Veija

☆ Ginger Rose, AQH

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☆ Ginger Rose, AQH
Veija, 13 Juni 2018
Bracelet und sadasha gefällt das.
    • Veija
      Kurzes Update
      Dezember 2016, by Zion
      Buskerud – Norwegen
      Die einst kleine süße Ranch hatte sich zu einem relativ großen Reitstall entwickelt, allerdings ist dieser alte Charme erhalten geblieben. Wie jeden Morgen begannen Malte und ich mit der Stallarbeit. Vorher wurde die Pferde auf ihre Weiden gebracht und sie schienen sich sehr über den dicken Schnee zu freuen. „Malte, fährst du heute die Schubkarre?“, fragte ich. Er nickte genervt. Die klirrende Kälte machte uns nichts aus. Also begannen wir mit der Stallarbeit und arbeiteten uns durch die Boxen. Währenddessen unterhielten wir uns über die Zukunftsplanung und überlegten wie wir unser Training aufstellten. Wir kamen zum Entschluss, dass wir eine Reitschule aufmachen wollte, aber wann, das stand noch in den Sternen. Nachdem die Boxen blitzsauber waren und die Sonne durch die dicken Wolken gekommen war, entschloss ich mich dazu auszureiten und Malte schloss sich an. Zusammen machten wir Braddock und Oslogi fertig und stiegen auf. Die Ponys stapften schnaufend durch den Schnee und der warme Atem stieg in Nebelschwaben nach oben. „Na Lust auf ein kleines Wettrennen?“, stachelte Malte mich an. Ohne eine Antwort trieb ich Braddock an und ging vorerst in Führung. Doch diese Rechnung hatte ich ohne den sturen Braddock gemacht, denn der blieb schnurstracks stehen und katapultierte mich fast aus dem Sattel. Malte, der nun zu lachen begann, gewann das Rennen.

      Sandpoint – Idaho

      Nach dem ganzen durcheinander mit dem Verkauf der Ranch, dem Umzug und allem Drum und Dran war viel Zeit vergangen und es gab Höhen und Tiefen. Die Fohlen entwickelten sich prächtig und die anderen Pferde kamen auch super miteinander klar. Auch wir hatten uns hier auf Atomics Valley gut eingelebt und waren mehr als zufrieden. Mein kleiner Finley war mittlerweile schon ein Jahr alt und ist mein treuer Begleiter. Da Vriska im Moment eher wenig Zeit hat, habe ich ihr angeboten, ihre Painthorse Stute mitzuversorgen. Am Morgen brachten Scott, Lucy und ich brachten zuerst Kisshimbye, Aiyana, Havanna Girl, Magnificent Crow, Heretic Anthem, Pallaton, Spezial Luna Zip und Ginger Rose auf die eine Weide. Anschließend führten wir Mayor Jetsetter Oak, Chapter 24 und GH’s Acapulco Gold auf die Hengstweide. Heute hatten die Pferde ihren freien Tag und durften über die verschneiten Weiden tollen und einfach nur Pferd sein.

