Veija

♀ ★ Priamos Ruffia Kincsem, EVB

Leihmutterschaft: 385 Joellen, Stand: 1. August '17 nächstes Fohlen Primrose

♀ ★ Priamos Ruffia Kincsem, EVB
Veija, 30 Dez. 2016
Bracelet, Kathrin Pirett und Cooper gefällt das.
    • Veija
      Mai 2015, by Veija
      Galopprennen E - A

      Etwas genervt sprang ich aus dem Bett. Mein Wecker klingelte früh- viel zu früh. Nach einem Blick auf die warf ich mich wütend zurück ins Bett. 6 Uhr am Morgen. Doch wenn man so eine große Ranch hatte, musste man damit leben, früh aufzustehen. Vor ein paar Wochen als die Fohlen kamen, war ich teilweise schon um 4 Uhr morgens wach, das war früh.
      Heute sowie die nächsten Tage mussten wieder alle Pferde dran glauben und trainiert werden. Anfangen wollten Aaron, Alexis und ich mit Hell, Abby und Horror. Die drei Stuten würden alle im Springen gefördert werden, wobei ich mir noch nicht sicher war, wer wen reiten sollte. Um halb sieben fanden wir uns also alle drei im Stall wieder und machten die Pferde fertig, ehe wir in die Halle gingen. Caleb und Aliena hatten schon E/A Sprünge aufgebaut und ein paar L/M Sprünge für Abby. Da unsere Halle wirklich riesig war, konnten wir alle noch eine kleine Stelle finden, wo wir die Pferde longieren konnten, ehe wir nach dem Nachgurten aufsaßen. Ich saß auf Horror, Alexis auf Hell und Aaron auf seiner geliebten Abby. Aaron würde jedoch nur die E/A Basics wiederholen, da er vom Niveau her nicht so hoch war, wie seine Stute. Da mussten wir mit Emilio nochmal üben.
      Horror behnahm sich heute wirklich vorbildlich und schien nicht die Absicht zu haben, mit abzusetzen, weshalb wir den E Parcours solide übersprangen, ehe wir uns auf die A Sprünge konzentrierten. Es war etwas kompliziert, mit 3 Pferden in der Halle zu sein, doch wenn man auf die anderen achtete, war das kein Problem. Als ich mit Horror soweit durch war, sah ich Alexis und Hell zu, bei denen alles klappte. Also schwang ich mich von Horror, drückte sie Aaron in die Hand und setzte mich selbst auf Abby, um mit ihr die L und M Elemente zu springen. Nach einer guten halben Stunde war Alexis schon lange verschwunden und auch Abby und ich machten Schluss, weil sie ihre Sache gut gemacht hatte. In zwei bis 3 Tagen würden wir das Ganze wieder machen.
      Doch nun waren die Vollblüter dran. Jagger, Faster und Walker mussten von M auf S gebracht werden, weshalb ich mir diesmal Alexis und Caleb schnappte. Ich ritt Jagger, Caleb Walker und Alexis Faster.
      Nach einem kurzen Aufwärmen ging es in die Boxen. Die Pferde kannten das schon alles, weshalb sie nur so aus der Box preschten. Allen voran Caleb mit Walker, der sich immer besser machte. Lächelnd trieb ich Jagger weiter an, bis sie und Faster gleich auf waren und sogar zeitgleich ins Ziel kamen. "Great job", sagte ich zu Caleb und nickte Alexis zu. Die Vollblüter mussten wieder jeden Tag trainiert werden, damit sie wieder in Form kommen und Rennen laufen können.
      Die nächsten waren Zuckerschock, Wild Reflex, Nyanda, Seattle Slew und Priamos Ruffia Kincsem, meine neuste Stute. Lächelnd klopfte ich Prias Hals, während sich Aliena, Alexis, Caleb und Aaron ein Pferd aussuchen konnten. Wir wärmten die Pferde alle ausgiebig auf, ehe wir auf die Bahn gingen und die Starts vor den Boxen probierten, ehe wir die Tiere mit den Startboxen bekannt machten. Pria war kaum zu halten, als die Tür aufflog und schoss lange vor den anderen auf die Bahn. Das lag daran, dass sie schon Rennen gelaufen war! Dementsprechend konnte keines der Pferde auch nur annähernd an sie ran. Mit großer Mühe bekam ich die Stute jedoch nach ein paar hundert Metern gezügelt. Irgendwann würde sie sich alles brechen, wenn sie weiterhin so raste. Deshalb standen in nächster Zeit Ausritte und Longenstunden auf dem Plan, ehe sie wieder auf die Rennbahn kommen sollte.
      Als wir mit den Pferden fertig waren, fehlten noch Lamperd und Sacramento. Die beiden Hengste waren schon erfahrener, weshalb es nicht lange dauerte, bis wie sie trainiert hatten. Nun war es auch genug, denn wir hatten schon sagenhafte 23°C!
      In den nächsten Tagen, um genauer zu sein 6, trainierten wir alle Pferde weiter. Mit Pria machte ich viele Ausritte und longierte sie ausgiebig, damit sie ein besseres Gefühl für ihr Tempo bekam, ehe sie am letzten Tag wieder mit auf die Bahn. Schon bei ihren ersten Galoppsprüngen merkte ich, dass sie viel konzentrierter lief und mehr auf mich achtete. Wie nicht anders erwartet kamen wir als erste ins Ziel. Diesmal jedoch mit nicht ganz so viel Vorsprung, wie beim letzten Mal. Stolz auf alle Pferde, kamen sie nach dem Trockenreiten auf die Koppel und- wie sollte es anders sein, wälzten sie sich.
    • Veija
      Juni 2015, by Veija
      Thunderstorm? Are you kidding?!

      Benommen schaute ich auf die Uhr. Schon 12? Draußen krachte es einmal laut, was mich zusammenfahren lies. Der Wetterbericht hatte doch Recht behalten. Es schüttete wie aus Eimern und immer wieder zuckten Blitze vom Himmel, gefolgt von einem höllischen Lärm. Ich stand auf und blickte nach draußen. Ich konnte meinen Augen kaum trauen! Da standen meine Pferde, im Gewitter!
      Sofort war ich hellwach und zog mich mehr schlecht als Recht an, ehe ich nach unten stürmte und meine Mitarbeiter zusammenrief: "WER von euch hat die Pferde raus gestellt?!", fragte ich die vier doch keiner wollte mir antworten. "Leute, Regenjacken an und ab! Guckt dass die alle zurück in den Stall kommen!", fauchte ich sie an und zog mir ebenfalls meine Regenjacke an, ehe ich zu den Zuchtstallungen stürmte. Bella, Amarula, Grace und Nova bekam ich alle zusammen in den Stall, ehe mir Brother, Spooky und Funky schnappte und sie in den Stall brachte. Eigentlich musste ich die Pferde nur von ihren Paddocks in den Stall scheuchen, doch das war leichter gesagt, als getan. Schließlich sahen alle Boxen aus wie Sau, weil sich noch niemand erbarmt hatte, diese zu misten. Kurz seufzte ich. Also musste ich nachher ran.
      Nun ging es weiter zu den Vollblütern. Hell, Jagger, Faster, Augen auf, Zucker und Wild Reflex waren von der Koppel schon wieder in ihrem Stall. Lamperd, Nyanda, Sacramento, Scoubidou, Seattle Slew, Pria und Horror brachten Caleb und ich noch zusammen in ihre Stallungen. Auch die beiden Stalltrakte der Vollblüter waren noch nicht gemacht. Seufzend verdrehte ich die Augen und machte mich nun mit Caleb und Aaron im Schlepptau auf zum Trainingsstall. Zum Glück hatten Aliena und Alexis schon fast die Hälfte der Pferde im Stall! So befanden sich Genuine, Gipsy, Lil Princess, Skrudi, Wimpy, Cherokee, What Lies Ahead, Gun and Slide, Moon, Summertime, Dawn of Hope, Emilio. Like Honey and Milk, Flintstone, Sympathy for the Devil, Goddess, Sheza, Sweety und Siku schon im Stall. So holten wir zu fünft noch Náttdís, Eldrian, Solitary, Pluie, Cauldron, Annie, Silver, Blue Gun, Possible Pasts, Smoking Chex, King Gun, Sue und Ravi in den Stall. Auch ihre Boxen mussten alle noch gemacht werden, doch zunächst gingen wir zu den Jungpferden am Offenstall.
      Crescent Wolf, Crow, Holly, Harley, Ocarina, Raised from Hell, Lena, Striga, Aquila und Peppy Ann kamen in den Offenstall für die Stuten, dessen Stalltür ich schließen konnte, damit die Pferde für den Tag drin blieben. Zues musste leider in seinem provisorischen Paddock bleiben, so Leid es mir tat. Wildfire, Omira, Kunis und Gunna Whiz kamen in ihren Offenstall, wo ich ebenfalls die Tür schloss. Seufzend trug ich nun jedem auf, welche Pferde er zu misten und zu füttern hatte.
      Also ging ich in den Zuchtstall und kümmerte mich um die dortigen Pferde. Im Moment erwartete keines der Tiere Nachwuchs, was auch nicht so schlecht war, denn ich war ja gerade erst dabei, eine Zucht aufzubauen. Da konnten die Tiere ruhig noch ihr Leben genießen, fernab vom täglichen Training. Eigentlich hatten es die Zuchtpferde und die Jungpferde bei mir am Besten. Sie konnten den ganzen Tag fressen und ihr Leben genießen.
      Kurz lachte ich, ehe ich kopfschüttelnd den Stall verlies. Ich war schon fertig und bereitete nun das Mittagessen vor, was wir um geschlagene 17 Uhr essen würden. Tja, die Pferde gingen eben vor.
    • Veija
      Juni 2015, by Veija
      Galopprennen A- L

