Veija

☆ GRH's Bellas Dun Gotta Gun, APH

18 Körpunkte

☆ GRH's Bellas Dun Gotta Gun, APH
Veija, 18 Jan. 2018
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    • Veija
      Destiny

      Juli 2015, by Veija
      Langsam reckte ich mich in meinem Bett, ehe ich mich dann doch begannte und aufstand. Nach einer kurzen Dusche, die mal wieder sinnlos war, da ich in einer Stunde wieder nach Pferd riechen würde, zog ich mir eine Jeans und ein kurzes, kariertes Hemd an. Natürlich durfte mein Hut nicht fehlen, wobei ich heute einen schwarzen anzog. Meine Haare band ich davor noch zu einem tiefen Zopf, ehe ich in meine Boots schlüpfte und nach unten an den Frühstückstisch ging, den Aaron freundlicherweise schon gedeckt hatte. "Danke", sagte ich zu ihm, ehe ich mich an den ansonsten leeren Tisch setzte. "Wo ist der Rest?", fragte ich ihn dann, worauf er nur mit einem schulterzucken antwortete. Auch gut, dachte ich mir und schmierte mir mein Brot, ehe ich die neuste Post checkte, die seit neustens Nachts mit der Zeitung kam. Es war mir ganz recht, da ich Post sowie Zeitung dann schon am Frühstückstisch lesen konnte, allerdings tat mir der Postbote leid, da es nachts doch ein wenig ungemütlich hier draußen wurde- besonders im Winter.
      In letzter Zeit bekam ich vermehrt Bewerbungen zu Praktikas oder Ausbildungen, ja auch Jobanfragen! "Eigentlich könnten wir hier noch Unterstützung gebrauchen, oder Aaron? Besonders wenn wir bald auf das neue Gestüt ziehen.", sagte ich mehr zu mir selbst als zu ihm, ehe ich ein Räuspern in der Tür vernahm. Da stand ein fremder junger Mann in Jeans und Karohemd, der bestohlen zu Boden sah. "Ja, bitte?", fragte ich ihn, ehe ich einen Blick hinter ihn warf. Dort stand Caleb und schaute mich mit hochgezogenen Augenbrauen an. "Mein Auto ist hier in der Nähe liegen geblieben, ich habe eine kleinen Isländerhengst dabei und wir wussten nicht wohin, leider habe ich hier mit meinem Handy keinen Empfang", erklärte er mir kleinlaut, ehe ich einen Blick mit Caleb tauschte und ihm zunickte. Das hieß, dass der Fremde wohl keine bösen Absichten vorhatte und ich mit Aaron zusammen wohl mit ihm klarkommen würde. "Wo ist dein Pferd denn?", fragte ich ihn dann, ehe ich ein fremdes Wiehren hörte und nach draußen sah, wo ich einen kleinen Red Dun farbenen Isländerhengst sah, der wie verrückt um Alexis herumtänzelte.
      "Gut, lass uns mal nach deinem Pferd schauen", sagte ich und stand auf. Er wollte zwar protestieren, ich stahl mich jedoch einfach an ihm vorbei und ging zu dem Hengst der sich panisch umsah. "Whoaaaa", sagte ich leise und beruhigend zu dem Tier und nahm ihn Alexis aus der Hand, ehe wir auf den Stall zugingen. "Ich stelle ihn gerade in eine Box, abseits meiner Pferde, dann kann er sich ein wenig beruhigen, ehe wir den Wagen holen und zu deinem Auto fahren, okay?", fragte ich ihn und wartete die Antwort nicht ab, vernahm jedoch aus dem Augenwinkel ein kurzes Nicken.
      "Wie heißt er denn?", fragte ich ihn beiläufig und nickte dann. "Dynur, ein schöner Name", erwiderte ich dann, ehe Caleb schon mit dem Pick Up auf dem Hof stand, in den der Fremde und ich einstiegen. "Wie heißt du eigentlich?", kam es mir dann in den Sinn, ehe ich einen Blick über die Schulter zu dem Mann warf, der auf der Rückbank des Pick Ups Platz genommen hatte. "Riley", sagte der junge Mann leise. "Riley Fortin." "Ein schöner Name.."murmelte ich noch, ehe auch ich mich vorstellte. "Ich bin Verena O'Connor und der Herr hier neben mit ist Caleb O'Dell."
      Nun waren wir auch an seinem Auto angekommen, welches sich Caleb sofort anschaute. In dieser Zeit unterhielt ich mich weiterhin mit Riley, da Caleb ihm unmissverständlich erklärt hatte, dass er niemanden brauchte, der ihm über die Schulter schaute. "Nimm's ihm nicht krumm, er ist eben so", erklärte ich ihm schulterzuckend, worauf hin er mich nur fragend ansah. "Wo wolltest du eigentlich hin?", fragte ich ihn dann. "Ach.. ich fahre ein wenig durch die Gegend, immer auf der Suche nach einem Job", antwortete er mir und Caleb blickte kurz mit einer hochgezogenern Augenbraue zu mir, ehe er sich die Hände an seiner Hose abklopfte und zu uns kam."Der hier fährt nirgendwo mehr hin, der Motor ist hin", erklärte er Riley, der die Hände über dem Kopf zusammenschlug. "Und jetzt?", murmelte er eher zu sich selbst als zu uns, dennoch beantwortete ich seine Frage für ihn: "Da du ja ein Pferd hast, wirst du ja wohl reiten können. Wie wärs wenn du ein paar Tage bei uns bleibst und im Stall bei den Pferden hilfst, dafür brauchst du nichts zu bezahlen?", fragte ich ihn und er nickte dankend. "Gut, lass uns zurückfahren, wir rufen einen Abschleppdienst."
      Eine gute Stunde später waren wir samt seinem Auto und Hänger auf der Ranch. Riley ging natürlich sofort zu seinem Hensgt, der sich grummelnd an ihn schmiegte.
      Ich räusperte mich kurz. "Nichts da, an die Arbeit junger Mann!", sagte ich lachend und ging mit ihm zum Offenstall, wo die Jungpferde standen. Wir hatten vorher noch Kraftfutter gemischt, welches wir in die Futterraufen im Stall schütteten. Außerdem standen verteilt auf den Koppeln Eimer, damit auch die rangniedrigeren Pferde Energie bekamen. Viele verteufelten ja das Kraftfutter bei Jungpferden, da es nur in den Kopf gehen solle, doch ich war ein totaler Befürworter. Man sah es den Tieren an, dass sie allmählich immer kräftiger wurden.
      Zunächst ließ sich kein Pferd blicken, ehe ich laut nach ihnen rief.Zu erst kamen Crescent Wolf, Magnificient Crow und Natsu's Little Harley. DIcht dahinter Miss Holly Golightly und Snapper Little Lena, wobei diese nie bei der Gruppe waren sondern immer den Eimer nahmen, der am weitesten vom Stall weg war.
      Ocarina of Time kam auch noch zum Stall, während Raised from Hell nie zum Fressen kam. Das würde noch lustig werden mit der Stute, dachte ich mir seufzend und betrachtete Striga und Princess Peppy Ann, die sich immer mehr angefreundet hatten in letzter Zeit. Auch Aquila T Mistery und Bella'S Dun Gotta Gun standen immer zusammen und hielten sich auch ein wenig vom Stall weg, da sie zusammen mit Gunna Whiz die jüngsten Vertreter waren.
      Bei den Stuten fertig ging es zu den Hengsten. Wildfire kam sofort auf uns zugerannt und wollte seine Streicheleinheiten abholen, die Riley ihm auch gab. Kunis kam auch sofort zu uns, während Lil Nucu Omira sich ein wenig Zeit ließ, dann aber auch zu uns kam. Zues bekam kein Kraftfutter, der hatte genug Energie und zeigte sie uns jedes Mal aufs Neue, wenn wir zu ihm gingen. "Was ist denn mit dem passiert?", wollte Riley wissen. "Ich habe ihn vom Schlachter aus schlechter Haltung geholt, wurde leider viel zu früh von der Mutter getrennt und war immer Rangniedrigster. Aufgrund seiner Farbe, da ich ja auch auf Farbe züchte, konnte ich den Hengst nicht stehen lassen. Mal schauen, was aus ihm wird", erklärte ich ihm, ehe wir zu den Vollblütern gingen.
      Die Pferde waren auch aufgeteilt nach Stuten und Hengsten und standen bei dem schönen Wetter alle auf der Koppel. Die übliche Bande, also Drag me to Hell, I've got the moves like Jagger, Faster, Augen auf ich komme, Zuckerschock und Wild Reflex, kamen sofort angelaufen, als sie uns mit den Eimern sahen. Rasch waren sie im Stall am Trog, um die ersten zu sein, die etwas zu fressen bekommen. Nyanda, Praimos Ruffia Kincsem, My lovely Horror Kid und Deadly Ambition ließen sich deutlich mehr Zeit, ehe sie doch langsam in den Stall kamen. Gott sei Dank vertrugen sie sich alle super gut, weshalb es be ihnen nie Kämpfe oder ähnliches gab.
      Bei den Hengsten waren Firewalker und Lamperd recht schnell bei uns, ehe nach und nach Sacramento, Scoubidou und Seattle Slew kamen, die sich wohl nich nicht so wohl bei mir fühlten- leider. Nun schauten wir in der Zuchtstallung vorbei, wo alle Pferde auf ihren Paddocks standen. Lächelnd bekamen Bella Dun Del Cielo. Spooks Gotta Gun, Supernova, Funky Powerbabe, Amarula van Helsing, Goodbye Graceful, Hollywood's Silver Dream, Soul Sisters Brother of Time und Stormbringer, meiner neusten Ergänzung der bunten Truppe, ihr Futter. Im Trainingsstall trafen wir kein Pferd an, da diese alle auf der Koppel standen und sich den Bauch vollschlugen.
      Je nach Training bekamen dann Genuine Lil Cut, Cielos Double Dun It, Lil Princess Gun, Skrúður
      Wimpys Little Devil, Cherokee Rose, What Lies Ahead, Gun and Slide, Dancing Moonrise Shadow, Lovely Summertime, Crusing's Dawn of Hope, Emilio, Like Honey and Milk, Flintstone, Sympathy for the Devil, Comeback of a fallen Goddess, Sheza bat Cat, My sweet little Secret, Siku, Náttdís, Eldiran Antrax, Solitary, Marly's Pluie, Cauldron of Renascence, Annie get your Gun, My Blue Gun, Your possible Pasts, Hot Smoking Chex, Hollywood's King Gun, Black Sue Dun It, Ravi, Blazing Flame, Snuff, HGT's Enjoy Nature, Ahyoka und schließlich die zwei neusten Woodstock Lady und Call of Pripyat ihr Futter. "Fertig", sagte ich und sah auf die Uhr. Ich war um 6 aufgestanden, um 18 Uhr waren wir jetzt fertig mit den Pferden. "Ach Dynur fehlt noch, oder?", fragte ich ihn und ging wieder in die Futterkammer, wo wir das Futter für den jungen Hengst vorbereiteten, dem Riley es dann auch gleich brachte.
      Nun gingen wir rein und setzten uns an den Küchentisch, wo meine anderen Mitarbeiter schon etwas gekocht hatten. Zusammen aßen wir zu Abend, ehe wir ins Büro gingen und ein wenig Papierkram regelten. "Ab sofort bist du auf Zeit hier eingestellt, Riley. So wie du heute mit den Pferden umgegangen bist, kannst du auch gerne länger bleiben, da wir hier dringend neue Unterstützung gebrauchen könnten!", erklärte ich ihm doch er nickte dankend ab. "Ich bleibe erstmal diesen Monat, dann können wir ja weiter sehen", erklärte er lächelnd, drückte mir die Hand und verließ mein Büro.
      Nach einem Blick auf den Kalender stockte mir fast der Atem. Morgen würden Catalina und Clarence kommen!
      Schnell schlich ich mich also ins Bett, um morgen ausgeruht früh aufzustehen.
    • Veija
      Besuch bei den "Kleinen"

