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AlfurElfe

★ Slaufa | Stute

Fuchstobiano | gekört | Viergänger

★ Slaufa | Stute
AlfurElfe, 22 Aug. 2016
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    • AlfurElfe
      Alte Berichte:
      Fohlenspieltag: lernen wie man sich bei Menschen verhält
      Gleich nachdem ich bei Bateau zu Besuch gewesen war, fuhr ich auch schon weiter, diesmal mit dem Anhänger. Ich wollte Bluebell und Sweets abholen gehen, denn die Besitzerin des Gestüts hatte leider beschlossen dieses aufzugeben. Ausserdem hatte ich mich auch gleich mit Sweetvelvetrose abgesprochen um Pal zu holen. Als ich auf dem Secret Creek Stud ankam war es Mittag. Die Pferde die noch hier waren, darunter auch Bluebell und Sweets, standen im Schatten der Bäume auf der Weide. Die Mütter der beiden waren schon abgeholt worden, weshalb sie dicht bei den anderen Stuten standen. Ich schnappte mir zwei Fohlenhalfter aus dem Auto und betrat die Weide. Blue erkannte mich sofort und lief auf mich zu, während Sweets noch etwas zögerte. Ich begrüsste Blue mit kraulen am Wiederrist, wie immer, und zog ihr das Halfter an. Dann wollte ich Sweets holen, doch die kleine Stute dachte nicht daran, sich wegbringen zu lassen. Ich musste sie zuerst in eine Ecke der Weide treiben und festhalten, um ihr das Halfter ebenfalls überzustreifen. Zum Glück war Blue ruhig mit dem Strick über den Rücken gelegt stehengeblieben. Ich führte die beiden zügig in den Anhänger, den sie anscheinend schon kannten. Dann warf ich einen letzten Blick auf das Gestüt, dessen Zukunft ungewiss war. Mit einem leisen Seufzen stieg ich ein und fuhr zur Lone Wolf Ranch um Pal zu holen.
      Wieder zurück im Stall rief ich ein paar Helfer zusammen, die mit mir gemeinsam die Fohlen zum Anbindeplatz im Innenhof des Hauptstalls brachten. Quinn schnappte sich Sunny, Kabi und Winter, Lisa nahm Campina, Silver und Smarty, Lewis holte Tiva, Mano und Jack und ich nahm gleich die drei neuen mit. Fehlten also noch Slaufa und Point, die wir wenige Minuten später auch noch holten. Wir banden alle 14 Fohlen an den dafür vorgesehenen Ringen an der Wand an und begannen sie zu schrubben. Die letzten Reste des Winterfells lösten sich und lagen bald in grösseren Haufen auf dem Boden. Lewis wischte sie sogleich zusammen. Nun prüften wir das Hufegeben. Es war eine Grundübung, die die Pfleger des Offenstalls jeden Tag vor dem hereinholen am Abend machten. Ich wollte sehen, welche der Jungpferde es schon gut beherrschten und welche noch mehr Übung brauchten. Wie erwartet gaben Silver, Smarty, Tiva und Campina die Hufe am besten, weil sie auch am ältesten waren. Winter und Kabi gaben sie auch ordentlich. Sunny zögerte noch immer etwas lange und Point wollte erst mit den Hinterbeinen auskeilen, anstatt sie zu heben. Schliesslich gab aber auch sie alle Hufe brav und ich kraulte der kleinen Stute stolz die Stirn. Mano und Blue waren ebenfalls schön brav und hoben alle vier Hufe wie Musterschüler. Slaufa und die restlichen waren noch etwas unsicher, was sie tun sollten, was durchaus verständlich war, weil sie ja noch nicht lange da waren. Wir machten noch etwas Führtraining mit den Fohlen. Dabei ging es besonders darum, dass sie immer schön auf Schulterhöhe blieben und einem nicht in den Arm kniffen, oder sonst irgendwie frech wurden. Auch, dass sie auf Kommando stoppten und aufmerksam darauf achteten, wenn wir abbogen wurde geübt. Zu guter Letzt übten wir das still stehen bleiben, wenn ihnen der Strick über den Rücken gelegt wurde. Um etwa halb zwei waren wir schliesslich fertig und konnten endlich essen gehen.
      Alte Berichte:
      Ankunft von Blue Lady und Spaziergang mit den Fohlen
      Heute hatten wir wiedermal Grosses vor: wir (also die Pfleger und ich) wollten mit den Fohlen Spazieren gehen. Es war noch Morgen und die Sonne war erst kürzlich aufgegangen, graue Nebelschwaden hingen über den Feldern rund um den Hof. Alles schlief noch rund um den Hof, nur ab und zu störte das Schnauben eines Pferdes oder das Zwitschern eines Vogels die Stille. Wir wollten die kühle Morgenluft nutzen, bevor es wieder glühende 34 Grad warm werden würde. Ausserdem erwartete Pineforest Stable wieder einen Neuankömmling: Blue Lady Liquor. Die kleine Stute war eine Vollschwester meines Bateau und stammte ursprünglich ebenfalls vom Gestüt von niolee und mkay. Stolze 10000 Dollar hatte sie gekostet, aber das war die grey-roan-sabino-Stute eindeutig wert. Wir wollten sie auf dem Spaziergang gleich an die anderen Fohlen gewöhnen. Kurze Zeit später kam mein Mann mit der Stute im Anhänger auf den Parkplatz gefahren. Er hatte sie direkt bei mari abgeholt, die ihren Hof bedauerlicherweise fast gänzlich auflösen wollte. Er lud die Hübsche aus und ich betrachtete sie neugierig. Sie hatte ein paar kleine schrammen an den Beinen und an der Flanke, was wohl vom wilden Spielen mit anderen Fohlen stammte. Aber sonst machte sie einen sehr gesunden und wachen Eindruck. Sie schien auch gar nicht scheu zu sein, denn sie beschnupperte sogleich meine Hand und zog an meinem Ärmel. Ich Führte sie zum Nebenstall, wo ich sie am Holzgeländer festband. Dann trommelte ich alle verfügbaren Pfleger zusammen und teilte ihnen die Fohlen zu. „Quinn, du nimmst Smarty und Kabuki. Jonas, du schnappst dir Pal und Jack. Ajith, ich nehme an du möchtest Tiva… Hmm, dann nimmst du am besten gleich noch die Neue. Lisa, du magst sicher Bluebell und Sweets, und Lewis nimmt Slaufa und Point.“ Lewis fluchte leise, denn Point war eher nicht sein Liebling. Niemand mochte Point besonders, ausser mir. Denn die kleine Stute hatte eindeutig Charakter, was sie aber leider auch bei jeder Gelegenheit zeigte. „Bleibt noch Sun. Denn Majandro und Bateau nehme ich. Aber wir haben anscheinend jemanden zu wenig… Ahh, Lily du kommst gerade recht. Du kannst noch Sun nehmen, wir gehen spazieren.“ Lily wurde kurz eingeweiht, dann machten sich alle auf den Weg zu den beiden Fohlenweiden. Ein paar der Fohlen röchelten uns zu, darunter auch Mano und Pal. Ich kraulte die beiden liebevoll, dann zog ich Mano das Halfter über und führte ihn zusammen mit Bateau aus der Weide. Mano versuchte mich etwas anzurempeln, aber ich wies ihn mit einem Klaps auf die Schulter zurecht. „So ist es braaav.“ Lobte ich, als er einige Meter gehorsam neben mir gelaufen war. Als alle ihre Fohlen geschnappt hatten, liefen wir in Richtung Pinienwald auf dem Schnitzelweg. Als wir an der Mini-Stuten Weide vorbeikamen, kamen die vier Stütchen mit viel Gewieher angerannt und wollten mit den Fohlen schnuppern. Aber wir liefen zügig weiter, denn ich wusste genau, dass die Minis nur wieder gelangweilt und auf der Suche nach Ärger waren. Aber das waren sie doch immer. Ich seufzte kaum hörbar, als mir einfiel, dass morgen wieder Mini-Tag sein würde. Es war zwar immer schön, mit den Minis zu arbeiten, aber sie waren auch ganz schön anstrengend.
      Wir liefen bis zum Waldrand schön auf dem Schnitzelweg, dann bogen wir auf den nur spärlich mit Unterholz bedeckten Waldboden ab. Wir wanderten ein wenig zwischen den Bäumen hindurch und genossen das Rauschen der Piniennadeln im Wind. Auch die Fohlen entspannten sich, und interessierten sich das erste Mal für Blue. Vor allen anderen natürlich die jungen Herren. Es wurde aufgeregt gequietscht und auch ein wenig mit den Hufen gescharrt, aber das unterbanden die Pfleger gleich wieder. Mano interessierte sich wenig für das Stütchen, er hielt lieber Ausschau nach gefährlichen Monstern, vor denen man flüchten musste. Der Spaziergang selbst verlief ruhig und unproblematisch, aber als wir wieder Zuhause die Stutfohlen alle gemeinsam auf die Weide entliessen, wurde Blue das Ganze dann doch zu viel und sie wieherte ängstlich, als alle sie beschnupperten. Sie rannten eine Weile umher und jagten die Kleine, und ich machte mich schon bereit um einzugreifen. Aber bevor ich dazu kam, hatten sie sich schon wieder beruhigt und grasten entspannt. Blue war zwar noch etwas abseits, aber nun schien die Rangordnung vorerst geklärt. Ich liess die Fohlen in Ruhe grasen und machte mich auf zum Hauptstall, wo ich schon zum Vollbluttraining erwartet wurde.
      Alte Berichte:

      Heute fuhr Ich zu Occulta wo ich Tiva,River's Bateau,Bottle of Jack,Paluche,River's Slaufa,River's Blue Lady,Adventure Dream impfen und entwurmen sollte.Ich fuhr auf dem Hof vor wo ich mein Auto parkte.Occulta erwartete mich schon ich begrüßte sie und holte das Material was ich brauchen würde.Occulata führte mich erst zu Tiva der kleinen DRP Stute.Sie war ein hübsche kleines Fohlen ,ich begrüßte sie kurz.Ich bat Occulta sie anzubinden.Als Occulta sie angebunden hatte fing ich mit der Spritze an.Die kleine blieb ganz Ruhig stehen nun nahm ich die Wurmkur natürlich währte sich die kleine ein bisschen da sie das noch nicht kannte.Nun lobte Occulta sie und band sie los und führte mich zu River's Bateau sie war ebenfallst eine kleine DRP Stute.Auch sie begrüßte ich kurz bevor Occulta sie anband.Sie war etwas nervös und machte einen Schrit zurück als sie den Stich spürte.Occulta beruhigte sie ,dann nahm ich die Wurmkur auch sie wehrte sich leicht.Aber als sie fertig war lobte Occulta sie und band auch sie los.Nun gingen wir zu Bottle of Jack,er war ein kleiner Crillo Hengst.Occulta band auch ihn an und er stand bei der Spritze ganz still.Bei der Wurmkur wollte er das Maul nicht öffnen aber ich schafte es trotzdem ihm die Kur zu verabreichen.Occulta lobte ihn und band auch ihn los.Wir gingen jatz zu Paluche auch er war ein kleiner Crillo_Occulta band ihn an er benahm sich bei der Spritze wie auch bei der Wurmkur sehr gut.Occulta band ihn los und lobte ihn anschließend gingen wir zu River's Slaufa er war ein kleiner Isländer.Occulta band ihn an er benahm sich bei der Spritze wie auch bei der Wurmkur sehr gut.Occulta band ihn los und lobte ihn anschließend gingen wir zu River's Blue Lady Liquor nochmal einer kleinen DRP Stute.Sie war ein hübsche kleine Stute, ich begrüßte sie kurz.Ich bat Occulta auch sie anzubinden.Als Occulta sie angebunden hatte fing ich mit der Spritze an.Die kleine blieb ganz Ruhig stehen nun nahm ich die Wurmkur. Natürlich währte auch sie sich die kleine ein bisschen .Nun lobte Occulta sie und band sie los.Nun stand nur noch Adventure Dream,ein klein Paint Horse Hengst,auf der Liste.Ich begrüßte ihn kurz bevor Occulta auch ihn anband.Er war etwas nervös und machte einen Schrit zurück als er den Stich spürte.Occulta beruhigte ihn, dann nahm ich die Wurmkur auch ihr wehrte er sich leicht.Aber als ich fertig war lobte Occulta ihn und band auch ihn los.Ich verabschidete mich von Occulta,packte meine Sachen und fuuhr zrück zu Klinik.©Scalina
      Alte Berichte:
      Spaziergang mit Slaufa und Lychee

