Veija

☆ My sweet little Secret, APH

4 Körpunkte

☆ My sweet little Secret, APH
Veija, 12 Nov. 2017
Kathrin Pirett und Rinnaja gefällt das.
    • Veija
      Zwei kleine Neuzugänge

      Datum unbekannt, by Rajandra
      Vorsichtig ließ ich die Hängerklappe herunter und begrüßte meine zwei neuen Schätze My sweet little Secret und I'm a King Bee. Die zwei Painthorse hatte ich bei befreundeten Züchtern erworben, da sie sehr gute Veranlagungen und vielversprechende Abstammung hatten. In Anbetracht dessen, dass ich mit Stelli eine Zucht plante die sich im Aufbau befand kam es mir gelegen, dass die zwei Kleinen zum Verkauf standen. Zuerst lud ich eine Rappscheckstute aus, ihre hohen weißen Socken und die lange schmale Blesse ließ Sweety noch staksiger wirken, als sie sowieso noch war. Augeregt blickte sie sich auf dem Hof um und ich führte sie schnell zum Offenstall der Fohlen, wo meine anderen fünf Fohlen auf sie warteten. Diese begrüßten das kleine Stütchen neugierig und Sweet musste die Begrüßung der anderen über sich ergehen lassen. Der Painthengst I'm a King Bee wieherte bereits unruhig auf dem Hänger und so lud ich auch ihn ab und brachte ihn zu den anderen. King präsentiere sich direkt von seiner besten Seite und trabte stolz auf die anderen zu um sie zu beschnuppern. Gebannt stand ich am Tor und beobachtete die sieben Fohlen wie sie sich kennenlernten, zwischenzeitlich gab es das ein oder andere geqietsche, aber sonst blieben sie friedlich. Die Heuraufen füllte ich noch schnell auf und dann ging ich, um den Hänger umzuparken.
    • Veija
      Gewöhnung an den Waschplatz & Wasser - My Sweet Little Secret

      Datum unbekannz, by Rajandra
      Der Tag neigte sich langsam dem Ende zu, und ich hatte noch zwei Fohlen zu versorgen, meine beiden Neuankömmlinge. Ich ging also in die Sattelkammer, holte zuerst das Halfter von My Sweet Little Secret und ging dann zu den Fohlen auf die Weide. Sweety hatte sich mittlerweile gut eingelebt, und hatte in der Fohlenherde schnell Anschluss und neue Freunde gefunden. Ich ging zu ihr, begrüßte sie und halfterte sie dann auf. Mit ihr ging ich dann zum Putzplatz, wo ich sie zuerst grob mit einem Striegel überputzte. Dann kratzte ich die Hufe aus, und kämmte Mähne und Schweif. Doch da ich mit meinem Werk nicht zufrieden war, und die Sonne weiterhin kräftig vom Himmel schien, beschloss ich die Stute etwas an Wasser zu gewöhnen und sie zu baden. Zuerst spritzte ich vorsichtig die Beine ab, und arbeitete mich dann immer weiter hoch. Anfangs zappelte die kleine Stute noch sehr, und mochte das Wasser noch gar nicht, nach einer Zeit entspannte sie sich jedoch und fing an das kühle Wasser in der Hitze zu genießen. Als sie komplett nass war, holte ich das Fellshampoo aus ihrem Putzkasten und fing an, sie damit sorgfältig einzuschäumen. Da meine kreisenden Bewegungen wie eine Massage wirkten seufzte sie bald wohlig auf, und entlastete dann mit einem Bein. Ich setzte das Einschäumen des Körpers fort, bis alles voller Schaum war, dann wusch ich das Shampoo wieder sorgfältig aus. Den Schweif wusch ich zuletzt auch noch und holte mir dann ein Schweißmesser aus der Sattelkammer, da Sweety keines in ihrem Putzkasten hatte. Mit dem Schweißmesser zog ich sie gründlich ab, bis das ganze überschüssige Wasser aus dem Fell war, dann band ich sie los, und ging mit ihr in die Reithalle. Dort dürfte sie sich wälzen, damit der Sand der Reithalle das restliche Wasser aus dem Fell zog. Zwar war sie nun wieder dreckig, jedoch würde sie so schneller trocknen. Ich ließ sie dann noch ein bisschen laufen und machte ein paar Führübungen mit ihr. Bei den Übungen stellte sie sich als geschickt heraus, weswegen sie die Führübungen super meisterte. Zum Schluss ließ ich sie noch etwas in der Sonne grasen, bis das Fell komplett getrocknet war, dann brachte ich auch sie zurück zur Fohlenweide.
    • Veija
      Pflege und Training aller Fohlen & Jungpferde