      Oktober 2015, by Veija
      Als ich mein Tagebuch zuschlug musste ich schon lachen. "Die Kleinen", hatte ich eben noch hineingeschrieben, dabei waren sie ja gar nicht mehr so klein. Ich legte das Buch weg und schaute aus dem Fenster, von dem ich die Kleinen natürlich nicht sehen konnte. Kurz seufzte ich, zog mich an und ging dann nach unten, um zum Offenstall zu gehen. Vorher schaute ich jedoch bei Zues vorbei. Endlich hatte ich verstanden, dass ich nicht alleine mit ihm klar kam, weshalb ich mir Hilfe gesucht hatte. Die ehemalige Besitzerin von Stormi hatte sich angeboten, mir ein wenig unter die Arme zu greifen. In den nächsten Tagen würde entweder sie, oder ihr Mitarbeiter Hansi vorbeikommen, um sich das Tier mal anzuschauen.
      Dann ging es zum Offenstall, wo ich mir zunächst die Hengste anschaute. Wildfire xx kam brav auf mich zugetrottet und holte seine Streicheleinheiten ab. "Braver Junge, was?", sagte ich und kraulte seinen Schopf, ehe ich ihn zur Seite schob und ein paar Mal laut pfiff. Wildfire legte zwar kurz die Ohren an, drehte sich aber dann irgendwann weg und fing an zu fressen. Dann kamen auch schon Lil Nucu Omira und Gunna Whiz angetrabt, die sich wohl ziemlich angefreundet hatten. Doch auch Bella's Dun Gotta Gun, Call of Pripyat, Dynur fra Frelsi, Bellamy' O, Days Gone By, Kunis und Funky's Wild Berry waren nicht weit und nach und nach, kamen alle angetrottet. Ich kontrollierte alle Pferde auf äußere Verletzungen, äpfelte den kleinen Paddock und den Offenstall ab, füllte das Heunetz nach und ging dann zu den Stuten rüber.
      Sofort angetrottet kamen Snapper Little Lena und Miss Holly Golightly. Die beiden waren sehr, sehr groß geworden in letzter Zeit und kamen auch bald in den Trainingsstall. Nur Lenas Blindheit machte mir zu schaffen, doch damit würden wir auch klar kommen. Nun piff ich, wie bei den Hengsten zuvor, ein paar Mal, ehe schon die ersten Pferde zu mir kamen. Striga und Natsu's Little Harley waren ganz vorne dabei, Raised from Hell und Ocarina of Time hoben erst gar nicht die Köpfe. Plötzlich stupste mich jemand von hinten an, ehe ich Aquila T Mistery's Schopf streichelte und mich weiter umsah. Magnificient Crow und Crescent Moon standen auch weiter hinten auf der Koppel, kamen jedoch ebenfalls angetrabt, als ich noch einmal pfiff. Ich kontrollierte alle Pferde auf äußere Verletzungen, äpfelte Paddock und Stall ab, ehe ich die Heunetze befüllte. Dann ging ich auch schon wieder ins Haus, um mich dem Papierkram zu widmen.
    • Veija
      the prisoners

