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Jackie

♀ Cindarella || Classic Pony

♀ Cindarella || Classic Pony
Jackie, 1 Juni 2012
    • Jackie
      Ältere Pflegeberichte
      Ein Tag am Stall
      Ich kam Morgens um 09:00 Uhr am Stall an um meine Pferde zu versorgen. Ich roch das frische mit Regen übergossene Graß, was sich in meiner Nase, mit Stallgeruch zusammen fand. Ich partke mein Auto auf dem Stallparkplatz und schloss es ab. Ich ging gerade aus zu auf die Stallgasse und die Pferde und Ponys wieherten vor Freude. Ich legte alle meine Schlüssel und alles andere auf den Tisch im Stübchen ab. Dann ging ich zum Futterwagen, der mit Kraftfutter gefüllt war. Damit fütterte ich die Pferde und Ponys und fütterte danach, separat die Fohlen mit speziellem Futter, was den Wachstum der Pferde unterstützte. Nebenbei fütterte ich auch Heu. Die Zähne knirschten und Hufe scharrten das Stroh auf. In der Zeit, wo die Pferde gefressen hatten frühstückte ich im Stübchen. Nachdem sie fertig waren, brachte ich erst die Fohlen auf den Padock, der ein kleines Stück Wiese hatte mit einem großen Laufstall. Danach brachte ich die Pferde und Ponys, separat auf eine Weide, die auch einen Laufstall besaß. Jetzt mistete ich die Boxen und füllte sie mit frischem Stroh. Manche Pferde hatten viel Mist drin, manche weniger. Danach machte ich die Halle und den Longierzirkel nass, die so verstaubt von der Hitze der letzen Woche waren. Damit war ich auch nach einiger Zeit fertig. Nun holte ich 5 Pferde und Ponys von der Weide und hatte sie in die Führanlage getan. Ich schaute nocheinmal nach den Fohlen Dashar im und Neverendings Fairytail. Alles war in Ordnung und sie spielten fröhlich mit einander. M´s Aron, Black Dewon the strett, Mattes, Cinderella und Coffein ging es auch gut in der Führanlage und die restlichen Pferde Ungezähmt Snow und Flicka of the Storm hatten sich auch wohl gefühlt auf der Weide. Mal noch! Ab Winter würden sie wieder auf den Padock kommen. Sie soltlen die Zeit des Herbstes genießen! Zu recht! Ich ging wieder in die Stallgasse zurück und putze ein paar Sättel und Trensen für anstehende Turniere. Danach putze ich die Sattelkammer und fand dabei einige Sachen. Bandagen und Stirnbänder, die ich zum Mittagesen mit nach Hause nahm, um zu putzen und zu waschen. Vielleicht würde ich ja auch was davon verkaufen. Am Abend kam ich wieder zurück und holte die Pferde erst einmal aus der Führanlage. Danach die Fohlen und dann die von der Weide. Ich fütterte eine Runde Kraftfutter und für die Fohlen spezielles Futter. Danach schaltete ich das Licht in der Stallgasse aus und fuhr vom Hof.
      [Zeichen:2009 Text ©by Schreibdienst Cheenok Salvador]

      Die Prüfung [23.01.2011]
      In der Halle angekommen schwang ich mich vorsichtig in den neuen Sattel den ich extra für die Körung gekauft hatte.
      Sie wieherte neugierig und wollte sich gar nicht beruhigen. Als ich "Flyhigh mit ihrem Pony Cindarelle sind die nächsten Starter" durch das Mikrofon schallen hörte lobte ich sie nochmals und strich ihr beruhigend über den Hals.
      "Tür frei"reif ich und trabte dann in die Halle. Sie war sehr hektisch. Ich hoffe das sie sich noch im Laufe der Körung beruhigt. Ich wendete bei C ab und ritt auf X zu. Dort blieb ich geschlossen stehen lobte Cindarella unauffällig und begerüßte die Richter und lächelte dabei freundlich. Cindarella kam mir viel entspannter vor wie eben. Sie hatte den Kopf ein wenig hinter der senkrechten sie gab nach und hörte sehr gut auf meine Hilfen. Dann trabte ich sie wieder an und ritt rechte hand. Sie ist gott sei dank ruhiger geworden wie eben. Die lange seite trabte ich noch und kurz vor der kurzen seite parrierte ich sie in den Schritt durch. Kurz bevor wir dann nochmals die lange Seite erreichten trabte ich sie nochmals an.Zuerst war sie etwas schnell und hektisch aber dann kamen wir dann doch noch zum Mitteltrab. Bei der nächsten Gelegenheit ritt ich auf den Zirkel weiterhin im trab. Jetzt hatte sie die richtige Geschwindigkeit. Nich zu schnell und nicht zu langsam.Eine runde ritten wir auf dem Zirkel. Dann ritt ich durch die Länge der Bahn und galoppierte das Pony kurz vorher an. Anscheinend ahnte sie schon das wir jetzt galoppieren wollten da sie schon ein Tik zu früh angallopierte. Aber als wir durch die Länge der Bahn ritten, ritten wir grade und sehr gleichmäßig. Bevor wir den fliegenden galoppwechsel vorführten sollten parrierte ich sie wieder zum trab durch und ritt linke Hand. Bei A ritt ich mit ihr Schritt, bekam das Mikrofon in die Hand und sollte was über meine Stute erzählen.Ich schaltete den ON Knopf ein und fing an zu erzählen " Also. Ich habe euch hier mein neues Deutsches Classic Pony Cindarella vorgeführt. Ich habe es selber noch nicht so lange aber als ich es gekauft hatte habe ich mir schon im Vorraus gedacht das sie bestimmt gute Körungschancsen hat. Allein schon da sie ein perfektes Kinderpony ist und wirklich sehr verschmust ist. Bildhübsch ist sie auch noch und ihr großer Maul passt einfach gut zu ihr. Allerdings ist sie manchmal etwas hektisch aber wenn man sie dann einmal richtig in der Hand hat klappt das auch super.Ich legte das Mikro wieder zurück und trabte sie auf dem Zirkel. Eine runde. Und dann hatten wir es geschafft. Bevor ich aber auf X zu reiten konnte musste ich nochmal ganze Bahn gehen und konnte so perfekt und problemlos auf X halten. Cindarella wiehrte stolz und schüttelte ihr Kopf. Ich verabschiedete mich von den Richtern und verließ mti einem lächeln und im leicht Trab die Halle. Ich war stolz auf mein neues Pony und umarmte sie,knuddelte sie durch und gab ihr erstmal eine Banane als belohnung. Nun konnten wir nur ncoh auf das Ergebnis abwarten.
    • Jackie
      Ein bedrückender Regentag | 3954 Zeichen | (c) Jackie
      Ich seufzte leise. Schon wieder so ein Mistwetter, schlürfte dann an meinen Kakao. Mein Handy summte ‚Eine neue SMS’ ich biss mir auf die Zähne. Meine Freundin schon wieder. Ich gab einen leisen Seufzer von mir und lies das Handy in Ruhe. Schließlich musste ich mich heute um meine Lieblinge kümmern. Viel hatte ich nicht vor, schaute auf meinen Kalender und las ‚Figaro – Springtraining &. Cindarella Vertrauenstraining’. Bevor ich los ging, trank ich meinen Kakao noch zu Ende, stand dann auf und ging zum Stall. „Guten Morgen Figaro“ sagte ich lächelnd. Der Gedanke an meiner Freundin verschwand nicht. Ich war sauer. Nahm ein wenig ruppig das Halfter und legte es Figaro um. Er schien überrascht. Kein Wunder, so angezickt hatte er mich noch nie erlebt „Tut mir Leid Figaro,heute ist nicht mein Tag“ . Dann nahm ich den Strick und brachte ihn aus seiner Box. Nun stand er brav an der Anbindestange. Schaute mich ganz verträumt an und schnaufte. Ich grinste und holte das Putzzeug. Figaro neigte deinen Körper nach rechts, entspannte und wartete darauf, das ich ihn putzte. Die Bürstenstriche fühlten sich an , wie eine angenehme Massage. Er sah grad einfach nur zum abknutschen aus. Wie immer putzte ich ihn . Gelassen und gründlich. Er sah wirklich schick aus, mit seinen Rötlichen Rehfell. Aber auch Cindarella wurde heute von mir richtig ordentlich geputzt. Die Beine mit etwas Wasser und Schaum abgerieben und sie sah wieder wie ein weißer Schimmel aus. Ich vergaß die doofen Kommentare meiner Freundin und stieg auf Figaro. Er blieb ganz ruhig stehen . Ein feiner Kerl. Erinnerte mich dann an die letzte Hengst-des-Monats-Kür an der wir teilgenommen hatten. Figaro gab einen leisen Ton von sich. War das jetzt ein Versuch zu wiehern ? Ich gickerte und und drückte meine Waden an sein Bauch. „Go“ sagte ich kurz und er ging auf den Hufschlag. Nach 15min warm reiten, ließ ich ihn antraben. Figaro war heute in super Stimmung. Er wölbte seinen Kopf und ließ seine Mähne schweben. Seine Hufe trappelten über den Sand Boden und hinterließen dumpfe Geräusche. Ich genoss die Zusammenarbeit. Lauschte den Regen, der auf das Dach der Reithalle prasselte und lauschte Figaro. Figaro lauschte ebenfalls. Ich hielt an. Stieg ab und stellte die Hindernisse auf. Figaro sah mir zu. Seine Ohren nach oben gerichtet. Er wusste was jetzt kommt. Ich stieg wieder auf und trabte erstmal eine Runde. Dann… als er bereit schien, galoppierte ich auf eine Stange zu. Sie war nicht hoch, nur niedrig. Mit einen kleinen Hopser, flogen wir über das Hinderniss. „Gut gemacht“ lobte ich ihn. Dann auf einen Oxer zu und anschließend über ein 3-Stangen Hinderniss. Nicht gerissen. Trotz dem trüben Regen, sprang Figaro doch recht gut. Nachdem wir fertig waren, Figaro geputzt und gefüttert wurde, begab ich mich zu Cindarella. „Hallo du“ sagte ich schmunzelnd und führte sie aus die Box. Sie schnaubte und schaute mich ein wenig unruhig an. Cindarella hatts noch nicht so mit Vertrauen. Allein schon wenn man bedenkt das ich sie erst seit kurzer Zeit habe. Trotzdem lächelte ich sie an, ich wusste nicht ob sie es verstand. Dann ging ich los, wieder in die Reithalle und wieder durch das nasse Regenwetter. Cindarella scheute, sie wollte nicht nass werden. Ich zückte ein Leckerlie aus meiner Tasche und hielt es ihr vor die Nüstern. Sie schnupperte und folgte mir schließlich. „Super!“ lobte ich sie. Ein Regentropfen fiel auf meine Nase. Ich schüttelte mich. Zu meinem Überraschen schüttelte Cindarella sich ebenfalls. Ich lachte. Es sah echt zu putzig aus, wie die kleine Stute ihren dennoch kräftigen Körper schüttelte. Ich gab ihr ein Leckerchen nachdem ich „Schüttel dich“ gesagt hatte. Vielleicht verstand sie es ja. Wäre auch nur zu schön gewesen. In der Halle, ließ ich sie dann los und lotzte sie mit Leckerchen zu mir. Es klappte perfekt. Das Training war ein reiner Erfolg. Ich war stolz auf mich und konnte so, den nassen und grauen Regentag glücklich beenden.
      3954 Zeichen by Jackie
    • Jackie
      Pflege meiner Pferde | 4456 Zeichen | (c) Jackie
      Ein ziemlich träger Tag

