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Mohikanerin

☢ Kvest Halsnaes

Hengst | Norweger | Gekört | (c) Niolee

☢ Kvest Halsnaes
Mohikanerin, 22 Dez. 2017
Kathrin Pirett gefällt das.
    • Mohikanerin
      Alte Berichte (1)

      02. März 2013
      Pflegebericht | 7885 Zeichen | © Ofagwa
      Tag 1
      Es wird wohl eine Harte Woche . Dachte ich mir als ich auf den Hof von RoniChoni fuhr . Denn sie war diese woche nur selten da und hatte mich gefragt ob ich jeder ihrer Pferde wenigstens einmal Bewegen könnte. Am ersten Tag machte ich mir an die Fjortdis. Es war früher Morgen , um genau zu sein halb Sieben, als ich auf den Hof fuhr. Ich machte mich zuerest daran die Pferde rauszustellen. Das dauerte so bis etwas Sieben. Heute musste ich aber auch noch alle Boxen misten. Ich machte mich dran erst alle auszumisten , nachdem ich damit so gegen halb zehn Fertig geworden war Streute ich alle neu ein und machte das Futter . Gegen 1O Uhr holte ich den Hengst Kvest von der Weide. Er bekam einen keks aber ich schmuste nicht mit ihm den er mochte dies nicht wirklich. Ich legte ihm einen Spring Sattel und Trense an , nicht zu vergessen die Gamaschen. Zum Glück hatte ich Kim. Sie hatte die Erlaubnis bekommen mir zu Helfen für diese Woche. Die ging und machte Piroschka Fertig. Ich hatte mir schon einen Parcour aufgebaut und war schon Am Springen als Kim mit Piroschka auf den Dressurplatz ritt. " Und wie ist sie so ?" Fragte ich kim . Sie lächelte nur und legte die Gerte bei seite , den sie brauchte sie nicht wirklich. Ich Lächelte und Galoppierte durch die Kombi die der Hengst sehr gut nahm. " Super " , sagte ich immer wieder in einer ruhigen stimmlage . Nach weiteren 1O Sprüngen gab ich ihm langsam Zügel und er streckte sie " so Fertig " , sagte ich und der Hengst ließ sich in den Schritt fallen. Mit gesenktem Kopf ritten wir umher. Ich beobachtete Kim , sie und die Stute kammen sehr gut zurecht , die Stute lief ruhig am Zügel und Kim's hand war sehr ruhig , denn normaler weise hatte sie damit noch ein paar Probleme. " Bist du auch fertig ?" fragte ich Kim als sie ihr die Zügel gab " ja , machenw ir die Nächsten ?" , fragte sie freudig und klopfte Pitruschka an den Hals. " Ja " , sagte ich lachen und stieg ab. Ich Duschte Kvest ab und ließ ihn auf die Weide , das selbe machte ich mit Pitruschka , während kim Advery und Fenris von der Weide Holte. " Ich hole schnell noch die Sättel dan reiten wir ja?" , fragte ich und schaute kim an , sie nickte und ich ging los. Als ich wiederkamm hatte kim die zwei schon geputzt. " wen möchtest du reiten ?" , fragte ich sie ,"Fenris " , sagte sie und nahm mir seinen Sattel ab, Ich Sattelte währenddessen den Hengs Advery. Auf dem Dressurplatz ritten wir nebeneinander warm. Die zwei Pferde vertrugen sich gut. Dann setzte ich zum Trab an und kim ritt erstmal weiter Schritt. Der Hengst reagierte gut auf den Äußeren Zügel und Schenkel. Es war schön mal wieder andere Pferde zu reiten als meine eigenen . Ich Galoppierte ihn bald an , auch sein Galopp wa sehr Gemütlich und recht gut zu sitzen. Kim hatte ein Problem. Ihre Hand , deshalb hebte sich Fenris immer wieder raus " halt die Hand ruhiger " , sagte ich ihr im vorbeireiten. Sofort befolgte sie dies und dann lief auch Fenirs warig und ruhig am Zügel. " Geht doch " , lachte ich ihr zu als ich durch die Bahn wechselte. Nach einer guten Drevierten Stunde reiten gab ich Advery die Züel und ritt ihn zusammen it Fenirs und Kim Trocken. " Und jetzt müssen wir noch Svea machen , die anderen machen wir Morgen und übermorgen " , sagte ich zu kim , sie nickte. " Ich hab eine Idee , du reitest Svea und ich mache Miami?" fragte ich kim. " Ja das ist gut" , sagte sie freudig . Nachdem nun auch die anderen zwei Hengste wieder auf der Weide waren holte ich Miami. Kim hatte Svea schon geholt und war dabei sie zu Putzen. Ich putzte den kleinen Hengst und legte ihm gamaschen an. " ich geh ihn Longieren" , sate ich und lächelte Kim an. Auf dem Logierzirkel . Ich Legte die Longe an das Halfter der fohlen's an und ließ ihn erstmal i Schritt um mich herrum gehen. Er machte dies schon sehr Gut. " Und teeeraaab" ,zog ich das wort in dielänge , der kleine Trabe an als hätte er nie etwas anderes gemacht. Ich konnte vom Zirkle aus kim sehen sie kamm gut mit Svea zurecht , auch ihre hand blieb ruhig. " Na komm Galopp" , sagte ich zu dem kleinen der recht schnell reagierte und angaloppierte. Ich lächelte undließ ihn wieer schritt gehen. Ich übte noch eine weile Übergänge auf beinen Händen mit ihm dan stellte ich ihn in den Stall . Auch Svea landete schnell danach im Stall. Die anderen holte Roni rein. so endete Tag 1.

      Tag 2
      An diesem Morgen brachte Kim Mutter uns zu dem Hof. Wie alte Hasen Brachten wir die Pferde raus , was zu zweit nun viel schneller ging und misteten. Währen kim die letzten Boxen an diesem Morgen einstreute und fegte , machte ich das Futter für den Abend fertig. " Ich hole die zwei Oke ?" sagte ich und lief los um Avalon und Lapiz zu holen. Als ich beide in der Stallgasse hatte , hatte kim schon die Ausrüstung geholt. " Ich möchte gern Lapiz reiten , sie ist die Mom von meinem Shorty mal sehen wie sie läuft " , fuhr ich Kim an die nur lächelte. Ich Putze die Stute sorgfältig und legte ihr dann ihre Aurüstung an , auch Kim war schon Soweit das Avalon seinen Statel und die trense an hatte. Auf dem Dressurplatz aßen wir auf den Pferden erstmal etwas. Meine Mom hatte uns Brötchen gemacht , welche wir nun aßen. Dann trabten wir beide an . Lapiz war ziemlich gut zu reiten , in vielen weisen erinnerte sie mich an Shorty . Kim kam auch ziemlich gut mit Avalon zurecht. Ich war erstaunt darüber das Lapiz weniger gut auf das Bein reagierte als Shorty. Aber das störte mich kaum. Nach dem reiten brachte kim die Pferde weg und ich holte Ghost , remix und Floh. " Wir reiten aus " , sagte ich als ich die drei in den Stall führte. Du nimmt Remix und ich die anderen Zwei. Sofort Sattelten wir die zei und Fohl holten wir einen langen Srick . Wir saßen auf und es konnte los gehen . Wir ritten in richtung Wald. Remix war estrem entspannt , so das ich angst hatte er schläft gelich ein. Auch Ghost und Floh liefen artig. Wir ritten an einem See vorbei und hatten sofort beide die selbe Idee. Wir ritten hinen , der Kleine Floh immer hinterher. Während Gohst erst bis zum Bauch um wasser stand musste Floh schon das eine oder andere mal etwas Schwimmen. Dann ging es wieder auf den Heimweg. Wieder am Stall duschte kim die drei etwas ab und stellte sie wieder auf die Weide , während ich Noir und Jacko holte . " Willst du sie reiten ?" fragte ich kim , mit blitzenden Augen sagte sie " ja " . Wir sattelten sie zwei schnell und saßen auf." Die anderen zwei lassen wir laufen Ok", fuhr kim mich an und ich erwieder " Ja " . Ich war erstaunt wie artig jacko lief . Als ich ihn etwas nach außen drückte bemerkte ich das er anfung vorne gegen zu ziehen , sofort gab ich eine gutgemeinte außen parade und er fing sich wieder. Kim kam sehr gut mit Noir zurecht. nach dem reiten tauschten wir während ich Die zwei absattelte und überputzte holte kIm die Hengste Rebel und Sky " wollen wir doch reiten?" fagte sie mich lachen . Ich nickte und führte die anderen zwei zur Weide. Ich ´kam wieder und holte auch Floh um ihn ruas zu stellen da bemerkte ich bewundertn kim hatte Rebel und SKy schon geputzt und Sättel drauf gelegt , ich lächete so ein spaß am reiten hätte ich ihr nicht zugetraut. Ich nahm Floh und brachte auch ihn weg . Als ich wieder kam drückte sie mi Rebel in die Hand und ging vor. Ich konnte nur lachen den sky fand sie total toll. Auf dem Platz streichelte sie ihn die ganze Zeit " den findest du toll was ?" , kim lachte und nickte dabei. Ich konzentierte mich nun auf Rebel. Er war ruhig und keines wegs ängstlich. Er ging wartig am Zügel " ich glaub ich hole mir auch so einen Welsh "sagte ich lachen und kim fuhr ein " nim sky , dann reite ich ihn " ich lachte nur und ritt Rebel im Trab weiter. Nachdem wir nun auch diese zwei irgendwann fertig hatten stellten wir sie in ihre Boxen den in 2O min wäre Roni eh gekommen. So verabschiedeten wir uns und dankten Roni später für die zwei tollen Tage.

