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Mohikanerin

◌ Tvífarí van Frelsi | x Punkte

Hengst | Isländer | Ungekört | (c) Mohikanerin

◌ Tvífarí van Frelsi | x Punkte
Mohikanerin, 26 Dez. 2017
Zion gefällt das.
    • Mohikanerin
      Fohlenzeit

      28. Januar 2014
      Stress vorprogrammiert | 4874 Zeichen | © Svartur
      Tja, wie soll man anfangen? Seit heute leben wir (Fynn, die Pferde und ich) wieder in der Nähe Deutschlands, genauer gesagt in Holland, auf dem Hof einer guten Freundin, mit der ich bereits von Australien aus über gefrorenes Sperma der Hengste gezüchtet hatte. Leider haben wir in Australien besonders mit einigen Isländern und Shettys starke Probleme bekommen, was das Klima betrifft. Da es nun langsam Hochsommer wird, verkraften einige die Hitze einfach nicht – es musste also schnell eine Lösung her. Sofort boten Vina und Hayley mir ihre Hilfe an und liehen mir sogar spontan Geld, da ein ganzer Umzug mit allen Pferden und dem ganzen Gepäck sehr teuer ist und nicht mal eben so bezahlt werden kann. Ich bin ihnen sehr dankbar dafür! Für die Zucht ist es so oder so besser, wenn die Zuchtpferde beieinander stehen und so fing das Chaos schon vorgestern schnell bei uns an. Zuerst wurden mit Hilfe von vielen Einheimischen alle Möbel, Klamotten ect. in Umzugskisten gepackt und zum Flughafen transportiert, wo die Sachen bis zum nächsten Tag lagerten. Unterdessen legten wir bereits alle Pferdesachen raus, verpackten sie und schauten uns den gesundheitlichen Zustand aller Pferde an – besonders Fjörgyn ging es nicht so gut, ich hoffte, dass sie den Flug gut überstehen würde. Bis spät in die Nacht schufteten wir und kamen sage und schreibe circa zwei Stunden zum Schlafen ehe wir die ersten Pferde fertig machten. Im ersten Flugzeug waren einige Hengste sowie Zuchtpferde untergebracht, die Fynn und ich nun fertig machten und alle in verschiedene Transporter luden. Fynn übernahm Alvari, Boy of Love, Azzurro, Hákur, Glymur und Skrú, während ich Filou, Erutan, Bailey, Inside und Biene Maya fertig machte. Alle Pferde bekamen ein gut gepolstertes Halfter sowie ihre Transportgamaschen angezogen, von denen glücklicherweise noch alle vom letzten Flug vorhanden waren. Schnell stopfte ich noch die ganzen dicken Winterdecken in die jeweiligen Transporter bevor diese auch schon mit freundlichen Helfern zum Airport fuhren. Als nächstes machte Fynn Blettur, Freki, Elding und Hýreygur fertig. Ich unterdessen übernahm Promise, den erst gerade neu eingetroffenen Lemontree, der noch Probleme mit der Situation hatte, sich in Holland aber hoffentlich gut einleben würde, Palimé, Mellamo und Maxi. Allen ging es soweit gut, dass ich sie problemlos mit den Helfern zum Flughafen fahren lassen konnte. Große Sorgen machte ich mir hingegen um Skelfing, der ich gerade versuchte die Transportgamaschen anzulegen. Die Stute mit der besonderen Farbe war ebenfalls noch neu am Hof und reagiert dem Menschen gegenüber äußerst aggressiv. Sie war ein Fall für sich und in Holland würde ich hoffentlich in Ruhe mit ihr viel Vertrauensarbeit machen können, damit sie mir bald folgte, doch gerade versuchte sie nach mir zu beißen und zu treten, sodass ich schließlich aufgab und ihr erstmal eine Spritze mit Beruhigungsmittel gab. Bis dieses wirkte würde es allerdings etwas dauern und so verlud ich zuerst noch Belong, Álaedis, Kvedi, Cakepop und Hrydja. Anschließend brachte ich die nun ruhige Skelfing dazu und fuhr mit diesem Trupp zum Flughafen. Fynn fuhr kurz nach mir mit Fjörgyn, Blossi, Bird, Hvítasunna und Tvífari. Am Flughafen ging der Stress weiter, da alle Pferde, die sich noch nicht in einem der Flugzeuge befanden ebenfalls noch hinein mussten und alle auch noch ihre Beruhigungstabletten bekommen mussten. Erleichtert ließ ich mich in den Sitz anschließend fallen und dachte über diese Entscheidung nach, wieder von Australien wegzugehen. Ich entschied, dass es richtig war, da es einfach zum Wohl der Pferde war, und dieses lag mir nunmal am meisten am Herzen. Besonders freute es mich, dass Fynn mich wie immer unterstützte und sofort mithalf, zwar war der Abschied in Australien schwer, doch insgeheim freute ich mich auch auf eine schöne Zeit in Holland, wo die Pferde hoffentlich besser zurecht kommen würden. Dann schlief ich, wenn auch unruhig, für die nächsten Stunden ein. Schon kurz nachdem ich wieder aufgewacht war, war es auch schon Zeit für die Landung. Am Airport erwarteten uns bereits Hayley, Vina und ihre ganzen Helfer, die wir in den nächsten Tagen genauer kennen lernen würden. Nun hieß es aber erstmal alle Pferde auf dem Gestüt unter zu bringen. Da alles spontan war, wurden die Pferde auf Boxen, Paddocks und Weiden aufgeteilt, an manchen Stellen war es etwas eng, doch in mehreren Tagen würden auch mehr Weiden und Paddocks zur Verfügung stehen und so lange, würden alle gut miteinander auskommen. Die Pferde waren alle wohl auf, zwar erschöpft, aber ansonsten war alles im Lot. Wir deckten schnell noch alle Pferde dick ein und dann gingen wir hinüber in unser neues Heim, indem schon alles für unseren Empfang hergerichtet war. Ich bedankte mich besonders bei Vina und gemeinsam stießen wir auf eine hoffentlich schöne, gemeinsame Zeit an!

      01. März 2014
      Fohlenspieltag | 3042 Zeichen | © Svartur
      Heute hatte ich mir was ganz besonderes für meine kleine Rasselbande überlegt. Die Fohlen kamen glücklicherweise alle gut miteinander klar und auch Gulrót hatte sich nach der Trennung von seiner Mama super bei seinen neuen Freuden eingelebt, die ihn super bei sich aufnahmen. Er war auch der erste, den ich nun von der Koppel holte und in die Stallgasse führte. Dort nahm ich ihm die eigens für ihn angefertigte Decke mit einer Karotte drauf ab, und hängte diese in die Sattelkammer. Anschließend begann in den Körper des stetig wachsenden Hengstes mit einer Wurzelbürste zu pflegen bevor ich dann zum Schluss noch Mähne, Schweif und die Hufe versorgte. Da die anderen Fohlen auch noch geputzt werden mussten, er sich aber nicht mehr dreckig machen sollte, beschloss ich schnell zwei der großen Paddockboxen frei zu machen, indem ich Hákur und Boy hinaus auf das Paddock brachte und dann anschließend Gulrót in eine der Boxen stellte. Er wieherte nervös während ich verschwand um Hvíta und Tví zu holen. Die beiden stammten ebenfalls aus der Zucht von Vina, da ich schon vor einigen Jahren in regen Kontakt mit ihr gewesen war und ihre Pferde mich stets überzeugt hatten. Beide brachte ich in die Stallgasse, wo ich sie anband und ordentlich verpflegte, bevor Tví zu Gulrót in die Paddockbox kam und Hvíta nebenan. Dann holte ich zu guter Letzt noch Birdy und Twix. Auch diese putze ich schnell und brachte sie dann direkt in die Reithalle, wo ich ihnen die Halfter abnahm und beide sofort anfingen miteinander zu spielen. Anschließend brachte ich in zwei weiteren Läufen die vier anderen Fohlen hinzu und nahm auch ihnen die Halfter ab, damit sie mit den anderen beiden spielen durften. Um dem ganzen jedoch auch einen „Sinn“ zu geben fing ich dann an nach und nach ein paar Elemente zur Beschäftigung und Gewöhnung in die Halle zu bringen. Gespannt beobachtete die Rasselbande jede meiner Bewegungen und kaum hatte ich etwas Neues hinein gebracht wurde der Gegenstand sofort geprüft, ob er essbar war, zum Spielen geeignet war und was ihnen sonst noch alles spontan einfiel, jedoch sah ich bei keinem Fohlen Angst in den Augen, was mich positiv stimmte, da dies schließlich das Ziel der gemeinsamen Erkundung war. Auch eine knisternde Plane ließ alle bis auf Blossi kalt, der hingegen war erst etwas scheu, bis er sich an die Plane traute und kurz darauf schon neugierig auf ihr herum trat. Hinzu kamen noch einige Pylonen, Eimer, eine Wippe und alles was mir gerade in den Weg kam – Hauptsache die Jungpferde lernten ihre Angst zu überwinden. Nach einer guten Stunde beschloss ich, dass es nun Zeit wurde die Kleinen wieder in den Stall zu bringen, auch wenn sie immernoch Spaß an der Sache hatten, so wollte ich sie nicht überfordern und brachte sie in Zweiergruppen zurück in den großen Offenstall, wo ich noch schnell abäppelte und ihnen neues, frisches Heu und Stroh gab, worauf sich Gulrót direkt stürzte. Während die Fohlen zufrieden fraßen, dösten und tranken räumte ich noch auf, bevor ich dann weiter mit dem Gestütsalltag machte.

