Veija

☆ Peacful Redemption, EVB ♂

* im Besitz seit März 2017, 1 Körpunkt

☆ Peacful Redemption, EVB ♂
Veija, 19 März 2017
    • Veija
      April 2017, by Veija
      Der Traum

      "Liebes Tagebuch,
      Enzo hat mir mehr oder weniger befohlen, ein Tagebuch über alles zu führen, was bisher passiert ist, damit ich meine wirren Gedanken ordnen kann und mich nach und nach wieder an alles erinnere, was passiert ist, denn seit meinem Unfall, bei dem ich mir den Kopf angeschlagen habe, sind ein Großteil meiner Erinnerungen verschwunden und ich kann mich an kaum etwas erinnern. Ziemlich langsam dämmert es jedoch und ich bekomme immer wieder kleine Einblicke in meine Vergangenheit, die mich schier verrückt werden lassen, weil ich sie nicht zuordnen kann.
      An ein zusammenhängendes Stück kann ich mich gerade erinnern, was ich aufschreiben werde.

      Es war ein kalter Januartag vor ungefähr zwei Jahren. Enzo und ich saßen in unserem derzeitigen Haus am Kamin und schauten dem knisternden Feuer zu. "Bonnie, meine Liebe. Möchtest du etwas zu trinken haben?", hatte mich Enzo noch gefragt und ich hatte ihm seine Frage lächelnd bejaht. Er stand also auf und ging in die Küche, um mir einen warmen Kakao zu machen., während ich weiter den nach oben züngelnden Flammen dabei zuschaute, wie sie ihren Weg zum Himmel schlugen, es aber nicht weit schafften. Als ich ein Rumpeln hörte, drehte ich mich um und sah in Enzos Gesicht so ein großes Grinsen, wie ich es schon lange nicht mehr nach meinem Unfall gesehen hatte. "Ein Freund von mir hat ein Pferd für uns. Wir sollen aber sofort losfahren.", sagte er begeistert, kam auf mich zu, zog mich auf die Beine und wirbelte mich einmal herum. Schneller als gedacht hatten wir uns umgezogen und saßen im Wagen. Wir beide waren total ungeduldig und gespannt auf das Pferd, mit welchem wir unseren Traum starten wollten. "Ich bin gespannt, ob es unseren Vorstellungen entspricht.", sagte Enzo, als wir auf dem kleinen Hof ankamen.
      Es war ein kleinerer Rennstall, ungefähr 10 Pferde, das Meiste jedoch ausrangierte Zuchtstuten, denn hier wurden wohl die neuen Champions gezüchtet. Sofort wurden wir begrüßt und zu den Koppeln geführt. Es war zwar kalt, aber viel Schnee lag zum Glück nicht. "Das Fohlen hier soll ich Ihnen..." "Oh." Weiter kam der gute Mann nicht, denn ich war ihm dazwischengeplatzt. "Ist etwas nicht in Ordnung?", fragte der Mann besorgt. "Wir hatten gedacht... wir würden ein mindestens zweijähriges Pferd antreffen.", erklärte Enzo anstelle meiner, warum ich doch etwas geschockt aussah. "Es ist jedoch nicht schlimm, wir geben dem Pferd eine Chance?", hatte ich gesagt und wir waren an die Koppel heran getreten. "Hat es schon einen Namen?", fragte Enzo und der Mann schüttelte den Kopf. "Es ist aber ein kleiner Hengst.", sagte er. "Mit einem zweifarbigen Auge auf beiden Seiten.", hatte er weiter erklärt und die Stute an den Zaun gerufen. Eigentlich hatte das Fohlen mitkommen sollen, doch es dachte gar nicht daran. Es tollte lieber weiter auf der Wiese herum und stellte allen möglichen Unsinn an. "Enzo, ich glaube ich will das Fohlen.", hatte ich meinem Verlobten ins Ohr geflüstert und auf eine Reaktion gewartet. Er grinste nur über beide Ohren und fing an, ein wenig zu schnalzen, damit das Fohlen seine Aufmerksamkeit auf uns richtete- und tatsächlich, es klappte! Niedlich wie kleine Fohlen waren, wiehrte es laut und kam auf uns zugaloppiert. "Und das schon mit knapp 7 Stunden auf den Beinen.", sagte der Besitzer des Hofes kopfschüttelnd. "Ein kleiner Kämpfer.", sagte Enzo und streichelte dem Fohlen über den Kopf, welches es nun doch geschafft hatte, zu bremsen, und nicht voll in den Zaun rein zu krachen. Auch ich tätschelte den Kopf des Kleinen und sah mit einem vielsagenden Blick zu Enzo herüber. "Wir nehmen ihn.", sagte er und schlug in die Hand des Mannes ein. "Haben Sie vielleicht auch schon einen Namen?", fragte dieser und schaute bevorzugt mich an. "Peacful Redemption. Und sein Spitzname wird Clyde. Bonnie und Clyde. So fangen wir an.", hatte ich ihm geantwortet und Enzos Augenrollen aus dem Augenwinkel bemerkt, doch er nickte. "Alles Weitere besprechen wir im warmen Haus bei einer Tasse Kaffe.", antwortete dieser und wir gingen zusammen ins Haus, wo das kleine Fohlen auf unseren Namen überschrieben wurde. Unser Traum begann."