      28. Mai 2013
      Pflegebericht | 12061 Zeichen | © Snoopy
      Ein sonniger Tag begann, dicht gefolgt von Regenwolken. Ich seufzte, ehe ich auf stand und ins Bad ging um mich fertig zu machen. Nachdem ich alles gemacht habe, ging ich hinunter in die Küche und aß erst mal mein Frühstück. Als ich fertig war, fragte ich meine Mutter ob sie mich dann zum Hof fahren könnte, sie nickte und wir gingen hinaus. Draußen angekommen startete meine Mutter den Wagen und wir fuhren in Kürze vom Hof. Wir überquerten eine kurze Autobahn und fuhren einen geschwungenen schmalen Straßenweg entlang. Nach ein paar weiteren Kurven kamen wir nun schließlich endlich bei dem großen Hof an und meine Mutter ließ mich aussteigen, lächelnd verabschiedete ich mich von mir und ging zu dem großen Haus. Dort angekommen läutete ich an der Türe und ein Mädchen kam heraus, die anscheinend DasBaum war. Lächelnd grüßten wir uns und sie zeigte mir gleich die Stallungen und was ich so zu tun hätte. Ich nickte und machte mich dann gleich an die Arbeit.
      Ich beschloss immer zwei Pferde raus zu holen, sie zu putzen und anschließend zu Reiten. Zuerst ging ich zu Kvest Halsnaes Box und streichelte den Hengst kurz. Dann zog ich ihm sein Halfter über und hakte den Führ-Strick ein, ehe ich ihn aus der Box holte und zum Putzplatz brachte, dort band ich ihn fest und ging wieder in den Stall. Dort ging ich zu der Box einer weiteren Fjord-Stute namens Piroschka und strich ihr kurz über den Kopf. Dann legte ich ihr auch ein Halfter um und führte sie aus ihrer Box, Richtung Putzplatz, wo ich sie auch fest band. In der Zeit ging ich zurück in den Stall und holte Mistgabel, Schaufel sowie Schubkarre und schob diese Sachen vor die zwei Boxen, ehe ich sofort begann die erste Box gründlich auszumisten. Als diese fertig war, nahm ich mir die Box der Stute vor und mistete diese gründlich aus. Als ich dann mit beiden Boxen fertig war, brachte ich den Mist zum Misthaufen, schüttete die Schubkarre aus und lud neues und frisches Stroh auf, ehe ich die erste Box wieder einstreute. Für die zweite Box brauchte ich eine weitere Ladung Stroh und holte mir diese, ehe ich sie einstreute. Nun waren die ersten beiden Boxen fertig und ich nahm mir die Pferde vor, woraufhin ich Ausrüstung und Putzkästen der Beiden aus der Sattelkammer holte. Zurück bei Piroschka und Kvest Halsnaes, begann ich beide gründlich zu striegeln. Als das Fell der Beiden wieder im neuen Glanz strahlte, säuberte ich gründlich ihre Hufe und kämmte ihr Langhaar. Zufrieden fertig zu sein, sattelte ich die Beiden und legte bei Kvest Springsattel, Martingal, Gamaschen und Trense an, ehe ich ihn zum Springplatz führte und aufstieg. Nach vier Runden Aufwärmen, übersprang ich die ersten Hindernisse mit Leichtigkeit und merkte wie viel Spaß es dem Hengst machte. Wir trainieren knappe 10 Minuten, ehe ich ihn trocken ritt und abstieg. Zufrieden führte ich ihn zum Putzplatz zurück, nahm die Ausrüstung ab und putzte Kvest nochmal gründlich. Nun nahm ich mir Piroschka vor und legte ihr die Ausrüstung an, ehe ich sie zum Reitplatz führte und warm ritt. Mit der Kleinen ritt ich nur ein paar Bahnfiguren in jeder Gangart. 'Sie ging wirklich sehr brav und folgsam, dazu hatte schöne Gänge!', dachte ich mir zufrieden, ehe ich noch ein paar Galopp-Schlangenlinien ritt und trocken ritt. Zufrieden führte ich sie zurück zum Putzplatz und nahm ihre Ausrüstung ab, ehe ich sie noch ordentlich putzte. Nun brachte ich die ganze Ausrüstung und die Putzkästen zurück, holte für Beide ihre Weidendecken und legte sie ihnen an, ehe ich sie auf die Koppel brachte.
      Nun waren die nächsten Pferde an der Reihe und ich ging zuerst zu der Box von einen hübschen Fjordhengst namens: Advery. Ich lächelte und legte dem Hengst das Halfter an, es dauerte nur eine Weile da ich sehr ruhig sein musste, da er ziemlich schau war. Also legte ich ihm nach ein paar Minuten vorsichtig das Halfter an und hakte den Führ-Strick behutsam ein, ehe ich ihn aus der Box holte und zum Putzplatz führte. Als ich ihn angebunden hatte, ging ich zurück zu den Boxen und holte Avalon Fiffenity aus ihrer Box und brachte sie zum Putzplatz, wo ich sie anband und mich wieder an das Ausmisten machte. Also holte ich die Geräte plus Schubkarre her und begann zuerst dem Hengst seinen Stall auszumisten, ehe ich den der Stute vornahm. Als beide Boxen wieder sauber waren, holte ich neues Einstreu und machte es in die beiden Boxen hinein, ehe ich lächelnd die Geräte zur Seite stellte. Nun machte ich mich wieder auf den Weg zur Sattelkammer und holte Ausrüstung, sowie Putzkäste von Advery und Avalon Fiffenity. Als ich wieder zurück bei den zwei Pferden war begann ich beide gründlich zu striegeln. Nachdem ihr Fell dann vor Sauberkeit blitzte, nahm ich mir die Hufen vor und säuberte diese gründlich. Dann nahm ich mir das Langhaar vor und kämmte es bei beiden Pferden gründlich durch. Nun waren sie sauber und ich legte Advery vorsichtig die Ausrüstung an, ehe ich ihn zum Reitplatz führte und aufstieg. Er zuckte etwas, doch ging dann ziemlich brav los und ich wärmte ihn auf. Wir ritten ein paar Bahnfiguren in verschiedenen Gangarten, Advery scheute ab und zu vor etwas, doch ich beruhigte ihn schnell. Nachdem ich den Fjord bewegt hatte, führte ich ihn zurück zum Putzplatz und nahm seine Ausrüstung ab, ehe ich nochmals gründlich über ihn drüber putzte. Anschließend wand ich mich an die Stute Avalon und macht ihr die Dressur-Ausrüstung dran, ehe ich sie zum Platz führte, aufstieg und sie warm ritt. Nachdem wir einige Runden hinter uns hatten, übte ich mit ihr die Grundregeln der Dressur und übte ein paar schöne Dressurfiguren, sie ging ziemlich brav unter mir und hörte folgsam auf die Paraden. Ich übte noch etwas und stieg dann ab, führte sie vom Platz und legte ihre Ausrüstung beim Putzplatz ab, ehe ich nochmal über ihr geschecktes Fell putzte. Dann brachte ich die Ausrüstung von beiden Pferden zurück in die Sattelkammer und holte ihre weidendecken, brachte sie auf die Weide. Dann holte ich Piroschka und Kvest Halsnaest von der Koppel und brachte sie in ihre Boxen, nahm die Decken ab, brachte sie weg und holte mir die nächsten zwei Pferde.
      Entschlossen ging ich zu der Box von der Stute Lapis Lazuli und streichelte ihr sanft über den Kopf, sie scheute etwas, aber dennoch ließ sie es mitmachen. Ein Lächeln umspielte meine Lippen und ich legte ihr vorsichtig das Halfter an, ehe ich die Führ-Leine einhakte und sie hinaus führte. Beim Putzplatz angekommen band ich sie fest und holte mir wieder einen Hengst aus dem Stall. Ich legte Fenris sein Halfter an, führte ihn hinaus und band ihn fest. Als die Beiden draußen standen, nahm ich mir ihre Boxen vor und mistete beide gründlich, bis sie komplett leer und sauber waren. Dann brachte ich den Mist zum Misthaufen und holte neues Stroh, ehe ich es in die Boxen füllte und in Kürze fertig war. Nun begab ich mich zur Sattelkammer, holte die Ausrüstung zum Reiten und die Putzkästen, dann brachte ich alles zum Putzplatz. Zuerst begann ich wieder die beiden Pferde zu striegeln, ehe ich ihre Hufe säuberte und das Langhaar kämmte. Als ich fertig war mit allen legte ich zuerst Lapis Lazuli die Ausrüstung an, ehe ich sie zum Reitplatz führte und erst mal warm ritt. Daraufhin ritt ich mit Ihr ein paar Bahnfiguren in jeder Gangart und trainierte die Gute etwas, ehe ich sie erst mal wieder trocken ritt, abstieg und sie vom Platz führte. Zurück beim Putzplatz nahm ich ihre Ausrüstung ab und putzte nochmal über ihr Fell. Nun sattelte und trenste ich Fenris auf und führte ihn zum Platz, ehe ich aufstieg und den Hengst warm ritt. Als Fenris aufgewärmt war, ritt ich ein paar Bahnfiguren in verschiedensten Gangarten. Er hatte interessante Gänge und folgte brav. Lächelnd ritt ich ihn dann trocken und stieg ab, ehe ich ihn zum Putzplatz brachte, die Ausrüstung ab nahm und nochmals gründlich putzte. Nun nahm ich die Putzkästen und Ausrüstung der Beiden mit in die Sattelkammer und nahm mir wieder zwei Weidendecken mit, ehe ich sie dann den Beiden anlegte und zur Weide führte und rauf stellte. Dort holte ich Advery und Avalon Fiffenity von der Koppel und brachte sie in ihre Boxen, ehe ich noch die Weidendecken abnahm und in der Sattelkammer verstaute.
      Nun waren die letzen zwei Pferde des ersten Stalles an der Reihe und ich ging zu der Box einer hellen aber richtig hübschen Stute, die anscheinend Svea hieß. Ich lächelte freundlich und streichelte behutsam ihre Stirn, ehe ich ihr das Halfter anlegte, den Führ-Strick einhakte und sie aus der Box führte. Dann brachte ich sie zum Putzplatz und band sie fest, ehe ich zurück zum Stall ging. Dort stand Mischak, ein hübscher Fjord-Hengst, ich lächelte und suchte ein Leckerli heraus und gab es ihm, ehe ich ihn kurz streichelte. Daraufhin legte ich ihm vorsichtig das Halfter an und bemerkte das er ein wenig stur schien. Ich nahm mir deshalb den Führ-Strick, hakte ihn ein und lockte ihn mit einem Leckerli aus dem Stall. Er folgte mir so folgsam und ließ sich auch schnell anbinden, ehe er das Leckerli verputzte. Nun verschwand ich wieder in der Stallgasse und holte wieder die Ausmist-Sachen und begann die beiden Boxen gründlich zu reinigen, ehe ich den Dreck auf dem Misthaufen verschwinden ließ, mit einer Ladung frischen Einstreu zurückkehrte und diese in den Boxen verteilte. Entspannt und glücklich endlich alle Boxen ausgemistet zu haben, brachte ich die Mistgabel, Schaufel und Schubkarre wieder zurück auf ihren ursprünglichen Plätzen. Nun holte ich Ausrüstung und Putzkästen der beiden Pony's und begann beide gründlich zu striegeln. Dann kratze und putzte ich gründlich die Hufe sauber und kämmte ihr Langhaar, ehe ich zuerst bei Svea die Ausrüstung raufmachte. Dann führte ich die Stute zum Reitplatz und stieg auf, ritt sie warm und absolvierte wieder ein paar Bahnfiguren und Runden. Sie ging wirklich brav unterm Sattel und ich ritt sie noch eine Weile später trocken, ehe ich abstieg und sie zum Putzplatz zurückführte. Dort angekommen legte ich ihr erst mal die Ausrüstung ab und putzte nochmal über sie drüber, ehe ich mich an Mischak wandte. Ich legte ihm die Dressur-Ausrüstung an und führte ihn anschließend zum Reitplatz, ehe ich aufstieg und ihn warm ritt. Ab und zu bockte und buckelte er, doch das war mir gleich, den ich hatte einen guten Sitz auf jeden Pferd. Nachdem wir ein paar Runden gedreht hatten, begann ich mit ein paar Dressur- und Bahnfiguren. Nach einer Weile, waren wir fertig und ich ritt ihn noch trocken, ehe ich abstieg und ihn zurück zum Putzplatz führte. Als wir dort ankamen, legte ich ihm die Ausrüstung ab und putzte nochmal über sein Fell und Langhaar drüber, ehe ich wieder die Ausrüstung und ihre Putzkästen zurück zur Sattelkammer brachte und zwei Weidendecken holte. Bei den Pony's zurück, legte ich ihnen die Decken an und brachte sie auf die Koppel, ehe ich Fenris und Lapis Lazuli von der Weide holte, in ihre Boxen brachte, die Decken abnahm und sie in der Sattelkammer verstaute.
      Nun war ich mit allen Pferden endlich fertig und wischte mir den Schweiß von der Stirn, ehe ich zum Putzplatz zurückkehrte. Dort nahm ich mir einen Besen und eine Schaufel und räumte den ganzen Dreck auf den Misthaufen, ehe ich die Geräte zurückbrachte und zum Stall ging. Ich ging an den Boxen vorbei und nahm jeden Pferd das Halfter ab, hängte es an die Box und kehrte durch die Stallgasse durch. Daraufhin holte ich noch Svea und Mischak von der Koppel, brachte sie in ihre Boxen, nahm die Halfter ab und hängte sie an die Box ran wie die anderen zuvor. Nun kümmerte ich mich um das Futter, sah jedes Boxenschild an und gab die richtige Menge in die Futtertröge, ehe ich noch die Wassertröge füllte und zur Sattelkammer zurückkehrte. Dort machte ich erst mal etwas Ordnung und kehrte diese auch sauber aus. Dann machte ich mich auf den Weg nach draußen, rief meine Mutter an und ging zu DasBaum's Haus, wo ich mich verabschiedete und berichtete alles gemacht zu haben. Sie drückte mir die Bezahlung in die Hand und verabschiedete sich freundlich. Ich lächelte kurz und ging dann, in 10 Minuten kam auch schon meine Mutter und nahm mich mit nach Hause.

      unbekannt
      Hufschmiede "Bullet Work" | 1132 Zeichen | © Bananenmilch
      Ich fuhr die Einfahrt zu Pepe's Hof hoch und freute mich auf meinen nächsten Auftrag. Das Geschäft lief relativ Gut und meine Arbeit machte mir Spaß. Ich parkte meinen Van mit meinen Instrumenten und stieg aus. Neugierig sah ich mich um. Ah! Da kam Pepe mit ihrem Kvest Halsnaes von der Weide getapert. Ich winkte den Beiden zu und ging ihnen Entgegen. Auf dem Weg zum Putzplatz machte ich mich mit dem Hengst bekannt und ließ mir von seiner Besitzerin erzählen was zu tun war. Sie machte ihn am Putzplatz fest und ich stopfte ein Leckerli in ihn herein um mich einzuschleimen. Ich begutachtete alle seine 4 Hufe und begann sie auszukratzen. Als sie alle Makellos sauber waren, schnitt ich sie auf eine Annehmbare Form zurecht und kürzte das abfällige Hufhorn, da der Hengst anscheinend Länger keinen Hufschmied gesehen hatte und dementsprechend auch Mittelmäßig Lange Hufe hatte. Als die Prozedur vollbracht war erklärte ich Pepe noch etwas zur Hufpflege. "Es kann sein das ihr Hengst in nächster Zeit etwas eiert, machen sie sich keinen Kopf. Ich schicke ihnen eine Rechnung." damit schüttelte ich ihre Hand und stieg in den Van.

      unbekannt
      Der erste Besuch | 4705 Zeichen | © Tikka
      Auf den heutigen Tage habe ich schon seit über einem Monat mit dem Gefühl warmer Vorfreude im Bauch gewartet und nun saß ich endlich auf dem Ledersitz des Geländewagens, auf dem Weg zu Pepes Hof, um mich um ihren Norweger Kvest Halsnaes zu kümmern. Als er als Pflegepferd zu haben war, war ich sofort hin und weg von ihm, zumal es mir die Rasse ohnehin angetan hatte. Doch auch sein Charakter, wie er beschrieben war, sagte mir zu und so stieg ich mit einem Lächeln aus, als ich auf Pepes Hof ankam. Man sah mir nicht mehr an, wie der Morgen bei mir verlaufen war, doch war ich inzwischen so weit wach, als dass ich nicht mehr auf dem Pferd einschlafen würde. Jedoch lag es auch erst einmal in meinem Sinne, dass er sich an mich gewöhnte, somit würde der heutige Besuch nicht zu mehr führen, als zu einem ausgiebigen Spaziergang und ein wenig putzen. „Hallo Pepe.“, lächelte ich, als mir die junge Frau entgegen kam und verließ damit meine Gedanken. Ich streckte ihr meine Hand entgegen und sie schüttelte sie kurz, ehe wir gemeinsam zum Stall gingen. Als wir diesen betraten, fiel mir augenblicklich der große Kopf des Norwegers in die Augen, welcher eben diesen über die Boxentür ragen ließ. „Na du.“, murmelt ich, als wir bei ihm stehen blieben und streckte ihm meine Hand entgegen. Er begutachtete sie kurz, wandte sich jedoch sogleich wieder ab. Erst als er bemerkte, dass sich ein Leckerli in ihr verbarg, fand er Interesse an der geschlossenen Hand und stupste sie mit seinem weichen Maul an. „Schon besser, nicht?“, grinste ich und drehte die Hand, sodass meine Handfläche mit der Leckerei obenauf nach oben gerichtet war, als ich sie öffnete. Sogleich schnappte er es sich und berührte mit seinen Lippen meine Handfläche. Als dieses Spiel beendet war, erklärte mir Pepe kurz, wo ich alles fand, ehe sie mich alleine zurück ließ. „Na komm Großer, dann wollen wir uns mal ein bisschen kennen lernen.“ Ich nahm den Strick, der an dem Haken vor seiner Box hing und klinkte ihn in Halfter ein, ehe ich ihm kurz den Hals klopfte. Doch dabei beließ ich es auch, denn Pepe hatte mir erklärt, dass er so ziemlich alles langen Streicheleinheiten vorzog. Ich führte den Hengst aus seiner Box und er folgte mir zum Putzplatz, wo ich ihn anband und kurz zurück ließ, um seinen Putzkasten zu holen. Wieder bei ihm, begann ich sein falbfarbendes Fell mit Kardätsche und Striegel gründlich zu bearbeiten. Es war kaum zu übersehen, wie er sich Stück für Stück mehr entspannte und mich dennoch nicht aus den Augen ließ, was sich aber sicher mit den nächsten Besuchen legen würde. Nach dem sein Fell von jeglichem Schmutz und Staub befreit war, machte ich mich daran, sein Langhaar zu entwirren, von Schmutz und Knoten zu befreien und zu guter Letzt folgten seine Hufe. Er ließ alles über sich ergehen und es war angenehm, mit einem so umgänglichen Hengst zu arbeiten und wir würden sicher noch einiges an Spaß haben. Nachdem ich den Schmutz vom Putzplatz gefegt hatte, wandert mein Blick gen Himmel und ich seufzte leise auf. Es brauten sich einige Wolken zusammen und das Gewitter, das im Anmarsch war, war kaum verkennbar. So würde ich sicher nicht spazieren gehen und riskieren, dass wir da rein gerieten. Also würde ich den kleinen Hengst etwas in der Halle laufen lassen, was ihm als Bewegung sicher reichen würde. „Dann wollen wir mal.“, sagte ich leise zu mir selbst und band Kvest ab, während ich in die freie Hand den Putzkasten nahm und ihn wegräumte, ehe ich mich mit dem Falben auf den Weg zur Reithalle machte. Angekommen verschloss ich die Band hinter und und klinkte schließlich den Führstrick aus dem Halfter des Tieres. Kurz sah er mich etwas verdutzt an, als ich jedoch in die Hände klatschte, wandte er sich abrupt um und galoppierte buckelnd an. Es war schön, ihm zuzusehen, auch wenn er meine vorherige einstündige Arbeit innerhalb weniger Sekunden zu Nichte machte, als er sich in den Bodengrund der Halle schmiss und sich genüsslich wälzte. Grinsend schüttelte ich den Kopf und trieb ihn noch ein wenig durch die Halle, ehe ich es in einer Ecke enden ließ, ihn wieder einfing und den Hals klopfte. „Braves Monster.“, schmunzelte ich und verließ mit ihm zusammen die Reithalle. Draußen hatte es inzwischen begonnen zu regnen und so gingen wir zügig über den Hof, in den Stall. In der Stallgasse putzte ich ihn noch einmal grob über und stellte ihn dann in seine Box. Zufrieden blickt er mich an, während er auf einem halben Apfel herum kaute, den ich ihm zugesteckt hatte. Noch einmal klopfte ich ihm den Hals, ehe ich mich ans Aufräumen machte und dann nach Pepe suchte, um mich auch von ihr zu verabschieden. Mit Vorfreude auf unseren nächsten Besuch machte ich mich auf den Weg nach Hause.

