1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Occulta

• Campina, EVB ♀

Stute | Sabinoschecke

• Campina, EVB ♀
Occulta, 1 Mai 2013
Rinnaja und Cooper gefällt das.
    • Occulta
      Ankunft im neuen Stall I 21.09.2012

      Endlich kam die riesige Galoppbahn in Sicht; die Tannen verbargen noch den Blick auf das Innere des Hofes. Ich war total aufgeregt. Klar war ich schon vorher auf dem Hof gewesen und hatte mich vergewissert, dass alles fertig war. Mein Mann und ich hatten ebenfalls hart mitangepackt und so war der Bau relativ rasch vorangekommen. Aber dennoch: nun würde ich die Reaktion der Pferde sehen, und ob - und das war das wichtigste – es ihnen gefiel. Ein paar Kleinigkeiten fehlten noch, wie z.B. der Belag für den Sandplatz. Aber im Grossen und Ganzen war alles fertig. Auch ein paar Möbel im Haupthaus waren schon da. Nun bogen wir mit dem Camion auf das Strässchen zum Hof ab. Schon fuhren wir an den Tannen vorbei und ich erhaschte einen kurzen Blick auf die lange Galoppbahn. Die Dimensionen versprachen unglaublich tolles Galopp Training und ich stellte mir bereits Stromer vor, mit dem ich über die Bahn preschte. Ich wurde aus meinen Gedanken geweckt, als wir auf den kleinen Parkplatz bogen. Wir hielten und ich stieg aus, um meine Beine nach der langen Fahrt zu bewegen. Ich atmete die Landluft ein und den leichten Geschmack von frischem Tannenholz, Farbe und einen Hauch des Pinienwaldes. Dann lief ich mit meinem Mann nach hinten und öffnete die Klappe des Camions. Daki röchelte mir gleich entgegen, so nach den Motto „Ich will zuerst raus, nimm mich zuerst!“ Ich zögerte nicht und nahm sie an den Strick um sie die Rampe runter zu führen. Klack – Klack – klack, ihre Hufe klangen lustig auf dem frischen Asphalt. Aufgeregt schnupperte Daki in der Luft und sah rund herum. All die neuen Eindrücke waren unglaublich spannend für die Mini Stute. Hinter uns führte mein Jack Sunset von der Rampe. Die beiden steckten kurz die Köpfe zusammen um zu checken, ob alles okay sei (Daki mit ihrer starken Persönlichkeit war schliesslich die Leitstute und Sunset schloss sich an), dann wollte Daki schon zu den nächsten Grasbüscheln loslaufen. Schliesslich musste sie in „ihrem“ neuen Territorium alles gleich probieren. Aber ich lief in die andere Richtung los und sie folgte. Wir führten die beiden erstmal in ihre neue Box, direkt im Nebenstall. Dort wurden nämlich vorerst die Fohlen und Kleinpferde untergebracht, bis die Offenställe auf den Weiden fertiggestellt waren. Neugierig beschnupperten die beiden je ihre Boxen. Sie befanden sich gleich nebeneinander und waren, im Gegensatz zu jenen im Hauptstall die Gitter oben hatten, in der mitte der Trennwände einen horizontalen Spalt breit vollständig offen, sodass grosszügiger Sozialkontakt möglich war. Miss mini Daki scharrte neugierig in der frischen Einstreu, Schnaubte laut und schüttelte den Widerrist. Sunset blickte auf und wieherte kurz, um zu prüfen, ob noch andere Pferde da waren. Ihre hohe Stimme war so niedlich! Dann liessen wir die beiden vorläufig alleine und holten die restlichen Pferde. Wir hatten noch nicht alle mitnehmen können, weil zu wenig Platz im Camion war. Wir brachten also nacheinander noch Campina, Flower, Fake und Bella auf den Hof. Die drei Fohlen brachte ich ebenfalls in den Nebenstall, später würden sie sich alle eine grosse Weide teilen. Bella würde später in den Hauptstall kommen, ich brachte sie jedoch erst mal in den Nebenstall zu Daki und Sunset, damit sie nicht alleine war. Dann machten ich und mein Mann uns wieder auf den langen Weg, um die restlichen Pferde zu holen.
    • Occulta
      Fohlen-Spieltag 11.10.2012

