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Occulta

• Ronja Räubertochter, Achal Tekkiner ♀

Stute | Dreifarbschecke

• Ronja Räubertochter, Achal Tekkiner ♀
Occulta, 9 Dez. 2018
    • Occulta
      Alte Berichte:
      Pflegebericht für meine Pferde [Wiese und Zucht]

      Als ich aufwachte, war alles verschneit, so wie die letzten Tage. Langsam genügte mir der Winter! Vor Allem, weil der Boden in der Halle zu hart zum reiten war, ebenfalls der Boden auf den Plätzen. Nunja. Ich duschte erstmal warm und zog mich sofort warm an, um dann unten frühstücken zu gehen. Ich las in der Zeitung, dass der Schnee noch leigen bleiben würde und die Temperaturen nicht steigen würden - toll. Die armen Tiere werden kaum bewegt. Ich ging somit mit einem Eimer Streusalt nach draußen und streute vor allem vor den Stellen und die ganzen Wege zu den Ställen und Häusern. Danach begann ich, Schnee zur Seite zu schleppen. Ganz schön viel Arbeit!Darauf ging ich in die Stallungen und begrüßte meinen Neankömmling Nawarin.
      [...]Dann ging ich wieder rein und halfterte die Stuten auf. Ich brachte Ronja Räubertochter, Sweet Honey, Mousse au Chocolat und Samira nach draußen, die erstmal anfingen, im Schnee zu graben und sich zu wälzen. Ich lächelte und ging darauf wieder in den Stall und bereitete Futter für die Tiere im Zuchtstall vor. Dies tat ich auch im Hauptstall. Während die Pferde noch auf der Wiese rumtollten, begann ich das Zubehör der Pferde zu pflegen und putzen. Ich fettete die Sättel, Trensen und Lederhalfter ein und kontrollierte alle Gebisse und Schnallen. Ich sortierte meine Schränke aus und nahm das, was ich waschen wollte mit ins Haus. Dann ging ich wieder zurück in den Stall und stand vor der Wiese und reibte mir die Stirn ab. Soviel Arbeit macht echt müde! Ich brachte alle Pferde aus Haupt- und Zuchtstall wieder in die Boxen und sah ihnen beim Fressen zu.[...]

      By Ami

      Pflegebericht für Amis Pferde

      Ich hatte Ami versprochen mich während ihrer Abwesenheit um ihre Pferde zu kümmern. Wegen des schlechten Wetters waren die Pferde in letzter Zeit kaum auf den Koppeln gewesen und hatten lange nur gestanden. Ich fuhr auf Amis Hof und parkte das Auto. Danach lief ich in den Stall. Die Pferd schnaubten unruhig, sie kannten mich nicht und es war sicher seltsam für sie, das ihre Besitzerin nichtmehr zu ihnen kam. Ich beschloss alle Pferde auf die Koppeln zu lassen und dann, während sie sich austobten den Stall zu säubern.
      [...]Ich nahm mir als nächstes Ronja Räubertochter und brachte die Stute zur Koppel. Ich band sie jedoch zuerst beim Reitplatz an, fing Landico ein und lies die Stute schnell auf die Koppel. Den Hengst nahm ich mit und machte auch ihn sauber. Schließlich stand er versorgt im Stall und sah beleidigt in seinen leeren Futtertrog. "Futter gibts später" lachte ich und schnappte mir das Halfter von Hijo De La Luna. Die Stute war anscheinend ziemlich anhänglich. ud dem Weg zur Koppel schubste sie mich immer an und schnaubte zufrieden, als ich ihr den Kopf kraulte. Ich stellte die Stute zu Ronja und sah ein paar Minuten zu, wie die beiden heurmtobten. Schließlich nahm ich Wendelin und Paradises Sunday Dream mit in den Stall. Ich band beide an und brachte Vincent auf die Koppel der beiden. Auf dem Weg holte ich dann noch Down To Fear vom Reitplatz und stellte sie auf die Koppel. Sie fing sofort an zu grasen, da sie sich auf dem Reitplatz schon ausgiebig bewegt hatte. Nachdem alle Stuten draußen waren putzte ich drinnen die Hengste und machte die Stutboxen sauber.[...]

      By Ente

      Pflegebericht für meine Pferde (Weide/Zucht):

      Als ich heute morgen aufwachte, weckte mich die Helligkeit. Lächelnd lief ich zum Fenster und schob die Vorhänge zur Seite. Die Sonne schien und an den Bäumen wuchsen schon Blüten und Blätter. Ich freute mich sehr und lief nach unten und trank erst einen Kakao. Ich blätterte etwas durch die Pferdezeitschrift 'Loesdau' und schaute mir einige Sättel an. Dann ging ich nach oben und duschte erst einmal. Darauf zog ich mir meine Reithose an, meine Bluse und meine Weste. Über die Reithose zog ich meine Strümpfe an und schnürte mir meine Turnschuhe zu. Ich polterte die Treppe nach unten und schnappt mir meine Jacke und meine Cappie. Ich setzte sie auf und hing mir meine Jacke um. Ich öffnete die Tür und lief den Kiesweg zum Stall zur Halle. Ich öffnete die Schiebetür und schon schauten mir einige Pferde entgegen. In der Halle sah ich Toffifee, die gerade dabei war, Hijo zu reiten. Ich grüßte sie und ging dann erstmal in die Futterkammer. Dort bereitete ich für jedes Pferd das Futter zu. Ich stellte die Eimer in den Futterwagen und ging dann mit diesem zu jeder Box der Pferde. Ich schüttete die Eimer einzeln in die Troge. Mit dem Wagen lief ich zum Zuchtstall. Ich betrat die frisch gefegte Stallgasse und schüttete auch hier das Futter der Pferde in die Troge. Ich brachte den Wagen zurück in die Futterkammer. Darauf mistete ich die großen Boxen jeder Pferde aus und putzte meine Schützlinge. Ich fegte darauf nochmal die Stallgassen. Erfreut machte ich das Futter für die Abendfütterung fertig und stellte Gus, Aclaya, Wunschträumer und Sweet Honey und Ronja und Vincent raus. Ich schloss die Stalltür und ging wieder ins Haus.

      By Ami

      Pflegebericht für meine Pferde

      [...]Dann ging ich noch zu Ronja und Hijo, die ich morgens auf die Weider stellte. Ich holte die Beiden rein und trocknete ihre Beine etwas. Ronja legte sich direkt ins warme Stroh. Hijo longierte ich in der Halle noch etwas.[...]

      By Ami

      Ein Tag mit den Stuten des Secret Creek Studs

      Hallo du Schöne.“ Begrüßte Delilah ihre neue Stute Ronja Räubertochter. Ein ganz ausgefallenes Exemplar eines Achal Tekkiners. Freundlich, aber auch sehr vorsichtig betrachtete die hübsche Stute ihre neue Besitzerin. Sie schien nervös und unruhig. Also brachte Delilah sie zuerst in ihre neue Box. Sie würde sich dort in aller Ruhe einleben und erst einmal ausruhen können.[...]

      By Delilah, 29.04.2011

      Ein überraschender Besuch

      [...]Alle waren im Stall und ich beschloss Charlie und Ronja Räubertochter ordentlich zu pflegen, als erstes kümmerte ich mich um die Boxen, das ganze Heu wurde frisch wieder reingebracht und das alte ausgemistet.[...]