      Heute nahm ich mir wiedermal frei von den Stallarbeiten (die ja normalerweise eh mehrheitlich die Pfleger erledigten) und wollte mich um die Fohlen kümmern. Zuerst spazierte ich also mit zwei Halftern zu den Weiden. Die Jungstutenherde war friedlich am Grasen, doch als sie mich entdeckten, kamen sie alle angerannt und glotzten neugierig über den Zaun. Ich betrat die Weide, wobei ich Lychee zurückdrängen musste, denn die freche Stute versuchte an mir vorbei aus der Weide zu drängeln. Ich zeigte ihr deutlich, was ich davon hielt, dann überlegte ich kurz, wen ich zuerst rausholen wollte. Wir arbeiteten selten mit den Fohlen und liessen sie eigentlich die ganze Zeit über im Herdenverband, aber ab und zu bauten wir dennoch etwas Führtraining ein, besonders mit den schon etwas älteren Jungpferden. Dann jedoch immer nur mit einem zweiten Weidekumpanen. Ich suchte mir Lychee und Slaufa raus, denn Lychee musste offensichtlich ein wenig erzogen werden und Slaufa würde als gutes Vorbild mitspielen. Ich halfterte die beiden auf und führte sie, ohne dass eine andere Stute entwischte, aus der Weide. Im Innenhof des Hauptstalls band ich beide nebeneinander an und bürstete das weiche Winterfell. Als auch die Schweife und Mähnen vom getrockneten Schlamm befreit waren, führte ich beide in die Halle. Dort liess ich sie erstmal frei laufen. Slaufa kannte die Halle schon und lief gleich zur grossen Fensterwand um nach draussen zu sehen. Lychee folgte ihr vorsichtig. Ich holte einen grossen, roten Ball und rollte ihn auf die beiden zu. Slaufa glotzte ihn zuerst unsicher an, dann trat sie darauf zu und beschnupperte ihn. Lychee war etwas unsicherer und traute dem runden Ding nicht. Ich ging zu ihr hin, nahm sie am Halfter und führte sie darauf zu. Sie folgte mir zögerlich und wurde mutiger, als sie den Ball mit den Nüstern berührt hatte.
      Nach dem Ball folgte ein kurzes Führtraining, bei dem ich Lychee ein paar mal zurechtweisen musste, am Ende ging sie aber wunderbar brav neben mir her und überholte mich nicht mehr. Für Slaufa war dies sowieso kein Thema. Die Isistute folgte mir wie ein Lamm und stellte sich als echte Musterschülerin heraus. Zufrieden brachte ich die Beiden zurück auf die Weide und knöpfte mir nun erstmal ein paar der Junghengste auf der Weide nebenan vor.
      Alte Berichte:
      Slaufa und Lady Liquor

      "Ich war gerade auf dem Weg zur Weide, kommst du mit?", fragte Occulta Lisa, die sich ihrerseits nach den Fohlen erkundigt hatte. "Sehr gerne ja, ich muss nur schnell noch die Schubkarre verräumen.", und schon brauste sie davon. Occulta wartete wenige Sekunden, da kam sie auch schon wieder angeflitzt. Die beiden liefen lachend zur Stutfohlenweide, wo sie schon sehnsüchtig erwartet wurden. Die gelangweilte Gruppe junger, frecher Weiber kam herbeigetrabt und hielt schlitternd vor dem Zaun um die Besucher zu beschnüffeln und, vor allem, ihre Taschen zu durchstöbern. Besonders stach aber Slaufa heraus, die in letzter Zeit richtig herausfordernd geworden war. Occulta meinte nur mit hochgezogenen Augenbrauen: "Da will wohl jemand eingeritten und beschäftigt werden.", und zog der Isländerstute das Halfter über. Zum einreiten war es freilich noch zu früh, aber Bodenarbeit konnte schon erledigt werden. Lisa schnappte sich Lady und folgte Occulta und Slaufa aus der Weide zur Halle. Dort wurden beide erstmal zum erkunden der Halle laufengelassen. Nach wenigen Minuten jedoch war auch die Halle langweilig und sie kamen wieder angelaufen um die zweibeinigen Wundertüten zu ärgern. Diese nahmen sie wieder an die Stricke und führten sie um einen vorbereiteten Slalom, sozusagen ein Führtraining. Occulta und Lisa gaben nun die Richtung an, und das passte besonders der kleinen Lady nicht. Sie versuchte Lisa gegen die Kegel zu drängen, sodass diese umfielen. Aber Lisa gab nicht auf und schaffte es schliesslich, das blaue Monster zu zähmen. Nach weiteren dreissig Minuten Ball-, Blachen-, Stangen- und Freispringtraining hatten auch die übermütigsten Jungstuten genug und wollten nur noch zurück in den warmen Offenstall. Dieser Wunsch wurde ihnen natürlich erfüllt und so standen am Ende zwei glückliche, müde Stuten mehr im Stall.
      Alte Berichte:
      Fohlenpflege

      "Optimale Pflege und Haltung der Fohlen ist äusserst wichtig." Dies waren die ersten Worte die die Veranstaltungsleiterin aussprach. Neben mir runzelte Jack konzntriert die Stirn. Wir standen gerade auf dem Parkplatz, denn heute fand ein Kurs zur aufzucht von Fohlen und Jungpferden auf Pineforest Stable statt. Wir waren vorher von den Veranstaltern gefragt worden, ob der Kurs hier auf dem Hof stattfinden könne, denn das Gestüt hatte zwei grosse Fohlenweiden mit vorbildlicher Fohlenhaltung. Es waren vor allem Züchter und Bauern aus der Umgebung gekommen, jedoch auch einige aus dem Norden. Nach einem kurzen Einführungstext liefen wir mit der Leiterin zu den Weiden. Die Leute interessierten sich für die Vollblüter, die ihre Köpfe aus den Fenstern des Hauptstalls streckten, doch die Leiterin lief strikt weiter und liess sich nicht beirren. Schliesslich waren heute die Kleinen dran. Wir kamen bei der Stutfohlenweide an und die Teilnehmer versammelten sich vor dem Zauntor. Ich und Jack lehnten uns an den weissen Holzzaun und hörten gespannt zu. Die Veranstalterin erklärte etwas über die Grösse der Weide und des Offenstalls, aber ich wurde rasch abgelenkt, da die Stutfohlen neugierig angetrottet kamen. Bluebell begann sofort mir die Haare zu verwuscheln und ich musste sie grinsend verscheuchen. Die Veranstalterin bemerkte nur, dass diese Fohlen offenbar schon viel Kontakt zum Menschen gehabt hatten, was auch sehr wichtig sei. Jack kraulte Tiva, zu der er eine art besondere Beziehung hatte, weil er oft mit ihr spielte. Die Stute genoss die Streicheleinheit sichtlich und schloss entspannt die Augen. Die anderen Fohlen begannen die fremden Leute zu beschnuppern und nach einer Weile auch zu beknabbern, was vielen zu aufdringlich war. Sie entfernten sich daher grummelnd etwas vom Zaun. Die Leiterin betonte, dass man auch aufpassen müsse, dass die Fohlen nicht zu frech würden. Ich flüsterte zu Jack: "Da hast du's, unsere Fohlen sind skrupellose Frechdachse.", und wir lachten beide los. Die anderen waren derweilen damit beschäftigt, das Weidetor aufzumachen und in richtung Offenstall, von der Jungstutenherde begleitet, über die Weide zu marschieren. Dort angelangt hielt die Leiterin einen Vortrag über die Offenstallhaltung und deren Vor- und Nachteile. Wir folgten den Leuten und versuchten, die Jungstuten von ihnen abzulenken, sodass sie ungestört zuhören konnten. Ich begann dazu Sweets zu kraulen, die ihrerseits Slaufa beknabberte und Slaufa wiederum kniff Lychee in die Kruppe. Jack kraulte Pointless am Hals, was die Zicke anscheinend mochte. Die Stuten genossen dien gegnseitigen Kontakt eine Weile, aber dann quitschte Lychee und hob drohend das Hinterbein weil Slaufa wohl etwas übertrieben hatte. Ich unterbrach die Prozedur als sich die Gruppe wieder auf den Weg aus der Weide und zu den Hengsten machte. Die schienen sich nicht so sehr für uns zu interessieren, jedenfalls blieben sie auf abstand und grasten, nach ein paar prüfenden Blicken in unsere Richtung, gelassen weiter. Von weitem konnte ich erkennen, dass Majandro etwas abseits graste. Ich fragte mich gerade, ob er wohl nicht so gut mit den anderen auskam, aber im nächsten Moment wanderte Bateau zu ihm hinüber und die beiden grasten Kopf an Kopf. Jack, Smarty, Adventure und Pal zupften das halb gefrorene Gras sorgfältig aus. Lächelnd wandte ich mich wieder der Leiterin zu, die gerade über die Junghengsthaltung und ihre Tücken sprach. Sie fragte mich, ob einige der Tierchen schon kastriert seien, ich verneinte. "Wir kastrieren unsere Hengste grundsätzlich nicht, da wir über eine genug grosse Gruppe verfügen, sodass sie untereinander ausreichend grossen Kontakt haben und freidlich sind. Wir haben ausserdem die Erfahrung gemacht, dass sie mit guter Erziehung auch gut in der Nähe der Stuten kontrollierbar sind. In der Tat benehmen sich die meisten unserer Hengste fast wie Wallache, nur eben mit einem bisschen mehr Pepp." Die Leiterin schien beeindruckt und bemerkte jedoch nochmals, dass man für eine solche Haltung, wie hier vorbildlich gezeigt, eine genügende Anzahl an Hengsten haben müsse, um einen ausreichenden Kontakt zu anderen Artgenossen ermöglichen zu können. Ausserdem müssen die Hengste gut sozialisiert und erzogen werden. Die Hengstweide betraten wir nicht, um die Junghengste nicht beim freidlichen Grasen zu stören. Damit war der Hauptteil des Kurses beendet. Nun durften die Gäste zur allgemeinen Auflockerung und Entspannung einen warmen Tee im Garten des Haupthauses geniessen. Jack und ich gingen währenddessen wieder unserer gewöhnlichen Arbeit nach.
      Alte Berichte:
      Frühling!
      Fröhlich pfeifend lief ich zum Nebenstall, schlenderte an den halboffenen Boxentüren vorbei und streichelte hie und da einen neugierigen Pferdekopf. Es war ein herrlicher Tag, die Sonne strahlte und es war keine Wolke am tiefblauen Himmel zu sehen. Auch war es sehr warm, etwa 18 Grad und das obwohl erst vor zwei Wochen noch Schnee gefallen war! Überall spriessten Blümchen im noch feuchten Gras und in der Luft lag ein wundervolles Vogelgezwitscher, begleitet von einem frischen Windhauch. Ausserdem lag der saftige Frühlingsduft, den ich so sehr vermisst hatte in der Luft. Ich genoss die warmen Sonnenstrahlen auf meiner Fleece Jacke und lief zu den Weiden. Die Fohlen waren schon dabei, eifrig die ersten müden Frühlingsgräschen zu zupfen. Aber als sie mich sahen, hoben sie die Köpfe. Die beiden Hengstfohlen kamen sofort zum Zaun gerannt, wobei Mano bockend vorausgaloppierte. Adventure folgte etwas gelassener und hielt etwas rutschend vor dem Zaun, denn der Boden war noch immer aufgeweicht vom Schmelzwasser. Ich streichelte ihn liebevoll, sodass die Eifersucht auch Mano zu uns trieb. Er streckte übermütig die weichen Nüstern vor und wollte mein Ohr anknabbern. Ich stiess mit der Hand sanft seine Schnauze weg und lachte dabei, denn Adventure kniff in meinen Schuh. Zum Glück spürte ich nichts, ich hatte nämlich Wanderschuhe an. „Hmm, ich werde wohl wiedermal eine Spielstunde einbauen müssen.“, bemerkte ich stirnrunzelnd und wandte mich wieder dem Hauptstall zu. Von dort holte ich einen grossen blauen Gymnastikball, der seit dem letzten Gymkhana in der Materialkammer lag. Wir hatten ihn damals extra gekauft. Ich rollte ihn nun zu den Hengstchen auf die Weide, wo sie erstmal eine Runde daran schnüffelten, ehe sie ihn mit dem Kopf an schubsten. Die Stuten blickten abermals neugierig auf und kamen etwas näher. Jedoch taten sie gleich darauf wieder so, als würde sie das Spiel der anderen beiden nicht interessieren. Als der Ball für die Hengstchen nicht mehr wirklich interessant war und sie einander lieber wieder über die Wiese jagten, holte ich ihn und rollte ihn auf die Stutfohlenweide. Sie beachteten ihn aber nicht und manche kehrten mir sogar das Hinterteil zu. Ich lief um die Gruppe herum und wollte Pointless streicheln, doch die Gruppe teilte sich und stob auseinander. „Was soll das denn?“, rief ich laut, etwas enttäuscht. Ich lief abermals auf die kleine Herde zu. Sie liessen mich bis auf etwa drei Meter herankommen, dann rannten sie wiederum im Galopp einige Meter weiter weg. Sie spielten offenbar mit mir. Ich überlegte kurz, dann hüpfte ich über die Wiese zurück zum Ball und setzte mich darauf. Ich tat so, als hätte ich etwas Interessantes in meiner Jackentasche entdeckt und schielte ab und zu zu ihnen hinüber. Mein Plan trug schnell Früchte, denn schon kam Lychee in meine Richtung gelaufen. Bluebell und Slaufa beobachteten sie, Dann kamen sie hinterher. Schliesslich folgten auch die restlichen und umzingelten mich und meinen Ball. Sweets schnupperte an meiner Hand, die, wie sich herausstellte, leer war. „Ha, reingelegt!“, murmelte ich lächelnd und fuhr ihr mit der Hand durch den Schopf. Dann stand ich auf und verliess die Weide, mitsamt dem Ball, denn sie hatten offenbar weiterhin keine Augen für ihn. Ich verräumte ihn in der Materialkammer und lief zur Box von Paint, wo mich eine rosa Schnauze erwartete. Ciela war gut gewachsen aber dennoch noch lange nicht so weit, um zu den anderen Fohlen zu kommen. Wir waren sehr stolz auf die kleine Stute, denn sie hatte bereits zwei Fohlenschauen gewonnen! Ich rief nach Ajith, der sich bisher immer liebevoll um sie gekümmert hatte und sie am besten kannte. Er kam aus Gray’s Box gestolpert und stellte sich vor mir auf. “Ma’am?“ “Did you train her today?” “Yes, I did, and she’s doing extremely well.” Mit diesen Worten schnappte er sich das Fohlenhalfter an der Box und streifte es der Kleinen über, um mir zu beweisen, wie viel sie schon kannte. Ich grinste erfreut und streichelte die Kleine. Hier war also auch alles in bester Ordnung. Für zwei Uhr war noch die Ankunft einer neuen Stute angekündigt, ihr Name war Aerith. Ich hatte sie schon seit längerem ins Auge gefasst, da ich meine Quarters vermisste. Sie war sogar schon gekrönt und so auch zur Zucht geeignet. Ich stand pünktlich bereit, um sie zu empfangen. Die lackschwarze Stute lief brav aus dem Anhänger und sah sich sofort in ihrem neuen Zuhause um. Sie war ausserdem sehr anhänglich und verschmust, denn sie kam sofort mit ihrem Kopf unter meinen Arm und wollte gekrault werden. Ich führte sie überglücklich in ihre neue Box und brachte ihr eine Portion Heu.
      Alte Berichte:
      Neuer zugang und alter Bekannter
      Schatz? Warum kommen da hänger hochgefahren? Rief mein Freund aus dem Wohnzimmer. „Willst du mich verarschen? Rief ich aus der Küche, ich bereitete gerade das Essen zu. Nun interressierte es mich doch und sah kurz aus dem Küchenfenster wo ich gut auf den Hof einsehen konnte und tatsächlich rollten langsam zwei Hänger ein. Verwundert schaltete ich den Herd ab und ging aus dem Haus raus. Aus den Autos stiegen Friese und Occulta aus. „ Hallo ihr zwei? Habt ihr euch verirrt?!“ „Nein, ich wollte fragen ob du Einfari wieder zurücknimmst, ich hätte ihn gleich mit dabei, ich möchte nichts für ihn da du ihn ja gezogen hast.!“ machte Friese den Anfang. „ Ja klar! Lad ihn aus. Sagte ich. „ Und ich habe Slaufa mit, du hattest ja mal geboten und die anderen Interressenten meldeten sich nicht mehr. Und darum hoffe ich das du noch interresse an ihr hast.“ sagte occu. „ Na ja klar, aber ich hab keine 9000 mehr.!“ sagte ich etwas betrübt. „ Ach ich brauch das geld nicht so wirklich, Mir ist der platz wichtig und würde sie dir für 2000 geben!“ auch dort sagte ich nein. Wir brachten die stute in die box und auch einfari bekam neben Mischak seine Box . „ Du hast jetzt nicht wirklich nochmal 2 Pferde hergetan?!“ fragte mein Freund. Rafael sah mich fragend an. „Doch schatz, du bekommst ja deine Vögel.“ sagte ich und drückte ihm einen langen leidenschaftlichen Kuss auf die lippen. Nun ließ ich die beiden zeit um sich einzugewöhnen.
      Alte Berichte:

      Heute ging ich wieder zu meinen Pferden. Ich wollte mit meiner 3 Jährigen stute nun langsam anfangen sie an Sattel und Zaum zu gewöhnen. Außerdem warten noch einige andere Pferde auch noch auf beschäftigung. Gut gelaunt zog ich mich an und jagte Rafael aus dem Bett, dieser sollte mich fahren. Müde rieb er seine augen und stand wiederwillig um 11 uhr mittags auf. Dann fuhren wir auf meinen Hof. Ich zog die Stallluft regelrecht in mich hinein. Vor einigen Wochen hatte ich einige Stallarbeiter eingestellt um mehr zeit mit meinen Pferden verbringen zu können. Ich machte trozdem einen kleinen Kontrollgang durch den Stall. Der Stall war schön gemistet und ordentlich. Die Pferde stande auf der weide und so beschloss ich mit Mystical Star anzufangen, die dreijährige hatte bis jetzt ein wunderschönes leben, doch nun sollte sich das ändern. „Hallo süße!“ begrüßte ich meine Stute. Ich liebte sie heiß und Innig. Ich führte die Stute auf den Putzplatz und Rafael verabschiedete sich von mir. Ich begann die junge stute an zu striegeln. Die Stute liebte das sichtlich. Als ich fertig war holte ich die schabracke und den Sattel den ich für sie gekauft habe. Ich ließ die Stute daran schnubbern und legte die samt auf. Dann zog ich den Sattel wieder ab und lobte die stute und dann legte ich diese wieder auf. Dies wiederholte ich noch einige male ehe ich den Sattelgurt zu zog. Mystical scharrte aufgeregt mit den Hufen. „Ist ja gut schöne!“ beruhigte ich die Stute wieder. Dann führte ich die Stute ein paar mal auf dem Hof rum . Diese anfangs panisch davon preschte danach wie auf rohen eiern lief und sich immer mehr entspannte. Ich redete leise auf die süße ein. Als ihr den Sattel nichts mehr zu stören mag beendete ich heute das Training. Nun holte ich meine Isländerstute Ioun . Ich putzte die stute wieder sauber und ging mit ihr auf den Longierplatz. Für sie war das longieren an der reihe. Die Stute war gut ausgebildet und folgte meiner nachweisungen. Nach einer halben stunde beendete ich die Stunde und lobte die Stute ausgibig. Nun kam Slaufa die zweite Isländerstute im Bunde. Die wunderschöne Braunschecke sollte heute geritten werden doch eine unerwartene überrachung wartete auf mich. Als ich Sie von der weide holte bemerkte ich das die Stute lahmte also war heute nur putzen angesagt und boxenruhe. Ich putzte die stute ausgiebig und brachte sie in die Box und morgen schaute ich nochmal nach ihr. Nun ging es zu den hengsten über. Zuerst holte ich den Tinkerhengst S´blue zu mir. Der schmusebär wollte ich ihn reiten ich chwang mich desshalb auf seinen rücken ich vergass für einen moment all meine Sorgen. Dann entlies
      ich ihn wieder auf die weide. Bruni hat schon eine der Stallarbeiter geritten. Ich begrüßte ich ihn nur kurz und gab ihm seinen apfel. Rapture durfte ganz fohlen sein also lies ich ihn auf der weide. Dann holte ich Mischak meinen geköhrten alten Fjordhengst. Der Gute hatte den umzug gut überstanden doch ihn wollte ihn noch nicht reiten, ich putzte ihn sauber un ließ ihn in der halle frei bewegen. Währenddessen holte ich einfari, der kleine hatte ich selbst gezogen, ich liongierte ihn auf dem außenplatz weil reiten konnte ich ihn nicht. Dann brachte ich ihn zurück auf die weide mischak putze ich nochmal über und brachte ihn auch zurück auf die weide und rief meinen freund an.

      Alte Berichte:
      Umzug nach Polen
      Ich hatte alles geplant und heute war es soweit, wir ziehen nach Polen um. Die Wohnung war schon leergeräumt den Ställe waren bis auf die Pferde auch schon leer und jetzt kamen die Transporter. Es geht jetzt endgültig los. Ich verlud sanft meine Pferde und stieg dann in meinen jeep ein um meinen freund abzuholen, er war da und wollte mit mir in Polen eine neue zukunft mit mir aufzubauen. Die Fahrt lief gut mit einigen Pausen als wir auf dem Gestüt Federsee ankamen begrüßte uns meine Freundin Eowin. Gemeinsam luden wir meine Pferde aus. Cadiz der Trakehernerhengst war als erster an der reihe, wir brachten ihn in seine neue Box. Eowin nahm Golden Coin und brachte ihn auf eine abgetrennte weide zu ihren. Dann nahm sie Mystical Star und stellte ihn zu coin. Ich nahm Mischak , Eo Raptut und Rafael einfari. Mischak und einfari kamen in die Box und raptur zu mystical und coin.Dann holten wir Sun Sulverdor, Prince Amber und Blues. Diese kamen in die Boxen und dann holten wir bruni und brachten sie auch in den hengststall. Dann ging es zu den restlichen Drei Stuten. Ich nahm Slaufa, Eowin,Iduen und Rafael Girl. Sie kamne auf die weide dann richteten wir unser Haus ein und tranken kaffee.
      Alte Berichte:
      Ein anstregnender Tag