      25. April 2014
      Auch niedliche Fohlen werden mal groß! | 4314 Zeichen | © Svartur
      Immer wieder überraschten mich die Kleinsten am Hof mit ihren witzigen Ideen, ihrem Spaß an der Arbeit und vor allem ihrem schnellen Wachstum! Es kam mir vor als wären die beiden Pferde Hvíta und Tví erst vor wenigen Monaten geboren und dennoch hatten sie schon jetzt einen harmonischen Körperbau. Beide waren groß gewachsen und würden schon bald ihre ersten Prüfungen bestreiten, sodass ich nun mit der Trensengewöhnung anfing. Als erstes schnappte ich mir die Scheckstute Hvíta und begann sie zu putzen. Verlässlich blieb die kleine Maus stehen während ich sie putze. Dann ging es bewaffnet mit einer kleinen Trense in den Roundpen, wo ich sie erst etwas austoben ließ bevor ich sie zu mir rief. Hvíta kam brav angetrottet und ich machte sie mit der Trense bekannt. Zögerlich nahm sie das Gebiss an und kaute darauf herum. Nach gut dreißig Sekunden lobte ich sie und nahm ihr die Trense wieder ab. Ich wiederholte den Vorgang einige Male bis sie das Gebiss vollkommen akzeptierte. Dann ließ ich sie noch einige Runden mit dem ungewohnten Gegenstand laufen bevor ich ihr die Trense zum letzten Mal abnahm und sie im Schritt trocken führte. Dann ging es wieder zum Putzplatz wo ich sie versorgte ehe ich sie in den Stall brachte und als nächstes Bird mitnahm. Die Stute war ebenfalls schon recht groß und kannte die Trense bereits. Heute wollte ich sie etwas mit Ausbindern arbeiten um ihre Haltung zu schulen. Zuerst jedoch putze ich sie ausgiebig ehe ich ihr den Longiert anlegte und sie trenste. Gemeinsam gingen wir dann in den Roundpen wo ich sie in allen drei Grundgangarten gründlich aufwärmte bevor ich die Rollenschlaufzügel einhakte und sie erneut hinaus auf dem Hufschlag schickte. Erst versuchte sie sich gegen die Ausbinder zu stemmen und riss den Hals nach oben – schnell jedoch begriff sie dann, was von ihr gefordert wurde und nahm brav den Kopf runter. Zwar ging sie so noch lange nicht vor der Senkrechten, doch ich wollte die Pferde schließlich nicht einschnüren, sondern ihnen lediglich zeigen, dass sie sich nach unten dehnen können. Sie nutze das Angebot nun ausgiebig und kam immer tiefer. Ich lobte sie und longierte sie noch ein wenig, bevor ich ihr die Ausrüstung abnahm, sie sich wälzen ließ, versorgte und zurück in den Stall brachte. Als nächstes holte ich Blossi. Den kleinen Hengst putze ich nur ausgiebig und wusch ihn dann etwas, da es momentan angenehme 20° in Holland waren. Der Hengst genoss die Dusche und versuchte mehrfach spielerisch nach dem Wasser zu schnappen um einen Schluck zu nehmen. Ich erlaubte ihm die kleinen Spielereien, auch wenn man bei ihm besonders aufpassen musste, da er auch schnell zu frech werden konnte. Doch dieses mal blieb er friedlich und so ging es nach der Dusche schnell noch unter das Solarium, wo er geduldig warten musste, was ihm gar nicht passte. Immer wieder scharrte er und wollte sich der Situation entziehen, was ihm doch nicht gelang. Später sah er das ein und blieb brav stehen. Daraufhin lobte ich ihn ausführlich, band ihn los und brachte ihn zurück auf sein Paddock. Auf dem Rückweg nahm ich direkt meinen kleinen Liebling Gulrót mit. Auch ihn wollte ich waschen. Hibbelig rannte er dabei immer wieder hin und her, wollte partout einfach nicht stehen bleiben. Doch ich kannte meine kleine Karotte inzwischen gut genug um zu wissen, dass das alles nur Show war und er sich gleich wieder beruhigen würde. So kam es dann auch. Nach gut zehn Minuten stand er wie ein echter Profi und wartete auch unter dem anschließenden Solarium brav dar. Ich lobte ihm, gab ihm ein paar Leckerlis und führte ihn dann auf die Wiese vor dem Hof. An der Hand ließ ich ihn eine halbe Stunde grasen während ich mich damit beschäftigte sein restliches Winterfell zu entfernen und brachte ihn dann wieder weg. Als letztes Pferd für heute war nun Tvífari an der Reihe. Der ruhige Hengst ließ sich problemlos putzen und machte absolut keine Probleme. Schnell waren wir also soweit, dass ich ihn trenste. Er nahm das Gebiss gut an, auch wenn wir erst selten geübt hatten, so war er doch stets mit Spaß dabei gewesen und hatte schnell gelernt. Ich führte ihn in den Roundpen und longierte ihn dort eine gute halbe Stunde bevor auch er sich genug bewegt hatte. Ich versorgte ihn und ging dann zurück in das Haus, wo Vina bereits Essen für alle zubereitet hatte.

      05. Mai 2014
      Eimyja bekommt Gesellschaft | 3603 Zeichen | © Ivi.Kiwi
      Leider musste Svartur sich von einigen ihrer Pferde trennen. Da ich zur Zeit auf der Suche nach neuen Pferden zur Ausbildung auf meinem Hof war, dachte ich mir, ich schaue mal bei Svartur vorbei. Immerhin war meine neue junge Stute Eimyja, welche ich von Mohikanerin bekommen hatte, ebenfalls vom Zuchtgestüt Bardagamaður.
      Auf dem Gestüt angekommen grüßte ich Mohikanerin. Wir hatten uns ja erst vor ein paar Tagen gesehen. Ich fragte sie, wo ich Svartur finden konnte und plauderte ein wenig über meine Pläne. Wir waren uns sicher, dass ich einen neuen Freund für Eimyja finden würde.
      Ich fand Svartur. Sie begrüßte mich herzlich und wir kamen direkt ins Gespräch. Wir quatschten eine Weile, dann sprach ich sie auf die Verkaufspferde an. Sie freute sich sehr, dass ich mich für ein weiteres Pferd vom Zuchtgestüt Bardagamaður interessierte und führte mich direkt zu den weitläufigen Weiden. Sie zeigte mir viele hübsche Pferde, die zum Verkauf standen, unter anderem auch zuchtfähige Isländer, die gut in meine Zucht passen würden. Ich lehnte dankend ab, denn ich war ja auf der Suche nach Pferden, die ich noch großziehen und ausbilden konnte. "Ah, da habe ich natürlich auch etwas für dich", sagte Svartur und führte mich zur Jungpferde- und Fohlenweide. Dort standen noch einige junge Isländer und Aegidienberger. Ich sprach Svartur direkt auf dem Erdfarbfalbschimmel an, denn er stach mir direkt ins Auge. Sie sagte er würde Tvífari heißen, wäre allerdings ein Aegidienberger. Ich war leicht enttäuscht, denn ich suchte eigentlich nur reinrassige Islandpferde. Wir gingen die anderen Fohlen im einzelnen durch. Ich entschied mich, das Fohlen Hvítasunna näher kennen zu lernen. Wir machten genau wie mit Eimyja ein paar Besuchstermine aus, bevor ich mich entgültig zum kauf der hübschen kleinen Isländerstute entschied.
      In den nächsten Tagen lerne ich Hvítasunna kennen und beschäftigte mich etwas mit ihr. Da mir Tvífari so gut gefiel, verbrachte ich aber auch möglichst viel Zeit mit dem Hengstfohlen. Schließlich hatte ich mich so in die beiden verguckt, dass ich Svartur berichtete, den kleinen Hengst Tvífari ebenfalls mit auf mein Gestüt zu nehmen. Sie freute sich sehr und wir unterschrieben direkt den Vertrag. Wir verabredeten einen Termin direkt am nächsten Tag, um die beiden abzuholen.
      Am nächsten Morgen fuhr ich erneut auf das Gelände vom Zuchtgestüt Bardagamaður. Svartur erwartete mich bereits. Wir begrüßten uns und sie erzählte mir, dann bereits alles vorbereitet sei. Sie gab mir ein Paket mit dem Zubehör, welches sich bereits für die beiden angesammelt hatte. Ich verstaute alles im Transporter, dann gingen wir zu Tvífari und Hvítasunna. Die beiden standen bereits im Boxen, damit wir sie nicht erst von der Weide holen mussten. Das Gelände des Zuchtgestüt Bardagamaður war nämlich ziemlich weitläufig. Svartur nahm Hvítasunna und ich Tvífari. Wir führten beide gemeinsam zum Transporter. Gemeinsam würde es den beiden leichter fallen hineinzugehen. Hvítasunna war die entspanntere und ging vor, Tvífari zügig hinterher. Als alles fertig war, machte ich mich auf den Heimweg.
      Bei mir auf dem Hof lud ich beide aus und führte sie zu meiner Weide. Eimyja erkannte die beiden schon von Weidem und tänzelte aufgeregt am Zaun entlang. Auch Hvítasunna und Tvífari erkannten Eimyja wieder. Ich konnte die beiden kaum abhalftern, als sie sich vor lauter wiedersehensfreude auch schon verspielt knufften und anstupsten. Ich wollte die drei bei ihrer Begrüßung nicht stören und ließ sie erst einmal alleine. Später würde ich noch einmal nach den dreien sehen.

