Mohikanerin

☢ Aqua | Isländer

2012 | Gekört

☢ Aqua | Isländer
Mohikanerin, 22 Okt. 2015
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    • Mohikanerin
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      Zusammenfassung 2012 - 2014

      Zugang der Begeisterung
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      25. Mai 2012 | (c) Ravenna
      7308 Zeichen | - Sarah

      Mein Wecker brachte mich bereits früh,viel zu früh, aus dem Schlaf. Mit der Hand schlug ich auf den Knopf auf dem in Großbuchstaben *AUS* stand. Mein Kopf jedoch sank nocheinmal auf mein Kopfkissen...in Gedanken gab ich mir noch 5 Minuten. Meine Augen schlossen sich, die Decke zog ich mir nocheinmal bis zum Kinn.....nur noch 5 Minuten murmelte ich leise.Doch damit hatte ich mich zutiefst getäuscht erst als die Sonnenstrahlen durch die Ritzen der Jalousie krochen erwachte ich aus eigener Kraft. Ein Blick auf mein Handy....10 Uhr. Knapp drei Stunden später als ich es vor hatte. Nun gut wenn ih mich beeilte würde ich meine Aufgaben heute sicher alle erledigen,es sei denn es würde etwas dazwischen kommen. Zunächst machte ich mich fix fertig, stopfte ein paar Cornflakes in den Mund, schlüpfte in die Steifelletten und trat aus der Tür. Atmete die frische Luft ein, genoss für einen kurzen Augenblick die Sonne in meinem Gesicht. Doch dann rief ich mir wieder meine Aufgaben ins Gedächnis. Pferde füttern..einige bewegen und den Offenstall sauber machen. Am Nachmittag war für die Herde dann noch ein kleiner Koppelbesuch an der Tagesordnung. Schließlich ging es auf den Sommer zu also hieß es nun Anweiden. Zunächst führte mich mein Weg zu meinen Schätzen....Moon kam freudig auf mich zu gefolgt von allen anderen. Mit flüchtigen Liebkosungen begrüßte ich alle Pferde besonders aber mein kleines Fohlen. Noch war sie mir gegenüber etwas verhalten und näherte sich nur zögernd, aber wir waren ja auch noch am Anfang unserer Arbeit. Dann machte ich mich auf den Weg in die Futterkammer dort hatte ich bereits einen neuen Ballen Heu zu liegen. Mit der Mistkabel schaufelte ich das Heu in den großen Wagen,damit lies sich das Heu gut in die neuen Heunetzte füllen. Diese waren in angenehmer Höhe für die Pferde im Boden verankert,sodass die Pferde leichter heran kamen und durch die Netzte länger beschäftigt mit Fressen. Als dies erledigt war machte ich mich daran den Paddock zu säbern was mich eine weitere Stunde kostete. Nun war es bereits 12 Uhr so schnappte ich mir Blettur und Villingur stellte die beide schon mal auf den Platz. Stellte ein paar kleine Cavalettis auf und auch drei größere Hindernisse. Heute hatte ich meine Zeiteinteilung sowieso verschoben also würd ich heute nur Freispringen machen. Bewaffnet mit einer Peitsche machte ich mich dara die beiden ein wenig laufen zu lassen zunächst erlaubte ich es ihnen vorbei zu laufen,doch nachdem sie sich etwas aufgewärmt hatten war Blettur der erste der über das Hindernis flog dicht gefolgt von Vill. Mitten in dem ganzen gespringe klingelte auf einmal mein Telefon. Ich ließ die Peitsche sinken und ging ran. "Hallo?" fragte ich etwas verdutzt....Es war Ponyfreak die Züchterin von Blettur und die alte Besitzerin von Villingur. "Hallo Magena. Ich habe eine kleine bitte an dich. Ich habe immer weniger Zeit und suche jemanden zuverlässiges der sich um einige meiner Pferde kümmert. Würdest du vielleicht Aqua, Black Lemontree und Dschehim bei dir aufnehmen wollen?" Ich war perplex und mir fiel beinahe der Hörer aus der Hand. Lemontree?! Den Vater von Blettur? Natürlich wollte ich...ich hatte schon immer ein Auge auf den Hengst geworfen und auch die anderen waren nicht schlecht.Aqua war ebenfalls ein Isländer und so hatte ich auch eine Lösung mit Iduna! "Ja klar würde ich" "Wann hättest du Zeit damit ich sie vorbei bringe?" Ich sah auf die Uhr..."Jetzt?" fragte ich eher aus Witz...."Würde gehen bis in ein paar Stunden" Wir beredeten noch alles bis sie schließlich auflegte. Ich ließ mich in den Sand sinken...Black und Aqua würden nun mir gehören und auch Dschehim würde es bei mir gut haben. Blettu würde seinen Vater kennenlernen auch wenn er dies sicher nicht wusste. Die beiden Hengste könnte ich sicher Recht gut in die Gruppe einfügen und Aqua würde einen Offenstall zusammen mit Iduna beziehen. So hätte ich die Sache nicht besser lösen können. Während ich telefoniert hatte waren meine beiden Isihengste an den Rand des Platzes getrottet um dort Gras zu fressen. Nun gut noch ein wenig ließ ich die beiden um den Hufschlag…nicht mehr unbedingt darauf bedacht das einer der beiden über eines der Hindernisse herüber kam. Noch einmal setzte Blettur über ein Hindernis. Ja eben ganz der Vater. Freudig musste ich ja schon breit grinsen…Black in meinem Besitz…Es waren echt Jubelzeiten…Im Moment hatte ich zwar ziemlich viel Stress wegen dem Umbau am ganzen Hof aber dennoch zum in die Luft hüpfen! Die beiden Hengste waren schnell wieder versorgt. Als nächstes nahm ich mir Sorrow vor da ich aber wenig Elan hatte nun auch noch zu satteln…dazu war der Tag einfach zu warm. Also einfach die Trense drauf in windes Eile befand och mich auf dem Rücken meiner schwarzen Perle. Ich fackelte nicht lange welchen Weg ich einschlagen wollte um auszureiten…definitiv zum See. In einem gemütlichen Trab folgten wir dem Waldweg bis zu seinem Ende..nun noch quer über das Feld und schließlich waren wir da. Sofort parierte ich Sorrow durch stieg ab entledigte mich meiner Schuhe und führte Sorrow langsam an das Wasser heran. So schön kühl und auch meine Perle schien begeistert zu sein. Immer wieder erhob er den Huf platschte damit auf das Wasser. Ich lief weiter hinein. Sorrow folgte musste schließlich anfangen zu schwimmen...Wir schafften es bis zur anderen Seite des kleinen See´s. Auf der anderen Seite angekommen stieg ich wieder auf galoppierte bis zum Wald ehe mir auffiel das ich meine Schuhe liegen gelassen hatte. Natoll....Nungut machte ich eben mit Moon auch einen Ausritt! Zu Hause angekommen bekam Sorrow sein Futter während ich Moon begann fertig zu machen. Diesmal jedoch mit Sattel und Sidepull. Ich wollte ein wenig Dressurarbeit im Wald machen. Dort angekommen lies ich ihn schön in anlehnung gehen trabte an suchte mir den nächstbesten Baum um punktgenau dort anzuhalten wo der ausgesuchte Baum stand. Wie nicht anders von meinem Hengstchen zu erwarten stand er schöön geschlossen da. Nun standen wir da eine leichte Brise strich mir durch das offene Haar..ich hatte meinen Helm leider vergessen. Vor uns erstreckte sich das freie Feld. Ich trieb Moon die Waden in den Bauch mein Liebling preschte sofort los und im Renngalopp flogen wir dem See entgegen. Ich genoss den Wind in meinem Haaren und die dadurch kühlere Luft...herlich so ein Ausritt. Ich nahm diesmla meine Schuhe wieder mit und in Schritt folgte ich dem Weg wieder nach Hause. Dort angekommen erwartete mich der Hänger bereits. Ohhh ja! Black,Aqua und auch Dschehim waren endlich da! Es war ein riesiger Anhänger in dem die Pferde schräg drinnen waren damit mehr hinein passten. begeistern begrüßte ich Ponyfreak die schon etwas geknickt aussah. Ich versicherte ihr eine gute Pflege und sie nickte..sie schien es zu wissen. Gemeinsam führten wir die Pferde auf den Krankenpaddock. Hier würden sie bis zur eingewöhnung stehen bleiben. Aqua jedoch kam in eine Box sie würde neben der Stute Luna stehen,denn auch sie un Branda Phönix waren erst seit kurzem hier. Die beiden würde ich dann zusammen zu meinen beiden Stutfohlen bringen. Iduna und Lune waren in den zwei Wochen ein richtiges Traumpaar geworden....Nu gut. Ich verabschiedete Ponyfreak wieder gab den Pferden erneut ihr Heu in die Netze und sagte für diesen Tag Adieu zu meinen Pferden.