      Oktober 2015, by Veija
      Es war Anfang Oktober, 5 Uhr morgens. Das Wetter war bescheiden- eher schlecht als recht, denn es regnete. Ab und zu donnerte es auch, aber es war ja auch Gewitter gemeldet- schon wieder. Heute würden wir die Sonne wohl nicht zu Gesicht bekommen, doch das brauchten wir auch nicht, denn wir würden heute mit der gesamten Mannschaft ins Gefängnis fahren. Warum? Tja, das wussten die anderen auch noch nicht. Zu erst mussten wir jedoch die Pferde füttern, weshalb wir alle ja auch schon um 5 Uhr aufstehen mussten. Alexis übernahm den Verkaufsstall, Caleb kümmerte sich um die Zuchtstallung, Aliena übernahm die Vollblüter und Aaron später die Jungpferde. Zu guter Letzt übernahm ich die Trainingspferde.
      Als wir damit fertig waren, sprangen wir alle schnell unter dich Dusche, packten etwas zu essen ein und machten uns mit dem 7-Sitzer und dem Pick Up auf den Weg zum Gefängnis, wo wir eine Aktion unterstützen wollten, die jugendlichen Kriminellen half, wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen. Es dauerte gute 2 Stunden, ehe wir am Gefängnis ankamen, die Autos am Parkplatz parkten und erstmal alle Sachen im Auto ließen, die wir wahrscheinlich nicht durch die Sicherheitskontrolle bekommen hätten. So blieben alle Handys im Auto und auch Caleb ließ, wenn auch wiederwillig, sein Messer im Wagen. So gingen wir also "unbewaffnet" zum Eingang und wurden sofort in eine große Mensa geführt, wo die Gefangenen schon auf uns und andere Rancharbeiter warteten. Ich hatte eine Präsentation vorbereitet, so wie die anderen auch, die wir den Gefangenen zeigen würden, damit sie eine Ahnung davon hatten, was sie auf den Höfen erwartete. Beim Rundumblick fielen mir sofort 4 Personen ins Auge, drei Jungs und ein Mädchen, die zusammen an einem Tisch saßen, wovon zwei Jungs den dritten argwöhnisch ansahen. Dieser grinste sie jedoch nur süffisant an und das Mädchen legte ihm eine Hand auf den Arm, sagte ihm etwas und schon wandte er den Blick wieder nach vorne, während die anderen beiden Jungs ihn noch seltsam anschauten. "Schaut euch die vier da hinten mal an", sagte ich zu meinen Mitarbeitern und sie nickten. Caleb setzte ebenfalls sein süffisantes Grinsen auf und schaute damit das Mädchen der vier an. Von dem Jungen rechts von ihr, der ihr sehr ähnlich sah, bekam er einen ziemlich eindeutigen Blick ab, so dass Caleb den Blick abwendete. Nun erhob der Chef des Gefängnisses das Wort.
      "Da nun alle eingeladenen Personen angekommen sind, herzlich willkommen Ihnen allen. Sie wissen hoffentlich alle warum Sie hier sind", begann er seine Rede und uns wurde etwas zu trinken gebracht. "Von einem Gefängnis in Colorado wissen wir, dass die Arbeit mit Pferden Jugendliche stark verändern kann. Sie alle", sagte er und zeigte zu erst auf die Gefangenen, dann auf uns: "haben ein besseres Leben bei diesen Leuten verdient. Sie werden die Chance haben, auf einer Ranch zu leben und zu arbeiten, wieder zur Schule zu gehen und sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Die Arbeit auf der Ranch wird so lange dauern, wie sie Ihre Gefängnisstrafe hier eigentlich absitzen müssten. Wenn sie dann Fuß gefasst haben, können sie selbst entscheiden, ob sie weiterhin auf der Ranch bleiben wollen, oder ob Sie einen anderen Weg einschlagen möchten. Ich wiederhole es nur gerne noch einmal, es ist eine riesen Chance für Sie, etwas aus ihrem Leben zu machen. Ruinieren Sie sich das nicht. Over and out.", sagte der stämmige Mann zum Schluss noch und gab das Wort an die erste Ranch. Insgesammt standen 7 Ranches zur Auswahl, wovon wir die letzte waren, die sich vorstellte. Ich schmiss meinen Stick in den Laptop, startete die Präsentation und wandte mich den Jugendlichen zu.
      "Hallo und herzlich willkommen auch noch einmal von mir und meinen Mitarbeitern. Ich bin Verena O'Connor, das ist meine Cousine Alexis O'Connor, das Aaron Felhorn, Caleb O'Dell, Aliena O'Dell und unser neusterZugang Riley Fortin. Wir kommen von der Gips Reminder Ranch in Kanada und möchten Sie heute aufmerksam auf unseren Hof machen.", sagte ich und atmete einmal tief durch. Es waren doch viele Augen die mich anstarrten und wissbegierig zwischen der Leinwand und meinen Mitarbeitern hin und her sahen. Nun ergriff Caleb das Wort, der nicht so nervös war und mir einfach nur unter die Arme greifen wollte, obwohl er keine Ahnung von der Präsentation hatte. "An erster Stelle steht das Wohl der Pferde auf unserer Ranch. Ich sag es Ihnen sofort klipp und klar wie es ist. Sehen wir einen von euch, der die Pferde misshandelt, seinen es unverdiente Schläge, Tritte oder Sonstiges, sei es mutwillig falsch gemischtes Futter...", sagte er und merkte, wie das Mädchen, welches sich als Octavia herausstellte große Augen machte. "Ja Octavia, man kann ein Pferd umbringen, wenn man sein Futter falsch mischt. Das ist so. Also wo war ich.. ach ja.. wenn ihr den Pferden Leid antut, geht es für euch zurück ins Gefängnis. Es kommt jedoch auf die Schwere des Vergehens an, wir werden da jedoch nicht zimperlich sein. Wenn ihr jedoch meint, euch gegenseitig an die Gurgel zu gehen, dann schön. Wir schicken euch nicht zurück, aber ihr müsst mir Konsequenzen rechnen..", erklärte er und ich räusperte mich, damit ich wieder die schönen Seiten des Ranchlebens erläutern konnte. "Zur Zeit besitzen wir um die 60-70 Pferde. Es kommen und gehen immer andere Pferde, so dass ihr nie mit den Selben arbeiten werdet. Wenn ihr also mit uns auf den Hof kommt, sollte euch bewusst sein, dass wir euch zunächst einen Monat beobachten, wie ihr füttert, mistet, Pferde auf die Koppel bringt, im Haushalt helft und und und.. Bemerken wir besonderes Interesse an den Pferden, bringen wir euch das Reiten bei und ihr dürft uns auf Turniere und Ausritte begleiten.", erklärte ich und setzte dann zu meiner ersten Frage an. "Wer von euch ist denn schon einmal geritten?", fragte ich die jungen Menschen und sah zu meiner Erleichterung, dass Octavia aufzeigte. Ich schenkte ihr ein kurzer Lächeln und sah dann in die Runde. Es sah relativ karg aus. "Wer von euch möchte denn reiten lernen?", zaghafte Hände hier und da, Octavias Hand ganz weit nach oben gestreckt. Die anderen 3 an ihrem Tisch hoben ebenfalls kurz die Hände. "Gut", sagte ich. "Sehr gut. Wisst ihr warum ihr auf der Gips Reminder Ranch besonders gut aufgehoben seit? Wir haben viele Pferde der Westernsparte, Quarter und Paint Horses. Wir haben jedoch auch zwei Missouri Foxtrotter, die es nicht so oft gibts. Zudem haben wir eine ganze handvoll Englische Vollblüter, wir haben Dressur, Spring, Distanz und Military Pferde. Eininge sind auch im Fahrsport tätig. Isländer und Ponies gibt es auch!", erklärte ich ihnen freundlich und sah, wie Octavia sich zu dem Mann an ihrer rechten wandte und ihm freudenstrahlend etwas erzählte. Er strich ihr sanft über den Arm und bewegte sie dazu, wieder nach vorne zu schauen. "Ihr werdet also eine riesige Auswahl an Pferden haben, mit denen ihr täglich arbeiten könnt. An Wochenenden gilt es auch früh aufstehen, auch wenn ihr abends mal raus feiern wart.. ja, das dürft ihr bei uns auch. Jedoch kommt immer einer oder ein paar von uns mit. Wir sind schließlich auch noch jung und möchten das Leben genießen.", sagte ich und lachte kurz, als Caleb mir einen vorwurfsvollen Seitenblick zuwarf. "Ich denke das war alles, wenn ihr noch fragen habt kommt gerne hier zu uns rüber. Danke für eure Aufmerksamkeit!", beendete ich meine Rede und setzte mich unter Applaus wieder an unseren Tisch. Wir redeten eine ganze Weile mit den jungen Leuten, erklärten ihnen noch mehr über den Hof und verließen dann mit den anderen Arbeitern den Raum. Wir bekamen Mappen vorgelegt und sollten uns die Jugendlichen näher anschauen. Es dauerte eine ganze Weile, ehe wir alle Mappen durch hatten und uns wirklich für die 4 entschieden, die ich mir am Anfang schon ausgesucht hatte. Zu meiner Freude hatte jeder der 35 Jugendlichen einen Platz auf einer Ranch gefunden... Voraussetzung war, dass sie dort hin wollten. Auf einer Liste die uns vorgelegt wurde, standen die Namen derer drauf, die auf unsere Ranch wollten. Es waren 7 Leute, von denen wir vier sicher mitnehmen würden, die anderen 3 waren unsicher, weshalb wir zunächst die sicheren Kandidaten verkündeten. "Bellamy Blake, Octavia Blake, Finn Collins und Jonathan Murphy, wenn ihr möchtet, könnt ihr mit zu uns", sagte ich ihnen und die vier nickten. Sie durften aufstehen und ihre Sachen zusammenpacken. Nun standen noch 3 Leute auf unserer Liste.
      Emily, Grace und Ethan. Ich schaute meine Mitarbeiter kurz an. Wir hatten im Auto keine Plätze mehr frei, da im Pick Up nur 3 Sitze waren. Sie schüttelten bedrückt den Kopf. "Leider können wir im Moment nur 4 neue Arbeiter aufnehmen, doch ich weiß welche Ranches euch gerne hätten, da werdet ihr es auch sehr gut haben!", erklärte ich Emily, Grace und Ethan. Ich schüttelte ihnen die Hand und wir 6 machten uns dann zu unseren vier auf. Sie stellten sich uns nochmal einzeln vor und Jonathan wollte einfach nur John oder Murphy genannt werden.
      "Finn und Murphy zu mir, Bellamy und Octavia zu Caleb", sagte ich freundlich und hielt Finn und Murphy die Tür auf, so dass sie in den 7-Sitzer steigen konnten. Bellamy und Octavia gingen zusammen mit Caleb in den Pick Up. Die restlichen Mitarbeiter kamen mit zu mir, so dass es auch gleich losgehen konnte. Die Fahrt dauerte nicht allzulange, so dass wir recht schnell am Hof ankamen und Octavia ohne zu warten aus dem Auto raussprang, um sich umzusehen. Ich wollte ihr noch nachrufen, da nickte mir ihr Bruder, wie ich erfahren hatte, zu und sprang ihr hinterher, um sie am Arm fest zu halten. "O, warte doch", sagte er leise und schaute etwas eingeschüchtert zu mir rüber. Finn und Murphy waren auch schon ausgestiegen und schauten sich mit großen Augen um. "Willkommen in eurem neuen Zuhause!", sagte ich freundlich und blickte in 4 endlos zufriedene Gesichter. "Ich habe euch 2 Zimmer fertig gemacht, eins mit 3 Betten, eins mit 2. Wenn es für dich, Octavia jedoch oke ist, können du und dein Bruder zusammen in einem Zimmer schlafen, anstatt du alleine und die drei Jungs zusammen?", fragte ich sie und sah, wie sie fragend zu ihrem Bruder sah. "Okay, dann das Einzelzimmer. Die Zimmer liegen ja nebeneinander", sagte ich und zeigte auf ihr Gepäck. "Holt euer Zeug, ich zeig euch die Zimmer. Und ihr anderen, ab an die Arbeit!", frügte ich mit Nachdruck an, weil ich sah, wie Caleb mich wieder angaffte. "Caleb, now", sagte ich lachend und gab ihm einen Klaps gegen den Arm. Entschied mich dann jedoch, Caleb mitzunehmen. Ich traute John und Bellamy noch nicht so wirklich über den Weg, vor allem da sie sich die ganze Zeit herablassend anschauten. "Das klappt ja mit euch 3 auf einem Zimmer, oder?", fragte ich skeptisch und schaute zwsichen den 3 Jungs hin und her. "Ja..", sagte Bellamy dann und setzte ein Lächeln auf, ehe er seiner Schwester einen Arm um die Schultern legte und sie zu sich heran zog. Er flüsterte ihr etwas ins Ohr, ehe sie zu strahlen anfing und sich umschaute. "Ich glaube, ich habe genau das richtige Pferd für dich, Octavia", sagte ich und zauberte ihr ein noch größeres Lächeln ins Gesicht. Unterwegs kam uns Amy Lee entgegen, die auch erst seit kurzem hier war. "Amy hat zur Zeit ein Einzelzimmer, aber falls du dich mit ihr verstehst, Ocativa, könnte ihr gerne zusammen in eins", erklärte ich lächelnd, nachdem ich Amy vorgestellt hatte. Dann waren wir an den Zimmern angekommen und ich ließ die 4 in Ruhe auspacken. In der Zwischenzeit ging ich runter in die Küche und bereitete einen kleinen Snack vor, da die vier bestimmt Hunger hatten. Zwischendruch kam Amy in die Küche, um zu fragen, was sie arbeiten solle. In der letzten Zeit ging leider alles etwas drunter und drüber, weshalb die Arbeitspläne natürlich auch hinterher hingen. "Geh die anderen fragen welche Pferde noch übrig sind, die kannst du dann arbeiten", sagte ich lachend. "Spätestens in zwei Tagen sind die neuen Pläne fertig, dann hast du fest zugeteilte Pferde", erklärte ich ihr und fing Octavia ab, die schon fertig mit auspacken war. Sie setzte sich an den Tisch und aß meine Snacks mit Freude, während sie etwas über ihr bisheriges Leben erzählte. Auch Bellamy, Finn und Murphy kamen nach einer Weile in die Küche, um sich zu uns zu gesellen.
      Dann gingen wir zum Offenstall, wo die Jungpferde der Gips Reminder Ranch standen. Nach und nach stellte ich ihnen die Pferde vor. Snapper Little Lena, Miss Holly Golightly, Striga, Natu's Little Harley, Raised from Hell, Ocarina of Time, VK Aquila T Mistery, Magnificient Crow, Crescent Wolf, Blossom Magic, Invest in Enterprise, VK Funky's Wild Berry, Day Gone By, das namenlose Fohlen, welches wir Bellamy 'O tauften, Dynur fra Frelsi, Call of Pripyat, VK Bella's Dun Gotta Gun, Kunis, VK Gunna Whiz, Lil Nucu Omira, Wildfire xx und Zues. Octavia war sofort von den Fohlen begeistert, während Murphy sich besonders für Zues interessierte. Na das konnte ja was werden, dachte ich mir lachend und ging dann mit den vier in den Stall. Zu erst waren die Zuchpferde dran: Amarula van Helsing, Bella Dun Del Cielo, Cherokee Rose, Funky Powerbabe, Goodbye Graceful, Hollywood's Silver Dream, Souls Sisters Brother of Time, Sacramento xx, Spooks Gotta Gun, Stormbringer, Supernova, Wimpys Little Devil und Yoomee. Anscheinend war kein Pferd dabei, was den vier gefiel. Aber das lag wahrscheinlich auch daran, dass sie sowieso nicht mit ihnen arbeiten durften. Dann ging es weiter zu den Vollblütern: Drag me to Hell, I've got the moves like Jagger, Faster, Augen auf! Ich komme, Zuckerschock, Wild Reflex, Nyanda, Scoubidou, Seattle Slew, Priamos Ruffia Kincsem, My lovely Horror Kid, Deadly Ambition, HGT's Massacre Boy, Chocolate Dream und Versatilely Gold. Hier war Octavia nun Feuer und Flamme. Sie wusste gar nicht, welches Pferd sie als nächstes Steicheln sollte. Kurz lachte ich. "Leider dauert es noch eine ganze Weile, bis du eines von diesen reiten darfst, Octavia.", entmutigte ich sie und sah ihr an, wie enttäuscht sie war. "Naja, vllt darfst du dich bald mal auf Chocolate Dream setzen", sagte ich lächelnd und zeigte ihr den Hengst, der ihr brummelnd die Nase entgegenstreckte. "Der ist wunderschön", sagte sie leise und streichelte über seine Nase. "Ja, das ist er."
      Flink klapperten wir nun die Pferde im Trainingsstall ab: Siku, Firewalker, Solitary, Skrúður, Eldrian Antrax, Cauldron of Renascence, Ravi, Blazing Flame, Snuff, Ahyoka, Horror Halloween, Nojrsodsch, Maracuja Limes, Bijou, Náttdís van Ghosts, Genuine Lil Cut, What Lies Ahead, Gun and Slide, Lovely Summertime, Sympathy for the Devil, Comeback of a fallen Goddess, My sweet little Secret, Marly's Pluie, Crusing's Dawn of Hope, Annie get your gun, My Blue Gun, Your possible Pasts, Hot Smoking Chex, Sheza bat cat, HGT's Enjoy Nature, Woodstock Lady, Ciel.os Double Dun It und Lucy never say goodbye.
      Spätestens jetzt war mindestens ein Pferd dabei, wofür sich die vier begeistern konnten. Außer natürlich Octavia, denn sie war für jedes Pferd zu begeistern. "Ich hoffe, euch hat der kleine Rundgang gefallen und ihr habt ein Pferd gefunden, das ihr später mal arbeiten möchtet.", erklärte ich ihnen fröhlich. "Doch bis da hin, ab an die Arbeit", fügte ich nun lachend bei und drückte jedem eine Mistgabel in die Hand, mit denen ich sie in die Boxen schickte, wo die Pferde schon auf der Koppel standen.
    • Veija
      Aushilfe auf der Gips Reminder Ranch