      Datum unbekannt, by Rajandra
      Heute stand mal wieder die Versorgung der ganzen Rasselbande an. Einige von ihnen waren mittlerweile ganz schön geworden, und würden bald schon zum Reitpferd werden. Bei zwei der Jungpferde würde ich heute einen Grundstein legen und mit der Sattel- sowie Trensengewöhnung beginnen. Zuerst aber holte ich den Trakehnerhengst Little Askim. Der freche Hengst stand momentan auf einer großen Koppel mit den anderen Jungpferden zusammen. Bevor ich ihn holen konnte, musste ich aber noch sein Halfter aus der Sattelkammer holen. Kaum war dies geschehen fand ich mich auch schon auf der Koppel wieder. Leise rief ich den Namen des Hengstes und kurz darauf stand er neben mir und durchwühlte meine Taschen nach Leckerlis. Lachend schob ich seinen Kopf weg und ging los. Am Putzplatz band ich ihn an und er bekam auch endlich sein ersehntes Leckerli. Dann holte ich den Putzkasten aus der Sattelkammer und nahm mir den Hufkratzer hinaus. Ordentlich säuberte ich die vier Hufe und wusch sie anschließend noch mit Wasser ab. Als nächstes nahm ich mir eine Wurzelbürste und reinigte den Körper. Zum Schluss kämmte ich die kurze Mähne und den Schweif, bis alles knotenfrei war, anschließend tauschte ich sein normales Halfter gegen ein Knotenhalfter aus und ging mit ihm vom Hof. Askim war schon öfter mir anderen Pferden im Gelände gewesen, jedoch noch nie mit mir alleine. Die ersten Meter ging er brav neben mir, ohne sich zu erschrecken oder irgendwelchen Quatsch zu veranstalten. Nach ein paar Metern blieb er auf einmal abrupt stehen und schaute gebannt nach rechts in den Wald. Und ehe ich mich versah hüpften zwei große Hasen aus dem Wald hinaus auf die Felder. Askim guckte sich die Hasen neugierig an, scheute jedoch nicht und bald setzten wir unseren Weg weiter fort. Wir gingen noch eine ganze Weile ohne Zwischenfälle an den Feldern entlang, bevor ich umdrehte und zurück zum Hof ging. Am langen Strick folgte Askim mir dabei und schaute sich nur ab und zu etwas neugierig um. Zurück am Hof bekam er mehrere Leckerlis und etwas Fohlenfutter, dann brachte ich ihn zurück auf die Koppel zu seinen Freunden. Dort nahm ich ihm das Knotenhalfter ab und nahm direkt das nächste Fohlen mit. Ich suchte mir die hübsche Mixstute Ceredwen aus. Da das Knotenhalfter gut einstellbar war, hatten wir beim aufhalftern keine Probleme und schon bald stand ich mit der Stute am Putzplatz. Dort band ich sie an und holte ihr eigenes Halfter aus der Sattelkammer, welches ich dann Ceredwen anlegte. Nun fing ich an die Kleine zu putzen. Da sie auf der Koppel stand, war nicht viel zu tun und ich strich ihr Fell nur kurz mit einer Kardätsche ab. Anschließend kratzte ich die Hufe aus und kämmte zum Schluss Mähne und Schweif. G’wen blieb brav stehen während der Prozedur und so gab es keine Komplikationen und wir konnten schnell in die Reithalle gehen. In der Halle angekommen lobte ich sie kurz für das brave laufen am Halfter und zog ihr dann das Halfter aus. G’wen nutzte die Gelegenheit und rannte ein wenig in der Halle herum. Anfangs schaute ich ihr mit einem Lächeln im Gesicht zu, dann jedoch widmete ich mich dem Aufbauen zweier kleiner Cavalettis. Auf einmal stupste mich ein kleines Maul von hinten an und lachend drehte ich mich um. G’wen hatte aufgehört zu toben und stand nun hinter mir. Liebevoll kraulte ich sie ein wenig, bevor ich sie auf den Hufschlag schickte. Sie kannte die Grundkommandos des Laufenlassens und reagierte sofort. Da sie sich schon vorher aufgewärmt hatte konnte ich sofort damit beginnen sie über eines der Cavalettis zu schicken. Geschickt sprang die Stute ab und machte einen großen Satz über das kleine Cavaletti. Ich lobte sie und ließ sie kurz darauf ein weiteres Mal springen. Auch dieses Mal sprang sie brav ab und überwand die Stange ohne Probleme. Zum Schluss ließ ich sie nochmal über beide Cavalettis nacheinander springen und hörte dann mit dem Training auf, da G’wen wieder einwandfrei gesprungen war. Die Stute war schließlich noch jung und sollte nicht überstrapaziert werden. Während ich die Cavalettis wieder abbaute wälzte G’wen sich noch auf dem weichen Sandboden und kam dann anschließend wieder zu mir. Ich gab ihr ein Leckerli und zog ihr dann wieder das Halfter an und brachte sie auf die Koppel. Dort bekam sie ein weiteres Leckerli, bevor ich mich auf den Weg zurück zur Sattelkammer machte. Dort hängte ich ihr Halfter weg und nahm mir Ravallo’s Halfter. Der Hengst war inzwischen fast ausgewachsen und würde bald angeritten werden. Als ich auf die Stallgasse trat wieherte Ravallo mir schon fröhlich entgegen und ich trat an seine Boxentür. Ich kraulte ihn eine ganze Weile bevor ich ihm das Halfter überstreifte und ihn zum Putzplatz führte. Dort band ich ihn an und fing an ihn mit einer Wurzelbürste zu putzen. Bald schon entlastete Ravallo und genoss die Massage. Nachdem das Fell gereinigt war, säuberte ich noch ordentlich die Hufe und kämmte Mähne sowie Schweif. Nun war er komplett sauber und ich ging in die Sattelkammer, wo ich eine Schabracke und den Sattel holte. Ich würde ihm heute beides zum ersten Mal in seinem Leben auf den Rücken legen und wählte deshalb den leichten Lammfellsattel, der sich dem Pferd anpasste, damit ich ihn nicht unnötig stressen musste, indem ich einen passenden Sattel suchte. Den Lammfellsattel befestigte ich an der Schabracke und zeigte ihn dann Ravallo. Neugierig schaute er das ungewohnte Element an und erklärte es dann recht bald für ungefährlich. Langsam strich ich ihn am ganzen Körper mit dem Sattel ab, bis es Ravallo nichts mehr ausmachte, dann legte ich ihm langsam den Sattel auf den Rücken. Ravallo war komplett angespannt, machte jedoch keine Anstalten wegzulaufen. Ich kraulte ihn ein wenig bis er sich wieder etwas entspannte und schloss dann vorsichtig den Gurt, bis er locker am Pferdebauch lag. Auch dies kannte Ravallo noch nicht und wurde wieder etwas unruhig. Ich kraulte ihn weiter und redete leise mit ihm, dann ging ich langsam in Richtung Roundpen. Seine Schritte waren noch staksig und verspannt, jedoch wurde er nicht panisch und folgte mir brav. Im Roundpen vergaß er dann beim Laufen den Sattel zwar nicht, entspannte sich jedoch und schnaube schon bald ab. Nach einer viertel Stunde nahm ich ihm den Sattel wieder ab und lobte ihn, dann durfte er sich noch wälzen, bevor ich ihm sein Kraftfutter gab und ihn anschließend auf die Weide stellte. Als nächstes holte ich den Hengst Piccobello. Nachdem ich mit Ravallo etwas komplett Neues gemacht hatte, wollte ich mit Piccobello auf etwas Neues machen. Zuerst aber putzte ich ihn gründlich und kratzte die Hufe aus. Mähne und Schweif kämmte ich nur grob durch, denn ich wollte den jungen Hengst heute zum ersten Mal baden. Das Wetter war perfekt und somit würde es Piccobello leichter fallen die kalte Dusche zu genießen. Zuerst ließ ich das Wasser etwas plätschern, bis Piccobello sich an das Geräusch gewöhnt hatte, dann fing ich langsam an seine Hinterbeine nass zu machen. Anfangs zog er sein Bein weg, nach und nach genoss er die Dusche jedoch mehr und ließ sich bald ohne Probleme abspritzen. Ich wusch in bis auf den Kopf komplett ab und holte dann das Shampoo und schäumte es in seinem Fell und in der Mähne und dem Schweif auf. Für den Hengst war dies wie eine Massage und nichts Ungewöhnliches. Anschließend wusch ich das Shampoo wieder aus und zog das überschüssige Wasser mit einem Schweißmesser ab. Brav ließ Piccobello dies über sich ergehen, weshalb er anschließend ein Leckerli von mir bekam. Um ihn zu trocknen stellte ich mich auf eine Weidefläche vor den Hof und ließ ihn etwas in der Sonne grasen. Nach einer guten halben Stunde war er fast komplett trocken und ich brachte ihn zurück auf die Koppel zu den anderen Fohlen. Als nächstes holte ich den Hengst Burnin‘ Malcom. Der Braune stand wegen der Mittagshitze in seiner Paddockbox, wo ich nun hinging um ihn zu holen. Er schaute mir neugierig entgegen als ich kam und ließ sich dann brav aufhalftern. Ich putzte ihn auf der Stallgasse, da es draußen in der Sonne nun viel zu warm war. Da er drinnen stand, musste ich nicht viel putzen und war schon bald fertig. Da auch er bald angeritten wird, beschloss ich ihm heute ebenfalls einen Sattel aufzulegen. Schnell ging ich in die Sattelkammer und holte dort den Lammfellsattel, den ich schon bei Ravallo benutzt hatte. Ich wechselte nur schnell die Schabracke und ging dann zurück zu Malcom. Er wartete geduldig bis ich bei ihm war und inspizierte dann den Sattel. Er kannte schon den Gurt und er kannte das Gefühl, dass etwas auf seinem Rücken ist, da er schon einen Longiergurt getragen hatte. Ihm würde es also einfacher fallen. Ich strich auch ihn mit dem Sattel ab und legte ihn dann vorsichtig auf seinen Rücken. Malcom’s Ohrenspiel verriet, dass ihm die Situation nicht ganz geheuer war, dennoch blieb er wie Ravallo zuvor ruhig und wurde nicht panisch. Langsam schloss ich den Sattelgurt und führte ihn dann in die Halle. Dort führte ich ihn zuerst ein bisschen im Schritt, bis er den Sattel komplett akzeptierte, dann longierte ich ihn noch ein wenig am Halfter, bevor ich ihm den Sattel wieder abnahm und ihm sein Kraftfutter gab. Anschließend brachte ich ihn zurück in die kühle Box und holte die letzten drei Fohlen. Diese waren My sweet little Secret, I’m a King Bee und Skyrims Apocalypse. Die drei standen noch auf der Fohlenkoppel, wo ich sie nun holen ging. Secret kam sofort zu mir, King musste ich zuerst rufen, dann kam er aber auch sofort zu mir hinüber und auch Skyrim folgte ihm neugierig. Alle halfterte ich auf und führte sie dann zum Putzplatz, wo ich sie anband. Ich putzte sie mit einer Wurzelbürste grob über und kratzte dann die Hufe aus. Zum Schluss kämmte ich Mähne und Schweif, dann ging ich mit den Fohlen in die Halle. Dort ließ ich sie etwas zusammen toben und wälzen, mehr wollte ich bei der Hitze nicht machen. Nach gut einer viertel Stunde fing ich die drei wieder ein und gab ihnen ein paar Leckerlis und verwöhnte sie mit Streicheleinheiten. Dann brachte ich die Jungspunde zurück auf die Koppel und ging in das Wohnhaus, wo ich mir als allererstes ein kühles Eis holte und es genüsslich aß.
    • Veija
      Besuch