      Amüsiert beobachtete ich meine Fohlen auf der Weide. Sie grasten meist friedlich, doch wenn zum Beispiel ein Flugzeug von Birmingham her über unseren Köpfen hinweg zog, kam Bewegung in die Gruppe und sie drehten ein paar Runden im Galopp. Plötzlich kam mir eine lustige Idee, als ich sie si rennen sah: Ich holte einige Bälle, Blachen und Flatterzeugs, auch etwas Wasser. Dann legte ich die Dinge auf die Weide und liess die Kleinen erstmal daran schnuppern. Besonders Fake hatte am Anfang etwas Angst vor dem Flatterzeug, aber sie beobachtete, wie Flower daran herumzog und machte es ihr nach. Als sich alle entspannt hatten, fing ich an. In der Jackentasche hatte ich einen Klicker und ein paar Karottenstücke als Belohnung. Zuerst gewöhnte ich die drei an den Klicker. Ich hielt ihn abwechselnd vor die Nüstern der Fohlen und klickte, gleich danach gab es ein Karottenstück. So lange, bis ich das Gefühl hatte, dass alle einigermassen verstanden hatten und ich ihre Aufmerksamkeit besass. Dann rollte ich einen Ball direkt auf Campina zu, die stehen blieb und das bunte Ding musterte. Als es gegen ihre Vorderbeine rollte, hob sie das eine Bein und stupste die bunte Kugel damit an. Ich klickte sofort und gab ihr ein Leckerli. Ich wiederholte das Ganze wenig später mit Winter, der auf der Weide nebenan stand und uns beobachtete. Er machte das vorhin beobachtete sofort nach und bekam ebenfalls ein Stück Karotte. Bald hatten die beiden gelernt, den Ball mit dem Vorderbein zu berühren. Dann begann auch Fake es nachzuahmen, nur dass sie, wie erhofft, vor lauter Eifer zu stark an den Ball trat, sodass er einige Meter rollte. Sofort klickte ich und sie bekam eine Belohnung. Von dort an traten die Fohlen immer stärker gegen den Ball und er rollte andauernd auf der Weide herum. Nur Flower hatte eine andere Technik entdeckt: Sie stupste den Ball mit der Nüster an und rollte ihn so einige Meter vor sich her.
      Als der Ball langsam langweilig wurde, wechselte ich zur Blache und breitete sie auf dem Boden aus. Ich lockte die Fohlen manchmal einzeln, manchmal alle zusammen darüber und lobte sie. Um die Schwierigkeit zu erhöhen, kippte ich das Wasser auf die Blache. Aber auch das störte die drei nicht, denn sie waren gerade mit voller Konzentration mit dabei und schienen vor Eifer fast zu zerplatzen. Ich musste immer wieder lachen, weil Flower nach einer Weile anfing, auf der Blache zu scharren und so die anderen nass spritzte. Fake legte sich sogar auf die Blache und war danach total nass. Als das Wasser abgesickert war, hob ich die Blache hoch und machte so eine Art Tunnel, indem ich noch zwei Stangen in den Boden steckte und die Blache über diese und den Zaun legte. Es war ein relativ tiefer Tunnel, weil der Zaun nicht sehr hoch war, aber hoch genug, dass die Fohlen hindurch laufen konnten. Einer nach dem anderen lockte ich sie hindurch und belohnte sie. Bis Pina darunter stehen blieb und von unten mit dem Kopf die Blache wegzog. Dann hatte sie sie auf dem Rücken und über dem Kopf und rannte damit über die Weide. Ich kriegte sie schnell zu fassen und nahm die Blache wieder ab. Aber das hatte mich auf eine neue Idee gebracht: Ich nahm die Flattersachen (Bänder und Plastiksäcke) und legte sie den Fohlen auf den Widerrist. Winter drehte sich schon nach kurzer Zeit im Kreis und versuchte die Bänder zu packen. Fake hingegen blieb ruhig aber mit leicht zurück gerichteten Ohren stehen und sah mich an. Flower rannte mit den Plastiksäcken über die Wiese und wurde sie so los. Campina war das Zeug egal. Sie graste schon wieder etwas abseits, obwohl die farbigen Bänder im Wind flatterten. Nun liess die Konzentration der Fohlen langsam nach und ich beschloss, für heute aufzuhören. Ich verräumte das ganze Spielzeug und kontrollierte noch die Tränke in der Box der Fohlen. Weil es schon dunkel wurde sah ich auf die Uhr und stellte fest, dass gleich noch Futterzeit war, weshalb ich noch etwas Heu in die Box brachte. Dann liess ich die Fohlen wieder in Ruhe.
    • Occulta
      Sammelpflegebericht für alle Pferde: Ein typischer Arbeitstag. 09.11.2012

