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Jackie

♀ Little Baby | gekrönt

♀ Little Baby | gekrönt
Jackie, 24 Aug. 2015
    • Friese
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      Pflege meiner Lieblinge
      2240 Zeichen © Jackie


      Ich stell mich dann mal vor. Mein Name ist Jackie und ich führe den Haflingerhof Osenau. Wir züchten Sporthaflinger und bilden sie auf’s beste aus. Unser Personal kümmert sich um die Zucht und Turnier Tiere. Anders würden wir gar nicht über die Runden kommen. Meine Lieblinge auf den Hof sind „L’ombre de la Figaro. Der bekannteste Zuchthaflinger. Preisträger von mehreren Turnieren und Vater von den besten Haflingerfohlen. Sein Potential ist wahrhaftig. Dann gibt es da noch Luzifer. Ein edler Friese, der momentan auf Turniere vorbereitet wird. Leider erlaubt mir die Zeit nicht, mich jeden Tag um seine Ausbildung zu kümmern. An 3. Stelle steht The Black Death. Ein wirklich schlanker Trakener, super für Rennen geeignet. Er ist manchmal ein kleiner Dickkopf, aber auch das bekommen wir noch hin. Aber um es nicht zu vergessen, Figaros Mutter „Little Baby“ steht auf der 2. Stelle der Top Haflinger. Ich führe die Zubehör Marke Cavallo und bin nebenbei Tierarzt. Mein Stallbursche Jake hilft mir Tag ein Tag aus mit den Pferden, so wie meine weiteren 4 Angestellten. Vor kurzem habe ich eine Andalusierstute Corda Blanka von einer der größten Pferdemessen gekauft.

      Ich nehme einige Heurrippen auf den Arm, gehe an den Boxen entlang und fülle die Raufen auf. Figaro, Death, Little Baby, Luzifer und Corda Blanka hatten nämlich Hunger. Sie schauen zufrieden aus, so wie ich. Ich bin entspannt und gelassen. Einen kleinen Moment musste ich überlegen was ich heute alles zu erledigen hatte. Jake kam auf mich zu. „Hey Jackie“
      „Hey Jake“
      „Gibt es irgendwas zu tun ? Kann ich helfen ?“
      “Ja das wäre super. Kannst du Figaro, Death, Luzi und Baby putzen ? Ich kümmer mich um Corda Blanka die ist noch ein wenig zappelig“ er nickte und machte sich auf zur Sattelkammer den Putzkasten holen. Ich begebe mich schließlich ebenfalls zur Sattelkammer, stelle den Putzkasten nachher vor der Stange hin und führe Corda aus der Box. Sie ist wirklich noch unruhig. Ich rede leise auf sie ein. Langsam beruhigt sie sich. Ich gebe ihr ein Leckerli und denke nach. Ich könnte sie heute direkt impfen. Gesagt getan, nach dem putzen impfte ich sie. Sie hielt sehr still. Ich denke aber nicht das es auf Dauer so bleibt.

      (Tut mir Leid echt ich hätte ja ausführlicher geschrieben, aber ich hatte nur eine Stunde Zeit – war in der Schule. Das nächste mal wird es aufjedenfall besser =) )

      2240 Zeichen || © by Jackie
    • Friese
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      Eine wirklich nette Aushilfe
      10.000 Zeichen © Flake


