1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Jackie

♀ Double Diamonds | Schweres Warmblut

♀ Double Diamonds | Schweres Warmblut
Jackie, 3 Nov. 2015
    • Jackie
      [​IMG]
      18. August 2013 - Willkommen in Burning Spring
      2097 Zeichen © Bracelet


      Nach längerem kam das Gestüt endlich wieder in Schwung.
      Die Stuten brachten Fohlen, die Fohlen wuchsen zu wunderbaren Jungpferden heran und auch der Zuwachs sollte wieder gesteigert werden.
      Das Gestüt sollte wieder so Richtig aufblühen.
      Und so kam es, dass ich mir 2 weitere Pferde zukaufte. Blue Fier, einen wunderschöner Schecke und eine schwere Warmblutstute die den wunderschönen Namen ‚,Double Diamonds’’ trug.
      Ich freute mich schon auf die Beiden und wartete ziemlich lange auf den Service der die Beiden heute brachte.
      Als das Auto die Auffahrt zu meinem Gestüt hochfuhr, freute ich mich nicht gerade wenig als ich die Lieferungsbestätigung unterschrieb und die Beiden mit ihren Halftern aus dem Hänger führte.
      ,,Hallo meine Beiden Hüpschen’’, sagte ich und führte sie in Richtung Putzplatz wo ich sie nebeneinander anband und ein paar Pflegeuntensielien herbeiholte.
      Zuerst begann ich Blue Fier die Hufe auszukratzen. Er wirkte unbeeindruckt und stand brav da. Auch beim Striegeln blieb er brav und wieherte dann beim Kämmen blos nur einmal kurz. ,,Braver Junge, Blue’’, meinte ich und führte ihn in seine Box. Hier gab ich ihm frisches Wasser und eine frische Ladung Heu. Als er genüsslich daran kaute ging ich wieder zurück zu Double Diamonds.
      Als ich wieder da war streichelte ich sie zuerst.
      ,,Gutes Mädchen’’, meinte ich und bemerkte ihre Schönheit erst jetzt so richtig. Dann holte ich eine Striegel und striegelte sie ausführlich. Sie stand da wie ein Esel so genervt schien sie davon zu sein hier rum zu stehen.
      ,,Wenn ich dich besser kennen würde würde ich sofort auf dir reiten, meine Schöne.’’
      Als ihre Mähne auch wunderschön gekämmt war, nahm ich ihren Fuß und putzte ihr den ersten Huf aus. So machte ich es bei allen 4en und nichts geschah. Doch dann spritzte ich (ich meinte es gut) ihre Beine mit lauwarmen Wasser ab und sie wieherte ungeduldig und trat leicht aus.
      Dann führte ich sie in ihre Box die sie annahm und sofort an dem frischen heu knabberte.
      ,,Brave kleine’’
      Dann kontrollierte ich noch ob mit Blue alles okay war und fuhr ich wieder nach Hause.
    • Jackie
      [​IMG]
      18. August 2013 - Umzug in den neuen Stall
      4872 Zeichen © Bracelet


      Nach Vollendung des Baus eines neuen Stalles konnten nun auch die Pferde einziehen. Der neue Stall war nun sehr groß und ist nun auch wunderschön Lichtdurchflutet. Zu öffnende große Fenster an der Decke des Stalls sorgen für Frischluft und Lichteinfall. Zusätzlich sind an den Seiten Fenster angebracht. Diese lassen sich jedoch nur mit einem Schlüssel mit Genemigung öffnen. Es wurde bei diesem Bau sehr auf das Wohlbefinden der Pferde geachtet. Große Boxen, bieten schönen Raum in welchem sich das Pferd bewegen kann. Die Box selbst ist mit einer Mischung von Hobelspäen und Stroh versähen. Padocks gibt es in diesem Stall leider nicht, aber die Stallburschen werden darauf achten, dass die Pferde regelmäßig Weidegang bekommen. Ausgenommen in der karge Winterzeit. Der erste Weidegang für die Pferde die nun im neuen Tunierflügel legen werden ist Anfang Mai und der letzte im Jahr immer, wenn der erste Schnee fällt.
      Nach Besichtigung des neuen Stalls staunte ich sehr und schon konnten die Pferde einziehen, Hier kommen bald die Tunierpferde hin und solche die große Leistungen erbringen sollen. Auszubildende kann man hier auch oft antreffen.
      Zuerst holte ich die Einzige Stute, die derzeit hier leben sollte, aus dem Stutenabteil des alten Stalls. Sie folgte mir wie immer brav und ließ sich hinüber führen. ,,Gut. Brav'',lobte ich Double Diamonds als ich sie in den Stall führte. Sie bekam die vorderste Box gleich links vom Eingang. Ich führte sie hinein und machte den Strick ab den ich ihr umgebunden hatte. Dann verschloss ich die Tür und hängte den Halfter an die Halterung neben der Boxtüre. Erst sah sie mich etwas verwirrt an und schien mit den bis zur decke reichenden, grünen Gitterstäben nichts anfangen zu können. Dann aber schnaufte sie und sah sich einmal um. Ich schrieb inzischen auf das Schild ihrer Box ,,Doubles Diamond''.
      Dann ließ ich sie erstmals alleine und holte einen braven und ruhigen Hengst aus der Box. Golden Eye. Er war eher zurückhaltend und somit war ich interessiert was passieren würde, wenn er das ganze Jahr über neben einer Stute stehen würde. Vielleicht würde er dann endlich aus sich herauskommen und wieder mehr zeigen, dass er ein Hengst und keine Schlaftablette ist. Ich halterte ihn und führte ihn zum neuen Stall. Es war ein nicht allzulanger Weg aber es genügte ein paar wenige, flüchtige Sonnenstrahlen zu erhaschen. Brav trottete er hinter mir her und als wir ankamen bekam er die zweite Box von links Vorne, neben Doubles Diamond, einer wunderschönen Stute. Er spitzte interessiert die Ohren und beäugte sie. Als ich ihn vom Strick in die Box ließ und sie verschloss und den Halfter aufhing sah ich wie er das erste Mal wieder interessiert und groß dastand. Wow war das ein schöner Hengst. Die Stute sah zu ihm und er steckte seinen Nüstern ein wenig durch die Gitterstäbe. Sie kam neher zu ihm aber biss ihn dann. Er wieherte und benamm sich wie ein junger Hengst. Er wirbelte umher und machte kurz Anstallt zu steigen, tat dies dann aber doch nicht. Ich beschloß grinsend sie wieder alleine zu lassen und verließ den Stall.
      Dieses Mal entschloss ich mich Sir Donnerhall und Wastl mitzunehmen. Das Gleichzeitig. Der gekörte Wastl folgte brav und so konnte ich schön Sir Donnerhall mitnehmen. Die Beiden ließen sich gut führen und so kamen wir sehr schnell zum neuen Stall. Wastl stellte ich in die erste Box rechts. Sir Donnerhall daneben. Die Beiden sahen die Stute kaum und so wusste ich das diese Ordnung solange Doubles nicht rossig war sehr gut klappen sollte.
      Dann holte ich Final Destination. Er war ein Halbblut aus Hannoveraner und Englischem Vollblut. Ein wunderschöner, großer und stattlicher Hengst. Dieses Jahr würde er vier Jahre alt werden. Sehr jung aber er war sehr schnell sehr groß und so kann man auf ihm sogar schon reiten. Ja, er ist angeritten. Mit gerade mal 3 Jahren. Und er macht sich gut. Gut unterm Sattel, gut an der Londge, gut am Sprung. Ich sah in ihm ein klasse Springpferd. Nur sein Temperament, daran müsse man noch arbeiten. Aber bis er 6 ist, ist er perfeckt. Ich liebte ihn, meinen Final. Langsam führte ich ihn hinunter in den Stall, wo ich ihn neben Sir Donnerhall stellte. Die Beiden waren früher schon öfter zusammen gewesen also sah ich hier kein Problem. Brav ging er hinein und guckte mir dann nach als ich Diarado holte.
      Diarado war der letzte für heute. Er war ein hübscher Springer. Rabenschwarz wie die Nacht. Er war eigentlich ein perfeckter Hengst. Ich konnte ihn leicht erreichen, das heißt, wir verstehen uns. Er folgte ebenfalls brav bis er die Stute sah. Plötzlich zog er und riss mir das Strick aus der Hand. Er stieg und versuchte es ebenfalls bei Doubles. Dieser schien der tobende Hengst egal zu sein und sostellte ich dann schlussendlich auch ihn in seine Box, die neben Final.
      Dann ging ich auch schon wieder da ich einen wichtigen Termien hatte.
    • Jackie
      [​IMG]
      18. August 2013 - Longentraining
      3035 Zeichen © Friese