      März 2016, by Canyon
      Normalerweise fuhr ich ja nur auf die Gips Reminder Ranch, wenn ich mal wieder ein paar der vielen Pferde trainieren wollte, heute war meine Hilfe aber in einem ganz anderen Gebiet gebraucht. Verena hatte sich bei mir gemeldet, weil es mal wieder auf der großen Ranch jede Menge Arbeit gab und die Mitarbeiter bereits mit all dieser überfordert waren. Natürlich freute ich mich darauf, die Ranch und ihre Pferde mal von ganz anderer Seite kennenlernen zu dürfen.
      Zum Glück war ich zur Zeit ganz in der Nähe unterwegs gewesen, weswegen der Weg nicht allzu lang war, wie normalerweise. Außerdem passierte ich dadurch bereits früh am Morgen die Hofeinfahrt, wo mich Verena sofort freundlich begrüßte, denn mittlerweile kannten wir uns schon recht gut.
      Da Verena jedoch gleich wieder an die Arbeit musste, rief sie nach Octavia, welche ich bereits bei meinem letzten Mal auf der Ranch hatte kennenlernen dürfen. Das junge Mädchen erinnerte mich immer wieder an die Schwester meines Freundes Shadow, denn sie ähnelten sich nicht nur im Aussehen, sondern in ihrem ganzen Verhalten.
      Auch Octavia schien nicht sonderlich daran interessiert, mit mir ein Gespräch anzufangen, führte mich jedoch gleich zu meiner ersten Arbeitsstelle und erklärte mir, was wir jetzt tun würden.
      Als erstes auf meiner Liste standen alle Jungpferde der Ranch, was nicht gerade wenig waren. Sie lebten in einem Offenstall, wo sie ganztägig Auslauf hatten.
      Wir begannen bei den Stuten; Eine bunt gemischte Herde verschiedenster Farben. Die erste Stute, welche vor mir stand, hatte eine besondere Scheckung und so wie mir Octavia erklärte, hieß sie Crimetime und war Bereits eine etwas ältere Ponystute. Crime folgte uns auch hinein in den Offenstall, wo wir die Tränken kontrollierten und dann die Heunetze wieder frisch auffüllten.
      Mittlerweile hatten sich mehrere um uns gescharrt und Octavia kam kaum noch hinter her, mir alle Namen zu nennen, welche ich mir sowieso nicht merken würde.
      »Die Fuchsstute da hinten heißt Blossom Magic und daneben, das ist Colonel's Charity, die beiden sind noch recht scheu.«
      Außerdem zeigte sie mir noch die neuste Stute auf dem Gestüt It's me, Amira!, sowie noch die hübsche Natsu's Little Harley und VK Aquila T Mistery. Nachdem sich alle an mich als neue Person gewöhnt hatten, ließen sie sich auch ohne Probleme streicheln, was ich auch sehr ausführlich tat. So viele junge Stuten hatte ich schon lange nicht mehr um mich gehabt! Zusammen mit Octavia untersuchte ich dann alle Jungpferde noch nach Verletzungen, zum Glück hatte keiner welche, und weiter ging es zu den Junghengsten, welche auf der anderen Seite des Stalls standen.
      Auf den ersten Blick zählte ich sechs und Octavia bestätigte diese Vermutung, als sie mir all ihre Namen nannte.
      Der älteste und auch größte von den Hengsten war ein braunes Vollblut namens Wildfire xx, welches flott auf uns zu kam, als Octavia seinen Namen rief. Auch das hübsche Paint Horse VK Gunna Whiz folgte seinem Weidefreund und mit ihm kamen auch die anderen langsam angetrabt. Besonders niedlich war der kleine Bellamy' O, welcher neben den anderen wie ein Spielzeugpferd aussah. Er hielt sich etwas im Hintergrund, kam schließlich auch zu uns, als sich alle anderen um uns versammelt hatten. Bei den Hengsten fingen wir mit dem Streicheln und nach Verletzungen absuchen an, was genauso viel Spaß wie bei den Stuten machte.
      Lil Nucu Omira schien etwas in Spiellaune, beruhigte sich jedoch etwas, als er merkte, dass jetzt erstmal Streicheln angesagt war.
      Vorallem VK Funky's Wild Berry, ein weiteres hübsches Paint Horse, genoss meine intensives Streicheln und lief mir auch hinter her, als ich mit Octavia in den Offenstall ging, um dort nach dem Rechten zu schauen.
      Auch hier füllten wir das Heu nach und kontrollierten die Tränken, doch zum Glück war auch hier alles in Ordnung, sodass Octavia und ich die Arbeit den den Jungpferden beendeten und zum nächsten übergingen.
    • Veija
      Abschied von VK Gunna Whiz