      Zuchtpferde sind auch Pferde
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      2013 | (c) Mohikanerin
      3373 Zeichen | - Vina

      Heute habe ich grosses vor. Ich möchte die meine Zuchtpferde bewegen. Das kann ja was werden. Die Stuten sind grösenteils lange nicht mehr geritten worde und die Hengste stortzen nur vor energie. Doch ich mache mich schon auf die erste Stute zu holen, Blacky. Sie ist trächtig, trotzdem möchte ich etwas mit mir machen. In der Stallgasse binde ich sie an und mache erst mal die Fenster auf. Die Stute ist nicht sehr begeistert angebunden zu sein und zieht die ganze Zeit. Doch als ich wieder da bin um sie zu beruhigen ist sie es schon. Ich lobe sie und gebe ihr ein Leckerlie. Sie frisst es genüslich und ich fange an sie zu putzen. Im Schweif hat sie ein riesen Knoten den ich nach her rausmachen werde. Vorher müsste ich aber das Glanzspray suchen. Also gehe zur Sattelkammer und suche. Schon finde ich die Flasche und gehe zurück zu ihr. Ihr Fell muss ich jetzt erst mal fertig brüsten. Anschliessend sprühe ich ihr Fell und ihr Langhaar ein. Blacky findet das gar nicht toll und zieht am Stick. Ich beruhige sie und mache weiter. Dann stehle ich die Flasche wieder auf den Putzkasten und lasse das Zeug einziehen. Nach ein paar Minuten käme ich die Mähne durch. Dort sind nur kleine Knoten. Anschliessend mache ich den Schweif. Ich ziehe jede einzählne Strähne raus und brüschte sie raus. Nach einer halben Stunde bin ich fertig. Der Stute gebe ich etwas Futter und warte das sie Fertig ist. Nach dem sie das Stutenaufbau Futter verschlungen hat führe ich sie zurück zur Weide wo die anderen schon auf sie warten und sie wiehrend begrüssen. Ich gehe auf die Weide um das nächste Pferd zu holen. Es ist Aqua. Die Scheckstute ist noch nicht so dick wie Blacky die ende März fohlt. Sie hier hat noch Zeit. Deshalb werde ich Aqua auch ein wenig longieren. Aber erst müssen wir zum Hof gehen. Als wir dann da sind binde ich sie ebenfals in der Gasse an und putze sie. Am Hals fange ivh an und mache dann due Brust sauber. Ich arbeite mich weiter zum Bauch und zur Kruppe. Das gleiche noch mal auf der anderen Seite, dann muss ich nur noch Hufe auskratzen und Langhaar brüste.. Also mache ich das. Als das dann auch geschaft ist gehe ich mit ihr zum viereckig Roundpen. Dort angekommen öfne ich das Tor und geh rein. Ich ziehe den Strick von Aqua Hakfter ab und scheuche sie raus. Die Stute beschnubbert erst mal den boden beim laufen. Ich schnaltze das sie weiter geht. Mehr als vier, fünf Runden Tarb auf jeder Hand reicht für heute. Das sind schon mehr als genug. Ich lobe sie als Aqua endlich im Schritt, entspannd, Runde um Runde geht. Nach den Trab Runden lobe ich sie erneut und wechsel die Hand. Erst möchte sie ab und zu reinlaufen aber dann schnallt sie das sie aussenrum wieder soll. Dann lobe ich sie wieder und lasse sie traben. Das macht sie einfach toll. Nach ein paar Minuten führe ich sie zurück zu den anderen Stuten. Die mal wieder am Zaun stehen und warten. Als nächstes hole ich Milka. Mit ihr mache ich nicht viel nur putzen. Also luafen wir zum Hof wo ich sie ebenfals anbinde und die Büste hole um sie zu putzen. Milka steht bisher von allen Stuten am besten. Aber ist bestimmt auch so weil sie vor her war im gegebsatz zu meinen Stuten die immer Fohken bekommen und nur ab und zu vom Menschen gepflegt . Doch das müsste ich jetzt mehr machen. Aber egal jetzt ich mus ich die Stute weiter putzen und nicht in gedanken schweben.

      Fortzsetzung folgt...

      Zuchtpferdekontrolle
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      2013 | (c) Mohikanerin
      4399 Zeichen | - Vina

      Ich laufe mit einem Halfter als erstes Stutenweide um mir sie nur mal anzugucken, weil sie bald wieder zum Hengst sollen. Also gut. Als erstes kommt mir Aqua entgegen. Die Scheckstute hat schon abgefohlt und ein gesundes Fohlen zur Welt gebracht. Ausserdem hat es auch eine schöne Farbe. Aber jetzt muss ich mir noch ihre Beine angucken, weil sie ein wenig Wasserbeine hatte. Ich lege ihr also das Halfter um und lege den Strick über den Hals. Sie steht wie ein Baum während ich mir die Beine angucke. An den Gelenken sind sie noch ein kleines bisschen dick, deshalb mache ich noch mal das Kühlgel rauf und mache das Halfter ab.
      Jetzt gucke ich mir Byjumi an. Die ander Scheckstute. Sie hatte kein Fohlen, aber ein tränendes Auge, wegen dem Wind. Also lege ich ihr ebenfalls das Halfter um und gucke mir das Auge noch mal an. Schon viel Besser, sonst hätte ich sie auf den Hof holen müssen und dann Boxenruhe. Doch das ist auch nicht so einfach. Ich gucke noch schnell den Rest des Körpers an und gehe dann zur nächsten Stute.
      Milka läuft mir schon entgegen, also gucke ich mir sie auch noch mal an. Bei ihr geht es auch recht schnell, weil sie eben falls gut steht. Ihr Kopf ist inordnung und die Beine ebenfalls. Ich bin am überlegen sie auf den Hof zu holen, um sie einwenig zu reiten, aber das wird wohl nichts.
      Nun ist Blacky an der Reihe. Die braun-Rappstute mit der Blesse ich wirklich eine Schönheit und bringt auch super Fohlen. Ich nehme sie heute auch mit auf den Hof, um sie ein wenig zu reiten, weil sie eine zimeliche Zuchtmaschiene ist und den Sommer lang mal geritten wird. Danach kann sie gern zu Hengst, jetzt aber erst mal nicht. Also mache ich aus dem Strick, Zügel und reite zum Hof. Vor der Gasse steige ich ab und führe sie zur eine Paddockbox. Dort mache ich das Halfter usw. ab und laufe zu den Hengst-Tages-Weiden.
      Hell wiehrt und dann folgen auch schon die anderen Hengste, aber als erstes gehe ich zu Felix, der hier neu ist. Er ist vor ein paar Wochen erst gekört wurde, und das haben wir Abends erst einmal gefeiert. Doch jetzt gucke ich mir den Hengst erst mal an. Ich habe auch eine Scherre bei um die Stehmähne nach zuschneiden. Als ich das geschafft habe laufe ich zu Hell.
      Er wiehrt mich schon wieder an und ich streichle ihm am Maul. Dann bekommt er das Halft um und ich gucke ihn mir an. Vor kurzend stand er ja noch wo anders auf einem Hof und hat gedeckt, Natursprung. Ein paar Stellen hat er schon, aber nichts lebensgefährlich. Also gut dann kann ich ja auch zum nächsten Pferd.
      Das ist Lemon, ein Rapphengst mit befriedigenden Gängen, aber jetzt nicht sooo gute. Dafür hat er einen schönen Charakter und das ziegt er immer wieder. Er bekommt auch wieder ein Halfter und ich gucke ihn an, weil er bald auch zu den Stuten kommt. Alles inordung und ich kann mir das nächste Pferd angucken.
      Mellamo guckt zu mir und ich laufe zu ihm. Er wiehert einmal und entspannt dann. Ich wuschle ihm durch den Schopf und gehe dann auf die Weide. Ihm lege ich auch ein Halfter an und gucke mir seinen Kopf an und die Beine auch. Das freut mich. Er kommt auf jedenfall dieses Jahr zum Hengst, weil er so schöne Mähne hat. Dann mache ich wieder das Halfter ab und geh zu Draki.
      Der Schimmel liegt im Dreck. Wie immer. Aber ich scheuche ihn hoch und ihm den Dreck ab zu machen. Aufjedenfall das was geht mit den Handschuhen. Dann gucke ich mir auch die Beine an und den Kopf auch. Mit der Hand gehe ich auch nochmal durch die lange Mähne und geh dann auch schon zu Baccardi.
      Ich gucke mir noch einmal die Beine und den Kopf an. Der ist in ordung aber am hinteren linken Bein ist etwas an der Fessel. Ich hebe das Bein und er zuckt oft. Dann führe ich ihn hin und her, doch er humpelt leicht. Also nehme ich ihn gleich mit auf den Hof. Ist bestimmt bei dem Decken auf der Weide passiert. So schlimm auch wieder nicht, aber schon ärgerlich.
      Also laufe ich noch mal zum Hengst, den ich aber schon kenne, weil er von Sarah ist und er schon einmal bei uns war. Doch jetzt steht er etwas länger bei uns, mal sehen wie lange, aber hier ist er gut untergebracht. Ich gucke mir noch einmal die Beine an und den Kopf auch. Alles immer noch in ordung.
      Aber jetzt laufe ich mit Baccardi zum Hof und rufen den Tierarzt an. Mal sehen wann sie/er kommt. Aber jetzt gebe ich den beiden Pferden futter und gehen dann in dern Auffendhaltsraum eine kleine Pause machen, eh ich weiter mache.

      Umweiden
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      2013 | (c) Mohikanerin
      1566 Zeichen | - Vina

      Jetzt sind auch die nächsten Dran. Es sind vier Zuchstuten. Alle vier sind trächtig. Deshalb bin ich auch vorsichtiger bei denen. Sie kennen sich ja schon, deshalb kommen keine anderen Pferde mit rauf. Ich hole Milka aus der Box. Langsam laufe ich mit ihr zur Weide, die neben der Reithalle ist. Als wir da sind mache ich den Strick ab. Das Halfter bleibt für den Notfall drauf.
      Ich geh wieder zu den Boxen und hole die Scheckstute Byjumi raus. Sie hat bereits ein Halfter dran. Ich mache den Strick dran. Wir laufen zur Weide auf der Milka schon steht. Sie begrüsst die Scheckstute.Ich lächle und stelle sie auf dazu. Noch ein Blick zurück und dann geh dann Aqua holen.
      Sie steht auch im Stall wie die anderen Pferde. Doch scheinbar muss ich sie noch schnell einreiben. Sie hat hinten Wasserbeine, welche sie ganz schön strapazieren. Also binde ich sie an und hole das Kühl gel. Schmiere es natürlich rauf und lasse es einwirken. Ich streichle ihren Bauch und laufe dann auch mit ihr zur Weide. Dort mache ich den Strick ab und sie trottet zu den anderen Pferden.
      Ich geh das letzte Pferd für diese Weide holen. Es ist Blacky. Die Stute ist am dicksten von allen. Doch sie hat nichts mit den Beinen, aber ich kenne es ja schon von ihr, dass sie grosse Fohlen bekommt. Also streichle ich sie auch nocht mal und laufe mit ihr zur Weide. Sie wird immer schneller als sie das Gras sieht. Sie stand zwar nur 2 Tage drin, aber da merkt man was ich für ein verfressendes Pferd habe. Also mache ich auf der Weide den Strick ab und laufe zurück. Nächste Weide ist dran.

