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Veija

♀ ☆ Wolfs Bane, EVB

1 Krönpunkt

♀ ☆ Wolfs Bane, EVB
Veija, 13 Jan. 2018
Cooper und Canyon gefällt das.
    • Veija
      Der Stutentag

      Januar 2014, by Yvan
      Die letzten Tage waren ziemlich kalt und regnerisch gewesen. Laut dem Wetterbericht soll es ende dieser Woche Schnee und Glatteis geben. Dies wollte ich die Tage noch ausnutzen. Die Reithalle war fast fertig, es fehlte nur noch der Rindenmulch. Ich ging in den Offenstall und holte dort in der integrierten Sattelkammer die Halfter und Führstricke von Black Cilia, Quintess und Roseblood. Ich legte die Halfter und Stricke von Quintess und Rose auf die Seite und ging zu Black Cilia. Ich legte ihr das Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte sie aus dem Offenstall heraus, wo ich sie an der Anbindestange am Hänger festband. Mist, jetzt hatte ich die Putzbox vergessen. Ich rannte schnell in die Sattelkammer und holte dort ihre Putzbox und rannte wieder zu ihr. Ich stellte die Putzbox ab und öffnete diese. Nun nahm ich Striegel und Kardätsche heraus und fing an sie zu putzen. Als sie sauber war, legte ich die bürsten zurück und nahm den Hufkratzer heraus. Als auch ihre Hufe fertig waren, legte ich den Hufkratzer wieder zurück und band die Stute wieder los. Ich brachte sie wieder zurück in den Offenstall und verstaute noch ihre Putzkiste in der Sattelkammer. Anschließend ging ich wieder in den Offenstall und nahm das Halfter und den Führstrick von Quintess mit. Als ich bei der kleinen Stute angekommen war, legte ich ihr das Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte die Stute aus dem Offenstall. Als ich sie ebenfalls am Hänger angebunden hatte, holte ich aus der Sattelkammer die Putzbox. Wieder bei der Stute, stellte ich die Putzbox ab und öffnete diese. Nun nahm ich den Striegel und die Kardätsche heraus und fing an die Stute zu putzen. Anschließend legte ich die Bürsten zurück und nahm nun den Hufkratzer heraus und kratzte ihre Hufe aus. "So, fertig", sagte ich und überlegte kurz. Eigentlich konnte ich die Pferde ja bis heute Abend auf die Weide bringen. Also holte ich Cilia aus dem Offenstall, band Quintess los und brachte die beiden auf die Weide. Anschließend nahm ich die Putzbox von Quintess mit und verstaute diese wieder in der Sattelkammer. Von dort nahm ich dann auch direkt die Putzbox von Roseblood mit. Ich glaubte im gehen das Halfter und den Führstrick von ihr auf und ging zu ihr. Sie war noch nicht all zu lange auf dem Hof, hatte sich aber schon gut eingelebt und verstand sich blendend mit den anderen Fohlen. Nachdem ich ihr das Halfter angelegt hatte, befestigte ich den Führstrick am Halfter und führte sie aus dem Offenstall. Als ich sie angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und nahm Striegel und Kardätsche heraus. Nun fing ich an die Stute zu putzen. Als ich fertig war, legte ich die Bürsten wieder zurück und nahm den Hufkratzer heraus und fing an ihre Hufe auszukratzen. Nun band ich die Stute los und brachte sie zu den anderen beiden auf die Weide. Als ich ihre Putzbox aufgeräumt hatte, nahm ich Halfter, Führstrick und Putzbox von Skyrim´s Apocalypse mit. Als ich die Stute aus dem Offenstall geholt hatte, band ich sie am Hänger an und öffnete anschließend die Putzbox. Nachdem ich Striegel und Kardätsche heraus geholt hatte, fing ich an sie zu putzen. Bei ihr dauerte es eine gefühlte Ewigkeit bis ihr Fell sauber war. Nachdem es endlich geschafft war, legte ich die Bürsten zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Ich fing mit dem Schopf an, danach kam die Mähne an die Reihe. Ich legte die Mähnenbürste auf die Seite und fing an den Schweif erst mit der Hand zu verlesen, Strohhalme zu enfternen. Zum Schluß fuhr ich noch mit der Mähnenbürste hindurch und legte die Bürste zurück in die Putzbox. Nun nahm ich den Hufkratzer heraus und fing an, ihre Hufe auszukratzen. Nun war sie fertig. Ich legte den Hufkratzer zurück und band die Stute nun los, um sie zu den Fohlen auf die Weide zu bringen. Als ich auch ihre Putzbox aufgeräumt hatte, nahm ich die Sachen von Faster mit. Nachdem ich auch sie aus dem Offenstall geholt hatte, band ich sie fest und öffnete die Putzbox. Nun nahm ich Striegel und Kardätsche heraus und fing an zu putzen. Als sie sauber war, legte ich die Bürsten zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Ich kämmte den Schopf, danach die Mähne. Den Schweif verlaß ich erst mit der Hand, dann fuhr ich mit der Mähnenbürste durch und legte diese dann zurück in die Putzbox. Anschließend nahm ich den Hufkratzer heraus und fing an ihre Hufe auszukratzen. Ich band die Stute los und brachte sie zu den anderen auf die Weide. Auf dem Rückweg nahm ich noch die Putzbox mit und verstaute diese in der Sattelkammer. Dort nahm ich nun die Sachen von Like Honey and Milkmit. Die Stute war ebenfalls erst seit kurzem auf meinem Hof und hatte sich schon gut eingewöhnt. Am besten verstand sie sich mit Zuckerschock. Die beiden hatten sich auf Anhieb verstanden und waren seitdem unzertrennlich. Ich legte der Stute das Halfter an und befestigte den Führstrick daran. Anschließend führte ich sie zum Hänger, wo ich sie auch anband. Ich öffnete die Putzbox und nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an die Stute zu putzen. Als ich damit fertig war, kämmte und verlaß ich ihr Langhaar und kratzte ihre Hufe aus. Nun brachte ich sie noch auf die Weide und räumte ihre Putzbox auf. Nachdem ich die Sachen von Wolds Bane geholt hatte, ging ich zu der Stute und holte diese aus dem Offenstall und band sie am Anhänger an. Ich öffnete die Putzbox und nahm den Striegel und Kardätsche heraus. Nachdem ich angefangen hatte, sie zu putzen fielen schon die ersten Regentropfen. Na ganz große klasse. Ich kratzte ihre Hufe noch schnell aus und brachte sie zu den anderen auf die Weide. Anschließend rettete ich mich ins Haus. Nach einer halben Stunde hatte es endlich wieder aufgehört. Also ging ich wieder aus dem Haus und in die Sattelkammer. Dort nahm ich die Sachen von Zuckerschock mit. Als ich die Stute geholt und angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und nahm Striegel und Kardätsche heraus. Als ich mit putzen fertig war, legte ich die Bürsten zurück und holte die Mähnenbürste heraus. Nachdem ich Schopf, Mähne und Schweif fertig hatte, legte ich die Bürste zurück und nahm den Hufkratzer heraus. Als auch die Hufe fertig waren, brachte ich die Stute zu den anderen auf die Weide.
    • Veija
      Hufschmiedbericht ~Freedom~

      Januar 2014, by Atha
      *Heute wird ein lustiger Tag!* murmelte ich, als ich aus meinem Auto stieg. Heute musste ich viele Pferde bei Yvan behandeln! Ich freute mich irgendwie, es war ein großer Auftrag! Yvan begrüßte mich, ich begrüßte sie und wir gingen los! Erst gingen wir zu Skyrims Apocalypse, wir hatten uns dazu entschlossen die Pferde in der Box zu behandeln. Der Hengst sah mich neugierig an, sofort kam er zu mir und beschnüffelte mich. Dann fing ich an seine Hufe zu schneiden, ich machte es ordentlich und beeilte mich aber auch! Ich hatte noch viele Pferde vor mir! Nach dem schicken Hengst gingen wir weiter, als nächstes kam Quintess. Der kleine Scheckenhengst beugte mich neugierig, dann streichelte ich ihm über die Blesse. Es war ruhig und ich fing auch bei ihm an die Hufe zu schneiden! es zog seine Hufe immer wieder weg und es dauerte ewig bis ich fertig war! Ich war froh als wir weiter gingen, auf meiner Liste stand Black Cilia. Bei der Stute angekommen, kam sie erst neugierig auf mich zu, doch als ich die Box betrat und sie die "Schere" sah wich sie zurück. Ich holte einen Apfel aus der Jackentasche, schneller als ich gucken konnte stand die Stute schon wieder bei mir. Ich zeigte ihr mein Werkzeug und gab ihr den Apfel. Danach konnte ich in Ruhe ihre Hufe kürzen, schnell gingen wir weiter, als ich fertig war. Als ich Roseblood sah musste ich grinsen, sie war zuckersüß, doch bestimmt irre Frech! Ich betrat die Box, Yvan hielt die kleine Stute fest. Sie bockte sehr und wollte einfach nicht stehen bleiben! Ich beeilte mich, so das wir die kleine nicht noch länger festhalten mussten. Ich gab ich noch eine kleine Möhre und schon war die Vergangenheit vergessen! Wir rasten weiter zu Summertime Sadness, denn draußen würde es langsam dunkel! Der Hengst blieb ganz lieb stehen, ich war nach 10 Minuten schon fertig und ich streichelte ihn noch schnell, auch ein Leckerli konnte ich mir nicht verkneifen! Bei Black Berri musste Yvan wieder dabei sein, der Hengst misstraute mir so sehr, das er sich in eine Ecke seiner Box verkroch! Doch als Yvan dabei war, ging alles perfekt, doch suche r zog mal hin und wieder den Huf weg! Yvan warnte mich vor Faster, die Stute mochte keine Hufschmiede,doch das wollte ich ihr nicht glauben! Wie der Name schon sagt, war ich schnell fertig und hatte wieder ein glückliches Pferd! Like Honey and Milk machte ihren Namen alle Ehre, sie war zuckersüß und lieb. Auch hier kam ich schnell durch und konnte nach 10 Minuten schon weiter! Als ich Wolfs Bane sah, dachte ich schon es wird wieder wie bei Roseblood, doch ich ich hatte mich vertan! Der kleine Hengst war sehr neugierig, ließ mich aber meine Arbeit machen, mal hin und wieder zuckte er bei dem Klick Geräusch zusammen, aber er blieb ruhig stehen! Nun kam ich zu dem letzten Pferd für heute, ich schwitzte und war froh es bald hinter mir zu haben! Zuckerschock konnte ich nicht einschätzen, sie sah etwas nervös aus, aber zu gleich auch sehr ruhig. Ich ging in die Box und machte meine Arbeit! Die Stute blieb ruhig, sie fing an zu dösen und war kurz vor dem einschlafen! Doch ich war schon fertig und gab ihr einen Apfel. Dann verabschiedete ich mich von Yvan und verließ den Hof, zu Hause fiel ich tot müde in mein Bett!
    • Veija
      Die Suche hat ein Ende