      Buskerud – Norwegen

      Als wir wieder zurück auf dem Hof waren, begrüßten uns Charly und Nico, die anscheinend gerade auf dem Weg zu den Weiden waren. Da Malte und ich im Moment nichts zu tun hatten, setzten wir uns an die Planung für die Reitschule und zählten die Pferde auf, die auf alle Fälle dazugehören werden. „Also die Ponys auf alle Fälle!“, sagte Malte. Ich zählte meine Ponys zusammen … Bixs, Bella Donna O Sole Mio (unsere beiden Neuzugänge), Glamour’s Rubina, Blazing Flame, Belle, Hendersin und Braddock. „Mhh ich glaube, Jupiter kommt auch dazu, hier hat er einfach zu wenig Verwendung“, warf ich ein. Malte stimmte zu und machte eine Liste mit allen Pferden.
      Nachdem unsere freie Zeit vorbei war, beschäftigten wir die anderen Pferde. Da ich meinen ganzen Pferden nicht mehr gerecht wurde, habe ich mir Reitbeteiligungen angeschafft, die mir so ziemlich bei allem helfen. Reitbeteiligungen sind eventuell das falsche Wort, da eine Person gleich mehrere Pferde versorgt und reitet. Angefangen bei den Vollblütern, um Sir Benny Miles kümmere ich mich höchstpersönlich, da er der Liebling von meiner Cousine Fiona ist. Die anderen also Ramazotti, Darjeeling, Stiffler, Scoubi, Nyanda, Drama Baby, Firewalker und Sir Golden Mile waren unter der Obhut von Liz Larson. Liz ist eine Powerfrau, die weiß wie man mit temperamentvollen Vollblütern umgeht. Sie ist gerade 20 Jahre jung und auf dem Weg Trainerin zu werden und hilft bei uns aus. Sie hat meistens rosa oder blaue Haare die ihr bis zur Schulter reichen. Ihre Augen sind eisblau und wie bereits gesagt ist sie eine Powerfrau mit Willensstärke. Für die Friesen, also Filou, Nienke, Modjo, Batman und Xinu übernahm ich selbstverständlich die Pflege. Die Ponys teilten wir uns immer unterschiedlich auf und in der Reitschule hatte sie ja dann genug Abwechslung. Sacarina und Strolch wurden ebenfalls von uns allen versorgt wie Scion und die anderen Fohlen auch. Harvey, Solsikke und Golden Comet standen unter meiner Obhut und der von James Gordon. Der Engländer hat eine Springkarriere hinter sich und suchte nun Abwechslung und Entspannung hier bei uns in Norwegen. Bevor White Face verkauft wurde, wurde er von Malte gepflegt und geritten.
      Am frühen Abend entschieden wir uns für eine Kutschfahrt mit den Friesen, da Nienke rossig war und es so für eine Kutschfahrt mit Hengsten eher ungünstig war, spannten wir das erste Mal Filou an. Nach anfänglichen Zickerein lief alles einwandfrei und Malte, Charly, Nico, Bart und ich als Kutscher verbrachten einen schönen Abend im Winterwonderland von Norwegen.
    • Veija
      Ankunftsbericht
      Juni 2017, by Veija
      Heute konnten wir ein neues Pferd auf unserem Hof begrüßen: Sir Golden Mile. Ein Smoky Cream Hengst der Rasse Englisches Vollblut. Neugierig tapste er herum und erkundete die großen Koppeln, auf denen er nun aufwachsen durfte.
      Und auch eine neue Quarter Horse Stute konnten wir auf unserem Hof begrüßen. Ginger Rose hieß die kleine und ähnelte Lena ziemlich stark, was ihr hübsches Kopfabzeichen anging.
      Hofften wir auf eine tolle Zukunft mit den Pferden!
    • Veija
      Von kalt zu warm - Umzug nach New Mexiko
      September 2017, by Veija
      Samstag
      Octavia
      "Bellamy ich hasse die Kälte hier in Kanada.", sagte ich am Frühstückstisch zu meinem Bruder und hatte sofort die Aufmerksamkeit aller Mitarbeiter. "O, hier sind es 19 Grad, welche Kälte meinst du?", fragte Bellamy mich und verschränkte die Arme vor der Brust. "Ich meine die kommende Kälte. Kaum eines der Pferde hat eine Decke, hier fällt so viel Schnee dass man nichteinmal die Haustür aufbekommt, die Pferde schieben so viel Winterfell, was du zum Reiten kaum sauber bekommst und wie willst du hier im Winter ausreiten? Richtig, gar nicht. Du versinkst im Schnee.", erklärte ich und verschränkte ebenfalls die Arme vor der Brust. "Wenn ich einwerfen darf...", fing Murphy an: "Die Landschaft ist hier das ganze Jahr über wunderschön. Die Seen sind traumhaft und die Berge erst...", sagte er und schaute zwischen Bellamy und mir hin und her. "John hat recht. Ist es das nicht wert?", fragte Bellamy. "Nein Bell. Ich.. ich habe mir schon verschiedene Höfe im Rest von Amerika angesehen, in New Mexiko zum Beispiel wäre es dauerhaft warm.", schwärmte ich und zückte mein Handy, um allen die Ranch zu zeigen. "Die hat echt Potenzial.", meinte Travis. "Jede Koppel scheint dort ein kleines Stück Wald zu haben und es fließt ein Bach durch quasi jede Koppel, in dem sich die Pferde auch abkühlen können.", schlussfolgerte er, ehe er erschrocken die Luft einzog und Murphy und Connor anschaute. "Wir dürfen das Land doch gar nicht verlassen, oder?", fragte er traurig und schaute zu mir auf. "Ich weiß nicht...", musste ich zugeben. "Aber das bringen wir in Erfahrung, sollte es zur Diskussion stehen und..." "Von mir aus.", sagte Bellamy plump. "Was?", fragten die restlichen vier, inklusive meiner Wenigkeit gleichzeitig. "Von mir aus können wir umziehen.", meinte er lächelnd. "Ich rufe da mal an und O du fragst im Gefängnis nach, ob unsere drei Schützlinge uns begleiten dürfen.", sagte er, bevor er anfangen musste zu lachen. "Jetzt schaut doch nicht so verdutzt. Ich besitze von Kanada nur schlechte Erfahrungen und traurige Erinnerungen. Ich bin sofort dabei, sollte es klappen und wir umziehen können.", sagte er und stand auf, um den Tisch abzuräumen. "Okay.", sagte ich noch immer total neben der Spur. "Dann kümmern wir uns mal drum- nachdem die Pferde versorgt sind.", lachte ich und schaute auf meine Liste der Pferde, wer wen machen sollte. "Murphy du gehst mit Bellamy und schaust nach folgenden Pferden: Alan's Psychedelic Breakfast, Baby Doll Melody, Chapter 24, DunIts Smart Investment..." "Gott O, gib mir einfach die Liste.", fluchte Murphy und riss sie mir aus der Hand, ehe er ein Foto davon machte und sie mir danach wiedergab. "Gut, das sind 14 Pferde nach denen Bellamy und ich schauen sollen, wir gehen dann schon mal.", sagte er knapp und er und Bellamy verließen den Raum. "Was ist denn mit dem los?", fragte Travis und ich zuckte mit den Schultern. "Hat bestimmt seine Tage...", murmelte Connor und verkniff sich sein dummes Grinsen, als ich ihn böse ansah. Noch immer hatte ich mich nicht getraut zu fragen, ob er mit Caleb verwandt war oder nicht. Das würde mir mein Leben doch um einiges erleichtern, aber ich trauerte noch zu sehr um ihn und alle anderen, die auf der Ranch verstorben waren, auch wenn es jetzt schon fast ein Jahr her war.
      Ein Jahr.. wie die Zeit verging. Seit einem Jahr mussten Bell und ich uns alleine durchkämpfen. Wir schafften das auch gut, das stand außer Frage. Doch vermisste ich Verena und Caleb und auch all die anderen jeden Tag. Ob das irgendwann aufhörte? Sie zu vermissen und den Schmerz zu spüren? Ein Anfang wäre ein Umzug. Weg aus Kanada, weg von den schrecklichen Erinnerungen, welche immer und immer wieder vor meinem geistigen Auge aufblitzten, wenn ich am Unfallort vorbeifuhr oder ein Brief im Briefkasten war, der mit der Versicherung und dem Vorgang der Explosion zu tun hatte. Noch immer beschäftigte sich die Polizei mit dem Fall und ließ uns einfach nicht in Ruhe. Bellamy nahm mir zwar die meiste Arbeit ab, die mit der alten Ranch zu tun hatte, doch ich bekam natürlich viel mit, da wir meist zusammen zu Terminen mussten. "O?", riss mich irgendwann eine Stimme aus den Gedanken. "Was sollen wir machen? Du siehst nämlich nicht so gut aus...", sagte Travis, der mich aus den Gedanken gerissen hatte. "Oh, nein nein. Mir geht es gut. Ich war nur in Gedanken versunken. Kein Grund zur Sorge.", beruhigte ich ihn. "Wir drei machen die Küche fertig und gehen dann nach den Jungpferden schauen, was sie so anstellen. Vielleicht gehen wir eine Runde mit drei der Pferde spazieren, mal sehen.", sagte ich und stand auf, um den Tisch abzuräumen. Connor und Travis halfen mir ohne murren und motzen...