      By Pfote, 03.08.2011

      Ein anstrengender Tag

      Die Ferien waren nun endgültig verflogen, und der anstrengende Alltag begann wieder, müde nach der Schule steuerte ich mit dm Bus auf meinen Hof zu. Ich freute mich schon, meine Pferde wieder zu sehen, mein Knabstrupper Hengst Charlie sah mich schon vom Weiten und wieherte mir freundlich zu.
      "Charlie mein Hübscher, na wie geht es dir?", ich lächelte und reichte ihm bei der Begrüßung ein Möhrenstück. Er war ein stattlicher, hübscher Hengst und hatte eine einzigartige Färbung, und war das Pferd, das ich schon fast drei Jahre bei mir besaß.
      Im Stall wurde ich auch von den anderen Pferden begrüßt, sogar von meinen vielzähligen Neuankömmlingen!
      Als erstes schaute ich bei Ronja Räubertochter vorbei, sie war in ihrem Offenstall, und ließ sich von Krümel pflegen.
      Ich begrüßte beide erfreut, und schloss das Tor zur Stallbox, da ich die ganzen Boxen erstmal ausmisten wollte.
      Das war ein schwieriger Job, bei so vielen Pferden ! Aber nach eienr Weile war ich endlich fertig, und hatte sogar einen Muskelkalter geschenkt bekommen. Ronjas und Charlies Futterplan kannte ich auswendig, die ganzen anderen, waren etwas schwerer, da ich die Pferde noch nicht so gut kannte.[...]
      Auch die erwachsenen Pferd ewurden von mir gepflegt, besonders viel Zeit verbrachte ich bei Charlie und Ronja, ich mochte natürlich auch alle anderen Pferde, aber die beiden sollten sich nicht so vernachlässigt fühlen, weil ich mich auch mit den anderen Pferden beschäftigen musste.[...]

      By Pfote, 12.09.2011
    • Occulta
      Ankunft von Ronja Räubertochter

      Heute kam ein ganz besonderes Pferd nach Pineforest Stable: die Achal Tekkiner Stute Ronja Räubertochter. Ich hatte sie auf dem Hof von Pfote entdeckt und mich sofort in sie verliebt. Die einzigartige Farbe, der weiche Schweif und ihr wundervoller Blick – da war es um mich geschehen. Sofort hatte ich mich erkundigt, ob die Hübsche denn zu kaufen sei, und siehe da: wenige Tage später war ich mit dem Anhänger auf der Autobahn Richtung Pfotes Stall. Ich war ganz hibbelig vor Freude! Als ich endlich die Weide betrat und das erste Mal richtig Kontakt mit der Stute aufnahm, war ich begeistert von ihrem Charakter. Sie kam sofort auf mich zu, obwohl ich fremd war. Sie stupste mich freundlich an und ich streichelte das glatte, weiche Achal Tekkiner Fell. Fasziniert von den Flecken auf diesem Fell sah ich sie mir genau an. Schnell stellte ich fest: ein Prachtexemplar von Pferd. Kein Wunder also, dass sie auch noch gekrönt war. Dennoch hatte sie noch keine Nachkommen, was mich erstaunte, aber sie war ja erst fünf. Ich zog ihr dann endlich das Halfter an und führte sie in den Transporter. Ihre Weidedecke wechselte ich zu einer Abschwitzdecke, schliesslich war es immer noch Winter und vergangene Nacht hatte es erneut geschneit.
      Nach einer langen Fahrt, auf der Ronja ihre Ungeduld und ihr Temperament bewies, kamen wir kurz nach dem Mittag auf Pineforest Stable an. Ich lud Ronja sofort aus, um ihre Nerven nicht nochmals zu strapazieren und brachte sie in ihre Box. Sie durfte zu den anderen Vollblutstuten in den Hauptstall. Ich stellte sie neben Iskierka, die sofort die Ohren drohend platt legte. Ich überlegte schon, ob ich sie nicht doch lieber in eine andere Box stellen sollte, denn Iskierka, so fiel mir gerade wieder ein, vertrug sich auf Grund ihres sensiblen Charakters kaum mit anderen Pferden. Aber wie schon so oft überraschte mich die Schimmelstute und begann durch die Gitterstäbe an Ronjas Nüstern zu schnuppern. Sie quietschten ein paar Mal, dann war die Rangordnung geklärt und jeder wandte sich wieder seinem Futter zu. Immer noch ganz baff verräumte ich die Transportgamaschen und machte mich endlich ans Mittagessen. Ronja würde ich später am Abend noch das erste Mal reiten.
      31.12.2012
    • Occulta
      Alltag auf Pineforest Stable

      Wie jeden Samstag stand ich früh auf und schlang mein Müsli runter, bevor ich dann in den Hauptstall lief und den Stallburschen beim Füttern half. Alle Pferde warteten schon ungeduldig und besonders Spot klopfte mit dem Huf gegen die Boxentür. Er bekam deshalb als Letzter sein Futter. Die Vollblüter im Hauptstall bekamen eine spezielle Futtermischung, die ihnen die nötigen Vitamine und Mineralstoffe für ihre Rennleistungen brachte. Diese Futtermischung schmeckte wohl auch besonders gut, denn wenn Pferde, die aus irgendeinem Grund gerade nicht im Rennsport tätig waren, stattdessen normales Futter, wie das der Nebenstall-Pferde bekamen, assen sie deutlich weniger und langsamer. Auch im Nebenstall wurde die Schubkarre mit dem Futter schon freudig erwartet und viele der Pferde "röchelten" aufgeregt. Anschliessend brachten wir den Pferden auf den Weiden ihre Heu und Stroh Portionen, denn die bekamen wenn überhaupt nur wenig Getreidefutter. Es war schon recht warm an diesem Morgen und der Schnee war fast gänzlich geschmolzen. An manchen Stellen tauchten erste Frühlingsblumen auf und die Gräser begannen sich wieder aufzurichten. Auch die Luft roch nach Frühling und man hörte überall Vögel zwitschern. Da der geschmolzene Schnee die Weiden matschig werden liess, wurden Teile der Weiden zur Schonung des frischen Grases abgetrennt. Die Mini-Pferdchen waren immer süss anzusehen, wenn sie angerannt kamen, sobald der Futterwagen in Sicht war. Arco wieherte schon aufgeregt als wir die Weide betraten. Anschliessend liessen wir erstmal alle Pferde in Ruhe fressen, dann lief ich erneut zur Mini-Pferdchen Weide. Um neun Uhr kamen dann ein paar Kinder, die regelmässig am Wochenende mit den Mini-Pferdchen spielten und sie putzten. Ich blieb zuerst wie immer etwas dabei und half mit. Unsere Minis waren zwar allesamt super lieb im Umgang und sehr menschenbezogen, aber kommunizierten natürlich auch untereinander als Herde und dabei gab es öfter mal kleine Zankereien. Daki’s Nüstern durchstöberten schon wieder meine Hosentaschen nach Leckerlies und Chip versuchte gerade Goldy in den Hintern zu beissen. Ich packte sie am Ohr und ermahnte sie, denn solange die Kinder anwesend waren, hatte sie sich gefälligst zu benehmen. Arco und Prinz wurden separat geputzt, weil sie ja Hengstchen waren. Besonders an Diva’s knallrotem, flauschigen Winterfell hatten die Kids Freude. Die Minis sahen allgemein wie kleine Plüschkugeln aus. Bei Prinz kam man kaum noch durch den dichten Schweif; ein Frisör-Termin stand für alle an. Später am Morgen arbeitete ich mit Light und Stromer auf der Rennbahn, während mein Mann Spot und Sunday bewegte. Auch Felicita und Iskierka waren trainiert worden, allerdings schon am frühen Morgen. Am Mittag ritten ich und mein Mann gemeinsam mit Ronja und Burggraf aus. Der Boden war auf den Feldwegen recht gut, sodass wir auch viel galoppieren konnten. Auf den Feldern war es dafür allerdings zu matschig. Auf dem kleinen Gelände-Parcours in der Mitte der Rennbahn trainierten wir anschliessend noch etwas für die kommenden Distanzprüfungen. Beim Mittagessen liessen wir uns etwas mehr Zeit. Wir assen wie eigentlich immer mit allen Lehrlingen und Stallhelfern gemeinsam im Restaurant in der Halle. Dort wurde über den Tagesplan und die bereits verrichteten Arbeiten geredet, oder auch über allerlei sonstige Themen.
      Danach ritt ich mit Julia und Jonny, zwei der Helfer, auf den Aussenreitplatz. Ich ritt auf Flint, Julia auf Shadow und Jonny auf Summer. Wir stellten ein paar Stangen auf und bereiteten einen kleinen Western-Parcours auf. Während 45 Minuten trainierten wir diverse Bahnfiguren, Stops, Spins und vieles mehr. Flint war langsam richtig gut im Stoppen, er reagierte auf die feinsten Gewichtshilfen. Auch Summer machte gute Fortschritte, sie hatte allerdings ordentlich Winterfell, was das Westernpferde-Image ein wenig verfälschte. Sie sah lustig aus, wie sie mit all dem Teddy-Fell umher galoppierte. Shadow hingegen hatte sehr feines Fell und fror schnell, wenn sie gerade nicht bewegt wurde. Etwa um 3 Uhr nachmittags ritt ich mit Pilot in der Springstunde mit, die immer Samstags auch offen für Leute aus der Nachbarschaft war. Es kamen oft andere Leute mit ihren Pferden um in der grossen Halle zu trainieren. Einer der Helfer, Freddy, ritt mit Costa mit. Wir machten wieder mal Witze und lachten viel, alle waren fröhlich aufgelegt weil der Frühling kam. Nach der Springstunde ritt ich Peace, den ich ebenfalls noch nicht lange hatte. Er war noch sehr schreckhaft und unkonzentriert, was das Training zur Herausforderung machte, allerdings war bereits eine deutliche Besserung bemerkbar. Trotzdem erschreckte er sich vor einer Taube, die vor seiner Nase durch die Halle flog. Der kräftige Dreijährige bockte mich beinahe runter. Als ich ihn wieder beruhigt hatte, war er dann auch ganz schön verschwitzt, obwohl er geschoren war. Ich beschloss noch ein wenig mit ihm Seitengänge zu üben, zum Abkühlen ritt ich ihn dann noch eine Runde auf der Galoppbahn im Schritt. Nun war ein wenig Spass und Abwechslung mit den Criollos geplant: Ich sattelte Moon, nachdem ich Peace zurück in die Box gebracht hatte, und mein Mann holte Feline. Moon zappelte ungeduldig während wir auf Feline und meinen Mann warteten. Als er endlich kam stiegen wir vor dem Nebenstall auf und ritten zur Galoppbahn. Dort wärmten wir die beiden erstmal im Schritt ein. Anschliessend trabten wir an und machten einige Tempowechsel. Auch Schulterherein übten wir ein wenig. Schliesslich galoppierten wir auch. Nun da es schon fast 6 Uhr war kam starker Wind auf und fegte durch die Tannen des Galoppweges. Es war aber trotzdem noch recht warm und die Abendstimmung mit dem rötlich gefärbten Himmel war wunderschön. Wir beschlossen ein kleines Rennen zu machen. Zuerst ritten wir zur Begrenzung der Rennbahn und zogen den Pferden die Sättel aus. Wir legten sie über den Zaun, dann stiegen wir wieder auf und begaben uns auf die Startposition. Auf sein Zeichen hin preschten wir los. Es war ein herrliches Gefühl gegen den Wind zu galoppieren und die Tannen links und rechts vorbeifliegen zu sehen. Am Anfang lag mein Mann in Führung, dann holten Moon und ich aber auf. Nach der halben Runde waren wir Kopf an Kopf, aber Moon wurde langsam etwas müde. Deshalb verloren wir am Ende knapp. Aber das machte nichts, schliesslich war es ein Spass-Rennen. Wir holten die Sättel wieder und versorgten Moon und Feline. Danach ging ich mit Bella in die Halle und mein Mann mit Sparrow ins Gelände. Ich arbeitete mit Bella an der Losgelassenheit und der Balance, dazu liess ich sie auch über Stangen traben. Um 9 Uhr abends lief ich dann erschöpft zum Haus zurück um das Abendessen zu geniessen. Danach schauten mein Mann und ich einen Horror-Film bevor wir um 11 Uhr nochmals zur Kontrolle durch die Stallgassen liefen. Alles war ruhig und viele Pferde schliefen schon. Pilot röchelte mir zu, als ich an seiner Box vorbei lief. Ich ging ein wenig zu ihm in die Box und kraulte ihn an der Stirn. Dann ging ich ins Bett, voller Vorfreude auf den nächsten Tag.
      05.03.2013
    • Occulta
      Ronja an der Stute des Monats Wahl

