanana, habe ich da etwas verpasst?" fragte sie sie grinsend. Sarah schüttelte verschämt den Kopf. "Ich bring Chérie schon weg, kümmer du dich um dein Essen." Sarah zwinkerte ihr zu. Wie schön wenn man Freunde hat.

      "Hallo!" Cayden stieg gerade aus seinem Wagen als Amy aus der Türschwelle trat. "Gut das du kommst !!" in dem Moment kam auch Lou an. "Wieso?" fragte sie ihre Schwester. "Lou wir haben heute noch so viel zu tun! Cayden machst du bitte eine Box frisch ? Heute kommt ein auszubildenes Pferd. Und Lou ? Könntest du Lakritz spatzieren führen ? Aber arbeite mit ihm ! Er soll lernen gelassen am Strick zu gehen. Ich denke du schaffst das ohne mich". Sie lächelte ihre Schwester an. Lou sah allerdings alles andere als überzeugt aus. "Bist du dir sicher?" Amy nickte kräftig. "Cayden wenn du fertig bist, putz bitte Black Bird. Sie wird heute verkauft. Und wenn du auch damit fertig bist, müssen die Weidenpferde geputzt werden." Lou blickte zu Cayden und anschließend zu Amy. "Und die dreckigen Boxen?" Amy seufzte. "Die müssen auch noch ausgemistet werden." Lou schüttelte den Kopf. "So kann das nicht weitergehen! Bis das alles fertig ist, ist es schon spät am Abend. Amy wie hast du dir das vorgestellt ?! Wir brauchen Unterstützung." Amy verzog das Gesicht. "Wenn du jemanden findest..." Doch sie musste sich eingestehen das sie auf Lou vertrauen konnte. Sie war die Person die sich mit solchen Dingen auskannte.

      Ty war mit dem füttern fertig. Amy entdeckte ihn im Stall, er war gerade dabei Death und Angel zu putzen. "Hey, ich helfe dir!" rief Amy durch die Gasse. Ty lächelte verständnisvoll. "Das ist sehr lieb von dir. Ich muss nachher noch den Gang durchkehren, aber das erst wenn alle Pferde geputzt sind." Amy sah ihn dankbar an. "Was würden wir nur ohne dich machen! Ich bin so froh das du immer zu uns hälst. Selbst als dich Val Grant abwerben wollte." Ty musste lachen. "Zu DENEN wäre ich selbst in meinen schlimmsten Alpträumen nicht hingegangen!". Die beiden himmelten sich nahe zu an. "Als Amy Death Rücken striegelte spürte sie kurz Tys Hand an ihrer. Er striegelte den Hengst auf der anderen Seite. Eine beklemmte Röte stieg in ihr Gesicht welches sie süß wirken ließ. "Ty wie wäre es eigentlich mit einem Stallfest? Lou sucht außerdem noch Stallburschen, alleine schaffen wir das nicht mehr." Ty dachte nach. Stallfeste sind doch schön. "Ja wieso nicht. Ich mein vielleicht finden wir ja auch einen Stallburschen nach dem Stallfest." Amy war froh das Ty so dachte wie sie. "Ich bin froh dich zu haben!" sagte Amy verträumt. Ty sah ihr in die Augen. Sein Blick war gar fesselnd. "Was meinst du ?"
      "Na, ohne dich wäre es tot langweilig!" sie zog das tot in die Länge und zwinkerte ihm zu. Ty grinste. "Sowas hört man doch gerne!". "Wann decken wir die Stuten ? Nach dem Talitha angekommen ist ?" Ty nickte. "Und nachdem Svartur da war um Black Bird abzuholen." Amy nickte "Das wird wohl das Beste sein."

