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Canyon

○ Meilenstein (7)

Hannoveraner ○ Black Sabino ○ Stute ○ 6 Jahre ○ 172cm ○ Reiter: Elsi Monroe

○ Meilenstein (7)
Canyon, 29 Nov. 2020
    • Canyon
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      Ställe von Luggala

      Willkommen in Luggala & Pflegebericht

      Leider hatte ich heute nur wenig Zeit, so weckte mich mein Handy bereits um 6. Seit der Zeitumstellung war es mittlerweile schon hell und das aufstehen fiel mir umso leichter. Nachdem ich mich kurz anzog, huschte ich mit einem Brot durch die Küche. Schnell aß ich auf und lief rüber zum Boxenstall. NAch etlichen wiehren fütterte ich Colour Paint, Flopp oder Hopp, Shyvana und Crazy in Love. Während die Pferde aßen, mistete ich die Boxen und verteilte die Heusäcke in den Paddocks. Als nächstes kümmerte ich mich um die Offenställe, wo Calle Cool, Filou und Circle standen. Die drei Friesenhengste kamen auch direkt neugierig vorbei und holten sich ihr Frühstück ab. Auch hier füllte ich die Heuraufen auf, sodass sie bis morgen reichen würden.
      Im nächsten Offenstall standen nur Shapaan und Hnakki, wie zuvor auch versorgte ich sie mit Kraft und Raufutter.
      Der letzte Weg führte zur Sommerkoppel, wo mich meine Stuten und Jungpferdeherde erwartete. Desire H, Jinx, Nachtschwärmer, Nachtfalke, All about und Golden Wonder warteteten bereits sehnsüchtig auf das Heu. Da die Herde ganztags viel mehr Gras als die anderen hatten, gab es für sie kein Kraftfutter, aber brauchten sie nicht, sichtlich wohl genährt, schmunzelte ich über die Vierbeiner. Nun hieß es warten..im laufe des Nachmittages sollten
      zwei neue Pferde Luggala bereichern. Es handelte sich um ein Fohlen, Pantoffelchen, welches bei mir geboren, verkauft und verwahrlost wurde, sowie um ein Fohlen von Cloud, welches bei einer befreundeten Bereiterin geboren wurde.
      Kurz nach dem ich darüber nachdachte traf der Transporter auch schon ein, und wir brachten die Pferde wie es sich gehört zunächst in eine Box, wo sie sich erstmal erholen konnten. Am Abend als ich erneut fütterte, brachte ich die beiden Fohlen auf die Sommerkoppel.

      15-04-2015 | Zasa
    • Canyon
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      Tierarzt
      Tierklinik Briar Cliff

      Nachdem Calle Cool dran war, war nun ein Fohlen der Fall. Meilenstein genannt. Ein Fohlen von meiner wundervollen Millenium. Und es sah so prächtig aus! Das letzte mal gesehen hatte ich sie, als sie geboren wurde. Denn wir wollten Mille nicht ihre vertraute Umgebung nehmen, so wurde die Stute bei mir geboren, bekam aber das Zuchtkürzel von Zasa. Schmunzelnd betrachtete ich die junge Rappstute. ,,Na du süße.'',schmunzelte ich und streichelte sie. ,,Ihre Abzeichen sind so fantastisch wie die von Cloud!'',meinte ich begeistert und sah mir derzeit ihre Augen an. ,,Ja das ist wahr, da bin ich auch froh drum das sie diese bekommen hat!'',grinste sie und ich schmunzelte. ,,Solltest du sie jemals los haben wollen, gib sie mir!'',meinte ich vollendsbegeistert und blickte mir das Zahnfleisch des Fohlen vor mir an. Auch dies hatte die normale Farbe, so ging es dann wieder an das Abtasten. Sie blickte mich total entsetzt an als ich fertig war, als wolle sie sagen ''Was sollte das denn bitte?'' - so tat ich dies mit einem Schmunzeln ab und gab ihr eine Möhre, ehe ich dann wartete bis sie diese verschlungen hatte. Nachdem die Möhre aufgekaut war, hörte ich auch sie ab. Sie zuckte kurz zusammen als ich das Stethoskop an sie legte, doch nach wenigen Augenblicken war dies auch wieder in Ordnung. Ich hörte sie ab und beide Werte lagen im Normbereich. Sanft lobte ich sie, ehe ich mir dann mein Thermometer schnappte und es zur Sicherheit nochmal desinfizierte, beim Thermometer war ich dort nie vorsichtig genug. Als es erneut sauber war, begab ich mir zur Kruppe. Sie wurde schon etwas unruhiger, doch Zasa konnte sie recht gut ablenken. Das Piepen ertönte und sagte mir das auch die Körpertemperatur okay war, somit hatte die kleine Stute es auch hinter sich gebracht. Ich lobte sie und Zasa brachte sie ebenfalls weg. ,,Noch eines?'' - ,,Nein, tut mir Leid ich muss wieder los.'' - ,,Okay, kein Problem.'',schmunzelte sie und bedankte sich für's erste, ehe ich mich wieder von dannen machte.

      10-08-2015 | Sevannie
    • Canyon
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      Ställe von Luggala

      Der letzte Rest des Sommers

      Der Wecker klingelte pünktlich um 7. Müde und gakelig kletterte ich aus dem Bett, etwas verwundert das es noch so dunkel war..normal strahlte mich jetzt schon die Sonne an. "Wie schnell der Sommer wieder um gegangen ist.." stöhnte ich vor mich hin. Mit dicken Augen bemühte ich mich der Kleiderwahl, ehe ich mein Frühstücks Müsli in der Küche zu mir nahm. Ach mein Hund Luna wartete bereits gefühlt 10 Stunden auf ihr Futter, weshalb ich es auch nicht länger warten lies.
      Nun zog ich mir fix die Schuhe an, und eine etwas wärmere Jacke..es waren schon wieder nur noch 10°C.
      Zuerst ging es in den Boxenstall wo ich Tiara und Colour Paint mit Futter versorgte. Frisch gemistet gab es noch eine große Ladung frisches Heu, ehe die zwei zu den anderen auf die Padocks durften. Weiter ging es im Offenstall, wo bereits Shapaan und Calle Cool auf mich warteten. Bevor ich jedoch mit dem einstreuen und Heu füttern begann, nahm ich mit Calle zur Hand. Brav lies er sich das Halfter überziehen und sich am Pfahl des Offenstalls anbinden. Ich lobte meinen jungen Prachtburschen, dann begann ich bereits damit die alten Zöpfe auf zu machen, zu verlesen und neu zu flechten. Seine lange Mähne bedarf viel arbeit, aber da Shapaan Gott sei dank keine Mähne anfraß und Calle auch kein Ekzemer war, klappte das mit dem wachsen gut und sogar recht schnell, sodass ich immer mal die Spitzen nachschneiden musste, ehe diese versplissten. Nun streute ich den Offenstall neu mit Stroh ein und fütterte die 2 mit dem frischem Heu.
      Als letztes checkte ich die Sommerkoppel, mit Stuten und Fohlen ab, fütterte dort nur die die es nötig haben, denn das Gras steht noch hoch genug, sodass ich noch nicht anfangen muss Stroh und Heu zuzufüttern. Also versorgte ich Emese, Crazy in Love, Nandalee, Salea, Forza, Nachtfalke, All About, Nachtschwärmer, Shyvana, Jinx und Meilenstein mit genügend streicheleinheiten. Als alles fertig war ging ich bis zum Abend wieder ins Haus und setzte mich entspannt an den Laptop.

      25-08-2015 | Zasa
    • Canyon
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      Ställe von Luggala

      Willkommen kleine Fliege!

      Wie gewohnt klingelte der Wecker sehr früh..Zwar störte mich dies immer noch, doch heute gab es ja einen freudigen Anlass.
      Vor einigen Tagen habe ich mir in Holland eine hübsche Shetty Stute angeschaut, Dragon Fly hieß sie.
      Es gab viele andere tolle Ponys, mit enormen Zuchtwert, doch ich entschied mich für die kleine Rappstute mit
      den blauen Augen. Auch wenn sie Im Zuchtkommitee durch die Augenfarbe leider keine Chance hat, wird sie in Luggala bestimmt irgendwann trd ein
      Fohlen begrüßen. Die kleine war gerade 3 Jahre alt, also komplett roh und direkt von der Koppel.
      Natürlich wurde trd sehr viel mit ihr gemacht, sodass sie keinerlei Scheu zeigt und auch vor alltäglichen Dingen nicht abgeschreckt wird.
      Gemütlich trank ich meinen Kaffee leer bevor ich mich in die Stallklamotten schmiss.
      Zunächst führte mich der Weg in den Boxenstall, wo Colour Paint und Calle Cool bereits auf mich warteten. Die zwei unterschiedlichen Hengste
      wiehrten aufgeregt, als endlich trubel im Stall war. Nach dem füttern der zwei brachte ich sie auf ihre Paddocks und mistete schnell die 2 Boxen.
      Nun machte ich mich zu den Offenställen, zuerst zu den Jungs, wo Shapaan zusammen mit Fohlen All About standen. Hier brauchte ich natürlich nicht misten.
      Ich fütterte beide mit den Wintercops, immer ab Ende November und hing die Heunetze neu bestückt zurück auf die Koppel.
      Im nächsten Offenstall wartete meine Stuten und Fohlen Gruppe bestehend aus Emese, Salea, Nandalee, Ala Forza, Nachtfalke, Meilenstein und Crazy in Love.
      Auch diese bekamen die Wintercobs, allerdings mit einem Mineral/Protein Zusatz.
      Ich beendete die aktuelle arbeit als plötzlich Jolien rief das der Lkw da ist.
      Ich nahm die Beine in die Hand und lief zurück zum Haupthaus, wo mich der charmante holländische Fahrer bereits erwartete.
      Verwundert wie gut er Deutsch sprach, machten wir und beide dran den LKW auf zu machen.
      Ich belächelte das Bild der riesen LKWs und der kleinen schwarzen Stute darin. Irgendwie echt süß!
      Wir klärten alles schriftliche, während Jolien die kleine in eine der Boxen im Stall brachte.
      Unser Offenstall ist leider noch nicht auf Shettyhöhe gebaut, sodass sie erstmal im alten Stall von Flopp oder Hopp stehen darf.
      Ich verabschiedete mich vom netten Holländer, und schaute nochmal bei Fly vorbei, doch gönnte ihr heute die verdiente Ruhe.
      Wippernd vor Kälte freute ich mich auf den warmen Kamin.
      Jolien hatte vorgeschlagen endlich hier mal etwas Weihnachtlich zu schmücken, was wir eute auch umsetzen würden.