      Müde schlürfte ich aus dem Bett ins Schlafzimmer, ich wusste genau was ich heute vorhatte auch wenn ich absolut keine Lust dazu hatte. Also machte ich mich fertig und ging in den Stall. Pinocchio begrüßte mich mit einem lauten wiehern. Ich stöhnte. „NICHT so laut“ . Versuchte mich dennoch aufzurappeln. Als ich dann durch die Gasse ging , sah ich wie Snuburb Lights mich verträumt ansah. Offenbar war ich nicht die einzigste die noch nicht ausgeschlafen hat. Aber auch Sternensinger sah noch nicht ganz wach aus. Daher nahm ich zu erst Pinocchio den ich zuerst putzen wollte. Immerhin sollten die andern sich noch ein Weilchen entspannen können. Ich gähnte kurz und klopfte Pinocchios Hals. „Feiner Junge… bist wohl ein Frühaufsteher“ ich grinste. Dann , bürstete ich verträumt sein glänzendes dunkelrotes Fell, das nach unten hin immer heller wurde. „So ein hübscher Hengst“ . Ob sein Kopf auch so lang wird wenn er lügt ? bei dem Gedanken wurde ich ein wenig wacher. Als er dann auch fertig geputzt war, klingelte es an der Tür. Ich beruhigte Pino kurz und rannte zur Haustür, öffnete diese und sah… meine Freundin Sosox3 . „Na du!“ begrüßte ich sie freudig und lud sie direkt ein. Sie begrüßte mich ebenfalls und sah sich um. „Na was machst du gerade ?“ ich zuckte mit den Schultern. Pino und die andern putzen. Sagte ich knapp. Sie nickte. „Ich kann dir dabei gerne helfen, habe eigendlich nichts besseres zu tun… und wenn du magst können wir danach ja noch einen leckeren Latté Macchiato trinken“ ich war von ihrer Idee überzeugt. „Du kannst ja Figaro, Death, Nordstern und Joker putzen, ich mach dann Prince … der kleine Kerl brauch mal wieder dringend Bewegung“ sie lächelte und wir begaben uns in den Stall. Dort brachte ich den frisch geputzten Pinocchio zurück in den Stall. Dabei fiel mir auf, das ich demnächst wieder die Boxen putzen musste. Aber nunja. Ich gähnte noch einmal kurz und unterhielt mich ein wenig mit Soso. „Weshalb warst du eigendlich zu Besuch gekommen ?“ – „Ich wollte nachfragen wie das mit dem Duell zwischen uns ist“ ich grinste . „solange wir Spaß haben ist doch alles in Ordnung“ sie lächelte und nickte. Nach mehreren Stunden waren ALLE Pferde schön geputzt. Ich überlegte eine Weile. „Sollen wir auch direkt die Boxen ausmisten ?“ sie sah sich die Boxen an und nickte. „Wird schon zügig gehen“ . Das sah man leider nicht, denn nach 3Stunden waren wir erst fertig. Der Tag verging recht schnell , aber dafür sah der Stall wie neu aus ! Auch die Pferde . „Und jetzt noch Bewegen“ ich nahm 3 Stricke und machte an diesen Pino, Snuburb Lights und Sternensinger dran. „Auf auf in die Führanlage“ Ich war mir nicht mehr ganz genau sicher was ich eigendlich machen wollte... was ich machen wollte nachdem die Pferde aus der Führanlage kahmen. Jedenfalls packten wir Pino, Lights und Singer in die Führanlage. Alles klappte perfekt und niemand hatte irgendwelche "Zicken" gemacht. Doch was war jetzt mit den andern Pferden ? Nicht alle konnten heute bewegt werden. Die Lösung : Auf die Weide. Darum brachten wir alle restlichen Pferde auf die Weide, in der Hoffnung das sie sich wenigstens etwas bewegten. Und da sah ich wie Death mit Figaro spielte, wie er ihm hinterher rannte und fröhlich wieherte. Ich grinste Soso an. Lief ja alles perfekt heute. Dann dachte ich nach. Musste ich heute nicht eine Trakener Stute abholen ? Und ja ! So war es. Ich dachte mir das es nicht schaden könnte Cindarella mit zu nehmen. Immerhin konnte sie etwas Bewegung gut gebrauchen. Das war doch super ! Alle Pferde waren beschäftigt und trotz all dem konnte ich Cindarella auch etwas entlasten. Als wir dann den Weg zu Fuß gingen, wo Kira uns auf ihren Hof bereits erwartete, wieherte die Schimmelstute Angel uns auch schon entgegen. Ich winkte Kira zu und zuppelte am Strick von Cindarella. Diese trottelte brav nebenher. ,,Soso magst du Cindarella nehmen ? Dann nehme ich Angel" schlug ich ihr vor. Soso war einverstanden und nahm Cindarella. Dann begrüßte ich Kira und nahm den Strick von Angel. ,,Sie ist echt eine schöne Stute ! Es soll die Stute von Death sein" Kira nickte.,,Death ist ein schöner Hengst" - ,,Genau so schön wie Angel" . Angel wieherte und scharrte ungeduldig mit den Hufen. Als wenn sie sagen wollte "ICH BIN AUCH NOCH DA" ich grinste. Dann nach einer Weile reden, bezahlte ich Angel und ging mit Soso nach Hause. ,,Meinst du das reicht für heute ?" fragte Soso mich. Ich schüttelte den Kopf. ,,Erst nachdem Angel versorgt ist... sie kommt in eine einzel Box" sie nickte und wir gingen nach Hause.