      09. Oktober 2013
      Tierarztbesuch "Keep Smiling" | 4311 Zeichen | © CatyCat
      "Guten Tag, Pferdeklinik Keep Smiling, mein Name ist CatyCat. Wie kann ich Ihnen helfen?", meldete ich mich und eine freundliche Frauenstimme am anderen Ende antwortete:"Guten Tag, mein Name ist Pepe. Ich möchte gerne mein Fjordpferd Kvest Halsnaes entwurmen und gegen Herpes, Influenza, Tetanus und Tollwut impfen lassen. Außerdem würde ich gerne eine Allgemeinuntersuchung und eine Atemwegsuntersuchung durchführen lassen, da ich Verdacht auf eine heuallergie habe." "Okay, wann würde es Ihnen denn passen? Mir wäre so gegen 17:30 Uhr ganz gelegen." Pepe stimmte zu und nannte mir ihre Adresse. "Bis später.", verabschiedeten wir uns und ich machte mich auf den Weg.
      Ich fuhr auf einen schönen, gepflegten Hof und parkte meinen Wagen auf dem Parkplatz. Ich nahm meine Tasche und ging zu den Ställen. Als mir ein Stallursche entgegenkam hielt ich kurz an und fragte, ob er wüsste wo ich Pepe mit Kvest Halsnaes finden könnte. Er beschrieb mir der Weg zu den Anbindeplätzen und kurz darauf fand ich die beiden auch. "Hallo, ich bin CatyCat.", ich reichte Pepe die Hand und sie lächelte mich sympathisch an. "Na du bist ja ein hübscher Kerl", stellte ich bewundernd fest und kraulte Kvest Halsnaes. "Ein sehr schickes Pferd." Ich holte zuerst die Wurmkur, hielt seinen Kopf hoch und gab sie ihm ins Maul. Wenig überzeugt von der weißen Paste schleckte er mit der Zunge über sein Maul und veranstaltete eine kleine Sauerei. "Okay, dann impfen wir ihn mal. Könntest du ihn festhalten, falls er wegspringen möchte?" Pepe nickte und löste den Strick. Ich zog zuerst die Spritze gegen Herpes auf, desinfizierte mit einem Desinfektionstuch eine Hautfalte am Hals und spritzte den Impfstoff unter die Haut. "Fein gemacht. Das war Nummer 1.", lobte ich und zog die zweite Spritze gegen Influenza auf. Auch diesmal blieb der Hengst ruhig. Auch die Impfspritzen gegen Tetanus und Tollwut ließ er brav über sich ergehen und anerkennend klopfte ich ihn. "Vorbildliches benehmen hat der Kleine. Mal sehen was er sagt, wenn ich ihn gleich untersuche."
      Ich packte die leeren Spritzen weg und begutachtete seine Schleimhäute. "Seine Schleimhäute an den Nüstern sind leicht gereizt und er hat leichten Nasenausfluss, die Schleimhäute an den Augen und im Maul sind aber normal. "Ich werde mal seine Atemwege untersuchen. Dazu führe ich eine Endoskopie durch und sediere ihn leicht. das werden wir aber später machen, damit wir noch die Allgemeinuntersuchung ohne verfälschte Ergebnisse durchführen können." Ich nahm das Fiebertheromometer und nahm Kvest Halsnaes Schweif beiseite. Als es piepste entnahm ich es und und las die Anzeige ab. "37,6 Grad Celcius, das ist gut.", stellte ich fest und nahm das Stetohoskop, um seinen Pulsschlag abzuhorchen. "Bitte das linke Bein etwas vorstellen." Ich schob das Stethoskop zwischen Brustwand und Ellenbogen und zählte. "38 Schläge die Minute, auch alles in bester Ordnung. Ich überprüfe jetzt nochmal seine Atemfrequenz." Ich beobachtete die Flankenbewegung und stoppte die Zeit. "Auch im Normalbereich, ich habe jetzt 14 Atemzüge pro Minute gezählt. Normal sind 8-16 Züge pro Minute.", klärte ich Pepe auf. "Okay, dann führen wir jetzt die Endoskopie durch." Aus meiner Tasche nahm ich die Spritze und zog sie mit dem Betäubungsmittel auf. "Er wird gleich ganz ruhig werden, aber bitte trotzdem nicht anbinden.", sagte ich und gab Kvest Halsnaes das Sedierungsmitel unter die Haut. "Nun kurz warten.", informierte ich Pepe und nach 3 Minuten ließ der Hengst bereits den Kopf hängen. "So, dann wollen wir mal." Ich führte das Endoskop durch die Nüstern ein. "Seine oberen Atemwege sind leicht gerötet und fester Schleim hat sich festgesetzt." Ich entfernte das Endoskop wieder. "Er hat eine leichte Bronchitis, er muss nasses Heu bekommen, damit es nicht chronisch wird und abheilen kann. Steht er im Moment auf Stroh? Wenn ja, würde ich ihn auf Spähne stellen. Ich gebe dir Schleimlöser, den du ihm 2x am Tag verabreichen solltest. Außerdem sollte er trotzdem bewegt werden, damit er de Schleim loswerden kann. Wenn es zu heftig wird lieber langsamer, am besten jeden Tag etwas longieren, damit er abhusten kann." Pepe nickte und und ich verabschiedete mich von ihr. "Kvest Halsnaes sollte die nächsten Stunden erstmal nichts fresse, damit es nicht zu einer Kolik kommt. Tschüss!"
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      06. Dezember 2013
      Huschmiede "Happy Hooves" | 1901 Zeichen | © Pepe
      Ich hatte etwas Luft zwischen meinen Hufschmiedaufträgen und wollte mich so um meine beiden Fjordis kümmern. Kvest und Advery erwarteten mich bereits am frühen Morgen in ihren Boxen. Zuerst holte ich Kvest aus der Box und band ihn davor an. Ich steckte ihm ein Leckerli zu und begann seine Hufe auszukratzen. Anschließend schnitt ich diese der Reihe nach etwas aus und feilte sie glatt. Kvest war ein guter Barfußgänger, seine Hufe wuchsen kaum nach und brauchten wenig Pflege. Dennoch testete ich mein neues Hufbalsam aus und bestrich damit die Hufe des Zuchthengstes, sodass sie glänzten. „So mein Guter, jetzt musst du aber etwas warten, sonst hast du neue Strohschuhe!“, grinste ich ihn und Kvest sah mich mit einem wehleidigen Blick zu als hätte er mich wortwörtlich verstanden.
      Advery lugte bereits aus der Box hervor und hatte mein Treiben mit Kvest genau beobachtet. Ich betrat seine Box und holte auch ihn heraus. Sorgsam kratzte ich seine Hufe aus und begann sie auszuschneiden. Kvest nebenan wurde ungeduldig, doch das störte mich und Advery nicht. Der Junghengst war das gewohnt. Nachdem ich Adverys Hufe abgefeilt hatte, wärmte ich den Ofen vor und legte normale Eisen in das Feuer. Seine Hufe gefielen mir in letzter Zeit nicht so besonders, sie wurden schnell brüchig, egal wie gut man sie pflegte. Ich tendierte auf den Boden und so müsse Advery die Eisen mal austesten. Nachdem das erste Eisen warm war, hob ich seinen Huf an und brannte das Eisen auf das Horn. Weißer Rauch stieg auf und ich kühlte das Eisen mit einem Eimer Wasser ab. In aller Ruhe schlug ich das Eisen auf das Horn und kürzte die Nägel ab. So fuhr ich mit meiner Arbeit bei den restlichen drei Hufen fort und feilte zum Schluss noch die Vorderhufe auf einem Bock nach. Ich kraulte den Hengst und räumte meine Sachen weg.
      Anschließend kamen die beiden Hengste auf ihren Paddock und ich kümmerte mich um ihre Boxen.

      25. März 2013
      Ausritt mit Corry als Handpferd | 1276 Zeichen | © Pepe
      Die warme Frühlingssonne schien vom hellblauen Himmel und ich entschloss mich zu einem kleinen Ausritt. Reiten würde ich Kvest Halsnaes, Corry Cracker würde als Handpferd mitlaufen. Die beiden Hengste verstanden sich prima und passten auch von der Größe super zusammen.
      Ich holte die beiden von ihrem Paddock und band sie an. Zuerst putzte ich Corry etwas über, der Kleine hatte sich im feuchten Sand gewälzt, demnach konnte ich hier nicht viel machen. Ich kratzte die Hufe aus und kümmerte mich dann um Kvest.
      Das Fjordpferd war trotz Hengst ein Pony mit sehr ruhigem Charakter. Ich putzte sein bereits kurzes Sommerfell und sattelte ihn anschließend. Kvest war angenehm zu sitzen und so freute ich mich auf unseren gemeinsamen Ausritt.
      Ich stieg auf und zupfte am Strick. "Corry, auf!" Das Exmoor Pony setzte sich in Bewegung und so ging es los. Im Schritt und im Trab ging es über die Felder und ein kleines Stück durch den am Hof angrenzenden Wald. Nur einmal musste ich Corry Cracker kurz ermahnen, ansonsten verlief der Ausritt sehr harmonisch.
      Zurück auf dem Hof stieg ich ab und sattelte Kvest ab. Corry stand währenddessen dösen daneben. Ich klopfte ihn und brachte beide wieder zurück auf den Paddock. Sie bekamen frisches Wasser und etwas Heu zur Beschäftigung.

      25. Juni 2014
      What a nice day! | 4076 Zeichen | © Occulta
      Heute war ich wieder zu Besuch bei Pepe, ich wollte ihr ein wenig beim Pferdepflegen unter die Arme greifen. Das Wetter war herrlich, also entschied ich mich, die Pferde für das Boxenmisten auf die Weide zu bringen. Über mir zogen ein paar wenige, flauschige Wolken durch den strahlend blauen Himmel, als ich aus dem Auto stieg und zum Stallgebäude des Hofes lief. Plötzlich fiel mir ein, dass ich Pepe vielleicht zuerst begrüssen sollte. Ich machte kehrt und klingelte an der Haustür, kurz darauf wurde die Tür geöffnet. Ich besprach kurz mit ihr, wie ich vorgehen würde und sie zeigte mir, wo die Schubkarre und die Besen waren. Sobald mir alles bekannt war, legte ich auch schon los. Zunächst lief ich in den Bereich wo die Hengste waren. Ich schnappte mir zwei Halfter und brachte die stolze Herrschaft einen nach dem anderen nach draussen. Ich blieb noch einen Moment beim Tor stehen und beobachtete ein paar kleine Raufereien um sicherzugehen, dass sie friedlich miteinander umgingen. Der freche Uhrzeigersinn legte sich im ersten Moment mit Checkpoint an, der viel grösser und war und dies seinem dominanten Gehabe nach zu urteilen auch wusste. Doch dann entspannten sich die beiden und grasten etwas abseits voneinander, die Rangordnung war geklärt. Dann mistete ich nacheinander die Boxen von Sorrow, Uhrzeigersinn, Lambardo, Cracker, dem Paso Fino Klappstuhl, Checkpoint, Cloudbreaker und Götterdämmerung. Die Zeit verging wie im Fluge, vielleicht kam es mir auch nur so vor, weil ich die ganze Zeit über Musik hörte. Ich überprüfte auch gleich bei allen Boxen die Tränken und reinigte diese, falls sie verdreckt waren. Zu guter Letzt schmiss ich in jede Box ein wenig Heu, damit die Hengste etwas zu knabbern hatten. Ich holte sie jedoch noch nicht gleich zurück in den Stall, sondern liess sie noch ein wenig die Sonne geniessen. Schliesslich hatte das Gestüt mehrere Weiden, die allesamt in einem tollen Zustand waren. Ich lief also zu den nächsten Boxen, die der Fjordpferde. Hier standen nur zwei etwas einsam wirkende Hengste, sodass ich beschloss, sie auf die Nachbarweide der anderen zu bringen. Sie direkt auf dieselbe Weide zu bringen wollte ich nicht riskieren, da es sonst vielleicht zu grösseren Gruppendynamiken gekommen wäre. Ich säuberte auch die Boxen dieser Beiden Kerle, ehe ich zu den Fohlen wechselte. Die beiden standen zusammen in einem Laufstall, sodass sie genug Raum hatten, um meiner Mistgabel Ausweichen zu können. Ich Hatte trotzdem etwas länger bei den beiden, da besonders Dynur immer wieder kam und hinten am Stiel der Gabel knabbern wollte. Wild Fire hingegen interessierte sich für meine Schuhe und schnupperte jeweils vorsichtig daran, wenn ich mich nicht zu stark bewegte. Ich kraulte das weiche Fohlenfell belustigt und prüfte die Tränke. Als ich fertig war, holte ich die Hengste wieder rein, da ich die Stuten auch noch rausbringen wollte und nicht wusste, wie sie darauf reagieren würden, wenn diese auf einer Weide in der Nähe wären. Sorrow freute sich besonders darauf, zu dem frischen Heu zu kommen, daher zog er etwas sehr am Strick. Ich wies ihn sanft aber bestimmt zurecht und entliess ihn dann in die saubere Box. Die anderen benahmen sich, weshalb ich wiederum rasch fertig war. Nun ging’s also zu den Stuten. Ich war schon gespannt auf die verschiedenen Damen, schliesslich war es immer wieder interessant, neue Pferde kennenzulernen. Zwei Tinker, Jaela und Velours fielen mir sofort auf. Ich mochte diese Rasse, hatte jedoch aus Platzgründen selber keine Tinker zuhause. Die beiden liessen sich brav führen, ebenso wie das Reitpony Santa und das Exmoor Pony Soul Dance. Für die Boxen der vier brauchte ich wiederum etwas länger, da ich langsam müde wurde. Ich war froh, als ich endlich fertig war und die Stuten wieder nach drinnen bringen konnte, aber die Arbeit hatte mir dennoch grossen Spass gemacht und ich hatte viele interessante neue Pferdebekanntschaften gemacht. Ich verabschiedete mich von Pepe und wünschte ihr einen schönen Abend, ehe ich nach Hause fuhr und mich um die eigenen Vierbeiner kümmern ging.

