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Stelli

ÉdC's Velino | Deutsches Reitpony *

ÉdC's VelinoRufname LinoGeburtsdatum *2004Stockmaß 1,48mFellfarbe Roan Chestnut PintaloosaAbzeichen Blesse, v.l. halbw. Fuß, v.r. halbw. Fuß, h.l. hochw. Fuß, h.r. halbw. FußCharakter talentiert, vertrauenswürdig, feinfühligGesundheit gesund Hufzustand 4x beschlagenaus der Bon Voyageaus der Bon Appetitvon Voyagervon Viktoraus der St. Pr. Sorayavon ViscontiRasse Deutsches ReitponyGeschlecht HengstZur Zucht zugelassen ja[x] nein [ ]Zucht Hofgut TannenheideBesitzer StelliErsteller / Züchter headlessVKR -Verkäuflich NeinReitbeteiligung -QualifikationenGalopprennen Klasse -Western Klasse -Spring Klasse EMilitary Klasse EDressur Klasse EDistanz Klasse AFahren Klasse AEignung Dressur & SpringenTraining -Brief an Dich | ÉdC's Velino x Cinnemont's History Majandro | ÉdC's Velino x PrimulaIduna | ÉdC's Velino x Cinnemont's HistoryFoxi | ÉdC's Velino x Cinnemont's HistoryCarachillo | ÉdC's Velino x Cinnemont's HistoryHamingja | ÉdC's Velino x Cinnemont's HistoryLady Velina | ÉdC's Velino x LadyHall of Fame | ÉdC's Velino x ZauberhaftNuclear Moon | Tiva Wyanet x ÉdC's VelinoKatniss Everdeen | Star's Diamond x ÉdC's VelinoMonsta | Ocean Water x ÉdC's Velino3. Platz Sommerturnier The Ghosts Disziplin Hindernispacours

ÉdC's Velino | Deutsches Reitpony *
Stelli, 24 Mai 2013
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    • Stelli
      Alte Berichte © Chequi

      28. Februar – Ein Tag für die Pferde

      Als ich am Morgen erwachte, stellte ich mit großer Freude fest, dass es ein wunderschöner, sonniger Tag war. Der Himmel war strahlend blau und kein Wölkchen verunreinigte das fabelhafte Bild.
      Voller Motivation sprang ich aus dem Bett und schlüpfte in meine Reitsachen, da ich heute den ganzen Tag am Stall bei meinen vierbeinigen Freunden verbringen würde. Weil ich zu wenig Zeit hatte, um mich um alle meine Pferde zu kümmern, hatte ich schon vor einigen Tagen drei meiner ebenfalls pferdeverrückten Freundinnen zum Helfen eingeladen. Außerdem wollte mein Freund Max nach der Arbeit noch vorbeischauen.
      Nun frühstückte ich aber erstmal und trank meinen allmorgendlichen Kaffee, ohne welchen ich meist kaum zu gebrauchen war. Anschließend packte ich meine Tasche und machte mich auf den Weg zum Hof.
      Wie immer bekamen meine Pferdebande zuerst ihr morgendliches Kraftfutter und eine großzügige Ration Heu. Gerade, als ich mit dem Füttern fertig war, trafen Angelina und Isabelle, meine Freundinnen, ein. Freudig begrüßten wir uns, ehe wir planten, wie wir weiter vorgehen wollten. Als Erstes wollten wir uns um meine drei kleinen Racker kümmern.
      Gemeinsam schlenderten wir zur Koppel, wo die Fohlenbande hauste.
      „Sind die süß! Ich will die braune da, die sieht total aufgeweckt aus!“ quiekte Angelina los. Ich stimmte zu, und war mir sicher, dass sie sich klasse mit Capricciosa verstehen würde. Charakterlich passten sie nämlich sehr gut zusammen. Isabelle freundete sich schnell mit ÉdC’s Velino an. Das passte mir gut, denn Don’t Worry war mein kleines Sorgenkind, welches bisher einzig und allein mir Vertrauen schenkte.
      Mit aller Ruhe halfterten wir die Drei auf, was ganz gut klappte, und brachten sie zum Putzplatz. Dort pflegten wir die Jünglinge fleißig und machten uns dann auf den Weg, um einen schönen Spaziergang in der Sonne zu machen. Alles verlief problemlos und wir sechs genossen den Ausflug durch die Landschaft total. Als wir später wieder auf dem Hof ankamen, entließen wir die glücklichen Fohlen wieder auf ihre Koppel und verabschiedeten uns erstmal.
      Plaudernd und lachend marschierten wir jetzt zur Hengstweide. Hier hatten wir etwas mehr Arbeit, doch es war zu bewältigen. Da Angelina noch die unsicherste Reiterin von uns war, überließ ich ihr meinen heißgeliebten Louis, Isabelle durfte Chardonnay reiten, da ich wusste, dass sie sehr sanft mit ihm umgehen würde. Ich entschied mich als erstes für Ecstasy.
      Wir holten die Hengst von der Koppel und begannen abermals mit der Putzsession, ehe wir sattelten und auf den Dressurplatz gingen, um die drei Pferde zu arbeiten.
      Chardonnay erschreckte sich ab und zu, doch Isabelle meisterte jede Situation mit viel Sanftmut und Geduld. Bei Angelina und dem getupften Louis ging alles glatt, was mich nicht sehr verwunderte, da der junge Hannoveraner eine Seele von Pferd war. Auch Ecstasy benahm sich gut, sodass wir drei Mädels nach einer guten Stunde zufrieden das Dressurtraining beendeten und die Hengst absattelten, um sie wieder auf die Weide zu bringen. Jetzt kamen die nächsten männlichen Kandidaten: Kinderlachen, Ecstasy’s Successor With A Kick –kurz Tüpfel- und Coco’s Landzauber. Da Tüpfel einen guten Tag zu haben schien, durfte Angelina ihn reiten. Isabelle übernahm Landi, da sie mit ihrer kleinen Körpergröße und der zierlichen Figur die leichteste unter uns Dreien war. Mir blieb mein schöner Satansbraten übrig, Kindi. Die drei Chaoten unter den Hengsten ließen mehr oder minder den Macho raushängen, blieben aber relativ brav, sodass wir auch hier wenige Probleme beim Fertig machen hatten. Beim Reiten hatte mein dunkler Lusitano wieder mal ziemlich viel Unsinn im Kopf, doch da ich daran gewöhnt war, ging auch hier alles gut. Angelina kam sogar überraschend gut mit dem jungen gepunkteten Hengst klar, und Landi schien sich unter Fliegengewicht Isabelle richtig wohlzufühlen.
      Nachdem wir auch diesen Teil meiner Hengste ausreichend trainiert hatten, kamen wir nun zu den Stuten. Mit ihnen wollten wir einen gemütlichen Ausritt machen. Gemütlich schlenderten wir zur Stutenweide und betraten diese.
      Angelina steuerte sofort Das Kürbisviech an, und zu meiner Verwunderung schien sich die Connemarastute auch von ihr angezogen zu fühlen. Gesucht, gefunden. Perfekt!
      Isabella suchte sich Greta Gabor aus, was ich als sehr passend empfand. Außerdem freute ich mich, da ich mich so meinem Liebling, Cassini’s Girl, zu wenden konnte. Little Baby würde als Einzige hier bleiben müssen, doch die kleine Haflingerstute war so gelassen, dass ihr das nichts ausmachte.
      Nachdem wir die Pferdedamen sorgfältig gepflegt, gesattelt und gezäumt hatten, ging es los. Gemächlich ritten wir vom Hof und genossen die nachmittägliche Wärme und die angenehmen Sonnenstrahlen. Während des Rittes redeten wir viel, wir amüsierten uns grandios und machten aus, dass wir solche Tage viel öfter machen würden. Schließlich kamen wir zu einer Galoppstrecke, wo wir ein kleines Wettrennen machten. Nachdem wir Angelina und Kürbi als Sieger festgestellt hatten, kehrten wir fröhlich und ausgelassen lachend um und ritten mit drei sehr zufriedenen Stuten unter uns wieder auf den Hof zurück, wo uns eine Überraschung erwartete.
      Max war mittlerweile angekommen und winkte uns grinsend entgegen. Wir trabten auf ihn zu und entdeckten Brown Appel II und Baby, meine beiden Haflinger, fertig aufgeschirrt vor der Kutsche stehen. Obwohl es Hengst und Stute waren, konnte man sie bedenkenlos als Gespann fahren, solange die schöne Stute nicht in der Rossezeit war. Hastig machten Isabella, Angelina und ich also unsere Reitpferde fertig, um schnellst möglich auf die Kutsche zu kommen. Max erzählte uns, dass er die Pferde schon gefüttert hatte und alles am Stall fertig war. Wir konnten den Tag jetzt also mit einer gemütlichen Spazierfahrt im goldenen Nachmittagslicht ausklingen lassen und die letzten wärmenden Sonnenstrahlen dieses wundervollen Tages prächtig genießen.

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      © by Chequi




      12. April - Baby Time

      Vor genau sechs Tagen war es soweit gewesen: meine überalles geliebte Cassini's Girl war zum ersten Mal Mutter geworden. Mitten in der Nacht hatte sie ein stattliches Hengstfohlen mit einer grandiosen Fellfarbe zur Welt gebracht. Der Kleine hatte den Namen 'Heroin Junkie' bekommen. Nicht, weil ich Drogen unterstützte; es hatte andere Gründe. Der hübsche junge Kerl schien seine Eltern perfekt zu vereinen: Kräftig und ziemlich groß, wie sein Vater Hide and Seek, und ebenso außergewöhnlich gezeichnet; die Grundfarbe und die Abzeichen jedoch von seiner Mutter.
      Jetzt, eine Woche später, hatte sich herausgestellt, was für ein kleine Frechdachs Junkie war. Er liebte es, Aufmerksamkeit zu bekommen und versuchte, sich ständig in den Mittelpunkt zu rücken. Und zwar mit allen Mitteln!
      Dies bedeutete natürlich auch, dass man schon jetzt Nerven aus Stahl haben und ziemlich geduldig mit dem Fohlen sein musste. Girlie war jedoch eine grandiose Mutter und kümmerte sich absolut rührend um ihren ersten Sohn. Sie achtete stets darauf, dass es ihm gut ging und ließ außer mir kaum jemanden an Junkie. Trotzdem gab es auch mal Rügen, wenn ihr Sprössling zu übermütig wurde und seine Grenzen überschreiten wollte.
      Heute wollte ich den Tigerschecken zum ersten Mal für kurze Zeit von seiner Mutter wegholen, um ihn zu meinen anderen Fohlen auf die Weide zu lassen. Ich hatte alle Boxen fertig gemacht, sodass ich meine ausgewachsenen Pferde in den Stall bringen konnte. Damit erhoffte ich mir mehr Ruhe, da vorallem die Hengst gerne mal den Macho raushängen ließen, wenn eine neue Situation bevor stand und sie die Aufregung spürten. Auch die Stute brachte ich nach drinnen, bis auf Girlie, die durfte natürlich in der Nähe ihres Nachwuchses bleiben.
      Die Fohlen hatte ich vorsorglich schon eine ganze Weile umher gescheucht, damit sie ziemlich müde waren, und nicht mehr zu viel Radau um Heroin Junkie verursachen konnten.
      Nachdem ich nun nach und nach die Pferde in ihre Boxen geführt hatte, hatte ich mir meine braune Hannoveranerschönheit geschnappt und sie samt Fohlen, welches noch nicht ans Halfter gewöhnt war, zur Fohlenweide geführt. Girlie band ich am Holzzaun an der Außenseite an. Das Hengstfohlen trat sofort dicht an den Zaun heran und streckte seinen neuen Spielgefährten neugierig die Nase entgegen. Capricciosa wagte sich als erstes näher heran und begrüßte Junkie mit einem nicht wirklich sanften Stupser und einem erfreuten Schnauben. Schließlich wagte sich auch ÉdC´s Velino näher heran und hieß den Neuling etwas verhaltender als die draufgängerische Stute Willkommen. Don't Worry blieb weiterhin im Hintergrund, die neue Situation war ihm zuwider. Da ich aber von ihm sowieso keinen Zoff erwartete, beschloss ich, den Neugeborenen nun endlich zu den anderen Jungpferden zu lassen. Ich öffnete das Gatter, und ehe ich mich versah, war der aufgeweckte Tigerschecke hindruchgeschlüpft. Schon im nächsten Momentan preschte er ausgelassen und voller Freude mit Capricciosa über die Wiese. Lino hüpfte bockend hinter her und zeigte mal wieder, dass auch in ihm trotz seiner Disziplin noch ein lebensfroher kleiner Hengst steckte. Worry machte mir etwas Sorgen. Etwas unbeholfen stand er da und schaute den anderen zu, schien jedoch mächtig Respekt vor dem neuen Spielkameraden zu haben. Seufzend setzte ich mich auf den Holzzaun und beobachtete das Treiben weiter. Girlie stand gelassen neben mir, schaute ab und zu zu den Kleinen und ließ sich dann entspannt und glücklich, auch endlich einmal etwas Ruhe genießen zu können, von mir an der Stirn kraulen.
      Nach knappen zehn Minuten hatten vorallem Capricciosa und Junkie, aber auch Velino, es geschafft, den schwarzen Worry auch anzuspronen. Endlich sprangen alle vier Jünglinge unbefangen über die Koppel, kabelten sich hier, jagten sich da. Keine Anzeichen von Abneigung oder Misstrauen; viel mehr ein wahrhaftiges kunterbuntes Miteinander, welches aussah, als hätte es nie anders bestanden. Nach fast zwanzig Minuten wurden die Fohlen müde, und vorallem Junkie, der zwar voller Energie steckte, aber ja noch lange nicht abgesetzt war, zeigte, dass er durstig war und eine Pause benötigte. Ich öffnete also wieder das Gatter, sodass der tigergescheckte Hannoveranerjunge schnell hindurchschlüpfen konnte. Die drei anderen Strolche schauten etwas fragend, wandten sich jedoch anschließend lieber saftigem Gras und der Tränke zu, um sich zu stärken.
      Heroin Junkie hatte sich eilig auf Girlie's pralles Euter gestürtzt und sofort zu saugen begonnen. Etwas übertrieben scheinbar, denn seine Mutter hatte nach wenigen Sekunden die Ohren missmutig zurückgelegt und warnend ein Hinterbein angewinkelt, um ihren Sprössling zu bremsen. Nachdem sich der Kleine ausreichend an seiner persönlichen Milchbar bedient hatte, brachte ich die Beiden gemeinsam in ihre extra große Mutter-Kind-Box, wie ich sie liebevoll nannte.
      Ich machte einen letzten Rundgang, überprüfte alles nochmal, und verbabschiedete mich schließlich von meinen Pferden, um das neu Erlebte sacken lassen zu können. Es war ein sehr schöner Tag gewesen, der mir mal wieder bewiesen hatte, dass man in seiner Kindheit doch die schönste Zeit seines Lebens verbrachte.


