Canyon

● Light up Hell

Englisches Vollblut ○ Seal Brown Roan Tobiano ○ Hengst ○ 5 Jahre ○ 167cm ○ gekört

● Light up Hell
Canyon, 17 Juni 2019
    • Canyon
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      Kanaskins Rêver Ranch
      Zwei Neue Fohlen im Privatstall! Ártali bekommt Freunde!
      Ein regnerischer Tag brach an. Mit geschützter Kapuze auf den Kopf eilte ich in meinen Privatpferdestall und ging zum Abteil für Fohlen. Gut im Moment stand nur mein Isländerhengst Ártali van Ghosts drin, der mittlerweile schon ein kleiner Jährling war und bald das erwachsene Leben anbrach. ,,Na mein Süßer!´´, grüßte ich den wunderschönen Schecken. Dann holte ich ihn aus seiner Box und begann sein Fell gründlich zu striegeln. Ich entfernte all den Schmutz, den der kleine Kerl verursacht hat und bändigte seine mittlerweile wilde Mähne. Sein Langhaar musste auch gekämmt werden, den es war komplett verfitzt. ,,Mann Mann Mann, wie kriegst du nur das hin?", lachte ich und bändigte sein Langhaar, ehe ich seine Hufe gründlich säuberte. Sie waren nicht so dreckig wie sein Fell vor einer halben Stunde. So mein kleiner, raus kann ich dich leider nicht lassen, denn es schüttet wie aus Eimern, also werde ich dich erstmal in die halle bringen und freilaufen lassen, während wir auf deine neuen Kameraden warten. Mash'al ein Berberhengst war ein Zuchtauftrag in weiter Entfernung. Und Light Up Hell durfte heute von seiner Mutter weg. deshalb ging ich gleich mal zu meiner hübschen Stute Sympathy of the Devil und suchte mir den kleinen Hengst raus: ,,So mein Guter, jetzt darfst du erstmal in die Halle und deinen neuen Kumpel kennen lernen! Mit gespitzten Ohren folgte mir der EVB-Hengst zur Halle. Dort tobte schon Ártali herum, der erst herblickte als ich mit dem Vollbluthengst in die Halle trat. beide beäugten sich von Weiten und bähten die Nüstern auf. Dann wagte der Isländerhengst sich näher an uns heran und ich ließ Hell's Leine lockerer. Dann beschnupperten sie sich und mein Herz pochte bis zum Hals hoch. Ein kurzes Quietschen kam von Ártali, ehe er kurz die Ohren anlegte und die Nüstern aufblähte. Hell wieherte ihm neugierig zu und dann ging es los. Ich ließ Hell los und sofort spielten sie miteinander. ,,Schau dir das mal an!", lächelte ich zu meinen Freund, der gerade dazu kam. ,,Ach wie schön, das sie sich vertragen! Übrigens wir haben Besuch, der Mann mit dem neuen Fohlen ist angekommen!", erwiderte er mir und ich riss die Augen auf: ,,Oh so schnell! Na dann lassen wir ihn nicht warten!", grinste ich und wir machten uns auf den Weg hinaus in den Regen. Dort grüßten wir unseren ausländischen Besucher und luden ihn für dann in unser Haus an. Er lehnte dankbar ab, da er leider wieder los musste und er jetzt nur das Berberfohlen vorbei bringen konnte. Dieses ließen wir auch nicht lange warten und holten den wunderschönen Hengst aus dem Hänger, dieser beäugte und neugierig und schnaubte und freundlich entgegen. ,,Dann mal schnell, damit wir alle nicht zu sehr nass werden!", sprach ich zu den anderen, die gleich einen zahn zulegten und flott das Fohlen in den Stall brachten. Dort rubbelten wir den wunderschönen Hengst erstmal trocken und gaben ihn was leckeres zum Essen, ehe wir uns verabschiedeten und uns nun um Mash'al kümmerten, der jetzt erstmal in seine Box musste, da er sehr müde schien. Also mussten wir heute das kennenlernen verschieben, doch dieses war eh nicht sehr nötig den am Ende würden sie sich eh im Stall sehen. Also holten wir nach einer halben Stunde die Fohlen aus der halle, was einiges an Zeit brauchte, da sie immer noch herum toben wollte. Doch unsere Geheimwaffe schlug an, sie kamen sofort als sie Leckerlis sahen und somit verfrachten wir sie in ihre Boxen und gaben ihnen frisches Trinken.Nun hofften wir alle würden sich verstehen und Hell würde es nicht sehr schwer fallen, von seiner Mutter getrennt zu sein.
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      Kanaskins Rêver Ranch
      Pflegebericht
      Heute waren meine kleinsten vom Hof dran, anders gesagt die privaten Fohlen. Also schnappte ich mir meine Charity und begann ihr Fell zu striegeln, welches ganz schön dreckig war. Es dauerte nicht lang und ihr Fell glänzte wieder und hatte ihr Babyweiches Fell wieder. Dann machte ich weiter mit ihren Hufen und säuberte diese gründlich. Das letzte was ich machte war ihr kurzes Langhaar kämmen, bis es durch war. Dann brachte sie auf die Weide und holte mir das nächste Fohlen, nämlich den Sohn meiner Devil, namens Light Up Hell. Der kleine Bursche blickte neugierig durch die Stallgasse und betrachtete interessiert alle meine Bewegungen, als ich mir dem Striegel holte und sein Fell säuberte. Als dieses wieder in seiner seltenen Farbe glänzte, machte ich weiter mit den hufen. Der Kleine Kerl hob mittlerweile ganz brav seine kleinen Hufe, weshalb ich diese ganz sauber machte und ein wenig mit Huffett pflegte, da er leicht brüchige Hufe bekommen hat in den letzen Tagen. Dann machte ich sein Langhaar, welches ziemlich fitzig war und eine Weile brauchte bis es durch war. Als es soweit war, machte ich seine Putzhilfen weg und brachte den kleinen hell auf die Weide, ehe ich mir das nächste Fohlen holte, Maekja die gescheckte Fuchsstute. Die Kleine war bis über beide Ohren verdreckt, weswegen ich sie erstmal gründlich striegelte und mit der Kardätsche säuberte. Dann entfernte ich die leichten Grasflecken im weißen Fell und säuberte ihren fast sauberen Hufe mit der Hufbürste und entfernte kleine Steine. Dann kämmte ich ihr langes Langhaar und brachte sie ebenso auf die Weide wie die anderen. Dann schnappte ich mir den jungen Mixhengst Mash'al, der etwas nervös auf der Stelle tänzelte, da es draußen leicht gewitterte. Ich kümmerte mich um den kleinen erstmal, indem ich ihn beruhigte. Dann striegelte ich vorsichtig über sein dunkles Fell und entfernte große Dreckflecken, die leichter raus gingen als Grasflecken, was mich ziemlich wunderte. Aber naja solange er sauber wurde und sich auf der Weide nicht gleich wieder volldreckte, passte das schon. Also säuberte ich seine Hufe und kämmte sein Langhaar, bis alles passte und brachte ihn dann zu den anderen auf die Weide.
      Schon konnte ich weiter machen mit dem Stall ausmisten, manchmal dacht ich mir wirklich , wie die Fohlen es schaffen so viel zu Kacken und ihre Boxen so dreckig zu machen. Es dauerte länger als geplant, aber was solls, ich machte mir die längere Arbeit gerne mal. Als alles Boxen wieder sauber waren, schnappte ich mir die Fohlen, wo ich Hilfe brauchte von Maxi, da sie alle kreuz und quer rannten. Als alle eingefangen waren, standen sie endlich in den Boxen, glücklicherweise sogar mal sauber.
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      Kanaskins Rêver Ranch
      Pflegebericht
      Mein Weg führte mich total müde in den Stall zu meinen Nachwuchspferden. Noch komplett verschlafen streckte ich mich ein paar Mal und gähnte dann. Als erste holte ich Aurora aus ihrer Box und brachte sie auf die Weide. Ihr folgten Colonel’s Charity und Felisha. Die drei Fohlen begann sofort ausgelassen zu spielen und ich sah ihnen kurz zu. Dann ging ich wieder in den Stall und holte Laila Naharaund Maekja aus den Boxen. Entspannt lief ich neben ihnen her und stellte sie dann zu den anderen. Sie stiegen sofort in das Spiel der anderen Stuten ein und ich konnte ohne Bedenken die anderen beiden Stuten, Miss Roxana und Parwaaneh, holen. Nachdem die Stuten auf ihrer Koppel waren ging es an die heranwachsenden Hengste. Der erste von ihnen war Salvatore Casimiro. Er folgte brav zu den Weiden und ich konnte mich schnell daran machen die anderen beiden Hengste zu holen. Fantasio folgte mir auch lieb. Bei meinem letzten Weg mit Light up Hell hatte ich schon mehr zu tuen. Der Junghengst tänzelte immer wieder neben mir und versuchte seinen Kopf in die Luft zu werfen. Ich ging wieder in den Stall und machte dann die Boxen sauber. Als dies erledigt war streute ich sie wieder ein. Leider ließ es meine Zeit heute nicht zu mich mit allen einzeln und intensiv zu beschäftigen also musste ich mir jetzt nochmal einen groben Zeitplan machen. Ich wollte ein bisschen Bodenarbeit mit meinen Hengstenfohlen machen und Hängertraining mit ein paar der kleinen Stuten. Dafür musste ich den Hänger nur einmal aufbauen, was zwar auch schon lange dauern würde aber sein musste. Zudem war es von der Zeit am Besten machbar. Ich holte also Salvatore Casimiro von der Koppel und ging mit ihm in den Stall. In Ruhe putzte ich das Fell des Mischlings. Dann ging ich mit ihm auf den Platz und lief dort ein paar Runden mit ihm. Er folgte mir brav und ich lobte ihn ausgiebig. Ich trabte den Hengst an meiner Hand an und als er dies auch lieb mitmachte lobte ich ihn ausgiebig. Ich ging auf dem Zirkel mit ihm und blieb schließlich mit ihm stehen. Wir trainierten noch ein bisschen und dann brachte ich ihn wieder zu den anderen auf die Weide. Ich holte Light up Hell von der Weide und putzte den wiederwilligen Vollblüter dann. Mit ihm ging ich die gleichen Übungen durch wie auch bei Casimiro. Hierbei machte er nicht so gut mit wie der kleine Ponyhengst sondern warf immer wieder den Kopf nach oben, trat nach hinten aus und versuchte zu steigen. Ich beruhigte ihn und zog die Übungen trotzdem konsequent durch. Ich brachte ihn wieder auf die Weide und holte von dieser auch gleich Fantasio. Sein Fell machte mir bei sauber machen mehr Schwierigkeiten, da ich die gelben Flecken nicht aus seinem weißen Fell brachte. Ich lobte ihn danach und ging mit dem Hengst auf den Platz. Die Übungen gingen bei ihm auch wieder leichter und wir hatten sie schneller durch wie ich eigentlich geplant hatte. Ich brachte ihn wieder auf die Weide und ging zurück zum Stall. Ich stellte den Hänger auf den Platz und lief dann wieder zur Koppel. Von dieser holte ich als erste Miss Roxana. Ich putzte die Rappstute und ging dann mit ihr auf den Platz. Dort ließ ich sie zuerst den Hänger beschnuppern und ging dann ganz ruhig mit ihr auf diesen zu. Neugierig ging die Stute auf diesen zu und folgte mir auch brav in diesen. Ich wiederholte dies ein paar Mal und brachte sie dann wieder auf die Weide. Die gleiche Übung machte ich auch mit Maekja und Felisha. Die beiden Stuten machten auch brav mit und ich brachte sie wieder auf die Weide. Bevor ich wieder weiter machen wollte, ging ich in den Stall. Dort richtete ich das Heu und Kraftfutter für die Jungpferde. Ich überprüfte hier bei ob alle Tränken sauber waren und gingen. Nachdem dies der Fall war, ging ich wieder auf die Weide. Ich holte Aurora und ging mit ihr in den Stall. Ich putzte die Stute und ging dann mit ihr auf den Platz. Auch sie ließ ich zuerst den Hänger beschnuppern und führte sie dann ein paar Mal in diesen. Sie beäugte zwar die Umgebung und den Hänger immer wieder ein bisschen Misstrauisch. Ich ging mit ihr wieder in den Stall und brachte sie in die Box. Ruhig begann sie ihr Futter zu fressen und ich holte die restlichen Pferde von der Weide. Auch diese fraßen zügig ihr Futter auf. Immer wieder sah ich auf meine Uhr. Bald musste ich im Stall aufhören, da mir die Zeit sonst später wieder ausging. Ich holte die Hengstfohlen noch von der Weide und war somit eigentlich fertig. Ich kehrte nur noch schnell die Stallgasse und fuhr schließlich den Hänger wieder an seinen alten Platz. Ein letztes Mal ging ich in den Stall und schaute, ob bei den Fohlen alles in Ordnung war. Nachdem dies so war, räumte ich die Stallgasse noch fertig auf. Ich hatte ein paar Putzboxen vergessen aufzuräumen beim Kehren. Man merkte, dass ich gedanklich bereits bei meinem späteren Treffen war. Als ich damit fertig war verließ ich meine Stall und ging mich fertig machen.