      Hufschmied
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      2. Dezember 2013 | (c) Mongofisch
      5898 Zeichen | - Mongo

      Heute war ich erneut bei Lena auf dem Hof um mich weiter um die Hufe ihrer Pferde zu kümmern. Ich parkte mein Auto und lief mit meinen Sachen zum Putzplatz. Dort traf ich auf Lena, die mir schon entgegen gewunken hatte. „Guten Morgen“, begrüßte ich sie, während ich meine Sachen sortierte. „Hallo, ich hole direkt mal die erste Stute“, sagte Lena und verschwand im Stall.
      Währenddessen machte ich den Schmiedeofen an, da heute wieder ein Pferd neu beschlagen werden sollte. Die junge Frau erschien wieder und führte eine hübsche Rappstute. Während sie den Isländer anband, erzählte sie mir: „Das ist Blacky, eine 14-jährige Isländerstute. Beim Hufschmied ist sie meist artig und steht still.“ - „Das klingt doch schon mal gut! Bei ihr sollen nur die alten Eisen ab, richtig?“ Fragte ich, während ich mich der Stute vorstellte. „Ja genau!“ Lena bestätigte meine Vermutung, ich machte mich daran, den ersten Huf zu bearbeiten.
      Zuerst musste das Eisen abgenommen werden. Dazu bog ich mit einem Unterhauer die Nagelenden grade, damit sie den Huf nicht verletzten konnten, wenn ich das Eisen raus zog. Mit großem Kraftaufwand bekam ich das Eisen vom Huf und legte es beiseite. Anschließend befreite ich auch die anderen drei Hufe von den alten, abgelaufenen Eisen. Lobend klopfte ich Blacky den Hals, da sie die ganze Zeit über ruhig dagestanden hatte. Die Stute blickte mich mit ihrem warmen Augen an und inspizierte das Hufmesser, welches ich in meiner Hand hielt. Nach einem Augenblick wendete ich mich wieder den Hufen zu und begann diese auszuschneiden. Zu Anfang kürzte ich die Hufwände und die Trachten auf die richtige Länge. Die Hufe sahen trotz der Eisen noch recht gut aus, sodass ich nun die Hufwände abrundete. Das funktionierte gut, die Stute war brav und ließ sich auch ohne Probleme die Hufe auf den Bock stellen.
      Nachdem alle vier Hufe wieder eine gute Form und Länge hatten, lobte ich Blacky erneut. Außerdem bekam sie ein Leckerli, dann brachte Lena sie zurück in den Stall und brachte mir den nächsten Kandidaten.
      Eine hübsche Scheckstute spitze aufmerksam die Ohren, als Lena sie zum Putzplatz führte und mir kurz etwas über die erzählte: „Das hier ist Aqua, sie ist eine Isländerstute und mittlerweile 13 Jahre alt. Bei ihr sollen ebenfalls nur die alten Eisen ab, damit sie über den Winter barhuf laufen kann.“ - „In Ordnung“, nickte ich und stellte mich der Stute mit einem Leckerli vor. Sie hatte wunderschöne blaue Augen, aus denen sie mich neugierig betrachtete. Ich fing dann rasch damit an, die Eisen der Stute abzunehmen. Aqua war zwar etwas unruhig, behinderte mich aber nicht bei der Arbeit. Nach einiger Zeit waren alle Eisen runter und ich konnte damit beginnen, die Hufe auszuscheiden. Die Stute war dabei brav, protestierte nur zu Anfang, als ich den Hufbock benutzen wollte. Mit einem Leckerli als Bestechung,funktionierte aber auch das schließlich gut. Lobend klopfte ich Aqua den Hals, als ich mit der Behandlung fertig war und Lena sie wieder losband.
      Nachdem Aqua wieder in ihrer Box stand, kam Lena nun mit einem Rappschecken aus dem Stall und band diesen am Putzplatz an. „Das ist Byjumi, sie ist besonders artig!“ Lächelnd begrüßte ich die Stute und fragte Lena dann, was bei ihr gemacht werden sollte. Sie erklärte mir, dass ebenfalls die Eisen über den Winter abgenommen werden sollten, also fing ich direkt damit an. Das Abnehmen war anstrengend und ich kam schnell ins schwitzen. Die Eisen der Stute saßen aber auch verdammt fest am Huf. Mit vollem Körpereinsatz schaffte ich es dann endlich, alle vier Eisen abzunehmen. Erschöpft lobte ich Byjumi und sagte zu ihr: „So, nur noch schneiden, dann bist du fertig!“ Damit fing ich auch sogleich an. Zuerst kürzte ich Hufwand und Trachten, anschließend rundete ich die Hufwand ab und schnitt schließlich den Strahl zurecht. Die Rappstute stand die ganze Zeit über brav und entspannt still. Dafür bekam sie nun noch ein Leckerli und durfte dann zurück in die Box.
      Als Vorletzte für heute war Litzi La La an der Reihe, eine hübsche Lusitano Stute. Lena band sie an und erklärte mir dann, dass auch bei ihr die alten Eisen abgenommen werden sollten. Nachdem ich mich der Stute vorgestellt hatte, machte ich mich sofort an die Arbeit. Eines der Eisen war schon recht locker und es war höchste Zeit, dass dieses abgenommen werden würde. Es war ein leichtes, die alten Eisen bei Litzi abzunehmen, worüber ich sehr froh war. Schnell konnte ich mit dem Zurechtschneiden der Hufe beginnen. Die Fuchsstute war zwar etwas mürrisch, ließ sich aber trotzdem brav behandeln. Als alle vier Hufe wieder ordentlich aussahen, verabschiedete ich die Stute mit einem Leckerli, ehe Lena sie zurück in den Stall führte.
      Nun war die letzte Stute für heute dran. Eine großgewachsene, hübsche Stute. „Das ist Silence Zombieapocalypse, ein Deutsches Reitpferd. Sie ist noch recht jung, dafür aber sehr brav. Sie soll heute neue Eisen mit Grip und Stollen bekommen“, erklärte Lena mir, während sie das mächtige Pferd anband. Ich nickte und stellte mich der Stute vor, ehe ich damit begann, die alten Eisen abzunehmen. Hier war es wieder etwas schwieriger, aber auch das hatte ich nach einiger Zeit geschafft. Ich schnitt die Hufe zurecht und suchte dann die passenden Eisen raus. Das erste kam zum Erhitzen in den Schmiedeofen. Glühend nahm ich es mit einer Zange heraus und passte es dem Huf an. Zombie schien das nicht zu stören, sie blickte sich neugierig auf dem Hof um. Das passende Eisen kühlte ich im Wasser ab und schnitt dann den Schneegrip auf dieses zu. Beides zusammen nagelte ich auf den Huf.
      Ich wiederholte den Vorgang, bis die Stute schließlich an allen vier Hufen neue Eisen trug. Mit einem Leckerli lobte ich sie und Lena brachte sie in den Stall. Währenddessen räumte ich meine Sachen zusammen und brachte sie ins Auto. Lena eilte herbei und half mir. Wir verabschiedeten uns und ich machte mich auf den Weg nach Hause.

      Jubel, Trubel, Heiterkeit
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      2014 | (c) Mohikanerin
      4654 Zeichen | - Vina

