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Canyon

○ Mytos (6) [SHAG]

Shagya Araber ○ Rappschimmel ○ Hengst ○ *2016 ○ 163cm ○ Reiter: Bartholomäus du Martin

○ Mytos (6) [SHAG]
Canyon, 24 Nov. 2019
Rinnaja und Wolfszeit gefällt das.
    • Canyon
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      waiting for the miracle
      Hengste: Amistad, Firewalker, Light up Hell, Last in Love, Lap de Loupe, Golden Sugar, Chromed Highwind, Sir Golden Mile, Eskador, Candlejack, Sunka, The Illusionist, PFS' Stromer's Victory, Graf Heinrich, Wallenstein, Kollateralschaden
      Stuten: Aufgepasst, hier kommt Arcada!, Millennium GC, Seattle's Scarlett, Grenzfee, Echo's Maiden, Lady Gweny, Far Cry, CHH' Letal Combination, Westatlanta, Alphabet Soup, Song of Peace, PV Gräfin, Cinnada Mistik, Wild Reflex, I've got a blue soul, BR Praise Raveday, Delightful Cinnamon, Joline, Sister of Crime, Monkey 47, Meilenstein, Caresse sur l'océan, Touchback
      Jungpferde: PV Blue my mind, PV Once for the devil, once for Christ, PV Mister Rockport, PV Momentum, Ivy's Rhapsody, Winter with Koen, Lady Phoenitia, BR Ruffian's Smart Jane, PV Traumfee, PV Farwest, PV Rebellion of Cinqué, PFS' Circle of Thyme, PV Song 'bout Alegría, PV Comte de Courtoisie, WHC' Oshawa, PV Feinberg
      Nebenstall: Magic Lanijos, King Arthur, Ghostly Phenomenon, Marid, Arias, Mytos, La Paz Pítu, Óslogi, Félagi, Braum van Ghosts, Imagine Dragons, Madame Pompadour
      Offenstall: Chosposi, Anaba, Morrigans Hidalgo, Cloud, My Canyon, Flotten von Mutanten, Aquena, Zonta, Havanna Girl, Kwatoko, Dawn


      „Warum postest du idyllische Storys von Pferdeweiden und Rhododendronbüschen auf Insta, anstatt den Saugschlauch aus unserem Keller zur Klärgrube? Wo ist die Realität geblieben?“
      „Shit happens“, sagt Petyr trocken. „Es kommt darauf an, das Schöne zu sehen.“
      „Ich mache gleich ein Foto von dir und stelle es auf Insta, da werden wir mal sehen, wer da noch was Schönes erkennen kann.“
      „Uh“, Petyr wendet seinen Kopf nicht vom Bildschirm ab, „harter Diss.“
      Er steht in Fischereikleidung vor mir. An seinen Händen sind braune Reste erkennbar. Seit einem Tag war niemand mehr von uns auf der Toilette. Das Rohr zur Kläranlage ist verstopft, der Keller steht unter „Wasser“ und Nico ist der Meinung, als gelernter Handwerker das ganze selbst reparieren zu können. Es ist eklig.
      „Ich glaube, Nico will einfach seine Vaterfähigkeiten unter Beweis stellen. Nach dem Motto: Ich habe alles im Griff.“
      „Ich glaube an ihn“, sagt Petyr wieder recht ausdruckslos. Der Gute ist für seine Verhältnisse ziemlich gelassen. Etwas nervig, denn ich bin es nicht. Es graut mich davor, nach der kurzen Mittagspause im Stehen, weil wir alle wie die Hölle stinken, wieder zurück in den Keller zu müssen. Wer war nochmal der Meinung, beim Neubau des Gestüts auf eine neue Kläranlage und ein neues Rohrsystem fürs Haupthaus verzichten zu können?
      „Oh.“ Petyrs sonst so konstant krummer Rücken richtet sich innerhalb von Sekunden auf. Sein Blick flackert eine Sekunde in meine Richtung, dann wendet er sich ab und tippt auf sein Smartphone.
      „Was oh?“
      „Nicht so wichtig.“
      „Du kannst nicht oh machen und dann nicht sagen warum.“
      „Wirklich Malte.“ Er tippt immer noch. „Nicht so wichtig. Wir müssen bestimmt auch weitermachen.“
      „Wenn du mir nicht sofort sagst, was los ist, kippe ich dir nachher einen Eimer Exkremente ins Gesicht. Überlege dir, ob du das willst.“
      „Immer so kompromissbereit“, sagt Petyr, aber sein Blick sagt, dass er dieses Risiko nicht eingehen möchte.
      „Ich höre“, sage ich fordernd.
      „Jora hat mir auf meine Story geantwortet.“
      Ich höre nicht richtig. Mein Kopf fragt: Jora? Und ich weiß selber nicht genau, ob er den Namen nie gehört hat oder überlegt, ob es eine weitere Jora gibt, als die Liebe meines Lebens.
      Ich sage: „Ah ha. Jora. Ihr folgt euch also?“
      Petyr entspannt sich etwas. Er erkennt die Flamme nicht. „Ja, aber wir sind nur sporadisch in Kontakt. Tauschen immer mal ein paar Neuigkeiten aus. Du weißt schon, das Oberflächliche des Lebens halt.“
      „Ich verstehe“, sage ich. Aber plötzlich verstehe ich gar nichts mehr.