      Datum unbekannt, by unbekannt
      Dank dem Navi fand ich mehr schlecht als Recht auf den Hof von Rajandra - ein wirklich liebevoll gestaltetes Anwesen. Der Geruch von Pferd schlug mir bereits bei geschlossenen Türen entgegen, mein ewiger Begleiter Corvus setzte die Vorderpfoten auf das Amaturenbrett winselte vor Aufregung und seine Rute schlug unsanft gegen meinen Ellenbogen. Mit den Worten "Gehst du wieder runter" stupste ich ihn etwas in die Seite und er verzog sich wieder in den Fußraum des Beifahrers. Wenig später stieg ich wieder aus dem Auto, suchte aus dem Kofferraum noch alle Utensilien zusammen die ich benötigte, währenddessen rannte Corvus wie von einer Tarantel gestochen um meinen Wagen, kläffte ab und an, bis ich dann mich in Richtung der Ställe auf machte. Ich hatte die Besitzerin des Hofes gebeten all meine heutigen Patienten in den Stall zu bringen, damit das ganze etwas kürzer dauern würde. Gerade als ich zum Stallgebäude lief kam gerade aus der anderen Richtung eine junge Frau "Frau Pietsch? Sie laufen da gerade auf den falschen stall zu." Dann drehte ich mich etwas um - "Oh." ich grinste, kratzte mich ein bisschen am Kopf - diese dumme Schuppenflechte aber auch! "Das Gelände - da kann man sich schonmal irren. Hier entlang." lotste sie mich also nun endlich in die richtige Richtung dort befanden sich die Boxen der jungen Fohlen, manche noch zusammen mit ihrer Mutter oder aber bereits allein. Alle Pferdenamen hatte ich nicht im Kopf, doch einer schwirrte noch immer in meinem Kopf herum, denn ihre Box war gleich die erste als ich den Stalltrakt betrat. "My sweet little Secret" stand dort an der Außentür auf einem filigranen Schild. Ich besprach noch ein bisschen was mit Rajandra ehe ich mich in die Box begab. In der Tasche bewaffnet mit ein paar Leckerlies um die Fohlen neugierig zu machen. Sweet war eine hübsche Rappscheckstute die in der Ecke der Box stand , mich aus haselnussbraunen Augen argwöhnisch beobachtete. Ich hockte mich auf den Boden bot ihr die Hand mit dem Möhrenstück dar und lockte sie mit ihrem Spitznamen. Mit langsamen Schritten nährte sie sich mir nahm mit weichen Lippen das Stück von meiner Hand und als ich sie am Kopf berührte ließ sie sich gar nicht stören. Na immerhin - das erste Eis war gebrochen. Mit den Finger tastete ich Vorsichtig über ihren Kopf, den Hals hinab bis zu ihrem Rücken und an den Hinterbeinen bis zu den Hufen hinab. Das Stutfohlen zeigte keinerlei Regung schien auf von der äußeren Konstellation keine Probleme zu haben. Langsam zog ich aus der Tsche die Kanüle um dem Fohlen einige Mililiter von ihrem Blut zu entnehmen um ein kleines Blutbild zu machen. Rajandra kam jetzt mit in die Box, hielt das Stutfohlen mit einem Strick um den Hals fest. Am Hals befand sich eine gute Vene, die Kanüle war so dünn das sie gar nicht mitbekam wie ihr geschah, da sie von vorn schön beknudelt wurde. Dann bekam das Röhrchen noch ein Etikett mit ihrem Namen und das ganze kam in meine Tasche. Dann da die Kanüle schonmal da war nahm ich die vorbereitete Spritze, entfernte die Nadel und gab ihr die Impfdosis. "So dann wären wir erstmal am Ende mit ihr. Ich gebe dir für alle die ich heute geimpft habe eine Tablette mit. Das ist sonst zu viel aufeinmal für den Körper der Fohlen, warte mit der Entwurmung noch ein oder zwei Wochen." Rajandra sagte zu führte mich in die nächste Box eines schon etwas älteren Dunkelfuchshengstes, Crest , blickte bereits neugierig über das Gitter seiner Box. Rajandra betrat als erste die Box um den kleinen, wie schon zuvor Sweet mit den Strick an Ort und stelle zu halten, auch ihn untersuchte ich von außen, was nun etwas schwieriger war als bei der ruhigeren Paintstute. Crest drehte sich oft um mich immer beobachten zu können, dabei schien er mehr als neugierig, jedoch spielgelte sich in ihm auch eine kleine Art von Misstrauen. Als die Kanüle nach etwas Arbeit, dann doch endlich in der Vene des Hengstfohlens steckte entnahm ich auch ihm eine geringe Menge an Blut. Die Dosis an Impfmittel hatte der junge Hannoveraner auch bald Intus, bis es schließlich auch bei ihm hieß - Entwurmung später. Anschließend führte mich mein Weg zu einem weiteren Hengst, der freundlich begann zu brummeln als Rajandra in Sicht kam - der schien ihr wirklich zu vertrauen! Freundlich beobachtete er alle meine Bewegungen, seine Palominofarbe schien im fahlen Licht der Sonne die auf den Mittag nun endlich aufzog golden zu glänzen was mir wirklich zu gefallen begannen. "Da hast du einen wunderhübschen, aber auch rein äußerlich gesunden Hengst. Haben sich die Fohlen in letzter Zeit anders verhalten als sonst, irgendwelche Verhaltensänderungen, nomale Kotabgabe?" Die Fragen beantwortete Raja ohne irgendwelche Probleme, denn es gab nichts zu bemängeln. Dann kam jetzt mein letzter Patient was die Kontrolle und das Impfen anging. Der nächste war ebenfalls ein Hengst, ebenfalls ein Paint und ebenso hübsch. Auch bei ihm gab es keine weiteren Befunde, bis auf ein paar gerötete Augen was eventuell am leichten Zug liegen konnte. "Die Blutwerte schicke ich an ein Labor, sollte sich etwas ergeben rufe ich dich wieder an. Jetzt geben wir den anderen noch ein paar bearbeitete Stück Brot gespickt mit der Entwurmung und die anderen vier Fohlen dann etwas später." Zusammen mit Raja holten wir das Brot aus meinem Wagen, widerrum begleitet von meinem Parson Russel Junghund. Der älteste im Bunde Ravallo bekam den Kanten meines Brotes von diesem Morgen, das Mittel war etwas bitter, er schüttelte immer wieder leicht den Kopf auf und ab, schlackerte mit den Lippen um den Geschmack wieder loszuwerden, doch die Entwurmung hatte er erstmal intus! Piccobello und Burnin´ Malcom brauchten ein wenig Überzeugungskraft von uns ehe auch sie brav ihr Brot vertilgten. Schließlich stand ich vor der Box einer hübschen Stute deren Name Ceredwen lautete, sofort musste ich dabei an die Göttin denken die in den irischen Legenden so oft auftauchte. Sie hatte einst einen Sohn besessen der aber nicht ganz bei Verstand war - als sie ihm einen Trank braute um ihm mehr Verstand zu geben gab es einen Jungen der den Trank die nächsten Jahre brauen sollte. Als er damit fertig war ließ sie ihn alles auf eine Kelle schöpfen, doch ein kleiner Rest verblieb in dem Kessel, dabei hatte sie ihm doch gesagt es dürfe nichts übrig bleiben. Als er dann den Schluck trank ging ein göttlicher Teil von Ceredwen in ihn über, doch sie war darüber erzürnt. Begann ihn durch die Lande zu jagen..als er ein Hase wurde, war sie der Wolf, als er ein Fisch war wurde sie zum Hai bis er sich schließlich in ein Korn verwandelte das sie in Gestalt eines Huhnes fraß. Wenig später wurde ihr ein Kind geboren das von beginn an eine hohe Inteligenz besaß. Er lebte an der Seite seiner Mutter viele Jahre - länger als es jeder andere wurde - noch heute werden seine gedichte verteilt und seine Legenden erzählt..ihm gab man viele Namen, doch die bekanntesten waren wohl Talisien und Merlin - aus ihm wurde ein starker Magier und Dichter, seine Mutter wurde stets in Ehren gehalten - Ob wohl auch die junge Stute einst einen starken Sohn haben würde?
      Ich befreite mich aus meinen Tagträumen gab ihr das Stück Brot verabschiedete mich von Rajandra, ehe ich mit dem Wagen wieder zu meinem eigenen Pferd Moon zurückkehrte.
    • Veija
      Übung an der Longe mit My sweet little Secret