      Heute würde ich zu Jackie fahren und mich ein wenig mit ihren Pferden beschäftigen. Es würde wohl ein recht langer Tag werden, aber dennoch freute ich mich sehr auf ihn. Früh morgens klingelte bereits mein Wecker und riss mich aus dem Schlaf, als es grade erst begann zu dämmern. Also stand ich auf und zog mir meine schwarze Reithose, ein Shirt und eine Fleecejacke an, ehe ich hinunter ging, um zu frühstücken. Auch das war schnell erledigt und so schlüpfte ich in meine Stiefel, die im Flur standen und ging zu meinem Wagen.
      Es dauerte eine gute halbe Stunde, bis ich schließlich die Auffahrt zu Jackies Hof herauf fuhr und den Motor abstellte, als ich ankam. Sie stand bereits auf dem Hof und schien mich zu erwarten. Nachdem ich sie kurz begrüßt hatte, 'überließ sie mir das Feld', um sich ihren Arbeiten zu widmen. Mein Weg führte mich in ihren Stall, in dem 26 Pferde darauf warteten, versorgt zu werden.
      Als ich die Tür aufschob, drang mir ein Schwall warmer Luft entgegen und der Duft von Heu und Pferden. Kaum verwunderlich. Mit einem Schmunzeln trat ich ein und einige Köpfe hoben sich und sahen über die Boxentür. Neugierige, braune Augen beobachteten mich und die Blicke folgten mir bis in die Futterkammer. Während ich die Eimer füllte, hörte ich hin und wieder ein Schnauben, oder das drängende Stampfen der Hufe, das aus dem Stall drang. Schnell war das Futter verteilt und die Tiere begannen zu fressen. In dieser Zeit machte ich mich daran kurz mit einem Besen durch die Stallgasse zu fegen, ebenso durch Futter- und Sattelkammer. Nachdem alles von gröberen Schmutz und Staub befreit war, kehrte ich es auf, um es in die Schubkarre zu legen, die ich zuvor geholt hatte. Doch bevor ich nun die Boxen grob abmisten würde, kämen die Pferde auf die Weide.
      Aus der Sattelkammer holte ich mir die Halfter von den beiden Haflingerfohlen und Prince of the half Moon. Zuerst halfterte ich die beiden Vollgeschwister Mirabella und Picola auf. Die beiden machten keinerlei Probleme, im Gegenteil. Willig folgten sie mir aus dem Stall und wussten scheinbar sogleich wohin es ging. Auch wenn es nicht grade warm war, in der Sonne, die sich heute von ihrer besten Seite zeigte, ließ es sich sehr gut aushalten und die beiden preschten sogleich los, als ich die Stricke aushakte. Wieder mit einem leichten Schmunzeln schloss ich das Tor der Weide, um Prince of the half Moon zu holen. Der junge Saddlebredhengst war doch weitaus lebhafter, als die beiden Haflinger, doch auch er machte keine Anstalten, mir das Leben schwer zu machen, sondern ließ sich aufalftern und folgte mir aus der Box. Ich entließ den kleinen zu den anderen beiden Fohlen und verschloss das Tor wieder sorgfältig, um am Abend keine Überraschung zu erleben.
      Auch die Stuten würden heute einen Tag auf der Weide genießen dürfen und so war ich erst einmal damit beschäftigt, die Pferde raus zu bringen. Als erstes ging ich mit zwei Halftern bewaffnet in Cindarellas Box. Die Scheckstute sah mir aus dunklen Augen entgegen, in denen man den Schalk förmlich aufblitzen sehen konnte, als ich die Box betrat. Mit einer altbewährten List -auch Apfel genannt- stellte es jedoch nicht im Geringsten ein Problem dar, ihr den Halfter über die Ohren zu ziehen. Kurz klopfte ich ihr den Hals, ehe ich sie provisorisch in der Stallgasse anband und in Piranhas Box schlüpfte. Sie war wohl eines der Shettys, auf das die Beschreibung 'klein aber oho' nicht unbedingt passte. Ohne jegliche Hektik und somit als Gegenstück zu Cindarella ließ sie sich aufhalftern und folgte mir aus der Box. Schnell fanden wir unseren Weg zu den anliegenden Koppeln, wo sie die Sonne genießen durften, solange sie sich noch zeigte. Diesen beiden folgten The Death Angel und Drag me to Hell, welchen man schnell anmerkte, dass sie ihren ganz eigenen Kopf hatten. Doch auch wir kamen recht gut miteinander aus und die beiden bildeten einen wahrhaftig schönen Anblick. Doch fertig war ich damit noch längst nicht. Als nächstes brachte ich die Isländerstute Zander auf die Koppel, wo die anderen einfach einmal ganz Pferd waren, zusammen mit dem hübschen Andalusier Corda Blanka. Nun würden noch die Haflinger aus Jackies Zucht folgen, die ich auf die Weide nördlich vom Hof gelegen bringen würde. Zuerst holte ich die beiden 'kleinen' Little Baby und Milchschnitte aus ihren Boxen. Die beiden waren jedoch so verscheiden, wie sie nur sein konnten. Man merkte, wie Little Baby versuchte mir selbst beim Führen alles recht zu machen, wohingegen Milchschnitte eher an allem interessiert war, außer an mir oder meinem Vorhaben. Nachdem ich das Tor jedoch erfolgreich hinter den beiden geschlossen hatte, ließ ich die hübsche Fuchsstute Nachtigall und den etwas außergewöhnlichen Lehmfuchs Meike folgen. Nachdem auch Nordstern und Money in a Bank zusammen mit mir ihren Weg in die 'Freiheit' gefunden hatten, holte ich nur noch Lana aus dem Stall. Damit waren alle Stuten auf der Weide und ich könnte mich nun den Hengsten aus Jackys Stall widmen.
      Da der Tag nun doch schon gegen Mittag fortgeschritten war, entschied ich mich, die Haflingerhengste aus ihrer Zucht ebenfalls an die frische Luft zu entlassen, auch wenn dies nicht meinem ursprünglichen 'Plan' entspräche. Small Joker und Pinocchio waren als erstes an der Reihe. Den beiden Hengsten folgten Suburb Lights und Sternensinger, ebenfalls zwei Haflinger. Als Askan, Lakritz, ein Isländerhengst, und Jackies neuster Zuwachs Bonito auch ihren Platz auf den angrenzenden Koppeln fanden, ging ich zurück in den Stall. Dieser hatte sich nun beträchtlich geleert und so schnappte ich mir Mistgabel und Schubkarre, um die leeren Boxen abzumisten. Im Stall war es doch recht warm und so kam ich langsam ins Schwitzen, als ich die oberste Schicht Stroh und die Pferdeäpfel absammelte. Doch auch diese Arbeit war irgendwann getan und wo es nötig war, füllte ich noch einmal Stroh nach. Auf dem Weg vom Stall zum Misthaufen ließ ich meinen Blick über die Koppeln schweifen, doch es war alles friedlich. Einige dösten in der Sonne, wohingegen der Großteil von Jackies Pferden nun mit Grasen beschäftigt war, auch wenn das spärliche Gras kaum etwas hergab.
      Zurück im Stall holte ich die Halfter von The Black Death und Jackies Liebling Luzifer aus der Sattelkammer und ging zu den Boxen der beiden großen Hengste. Neugierig sah mir der Friese entgegen, als ich ihm den Halfter über den Kopf streifte und ihm kurz den Hals klopfte. Das selbe tat ich mit dem Dunkelbraunen und führte die beiden aus der Box. Willig folgten sie mir aus dem Stall und über den Hof, in Richtung Reithalle. Ich wollte die beiden ein bisschen laufen lassen, so hatten sie etwas Bewegung und gleichzeitig ihren Spaß. In der Halle verschloss ich das Tor hinter mir, bevor ich den Strick aus dem Halfter klinkte. Zuerst von Luzifer, dann von Blacky. Sogleich preschten die beiden los, buckelten ein paar mal und kamen erst in der anderen Ecke der Halle wieder zum Stehen. Ich schmunzelte leicht und blieb etwas abseits von den beiden Hengsten, welche nun wieder zusammen durch die Halle trabten, als wären sie zwei kleine Kinder, die Fangen spielten. Eine ganze Weile blieb ich mit den beiden hier, ehe ich sie wieder irgendwie einfing, was sich mit meiner Bestechungsmethode als recht einfach erwies. Bevor ich sie jedoch zurück in jeweils ihre eigene Box stellte, band ich sie auf dem Putzplatz an, der nun zum Nachmittag hin in der angenehmen Sonne lag. Nachdem ich den Putzkasten aus der Sattelkammer geholt hatte, begann ich Luzifers Rappfell gründlich mit Kardätsche und Striegel zu bearbeiten und den Staub der Halle rauszubürsten. Er genoss die Aufmerksamkeit die ihm zu Teil wurde sichtlich und machte auch keine Anstalten, beim Langhaar und den Hufen. Auch Death putzte ich noch über, bevor ich die beiden Hengste wieder in ihre Boxen brachte.
      Zum Abschluss des Tages, würde ich jedoch mit L'ombre de la Figaro, Jackies kleinem Liebling, ein wenig auf dem Platz arbeiten. Der gekörte Haflinger war ein Traum von einem Pferd und er war wie das Sahnehäubchen auf diesem gelungenen Tag. Der ruhige Hengst ließ sich willig aufhalftern und folgte mir erwartungsvoll aus der Box. Unser erster Weg führte uns auf den Putzplatz, wo sein Sattel und die Trense bereits auf dem Holzbalken lagen. Nachdem ich sein Fell ausgiebig geputzt hatte und auch das Langhaar weitestgehend wieder frei von Knoten und Schmutz war, säuberte ich noch kurz den Putzplatz, ehe ich ihm vorsichtig den Sattel auf den Rücken legte. Er ließ das alles ruhig und mit Geduld über sich ergehen und auch das Gebiss ließ er sich ins Maul schieben. Noch einmal klopfte ich ihm den Hals, ehe ich ihn herüber zum Platz führte. Da es in der letzten Zeit nicht mehr gefroren hatte, war auch der Boden nicht zu hart und Regen hatte es ohnehin schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr gegeben. „Na komm.“, murmelte ich, als ich ihn durch das Tor führte und es wieder hinter uns verschloss. Flink gurtete ich nach und stellte die Steigbügel auf meine Länge, ehe ich aufsaß. Mit einem unwillkürlichen Lächeln im Gesicht ritt ich den Haflinger warm, ehe ich ihn antraben ließ. Seine Gänge waren weich und trotz seiner geringen Größe nicht weniger raumgreifend. Wir ritten einige Bahnfiguren und es war ein Traum, diesen Hengst zu reiten. Er arbeitete gut mit und hatte scheinbar auch noch ein wenig Spaß an der Sache. Auch im Galopp war er gut zu sitzen und erst nach einer guten Stunde ritt ich ihn wieder trocken. Am langen Zügel ritten wir im Schritt auf dem Platz und er schnaubte zufrieden, als ich ihm den Hals klopfte. Nach einer Weile saß ich wieder ab und lobte ihn noch einmal ,ehe ich den Platz wieder verließ. Nachdem ich alles aufgeräumt hatte und auch der Hengst wieder in seiner Box stand, suchte ich Jackie auf, um mich zu verabschieden. Am Abend würde sie die Pferde noch von der Koppel holen.
      Alles in einem war es ein sehr schöner Tag gewesen, an den ich wohl gerne zurückdenken werde. Jedoch war ich etwas müde, als ich wieder nach Hause fuhr, zu meinem kleinen Hof.

      10.000 Zeichen || © by Flake
    • Friese
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      Hufschmiedbesuch 'Gestüt Sommernacht'
      4598 Zeichen © Unbekannt


