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Jackie

♀ Calla | gekrönt

♀ Calla | gekrönt
Jackie, 24 Aug. 2015
    • Jackie
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      19. Januar 2016 - Militarytraining A-L
      10.746 Zeichen © Jackie


      "Na komm!", forderte Amy die Ponystute auf. Iceflower spitzte mit den Ohren und streckte den Kopf nach ihr aus."Du musst dich schon bewegen", das Mädchen grinste amüsiert, Iceflower wusste anscheinend was sie von ihr wollte. Als die Stute mit den Kopf schüttelte und sich von Amy abwand, stampfte sie schließlich auf Iceflower zu um ihr das Halfter überzuziehen. "Deine Freundin können wir gleich mitnehmen", im schnellen Schritt ging sie auf Princess Sansa zu. Die Stute quietschte laut, schlug kurz aus und peste davon. "Vielen Dank auch!", rief Amy ihren Hintern zu. "Sieht so aus, als wären wir erst einmal alleine...", sie rieb Iceflowers Stirn, und tächelte ihren Hals. Princess blickte neugierig von der Wiese auf Amy runter. Dort oben stand sie, als wäre sie die Königin in der Herde. "Tu mal nicht so", rief Amy hoch. Schließlich trabte das leicht aufgekratzte Pferd zum Mädchen runter. "Hey Amy, was hast du vor?", es war Mallory die am Zaun stand. "Ich wollte mit den Pferden durch die Siedlung fahren." -"Voll cool ! Und gerade jetzt im Schnee...", Mallory vollkommen begeistert, bittete Amy sie mitzunehmen. "Ich weiß nicht Mallory...." -"Doch ! Du weißt, nämlich das ich mitkomme"... Mallory hatte ein Talent sich selbst einzuladen. Amy hatte wohl keine andere Wahl. "Wenn du mitkommen willst, mach dich nützlich - nimm Princess und mach sie im Stall fertig. Sie drückte ihr das Halfter in die Hand und führte die Porzellanscheck-Schimmel-Stute in den Stall um das braun-gelb-weiße Fell wieder zum strahlen zu bringen. Zwischen den Boxen angebunden, stand die Stute schließlich in der Gasse um ordentlich verwöhnt zu werden. Amy legte ihr anschließend das Geschirr an und half Mallory ebenfalls dabei. Die Reitponys wurden schließlich an der Kutsche angebracht. Amy kontrollierte alles noch mal gründlich, damit sie sicher unterwegs waren. Mallory stieg in die kleine Kutsche ein, gefolgt von Amy, welche die langen Zügel in die Hand nahm und mit der Zunge schnalzte. Urplötzlich zuckelten die zierlichen Ponys los. "Ich muss sagen die haben sich in den letzten Monaten echt gut gemacht!", begann Mallory. "Ja, ich bin froh über die Fortschritte, das erleichtert die Arbeit und die Beiden sind auf die Kür perfekt vorbereitet". Die Räder glitten durch den Schnee, diesmal hatten die Stuten ordentlich zu kämpfen, da der Schnee rutschiger war als irgendein Waldboden. "Wir müssen den Hufschmied kommen lassen...", stellte Amy fest "Nachher haben wir wieder Eisklötze unter den Hufen, den Pferden tut sowas nicht gut."- "Hey Amy...", Mallory dachte nach, schließlich fiel ihr wieder ein was sie sagen wollte. "Hast du schon was neues von Ben gehört ?"- "Von Ben ?", dachte sich Amy - "Ehm... nein wieso ?", Mallory schien etwas enttäuscht. "Er hat also nicht nach mir gefragt ? Auch nicht meinen Namen erwähnt ?"
      "Nein, nicht das ich wüsste..."
      "Schade." Wollte Mallory etwa etwas von Ben ? Amy schüttelte sich ihre Gedanken aus dem Kopf und konzentrierte sich auf das Training. "Wir lassen die Pferde jetzt traben", warnte sie Mallory vor... "CzCz", sie schnazlte, wackelte ein wenig mit der Peitsche und wurde von den Stuten nach hinten in den Sitz gedrückt. Beide trabten gelassen nebeneinander und schnaubten zwischendurch gelassen. "Weißt du Amy, Jungs sind so komisch"
      "Warum denn ?", sie räusperte die Stirn.
      "Ben und ich, wir haben uns doch so gut vertragen als du mit Ty den Anglo-Araber gekauft habt... und jetzt meldet er sich nicht mals... Oh Gott Amy ! Habe ich ihm überhaupt meine Nummer gegeben ?!"
      "Weiß ich nicht, aber mal davon ab. Ben ist doch viel zu alt für dich ?"
      "Zu Alt? Findest du ? Frauen stehen doch für gewöhnlich auf reifere Männer"
      "Also, ob Ben reif ist... das bezweifle ich", Amy lachte - Mallory und Ben... das würde niemals funktionieren. Schließlich dachte sie an den kleineren Cowboy, diesen Praktikanten, welcher gerade die Fohlen Figaros Schattenfalter, Piccola und Mirabella versorgen sollte. "Was ist denn mit Jake ? Der ist doch ziemlich cool drauf, reitet sogar Western."
      "Spinnst du !? Jake doch nicht ! Ich bin doch nicht von irgendwem der Groupie", Mallory lief rot an und fuchtelte aufgeregt mit den Armen und Händen. Amy konnte sie nicht ernst nehmen und kicherte lediglich über ihre Antwort. Den rest des Trainings konnte sich Amy anhören wie Mallory von Jake schwärmte, aber ihn zugleich auch ablehnte. Eine total paradoxe Situation.

      Nachdem die Ponys im Stall standen, ging Amy zu Sir Outlaw rüber um ihn in Dressur zu trainieren. Sie putzte ihn gründlich. Mallory mistete derweil seine Box aus. "Guter Junge", flüsterte Amy ihm zu und rieb seinen Hals. Outlaw war ein Hengst der zickigen Sorte. Er setzt sich gerne durch und macht lieber das was er wollte. Amy sattelte ihn schließlich und führte in auf den Reitplatz. Durch den Schnee war ein wirklich erfolgreiches Training nicht möglich. "Wir benötigen eine Halle", beschwerte sie sich bei ihren Großvater, der draußen mit Ty am Jeep werkelte. "Wo soll die bitte hin ???", entgegnete Jack genervt. "Was weiß ich! Wir brauchen jedenfalls eine..." - Ty schüttelte den Kopf, seine Freundin ist und bleibt ein wahrer Sturkopf. "Ach und Ty, ich muss dich heute Nachmittag mal sprechen", sagte Amy in einem komplett anderen Tonfall, mit ihrer zuckersüßen Stimme. "Ok".
      Auf den Platz ritt sie zunächst den Hengst trocken. Outlaw tänzelte durch den kalten Schnee, gott sei Dank schien die Sonne, sodass wenigstens etwas Wärme auf Amy und dem Pferd kam. Outlaw war ziemlich ungeduldig und nervös, davon ließ sich die junge Pferde"flüsterin" nicht beirren, hielt die Zügel still und setzte ihre Füße ein. Als er mehrere Runden auf dem Hufschlag ging, begann Amy mit dem eigentlichen Training. Sie trabte mit ihm einige Bahnfiguren, galoppierte und übte die erste Traversale. "Die ist ganz wichtig, so etwas musst du können", sagte sie zu Sir Outlaw und tächelte gleichzeitig seinen Hals. An einem Tag konnte er natürlich keine Traversale erlernen, aber der Hengst machte einen Fortschritt, worüber sich Amy freute. "So, in wenigen Wochen wirst du schon viel weiter sein!".

      Zu guter letzt griff Amy nach Lanas und Callas Halfter. Ein flüchtiger Blick auf die Uhr verriet ihr, dass es bereits 15:43 Uhr war. Ideal um mit Ty zu sprechen. Sie traf den jungen Stallburschen in der Werkstatt, immer noch mit dem Truck beschäftigt. "Na Cowboy", begrüßte sie ihn liebevoll. "Na, was wolltest du mir denn wichtiges sagen ?", fragte er neugierig.
      "Ob es wichtig ist, ist eine andere Frage - Aber ich würde gerne mit dir Lana und Calla trainieren."
      "Soso, was denn ?", Ty rieb sich die Ölflecken aus dem Gesicht und lehnte sich am Truck an.
      "Military, ich weiß der Boden ist zugefroren und zu gefährlich. Aber Ashley hat uns gestattet ihre Reithalle zu nutzen, die sollen auf Briar Ridge wohl eine extra für Vielseitigkeit haben."
      "Klingt doch gut.", Ty klopfte sich den Dreck von der Hose ab und nahm Amy ein Halfter ab.
      "Du siehst übrigens verdammt sexy aus in deinem Arbeiterlook", sie grinste und zwinkerte ihm flüchtig zu. Ty lachte "Ist das so ?", er hob eine Augenbrauen und verzog sein Gesicht zu einem koketten Lächeln. Amy lachte und küsste ihren Freund liebevoll. "Dann mal los".

      Auf Briar Ridge angekommen begrüßte Vel Stanton die Beiden verliebten. "Wie gehts Jack ?", fragte sie neugierig. "Super, seitdem er Lisa kennt, ist er viel lebhafter geworden"... Vels Miene verzog sich zu einem gestellten Lächeln. "Schön, das ist doch wunderbar". Als sie an Ty und Amy vorbei ging blickte sie etwas verärgert. Steuerte auf den Springplatz zu und wies ihre Tochter zurecht "Du machst das doch völlig falsch ! Das Hindernis soll höher ! Und sitz gerade, du hängst ja auf den Pferd wie ein Sack Kartoffeln... so wirst du niemals gewinnen !"
      "Machs doch besser Mum!!", rief Ashley ihr genervt zu. "Mensch hat die ne Laune...", flüsterte Ty in Amys Ohr. "Leider.."
      Sie führten die Pferde aus dem Hänger, in die Vielseitigkeitshalle. Dort standen Oxer, Wassergräben, aber auch Hecken - verziert mit Blumen und Schleifen. "Schau mal, selbst einen Hügel haben sie..."
      "Verdammt praktisch im Winter", gab Amy zu, stieg auf Lana auf und überließ Ty die Stute Calla. "Mach mir einfach nach was ich mache", zunächst wärmten sie die Pferde auf, Vel besaß sogar eine Abreithalle... ziemlich edel. Nachdem die Stute warm war, galoppierte Amy auf den Oxer zu, gab ihr eine Sprunghilfe und flog über das Hindernis hinweg. Sofort taxierte sie den Wassergraben um anschließend über die Hecke hinweg zu springen. Plötzlich trafen sich Amys Blicke mit die der blondhaarigen Ash. "Meine Mum kann so nerven !! Ständig hat sie was zu bemängeln", rief die wütende Ashley durch die Halle. Amy parrierte die Haflingerstute durch und ritt auf Ashley zu. "Hör einfach nicht auf sie, bzw. lass dich nicht unter Druck setzen"
      "Da hast du wohl Recht... aber beim nächsten Turnier hol ich mir jedenfalls die Schleife !"
      "Ich wünsch dir jetzt schon viel Glück, habe für sowas leider keine Zeit mehr", Ash grinste und stellte sich neben Ty. "Na du", begrüßte sie ihn charmant. Ty nickte mit den Kopf, als Zeichen das er sie wahrgenommen hatte. Er sah Amy zu. Nachdem Amy fertig war, war Ty an der Reihe. Da Ty noch nicht so erfahren wie Amy war, mussten sie die Hindernisse ein klein wenig kleiner stellen, bzw. einige sogar komplett auslassen - wie den Wassergraben. "Reite einfach den Hügel noch und wieder runter. Muss auch gar nicht so schnell sein, hauptsache du entwickelst ein Gefühl dafür!". Ty fixierte den Hügel, Calla hatte etwas Mühe den höheren Berg zu bewältigen, aber Übung macht den meister. Nach 45 Minuten Training verluden sie die Pferde schließlich wieder in den Hänger um nach Heartland zu fahren. Amy bedankte sich bei Ashley, dafür dass sie ihre Halle nutzen konnte. "Ach bitte...", Ash lächelte freundlich und verabschiedete sich schließlich. Für heute war Amys Arbeit getan. Zu Hause angekommen saß die Familie, aber auch Ty, Caleb und Mallory am Esstisch um Abend zu essen. "Und Amy ? Wie läufts mit Hunter Pferden ?"
      "Spitze, die lernen echt schnell. Hunter hat ein gutes Nässchen für gute Pferde... Lou, was ist eigentlich mit dir und Peter ?", Amy hob die Augenbrauen und schenkte ihrer Schwester einen Spitzbübischen Blick. "Ich würde mal sagen ziemlich gut? Peter möchte das Wochenende noch mal vorbei kommen"- "Ich freue mich schon ihn zu sehen", sagte Mallory aufgeregt "Peter ist immer so freundlich". Lou lächelte und blickte schließlich fragend in die Runde "Keiner hat was zu meinem Essen gesagt, wie schmeckt es euch ?". Amy blickte verschämt zu ihren Teller hinab, auf dem ein paar Erbsen von links nach rechts geschoben wurden. "Ah.. toll. Danke. Ich verstehe schon", dann lachten sie vergnügt.
    • Jackie
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      15. Februar 2016 - Distanztraining E-A
      6003 Zeichen © BellaS