      Bellamy
      "Was war das denn, Murphy?", fragte ich den jungen Mann neben mir, als wir zusammen zu den Westernpferden gingen. "Bin heute morgen wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden.", antwortete er knapp und ich lachte kurz auf, ehe mich sein fragender Blick traf. "Dann freu dich, wir müssen alle Boxen misten." "Oh man...", kam nur noch zurück, ehe wir den Stall betraten und er sich einmal kurz streckte, bevor wir gemeinsam zum Laufstall der Stuten gingen. Wir halfterten uns Baby Doll Melody, DunIts Smart Investment, Ginny my Love, die wir seit kurzem unser eigen nennen durften und die sich gut eingelebt hatte, Jade, Magnificient Crow, Snapper Little Lena, Stormborn und VK A Gun Colored Lena nach und nach auf und brachten sie auf die Koppel, ehe wir uns zu den Hengsten begaben. Alan's Psychedelic Breakfast, Chapter 24, Genuine Lil Cut, Gun and Slide, VK Bellas Dun Gotta Gun und Whinney kamen nach und nach auf ihre verschiedenen Koppeln und erfreuten sich des Lebens, dass sie endlich toben und fressen durften. Blue wälzte sich sofort und war nun nicht mehr braun-weiß sondern Ton in Ton braun. "Murphy fang du bei den Stuten an, ich mach zu erst die Hengste und geb denen dann auch gleich Heu und Kraftfutter.", wies ich meinen Mitarbeiter an und schaute ihm noch nach, wie er aus dem Stall verschwand, um sich eine Schubkarre zu holen. Ich tat es ihm gleich und fing mit Alan's Box an, arbeitete mich nach und nach bis zu Whinneys Box vor. Es dauerte eine Weile, bis alle Boxen gemistet waren und ich anfangen konnte, das Heu und Kraftfutter zu verteilen. Jeder der Hengste bekam nur eine sehr kleine Portion davon, da sie nicht wirklich aktiv im Training waren und sonst nicht wussten, wo sie mit ihrer ganzen Energie hin sollten.
      Als ich damit fertig war ging ich zu Murphy und half ihm, den Laufstall der Stuten zu misten. Ruck zuck waren wir fertig, füllten Heu in die Netze und gingen zum Stallabteil, in dem die Englischen Vollblüter untergebracht waren. Auch hier brachten wir zu erst die Hengste nach draußen. Schnell waren Firewalker, Golden Ebano, Peacful Redemption, Seattle Slew, Stiffler, Wildfire xx und ZM's Zanaro auf ihren Koppelabteilen. Leider stand jeder der Hengste für sich alleine. "Auf der neuen Ranch will ich das ändern.", sagte ich total aus dem Kontext gerissen und sah die Ratlosigkeit in Murphys Gesicht. "Was.. willst du ändern?", fragte er mich. "Dass die Hengste alle alleine stehen. Ich will auf der neuen Ranch Kleingruppen zusammenstellen. So dass sie sozialisiert bleiben und nicht total durchdrehen vor Einsamkeit. Desweiteren überlege ich, ein paar der Hengste kastrieren zu lassen. Wer brauch schon so viele Hengste, wenn er nicht aktiv züchten möchte? Vor allem, da wir uns auf die Paint und Quarter Horses konzentrieren wollen.", erklärte ich ihm und er nickte. "Die Stuten auch alle raus?", fragte er mich, als wir wieder im Stall angekommen waren. Ich nickte. "Die können auch alle zusammen auf das Abteil neben die Westernstuten.", erklärte ich ihm. "Ich fange schon mal an zu misten. Du schaffst das!", pflichtete ich ihm bei und fing mit der Schubkarre in die Box von Firewalker, um mit dem Misten anzufangen. Immer wieder sah ich Murphy mit Pferden an mir vorbei gehen. So waren Drama Baby, Priamos Ruffia Kincsem und Zuckerschock innerhalb ein paar Minuten auf der Koppel. Dann half er mir mit dem misten und füttern sowie dem Verteilen des Kraftfutters, so dass wir es noch vor dem Mittagessen schafften, unseren Teil der Abmachung zu erfüllen- fast. Ein paar Pferde fehlten noch, doch die würden es auch bis nach dem Mittagessen im Stall aushalten können. So gingen Murphy und ich nach drinnen und fingen an, das Mittagessen vorzubereiten, da O mit den anderen beiden Jungs noch unterwegs war.