      Heute fand ich endlich zeit mich wieder um meine lieblinge zu kümmern. Zuerst kümmerte ich mich um meinen Isländerfohlen river´s Rapture. Der kleine Hengst genoß seine Freiheit. Nachdem er auf die weide kam zu den gastfohlen die momentan auf unseren Weiden tummelten und genügend heu da lag ging ich zu meiner dreijährigen Trakhener Stute. Sie wurde gerade angeritten und ich förderte sie nun weiter, so war es der Plan. Ich striegelte die Falbstute sauber, und legte vorsichtig den Sattel auf. Dann bandagierte ich die Vorderbeine und trenste sie auf. Ich klickte die longe ein und ging mit ihr in die Halle. Dort longierte ich sie ab und setzte mich auf. Eowin meine Zuchtpartnerin kam vorbei. „ Willst du sie heute reiten?!“ fragte sie mich. „ Ja, ich muss ja dort anknüpfen!“ sagte ich und trieb sie vorsichtig in den schritt. Nach einer Weile forderte ich sie in den Trab ab auch diese Sprang sie schön an. Sie ist zwar noch nicht sehr ausbalanciert aber man merkte es ihr an das sie sich bemühte. Nach dem ich einige wendungen und stops und ich lobte sie ihn immer und immer wieder danach durfte sie auf die weide. Nun kam mein Junger Schweres Warmblut hengst Fuego. Der junge tempramentvolle Hengst hatte sich gut eingelebt und darum wurde er heute ordenltich longiert. Fuego benahm sich vorbildlich und zeigte nur ab und an sein temprament. Wenn er was gut gemacht hatte lobte ich ihn. Dann brachte ich ihn zurück auf sein Paddock und ging zur Puella, sie war eine schwarze Schweres Warmblutstute. Ich striegelte meine große und lies sie in der halle freilaufen. Nun ging ich zu meinen Hengsten, die schon älter waren und nicht mehr eingeritten werden müssen. Zuerst kam mein Trakhenerscheckhengst Cadiz an der Reihe. Der 6 Jährige war sehr gut im Training. Nachdem ich ihn gebutzt hatte sattelte ich ihn auf und schwang mich langsam auf seinen Rücken. Dann ritt ich ihn warm und begann mit meinem Training. Cadiz war heute moteviert und arbeitete gut mit. Nachdem ich mit Cadiz fertig war kam Sun Sulverdor meinen Pottok Hengst. Da er lahmte, kühlte ich nur seine Beine und stellte ihn wieder zurück in die box und schaute bei Prince Amber vorbei, der sein Gnadenbrot am hof halten darf. Dann kam mein Tinkerhengst s´blue, diesen ich heute laufen lies. Nach dem er auch fertig war ging ich zu den Stuten. Langsam wurde es mittag und ich ging zu moutains girl. Die stute, wurde heute nur etwas longiert. Nachdem sie fertig war ging ich zu meiner Isländerstute Idunn sie durfte zusammen mit slaufa auf die weide. Die zwei stuten tobten über die Weiden. Ich sah ihnen kurz zu und dann Quaterstute Like Honey and milk. Die hübsche hatte heute frei. Ich striegelte sie nur kurz über und Grinsebacke ist mit ihrer tollen RB auf einen Ausritt.
      Alte Berichte:
      Müde machte ich mich auf den Weg in den Stall. Die Nacht war mehr als gut. Ich hatte kaum geschlafen, musste immer über irgendwas rumgrübeln. Ich ging in die Sattelkammer und holte dort die Sachen von Eternity. Nachdem ich die Stute aus der Box geholt und davor angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und putzte die Stute. Als sie sauber war, band ich die Stute los und brachte sie auf die Weide. Anschließend holte ich Schubkarre und Mistgabel und machte mich daran, ihre Box zu misten. Zum Schluss verteilte ich frisches Stroh. Als ich ihre Sachen aufgeräumt hatte, holte ich die Sachen von The Rhythm of the Heat. Ich holte den Hengst aus seiner Box heraus und band ihn an. Nun öffnete ich die Putzbox und fing an ihn zu putzen. Als ich damit fertig war, räumte ich die Putzbox auf und holte seine Reitsachen. Als er gesattelt und getrenst war, führte ich ihn in die Reithalle. Nachdem ich ihn eine Stunde bewegt hatte, versorgte ich ihn und brachte ihn auf die Weide. Anschließend mistete ich seine Box aus und holte die Sachen von Quintess. Nachdem ich die Putzbox abgestellt hatte, öffnete ich die Boxentür und betrat die Box. Ich legte ihm sein Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte ihn aus der Box heraus. Als ich ihn angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und putzte ihn. Danach band ich ihn los und brachte ihn auf die Hengstweide, wo The Rhythm schon wartete. Ich räumte noch seine Sachen auf und nahm die von Jocki mit. Nachdem ich den Hengst aus der Box geholt und angebunden hatte, fing ich an ihn zu putzen. Danach brachte ich ihn auf die Hengstweide zu den anderen und mistete noch die Boxen von Rhythm und Jockie aus. Anschließend räumte ich Jocki´s Sachen auf und nahm die von Landmann mit. Als ich den Hengst aus der Box geholt hatte, band ich ihn an und fing an ihn zu putzen. Anschließend brachte ich ihn zu den anderen auf die Weide und mistete seine Box aus. Ich räumte noch seine Sachen auf und nahm die von Asatru mit. Der Jährling war erst seit kurzem bei mir auf dem Hof. Ich hatte ihn von einem Mann, der aus gesundheitlichen Gründen seine Hobbyzucht aufgeben musste. Ich hatte ihm versprochen, dass er den Hengst besuchen durfte, da er eh in der nähe wohnte und sehr an dem Hengst hing. Das war für mich vollends okay. Nachdem ich den Jährling aus der Box geholt hatte, band ich ihn davor an und fing an ihn zu putzen. Zum schluss band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide. Nachdem ich seine Box gemistet hatte, räumte ich seine Sachen auf und nahm die von Nosferatu mit. Der Hengst war wieder bei mir auf dem Hof, nachdem die Besitzerin ihn nach kurzer Zeit doch nicht mehr wollte. Angeblich wegen Zuchtumstellung. Ich war froh, dass er wieder bei mir war und so schnell würde er auch nicht mehr wegkommen. Ich holte den Hengst aus der Box heraus und band ihn davor an. Nun öffnete ich die Putzbox und fing an ihn zu putzen. Der Hengst genoss es richtig. Als ich fertig war, band ich ihn los und brachte ihn zu den anderen Hengsten auf die Weide. Ich räumte noch seine Sachen auf und holte dann die Sachen von Krisu. Nachdem ich die Stute aus der Box geholt und angebunden hatte, putzte ich die Stute. Anschließend mistete ich ihre Box aus und brachte sie auf die Weide. Ich räumte noch ihre Sachen auf und nahm die von Mini mit. Ich holte die Stute aus der Box heraus und band sie davor an. Nun öffnete ich die Putzbox und fing an die Stute zu putzen. Danach brachte ich die Stute auf die Weide und mistete ihre Box. Als ich ihre Sachen aufgeräumt hatte, holte ich die von Silence Zombieapocalypse. Ich stellte die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Als ich der Stute das Halfter angelegt hatte, befestigte ich den Führstrick daran und führte sie aus der Box heraus und band sie an. Als ich die geputzt hatte, brachte ich sie auf die Weide und mistete ihre Box. Ich räumte noch ihre Sachen auf und nahm die von Demon mit. Ich holte den Hengst aus der Box heraus, band ihn an und putzte ihn. Anschließend band ich ihn wieder los und brachte ihn auf die Weide. Ich mistete noch seine Box aus und räumte seine Sachen auf. Anschließend nahm ich die von Corry Cracker mit. Als ich den Hengst aus der Box geholt und davor angebunden hatte, fing ich an ihn zu putzen. Anschließend holte ich die Bodenarbeitsleine und den Stick und ging mit ihm in die Reithalle. Dort machte ich mit ihm ein paar Bodenübungen und brachte ihn anschließend zu den anderen Hengsten auf die Weide. Nun mistete ich noch seine Box und räumte seine Sachen auf. Nun kam HGT´s My Own Worst Enemy an die Reihe. Der Hengst war erst seit ein paar Tagen bei mir und hatte sich mittlerweile etwas eingelebt. Da ich ihn nicht gleich überfordern wollte, putzte ich ihn erst mal und fing dann mit etwas Bodenarbeit bei ihm an, bevor ich vom Sattel aus mit ihm arbeitete. Ich gab mir bei neuen Pferden immer Zeit, erst vertrauen aufzubauen. Diese Methode hatte sich bisher immer gut bewährt. Ich holte nun die Sachen von ihm und ging zu seiner Box. Als ich ihn rausgeholt und angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und fing an ihn zu putzen. Anschließend ging ich mit ihm in die Halle und machte noch ein wenig Bodenarbeit mit ihm. Danach brachte ich ihn auf die Weide und mistete seine Box aus. Nun räumte ich noch seine Sachen auf und ging die Sachen von Sungold holen. Nachdem ich die Stute aus der Box geholt und davor angebunden hatte, putzte ich die Stute und brachte sie anschließend auf die Weide. Ich räumte noch ihre Sachen auf und mistete ihre Box aus. Danach holte ich die Sachen von Adventure Dream. Ich holte das Hengstfohlen aus der Box heraus und band ihn davor an. Nun putzte ich ihn und ging mit ihm in die Halle um mit ihm etwas Bodenarbeit zu machen. Anschließend brachte ich ihn auf die Weide, mistete seine Box und räumte seine Sachen auf. In der Sattelkammer nahm ich nun die Sachen von Wolfsklaue mit. Als ich an seiner Box ankam, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentüre. Nachdem ich ihn begrüßt hatte, legte ich ihm sein Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte ihn aus der Box heraus. Als ich ihn angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an ihn zuputzen. Als ich damit fertig war, entwirrte ich sein Langhaar und kratzte ihm die Hufe aus. Anschließend brachte ich ihn auf die Weide, räumte seine Sachen auf und mistete seine Box. Danach holte ich die Sachen von Tequilla Sunrise. Vor seiner Box angekommen, stellte ich die Putzbox ab, begrüßte ihn und legte ihm sein Halfter an. Anschließend befestigte ich den Führstrick daran und führte ihn aus der Box raus. Ich band den Hengst an, putzte und sattelte ihn. Ich führte ihn aus dem Stall raus und in die Halle rein. Schade, dass das warme Wetter nun vorüber war. Nachdem ich nachgegurtet hatte, stieg ich auf und ritt ihn im Schritt warm. Anschließend arbeitete ich eine stunde lang mit ihm. Nachdem ich ihn versorgt hatte, räumte ich seine Sachen auf und mistete seine Box. Ich holte die Sachen von My Blue Gun und ging zu seiner Box. Er war ebenfalls neu bei mir im Stall. Als ich ihn aus der Box geholt und angebunden hatte, putzte ich ihn und brachte ihn anschließend auf die Weide. Ich beobachtete ihn und die anderen Hengste eine Weile, ehe ich wieder in den Stall ging, um seine Box zu misten. Ich nahm seine Sachen wieder mit und verstaute diese in der Sattelkammer. Dort nahm ich die von Hollywood´s Silver Dream mit. Bei ihm angekommen, begrüßte ich ihn und holte ihn aus der Box heraus. Nun öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing damit an, ihn zu putzen. Als ich damit fertig war, legte ich die Bürsten wieder zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Mit dieser kämmte ich seinen Schopf und seine Mähne. Den Schweif entwirrte ich als erstes mit der Hand und fuhr danach mit der Mähnenbürste hindurch. Zum Schluss kratzte ich noch seine Hufe aus und brachte ihn dann auf die Weide. Ich räumte noch seine Sachen auf, ehe ich seine Box mistete. Als ich die Sachen von Slaufa geholt hatte, machte ich mich auf den Weg zu ihrer Box. Ich stellte die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Da die Stute neu bei mir war, wollte ich sie heute nur putzen und auf die Weide bringen. Nachdem ich sie angebunden hatte, holte ich Striegel und Kardätsche aus der Putzbox und fing an die Stute zu putzen. Anschließend kämmte ich ihren Schopf und ihre wuschelige Mähne und entwirrte ihren Schweif mit der Hand. Zum Schluss kratzte ich noch ihre Hufe aus, band sie los und brachte sie zu den anderen Stuten auf die Weide. Ich räumte ihre Sachen auf und mistete ihre Box, ehe ich die Sachen von The Walking Dead. Die kleine Stute war erst seit gestern bei mir auf dem Hof. Es war eine kleine Mustangstute. Als ich sie gesehen hatte, hatte ich mich sofort in sie verliebt, obwohl ich nach einem erwachsenen Pferd gesucht hatte. Sie hatte sich schon etwas mit den anderen Fohlen angefreundet, was mir sehr gefiel. Nachdem ich sie geputzt hatte, brachte ich sie zu den Fohlen, damit sie noch ein wenig toben konnte, bevor ich die Pferde wieder in den Stall brachte. Ich räumte noch ihre Sachen auf, mistete ihre Box und kehrte noch die Stallgassen.
    • AlfurElfe
      21. Februar 2015
      Ankunft von Katlina & Slaufa und ein anstrengender Tag | 6970 Zeichen | (c) BellaS
      Ankunft von Katlina & Slaufa und ein anstrengender Tag
      Als ich aufwachte, stellte ich entgeistert fest das ich nicht zu Hause in meinem Bett lag. Einen Moment lang stieg Panik in mir auf, bis ich feststellte das ich zu Hause war. Ich war auf Gut Muschelsand und hier war nun mein zu Hause. Jetzt stieg die Panik erst recht in mir auf. Was hatte ich mir nur dabei gedacht? Wie konnte ich mir nur so etwas zu trauen? War ich allein auf der großen, weiten Welt?
      All diese Gedanken schwirrten kreuz und quer in meinem Kopf herum, ehe ich mich zusammenriss. „Es war deine Entscheidung und eine gute Entscheidung“ sagte ich laut, wie um diese Gedanken zu verscheuchen. Ich sprang von meiner Matratze und zog mich schnell an ehe ich mich an den Schreibtisch setzte um mir eine To-Do Liste für heute zu schreiben.

      → Frühstück
      → Füttern
      → Großeinkauf (IKEA, Baumarkt, …)
      → Reiten (Laufey, Vidja, Sólfari)
      → Futterkammer, Sattelkammer einrichten
      → Koppel säubern
      → Essen machen
      → Haus einräumen [​IMG];)

      Als ich den Stift neben die Liste legte, merkte ich erst wie vollgestopft mein Tag bereits war. „Puhh.“ machte ich und ging nach unten in die halb fertige Küche. Ich stellte Brot, Butter und Marmelade auf den Tisch und stellte erst als ich einen Teller in der Hand hatte fest das ich nicht allein war. Ich holte einen zweiten Teller für meine kleine Schwester aus der Kiste und spekulierte schon wobei sie mir helfen könnte, als sie auch schon die Treppe hinunter polterte. „Guten Morgen.“ wünschte sie mir überschwänglich und strahlte mich an: „Was gibt es zu tun?“ Ich wunderte mich nicht schlecht über diesem Auftritt, den im Normalfall war Tabea die Faulheit in Person. „Erstmal Frühstück.“ erwiderte ich, und dann verwundert: „Was ist den in dich gefahren?“ Tabea runzelte die Stirn: „Ich bin doch hier um dir zu helfen, da muss ich doch mit anpacken, oder?“ Das bejahte ich sofort und über dem Rest des Frühstücks besprachen wir den heutigen Tagesplan, als es an der Tür klingelte.
      Tabea stand auf um die Tür zu öffnen und kam kichernd zu mir zurück. „Eine Überraschung.“ sagte sie geheimnisvoll und setzte sich wieder. „Für mich?“ fragte ich entgeistert und ging zur Tür um mir die Sache näher anzusehen.
      In der offenen Haustür stand jemand, den ich überall erwartet hätte, nur nicht hier. Er sah ganz genauso gut aus wie immer und begrüßte mich mit zwei schnellen Schritten und einem Kuss. Als wir uns voneinander gelöst hatten, begrüßten wir uns erst einmal richtig. Mein Freund Jonas war Architekt und für ein halbes Jahr in Amsterdam gewesen, um dort den Bau seinen „Großen Projekts“ zu überwachen, warum er jetzt vor mir stand war mir zwar ein Rätsel, aber er war da und das war die Hauptsache. Als wir zu dritt am Frühstückstisch saßen, langte er kräftig zu und erzählte schließlich von Bauverzögerungen und schließlich davon das ihn sein Auftraggeber nun nicht mehr brauchen würde. Er habe Momentan keine Wohnung, erzählte er weiter, und eine Stelle in einem Architektur Büro in Kiel. Ob er hier einziehen könnte, fragte er und bei dieser Frage sprang ich auf, umarmte ihn stürmisch und rief „Ja, ja natürlich.“
      Meine kleine Schwester runzelte leicht genervt die Stirn und rief mich schließlich in die Gegenwart zurück indem sie mich daran erinnerte was heute noch alles auf dem Programm stand.
      Während Jonas seine wenigen Habseligkeiten in unser Schlafzimmer räumte und die Küche machen wollte, gingen Tabea und ich füttern. Wir verteilten Heu in den Raufen auf den kahlen Weiden und waren gerade dabei eine Einkausliste zu schreiben, als ein Auto samt Anhänger auf den Hof fuhr. Die beiden Reitschulpferde Katlina und Slaufa waren schnell ausgeladen und zu Winter Cloud, Vinkona, Miss liddle Sunshine und Lady Moon auf die Schulpferde Weide gebracht. Der Fahrer wollte sich nicht aufhalten und war schon wieder verschwunden, kaum hatten die Beiden seinen Transporter verlassen.
      Schließlich setzten Jonas und ich uns ins Auto um unsere Einkäufe zu erledigen. Tabea blieb derweil auf dem Hof mit dem Versprechen die Weiden zu säubern und sich um Omina Lunara zu kümmern.
      Unser erster Anlauf war das große IKEA Möbelhaus bei Kiel, wo wir nach reichlich Sucherei ein großes Doppelbettgestell, zwei einfache Tische und mehrere einfache Regale für die Sattelkammer und das Wohnzimmer erstanden. Die Möbel passten nicht in mein Auto und so sahen wir uns gezwungen den IKEA Liefersevice in Anspruch zu nehmen. Ein schneller Anruf genügte um Tabea vorzuwarnen, das sie den Einkauf würde empfangen müssen und schon ging es weiter zum nächsten Baumarkt. Dort erstanden wir einige Eimer, Mehrere Meter Seil, Schrauben, Latten, eine Bierzelt Garnitur für draußen und einige Futterschalen aus Plastik. Erschrocken stellte ich fest das wir nun schon für mehr als 1500 € eingekauft hatten, und doch ließ ich es mir nicht nehmen bei einem kleinen Reiterbedarf in der Nähe einige Gerten, Halfter und Stricke zu erstehen. Mein Auto war bis obenhin vollgepackt und wir mussten die hinteren Sitze umklappen um alles hinein zu bekommen. Die Fahrt im vollen Auto löste bei mir ein beklemmendes Gefühl aus und so war ich froh alls wir wieder auf dem Hof waren. Tabea hatte in der Zwischenzeit wahre Wunder vollbracht. Die Möbel lagerten in der Küche und warteten nur noch auf ihren Zusammenbau, außerdem hatte sie das dafür vorgesehene Regal in die Sattelkammer geschleppt und sogar schon begonnen es aufzubauen als wir auf den Hof fuhren.
      Erschrocken stellte ich fest das es bereits 16 Uhr war und das ich noch mehrere Pferde würde reiten müssen ehe es dunkel wurde. Nachdem ich ganz genau erklärt hatte wie ich alles haben wollte, schickten Jonas und Tabea mich zu reiten indem sie versicherten das sie ganz bestimmt allein zurecht kamen. Ich entschied mich also für einen Ausritt mit zwei Handpferden und sattelte Sólfari. Eine Viertelstunde später saß ich auf seinem Rücken und ritt in Richtung Stand. Auf dem Weg zur Ostsee machte ich mir zwar dauerhaft Sorgen, doch als ich meine drei Pferde am Stand zu einem wilden Galopp anspornte, spürte ich förmlich wie sämtliche Anspannung von mir wich und ich genoss das Gefühl der Freiheit. Als ich schließlich nach Gut Muschelsand zurückkehrte, sand ein Lächeln auf meinem Gesicht. Die Pferde waren schnell versorgt und ich fand in der Sattelkammer das Regal aufgebaut vor. Die beiden hatten außerdem schon das Sattelzeug aus den Hängern geladen und ich schaute zu wie Jonas den letzten Sattelhalter anschraubte. Ich ging auf ihn zu und umarmte ihn, ein wortloser Dank für all die Hilfe am heutigen Tag und dafür das er da war.
      Auch im Haus bauten wir nun die IKEA Möbel auf und stellten alles an den Platzt den ich dafür vorgesehen hatte.
      Das Haus sah nun schon viel wohnlicher aus und ich stellte mich in die Küche und kochte uns alles eine ordentliche Portion Nudeln zum Abendessen. Obwohl es noch nicht wirklich spät war, hatte niemand mehr Lust auf einen langen Abend. Dank der ganzen Arbeit des Tages fiel ich schließlich ins Bett
    • AlfurElfe
      26. März 2015
      Ein sonniger Tag | 2825 Zeichen | (c) BellaS