      4456 Zeichen by Jackie
    • Jackie
      Pflege meiner Pferde | 3187 Zeichen | (c) Jackie
      Ein heißer Sommertag

      Ich wachte ziemlich schnell auf, denn die Sonne schien mir mitten ins Gesicht. Nun schaute ich auf die Uhr, es war 12:00 Uhr mittags. Habe ich etwa verschlafen? Das passt gar nicht zu mir. Heute verzichtete ich auf mein Frühstück. Ich ging sofort in den Stall. Immerhin haben die Pferde auch Hunger. Heute fing ich an Prince Box an. Der kleine wuchs ziemlich schnell voran. Dann waren die andern Haflinger dran. Schließlich gab ich Black Death und Death Angel Futter, aber auch Cindarella. Ich überlegte was ich am heutigen Tag machen werde. Zudem überlegte ich ob ich mir vielleicht Personal anschaffen werde. Ich denke mal es wäre leichter wenn ich nicht alle Pferde pflegen müsste. Sonst halfen mir meine Freunde immer beim putzen, aber heute hatten sie keine Zeit. Dennoch musste ich für heute mühsame Aufgabe alle Fälle zu putzen bewältigen. Bei meinem Liebling Figaro fing ich an. Dann war Sternensinger und Nordstern dran. Und schließlich der Rest. Nachdem alle sauber waren, brachte ich Figaro , Lana, Milchschnitte und Cindarella auf die Weide. Figaro sollte schließlich auch mal eine Auszeit haben. Death Angel war noch nicht eingeritten, dies wollte ich heute ändern. Also band ich sie an der Box fest und holte Sattel und Zaumzeug. Da sie schon geputzt war, zäumte ich sie auf. Ich führte sie aus den Stall, dann stieg ich auf. Ich hatte vor ausreiten zu gehen, da ich das schöne Wetter mal nutzen wollte. Im Schritt gingen wir den Weg entlang zum Wald. Von hier aus konnte ich schon Plätschern hören. Es war ein herrlicher Tag. Wir ritten tief in den Wald hinein, vielleicht sah man auch ein Reh. Die Vögel zwitscherten. Als Angel warm geritten, Trabten wir an. Ich spürte den Wind zwischen meinen Haaren wehen. Es war ein angenehmes Gefühl. Aber fing noch nicht an zu schwitzen ihrer Mähne flog mir entgegen. Es war ein traumhaftes Bild. Und ich konnte den dumpfen Klang ihrer Hufe hören. Schon bald waren wir am Bach angekommen. Dort stieg ich ab und führte Angel zum Bach. Angel trank das Wasser. Ich zog meine Hose ein Stückchen hoch, um gegen das Wasser hinein. Ich spürte das kalte Wasser zwischen meinen Zehen. Angel scharte mit den Hufen und spritzte mich nass. Ich schüttelte mich ,,brr "das Wasser ist sehr kalt. Wir verweilten einige Stunden am Wasser, dann stieg ich wieder auf und ritt zurück zum Hof. Ich machte Angel sauber und stellte sie zu den andern auf die Weide. Dort begrüßte Figaro sie. Nun begab ich mich zu Black Death. Er war müde. Er tat mir ein wenig leid denn er musste heute in die Führungsanlage. Verschlafen schaute er mich an. Ich nahm das Halfter ,l egte es ihm um und führte ihn aus seiner Box. Er schnaubte. Die Führungsanlage war nicht weit weg vom Stall, nach wenigen Minuten, waren wir da. Ich brachte Death in der Anlage unter und ging zu Pinocchio. Ich schaute auf die Uhr. 18:00 Uhr. Reiten lohnt sich nicht mehr. Ich dachte eine Weile nach und kam schließlich auf den Entschluss, ihn und die restlichen Pferde auf die Weide zu bringen. Gegen 19:00 Uhr brachte ich Death aus der Führanlage und stellte ihn zu den andern auf die Weide. Den restlichen Abend verbrachte ich noch in meinen kleinen Gutshäuschen.


      3187 Zeichen (c) Jackie
    • Jackie
      Anfang 2013 | 9.071 Zeichen | (c) Jackie

      Die Blumen sprießen aus dem Boden und die Frühlingsgefühle kommen zum Vorschein. Nicht nur bei mir, nein auch bei meinen Pferden. Daher war es besonders wichtig, richtig mit ihnen umzugehen. Wenn sie zu übermütig wurden, kann es fatale Folgen haben.

      Ich saß auf Figaros Rücken. Ohne Sattel. Es ist ja nicht so als wäre ihm (oder mir) dies völlig unbekannt. Ich spürte die Wärme die von ihm hinabstieg. Roch es. Roch den Pferdeduft und zog ihn tief in meine Nase ein. Ich liebte es. Darauf hin stellte ich mir die Frage, wie ich nur ohne Pferde auskommen könnte. Ich stieß meine Ferse in seine Flanke. Er wurde schneller. Ich sah mich um. Bäume.. überall Bäume, gleich würde die Wiese kommen an der ich los galoppieren konnte. Ich machte mich schon mal bereit. Griff in seine Mähne und hielt die Zügel stramm. Ein antipp und Figaro sprang sofort los. Er war unglaublich schnell auf seinen kleinen Ponybeinchen. Wir haben letztes Jahr zusammen viel trainiert. Meldeten uns sogar an Reitkursen für 'Extrem-Reiter' an. Gleichzeitig machte ich eine Ausbildung bei meinem Opa. Er ist … oder besser gesagt, er war Pferdeflüsterer. Opa erklärte mir das man nicht mals viel mit der Stimme arbeiten brauchte. Gestik und Körpersprache könnte dieses ganz einfach ersetzen. Und genau in diesen Moment spürte Figaro meine Sicherheit. Und ich spürte seine gleichmäßigen, im Takt vollbrachten Galoppsprünge. Ich kreischte kurz vor vergnügen. Die Wiese war zu weit um mich zu hören. Dann wurde Figaro erschöpfter. Ich ließ ihn im Schritt nach Hause reiten. Lobte ihn kräftig mit ausgiebigen Halsklopfen und gab ihm nach dem ich abgestiegen war ein Leckerchen.

      In der Futterkammer mischte ich ihm bereits sein spezial Futter an. Nahm einen der Äpfel aus dem Apfelkorb und legte ihn mit in die Schale.

      Ich schaute auf die Uhr und räusperte mich. Ich hatte nicht mehr viel Zeit, doch es reichte aus um alle meine Pferde zu pflegen. Nun ging ich zu Joker. Er beschnüffelte mich mit seinen samtigen Nüstern. Ich spürte seinen heißen Atem an meinen Fingern. Doch so brav wie ich Joker kannte, ließ er sich ohne Mucken das Halfter anlegen. Er sank noch nicht mals seinen Kopf, er stand einfach nur da. Ich streichelte seine Blesse als Belohnung. Braves Pony.. wollte ich damit ausdrücken. Ein sehr braves Pony. Ich dachte einen Augenblick nach. Sollte ich dich heute nur putzen ? Am besten kommst du auch noch auf die Wiese. Ich band ihn vor seiner Box ein. Draußen war es eisig kalt und es lag ein wenig Schnee. Wie ich dieses weiße Zeug im Frühling hasste. Wenn es noch im Winter wäre... . Diese Weihnachten lag leider nur wenig Schnee. Wenn überhaupt. Es war richtig ungemütlich und überhaupt nicht feierlich. Ich musste seufzen und holte schon mal Putzkasten und eine Regendichte (und gefütterte) Winterdecke. Sie war nicht gerade teuer, da sie aus meiner Kreation entstand. Ich brauchte nur die Materialkosten übernehmen. Unten rechts sah man das Markenlogo 'Cavallo'. Die Decke war dunkelblau mit einem Hellblauen Farbverlauf weiter unten. Ich legte sie über die Stange die an der Box befestigt war. Sie war etwas schwer, aber nicht so.. das ich aus der Puste geriet. Jokers Ohren wackelten und er schaute nach mir. Ich lächelte, bückte mich und Griff nach dem Gummistriegel. Eigendlich war ich mir noch nicht mals so sicher wieso ich Joker eigendlich putzte. Er war sauber (Joker hat im Frühling ein unglaublich weiches Fell... doch gegen Prince Fell, kommt selbst er nicht an). Dann fiel mir aber der braun-orange Fleck an seinen Hinterbeinen an. Pferdeäpfel sind ja schön und gut (Sogar für den Garten) aber an den Beinen meines Pferdes, hatten sie nichts zu suchen. Ich lockerte den getrockneten Mist an den Beinen auf, nahm die Kardätsche und strich nochmal rüber. Nun wollte ich aber die Flecken wegbekommen. Ich ging in den Waschraum und nahm einen leeren Eimer. In diesem lag (praktischerweise) ein rauer Schwamm und ein Handtuch. Ich schaute zum Regal rüber welches in der Ecke stand. Öffnete es und suchte nach einem Fleckenspray – Glanzspray. Früher war ich nicht so gut ausgestattet wie heute. Die Boxen wurden nur seltener geputzt und die Pferde standen daher mehr draußen. Heute habe ich aber meine festen Stallburschen angestellt die die Boxen täglich abäppeln und 1-2x die Woche ausmisten. Dann suchte ich etwas Shampoo (Extra für Schimmel und helle Fellfarben).
      Mit dem vollen Eimer hockte ich neben Joker. Sprühte etwas Fleckenspray auf sein Fell und rieb es mit dem Schwamm ein, dann mit heißem Wasser drüber bis der Fleck weg war. Zum Schluss sprühte ich sein Fell mit dem Glanzspray ein und bewunderte mein Werk. Die Box sah ganz okay aus, Tommy sollte sich aber heute noch die Boxen vornehmen, von daher gab es nichts mehr zu tun... außer Joker einzudecken. Er sah richtig schick aus. Die Weide war nicht all zu weit vom Stall entfernt. Von daher ging der Rest eigendlich ziemlich schnell.