      Januar 2014, by Maleen
      Eine halbe Ewigkeit hatte ich nach einem Vollblut für die Gidranzucht gesucht, unzählige Inserate gseschrieben und zuletzt die Hoffnung schon fast aufgegeben. Aber dann kam ein Angebot, welches ich auf keinen Fall ablehnen konnte. Ein kleines braunes Vollblut Stutfohlen mit vier weißen Beinen einer gleichmäßigen Blesse und einem zuckersüßem Blick. Ich ging sofort auf das mir gemachte Angebot ein und schon wenig später war alles geklärt und das Stutfohlen mit Namen Wolfs Bane gehörte offziell der Leistungszucht Royal Peerage.
      Und nun stehe ich hier und warte auf den Fahrer der mit meinen kleinen gold Schatz bringen soll. Der Schnee, welcher vor einigen Wochen gefallen war, war schon lange wieder verschwunden, aber kalt war es trotzdem. Ich hupfte von einem Bein auf das andere um mich warm zu halten, hin und wieder ziehe ich mein Handy aus der Jackentasche um zu schauen wie spät es ist. Warum ich das tue? Tja das ist eine gute Frage schließlich lässt das ständige auf die Uhr schauen die Zeit auch nicht schneller vergehen. Aber jetzt hat das warten ein Ende ich höre wie ein Auto langsam den langen Weg, der zum Gestüt führt, hochfährt. Ich gehe ein paar Schritte und dann steht das Auto auch schon vor mir. Der Fahrer spring gekonnt aus dem Auto schmeißt die Fahrertür hinter sich zu, begrüßt mich schnell aber freundlich und geht geradewegs auf den hinteren Teil des Hängers zu.
      'Ein richtiges Schmuckstück haben Sie da gekauft' , sagte er und als die Tür aufgeht sehe ich was er meint. Noch hübscher, als auf den Fotos die ich gesehen hatte, ist sie. Ich gehe langsam auf die kleine Bane zu und rede ruhig mit ihr. Sie scheint überhaupt keine Angst zu haben, nein, eher neugierig ist sie. Als sie sogar ein paar Schritte auf mich zu macht weiß ich, ich habe die richtige Entscheidung getroffen. Ich streiche ihr leicht über den Kopf und führe sie an dem Halfter in den Stall. Ihr scheint ihr neuer Platz zu gefallen. Ganz ruhig macht sie sich mit ihren Stallnachbarn bekannt und scheint auch diese zu mögen.
      Ich bedanke mich schnell noch bei dem Fahrer, der es anscheinen Eilig hat wieder los zu kommen und mache mich dann selbst auf den Weg ins Wohnhaus...
    • Veija
      Fohlenschau

      Januar 2014, by Svartur
      Relativ ruhig stand Bane neben mir, während mein Herz wie wild klopfte. Gleich würden wir beide unsere erste gemeinsame Fohlenschau hinter uns bringen und ich war gespannt wie das Publikum und die Richter auf die kleine Maus reagieren würden. Ich hatte ihr haselnussbraunes Fell so lange gebürstet, bis es in der Sonne schön glänzte, was sich gleich in der Halle hoffentlich auszahlen würde – hoffentlich würde, Bane so ruhig wie sie gerade war, sich nicht erstmal im schönen Sand wälzen, dann wäre die ganze Arbeit umsonst gewesen. Doch weiter konnte ich mir keine Gedanken machen, da es nun schon aus den Lautsprechern erschallte: „Bitte Maleen mit ihrem Englischen Vollblut Fohlen Wolfs Bane in die Halle kommen zur Kür!“. Sofort ging ich schnurstracks mit meiner Stute zur Halle und wurde dort sofort hinein gewunken. Aufgrund der vielen Menschen, die applaudierten als wir hineinkamen, erschrak Bane sich etwas uns versuchte zur Seite hin auszubrechen um sich der Situation zu entziehen. Mit einigen Paraden über das Halfter konnte ich sie jedoch davon abbringen und konnte sie sicher auf die Mittellinie manövrieren und dort anhalten. Ich grüßte nun in Ruhe die Richter mit dem typischen Nicken und führte Bane dann wieder an. Brav ging sie nun neben mir ohne zu drängeln. Der eigentliche Plan war gewesen sie zuerst im Freilauf zu präsentieren, doch kurzerhand schmiss ich all meine Pläne über den Haufen und passte mich der Laune der Stute an – denn so angespannt wie diese gerade war, würde sie im Freilauf nur klemmig im Galopp rennen, was ich möglichst vermeiden wollte, da ich natürlich eine möglichst hohe Wertung für sie erhalten wollte. Also führte ich sie erst eine Runde gelassen im Schritt und zeigte anschließend drei lange Seiten im Trab, in denen ich neben Bane locker her joggte. Diese hatte sich inzwischen beruhigt und trabte mit elastischen Tritten neben mir, sodass ich nun mit gutem Gewissen in die Mitte gehen konnte und dort vorsichtig den Strick vom Halfter löste. Artig wartete Bane neben mir, bis ich sie durch Schnalzen zum Laufen anregte. Im flotten Trab ging sie nun mit großen Tritten nach außen zum Hallenrand. Durch Schnalzen und leichtes Wedeln mit den Armen konnte ich ihre Bewegungen sowie ihr Tempo steuern, sodass sie bald schon auf beiden Händen ihren, jetzt schon sehr schnellen und guten, Galopp zeigte. Nachdem ich sie noch etwas traben ließ gaben mir die Richter das Zeichen sie wieder einzufangen und vor ihr Richterhäuschen zu führen, von dem aus sie die nun stehenden Bane auf ihr Exterieur überprüften. Da die Richter ungewöhnlich lange brachten wurde ich schon langsam wieder nervös, dann aber zum Glück erlöst. Ich grüßte die Richter nochmal zum Abschied und führte meine Stute dann am langen Strick hinaus, wo ich sie etwas grasen ließ während wir gespannt auf unser Ergebnis warteten – was hoffentlich gut für uns ausfallen würde, da Bane wirklich ihr Bestes gegeben hatte und ich stolz auf sie war.
    • Veija
      Ankunftsbericht

