1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Canyon

→ Abqa Hasna ←

| Arabisches Vollblut | Stute | 4 Punkte |

→ Abqa Hasna ←
Canyon, 29 Jan. 2017
AliciaFarina gefällt das.
    • Canyon
      Alte Berichte
      Geburt von Abqa Hasna
      7. Oktober 2014 | Sunnyyy
      Wie schon seit einigen Nächten, ging ich mal wieder in den Stall hinein, um nach Hestia zu gucken. Allerdings verhielt sie sich dieses Mal anders. Sie war sehr unruhig und scharrte nach einem guten Platz suchend in der Box herum. Als ich sie berührte und fühlte, dass sie bereits sehr warm war und geschwitzt hatte, zückte ich direkt mein Handy und rief die Tierärztin an. Dann ging ich in die Box hinein und sortierte das Stroh so, dass Hestia einen Platz zum liegen fand. Stöhnend und ächzend ließ sie sich nieder und legte sich auf die Seite. Ich legte ihren Schweif hoch, sodass ich sehen konnte, wenn das Fohlen kommen würde. Vorsichtig legte ich meine Hand auf ihren Bauch und spürte, dass sie schon leichte Wehen hatte. Kurz verließ ich wieder die Box und holte mir aus dem erste Hilfe Kasten ein paar Aids-Handschuhe, die ich anzog. Dann ging ich wieder in die Box. Eine Weile saß ich nur da und wartete, während die Wehen stärker wurden. Dann sah man die Spitzen der Vorderhufe heraus ragen. Vorsichtig griff ich in Hestia hinein, um zu fühlen, ob der Kopf richtig liegt. Beim nächsten Wehenstoß, gleitet er dann aber schon heraus und ich öffne schnell die Fruchtblase, sodass die kleine sobald wie möglich ihren ersten Atemzug tun konnte. Als das Fohlen noch ein Stück weiter heraus war, ergriff ich seine Hufe, stemmt meine Füße gegen Hestias Po und zog das kleine Stück für Stück mit heraus. Als die Hinterbeine noch garnicht richtig raus waren, dreht Hestia sich schon um und beschnüffeld leise wiehernd ihr Baby. Und erhält eine Antwort. Ich sehe noch einmal kurz nach, welches Geschlecht es ist und verlasse die Box. Gerade als ich die Handschuhe abgestriffen hatte, kam die Tierärztin um die Ecke. "Ach, schon fertig?", fragte sich. Ich nickte grinsend und fügte hinzu: "Es ist ein Mädchen." Sie fragte mich, ob ich schon einen Namen für sie hätte. Ja. Sie sollte Abqa Hasna heißen. Schöne Scheckin. Denn das würde sie sicher werden! Wir machten ab, dass sie die beiden Stuten morgen untersuchen würde und ließen die beiden alleine.

      Tierarztbericht
      Oktober 2014 | SopherlMarcauly
      Die nächste Patientin war Hestia. Bei ihr hatte ich erstmal die Schwierigkeit sie von Sora loszureißen. Diese Stute war so unglaublich verschmust, sie wollte ja gar nicht von ihrer Besitzerin ablassen.
      Doch schließlich brachte ich sie dazu ihre Aufmerksamkeit auf mich zu richten und begann mit der Untersuchung. Wie ihre Tochter genoss sie es sichtlich. Ich konnte nicht umhin, ihr ein paar mal über den Rücken zu streicheln. Auch die Beine ließ sie sich gut abtasten und die Hufe hob sie extra hoch, als wolle sie mir die Arbeit erleichtern. Neugierig schnoberte sie an meinem Rücken, als ich sie mit den Stethoskob abhörte und versuchte herauszufinden wo ich denn die Leckerlis versteckt hatte. Schnell hatte sie die Hosentasche gefunden und vorsichtig zog sie eines heraus, das sich vorwitzig über den Rand der Tasche hinausgewagt hatte. Lachend ließ ich sie gewähren und klopfte ihr den Hals. Genüsslich zerkaute Hestia die Köstlichkeit und ließ sich nicht dabei stören. Erst nachdem auch der letzte Rest in ihrem Magen gelandet war konnte ich mir ihren Kopf anschauen. Die intelligenten Augen blickten mich an, keinen Zweifel daran lassend, dass mit hinen alles in ordnung war. Auch Nüstern und Zähne waren in bestem Zustand, was sie mir damit bewies, dass sie sobald ich ihren Kopf losließ, erneut die Hosentasche mit den Leckerlies suchte. Ich jedoch kümmerte mich um ihren Impfpass, was sie mit schief gelegtem Kopf verfolgte. Noch schnell die Spritze aufgezogen und den Impfschutz aufgefrischt, und schon konnte sie zurück zu ihrer Besitzerin und weiter schmusen.

      Sammelpflegebericht
      29. Januar 2015 | Eddi
      Es erst kurz nach sieben Uhr morgens, als ich bereits das Haus verließ. Momentan war ich des Öfteren wieder auf der Suche nach Arbeit, wurde aber schnell fündig. Sunny musste für ein paar Tage weg und hatte mich aus dem Grund gebeten, mich um ihr Gestüt zu kümmern. Natürlich nahm ich dieses Angebot gerne an, so dass ich eine Stunde später auf dem großen Hof stand.
      Sunny war schon weg, hatte mir aber in einem kleinen Notizheft alles Wichtige aufgeschrieben, so dass ich mich bereits jetzt schon relativ gut auskannte. Es begann sowieso wie in jedem Stall, das hieß also Pferde füttern, Stallgasse kehren und dann die Pferde nacheinander auf die Weide bringen. Danach wurde erst einmal die Stallarbeit erledigt, also die Boxen ausgemistet und wieder hergerichtet.
      Ehe ich damit fertig war, war es bereits kurz vor Mittag und machte erst einmal eine kleine Pause, um was zu essen. Mein Plan war es, erst die Kleinen zu beschäftigen und dann die Großen. Also gesagt getan. Ich schaute im Notizbüchlein nach und schnappte mir dann das Halfter von Abqa Hasna. Die hübsche Araberstute war ziemlich aufgeweckt, weshalb ich mit ihr ein wenig die Grundlagen üben wollte. Sie war inzwischen 3 Monate alt und ließ sich schon allmählich aufhalftern. Dennoch wich sie ihrer Mama immer noch nicht wirklich von der Seite, so dass wir auf der Weide blieben und das ganze übten.
      Danach war Call of Pripyat an der Reihe. Ich holte den hübschen Quarter von der Weide, putzte ihn gründlich und ging dann mit ihm in die Halle, um ihn dort etwa 20 Minuten zu longieren. Danach führte ich ihn noch trocken und wieder zurück auf die Weide. Damit hatte ich die Zwerge auch schon hinter mich gebracht und machte mit den Großen weiter.
      Ich begann mit Amjad Amir, dem hübschen Rappen. Ich sammelte ihn von der Weide ein, putzte und sattelte ihn. Dann gingen wir gemeinsam in die Halle und ich wärmte ihn auf. Danach trainierten wir ein wenig die fließenden Übergänge zwischen den Gangarten und das feine hören auf die leichtesten Gewichtshilfen. Zufrieden konnte ich die Trainingseinheit beenden und das Kerlchen zurück bringen.
      Calista war direkt danach an der Reihe. Die große Fuchsstute blickte mich aufmerksam an, während ich sie putzte und ihr dann den Kappzaum anlegte. Ich wollte sie etwas longieren und dabei vor allem auch Stangenarbeit einbauen. Sie machte wunderbar mit und schon nach 20 Minuten lief sie locker flockig.
      Als kleine Pause gönnte ich mir kurz darauf einen Ausritt mit Changa. Die Stute war wirklich ein Sonnenschein und der Ausritt machte sehr viel Spaß. Ich hatte Copper Nightmare als Handpferd mitgenommen und das ganze klappte besser als gedacht, so dass wir auch wieder heil zu Hause ankamen.
      Dort machte ich direkt weiter und holte Golden Girl von der Weide, putzte sie gründlich und gab ihr eine ausgiebige Massage. Sie schien manchmal ziemlich aufgeregt zu sein, weshalb ich mit ihr lockere Bodenarbeit machte. Das Gleiche tat ich auch mit dem jungen Massacre Boy, ehe beide zurück auf die Weide durften.
      Laut dem Notizheft hatten heute die Pferde Heretic Anthem, Hot Smoking Chex und Höllenflüstern frei, so dass ich die drei nur gründlich putzte. Mit No matter what the say machte ich einen kleinen Spaziergang und als ich zurückkam, schnappte ich mir direkt Noell und ging noch einmal die Runde.
      Razouna war als Nächstes an der Reihe. Ich putzte und sattelte die Stute und ging dann raus auf den Platz. Am Anfang lauerten überall Gespenster, doch schon bald war die Luft raus und wir konnten entspannt arbeiten. Genauso gut lief danach das Longieren von Shadil, so dass ich zufrieden eine Nachmittagspause einlegen konnte.
      Danach ging es aber noch mal voller Motivation weiter: Mit dem jungen Hengst Shakoor machte ich 20 Minuten Bodenarbeit, bei welcher er wirklich wunderbar mitarbeitete und schnell neue Dinge lernte. Sinorabis gönnte ich durch einen Spaziergang eine kleine Auszeit, ehe ich mich auch schon auf Small Joker Likes Dun schwang, Woodstook Lady als Handpferd, und den Tag mit einem schönen Ausritt beendete.