      Die Hallentür ging gerade auf. Der Lautsprecher ertönte: "Hier haben wir die erste Teilnehmerin der heutigen Stute-des-Monats-Wahl: Die Achal Tekkiner-Stute Ronja Räubertochter, vorgeführt von ihrer Besitzerin Occulta!" Ich betrat mit zügigen schritten die Halle, Ronja folgte mir ohne zu zögern. Ich tätschelte nervös ihren Hals, eher um mich zu beruhigen. Vor den Richter hielt ich und stellte Ronja gerade hin, sodass man alle ihre Beine gut sah. Den Kopf hielt die stolze Stute wie immer aufmerksam oben und ihre Ohren waren gespitzt auf die Zuschauer gerichtet. Ich grüsste die Richter und stellte Rona mit fester Stimme vor: "Diese Stute ist nicht nur durch ihre aussergewöhnliche Fellzeichnung ein wahres Schmuckstück, nein. Auch ihr Charakter ist wundervoll, denn sie ist ehrgeizig und sehr freundlich im Umgang, aber auch temperamentvoll, wie es sich für ein Showpferd gehört." Die Richter nickten und eine kleine Glocke ertönte. Ich nahm den Führstrick fester in die Hand und lief los. Erst machten wir eine Runde im Schritt auf der ganzen Bahn. Dann bog ich in eine grosse Schlangenlinie mit vier Bögen, um gleichzeitig die Seite zu wechseln. Anschliessend führte ich Ronja auf die grosse Volte bei A und begann etwas zügiger zu laufen. Bei E joggte ich und liess sie so traben. Sie liess sich gut führen, aber temperamentvoll wie sie war, machte sie schwungvolle, grosse Tritte bei denen ich Mühe hatte mitzuhalten. Nach einer Runde ganze Bahn bog ich auf die Mittellinie und hielt bei X. Ein paar Helfer betraten die Halle und stellten drei niedrige Sprünge in einer Reihe auf. Die offene Seite wurde mit einem Band abgegrenzt, dann konnte es losgehen. Ronja war zwar nicht die Beste im Springen, aber für ein paar Gymnastik Sprünge zur Lockerung war sie immer zu haben. Ich joggte zielsicher mit ihr auf die Reihe zu und löste dann den Führhaken. Schwungvoll wie immer nahm sie die drei Hindernisse und galoppierte danach zu der Stelle, wo ich wieder auf sie wartete. Ich liess sie noch zweimal die Hindernisse überqueren, dann bogen wir wieder auf die Mittellinie. Dort liess ich sie erneut halten und richtete sie rückwärts. Sie ging gehorsam zurück und folgte mir dann zum Richtertisch, wo ich sie nochmals gerade hinstellte. Zum Schluss verabschiedete ich mich von den Richtern und verliess joggend die Halle. Draussen lobte ich Ronja ausgiebig und wartete auf unser Resultat.
      Am Nachmittag wurden dann alle nochmals in die Halle gerufen, um die Resultate zu verkünden. Gespannt wartete ich neben Ronja, die einem anderen Pferd einwenig entgegen giftete. Stute eben. Dann kam endlich der grosse Moment: Wir hatten gewonnen! Ich strahlte vor Freude und tätschelte Ronja aufgeregt den Hals. Sie schien zu wissen, dass der Applaus ihr galt und spitzte die Ohren. Der Richter drückte mir den Pokal in die Hand und ich liess Ronja daran schnuppern. "Siehst du? Das hast du super gemacht, zuhause giebt's viele Bananen für dich!", flüsterte ich ihr zu.
      08.03.2013
    • Occulta
      Trainingsbericht 1 "Distanzreiten von E auf A"