      Völlig erschöpft trommelte ich meine Mitarbeiter zusammen. Heute war wieder einer der Tage, wo wir der Arbeit nicht hinterher kamen. Es war 6 Uhr in der Früh und schon 16°C. Das ging eigentlich noch, aber schon für 10 Uhr hatten sie 23°C gemeldet! Nach einem Blick zum Himmel seufzte ich zufrieden. Es war noch bewölkt- und solange es bewölkt war, konnte man mit den Pferden gut draußen arbeiten. Alle Pferde, die wir normalerweise morgens rausstellten, hatten die letzte Nacht schon draußen verbracht, weshalb wir 5, also Aaron, Alexis, Aliena, Caleb und ich uns die Galopper schnappten. Wild Reflex, Nyanda, Seattle Slew und Priamos Ruffia Kincsem mussten von A auf L gebracht werden, Sacramento von L auf M und Lamperd von M auf S. Zunächst waren die 4 A'ler dran, die schnell gesattelt waren und sich auf der Bahn vorfanden. Aaron würde nicht mitreiten, es war mir noch immer zu gefährlich, ihn lange auf die Galopper zu lassen, weshalb er für den Start verantwortlich war. 3, 2, 1, GO!
      Schon schoss Pria nach vorne und streckte sich mit jedem Galoppsprung mehr! Sie lies Nyanda und Wild Reflex, die doch schon ein wenig erfahrener waren, einfach hinter sich. Einzig und allein Seattle Slew konnte mit ihr mithalten und hielt sich wacker an ihrer Seite. Seattle war Pria ein Jahr im Vorsprung, lief aber noch nicht lange im Sport. Ich wank Caleb rüber, dass er ihn etwas zurückhalten sollte und nahm Pria auch ein wenig zurück, schließlich war das hier kein richtiges Turnier, sondern nur Training. Wenn hier ein Pferd stürzte, weil wir es überforderten, waren wir schlechte Trainer. Die Tiere sollten nämlich hier auf den harten Turniersport vorbereitet werden und nicht schon alle Knochen im Training brechen- nicht, dass sie sich was beim richtigen Rennen tun sollten!
      Die nächsten paar Tage wiederholten wir das Training jeden Morgen um halb 7 und nachdem die A-L'ler fertig waren, ritten Caleb und ich noch Lamperd und Sacramento, wobei ich Lamperd ritt, da dieser von M auf S gebracht werden sollte und Sacramento "nur" von L auf M. Nach einer Woche Training hatten wir alle eine Stufe höher.
    • Veija
      Juli 2015, by Veija
      Destiny

      Langsam reckte ich mich in meinem Bett, ehe ich mich dann doch begannte und aufstand. Nach einer kurzen Dusche, die mal wieder sinnlos war, da ich in einer Stunde wieder nach Pferd riechen würde, zog ich mir eine Jeans und ein kurzes, kariertes Hemd an. Natürlich durfte mein Hut nicht fehlen, wobei ich heute einen schwarzen anzog. Meine Haare band ich davor noch zu einem tiefen Zopf, ehe ich in meine Boots schlüpfte und nach unten an den Frühstückstisch ging, den Aaron freundlicherweise schon gedeckt hatte. "Danke", sagte ich zu ihm, ehe ich mich an den ansonsten leeren Tisch setzte. "Wo ist der Rest?", fragte ich ihn dann, worauf er nur mit einem schulterzucken antwortete. Auch gut, dachte ich mir und schmierte mir mein Brot, ehe ich die neuste Post checkte, die seit neustens Nachts mit der Zeitung kam. Es war mir ganz recht, da ich Post sowie Zeitung dann schon am Frühstückstisch lesen konnte, allerdings tat mir der Postbote leid, da es nachts doch ein wenig ungemütlich hier draußen wurde- besonders im Winter.
      In letzter Zeit bekam ich vermehrt Bewerbungen zu Praktikas oder Ausbildungen, ja auch Jobanfragen! "Eigentlich könnten wir hier noch Unterstützung gebrauchen, oder Aaron? Besonders wenn wir bald auf das neue Gestüt ziehen.", sagte ich mehr zu mir selbst als zu ihm, ehe ich ein Räuspern in der Tür vernahm. Da stand ein fremder junger Mann in Jeans und Karohemd, der bestohlen zu Boden sah. "Ja, bitte?", fragte ich ihn, ehe ich einen Blick hinter ihn warf. Dort stand Caleb und schaute mich mit hochgezogenen Augenbrauen an. "Mein Auto ist hier in der Nähe liegen geblieben, ich habe eine kleinen Isländerhengst dabei und wir wussten nicht wohin, leider habe ich hier mit meinem Handy keinen Empfang", erklärte er mir kleinlaut, ehe ich einen Blick mit Caleb tauschte und ihm zunickte. Das hieß, dass der Fremde wohl keine bösen Absichten vorhatte und ich mit Aaron zusammen wohl mit ihm klarkommen würde. "Wo ist dein Pferd denn?", fragte ich ihn dann, ehe ich ein fremdes Wiehren hörte und nach draußen sah, wo ich einen kleinen Red Dun farbenen Isländerhengst sah, der wie verrückt um Alexis herumtänzelte.
      "Gut, lass uns mal nach deinem Pferd schauen", sagte ich und stand auf. Er wollte zwar protestieren, ich stahl mich jedoch einfach an ihm vorbei und ging zu dem Hengst der sich panisch umsah. "Whoaaaa", sagte ich leise und beruhigend zu dem Tier und nahm ihn Alexis aus der Hand, ehe wir auf den Stall zugingen. "Ich stelle ihn gerade in eine Box, abseits meiner Pferde, dann kann er sich ein wenig beruhigen, ehe wir den Wagen holen und zu deinem Auto fahren, okay?", fragte ich ihn und wartete die Antwort nicht ab, vernahm jedoch aus dem Augenwinkel ein kurzes Nicken.
      "Wie heißt er denn?", fragte ich ihn beiläufig und nickte dann. "Dynur, ein schöner Name", erwiderte ich dann, ehe Caleb schon mit dem Pick Up auf dem Hof stand, in den der Fremde und ich einstiegen. "Wie heißt du eigentlich?", kam es mir dann in den Sinn, ehe ich einen Blick über die Schulter zu dem Mann warf, der auf der Rückbank des Pick Ups Platz genommen hatte. "Riley", sagte der junge Mann leise. "Riley Fortin." "Ein schöner Name.."murmelte ich noch, ehe auch ich mich vorstellte. "Ich bin Verena O'Connor und der Herr hier neben mit ist Caleb O'Dell."
      Nun waren wir auch an seinem Auto angekommen, welches sich Caleb sofort anschaute. In dieser Zeit unterhielt ich mich weiterhin mit Riley, da Caleb ihm unmissverständlich erklärt hatte, dass er niemanden brauchte, der ihm über die Schulter schaute. "Nimm's ihm nicht krumm, er ist eben so", erklärte ich ihm schulterzuckend, worauf hin er mich nur fragend ansah. "Wo wolltest du eigentlich hin?", fragte ich ihn dann. "Ach.. ich fahre ein wenig durch die Gegend, immer auf der Suche nach einem Job", antwortete er mir und Caleb blickte kurz mit einer hochgezogenern Augenbraue zu mir, ehe er sich die Hände an seiner Hose abklopfte und zu uns kam."Der hier fährt nirgendwo mehr hin, der Motor ist hin", erklärte er Riley, der die Hände über dem Kopf zusammenschlug. "Und jetzt?", murmelte er eher zu sich selbst als zu uns, dennoch beantwortete ich seine Frage für ihn: "Da du ja ein Pferd hast, wirst du ja wohl reiten können. Wie wärs wenn du ein paar Tage bei uns bleibst und im Stall bei den Pferden hilfst, dafür brauchst du nichts zu bezahlen?", fragte ich ihn und er nickte dankend. "Gut, lass uns zurückfahren, wir rufen einen Abschleppdienst."
      Eine gute Stunde später waren wir samt seinem Auto und Hänger auf der Ranch. Riley ging natürlich sofort zu seinem Hensgt, der sich grummelnd an ihn schmiegte.
      Ich räusperte mich kurz. "Nichts da, an die Arbeit junger Mann!", sagte ich lachend und ging mit ihm zum Offenstall, wo die Jungpferde standen. Wir hatten vorher noch Kraftfutter gemischt, welches wir in die Futterraufen im Stall schütteten. Außerdem standen verteilt auf den Koppeln Eimer, damit auch die rangniedrigeren Pferde Energie bekamen. Viele verteufelten ja das Kraftfutter bei Jungpferden, da es nur in den Kopf gehen solle, doch ich war ein totaler Befürworter. Man sah es den Tieren an, dass sie allmählich immer kräftiger wurden.
      Zunächst ließ sich kein Pferd blicken, ehe ich laut nach ihnen rief.Zu erst kamen Crescent Wolf, Magnificient Crow und Natsu's Little Harley. DIcht dahinter Miss Holly Golightly und Snapper Little Lena, wobei diese nie bei der Gruppe waren sondern immer den Eimer nahmen, der am weitesten vom Stall weg war.
      Ocarina of Time kam auch noch zum Stall, während Raised from Hell nie zum Fressen kam. Das würde noch lustig werden mit der Stute, dachte ich mir seufzend und betrachtete Striga und Princess Peppy Ann, die sich immer mehr angefreundet hatten in letzter Zeit. Auch Aquila T Mistery und Bella'S Dun Gotta Gun standen immer zusammen und hielten sich auch ein wenig vom Stall weg, da sie zusammen mit Gunna Whiz die jüngsten Vertreter waren.
      Bei den Stuten fertig ging es zu den Hengsten. Wildfire kam sofort auf uns zugerannt und wollte seine Streicheleinheiten abholen, die Riley ihm auch gab. Kunis kam auch sofort zu uns, während Lil Nucu Omira sich ein wenig Zeit ließ, dann aber auch zu uns kam. Zues bekam kein Kraftfutter, der hatte genug Energie und zeigte sie uns jedes Mal aufs Neue, wenn wir zu ihm gingen. "Was ist denn mit dem passiert?", wollte Riley wissen. "Ich habe ihn vom Schlachter aus schlechter Haltung geholt, wurde leider viel zu früh von der Mutter getrennt und war immer Rangniedrigster. Aufgrund seiner Farbe, da ich ja auch auf Farbe züchte, konnte ich den Hengst nicht stehen lassen. Mal schauen, was aus ihm wird", erklärte ich ihm, ehe wir zu den Vollblütern gingen.
      Die Pferde waren auch aufgeteilt nach Stuten und Hengsten und standen bei dem schönen Wetter alle auf der Koppel. Die übliche Bande, also Drag me to Hell, I've got the moves like Jagger, Faster, Augen auf ich komme, Zuckerschock und Wild Reflex, kamen sofort angelaufen, als sie uns mit den Eimern sahen. Rasch waren sie im Stall am Trog, um die ersten zu sein, die etwas zu fressen bekommen. Nyanda, Praimos Ruffia Kincsem, My lovely Horror Kid und Deadly Ambition ließen sich deutlich mehr Zeit, ehe sie doch langsam in den Stall kamen. Gott sei Dank vertrugen sie sich alle super gut, weshalb es be ihnen nie Kämpfe oder ähnliches gab.
      Bei den Hengsten waren Firewalker und Lamperd recht schnell bei uns, ehe nach und nach Sacramento, Scoubidou und Seattle Slew kamen, die sich wohl nich nicht so wohl bei mir fühlten- leider. Nun schauten wir in der Zuchtstallung vorbei, wo alle Pferde auf ihren Paddocks standen. Lächelnd bekamen Bella Dun Del Cielo. Spooks Gotta Gun, Supernova, Funky Powerbabe, Amarula van Helsing, Goodbye Graceful, Hollywood's Silver Dream, Soul Sisters Brother of Time und Stormbringer, meiner neusten Ergänzung der bunten Truppe, ihr Futter. Im Trainingsstall trafen wir kein Pferd an, da diese alle auf der Koppel standen und sich den Bauch vollschlugen.
      Je nach Training bekamen dann Genuine Lil Cut, Cielos Double Dun It, Lil Princess Gun, Skrúður
      Wimpys Little Devil, Cherokee Rose, What Lies Ahead, Gun and Slide, Dancing Moonrise Shadow, Lovely Summertime, Crusing's Dawn of Hope, Emilio, Like Honey and Milk, Flintstone, Sympathy for the Devil, Comeback of a fallen Goddess, Sheza bat Cat, My sweet little Secret, Siku, Náttdís, Eldiran Antrax, Solitary, Marly's Pluie, Cauldron of Renascence, Annie get your Gun, My Blue Gun, Your possible Pasts, Hot Smoking Chex, Hollywood's King Gun, Black Sue Dun It, Ravi, Blazing Flame, Snuff, HGT's Enjoy Nature, Ahyoka und schließlich die zwei neusten Woodstock Lady und Call of Pripyat ihr Futter. "Fertig", sagte ich und sah auf die Uhr. Ich war um 6 aufgestanden, um 18 Uhr waren wir jetzt fertig mit den Pferden. "Ach Dynur fehlt noch, oder?", fragte ich ihn und ging wieder in die Futterkammer, wo wir das Futter für den jungen Hengst vorbereiteten, dem Riley es dann auch gleich brachte.
      Nun gingen wir rein und setzten uns an den Küchentisch, wo meine anderen Mitarbeiter schon etwas gekocht hatten. Zusammen aßen wir zu Abend, ehe wir ins Büro gingen und ein wenig Papierkram regelten. "Ab sofort bist du auf Zeit hier eingestellt, Riley. So wie du heute mit den Pferden umgegangen bist, kannst du auch gerne länger bleiben, da wir hier dringend neue Unterstützung gebrauchen könnten!", erklärte ich ihm doch er nickte dankend ab. "Ich bleibe erstmal diesen Monat, dann können wir ja weiter sehen", erklärte er lächelnd, drückte mir die Hand und verließ mein Büro.
      Nach einem Blick auf den Kalender stockte mir fast der Atem. Morgen würden Catalina und Clarence kommen!
      Schnell schlich ich mich also ins Bett, um morgen ausgeruht früh aufzustehen.
    • Veija
      Juli 2015, by Veija
      Galopprennen L - M