      05. Mai 2014
      Tvífaris Teilnahme an der Fohlenschau | 2998 Zeichen | © Ivi. Kiwi
      Geduldig wartete Tvífari mit mir, bis wir den Reitplatz betreten durften. Gerade kam Valentines Havanna Club, ein von mir gezogenes Fohlen vom Platz. Havanna machte sich wirklich gut bei Eowin. Im vorbeigehen grüßte ich sie und im Gegenzug wünschte sie mir viel Glück. Tvífari wieherte Havanna Club leise an, die ließ sich aber gar nicht beirren. "Komm Tvífari", sagte ich, denn wir wurden gerade aufgerufen. Tvífari lenkte seinen Blick in Richtung der Lautsprecher und guckte irritiert. Ich ging zielstrebig los und Tvífari löste seinen Blick um mir zu folgen. Ich hatte heute schon viele gute Fohlen gesehen, doch auch Tvífari war heute sehr gut drauf. Ich ging in die Mitte des Reitplatzes um die Richter zu grüßen. Im Kopf ging ich nochmal alles grob durch, dann ging es auch schon los.
      Ich ließ direkt in zügigem Tempo los. Da Tvífari noch nicht besonders groß war, brauchte ich noch nicht rennen, um zu erreichen das der hübsch gefärbte Hengst in gutem Tempo neben mir her trabte. Das direkte lostraben hatte ihn überrascht, sodass er ausmerksam bei mir war. Ich ging mit Tvífari auf dem Zirkel und zeigte eine Runde lang seinen schönen raumgreifenden Trab. Dann wurde ich langsamer, bis ich schließlich nur noch ging und Tvífari tat es mir gleich. Er ging einen schönen aktiven Schritt neben mir her. Ich wechselte mit ihm aus dem Zirkel heraus und zeigte auch auf der anderen Hand noch einmal seinen Trab. Im Schritt wechselten wir noch einmal durch den Zirkel zurück auf die andere Hand. Auf dem Hufschlag ging ich bis zur Mitte der langen Seite, dann blieb ich stehen. Ich brauchte Tvífari kein Kommando zu geben, sofort stand er brav und geschlossen da. Ich wollte gerade rückwärtsgehen, um zu zeigen das Tvífari auch schon sehr schön Rückwärtsrichten konnte, da spürte ich etwas an meiner Hosentasche. "Mist, das Leckerchen", murmelte ich und drückte sanft Tvífaris Kopf weg. Er wollte gerade seine Nase wieder in meine Hosentasche stecken, da ging ich zügig rückwärts. Tvífari nahm hektisch seinen Kopf wieder hoch und ging eine schöne gerade Linie rückwärts. Nach ein paar Schritte ging ich wieder vorwärts und Tvífari ging schön vom Rückwärtsrichten in den Schritt über. Ich tätschelte ihm kurz den Hals während ich den Strick im gehen löste. Er bemerkte dies gar nicht und ging weiter neben mir her. Ich schickte Tvífari weg. Er ging ein Stück weiter an der Bande entlang, blieb dann stehen und sah mich entgeistert an. Er verstand gar nicht, wieso er nicht zu mir kommen durfte. Ich nahm die Longierpeitsche vom Boden auf und gab Tvífari das Kommando zum angaloppieren. Er drehte kurz die Ohren nach hinten, überlegte und preschte urplötzlich buckelnd los. Nach ein paar Sprüngen ging er dann in einen lockeren Galopp über. Ich ließ ihn ein paar Runden laufen und rief ihn schließlich wieder zu mir. Ich lobte den kleinen und hakte den Strick wieder ein. Bis auf die Buckler, ist er schön galoppiert, dachte ich mir. Ich verabschiedete mich von den Richtern und verließ den Platz.

      24. November 2014
      Pflegebericht | 3230 Zeichen | © Snoopy
      Die Weidenpferde waren nun dran, also fing ich sofort an und holte mir Hvítasunna Van Frelsi aus der Box. Diese striegelte ich erstmal gründlich, bis das Scheckenfell glänzte. Dann kümmerte ich mich um das kurze, zweifarbige Langhaar bis es ordentlich aussah und kümmerte mich um die kleinen Hufe, die ich vorsichtig säuberte. Als die Kleine dann endlich strahlte, legte ich ihr ein Halfter an und führte sie ein wenig Spazieren. Als wir eine kleine aber herbstliche Runde hinter uns hatten, brachte ich sie auf die Weide und mistete ihre Box. Als diese sauber war, holte ich sie wieder und brachte sie hinein, ehe ich mit dem nächsten Fohlen weiter machte.
      Trífari Van Frelsi ein Falbhengst der Rasse Aegidienberger war dran. Also striegelte ich sein weiches Fell, kümmerte mich um das wilde Langhaar und säuberte vorsichtig seine kleinen Hufe. Dann führte ich ihn auch etwas herum und machte einen kleinen Spaziergang durch den Wald. Als wir zurück kamen, durfte er auf die Weide und ich kümmerte mich um seine dreckige Box. Als diese wieder gründlich sauber war, brachte ich ihn wieder zurück in seine Box.
      Das dritte Fohlen im Stall kam nun dran und ich holte Eimyja wieder ein Islandpony. Die kleine Scheckenstute war recht dreckig, also kümmerte ich mich gründlich um das Fell, sodass es in Kürze wieder glänzte und ich ihr helles Langhaar kämmte, die kleinen Hufe machte ich ebenfalls. Dann machte ich den gleichen kleinen Spaziergang mit ihr und kam in kürze wieder auf dem Hof an, wo ich sie auf die weide stellte und ihre kaum dreckige Box säuberte.
      Nun kam ein Pinto an die Reihe, dieser hieß Ivi's Pleasure Lady und war eine Stute. Also holte ich den Schecken aus der Box und begann das Fell zu striegeln, bis es sauber war und ich mich um ihr Langhaar kümmerte das in Kürze ebenfalls in sauber war. Also legte ich ihr nur noch die Ausrüstung an und ging zum Reitplatz, wo ich noch ein wenig mit ihr trainierte, ehe sie ausgepowert war und ich sie zurück zum Stall brachte. Dort legte ich ihre Ausrüstung ab, brachte sie auf die Weide, verstaute ihre Ausrüstung und begann mit dem Ausmisten der Box. Als diese sauber war, holte ich Lady wieder herein und stellte sie in ihre Box.
      Nun kam ein Shire Horse an die Reihe, er hieß Donnerwetter und hatte eine außergewöhnliche Farbe. Also holte ich den Hengst aus der Box, striegelte sein Fell bis es wieder sauber war, kämmte das dunkelbraune Langhaar und säuberte die schweren hufe des Hengstes, ehe ich den Großen Kerl zum Longieren in den Round Pen brachte. Als ich fertig war, brachte ich ihn auf die Weide und säuberte seine Box. Dann holte ich den Shirehengst wieder von der Weide und stellte ihn wieder in seine Box.
      Nun kam das letzte Pferd vom Stall und ich holte Roheryn heraus, begann den Holsteinerhengst zu striegeln, sein Langhaar zu kämmen und seine Hufe auszukratzen. Als er sauber war, legte ich ihn die Springausrüstung an und trainierte ihn etwas auf dem Platz. Nachdem er ausgepowert war, legte ich ihm wieder die Ausrüstung ab und brachte ihn auf die Weide. Dann mistete ich seine Box aus und holte ihn wieder von der Weide.
      Schon stand das letzte Pferd im Stall und ich fegte durch die Stallgasse, entfernte den ganzen dreck und füllte alle Tröge auf.