      Ich hatte während meinem Abitur eine Pause in meinem Trainingsstall eingelegt.Heute, nachdem die ersten beiden Prüfungen vorbei waren und nun nur noch eine folge,für die ich nicht mehr sehr viel lernen musste.Also hatte ich wieder eröffnet und auch schon die ersten beiden Aufträge bekommen.Es freute mich,dass mein Ruf scheinbar nicht gelitten hatte.Lächelnd kam ich an Occultas Stall an und suchte nach Ronja Räubertochter.Ich fand sie recht schnell und begrüßte die hübsche Achal Tekkiner Stute.Neugierig sah Ronja mir entgegen.Ich hielt ihr sanft meine Hand hin und sie begann daran zu schnuppern.Lächelnd betrachtete ich sie und betrat dann die Box.Sie schien neugierig,aber auch vorsichtig zu sein.Lächelnd zog ich ihr das Halfter an und begann sie gründlich zu putzen.Offensichtlich schien ihr das ganze zu gefallen.Schließlich jedoch holte ich Sattel und Trense.Ich sollte sie im Distanzreiten trainieren und wollte erstmal testen,wie sie sich überhaupt reiten ließ,bevor ich auf die Trainingsstrecke ging.Morgen würde ich dann die längere Strecke mit ihr gehen.Bevor wir jedoch auf die Trainingsstrecke gingen,führte ich sie erstmal in die Reithalle,wo ich nachgurtete und dann aufstieg.Im Schritt war sie geduldig,aber als ich antrabte,merkte ich,dass sie auch ungeduldig werden konnte.Es dauerte ein wenig,bis ich mich an sie und sie sich an mich gewöhnt hatte,aber als es soweit war,stieg ich ab und führte sie aus der Halle.Dann stieg ich wieder auf und ritt mit ihr zur Distanztrainingsstrecke.Diese zog sich über 35 km und zählte damit zu den Einführungsdistanzritten.Ich begann sie also über diese Strecke zu reiten,trabte und galoppierte wenig und merkte gleich,dass sie eine gute Kondition hatte.Es würde also kein Problem werden mit ihr die Strecke von 53 km zu bewältigen.Aber das würde erst morgen kommen.Ich genoss den Ritt und lobte sie immer wieder.Gegen Ende wurde sie ungeduldig.Offensichtlich kannte sie die Strecke und wollte so schnell wie möglich zum Ziel.Ich ließ sie also antraben und schließlich auch angaloppieren.Wir passierten das 'Ziel' und ich lobte sie ausgiebig.Nachdem wir eine Pause gemacht hatten,machte ich mich auf den Nachhauseweg und versorgte sie dort.Sanft klopfte ich ihren Hals und gab ihr zum Abschied ein Leckerli."Bis Morgen,meine Hübsche",sagte ich lächelnd und machte mich dann auf den Heimweg.
      by IceLandGirl 2350 Zeichen
      16.03.2013

      Trainingsbericht 2 "Distanzreiten von E auf A"

      Der zweite Trainingstag war angebrochen und ich machte mich recht früh auf den Weg zu Ronja Räubertochter.Dort angekommen begrüßte ich die hübsche Stute, die noch immer ein wenig vorsichtig zu sein schien und mich neugierig betrachtete.Nachdem ich ihr das Halfter aufgezogen und sie festgebunden hatte,begann ich sie zu putzen."Na bereit für die 53 km,meine Süße",fragte ich die Stute schmunzelnd.Ihre Ohren zuckten hin und her und ich fasste das als ein "Ja" auf.Sanft und besonders gründlich putzte ich sie an diesem Tag,bevor ich sie sattelte und trenste.Beim Nachgurten auf dem Hof war sie ein wenig ungeduldig und schien unbedingt losgehen zu wollen.Ich musste sie mehrmals zur Ordnung rufen,bevor ich mich auf ihren Rücken schwang.Es kam mir fast so vor,als schien sie zu bemerken,was Sache war.Ich ritt los zur Trainingsstrecke,die sich mehr als 53 km erstreckte.Ich würde jedoch nur die 53 km reiten.Wir ritten im Schritt los und ich spürte,dass sie nervös wurde und am liebsten sofort los gerannt wäre,aber ich hielt sie unter Kontrolle.Immer wieder musste ich die ehrgeizige und sehr ungeduldige Stute parieren und ihr klar machen,dass wir nicht die ganze Strecke über rennen konnten.Nach ungefähr 16 km machte ich eine Rast,bei der sie sich erhohlen konnte. Es befanden sich auf der Strecke immer wieder kleinere Rastplätze,bei denen ich ihr Sattel und Trense ausziehen und sie auf einem kleinen Paddock rasten lassen konnte.Ich trank etwas aus meiner mitgebrachten Flasche,bevor ich sie wieder verstaute und dann Ronja fertig machte.Wir setzten unseren Weg fort und rastete noch mehrere Male.Nach sechseinhalb Stunden befanden wir uns auf der Zielgeraden.Ich ließ sie antraben und dann angaloppieren.Die Stute zog mächtig an und so dauerte es nicht lange,bis wir das Ziel erreichten hatten.Sie war trotz des Sprints gut erholt und schien auch kaum erschöpft zu sein.Ich rastete mit ihr noch ein wenig dort,bis sie sich wieder vollkommen erholt hatte und machte mich dann gemeinsam mit ihr auf den Nachhauseweg.Dort angekommen versorgte ich sie gründlich und gab ihr auch etwas zu trinken und zu fressen.Sie schien aber weder beinahe am verdursten,noch am verhungern zu sein,denn sie trank und fraß in mäßigen Zügen und Bissen.Ich lächelte zufrieden.Sie war auf jeden Fall bereit für die Strecke,die es bei der A Klasse des Distanzreitens zu bewältigen gab.Nachdem ich ihr ein Leckerli gegeben hatte,schrieb ich noch eine Nachricht an ihre Besitzerin Occulta:
      Hallo Occulta,
      deine Stute und ich haben heute eine Strecke von 53 km bewältigt und sie war laut Untersuchung eines Tierarztes in Topform.Du kannst also mit ihr in der A Klasse des Distanzreitens ohne Probleme gehen.Trainiere weiterhin ihre Kondition und lasse immer mal wieder einen Tierarzt nach ihr sehen,um sicherzugehen,dass sie das ganze schafft.Ich wünsche euch beiden viel Spaß und Erfolg auch weiterhin beim Distanzreiten. Ganz liebe Grüße IceLandGirl

      Nachdem ich die Nachricht verstaut hatte,machte ich mich auf den Heimweg,gab Ronja vorher noch ein Leckerli und ging dann nach Hause.
      by IceLandGirl 3065 Zeichen
      17.03.2013
    • Occulta
      Trainingsbericht 1 "Distanz von A auf L"

      Kaum hatte ich Ronja Räubertochter trainiert,hatte ich auch schon wieder einen Auftrag von Occulta bekommen,in dem sie mir mitteilte,dass ich Ronja gleich eine Stufe höher bringen sollte.Wir mussten einen Ritt von 70 km bewältigen,damit sie in die nächst höhere Stufe aufsteigen konnte.Ich hatte mich auf den Ritt vorbereitet und war früh an diesem Tag zu Occultas Stall gefahren.Außerdem hatte ich einen Tierarzt engagiert,der uns an den Checkpoints begrüßen und Ronja untersuchen würde.Ich kam also am Hof an und begrüßte die hübsche Stute.Sie schien mich nun zu kennen,war nicht mehr so vorsichtig wie am Anfang,was mich beruhigte.Mit ihrem süßen,unschuldigen Blick sah sie mich an und ließ sich brav aus der Box führen,bevor ich sie äußerst gründlich putzte und den Tierarzt das erste Mal durchchecken ließ.Es war alles okay und so stand unserem Ritt nichts im Weg.Ich hatte eingeplant 3 Stops auf dem Weg zu machen,das hieß pro Ritt ungefähr 20 km zu reiten.Das würde sie auf jeden Fall schaffen..Ich sattelte und trenste sie und machte mich dann auf den Weg.Beim ersten Stop war alles okay mit ihr und ich war wirklich froh darüber.Sie schien gut in Form zu sein.Beim zweiten und beim dritten auch.Beim vierten jedoch,nach den 25 km,musste ich eine längere Pause machen,aber auch danach schien alles okay zu sein.Schließlich kam ich zum 5. Stop und damit auch zum Ziel.Kurz davor hatte ich sie laufen lassen,da sie sehr ehrgeizig gewesen und unbedingt hatte rennen wollen.Der Tierarzt meinte,dass alles okay mit ihr sei.Ich ließ sie sich ausruhen und gab ihr etwas zu fressen und zu trinken,so wie auch an den Stops zuvor.Dann fuhr uns der Tierarzt mit seinem Anhänger zurück nach Hause,wo ich sie versorgte und in ihre Box stellte.Zum Abschied bekam sie wieder etwas zu fressen und zu trinken,außerdem auch noch ein Leckerli.Morgen würden wir uns dann an die 65 und übermorgen an die 70 km wagen.Ich war überzeugt,dass sie das schaffen würde.Auf jeden Fall.Ich verabschiedete mich von ihr und machte mich dann auf den Nachhauseweg.
      by IceLandGirl 2038 Zeichen
      18.03.2013