      Niemals hätte ich gedacht, dass ich an so einen schönen Tag so tief unten sein kann. Trotzdem quäle ich mich aus dem Bett und mache mir ein Brötchen, das letzte. Gezwungen schlucke ich den letzten Bissen und geh dann zu den Pferdchen. Vorher habe ich mich natürlich noch gewaschen und umgezogen. Anfangen tu ich heute mit den Fohlen. Eine einfache Kontrolle heute nur. Besonders bei Náttdis, Nenir und Slave müssen unter's Auge genommen werden. Die Drei sind in letzter Zeit öffter aufgefallen durch Hummeln und ähnkliches. Also mit einem Halfter bewaffnet gehe ich die Koppeln ab. Als erste begrüsst mich Hlíf, doch zu der komme ich erst später. Weiter gehe ich zu Nökk, die weiter hinten steht. Als sie mich auch erblickt, kommt sie mir etwas entgegen und nimmt dann den Kopf wieder nach unten. Bevor ich den Strick befestigen kann, mach ich ihn erst mal vom Halfter ab. Anschließend habe ich Nökk schon in der Hand und gucke sie mir dann an. An der Fessel hinten rechts hat sie sich etwas aufgeschierft, aber nichts dramatisches. Auch die Schramme am Hals ist nichts schlimmes. Also mit Nökk ist alles gut, deshalb mach ich den Strick wieder ab. Weiter geht es zur nächsten Stute.
      Meine kleine Náttdís kommt schon. Sie sieht sehr hingerichtet aus. Doch jetzt nichts schlimmes. Überall hat die Falbin Kratzer und Bissspuren. Sie ist auch immer recht aufmüpfig den Älteren gegenüber. Also muss sie mit Leben. Das kurze gehummel sind nur schreck Momente. Deshalb nehme ich ohne Sorgen, den Strick wieder ab.
      Jetzt noch die kleinen Hengste kontrollieren. Slaves kommt mir bereits entgegen. Also mache ich ihn den Strick ran und guck ihn mir an. So weit alles ok, nur er muss genäht werden an der Hinterhand. Also führe ich ihn auf den Hof in einen der vier Paddocks. Sofort rufe ich Hayley an. Sie kommt nach her, da sie grad noch unterwegs ist. Aber jetzt kann ernicht mehr viel machen.
      Zurück gehe ich auf die Weide und schnappe mir Radioactive, mit dem ich nächste Woche einreiten anfange. Doch er sieht vollkommen ok aus.
      Der nächste ist Towelie. Mein junger Hengst wird auch bald angeritten, aber noch ein zwei Monate darf er stehen. Noch etwas meckert er, wenn man ihm am Kopf streichelt und ähnliches. Deshalb darf er auch noch etwas warten. Trotzdem kontrolliere ich ihn noch. Auch er hat nichts, nicht mal ein Kratzer.
      Novio steht auch mit in der Runde. Da ich lange keine Zeit mehr für ihn hatte, bringe ich auch den Großen in einen Paddock am Hof. Noch einmal streiche ich ihn über den Hals. Später mache ich noch was mit ihm.
      Als nächstes kommt noch Nexus mit dem auch bald anfange, Einreiten. Meine ganzen Kleinen, sind langsam groß. Wie schnell die Zeit vergehet. Ich gucke ihn komplett ab und alles ist gut. Jetzt müssen wir nur hoffen, dass er auch ein tolles Reitpferd wird. Ich mach den Strick wieder ab und suche Nennir.
      Der neue Hengst ist recht neugierig, aber trotzdem zu Faul zu mir zu kommen. Also laufe ich zu ihm und lege das Halfter um, was ich mit habe. Es ist zwar noch zu groß, aber in den nächsten Monaten bekommt er noch eins. Erstmal darf er noch ohne blieben. Auch er hat keine Kratzer oder so. Nicht mal eine Bisswunde irgendwo.
      So die ersten sind fertig kontrolliert und es geht weiter mit den Zuchtstuten. Das ist eine schnelle Sache. Deshalb laufe ich zum Tor und geh rüber wieder zur Stuten Weide. Uach wenn ich immer ein ganz schönes Stück laufen muss. Am Tor stehen bereits Milka und Blacky. Beide sind trächtig. Ich kontrolliere ob die beiden noch ihr Fohlen im Bauch haben. Die Zitzen sind auch inordnungd. Beide Stuten bekommen ein Leckerlie und ich geh weiter zu den nächsten. Sie folgen mir. Wie immer.
      Byjumi kommt auch dazu. Ich halte und geh zu ihr. Als erstes taste ich den Bauch ab und uach die Zitzen. Alles in Ordnung. Auch am restlichen Körper ist alles ok. Ich kann einfach nicht noch ein Pferd in die Klinik schicken, dass trächtig ist.
      Auch Aqua kommt zu mir. Sie ist nicht trächtig, trotzdem geht es gut. Zur Zeit läuft sie selten in der Reitschule mit. Bald muss ich auch sie reiten. Ich schreibe mir alles auf und geh dann zu Tot.
      Die Stute ist auch nicht trächtig und Thor reitet sie dem öffteren, weil sie beim Eintölten ist. Die nächsten Tage setze ich mich auch noch mal drauf, um zugucken, wie weit sie ist. Doch heute nicht, habe andere Pferde eingeplant.
      Deshalb geh ich zum nächsten Pferdchen und das ist Grey, die auch in der Reitschule mitläuft, aber häufiger als Aqua. Aber auch nur, weil wir für sie keine Zeit haben und Thor die kleine nicht mag. Trotzdem ist sie ein klasse Zuchtpferd.
      Für heute war es das erst mal. Jetzt muss ich erst mal zur Steuerbehörde.

      Tierarzt
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      28. August 2014 | (c) Eowin
      2632 Zeichen | - Eowin

      Mein Terminkalender verriet mir, dass ich heute einen Termin bei Mohikanerin hatte. Bei ihr sollten alle Pferde geimpft und gechippt werden.
      Kurz zählte ich die Namen der Pferde durch, die ich behandeln würde und ergriff dann kurzerhand den gesamten Karton Transponder, der noch in meinem Büro stand. Man sollte schließlich immer einen Ersatz-Injektor zur Hand haben und jetzt über 50 Spritzen auszuzählen – da hatte ich keine Lust zu.
      Kurz kontrollierte ich noch, ob ich ausreichend Impfstoffe im Kofferraum hatte, genau so wie Spritzen, Nadeln und Alkoholtupfer.
      Dies konnte ich bejahen, sodass ich mich rasch auf den Weg zu meinen heutigen Patienten machte.
      Am Stall angekommen, kam Vina mir bereits entgegen und begrüßte mich.
      Ich bat sie, die Pferde recht rasch nachzuholen und anzubinden, sodass wir hoffentlich einigermaßen fix fertig würden.
      Als erstes waren die Stuten an der Reihe.
      Hier stand Willa bereits bereit. Ich begrüßte das Pferd kurz, dann zog ich die Impfstoffe für sie auf. „Ich impfe alle gegen Tetanus, Influenza und Herpes“, erklärte ich, während ich einige Spritzen schon vorbereitete. Ich hatte eine Folie mitgebracht, auf der man die Aufkleber der Impfstoffe wieder abziehen können würde. Diese machte ich zu einer Tabelle, schrieb Willas Namen auf, klebte den Aufkleber auf und machte eine dritte Spalte für den Barcode des Transponders. So könnte Vina alles in die Pässe, die sie selbst beim Verband anfordern wolle, nachtragen.
      Mit den beiden Spritzen der Impfung war ich so fix fertig, dass Willa es kaum mitbekam und lediglich kurz zusammenzuckte.
      Anschließend griff ich in den Karton auf den Rücksitz meines Wagens und fischte einen Transponder für sie heraus, den ich ihr auf die Mitte der linken Halsseite injizierte. Erst, als ich mich mittels Lesegerät davon überzeugt hatte, dass alles richtig saß, zog ich den Barcode ab und klebte ihn neben ihren Namen auf die Folie.
      Als nächstes war Heavem an der Reihe, dann Aqua, White Pearls Sunset, Saints Row, das Fohlen Nökkvadís van Ghosts, Þögn, Náttdís van Ghosts, Hlíf van Ghosts, Elding, Moon’s Pumpkin, Coulee, bei der ich mich wunderte, weil sie total aus der Richtung der anderen Pferde schlug und zu guter Letzt Lila Wolken.
      Alle wurden geimpft und bekamen einen Transponder, ich überprüfte den Sitz und vermerkte alles auf der Folie. Hier und da gab es leichte Probleme, war insgesamt aber recht gut zu bewältigen.
      „So, das war der erste Streich. Dann kommen noch die Hengste“, stellte ich fest und klopfte die Hände aneinander, die mittlerweile vom Spritzen schon Schwielen an den Daumen hatten.

      Training
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      2014 | (c) Mohikanerin
      1825 Zeichen | - Erik

      Während Vina noch im Stall bei Willa ist, bin ich schon auf dem Weg um Aqua zu holen. Die Zuchtstute muss auch mal wieder bewegt werden. Im Stall binde ich an, putze sie rasch über und sattle dann auch schon in die Halle. Wie immer habe ich die Gerte bei. Dann geht es auch los. Die ersten Runde reite ich mit lockeren Zügeln und auch die Beine sind nicht dran. Nach dem zweiten Handwechsel fange ich mit ersten Dehnübungen für den Hals an. Aqua mag das nicht, doch mir egal. Immer wieder pitsche ich die Stute mit der Gerte an. Nach mehreren Versuchen klappt dann endlich seitwärts laufen. Ich lobe sie und versuche es noch in die andere Richtung. Scheinbar fällt ihr es in die linke Richtung schwerer als nach rechts. Also gehe ich wieder auf die Linke um mehr dran zuarbeiten. Aqua fängt mal wieder an rum zuzicken, doch das gits bei mir nicht. Ich trabe sie in ruhe an und es geht los. Mit kurzen Schwebephasen geht sie vorwärts, dass das sitzen nicht gemütlich macht. Dann steht da auch plötzlich Vina. „Ach auch schon da?“, sage ich mit meinem englischen Akzent. Sie nickt nur und lächelt. In den letzten Wochen habe ich wieder gemerkt, wie mir die alte Zeit fehlt. Wir haben sehr viel verpasst, doch das holen wir jetzt einigermaßen nach. Aqua läuft unmotiviert vorwärts und auch schon gar keine Power mehr. Durch das ständige rum stehen ist sie eingerostet. Doch das versuche ich jetzt zu vermeiden. In den letzten Wochen habe ich viele Pferde wieder einiger maßen zum laufen gebracht. Nun ist auch die Kuh dran, doch heute wird das nichts mehr. Ich reite noch einmal einige Zirkel im Trab und reite die Dicke dann ab. Langsam wird sie ja aber auch schon alt.
      Ich steige ab und gehe zum Stall. Dort putze ich die Stute noch mal über und stelle sie mit Fressen in die Box. Nun geht es auch für mich essen.
    • Mohikanerin
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      8. März 2015 | (c) Mohikanerin
      1984 Zeichen | - Vina