      23. März 2015
      Der Frühling beginnt | 7018 Zeichen | © Eddi
      Es war erst um fünf als mein Wecker schon klingelte und ich hätte mich tausendmal lieber umgedreht und einfach weiter geschlafen. Tja, aber das konnte ich nicht. Stattdessen stand für mich heute verdammt viel Arbeit an und vorher musste ich auch noch eine Stunde Auto fahren. Also hievte ich mich müde aus dem Bett und schleppte mich ins Bad. Nach einer Dusche fühlte ich mich dann etwas wacher und den Rest tat der Kaffee, den ich in der Küche aufsetzte und wovon ich mir auch direkt eine Thermoskanne mitnahm. "Auf auf...", murmelte ich leise und stieg ins Auto, um die einstündige Fahrt zu Ivis Gestüt hinter mich zu bringen.
      Pünktlich um sieben war ich dann auch dort und das definitiv nicht zu spät. Ich betrat den großen, schon von der Sonne erhellten Stall, und sofort richteten sich allerhand Pferdeköpfe auf mich. "Schon okay! Ich mach ja schon", beruhigte ich die hungrige Horde und begann direkt mit der morgendlichen Fütterung. Besonders Roheryn und Donnerwetter machten ein riesiges Theater und waren erst ruhig, als sie endlich fressen konnten. Der Rest benahm sich wenigstens, auch wenn alle schon wieder sehnsüchtig darauf warteten, bei dem herrlichen Wetter über die Weiden zu toben.
      Dabei fing ich mit den drei Isländerfohlen Hvítasunna, Trífari und Eimyja an. Ihre Namen versuchte ich gar nicht auszusprechen. Danach durfte Ivi's Pleasure Lady auf ihre kleinere Weide. Es versetzte mir immer einen leichten Stich, wenn ich die hübsche Scheckin sah, denn ich musste stets unwillkürlich an Ividi denken, eine wunderbare Zuchtstute, die uns aber schon lange verlassen hatten. Ihre Mutter Ivi und ihre Schwester standen noch bei Ivi.Kiwi und lebten hier sehr zufrieden.
      Nachdem der kleinere Teil des Stalles endlich auf der Weide stand (und die beiden Streithähne vom Morgen hatten es mir echt nicht leicht gemacht), ging es nun flugs weiter mit dem Rest der Herde. Die beiden Vollblutstuten Belinda und Delta Queen benahmen sich ausgesprochen gut und begannen direkt gelassen zu grasen. Hingegen waren die Ponys alle auf 180. Laudate konnte gar nicht darauf warten, endlich Unique Affair in die Flanke zu beißen und den anderen Hengst zum Spielen aufzufordern. "Kerle", seufzte ich nur und schüttelte den Kopf. Vor Lothlorien, Ellesméra, Figero und Todi hatte ich wegen ihrer Größe ein wenig Sorge, aber wie immer bewahrheitete sich dass alte Sprichwort, dass die Größten die Ruhigsten waren. Auch Vilnir und Hide and Seek gingen problemlos auf die Weide.
      Irgendwann standen dann alle draußen und der Stall war wie leergefegt. Perfekt für mich, denn jetzt hieß es ausmisten und das war bei der Anzahl von Boxen nicht ohne, aber mir blieb nicht anderes übrig, also legte ich mich ordentlich ins Zeug und kurz nach Mittag sah der Stall aus wie geleckt und ich war ernsthaft zufrieden mit meinem Werk. Das schreite nun förmlich nach einer kleinen Erholpause, ehe ich weiter machen würde.
      Nun wurden die Pferde bewegt, da hatte ich ja ein wenig Sorge, denn alle von Ivis Pferden waren top, da stellte man schnell seine Reitkünste in Frage. Aus dem Grund begann ich erst einmal locker vom Boden aus und da ich mit Fünfgängern nicht umgehen konnte, fing ich direkt mit den Isländern an. Und davon besaß Ivi nicht wenige: Es waren sieben Stück und ich hoffte niemanden vergessen zu haben. Mit Laufa und Glóblesi machte ich nacheinander lockere Bodenarbeit und ich war erstaunt, wie fit die beiden darin waren. Die hübsche Elfi (ich fand ihre Fellfarbe wirklich faszinierend!) wurde longiert und machte dabei eine super gute Figur. Mit Baldur und Baldrianus machte ich einen Spaziergang. Die beiden waren Vater und Sohn und irgendwie schienen sie das auch zu wissen. Und beide waren todschick! Nun standen nur noch Old God on New Streets und Amina auf dem Plan. Den Hengst longierte ich, während ich mich danach tatsächlich auf Amina traute und mit der Stute einen kleinen Ausritt machte. Dabei kam ich in den Genuss des weichen Tölts und war sofort total fasziniert! Ein Isländer musste auch unbedingt bei mir einziehen!
      Ich hatte ziemlich schnell entschieden, dass die Giganten in Ivis Stall heute frei hatten, denn an die traute ich mich nicht heran, außerdem gab es ohne die auch so noch genug Pferde die bewegt werden wollten. Zum Aufwärmen schnappte ich mir deshalb die liebe Ivi und machte mit ihr einen Ausritt. Danach wagte ich mich dann hoch motiviert in den Sattel von Necromancer und ich war fasziniert. Der Hengst lief einfach so hammer! Und ich hatte das Gefühl kaum was zu machen, da kam man sich als Reiter beinahe nutzlos vor, der Hengst wäre eine Kür auch ohne mich geritten. Die Stute Fight Back Tears strahlte eine enorme innere Ruhe aus, so dass ich auch sie ein wenig in der Dressur ritt und es letzten Endes auch keineswegs bereute.
      Mit Grey Storm machte ich nur lockere Gymnastizierung in Form von Longieren. Ich konnte es gar nicht glauben, dass dieser bekannte Zuchthengst inzwischen 15 Jahre alt war und hoffte inständig auf weitere 15 Jahre. Der Paso Fino Alejandro war ja ein Hengst der ganz besonderen Sorte und deswegen reizte es mich sehr, mit ihm Bodenarbeit zu machen. Und dabei war er sehr aufmerksam, schnell und gelehrig und es machte so viel Spaß wie schon lange nicht mehr. Im Übrigen stand in Ivis Stall der lebendige Gegenbeweis für alle Vorurteile gegenüber Haflingern (außer eventuell in Bezug auf den Namen...). Franzl von Falkenstein war einer der rittigsten und schönsten Haflingerhengste in meinem Leben, die ich je sehen und reiten durfte und das beweiste er mir auch heute wieder. Mit der Pintostute Mánadís kam ich hingegen eher weniger auf den gleichen Nenner, sie war mir zu schreckhaft und ich forderte sie manchmal zu sehr, aber irgendwie schafften wir es doch heil durchs Gelände.
      Danach longierte ich, langsam in Eile, Hopeless und den Hengst Warrenbri Warrego. Dann machte ich mit Paradise Snow ein wenig Bodenarbeit und das war mit einem Saddlebred wirklich interessant! Ich vergötterte die schneeweise Stute sowieso. Die Liste der restlichen Pferde war noch so lang und so strich ich Bleeding Blizzard, Flying Princess und Naminé herunter. Die drei hatten heute frei, Punkt. Dafür musste ich mich jetzt beeilen. Als erstes stand Longieren mit Another Way an. Danach kam mein Sorgenkind Cataract, ich kannte den Hengst noch aus Entes Zeiten und war ihn bereits dort das ein oder andere Mal geritten. Inzwischen hatte sich der Vollblüter wirklich gemacht, aber seine Charakterzüge waren einfach unverkennbar. Satchmo und Cinnemont Moon machten sich bei der Bodenarbeit wundervoll und als letztes machte ich noch einen abendlichen Ausritt mit Evenfall.
      Wieder im Stall versorgte ich schnell die Warmblutstute und dann hieß es auch schon wieder: Alle Pferde in den Stall bringen und füttern. Als das dann erledigt war, jeder seine abendliche Portion Futter und Heu hatte, konnte ich beruhigt das Licht löschen und müde nach Hause fahren. Ivi schrieb ich nur fix noch eine SMS mit: "Wie immer erfolgreich", und dann sehnte ich mich nur noch nach einem Bad.

      23. September 2015
      Pflegebericht | 1789 Zeichen | © Floooh
      Mein Wecker riss mich viel zu früh aus meinen Träumen, doch es musste sein - Schließlich lag einiges an heute. Ich kümmerte mich die nächsten Tage um die Pferde von Ivi.Kiwi. Da es sich um einige handelte, versorgte ich heute erst einmal die Weide. Als erstes schnappte ich mir, mit tatkräftiger Unterstützung einer Freundin, 2 Schubkarren und fing an die 6 Boxen zu misten. Anschließend putzte ich die 3 Fohlen Trífari Van Frelsi, Eimyja und Hvítasunna Van Frelsi und brachte sie wieder auf das abgesteckte Stück der großen Weide. Ich war noch nicht lange hier auf dem Gestüt und hatte bei weitem noch nicht alles gesehen, doch es war unglaublich idyllisch hier. Es war inzwischen gegen Vormittag, als ich das hübsche Shire Horse Donnerwetter von dem Paddock holte, putzte und anschließend aufsattelte. Ich war absolut vernahrt in diese Rasse, seitdem ich selbst einmal eins dieser sanften Riesen besaß. Der Ausritt began völlig entspannt und bei leicht bewölktem Wetter, was zu unserem Pech aber nicht bleiben sollte. Gerade als wir die Hälfte der großen Runde erreicht hatten, grollte es am Himmel. Kurz darauf landeten auch schon die ersten Regentropfen auf meine Arme. "Mensch... du scheinst deinem Namen auch alle Ehre zu machen" lächelte ich amüsiert und nahm den kürzesten Weg zurück zum Stall. Damit hatte es sich wohl erledigt, noch groß etwas mit den anderen Beiden zu machen, denn die Halle war nun belegt. Aber vielleicht gab es die Tage noch die Gelegenheit. Am Stall angekommen machte ich Donnerwetter fertig und sah auf der Weide nach dem Rechten. Ivi' s Pleasure Lady und Roheryn standen jeweils auf ihren Weiden unter dem Unterstand und zeigten kein großes Interesse an dem Wetter. Erst am Abend kamen schließlich alle Pferde zurück in die Box und bekamen ihr Abendessen.

      01. Januar 2016
      Neujahrsbesuch | 3516 Zeichen | © Ivi.Kiwi
      Erster Tag des neuen Jahres. Ich kann Silvester überhaupt nicht leiden und somit hatte ich auch am ersten Tag des Jahres schlechte Laune, obwohl der Silvesterabend sogar ganz schön war. Nachdem ich eine Waschmaschine an gestellt hatte schlüpfte ich in meine Stallschuhe. Auch an Neujahr war alles wie immer. Also schloss ich den Reißverschluss meiner Jacke, zog den Schal schön hoch und ging in die Kälte. Zum Jahresende hin war es viel zu warm und pünktlich zu beginn des neuen Jahres wird es auf einmal kalt. Noch mehr Grund für schlechte Laune.
      Als ich den Stall betrat in dem meine Pferde standen, wurde meine Laune jedoch Schlagartig etwas besser. Wie kann man beim Anblick seiner geliebten Pferde noch miesepetrig dreinschauen? Lothlorien war heute sie erste, die mich freudig anbrummelte. Ich strich ihr sanft über den Nasenrücken und ging die Stallgasse entlang zur Futterkammer. Stumpfes arbeiten war genau das, was ich an einem Tag wie heute tun wollte. Also machte ich nacheinander die Futtereimer für Belinda, Lothlorien, Delta Queen, Laudate, Amina, Hide an Seek, Evenfall, Cataract, Acapulcos Todi, Baldrianus, Old God on New Streets, Necromancer,Vilnir, Glóblesi, Alejandro, Fight Back On Tears, Hopeless, Baldur, Elfi, Ivi, Manádis, Grey Storm, Franzl von Falkenstein, Paradise Snow, Naminé, Another Way, Bleeding Blizzard, Warrenbi Warrego, Flying Princess, Cinnemont Moon, Figero, Unique Affair, Satchmo, Laufa und Ellesméra fertig. Nebenbei kontrollierte und reinigte ich die Tränken. Die Boxen würde ich später misten, ersteinmal sollten meine Pferde in Ruhe fressen.

      Also zog ich weiter zu meinen Weiden. Auf der Jungpferdeweide kamen Hvítasunna, Tvífari und Eimyja freudig angaloppiert. Ich wusste gar nicht wo ich anfangen sollte zu begrüßen, da alle drei versuchten als erste an die Reihe zu kommen und evtl. noch etwas leckeres dabei abzustauben. Es dauerte eine kleine Weile, bis ich mich frei gekuschelt hatte und meinen Weg zum Heu fortsetzen konnte. Ich füllte eine Ordentliche Protion Heu in den Trog bei den drei kleinen und ging weiter zu den anderen. Auch Ivi's Pleasure Lady, Donenrwetter und Roheryn bekamen ihr Futter. Da nun alle beschäftigt waren, konnte ich ganz in Ruhe die Weiden abäppeln. Dabei verging einige Zeit und mit einem Blick auf die Uhr stellte ich fest, das es schon fast mittag war.