      Heute war wiedermal ein purer Arbeitstag: zuerst eilte ich zu den Weiden um bei Daki, Sunset und Chip die Weideboxen auszumisten, ausserdem um Wasser und Raufutter nachzufüllen. Neben mir hüpfte meine neue Jack-Russel Hündin Jacky ungeduldig auf und ab. Ich hatte sie mit acht Wochen von der Züchterin abgeholt, was eher früh war, aber sie war jetzt mit 10 Wochen schon neugierig und in keiner Weise ängstlich. Sie hatte sich gut eingelebt und tapste mir brav hinterher. Allerdings hatte sie eine kurze Leine an, damit ich sie anbinden konnte, wenn ich zu den Pferden ging. Ich wollte ja nicht, dass sie getreten wurde. Die drei mini Stütchen bekamen noch etwas dünnere Decken, denn es war wieder etwas wärmer geworden (trotzdem wollte ich nicht, dass sie zu viel Fell bildeten). Als ich die Weide verliess, um zu den beiden mini Hengstchen zu gehen, wollte mir Daki schon hinterher laufen. Ich sagte amüsiert zu ihr: „Zu den Hengstchen kommst du besser nicht mit. Aber…“ nach kurzem Zögern gab ich ihrem treuen Blick nach und öffnete das Weidetor so weit, dass nur sie hinausschlüpfen konnte. Ich wusste genau: Miss Mini Daki kam überall mit mir mit wie ein Hund. Auch ohne Seil. Und wenn sie abhauen würde, dann eh in die Futterkammer. Ich band Jacky vom Weidepfosten los und sie beschnupperte Daki sofort neugierig. Als ich zu den Hengstchen reinging, begann Daki entspannt aussen am Zaun zu grasen, während Jacky ihr zwischen den Beinen hindurch flitzte. Ich machte mir keine Sorgen um sie, weil Daki ja klein war und die Hufe vorsichtig aufsetzte. Ich kümmerte mich nun um Blue und Prinz. Die beiden hatten sich seit Prinz‘ Ankunft prächtig verstanden und dösten oft entspannt nebeneinander. Ich mistete zuerst wieder die Box und streute neues Stroh rein, dann legte ich noch einen Heuhaufen hin und füllte die beiden Wassereimer wieder auf. Jeder hatte einen eigenen, damit sie auch sicher genug tranken. Dann zog ich auch ihnen die leichteren Decken an und lief anschliessend zu den Fohlen. Die sahen, weil es Winteranfang war, besonders pelzig aus. Ich hatte ihnen keine Decke angezogen, da sie diese bloss zerfleddert hätten. Ich lief an Campina vorbei, die mir kurz darauf gelangweilt hinterher lief. Ich wusste, dass sie meine Anwesenheit immer mit Spannung und Abwechslung verbanden, aber heute mussten sie ausnahmsweise verzichten. Auch Flower lief mir hinterher und kniff mir spielerisch ins Hosenbein. Ich packte ihr Ohr um ihr zu signalisieren, dass ich in Ruhe gelassen werden wollte. Währenddessen spielte Jacky mit Fake. Auch Daki fand schnell jemanden zum Zanken: Flower, die sich wieder von mir entfernt hatte. Winter stand auf der Weide nebenan und beobachtete die Anderen. Nach dem ich auch mit der Box der Fohlen fertig war, lief ich zu ihm und kraulte ihn ein wenig. Er taute sofort auf und begann mir frech in den Ärmel zu kneifen. Ich joggte etwas davon und forderte ihn auf, mir zu folgen. Nach einer Weile trabte und galoppierte er mir hinterher. Aber ich musste bald weiter und mich auch noch um die Anderen kümmern. Deshalb verliess ich die Weide und lief mit Jacky und Miss Mini Daki zum Nebenstall. Daki Blieb bei Goia stehen und leistete ihr etwas Gesellschaft, während ich bei der neuen Criollo-Stute Moon Kiddy anfing. Ich hatte sie, Goia, Flint, Summer, Pilot und Love in den Nebenstall umgesiedelt, damit der Hauptstall nun vollkommen für die Vollblüter genutzt werden konnte. Als ich in allen Nebenstallboxen die Einstreu gewechselt und frisches Heu hingelegt hatte, rief ich Daki und lief die kurze Strecke zum Hauptstall. Neugierig erkundeten Daki und Jacky das Gebäude, während ich mich der Reihe nach um Stromer, Sunday, Light und Spot kümmerte. Spot und Light waren ebenfalls neu. Nach ihrer Ankunft hatte ich beschlossen, dass die Stuten im südlichen Teil des Hauptstalles und die Hengste im nördlichen stehen sollten. Als ich mit den Hengsten fertig war, lief ich zu den Stuten wo Daki und Jacky schon warteten und mit Felicita schmusten. Iskierka, die kleine Diva, war etwas speziell und fand Daki anscheinend nicht besonders anziehend. Auch vor Jacky hatte sie eher Angst, weil ihr das kleine, wilde, bellende Ding nicht geheuer war. Ich mistete die Box des Sensibelchens und befasste mich zu guter Letzt mit Felicita. Am Nachmittag durften alle Pferde auf die Weiden.
    • Occulta
      Spaziergang mit Campina und Flower 10.01.2013