      25. Juli 2014
      Tierarztbericht | 1146 Zeichen | © Eowin
      Als Pepe mit meinem nächsten Patienten wieder kam, kam sie mit einem hübschen, kräftigen Norwegerhengst um die Ecke und ich musste laut loslachen.
      „Den kennen wir doch!“, entfuhr es mir.
      Pepe grinste – sie wusste, was ich meinte: Der Hengst war ein Fohlen aus meiner Stute Novalis.
      „Er sieht gut aus“, meinte ich und es war wirklich so: Sein Fell glänzte und er schien in einem hervorragenden Trainingszustand zu sein.
      Ich begrüßte ihn und klopfte ihm kurz den Hals, nicht ohne ihm einmal durch die Mähne zu wuscheln.
      Dann wurde er gegen Influenza und Herpes geimpft, was er mit stoischer Ruhe über sich ergehen ließ. Hierfür lobte ich ihn kurz.
      Anschließend bekam er seine Wurmkur. Hier wollte er zunächst nicht das Maul aufmachen. Dank Trick 17 gelang es aber.
      Zu guter Letzt feilte ich ihm die Zähne. Hier zeigt sich ziemlich normaler Abrieb, aber hier und da waren doch ein paar Harken vorhanden.
      Begeistert war er von der Angelegenheit nicht, sodass man ihm ansah, wie froh er war, als ich endlich fertig war.
      Ich lobte ihn noch ein letztes Mal, dann durfte Pepe ihn wieder zurück in seine Box bringen.

      31. Juli 2014
      Nachwuchs! | 1403 Zeichen | © Pepe
      "Kvests Decksprung war erfolgreich, sein erster Sohn kam putzmunter zur Welt!"
      Eine der besten Nachrichten zur Zeit. Ich stürmte in den Stall und betrat die Box des Hengstes. Obwohl es noch früh morgens war, war der Norweger putzmunter und freute sich über die Karotte, die ich ihm mitgebracht hatte. Ich erzählte ihm die Nachricht und umarmte das Pony. "Jetzt gehen wir beide eine Runde durch's Gelände, was hälst du davon?" Kvest Halsnaes blickte mich mit seinen dunklen, schwarzen Augen an. "Alles klar, du hast eh keine andere Wahl!", grinste ich und begann ihn in der Box zu putzen. Der Hengst war sehr pingelig und meistens nie schmutzig. Schnell war er gesattelt und aus der Box hinaus auf den Hof geführt. Ich gurtete nach und stieg auf. Nachdem ich ihn kurz klopfte und mich zurecht gesessen hatte, ging es los. Wir gingen die große Runde - vorbei an den vielen Maisfelderns, bis in den Wald. Am Bach machten wir eine kleine Pause. Ich kühlte meine Füße und Kvest durfte trinken und etwas plantschen.
      Nach etwa 2 Stunden waren wir zurück auf dem Hof und ich sattelte den Hengst ab. Nachdem ich ihn kurz übergeputzt hatte, durfte er auf die Weide zu seinen Kumpels. Wie schön, dass Ben bereits alle Pferde rausgestellt hatte! Auf ihn war immer verlass. Ich schaute Kvest noch etwas beim Grasen zu und machte mich dann auf die Suche nach Ben. um ihm vom Nachwuchs unseres Norwegers zu erzählen.

      12. Dezember 2014
      Schwere Zeiten | 3889 Zeichen | © Pepe
      „Ben?“, rief ich durch die Stallgasse. In einer der Stallecke hörte ich ihn. „Hier bist du. Das Amt hat gerade angerufen…“ Ben stockte in der Bewegung und sah mich an. „Der Transport geht klar, allerdings nicht alle auf einmal.“, informierte ich ihn. Ben nickte nur und füllte weiter die Futterrationen auf. „Dann werden wir uns für einige Wochen trennen müssen, du fliegst schon nach England und ich bleibe hier.“, sagte er trocken und kurz. Ich schluckte, aber was hatte ich erwartet? „Wann kommt der Transporter?“, fragte er mich. „Morgen denke ich. Mein Flug geht am Sonntag.“ Ben nickte und schloss die Futtertonnen. Er blickte auf und umarmte mich. Es tat gut, seine Nähe noch einmal zu spüren. „Ich werde dich vermissen Ben…“, flüsterte ich ihm zu. „Aber die Vorstellung mit dir in England neu anfangen zu können ist wunderbar.“ Wir lösten uns und verteilten gemeinsam das Abendbrot für die Pferde, bevor wir selbst in unsere Küche gingen.
      Ich wärmte das Essen von gestern auf und Ben deckte den Tisch. „Wenn wirst du mitnehmen, Lea?“, fragte er mich. Ich seufzte, darüber hatte ich mir noch überhaupt keine Gedanken gemacht. „Wollen wir gemeinsam nach dem Abendessen überlegen?“, fragte ich Ben und er nickte.

      Früher Morgen am nächsten Tag
      Ich war früh wach und blickte aus dem Fenster. Dichter Nebel lag über dem Wald und unserem kleinen See, irgendwie würde ich das schon alles vermissen. In der Küche hörte ich Geschirrgeklapper, Ben war wohl schon wach. Ungewöhnlich für ihn, aber ich war froh, dass wir die letzten gemeinsamen Tage noch etwas genießen konnten. Ich zog mich an und stieg die Treppe hinunter. „Guten Morgen Ben!“, rief ich ihm entgegen. Ben brummte nur etwas und sah mich nicht an. „Ist was passiert?“, erkundigte ich mich und trat neben ihn. „In der Tat. Die Bank hat angerufen. Die Zinsen sind ihnen zu niedrig und sie wollen den Kredit für den Hof auflösen.“ Ich starrte ihn nur an. In meinen Ohren rauschte das Blut, das konnte doch nicht wahr sein! „Lea, wir müssen hierbleiben. Wir können uns nicht noch mehr verschulden.“ Ich nickte und versuchte meine Tränen zurückzuhalten. Ich sah ihn an: „Wir werden uns von einigen unseren Lieblingen trennen müssen, das weißt du, oder…?“ Ben nickte. „Ich habe sogar schon in England angerufen und unsere Situation erklärt. Wir können zurzeit nicht hin, aber eines Tages sicherlich schon.“ Wie froh ich doch war ihn zu haben! Die gleichen Gedanken hatte wohl auch Ben und sah mir tief in die Augen wie noch nie. Und dann küsste er mich und flüsterte: „Gemeinsam schaffen wir das.“ Ich drückte ihn fest und ließ meinen Tränen freien Lauf.

      Nachmittag am gleichen Tag
      Durch die offene Küchentier hörte ich das Telefon klingelt. Ben nahm ab und ich hörte ihn nur etwas leise murmeln. Als er aufgelegt hatte, kam er zu mir ins Wohnzimmer. „Die Bank. Wir haben 8 Wochen Zeit die Tilgung zu bezahlen, ansonsten haben wir alles verloren.“ Erneut kullerten mir die Tränen über die Backen. Ben setzte sich neben mich und nahm mich in den Arm. Vor mir verstreut lagen Fotos, Pferdepässe und Kaufverträge. „Hast du schon einige Entscheidungen getroffen?“ Ich nickte. Ich wollte das schlimmste was ich je befürchtet hatte, möglichst schnell hinter mich bringen. „Lass uns die Anzeigen aufgeben.“

      Abend am gleichen Tag
      Traurig ging ich durch die Ställe. Viele konnten wir nicht behalten, aber vorerst waren wir hoffentlich gerettet. Bei Oak blieb ich stehen. „Hey mein Süßer! Manchmal möchte ich dein unbeschwertes Leben haben, wenn du wüsstest was hier los ist…“, raunte ich ihm zu. Der Araber prustete in meine Haare und legte seinen Kopf auf meine Schultern. „Er bleibt bei dir, oder?“ Ich hatte gar nicht bemerkt, dass Ben ebenfalls im Stall war und die Abendfütterung vorbereitete. Ich nickte. Niemals konnte ich den Hengst weggeben, gleichgültig wie viel er eigentlich wert war.
      „Hoffentlich haben wir es bald geschafft.“

      11. Januar 2015
      Ruhe | 2311 Zeichen | © Pepe
      Endlich war Ruhe eingekehrt. Durch den Verkauf einiger Pferde konnten wir mehr Zeit gewinnen, von der Bank hatten wir vorerst unsere Ruhe. Gedankenverloren saß ich mit meinem Kaffee am Küchentisch und blickte hinaus. Ich bemerkte nicht, dass Ben das Haus betrat und mich von hinten umarmte. Es war viel passiert in den letzten Wochen und Ben wich mir in keiner Sekunde von der Seite, egal wie schwer sie war. „Was denkst du?", fragte er mich und drückte mir einen Kuss in die Haare. Ja, Ben und ich waren nun ein Paar. „Vielleicht sollten wir doch das Angebot aus England annehmen. Sieh dir mal an, wie viel Platz wir nun auf dem Hof haben, bald wird der nächste Brief von der Bank kommen..." Ben setzte sich und schenkte sich eine Tasse Kaffee ein. „Vielleicht hast du Recht." Wir sahen uns an und ich begann zu weinen. Ich hatte so viele Pferde gehen lassen müssen, der Verkauf von einigen stand mir noch bevor. „Hey Liebes, nicht weinen...", flüsterte Ben und drückte mich fest.

      Nach dem Mittagessen ging ich in den Stall um mich etwas abzulenken. „Na Oak?", sanft strich ich dem Araberhengst über die weiche Nase. Er schnaubte und schloss die Augen. Ich hatte erst gestern mit ihm einen langen Ausritt gemacht, heute würde er eine Pause bekommen. Von draußen hörte ich ein helles Wiehern. Annakiya, eine Tochter von Oaklands Cloudbreaker. Ich nahm das Halfter der jungen Stute vom Harken und betrat ihren Paddock. Mit etwas Zucker lockte ich sie an, wie wenig ich mit ihr in den letzten Tagen doch gearbeitet hatte... Geschwind streifte ich ihr das Halfter über, bisher machte sie keine großen Probleme. Ich öffnete die Boxentür und zupfte am Strick. Vor der Box band ich Annakiya an und nahm den Hufauskratzer zur Hand. „Huf!", rief ich ihr zu und strich sanft am zierlichen Vorderbein der Stute gen Boden. Das Bein zuckte, doch der Araber machte keine Anstalten den Huf auch nur ansatzweise zu heben. Ich wiederholte den Befehl, diesmal etwas energischer. Annakiyas Ohren spielten und sie wusste, dass der Spaß bald ein Ende hatte. Ich drückte sanft gegen das Bein und die Stute hob den Huf. „Fein gemacht!", raunte ich ihr zu. „Lea?" Es war Ben der mir entgegen kam. „Da ist jemand für dich am Telefon..."

      Die Abendfütterung übernahm Ben. Ich fing währenddessen an, unsere Zukunft zu planen...