      Trainingsbericht 2 "Distanz von A auf L"

      Auf Grund von privaten Problemen hatte ich meine Arbeit mit Ronja Räubertochter leider nicht fortsetzen können,aber ab heute war alles wieder okay,sodass ich das Training wieder aufnehmen konnte. Ich kam am Stall an und begrüßte die hübsche Stute freudig. Sie sah mir neugierig, aber auch vorsichtig entgegen,schien mich dann zu erkennen und ließ sich von mir streicheln.Nachdem ich sie gründlich geputzt hatte,sattelte und trenste ich sie.Heute wollte ich die 65 km Strecke hinter mich bringen. Wieder war ein Arzt anwesend, der kontrollieren würde,ob alles mit ihr okay war.Er kam an und untersuchte die hübsche Stute."Alles okay",sagte er schmunzelnd,"wir sehen uns dann am ersten Stop."Ich nickte,gurtete nach und stieg auf.Dann machte ich mich auf den Weg. Heute wollte ich mit 4 Stops auskommen, das hieß durchschnittlich 17 km pro Strecke.Ich hatte das ganze genau geplant und es war ein schöner Tag.Es war zwar ein wenig kalt,aber nicht eisig,sodass ich auf jeden Fall nicht frieren würde.Ich ritt also los und bewältigte mit ihr die erste Distanz.Angekommen teilte mir der Arzt nach der Untersuchung mit,dass alles okay sei.Ich ließ sie eine kurze Pause machen und etwas trinken.Dann machte ich mich auf den Weg zum zweiten Stop.Auch hier war alles okay.Genauso bei den nächsten beiden Stops.Der Arzt meinte sogar,dass sie die restlichen fünf Kilometer auf jeden Fall schaffen würde,wenn ich sie noch eine kurze Pause machen ließ.Also tat ich das.Ich ließ sie fressen und trinken.Nach einer halben Stunde ritt ich wieder los und brachte die letzten fünf Kilometer hinter mich.Wie immer war sie während des ganzen Ritts heiß und wäre wohl liebend gerne losgeschossen,aber ich konnte sie ganz gut händeln,sodass sie nur dann trabte und galoppierte,wenn ich das wollte. Wir kamen an und ich stieg ab.Der Arzt war zufrieden mit ihren Werten und sagte:"Die Stute ist auf jeden Fall ein geborenes Distanzpferd."Ich nickte.Da sie heute eine ganz schöne Strecke gelaufen war,holte uns meine Mutter mit dem Hänger ab und fuhr uns zum Hof zurück.Dort angekommen versorgte ich Ronja gründlich und kuschelte noch ein wenig mit ihr.Ich hatte also den Auftrag doch letztendlich schneller erledigt,als erhofft.Ich schrieb eine Nachricht an Occulta.
      Hallo Occulta,
      entschuldige,dass es solange gedauert hat.Ich hoffe du bist trotzdem mit meiner Arbeit zufrieden.Ronja Räubertochter ist ein hervorragendes Distanzpferd.Du solltest sie auch weiterhin trainierne.Lass immer mal einen Tierarzt über ihre Gesundheit drüber schauen und dann werdet ihr zwei schon bald richtig gut sein.Du kannst sie jetzt offiziell von A auf L in Distanzreiten stufen.Viel Spaß auch weiterhin IceLandGirl.

      Ich brachte die Nachricht dort hin,wo ich sie immer hinbrachte und verabschiedete mich dann von Ronja."Tschüss,meine Süße",sagte ich sanft,"machs gut und ärgere deine Besitzerin nicht."Sie sah mich aufmerksam an und ich steckte ihr schmunzelnd ein Leckerli zu.Dann ging ich schließlich nach Hause.
      by IceLandGirl 2974 Zeichen
      06.04.2013
    • Occulta
      Ein nicht ganz so toller Sommertag

      Es hatte schon die ganze Woche heftig geregnet und mein Mann hatte schon gemeint, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis der Fluss über die Ufer treten würde. Heute Morgen passierte es dann. Als ich aufwachte hörte ich draussen das Rufen der Pfleger und jemand kam gerade die Treppe hochgerannt. Die Tür wurde aufgerissen: "Schnell Occu, der Nebenstall steht circa 10 Zentimeter tief unterwasser! Tendenz eher steigend..." Ich sprang auf, zog mich an und hüpfte die Treppe runter zur Haustür. Draussen schien auf den ersten Blick ein riesen Chaos zu herrschen. Vom Nordosten her kam eine braune Suppe durch die Tannen der Galoppbahn geflossen, zwar nicht sehr tief, dafür breitflächig. Die Hälfte des Reitplatzes war unterwasser und die Wassermasse floss weiter zum Nebenstall, der ebenfalls schön umspült wurde. Wenigstens ein paar der Weiden und der Hauptstall, sowie das Haupthaus und der Parkplatz waren einigermassen trocken. Ich schlüpfte schnell in meine Gummistiefel und zog im Rennen die blaue Regenjacke an. Beim Nebenstall waren die Helfer gerade dabei, die Pferde zu evakuieren und in den Hauptstall zu bringen. Dort hatte es noch genügend leere Boxen, in denen die Tiere provisorisch untergebracht werden konnten. Ich schnappte mir Halfter und Seil und schob die Boxentür von Moon auf, während Lewis und Lisa Co Pilot und Costa rüber brachten. Als ich mit Moon zum Hauptstall joggte, kamen uns Quinn und Rosie entgegen, die Feline, Silver und Risandro schon in eine Trockene Box gebracht hatten. Mein Mann hatte mit einem Nachbar, Ajith und Jonas ein paar Sandsäcke organisiert und versuchte nun den Strom aus Schlamm und Wasser vom Hauptstall fernzuhalten. Ich watete mit Moon weiter aus dem Wasser und führte sie durch eine Lücke im Schutzwall. Ich stellte sie in eine der freien Boxen und holte dann nacheinander Donut, Ocean und Dream. Als alle Pferde im Hauptstall waren und der Schutzwall stand, lief ich mit Quinn und Lisa zu den Weiden, um nach den Fohlen und Minis zu sehen. Dort schien zum Glück alles in Ordnung zu sein. Kaum hatten wir uns umgedreht, als wir auch schon wieder nach oben gerufen wurden. Oliver und Lily waren inzwischen auch eingetroffen und mein Mann wollte planen, was als nächstes getan werden musste. Also trommelten wir alle anwesenden zusammen. Ich stellte mich neben meinen Mann und strich mir die nassen Haare aus dem Gesicht, denn im Eifer des Gefechts hatte ich die Kapuze nicht hoch gezogen. "Okay, so weit so gut. Alle Pferde stehen wieder im Trockenen und das Wasser wird vom kleinen Schutzwall zurückgehalten. Im Verlauf des Nachmittages sollte der Regen aufhören, mit etwas Glück ist das Wasser heute Abend weg. Die Pferde bleiben aber ganz bestimmt über die Nacht hier im Hauptstall. Also müssen wir jetzt dafür sorgen, dass sie es für die Nacht schön bequem haben. Einstreuen der leeren Boxen währe zu verschwenderisch, aber wir können ihnen Heu und Wassereimer hinstellen, eine Nacht ohne zu liegen werden sie ja wohl überleben. Trocknet ausserdem die Beine derjenigen, die nass geworden sind." Alle murmelten zustimmend und machten sich an die Arbeit. Ich brachte Peace und Burggraf einen Wassereimer und zog Ronja, die am durchweichtesten von allen war, eine warme Fleece Decke an. Den drei Western Pferdchen Summer, Shadow und Flint ging es anscheinend auch gut, sie waren jedenfalls schon wieder am Heuhalme sortieren. Als alle Pferde genügend zu fressen hatten, bekamen auch die Menschen eine kleine Aufwärmung: Der freundliche Nachbar und Lewis hatten in der Zwischenzeit für alle warmen Kakao und trockene Handtücher hergezaubert. So sassen wir alle in der Stallgasse des Hauptstalls und trockneten uns gegenseitig. Am Nachmittag liess der Regen dann wie erhofft nach und auch die braune Suppe wurde weniger. Am Abend schliesslich war der Strom vollständig verschwunden, der Boden um den Hauptstall war aber noch sehr matschig. Ich sah bevor ich ins Bett ging nochmals nach den Pferden, dann fielen mir erschöpft die Augen zu. Was für ein Tag!
      03. Juni 2013
    • Occulta
      Kleiner Wanderritt