      "Hey Bonnie, komm mal mit raus!", riss mich eine gewohnte Stimme aus den Gedanken. "Enzo, jetzt?", fragte ich etwas verschlafen und streckte mich. "Los, komm schnell!", sagte er energisch und ich tat es ihm gleich, indem ich hinter ihm her die Treppe herunter rannte, nach draußen und in Richtung Koppel. "Wo rennst du denn....", fragte ich ihn und sah was er meinte. Clyde war aus seinem Teil der Koppel ausgebrochen und galoppierte wie der Wind über die gesamte Weide. "Wow, ist der schnell!", sagte ich begeistert zu Enzo, welcher wieder auf mich zukam und mich begeistert in den Arm nahm. "Er wird für uns alles gewinnen. Eines Tages, wenn er auf die Rennbahn geht!"
    • Veija
      Juli 2017, by Veija
      Aller guten Dinge sind drei

      "Bonnie meine Liebe, ich habe im Internet eine Annonce gefunden von einer Vollblutfohlen Auktion, die in den nächsten Tagen in England startet. Sollen wir da hin fliegen?", fragte mich mein Verlobter und ich nickte freudig. "Was glaubst du, sollen wir uns noch 2 weitere Jungpferde kaufen?, fragte er mich und ich überlegte kurz. "Peacful Redemption kann dann dieses Jahr starten und die beiden kleinen dann ab nächstem Jahr.", schlussfolgerte ich. "Aber bei drei Pferden hören wir erstmal auf, oder? Wir wollen das ganze ja langsam angehen.", lachte ich und Enzo nickte.