      Ein sonniger Tag

      Kaffeeduft zog durch den Raum als ich die Augen aufschlug. Mein Freund stand mit einem Becher in der Hand am Bett und war wohl gerade im Begriff gewesen mich zu wecken.
      Ein schneller Blick auf meinen Wecker versetzte mich sofort in Alarmzustand. Es war bereits 9:48 Uhr und ich hatte nicht gefüttert sondern geschlafen! Panisch rappelte ich mich auf und wollte aus dem Bett springen, doch Jonas hielt mich zurück.
      »Tabea hat schon gefüttert, wir wollten Dich schlafen lassen.«
      meinte er und mit einem Zwinkern fügte er hinzu:
      »Guten Morgen erstmal.«
      Erleichtert ließ ich mich in die Kissen zurückfallen und lächelte ihn an. Dann registrierte ich die zweite Tasse, welche au meinem Nachttisch thronte, gefüllt mit herrlich duftendem Kaffee. Genießerisch schloss ich die Augen wieder und nahm einen Schluck, ehe ich vollends wach wurde. Ich schüttelte mich wie ein nasser Hund.
      »Hat Tabea den gekocht? Das ist ja die reinste Faust aus der Tasse!«
      Jonas prustete los und auch ich verschluckte sich beinahe an seinem, für mich viel zu starkem Kaffee.
      »Faust aus der Tasse ist gut.«
      »Kennst du das nicht?« ich war ein bisschen verwundert und überrascht, doch schnell stimmte ich in sein Lachen ein.
      »Jetzt kenne ich den Ausdruck auf jeden Fall.« meinte er und stupste mich in die Seite.
      »Aufstehen, es gibt Frühstück du Nase.«
      Am Tisch schmiedeten wir Pläne für den heutigen Tag. Die Sonne schien und der Frühling lag in der Luft. Ich hatte meiner ersten Reitgruppe einen Ausritt zum Strand versprochen und wollte vorher die Zeit am Vormittag nutzen um alleine einmal durch den Wald zu reiten. Zu meiner grenzenlosen Überraschung fragte mein Freund ob er mich begleiten könne, worauf eine nicht ganz ernst gemeinte Diskussion ausbrach, inwieweit er sich im Sattel halten könne. Schließlich ließ ich ihn zufrieden und versprach er könne nachher mit mir ausreiten. Die gutartige Vidja sollte sein Pferd sein während ich meine Morgaine mal wieder ausführen wollte.
      Tabea hingegen verkündete sich eine Runde mit Topar auf der Bahn herumschlagen zu wollen. So hatten wir schließlich alles besprochen und verschwanden nach dem abräumen in Richtung Koppel. Während Morgaine und Vidja brav hinter uns her gingen, beobachteten wir über den Zaun die kleine Verfolgungsjagd, die Tabea sich mit dem Hengst Topar lieferte. Bevor wir Gefahr liefen vor Lachen zu platzen, gingen wir lieber zum Putzplatz.
      Morgaines neuer Lammfellstattel war herrlich weich und ich freute mich schon auf einen Ausritt damit. Schnell hatten wir uns auf die Pferde geschwungen und ritten vom Hof. Ich wusste das ich meine kleine Schwester Problemlos sich selbst überlassen konnte.
      Der Wald war herrlich. Die Frühblüher waren aus dem Boden geschossen und Bärlauch verbreitete seinen Duft. Auch der Tau glitzerte noch im Gras und verlieh allem etwas frisches, neues. Im Schritt ritten wir nebeneinander her, beide in Gedanken versunken. Als Jonas schließlich nach meiner Hand griff, schreckte ich aus einer Tagtraum ähnlichen Trance hoch. Ich war heilfroh das unsere Pferde den Weg durch den Wald kannten und uns sicher die bekannte Route entlang trugen. Sogar die ersten Sonnenstrahlen fielen jetzt au unseren Weg und es sah aus wie im Märchen. Am besten daran war, das ich dazu auch noch einen Märchenprinzen an der Seite hatte. Ich kicherte als ich mir das Bild vorstellte welches wir boten. Eine junge Frau und ein junger Man auf zwei ziemlich verschieden großen Pferden die nebeneinander den Waldweg entlang ritten und dabei versuchten Händchen zu halten, was bei dem Größenunterschied schon ein Kunststück war. »Romantisch.« murmelte ich vor mich hin und gab dem Schalk nach der plötzlich in mir aufstieg. Ich ließ Jonas Hand los und trieb die leicht überraschte Morgaine zum Galopp. Jonas hatte keine Chance und als ich an galoppierte folge Vidja mir und Morgaine einfach. Der wenig geübte Reiter klammerte sich verzweifelt an ihrer Mähne fest, bis ich Morgaine durchparierte.
      »Wie wäre es mit ein paar Reitstunden?« ich klopfte meiner Stute den Hals und grinste ihn an.
      »Wieso, ich bin doch oben geblieben.«
      Als wir schließlich wieder auf dem Hof ankamen, begegneten wir einer sichtlich entnervten Tabea und einem Topar dem man den Triumph beinahe an der Nasenspitze ansehen konnte. Meine kleine Schwester war gerade im Begrif abzusatteln, als ich ihr Einhalt gebot.
      So sattelte sie Morgaine ab und ich schwang mich auf Topar um dem frechen Hengst mal wieder etwas Respekt abzunötigen.