      28-11-2015 | Zasa
    • Canyon
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      Ställe von Luggala

      Wildes Trubel in Luggala

      Wie jeden morgen klingelte mein Wecker punkt 6. Schon fast wie ein Ritual zog ich meine Stallklamotten an, griff mir auf den Weg die kalte Tasse Kaffee von gestern nachmittag und schlürfte sie genüsslich weg..mehr oder weniger genüsslich sagen wir. Mit Luna bei Seite ging mein erster Weg in die Boxenställe, dort steht seit gestern Abend bereits Colour Paint, welcher wie ich auf seinen neuen Kumpel wartete. Vor kurzem hab ich einen schicken Lewitzer Hengst namens Cheveyo gefunden. Ein 16jähriger gekörter Mann, gefahren und viel allgm gefördert, mit wunderbaren Bewegungen und viel Ausstrahlung. Perfekt für Zasa dacht ich mir.
      Luggala wird bald etwas umgestaltet werden, es wird die Möglichkeit geben Lehrgänge auf unseren Pferden zu bestreiten, sowie Ausritte etc., die Zucht von Shetlandponys und Friesen wird kristalisiert und ich möchte meine Reit- und Ausbildungsart den Menschen nahebringen. Oder vllt doch ganz anders..man ist ja kreativ in der Lebensplanung *grins*. Genug ins leere gedacht, mistete ich in Ruhe Clouds Box, meine Pferde waren Futter erst ab um 7 gewohnt, also alles im Lot. Ich streute ein und fütterte meinen gierigen Scheißer endlich. Gar genervt von mir, von wegen: Warum mehrt die Alte so?! steckte er seinen Kopf in den Trog während ich den Stall verlies. Nun ging es in den Zweiteiler-Offenstall, nämlich zu meinen gelieben Zwergen. Nach dem mich alle Shettys erfolgreich angefressen hatten mit viel Suchmühe in die Hosentaschen steckten, begann ich auch hier neu einzustreuen und füllte alle Raufen mit Heu. Nun waren Fraena, Dragon Fly, Spencer und Flop grundversorgt..ja er ist wieder bei mir da die Käuferin wegen einem Zuchtumstiegs auf mich zurück kam, aber hey, nun wird er hier bleiben und mit Spencer das Wallach sein genießen. Weiter ging es im Offenstall von Crazy in Love, Jinx, Shyvana, Emese und der neuen..schon wieder nix erzählt. Nienke, eine hübsche Friesenstute, Niederlande geboren, durfte vor 2 Tagen ebenfalls Luggala begrüßen. Sie ist 6 Jahre alt, im schweren Typ stehend und soll bei mir neben der speziellen Reitweise, Dressur gefördert werden. Auch hier im Stall versorgte ich fix alle, bis es dann zu den Hengsten Calle Cool und Shapaan, welche ich genau wie die Ponys und Fohlen Nandalee, All About, Nachtfalke, Forza, Nachtschwärmer und Meilenstein grundversorgte.
      Mit vorerst ruhigem Gewissen spazierte ich wieder zurück ins Haus, wichtige Planungen standen an!

      04-04-2016 | Zasa
    • Canyon
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      Hufschmiede
      Kontrolle und Pflege

      Ich hatte nun mehrere Tage auf Luggala verbracht und machte mich heute weiter an die Arbeit und kümmerte mich um die Hufe weiterer drei Pferde. Der erste vom heutigen Tag war Colour Paint, ein schicker Fuchs mit großen weißen Abzeichen und zu langen Hufen, wie ich kurz darauf zu sehen bekam. "Das ist bei ihm ja echt nötig", murmelte ich vor mir her und kratzte mich kurz am Kopf. "Was meinst du, warum ich dich gerufen hab", grinste Zasa und strich ihrem Hengst über den Hals. Ich warf ihr einen 'Dein-Ernst'-Blick zu und machte mich nach einer kurzen Begrüßung Cloud's gleich an seine Hufe.
      Wie ich auf dem Ersten Blick erkannt hatte waren diese viel zu lang, doch ansonsten waren sie in einem guten Zustand. Er hatte keine Fehlstellungen und auch sonst war keine Krankheit zu erkennen. Zudem kam noch hinzu, das seine Hufe eine normale Härte vorwiesen und somit in einer guten Konstitution waren. Gleich nachdem ich die Hufe kontrolliert hatte begann ich mit dem Ausschneiden, was noch relativ ruhig verlief. Denn erst als ich den Huf auf den Hufbock, begann er seine Nüstern zu blähen und guckig zu werden. Ich ging nun langsamer an die Sache ran um ihn zu beruhigen und raspelte weiter. Dann feilte ich diese und ließ ihn mir noch einmal vortraben. Es saß alles und ich lobte ihn. Er bekam ein Leckerli und wurde dann weggebracht.
      Das nächste Pferd war eine Jährlingsstute namens Meilenstein, die Tochter des vorherigen Hengstes mit ebenso großen Abzeichen wie er, nur in schwarz. Es war das erste Mal das sie beim Hufschmied war und so ging ich besonders langsam und behutsam mit ihr um, damit sie den Hufschmied als guten Menschen sah.
      Auch Meilenstein hatte zu lange Hufe, welche noch sehr hart dazu waren. Fehlstellungen hatte auch sie nicht und auch sonst hatte sie sehr gute Hufe. Beim Ausschneiden stellte sie sich nicht an und ich ließ ihr mehrere Pausen, da sie sich noch nicht so gut ausbalancieren konnte. Beim Raspeln und Feilen hielt sie tapfer durch und kümmerte sich kaum um mich und meine Arbeit. Ich lobte sie des Öfteren und gab ihr zum Schluss noch ein Leckerli bis ich mich um den Friesenhengst Calle Cool kümmerte.
      Calle war ein großer, stattlicher Hengst mit wahnsinniger Ausstrahlung. Perfekt für ein Showpferd, doch auch er konnte ein wenig schwierig sein, wie Zasa mir sagte. Beim Hufschmied hingegen war er brav. So hieß es zumindest und ich begrüßte zu allererst einmal Calle Cool. Ein wenig hitzig war er heute schon, aber das machte mir nichts aus.
      Seine Hufe waren in einer Optimalen Länge und Härte. Fehlstellungen waren keine bekannt und auch sonst schienen seine Hufe optimal zu sein. Ich schnitt bei ihm nur wenig aus und musste auch nicht so viel dran rumraspeln, sondern konnte rasch zum Feilen übergehen. Er verhielt sich vorbildlich und zeigte sich von seiner besten Seite. Auch er bekam als ich fertig war ein Leckerli und durfte dann auf die Weide. Ich war zufrieden mit meiner Arbeit und legte eine Pause ein.

      16-04-2016 | Sosox3
    • Canyon
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      Ställe von Luggala