      Es dauerte nicht lange, da hatten wir alle Sache gepackt und waren auf dem Weg nach England. Der Flug dauerte nicht so lange, wie wir gedacht hatten und so wollten wir uns die Tiere noch am heutigen Abend anschauen, bevor wir morgen früh wieder auf das Gelände fuhren und der Auktion beiwohnen wollten. Es waren viele wunderschöne Tiere vertreten, doch zwei fielen mir sofort besonders ins Auge: Sweet Revenge und Culain. Ich wusste nicht was sie an sich hatten, aber diese beiden wollte ich unbedingt haben. Natürlich gab es auch wunderschöne, ältere Pferde, aber Enzo und ich waren auf der Suche nach Jährlingen- nicht älter. "Schade, dass wir uns eine Grenze von 2 Pferden gesetzt haben.", sagte ich lachend, als wir abends im Hotel waren. "Ja das stimmt, die hatten viele tolle Pferde! Aber wir müssen auch an unser Geld denken, meine Liebe.", pflichtete er mir bei und ich nickte. "Na gut, lass uns schlafen. Morgen müssen wir fit sein.", sagte ich noch und kuschelte mich gähnend an ihn heran.
      Am nächsten Morgen waren wir schon früh auf den Beinen und auch schon sehr früh auf dem Gelände der Auktion. "Bewundernswert, wie viele Menschen bei der frühen Uhrzeit schon hier sind.", sagte ich begeistert und nahm Enzos Hand, während wir händehaltend über das Gelände gingen, um uns die Pferde ein weiteres Mal anzusehen und über ihre Stammbäume aufgeklärt zu werden. "Es bleibt bei Sweet Revenge und Culain, oder?", flüsterte ich Enzo zu, als wir langsam unsere Plätze auf der Tribühne einnahmen. "Ja.", sagte er und ich nickte.
      Es dauerte eine ganze Weile bis Sweet Revenge und Culain an der Reihe waren und es war ein sehr harter Kampf, doch am Ende gewannen unsere Gebote bei beiden Pferden. Freudig sprang ich auf und fiel Enzo um den Hals. Unser Traum nahm immer weiter Gestalt an!
      Der ganze Papierkram, der nun zu klären war, damit wir die Pferde mit nach Amerika nehmen konnten, war dann doch noch unwitziger, als ich gedacht hatte, so dass ich Enzo vorschickte und mich stattdessen um das Betüddeln der Pferde kümmerte, als jemand auf mich zukam. "Hallo, ich bin Occulta Smith. Die beiden Pferde stammen von zwei meiner Hengste ab. Ich wollte Ihnen nur meinen Glückwunsch aussprechen. Es sind beides sehr begabte Pferde und werden sich bestimmt später für den Rennsport sehr gut eignen.", sagte sie mir und schüttelte meine Hand. "Das glaube ich Ihnen sofort. Ich bin Bonnie Bennet und mein Verlobter ist Lorenzo St. John. Wir bauen uns gerade einen kleinen Rennstall auf. Bestimmt sehen wir uns bei dem ein oder anderen Rennen mal wieder.", sagte ich lächelnd und sie nickte, ehe sie wieder ihrer Wege ging.
      "Wer war das denn?", fragte Enzo, der uns wohl von Weitem beobachtet hatte. "Sie ist die Besitzerin der Väter der Beiden und hat uns alles Gute gewünscht. Ich meinte dann, dass wir sie bestimmt mal auf der Bahn wiedersehen würden.", meinte ich schulterzuckend. "Ist alles geregelt, können wir los?", fragte ich ihn dann und er nickte.

      Ein paar Wochen später waren wir wieder wohlbehalten in Amerika angekommen und hatten die beiden Jährlinge vor ein paar Tagen aus der Quarantäne befreien dürfen, so dass sie nun endlich auf unserem kleinen Hof waren und Clyde kennen lernen durften, der sich sofort mit beiden Fohlen verstand, so dass sie zu dritt über die Koppel fegten. Clyde natürlich vorne weg, aber Culain und Revenge hielten sich die Waage. Eines war sicher- schnell waren sie alle drei!
    • Veija
      Von kalt zu warm - Umzug nach New Mexiko