      Ich sah mich um. So ein Mist die Wassertröge waren eingefroren. So was hasste ich am Winter am meisten, aber wir hatten ja ..Frühling. Ich beschloss heute einkaufen zu fahren. Ich hatte letztens im Katalog eine automatische Tränke gefunden. Total praktisch. Nämlich führt eine Leitung unter die Erde bis hin zur Tränke (die ein wenig Wasser enthält), sie funktioniert wie jede andere Automatische Tränke nur das man die Wassertemperatur (bei mir wäre es im Keller) automatisch regeln kann.

      Ich sah hoch, auf dem Center stand groß geschrieben 'Horse Equipment – Elite Stables'. Ich kaufte selten ein. Ich bestellte das Futter immer über die online Homepage. Ziemlich praktisch wenn einem die Zeit fehlte. Da das Wasser aber nicht warten konnte, bestellte ich mir ein paar kräftigere Jungs vom Elite Service. Bis zum Abend müssten sie fertig sein.

      Zurück im Stall suchte ich Prince auf. Der kleine hatte ein richtig warmes Babyfell bekommen. Es war ganz flauschig. Doch auch Picolas und Mirabellas Fell war flauschig. Ich hörte von draußen die Männer reden »Geh du zum Wagen und hol ebe...« er war zu weit entfernt. Mehr konnte ich auch nicht verstehen. „lass die nur machen“ dachte ich mir. Erneut schaute ich auf meine Uhr 13Uhr... ich musste mich jetzt doch ein wenig beeilen. Was hatte ich eigendlich vor ? Die Fohlen putzen ? Doch dann kam mir die Ideale Idee. Was kann schöner sein als ein Spaziergang durch dem Winterwald ? Ich denke, diesen Einfall kann so schnell niemand toppen. »Was meint ihr ?« Prince schnaubte. Er wusste zwar nicht was ich meinte, aber er wusste das es schön sein wird. Ich holte schließlich 3 kleine Lammfellhalfter. Ziemlich süß wenn man diese mit den andern Exemplaren vergleicht. Ich brauchte allerdings nur 2 Führstricke, einen für Picola und einen für Mirabella. Prince habe ich beigebracht an meiner Seite zu gehen. Ich hatte es Anfangs für unmöglich gehalten, doch er stellte sich hervorragend an. Bevor wir losgingen ging ich noch einmal ins Haus. Es war wärmer als im Stall. Liegt wahrscheinlich auch daran das ich den Kamin angelassen habe. 'Billig heizen' pflegte ich zu sagen. Ich machte mir noch einen Cappuccino. Was kann schöner sein, als ein heißes leckeres Getränk im ...Frühling. Ich war mit den Gedanken noch immer in der Winterzeit. Ich denke es erging nicht nur mir so .

      Warm eingepackt stand ich draußen. Die Kälte zog selbst durch meine warmen gefütterten Wollhandschuhen. Prince stand neben mir, der Kleine wurde so langsam immer größer. Mirabella an meiner rechten und Picola an meiner linken Seite. Ich ging vor ran Prince schnupperte neugierig über den Boden. Vergrub seine Nüstern in den Schnee und blies. Riss seinen Kopf aber wieder hoch weil er vor der Kälte erschrak. Es sah lustig aus. Insgesamt wurde es doch ein ziemlich schöner (aber kalter) Spaziergang.

      Haflinger... über Haflinger... dachte ich mir als ich die Altägliche Prozedur ausführte. Zuerst Lana, dann Nordstern, Milchschnitte, Sternensänger und schließlich Pinocchio mit Snuburb putzen, einsprühen, eindecken und auf die Wiese. Glücklicherweise kam Tommy etwas früher und half mir so gleich. »Das merk ich mir« sagte ich zu ihm und zwinkerte ihm zu. Er musste lachen »Und das bringt mir was ?«
      »Mit etwas Glück eine Gehaltserhöhung«
      »Sie überraschen mich echt immer wieder Frau Klein«
      »Sagen sie doch bitte Jacqueline, oder besser noch – Jackie«
      »Okay. Miss Jacqueline«
      Er grinste frech. Ich musste ebenfalls grinsen. Was ein kleiner Furzknoten (wie meine Mutter immer sagte). Tommy war ein guter Freund, wenn nicht sogar ein sehr guter Freund. Ich weiß nicht wie man es hätte beschreiben können. Wir flirten manchmal miteinander und haben gemeinsam Spaß. Doch eine Beziehung ? Dafür sind wir beide nicht bereit. Wieso war ich es eigendlich nicht ? Mein Ex Freund war ein ganz lieber, betrogen hatte er mich auch nicht. Wir hatten nur nichts mehr zu besprechen. Was ist schon eine schöne Beziehung ohne Gesprächsstoff ?

      Leider verging die Zeit einfach viel zu schnell . So das ich Spontan 3 weitere Stallburschen anrufen musste die sich um meine restlichen Pferde kümmern mussten. Denn leer ausgehen, tut hier niemand.

      © Jackie (9071 Zeichen)
    • Jackie
      Eine wirklich nette Aushilfe | 10.000 Zeichen | (c) Flake