      Juli 2015, by Gwen
      Momentan war ich auf der Suche nach etwas Abwechslung und durch Zufall kam ich mit Rachel Wincox ins Gespräch. Hauptthema waren natürlich Pferde und da sie einen Reitponyhengst verkaufte, den ich nur zu gerne meiner Freundin Elisa schenken wollte, hatten wir direkt gleiche Interessen. Der Verkauf war auch schnell abgewickelt und dann kamen wir noch darauf zu sprechen, dass Rachel bald vier neue Pferde erwartete, zu dem Termin aber leider nicht anwesend sein konnte. Ich hatte bei so etwas damals in meinem Beruf als Pferdepflegerin einiges gelernt und bot an, direkt einzuspringen.
      Dementsprechend hatte mir Rachel vor einer Woche den Ablaufplan gemailt und was ich einzuhalten hatte und dann konnte es auch schon losgehen und ich machte mich auf dem Weg zu ihrem Gestüt. Da stattete ich kurz dem Reitponyhengst einen Besuch ab, denn er würde mich heute Abend mit nach Hause begleiten, ehe ich mich darum kümmerte, die To-Do-Liste abzuarbeiten. Und das hieß als allererstes vier Boxen vorbereiten: eine im Hengststall und drei im Stutenstall. Erst schön einstreuen und dann noch die Tränke und den Trog kontrollieren.
      Danach mischte ich anhand des „Rezepts“ das Willkommensmash für die vier Pferde und ließ es schön quellen. Es würde nicht mehr lange dauern, bis zumindest schon der erste ankommen sollte. Also kehrte ich noch als Ablenkung die Stallgasse und dann war es auch schon so weit: Herzlich Willkommen Wolfs Bane! Der Braune war ein Englisches Vollblut und noch relativ jung, aber wirklich schon todschick! Unsicher tapste er hinter mir her aus dem Hänger und schaute sich seine neue Umgebung an. Ich dankte dem Fahrer, unterschrieb die Papiere und verabschiedete ihn dann.
      Wolfs Bane führte ich erst einmal über den Hof, damit er die neue Gegend kennenlernen konnte. Danach ließ ich ihn auf den umzäunten Platz, wo er sich seine Beine vertreten durfte und sich austoben konnte. Motiviert sprang er von einer Ecke zur anderen und schien sichtlich zufrieden. Nachdem er sich dann auch noch gründlich gewälzt hatte, sammelte ich ihn wieder ein und brachte ihn in seine neue Box. Wolfs Bane war total fasziniert und erkundete erst einmal Box und den dazu gehörigen Paddock, ehe er sich über das Mash hermachte, was ich ihm gebracht hatte.
      Während Wolfs Bane sichtlich glücklich schien, trudelte nun auch schon der zweite Fahrer ein und diesmal hatte ich alle Hände voll zu tun, denn drei Stuten waren nicht gerade ohne. Zuerst luden wir Croatoan aus. Ich begrüßte die Stute herzlich, führte sie eine kleine Runde über den Hof, ehe ich sie auf dem Reitplatz abstellte. Dann holte ich Born To Die aus dem Hänger, auch sie führte ich kurz herum und band sie dann erst einmal am Putzplatz an. Letztere war Abigail und der Fahrer schien von meinen Begrüßungsrunden über den Hof sichtlich genervt zu sein, aber die Pferde gingen nun einmal vor. Abigail stellte ich mit an dem Putzplatz, damit ich fix noch die Papiere unterschreiben und den Fahrer wegschicken konnte.
      Dann band ich Born To Die und Abigail los und führte die beiden zum Reitplatz. Croatoan hatte sich eindeutig schon gewälzt und ausgetobt und begrüßte nun mit einem lauten Wiehern die anderen beiden. Zuerst ließ ich Born To Die dazu, damit die beiden sich in Ruhe begrüßen konnten und dann Abigail. Schnell waren die drei Stuten recht dicke und trabten mit erhobenen Schweifen nebeneinander her. Außerdem wurde sich noch einmal ausgiebig gewälzt, ehe ich entschied, dass es nun langsam reichte. Als erstes holte ich Croatoan und brachte die Stute in den Stall. Ihre neue Box schien sie klasse zu finden und steckte auch neugierig den Kopf zum Paddock raus. Danach holte ich noch Born To Die und Abigail.
      Nachdem alle drei Stuten im Stall standen, gab es auch für sie das Willkommensmash, was sie zufrieden vertilgten. Danach würden sie sich erst einmal in aller Ruhe mit ihrer neuen Umgebung bekannt machen dürfen. Ich wollte in der Zeit noch einmal Wolfs Bane einen Besuch abstatten und ihn ein wenig putzen, damit er sich im neuen Zuhause wohler fühlte. Anscheinend hatte aber auch er keine Probleme mit dem Umzug, denn er lag dösend im Stroh, so dass ich nur ein bisschen kuschelte und ihn dann weiter in Ruhe ließ. Stattdessen schaute ich noch einmal bei den Stuten nach, aber auch da war alles in Ordnung. Also konnte ich Rachel die „Alles in Ordnung“-SMS schreiben und mich dann zufrieden auf den Heimweg machen.
    • Veija
      Longieren

      Juni 2016, by Sosox3
      Es tat mir leid um die Pferde, die ich im Moment verkaufte. Schließlich handelte es sich dabei nicht nur um eines oder zwei, es waren gar ein dutzend. Aber wo sollte ich auch hin mit ihnen. Ich wollte mich mehr um meine Zucht und meine Hufschmiede kümmern. Dazu kam noch hinzu, dass in der letzten Zeit vermehrt Veränderungen eintraten, welche mein Leben auf den Kopf stellten. Zum einen hatte ich mich noch dazu entschieden Barockpinto’s zu züchten, damit auch Rising Star ihr Potenzial an ihre Nachkommen weitergeben konnte und mich diese Rasse auch einfach bezauberte. Ihr Gang, ihr Aussehen und die Eigenschaften sprachen mich an. Und zum anderen kam meine Cousine Valerie zu uns aufs Gestüt für ein Auslandsjahr und ich hatte ihr gleich ein Pferd zugeteilt, nämlich Riverside, welcher ein junger, freundlicher Hengst war, in den sie sich sowieso direkt verliebt hatte als ich einen Rundgang mit ihr machte, bei dem ich ihr alles und jeden vorstellte. Sogar unsere meist besuchtesten Läden, damit sie wussten, dass ich sie geschickt hatte um Besorgungen anzustellen.
      Bereits vier Pferde hatten unser Gestüt allein aus meinem Besitz verlassen und auch Cooper reduzierte etwas. Manu und ich hatten wieder ein wenig Kontakt, doch eine Beziehung eingehen wollte ich mit ihm nicht mehr. Denn ich hatte nun Interesse an einem anderen Menschen. Lucas. Ein großgewachsener, gutaussehender junger Mann mit braunem Undercut und athletischem Körperbau. Bemuskelt aber eher athletisch als muskulös. Er kam aus Österreich und war wie ich, halb Albaner und so war Gastfreundschaft an erster Stelle. Ich kannte es noch von Zuhause bei Oma. Der Besuch lud sich selbst ein und ich konnte Kaffee kochen und die Gäste bedienen. Natürlich musste auch der ganze Kühlschrank präsentiert werden, ob die Gäste es aßen oder nicht, das war den Gastgebern egal. Typisch Oma halt…
      Ich schwelgte wieder in Erinnerungen, wie in letzter Zeit öfter. Mit 27° war es heute bei uns in Senneville recht warm und die Pferde verbrachten den ganzen Tag auf der Weide und wurden nur zum Dienst ihrer Freizeit beraubt.
      Es war noch früh am Morgen und ich stellte bis auf Calorro und Rising Star alle auf die Weide, denn die beiden standen momentan sowieso hauptsächlich auf der Weide, es sei denn es zog ein Gewitter auf. Doch für die nächsten Wochen war gutes Wetter gemeldet, also sah ich recht zuversichtlich in die Zukunft. Ich schaute bei den beiden kurz vorbei. Calorro sollte sich erst einmal nur an den Menschen gewöhnen und sich das Halfter überziehen lassen. Ich war froh, dass er nicht so aufmüpfig war, wie manch anderes Hengstfohlen. Mein Paradebeispiel dabei war der kleine Shettyhengst Rohdiamant. Der kleine Mann war jetzt bereits 2 Jahre alt und schaffte es verdammt oft aus zu brechen und die Umgebung unsicher zu machen. Ich musste ihn noch ein wenig besser erziehen, er durfte uns nicht in Mist reinreiten und Ärger in der Nachbarschaft machen. Ich schaute auf der Jungpferdeweide nach dem Rechten und gab ihnen neues Heu und auch das Wasser füllte ich nach. Wolfs Bane stand mit ihren sechs Jahren noch immer dabei und war ein ziemlicher Nachzügler im Gegensatz zu den meisten anderen Vollblütern, die bereits mit 2-3 Jahren angeritten wurden und schon ihrer Karriere als Rennpferd nachgehen durften. Bane verlor erst jetzt nach und nach ihr Babyface und reifte allmählich an. Ich hatte mit ihr schon das Anlongieren gemeistert und auch im Schritt konnte ich sie mittlerweile Problemlos longieren und über Stangen ging sie auch schon sicher. Dies war auch heute mein Hauptgedanke bei der Arbeit mit der Stute. Ich nahm mir ihr Halfter aus meinem Hummer und schnappte sie mir gleich, ehe ich sie zum Stall führte. Nächsten Monat würde sie in den Stalltrakt wechseln zu meinen anderen Stuten. Denn in näherer Zukunft stand bei ihr das Einreiten an, welches mir verdammt wichtig war, damit sie langsam in den Reitsport geführt wurde. Der heutige Plan mit ihr war longieren im Schritt und ein paar Übungen im Trab mit einzubauen. An Stangenarbeit hatte ich sie bisher in den schnelleren Gangarten nicht geführt, doch das sollte die nächste Stufe vor dem Galopp sein. Heute machte sie sehr gut mit und strengte sich gut an. Beim Schritt half ich ihr noch ein wenig unter zu treten und der Trab gestaltete sich noch als etwas holpriger als gedacht. Aber alles in allem verlief das Training mit ihr gut.
      Meine Pferdepflegerin Abby putzte derzeit Pegaeae, meine noch erst 2-Jährige KWPN-Stute, die Cooper mir zum Einzug geschenkt hatte. Sie war eine wahre Energiebombe und stand kaum still beim Putzen. Beim Spazieren gehen gab sie sich aber ruhig und neugierig und hielt sich an den von ihrer Bezugsperson angegebenen Abstand. Sie war sehr, sehr lernwillig versuchte aber öfter am Menschen zu knabbern, was wir unterbanden. Sie sollte sich das gar nicht erst angewöhnen. Mit ihr waren wir aber noch nicht so weit was die Erziehung betraf. Wir übten mit ihr am Fohlen ABC wo es nur langsam voranging, doch es haperte meist an Abby’s Konsequenz. Sie ging heute mit der Jungstute eine Runde Spazieren. Ich kam in der Zwischenzeit mit Wolfs Bane wieder zurück zur Weide und schnappte mir Rohdiamant. Der Schlingel hatte sich um gut 180° gedreht und wurde immer verspielter. Er blühte richtig auf mit Calorro, wobei Rising Star sich noch nicht so begeistert zeigte, wenn der Junghengst mit dem Fohlen rumtobte. Sie hatte momentan noch mit ihren Hormonen zu kämpfen, so schien es zumindest. An einem Tag war sie nett und schmusig und am nächsten Tag der Teufel in Person. Sie machte Nephilim schon fast Konkurrenz. Wobei er in letzter Zeit immer weniger seine Böse Seite zeigte und sich sehr gut unter dem Reiter machte. Im Moment war er auch unter dem Reiter sehr lernwillig und umgänglich und nicht teilweise das größte Arschloch der Welt. Rohdiamant ließ sich auch gleich aufhalftern und folgte mir auf Schritt und Tritt. Am Stall angekommen, band ich ihn an und putzte ihn ausgiebig. Er verlor noch immer sein Winterfell und ich könnte schwören, dass ich daraus einen Pullover stricken könnte. Er wurde von Monat zu Monat heller und man erkannte nun gleich, dass er ein Porzellanschecke wurde. Ich hatte den kleinen Racker gleich ins Herz geschlossen, als ich ihn zum Ersten Mal gesehen hatte. Beim Hufe geben fehlte uns noch ein wenig Übung aber auch hier wurde es von Tag zu Tag besser. Der Junghengst verstand unsere Aufforderungen immer besser und das Spazieren auf neuen Wegen, war nun keine Seltenheit mehr. Und auch heute ging er brav neben mir am Strick und hielt sich an mein Tempo ohne schneller zu werden. Hier und da hoppelten noch ein paar Kaninchen und wir trafen auch Rehe an, die er aber als uninteressant deklarierte. Mir gefiel seine Art immer mehr. Keine Spur mehr von dem scheuen Junghengst. Er kam sichtlich in die Pubertät.
      Als wir den Spaziergang beendet hatten, kam er wieder auf die Weide und ich füllte dort die Heuraufe und schaute nach ob die Tränken funktionierte und säuberte diese ein Wenig. Abmisten würde Abby heute Abend erst, denn die Hitze war unerträglich. Auch Maekja wurde langsam an die Aufgaben als Reitpferd gewöhnt und machte sich prächtig. Ab und an zeigte sie sich noch immer ängstlich, aber das würde sich bestimmt noch ändern, schließlich war sie erst 5 geworden dieses Jahr und hatte nur hier und da ein wenig Schrecktraining gemacht.
    • Veija
      Einreiten