      Ich war gerade am Frühstück essen, als ein Spatz durch das Fenster hereingeflattert kam. Er war noch eher jung, konnte aber offensichtlich fliegen. Er flatterte wild in der Küche herum, umso mehr als ich versuchte ihn einzufangen, um ihn rauszubringen. Schliesslich gelang es mir, ein Küchentuch über den zierlichen Vogel zu werfen und ihn beim Fenster wieder fliegenzulassen. Nach dieser kleinen Abwechslung machte ich mich an die eigentliche Arbeit: Pferde trainieren. Ich half wie immer zuerst den Pflegern beim Füttern, dann schnappte ich mir Ronja und Muffin. Ich putzte und sattelte die beiden, denn ich wollte zusammen mit Quinn einen kleinen Wanderritt als Übung für Distanzritte machen. Wir nahmen gewöhnliche Vielseitigkeitssättel und beim einen befestigte ich Satteltaschen für die Karte, Proviant und Wasser. Anschliessend führte ich Muffin nach draussen und stieg auf, während Quinn das Selbe mit Ronja tat. Wir ritten los, vorbei an der grossen Halle und den Weiden, dann an der Rennbahn. Als wir die Galoppbahn gekreuzt hatten und an einem grossen Laubbaum vorbei ritten, umwehten uns ein paar gelbliche Blätter. "Nun ist der Herbst also wirklich hier.", stellte Quinn fest. Ich nickte. "Gestern sah ich bereits Kastanien an den Bäumen und die Äpfel bei Ms Tsubakis Stall sind auch schon reif." Wir ritten eine Weile ruhig weiter, dann bogen wir auf ein Feld ab. Ab und zu vergewisserte ich mich mit hilfe der Karte, dass wir noch auf dem rechten Pfad wandelten. Die meisten Wiesen hier waren weder eingezäunt, noch wurde hier angebaut. Lediglich an manchen Stellen um den Wald musste man eine Schaf- oder Kuhwiese durchqueren, die oftmals mit einfachen Steinmauern abgegrenzt waren. Ronja lief schön ruhig, kam aber nicht so leicht an den Zügel, wenn ich sie aufnahm. Ich liess sie heute aber sowieso eher in lockerer Anlehnung laufen. Wir trabten nun in Richtung Wald, dann auf einem Trampelpfad hindurch. Anschliessend ritten wir weiter in Richtung Fluss, überquerten diesen mittels einer Brücke und galoppierten dann ein Feld hinab. Insgesamt ritten wir eine grosse Runde und kamen schliesslich auch bei Ms Tsubakis Hof vorbei. Dort banden wir die beiden Pferde am Weidenzaun an und gaben ihnen ein wenig Wasser mit den Kübeln von der Weide. Wir durften das, denn Tsubaki war eine gute Freundin. Ich tätschelte Ronja zufrieden, dann lief ich zu Muffin und streichelte seine Stirn. "Wollen wir Tsubaki noch besuchen gehen oder lieber zurückreiten?", fragte ich Quinn. Sie sah in Richtung Sonne und meinte, dass wir besser weiter sollten. Ich nickte und band Ronja wieder los. "Wollen wir für den Restweg Pferde tauschen?", fragte ich. "Jap, why not.", kam die Antwort sogleich. Ich übernahm die Zügel von Graf und hielt Ronja noch kurz fest, damit Quinn gut aufsteigen konnte. Dann schwang ich mich selbst in den Sattel. Muffin war zum Reiten ganz anders als Ronja. Er versammelte sich fast von selbst und präsentierte sich stolz. Ab und an tänzelte er ein wenig, schien vor Energie zu zerbersten. "Der ist ja heute gut gelaunt", bemerkte ich zu Quinn gewannt. Sie murmelte etwas von wegen "wohl schonwieder zu viel Müsli gekriegt" und nickte. Wir genossen den restlichem Ritt in vollen Zügen. Wir pausierten noch einige Male, bis wir schliesslich Zuhause ankamen. Dort wurden wir schon freudig von den Mini Stuten empfangen, die mal wieder freilaufen durften (oder ausgebüxt waren). Wir verräumten Muffin und Ronja und gesellten uns dann zu den anderen Pflegern, die währenddessen ein paar Plastikstühle auf den Grasstreifen vor der vordersten Weide gebracht hatten. Wir tranken selbstgemachte Limonade und beobachteten dazu die Mini Hengste auf der hinteren Weide. Und natürlich liessen auch die Stütchen nicht lange auf sich warten. Kaum ein paar Minuten nachdem wir uns gesetzt hatten, kamen sie vom Nebenstall her angetrabt und bettelten nach Aufmerksamkeit. Goldy stiess mit ihrer feinen Oberlippe fast Lewis Glas um. Zum Glück konnte Quinn dies gerade noch verhindern. "Du hast gute Reflexe Kleine." bemerkte Lewis dankbar. Quinn wurde ein wenig rot und lächelte schüchtern. Ich wandte mich wieder den Minis zu. Die Hengstchen spielten ein wenig, jetzt da sie zu dritt waren, war deutlich mehr Bewegung in der Gruppe. Caress verfolgte Arco im Galopp, während Prinz ihm spielerisch in die Kruppe zu beissen versuchte. Die Stuten waren jetz vollkommen relaxt neben uns am grasen. Ich machte mit dem Handy ein Foto von Queenie und Chip, die Kopf an Kopf das saftige Gras zupften. Schon kam wieder Daki und versuchte an meinem Handy zu knabbern. Offensichtlich wollte sie beschäftigt werden. Also joggte ich mit ihr zum Hauptstall (sie lief mir ohne Seil hinterher), holte dort ein paar Karottenstückchen aus dem Schrank und machte wieder bei den Stühlen ein paar Übungen mit ihr. Die anderen sahen erst begeistert zu, dann sprang Rosie plötzlich auf und holte ebenfalls Karottenscheibchen. Bald darauf hatte sich fast jeder ein Mini geschnappt und trainierte das Kompliment, Absitzen, oder Abliegen. Daki arbeitete super mit und plumpste sofort ins kühle Gras, wenn ich "down" sagte und ihr auf den Rücken tippte. Auch Lady wa brav, hatte aber spätestens beim Steigen keine Lust mehr. Also liessen Jonas und Ajith, die zuvor mit ihr gearbeitet hatten, sie in Ruhe. Auch die anderen hörten nach fünfzehn Minuten auf und liessen die Pferdchen wieder grasen. Wir genossen den restlichen Abend draussen und gingen erst um halb elf nach Hause.
      02. Oktober 2013
    • Occulta
      Der Bericht