      Frisch und total gut aus geschlafen fuhr ich los zu meinem ersten Hufschmied Auftrag für mich. Ich wusste das es heute ein ganz besonders anstrengender Tag werden würde,
      da Jackie eine Menge lieber Pferdchen hatte, die heute mit ihren Hufen dran waren.
      Am Straßenrand hielt ich kurz an um meinen Navi rauszuholen.
      Ich kannte mich nämlich in dem Stadtteil wo Jackie wohnte nicht so gut aus,
      da ich hier noch nicht so oft war.
      Schnell holte ich den Zettel raus wo die Adresse drauf stand und gab das notwendige
      in meinen kleinen Navi. Froh drüber das ich ihn besaß sonst wäre ich bestimmt oft auf geschmissen. Ich schnallte mich wieder an und fuhr los in die Richtung so wie es der Navi mir sagte. Nach einer halben Stunde sah ich dann ihren Hof. Ich schaltete einen Gang runter um niemanden zu erschrecken.
      Meine Schmiede war nämlich sozusagen Mobil und da das Werkzeug des öfteren
      etwas klimperte fuhr ich extra langsam auf den Hof.
      Neben dem Stall war ein kleiner Parkplatz wo ich mein Auto,als ich ausgestiegen war wurde ich gleich herzlich empfangen von Jackie. Alles was ich brauchte nahm ich mit, ich packte es in einen großen Kasten. Damit es leichter war zu tragen.
      Mein erster Patient war heute Figaro, er stand schon geputzt und angebunden dort.
      Ich ging auf ihn zu ließ ihn an meiner Hand schnuppern und streichelte ihn dann am Kopf
      um ihn an mich zu gewöhnen. Nach einer kurzen Begrüßungseinheit, fuhr ich mit meiner Hand langsam an seinem Bein hinunter und nahm es vorsichtig hoch.
      Anfangs zappelte er etwas was sich jedoch gleich wieder legte und daher kein Problem machte. Ich setzte seinen Huf dann ab und griff nach meinen Ausschneidemesser.
      Erneuert hob ich sein Bein gefühlsvoll an und korriergte und schnitt das überstehen ab.
      Ich war wirklich beeindruckt wie gelassen er da stand und alles brav über sich ergehen ließ. Nachdem ich damit fertig war kürzte ich den Huf auch noch mit einer etwas härteren Raspel und feilte ihn schön rund. Danach setzte ich seinen Huf langsam ab.
      Dann machte ich das selbe bei allen anderen Hufen auch.
      Nachdem ich damit fertig war, erhitzte ich mein Brenneisen. Denn Figaro und die anderen
      Pferdchen sollten heute alle Beschlagen werden.
      Ich holte ein nagelneues Hufeisen, das für die Kutsche geeignet war.
      Als das Brenneisen heiß genug war konnte ich anfangen es perfekt auf Figaro anzupassen.
      Figaro wurde etwas nervös beim beschlagen, weshalb ich Jackie bat ihn etwas zu beruhigen
      damit er still steht. Es dampfte nämlich ganz schön doll. Ich nagelte alle Hufeisen gut an
      seine Hufe fest damit sie auch lange halten würden.
      Da er sehr lieb war gab ich ihm ein Leckerlie. Dann brachte Jackie ihn in die Box und brachte ihre nächsten Pferde
      Jetzt ging es alles ein bisschen rascher wo ich warm war.
      Es folgten weitere Pferde darunter Money in a Bank, Little Baby, Nachtigall, Askan,
      Meike, Small Joker, Lana, Nordstern, Milchschnitte, Sternensinger und Snuburb Lights.
      Die heute alle das gleiche Programm hatten wie Figaro.
      Ich korriegte bei allen die Hufe und schnitt natürlich überstehendes ab.
      Natürlich bekammen auch alle Figaro eine Spezielle Hufpflege für die Trocknen Hufe damit sie wieder glänzen. Danach brannte ich jedem Pferd perfekt passende Kutschhufeisen.
      Zum Schluss lobte ich jedes ihrer Pferde,da sie wirklich alle sehr gut erzogen waren.
      Als nächtes kamen meine letzten 3 Patienten. Diese brauchten nämlich einen Eisenbeschlag.
      Zu den 3 gehörten The Black Death, The Death Angel und Luzifer.
      Allen dreien schnitt ich auch die Hufe aus und korrigierte sie.
      Was mich diesmal etwas mehr anstrengung kostete da es größere Pferde.
      Die jedoch alle sehr gut erzogen waren. Für sie holte ich den Eisenbeschlag raus. Denn ich nur noch dann auf jedes einzelne anpassen musste und sie dann festnageln.
      Ein letztes mal für heute machte ich eine spezielle Hufpflege für die Hufe bei ihnen.
      Was sie wirklich ordentlich genossen und sich entspannten.
      Nachdem ich mit dem wunderschönen Friesen Luzifer fertig bin habe ich es für heute geschafft. Ich packe meine Sachen in mein Auto. Hole nur noch ein kleines Päckchen raus was ich Jackie zum Abschluss reiche. Dort in dem Päckchen finden sich die Stollen und ein
      Stollendreher.
      Diese Stollen sind für Figaro sage ich zu ihr, du kannst sie benutzen wenn du sie brauchst z.B
      auf Rasen-Turnieren, ansonsten brauchst du sie nicht, da sie ihn stören würden im normalen Alltag wäre wie auf Dauer Hackenschuhen.
      Jackie bedankte sich dann bei mir und wir verabschiedeten uns freundlich von einander.
      Glücklich jedoch sehr erschöpft setze ich mich in mein Auto schalte den Motor ein, danach den Navi und begebe mich wieder auf eine lange Rücktour.
    • Friese
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      06. August 2013 - Ankunft der neuen Pferde
      9736 Zeichen © Jackie