      Irgendwie wurde es langsam zur Gewohnheit zu zweit nach Heartland zu fahren und dort von einer riesigen Herde Pferde erwartet zu werden die wir in Distanz trainieren sollten. Einige der Pferde die heute auf meiner Liste standen kannte ich, andere nicht. Auch hatte ich heute nicht meine Auszubildende Mio dabei, sondern meine Partnerin Linn. Da wir zwei Pferde dabei hatten die nun auf hohem Level gehen sollten, war das auch nur gut und richtig so. Auf dem Hof erwarteten uns nicht nur eine Menge Pferde, sondern auch eine Menge Reiter. Ich koordinieren dieses ganzen Ritts als Hauptverantwortliche würde wohl die größte Herausforderung des Tages werden. Bevor ich diese allerdings beginnen konnte, mussten erst einmal alle bekannten, und natürlich auch die Unbekannten, Gesichter begrüßt werden. Ein großes Vorstellen begann und alle redeten wild durcheinander, dass ich schon befürchtete Kopfschmerzen zu bekommen. Schließlich löste Amy das Chaos auf und half mir beim Sortieren. Die westerngerittene Calla würde, genau wie L'ombre de la Lune, kurz Lune, Suburb Lights und Nimué heute nur die Strecke für E auf A gehen müssen. Die Gruppe Reiter mit diesen Pferden würde uns also ca. 8 Kilometer begleiten und dann umkehren. Pearl mitsamt Reiterin würde einen weiteren Reiter und mich dann noch etwas weiter begleiten und schließlich würden wir mit Golden Girl und Golden Samurai den Rest der geforderten Kilometer voll machen. Nach einigem hin und her hatten wir dann auch geklärt wer welches Pferd reiten würde. Lou würde Calla reiten und gemeinsam mit Amy und Ty auf Nimué und Lune die E auf A Gruppe organisieren. Dazu gehörte dann noch Ben Stilmann, der Linn heute seine Golden Girl überließ und dafür Suburb Lights ritt. Lisa und Pearl würden Linn und mich auf Golden Girl und Golden Samurai begleiten bis es für A reichte und dann umkehren. Nachdem die Organisation nun geschafft war, begann das Satteln. Immerhin wusste jetzt jeder welches Pferd er oder sie reiten würde und die Bewohnter von Heartland konnten sich selbst organisieren. Ich freute mich bereits auf den langen ritt mit Golden Samurai, den ich schon kannte und lieben gelernt hatte. Für Linn hingegen war Golden Girl Neuland. Als wir schließlich alle zum Aufbruch bereit waren, folgte eine neue Herausforderung. Wir mussten es irgendwie schaffen die aufgeregten Hengste von den Stuten fern zu halten. Schließlich bildete sich eine Art Pyramide, die Linn und ich anführten. Hinter uns kamen dann die Reiter, die nicht so weit reiten würden. Zum Glück kannte ich die Gegend hier inzwischen gut genug um so eine Gruppe zu führen und einen Ritt in der Länge problemlos würde durchziehen können. Wir ritten ein ganzes Stück im Schritt um allen Pferden ausreichend Zeit zu geben ihre Muskeln, Sehnen und Bänder vernünftig aufzuwärmen und geschmeidig zu machen. Eine Verletzung wäre das letzte was wir heute gebrauchen könnten. Dann setzten wir unseren ritt in entspanntem, von Schrittpausen durchsetztem, Trab fort. Tempo käme erst, wenn die vier Reiter mit den untrainierten Pferden hinter uns umgekehrt wäre. Dann lägen noch immer über 30 Kilometer vor uns, 20 davon nur zu zweit. Der Weg führte endlos und schnurgerade von Heartland weg. Man musste also nur auf dem Absatz kehrt machen und wen Weg zurück reiten, den wir gekommen waren. Linn und ich hüllten uns in Schweigen, doch bald schon konnte man von den Bewohnern Heartlands Gespräche hören. Zuhören und sich aufs reiten konzentrieren war generell eher mein Ding und so machte ich mir einen Spaß daraus die Gesprächsfetzen die ich mitbekam im Kopf in einen neuen Kontext zu setzten. Die Kilometer schmolzen schnell unter den Hufen unserer Pferde, die Distanzritte dieser Ausmaße längst gewohnt waren. Mehrmals mussten wir eine Schrittpause einlegen um den anderen Pferden die Möglichkeit zum verschnaufen zu geben. Nach 6 Kilometern legten wir die erste, richtige Pause ein. Ich trug allen auf den Puls ihrer Pferde alle paar Minuten zu fühlen. Wessen Tier wieder fit war, der durfte weiter reiten. Stück für Stück setzte sich die Gruppe wieder in Bewegung, nachdem die verschiedenen Pferde sich entsprechend ausgeruht hatten und nach einer kurzen Zeit drehten Ty, Amy, Ben und Lou um und machten sich auf den Weg zurück. Jetzt nur noch zu dritt ging es weiter. Von nun an wurde das Tempo schärfer und die Pausen seltener und kürzer. Schweigen hatte sich breit gemacht und jeder hing seinen eigenen Gedanken nach. Auch die Pferde waren darauf bedacht keine Energie mit diversen Mätzchen zu verschwenden. Schließlich kehrten auch Lisa und Pearl zum Hof zurück und Linn, Golden Girl, Golden Samurai und ich mussten den Rest der beträchtlichen Strecke allein bestreiten. Der Entspannte Trab war wesentlich schneller geworden, doch je weiter wir ritten desto öfter mussten wir jetzt auch pausieren. Auch die Kräfte von Pferden währten nicht ewig. Ganze 22 Kilometer von Heartland entfernt drehten auch wir schließlich um. Auch mein Hintern protestierte inzwischen gegen den Sattel und Linn schien es nicht anders zu gehen. Ans Leichttraben war längst nicht mehr zu denken und auch den Entlastungssitz konnte man vergessen. Wir ließen uns lieber durchschütteln und die Pferde waren so sehr darauf trainiert den Trab zu halten, dass sie das nicht störte. Der Ritt schien sich zu ziehen wie ein Kaugummi und seit es im Sattel nicht mehr ganz gemütlich war, schien die Zeit immer länger zu werden. Irgendwann tauchte dann doch noch Heartland vor uns auf und die erschöpften Pferde holten die letzten Kraftreserven hervor. Als ich aus dem Sattel glitt, wollten mir die Beine erst den Dienst versagen. Zum Glück landete ich doch noch mit einem letzten Rest Eleganz auf dem Boden. Auch Linn hiefte sich vom Pferd. Dass Amy und Ty sich erboten die Pferde für uns zu versorgen, war nun eine echte Erlösung. Nach einer kleinen Pause und einem ewigen Abschied bei dem ich bemerkte, dass mir die Hälfte der Namen schon wieder entfallen war, konnten wir schließlich nach Hause zurück kehren.
    • Jackie
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      04. März 2016 - Die Kür
      2213 Zeichen © Jackie


      "Amy Fleming auf Calla", schallte es durch den Lautsprecher. Kurz darauf begann die Musik zu ertönen. Try Everything von Shakira - Perfekt zur Kür. Amy hatte sich die ganzen Monate auf diesen Moment gefreut und sich intensiv mit Calla auf die Kur vorbereitet. Callas Mähne wurde zu kleinen runden Knoten verarbeitet, Zudem hatte ihr Amy die ganze Nacht im Stall gesessen um den Sattel zu polieren. Nun war es soweit und die junge Haflingerstute glänzte wie eine Speckschwarte. Schnell trabte Amy im versammelten Schritt in die Halle. Dort hielt sie bei X um die Richter zu grüßen. Nachdem die Jury freundlich genickt hatte ritt Amy zunächst im Schritt auf den linken Hufschlag, dabei achtete sie darauf, dass sie eine konstante Anlehnung zum Pferd hatte. Da sie Calla bereits als Fohlen besaß hatten die Beiden eine intensive Beziehung zueinander die sehr auf Vertrauen basierte. Amy konnte ohne Probleme einen starken Schritt ausführen ehe sie Calla in den starken Trab trieb. Ab den Zirkelpunkt bei K, ritt sie zunächst in den Zirkel, wechselte aber dann aber bei X aus dem Zirkel. Sie gab der Stute eine Parade und ritt im starken Schritt auf dem rechten Hufschlag. Anschließend trieb sie Calla an und ritt im Arbeitstrab bei B eine 10-Meter Volte. Weiter gehts, in der Ecke machte sie kehrt und führte die nächste Volte auf dem rechten Hufschlag vor. Anschließend galoppierte sie die muskulöse Stute an und ritt zunächst einen Zirkel. Im Zirkel wechselte sie Schließlich auf den anderen Zirkel um letztendlich einen Galoppwechsel zu vollführen. Amy gab ihr eine halbe Parade und setzte sich schwer in den Sattel. Calla nahm die Parade an, sodass Amy sie sanft weiter treiben konnte. Nun nahm sie den neuen inneren Zügel auf und gab der Stute eine Galopphilfe. Calla sprang an und lief im versammelten Galopp durch die Bahn. Nach einer Bahn parierte sie Calla durch und blieb stehen. Amy lehnte ihr Gewicht und ihre Beine nach vorne und schnalzte etwas. Calla ging Rückwärts. Sanft klopfte das Mädchen ihren Hals und ritt zurück nach X. Dort blieb sie erneut stehen und ließ die Zügel aus der Hand kauen. Sie lächelte und verabschiedete sich von Richter und Publikum. Dann trabte sie erleichtert aus der Halle.
    • Jackie
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      11. März 2016 - Samanta hilft aus
      14.727 Zeichen © Samanta