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      Training
      Fohlen ABC
      Das Jahr neigte sich dem Ende zu und die Aufträge, welche herein trudelten, wurde immer mehr.
      Ich war kaum noch zu Hause und musste meine Freunde, welche gleichzeitig meine Angestellten waren, alleine auf dem Hof zurücklassen. Aber so war das nun mal, wenn es nur noch wenige Tage bis zum Monatswechsel waren und vergessene Trainingseinheiten nachgeholt werden mussten.
      Zum Glück war es diesmal nicht so und ich freute mich schon regelrecht darauf, endlich mal etwas anderes tun zu können, als zu trainieren.
      Heute stand ein Besuch auf meinem Plan, bei welchem ich dem kleinen Hengst von Cooper das Fohlen ABC abfragen würde.
      Light up Hell hieß das kleine Vollblut, was aus einer recht bekannten Zucht stammte.
      Da ich gerade erst die Gips Reminder Ranch besucht hatte, welche auch in Kanada lag, war es nur logisch, gleich im Anschluss daran, zu Cooper zu fahren, um mich dort mit Light up Hell zu beschäftigen.
      Als das Taxi die Einfahrt entlang fuhr, bestaunte ich das großzügig angelegte Gestüt und freute mich sogleich auf die Arbeit hier.
      Sobald das Taxi hielt, sprang ich freudig aus dem müffelnden Wagen, schnappte mir meinen Rucksack und machte mich auf die Suche nach Cooper, welche ich kurz darauf auch schon vor dem Gutshaus fand, wo sie mich freundlich begrüßte.
      Auf meine Bitten hin, führte sie mich über die Anlage und ich bestaunte die großräumigen Boxen, von welchen ich nur träumen konnte.
      Außerdem verfügten die Chattahoochee Hill´s Wärmelichtboxen, Wasserbäder und mehrere Rennbahnen. Ich konnte nur staunen und Cooper schien zu merken, dass ich begeistert war.
      Zusammen mit Cooper bereitete ich auch noch einen der Hänger vor, bei dem ich später testen wollte, ob mein heutiger 'Patient' auch Hängerläufig war.
      Nach dem Rundgang führte sie mich zu der Weide mit den Jungpferden, wo ich auch schon den gescheckten Light erkennen konnte.
      Cooper gab mir noch ein passendes Halfter mit Führstrick in die Hand, bevor sie mich meiner Arbeit überließ.
      Ich öffnete das Gatter und betrat die Weide, auf der sich die Jungpferde vergnügten.
      Light schien zu wissen, dass er heute dran war, denn schnell versteckte er sich hinter den größeren seiner Weidefreunden und sah es nicht ein, arbeiten zu müssen.
      Mit ein paar Leckerlis aus meiner Jackentasche und gutem Zureden, schaffte ich es dann aber doch, ihn davon zu überzeugen, sich das Halfter über den Kopf streifen zu lassen und mir von der Koppel zu folgen.
      Da es ihm nichts auszumachen schien, geführt zu werden, schlug ich einen anderen Weg ein, welcher uns, meiner Meinung nach, um das Gestüt herum führen würde. Etwas spazieren gehen schadete ja nicht.
      Als der Weg dann aber einen Knick in eine ganz andere, als erwartete, Richtung machte, fragte ich mich, ob das wirklich eine so gute Idee gewesen war.
      Light lief freudig neben mir, blieb das ein oder andere Mal stehen um einen Stein oder einen Baum zu bestaunen und machte mir ansonsten keine Probleme.
      Als meine Route dann jedoch an einem großen Misthaufen endete und wir den ganzen Weg wieder zurück laufen mussten, schwand seine Freude langsam, denn er hatte ja auf dem Hinweg schon alles genau angeschaut.
      Beruhigend redete ich mit ihm und schallte mich innerlich dafür, einen Umweg gemacht zu haben.
      Als wir dann aber das Gestüt wieder erreichten, fanden, wegen der vielen Geduld des kleinen Hengstes, gleich zwei Leckerlis den Weg zu seinem Maul, welche auch sofort hinunter geschluckt wurden.
      Ich suchte mir eine ruhige Stelle aus, an der er nicht abgelenkt werden konnte, und startete einen ersten Versuch ihn am langen Strick anzubinden. Das ließ er sich auch gefallen, fing nur nach kurzer Zeit an, an dem Strick zu kauen.
      „He!“, sagte ich nur belustigt zu ihm, denn in seinem Alter war das noch der vorhandene Spieltrieb, welcher sich später legen würde.
      Light hörte jedoch auf und schaute mich an, als wüsste er ganz genau, dass er das nicht tun durfte.
      „Schau her, hier ist eine Bürste. Was hältst du davon, wenn wir dich etwas säubern?“, fragte ich ihn freundlich.
      Ich hielt sie ihm kurz hin, damit er merken konnte, dass es nur eine Bürste war. Eine außerordentlich weiche Bürste, besser gesagt.
      Mit dieser fing ich dann sanft an, ihn von oben bis unten abzubürsten, was er sich auch gefallen ließ. Jedenfalls wehrte er sich nicht und knabberte auch nicht weiter am Strick. An den Beinen war er etwas empfindlicher und wollte die kitzelnde Bürste immer wieder wie eine lästige Fliege verscheuchen.
      Ich bürstete ihn nochmal am Hals, wo er es am liebsten hatten und ließ die Bürste dann langsam wieder seine Vorderbeine herunter gleiten. Nachdem ich das einige Male wiederholt hatte und es sich extrem gebessert hatte, legte ich die Bürste beiseite und Light bekam von mir noch ein Leckerli.
      Immer fleißig loben und das an den richtigen Stellen.
      Als nächstes kam der Hufkratzer zum Einsatz. Auch hier hatte er schon viel Vorerfahrung und es bereitete mir keine Probleme, alle seine Hufe sauber auszukratzen. Fast schien es, als würde sich der Hengst langweilen, denn nachdem ich das zweite Bein fertig hatte, fing er wieder an und kaute auf dem Strick herum, welchen ich nun etwas enger band.
      Nun lernte er, auch am kurzen Strick zu stehen und außerdem konnte er nicht mehr so viel knabbern.
      Auch die letzten beiden Hufe gab er mir freiwillig und so verdiente er sich das nächste Leckerli.
      Als letztes stand auf meinen Plan der Hänger. Ich war mir sicher, dass auch dieser ihm keine Schwierigkeiten bereiten würde, denn der Kleine hatte schon öfters lange Fahrten in einem Pferdeanhänger verbracht und so würde ich auch bei dieser Aufgabe nicht lange brauchen.
      Ich band ihn also wieder los und führte ihn zu dem Platz, an dem ich vorhin mit Cooper den Hänger vorbereitet hatte.
      Zu erst zeigte ich Light den Hänger von allen Seiten, blickte sogar mit ihm durch die kleine vordere Tür und setzte mich dann auf die Rampe, damit er sich erstmal an das Aussehen gewöhnen konnte. Ich hatte ja Zeit.
      Etwas Misstrauisch beäugte er das große Gefährt und blieb erst einmal noch dort stehen, wo ich ihn hingestellt hatte.
      Ich ließ den Strick lang und lehnte mich gemütlich an die Wand des Hängers. Lights Hals wurde immer länger, als er versuchte, in den Innenraum des Hängers zu blicken, um erkennen zu können, was da drinne auf ihn wartete.
      Als die Länge seines kurzen Halses nicht reichte, setzte er vorsichtig einen Huf auf die Rampe und versuchte es dann nochmal. Etwas mutiger geworden kletterte er nun zu mir die Rampe hinauf, blieb dort dann aber stehen.
      Vorsichtig richtete ich mich auf und lief, immer noch den lockeren Führstrick in der Hand, weiter in den Hänger hinein.
      Cooper hatte mitgedacht und in die Raufe etwas Futter gelegt, damit der Kleine gleich eine Belohnung hatte, sobald er im Hänger war.
      Das dauerte auch nicht mehr lange und nach einigen Sekunden folgte er mir in die Box, entdeckte die Belohnung für ihn und nichts mehr um ihn herum brachte ihn aus der Ruhe.
      Gierig stürzte er sich auf das Fressen, so dass ich den Strick ohne Probleme anbinden und mich aus der kleinen Tür am vorderen Ende zurückziehen konnte. Von der anderen Seite verschloss ich die Sicherheitsstange und wartete draußen auf das nächste Zeichen von ihm.
      Das erfolgte erst nach einigen Minuten, als er das Futter aufgefressen hatte und nun bemerkte, dass er alleine war.
      Beruhigend stellte ich mich wieder an seine Seite, streichelte ihn noch etwas, bevor ich die Stange an seinem Hinterteil entfernte, den Knoten des Stricks löste und ihn dann vorsichtig nach draußen führte.
      Wie ein König, welcher gerade erfolgreich aus der Schlacht zurückgekehrt war, hob er seinen hübschen Kopf nach oben und stolzierte neben mir her, als sei er ein wahrer Held.
      Breit lächelnd, über diesen Junghengst, brachte ich ihn zurück auf seine Weide, wo er, ohne einen Blick zurück zuwerfen, von dannen stürzte und seinen Freunden von seinen Abenteuern erzählte.
      Das Halfter brachte ich zurück in den Stall, wo ich auch Cooper fand, welche sich freundlich bei mir bedankte.
      Ich erzählte ihr was wir getan hatten, bevor ich mich von ihr verabschiedete und mir dann ein Taxi rief, welches mich zum Flughafen brachte, von dem aus ich endlich wieder zurück nach Hause fliegen konnte.
      Die Arbeit mit Light up Hell hatte mir heute viel Spaß gemacht und ich war erstaunt darüber, wie viel der junge Hengst gelernt hatte. Das Fohlen ABC beherrschte er auf jeden Fall und ich würde definitiv ein Auge auf ihn haben, um zu wissen, was später aus ihm werden würde.