      Datum unbekannt, by Rajandra
      Als nächstet kümmerte ich mich heute um My sweet Little Secret,die kleine wartete schon am Koppelzaun als ich mit Halfter und Strick anrückte ich zog es ihr über befestigte den strick und ging los zum Putzplatz dort bund ich sie fest holte ihren Putzkasten und fing an sie grob mit dem Striegel zu putzen später mit kardätsche und dann kratzte ich ihr noch die Hufe aus dies war sie schon recht gewohnt so richtig gehäuer war es ihr wohl noch nicht aber sie lies es sich gefallen nachdem ich fertig war holte ich die Longe,heute sollte sich heraustellen wie weit sie die Longe schon kannte ich hacke ihren strick aus und befestigte die Longe.Ich ging zum Longierzirkel dort lies ich sie mit einem Handsignal loslaufen sie schien schon bekanntschaft gemacht zu haben sie lief noch etwas unsicher vor mir ich versuchte sie auf den Zirkel raus zu schicken dies funktionierte noch nicht so ganz doch sie stellte sich nicht schlecht an ich führte sie ein paar runden am Zirkel dabei lief ich auch so schnell los das sie trabte im schnellen trab liefen wir auf dem Zirkel.Nach ein paar runden merkte ich das sie aufgewärmt war lies sie schritt gehen und versuchte es dann nochmal ich stellte mich in die mitte des Zirkels und gab ihr etwas mehr longe mit einem handzeichen lies ich sie losgehen,ich schickte sie mehrmals heraus bis es immer besser klappte ich wechselte dann mal die hand ich versuchte sie auf meine stimme zu prägen was auch schon gut klappte stimmkommandus hatten von anfang an bei ihr gut funktioniert und sie war sehr aufmerksam,anderst als bei vielen jungpferden rannte sie nicht in die longe so das es ein Tauziehen gab sie lief mit durchgehängter longe auf dem Zirkel nach ca.20 Minuten hörte ich auf es reichte für Heute sie hatte viel neues gelernt ich lies sie zu mir kommen gab ihr ein paar leckerlies klopfte ihren Hals und machte dann die Longe ab und lies My Sweet Lillte secret nochmal locker laufen sie spackte ein wenig rum und tobte sich aus so das sie ein wenig geschwitzt war nachdem sie ein paar runden Galoppiert war hackte ich die Longe wieder ein und führte die junge Stute zurück zum Putzplatz wo ich sie wieder anbund.Ich ging mit der wurzelbürste nochmal über die schweißstellen drüber kratzte den Sand noch aus den Hufen und gab ihr dann noch einen Apfel den ich mir in die Tasche gesteckt hatte.Glücklich und zufrieden brachte ich die kleine zurück zu Weide wo sie von ihren freunden schon freudig erwartet wurden ich verabschiedte mich von der ihr und ging zurück in die Stallungen.
    • Veija
      Ein frostiger Tag mit meinen Jungpferden