      Die ersten Sonnenstrahlen drangen durch die Vorhänge und weckten mich. Ich blicktre fragend zu meinem Wecker und stellte fest, dass er ausgestiegen war. Na toll. Immerhin hatte ich nicht viel verschlafen. Mein Mann war am morgen schon sehr früh los, um zu einem Freund, der weit weg wohnte, zu besuch zu fahren. Ich stand mühsam auf und stellte mir im Kopf einen Plan zurecht, was ich heute alles zu erledigen hatte. Als ich mein Müsli aufgegessen hatte, lief ich gleich als erstes zum Fohlenstall. Ich hatte schon lange vorgehabt, einmal mit ein paar der Fohlen spazieren zu gehen, damit sie die Landschaft ausserhalb des Hofes zu gesicht bekamen. Ausserdem testete ich so ihre Schreckhaftigkeit. Ich schnappte mir unterwegs in der Sattelkammer zwei Fohlenhalfter und Stricke. Bei der Weide angekommen, wurde ich wie immer von den neugierigen Fohlen begrüsst. Ich zog Campina und Flower je ein Halfter an und führte die beiden von der Weide. Wir liefen den schnitzelweg zum Wald entlang. Campina, die inzwischen schon fast bereit zum Einreiten war, versuchte immer wieder nach langen Grashalmen zu schnappen, die aus dem Schnee ragten. Es hatte in letzter zeit weniger geschneit und es war auch schon viel Schnee geschmolzen. Jedoch sollte schon in den nächsten Tagen eine neue Kaltfront kommen. Flower, die noch deutlich kleiner war als Pina, zeigte temperament und trabte ab und zu an um mich zu überholen. Campina liess sich schnell anstecken, da sie auch sonst immer energiegeladen war. Ich musste mir also etwas überlegen, um die beiden ruhig zu halten. Als wir im Wald waren, suchte ich mir einen umgestürtzten, etwas dickeren Ast und legte ihn zurecht. Dann lief ich schön gerade darauf zu und auch darüber. Die beiden folgten mir und mussten automatisch bremsen, um ihre Beine zu heben. Ich verwandelte den Spaziergang so in eine Spielstunde. Einmal liess ich beide vor dem Ast halten, einmal als er zwischen ihren Beinen lag...Ich liess meiner Fantasie freien lauf. Nach etwa einer halben Stunde beendete ich diese Übungen und setzte den Spaziergang fort. Nun waren beide schon viel ruhiger. Der restliche Spaziergang verlief ohne Probleme, nur einmal als ein Hase aus einem Gebüsch am Waldrand geschossen kam erschreckte sich Campina. Aber ich konnte sie schnell wieder beruhigen. Schliesslich kamen wir wieder im Stall an, wo ich die beiden Fohlen beim Nebenstall anband und putzte. Als Flowers Fell wieder weiss war, und auch Campina gläntzte, zog ich beiden wieder die Decken an und brachte sie zurück auf die Weide.
    • Occulta
      Bodenarbeit mit den Fohlen 29.01.2013