      Gedankenversunken laufe ich mit Aqua am Strick zum Hof. Das Wetter ist heute echt super, dass ich mal wieder mit einigen Pferden arbeiten kann. Als erstes ist meine Alte an der Reihe. Ich habe sie schon seit Ewigkeiten und könnte mich nur schwer von ihr trennen. Wir kennen uns nun auch schon und sie weiß, dass sie ihren Kopf nicht durchsetzen kann. Deshalb hat sie irgendwann angefangen mir zu vertrauen. Heute möchte ich mit ihr vom Boden aus Üben. Doch als erstes putze ich sie am Hof. Langsam beginnt das enthaaren und die ganzen Haare fliegen durch den Stall. Der Wind ist heute zwar nicht so stark unterwegs wie sonst, aber trotzdem da. Ganz ruhig steht Aqua da und lässt sich striegeln. Ich habe lange nichts mit der Stute gemacht. Bald möchte ich sie noch einmal decken lassen.
      „Vorwährst“, befehle ich der Stute und schnalze kurz. Aqua läuft schneller. Danach lobe ich sie. Es muss immer ein gesunder Mittelmaß zwischen den Komandos geben. Aufmerksam spitzt sie die Ohren und ich konzentriere mich auf sie. Der Wind weht durch ihre Mähne und auch durch meine Haar, ich sehe kaum noch was und pute die Haare weg. Komisch. Auf dem Hof ist so ruhig wie lange nicht mehr. Georgio hat die Hunde mitgenommen, ich habe nun nichts mehr. Die Abende sind schrecklich. Aqua schnaubt und zieht mich glücklicher Weise aus den Gedanken. Der Sand staubt bei jedem Schritt der Stute. Ich treibe sie in den Trab. Automatisch lässt sie den Kopf sinken und schnaubt erneut. Ihr Rücken wölbt sich etwas nach oben. So läuft Aqua toll. Ursprünglich habe ich sie als Turnierpferd verkauft, doch nutze sie für die Zucht. Ach ja, die Zucht – der Verband möchte, dass ich endlich mal was vorzeige, doch mir fehlen die Mittel dafür. Also versuche ich durch Turniere unseren Hof weiter zu bringen, erst einmal.
      Als ir fertig mit longieren sind, putze ich sie noch einmal und bringe sie zurück auf die Weide. Es ist nun 10 Uhr und ich kann mit dem nächsten Pferd weiter machen.
    • Mohikanerin
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      14.August 2015 | (c) Mohikanerin
      9247 Zeichen | - Vina

      Das Ende ist der Anfang

      Thor verlässt heute wieder Deutschland. Die Zeit ging einfach viel zu schnell vorbei, also müssen wir heute noch etwas Zeit verbringen. Für mich begann der Tag mit dem Schimmelchen und ging dann weiter mit dem letzten gemeinsamen Frühstück.
      Zusammen mit Thor gehe ich in den Stall und wir holen die beiden Jungepferde – Héla und Devil warten bereits. Rasch machen wir die kleinen Pferdchen fertig und gehen dann los Richtung See. Es ist erst 10 Uhr, aber trotzdem herrscht schon so eine Hitze, dass es fast unmöglich ist, etwas zu unternehmen. Die Jungpferde sind nun ein ein halb Jahre alt und gehören normalerweise auf die Weide. Doch die Möglichkeit gibt es nicht, zu mindesten nicht jetzt. Draußen ist es zu heiß für die kleinen und erst recht das Wasser ist knapp geworden. Als wir angekommen sind, gehen wir langsam zum Wasser. Etwas skeptisch guckt Devil das Wasser an, aber ist zu neugierig um zurück zu weichen. Da sieht es mit Héla anderes aus. Thor kämpft etwas mit der Stute, aber man kann sie nicht zu ihrem Glück zwingen. Doch schon nach wenigen Minuten weckt sich auch ihre Neugier. Bis zum Bauch steht das Jungpferd im Wasser und planscht etwas. Devil hat sich bereits gewälzt und schwimmt etwas mit mir. Es ist komisch, aber mal was neues. Als dann auch ihr Interesse irgendwann abklingt, gehen wir zurück zum Hof. Die beiden Pferde kommen zurück in die Box.
      „Wir müssen noch sauber machen“, sage ich dann zu Thor, als wir am Stall sind. „Ich weiß“, antwortet er und wirkt sehr in Gedanken versunken. Ich gehe wieder und hole eine Schubkarre aus dem Roundpen. Vorübergehend ist das nämlich unsere Rumpelkammer. „Los geht’s.“, sage ich und reiche ihm einen Strick. Wir sind nur in Stall 2. Aus der ersten Box holt Thor Ruvik raus. Der Hengst ist etwas übermütig und wirkt nicht sehr gewollt aus dem Paddock zu kommen. Notwendigerweise nimmt er sich die Hengstkette zur Hilfe und führt ihn durch den Stall, während ich sauber mache. Da wir so schon geübt sind, geht es weiter mit Pferd zwei. Er stellt den Hengst zurück und dann geht es weiter. Zwei Paddockboxen weiter steht dann auch Loki, der auch nicht gerade einfach ist. Wiedermal holt Thor das Pferd auf der Box und führt ihn durch den Stall. Ich laufe den Paddock ab und belade die Schubkarre. Mir fällt auf, dass der Hengst kaum was frisst, weil das ganze Heu hier noch liegt und auch schon etwas schimmelt. Ich leere die Schubkarre am Traktor aus und belade die Karre neu. Thor läuft noch mit dem Hengst Runden, was nicht sehr angenehm ist, weil Loki sich andauernd aufbäumen will und somit ausbrechen möchte. Doch mehr Möglichkeit als Hengstkette gibt es nicht. Doch dann ist es endlich geschafft – die Box von Loki ist sauber. Entspannt stellt er sich wieder hin und knuspert im Stroh. „Wir müssen ihn beobachten“, sage ich nur und gehe weiter. „Wir? Du!“, antwortet er und holt Willa aus der Box. „Bitte pass auf“, befehle ich ihm. Thor nickt und führt die Stute vorsichtig aus der Box. Mein Pferd ist mir ziemlich wichtig und ich möchte nicht, dass irgendwas passiert. Thor geht mit Willa raus und lässt sie etwas am Grass knabbern, während ich ihren Paddock sauber mache. Ich muss ein paar mal hin und her laufen und dann ist auch schon wieder alles rein. „Sie kann wieder rein“, rufe ich ihm zu und er bringt mein Stütchen wieder rein. Mir wird langsam warm, aber Thor ist zu langsam für so etwas. Er holt die kleine Narnia heraus und geht durch den Stall. Ich betrete die Box und mache sauber. Es geht schneller als bei den anderen Pferden, da sie nicht so große Häufchen macht. Thor gibt der Stute noch ihr Kraftfutter und bringe den Inhalt der Schubkarre zum Traktor. Dann geht es weiter. Er stellt die kleine Stute wieder in den Box und holt Little Sister aus der Box. Etwas unerwartet guckt sie uns an und folgt dann Thor problemlos. Zwischendurch hat die Stute Phasen, in denen es nicht Möglich ist, irgendwas mit ihr zu tun, ohne die Hengstkette zu befestigen. Schnell mache ich ihren Paddock sauber und bringe dann mal wieder den Inhalt weg. Durch das Stroh ist die Schubkarre schnell voll. Leider ist das Wetter für solche Arbeit nicht so angenehm, aber die Arbeiter haben alle frei. Ich kann einfach nicht organisieren. Thor bringt auch die Lewitzer Stute wieder in die Box, die dann ihn noch angiftet. Ich gebe ihr einen Klaps auf die Schnauze und dann geht es zum anderen Stall. „Kannst du das schnell machen?“, frage ich Thor und trinke einen großen Schluck aus meiner Wasserflasche. „Selbstverständlich“, antwortet er und nimmt die Karre mit. Ich gehe ihm nach. Aus der ersten Box hole ich Nico und gehe mit ihm aus den Rasen, dass er etwas fressen kann. Ausserdem haben die Pferde in dem Stall keinen Auslauf, also muss er sich auch mal ein paar Meter bewegen. Ich laufe dann noch mit ihm ein Stück über den Hof und dann ist Thor auch schon fertig. Nico darf zurück in seine Box. Weiter geht es mit Ghosts, der direkt neben seinen Bruder steht. Der Hengst hat es mir echt angetan, aber ich habe kaum Zeit, um etwas mit ihm zu machen, dass heißt, ich muss mir mehr Zeit nehmen! Doch wenn ich jetzt wieder komplett alleine bin, wird das schwer. Ghosts darf noch ein paar Minuten auf den Rasen und Thor ruft mich wieder herein. Im Moment ist die Mittagssonne da, die das arbeiten nicht leichter macht. Doch lieber so, als wenn über all Schnee liegt. Vorsichtig führe ich Felix aus seiner Box und wir gehen ein Stück über den Hof. Der Hengst ist etwas angespannt. Ihm tut der Stall nicht gut, aber heute Nacht kann er wieder auf die Weide. Einige der Pferde sind gerne drin, doch zu diesen zählt er nicht. Felix ist sonst ein sehr aktives Pferd, aber nicht oft merkt man das. Mit ihm ist Arbeiten immer ziemlich kompliziert – alles mit Felix ist kompliziert. Also führe ich ihn noch ein paar Meter und dann ist Thor auch schon fertig. Der Hengst winkt mit dem Kopf und ich nehme Drachentöter aus seinem Bereich. Er guckt mich etwas geschockt an, aber das kenne ich bereits von ihm. Dieser Hengst ist super, doch auch er kann mal anderes sein – jeder hat diese Tage einmal. Heute ist so einer. Drachen guckt die ganze Zeit um sich und kann nicht mal ein Stück ordentlich laufen. Dazu kommt, dass er sogar Angst hat vor den Geräuschen, die Thor im Stall macht, obwohl wir eine Runde über den Parkplatz laufen. Dann geht es nach weniger Zeit, aber der Drache kommt wieder in sein Reich. Nun kommt noch Ragnaröks Box an die Reihe. Der Hengst ist leicht zu führen und ich kann ihm am Strick fressen lassen. Er guckt nicht mal um sich, sondern frisst einfach nur. Doch das ist im Moment auch das einfachste. Thor läuft immer wieder hin und her um die Karre aus zu leeren, weil es nicht möglich ist, mit dem Traktor bze Lader in den Stall zu fahren – Tor ist zu schmal, die Gassen würden locker passen. Aber dann geht es auch schon weiter. Ragnarök darf zurück und als nächstes kommt dann Aqua raus, die bereits in der Box wartet. Als wir draußen sind, klingelt mein Handy. Ich kann noch recht zeitig rangehen – Ilja. „Аддо!“, begrüße ich ihn. „Bleibt es bei heute Abend mit dem Treffen?“, fragt er direkt mit seinem Russischen Akzent. „Sicher“, beantworte ich ihm seine Frage und verabschiede mich dann. Eigentlich habe ich gar keine Lust, aber irgendwie freue ich nicht trotzdem. Besonders, weil ich dann heute nicht den ganzen Abend alleine bin. In wenigsten Stunden muss Thor zum Flughafen. Schnell bringe ich wieder Aqua in ihre Box und hole dann Saints Row aus ihrer Box. Die Stute ist völlig durchgeschwitzt und das erste was ich tue, ist sie in unter den Schlauch zu stellen. Glücklicherweise hat sie damit kein Problem. Anschließend kann sie noch etwas am Gras zuppeln und muss dann wieder in die Box. Als nächstes wartet bereits Pögn, die auch in letzter Zeit viel zu kurz kommt. Doch irgendwann wird sich das schon ändern. Die Stute ist auch ziemlich nass und darf unter den Schlauch. Leider hat sie damit ein Problem und springt immer wieder vor dem Wasser weg, aber dafür habe ich jetzt nicht so viel Zeit, also gehe ich noch eine Runde über den Parkplatz und die Stute kann wieder in die Box. Nur noch drei und wir sind fertig. Ich wechsle mich wieder mit Thor ab. Während er Duse heraus holt, fange ich an das Stroh in die Karre zu machen. Er geht mit der schwarzen Stute nach draußen und lässt sie fressen, während ich mich noch in der Box aufhalte. Das gute an dem Stall ist: Altbau! Es ist immer kühl, trotzdem schwitzen die Pferde. Thor bringt die Stute wieder rein und sagt mir, dass sie auch heute Nacht mit raus muss. Duse ist ziemlich hibbelig und das ist sie sonst nie. Das vorletzte Pferd holt Thor aus dem Stall. Es ist Totbringer. Das Schimmelchen durfte heute schon arbeiten, aber trotzdem muss ihre Box noch sauber gemacht werden. Ich betrete mit der Schubkarre die Box und lege das ganze Stroh und Heu in die Karre. Als dann der Dreck raus ist, mache ich neues Zeug rein – fertig. Thor bringt die Stute wieder rein und holt Luna aus ihrer Box. Die bunte Kladruber Stute ist ein tolles Pferd, aber leider so standard. Mit ihr kann man viel machen, aber trotzdem ist es keine Herausforderung. Doch ich brauche manchmal sowas am Abend, außerdem ist sie super für mein Zirkusprogramm. Die beiden gehen raus auf den Parkplatz, dass die Stute etwas laufen kann. Ich mache neben bei rasch sauber und bringe den Mist auf den Lader. Kurz lässt Thor Luna fressen und bringt sie dann rein. Ich fahre den Mist weg – fertig.
    • Mohikanerin
      Besuch alter Bekannter