      April 2016, by Bracelet
      ,,Riiing. Riiing.'' Der Bauch des lilafarbenen Spielzeugdinosauriers, welcher mich soeben jagte, begann nun doch tatsächlich zu läuten und meine Stute, Dreamy, wieherte nun auch nicht mehr sondern gab ein ebenso furchtbares Geräusch von sich. Oh. Ich träumte offensichtlich. Nicht, dass ich das bei dem drei Meter hohen T-Rex bemerkte, oder an der Tatsache, dass er ein grell strahlendes Horn auf der Stirn hatte, neein.
      Zurück in der Realität angekommen fuchtelte meine Hand wild umher; auf der Suche nach diesem nervenden, ohrenbetäubenden Lärm verursachenden Ungetüm das sich Wecker nannte.
      Maulend erhob ich mich dann aus dem Bett wie eine totschicke Vogelscheuche, eher ersteres, und schleppte mich ins Bad, wo ich nun endlich wieder vermenschlichte. ,,Braace.'',rief eine Stimme aus dem Hintergrund. Ich gähnte, wenig beeindruckt dessen, dass nun mein Stallknecht einfach mal so in meinem Badezimmer stand, doch da erinnerte er mich doch wieder daran, dass ich heute zu Veiu, wie ich sie nun immer zu nennen pflegte, aufbrechen wollte und damit hob sich meine Stimmung augenblicklich.
      Ich suchte nämlich schon lange nach einem geeigneten Westernpferd, vorzugsweise einem hübschen, sportlichen Hengst, mit welchem ich aktiv am Westernsport teilnehmen konnte, was mich schon seit einiger Zeit sehr reizte. Und wo würde man denn sonst ein westernorientiertes Spitzenpferd finden? Ja, Veiu war wirklich die perfekte Ansprechpartnerin und da ich neulich schon einmal eine Stute bei ihr gekauft hatte und sie bereits oft meine eigenen Pferde trainiert hatte wusste ich bereits aus Erfahrung, dass es die beste Entscheidung war mein Pferd bei ihr zu kaufen.
      So sollte es sein. Ich stieg also in mein Auto und fuhr bis ich schließlich auf der Gips Reminder Ranch ankam.
      Hier wartete auch schon Veiu, begrüßte mich total lieb und führte mich dann in ihren Verkaufsstall, wo ich mir zwei gekörte Hengste ansehen wollte, weshalb ich eigentlich hier war.
      Soul Sisters Brother of Time, ein bildhübscher, gekörter Painthorsehengst sowie der ebenso gekörte und wunderschöne Hollywood's Silver Dream. Dennoch sollte es bei keinem der Beiden passen, weshalb ich zugegebenermaßen etwas enttäuscht war. Doch dann grinste deren Besitzerin mich breit an und schnappte mich. Neugierig dackelte ich ihr fragenstellend hinterher, doch sie antwortete mir nicht. Ehe ich mich versah befanden wir uns mitten im Offenstall der Jungpferde.
      Und da sah ich ihn: Ein unfassbar schönes Jungpferd in einer Farbe, wie ich sie noch nie zuvor gesehen hatte. Ein Hengst, das war deutlich zu erkennen: Er strotzte nur so vor Kraft und Energie, wie er da mit einem Kumpel herumsprang, und um mich war es geschehen. Veiu, welche wohl meine Reaktion sofort richtig gedeutet hatte, grinste nun noch breiter, schwieg erst und sah mir zu, wie ich meinem Herzenspferd zusah. ,,Ein tolles Pferd, nicht wahr?'',fragte sie dann etwas später. ,,Wow, ja. Was für ein Traum von einem Pferd.'',gab ich zurück. ,,Das stimmt.'',lachte Veiu: ,,Nano, heißt er. Genaugenommen VK Gunna Whiz. Dark Dappled Palomino Tovero heißt seine Fellfarbe'' ,,Etwas anders als eure langweiligen Rappe, Fuchs, Brauner Pferde, ne?'',neckte sie mich anschließend mit Anspielung auf meine Trakehner. Ich lachte, woraufhin mir noch einiges über den Schönen erzählt wurde.
      Er passe einfach perfekt. Klar, es käme wohl viel Arbeit auf mich zu, da Nano noch nicht mal annähernd Lektionen beherrschte oder gareingeritten war, also nicht das fix fertige Verlasspferdchen auf dem ich sofort Westerntraining nehmen konnte und Turniere Besuchen würde, aber dies machte die ganze Sache noch reizvoller für mich. In meinem Kopf ratterte es sofort: Bodenarbeit um Vertrauen aufzubauen, Schrecktraining, beginen ihn zu Longieren, ihn mit Trense, Sattel und dem übrigen Kram bekannt zu machen, seine ersten Erfahrungen mit ihm erleben können, schließlich das Anreiten miterleben und seine ganze Entwicklung zu verfolgen. Ja, das war es, was ich wirklich wollte.
      ,,Naaano.'',riss es mich aus den Gedanken. ,,Huch, was?'',murmelte ich aufgeregt. Der wunderschöne Schecke spitzte sofort seine Ohren, blieb auf der Stelle aus der Bewegung stehen und betrachtete uns aus der Ferne. Sein Kumpel, Balla's Dun Gotta Gun, tat es ihm gleich. ,,Wiieh?'',schien er Nano zu fragen.
      Da setzte sich VK Gunna Whiz auch schon in Bewegung. Er kam her! Mein Herz hüpfte einmal im Kreis und anschließend über einen 2x2m Oxer. Wie wunderschön er doch war: Sein Fell glänzte im Sonnenschein, seine blonde Mähne wehte movielike im Wind und dann dieser beeindruckende Schritt. Da stand er auch schon vor uns. Erst widmete er seine Aufmerksamkeit Veiu, schaute fragend. Dann schwenkte er seinen großen Kopf zu mir und beäugte mich mit seinen strahlend blauen Augen. ,,Na du?'',fragte ich sanft und ließ ihn etwas an mir schnuppern. ,,Du kannst ihn ruhig angreifen, das ist er gewohnt.'',sagte Veitsch. Ich grinste und tat dies vorsichtig an seinem Hals, was ihm zu gefallen schien. Im Vergleich zu einigen meiner meist sehr heißblütigen Trakehnern überraschte mich seine Ruhe wirklich ungemein. Er schien ein wirklich gutmütiges Pferd zu sein, dennoch keine Schlaftablette, wie ich bereits zuvor beim Toben mit Bella's Dun Gotta Gun, feststellte. Dies sah man ihm aber auch in seinen Augen an, die wirklich wunderschön hell und wach waren.
      Nachdem ich ihn und seinen Freund noch etwas gestreichelt hatte drückte mir Veiu einen Strick in die Hand, welchen ich an Nanos Halfter befestigte. Sie tat dies ebenso bei Missy, wie sie den Grullohengst nannte. ,,Na dann drehen wir mal eine Runde auf dem Hof und du schaust wie ihr Zwei zurecht kommt.'',sagte sie und ging voraus. Ich folgte ihr mit Nano, welcher gehorsam nicht zu schnell und nicht zu langsam neben mir her ging. So ging es dann die besagte Runde um den Hof, bei welcher ich mir nun absolut und zu 110% sicher war, dass VK Gunna Whiz mein Pferd werden würde.
      Als wir die Beiden dann etwas an der Hand grasen ließen besprachen wir dies auch und Veiu war einverstanden: Er sollte mir gehören.
      An diesem Tag brachten wir zuerst die Pferde wieder in den Stall, plauderten dabei und danach noch sehr lange und ich hatte eine sehr angenehme Nacht im Gästehaus.
      Am nächsten Morgen ging es für mich dann nochmals nach Hause, wo ich drei Tage lang Zeit hatte eine Box vorzubereiten, passendes Futter, ein Koppelhalfter und alles weitere nötige für meinen neuen Youngster zu besorgen.
      Dann, endlich, kam der Tag der Tage. Ich würde Nano heute abholen kommen und ihn zu mir in den Stall bringen. An diesem Tag hatte ich schon früh keine Ruhe mehr, bereitete bereits um halb 5 morgens den Hänger vor, da ich nicht mehr schlafen konnte, und saß gegen halb 7 im Auto Richtung Gips Reminder Ranch. Zwei Pausen legte ich ein, in welchen ich zwei kurze Gespräche mit Veitsch führte, welche ebenso aufgeregt schien wie ich, da Nano ihr wirklich sehr am Herzen lag.
      ,,So. Tief durchatmen.'',sagte ich zu mir selbst, als ich mein Auto eingeparkt hatte. Daraufhin stieg ich aus meinem Wagen und ging in Richtung Laufstall, wo ich Verena wie erwartet antraf. Sie stand zwischen ihren beiden gleichaltrigen Paints und kraulte die Beiden liebevoll. Der Abschied würde ihr nicht leicht fallen und mir zerriss es ebenso das Herz, dass Nano nun weg von ihr und seinen Freunden, weg von Bella's Dun Gotta Gun, musste. ,,Heey Backfett.'',begrüßte sie mich gewohnt frech. ,,Tzz hallo.'',entgegenete ich lachend und ging zu ihr hinüber, wo sie mir Nano aufhalfterte und ihn weg von seiner Herde brachte, wobei Missy erst einige Meter neben ihm her lief, dann stehen blieb und wieherte. Nano wieherte zurück und drehte seinen Kopf noch ein letztes Mal zu ihm um. Meine Augen füllten sich mit Tränen.
      Verena und ich, beide in gewisser Weise betrübt, gingen nun hinüber zum Parkplatz, wo ich den Hänger öffnete, dem Jungspund Transportgamaschen sowie eine dünne Fliesdecke überwarf und Verena ihren Hengst behutsam an den großen, unbekannten Gegenstand heranführte. Er gab sich gelassen und schien mehr Interesse an etwas Essbarem zu haben als daran, dass diese Situation, der Hänger an sich, eigentlich total ungewohnt für ihn war. Verena musste lachen: ,,Also wenn der bei allem anderen Zeugs was auf euch zu kommt auch so gechillt ist musst du mir ja wirklich noch Schmerzensgeld zahlen. Dafür, dass ich ihn überhaupt verkauft hab.''
      Kurz nach diesen beiden Sätzen stand Nano auch schon im Hänger und knabberte genüsslich an seinem Heuball.
      ,,Ich hoffe wir sehen uns bald wieder Nani.'',sagte Verena und schloss die Hängerrampe meines LKWs hinter ihm. Man beachte den Hightech dieses Dings.
      Danach redeten wir noch kurz, ich übergab Verena die ausgemachte Summe und sie mir ein Mäppchen mit dem Equidenpass und einem liebevoll handgeschriebenem Zettel, auf welchem die wichtigsten Infos über Nano sorgfältig von ihr notiert waren. Dann verluden wir noch zusammen einen Sack des Futters, welches er hier immer zu fressen bekam, und verabschiedeten uns. ,,Gib gut auf ihn Acht, Brace.''
      Anschließend stieg ich in meinen LKW und verließ die Ranch. Auf einem kleinen Bildschirm konnte ich sehen, was das Hengstchen, welches ich nun ganz offiziell mein Eigen nennen konnte, hinten im 'Pferdebereich' trieb. Er schien ganz gelassen und war nach wie vor ins Fressen vertieft. ,,Sehr schön.''
      Zwischendurch hielt ich an einigen Raststationen und lüftete immer ein bisschen, damit Nano, welcher irgendwann auf der Hälfte der Strecke eingedöst war, auch schön zu seinem Sauerstoff kam. Kurze Zeit nach der letzten Pause kamen wir dann auch schon auf Burning Spring an, welches nun vorerst die neue Heimat meines neuen Jungpferdes war ehe wir dann nach Schweden umziehen würden.
      Ich parkte meinen riesen LKW zugegeben etwas penetrant mitten auf dem kleinen Wegchen vorm Stall. Sobald der Motor aus war textete ich schnell Veiu: ,,Hatten eine angenehme Fahrt ohne Störungen, Pferdchen ist gut angekommen. Jetzt erstmals vom Hänger lassen.''
      Handy schnell in der Jackentasche verstaut hopste ich aus dem Wagen, wobei mich einer meiner Stallburschen genervt guckend an mir vorbeieilte. ,,Na hier wird man ja nett begrüßt.'',murmelte ich und öffnete die Rampe. Nano spielte gerade mit dem Heuball; schoss diesen regelrecht durch die Gegend. ,,Na komm.'',sagte ich kichernd und befestigte meinen Führstrick an seinem Halfter. Er beäugte mich neugierig und legte den Kopf leicht schräg. Was die wohl von mir will?
      Behutsam führte ich ihn die Rampe hinunter und nahm ihm die Transportgamaschen und die Decke ab, welche ich einem Mitarbeiter des Hofes kurzerhand in die Hand drückte, jap das war eines meiner vielen Privilegien als Chefin hier. Nun führte ich Nano etwas auf dem Gestüt umher, ließ ihn an einigen Dingen schnuppern und alles ausgiebig mit seinen großen, blauen Augen beäugen. Danach ging es hinüber zu den Fohlenweiden. Auf der, wo momentan Capri, Chestnut und Caddylack standen. Alles samt Trakehnerhengstfohlen, jedes aber auf seine ganz eigene Art liebevoll. Als wir hinzu kamen standen Capri und Caddy gerade etwas abseits und grasten. Chesi sprang umher wie ein ,,Goaßbock'',wie mein Vater zu sagen pflegte. ,,Wiiieh.'',wieherte Nano. Es war das erste Mal, dass ich ihn Wiehern hörte. Wie aufregend. Chesi blieb sofort stehen und erwiderte sein Wiehern. Dies überraschte mich zugegebenermaßen ein wenig, da Chestnut eigentlich nicht wirklich der Typ für solche innigen, kitschigen pferdefreundschaften war. Dazu musste man sagen, dass er der Älteste in der Jungpferdeherde war und sich von Capri und Caddy meist genervt entfernte. Bei Nano allerdings müsste das vom Alter her passen und so sollte es dann auch sein, denn als ich mein neues Pferd auf die Koppel gelassen hatte beschnupperten die Beiden sich innig und sprangen schon nach sehr kurzer Zeit zusammen umher, galoppierten ein wenig und grasten auch schon entspannt beieinander. Dass Nano seine alten Freunde wohl vermissen würde, wenn er nun wohl auch noch nicht so ganz realisiert hatte was sich nun so alles ändere, war mir klar, dennoch stimmte es mich sehr positiv, dass er sich mit Chesi schon mal zu verstehen schien.
      Am Abend brachte ich sie dann alle zusammen noch in den Stall, wo ich Nano ausgiebig streichelte und ihn und die anderen Jungspunde einige Zeit lang beobachtete ehe ich mich für heute von ihnen verabschiedete und mir meine wohlverdiengten Schlaf gönnte.
    • Veija
      Pflege