      Am Kellereingang des Haupthauses steht Vicky. Sie hält sich ein Taschentuch vor Nase und Mund und schaut uns zweifelnd entgegen. Ihr Bauch ist groß und rund und es scheint, als würde sie mit ihrer anderen Hand versuchen, auch ihn vor den Düften aus der Dunkelheit zu beschützen.
      „Es stinkt“, sagt sie, als wir näherkommen.
      „Wo ist Nico?“, frage ich und hoffe, dass er nicht doch voller Tatendrang mit dem Rollstuhl die Treppen hinabgerollt ist. Wir würden ihn da nie wieder rausbekommen und den Rollstuhl nicht mehr sauber.
      „Werkzeug holen, er will das Rohr abmontieren.“
      „Will er das Rohr abmontieren, oder muss das wieder einer von uns machen?“ Petyr rümpft die Nase.
      „Petyr“, ich blicke ihn mahnend an. „Wir sind hier doch eine Familie und füreinander da. Wir machen das doch gerne.“ Er will etwas erwidern, in dem Moment kommt Nico zurück, auf seinem Schoß ein Werkzeugkasten.
      „Ich glaube, ich hab‘s.“
      „Du hast es?“
      „Ja, ich hab‘s. Ich weiß jetzt, woran es liegt. Also auf in den Keller, meine lieben Freunde!“

      Ja, wirklich schön hier. Aber Malte ist der Meinung, ich müsse mehr Realität zeigen. Unser Abflussrohr ist verstopft und wir stehen seit einem halben Tag im Schittwasser. Also die Schönheit trügt manchmal.
      Jora muss lächeln. Sie stellt sich Malte vor, mit seinem undurchdringlichen Gesicht, die Haare ungekämmt. Er kämmt sie sich nie. Braucht er nicht, hat er immer gesagt und das stimmte. Sie sahen perfekt aus, waren nie verfitzt, wie ihr dichtes Haar. Als sie ein Kind gewesen ist, hatte sich der Friseur geweigert, ihr die Haare zu schneiden. Sie sollte sie sich erstmal kämmen. Ihre Mutter hatte ihr mehrmals täglich die Haare gekämmt, verfitzt waren sie dennoch immer gewesen.
      Sie tippt: Schick mir ein Bild von Malte. Dann legt sie ihr Handy beiseite.
      Ihre Maisonette-Wohnung ist wunderschön. Seit anderthalb Jahren wohnt sie nun hier, sie wird ihr zur Hälfte vom Verlag bezahlt. Erst abends scheint die Sonne rein und färbt die cremeweißen Wände sanft orange. Es ist nicht unüberlegt gewesen, die Footbälle auf dem Regalbrett auf eben dieser Wand zu stapeln, gleich neben den Bildern ihrer Stute, Touchback.
      Eine Stunde noch, nimmt sie sich vor, dann würde sie den Laptop zuklappen und den Flugmodus auf ihrem Handy ausschalten. Vielleicht hatte Petyr ihr bis dahin geantwortet.

      „Du musst bald los, denk dran“, flüstert ihm Vicky ins Ohr. Petyr und Malte sind gerade wieder zurück in den Keller, schrauben das Rohr ab, wie Nico ihnen befohlen hat.
      „Ich kann so nicht los“, sagt Nico. „Ich stinke und wir müssen das hier erstmal geklärt haben.“
      „Nic.“
      Alles windet sich in ihm. Er weiß, dass sie recht hat. Er hat es ihr versprochen und es bleibt nicht viel Zeit. Es war eines der ersten Dinge gewesen, die er getan hat, als sie ihm vor fast neun Monaten sagte, dass sie ein Kind erwartet. Die Psychologin wohnt in Richtung Los Angeles. Die erste Zeit ist er jede Woche gefahren, nun nur noch alle zwei. Es gibt viel zu tun und ihm geht es gut, streckenweise sehr gut.
      Er blickt zu ihr auf. In ihre braunen Augen, die von der Sonne ausgeblichenen Haare. Kurz vor dem Sommer hat sie diese auf Schulterlänge gekürzt, nun locken sie sich leicht. „Du hast Recht. Das ist wichtiger. Wenn die beiden es gleich nicht hinbekommen, dann rufen wir die Havarie. Wir haben wichtigeres zu tun, als in unserer eigenen Scheiße zu stehen.“
      Sie lächelt sanft und schüttelt gleichzeitig den Kopf. „Nic, das muss ich dir noch abgewöhnen, bevor — du weißt schon.“
      Nico nickt. Er wusste es sehr genau.