      Es war Abend und ich hatte es mir gerade draussen auf der Hängematte bequem gemacht, bereit mein Erdbeer-Frappé zu schlürfen. Da kam Lily vom Nebenstall her angelaufen. "Guten Abend, ich dachte ich komm noch kurz vorbei und sag gute Nacht." Sie lächelte mir mit diesen Worten freundlich entgegen. "Das ist aber lieb. Musst du denn gleich gehen, oder bleibst du noch etwas hier?", erwiderte ich und stellte den Becher beiseite. "Nö, ich hab's nicht eilig.", kam die Antwort. Ich schlug vor, dass sie neben mir auf die Hängematte kommen solle und mir vom heutigen Tag erzählen könne. "Also gut", fing sie an und liess sich neben mir nieder. "Wie jeden Morgen haben wir zuerst alle hungrigen Mäuler gestopft. Dann habe ich Peace rausgenommen und mit ihm ein wenig Gelände Training gemacht. Währenddessen haben Lewis, Jonas, Lisa und Quinn mit Summer, Flint, Moon und Shadow auf dem Platz trainiert. Anschliessend haben wir die Hengste auf die Weiden gebracht, wie immer diejenigen zusammen, die auf der Liste standen. Die Stuten durften am Nachmittag raus. Die Mini Stuten haben wir ausserdem wieder freilaufen lassen. Nach dem Misten hab ich mir Pilot geschnappt und Oliver Sun; wir sind mit den beiden rausgegangen. Ich glaube Rosie hat in der Zwischenzeit mit Dream gearbeitet, ich weiss aber nicht was. Ach ja, Lewis hat zusammen mit Quinn Silver und Bella longiert. Nach dem Mittag bin ich nochmal raus gegangen, diesmal mit Ocean. Rosie ist mit Islah mitgekommen. Das ging ziemlich gut, Islah hat nur einmal bei der Brücke ein bisschen gezickt." "Ach ja, das kennen wir ja", unterbrach ich sie und rollte mit den Augen. "Jaaa, immer an derselben Stelle... Aber irgendwann kurieren wir auch das noch." "Und wie macht sich Bandit?", wollte ich wissen. "Ahh der Neue, ja, der ist ganz brav. Hat sich gegen Abend ohne Probleme von Jonas longieren lassen und am Schluss ist er mit ihm um die Galoppbahn geritten." "Das ist ja toll! Hatte er nicht Angst vor den Tannen?" "Ja, aber jetzt nicht mehr. Er ist brav wie ein Lamm. Vorhin hab ich noch Oliver und Lisa mit Donut und Anubis auf dem Platz gesehen. Schau, das Licht brennt noch." "Ahh ja", antwortete ich und beobachtete die beiden kurz. Lilys stimme riss mich aus meinen Gedanken. "Und wie war der Distanzritt?" "Toll, wir haben zwar nicht gewonnen, aber ich wurde mit Ronja Dritte und mein Mann mit Burggraf Fünfter." "Echt gut! Ich will unbedingt auch mal mitkommen und zuschauen. Wann geht ihr das nächste Mal?" "Erst in ein paar Monaten, ich weiss das Datum gerade nicht. Aber ich sag's dir morgen.", antwortete ich. "Gut." Sie sah auf die Armbanduhr und meinte dann "Ich muss jetzt leider los, bis morgen also." Ich verabschiedete mich und schlürfte mein Frappé fertig. Es war ein herrlicher Abend.
      05. Oktober 2013
    • Occulta
      Spass-Schnee-Turnier