      Endlich Sommer in Luggala

      Wie gewohnt schmiss mich erneut die Sonne aus dem Bett, vllt waren es auch die Vögel, aber wach ist wach. Ich zog mich also direkt an, schlenderte in die Küche und schon ging der erste Weg zu meinen vierbeinigen Freunden. Zunächst ging es zum Offenstall von Caplin v. Hoel und Calle Cool. Die zweit Chaoten warteten bereits ungeduldig am Zauntor, ließen mich beinahe nicht rein. Mit großen Lachen drängte ich die zwei Perlen zur Seite und schnappte mir direkt die Gabel.
      Ich lockerte das Stroh im Stall auf, streute ein wenig frisch darüber und füllte beide Heunetze. Wie typisch gierte Calle direkt aufs Futter zu, während sich Caplin nochmal ausgiebig kraulen lies bis doch das frische Heu interessanter wurde. Mein nächster Halt war der Offenstall meiner drei gekörten Sportliebhabern Chaveyo, Shapaan und Colour Paint. Wie ebend schon wurde ich freudig begrüßt und auch hier gab es frisches Stroh, sowie Heu. Momentan füttere ich kaum Kraftfutter zu, da die Gräser ausreichend versorgten. Lediglich Shapaan bekam früh sein Mineralmüsli, mit 19 und vielen Erfolgen in der Tasche, darf er da ruhig etwas zusätzlich Kraft bekommen. Mein letzter Halt bei den Offenställen war der Stall von meinen zwei Shettyhengsten Flop oder Hop und What does the fox say. Hier gab es ausnahmsweise nur frisches Stroh, Shettys sind ja bekanntlich Vielfraße, weshalb das grün auf der Wiese mehr als ausreichte. Auch die zwei genossen ihre Streicheleinheiten bis es letztendlich zur Sommerkoppel ging, wo meine Stuten und Fohlen bis Oktober einquartiert sind. Ich checkte hier nur den Zustand von Meilenstein, Nandalee, Nachtschwärmer, Jinx, Spencer...ja dem einzigen Wallach hier, Kaabal, Snottles Peppermint, Nienke und Crying Dream. Allen ging es augenscheinlich gut, sodass ich beschloss zur Sattelkammer zu gehen.
      Leider hab ich es nicht geschafft zu reiten, doch dafür haben wir morgen großes vor, Kaabal lernt nämlich den ersten Reiter auf ihrem Rücken kennen.
      Nun war es bereits 16 Uhr und ich wurde immer ungeduldiger, denn es zogen zwei neue Pferde im schönen Luggala ein.
      Diesmal hatte ich sogar einen ganz lieben Service, welcher mir die Pferde direkt auf dem Hof brachte, da mein Auto derzeit in der Werkstatt ist.
      Bei einer guten Freundin, wo ich vor kurzen Cheveyo erstanden hab, kaufte ich nun auch Donatella und Caillou. Beides ebenfalls gekörte Lewitzer, Stute und Hengst.
      Zwei junge tolle Ponys, für Sport sowie Zucht.
      Nachdem endlich der Hänger zu sehen war, platzte ich fast vor Freude. Wir öffneten den Hänger, Stute und Hengst schauten neugierig, zwischen beiden war ein Platz frei. Sie hatten etwas geschwitzt, weshalb wir sie kurz abduschten und dann zu den Boxen brachten. Ich stellte Cheveyo zwischen beide, zwar standen so auch Hengst und Stute nebeneinander, jedoch war Chev eher der Wallach unter ihnen. Da sie ihn schnell wiedererkannten, stellte sich auch schnell Ruhe ein. Ich fütterte nun allen nocheinmal etwas Heu, unterschrieb die Papiere und verzog mich erst einmal in mein Haus.
      Ausruhen vor morgen.

      03-07-2016 | Zasa
    • Canyon
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      Sportpferdezentrum Naundorf