      Gestern war ich in Kanada angekommen. Ich hatte Lou Fleming nämlich zugesagt, dass ich mich einen Tag um all ihre Pferde kümmern würde. Ein Tag voller Pflege stand heute an. Amy, deren Freund und Thomas würden mir dabei helfend zur Hand gehen. Früh hatte ich mich aus dem Bett gequält. Ich war Frühaufsteher, so war das nicht, aber letzte Nacht war dann doch etwas länger gewesen. Einmal kalt geduscht und ich fühlte mich fit, noch schnell einen Tee hinterher und der Morgen sah schon viel freundlicher aus. „Dann wollen wir mal“, murmelte ich und schickte ein Gähnen hinterher, grinste dabei über mich selbst. Diese Motivation war unbezahlbar. Ich schnappte mir meine Jacke und beschloss zuerst zum Nebenstall zu gehen. Ausmisten stand bei allen Pferden auf dem Plan, ein paar würde ich außerdem putzen. Wer das war hatte ich jetzt noch nicht festgelegt. Das würde sich nach dem Schmutzgrad der Pferde entscheiden. Bevor das aber passierte, mussten alle erst mal mit Futter versorgt werden. Unterwegs stießen Amy, Ty und Thomas zu mir und ich scheuchte sie zum Zuchstall sowie zur GreenBriar Ridge, damit sie dort die Pferde schon mal mit dem Futter versorgen konnten. Ich würde dann später zu ihnen stoßen, wenn ich im Nebenstall fertig war. Halb hüpfend, halb gehend legte ich den Weg zum Stall zurück, um die Motivation anzukurbeln. Ehrlich, ich war normalerweise nicht so schwer wach zu kriegen, aber heute musste ich wirklich alle Register ziehen. Am Stall angekommen krempelte ich meine Arme hoch und sagte zu mir selbst: „Auf geht’s.“ Das Füttern hatte ich relativ schnell erledigt. Trotzdem hatte es seine Zeit gebraucht, denn als ich beim letzten Pferd fertig war, war das erste Pferd beinahe schon wieder fertig mit seinem Futter. Langsam? Nein, das war ich wirklich nicht gewesen, aber ich hatte dann auch nochmal gründlich die Stallgasse gefegt und das hatte auch nochmal Zeit gekostet. Ich griff nach dem ersten Halfter und sah mich suchend im Stall um. Celsius brauchte dringend eine Putzeinheit. Ich wusste nicht wieso, aber Schimmel waren konsequent braun. Egal, wie oft man sie putzte. Die braunen Flecken gingen wirklich nur raus, wenn man sie wusch und sobald sie wieder im Stall oder auf der Koppel waren, fanden sie die dreckigste Stelle zielsicher. Ich holte Celsius aus der Box und band ihn an. „Ehrlich, wieso bist du nicht einfach zufrieden mit der Farbe, die du hast? Das Weiß sieht doch so schön aus.“ Grinsend begann ich damit den Hengst zu putzen und wich immer wieder geschickt seinen Versuchen aus, seinen Huf an einem meiner Körperteile zu platzieren. Wieso der Hengst so aggressiv war, konnte ich nicht sagen, aber ich sah es ihm nicht nach. Lou und Amy arbeiteten gerade daran, dass er dem Menschen mehr vertraute. Das Putzen schien ihn jedoch gnädig zu stimmen, denn irgendwann entspannte er sich und ich konnte ihn gründlich putzen, sodass er wenigstens ansatzweise wieder wie ein Schimmel aussah. Ich nutzte die Gelegenheit, dass er gerade so ruhig stand dafür, seine Box auch gleich mit auszumisten. Die Boxen hatten es definitiv alle nötig. Nachdem das erledigt war, konnte der Hengst auch schon wieder zurück in seine Box. Hätten wir das auch schon mal geschafft. Die nächste Kandidatin auf meiner Liste war The Dead Angle. Mit ihr hatte ich wieder zielstrebig einen Schimmel erwischt. Die Stute sah nicht ganz so schlimm aus, wie Celsius, aber es reichte, um definitiv einer Komplettreinigung gerecht zu werden. Heute hatte sie sich offenbar dazu entschieden ihre süße Seite zu zeigen. Ganz entspannt ließ sie sich von mir putzen und blieb auch artig stehen, während ich ihren Stall ausmistete. Es folgte Cindarella. Auch sie wollte ich definitiv putzen. Viele weiße und graue Stellen, ihr versteht? Die kleine Prinzessin machte ihrem Namen wirklich alle Ehre, genoss es sichtlich, dass sie gerade im Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit stand und ließ sich das Ganze in königlicher Würde gefallen. Schmunzelnd entwirrte ich Schweif und Mähne, kratzte die Hufe aus und putzte auch den Rest ihres Körpers ordentlich. Auch ihren Stall mistete ich aus und nachdem ich fertig war, brachte ich sie zurück in ihre Box. Kurze Pause. Währenddessen schaute ich aus, wie es so in den beiden anderen Ställen aussah. Ty und Amy besuchte ich zuerst. Sie hatten mittlerweile alle Pferde gefüttert und Everyday as it comes, Picola, HL Figaros Schattenfalter, Franzl von Falkenstein und Faster ausgemistet, sowie geputzt. „Ich bin stolz auf euch“, sagte ich grinsend, „weiter so. Ich komme nachher noch vorbei und dann helfe ich euch, wenn noch etwas zu tun ist.“ Sie nickten und grinsten mich an. „Ich lass euch ja schon alleine“, sagte ich und verschwand lachend zu Thomas, der sich um die Pferde in GreenBriar Ridge kümmerte. Er hatte bereits Rekja geputzt und ihren Stall ausgemistet, hatte Mellow Billow ebenfalls ausgemistet und war gerade dabei Darly gone Mad zu putzen. Ich beschloss ihn noch beim Stall ausmisten zu unterstützen, schnappte mir eine Mistgabel und eine Karre und begann die Box des Hengstes auszumisten. Nachdem ich fertig war, umarmte ich Thomas und sagte: „Ich danke dir für deine Hilfe. Ohne dich und die anderen beiden wäre ich echt aufgeschmissen.“ Er meinte, es sei selbstverständlich und er würde mir jederzeit wieder helfen. „Ich weiß." Ich beschloss ihn noch beim Stall ausmisten zu unterstützen, schnappte mir eine Mistgabel und eine Karre und begann die Box des Hengstes auszumisten. Nachdem ich fertig war, umarmte ich Thomas und sagte: „Ich danke dir für deine Hilfe. Ohne dich und die anderen beiden wäre ich echt aufgeschmissen.“ Er meinte, es sei selbstverständlich und er würde mir jederzeit wieder helfen. „Ich weiß.“ Grinsend machte ich mich auf den Weg zurück zum Nebenstall. Da es mir zu langsam ging mit den Pferden alle in ihren Boxen schmiss ich erst mal konsequent nach und nach alle Pferde auf ihre Koppel und begann dann systematisch alle Ställe zu misten. Nur Celsius, The Dead Angle und Cindarella blieben in ihrer Box, da ich die drei schon geputzt hatte. Bei den anderen würde ich dann später entscheiden, wen ich putzte und wen nicht. Es war gar nicht mal so einfach, wirklich alle Boxen auszumisten und nicht die Motivation zu verlieren, aber die Tatsache, dass es gemacht werden musste, machte die Sache doch etwas einfacher. Ich strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. „Geschafft“, murmelte ich und sah sich zufrieden in dem sauberen Stall um. Anschließend holte ich noch die letzten drei verbleibenden Pferden rein und überlegte mir, wen ich noch putzen sollte. Eigentlich alle, so wie die nach dem Weidegang aussahen. Ich beschloss nur die ganz harten Fälle wirklich gründlich zu putzen. Die anderen würde ich einfach nur ein bisschen überputzen, damit ich jedem Pferd ihre Aufmerksamkeit gewidmet hatte. Zuerst nahm ich mir die ‚harten‘ Fälle vor. Darunter waren Luzifer, Prince of the Halfmoon, Valentine’s Cilion und Wikotikabesa. Ich begann mit Luzifer. Der Friese war wirklich wunderschön, aber gerade sah er aus, wie … Dafür gab es keine Worte. Ich ‚kratzte‘ den Dreck nur so runter, aber danach erstrahlte er wieder in gewohntem Glanz und war auch dem Leckerli, das ich ihm hinstreckte sicherlich nicht abgeneigt, ließ sich dafür auch brav von mir knuddeln. Was man für Leckerlis nicht alles tat. Ich grinste und brachte den Hengst zurück in seine Box. Es folgten die anderen, bereits genannten Pferde. Jedes bekam meine volle Aufmerksamkeit und dem einen gefiel es gut, dem anderen eher weniger. Das war nun mal einfach so. Nachdem ich kurz etwas getrunken und gegessen hatte, begann ich damit My Blue Gun, Double Diamonds, As War fades und Herbert über zu putzen. Diese vier waren relativ schnell abgehandelt, was nicht hieß, dass sie nicht ebenfalls meine volle Aufmerksamkeit bekamen. Es wurde geknuddelt, geputzt und ermahnt, wenn einer nicht stehen blieb und ich hatte viel Spaß bei der ganzen Sache. Sicherlich mehr, als beim Ausmisten, wenn ich ehrlich war. Es folgte die Fohlenfront, namentlich: Maelis, HGT’s Dead Snow, Burnin‘ Castiel, Cabbalero, Par Dieux, Puppy und Findus II. Diese Süßen genossen jede Aufmerksamkeit, die sie kriegen konnten und man merkte bei ihnen einfach, dass sie noch voll Fohlen waren, denn sie hatten es faustdick hinter den Ohren. Keiner war frech, aber sie nutzten doch jede Gelegenheit um Schabernack mit mir zu treiben. Lachen blieb hierbei definitiv nicht aus. Neben den Dreckfinken gab es dann natürlich auch diejenigen, die ich gar nicht putzen brauchte, deren Ställe ich einfach nur ausgemistet hatte und die meine Aufmerksamkeit durch kurze Massagen, Putzen und Knuddeln erhielten. Dazu zählten Skywalker, Azzurro, Panino, I see you und Mon Chérie. „Ich liebe euch“, sagte ich grinsend, „ihr seid wirklich ganz artig.“ Mittlerweile hatte ich eine dünne Staubschicht auf Haaren, Gesicht und so ziemlich jedem anderen Körperteil, das nicht durch Klamotten geschützt war, aber das war der Preis der Freiheit und den zahlte ich für das Glück der Pferde natürlich gerne. Ein letztes Mal griff ich noch zum Putzzeug und widmete mich Lakritz und The Black Death. Auch die beiden waren einigermaßen sauber, sodass ich mich wirklich nur aus das nötigste beschränkte und lieber Zeit zum Kraulen mit ihnen hatte. Wie bei allen anderen auch, schaute ich die Hufe nach eventuellen Steinen ab und entfernte diese notfalls. Fertig. Zumindest mit diesem Stall und der GreenBriar Ridge. Nun musste ich noch schauen, wie weit Amy und Ty mittlerweile im Zuchtstall gekommen waren. Wenn sie nicht irgendwo knutschend lagen. Was sie natürlich nicht taten. Mittlerweile hatte sie alle Pferde ausgemistet und waren gerade dabei Pearl und Golden Girl zu putzen. Ich nahm mir also First von Rothen vor. Die Sache war schnell erledigt, denn der Hengst hatte sich wohl dazu entschieden, dass er heute besonders schön aussehen wollte, was mir natürlich zu Gute kam. Wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich nicht vermutet, dass er ein Anglo-Araber war, höchstens ein bisschen vom Temperament her, aber ansonsten hätte er auch gut einen Haflinger-Mix abgeben können. Also dann die nächsten Kandidaten, bitte. „Ich will Lana“, teilte ich den beiden mit. Die Stute war einigermaßen sauber. Ty übernahm Lady Äppel und Amy widmete sich HL L’ombre de la lune. Die drei waren auch relativ schnell geputzt, sodass ich noch eine Weile mit Lana schmuste. Schnell hatte sie raus, wie sie die Tasche meiner Jacke öffnen konnte und so bekam sie auch ein Leckerli. Ich musste einfach lachen, denn die Stute hatte es tatsächlich Faustdick hinter den Ohren. Niedlich fand ich das, konnte mir aber auch vorstellen, dass es anstrengend war. Windsor, Golden Diamond, Sunshine Shadow und Amsterdam Girl mussten nicht geputzt werden, sodass wir die vier einfach nur ein bisschen betüddelten und immer mal wieder untereinander tauschten, bevor wir uns Bonito, Askan und HL Calla widmeten. Ich putzte Bonito. Ty und Amy nahmen sich der beiden anderen Pferde an. Bonito war wirklich ein Schönling. Der Hengst gefiel mir wirklich gut und es machte mir Spaß ihn zu putzen und seine lange Mähne zu entwiren und zu kämmen. Schnell wurde ich mit seiner Verschmustheit bekanntgemacht, in dem er sich an mich drückte und mich erst mal eine ganze Zeit nicht mehr gehen ließ. Ich lachte und sagte: „Ich schätze ihr zwei müsst ohne mich weitermachen, ich habe hier jemanden an der Backe.“ Amy grinste und meinte dann: „Das könnte dir so passen. Du hast uns das ganze hier doch erst eingebrockt, also hilfst du uns gefälligst.“ Ich verabschiedete mich bedauernd von Bonito und versprach ihm zum Schluss nochmal vorbeizukommen, bevor ich mich Nachtigall widmete. Ty und Amy hatten in der Zwischenzeit, während ich bei Bonito war, schon Small Joker, Samie, Nordstern, Money in a Bank und HL Nimué geputzt. Teilweise sehr gründlich, wenn die Pferde dreckig gewesen waren, teilweise aber auch einfach nur übergeputzt, damit auch sie Aufmerksamkeit bekommen hatten. Ja, ich gab es zu, ich war ziemlich lange bei Bonito gewesen. Nachtigall musste ich nicht sonderlich lange putzen, nur bei der Mähne und beim Schweif hatte ich einiges an Arbeit. Die Mähne war zwar nicht außergewöhnlich lang, aber dafür extrem dick, sodass sie sich leicht verknotete und intensiver Pflege bedurfte. Nachdem auch das erledigt war, kam bei mir Mrs. Pretty dran. Ty kümmerte sich um Little Baby und sagte grinsend zu Amy: „My little Baby, die bekommt natürlich die beste Behandlung.“ Amy ignorierte das gekonnt und kümmerte sich stattdessen um Meike. „Leute wir sind auf der Zielgeraden“, sagte ich nach einem Blick durch den Stall. Drei Pferde mussten noch intensiv geputzt werden und das waren Mirabella, Burberry und Abajo. Diesen drei widmeten wir uns noch einmal mit großer Geduld. Die anderen kamen natürlich auch nicht zu kurz. Wir putzten oder knuddelten Golden Samurai, Sternsinger, L’ombre de la figaro, Suburb Lights und Jargo mit der gleichen Aufmerksamkeit, die die anderen bekommen hatten, nur manchmal etwas weniger zeitintensiv. Dafür würden sie dann bei den nächsten Malen sicher mehr Aufmerksamkeit bekommen. Wichtig war nur, dass wir uns um alle Pferde gekümmert hatten. Lou stieß zu uns, als wir uns gerade erschöpft den Schweiß von der Stirn wischten. „Ruf mich nie wieder an“, sagte ich grinsend und zwinkerte ihr zu. Amy und Ty stimmten mir zu. „Das war echt heftig.“ Das war es, aber es hatte auch Spaß gemacht. „Kommt mit rein, es gibt Kuchen.“ Es war mittlerweile schon dunkel draußen, aber Kuchen konnte ich immer essen und so nahm ich die Einladung an. Wir unterhielten uns noch lange alle zusammen und hatten wirklich viel Spaß zusammen, aber schließlich verabschiedete ich mich und sagte: „Ich muss jetzt wirklich ins Bett, sonst falle ich einfach um.“ Ich machte mich noch auf den Weg nach Hause. Gott sei Dank musste ich nicht selbst fahren, denn sonst wäre ich wohl einfach sang und klanglos irgendwo dagegen gefahren. Natürlich hätte ich auch bei Lou und Amy übernachten können, aber ich war die letzten Wochen so viel rumgereist, dass ich den Heimflug noch auf mich genommen hatte. Alan holte mich vom Flughafen ab und es dauerte keine zwei Sekunden, da war ich schon auf dem Beifahrersitz eingeschlafen. Anstatt mich zu Hause zu wecken, trug er mich einfach hoch in mein Bett und deckte mich zu. Die Klamotten hatte er mir vorher noch ausgezogen. Am nächsten Morgen würde er dafür etwas von mir zu hören bekommen, aber momentan war ich einfach nur froh, schlafen zu können. Ich würde Lou und Amy trotzdem jederzeit wieder helfen. Sie brauchten nur zu fragen und ich würde kommen und einspringen. Egal, was war. Dazu waren Freunde schließlich da und ich verstand mich definitiv als eine Freundin, hoffte auch, dass es umgekehrt ebenso war.
    • Jackie
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      27. Mai 2016 - Entwischt!
      9865 Zeichen © Viothi & Jackie

      Die Leiter unter Neele zitterte gewaltig, als sie im Stall die letzten Glühbirnen anbrachte und sich erschrocken am metallenen Gerüst festhielt. “Sag mal, wie viele Holländer braucht es, eine Glühbirne auszuwechseln?”, fragte Ian stänkernd und ergriff das Bein der jungen Frau, nur um kurz an der Hose zu ziehen. “WAG ES JA NICHT!”, kreischte sie und trat gegen seine Hand. Der Amerikaner lachte vergnügt auf, als Neele unsicher die Leiter herabstieg und sich dann seufzend die Hände an der Latzhose abstrich. “Du bist gemein.”, murmelte sie und stellte die Leiter in die Abstellkammer. Ian lachte weiterhin, verstummte aber dann, um das Einstreu in die große Futterkammer brachte. Es war neunzehn Uhr abends, und obwohl Neele und ihre ältere Schwester Lisanne schon seit fast drei Monaten auf den Tulip Acres in Alberta lebten, war das große Gut immer noch eine Baustelle.