      30-12-2015 | Canyon
    • Canyon
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      Chattahoochee Hill's
      Pflegebericht
      Erneut trafen drei neue Pferde ein, diesmal aber Fohlen. Sie trugen die Namen Nour, ein Berber, Light up Hell, ein Englisches Vollblut und Aywy, ebenfalls ein Englisches Vollblut. Simon musste mir schon gar nicht mehr sagen das ich viel zu viele Pferde gekauft hatte, denn mittlerweile merkte das auch unser Geldbeutel. Die Equine Klinik lief gut und ich hatte viele Aufträge, auch im privaten. Aber trotzdem konnte das alles nicht die Pflege, Unterhalts, Hufschmied und Trainingskosten decken. Simon arbeitete selbstständig als Bauzeichner, was in Kanada gut ankam, dieses Geld konnte uns den Monat davor retten.
      "Wir müssen uns von einigen trennen!. Oder welche verkaufen!" sagte Simon in einem harschen Ton. "Was soll ich denn machen?, wir sind noch im Aufbau einer Zucht, da ist jeden Pferd wichtig, vor allem die Fohlen. Außerdem wird Rachel bald zu uns ziehen. Die Hufschmiedkosten fallen dadurch weg. Es wird schon alles klappen" sagte ich zum ihm. Er nahm mich in den Arm und küsste mir auch die Stirn. "Klar schaffen wir das".
      Ich ging in den Fohlenstall um nach den beiden zu sehen. Es war sehr warm im Stall, wärmer wie in den anderen Ställen, da wir zum einen den Fohlenstall mit Absicht immer was wärmer hielten und dann auch noch einige Wärmelichter an waren.
      Ich öffnete die obere Seite der Boxentür und schaute nach Nour. Da es schon spät war, war er natürlich schon am dösen und hatte, oder wollte, mich nicht bermekt haben. Aywy, die jüngste im Stall war auch schon längst eingeschlafen. Ich hatte das Licht am Anfang auf eine angenehme Dämmung gestellt, damit die Fohlen die schon am schlafen waren, das auch weiterhin machen konnten. Light hingegen freute sich über mein leckeres Mitbringsel und fraß den grünen Apfel sofort auf. Ich streichelte ihn noch etwas und flocht ihm einen kleinen Tunierzopf aus seinem gewaltigen Schopf. Es gefiel ihm aber nicht und ich machte ihn wieder raus."Gute Nacht" sagte ich und lief zum Haus, wo Simon durch den Schnee latschend, entgegen kam.