      „Hast du gerade ein Foto von mir gemacht?“ Ich stand auf einem Hocker, die Hände bis zum Anschlag im offenen Abflussrohr, auf der Suche nach einem Angriffspunkt, um es aus der Fassung zu ziehen.
      „Ich?“, fragte Petyr ungekonnt unschuldig. „Warum sollte ich, du siehst scheiße aus.“
      „Halt die Klappe.“
      „Hey Jungs!“ Nicos Stimme drang zu uns. „Lasst es sein, ich rufe jetzt die Havarie. Ich dachte, wir bekämen das hin, aber ich habe mich geirrt.“
      Petyr und ich schauen uns an. „So“, sagt Petyr leise. „Er hat sich geirrt.“ Seine Augen sind schmale Schlitze.
      „Denkst du das, was ich denke?“ Er nickt.
      Von oben dröhnt Nicos Stimme. „Habt ihr mich gehört? Kommt ihr wieder rauf?“
      „Wir kommen!“, rufe ich und auf Petyrs verschwitztem Gesicht erscheint ein schelmiges Lächeln.
      Ich folge ihm die Treppen hinauf. Nico und Vicky stehen nebeneinander am Aufgang und warten auf uns. „Alles gut da unten?“, begrüßt uns Nico.
      Wie aus dem Nichts umarmt Petyr ihn, drückt ihn fest an sich und schubbelt ihm dann einmal durch Haar. „Da unten ist alles wunderbar. Richtig klasse. Uns geht‘s optimal!“
      Nicos Gesicht spricht Bände. Vicky ist erschrocken von ihm abgewichen, ich grinse breit. „Du Arsch“, flüstert Nico und in dem Moment scheint er es aus ganzem Herzen so zu meinen.

      Nico hat mir die Verantwortung für die Rohrverstopfung übertragen, also ist es logisch, dass ich diese an Petyr weitergegeben habe und weil es Petyr ist (und weil er eventuell ein kleines Kind hat), hat er Momo geholt und ihn mit ein paar wenigen schmeichelhaften Worten von der ehrenvollen Aufgabe überzeugt, am Kellereingang auf die Menschen zu warten, die wissen würden, was zu tun sein würde.
      Auch wenn die Dusche unbenutzbar ist, der Pool ist bis zum Rand mit Wasser gefüllt. Ich schwimme ein paar Bahnen, lasse die Nachmittagssonne auf meinen Rücken kitzeln. Dann stemme ich mich am Beckenrand hoch, lege mir ein Handtuch über die Schultern, um die kalten Wassertropfen aus meinen Haarspitzen aufzufangen, und krame mein Handy aus der zusammengelegten Hosentasche. Ich öffne Instagram, schaue mir Petyrs Storys an. Die erste ein ungeschnittenes Video von Benthe am Frühstückstisch — ich muss dringend nochmal mit Petyr über die Individualrechte von Kindern reden. Danach Bilder von den Weiden und den Blumen, die durch die gute Bewässerung trotzdem in der prallen Hitze Kaliforniens gedeihen. Darüber muss ich wiederum mit Vicky reden — der Wasserverbrauch geht uns alle an.
      Ich klicke auf Petyrs Profil, dann auf seine Followeranzahl und gebe in die Suche „Jor“ ein. Drei Profile ploppen auf, eines davon ist eindeutig ihres. Privat. Scheiße. Und Enttäuschung. Ich seufze laut, dann packe ich das Handy wieder weg und stehe auf. Der Kellernotfall hat mir einen ganzen Tag Arbeit genommen. Morgen würde also viel zu tun sein, die Arbeit von zwei Tagen an einem. Ich wringe kopfüber meine Haare aus, dann ziehe ich mich mit frischer, mitgebrachter Kleidung an und schlage den Weg in Richtung Stall ein.

      Petyr hatte ihr tatsächlich ein Bild geschickt. Nicht, als Jora nach 55 Minuten ihr Handy wieder auf Empfang stellte, sondern zwei Stunden danach. Sie saß im Auto, fuhr in Richtung Stall, als ihr Handy in der Ablage vibrierte. Ein kurzer Blick, dann lenkt sie ihr Auto an den Straßenrand. Obwohl das auf den Straßen Norwegens nicht notwendig ist. Diese Straßen sind einsam, genauso wie die Menschen und ihr Land. Die Weite hat sie einsam gemacht.
      Sie öffnet Petyrs Nachricht auf Instagram, er hat ein Bild geschickt. Noch bevor sie es sich genauer anschaut, drückt sie den Homebutton und die An- und Austaste ihres Smartphones und macht damit einen Screenshot. Dann schaut sie es sich an. Es ist tatsächlich Malte. Im Schummerlicht und mit der falschen Belichtung fotografiert, nur die Hälfte seines Gesichts von einem matten Schimmer einer unbestimmten Lichtquelle erhellt. Sein Gesicht war grimmig verzogen, so wie sie ihn kannte, mit Karohemd und Cordhose.
      Jora saß mehrere Minuten schweigend im Auto und blickte auf das Foto. Sie hatte ihn lange nicht mehr gesehen. Er selbst nutzte Instagram nicht aktiv, hin und wieder bekam sie über andere Accounts etwas mit, sie folgte Petyr und Saga, die beiden waren am aktivsten, aber auch Bart oder ein paar der anderen von Phoenix Valley verbreiteten immer mal wieder interessante Informationen.
      Irgendwann legt sie das Handy beiseite, schaltet den Motor wieder an, legt den ersten Gang ein und setzt ihre Fahrt fort.
      Auf dem Gestüt wartet Maik auf sie. Sie haben sich beim Football kennengelernt, vor fünf Jahren muss das gewesen sein. Über sie ist er zum Reiten gekommen und so teilen sie sich nun schon länger die größten Bereiche in ihren Leben.
      „Da bist du endlich“, sagt er. Er hat bereits Touchback am Putzplatz angebunden, trägt die gebügelte Kleidung und ein Polohemd. Er küsst sie auf den Mund. „Warum hat das denn solange gedauert?
      „Ich musste unterwegs anhalten. Kam ein Anruf rein, von der Arbeit.“ Sie muss daran denken, heute noch den Screenshot vom Handy auf die Festplatte zu ziehen, dorthin, wo alles sicher ist, vor den neugierigen Augen anderer.