      September 2017, by Veija
      Samstag
      Octavia
      "Bellamy ich hasse die Kälte hier in Kanada.", sagte ich am Frühstückstisch zu meinem Bruder und hatte sofort die Aufmerksamkeit aller Mitarbeiter. "O, hier sind es 19 Grad, welche Kälte meinst du?", fragte Bellamy mich und verschränkte die Arme vor der Brust. "Ich meine die kommende Kälte. Kaum eines der Pferde hat eine Decke, hier fällt so viel Schnee dass man nichteinmal die Haustür aufbekommt, die Pferde schieben so viel Winterfell, was du zum Reiten kaum sauber bekommst und wie willst du hier im Winter ausreiten? Richtig, gar nicht. Du versinkst im Schnee.", erklärte ich und verschränkte ebenfalls die Arme vor der Brust. "Wenn ich einwerfen darf...", fing Murphy an: "Die Landschaft ist hier das ganze Jahr über wunderschön. Die Seen sind traumhaft und die Berge erst...", sagte er und schaute zwischen Bellamy und mir hin und her. "John hat recht. Ist es das nicht wert?", fragte Bellamy. "Nein Bell. Ich.. ich habe mir schon verschiedene Höfe im Rest von Amerika angesehen, in New Mexiko zum Beispiel wäre es dauerhaft warm.", schwärmte ich und zückte mein Handy, um allen die Ranch zu zeigen. "Die hat echt Potenzial.", meinte Travis. "Jede Koppel scheint dort ein kleines Stück Wald zu haben und es fließt ein Bach durch quasi jede Koppel, in dem sich die Pferde auch abkühlen können.", schlussfolgerte er, ehe er erschrocken die Luft einzog und Murphy und Connor anschaute. "Wir dürfen das Land doch gar nicht verlassen, oder?", fragte er traurig und schaute zu mir auf. "Ich weiß nicht...", musste ich zugeben. "Aber das bringen wir in Erfahrung, sollte es zur Diskussion stehen und..." "Von mir aus.", sagte Bellamy plump. "Was?", fragten die restlichen vier, inklusive meiner Wenigkeit gleichzeitig. "Von mir aus können wir umziehen.", meinte er lächelnd. "Ich rufe da mal an und O du fragst im Gefängnis nach, ob unsere drei Schützlinge uns begleiten dürfen.", sagte er, bevor er anfangen musste zu lachen. "Jetzt schaut doch nicht so verdutzt. Ich besitze von Kanada nur schlechte Erfahrungen und traurige Erinnerungen. Ich bin sofort dabei, sollte es klappen und wir umziehen können.", sagte er und stand auf, um den Tisch abzuräumen. "Okay.", sagte ich noch immer total neben der Spur. "Dann kümmern wir uns mal drum- nachdem die Pferde versorgt sind.", lachte ich und schaute auf meine Liste der Pferde, wer wen machen sollte. "Murphy du gehst mit Bellamy und schaust nach folgenden Pferden: Alan's Psychedelic Breakfast, Baby Doll Melody, Chapter 24, DunIts Smart Investment..." "Gott O, gib mir einfach die Liste.", fluchte Murphy und riss sie mir aus der Hand, ehe er ein Foto davon machte und sie mir danach wiedergab. "Gut, das sind 14 Pferde nach denen Bellamy und ich schauen sollen, wir gehen dann schon mal.", sagte er knapp und er und Bellamy verließen den Raum. "Was ist denn mit dem los?", fragte Travis und ich zuckte mit den Schultern. "Hat bestimmt seine Tage...", murmelte Connor und verkniff sich sein dummes Grinsen, als ich ihn böse ansah. Noch immer hatte ich mich nicht getraut zu fragen, ob er mit Caleb verwandt war oder nicht. Das würde mir mein Leben doch um einiges erleichtern, aber ich trauerte noch zu sehr um ihn und alle anderen, die auf der Ranch verstorben waren, auch wenn es jetzt schon fast ein Jahr her war.
      Ein Jahr.. wie die Zeit verging. Seit einem Jahr mussten Bell und ich uns alleine durchkämpfen. Wir schafften das auch gut, das stand außer Frage. Doch vermisste ich Verena und Caleb und auch all die anderen jeden Tag. Ob das irgendwann aufhörte? Sie zu vermissen und den Schmerz zu spüren? Ein Anfang wäre ein Umzug. Weg aus Kanada, weg von den schrecklichen Erinnerungen, welche immer und immer wieder vor meinem geistigen Auge aufblitzten, wenn ich am Unfallort vorbeifuhr oder ein Brief im Briefkasten war, der mit der Versicherung und dem Vorgang der Explosion zu tun hatte. Noch immer beschäftigte sich die Polizei mit dem Fall und ließ uns einfach nicht in Ruhe. Bellamy nahm mir zwar die meiste Arbeit ab, die mit der alten Ranch zu tun hatte, doch ich bekam natürlich viel mit, da wir meist zusammen zu Terminen mussten. "O?", riss mich irgendwann eine Stimme aus den Gedanken. "Was sollen wir machen? Du siehst nämlich nicht so gut aus...", sagte Travis, der mich aus den Gedanken gerissen hatte. "Oh, nein nein. Mir geht es gut. Ich war nur in Gedanken versunken. Kein Grund zur Sorge.", beruhigte ich ihn. "Wir drei machen die Küche fertig und gehen dann nach den Jungpferden schauen, was sie so anstellen. Vielleicht gehen wir eine Runde mit drei der Pferde spazieren, mal sehen.", sagte ich und stand auf, um den Tisch abzuräumen. Connor und Travis halfen mir ohne murren und motzen...