      September 2016, by BellaS
      „Verena, du hast schlicht und einfach zu viele Pferde.“, beendete ich das Telefonat. Den nächsten Tag würde ich wohl oder übel auf der Gips Reminder Ranch in Kanada verbringen, um Verena O‘Connor ein wenig unter die Arme zu greifen.
      Am nächsten Morgen bekam ich von einer abgehetzten Verena mit entschuldigendem Blick eine Liste in die Hand gedrückt. „Du weißt ja wo alles ist.“, meinte sie etwas zerknirscht und hastete direkt davon. Na das fing ja gut an. Ganze fünfzehn Pferde hatte sie mir zugeteilt. Was früher der Trau eins jeden kleinen Reitermädchens gewesen war, war nun purer Stress.
      Ich begann im Stall der Vollblüter. Teasie, My lovely horror Kid, Arsil und Bahar waren allesamt Araber, die nicht unbedingt groß bewegt werden mussten. Ich suchte mir freie Paddocks und lud die vier dort ab. Für ihre Bewegung würden sie heute selbst sorgen müssen und ich hatte schon 4 von 15 Tieren versorgt. Als ich das letzte Pferd auf der Liste sah, Kristy Killings, eine Stute aus dem Zuchtstall, holte ich sie kurzerhand aus ihrer Box und stellte sie zu Teasie. Die beiden würden sich hoffentlich vertragen. Nun widmete ich mich den Pferden aus dem Trainingsstall. Dun Its Smart Investment, genannt Candy, wollte ich meine fehlenden Kenntnisse im Westernsattel nicht antun, daher musste sie an der Longe laufen. Das stellte sich auch schnell als gute Idee heraus, denn sie war eine pure Zicke, mit der ich im unbekannten Sattel wohl nur schwer fertig geworden wäre. Auch der Hengst Hollywood King Gun, genannt Husky, kam an die Longe, da er mir mit seinen drei Jahren noch viel zu jung zum reiten vorkam. Dass Westernpferde in diesem Alter schon längst eingeritten waren und bereits erfolgreich Turniere gingen, erfuhr ich erst am Abend von Verena, als ich ihr von meinem Tag berichtete. Als nächstes kam eine Stute, neben die Verena eine Notiz geschrieben hatte. Sie wurde nämlich unsicher, sobald der Reiter sie nicht führte, ansonsten war die lammfromm. Sweet little Secret war ihr Name. Da ich aber endlich reiten wollte, verzichtete ich einfach auf den Sattel und ging ohne auf den Platz. So war ich wieder vollkommen sicher und konnte die Stute führen, die sich wirklich vorbildlich benahm.
      Zwischendurch machte ich eine kurze Pause um mir etwas zu Essen zu holen und tobte dann mit den vier Fohlen von meiner Liste, Dun Gotta Gun, Bellamy, Wild Berry und Blossom Magic etwas im Roundpen. Anschließend durften auch die Kleinen auf den Paddock, denn ihrem Bewegungsdrang war noch nicht genüge getan. Nun blieben noch drei Pferde. Zwei Stuten und ein Hengst, der aus übler Haltung kam und sich schwer händeln ließ. Zues hieß er. Da ich hier nun wirklich nicht riskieren wollte in den Sattel zu steigen, machten wir ein bisschen Schrecktraining am Boden. Obwohl ich heute eigentlich nichts schaffen musste, erzielten wir ein paar Erfolge und ich war recht zufrieden. Auch wenn ich momentan nicht offiziell trainierte, war doch noch viel vom Trainer in mir übrig. Die zwei Stuten, VK Aquila T Mistery und Snapper Little Lena durften nals letzte sogar einen kleinen Spaziergang genießen. Obwohl beide Stuten es durchaus in sich hatten, konnte ich den kleinen Eindruck Kanadas genießen. Am Abend berichtete ich dann noch Verena. Ich musste eindeutig mal Unterricht im Westernsattel nehmen. Obwohl ich schon hin und wieder auf einem westerngerittenem Pferd gesessen hatte, war ich noch nicht mal ansatzweise sicher und das sagte ich Verena auch. Schließlich war es doch Zeit für die lange Heimreise und erst auf dem Fahrersitz des Leihwagens merkte ich, wie müde ich war.
    • Veija
      Spaziergang

      Oktober 2016, by Veija
      Heute nahm ich mir etwas Zeit und hatte mir vorgenommen, mit VK Bella's Dun Gotta Gun spazieren zu gehen und ein wenig zu schauen, wo er in seiner Ausbildung stand. Bald konnte ich nämlich auch schon mit dem Longieren anfangen, bevor er dann irgendwann unterm Sattel laufen würde.
      Ich ging also zur Fohlenkoppel und schnappte mir den kleinen Junghengst. Aufhalftern ging schon eigentlich ganz gut. Ich nahm ihn mit in den Stall und putzte einmal kurz über, ehe ich seine Hufen nacheinander hoch hob und sie auskratzte. Er hatte noch wahnsinnige Gleichgewichtsstörungen, doch das war nicht schlimm, das würde sich bald geben.
      Nach dem Putzen verließen wir über den Stall die Koppel und gingen eine kleine Runde über den Hof, bei der er sich wirklich super benahm. Ich war richtig stolz auf ihn und lobte ihn einmal ganz doll, ehe ich ihn zurück auf die Koppel brachte und wieder laufen ließ. Er hatte heute wirklich super mitgearbeitet und hatte sich seine Freiheit wieder verdient.
    • Veija
      Auftakt in ein neues Leben

      Oktober 2016, by Veija
      In den letzten Wochen war viel auf der Ranch passiert. Ein ganzer Haufen Pferde hatte uns verlassen, ein paar waren dazu gekommen. Einige Mitarbeiter und ich hatten an einem Dressurturnier teilgenommen, an dem Aaron und Augen auf! Ich komme, sogar den ersten Platz gemacht hatten!
      Worauf wir besonders stolz waren war, dass Bellamy und Zuckerschock es geschafft hatten, den 3. Platz zu ergattern! Sehr zum Leidwesen von Octavia, die Bellamy regelrecht angeschrien hatte, weil sie eine Platzierung ergattern wollte. Nun waren wieder alle Zuhause und es hätte ja Ruhe einkehren können, wenn da nicht noch immer die Idee wäre, um zu ziehen. Svejn und ich wollten uns heute einen potenziellen Hof anschauen, denn die Ambitionen der Gips Reminder Ranch hatten sich ein wenig geändert, und auch dieser Hof gab nicht mehr das her, was er einmal versprochen hatte.
      "Svejn jetzt komm schon!", sagte ich etwas genervt und drehte den Autoschlüssel in meiner Hand hin und her. "Ich komm ja schon...", sagte er genervt und humpelt voran. Er durfte mittlerweile wieder laufen und auch reiten, aber das Laufen schien ihm noch ziemliche Probleme zu machen, weshalb er seinen Alltag lieber reitend verbrachte- zum Leidwesen seines Physiotherapeuten, denn dieser hatte ihm verboten, zu viel zu reiten. Aber er kannte Svejn mittlerweile ja sehr gut, er konnte nicht ohne reiten.
      Endlich waren wir im Auto und ich konnte los fahren. Die Fahrt verlief eigentlich relativ stillschweigend, denn Svejn musste sich auf sein Handy konzentrieren, um mir den Weg zu sagen- ich musste mich auf die Straße konzentrieren, denn diese Ranch lag wirklich weit ab vom Schuss, aber dennoch in der Nähe der Ferienranch und unserer alten Ranch.
      Dort angekommen schauten wir uns schon skeptisch um, denn die gesamte Ranch wirkte verlassen, überall waren die Zäune kaputt, Hecken und hohes Gras wucherten überall. "Hm, nicht das, was ich mir erhofft hatte.", sagte ich niedergeschlagen zu Svejn, der wohl meine Meinung teilte. "Komm, wir gehen erst mal zum Haus und lassen uns alles zeigen.", meinte er schulterzuckend und zusammen gingen wir zum Haupthaus, wo auch schon auf uns gewartet wurde. "Guten Morgen Mr. & Miss O'Connor.", sagte die junge Dame, die weder Svejn noch ich korrigierten. Svejns Name war einfach zu kompliziert. "Vorweg muss ich ihnen leider sagen, dass die Ranch in keinem guten Zustand ist, denn mein Vater ist vor etwa einem Jahr von uns gegangen und seit dem steht die Ranch leer.", erklärte sie und und fing an, uns eine kurze Runde durch das Haus zu führen. "Warum hatte ihr Vater eigentlich ein so großes Haus?", fragte ich die Dame dann bei der Tatsache, dass hier mein Team dreimal reinpassen würde. "Sie werden gleich bei der Führung sehen, dass sie hier eine riesige Ranch betreten haben. Deshalb ist auch das Haus sehr groß.", sagte sie und führte uns aus dem Haus heraus in die obere Ecke der Ranch. Dort waren zwei Offenställe mit 3 großen Koppeln. "Hier könntest du deine Pferde hin stellen.", sagte ich freudig mit einem Blick auf den Offenstall, bei dem eine große Koppel war. "Und hier könnten die Jungpferde stehen.", schwärmte ich, ehe wir weiter gingen. Es gab ein kleines Gemüsefeld, einen See und nun kamen wir an der Rennbahn an. "Wow.", sagte ich begeistert. Es war um mich geschehen, diese Ranch würde unser neues Zuhause werden. Svejn hatte meinen Blick gesehen und zwanghaft gelächelt, wir würden so viel Arbeit in die Ranch stecken müssen, bevor wir hier einziehen konnten, doch er wusste, dass wir das schaffen konnten.
      Die junge Frau zeigte uns noch den Rest der Ranch, zum Beispiel die drei großen Ställe mit Paddocks und Koppeln, die Offenställe, die Reithalle aber auch die beiden Reitplätze. Neben der Ranch gab es noch einiges an Weideland und einen großen Wald, den wir mit kaufen konnten. "Wir werden uns morgen melden.", verabschiedeten wir uns dann, ehe wir uns auf den Weg nach Hause machten. Diese Fahrt verlief wesentlich lauter. Ich quatschte Svejn die Ohren voll mit der Ranch und dass ich sie unbedingt haben wollte, auch wenn sie einfach viel zu groß für uns war. "Aber wir könnten Einsteller nehmen.", meinte ich dann und er nickte.
      Am Abend erzählte ich meinen Mitarbeitern von der Ranch und schon am nächsten Morgen befand ich mich wieder dort- diesmal in Begleitung von Caleb, damit er sich ein Bild vom Hof machen konnte. Ich legte noch immer viel Wert auf seine Meinung, weshalb ich sein OK haben wollte, bevor ich den Kaufvertrag unterschreiben wollte. Er segnete die Ranch ab und ich unterschrieb den Kaufvertrag, nachdem ich den Preis noch ein wenig gedrückt hatte. Nun kamen die verkauften Pferde der Ranch zugute, denn ohne diesen Verkauf hätten wir die neue Ranch nicht kaufen können und solange wir noch hier lebten, konnten wir die alte Ranch nicht verkaufen.
      So kam es, dass wir eine ganze Weile erst die Pferde auf der alten Ranch versorgten und dann auf die neue Ranch fuhren, um die Zäune zu reparieren, die Stallungen neu zu verputzen, und und und.