      Heute würde ich zu Jackie fahren und mich ein wenig mit ihren Pferden beschäftigen. Es würde wohl ein recht langer Tag werden, aber dennoch freute ich mich sehr auf ihn. Früh morgens klingelte bereits mein Wecker und riss mich aus dem Schlaf, als es grade erst begann zu dämmern. Also stand ich auf und zog mir meine schwarze Reithose, ein Shirt und eine Fleecejacke an, ehe ich hinunter ging, um zu frühstücken. Auch das war schnell erledigt und so schlüpfte ich in meine Stiefel, die im Flur standen und ging zu meinem Wagen.
      Es dauerte eine gute halbe Stunde, bis ich schließlich die Auffahrt zu Jackies Hof herauf fuhr und den Motor abstellte, als ich ankam. Sie stand bereits auf dem Hof und schien mich zu erwarten. Nachdem ich sie kurz begrüßt hatte, 'überließ sie mir das Feld', um sich ihren Arbeiten zu widmen. Mein Weg führte mich in ihren Stall, in dem 26 Pferde darauf warteten, versorgt zu werden.
      Als ich die Tür aufschob, drang mir ein Schwall warmer Luft entgegen und der Duft von Heu und Pferden. Kaum verwunderlich. Mit einem Schmunzeln trat ich ein und einige Köpfe hoben sich und sahen über die Boxentür. Neugierige, braune Augen beobachteten mich und die Blicke folgten mir bis in die Futterkammer. Während ich die Eimer füllte, hörte ich hin und wieder ein Schnauben, oder das drängende Stampfen der Hufe, das aus dem Stall drang. Schnell war das Futter verteilt und die Tiere begannen zu fressen. In dieser Zeit machte ich mich daran kurz mit einem Besen durch die Stallgasse zu fegen, ebenso durch Futter- und Sattelkammer. Nachdem alles von gröberen Schmutz und Staub befreit war, kehrte ich es auf, um es in die Schubkarre zu legen, die ich zuvor geholt hatte. Doch bevor ich nun die Boxen grob abmisten würde, kämen die Pferde auf die Weide.
      Aus der Sattelkammer holte ich mir die Halfter von den beiden Haflingerfohlen und Prince of the half Moon. Zuerst halfterte ich die beiden Vollgeschwister Mirabella und Picola auf. Die beiden machten keinerlei Probleme, im Gegenteil. Willig folgten sie mir aus dem Stall und wussten scheinbar sogleich wohin es ging. Auch wenn es nicht grade warm war, in der Sonne, die sich heute von ihrer besten Seite zeigte, ließ es sich sehr gut aushalten und die beiden preschten sogleich los, als ich die Stricke aushakte. Wieder mit einem leichten Schmunzeln schloss ich das Tor der Weide, um Prince of the half Moon zu holen. Der junge Saddlebredhengst war doch weitaus lebhafter, als die beiden Haflinger, doch auch er machte keine Anstalten, mir das Leben schwer zu machen, sondern ließ sich aufalftern und folgte mir aus der Box. Ich entließ den kleinen zu den anderen beiden Fohlen und verschloss das Tor wieder sorgfältig, um am Abend keine Überraschung zu erleben.
      Auch die Stuten würden heute einen Tag auf der Weide genießen dürfen und so war ich erst einmal damit beschäftigt, die Pferde raus zu bringen. Als erstes ging ich mit zwei Halftern bewaffnet in Cindarellas Box. Die Scheckstute sah mir aus dunklen Augen entgegen, in denen man den Schalk förmlich aufblitzen sehen konnte, als ich die Box betrat. Mit einer altbewährten List -auch Apfel genannt- stellte es jedoch nicht im Geringsten ein Problem dar, ihr den Halfter über die Ohren zu ziehen. Kurz klopfte ich ihr den Hals, ehe ich sie provisorisch in der Stallgasse anband und in Piranhas Box schlüpfte. Sie war wohl eines der Shettys, auf das die Beschreibung 'klein aber oho' nicht unbedingt passte. Ohne jegliche Hektik und somit als Gegenstück zu Cindarella ließ sie sich aufhalftern und folgte mir aus der Box. Schnell fanden wir unseren Weg zu den anliegenden Koppeln, wo sie die Sonne genießen durften, solange sie sich noch zeigte. Diesen beiden folgten The Death Angel und Drag me to Hell, welchen man schnell anmerkte, dass sie ihren ganz eigenen Kopf hatten. Doch auch wir kamen recht gut miteinander aus und die beiden bildeten einen wahrhaftig schönen Anblick. Doch fertig war ich damit noch längst nicht. Als nächstes brachte ich die Isländerstute Zander auf die Koppel, wo die anderen einfach einmal ganz Pferd waren, zusammen mit dem hübschen Andalusier Corda Blanka. Nun würden noch die Haflinger aus Jackies Zucht folgen, die ich auf die Weide nördlich vom Hof gelegen bringen würde. Zuerst holte ich die beiden 'kleinen' Little Baby und Milchschnitte aus ihren Boxen. Die beiden waren jedoch so verscheiden, wie sie nur sein konnten. Man merkte, wie Little Baby versuchte mir selbst beim Führen alles recht zu machen, wohingegen Milchschnitte eher an allem interessiert war, außer an mir oder meinem Vorhaben. Nachdem ich das Tor jedoch erfolgreich hinter den beiden geschlossen hatte, ließ ich die hübsche Fuchsstute Nachtigall und den etwas außergewöhnlichen Lehmfuchs Meike folgen. Nachdem auch Nordstern und Money in a Bank zusammen mit mir ihren Weg in die 'Freiheit' gefunden hatten, holte ich nur noch Lana aus dem Stall. Damit waren alle Stuten auf der Weide und ich könnte mich nun den Hengsten aus Jackys Stall widmen.
      Da der Tag nun doch schon gegen Mittag fortgeschritten war, entschied ich mich, die Haflingerhengste aus ihrer Zucht ebenfalls an die frische Luft zu entlassen, auch wenn dies nicht meinem ursprünglichen 'Plan' entspräche. Small Joker und Pinocchio waren als erstes an der Reihe. Den beiden Hengsten folgten Suburb Lights und Sternensinger, ebenfalls zwei Haflinger. Als Askan, Lakritz, ein Isländerhengst, und Jackies neuster Zuwachs Bonito auch ihren Platz auf den angrenzenden Koppeln fanden, ging ich zurück in den Stall. Dieser hatte sich nun beträchtlich geleert und so schnappte ich mir Mistgabel und Schubkarre, um die leeren Boxen abzumisten. Im Stall war es doch recht warm und so kam ich langsam ins Schwitzen, als ich die oberste Schicht Stroh und die Pferdeäpfel absammelte. Doch auch diese Arbeit war irgendwann getan und wo es nötig war, füllte ich noch einmal Stroh nach. Auf dem Weg vom Stall zum Misthaufen ließ ich meinen Blick über die Koppeln schweifen, doch es war alles friedlich. Einige dösten in der Sonne, wohingegen der Großteil von Jackies Pferden nun mit Grasen beschäftigt war, auch wenn das spärliche Gras kaum etwas hergab.
      Zurück im Stall holte ich die Halfter von The Black Death und Jackies Liebling Luzifer aus der Sattelkammer und ging zu den Boxen der beiden großen Hengste. Neugierig sah mir der Friese entgegen, als ich ihm den Halfter über den Kopf streifte und ihm kurz den Hals klopfte. Das selbe tat ich mit dem Dunkelbraunen und führte die beiden aus der Box. Willig folgten sie mir aus dem Stall und über den Hof, in Richtung Reithalle. Ich wollte die beiden ein bisschen laufen lassen, so hatten sie etwas Bewegung und gleichzeitig ihren Spaß. In der Halle verschloss ich das Tor hinter mir, bevor ich den Strick aus dem Halfter klinkte. Zuerst von Luzifer, dann von Blacky. Sogleich preschten die beiden los, buckelten ein paar mal und kamen erst in der anderen Ecke der Halle wieder zum Stehen. Ich schmunzelte leicht und blieb etwas abseits von den beiden Hengsten, welche nun wieder zusammen durch die Halle trabten, als wären sie zwei kleine Kinder, die Fangen spielten. Eine ganze Weile blieb ich mit den beiden hier, ehe ich sie wieder irgendwie einfing, was sich mit meiner Bestechungsmethode als recht einfach erwies. Bevor ich sie jedoch zurück in jeweils ihre eigene Box stellte, band ich sie auf dem Putzplatz an, der nun zum Nachmittag hin in der angenehmen Sonne lag. Nachdem ich den Putzkasten aus der Sattelkammer geholt hatte, begann ich Luzifers Rappfell gründlich mit Kardätsche und Striegel zu bearbeiten und den Staub der Halle rauszubürsten. Er genoss die Aufmerksamkeit die ihm zu Teil wurde sichtlich und machte auch keine Anstalten, beim Langhaar und den Hufen. Auch Death putzte ich noch über, bevor ich die beiden Hengste wieder in ihre Boxen brachte.
      Zum Abschluss des Tages, würde ich jedoch mit L'ombre de la Figaro, Jackies kleinem Liebling, ein wenig auf dem Platz arbeiten. Der gekörte Haflinger war ein Traum von einem Pferd und er war wie das Sahnehäubchen auf diesem gelungenen Tag. Der ruhige Hengst ließ sich willig aufhalftern und folgte mir erwartungsvoll aus der Box. Unser erster Weg führte uns auf den Putzplatz, wo sein Sattel und die Trense bereits auf dem Holzbalken lagen. Nachdem ich sein Fell ausgiebig geputzt hatte und auch das Langhaar weitestgehend wieder frei von Knoten und Schmutz war, säuberte ich noch kurz den Putzplatz, ehe ich ihm vorsichtig den Sattel auf den Rücken legte. Er ließ das alles ruhig und mit Geduld über sich ergehen und auch das Gebiss ließ er sich ins Maul schieben. Noch einmal klopfte ich ihm den Hals, ehe ich ihn herüber zum Platz führte. Da es in der letzten Zeit nicht mehr gefroren hatte, war auch der Boden nicht zu hart und Regen hatte es ohnehin schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr gegeben. „Na komm.“, murmelte ich, als ich ihn durch das Tor führte und es wieder hinter uns verschloss. Flink gurtete ich nach und stellte die Steigbügel auf meine Länge, ehe ich aufsaß. Mit einem unwillkürlichen Lächeln im Gesicht ritt ich den Haflinger warm, ehe ich ihn antraben ließ. Seine Gänge waren weich und trotz seiner geringen Größe nicht weniger raumgreifend. Wir ritten einige Bahnfiguren und es war ein Traum, diesen Hengst zu reiten. Er arbeitete gut mit und hatte scheinbar auch noch ein wenig Spaß an der Sache. Auch im Galopp war er gut zu sitzen und erst nach einer guten Stunde ritt ich ihn wieder trocken. Am langen Zügel ritten wir im Schritt auf dem Platz und er schnaubte zufrieden, als ich ihm den Hals klopfte. Nach einer Weile saß ich wieder ab und lobte ihn noch einmal ,ehe ich den Platz wieder verließ. Nachdem ich alles aufgeräumt hatte und auch der Hengst wieder in seiner Box stand, suchte ich Jackie auf, um mich zu verabschieden. Am Abend würde sie die Pferde noch von der Koppel holen.
      Alles in einem war es ein sehr schöner Tag gewesen, an den ich wohl gerne zurückdenken werde. Jedoch war ich etwas müde, als ich wieder nach Hause fuhr, zu meinem kleinen Hof.