      Holland lag für die zwei Schwestern schon in weiter Ferne. Nur die Tulpen, importiert aus Den Haag, erinnerten die Frauen an ihr Geburtsland. Im Herzen waren sie schon immer Kanadier gewesen. Und mit den Tulip Acres konnten die beiden ihrem Traum ein Stückchen näher kommen: eine ausgezeichnete und einflussreiche Sportpferdezucht. Doch das waren auch schon die Gemeinsamkeiten. Denn Lisanne war total begeistert von einer brasilianischen Pferderasse, den Mangalarga Marchador und dem rassetypischen Marcha, wollte also lieber auf diese seltenen Gangpferde setzen, während Neele eher zufällig in die Reitsparte mit reingerutscht war und alles ‘Kawaii’ fand, was vier Beine, Hufe und Behang hatte. Ein hoffnungsloser Fall, wie Lisanne fand. Trotzdem; die Liebe zu den Huftieren verstand die ältere Schwester sehr gut und sie genoss es, mit Neele die Verkaufsannoncen durchzuschauen. Und auch wenn ihr Ehemann Ian diese Schwesternzeit nicht abkonnte und lieber an seinen Kochkünsten feilte, so entdeckte man bei ihm ein leichtes Schmunzeln, wenn die 20-jährige erneut ein Fohlen gefunden hatte, dass sie unheimlich süß fand.

      “Schau mal, haaaaaalt!”, Neele schnappte sich Lisannes Laptop und klickte auf eine Anzeige. Lisanne runzelte die Stirn. “Schau doch mal!”, die Brünette runzelte immer noch die Stirn und dann hellte sich ihr Gesicht auf. “Das sind zwar keine Marchas, aber schau doch mal!”, der Besitzer der sechs Pferde gab an, dass diese in einem guten Zustand seien, aber verkauft werden müssen, weil er ihnen ‘nicht gerecht werden würde’. “Zwei Vollblutstuten, ein Hengstfohlen, ein Ministutfohlen, einen fast gekörten Knabstrupperhengst sowie ein Nederlands Appaloosa - Lisanne!” Doch Lisanne schwieg. Sie wollte ihr Geld eigentlich erst in Marchas investieren, aber die zwei Stuten und der Knabstrupperhengst schienen ihr für den Anfang auch sehr gut. Doch vorerst klappte sie ihren tragbaren PC zu und schaute auf die Uhr. “Ich rufe gleich mal diesen Mr Crowley an. Nach dem Abendessen.” Neeles nussbraune Augen blickten sie hoffnungsvoll an, und Lisanne wuschelte ihr durch die Haare. Dann rief Ian zum Essen, und das Thema wich ab.

      *

      Lisanne seufzte. Das zweistündige Telefonat mit dem Briten war endlich vorbei. Aber ob sie die Pferde immer noch kaufen wollte? Schließlich gehörten sie der verstorbenen Partnerin des Züchters, und das war für sie ein heikles Thema. Aber das war wohl zu spät. Neele schien von nichts anderem reden zu wollen als den Pferden. So war ihre kleine Schwester halt. Fürsorglich konnte sie sein, und Lisanne konnte sich gut vorstellen, dass sie einmal eine gute Pflegerin und Züchterin werden konnte, wenn sie sich Prioritäten setzen würde. Allerdings konnte Mr Crowley für die Gesundheit der Tiere bürgen; erst heute war er mit einer der Stuten beim Tierarzt, und abgesehen von ihrer mageren Erscheinung war alles gut.
      Von draußen war ein Donnergrollen zu hören. Erst jetzt fiel Lisanne auf, dass Ian und Neele nicht im Haus waren. Regen setzte ein, und unter Gottes geöffneten Toren rannte Lisanne barfuß - denn es war spät und sie wollte ja schlafen - nach draußen. “Ian?”, in der Dunkelheit waren zwei Schemen zu erkennen, die etwas hielten. Je näher sie trat, umso heftiger schlug ihr Herz. Es waren zwei Ponys, die wohl entlaufen waren. “Bringt sie sofort in den Stall. Neele und ich kümmern uns um sie.”, schrie Lisanne gegen den Regen. Mittlerweile waren alle drei aufgeweicht. Von der ursprünglichen Farbe der Pferde konnte man nur anhand der Mähne erahnen, dass es helle Füchse sein mussten. Zwei Stuten waren es, die nun klitschnass unter das Solarium gestellt wurden, während Neele und Lisanne das Fell soweit es ging von Dreckklumpen befreite. Der Regen trommelte weiterhin auf das Dach. “Ihr Armen.”, murmelte Neele. “Stell das Solarium auf Stufe vier für mindestens eine Viertelstunde, ich hole mal kurz ein Telefon-”, doch Ian war ihr schon entgegen gekommen, mit zwei großen Decken, die auch schon feucht waren, und einem weiteren Kandidaten. “Ein Araber?” “Eine Stute.”, entgegnete Lisanne. Wer hatte hier in Alberta solche Pferde? Die Stute wurde nun zu den Ponys hingestellt, und sie schienen sich gut zu verstehen. In die Decken eingemümmelt, entspannten sich die Schwestern. Ian kontrollierte derweil, ob sich die Pferde verletzt hatten. “Die kennen sich. Die Stuten verstehen sich blendend.”, meinte er dann. Neele nickte.

      “Das sind Pferde von der Heartland-Farm, etwa sieben Kilometer von hier. Amy Fleming ist eine ausgezeichnete Haflingerzüchterin, so weit ich weiß. Habt ihr schonmal Golden Samurai gesehen? Der Hengst wurde in einer solchen Nacht geboren, stürmisch war es.”, ihre Stimme klang so fachmännisch, dass Lisanne erst einmal schlucken musste, um es zu verstehen. Dann griff sie nach dem Telefon, und suchte die Nummer der Farm heraus.
      "Heartland Equstrian Connection. Wie kann ich ihnen behilflich sein ?" Lous Stimme klang heute ziemlich ausgelaugt. Draußen herrschte das reine Chaos und Amy konnte nicht vernünftig mit den Pferden arbeiten. Lou hatte ihr gesagt gehabt das es keinen Sinn ergibt die so schon verstörten Pferde dem Gewitter auszusetzen, und das Amy sich mal entspannen sollte. Das sich das Wetter aber auch so ändern musste. Ty und Cassandra saßen wohl möglich noch in der Klinik und hofften darauf von Kunden verschont zu bleiben um nicht in die Suppe zu fahren. Als die Stimme am anderen Ende jedoch sagte was geschehen sei, wurde Lou urplötzlich aus ihren Gedanken gerissen. "Ach du...", ihre Stimme verstummte, sie stand auf und fuhr mit der Hand durch ihre braune Wuschelmähne. "Geht es ihnen gut ?", Amy bekam mittlerweile auch Wind vom Gespräch und lauschte am Treppengeländer dem Telefonat. "Ok. Wir sind unterwegs" - "Was ist los ?", sagte Amy völlig irritiert. "Ist was mit Ty passiert ?!" Ihre Schwester runzelte die Stirn. "Mit Ty ? Nein unsere Pferde sind ausgebückst!", schnell zog sie sich ihre Regenjacke an und wartete an der Tür auf Amy. "Was ist passiert ?", fragte Großvater Jack ein wenig verspätet und mit besorgter Stimme. "Nichts worüber man sich Sorgen machen müsste", der drahtige Mann setzte sich wieder an den Tisch und trank seinen Kaffee, während Amy und Lou das Haus verließen.

      Da waren sie nun, vor ihnen ein recht modernes, aber verwittertes Haus. "Guck mal! Da brennt Licht!", Amy zeigte auf einen Stall, welcher sich in der Nähe des Hauses befand. "Da müssen unsere Pferde sein" Amy und Lou stürmten gegen den Wind und durch den Regen zum Stall und tatsächlich, es waren Pferde der Heartlandfarm. "Oh Gott sei dank ist euch nichts zugestoßen!", Amy stürzte sich auf Calla "Mach das ja nie wieder, hast du mich verstanden ?", aber auch Lune und Golden Girl kamen nicht zu knapp. Das Mädchen schlang jedes der klitschnassen Pferde in ihre Arme, um ihre Zuneigung zu ihnen auszudrücken. Erst nach diesem dramatischen Wiedersehen, fiel Amy ein, dass sie ja gar nicht alleine war. Lou sah sie lächelnd an und stellte ihr die Beiden Schwestern vor. "Amy, das ist Neele und sie hier ist ihre Schwester Lisanne", Amy schämte sich auf einmal und lief rot an. "Hallo. Amy", sagte sie nur knapp mit einer piepsigen Stimme. "Wie ich sehe habt ihr euch gut um meine drei Süßen gekümmert. Ich bin euch so dankbar! Ich will gar nicht darüber nachdenken was hätte passieren können", allein beim Gedanken kullerte ihr eine Träne die Wange entlang. "Ich muss die drei bei nächster Gelegenheit von Scott untersuchen lassen! Also eher von Ty. Scott und Ty sind die Tierärzte in unserer Umgebung...", erklärte sie lebhaft.

      Die fünf befanden sich nun im Wohnhaus. Den Pferden ging es derweil in ihren Notboxen sehr gut, und die Frauen kamen ins Reden. "Wisst ihr, wir suchen schon seit langem einige Pferde. Meine kleine Schwester ist, man mag es kaum glauben, nicht nur sehr talentiert im Umgang mit Pferden, sondern auch geduldig. Sie mag zwar keine Springreiterin oder Dressurreiterin sein, aber Fahrpferde liebt sie. Wir haben eine Anzeige gelesen, auf die sie sehr interessiert ist, und vielleicht könnte man dann bei euch ja einen Termin zur Ankaufsuntersuchung vereinbaren.", dagegen hatten Lou und Amy nichts einzuwenden. Schließlich wollten die Schwestern die Anzeige sehen. Doch ihr Lächeln verblasste. "Das sind Catas Pferde. Ich wusste gar nicht, dass sie gestorben ist.", murmelte Amy und blickte ihre Schwester traurig an. Louise seufzte. "Nun, das ist das Leben, Schwesterherz.", doch auch ihr verging das Lächeln. Sie sprachen noch eine ganze Weile, bis die zwei ihre Pferde mitnahmen.

      Am nächsten Morgen war der Regen verschwunden. Ian half bei den Putzaktionen - der Regen hatte die Vorplätze der zwei Stalle fast überschwemmt - und Neele telefonierte mit den Schwestern. Lisanne war in die Stadt gefahren, um sich Vorräte zu kaufen. Der Entschluss stand fest: die Pferde würden nach Kanada ziehen, und vielleicht auch ein oder zwei Paare Mangalarga Marchador. Mit einem Züchter hatte sie schon gesprochen. Jetzt musste nur noch die Zeit entscheiden...
    • Canyon
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      24. Juli 2016 - Ray kommt zu Besuch!
      32.438 Zeichen © Canyon