      Nun war der Tag des Umzugs endlich gekommen, auf den ich schon so lange gewartet hatte. Leider würde es nur ewig dauern, alle Pferde rüber zu bekommen, denn wir hatten noch immer 63 Pferde. Vermutlich würden bald noch ein paar Pferde den Besitzer wechseln, aber diese 63 Tiere würden allesamt mit auf die neue Ranch kommen. Ein grober Plan, wo welche Pferde hinkamen, war schon gemacht- und da man hier in Kanada oder generell in Amerika nicht so zimperlich war, was Pferde verladen anging, hatten wir uns ein paar einfache Trailer geliehen, in die die Pferde einfach hinein sprangen. Um jedoch trotzdem Verletzungen zu vermeiden, würden alle Pferde Transportgamaschen tragen, denn ganz leichtsinnig musste man ja nicht sein.
      Anfangen wollten wir mit den Jungpferden, da diese am längsten brauchen würden, bis wir sie im Hänger hatten. VK A Gun Colored Lena, Like Twist and Gun, VK Drag's Solo Queen, PFS' Blossom Magic sowie Wimpys Little Devil und ihr Fohlen GRH's Unbroken Soul of a Devil waren die ersten Pferde, die wir verluden und zur neuen Gips Reminder Ranch fuhren. Es dauerte eine ganze Weile, bis wir die Tiere im Trailer hatten, doch sobald alle drin waren, waren wir ruck zuck auf der neuen Ranch und konnten die Tiere auf die Koppel entlassen. Wimpys Little Devil war wirklich ein Ruhepol, was ich nicht gedacht hatte. Ich ließ sie mit ihrem Fohlen noch ein paar Tage bei den Stutfohlen laufen, ehe Devil abgesetzt wurde und die Stute ihre Box im Trainingsstall bezog, denn wir wollten sie wieder aufbauen und im Sport laufen lassen.
      Die nächsten Pferde waren die Hengstfohlen VK Bellas Dun Gotta Gun, Bellamy' O, VK Funky's Wild Berry und PFS' VK' Snap in Style. Zusätzlich fuhren noch Cielos Double Dun It und Chocolate Dream mit. Choco und Gipsy fanden ihren Platz in ihren Stallungen, die anderen Pferde kamen auf die Koppel.
      Nun schauten wir erneut ein wenig nach den Plätzen, wo die Pferde hinkommen sollten, so dass wir in windesweile Arsil, Bahar, Daryl gone Mad, Golden Ebano, Sacramento XX, Scoubidou, Silberstern, Seattle Slew, Turf Runnder, Wildfire, Firewalker, Stiffler, Drag me to Hell, Drama Baby, My lovely Horror Kid, Nyanda, Priamos Ruffia Kincem, Shiryō, Supernova, Teasie, Wolfs Bane, Zuckerschock, Abraham van Helsing, Alan's Psychedelic Breakfast , Cauldron of Renascence , Eldrian Antrax, Funky Powerbabe, Gun and Slide, Hollywood King Gun, Hollywood's Silver Dream, Spooks Gotta Gun, Stormbringer, Amarula van Helsing, Augen auf! Ich komme, Bella Dun Del Cielo, Kristy Killings , Marly's Pluie , Snuff, Blazing Flame, Comeback of a fallen Goddess, Dakota, DunIts Smart Investment, My sweet little Secret, Ocarina of Time, Raspberry, Scarlet Sun, Snapper Little Lena, Striga, VK Aquila T Mistery, Samug, Thjalve van de Jötunheimr und Moon's Pumpkin auf der neuen Ranch hatten. Lediglich bei Zues und Raised from Hell hatten wir unsere Probleme, so dass wir sie beide sedieren mussten, um sie verladen zu können. Sie fanden auch beide einen Platz auf den Koppeln, wo sie 24/7 stehen würden, bis wir mit ihrem Training weiter gekommen waren, dass wir sie anfassen konnten. Zues würde auch bald kastriert werden. Zwar war das schade um seine Abstammung, aber wir konnten das Risiko nicht mehr eingehen und hofften, dass er es als Wallach zumindest ein wenig einfacher haben würde als jetzt als Hengst.
      Erschöpft fiel ich am Abend auf die Couch. "Ich glaube morgen gibts nen freien Tag.", lachte ich und schaute in die Runde, denn noch waren alle Mitarbeiter in der Stube bei mir. "Also.. Pferde misten, füttern und auf die Koppel bringen morgens. Es wir keins trainiert, geritten oder sonst was. Macht, was ihr wollt.", lachte ich und schaute in eine Runde zufrieden nickender Gesichter.
    • Veija
      Tierarztbericht - Durchchecken, Impfen, Entwurmen & Chippen