      Pflegebericht
      Mai 2015 | Sunnyyy
      Heute Morgen waren die Wolken etwas grau und die Sonne war weit und breit nicht zu sehen. Trotzdem hörte man überall die Vögel zwitschern. Ich quälte mich aus meinem Bett und zog mich an. Auf dem Weg in die Küche, weckte ich meine Schwester und während sie sich anzog, kochte ich Kaffee und deckte den Frühstückstisch. Gemeinsam frühstückten wir und planten den heutigen Tag. Zuerst wollten wir uns zusammen um Hestia und Maifee kümmern.

      Als wir mit dem Frühstück fertig waren, zogen wir Gummistiefel und Stallkluft an und gingen in den Zuchtstall. Sobald ich die Türen öffnete, begannen Hestia und Fee zu wieheren. Wir gaben den beiden erst einmal ihr Futter und statteten uns mit Mistgabeln und Schubkarren aus. Ich machte das Radio an und während Vera die Box von Fee ausmistete, machte ich Hestias Box sauber. Nachdem die beiden Stuten ihr Futter ausgefressen hatten, schauten sie uns neugierig beim sauber machen zu und ließen sich von uns durch die Box dirigieren, sodass sie nie im Weg standen. Als der ganze Dreck aus den Boxen raus war, kletterte ich auf den Heuboden und schmiss Vera zwei Strohballen runter, die sie in den Boxen verteilte.

      Nun holten wir die beiden aus ihren Boxen raus und banden sie auf der Stallgasse an. Die beiden hatten noch etwas Winterfell, was wir ihnen ausbürsteten. Ansonsten waren sie aber sehr sauber, da sie ja über Nacht noch in der Box standen. Hestia stattete ich mit ihrem Westernsattel und Zaumzeug aus, Fee legte Vera den Longiergurt und die Trense mit Langzügeln an. So führten wir die beiden in die kleine Reithalle, wo ich aufsaß. Wir wärmten die beiden Stuten im Schritt und Trab auf und begannen dann mit der Arbeitsphase. Ich übte mit Hestia zuerst ihre Lieblingslektionen, bis sie zufrieden schnaubte und ganz locker und fleißig lief. Jetzt machten wir weiter mit den Lektionen, die sie noch nicht so gut konnte. Vera übte währenddessen mit Fee die Dressurlektionen. Als bei beiden Pferden die Luft raus war, hörten wir auf und machten noch ein paar Runden im Schritt weiter, damit sie trocken wurden.

      Nach getaner Arbeit nahmen wir ihnen alles wieder ab und bürsteten sie noch einmal über. Danach durften Fee und Hestia auch raus auf die Koppel. Zuletzt füllten wir schonmal Heu und Kraftfutter für den Abend auf und gingen dann zum Privatstall.

      Dort bekamen dann auch erst einmal alle Pferde ihr Futter. Als erstes nahmen wir uns dann Abqa Hasna und Call of Pripyat vor. Während ich mit Abby lediglich am Putzplatz übte, ging Vera mit Pri auf den Longierplatz und longierte ihn mit Ausbindern, damit er schon einmal die anlehnung kennen lernte. Abby schlug sich ganz gut und war recht brav, sodass ich sie am Ende mit lockerem Strick stehen hatte. Pri versuchte sich zu Anfang sehr dem Druck zu entziehen und buckelte auch ein paar Mal rum. Als er aber bemerkt hatte, dass das nichts brachte, fand er heraus, wie es mit Ausbindern am angenehmsten zu laufen war und lief nachher schon ganz schön. Nach getaner Arbeit brachten wir die beiden dann schon einmal auf die entsprechenden Koppeln und holten uns Amjad Amir und Calista. Die beiden bekamen ihre Vierseitigkeitssättel auf und dann ging es zur Geländestrecke. Dort wärmten wir uns erst einmal auf und fingen dann an an einzelnen Sprüngen zu üben. Wir schauten uns gegenseitig ein wenig zu und gaben Tipps, was noch zu verbessern wäre. Am Ende ritten wir dann noch eine kleine Strecke zusammen und machten ein kleines Wettrennen drauß, dass Vera auf Amjad gewann. Wir ritten die beiden trocken und brachten sie auch auf die Koppeln, sodass Abqa Hasna und Call Of Pripyat nicht mehr alleine waren. Als nächstes waren Changa und Copper Nightmare dran. Die beiden bekamen ihre Westernausstattung an und dann ging es wieder in die kleine Halle. Wir wärmten die beiden ordentlich auf und begannen dann mit dem Westerntraining. Hier gab ich meiner Schwester nebenbei eine kleine Westernreitstunde, da sie darin noch etwas unsicherer war. Dafür war Changa, als Verlasspferd natürlich super geeignet und da Copper mich schon sehr gut kannte, benahm er sich auch, wenn ich mal mit der Aufmerksamkeit nicht hunderprozentig bei ihm war. So lernte Vera noch was dazu und ich übte mich mal wieder als Reitlehrerin. Auch die beiden kamen nach der Arbeit auf die Koppel und wir holten uns Golden Girl und Heretic Anthem. Während Vera Girly nur draußen im Longierzirkel longierte, ritt ich Heretic in der Hallle Western. Die Stute hatte sich mittlerweile sehr gut gemausert und war zu einem stattlichen Quarter geworden, dem man seine Vergangenheit garnicht ansah. Nachdem ich sie trockengeritten hatte, brachten wir die beiden Mädels raus und Vera erzählte mir kurz, wie Girly sich geschlagen hatte. Dann holte ich mir HGT's Massacre Boy und Vera Sinorabis. Massacra bekam seinen Rennsattel auf und Sinorabis seinen Gangreitsattel und dann gingen wir auf die kleinere Ovalbahn. Nachdem die beiden aufgewärmt waren, versuchte ich aus Massacre seine besten Zeiten rauszuholen und Vera trainierte mit Sinus Tölt und Pass. Wenn ich mal kurze Pausen einlegte, konnte ich den beiden zusehen. Sinus lief mittlerweile schon sehr klasse. Am Ende ritten wir noch ein paar Runden im Schritt und brachten die beiden danach auch weg. Die nächsten, die arbeiten mussten waren Hot Smoking Chex und Höllenflüstern. Mit ihnen gingen wir wieder in die Halle und trainierten sie im Western. Auch hier ritt Vera wieder das bravere von beiden Pferden und setzte die Tipps vom letzten Mal um. Nachdem wir die beiden auf die Koppel gebracht hatten, holten wir uns I'll Never Leave You und Noell. Wir machten sie fertig und ritten mit ihnen ein wenig ganz in Ruhe aus und unterhielten uns über Gott und die Welt. Danach konnte Vera dann ganz ihn Ruhe selbständig Shadil reiten, während ich mit Razouna an der Ausbildungsskala arbeitete. Die kleine war mittlerweile schon deutlich sicherer und lief ganz anständig unter dem Sattel. Als nächstes arbeitete ich dann mit Shakoor und Vera mit Small Joker Likes Dun. Shakoor hatte sich zu einem klasse Distanzpferd entwickelt und so trainierte ich in weiter in Distanzen. Während dessen ritt Vera mit Joker ein wenig Western. Als letztes bekam Vera noch eine Reitstunde auf Woodstook Lady. Woody war ganz brav und Vera ritt mittlerweile auch shcon ganz gut Western.