      23. Januar 2015
      Die letzten Tage in Kanada | 5228 Zeichen | © Pepe
      Es war kalt geworden in Kanada, der Winter war noch nicht vorbei. Ich kuschelte mich in die Bettdecke und öffnete langsam die Augen und sah neben mich. Ben war bereits aufgestanden, wie spät war es schon? Ich setzte mich auf und hörte nur Stille. Ben war sicher im Stall und ich hatte verschlafen. Ich stand auf und zog meine Stallsachen an. Dabei entdeckte ich die Kaffeetasse neben meinem Bett, mit einem Zettel nebendran ‚Kuss‘. Ich lächelte, hob die Tasse an und nahm sie mit in die Küche. In dem Moment hörte ich ein Auto auf den Hof fahren.
      „Lea?!“, kam es aus dem Stall. „Alles gut, ich mach das schon.“, rief ich ihm zurück und ging aus dem Haus. Ich wusste, wen der nette Herr aus dem Transporter dabei hatte - unseren Neuankömmling. Ich konnte ihn nicht in Kanada lassen, zu sehr schmerzten noch die Notverkäufe. Der Fahrer nickte mir zu und öffnete die Ladeklappe. Ich hörte Hufgetrappel und aus dem Hänger stieg eine Welshstute. „Birdy!“, rief ich begeistert und lief zu ihr. Die Stute brummelte und rieb sich an mir. Ben kam aus dem Stall und blieb wie angewurzelt stehen. „Alles gut, Süßer, sie wird mit nach England kommen.“ Ben’s Miene bliebt hart, aber er nickte mir zu. Ich führte die Stute in die frisch eingestreute Box, in der etwas Heu auf sie wartete. „Danke für die schnelle Abwicklung.“, bedankte ich mich bei dem Mann und nahm Birdys Papiere entgegen. Dann verabschiedete ich mich von ihm.
      „Ben?“ Es brummelte aus der Futterecke. „Alles okay?“ Er nickte, fragte mich aber gleichzeitig, wieso ich wieder ein Pferd gekauft hatte. Ich erzählte ihm die Geschichte von Birdy und mir. Scheinbar taute Ben’s liebevolle Herz auf und nahm mich in den Arm. „Tut mir Leid, das wusste ich alles nicht…“ Ich küsste ihn und gemeinsam bereiteten wir das Futter für die nächsten zwei Tage zu.
      Als ich aus dem Stall trat, um zurück ins Haus zu gehen, fing es an zu schneien. Besorgt blickte ich zum dunkelgrau-verhangenen Himmel. ‚Hoffentlich hält der Schnee sich in Grenzen, nicht, dass der Umzug gefährdet werden könnte…‘, dachte ich und bereitete ein Mittagessen zu.
      Ben schlang gierig die Nudeln hinunter. „Gibt’s was Neues, wegen dem Transport?“, fragte ich er mich mit vollem Mund. Ich nickte. „Wir haben den Sondertransport genehmigt bekommen, am Donnerstag werden alle abgeholt und sind pünktlich mit uns in England.“
      „Wenigstens etwas klappte.“, murmelte Ben und räumte den Tisch ab.
      Nach dem Abwasch ging ich in den Stall. Es hatte sich eingeschneit, wie ich leider feststellen musste. Ich ging zu Oaklands Cloudbreaker und streichelte ihn auf der Stirn. „Na Hübscher?“ Oaks große, dunklen Augen sahen mich ruhig an. Ich öffnete die Boxentür und warf dem Hengst einen Strick um den Hals. „Komm raus Großer, lass mich sehen, wie es dir geht.“, flüsterte ich ihm zu und er folgte mir aus der Box. Ich lief einige Schritte und hörte hinter mir den gleichmäßigen Huftakt. Ich blieb stehen und Oak folgte meiner Bewegung und stand ruhig. Ich ging um ihn herum und tastete alle Beine ab. Sie waren normal warm. Ich seufzte. Der Hengst brauchte noch seine Sonderbeschläge, erst dann wollte ich ihn wieder anfangen zu bewegen. Ich putzte den Hengst kurz über, dreckig war er ja nie und brachte ihn mit einer Möhre zurück in seine Box.
      Weiter ging es zu seiner Tochter, dem Stutfohlen Annakiya. Als sie mich hörte steckte sie neugierig die Nase über die Boxentür. Ich lächelte und knuffte die Stute in die Schnauze. Sie quietschte kurz und sah mich dann ruhig an. Wie Oak. Wie wenn beide eine Seele wären. Ich putzte sie in der Box, Annakiya stand mittlerweile ruhig und brav auf einer Stelle, manchmal beobachtete sie mich. Ich nahm ihr Halfter von der Boxentür und führte sie hinaus. Ben hatte vorsichtshalber alle Paddockboxen geschlossen, wer weiß, wie das Wetter in ein paar Stunden werden würde. Ich schon die Stalltür auf und zeigte Annakiya den Schnee. Mit geblähten Nüstern und großen Augen stand sie an der Schwelle. „Na komm, das macht Spaß!“, rief ich ihr zu und nahm eine handvoll Schnee und warf es in die Luft. Das Araberfohlen erschrak sich kurz, zeigte aber Neugierde und ging einen Schritt auf mich zu. Sie steckte die Nase in den Schnee und begann zu prusten. Ich lachte und streichelte sie. Ob es in England auch wieder so viel Schnee gäbe? Annakiya scharrte im Schnee und ließ sich daraufhin eine kleine Runde über den Hof führen. Der Wind war eisig und schneereich, eine Runde reichte und ich brachte die Stute wieder zurück in ihre Box.
      Ich suchte Ben und fand ihn neben Kvest. Er putzte bereits den Hengst und ich steckte ihm eine Möhre zu, Ben bekam einen Kuss. „Mit Dynur bin ich schon fertig, der fand den Schnee total langweilig. Ach und Jaela und Abigail keifen sich etwas an. Scheinen wohl schon rossig zu sein. Hab beiden nur eine Möhre reingeworfen, da wollte ich nicht dazwischen stehen.“ Ben grinste. Ich drückte ihn und holte den Futterwagen. Alle Pferde bekamen Mittags eine kleine Schippe Hafer oder Müsli, Ben hatte schon alles vorbereitet. Nachdem auch das Wasser überall aufgefüllt war, vorsichtshalber in Eimern, die Tränken waren zwar beheizt, aber wer weiß.
      Den Nachmittag verbrachten Ben und ich mit Ausmisten der Boxen. Danach wollte ich nochmal nach England telefonieren.

      29. Januar 2015
      Es wird ernst | 1300 Zeichen | © Pepe
      Ben’s Freunde wuselten durch den Stall. Ich war so froh, dass sie mit anpackten, alleine hätten Ben und ich das nie geschafft. „Hier ist noch Putzzeug!“, rief einer quer durch den Stall. Hektisch deutete ich auf eine Kiste.
      Auf dem Hof parkten 3 Transporter. Sie würden die Pferde zum Quarantänestall bringen und von dort aus nach England fliegen. Ein Tierarzt war auch anwesend. Ben half ihm die Pferde fertig zu machen, jedes einzelne musste kurz durchgecheckt werden. „Oak übernehme ich!“, rief ich, als ich den Araberhengst erblickte. Ben nickte und drückte mir den Strick in die Hand.
      „Oak hat eine kleine Lahmheit, die neuen Beschläge warten in England.“, informierte ich den Tierarzt.
      Er nickte und strich alle vier Röhrbeine ab, Oak zuckte kein bisschen.
      Guter Kerl!
      Der Tierarzt nickte wieder und ich brachte ihm die Transportgamaschen und -Decke an. „Los geht’s, Kleiner.“, flüsterte ich ihm zu und lief mit ihm Richtung Hänger. Ich band ihn sicher an und knuddelte ihn noch einmal kurz.
      2 Stunden später waren alle Pferde gut und sicher in den Transportern. Die Transportkisten mit allem Möglichen Kleinkram waren gepackt, der Stall war leer.
      Ben und ich verabschiedeten uns von den Fahrern und schauten nochmal bei jedem Pferd vorbei. Bald würden wir sie ja wieder sehen!

      19. Februar 2015
      Der große Umzug | 1642 Zeichen | © Pepe
      Die Zeit vergeht wie im Flug. Der Umzug war stressig und hektisch, so langsam sammeln wir uns aber alle und kommen zur Ruhe. Ben und ich hatten unser Hab und Gut zusammen gesammelt, die letzte Hofmiete auf den Tisch gelegt und den Schlüssel eingeworfen. 2 Flüge später kamen wir müde und er schöpft in England an.
      Flair war so lieb und hatte uns vom Flughafen aufgesammelt. Sie fuhr uns auf den Hof und zeigte uns kurz das wichtigste - nämlich unser neues Haus mit Dusche und einem Bett.

      5 Tage später rollten Transporter auf den Hof. So langsam hatten wir uns an die Zeitverschiebung gewöhnt und krochen aus den Betten. Flair nahm die Männer schon in Empfang, sie hatte bereits für uns so viel getan und half uns wo es nur ging. Gemeinsam öffneten wir die Tür des ersten Transporters und ich erblickte unsere Stuten.
      „Jaela sieht ganz schön verschlafen aus, findest du nicht?“, grinste ich zu Ben.
      Er nickte und nahm die Führstricke in die Hand. Jeder von uns nahm ein Pferd und so bezogen Hermelin Jaela, Abigail und Birdy ihre neuen Boxen mit angrenzendem Paddock. Neugierig beschnupperten die Stuten das Heu und die Tränken.
      Weiter ging es mit den Fohlen. Dynur fra Frelsi und Annakiya bekamen eine Doppelbox mit großem Paddock. Etwas verängstigt blickten sie sich um, doch wir hatten die sanftmütige Jaela daneben gestellt, welche die Kleinen sorgfältig im Blick hatte.
      Zum Schluss stiegen Oaklands Cloubreaker, Kvest, Yakari und Realités aus dem letzten Transporter. Auch sie bekamen Paddockboxen, in denen etwas Begrüßungsheu lag.
      Es war geschafft. Ein neuer Abschnitt würde für uns beginnen, diesmal sollte alles mit Erfolg laufen…

      13. Juli 2015
      Rund-um-Pflege | 3677 Zeichen | © Pepe
      Mit der Umbenennung unseres Teilstückes des Hofes war auch wieder ein neuer Pflegetag nötig. Wärend Ben sich um den Stall, das Futter und die Stallarbeit kümmerte, erledigte ich die Pferde.
      Ich begann mit Annakiya, unserer Jährlingsstute. Wir hatten viel gearbeitet, Halfter und Hufe geben ging mittlerweile problemlos. Heute schnappte ich mir ihr neues Halfter und holte sie vom Paddock. Die kleine Stute war sehr pingelig und oftmals nur etwas staubig. Schnell war sie geutzt, die Hufe hatte sie heute morgen neu gefeilt bekommen. Neugierig schnupperte Anna an mir herum, wie immer erwartete sie ein Leckerchen. „Jetzt noch nicht, meine Süße!“, grinste ich und löste den Strick. Ich wollte heute etwas mit ihr spazieren gehen, manchmal war sie noch etwas ungestüm und ließ sich schwer bremsen. Mit spielenden Ohren verließen wir den Hof. Nach etwa einer Viertelstunde kamen wir beide entspannt am langen Strick zurück. Annakiya hatte erstmals nicht gezickt oder sonst irgendwelche Gespenster gehen. Ich war stolz auf die und brachte sie zu den anderen,die Ben gerade reinstellte, in den Stall.
      „Lässt du mir die Jungs grade noch draußen?“, bat ich Ben und schnappte mir einige Stricke. Kvest Halsnaes, Oaklands Cloudbreaker, Osita, Fajir El Assuad, Blettur und Soul Dance durften sich gemeinsam in der Halle austobene; die kleine Herde genoss diese Stunde einmal in der Woche sehr. Rangeleien gab es bisher noch keine, ausgelassen tobte und spielten sie immer miteinander.
      In der Zwischenzeit sattelte ich mir Cylon Blue und brachte den Hengst auf den Reitplatz, lange hatten wir nichts mehr getan. Ich stieg auf, gurtete nach und ritt los. Der Hengst war sehr sensibel, er ließ sich auch bisher nur von mir reiten. Etwas Druck im Zügel und der Trakehner kaute zufrieden auf seinem Gebiss.
      „Brauchst du Hilfe?“ ertönte es plötzlich am Zaun. Es war Ben, der zur untergehenden Sonne zeigte. Mist. Ich hatte ganz vergessen wie spät es schon war. „Kannst du Joy longieren? Nur bisschen in den Gangarten, das reicht schon…“, rief ich ihm zu.
      Zehn Minuten später kam Ben mit Hope of Joy auf den Reitplatz. Ich befand mich mit Blue bereits im lockeren Trab und versammelte ihn leicht. Ben schickte die Stute auf einen etwas kleineren Zirkel und begann mit ihr zu arbeiten. Während ich mit Cylon Blue zu Trab-Galopp-Übergängen anfing, gab ich Ben immer wieder mal ein paar Tipps. Die Stute lief nach kurzer Zeit sehr locker, Ben kam mit ihr auch mehr als gut zurecht, so unkompliziert wie sie war. Ich ließ Blue im Schritt am langen Zügel etwas entspannen, und ließ Ben mit Joy an der Longe galoppieren. Die Stute hatte etwas viel Energie, etwas musste ich meinen Hengst bremsen. „Okay, das ist gut so. Bringst du sie zurück und sammelst die anderen aus der Halle zusammen? Ich schwing mich noch kurz auf Yorick.“ Geschwind war Cylon Blue abgesattelt und versorgt.
      Yorick Halsnaes war erst seit wenigen Tagen aus dem Training zurück. Von der ersten Minute an hatte ich eine besondere Beziehung zu dem Junghengst. Er brummelte mir bereits entgegen und nahm das Gebiss sanft an. Ich führte das Fjord auf die Stallgasse, putzte mit einer Kardätsche kurz über und lief mit ihm zur Halle. Dort machte ich etwas lockere v/a-Arbeit, die letzten Tage hatte er sich wegen Muskelkaters kaum selbst bewegt, so wollte ich ihm etwas Lockerung verschaffen. Yorick schnaubte nach zehn Minuten im Trab locker ab und streckte sich. Ich klopfte ihn glücklich und drehte noch einige Schrittrunden durch die Halle. Zurück im Stall versorgte ich ihn und brachte ihn in seine Box für die Nacht.
      Ben hatte die Abendfütterug bereits vorbereitet und zu zweit war die letzte Arbeit des Tages schnell erledigt.

      06. Januar 2016
      Auf in's neue Jahr | 4117 Zeichen | © Pepe
      "Guten Morgen!", rief Ben fröhlich aus der Küche. Ich brummelte zurück; wie konnte ein Mensch so früh morgens schon so fit sein? Bevor ich drüber nachdenken konnte, drückte er mir eine warme Tasse Kaffee in die Hand und gab mir einen Kuss. "Ich muss los.", flüsterte er und drehte sich um in Richtung Tür. Ben hatte seit einigen Wochen eine neue Arbeit in der Stadt und musste früh los, die Stallarbeit blieb komplett an mir alleine hängen. Ich nahm einen großen Schluck warmen Kaffees, stellte die Tasse auf den Tisch und griff nach meiner Jacke. Frühstück würde ich verschieben.
      Draußen war es kalt, aber geschneit hatte es bisher noch nicht. Im Stall wurde ich bereits erwartet und jeder meiner Fellnasen bekam sein Frühstück. Ich setzte mich in die Mitte des Stalls auf einen dort abgestellten Heuballen, schloss die Augen und genoss das friedliche Kauen der Tiere.
      Chestnut war natürlich als erstes fertig, steckte seinen kleinen Kopf über die Tür und krümelte die Stallgasse voll. Ich ging zu ihm und kraulte ihn am Ohr. „Lust was zu machen, Kleiner?“, raunte ich ihm zu und griff zum Halfter. Der Hengst trug eine leichte Stalldecke, so wie die meisten am Stall, war sehr praktisch kaum putzen zu müssen. Ich bürstete kurz mit der Kardätsche über, trenste ihn auf und wir gingen hinaus auf den Hof. Ich schwang mich ohne Sattel auf das Reitpony und wir verließen den Hof. Es war noch etwas neblig auf den Felder, wir beschränkten uns auf einen gemütlichen Schrittausritt. Bevor wir am Hof wieder eintrafen kam die Sonne heraus und tauchte die Welt in wundervolles Zauberlicht. Zurück auf dem Hof trenste ich Chestnut ab und brachte ihn so wie alle anderen auf den Paddock. Der Ausritt hatte mich hungrig gemacht und ich beschloss, erst gemütlich zu frühstücken, bevor es weiter ging.
      Nach dem Frühstück gab es heute Freilaufen in der Gruppe. Ich holte Yorick Halsnaes, Kvest Halsnaes und Soul Dance vom Paddock, putzte beide kurz über und brachte beide auf den Winterauslauf, den ich zum Toben mitbenutzte. Ein kurzer Blick in die Halle - sie war ebenfalls frei. Dort durften sich Annakiya, My Lovely Horror Kid und Laheeb al Amara austoben. Ich schaute den Stuten einige Minuten zu, wie sie ausgelassen durch die Halle rannten und miteinander spielten. Es war schön mit anzusehen, dass alle meine Pferde sich prima verstanden. In der Zeit in denen sich die beiden Gruppen austobten, mistete ich die Boxen und die Paddocks. Anschließend kamen alle 6 wieder zurück auf ihre Paddocks, Annakiya, Horror Kid und Laheeb bekamen ihre Decken auf, für das wenige Fell war es doch zu kalt.
      Auch die Hengste sollten heute nicht zu kurz kommen. Fajir el Assuad und Oaklands Cloudbreaker konnte ich gefahrenlos zusammen in der Halle laufen lassen, die beiden verstanden sich prima und rauften sich immer freundschaftlich, ohne aggressiv zu werden. Oak liebte es auch, den Vollblüter in sich rauszulassen, da war Fajir der ideale Spielgefährte.
      Osita hatte heute ihren freien Tag, ich putzte sie ausgiebig. Vor ein paar Tagen hatte sie eine leicht warme Sehne gehabt, sie lahmte aber nicht. Vermutlich hatte sie sich nur vertreten, aber ich wollte sicher gehen und sie keiner großen Belastung aussetzen.
      Cylon Blue war der letzte, der heute an die Reihe kam. Der Trakehnerhengst war seit einigen Tagen etwas ungeduldig, die Kälte ließ ihn immer etwas aktiver werden. Ich zog ihm die Stalldecke ab, putzte ihn und ging mit ihm in die Halle. Dort longierte ich ihn eine halbe Stunde, in einem flotten Mix aus Trab und Galopp, nachdem ich ihn im Schritt aufgewärmt hatte. Cylon buckelte im ersten Galopp ein paar Mal, das ließ ich ihm aber durchgehen, weil ich wusste, dass er es brauchte. Danach lief er flüssig und entspannt und ließ sich auch leicht biegen. Nachdem ich die Arbeit mit ihm beendet hatte, kam er mit Decke zurück auf seinen Paddock.