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      14. Juni - Schmusestunde

      Am dritten Juni war es soweit gewesen: Crown's Sexergy, das erste prachtvolle Hengstfohlen des wunderschönen Zuchtgestüts Crown Hills hatte meine Fohlenweide bezogen. Voller Stolz hatte ich fast den ganzen Tag damit verbracht den Kleinen zu bewundern und durfte glücklicherweise feststellen, dass er sich schnell einlebte und sich auch mit den anderen Fohlen bald schon ziemlich gut verstand.
      Mittlerweile waren knapp zwei Wochen verstrichen und Sexy, wie ich ihn liebevoll nannte, hatte sich hervorragend eingelebt. Heute wollte ich zusammen mit meinem Freund Max all meinen vier Fohlen einen Besuch abstatten, um nach dem Rechten zu sehen und ein paar Streicheleinheiten zu verteilen, der neue Hannoveraner fühlte sich zwar zuhause, war aber dennoch etwas distanziert uns Zweibeinern gegenüber. Mit ausgiebiger Zuneigung hoffte ich, auch die letzte Barriere zwischen uns zu überwinden.
      Wir fuhren also gemeinsam an den Stall und schlenderten Hand in Hand zur Koppel, wo die junge Herde friedlich graste. Ein lauter Pfiff von mir ließ die kleinen Rabauken aufschauen. Heroin Junkie setzte sich sofort freudig in Bewegung und wieherte uns sogar entgegen, und auch Capricciosa, das einzige Mädchen der vier Fohlen, schien höchst erfreut uns zu sehen. Velino und Sexergy ließen es langsamer angehen, trotteten im Schritt hinterher. So bekamen natürlich auch der getupfte Tigerschecke und die schöne Dunkelbraune zuerst ihre Knuddeleine. Ausgiebig streichelten und schmusten wir die Beiden, steckten ihnen hier und da ein Leckerchen zu und übten bei Gelegenheit auch gleich das Hufe geben, indem wir einfach zwischendurch ganz belanglos und wie nebenbei an den langen, staksigen Beinen hinunterstrichen und sanft die kleinen Hufe vom Boden hochhoben. Capricciosa kannte das und ließ sich alles gefallen, Junkie hingegegen zappelte noch etwas und ärgerte sich, dass wir versuchten, mit ihm zu üben. Immerhin war doch jetzt gerade Schmusestunde! Es lief schließlich darauf hinaus, dass er beleidigt nach Max' T-Shirt schnappte und uns nur noch seine knackige Kehrseite präsentierte. Lachend schauten wir dem kleinen Clown hinterher. Unsere kleine Diva hatte schließlich auch genug und schloss sich dem Getupften an, die beiden schienen sich ziemlich gut zu verstehen.
      Nun wandten wir uns Sexergy und Velino zu. Die beiden standen etwas abseits und grasten wieder. Zärtlich rief ich die beiden Namen der bildhübschen Hengstfohlen. Der kleine gescheckte Lino schaute auf und setzte sich schließlich in Bewegung, während sein Kamerad zögerte und abwartend verfolgte, was als nächstes geschah. Als er merkte, dass Max und ich dem deutschen Reitpony nichts taten, sondern ihn mit Streicheleinheiten und Zuwenung bombadierten, kam auch er langsam und immer noch etwas unsicher auf uns zu geschlichen. Das war mein Zeichen. Ich überließ das Ponyfohlen und Max sich selbst und richtete meinen Körper zu Sexy aus. Langsam ging ich auf ihn zu, blieb jedoch stehen, als er sich nicht mehr rührte. Vorsichtig ging ich in die Hocke und streckte ihm meine flache Hand entgegen, darauf lag ein kleines Stück Möhre. Sexergy schien neugierig, aber auch unsicher. Er schien zu überlegen, was er tun sollte. Mit lockendem Flüstern und gutem Zureden überzeugte ich ihn schließlich. Er kam näher und nahm mit seinen weichen Lippen den Leckerbissen vorsichtig von meiner Hand. Zärtlich und ganz langsam legte ich dann meine Hand auf seine niedliche Babyschnute, und siehe da, er zuckte kurz zurück, ließ mich dann aber gewähren. Und so steigerten wir uns, bis ich ihn liebevoll auf der Stirn und am Mähnenkamm krauleun konnte. Mit der Zeit entspannte er sich immer mehr, bis er irgendwann gelassen vor sich hindöste und meine Nähe sichtlich genoss. Überglücklich säuselte ich irgendetwas vor mich hin und kam aus meiner Entzückung kaum mehr raus. Irgendwann gesellte sich Max zu uns, da Lino genug geschmust hatte. Von meinem Freund schien Sexergy allerdings noch nicht so überzeugt zu sein, er schnaubte unwillig, atmete mir nochmal sanft ins Gesicht und schlenderte dann gemütlich zu seinen Freunden.
      "Das wird auch noch, gib ihm Zeit!" sagte ich lächelnd und gab Max einen zärtlichen Kuss auf seine Wange. Schließlich machten wir uns auf den Heimweg.

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      27. Juni - Reitpony-Tag

      Auf Grund der Tatsache, dass vor wenigen Tagen spontan mein viertes Deutsches Reitpony in Form eines wunderschönen Hengstfohlens mit dem Namen Love is on Fire zu mir gefunden hatte, wollte ich mich heute mal aufgiebig mit eben diesen vier Schönheiten beschäftigen. Ich machte mich also gegen Nachmittag auf den Weg zum Stall und begann damit, bei den Fohlen nach dem Rechten zu sehen. Der kleine Neuankömmling stand friedlich grasend neben seinem Rassengefährten ÉdC´s Velino. Ich hatte mir von Anfang an gedacht, dass sich die beiden verstehen würden, denn charakterlich waren sich die beiden Hengste unglaublich ähnlich.
      Liof, wie ich den Dunkelfuchs rief, abgeleitet von den Anfangsbuchstaben seines voll ausgeschriebenen Namens, hob als erstes den Kopf und musterte mich interessiert, bewegte sich jedoch nicht weiter. Auch als Lino sich fröhlich in Bewegung setzte und zu mir getrottet kam, verharrte er regungslos und beobachtete eher neugierig als misstrauisch, was als nächstes geschah. Ich entschied mich dazu, mich erstmal ausgiebig mit dem Scheckfohlen zu befassen. Gesagt, getan. Ich holte das Fohlenhalfter und führte Velino schließlich zum Putzplatz, wo ich mit der Pflege begann. Der bunte Hengst hielt brav still und benahm sich wie gewohnt vorbildlich; mal wieder zeigte sich, wie diszipliniert und gehorsam er war. Anschließend machte ich einen Spaziergang, der jedoch nur von kurzer Dauer war, weil es bald anfing zu nieseln und weder ich noch Lino Lust hatten, nass zu werden. Etwas enttäuscht trotteten wir also nach gerade mal fünfzehn Minuten zrück zum Stall, wo ich das Scheckfohlen wieder zu seinen gleichaltrigen Freunden brachte. Schließlich holte ich Liof von der Koppel, es dauerte zwar eine Weile, bis er sich davon überzeugen ließ, dass ich harmlos war, folgte mir jedoch letztendlich auch relativ lieb zum Putzplatz. Zu Beginn war der kleine Dunkelfuchs noch etwas unruhig, doch mit der Zeit wurde es besser und er wartete relativ geduldig ab, bis ich fertig war. Ich knuddelte ihn noch ein bisschen und entschloss mich dann dazu, ihm für heute frei zu geben. Immerhin wollte ich es für den Anfang nicht gleich übertreiben. Ich brachte Liof also zurück zur Weide und begab mich dann zur Stutenweide, wo ich Nightfly aufhalfterte und auch sie zum Putzplatz führte.
      Wie immer hielt ich bei ihr die Pflege so kurz wie möglich, um die Laune der dunklen Schönheit nicht gleich zu verderben. Anschließend sattelte und trenste ich und legte außerdem Gamaschen und Springglocken an: Heute sollte es zum Springtraining gehen!
      Gesagt, getan. Ich ritt gute zwanzig Minuten Dressurübungen zum Aufwärmen, bis Nighty locker und schwungvoll vorwärts lief. Dann konnte es losgehen. Wir begannen mit ein paar kleinen Gymnastiksprüngen, die die Reitponystute ohne Probleme und eher etwas gelangweilt überwand. Mit der Zeit zog ich die Sprünge etwas höher, doch irgendwann hatte ich keine Lust mehr, ständig abzusteigen, Sprünge zu erhöhen und wieder aufzusteigen, und ich glaube, ich Nightfly langte das ganze Hin und Her irgendwann. Wir beließen es also bei einem guten A-Niveau und trainierten hier verschiedene Dinge, wobei ich mich besonders auf Kombinationen konzentrierte, in denen wir ab und zu noch etwas zu groß kamen. Nach etwa einer Stunde Training waren wir beide ziemlich geschafft, aber trotzdem überaus zufrieden. Am langen Zügel ging es jetzt noch 10 Minuten im Schritt zum Verschnaufen ins Gelände, dann duschte ich Nighty ein wenig ab und entließ sie zurück auf die Koppel.
      Nachdem ich eine kurze Pause gemacht hatte, widmete ich mich nun KaZee Bonaparte. Der dreijährige Hengst begrüßte mich mit fröhlichem Wiehern und schien sich sehr über meinen Besuch und meine Zuneigung bei der späteren Putzsession zu freuen. Da er eher ein gemütlicherer Typ und ich mittlerweile schon relativ müde war, beschloss ich meinen Junghengst heute nur etwas zu longieren. Ich legte ihm also den Longiergurt auf und brachte ihn zum Roundpen. Um etwas Abwechslung zu schaffen legte ich drei Trabstangen zum drüberlaufen hin. Anfänglich war der Kleine etwas misstrauisch, doch mit der Zeit schien er richtig Spaß an der Sache zu haben. Ich longierte ihn etwa fünfundzwanzig Minuten, dann beendete ich unser Training, viel länger machte ich nie mit jungen Pferden, da die Konzentration dann meistens zu Ende ging. Anschließend knuddelte ich noch eine Runde mit KaZee bevor ich ihn wieder auf die Koppel brachte; das war das größte Lob für ihn, dass wusste ich.
      Nun war ich ziemlich erschöpft, allerdings auch überglücklich. Der Tag mit meinen deutschen Reitponies hatte mir mal wieder gezeigt, was für tolle Freunde ich hatte.

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      12. Juli - Zuwachs in allen Herden