      Heute machte ich mich auf den Weg zu Double Diamonds von Bracelet. Sie hatte mich gefragt, ob ich ihn kurz putzen und longieren konnte. Ich holte also die Putzsachen der Stute, als ich nach längerer Fahrt auf dem Hof angekommen war. Ich putzte ihr braunes Fell und lobte sie immer wieder. Sie drehte immer wieder ihren Hintern hin und her und ich musste sie immer wieder zurück schieben. Ihre Charakterbeschreibung von Bracelet war gewesen, dass sie eine sehr lebhafte Stute sei und ein echtes Energiebündel. Dies merkte ich nun zu gut. Mal schauen wie gut ich später mit ihr arbeiten konnte. Im Moment stellte ich mir die Arbeit mit ihr nicht so spaßig vor. Ich holte, im Gedanken bei der Stute, ihre Longiersachen und legte sie ihr an. Dann führte ich die Braune auf den Platz und longierte sie. Zum warmlaufen noch ohne Ausbinder danach mit. Erst lief sie etwas gemächlich, doch als ich dann einmal schnalzte legte sie einen schnelleren Schritt aus und sah immer wieder zu mir. Dann holte ich sie wieder zu mir und ließ sie auf die andere Hand, nun die rechte Hand, gehen. Nach ein paar Runden ließ ich die Stute zu mir kommen und band sie aus. Ich vergrößerte den Zirkel auf welchem sie laufen sollte und ließ sie dann antrabten. Dies geschah schnell und sie wollte erst schon angaloppieren, jedoch konnte ich sie schnell wieder zügeln. Ein hübsches Pferd mit einem anstrengenden Charakter. Ich war eher ein Fan von ruhigen Pferden, jedoch lahm durften sie auch nicht sein. Ich ließ sie wieder in den Schritt fallen und dann auf die linke Hand wechseln. Bis jetzt machte sie alles ganz gut. Ich hatte mich auf was schlimmeres eingestellt, aber so war ich nun mal. Ich ließ sie aus dem Schritt angaloppieren und dann lobte ich sie mit kräftiger Stimme. Kurz wanderte mein Blick über den Platz, bevor ich sie wieder in den Trab gehen ließ, welcher bei ihr sehr stark war. Ich musste die Box nicht ausmisten, also konnte ich ein bisschen länger mit der Stute arbeiten. Ich merkte nicht, dass sie in den Schritt verfiel, da ich so im Gedanken war. Tief schnaubte die Stute ab und riss mich so aus meinem Gedankengang. Ich trabte sie wieder an und seufzte dann leise, weil ich mich über meine Unaufmerksamkeit ärgerte. Ich ließ sie angaloppieren und nach ein paar Runden wieder traben. Danach wechselte ich sie im Schritt auf die rechte Hand. Dort ließ ich sie erst traben und dann ein paar Runden galoppieren. Sie schnaubte immer wieder kräftig ab und ich ließ sie schließlich in den Schritt fallen. Ich machte ihre Ausbinder raus und ließ sie noch ein paar Runden im Schritt laufen. Immer weider sah sich die Stute aufmerksam um. Ich nahm ihren Strick und hackte ihn wieder in die Trense. Dann lief ich zum Stall und entfernte ihr Longierzeug. Nun musste das Fell der Stute nochmal dran glauben. Ich putzte ein paar mal drüber und brachte sie dann in ihre Box. Ich gab ihr eine Möhre und verräumte ihre Sachen. Danach sah ich nochmal nach ihr und fuhr dann heim. Am Abend schrieb ich Bracelet noch was ich heute mit ihr gemacht hatte.
    • Jackie
      [​IMG]
      24. Oktober 2013 - Eine Stallhilfe
      4374 Zeichen © Beere


      Heute bekam ich einen Anruf von Bracelet, sie fragte mich ob ich vielleicht Zeit hätte mich etwas um ihre Pferde zu kümmern. Da ich die meiste Stallarbeit schon erledigt hatte und auch sonst nicht wichtiges mehr vor hatte sagte ich ihr zu. Ich fuhr kurz nach dem Anruf los zu ihrem Hof und als ich dort eintraf sah ich schon die Pferde auf der Koppel grasen. Da ich noch nie zuvor auf ihrem Hof war und Bracelet auch einen Termin hatte und nicht da war schaute ich mich erstmal etwas um und versuchte mich etwas zu orientieren. Relativ schnell fand ich den Stall und auch die Sattelkammer. Jedes Pferd hatte einen Spind, in dem zum Glück auch immer ein Foto des Pferdes hing. Als erstes entdeckte ich den Spind von Love me Tender, ein Englisches Vollblut, ein Rappe mit einer Blesse. Ich versuchte mir das Bild so gut wie möglich einzuprägen und ging mit seinem Halfter auf die Koppel, welche ich schnell fand. Dank seiner Vollblut Statur erkannte ich ihn sehr schnell. Bracelet hatte mir von ihren Pferden schon einiges erzählt, daher wusste ich das Tender gerne zeigte das er ein Hengst ist. Ich putzte ihn draußen, da sehr schönes und sonniges Wetter war. Da ich leider nicht die Zeit dafür hatte mit allen Pferden sehr viel zu machen, stellte ich ihn nach einem kleinen Spaziergang wieder auf die Koppel und nahm den Warmblut Hengst Black Pearl mit. Ihn putzte ich ebenfalls und da Bracelet mir erzählt hatte das er sehr viel Potenzial hat beschloss ich mit ihm etwas in die Halle zu gehen. Er hatte tolle Gänge und ich war sehr begeistert von ihm. Nach dem Reiten putzte ich ihn noch einmal über und brachte ihn dann auf die Koppel. Diesmal ging ich zurück und harkte die Halle und fegte anschließend die Putzplatz. Dann holte ich Donella und Angels Kiss und machte mit den beiden Stuten einen kleinen Spaziergang. Erst jetz fiel mir auf wie viel Zeit schon vergangen war seit ich hier war. Mit Je´taime und Herbstblüte machte ich ebenfalls einen kleinen Spaziergang. Es schien als würden Bracelets Pferden das Gelände gefallen, weshalb ich beschloss mit Deila und Double Diamonts ebenfalls einen Spaziergang zu machen, dieser Spaziergang war allerdings etwas länger als die anderen, da Deila recht leicht zu erschrecken war. Allerdings ließ sie sich immer wieder beruhigen und wurde auch im laufe des Spaziergangs sicherer. Mittlerweile traute ich mich fast nicht mehr auf die Uhr zu schauen. Ich hatte jetzt fast meinen ganzen Tag auf Bracelets Hof verbracht und hatte immer noch nicht alle Pferde bewegt. Aber ich beschloss das ich die restlichen auch noch versorgen würde, da es noch nicht anfing dunkel zu werden konnte ich auch noch etwas mit den anderen ins Gelände gehen. Als nächstes nahm ich mir Golden Eye, mit dem ich lieber alleine einen kurzen spaziergang machte, da Bracelet mir erzählt hatte das er scheu sei und nur schwer Bindung herstellt. Mit guter Zusprache gelang auch dieser Spaziergang sehr gut. Mit Final Destination 4 und Wastl ging ich als nächstes ins Gelände, was ich dank Wastl recht schnell bereute. Er benahm sich genau so wie Bracelet ihn mir beschrieben hatte. In der einen Sekunde ist er ein Draufgänger und achtet auf alles nur nich den Weg den er entlang läuft und in der nächsten Sekunder springt er zur Seite weil er den Stein vor sich nicht gesehen hatte. Final Destination 4 aht sich gelegentlich von ihm anstecken lassen, er blieb aber die meiste Zeit ausgesprochen ruhig und gelassen. Von Touchable habe ich sehr viel gutes gehört und sobald ich sie auf der Koppel sah hatte ich mich in sie verliebt. Sie ist sehr erkundungsfreuding und sie mag es neue Sachen kennenzulernen. Außerdem ist sie sehr schlau, ich habe mit ihr ein paar Übungen gemacht, während ich sie geputzt hab. Wir haben etwas mit Hütchen gemacht und Leckerlies im Stroh versteckt und sie war immer sehr flink dabei an die Leckerlies zu kommen. Zum Abschluss gin ich mir Pearl und Scarlet Sun noch etwas ins Gelände. Kurz vor Sonnenunterganz kamen wir wieder am Stall an. Als ich die beiden gerada auf die Koppel gebracht hatte, die Halfter wieder in den Spind gehangen hatte und am fegen des Putzplatzes war klingelte mein Handy. Es war eine SMS von Bracelet: "Und? Alles gut geganen?" "Ja alles super :D," antworte ich und fegte dann schnell zuende. Dann machte ich mich auf den Weg zurück zu meinen Stall.
    • Jackie
      [​IMG]
      29. März 2014 - Frühjahrsputz
      2403 Zeichen © Bracelet


      Da nun der Frühling auf dem Gestüt einkehrt und alles rund um das Gestüt begann zu blühen, beschloßen ich und meine Mitarbeiter auf dem Gestüt eine Frühlingsputzaktion zu starten. So sollte auch das Gestüt wieder seinen alten Glanz finden und die Pferde für die kommende Tuniersaison besonders herausgeputzt werden. Alle Mitarbeiter versicherten mir mitzuhelfen und so kam dann auch der 29. März.
      Ich kam schon um 6 Uhr auf das Gestüt und begrüßte meine Mitarbeiter. Zusammen saßen wir in der großen Gemeinschaftshalle des Gestütshauses und tranken Kaffee. Ich redete mit dem Trainer einer meiner Pferde und schlürfte gelegentlich an meiner Tasse. So verging die Zeit bis um halb 7 alle da waren.
      Dann ging es daran die Pferde auf die Koppeln zu bringen, die mitlerweile wunderschön grün waren. Sie hätten heute einen Ruhetag damit das Gestüt geputzt werden konnte und wurden anschließend auch herausgeputzt. In einem großen Schwall ging es in den Stall. Jeder schnappte sich ein oder zwei Pferde und führt sie auf die Weiden. Ich nahm Touchable, meine hübsche Apfelschimmelstute, und Donella, ebenfalls Apfelschimmel. Brav folgten sie mir und liefen dann munter auf der Koppel umher.
      Für uns ging es dann daran aus allen Boxen Heu, Stroh und co heraus zu nehmen und die Boxen mit Wasser abzuspritzen und die Gitterstäbe zu putzen. Auch die Halterungen für die Halfter und Decken wurden geputzt und ebenso die Stallgasse. In der Sattelkammer wurden alle Halterungen geputzt und die Sättel und Trensen poliert. Die Decken wurden alle gewaschen und die Halfter und Führstricke ebenfalls abgespült. Auch die Bandagen und alles andere an Ausrüstung wurde perfekt geputzt. Auch die Futtertröge, Wassertröge, Heukippen und Salzsteinhalterungen wurden wieder auf Hochglanz gebracht. Ich packte fleißig mit an und half auch die Halle neu einzustreuen und die Boxen mit Stroh wieder zu erneuern.
      Als dies alles geschafft war war es 5 Uhr nachmittags. Somit mussten wir die Pferde nun im letzten Licht putzen, aber da alle mithalfen klappte es super. Jedes Pferd, Pony und Fohlen wurde mit Glanzschampoo gewaschen, die Hufe wurden gesäubert und eingewachst und der Nüstern und die Maul und Augenpartie wurde mit Schwämmchen gesäubert. Als dies gemacht war wurden die Pferde wieder in ihre Boxen gebracht und wir genossen noch einen netten Abend zusammen.
      An diesem Tag war ich wohl fertiger als je zuvor. :D
    • Jackie
      [​IMG]
      26. September 2014 - Der Herbst kommt und damit ebenfalls einige Veränderungen
      4838 Zeichen © Bracelet