      Octavia
      Nachdem wir die Küche aufgeräumt hatten, gingen wir zusammen zu meinen englisch gerittenen Pferden in den Stall. "Travis du schnappst dir Hot Spot und Minnie Maus. Connor du nimmst dir Samarra und ich schnappe mir Flashlight und Raspberry. Dann unauffällig folgen.", gab ich die Anweisung und ging vor ihnen weg in Richtung Koppeln. Die Vollblüterstuten standen noch nicht draußen, die Westernpferdstuten jedoch schon, also hatten Bellamy und Murphy sich meine Liste doch zu Herzen genommen und arbeiteten nach meinen Anweisungen, was mich zum Grinsen brachte. Zusammen stellten wir die Stuten auf ihr Koppelabteil und gingen wieder in den Stall. "Um es einfach zu machen mistet jeder das Pferd, welches er eben auf die Koppel gebracht hat. Zusätzlich machst du, Connor, noch Flashlight. Dann kann ich mit dem Heu und Kraftfutter geben schneller anfangen und wir können flotter weiter machen.", sagte ich und fing, als wir wieder im Stall angekommen waren, sofort mit Raspberrys Box an. Die Stute war mir wahnsinnig ans Herz gewachsen und eines meiner Lieblingspferde hier auf der Ranch. Sie mochte ich wirklich nicht missen, dachte ich mir und fuhr mit der Schubkarre auf den Misthaufen, ehe ich neues Stroh holte und die Box neu einstreute. Dann fing ich an, allen ihr Heu in die Netze zu stopfen und ihnen ihre Ration Kraftfutter in die Tröge zu geben. Als wir fertig waren, sah ich auf die Uhr. Wir hatten nicht so lange gebraucht, wie ich gedacht hatte. "Kommt wir gehen noch zu den Offenställen der Jungpferde und schnappen uns drei, mit denen wir eine Runde drehen. Wir haben ja noch genug Zeit.", sagte ich zu Travis und Connor, die beiden nickten und folgten mir dann.
      Zu erst schauten wir nach den Hengsten, welche irgendwie noch alle verträumt im Offenstall lagen. A Shinig Chrome, Abe's Aelfric, Cruel Twist of Fate, Culain, GRH's Unbroken Soul of a Devil, Magic Lanijos, PFS' Snap in Style, PFS' Unclouded Summer Skies, der seit kurzem auch bei uns war, Sir Golden Mile, VK Funky's Wild Berry und Zoltaire schlummerten friedlich vor sich hin. Lediglich Zues und Sparkled Wings, der Mustang den wir seit kurzem adoptiert hatten, standen zusammen ziemlich weit abseits. "Oh je, da müssen wir nochmal schauen. Zues und der zusammen... die machen sich gegenseitig scheu.", sagte ich kopfschüttelnd. "Misten können wir nicht, wenn die alle noch schlafen.", lachte ich und wir gingen rüber zu den Stuten, die schon alle auf den Beinen waren. Ashinta, Dante's Wild Lady, Dress to Impress, Ginger Rose, GRH's Unbroken Magic, I've got a blue soul, It's me, Amira!, Sweet Revenge, PFS' Blossom Magic, Prias Colourful Soul und Wolfs Bane tobten über die Koppel, fraßen oder standen an der Heuballe. "Gut, die können wir misten.", sagte ich und ging auf die Suche nach Mistgabeln und einer Schubkarre. Beim Hengststall wurde ich fündig und so misteten wir zu dritt in aller Schnelle den Stall aus, streuten neu ein und verteilten eine Menge Streicheleinheiten. Danach gingen wir schnell noch mit Blossom Magic, Prias Soul und Wolfs Bane eine Runde spazieren, ehe wir uns doch noch an den Hengstfohlenstall wagen konnten und schließlich zum Mittagessen ins Haus gehen konnten. "Oh, ihr seid aber schon fleißig.", sagte ich lächelnd und betrat die Küche, in der es unbeschreiblich gut roch. "Was gibts denn?", fragte Connor neugierig. "Oh, Pizza!", stellte er dann fest und setzte sich an den Tisch. "O, hast du schon im Gefängnis angerufen?", fragte mein Bruder mich irgendwann. "Ne, noch nicht. Du in New Mexiko?" "Ne, noch nicht. Mach ich aber heute Mittag.", sagte er und ich nickte. "Gut, dann schnapp ich mir gleich unsere drei Jungs und versorge die restlichen Pferde, ja?", fragte ich ihn. "Gut. Ich erledige dann gleich beides. Ranch und Information. Dann könnt ihr noch was mit den Pferden machen.", sagte er und ich nickte. "Gut. Und jetzt lass uns essen, ich hab so einen Hunger!", lachte ich und setzte mich ebenfalls an den Tisch.
      "Welche Pferde fehlen denn noch?", fragte Bellamy mich, während wir uns alle auf die Pizza stürzten. "Ceara Isleen, A King of Magic, Abraham van Helsing, Dakota, Náttdís van Ghosts, Skrúður, Thjalfe van de Jötunheimr und Væna frá glæsileika eyjarinar. Ach und Kunis, aber der ist ja unser Sorgenkind. Haben wir schon all seine Decken gewaschen?", fragte ich dann in die Runde. "Ja, hab ich gleich nachdem der Tierarzt da war.", meldete sich Travis zu Wort und ich nickte. "Gut. Die Box müssen wir ja komplett misten.", erklärte ich dann.
      Nach etwa einer Stunde waren wir fertig mit Essen und die drei Jungs gingen mit mir zu den restlichen Pferden. "Ceara Isleen muss raus, King of Magic, Abraham, Dakota, Alfi und die drei Isländer.", sagte ich zu meinen Mitarbeitern. "Husch, husch.", lachte ich und kümmerte mich selbst um Kunis, welchen ich aus der Box nahm und am Putzplatz ganz abseits anband. Ich mistete die Box gründlich, streute sie dann neu ein, gab ihm Heu und brachte ihn dann wieder in die Box. Anschließend gingen Murphy, Travis, Connor und ich nach drinnen, um zu schauen, wie weit Bellamy war.

      Bellamy
      Kaum waren die vier verschwunden, hatte ich mir das Telefon geschnappt und ein wenig herum telefoniert. Im Gefängnis ging alles soweit klar, solange wir mit einem in New Mexiko kooperierten und uns von diesen Leuten Besuche gefallen ließen. Auch bei der Ranch schien zunächst alles klar zu sein, so dass wir am nächsten Tag eingeladen waren, die Ranch anschauen zu dürfen.
      Ich war gerade fertig mit telefonieren, als O und die anderen rein kamen. "Und?", fragte O sofort neugierig. "Murphy, Travis und Connor dürfen uns nicht begleiten.", sagte ich niedergeschlagen und sah den Schock, der sich auf ihre Gesichter legte. "Aber...", fing Connor an und stockte, als er mein Grinsen sah. "Nein, ihr dürft mitkommen. Allerdings ändern sich die Auflagen ein wenig und wir müssen mit einem Gefängnis in New Mexiko kooperieren. Dann geht alles klar.", sagte ich und erntete wütende Blicke, doch das war es mir wert gewesen. "Die Ranch können wir im Übrigen morgen besuchen fahren. O und ich werden fliegen, euch gehört also für einen Tag die Ranch.", erklärte ich und schon wischen die wütenden Blicke stolzen Blicken. "Oh, cool.", sagte Connor und strahlte. "Hoffentlich klappt dann alles und wir haben es bald warm.", zitierte er mehr oder weniger O von heute morgen und lachte. "Den Rest des Tages habt ihr frei, O und ich kümmern uns um den Rest. Damit ihr morgen alles alleine schafft.", sagte ich und schickte sie dann aus der Küche, um mit meiner Schwester noch einiges zu bereden.
      Gegen Abend holten wir alle Pferde wieder in den Stall, bevor wir ins Bett gingen.