      Vor einigen Tagen war es soweit gewesen: Die drei Pferde, die ich Cama abgekauft hatte, weil diese fast ihren kompletten Pferdebestand auflösen wollte, hatten ihre Koppeln bei mir auf dem Hof bezogen. Seit dem war ich kaum dazu gekommen, nach den Guten zu sehen; ich hatte mich lediglich vergewisster, dass sich alle einigermaßen verstanden. Heute jedoch wollte ich mir endlich mehr Zeit nehmen und mich gleich mal um die drei Neulinge kümmern! Ich machte mich also zeitig auf den Weg zu meinem Hof und marschierte als erstes zur Fohlenweide, um mir anzusehen, wie sich Landmädchen integriert hatte. Die Kleine war das zweite Mädchen neben Capricciosa, allerdings einige Nummern schüchternen als das aufgeweckte Lusitanofohlen. Ein Pfiff meinerseits erweckte die Aufmerksamkeit der kleinen Racker. Wie gewöhnlich hoben Junkie und Capri als erstes ihren Kopf und setzten sich in bewegung, gefolgt von Velino. Liof hängte sich schnell an seinen gescheckten Kumpel dran und dackelte ihm hinterher. Sexergy hielt sich im Hintegrund und wartete erstmal ab, ehe er etwas tat. Kritisch ließ ich meinen Blick wandern und suchte nach Landmädchen. Schließlich entdeckte ich sie hinter dem braunen Hannoveranerhengst. Anscheinend hatte sich Sexy zu ihrem Beschützer entwickelt, oder sie hatte ihn sich einfach ausgesucht. Nachdem ich Capricciosa und Junkie kurz gestreichelt und auch die beiden DRP-Freunde begrüßt hatte, machte ich mich auf den Weg zu den beiden Außenstehenden. Landmädchen wich etwas zurück, blieb jedoch wieder stehen, als auch Sexy so verharrte und sich ruhig streicheln ließ. Zögernd kam auch die kleine Stute näher und ließ sich von mir berühren. Ich tätschelte sie lobend und begutachtete sie dann. Glücklicherweise schien alles okay zu sein, kein einziger Kratzer war zu sehen. Während der Begutachtung merkte ich schnell, dass mich der hübsche Hengst kaum aus den Augen ließ. Scheinbar hatte er seine Partnerin gefunden. Mir war das ganz Recht, denn nun stand Sexergy nicht mehr alleine da, und die Fohlenherde bestand nun quasi aus drei Zweierpärchen, die vom Charakter her perfekt zusammen passten. Zufriedne verabschiedete ich mich von meinen Kleinsten und machte mich auf den Weg zu den Stuten, um nach Georgia zu sehen. Fröhlich pfeifend schlenderte ich über den Hof auf die Weise zu. Girlie sah mich schon von Weitem und ließ ein gellendes Wiehern erklingen. Ein wohliger Schauer ging mir über den Rücken. Mich verband mit dieser Stute so viel und wir verstanden uns mittlerweile ohne Worte, doch trotzdem war es immer wieder schön, dass zu spüren zu bekommen.
      Ich knuddelte also zuerst mein Lieblingspferd, ehe ich mich Kürbi widmete, die mich von hinten anstupste. Die aufgeweckte Connemarastute kam momentan etwas zu kurz, ihre eigentliche Reitbeteiligung Gypsie hatte leider nur sehr wenig Zeit für sie. Plötzlich berührte mich eine weitere weiche Nase -es war Georgia's. Überrascht, aber auch sehr erfreut über die Zutraulichkeit meiner Neusten, drehte ich mich zu ihr um und lobte sie ausgiebig. Auch bei ihr entdeckte ich keinerlei Kratzer, sie schien sich also gut mit meinen anderen Ladies zu verstehen. Das wunderte mich nicht, alle waren sehr verträglich. Girlie war die unangefochtene Herdenchefin und machte keine Probleme, wenn das niemand anstritt, Kürbi war generell eher freundlich gestimmt und Nightfly hielt sich einfach aus allem raus. So auch jetzt: Sie stand entfernt und graste, als ob nichts wäre. Sie lebte etwas in ihrer eignenen Welt, ich ließ sie also in Ruhe, mit Zärtlichkeiten konnte sie ohnehin nichts anfangen.
      Da auch bei meinen Damen alles okay war, machte ich mich auf den Weg zu den Hengsten, als mein Handy klingelte. Überrascht nahm ich ab, es war Fiii. "Hey, Chequi. Sorry, dass ich dich so überfalle, aber du hast doch auch ein paar Lusitanos bei dir, oder?"
      Verdutzt bejahte ich dies und war gespannt, was jetzt kam.
      "Ich hätte hier einen Lusitanohengst, den ich dringend abgeben muss. Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du ihn übernehmen könntest, er würde dich auch nichts kosten!"
      Ich dachte nicht lange nach und stimmte zu, was im Nachhinein wohl etwas überstürtzt war. Fiii war jedoch unglaublich dankbar und meinte, sie würde den Hengst gleich vorbeibringen.
      Gespannt, was mich erwarten würde, marschierte ich zu den Hengsten um schnell alles fertig zu kontrollieren. Chardonnay, Louis und KaZee begrüßten mich wie immer freundlich und forderten ihre Streicheleinheiten, und auch Landi, der nach der kurzen Zeit, die er bei Fäis verbracht hatte, wieder bei mir war, kam bald angetrabt um mich zu begrüßen. Kinderlachen beobachtete uns und stand etwas abseits, der Gute hatte heute wohl keine Lust auf Gesellschaft. Nach kurzer Zeit kam schließlich auch Con Brio, der dritte und letzte Neuling, den ich von Cama gekauft hatte, an. Er legte jedoch die Ohren an und brummelte leise, sodass sich KaZee und Louis schnell verzogen. Landzauber dackelte wenig beeindruckt davon, er hatte wohl lediglich keine Lust auf den eher dominanten Hengst. Chardonnay keifte mit Ohrenanlegen zurück, dann schienen sich die Beiden einfach zu akzeptieren. Wie erwartet waren bei Brio doch einige Schrammen zu finden. Ungewöhnlich war das bei einem neuen Hengst nicht, deswegen machte ich mir keine weiteren Gedanken darüber, immerhin waren die Wunden nur oberflächlich.
      Gerade kletterte ich durch den Zaun nach draußen, da rollte ein Pferdehänger auf den Hof. Es war Fiii, die ihren Notfall brachte. Gespannt ging ich zu ihr und gemeinsam öffneten wir den Hänger. Zum Vorschein kam ein schicker, graufalbener Lusitanohengst, der zwar etwas schlaksig wirkte, aber sonst einen guten und freundlichen Eindruck machte. Fiii's folgende Worte bestätigten mir genau diesen ersten Eindruck. Smokey Cream, wie der Gute hieß, schien eine Seele von Pferd zu sein und die junge Frau bedauerte es scheinbar, den Guten hergeben zu müssen. Ich versicherte ihr, dass er es gut haben würde, verabschiedete sie und brachte Smokey dann auf die Hengstkoppel. Glücklicherweise wich er allen Streitigkeiten aus und schien sich prompt mit Louis zu verstehen. Nach einer Weile zu sehen verabschiedete ich mich schließlich und machte mich auf den Heimweg.

      6.213 Zeichen © by Chequi


      Pflegi für Velino

      "Chequi, passt es dir, wenn ich jetzt komme?", fragte ich, ohnehin schon mit dem Fahrrad unterwegs. "Klar", antwortete Chequi am anderen Ende der Leitung. Ich verabschiedete mich, dann strampelte ich feste. Endlich kam ich, nach einer halben Stunde mit dem Fahrrad unterwegs, an, und wurde von Chequi begrüßt. "Komm, ich zeige dir, wo Velino ist." Sie brachte mich zur Fohlenweide, wo der Kleine freudig angelaufen kam, als Chequi ihn rief. "Also... das ist Velino", erklärte sie mir. "Wenn du möchtest, kannst du mit ihm spazieren gehen." Ich stimmte zu und Chequi holte das Halfter, das am Koppeltor hing, öffnete dieses und zog Velino das Halfter über. Sie führte ihn heraus und verschloss das Tor wieder. Dann gab sie mir den Strick in die Hand, der am Halfter befestigt war, und brachte uns, Velino und mich, zum Putzplatz, wo ich Velino anband. Er wartete brav, bis Chequi und ich das Putzzeug geholt hatten, und blieb ebenso brav stehen, als Chequi sich für's Erste verabschiedete. Ich putzte Velino, bis er glänzte, kratzte seine Hufe aus und bürstete seine kurze Mähne. Dann band ich ihn los und lief einfach mal los. Er folgte mir brav und wir latschten vom Hof. Ich kannte mich zwar gar nicht aus, doch es würde schon alles gutgehen. Zuerst liefen wir durch ein Waldstück, darauf folgte ein kleines Feld. Ich beschloss, mit Velino darüberzutraben und schnalzte. "Komm schon, Kleiner", ermutigte ich ihn und er trabte los. Ich hatte keine Ausdauer, versuchte aber trotzdem, mitzuhalten. Am Ende des Feldes jedoch war ich ziemlich außer Atem, und lobte den kleinen Hengst. "Brav gemacht", sagte ich keuchend. Nun ging es wieder im Schritt weiter. Irgendwann, etwa 20 Minuten von Chequis Hof entfernt, kamen wir auf eine saftige Wiese, wo Velino sofort seinen Kopf ins Gras senkte. Ich ließ ihn, eine kleine Pause tat uns Beiden gut. Die Pause ging 5 Minuten, dann zog ich Velinos Kopf aus dem Gras und wir gingen zurück zum Hof. Da wir fast nur geradeaus gelaufen waren, fanden wir mit Leichtigkeit zurück. Chequi war wohl noch immer beschäftigt, und da es so heiß war, spritzte ich Velinos Beine ab. Dazu band ich ihn nicht an, da er brav stehen blieb, obwohl ich ihn nur festhielt. "Braaav", lobte ich, als alle Beine nass waren. Ich kratzte noch die Hufe aus, dann brachte ich ihn zurück auf die Koppel, wo er noch ein Leckerlie von mir bekam und ich mich von ihm verabschiedete. Chequi tauchte wieder auf und bedankte sich. "Gerne, der Kleine ist süß", antwortete ich und verabschiedete mich auch von ihr, ehe ich wieder auf mein Rad stieg und zurück nach Hause radelte.


      2. September - Ponyalarm

      Obwohl ich zur Zeit einiges um die Ohren hatte und meine Pferde momentan relativ viel Urlaub hatten -ganz zu ihrer Freude natürlich-, hatte ich einigen Zuwachs gekriegt. Zwar hatten mich verschiedene Pferde auch verlassen müssen, aber da ich für jedes ein schönes Heim gefunden hatte schaute ich ihnen nur mit einem weinenden Auge hinterher.
      Irgendwie hatte mich der Ponywahn gepackt. So kam es mir heute zumindest vor, als ich von Weitem auf die Koppeln schaute und lauter Zwerge umher wuseln sah. Kopfschütteldn, aber dennoch grinsend machte ich mich auf den Weg zur Stutenweide. Kaum angekommen erhob Cassini's Girl schon ihren Kopf und wieherte mir hoch erfreut zu, um dann so schnell es ging auf mich zu zutraben. Natürlich war ich nicht minder erfreut meine Hübsche zu sehen. Sie war immerhin mein zweites Pferd gewesen und ich hatte sie schon seit dem Fohlenalter, das schweißte zusammen!
      Trotzdem musste ich mich erstmal den Kleineren widmen. Ich knuddelte die Braune also kurz, dann schaute ich mich prüfend um. Georgia stand mittlerweile dicht hinter Girlie und drängte auch zu mir, um sich ihre Begrüßung abzuholen. Die zutrauliche Stute war zwar noch nicht lange bei mir, aber dennoch hatten wir einen guten Draht zueinander gefunden. Ich tätschelte sie liebevoll und widmete mich dann meinem neu ernannten Hofmaskottchen. Dies war eine kleine, wunderschön gefleckte Falabellastute namens Candyflip. Man sah es ihr zwar nicht an, aber die Kleine konnte ein ziemliches Biest sein, wenn sie einem noch nicht vertraute. Mittlerweile wurde es aber besser.
      Als nächstes schaute ich nun nach meinen neuen Reitpony Ladies. Rabenkönigin und Cinnemont's History waren erst wenige Tage bei mir, doch sie schienen sich relativ gut eingewöhnt zu haben. Rabi war zwar eher vom zurückhaltenden Schlag, Cinni hingegen nahm alles sehr gelassen. Anscheinend hatten sie sich auch zusammen getan, denn sie standen beieinander und grasten friedlich. Zufrieden über die Harmonie bei meinen vierbeinigen Damen machte ich mich auf den Weg zu den werten Herren.
      Auch hier hatte sich ein Ponyhengst hinzu gemischt: der schwarze Donut, der ehemals Carry gehört hatte, gehörte nun mir. Er war ebenfalls sehr umgänglich, und wahrscheinlich war das sowieso der Grund, weshal ich mich überhaupt in die kleinen Gesellen verliebt hatte. Der Rappe nickte mir freundlich zu und schien vollkommen in Ordnung, weshalbt ich mich jetzt den drei anderen Kameraden widmete. Chardonnay sah sehr gut aus. Traurig betrachtete ich den stolzen Palomino. Ich hatte ihn richtig lieb gewonnen, doch trotzdem musste er mich demnächst wahrscheinlich verlassen. Glücklicherweise schienen die Verhandlungen mit Dia gut zu verlaufen, sodass auch er einen tollen Platz mit vielen Artgenossen seiner Rasse bekommen würde. Con Brio stand neben dem Lusitano und döste vor sich hin. Er wirkte etwas unglücklich, was mir ein schlechtes Gewissen machte. Der Hengst war sehr arbeitsfreudig und ihm fehlte meine Förderung beim Reiten, das wusste ich, doch momentan konnte ich es einfach nicht ändern. Plötzlich stupste mich etas von hinten an, und wi erwartet war es der freche Coco's Landzauber, der Aufmerksamkeit verlangte. Lachend drehte ich mich um und zerzauste den wuscheligen Schopf des Ponyhengstes. Auch ihm fehlte die Abwechslung, aber vielleicht konnte ich demnächst mal meine Cousine mitbringen, die von der Größe her perfekt zu dem Welsh A passte.
      Da auch beid meinen Männern alles im Lot war, stapfte ich als nächstes noch zu meinen Jüngsten, der mittlerweile recht stattlichen Fohlenherde. Hier hatte ich zwar vorher schon einige Ponies gehabt, doch etwas weibliche Unterstützung für Landmädchen konnte nicht schaden, also hatte Libertés Nessaja zu mir gefunden. Wie erwartete fanden sich eben diese beiden zuammen, während Heroin Junkie und ÉdC´s Velino spielerisch miteinander kämpften. So gut es ging schaute ich bei allen vieren nach, ob es irgendwelche Verletzungen gab, doch glücklicherweise entdeckte ich nur die üblichen Schrammen, die eher von harmloser NAtur waren. Guten Gewissens überließ ich also die Kleinen sich selbst und beendete meinen Kontrollbesuch, in der Hoffnung, bald mal wieder mehr Zeit zu haben und mich ausgiebig um meine Pferde kümmern zu können.