      Allmählich wurde es von Tag zu Tag kühler, was man auf dem gesamten Gestüt im eher nördlich, in Slowenien, gelegenen Gestüt immer mehr zu spüren bekam. Langsam begannen auch die Blätter sich rotbraun zu färben und Burning Spring wurde der ersten Silbe seines Namens immer gerechter.
      Der Herbst brachte allerdings mehr als bloß eine Jahreszeitenveränderung mit sich. Unter anderem verabschiedeten sich einige Trainer und Bereiter. An ihrer Stelle sollten bald einige andere nachrücken und auch das Gestüt sollte sich auf seine neuen Ziele vorbereiten. Abgesehen davon, das wir unsere hohen Standards beibehalten möchten, wollen wir uns immer mehr auf die Selektierung und Krönung von Pferden beschäftigen. Mir war bewusst, dass es mir nicht leicht fallen würde mich von Einigen zu trennen, dennoch sah ich ein, das dies die richtige Entscheidung wäre.
      Nun wollte ich mich aber einmal wieder vergewissern, dass es allen meinen Schützlingen gut ging. Also stand ich an jenem Tag ziemlich früh auf und ging nun, in einen warmen Mantel gehüllt, Richtung Stallungen.
      Als erstes ging ich in den Stall in dem meine dressurorientierten Pferdchen zu finden waren. Als ich hinein kam wurde gerade Sir Donnerhall in seiner Box geputzt. Der 1,73m große Hannoveraner stand wie immer ganz gelassen da und beäugte mich neugierig als ich den Stall betrat. Waldjunge stand in der Nebenbox und streckte seinen Kopf aus seiner Box. Ich schnalzte mit der Zunge und sagte liebevoll seinen Namen. Anschließend gab ich ihm ein Leckerli und streichelte ihn ein wenig. Es war gerade halb 7 Uhr morgens und sein Bereiter kam erst gegen 8, weshalb er noch Zeit zum Entspannen hatte. Zuletzt geritten hatte ich den Hübschen vor etwar zwei Wochen, was allerdings bei den meisten Pferden der Fall war. Der Grund dafür war, dass er gerade mitten in seiner Ausbildung steckte, die jedes Pferd auf dem Gestüt genoss. Außerdem hatte ich leider nicht allzuviel Zeit all meine Pferde zu reiten. Insgesamt waren dies nämlich 24, zusammen mit 3 Fohlen. Dies war mitunter ein Grund weshalb ich leider einige der Süßen in liebevolle neue Hände vermitteln wollte. In Gedanken versunken hatte ich nun begonnen Waldjunge zu striegeln. Ich ließ mir Zeit und kratzte ihm auch die Hufe aus und kämmte seine Mähne und seinen Schweif. Er schnaubte genießend. Als ich dann fertig war ging ich auch zu Costas Box. Der hübsche Trakehner stand mit dem Po zu mir in seiner Box und fraß etwas Heu aus seinem Heunetz. ,,Costa.'',rief ich ihn, aber er drehte bloß ein Ohr in meine Richtung und reagierte sonst nicht. Ich öffnete die Boxtüre und setzte mich ins Stroh. Nun blickte er auf und drehte sich langsam zu mir um. Er betrachtete mich neugierig und ließ sich nun auch streicheln. ,,Braver Bub.'',sagte ich und gab ihm einen Kuss. Costa war eines der Pferde, welche ich mindestens einmal in zwei Tagen ritt. Mit ihm ging ich auch auf Turniere und wünschte mir, mit allen meinen Pferden so eine gute Beziehung zu haben wie zu ihm. Auch wenn er, wenn er fraß, nicht unbedingt gerne gestört wurde. ,,Na dann bringen wir dich mal auf die Weide.'',meinte ich und holte sein Halfter. Anschließend brachte ich ihn auf seine eigene Koppel, so wie sie jeder Hengst auf meinem Gestüt hatte. Mit den Worten ,,Heute hast du einmal einen Tag für dich.'' verabschiedete ich mich bei ihm und er galoppierte auf die Weide.
      Nun ging ich zu meinen vielseitigorientierten Pferden und/oder Freizeitpferden. Da sie alle erst gegen 11 gingen um ihr ''tägliches Fitnessprogramm'' zu absolvieren putzte ich jedes einzelne von ihnen und nahm mir viel Zeit für Streicheleinheiten. Zuerst putzte ich Love me tender; Anschließend Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS Je'taime, Black Pearl, Double Diamond, Deila, Golden Eye, Final Destination IV, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Als ich gerade meine hübsche Snow putzte, kam auch schon einer der Bereiter, der für Black Pearl und Double Diamonds zuständig war. Er grüßte freundlich und verschwand anschließend in der Sattelkammer um Sattel und Trense zu holen. Ich aber verabschiedete mich auch schon wieder bei meinen Pferden und verließ auch den 2. Stall.
      Im 3. standen nun meine springorientierten Pferden, welchen derzeit meine größte Aufmerksamkeit genossen. Deo Volente, HGT's Nightmare, Takada, Party Shaker und N'oubliez jamais ritt ich nämlich jeden Tag, wie auch meist Costa. Diese Pferde hatten heute einmal einen Ruhetag und durften den gesamten Tag auf der Koppel verbringen, wo ich sie auch gleich darauf hinbrachte. Diarado putzte ich daraufhin ganz in Ruhe und genoss die Zeit mit ihm. Anschließend holte ich Sattel und Zaumzeug sowie Gamaschen und Hufglocken. Danach ging ich ganz in Ruhe ausreiten.
      Nach einem schönen Tag auf meinem Gestüt ging ich nun am Abend ins Bett und freute mich schon auf die kommenden Tage.
    • Jackie
      [​IMG]
      26. Februar 2015 - Stallrundgang
      8484 Zeichen © Bracelet