      Datum unbekannt, by Rajandra
      Fröstelnd zog ich den Schal um meinen Hals noch etwas enger und holte die Handschuhe aus meiner Tasche. Nachdem ich diese übergezogen hatte ging ich zu dem großen Jungpferdestall, wo sich alle tummelten. Piccobello und Askim tobten, während die meisten anderen fraßen oder dösten. Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass auch wirklich alle Pferde in ihrem Stall waren ging ich in die Sattelkammer und holte Ceredwen’s Halfter. Zurück bei den Jungpferden stand G’wen noch immer an der überdachten Raufe und fraß genüsslich ihr Heu. Als ich jedoch mit klarer Stimme nach ihr rief kam sie sofort zu mir rüber getrabt und ich gab ihr zur Belohnung ein Leckerli bevor ich sie aufhalfterte und in die beheizte Stallgasse führte. Dort nahm ich ihr die warme Winterdecke ab und begann ihr dünnes Fell zu striegeln. Da das Fell jedoch unter der Decke gut geschützt war, war ich schnell fertig und strich nochmal mit der Kardätsche über ihr Fell um es zum glänzen zu bringen. Dann kämmte ich Mähne und Schweif sorgfältig durch bevor ich zum Schluss ihre Hufe auskratzte. Artig hob sie einen Huf nach dem anderen und wartete jeweils geduldig ab bis ich den Huf gesäubert hatte. Dann ging ich nochmal schnell in die Sattelkammer und holte von dort eine etwas dünnere Regendecke, warf sie ihr über und ging dann mit ihr zur Reithalle. Dort nahm ich ihr die Decke wieder ab und holte mir die Longe von der Bande. Ich befestigte sie an G’wens Halfter und fing an sie im Schritt aufzuwärmen. Die Stute ging fleißig, aber konzentriert vorwärts und reagierte fein auf meine Signale. Nach einer Weile fing ich an auch den Trab mit einzubauen und galoppierte sie nach einer weiteren Arbeitsphase schließlich an. Immer wieder begeisterte sie mich mit ihrem, schon im jungen Alter so ausgeprägten, Arbeitswillen, den sie auch nun wieder zeigte. Sie galoppierte schön versammelt vorwärts abwärts, sodass ich sie lobte und mit einer Schrittpause belohnte. Anschließend ließ ich sie nochmal auf der anderen Hand galoppieren bevor ich ihr die Longe abnahm und sie im Schritt trocken führte. Dann ließ ich sie sich noch im weichen Sandboden der Halle wälzen, ehe ich ihr die Regendecke wieder anzog und sie zurück in die Stallgasse führte. Dort nahm ich die dünne Decke wieder ab, gab ihr etwas Fohlenkraftfutter und bürstete den Sand aus ihrem Fell während sie fraß. Dann legte ich ihr wieder die dicke, gefütterte Paddockdecke an und verschloss diese sorgfältig, damit sie beim spielen nicht verrutschen würde. Zurück in der Herde lief G’wen wieder geradewegs zur Futterraufe und ich lächelte in mich hinein während ich das nächste Pferd, Little Askim, holte. Der junge Hengst hatte mittlerweile mit dem Spielen aufgehört und stand friedlich neben Ravallo. Schnell zog ich ihm das Halfter über, während er meine Jackentaschen nach etwas Essbarem durchsuchte, wobei er prompt fündig wurde. Leise schimpfend schob ich seinen Kopf zur Seite und wurde kurz darauf mit ganz unschuldigen Augen angeschaut. Unwillkürlich musste ich lachen und gab dem Hengst sein Leckerli. Auch ihn führte ich in die beheizte Stallgasse und nahm ihm dort seine Decke ab. Der Hengst war jedoch noch immer etwas dreckig, da er sich, bevor er eingedeckt wurde, im Matsch gewälzt hatte. Nach einer gefühlten Ewigkeit war der Kerl endlich gesäubert und ich nahm mir eine Wurzelbürste aus seinem Putzkasten. Zuerst fuhr ich damit nochmal über sein Fell und kämmte anschließend Mähne und Schweif. Zum Schluss kümmerte ich mich um seine vier Hufe, die ich schnell ausgekratzt hatte. Dann zog ich ihm seine Winterdecke wieder an und beschloss mit ihm eine kleine Runde spazieren zu gehen. Askim kannte mittlerweile Spaziergänge und lief gelassen neben mir her, auch als ein Vogel aus dem Gebüsch flog. Da ich noch mehrere Pferde zu versorgen hatte, ging ich nur eine kurze Runde mit ihm und brachte ihn anschließend zurück in den Offenstall. Von dort nahm ich direkt Burnin‘ Malcom mit. Willig folgte er mir aus dem Stall hinaus, in die Stallgasse. Dort zog ich ihm seine Decke aus und sah dort einen komplett sauberen Pferdekörper, sodass ich nur kurz mit der Kardätsche über sein Fell strich, dann Mähne und Schweif sorgsam verlas und zum Schluss seine vier, kleinen Hufe auskratzte. Dann zog ich auch ihm wieder eine Decke an, jedoch nur eine dünne Regendecke mit einer 100g Füllung. Damit stellte ich ihn nun in eine der leeren Paddockboxen, wo er warten sollte, während ich Crest holte. Der reinrassige Hannoveraner stand, mit einem Bein entlastend, im überdachten Teil des Stalles im frischen Stroh und schien zu dösen. Als ich jedoch leise seinem Namen rief wurde er sofort aufmerksam und kam gemütlich zu mir herüber getrottet. Zur Belohnung bekam er ein Leckerli bevor ich mit ihm in die Stallgasse ging und ihn vor der Box anband, wo Mal momentan stand. Die beiden beschnüffelten sich ausgiebig als würden sie sich nicht kennen, fingen nach kurzer Zeit dann aber schon an sich über die Boxentür hinweg zu kraulen. Ich zog Crest unterdessen seine Decke aus und bürstete mit einer Wurzelbürste grob über sein sauberes Fell. Dann kämmte ich Mähne und Schweif und nahm mir zuletzt die Hufe vor, die sich jedoch als problemlos herausstellten, was ich nicht gedacht hatte, da er bei den letzten Hufhebeversuchen etwas gezickt hatte. Nun ging ich kurz zu Mal in die Box, zog ihm die dünne Decke aus und holte ihn aus der Box heraus, dann band ich auch Crest los und führte die beiden in die Reithalle, wo ich sie erst mal mehrere Runden schritt führte ehe ich die Stricke löste. Sofort liefen die beiden im gestreckten Galopp weg und veranstalteten ein Wettrennen – ich wusste schon, warum ich sie erst etwas im Schritt geführt hatte. Nach einer Weile wurden sie etwas langsamer und fingen nun an miteinander zu spielen. Amüsiert schaute ich dem faszinierenden Spiel der beiden Hengste zu und setzte mich dabei etwas in den weichen Hallenboden. Nach gut einer halben Stunde fing ich die Wildfänge wieder ein, was zugegebener Maßen nicht einfach war, und ging mit ihnen kurz in die Stallgasse, um ihnen dort die Decken anzulegen ehe ich sie zurück auf ihr Paddock brachte. Nachdem ich nun die Hälfte der Jungpferde bewegt hatte machte ich erschöpft eine Pause und ging hinüber zum Wohnhaus, wo ich mich bei einer Tasse Kaffee wieder aufwärmte. Anschließend zog ich mich wieder dick an und ging wieder hinaus. Als erstes lief ich in die Sattelkammer und holte von dort Skys Halfter. Der Hengst kam sofort vertrauensvoll zum Gatter gelaufen als er mich sah und brummelte mir entgegen. Ich freute mich, dass ich ihn einen treuen Kumpanen gefunden hatte, mit dem ich noch viel Zeit verbringen kann. Auch ihn brachte ich in die Stallgasse und fing mit der gleichen Prozedur wie bei den vorigen Pferden an: Decke aus, mit der Wurzelbürste über das weiche Fell fahren, Mähne und Schweif verlesen und zum Schluss die Hufe auskratzen. Sky stand die ganze Zeit über still und wartet geduldig bis ich fertig war. Zur Belohnung bekam er ein Leckerli bevor ich ihm sein Knotenhalfter anlegte und mit ihm in die Reithalle ging. Dort führte ich ihn kreuz und quer im Schritt durch die Halle, mit vielen Bögen um ihn zu lockern. Währenddessen legte ich drei Bodenstangen auf den unteren Zirkel und ersetzte anschließend den Strick an Skys Halfter durch eine Longe, dann fing ich an ihn im Schritt über die Stangen zu longieren. Er sortierte dabei von Anfang an geschickt seine Beine und auch im Trab und Galopp stellten die regelmäßig angeordneten Stangen kein Problem für ihn dar, sodass ich kurzfristig beschloss den Abstand der Stangen etwas unregelmäßiger zu machen, damit er sich noch mehr konzentrieren musste. Es wirkte wie ein Tanz als er über die Stange trabte, jeder seiner Schritte war überlegt und richtig gesetzt. Um den noch jungen Hengst jedoch nicht zu überfordern hörte ich schon nach kurzer Zeit mit dem Training auf, führte ihn noch etwas Schritt und ließ ihn dann sich wälzen. Währenddessen räumte ich die Stangen weg und brachte ihn dann anschließend in die Stallgasse, wo er sein wohlverdientes Kraftfutter kam, welches er genüsslich auffraß. Dann legte ich ihm die Decke an und brachte ihn zurück zu den anderen Pferden. Um mir einen Weg zu ersparen nahm ich direkt Piccobello auf dem Rückweg mit. Artig ließ auch er sich in der Stallgasse anbinden und kraulte genüsslich die Luft während ich ihn ausgiebig bürstete. Anschließend kratzte ich seine Hufe aus und bürstete schnell Mähne und Schweif durch bevor ich ihm wieder seine Decke überwarf und mich mit ihm auf den Weg in den Wald machte. Etwas angespannt stakste Belli neben mir her. Ich machte mich deswegen groß und ging mit sicheren Schritten voran, um ihm Sicherheit zu vermitteln. Nach guten zehn Minuten fing er an sich zu beruhigen und entspannte sich etwas später nach einem langen Seufzer komplett. Ich lobte ihn sofort und trabte kurz darauf ein kurzes Stück mit ihm. Freudig zog er im Tempo an und ich musste ihn etwas zurückhalten, damit er nicht im Galopp davon bretterte. Am Ende des Weges drehte ich um, trabte den Weg erneut entlang und führte ihn anschließend im Schritt zurück nach Hause, wo ich ihn zurück in den Stall brachte und von dort King und Secret mitbrachte. Da es nun langsam schon anfing zu dämmern beschloss ich die beiden gleichzeitig zu holen, was kein Problem darstellen sollte, da die beiden sich von klein auf kannten und sich gut verstanden. In der Stallgasse band ich beide nebeneinander an und zog ihnen die Decken aus, dann kämmte ich das Langhaar der beiden bevor ich die Hufe auskratzte und zum Schluss noch kurz mit der Kardätsche über das Fell strich um es auf Hochglanz zu bringen. Dann brachte ich beide in die Reithalle wo ich sie etwas Schritt führte bevor ich sie losmachte. Ich erwartete, dass die beiden sofort losbocken würden wie Crest und Mal, jedoch standen sie nur gemütlich herum und King wälzte sich zuerst. Damit die beiden sich jedoch trotzdem etwas bewegen würden, schnalzte ich etwas und kurz darauf trabten die beiden Jungpferde um mich herum. Nach weiterem Schnalzen galoppierten sie auch einige Runden, anschließend ließ ich sie noch etwas traben bevor ich sie einfing und sie trocken führte. Anschließend ging ich mit ihnen in die Stallgasse wo sie ihr Kraftfutter bekamen und ich ihnen die Decken wieder anzog, dann brachte ich beide hinaus auf den Paddock und ging anschließend hinein in das Wohnhaus, ermüdet, aber glücklich mit allen Jungpferden gearbeitet zu haben.
    • Veija
      Hufschmiedbesuch Musta Kyyneleet

      Datum unbekannt, by Veija
      Kaum war ich auf der Autobahn, da bekam ich einen Anruf von Rajandra. Ich solle doch bitte zu ihr kommen. 9 Pferde brauchten eine Kontrolle und ihnen mussten die Hufe ausgeschnitten werden und nochmal 2 von diesen brauchten neue Eisen. Bei ihr angekommen, schmiss ich schonmal den Ofen an. Denn als erstes waren die beiden Pferde dran, die ich beschlagen musste.
      Zu erst fing ich mit The Post War Dream an, dem ich die alten Eisen entfernte und meine Zange zückte und anfing den Tragrand abzuknipsen. Als ich damit fertig war, machte ich den Probeschnitt, ehe ich die überschüssige Hornsohle herausschnitt. Als ich damit fertig war, betrachtete ich mir noch den Strahl und korrigierte ein wenig mit dem Messer. Zum Schluss raspelte ich mit der groben Raspel einmal alle harten Kanten ab, ehe ich mit der feinen Raspel noch einmal drüber ging. Das selbe Spiel wiederholte ich bei den restlichen 3 Hufen. Fertig war das erste Pferd auch schon.- fast. Ich passte die Hufeisen an und nagelte die leichten Aluminiumhufeisen. Jetzt war ich fertig und Rajandra konnte Obscured by Clouds holen gehen. Auch bei ihm entfernte ich zu erst die alten Hufeisen. Dann schnappte ich mir wieder die Zange und knipste den Tragrand ab. Als nächste schnitt ich einmal mit de Messer am Huf entlang, um den Probeschnitt gemacht zu haben. Als ich damit fertig wat, schnitt ich die überschüssige Hornsohle heraus, ehe ich mir noch den Strahl anschaute und ihn mit dem Messer korrigierte. Zum Schluss raspelte ich mit der groben Raspel einmal alle harten Kanten ab, ehe ich mit der feinen Raspel noch einmal drüber ging und die Kanten feiner machte. Das ganze wiederholte ich mit den restlichen 3 Hufen. Als ich damit fertig war, passte ich die Hufeisen für den Hengst an und nagelte sie fest. Nun waren die beiden großen Pferde fertig, die Fohlen würden nicht so lange dauern, da ich bei Fohlen nie viel an den Hufen schnitt.
      Als erstes von den kleinen Pferden war Ilviny dran. Die neugierige Stute beschnupperte mich aufmerksam, während ich ihr Hufen auskratzte und sorgfältig kontrollierte. Das Ausschneiden bei ihr dauerte wirklich nicht lange, da sie sehr brav war und wirklich stillhielt. Zum Schluss gab ich ihr noch ein Leckerli, ehe Rajandra sie wegbrachte und mit Ceredwen wiederkam. Auch bei ihr verlief alles nach Plan, weshalb ich ihr rasch ein Leckerli geben konnte und Rajandra sie wieder wegbrachte. Ich wischte mir einmal kurz mit dem Ärmel über die Stirn. Es war schon ein anstrengender Beruf, den ich nicht mehr sonderlich lange ausüben würde. Little Askim, Piccobello, Burnin' Malcolm und auch My sweet little Secret benahmen sich sehr anständig dafür, dass sie zum ersten Mal beim Hufschmied waren. Das lag auch daran, weil ich wirklich vorsichtig mit den Tieren umging und jede meiner Bewegungen mit Bedacht ausübte, um die Tiere nicht zu verschrecken. Als ich schließlich fertig mit allen Pferden war, nahm ich mein Zeug, räumte alles ins Auto ein und verabschiedete mich von Rajandra.
    • Veija
      Freilaufen in der Halle mit Sweet Little Secret