      Ich ging zurück zum Stall und genehmigte mir einen Schluck Wasser. Heute hatten alle Pfleger frei bekommen, daher war das Misten der Boxen heute ebenfalls meine Aufgabe. Aber ich wollte die Ablenkung ja. Ich holte mir Schubkarre, Mistgabel, Schaufel und Besen und begann der Reihe nach die Boxen zu misten. Die Pferde stellte ich jeweils auf den Paddock ihrer Box, damit ich ín Ruhe misten konnnte. Unique Affair machte sich jedoch einen Spaß darauf mich immer von hinten zu beknabbern, sobald er die Gelegenheit dazu hatte und ich nahe genug an seinem Fenster stand. Als ich schließlich alle Boxen fertig gemistet hatte, war es schon später nachmittag. Zum Reiten war ich heute gar nicht in Stimmung, also machte ich noch ein paar Kleinigkeiten, wie Stallgasse und Putzplatz fegen und die Sattelkammer etwas aufräumen.

      Am Abend verteilte ich nochmal etwas Heu für meine Stallpferde, dann ging ich erschöpft nach Hause. Nach einer schönen heißen Dusche, kuschelte ich mich mit einem Buch auf die Couch. Besonders konzentrieren konnte ich mich jedoch nicht, viel mehr machte ich mir Gedanken über die kommenden Monate und welche Pläne ich für meine Pferde und mich hatte.

      16. Januar 2016
      Vorbereitungen | 3715 Zeichen | © Ivi.Kiwi
      Heute wollte ich mit Tvífari mal wieder zu einer Fohlenschau fahren. Bereits gestern hatte ich alles nötige vorbereitet, der einzige der noch nicht ganz Startklar war, war mein kleiner Tvífari. Ich ging mit seinem Stallhalfter zur Weide und rief in zu mir. Die drei kleinen kamen gemeinsam angeflitzt um mich zu begrüßen. Lachend streichelte ich alle drei, wobei ich gar nicht genug Hände haben konnte. Ich wühlte in meiner Tasche und fand noch drei kleine Leckerlies. Hvítasunna, Eimyja und Tvífari bekamen jeweils eins, dann halfterte ich Tvífari auf. Er ließ sich brav von der Weide führen, doch seine beiden Freundinnen wieherten traurig hinterher. Ich führte Tvífari zum Stall und band ihn in der Stallgasse an. Dann holte ich noch schnell seine Putzkiste, während er mir neugierig hinterherschaute. Draußen war es am nieseln, kein besonders schöner Tag um unterwegs zu sein, dachte ich mir. Ich stellte die Kiste ein Stück weit entfernt von Tvífari ab. Er hatte immer sehr viel spaß daran, Sachen aus der Box zu klauen. Ich bürstete sein plüschiges Babywinterfell erst mit einer groben Bürste aus, um den gröbsten Dreck zu entfernen. Als ich über Tvífaris Bauch bürstete, schien in das heute so doll zu kitzeln, dass er sich versuchet mit seinem Hinterbein zu kratzen. Ich musste lachen und legte die Bürste zurück in die Kiste. Nun kratzte ich seine Hufe aus. Er gab alle vier brav her, also lobte ich ihn ausgiebig. Nun bürstete ich noch mit der Kardätsche über's Fell und gab ihm mit einem Lammfellhandschuh den letzten Schliff. Bevor wir fertig waren, entwirrte und bürstete ich noch sein Langhaar. Mehr konnte man bei dem dicken Winterfell nicht tun. Nun sah er aus wir ein glänzender kleiner Plüschball. Ich war mit dem Ergebnis zufrieden und legte ihm eine Transportdecke und Gamaschen an. Voll ausgestattet, band ich Tvífari wieder los und wollte ihn gerade aus der Stallgasse zum Transporter führen, da blieb ich erschrocken in der Tür stehen. Tvífari blieb stehen und guckte mich nur fragend an. Ich sah nach draußen und es goss wie aus Eimern. "Na toll, wofür geb ich mir eigentlich Mühe, wenn du eh nach den paar Metern aussiehst wie ein begossenesr Pudel?" Tvífari sah mich weiter fragend an und brummelte einmal leise. Ich atmete noch einmal tief durch und lief schnell zum Hänger herüber, den mir meine Helfer bereits offen bereitgestellt hatten. Tvífari trabte schnauben neben mir her und schüttelte seinen Kopf, wobei er dicke Tropfen zu mir herüber warf. Das machte allerdgings keinen Unterschied mehr, meine Regenjacke war bereits triefend nass. Wir bremsten auch am Hänger nicht, da Tvífari liebend gern auf den Hänger ging. Also trabten wir schnell hinein, um dem Regen zu entkommen. Schnell machten wir den Hänger zu, kontrollieren alles und packten die letzten wichtigen Dinge zusammen. Dann stieg ich mit meinem Freund ins Auto. Wir zogen die nassen Jacken aus und warfen sie auf die Rückbank. Nachdem ich mich angeschnallt hatte, fuhren wir los. "Was ein Sauwetter.", sagte ich zu meinem Freund. Er stimmte mir zu. Auf der Autobahn kamen wir wegen des Regens nur schleppend voran, zum Glück haten wir viel Pufferzeit eingeplant. Am Wettbewerbsgelände parkten wir so nah wie möglich am Hallengebäude, damit der Weg nicht so weit war. Trotzdem bekamen wir auch hier af dem Weg vom Hänger zur Halle eine ordentliche dusche ab. Neben mir schüttelte sich Tvífari ausgiebig und alle die gerade an uns vorbeigingen machten einen Satz zur seitig. Ich blickte sie entschuldigend an, doch die meisten die vor kurzem angekommen waren, waren auch nicht besser dran als wir. Da alles nörgeln über das schlechte Wetter keinen Sinn hatte, machten wir uns daran uns für die Fohlenschau vorzubereiten.

      16. Januar 2016
      Der Regen und die Fohlenschau | 2990 Zeichen | © Ivi.Kiwi
      Es war kalt und draußen regnete es fürchterlich. Auf dem Weg vom Hänger zum Stallgebäude war Tvífari total nass geworden. Um mich herum sahen alle anderen ebenfalls aus wie begossene Pudel. Da ich mit Tvífari heute die erste Teilnehmerin war, bemühte ich mich, Tvífari wieder einigermaßen trocken zu bekommen. Zum Glück hatte eine Decke ihn vor dem allerschlimmsten bewahrt. Also rieb ich ihn so gut es ging an Kopf, Hals und Beinen trocken und striegelte ihn noch einmal über. Ich war gerade einigermaßen mit meinem Ergebnis zufrieden, als ich auch schon unseren Startaufruf hörte. Schnell zuppelte ich noch einmal meine Kleidung zurecht und klopfte etwas Staub ab. Tvífari hatte unterdessen viel Spaß mit seinem Stalltuch, welches er im Maul hatte und schüttelte. "Hey, jetzt haben wir leider keine Zeit mehr für Späße.", sagte ich und nahm ihm das Stalltuch ab. Tvífari sah mich nur ungläubig mit seinen großen braunen Augen an. Ich nahm seinen Strick auf und führte ihn in die Halle. Im Schritt gingen wir auf der Mittellinie zu X und grüßten die Richter. Tvífari schaute sich neugierig mit gespitzen Ohren in der Halle um. Als erstes führte ich Tvífari in den Grundgangarten vor. Ich begann zu joggen und Tvífari trabte in einem schönen Arbeitstempo neben mir her wobei er den Kopf leicht runternahm. Ich freute mich, das Tvífari so entspannt war, normalerweise hatte er nur flausen im Kopf. Ich wechselte aus dem Zirkel heraus die Hand und legte etwas an Tempo zu. Tvífari schnaubte und verlängerte seine Schritte um das Tempo mitzuhalten. Im laufen löste ich seinen Strick, schnalzte einmal mit der Zunge und sagte leise "Galopp", woraufhin er einmal quickte, einen kleinen Satz nach vorne machte und losgaloppierte. Ich lief so gut es geht mit um ihn soweit möglich auf dem Hufschlag zu halten. Ich schnalzte noch einmal und spornte Tvífari etwas an. Der kleine Hengst streckte sich und flitze noch eine Runde im Renngalopp um die Bahn. Ich pfiff einmal und Tvífari machte eine vollbremsung, die eigentlich nicht vorgesehen war. Durch das Publikum ging ein leises lachen, weil Tvífari mich mit großen Augen und leicht schräg gelegtem Kopf erstaunt ansah. Ich pfiff noch einmal und Tvífari trabte locker zu mir rüber. Bei mir angekommen steckte er seine Nase in meine Tasche. Ich musste lachen, schob seinen Kopf sanft weg und hakte den Strick wieder ein. Tvífari brummelte leise. Da dies eine Fohlenschau für Gangpferde war, wollten wir natürlich nun auch noch seine speziellen Gangart zeigen. Ich lief wieder los und Tvífari trabte an. Ich versuchet ihn etwas zu bremsen und ihn in den Tölt zu bewegen, was an der Hand bei Tvífari nicht ganz leicht war. Wir bekamen es jedoch hin und so zeigten wir Tvífaris Töltansätze und wechselten noch einmal durch die Halle die Hand. Da er noch recht jung war, war sein Tölt natürlich noch nicht ganz ausgereift, aber er zeigte bereits sehr gute ansätze. Nun war unsere Zeit leider schon um, also führte ich Tvífari im Schritt aus der Halle.