      10-01-2016 | Cooper
    • Canyon
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      Chattahoochee Hill's
      Pflegebericht
      Chattahochee Hills hatte seit einigen Monaten erhebliche finanzielle Verluste einstecken müssen und musste somit an jeder Ecke sparen, dadurch ist der alltägliche Standard den wir für die Pferde hatten entwickeln lassen, gesunken. Und auch das tägliche Leben von mir uns Simon wurde etwas schwieriger. Dennoch stand ich an diesem Morgen mit erhobenen Kopf auf. Simon hörte mich seufzen. "Wir schaffen das schon" sagte er und zog mich zu Ihm in den Arm. Er gab mir einen Kuss auf die Stirn und für einen Moment hatte ich die ganze hoffnunglosigkeit, die uns die ganzen Wochen begleitet hatte, vergessen.
      Heute kümmerte ich mich und unseren Nachwuchs. Die meisten waren schon in das Teenageralter gekommen, unser kleinste war also nurnoch Dee.
      Die Boxen waren von unserem treusten Mitarbeiter schon ausgemistet und frisch gemacht worden. Er erhielt nur noch an die Hälfte des Gehalts, blieb aber bei uns, er gehörte schon fast zur Familie und bezog schon seitdem es den Hof gab in eines der Gästezimmer und fühlte sich auch wohl dort. "Hey. Wie geht's dir denn heute?" frug er. Ich zuckte mit den Schultern. Er nahm mich in den Arm. "Wir schaffen das schon, verstanden?. Sekuoia hat die Körung geschafft, somit können wir eine Leihmutterschaft geben oder selbst Decken und das Fohlen verkaufen. Außerdem laufen in Moment die Rennpferde wieder gut auf der Rennbahn. Es gibt im jeden Rennstall mal schwierige Zeiten." Er ließ von mir los und schüttelte mich. "Lass es los, los!". Ich lachte. "NA! Siehst du! Klappt doch". "Danke Ben" sagte ich und er ging zu Simon ins Haus um einiges an Papierkram zu erledigen. Ben war nicht nur unser langjähriger Mitarbeiter sondern auch Simons bester Freund. Ich widmete mich nun den Fohlen. Ich putze alle sieben, verschaffte Ihnen Auslauf sowie das nötige Training und stellte sie dann auf die Weide.