      Nachmittags traf ich mich mit einer Freundin, als Ben von der Arbeit nach Hause kam, half er mir bei der Abendfütterung und steckte einigen Pferden, mal wieder heimlich, eine Möhre zu.
      Ich war glücklich so wie unsere Situation momentan war und freute mich auf das neue Jahr.

      24. Mai 2016
      Besuch von Canyon | 7123 Zeichen | © Canyon
      Zwei Tage vor Sommerbeginn! Ich seufzte tief, als ich daran denken musste. So schnell verging die Zeit!
      Da man leider mit einem eigenen Gestüt keine Ferien hatte, hatte ich mir etwas frei genommen und die tägliche Arbeit bei meinen Freunden und Gehilfen abgeladen, welche sich um alles kümmern würden, solange ich etwas in England verweilte.
      Ja genau, England. Ich hatte mich dafür entschieden, einen kleinen Abstecher zu einer Bekannten zu machen, welche etwas Hilfe auf ihrem Gestüt benötigte.Ich würde nicht lange bleiben, immerhin warteten zu Hause genug Arbeit auf mich, aber ein bisschen konnte ich meine Unterstützung ja anbieten.Ich fand auch einen verhältnismäßig billigen Flug, welcher mich in kurzer Zeit aus meinem geliebten Süden in den verregneten Norden brachte.Ich hatte nicht viel mitgenommen, immerhin würde ich gleich morgen früh den nächsten Flieger zurück nehmen.
      England, ich roch es schon, als ich aus dem Flieger stieg. Es hatte etwas ganz besonderes an sich und jetzt war die Stimmung hier noch wärmer.Das einzige, was mich störte, war, dass es unentwegt regnete! Vielleicht hatte ich mich bei meinem Ausflug für den Norden entschieden, weil ich gehofft hatte, dass ich dieses Jahr schon die erste Hitze erleben würde. Aber so wie es jetzt aussah, hatte ich mir dafür das falsche Land ausgesucht.
      Ein schwarzes Taxi mit einem ebenso trist dreinschauenden älterem Fahrer brachte mich vom Flughafen zu dem Gestüt, zu dem ich wollte.
      Ich wollte es schon immer mal besuchen und nun hatte ich die Chance ergriffen und es endlich mal getan.
      Als ich auf dem Gestütsgelände aus dem kleinen Wagen stieg, wurde ich sofort herzlich von Lea begrüßt, einer weit entfernten Bekannten.Sie schien sich wirklich darüber zu freuen, dass ich mir Zeit für sie und ihre Pferde nahm und zeigte mir sogleich mein kleines Gästezimmer, wo ich die heutige Nacht verbringen würde.
      „Möchtest du dich erst noch ein bisschen ausruhen, oder soll ich dir die Pferde zeigen?“, fragte sie mich, sobald ich meinen Rucksack auf mein Bett geworfen und meine Regenjacke heraus gekramt hatte. Warum die auch ganz unten drin war, vielleicht hatte ich gehofft, damit den Regen zu vertreiben?
      Meine Antwort darauf war eindeutig. „Pferde!“
      Immerhin war ich ja nicht hier um zu schlafen, sondern um die vielen tollen Pferde kennenzulernen, von denen ich schon so viel gehört hatte.Lea nahm mich also mit in den Stall, wo mich sofort der Duft von frischem Stroh und Heu umschwebte und ich mich gleich wie zu Hause fühlte.
      Das erste Pferde was mir gezeigt wurde, war Oaklands Cloudbreaker, welcher mir wohl bekannt war.
      Den Namen des Zuchthengstes hatte ich schon auf vielen Tafeln gesehen und es überraschte mich nicht, dass er noch viel schöner und stattlicher war, als ich gedacht hatte. Ich streichelte dem hübschen Araber das Gesicht, was ihm sichtlich zu gefallen schien.Lea stellte mir natürlich auch noch im Schnelldurchgang die anderen Zucht- und dann Privatpferde vor, wobei jeder schöner war als der andere.
      „Hilfst du mir, sie mit auf ihre Weiden zu bringen?“, fragte mich Lea, als wir die Vorstellungsrunde beendet hatten.
      Ich nickte freudig. „Klar! Deswegen bin ich ja hier!“
      „Ok, dann fangen wir am besten mit den Hengsten an, die warten schon ungeduldig.“
      Ich hatte sechs Hengste gezählt und diese brachten wir nun nach draußen. Wir fingen natürlich mit Oaklands Cloudbreaker an, dann kamen Cylon Blue, in welchen ich mich sofort wegen seiner besonderen Farbe verliebte, Kvest Halsnaes, Chestnut's Bailey, Yorick Halsnaes und zum Schluss Fajir El Assuad.
      Jeder von ihnen hatte etwas ganz besonderes an sich und es machte mir sichtlich Spaß, sie alle endlich mit all ihren Macken kennenzulernen. Die Hengste erfreuten sich, trotz des Dauerregens, an ihrer Freiheit und es war ein Genuss dabei zuzusehen, wie sie über die schlammige Erde galoppierten.
      Die Stuten, welche alle viel geduldiger gewartet hatten, mussten natürlich auch noch aus ihren Boxen auf die Weiden.
      Wir fingen hier mit Annakiya an, Oaks Tochter, welche ich zur Koppel bringen durfte. Dann folgten die restlichen Stuten: Osita, Laheeb al Amara, Soul Dance und My Lovely Horror Kid. Lea schien erstaunt, wie schnell wir alle auf ihren Weiden hatten und ich freute mich, hier aushelfen zu können.
      Als nächstes stand, wie wohl jeden Tag, das ausmisten auf dem Plan. Lea zeigte mir schnell die wichtigsten Dinge und die nächste Zeit verbrachten wir damit, in den geräumigen Boxen zu stehen und die Hinterlassenschaften der nach draußen zu befördern.
      Stetig prasselte der Regen immer noch auf das Dach und gab der Arbeit einen kaum merklichen Rhythmus. Als alle Boxen sauber waren, lud mich Lea ein, einen Tee mit ihnen zu trinken und natürlich stimmte ich freudig zu. Obwohl es nicht allzu kalt war, konnte ich eine Erwärmung echt gebrauchen. Die Pause tat echt gut und nachdem wir uns ordentlich erwärmt hatten, ging ich wieder mit Lea nach draußen.
      „Was steht nun an?“, fragte ich sie interessiert.
      „Ich hatte vor, etwas mit Cylon Blue in die Halle zu gehen. Vielleicht möchtest du uns ja dabei zu schauen?“
      „Gerne! Das klingt gut.“
      Zusammen holten wir den Hengst wieder von der Koppel, putzten und sattelten ihn anschließend. Dann führte Lea ihn in die Halle und ich ließ mich, eingehüllt in eine wollige Decke, am Rand nieder und schaute zu, wie die Frau mit viel Gefühl den Hengst durch die Gangarten führte. Es sah fantastisch aus uns fast hatte ich die Kälte schon aus meinen Gliedern verdrängt, als sie nach etwa einer Stunde Arbeit von dem Rücken des Hengstes abstieg.
      Schwerfällig stand ich von meinem Platz auf und folgte ihr in den Stall, wo wir zusammen den Hengst absattelten und überputzten, bevor wir ihn wieder in seine Box stellten. Mittlerweile war es später Nachmittag und somit auch schon dämmrig draußen, als wir auch die anderen Pferde wieder von ihren Weiden einsammelten und zurück in ihre Boxen brachten. Zusammen mit Lea bereitete ich für sie das Futter zu und verteilte es dann unter den wartenden Pferden. Die ursprüngliche Farbe vieler der Pferde war unter der dicken Schlammschicht kaum noch zu erkennen, was mir einige Mühe bereitete, allen das richtige Futter zu geben. Bei Oak war es nicht schwer. Der hübsche Hengst sah fast noch perfekt sauber aus, wo ich mich fragte, wie so etwas ging, da draußen das Wetter nicht gerade dazu einlud, sauber zu bleiben.
      Nachdem alle Pferde versorgt waren, verzogen wir uns wieder nach drinnen, wo wir den Abend gemütlich zusammen vor dem Fernseher verbrachten und lustige Geschichten austauschten. Ich kam erst recht spät in Bett, was nicht gerade gut war, in Anbetracht dessen, dass mein Flug schon in früher Frühe zurück nach Hause ging.
      Mein Wecker schmiss mich noch lange vor dem hell werden aus meinem gemütlichen Gästebett und wohl oder übel musste ich wohl aufstehen und mich anziehen, bevor ich mir ein Taxi rief, welches mich zurück zum Bahnhof bringen würde. Ich verabschiedete mich von Lea und bedankte mich herzlich dafür, dass sie mich aufgenommen und liebevoll umsorgt hatte. Dann stieg ich, mit meinem Rucksack beladen, in ein weiteres schwarzes Taxi und fuhr Richtung Flughafen.

      30. November 2016
      Alltag | 2261 Zeichen | © Pepe
      "Guten Morgen zusammen!", pfiff ich in die Stallgasse. Einige Pferde hörte auf am Stroh zu knabbern und blickten mir über der Tür entgegen. Ich streichelte einige Nasen und ging sofort in die Futterkammer, bevor die Meute noch laut wurde. Jedes Pferd hatte seinen Eimer, in dem ich am Abend das Morgenfutter vorbereitet hatte. In Windeseile kippte ich jedem Pferd seinen Eimer in die Futterkrippe und trank meinen Kaffee zu Ende, während ich im Stall stand und den Kaugeräuschen lauschte.
      Ich ging zurück ins Haus und erledigte einige Hausarbeiten die anfielen. Nach einer Stunde zog es mich wieder zurück in den Stall. Es hatte angefangen zu schneien! 'Vielleicht sollte ich langsam mal weihnachtlich dekorieren', überlegte ich. Seitdem ich mich von Ben getrennt hatte, war alles sehr trostlos. Ich beschloss den Jungs eine kleine Freunde zu machen und führte nacheinander Yorick Halsnaes, Kvest Halsnaes, Cylon Blue, Dreaming of Revenge, Chestnut's Bailey und Oaklands Cloudbreaker auf den großen Springplatz. Ich hatte so großes Glück, dass sich meine Jungs zusammen so gut verstanden, selten kam es schwere Zankereien. Etwa zehn Minuten schaute ich der Gruppe beim Toben durch den immer stärker einsetzenden Schneefall, es war so schön anzusehen! Zurück im Stall mistete ich die Boxen, das wärmte auf und stimmte mich in so gute Stimmung, dass ich anfing Melodien zu summen. Anschließend kamen alle in ihren Gruppen auf den Paddock, es schneite immer noch und der Hof war bereits weiß.
      Eigentlich wollte ich heute reiten, doch angesichts des Wetters beschloss ich, meine Mädels ebenfalls nur laufen zu lassen. Und so kamen Soul Dance, My sweet little Secret, Motte, Laheeb al Amara, Annakiya und Osita auch auf den Platz und tobten wild durcheinander auf dem verschneiten Sand. Die Pferde machten auch hier keinen Unterschied zwischen klein oder groß, ich hatte einfach tolle Pferde. Leider musste ich mich wegen zeitlicher Gründe bald von einigen Trennen, eine zweite Hand fehlte dringend am Hof und ich kann alleine einiger Ziele nicht mehr umsetzen. Ich mistete die Boxen der Stuten und brachte sie dann auch raus auf die Weiden. Nachdem ich das Futter für den Abend gerichtet hatte, ging es zurück an den warmen Kamin; die Zukunft musste geplant werden.

      25. Mai 2017
      Ab in den Urlaub! | 1894 Zeichen | © Pepe
      "Morgen gehts los!", rief ich freudig ins Telefon. Meine Freundin erzählte mir nun schon zum dritten Mal, wie neidisch sie auf meine Tour ist. Ich legte auf und machte mich bis Juli das letzte Mal auf den Weg in den Stall.

      In der Futterkammer kontrollierte ich die Futterlisten für meine Abwesenheit und mischte das Abendfutter. Wie sehr ich meine Tiere doch trotzdem vermissen werde!
      Da ich daheim noch mit Packen beschäftigt war, wollte ich alle in Gruppen laufen lassen. Ich begann mit der Stutengruppe. Von der Koppel holte ich Osita, Soul Dance, Annakiya und My sweet little Secret. In der Halle konnten sich alle austoben, Osita und Soul Dance tobten wie immer wild umher. Ich schaute gerne zu, ließ die Gruppe jedoch alleine in der Halle und machte ihre Boxen fertig. Danach durfte alle in den Stall zurück.
      Als nächstes kamen die beiden Fohlen Motte und Dreaming of Revenge an die Reihe. Die zwei Jungspunde verstanden sich gut und teilten sich auch einen Paddock zusammen. Die beiden ließ ich jedoch nicht alleine in der Halle sondern spielte etwas mit. Danach schauten sie mir aufmerksam zu, wie ich ihr Zuhause wieder schön sauber machte.
      Danach kam die erste Hengstgruppe an die Reihe. Chestnut's Bayile, Oaklands Cloudbreaker, Yorick Halsnaes und Kvets Halsnaes. Die vier Männer konnte man alleine lassen und so durften sie sich austoben und ich konnte mit der Stallarbeit weiter machen.
      Zum Schluss war die zweite Hengstgruppe an der Reihe. Meine Urlaubsvertretung hatte bereits die restlichen Pferde reingeholt und so holte ich Cylon Blue, Ezio Auditore da Firenze und I'm an Albatraoz dran. Nachdem auch deren Boxen gesäubert waren und alle wieder im Stall standen; verteilte ich unter grummelnden Pferden das Abendheu sowie individuelles Zusatzfutter. Ich ließ mir viel Zeit und steckte jedem Pferd noch einen Apfel oder eine Karotte zu und knuddelte jedes Einzelne.
      Bis bald!