      4.270 Zeichen © by Chequi


      Fohlenbesuch bei Chequi

      Während Junkie glücklich war, wieder zu den anderen zu dürfen, ging ich auf den kleinen Velino zu. Chequi hatte mir gesagt, dass der gute ein ziemlich unkompliziertes Fohlen sei. Während ich beruhigend auf ihn einsprach, ließ er sich ohne Probleme von mir ans Halfter fassen und folgte mir mit in den Stalltrakt. Hier band ich auch ihn fest und begann ihn zu striegeln. Artig ließ er die Prozedur über sich ergehen und besonders ruhig für ein Fohlen, blieb er auch, als ich anfing seine Hufe zu kontrollieren.
      "Das machst du aber Prima, Velino" lobte ich ihn zwischendurch und munterte ihn noch ein wenig auf. Ein Roan Chestnut Pintaloosa und dazu ein recht hübscher Kerl war er. Es war immer wieder erstaunlich, was es doch alles für ausgefallene Fellfarben gab. Roans gefielen mir immer gut und dazu ein Pintaloosa, das war immer aufs neue spannend. Er stand wie eine eins dort und machte ebenso wenig Probleme, als ich begann ihn auf jegliche Verletzungen zu überprüfen. Am Bauch war er ein wenig kitzelig aber das Hengstfohlen war wirklich in Top Form. Man schien den kleinen richtig schnell ins Herz schließen zu können, denn es machte unwahscheinlichen Spaß, sich mit ihm zu beschäftigen. Als ich ihn am ende meiner Arbeit wieder losband und wir in richtung weide zurückgingen, wieherte er einma leise und hell auf. Er spitzte die Ohren und ich sah, dass das Schchterne Fohlen Landmädchen mit gespitzten Ohren auf den kleinen Racker wartete. Das war ein Vorteil für mich, da man an Mädchen sonst schwer ran kam. Velino erleichterte mir also wenn auch ungewollt die Arbeit und ich ließ ihn auf der Weide wieder frei.



      14. Januar - Ein Tag für die Ponyjungs

      Heute war ein ganz besonderer Tag, denn ich wollte ihn ausschließlich meinen männlichen Ponies widmen und außerdem wollten mich heute mein Freund Max und meine siebenjährige Cousine Malou begleiten, weshalb ich mich auch gleich doppelt freute.
      Ich holte also beide ab und dann fuhren wir gemeinsam zum Stall. Als erstes zeigte ich Malou den Hof und die anderen Pferde, während Max sich schonmal Carachillo schnappte und ihn putzte, um ihn dann zu longieren. Ich beobachete die beiden aus dem Augenwinkel und musste schmunzeln, als der Junghengst meinen Liebsten mal wieder ärgerte und ihm ständig in den Jackenzipfel biss. Ich hatte Max schon so oft gesagt, dass er mit dem bunten Frechdachs strenger sein sollte, doch irgendwie konnte er das nicht, also musste er sehen, wie er mit Carachillo zurecht kam.
      Als wir Mädels uns genügend umgesehen hatten und vorallem die Fohlen ausgiebig geknuddelt worden waren, holte ich Coco's Landzauber von der Koppel und band ihn an. So frech der Kleine auch sein konnte, so sehr liebte er es, geputzt und betüddelt zu werden. Und weil Malou mittlerweile Ahnung von der Pferdepflege hatte und es von der Größe her perfekt passte, durfte sie Landi heute mal verwöhnen.
      Währenddessen holte ich Zott Monte von der Koppel und band in in einiger Entfernung ebenfalls auf dem Putzplatz an. Da der Hengst sehr eigen war und teilweise wirklich unberechenbar, wollte ich kein Risiko eingehen und Landi oder Malou in Gefahr bringen. Ab und an schaute ich zu den beiden rüber, sie schienen sich wirklich bestens zu verstehen!
      Beruhigt widmete ich mich dann mit größter Vorsicht Monti. Er schien heute ganz gut drauf zu sein, immerhin versuchte er nur zweimal, mich zu beißen. Nach der flüchtigen Pflege ging es dann in den Roundpen, den Max gerade mit dem zufrieden aussehenden Carachillo. Ich rief ihm zu, dass er ihn wegbringen und sich um die beiden Kleinen, Malou und Landi, kümmern sollte und anschließend mit ihnen und Donut einen schönen Spaziergang machen sollten, nachdem sie auch den Rappen geputzt hatten. Dabei sollte jedoch Max den Welsh A Hengst nehmen, denn auch wenn er größer war, war Donut der ruhigere und der, auf den man sich wirklich immer verlassen konnte.
      Als alles geklärt war, machte ich mich dann schließlich mit Monti im Roundpen an die Arbeit. Zuerst ließ ich ihn etwas toben, dann machte ich verschiedene Übungen, die ihm vorallem erstmal zeigten, dass er sich unterordnen sollte, weil er oft die Führung übernehmen und mich überwältigen wollte. Nach einer halben Stunde gab er etwas nach und hörte auf, mich zu bedrohen und ergab sich meinen Übungen, was mich überaus glücklich stimmte, sodass ich den schicken Hengst ausgiebig lobte und unsere Arbeit für heute beendete. So schnell hatten wir das noch nie geschafft!
      Da die Anderen noch nicht zurück waren, putzte ich schonmal meinen Liebling Velino. Bei ihm ließ ich mir extra viel Zeit und verwöhnte ihn von vorne bis hinten. Anschließend sattelte und trenste ich ihn und begab mich mit dem Ponyhengst in die Reithalle, um ein bisschen Dressurtraining an den tag zu legen. Zwanzig Minuten ritt ich Velino im Schritt und lockeren Trab am langen Zügel warm, sodass er schön locker wurde und zufrieden abkaute. Nun begann die tatsächliche Arbeit. Wie immer war es traumhaft und machte total Spaß, sodass ich kaum merkte, wie Max und Malou in die Halle kamen und mir zusahen und wie die Zeit mehr und mehr verflog. Nach über einer Stunde waren sowohl Pony als auch Reiter befriedigt und beendeten das Training glücklich. Meine Begleiter applaudierten lachend, was ich mit einer gepielten Verbeugung quittierte.
      Nach zwei Runden fragte mein Cousinchen, ob sie Schritt reiten dürfe. Da Velino ausgelastet war, erlaubte ich ihr das, stieg ab und half ihr auf meinen Hengst rauf. Der Schecke nahm den Reiterwechsel sehr gelassen und trottete weiterhin brav im Schritt seine Runden, obwohl ich mich in der Mitte der Bahn platziert hatte und Malou lediglich das Ende der Zügel in der Hand hielt. Achja, dieses Pony war einfach zum Knuddeln!
      Nachdem Lino schön ausgeschnauft hatte, brachten wir ihn zurück zum Putzplatz, wo ich absattelte und mit Malous Hilfe nochmal über ihn drüber putzte, während Max schonmal Heu und Wasser auf den Koppel verteilte. Mit seiner Winterdecke, die sein noch feuchtes Fell vor dem kalten Wind schützen sollte, ausgestattet, durfte Velino dann auch zurück zu seinen Kumpels.
      Als nächstes verabschiedeten wir uns von den Jungs und machten uns fröhlich auf den Heimweg.

      4.542 Zeichen © by me


      31. März - Frühjahrsputz!

      Da endlich mal wieder schönes Wetter war, die Sonne nur so lachte und sich die Winterkälte wohl endgültig verzogen hatte, war heute ein großer Frühjahrsputz angesagt. Dieser sollte jedoch nicht wie üblich bei mir Zuhause stattfinden, sondern vorallem am Stall.
      Jedes meiner Pferde sollte heute ausgiebig geputzt und geschrubbt werden, damit sie endlich ihre dicke Wolle und den festgesetzten Staub loswerden und mal wieder richtig glänzen konnten.
      Weil ich alleine für meine ganze Herde wahrscheinlich bis zum nächsten Winter gebraucht hätte, hatte ich mir ein ganzes Einsatzkommando einberufen: Meine Mama, mein Freund Max, Meine Patentante Simi, meine 7-jährige Cousine Malou, ihr 9-jähriger Bruder Jano und meine Freundinnen Lara und Janina, alle wollten sie heute helfen.
      So trafen wir uns morgens früh um 10 Uhr auf dem Hof und hielten eine kurze Teambesprechung ab. Hoch motiviert ging es dann an die Arbeit; wir begannen mit den sechs Stuten. Als erstes holte ich Nanu Nana für Jano und Malou, denn sie war die kleinste und liebste meiner Damen. Sofort freundeten sich die Drei an und die Kids hatten viel Spaß mit der gescheckten Ponystute.
      Lara übernahm Cinnemont's History, Janina pflegte Cassini's Girl und Mama sowie meine Tante, die übrigens Mama's Zwillingsschwester ist, übernahmen gemeinsam Tears in Heaven.
      Max nahm sich Ocean Water an und ich sorgte mich um Rabenkönigin. Leider war die Reitponystute immer noch relativ scheu und neigte zu aggresivem Verhalten in Situationen, die ihr unbehaglich vorkamen. Aus diesem Grund wollte ich ihr den Tumult am Putzplatz nicht antun und putzte sie kurz auf der Koppel, um dann einen gemütlichen, ruhigen Spaziergang zu machen. Die Sonne schien ihr zu gefallen und so war Rabi ziemlich entspannt. Nach zwanzig Minuten kehrten wir auf den Hof zurück, wo meine Freunde noch voll im Gange waren. Ich brachte meinen Schützling auf die Koppel zurück und half dann hier und da bei den Anderen, bis die Stuten allesamt glänzten und vom größten Winterpelz befreit waren.
      Als nächsten waren die Hengste an der Reihe.
      Dass die Kinder Landzauber übernahmen, verstand sich von selbst, immerhin hatten sie schon öfter Bekanntschaft mit dem kleinen Pony gemacht und kannten ihn und seine Späße, wobei die natürlich nie böse gemeint waren und nur noch mehr Vergnügen bei Jano und Malou erzeugten.
      Wie erwartet kam es fast zum Streit, weil meine Helferlein sich nicht einigen konnten. Alle Hengst -bis auf Monte- waren nahezu Engelchen, sodass ich niemandne zuteilen wollte. Schließlich entschied sich Janina für Horshoe and Handgrenades und Lara für Donut, Mama übernahm Louis und Simi durfte Velino übernehmen, was sie zu einem stolzen Strahlen brachte. Kopfschüttelnd lachte ich und schaute Max mit hochgezogenen Augenbrauen an. Er wusste genau, was gemeint war und erwiderte mein Grinsen.
      Da nun nur noch Monte und Chiccory über waren, war relativ schnell klar, dass mein Liebster sich um Chicco kümmern würde. Er grummelte ein bisschen vor sich hin, doch fand sich damit ab. Schadenfroh streckte ich ihm die Zunge raus, allerdings war ich mir nicht sicher, ob es anders rum nicht gerechtfetrigter gewesen wäre. Immerhin war Chicco nur ein bisschen zappelig; Monti hingegen war tatsächlich ziemlich fies. Seufzend überließ ich die anderen abermals sich selbst und wandte mich dem auffälligen Schecken zu, der mich schon argwöhnig aus den Augenwinkeln heraus anschielte und mir den Po zu wand. Ich schluckte und wagte mich dann doch, auf den Hengst zuzugehen. Immerhin wusste ich ja, dass er nichts für sein Verhalten konnte und eigentlich auch ein liebes Pony war. Er wusste es nur noch nicht!
      Wie bei Rabi stellte sich jedoch heraus, dass Monte dank dem schönen Wetter wohl besser drauf war, als gewöhnlich. Er versuchte lediglich zweimal nach mir zu schnappen, als ich den Strick in sein Halfter, welches er sicherheitshalber immer trug, einklinkte und unterließ es ganz, nachdem ich ein deutliches 'Nein!' ertönen ließ. Überrascht lobte ich ihn überschwänglich, was er mit einem genervten Seufzen quittierte. Ich kicherte und ließ ihm dann seine Ruhe, in dem ich das Putzen weg ließ und ihn am langen Strick bei einem Spaziergang hinter mir her laufen ließ, ohne ihn auch nur anzusehen. Als wir wieder daheim waren, passierte etwas unerwartetes, was eigentlich nichts Besonderes war, mir jedoch unheimlich viel bedeutete. Als ich Montes Strick löste, rannte der Hengst nicht wie gewöhnlich mit angelegten Ohren, zischendem Schweif und Austreten davon, sondern er lief seelenruhig zwei Schritte weiter, schaute mich kurz an und begann dann zu fressen, ohne die Flucht zu ergreifen. Zwar würdigte er mich keines Blickes mehr, doch für mich war das ein Zeichen der Besserung.
      Noch fröhlicher als zuvor gesellte ich mich zu den anderen und berichtete von dem schönen Vorfall. Die anderen schienen etwas verständnislos, lediglich Max kannte Monte so wie ich und schenkte mir ein zärtliches Lächeln und einen anerkennenden Blick. Er wusste, wieviel mir dieser Schritt des problematischen Ponies bedeutete.
      Als die anderen Hengste auch wieder auf der Koppel waren, ging es als letztes an die Fohlen. Meine Cousine und mein Cousin bekamen auch hier wieder den Kleinsten, Inside.
      Janina entschied sich für Ballerina und Lara nahm sich Come to an End an. Mama und meine Tante kümmerten sich zusammen um die Reitponyfohlen Love is on Fire und Nessaja.
      Weil ich heute schon so viel gekämpft hatte, überließ Max mir meinen Liebling, Heroin Junkie und er opferte sich für den frechen Made of Steel. Dankbar drückte ich ihm einen Kuss auf die Stirn.
      Dieses Mal konnten wir alle gemeinsam putzen und es stellte sich als mega lustig heraus. Wir quatschten viel und genossen die Arbeit, die sich eingentlich gar nicht wie richtige Arbeit anfühlte, sondern ein richtiges Vergnügen war. Auch den Fohlen schien die Pflege Spaß zu machen, sie waren alle super drauf und sorgten für eine Menge Lacher. Weil die Zeit wie im Fluge verging und wir rasch mit dem Putzen fertig waren, machten wir noch einen gemeinschaftlichen Spaziergang im goldenen Licht mittlerweile abendlichen Sonne. Es wurde nun jedoch rasch kühl und da wir alle nur T-Shirts anhatten, machten wir und wieder auf den Heimweg.
      Wir brachten die Fohlen auf die Weide, knuddelten noch eine Runde und setzten uns dannach noch zusammen ins Reiterstübchen, um gemeinsam den Tag ausklingen zu lassen. Noch einige Zeit saßen wir zusammen, ehe wir uns voneinander verabschiedeten, natürlich mit dem Versprechen, so etwas bald zu wiederholen.