      Es war ein regnerischer Tag auf meinem Gestüt, als ich den monatlichen Stallrundgang machte. Leider hatte ich diesen schon im Vorhinein bekannt gegeben und konnte so den Tag nicht ändern, egal wie mies das Wetter heute zu scheinen schien.
      Ein Stallrundgang war immer viel Arbeit auf meinem Gestüt. Ich musste jeden einzelnen Trainer begutachten, wie er seine Arbeit machte und wie weit die Pferde beim jeweiligen Trainer bereits waren.
      Pünktlich um 7 Uhr morgens verließ ich mit einer vollen Thermoskanne, beziehungsweise diesen Coffee-to-Go Dingern, das Hauptgebäude. Es war relativ warm für Februar aber dennoch durchdrang die Nässe mich bis auf die Knochen und ich fror ein wenig. Dabei kramte ich, solange ich noch unter dem Dachvorsprung stand, nach meinem Plan.
      Der lautete für die Wintermonate wie folgend:
      6:30 Die Pferde bekommen ihre erste Futterration für den Tag
      7:00 Die ersten Trainer und Bereiter trafen am Gestüt ein, kontrollieren ihre Notizen und planen vorläufig das Training für den nächsten Tag, was sie später allerdings noch ändern können
      7:30 Die Stallburschen putzen die ersten Pferde
      8:15 Die ersten Pferde werden aufgesattelt
      8:30 Ab nun kommen die Pferde mit den späteren Trainingseinheiten nacheinander in die Schrittmaschine
      8:30 Die Bereiter bzw. Trainer übernehmen ihre Pferde und beginnen mit den vorgesehenen Trainigseinheiten.
      Okay, weiter las ich zugegeben erstmal nicht. ,,Hallo.'', grüße mich auch schon die bekannte Stimme einer meiner Trainer. Ich grüßte zurück und schlenderte dann gemütlich zum Fohlenstall.
      Dort kamen meine drei hübschen Hengstchen auch schon munter auf mich zugelaufen. Chestnut wieherte aufgeweckt, woraufhin Exciting Force und Hidden Flyer ebenfalls einstimmten. Ich streichelte sie liebevoll und verhätschelte sie. Als ich das nächste mal auf meine Armbanduhr sah, war es auch schon kurz vor halb 8, weshalb ich den Süßen eine letzte Streicheleinheit gab und dann auch schon wieder ging.
      Um exakt 7:29 kam ich bei den Springpferden an, beziehungsweise beim Springpferdestall. Ich ging hinein und sah meine süßen entspannt am Heu knabbern. Nur N'oubliez jamais stand mit gespitzten Öhrchen in seiner Box und beäugte mich. Seit er am 10. Juli zu mir gekommen war ritt ich den Hübschen jeden zweiten Tag selbst und beschäftigte mich intensiv mit ihm. Obwohl er ein Hengst mit großem Temperament war verhielt er sich mir gegenüber immer respektvoll und liebevoll. Erst neulich erzählte mir ein Stallbursche, dass er sich vom Strick gerissen hatte und weggelaufen war. Erst nach einer Stunde konnte man ihn wieder einfangen. Natürlich war dies nicht unbedingt was ich gerne hörte, aber er war, auch wenn man es ihm Äußerlich nicht anmerkte, gerade mal 4 Jahre alt und hatte einen riesigen Überschuss an Energie, was allerdings den Sport mit ihm, sollte es nicht gerade um Dressur gehen, sehr angenehm machte.
      Sein Wiehern riss mich aus den Gedanken, als der Stallbursche mit dem Putzzeug angerannt kam. Er grüßte mich freundlich und öffnete dann N'oubliez jamais Boxentüre. ,,Schnuller'', wie ich ihn liebevoll nannte, fand dies allerdings nicht so toll und hatte sich in die hinterste Ecke seiner Box gestellt. Er war nicht unbedingt ein Fand davon, dass er jeden 2. Tag zu den Pferden gehörte, die als erstes raus mussten.
      Er musste sich aber damit abfinden, da die Springpferde immer erst in die Halle mussten, um ihr tägliches Dressurtraining abzuschließen, ehe sie dann am Nachmittag Springtraining hatten und die Dressurpferde die Halle für sich hatten.
      Ehe ich mich versah hatte der Stallbursche Schnuller geschickt dessen Halfter angelegt und führte ihn nun zum Putzplatz. Er folgte nun brav und ich ging den beiden nach. Es hatte eben aufgehört zu regnen, also nutzten die Stallburschen den Putzplatz draußen, da der drinnen bloß 4-5 Plätze hatte. Draußen allerdings konnten Deo Volente, Diarado, Nightmare, Takada, Party Shaker und Schnuller nebeneinander stehen. Fleißig begannen meine 6 zuständigen Helfer die Pferde zu putzen. Gähnend sah ich dabei zu und plauderte ein wenig mit meinem Springtrainer, der früher als gedacht mit seinen Notizen fertig war. Wir verstanden uns sehr gut und auch er nützte jede freie Sekunde um bei den Pferden zu sein, welche auch eine sehr gute Bindung zu ihm hatten.
      Insgesamt hatte ich 2 Springtrainer. Einen, Georg Müller, für Deo, Takada und Diarado und einen, Ricardo Sanchez, mit dem ich gerade sprach, für Nighti, Schnuller und Party.
      So, nun ging es ans aufsatteln. Dabei sah ich wieder etwas genauer hin, da mir auffiel, dass Deo seine Trense in letzter Zeit so ungern annahm, wenn ich dies von ihm verlangte. Und da sah ich das Problem auch schon: Der Stallbursche zog erst ein Ohr hindurch, dann das andere und dabei riss er ihm kurzzeitig aber doch im Maul herum. Ich ging hinüber und erklärte ihm, dass es so viel besser funktionieren würde und nahm den Zaum wieder herunter. Einmal vorgezeigt, wieder herunter und von ihm nachgemacht und siehe da: Ging doch.
      Nachdem dies auch geschafft war kamen auch schon die 6 Bereiter, die ich für die 6 Pferde ausgesucht hatte.
      Chloé Perrez für Takada, Daniel Murphy für HGT's Nightmare, Lucia Sanchez, Ricardos Tochter, für Deo Volente, Tyler Woods für Party Shaker, Riley McCalley für Diarado und Franc Novak für N'oubliez jamais.
      Sie übernahmen die Pferde, grüßten freundlich und folgten mir und Ricardo in die größte Halle, auf dem Gestüt, die hauptsächlich für Dressur und Stangenarbeit genutzt wurde. Bei uns, ganz vorne ging Lucia. Sie redete etwas mit ihrem Vater, der allerdings nicht mehr ihr Trainer war, da sie beschlossen einmal andersherum zu trainieren. ,,Und wie läuft's so mit Deo?'', fragte ich schließlich. ,,Ganz gut.'', antwortete sie ,,Dressurtechnisch will er ja bekanntlich manchmal einfach nicht so ganz aber es wird besser. Im Springen ist er dann aber mit ganzem Herzen dabei und reagiert super auf meine Hilfen.'' Ich grinste: ,,Das freut mich'' und öffnete dann das Hallentor für meine Bereiter.
      Die beiden Trainer gingen hinein, ich blieb auf der Tribüne sitzen und verfolgte alles aus der ferne mit. Schnell waren sie alle zu Pferde und die Trainer legten brav zum Warmreiten die Decken auf. Es folgte eine Viertelstunde Schritt, was ich als sehr lange empfand, im Winter allerdings nicht schlecht. Die Pferde verhielten sich am langen Zügel sehr unauffällig. Dann nahmen sie langsam die Zügel auf und bald trabten die ersten drei Reiter, die bei Georg im Training waren an. Sie achteten dabei darauf, dass sie möglichst nicht in der Abteilung ritten sondern frei. Immer wieder ging ein Reiter auf den Zirkel und umrundete Georg, der Tipps gab. 5 Minuten später trabten auch die drei übrigen Reiter an. Ich sah amüsiert zu und beobachtete sie. Sie machten das toll und hatten die Pferde gut im Griff. Nur im Galopp gab es dann einmal eine etwas brenzliche Lage, als N'oubliez jamais und Deo Volente gleichzeitig an die lange Seite kamen und sich auf der anderen Hand begegneten. Irgendwie kam es dazu das das innere Pferd, Deo Volente, plötzlich nach innen ausweichen wollte und der trabenden Nightmare beinahe den Weg geschnitten hätte. Dies war allerdings nicht weiter schlimm und alle beruhigten sich wieder.
      Nach diesem Training besuchte ich auch die Dressurpferde Sir Donnerhall, Costa und Waldjunge.
      Sie freuten sich sehr mich zu sehen und ich half den Stallburschen etwas beim Putzen und sah mir anschließend auch ihr Training an, worüber ich sehr zufrieden war.
      Zu guter Letzt besuchte ich Love me Tender, Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS' Je'taime, Black Pearl, Double Diamonds, Deila, Golden Eye, Final Destination, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Ich half, sie auf die Weide zu führen und sah bei einigen Trainingsdurchgängen im Geländeparcour und auf der Galoppstrecke an. Es war toll, zu sehen wie sie aufblühten, seit sie wieder mehr gefordert wurden, da sie eine Zeit lang ja ''nur'' meine Freizeitpferde waren, die fast den ganzen tag auf der Koppel standen und dann nur eine Stunde geritten wurden und dies meist nicht sehr kontrolliert, sondern auf ,,Ja, heute will ich das ernster nehmen, morgen nicht', wenn ich ehrlich war. Aber nun hatten sie wieder eine schöne Muskulatur aufgebaut und waren auch sonst top fit.
      Vor allem bei Donella merkte man, da sie nun viel mehr Spaß hatte, sie war immerhin ein Pferd das eine Herausforderung benötigte.
      Mit gutem Gewissen konnte ich Abends meinen monatlichen Stallrundgang beenden und war sehr zufrieden.
    • Jackie
      [​IMG]
      17. Juli 2015 - Das diesjährige private Gestütsreitertreffen
      3494 Zeichen © Bracelet



      Um die gute Arbeit unserer Trainer und Bereiter zu würdigen, beziehungsweise für etwas Spaß zu sorgen, finden nun jedes Jahr einige kleine Turnierchen statt, an denen nur die Pferde unseres Gestütes teilnehmen dürfen. Zusamman mit unseren Bereitern natürlich. Zu allererst fanden die Wettbewerbe in der Sparte Dressur statt, anschließend ein Springparcours und zu guter letzt eine kleine aber feine Geländestrecke. Bewertet wurde das ganze von mir und 2 weiteren Richtern, die sich die Zeit für mich genommen hatten.

      Entspannt machte ich mir noch einen Tee, ehe ich damit zu meinem Richtertisch ging. Nachdem ich vor Ort noch mit meinen beiden Kollegen gesprochen hatte, begann auch schon der Bewerb. Eine kleine Dressurpferde A, bei denen ausnahmsweise auch Pferde teilnehmen durften, welche ursprünglich nicht in dieser Klasse startberechtigt waren. Insgesamt nahmen 7 Pferde teil. Donella, Black Pearl, Scarlet Sun, Ungezähmt Snow, Sir Donnerhall, Waldjunge und Costa de la Bryere. Sie waren alle wirklich Spitze. Dennoch wurden einige Punkte mehr vergeben, da hier und da ein kleiner Fehler passierte, was vollkommen okay war. Ich war wirklich sehr stolz auf sie alle.
      Schon bald ging es an die Siegerehrung, an welcher alle Reiter teilnehmen durften und eine Ehrenrunde galoppieren durften. Die ersten 3 bekamen allerdings eine Medaillie als Ehrung und der Gewinner einen Gutschein für ein Reitgeschäft in der Nähe. Ich durfte aufrufen. Somit rief ich sie von hinten nach vorne auf. Die ersten 3 waren, um sie kurz noch einmal zu erwähnen, Sir Donnerhall und ex equo Costa de la Bryre. Platz 3 ging an Donella, meine zuckersüße, gekörte Reitponystute.

      Als nächstes auf dem Programm stand Springen. Teilnehmer waren N'oubliez Jamais, HGT's Nightmare, Party Shaker, Diarado, Takada und Deo Volente. N'oubliez Jamais' Reiter musste leider aufgeben, da ,,Schnuller'' mal wieder seinen Sturschädel durchsetzen musste und, nachdem er bereits am ersten Hinderniss verweigert hatte, seinen Reiter hochkant abwarf. Die übrigen Pferde blieben relaxt und die höchste Fehlerrate lag bei 1 Abwurf pro Pferd. Gewonnen hatte Nighti, welche fehlerfrei geblieben war und sich im Stechen gegen Diarado durchsetzen konnte. Takada belegte Platz 3.