      05-06-2016 | Cooper
    • Canyon
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      Chattahoochee Hill's
      Pflegebericht
      Heute hatte ich mir zur Aufgabe gemacht, einmal bei Coopers Pferden vorbei zu schauen. Ich hatte ihr versprochen, dass ich mich um die Tiere kümmern würde, während sie keine Zeit hatte, also tat ich das dann auch.
      Bei den Jungpferden waren es Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié, die meiner Aufmerksamkeit bedurften. Ich schaute sie mir alle genau an, kontrollierte ihre Beine auf Verletzungen und ließ sie dann auf der Koppel in Ruhe. Als nächstes folgten jetzt die Stuten von Chattahoochee Hills. Cryfirra, Sajé, Deadly Ambition, Smelyalata, PFS' Phaela, Tabita, Felicita II und Sekuoia brachte ich alle zu erst auf die Koppel, ehe ich die Boxen ausmistete und nach dem Futter schaute. Als ich damit fertig war, folgten die Hengste. So brachte ich Aikon Aszu, Eskador, CHH' Guinness, London Grammar, Losco, Seattle Slew und Odyn ebenfalls auf die Koppel. Danach mistete ich die Boxen und kümmerte mich, genau wie bei den Stuten, um das Futter. Das waren jedoch noch nicht alle Pferde, ein paar fehlten noch. Aldaire, Siropòn, Quiet Giant, Vintage und Moment of Truth brachte ich zuletzt auf die Koppel, bevor ich auch ihre Boxen mistete und nach dem Futter schaute. Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg, bis zu einem nächsten Besuch.