      Heute war wieder eine der großen Pferdemessen bei uns in der Umgebung. Und natürlich musste ich die Chance ergreifen, mir die tollen Prachtexemplare einmal anzuschauen. Ich stieg wie auch beim letzten mal in meinen Jeep ein, an dem ein großer Hänger (Platz für 2 Pferde) befestigt war. Ich gehe mal nicht davon aus das ich nicht mehr als 2 Pferde kaufen werde, wenn überhaupt.
      Nach einer Stunde fahrt, hatte ich das gröbste schon überstanden. Ich stieg aus und sah mich um. Glücklicherweise war es nicht so voll wie auf der letzten Messe auf der ich war. Überall waren Stände an denen man Reitzubehör, oder Futter kaufen konnte. Es roch nach Pferd. Es roch stark nach Pferd. Hinten sah ich dann auch schon die ersten Pferde stehen. Nach und nach kamen einige Pferde dazu und auf den Außenplatz hinter dem Gebäude, gab es sogar eine Reitveranstaltung. Dressurreiter mit schicken Friesen traten hier auf. Deswegen war ich allerdings nicht hier. Ich wollte mir einen Überblick von den Pferden machen. Ging daher systematisch vor. Platz A2 standen nur Isländer. Verkäufer präsentierten sie und ließen sie nach einander vorreiten. Ein Isländer fiel mir dabei besonders auf. Sie sollte glaub ich... Zander heißen. War eine Stute, die mehr am tänzeln war als am laufen. Ich meldete mich zum Kauf an. Und holte schließlich die Papiere ab. Ich nahm Zander am Strick und lud sie mit ein paar Helfer“lingen“ in den Hänger ein. Es war nicht so sehr problematisch. Sie beschnupperte eher alles neugierig. Des weiteren fiel mir noch eine Andalusier Stute auf. „Corda Blanka“. Sie schaute scheu ins Publikum. War total verhalten und lies sich nur schwer führen. Als sie sich plötzlich aufbäumte und sich losriss. Die Menge war schockiert. Sie galoppierte aus dem Vorstellungsplatz. Sofort ging ich zu ihr, mit einem großen Bogen so das sie sich nicht noch mehr aufregte. Nach einer Weile schaffte ich es doch tatsächlich die Stute einzufangen (Wohl eher aufzufangen) und sofort nach draußen zu führen. Da wo weniger Menschen stehen. Sie sah mich skeptisch an. Hielt dabei so viel Abstand wie möglich. Ich allerdings ging gelassen weiter ohne ihr auch nur einen Blick zu gönnen. Sie beruhigte sich. Der Verkäufer rannte zu mir. Bedankte sich bei mir und musterte die Stute „Dankesehr, diese Stute ist nicht gerade auuf Menschen anzusprechen. Bitte entschuldigen sie mich.“ -“Schon in Ordnung. Wieviel macht das für sie?“. Er starrte mich an. Als würde ein Geist vor ihm stehen. Ich machte eine Geste, die mehr sagt als 1000 Wörter. „Sie wollen diese Stute wirklich kaufen ?“ -“Ja wieso nicht ? Sie hat ein potentielles Temperament“ . Er räusperte sich. Schluckte kurz und forderte den Preis auf. Ich schüttelte seine Hand und übergab ihm das Geld. Er bedankte sich und ging. Damit wäre mein Tag an der Equitos geklärt.
      Corda Blanka lies sich sowohl schlecht in den Hänger führen, als auch schlecht aus dem Hänger. „Das werden wir alles noch ändern meine Liebe“. Sie schnaubte nervös. Ich ließ sie in die Box bringen. Zander aber auch. Sie stellte sich wesentlich besser an als Corda. Ich überlegte während dessen ob ich meinem Trainer Bescheid geben sollte oder selber mich um die Stute kümmern sollte.
      Um ca. 15 Uhr schaute ich auf meinem Terminkalender. 4 weitere Haflinger sollten doch heute kommen. Einmal die Mutter vom Figaro. Mein „Ein und alles“ gegen 18 Uhr. „Askan und Meike“ gegen 15:30 Uhr und Money in a Bank gegen 16 Uhr. Sie war bereits eine gekrönte Stute die vorher meiner Freundin mKay gehörte. Ich beschloss schon einmal die Boxen auf hoch Glanz zu bringen und dementsprechend einzurichten, damit die Pferde schonmal ein fertiges zu Hause haben. Ich dachte kurz nach, jetzt wären Askan und Meike dran. Das heißt ich brauche 2 fertige Boxen. Gemistet waren sie Gott-sei-Dank bereits, ich müsste also nur noch das Heunetz auffüllen. Also fuhr ich mit der Schubkarre zur Futterkammer in der bereits mehrere Heuballen gestapelt waren. Ich nahm je 2 Rippen auf und schob diese mit der Schubkarre zur Box. Ich hörte schon den Jeep auf den Hof fahren. „Super“ dachte ich mir und lief langsam zur Einfahrt. Hier wartete bereits meine Freundin. Ich lächelte ihr entgegen und nahm ihr die Haflinger ab. Sie schien erleichtert und glücklich zu gleich. Askan kam neben Meike in die frische Box und siehe an, sie zupften bereits genüsslich an den Heunetzen rum.
      Als ich auch noch die anderen Boxen gemacht habe und den letzten Haflinger „Little Baby“ empfangen habe – war ich schon ein wenig K.O. Ich seufzte leise und lies mich im Esszimmer nieder. Was steht denn für morgen an ? Ich machte mir jeden Abend eine „Checkliste“ um immer für den nächsten Tag vorbereitet zu sein. Allerdings stand noch nichts genaueres fest. Dann dachte ich nach. Wenn ich mein Gestüt weiterhin halten will, brauche ich festes und zuverlässiges Personal. Denn mit 25 Pferden wurde ich alleine nicht fertig. Ich schaute erneut auf meine Liste. Doch wann war das nochmal ? Morgen oder übermorgen würde Zander ein neues zu Hause bekommen. Bei einer Bekannten , ihr Name war „Svartur“ . Ich hatte sie gerade heute gekauft... und joa.. so kann man investieren. Ich musste kichern, räusperte mich allerdings wieder als ich merkte wie erniedrigend es doch eigendlich von mir war. Den Rest des Tages verbrachte ich damit „Amy Flemings“ Therapien zu studieren. Ich hatte mir einige Informationsbücher darüber gekauft und bereits die verschiedensten Mixturen an Ölen und Kräuter bestellt. Ich war neugierig ob ihre Methoden wirklich zu super an Tieren anspringen wie sie sagte. Vielleicht würde ich dadurch die temperamentvollen Pferde zur Ruhe bekommen.
      Am nächsten Tag...
      Heute beschloss ich meinem alten Pflegepferd Findus einen Besuch abzustatten. Das letzte mal als ich ihn besucht habe war letztes Jahr. Ich bog auf den Hof ab und ging zu seiner altbekannten Box. Galadriel hatte mich heute Morgen schon empfangen. Ich schaute mir den Hengst an. Er ist viel größer geworden. Seine süßen Augen musterten mein Gesicht. Dann erkannte ich etwas was so aussah als würde er mich wieder erkennen. "Hey na" sagte ich leise. Er wieherte erfreut. Ich musste lächeln. "Was hälst du davon wenn ich dich etwas putze" er hielt es wahrscheinlich für eine großartige Idee, denn er streckte immer wieder den Hals nach mir. "Ja du bist mir ja ein süßer " kicherte ich und führte ihn aus der Box. Als nächstes holte ich die Putzbox und striegelte ihn ausführlich. Las sein Langhaar und kratzte seine Hufe aus. Ich sah den kleinen verliebt an. Er hatte immer das gewisse etwas, wofür ich ihn liebte. Dann kam ich zu einem Entschluss. Ich ging zu Galadriel und fragte sie ob er zu verkaufen wäre. Sie sagte „Wieviel würdest du denn bieten“ ich bot ihr 10.000 an und wir waren im Geschäft. Ein wenig überglücklich ging ich zum kleinen Hengst und führte ihn vom Hof. Wir verabschiedeten uns und wir machten einen entspannten Spaziergang. Findus stolzierte und hüpfte etwas neben mir her. Er schien ebenfalls überglücklich. Es vergingen einige wenige Minuten und wir waren schließlich angekommen. Manchmal frage ich mich „Wieso ist der Rückweg immer schneller als der Hinweg ?“. Ich führte klein Findus in seine neue Box. Er beschnupperte sie ausführlich und erkundete neugierig seine neue Ausstattung, wie die automatisierte Wassertränke. Ich dachte nach, wo soll ich mir nun feste Stallburschen besorgen ? Genau ich frag einfach mal in der ASP. ASP war die Abkürzung der „Arbeit Schwerpunkt Pferde“ Agentur. Und tatsächlich 2 Azubis standen mir momentan zur Verfügung. Eine jüngere Frau um die 26 Jahre alt. Sie hatte früher schon geritten. Und ein etwas jüngerer Junge 23 Jahre alt – ebenfalls gute Erfahrungen mit Pferden gemacht. Ich selber war 20 Jahre alt – noch so jung.
      Gegen Mittag kamen dann die 2 Azubis an. Ich erklärte ihnen „Wir gehen besonders vorsichtig und respektvoll mit unseren Pferden um. Wir wollen sie nicht zu etwas zwingen, wir wollen sie ermutigen und vertrauensvoll mit ihnen umgehen. Ich hoffe das ist euch in eurer Ausbildung bewusst.“ Stille... schließlich nickten sie. Ich fuhr fort „Super. Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag brauche ich eure Hilfe. Samstag und Sonntag habt ihr euren freien Tag. Wenn ihr allerdings Überstunden nehmen wollt, halte ich euch nicht davon ab.“ Das Mädchen lachte leise. Ich lief rot an. „Ach so ein Mist, da bin ich so in meinen Gedanken versunken gewesen... das ich euch ganz vergessen habe nach euren Namen zu fragen. Ich bin Jackie“ jetzt mussten die zwei tatsächlich lachen. Der Junge stellte sich als erstes vor „Tyler.. kurz gesprochen Ty“ er lächelte und trat wieder einen Schritt zurück. Schließlich stellte sich die junge Frau vor. „Und ich bin Monique . Du kannst mich Moni nennen“ Ich lächelte ihr entgegen. Sie war eine blonde, recht dünne Frau. Keine Frage eine super Figur zum reiten. „Freut mich euch kennen zu lernen“ wir stellten uns einander erstmals vor. Tranken ein wenig Kaffee und tuschelten über unsere vergangenen Reitererlebnisse. Ty , ein Junge mit kurzen braunen Haaren lauschte aufmerksam. Er selber redete nicht viel, aber er hörte anscheinend gerne zu. Moni gefiel mir – sie fiel mir positiv auf. „Wenn es euch Recht ist, zeige ich euch eben eure Zimmer.“ Ich zwinkerte ihnen zu und ging aus dem Wohnhaus ins Gästehaus. „Welches der Zimmer ihr als eures bezeichnet könnt ihr ja untereinander ausmachen“ sagte ich grinsend und ging aus dem Türramen. „Und achja.. wäre super wenn gleich die Pferde putzt und auf die Weiden bringt. Ich kümmer mich in der Zeit um Luzifer und Figaro. Sie nickten und ich verschwand. Gegen Abend waren alle Pflichten erledigt. Ich war erleichtert, Moni und Ty anscheinend auch. Morgen würde ich wohl mehr tun müssen.
      9736 Zeichen || © Jackie
    • Friese
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      07. September 2013 - Hufschmied zu Besuch
      3187 Zeichen © Sosox3