      6.560 Zeichen © by me




      08.04.2012 - Erster Besuch

      So richtig hatte ich den Abschied von Ente noch nicht überwunden und trauerte auch Raunchy noch hinterher. Dies erschwerte mir mehr oder weniger die Bindung an eine neue Reitbeteiligung. Dafür hatte ich mich eigentlich bei Chequi gemeldet und angefragt, ob Velino schon vergeben wäre. Daraufhin hatte ich das Okay bekommen und würde mich um ihn kümmern dürfen. Dies war nun schon einige Wochen her und ich hatte mich immer noch nicht aufraffen können. Doch heute wollte ich das ändern. Ich hatte mich schon umgezogen und die Haare zu einem Dutt zusammen gewürgt. Nun packte ich noch Handy, Handschuhe und Schlüssel in meine Umhängetasche. Auf meinem Weg durch den Flur schnappte ich mir einen Apfel aus der Obstschüssel. Er erinnerte mich direkt an Schneewittchen, denn er schillerte ihn herrlichen Rottönen, das wäre sicherlich ein gutes Begrüßungsgeschenk. Ich schlüpfte in meine Stallschuhe und war in der nächsten Sekunde auch schon am Auto. Da ich mir nicht sicher war, würde mich mein treues Navi begleiten. So würde ich sicher in einer halben Stunde auf Chequi’s Hof ankommen. Das Wetter ließ heute wieder relativ zu wünschen übrig. Zwar sah man keinen Schneeregen wie vorhergesagt, dafür war es wortwörtlich einfach nur verdammt kalt. Auch wenn die Sonne nebenbei schien und der Himmel größtenteils blau war.
      Auf dem Hof angekommen parkte ich flott und sprang auch schon aus dem Auto. Es herrschte Stille auf dem gesamten Hof. Anscheinend war Chequi momentan nicht da. Also würde ich ihr später einen Zettel schreiben. Mein erster Weg führte in den Stall. Dieser war zwar wie leer gefegt, aber ich sah, dass schon gemistet worden war und außerdem musste ich noch das Halfter holen. An Velinos Box hing dann auch das blau-karierte Halfter samt Strick. Flott schnappte ich es mir und hängte meine Tasche an die Boxentür. Den Apfel versteckte ich in meiner Jackentasche. Danach machte ich mich auf den Weg zur Hengstweide. Dort stand um die neun Hengste verschiedenster Größen. Als sie mich am Gatter entdeckten, kamen sofort alle angaloppiert. Ich schlüpfte unter den Latten durch und lief zu Velino. Der beschnupperte vorsichtig meine Hand, ließ sich aber ohne Probleme aufhalftern. Dann versuchte ich mich geschickt anzustellen und Velino von der Weide zu bekommen, ohne dass mir der Rest folgte. Als wir das hinter uns gebracht hatten, lief ich mit Velino an meiner Seite zurück zum Stall. Velino schien schon etwas entdeckt zu haben und wühlte mit seinen Nüstern an meiner Jacke herum. Ich seufzte lachend und hielt ihm den Apfel hin. Den er auch mit sehr viel Genuss und Sauerei verspeiste.
      Am Putzplatz angekommen band ich den jungen Hengst dann fest und machte mich schnell auf die Suche nach seiner Putzbox. Im Spind wurde ich auch fündig und konnte dann sofort loslegen. Velino hatte sich den feuchten Boden zu nutzen gemacht und sah nun an manchen Stellen aus wie ein Hausschwein. Ich schnappte mir einen groben Striegel und begann, Velino von der Schlammkruste zu befreien. Nachdem ich das erfolgreich geschafft hatte, ging es weiter mit einer etwas härteren Bürste, um den Rest vom Dreck einigermaßen wegzubekommen. Dazu kam ja auch noch, dass sich der Gute wie ein Eisbär im Sommer härte und tonnenweise Winterfell verlor. Erst nach einer Weile war ich einigermaßen fertig mit allem und widmete mich nun seinem Langhaar. Spray war da immer gut und dazu eine spezielle Bürste und schon waren Mähne und Schweif seidig, glatt und frisch durchgekämmt. Damit konnte ich schon zufrieden sein. Danach begann ich noch mit den Hufen. Als auch das geschafft war, lobte ich Velino ausgiebig, denn er hatte sich richtig brav verhalten. Nachdem ich alles wieder in der Putzbox verstaut hatte, schob ich sie beiseite und schnappte mir den Besen, um Velinos Fell einzufangen, eh es über den gesamten Hof fliegen würde. Danach machte ich mich auf die Suche nach einem Kappzaum in seinem Spind, wurde aber leider nicht fündig. Stattdessen nahm ich Trense, Longe, Peitsche und Bandagen mit. Zuerst begann ich mit dem bandagieren. Das brauchte so manches Mal seine Zeit, doch da Velino ausnahmsweise schön stillhielt, war ich schnell fertig. Dann trenste ich ihn auf und bastelte die Longe mit durch das Gebiss. Schwer zu erklären, aber es war eine der anderen Möglichkeiten die ich neben dem Kappzaum noch akzeptierte. Danach schnappte ich mir nur noch die Longierpeitsche und schon konnte es losgehen.
      Um mich mit Velino ein wenig bekannter zusammen, hatte ich beschlossen ihn ein wenig zu longieren. So konnte ich herausfinden was er konnte und wir konnten uns kennenlernen. Zu Beginn startete ich mit einigen lockeren Schrittrunden auf jeder Hand. Velino lief fleißig vorwärts. Ich übte auch das Stehen bleiben, um zu schauen wie er auf Stimmkommandos reagierte. Velino machte das ohne Probleme mit. Nach sieben Minuten nahm ich den Trab mit hinzu. Zu Anfang glich Velino einer Giraffe, doch er entspannte sich schnell und suchte den Weg nach unten. Um ihm dabei zu helfen, verkleinerte ich öfters den Longierzirkel. Denn mit mehr Biegung würde er sich eher selbst tragen. Als wir das einigermaßen erreicht hatten, denn niemand konnte das von Anfang an perfekt, nahm ich noch Trabstangen hinzu, um Velinos Aufmerksamkeit zu behalten. Dem jungen Hengst schien das auch sichtlich Spaß zu machen und nahm die Stangen von beiden Seiten mit vollen Elan. Ich hatte sie ganz außen hingelegt, so musste ich sie jetzt nicht wegräumen, sondern konnte Velino ganz einfach näher zu mir holen und ihn galoppieren lassen. Anfangs machte er einige Freudensprünge, doch dann galoppierte er schön vorwärts. Ich lobte ihm ausgiebig und ließ ihn zum Schluss hin noch mal locker austraben. Wir nahmen auch noch mal die Stangen mit dazu. Wir hatten zwar nicht so viel gemacht, aber dennoch schwitzte Velino nach der Dreiviertelstunde leicht an Schulter und Brust. Ich führte ihn noch ein wenig im Schritt umher bis er wieder trocken war. Danach ließ ich ihn laufen, während ich die Stangen wieder verstaute. Natürlich musste sich ‘Madame’ auch noch einmal gründlich wälzen, eh wir die Halle verließen.
      Am Putzplatz trenste ich ihn ab und machte das Halfter wieder drüber. Dann säuberte ich das Gebiss und bandagierte Velino ab. Flott bürstete ich noch mal über Velino drüber, er würde nachher eh wieder wie Sau aussehen, und säuberte seine Hufen. Als ich damit fertig war, band ich den Hengst los und wir machten uns auf den Weg zurück zur Weide. Ohne Probleme kam ich mit ihm rein, schloss das Gatter und Velino wartete brav, bis ich das Halfter von einem Kopf gelöst hatte. Dann trabte er im Imponiergehabe davon. Ich beobachtete die bunte Hengstgruppe noch ein wenig. Dann lief ich aber zurück zum Stall, schnappte mir Zettel und Stift und schrieb eine kleine Nachricht an Chequi und hinterließ ganz liebe Grüße. Ich räumte noch die Putzbox weg, rollte die Bandagen ordentlich auf, kehrte den Putzplatz und holte meine Tasche, eh ich wieder nach Hause fuhr. Velino war schon toll. Vielleicht würde er mir ja auch über den Verlust von Raunchy hinweg helfen. Schlecht wäre das sicherlich nicht.
      7084 Zeichen © by Edfriend



      17. Juli - Endlich mal wieder zu den Pferden!

      Genauso wie das Wetter war heute auch meine Laune; alles andere als sonnig. Wenig Schlaf und zu viel Arbeit sorgten seit Wochen dazu, dass ich enorm erschöpft und ausgelaugt war und es kaum mehr zu meinen Lieblingen schaffte.
      Heute allerdings wollte ich mich endlich mal wieder meinen Pferden widmen. Anstatt also auszuschlafen, machte ich mich um Acht Uhr schon auf den Weg auf den Hof. Und obwohl ich total fertig war, ging mir das Herz auf und ein freudiges Lächeln huschte über mein Gesicht, als ich die drei Herden auf ihren Koppeln erblickte, friedlich grasend und entspannt, trotz des wolkenverhangenen Himmels.
      Wie immer war es als erstes Cassini's Girl, die mich erblickte und freudig begrüßte. Sie begleitete mich schon seit Fohlenalter und hatte mich noch nie im Stich gelassen. Liebevoll begrüßte ich sie mit einem Küsschen und nahm sie mit an den Putzplatz, um sie ein wenig zu verwöhnen eine gemütliche Runde auszureiten. Mittlerweile vertraute ich ihr blind, sodass ich einfach einen Strick zu Zügeln an ihr Halfter bastelte und mich ohne Sattel auf den gut bemuskelten Rücken meines Lieblings zu schwingen. Wir waren eine Einheit, gaben uns Sicherheit. Der Ausritt half mir, wieder mein inneres Gleichgewicht zu finden und auch wenn er von nicht allzu langer Dauer war, fühlte ich mich gleich besser und fitter. Auch Girlie genoss unseren Ausritt und lief zufrieden am langen Zügel vorwärts. Nach etwa einer halben Stunde kehrten wir auf das Gut zurück und ich brachte meine Schönheit wieder auf die Koppel, natürlich nicht, ohne ihr noch ein Leckerchen zuzustecken.
      Prüfend schaute ich auf die Uhr. In zehn Minuten sollten meine Reitschülerinnen kommen, denen ich seit einigen Wochen Unterricht auf meinen Pferden gab. Rasch schaute ich auf die Liste, wer heute kommen sollte und entschied, dass ich den Kleinen heute mal die Ponystuten überlassen wollte. Die vier Mädchen saßen mittlerweile sicher, sodass ich nebenbei auch noch reiten konnte. So waren die fünf Damen bewegt, Tears in Heaven würde nachher Besuch von ihrer Reitbeteiligung Jeannie bekommen. Auch Horseshoe and Handgrenades hatte eine Reitbeteiligung, Kaja. Die beiden waren 16 Jahre alt und ritten wirklich gut. Ich wusste, dass die beiden Hannoveraner bei ihnen gut aufgehoben waren und freute mich über die Hilfe mit den Pferden. Nicht selten halfen die jungen Mädchen nicht auch noch anderweitig im Stall und griffen mir bei den anderen Pferden unter die Arme.
      Nun widmete ich mich aber erstmal meinen anderen Reitschülerinnen, die freudig auf mich zugestürmt kamen. Ich hatte gar nicht mitgekriegt, wie sie gebracht worden waren und war deshalb erstmal etwas verdutzt, als mir vier kleine Mädels im Alter von sieben bis zehn am Arm hingen, doch rasch stimmte ich in ihr Gelächter mit ein und schüttelte die Damen ab, um für Ruhe zu sorgen.
      "Na, na, meine Lieben! Nicht so stürmisch", erwiderte ich grinsend. Als sich die Meute etwas beruhigt hatte, begann ich mit der Pferdezuteilung.
      Maja, der kleine siebenjährige Engel mit den goldenen Löckchen, durfte wie fast immer ihren Liebling Cinnemont's History reiten.
      Den neunjährigen Zwillinge Jill und Lacey teilte ich Ocean Water und Zaubermaus zu, und die noch etwas unsichere Älteste, Luisa, Majas Schwester, durfte Nanu Nana reiten. Alle Vier waren glücklich über ihr Pony, sodass wir die Vierbeiner direkt von der Weide holten, ich nahm Rabenkönigin für mich mit.
      Hier und da musste ich beim Fertig machen noch etwas helfen und das Satteln ging größentechnisch natürlich auch noch nicht alleine, aber ansonsten arbeiteten mittlerweile alle ziemlich selbstständig. Als alle ihren Schatz fertig hatten, marschierten wir auf den Platz. Ich half den Kindern hoch und stieg dann selbst auf. Eine dreiviertel Stunde unterrichtete ich und bewegte nebenbei Rabenkönigin, die mehr oder weniger arbeitswillig war und sich relativ gut benahm.
      Als wir allesamt fertig und geschafft, aber zufrieden waren, machten wir die Ponydamen wieder fertig und entließen sie auf die Koppel.
      Anschließend kam ich natürlich nicht drum herum, mit meinen Schülerinnen die Jungpferde zu knuddeln. Quietschend stürmten sie auf meine Jünglinge zu, die -bis auf Heroin Junkie- erstmal die Flucht ergriffen. Mit betroffenen Gesichtern und offenen Mündern starrten mich Maja, Jill, Lacey und Luisa an. Ruhig erklärte ich, dass Ruhe bei Pferden doch das A und O war, woraufhin mein Lieblingskind Maja mir bejahend zustimmte und mahnend den Finger symbolisch auf ihren Mund legte und ein "Sschhhh!" von sich gab.
      Nach und nach näherten sich auch die anderen Fohlen wieder an, sodass wir nicht mehr zu fünft an Junkie hängen mussten, sondern sich jedem seinem persönlichen Liebling zu wenden konnte.
      Während Maja ihren heißgeliebten Inside flauschte und die Zwillinge an Made of Steel und Love is on Fire hingen, widmete sich Luisa den beiden Stuten, die heute etwas ruhiger waren; Nessaja und Ballerina. Allerdings drängte sich plötzlich Junkie so sehr auf sie, dass sie kaum noch flüchten konnte. Und obwohl sie sonst immer Angst hatte, wenn ein Pferd etwas aufdringlicher war, kicherte die Zehnjährige und beschäftigte sich dann mit meinem kleinen Raudi. Ich hingegen ging zu Talitha, die etwas abseits stand und nicht so recht wusste, was sie tun sollte und streichelte meine kleine Schönheit ein wenig.
      Schließlich wurden die Mädchen abgeholt und ich merkte, wie sich mein Rücken bemerkbar machte. Seufzend blickte ich zur Hengstkoppel.
      "Tut mir Leid, meine Dicken, ihr werdet bis morgen warten müssen", murmelte ich leise und seufzte abermals. Für heute reichte es, ich konnte es mir nicht leisten, am nächsten Tag auf der Arbeit zu schwächeln und wollte mich deswegen noch etwas ausruhen.
      Dennoch ging ich nochmal hin und kraulte allesamt. Chiccory und Landzauber hatten mal wieder Macken, die ich noch versorgte und Come to an End bekam noch seinen Hustensaft, da er sich vor Kurzem etwas unterkühlt hatte, als er im Regen gestanden hatte und seitdem ab und an hustete. Velino und Louis wurden mal wieder aufdringlich und wichen mir nicht von der Seite. Mir fiel es schwer, mich von ihnen loszureißen, doch ich musste ja.
      Gerade, als ich unter dem Zaun durchschlüpfte und die Weide verließ, liefen mir Kaja und Jeannie winkend entgegen. Die beiden fragten, ob sie gemeinsam ausreiten dürften, was ich natürlich bejahte. Dann erkundigten sie sich, was es noch zu tun gäbe. Zögerlich erwiderte ich, dass Donut, Douglas, Day by Day und Zott Monte noch ein bisschen Zuneigung gebrauchen konnten und sie sich generell an den Hengsten austoben könnten. Freude strahelnd erklärten mir die Mädchen, dass sie heute nichts mehr vorhatten und sich liebend gerne um die Jungs kümmern würden. Erleichtert, dass die männlichen Pferde auch noch etwas mehr Zuneigung bekommen würden, bedankte ich mich bei den fleißigen Helferinnen und verabschiedete mich dann.
      Niedergeschlagen dachte ich über Zeit- und Pferdeverhältnis nach und kam zu dem Schluss, dass ich demnächst eventuell den Bestand verkleinern sollte. 'Aber erst demnächst', dachte ich und schob den Gedanken schnellstmöglich in die hinterste Ecke meines Kopfes.
    • Stelli
      Pflegebericht ÉdC's Velino