      13. Oktober 2016
      Besuch | 1707 Zeichen | © Friese
      Heute machte ich mich wieder auf den Weg zu Ivi. Ich wollte mich um ihre Weidenpferde kümmern. Als ich angekommen war, holte ich mir erst mal die Schubkarre und ging zu den Weiden. Dort begann ich damit diese abzumisten. Nachdem ich damit fertig war bekamen die Pferde ein bisschen Heu in die Futterraufe. Wirklich viel machen wollte ich heute nicht mit ihnen, da mein eigener Zeitplan sehr straff war und ich noch meine Pferde trainieren wollte. Ich holte mir also nachdem sie gefressen hatten, Donnerwetter von der Weide und putzte ihn. Dann holte ich seine Longiersachen und ging mit ihm auf den Platz. Ich klopfte sanft seinen Hals und führte ihn erst warm, danach ließ ich ihn auf beiden Händen sowohl galoppieren als auch traben. Nachdem ich mit ihm fertig war, holte ich Ivi’s Pleasure Lady von der Weide und putzte sie auch. Dann ging ich eine kleine Runde mit ihr spazieren und brachte sie wieder auf die Weide. Der nächste war Rohery. Auch er wurde geputzt und durfte noch mit auf einen kleinen Spaziergang. Dann wandte ich mich den Fohlen zu. Sie würde ich heute nur kurz putzen. Für mehr reichte meine Zeit leider nicht. Ich holte als erstes Hvítasunna Van Frelsi von der Weide und putzte bis der Schecke glänzte. Dann folgte Tvifari Van Frelsi. Auch er wurde geputzt bis sein Fell glänzte und durfte dann wieder auf die Weide. Natürlich hielt dieser Glanz nicht lange, da er sich gleich wälzte. Aber wie sagt man so schön: Nur ein dreckiges Pferd ist auch ein glückliches Pferd. Eimyja war die letzte. Auch sie wurde noch ausgiebig geputzt und durfte schließlich zurück. Ich kontrollierte noch den Zaun und die Tränken, brachte dann die Schubkarre weg und fuhr zurück zu meinen eigenen Pferden.

      17. März 2017
      Tag der offenen Tür | 4607 Zeichen | © Canyon
      Ein Tag der offenen Tür auf dem berühmten Gestüt Burnin' Valentine! Das ließ ich mir doch nicht entgehen. Der Weg war nicht weit und schnell war mein kleiner Hund ins Auto gepackt und der Motor gestartet und nur eine Stunde später versuchte ich auf dem bereits überfüllten Parkplatz noch ein freies Stückchen für meinen Wagen zu finden.
      Etwas Leid taten mir die Pferde schon, als ich die Massen an Menschen sah, welche auf das Stallgebäude zuströmten. Dagegen hatte die Gestütsführung jedoch auch etwas unternommen. Ein fester Zeitplan sorgte dafür, dass alle Pferde genügend Verschnaufpausen hatten und nicht überfordert mit den Besuchern waren. Ich wollte mir jedoch das Gedrängel noch nicht antun, sondern schlug den Weg zu den Weiden ein, wo ich auch gleich meinem eigenen Hund den von ihm gewünschten Auslauf bieten konnte. Auf den Weiden standen vor allem die Stuten des Gestüts. Damit man diese jedoch auch bestaunen konnte, waren Informationszettel angebracht und mir machte es jede Menge Spaß, die Pferde auf den Bildern auch auf den Weiden wiederzufinden. Auf der ersten Weide sah ich einige Vollblüter. Delta Queen erkannte ich sofort, so eine markante Zeichnung war weithin zu sehen. Belinda und Flying Princess konnte ich aus der Ferne jedoch nicht auseinanderhalten, da beide einen hübschen, aber gleichen Braunton hatten. Friedlich, jedoch recht weit entfernt vom Weg, grasten die drei und ließen sich von uns nicht stören.
      Als nächstes waren die Warmblüter an der Reihe. Hier gab es einiges zu entdecken und da es ein paar mehr Pferde waren, durften diese auch einen etwas größeren Besucheransturm ertragen. Eine Stute, ich glaube sie war Evenfall, schien meinen kleinen Hund gar nicht zu mögen und zog mit angelegten Ohren ab, als ich näher kam. Ivi hingegen ließ sich über den Zaun hinweg sogar von mir streicheln und Mánadis blickte dabei neidisch zu. Eine Stute, welche laut Informationsblatt bestimmt Cinnemont Moon war, stand etwas abseits und ignorierte die Menschen. Ivi's Pleasure Lady und Roheryn konnte ich leider nicht ausfindig machen, da ein Teil der Weide von dichtstehenden Bäumen bedeckt war, wo sich die beiden Stuten bestimmt aufhielten.
      Ich rieb mir wenig später umgläubig die Augen, als ich eine riesen Weise mit noch mehr Pferden vor mir hatte. Sie erstreckte sich über ein gigantisches Areal und war von vielen Kleinpferden gepickt, welche vor allem friedlich grasten, oder das Treiben außerhalb des Zauns begutachteten. Es waren so viele Pferde, dass ich total durcheinander kam mit den Namen. Da gab es eine Amina, eine Old God On New Streets (was für ein Name), eine Fight Back Tears, eine Hopeless, eine Elfi, eine Naminé und eine Laufa und alle sahen anders aus und waren trotzdem mit bloßem Auge kaum zu unterscheiden.
      Auf einer etwas versteckten Weide standen noch einige der hübschen Tiere. Hier waren es vor allem Kaltblüter, wie Lothlorien und Ellesméra, aber ich konnte auch ein schneeweißes Saddlebred namens Paradise Snow ausfindig machen.
      Mittlerweile hatte sich vor die Sonne eine dicke Wolkenwand geschoben und leicht frierend machte ich mich zurück auf den Weg zum Gestüt. Mein Weg führte mich am Offenstall der Jungtiere vorbei und ich nutzte gleich die Chance, diese zu erkunden. Gerade standen hier drei kleine Gangponys mit unaussprechbaren Namen: Hvítasunna Van Frelsi, Tvívari Van Frelsi und Eimyja.
      Im Hauptstall warteten dann natürlich noch die Hengste darauf, bestaunt zu werden. Fast alle waren angesehene Deckhengste und natürlich waren deswegen auch einige hier, in der Hoffnung, ein Zuchtfohlen fürs nächste Jahr für sich ergattern zu können.
      Das war allerdings nicht mein Interesse und so laß ich nur kurz die Namen und warf einen Blick in das Innere der Box, um für einen kurzen Moment das hübsche Tier dahinter bestaunen zu können.
      Donnerwetter, Laudate, scs Hide an Seek, Cataract, Acapulcos Todi, Burnin' Baldrianus, Necromancer, Vilnir, Glóblesi, Alejandro, Baldur, Grey Storm, Another Way, Bleeding Blizzard, Warrenbri Warrengo, Figero, Unique Affair und Satchmo. Als ich durch war, hatte ich die Namen der ersten Pferde bereits wieder vergessen, ich wusste nur, dass alle eine tolle Ausstrahlung gehabt hatten und das ich ziemlich neidisch auf dessen Besitzer war.
      Den restlichen Tag verbrachte ich damit, mir einige tolle Shows anzusehen, bei welchen die Pferde des Gestüts ausreichend präsentiert wurden und erst am späten Abendstunden stieg ich wieder in meinen Wagen und verließ, den mittlerweile leer gewordenen, Parkplatz.
    • Mohikanerin
      Weihnachten auf Atomic Valley


      St.Pauli‘s Amnesia | Voodoozirkus | Ruvik | Willa | Aska | Kisshimbye | Milska | Gnani | Krít | Yuva | Atom Bomb | Blossi | Capital | Topa‘s Comtesse | Þögn | Songbird | Litfari | Nautilus | Mademoiselle | Ryuk | Hnakki van Ghosts | Snúra | Kempa | Skjanni vom Helstorf Moor | Kvest Halsnaes | Overo | Almost Illegal | Hvitasunna van Frelsi | Eimyja | Tvífarí van Frelsi | River‘s Fjörgyn | Wild Reflex | Layers of Fear