      Ich lief gerade zum Hauptstall. Es war ein relativ sonniger Tag und einigermassen warm. Der Schnee begann überall zu schmelzen, aber das Gras darunter machte noch keine Anstalten sich aufzurichten, kein Wunder: für die nächste Woche wurde bereits wieder Schnee erwartet. Mir war das gerade recht, denn ich mochte den Winter und die langen Ausritte im Schnee. Aber heute war ich unterwegs zur Fohlenweide, wo ich schon freudig erwartet wurde. Campina war die Älteste und kräftigste im Augenblick. Sie erwartete mich schon ungeduldig am Zaun. Auch Silver war kaum wieder zu erkennen; Flower, Fake und Smarty waren als Ein- bis Zweijährige gerade in einer Flegelfase, in der sie allerlei Unsinn ausprobierten. Die Jüngsten der Gruppe, Winter und Kabi , bildeten eine eigene Gruppe, und grasten meist etwas abseits. Bald würden auch Blue, Pal und Sweets zu ihnen stossen, aber bis dahin dauerte es noch eine Weile. Als Flower sah, wie Campina am Zaun auf mich wartete, kam sie auch im jugendlichen Blufftrab angerannt, ihr folgten Silver, Fake und Smarty im Galopp. Ich dachte nur – na toll, das wird lustig – und öffnete das Tor. Mit übermütigen Jährlingen Bodenarbeit zu bewältigen war immer lustig. Ich nahm’s gelassen und verteilte meine heutigen Arbeitsgegenstände auf der teilweise mit Schnee überdeckten Wiese. Es handelte sich dabei um eine Blache, die sie schon kannten, einen grossen gelben Ball, den ich mitgerollt hatte, eine Kartonkiste und eine Spieleugpistole, die einigermassen laut knallte. Neugierig beschnupperten die "Kids" die Gegenstände, und besonders der Ball bekam viel Aufmerksamkeit. Sofort begannen sie ihn anzustupsen und umher zu rollen. Ich liess sie eine Weile machen und lobte immer wieder mit der Stimme. Währenddessen breitete ich die Blache aus. Dann lockte ich Campina und Silver zu mir und zeigte ihnen die Kartonkiste. Ich versteckte eine Karotte darunter und liess die beiden ausprobieren. Silver begriff es recht schnell und schob die Kiste mit dem Huf weg. Campina beobachtete sie aufmerksam, dann versuchte sie es selbst auch. Nach kurzer Zeit war den intelligenten Jungpferden dieses Spiel zu langweilig und sie begannen, die Kiste auseinander zu nehmen. Was ich retten konnte, rettete ich, dann ging ich zur Blache, an der bereits Fake und Smarty rumzogen. Ich raschelte etwas mit der Blache. Die beiden zuckten kurz zusammen, merkten aber an meiner Körperhaltung, dass nichts Gefähliches dort war. Ich führte Fake ein Paar mal an der Mähne über die Blache. Danach übte ich das Kompliment mit Flower und betätigte die Spielzeugpistole. Dabei zuckten wiederum alle Pferde zusammen und Campina zeigte ihre Galoppkünste. Aber sie beruhigten sich nach kurzer Zeit wieder und kamen neugierig näher, um das laute Ding zu beschnuppern. Ich spielte noch den halben Vormittag mit den Fohlen, dann musste ich mich wieder der Arbeit im Stall widmen. Allerdings würde ich diese Art von Training noch oft wiederholen.
    • Occulta
      Fohlenspieltag: lernen wie man sich bei Menschen verhält

      Gleich nachdem ich bei Bateau zu Besuch gewesen war, fuhr ich auch schon weiter, diesmal mit dem Anhänger. Ich wollte Bluebell und Sweets abholen gehen, denn die Besitzerin des Gestüts hatte leider beschlossen dieses aufzugeben. Ausserdem hatte ich mich auch gleich mit Sweetvelvetrose abgesprochen um Pal zu holen. Als ich auf dem Secret Creek Stud ankam war es Mittag. Die Pferde die noch hier waren, darunter auch Bluebell und Sweets, standen im Schatten der Bäume auf der Weide. Die Mütter der beiden waren schon abgeholt worden, weshalb sie dicht bei den anderen Stuten standen. Ich schnappte mir zwei Fohlenhalfter aus dem Auto und betrat die Weide. Blue erkannte mich sofort und lief auf mich zu, während Sweets noch etwas zögerte. Ich begrüsste Blue mit kraulen am Wiederrist, wie immer, und zog ihr das Halfter an. Dann wollte ich Sweets holen, doch die kleine Stute dachte nicht daran, sich wegbringen zu lassen. Ich musste sie zuerst in eine Ecke der Weide treiben und festhalten, um ihr das Halfter ebenfalls überzustreifen. Zum Glück war Blue ruhig mit dem Strick über den Rücken gelegt stehengeblieben. Ich führte die beiden zügig in den Anhänger, den sie anscheinend schon kannten. Dann warf ich einen letzten Blick auf das Gestüt, dessen Zukunft ungewiss war. Mit einem leisen Seufzen stieg ich ein und fuhr zur Lone Wolf Ranch um Pal zu holen.