      Grade als ich dabei war eines meiner Pferde zu reiten, klingelte mein Handy. Unbekannte Nummer. Ging ich mal ran, man wusste ja nie. Ich staunte nicht schlecht als am anderen Ende der Leitung Chequi hing. Ich konnte mein Glück kaum fassen: Ich würde Velino bekommen. Ich zitterte am ganzen Körper und meine Stimme überschlug sich vor Glück. Ich konnte ihn sogar noch heute abholen, wenn ich wollte. Natürlich wollte ich! Ich ritt mein Pferd trocken, brachte es nach draußen auf ein Paddock und machte mich direkt an die Vorbereitungen. Ich füllte ein Heunetz, streute den Hänger mit Stroh ein und kurbelte ihn an meinen Jeep. Ich packte noch die restlichen Sachen ein und machte mich auf den Weg.
      Dann endlich war es soweit. Ich fuhr auf Chequis Hof, parkte und dann kam sie mir schon entgegen. Wir begrüßten uns und sie führte mich dann zu Velino. Mein Herz schlug direkt einen Takt schneller als ich ihn sah. Zuerst führte sie mich in die Sattelkammer, wo noch wenige Sachen der Pferde gelagert waren. Ich durfte Velinos Sattelzeug, Trense, diverse Halfter und Decken mitnehmen. Ich packte die Sachen in meinen Kofferraum und Hängerkammer und dann ging es wieder zu Velino. Chequi fiel der Abschied von ihrem Liebling sichtlich schwer, doch ich versicherte ihr, dass er es sehr sehr gut bei mir haben wird und sie ihn jederzeit besuchen kann. Ich packte Velino meine mitgebrachten Transportgamaschen drauf und führte ihn in den Hänger. Chequi verabschiedete sich nochmal unter der ein oder anderen Träne von ihrem Lieblingshengst und schloss dann die Tür am Hänger und klappten die Rampe hoch. Chequi gab mir Velinos Papiere und alles andere von ihm mit, sogar ein Foto als Fohlen war dabei. Ich bedankte mich überschwänglich bei ihr und drückte sie zum Abschied feste. Winkend fuhr ich vom Hof in Richtung Heimat.
      Zuhause angekommen machte ich mich gleich daran, Velino auszuladen. Der Reitponyhengst war shr nervös und aufgeregt, wieherte und tänzelte. Ich spach ihm beruhigende Worte zu und streichelte seinen Hals bis wir die Stallungen erreichten. Ich brachte Velino erstmal in seine Box damit er sich beruhigen konnte. Danach verstaute ich seine Sachen in der Sattelkammer. Zuletzt sah ich noch einmal stolz nach meinem Neuankömmling bevor ich mich wieder an die Arbeit machte.
    • Lunalina
      Pflegebericht ÉdC's Velino

      Heute ging ich zu Stelli 's Stall. Dort durfte ich mich nun jeden Monat um Lino kümmern, einem wunder schönen Hengst. Im Stall angekommen zeigte mir Stelli alles, sagte mir wo alles Sachen sind und verschwand dann. Zu erst holte ich Lino aus seiner Box. Er schaute mich misstrauisch an aber als ich ihm eine Möhre anbot, kam er auf mich zu. Auf der Stallgasse fing ich an ihn zu putzen. Extra langsam und Intensiv, dabei redete ich ununterbrochen, er sollte mich und meine Stimme kennen lernen. Nachdem ich ihn gesattelt und getrenst hatte, brachte ich ihn nach draußen auf den Platz und fing an ihn im Schritt warm zu reiten. Lino reagierte sehr fein auf Beinhilfen und ich konnte ihn ganz gechillt am langen Zügel durch die Bahn reiten. Nach ca. 5 Minuten fing ich an einige Bahnfiguren wie Zirkel, Schlangenlinien und Schulterherein zu reiten und die Zügel ein Wenig auf zu nehmen. Nach vielen Wechseln, ließ ich ihn locker antraben, und nahm die Zügel auf. Dann begann die Arbeitsphase. Zirkel und Viereck verkleinern/vergrößern,Volten und wieder viele Handwechsel. Galoppieren wollte ich erst später, zum Abschluss. Durch viele Schritt-Trab Übergänge und auch kurze Pausen am langen Zügel lief Lino sehr locker und aufmerksam was mich sehr freute. Als er anfing zu schwitzen, ließ ich ihn angaloppieren und freute mich das er so weich zu sitzen war. Er sprang schön an und um, ich machte einen Fliegenden Wechsel und ließ ihn dann austraben. Dann machte ich das Tor auf und ging mit ihm noch eine kurze Runde durch den Wald zum See damit er sich im Schatten und Wasser abkühlen und beruhigen konnte. Wir passten ganz gut zu einander fand ich und er schaute mich öfters mal an. Am See angekommen, legte ich den Sattel auf einen Baum, zog mir meine Stiefel aus und watete mit ihm ins Wasser. Neugierig lief er mir hinterher. Im Wasser setzte ich mich wieder auf ihn und er schwamm eine kleine Runde mit mir auf dem Rücken. Überglücklich und dreckig kamen wir wieder im Stall an und ich duschte ihn noch ab bevor ich ihn auf die Koppel brachte. Dann mistete ich seinen Stall schön sauber aus, machte den Putzkasten sauber, und reinigte das Zaumzeug. Am Ende des Tagen war ich ziemlich kaputt doch Lino stand zufrieden in seiner Box und frisst sein Futter. Ich hoffte das Stelli zufrieden mit mir war, den ich hatte mir viel Mühe gegeben. Auf dem Weg nachhause plante ich schon was ich nächstes mal machen wollte.

      [By AnnyLinaLuna]
      [2415 Zeichen (ohne Überschrift, mit Leerzeichen]
    • Stelli
      Pflegebericht Zuchtstallungen

      Heute waren mal wieder die Zuchtpferde meines Gestüts an der Reihe. Ich begann mit meinem einzigsten Shettyhengst Schoko. Nachdem ich ihn geputzt hatte, holte ich sein Fahrgeschirr und machte ihn fertig für einen kleine Fahrt. Das Wetter lud ja total dazu ein! Wir fuhren eine Stunde über die Straße zu einem asphaltierten Feldweg und von da aus zurück zum Stall. Im Stall kam Schoko nach einer kleinen Dusche auf die Koppel. Die nächste war Summer Wine. Ich holte meine Trakehnerstute mit einer weiteren Stute, Embassy, von der Koppel und brachte sie in den Stall um sie zu putzen. Nachdem Embassy und Summer Wine sauber waren brachte ich sie zur Führanlage. Ich ließ dazwischen jeweils einen Platz frei und stellte das programm auf 45 Minuten Schritt und Trab ein. Derweil holte ich meinen Lusitanohengst Silvano aus seiner Box und putzte ihn ebenfalls. Danach holte ich seine Trense, Longiergurt, Gamaschen und Ausbinder und packte alles auf meinen Fuchs drauf. Anschließend longierte ich Silvano 30 Minuten auf dem Longierplatz. Als ich fertig war und Silvano auf einen freien Hengstpaddock gebracht habe, holte ich Summer Wine und Embassy aus der Führmaschine und brachte sie in ihre Boxen. Als nächstes holte ich Red Diamond aus seiner Box und putzte ihn sorgfältig. Danach sattelte ich ihn und ging mit ihm auf den Springplatz. Nachdem ich ihn ordentlich aufgewärmt habe fing ich an zu Springen. Zuerst ein Kreuz, dann Steil, dann irgendwann einen Pacours auf L-Niveau. Red Diamond steht momentan nicht mehr so ganz im Training wie sonst. Nachdem ich nochmal 20 Miniten gesprungen bin waren wir fertig. Nachdem Red Diamond versorgt war kam er aufs Paddock. Von dort aus nahm ich Pount mit und befreite im Stall sein fell von Staub und Schmutz. Anschließend ging ich mit ihm in die Halle und führte ihn kurz, bevor er frei laufen durfte. Ich scheuchte ihn 10 Minuten herum, dann hatte er keine Lust mehr und kam wieder nach draußen. Anschließend holte ich Jade aus seiner Box, gemeinsam mit Ready to Talk. Ich putzte über beide kurz drüber, dann kamen die Hengste zusammen in die Führmaschine. Derweil holte ich meine Stute Arrivederci von der Koppel, putzte sie kurz und ließ sie dann genau wie Pount in der Halle laufen. Am Ende durfte Arrivederci sogar über 2 Kreuze springen. Nach dem frei laufen kam die Stute in ihre Box. Jade und Ready to Talk waren ebenfalls fertig und kamen auf die Koppel. Dance for Winning war die Nächste. Ich reinigte sie von Staub und Dreck, holte erneut das Einspännergeschirr, brachte es auf sie und spannte die Hackneystute vor die Kutsche. Ich fuhr fast die gleiche Strecke wie mit Schoko, nur andersherum. Nach einer Stunde erreichten wir wieder den Hof und Dance for Winning kam in ihre Box. Nun musste ich mich um Ysun kümmern. Als sie sauber war sattelte ich meine Trakehnerstute und ging auf den Dressurplatz. Yun hasst Dressur, aber da musste sie mal wieder durch. Ich ritt höchstens 45 Minuten bei der Hitze und Ysun stellte sich auch gar nicht so dumm an heute. Nach einer kalten Dusche durfte sie auf ein freies Paddock. Weiter ging das Programm mit Conversation. Ich beließ es nicht bei ihr, sondern holte nachdem ich sie von der Koppel holte, auch noch Falada und die Isländerstute Palimé aus ihren Boxen. Alle 3 waren in windeseile sauber, dann führte ich eine nach der anderen in die Führmaschine und stellte das Programm wie gewohnt auf 45 Minuten Schritt und Trab. Während sie sich bewegten holte ich Mejorano. Ich machte ihn fertig, sattelte ihn mit seinem Westernzeug und dann genossen wir gemeinsam einen Ausritt. Mejorano war sehr trittsicher, daher konnten wir ordentlich durch das Gelände fetzen. Nach einer Stunde waren wir zurück auf dem Gestüt. Schnell war Mejorano versorgt und konnte auf die Koppel und ich holte die 3 Stuten aus der Führanlage und verteilte sie in ihre Boxen und auf die Paddocks. Nun war Forever Yours dran. Sie war grade mitten in ihrer Springausbildung, deswegen hatte ich vor diese heute weiterzuführen. Ich sattelte sie und ging zu Fuß auf den Platz um kleine Sprünge aufzubauen. Danach ging ich mit dem Pferd zum Platz, machte uns warm und dann gings ans Springen. Forever Yours liebte Springen, war anfangs etwas verhalten und wurde nicht locker im Rücken, zum Ende hin wurde sie mutiger und williger. Nach einer Stunde waren wir beide geschafft. Ich duschte Forever Yours und brachte sie in ihre Box zurück. Pacey war nämlich jetzt an der Reihe. Ich holte meinen Falbscheckhengst vom Paddock, putzte ihn und führte ihn dann in die Halle. Zuerst durfte er sich aufwärmen beim frei laufen, danach schickte ich ihn über ein paar Sprünge. Nac h 30 Minuten beendete ich das Laufenlassen und brachte Pacey in seine Box. Nach einer Cola war Akhawi dran, mein Araberhengst in Sonderlackierung. Ich holte ihn von der Koppel und putzte den Schecken. Anschließend holte ich meinen Longiergurt, Gamaschen, Akhawis Trense und Ausbinder und packte das ganze zeug aufs Pferd und ging mit Akhawi auf den Longierplatz. Ich longierte Akhawi in allen 3 Gangarten, am Ende auch über Trabstangen. Als wir fertig waren kam Akhawi in seine Box zurück. Nun war Edurance Clash dran. Leider lahmte der Barpckpintowallach momentan leicht, da er sich auf der Koppel vertreten hat. Deswegen hatte er Boxenknast und durfte nur im Schritt raus. Also führte ich Clash zu einer kleinen Grasfläche wo er 10 Minuten grasen durfte. Danach kühlte ich sein lahmes Bein mit Wasser und stellte ihn in seine Box zurück. Als nächstes hatte ich vor, Saphir und Call me bubble zusammen in die Führanlage zu schmeißen. Ich putzte kurz über beide Stuten drüber und brachte sie dann wie gesagt zur Führmaschine, übliches Programm. Derweil konnte ich mich um Realités kümmern, meinem kleinen Falabellahengst. ich putzte ihn kurz, führte ihn 5 Minuten im Schritt, dann konnte er wie eine Pingpongkugel durch die kleine Reithalle schießen. Nach 15 Minuten fing ich ihn ein und brachte ihn in seine Box zurück. Nun hatte ich noch 20 Minuten, bis die 2 Stuten fertig waren. Also nahm ich mir Millenium GC und ließ sie ebenfalls schnell in der Halle laufen. Die junge Stute steht kurz vorm Anreiten und muss schön ausgepowert sein, damit sie nicht auf dumme Gedanken kam. Danach durfte sie raus zu den anderen Stuten auf die Koppel. Nun waren die beiden Stuten Call me bubble und Saphir auch fertig und kamen auf die Koppel zurück. Als nächstes war der Hengst Until Tomorrow an der Reihe. Ich holte ihn aus der Box, putzte den Wildfang schnell und stellte ihn dann aufs Laufband. Ich stellte 40 Minuten + Steigung ein. So konnte ich mich um meine Mixstute Mara kümmern. Ich holte sie vom Paddock, putztedie bunte Stute fix und holte dann das Longierzeug. Ich machte Mara in windeseile fertig und ging dann mit ihr zum Longierplatz. Zuerst machte ich sie locker warm, danach Stangenarbeit. Mara machte ihre Sache gut und nach 30 Minuten beendete ich das Longieren. Ich brachte Mara anschließend zurück auf die Koppel. Until Tomorrow war auch schon fertig und war ziemlich hibbelig. Schnell holte ich ihn vom Laufband und brachte ihn zurück in seine Box. Nun war Ima Banana Split als Vorletzte dran. Ich holte die Hannoveranerstute aus der Box, putzte sie und sattelte sie dann. Dann begann ich meine relativ neue Stute zu reiten, beziehungsweise mal zu Springen. Bisher bin ich sie 2 Mal gesprungen, sie war sehr verhalten und unsicher. Deswegen fing ich bei Null an und machte erstmal Stangenarbeit, sprang höchstens ein kleines Kreuz und ein Cavaletti. Als sie sicherer wurde sprang ich noch 2,3 Mal und beendete das Training dann und lobte sie. Ich versorgte Ima Banana Split, duschte sie und entließ sie auf die Koppel. Nun musste ich mich nurnoch um ÉdC's Velino kümmern. Da Velino von seiner Reitbeteiligung versorgt wurde, holte ich meinen Prachthengst nur zum Grasen raus. Ich genoss die letzten Sonnenstrahlen des Tages zusammen mit dem Pintaloosahengst. Nach 30 Minuten stellte ich ihn zurück in die Box und beendete somit meinen Tag im Stall.