      Über meinen üblichen Arbeiten verging die Zeit schnell, und als ich nach dem Essen wieder auf den Hof kam, waren meine drei älteren Reitschülerinnen bereits dabei die Pferde fertig zu machen. Freudig begrüßten mich die drei und bestürmten mich mit Fragen zum Thema Ausritt.
      Da ein Ausritt mit Reitschülern immer zum Abenteuer werden konnte, hatte ich Tabea gebeten mich zu begleiten. So gesellten sich schließlich Stássa und Laufey zu den drei Reitschulpferden Slaufa, Vinkona und Little Miss Sunshine.
      Der Ausritt verlief ohne Zwischenfälle und ich erlaubte den dreien schließlich sogar einen Galopp im seichten Wasser. Das strahlen auf den Gesichtern der Mädchen war wirklich schön.
      Nach der ersten Reitstunde, hatte ich eine Stunde Pause. Schließlich kontrollierte ich ob wirklich alles notwendige erledigt war und setzte mich schließlich mit einem Buch in die Sonne bevor die nächsten Reitschülerinnen kamen.
      Da beide Anfängerinnen waren, blieb es bei einer Reitstunde auf den Platz. Und als auch diese beiden wieder gegangen waren, blieb mir nicht mehr viel Zeit bis zum Abendessen.
      Ich ging ins Haus und fand einen Brief auf meinem Platz. Er war von Catalina uns Spanien und ihre Neuigkeiten und Vorschläge versetzten mich ein wenig in Aufregung.
      Wie weit wir diese Pläne in die Tat umsetzten würden war noch unklar, doch in jedem Fall freute ich mich auf einen baldigen Besuch auf dem ITS Caterbury.
    • AlfurElfe
      März 2015
      Tölttraining T8 → T7 oder Isländer und der Westernsattel | 1291 Zeichen | (c) BellaS
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      Gangreiten E → A
      Gangreiten im Westernsattel war für mich noch immer ungewohnt als ich mich auf Slaufas Rücken schwang. Die Stute hatte eine turbulente Vergangenheit hinter sich und nun war es wirklich an der Zeit sie etwas zu trainieren.
      Im Schritt ritt ich in Richtung Ovalbahn. Tabea und Cata standen an der Bande und sahen mir dabei zu wie ich meine Stute aufwärmte. Im Westernsattel war schon allein die übliche Prozedur von Volten und Zirkeln ungewohnt schwierig. Ich nahm mir vor das bei Zeiten zu üben, doch für E auf A würde es reichen.
      Ich gab das Signal zum Antölten und Slaufa fiel sofort in den Tölt obwohl ich beim Western reiten die Zügeln nicht richtig kurz nehmen konnte.
      Ich trieb sie etwas vorwärts um sie im Tempo zu halten und ritt ein paar Schlangenlinien. Dann parierte ich durch und trabte an. Das ganze klappte relativ gut obwohl es mir schwer fiel die Kommandos auseinander zu halten.
      Die Stute schien meine Gedanken zu lesen und ging brav wie ich wollte. Schließlich Galoppierte ich an und genoss das Gefühl der Schwerelosigkeit während der Wind durch meine Haare pfiff, die ich mir ausnahmsweise nicht zusammengebunden hatte.
      Nach nur einer Stunde war ich zufrieden und beschloss Slaufa im Gangreiten von E auf A aufzustufen. Der Absolute Vorteil wenn man selber Ausbilden konnte.
    • AlfurElfe
      3. April 2015
      Ein Tag auf dem UHAP Ocen Wave | 3830 Zeichen | (c) BellaS
      Da Catalina unterwegs war um Aufträge unseres gemeinsamen Ausbildungsbetriebs abzuarbeiten, kam heute eine Menge Arbeit auf mich zu. Dank des schönen Wetters hatten die Isi Stuten unseres Hofes bereits einen Tag auf der Weide bekommen, denn ich hatte Vidja, Slaufa, Vinkona, Stássa und auch Catalinas Meyja heute Morgen bereits auf die Weide gebracht. Laufey befand sich im Training und musste deshalb mit Morgaine, Winter Cloud, Little Miss Sunshine und Benedick auf der Koppel bleiben.
      Für den heutigen Tag hatte ich kein großes Training geplant. Nur einen Strandritt mit Cloudy und Benedick als Handpferd. Es war relativ warm und ich hoffte das das laufen in der Ostseebrandung dem Wallach mit den Rückenproblemen helfen würde.
      Noch war es früh am Tag und die Sonne stand noch nicht so hoch wie gegen Mittag, also nutzte ich die Zeit um mich mit den Fohlen auf ihrer kleinen Koppel zu beschäftigen. Die Minis Tigrotto und Delyx und der Jährling Tomeko waren allesamt mit Cata auf den Hof gezogen und Tabea hatte die Minis sofort geliebt. So wunderte es mich nicht die Halfter der Beiden nicht vor zu finden. Tabi stand bereits mit den zwei kleinen Pferdchen am Putzplatz und verwöhnte sie gehörig, sodass es mir übrig blieb Tomeko zu holen und ebenfalls gründlich zu säubern.
      „Du bist ein Dreckpferd.“ schimpfte ich belustigt und bürstete trockenen Schlamm und eine Menge loser Haare aus dem Fell des Jährlings.
      Als meine kleine Schwester und ich die drei kleinen Pferde gesäubert hatten, holte ich aus der Sattelkammer einen großen, roten Gymnastikball. Der Ball hatte mir schon bei meinem ersten Pflegepferd gute Dienste geleistet und heute wollte ich testen ob Catas Fohlen genau so begeistert mit dem Spielzeug toben würden wie Crimetime.
      Während Tabea sind mit Ball und Fohlen beschäftigte, holte ich mir entsprechendes Werkzeug und begann die Fohlenweide abzuäppeln.
      Unangenehmere Arbeiten wie diese gehörten zwar zur Pferdehaltung und mussten regelmäßig erledigt werden, trotzdem war ich froh als ich endlich Benedick und Winter Cloud holen, putzen und Satteln konnte.
      Während ich ich Richtung Stand davon ritt, hatte Tabea sich die Stute Little Miss Sunshine geholt und auf dem Platz etwas Bodenarbeit begonnen. Das ehemalige Reitschulpferd war im Training ein gutes Stück hinterher und sie hatte es sich zum Ziel gesetzt dieses Defizit auszugleichen.
      Mittlerweile hatte ich meine Pferde ins Wasser gelenkt. Der Stand war hier gute zwei Kilometer lang und eben. Kaum ein Mensch kam hier zum Schwimmern her und man traf nur ab und zu auf Spaziergänger mit Hunden. Ungestört konnte man hier reiten und als ich an die Buschinsel gelangte die 'unseren' Stand von dem der Urlauber trennte, kehrte ich um und plötzlich erfasste mich der Übermut. Ich trieb meine Stute zum Galopp und um ihre Beine und die von Benedick spritzte das Wasser hoch auf während wir durch das flache Wasser jagten.
      Die Rückenprobleme des Wallachs schienen vergessen und wieder am Hof angekommen, fröstelte ich in meinen feuchten Kleidern. Schnell zog ich mich um, bürstete die Feuchtigkeit weitestgehend aus den Pferden und fettete gründlich das Lederzeug ein, damit es durch das Meerwasser keinen Schaden nahm.
      Bevor Catalina am Nachmittag nach Hause kam, trainierte ich mit Topar etwas Dressur, was meinen neuen Fähigkeiten ebenso zu gute kam wie denen des Hengstes.
      Gegen Abend, kurz vor dem Essen entführte ich Black Lemontree von der Hengstweide und ritt langsam Richtung Wald, als ich Hufgetrappel hinter mir hörte, drehte ich mich verwundet um und stellte fest das Catalina mir meinen 'Pferdeklau' mit gleicher Münze heimgezahlt hatte. Meine Freundin und Partnerin saß auf Sólfari. Darauf hin konnte ich ein Lachen nicht mehr zurück halten und wir beide bogen uns vor Lachen, ehe wir die Pferde wieder tauschten und zum Essen zurück kehrten.
    • AlfurElfe
      29. April 2015
      Auf nach Schottland | 10 740 Zeichen || (c) BellaS
      Zwei schreckliche Wochen
      Als ich am Morgen aufwachte, wusste ich bereits, dass dieser Tag nicht unbedingt zu den schönsten in meinem Leben gehören würde. Mein Kopf schmerzte, kaum hatte ich mich im Bett aufgerichtet und sobald mir auch wieder einfiel, was noch alles zu tun war, hatte ich nicht einmal mehr das geringste bisschen Lust aufzustehen. „Liegenbleiben wäre herrlich“, dachte ich und griff nach der Wasserflasche neben meinem Bett.
      Ich hatte gestern den ganzen Tag gearbeitet und viel zu wenig getrunken, das Resultat spürte ich nun wie einem Holzhammer in meinem Kopf.
      Laut seufzend machte ich Anstalten aus dem Bett zu steigen und hatte mich gerade in die Senkrechte gehoben, als mit auffiel, dass ich nicht mehr alleine im Bett lag. Mein Freund regte sich und schlug die Augen auf. Für Jonas, der seit kurzem in Kiel als Architekt arbeitete, war heute Wochenende, doch auf mich wartete jede Menge Arbeit. Ich wusste genau, dass er es hasste wenn ich nicht mal am Wochenende viel Zeit für gemeinsame Unternehmungen hatte, doch da eher eher schlecht als Recht ritt und keine Lust hatte seine Reitküste zu verbessern, musste er eben auch auf einen gemeinsamen Ausflug in Form eines Ausrittes verzichten.
      Grummelnd drehte er sich weg und schlüpfte wieder unter seine Decke, während ich in meine Reithose steig und halb die Treppe herunter fiel, als in der Küche ein ohrenbetäubendes Scheppern losging, gefolgt von mehreren, nicht minder lauten Flüchen.
      Das Schlimmste befürchtend stürzte ich in die Küche. Tabea stand vor einem völlig entleertem Schrank, eine Pfanne in der Hand. Ich starrte sie entgeistert an, unfähig den Sinn ihrer Aktion zu durchschauen.
      »Ich wollte doch nur Spiegeleier...«, begann sie, während mein Freund, der hinter mir in der Küchentür stand, lauthals zu lachen begann.
      »Bella, ich hab dir gleich gesagt, dass dieser Stapel von Kochzeugs instabil ist.«
      In gespielter Entrüstung stemmte ich die Hände in die Hüften. »Kochzeugs?!«
      »Ja, das war ein Doofer Stapel.« mischte sich jetzt auch noch Tabea ein.
      Ich wusste, meine Konstruktion war nicht sonderlich klug gewesen, doch so schnell wollte ich mich auch nicht geschlagen geben. »Also ich habe jetzt etwas zu tun.«, meinte ich und schnappte mir einen Nutella-Toast von einem Teller auf dem Tisch. »Ich gehe jetzt füttern. Solltet ihr eine besserer Konstruktion für diesen Schrank finden, dann räumt ihn meinetwegen anders ein.«
      Ich trat vor die Tür und atmete erst einmal tief durch. Die frische, morgendliche Seeluft tat meinem Kopf gut und ich begab mich in Richtung unserer Sattel und Futterkammer, die in einem separaten Häuschen neben dem Stallgebäude untergebracht war. Zum ersten Mal war ich froh, dass Cata noch in Schottland bei Ravenna war. Ich hatte sie heimlich um die Reise beneidet, doch jetzt fand ich es gut, nicht ständig ihren Spot zum Thema 'Kochzeugs' ertragen zu müssen.
      Im Stall standen Momentan nur Morgaine und Catas Neuzugänge Dorn und Steel Heart. Selbst Fire's Grace war mit einer Decke über Nacht auf der Koppel geblieben.
      Ich packte den Stapel mit Futterschüsseln, welche Tabea in einem Überschwang von Kreativität mit den Pferdenamen in Form von Grafitis verziert hatte und begann das Training für heute zu planen, als mein Handy anfing zu vibrieren.
      »Ja?« Mit einem Blick aufs Display sah ich, dass es Cata war.
      »Du, Bella. Ich hab...«
      »Ist alles ok? Wenn du so anfängst bedeutet das nichts gutes!«
      Ich begann mir bereits das ein oder andere Horrorszenario vorzustellen, doch was sie tatsächlich sagte übertraf alles.
      »Du, Bella. Ich habe ein Grundstück gekauft Hier in Schottland. Ich, Ich werde hierbleiben.«
      Völlig entgeistert starte ich mein Telefon an. War heute der erste April und alles nur ein schlechter Scherz? Nein, der war schon seit einigen Wochen vorbei aber.... Ich wusste nicht weiter und war unfähig zu antworten.
      »Es tut mir leid, Bella.«, hörte ich die Stimme meiner Freundin und Kollegin aus dem Lautsprecher und dann platzte mir der Kragen.
      »Hach. Dafür bist du also nach Schottland geflogen.«, jetzt lag nur noch kalte Wut in meiner Stimme und alles vernünftige Denken hatte sich abgeschaltet.
      »Wie schön für dich. Aber ich finde, so was sagt man einem Auge in Auge und nicht übers Telefon.«
      Catalina stammelte etwas von Spontanentscheidung, doch ich ließ sie nicht erst zu langen Erklärungen ansetzten.
      »Komm mir nicht mit 'Spontanentscheidung'. So etwas plant man! Mir reicht es mir dir! Lass dich hier nicht wieder blicken!...«
      Was ich im Laufe des Telefonats noch alles von mir gab, ist zu meinem Glück aus meinem Gedächtnis verschwunden, doch es würde mich nicht wundern wenn es sich in das von Cata eingebrannt hätte.
      Der restliche Tag war für mich gestorben. Im Versuch, alles normal weiterlaufen zu lassen hatte ich versucht zu reiten, doch sogar der sture Bock Topar war an diesem Tag starr vor Angst gewesen. Schließlich hatte Tabea mir energisch die Zügel abgenommen und hatte meine Arbeiten erledigt. Ich weiß noch immer nicht, was ich ohne sie gemacht hätte. Den Rest des Tages verbrachte ich in einem Zustand hilfloser Wut, bis ich mich am Abend endlich bei meinem Freund aus heulen konnte.
      Jetzt, im nach hinein kommt mir mein Verhalten ziemlich Kindisch vor, doch in diesem Moment fühlte ich mich Verraten und Hintergangen.
      Kurze zwei Wochen später hatte sich, zumindest fühlte es sich so an, mein halbe Leben verändert. Viel war passiert auf meinem, inzwischen Namenlosen Hof. Das Ausbildungszentrum UHAP Ocean Wave hatte geschlossen und würde seine Tore nicht wieder öffnen. Catalinas Sachen waren aus dem Haus und den Ställen verschwunden, ebenso wie ihre Pferde.
      Ich stand nun da, ohne festen Beruf und mit einem Hof voll Pferde. Auch das Geld war auf einmal an allen Ecken und Enden knapp. In diesem Dilemma hatte ich mich entschlossen, nicht wieder allein als Ausbilderin zu arbeiten und mich schließlich an meine Ausbildung als Sattlerin erinnert. Und dann änderte sich schlagartig noch einmal alles.

      Wieder war Cata und ein Anruf schuld, doch dieses Mal traute ich meinen Ohren noch weniger.
      »Bella? Zuhören, nicht auflegen!«, waren die ersten Worte die aus meinem Telefon drangen.
      Ich unterdrückte den wütenden Impuls auf den roten Button zu drücken als ich wieder Catas Stimme erkannte.
      »Ich höre.«
      »Ein Grundstück. Ein Stück Kiesstrand, Schottische Hügel und jede Menge Platz.«
      »Willst du mir jetzt vorschwärmen? Da bist du aber an der ganz falschen Adresse!«
      »Nein, das steht zum Verkauf. Schnäppchen.«
      Bevor ich antworten konnte hatte sie aufgelegt, doch wenige Sekunden später vibrierte mein Handy erneut. Diesmal waren es WhatsApp Nachrichten mit Bildern.
      Etwas entnervt öffnete ich die App und mir blieb fast das Herz stehen. Ich sah eine Landschaft wie im Traum, meinem Traum.
      Graugrüner Rasen, Meer und Hügel. Das ganze nur unterbrochen von Weidezäunen und einer Ansammlung von Gebäuden am Rand des Bildes.
      ''Das könnte dir gehören.'' stand darunter und ich musste schmunzeln. Das ganze klang doch ziemlich nach schlechter Werbung, doch ich hatte im Kopf breites meine Finanzen aufgerufen.
      Drei Handyfotos hatten mich erwischt. Schnell hatte ich eine Überfahrt gebucht, meiner kleinen Familie Bescheid gegeben und war unterwegs um mir alles anzusehen.
      In Folge kehrte ich aufgekratzt und mit einer Urkunde zurück nach Hause. Es war ein Kaufvertrag.

      Umzug Es war kaum zu glauben, dass es noch April war. Die Sonne brannte und machte das Kisten schleppen nicht angenehmer. Die Isländer schwitzen unter den Resten ihres Winterfells und warteten ungeduldig auf die Abfahrt. Ich klopfte Laufey den Hals. „Alles gut, in Schottland ist es nicht so heiß.“, sagte ich zu meiner Stute.
      Jetzt war alles entschieden und es gab kein zurück. Ich würde Cata nach Schottland folgen. Ein riesiges Grundstück gehörte bereits mir. Mehrere Tage hatte die Kaufurkunde mir beinahe Löcher in die Tasche gebrannt, bis ich mich endlich aufraffen und die Neuigkeit verkünden konnte. Eine Isländerzucht sollte dort oben entstehen, meine Zucht. Ich hatte meine Überredungskünste weniger einsetzten müssen als ich gedacht hätte. Sowohl mein Freund, als auch meine kleine Schwester wollten mir nach Schottland folgen, obwohl ich über ihren Kopf hinweg entschieden hatte.
      Nun versuchte ich meine eigene Aufregung im Zaum zu halten, während ich meine acht Pferde in den großen Transporter lud. Sämtlicher Hausrat war in einem gemieteten LKW verstaut und die Überfahrt gebucht. Es tat mir im Herzen weh die Ostsee und mein altes Zuhause in Deutschland zu verlassen, doch ich freute mich auch schon wie ein kleines Kind auf meinen ersten Ausritt über die weiten Wiesen auf Morvern. Colles Virides – Die Pferde der grünen Hügel, so würde ich meine Zucht taufen, der jetzt nichts mehr im Wege stand. Winter Cloud, Morgaine und Liddle Miss Sunshine waren in Deutschland zurück geblieben und somit würde ich mich jetzt voll und ganz auf meine Leidenschaft konzentrieren – die Islandpferde.
      Ein letztes Mal verabschiedete ich mich von meinen Eltern, Freunden und der Restlichen Familie, die mir beim Umzug geholfen hatten. Von jetzt an, würden wir nur noch zu viert klarkommen müssen. Außer meinem Freund und meiner Schwester würde mich auch Linn Rheintal begleiten. Sie war eine Freundin aus meiner Zeit als Reitschülerin und hatte mir ihre Hilfe angeboten. Da ich wusste, es wartete Arbeit, hatte ich ihr Angebot dankend angenommen. Es war eins zum anderen gekommen, und so hatte ich bereits eine kleine Crew zusammen, bevor wir überhaupt nach Schottland aufgebrochen waren. Unter Abschiedsrufen und Winken stieg ich ins Auto und als mein ehemaliger Hof schließlich Hinter einer Kurve verschwand, war ich froh nicht fahren zu müssen, denn es kamen mir die Tränen. Fünf geschlagene Stunden dauerte die Fahrt nach Amsterdam. Von hier aus ging unsere Fähre hinüber auf die grüne Insel, unser neues Zuhause.
      Im Gegensatz zu Tabea und Linn hatte mich keine Seekrankheit geschlaucht, doch ich sah genauso mitgenommen aus als wir die Autos schließlich aus dem Bauch des Schiffes lenkten. Ich hatte die Nacht auf die Pferde aufgepasst und somit keinen Schlaf bekommen und auch die Verständigung mit der Niederländischen Schiffsmannschaft war anstrengend gewesen. Nicht einmal die weiteren zwei Stunden Fahrt konnte ich verschlafen, denn mir war die Aufgabe zu teil geworden den LKW mit den Pferden zu steuern. Die Schleichwege welche die Schotten als 'Straßen' zu bezeichnen Pflegten und meine Müdigkeit machte die Fahrt nach Morvern zu einem Albtraum.
      Als ich Laufey, Vinkona, Vidja, Stássa, Faera, Slaufa, Vin, Topar und Sólfari endlich ausgeladen hatte, war es mir vergönnt in meiner 'Übergangswohnung' auf Caed Crevan ins Bett zu fallen. Auf Colles Virides würde in wenigen Wochen alles fertig sein, doch jetzt wollte ich mich als erstes von der Reise erholen.
    • AlfurElfe
      April 2015
      Western(Pleasure) LK 5 auf LK 4 mit Slaufa | 2359 Zeichen | (c) Veija