      Zufrieden schaute ich meinen Mitarbeitern zu, wie Riley Deadly Ambition fertig machte, Aliena Wild Reflex, Aaron Nyanda, Caleb Seattle Slew, Alexis Priamos und schließlich ich Sacramento. Wir wollten die 6 Vollblüter heute im Rennen aufstufen, wobei Ambition von E auf A musste, Wild Reflex vo L auf M, genauso wie Nyanda, Seattle Slew und Pria. Sacramentos und mein Ziel war die Klasse S.
      Gesattelt gingen wir mit den Pferden auf die Bahn, machte jedoch am Reitplatz Stop und ritten die Tiere ordentlich warm, ehe es auf die Bahn ging. Ich gab allen die nötigen Anweisungen, vor allem Riley, der schon nach einer halben Meile die Stute langsam bremsen sollte, da sie definitiv nicht mit Sacramento oder Pria mithalten konnte und sollte. Schließlich wurde Mento für die Stufe S trainiert.
      Nach der kurzen Besprechung ging es dann auch los. Pria und Sacramento schossen natürlich sofort nach vorne und ich sah Alexis, dich total geschockt auf Pria saß und sich in der Mähne festkrallte. Nach ein paar Galoppsprüngen jedoch hatte sie sich gefangen und konnte sie ordentlich antreiben. Nach einer halben Meile sah ich kurz nach hinten und schaute zu, wie Riley Ambition langsam auslaufen ließ. Zufrieden schaute ich wieder nach vorne und preschte mit Sacramento an Pria vorbei. Der Hengst wusste was er konnte und zeigte es auch gerne auf der Bahn. Ich nickte Aliena zu, dass sie Pria ein wenig zurücknehmen sollte. Die Stute war mir noch zu jung um so hohe Leistungen auf der Rennbahn zu vollbringen, weshalb ich sie gerne ein wenig schonte.
      Nun waren auch Sacramento und ich im Ziel. Alle Pferde hatten ihre Aufstufung erfolgreich bestanden, weshalb sie nun ihren wohlverdienten Weidegang erhielten.
    • Veija
      August 2015, by Veija
      Galopprennen M - S

      Arbeit, Arbeit, Arbeit, dachte ich mir als ich die Stallgasse entlang schlurfte. Im Schlepptau hatte ich Drag me to Hell, Augen auf! Ich komme, Sacramento und My lovely Horror Kid. Mento und Horror mussten beide von E nach A gebrachte werden, Hell von A auf L und Abby von M auf S. Da ich das Ganze natürlich nicht alleine meistern konnte, hatte ich mir fleißige Bienchen gesucht, die mich unterstützen wollten. Aliena, Aaron und Alexis. Aaron kam auf Horror, Aliena auf Mento, Alexis auf Hell und ich ritt Abby.
      Nachdem wir sie nun alle gründlich geputzt und gesattelt hatten, ging es in die Halle, wo wir sie zunächst einmal gut warm ritten, bevor wir mit den Lektionen anfangen wollten. Um die Pferde zu lockern, ritten wir alle Lektionen aus der E Klasse, darunter zB Zirkel, Mittelzirkel, Aufmarschieren, Schlangenlinien und und und...
      Weiter ging es für alle mit den A Lektionen, wobei ich Abby nicht viel mitmachen ließ, da sie gleich noch genug zu tun hatte. So wurden Volten, Mitteltrab, Mittelgalopp, fließende Übergänge, Viereck verkleinern & vergrößern und Kehrtwendungen geübt. Somit waren Horror und Mento auch schon fertig, so dass sie wieder in den Stall konnten. Übrig blieben Aliena auf Hell und ich auf Abby. Aaron blickte der Stute betrübt nach, so war es doch eigentlich seine Stute, die aber voll im Training stand und zur Zeit nicht von ihm geritten werden konnte.
      Aliena übte derweil mit Hell Außengalopp, versammelter Trab & Galopp, Kehrtwendungen, Kurzkehrtwendung, einfache Galoppwechsel und doppelte Schlangenlinien. Hell verstand alles recht schnell, so dass ich mich weiter um Abby kümmern konnte. Die Lektionen der Klasse M beherrschte sie schon wunderbar, was daran lag, dass sie sehr intelligent war. Was wir jetzt noch üben mussten war jedoch alles andere als einfach: Schulterherein, Traversale, Travers, Traversalverschiebungen im Trab und Galopp, Renvers, fliegender Galoppwechsel, Schaukel, Pirouette, Piaffe und Passage. Abby kämpfte sich ziemlich ab, um alles auf die Reihe zu bekommen, hatte es am Ende jedoch geschafft, sich alles zu merken! Die Dressurturnier konnten kommen!
      Nun waren I've got the moves like Jagger und Faster an der Reihe. Beide mussten im Springen von A auf L gebracht werden. Da ich mir Aaron zur Hilfe geholt hatte ging das auch recht schnell, weshalb wir uns nun unseren Galoppern widmen konnten. Hier waren es Zuckerschock und Deadly Ambition die von A auf L gebracht werden mussten, Massacre Boy, der von L auf M gebracht werden musste und Nyanda, Seattle Slew und Priamos Ruffia Kincsem, die von M auf S gebracht werden mussten. Wir hatten bei keinem der Pferde Probleme, außer bei Pria, die wieder nach vorne preschen wollte wie von der Tarantel gestochen. Ich seufzte auf ihrem Rücken und versuchte sie zurück zu halten, gab es jedoch irgendwann auf. Wenn sie sich kein Bein während eines Rennen brachs, war sie die geborene Gewinnerin.
    • Veija
      Oktober 2015, by Veija
      the prisoners