      "Boar Stanley, hast du noch nen Bier in deinem Rucksack? Bei dieser Schweinehitze kratz ich ja voll ab."
      "Ian alter, kauf dir selbst nen Bier und halt endlich deine Fresse, sonst klebe ich sie dir mit Panzertape zu."
      Ich schlug meine Hand vors Gesicht und atmete tief durch. Alles wird gut, alles wird gut, sagte ich mir, bevor ich die Hand wieder vom Gesicht wegnahm und meinen Blick wieder Richtung Decke wandte. Eine einsame Spinne hatte sich dort in der Ecke ein Netz gesponnen und wartete nun vergebens darauf, dass eine Fliege den Weg dort hinein fand. Allerdings schienen auch die Fliegen der Sommerhitze in irgendeiner dunklen Ecke entkommen zu wollen und so wartete die Spinne vergebens.
      Nur noch knapp eine Stunde, sagte ich mir, dann wäre ich endlich am Ziel meiner Reise.
      Seit, ich blickte auf die Uhr, genau zwei Stunden und 43 Minuten saß ich nun schon in dem Abteil eines verrauchten, stinkenden Zuges, welcher stetig gen Westen fuhr, genau auf Alberta zu.
      Ich wusste selbst nicht, warum ich den Zug genommen hatte und nicht etwas Einfacheres und schnelleres, wie zum Beispiel ein Flugzeug, aber anscheinend hatte ich mir die Fahrt viel angenehmer vorgestellt, als sie im Endeffekt geworden war.
      Eine kleine Jungsbande, alle so um Anfang zwanzig, waren kurz nach mir eingestiegen, schimpften sich seit dem gegenseitig voll und hatten zusammen nun schon den zweiten Kasten Bier geleert. Ein dritter fehlte.
      Ich hatte sogar die Langeweile gehabt, mir die Namen aller zu merken und kannte nun nicht nur Stanley und Ian mit Vorname, sondern auch Frank, Kevin und Steven, welche zusammen so sehr stanken, wie ein ganzer Kühlschrank voll saurer Milch und ich wusste, wovon ich redete.
      Ich schloss meine Augen, versuchte die nervigen Stimmen der Jungs zu ignorieren und vielleicht noch etwas Schlaf zu finden, bevor ich in Millarville ankommen würde.
      Und tatsächlich. Als ich kurz darauf von einem nuschelnden Schaffner geweckt wurde, der so etwas Ähnliches murmelte wie: "Sir, sie müssen aussteigen, Millarville.", wurde mir bewusst, dass ich tatsächlich geschlafen hatte.
      Meine unangenehme Begleitung schien mittlerweile auch ausgestiegen zu sein, oder zumindest konnte ich sie nirgends mehr entdecken. Solch schräge Menschen. Wenn ich überlegte, dass es auf der Welt davon so viele gab...
      Ich schnappte mir meinen Rucksack und meine Jacke vom Hacken und verließ dann eilig den Zug und fand mich, wie erwartet, auf dem Bahnhof von Millarville wieder.
      Noch etwas orientierungslos blickte ich mich um, wurde jedoch kurz darauf von einer jungen Frau begrüßt, welche mir ihre Hand hinhielt und meinte: "Lou Fleming. Sie müssen Ray Greenwald sein, nehme ich an?"
      Ich nickte. "Richtig, freut mich ihre Bekanntschaft zu machen!"
      Ich hatte keine Ahnung, was mich dazu angetrieben hatte auf die Anzeige der Heartland Ranch zu klicken, welche für einige Wochen etwas Aushilfe suchte, allerdings hatte es mich gejuckt, wieder einmal ein neues Gestüt und neue Pferde kennenzulernen, seitdem die letzte Ranch, für welche ich gearbeitet hatte, den Bach herunter gegangen war. Nun würde ich den Sommer auf dem Zuchtgestüt für Haflinger arbeiten und hoffentlich einige nette Menschen kennenlernen.
      Lou brachte mich zu ihrem Auto, mit welchem wir dann den letzten Abschnitt meiner Reise hinter uns brachten. Während sie mich nun Richtung Heartland kutschierte, erzählte sie mir schon das Wichtigste vom Ablauf des Tages. So bekam ich mit, dass es außerdem dem Zuchtstall der Haflinger noch einen Nebenstall mit jeder Menge anderer Pferde gab. Lou teilte mich auch schon für die erste Zeit im Nebenstall ein, später würde ich dann auch wechseln, um auch die anderen Pferde kennenzulernen.
      Die Heartlandranch war ein riesiges Anwesen mit jeder Menge Weiden und vielen Möglichkeiten Pferde zu trainieren und zu reiten. Bereits auf den ersten Blick konnte ich einen Springplatz, Paddocks und ein großes Stallgebäude erkennen.
      Das Wohnhaus, in welchem ich die nächsten Wochen auch ein Zimmer haben würde, lag gleich auf der linken Seite und besaß nach hinten hin eine gigantische Aussicht auf einen See, welchen ich wohl auch die nächste Zeit genießen durfte.
      Nachdem wir den Wagen abgestellt hatten, zeigte mir Lou mein Zimmer und ließ mir etwas Zeit, mich einzurichten. Viel war es ja nicht: Etwas Arbeitskleidung und ein paar wichtige Dinge für den Alltag, mehr würde ich wahrscheinlich nicht brauchen.
      Eine halbe Stunde später trag ich Lou vor dem Wohnhaus, von wo aus sie mich als Erstes zum Stall führte.
      Ich schüttelte jede Menge Hände, hörte mir Namen an (Amy, Jack, Mallory, Ty und noch viele mehr) und durfte einen ersten Blick auf die Pferde werfen.
      Ich war kein wirklich guter Reiter, hatte mich nur mal hier und da aus Spaß auf ein Pferd gesetzt, und trotzdem mochte ich diese kraftvollen und eleganten Geschöpfe, weswegen ich mich auch dafür entschieden hatte, ein einfacher Stallbursche zu werden. Man lernte viele verschiedene Menschen kennen, hatte einen vollen Arbeitstag, jedoch ständig voller Abwechslung und man hatte immer mit Tieren zu tun.
      Die junge Mallory konnte es kaum abwarten, dass Lou zurück ins Haupthaus ging und mich den anderen überließ, denn kaum war sie weg, hatte ich eine kleine Fessel am Fuß, welche mir unbedingt das ganze Gestüt und die Pferde zeigen wollte.
      Es war gerade erst früher Nachmittag, doch ich war jetzt schon so geschafft vom Tag, dass ich meine Augen mit aller Kraft davon abhalten musste, zuzufallen. Die frühe und lange Zugfahrt und die unangenehme Begleitung hatten mich doch anscheinend ganz schön geschafft.
      Für heute war ich noch nicht in die Arbeit angebunden, morgen früh musste ich jedoch um sieben auf der Matte stehen und das am besten wach!
      Dank Mallory lernte ich einige der Mitarbeiter gut kennen und konnte mir schonmal einen ersten Eindruck verschaffen, allerdings bedankte ich mich irgendwann bei ihr und meinte, dass ich wohl heute zeitig ins Bett müsse. Sie schien etwas enttäuscht und zog eine kleine Schnute, jedoch versprach ich ihr, dass sie die nächsten Wochen noch genügend von mir haben könnte.
      Mein erster Tag auf der Ranch ging dann zum Glück doch noch ganz entspannend zu Ende, so dass ich am Abend früh und schnell einschlafen konnte.
      *--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------*
      Der nächste Tag begann tatsächlich recht früh, allerdings war ich dies ja auch schon von meinen anderen Arbeitsstellen gewöhnt. Vor allem im Sommer freute man sich dann, in der frühen Morgenkälte arbeiten zu dürfen, als in der Hitze des Mittags.
      Nach einem gemeinsamen Frühstück mit all denen, die auf der Ranch arbeiteten, begaben wir uns in den Stall.
      Jack Bartlett, der Besitzer der Ranch, wie mir Mallory mitgeteilt hatte, hatte sich netterweise dafür bereit erklärt, die ersten Tage mein "Aufpasser" zu sein, bevor ich wohl von selber wissen würde, was anstand.
      Obwohl Jack schon recht alt aussah, ich traute mich nicht ganz so zu schätzen, wer weiß, vielleicht war er auch noch gar nicht so alt, hatte er noch ganz schön viel Kraft in seinen Knochen. Mit seinen knorrigen Händen hob er noch jede Schubkarre und jeden Wassereimer, ohne auch nur zu stöhnen. Wie peinlich, das schaffte ja noch nicht mal ich!
      Jack und ich waren heute eingeteilt, uns um die Jungpferdefraktion zu kümmern. Das waren gar nicht allzu wenige und waren dazu noch die unterschiedlichsten Rassen. Ich konnte einige Trakehner ausfindig machen, aber auch Englische Vollblüter und einen Isländer. Eine interessante Mischung hier! Unterschiedlich alt waren sie auch noch alle.
      Zuerst stand das Füttern an der Reihe. Jeder bekam seine Portion Kraftfutter, sowie etwas Heu. In jeder Box kontrollierten wir dann auch noch das Wasser, bevor wir damit begonnen, die Youngster auf den Weiden zu verteilen.
      "Ray!" rief mich Jack durch den Stall. "Komm mal her."
      Ich kam aus einer der Boxen und schritt zu Jack, welcher im Gang stand und auf mich wartete. "Wir fangen mit den beiden Stuten an, die kommen auf eine andere Weide als die Hengste. Da du noch nicht weißt wohin, muss ich wohl mitkommen. Morgen machst du das aber alleine."
      Ich nickte und fühlte mich fast so wie in meiner Ausbildungszeit, der Mann hatte echt Selbstvertrauen.
      Die eine der kleinen Stuten hieß Maelis und war eine überaus hübsche Trakehnerstute, während die andere den verdammt niedlichen Namen Puppy trug. Natürlich bekam ich die kleine Isländerstute, während Jack Maelis das Halfter umlegte. Zum Glück waren die Weiden hier ja nicht allzu weit auseinander, sodass wir recht schnell wieder zurück im Stall waren, um auch die Hengste nach draußen zu bringen.
      Jack betrachtete mich im Stall eingehend, bevor er kurz seine Nasenflügel nach oben zog und mich dann fragte: "Meinst du, du schaffst drei Pferde auf einmal? Dann müssen wir nicht doppelt gehen und außerdem mögen diese kleinen Racker es sowieso nicht, wenn man sie von ihren Freunden trennte."
      Ich zuckte mit den Schultern. "Klaro, warum nicht!"
      Jack brummte kurz, bevor er mir meine Anweisungen gab. "Gut, dann schnappe dir mal Par Dieux, Findus und Dead Snow, wir treffen uns gleich vor dem Stall."
      Zugegeben, es war doch gar nicht so einfach, drei übermütige Hengste zusammen aus den Boxen zu holen und durch die enge Stallgasse nach draußen zu bringen, allerdings wollte ich Jack unbedingt zeigen, dass ich es voll drauf hatte. Bei diesem Gedanken musste sogar ich lachen.
      Jack war natürlich schneller gewesen und wartete draußen bereits mit Castiel, Cilion und Cabbalero, drei feurigen Jungpferden, welche, magischerweise, alle mit C begannen. Magic!
      Der Weg mit drei Pferden zu den Koppeln war definitiv weitaus anstrengender als mit einem. Ständig wechselte einer der drei die Seite, blieb plötzlich stehen oder drängelte sich an einem anderen vorbei.
      Jacks Rat war nur: "Zeig ihnen wo der Hacken hängt, die machen sonst nur Blödsinn mit dir"
      Er hatte ja leicht Reden, würde ich das bereits seit dreißig Jahren jeden Morgen machen, hätte ich das bestimmt auch drauf. Bestimmt...
      Als wir zurückkamen hatten die anderen Mitarbeiter bereits die anderen Pferde auf die Weiden gebracht, sodass nun natürlich die richtige Stallarbeit anstand. Boxen ausmisten, neues Stroh und Heu holen und Stallgasse fegen; Es war bereits Mittag, als auch diese Arbeit erledigt war.
      Nach einer Mittagspause ging die Arbeit weiter. Diesmal arbeiteten wir allerdings viel weitgefächerter und jeder ging seinem Job nach.
      Amy konnte ich immer wieder mit Pferden auf den Platz gehen sehen, andere äppelten die Weiden ab oder reparierten Zäune. Ich musste zugeben, zu diesem Zeitpunkt war ich etwas überfordert, hoffte jedoch, dass dies schnell jemand mitbekommen würde.
      Und tatsächlich: Der junge Ty schien dies zu bemerken und half mir, in dem er mir eine Schubkarre vor die Nase stellte. "Komm Ray, abäppeln!"
      Ich seufzte, diese Arbeit hatte ich schon immer geliebt!
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      Die nächsten Tage verliefen meist recht gleich. Ich war am Morgen weiterhin für die Jungpferde zuständig und ich musste sagen, dass ich mich jeden Tag verbesserte und die Fohlen auch besser kennenlernte. Auch am Nachmittag fand ich nun des Öfteren viel schneller einen Arbeitsplatz, je tiefer ich in der ganzen Rancharbeit drinnen steckte. Zum Abäppeln dazugekommen war jetzt auch, dass ich des Öfteren dabei half, die Pferde zum Training von der Weide zu holen und vorzubereiten, mit den Jungpferden spazieren zu gehen oder mit dem Traktor umherzufahren und Dinge von A nach B zu schleppen. Vor allem gefiel mir die freundliche Stimmung und die gute Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern, sodass ich die Ranch am liebsten gar nicht mehr verlassen wollte.
      Nach einigen Tagen sagte mir Jack dann, dass es für mich bei den Fohlen zu Ende war und ich zu den Großpferden gelassen wurde.
      Hier arbeitete ich meist zusammen mit Ty oder Lou, welche mich die ersten Tage immer gut begleiteten.
      Jeden Morgen und jeden Abend, brachte und holte ich die Pferde von den Weiden und dazwischen die Zeit verging wie im Flug.
      Die ersten Tage war ich wieder für die Stuten verantwortlich, wovon es doch erstaunlich wenige gab. Wikotikabesa, Mon Chérie, The Death Angel und Cindarella waren alle vier leicht zu händeln und ich liebte den Alltag mit den vier Stuten. Doch trotzdem hieß es auch irgendwann für mich, weiter gehts, denn natürlich wollte ich auch noch die unhaffigen Hengste kennenlernen, bevor es für mich zu den Zuchtpferden gehen würde.
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      Ich konnte mir gar nicht vorstellen, was die Heartlandranch so mit Hengsten hatte, denn davon gab es hier im Übermaß, was ich natürlich nicht schlimm fand. Es war nur - etwas mehr Arbeit.
      Um all die Hengste früh auf ihre Weiden zu bringen, benötigten wir dringend mehr Hände, die mit anpackten. So stießen zu mir, Amy und Ty auch noch Caleb und Chase, welche beide nicht ganz so mein Typ waren, allerdings musste ich ja nur mit ihnen zusammen arbeiten können.
      Damit keine Pferde verloren gehen würden, trafen wir uns jeden Morgen kurz zu einer Besprechung im Stall, welche meist von Amy oder Ty geführt wurde. Vor allem am ersten Morgen war ich noch etwas überfordert, da ich die meisten der Pferde noch nicht allzu gut kannte. Natürlich hatte ich den ein oder anderen schonmal geputzt oder für den Hufschmied festgehalten, aber das war es dann auch schon.
      "Da Ray ab heute für einige Tage hier mit helfen wird," meinte Ty am ersten Morgen zu den anderen, "Wird die Aufteilung etwas anders sein." Und dann teilte er zu. Es waren dreizehn Pferde und jeden Morgen etwa vier bis fünf Helfer im Stall. Es war daher mit Sicherheit so, dass wir nicht alle Pferde auf einmal verschiffen konnten.
      Ich würde zweimal laufen, einmal mit Jim Beam Bastian, einem hübschen Welsh C Hengst, und mit Celsius, einem Deutschen Reitpony. Das zweite Mal teilte mir Ty nur einen großen gepunkteten Hengst zu, an der Boxentür stand: Herbert. Innerlich musste ich laut auflachen. Allerdings schien der Name Herbert für alle schon so normal geworden zu sein, dass das außer mir kein anderer witzig fand.
      Jeden Morgen brachte ich nun diese drei auf die Weide, mistete auch ihre Boxen aus und holte sie am Abend wieder hinein. Ich verstand die anderen ja, dass hier Ordnung angesagt war, aber etwas langweilig war es schon.
      Da Ty wegen seines Jobs als Tierarzt nicht immer da sein konnte und auch der ein oder andere mal frei hatte, gab es dann auch Tage, an denen ich noch andere Pferde nach draußen bringen durfte.
      So war ich einmal ganz erstaunt, als ich zurück in den Stall kam und mir Caleb zwei große dunkle Hengste in die Hand drückte und meinte, dass ich die nach draußen bringen sollte. Ich war ganz erstaunt, tat aber wie mir geheißen.
      Die beiden kannte ich schon etwas, oder jedenfalls hatte ich mir ihre Namen von den Boxenschildern gemerkt. Der Friese besaß den anmutigen Namen Luzifer, die Farbe und der Name waren genau der gleiche wie von meiner alten Katze, und der Trakehner hieß The Black Death. Ich konnte mich noch daran erinnern, dass es bei den Stuten eine gegeben hatte, die auch Trakehner gewesen war und so einen ähnlichen Namen getragen hatte.
      Zum Glück war es keine ganz so schwierige Aufgabe, die beiden auf die Weiden zu bringen, auch wenn Death etwas temperamentvoll und eigensinnig war, dafür behielt jedenfalls Luzifer die Ruhe, sodass beide dort landeten, wo sie hingehörten.
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      Einmal die Woche hatte ich frei. Immer an unterschiedlichen Tagen, was mich aber nicht störte. Mein nächster freier Tag fiel dieses Mal jedoch auf einen Samstag. Auch diesen nutzte ich wieder gründlich, um etwas schlaf nachzuholen und stand so erst kurz vor dem Mittag auf, um mir in der Küche etwas zum Frühstück zu machen.
      Wenig später traf ich im Stall mal wieder Mallory, welche sich natürlich riesig freute mich zu sehen. Sie faselte mich natürlich wieder mit den neuesten Geschichten zu und ich schaffte es, ihr jedenfalls mit einem halben Ohr zuzuhören.
      Mit dem anderen war ich in den Trubel im Stall vertieft. Ich genoss es, einfach mal die anderen entspannt zu beobachten.