      10.000 Zeichen || © by Flake
    • Helly25
      Hufschmiedbesuch | 5445 Zeichen | Helly25

      Heute überprüfte ich Samie's Hufe. Ich war schon anwesend, denn ich hatte mich vorher schon um einige andere Pferde des Stalls gekümmert. Ich beobachtete, wie er draußen angebunden wurde. Ich kraulte ihn kurz hinter den Ohren, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass normal viel ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch ein wenig an seinen Hufen herum und ließ ihn probeweise ein wenig heurmlaufen. Die Hufe waren jetzt wieder in Ordnung. Schließlich fettete ich sie noch einmal kurz, danach waren wir komplett fertig. Ich klopfte Samie kurz auf den Hals und gab ihm ein Pferdeleckerli. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihm. Heute überprüfte ich Prince's Hufe. Ich kam ein wenig zu spät, mein Auto hatte einen Platten gehabt. Prince stand aber Gott Sei Dank noch draußen angebunden. Ich streichelte ihn kurz, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass recht viel ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch ein wenig an seinen Hufen herum, und schon waren wir auch damit fertig. Ich ließ ihn probeweise ein wenig traben und galoppieren. Die Hufe waren jetzt wieder völlig in Ordnung. Dann fettete ich ihm noch kurz seine Hufe, dann waren wir komplett fertig. Ich kraulte ihn noch einmal kurz hinter den Ohren und gab ihm ein Stück Apfel. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihm. Heute überprüfte ich Black's Hufe. Ich war schon anwesend, denn ich hatte mich vorher schon um einige andere Pferde des Stalls gekümmert. Ich beobachtete, wie er draußen angebunden wurde. Ich klopfte ihm kurz auf den Hals, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass ungewöhnlich viel ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das viele lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch ein wenig an seinen Hufen herum und ließ ihn probeweise ein wenig traben und galoppieren. Die Hufe waren jetzt wieder in Ordnung. Schließlich fettete ich sie noch einmal kurz, danach waren wir komplett fertig. Ich kraulte The Black Death hinter den Ohren und gab ihm ein Stück Apfel. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihm. Heute überprüfte ich Cinderella's Hufe. Ich war schon anwesend, denn ich hatte mich vorher schon um einige andere Pferde des Stalls gekümmert. Ich beobachtete, wie sie draußen angebunden wurde. Ich streichelte sie kurz, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass normal viel ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch ein wenig an ihren Hufen herum und ließ sie probeweise ein wenig herumlaufen. Die Hufe waren jetzt wieder in Ordnung. Schließlich fettete ich sie noch einmal kurz, danach waren wir komplett fertig. Ich kraulte Cinderella hinter den Ohren und gab ihr eine Möhre. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihr. Heute überprüfte ich Angel's Hufe. Ich war schon anwesend, denn ich hatte mich vorher schon um einige andere Pferde des Stalls gekümmert. Ich beobachtete, wie sie draußen angebunden wurde. Ich kraulte sie kurz hinter den Ohren, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass nur wenig ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das wenige lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch ein wenig an ihren Hufen herum und ließ sie probeweise ein wenig traben und galoppieren. Die Hufe waren jetzt wieder in Ordnung. Schließlich fettete ich sie noch einmal kurz, danach waren wir komplett fertig. Ich klopfte The Death Angel auf den Hals und gab ihr eine Möhre. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihr.Heute überprüfte ich Luzifer's Hufe. Ich war schon anwesend, denn ich hatte mich vorher schon um einige andere Pferde des Stalls gekümmert. Ich beobachtete, wie er draußen angebunden wurde. Ich klopfte ihm kurz auf den Hals, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass ungewöhnlich viel ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das viele lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch ein wenig an seinen Hufen herum und ließ ihn probeweise ein wenig traben und galoppieren. Die Hufe waren jetzt wieder in Ordnung. Schließlich fettete ich sie noch einmal kurz, danach waren wir komplett fertig. Ich kraulte Luzifer hinter den Ohren und gab ihm ein Stück Apfel. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihm. Heute überprüfte ich Lakritz' Hufe. Ich war schon anwesend, denn ich hatte mich vorher schon um einige andere Pferde des Stalls gekümmert. Ich beobachtete, wie er draußen angebunden wurde. Ich kraulte ihn kurz hinter den Ohren, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass nur wenig ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das wenige lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch ein wenig an seinen Hufen herum und ließ ihn probeweise ein wenig traben und galoppieren. Die Hufe waren jetzt wieder in Ordnung. Schließlich fettete ich sie noch einmal kurz, danach waren wir komplett fertig. Ich streichelte Lakritz und gab ihm ein Pferdeleckerli. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihm.
    • Jackie
      Ankunft der neuen Pferde | 9736 Zeichen | (c) Jackie

      Heute war wieder eine der großen Pferdemessen bei uns in der Umgebung. Und natürlich musste ich die Chance ergreifen, mir die tollen Prachtexemplare einmal anzuschauen. Ich stieg wie auch beim letzten mal in meinen Jeep ein, an dem ein großer Hänger (Platz für 2 Pferde) befestigt war. Ich gehe mal nicht davon aus das ich nicht mehr als 2 Pferde kaufen werde, wenn überhaupt.

      Nach einer Stunde fahrt, hatte ich das gröbste schon überstanden. Ich stieg aus und sah mich um. Glücklicherweise war es nicht so voll wie auf der letzten Messe auf der ich war. Überall waren Stände an denen man Reitzubehör, oder Futter kaufen konnte. Es roch nach Pferd. Es roch stark nach Pferd. Hinten sah ich dann auch schon die ersten Pferde stehen. Nach und nach kamen einige Pferde dazu und auf den Außenplatz hinter dem Gebäude, gab es sogar eine Reitveranstaltung. Dressurreiter mit schicken Friesen traten hier auf. Deswegen war ich allerdings nicht hier. Ich wollte mir einen Überblick von den Pferden machen. Ging daher systematisch vor. Platz A2 standen nur Isländer. Verkäufer präsentierten sie und ließen sie nach einander vorreiten. Ein Isländer fiel mir dabei besonders auf. Sie sollte glaub ich... Zander heißen. War eine Stute, die mehr am tänzeln war als am laufen. Ich meldete mich zum Kauf an. Und holte schließlich die Papiere ab. Ich nahm Zander am Strick und lud sie mit ein paar Helfer“lingen“ in den Hänger ein. Es war nicht so sehr problematisch. Sie beschnupperte eher alles neugierig. Des weiteren fiel mir noch eine Andalusier Stute auf. „Corda Blanka“. Sie schaute scheu ins Publikum. War total verhalten und lies sich nur schwer führen. Als sie sich plötzlich aufbäumte und sich losriss. Die Menge war schockiert. Sie galoppierte aus dem Vorstellungsplatz. Sofort ging ich zu ihr, mit einem großen Bogen so das sie sich nicht noch mehr aufregte. Nach einer Weile schaffte ich es doch tatsächlich die Stute einzufangen (Wohl eher aufzufangen) und sofort nach draußen zu führen. Da wo weniger Menschen stehen. Sie sah mich skeptisch an. Hielt dabei so viel Abstand wie möglich. Ich allerdings ging gelassen weiter ohne ihr auch nur einen Blick zu gönnen. Sie beruhigte sich. Der Verkäufer rannte zu mir. Bedankte sich bei mir und musterte die Stute „Dankesehr, diese Stute ist nicht gerade auuf Menschen anzusprechen. Bitte entschuldigen sie mich.“ -“Schon in Ordnung. Wieviel macht das für sie?“. Er starrte mich an. Als würde ein Geist vor ihm stehen. Ich machte eine Geste, die mehr sagt als 1000 Wörter. „Sie wollen diese Stute wirklich kaufen ?“ -“Ja wieso nicht ? Sie hat ein potentielles Temperament“ . Er räusperte sich. Schluckte kurz und forderte den Preis auf. Ich schüttelte seine Hand und übergab ihm das Geld. Er bedankte sich und ging. Damit wäre mein Tag an der Equitos geklärt.