      Wieder zurück im Stall rief ich ein paar Helfer zusammen, die mit mir gemeinsam die Fohlen zum Anbindeplatz im Innenhof des Hauptstalls brachten. Quinn schnappte sich Sunny, Kabi und Winter, Lisa nahm Campina, Silver und Smarty, Lewis holte Tiva, Mano und Jack und ich nahm gleich die drei neuen mit. Fehlten also noch Slaufa und Point, die wir wenige Minuten später auch noch holten. Wir banden alle 14 Fohlen an den dafür vorgesehenen Ringen an der Wand an und begannen sie zu schrubben. Die letzten Reste des Winterfells lösten sich und lagen bald in grösseren Haufen auf dem Boden. Lewis wischte sie sogleich zusammen. Nun prüften wir das Hufegeben. Es war eine Grundübung, die die Pfleger des Offenstalls jeden Tag vor dem hereinholen am Abend machten. Ich wollte sehen, welche der Jungpferde es schon gut beherrschten und welche noch mehr Übung brauchten. Wie erwartet gaben Silver, Smarty, Tiva und Campina die Hufe am besten, weil sie auch am ältesten waren. Winter und Kabi gaben sie auch ordentlich. Sunny zögerte noch immer etwas lange und Point wollte erst mit den Hinterbeinen auskeilen, anstatt sie zu heben. Schliesslich gab aber auch sie alle Hufe brav und ich kraulte der kleinen Stute stolz die Stirn. Mano und Blue waren ebenfalls schön brav und hoben alle vier Hufe wie Musterschüler. Slaufa und die restlichen waren noch etwas unsicher, was sie tun sollten, was durchaus verständlich war, weil sie ja noch nicht lange da waren. Wir machten noch etwas Führtraining mit den Fohlen. Dabei ging es besonders darum, dass sie immer schön auf Schulterhöhe blieben und einem nicht in den Arm kniffen, oder sonst irgendwie frech wurden. Auch, dass sie auf Kommando stoppten und aufmerksam darauf achteten, wenn wir abbogen wurde geübt. Zu guter Letzt übten wir das still stehen bleiben, wenn ihnen der Strick über den Rücken gelegt wurde. Um etwa halb zwei waren wir schliesslich fertig und konnten endlich essen gehen.
    • Occulta
      Campina und Sliver zeihen um!...

      …zu den erwachsenen Pferden. Die beiden waren nun alt genug, um vernünftig eingeritten und gearbeitet zu werden. Sie durften den Fohlenstall an diesem Morgen verlassen. Campina wurde in den Hauptstall zu den anderen Vollblütern gebracht und Silver in den Nebenstall, in die Box neben Bella. Die beiden waren zwar zunächst etwas aufgeregt in den neuen Boxen, aber sie beruhigten sich schnell als sie bemerkten, dass sie immer noch auf Pineforest Stable waren. Am Nachmittag wurden beide im Roundpen longiert, denn dies war die Grundlage zum einreiten. Silver war eigentlich schon eingeritten worden, jedoch kannte sie nur die Grundlagen, weshalb wir sie nochmals ganz von vorne einritten.
    • Samanta
      Trainingsbericht 1 "Einreiten"

      Da ich in letzter Zeit viel zu tun hatte,konnte ich erst heute das erste Mal zu Campina gehen.Ihre Besitzerin hatte mir bestätigt,dass sie mit dem Longieren bereits vertraut war,wovon ich mich heute allerdings noch selbst überzeugen wollte.Ich kam am Hof an und betrat dann den Stall,den ihre Besitzerin mir genannt hatte.Dort entdeckte ich sie auch neben einigen anderen Pferden und ging auf die hübsche Stute zu.Sie sah mir entgegen und schien sehr neugierig zu sein.Dennoch ging ich nicht einfach so in die Box,sondern ließ sie erstmal an meiner Hand schnuppern.Sie sah mir neugierig entgegen und ich betrat ihre Box.Sie war offensichtlich nicht scheu und zurückhaltend,sondern sehr neugierig,was mich beruhigte.Ich halfterte sie auf und brachte sie zum Putzplatz,wo ich sie erstmal gründlich putzte.Dann zog ich ihr alles auf,was sie zum Longieren brauchte und führte sie in die Halle,wo ich damit begann sie zu longieren.Meine Freundin war zur Sicherheit mit gekommen,aber es stellte sich schnell heraus,dass sie das Longieren bereits konnte und das vereinfachte die Sache ungemein.Ich würde sie nur noch an Sattel,Trense und Reitergewicht gewöhnen müssen.Also wollte ich heute gleich mit dem Sattel und der Trense anfangen.Man merkte beim Longieren,dass sie sehr aufgeweckt und energiegeladen war,aber das war schon okay.Ich brachte sie zurück zum Putzplatz,wo wir meine Freundin sie festhielt,während ich versuchte ihr den Sattel aufzuziehen.Es dauerte eine Weile,bis mir das gelang,denn sie hatte zunächst Angst davor,aber schließlich konnte ich ihn mit beruhigenden Worten meinerseits und von Seiten meiner Freundin auf ihren Rücken legen.Sie war eben sensible,da sie auch sehr aufgeweckt war und solche Pferde waren sensibler,als die genügsamen.Ich lobte sie und machte vorsichtig den Gurt zu,führte sie danach ein bisschen über den Hof.Ab und zu erschrak sie und sprang zur Seite oder wollte vorwärtsstürmen,aber alles in allem war es wohl okay für sie und ich lobte sie immer wieder,wies sie aber auch zurecht,wenn mir etwas nicht passte.Sie sollte gleich von Anfang an sehen,dass ich der Chef war.Mit der Trense gestaltete es sich nicht so schwer,wie mit dem Sattel und schließlich konnte ich sie mit Sattel und Trense über den Hof führen und nach einiger Zeit sogar longieren.Es freute mich,dass sie so gut mitmachte und so beendete ich das Training für heute,brachte sie zurück in ihre Box und versorgte sie dort,bevor sie ein Leckerli bekam.Dann machten meine Freundin und ich uns auf den Nachhauseweg.