      Ty brachte gerade ein großes hübsches Saddlebred, der Name war glaube ich Prince of the half moon oder so, nach draußen und kurz darauf kam Amy mit den beiden kleineren Lakritz und Skywalker hinterher. Auch sie verschwand durch einen Ausgang nach draußen, sodass ich nun Mallory auch meine andere Hälfte des Ohrs schenken musste.
      "Ray, was hältst du eigentlich von einem Ausritt? Ich bin mir sicher, dass Amy damit einverstanden wäre. Bist du bis jetzt eigentlich schonmal hier ausgeritten?"
      Ich brauchte etwas länger um ihren Worten folgen zu können, bevor ich zu einer Antwort ansetzte. Ich wusste nur noch nicht so ganz was ich sagen sollte, weswegen nur ein "Hä" oder so aus meinem Mund kam.
      "Jaja, ein Ausritt! Du hast doch heute frei oder? Bei diesem schönen Wetter MUSS man einfach das Gelände rund um Heartland kennenlernen, wirklich!"
      Ich zuckte mit den Schultern. "Ach Mal, ich weiß nicht, ich bin nicht gerade wirklich ein guter Reiter und ob man mir hier ein Pferd zutraut, bei den ganzen wertvollen Pferde..." versuchte ich mich herauszureden.
      "Ach Quatschradatsch, ich kläre das mit Amy und Ty sobald sie zurück sind, die werden bestimmt nichts dagegen haben!" meinte sie und rannte in Richtung Weiden.
      Ich seufzte. Ein Ausritt, wo ich beweisen konnte, dass ich es nicht konnte, war eigentlich das Letzte was ich jetzt wollte. Ich ließ mich vor dem Stall auf einer Bank nieder und genoss die warmen Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht. Die Temperaturen waren bereits die letzten Tage angenehm gewesen. Nicht zu warm, nicht zu kalt, ohne Regen, aber mit einer leichten Dauerbrise im Gesicht, welche einem die Mücken von den Armen wehte. Perfekt, vor allem bei einem Ausritt...
      Als Mallory mit Ty und Amy zurückkam, schien sie die Beiden schon davon überzeugt zu haben, einen Ausritt zu machen. Es war jetzt Mittagszeit, so dass die Zeit für alle da war.
      Wie es der Zufall so wollte, stieß auch Lou einige Minuten später noch zu uns. Auch sie schien sich auf einen Ausritt zu freuen.
      Der zweite Zufall war, dass noch fünf Pferde im Stall standen. Eins für jeden von uns. So langsam fingen meine Beine an zu zittern und meine Gedanken wirbelten umher wie die Gemüsesuppe in der Schulkantine, wenn die dicke Köchin wild mit dem Löffel in dieser herum rührte. Jedenfalls war das zu meiner Schulzeit so gewesen. Ich hasste Gemüsesuppe.
      Ich nahm mir kurz die Zeit um durchzuatmen, bevor mich auch schon Ty rief. "Ray? Komm, ich zeige dir dein Pferd!" schallte seine Stimme durch den Stall.
      Oh nein, oh nein, das würde mein Untergang sein! Lou und Amy würden mich vom Hof werfen und das bestimmt ohne Bezahlung, wenn sie sahen, was ich mit ihren armen Pferden anstellte. Ich war erledigt, ich würde mein restliches Leben von Harz IV leben müssen, ich... Plötzlich tauchte Mallory neben mir auf und zupfte mir am Ärmel. "Wo bleibst du denn Ray, wir müssen uns etwas beeilen!" Dann zog sie mich zu Ty, welcher vor einer Box mit einem mittelgroßen aber übermäßig hübsch gescheckten Hengst, an dessen Boxentür nur "I See You" stand. Na etwas gruselig war der Name ja schon!
      "Bittschön", meinte Ty und deutete auf die Box. "Ein überaus ruhiger und nervenstarker Hengst. Der wird dir bestimmt gefallen, wie ich dich kenne!" meinte Ty mit einem freundlichen Lachen. "Sage mir einfach Bescheid, sobald du Hilfe brauchst oder Satteln möchtest. Einer von uns wird dir bestimmt helfen."
      Ich nickte nur leicht eingeschüchtert und murmelte ein "Danke", mit welchem sich Ty aber zufriedengab und sich dann zu seinem eigenen Pferd begab.
      "Ray, du siehst ja fast so aus als hättest du Angst? Wie witzig!" Mallory lachte, bevor sie sich hüpfend zu einer Box, einige Meter neben meiner, aufmachte.
      Ok, sagte ich mir, Putzen ist doch kein Problem, das hatte ich jetzt schon oft gemacht, kein Problem. Sachte schob ich die Boxentür auf und hielt Isee (ich nannte den jetzt einfach so) meine Hand hin. "Na du?" flüsterte ich, "Du nimmst es mir doch bestimmt nicht übel, wenn ich vielleicht nicht so gut reiten kann, oder?"
      I See You blickte mich einfach mit dunklen Augen an, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich deutete das jetzt mal als "Ja".
      Putzen war zum Glück wirklich nicht so schwer, beim Satteln holte ich mir dann aber die Hilfe von Mallory, welche mir Isees Sattel zeigte und diesen dann auch mit mir zusammen auf den Rücken des Hengstes verfrachtete. So ein Westernsattel hatte doch schon ganz schön Gewicht! Die Trense hängte ich erstmal nur an das Horn (ach, was war ich stolz, dass mir dieser Begriff einfiel!) und half dann auch Mallory, ihr Pferd zu satteln. Gegenseitige Hilfe uns so... Das junge Mädchen durfte einen großen und kräftigen Knabstrupper Hengst namens Panino reiten, was bedeutete, dass der Sattel noch weiter hochgestemmt werden musste, als bei Isee. Ich hätte wohl doch ab und zu etwas Sport machen sollen, dachte ich bei mir.
      Als auch Panino fertig war, ging ich wieder zurück zu Isee, welcher nun nur noch getrenst werden musste. Nur noch, was für eine Ironie! Der Hengst schien es nicht einzusehen, dass Gebiss in den Mund zu nehmen und so peinlich es mir dann auch war, ich rief Mal ein weiteres mal um Hilfe an. Sie schaffte es innerhalb von Sekunden, was mich noch mehr verunsicherte, ob ich einem Ausritt gewachsen war, aber jetzt gab es kein Zurück mehr.
      Als alle fünf mit ihren Pferden vor dem Stall standen, ging es ans Aufsteigen. Mallory hatte mit ihrem Knabbi als Jüngste tatsächlich das größte Pferd erwischt, während Lou mit dem Quarter Horse As War Fades das kleinste Pferd hatte. Ich lag dann irgendwo in der Mitte, was ich ganz praktisch fand.
      Die anderen beiden Pferde kannte ich noch nicht beim Namen, aber Mal half mir wie immer weiter. "Das Pferd bei Ty heißt My Blue Gun und Amy reitet Azzurro, den Barockpinto." erklärte sie mir auf meine Bitte hin.
      Ich war ganz geschickt, in dem ich die Bank, auf welcher ich mich vor kurzem noch gesonnt hatte, als Aufstiegshilfe nutzte und auch wenn mir dabei der schlecht sitzende Helm verrutschte, so kam ich trotzdem ganz gut rauf, wie ich fand.
      Im Endeffekt war der Ausritt dann doch gar nicht so schlimm gewesen; Ty, Amy und Lou hatten mir immer wieder Tipps, aber auch Lob gegeben und anscheinend waren sie doch gar nicht so verwundert darüber gewesen, dass ich kein Grand Prix Reiter war, zum Glück! Ich hatte mir also wohl unnötigerweise Gedanken gemacht.
      Im Schritt, wie aber auch im Galopp hatte ich mich gut im Sattel halten können, was mich besonders stolz machte. Isee war wirklich ruhig, auch wenn er ganz aufgeregt getänzelt hatte, als wir an der großen Rinderwiese vorbeigeritten sind. Das Cuttingblut steckte bei ihm wirklich im ganzen Körper!
      Auch wenn es nur ein gemütlicher Ausritt gewesen war, so hatte ich viel gelernt und die Ranch war mir noch ein Stückchen näher ans Herz gewachsen.
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      Nach der Hälfte meiner Zeit, traute man mir nun zu, mich um die Zuchtpferde zu kümmern. Das waren noch mehr, als die Nichtzuchtpferde aus dem Nebenstall und mein größtes Problem war, dass sie alle gleich aussahen.
      Selbst nach den ersten Tagen kannte ich nur ein paar markante Pferde, welche vielleicht eine dunklere Farbe besaßen oder dessen Mähne unnatürlich lang war.
      Vor allem war mir da natürlich Golden Samurai aufgefallen, ein überaus stattlicher und prächtiger Hengst, welcher sogar schon seine Körung hinter sich hatte. Figaros Schattenfalter war, im Gegenteil zu der hellen Masse der anderen, viel dunkler, fast schwarz und so wie mir Amy erklärte, nannte man seine Farbe Kohlfuchs.
      Außer den Haffis gab es dann noch fünf Pferde, welche zur Veredlung da waren, aber auch die hatten diesen Haflinger-Farbton. Faster das große Englische Vollblut und dann noch vier Araber. So wie ich das mit bekommen hatte, waren Golden Girl und Pearl Arabische Vollblüter, während First von Rothen ein Anglo-Araber war und Everyday As It Comes eine Shagya-Araber Stute. Also eine bunte Mischung.
      Der Rest der Pferde, ja wie sollte ich es ausdrücken, bei denen fiel es mir schwer sie mir wirklich zu merken.
      Bei den Stuten gab es da eine Picola und eine Lana und die freche Calla und dann hörte es mit Namen auf. Alle anderen kannten diese natürlich und machten sich regelmäßig, aber ohne böse auf mich zu sein, sich über mich lustig. Auch Mallory, welche nach der Schule oft ihre Freizeit auf dem Gestüt verbrachte, fragte mich eines Tages: "Also ehrlich Ray, wie hast du es nur bis jetzt geschafft durchs Leben zu kommen, wenn du dir noch nicht mal so ein paar einfache Dinge merken kannst?"
      Einfach, sie hatte gut reden, das war ein 20 Kilometer Lauf für mein Gehirn, wenn ich versuchen würde all die Namen dort zu speichern! Und trotzdem gab ich mir jeden Tag aufs neue Mühe und wiederholte den Namen jedes Pferdes fünfmal, bis ich fast alle konnte.
      Die grazile, recht große Stute hieß L'ombre de la Lune, oder einfach nur Lune genannt. Die, die man immer von der Koppel ziehen musste, weil sie mal wieder nicht aufhören wollte zu fressen, hieß Nimué und die mit der langen gelockten Mähne war Money in a Bank. So ging das weiter. Ich suchte bei jedem Haffi eine auffällige Eigenschaft und versuchte den Namen darum zu puzzeln. Nordsterns Mähne leuchtete zum Beispiel so hell wie ein Nordstern, die Farbe von Golden Diamond war sehr extrem und die lange Mähne von Mrs. Pretty hatte genau die gleiche Farbe wie ihr Fell.
      Die jüngste hieß Mirabella und war so ein Sonnenschein, dass ich mich am ersten Tag in sie verliebte. Verschmust und anhänglich, genau mein Geschmack!
      Ich konnte Ty und Amy nicht davon überzeugen, dass sie mich nicht mehr auf die armen Pferde setzen sollten, aber sie ließen gar nicht mit sich reden und gaben mir weiterhin Reitunterricht, was ich natürlich nicht bereute! Reiten war toll, nur war man als Junge in der Schule gleich Außenseiter gewesen, wenn man geritten ist und später hatte ich nie das Geld dazu gehabt. Beide waren außerdem davon überzeugt, dass das ganze nur auf einem Haflinger stattfinden sollte, wenn ich schon einmal auf der Heartland Ranch war.
      So saß ich den einen Nachmittag mal auf der alten Meike, sonntags dann auf Nachtigall und des Öfteren auf Little Baby, welche sich besonders gut reiten ließ, wie ich fand.
      Auf Amsterdam Girl saß ich nur einmal und das auch recht kurz, bevor sie beschlossen hatte, mich mit einem Hüpfer in den Sand zu versetzen und mir mein Bein dann leider so wehgetan hatte, dass ich es kein zweites Mal versuchen konnte. Aber das gehörte nunmal auch zum Reiten dazu, im Sand zu landen.
      Auf dem Rücken einer Stute fühlte ich mich wohl, weswegen man es mir auch nicht übel nahm, dass ich mich nicht mal auf einen der berühmten Heartlandhengste setzen wollte.
      Bei den Hengsten hatte ich nämlich leider auch das gleiche Problem wie bei den Stuten, die Namen wollten einfach nicht in meinen Kopf. Außer L'ombre de la Figaro, welchen ich von Turnieren und so kannte, waren es einfach alles Haffis für mich.
      Eines Abends nahm ich mir dann mal die Zeit und ging die Stallgasse entlang, während ich mir jeden Namen notierte und mit meiner nicht allzu guten Handykamera von jedem Pferd ein Bild machte. Bis Mitternacht saß ich dann in meinem kleinen Zimmer und sortierte die Namen den Pferden zu, um am nächsten Tag jeden mit meinem Wissen zu überraschen.
      Die Pferde mit S waren besonders schlimm. Samie, Small Joker, Sunshine Shadow, Surburb Lights und Sternsinger. Das schlimme war ja, dass sie dann auch noch alle gleich aussahen! Surburb Lights (oder einfach Bubis) Mähne war recht lang, die von Sunshine allerdings auch, weswegen es für mich immer schwer war auf die Anweisung von Ty hin ("Hole mal den und den von Weide" und so) auf Anhieb das richtige Pferd zu erkennen.
      Abajo, Bonito und Burberry waren noch leichter zu erkennen als Jargo, Windsor, Askan und Franzl von Falkenstein, DOCH irgendwann hatte ich es drauf. Aber so was von richtig. Früh, wenn alle auf die Weiden gebracht wurden, zwischendurch zum Reiten und zum Arbeiten und abends, als alle Pferde wieder zurück in den Stall kamen, ich wusste, wer Abajo war, wer Franzl und wer Sunshine. Mit viel Arbeit hatte ich das für mich unmögliche geschafft und jedem Pferd in meinem Kopf einen Platz gegeben, wo es hoffentlich noch lange bleiben würde.
      *--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------*
      Kurz bevor ich Heartland wieder verlassen würde, fragten mich Ty und Amy eines Samstagnachmittags, ob ich nicht morgen mit zu einem in der Nähe gelegenen Verkaufshof kommen wollte. Die beiden wollten nach Pferden Ausschau halten, welche vielleicht für ihre Zucht praktisch wären.
      Ich fuhr ohne jegliches Vorherwissen mit zu den Briar Ridge Stables, doch als ich bereits durch die Fensterscheibe des Wagens blickte, merkte ich, dass das nicht ganz so mein Geschmack war. Zu spießig, war mein erster Gedanke.
      Amy schien die Besitzer zu kennen und auch wenn sie das nicht sagte, so hatte sie doch anscheinend eine kleine Abneigung gegen diese.
      Wie mir mein erstes Gefühl bereits bestätigt hatte, fanden wir, oder besser gesagt Amy und Ty, hier keine passenden Pferde, auch wenn einige wirklich vielversprechend aussahen!
      Auf dem Green Briar Ridge gab es Pferde jeder Rasse, jedes Aussehens und jeder Größe und so war eine breite Auswahl an Interessenten damit abgedeckt. Und so stach mir vor allem eine junge Isländerstute namens Rékja in die Augen, aber auch ihre Nachbarin, ein interessant gepunktetes Warmblut namens Double Diamonds fiel mir sofort auf.
      Amy und Ty standen einige Zeit vor einer Box, in welcher ein Isländer stand, welcher vom Aussehen her viele Ähnlichkeiten mit einem Haffi hatte. Bjatur hieß dieser laut einem Schild an der Box.
      Eine Box daneben stand Acacia, allerdings schon verkauft, wie ein großes rotes Schild besagte und noch eine Box weiter stand ein Hengst namens Heros. Hübsch aber leider auch nicht mein Ding.
      Da der Besuch auf dem Gestüt nicht der gewünschte Erfolg gewesen war, entschieden wir uns einstimmig dafür, noch etwas anderes zu machen. Eis essen, da waren wir uns alle einig. Nachdem ich die letzten Wochen nur auf der Ranch verbracht hatte, tat es gut endlich mal wieder draußen zu sein und auch wenn Stadtluft nicht besonders gut roch, so hatte ich sie doch vermisst.
      Meine Zeit auf der Heartland Ranch war bald vorbei, besser gesagt nur noch zwei Tage, bis ich wieder in Millarville in den Zug steigen würde und mit diesem diesmal in die entgegengesetzte Richtung, nach Osten nämlich, fahren würde.
      Umso mehr genoss ich deswegen die letzten paar Stunden mit meinen neuen Freunden, wie ich sie hoffentlich nennen durfte.
      Amy und ich fanden auch eine neue Gemeinsamkeit: Wir beide waren ganz vernarrt in Stracciatella Eis. Ich liebte Stracciatella!
      *--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------*
      Zwei Tage später war es dann auch soweit: Ich hatte mein Zimmer gründlich geputzt, all meine Kleidung und Souvenirs eingesteckt, ein letztes Mal Reitunterricht bekommen und nochmal alle Mitarbeiter verabschiedet und alle Pferde gestreichelt, denn nun ging es für mich nach Hause. Nach Hause, das hörte sich fast komisch an, denn in den letzten Wochen war die Heartland Ranch zu meinem "Zuhause" geworden und es zerbrach mir fast das Herz, diese nun wieder verlassen zu müssen.
      Aber wer weiß, vielleicht würde meine Hilfe ja auch irgendwann mal wieder gefordert sein und dann würde ich zur Stelle sein!
      Als ich in Millarville in den Zug einstiegt und auf einem Platz am Fenster Platz nahm, störten mich noch nicht mal die lauten Geräusche der Jugendlichen, oder die Spinne in der Ecke oder die stickige Luft, ich hatte einfach nur ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen, blickte entspannt in die Zukunft und winkte Lou, Ty und Amy ein letztes Mal, welche mich alle mit zum Bahnhof gebracht hatten.
      Auch wenn ich es nie für möglich gehalten hatte, so hatte die Heartland Ranch mir gezeigt, was ich wirklich wollte und nun wusste ich, in welche Richtung ich laufen sollte, um meinen Weg zu finden.
    • Jackie
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      06. September 2016 - Zuchtvorbereitung
      5150 Zeichen © Jackie