      ubk | Veija/spoiler]
    • Canyon
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      Chattahoochee Hill's
      Pflegebericht
      Eigentlich war auf dem Bear Brook EC genug zu tun. Zeit für einen Abstecher über den großen Teich war im Grunde nicht. Dennoch kam ich nicht umher doch für ein paar Tage zu verreisen um wenigstens dafür zu sorgen, dass alle Pferde von Cooper versorgt waren. Das Nötigste eingepackt machte ich mich auf die Reise und sah angekommen zuerst nach den Jüngsten. Sorayia, Cyoue, CHH' Elhae, Glamour of Death, Nour, Light up Hell, Aywy, Pantoffelchen, Taliah Cableah und Laarnié standen gemeinsam auf einer Koppel. Sofort ins Auge fiel mir natürlich meine Glamour of Death, mein erstes gezüchtetes Vollblutfohlen. Sie war nach wie vor lackschwarz und hatte sich prächtig entwickelt. Leider konnte ich nicht noch länger bei den Kleinen bleiben. Mein Weg führte mich sofort ins Büro um zu sehen ob die Pferde hier in nächster Zeit alles hatten, was sie brauchten. Cooper war leidr verhindert und hier vor Ort konnte ich mir einfacher ein Bild der Lage machen. Schnell sah ich, dass sich bereits um alles gekümmert wurde. Trotzdem blieb ich noch um auch den Rest des Pferdebestandes einmal persönlich zu prüfen.

      ubk | sadasha
    • Canyon
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      Chattahoochee Hill's
      Pflegebericht
      Nein, es sieht im Moment noch immer unverändert stressig aus. Es wäre super, wenn du nochmal aushelfen könntest! Du bist der Beste! – Cooper

      Genau diese Antwort hatte ich bereits erwartet. Da für den eigenen Hof endlich eine Aushilfe (die sich gut einfügte und für nichts zu schade war) gefunden wurde, konnte ich mich ohne schlechtes Gewissen auf den Weg machen. Eine Aushilfe, damit man selber aushelfen konnte. Die Ironie wurde mir erst so richtig bewusst, als Isaac mich mit der Nase drauf stieß. Würde ich nicht nach Amerika fliegen und die Pferde von Cooper versorgen, wer tat es dann? Meine Vernunft sagte mir zwar, dass Cooper da schon jemanden finden würde, mein Gewissen redete mir ein, dass ich unabdingbar war um die Situation zu retten. Also packte ich meine Tasche. Eine Woche wollte ich in Amerika bleiben.
      Der Flug nach Georgia war unruhig und an Schlaf war die meiste Zeit nicht zu denken. Entsprechend fertig sah ich aus, als ich endlich auf dem Gestüt ankam. „Ach Hunter!“ seufzte Cooper und umarmte mich herzlich. „Du brauchst Kaffee, oder?“ mitleidig musterte sie mich.

      Cooper gab mir gut drei Stunden Zeit mich zu sortierten, ehe sie mir zeigte, dass sich auf dem Gelände nichts Gravierendes verändert hatte. Sogar die Pferde belegten noch die gleichen Boxen, wenn ich mich recht erinnerte. Dieser Umstand machte es mir leichter mich wieder einzufinden. Für heute jedoch war nicht mehr viel mit mir anzufangen. Das Jetlag hing mir nach und zog mich wie ein schwerer Sack Kartoffeln nach unten. Im Vorbeigehen erhaschte ich aber schon einen Blick auf die Youngsterkoppel und erkannte sofort Glamour of Death wieder. Das erste von mir gezogene Fohlen. Wie immer war ich stolz zu sehen wie gut sich mein Nachwuchs entwickelt hatte. Den Abend verbrachten wir damit die Woche zu planen. Wir waren zu zweit, also konnten wir uns aufteilen. Cooper würde sich jeden Tag um die Fohlen und Jährlinge kümmern, während ich die ausgewachsenen Pferde so gut es mir möglich war bewegte und bestenfalls etwas förderte.
      Nach einer durchgezechten Nacht wachte ich immer noch totmüde auf. Es hatte die Nacht lang heftig Gewittert und draußen war es nass, aber immerhin warm. Als ich das Haus verließ kam mir Cooper mit Sorayia undCyoue entgegen. Sie waren auf dem Weg zur Weide. Wir brauchten nicht viele Worte um abzuklären, dass sie mit den Jungpferden weiter machen würde, während ich schon anfing die Boxen zu misten. Das Misten war mühselig, weckte meine müden Knochen. CHH‘ Elhae beobachtete mich neugierig von der Box gegenüber. Neben ihr drehte Nour schon Kreise, weil er endlich raus wollte. Doch Cooper holte vorher Light up Hellund Aywy ab. Mit dem Misten kam ich gar nicht hinterher so schnell fertigte sie ihre Jungpferde ab. Auch Taliah Cableah und Laarnié waren jetzt schon auf der Weide. Am Ende fehlte nur noch Pantoffelchen, die sogar fast vergessen wurde. „Man, immer wieder das Gleiche!“ beschwerte sich Cooper und beeilte sich etwas um vor 9am noch die Verkaufspferde rausbringen zu können. Mich hatte sie noch gut zwei Stunden beschäftigt bis ich mit dem Misten der Fohlen- und Verkaufspferdeboxen durch war.
      Die einzigen Pferde draußen, die wohl älter als ein Jahr waren, waren Morgaine, Sence of Humor und Neela. Die drei Pferde standen zum Verkauf und standen zusammen mit einem Knabstrupper Stutfohlen sowie einem Paint Horse Jährling auf der Weide direkt am Eingang des Gestüts. Schließlich sollte jeder, der her kam ein Auge auf diese Pferde werfen und vielleicht Gefallen an einem oder zwei finden. Für einen kurzen Moment blieb ich am Zaun stehen und sah den Pferden beim Herumtollen zu. Die nassen Wiesen boten viel Spaß und während ich mir die nach wenigen Minuten bis zum Scheitelverdreckten Tiere ansah überlegte ich mir die restlichen Pferde heute erst zu reiten und sie danach ins Paradies zu entlassen. Cooper hatte wohl den gleichen Gedanken, denn als ich mich wieder dem Stallzuwandte, sah ich wie sie zusammen mit der gesattelten Cryfirra in Richtung Reithalle verschwand. Im Stall hatte ich nun die Qual der Wahl. Ich entschied mich aber einfach der Reihe zu folgen und zuerst Sajé zu reiten. Mittlerweile war es nach 10am. In der Halle plauderte ich ein wenig mit Cooper, die mir erklärte, dass sie gleich bei den Jungpferden weiter machen würde. Den Ritt brauchte sie als kleinen Motivationskick. Eine Stunde später hatte ich Sajé am langen Zügel und ließ sie noch ein paar Runden abkühlen, bevor sie direkt von der Halle auf die Weide kam. Übrig blieb nur ihr Reitzubehör, dass ich zurück in die Sattelkammer brachte. Auf keinen Fall würde ich heute alle Pferde reiten. Das war leider nicht drin. Daher brachte ich eine Hand voll Stuten schon auf die Weide. Deadly Ambition, Smelyalata, PFS‘ Phaeleh, Tabita und Felicita II wirkten soweit ganz zufrieden mit dieser Entscheidung. Sekuoia hingegen fand es nicht so prickelnd jetzt alleine auf der Stallgasse zu stehen und von mir geputzt und gesattelt zu werden. Die Zuchtstute schrie förmlich nach Bewegung und die Stunde in der Halle mit ihr bereitete mich nur schon darauf vor, was mich Nachmittags bei den Hengsten erwarten würde. Als ich die Reithalle verließ sah ich, dass Cooper Aikon Aszu und Eskador schon raus gelassen hatte. Auf dem Weg zur Sattelkammer kam sie mir entgegen. „Ich helfe doch noch kurz bei den Hengsten. Ich nehm CHH‘ Guinness und du London Grammar und danach nur noch die letzten beiden.“ Gesagt getan. Die Hengste waren anspruchsvoller und so beschäftigen wir uns jeweils zwei Stunden mit ihnen, ehe sie in ihre Offenställe entlassen wurden. Auch Losco und Odyn platzten fast vor überschüssiger Energie.