      Es war Anfang Oktober, 5 Uhr morgens. Das Wetter war bescheiden- eher schlecht als recht, denn es regnete. Ab und zu donnerte es auch, aber es war ja auch Gewitter gemeldet- schon wieder. Heute würden wir die Sonne wohl nicht zu Gesicht bekommen, doch das brauchten wir auch nicht, denn wir würden heute mit der gesamten Mannschaft ins Gefängnis fahren. Warum? Tja, das wussten die anderen auch noch nicht. Zu erst mussten wir jedoch die Pferde füttern, weshalb wir alle ja auch schon um 5 Uhr aufstehen mussten. Alexis übernahm den Verkaufsstall, Caleb kümmerte sich um die Zuchtstallung, Aliena übernahm die Vollblüter und Aaron später die Jungpferde. Zu guter Letzt übernahm ich die Trainingspferde.
      Als wir damit fertig waren, sprangen wir alle schnell unter dich Dusche, packten etwas zu essen ein und machten uns mit dem 7-Sitzer und dem Pick Up auf den Weg zum Gefängnis, wo wir eine Aktion unterstützen wollten, die jugendlichen Kriminellen half, wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen. Es dauerte gute 2 Stunden, ehe wir am Gefängnis ankamen, die Autos am Parkplatz parkten und erstmal alle Sachen im Auto ließen, die wir wahrscheinlich nicht durch die Sicherheitskontrolle bekommen hätten. So blieben alle Handys im Auto und auch Caleb ließ, wenn auch wiederwillig, sein Messer im Wagen. So gingen wir also "unbewaffnet" zum Eingang und wurden sofort in eine große Mensa geführt, wo die Gefangenen schon auf uns und andere Rancharbeiter warteten. Ich hatte eine Präsentation vorbereitet, so wie die anderen auch, die wir den Gefangenen zeigen würden, damit sie eine Ahnung davon hatten, was sie auf den Höfen erwartete. Beim Rundumblick fielen mir sofort 4 Personen ins Auge, drei Jungs und ein Mädchen, die zusammen an einem Tisch saßen, wovon zwei Jungs den dritten argwöhnisch ansahen. Dieser grinste sie jedoch nur süffisant an und das Mädchen legte ihm eine Hand auf den Arm, sagte ihm etwas und schon wandte er den Blick wieder nach vorne, während die anderen beiden Jungs ihn noch seltsam anschauten. "Schaut euch die vier da hinten mal an", sagte ich zu meinen Mitarbeitern und sie nickten. Caleb setzte ebenfalls sein süffisantes Grinsen auf und schaute damit das Mädchen der vier an. Von dem Jungen rechts von ihr, der ihr sehr ähnlich sah, bekam er einen ziemlich eindeutigen Blick ab, so dass Caleb den Blick abwendete. Nun erhob der Chef des Gefängnisses das Wort.
      "Da nun alle eingeladenen Personen angekommen sind, herzlich willkommen Ihnen allen. Sie wissen hoffentlich alle warum Sie hier sind", begann er seine Rede und uns wurde etwas zu trinken gebracht. "Von einem Gefängnis in Colorado wissen wir, dass die Arbeit mit Pferden Jugendliche stark verändern kann. Sie alle", sagte er und zeigte zu erst auf die Gefangenen, dann auf uns: "haben ein besseres Leben bei diesen Leuten verdient. Sie werden die Chance haben, auf einer Ranch zu leben und zu arbeiten, wieder zur Schule zu gehen und sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Die Arbeit auf der Ranch wird so lange dauern, wie sie Ihre Gefängnisstrafe hier eigentlich absitzen müssten. Wenn sie dann Fuß gefasst haben, können sie selbst entscheiden, ob sie weiterhin auf der Ranch bleiben wollen, oder ob Sie einen anderen Weg einschlagen möchten. Ich wiederhole es nur gerne noch einmal, es ist eine riesen Chance für Sie, etwas aus ihrem Leben zu machen. Ruinieren Sie sich das nicht. Over and out.", sagte der stämmige Mann zum Schluss noch und gab das Wort an die erste Ranch. Insgesammt standen 7 Ranches zur Auswahl, wovon wir die letzte waren, die sich vorstellte. Ich schmiss meinen Stick in den Laptop, startete die Präsentation und wandte mich den Jugendlichen zu.
      "Hallo und herzlich willkommen auch noch einmal von mir und meinen Mitarbeitern. Ich bin Verena O'Connor, das ist meine Cousine Alexis O'Connor, das Aaron Felhorn, Caleb O'Dell, Aliena O'Dell und unser neusterZugang Riley Fortin. Wir kommen von der Gips Reminder Ranch in Kanada und möchten Sie heute aufmerksam auf unseren Hof machen.", sagte ich und atmete einmal tief durch. Es waren doch viele Augen die mich anstarrten und wissbegierig zwischen der Leinwand und meinen Mitarbeitern hin und her sahen. Nun ergriff Caleb das Wort, der nicht so nervös war und mir einfach nur unter die Arme greifen wollte, obwohl er keine Ahnung von der Präsentation hatte. "An erster Stelle steht das Wohl der Pferde auf unserer Ranch. Ich sag es Ihnen sofort klipp und klar wie es ist. Sehen wir einen von euch, der die Pferde misshandelt, seinen es unverdiente Schläge, Tritte oder Sonstiges, sei es mutwillig falsch gemischtes Futter...", sagte er und merkte, wie das Mädchen, welches sich als Octavia herausstellte große Augen machte. "Ja Octavia, man kann ein Pferd umbringen, wenn man sein Futter falsch mischt. Das ist so. Also wo war ich.. ach ja.. wenn ihr den Pferden Leid antut, geht es für euch zurück ins Gefängnis. Es kommt jedoch auf die Schwere des Vergehens an, wir werden da jedoch nicht zimperlich sein. Wenn ihr jedoch meint, euch gegenseitig an die Gurgel zu gehen, dann schön. Wir schicken euch nicht zurück, aber ihr müsst mir Konsequenzen rechnen..", erklärte er und ich räusperte mich, damit ich wieder die schönen Seiten des Ranchlebens erläutern konnte. "Zur Zeit besitzen wir um die 60-70 Pferde. Es kommen und gehen immer andere Pferde, so dass ihr nie mit den Selben arbeiten werdet. Wenn ihr also mit uns auf den Hof kommt, sollte euch bewusst sein, dass wir euch zunächst einen Monat beobachten, wie ihr füttert, mistet, Pferde auf die Koppel bringt, im Haushalt helft und und und.. Bemerken wir besonderes Interesse an den Pferden, bringen wir euch das Reiten bei und ihr dürft uns auf Turniere und Ausritte begleiten.", erklärte ich und setzte dann zu meiner ersten Frage an. "Wer von euch ist denn schon einmal geritten?", fragte ich die jungen Menschen und sah zu meiner Erleichterung, dass Octavia aufzeigte. Ich schenkte ihr ein kurzer Lächeln und sah dann in die Runde. Es sah relativ karg aus. "Wer von euch möchte denn reiten lernen?", zaghafte Hände hier und da, Octavias Hand ganz weit nach oben gestreckt. Die anderen 3 an ihrem Tisch hoben ebenfalls kurz die Hände. "Gut", sagte ich. "Sehr gut. Wisst ihr warum ihr auf der Gips Reminder Ranch besonders gut aufgehoben seit? Wir haben viele Pferde der Westernsparte, Quarter und Paint Horses. Wir haben jedoch auch zwei Missouri Foxtrotter, die es nicht so oft gibts. Zudem haben wir eine ganze handvoll Englische Vollblüter, wir haben Dressur, Spring, Distanz und Military Pferde. Eininge sind auch im Fahrsport tätig. Isländer und Ponies gibt es auch!", erklärte ich ihnen freundlich und sah, wie Octavia sich zu dem Mann an ihrer rechten wandte und ihm freudenstrahlend etwas erzählte. Er strich ihr sanft über den Arm und bewegte sie dazu, wieder nach vorne zu schauen. "Ihr werdet also eine riesige Auswahl an Pferden haben, mit denen ihr täglich arbeiten könnt. An Wochenenden gilt es auch früh aufstehen, auch wenn ihr abends mal raus feiern wart.. ja, das dürft ihr bei uns auch. Jedoch kommt immer einer oder ein paar von uns mit. Wir sind schließlich auch noch jung und möchten das Leben genießen.", sagte ich und lachte kurz, als Caleb mir einen vorwurfsvollen Seitenblick zuwarf. "Ich denke das war alles, wenn ihr noch fragen habt kommt gerne hier zu uns rüber. Danke für eure Aufmerksamkeit!", beendete ich meine Rede und setzte mich unter Applaus wieder an unseren Tisch. Wir redeten eine ganze Weile mit den jungen Leuten, erklärten ihnen noch mehr über den Hof und verließen dann mit den anderen Arbeitern den Raum. Wir bekamen Mappen vorgelegt und sollten uns die Jugendlichen näher anschauen. Es dauerte eine ganze Weile, ehe wir alle Mappen durch hatten und uns wirklich für die 4 entschieden, die ich mir am Anfang schon ausgesucht hatte. Zu meiner Freude hatte jeder der 35 Jugendlichen einen Platz auf einer Ranch gefunden... Voraussetzung war, dass sie dort hin wollten. Auf einer Liste die uns vorgelegt wurde, standen die Namen derer drauf, die auf unsere Ranch wollten. Es waren 7 Leute, von denen wir vier sicher mitnehmen würden, die anderen 3 waren unsicher, weshalb wir zunächst die sicheren Kandidaten verkündeten. "Bellamy Blake, Octavia Blake, Finn Collins und Jonathan Murphy, wenn ihr möchtet, könnt ihr mit zu uns", sagte ich ihnen und die vier nickten. Sie durften aufstehen und ihre Sachen zusammenpacken. Nun standen noch 3 Leute auf unserer Liste.
      Emily, Grace und Ethan. Ich schaute meine Mitarbeiter kurz an. Wir hatten im Auto keine Plätze mehr frei, da im Pick Up nur 3 Sitze waren. Sie schüttelten bedrückt den Kopf. "Leider können wir im Moment nur 4 neue Arbeiter aufnehmen, doch ich weiß welche Ranches euch gerne hätten, da werdet ihr es auch sehr gut haben!", erklärte ich Emily, Grace und Ethan. Ich schüttelte ihnen die Hand und wir 6 machten uns dann zu unseren vier auf. Sie stellten sich uns nochmal einzeln vor und Jonathan wollte einfach nur John oder Murphy genannt werden.
      "Finn und Murphy zu mir, Bellamy und Octavia zu Caleb", sagte ich freundlich und hielt Finn und Murphy die Tür auf, so dass sie in den 7-Sitzer steigen konnten. Bellamy und Octavia gingen zusammen mit Caleb in den Pick Up. Die restlichen Mitarbeiter kamen mit zu mir, so dass es auch gleich losgehen konnte. Die Fahrt dauerte nicht allzulange, so dass wir recht schnell am Hof ankamen und Octavia ohne zu warten aus dem Auto raussprang, um sich umzusehen. Ich wollte ihr noch nachrufen, da nickte mir ihr Bruder, wie ich erfahren hatte, zu und sprang ihr hinterher, um sie am Arm fest zu halten. "O, warte doch", sagte er leise und schaute etwas eingeschüchtert zu mir rüber. Finn und Murphy waren auch schon ausgestiegen und schauten sich mit großen Augen um. "Willkommen in eurem neuen Zuhause!", sagte ich freundlich und blickte in 4 endlos zufriedene Gesichter. "Ich habe euch 2 Zimmer fertig gemacht, eins mit 3 Betten, eins mit 2. Wenn es für dich, Octavia jedoch oke ist, können du und dein Bruder zusammen in einem Zimmer schlafen, anstatt du alleine und die drei Jungs zusammen?", fragte ich sie und sah, wie sie fragend zu ihrem Bruder sah. "Okay, dann das Einzelzimmer. Die Zimmer liegen ja nebeneinander", sagte ich und zeigte auf ihr Gepäck. "Holt euer Zeug, ich zeig euch die Zimmer. Und ihr anderen, ab an die Arbeit!", frügte ich mit Nachdruck an, weil ich sah, wie Caleb mich wieder angaffte. "Caleb, now", sagte ich lachend und gab ihm einen Klaps gegen den Arm. Entschied mich dann jedoch, Caleb mitzunehmen. Ich traute John und Bellamy noch nicht so wirklich über den Weg, vor allem da sie sich die ganze Zeit herablassend anschauten. "Das klappt ja mit euch 3 auf einem Zimmer, oder?", fragte ich skeptisch und schaute zwsichen den 3 Jungs hin und her. "Ja..", sagte Bellamy dann und setzte ein Lächeln auf, ehe er seiner Schwester einen Arm um die Schultern legte und sie zu sich heran zog. Er flüsterte ihr etwas ins Ohr, ehe sie zu strahlen anfing und sich umschaute. "Ich glaube, ich habe genau das richtige Pferd für dich, Octavia", sagte ich und zauberte ihr ein noch größeres Lächeln ins Gesicht. Unterwegs kam uns Amy Lee entgegen, die auch erst seit kurzem hier war. "Amy hat zur Zeit ein Einzelzimmer, aber falls du dich mit ihr verstehst, Ocativa, könnte ihr gerne zusammen in eins", erklärte ich lächelnd, nachdem ich Amy vorgestellt hatte. Dann waren wir an den Zimmern angekommen und ich ließ die 4 in Ruhe auspacken. In der Zwischenzeit ging ich runter in die Küche und bereitete einen kleinen Snack vor, da die vier bestimmt Hunger hatten. Zwischendruch kam Amy in die Küche, um zu fragen, was sie arbeiten solle. In der letzten Zeit ging leider alles etwas drunter und drüber, weshalb die Arbeitspläne natürlich auch hinterher hingen. "Geh die anderen fragen welche Pferde noch übrig sind, die kannst du dann arbeiten", sagte ich lachend. "Spätestens in zwei Tagen sind die neuen Pläne fertig, dann hast du fest zugeteilte Pferde", erklärte ich ihr und fing Octavia ab, die schon fertig mit auspacken war. Sie setzte sich an den Tisch und aß meine Snacks mit Freude, während sie etwas über ihr bisheriges Leben erzählte. Auch Bellamy, Finn und Murphy kamen nach einer Weile in die Küche, um sich zu uns zu gesellen.
      Dann gingen wir zum Offenstall, wo die Jungpferde der Gips Reminder Ranch standen. Nach und nach stellte ich ihnen die Pferde vor. Snapper Little Lena, Miss Holly Golightly, Striga, Natu's Little Harley, Raised from Hell, Ocarina of Time, VK Aquila T Mistery, Magnificient Crow, Crescent Wolf, Blossom Magic, Invest in Enterprise, VK Funky's Wild Berry, Day Gone By, das namenlose Fohlen, welches wir Bellamy 'O tauften, Dynur fra Frelsi, Call of Pripyat, VK Bella's Dun Gotta Gun, Kunis, VK Gunna Whiz, Lil Nucu Omira, Wildfire xx und Zues. Octavia war sofort von den Fohlen begeistert, während Murphy sich besonders für Zues interessierte. Na das konnte ja was werden, dachte ich mir lachend und ging dann mit den vier in den Stall. Zu erst waren die Zuchpferde dran: Amarula van Helsing, Bella Dun Del Cielo, Cherokee Rose, Funky Powerbabe, Goodbye Graceful, Hollywood's Silver Dream, Souls Sisters Brother of Time, Sacramento xx, Spooks Gotta Gun, Stormbringer, Supernova, Wimpys Little Devil und Yoomee. Anscheinend war kein Pferd dabei, was den vier gefiel. Aber das lag wahrscheinlich auch daran, dass sie sowieso nicht mit ihnen arbeiten durften. Dann ging es weiter zu den Vollblütern: Drag me to Hell, I've got the moves like Jagger, Faster, Augen auf! Ich komme, Zuckerschock, Wild Reflex, Nyanda, Scoubidou, Seattle Slew, Priamos Ruffia Kincsem, My lovely Horror Kid, Deadly Ambition, HGT's Massacre Boy, Chocolate Dream und Versatilely Gold. Hier war Octavia nun Feuer und Flamme. Sie wusste gar nicht, welches Pferd sie als nächstes Steicheln sollte. Kurz lachte ich. "Leider dauert es noch eine ganze Weile, bis du eines von diesen reiten darfst, Octavia.", entmutigte ich sie und sah ihr an, wie enttäuscht sie war. "Naja, vllt darfst du dich bald mal auf Chocolate Dream setzen", sagte ich lächelnd und zeigte ihr den Hengst, der ihr brummelnd die Nase entgegenstreckte. "Der ist wunderschön", sagte sie leise und streichelte über seine Nase. "Ja, das ist er."
      Flink klapperten wir nun die Pferde im Trainingsstall ab: Siku, Firewalker, Solitary, Skrúður, Eldrian Antrax, Cauldron of Renascence, Ravi, Blazing Flame, Snuff, Ahyoka, Horror Halloween, Nojrsodsch, Maracuja Limes, Bijou, Náttdís van Ghosts, Genuine Lil Cut, What Lies Ahead, Gun and Slide, Lovely Summertime, Sympathy for the Devil, Comeback of a fallen Goddess, My sweet little Secret, Marly's Pluie, Crusing's Dawn of Hope, Annie get your gun, My Blue Gun, Your possible Pasts, Hot Smoking Chex, Sheza bat cat, HGT's Enjoy Nature, Woodstock Lady, Ciel.os Double Dun It und Lucy never say goodbye.
      Spätestens jetzt war mindestens ein Pferd dabei, wofür sich die vier begeistern konnten. Außer natürlich Octavia, denn sie war für jedes Pferd zu begeistern. "Ich hoffe, euch hat der kleine Rundgang gefallen und ihr habt ein Pferd gefunden, das ihr später mal arbeiten möchtet.", erklärte ich ihnen fröhlich. "Doch bis da hin, ab an die Arbeit", fügte ich nun lachend bei und drückte jedem eine Mistgabel in die Hand, mit denen ich sie in die Boxen schickte, wo die Pferde schon auf der Koppel standen.
    • Veija
      Dezember 2015, by AlfurElfe
      Dressur E - A