      Sonntag
      Octavia
      Aufgeregt wie noch nie zuvor saß ich neben meinem schlafenden Bruder im Flugzeug. Heute morgen war alles drunter und drüber gegangen. Ich hatte unsere drei Mitarbeiter nicht gerne alleine gelassen, obwohl sie mir ständig versicherten, keinen Unfug anzustellen. Dann hatte ich noch beinahe meinen Rucksack vergessen, in dem alles wichtige für eine Übernachtung in New Mexiko war und und und. Jetzt endlich saßen wir im Flieger und es dauerte nur noch ein paar Minuten, bis wir landen würden.
      Nach der Landung kümmerte Bellamy sich um ein Taxi, welches uns zum Hof in der Nähe von Albuquerque bringen würde, denn da stand die neue Ranch. Schnell waren wir da und sahen uns schon ein wenig um, bevor der Makler kam. Er stellte sich vor und führte uns nochmal herum. Den alten Besitzern war der Hof zu groß und zu teuer in der Unterhaltung gewesen, weshalb sie sich eine kleinere Anlage gekauft hatten, die jedoch hier ganz in der Nähe war und eine Geländestrecke beinhaltete, die wir sehr gerne auch bei Bedarf mitbenutzen durften. "Oh, das trifft sich ja gut.", sagte ich freudig und wir gingen alle Ställe und Reitplätze durch. Eine Halle gab es hier auch, die jedoch für Dressurreiten gedacht war. Groß genug für eine Westernhalle war sie jedoch, so dass wir nur den Sand austauschen mussten. Im Großen und Ganzen gefiel uns die Ranch bis auf ein paar Kleinigkeiten.
      So einigten wir uns auf einen Preis, unterzeichneten die Verträge und konnten die Anlage unser eigen nennen.
      Am nächsten Tag waren wir wieder auf unserer Ranch in Kanada, erzählten allen die freudige Nachricht und fingen an, unsere Sachen zu packen.