      September 2016, by Veija
      Caleb
      Murrend machte ich mich auf den Weg in den Vollblütertrakt. Eigentlich zog mich gar nichts zu diesen Pferden hier, aber Verena hatte mich abdegradiert, dass ich doch bitte Shiryo und Daryl gone Mad auf die Koppel stellen sollte. Ausgerechnet letzteren konnte ich absolut nicht leiden, denn Redneck war einfach ein nerviges Pferd, bei dem ich noch immer nicht verstehen konnte, warum Verena ihn gekauft hatte. Doch das war nicht mein Problem, ich kümmerte mich um die Westernpferde und ließ die Vollblüter Vollblüter sein- naja, bis auf heute. Ich schnappte mir zu erst die Stute Shiryo, die von allen nur Shio genannt wurde und legte ihr Gamaschen an, ehe ich sie auf die Koppel brachte. Dann schnappte ich mir Daryl, was leichter gesagt, als getan war. Der Hengst hasste mich abgrundtief und zog dauernd seine Beine weg. Nicht nur einmal ermahnte ich ihn mit meiner Stimme und klatschte ihm dann eine, bis ich die Beinschoner drauf hatte und das nervige Bündel über die Koppel fegte. Zurück im Stall traf ich auf Octavia. “Wo ist Verena eigentlich?”, fragte sie mich, als ob ich auf alles eine Antwort wüsste. “Keine Ahnung.”, damit war das Gespräch beendet und ich kümmerte mich darum, die Boxen aus zu misten, ehe ich die Heunetze auffüllte und das Kraftfutter verteilte.
      Als ich dann wieder ins Haus gehen wollte, sah ich Bellamy und Wildfire im Round Pen- Bellamy schien ziemlich verzweifelt zu sein, weshalb ich zu ihm rüber ging und ihm helfen wollte. “Wo liegt das Problem?”, fragte ich ausgesprochen freundlich und bekam auch ein knappes Lächeln geschenkt. “Der kommt dauernd nach innen und will mich über den Haufen rennen…”, erklärte er mir. “Halt die Peitsche an seine Schulter, wenn er nach innen kommt wackel damit und sonst berühr ihn, bis er wieder nach außen geht. Wenn das noch immer nichts hilft, schlag zu.”, sagte ich schulterzuckend und sah ihm eine Weile zu. Bellamy lernte schnell, das musste man ihm lassen. Es dauerte nicht lange, da lief Wildfire in schönen großen Kreisen um Bellamy herum. “Wenn du die Seite wechseln willst, halt ihn an, stell dich vor ihn, tausch die Hand, in der du die Peitsche hast und schnalz. Normalerweise weicht er dann deinem Druck und geht in die andere Richtung.”; erklärte ich ihm und schaute ihm zu. Als alles klappte machte ich mich auf den Weg ins Haus, jedoch nicht, ohne Bellamy vorher noch einen Rat zu geben. “Lass ihn nicht zu lange laufen, geht auf die Gelenke. Nehm ihn lieber an die Hand und geh ein Stück spazieren, aber verlass den Hof nicht, der kann dir schnell abhauen.”, sagte ich lachend und verschwand dann wirklich im Haus, wo ich auf Verena traf.
      “Ich dachte du hast zu tun?” “Hab ich auch, gleich kommt Semetti mit Raised from Hell und Wolfs Bane. Face Down und Cup Cake kommen auch gleich noch.” “Und die hast du alle gekauft?”, fragte ich sie mit hochgezogenen Augenbrauen. “Himmel, nein. Raised from Hell habe ich zurück gekauft, der Rest kommt nur zum Training. Zwei Pferde einreiten, eins in Distanz trainieren. Bei dem einen Pferd kannst du mir beim Einreiten helfen. Cup Cake ist eine Paint x Appaloosastute, die wir Western einreiten sollen. Am besten bis Samstag.”, sagte sie und sah mich an. Ich schüttelte nur den Kopf. “Wir haben heute Sonntag, das ist nicht viel Zeit.” “Du schaffst das.”, lachte sie und ging ihrer Wege. Ich schaute kurz auf mein Handy und trug mir das Pferd ein. Noch mehr Arbeit.

      Verena
      Es dauerte nicht lange, da fuhr Smetti auf den Hof. Viel hatten wir nicht zu reden, denn er war ja auch zum arbeiten hier und nicht zum quatschen. Wolfs Bane luden wir zusammen aus, um Raised from Hell kümmerte ich mich alleine. Die Stute kam wieder auf die große Koppel und wurde sofort von den anderen Pferden empfangen- Pferde vergaßen nicht.
      Nach einer Weile kamen dann auch Cup Cake und Face Down, welche ich auch in den Stall stellte und dem Fahrer ein Trinkgeld gab, ehe ich Elena anrief und ihr sagte, dass ihre Pferde wohlbehalten angekommen waren. Dann fing ich auch schon mit dem Training an. Face Down wurde geputzt und gesattelt und ich ging für gute zwei Stunden ins Gelände, um ihre Kondition zu testen. Die war ganz ordentlich, so dass wir auf dem Rückweg fast nur trabten oder galoppierten. Wieder am Hof angekommen stellte ich sie wieder in die Box und schnappte mir Wolfs Bane, die ich ein wenig longierte. Sie kannte das schon alles, weshalb ich sofort mit dem Sattel anfangen konnte. Ich zeigte ihr die Satteldecke und legte sie auf ihren Rücken. Das machte ihr gar nichts aus, weshalb sofort der Sattel folgte. Ich zeigte ihn ihr, legte ihn dann auf den Rücken und machte vorsichtig den Sattelgurt zu. Die Steigbügel hatte ich hoch gemacht, so dass sie nicht an ihren Bauch schlagen konnten. Dann schickte ich sie wieder von mir weg. Nach ein paar Bucklern war das jedoch auch getan- sie gewöhnte sich wirklich schnell daran, so dass ich ihn heute schon ein Loch enger schnallte. Sofort plusterte sie sich auf, doch nach ein paar Runden an der Longe gab sich das. Dann machte ich auch schon Schluss für heute und ging zu Bellamy, der das selbe mit Wildfire versuchte. Nicht nur einmal flog der Sattel durch die Luft. “Ich wüsste mal gerne, was er hat. Tierarzt war letztens erst da, im Rücken hat er nichts. Ich kann mir aber nicht leisten, ihn nochmal auf die Koppel zu stellen- so schwer es mir fällt, entweder das klappt bald, oder er muss weg.”, sagte ich und schaute in das geschockte Gesicht von Bellamy. So kannte er mich gar nicht. Ich zuckte nur mit den Schultern und ging dann ins Haus, von wo aus ich ihn ein wenig weiter beobachten konnte. Er schlug sich gut und wollte einfach nicht aufgeben. Sowas liebte ich ja, Kampfgeist.