      [8023 Zeichen (c) Stelli]
    • Loulou
      Pflegebericht ÉdC's Velino
      Heute war der erste Tag, an dem ich meine neue Reitbeteiligung Velino bei Stelli besuchen würde. Freute ich mich? Natürlich. Mit einem leichten Lächeln drückte ich die Autotür auf, als ich auf Stlis Hof ankam und blickte mich um. Er war von beachtlicher Größe, vor allem im Gegensatz zu meinem kleinen Stall mit den acht Boxen. Und dennoch wirkte alle snicht ausladend, sondern viel mehr gemütlich. Ich vertrieb diese Gedanken und begrüßte die aufgeschlossene, junge Frau, die mich in die Stallungen führte, zu der Box den Reitponyhengstes. Schon als ich ihn mir als Reitbeteiligung ausgeguckt hatte, fand ich sein Äußeres faszinierend und vor allem unverkennbar, doch sein Charakter sollte dies noch übertrumphen, wie Stelli mir erzählte. "Na du.", sagte ich leise, als ich dem Hengst die Hand entgegenhielt und er diese neugierig begutachtete. Um ihn heute etwas besser kennen zu lernen, hatte ich nicht viel mehr vor, als einen Spaziergang durch die Umgebung. Inzwischen hatte Stelli Velino aufgehalftert, mir den Strick übergeben und uns alleine zurück gelassen. Ich schnalzte leise mit der Zunge und sogleich folgte mir der Reitponyhengst aus der Box. Dass er mich jedoch ununterbrochen mit einem etwas misstrauischen Blick bedachte, entging mir nicht. Doch es war wohl nur, weil ich ihm vollkommen unbekannt war. Kurz klopfte ich ihm den Hals, während wir den Stall verließen und den Weg in Richtung Wald einschlugen. Zwar kannte ich mich selbst nicht allzu gut aus, doch würde es sicher kein Problem werden, den Weg zurück zum Stall wieder zu finden. Im Schritt gingen wir über den schattigen, von vertrockneten Nadeln bedeckten Weg, während ich den Blick in der Gegend schweifen ließ und die Gedanken kreisen. Velino folgte mir aufmerksam, doch vollkommen ruhig und man hätte fast meinen können, er wäre gar nicht da. Lange hatte ich nicht mehr so ein Glück mit einer Reitbeteiligung gehabt und auch in meinem Stall stand kein Hengst, der sich so umgänglich verhielt. Ich war mir sicher, es würde angenehm werden, mit ihm zu arbeiten.
      Ich dehnte unseren Spaziergang auf eine gute Dreiviertelstunde aus, bis wir wieder zurück zu Stellis Stall kehrten. Dort brachte ich den Hengst jedoch nicht gleich wieder in seine Box, sondern band ihm am Putzplatz an, ehe ich seinen Putzkasten holte und damit begann, ihn ausgiebig zu säubern. Denn es gab wohl kaum eine bessere Möglichkeit, um ihn Gelegenheit zu geben, sich an mich zu gewöhnen. Nachdem sein Fell wieder auf Hochglanz gebracht war und auch sein Langhaar, sowie Hufe frei von Schmutz und Knoten waren, brachte ich ihn in seine Box und verabschiedete mich von ihm. Bevor ich Stelli aufsuchte, um auch ihr Tschüss zu sagen, säuberte ich den Putzplatz und machte mich schließlich wieder auf den Heimweg.
      [2762 Zeichen © Tikka]
    • Stelli
      Pflegebericht für meine Zuchtpferde
      An einem so schönen sonnigen Oktobertag wie heute beschloss ich meine Zuchtpferde wieder auf Vordermann zu bringen. Das war natürlich mit einer Heidenarbeit verbunden! Ich maschierte mit Sack und Pack in den Zuchtstall und holte mein Shetlandponyhengst Schoko aus dem Stall. Nachdem ich Schoko geputzt hatte, führte ich ihn aus dem Stall zu der kleinen Graskoppel. Diese Minikoppel eignete sich besonders als Maskottchenkoppel bzw Paddock mit Gras. Quasi Schokos Privatkoppel. Ihn also dort abgestellt und wieder in den Stall. Zuchtstute Summer Wine luckte bereits auf ihrer Box heraus und brummelte mir zu. Natürlich musste ich sie dann rausholen. Ich band sie an, putzte sie und sattelte sie anschließend. Wir gingen heute raus ins Gelände. Besonders genossen wir den gemütlichen Galopp über das Stoppelfeld, einfach traumhaft. Im Stall stellte ich sie mit einer Abschwitzdecke in ihre Box und kümmerte mich um das nächste Pferd Embassy, Summer Wines beste Freundin. Ich zog ihr die Stalldecke aus und putzte mit der Kardätsche kurz drüber, bevor ich sie für das Longentraining fertig machte. Ich trug uns schnell mit 'Embassy' in die Roundpenliste ein. Embassy musste eine gute halbe Stunde schuften, dann reicht es den Pferdebeinen auch. Da sie nicht geschwitzt hatte deckte ich sie wieder ein und brachte sie raus auf die Koppel, damit sie noch etwas grasen konnte. Als nächstes war wieder ein Hengst an der Reihe, Lusitanohengst Silvano, der wohl einzige richtige Fuchs im Stall. Er stand draußen und ich musste ihn erst reinholen. Auch ihm zog ich seine Decke ab. Dann huschte ich schnell in den Stall und holte unseren zweiten Lusitanohengst Jade heraus. Meine Oma hatte mich gebeten etwas in der Altstadt abzugeben, daher eignete sich eine Kutschfahrt in die gemütliche Stadt wunderbar. Als beide Pferde sauber waren holte ich das Zweispännergeschirr und machte die beiden Hengste fertig. Anschließend spannte ich die Zwei in die Kutsche und dann gings auch schon los. Im Schritt und Trab bewegten wir uns in die Stadt, gefolgt von etlichen bewundernden Blicken der Passanten. Nachdem ich das Päckchen bei der Stadtverwaltung abgegeben hatte, gings auch wieder nach Hause. Die beiden geschwitzten Pferde stellte ich mit Abschwitzdecke in die Box. Nach diesem Ausflug musste ich wieder arbeiten. Ich holte meinen geliebten Trakehnerhengst Red Diamond aus dem Stall. Als ich ihn aus der Box holte stöhnte ich genervt auf, denn er war frisch beschlagen. Grisgrämig band ich ihn an und sah auf die Beschlagsliste. 'Red Diamond - Stelli - 4x beschlag' war durchgestrichen mit Datum dahinter. Gestern Abend, super. Also blieb es heute nur beim Putzen und Spazierenreiten, denn er war unheimlich fühlig danach. Fix war der Hengst gesattelt und ich fand mich im Sattel wieder. Wir ritten den Feldweg entlang, alles leider nur im Schritt. Eine halbe Stunde später waren wir dann wieder Zuhause. Ich versorgte den Trakehner und brachte ihn aufs Paddock, damit er noch ein bisschen frische Luft schnappen konnte. Ich tappte also wieder in den Stall und machte mit Pount weiter. Schnell war der Knabstrupper geputzt und gesattelt und reitfertig. Wir gingen in die Halle da er sich da besser konzentrieren kann. Ich ritt ihn warm und fing dann eine Stunde an ihn richtig schön zu arbeiten. Pount war gut gelaunt und so machte das ganze sogar Spaß. Zum Trockenreiten ritten wir nochmal um die vier Ecken um den Hof. Auch Pount kam mit Abschwitzdecke bepackt in den Stall. Von da aus nahm ich meinen Reitponyhengst Kovu mit. Da ich eine kleine Verschnaufpause brauchte kam mir die brennende Idee, ein paar Pferde in die Führmaschine zu stecken. Spart Zeit und Arbeit. Ich deckte Kovu ab, putzte ihn und ließ ihn kurz alleine, um noch 3 weitere Pferde zu holen. Ich entschied mich kurzerhand für All in All, Ready to Talk und Mejorano. Eine Stute wollte ich ncht dazupacken. Kovu kam nach vorne, dahinter Mejorano, gefolgt von All in All und das Schlusslicht bildete Ready to Talk. Während die Pferde also maschinell bewegt wurden holte ich Kalympia aus der Box. Ich musste mich etwas ranhalten, damit ich mit den vier Hengsten fertig wurde. Schnell war Kalympia geputzt, ich mich erneut im Roundpen eingetragen und sie fertig fü die Arbeit. Ich machte sie ordentlich warm und legte dann Stangen in den Longierzirkel, damit die Hinterhand auch ordentlich was zu tun hatte. Eine halbe Stunde später waren wir pünktlich fertig und in Eile versogte ich die Stute noch, bevor ich meine Hengste abholte. Eingedeckt durften sie nochmal aufs Paddock etwas Luft schnappen. So hatte ich wieder fünf Pferdchen auf einmal versorgt. Leider hatte Arrivedercis Reitbeteiligung für heute abgesagt und ich musste sie selbst versorgen. Reiten ging nicht wirklich, also musste ich die kleine Stute auf das Laufband stellen. Währenddessen holte ich meine Hackneyponystute Dance for Winning heraus, deckte sie ab und putzte sie schnell. Heute stand für sie Doppellongentraining auf dem Programm. Arrivederci strampelte ihre 40 Minuten ab, also hatte ich eine halbe Stunde Zeit. Die kleine Halle war grade frei, also hatte ich die Möglichkeit in die Halle zu gehen anstatt stumpf im Kreis zu arbeiten. Doppellonge war Dance for Winnings Ding. Normales Longieren wurde ihr schnell zu langweilig, weshalb ich einen Kurs belegte und so mit ihr arbeiten konnte. Nach dreißig Minuten waren wir dann fertig und auch die Welshponystute wartete schon ungedulgig auf ihrem Laufband. Dance for Winning brachte ich in die Box und Arrivederci zu den Stuten auf die Koppel, wo sie nochmal ordentlich bocken konnte. Jetzt musste ich aber wieder was schaffen. Denn Ysun stand auf dem Programm und musste dringend wieder gesprungen werden, da noch ein paar Turniere bevorstehen. Ich holte sie aus der Box, putzte und Sattelte die Rotbraune und ritt dann rüber zum Springplatz. Ich rief unseren Reitlehrer vom Pferd aus an und bat ihn, mir beim Springen bisschen zuzusehen. Er war nicht grade hellauf begeistert, tat mir aber den Gefallen. Er baute erst ein paar kleine Sprünge auf, später wurden sie wieder schön hoch, so wie Ysun es mochte. Adrenalin war ihre Sache. Ysun riss tatsächlich nur ein Mal, da wir auf den halben Galoppsprung vor dem Oxer verzichteten und nicht passend hinkamen. Ich lobte meine feurige Stute und ritt sie trocken. Danach kam sie in ihre Box zum trocken werden. Da ich grade im Springfieber war machte ich direkt mit Conversation weiter. Es vergingen nur ein paar Minuten, dann stand sie fertig gesattelt in der Stallgasse. Ich stieg auf un begab mich ein zweites Mal zum Springplatz. Natürlich wärmte ich auch sie gründlich auf und nutzte dann die Warmmachsprünge von Ysun für Conversation, die noch nicht so viel Erfahrung sammeln konnte wie meine Trakehnerstute. Jedoch machte sie ihre Sache recht gut, zwar noch etwas unsicher aber immerhin willig. Von Sprung zu Sprung gewann sie mehr Selbstvertrauen und wurde immer flüssiger in dem niedrigen Pacours. Irgendwann beendete ich das Training, da es auch schon langsam dunkel wurde und ich nicht bei Flutlicht mit der unroutinierten Stute springen wollte. Ich ritt also nach dem Trockenreiten zurück zum Stall und versogte sie. Dann waren meine beiden Stuten Falada und Palimé dran, mit denen ich heute aber irgendwie nicht so die Lust hatte was zu arbeiten. Also beschloss ich, die beiden einfach nur auf die Koppel zu tun. Ich glaube sie hatten auch nicht viel dagegen. Im Galopp begaben sie sich zu dem Rest der Stuten. Getrost machte ich mit Forever Yours weiter. Auch mit ihr konnte ich heute nicht viel machen, da sie sicherlich Muskelkater vom gestrigen Tag hat. Also stellte ich sie nach dem Putzen 10 Minuten unter das Solarium und ließ sie dann nochmal eine viertel Stunde in der Halle laufen. Man merkte, dass sie nicht so richtig Lust zum Laufen hatte, deswegen machte ich heute mal eher Piano. Machte nichts, denn ich hebte mir die Kräfte für mein Pferd danach auf. Mit meinem Zuchthengst Pacey musste ich heute dressurtechnisch wieder einiges Auffrischen. Ich putzte meinen wunderschönen Hengst und holte dann meinen Dressursattel und sattelte ihn. Ich bekam gnädigerweise sogar Dressurunterricht, was mich total zum schwitzen brachte. Nach einem halbstündigen intensiven Dressurtraining machte ich Schluss für heute, sehr dankbar sogar. Ich ritt lange Schritt und legte meinem hengst nach dem Ritt eine Abschwitzdecke über. Total fertig entschloss ich, die nächsten vier Hengste in die Führanlage zu schmeißen, ich musste mich erstmal erholen. Ich holte schnell Akhawi, meinen kleinen Realités, Trakehnerhengst Until Tomorrow und meinen schicken Reitponyhengst Velino. Natürlich machte ich alle Pferde schön sauber, denn keiner kommt mir ungeputzt davon. Vorne ging der dominante Until Tomorrow, dahinter mein Araberhengst Akhawi, gefolgt von Velino und am Ende der Kleinste des Gestüts, Realités. So konnten sie die nächsten dreißig Minuten laufen und ich machte die nächsten Vierbeiner. ich ging zurück zum Stall und holte Saphir, um sie kurz zu putzen und dann aufs Laufband zu stellen. Ich stellte 40 Minuten ein und ging wieder in den Stall und kümmerte mich um Millenium GC, die grade einzureiten ist. Ich putzte sie schnell und holte dann das Longierzeug, um die Stute langsam weiter auszubilden. Ich longierte sie eine halbe Stunde viel Vorwärts Abwärts und über Trabstangen, bevor wir das Training für heute beendeten. Ich versorgte die junge Stute und brachte sie in ihre Box zurück um dann Until Tomorrow, Velino, Akhawi und Realités zurückzuholen. Als diese in ihren Boxen waren musste ich auch Saphir wieder reingeholt werden. Danach gönnte ich mir erstmal eine Cola im Reiterstübchen. Dann holte ich Call me bubble aus dem Stall, Forever Your's erste Tochter. Sie sattelte ich nach dem Putzen und ging in die Halle, denn draußen war es mittlerweile dunkel. Nachdem ich sie aufgewärmt habe trabte ich an und ritt sie auch erstmal am langen Zügel vorwärts abwärts. Muskulär war sie noch nicht so weit sich ordentlich zu versammeln und sich hinten zu setzen. Momentan machte ich viel Stangenarbeit mit ihr und sie machte alles echt super. Trotzdem baute sie beim ersten Angaloppieren einen schönen Buckler rein, der so unerwartet kam, dass es mich fast aus dem Sattel haute. Darin war sie ein Weltmeister. Nach einer dreiviertelstunde waren wir dann fertig und ich versorgte die Stute. Nun holte ich Mara aus der Box, die seit gestern unerwartet lahmte. Ich putzte ihr getigertes Fell und ging dann in die Halle um zu gucken, ob sie noch lahm ging. Leider war dies der Fall. Also ließ ich Mara in Ruhe und stellte sie zurück in ihre Box, nachdem ich beim Abtasten nichts spüren konnte. Mein letztes Pferd für heute, Ima Banana Split ließ ich heute nur laufen. Nach dem Putzen führte ich sie in der kleinen Halle fünf Minuten Schritt, bevor sie losdonnern dufte. Immerhin durfte der teuren Zuchtstute nichts passieren. Schnell verlor sie aber die Lust am rumrennen und blieb schmatzend in der Mitte stehen um mich groß anzusehen. Ich führte sie zurück zum Stall in ihre Box. Schnell holte ich die restlichen Stuten und Hengste von Koppel und Paddock und ging dann hoch ins Haus. Jetzt hab ich mir ein bad reichlich verdient!