      Pflegebericht
      27. Juli 2015 | Sunnyyy
      Nach einer fast schon unerträglichen Hitzewelle, war heute ein sehr milder Tag. Nach einem leckeren Frühstück mit meiner Mutter und meiner Schwester holte ich als erstes die Post rein. Es war für jeden was dabei, für mich war allerdings ein sehr großer Umschlag mit dem Versender „Deutsche Reiterliche Vereinigung“ angekommen. Ich hatte eine Aktualisierung aller Daten und der Pässe beantragt. Gespannt schauten mir die beiden anderen über die Schulter. Als erstes lag ein Zettel bei in dem stand, dass meine Wohndaten aktualisiert wurden. Darauf folgten dann sämtliche Pässe. Ich teilte die Pässe auf uns drei auf und wir überprüften ihre Korrektheit, wobei wir keine Fehler fanden. Also brachte ich sie ins Büro.

      Nun zogen wir uns alle an und gingen in den Stall. Zuerst bekamen alle Pferde ihr Futter und wir zogen die Halle einmal glatt. Als die Pferde mit fressen fertig waren, holte ich mir für die Arbeit Hestia. Zuerst machte ich sie fertig. Hestia war sehr ruhig. als ich fertig war, nahm ich mir Hestia und ging mit ihr in die Halle. Heute war wieder Dressurtraining an der Reihe. Am Anfang war sie etwas träge und wollte nicht so recht vorwärtslaufen. Doch nach ein paar Runden galopp wurde sie wacher und ließ mit sich arbeiten. Wir übten mittlerweile schon einige L-Lektionen und ich war zuversichtlich, dass sie das L-Niveau bald erreichen würde. Nach getaner arbeit war ich sehr zufrieden mit Hestia. Also ritten wir noch eine kleine Runde durch's Gelände und gingen mit den Beinen in den kleinen Hof-Teich. Als wir zurück zum Putzplatz kamen, machte ich Hestia fix fertig und stellte auf die Koppel.

      Nun holte ich mir Calista um mit ihr Springtraining zu machen. Sie war heute sehr fit und entwickelte ordentlich Schub. In letzter Zeit war sie trotz der Hitze in Bestform und ich nahm mir vor die Tage den Tierarzt und den Schmied zu rufen, um meine Pferde für Turniere zu Impfen und zu beschlagen. Nach einem sehr erfolgreichen Springtraining bachte ich Calista zu Hestia und holte mir Noell. Sie war heute ein wenig nervös am Putzplatz. Keine Ahnung, ob heute Nacht irgendwas los war, dass die Pferde so komisch waren. Ich machte sie fertig und ging mit ihr in die Halle. Noell wolte ich heute wieder in Dressur trainieren. Zu Anfang war sie sehr unaufmerksam und spannig. Ich musste sie stark beschäftigen, damit sie sich entspannte und anfing an die Hand zu gehen. Als sie nun locker war ging das Training aber recht gut. Sie entwickelte schwung und trat vermehrt unter. Auch sie war bereit ihre ersten Turniere diese Saison zu laufen. Nach getaner Arbeit un eine Runde baden im Teich, machte ich Noell fertig und brachte sie auf die Koppel.

      Nun war es soweit. Meine Mutter stand schon mit einem gestriegelten und gezäumten Shadil vor mir und wartete auf ihre Reitstunde. Die Wochen seit wir wieder da waren, hatte sie gejammert, wie sehr sie die Pferde vermisst hätte und wie gerne sie wieder reiten würde, als habe ich Shadil vorbereitet als Schulpferd zu fungieren. Wir gingen gemeinsam in die Halle und bevor meine Mutter sich auf Shadil setzen durfte, ließ ich ihn sich erst einmal in allen Gangarten warm laufen. Er lief sehr ruhig und locker und ließ sich gut kontrollieren. Als er warm war, machte ich ihm die Ausbinder ran und half meiner Mutter auf's Pferd. Nun sollte sie erst einmal wieder ein gefühl für die Bewegungen des Pferdes bekommen und ritt im Schritt an der Longe ihre Runden. Als sie irgendwann meinte, sie würde gerne traben wollen, trieb ich Shadil an. Zu Anfang viel meine Mutter viel nach vorne und klammerte mit den Beinen, doch Shadil lief brav weiter und ließ sich nicht beirren. Und so kam es, dass sie nach einiger Zeit lockerer wurde und am Ende erschöpft aber zufrieden vom Pferd stieg. Das Galoppieren nahm sie sich für das nächste Mal vor.

      Sie führte Shadil wieder zum Putzplatz und während sie sich um Shadil kümmerte, holte ich Shakkor und machte ihn fertig. Ich legte ihm seinen Western sattel auf, wollte aber mit ihm ins Gelände. Bei dem Wetter konnte man wieder ein wenig mehr die Ausdauer trainieren. Ganze zwei Stunden erkundeten wir die noch fremde Umgebung und am Ende ging es nochmal in den Teich planschen. Nachdem ich Shakoor weggestellt hatte, stellte ich fest, dass meine Mutter und meine Schwester den Stall schon fast komplett gemistet hatten. Ich half bei den letzten Boxen mit und nachdem in jeder Box Heu und Kraftfutter waren ging es auf die Weide mit unseren Pflegelpferden.

      Familienausritt
      6. Januar 2016 | Sunnyyy
      Für heute Hatten wir uns etwas besonderes vorgenommen. Direkt nach dem Frühstück gingen meine Mutter, meine Schwester und ich in den Stall. Meine Mutter holte sich Shadil, meine Schwester Noell und ich nahm mir Abqa Hasna und Noell. Wir putzten die Pferde in Ruhe und Sattelten alle außer Abby. Nun saßen wir auf und ich nahm Abby als Handpferd mit. Wir wollten zum Strand reiten. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg durch den Wald. Meine Schwester ritt mit Calista ein paar Geländesprünge, während meine Mutter und ich in Ruhe hinterher trabten. Das letzte Stück der Strecke ritten wir an der Straße, weshalb ich Abby auf die andere Seite nahm, damit die Autos nicht direkt an ihr vorbei fuhren. Am Stand angekommen, klinkte ich den Strick bei Abby ab und wir galoppierten den Strand entlang. Abby buckelte fröhlich umher, ließ sich am Ende aber wiede rbrav einfach. Nun ritten wir nach Hause, wo die Pferde eine große Portion futter erhielten.