      09-08-22 | 11.074 Zeichen | Canyon
    • Canyon
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      listen to the hummingbird
      Winter with Koen | PV Farwest | Amistad | Firewalker | Light up Hell | Last in Love | Lap de Loupe | Golden Sugar | Chromed Highwind | Sir Golden Mile | Eskador | Candlejack | Sunka | The Illusionist | PFS' Stromer's Victory | Graf Heinrich | Wallenstein | Kollateralschaden | Ivy's Rhapsody | Touchback | Aufgepasst, hier kommt Arcada! | Millenium GC | Seattle's Scarlett | Grenzfee | Echo's Maiden | Lady Gweny | Far Cry | CHH' Lethal Combination | Westatlanta | Alphabet Soup | Song of Peace | PV Gräfin | Cinnada Mistik | Wild Reflex | I've got a blue soul | BR Prias Raveday | Delightful Cinnamon | Joline | Sister of Crime | Monkey 47 | Meilenstein | Caresse sur 'océan | Magic Lanijos | King Arthur | Ghostly Phenomenon | Marid | Arias | Mytos | La Paz | Pítu | Óslogi | Félagi | Braum van Ghosts | Imagine Dragons | Madame Pompadour | PV Who's the Rookie? | PV Feinberg | PV Zettle Down | PV Blue my mind | PV Once for the Devil, once for Christ | PV Mr. Rockport | PV Momentum | Lady Phoenitia | BR Ruffian's Smart Jane | PV Traumfee | PV Rebellion of Cinqué | PFS' Circle of Thyme | PV Song 'bout Alegría | PV Comte de Courtoisie | WHC' Oshawa

      „Ich denke über Titel für meine Autobiografie nach“, sagt Petyr und reckt sein Gesicht in die ersten Frühlingsstrahlen. Die Hände hinter dem Kopf verschränkt, die Beine ausgestreckt, sitzt er auf der Bank am Reitplatz.
      „Du und eine Autobiografie. Was hast du denn zu sagen und vor allem, seit wann schreibst du gerne?“, sage ich, meine Konzentration liegt aber auf dem Platz vor mir. „Cjara! Ivy bricht dir immer wieder zur Seite aus. Sie braucht da noch mehr Klarheit und Führung!“
      „Ne, also schreiben würde ich die nicht selber. Hatte da an ghostwriting gedacht. Und dann so etwas griffiges drüber wie Apokalypse — aber gefühlsmäßig war alles okay. Das Leben des Petyr Holmquist.“
      Ich starre ihn an.
      „Oder was hältst du von Abstecher zum Mülleimer — Die unbedeutsamen Memoiren des P. Holmquist?
      Ich starre immer noch.
      „Mensch, du bist wie immer nicht hilfreich.“ Petyr schiebt seine Sonnenbrille auf die Stirn und richtet sich auf. „Und du glaubst wie immer nicht an mich. Du machst mich seit jeher unbegründet klein. Als wäre mein Leben nicht relevant genug, um wirklich was bewirken zu können.“
      „Petyr!“, rufe ich entsetzt.
      „Na was denn“, sagt er und rollt seine Lippen sehr süß zu einem Schmollmund. „Ist doch wahr.“
      „Absolut nicht! Und das weißt du. Du bist wie mein Bruder und … ich liebe dich wirklich sehr.“ Ich schaue auf ihn herab, mein schlechtes Gewissen steht mir hoffentlich ins Gesicht geschrieben. „Ich würde deine Autobiografie sofort kaufen und lesen und deine Titel sind sehr humorvoll.“
      „Ja, etwas, was du nicht hast: Humor“, sagt er, aber seine Gesichtszüge haben sich bereits wieder entspannt und er grinst mich herausfordernd an.
      „So würde ich das nicht sagen.“
      „Ich hätte ansonsten auch noch Da kommt noch was im Angebot. Schnippisch, griffig und ich muss nicht bereits im Grab liegen, damit ich es veröffentlichen kann.“
      „Gefällt mir“, sage ich und gebe ihm einen Daumen nach oben. Die Situation hätte deutlich brenzliger ausgehen können. Er hat mit seiner Anschuldigung einen wunden Punkt in unserer Beziehung getroffen.
      „Was hältst du von der Entwicklung der Jungspunde?“, fragt Petyr und gesellt sich neben mich an die Reitplatzbegrenzung.
      „Ivy’s Rhapsody ist bis jetzt mit Farwest am vielversprechendsten. Winter with Koens Potenzial hält sich wie erwartet in Grenzen, aber Ferre gibt sich Mühe und bisher gibt es jedes Mal Fortschritte. Der Samstag wird zeigen, was potenzielle Käufer:innen von denen halten.“