      Bellamy
      "Was war das denn, Murphy?", fragte ich den jungen Mann neben mir, als wir zusammen zu den Westernpferden gingen. "Bin heute morgen wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden.", antwortete er knapp und ich lachte kurz auf, ehe mich sein fragender Blick traf. "Dann freu dich, wir müssen alle Boxen misten." "Oh man...", kam nur noch zurück, ehe wir den Stall betraten und er sich einmal kurz streckte, bevor wir gemeinsam zum Laufstall der Stuten gingen. Wir halfterten uns Baby Doll Melody, DunIts Smart Investment, Ginny my Love, die wir seit kurzem unser eigen nennen durften und die sich gut eingelebt hatte, Jade, Magnificient Crow, Snapper Little Lena, Stormborn und VK A Gun Colored Lena nach und nach auf und brachten sie auf die Koppel, ehe wir uns zu den Hengsten begaben. Alan's Psychedelic Breakfast, Chapter 24, Genuine Lil Cut, Gun and Slide, VK Bellas Dun Gotta Gun und Whinney kamen nach und nach auf ihre verschiedenen Koppeln und erfreuten sich des Lebens, dass sie endlich toben und fressen durften. Blue wälzte sich sofort und war nun nicht mehr braun-weiß sondern Ton in Ton braun. "Murphy fang du bei den Stuten an, ich mach zu erst die Hengste und geb denen dann auch gleich Heu und Kraftfutter.", wies ich meinen Mitarbeiter an und schaute ihm noch nach, wie er aus dem Stall verschwand, um sich eine Schubkarre zu holen. Ich tat es ihm gleich und fing mit Alan's Box an, arbeitete mich nach und nach bis zu Whinneys Box vor. Es dauerte eine Weile, bis alle Boxen gemistet waren und ich anfangen konnte, das Heu und Kraftfutter zu verteilen. Jeder der Hengste bekam nur eine sehr kleine Portion davon, da sie nicht wirklich aktiv im Training waren und sonst nicht wussten, wo sie mit ihrer ganzen Energie hin sollten.
      Als ich damit fertig war ging ich zu Murphy und half ihm, den Laufstall der Stuten zu misten. Ruck zuck waren wir fertig, füllten Heu in die Netze und gingen zum Stallabteil, in dem die Englischen Vollblüter untergebracht waren. Auch hier brachten wir zu erst die Hengste nach draußen. Schnell waren Firewalker, Golden Ebano, Peacful Redemption, Seattle Slew, Stiffler, Wildfire xx und ZM's Zanaro auf ihren Koppelabteilen. Leider stand jeder der Hengste für sich alleine. "Auf der neuen Ranch will ich das ändern.", sagte ich total aus dem Kontext gerissen und sah die Ratlosigkeit in Murphys Gesicht. "Was.. willst du ändern?", fragte er mich. "Dass die Hengste alle alleine stehen. Ich will auf der neuen Ranch Kleingruppen zusammenstellen. So dass sie sozialisiert bleiben und nicht total durchdrehen vor Einsamkeit. Desweiteren überlege ich, ein paar der Hengste kastrieren zu lassen. Wer brauch schon so viele Hengste, wenn er nicht aktiv züchten möchte? Vor allem, da wir uns auf die Paint und Quarter Horses konzentrieren wollen.", erklärte ich ihm und er nickte. "Die Stuten auch alle raus?", fragte er mich, als wir wieder im Stall angekommen waren. Ich nickte. "Die können auch alle zusammen auf das Abteil neben die Westernstuten.", erklärte ich ihm. "Ich fange schon mal an zu misten. Du schaffst das!", pflichtete ich ihm bei und fing mit der Schubkarre in die Box von Firewalker, um mit dem Misten anzufangen. Immer wieder sah ich Murphy mit Pferden an mir vorbei gehen. So waren Drama Baby, Priamos Ruffia Kincsem und Zuckerschock innerhalb ein paar Minuten auf der Koppel. Dann half er mir mit dem misten und füttern sowie dem Verteilen des Kraftfutters, so dass wir es noch vor dem Mittagessen schafften, unseren Teil der Abmachung zu erfüllen- fast. Ein paar Pferde fehlten noch, doch die würden es auch bis nach dem Mittagessen im Stall aushalten können. So gingen Murphy und ich nach drinnen und fingen an, das Mittagessen vorzubereiten, da O mit den anderen beiden Jungs noch unterwegs war.