      Aqua | Saints Row | Totbringer | Skrýmir | Flic Flac's Milano


      Nun stand ich da, der Schnee tobte um mich herum und zusehen war auch nicht viel. Doch ich hatte ein Ziel. Tief im Wald einige Dorfe weiter werden zwei Weiden, auf denen Pferde standen, die für die Besitzer uninteressant geworden sind und ich habe Interesse an einigen. Neben den Isländern, habe ich ein Auge auf Aegidienberger geworfen, die zur Hälfte oder je nach Prozentsatz Isländer in sich haben und Paso Peruano. Sie sind deutlich größer als meine Teddys.


      Aqua, eine ältere Tobiano Stute kommt neugierig zu mir. Ein paar andere Stuten kommen zu mir, die aber kategorisch von ihr verscheucht werden. „Na du Zicke“, begrüße ich die Rappscheckin. Der Schneefall ist geringfügig weniger geworden und ich beschließe die Stute ein wenig zu beschäftigen. Die aktuelle Besitzerin teilte mir mit, dass reiten wohl eher schwierig wäre, da sie nicht nur eine reine Katastrophe ist, sondern auch mittlerweile mit den Gelenken hat. Im Turniersport wurde sie regelrecht verheizt, doch als Zuchtstute macht Aqua ihre Arbeit gut und deshalb bietet sich das an. Die Gelenke sind nicht besser geworden, aber haben sich auch nicht verschlechtern durch Fohlen gebären, also alles gut. Ich hole sie von der Weide und gehe mit ihr eine kleine Runde durch den Wald, da der Schnee mittlerweile sehr hoch ist, muss sich ziemlich die Beine heben, was Aqua nur zu gute kommt. Zwischen den Bäumen ist der Schneefall deutlich geringer, da die Baumkronen das meiste Abhalten. Immer mal wieder fällt dann etwas herunter und Aqua schaut sich etwas hektisch um, nach dem sie abrupt stehen geblieben ist. Jedes Mal beruhige ich sie minimal und setze dann den Weg fort. Schon nach 20 Minuten sind wir zurück an der Weide und die Sicht hat sich wieder verschlechtert. Ich öffne das Tor und bringe die Alte auf die Weide. Leicht gestresst schaut sie sich um und als das Halfter ab ist, dreht sie sich um 180 grad um und rennt los wie ein Rennpferd. Alt ist sie, aber rennen kann Aqua wie ein junger Gott.


      Saints Row, die Splash Tobiano Stute war als nächstes dran. Da ich wusste, dass sie im Wald nicht so gerne Unterwegs ist, kontrollierte ich zunächst ihren Körper auf der Weide und putze sie. Neugierig guckt sie mich an und guckt, dass ich tue. Saints Row ist eine Aegidienberger Stute und nicht die einzige davon auf der Weide. Sie genießt es förmlich von mit gebürstet zu werden. Die Pferde auf den beiden Weiden leben Halbwild, sehen zwar dem öfteren Menschen, aber nur selten kommt jemand auf die Wiese, weshalb wir umzingelt sind von anderen Vierbeinern. Noch immer ist der Schneefall stark und ich sehe nur auf höchstens 10 Meter was, allerdings kann ich mich auch verschätzen. Ich entscheide mich noch eine kleine Runde mit ihr zu laufen, aber eher Richtung Straße als durch den Wald. Erst sträubt sie sich etwas, doch dann folgt Saint mir. Ich lobe sie und wir beginnen die Runde. An der Straße ist die Sicht noch schlechter, aber die Stute ist sicherer und ich möchte nicht riskieren, dass sie abhaut oder sowas ähnliches. Autos fahren ihr so gut wie nie lang seit dem die Umgebungsstrasse gebaut, was ein Glück für alle ist. Ich biete mit der Scheckstute wieder rechts in den Wald ein und schon nach weiteren Metern sind wir an der Weide zurück. Noch ein Leckerchen gebe ich ihr und dann darf sie wieder zurück auf die Weide, dort giftet sie zunächst etwas herum und geht dann ihren Weg alleine weiter. Saints Row ist eine faszinierende Stute, die auf der Weide ziemlich an Gewicht zugenommen hat. Doch jetzt besonders im Winter könnte ich höchstens in der Halle mit ihr arbeiten, doch die aktuellen Besitzer entscheiden erst noch, ob wir die Pferde aufnehmen dürfen. Deshalb bin ich heute hier und lerne die Pferde näher kennen.


      Als nächstes ist die Schimmel Aegidienberger Stute Totbringer dran, die einen deutlich schöneren Namen verdient hat. Sie ist sehr zurück gezogen und kommt nicht mal gucken, als ich auf der Weide bin. Vorsichtig nähere ich mich ihr und versuche erst mal ihr Vertrauen zu schaffen, doch wenn ich einen Schritt auf die zu mache, geht die Stute zwei zurück. Totbringer wirkt sehr gestresst und eher abgeneigt mit zu kommen, weshalb meine Herausforderung nun ist ihr das Halfter umzumachen, damit ich sie untersuchen kann. Das Wetter ist noch immer so schlecht und nervig wie vorher, also seit dem ich die Pferde besuche. Auch wenn die Stute scheu ist, gibt es etwas, dem sie nicht Wiederstehen kann - Leckerchen. Da geht es wohl allen so, auch mir. Eine Tüte Chips und mein Leben ist besser. Das erste mal richtet Tot ihre Ohren nach vorn und ihre Körperhaltung verändert sich ins positive, sie wirkt viel aufgeschlossener und interessiert. Einige Schritte macht sie nach vorn und diesmal gehe ich zurück, um ihr Freiraum zu lassen. Die Stute achtet sehr auf Bewegungen und Kleinigkeiten. Mit ihr wird man wohl sehr gut frei Arbeiten können. Langsam kommen wir uns näher und sie frisst das Leckerli von meiner Hand. Wieder gebe ich ihr Freiraum und nach weiteren Minuten ist so weit, dass ich an sie heran treten darf. Ich streiche ihr langsam über den Hals und bemerke die völlig zerzauste Mähne. Totbringer wird hier wohl schon ziemlich lange stehen ohne Kontakt gehabt zu haben, zu Menschen. Auch wenn sie mir noch nicht voll vertraut, kann ihre Beine anfassen. Ich gebe der Stute noch ein Leckerchen und gebe ihr wieder Raum. Sie schnaubt zufrieden ab und geht weg.