      Datum unbekannt, by Rajandra
      Langsam wurde es schon dunkel und ich beeilte mich das letzte Pferd für heute zu holen, Sweety. Die junge Stute würde ich nur noch schnell etwas laufen lassen, da es sonst zu spät werden würde, da ich auch noch misten musste und die Pferde füttern musste. Ich lief zu ihrem Paddock und holte sie schnell hinaus. Ich band sie der Einfachheit halber in der Stallgasse an, wo ich dann anfing sie zu putzen. Zum Glück war sie nicht sonderlich dreckig und so war ich schnell einmal mit der Wurzelbürste über ihr Fell gefegt und schon glänzte dieses wieder – soweit es nunmal für ein langes Winterfell möglich war. Anschließend kümmerte ich mich um die kleinen Hufe der Dame, bevor ich die noch kurze Mähne und den Fohlenschweif grob verlas. Dann legte ich ihr ein Paar Springglocken in der Größe für Minishettys an, die ich extra für ihre kleinen Füße in einem speziellen Laden bestellt hatte, an und führte sie dann schon in die Reithalle hinein. Auch hier war es glücklicherweise beheizt und so konnte ich nach langem wieder meine dicke Winterjacke ausziehen und anfangen mit Sweety zu arbeiten. Die Stute war für ihr junges Alter schon sehr aufmerksam bei der Sache und ging auch brav im Schritt an, als ich den Strick von ihrem Halfter löste. Während sie im Schritt kreuz und quer durch die Halle lief schleppte ich einige Trabstangen an, die ich verteilt in der Halle hinlegte. Dann wärmte ich sie an der Hand etwas im Trab und auch im Galopp auf, achtete hierbei darauf noch nicht über die Stangen zu laufen, da sie diese gleich selber erkunden sollte. Nach gut einer viertel Stunde beschloss ich, dass dies genug war und schickte die Stute hinaus auf den Hufschlag. Dort ließ ich sie zuerst im Schritt über die Stangen gehen. Anfangs war sie noch sehr unsicher, wurde aber mit jeder Stange sichtlich sicherer, bis sie zuverlässig hinüber ging. Nun wiederholte ich den ganzen Vorgang im Trab und schließlich auch im Galopp. Vollkommen konzentriert achtete sie stets darauf die Stangen nicht zu berühren, sodass ich nach zehn Minuten die Übung beendete, sie lobte und sie noch etwas Schritt führte, bevor sie ihr Mineralfutter und ihr Möhren in der Stallgasse bekam. Schnell hatte sie diese gefressen und ich brachte sie ebenfalls auf das Fohlenpaddock. Dann fing die eher unschöne Arbeit für mich an, doch auch diese musste sein. Ich schnappte mir eine Mistgabel und fing an zu misten, die Fohlen spielten unterdessen fröhlich gemeinsam.
    • Veija
      Pflegebericht