      „Malte!“ Nico kommt einige Tage später auf mich zugerollt. „Das da vorne neben Bart ist Isaac Haderlump. Einer unserer vielversprechendsten Kunden und hoffentlich bald Sponsoren. Ein Gestütsbesitzer aus Los Angeles. Er interessiert sich für unsere Junghengste. Kannst du die Aufgabe einer VIP-Führung übernehmen? Er ist auch aufgrund seiner … geschäftlichen Vorteile nicht uninteressant für uns.“
      Der Mann neben Bart ist etwa Anfang vierzig mit kurzgeschorenen dunklen Haaren und buschigen Augenbrauen. Sein drei-Tage-Bart ist grau durchsetzt und er überragt Bart deutlich. Weniger durch seine Größe, als seine aufrechte Körperhaltung.
      „Mhmpf“, kommt aus meiner Kehle und Nico sieht das als Zustimmung an.
      „Wusste doch, dass ich mich auf dich verlassen kann. Zeige ihm auch Circle of Thyme. Fische muss man mit falschen Ködern angeln, habe ich mal gehört.“ Geschickt wendet Nico seinen Rolli und fährt auf die nächsten Ankömmlinge zu.
      Mich tragen meine Füße in Richtung Bart und Isaac. Schon im Näherkommen spüre ich Isaacs Blicke auf mir und als ich wenige Schritte entfernt bin, wird auch Bart auf mich aufmerksam.
      „Ah, das ist Malte Tordenværson, unser Ausbildungsleiter und gute Seele.“ Bart legt mir als Begrüßung einen Arm um die Schulter. Ich reiche derweil Isaac etwas weniger aufdringlich die Hand.
      „Isaac“, sagt er mit wohlklingender Stimme. „Isaac Haderlump. Ich bin Besitzer des Lincourt Equestrian Centers.“
      „Es ist mir eine Ehre.“ Die Antwort kratzt sich meine Kehle hinauf und stolpert eher aus meinem Mund. „Wenn du möchtest, zeige ich dir gerne die Anlage sowie unsere Nachzucht.“
      Bart nimmt den Arm von meiner Schulter und klatscht sich in die Hände. „Perfekt, dann ist hiermit meine Aufgabe ja beendet. Wir sehen uns bestimmt …!“, ruft er uns zum Abschluss hinterher.

      Ich führe Isaac die Stallanlage entlang und erzähle in einer Tour von den Pferden, unserer Ausbildung und unseren Vorstellungen für die Zukunft. Er begleitet mich wie ein sanfter Schatten, stellt hin und wieder ergänzende Fragen oder steht immer einen halben Schritt diagonal hinter meiner Schulter, sodass sich meine Nackenhaare mehrmals aufstellen, als spüren sie seine Augen auf sich ruhen.
      Ich führe ihn abschließend zu unserem Reitplatz, wo Elsi, Cjara und Ferre gerade drei der Neustarter warmreiten und lasse ihm einige Augenblicke Zeit, das Geschehen zu betrachten. Diesmal habe ich die Chance, ihn aus den Augenwinkeln und hinter seiner Schulter zu betrachten, während er konzentriert nach vorne schaut. Er ist professionell gekleidet, nur die Ledertasche unter seinem Arm hat schonmal bessere Seiten gesehen und unter seiner maßgeschneiderten Anzugshose schauen Boots mit Pferdemist an der Sohle hervor. Elegant lehnt er auf den Holzbalken der Reitplatzumrandung und wenn mich meine Ohren nicht täuschen, dann summt er leise vor sich hin.
      Wie ein Teenager stehe ich nun also mit offenem Mund und laufender Spucke hinter ihm und weiß nichts mit den Gefühlen anzufangen, die die Begegnung mit ihm in mir ausgelöst hat.
      „Mister Haderlump?“ Ich fahre herum und stehe einer jungen Person mit Klemmbrett gegenüber. „Sie hatten um die Ergebnisse der letzten Prüfungen gebeten.“
      „Danke, Cory. Sehr lieb von dir.“ Isaac nimmt warmherzig das Klemmbrett entgegen. „Das ist meine Assistenz Cory und das ist Malte Tordenværson, der Ausbildungsleiter von Phoenix Valley. Seinen Namen und sein Gesicht solltest du dir merken“, sagt er an Cory gewandt.
      Cory schüttelt mir übereifrig die Hand und sagt: „Ich fühle mich sehr geehrt.“
      „Du kannst dich gerne selbstständig umsehen, Cory. Ich brauche dich erstmal nicht weiter. Danke für die Unterlagen“, sagt Isaac und hebt das Klemmbrett dankend in die Höhe.
      Cory versteht den Wink und verabschiedet sich von uns.
      „Ich … Ich hole mir einen Kaffee. Möchtest du auch einen?“, frage ich Isaac. Seine dunklen Augen durchbohren mich.
      „Nein danke. Ich brauche nichts. Ich würde dann hier auf dich warten?“ Seine Frage klingt eher wie eine Aussage und lässt somit kaum einen Widerspruch zu. Ich nicke trocken.