      Kaum waren Aaron und ich bei Sarah fertig, machten wir uns auf den Weg zu Bella und ihrem Isländer Slaufa, die wir in Western trainieren sollten. Noch hatte ich keine Ahnung, was ich mit der Stute anfangen sollte, doch das würde sich später schon rausstellen.
      Bei Bella angekommen stellten wir uns kurz vor, ehe wir uns Slauf ansahen. Die blauen Augen und die Scheckung machten sie zu einem wunderschönen Pferd, was durch ihren Charakter nicht getrügt wurde. Auf der Koppel schien sie einen heiden Spaß zu haben, mit den anderen über die Wiese zu fetzen. Lachend riefen Aaron und ich sie zu mir, ehe wir sie kurz streichelten und aufhalfterten, ehe wir in den Stall gingen, um sie zu putzen. Schnell landete das Pad und der Sattel auf ihrem Rücken. Während Aaron nachgurtete, schnallte ich Gamaschen und Hufglocken an die Vorderbeine, ehe ich ihr die Trense anzog. Ich hatte eine einfache Wassertrense gewählt, da die Stute ja noch nicht oft Western geritten wurde und ein Bit hier völlig fehl am Platz wäre.
      Gut gelaunt gingen wir also in die Halle, wo ich sie zunächst ordentlich ablongierte, ehe ich mich in den Sattel schwang. Schnell merkte ich, dass die Stute federnde Gänge hatte und schon hatte ich eine schöne Diziplin: Pleasure. Der Schritt klappte wirklich super und wir gingen ganze und halbe Bahnen, Zirkel und Volten im lockeren Schritt. Beim Trab hatten wir so unsere Probleme. Ich hatte keinerlei Ahnung vom Tölten, weshalb es mir irgendwie gelang sie in den Trab zu bekommen. Doch immer wenn ich die Zügel annahm, um Tempo rauszunehmen, damit sie langsamer trabte, fing sie an zu tölten. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich sie soweit hatte, dass sie im lockeren Trab ganze und halbe Bahnen, Zirkel und Volten ritt. Dann übte ich ein wenig das Rückwärtsrichten, was auch nicht sehr schwer war und gut klappte, ehe ich sie angaloppierte und vorwiegend auf dem Zirkel hielt. Trab schien also wirklich ihr größtes Problem zu sein, weshalb der Galopp wirklich super war! Zum Schluss unserer Einheit durfte Aaron sie noch ein wenig abreiten. Galoppieren und Schritt gehen durfte er, den Trab sollte er ganz raus lassen. Da konnte Bella sich selbst dran versuchen, schließlich kannte sie sich mit Tölt und Trab viel besser aus als ich. Aaron war fertig und nach einem gelungenen Ritt drückten wir Bella die Stute in die Hand und fuhren nach Hause.
      2359 Zeichen, by Veija
    • AlfurElfe
      Mai 2015
      Hufkontrolle von Slaufa | 1442 Zeichen | (c) ???
      Hufschmied Ivanhoe Auftrag bei Frau Schmidemann

      Nun in Schottland angekommen fuhr ich gleich zu meiner nächsten Kundin Anabell Schmidemann. Ihre Isländerstute Slaufa brauchte eine hufkontrolle und darum kontaktierte sie mich. Slaufa den namen kam mir so bekannt vor hate ich diese nicht mal in meinem Besitz? Ich grübelte und als ich sie dann sah, wusste ich es das sie mal mir gehörte. Schön das es ihr so gut ging nur die hufen mussten dringend gemacht werden. „Hallo ich bin Adria!“ stellte ich mich meiner neuen Kundin vor. „ Tut mir leid das ich erst jetzt komme, aber ich bin gerade mitten im umbau in Craignure! Und konnte erst heute etwas zeit finden!“ erklärte ich mich. „ das macht nichts, schön das sie auch hier rauf ziehen wollen!“ sagte sie. Dann begann ich mit meienr arbeit. Zuerst schaute ich mir ihren huf an, sie waren immer noch so wie bei mir damals, sehr stabil und Barhuf war für sie keinerlei ein Problem Ich zwickte das zuviele Horn ab, raspelte und feilte den Huf schön rund, und ging zum hinterbein. Slaufa war gut erzogen , das wusste ich und desshalb blieb sie still, so ging es auch am schnellsten. Kaum hatte ich den Hinterhuf begonnen und schon war es wieder fertig. Dann wechselte ich die seiten und begann wieder mit dem Vorderbein. 15 Minuten später konnte Annabell die Stute wieder in ihre Box bringen. Ich verabschiedete mich von ihr und fuhr nach Hause auf meinen Hof in 144Craignure morgen müsste ich wieder nach Deutschland fliegen zu einem Großauftrag.
    • AlfurElfe
      Hochgeladen am 30. Mai 2015
      Rechte Hände... | © BellaS
      schwarz – Bella

      grau – Jonas

      lila – Linn

      türkis – Tabea

      rot – Ravi

      grün - Finley

      Ich ließ mich auf die Bank vor unserem Haus fallen und beschloss mich von jetzt an bis Morgen meinen Zentimeter mehr von der Stelle zu rühren. Immer öfter war ich nach der getanen Arbeit des Tages zu Müde und gestresst für Entspannungen wie Lesen oder einem Ausritt, geschweige denn, dass ich genug Zeit dafür habt hätte.

      Seit Linn auf Colles Virides eingezogen war hatte sie zwar einen kleinen Teil meiner Aufgaben übernommen und auch Tabea war nicht untätig, doch 12 Pferde waren einfach zu viel für drei Personen.

      Ich hatte mich bisher nicht mit der unbequemen Frage beschäftigen wollen, doch nun wurde ich von allen Seiten dazu gedrängt mich nach mindestens einem weiteren Helfer für den Hof umzusehen.

      Während ich so meinen Gedanken nachhing, ließ Jonas sich neben mich auf die Bank fallen. Obwohl Jonas nicht viel mit Pferden am Hut hatte, half er doch wo er konnte, gerade in Situationen wie der Jetzigen.

      „Bella, so kannst du doch nicht weitermachen.“, sagte er und strich mir eine Lockige Haarsträhne aus dem Gesicht, „Du machst dich damit selber kaputt. Du überarbeitest dich.“

      „Nein, ich will keinen Neuen einstellen, die machen doch noch viel mehr Arbeit und Linn hilft mir doch.“

      „Mensch, sei doch nicht so stur. Du weißt doch selber was Sache ist, handle gefälligst. Ich weiß, dass du darüber Nachdenkst.“

      Im meinem Kopf befand sich, nach aktuellsten Meldungen nur noch Chaos. Einerseits wollte, und brachte ich Hilfe, andererseits wollte ich die Zügel selber in der Hand behalten und nur Leute haben von denen ich wusste, dass sie mich ebenso schätzten wie ich sie.

      „Du kochen ja irgendwelche Minderwertigkeitskomplexe hoch.“, ärgerte ich mich über mich selbst und blieb grübelnd auf der Bank sitzen.

      Langsam erhob ich mich von der Bank. Meine Freundin machte mir in den letzten Wochen wirklich Sorgen. Bella gehörte leider zu dem Typ Mensch, der allen Neuerungen äußerst skeptisch gegenüber steht. Diese Neigung konnte ihr jetzt zum Verhängnis werden, und ich hatte nicht die Absicht dies zu zu lassen.

      Ich muss zugeben, dass ich keine Ahnung von Pferde, Zuchten und der Führung eines Hofes hatte, doch Ahnung vom Zustand der Überarbeitung, ja des Burnouts hatte ich.

      „Hör auf so schwarz zu malen.“, ermahnte ich mich selbst, „Annabell ist ebenso erwachsen wie du und muss wissen was ihr gut tut.“

      „Aber auch Erwachsene sind zuweilen unvernünftig.“, raunte eine Stimme in meinem Kopf und das schlimmste war, ich wusste, dass sie Recht hatte.



      „Ein Schlachtplan muss her.“, witzelte ich. Jonas saß mir gegenüber am Küchentisch, neben mir Linn. Bella war schlafen gegangen, ich hatte jedoch den Verdacht, dass sie heimlich an der Tür stand um zu lauschen.

      Der Freund meiner Schwester hatte uns soeben seine Sorgen gebeichtet und wir waren völlig seiner Meinung.

      „Stallarbeiter brauchen wir. Soviel ist sicher.“, stimmte auch Linn bei und sprach damit aus was uns allen auf dem Herzen brannte.

      „Aber über Bellas Kopf hinweg?“, wand Jonas ein.

      „Sie hat selber Pech wenn sie nicht merkt wann das Maß voll ist.“, stellte ich klar. „Nur wie kommen wir an brauchbare Leute?“

      „Internetanzeige?“, ließ sich nun wieder Linn vernehmen.

      „Nein, da gucken Hinz und Kunz rein. Strolche sollten wir Bella nicht zumuten.“

      „Anzeige in der hiesigen Zeitung?“

      „Besser, vielleicht können wir bei Ravi fragen?"

      „Das ist eine gute Idee. Ich hab gar keine Ahnung wo ihre ganzen Stallhelfer herkommen.“, nahm auch ich wieder am Gespräch teil. „Ich reite Morgen hin. Oder besser anrufen?“

      „Das ganze ist doch eilig oder? Ruf an!“, meinte Linn.

      Gesagt getan. Alle verschwanden auf ihre Zimmer und ich griff zum Handy um die Nummer unserer Freundin zu wählen.



      Ich wollte gerade noch einen Spazierritt mit Ghost machen als mein Handy einen Anruf erhielt - Tabea - stand dort auf dem Bildschirm

      "Hey, was gibt´s?

      "Wir haben da mal eine generelle Frage - wie seit ihr zu euren Pflegern gekommen?"

      Kurz stockte ich, wieso sollte sie das denn jetzt so dringend interessieren? "Naja...Aidens Familie wohnt in Craighnure und schon der Vater hat hier gearbeitet, als der Hof noch der Oma von Kathi und Cayden gehörte, die drei sind sozusagen zusammen aufgewachsen. Hansi...Naja den hat Kathi wohl von einem Festival auf gegabelt...allerdings war das vor der Zeit als ich hier gewohnt hab. Ansonsten könntet ihr in den hiesigen Zeitungen schauen oder im Internet...Cayden kam damals durch ein Auslandspraktikum nach Österreich zu Amy auf den Hof.



      Ich bedanke mich herzlich für diese Auskunft und verließ mein Zimmer. Ich klopfte an Linns Wohnungstür und fand auch Jonas bei ihr. Die beiden hatten wohl meinen Anruf abwarten wollen und saßen mit besorgten Gesichtern auf Linns Sofa.

      „Also Ravi sagt ihre Stallarbeiter haben da schon in der Nähe gewohnt. Wir sollten in die Zeitung schauen oder selber eine Anzeige aufgeben.“



      Ich hatte meinen Laptop schon auf dem Schoß, kaum das Tabea ausgesprochen hatte.

      „Also eine Anzeige im Internet und eine in der Zeitung? Soweit ich weiß geht das auch über die Webseite... oder erst mal gucken?“

      „Wollen wir das wirklich ohne Bella machen?“, fragte Jonas zweifelnd.

      „Hey, wir tun das nur zu ihrem besten!“, meinte Tabea. „Jetzt nicht kneifen hier.“

      „Streitet nicht! Ich suche schon mal!“

      Ich traktierte die Tasten meines Laptops ungefähr eine Stunde lang ehe ich etwas vielversprechendes fand. Die beiden anderen hatten nicht zu Bett gehen wollen, jetzt saßen sie mit Bier auf dem Sofa und warteten gespannt.

      „Hey, hier ist etwas.“, riss ich die beiden aus ihrem Schweigen. Kaum hatte ich die Worte gesprochen, waren Jonas und Tabea neben mir und lasen die Internetanzeige.

      'Zwei fleißige Stallarbeiter suchen eine neue Arbeitsstelle. Finley McLean und Arran McTavish aus Morvern suchen eine Arbeit mit Wohngelegenheit in der Nähe...'

      „Das klingt perfekt. Aber was war nochmal 'payment'?“, fragte Tabea resigniert. Das englisch fiel ihr manchmal noch etwas schwer, dementsprechend war sie froh, dass wir auf dem Hof zumeist Deutsch sprachen.

      „'Bezahlung'.“, kläre Jonas sie schnell auf und studierte die Anzeige weiter. „Könnte das etwas für uns sein?“



      „Jetzt reicht es aber.“, ich öffnete die Tür und trat ein. „Ihr wollt mir jetzt ehrlich zwei Stallarbeiter aufdrücken?“

      Ich hatte Wut im Bau. Durfte ich denn nicht mehr mit entscheiden? Auf meinem Hof?