      Am nächsten Morgen war ich schon früh auf den Beinen, weil ich nicht nur Caleb beim Einreiten von Cup Cake helfen, sondern auch meine Pferde trainieren wollte. Caleb war noch früher auf den Beinen als ich und hatte es sogar schon geschafft, einen Sattel auf die Stute zu legen. Westernpferde waren da meistens viel robuster als englische Pferde, vielleicht weil sie manchmal viel zu grob angepackt wurden, so dass sie einfach schon im jungen Alter abgestumpft waren. Kurz seufzte ich. “Du scheinst ja keine Hilfe zu brauchen, machst du das Selbe wie hier nachher auch mit Wolf’s Bane, nur in Englischmontur? Dann geh ich ins Gelände..” “Wird gemacht, Chef.”, sagte er ausnahmsweise sehr hilfsbereit, ehe ich in den Stall ging und mir Face Down schnappte. Face Down war wirklich eines meiner Lieblingspferde von Friese, sollte sie die Stute jemals verkaufen, konnte sie sich sicher sein, dass ich alles dafür tun würde, sie auf meine Ranch zu nehmen.
      Nachdem ich sie also geputzt und gesattelt hatte gingen wir ins Gelände, wo wir heute ein wenig schneller unterwegs waren als gestern. Ich trieb die Stute zu langen Trabstrecken an, was auch für mich sehr anstrengend war, doch wenn wir immer wieder galoppierten, war das schon okay. Ich würde Face Down auch jetzt schon als fertig abstempeln, lediglich ein paar kürzere, aber schnellere Distanzen wollte ich noch mit ihr gehen, bevor sie wieder abgeholt werden würde.
      Wieder auf der Ranch angekommen war Caleb gerade dabei, mit Wolfs Bane Aufsteigübungen zu machen. “Ich bin begeistert, das Pferd hier lernt so unglaublich schnell!”, sagte er und ich lächelte. Das hörte man doch gerne! Schon am zweiten Tag saß Caleb auf dem Pferd- er war gerade komplett aufgestiegen, und wurde nicht abgeworfen. Er ritt ein paar Runden im Kreis und stieg dann wieder ab.
      In den nächsten Tagen ritt ich jeden Tag mit Face Down aus, beließ es bei der gleichen Strecke, legte sie aber immer flotter zurück. Talentiert war die Stute, das musste man ihr lassen.
      Auch Cup Cake konnte Caleb immer besser reiten und lenken. Wolfs Bane machte auch riesige Fortschritte, so dass alle Pferde schon am Freitag wieder abgeholt werden konnten. Wir verabschiedeten Smetti ganz herzlich und wünschten ihm eine gute Heimfahrt- ebenfalls wünschten wir ihm viel Glück mit seinem neuen Pferd! Sympathy for the Devil hatte auf jeden Fall ein gutes Zuhause gefunden, was mich ungmein freute.
    • Veija
      Ankunft in Mazedonien