      Dave's Bewerbung

      Der Himmel war dunkel und das Schneegestöber zuckerte die ganze Landschaft innerhalb von Minuten noch weiter ein, als eh schon. Wir hatten heute morgen erst geräumt, aber es lag jetzt schon am frühen Nachmittag 5cm frischer Schnee und das, obwohl die Naundorfgegend nicht wirklich für solches Wetter bekannt ist. Idefix war die letzten Wochen nicht mehr aus dem Haupthaus gekommen, der Kleine war mittlerweile alt geworden und folgte mir mit seinen 12 Jahren nicht mehr wirklich überall hin. Ich war ziemlich traurig, als mir die Tierärztin beim letzten Besuch riet, ihn zu schonen und nicht mehr unbeaufsichtigt über den Hof rennen zu lassen, da er mittlerweile immer schlechter sah und hörte. Und zusätzlich kamen jetzt die kalten Temperaturen, die seine Gesundheit stark forderten. So beschränkten sich unsere gemeinsamen Stunden immer mehr auf den Abend, in denen er sich zu mir ins Bett kuschelte und neben mir schlafen durfte. Ich wischte mir bei den Gedanken die feuchten Augen, räumte den Rest des Schnees auf die Seite und klopfte mir die Stiefel ab, bevor ich in die Stallungen ging. Es hatte sich in den letzten Wochen einiges getan, ich hatte ganz spontan die Leitung der Fahrturniere übernommen, obwohl ich davon am allerwenigsten Ahnung hatte. Das Sportzentrum richtete sie seit sieben Wochen unter der Leitung eines Freundes von Tom, meinem Bereiter in der hohen Dressur, aus. Aber der hatte mir nach der Auswertung bekannt gegeben, dass er das schon ab nächster Woche nicht mehr machen würde. Noch ein Punkt, der mich in die Mangel nahm. Sofort schrieb ich die Stelle offiziell aus, denn auch Mia, Susan und Leo waren in anderen Disziplinen ausgebildet. „Naja, dann können wir auch offiziell Fahren ausbilden!“ „Falls jemand die Vollzeitstelle so schnell antritt!“ meinte ich zu Leo, der ganz begeistert vom Fahren war. Wir hatten auch darüber gesprochen, ihn neben der Military auch dort ausbilden zu lassen. Ich war wirklich stolz auf meine beiden Azubis, die sich hier schon wie zu Hause fühlten und wirklich verlässlich waren. Ich konnte allen alles anvertrauen und war wirklich glücklich, dass sich Naundorf so entwickelt hatte. Die Pläne, nach England zu gehen, hatten sich immer mehr auf Eis gelegt, obwohl die Welsh-Pferde schon verkauft waren. Kira hatte sie schon vor Wochen auf dem Papier erworben, dennoch standen sie bis zum Frühjahr noch hier auf dem SPZ. Ich ging deswegen so oft ich noch konnte hinüber und streichelte der hübschen Scheckenstute Nikita, der hellen Seidenfell und der munteren Teutonia über die süßen Köpfe. Ich wurde ihnen einfach nicht mehr gerecht und hatte mich entschieden, die Zucht im Ganzen abzugeben. Das umfasste damit auch Haselnuss, Occani, Lara, Miro, Erdbeere, Bow und den talentierten Poison. Lediglich Lillifee, ein Stutfohlen aus der Lara würde bei mir bleiben. Sie stand derzeit mit Taciturn und Bifröst in einer Box. Letzterer war erst vor kurzem unerwartet zurück auf meinen Hof gekommen. Ich fütterte die Stuten, mistete den abgetrennten Offenstall und füllte die Heuraufen. Den Hengsten gab ich ebenfalls mehr Heu zu fressen, damit sie es warm hatten und streute frisch ein. Gerade als ich mit dem Kehren fertig war, klingelte mein Handy. Auf der anderen Seite der Leitung eine tiefe Männerstimme, zwar jung aber erfahren und sehr sympathisch. Ich konnte gar nicht sagen, wie froh ich war, als es um die ausgeschriebene Stelle ging. Er hatte sie von einem Bekannten Tom´s erfahren, der ebenfalls seine ehemaligen Arbeitskollegen über unsere Situation unterrichtet hatte. Er würde noch heute nach Naundorf für ein Gespräch kommen, sofern das so zeitig möglich wäre. Ich sagte sofort zu und machte ein Treffen für den späten Nachmittag aus. Immer noch ziemlich platt steckte ich das Handy wieder ein, lief weiter zu Taciturns Box und gab auch ihr und den beiden Babys zu fressen. Bifröst war langsam etwas aufmüpfig, ich musste ihn also bald trennen oder legen lassen. „Das entscheide ich beim nächsten Mal!“ flüsterte ich und strich ihm über die kurze Mähne. Ich bürstete Taciturns dicke Mähne, flocht sie im Zopf zusammen und kratzte ihr die Hufe aus. Sie hatte ebenfalls wöchentlich Starts bei den Fahrturnieren und bezauberte mich immer wieder aufs Neue, weswegen ich ihr genauso viel Aufmerksamkeit zukommen ließ, wie meinen Sportlern. Sie war auch eine der Einzigen, die mit mir kuschelte und immer wenn ich mich nicht gut fühlte, kam ich zu ihr und den beiden Zwergen. Sie würde immer die gute Seele von Naundorf bleiben. Nach einer halben Stunde strich ich ihr nochmal durch den Schopf, verließ die Box und lief hinüber ins Haupthaus. „Mia! Rate mal, wer uns heute Nachmittag besuchen kommt!“ rief ich meiner Vertreterin und besten Freundin zu. Sie konnte es auch nicht glauben, stieß Tom sofort darauf an, der vom Dressurtraining mit Reykja und Webster kam und war genauso glücklich wie ich. „Na, hoffentlich passt der dann auch hier rein!“ meinte Willi, der ebenfalls ins Haupthaus gekommen war und sich gerade den Schnee abklopfte. Mit Leo und Susan aßen wir dann zusammen zu Mittag, ich knuddelte ein wenig mit Idefix, bevor ich mich als Letzte fertig machte für den Kontrollgang. Susan, meine zweite Azubi jetzt im zweiten Lehrjahr, begleitete mich auf die Koppeln. Alle Hengste waren heute draußen, da es durch den Schneefall nicht so kalt war wie sonst. Fleming und Dante, meine zwei jüngsten Körsieger lieferten sich am Zaun ein Wettrennen, als sie uns kommen sahen und scheuchten den Rest der Gruppe mit Amor, Ehrengold, Red Diamond, Socke, Flemings Vater Ravallo, Rasputin, Weyganda, Checkpoint, Polarfuchs, Säufer, Butch und Zarin auf. Zarin war der Einzige, der nur hochsah, kurz mittrabte und sich dann zurück zum Heu verzog. „Den holen wir nach unserer Kontrolle rein, ich möchte ihn langsam an die Koppel und die Anstrengung gewöhnen. Ich bin mir da noch nicht so sicher.“ Susan nickte und stieg mit mir durch den Zaun. Der Berberfuchs war deutlich schlanker, als ich ihn von meinem Verkauf viele Jahre zuvor in Erinnerung hatte. Er war seit zwei Wochen auf meinem Hof und machte sich gut, aber war wie Starlight Express, der ebenfalls vor vielen Jahren vom Gestüt Ammersee aus verkauft wurde, ein Pflegefall geworden. Verwahrlost und hungernd hatte ich die beiden aufgenommen und aufgepeppelt. Der anfängliche Eindruck war aber schlimmer als befürchtet, auch der seelische Schaden schien sich jetzt schon langsam abzubauen. Der Shettyhengst war für die große Gruppe zu klein, weswegen er einen großen eigenen Paddock besaß und bei Thor, meinem Friesenfohlen stand. Susan und ich liefen die Sportlerweide ab, kontrollierten die Zäune, die Leitungen und die Wassertröge. Brav folgte der Berber Susan, als diese ihn mit Möhren und Äpfeln zu sich brachte und ihm den Führstrick anlegte. „Ich werde mich um die Fohlen kümmern, wenn ich eh schon rüber gehe!“ meinte sie und ich nickte. Gemeint war neben Thor auch die hübsche Meilenstein, die jetzt schon Susans Liebling war. Ich ließ sie diese so oft es ging mitversorgen und sie dankte es mir, indem sie auch ihre anderen Pflichten ernst nahm. Willi fuhr den Misthaufen gerade zusammen, als ich um den Trakt lief und mich zu den Stuten aufmachte. Skadi war im Schnee schwer zu erkennen und löste sich erst kurz vor ihrem Stop bei mir aus ihrem Umfeld. „Nana, was bist du heute schnell unterwegs!“ Ich klopfte ihr den Hals und drückte Zingaras Nase auf die Seite, die wie Yin und Yang immer an Skadi hing. „Meine zwei schönen Friesen...“ murmelte ich, Zingara immer noch suchend nach Leckerchen ihre Nüstern an meinen Taschen. „Jetzt lass das doch mal!“ lachte ich und ging ohne zu Zögern durch das Grüppchen, zu dem sich Mainstream, Seana und Davina gesellt hatten. Mon Amie, Lake, Amber, Caja, Sweety und Augen auf standen paarweise oder vereinzelt über die Weide verteilt und suchten unter der Decke aus Schnee und Eis etwas Gras. Reykja war wohl wie Webster von Tom im Stall gelassen worden, nachdem er mit ihnen trainiert hatte. Da fiel mir Elanor ein, eine weitere Scheckenstute, die Seana sehr ähnlich sah. Ich blickte mich nach ihr um und sah sie dann doch neben Amber stehen. Auf die hatte ich es abgesehen und holte mir Halfter und Strick, nachdem auch auf der Stutenweide alles in Ordnung war. Etwas zögerlich folgte sie mir in den Stall, unentschieden, ob sie lieber bei ihren Freundinnen auf der Weide in der Kälte bleiben wollte oder ob sie mit mir im Warmen arbeiten wollte. Durch das Hufgeklapper rief ich den letzten Vierbeiner auf meinem Hof auf den Plan. Tainted Love Toffifee, mein einziger gekrönter Quarterhengst auf dem SPZ stand in seiner Box und wartete auf seine neue Besitzerin. Auch er würde uns noch heute verlassen, weswegen ich ihn geputzt und hergerichtet in seiner Box gelassen hatte. Er sah neugierig über die Türe und beobachtete mich dabei, wie ich Amber von Schnee und Dreck befreite und sie anschließend sattelte und trenste. Ich wollte mit ihr regelmäßig trainieren und forderte sie immer wieder in der größeren Halle, die wir über die Wintermonate fürs Springtraining eingerichtet hatten. Nach ungefähr einer Stunde ritt ich sie ab und sah auf die Uhr. Das Treffen! Ich war knapp dran, führte Amber zurück in die Stallungen und kam an unserer Hoflichtung vorbei. Zwischen den Ästen der Hecken sah ich ein fremdes Auto parken, ein schwarzer, älterer Geländewagen. Ich hatte noch 10 Minuten, sattelte Amber ab und warf ihr die Abschwitzdecke über. Gerade als ich den Sattel in die Kammer gebracht hatte und zurück kam, stand ein Mann bei ihr, streichelte ihr den Hals und sah sie sich genau an. Ich hielt inne, betrachtete die Szene kurz und trat dann auf die beiden zu. „Kann ich Ihnen helfen?“ Lächelnd trat ich neben ihn, legte den Kopf schief – und erstarrte. Er lächelte ebenfalls, als er mich mit seinen hellen blauen Augen ansah und mir die Hand hinstreckte. „Sie müssen Frau Goeke sein, mein Name ist Lange, wir haben vorhin telefoniert.“ Seine Stimme passte so gar nicht zu ihm, er machte auf mich einen gemischten Eindruck – wahnsinnig jung und wahnsinnig erfahren zugleich und das, obwohl er ungefähr 10 Jahre älter war als ich. Nun wieder bei Sinnen, ergriff ich seine Hand. „Ja, bin ich, aber nenn mich Luisa. Wir duzen uns hier alle auf dem Hof.“ meinte ich. „Dave.“ er lächelte immer noch. „Hübsche Stute. Deine?“ „Ja, ich bilde hier die Springer aus. Tom ist für Dressur zuständig und bildet die Azubis Susan und Leo aus, die im Springen gehen, Leo vertieft in Military. Mia macht derzeit schwerpunktmäßig Distanz, hat aber auch die Zulassung in Dressur, was eher ihr Steckenpferd ist. Leider fehlt uns jetzt jemand fürs Fahren.“ Ich lächle wieder. „Und da komme ich ins Spiel?“ fragt er und lächelt zurück. „Richtig. Wenn du mich Amber noch schnell weg bringen lässt, dann zeige ich dir den Hof und du kannst mir mal ein wenig erzählen, was du bis jetzt so gemacht hast.“ Er nickt und ich führte meine Warmblutstute den Gang hinunter, bevor wir eine kurze Runde über das SPZ drehen und dann ins Haupthaus einkehren. Mia ist ebenso erstaunt und wirft mir eine eindeutige Geste zu, als sie Dave begrüßt und dann zum Stalldienst der Hengste hinüber geht. Wir betreten die Küche, in deren Ecke sich Idefix eingerollt hat. Er knurrt kurz, als er den Mann sieht. „Alles gut Idefix, braver Hund.“ meine ich, kraule ihn kurz hinter den Ohren und biete Dave etwas zu trinken an. „Unser Hofhund. Ist allerdings schon sehr alt, begleitet mich seit er ein Welpe war. Er sieht nur nicht mehr so gut, weswegen er jetzt die Küche hütet.“ Dave nickt nur stumm, nimmt die heiße Tasse Kaffee dankend an und berichtet mir, dass er seit längerem eine feste Stelle als Trainer sucht. „Hauptsächlich bin ich ebenfalls im Military unterwegs, ich würde als einzige Prämisse meine Hengste Medivh und Heros mitbringen wollen. Allerdings war mein Vater viel im Fahrsport tätig, weswegen meine Ausbildung dort fast besser ist.“ „Wegen den Pferden wäre das kein Problem, das SPZ hat genug Platz und auch Möglichkeiten, falls du sie weiter ausbilden möchtest. Es wäre nur recht schnell die Organisation der Fahrturniere zu stemmen.“ Er freute sich sichtlich, anscheinend hatte er bis jetzt Probleme mit diesem Wunsch. Ich sprach mit ihm die Details durch und bot ihm eine Probezeit von zwei Wochen an, die Dave glücklicherweise sofort annahm. Sollte sich die Zusammenarbeit danach als gut herausstellen, würde der Vertrag dauerhaft gültig. Ich gab ihm die Papiere mit, vereinbarte den ersten Arbeitstag für übermorgen und verabschiedete mich von ihm. Als sein Auto den Hof verließ, kam Mia zurück, stupste mich an und lachte. „Luisa, wenn du den nicht nimmst...“ „Hab ich schon, hat die Papiere mitgenommen!“ unterbrach ich sie und zwinkerte. „Endlich mal ein heißer Typ auf dem Hof!“ „Das hab ich gehört!“ Willi warf uns einen gespielt bösen Blick vom Traktor zu, von dem er gerade abstieg und das Hallentor schloß. Mia und ich lachten laut, nahmen Willi in den Arm und gingen zusammen ins Haupthaus zurück.

      22-01-2017 | Muemmi
    • Canyon
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      Sportpferdezentrum Naundorf