      Corda Blanka lies sich sowohl schlecht in den Hänger führen, als auch schlecht aus dem Hänger. „Das werden wir alles noch ändern meine Liebe“. Sie schnaubte nervös. Ich ließ sie in die Box bringen. Zander aber auch. Sie stellte sich wesentlich besser an als Corda. Ich überlegte während dessen ob ich meinem Trainer Bescheid geben sollte oder selber mich um die Stute kümmern sollte.

      Um ca. 15 Uhr schaute ich auf meinem Terminkalender. 4 weitere Haflinger sollten doch heute kommen. Einmal die Mutter vom Figaro. Mein „Ein und alles“ gegen 18 Uhr. „Askan und Meike“ gegen 15:30 Uhr und Money in a Bank gegen 16 Uhr. Sie war bereits eine gekrönte Stute die vorher meiner Freundin mKay gehörte. Ich beschloss schon einmal die Boxen auf hoch Glanz zu bringen und dementsprechend einzurichten, damit die Pferde schonmal ein fertiges zu Hause haben. Ich dachte kurz nach, jetzt wären Askan und Meike dran. Das heißt ich brauche 2 fertige Boxen. Gemistet waren sie Gott-sei-Dank bereits, ich müsste also nur noch das Heunetz auffüllen. Also fuhr ich mit der Schubkarre zur Futterkammer in der bereits mehrere Heuballen gestapelt waren. Ich nahm je 2 Rippen auf und schob diese mit der Schubkarre zur Box. Ich hörte schon den Jeep auf den Hof fahren. „Super“ dachte ich mir und lief langsam zur Einfahrt. Hier wartete bereits meine Freundin. Ich lächelte ihr entgegen und nahm ihr die Haflinger ab. Sie schien erleichtert und glücklich zu gleich. Askan kam neben Meike in die frische Box und siehe an, sie zupften bereits genüsslich an den Heunetzen rum.
      Als ich auch noch die anderen Boxen gemacht habe und den letzten Haflinger „Little Baby“ empfangen habe – war ich schon ein wenig K.O. Ich seufzte leise und lies mich im Esszimmer nieder. Was steht denn für morgen an ? Ich machte mir jeden Abend eine „Checkliste“ um immer für den nächsten Tag vorbereitet zu sein. Allerdings stand noch nichts genaueres fest. Dann dachte ich nach. Wenn ich mein Gestüt weiterhin halten will, brauche ich festes und zuverlässiges Personal. Denn mit 25 Pferden wurde ich alleine nicht fertig. Ich schaute erneut auf meine Liste. Doch wann war das nochmal ? Morgen oder übermorgen würde Zander ein neues zu Hause bekommen. Bei einer Bekannten , ihr Name war „Svartur“ . Ich hatte sie gerade heute gekauft... und joa.. so kann man investieren. Ich musste kichern, räusperte mich allerdings wieder als ich merkte wie erniedrigend es doch eigendlich von mir war. Den Rest des Tages verbrachte ich damit „Amy Flemings“ Therapien zu studieren. Ich hatte mir einige Informationsbücher darüber gekauft und bereits die verschiedensten Mixturen an Ölen und Kräuter bestellt. Ich war neugierig ob ihre Methoden wirklich zu super an Tieren anspringen wie sie sagte. Vielleicht würde ich dadurch die temperamentvollen Pferde zur Ruhe bekommen.

      Am nächsten Tag...

      Heute beschloss ich meinem alten Pflegepferd Findus einen Besuch abzustatten. Das letzte mal als ich ihn besucht habe war letztes Jahr. Ich bog auf den Hof ab und ging zu seiner altbekannten Box. Galadriel hatte mich heute Morgen schon empfangen. Ich schaute mir den Hengst an. Er ist viel größer geworden. Seine süßen Augen musterten mein Gesicht. Dann erkannte ich etwas was so aussah als würde er mich wieder erkennen. "Hey na" sagte ich leise. Er wieherte erfreut. Ich musste lächeln. "Was hälst du davon wenn ich dich etwas putze" er hielt es wahrscheinlich für eine großartige Idee, denn er streckte immer wieder den Hals nach mir. "Ja du bist mir ja ein süßer " kicherte ich und führte ihn aus der Box. Als nächstes holte ich die Putzbox und striegelte ihn ausführlich. Las sein Langhaar und kratzte seine Hufe aus. Ich sah den kleinen verliebt an. Er hatte immer das gewisse etwas, wofür ich ihn liebte. Dann kam ich zu einem Entschluss. Ich ging zu Galadriel und fragte sie ob er zu verkaufen wäre. Sie sagte „Wieviel würdest du denn bieten“ ich bot ihr 10.000 an und wir waren im Geschäft. Ein wenig überglücklich ging ich zum kleinen Hengst und führte ihn vom Hof. Wir verabschiedeten uns und wir machten einen entspannten Spaziergang. Findus stolzierte und hüpfte etwas neben mir her. Er schien ebenfalls überglücklich. Es vergingen einige wenige Minuten und wir waren schließlich angekommen. Manchmal frage ich mich „Wieso ist der Rückweg immer schneller als der Hinweg ?“. Ich führte klein Findus in seine neue Box. Er beschnupperte sie ausführlich und erkundete neugierig seine neue Ausstattung, wie die automatisierte Wassertränke. Ich dachte nach, wo soll ich mir nun feste Stallburschen besorgen ? Genau ich frag einfach mal in der ASP. ASP war die Abkürzung der „Arbeit Schwerpunkt Pferde“ Agentur. Und tatsächlich 2 Azubis standen mir momentan zur Verfügung. Eine jüngere Frau um die 26 Jahre alt. Sie hatte früher schon geritten. Und ein etwas jüngerer Junge 23 Jahre alt – ebenfalls gute Erfahrungen mit Pferden gemacht. Ich selber war 20 Jahre alt – noch so jung.

      Gegen Mittag kamen dann die 2 Azubis an. Ich erklärte ihnen „Wir gehen besonders vorsichtig und respektvoll mit unseren Pferden um. Wir wollen sie nicht zu etwas zwingen, wir wollen sie ermutigen und vertrauensvoll mit ihnen umgehen. Ich hoffe das ist euch in eurer Ausbildung bewusst.“ Stille... schließlich nickten sie. Ich fuhr fort „Super. Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag brauche ich eure Hilfe. Samstag und Sonntag habt ihr euren freien Tag. Wenn ihr allerdings Überstunden nehmen wollt, halte ich euch nicht davon ab.“ Das Mädchen lachte leise. Ich lief rot an. „Ach so ein Mist, da bin ich so in meinen Gedanken versunken gewesen... das ich euch ganz vergessen habe nach euren Namen zu fragen. Ich bin Jackie“ jetzt mussten die zwei tatsächlich lachen. Der Junge stellte sich als erstes vor „Tyler.. kurz gesprochen Ty“ er lächelte und trat wieder einen Schritt zurück. Schließlich stellte sich die junge Frau vor. „Und ich bin Monique . Du kannst mich Moni nennen“ Ich lächelte ihr entgegen. Sie war eine blonde, recht dünne Frau. Keine Frage eine super Figur zum reiten. „Freut mich euch kennen zu lernen“ wir stellten uns einander erstmals vor. Tranken ein wenig Kaffee und tuschelten über unsere vergangenen Reitererlebnisse. Ty , ein Junge mit kurzen braunen Haaren lauschte aufmerksam. Er selber redete nicht viel, aber er hörte anscheinend gerne zu. Moni gefiel mir – sie fiel mir positiv auf. „Wenn es euch Recht ist, zeige ich euch eben eure Zimmer.“ Ich zwinkerte ihnen zu und ging aus dem Wohnhaus ins Gästehaus. „Welches der Zimmer ihr als eures bezeichnet könnt ihr ja untereinander ausmachen“ sagte ich grinsend und ging aus dem Türramen. „Und achja.. wäre super wenn gleich die Pferde putzt und auf die Weiden bringt. Ich kümmer mich in der Zeit um Luzifer und Figaro. Sie nickten und ich verschwand. Gegen Abend waren alle Pflichten erledigt. Ich war erleichtert, Moni und Ty anscheinend auch. Morgen würde ich wohl mehr tun müssen.