      Frühjahrsputz
      6. April 2016 | Sunnyyy
      Es war ein warmer Frühlingtag und nach einem ausgiebigen Frühstück gingen Vera, meine Mutter und ich in den Stall, um die Pferde zu füttern. Als alle Pferde ihr Futter hatten, teilten wir uns auf und äppelten die Weiden ab und überprüften die Zäune, ob sie noch in Ordnung waren. Nachdem die Pferde aufgefressen hatten, holten wir uns Picasso, Emilio und Calista und putzen sie. Ich nahm Picasso, meine Mutter Emilio und meine Schester Calista. Wir machten uns auf in Richtung Wald, um einen schönen Ausritt zu machen. Meine Mutter ritt die meiste Zeit nur Schritt und Trab, während Vera mit Calista auch ein paar Hindernisse nahm. Picasso hatte mal wieder Frühlingsgefühle und buckelte und scheute, was das Zeug hielt, sodass ich auf's Springen verzichtete. Am Stall wieder angekommen wuschen wir alle drei Pferde einmal richtig mit Shampoo und brachten sie danach auf die Weide. Als nächstes gingen meine Mutter und ich mit Shadil und Rosemary in die Halle und Vera ging mit Noell longieren. Für Rosemary war die Trainingseinheit richtig anstrengend. Auch die drei wurden nach getaner Arbeit geduscht. Nun ging es zum zweiten Ausritt, wo meine Mutter Joker nahm, Vera auf Sinorabis und ich auf Höllenflüstern ritt und Razouna als Handpferd mitnahm. Vera nutzte die Gelegenheit zum Tölten, ich war allerdings schwer mit Razouna beschäftigt. Höllenflüstern war zwar sehr entspannt, aber Razouna fürchtete sich tüchtig. Zurück auf dem Hof ging es wieder ans Duschen. Nun Ritt meine Mutter Heretic und meine Schwester Amjad Amir in der Halle und ich spannte Xana für eine Runde Kutsche fahren ein. Dies nutzte ich dann auch gleich aus und kaufte auf den Umliegenden Bauernhöfen Lebensmittel, natürlich auch die Milch für Vera. Als nun die drei Pferde auch geduscht waren, brachten Vera und ich den Stall auf Vordermann und unsere Mutter kümmerte sich um Abqa Hasna.

      Hahn im Korb
      29. Juli 2016 | Sunnyyy
      Es war beinahe ein Tag wie jeder andere. Wie schon die ganzen letzten Wochen war es auch heute unwahrscheinlich heiß und stickig. Also konnten wir immer noch nicht richtig trainieren und kamen nur schleichend voran. Nach dem Frühstück nahm ich eine kalte Dusche und schaute ausnahmsweise mal nach anständigen Klamotten, da wir noch Besuch bekommen sollten. Ich räumte die Küche auf und schon bald fuhr ein Sportwagen auf den Hof und ein schlanke blonder junger Mann stieg aus dem Wagen. Lächelnd lief ich ihm entgegen und gab ihm die Hand: „Hallo, freut mich dich kennen zu lernen, Markus. Lass uns erst einmal in die Küche gehen.“ Der junge Mann grüßte zurück und folgte mir. In der Küche bat ich ihm was zu trinken an und wir setzten uns. Zuerst schlug ich seine Bewerbungsmappe auf und ging sie mit ihm durch. Er hatte bereits einige Erfolge im Springreiten vorzuweisen und suchte nun einen Partner mit dem er seine Erfolge verbessern konnte. Marcus war 5 Jahre älter als ich und aus einer finanziell sehr gut gestellten Familie. Dennoch wollte er noch keinen eigenen Hof aufbauen und sich lieber an einem vorhandenen beteiligen.
      Nun war ich an der Reihe. Ich erzählte etwas über unseren Hof und unsere Philosophie. Markus schaute sich die Erfolge und Stammbäume der Pferde an und nickte ein paar mal anerkennend. Als er die Mappe zuklappen, standen wir auf und gingen auf den Hof. Ich zeigte ihm unsere Hallen und Plätze und erklärte ihm die Aktiv-Stall-Haltung die ich anstrebt. Zuerst war Markus skeptisch doch nachher wirkte er sehr interessiert. Die Pferde schienen ihn gleich zu mögen, denn sie umringten und beschnupperten ihn. Als nächstes zog Markus sich Reit Kleidung an, denn er sollte nun zwei Pferde probereiten.
      Zuerst holte ich ihm Calista und machte sie fertig. Wir gingen in die Halle, wo ich am Abend zuvor bereits einige Sprünge aufgebaut hatte. Nachdem Markus die Stute warm geritten hatte, sollte er sie erst einmal in der Dressur vorstellen. Calista war ein bisschen heiß, da sie die Sprünge schon sah, aber nach ein wenig Zeit bekam er ihre Konzentration und konnte ihre Rittigkeit gut nutzen. Nachdem ich ein wenig zugeschaut hatte, bat ich ihn mit dem Springen zu beginnen. Man merkte sofort, dass das mehr seine Disziplin war. Er ritt Calista zielsicher über die Sprünge und ging perfekt mit.
      Das zweite Pferd was er reiten sollte war Rosemary, da sie jung und unerfahren war. In der Dressur machte sie recht gut mit. Viel konnte sie ja noch nicht, aber was sie konnte setzte sie gut um. Das Springen war etwas schwieriger. Sie verweigerte einige male, aber Markus blieb ruhig und versuchte es konsequent weiter, sodass Rose vertrauen zu ihm fasste. Ich war sehr zufrieden mit den beiden.
      Nachdem wir alles wieder weggeräumt hatten, setzten wir uns wieder in die Küche. Meine Mutter hatte Mittagessen gemacht und beäugte Markus neugierig. Wir unterhielten uns ein wenig über unsere Eindrücke. Ihm gefiel die artgerechte Haltung und das Selbstbewusstsein der Pferde. Als ich ihn fragte, wann er sich melden würde, lächelte er und erklärte, wie viele Höfe er sich schon angesehen hatte. Und auf keinem stand das Wohl der Pferde so im Vordergrund wie bei uns. Er fragte, wann er Anfangen könne und ich sagte, dass er jeder zeit anfangen könne.
      Ich gab ihm den Vertrag und er las ihn in Ruhe durch. Dann setzte er seine Unterschrift darunter und ich kopierte den Vertrag. Am 1.8. Würde er bei uns Anfangen. Ich fragte ihn, ob er noch Lust hätte eine Runde auszureiten und er stimmte zu. Also machten wir Final Destination und Picasso fertig. Beide bekamen eine Fliegendecke und wir ritten durch den kühlen wald. Nun unterhielten wir uns ein wenig Privat. Über unsere persönlichen Ziele und Vergangenheit. Als wir wieder am Stall waren, verabschiedeten wir uns und ich musste noch die restlichen Stallarbeiten machen.
      Ich ritt Emilio und Noell nur ein wenig im Schritt und meine Mutter ritt Shadil, während Vera Sinorabis ritt. Razouna und Amir hatten heute frei. Mit Xana, Höllenflüstern und Heretic ritten wir aus. Zuletzt putzte ich noch Abqa.
      Abends saßen wir dann am Tisch und unterhielten uns. Meine Mutter war total begeistert von Markus und freute sich, dass er bei uns anfing. „Ihn könnte ich mir auch als Schwiegersohn vorstellen.“, äußerte sie. Ich bestrafte sie mit einem vorwurfsvoll Blick. Sie wusste genau, dass ich seit Brandon nicht mehr gut auf Männer zu sprechen war. Nach dem Essen gingen wir ins Bett, aber ich dachte noch lange über den Tag nach.

      Pflegebericht

      4. Dezember 2016 | Sunnyyy
      Als der Wecker klingelte, merkte ich wie kalt es im Zimmer geworden war. Ich huschte schnell ins Bad, wo ich meine Kleidung bereits gestern Abend hingelegt hatte. Nachdem ich mich angezogen hatte, ging ich erst einmal in den Stallungen versorgte alle Pferde mit Heu, Wasser und Kraftfutter. Danach bereitete ich das Frühstück vor und schaute ob alle wach waren. Vera musste ich mal wieder ausmachen Bett schmeißen, aber meine Mutter und Markus waren schon fertig.
      Während wir drei schon frühstücken hörte man Vera immer wieder durch ihr Zimmer laufen, aber wie waren es ja schon gewohnt, dass sie Langschläferin war. Nach dem Frühstück ging es dann los. Erst brachten wir alle Pferde auf die Koppel und ließen sie sich austoben. Dann nahmen wir uns die einzelnen Pferde vor.
      Markus putzte Moon’s Gealach ein wenig. Die kleine ließ sich mittlerweile problemlos anbinden und genoss die Massage sichtlich. Vera machte sich Final Destination, ich Picasso und meine Mutter Dark Rosemary fertig. Wir gingen zusammen in die Halle. Während Vera und ich selbstständig ritten, hatte ich immer einen Blick auf meine Mutter und gab ihr Tipps und Anleitung. Die Pferde waren heute allesamt etwas frisch, aber meine Mutter hielt sich wacker. Als nächstes bauten wir einen Sprinparcours auf und während meine Mutter mit Shadil ein wenig Dressur auf dem Platz ritt, sprangen Markus und ich mit Calista und Noell. Wir forderten und gegenseitig heraus und hatten richtig Spaß beim reiten. Von draußen hörte man, dass Vera mit Sinorabis das Tölten trainierte. Die beiden kamen draußen gut zurecht. Zuletzt machten wir noch einen Ausritt, wo ich Razouna, meine Mutter Höllenflüstern, Vera Amjad ritt und Markus auf Xana die kleine AbqaHasna an der Hand hatte. Deshalb ritten wir auch nur eine kleine Runde im Schritt, da die kleine dies erst lernen musste.
      Als wir mit allen Pferden fertig waren, setzten wir uns in die Stube und aßen Kuchen.
    • Canyon
      [​IMG]
      Nacht und Sterne