      Am Abend waren wir beide froh, dass alle Pferde soweit versorgt waren. Auch die nächsten Tage wurden nicht ruhiger und wir lernten uns die Zeit noch besser einzuteilen. Wir bauten hier und da kleine Verschnaufpausen ein und schafften es ein gutes Gleichgewicht zu finden, sodass jedes Pferd mindestens alle zwei Tage bewegt wurde. Vor allem die Jungpferde mussten täglich trainiert werden, damit sie nicht auf dumme Gedanken kamen. Nach der Woche war ich froh wieder nach Hause zu fliegen, wo der Alltag etwas ruhiger verlief. Cooper hatte nun wieder die Unterstützung ihres Personals und würde ebenfalls zurechtkommen. Vermutlich würde es nächstes Jahr wieder um exakt die gleiche Zeit eng werden. Sie wusste, dass sie sich auf mich verlassen könnte. Auch dann würde ich wieder zur Stelle sein und ihr über die harte Zeit helfen.

      03-04-2017 | sadasha
    • Canyon
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      Tierarzt
      Prävention
      Es waren sonnige neun Grad in Québec, was mir immer noch nicht genügte, ich konnte es nicht abwarten bis es wieder wärmer wurde. "Zumindest regnet es nicht" sagte Simon und stolzierte mir hinterher. "Alle, heute...?" fragte er, diese Frage bejahte ich und hängte dran, das wir sogar noch Smelyalata untersuchen mussten, da diese bald auf einer Körung lief, die ihr sicherlich Ihre Prämierung einbringen würde. Zuerst kümmerte ich mich um die fast zwei Jahre alte Sorayia. Sorayia war ein Marwarifohlen und ist sehr robust und hat eine leichte Handhabung. Als wir sie aus der Box holten und in der großen Stallgasse anbanden, stand sie, im Gegensatz zu in der Box, sehr gelassen da. "Als hätte die Platzangst!". Ich schaute Simon verwirrt an. "Die Box ist schon für ein ausgewachsenes Pferd groß, wie in aller Welt soll die Platzangst haben". "Naja. Es gibt da immer noch Wände, die sie daran hindert, sich frei zu Bewegen, vor allem kann sie durch die nicht hindurch schauen". Simon hatte recht, warum bin ich nicht auf so eine Idee gekommen. Sorayia war in der Box wirklich sehr nervös. "Dann lass uns die Box umbauen, ich mach da Stäbe dran, anstatt das da dann nur eine Holzwand ist" sagte Simon. "Ok. Und wenn das Wetter ok ist, kann sie ja auf der Weide bleiben" erwiderte ich und gingen dem Prinzip in den anschließenden Wochen mit Erfolg nach. Jetzt kümmerte ich mich um die Untersuchung, das Entwurmen sowie um die Impfung. Ich schrieb Simon alles was ich an Immunisierungen brauchte auf einen Zettel und er Sorgte dafür, was alles etwas Zeit effizienter gestaltete. 8x Grundimmunisierung, 9x Wurmkur, 2x Fohlenlähme Für Elhae und Dee stand darauf. Simon würde wohl eine Weile brauchen und ich fing derzeit mit der Untersuchung von Sorayia an. Zuerst begutachtete ich ihre Ohren, Nüstern, Augen un testete ihre Reflexe, zudem noch Zähne, Haut, Fell und Hufen. Sie ließ alles mit sich machen, auch abtasten, zur Untersuchung auf Verletzungen, lief ohne Probleme. Ich dokumentierte alles und führte die Untersuchung mit der Untersuchung der Vitalzeichen weiter. Puls, Atmung, Temperatur und Herzfrequenz waren unauffällig. "Na dann, sehr gut" lächelte ich. Nachdem ich schon mit Nour weiter machte und ebenfalls den ersten Teil der Untersuchung vollbracht hatte, erschien Simon mit den Immunisierungen. "Es tut mir Leid, es kam so viel dazwischen" erklärte er sich und ich machte ihm deutlich das wir unter keinerlei Zeitdruck oder sonstiges standen, wobei er sich dann wieder beruhigte. Wenn Simon ein Makel hatte, dann war es dass, das er viel zu hektisch wird, schnell hochfährt und sich selbst unter Zeitdruck setzt, was wirklich nicht gut war. Während ich Nour zu ende behandelte und auch Light Up Hell, Laarnié, Dee, Cyoue, Elhae und Aywy untersuchte, sprach ich mit ihm darüber. Wirklich für voll nehmen wollte er mich nicht, bis ich ihm klar und deutlich sagte das es für die außenstehenden Menschen sehr anstrengend ist und für ihn körperliche negative Konsequenzen, wie Bluthochdruck, entstehen. Erst dann zeigte er sich was einsichtig und beschloss das er darauf achten wird. Die kurze Spannung zwischen uns war schon nach einigen Minuten verflogen und als nächstes standen Immunisierungen an. Wenn eins schlimm ist, dann ist es Englische Vollblüter zu spritzen, wenn es dann noch Fohlen sind, sollte man sich gut darauf einstellen. Glücklicherweise verlief jede Immunisierung bei jedem Fohlen ganz gut. Der schwierigste war El. Dieser quietschte drauf los wie ein irrer und es war fast unmöglich ihn still zu halten, dies schafften wir auch, mit einer großen Unterbrechung um ehrlich zu sein, und weitere Unterstützung von zwei Stallmitarbeitern. Letztendlich schlossen wir den medizinischen Rundgang bei den Fohlen mit der Wurmkur und Belohnungen ab.