      Zuchtvorbereitung und Fohlenuntersuchung

      Ty war gerade mit Cassandra unterwegs nach Heartland, als er einen Anruf von Verena O'Connor erhielt. "Hey Ty! Ich wollte dich nur daran erinnern, das eine Woche um ist und du dir das Fohlen ansehen kommen könntest" Cassandra blickte ein wenig nervös auf die Straße "Ty du kannst dich aber noch konzentrieren, während du das Handy in der Hand hälst ?" - "Jaja, lass mich jetzt fahren". Verena hakte nach "Wie war das ?" - "Ich habe mit Cassandra gesprochen", sagte Ty schnell ehe er Verena antwortete: "Kein Problem. Ich muss eben eine Tupferprobe bei Amys Stuten durchführen, dann komm ich eben rüber und schau mir das Fohlen an. Daryl könnte ich mir doch auch angucken wenn ich schon bei dir bin oder ?" - "Ja eine gute Idee!", sagte Verena - verabschiedete sich und legte anschließend auf. Ty legte das Handy weg und fuhr gelassen den Schotterweg zur Heartlandfarm entlang. Auf dem Hof hielt er an und stieg schließlich aus. "Hallo!", rief er über das Gelände. Amy hatte ihn gehört und stürmte gleich auf ihn zu. Ein Willkommenskuss und die Beiden konnten mit dem Termin beginnen. "Also, fangen wir mit Amsterdam Girl an ok ? Wann bekomme ich bescheid ob ich die Stuten decken lassen kann ?", Ty räusperte sich und dachte kurz nach "Ca. nach 4 Wochen. Ist ok oder ?", sie nickte und betrat den Stall. "Calla und Nimué habe ich ja gestern erst getupfert. Die müssen also nicht noch mal rausgeholt werden", sagte Ty ergänzend und guckte sich die Stute Amsterdam Girl, welche etwas aufgeregt in der Box stand, genauer an. Mit einem langen, sterilisierten Tupfer, führte er eine Probe am Hinterteil des Tieres durch. Amy hatte den Schweif der Stuten bereits verbunden. "So das wäre geschafft", Mrs. Pretty sollte die nächste sein. "In einer Woche kannst du übrigens noch mal rüber kommen. Dann müsste Meike in der Rosse sein. Merk dir das ja?", Amy führte Ty zur kleinen Stute Mrs. Pretty. "Ach und die Hengste musst du natürlich auch untersuchen. Das machen wir aber nach der künstlichen Besamung! Am besten auch nächste Woche wenn Meike an der Reihe ist". Ty nickte, zückte den nächsten sterilisierten Tupfer und sprach dabei zu Amy. "Hast du vor die Stuten künstlich befruchten zu lassen oder wieso die künstliche Besamung ?" - Amy überlegte eine Weile. "Ja.. ne.. ich weiß es nicht. Ein natürlicher Decksprung wäre mir lieber, aber ich habe gelesen, dass eine Tupferprobe beim Hengst erst nach dem er sexuell stimuliert ist gemacht werden kann." Ty schüttelte lachend den Kopf. "Du bist echt ein Trottel Amy. Es reicht wenn du ihm eine rossige Stute vorhälst", das Mädchen lief rot an. "Oh Hehe. Dann lass uns das in einer Woche machen, wenn Meike soweit ist. Sieht zwar komisch aus wenn alle Hengste nach der Reihe vor Meike stehen müssen, aber hey! So läuft das nun mal" die Beiden scherzten und Ty verließ die Box der Stute. "So ich sag dir dann einfach in 4 Wochen bescheid und komme nächste Woche wieder. Jetzt fahre ich erstmal zu Verena und guck mir das Fohlen an." Ty verabschiedete sich und packte die benutzten Tupfer vorsichtig weg. Diesmal sollte Cassandra zur Gips Reminder Ranch fahren. "Wenn du willst, kannst du sogar auch das Fohlen kontrollieren", Ty lehnte sich entspannt zurück und simste Verena, dass er unterwegs war.

      Auf der Gips Reminder Ranch angekommen, suchte Ty erstmal nach der Ranchbesitzerin. Verena empfing die Beiden lächelnd und führte Cassandra zum Fohlen. Eine Woche war nun vergangen als der American Paint Horse Hengst geboren wurde. Nun stolzierte er munter und voller Tatendrang neben seiner Mutter auf der Koppel. "Wie geht es Wimpy?", fragte Ty führsorglich nach, da die Geburt nicht gerade leicht gewesen war. "Ihr geht es immer noch gut. Scheint als hätte sie alles überstanden", der Tierarzt lächelte erleichtert und betrat mit Cassandra die Koppel. "Heute wird meine Collegin das Fohlen durchchecken", Verena nickte und sah zu wie Cassandra sich dem bunten Hengst näherte. "Wie man eben schon erkennen konnte, läut er flüssig, ich taste ihn jetzt ab". Cassandra lies den Hengst vorher an ihrer Hand schnuppern. Gut dass seine Mutter dabei war, sonst hätte sie schon schlechte Karten gehabt. Schnell tastete sie den Körper des Tieres ab, beugte jedes der dünnen, zaghaften Beine und überprüfte die Hufe. Anschließend leuchtete sie in das Maul (Unbroken Soul war damit nicht wirklich einverstanden), die Nüstern und kurz in die Augen. "Sieht alles gut aus", sagte sie schließlich und stülpte ihr Stethoskop in die Ohren um den Herzschlag zu kontrollieren. Als sie auch hier nicht finden konnte, nahm sie das kleine Thermometer um die Temperatur des Fohlens zu messen. "37.5°C, Verena? Deinem Fohlen fehlt nichts. Es ist wohlauf und vor allem bildhübsch geworden", die Tierarzt Assistentin kicherte vergnügt und räumte die Utensilien wieder weg. Unbroken Soul of a Devil konnte wieder in Ruhe mit seiner Mutter tollen, während Ty und Cassandra sich von Verena verabschiedeten. "Alles gut gegangen. Haben heute ein schönes Paint Horse Fohlen untersucht. Muss noch deine Stuten impfen, aber das kann warten. XOXO", Ty schickte die Nachricht noch an Amy ab, ehe er sich ans Steuer setzte um los zu fahren.
    • Jackie
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      20. Dezember 2016 - Eine Stallhilfe
      1967 Zeichen © Iiona