      Datum unbekannt, by Rajandra
      Jedesmal wenn ich irgendwo eingeladen war nahm ich mir vor, nicht so lang zu bleiben, da ich jedentag um die gleiche Zeit aufstehen musste, egal ob Wochenende, Feiertag, Geburtstag, Schnee und Eis, Sonnenschein - die Pferde warteten. Auch wenn ich es jedesmal bereute, länger geblieben zu sein wurde ich daraus nicht schlauer und auch bei der nächsten Einladung blieb ich lange. Mit leichten Kopfschmerzen war ich aus dem Bett gekrochen und hatte mich fertig gemacht. Meinen ersten Kaffe schlürfte ich recht schnell herunter und schlüpfte in Stallschuhe und Jacke, wickelte mir einen Schal um den Hals und ging raus. Die Tür fiel hinter mir ins Schloss und ich zog die Jacke zu, denn es war kühl. Ein angenehmes sommerliches Kühl, die frische Luft tat gut und meine Kopfschmerzen waren fast nicht mehr bemerkbar. Als ich in den Stall hinein kam fingen die Pferde an zu grummeln, denn sie wussten, dass es nun Raufutter gab. Ich hatteFeiertagsdienst, das hieß ich war allein und musste die Arbeit somit auch allein erledigen. Zum Misten kamen unsere zwei Stallburschen Lukas und Navid, aber den Rest musste ich selbst machen. Alle meine Pferde bekamen Heu und da wir noch einige Ballen sehr gute Silage hatten und einer offen stand bekamen sie auch zusätzlich jeder eine kleine Menge Silage dazu. Nachdem ich im Zucht und Tunierpferdestall, im Zucht und Westernpferdestall und auch im Fohlen und Jungpferdestall Raufutter gefüttert hatte ging ich ins nochmal ins Wohnhaus um zu Frühstücken. Es war viertel vor acht, ich schmierte mir ein Brot und schenkte noch eine Tasse Kaffee ein. Dann drehte ich das Radio an und hörte mir die Nachrichten an. An Feiertagen konnte ich immer entspannt frühstücken und hatte keinen Zeitdruck. So hatten die Pferde etwas Zeit zwischen Rau und Kraftfutter. Als ich mit Frühstücken fertig war zeigte die Uhr kurz vor halb neun, weshalb ich beschloss zum Kraftfutter füttern über zu gehen. Nachdem ich damit fertig war und die Pferde aufgefressen hatten brachte ich zuerst die Pferde heraus, die heute frei hatten, da sie die letzten Tage gut gearbeitet hatten. Aus dem Zucht und Turnierpferdestall durften Pete's Peppermill, Ravallo, The Post War Dream, Obscured by Clouds, Fanja, Dante, Svea und Aestas Amor direkt auf die Wiesen, der Rest musste heute noch etwas arbeiten und kam erst später raus. Aus dem Zucht und Westernpferdestall durften alle Pferde direkt raus, denn bis ich mit den anderen fertig war konnte es etwas dauern und auch den Jungpferden machte ich das Gatter vom Offenstall zu den Wiesen auf. Nun konnte ich endlich anfangen die Pferde zu arbeiten, da ich einige von ihnen Freispringen lassen wollte baute ich in der Halle zuerst einmal eine Reihe an der langen Seite auf. Erst zwei Kreuze zu einem In-Out, dann ein Galoppsprung zum nächsten Steil, zwei Galoppsprünge folgten bis zum nächsten Steilsprung wohinter zum Abschluss ein Oxer folgte. Schnell stellte ich noch die Fänge an die Seite und ging dann zurück in die Stallgasse. Die erste die dran kam war Seference Suprime. Ich begrüßte meine Falbstute freundlich und kratzte ihr die Hufe aus, dann führte ich sie aus der Box, putze draußen einmal kurz drüber und legte ihr Gamaschen an. Danach gingen wir in die Halle, wo ich sie zunächst einmal einige Runden Schritt führte und sie dann auf beiden Händen in allen drei Gangarten an der Longe etwas aufwärmte bevor es zum Springen ging. Als sie Seference soweit war ließ ich sie von der Longe und lenkte sie in die Freispringgasse. Da die Hindernisse noch sehr klein waren meisterte die Stute dies mit links und ich wiederholte dies einige Male mit ihr bevor ich die Hindernisse erhöhte. Auch dies machte die Falbstute sehr routiniert und ohne Probleme. Als ich ein letztes Mal erhöhte kam Sefi leicht unpassend herein und warf eine Stange ab die ich danach gleich wieder aufbaute und sie dann noch zwei Mal springen ließ. Sie hatte zwar noch viel Luft gehabt nach oben, jedoch ging es mir nur darum die Routine beizubehalten und so war es eine gute Übung gewesen. Seference durfte sich noch wälzen während ich die Hindernisse wieder kleiner machte und als sie damit fertig war führte ich die Stute noch ein wenig trocken bevor ich sie in die Box zurück brachte. Die Gamaschen nahm ich ihr wieder ab und machte dann mit Atraxe und Late Night Tales weiter, mit denen ich genauso vorging wie bei Seference Suprime. Auch diese zwei waren sehr routinierte Pferde, die keine Probleme mit der Reihe hatten und ebenfalls so gut wie keine Abwürfe. Atraxe war dabei noch etwas geschickter als Late Night Tales, da es für den großen Dunkelbraunen etwas enger war als für die zwei Stuten, doch auch er machte es gut. Danach nahm ich mir noch Silberstern und Springbreak vor. Auch diese zwei mussten Freispringen, allerdings erhöhte ich bei ihnen nicht so viel wie bei den anderen, da sie beide noch nicht oft Freigesprungen waren. Trotz des ein oder anderen Abwurfes machten sie es sehr gut. Springbreak neigte dazu in einem übereilten Tempo in die Reihe zu kommen, merkte dann aber von allein, dass sie zurück kommen musste und Silberstern hielt sich anfangs noch etwas im Rücken fest, was er aber von mal zu mal verbesserte und lockerer wurde. Als ich mit diesen fünf fertig war entließ ich sie auch schoneinmal auf die Weide und baute danach ab. Nun wollte ich nämlich die restlichen Pferde reiten. Bubi und Rubicon arbeitete ich beide gut durch, da sie bald wieder die ersten Turnierprüfungen anstehen hatten und so übte ich mit den beiden auch viele einzelne Lektionen und ritt zum Schluss noch die ein oder andere Aufgabe durch, sodass beide auch gut geschwitzt aus der Trainingseinheit gingen. Mit Rabbani hingegen ging ich erst eine kleine Runde zum Aufwärmen durchs Feld und ritt ihn nur locker in allen Gangarten auf dem Platz, da jetzt zur Vormittagszeit langsam die Sonne heraus kam. Er hatte sich in letzter Zeit auf den Turnieren gut gemacht und so wollte ich heute nur ein wenig locker reiten. Nach ihm war Golden Lights an der Reihe, meine neue vierjährige Westfalenstute. Die kleine führte ich zum Aufwärmen noch um den See und auf dem Platz ritt ich sie auch nur schön flüssig in allen drei Gangarten auf beiden Händen. Sie machte sich sehr gut und blieb immer schön bei mir, das gefiel mir an Goldi sehr. Nach einer guten halben Stunde ließ ich die Zügel aus der Hand kauen und ritt noch etwas Schritt am langen Zügel. Dann stieg ich ab und ging mit ihr zurück in die Stallgasse, wo ich die Palominostute vom Zubehör befreite und sie gleich auf die Weide brachte. Auch die anderen achte entließ ich nun auf die Weide und nachdem jetzt alle meine Pferde auf der Weide waren ging ich ins Wohnhaus, denn es war langsam Mittagszeit und ich hatte Hunger bekommen.
    • Veija
      Pflege & Training der Fohlen