      September 2016, by Sosox3
      „Alle angekommen?“, fragte ich Abby, die sich den Schweiß von der Stirn wisch. „Ich glaube schon.“ Sie seufzte kurz auf. „Also Silberstern, Magic Attack und Riverside stehen gemeinsam auf einer Weide, Meister Propper steht zusammen mit Dash und Cleavant auf einer Weide. Die Stuten habe ich erst einmal in einen Offenstall gepackt bis ich die Boxen allesamt auf Vordermann gebracht hat. Sind alle noch ziemlich eingestaubt…“ „Ist kein Problem, ich schau mich kurz nach Rising Star und Calorro um, die scheint das ganze etwas mitgenommen zu haben“, murmelte ich und seufzte ebenfalls. Ich war selber noch nicht zu 100% bei der Sache und schleppte mich eher zum Offenstall, den sie momentan beherbergten, bis ich Calorro so langsam von ihr absetzen wollte und auch konnte. Wenigstens ein paar Tage sollte sie bei den anderen Stuten pausieren. Im Oktober würde ich dann ihr Training wieder langsam anpassen und Kondition aufbauen. Aber das Ganze war erst einmal in Planung. Zunächst müsste ich sie ein wenig alleine rausführen und ihn langsam abgewöhnen. Doch dafür hatten wir ja genügend Zeit. In der letzten Woche hatten wir, also Smetti, Valerie, Abby und ich, uns schon mit unseren beiden neuen KWPN-Hengsten Achter Tag und Lost Boy bekannt gemacht. Beide waren im Training ziemlich erfolgreich und hatten bereits einige Schleifen ergattern können. Die Stimme meines Freundes riss mich aus meinen Tagträumen und brachte mich geradewegs wieder zur Realität. Da stand ich gerade, am Offenstall. Meine Stute grasend und Calorro etwas abseits und versuchte irgendwas anzustellen. „Schatz!“, mein Blick suchte eifrig die Gegend um mich herum ab und sah den jungen großgewachsenen Mann auf mich zu laufen. „Hmm“, ein wenig versunken war ich vielleicht doch noch. „Was ist?“ „Ich habe gerade einige Aufträge im Ausland bekommen. Ich werde wohl heute Abend schon nach Deutschland, morgen geht mein Weg dann nach Norwegen und zu guter Letzt noch zu Schmiedemanns nach Dänemark. Sollte dann noch ein Auftrag anfallen, werde ich diesen auch noch erledigen.“ Ich nickte nur. Und wieder war er für einige Zeit im Ausland. Und ich führte mein Gestüt alleine. Es wurde allmählich Zeit für weitere Mitarbeiter. Wenn Smetti da war, konnte er mir bei einigen Pferden helfen, doch ich war dabei, mein eigenes kleines Gestüt zu einem großen aufzubauen. Da brauchte ich sowohl neue Bereiter als auch neue Stallburschen, Abby würde das alleine auf lange Zeit nicht schaffen. „Okey, aber tu mir den Gefallen und sag mir Bescheid in welchem Land du angekommen bist und wann du zum nächsten fliegst. Ich möchte nur wissen ob es dir gut geht“, wand ich ein und sah ihm in seine dunkelbraunen Augen. „Werde ich machen“, murmelte er und gab mir einen Kuss. „Ich mach mich jetzt auf den Weg meine Sachen zu packen, der Flieger geht in 2 Stunden. „Ich muss mich um meine Pferde kümmern, heute kommt ein Fohlen an. Tut mir leid“, wurde ich immer leiser und mein Blick richtete sich gen Boden. „Hey, ich weiß, dass heute Nanook kommt, es ist nicht schlimm. Ich komme schon aus“, er hob meinen Kopf hoch und nahm mich in den Arm. „Ich liebe dich“, er erwiderte es und gab mir einen Kuss auf die Stirn. „Ich muss nun los“, murmelte er und wand sich nun vor mir ab. „Ich nehme Rising Star mit Calorro gerade mal mit, warte bitte“, rief ich ihm nach und wie erhofft blieb er stehen. „Komm ich helfe dir gerade noch“, entschied er sich dann doch um und nahm sich Calorro zur Brust, der sich prächtig entwickelt hatte und nun in die Höhe wuchs. Er ließ sich auch brav aufhalftern, neben dem Menschen hatte er aber noch einiges zu lernen. „Wohin soll Calorro denn?“, fragte er kurz angebunden. Ich hatte ihn verletzt. „Er soll auf das abgeteilte Stück auf der Fohlenwiese zu Rohdiamant. Wenn später Nanook kommt, können die drei sich erst mal kennen lernen, wenn Calle sich dann ein wenig ablenkt, kann ich ihn schneller und besser absetzen. Ich wollte Rising Star gerade nur ein wenig longieren, vorher halt putzen, aber sonst, keine lange Prozedur heute.“ Er nickte und nahm den Junghengst mit zu den anderen Fohlen. Rohdiamant freute sich immer tierisch wenn Calle mit ihm auf das abgeteilte Stück kam. Seit Calorro’s Geburt war Rohdiamant immer wieder auf der Weide mit den Zuchtstuten gewesen und beide hatten sich von Anfang an gut verstanden. Die beiden waren wie Brüder und würde ich die beiden jemals verkaufen, dann auch nur zusammen. Während Smetti gerade noch Calle auf die Jungpferdeweide führte, band ich Rising Star in der Stallgasse an und machte mich auf den Weg in unsere neue Sattelkammer um mir aus ihrem Spind ihre Putzsachen zu greifen und zu ihr zurück zu stapfen. Ein lautes Wiehern durchklang unseren Großen Stalltrakt und ich zog gleich wieder ein Gesicht. „Aua“, murmelte ich nur und ging weiter zu der bunten Stute. Ich hatte mir nicht nur ihre Putzsachen gepackt, sondern auch gleich die Longe, den Kappzaum und auch die Longiergurt und auch die Türkise Longierunterlage.
      Ihr neues Set stand ihr ausgesprochen gut, die ersten Runden lief sie ziemlich vorhandlastig und so legte ich auch ein paar Stangen aus, damit sie wieder reinkam und ihre Hufe hob und ebenso gut untertrat. Nach ein paar Minuten aufwärmen, ließ ich sie antraben. Nach ein paar Runden begann sie auch schon zu schwitzen. „Mein Gott, Mädchen bist du eingerostet. Morgen setz ich mich mal wieder auf dich“, grinste ich und gab ihr ein Signal um wieder in den Schritt zu wechseln. Ich riskierte einen Blick auf die Uhr und bemerkte das wir schon länger am Arbeiten waren als geplant und so machte ich sie von der Longe und nahm ihr den Longiergurt ab, damit sie sich noch Wälzen konnte. „Rachel? Darf ich Mars auf einem Ausritt reiten? Val wollte mit Cleavant mit“, rief mir Abby entgegen. „Mach den fertig, ich komm auch eine Runde mit, ich muss nur noch Rising Star und Calorro in den zweiten Offenstall bringen und dann mach ich Magic Attack fertig.“ Ich beeilte mich extra und war froh, dass ich es auf die Schnelle noch geschafft hatte und saß nun auf dem Rücken des Schabracktigers. Der sensible Hengst machte uns heute beim Ausritt das Leben zur Hölle. „Lass uns mal ein kleines Rennen bis da oben zum Haus machen“, schlug ich vor und die beiden stimmten ein. Im vollen Galopp sprintete Magic Attack vor, Mars hinter uns und zum Schluss Cleavant. Doch nach und nach nahm das Schlusslicht auf und zog uns fast ab, doch wir blieben beim ersten Platz. „Das war unfair…“, murmelte Abby. „Ich hatte mit Mars voll viel zu tun. Der hat andauernd gebuckelt…“ „Du wolltest ihn reiten“, lachte meine Cousine und ich schmunzelte. Ihr könnt gerne noch ein wenig weiter ich muss zurück. Nanook und Arza kommen heute an.“
      Ich wusste noch nicht genau, ob ich Arza in den Offenstall stellen würde, oder ob sie doch in die Box sollte. Momentan war der Stall nämlich noch ziemlich leer. Nach einigen hin und her, teilte ich ihr einen Teil des Offenstalls zu und sah auf die Uhr. In ca. einer Stunde müssten die beiden ankommen. Also könnte ich gerade noch schnell Balerinë die Hufe kürzen. Seitdem sie bei uns stand hatte sie noch keinen Hufschmied gesehen und so programmierte ich mich schon mal auf ein Spektakel ein. Es fing auch schon damit an, dass sie stehen blieb, als ich sie in die Schmiede führen wollte, da Mars und Cleavant gerade um die Ecke kamen. „Beeilt euch, ich will der die Hufe raspeln!“, rief ich den beiden Mädchen zu und versuchte Balerinë weiter in das Gebäude mit der hohen Decke zu befördern. „Machen wir“, sagte Val und trieb Cleavant auch gleich in den Trab. Mars war wieder fast eingeschlafen und brauchte eine Minute bis er seinen Hintern in Gang setzte. Als die dann weg waren, ging Balerinë auch in die Schmiede rein und spitzte ihre kleinen feinen Öhrchen. Die Neugierde war ihr fast ins Gesicht geschrieben und sie tapste langsam zu dem Anbindeplatz, wo ich sie dann auch festmachte. Sie reagierte ziemlich unruhig und so begann ich langsam mit meiner Kontrolle der Hufe. Sie waren definitiv zu lang geworden und ich schaute mich nach Fehlstellungen um. Hinten rechts wurde ich auch fündig: Sie lief ein wenig nach innen und so begann ich dann auch mit dem Ausschneiden. Abby kam dann kurz zu mir rein und sagte mir, dass wir einen Käufer für Silberstern und Wolfs Bane haben würden. Der Betrieb, der die junge Stute eingeritten hatte, hatte sein Interesse bekundet und ich hatte eingestimmt. Für 13.000 würden die beiden vom Hof gehen und in eine Vollblüterzucht gehen. Das beste was den beiden passieren konnte.
      Bali zappelte ganz schön, also machte ich extra vorsichtig und war echt froh, als ich mit der Zappelkönigin fertig war und ich sie schnell wieder in den Offenstall stellte. Gerade als ich den Zaun hinter uns schloss und durch die Litzen schlüpfte, hörte ich das Rattern eines Anhängers auf dem Hof. Das müssten die beiden sein, dachte ich und beeilte mich zum Parkplatz. Abby und Val waren bereits am Parkplatz und staunten über den großen Transporter, genauso wie ich und seufzte kurz. Also waren nicht nur Arza und Nanook angekommen, sondern auch noch Zafinaah und White Boy. Es war schade um Zafinaah, dass sich die Araberzucht Fearie Hills schloss und ich sie wieder zurückkaufen musste. Aber durch ihre ruhige und ehrgeizige Art war sie super im Schulbetrieb einzusetzen und ich würde nächstes Jahr wohl ein Fohlen aus ihr züchten. Aber auch nur, wenn sich der passende Hengst finden würde. „Die beiden hier sind zusätzlich am Flughafen für Sie angekommen.“ Der ältere Mann sprach albanisch mit mir, was ich sowohl fließend verstand, als auch sprach. Abby hingegen sah mich nur verwirrt an. „Alles klar“, ich wand mich zu meinen zwei Helfern und teilte Abby Zafinaah und Arza zu und Val sollte White Boy nehmen, während ich mich um den kleinsten Schützling kümmerte. Nanook hatte ich schon mehrmals im Auge gehabt, ihn jedoch nie kaufen können. Jetzt war er bei mir und sollte erst später mit 5 eingeritten werden. Ponies waren ja eher die Spätzünder. Den Weg zur Weide benahm das Fohlen sich anständig, schaute nur oft in der ungewohnten Umgebung um. Die heutige Nacht würde er zusammen mit Rohdiamant und Calle stehen. Morgen wohl nur mit Rohdiamant. Er würde das wohl gut überleben. Ich riskierte noch einmal einen Blick auf mein Handy. Ich musste noch Bonbone und Deila bewegen… „Abby, wen musst du noch laut Plan machen?“, fragte ich sobald die junge Dame abnahm. „Ich muss noch Lost Boy und Riverside machen, dann habe ich Feierabend.“ „Alles klar, dann geh mit Lost Boy auf den Springplatz. Dann bin ich Bonbone in der Halle ein wenig am Üben“, sagte ich und war auch schon auf dem Weg zum Offenstall. Bohne wieherte wieder unaufhaltsam und ich verdrehte wieder die Augen. Irgendwann wird die schon noch aufhören andauernd zu wiehern…Hoffentlich. „Ruf nicht, sondern komm her!“, lächelte ich und hakte den Strick ein. Immerhin folgte sie mir jetzt ruhig und ich hatte beim Putzen immer weniger Probleme, auch wenn sie es immer noch nicht wirklich mochte. Immerhin blieb sie beim Satteln dafür ruhig. Sie folgte mir artig in die Halle, in der ich schließlich nachgurtete und in der Mitte dann aufstieg und meine ersten Runden im Schritt ging. Als sie dann auch ein wenig im Trab aufgewärmt war parierte ich sie wieder durch. Gerade der Mittelschritt fiel ihr noch etwas schwer, ebenso das verkleinern und auch vergrößern des Vierecks. Deshalb übten wir es heute noch einmal besonders. Während dem Abreiten machte ich mir über Deila Gedanken. Sie stieg hier und da noch immer und hatte seit diesem Monat auch eine neue Reitbeteiligung, welche sie 2-3 Mal die Woche unterm Sattel bewegte. Heute nahm ich sie jedoch nur an die Longe. Ich rief kurz Val an um zu fragen, ob sie mir Deila rasch fertigmachte und ob Abby Lost Boy nun schon gesprungen hatte und bejahte beides. Somit stieg ich ab und kratzte Bonbone vor der Halle die Hufe aus. Dann durfte sie wieder in den Offenstall und schickte die anderen Pferde wieder hin und her, so wie es ihr passte. Leitstute halt. Nur Azra stand neugierig auf ihrem Teil und sah sich Bonbone’s Machtgehabe nur interessiert an. „Zicke“, murmelte ich und trank einen Schluck Wasser aus meiner Plastikflasche. Nur noch Deila, dann bin ich heute fertig und kann ins Bett, dachte ich einen Moment nach und sehnte mich nach meinem Bett, ehe ich in die Realität zurückkam und zu Deila in den Stall ging. Mit ihr kam ich noch nicht so richtig klar und es würde sich erst später rausstellen ob sie überhaupt für die Zucht taugen würde. Das einzige, was sie dafür momentan interessant machte, war ihre auffällige Farbe und das Potenzial, das in ihr steckte mehr nicht. Ihr Charakter machte es immernoch ziemlich schwer sie zu händeln und einige Bereiter trauten sich die immer öfter steigende Stute zu reiten. Ich musste was dagegen tun, denn gegenhalten brachte mittlerweile nichts mehr und sie wandte noch mehr Kraft gegen den Menschen an, als vorher. Ich hatte jedoch von einer Methode mit einem rohen Ei gehört, welche ich wohl beim nächsten Ritt wohl mal versuchen. Neben dem Reiter stieg sie nämlich nicht. Die Boxentür quietschte während ich mir Deila genau anschaute und sie einen Moment lang musterte. Mit gespitzten Ohren kam sie auf mich zu. Ein leises Grummeln folgte und ich zwang mich zu einem Lächeln. Unser Sorgenkind. Vielleicht würde es ja noch was werden, vielleicht aber auch nicht und dann würde sie auf die Gnadenweide kommen. Ich hoffte es nicht. Ich gab ihr noch ein paar Monate, vielleicht würde sie weniger steigen, vielleicht wäre sie auf der Weide besser aufgehoben. Ich stülpte ihr Halfter über ihren großen Kopf und nahm sie dann aus ihrer Box. Ich putzte sie etwas länger als gedacht und legte auch ihr dann ihr Longierzubehör an. Immerhin blieb sie artig unangebunden in der Stallgasse stehen, im Gegensatz zu unserem neuen Criollohengst Injaki, der gleich alles erkundet und danach etwas schwieriger zu finden ist. Ich nahm noch ihre Gamaschen aus der Sattelkammer und legte ihr diese dann an um sie auf den Round Pen zu führen. Hinter mir schloss ich die Tür und merkte wie sich Deila anspannte. „Ist gut, Große“, sagte ich in einem ruhigen Ton und begab mich in die Mitte um Deila im Schritt aufzuwärmen. Sie stand gestern und hatte einen Ruhetag auf der Weide genossen, dafür stand heute ausgiebig Training auf dem Stundenplan. Vorhin hatte Abby noch ein paar Stangen auf den Boden gelegt, bevor sie Riverside auf dem Springplatz über einen E-Parcours brachte. Weiter war sie leider noch nicht gekommen und für Unterricht hatte ich momentan noch wenig Zeit. Wenn Val soweit wäre, könnte ich sie wenigstens so zusammen unterrichten. Aber langsam langsam brachte sie es sich selbst bei. Mittlerweile trabte Deila schon ein paar Ründchen und ich vermutete einen guten Tag. Ich trieb sie also ein wenig mehr, wodurch sie ihre Beine noch ein wenig mehr hob und so ihre Trabschritte ein wenig verstärkte. Als ich damit zufrieden war, trieb ich sie in den Galopp und sie schnaubte artig ab. Ich lobte sie verbal und ließ sie ein wenig Schritt gehen. Sie war brav gewesen und so kramte ich ein Leckerli aus meiner Hosentasche. „Braves Mädchen“, lobte ich sie und sie nahm das Leckerli verfressen aus meiner Hand. Da es nun nachts kühler wurde legte ich ihr im Stall eine Abschwitzdecke an und rief Val und Abby an, dass wie heute noch etwas für kommende Woche zu klären hatten. Denn ich hatte Val mit Cleavant an einem Basis- und Reitpass angemeldet, damit sie selbst auch sicherer wurde.
    • Veija
      Kontrolle & neue Eisen