      Mach's gut Kleiner

      Die letzten Gewitterwolken fingen an sich zu verziehen und die ersten Sonnenstrahlen blinzelten durch die Kronen der mittlerweile dicht bewachsenen Laubbäume. Die Wiesen schmatzen vor sich hin, während das Wasser im Boden versank, der sandige Schlamm klebte an Sockes Hufen, während ich ihn im Westernsattel den Weg an der Weide entlang ritt. Langsam, einen Schritt nach dem anderen setzte er einen Huf vor den nächsten. Die Luft war klar und kühl im Verhältnis zur schwülen Hitze, die die letzten Tage geherrscht hatte. Ich ließ die Zügel lang, wir hatten es nicht eilig. Die letzten Wochen und Tage waren ein einziges Auf und Ab gewesen. Allein darüber nachzudenken…
      Susan hatte den Ausbildungsplatz gewechselt und letztendlich mir die Schuld gegeben, dass sich ihre Situation so entwickelt hatte. Trotz der angespannten Lage ließ ich Tom unter der Hand einige Kontakte abfragen und der Wechsel ging geschäftlich gesehen für beide Seiten ohne weitere Blessuren aus. Sie würde ihre Prüfung zum selben Termin abschließen und nahe Leipzig, auf dem Hof, an den Tom sie vermittelt hatte, später weiter festangestellt arbeiten. Dave konnte mit der ganzen Situation, für die er sich irgendwie die Schuld gab, nicht umgehen und zog sich ebenfalls in Arbeit zurück. Mitte Mai reiste er für drei Wochen nach England und Schottland, was uns alle doch sehr überraschte. Als sich die Sache mit Susan merklich zuspitze, kam er zeitgleich in Kontakt mit einem führenden Kutschen-Hersteller und Züchter. Da die Verbindung nach England vor allem für unsere Sportpferdezucht sehr interessant sein könnte, willigten wir alle ein und ließen ihn fliegen. Die Verabschiedung zwischen ihm und mir war überraschend eisig. Von den Vertrautheiten seit seiner Einstellung mir gegenüber war nichts mehr übrig. Tom bemerkte es, blieb aber stumm.
      Und kaum war Dave weg, ging es auf dem Hof komplett drunter und drüber. Ohne seine Unterstützung war es für Leo und mich extrem schwer, die Fahrturniere ohne Probleme zu organisieren. Aber mit ein paar Blessuren schafften wir die Planung irgendwie, woran Leo auch weiter wuchs. Ich war stolz auf meinen Azubi, der jetzt so viele Aufgaben übernahm und das so kurz vor seiner Abschlussprüfung. Er muss gemerkt haben, wie sehr es mir zusetzte, dass ich als Betrieb einen Azubi verloren hatte, in den ich so viel Hoffnung gesetzt hatte. Ich ärgerte mich sogar eine ganze Zeit lang so dermaßen, dass ich verlauten ließ, erstmal keine Auszubildenen mehr aufzunehmen. Aber genau dann bewies sich Leo. Ich stellte ihn dann Nachmittags so gut es ging frei, damit er mit Webster für die Dressur und Springen üben konnte. Tom korrigierte ihn dabei, ich sah beim Springen immer wieder mal drüber, aber da dann nur noch Mia, Willi und ich für den Rest der anfallenden Arbeiten auf dem Hof waren, kam wirklich alles zu kurz. Da demnächst die Welshis vollständig vom Hof ziehen sollten und die Stallungen für Einsteller frei werden würden, richteten wir den Offenstall auf der alten Koppel her und stellten dort die Stuten unter, die Hengste kamen in einer Teilabtrennung zu den Zuchtpferden. Heros und Fleming machten sich Anfangs einen heiden Spaß daraus, die kleinen Ausgaben durch die Gegend zu scheuchen. Take a Bow, Miro, Landwein und Poison trabten den ganzen Nachmittag am Zaun entlang und buckelten vor sich hin, aber zum Abend hin waren die Jungs so erschöpft von der schwülen Hitze, die diese Tage in die Ebene drückte, dass sie am nächsten Tag müde vor sich hin dösten. Auch die Großen kamen tagsüber kaum auf die Koppel, erst Abends, als es deutlich milder war, standen sie am hinteren Ende des Geländes und grasten die zugesteckten Weideflächen ab. Als die Welshis aus dem Nebenstall ausgezogen waren, fingen wir an, die Sattelkammer dort auszumisten. Alle Schabracken, Sattel und Trensen, Putzkästen und sonstiges Zubehör, das an die neue Welshzüchterin gehen würde, putzten wir und lagerten wir im Haupthaus sorgfältig für den Umzug ein. Lediglich je drei Decken, Schabracken und gebrauchte Bandagensets für Taciturn, sowie das komplette Equipment für Occani zog in den Hauptstall um. Die Scheckstute würde als Gesellschafterin für Lillifee und die Fohlen doch vorerst auf dem Hof bleiben, aber auch im Ponyreitsport gefördert werden. Da sie auch noch sehr jung war, klappte die Eingliederung recht gut, sie behauptete sich aber als ehemaliges Herdenmitglied einer erfahrenen Pferdeherde aber gleich und mauserte sich recht fix an eine der höheren Ränge. Lediglich die resolute Meilenstein blieb davon unberührt und ließ sich nichts gefallen. Sie würde als fast Dreijährige bald unter den Sattel kommen und eingeritten werden. Ich hatte lange mit Tom und Mia geredet und unsere Zahlen überflogen. Wir standen durch die Pacht, Verkäufe und Trainingseinnahmen so gut da, dass wir uns mit zwei weiteren Mitarbeitern vergrößern könnten. Mia kümmerte sich diesmal um die Ausschreibung der Stellen, die Wohnungen wurden neu gestrichen und bezugsfertig gemacht, die im Haupthaus noch über waren. So ging der Mai um und es wurde Juni. In dieser Zeit arbeiteten wir uns alle schier zu Tode, ich war vier Tage auswärts und trainierte auf Abajo´s Hof ihre Pferde und übernahm dort ein Fohlen namens Picture of a Ghost. Allgemein vergrößerte sich nach der Auflösung der alten Zucht des Ammerseegestüts von damals die Zahl der Fohlen auf Naundorf deutlich. Der Decksprung von Mon Amie war geglückt, das Spektakel um Painted Blur war nach wie vor ein Highlight, das so schnell nicht vergessen werden würde. Ihr kugelrunder Bauch wurde immer dicker, bis sie in den letzten Maitagen einem kleinen Hengst das Leben schenkte. Er hatte von der Farbigkeit so gar nichts von seinem berühmten Uropa und auch Mon Amie behielt ihre Farbigkeitsvererbung für sich. Painted Minimalistic Art kam so vollkommen nach seinem Papa, war Schwarzbraun und hatte nur ganz wenige Abzeichen, was ihm seinen Namen verlieh. Und auch Mitte Juni kam ein lang ersehntes Wunschfohlen auf den Hof. Ein Hengst, auf den ich mich, neben Painted, ebenfalls besonders freute. Schwarzgold war sein Vater, ein Elitehengst, der auf Naundorf eine Zeit als Jungpferd verbracht hatte, bevor er an eine sehr alte Freundin von mir ging. Durch einen Verkauf eines Rasputin-Ravallo Fohlens, hatte ich eine Leihmutterschaft einer Co Pilot Tochter bekommen und Schwarzgold als Vater ergattern können. So bereicherte ab Mitte Juni Scamander unsere Babyherde und war mit seinem halben Jahr unglaublich niedlich anzusehen. Ich packte ihn mit Lillifee, Symphonie und Arcada auf eine Weide, die drei Mädels waren sehr lieb zu ihm und ließen seinen Trennungsschmerz von seiner Mama schnell vergessen. Mit der Zeit, wenn er kräftiger werden würde, würde ich die vier wieder zurück in die Gruppe der anderen Fohlen integrieren, die neben diesen aus Meilenstein, Capona, Thor und Elfenlied bestand. Painted blieb mit Mon Amie natürlich für die nächsten Monate erst einmal separat.
      Ich lächelte, als ich so an die Kleinen dachte, die mir meinen eigenen Kummer eine kurze Zeit lang nahmen und trieb Aquentino, der bei allen den Namen Socke trug und auch nie mehr anders gerufen wurde, in einen leichten Galopp. Freudig setzte er die Hufe voreinander und griff locker aus, schnaubte ab und spitzte die Ohren. Er hatte sichtlich Spaß und auch ich ließ einen Moment los. Nicht nur das Chaos und der Arbeitsstress auf dem Hof waren derzeit eine große, emotionale Belastung. Idefix hatte sich seit dem Winter erst noch sichtlich erholen können, allerdings wurde bei einigen Kontrollterminen, weil er mir sehr schlapp erschien, ein Tumor entdeckt, der zu unser aller Schreck nicht mehr operierbar war. Ich heulte mir an dem Abend schier die Augen aus dem Kopf, Mia war in dieser Zeit eine wahre Freundin und tröstete mich wie keine es hätte sonst können. Sie wusste, wie viel mir Idefix bedeutete und dass er der letzte, verbliebene Partner aus einer sehr alten Zeit war. Tom kümmerte sich ebenfalls liebevoll um mich und auch Leo und Willi erwiesen sich als echte Familie. Da Idefix nur oft müde war und sonst keine Schmerzen litt, bekam er vorerst Medikamente und würde noch eine ganze Weile unter uns bleiben, was den Schmerz, ihn zu verlieren, zwar nicht milderte, aber ertragbar machte. Ich verbrachte so viel Zeit wie möglich mit ihm, spielte mit ihm, streichelte ihn, hielt ihn im Arm. Er durfte auch ab diesem Tag auch in meinem Bett schlafen und wurde vom Rest auch sehr verwöhnt. Er schien seine Situation durchaus zu genießen und war recht glücklich – und so war ich es irgendwie auch.
      Ich parierte Socke durch und trabte am äußersten Rand unserer Weiden entlang. Der Dänenhengst streckte sich und verlangsamte immer mehr, bis ich ihn zum Schritt parierte und die Zügel wieder lang ließ. Nach einer guten Stunde war ich wieder auf dem Hof, sattelte den Hengst ab, striegelte Aquentino und führte ihn in seine Box. „Alles gut draußen?“ fragte Willi und ich nickte. Er schob die Mistkarre durch die Gasse und fing an bei Mainstream die Box zu säubern. Ich fing gegenüber an und kümmerte mich um Ambers Box. Mia gesellte sich dazu, Abendessen würde heute Tom machen, Leo war drüben bei den Welshis und kümmerte sich um die Stuten Seidenfell, Teutonia, Nikita, Lara und Haselnuss. „Ich würde nach dem Stalldienst gern noch eine Runde mit Aasiyah drehen.“ meinte sie und schwang in deren Box die Gabel. „Ich würd dich gern begleiten, wenn du nichts dagegen hast.“ tönte eine Stimme vom Gang her und wir drehten alle drei die Köpfe. Dave. Er stand einfach mitten im Stall, grinste und hielt sich für unwiderstehlich. Er hatte sich eigentlich erst für morgen Vormittag angekündigt. Der Satz, der mir durch den Kopf schoß war schneller draußen, als ich schauen konnte. Wegen ihm hatten wir die letzten Wochen so zu kämpfen, wegen ihm war alles drunter und drüber gegangen. „Nein, du übernimmst ihre Schicht. Du bist abgelöst Mia, sei so lieb und schau nach Leo, nimm ihn und Lake Mountain mit. Das hat er sich verdient.“ Dabei betonte ich ´übernimmt´ und sah dabei nur Dave an. Der war erstmal perplex, nahm dann aber die Mistgabel von Mia, die mittlerweile genauso verärgert war auf Dave und von dannen zog. Willi erklärte, dass er sich um die Hengste Medivh, Dante und Checkpoint kümmern würde. „Ich sehe später nach ihnen, danke Willi.“ meinte Dave jetzt kleinlaut, drehte sich von mir weg und mistete Cajas Box. Ich wechselte gegenüber zu der von Skadi und fragte dann in einem versucht weicheren Ton, während Dave direkt neben mir eine Gabel nach der anderen in die Karre warf, warum er heute schon hier sei und nicht, wie geplant, erst morgen. Er erzählte etwas von verbuchtem Flug und gewissen, privaten Geschehnissen in England. „Du scheinst dich ja nicht wirklich zu freuen.“ schloss er trocken, hielt inne und stütze sich auf die Gabel. „Wir sind in Arbeit abgesoffen, Dave.“ antwortete ich, sah ihn an und war jetzt wirklich verärgert. Was dachte er sich? Dass er sich nur 2x bei Tom meldet in den ganzen drei Wochen und dann einfach hier aufschlägt und alles völlig in Ordnung ist? Ich atmete durch und warf die letzte Gabel aus Skadis Box in die Karre. „Wir werden zur weiteren Unterstützung zwei weitere Angestellte einsetzen, Leo bekommt wegen seiner guten Leistungen eine Festanstellung und die Wohnung von Susan.“ Bei letzterem drehte ich mich um und sah ihn an. Er wirkte verletzt und merkte erst jetzt, wie sauer ich eigentlich war. „Wir sind in Arbeit abgesoffen, Dave.“Ich knallte ihm den Satz ohne große Emotion. Damit ging ich aus der Box, drehte die Karre und wollte los zum Misthaufen. „Das mit den Pferden hat geklappt.“ meinte er jetzt eisig. Natürlich. Er mauerte, zog sich zurück und war beleidigt. Ich hielt inne. „Wann sollen sie kommen?“ fragte ich jetzt, wieder die nüchterne Geschäftsfrau und Chefin, die ich eigentlich war. „Am Wochenende. Ich werde alles fertig machen, ich habe eben mit Tom gesprochen. Auch, was das Jubiläumsturnier angeht.“ Wenigstens darum musste ich mir keine Gedanken mehr machen. Eigentlich war Dave ganz in Ordnung und ein wahnsinnig guter Mitarbeiter. Wenn er denn kein Chaos gestiftet hätte, bei Susan – und mir. „Weiß er, dass du mitisst?“ fragte ich und rang mit doch ein leichtes Lächeln ab, streiten hasste ich wie die Pest und er würde dann viel eher wieder auf mich zukommen. Aber ich hatte mich geirrt. „Nein, ich werde heute auswärts essen. Ich bin morgen zum Frühdienst wieder da.“ Mir fror das Lächeln regelrecht ein, ich war aber recht schnell wieder Herr meiner Sinne und quittierte das nur mit einem „Ok, ist gut.“ Ich wollte die Karre gerade wieder anschieben, da meinte er, dass er von Tom auch das mit Idefix erfahren hatte. „Es tut mir ehrlich Leid, Luisa.“ „Lass gut sein. Ich will nicht drüber reden.“ So ließ ich ihn stehen.
      Es war still am Abendtisch, keiner sprach oder scherzte herum, wie es trotz dem ganzen Stress die letzten Tage der Fall war. Ruhig sprachen Tom und Mia mit uns anderen die Einstellung der neuen Leute ab und wir entschieden, dass wir alle zusammen die Leute sichtigen würden, damit sie auch auf den Hof passen würden. „Noch ein paar Frauen wären nett. Mia und Luisa seh ich ja kaum...“ witzelte Willi und lockerte damit dann doch die Stimmung. „Zarin geht’s übrigens wieder richtig gut, man sieht kaum mehr was, dass er mal kurz vorm Schlachter war.“ meinte er dann zu mir und ich nickte. Wenigstens dieses Sorgenkind hatte jetzt endlich die Kurve bekommen. „Wer weiß Willi, vielleicht geht er als Deckhengst doch noch auf Reisen. Aber jetzt peppeln wir ihn auch reiterlich erstmal wieder auf.“ „Wenn du magst, würde ich damit morgen gerne anfangen.“ Tom kam in letzter Zeit viel zu kurz, konnte kaum in den Sattel steigen und seiner Leidenschaft, der Dressur, nachgehen. „Ich glaube, das wäre das allerbeste, du hast ihn stärker unter Kontrolle. Und dann nimmst du dir den Rest des Tages frei, kümmer dich mal wieder um Reykja. Ich mag das morgen mit dem Büro. Brauch mal ne Pause.“ Er lächelte dankbar, er machte gerne Bürozeug, aber war auch gern draußen. Dann sprachen wir auch für die anderen die morgige Tagesplanung durch.
      Zwei Tage später wachte ich mit den ersten Sonnenstrahlen auf. Es war noch dämmrig, ich konnte gerade die Umrisse meines Zimmers erkennen. Heute sollten die beiden Pferde Solsikke und Candy Fireflies ankommen. Erstere, eine Knabstrupperstute, war mir unbekannt, Fireflies allerdings hatte ich vor Jahren schon mal als Fohlen auf einer Schau gesehen und ich war wirklich überrascht, als ich seinen Namen auf den Papieren entdeckte. Ich drehte mich nun vorsichtig um, damit ich Idefix nicht versehentlich weckte. Es wurde langsam immer heller und meine Befürchtung wurde mit jedem Lichtstrahl mehr Realität. Er hatte sich mit dem Rücken zu mir an mich gekuschelt, sein Kopf lag auf den Vorderpfoten, er hatte sich eingerollt und die Augen geschlossen. Ich streichelte ihm das weiche Fell, sein Körper war noch warm, aber viel kühler, als ich ihn über all die Jahre kannte. Auch hob und senkte sich sein Brustkorb nicht mehr, er schnarchte nicht mehr leise vor sich hin und schien doch so zufrieden wie ewig lange nicht mehr. „Mach´s gut mein Kleiner.“ flüsterte ich, drückte mein Gesicht in sein Fell und fing leise an zu weinen.