      Ich zog die Handbremse an, schnallte mich ab und stieg dann aus dem Auto. Die Trainingsaufträge führten mich mal wieder auf die Gips Reminder Ranch, und heute gab es viel zu tun. Insgesamt musste ich vier Pferde trainieren, drei davon in Dressur, einen Hengst in Distanz. Sobald ich den Stall betrat würde ich auch schon von Verena begrüßt. Da es schon neun Uhr war und ich heute ja vier Pferde reiten musste, holten wir sofort Sympathy for the Devil, mit dem ich heute eine 40-Kilometer-Strecke meistern würde. Verena und ich begannen damit, das gescheckte Fell des American Paint Horse zu bürsten und konnten ihn nach einer Viertelstunde satteln. Ich freute mich schon darauf, diesen Ritt im Westernsattel zu verbringen, denn in einem englischen Sattel taten einem nach einem ordentlichen Distanztraining die Sitzhöcker schon ziemlich weh. Verena gab mir noch eine Karte mit, auf der sie mehrere Strecken, die nicht allzu sehr durch Straßen unterbrochen wurden und ziemlich genau 40 Kilometer lang waren.
      Ich lenkte Pathy vom Hof und ließ ihn antraben. Um die Anforderungen der M-Distanz zu erfüllen, mussten wir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von Zehn bis Fünfzehn Stundenkilometer einhalten. Bei der ersten Wegkreuzung bog ich nach rechts ab, denn diese Strecke führte über befestigte Wege durch den Wald und hatte einige gute Galoppstrecken. Immernoch im Trab kamen wir auf eine Straße zu, und ich parierte Pathy durch zu Schritt. Auf der Straße herrschte reger Verkehr, aber gleich der erste Autofahrer ließ uns vor. Nach der Straße Tat sich uns ein schnurgerader Weg auf und ich ließ Pathy angaloppieren. Um ihn nicht zu sehr zu belasten ging ich in den Entlastungssitz, woraufhin er noch schneller wurde. Ich schätzte den Weg auf circa fünf Kilometer, für die wir im Galopp nur sechs Minuten brauchten. Auf die lange Galoppstrecke folgte eine Kurve, in der ich Pathy sicherheitshalber durchparierte zum Schritt. Der Weg hinter der Kurve war noch endlos länger als der vorn der Kurve, weshalb ich Pathy wieder angaloppieren ließ. Die Geschwindigkeit schien dem Hengst zu gefallen und er preschte los wie der Blitz. Als wir nach zehn Kilometern zur nächsten Kreuzung kamen, parierte ich ihn durch zum Halt und gönnte uns beiden eine Pause. Ich prüfte die Karte und stellte erstaunt fest, dass wir schon fast 29 Kilometer geschafft hatten, obwohl es sich so anfühlte, als hätten wir gerade einmal die Hälfte der Strecke hinter uns gebracht. Schnell packte ich die Karte wieder ein und saß auf. Nach einigen kurzen Wegen auf denen wir trabten, gaben wir auf einer Galoppstrecke noch einmal unser Bestes, bevor wir den letzten Kilometer im Schritt ritten. Auf dem Hof wartete Verena schon mit dem nächsten Pferd. "Gute Zeit! Nur zwei Stunden 43.", lobte sie uns. "Wenn es dir nichts ausmacht, könntest du sofort mit Zuckerschock in die Halle, ich würde mich dann um Pathy kümmern", bot sie mir an. Ich saß ab, lobte Pathy noch einmal und übergab ihn dann Verena, während ich Zuckerschock von ihr übernahm. Mit der Stute sollte ich die Lektionen der L-Dressur erarbeiten.
      In der Halle stellten wir uns bei X aufstellten und wie immer überprüfte ich vor dem Aufsitzen noch die Bügel und den Gurt. Nach dem Aufwärmen und einer kleinen Wiederholung der A-Lektionen begann ich mit dem versammelten Trab, den Zuckerschock schnell drauf hatte. Im Trab ritten wir eine Kehrtvolte, um dann an der langen Seite eine doppelte Schlangenlinie zu reiten. Da ich Zuckerschock bei den Bahnfiguren nicht viel beibringen musste, hatte ich auf meiner imaginären Liste bald auch die Schlangenlinie in drei und in fünf Bögen, die Halbe Volte im Trab, die Acht-Meter-Volte und aus der Ecke kehrt abgehakt. Nun befassten wir uns mit der Hinterhandwendung, welche das Gegenstück zu der Vorderhandwendung darstellte, welche sie schon aus der A-Dressur kannte. Ich parierte sie durch zum Halt und legte die Gerte weiter nach hinten in die Verwahrung. Dann trieb ich sie mit dem äußeren Schenkel nach innen, sodass sie sich nach innen drehen musste. Bei den ersten Versuchen brach sie die Lektion einfach bei der Hälfte ab und wollte abwenden, aber nach mehreren Versuchen klappte es endlich. Nun fehlte nur noch der Außengalopp. Ich ließ Zuckerschock bei E antraben und trieb sie nach der kurzen Seite in den Galopp. Dabei achtete ich darauf, dass sie auf dem richtigen Fuß angaloppierte und nicht gleich wieder in den Innengalopp verfiel. Nachdem ich auf die Uhr geschaut hatte und feststellen musste, dass wir schon seit einer Stunde und fünfzehn Minuten in der Halle waren, ließ ich mir die Zügel aus der Hand kauen und ritt Zuckerschock trocken. Dann stellten wir uns wieder ordentlich bei X auf, ich lobte sie überschwänglich und saß dann ab.
      Da Verena auf dem Hof nicht zu sehen war, Band ich Zuckerschock an, sattelte sie ab und brachte ihr ihr Futter. Dann ging ich in die Sattelkammer und suchte das Halfter und doe Putzsachen von Priamos Ruffia Kincsem, die allerdings nur Pria gerufen wurde, weshalb ich auch recht lange brauchte, um das Halfter zu finden, da der Haken nur mit ihrem Spitznamen beschriftet war. Ich wusste wo die Stuten stand und machte mich auf den Weg zur Weide. Pria war leicht zu finden und ich brachte sie auf den Hof, wo ich anfing sie zu putzen. Da wir heute auf A-Dressur-Niveau trainieren würden, trenste ich sie mit einem Englischen Reithalfter. Bevor wir in die Halle gingen brachte ich Zuckerschock zurück auf die Weide und gab ihr zum Abschied ein Leckerli. Dann ging ich mit Pria in die Halle, wo wir uns bei X aufstellten und ich vor dem Aufsitzen noch einmal Bügel und Gurt überprüfte.
      Zum Aufwärmen ritt ich die üblichen Bahnfiguren aus der E-Dressur, wobei ich auch durch die Länge der Bahn wechselte, was ja in der A-Dressur neu, wenn auch nicht schwierig war. Dann begann ich mit dem Trab, wo ich darauf achtete, dass sie immer fleißig vorwärts ging. Die Zehn-Meter-Volte war keine Schwierigkeit, genauso wenig das Zügel aus der Hand kauen lassen im Trab. Ich parierte sie wieder durch zum Schritt und blieb bei A stehen. Den inneren Schenkel legte ich etwas weiter nach vorn, währen der äußere Schenkel Pria etwas weiter hinten nach innen trieb. Die ersten Versuchen der Vorderhandwendung brach Pria immer verwirrt ab, aber irgendwann hatte sie verstanden, was ich von ihr wollte. Ich lobte sie ausgiebig und wendete mich dann dem Rückwärtsrichten zu. Ich hatte das Gefühl, dass es Pria nicht gerade neu war, aber da sie immer nur zögerlich ein paar Schritte nach hinten machte, übten wir es, bis sie sogar eine ganze kurze Seite am Stück rückwärts lief. Da wir alle angeforderten Lektionen trainier hatten und schon seit einer Stunde in der Halle waren, ließ ich mir die Zügel aus der Hand kauen und ritt Pria trocken. Bevor ich absaß lobte ich sie überschwänglich, denn sie hatte ihre Sache heute echt gut gemacht.
      Verena trainierte wohl auch gerade, denn als ich wieder auf den Hof kam, war wieder keine Spur von ihr zu sehen. Ich befreite Pria von ihrem Sattelzeug und gab ihr ihr Futter. Dann holte ich das nächste Pferd, Versatilely Gold, eine sechsjährige Stute, und begann sie für das anstehende A-Dressurtraining fertig zu machen. Bevor ich Gold, wie sie genannt wurde, sattelte, brachte ich Pria auf die Weide und verabschiedete mich auch von ihr mit einem Leckerli.
      Auch mit Gold ging ich in die Reithalle. Das Aufwärmen bestand wie üblich aus dem Abrufen der Kentnisse aus der E-Dressur und vielen Biegungen und Handwechseln. Wie bei Pria begann ich mit den neuen Bahnfiguren und den Trablektionen. Da es bei den Bahnfiguren ja eigentlich nicht um Können oder Talent ging, sondern darum, bei dem richtigen Bahnpunkt abzubiegen und auf dem richtigen Weg den nächsten Punkt zu erreichen. Da Gold gut mitarbeitete, konnten wir bald die Zehn-Meter-Volte, die Schlangenlinien durch die Bahn in vier Bögen, den Handwechsel durch die Länge der Bahn und das Zügel aus der Hand kauen im Trab und im Schritt abhaken. Auch das Rückwärtsrichten kannte Gold schon, da es ja zur Grundausbildung eines jeden Pferdes dazu gehörte. Sie war nicht nur beim Rückwärtsrichten, sondern auch bei der Kehrtwende auf der Vorderhand viel sicherer als Pria, und so mussten wir daran nicht mehr viel arbeiten und konnten uns dem Überstreichen im Galopp zuwenden. Ich ließ Gold antraben und in der Ecke nach der kurzen Seite angaloppieren. Nach etwa einer Runde im guten Mittelgalopp überstrich ich die Zügel, was sie glücklicherweise nicht irritierte. Schließlich parierte ich sie wieder durch und ließ mir im Schritt die Zügel aus der Hand kauen. Bevor ich absaß lobte ich sie, glücklich, dass wir heute so viel erreicht hatten.
      Zusammen mit Verena versorgte ich Gold mit Futter und brachte sie dann in den Stall, denn draußen wurde es schon dunkel. Ich verabschiedete mich von Verena und versprach ihr, dass ich bald wieder zum Trainieren herkommen würde. Dann machte ich mich auf den Heimweg, denn auch bei uns gab es noch viel zu tun.
    • Veija
      Januar 2016, by Veija
      Springen E - A