      26. November 2017
      Kurzer Besuch | 1026 Zeichen | © Pepe
      Die Zeit rennt. Die Jahre gehen vorbei - es ist einfach verrückt. Ich wurde älter und mein Leben veränderte sich einfach. Genauso veränderten sich auch meine Pferde. Ich hatte heute mal wieder kaum Zeit, also entschied ich mich, alle laufen zu lassen.
      Zuerst begann ich mit der Jungsgruppe. Kvest Halsnaes, I'm an Albatraoz, Cylon Blue, Ezio Auditore da Firenze, Oaklands Cloudbreaker, Chestnut's Bailey und Yorick Halsnaes. Ich schaute allen einige Minuten beim Toben zu, ehe ich mich um den Stall und ums Misten kümmerte.
      Die Mädelsgruppe bestand nur noch aus Osita, Motte und tc Annakiya. Auch die drei ließ ich eine Stunde lang frei in die Halle und kümmerte mich um Box und Paddock.
      Nachdem alle Pferde wieder in ihren Boxen standen und frisches Heu malmten richtete ich noch das Abendfutter, eine Freundin würde die Abendfütterung heute Abend übernehmen.
      Bevor ich wieder ins Haus ging, bekam noch jeder persönlich eine Möhre von mir. Ich musste weiterlernen - so Leid es mir auch tat. Die Zeit würde bald besser werden!
    • Mohikanerin
      Weihnachten auf Atomic Valley


      St.Pauli‘s Amnesia | Voodoozirkus | Ruvik | Willa | Aska | Kisshimbye | Milska | Gnani | Krít | Yuva | Atom Bomb | Blossi | Capital | Topa‘s Comtesse | Þögn | Songbird | Litfari | Nautilus | Mademoiselle | Ryuk | Hnakki van Ghosts | Snúra | Kempa | Skjanni vom Helstorf Moor | Kvest Halsnaes | Overo | Almost Illegal | Hvitasunna van Frelsi | Eimyja | Tvífarí van Frelsi | River‘s Fjörgyn | Wild Reflex | Layers of Fear



      Weihnachten, alle Kinder freuen sich auf diese Zeit. Es gibt Geschenke und der Kapitalismus schlägt mit allen Kapiteln zu. Bei uns in der Familie gibt es schon lange nicht mehr solche Dinge, höchstens eine Aufmerksamkeit. Dieses Jahr bin ich nach langer Zeit wieder zu Hause, da ich nun das Internat abgeschlossen habe und arbeite. Viel hat sich geändert, sowohl positiv als auch negativ. Trotzdem empfand ich das Jahr als sehr angenehm.
      Die komplette Familie packt heute mit an, denn wir haben viel vor. Mittlerweile sind es sehr viele Pferde geworden und wir haben uns vorgenommen alle etwas anders zu Weiden bzw unterzubringen. Über Nacht kommen nur noch die Hengste in die Boxen, aber auch nicht alle. Die Stuten stehen die meiste Zeit auf den Paddocks.
      Wir sitzen gemeinsam um 5:30 Uhr am Tisch und frühstücken, da um 6:10 Uhr der Stalldienst beginnt. Auch wenn wir ziemlich wohlhabend sind, beschäftigen wir nur einige Stallhilfen, zwischendurch hatten wir auch schon Praktikanten und Ferienjobber. Wir besprechen was heute auf dem Plan steht. Auf dem ersten Paddock stehen drei Isländer Stuten Sunna, Eimyja und Fjörgyn. Die Drei sind neu und passen vom Charakter gut zusammen. Die anderen Isi Stuten Kempa, Snúra, Willa, Aska und Krít stehen auf dem zweiten Paddock neben den drei Stuten. So haben sie Kontakt zueinander, aber können sich nicht in die Flicken bekommen. Auf Paddock drei stehen unsere Isländer Hengste, bei denen es bisher noch nie Probleme gab auch wenn eine Stute rossig war. Das sind Blossi, Hnakki, Tví, Lifarí und Voodoo. Der vierte Paddock ist leer. Unsere beiden Shetlandponys stehen normalerweise auf sechs und sieben, doch da sie nur zwei sind mit unterschiedlichen Geschlechtern, kommen sie mit den Isländern zusammen. Dann sind noch Paddock neun und zehn besetzt. Auf der Neuen stehen die anderen Hengste Kvest, unser Norweger für den wir noch ein Mädchen besorgen, Overo, ein Welsh B Mix, mit seinem besten Freund Illegal, ebenfalls ein Mix, und Gnani, der Marwari. Auf dem zehnten Paddock steht Comtesse, die Lewitzer, Yuva, die Marwari, und meine Sportstute Bomb. Ruvik, unserer gestörter Kladruber steht den ganzen Tag auf einer unseren kleineren Weiden, die wir in der Mitte nochmal geteilt haben. Zwischendurch stellen ihn um oder auf der anderen Zaunseite Gnani dazu, weil wir versuchen wollen ihn ganz langsam in die Herde einzugliedern, bisher ohne sichtlichen Erfolg. Dann haben wir noch unseren beiden Fohlenkoppeln, einmal Weide vier, auf der Amnesia, Songbird und Milska stehen, und Weide fünf, auf der Skjanni, Nautilus und dann auch Codsworth stehen. Der Vollblut Hengst kommt die Tage, sowie eine weitere Isländerstute, von der ich so gut wie nichts weiss. Auf der monatlichen Stallbesprechung wurde nur gesagt, dass eine dazu kommt. Wahrscheinlich ist das wieder ein Trick von meinem Vater. Zu dem haben wir noch eine Überraschung für Mama geplant, da unsere Paint Stute nun woanders steht.
      Tyrell hat sich schon lange einen Vollblut gewünscht und gefunden im Internet. Codsworth ist noch ziemlich Jung, doch normalerweise wird er in dem Alter bereits eingeritten, doch wir alle sind uns noch nicht sicher, ob das so gut wäre mit eineinhalb Jahren. Da ich ihn nur von Bildern kenne, kann ich es schlecht beurteilen, doch das wird besprochen, wenn er da ist. Zu dem haben wir noch eine Ältere Stute gefunden, von der nichts weiss. Wild Reflex ist bereits erfolgreich auf rennen gewesen. Er selbst, kann sie nur Minimal trainieren, weil er viel zu groß ist. Aber wir suchen jemanden, der dann sie auf Turnieren reitet.
      „Es soll heute schneien“, erzählt meine Mutter erfreut und wir rollen mit den Augen. Schnee sieht zwar schön aus, aber ist einfach nur lästig. Wir müssen alle Wege streuen und die Paddocks sind so eklig matschig sowie die Reitplätze. Somit geht nur die Halle. Da wir keine Einsteller haben, stellt es auch nur Minimal ein Problem dar, doch trotzdem reite ich lieber draußen.
      Nachdem wir die Boxen der Hengste sauber gemacht hatten, machte ich mich mit dem Fahrrad auf dem Weg zu Vriska, die heute noch mal Reitunterricht bekommt. Es war wohl nicht die beste Idee das Fahrrad zu nehmen. Doch ich kam heil an und sie wartete bereits auf mich. Der Hengst war bereits gesattelt und ich kontrollierte noch mal alles. Dann konnten wir loslegen. Zusammen gingen wir auf den matschigen Reitplatz und stellte mich an den Rand. Der Schnee stürmte und die Sicht war ziemlich eingeschränkt, weshalb wir nur im Schritt heute was machen. Ich zeigte ihr einiges, was man auch bei solchem Wetter machen kann zB. Stellungsübungen oder Aufmerksamkeit. Das Wetter wurde immer schlimmer und wir entschieden uns, einen anderen Tag nochmal zu Üben. Wir stellen den Hengst zurück und fahre wieder nach Hause.
      ___

      Eine Woche ist vergangen und das Land ist mit Schnee bedeckt. Heute habe ich keinen Stalldienst, weshalb ich mich vollkommen um die Pferde kümmern kann.
      Als erstes hole ich mir Aska von der Weide, Ilja Fjörgyn und Tyrell Kvest. Wir gehen ausreiten, da der Schnee sehr fest ist. Im Wald herrscht Ruhe und nur die Geräusche der Pferde sind zu hören.
      Wir kommen zurück und meine Brüder müssen zurück an die Arbeit. Ich hingegen mache weiter mit den Pferden. Krít, Willa, Litfari und Voodoo haben zur Zeit Winterpause, weshalb ich mir Snúra von der Weide hole. Wir gehen in die Reithalle und dort arbeite ich mit ihr an ihrer Konzentration und noch wichtiger an der Aufmerksamkeit. Wichtig ist, dass sie eine bessere Stellung bekommt und besser Mitarbeiter.
      Anschließend mache ich eine Kontrollrunde über den Hof zusammen mit Snúra. Die Fohlen toben zufrieden über die Weide.
      Während ich schon mit dem nächsten Pferd, Thögn, beschäftigt bin, macht Ilja etwas Bodenarbeit mit Comtesse und Tyrell ist Ausreiten mit Atom Bomb. Mein Mutti ist mit ausreiten auf Yuva.
      ___

      Morgen ist Silvester doch wir haben Glück, da unser Hof so gesehen völlig im Wald liegt, aber auch nur, weil mein Großvater damals das umliegende Land gekauft hat nach dem Krieg. Es war alles zerstört und er hat den Hof größer und besser aufgebaut. Doch es gibt immer etwas, dass erneuert werden muss.
      Ruvik, ein Pferd von Ilja, hat sich mittlerweile eingelebt und wir wollen heute das erste mal etwas mit ihm machen. Langsam betritt er die Weide und macht den Strick an sein Halfter. Etwas störrisch will er auf der Weide bleiben, doch nach ein paar Leckerlis folgt er. Wir gehen zu dritt in die Reithalle, in der wir bereits alles aufgestellt haben. Es liegen einige Standen da, Cavalettis und Pylonen. Ilja möchte mit Ruvik freiarbeiten, da er bereits Clickern kennt. Der Hengst kommt aus dem Zirkus und hat negative Erfahrungen gemacht, weshalb Ruvik erst das Vertrauen schaffen muss. Doch Ilja ist sehr geduldig und möchte den Hengst später mal reiten. Ich beobachte nur das Geschehen. Neugierig stupst Ruvik Ilja an und versucht Leckerlis zu bekommen, doch erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
      Als sie fertig sind, verlasse ich die beiden und gehe zu unseren Zuchtisländern. Die Hengste stehen auf der Koppel und spielen miteinander im Schnee. Mutti ist auf Fear zusammen mit Vater auf Gnani ausreiten.
      Am Ende des Tages haben wir alle einige Pferde bewegt und alles nach Plan geschafft. Das neue Jahr kann kommen und die neuen Pferde!
    • Mohikanerin
      Viel zu Warm!


      Vinkona frá Sólin | Totbringer | River’s Fjörgyn | Aqua | Þögn | Yuva | Ylfa | Willa | Wild Reflex | Topa’s Comtesse | Snúra | Snuff | Saints Row | Mademoiselle | Layers of Fear | Krít | Kempa | Eimyja | Blávör | Atom Bomb | Aska | Maekja van Ghosts


      Kvest Halsnaes | Hnakki van Ghosts | Blossi | Voodoozirkus | Tesla | Skrýmir | Ryuk | Ruvik | Party in the Clouds | Overo | Litfari | Gnani | Glanni frá glæsileika eyjarinnar | Flic Flac’s Milano | Capital | Blaer frá glæsileika eyjarinnar | Almost Illegal


      Tvífarí van Frelsi | St. Pauli’s Amnesia | Songbird | Skjanni vom Helstorf Moor | Nautilus | Milska | Lu’lu’a | Hvítsunna van Frelsi | Feuergeist di Royal Peerage


      Erstes Semester geschafft, stelle ich erfolgreich fest. Endlich etwas Zeit für die Pferde. Nach dem Horror Winter und Frühling ist plötzlich dermaßen warm, das es auch kaum auszuhalten ist. Doch die Jungs brauchen meine Hilfe. Zuhause angekommen schnappe ich mir direkt das Fahrrad und los geht’s zum Hof.

      “Guten Morgen”, begrüße Familie Earle am Tisch im Wohnhaus.

      “So früh haben wir gar nicht mit dir gerechnet”, antwortet Karola überrascht.

      “Setz’ dich doch erst mal, der Kaffee ist noch warm”, fügt sie hinzu.

      Ich setze mich und alle zusammen besprechen wir den Tagesplan. Heute kommen die ersten Feriengäste mit insgesamt 5 Kindern, die wir heute bespaßen müssen. Aber zu erst gehe ich zu den Jungpferden auf der Weide gucken und anschließend zu den Zuchtstuten.


      Neugierig kommen Tví, Skjanni, Loui und Lu an den Zaun. Ich weiss gar nicht zu wem ich zuerst soll. Doch es gibt eine logische Reihenfolge - der Älteste zuerst. Allen vier Jungs geht es prächtig. Demnächst kommt auch Tví mit nach oben an den Hof und ich arbeite ihn gemeinsam mit Bruce an.


      Nun geht es zu den Stuten, auch sie gucken bereits sehnsüchtig zu mir: Amnesia, Bird, Milska, Sunna und Feuergeist. Ich war besonders aufgeregt Amnesia wieder zu sehen. Die kleine hatte es mir besonders angetan und jedes Wiedersehen sorgte für Freude. Auch Milska hat sich prächtig entwickelt. Sunna kommt demnächst zusammen mit Tví an den Hof. Feuergeist ist noch neu hier und lebt sich gerade in die Truppe ein.


      Die letzte Station waren die Zuchtstuten. Auf der Weide standen Aqua, Vinkona, Tot und Fjörgyn. Die vier Stuten verbrachten den ganzen Tag mit fressen und schlafen. Bald kommen die Fohlen und wir freuen uns schon sehr.