      „Vicky“, sage ich und lasse mich im Aufenthaltsraum auf einen Sessel fallen.
      „Mhm“, macht sie und wendet sich mit einer dampfenden Kaffeetasse vom Automaten ab. Eine der letzten Anschaffungen, die das Leben hier in seiner Qualität verdreifacht hat.
      „Ich —" Ich breche ab. Selbst in meinen Gedanken fühlen sich die Worte neu an. „Ich glaube, ich bin bisexuell.“
      Vicky lacht lauthals auf, sodass der Kaffee über den Tassenrand läuft und Tilly interessiert angerannt kommt. „Was ist los, Mama?“
      „Nichts Schatz, nichts“, sagt sie und bemüht sich um Contenance. „Malte hat mir nur einen Witz erzählt. Ich hole dich gleich ab, dann gehen wir zu den Pferden, ja?“
      „Das war kein Witz“, sage ich empört, als Tilly wieder im Nachbarzimmer verschwunden ist. „Ich meine das —“
      „Malte!“, unterbricht sie mich. „Ich weiß, dass es kein Scherz war. Ich meine, ich —“, sie zuckt hilflos mit den Schultern, „ich wusste nur nicht, dass es dafür so ein offizielles coming out braucht. Ich meine das war doch allen längst klar.“
      „Mir nicht!“, sage ich und merke, wie mir die Wärme ins Gesicht steigt.
      „Oh“, sagt Vicky. Sie nimmt einen Schluck von ihrem Kaffee. „Das war mir nicht bewusst.“ Sie überlegt einen Moment. „Ich meine, spätestens ab Rowan vor zwei Jahren —“
      „Rowan?“, frage ich überrascht.
      „Na, das hat schon ordentlich gefunkt zwischen euch. Ich wollte mich da nicht einmischen, aber etwas schade war es schon, als er uns wieder verlassen musste. Ich mochte ihn.“
      „Das mit Rowan … wir, ich meine, da war nichts. Klar, emotional war das schon anders, aber nicht auf allen Ebenen, verstehst du?“
      Vicky nickt und nimmt noch einen Schluck Kaffee. „Tut mir Leid, Malte. Ich wollte dich damit nicht in eine komische Situation bringen. Ich dachte nur, na ja, dass es halt keine offizielle Aussprache deinerseits braucht und war darauf nicht vorbereitet. Erzähl, was ist passiert.“
      „Hast du auch einen Kaffee für mich?“ Ich seufze und lasse den Kopf auf die Lehne zurücksinken.
      „Natürlich!“, Vicky springt auf und hastet zur Kaffeemaschine. Mit einem gemütlichen Brummen beginnt sie zu arbeiten.
      „Ich habe einen Crush auf den millionenschweren Sponsoren aus Los Angeles.“ Vicky prustet und braune Spritzer landen auf ihrer bügelglatten Bluse. „Und diesmal ist es anders. Diesmal, ist es nicht nur eine emotionale Anziehung auf intellektueller Ebene.“
      „Oook“, sagt Vicky. „Tell me more.“
      „Er summt manchmal vor sich hin.“ Ich schaue Vicky in ihre braunen Augen und sehe aufrechtes Interesse. „Er … Er macht, dass mein Herz stolpert und das ist einerseits mega unangenehm, du weißt, wie sehr ich Angst vor einem Herzinfarkt habe, aber andererseits auch mega aufregend. Und er sieht einfach verdammt gut aus.“
      „Auf jeden Fall“, sagt Vicky und grinst von einem Ohr zum anderen. „Und natürlich sind auch seine Geldvorräte auf dem Konto alles andere als unattraktiv.“
      „Haha“, sage ich trocken und muss einen großen Seufzer von mir lassen. „Ich habe gar nicht die Zeit und die Kraft für so einen Tumult in mir.“
      „Malte, du hast dir seit Jahren nicht mehr das genommen, was du eigentlich brauchst. Nämlich mal etwas Leben abseits von der ganzen Arbeit hier auf Phoenix Valley.“ Sie steht auf und geht zur Kaffeemaschine, die mit einem Schlurck-Geräusch ihre Arbeit beendet. „Hier ist dein Kaffee und jetzt gehst du wieder da raus zu deinem Millionärs-Crush und genießt die Gefühle. Ab!“