      Ich hatte die Nacht über ziemlich gut geschlafen, aber heute war echt eine verdammt große mega Aufgabe. Heute war es bitterkalt auf dem Hof von Amy Fleming und heute wollte ich die 31 Haflinger putzen, es sind wirklich unglaublich viele. Vorgehen tat ich eigentlich genauso wie bei den Nebenstallungen, also putzen, kämen und waschen, jedoch holte ich immer 3 Pferde auf einmal aus dem Stall. Die ersten waren Mirabella, Wendy und Picola und ich hatte mit den dreien wirklich Glück außer, dass Mirabella hin und wieder einzuschlafen schien, waren alle samt super lieb. So holte ich Figaros Schattenfalter, Franzl von Falkenstein und Lana und auch diese drei hatte ich schnell abgearbeitet, denn ich hatte wirklich unglaublichen Zeitstress. Auch L´ombre de la Lune, Lady Äppel, Windsor, Golden Diamond, Sunshine Shadow, Amsterdam Girl, Bonito und Askan waren ein Geschenk des Himmels. Dann jedoch kam Calla, die heute ihren nervigen Tag hatte und somit probierte sie mich zu sabortieren wo es auch nur ging, weshalb sie mir eine Ewigkeit kostete. Ich atmete tief durch als ich Nachtigall, Small Jocker und Samie holte, doch die waren heute wohl wirklich gut gelaunt, denn sie ließen sich in Ruhe putzen und ich konnte so wenigstens einigermaßen weiter kommen. Dann bewiesen mir die Pferde, dass Amy ihre Pferde wirklich gut erzog, denn Nordstern, Money in a Bank, Nimué, Meike, Mrs. Pretty, Little Baby, Jargo, Suburb Lights und Burberry waren unglaublich gut erzogen. Alle verloren nicht die Geduld sonder standen ruhig und warteten, was wirklich selten ist. Sternsinger hingegen war eher ängstlich,was mir leid tat, denn ich wollte ihm ja nichts tun. Ich probierte sein Vertrauen zu gewinnen, was auch einigermaßen gut klappte. Zu guter letzt waren L´ombre de la Figaro, Abajo, und Golden Samurai an der Reihe und nach diesen war ich auch wirklich erschöpft! Ich war müde, konnte gerade noch so das Abendessen herunterschlucken und wanderte dann direkt in mein Bett.
    • Wolfszeit
      PFLEGEBERICHT
      30.04.2017, Wolfszeit
      Heute ging es zu Jackies Haflingern. Ich sollte die Pferd füttern, etwas bewegen und auf die Koppel stellen. Um den Rest würde sich jemand anderes kümmern. Zuerst ging ich in den Stall und machte das Futter für alle Pferde fertig um es dann zu füttern. Als alle Pferd glücklich Mampfen sorgte ich für dafür da allen Boxen genug Heu war und begann damit Wendy,Picola, Figaros Schattenfalter, Franzl von Falkenstein, Lana und L'ombre de la Lune nacheinander in die Führanlage zu bringen. Als alle Pferde darin waren schaltet ich die Anlage an. Während die vier Pferde liefen longierte ich Lady Apple. Als ich sie fertig longiert hatte tauschte ich die vier in der Führanlage gegen Windsor, Golden Diamond, Sunshine Shadow, Amsterdam Girl und Bonito aus. Währenddessen ließ ich Askan im Round Pen laufen um danach erneut die Pferd in der Führanlage gegen Calla ,Nachtigall, Small Joker, Samie und Nordstern auszutauschen. Nun ließ ich Money in a Bank laufen und stellte nun Nimué, Meike, Mrs. Pretty, Little Baby und Jargo in die Führanlage. Anschließen lief ich erst Suburb Lights, Burberry, L'ombre de la Figaro, Sternsinger, Abajo und anschließend Golden Samurai im Round Pen laufen. Mirabella ließ ich etwas in der Halle spielen und rennen bevor ich alle Pferde nacheinander auf die Koppel brachte. Als alle Pferde zufrieden grasten machte ich mich auf den nach Hause Weg.
    • Muemmi
      Pflegebericht für alle Pferde von Jackie
      06.09.2017 | (c) Muemmi
      Haflinger
      Abajo, Sternsinger, L´ombre de la Figaro, Golden Samurai, Mirabella, Nimué, Money in a Bank, Nordstern, Meike, Mrs. Pretty, Little Baby, Burberry, Suburb Lights, Jargo, Golden Diamond, Sunshine Shadow, Amsterdam Girl, Bonito, Askan, Calla, Nachtigall, Small Joker, Samie, Wendy, Picola, HL´ Figaros Schattenfalter, Franzl von Falkenstein, Lana, L´ombre da la Luna, Lady Äppel, Windsor

      Turner Valley Ranch
      Lütt Lorbas, Pünktchen, Jim Beam Bastian, Wookie (Highlandrind), Celsius, Skywalker, Panino, Cabbalero, Par Dieux, Mon Chérie, Puppy Findus II, Cindarella, Prince of the half Moon, Puppy

      Verkaufspferde
      Bjatur, Double Diamonds, Rékja, Herbert, Lakritz, The Death Angel, The Black Death

      Vollblüter
      Burnin ´ Castiel, Valentines Cilion, Laheeb al Amara ox, ZM´s Sweety Candypie, PFS ´ Bring me to Life, Silberstern, Everyday As It Comes, Faster, Pearl, Golden Girl, First von Rothen

      Westernpferde
      Tainted Love Toffifee, Hollywoods Silver Dream, Kristy Killings, Changa, Black Sue Dun It, Tainted Whiz Gun, Sheza Bat Cat, Annie get your Gun, What Lies Ahead, HGT´s Enjoy Nature, Cherokee Rose, Abigail, Possibility, My Blue Gun, As War Fades, HGT´s Dead Snow, I See You, Wikotikabesa


      Die Steine knirschten unter den Reifen meines Geländewagens, als ich über dem Weg zu Jackies Hof fuhr. Ich hielt den Xtrail auf dem Parkplatz, stieg aus und hievte meine Tasche vom Rücksitz. Ich war schon früher auf Jackies Hof gewesen und kannte mich aus. Ich schlenderte durch die Stallungen, als ich meine Tasche im Haupthaus gebunkert hatte und sah mich nach den Pferden um. Jackie hatte mich vor einigen Wochen beauftragt, mich um ihre Pferde zu kümmern und sie gegebenenfalls Korrektur zu reiten. Da es sich mittlerweile um einige Pferde handelte, würden mich im Laufe des Tages Leo, Tom und Mia unterstützen, sobald sie auf unserem Hof mit den täglichen Aufgaben fertig wären. Ich fing an zu misten, füttern und die Haflinger auf die Weiden zu führen. Ich mochte die kleinen Lichtfüchse wie Abajo, Meike, Nordstern Sternsinger und Figaro. Mirabella kannte ich noch als Fohlen, Golden Samurai, Nimué, Money, Little Baby, Burberry, Suburb, Jargo, Diamond, Shadow, Amsterdam, Bonito, Askan, Calla, Nachtigall, Joker, Samie, Wendy, Picola, Schattenfalter, Falkenstein, Lana, Luna, Lady Äppel und Windsor folgten. Ich brauchte fast eine halbe Stunde, um nur die Haflinger auf ihre Weide zu bringen. Da hörte ich auf dem Hof ein weiteres Auto ankommen. Ich winkte von weitem den Dreien und ging auf sie zu. Mia würde sich den Westernpferden annehmen und sich um die Hübschen kümmern. Sie war bezaubert von Tainted Whiz Gun, einer Tochter von Toffifee, der mittlerweile auch Jackie gehörte. Sie führte Silver Dream, Kristy, Changa und Black Sue hinaus auf die Weide, während Leo zu den Verkaufspferden ging. Bjatur, Diamond, Rékja, Herbert, Lakritz, Angel und Black Death waren schnell versorgt und ihre Boxen gemacht. Da ging Leo Mia zur Hand und mistete die Boxen der Westernpferde, während sie Bat Cat, Annie, Lies Ahead, Enjoy Nature, Rose, Abigail, Possibility, Blue Gun, War Fades, Dead Snow, I See You und Wikotikabesa ebenfalls hinaus auf die Weiden brachte und mit Leo zusammen die Boxen fertig mistete. Währenddessen machte sich Tom bei den Pferden der Turner Valley Ranch zu schaffen und kümmerte sich um die Lieblinge Lorbas, Pünktchen, Jim Beam, Celsius, Skywalker, Panino, Cabbalero, Par Dieux, Mon Chérie, Puppy Findus, Cindarella, Prince of the half Moon und Puppy. Wir brauchten den ganzen Tag, um die Stallungen zu misten, die Gassen zu kehren, die Pferde zu putzen, striegeln und versorgen. Als ich bei den Haflingern fertig war, ging ich hinüber den zu Vollblütern, da mein Gebiet ja immer noch bei den schwierigen, übermütigen und jungen Pferden lag. Castiel, Cilion, Amara, Candypie, Bring me to Life, Silberstern, Everyday, Faster, Perl, Golden Girl und First von Rothen waren aber ganz zauberhafte Pferde und genossen die Aufmerksamkeit. Auch ihre Boxen mistete ich, kratze ihre Hufe aus, fütterte sie und brachte sie dann auf die Weide. „Und jetzt reiten wir noch eine Runde aus.“ beschloss Tom am Ende. Wir vier sahen uns grinsend an und jeder suchte sich aus den Schönheiten Jackies ein passendes Pferd aus zum Abschluss dieses arbeitsreichen Tages.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Jackie
    Datum:
    24 Aug. 2015
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    EXIF Data

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    400px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Abstammung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Von Jargo
    Von Abajo Aus der unbekannt

    Aus der Mrs. Pretty
    Von unbekannt Aus der unbekannt


    Exterieur
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Stute
    06.01.2014
    (4 Jahre gealtert)
    Rasse: Haflinger
    Stockmaß: 150cm
    Gewicht: 476kg
    Deckhaar: Lichtfuchs
    Abzeichen: Blume


    Interieur / Beschreibung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Verhalten in der Box: Gelangweilt
    Verhalten auf der Weide: Neutral


    Charaktereigenschaften:

    Ausgeglichen ●● Unausgeglichen
    Aufmerksam Unaufmerksam
    Intelligent
    ●● Unintelligent
    Sozial
    ●● Unsozial

    Begabt ●● Unbegabt
    Ruhig ●●● Nervös
    Loyal ●●●● Untreu
    Gutmütig
    ●●● Boshaft

    Nervenstark ●● Scheu
    Temperamentvoll ●●● Faul

    Calla, das erste Fohlen aus eigener Zucht, welches Amy für sich behalten hat. Amy gab ihr den Namen Calla (=Blume), wegen des Abzeichens auf ihrer Stirn. Als Fohlen war Calla allermanns Liebling. Das kleine flauschige Wollknäul von Pferd. Mittlerweile ist ihr Fell jedoch rausgewachsen und Calla zu einem temperamentvollen Sportpferd geworden.

    Schon als Fohlen musste Calla immer und überall alles anknabbern. Leider hat sich an dieser Unart in den Jahren nichts geändert. Aber auch ihre Neugierde ist geblieben, daher ist es schwer mit Calla zu trainieren - da ihre Konzentration immer wo anders ist. Was jedoch nicht heißt, dass die Stute nicht intelligent ist. Im Gegenteil, sie lernt sogar ziemlich schnell, außerdem weißt sie großes Potential im Springreiten auf. Die Stute ist äußerst gutmütig, benötigt jedoch eine richtige Bezugsperson um wirklich loyal ihren Besitzer gegenüber zu sein. Da Calla schnell scheut und bei ihrem hohen Temperament sofort das Weite suchen möchte, benötigt sie einen erfahrenen Reiter.

    Weide: Stutweide
    Unterbringung: Weide

    Einstreu: Stroh im Unterstand
    Futtersorte: 7kg Heu, 1.2kg Kraftfutter, 300g Weizenkleie
    Fütterungszeiten: 8:00 Uhr Heu, 17:00 Uhr Kraftfutter


    Besitzer: Jackie (Amy Fleming)
    VKR/Ersteller: Jackie


    Qualifizierungen & Erfolge
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    ● Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's

    Western E A L M S
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1


    Springen E A L M S S* S** S***
    Stilspringen & Zeitspringen: E A A* A** L M M* M** S S* S** S*** S**** S*****

    Military E A L M S S* S** S***
    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****

    Distanz E A L
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Offiziell

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    1. Platz - 234 Militaryturnier
    1. Platz - 238 Militaryturnier
    3. Platz - 343 Springturnier
    2. Platz - 109 Synchronspringen
    2. Platz - 110 Synchronspringen
    3. Platz - 348 Dressurturnier
    3. Platz - 317 Westernturnier
    1. Platz - 323 Westernturnier

    3. Platz - 324 Westernturnier

    Inoffiziell
    -

    Zuchtverband

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    Beste Jungstute 7.95
    Leistungsschau "August 2016"

    GHP - Prüfungen
    -

    Gewinnsumme: x
    Verursachte Kosten: x


    Ausbildung und Zuchtdaten
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Trainingsplan
    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren x

    Springpferdeausbildung (ab 3 Jahre)
    Einreiten ✔ | Hindernisgewöhnung x | Stangenarbeit x | Gelassenheitstraining x

    1 = Sehr gelassen, 6 = schlechtes / unsicheres Verhalten
    ● Angeboren
    Antrainiert Prüfung Abgeschlossen


    Fremde Umgebungen: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Platz/Halle: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Hufschmied: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Tierarzt: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Wasser: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Gelände: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Straßen: 6 5 4 3 2 1 ✪

    Stangenarbeit: 3 2 1
    Longenarbeit: 3 2 1 ✪

    Verladefromm: 3 2 1 ✪

    Schrecktraining: 3 2 1

    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Komando kommen x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Pferdepass

    [​IMG]
    SK440 - Ponys & Kaltblüter

    Gencode: ee aa ff
    Zur Zucht zugelassen: ja
    Eingetragene Zucht: Heartlandfarm
    Züchter/Herkunft: Amy Fleming / Heartlandfarm

    Trächtig [] Nächste Rosse (alle 30 Tage): 01/6 - 5/6

    Nachkommen
    0/5

    1.
    2.
    3.
    4.

    5.

    Gesundheitszustand
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Letzter Tierarztbesuch: 06.09.2016
    Chipnummer: 124 4 80 736628819
    zuletzt kontrolliert [x]

    Letzte Zahnpflege (jedes Jahr) überfällig

    Wurmkur (jedes Jahr) überfällig
    Tollwut Impfung (jedes Jahr) überfällig
    Tetanus Impfung (alle 2 Jahre) überfällig
    Influenza Impfung
    (alle 6 Monate) überfällig
    EHV-1 + EHV-4
    (alle 6 Monate) überfällig


    Gesamteindruck:
    Aktue Krankheit/en:
    Chronische Krankheit/en:
    Erbkrankheit/en:


    Letzter Hufschmiedbesuch: 26.10.2015
    Ausgeschnitten/Korrigiert: 26.10.2015
    Hufbeschaffenheit:
    Hufkrankheit/en:

    Beschlag vorne: -
    Beschlag hinten: -


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    PNG | Puzzel PNG | JPG

    Spind: x