      Mein letzter Gang ist zu den Hengsten bei denen ich Skrýmir und Milano besuche. Der Aegidienberger Hengst ist ziemlich groß und für mich wohl das perfekte Pferd. Auch er kommt interessiert auf mich zu. Freundlich begrüße ich ihn und lege ihm das Halfter um. Zuerst putze ich den Hengst. Wie auch bei Totbringer ist sein Langhaar völlig zerzaust, doch im Unterschied zu ihr hat er viel mehr und sein Schweif schleift schon auf dem Boden mit. Der Besitzer meinte, dass der Hengst sehr ruhig ist und entscheide mich dazu mit ihm eine Runde durch den Wald zu reiten. Sattelzeug brauche dafür nicht. Ich führe ihn von der Weide und mache aus dem Strick Zügel. Dann schwinge ich mich auf den Hengst. Kurz zuckt Skrýmir doch schnaubt dann direkt ab. Ich lobe ihn und treibe ihn. Er soll wohl nur angeritten sein, obwohl er schon 7 Jahre ist. Leider hatte der Besitzer nie Zeit dazu mit ihm weiter zuarbeiten, doch wenn Glück habe, wird dass ja was und er kann bei uns unter meiner Leitung noch einiges Lernen. Ich mache den Strick locker und der Hengst streckt entspannt seinen Hals und läuft flott vorwärts. Noch immer ist der Schneefall stark und die Sicht eingeschränkt, weshalb ich ihn immer wieder abbremse. Ich weiss nämlich auch nicht, was unter dem Schnee lauert. Es könnte plötzlich eine gefrorene Pfütze oder ähnliches drunter sein, doch wir haben Glück. Mach 20 Minuten sind wir wieder am Hof und er war sehr entspannt. Ich steige ab und stelle ihn zurück zu den anderen Jungs. Er bekommt noch ein paar Leckerchen und läuft dann weg. Im Schnee wälzt er sich noch. Skrýmir scheint die Runde sehr genossen zu haben. Auch der Schnee sagt ihm sehr zu.


      Zu guter letzt ist der kleine Mann dran, Flic Flac‘s Milano ist jünger Shetty Hengst. Er ist nun 4 Jahre und benimmt sich gar nicht. Auf der Weide kommt er auf mich zu galoppiert und bremst nur kurz vor mir ab. Freundlich begrüße ich den Hengst und lege ihm das kleine Halfter um. Nervös schüttelt Milano mit dem Kopf und ist ziemlich störrisch. Das Halfter gefällt ihm nicht, aber er kennt es auch eigentlich nicht. Ruhig putze ich den kleinen Hengst über und kontrolliere die Beine. Mit ihm ist alles gut und wir gehen ebenfalls eine eine Runde durch den Wald. Mittlerweile ist der Schneefall weniger geworden und man deutlich weiter gucken, doch jetzt bin ich völlig durch gefroren. Der Hengst scheint das Wetter zu genießen, aber trotzdem tippelt er unzufrieden neben mir her und schnappt mir immer wieder in den Mantel. Ich schubse ihn bei Seite doch er lässt nicht locker. Mir fällt auf, dass er völlig überfordert ist und arbeiten möchte, was leider nur beschränkt möglich ist. Der Schnee macht ihm ziemlichen Spaß und immer wieder galoppiert er kurz an. Milano ist sehr stürmig und möchte so gern mehr laufen, aber mir ist so kalt, dass ich nur eine kleine Runde mit ihm gehe. Doch als wir zurück an der Weide sind, möchte Milano auch nicht auf die Koppel raus. Letztendlich schiebe ich ihn von hinten an, dass er rauf geht. Ich verabschiede mich von dem kleinen Hengst und gebe ihm noch ein Leckerchen. Er rennt los und Dann begebe ich mich zurück nach Hause. Dort trinke ich erst mal einen warmen Tee.
    • Mohikanerin
      Viel zu Warm!


      Vinkona frá Sólin | Totbringer | River’s Fjörgyn | Aqua | Þögn | Yuva | Ylfa | Willa | Wild Reflex | Topa’s Comtesse | Snúra | Snuff | Saints Row | Mademoiselle | Layers of Fear | Krít | Kempa | Eimyja | Blávör | Atom Bomb | Aska | Maekja van Ghosts


      Kvest Halsnaes | Hnakki van Ghosts | Blossi | Voodoozirkus | Tesla | Skrýmir | Ryuk | Ruvik | Party in the Clouds | Overo | Litfari | Gnani | Glanni frá glæsileika eyjarinnar | Flic Flac’s Milano | Capital | Blaer frá glæsileika eyjarinnar | Almost Illegal


      Tvífarí van Frelsi | St. Pauli’s Amnesia | Songbird | Skjanni vom Helstorf Moor | Nautilus | Milska | Lu’lu’a | Hvítsunna van Frelsi | Feuergeist di Royal Peerage


      Erstes Semester geschafft, stelle ich erfolgreich fest. Endlich etwas Zeit für die Pferde. Nach dem Horror Winter und Frühling ist plötzlich dermaßen warm, das es auch kaum auszuhalten ist. Doch die Jungs brauchen meine Hilfe. Zuhause angekommen schnappe ich mir direkt das Fahrrad und los geht’s zum Hof.

      “Guten Morgen”, begrüße Familie Earle am Tisch im Wohnhaus.

      “So früh haben wir gar nicht mit dir gerechnet”, antwortet Karola überrascht.

      “Setz’ dich doch erst mal, der Kaffee ist noch warm”, fügt sie hinzu.

      Ich setze mich und alle zusammen besprechen wir den Tagesplan. Heute kommen die ersten Feriengäste mit insgesamt 5 Kindern, die wir heute bespaßen müssen. Aber zu erst gehe ich zu den Jungpferden auf der Weide gucken und anschließend zu den Zuchtstuten.


      Neugierig kommen Tví, Skjanni, Loui und Lu an den Zaun. Ich weiss gar nicht zu wem ich zuerst soll. Doch es gibt eine logische Reihenfolge - der Älteste zuerst. Allen vier Jungs geht es prächtig. Demnächst kommt auch Tví mit nach oben an den Hof und ich arbeite ihn gemeinsam mit Bruce an.


      Nun geht es zu den Stuten, auch sie gucken bereits sehnsüchtig zu mir: Amnesia, Bird, Milska, Sunna und Feuergeist. Ich war besonders aufgeregt Amnesia wieder zu sehen. Die kleine hatte es mir besonders angetan und jedes Wiedersehen sorgte für Freude. Auch Milska hat sich prächtig entwickelt. Sunna kommt demnächst zusammen mit Tví an den Hof. Feuergeist ist noch neu hier und lebt sich gerade in die Truppe ein.


      Die letzte Station waren die Zuchtstuten. Auf der Weide standen Aqua, Vinkona, Tot und Fjörgyn. Die vier Stuten verbrachten den ganzen Tag mit fressen und schlafen. Bald kommen die Fohlen und wir freuen uns schon sehr.


      “Ich hab mir schon überlegt wen für die Kinder nehmen. Es werden Comtesse, Kempa, Aska, Overo und Illegal. Während wir die Pferde fertig machen, fängst du schon mal mit den Paddocks an”, sagt Bruce und geht mit seinen Brüdern die Pferde holen.


      Also schnappe ich mir die Schubkarre und gehe auf die Stutenpaddocks. Gelangweilt stehen sie alle herum, da sie gerade von den Weiden kommen und sehr erschöpft sind. Zu allen gehe ich kurz hin streiche Ihnen über den Kopf oder Hals. Gerne würde ich mehr Zeit für sie mitbringen aber ich muss denen Jungs heute viel Arbeit abnehmen, da seine Eltern auch kaum Zeit haben.


      Dann geht es auch schon weiter bei den Hengsten. Dort ist es etwas komplizierter, weil es viel mehr Paddocks sind und Neugier oft alles übertrifft.

      Nach insgesamt sechs Stunden war ich auf dem Hof fertig und auch mit mir selbst.


      “Warum machen wir das alles eigentlich?”, fragte Tyrell rhetorisch. Wir alle zucken mit den Schultern. Gemeinsam lassen wir noch den Abend ausklingen mit ein paar Getränken und einem kleinen Feier am Häuschen. Mal sehen was der morgige Tag bringt.
    • Mohikanerin
      Frühlingsbeginn

      Willa | Vinkona frá Sólin | Totbringer | River's Fjörgyn | Krít | Kempa | Aqua
      Kvest Halsnaes | Hnakki van Ghosts | Capital | Blossi | Alvari

      Þögn | Snúra | Saints Row | Aska | Ylfa | Trú fra Frelsi | Snotra | Maekja van Ghosts | Eimyja | Blávör
      Wild Reflex | Yuva | Topa’s Comtesse | Tamana | Snuff | Mademoiselle | Layers of Fear | Kisshimbye | Jule | Friede sei mit dir | Atom Bomb

      Voodoozirkus | Litfari | Blaer frá glæsileika eyjarinnar | Skrýmir | Glanni frá glæsileika eyjarinnar
      Tesla | Ryuk | Ruvik | Party in the Clouds | Overo | Gnani | Flic Flac’s Milano | Amjad Amir | Almost Illegal | Absolutely Right

      Tvífarí van Frelsi | Skjanni vom Helstorf Moor | Nautilus | Lu'lu'a | Hawking von Atomic
      St. Pauli’s Amnesia | Songbird | Milska | Feuergeist di Royal Peerage