      by IceLandGirl 2518 Zeichen
    • Samanta
      Trainingsbericht 2 "Einreiten"

      Heute war der zweite Trainingstag mit Campina.Ich war wirklich dankbar für die Vorarbeit,die ihre Besitzerin bereits geleistet hatte,sodass ich sie nicht mehr anlongieren musste.Also konnte ich sie heute bereits an das 'Reitergewicht' gewöhnen.Zunächst jedoch sattelte und trenste ich sie und begann sie erstmal zu longieren.Meine Freundin war trotz allem dabei und würde mir natürlich auch helfen.Ich war froh,dass ich sie hatte,denn ohne sie würde das alles hier viel schwieriger werden.Die Besitzerin würde immer dabei sein müssen und das würde viel Zeit kosten.Nachdem ich Campina mit Sattel und Trense ein wenig longiert hatte,holte ich sie zu mir in die Mitte und überreichte sie meiner Freundin.Sie hielt sie fest,während ich meinen Arm über ihren Sattel legte und das Gewicht ein wenig auf ihren Rücken ließ.Das störte sie noch nicht und sie lief ganz brav los,als meine Bekannte auch los lief.Ich vermehrte das Gewicht immer mehr und schließlich zeigte sie die erste Reaktion.Sie war ein wenig nervös,aber ansonsten benahm sie sich nicht anders.Ich lobte sie und auch meine Freundin lobte sie.Da sie das wirklich toll machte,beschloss ich,dass ich mich heute bereits über ihren Rücken legen konnte.Mehr wollte ich jedoch nicht machen.Meine Bekannte hielt die Stute an und half mir dann auf ihren Rücken.Sie versteifte sich ein wenig und tänzelte zur Seite.Sofort rutschte ich runter und wir versuchten es gleich ein zweites Mal.Dieses Mal klappte es schon besser,aber ich musste wieder runterrutschen.Es dauerte eine ganze Weile,bis sie sich daran gewöhnt hatte und ich strich ihr immer wieder beruhigend über den Hals.Erst als sie entspannt war,bat ich meine Bekannte ein wenig zu gehen.Sie tat,wie ihr geheißen und führte die Stute an.Sie war noch nervös,aber ich konnte sie mit Streicheleinheiten ein wenig berühren und auch meine Freundin beruhigte sie sanft.Sie entspannte sich immer mehr und schließlich schien es für sie kein Problem mehr zu sein.Ich rutschte langsam wieder herunter und führte sie dann noch trocken,bevor ich sie zurück zu den anderen Pferden brachte und im Stall versorgte.Liebevoll streichelte ich sie und kraulte sie noch eine ganze Weile,bevor ich ihr zum Abschied noch ein Leckerli gab.Dann machten meine Freundin und ich uns auf den Nachhauseweg.
      by IceLandGirl 2286 Zeichen
    • Samanta
      Trainingsbericht 3 "Einreiten"