      "Beweg deinen Arsch!", sagte ich murrend zu Caleb und zog ihm die Decke vom Leib. "Wieso bist du eigentlich noch im Bett?! Du weißt genau so gut wie ich, wie viel zu tun ist!", knurrte ich ihn an. "Lass mich, ich hab Kopfweh", sagte er und riss mir die Decke aus den Fingern. "Caleb!", knurrte ich erneut und zog an der Decke. "Wir haben Aspirin, jetzt mach!" "Na gut", murrte er und griff nach meinen Armen, so dass ich, unbeholfen wie ich war, wegrutschte. Mit einem Ruck zog er mich auf sie drauf ins Bett. "Und was bekomm ich dafür?", fragte er mich süffisant grinsend, wie er es so oft tat, und zog mich näher an sich ran. "Caleb, lass das!", sagte ich und strampelte mich frei. Hätte er mich wirklich festgehalten, hätte ich keinerlei Chancen gehabt, doch er ließ locker und ich flog etwas weniger elegant auf den Boden. Schnell rappelte ich mich auf. "Steh jetzt auf!", sagte ich sauer und verließ mich hochrotem Kopf sein Zimmer. Natürlich musste ich im Flur auf Alexis stoßen. "Was ist denn mit dir passiert?", fragte sie mich und ich nuschelte nur in meinen nicht vorhandenen Bart hinein. "Nichts, an die Arbeit! Schick alle in die Reithalle, da teil ich die verdammten Aufgaben ein", maulte ich sie an und verschwand in meinem Zimmer. Ich knallte die Tür zu und sank daran herunter. Warum machte Caleb sowas immer? Warum tat er mir das immer wieder an? Er hatte mir mehr als deutlich gezeigt, dass ich keine Chance bei ihm hatte. Ich hatte mich mit Svejn vergnügt und auf einmal schien Caleb wieder Interesse zu haben? Verrückte Welt. Nichts desto trotz musste ich mich wieder aufraffen und zur Reithalle gehen, die Pferde mussten trainiert werden. An der Halle warteten schon alle auf ihre Befehle und ich zückte kurz mein Handy, um den Plan für diesen Monat vorzulesen. "Folgende Pferde müssen wir trainieren: Eldrian Antrax Trail LK 5 auf LK 4, Kunis, Blazing Flame, Ahyoka und Western Dancer in Dressur von E nach A, Monster Delusion & Versatilely Gold in Dressur A nach L sowie Zuckerschok in Dressur von L nach M. Priamos Ruffia Kincsem in Springen von E nach A, Marly's Plui & Annie get your Gun in der Pleasure, Pluie LK 2 auf 1, Annie LK 5 auf 4. Crescent Wolf, My Sweet Little Secret, Magnificient Crow, Miss Holly Golightly, Snapper Little Lena & Only Known in Texas müssen eingeritten werden, von Holly und Lena lasst ihr jedoch die Finger, die mache ich.", erklärte ich und machte eine kurze Pause. "Nun die Diziplin, für die unsere Ranch eigentlich bekannt ist. DunIts Smart Investment & Chocolate Dream Reining LK 5 auf 4. HGT's Enjoy Nature LK 4 auf 3, Comeback of a fallen Goddess LK 3 auf 2. Gun and Slide, Sympathy for the Devil, Sheza bat Cat & Your possible Pasts LK 2 auf 1. Bekommen wir das hin?", warf ich dann in die Runde und bekam von allen ein lautes "JA" zu hören. "Gut, wer macht wen?", fragte ich dann in die Runde und sah zu erst zu Caleb, Aliena und Amy Lee, meinen drei Westerncracks. "Ich mach Gun and Slide, Sympathy for the Devil, Sheza bat Cat, Your possible Pasts, Comeback of a fallen Goddess, Marly's Pluie und..." "Ich glaub das reicht erstmal", sagte ich lachend. Calebs Leidenschaft war das Training, weshalb ich ihn auch immer zu erst fragte. Er war einfach der Beste von uns allen. "Ich nehme dann Annie get your Gun, DunIts Smart Investment, Chocolate Dream, Only Known in Texas, Magnificient Crow und My sweet little Secret.", sagte Amy Lee und notierte sich die Namen in ihrem Handy. "Ich nehme dann Eldrian Antrax, Crescent Wolf und HGT's Enjoy Nature.", erklärte Aliena und verschwand sogleich, um mit den Tieren anzufangen. "Caleb du nimmst dir Murphy mit, Aliena du nimmst dir Finn mit", sagte ich noch und schaute zu Octavia und Bellamy. "Ihr beide kommt nachher mit mir mit", sagte ich lächelnd. Ich hatte es gerne, wenn Bellamy und seine Schwester zusammen waren, denn Bellamy konnte sehr aufbrausend werden, wenn er nicht wusste, wo seine Schwester war. "Aliena, Riley und Aaron, welche Pferde macht ihr?", fragte ich dann und blickte zu den dreien rüber. Aaron war der erste der sich meldete: "Ich will Priamos Ruffia Kincsem, Monster Delusion und Versatilely Gold machen", erklärte er und ich nickte. "Riley du?", fragte ich den jungen Mann dann. "Ich mache Western Dancer und Kunis", erklärte er und schaute nun zu Alexis, die als letzte an der Reihe war. "Ich mache dann Blazing Flame, Ahyoka und Zuckerschock", schlussfolgerte sie und ging an die Arbeit. Heute und auch die nächsten Tage würde es voll werden in der Halle und auf dem Round Pen. Die Reitplätze waren leider unbrauchbar im Moment. "Dann kommt Bellamy und Octavia, gehen wir die Pferde holen", erklärte ich lächelnd und ging vor. Mein Weg führte mich zur Koppel, auf der Holly und Lena standen. Beide standen dösend im Schnee und auf einen Pfiff hin hoben sie den Kopf, um auf mich zuzukommen. Lena hatte es momentan gar nicht leicht, denn durch ihre Blindheit und den Schnee konnte sie den Boden nicht gut unter sich fühlen, weshalb sie nur zögernd hinter Holly hertrabte. "Na ihr zwei Hübschen, alles gut?", fragte ich streichelte die beiden. "Octavia nimm dir Holly", sagte ich und reichte ihr das Halfter. Ich selbst holte mir Lena, die das Ganze Prozedere von wegen Aufhalftern und Putzen nur zu gut kannte. Mit den beiden Pferden gingen wir in ihre Boxen, da der Putzplatz komplett belegt war und ich mit Lena bis jetzt immer in der Box gestanden hatte, um sie zu putzen. "Bellamy du kannst deiner Schwester helfen, bei Lena würde ich das gerne alleine machen", erklärte ich und sah den fragenden Blick. "Stimmt, das könnt ihr ja gar nicht wissen.. Lena wurde hier auf dem Hof geboren und hat im Fohlenalter wegen einer schlimmen Augenentzündung das Augenlicht verloren, sie ist komplett blind, leider. Deshalb bin ich bei ihr auch so vorsichtig und lass eigentlich niemanden an sie heran.", erklärte ich. "Und die kann man später trotzdem reiten?", fragte Bellamy mich und ich nickte. "Ja genau, die kann man später auch reiten. Du wirst sehen, dass sie mal ein tolles Pferd werden wird", sagte ich zu ihm und nahm Lena die Decke ab, ehe ich anfing sie zu putzen. Was ich dann machte? Das war schon so zur Routine geworden, dass ich es gar nicht großartig aufführe: Gewöhnung an die Kommandos im Round Pen, Sattel auflegen, Trense drauf, immer wieder longieren, bei Lena viel mit Stimme arbeiten, Reiter drauf, und und und. Am Ende des Monats waren nun alle Pferde in den jeweiligen Klassen aufgestuft.
    • Veija
      April 2016, by Veija
      Hitzige Vollblüter