      Steif war mein Blick auf den kleinen Fernseher vor mir gerichtet. Fast schon unbemerkt kraulte ich den kleinen weißen Kater zu meiner Rechten hinter den Ohren. Seit Tagen und Wochen wurden die Nachrichten von Tag zu Tag kurioser. Mein Land, das Land in welches ich gezogen war, es lief dem Untergang entgegen und so langsam schlich sich bei mir die Angst ein. Die Angst, dass der nächste Schritt den Krieg bedeuten würde. Ich hatte Angst um meine Pferde, all diese Pferde!
      Die Tür meiner Wohnung würde quietschend geöffnet und nur wenige Sekunden später ließ sich seufzend Altair neben mir nieder. "Na, schaust du schon wieder Nachrichten?" fragte er mich und machte es sich auf meiner Linken bequem.
      "Bleibt mir leider nicht viel anderes übrig, wenn ich nicht unerwartet von einer Bombe getroffen werden möchte. So weiß ich jedenfalls, wann unser Untergang bevorsteht."
      "Positiv wie immer, die Artemis, was?" meinte Altair neckisch. Ich antwortete nicht sofort.
      "Altair, das ist wirklich kein Spaß. Schau dir das mal an, wir sind in der Vergangenheit gelandet!"
      "Ne nicht ganz, wir haben Popcorn!" meinte er fröhlich und hielt mir eine Plastiktüte mit ziemlich ekligen und süßen Popcorn unter die Nase, welche er definitiv in dem Billigladen um die Ecke gekauft hatte. Altair grinste.
      "Na da sind wir aber weit zurückgerutscht, immerhin wurden Puffmaiskörner gefunden, welche etwa 4000 Jahre alt sind." Manchmal verstand ich selbst nicht, wie Altair es schaffte, mich in meinen schlechtesten Zeit so zum Lächeln zu bringen. Ein Lachen würde er heute nicht von mir zu hören bekommen, aber das Lächeln schenkte ich ihm gerne.
      Altair wechselte das Thema und schaute mich nun mit einem ernsten und nachdenklichen Blick an. "Wenn du das wirklich willst, dass würde ich mich auf die Suche nach einem Platz für unsere Tiere machen, der in einem sicheren Gebiet ist." Ich zog eine Augenbraue hoch.
      "Du machst dich auf die Suche." Zweifelnd blickte ich ihn an. Syntrofos schien sich aus unserer Unterhaltung ausgeschlossen zu fühlen und kletterte auf meinen Schoß, wo er sich laut schnurrend niederließ. Altair zuckte die Achseln. "Ja, ich denke, ich weiß schon, an wen ich mich wende."
      "Willst du mir es vielleicht auch verraten?"
      "Nö, es soll eine Überraschung für Syntrofos werden." Ohne mit der Wimper zu zucken blickte er mich weiter an. "Kommst du jetzt? Ich habe gedacht, du willst deinen neuen Pferden vielleicht eine Box vorbereiten." Mit diesen Worten stand er auf und verließ pfeifend und mit den Hüften schwingend die kleine Wohnung. Wieder erschien ein Lächeln auf meinen Lippen, merkte jedoch gleich den prüfenden Blick des Katers auf mir ruhen. "Schau mich nicht so an! Da läuft nichts zwischen uns!" Syntrofos zog die Läfzen nach oben und schenkte mir ein gruselig aussehendes, aber klar erkennbares Grinsen. "Wir sind nur Freunde!" Energisch verteidigte ich mich. "Er hilft mir bei der Stallarbeit, nur deswegen ist er hier und jetzt runter mit dir! Ausnahmsweise hat Altair nämlich Recht, die Boxen stehen an." Ich schaltete den kleinen Fernseher aus, zog meine grüne Jacke über und verließ dann, gefolgt von meinem weißen Schatten, das kleine Haus.

      Altair hatte bereits in dem kleinen Stalltrakt begonnen die drei restlichen noch leeren Boxen von Spinnenweben und altem Heu zu befreien. In der einen hatte wir über längere Zeit das Kraftfutter gehortet, welches nun allerdings etwas weiter in der neuen Futterstube zu finden war. Schweigend nahm ich mir eine weitere Mistgabel und half ihm dabei. Die Stallarbeit war für uns beide mittlerweile Routine geworden und wir hatten uns still auf eine Teilung des Stalls geeinigt. Seit dem Altair bei mir eingezogen war, seine alte Wohnung war ihm kurzfristig gekündigt worden, half er mir ihm Gegenzug die Pferde zu versorgen und kümmerte sich um die technischen Dinge auf dem kleinen Gestüt.
      Gegen drei am Nachmittag setzte dann ein strömender Regen ein und die dunkle Wand aus dem Westen rückte immer näher. In eine warme Decke eingehüllt saß ich auf einem hölzernen Stuhl am offenen Stalltor und wartete auf die Ankunft der drei neuen Pferde. In letzter Zeit hatte es einige gegeben, die ihre Pferde für nicht allzu viel Geld verkaufen wollten und auch wenn ich innerlich lange mit mir gekämpft hatte, hatte ich mich für drei dieser Pferde entschieden. Shady war schon länger gekauft, Cardiacs Kaufvertrag erst vor wenigen Tagen unterschrieben wurden und kleine Abqa Hasna war eine Rettungsaktion gewesen. Ich hatte natürlich nicht nein sagen können, als mich der Tierschutz darum gebeten hatte, sie aufzunehmen.
      "Artemis, ein Fahrer hat angerufen." Altair gesellte sich zu mir und hockte sich neben mich. Erschrocken drehte ich mich zu ihm um. "Alles gut Süße!" Altair hob beide Hände in die Luft, während ich ihn immer noch angstvoll anblickte. "Die Ankunft verzögert sich nur, sie stehen im Stau." Erleichtert atmete ich aus, zog die heruntergerutschte Decke wieder auf meine Schultern und blickte weiter hinaus in den Regen. "Ich habe gerade Arias und Antar von der weide geholt, die beiden sind völlig durchgefroren. Hilfst du mir, die Beiden mit Handtüchern trocken zu rubbeln?"
      Ich war dankbar für die Aufgabe und folgte Altair zu der größeren Box der beiden Jährlinge, welche sich vom ersten Moment an vertragen hatten.
      "Ich nehme Antar." Bestimmend zog ich den kleinen Kerl zu mir, welcher au dünnen Beinen zitternd vor mir stand. Für einen Araber hatte er recht langes Winterfell, welches durch den Regen jetzt schwer an seinem Körper klebte. Stumm versuchte ich mit dem etwas zu kleinen Handtuch den kleinen Kerl trocken zu kriegen und nach etlichen Schrubben, stand ein völlig verwirrter und zerzauster Hengst vor mir. Auch Arias sah nicht besser aus, dafür waren beide jetzt verhältnismäßig trockener als vorher.
      Da der Regen immer noch noch nicht aufgehört hatte und weit und breit auch kein Pferdeanhänger mit den drei neuen Pferden zu sehen war, entschied ich mich dazu, auch die anderen Pferde nach Hause zu holen. Nur zwei der Hengste, Arsil und Khadir, welche weiter im Innenland geschützt von Bäumen standen, würden den Regen wohl ohne mein Zutun überleben. Während ich Asfari-Sharin und Loveletter von ihrem Paddock holte, nahm sich Altair Bahar und Tiramisu an, welche zur Zeit noch einzeln auf einer Weide in der Nähe des Strandes standen.
      Nach den Hengsten kamen die Stuten. Die Angelegenheit war weniger einfach, da alle auf einer Weide standen. An sich war das ja kein Problem, aber Belaja wollte dort nicht ohne Fada Fid stehen. Fada verlässt die Wiese jedoch nicht ohne Barakah und Barakah wiehert dann Tiara hinterher. Mittlerweile hatte ich wegen dieses Problems jedoch einen Plan aufgestellt, welcher so aussah: Als erstes gehen Belaja und Fada, zusammen mit Barakah und Tiara. Baraija und Bardiyah kommen danach, gefolgt von Püppchen und Lilli. Hestia war eine unserer ältesten Stuten und ich befolgte ihren Wunsch, immer als letzte auf der Weide bleiben zu dürfen.