      Octavia
      Nachdem wir die Küche aufgeräumt hatten, gingen wir zusammen zu meinen englisch gerittenen Pferden in den Stall. "Travis du schnappst dir Hot Spot und Minnie Maus. Connor du nimmst dir Samarra und ich schnappe mir Flashlight und Raspberry. Dann unauffällig folgen.", gab ich die Anweisung und ging vor ihnen weg in Richtung Koppeln. Die Vollblüterstuten standen noch nicht draußen, die Westernpferdstuten jedoch schon, also hatten Bellamy und Murphy sich meine Liste doch zu Herzen genommen und arbeiteten nach meinen Anweisungen, was mich zum Grinsen brachte. Zusammen stellten wir die Stuten auf ihr Koppelabteil und gingen wieder in den Stall. "Um es einfach zu machen mistet jeder das Pferd, welches er eben auf die Koppel gebracht hat. Zusätzlich machst du, Connor, noch Flashlight. Dann kann ich mit dem Heu und Kraftfutter geben schneller anfangen und wir können flotter weiter machen.", sagte ich und fing, als wir wieder im Stall angekommen waren, sofort mit Raspberrys Box an. Die Stute war mir wahnsinnig ans Herz gewachsen und eines meiner Lieblingspferde hier auf der Ranch. Sie mochte ich wirklich nicht missen, dachte ich mir und fuhr mit der Schubkarre auf den Misthaufen, ehe ich neues Stroh holte und die Box neu einstreute. Dann fing ich an, allen ihr Heu in die Netze zu stopfen und ihnen ihre Ration Kraftfutter in die Tröge zu geben. Als wir fertig waren, sah ich auf die Uhr. Wir hatten nicht so lange gebraucht, wie ich gedacht hatte. "Kommt wir gehen noch zu den Offenställen der Jungpferde und schnappen uns drei, mit denen wir eine Runde drehen. Wir haben ja noch genug Zeit.", sagte ich zu Travis und Connor, die beiden nickten und folgten mir dann.
      Zu erst schauten wir nach den Hengsten, welche irgendwie noch alle verträumt im Offenstall lagen. A Shinig Chrome, Abe's Aelfric, Cruel Twist of Fate, Culain, GRH's Unbroken Soul of a Devil, Magic Lanijos, PFS' Snap in Style, PFS' Unclouded Summer Skies, der seit kurzem auch bei uns war, Sir Golden Mile, VK Funky's Wild Berry und Zoltaire schlummerten friedlich vor sich hin. Lediglich Zues und Sparkled Wings, der Mustang den wir seit kurzem adoptiert hatten, standen zusammen ziemlich weit abseits. "Oh je, da müssen wir nochmal schauen. Zues und der zusammen... die machen sich gegenseitig scheu.", sagte ich kopfschüttelnd. "Misten können wir nicht, wenn die alle noch schlafen.", lachte ich und wir gingen rüber zu den Stuten, die schon alle auf den Beinen waren. Ashinta, Dante's Wild Lady, Dress to Impress, Ginger Rose, GRH's Unbroken Magic, I've got a blue soul, It's me, Amira!, Sweet Revenge, PFS' Blossom Magic, Prias Colourful Soul und Wolfs Bane tobten über die Koppel, fraßen oder standen an der Heuballe. "Gut, die können wir misten.", sagte ich und ging auf die Suche nach Mistgabeln und einer Schubkarre. Beim Hengststall wurde ich fündig und so misteten wir zu dritt in aller Schnelle den Stall aus, streuten neu ein und verteilten eine Menge Streicheleinheiten. Danach gingen wir schnell noch mit Blossom Magic, Prias Soul und Wolfs Bane eine Runde spazieren, ehe wir uns doch noch an den Hengstfohlenstall wagen konnten und schließlich zum Mittagessen ins Haus gehen konnten. "Oh, ihr seid aber schon fleißig.", sagte ich lächelnd und betrat die Küche, in der es unbeschreiblich gut roch. "Was gibts denn?", fragte Connor neugierig. "Oh, Pizza!", stellte er dann fest und setzte sich an den Tisch. "O, hast du schon im Gefängnis angerufen?", fragte mein Bruder mich irgendwann. "Ne, noch nicht. Du in New Mexiko?" "Ne, noch nicht. Mach ich aber heute Mittag.", sagte er und ich nickte. "Gut, dann schnapp ich mir gleich unsere drei Jungs und versorge die restlichen Pferde, ja?", fragte ich ihn. "Gut. Ich erledige dann gleich beides. Ranch und Information. Dann könnt ihr noch was mit den Pferden machen.", sagte er und ich nickte. "Gut. Und jetzt lass uns essen, ich hab so einen Hunger!", lachte ich und setzte mich ebenfalls an den Tisch.
      "Welche Pferde fehlen denn noch?", fragte Bellamy mich, während wir uns alle auf die Pizza stürzten. "Ceara Isleen, A King of Magic, Abraham van Helsing, Dakota, Náttdís van Ghosts, Skrúður, Thjalfe van de Jötunheimr und Væna frá glæsileika eyjarinar. Ach und Kunis, aber der ist ja unser Sorgenkind. Haben wir schon all seine Decken gewaschen?", fragte ich dann in die Runde. "Ja, hab ich gleich nachdem der Tierarzt da war.", meldete sich Travis zu Wort und ich nickte. "Gut. Die Box müssen wir ja komplett misten.", erklärte ich dann.
      Nach etwa einer Stunde waren wir fertig mit Essen und die drei Jungs gingen mit mir zu den restlichen Pferden. "Ceara Isleen muss raus, King of Magic, Abraham, Dakota, Alfi und die drei Isländer.", sagte ich zu meinen Mitarbeitern. "Husch, husch.", lachte ich und kümmerte mich selbst um Kunis, welchen ich aus der Box nahm und am Putzplatz ganz abseits anband. Ich mistete die Box gründlich, streute sie dann neu ein, gab ihm Heu und brachte ihn dann wieder in die Box. Anschließend gingen Murphy, Travis, Connor und ich nach drinnen, um zu schauen, wie weit Bellamy war.