      ...bei Smelyalata
      Es war schon einige Zeit vergangen und wir liefen zu Smelyalata rüber. "Hallo Yalata" sagte ich sanft und streichelte ihre Nüstern. Ich war mir sicher das sie auf dieser Körung Ihre verdiente Prämierung erlangen würde. Die vier Jahre alte Stute war eine wunderhübsches Englisches Vollblut. Vor allem konnte man bei ihr bestaunen, das sie nicht in ihrer Rassenspezifischen Disziplin gut machte, sonder eher in der entgegengesetzten, Westernreiten. Das machte sie irgendwie, besonders. Smelyalata und ich hatten eine sehr gute Beziehung zueinander, sie kam damals als Fohlen schon zu mir auf Chattahoochee Hills, damals noch Sennevills Stables. Sie brachte mir viel ärger ein, wie ein kaputter Zaun und blaue Flecken, wenn sie mich wiedereinmal wieder gezwickt hatte. Heute ist Yalata aber eine sehr liebe Stute, sie kann zwar schnell ihrer Fassung verlieren, gewinnt diese aber äußert schnell wieder zurück und kann sich zusammenreißen. Die Untersuchung, verlief dementsprechend unproblematisch. Zuerst begutachtete ich Ohren, Nüstern, Augen mit Pupillenreflex, Haut und Hufen. Weiter tastete ich ihren gesamten Körper ab um Verletzungen und Parasiten auszuschließen und dokumentierte dies. Dann folgte das abhören von Herz und Lunge sowie Kontrolle der Vitalzeichen wie Temperatur, Puls und Atmung. Zudem tastete ich noch ihren Rücken ab um Verspannungen un weiteres auszuschließen. Ohne jeglichen Protest ließ die Palominostute auch die Immunisierungen sowie Wurmkur über sich ergehen. "Brav bist du". Nachdem ich die Beugprobe durchführte und ihre Bewegungen im Trab beobachtete gab ich ihr zur Belohnung einen Apfel und stellte sie auf die Weide. Ich hatte auch von der Stute Blut genommen, nur um hundert Prozent sicher zu sein das es ihr vor dem großen Tag gut ging.

      04-05-2017 | Cooper
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  • Album:
    Phoenix Valley — Hauptstall Hengste
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    Canyon
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    17 Juni 2019
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    Light up Hell

    ● ○ ● ○

    Hengst | *2013 | 169cm
    Englisches Vollblut
    Seal Brown Roan Tobiano

    ● ○ ● ○

    Von Gleam of Light

    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der Sympathy of the Devil
    Von Valentine's Cantastor Aus der Devil's Wife

    ● ○ ● ○

    Light up Hell hat von seinen Eltern eine enorme Galoppade geerbt. Legt er einmal los, schießt er voran als gäbe es kein Morgen mehr. Das Rennen scheint seine große Leidenschaft zu sein, denn er ist schnell, aber auch mit dem
    Kopf ganz bei der Sache. Sein feuriges Temperament macht ihn zum Kämpfer. Zudem ist er sehr fleißig und lernt schnell.
    Er hat die Gabe, rasch eine Strategie zu verfolgen und zu lernen, mit welcher Strategie er wo Erfolge erzielt. Dies zu beobachten ist ziemlich bemerkenswert. Insgesamt schlägt bei ihm also der Vollblüter voll durch. Das Renntalent hat er von beiden Elternteilen bekommen, vom Vater vor allem den Charakter und den braunen Kopf mit den ehrlichen, großen Augen.


    ● ○ ● ○
    Besitzer: Canyon
    VKR/Ersteller: Canyon
    im Besitz seit: 17-Juni-2019
    Kaufpreis: 1000 Joellen

    ● ○ ● ○
    Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential

    Fahren E A L M S S* S** S*** (94/100)

    Distanz E A L M (52/100)
    Springen E A L M (48/100)
    Galopp E A L (34/100)
    Dressur E A (17/100)
    Military E A (11/100)
    Western E (1/100)
    ● ○ ● ○

    Fohlen ABC | Eingeritten | Eingefahren


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    428. Fahrturnier | 486. Galopprennen | 558. Springturnier | 431. Fahrturnier

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    408. Distanzturnier | 559. Springturnier | 432. Fahrturnier | 27. Synchronfahren


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    28. Synchronfahren | 412. Distanzturnier

    ● ○ ● ○

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    HK 503


    Gencode: EE atat nRn nTo
    Zur Zucht zugelassen: Ja
    Eingetragene Zucht: Phoenix Valley (PV)
    Nachkommen
    PV Toxic Compound, *2020 (aus der CHH' Lethal Combination)


    ● ○ ● ○

    Letzter Tierarztbesuch: 06-11-2019
    Letzter Hufschmiedbesuch: 06-11-2019

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