      Es war ein Wunder, als es wenig später den letzten Regentropfen regnete und nur kurze Zeit später ein großer LKW mit drei Stuten im Gepäck die uneben Einfahrt entlang auf das Gestüt fuhr. Beide Männer waren recht nett und erledigten mit mir im Voraus den Papierkram, währenddessen sich Altair damit beschäftigte, alle drei Pferde aus dem Hänger auszuladen. Ich hatte mit Erstaunen festgestellt, dass Abby ein Kind von meiner geliebten Hestia war und war mir sicher, dass aus ihr eine wahre Pracht werden würde. Shady hatte bereits jetzt mein Herz im Sturm erobert, während Cardiac ziemlich eigenwillig war. Beide waren jedoch hervorragende Zuchtstuten und vielleicht würde es nicht mehr lange dauern, bis auch sie mir Süße Nachkommen schenken werden.
      Nachdem die drei Stuten ausgeladen waren und noch etwas perplex auf dem Hof standen, verabschiedete ich mich von den Pferdebringern und führte die drei zusammen mit Altair zu den neuen Boxen am Ende des Stalls. Es dauerte nicht lange und sie kauten glücklich an dem frischen Heu. Ich freute mich auf die Arbeit mit ihnen, entschied mich jedoch dazu, heute nichts mehr zu tun, außer gegebenenfalls etwas leckeres zu Essen und einen Film zu schauen, der lenkte immer gut von wichtigeren Themen ab. Altair sah ich bis zum Abendbrot nicht wieder und erst als der leckere Geruch von Brokkoliauflauf durchs Haus wabbelte.
      "Wo warst du denn so lange?" Frage ich erstaunt, als sich Altair von hinten näherte und sich dann auf der Arbeitsplatte neben mir aufstützte.
      "Ich sagte dir doch, dass ich unser kleines Problem klären wollte."
      "Und?"
      "Was und?"
      "Na hast du es geklärt?!"
      "Wenn du das sagst, dann klingt das so, als würde das Licht meines Autos nicht mehr gehen."
      "Das Licht deines Autos geht auch nicht mehr,"
      "Stimmt, da hast du nun auch wieder Recht."
      "Also? Was ist nun?"
      "Ich habe hunger."
      "Du Blödmann, du bekommst nichts, bevor ich nichts genaueres weiß!"
      "Jaja schon gut, du musst nicht immer gleich so brutal werden. Ich habe mit Nico gesprochen-" Endlich gab sich Altair geschlagen. Ich seufzte.
      "Mit dem weiteren Blödmann aus Norwegen? Woher kennst du den eigentlich?!?" Bestürzt schaute ich ihn an. Darauf hätte ich ja selbst kommen können, dass er gleich zu diesem "du Martin" rannte, immerhin hatte der ja jede Menge Geld und ich wusste, dass Altair sich gerne vom Geld locken ließ.
      "Ja genau der und Nico ist gar nicht so schlimm wie alle denken. Außerdem hatte ich dir schonmal erzählt, dass ich den im Urlaub vor ein paar Jahren kennengelernt hatte. Ich fand ihn nett und außerdem, was ja für uns der entscheidende Punkt ist, hat er uns seine Hilfe angeboten. Wir können unsere Pferde zu ihm nach Norwegen bringen und das ist immerhin eines der sichersten Länder dieser Welt."
      "Wie hieß das Gestüt? Irgendwas mit "T" oder so, ne?" Ich runzelte die Stirn, während ich aus dem warmen Ofen den lecker riechenden Auflauf holte und diesen eilig, weil ziemlich warm, auf dem Küchentisch abstellte.
      "Tyrifjord Ranch, genau. Unsere Pferde und auch wir wären sicher und mal ehrlich, juckt es dich nicht ein bisschen die Welt kennenzulernen?"
      Ich zuckte mit den Schultern. "Doch schon, ein bisschen."
      "Siehst du, dann steht dem ja nichts mehr im Weg."
      "Aber mein Gestüt-!"
      Altair kam auch mich zu und einen Moment hatte ich Angst, dass er mich küssen würde. Sein Blick lag weich auf meinem Gesicht und ließ mich automatisch einen Schritt nach hinten weichen. Altair legte jedoch nur seine Arme um meine Hüften und zog mich an sich. "Artemis, komm mit mir in den Norden. Öffne die Augen und sehe diese tolle Welt vor dir, nicht immer nur all das Negative."
      Lange Zeit sage ich nichts, ein Markenzeichen von mir, sondern genieße nur den warmen Körper meines Freundes. "Ok, ich komme mit."