      Gleich am nächsten Tag besuchte ich Jackie noch einmal zum Beschlagen. Dieses Mal waren es der Hengst Samie, welcher zu ihrer Haflinger Zucht beitrug und die Stute Little Baby, die ebenfalls in der Zucht stand. Beide mussten die Hufe kontrolliert bekommen, dann würden die Hufe geraspelt und korrigiert werden, zum Schluss würde Little Baby Millitary Eisen und Samie würde Sliding Eisen welche neu in unser Sortiment gekommen waren, bekommen. „So, Rachel. Hier ist Samie. Was der Hengst braucht weißt du ja, die Stute hol ich dir Später. Sag mir ruhig Bescheid wenn ich Helfen kann“, sagte die Junge Frau zu mir. „Wenn du möchtest kannst du mir die Hufe hoch halten“, sagte ich ihr und lächelte freundlich. Sie nahm den Huf hoch während ich ihr erklärte woran man Strahlfäule erkennen konnte, obwohl ihr Hengst keine Strahlfäule hatte. Ich machte einen Probeschnitt und sah auf Anhieb das nicht viel ausgeschnitten, beziehungsweise geraspelt werden musste. Samie blieb ruhig bei meiner Arbeit und beachtete mich kaum. Ich wiederholte den Vorgang bei den Anderen Hufen, welche alle gleichmäßig lang waren. Ich ging zu meinem Wagen und erhitzte die 4 Sliding Hufeisen. Ich schaute ob das Eisen passte und steckte es zum Kühlen in einen Eimer mit Wasser. Es dampfte ein wenig doch das Eisen passte und ich nagelte die Nägel in den Huf. Ich hobelte die Kanten ab, damit das Hufeisen gleichmäßigen Halt hatte. Die Restlichen Hufeisen formte ich und brachte sie auch an die Hufen des Hengstes an. Man erkannte die Sliding Eisen an der Dünnen Form welche sie hatten. Der Hengst war nun fertig und schon führte sie ihn zur Probe. Er lief gut und sie brachte ihn weg. Dann nahm sie die Stute raus. Nachdem Samie seine Sliding Eisen hatte, war nun auch Little Baby an der Reihe neue Schuhe zu bekommen. Sie wurde gerade angebunden von Jackie und ich begrüßte die hübsche Haflinger Stute freundlich mit einem halben Apfel. "Gib den hier, Samie. Er war brav und hat ihn sich reichlich verdient", sagte ich und hielt ihr den halben Apfel hin. Sie stimmte mir zu und ging zu Samie um ihm den Apfel zu geben. Währenddessen nahm ich Baby's Huf hoch und nahm mit der Zange das Alte Hufeisen ab und schnitt mit dem Hufmesser das alte,überschüssige Horn weg, wovon sie nicht viel Hatte. Ihr Strahl sah gut aus und musste auch nur sehr wenig weggeschnitten werden. Dann hobelte ich über den Huf damit das Millitary-Hufeisen auch gut auf ihrem Huf auflag. Ich ließ das Hufeisen von meinem Azubi erhitzen und formte es im Anschluss ehe ich es kurz ins Wasser steckte und dann auf den Vorderhuf auflegte. Es dampfte sehr, doch es lag gut auf und ich nahm mir die Nägel um es gleich im Anschluss aufzunageln. Ich hämmerte an jeder Seite nur 3 Nägel rein, da sie nur drei Brauchte. Ich knippste die Nägel kurz und bog sie nach unten, so das das Eisen nicht abfallen konnte. Ich und auch Little Baby hatte das Glück das ihre Hufe gesund waren und auch der Ganze Prozess nicht über eine Stunde ging. Die Hufeisen waren drauf und sie wurde ausgiebig gelobt von Jackie und mir. Sie wurde vorgeführt und ging gut. "Viel Spaß mit den neuen Eisen und schönen Tag noch", sagte ich und verabschiedete mich von den beiden.
      [3187 Zeichen; by Sosox3]
    • Friese
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      09. Oktober 2013 - Tierarztbericht für Bonito und Little Baby
      4166 Zeichen © Tequila


      Heute würde ich nach zwei Pferden von einer guten Bekannten von mir sehen. Ich war auf dem Weg zu Jackie die bald ihre Stute decken wollte. Ich erreichte schließlich den Hof und fuhr mit dem Wagen vor. Dann stellte ich ihn ab und stieg aus. Ich sah mich kurz um und ging dann auf den Stall zu. Kurz bevor ich ankam hörte ich schon jackie die kurz darauf mit ihrem Haflinger-Hengst Bonito aus dem Stall kam. "Hallo" begrüßte ich sie und streichelte dem Hengst über die Stirn und er beschnupperte mich ruhig. Ich lächelte und ging ein Stück weiter aus dem Stall. Dann begann ich mit der Untersuchung. Ich sah mir zuerst seine Ohren, Nüstern und Augen an. Hier war alles in Ordnung und ich holte mein Stethoskop aus dem Auto. Dann hörte ich sein Herz, die Lunge und den Magen ab. Es war nichts auffälliges und schließlich tastete ich noch Beine und Bauch des Hengstes ab. Bis jetzt war er kerngesund und ich ließ ihn nun neben Jackie hertraben. Er zockelte zuerst ein bisschen hinter ihr her bevor er in einen schönen Trab fiel. Da er jetzt schön lief konnte ich keine Lahmheit oder andere Schmerzen feststellen. Ich streichelte den braven Hegst kurz bevor ich die Spritzen holte. Jackie ging an sein Halfter und ich fand schnell die richtige Stelle an seinem Hals. Dann gab ich ihm die Tetanus-, Influenza dann die Herpes-, Pilz und zum Schluss die Tollwut-, Streptokokken Spritze. Der ruhige Bonito stand da wie ein Stein und zuckte nur bei der ersten Spritze leicht zusammen. Ich lobte ihn und holte dann die Wurmkur. Ich stellte sie auf sein Gewicht ein und stellt mich dann schräg neben seinen Kopf. Dann steckte ich ihm die Spritze in die Maulspalte und drückte ihm die weiße Paste ins Maul. Anschließend bekam der gute ein Leckerlie damit alles drinne blieb. Schließich war er fertig. Ich verabschiedete mich von den braven Hengst und während jackie ihm wegbrachte machte ich schonmal alles für Little Baby fertig.
      Ich war gerade fertig als Jackie schon mit der hübschen Stute Little Girl aus dem Stall kam. Sie beschnupperte mich kurz als ich ihr meine hand zur begrüßung hinhielt. Dann begann ich auch bei ihr. Auch hier sah ich mir zuerst Augen, Ohren und Nüstern an. Baby war genauso brav wie Bonito und es ging recht schnell voran. Ich nahm mein Stethoskop das noch immer um meinen Hals baumelte und hörte ihr Herz, die Lunge und den Magen ab. Dann streichelte ich sie kurz und tastete noch Beine und Bauch ab ehe ich auch sie neben Jackie hertraben ließ. Sie fiel direkt in einen schönen Trab und zeigte keine Anzeichen von Schmerzen oder einer Lahmheit. Als die beiden wieder bei mir waren lobte ich Baby kurz und holte dann die Spritzen. Jackie ging wieder an den Kopf der Stute und ich gab ihr die Tetanus-, Influenza die Herpes-, Pilz und die Tollwut-, Stroptokokken Impfung. Sie war genauso brav wie Bonito und ich lobte sie schnell bevor ich nun meine kleine Stirnlampe holte. Jackie nahm ihren Kopf auf ihre Schulter und ich öffnete das Maul um mir ihre Zähne anzusehen. Sie hatte leichten Zahnstein, den ich aber schnell unten hatte. Dann durfte sie den Kopf wieder runternehmen. Nun holte ich die Wurmkur. Ich stellte sie nach Jackies Angaben auf ihr Gewicht ein und steckte dann die Spritze in ihre Maulspalte. Dann drückte ich ihr die weiße Paste ins Maul. Auch sie bekam ein Leckerlie hinterher und ich klopfte ihr die Schulter. Dann holte ich das Chip-Gerät. Jackie hielt sie wieder fest und ich drückte ihr den kleinen Chip unter die Haut. Baby zuckte kurz zusammen, blieb dann aber ruhig und ich prüfte und notierte schnell die Nummer. Dann fehlte nurnoch die Tupferprobe von ihr. Sie sollte schließlich gedeckt werden und schlißlich musste man vorher wissen ob die Stute keine Keime oder so hatte. Immerhin machte sie auch schöne Fohlen, wie man an Jackie`s Figaro sehen konnte. Ich lächelte und holte das Wattestäbchen hervor. Schnell entnahm ich einen Abstrich und steckte es ein. Dann packte ich meine Sachen zusammen und verabschiedete ich mich von den beiden. Baby war topfit und auf jedenfall bereit für einen Decksprung und ein Fohlen. Schließlich stieg ich in mein Auto und fuhr vom Hof.
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    • Friese
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      10. Oktober 2013 - Der Decksprung
      1159 Zeichen © Jackie


      Nachdem mir die Tierärztin das OK für einen Decksprung von Bonito für Little Baby gegeben hat, machte ich mich zu den beiden auf. Auf der Wiese sollten sie sich nach meinem Besuch ungestört beschnuppern können. Vom weiten betrachtete ich das Spektakel der beiden. Anfangs war Baby ziemlich misstrauisch dem großen Hengst gegenüber. Ich kann es ihr allerdings nicht verübeln.Dachte ich grinsend. Schließlich machte Bonito die ersten Anzeichen an Interesse. Er knabberte ihr an der Mähne und am Rücken. Ich war immer begeistert wenn sich meine Pferde ohne meine Hilfe näher kamen. Nach einer guten halben Stunde schnuppern und knabbern ging es endlich los und Bonito stieg Little Baby an. Dies war einer der unangenehmsten Momente in meinem Leben. Oh bitte, lass alles gut verlaufen! Ich drückte mir die Daumen. Plötzlich spürte ich eine Hand auf meiner Schulter. Es war Ty. "Hey Amy" antwortete er sanft. Ich schluckte "Hi! Schau! Wenn alles gut verläuft erwarten wir demnächst das Fohlen was Floh sich gewünscht hatte." Ty grinste, nickte und blickte stattdessen mich an. Ich denke mal ihm war es genau so unangenehm wie mir, aber das war nun mal mein Job.
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    • Friese
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      11. Oktober 2013 - Ultraschall
      1567 Zeichen © Tequila