      Datum unbekannt, by Rajandra
      Heute hatte ich viel vor, denn den Fohlen hatte ich schon lange versprochen mich einen Tag nur um sie zu kümmern. Heute hatte ich mir das endlich vorgenommen. Die anderen Pferde konnte ich nicht vernachlässigen, deswegen stand ich heut ganz früh auf und machte mich an die Arbeit. Die Fohlen dösten alle noch. Es war schön sie alle so friedlich zu sehen. Schnell erledigte ich meine morgendlichen Arbeiten. Die Fohlen wurden nun auch einer nach dem anderen wach. „Morgen ihr süßen.“ Lächelnd lehnte ich mich an die Boxentür von Piccobello. Der kleine wieherte aufgeregt. „Ja, ich halte meine Versprechen.“ Zunächst wollte ich jedoch die Boxen putzen. „Na, wollt ihr ein wenig auf die Weide?.“ Ich legte Piccobello, Burnin` Malcolm und Crest das Halfter an.
      Dann führte ich sie hinaus auf die Weide. Die drei waren sehr aufgeregt, jedoch noch sehr müde, was man ihnen ansah. Als ich mit Ceredewn, Little Askim und Ilviny am Strick zurück kam, standen die anderen drei immer noch müde rum. Wenigstens war es warm, sodass sie sich keine Erkältung einfingen. „Ich miste nur kurz eure Boxen aus.“ Mit einem Lächeln verschwand ich im Stall. So nun musste ich sechs Boxen ausmisten. Das war eigentlich keine schwierige Herausforderung. Bevor ich die Mistkabel nehmen wollte, schaffte ich mir einen kurzen Überblick. Die Boxen sahen nicht sonderlich schmutzig aus. „Also los!“ Ich schnappte mir die Mistkabel und ging in die erste Box.
      Es dauerte nicht lange bis ich merkte, dass ich die Schubkarre vergessen hatte.
      „Na toll.“ Ich stampfte aus der Box, auf dem Weg zur Schubkarre, diese am Eingang des Stalles stand. „Wie konnte ich sie nur übersehen.“ Ich lugte kurz aus dem Torbogen zur Weide. Die Fohlen waren nun hellwach und tollten herum. Ich lächelte wieder und machte mich zurück an die Arbeit. Die erste Box war nun endlich sauber. Die anderen fünf vergingen wie im Flug. Die Schubkarre war nun voll mit Mist. Es war schwierig die Schubkarre zum Misthaufen zu fahren, ohne das etwas herunterfiel. Schnell lehrte ich die Schubkarre aus und begann zwei frische Strohballen aufzuladen. Zurück im Stall verteilte ich es gleichmäßig. Endlich war ich fertig. „Okay, nur noch das Wasser auffüllen und dann kann ich endlich zu den Kleinen.“ Ich füllte kurz die Wassertroge und begab mich dann nach draußen zu den Fohlen. „Hallo!“ Ich lehnte mich an den Koppelzaun.
      Little Askim kam auf mich zugetrabt. „Na, wie geht’s dir?“ Er bäumte sich ein wenig auf und wieherte vergnügt. „Nein ich habe leider nichts dabei.“ Er stand nun ganz still da und sah mich schrägem Kopf an. Ich lachte vergnügt. Ich hackte den Strick an seinem Halfter ein und führte ihn zum Putzplatz. Er sah mich ein wenig misstrauisch an.
      „Hey, das kennst du doch schon.“ Ich lachte wieder und holte das Putzzeug. Ich hatte für die Fohlen extra weiches Putzzeug geholt. Ich nahm den Gummistriegel zur Hand und lies in daran schnuppern. Vorsichtig begann ich dann den groben Schmutz zu entfernen.
      Er schnappte immer wieder nach mir, meinte es aber nicht böse. „H-Hey!“ Ich musste erneut lachen. Auch er wieherte vergnügt. Seine Mähne und Schweif lies er sich ohne jegliche Anstalten kämmen. Zuletzt nahm ich seine kleinen Hufe in die Hand und putzte diese. „Das hast du toll gemacht!“ Zum Lob kraulte ich ihm hinterm Ohr. Als nächstes holte ich Ilviny, diese neugierig am Tor wartetet und mich ansah. Sie führte ich auch zum Putzplatz. Ilviny kannte auch das putzen, aber bei jedem weiteren Mal, wollte sie alles genau betrachten, wo ich auch nichts dagegen hatte. Ihr gefiel das Hufe auskratzen jedoch nicht so. „Komm schon. Deine Hufe müssen auch sauber werden!“ Nach einigen Versuchen, lies sie sich es doch gefallen. „Super! Ich bin stolz auf dich.“ Ich kicherte und wuschelte durch ihre Mähne. Als nächstes holte ich Piccobello von der Koppel. Der kleine war ganz aufgeregt. „Beruhige dich. Ich werde dich nur putzen.“ Und wieder lachte ich. Mir fiel gar nicht auf, das seine Mähne und Schweif total zerzaust waren, als ich sein Fell putze. „Was hast du denn mit deiner Mähne gemacht?“ Vorsichtig zog ich die einzelnen Strohhalme heraus. „Hast du etwa im Stroh gebadet?“ Er senkte den Kopf und sah betrübt auf den Boden. „Das ist doch nicht schlimm.“ Ich streichelte vorsichtig seinen Hals. „Ist doch nur ein wenig Stroh.“ Es dauerte auch nicht lang bis seine Mähne wieder sauber war, genauso sein Schweif. „Fertig. Und war das so schlimm?“ Ich brachte ihn zurück auf die Koppel. Ceredewn wollte nicht von der Koppel. „Aber du musst doch auch sauber werden.“ Ich stemmte die Arme in die Hüfte. „Auf jetzt!“ Ich versuchte den Strick in seinem Halfter einzuhacken, doch er wich mir aus. Ich rannte im nach, was er wohl belustigend fand. „Es dauert auch nicht lang.“ Er blieb nun endlich stehen, lies mich den Strick einhacken und von der Weide führen. Er war ein stolzer kleiner Hengst, was man ihm sehr ansah. Einen fliesenden Gang besaß er und diesen gewisse Funkeln in den Augen. Am Putzplatzt angekommen lies er sich nur wiederwillig anbinden. Das putzen klappte aber super. Auch seine Mähne war sehr schmutzig. „Was macht ihr nur alle mit euren Mähnen?!“ Vorsichtig zog ich auch aus seiner Mähne die Strohhalme.
      Ich klopfte kurz die Striegel aus bevor ich Ceredewn zurück zur Koppel führte. Es wunderte mich sehr das Crest heut noch nicht wirklich zu mir kam. Kein Wunder. Er stand immernoch im Halbschlaf auf der Koppel und bekam nichts mit. Ich näherte mich ihm langsam. „Crest, warum bist du denn so müde?“ Ich streichelte ihn vorsichtig. Crest sah mich mit diesem Lass-mich-weiterschlafen Blick an. Ich schüttelte den Kopf, hackte auch bei ihm den Strick ein und führte ihn zur Box. Während ich ihn putzte sah er auf nur auf den Boden, was ich bezweifelte. „Jetzt musst du aber wach werden!“ Vorsichtig putzte ich seine Hufe und musste sehr aufpassen, dass er nicht umfiel. „Na komm, ich bring dich jetzt zurück.“ Ilviny wartete wieder vor dem Tor auf mich.
      „Ilviny, weck mal deinen kleinen Freund wieder auf!“ Ich kicherte. Jetzt fehlte nur noch einer: Burnin` Malcolm. Er spielte gerade mit Piccobello. Ungern wollte ich die beiden stören, aber putzen muss nun einmal sein. Verwirrt sah mich Burnin` Malcolm an. Wieder musste ich lachen. Er war ein sehr schüchternes Fohlen, aber er besitz eine treue Seele. Er lies sich alles gefallen und war noch dazu der sauberste der sechs Fohlen.
      „Wenigstens einer der sauber bleiben kann.“ Ich lächelte und streichelte seine Blesse. Seine Mähne lies sich schneller putzen, da sie auch eine der kürzesten ist.
      „Die wird schon noch wachsen.“ Ich putze noch kurz seine Hufe und brachte ihn zurück auf die Koppel. Diesmal blieb ich aber. Ich beobachtete ein wenig die Fohlen, bis ich plötzlich umgestoßen wurde. Ceredrewn wieherte vergnügt und galoppierte quer über die Koppel. Ich schüttelte den Kopf und setzte mich nun hin. Crest kam nun angetrabt und wollte mit mir schmusen. „Ich hab dich auch lieb.“ Er legte sich neben mich und schloss die Augen. Währenddessen beobachtete ich die anderen Fohlen. Ceredewn spielte nun mit Little Askim. Die beiden sind gute Freunde. Burnin`Malcolm versuchte sich ein wenig in das Spiel einzubringen, was auch funktionierte. Piccobello kam nun zu mir und Crest. Er lies sich kurz von mir streicheln, galoppierte dann aber zu Ilviny um mit ihr zu spielen. Eigentlich wollte ich mit den Fohlen ein wenig trainieren. Aber ich selber wurde auch sehr müde. Ich rappelte mich auf und weckte dabei Crest, ohne Absicht. „Dann werde ich euch jetzt einmal ein wenig longieren.“ Ich holte die Longe aus der Sattelkammer und longierte einen nach dem anderen ein paar Runden im Schritt und auch im Trab, damit sie sich an den Vorgang gewöhnten. Ceredwen und Askim kannten das ja schon. Als Belohnung gab ich allen noch ein paar Leckerlis. Langsam wurde es Abend und doch sehr kühl. „Kommt. In euren frisch geputzten Boxen ist es nun sehr warm.“ Ich brachte die sechs zurück in ihre Boxen und kaum waren sie in ihren Boxen dösten sie auch sofort ein. "Ich halte meine Versprechen immer." My sweet Little Secret machte ich noch ein wenig hübsch und schmuste mit ihr, denn morgen wollten einige Interessenten vorbei kommen, die sie näher unter die Lupe nehmen wollten. Ich beobachtete die anderen sechs noch ein wenig bis ich mit einem lächeln aus dem Stall ging, zurück in mein warmes Haus.
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  • Album:
    BCM Hauptstall ♀
    Hochgeladen von:
    Veija
    Datum:
    12 Nov. 2017
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    EXIF Data

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    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Exterieur
    Name: My sweet little Secret
    Rufname: Sugar
    Alter: 2012, 6 Jahre
    Geschlecht: Stute
    Größe: 1,53m
    Rasse: American Paint Horse
    Fellfarbe: Rappschecke (EeaaToTo)


    Stammbaum
    von: Every Day
    aus der: Understand Me

    Charakter:
    Sweety steht nun schon eine ganze Weile auf der Gips Reminder Ranch und wir konnten ihren Charakter sehr gut herausfinden.
    Die Stute ist eigentlich brav wie ein lamm- vorausgesetzt man hat eine starke Hand und gibt ihr die nötigen Hilfen, die sie brauch. Ist man ein unsicherer Reiter, wird sie panisch, verkrampft sich und haut auch mal alle vier Hufen in den Sand, nur um keinen Schritt mehr weriter laufen zu müssen.
    Sweet ist zudem eine Stute, die nicht gerne nachdenkt. So trampelt sie einfach mal auf alle Stangen, sollte sie ihre Beinchen dann doch mal drüberheben wollen oder macht einfach einen panischen Satz drüber, wobei sie natürlich wieder drauf landet, da sie keine vier Stangen in einem Satz überspringen kann.
    Im Gelände ist sie meist hektisch, panisch, hört seinem Reiter nicht zu- aber niemals böswillig. Leider sieht sie meistens als einzigen Ausweg die Flucht. Warum das so ist, wissen wir leider nicht. Aber die Stute ist noch jung und hat noch viel zu lernen.


    Zuchtinfos

    Gekört/Gekrönt: nein

    Besitzer: Veija
    Vorbesitzer: pepe
    Gezüchtet bei/Zucht:

    VKR: Mohikanerin (verfallen)

    Kaufpreis: 300 Joellen
    Zu Verkaufen: nein


    Qualifikationen:

    eingeritten
    nicht eingefahren


    Dressur E
    Springen E
    Military A
    Distanz E
    Galopprennen E

    Western
    Trail LK 2

    Erfolge:
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    Trostschleife Fohlenspringen ab 1,5 Jahren, 1. Platz 430. Westernturnier

    Gesundheit:
    Gesundheitszustand:
    Krankheiten:
    Letzter Besuch: Februar 2015

    Hufschmied:
    Letzter Besuch:
    Beschlag:

    PNG
    Puzzle PNG
    Offizieller HG