      10.704 Zeichen | Canyon
    • Canyon
      [​IMG]
      Helle Schatten
      Besorgt strich ich Hestia über die helle Stirn. Entspannt schloss sie die Augen und gab sich meinen Bewegungen hin. "Alles wird gut", flüsterte ich der Stute zu und lehnte vorsichtig meinen Kopf an den ihren. Erschrocken schreckte ich auf, als quietschend die Stalltür aufgeschoben wurde. Es war Addison. Ich war ihm dankbar, dass er sich um Hestia kümmerte, wir hatten nicht das Geld, uns von Außerhalb jemanden mehrmals die Woche auf den Hof zu bestellen. "Hey", sagte Addison und stellte seinen Koffer neben Hestias Box ab. "Hey", sagte auch ich und schob dann den Riegel zur Seite, um Addi in die Box zu lassen. "Ist dir eine Verschlechterung in den letzten Tagen aufgefallen?" Fragt er mich und betritt ihre Box. Ich schüttle den Kopf und erkläre ihm, während er Hestias Augen beleuchtete, wie sie sich in den letzten Tagen verhalten hatte. "Das Auge wird leider nicht mehr zu retten sein", erklärt mir Addi und nimmt mir damit meine restliche Hoffnung. Ich mochte diese Stute sehr und es tat mir Leid für sie, dass sie in der Mitte ihres Lebens ihr Augenlicht verlieren sollte. "Kann man denn gar nichts dagegen tun?" Fragte ich flehentlich. "Natürlich gibt es einige Medikamente dagegen, aber was ich dir raten würde, ist, dass ihr einfach versucht sie so gut wie möglich darauf vorzubereiten und ihr die Sicherheit gebt. Vielleicht holt ihr euch eine andere Stute dazu und gewöhnt Hestia daran, dass das ihre Leitstute ist." Versuchte Addi mich aufzumuntern. Er kam aus der Box und klopfte mir leicht auf die Schulter. "Ansonsten kann ich euch nur raten, so viel Stress und Unruhe wie nur möglich zu vermeiden und der Stute auf ihrem weiteren Weg Beistand zu leisten." Ich nickte. "Danke, wir werden natürlich alles versuchen. Es wird nur immer schwerer für sie in der Herde, vor allem da sie die Leitstute ist." "Ihr schafft das schon!" Sagte Addi aufmunternd und lächelte mich kurz an. "Ich habe gestern Abend Augentropfen für sie bestellt und ich hoffe, dass die nicht lange auf sich warten lassen werden." Dankbar lächelte ich. Es tat wirklich gut, einen Profi an der Seite zu haben, der uns dadurch führen würde. Addi verabschiedete sich von mir und ich blieb alleine zurück. Artemis war mit Bahar unterwegs, mehrere Tage wollte sie eine Trainingseinheit in den Alpen mit ihm machen. Sie hatte lange darauf gespart und ich freute mich für sie, dass sie es endlich geschafft hatte. Erst gestern hatte sie einige Bilder geschickt, von sich und natürlich von Bahar, wie er die steinige Landschaft erklomm. Als nächstes fütterte ich die Pferde. Ich liebte unseren neuen Stall. Vor allem den nordischen Charme und die warme Atmosphäre hatte mich beim ersten Betreten innehalten lassen. Er bot genügend Luft zum Atmen, geräumige Boxen mit so wenig Wand und Gitter wie nur möglich und einem guten Platz für Sättel und restliches Zubehör. Jedes Pferd hatte, wie vom Artemis gewünscht, sein eigenes Paddock und bekam täglich Auslauf. Allerdings machte mir die Arbeit zu schaffen. Oft fand ich zu wenig Zeit für mich oder Artemis und auch wenn Vuyo und Eyvind mehrmals die Woche halfen, so war es doch ein endloser Kreislauf. Ich hatte versucht mit Artemis darüber zu reden, jedoch war es ihr schwer gefallen, auch meine Sicht der Dinge zu verstehen. Sie liebte ihre Pferde über alles und manchmal kam es mir so vor, als würde diese Liebe auch die Liebe zwischen uns übersteigen. Es war nicht so, dass ich die Pferde aufgeben wollte. Ich wollte nur nach neuen Möglichkeit suchen, um auch die andern Dinge im Leben ausüben zu können. Und es gab neue Möglichkeiten, von Reitbeteiligungen bis zu Stallburschen. Es war noch früh am Morgen, die Pferde mussten gefüttert und dann auf die Weide geburracht werden. Eyvind hatte versprochen dann vorbeizukommen und mir zu helfen. Das beruhigte mich etwas. Ich begann bei den Hengsten. Bahars Box ganz vorne war leer und auch die Boxen der Jungpferde Antar ibn Dahr und Arias waren leer, da die beiden auf der Jungpferdeweide mit dem jungen Hengst von Nico standen. Tiramisu stürze sich verzweifelt auf den Hafer, als hätte er die letzten Stunden vor Hunger gequält in der Box stehen müssen. Khadir, Loveletter und Arsil nehmen den Hafer etwas entspannter entgegen, Asfari Sharin ignoriert den gefüllten Trog vollkommen. Nachdem auch die Stuten sind, kommt Eyvind püntklich wie immer zu mir in den Stall. Eyvind ist die gute Seele der Insel und jeder weiß, dass auf ihn immer Verlass ist. Er lebt stets ohne Vorurteile und es gibt niemanden, der sich nicht mit ihm versteht. Umso trauriger ist es, dass Eyvinds Glück in Sachen Liebe schon immer sehr bescheiden war und er seit vielen Jahren alleine lebt. "Du musst etwas raus, unter die Leute kommen, Mädchen kennenlernen!" Hatte ich schon oft zu ihm gesagt, doch er hatte nur den Kopf geschüttelt und mich angelächelt. "Ich bin doch glücklich, so wie es ist." War seine Antwort gewesen. Zusammen brachten wir die Pferde hinaus auf die Weiden. Die Stuten standen zusammen auf dem weitläufigen Gelände und mittlerweile kannten sie den Weg. Jeder von uns nahm immer drei der Stuten. Ich begann auf der einen Seite des Stalls, Eyvind auf der anderen. Cardiac, Abqa Hasna und Shady waren die ersten Kandidaten von mir, während sich Eyvind Hollybrooks's Barakah al Sanaa, Badriyah und Baraija genommen hatte. "Nimmst du nachher selber Hestia?" Rief er mir zu und zeigte mit vollen Händen auf die Stute. Ich nickte deutlich. Als nächstes nahm Eyvind I'll never leave you, Zanyah und Fada Fid, während ich für mich nur Hestia und Tiara Al-Bahri wählte. Addison hatte Recht, Hestia brauchte einen pferdigen Helfer an ihrer Seite und vielleicht war die junge Tiara dafür genau richtig. Eyvind brachte schnell noch Belaja und Pounts Püppchen auf die Weide und dann waren wir mit den Stuten fertig. Aber auch die vier Hengste waren schnell auf ihren Weiden. Schon lange teilten sich Tiramisu und Khadir eine Grünfläche und Asfari und Arsil, normalerweise stand bei den Beiden noch Bahar. Nach getaner Arbeit dankte ich Eyvind für seine Hilfe, wir verabredeten uns jedoch für den Nachmittag wieder zum gemeinschaftlichen Boxenausmisten. Ich war müde, die Arbeit zerrte an meinen Kräften und schon lange habe ich mich nicht mehr wirklich erholt gefühlt. Vielleicht war es ein Fehler gewesen, unsere Wohnung genau über den Stall zu bauen. Umso öfter und länger hielten wir uns deswegen dort auf. Allerdings war es nun auch um einiges leichter, für eine kleine Mittagspause mich einfach aufs Sofa zu legen und für einen Moment die Augen zu schließen. Tröge zog ich meinen Laptop zu mir heran und öffnete Safari. Ich brauchte Hilfe im Stall und vielleicht wurde ich ja im Internet fündig. Es gab genügend Reitbeteiligungen in unserer Nähe und ich markierte einige in den Favoriten, um Artemis bei ihrer baldigen Ankunft vielleicht doch von etwas Zuwachs im Stall überzeugen konnte. Müde schloss ich die Augen und verlor mich im Schatten des Tages.
      6932 Zeichen | Canyon
    • Gwen
      [​IMG]
      Pflegebericht
      Bahar, Cardiac, Abqa Hasna, Shady, Hollybrook's Barakah al Sanaa, Hestia, Antar ibn Dahr, Arias, Badriyah, Barija, Khadir, Arsil, Tiramisu, Zanyah, Loveletter, Asfari-Sharin, Tiera Al-Bahri, I'll never leave you, Fada Fid

      Es war ein kühler Morgen als wir auf dem Gestüt Hara Artemis eintrafen. Trotz der Frühe herrschte dort bereits reges Treiben, denn das große Arabergestüt suchte für seine Schützlinge neue Liebhaber. Aus diesem Grund waren auch wir angereist und musterten neugierig die Umgebung. Hier und da wurden bereits Pferde für den Transport fertig gemacht oder auf Anhänger geführt. In Stall und Halle traf man wiederum auf potenzielle Interessenten, welche sich ihre Favoriten vorzeigen ließen. Auch wir wurden direkt herzlich in Empfang genommen und einmal herum geführt. Unsere Interesse betraf einen schneeweißen Araberhengst, einer der Vorzeigepferde des Gestüts. Sein Name war Khadir und mit seine zwölf Jahren war er bereits solide ausgebildet. Außerdem hatte er schon allerhand Nachkommen vorzuweisen, doch für uns war die Zucht nicht interessant. Khadir sollte stattdessen vielmehr als Showpferd fungieren und momentan schien sein Charakter perfekt. Auch beim Vorführen und Vorreiten zeigte er sich von seiner besten Seite und so stand für uns schnell fest: Der sollte es werden. Es wurden alle Einzelheiten mit der Besitzerin besprochen und dann verabschiedeten wir uns auch schon wieder und ließen den wilden Trubel des Gestüts hinter uns. Schon bald würde der hübsche Schimmel bei uns einziehen. ​
    • Canyon
      [​IMG]
      Pflegebericht
      Angus, Ginnungagap, Abqa Hasna, Loveletter, I'll never leave you, Seattle's Scarlett, Philomena. Fearthainn, Peripeteia, Dauthdaert, Hestia, Braum van Ghosts, Asfari-Sharin, Fada Fid, Mios Jelda