      Dann war auch schon die Geländestrecke dran. Sie beinhaltete neben einigen Auf und Abgaloppaden über die hügelige Landschaft eine Wasserpassage und ein Abschließendes Springen in einem kleinen Springparcours. Teil nahmen N'oubliez Jamis, Deo Volente, Pearl, Final Destinatin IV, Wastl, Touchable, Golden Eye, Deila, Double Diamonds, Black Pearl, Herbstblüte, Angels Kiss, Love me Tender und BS' Je'taime. Diesmal gab eskeine Ausfälle und alle Pferde absolvierten gekonnt den Parcours. Wenn man Zeit und Fehlerpunkte zusammenzähltem kam man auf ein Ergebniss, das mich wirklich stolz machte. Die beste Zeit hatte Black Pearl, mein schwarzes Muskelparket. Er hatte sich seit er bei uns war enorm entwickelt und gewann nun somit diesen Bewerb. 2. wurde N'oubliez Jamais, welcher diesmal brav geblieben war, und 3. wurde Final Destination IV.

      Nachdem alle Sieger geehrt wurden und alles wieder abgebaut war, besuchte ich nun meine kleinen Fohlen, welche auf der Weide standen. Die 3 werdenden Hengste liefen sofort im Galopp auf mich zu. m schnellsten war Chestnut, der sich beinahe nicht vor dem Koppelzaun bremsen konnte. So tollpaytschig er war, man sah ihm sein Talent einfach an. Ich streichelte sanft seine Nase, bis auch Hidden Flyer und Exciting Force da waren und mich neugierig beäugte. Ich streichelte sie und genoss noch einen schönen Tag mit ihnen.
    • Jackie
      [​IMG]