      Als Zaii mit Talitha auf dem Hof einfuhr, waren bereits alle Weidenpferde geputzt. Es war 2 Uhr und das gröbste an Arbeit war Gott sei Dank geschafft. Talitha sollte sich heute an ihre neue Box gewöhnen, weshalb erstmal nicht trainiert werden sollte. "Na da ist ja die Süße." scherzte Amy und umarmte Zaii. Zaii kam nicht zum ersten mal nach Heartland um ihre Pferde ausbilden zu lassen. "Freut mich dich wieder zu sehen!" begrüßte sie Amy. Ty stand neben ihr. Sarah war bereits im Gelände verschwunden, sie wollte ihr Pferd Moonlight Shadow reiten. Der Schwarzwald war eine traumhafte Landschaft für Ausritte. "Also nur longieren?" fragte Amy freundlich nach. "Ja, das wäre sehr lieb." Amy nickte. "Natürlich." Ty nahm ihr das Pferd ab und führte es in die Box. "Möchtest du noch auf einen Kaffee ins Haus kommen?", doch Zaii lehnte ab. "Ich habe noch so viel zu tun." das überraschte Amy nicht. "Ist bei uns leider genau das selbe." Die Mädchen lächelten sich noch ein letztes mal an, ehe Zaii vom Hof fuhr. Eine Stunde später kam Svartur an, um Black Bird zu holen. Ty war die Nacht zuvor nochmal mit Black Bird um den Hänger gegangen, damit sie heute keine zicken machte. Und es wirkte. Ty war nach Amy ein Speziallist wenn es um die Ausbildung von Pferden ging. Amy sah zu Ty als Svartur nach einer halben Stunde wieder fuhr. "Wirst du sie vermissen?" Amy legte ihren Kopf an seine Schulter. "Ja. Aber nun hat sie einen guten Besitzer gefunden."

      Amy und Ty standen am Zaun der Zuchtweide. Dort standen Figaro und Nachtigall. Es war nicht das erste mal das die 2 verpaart wurden. "Ich bin stolz auf ihn." flüsterte Amy ihren Freund ins Ohr. Ty sah zu Figaro. Dieser knabberte an Nachtigall und folgte ihr. "Er hat schon viele schöne Fohlen gezeugt, nicht wahr ?" - "Ja." sagte Amy verträumt. Das Tys Schulter so schön warm ist...Nachtigall wollte nicht so recht, aber Figaro schaffte es schließlich sie zu befruchten. Es dauerte zwar länger als geplant, aber es war endlich geschafft "So mein Lieber, spar dir noch etwas für die nächste Stute." Scherzte Amy während sie Nachtigall von der Weide führte. Ty holte Money. "Meinst du er packt das ohne Hilfe?"
      "Mal schauen." sagte Amy und setzte sich auf das Gatter. Ty stand hinter ihr und hielt sie fest. Cayden und Sarah gewöhnten währenddessen Findus an Halfter und Decke. Am Abend sollten sie von dem Spektakel erzählen, auch Lou die Lakritz spazieren führte. Gegen Nachmittag kamen auch Abajo und Blettur an, diese wurden von Großvater Jack empfangen.
      Im Ganzen, dieser Tag war für alle eine ziemliche Herausforderung.
    • Jackie
      Nimaya erleichtert mir das Leben | 6751 Zeichen | (c) Nimaya