      Der Herbst war endlich gekommen. Die ersten Linden verloren ihre Blätter und bei Ausritten in der schattigen Natur, rauschten die Blätter unter den Hufen der Pferde, wie die Wellen des Meeres. Genau wie die Bäume, war auch das Gestüt leer geworden. Das Bild des ehemals weitbekannten Hofes war aus dem Netz und aus dem Gedächtnis verschwunden. Geblieben waren einige Pferde. Zum Vergnügen, als Freund für die anstehenden kalten Tage und als Sportgefährte für wenige Turniere und Trainingsstunden. Der Winter würde kommen und nach ihm der Frühling. So wie es immer war und so, wie es auch jetzt wieder sein würde.
    • Canyon
      Ein trauriges Schicksal
      16.06.2019 | © Canyon

      Sacarina, Mirabelle, Shakespeare, Oblivia, My Holly, Curly Lure, Anni, Namica, Seattle‘s Scarlett, Dauthdaert, Angus, Abqa Hasna, Braum van Ghosts, Fada Fid, Asfari-Sharin, Loveletter, I‘ll never leave you

      Früh am Morgen betrat ich den Stall und ging die Boxen entlang. Viele der Pferde wartete noch immer auf einen neuen Besitzer, wurden immer wieder auf Veranstaltungen vorgeführt und manchmal wurden sie auch verkauft. Ansonsten hing von ihnen ein Bild im Internet, in der Hoffnung, dass auf diesem Weg sich jemand finden würde, der ihnen ein neues, schöneres Zuhause bieten konnte.
      Sie wurden von uns gefüttert und auf die Wiesen gebracht, die Trainer trainierten sie, stellten sie auf mittelmäßigen Turnieren vor und hofften, trotz mittelmäßiger Leistung, dass es Käufer gab. Es war ein trauriges Schicksal, aber wer weiß, vielleicht würde sich eines Tages alles zum Guten wenden.
      Auch heute gab ich wieder mein Bestes, jedem Pferd etwas Zeit zu schenken, aber bei so vielen vereinsamten Wesen war es schwer, dieser Bürde entsprechend nachzukommen.
      Vielleicht war es endlich mal soweit, dieses System zu durchbrechen und eine andere Geschichte zu schreiben und vielleicht sollte ich heute und jetzt damit anfangen. In diesem Moment.
    • Canyon
      Anruf aus der Ferne
      14. Juni 2020 | © Canyon

      Es war ein wunderschöner Sonntag. Ich pflegte alle Pferde: Seattle‘s Scarlett, Dauthdaert, Abqa Hasna, Braum van Ghosts, Mios Jelda, Fearthainn, Peripeteia, Hestia, GH’s Acapulco Gold und Loveletter.
      Dann klingelte das Telefon. Die Nummer war mir unbekannt, die Vorwahl erst recht. „Petyr“, murrte ich.
      „Hey alter Freund, Malte hier, wie stets im hohen Norden?“

      Erschrocken legte ich das Handy beiseite. Als ich mich beruhigt hatte, nahm ich es erneut zur Hand und begann vorsichtig ein Gespräch. Wir hatten uns lange nicht mehr gehört und gesehen, Malte war viel beschäftigt, umso schöner war es, dass er mich nach Kalifornien einlud. Am Ende willigte ich ein. Noch hatten wir uns für keinen Zeitpunkt geeinigt, aber irgendwann würde es schonmal klappen.
    • Canyon
      Weihnachten
      23. Dezember 2020 | © Canyon

      Morgen war Weihnachten - im Stallleben veränderte das nicht sonderlich viel. Den Pferden war es egal, welcher Tag war, obwohl sie sich vermutlich über den Weihnachtsschmuck sowie die liebliche Musik aus dem Radio wunderten, wenn sie sich nicht schon die letzten Jahre daran gewöhnt hatten. Hier in Norwegen lag Schnee, viel Schnee, auch wenn er hauptsächlich mathschig und vielerorts gräulich oder gar gelblich erschien. Hier im Norden war der Winter lang erhofft und stark gefürchtet. Mittag schien es, als würde die Sonne aufgehen und doch war sie halb eins bereits wieder am Horizont verschwunden. Mios Jelda war daran gewöhnt, sie war hier geboren. Auch Dauthdaert, Fearthainn und Peripeteia machte die Kälte nichts aus, während die anderen echte Frostbeulen darstellten. Allen voran Hestia und Loveletter, sowie der dritte Araber im Bunde Abqa-Hasna. Aber auch Seattle's Scarlett, sowie GH's Acapulco Gold waren nicht besonders angetan. Zum Glück gab es allerdings erwärmte Tränken und dicke Decken, so waren auch die kalten Tage gut zu überstehen.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    Tyrifjord Ranch
    Hochgeladen von:
    Canyon
    Datum:
    29 Jan. 2017
    Klicks:
    575
    Kommentare:
    8

    EXIF Data

    File Size:
    344,6 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • [​IMG]
    → Abqa Hasna ←
    (Abby)

    Abstammung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Von Asis Baschir
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der Hestia
    Von Oakland's Cloudbreaker Aus der Farasha

    Exterieur
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Stute
    24. September 2014
    (2 Jahre)
    Rasse: Vollblutaraber
    Stockmaß: wird 163cm
    Deckhaar: Rappschimmelschecke
    Abzeichen: x

    Beschreibung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Charaktereigenschaften:
    Ausgeglichen ●●●●● Unausgeglichen
    Aufmerksam●●●● Unaufmerksam
    Intelligent ●●●●● Unintelligent
    Sozial ●●●●● Unsozial
    Begabt ●●●●● Unbegabt
    Ruhig ●●●●● Nervös
    Loyal ●●●●● Untreu
    Gutmütig ●●●●● Boshaft
    Nervenstark ●●●●● Scheu
    Temperamentvoll ●●●● Faul

    x | x | x
    Abqa Hasna ist eine sensible Stute mit hohem Dressurpotenzial. Ihre Gänge sind sehr schwungvoll. Sie besticht mit einem feinen Temperament und einem dennoch meist kühlen Kopf. Daher wäre sie auch durchaus für den Westernsport geeignet. Obwohl sie sehr gerne auf der Weide herum tobt, braucht sie auch ab und an eine Knuddelstunde.

    Besitzer: Canyon (Artemis)
    VKR/Ersteller: Sunnyyy
    im Besitz seit: 29. Januar 2017
    Kaufpreis: x

    Qualifizierungen
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential

    Dressur E A L M S

    Western E A L M S S* S**

    Springen E A L

    Military E A

    Galopprennen E A L M

    Distanz E A L M S S*

    Fahren E A


    Erfolge
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    [Schleife]
    Thema

    Inoffiziell
    -

    Zuchtverband
    -

    Ausbildung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Fohlen ABC | Eingeritten x | Eingefahren x

    Distanz- & Westernpferdeausbildung (ab 3 Jahre)
    Einreiten x | Einfahren x | Geländetraining x | Gelassenheitstraining x | Stangenarbeit x

    Zucht
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    [Schleife]
    Thema

    Gencode: EE aa Gg nT
    Zur Zucht zugelassen: Nein
    Eingetragene Zucht: Hara Artemis

    Nachkommen
    -

    Gesundheit
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Letzter Tierarztbesuch: Oktober 2014
    gechippt [] zuletzt kontrolliert []

    Gesamteindruck:
    Aktue Krankheit/en:
    Chronische Krankheit/en:
    Erbkrankheit/en:

    Letzter Hufschmiedbesuch: unbekannt
    Ausgeschnitten/Korrigiert:
    Hufbeschaffenheit:
    Hufkrankheit/en:

    Beschlag vorne:
    Beschlag hinten:

    Zubehör
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    PNG | Puzzle PNG | JPG