      Der Frühling beginnt schon langsam und das Ende Februar. An den Bäumen sind die ersten Knospen und Krokusse habe ich auch schon am Weidezaun erblicken können.
      Die erste Kontrolle ist bei den Stuten draussen auf den Weiden: Willa, Vinkona, Tot, Fjörgyn, Krít, Kempa und Aqua. Die sieben Stuten haben schon kleine Frühlingsgefühle und freuen sich über meinen Besuch. Aufgeregt kommen sie angetrabt, teilweise auch im Galopp, und schnauben mich begrüßend an. Als sie merken, dass ich keine Leckerlis habe, rennen sie wieder weiter und scheinen alle sehr gesund. Ich werfe noch einige Möhren auf die Koppel und dann geht es weiter.
      Da die Paddocks gerade renoviert werde und die Hengste aktuell nicht auf die Weide können, stehen sie noch in der Box. Erst nach her ist der übergangs Paddock fertig. Kvest, Hnakki, Capital, Blossi und Alvari stehen im Stall und suchen im Stroh nach Ähren. Ich fülle bei allen das Heu noch mal auf und verlasse den Stall wieder. Nachher werde ich noch Helfen sie auf die Paddocks zu bringen.
      Der nächste Besuch ist auf dem ersten Stuten Paddock. Dort stehen Ylfa, Snotra, Eimyja, Blávör und Aska. Die fünf Stuten sind eher rangniedrig und konnten sich in der anderen Herde nicht durchsetzen. Jetzt zusammen vertragen sie sich prächtig. Ich hole eine Schubkarre Pferdeäppel und fülle das Heu auf. Im Anschluss öffne ich die Weide und die Stuten dürfen für einige Stunden raus. Die Männer haben die anderen Stute von der Weide geholt und gehe zu ihnen auf den Paddock.
      Thögn, Snúra, Saint, Maekja und Trú schlendern langsam zum Tor, als ich mit der Schubkarre komme. Natürlich wissen sie, was jetzt kommt. Auch hier hole ich eine Schubkarre herunter und fülle das Heu nach. Mit einigen Rangeleien werden sie sich der Reihenfolge an den Heuraufen klar und fangen an zu knabbern.
      Dann sind die Männer auch schon bei den Großen Pferden und machen ebenfalls sauber. Wie immer komme ich dazu und helfe. Als wir fertig sind gucken wir uns alle die Tiere noch einmal an. Reflex, Yuva, Comtesse, Tamana, Snuff, Mademoiselle, Fear, Kiss, Jule (die neu in der Truppe ist), Friede sei mit mir und Bomb. Natürlich stehen die beiden Shettys nicht bei den großen, aber trotzdem geniessen sie den Besuch! Allen geht es gut und wir gehen zu den Hengsten.
      Die Isländer Hengste sind alle soweit für die Körung und wir gehen mit den Pferden noch mal die Prüfung durch und stimmen die Kleinigkeiten ab. Voodoo, Litfari sind als erstes dran, danach folgen Blaer, Glanni und Skrýmir. Die drei sind nämlich noch nicht so weit. Besonders Glanni ist noch ziemlich vorsichtig und unsicher unter dem Sattel.
      Auch die Großen bekommen noch etwas Aufmerksamkeit. Ich hole Milano und Ryuk von dem Paddock und longiere sie im Round Pen. Tesla und Gnani sind im Moment erkältet und stehen deshalb in Quarantäne. Ruvik steht wie immer in der Box und möchte mit keinem Menschen etwas zu tun haben, obwohl ich mit ihm schon ein Stückchen weiter gekommen bin und die Box betreten kann, ohne das er mich angreift. Overo, Illegal, Right, Party und Amir stehen auf den Weiden. Die beiden Welsh Ponys spielen, hingegen die anderen den Kopf ins Gras stecken, auch wenn es nicht mehr viel gibt.
      Das gemeinsame Mittagessen haben wir beendet und es geht wieder an die Arbeit. Wir fahren noch zu den Jungpferden. Als erstes zu den Jungs. Tri und Nautilus sind mittlerweile ziemlich alt und könnten schon zum Hof, um ein Reitpferd zu werden. Leidere fehlt uns allen noch die Zeit, Jungpferde einzureiten. Deshalb dürfen sie noch weiter Pferd sein. Skjanni, Lu und Hawking sind noch nicht so weit, aber wachsen wohl auf. Allen Pferden geht es gut und wir fahren weiter zur Stutenweide.
      Schon als sie das Auto hören, kommen Amnesia, Bird, Milska und Feuergeist zum Zaun. Auch hier sind drei Pferde bei, die eigentlich unter den Sattel gehören. Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass die Truppe so bleibt, ist Feuergeist. Sie hätte keinen Anschluss mehr und scheint sich auch nur mit den drei zu verstehen. Wir hatten sie bereits in einer Jungstutengruppe bei Freunden, aber dort fühlte sie sich nicht wohl und kam nicht ans Futter. Hoffentlich kommen bald neue Fohlen, damit die aktuelle Generation sich weiter entwickeln kann.
      Der Abend ist angerückt und nach einem derart erfolgreichen Tag fällt es mir nicht schwer schnell einzuschlafen.
    • AliciaFarina
      Zu Besuch auf Atomics Valley
      Hnakki van Ghosts | Capital | Blossi | Saints Row | Alvari | Willa | Vinkona frá Sólin | Totbringer | River's Fjörgyn | Kvest Halsnaes | Krít | Kempa | Aqua | Þögn | Wild Reflex | Voodoozirkus | Snúra | Litfari | Blaer frá glaesileika eyjarinnar | St Pauli's Amnesia | Songbird | Nautilus | Milska | Lu'lu'a | Hawking von Atomic | Feuergeist di Royal Peerage | Aska | Yuva | Ylfa | Tesla | Tamana | Snotra | Ruvik | Overo | Maekja van Ghosts | Kissimbye | Jule | Gnani | Glanni frá glaesileika eyjrarinnar | Friede sei mit dir | Blávör | Almost illegal | Absolutely Right


      Da demnächst ein Hengst der Familie Earle meine Stute Drafna decken sollte, machte ich mich auf den Weg nach Atomics Valley, denn ich wollte mir die in Frage kommenden Hengste in Natur ansehen. Auf dem Hof angekommen wurde ich begrüßt, da aber niemand Zeit hatte mich herum zu führen durfte ich alleine den Hof erkunden. Zuerst beobachtete ich wie einige Pferde, unter anderem auch die Hengste für die ich mich interessiere für die Arbeit vorbereitet wurden. Im Umgang schienen sie absolut problemlos zu sein. Hnakki van Ghosts, Capital, Blossi, Saints Row und Alvari wurden nun geritten. Für die gekörten Hengste ging es auf die Ovalbahn oder auf den Platz für Dressurliche Arbeit. Ich ließ die Mitarbeiter in Ruhe warmreiten und besuchte währenddessen Willa, Vinkona frá Sólin, Totbringer, River's Fjörgyn, Kvest Halsnaes, Krít, Kempa, Aqua, Þögn, Wild Reflex, Voodoozirkus, Snúra, Litfari, Blaer frá glaesileika eyjarinnar, St Pauli's Amnesia, Songbird, Nautilus, Milska, Lu'lu'a, Hawking von Atomic, Feuergeist di Royal Peerage, Aska, Yuva, Ylfa, Tesla, Tamana, Snotra, Ruvik, Overo, Maekja van Ghosts, Kissimbye, Jule, Gnani, Glanni frá glaesileika eyjrarinnar, Friede sei mit dir, Blávör, Almost illegal und Absolutely Right auf ihren Weiden. Sie waren logischerweise nach Geschlechtern getrennt, aber auch nach Aufgabenbereich. Die Stuten und Hengste die auf die Körung vorbereitet wurden standen in ihren großen und lichtdurchfluteten Boxen, die Stuten die bereits gekört waren standen teilweise mit Fohlen bei Fuß oder ziemlich dickem Bauch auf den umliegenden Wiesen. Alle Pferde waren in einem tadellosen Zustand, also machte ich mich wieder auf den Weg zu den Hengsten um mir dort ein weiteres Bild von ihnen zu machen.
      Am Ende des Tages schwankte meine Entscheidung zwischen Hnakki van Ghosts und Capital, die Gestütsleitung half mir bei der Entscheidung und sie fiel auf Hnakki, er würde also der Vater des ersten Fohlens von meiner Drafna werden.

      1992 Zeichen by AliciaFarina
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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Mohikanerin
    Datum:
    22 Okt. 2015
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    EXIF Data

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  • [​IMG]
    Aqua
    Stute

    Isländer, *2000, 3.10
    Rappschecke, EEaaToTo
    151 cm

    ____________________________________

    Aqua ist eine sehr ausdrucksstarke fünfgang Stute mit positiver und attraktiver Ausstrahlung. Sie ist steht's Aufmerksam, aber auch sehr stur. Man braucht vertrauen um dem Pferd Befehle zu geben. Im Gelände ist sie sicher. Ausserdem kann sie auch sehr 'eklig' sein. Wenn Aqua ihren Willen immer wieder kriegt, fängt sie an zu buckeln und auch wenn man ihr im Maul zieht. Sie ist sehr sensible, aber sehr fürsorglich. Sie ist allerdings nicht leicht zu reiten. Sobald Aqua einmal ihren Kopf durchgesetzt hat, ist sie einem immer überlegen und macht, was sie will. Ausserdem möchte immer im Mittelpunkt stehen und versucht dies mit allen Mitteln. Auf der Weide kämpft sie sehr um einen hohen Rang zubekommen. Doch auch im Stall ist sie ein Ziege. Wenn es fressen gibt, hört man sie nur quietschen obwohl ihr bestimmt bewusst ist, dass sie alleine in der Box steht. Anbinden ist da her nicht zu empfohlen. Dafür ist sie aber eine tolle Zuchtstute und auch ihre Fohlen haben einen tollen Charakter. Scheinbar ist Aqua in einem schlechten Umfeld aufgewachsen. Ansaonsten ist Aqua für den Sport auch sehr Interessant.

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    Vater
    Opa | Oma

    Mutter
    Opa | Oma

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    Nachkommen
    Accadia | Day by Day
    Aesi | Branda Phönix

    Ártali | Hikandi
    Asira | Anadil
    Black Bird | Brandaphönix
    Hlíf | -
    Nexus | It's my Destiny

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    SK Isländer

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    Springen M | M

    Dressur A | A
    Gangreiten E | L
    Military A | A
    Distanz A | A
    Western A | A
    Galopp L | L

    Ganveranlagung 5 Gänge

    ____________________________________

    116. DT | 214. ST | 215. ST | 218. ST | 224. ST |
    232. WT |
    221. DT | 148. MT | 215. GR | 219. GR | 139. FT |


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    Ausbildungsdaten
    Anbinden | Führen | Longe | Sattel | Reiter |
    Ausreiten

    Zirkuslektionen
    Lektion |

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    Tierarzt | Tag. Monat Jahr
    Influenza Nein
    Tetanus Nein
    Herpes Nein

    keine Beschwerden

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    Hufschmied | Tag. Monat Jahr
    Hufeisen Ja

    keine Beschwerden

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    PSD | PNG | Weide