      Sehr früh weckte mich mein Wecker und ich schaltete ihn genervt aus. Heute sollte ich in den Stall zu Amy und mich um ihre Pferde kümmern, darauf freute ich mich schon sehr und sprang voller Übermut aus dem Bett und stolperte über meine eigenen Hausschuhe. 'Autsch.' Aus meinem Schrank nahm ich mir eine frische Reithose und einen dicken Wollpullover, damit machte ich mich dann auf den Weg in die Küche um mir dort ein Marmeladenbrot zu schmieren.
      Als das Brot verschlungen und das Glas Wasser ausgetrunken war, ging ich in den Flur, zog mir die Stiefel und Jacke an und setzte mich ins Auto und fuhr los zu Amy.
      Auf dem Hof war es sehr still als ich ankam, was mich jedoch nicht davon abhielt in den Stall zu huschen. Dort war es sehr warm und es duftete herrlich nach Heu und Pferden. Einige Köpfe mit braunen Kulleraugen schauten mir neugierig entgegen als ich den Weg zur Futterkammer entlang ging.
      Während ich die Eimer für die Pferde richtete, hörte ich einige Pferde ungeduldig schnaufen und andere scharten am Boden. Als ich den Pferden ihr Futter in die Tröge gab und sie zufrieden mampften, kehrte ich die Stallgasse, die Futterkammer und die Sattelkammer.
      Nachdem ich mich vergewissert habe, dass die Wasserspender der Pferde gingen und sie alles aufgegessen hatten, brachte ich die Fohlen Findus II, Puppy, Par Dieux und HGT's Dead Snow zusammen auf die Weide. Ich sah ihnen zu wie sie auf die Koppel preschten und hinterher miteinander wild spielten. Danach brachte ich noch die Haflingerfohlen Picola, L'Ombre de la Lune, Mirabella und Figaros Schattenfalter gemeinsam auf eine Koppel. Auch sie stürmten davon und spielten wild miteinander.
      Bevor ich mich um die anderen Pferde kümmern wollte, mistete ich die Boxen der Fohlen aus. Es beantspruchte sehr viel Zeit, obwohl ich nur das Nasse und die Pferdeäpfel rausmachte und frischen Stroh darüber warf. Auch bekamen sie frisches Heu in die Box gelegt. Nachdem die Boxen der Fohlen gesäubert waren, wollte ich eine kurze Pause einlegen und mich um ein paar der Pferde zu kümmern. Deshalb betrat ich Cinderellas Box mit ihrem Halfter in der Hand. Ich halfterte sie auf und band sie am Putzplatz an. Einen Putzkasten hatte ich mir schon bereit gestellt, den ich für alle Pferde benutzen würde. Mit der Kardätsche putzte ich sanft über ihr grau-geschecktes Fell und strich vom Hals zur Schulter hin. Sie schien es sehr zu genießen. Ich strich ihr mit der Wurzelbürste über die Beine und kratze ihr die Hufe aus. Hinterher führte ich sie ein bisschen auf dem Hof herum, ließ sie einen Graßbüschel abreißen und brachte sie wieder in ihre Box.
      Ich ging an Mon Chérie vorbei, die mir den Kopf entgegen streckte. Kurz hielt ich inne und sah die hübsche Trakehnerstute an. Sie wollte ich in der Box stehen lassen und gab ihr eine Möhre, ehe ich mich wieder an die Arbeit machte.
      Nachdem ich nun alle Boxen ordentlich gesäubert hatte und frisches Stroh darüber schmieß und Heu in eine Ecke legte, wollte ich mich noch um die anderen Pferde kümmern, also begab ich mich in Wikotikabesas Box, halfterte sie auf und brachte sie an den Putzplatz, wo ich mich um die Pflege ihres Fells und ihrer Hufe kümmerte. Da sie sehr temperamentvoll ist, wollte ich noch nichts mit ihr machen, deswegen ging ich auch mit ihr nur ein bisschen auf dem Hof spazieren und brachte sie dann wieder in ihre Box. Ich traute mich noch nicht so recht an alles Pferde. Ich wollte zunächst bei allen ein bisschen Vertrauen aufbauen, ehe ich mich auf den Rücken der wundervollen Tiere schwang. I See You wollte ich ein wenig auf dem Platz laufen lassen, damit er sich die Beine vertreten konnte. Ich putzte ihn zuerst und kratzte auch ihm die Hufe aus und ging dann mit ihm gemeinsam auf den Platz. Ich halfterte ihn erstmal nicht ab, aber löste den Strick. Er schaute neugierig und lief dann los. Ich nahm die Gerte, die hier rumlag und wollte ihn damit ein bisschen antreiben, deshalb stellte ich mich mitten auf den Platz und trieb ihn mit Stimme und Gerte so gut es ging an. Erst als ich das Gefühl hatte, jetzt ist genug, lockte ich ihn zu mir und befestigte den wieder den Strick am Halfter. Ich führte ihn zurück in seine Box und gab ihm eine Möhre.