      September 2016, by Sosox3
      „Ich geh gerade mal mit Alinghi ausreiten. Machst du Wolfs Bane und Silberstern verkaufsfertig?“, fragte Rachel mich und ich nickte nur. Verena, die mir meinen Dash verkauft und auch auf der Körung vorgestellt hatte, wollte uns die beiden abkaufen, da sie wohl für ihre Zucht interessant waren. Aber wir sollten sie vorher noch beschlagen, damit sie wunderbar ihre Rennen laufen konnten in ihrem neuen Zuhause. Also schnappte ich mir als erstes Silberstern, bei dem ich mir sicher war, dass er ruhig blieb, während ich ihm die Hufe machen würde und führte ihn in unsere Schmiede. Es wurde langsam etwas dunkler, obwohl wir noch keine 20 Uhr hatten und so musste ich mich wohl etwas beeilen. Ich band ihn an und schnappte mir meine Zange. Die alten Hufeisen kamen runter und ich führte eine gründliche Kontrolle durch. Silbersterns Hufe waren etwas zu lang. Sein Horn wuchs schnell, war aber etwas weich und ein klein wenig Brüchig, was bedeutete, dass er entweder schneller Mal ein Eisen verlor oder er dazu noch ein wenig was dazu gefüttert werden musste. Glücklicherweise hatte der gekörte Hengst keine Fehlstellung der Hufe, was ihn attraktiver machte für die Zucht. Ich schnitt also etwas mehr loses Horn aus und raspelte dann noch einmal drüber. Mit der Feile ging ich nur flüchtig drüber um nicht noch mehr wegzumachen. Dann schnappte ich mir die passende Größe der Aluminium-Hufeisen und nagelte diese nach minimalen anpassen auf die Hufe drauf. Das war bei ihm schnell gemacht. Die Frage blieb bei Wolfs Bane nur noch offen. Ich hoffte auf eine leichte Arbeit mit ihr. So brachte ich Silberstern weg und schnappte mir Wolfs Bane um sie zur Schmiede zu führen. Im Umgang war sie mittlerweile ein richtiger Engel und auch das normale Kürzen der Hufe ging super von Statten, nur beim Aufnageln der Aluminium-Hufeisen machte sie ein wenig Probleme. Sie hielt kaum still, also nahm ich mir etwas mehr Zeit um ihr die Angst zu nehmen. Sie hatte glücklicherweise nicht so lange Hufe gehabt und so war ich in der Zeit fertig, in der Rachel mit Alinghi vorbei kam.
    • Veija
      Auftakt in ein neues Leben

      Oktober 2016, by Veija
      In den letzten Wochen war viel auf der Ranch passiert. Ein ganzer Haufen Pferde hatte uns verlassen, ein paar waren dazu gekommen. Einige Mitarbeiter und ich hatten an einem Dressurturnier teilgenommen, an dem Aaron und Augen auf! Ich komme, sogar den ersten Platz gemacht hatten!
      Worauf wir besonders stolz waren war, dass Bellamy und Zuckerschock es geschafft hatten, den 3. Platz zu ergattern! Sehr zum Leidwesen von Octavia, die Bellamy regelrecht angeschrien hatte, weil sie eine Platzierung ergattern wollte. Nun waren wieder alle Zuhause und es hätte ja Ruhe einkehren können, wenn da nicht noch immer die Idee wäre, um zu ziehen. Svejn und ich wollten uns heute einen potenziellen Hof anschauen, denn die Ambitionen der Gips Reminder Ranch hatten sich ein wenig geändert, und auch dieser Hof gab nicht mehr das her, was er einmal versprochen hatte.
      "Svejn jetzt komm schon!", sagte ich etwas genervt und drehte den Autoschlüssel in meiner Hand hin und her. "Ich komm ja schon...", sagte er genervt und humpelt voran. Er durfte mittlerweile wieder laufen und auch reiten, aber das Laufen schien ihm noch ziemliche Probleme zu machen, weshalb er seinen Alltag lieber reitend verbrachte- zum Leidwesen seines Physiotherapeuten, denn dieser hatte ihm verboten, zu viel zu reiten. Aber er kannte Svejn mittlerweile ja sehr gut, er konnte nicht ohne reiten.
      Endlich waren wir im Auto und ich konnte los fahren. Die Fahrt verlief eigentlich relativ stillschweigend, denn Svejn musste sich auf sein Handy konzentrieren, um mir den Weg zu sagen- ich musste mich auf die Straße konzentrieren, denn diese Ranch lag wirklich weit ab vom Schuss, aber dennoch in der Nähe der Ferienranch und unserer alten Ranch.
      Dort angekommen schauten wir uns schon skeptisch um, denn die gesamte Ranch wirkte verlassen, überall waren die Zäune kaputt, Hecken und hohes Gras wucherten überall. "Hm, nicht das, was ich mir erhofft hatte.", sagte ich niedergeschlagen zu Svejn, der wohl meine Meinung teilte. "Komm, wir gehen erst mal zum Haus und lassen uns alles zeigen.", meinte er schulterzuckend und zusammen gingen wir zum Haupthaus, wo auch schon auf uns gewartet wurde. "Guten Morgen Mr. & Miss O'Connor.", sagte die junge Dame, die weder Svejn noch ich korrigierten. Svejns Name war einfach zu kompliziert. "Vorweg muss ich ihnen leider sagen, dass die Ranch in keinem guten Zustand ist, denn mein Vater ist vor etwa einem Jahr von uns gegangen und seit dem steht die Ranch leer.", erklärte sie und und fing an, uns eine kurze Runde durch das Haus zu führen. "Warum hatte ihr Vater eigentlich ein so großes Haus?", fragte ich die Dame dann bei der Tatsache, dass hier mein Team dreimal reinpassen würde. "Sie werden gleich bei der Führung sehen, dass sie hier eine riesige Ranch betreten haben. Deshalb ist auch das Haus sehr groß.", sagte sie und führte uns aus dem Haus heraus in die obere Ecke der Ranch. Dort waren zwei Offenställe mit 3 großen Koppeln. "Hier könntest du deine Pferde hin stellen.", sagte ich freudig mit einem Blick auf den Offenstall, bei dem eine große Koppel war. "Und hier könnten die Jungpferde stehen.", schwärmte ich, ehe wir weiter gingen. Es gab ein kleines Gemüsefeld, einen See und nun kamen wir an der Rennbahn an. "Wow.", sagte ich begeistert. Es war um mich geschehen, diese Ranch würde unser neues Zuhause werden. Svejn hatte meinen Blick gesehen und zwanghaft gelächelt, wir würden so viel Arbeit in die Ranch stecken müssen, bevor wir hier einziehen konnten, doch er wusste, dass wir das schaffen konnten.
      Die junge Frau zeigte uns noch den Rest der Ranch, zum Beispiel die drei großen Ställe mit Paddocks und Koppeln, die Offenställe, die Reithalle aber auch die beiden Reitplätze. Neben der Ranch gab es noch einiges an Weideland und einen großen Wald, den wir mit kaufen konnten. "Wir werden uns morgen melden.", verabschiedeten wir uns dann, ehe wir uns auf den Weg nach Hause machten. Diese Fahrt verlief wesentlich lauter. Ich quatschte Svejn die Ohren voll mit der Ranch und dass ich sie unbedingt haben wollte, auch wenn sie einfach viel zu groß für uns war. "Aber wir könnten Einsteller nehmen.", meinte ich dann und er nickte.
      Am Abend erzählte ich meinen Mitarbeitern von der Ranch und schon am nächsten Morgen befand ich mich wieder dort- diesmal in Begleitung von Caleb, damit er sich ein Bild vom Hof machen konnte. Ich legte noch immer viel Wert auf seine Meinung, weshalb ich sein OK haben wollte, bevor ich den Kaufvertrag unterschreiben wollte. Er segnete die Ranch ab und ich unterschrieb den Kaufvertrag, nachdem ich den Preis noch ein wenig gedrückt hatte. Nun kamen die verkauften Pferde der Ranch zugute, denn ohne diesen Verkauf hätten wir die neue Ranch nicht kaufen können und solange wir noch hier lebten, konnten wir die alte Ranch nicht verkaufen.
      So kam es, dass wir eine ganze Weile erst die Pferde auf der alten Ranch versorgten und dann auf die neue Ranch fuhren, um die Zäune zu reparieren, die Stallungen neu zu verputzen, und und und.