      Tierarztbericht für Little Baby:
      Ich war wieder auf dem Weg zu Jackie`s Hof. Ich sollte mir heute Little Baby anschauen und einen Ultraschall machen. Ich hatte die Stute schon vor dem Decksprung untersucht und freute mich schon auf das Fohlen. Endlich erreichte ich dann den Hof und stieg aus dem Wagen. Jackie kam mir schon entgegen. "Hallo" begrüßte ich sie und schüttelte ihr die Hand. Dann brachte sie mich auf die Stallgasse wo die Stute schon angebunden war. Ich begrüßte sie und sah mir dann ihren Bauch an. Ja, entweder sie hatte einfach ziemlich viel gefressen in letzter Zeit oder sie war trächtig. Ich lächelte und holte nun die ganzen nötigen Geräte, wobei mir Jackie half. Schließlich hatten wir alles aufgebaut und auch den Bildschirm angeschlossen. Tja, halt eine mobile Tierklinik. Sie hatte noch einigermaßen dünnes Fell am Bauch und so musste ich kaum was wegschneiden. Dann nahm ich das Gel und schmierte etwas darauf. Baby schnaubte, blieb aber ruhig stehen. Sie war wirklich ein braves Mädchen. Dann setzte ich das Ultraschall-Gerät an und schaute auf den Bildschirm. Es dauerte etwas bis ich schließlich etwas fand. Ich musste lächeln und zeigte dann Jackie auf dem Bildschirm das kleine ungeborene Fohlen. Ich wischte schließlich das Gel ab und packte die Sachen, wieder mit Jackie`s Hilfe ein. Dann verabschiedete ich mich von Baby und ihr. "Tja, dann bekommst du wohl bald zuwachs" sagte ich grinsend und schaute noch einmal zu Baby bevor ich mich verabschiedete und wieder in meinen Wagen stieg. Ich freute mich schon auf das kleine Fohlen.
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    • Friese
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      12. Oktober 2013 - Das Fohlen kommt!
      3388 Zeichen © CatyCat


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      *ring ring ring ring*
      Müde setzte ich mich im Bett auf und warf einen Blick auf die Uhr. 3:04 Uhr Nachts. Das Licht meines Handys erleuchtete mein Zimmer und auf dem Display wurde eine fremde Nummer angezeigt. Ich ging ran. "Guten Abend", meldete ich mich und eine aufgeregte Frauenstimme am anderen Ende erklang. "Guten Abend, ich habe eine tragende Haflingerstute, die wohl kurz vor der Geburt steht, wäre es möglich, dass sie vorbei kommen und Geburtshilfe leisten könnten?", fragte sie und ich stimmte zu. "Natürlich, geben sie mir dir Adresse, ich bin gleich bei Ihnen." Ich sprang aus meinem Bett und war mit einem mal hellwach. Ich schlüpfte in meine Klamotten und sprang in meinen Wagen. Der Weg zu Amys Gestüt war etwas weiter, ich musste etwa eine halbe Stunde fahren, ehe ich die Auffahrt hinauffuhr und meinen Wagen am Stall parkte. "Hallo, ich bin CatyCat", begrüßte ich sie und Amy reichte mir die Hand. "Ich bin Amy. Little Bady ist bereits seit gestern in der Abfohlbox, sie ist unruhig und schmeißt sich immer wieder hin.", berichtete sie und ich legte die Stirn in Falten. "Okay, geben wir ihr noch etwas Zeit.", sagte ich und wir beobachteten aus sicherer Entfernung die Stute in ihrer Box. Unruhig scharrte Little Baby und legte sich ab, um gleich darauf wieder aufzustehen und im Kreis zu laufen. Sie äppelte immer mal wieder und stampfte mit den Hufen. Sie begann bereits stark zu schwitzen und drehte sich immer wieder nach ihrem Bauch um. Wir warteten etwa 45 Minuten, dann legte sie sich ab und die Fruchtblase platzte. Little Baby Bauch bebte und wir warteten gespannt. Nichts passierte. Nach zwanzig Minuten erhob ich mich und erklärte Amy leise, dass ich nachgucken muss, ob alles okay ist und ob das Fohlen richtig liegt. Sie nickte und ich schlich in die Box. Little Baby schnaufte schwer und ihr Bauch zeigte starke Kontraktionen. Ich schmierte mir die Arme mit Gleitmittel ein und tastete mich vorsichtig vor, um zu gucken, wie das Fohlen lag. "Mist. Es liegt verkehrt herum, wir müssen es per Kaiserschnitt holen.", sagte ich und orderte sofort alles notwendige, um die Operation durchzuführen.
      Ich versetzte Little Baby eine örtliche Betäubung im Stehen nd öffnete die Bauchdecke. Ich suchte die Gebärmutter und lagerte diese vorsichtig vor, dann schnitt ich sie auf und holte das kleine Fohlen auf die Welt. "Ein Eimer Wasser! Abrubbeln, regt die Atmung an!", befahl und begann die Gebärmutter und die Bauchdecke wieder zu vernähen. Das kleine Stutfohlen lag noch ziemlich benommen neben seiner Mutter, als ich Little Baby noch einige Medikamente zur Vorbeugung gegen Infektionen und Schmerzen verabreichte. "Puh, dass war knapp.", keuchte ich und blickte in das strahelnde Gesicht von Amy. "Herzlichen Glückwunsch, es ist ein gesundes Stutfohlen.", gratulierte ich und wir verließen die Box, damit sich Little Baby um ihr Fohlen kümmern konnte. Noch etwas wackelig auf den Beinen beschnüffelte sie ihr neugeborenes und leckte es zärtlich ab. Liebevoll reckte die kleine Stute seiner Mutter den Kopf entgegen und versuchte wenig später sogar schon die ersten Aufstehversuche. "Klasse macht sie das.", sagte ich, als das kleine Fohlen kurz darauf auf wackeligen Beinen an der Seite seiner Mama stand und die erste Muttermilch trank.
      "Ich denke, hier gibt es nichts mehr für mich zu tun. Gute Nacht.", verabschiedete ich mich von Amy und fuhr vom Hof.
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      3388 | (c) CatyCat
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      22. Oktober 2013 - Eine ziemliche Herausforderung
      10635 Zeichen © Jackie


      4. Kapitel - Eine ziemliche Herausforderung
      Amy stand bereits um 5 Uhr morgens auf. Sie stand in der Küche und schmierte sich ein Marmeladenbrot, dabei hörte man sie leise Fluchen. "Amy ruh dich aus, Amy leg dich hin, Amy tu dies, Amy tu das! Mal im Ernst, so schlecht geht es mir doch gar nicht!", doch in diesen Moment stolperte sie nach vorne. "MIST!" sie fing sich gerade noch am Tisch auf. Beinahe... aber nur beinahe... hätte ich wieder eine Woche im Rollstuhl verbringen können. Das rothaarige Mädchen schlang ihr Brot runter und schlüpfte in ihre Latzhose um mit der Stallarbeit zu beginnen. Ihr war es egal ob ihr was passierte, immerhin mussten die Pferde versorgt werden. Was steht heute denn überhaupt an ? Amy kramte einen Notizzettel aus ihrer Hosentasche und las laut vor "Black Bird wird verkauft, sie muss geputzt und gefüttert werden, gegen Nachmittag ihre Box ausmisten. Talitha 1 Pferd von Zaii wird zum ausbilden gebracht, bitte eine Box frei machen (ausmisten) und Futter auffüllen." Sie hob ihre Augenbrauen. Oh, wie wundervoll. Wahrscheinlich darf ich beim ausbilden mal wieder nur zusehen... Amy kam sich nutzlos vor. Sie sah wieder auf den Zettel "Abajo und Blettur wird heute angekommen, bitte zwei Boxen frisch machen. Lakritz trainieren (Gelassenheitsspaziergang) und Findus an sein Halfter gewöhnen. Außerdem soll Figaro, Nachtigall und Money decken." Amys Augen wurden größer "Heilige... das schaff ich niemals !! Ich werde Ty, Cayden und Sarah fragen müssen ! Vielleicht hat Lou auch Zeit."