      Ich finde Isaac dort, wo ich ihn zurückgelassen habe, nachdem ich etwa zehn Minuten Kreise um den Reitplatz gedreht habe, weil mich meine Füße partout nicht zu ihm getragen haben, obwohl andere Teile meines Körpers nichts lieber als das wollten.
      „Hi“, sage ich und stelle mich neben ihn. Er wendet den Kopf und lächelt mich an. Ich lächle zaghaft zurück.
      „Hi“, sagt auch er, dann wendet er sich wieder ab. „Ihr habt gute Pferde am Start. Farwest und Rebellion of Cinque entsprechen genau meinen Vorstellungen.“
      „Das freut mich“, sage ich. „Ich kann Nico holen und —“
      „Ich kenne Nico schon lange genug um genau zu wissen, dass er am liebsten alle Pferde behalten würde, die sein Zuchtkürzel tragen und auch weiß ich, dass ich keine Einladung erhalten habe, um Pferde zu kaufen, sondern um in euch zu investieren und — bevor du mich unterbrichst — das mache ich sehr gerne.“
      „Oh“, sage ich nur. Damit habe ich nicht gerechnet.
      „Vielleicht vertraut mir Nico dann in Zukunft eher einen seiner Schützlinge an. Ich schätze ihn dafür, dass er nicht leichtfertig an jede Person verkauft, die genügend Geld bietet, und für ein paar der Pferde ist der Preis definitiv gerechtfertigt.“
      „Die Einschätzung ehrt uns sehr, ich gebe das sehr gerne an Nico weiter.“
      „Neben dem Sponsoring möchte ich dich noch fragen, ob du bei Zeiten mal bei mir im Lincourt Equestrian Center vorbeischauen möchtest. Deine Meinung dalassen, jetzt, wo wir vielleicht häufiger zusammenarbeiten. Wir könnten bestimmt voneinander profitieren.“ Er schaut mich unentwegt an und ich schaffe es nicht, ihm mehr als ein paar Sekunden am Stück in die Augen zu schauen.
      „Ich mache sehr gerne auf einer der nächsten geschäftlichen Reisen einen Halt in Los Angeles“, sage ich und betrachte einen Knopf an seinem Hemdkragen. Versilbert mit einem eingravierten Pferdekopf. Normalerweise wäre das nicht mein Geschmack …
      „Nur damit wir uns richtig verstehen: Ich würde dich gerne privat einladen“, sagt er und legt mir eine Hand auf die Schulter.
      Eine Antwort bleibt mir mal wieder im Hals stecken und ich nicke. Gott, Malte, werde endlich erwachsen. Immerhin kann ich weniger Dinge falsch sagen, wenn ich nichts sage und anscheinend findet Isaac zurückhaltende Menschen attra— sympathisch.
      „Ruf mich an“, sagt er und holt eine Visitenkarte aus seiner Ledertasche. „Ich würde mich freuen.“ Dann zwinkert er mir zu und verabschiedet sich mit einem Handgruß.

      Das Gesicht in den Händen vergraben sitze ich am Abend wieder im Aufenthaltsraum. Der Trubel hat sich gelegt, der Tag der offenen Tür ist endlich vorbei und die alle reichen Geschäftsmenschen mit ihren großen SUVs wieder gefahren. Mir schwirrt der Kopf. Nach dem Gespräch mit Isaac habe ich nichts mehr auf die Reihe bekommen und das meiste an Ferre übergeben und mich so gut es ging zurückgezogen. Petyr hatte zwischenzeitlich nach mir gesucht und wie immer nicht gecheckt, dass gerade kein guter Zeitpunkt für Wortwitze a la „Wenn man sich scheiden lässt, hat man sich dann vertraut?“ zu machen. Nur Nico hatte ich noch nicht alleine gesprochen und ich wusste, dass er nur darauf wartete von mir zu hören, wie das Gespräch mit Isaac verlaufen war.
      „Malte!“ Geräuschlos wie immer kam er in den Raum. „Malte, du bist absolut klasse. Isaacs Assistenz hat gerade den Sponsorenvertrag abgeliefert.“
      „Oh“, sage ich, „das ging aber schnell. Hoffentlich dafür alles mit rechten Dingen.“
      „Das habe ich nur dir zu verdanken!“ Er schlägt mit mir zu einem Handschlag ein und reckt dann seine Faust zum Himmel. „Yes! Das rettet uns das Frühjahr und die neue Saison. Das brauchen wir wirklich dringend. Wie hast du das nur geschafft?“
      „Wir haben uns, glaube ich, ganz gut … verstanden“, sage ich, stehe auf und gehe zum Fenster. „Er hat mich auch zu sich eingeladen.“
      „Er hat was? Will er dich etwa abwerben?“, Nico rollt neben mich und versucht meinen Blickkontakt einzufangen. „Das Arschloch, erst uns sein blödes Geld in den Hintern schieben und dann meine besten Mitarbeitenden abwerben. Es hackt wohl!“
      „Ruhig, Nico. Eher privat. Zur Verbesserung unserer Beziehung bestimmt, oder so“, versuche ich ihn zu mäßigen.
      Nico scheint nicht so überzeugt. „Ich warne dich, Malte. Eher klopfe ich das ganze Geld für dein nächstes Gehalt auf den Kopf, als dich von so einem Millionärssöhnchen entführen zu lassen. Pass ja auf dich auf!“
      Ich drehe mich zu Nico um und lege ihm eine Hand auf die Schulter. „Alles gut, für dich würde ich auch für 50ct die Stunde arbeiten. Du bist Familie, da geht nichts drüber. Das weißt du.“
      Nico nickt. „Hoffe ich doch“, schnarrt er. „Und jetzt ab ins Bett mit dir. Morgen früh will ich dich wieder schuften sehen, mein Mitarbeiter des Monats!“
      Nico klopft mir zweimal gratulierend auf den Rücken und verlässt dann den Raum. Lässt mich zurück am Fenster zurück, durch das der Mond Vickys leere Kaffeetasse auf dem Tisch bescheint und mir eine Melodie ins Ohr flüstert, die ich zögernd beginne mitzusummen, als mein Smartphone brummt und eine Nachricht von Jora Cederblom auf dem Bildschirm aufleuchtet.