      Es hatte beim letzten Mal doch schon recht gut mit dem Training geklappt und ich war mir sicher,dass ich nur noch zwei oder drei Trainingstage brauchen würde,damit sie angeritten war.Ich traf mich mit meiner Freundin auf dem Hof von Occulta und wir gingen sofort zu Campina,die uns schon neugierig entgegen sah.Ich war wirklich froh,dass sie ein so lernwilliges Pferd war.Nachdem wir sie aufgehalftert hatten,putzten wir sie ausgiebig und gründlich,bevor wir ihr Trense und Sattel aufzogen.Ich führte Campina in die Halle,wo ich nachgurtete und mir dann von meiner Freundin auf den Rücken von Campina helfen.Sie war dieses Mal recht ruhig und ließ sich auch brav von meiner Freundin führen.Wir machten es trotzdem noch eine ganze Weile,damit sie sich an das Gewicht auf ihrem Rücken gewöhnte.Erst dann hielt meine Freundin Campina an und ich 'schwang' mein Bein über ihren Rücken,blieb mit dem Oberkörper aber noch unten.Das schien sie nicht so zu stören.Sie zuckte zwar manchmal zusammen,wenn mein Bein unabsichtlich oder auch absichtlich ihren Bauch berührte,aber sie schien sich auf jeden Fall an das Gewicht gewöhnt zu haben und wurde mit der Zeit auch echt ruhig.Nur die Berührungen am Bauch fand sie nicht ganz so toll,aber auch daran gewöhnte sie sich nach und nach,in dem ich immer wieder vorsichtig meine Beine an ihren Bauch dran nahm.Da es heute offensichtlich schon recht gut klappte,hielt meine Freundin Campina an und ich richtete mich vorsichtig auf.Sofort war sie in Alarmbereitschaft und verspannte sich.Ich und auch meine Freundin redeten beruhigend auf sie ein.Natürlich musste es ihr zunächst so vorkommen,als habe sich ein Feind auf ihren Rücken gestürzt.Immer wieder streichelte ich sie beruhigend und das,aber auch die Streicheleinheiten meiner Freundin beruhigten sie mit der Zeit.Meine Freundin führte sie schließlich an und ich nahm langsam die Zügel auf,damit sie sich auch daran schon gewöhnen konnte.Meine Beine machten ihr mittlerweile nichts mehr aus und auch an das leichte Zuppeln am Gebiss gewöhnte sie sich recht schnell.Da es sehr gut heute geklappt hatte,beendete ich das Training auch für heute,rutschte vorsichtig von ihrem Rücken und führte sie noch trocken,bevor ich sie gemeinsam mit meiner Freundin zurück in ihren Stall brachte und gründlich versorgte.Zum Abschied bekam Campina wie immer ein Leckerli und dann machten meine Freundin und ich uns auf den Heimweg.
      by IceLandGirl 2406 Zeichen
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Occulta
    Datum:
    1 Mai 2013
    Klicks:
    1.572
    Kommentare:
    55
  • Offizieller HG

    [​IMG]

    Vom: Black Bloom

    Aus der: Within Black

    Von: Blue Night

    Aus der: Shew O' Gold

    Mutter: Shew

    Vater: Guaranteed Gold


    [​IMG]

    Rufname: Pina
    Geburtstag: nicht genau bekannt
    Alter: 8 Jahre
    Stockmaß: 1.63 m
    Rasse: Englisches Vollblut
    Geschlecht: Stute
    Fellfarbe: Black Sabino Overo
    (EE,aa,Sbsb)

    Abzeichen: Schmale Laterne, weisse Fessel VL, halbweiss gestiefelt VR und hinten
    Gesundheit: Sehr gut


    [​IMG]

    Aufgeweckt, Sehr ehrgeizig und energiegeladen


    [​IMG]


    Ihre besondere Färbung macht Campina ganz besonders. Sie hat einen einzigartigen Charakter und ist sehr lernwillig. Sie hat sich mittlerweile auch unter dem Sattel als sehr temperamentvoll, aber angenehm erwiesen. Sie hat schon jetzt viele bedeutende Erfolge vorzuweisen und somit die hohen Erwartungen erfüllt, die ihre Abstammung auslösen.


    [​IMG]

    Besitzer: Occulta
    Ersteller: Hosie, grossgemalt by Occulta
    VKR: Occulta
    Verkäuflich: Nein


    [​IMG]

    Gekört: Ja
    Nachkommen: PFS' Call it Karma (mit Leihmutter), PFS' Pinot Noir

    Decktaxe: nicht leihbar!


    [​IMG]

    Galopprennen Klasse: S***
    Western Klasse: E
    Spring Klasse: M
    Military Klasse: L
    Dressur Klasse: L
    Distanz Klasse: A

    Eignung: Galopprennen, Military
    Eingeritten: Ja


    [​IMG]


    [SK 436]
    [​IMG]


    1. Platz 277. Galopprennen
    [​IMG]


    3. Platz 290. Galopprennen
    3. Platz 292. Galopprennen
    3. Platz 300. Galopprennen
    3. Platz 309. Galopprennen
    3. Platz 312. Galopprennen
    [​IMG]


    1. Platz 293. Dressurturnier
    1. Platz 333. Dressurturnier
    [​IMG]


    1. Platz 226. Distanzturnier
    [​IMG]


    3. Platz 1. Wintercup Youngster Rennen von Joelle-Galopp

    1. Platz im Dressurturnier am Tag der Offenen Tür des Gestüts Bardagamaður
    [​IMG]


    2. Platz Kostümspringen Sommerturnier Gestüt Keep Smiling
    [​IMG]


    1. Platz Galopprennen des 1. Vereinsturnier
    [​IMG]


    1. Platz Galopprennen des Joelle World-Cup 2015
    [​IMG]

    2. Platz Stutensprint-Rennen am Cattahoochee Hill und Pineforest Stable's Christmas Cup 2015
    [​IMG]


    [​IMG]

    Teilnahme Triathlon am WCS Eröffnungsturnier
    [​IMG]



    [​IMG]

    Pina's Spind