      05-07-2017 | Muemmi
    • Canyon
      ▲▽▲
      Sportpferdezentrum Naundorf

      "Hallo Cleo"

      „Du hast was?“ Dave starrte erst mich an und dann auf die Papiere, die ich ihm unter die Nase hielt. „Viel Spaß mit ihr.“ „Luisa, ich…“ „Gern geschehen!“ Ich lachte und ließ ihn gar nicht mehr zu Wort kommen. Unser Verhältnis zueinander hatte sich nach seiner Rückkehr zwar etwas abgekühlt, weil Dave zu mir wieder etwas auf Distanz ging. Aber es war deutlich besser als vor dem Unfall, wir hatten uns seitdem kein einziges Mal mehr gestritten. Ich stand im Büro und ging nachdenklich ein paar Briefe durch, während Dave in der Tür stand und auf die Papiere in seiner Hand starrte. Er lehnte sich mit seiner gesunden Schulter leicht an den Türrahmen und runzelte die Stirn. Von meinem Platz aus sah ich ihm heimlich dabei zu und konnte den Blick kaum abwenden. Was er da studierte war der Kaufvertrag und die Eintragungen, sowie Tierarztbescheinigungen von Uranium Fever. Die Stute war meiner Meinung nach eine unserer besten Errungenschaften in diesem Jahr, die auch ein stolzes Sümmchen gekostet hatte. Aber da sich Dave langsam vom aktiven Reitsport zurückziehen wollte und mehr und mehr Interesse an einer Sportzuchtlinie entwickelte, hatte ich zugeschlagen. Ich wollte ihn unterstützen, wo ich nur konnte. Nach dem Unfall, als er zurück auf den Hof kam, hatte sich eine ganze Weile eine leichte Depression bei Dave eingestellt. Er kämpfte verbittert in der Physiotherapie, hielt sich an die Ratschläge, übte fleißig und brachte sich in das Hofleben ein, wo er nur konnte. Doch obwohl er Tom und mir so viel Arbeit abnahm, irgendwann war auch die erschöpft, während wir anderen mit dem Training der Pferde, dem Misten und den restlichen Arbeiten auf dem Hof schier absoffen. Dave fühlte sich also nach drei Wochen zurück auf Naundorf nutzlos. Er ließ sich dann die ersten Oktoberwochen hängen. Seine Arbeit erledigte er natürlich immer noch und auch zur Physiotherapie ging er regelmäßig, doch jeder von uns sah ihm an, dass es ihm nicht gut ging. Seine Haare wurden immer länger und er ließ sich immer öfter einen Drei-Tage-Bart wachsen. Von mir ließ er sich in dieser Zeit nur bedingt helfen, so richtig ließ er mich nicht an sich heran. Bis Tom die brillante Idee hatte, eine eigene Zuchtlinie aufzubauen.