      Bellamy
      Kaum waren die vier verschwunden, hatte ich mir das Telefon geschnappt und ein wenig herum telefoniert. Im Gefängnis ging alles soweit klar, solange wir mit einem in New Mexiko kooperierten und uns von diesen Leuten Besuche gefallen ließen. Auch bei der Ranch schien zunächst alles klar zu sein, so dass wir am nächsten Tag eingeladen waren, die Ranch anschauen zu dürfen.
      Ich war gerade fertig mit telefonieren, als O und die anderen rein kamen. "Und?", fragte O sofort neugierig. "Murphy, Travis und Connor dürfen uns nicht begleiten.", sagte ich niedergeschlagen und sah den Schock, der sich auf ihre Gesichter legte. "Aber...", fing Connor an und stockte, als er mein Grinsen sah. "Nein, ihr dürft mitkommen. Allerdings ändern sich die Auflagen ein wenig und wir müssen mit einem Gefängnis in New Mexiko kooperieren. Dann geht alles klar.", sagte ich und erntete wütende Blicke, doch das war es mir wert gewesen. "Die Ranch können wir im Übrigen morgen besuchen fahren. O und ich werden fliegen, euch gehört also für einen Tag die Ranch.", erklärte ich und schon wischen die wütenden Blicke stolzen Blicken. "Oh, cool.", sagte Connor und strahlte. "Hoffentlich klappt dann alles und wir haben es bald warm.", zitierte er mehr oder weniger O von heute morgen und lachte. "Den Rest des Tages habt ihr frei, O und ich kümmern uns um den Rest. Damit ihr morgen alles alleine schafft.", sagte ich und schickte sie dann aus der Küche, um mit meiner Schwester noch einiges zu bereden.
      Gegen Abend holten wir alle Pferde wieder in den Stall, bevor wir ins Bett gingen.