      2. Februar 2016 - Tierarztbesuch
      14.809 Zeichen © Friese

      Heute stand mal wieder ein großer Auftrag an. Es ging um 10 Pferde, welche bei Amy auf Heartland standen. Ich war schon im Morgengrauen losgefahren und war nun nach einer langen Fahrt angekommen. Ich seufzte erleichtert und stieg dann aus meinem Wagen. Ich hatte nicht wie immer meinen normalen Koffer dabei sondern einen größeren, damit auch wirklich alles reingegangen war. Dann lief ich auf den großen Stall vor mir zu. Ich freute mich sehr, dass ich einen großen Auftrag bekommen hatte und so mal eine Abwechslung hatte.
      Im Stall angekommen begrüßte mich Amy schon sehr freundlich. „ Das erste Pferd ist Pearl. Sie ist eine gutmütige Stute, also solltest du kein Problem mit ihr haben“ meinte ich und sie holte die Araberstute aus der Box. Ich klopfte den Hals der Stute und begrüßte sie somit. „ Was soll bei ihr alles gemacht werden?“ fragte ich nochmal auf und Amy klärte mich auf. Ich untersuchte die Stute kurz, wobei ich weder am Herzen noch am restlichen Körper Unregelmäßigkeiten oder Wunden feststellen konnte. Gemeinsam gingen wir nach draußen wo Amy die Stute an der Hand vortrabte. Nach einem kurzen Nicken meinerseits gingen wir wieder nach drinnen. Ich hatte bei Pearl keine Taktunklarheit feststellen können und so konnten wir mit der Behandlung fortfahren. Nachdem ich dies Amy mitgeteilt hatte, suchte ich die Spritzen im Koffer zu Recht. Ich zog sie auf und verabreichte sie dann der Stute. Sie fand diese Prozedur nicht gerade so angenehm und warf deshalb ihren Kopf in die Luft. Ich beruhigte sie kurz und gab ihr dann ein Leckerlie. Die nächsten Schritte würde sie auch nicht gerade gut finden. Das war mir aber schon klar. Ich öffnete ihr Maul und schaute mir ihre Zähne an. Diese schliff ich dann ab, da sie ein paar kleine Kanten aufwiesen und die Stute bei weiterem Wachsen der Zähne ihr somit beim Fressen Schmerzen bereiten würden. Ich klopfte ihr danach den Hals und gab ihr dann mit einem Leckerlie das Mittel gegen Würmer. Auch dies fand sie wieder relativ nervig und warf den Kopf wieder nach oben. Als letztes musste sie jetzt noch gechippt werden. Ich rasierte als erstes die Stelle am Hals und drückte ihr dann den Transponder in die Stelle. Ich lobte sie nochmal und holte dann das Lesegerät. Ich überprüfte die Nummer nochmal und trug sie dann ein. „ So alles fertig. Du kannst sie wieder in ihre Box bringen“ meinte ich dann zu ihr und dies tat Amy dann auch. Als nächstes holte sie Golden Girl.
      „ Mit ihr dürften wir auch keine Probleme haben. Sie ist auch eine ganz liebe Stute“ meinte sie dann und ich nickte nur kurz. Ich sah mir als erstes den Kopf der Stute an und konnte hier keine Kratzer oder Wunden feststellen. Danach lobte ich sie und tastete ihre weiteren Körper an. Nachdem ich dann damit auch fertig war, hörte ich sie ab. Auch hier machte sie gut mit und ich konnte keine Unregelmäßigkeiten oder ein Rascheln in der Lunge feststellen. Dann sah ich mir ihre Zähne an. Diese hatten noch eine gute Länge und wiesen weder Ecken noch Kanten auf, weshalb ich sie nicht abschleifen musste. Als nächstes wollte ich die Stute chippen und holte hierfür den Transponder aus meiner Tasche. Ich rasierte eine Stelle an der linken Halsseite frei und verabreichte ihr dort den Chip. Dann holte ich das Lesegerät und prüfte die Nummer. Nachdem alles passte lobte ich Golden Girl und fuhr dann fort. Ich zog die Spritzen mit den gewünschten Impfstoffen auf und verabreichte sie ihr. Zu gut da letzt bekam die Stute noch ihre Wurmkur. Sie schluckte sie gut runter, wobei Begeisterung auch anders aussah. Zum Abschluss bekam sie noch ein Leckerlie und Jackie brachte sie dann in die Box.
      Der nächste war Abajo. Ein stattlicher Haflingerhengst. Ich begrüßte ihn und lobte ihn dann sanft. Danach begann ich mit seinem Kopf. Dieser war in einem wirklich guten Zustand. Als nächstes schaute ich mir seine beiden Seiten an. Auch hier war alles in bester Ordnung und ich konnte wirklich nichts bemängeln. Weder Verletzungen noch Schwellungen. Dies teilte ich Amy wieder mit und sie schien darüber sehr erfreut zu sein. Gemeinsam gingen wir raus und sie trabte den Hengst vor. Er lief taktklar und ich konnte nichts feststellen, was einer Lahmheit auch nur nahe kommen würde. Er ging auch nicht steif. Wir gingen wieder nach drinnen und ich führte meine Behandlung fort. Der Hengst sollte noch geimpft werden und eine Wurmkur bekomme. Ich verabreichte ihm als erstes die Spritzen und dann gab ich ihm mit einem Leckerlie zusammen. Er schnaubte nach beiden ein bisschen genervt ab, jedoch blieb er relativ ruhig. Nun musste der Hengst nur noch gechippt werden. Dies sollte aber auch keine zu großen Probleme aufwerfen. Ich rasierte die Stelle am Hals und brachte dann den Transponder an. Nachdem ich damit fertig war, brachte Amy auch ihn in die Box und ich richte alles für das nächste Pferd her.
      Hierbei handelte es sich um Picola. Eine hübsche Jungstute, welche genauso wie die anderen nur ein bisschen untersucht werden sollte. Bei ihr hatte Amy jedoch noch eine Verletzung entdeckt, welche ich noch säubern sollte. Ich begann damit den Körper der Stute nach weiteren Verletzungen oder Schrammen zu begutachten, konnte aber keine weiteren feststellen. Ich versorgte die bereits vorhandene Wunde und ging dann zusammen mit Amy nach draußen. Dort schauten wir, ob sie, wie die anderen auch taktklar lief. Dies tat sie zum Glück auch und so konnten wir wieder rein gehen und uns weiter um ihre Behandlung kümmern. Ich zog die Spritzen mit den nötigen Impfungen aus meiner Tasche und verabreichte diese Picola. Die Stute riss ihren Kopf kurz empört nach oben und ich wusste, dass sie auch mit dem nächsten Schritt nicht sonderlich zu frieden sein würde. Denn nun stand noch die Zahnkotrolle an. Ich öffnete das Maul der Stute und schaute mir alle ihre Zähne genauer an. Diese waren alle in einer sehr guten Verfassung und ich musste keinen abschleifen. Das nächste und auch letzte bei der Stute war die Wurmkur. Mir war klar, dass ich nach dem heutigen Tag nicht ihr bester Freund seien würde und so nahm ich mir erst mal ein Leckerlie. Dann gab ich ihm direkt die Wurmkur, welche sie scheinbar auch nicht so lecker fand. Etwas wiederwillig schüttelte sie den Kopf und ließ sich dann, sichtbar erleichtert, dass die Prozedur zu Ende war, in ihre Box führen.
      Während ich die Sachen für das nächste Pferd herrichte, holte Amy dieses bereits. Dieses Mal handelte es sich auch wieder um eine junge Stute, Mirabella. Älter als die Stute davor, aber auch noch nicht sonderlich vertraut mit Tierärzten und allem drum herum. Ich begrüßte sie erstmal und gab ihr dann ein Leckerlie. Bei ihr stand nur die ganz normale Kontrollen an, impfen und die Wurmkur. Ich schaute mir als erstes ihren Kopf an. Dieser war in einer sehr guten Verfassung und wies weder Schrammen noch andere Verletzungen auf. Ich lobte sie und sah mir dann ihren weiteren Körper an. Auch dieser wies nur die für Jungpferde typischen ‚Kampfspuren‘ auf. Ich lobte die Stute nochmal und ging dann zusammen mit Amy nach draußen. Sie ließ die Stute an der Hand ein paar Mal auf und ab traben und auch bei ihr konnte ich keine Lahmheit feststellen. Gemeinsam gingen wir drei wieder rein und ich fuhr mit der Behandlung fort. Als erstes zog ich die Spritzen auf und impfte die Stute. Danach sah ich mir ihre Zähne an. Diese musste ich ein bisschen abschleifen, da sie ein paar Kanten aufwiesen. Aber auch dies ging schnell und die Stute ließ es brav über sich ergehen. Nun fehlte auch ihr nur noch die Wurmkur und die verabreichte ich ihr jetzt ruhig. Die Stute schnaubte danach ein bisschen genervt ab, aber mit einem Leckerlie war wieder alles in Ordnung. Amy brachte sie wieder in ihre Box und holte Double Diamond.
      Sie war kein Haflinger und ich freute mich bereits die Stute kennenzulernen. Ich begrüßte sie erstmal herzlich und klopfte dann ihren Hals. Die Stute war bereits auf mich zugelahmt und ich musste mir nun als erstes ihr Bein anschauen. Ich taste das Bein ab. Es war weder warm, noch besonders dick. „ Ich hab ein Ultraschallgerät im Auto. Ich werd ihn schnell holen, dann können wir sehen ob etwas an den Muskeln kaputt ist“ meinte ich und ging dann zu meinem Wagen. Ich trug das kleine Gerät schnell in den Stall und schaute mir dann ihr Bein an. Die Muskeln und Sehen sahen gut aus und dies sagte ich auch zu Amy. Sie war darüber sehr froh. „ Wahrscheinlich hat sie sich das Bein einfach nur geprellt. Die Heilung dauert hierbei ca zwischen einem Monat und sechs Wochen. Am beste wäre, wenn du sie nicht wirklich belastest, da es sonst noch länger dauern kann. Gut wäre es auch, wenn du sie vor ab nur auf einen Paddock stellst oder eine kleine abgetrennte Weide, damit sie nicht galoppieren kann oder bocken kann“ erklärte ich ihr dann alles noch genauer. Dann sah ich mir noch die Zähne der Stute an und sagt zu Amy, dass diese in einer perfekten Länge waren. Ich impfte sie noch kurz und gab ihr ihre Wurmkur. „ Hier sind noch leichte Schmerz- und Entzündungshemmer, damit das Bein einfach nicht so an den Muskeln verkrampft und die Prellung schneller abheilt“ fügte ich dann noch hinzu. Amy nickte und brachte die Stute wieder in die Box. Dann holte sie mir einen kleinen Deutschen Reitponyhengst.
      Der Name des Hengstes war Celsius. Ich begrüßte ihn auch und lobte ihn dann. Bei ihm musste ich nur eine kurze Kontrolle durchführen. Ich klopfte den Hals des Hengstes und sah mir dann seinen Kopf an. Dieser sah genau wie sein Körper, welchen ich mir direkt danach ansah, sehr gut aus. Danach ging es auch schon an die Zahnkontrolle. Seine Zähne mussten kräftig abgeschliffen werden, da sie einige Ecken und Kanten aufwiesen. Der Hengst ließ dies aber auch sehr brav, was laut Amys Beschreibung gar nicht zu ihm passte, über sich ergehen und so ging es ganz schnell. Wir gingen wieder nach draußen und dort ließ sie den Hengst vortraben. Hier zeigte er wieder seinen echten Charakter, denn er bockte ein bisschen und nach langem hin und her, ging er dann doch vorwärts. Nun fehlten nur noch die Impfungen und die Wurmkur. Ich zog in aller Ruhe die Spritzen auf und verabreichte sie dann. Diese verabreichte ich dem Schimmel und lobte ihn ein weiteres Mal. Ach die Wurmkur war schnell in seinem Maul und er schluckte sie brav. Zur Verabschiedung bekam er noch ein Leckerlie und Amy brachte auch ihn wieder in seine Box. Unser nächstes Pferd war auch kein Haflinger sondern ein hübscher gescheckter Isländer.
      Ich begrüßte Rékja und die Stute schnaubte mir freundlich entgegen. Bei ihr war es das gleiche Programm wie bei Celsius, also nichts besonders langes. Ich sah mir ihren Kopf an und dann noch den weiteren Körper. Sie blieb ruhig stehen und ich konnte mir ihre Beine ausgiebig anschauen. Auch ihr Rücken und der Bauch waren in einer guten Verfassung. Amy führte sie vor mir nach draußen und trabte sie dann schnell nach an. Sie lief sofort brav an ihrer Hand nach vorne und ging mit einem schönen, weichen Trab. Dieser war sehr taktklar und auch sonst war sie kein Stück steif oder verspannt. Ich schaute mir nun ihre Zähne an. Diese sahen, wie auch bei Celsius, ein bisschen zu lang aus und ich begann auch sie abzuschleifen. Ich lobte die Stute dazwischen und schliff sie dann weiter ab. Nachdem sie passend waren, lobte ich sie ein weiteres Mal. Dann zog ich die Spritzen auf und verabreichte sie Rékja. Sie war so brav, dass es gar kein Problem war mit ihr die ganze Prozedur ein bisschen schneller durch zu ziehen. Ich gab ihr noch die Wurmkur und ließ sie dann von Amy wieder in ihre Box bringen. Sie brachte das vorletzte Pferd auch gleich mit.
      Dies war As War. Ein Hengst, welcher auch sehr gut in meinen Stall und vor allem auch in meine Zuchtrichtung passen würde. Ich begrüßte ihn und klopfte dann kurz seinen Hals. Die eher schwierigen und langen Behandlungen hatten wir für heute schon hinter uns und so war es bei dem Hengst auch nur noch eine kurze und schnell Behandlung. Ich sah mir seinen Kopf an, welcher in einem sehr guten Zustand war. Dann sah ich mir seinen bemuskelten Körper an und stellte auch hier keine Verletzungen fest. Gemeinsam gingen wir nach draußen und Amy trabte auch ihn vor. Er ging auch taktklar und so konnten wir schnell wieder reingehen. Es wurde langsam dunkel draußen und wir mussten uns beeilen. Ich sah mir seine Zähne an, welche in eine wirklich guten Verfassung waren. Wie der ganze Hengst allgemein. Ich zog die letzten Spritzen auf und verabreichte sie ihm. Dann gab ich ihm noch seine Wurmkur. Er bekam noch ein Leckerlie und ich klopfte seinen Hals. Der Hengst schnaubte tief ab und ich war froh, dass er alles so gut über sich ergehen ließ. Sie brachte ihn wieder in seine Box und holte dann gleich Herbert aus seiner Box.
      Sie führte einen hübschen Tigerschecken auf mich zu und ich begrüßte ihn herzlich. Dann fing ich auch schon an ihn zu untersuchen. Er war der letzte für heute und ich war froh, dass es bald zu Ende war. Ich begutachtete zuerst seinen Kopf und dann den weiteren Körper. Wie bei den anderen Pferden war auch er in Ordnung und so konnte ich gleich mit Amy und ihm nach draußen gehen. Sie trabte ihn in der Dämmerung und ich konnte auch bei ihm keine Lahmheit feststellen. Gemeinsam gingen wir wieder rein und ich fuhr mit der Behandlung fort. Als erstes impfte ich ihn und fuhr dann mit der Wurmkur fort. Der Hengst nahm beides ein bisschen wiederwillig an, ließ es aber über sich ergehen. Ich klopfte seinen Hals nochmal und fuhr dann mit seinen Zähnen fort. Ich öffnete sein Maul und sah mir dann die Zähne an. Sie sahen sehr gut aus, hatten jedoch ein paar Kanten und so musste ich diese ein bisschen abschleifen. Dies ging aber auch ganz schnell und so waren wir dann auch schon fertig. Amy brachte den Hengst in seine Box und ich räumte in der Zwischenzeit meine Tasche wieder ein. Hierzu gehörte es auch den Müll in eine gesonderte Tüte zu verpacken. Amy meinte dann sie könne mir diese auch abnehmen und in ihrem Müll entsorgen. Ich nickte nur freundlich und packte dann den Rest meiner Sachen zusammen. Gemeinsam gingen wir zu meinem Wagen. Ich war hundemüde und Amy sichtbar auch. Ich packte meine Ultraschall und den Koffer in meine Wagen. Dann verabschiedete ich mich von Amy und fuhr nach Hause. Ich gähnte kurz und streckte mich dann. Am Hof angekommen stieg ich aus und nahm den Koffer mit aus dem Wagen. Ich räumte den Koffer für meinen Tierarzttermin morgen wieder. Nachdem ich damit fertig war, ging ich in das große Haupthaus und machte mir noch etwas zu Essen. Ich spülte meinen Teller und ging dann in mein Zimmer. Bevor ich schlafen ging, duschte ich mich noch und warf einen Blick in meinen Kalender. Morgen standen weniger Pferde auf dem Plan und der erste Termin war zu dem später. Dementsprechend stellte ich meinen Wecker auch ein bisschen später und ging dann ins Bett. Sofort schlief ich tief ein.
    • Jackie
      [​IMG]
      11. März 2016 - Samanta hilft aus
      14.727 Zeichen © Samanta