      08-03-2024 | 14.789 Zeichen | Canyon
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      Galopp E → A
      Das Wetter im April hatte keine Überraschungen für uns parat. Es war, wie es sein sollte. Ein Wechsel zwischen purem Sonnenschein, Eisregen und Stürmen.
      Dementsprechend gestaltete sich das Training kompliziert. Die Galoppstrecke war einige Tage nicht betretbar und die Sturmwarnungen verboten uns ausdauernde Ritte in der Natur.
      Trotzdem entschieden Saga, Helia und ich uns dazu, an das Training vom letzten Monat anzuschließen und mit den Warmblütern Wallenstein, Meilenstein und Caresse nur l’océan ein Distanztraining zu absolvieren. Wir versuchten die moderaten Tage fürs Gelände zu erwischen, arbeiteten ansonsten an Ausdauer und kleineren Korrekturen auf dem Platz. Alle drei Pferde liefen mittlerweile erfolgreich auf L und der Weg zu M war nicht mehr weit. Die Anmeldung zum nächsten Distanzritt war in Sicht.
      Ansonsten hatte sich eine neue Galopptrainingsgruppe zusammen gefunden, welche einige der unerfahrenen Pferde antestete. Dazu gehörten unter anderem die beiden Shagya-Araber Hengste Mytos und Arias, die laut Nico im nächsten Quartal nach erfolgreicher Körung als Deckhengste zur Veredelung der Warmblüter genutzt werden sollen. Da das eine Aufgabe direkt aus der „Chefetage“, wie Bart meinte, war, waren auch wir beide dafür verantwortlich. Den Sohn seines geliebten Marids vertraute er sowieso nur seinem eigenen Fleisch und Blut an.
      Außerdem schlossen sich Petyr mit seinem Hengst Sunka, Cjara mit Sister of Crime und Ferre mit Monkey 47 an. Für Sister und Moni würde es der letzte Trainingsmonat vor der Krönung sein und wir wollten nochmal alles aus ihnen rausholen.
      Wir wechselten uns mit der Rennbahnarbeit mit den fortgeschrittenen Reitenden ab, was ziemliche Organisation von uns verlangte. Ferre mit PV Farwest, Petyr mit Winter with Koen, Cjara mit PV Traumfee und ich selbst mit Touchback waren so zumeist in den Morgenstunden draußen, während Elsi mit The Illusionist, Bart mit Kollateralschaden und Alba mit PV Lady Phoenitia die Stunden nach dem Mittag und schließlich Helia mit Ivy’s Rhapsody, Momo mit Graf Heinrich und Saga mit Aufgepasst, hier kommt Arcada! die Abendstunden nutzten. Teilweise war es ein ziemliches Durcheinander, vor allem wenn sich durch Überschneidungen Platzzeiten verschoben.
      Auch Nico gesellte sich immer mal wieder zu uns zur Rennbahn, vor allem, wenn Bart und ich mit den Shagyas trainierten. Half aber auch so gut er konnte mit intelligenten Kommentaren aus.
      Am Ende des Monats meldeten wir einige der Pferde zu ihrem teilweise ersten Galopprennen an und erzielten ausreichende Erfolge, die viel Motivation für den nächsten Monat mit sich brachten.

      30-04-24 | 2.604 Zeichen | Canyon
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  • Album:
    Phoenix Valley — Nebenstall
    Hochgeladen von:
    Canyon
    Datum:
    24 Nov. 2019
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    Mytos
    x

    ● ○ ● ○

    Hengst | *2016 | 163cm
    Shagya Araber
    Rappschimmel

    ● ○ ● ○

    Von Marid

    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der Rubina

    Von unbekannt Aus der unbekannt

    ● ○ ● ○

    x | x | x

    x

    ● ○ ● ○

    Besitzer: Canyon
    VKR/Ersteller: Canyon
    im Besitz seit: 23-Februar-2017
    Kaufpreis: x Joellen

    ● ○ ● ○

    ● Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential


    Military E A L M S S*

    Distanz E A L M S

    Galopp E A L

    Springen E A L M


    ● ○ ● ○

    Fohlen ABC | Eingeritten x | Eingefahren x

    [Schleife]
    Thema

    ● ○ ● ○


    [Schleife]
    Thema

    Abstammung: 2
    Schleifen: 0
    HS: 0
    TA: 0
    Trainer: 4
    Zubehör: 0
    Gesamt: 6

    Gencode: Ee aa Gg
    Zur Zucht zugelassen: Nein
    Eingetragene Zucht: Phoenix Valley (PV)

    Nachkommen
    -


    ● ○ ● ○

    Letzter Tierarztbesuch: unbekannt

    Letzter Hufschmiedbesuch: unbekannt

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