      Heute war mal wieder ein etwas besonderer Tag, denn wir durften nicht nur einen Neuankömmling begrüssen, sondern auch gleich noch ein ganzes Turnier organisieren! Zugegeben, es war kein grossartiger Spring- oder Dressurevent, aber ‚ein bisschen Spass muss sein‘ zählt doch sicherlich auch. Wir waren alle schon emsig am Vorbereiten, denn der Schnee musste präpariert werden, sodass die Pferde anständig darauf laufen konnten. Immerhin war der ganze Platz zugeschneit! Gebaut wurden unter anderem zwei Hindernisse ganz aus Schnee, eine Schneebar für die Zuschauer, ein Posten, bei dem man Schneebälle an eine Zielscheibe werfen musste, ein kleiner Schneetunnel (der mit Abstand am aufwändigsten war, da er hoch genug für Ross und Reiter sein musste) und ein stinknormaler Flattervorhang. Weitere Posten waren ausserdem ‚der Tee-Express‘ und das Schlitten Ziehen. Bei letzterem wurden zur Sicherheit schnell reissende Seile verwendet, was gleichzeitig eine erschwerte Bedingung darstellte. Ich half Lewis gerade mit dem Bau des Schneetunnels. Wir durften die Decke nicht zu dick machen, wegen der Einsturzgefahr, also war es umso schwieriger die Konstruktion stabil zu bauen. Der Tunnel war am Ende gerade so hoch, dass ein Reiter auf einem mittelgrossen Pferd leicht geduckt hindurchreiten konnte. Meine Handschuhe waren bereits durchnässt, doch ich musste noch weiter um beim ‚Tee-Express‘ zu helfen. Dort mussten die Teilnehmer eine Tasse warmen Tee durch einen Slalom transportieren und dann in einen Messbecher kippen. Anschliessend wurde gemessen, wie viele Zentiliter Tee das Ziel erreicht hatten. Der Parcours war recht anspruchsvoll, aber bei den jüngeren Teilnehmern wollten wir die Bewertung entsprechend milder vornehmen. Um halb Zwölf fingen wir an die Pferde zu putzen, damit wir nach dem Mittag gleich mit dem Einwärmen anfangen konnten. Das Turnier sollte um halb Zwei starten. Ich nahm mit Pilot Teil, den ich zuerst noch zusammen mit den anderen von der Weide holen musste. Sein wunderschönes, schwarz geflecktes Fell war ordentlich dreckig. Er hatte seinen Weidegang offensichtlich genossen. Wir riefen den Pferden vom Tor aus, worauf sie gleich angetrabt kamen. Die anderen gaben mir ein Zeichen, dass der Weg zum Stall abgegrenzt war, also konnte ich den Zaun öffnen und die Hengste strömten nach draussen in Richtung Nebenstall. Sie fanden ihre Boxen selber, denn dort wartete Frisches Heu für alle. Nur die Neueren, Filou und Dod, vertauschten ihre Boxen ausversehen. Wir brachten sie kurzerhand in die jeweils Richtige, dann wurde ich durch einen Anruf unterbrochen. Es war Jack, der gerade mit dem Anhänger auf der Autobahn war, um die neue Vollblutstute abzuholen. „Hey Schatz, wir haben Stau hier, es wird wohl etwas später als geplant, aber ich sollte vor vier Uhr zurück sein.“ Ich seufzte und verabschiedete mich dann, ehe ich die Putzbox von Pilot aus der Kammer holte. Sein Fell war zum Glück nicht sehr schmutzig, wir hatten ihn schon am Vortag hübsch gemacht. Aber besonders die Beine musste ich nochmals putzen. Immer wenn ich an Dancer, der hinter Pilot angebunden war, vorbeilief, um etwas aus der Sattelkammer zu holen, wurde ich von dem frechen Hengst in die Seite gestupst. Zweimal war ich jedoch gefasst und stupste zurück, mitten auf die Nüstern. Als ich fertig war, zeigte die Stalluhr bereits auf die Zwölf und auch die anderen schienen Fertig zu sein. Ich klatschte in die Hände und rief alle zum Mittagessen zusammen, das Lily grosszügigerweise vorbereitet hatte. Es waren zwar nur Sandwiches, aber es würde am Abend dafür ein Festmal geben. Ich würgte mein Sandwich hinunter und zäumte dann Pilot. Wir gingen in die Halle zum Einwärmen, dort herrschte bereits Hochbetrieb. Viele bunte Pferde und Reiter in schöner Turnierkleidung wuselten durcheinander; wir hatten darauf bestanden, dass jeder angemessen gekleidet kommen sollte, trotz dem es nur ein Spassturnier war. Ich ritt zuerst zusammen mit Rosie und Peace im Schritt. Draussen fielen ein paar kleine Schneeflöckchen und ein Rotbrüstchen hüpfte vor der Fensterseite der Halle im Schnee. Ich entfernte die Fleecedecke und Trabte mit Pilot durch die vielen Teilnehmer hindurch, was gar nicht so leicht war. Er war etwas aufgedreht durch die vielen Fremden, was auch gut verständlich war. Offenbar war ich nicht die einzige, die Mühe mit der Konzentration ihres Vierbeiners hatte, denn etwas weiter hinten in der Halle bewies Islah wiedermal ihre Bockkünste. Als Ajith, der wohl wiedermal Pech beim Pferdeauslosen gehabt hatte, sogar runterfiel, ritt ich zu den beiden hinüber, während Lewis schon von Vychahr’s Rücken runtergehüpft und ihm zu Hilfe geeilt war. „Alles in Ordnung?“, fragte ich etwas teilnahmslos, da mir gerade aufgefallen war, wie schön Numair unter Jonas lief. „I’m fine“, murmelte Ajith, aus meinen Gendanken gerissen blickte ich ihn wieder an und sah, dass er sehr schwankend aufstand. „Are you sure? I don’t want to see you fall down again…“ meinte ich ernst, und beobachtete den jungen Pfleger noch ein Weilchen skeptisch, ehe ich es Lewis überliess, sich um ihn zu kümmern. Pünktlich um zehn vor Eins war ich an der Reihe, bisher klappte also alles reibungslos. Ich sah gerade noch Lisa auf Bandit vom Platz reiten, dann konzentrierte ich mich vollständig auf die erste Aufgabe, dem ‚Tee-Express‘. Als ich die Tasse in die Hand nahm, drang der wundervolle Duft von warmem Früchtetee in meine Nase. Er war extra nicht zu heiss, dass sich das Pferd beim Verschütten nicht verletzen konnte. Zu gerne hätte ich einen Schluck riskiert, doch ich zwang mich, der Versuchung zu widerstehen und den Slalom im Trab zu meistern. Ich verschüttete leider gleich in der ersten Wendung eine ordentliche Portion, was nicht gerade ein vielversprechender Start war. Egal – weiter ging es zum ersten Schneehindernis, das Pilot locker übersprang. Ich musste ihn danach in seinem Eifer bremsen, sonst hätten wir den Schneetunnel verpasst. Auch dort ging er sauber hindurch. Dann ritt ich vorbei an der Schneebar zum Schneeballwerfen. Ich warf zwei Bälle, traf aber beim ersten mal die Scheibe gar nicht erst und beim zweiten Versuch bloss den äussersten Ring. Da hörte ich eine Vertraute Stimme lachen; es war Oliver, der ganz vorne im Publikum stand und sich köstlich über meine Trefferquote amüsierte. Als er bemerkte, dass ich zu ihm sah, meinte er schelmisch „Da würde sogar Jackie besser treffen!“, und hob die Hündin, auf die er aufpassen musste, grinsend hoch. Na warte – dachte ich, schnappte mir den dritten Ball und traf in seinen Nacken. „Ups“, lachte ich, dann ritt ich weiter. Einen Punkt hatte ich so zwar verspielt, aber es hatte sich durchaus gelohnt. Nun kam ich zum Flattervorhang, der für Pilot kein Hindernis war, der Schneewall dahinter jedoch schon, denn dies war gleich die zweite Schneehürde. Nur noch zum Schlittenziehen – dachte ich, und trabte zu dem alten Holzschlitten. Ich nahm das Seilende im vorbeireiten vom Pfosten, denn ich musste dringend Zeit aufholen. Pilot erschrak etwas, als er den plötzlichen Widerstand spürte, doch ich hielt ihn erfolgreich und manövrierte ihn durch die Zielstangen. Wir waren recht langsam gewesen im Vergleich zu Elliot und Silver, die beiden lagen bisher an der Spitze. Ich klopfte Pilot trotzdem stolz den Hals und verliess den Platz. Kaum war ich auf dem Weg zur Galoppbahn, wo ich ihn noch ein wenig trockenreiten wollte, kam auch schon die Antwort von Oliver geflogen, sie traf mich an die Schulter. „Hey!“, lachte ich und trabte auf ihn zu, sodass Pilot ihn zur Strafe abschlabbern konnte, war er auch tat. Der Hengst mochte es, seine Schnauze ins Gesicht der Zweibeiner zu drücken. Es endete damit, dass Oliver uns begleitete, um seine „müden Knochen etwas zu bewegen“. Zurück im Stall brachte ich Pilot noch etwas Heu, wobei ich unterwegs auch Ocean etwas durch die Gitter stopfen musste, denn dem süssen Röcheln der Stute konnte ich nicht wiederstehen. Dann lief ich zum Platz zurück, um den Durchgang von Quinn und Ronja nicht zu verpassen. Die beiden waren echt gut, leider wollte Ronja beim ersten mal nicht durch den Tunnel laufen. Am ende gewann eine nette junge Dame aus dem Nachbardorf mit ihrem Knabstrupper Wallach. Die beiden hatten fast alles im Galopp gemeistert und das auch noch Fehlerfrei. Ich gratulierte ihnen herzlich. Auf dem zweiten Platz war die kleine Schwester von Elliot gelandet, die auf White Dream hatte teilnehmen dürfen. Ich war stolz auf die Schimmelstute und Elliot auf seine Schwester. Nach dem Turnier begannen wir mit dem Aufräumen. Als ich endlich das lang ersehnte Rufen von Jack vernahm, der gerade die Klappe des Anhängers öffnete, rannte ich gleich hin um die Stute zu begrüssen. Sie hiess Sumerian und kam von einem hübschen kleinen Hof in der Nähe von Manchester. Sie sah noch etwas dürr und schlaksig aus, was aber nicht weiter von Bedeutung war, wenn man ihre schönen Gänge und die klaren Augen sah. Ich brachte sie gleich in den Hauptstall (nachdem ich Jack einen Kuss auf die Backe gegeben hatte), damit sie durch die Aufräumarbeiten nicht gestresst wurde. Sie machte sich direkt über das frische Heu her, hob aber ab und zu wieder aufgeregt den Kopf in die Höhe und drehte eine Runde in der Box. Ich beobachtete sie eine Weile, dann ging ich wieder zu den anderen, um zu helfen. Als wir fertig waren mussten noch einige Pferde versorgt werden, ehe wir Feierabend hatten. Zum einen waren das die Vollblüter, die heute etwas vernachlässigt worden waren, und zum anderen die vier übrigen Pferde aus dem Nebenstall, die nicht am Turnier teilgenommen hatten. Ich führte also wenig später Lila auf den Platz, nachdem ich ihren dicken Schweif endlich entwirrt hatte. Ich wollte etwas Bodenarbeit mit der Stute machen. Ich liess sie am langen Seil hinter mir her laufen und stoppte zwischendurch, um zu sehen, ob sie aufmerksam war. Ich übte auch ein paar Seitengänge und das Tölten an der Hand. Lange waren wir nicht ungestört, denn nach rund zwanzig Minuten kamen Lily, Lewis und Rosie auf den Platz geritten und wollten mich ins Gelände entführen. Ich willigte ein und schwang mich ohne Sattel auf Lilas Rücken. Wir ritten in Richtung der Galoppwiese, wo wir sogar einen Schneegalopp wagten. Ich fasste dabei Lilas Mähne, damit ich bei ihren kurzen Galoppsprüngen nicht das Gleichgewicht verlor. Rosie war auf Dod mitgekommen, Lily hatte Moon und Lewis Baccardi. Zurück auf dem Hof beobachtete ich die Jockeys beim Training, dann half ich Jack und Elliot mit dem Abendessen. Wir genossen den Abend mit allen Pflegern im Wohnzimmer, ein guter Film durfte natürlich auch nicht fehlen.
      01. März 2014
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  • Album:
    Gnadenweide
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    Occulta
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    9 Dez. 2018
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  • Offizieller HG

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    Vom: Bandit

    Aus der: Queen Diana
    Von: Jesco


    Aus der: Königin



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    Rufname: Ronja
    Geburtstag: -
    Alter: 11 Jahre
    Stockmaß: 1.54 m
    Rasse: Achal Tekkiner
    Geschlecht: Stute
    Fellfarbe: Tricoloured Tovero
    (Ee,Aa,Toto,Oo,X)

    Abzeichen: 4x weiss gestiefelt
    Gesundheit:
    sehr gut


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    tempramentvoll, zutraulich, ungeduldig, freundlich, ehrgeizig



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    Ronja ist eine sehr freundliche, wache Stute. Sie ist sehr vorsichtig und hat eine sehr schöne Fell- und Langhaarfarbe. Wenn's ums Ausreiten geht, ist sie sofort in ihrem Element. Sie hat sehr erfolgreiche Eltern und präsentiert sich vor Pferden immer als die Schönste. Sie ist ungeduldig aber auch ehrgeizig. Außerdem hat sie einen sehr unschuldigen Blick.


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    Besitzer: Occulta
    Ersteller: Delilah
    VKR: Delilah
    Verkäuflich: Nein



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    Gekört: Ja
    Nachkommen: PFS' Dahu
    Decktaxe:
    nicht leihbar!


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    Galopprennen Klasse: E
    Western Klasse: E
    Spring Klasse: A
    Military Klasse: E
    Dressur Klasse: L
    Distanz Klasse: S*

    Eignung: Freizeit/ Trekking, Dressur
    Eingeritten: Ja



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    [BSK 195]
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    1. Platz 47. SdMW
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    3. Platz 6. Synchronspringen
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    3. Platz 66. Dressurturnier
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    3. Platz 48.Distanzturniers
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    Ronja's Spind