      Gestern war ich in Kanada angekommen. Ich hatte Lou Fleming nämlich zugesagt, dass ich mich einen Tag um all ihre Pferde kümmern würde. Ein Tag voller Pflege stand heute an. Amy, deren Freund und Thomas würden mir dabei helfend zur Hand gehen. Früh hatte ich mich aus dem Bett gequält. Ich war Frühaufsteher, so war das nicht, aber letzte Nacht war dann doch etwas länger gewesen. Einmal kalt geduscht und ich fühlte mich fit, noch schnell einen Tee hinterher und der Morgen sah schon viel freundlicher aus. „Dann wollen wir mal“, murmelte ich und schickte ein Gähnen hinterher, grinste dabei über mich selbst. Diese Motivation war unbezahlbar. Ich schnappte mir meine Jacke und beschloss zuerst zum Nebenstall zu gehen. Ausmisten stand bei allen Pferden auf dem Plan, ein paar würde ich außerdem putzen. Wer das war hatte ich jetzt noch nicht festgelegt. Das würde sich nach dem Schmutzgrad der Pferde entscheiden. Bevor das aber passierte, mussten alle erst mal mit Futter versorgt werden. Unterwegs stießen Amy, Ty und Thomas zu mir und ich scheuchte sie zum Zuchstall sowie zur GreenBriar Ridge, damit sie dort die Pferde schon mal mit dem Futter versorgen konnten. Ich würde dann später zu ihnen stoßen, wenn ich im Nebenstall fertig war. Halb hüpfend, halb gehend legte ich den Weg zum Stall zurück, um die Motivation anzukurbeln. Ehrlich, ich war normalerweise nicht so schwer wach zu kriegen, aber heute musste ich wirklich alle Register ziehen. Am Stall angekommen krempelte ich meine Arme hoch und sagte zu mir selbst: „Auf geht’s.“ Das Füttern hatte ich relativ schnell erledigt. Trotzdem hatte es seine Zeit gebraucht, denn als ich beim letzten Pferd fertig war, war das erste Pferd beinahe schon wieder fertig mit seinem Futter. Langsam? Nein, das war ich wirklich nicht gewesen, aber ich hatte dann auch nochmal gründlich die Stallgasse gefegt und das hatte auch nochmal Zeit gekostet. Ich griff nach dem ersten Halfter und sah mich suchend im Stall um. Celsius brauchte dringend eine Putzeinheit. Ich wusste nicht wieso, aber Schimmel waren konsequent braun. Egal, wie oft man sie putzte. Die braunen Flecken gingen wirklich nur raus, wenn man sie wusch und sobald sie wieder im Stall oder auf der Koppel waren, fanden sie die dreckigste Stelle zielsicher. Ich holte Celsius aus der Box und band ihn an. „Ehrlich, wieso bist du nicht einfach zufrieden mit der Farbe, die du hast? Das Weiß sieht doch so schön aus.“ Grinsend begann ich damit den Hengst zu putzen und wich immer wieder geschickt seinen Versuchen aus, seinen Huf an einem meiner Körperteile zu platzieren. Wieso der Hengst so aggressiv war, konnte ich nicht sagen, aber ich sah es ihm nicht nach. Lou und Amy arbeiteten gerade daran, dass er dem Menschen mehr vertraute. Das Putzen schien ihn jedoch gnädig zu stimmen, denn irgendwann entspannte er sich und ich konnte ihn gründlich putzen, sodass er wenigstens ansatzweise wieder wie ein Schimmel aussah. Ich nutzte die Gelegenheit, dass er gerade so ruhig stand dafür, seine Box auch gleich mit auszumisten. Die Boxen hatten es definitiv alle nötig. Nachdem das erledigt war, konnte der Hengst auch schon wieder zurück in seine Box. Hätten wir das auch schon mal geschafft. Die nächste Kandidatin auf meiner Liste war The Dead Angle. Mit ihr hatte ich wieder zielstrebig einen Schimmel erwischt. Die Stute sah nicht ganz so schlimm aus, wie Celsius, aber es reichte, um definitiv einer Komplettreinigung gerecht zu werden. Heute hatte sie sich offenbar dazu entschieden ihre süße Seite zu zeigen. Ganz entspannt ließ sie sich von mir putzen und blieb auch artig stehen, während ich ihren Stall ausmistete. Es folgte Cindarella. Auch sie wollte ich definitiv putzen. Viele weiße und graue Stellen, ihr versteht? Die kleine Prinzessin machte ihrem Namen wirklich alle Ehre, genoss es sichtlich, dass sie gerade im Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit stand und ließ sich das Ganze in königlicher Würde gefallen. Schmunzelnd entwirrte ich Schweif und Mähne, kratzte die Hufe aus und putzte auch den Rest ihres Körpers ordentlich. Auch ihren Stall mistete ich aus und nachdem ich fertig war, brachte ich sie zurück in ihre Box. Kurze Pause. Währenddessen schaute ich aus, wie es so in den beiden anderen Ställen aussah. Ty und Amy besuchte ich zuerst. Sie hatten mittlerweile alle Pferde gefüttert und Everyday as it comes, Picola, HL Figaros Schattenfalter, Franzl von Falkenstein und Faster ausgemistet, sowie geputzt. „Ich bin stolz auf euch“, sagte ich grinsend, „weiter so. Ich komme nachher noch vorbei und dann helfe ich euch, wenn noch etwas zu tun ist.“ Sie nickten und grinsten mich an. „Ich lass euch ja schon alleine“, sagte ich und verschwand lachend zu Thomas, der sich um die Pferde in GreenBriar Ridge kümmerte. Er hatte bereits Rekja geputzt und ihren Stall ausgemistet, hatte Mellow Billow ebenfalls ausgemistet und war gerade dabei Darly gone Mad zu putzen. Ich beschloss ihn noch beim Stall ausmisten zu unterstützen, schnappte mir eine Mistgabel und eine Karre und begann die Box des Hengstes auszumisten. Nachdem ich fertig war, umarmte ich Thomas und sagte: „Ich danke dir für deine Hilfe. Ohne dich und die anderen beiden wäre ich echt aufgeschmissen.“ Er meinte, es sei selbstverständlich und er würde mir jederzeit wieder helfen. „Ich weiß." Ich beschloss ihn noch beim Stall ausmisten zu unterstützen, schnappte mir eine Mistgabel und eine Karre und begann die Box des Hengstes auszumisten. Nachdem ich fertig war, umarmte ich Thomas und sagte: „Ich danke dir für deine Hilfe. Ohne dich und die anderen beiden wäre ich echt aufgeschmissen.“ Er meinte, es sei selbstverständlich und er würde mir jederzeit wieder helfen. „Ich weiß.“ Grinsend machte ich mich auf den Weg zurück zum Nebenstall. Da es mir zu langsam ging mit den Pferden alle in ihren Boxen schmiss ich erst mal konsequent nach und nach alle Pferde auf ihre Koppel und begann dann systematisch alle Ställe zu misten. Nur Celsius, The Dead Angle und Cindarella blieben in ihrer Box, da ich die drei schon geputzt hatte. Bei den anderen würde ich dann später entscheiden, wen ich putzte und wen nicht. Es war gar nicht mal so einfach, wirklich alle Boxen auszumisten und nicht die Motivation zu verlieren, aber die Tatsache, dass es gemacht werden musste, machte die Sache doch etwas einfacher. Ich strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. „Geschafft“, murmelte ich und sah sich zufrieden in dem sauberen Stall um. Anschließend holte ich noch die letzten drei verbleibenden Pferden rein und überlegte mir, wen ich noch putzen sollte. Eigentlich alle, so wie die nach dem Weidegang aussahen. Ich beschloss nur die ganz harten Fälle wirklich gründlich zu putzen. Die anderen würde ich einfach nur ein bisschen überputzen, damit ich jedem Pferd ihre Aufmerksamkeit gewidmet hatte. Zuerst nahm ich mir die ‚harten‘ Fälle vor. Darunter waren Luzifer, Prince of the Halfmoon, Valentine’s Cilion und Wikotikabesa. Ich begann mit Luzifer. Der Friese war wirklich wunderschön, aber gerade sah er aus, wie … Dafür gab es keine Worte. Ich ‚kratzte‘ den Dreck nur so runter, aber danach erstrahlte er wieder in gewohntem Glanz und war auch dem Leckerli, das ich ihm hinstreckte sicherlich nicht abgeneigt, ließ sich dafür auch brav von mir knuddeln. Was man für Leckerlis nicht alles tat. Ich grinste und brachte den Hengst zurück in seine Box. Es folgten die anderen, bereits genannten Pferde. Jedes bekam meine volle Aufmerksamkeit und dem einen gefiel es gut, dem anderen eher weniger. Das war nun mal einfach so. Nachdem ich kurz etwas getrunken und gegessen hatte, begann ich damit My Blue Gun, Double Diamonds, As War fades und Herbert über zu putzen. Diese vier waren relativ schnell abgehandelt, was nicht hieß, dass sie nicht ebenfalls meine volle Aufmerksamkeit bekamen. Es wurde geknuddelt, geputzt und ermahnt, wenn einer nicht stehen blieb und ich hatte viel Spaß bei der ganzen Sache. Sicherlich mehr, als beim Ausmisten, wenn ich ehrlich war. Es folgte die Fohlenfront, namentlich: Maelis, HGT’s Dead Snow, Burnin‘ Castiel, Cabbalero, Par Dieux, Puppy und Findus II. Diese Süßen genossen jede Aufmerksamkeit, die sie kriegen konnten und man merkte bei ihnen einfach, dass sie noch voll Fohlen waren, denn sie hatten es faustdick hinter den Ohren. Keiner war frech, aber sie nutzten doch jede Gelegenheit um Schabernack mit mir zu treiben. Lachen blieb hierbei definitiv nicht aus. Neben den Dreckfinken gab es dann natürlich auch diejenigen, die ich gar nicht putzen brauchte, deren Ställe ich einfach nur ausgemistet hatte und die meine Aufmerksamkeit durch kurze Massagen, Putzen und Knuddeln erhielten. Dazu zählten Skywalker, Azzurro, Panino, I see you und Mon Chérie. „Ich liebe euch“, sagte ich grinsend, „ihr seid wirklich ganz artig.“ Mittlerweile hatte ich eine dünne Staubschicht auf Haaren, Gesicht und so ziemlich jedem anderen Körperteil, das nicht durch Klamotten geschützt war, aber das war der Preis der Freiheit und den zahlte ich für das Glück der Pferde natürlich gerne. Ein letztes Mal griff ich noch zum Putzzeug und widmete mich Lakritz und The Black Death. Auch die beiden waren einigermaßen sauber, sodass ich mich wirklich nur aus das nötigste beschränkte und lieber Zeit zum Kraulen mit ihnen hatte. Wie bei allen anderen auch, schaute ich die Hufe nach eventuellen Steinen ab und entfernte diese notfalls. Fertig. Zumindest mit diesem Stall und der GreenBriar Ridge. Nun musste ich noch schauen, wie weit Amy und Ty mittlerweile im Zuchtstall gekommen waren. Wenn sie nicht irgendwo knutschend lagen. Was sie natürlich nicht taten. Mittlerweile hatte sie alle Pferde ausgemistet und waren gerade dabei Pearl und Golden Girl zu putzen. Ich nahm mir also First von Rothen vor. Die Sache war schnell erledigt, denn der Hengst hatte sich wohl dazu entschieden, dass er heute besonders schön aussehen wollte, was mir natürlich zu Gute kam. Wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich nicht vermutet, dass er ein Anglo-Araber war, höchstens ein bisschen vom Temperament her, aber ansonsten hätte er auch gut einen Haflinger-Mix abgeben können. Also dann die nächsten Kandidaten, bitte. „Ich will Lana“, teilte ich den beiden mit. Die Stute war einigermaßen sauber. Ty übernahm Lady Äppel und Amy widmete sich HL L’ombre de la lune. Die drei waren auch relativ schnell geputzt, sodass ich noch eine Weile mit Lana schmuste. Schnell hatte sie raus, wie sie die Tasche meiner Jacke öffnen konnte und so bekam sie auch ein Leckerli. Ich musste einfach lachen, denn die Stute hatte es tatsächlich Faustdick hinter den Ohren. Niedlich fand ich das, konnte mir aber auch vorstellen, dass es anstrengend war. Windsor, Golden Diamond, Sunshine Shadow und Amsterdam Girl mussten nicht geputzt werden, sodass wir die vier einfach nur ein bisschen betüddelten und immer mal wieder untereinander tauschten, bevor wir uns Bonito, Askan und HL Calla widmeten. Ich putzte Bonito. Ty und Amy nahmen sich der beiden anderen Pferde an. Bonito war wirklich ein Schönling. Der Hengst gefiel mir wirklich gut und es machte mir Spaß ihn zu putzen und seine lange Mähne zu entwiren und zu kämmen. Schnell wurde ich mit seiner Verschmustheit bekanntgemacht, in dem er sich an mich drückte und mich erst mal eine ganze Zeit nicht mehr gehen ließ. Ich lachte und sagte: „Ich schätze ihr zwei müsst ohne mich weitermachen, ich habe hier jemanden an der Backe.“ Amy grinste und meinte dann: „Das könnte dir so passen. Du hast uns das ganze hier doch erst eingebrockt, also hilfst du uns gefälligst.“ Ich verabschiedete mich bedauernd von Bonito und versprach ihm zum Schluss nochmal vorbeizukommen, bevor ich mich Nachtigall widmete. Ty und Amy hatten in der Zwischenzeit, während ich bei Bonito war, schon Small Joker, Samie, Nordstern, Money in a Bank und HL Nimué geputzt. Teilweise sehr gründlich, wenn die Pferde dreckig gewesen waren, teilweise aber auch einfach nur übergeputzt, damit auch sie Aufmerksamkeit bekommen hatten. Ja, ich gab es zu, ich war ziemlich lange bei Bonito gewesen. Nachtigall musste ich nicht sonderlich lange putzen, nur bei der Mähne und beim Schweif hatte ich einiges an Arbeit. Die Mähne war zwar nicht außergewöhnlich lang, aber dafür extrem dick, sodass sie sich leicht verknotete und intensiver Pflege bedurfte. Nachdem auch das erledigt war, kam bei mir Mrs. Pretty dran. Ty kümmerte sich um Little Baby und sagte grinsend zu Amy: „My little Baby, die bekommt natürlich die beste Behandlung.“ Amy ignorierte das gekonnt und kümmerte sich stattdessen um Meike. „Leute wir sind auf der Zielgeraden“, sagte ich nach einem Blick durch den Stall. Drei Pferde mussten noch intensiv geputzt werden und das waren Mirabella, Burberry und Abajo. Diesen drei widmeten wir uns noch einmal mit großer Geduld. Die anderen kamen natürlich auch nicht zu kurz. Wir putzten oder knuddelten Golden Samurai, Sternsinger, L’ombre de la figaro, Suburb Lights und Jargo mit der gleichen Aufmerksamkeit, die die anderen bekommen hatten, nur manchmal etwas weniger zeitintensiv. Dafür würden sie dann bei den nächsten Malen sicher mehr Aufmerksamkeit bekommen. Wichtig war nur, dass wir uns um alle Pferde gekümmert hatten. Lou stieß zu uns, als wir uns gerade erschöpft den Schweiß von der Stirn wischten. „Ruf mich nie wieder an“, sagte ich grinsend und zwinkerte ihr zu. Amy und Ty stimmten mir zu. „Das war echt heftig.“ Das war es, aber es hatte auch Spaß gemacht. „Kommt mit rein, es gibt Kuchen.“ Es war mittlerweile schon dunkel draußen, aber Kuchen konnte ich immer essen und so nahm ich die Einladung an. Wir unterhielten uns noch lange alle zusammen und hatten wirklich viel Spaß zusammen, aber schließlich verabschiedete ich mich und sagte: „Ich muss jetzt wirklich ins Bett, sonst falle ich einfach um.“ Ich machte mich noch auf den Weg nach Hause. Gott sei Dank musste ich nicht selbst fahren, denn sonst wäre ich wohl einfach sang und klanglos irgendwo dagegen gefahren. Natürlich hätte ich auch bei Lou und Amy übernachten können, aber ich war die letzten Wochen so viel rumgereist, dass ich den Heimflug noch auf mich genommen hatte. Alan holte mich vom Flughafen ab und es dauerte keine zwei Sekunden, da war ich schon auf dem Beifahrersitz eingeschlafen. Anstatt mich zu Hause zu wecken, trug er mich einfach hoch in mein Bett und deckte mich zu. Die Klamotten hatte er mir vorher noch ausgezogen. Am nächsten Morgen würde er dafür etwas von mir zu hören bekommen, aber momentan war ich einfach nur froh, schlafen zu können. Ich würde Lou und Amy trotzdem jederzeit wieder helfen. Sie brauchten nur zu fragen und ich würde kommen und einspringen. Egal, was war. Dazu waren Freunde schließlich da und ich verstand mich definitiv als eine Freundin, hoffte auch, dass es umgekehrt ebenso war.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Jackie
    Datum:
    3 Nov. 2015
    Klicks:
    1.154
    Kommentare:
    17