      Oktober 2016, by Sevannie
      Nach längerer Zeit kam ein Auftrag herein, doch es lag nicht an mangelnden Aufträgen sondern eher daran, dass ich kaum Zeit fand diese zu bewältigen. Der Umzug und alles hatte uns fest im Griff, auch Elena kam selten dazu einige Pferde aus- bzw. weiterzubilden. Lange Rede kurzer Sinn, ich war derzeit auf dem Weg zur Gips Reminder Ranch von Verena O'Connor. O'Connor und McConner, das ist doch mal ein schönes Wortspiel. Ich hatte noch einige Schulde zu begleichen und heute würde ich damit beginnen. Ein Stutfohlen namens VK Bella's Dun Gotta Gun, welches heute einmal einen kompletten Rundumcheck, geimpft und entwurmt werden sollte, ebenso sollte ich dir kleinen Dame einen Chip verpassen. Mal schauen wie das alles laufen würde. Auch wenn ich mit Westernpferden nicht viel am Hut hatte, dafür meine liebe Elena eher, so machte dies ja kein Problem beim Behandeln. Abgesehen saß ich ja auch schon des öfteren auf einigen Westernpferden, was bei unseren gemischten Rassen kein Wunder war.
      Auf dem Hof angekommen parkte ich rasch mein Auto und nahm mein Köfferchen aus dem Kofferraum, welches ich zuvor Zuhause schon zurecht gepackt hatte, mit allem Nötigen für heute. Mal schauen wie das ganze von statten ging und wie die kleine Dame sich die Piekser gefallen ließ. Ich lief zum vermeindlichen Stalltrakt, seitdem ich das letzte mal hier gewesen war, hat sich auch mein Gedächntis etwas getrübt. Im Gebäude angekommen, was sich doch als Stalltrakt erwies, fand ich auch Verena vor. Schmunzelnd kam sie auf mich zu gelaufen und streckte mir hier Hand entgegen. ,,Guten Morgen.'',lächelte sie mich an und ich schmunzelte ebenfalls. ,,Guten Morgen, ich hab es endlich hier her geschafft!'',stellte ich schmunzelnd fest und sah mich im Stalltrakt um, als sie mich zu der Box mit der kleinen Stute führte. Das Scheckfohlen blickte neugierig aus dem Stall heraus. ,,Könnten wir sie auf die Stallgasse holen?''- ,,Na klar!'',meinte Verena und halfterte sie auf und band sie dann auf der Stallgasse an. Ich streckte dem Stutfohlen meine Hand entgegen, damit sie mich etwas abschnuppern konnte. Mit gespitzten Ohren tat sie dies auch und stupste mich kurz darauf an. ,,So Mäuschen, heute gibts ein paar Piekser und dann bestimmt wieder auf die Weide.'',kündigte ich an und sie legte kurze Zeit die Ohren an, als hätte sie mich zu hundert Prozent verstanden. Ich schmunzelte und streichelte ihren Hals entlang.
      Ich begann damit, dass ich sie Abtastete. Erst den Hals, dann die Brust, Beine, den Rumpf. Ich widmete mich ihrem Kopf, welchen sie mir immer wieder entgegen streckte. ,,Zeig mal deine Zähne.'',murmelte ich und schob ihre Lippe beiseite und betrachtete die Beißer. Auch diese schienen gut zu sein, wie sollte es auch anders sein bei einem einjährigen Pferd. Sanft lobte ich sie und sie beleckte sich kurz als ich die Lippen wieder los ließ. Kurz blickte ich die Augen an, keine Trübung oder sonstiges Auffälligkeiten. Sanft lobte ich sie erneut. Nachdem Abtasteten kam dann mein Stethoskop zum Einsatz, ich zog es aus meinem Koffer heraus und stellte mich neben das Stutfohlen. Nachdem ich das Stethoskop anlegte zuckte sie kurz, es kam für sie unerwartet und zudem war es noch kühl. Nach einer Schweigeminute standen dann auch die Atmungs- und Pulswerte fest. ,,So, ein Ruhepuls von 34 Schlägen und eine Atemfrequenz von 14 Atemzügen pro Minute, das hört sich doch mehr als gut an. Alles Normbereich.'',erklärte ich und legte das Stethoskop weg, ehe ich mir das Thermometer zu Hand nahm. ,,Hältst du sie bitte am Kopf fest.'',forderte ich Verena auf und sie nickte, stellte sich dann an den Kopf und sprach ihr sanft zu. Ich hob den Schweiansatz etwas an und maß die Körpertemperatur. Erneut zuckte sie zusammen, versuchte im ersten Moment weg zu kommen von dem Gefühl, doch dann beließ die junge Stute es und stand mit angelegten Ohren still. Nach kurzer Zeit ertönte schon das Piepen des Thermometers und ich zog es heraus. Ich blcikte drauf und mir wurde ''38,5°C'' angezeigt auf dem Display. Also war auch hier noch alles normal. Sanft lobte ich die Stute und desinfizierte das Thermometer, packte es danach weg. ,,So nun das Impfen.'',murmelte ich und zog die Spritze derweil schon auf. Ich riss ein kleines Päkchen auf, wo sich ein desinfiziertes Wattepad drin befand und nahm mir ein trockenes dazu. Ich tastete ihren Hals ab, fand dann die Vene und blickte zu Verena. ,,Gut acht geben.'',murmelte ich und desinfzierte die Stelle vorher, ehe ich mit einem Pieks die Spritze injizierte. Auch hier zuckte die Stute wieder und legte die Ohren an, doch sie machte ihre Sache gut und blieb brav stehen. Ich drückte das trockenen Wattepad auf die Einstichstelle und wartete eine kleine Zeit, ehe ich dann die beiden Pads in den Müll warf, sowie die Einwegspritze. Sanft lobte ich die Stute und Verena steckte ihr ein Leckerlie zu. ,,Bald geschafft.'',murmelte ich und holte aus meinem Koffer die Wurmkurpaste hervor. ,,So, das könnte dir eventuell nicht so gut schmecken wie das Leckerlie gerade. '',meinte ich zu der Stute vor mir und bat Verena, den Kopf etwas höher zu halten. Ich drückte ihr die Paste in den Mundwinkel und sie begann zu kauen und zu schmatzen, runterschlucken war keine richtige Option. Doch nach einiger Zeit gab die Stute auf und hörte auch auf zu Schmatzen. Verena ließ den Kopf wieder los und ich lobte sie erneut. ,,Nur noch eine Hürde.'',murmelte ich und bereitete den Applikator für das Chippen vor. Ich scannte den Chip und trug die Nummer in ihren Pass ein, ehe ich dann im Fettgewebe des Halses eine geeignete Stelle suchte. Nachdem diese dann gefunden war, desinfizierte ich auch hier wieder die Stelle und injizierte daraufhin auch den Chip. Hier war das Zucken etwas ausdrucksvoller und die Ohren waren weiter nach hinten geklappt. ,,Ist ja gut.'',murmelte ich und druckte den trockenen Wattebausch auf die Einstichstelle. Ich nahm mir den Scanner nochmal zur Hand und prüfte erneut den Chip, auch dies ging reibungslos. ,,So nun hat die kleine auch eine Nummer.'',erklärte ich und lobte sie kräftig, ehe sie von mir ein Möhrchen bekam.
      ,,So das wäre es nun auch schon.'',erklärte ich und blickte zu Verena, welche schmunzelnd nickte. ,,Ich empfehle dir, mit ihr die nächsten Tage nicht allzu viel zu machen, also was zu anstrengend wäre. Es könnte Probleme geben mit den Impfungen, dass sie da etwas beeinträchtig wird, aber in den nächsten drei Tagen sollte das besser laufen. Bzw. kann sie dann wieder voll ausgelastet werden.'',empfiehl ich Verna und sie nickte erneut. ,,Ich bedanke mich recht herzlich für alles.'',meinte sie und streckte mir erneut lächelnd die Hand hin. ,,Dafür bin ich doch da.'',schmunzelte ich und wir verabschiedeten uns von einander, ehe ich aus dem Stalltrakt wieder zu meinem Auto lief und los fuhr.
    • Veija
      Wildpferde?

      Oktober 2016, by Veija
      "So ganz begeistert bin ich ja wirklich nicht davon...", meinte Octavia zu mir und schaute dem letzten Pferd zu, wie es von uns weg galoppierte. "Glaub mir O, das ist das Beste, bis wir was Neues gefunden haben.", erklärte ich ihr. "Lass die Tiere, sie gehören ja noch uns. Sie können jetzt aber einfach eine Weile Pferd sein. Besonders Zues freut sich darüber.", sagte ich lachend und ging nochmal alle 8 Pferde durch. Zues stand ganz im Abseits, VK A Gun Colored Lena und VK Funky's Wild Berry sowie VK Bellas Dun Gotta Gun und Snapper Little Lena standen zusammen auf einem Fleck und grasten. Eldrian Antrax war irgendwo verschwunden, DunIts Smart Investment stand zusammen mit GRH's Unbroken Soul of a Devil bei den Wäldern. Seattle Slew galoppierte aufgeregt am Zaun entlang. Wir hatten zwar Hengste und Stuten getrennt, aber wenn es dann doch zu ungewünschten Fohlen kommen sollte, war dem so.
      Einzig und allein Dakota und Raspberry standen im Stall. Diese beiden hatten wir nicht mit auf die Koppel gebracht, denn meine Schwester und ich wollten mit ihnen auf Reisen gehen. Bracelet hatte uns eingeladen nach.. nunja, Norwegen? Finnland? Schweden? Naja, irgendwo nach da oben zu kommen. Flüchtig kannte ich die junge Frau auch und war ihr wirklich dankbar, dass sie uns für eine Weile aufnehmen wollte. "Komm O, lass uns gehen.", meinte ich dann und schaute auf meine Uhr. So langsam war es Zeit fürs Bett. "Aber was ist.. was ist wenn Zues oder Snapper Little Lena komplett wild werden? Wenn wir sie nicht mehr anfassen können? Nachher haben wir eine 9- köpfige Herde Wildpferde.", meinte sie verzweifelt und zog an meinem Ärmel, damit ich stehen blieb und zu den Pferden schaute. "Wir machen nur einen Abstecher bei Bracelet. Wir bleiben kein ganzes Jahr da. Den Pferden tut das nichts- und selbst wenn, wir bekommen das schon wieder in den Griff.", erklärte ich ihr und nahm sie in den Arm. "Wirst schon sehen, es geht alles gut.", lächelte ich und wir gingen gemeinsam in das kleine Haus, in dem wir im Moment wohnten. Es war noch immer nicht geklärt, was die Explosion ausgelöst hatte und warum manche Zäune der Koppel kaputt gewesen waren, so dass einige der Pferde schon vorher weggelaufen waren. Doch sobald das geklärt wäre, würden wir das Geld von der Versicherung bekommen und konnten neu anfangen.
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  • Album:
    BCM Hauptstall ♂
    Hochgeladen von:
    Veija
    Datum:
    18 Jan. 2018
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    EXIF Data

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  • Exterieur
    Name: GRH's Bella's Dun Gotta Gun
    früher: VK Bella's Dun Gotta Gun
    Rufname: Barbie
    Alter: Juni 2014, 4 Jahre
    Geschlecht: Hengst
    Größe: 1,51m
    Rasse: American Paint Horse
    Fellfarbe: Bay Dun Roan Tobiano (EeAaDdnTo)


    Stammbaum
    von: Spooks Gotta Gun

    von: unbekannt
    aus der: Colonels Smokin Gun

    aus der: Bella Cielo
    von: Notch
    aus der: Sheza German

    Charakter:
    Barbie ist ein Traum von einem Pferd. Niemand weiß, woher er seinen Charakter hat, doch dieser ist sondergleichen. Der Hengst ist wahnsinnig einfach zu trainieren, er reagiert wunderbar auf Körpersprache und ist im Umgang einfach ein Schatz. Dort ist er vorsichtig, passt auf und achtet auf seinen Menschen.

    Zuchtinfos
    Gekört/Gekrönt: nein

    Besitzer: Veija
    Vorbesitzer: -
    Gezüchtet bei/Zucht: Veija, VK Performance Horses der Gips Reminder Ranch

    VKR: Veija/sweet

    Zu Verkaufen: nein
    Verkaufspreis: -


    Qualifikationen:
    eingeritten
    nicht eingefahren


    Dressur E
    Springen E
    Military E
    Distanz E
    Galopprennen E

    Western
    Reining LK 3

    Erfolge:
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    3. Platz 431. Westernturnier, 1. Platz 432. Westernturnier, 1. Platz 443. Westernturnier, 1. Platz 473. Westernturnier, 1. Platz 474. Westernturnier, 2. Platz 485. Westernturnier, 1. Platz 489. Westernturnier, 3. Platz 392. Distanzturnier, 3. Platz 545. Springturnier, 3. Platz 494. Westernturnier, 1. Platz 547. Dressurturnier, 1. Platz 500. Westernturnier 1. Auswetung, 2. Platz 500. Westernturnier 2. Auslosung

    Gesundheit:
    Gesundheitszustand: geimpft, gechippt, entwurmt
    Letzter Besuch: Oktober 2016

    Hufschmied
    Letzter Besuch: Januar 2017

    Beschlag: keiner

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    Offizieller Hintergrund