      Sonntag
      Octavia
      Aufgeregt wie noch nie zuvor saß ich neben meinem schlafenden Bruder im Flugzeug. Heute morgen war alles drunter und drüber gegangen. Ich hatte unsere drei Mitarbeiter nicht gerne alleine gelassen, obwohl sie mir ständig versicherten, keinen Unfug anzustellen. Dann hatte ich noch beinahe meinen Rucksack vergessen, in dem alles wichtige für eine Übernachtung in New Mexiko war und und und. Jetzt endlich saßen wir im Flieger und es dauerte nur noch ein paar Minuten, bis wir landen würden.
      Nach der Landung kümmerte Bellamy sich um ein Taxi, welches uns zum Hof in der Nähe von Albuquerque bringen würde, denn da stand die neue Ranch. Schnell waren wir da und sahen uns schon ein wenig um, bevor der Makler kam. Er stellte sich vor und führte uns nochmal herum. Den alten Besitzern war der Hof zu groß und zu teuer in der Unterhaltung gewesen, weshalb sie sich eine kleinere Anlage gekauft hatten, die jedoch hier ganz in der Nähe war und eine Geländestrecke beinhaltete, die wir sehr gerne auch bei Bedarf mitbenutzen durften. "Oh, das trifft sich ja gut.", sagte ich freudig und wir gingen alle Ställe und Reitplätze durch. Eine Halle gab es hier auch, die jedoch für Dressurreiten gedacht war. Groß genug für eine Westernhalle war sie jedoch, so dass wir nur den Sand austauschen mussten. Im Großen und Ganzen gefiel uns die Ranch bis auf ein paar Kleinigkeiten.
      So einigten wir uns auf einen Preis, unterzeichneten die Verträge und konnten die Anlage unser eigen nennen.
      Am nächsten Tag waren wir wieder auf unserer Ranch in Kanada, erzählten allen die freudige Nachricht und fingen an, unsere Sachen zu packen.


      Ein paar Tage später
      Octavia
      Alle Sachen waren gepackt und die Möbel, die mitkamen, das Pferdezubehör und alles weitere war schon auf dem Weg zum neuen Hof. Den Pferden wollten wir keine 22 Stunden Autofahrt antun, weshalb sie wohl oder übel doch fliegen mussten. 62 Pferde mussten also eingedeckt, verladen und zum Flughafen gebracht werden. Anschließend sediert, verladen und geflogen. Travis und Connor waren zusammen mit unseren Sachen mit den beiden Trucks mitgefahren, um Bellamy, Murphy und meine Wenigkeit später in Empfang zu nehmen. Natürlich mit den 62 Pferden, was auch sonst.
      Es dauerte schier ewig, alle Pferde in den Hänger zu bekommen- und noch länger, alle zu sedieren und in den Flieger zu kriegen. Nach einer gefühlten Ewigkeit waren wir dann endlich in der Luft- einer aufgeregter als der Andere.
      Kurz nach dem Landen bekam ich die Nachricht, dass Travis und Connor seit ein paar Stunden an der Ranch angekommen waren und schon fleißig dabei waren, alles einzuräumen und an Ort und Stelle zu tragen. Ich lächelte kurz und gab Bellamy die Nachricht weiter, ehe wir um das Flugzeug herum gingen, und dabei halfen, alle Pferde wieder auszuladen. Natürlich waren wir eine ziemliche Attraktion auf dem Flugplatz. Wann sah man schon so viele Pferde aus einem Flugzeug steigen?
      Nach gut zwei Stunden war alles geklärt und die Pferde in den Hängern, um sie in ihr neues Zuhause zu bringen, welches wir dann auch am Abend erreichten.
      Alle Pferde kamen in die für sie vorgesehenen Boxen und durften sich erst einmal ausruhen. Viele der Tiere legten sich erschöpft hin und schliefen sofort ein.
      Auch wir fünf Zweibeiner fielen quasi sofort ins Bett und schliefen beruhigt ein, dass alles fast genau nach Plan verlaufen war und wir jetzt die nächsten Tage ein wenig verschnaufen konnten.​
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  • Album:
    1.2 Nordstall
    Hochgeladen von:
    Veija
    Datum:
    19 März 2017
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  • Exterieur
    Name: Peacful Redemption
    Rufname: Clyde
    Alter: 2015, 2 Jahre
    Geschlecht: Hengst
    Größe: 1,66m
    Rasse: Englisches Vollblut
    Fellfarbe: Seal Brown


    Stammbaum
    von: Sir Benny Miles
    aus der: Zuckerschock


    Charakter:
    - folgt-

    Zuchtinfos
    Gekört/Gekrönt: nein

    Besitzer: Veija
    Vorbesitzer: -
    Gezüchtet bei/Zucht:

    VKR: Canyon

    Kaufpreis: 250 Joellen
    Zu Verkaufen: nein


    Qualifikationen:

    nicht eingeritten
    nicht eingefahren

    Dressur E
    Springen E
    Military E
    Distanz E
    Galopprennen E
    Western

    Erfolge:


    Gesundheit:
    Gesundheitszustand:
    Letzter Besuch:

    Hufschmied:
    Letzter Besuch:
    Beschlag:


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