      9736 Zeichen || © Jackie
    • Jackie
      Krönungsbericht | 3000 Zeichen | (c) Jackie

      Amy hörte ihren Namen durch den Lautsprecher summen. Jetzt war sie dran. Sie trieb Cindarella an. Die Classic Pony Stute bewegte sich im starken Schritt in die Mitte der Reithalle. Ihr Fell glänzte und ihre Ohren spielten. Amy grüßte den Richter. Sie war ritt konzentriert und Cindarella schien Gefallen an der Sache zu haben. Zuerst wollte sie alle 3 Grundgangarten vorführen. Amy beschloss auf der linken Hand anzufangen und trieb Cindarella in einen schnellen Schritt. Anschließend wechselte sie durch die ganze Bahn und ritt auf der rechten Hand im schnellen Schritt. Cindarella kaufte aufgeregt auf ihr Gebiss und verlor Speichel, dennoch zeigte sie sich weiterhin in Hochmontur. Amy war ein recht kleines Mädchen, weshalb sie gut auf Cindarella sitzen konnte. Ihre Besitzerin Jackie wäre für sie viel zu groß. Dennoch hörte Amy nicht auf leise zu Cindarella zu reden, sie zu loben und ihr Anweisungen zu geben. "Super" , "Feines Mädchen" und "Langsamer" murmelte sie vor sich hin. Cindarella schnaubte und Amy gab die Zügel nach. Nun ritt sie in einem federnen Trab die Bahn entlang. "Fein machst du das". Amy klopfte ihren Hals und ritt eine Volte. Anschließend wechselte sie durch die länge der Bahn und ritt wieder auf der linken Seite, diesmal im Trab. Cindarellas hebte ihre Beine im perfekten Rythmus und schlug ein wenig mit dem Schweif. Amy spürte ihre Mähne über ihre Hände und lächelte sanft. Schließlich beugte sie sich leicht nach vorne und trieb das Pony an. Cindarella machte einen Satz nach vorne und galoppierte auf der linken Hand entlang. Amy wechselte wieder durch die ganze Bahn und galoppierte auf der rechten Hand. Cindarella schnaubte angespannt. Amy klopfte ihr konzentriert am Hals. "Das machst du super !". Staub wirbelte auf, alle Augen waren auf Amy und Cindarella gerichtet und Amy ritt im passenden Takt zur Hintergrundsmusik. Im Galopp ritt Amy einen Zirkel und ging wieder in den Trab über. Die Menge applaudierte und Amy spürte wie ihre Wangen glühten. Bevor sie über die Trabstangen ritt, zeigte sie noch eine Traversale. Das Publikum war begeistert. Amy grinste über beide Ohren und trieb Cindarella auf der rechten Hand über die ausgelegten Trabstangen. Geschwind hob das Pony ihre Beine und wiederholte den Vorgang auch auf der linken Hand. "Fein" lobte Amy sie wieder. Cindarella wölbte ihren Hals und Amy blieb in der Mitte stehen, jedoch zum Publikum ausgerichtet. Als nächstes wollte sie über einen 90cm hohen Rick springen. Sie trieb Cindarella wieder an, diesmal in sofortigen Galopp und ritt nach einer Bahn auf das Rick zu. Cindarella taxierte es, wurde etwas schneller und sprang schließlich mit einem graziösen Bogen über den Steilsprung. Die Menge applaudierte erneut und Amy ritt auf das nächste Hindernis zu, einen Triplebarre. Diesmal musste Cindarella weit springen, sie preschte auf das Hindernis zu, sprang ab, streckte die Beine aus und landete sanft auf dem Boden. Schließlich verabschiedete Amy sich und ritt erleichtert aus der Halle.
      3000 Zeichen || (c) Jackie || geprüft mit www.lettercount.com
    • Jackie
      Cindarella wird gefördert | 1238 Zeichen | (c) Unbekannt

      Heute war ich auf dem Weg zu Jackie, ich hatte ihr angeboten Cinderella zu Pflegen, da auf meinem Hof nicht viel los war. Bei Jackie angekommen erkundigte ich mich bei einem Pfleger nach dem hübschen Scheckstütchen, man erzählte mir, sie sei zurzeit auf der Weide. Also holte ich ein Halfter und ein Strick um Cinderella von der Weide zu holen. Ich führte sie zum Putzplatz, die Kleine hatte sich auf der Weide kräftig ausgetobt, ich nahm Striegel und Bürste und begann ihr Fell zu pflegen. Nach einer knappen halben Stunde legte ich Striegel und Bürste erschöpft zur Seite. Cinderella stand entspannt mit einem Bein entlastet da, ich holte mir Longierzeug und machte mich mit ihr auf den Weg in die Halle. Zuerst lies ich sie auf die linke Seite bei A Schritt laufen, nach ein paar Runden rief ich sie zu mir, wobei sie zuerst nicht zu mir in die Mitte kommen wollte, danach das ganze nochmal auf die andere Seite. Ich lies sie in einen lockeren Trab fallen, ich drehte mich mit ihr, dann zeigte ich ihr mit meiner Körpersprache, dass sie an galoppieren sollte. Cinderella galoppiere los, sie schlug freudig aus. Etwas später führte ich sie aus der Halle, ich entschied mich noch mit ihr eine kleine Runde spazieren zu gehen.

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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
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    Jackie
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    1 Juni 2012
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  • Abstammung
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    Von unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt


    Exterieur
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    Stute
    03.10.2009
    (7 Jahre gealtert)
    Rasse: Classic Pony
    Stockmaß: 143cm
    Deckhaar: Schimmel
    Abzeichen: -


    Interieur / Beschreibung
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    Charaktereigenschaften:
    Ausgeglichen ●●Unausgeglichen
    Aufmerksam●● Unaufmerksam
    Intelligent
    ●● Unintelligent
    Sozial
    ●● Unsozial

    Begabt ●● Unbegabt
    Ruhig ●● Nervös
    Loyal●● Untreu
    Gutmütig ●● Boshaft
    Nervenstark ●● Scheu
    Temperamentvoll ●●● Faul

    Cindarella ist das perfekte Ebenbild einer Prinzessin. Sie ist eitel, möchte alle Aufmerksamkeit haben und benimmt sich eben... recht zickig, wenn ihr was nicht passt. Trotz ihres manchmal schwierigen Charakters, ist sie sehr personenbezogen und schließt ihren Besitzer recht schnell in ihr Herz.

    Unterbringung: Box mit Auslauf
    Futtersorte: Heu & Naturell (Ergänzungsfutter)
    Weidepartner: -


    Besitzer: Jackie (Cole Lewis)
    VKR/Ersteller: Puu


    Qualifizierungen & Erfolge
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    ● Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's

    Dressur E A L M S S* S** S***
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S S* S** S***


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    - Noch keine Platzierungen -

    Inoffiziell
    -

    Zuchtverband
    -


    Ausbildung und Zuchtdaten
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    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren x

    Dressurpferdeausbildung (ab 3 Jahre)
    Einreiten x | Stangenarbeit x | Gelassenheitstraining x


    1 = Sehr gelassen, 6 = schlechtes / unsicheres Verhalten
    ● Angeboren
    Antrainiert Prüfung Abgeschlossen


    Fremde Umgebungen: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Platz/Halle: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Hufschmied: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Tierarzt: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Wasser: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Gelände: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Straßen: 6 5 4 3 2 1 ✪

    Stangenarbeit: 3 2 1
    Longenarbeit: 3 2 1 ✪

    Verladefromm: 3 2 1 ✪

    Schrecktraining: 3 2 1

    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Komando kommen x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x


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    Schleife
    HK/SK

    Gencode: unbekannt
    Zur Zucht zugelassen: nein
    Eingetragene Zucht: Rocky Hills Stable

    Nachkommen
    -


    Gesundheitszustand
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    Letzter Tierarztbesuch: 13.08.2013
    gechippt [] zuletzt kontrolliert []

    Wurmkur (jedes Jahr) überfällig
    Tollwut Impfung
    (jedes Jahr) überfällig
    Tetanus Impfung (alle 2 Jahre) überfällig
    Influenza Impfung
    (alle 6 Monate) überfällig
    EHV-1 + EHV-4
    (alle 6 Monate) überfällig


    Gesamteindruck:
    Aktue Krankheit/en:
    Chronische Krankheit/en:
    Erbkrankheit/en:


    Letzter Hufschmiedbesuch: unbekannt
    Ausgeschnitten/Korrigiert:
    Hufbeschaffenheit:
    Hufkrankheit/en:

    Beschlag vorne: -
    Beschlag hinten: -


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