      “Lass… das… doch… mal sein!”, zischte ich meine Stute Nadel in Dir an, als ich sie und Versatilely Gold auf die Koppel brachte. Erstere hatte wohl einen ziemlich miesen Tag und war wirklich ätzend. Normalerweise war sie die Ruhe selbst, doch das ständige rumstehen machte ihr zu schaffen. Als die beiden auf der Koppel angekommen waren und ich die Halfter von ihren Köpfen nahm, sprangen beide Vollblüter mit großen Bocksprüngen von mir weg. “Bekloppte Nüsse…”, murmelte ich, ehe ich Bellamy und Svejn dabei zuschaute, wie sie den Paddock der Jungpferde abäpfelten. Svejn warf Seitenblicke zu Octavia, die sich mit Alexis unterhielt, Bellamy warf Seitenblicke zu Svejn. Ich pfiff einmal laut. Sofort hoben alle die Köpfe und schauten zu mir. Mein fragender Blick galt jedoch einzig und allein Svejn. Langsam senkten sich die Köpfe der anderen wieder, da es nicht um sie ging. Svejn schien zu verstehen was ich meinte und nickte mit leicht geröteten Backen, als Bellamys Blick zwischen mir, Svejn und seiner Schwester hin und her wechselte. Nach einem letzten Blick zu mir machte er sich wieder an die Arbeit. “Octavia und Alexis helft bitte Bellamy”, erklärte ich den beiden Schnattertanten, ehe ich weiter zu Svejn und Bellamy ging. “Und du kommst mit”, sprach ich grinsend und deutete auf Svejn. Dieser nickte nur und folgte mir. “Lust auf einen Ausritt?”, fragte ich lächelnd und ging mit ihm zum Vollblütertrackt. “Ich hol schnell Alfi”, antwortete er, doch ich packte ihn am Arm und zog ihn mit vor die Box von Zuckerschock, meiner blauäugigen Rappscheckstute. “Die reitest du, oder…”, murmelte ich und zog ihn mit vor die Box meiner geliebten Priamos Ruffia Kincsem: “Die.” “Ich nehm Zuckerschock”, murmelte er und sah mich zwanghaft lächelnd an. “Zucker ist normalerweise eine ganz brave, du musst nur sattelfest sein, was du ja aber auch bist”, meinte ich lächelnd. “Erst müssen jedoch Nyanda, Scoubidou, Chocolate Dream und Westeen Dancer raus, hilfst du mir?” “Klar.”
      Innerhalb von 10 Minuten waren die Pferde auf der Koppel, so dass wir uns Zucker und Pria fertig machen konnten. “Wir gehen mit den beiden vorher noch auf den Platz, nicht dass die uns im Gelände explodieren”, erklärte ich Svejn und klopfte Prias Hals. Sie zuckte schon verräterisch mit den Ohren.
      Schweigend machten wir die Pferde fertig, ehe wir zusammen auf den Platz gingen. Dort gurtete ich nach und wollte mich auf Pria setzen. Die Stute sprang mir jedoch vor der Nase weg und zog mich einige Meter hinterher. “Pria”, zischte ich laut und warf einen Bick zu Zucker und Svejn, von denen mich einer doofer als der andere anschaute. Ich verzog meinen Mund und machte die Zügel der Trense auf einer Seite los, ehe ich sie in einem kleinen Kreis um mich herum schickte. Sie trabte angestrengt ihre Runden. “Was machst du da?”, kam es irgendwann verständnislos von Svejn, der noch immer wie angewurzelt auf einer Stelle stand. “Das hat mir mein Trainer mal gezeigt….”, sagte ich mit schnalzgeräuschen, die jedoch nicht an Svejn, sondern an Pria gerichtet waren. “Wenn es mal schnell gehen muss.. So merken die Pferde auch, dass der Mensch sich zu helfen weiß und so ein Verhalten nicht durchgehen lässt.. Klar, Pria ist noch ein Jungpferd, aber sie soll sich benehmen”, erklärte ich und zeigte dann auf Zucker. “Pass mit ihr auch auf, die tut heute nur auf lieb”, gab ich ihm einen Rat und hielt meine Roanstute an, um die Zügel wieder zu befestigen und dann aufzusteigen. “ Na geht doch”, murmelte ich und trieb Pria an. Kurz darauf hörte ich etwas auf dem Boden aufschlagen. Ich konnte jedoch nicht gucken, da ich genug mit meinem hüpfenden Jungspund zu tun hatte. Erst als Pria wieder stand sah ich, wie Svejn sich vom Boden aufrappelte. Ich schluckte. “Geht's? Zucker du dumme Kuh”, fauchte ich sie an und fing sie zusammen mit Pria ein. Nun stand Svejn wieder. “Das war nicht ihre Schuld, ich war ihr wohl zu hektisch…”, murmelte Svejn und kratzte sich den Kopf. Nun hielt ich Zucker fest und Svejn stieg auf. “Die werden sich gleich freuen wenn die im Gelände galoppieren dürfen”, lachte ich und zeigte auf Zucker. “Die kann jetzt ruhig bisschen nachdenken, reite ein paar Dressurfiguren mit ihr, die ist dabei ganz schön schlau wenn sie will”, rief ich Svejn und wendete Pria auf der Hinterhand- das konnten sie fast alle. Nach einer guten Dreiviertel Stunde ohne weitere verletzte ging es in Richtung Gelände. “Sobald wir über die Straße sind, können wir nebeneinander reiten”, sagte ich lächelnd und erklärte ihm ein paar der Abzweigungen und wo sie hinführten. “Und wie sieht das mit aufheizen aus? Galoppierst du immer?”, fragte mich Svejn irgendwann. “Nein.. Ich halte nichts von aufheizen. Wir haben weder Galopp, noch Trabstreckeb. Er traben und galoppieren immer an verschiedenen Stellen an. So werden die Pferde nicht ungeduldig. Manchmal reiten wir auch nur Schritt, oder mit den Quartern auch mal nur Trab, damit die Pleasurepferde langsam traben lernen, apropos, hättest du Interesse mal ein paar der Quarter zu reiten und die Westernreitweise näher kennen zu lernen?”, fragte ich und sah lächelnd zu ihm rüber. “Sehr gern sogar, vielleicht stellen wir Thjalfe auch mal gemeinsam um...so richtig hat er ja keine Reitweise in der er ausgebildet wurde.”, erklärte er mir dann. “Ha, das wäre ja cool”, sagte ich und trabte Pria nun langsam an, als wir eine schöne gerade Strecke fanden. Auch Zucker trabte schön an. Nach einer Weile parierte ich wieder durch und wir drehten um, für mehr war leider keine Zeit. Wir quatschten noch eine Weile über belanglose Dinge, ehe wir wieder am Hof ankamen und die Pferde fertig für die Koppel machen. “Hilfst du mir noch gerade Nyanda und Scoubidou raus zu bringen?” “Sicher”, sagte er und wir brachten die beiden raus, ehe mich Chocolate Dream traurig ansah. Auch Western Dancer stand noch im Stall. “Wieso stehen die nicht draußen?”, fragte ich Bellamy leicht angesäuert. “Die stehen nicht auf dem Plan…”, murmelte er verlegen und reichte mir seinen Plan. “Hm….Die stehen hier wirklich nicht. Schreib dir beide für neun Uhr morgens, und sechs Uhr abends drauf, bitte, danke.”, dirigierte ich und sah dann auf die Uhr. “Zeit fürs Mittagessen!”
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  • Album:
    Octavias Pferde
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    Veija
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    30 Dez. 2016
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  • Exterieur
    Name: Priamos Ruffia Kincsem
    Rufname: Pria
    Alter: 07.06., 7 Jahre
    Geschlecht: Stute
    Größe: 1,68m
    Rasse: Englisches Vollblut
    Fellfarbe: Red Roan (eeAanRnnZ)