      Es war halb 6 und die Pferde mussten gefüttert werden. Amy mischte Hafer, Kleie und einige wichtige Kräuter individuell für die Pferde an. Black Bird bekam Melissenblätter in ihr Futter, damit sie den Transport heute beruhigt entgegentreten konnte. Aus dem Stall vernahm man ein fröhliches brubbeln und schnauben. Amy streute frisches Heu in Prince, Cindarellas, Luzifers, Puppys, Lakritzs, Findus und Wikotikabesas Box. Die restlichen Pferde standen über Nacht auf der Weide. Moon und Figaro sowieso. Anschließend prüfte Amy die Wassertränken, diese funktionierten einwandsfrei. Ah! Was ist das ?! Etwas knabberte an Amys Schulter, sie drehte sich überrascht um und sah Puppy. "Huch! Wie kommst du denn hier hin ?" offensichtlich habe ich beim Heu auffüllen nicht aufgepasst... dachte sie sich. Sie nahm das Fohlen am Halfter und führte es zurück in die Box. "Du bist mir ja ein Schlawiener" Amy grinste und schloss die Boxentür. Dann strich sie sich mit ihren Handrücken über die Stirn. "Das wäre erstmal geschafft... jetzt muss noch der Zuchtstall gemacht werden... füttern, Tränken kontrollieren..." sie seufzte. Gerade als sie sich umdrehen wollte erschrak sie. "TY!" Ihr bester Freund und Stallbursche stand hinter ihr. "MENSCH! Du hast mich fast zu Tode erschreckt..." Ty lachte. "Nette Begrüßung. Brauchst du vielleicht Hilfe ?" ihr grinste auffordernd.Wahrscheinlich stand er die letzten Minuten schon hier... dann war es bestimmt Ty weshalb Puppy ausgebrochen ist. Sie reichte ihm den Futtereimer entgegen. "Zuchttrackt... füttern, Tränken kontrollieren. Ich mach die Bo... achja, ich kann ja nicht." sie deutete genervt auf ihre Krücken. "Ich werde die Weidenpferde putzen." Ty sah sie wehleidig an. "Scheint als hätten wir heute ganz schön viel zu tun."
      "Darauf kannst du wetten Ty!" Amy seufzte wieder. "Ich hoffe Cayden kommt pünktlich."

      Mit langsamen Strichen verwöhnte sie ihre Trakehnerstute Mon Chérie. Währenddessen sprach sie zu ihr. Amy sprach immer mit ihren Lieblingen wenn ihr was auf dem Herzen lag. "Ach Chérie, wir haben heute noch so viel zu tun... und ich fühle mich so eingeschränkt ! Nur wegen diesen doofen Unwetter musste ich ins Krankenhaus und darf jetzt erstmal eine Woche mit Krücken rumlaufen... dabei würde ich doch so gerne mit dir ausreiten..." Sie strich der Stute sanft über den Rücken und lehnte ihren Körper an ihren Bauch an, sie spürte die Wärme des Pferdekörpers. Mon Chérie schnaubte. "Ich weiß, du hast leider auch keinen Ratschlag für mich. Aber Süße ? Ist dir aufgefallen das Ty momentan etwas anders mir gegenüber ist ? Vielleicht bilde ich mir das auch einfach nur ein...". Amy putzte ihre Flanken als sie eine Stimme von hinten vernahm. "Bestimmt nicht Amy." Es war ihre Freundin Sarah. Es war bereits vormittag. "Kann ich helfen?" Amy sah nach hinten. "Leider ja, ich wünschte wir hätten nicht so viel Arbeit." Sarah lächelte sie an. "Vielleicht solltest du dir einen weiteren Stallburschen zulegen." Daran habe ich auch schon gedacht... Amy schmunzelte. Putzte währenddessen weiter. "Machst du Chéries Hufe ? Danach müssen 2 Stallboxen freigemacht werden, Futter auffüllen und Tränken prüfen. Immerhin kommt heute Abajo und Blettur an." Sarah lächelte. "Blettur..." flüsterte sie geistesabwesend. Blettur war Sarahs erstes Fohlen das sie mit Moonlight Shadow bekommen hat. Sie hatte ihn (Blettur) sofort gekauft als man ihn wieder verkaufen wollte. Nun wird er sein Leben auf Heartland verbringen. "Ich geh kurz rein und ess mir noch eine Kleinigkeit, vielleicht finde ich Cayden." Amy fiel es sofort auf als ihre Freundin auf den Namen errötete. "Nanana, habe ich da etwas verpasst?" fragte sie sie grinsend. Sarah schüttelte verschämt den Kopf. "Ich bring Chérie schon weg, kümmer du dich um dein Essen." Sarah zwinkerte ihr zu. Wie schön wenn man Freunde hat.

      "Hallo!" Cayden stieg gerade aus seinem Wagen als Amy aus der Türschwelle trat. "Gut das du kommst !!" in dem Moment kam auch Lou an. "Wieso?" fragte sie ihre Schwester. "Lou wir haben heute noch so viel zu tun! Cayden machst du bitte eine Box frisch ? Heute kommt ein auszubildenes Pferd. Und Lou ? Könntest du Lakritz spatzieren führen ? Aber arbeite mit ihm ! Er soll lernen gelassen am Strick zu gehen. Ich denke du schaffst das ohne mich". Sie lächelte ihre Schwester an. Lou sah allerdings alles andere als überzeugt aus. "Bist du dir sicher?" Amy nickte kräftig. "Cayden wenn du fertig bist, putz bitte Black Bird. Sie wird heute verkauft. Und wenn du auch damit fertig bist, müssen die Weidenpferde geputzt werden." Lou blickte zu Cayden und anschließend zu Amy. "Und die dreckigen Boxen?" Amy seufzte. "Die müssen auch noch ausgemistet werden." Lou schüttelte den Kopf. "So kann das nicht weitergehen! Bis das alles fertig ist, ist es schon spät am Abend. Amy wie hast du dir das vorgestellt ?! Wir brauchen Unterstützung." Amy verzog das Gesicht. "Wenn du jemanden findest..." Doch sie musste sich eingestehen das sie auf Lou vertrauen konnte. Sie war die Person die sich mit solchen Dingen auskannte.

      Ty war mit dem füttern fertig. Amy entdeckte ihn im Stall, er war gerade dabei Death und Angel zu putzen. "Hey, ich helfe dir!" rief Amy durch die Gasse. Ty lächelte verständnisvoll. "Das ist sehr lieb von dir. Ich muss nachher noch den Gang durchkehren, aber das erst wenn alle Pferde geputzt sind." Amy sah ihn dankbar an. "Was würden wir nur ohne dich machen! Ich bin so froh das du immer zu uns hälst. Selbst als dich Val Grant abwerben wollte." Ty musste lachen. "Zu DENEN wäre ich selbst in meinen schlimmsten Alpträumen nicht hingegangen!". Die beiden himmelten sich nahe zu an. "Als Amy Death Rücken striegelte spürte sie kurz Tys Hand an ihrer. Er striegelte den Hengst auf der anderen Seite. Eine beklemmte Röte stieg in ihr Gesicht welches sie süß wirken ließ. "Ty wie wäre es eigentlich mit einem Stallfest? Lou sucht außerdem noch Stallburschen, alleine schaffen wir das nicht mehr." Ty dachte nach. Stallfeste sind doch schön. "Ja wieso nicht. Ich mein vielleicht finden wir ja auch einen Stallburschen nach dem Stallfest." Amy war froh das Ty so dachte wie sie. "Ich bin froh dich zu haben!" sagte Amy verträumt. Ty sah ihr in die Augen. Sein Blick war gar fesselnd. "Was meinst du ?"
      "Na, ohne dich wäre es tot langweilig!" sie zog das tot in die Länge und zwinkerte ihm zu. Ty grinste. "Sowas hört man doch gerne!". "Wann decken wir die Stuten ? Nach dem Talitha angekommen ist ?" Ty nickte. "Und nachdem Svartur da war um Black Bird abzuholen." Amy nickte "Das wird wohl das Beste sein."