      Nun war der Tag des Umzugs endlich gekommen, auf den ich schon so lange gewartet hatte. Leider würde es nur ewig dauern, alle Pferde rüber zu bekommen, denn wir hatten noch immer 63 Pferde. Vermutlich würden bald noch ein paar Pferde den Besitzer wechseln, aber diese 63 Tiere würden allesamt mit auf die neue Ranch kommen. Ein grober Plan, wo welche Pferde hinkamen, war schon gemacht- und da man hier in Kanada oder generell in Amerika nicht so zimperlich war, was Pferde verladen anging, hatten wir uns ein paar einfache Trailer geliehen, in die die Pferde einfach hinein sprangen. Um jedoch trotzdem Verletzungen zu vermeiden, würden alle Pferde Transportgamaschen tragen, denn ganz leichtsinnig musste man ja nicht sein.
      Anfangen wollten wir mit den Jungpferden, da diese am längsten brauchen würden, bis wir sie im Hänger hatten. VK A Gun Colored Lena, Like Twist and Gun, VK Drag's Solo Queen, PFS' Blossom Magic sowie Wimpys Little Devil und ihr Fohlen GRH's Unbroken Soul of a Devil waren die ersten Pferde, die wir verluden und zur neuen Gips Reminder Ranch fuhren. Es dauerte eine ganze Weile, bis wir die Tiere im Trailer hatten, doch sobald alle drin waren, waren wir ruck zuck auf der neuen Ranch und konnten die Tiere auf die Koppel entlassen. Wimpys Little Devil war wirklich ein Ruhepol, was ich nicht gedacht hatte. Ich ließ sie mit ihrem Fohlen noch ein paar Tage bei den Stutfohlen laufen, ehe Devil abgesetzt wurde und die Stute ihre Box im Trainingsstall bezog, denn wir wollten sie wieder aufbauen und im Sport laufen lassen.
      Die nächsten Pferde waren die Hengstfohlen VK Bellas Dun Gotta Gun, Bellamy' O, VK Funky's Wild Berry und PFS' VK' Snap in Style. Zusätzlich fuhren noch Cielos Double Dun It und Chocolate Dream mit. Choco und Gipsy fanden ihren Platz in ihren Stallungen, die anderen Pferde kamen auf die Koppel.
      Nun schauten wir erneut ein wenig nach den Plätzen, wo die Pferde hinkommen sollten, so dass wir in windesweile Arsil, Bahar, Daryl gone Mad, Golden Ebano, Sacramento XX, Scoubidou, Silberstern, Seattle Slew, Turf Runnder, Wildfire, Firewalker, Stiffler, Drag me to Hell, Drama Baby, My lovely Horror Kid, Nyanda, Priamos Ruffia Kincem, Shiryō, Supernova, Teasie, Wolfs Bane, Zuckerschock, Abraham van Helsing, Alan's Psychedelic Breakfast , Cauldron of Renascence , Eldrian Antrax, Funky Powerbabe, Gun and Slide, Hollywood King Gun, Hollywood's Silver Dream, Spooks Gotta Gun, Stormbringer, Amarula van Helsing, Augen auf! Ich komme, Bella Dun Del Cielo, Kristy Killings , Marly's Pluie , Snuff, Blazing Flame, Comeback of a fallen Goddess, Dakota, DunIts Smart Investment, My sweet little Secret, Ocarina of Time, Raspberry, Scarlet Sun, Snapper Little Lena, Striga, VK Aquila T Mistery, Samug, Thjalve van de Jötunheimr und Moon's Pumpkin auf der neuen Ranch hatten. Lediglich bei Zues und Raised from Hell hatten wir unsere Probleme, so dass wir sie beide sedieren mussten, um sie verladen zu können. Sie fanden auch beide einen Platz auf den Koppeln, wo sie 24/7 stehen würden, bis wir mit ihrem Training weiter gekommen waren, dass wir sie anfassen konnten. Zues würde auch bald kastriert werden. Zwar war das schade um seine Abstammung, aber wir konnten das Risiko nicht mehr eingehen und hofften, dass er es als Wallach zumindest ein wenig einfacher haben würde als jetzt als Hengst.
      Erschöpft fiel ich am Abend auf die Couch. "Ich glaube morgen gibts nen freien Tag.", lachte ich und schaute in die Runde, denn noch waren alle Mitarbeiter in der Stube bei mir. "Also.. Pferde misten, füttern und auf die Koppel bringen morgens. Es wir keins trainiert, geritten oder sonst was. Macht, was ihr wollt.", lachte ich und schaute in eine Runde zufrieden nickender Gesichter.
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  • Album:
    BRR Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Veija
    Datum:
    13 Jan. 2018
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    640px
     

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  • Exterieur
    Name: Wolfs Bane (Wolfswurz)
    Rufname: Bane, Banane
    Alter: 19.10, 3 Jahre
    Geschlecht: Stute
    Größe: 1,65m
    Rasse: Englisches Vollblut
    Fellfarbe: Brauner (EeAa)


    Stammbaum
    von: Banana Daniel's Life
    aus der: Banana Split


    Charakter
    Bane, oder wie wir sie nennen: Banane, ist eine ruhige Stute, der man zwar den Vollblutcharakter ansieht, die aber in jeder Situation die Ruhe bewahren kann. Sie ist neugierig und verspielt, was sie nicht nur bei den Vierbeinern zeigt, sondern auch bei den Menschen. Zudem ist sie sehr menschenbezogen und liebt es, Aufmerksamkeit zu bekommen.

    Charaktereigenschaften

    Ausgeglichen ●●●● Unausgeglichen
    Aufmerksam ●●● Unaufmerksam
    Intelligent ●●● Unintelligent
    Sozial ●●●● Unsozial
    Begabt ●●● Unbegabt
    Ruhig ●●●● Nervös
    Loyal ●●●● Untreu
    Gutmütig ●●●● Boshaft
    Nervenstark ●●● Scheu
    Temperamentvoll ●●● Faul


    Zuchtinfos
    Gekört/Gekrönt: nein

    Besitzer: Veija
    Vorbesitzer: Sosox3
    Gezüchtet bei/Zucht:

    VKR: Sosox3

    Kaufpreis: 900 Joellen (500 großmalen)
    Zu Verkaufen: ja, 900 Joellen


    Qualifikationen

    Ausbildungsskala
    kann er/sie ✔ | kann er/sie nicht x

    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren x

    Fohlenausbildung (bis 2 Jahre)
    Anfassen ✔ | Putzen ✔ | Aufhalftern ✔
    Führen ✔ | Hufe geben ✔ | Verladen x

    Jungpferdeausbildung (ab 2 Jahre)
    Gebiss annehmen x | Sattel aufgelegen x | Reitergewicht x
    Schrecktraining x | Verladen x | Longieren x

    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Komando kommen x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x

    Springpferdeausbildung

    Einreiten x | Hindernisgewöhnung x | Stangenarbeit x | Gelassenheitstraining x

    Dressurpferdeausbildung
    Einreiten x | Stangenarbeit x | Gelassenheitstraining x


    Rennpferdeausbildung
    Einreiten ✔ | Hindernisgewöhnung ✔ | Startboxgewöhnung ✔ | Gelassenheitstraining ✔


    Westernpferdeausbildung
    Einreiten x | Stangenarbeit x | Gelassenheitstraining x |

    Kutschpferdeausbildung
    Einreiten x | Einfahren x | Stangenarbeit x | Gelassenheitstraining x



    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's

    Western E A L M S S* S** S***

    Western Pleasure: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Reining: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Cutting: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Barrel Racing: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Pole Bending: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Roping: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Hunter under Saddle: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1


    Dressur E A L M S S* S** S***

    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S S* S** S***

    Springen E A L M S S* S** S***

    Stilspringen & Zeitspringen: E A A* A** L M M* M** S S* S** S*** S**** S*****

    Military E A L M S S* S** S***

    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****

    Galopprennen E A L M S S* S** S***

    Ausgleichsrennen|Hindernisrennen: AIV AIII AII AI | AU AM AG
    Flachrennen: 800m 1000m 1250m 1500m 1750, 2000m 2250m 2500m 3000m 3400m


    Distanz E A L M S S* S** S***

    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4 CEN* CEN** CEN***

    Fahren E A L M S S* S** S***

    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4
    Trabrennen: 800m 1000m 1600m 1760m 1900m 2100m 2300m


    Gangreiten E A L M S S* S** S***

    Tölt: T8 T7 T6 T5 T4 T3 T2 T1
    Viergang: V1 V2 V4 V5 V6 V7 V
    Fünfgang: F F1 F2
    Passrennen|Pass: P1 P2 P3 | PP1 PP2


    Erfolge


    Gesundheit
    Gesundheitszustand:
    Letzter Besuch:

    Hufschmied:
    Letzter Besuch: September 2016
    Beschlag: Aluminiumhufeisen

    Puzzle PNG