    EXIF Data

    File Size:
    70,8 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    600px
    Height:
    400px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • [​IMG]
    --
    [​IMG]
    Stute
    9 Jahre
    Rasse Schweres Warmblut
    Stockmaß 166cm
    Deckhaar Dark Sabino with Snowflakes

    Abzeichen -
    [​IMG]

    Double Diamonds ist eine aufgeweckte und sehr lebhafte Stute. Sie ist ein wahres Energiebündel mit ein paar kleinen, aber süßen Macken. Im Gelände ist sie sicher und sie beherrscht alle Grundgangarten. Auf dem Reitplatz ist sie eher die ruhige und konzentrierte, doch im Gelände geht sie ab. Dort fühlt sie sich wohl. Auf der Weide tobt sie immer gerne, doch wenn keiner zum Spielen da ist, wird ihr schnell langweilig.

    Besitzer Jackie (Amy Fleming)
    VKR/Ersteller Bracelet / Elle
    [​IMG]

    [​IMG]

    1. Platz - 284 Fahrturnier

    ——————————————————————————————————
    Galopprennen E
    Springen E A
    Military E
    Western E A
    Dressur E
    Distanz E
    Fahren E A
    Gang E

    Wendigkeit -N-
    Farbig = Trainer
    [​IMG]
    Double Diamonds ist eingeritten, jedoch nicht eingefahren.

    Eingetragene Zucht -
    Gekört Nein

    Nachkommen
    keine
    [​IMG]

    Letzter Tierarztbesuch 02.02.2016
    Was wurde getan:
    Double Diamonds wurde geimpft, gechippt und bekam eine Wurmkur verabreicht. Der Tierarzt hat hat eine Prellung am Vorderbein feststellen können. Sie muss auf einem Paddock oder abgetrennte Weide stehen, kein galoppieren, kein Buckeln. Heilungsdauer bis zu 6 Wochen.

    [​IMG]
    Letzter Hufschmiedbesuch -
    Was wurde getan:



    ——————————————————————————————————
    PNG | Puzzel PNG | JPG