      Ein paar Tage später
      Octavia
      Alle Sachen waren gepackt und die Möbel, die mitkamen, das Pferdezubehör und alles weitere war schon auf dem Weg zum neuen Hof. Den Pferden wollten wir keine 22 Stunden Autofahrt antun, weshalb sie wohl oder übel doch fliegen mussten. 62 Pferde mussten also eingedeckt, verladen und zum Flughafen gebracht werden. Anschließend sediert, verladen und geflogen. Travis und Connor waren zusammen mit unseren Sachen mit den beiden Trucks mitgefahren, um Bellamy, Murphy und meine Wenigkeit später in Empfang zu nehmen. Natürlich mit den 62 Pferden, was auch sonst.
      Es dauerte schier ewig, alle Pferde in den Hänger zu bekommen- und noch länger, alle zu sedieren und in den Flieger zu kriegen. Nach einer gefühlten Ewigkeit waren wir dann endlich in der Luft- einer aufgeregter als der Andere.
      Kurz nach dem Landen bekam ich die Nachricht, dass Travis und Connor seit ein paar Stunden an der Ranch angekommen waren und schon fleißig dabei waren, alles einzuräumen und an Ort und Stelle zu tragen. Ich lächelte kurz und gab Bellamy die Nachricht weiter, ehe wir um das Flugzeug herum gingen, und dabei halfen, alle Pferde wieder auszuladen. Natürlich waren wir eine ziemliche Attraktion auf dem Flugplatz. Wann sah man schon so viele Pferde aus einem Flugzeug steigen?
      Nach gut zwei Stunden war alles geklärt und die Pferde in den Hängern, um sie in ihr neues Zuhause zu bringen, welches wir dann auch am Abend erreichten.
      Alle Pferde kamen in die für sie vorgesehenen Boxen und durften sich erst einmal ausruhen. Viele der Tiere legten sich erschöpft hin und schliefen sofort ein.
      Auch wir fünf Zweibeiner fielen quasi sofort ins Bett und schliefen beruhigt ein, dass alles fast genau nach Plan verlaufen war und wir jetzt die nächsten Tage ein wenig verschnaufen konnten.
    • Veija
      Kurzer Besuch
      Februar 2018, by Veija
      Caleb
      Ich hatte ab sofort die tägliche Aufgabe, nach den Jungpferden in den Oststallungen und auf den Ostkoppeln zu schauen. Eine Arbeit, die mir nicht wirklich lag. Vor allem, da dort nicht nur Westernpferde sondern auch Rennpferde und Sonstiges herum stand. Nichts desto trotz musste es jemand machen. Anfangen wollte ich heute mit den Stuten. Colonels Blue Splash, Jacks Inside Gunner, BR Dress to Impress, Dante's Wild Lady, Ginger Rose, GRH's Unbroken Magic, I've got a blue Soul und Prias Colourful Soul standen allesamt mehr oder weniger zusammen auf der Koppel. Am neusten unter ihnen waren Blue Splash und Inside Gunner. Die beiden hatten wir neulich zugekauft, letztere war sogar von General Jack. Blue Splash hatten wir Freunden abgekauft, die sehr viele vielversprechende Fohlen hatten und nicht alle behalten konnten. Am Meisten freuten wir uns jedoch auf die Entwicklung von unserer Izzie, denn sie war ein Fohlen aus Blue und Candy und damit eine riesen Bereicherung für die Ranch. Ich zückte ein paar Leckerlis aus meiner Tasche und jede Stute, die zu mir kam, bekam eines. Freudig mampften die kleinen Pferde vor sich hin, bevor ich weiter zu den Hengsten und dem Wallach ging. Zoltaire, A Shining Chrome, BR Colonels Lil Joker, Culain, PFS' Unclouded Summer Skies, Abe's Aelfric, Sir Golden Mile und Sweet Revenge. Das waren die Junghengste der Ranch- und der eine Jungwallach. Warum wir ein New Forest Pony hier hatten wusste ich zwar noch immer nicht, aber dem war nunmal so. Vielleicht könnte er ja ein tolles Pony für Betsy werden? Wer wusste das schon.
      Auch den Hengsten gab ich ein paar Leckerlis, ehe ich die Stallung wieder verließ, auf dem Absatz jedoch kehrt machte. Füttern und misten musste ich die kleinen schließlich auch, nicht nur meine Zeit hier vertreiben. Also machte ich mich an die Arbeit.
    • Veija
      Longieren & ein kleiner Spaziergang
      Februar 2018, by Veija
      Bellamy
      Ich hatte mich heute morgen auf den Weg zu den Jungpferden gemacht und war mit Ginger Rose spazieren gegangen. Die kleine Stute wuchs mir immer mehr ans Herz und ich freute mich jeden Tag aufs neue, sie gekauft zu haben.
      Als ich wieder am Stall angekommen war, hing ein Zettel an der Tür, auf dem Stand, dass Laurence GRH's Unbroken Magic im Round Pen hatte und sie longierte. Ich grinste kurz, brachte Rose weg und ging dann zum Round Pen, um den beiden zuzuschauen. "Sie macht sich ja schon echt gut.", sage ich laut und Laurence schaute kurz zu mir auf. "Ja, sie kann mit den Kommandos wirklich etwas anfangen und macht immer gleich, was man von ihr will.", sagte er und parierte sie zum Schritt durch. "Ihr nehmt das mit dem Jungpferdetraining nicht ernst genug. Als ich vor ein paar Wochen mit ihr angefangen habe, konnte sie ja gar nichts.", tadelte er mich und ich nickte beschämt. "Naja, jetzt haben wir ja dich.", lachte ich und lehnte mich lässig an den Zaun. "Willst du auch das Einreiten übernehmen?", fragte ich ihn dann. "Wobei.. es sind noch ein paar Pferde da, die das Nötiger brauchen... Wir brauchen hier wirklich mehr Trainer.", murmelte ich und Laurence sah mich mit einem Blick an, der bestimmt heißen sollte: 'Gut, dass du das auch schon gemerkt hast.'
      "Kennst du ein paar, die noch Anstellungen suchen?", fragte ich den älteren Mann dann. "Nein, aber ich kann mich mal umhören. Nun geh dich um die anderen Pferde kümmern und steh nicht so faul in der Gegend rum.", lachte er und schickte mich mit einer Handbewegung weg. Ich musste dringend die Tagespläne überarbeiten, wer welches Pferd wann arbeiten sollte. Irgendwie war in letzter Zeit alles ein wenig ins Stocken gekommen...
    • Veija
      Kurzer Pflegebericht
      für Zues, Whinney, Stormborn, Snapper Little Lena, My sweet little Secret, Cielos, Magnificient Crow, Heretic Anthem, GRH's Unbroken Soul of a Devil, GRH's Funky's Wild Berry, GRH's Bellas Dun Gotta Gun, GRH's Aquila T Mistery, GRH's A Gun Colored Lena, General's Coming Home, Face Down, Easy Going, Chou, Chocolate Shades, A Walking Honor, Wimpys Little Devil, Jade, Gun and Slide, Ginny my Love, Genuine Lil Cut, DunIts Smart Investment, Bella Cielo, Chapter 24, Baby Doll Melody, Alan's Psychedelic Breakfast, Colonels Smoking Gun
      Candlejack, Wolfs Bane, Wildfire xx, Stiffler, Seattle Slew, PFS' Snap in Style, PFS' Blossom Magic, Peacful Redemption, It's me, Amira!, Drama Baby, Daryl Gone Mad, Zuckerschock, Priamos Ruffia Kincsem
      LMR Lady Fashion, Whiskey, Raspberry, Magic Lanijos, Free Willy, Flashlight, Samarra, Minnie Maus
      Kunis, Dakota, An Affair to Remember, Absolute Bullet Proof, Above the Sky, Firewalker, Cruel Twist of Fate
      Zoltaire, Sweet Revenge, Sir Golden Mile, Prias Colourful Soul, PFS' Unclouded Summer Skies, Jacks Inside Gunner, I've got a blue Soul, GRH's Unbroken Magic, Ginger Rose, Dante's Wild Lady, Culain, Colonels Blue Splash, BR Dress to Impress, BR Colonels Lil Joker, Abe's Aelfric, A Shining Chrome
      Pocahontas, Væna fra glæsileika eyjarinar, Tweekay, Sparkled Wings, Silent Bay, Nahimana, Myrkvidr, Chocolate Dream, Ceara Isleen, Bree, Thjalfe van de Jötunheimr, Blazing Flame, Skrúður, Náttdís van Ghost
      s