    Stammbaum
    von: Kincsem
    aus der: Prima Donatella

    Charakter:
    Priamos Ruffia Kincsem stammt von erstklassigen Pferden ab. Ihre Großeltern gewannen allesamt berühmte Derbys in Frankreich und Japan. Ihr Urgroßvater väterlicher Seits war ein Arabisches Vollblut, weshalb Prias Opa und Vater veredelt sind. Über ihre Mutter ist nur bekannt, dass sie eine ruhige Seele war. Leider ist die Stute bei der Geburt von Pria verstorben. Pria's Vater ist nach seinem Derbysieg in Frankreich nach Japan verkauft worden.
    Priamos selbst kam in Kanada zur Welt und wurde dann nach Frankreich verkauft. Der Rennstall in dem sie stand, musste wegen Insolvenz geschlossen werden. Dann kam sie zurück nach Kanada in einen anderen berühmten Rennstall, wo ich auf sie aufmerksam wurde.
    Die Stute ist ein ruhiges, aber aufgewecktes Pferd. Doch sobald sie einen Fuß auf die Rennbahn setzt, ist sie nicht mehr zu halten! Schon 2-Jährig gewann sie einige bedeutende Rennen. Leider ist sie wegen ihres Übermutes nicht für alle Personen geeignet, da sie sich auf der Bahn auch schnell verletzen kann, wenn der Reiter nicht Acht gibt.
    Den Reitplatz oder die Halle hasst sie. Wahrscheinlich hat Pria da mal schlechte Erfahrungen gemacht, denn beim Probereiten wollten wir auf den Platz, ehe sie auf einmal von 0 auf 100 war und vorne in die Luft ging. Da die Stute noch jung ist und sich nicht gut ausbalancieren kann, hätte sie fast auf dem Rücken gelegen, so hoch ist sie gestiegen.
    Das ist auch etwas, was nicht gut an der Stute ist. Zwar ist sie ein ruhiges und liebes Pferd, doch sie kann sehr schnell nervös und unhaltbar werden. Zwar ist Pria nie boshaft, doch sie ist sich ihrer Kraft bewusst.


    Zuchtinfos

    Gekört/Gekrönt: ja
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    [SK 444] Stuten ohne Abstammung

    Nachkommen: Prias Colourful Soul, von Colour Paint
    Daitona, von Diarado

    Besitzer: Veija
    Vorbesitzer:
    Gezüchtet bei/Zucht:

    VKR: sweetvelvetrose

    Kaufpreis: Joellen
    Zu Verkaufen: nein


    Qualifikationen:

    eingeritten
    nicht eingefahren


    Dressur L
    Springen A
    Military E
    Distanz E
    Galopprennen S*

    Western

    Erfolge:
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    2. Platz 93. Synchronspringen, 1. Platz 96. Synchronspringen, 3. Platz Joelle Vereine Aufgewichtsrennen, 3. Platz 258. Distanzturnier, 2. Platz 396. Springturnier, 1. Platz 344. Galopprennen, 1. Platz 339. Westernturnier, 1. Platz 340. Westernturnie, 1. Platz 348. Galopprennen, 1. Platz 343. Westernturnier, 1. Platz 350. Galopprennen, 3. Platz 266. Militaryturnier, 3. Platz 265. Distanzturnier

    Gesundheit:
    Gesundheitszustand:
    Letzter Besuch:

    Hufschmied:
    Letzter Besuch:
    Beschlag:

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