      Dave und ich saßen an einem Novemberabend zusammen im Büro, während ich das Hoftagebuch für den Tag ausfüllte, als Tom zu uns ins Zimmer kam. Er hatte das Auktionsheft dabei und warf es Dave zu. Dann eröffnete er uns seine Idee, wir saßen bis spät in die Nacht zusammen und unterhielten uns. Ich war glücklich zu sehen, dass diese neue Veränderung Dave wieder ein Leuchten in die Augen zauberte. Er blieb an dem Abend zwar sehr rational und blätterte scheinbar uninteressiert das Heft durch, aber schon am nächsten Tag zeigte er mir eine Stute und fragte, was ich von ihr halten würde. „Die hat keine belegte Abstammung, ist wohl eine gefundene Stute. Aber scheint in Topform zu sein. Als Basis wäre sie vom Exterieur ja genau das, was du und Tom suchen würdet. Aber sie hat damit auch einen sauberen Startpreis“ Er diskutierte noch eine Weile mit mir das für und wider, als er sich dann aufrappelte und an die Büroarbeit machen wollte. Im Flur blieb er am Spiegel stehen und sah sich einen Moment erschrocken an. „Wie seh ich denn aus?“ Ich konnte es mir nicht verkneifen und musste lachen. „Ich fahr später zum Friseur.“ Damit war er aus dem Haupthaus. Ich zog das Heft an mich heran, wählte die Nummer und hatte den Besitzer an der Leitung. Ich sollte an dem Tag das Höchstgebot abgeben und die Stute zwei Tage später unser Eigen nennen.

      Und nicht nur Uranium Fever zog mit zu uns auf den Hof. Anfang Dezember erhielten wir einen Anruf, nachdem ausgerechnet Cadoc´s Rohdiamant aus einer nachlässigen Haltung gerettet wurde. Also fuhren Willi und Tom am selben Tag zu dem einen Hof, an dem Dave und ich Fever holten. Allgemein hatten wir jetzt viele neue Pferde auf Naundorf. Kurz bevor Dave mit Medivh im Sommer gestürzt war, hatte er Chocolate Chip Cookie zu uns geholt. Das Sportpony mit seiner hübschen Färbung wurde jetzt von Leo übernommen und ausgebildet, der mit Candy Fireflies weiterhin unfassbar viele Schleifen und Erfolge sammelte. Die Beiden waren zu einem unglaublich guten Team geworden. Zum Einkreuzen von Vollblut wollten wir uns neben Aasiyah noch eine zweite Vollblutstute holen. Wir hatten jetzt nur noch Interesse an Stuten, da wir mit unseren Hengsten Fleming, Dante, Checkpoint, Aquentino, Webster und Heros genügend Starter hatten, um unseren Plan in die Wirklichkeit umzusetzen. Auch unsere Newcomer wie Painted und Scamander würden auf dem Hof bleiben. Wir überlegten auch, Efeumond zurück auf den Zuchtplan zu holen, um einen Engländer mit einfließen zu lassen. Jedenfalls freuten wir uns, als wir eine zweite Chance erhielten und Anfang Dezember auch Annakiya nach Naundorf holten. Die hübsche Scheckstute war ein wahrer Traum und zeigte sich mit ihrem liebevollen Wesen und ihrem ansprechenden Exterieur von ihrer besten Seite. Mia war ganz hingerissen, die sich um unsere Araber und Vollblüter kümmerte. Tom bildete weiter Reykja und Webster aus, die diese Saison so ihre Probleme mit Erfolgen hatten. Wir konnten uns das nur mit einer sehr starken Konkurrenz in der Dressur erklären, die uns aber nicht daran hinderte, stehts weiter zu machen und weiter auszubilden. Denn die Bestätigung in unseren Leistungen erhielten wir durch die Rückmeldung unserer Kunden und durch den Durchbruch im Springreitsport. Dort hatten wir uns 2017 einen Namen gemacht. Vor den Boxen hingen teilweise so viele Schleifen, dass wir kaum mehr zählen konnten. Vor allem an der von Medivh. Der Hengst hatte in den letzten Tagen seiner Genesung Anzeichen fürs Weben gezeigt. Auch er war wohl vor einer Depression nicht gefeit. Da Dave noch immer in Behandlung war und noch bis ins Frühjahr „Reitverbot“ hatte, übernahm ich Medivhs Beritt. Ich hatte mit einer Freundin lange Telefonate geführt, deren Friesenhengst vor vielen Jahren wegen einer Krankheit erblindet war. Mir ihrer Hilfe drang ich recht schnell zu Medivh durch. Erst vom Boden, dann aus dem Sattel gab ich ihm nach und nach sein Selbstwertgefühl und seinen Mut zurück. Er vertraute darauf, dass er mit seinen Sinnen die einseitige Blindheit ausgleichen konnte und ihm nichts geschah. Er war dennoch etwas schreckhafter seitdem und brauchte viel Liebe und Aufmerksamkeit. Ab dem Moment, als er seit dem Unfall das erste Mal wieder unter dem Sattel ging, stellten sich die Anzeichen des Webens sofort ein. Dave fiel ein Stein vom Herzen.

      In all dem Trubel, brachte Amber still und leise etwas früher als erwartet ihr erstes Fohlen zur Welt. Es war das schönste Zeichen für uns alle, dass es jetzt wieder bergauf ging. Leo hatte den dunklen Hengst, den wir später mit unserem Kürzel SPN Harvey nennen sollten, entdeckt. Er kam in die Küche gelaufen, hechelte und grinste übers ganze Gesicht. „Amber hat gefohlt, es steht grad!“ Dave und ich sahen uns erschrocken an, dann sprangen wir alle auf und liefen hinüber. Willi kam auf dem Weg dorthin auf uns zu. „Wasn hier für ne Hektik?“

      „Oh ist der niedlich!“ flüsterte Mia, die rechts neben mir stand. Links von mir Dave, der lächelnd die halbe Portion in der Box betrachtete. Amber schleckte ihn immer noch sauber, während Tom vorsichtig auf Amber zuging und sie kurz durchcheckte. „Wir sollten später noch einen Tierarzt holen lassen. Aber es sieht alles gut aus.“ „Auch im Abfohlen ist sie ein Naturtalent. Hast du schon nen Namen Dave?“ fragte Leo. Zusammen liefen wir zurück zum Frühstücken, bevor sich Dave um den Tierarzt für Amber und Harvey kümmerte und der Rest von uns den Stalldienst verrichtete. Dabei hatte ich mich an dem Morgen endlich mal wieder für die Fohlen eingetragen. Ich bekam von den Kleinen viel zu wenig mit und sie wuchsen auch viel zu schnell. Scamander hatte schon seine erste Fohlenschauschleife an der Box hängen, Thor war mittlerweile auch zu einem Riesen geworden, Symphonie und Arcada waren mittlerweile auch keine Babys mehr. Die hübschen Stuten würden ebenfalls auf dem Hof bleiben und bald in ihre Grundausbildung starten. Ebenso wie Lillifee, Elfenlied und Capona. Ihr streichelte alle gefühlt stundenlang, putzte ihr Fell, mistete ihre großen Gemeinschaftsboxen und ging die Weiden ab. Es hatte die Tage immer mal wieder geschneit, aber wirklich lange liegen geblieben ist davon nichts. Wir hatten diesen Winter noch nicht wirklich Probleme mit eingefrorenen Wasserleitungen oder Eisschollen auf den Weiden zu tun.

      Als ich bei den Fohlen fertig war, holte ich mir Meilenstein. Die schwarze Stute machte gute Fortschritte bei ihrer Ausbildung. Ich longierte sie am frühen Nachmittag, als Dave wieder aus dem Haupthaus kam. Er hatte einen ziemlich geknickten Gesichtsausdruck. Ich gab Meilenstein ein kurzes Kommando, auf dem sie zu mir herkam, dann liefen wir gemeinsam zum Zaun, an dem Dave jetzt stand und lehnte. „Was ist los?“ „Die Stute, von der ich dir erzählt habe, erinnerst du dich?“ „Ja. Wieso?“ „Sie wurde am selben Tag verkauft. Ich hätte nicht warten sollen.“ „Ach Dave, dann hat es nicht sein sollen.“ Ich war froh, dass er mich in dem Moment nicht ansah, weil ich mich sonst verraten hätte. Willi, Tom und Mia wussten Bescheid, Leo weihten wir noch nicht ein, weil er sich gerne mal verplapperte. Wir sollten sie am nächsten Tag abholen und ich ihm die Papiere in die Hand drücken. „Danke Luisa.“ Dave kam plötzlich auf mich zu und umarmte mich. Als er mich losließ, sahen wir uns kurz in die Augen. Es war eine spontane Umarmung, die so gar nicht zu Dave passte. Er war zwar immer gern auf „Kuschelkurs“, wie es Mia gern nannte, aber eine Umarmung hatte er sich mir gegenüber noch nie getraut. Ich löste das Ganze, indem ich lachte und ihn fragte, was er sich zum Mittagessen überlegt hätte. Er grinste, aber er war dankbar für die Vorlage.