      März 2017, by Veija
      Fast ein halbes Jahr waren wir nun schon in New Mexico und es ging noch immer alls drunter und drüber. Eine komplette Ranch umziehen zu lassen, war doch mehr Arbeit, als wir mit gerechnet hatten. Ich fing heute im Hauptstall an und brachte zunächst alle Pferde auf die Koppel. Es waren ein paar neue Pferde dazu gekommen, weshalb wir uns nun wirklich bald überlegen sollten, neue Mitarbeiter einzustellen.
      Nach dem Hauptstall folgte der Nordstall. Hier waren schon fast alle Pferde nach draußen gebracht worden und ich half meiner Schwester nur gerade, die letzten beiden Tiere nach draußen zu bringen. Es folgte der Südstall, in dem zur Zeit nur 8 Pferde standen, die schon alle von den Mitarbeitern nach draußen gebracht worden waren. Ebenso war es bei der Weststallung. Diese war auch leer.
      Als vorletztes folgte nun der Nebenstall, aus dem ich noch einige Pferde nach draußen führte, ehe die Oststallung folgte, wo die Pferde schon alle genüsslich das kurze Gras fraßen. Mit allen Pferden schien alles in Ordnung zu sein, weshalb ich wieder nach drinnen ging und mich um die Einstellung neuer Mitarbeiter kümmerte.
    • Veija
      Auffrischung des Fohlen ABC's mit den Jungpferden
      Juni 2018, by Veija
      Caleb
      Unsere Jungpferdetruppe war auf acht Pferde zusammengeschrumpft, wovon einige die Truppe bald ebenfalls verlassen würden. Noch hier zusammen und unter ihres Gleichen standen A Shining Chrome, Ginger Rose, PFS' Unclouded Summer Skies, BR Colonels Golden Gun, unser jüngstes Fohlen, BR Colonels Lil Joker, BR Dress to Impress, Colonels Blue Splash und Jacks Inside Gunner. Alles vielversprechende, top Nachwuchspferde mit einer glänzenden Zukunft hier auf dem Blakes Crow Meadow. Bellamy hatte mich in den letzten Tagen zur Seite genommen und mir das ok für ein eigenes Pferd gegeben. Wenn hier eins dabei wäre, würde er es mir günstiger verkaufen, doch bei keinem dieser Pferde hatte es wirklich klick gemacht, so dass ich es auf jeden Fall haben wollte, wie es bei Laurence der Fall gewesen war. Ich war ganz in Gedanken versunken, als Shiney zu mir kam und mich anstupste. "Ist gut, Großer.", sagte ich liebevoll und strich ihm über den Hals. Wenn ich schon die Aufgabe hatte, nach den Kleinen zu schauen, dann wollte ich dies auch gründlich tun. Ich fing an, Shiney überall kurz zu streicheln und nahm dann auch seine Hufe hoch. Er machte das super und war ein gutes Vorzeigebeispiel für die anderen Fohlen, bei denen ich genau das Selbe machte. Ginger Rose machte genauso gut weiter, denn die kleine Stute war ein Schatz von einem Pferd und liebte es, gestreichelt zu werden. Auch alle vier Hufe gab sie artig, wollte gar nicht mehr von mir weg gehen als ich zu Sky ging. Bei dem hübschen Hengst merkte man sofort, dass er viel von seiner Mutter mitbekommen hatte und auch nicht die wirklich guten Seiten seines Vaters. Er war zunächst misstrauisch und hatte gar keine Lust, groß angefasst zu werden. Da er mich jedoch noch vom letzten Mal erkannte, ließ er es wohl oder übel über sich ergehen und kämpfte nicht gegen mich an. Die Vorderhufe waren auch kein Problem, lediglich bei den hinteren Beinen streikte er konsequent. Da ich ihn nicht verärgern wollte, streichelte ich seine Hinterhand nur noch von oben bis unten, bis er nicht mehr reagierte, damit er unsere Übung in guter Erinnerung behielt und nicht damit, dass ich ihn zwang, die Hufe zu heben. Das kam noch früh genug und musste jetzt noch nicht sein. Mit unserem neusten Hengst Goldy war das alles kein Problem. Er ließ sich überall anfassen, gab jeden Huf den ich haben wollte und schien meinen nächsten Schritt schon voraus ahnen zu können. Mit ihm war ich schnell fertig, ehe ich zu Joker ging. Joker war auch nicht einfach, stellte sich heute auch komplett quer und wollte sich gar nicht anfassen lassen. Ich schnaubte einmal abfällig und starrte ihn an. "Doofer Sturkopf.", sagte ich nur und auf einmal spitzte er die Ohren, sah mich an und trabte dann mit erhobenem Schweif davon. Er schien fast zu wollen, dass die anderen mitkommen, aber auch die wollten ihre Streicheleinheiten und blieben weiterhin im Kreis um mich herum stehen. Nun war die liebe Izzy an der Reihe, Blue's und Candys Tochter. Diese Anpaarung hätte ich nicht für geeignet empfunden, aber das Ergebnis war ein schönes Fohlen, leider keine Scheckung, dafür aber hohe Beinabzeichen und als Paint eingetragen. Ich hätte mir bei ihr wirklich eine Scheckung gewünscht, denn dann hätten wir sie sehr teuer verkaufen können. So blieb sie, worüber ich jedoch auch nicht böse war, denn sie war eines meiner Lieblingspferde, denn ich liebte ihren Vater wie kein anderes Pferd. Mit ihr übte ich also besonders gründlich, denn ich wollte, dass sie sich gut machte und so ihrem Vater alle Ehre machte. Das nächste Jungpferd war Blue Splash. Den hatte Bellamy zugekauft und keinen schlechten Kauf gemacht, zumindest was die Farbe anging. Charakterlich entwickelte er sich noch, schien aber hier jetzt bei den Übungen schon Erfahrung zu haben, denn er gab brav die Hufe und wartete bei jedem Runterlassen auf ein Lob, was er natürlich auch bekam. Das letzte Pferd war Katie, eine zugekaufte Rappstute mit blauen Augen. Mit ihr war ich noch nicht so wirklich warm, aber das würde bestimmt bald noch kommen. Sie machte alle Übungen ein wenig zögerlich, wusste aber, was ich von ihr verlangte. Auch sie wurde ordentlich gelobt und es tat mir fast Leid, dass ich keine Lekerlis dabei hatte, denn nun kam auch Joker zurück und ließ sich doch streicheln und gab mir die Hufe. "Du bist ein komischer Vogel.", sagte ich und klopfte ihm den Hals, ehe ich die Koppel wieder verließ und zum Hauptstall schlenderte, wo ich auf Bellamy traf, der einen haufen Stoh in seinem Wuschelkopf hatte. "Und du wolltest im Stroh... baden?", fragte ich ihn lachend und erntete einen bösen Blick. "Einer von den Hengsten hat mich umgerempelt. Der kommt heute nicht raus.", fluchte er und ich klopfte ihm auf den Rücken. "Anfängerfehler. Lass mich mal machen. Welche Box?", fragte ich ihn. "7.", antwortete er mir und stiefelte wütend ins Haus. Ich schüttelte nur den Kopf und knöpfte mir den bösen bösen Hengst vor.
    • Veija
      Umzug in die neuen Ställe
      Juni 2018, by Veija
      Caleb
      Heute war es so weit, dass A Shining Chrome und Ginger Rose in ihre neue Box zu den erwachsenen Pferden umziehen sollten. Sie hatten ihre Jugend in dem Offenstall mit der großen Weide verbracht, zu erst in Kanada, dann hier. Ich hatte mir heute Laurence zur Hilfe genommen, denn unser Tierarzt hatte uns noch Spritzen dagelassen und Wurmkuren für die Beiden. Auch wollten wir uns ihre Hufe noch ansehen. So schnappte ich mir Ginger und Laurence angelte sich Chrome von der Koppel, ehe wir sie außen am Offenstall anbanden. Sie kannten das anbinden schon, weshalb sie beide entspannt da standen und den Kopf hängen ließen. Wir wollten zu erst mit den Hufen anfangen, da dies weniger schlimm war, als die Spritze und die Wurmkur. Ich schnappte mir also das Werkzeug und hob Gingers Huf nach oben. Ich kratzte ihn ordentlich aus und fing dann an zu schneiden. Das kannte Luna so noch nicht und war ein wenig unruhig. "Laurence fang du mit Chrome an, dann geht das Ganze schneller.", sagte ich zu meinem Mitarbeiter und er nickte, ehe auch er sich das Werkzeug nahm und mit Chromes Hufen anfing. Er kannte das schon und war um einiges gelassener als unsere junge Dame hier. Doch bald war ich mit dem ersten Huf fertig und raspelte ihn noch richtig schön rund, ehe ich mich an die anderen drei Hufe machte. Auch das verlief sehr schnell. Auch Laurence war schnell mit Chrome fertig. Sobald die beiden aktiv im Training waren, würden wir unseren Hufschmied kommen lassen, um sie zu beschlagen. Das machten wir hier nicht selbst. Schneiden und Raspeln war kein Problem, aber das Beschlagen, vor allem mit den speziellen Reiningeisen, das überließen wir dann doch den Profis.
      Es folgten für beide noch schnell die Wurmkur und die Impfung, ehe wir ihnen ein paar Lekerlis zustecktten und sich ihre Wege nun vermutlich für immer trennten, denn Chrome kam in den Hengststall und Ginger in die Stutenherde. Ein Fohlen aus diesen beiden Pferden war nicht geplant, zumindest noch nicht. Aber für Ginger hatten wir andere Hengste auf dem Hof, die sich besser eignen würden, abstammungstechnisch und auch farblich. "Bring Chrome erst mal auf den Paddock zu seiner Box und lass die offen, dass er rein und raus gehen kann und sich das alles mal ansehen kann.", sagte ich zu Laurence, welcher nickte und dann mit seinem Pferd verschwand. Ginger und ich gingen nun zum Stutenstall. Dort hatte ich einen Bereich abgetrennt, wo ich ein paar ruhigere Pferde reingestellt hatte, ehe ich Ginger dazustellte. Die anderen Pferde hoben kurz den Kopf, beschnupperten sich und dann war die Sache schon wieder gegessen. Schwierig würde es mit ein paar anderen Pferden werden, aber das musste nicht direkt heute sein. Wenn sich die Kleingruppe verstand, war das schon viel wert und die restlichen Pferde würden Ginger schnell akzeptieren, da war ich mir sicher. "Bald geht auch für dich der Ernst des Lebens los.", sagte ich zu der blonden Schönheit und strich ihr kurz über die Nase, ehe sie dann doch vom Zaun wegtrabte, um sich die anderen Pferde anzuschauen.
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  • Album:
    BCM Hauptstall ♀
    Hochgeladen von:
    Veija
    Datum:
    13 Juni 2018
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    EXIF Data