      Weihnachten, alle Kinder freuen sich auf diese Zeit. Es gibt Geschenke und der Kapitalismus schlägt mit allen Kapiteln zu. Bei uns in der Familie gibt es schon lange nicht mehr solche Dinge, höchstens eine Aufmerksamkeit. Dieses Jahr bin ich nach langer Zeit wieder zu Hause, da ich nun das Internat abgeschlossen habe und arbeite. Viel hat sich geändert, sowohl positiv als auch negativ. Trotzdem empfand ich das Jahr als sehr angenehm.
      Die komplette Familie packt heute mit an, denn wir haben viel vor. Mittlerweile sind es sehr viele Pferde geworden und wir haben uns vorgenommen alle etwas anders zu Weiden bzw unterzubringen. Über Nacht kommen nur noch die Hengste in die Boxen, aber auch nicht alle. Die Stuten stehen die meiste Zeit auf den Paddocks.
      Wir sitzen gemeinsam um 5:30 Uhr am Tisch und frühstücken, da um 6:10 Uhr der Stalldienst beginnt. Auch wenn wir ziemlich wohlhabend sind, beschäftigen wir nur einige Stallhilfen, zwischendurch hatten wir auch schon Praktikanten und Ferienjobber. Wir besprechen was heute auf dem Plan steht. Auf dem ersten Paddock stehen drei Isländer Stuten Sunna, Eimyja und Fjörgyn. Die Drei sind neu und passen vom Charakter gut zusammen. Die anderen Isi Stuten Kempa, Snúra, Willa, Aska und Krít stehen auf dem zweiten Paddock neben den drei Stuten. So haben sie Kontakt zueinander, aber können sich nicht in die Flicken bekommen. Auf Paddock drei stehen unsere Isländer Hengste, bei denen es bisher noch nie Probleme gab auch wenn eine Stute rossig war. Das sind Blossi, Hnakki, Tví, Lifarí und Voodoo. Der vierte Paddock ist leer. Unsere beiden Shetlandponys stehen normalerweise auf sechs und sieben, doch da sie nur zwei sind mit unterschiedlichen Geschlechtern, kommen sie mit den Isländern zusammen. Dann sind noch Paddock neun und zehn besetzt. Auf der Neuen stehen die anderen Hengste Kvest, unser Norweger für den wir noch ein Mädchen besorgen, Overo, ein Welsh B Mix, mit seinem besten Freund Illegal, ebenfalls ein Mix, und Gnani, der Marwari. Auf dem zehnten Paddock steht Comtesse, die Lewitzer, Yuva, die Marwari, und meine Sportstute Bomb. Ruvik, unserer gestörter Kladruber steht den ganzen Tag auf einer unseren kleineren Weiden, die wir in der Mitte nochmal geteilt haben. Zwischendurch stellen ihn um oder auf der anderen Zaunseite Gnani dazu, weil wir versuchen wollen ihn ganz langsam in die Herde einzugliedern, bisher ohne sichtlichen Erfolg. Dann haben wir noch unseren beiden Fohlenkoppeln, einmal Weide vier, auf der Amnesia, Songbird und Milska stehen, und Weide fünf, auf der Skjanni, Nautilus und dann auch Codsworth stehen. Der Vollblut Hengst kommt die Tage, sowie eine weitere Isländerstute, von der ich so gut wie nichts weiss. Auf der monatlichen Stallbesprechung wurde nur gesagt, dass eine dazu kommt. Wahrscheinlich ist das wieder ein Trick von meinem Vater. Zu dem haben wir noch eine Überraschung für Mama geplant, da unsere Paint Stute nun woanders steht.
      Tyrell hat sich schon lange einen Vollblut gewünscht und gefunden im Internet. Codsworth ist noch ziemlich Jung, doch normalerweise wird er in dem Alter bereits eingeritten, doch wir alle sind uns noch nicht sicher, ob das so gut wäre mit eineinhalb Jahren. Da ich ihn nur von Bildern kenne, kann ich es schlecht beurteilen, doch das wird besprochen, wenn er da ist. Zu dem haben wir noch eine Ältere Stute gefunden, von der nichts weiss. Wild Reflex ist bereits erfolgreich auf rennen gewesen. Er selbst, kann sie nur Minimal trainieren, weil er viel zu groß ist. Aber wir suchen jemanden, der dann sie auf Turnieren reitet.
      „Es soll heute schneien“, erzählt meine Mutter erfreut und wir rollen mit den Augen. Schnee sieht zwar schön aus, aber ist einfach nur lästig. Wir müssen alle Wege streuen und die Paddocks sind so eklig matschig sowie die Reitplätze. Somit geht nur die Halle. Da wir keine Einsteller haben, stellt es auch nur Minimal ein Problem dar, doch trotzdem reite ich lieber draußen.
      Nachdem wir die Boxen der Hengste sauber gemacht hatten, machte ich mich mit dem Fahrrad auf dem Weg zu Vriska, die heute noch mal Reitunterricht bekommt. Es war wohl nicht die beste Idee das Fahrrad zu nehmen. Doch ich kam heil an und sie wartete bereits auf mich. Der Hengst war bereits gesattelt und ich kontrollierte noch mal alles. Dann konnten wir loslegen. Zusammen gingen wir auf den matschigen Reitplatz und stellte mich an den Rand. Der Schnee stürmte und die Sicht war ziemlich eingeschränkt, weshalb wir nur im Schritt heute was machen. Ich zeigte ihr einiges, was man auch bei solchem Wetter machen kann zB. Stellungsübungen oder Aufmerksamkeit. Das Wetter wurde immer schlimmer und wir entschieden uns, einen anderen Tag nochmal zu Üben. Wir stellen den Hengst zurück und fahre wieder nach Hause.
      ___

      Eine Woche ist vergangen und das Land ist mit Schnee bedeckt. Heute habe ich keinen Stalldienst, weshalb ich mich vollkommen um die Pferde kümmern kann.
      Als erstes hole ich mir Aska von der Weide, Ilja Fjörgyn und Tyrell Kvest. Wir gehen ausreiten, da der Schnee sehr fest ist. Im Wald herrscht Ruhe und nur die Geräusche der Pferde sind zu hören.
      Wir kommen zurück und meine Brüder müssen zurück an die Arbeit. Ich hingegen mache weiter mit den Pferden. Krít, Willa, Litfari und Voodoo haben zur Zeit Winterpause, weshalb ich mir Snúra von der Weide hole. Wir gehen in die Reithalle und dort arbeite ich mit ihr an ihrer Konzentration und noch wichtiger an der Aufmerksamkeit. Wichtig ist, dass sie eine bessere Stellung bekommt und besser Mitarbeiter.
      Anschließend mache ich eine Kontrollrunde über den Hof zusammen mit Snúra. Die Fohlen toben zufrieden über die Weide.
      Während ich schon mit dem nächsten Pferd, Thögn, beschäftigt bin, macht Ilja etwas Bodenarbeit mit Comtesse und Tyrell ist Ausreiten mit Atom Bomb. Mein Mutti ist mit ausreiten auf Yuva.
      ___

      Morgen ist Silvester doch wir haben Glück, da unser Hof so gesehen völlig im Wald liegt, aber auch nur, weil mein Großvater damals das umliegende Land gekauft hat nach dem Krieg. Es war alles zerstört und er hat den Hof größer und besser aufgebaut. Doch es gibt immer etwas, dass erneuert werden muss.
      Ruvik, ein Pferd von Ilja, hat sich mittlerweile eingelebt und wir wollen heute das erste mal etwas mit ihm machen. Langsam betritt er die Weide und macht den Strick an sein Halfter. Etwas störrisch will er auf der Weide bleiben, doch nach ein paar Leckerlis folgt er. Wir gehen zu dritt in die Reithalle, in der wir bereits alles aufgestellt haben. Es liegen einige Standen da, Cavalettis und Pylonen. Ilja möchte mit Ruvik freiarbeiten, da er bereits Clickern kennt. Der Hengst kommt aus dem Zirkus und hat negative Erfahrungen gemacht, weshalb Ruvik erst das Vertrauen schaffen muss. Doch Ilja ist sehr geduldig und möchte den Hengst später mal reiten. Ich beobachte nur das Geschehen. Neugierig stupst Ruvik Ilja an und versucht Leckerlis zu bekommen, doch erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
      Als sie fertig sind, verlasse ich die beiden und gehe zu unseren Zuchtisländern. Die Hengste stehen auf der Koppel und spielen miteinander im Schnee. Mutti ist auf Fear zusammen mit Vater auf Gnani ausreiten.
      Am Ende des Tages haben wir alle einige Pferde bewegt und alles nach Plan geschafft. Das neue Jahr kann kommen und die neuen Pferde!
    • Mohikanerin
      Viel zu Warm!


      Vinkona frá Sólin | Totbringer | River’s Fjörgyn | Aqua | Þögn | Yuva | Ylfa | Willa | Wild Reflex | Topa’s Comtesse | Snúra | Snuff | Saints Row | Mademoiselle | Layers of Fear | Krít | Kempa | Eimyja | Blávör | Atom Bomb | Aska | Maekja van Ghosts


      Kvest Halsnaes | Hnakki van Ghosts | Blossi | Voodoozirkus | Tesla | Skrýmir | Ryuk | Ruvik | Party in the Clouds | Overo | Litfari | Gnani | Glanni frá glæsileika eyjarinnar | Flic Flac’s Milano | Capital | Blaer frá glæsileika eyjarinnar | Almost Illegal


      Tvífarí van Frelsi | St. Pauli’s Amnesia | Songbird | Skjanni vom Helstorf Moor | Nautilus | Milska | Lu’lu’a | Hvítsunna van Frelsi | Feuergeist di Royal Peerage


      Erstes Semester geschafft, stelle ich erfolgreich fest. Endlich etwas Zeit für die Pferde. Nach dem Horror Winter und Frühling ist plötzlich dermaßen warm, das es auch kaum auszuhalten ist. Doch die Jungs brauchen meine Hilfe. Zuhause angekommen schnappe ich mir direkt das Fahrrad und los geht’s zum Hof.

      “Guten Morgen”, begrüße Familie Earle am Tisch im Wohnhaus.

      “So früh haben wir gar nicht mit dir gerechnet”, antwortet Karola überrascht.

      “Setz’ dich doch erst mal, der Kaffee ist noch warm”, fügt sie hinzu.

      Ich setze mich und alle zusammen besprechen wir den Tagesplan. Heute kommen die ersten Feriengäste mit insgesamt 5 Kindern, die wir heute bespaßen müssen. Aber zu erst gehe ich zu den Jungpferden auf der Weide gucken und anschließend zu den Zuchtstuten.


      Neugierig kommen Tví, Skjanni, Loui und Lu an den Zaun. Ich weiss gar nicht zu wem ich zuerst soll. Doch es gibt eine logische Reihenfolge - der Älteste zuerst. Allen vier Jungs geht es prächtig. Demnächst kommt auch Tví mit nach oben an den Hof und ich arbeite ihn gemeinsam mit Bruce an.


      Nun geht es zu den Stuten, auch sie gucken bereits sehnsüchtig zu mir: Amnesia, Bird, Milska, Sunna und Feuergeist. Ich war besonders aufgeregt Amnesia wieder zu sehen. Die kleine hatte es mir besonders angetan und jedes Wiedersehen sorgte für Freude. Auch Milska hat sich prächtig entwickelt. Sunna kommt demnächst zusammen mit Tví an den Hof. Feuergeist ist noch neu hier und lebt sich gerade in die Truppe ein.