      Lakritz, The Death Angel, Luzifer, Prince Of The Half Moon und The Black Death befreite ich nur gründlich vom Schmutz, kratzte die Hufe aus und lief mit ihnen nur kurz auf dem Hof spazieren. Auch putzte ich Hollywood Undead II gründlich, doch sie sattelte ich und ging mit ihr auf den Platz. Ziemlich nervös stieg ich auf, nachdem ich mit ihr kurz Laufen war um ihr dann den Sattelgurt ordentlich zuzuziehen. Ich konnte mich nicht immer davor drücken, die Pferde nicht zu reiten. Oben drauf, merkte ich nichts von ihren 1,60m und sie war sehr brav. Ich ritt sie im Schritt warm und trabte dann langsam an. Sie hatte einen wirklich schwungvollen Trab und ich war sehr gespannt auf ihren Galopp, denn ich gleich danach ausprobieren wollte. Hollywood Undead II war eine wirklich feine Dame und ich war mir sicher, dass sie sehr gut auf Tunieren reiten würde. Ich ging mit ihre ein paar Bahnfiguren im Trab und im Schritt. Nach einiger Zeit hielt ich sie an, stieg ab und legte ihr die Abschwitzdecke über. Ich lief noch eine Weile mit ihr auf dem Platz um sie Trocken zu bekommen und brachte sie dann wieder an den Putzplatz. Ich sattelte und trenste sie ab, kratzte die Hufen aus und brachte sie dann wieder in ihre Box. Ich gab Hollywood Undead II eine Möhre zur Belohnung und wollte mich dann noch um die Haflinger kümmern.
      Ich putzte L'ombre de la Figaro, Askan, Sternsinger, Lana und Jargo von Kopf bis Hufe, bewegte sie nur kurz auf dem Hof und brachte sie wieder in ihre Box zurück. Samie putzte ich ebenfalls, lief dann aber auch noch eine kleine Runde um den Stall, an einigen Feldern entlang und brachte ihn, nachdem seine Hufe von dem Schmutz befreit waren, zurück in seine Box. Mit Windsor und Abajo tat ich das selbe, ging aber mit beiden zur Rechter und zur Linken um den Stall herum, ließ sie hier und da einen Graßbuschel abfressen und brachte sie hinterher wieder in ihre Boxen.
      Es war schon sehr spät und ich wollte meinen Tag langsam beenden, deshalb brachte ich sie Fohlen wieder in ihre Boxen und gab jedem der Pferde eine Möhre.
      Little Baby, Money in a Bank, Nachtigall, Amsterdam Girl, Meike, Nordstern, Sunshine Shadow, Golden Diamond, Bonito und Mrs. Pretty bekamen von mir eine Möhre und ich versprach ihnen, dass ich mich beim nächsten Mal zuerst um sie alle kümmern würde. Wenige von ihnen schnaubten mir liebevoll hinterher und bei Suburb Lights blieb ich einen Moment stehen. Er bekam eine Möhre von mir und ich tätschelte ihn kurz am Hals und verschwand dann. Ich schloss die Tür vom Stall, stieg in mein Auto und fuhr entspannt nach Hause.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Jackie
    Datum:
    11 Juni 2013
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    Stute
    03.08.2012
    Rasse Trakehner
    Stockmaß 169cm
    Deckhaar Brauner
    Abzeichen Blesse, Socke VR, Socke HL
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    eitel, sensibel, intelligent, dominant, temperamentvoll
    Chérie, eine Stute die hauptsächlich Springen und Military laufen sollte. Sie eignet sich ebenfalls für Dressur und ganz besonders für die Zucht. Als Amy sie sah, war sie direkt hin und weg. "Mon Chérie... Mon Chérie"; murmelte sie im Sekundentakt vor sich hin. "Du bist ein Traum von Pferd". Sie wartete keine Minute mehr ab um die Stute zu kaufen. Amy hat Großes mit ihr vor, so viel stand fest.

    Besitzer Jackie (Amy Fleming)
    VKR/Ersteller HuskyJenny
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    SK411 Braune
    SW382 Schimmel und Braune
    165 Distanzturnier

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    Galopprennen E
    Springen E
    Military E
    Western E
    Dressur E
    Distanz A
    Fahren E
    Gang E

    Wendigkeit -N-
    Farbig = Trainer
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    Eingetragene Zucht
    Gekört Ja

    Nachkommen

    Cylon Blue
    Maelis
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    Letzter Tierarztbesuch 13.07.2013
    Was wurde getan:


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    Letzter Hufschmiedbesuch 08.08.2013
    Was wurde getan:



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