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    143,7 KB
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    Height:
    640px
     

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  • Exterieur
    Name: Ginger Rose
    Rufname: Gin, Rosy
    Alter: 26.07., 2 Jahre
    Geschlecht: Stute
    Größe: wächst noch
    Rasse: American Quarter Horse
    Fellfarbe: Palomino (eeAanCr)


    Stammbaum
    von: unbekannt
    aus der: unbekannt


    Charakter:
    sehr ausgeglichen und sozial, sehr loyal, ruhig und gutmütig, aufmerksam, intelligent, nervenstark, nicht sehr temperamentvoll

    Rose ist das krasse Gegenteil von ihrer 'besten Freundin' Luna, denn Rose möchte Allen gefallen und ist wohl das süßeste und liebenswürdigste Fohlen auf der Welt. Sie strahlt eine unglaubliche Ruhe aus und stimmt einen selbst an schlechten Tagen positiv. Streicheleinheiten sind ihre Lieblingsbeschäftigung! Sie wird sich noch entwickeln!

    Zuchtinfos
    Gekört/Gekrönt: nein

    Besitzer: Veija
    Vorbesitzer: Zion
    Gezüchtet bei/Zucht: -

    VKR: Canyon

    Kaufpreis: 250 Joellen
    Zu Verkaufen: nein


    Qualifikationen:

    nicht eingeritten
    nicht eingefahren

    Dressur E
    Springen E
    Military E
    Distanz E
    Galopprennen E
    Fahren E

    Western


    Erfolge:


    Gesundheit:
    Gesundheitszustand: geimpft, gechippt, entwurmt
    Letzter Besuch: Juni 2018 (inoffiziell)

    Hufschmied:
    Letzter Besuch: Juni 2018 (inoffiziell)
    Beschlag: Barhufer

    Offizieller HG; PNG's