      Die letzte Station waren die Zuchtstuten. Auf der Weide standen Aqua, Vinkona, Tot und Fjörgyn. Die vier Stuten verbrachten den ganzen Tag mit fressen und schlafen. Bald kommen die Fohlen und wir freuen uns schon sehr.


      “Ich hab mir schon überlegt wen für die Kinder nehmen. Es werden Comtesse, Kempa, Aska, Overo und Illegal. Während wir die Pferde fertig machen, fängst du schon mal mit den Paddocks an”, sagt Bruce und geht mit seinen Brüdern die Pferde holen.


      Also schnappe ich mir die Schubkarre und gehe auf die Stutenpaddocks. Gelangweilt stehen sie alle herum, da sie gerade von den Weiden kommen und sehr erschöpft sind. Zu allen gehe ich kurz hin streiche Ihnen über den Kopf oder Hals. Gerne würde ich mehr Zeit für sie mitbringen aber ich muss denen Jungs heute viel Arbeit abnehmen, da seine Eltern auch kaum Zeit haben.


      Dann geht es auch schon weiter bei den Hengsten. Dort ist es etwas komplizierter, weil es viel mehr Paddocks sind und Neugier oft alles übertrifft.

      Nach insgesamt sechs Stunden war ich auf dem Hof fertig und auch mit mir selbst.


      “Warum machen wir das alles eigentlich?”, fragte Tyrell rhetorisch. Wir alle zucken mit den Schultern. Gemeinsam lassen wir noch den Abend ausklingen mit ein paar Getränken und einem kleinen Feier am Häuschen. Mal sehen was der morgige Tag bringt.
    • Mohikanerin
      Frühlingsbeginn

      Willa | Vinkona frá Sólin | Totbringer | River's Fjörgyn | Krít | Kempa | Aqua
      Kvest Halsnaes | Hnakki van Ghosts | Capital | Blossi | Alvari

      Þögn | Snúra | Saints Row | Aska | Ylfa | Trú fra Frelsi | Snotra | Maekja van Ghosts | Eimyja | Blávör
      Wild Reflex | Yuva | Topa’s Comtesse | Tamana | Snuff | Mademoiselle | Layers of Fear | Kisshimbye | Jule | Friede sei mit dir | Atom Bomb

      Voodoozirkus | Litfari | Blaer frá glæsileika eyjarinnar | Skrýmir | Glanni frá glæsileika eyjarinnar
      Tesla | Ryuk | Ruvik | Party in the Clouds | Overo | Gnani | Flic Flac’s Milano | Amjad Amir | Almost Illegal | Absolutely Right

      Tvífarí van Frelsi | Skjanni vom Helstorf Moor | Nautilus | Lu'lu'a | Hawking von Atomic
      St. Pauli’s Amnesia | Songbird | Milska | Feuergeist di Royal Peerage

      Der Frühling beginnt schon langsam und das Ende Februar. An den Bäumen sind die ersten Knospen und Krokusse habe ich auch schon am Weidezaun erblicken können.
      Die erste Kontrolle ist bei den Stuten draussen auf den Weiden: Willa, Vinkona, Tot, Fjörgyn, Krít, Kempa und Aqua. Die sieben Stuten haben schon kleine Frühlingsgefühle und freuen sich über meinen Besuch. Aufgeregt kommen sie angetrabt, teilweise auch im Galopp, und schnauben mich begrüßend an. Als sie merken, dass ich keine Leckerlis habe, rennen sie wieder weiter und scheinen alle sehr gesund. Ich werfe noch einige Möhren auf die Koppel und dann geht es weiter.
      Da die Paddocks gerade renoviert werde und die Hengste aktuell nicht auf die Weide können, stehen sie noch in der Box. Erst nach her ist der übergangs Paddock fertig. Kvest, Hnakki, Capital, Blossi und Alvari stehen im Stall und suchen im Stroh nach Ähren. Ich fülle bei allen das Heu noch mal auf und verlasse den Stall wieder. Nachher werde ich noch Helfen sie auf die Paddocks zu bringen.
      Der nächste Besuch ist auf dem ersten Stuten Paddock. Dort stehen Ylfa, Snotra, Eimyja, Blávör und Aska. Die fünf Stuten sind eher rangniedrig und konnten sich in der anderen Herde nicht durchsetzen. Jetzt zusammen vertragen sie sich prächtig. Ich hole eine Schubkarre Pferdeäppel und fülle das Heu auf. Im Anschluss öffne ich die Weide und die Stuten dürfen für einige Stunden raus. Die Männer haben die anderen Stute von der Weide geholt und gehe zu ihnen auf den Paddock.
      Thögn, Snúra, Saint, Maekja und Trú schlendern langsam zum Tor, als ich mit der Schubkarre komme. Natürlich wissen sie, was jetzt kommt. Auch hier hole ich eine Schubkarre herunter und fülle das Heu nach. Mit einigen Rangeleien werden sie sich der Reihenfolge an den Heuraufen klar und fangen an zu knabbern.
      Dann sind die Männer auch schon bei den Großen Pferden und machen ebenfalls sauber. Wie immer komme ich dazu und helfe. Als wir fertig sind gucken wir uns alle die Tiere noch einmal an. Reflex, Yuva, Comtesse, Tamana, Snuff, Mademoiselle, Fear, Kiss, Jule (die neu in der Truppe ist), Friede sei mit mir und Bomb. Natürlich stehen die beiden Shettys nicht bei den großen, aber trotzdem geniessen sie den Besuch! Allen geht es gut und wir gehen zu den Hengsten.
      Die Isländer Hengste sind alle soweit für die Körung und wir gehen mit den Pferden noch mal die Prüfung durch und stimmen die Kleinigkeiten ab. Voodoo, Litfari sind als erstes dran, danach folgen Blaer, Glanni und Skrýmir. Die drei sind nämlich noch nicht so weit. Besonders Glanni ist noch ziemlich vorsichtig und unsicher unter dem Sattel.
      Auch die Großen bekommen noch etwas Aufmerksamkeit. Ich hole Milano und Ryuk von dem Paddock und longiere sie im Round Pen. Tesla und Gnani sind im Moment erkältet und stehen deshalb in Quarantäne. Ruvik steht wie immer in der Box und möchte mit keinem Menschen etwas zu tun haben, obwohl ich mit ihm schon ein Stückchen weiter gekommen bin und die Box betreten kann, ohne das er mich angreift. Overo, Illegal, Right, Party und Amir stehen auf den Weiden. Die beiden Welsh Ponys spielen, hingegen die anderen den Kopf ins Gras stecken, auch wenn es nicht mehr viel gibt.
      Das gemeinsame Mittagessen haben wir beendet und es geht wieder an die Arbeit. Wir fahren noch zu den Jungpferden. Als erstes zu den Jungs. Tri und Nautilus sind mittlerweile ziemlich alt und könnten schon zum Hof, um ein Reitpferd zu werden. Leidere fehlt uns allen noch die Zeit, Jungpferde einzureiten. Deshalb dürfen sie noch weiter Pferd sein. Skjanni, Lu und Hawking sind noch nicht so weit, aber wachsen wohl auf. Allen Pferden geht es gut und wir fahren weiter zur Stutenweide.
      Schon als sie das Auto hören, kommen Amnesia, Bird, Milska und Feuergeist zum Zaun. Auch hier sind drei Pferde bei, die eigentlich unter den Sattel gehören. Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass die Truppe so bleibt, ist Feuergeist. Sie hätte keinen Anschluss mehr und scheint sich auch nur mit den drei zu verstehen. Wir hatten sie bereits in einer Jungstutengruppe bei Freunden, aber dort fühlte sie sich nicht wohl und kam nicht ans Futter. Hoffentlich kommen bald neue Fohlen, damit die aktuelle Generation sich weiter entwickeln kann.
      Der Abend ist angerückt und nach einem derart erfolgreichen Tag fällt es mir nicht schwer schnell einzuschlafen.
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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Mohikanerin
    Datum:
    26 Dez. 2017
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    EXIF Data

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    • Steckbrief

      Pferdename: Tvífari van Frelsi
      (Tvífari = Doppelgänger)
      Rufname: -

      _____________________

      Aus der: Totbringer
      M: -
      V: -
      Von: Call me God (Felix)
      M: -
      V: -
      _____________________

      Geburtstag: 11. Dezember 2012
      Geburtsort: Holland
      Geschlecht: Hengst
      Rasse: Aegidienberger
      Fellfarbe: Erdfalbschimmel [EeAanChrGg]
      Kopfabzeichen: Blesse
      Beinabzeichen:-
      Charakter: verspielt und umgänglich
      Stockmaß: 102 cm
      Gesundheit: Sehr gut!
      Eingeritten: nein
      _____________________

      Züchter: Zuchtgestüt Bardagamaður
      Besitzer: Ivi.Kiwi
      Vorbesitzer: Svartur
      Pferd erstellt von: Mohikanerin
      Umgemalt von: -
      Vorkaufsrecht: -
      _____________________

      Reitbeteiligung: -
      Trainer: -
      Hufschmied: -
      Tierarzt: -
      _____________________

      Qualifikationen
      Galopprennen Klasse: Keine
      Keine
      Keine
      Keine
      Keine
      Keine
      Keine
      Western Klasse: Keine
      Spring Klasse: Keine
      Military Klasse: Keine
      Dressur Klasse: Keine
      Distanz Klasse: Keine
      Fahren Klasse: Keine
      Gangreiten Klasse: Keine
      _____________________

      Beschreibung
      Tvífari ist ein verspielter Hengst, der sich leicht unterordnet. Mit anderen Pferden hat er keine Probleme und ist auch sonst sehr umgänglich.

      Besondere Eignung/-en
      Gangreiten

      Zubehör und Bilder:
      Offizieller Hintergrund
      _____________________

      Schleifen
      -
      ____________________

      Zuchtdaten
      In der Zucht: -
      Decktaxe: -
      Nachkommen: -