      Mitte Dezember hatten wir endlich wieder Luft für einen gemeinsamen Ausritt. Normalerweise machten wir das immer an einem Sonntagvormittag nach dem Stalldienst im Monat, aber wir hatten einfach zu viel zu tun. Leo ritt auf seiner Solsikke, die sich immer besser mit ihm machte. Tom hatte sich Zarin genommen, Mia auf Mon Amie und ich auf Fleming. Die beiden Hengste waren trotz ihres Deckeinsatzes sehr umgänglich und ließen sich gut führen. Fleming war unter mir sowieso ein kleines Schäfchen. Dave lag in der Woche nach Leo flach. Willi ritt sowieso nicht mit und da er auf dem Hof blieb, hustete Dave so lange, dass wir Spaß haben sollten, bis wir alle aufbrachen. Er fehlte trotzdem, obwohl ihn Leo nacheiferte. „Bis zur Tanne!“ rief er, da stob Tom mit Zarin schon an ihm vorbei. Ich hatte lange nicht mehr über so einen verdutzten Blick gelacht. Als wir zurückkamen, trabte Take a Box einmal quer über den Hof. Dann Willi direkt hinterher. Tom schnitt ihm mit Zarin gleich den Weg ab und packte sich den Hengst. Wir anderen mussten nochmal herzlich lachen. Er hatte sich gerade um Taciturn und den wilden Ausreißer gekümmert. „Wie geht’s Dave?“ „Der hat sich vorhin hingelegt.“ meinte Willi, schnaufte schwer und kam dann mit uns zurück zum Stall, Take im Schlepptau.

      Und natürlich feierten wir dann auch Weihnachten. Wir machten ein richtig fettes Raclette, jeder hatte eine Kleinigkeit für jeden und wir stießen zusammen an. Tom und Mia zogen sich im Laufe des Abends dann irgendwann zurück, Willi hatte zu unser aller Überraschung eine geheimnisvolle Verabredung und Leo fuhr hinüber zu seinen Eltern. Dave und ich blieben dann natürlich als Einzige in der Küche zurück. Es war das erste Weihnachten ohne Idefix, der mir in den letzten Tagen so unglaublich fehlte. „Sollen wir nochmal eine Runde über den Hof gehen?“ fragte er und so liefen wir nebeneinander über den dunklen Weg der Weide zu den Fohlenställen. Wir sahen auch noch einmal nach Harvey. Doch die Lücke schloss sich einfach nicht. „Luisa…“ Mir kullerte eine Träne über die Wange, die ich sofort wegwischte. Jetzt kam er gewollt auf mich zu und nahm mich fest in den Arm. „Danke.“ murmelte ich. Gemeinsam gingen wir zurück zum Hof.

      „Luisa!“ Es war Silvester und ich saß gerade im Büro, als Leos Ruf vom Hof schallte. „Ist was passiert?“ rief ich aus dem Fenster. „Schau mal!“ Im selben Moment fuhr Dave in einer kleinen Kutsche um die Ecke. Über die letzten zwei Nächte hat es richtig ordentlich geschneit. Er hatte Occani und Nikita angespannt. „Komm raus aus dem Büro, wir machen ne Spritztour!“ Tom kam im selben Moment hinter mir rein. „Raus mit dir.“ Er lächelte. „Also keine Wahl?“ „Nö“ Ich zog mir meine warme Jacke und die Lammfellstiefel an. Dave grinste übers ganze Gesicht, als ich mich zu ihm setzte und mit der Zunge schnalzte. Die Kleinen hatten ziemlichen Spaß dran, uns hinter sich her zu ziehen und sahen auch echt knuffig aus. „Wo hast du bitte die Welsh-Kutsche her? Sowas hatten wir zu Hochzeiten der Zucht nicht.“ „Ach, hab da ein wenig telefoniert.“ feixte er. „Gehört der dir jetzt?“ „Ja, kann man so sagen. Müssen wir leider öfter fahren jetzt.“ „Was für eine Schande.“ Wir sahen uns an und lachten.

      Mitten auf der Lichtung hinter halb der Rennbahn hielten wir kurz an. „Magst du ne Tasse Tee?“ Dave drehte sich um und deckte die Ablage ab. Darunter kam ein kleiner Korb mit einer Thermoskanne und einer Schachtel meiner Lieblingskekse zum Vorschein. „Oh, was für ein Luxus! Jetzt mal ehrlich, was hast du ausgefressen.“ Ich lachte, weil er mich verdutzt ansah. „Du kennst mich langsam etwas zu gut, befürchte ich.“ „Kann sein ja.“ Ich grinste immer noch. „Naja, ich dachte, ich räche mich mal für die Aktion mit Uranium Fever.“ „Rächen, ja?“ „Ja, das war echt gemein!“ „Stell dir vor, du hättest es viel eher erfahren und wärst viel länger geknickt gewesen, war ja nur ein Tag.“ „Trotzdem, ihr wusstet alle Bescheid!“ „Na dann… Jetzt bin ich gespannt.“ Da tauchte hinter uns plötzlich ein schwarzer Geländewagen auf und hielt mit einigen Metern Abstand. Eine Frau stieg aus, die ich von irgendwoher kannte, aber mir fiel nicht sofort ein, woher. „Warte hier.“ Er drückte mir die Zügel in die Hand und lief auf die Frau zu. In mir machte sich ein komisches Gefühl breit. Die Frau lief hinter den Wagen und holte etwas aus dem Wagen. Sie drückte das Packet in Decken gewickelt in Daves Arme, schloss die Klappe und verabschiedete sich wieder. Langsam ging Dave auf mich zu und erst nur noch einige Meter von mir entfernt begriff ich, was er da trug. Ein hübscher, hellbrauner Hundekopf sah aus der Decke heraus und da legte mir Dave die Jack Russel Hündin schon in den Schoß. Die sah erst Dave an, dann mich und versuchte mir das Gesicht abzuschlecken. „Ihh, lass das doch, du Süße! Hi! Wer bist du denn?“ Ich sah Dave verwirrt an, der sich jetzt wieder neben mich gesetzt hatte. „Ihr Name ist Cleo. Eigentlich müsste sie einen mit „I“ tragen, wie ihre Mama… Ida.“ „Verarsch mich.“ „Nein, ist so.“ Ida war im letzten Wurf von Idefix Welpen die einzige Tochter. Sie hatte ihrem Papa sehr ähnlich gesehen. Nach seinem Tod musste ich immer wieder an sie denken und hatte es sehr bereut, keinen seiner ganzen Welpen für mich behalten zu haben. Jetzt erkannte ich auch im Nachhinein die Frau, sie hatte Ida damals gekauft. „Oh Dave…“ Ich streichelte Cleos Fell und wischte mir die Freudentränen aus den Augen. Die Kleine war herzzerreißend niedlich. „Dankeschön.“ flüsterte ich und sah ihn an. „Damit du 2018 wieder mehr lächelst. Ich hab gemerkt, wie sehr dir Idefix fehlte an Weihnachten. Cleo ist kein Ersatz, das weiß ich, aber…“ Weiter kam er nicht. Ich hatte mich zu ihm rüber gelehnt und ihn auf die Backe geküsst. „Danke, wirklich.“ Er wurde rot, sah mich direkt an – und küsste mich dann richtig.

      04-01-2018 | Muemmi
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    Phoenix Valley — Hauptstall Stuten
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    Canyon
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    29 Nov. 2020
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    Meilenstein
    Steinchen

    ● ○ ● ○

    Stute | 17-08-2014 | 172cm
    Hannoveraner
    Rappe

    ● ○ ● ○

    Von Colour Paint
    Von Shining Sommerdream Aus der Oricono Flow

    Von Show Me Your Real Darkness Aus der Perfect Image | Von Tears in Heaven Aus der Black Soul

    Aus der Millenium GC
    Von Manchesters Memory Aus der All in All

    Von Mr. Manchester Aus der Desecration Smile | Von unbekannt Aus der unbekannt


    ● ○ ● ○

    Unausgeglichen, Aufmerksam, Intelligent, Sozial, Loyal, Gutmütig, Nervenstark, Temperamentvoll

    Meilenstein ist ein kleiner Wirbelwind, ist neugierig und verspielt, will aber auch gefordert werden.
    Die junge Stute zeigt große Begabungen in ihren Gangarten und macht ihrem Vater alle Ehre.
    Aus Seiten ihrer Mutter hat sie ordentlich Temperament und Leichttrittigkeit,
    zeigt aber auch starke Konzentration, bei den Aufgaben, die man von ihr verlangt.
    Meilenstein ist jetzt schon ein Prämienfohlen, dass sich stets von seiner besten Seite zeigen möchte.
    In allem aber bleibt sie noch ein Fohlen, die gern ihre Umgebung erkundet, noch mehr kindlichen Unwillen zeigt und stets verspielt und altersbedingt scheu auftritt.

    ● ○ ● ○

    Besitzer: Canyon
    VKR/Ersteller: Muemmi
    im Besitz seit: 29-11-2020
    Kaufpreis: 800 Joellen

    ● ○ ● ○

    Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential

    Springen E A L M S S* S**

    Dressur E A L M S

    Galopp E A L M

    Military E A L

    Distanz E A

    Fahren E A

    ● ○ ● ○


    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren ✔

    [Schleife]
    Thema

    ● ○ ● ○

    [Schleife]
    Thema

    Abstammung: 6
    Schleifen: 0
    HS: 0
    TA: 0
    Trainer: 1
    Zubehör: 0
    Gesamt: 7

    Gencode: Ee aa nSb
    Zur Zucht zugelassen: Nein
    Eingetragene Zucht: Phoenix Valley (PV)

    Nachkommen:
    -

    ● ○ ● ○

    Letzter Tierarztbesuch: x

    Letzter Hufschmiedbesuch: x

    ● ○ ● ○

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