      „Ich wusste, dass du lauschst.“, sagte Tabi ruhig. „Und du weißt ganz genau, dass das notwendig ist und keinerlei Problem darstellt. Also beruhige dich gefälligst und lies dir das hier durch.“

      Wutschnaubend trat ich zum Laptop und setzte zu einer wenig netten Rede an, als mein Blick auf das Gesicht meines Freundes fiel. Erst jetzt fiel mir die ehrliche Besorgnis daran auf und die ließ den Zorn verschwinden.

      Wie ein Häuflein Elend sank ich aufs Sofa und fühlte gleich darauf Jonas Arm um meine Schultern.

      „Nein, ich weiß ja das ihr Recht habt.“, gab ich zu. „Ich will nur nicht.... will nur nicht...“

      „Jemanden der dich nicht respektiert.“, beendete Tabea den Satz. „Jetzt komm mal runter. Du BIST eine Respektsperson, und sei es nur wegen deines abnormen Streberschädels gefüllt mit Pferdewissen.“

      Sie hatte den Bann gebrochen und ich begann zu lachen. All die Anspannung und der Stress der letzten Wochen brach aus mir heraus und ich konnte meine Gefühle nicht länger unter Kontrolle halten, ja ich versuchte es auch nicht länger. Ich lachte und dabei liefen mir die Tränen über die Wangen. Kaum hatte ich mich einigermaßen beruhigt, drückte meine kleine Schwester mir mein Handy in die Hand.

      „Und jetzt rufst du da an!“





      Zwei Tage waren vergangen und die beiden sollten am nächsten Tag anfangen. Ich hatte mit Linns Hilfe die freie Wohnung im Haupthaus bezugsfertig gemacht, während meine Freundin und ihre vorlaute Schwester einen Ausritt unternahmen. Ich wusste genau, sie machte sich noch immer Sorgen und hatte eine Heiden Angst vor dem nächsten Tag, doch sie verstand es gut ihre Gefühle zu verstecken.

      Ich wollte ihr mal wieder eine Freude machen und schlug Linn vor den beiden nachzureiten. Erst erntete ich nur einen Ungläubigen Blick, dann hatte ich den Tatendrang der jüngeren Frau geweckt.

      „Du reitest besser Vidja.“, rief sie mir entgegen und kam mir mit zwei Pferden entgegen. Sie machte eine Handbewegung hinüber zu dem gepunkteten Pferd.

      „Äh, war Vidja nicht dein Lieblingspferd?“, fragte ich, mich wage erinnernd.

      „Ja, aber die ist brav. Im Gegensatz zu den andren und bei....“

      „Und bei meinen Reitkünsten wird das wohl besser sein.“



      Ich war froh Bella wieder in einem einigermaßen Beruhigenden Zustand zu wissen. Die langen Haare im Wind flatternd preschte sie auf ihrer Stute Laufey vor mir her. Ich wusste, dass sie das Rennen gewinnen würde. Ich hatte das bereits gewusst, als ich sie herausgefordert hatte doch der beste Sieg war das strahlende Lächeln, welches sie mir nun schenkte.

      Wir wendeten unsere Pferde und ritten in gemächlichem Schritt zurück in Richtung Hof als Vinkona unruhig wurde.

      Meine Stute hatte etwas bemerkt und nun sahen auch wir zwei Reiter am Horizont. Wir tölteten ihnen entgegen und ich erkannte bald zwei Menschen auf Vidja und Blossi.

      Als ich mich gerade zu fragen begann wer zum Henker denn auf Blossi saß, konnte ich auch die Reiter erkennen.

      „Nein, du reitest freiwillig?“, rief eine Schwester ihrem Freund entgegen. Unterdessen bemerkte ich zu Linn, dass es eine kluge Entscheidung gewesen war ihm Vidja zu überlassen.





      Ich hatte meine Sorgen für eine Weile vergessen können, doch als ich Abends neben Jonas im Bett lag, kamen sie mit aller Macht zurück. Ich wurde noch lange von immer absurderen 'Was wenn...' Gedanken geplagt, bis ich endlich zur Ruhe kam.

      Am nächsten Morgen wachte ich sehr früh auf und ging hinunter in die Futterkammer. Ich lud das 'Frühstück' in Form von Heu für meine Vierbeiner auf eine Schubkarre und machte mich auf den Weg zu den Koppeln.

      Ich versuchte extra lange zu brauchen und als ich schließlich wieder am Hauptgebäude anlangte, standen zwei junge Männer dort etwas verloren in der Gegend herum.



      Sowohl ich als auch mein Kumpel Arran waren glücklich über den Anruf und das Stellenangebot gewesen, die uns Gestern erreicht hatten. Es kam von der Besitzerin einer Islandpferde Zucht in der Nähe. Sie war wohl vor kurzem von Deutschland hier her gezogen und benötigte nun Hilfe bei allen anfallenden Arbeiten. Wir hatten nicht lange überlegen müssen. Was konnte schon schiefgehen? So machten wir uns auf den Weg zur angegebenen Adresse, nicht weit von unserem jetzigen Wohnort um uns alles anzusehen.

      Der Hof machte einen freundlichen und gepflegten Eindruck, doch man ließ uns warten. Schließlich kam eine besorgt wirkende Frau auf uns zu.

      „Finley McLean.“, stellte ich mich vor. „Und das ist mein Kumpel Arran McTavish. Er ist leider auf den Mund gefallen.“

      „Annabell Schmiedemann.“, sagte die blonde Frau vor mir und reichte uns beiden die Hand. Als sie mein leicht entsetztes Gesicht sah fügte sie hinzu: „Bella reicht... ja ja. Deutsche Namen.“

      Erleichtert grinsend folgten wir ihr auf einen Rundgang über den ganzen Hof. Die Isländer Stássa, Laufey, Vinkona, Vidja, Slaufa, Faera, Vin, Thowra, Blossi, Sólfari, Uprising und Topar gefielen mir, und meinem Freund schien besonders den, von Bella als Zickig bezeichneten, zuletzt genannten Hengst zu gefallen.

      Ich mochte den Hof. Hier zu arbeiten stellte ich mir als guten Job vor. Auch die anderen Bewohner des Hofes und unsere zukünftige Wohnung bekamen wir zu Gesicht.

      Ich hatte bereits jetzt für mich entschieden, ich würde den Job annehmen und auch Arran schien dazu geneigt zu sein.



      Ich war positiv von den beiden Überrascht worden. Während Arran mir eher wieder schweigsame Typ vorkam, der seine Arbeit ohne viel Federlesens erledigte, schien Finley geneigt die Stimmung hier etwas aufzulockern.

      Alles in allem fand ich in den beiden tüchtige Arbeiter, die ich in den nächsten Wochen wirklich zu schätzen lernte. Das ging so weit das ich eines Abends beim gemeinsamen Grillen sagte:

      „Ich weiß nicht was ich ohne euch machen würde.“

      Daraufhin glitt ein triumphierendes Lächeln über Tabeas Gesicht als wollte sie sagen: 'Hab ich's doch gewusst.'
    • AlfurElfe
      Juni 2015
      Western(Pleasure) LK 4 auf LK 3 mit Slaufa | 1164 Zeichen | (c) Veija

      Heute war ich wieder auf dem Weg zu Bella und ihrer Isländertstute Slaufa, mit der außergewöhnlichen Farbe. Ich hatte heute Aliena mitgebracht. Sie war eine Auszubildende auf meinem Hof mit der Richtung: Spezialreitweise Western, weshalb sie bei der Isländerstute noch viel lernen konnte!
      Bei Bella angekommen, grüßten wir sie kurz ehe wir uns die Stute schnappten. Ich zeigte Aliena nochmal wie man sie ordentlich putzte, sprühte Slaufa mit Fliegenspray ein und sattelte sie dann.
      Zunächst longierte Aliena Slaufa ein wenig unter meine Aufsicht, ehe wir nochmal nachgurteten und ich mich in den Sattel schwang. Zunächst wiederholte ich alles von der letzten Trainingseinheit, ehe ich ans Verfeinern ging: wie in der Dressur machte ich aus dem Trab einen Mitteltrab und aus dem Galopp einen Mittelgalopp, wenn nicht langsamen Galopp. Slaufa reagierte besser als das letzte Mal auf meine Hilfen, so dass ich nach einer Stunde Training sagen konnte, sie war bereit für die LK 3.
      Nun wollte Aliena jedoch noch auf die Stute und ich gab ihr ein paar Tipps, ehe Bella die Stute noch eine Runde ritt. Dann waren wir fertig und verabschiedeten uns von Bella und Slaufa.
      1164 Zeichen, by Veija
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    AlfurElfe
    Datum:
    22 Aug. 2016
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  • Slaufa
    "Schleife" [sløıvah]

    Abstammung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Von Blettur
    Von Black Lemontree Aus der Byjumi

    Aus der Milka Luflee
    Von unbekannt Aus der unbekannt


    Exterieur
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Stute ~ Hryssan
    01. August ~ 01. Aúgust

    (10 Jahre gealtert)
    Rasse: Islandpferd ~ íslenski hesturinn
    Stockmaß: 144cm
    Deckhaar: Fuchsschecke ~ Rauðskjóttur
    Abzeichen: Fischauge ~ Glasauga


    Interieur / Beschreibung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Charaktereigenschaften:
    Ausgeglichen ●●● Unausgeglichen
    Aufmerksam ●●●● Unaufmerksam
    Intelligent
    ●●●● Unintelligent
    Sozial
    ●●●● Unsozial

    Begabt ●●●● Unbegabt
    Ruhig●●● Nervös

    Loyal ●●●● Untreu
    Gutmütig
    ●●●● Boshaft

    Nervenstark ●●●● Scheu
    Temperamentvoll
    ●●●● Faul


    Slaufa ist ein Musterbeispiel in Sachen Charakter. Sie ist absolut unkompliziert und brav im Umgang, mit Kindern und beim Reiten. Das hat sie wohl von ihrer Mutter vererbt bekommen. Sie würde alles für ihren Besitzer tun, was sie sehr verlässlich im Gelände macht. Sie ist aber auch verspielt und liebt es, mit Artgenossen über die Weide zu galoppieren.

    Unterbringung: Weide/Paddock, im Sommer Hochlandweide
    Futtersorte: Kraftfutter
    Weidepartner: Viðja, Vínd, Hryða, Færa, Princess Peppy Ann


    Besitzer: AlfurElfe
    VKR/Ersteller: verfallen/mKay


    Qualifizierungen & Erfolge
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    Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TBs

    Dressur E A L M

    Springen E A L

    Military E A L

    Galopprennen E A L

    Distanz E A L M S S* S** S***

    Gangreiten E A L M S S* S** S***
    Tölt: T8 T7 T6 T5 T4 T3 T2 T1
    Viergang: V1 V2 V3 V4 V5 V6 V7 V0


    Western E A L M S S* S** S***
    Western Pleasure: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1



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    22. Gangturnier | 33. Gangturnier |35. Gangturnier

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    288. Westernturnier | 292. Westernturnier


    Inoffiziell

    -

    Zuchtverband
    -

    Ausbildung und Zuchtdaten
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    Fohlen ABC ✅ | Eingeritten ✅ | Eingefahren ✅

    Fohlenausbildung (bis 2 Jahre)
    Anfassen ✅ | Putzen ✅ | Aufhalftern ✅
    Führen ✅ | Hufe geben ✅

    Jungpferdeausbildung (ab 2 Jahren)
    Gebiss annehmen ✅ | Sattel aufgelegen ✅ |

    Schrecktraining ✅ | Verladen ✅ | Longieren ✅

    Dressurpferdeausbildung (ab 3 Jahren)
    Einreiten ✅ | Stangenarbeit x | Gelassenheitstraining x | Kandarevertraut x

    Gangpferdeausbildung (ab 5 Jahren)
    Einreiten ✅ | Stangenarbeit x | Gelassenheitstraining x | Eintölten ✅ | Kandarevertraut ✅

    1 = Sehr gelassen, 6 = schlechtes / unsicheres Verhalten
    ● Angeboren
    Antrainiert Prüfung Abgeschlossen


    Fremde Umgebungen: 6 5 4 3 2 1
    Platz/Halle: 6 5 4 3 2 1
    Hufschmied: 6 5 4 3 2 1
    Tierarzt: 6 5 4 3 2 1
    Wasser: 6 5 4 3 2 1
    Gelände: 6 5 4 3 2 1
    Straßen: 6 5 4 3 2 1

    Stangenarbeit: 3 2 1
    Longenarbeit: 3 2 1

    Verladefromm: 3 2 1

    Schrecktraining: 3 2 1

    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Kommando kommen ✅


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    [​IMG]
    [SK435] Stuten mit einer Qualifizierung auf min. L Niveau


    ee Aa cc dd gg Toto zz Splspl flfl
    Zur Zucht zugelassen: ja
    Eingetragene Zucht: Egilsstaðir
    Decktaxe: ?

    Nachkommen

    Alfur frá Egilsstöðum (vom Alvari)

    Gesundheitszustand
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    Letzter Tierarztbesuch:
    gechippt [] zuletzt kontrolliert []

    Wurmkur (jedes Jahr) überfällig
    Tollwut Impfung
    (jedes Jahr) überfällig
    Tetanus Impfung (alle 2 Jahre) überfällig
    Influenza Impfung
    (alle 6 Monate) überfällig
    EHV-1 + EHV-4
    (alle 6 Monate) überfällig
    Herpes
    (jedes Jahr) überfällig


    Gesamteindruck: sehr gut
    Aktue Krankheit/en: keine
    Chronische Krankheit/en: keine
    Erbkrankheit/en: keine


    Letzter Hufschmiedbesuch:
    Ausgeschnitten/Korrigiert:
    Hufbeschaffenheit: x
    Hufkrankheit/en: x

    Beschlag vorne: Eisen
    Beschlag hinten: -


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