      Als Zaii mit Talitha auf dem Hof einfuhr, waren bereits alle Weidenpferde geputzt. Es war 2 Uhr und das gröbste an Arbeit war Gott sei Dank geschafft. Talitha sollte sich heute an ihre neue Box gewöhnen, weshalb erstmal nicht trainiert werden sollte. "Na da ist ja die Süße." scherzte Amy und umarmte Zaii. Zaii kam nicht zum ersten mal nach Heartland um ihre Pferde ausbilden zu lassen. "Freut mich dich wieder zu sehen!" begrüßte sie Amy. Ty stand neben ihr. Sarah war bereits im Gelände verschwunden, sie wollte ihr Pferd Moonlight Shadow reiten. Der Schwarzwald war eine traumhafte Landschaft für Ausritte. "Also nur longieren?" fragte Amy freundlich nach. "Ja, das wäre sehr lieb." Amy nickte. "Natürlich." Ty nahm ihr das Pferd ab und führte es in die Box. "Möchtest du noch auf einen Kaffee ins Haus kommen?", doch Zaii lehnte ab. "Ich habe noch so viel zu tun." das überraschte Amy nicht. "Ist bei uns leider genau das selbe." Die Mädchen lächelten sich noch ein letztes mal an, ehe Zaii vom Hof fuhr. Eine Stunde später kam Svartur an, um Black Bird zu holen. Ty war die Nacht zuvor nochmal mit Black Bird um den Hänger gegangen, damit sie heute keine zicken machte. Und es wirkte. Ty war nach Amy ein Speziallist wenn es um die Ausbildung von Pferden ging. Amy sah zu Ty als Svartur nach einer halben Stunde wieder fuhr. "Wirst du sie vermissen?" Amy legte ihren Kopf an seine Schulter. "Ja. Aber nun hat sie einen guten Besitzer gefunden."

      Amy und Ty standen am Zaun der Zuchtweide. Dort standen Figaro und Nachtigall. Es war nicht das erste mal das die 2 verpaart wurden. "Ich bin stolz auf ihn." flüsterte Amy ihren Freund ins Ohr. Ty sah zu Figaro. Dieser knabberte an Nachtigall und folgte ihr. "Er hat schon viele schöne Fohlen gezeugt, nicht wahr ?" - "Ja." sagte Amy verträumt. Das Tys Schulter so schön warm ist...Nachtigall wollte nicht so recht, aber Figaro schaffte es schließlich sie zu befruchten. Es dauerte zwar länger als geplant, aber es war endlich geschafft "So mein Lieber, spar dir noch etwas für die nächste Stute." Scherzte Amy während sie Nachtigall von der Weide führte. Ty holte Money. "Meinst du er packt das ohne Hilfe?"
      "Mal schauen." sagte Amy und setzte sich auf das Gatter. Ty stand hinter ihr und hielt sie fest. Cayden und Sarah gewöhnten währenddessen Findus an Halfter und Decke. Am Abend sollten sie von dem Spektakel erzählen, auch Lou die Lakritz spazieren führte. Gegen Nachmittag kamen auch Abajo und Blettur an, diese wurden von Großvater Jack empfangen.
      Im Ganzen, dieser Tag war für alle eine ziemliche Herausforderung.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Jackie
    Datum:
    24 Aug. 2015
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  • Abstammung
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    Von unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt


    Exterieur
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    Stute
    12.07.2001
    (15 Jahre gealtert)
    Rasse: Haflinger
    Stockmaß: 152cm
    Gewicht: 501kg
    Deckhaar: Lichtfuchs
    Abzeichen: Blesse, 3x Socke

    Interieur / Beschreibung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Verhalten in der Box: Aggressiv
    Verhalten auf der Weide: Stur


    Charaktereigenschaften:

    Ausgeglichen ●● Unausgeglichen
    Aufmerksam Unaufmerksam
    Intelligent
    ●● Unintelligent
    Sozial
    ●● Unsozial

    Begabt ●●Unbegabt
    Ruhig Nervös

    Loyal●●● Untreu
    Gutmütig
    Boshaft

    Nervenstark ●●●● Scheu
    Temperamentvoll ●● Faul

    Auf der Suche nach Figaros Mutter, stieß Amy auf Little Baby. Es war schon so lange her als Amy die Stute gekauft hatte, dass sie gar nicht mehr weiß wie es überhaupt dazu kam. Jedenfalls hatte sie ihrem Vorbesitzer ein unschlagbares Angebot gemacht. Baby zeugte noch weitere Nachkommen, denn als mehrfache Stute des Monats, war sie nicht gerade unbekannt gewesen. Nun ist Baby jedoch im Ruhestand und hat ihr Leben als Zuchtstute ausgedient.

    Little Baby ist ein Traum von Pferd. Sie ist gutmütig, tut keiner Fliege was zu Leide. Baby ist das Ebenbild von Harmonie, Ruhe und Ausgeglichenheit. Hinzu kommt, dass sie eine absolut treue Seele ist, die einen niemals im Stich lassen würde. In jeder Situation kann man sich auf sie verlassen und das Gefühl von Sicherheit schwindet nie. Baby ist ein richtiges Wohlfühlpferd. Das macht sich jedoch auch in ihrem Gemüt sichtbar: Die Stute ist eher von der gemütlichen Art, Hektik und Aufregung entsprechen gar nicht ihrer Versonnenheit. Sie lebt ganz nach dem Motto "In der Ruhe liegt die Kraft" und lässt sich selten aus der Ruhe bringen.

    Weide: Stutweide
    Unterbringung: Weide

    Einstreu: Stroh im Unterstand
    Futtersorte: 6.5kg Heu, 0.8kg Kraftfutter, 400g Weizenkleie
    Fütterungszeiten: 8:00 Uhr Heu, 17:00 Uhr Kraftfutter


    Besitzer: Jackie (Amy Fleming)
    VKR/Ersteller: LeFay


    Qualifizierungen & Erfolge
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    ● Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's

    Western E A L M S S* S** S***
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1


    Fahren
    E A L M S S* S** S***
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4


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    Offiziell

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    2. Platz - 51. Stute des Monats Wahl
    1. Platz - 56 Stute des Monats Wahl
    1. Platz - 63 Stute des Monats Wahl
    1. Platz - 233 Westernturnier
    3. Platz - 130 Fahrturnier
    2. Platz - 25 Galopprennen

    Inoffiziell

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    3. Platz - V1 Fahren

    Zuchtverband
    -

    GHP - Prüfungen
    -

    Gewinnsumme: x
    Verursachte Kosten: x


    Ausbildung und Zuchtdaten
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Trainingsplan
    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren x


    Westernpferdeausbildung (ab 3 Jahre)
    Einreiten ✔ | Startboxgewöhnung x | Stangenarbeit x | Gelassenheitstraining x


    1 = Sehr gelassen, 6 = schlechtes / unsicheres Verhalten
    ● Angeboren
    Antrainiert Prüfung Abgeschlossen


    Fremde Umgebungen: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Platz/Halle: 6 5 4 3 2 1
    Hufschmied: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Tierarzt: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Wasser: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Gelände: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Straßen: 6 5 4 3 2 1 ✪

    Stangenarbeit: 3 2 1
    Longenarbeit: 3 2 1 ✪

    Verladefromm: 3 2 1 ✪

    Schrecktraining: 3 2 1

    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Komando kommen x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Pferdepass

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    Gewinner einer SK

    Gencode: ee aa ff
    Zur Zucht zugelassen: ja
    Eingetragene Zucht: Heartlandfarm
    Züchter/Herkunft: unbekannt
    Im Ruhestand

    Nachkommen
    6/5

    1. L'ombre de la Figaro
    2. Sunshine Shadow
    3. Little Lioness
    4. Milchschnitte
    5. Samie

    6. Lana


    Gesundheitszustand
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Letzter Tierarztbesuch: 11.11.2015
    Chipnummer: 124 4 80 284449200
    zuletzt kontrolliert [x]

    Letzte Zahnpflege (jedes Jahr) überfällig

    Wurmkur (jedes Jahr) überfällig
    Tollwut Impfung (jedes Jahr) überfällig
    Tetanus Impfung (alle 2 Jahre) überfällig
    Influenza Impfung
    (alle 6 Monate) überfällig
    EHV-1 + EHV-4
    (alle 6 Monate) überfällig


    Gesamteindruck:
    Aktue Krankheit/en:
    Chronische Krankheit/en:
    Erbkrankheit/en:


    Letzter Hufschmiedbesuch: 26.10.2015
    Ausgeschnitten/Korrigiert: 26.10.2015
    Hufbeschaffenheit: Nutzen sich schnell ohne Eisen ab
    Hufkrankheit/en:

    Beschlag vorne: Kunststoffeisen
    Beschlag hinten: Kunststoffeisen


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    PNG | Puzzel PNG | JPG

    Spind: x