      “Ich hab mir schon überlegt wen für die Kinder nehmen. Es werden Comtesse, Kempa, Aska, Overo und Illegal. Während wir die Pferde fertig machen, fängst du schon mal mit den Paddocks an”, sagt Bruce und geht mit seinen Brüdern die Pferde holen.


      Also schnappe ich mir die Schubkarre und gehe auf die Stutenpaddocks. Gelangweilt stehen sie alle herum, da sie gerade von den Weiden kommen und sehr erschöpft sind. Zu allen gehe ich kurz hin streiche Ihnen über den Kopf oder Hals. Gerne würde ich mehr Zeit für sie mitbringen aber ich muss denen Jungs heute viel Arbeit abnehmen, da seine Eltern auch kaum Zeit haben.


      Dann geht es auch schon weiter bei den Hengsten. Dort ist es etwas komplizierter, weil es viel mehr Paddocks sind und Neugier oft alles übertrifft.

      Nach insgesamt sechs Stunden war ich auf dem Hof fertig und auch mit mir selbst.


      “Warum machen wir das alles eigentlich?”, fragte Tyrell rhetorisch. Wir alle zucken mit den Schultern. Gemeinsam lassen wir noch den Abend ausklingen mit ein paar Getränken und einem kleinen Feier am Häuschen. Mal sehen was der morgige Tag bringt.
    • Mohikanerin
      Frühlingsbeginn

      Willa | Vinkona frá Sólin | Totbringer | River's Fjörgyn | Krít | Kempa | Aqua
      Kvest Halsnaes | Hnakki van Ghosts | Capital | Blossi | Alvari

      Þögn | Snúra | Saints Row | Aska | Ylfa | Trú fra Frelsi | Snotra | Maekja van Ghosts | Eimyja | Blávör
      Wild Reflex | Yuva | Topa’s Comtesse | Tamana | Snuff | Mademoiselle | Layers of Fear | Kisshimbye | Jule | Friede sei mit dir | Atom Bomb

      Voodoozirkus | Litfari | Blaer frá glæsileika eyjarinnar | Skrýmir | Glanni frá glæsileika eyjarinnar
      Tesla | Ryuk | Ruvik | Party in the Clouds | Overo | Gnani | Flic Flac’s Milano | Amjad Amir | Almost Illegal | Absolutely Right

      Tvífarí van Frelsi | Skjanni vom Helstorf Moor | Nautilus | Lu'lu'a | Hawking von Atomic
      St. Pauli’s Amnesia | Songbird | Milska | Feuergeist di Royal Peerage

      Der Frühling beginnt schon langsam und das Ende Februar. An den Bäumen sind die ersten Knospen und Krokusse habe ich auch schon am Weidezaun erblicken können.
      Die erste Kontrolle ist bei den Stuten draussen auf den Weiden: Willa, Vinkona, Tot, Fjörgyn, Krít, Kempa und Aqua. Die sieben Stuten haben schon kleine Frühlingsgefühle und freuen sich über meinen Besuch. Aufgeregt kommen sie angetrabt, teilweise auch im Galopp, und schnauben mich begrüßend an. Als sie merken, dass ich keine Leckerlis habe, rennen sie wieder weiter und scheinen alle sehr gesund. Ich werfe noch einige Möhren auf die Koppel und dann geht es weiter.
      Da die Paddocks gerade renoviert werde und die Hengste aktuell nicht auf die Weide können, stehen sie noch in der Box. Erst nach her ist der übergangs Paddock fertig. Kvest, Hnakki, Capital, Blossi und Alvari stehen im Stall und suchen im Stroh nach Ähren. Ich fülle bei allen das Heu noch mal auf und verlasse den Stall wieder. Nachher werde ich noch Helfen sie auf die Paddocks zu bringen.
      Der nächste Besuch ist auf dem ersten Stuten Paddock. Dort stehen Ylfa, Snotra, Eimyja, Blávör und Aska. Die fünf Stuten sind eher rangniedrig und konnten sich in der anderen Herde nicht durchsetzen. Jetzt zusammen vertragen sie sich prächtig. Ich hole eine Schubkarre Pferdeäppel und fülle das Heu auf. Im Anschluss öffne ich die Weide und die Stuten dürfen für einige Stunden raus. Die Männer haben die anderen Stute von der Weide geholt und gehe zu ihnen auf den Paddock.
      Thögn, Snúra, Saint, Maekja und Trú schlendern langsam zum Tor, als ich mit der Schubkarre komme. Natürlich wissen sie, was jetzt kommt. Auch hier hole ich eine Schubkarre herunter und fülle das Heu nach. Mit einigen Rangeleien werden sie sich der Reihenfolge an den Heuraufen klar und fangen an zu knabbern.
      Dann sind die Männer auch schon bei den Großen Pferden und machen ebenfalls sauber. Wie immer komme ich dazu und helfe. Als wir fertig sind gucken wir uns alle die Tiere noch einmal an. Reflex, Yuva, Comtesse, Tamana, Snuff, Mademoiselle, Fear, Kiss, Jule (die neu in der Truppe ist), Friede sei mit mir und Bomb. Natürlich stehen die beiden Shettys nicht bei den großen, aber trotzdem geniessen sie den Besuch! Allen geht es gut und wir gehen zu den Hengsten.
      Die Isländer Hengste sind alle soweit für die Körung und wir gehen mit den Pferden noch mal die Prüfung durch und stimmen die Kleinigkeiten ab. Voodoo, Litfari sind als erstes dran, danach folgen Blaer, Glanni und Skrýmir. Die drei sind nämlich noch nicht so weit. Besonders Glanni ist noch ziemlich vorsichtig und unsicher unter dem Sattel.
      Auch die Großen bekommen noch etwas Aufmerksamkeit. Ich hole Milano und Ryuk von dem Paddock und longiere sie im Round Pen. Tesla und Gnani sind im Moment erkältet und stehen deshalb in Quarantäne. Ruvik steht wie immer in der Box und möchte mit keinem Menschen etwas zu tun haben, obwohl ich mit ihm schon ein Stückchen weiter gekommen bin und die Box betreten kann, ohne das er mich angreift. Overo, Illegal, Right, Party und Amir stehen auf den Weiden. Die beiden Welsh Ponys spielen, hingegen die anderen den Kopf ins Gras stecken, auch wenn es nicht mehr viel gibt.
      Das gemeinsame Mittagessen haben wir beendet und es geht wieder an die Arbeit. Wir fahren noch zu den Jungpferden. Als erstes zu den Jungs. Tri und Nautilus sind mittlerweile ziemlich alt und könnten schon zum Hof, um ein Reitpferd zu werden. Leidere fehlt uns allen noch die Zeit, Jungpferde einzureiten. Deshalb dürfen sie noch weiter Pferd sein. Skjanni, Lu und Hawking sind noch nicht so weit, aber wachsen wohl auf. Allen Pferden geht es gut und wir fahren weiter zur Stutenweide.
      Schon als sie das Auto hören, kommen Amnesia, Bird, Milska und Feuergeist zum Zaun. Auch hier sind drei Pferde bei, die eigentlich unter den Sattel gehören. Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass die Truppe so bleibt, ist Feuergeist. Sie hätte keinen Anschluss mehr und scheint sich auch nur mit den drei zu verstehen. Wir hatten sie bereits in einer Jungstutengruppe bei Freunden, aber dort fühlte sie sich nicht wohl und kam nicht ans Futter. Hoffentlich kommen bald neue Fohlen, damit die aktuelle Generation sich weiter entwickeln kann.
      Der Abend ist angerückt und nach einem derart erfolgreichen Tag fällt es mir nicht schwer schnell einzuschlafen.
    • AliciaFarina
      Zu Besuch auf Atomics Valley
      Hnakki van Ghosts | Capital | Blossi | Saints Row | Alvari | Willa | Vinkona frá Sólin | Totbringer | River's Fjörgyn | Kvest Halsnaes | Krít | Kempa | Aqua | Þögn | Wild Reflex | Voodoozirkus | Snúra | Litfari | Blaer frá glaesileika eyjarinnar | St Pauli's Amnesia | Songbird | Nautilus | Milska | Lu'lu'a | Hawking von Atomic | Feuergeist di Royal Peerage | Aska | Yuva | Ylfa | Tesla | Tamana | Snotra | Ruvik | Overo | Maekja van Ghosts | Kissimbye | Jule | Gnani | Glanni frá glaesileika eyjrarinnar | Friede sei mit dir | Blávör | Almost illegal | Absolutely Right


      Da demnächst ein Hengst der Familie Earle meine Stute Drafna decken sollte, machte ich mich auf den Weg nach Atomics Valley, denn ich wollte mir die in Frage kommenden Hengste in Natur ansehen. Auf dem Hof angekommen wurde ich begrüßt, da aber niemand Zeit hatte mich herum zu führen durfte ich alleine den Hof erkunden. Zuerst beobachtete ich wie einige Pferde, unter anderem auch die Hengste für die ich mich interessiere für die Arbeit vorbereitet wurden. Im Umgang schienen sie absolut problemlos zu sein. Hnakki van Ghosts, Capital, Blossi, Saints Row und Alvari wurden nun geritten. Für die gekörten Hengste ging es auf die Ovalbahn oder auf den Platz für Dressurliche Arbeit. Ich ließ die Mitarbeiter in Ruhe warmreiten und besuchte währenddessen Willa, Vinkona frá Sólin, Totbringer, River's Fjörgyn, Kvest Halsnaes, Krít, Kempa, Aqua, Þögn, Wild Reflex, Voodoozirkus, Snúra, Litfari, Blaer frá glaesileika eyjarinnar, St Pauli's Amnesia, Songbird, Nautilus, Milska, Lu'lu'a, Hawking von Atomic, Feuergeist di Royal Peerage, Aska, Yuva, Ylfa, Tesla, Tamana, Snotra, Ruvik, Overo, Maekja van Ghosts, Kissimbye, Jule, Gnani, Glanni frá glaesileika eyjrarinnar, Friede sei mit dir, Blávör, Almost illegal und Absolutely Right auf ihren Weiden. Sie waren logischerweise nach Geschlechtern getrennt, aber auch nach Aufgabenbereich. Die Stuten und Hengste die auf die Körung vorbereitet wurden standen in ihren großen und lichtdurchfluteten Boxen, die Stuten die bereits gekört waren standen teilweise mit Fohlen bei Fuß oder ziemlich dickem Bauch auf den umliegenden Wiesen. Alle Pferde waren in einem tadellosen Zustand, also machte ich mich wieder auf den Weg zu den Hengsten um mir dort ein weiteres Bild von ihnen zu machen.
      Am Ende des Tages schwankte meine Entscheidung zwischen Hnakki van Ghosts und Capital, die Gestütsleitung half mir bei der Entscheidung und sie fiel auf Hnakki, er würde also der Vater des ersten Fohlens von meiner Drafna werden.

      1992 Zeichen by AliciaFarina
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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Mohikanerin
    Datum:
    22 Dez. 2017
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  • [​IMG]

    W8 | B108
    ____________________________________


    [​IMG]
    Kvest Halsneas (Kvest)
    Hengst

    Rasse: Norweger
    06.06 | 13 Jahre
    Fellfarbe: Braunfalbe
    Geno: Ee Aa Dd
    Stockmaß: 149 cm

    [​IMG]

    0 = wenig ausgeprägt 10 = stark ausgeprägt

    Sozialverhalten: 7
    Temperament:5
    Lauffreudigkeit: 6
    Aufmerksamkeit:7
    Nervenstärke: 7

    Eigenschaften:
    Freundlich, Neugierig, Rassentypisch


    [​IMG]

    Mischak
    Unbekannt | Unbekannt
    Unbekannt | Unbekannt - Unbekannt | Unbekannt

    Novalis
    Lovestoned | Nordlicht
    Unbekannt | Unbekannt - Unbekannt | Unbekannt

    ____________________________________

    Diese Daten werden erst nach einer Teilnahme an einer Fohlenschau erfasst.

    Fohlenbeurteilung
    -

    Exterieur | -
    Interieur | -
    Gang | -

    Richterspruch | -
    = -
    ____________________________________

    Diese Daten werden erst nach einer erfolgreichen Teilnahme an einer Zuchtprüfung erfasst.

    Zuchtbeurteilung

    Schritt | 7,4
    Trab | 7,9
    Galopp | 7,8
    Tölt | -
    Rennpass | -

    Richterspruch | Stabiler Hengst mit freundlichen Wesen und deutliches Talent im Springreiten.
    = 7,70

    ____________________________________

    Elodin | Linnea

    [​IMG]
    HK 452

    [​IMG]

    Dressur E | L
    Springen E | S
    Fahren E | L
    Western E | L

    Ganveranlagung: 3 Gänger

    ____________________________________

    238. Dressurturnier | 195. Fahrturnier | 243. Westernturnier | 251. Dressurturnier | 270. Dressurturnier


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    57. HDM | 265. Westernturnier | 297.Westernturnier |

    [​IMG] [​IMG] [​IMG]
    ____________________________________

    0 = sehr unruhig / -sicher 10 = sehr ruhig / sicher

    neue Umgebungen/Situationen: 6
    Fahrzeuge: 7
    Gelände: 5
    Straße: 5
    Wasser: 3

    Platz/Ovalbahn: 7
    Halle: 7

    Hänger: 5
    Hufschmied: 7
    Tierarzt: 5

    ____________________________________


    Bestanden ● Unbekannt

    Ausbildungsdaten
    Fohlen ABC | Einreiten | Einfahren ●

    Eintölten | Einpassen ●

    [​IMG]

    Unterbringung: Stall 1 - Box 8
    Weidezeit: 7 - 20 Uhr (13h)
    Paddockzeit: -
    Einstreu: Späne
    Futter: Aufbaufutter (20 Uhr)
    sonstiges: -

    ____________________________________

    Tierarzt | Datum Unbekannt
    Influenza Ja
    Tetanus Ja
    Herpes Ja
    Zähne Kontrolliert - Inordung

    keine Beschwerden

    ____________________________________

    Hufschmied | Datum Unbekannt
    Hufeisen Nein
    Beschlag Vorne: -
    Beschlag Hinten: -

    keine Beschwerden

    ____________________________________

    Zur Zucht zugelassen: Ja
    Decktaxe: 300 Joellen
    Wert: 1115 Joellen
    Züchter: Unbekannt

    Ersteller: Niolee

    ____________________________________

    PSD | Puzzel PNG | Offizieller HG

    Halfter (Jackie) | Decke (Jackie) | Western (Jackie) | Trab (Unbekannt)