      [11222 Zeichen (c) Stelli]
    • Loulou
      Pflegebericht ÉdC's Velino
      Heute war der erste Tag dieser Woche, der nicht durchzogen von Kälte, Wolken und Schauern war und so beschloss ich ihn zu nutzen, um mich zu meiner Reitbeteiligung Velino aufzumachen. Mich plagte schon das schlechte Gewissen, da ich es letzten Monat versäumt hatte, doch war ich zeitlich einfach zu eingegrenzt gewesen und der Mont war schneller um, als ich gucken konnte. „Hallo Stelli.“, begrüßte ich die junge Frau mir einem Lächeln und gab ihr zum Gruß kurz die Hand, ehe wir zusammen in den Stall gingen, in dem ihre Zuchtpferde untergebracht waren. Das bunte Pony im Endmaß sah neugierig über den Rand seiner Box und spielte mit den Ohren, als er uns kommen sah. Stelli ließ uns alleine und ich hielt ihm meine Hand hin und klopfte ihm zur Begrüßung kurz den Hals. „Na du.“, murmelte ich und erneuert spielte er mit den Ohren, während er mir den Hals neugierig entgegen reckte. Nachdem wir einander bei meinem letzten Besuch ein wenig kennen gelernt hatten, wollte ich ihn heute wein wenig unter dem Sattel bewegen und das schöne Wetter lud geradezu zu ein paar Dressurlektionen auf dem Platz ein. Also halfterte ich den Hengst auf und führte ihn nach draußen auf den Putzplatz, wo ich begann sein Fell mit Striegel und Kardätsche zu bearbeiten begann. Er genoss die Aufmerksamkeit sichtlich, während er entspannt in den wärmenden Strahlen der Mittagssonne stand. Nachdem auch seine Hufe von Schmutz befreit und sein Langhaar entwirrt war, räumte ich kurz auf und ging dann in die Sattelkammer, wo ich seinen Sattel und die Trense holte. Kurz strich ich über das glatte Leder, ehe ich mich wieder zu Velino begab und ihn rasch sattelte. Er ließ alles brav über sich ergehen und folgte mir willig zum Reitplatz. Zwar war es nicht sommerlich warm, doch war das Wetter unglaublich angenehm und so genossen er wie auch ich die frische Luft. Ich ritt den kleinen Hengst locker im Schritt warm, ehe ich ihn antraben ließ und einige Bahnfiguren mit ihm ritt. Er ging gut druchs Genick und suchte Anlehnung, was mir ein zufriedenes Lächeln entlockte. Es machte unheimlich Spaß, mit ihm zu Arbeiten und so bewegte ich ihn auch noch im Galopp ein wenig, ehe ich ausprobierte, was er bereits bei Stelli gelernt hatte. Nach einer guten Stunde ritt ich den nun doch ins Schwitzen gekommenen Hengst ab und ließ mir die Zügel aus der Hand kauen, während er in einem lockeren Schritt über den Platz dümpelte. „Hast du gut gemacht.“, lobte ich den Hengst leise, während ich ihm kurz den kräftigen Hals klopfte. Schließlich saß ich ab und zog die Steigbügel hoch, ehe wir zurück zum Putzplatz kehrten. Ich band ihn locker an und streifte ihm die Trense über die Ohren, bevor ich ihm das Gebiss aus dem Maul nahm und die Trense kurz aufhängte, um ihn auch von seinem Sattel zu befreien und beides in die Sattelkammer zu bringen. Ich kehrte mit seiner Weidedecke zurück, deckte ihn ein und führte ihn dann zur Weide. Ehe ich ihn in seine Freiheit entließ, klopfte ich ihm noch einmal den Hals und steckte ihm einen Apfelschnitz zu. „Bis nächsten Monat.“, murmelte ich und ließ ihn frei, woraufhin er mit großen Sprüngen und einigen kräftigen Bucklern auf die große Grünfläche galoppierte. Ich schmunzelte leicht, während ich sorgfältig das Tor verschloss und mich – nachdem ich Stelli verabschiedet hatte – auf den Heimweg machte.
      [3317 Zeichen © Tikka]
    • Stelli
      Pflegebericht Zuchtstallungen - Sportpferde
      Die nächten Kandidaten waren meine geliebten Pferde in sportlicher Montur. Ich begann in diesem Stall mit der Cremellostute Summer Wine. Ich holte mein Pferd aus der Box, putzte sie schnell und beschloss kurzfristig, sie auf das Laufband zu stellen. Ich stellte das Programm auf 40 Minuten Schritt und Trab inklusive Steigung ein. Während sie lief, holte ich schonmal meinen Liebling Red Diamond aus der Box. Ich löste die Stallgamaschen des Elitehengstes und machte ihn reitfertig. Eine Einstellerin war so nett und würde Summer Wine zurück in die Box bringen wenn sie fertig war. Ich betrat mit meinem Scheckhengst die Reithalle und bereitete mich auf das anstehende Dressurtraining auf Kandare vor. Nachdem wir uns ordentlich aufgewärmt hatten begannen wir mit dem Training. Red Diamond war heute in Bestform, weswegen ich das Training beendete, als er grade super war. Zur Belohnung kam der Hengst nochmal raus auf ein Hengstpaddock. Das nächste Pferd - besser Pony - war Kovu. Nachdem ich den Kohlfuchs aus der Box geholt hatte, putzte ich ihn kurz und führte ihn dann zur kleinen Reithalle. Dort führte ich ihn zehn Minuten im Schritt weiter, bevor ich den Strick abmachte und Kovu frei laufen ließ. Freudig trabte und galoppierte der Reitponyhengst durch die Halle und bockte ausgelassen. Nach einiger Zeit holte ich Kovu zu mir und brachte ihn schließlich zurück in seine Box. Mein nächstes Pferd war Kalympia, meine geliebte Palominoscheckstute. Mein Plan für sie war eine nette Freispringrunde, wo sie nach längerer Springpause wieder reinkommen kann. Zuerst longierte ich die Hübsche jedoch ab, damit sie schön warm war. Anschließend machte ich die Longe ab und schickte sie zu den Cavaletti, Kreuz- und Steilsprüngen. Kalympia kam schnell wieder rein und hatte richtig Spaß an der Sache. Nach 20 Minuten holte ich sie zu mir und führte sie noch etwas Schritt, bevor ich sie wieder in den Stall stellte. Weil ich von Natur aus eher faul bin und die Faulheit mich grade überkam, beschloss ich kurzerhand meine Pferde All in All, Pacey und Until Tomorrow in die Führmaschine zu stellen. So konnte ich ebenfalls Zeit sparen. Nacheinander kamen die drei Hengste in die Anlage, wo ich das Programm hierfür auf 40 Minuten Schritt und Trab stellte. Unser Stallbursche würde die Pferde dann in die Box zurückbringen. In der Zeit machte ich meine feurige Stute Ysun fertig für's Reiten. Ich putzte und sattelte die Stute und ging mit ihr dann auf den Springplatz. Wir wärmten uns gründlich auf und begannen dann mit der Springgymnastik, die ich bis zum A Niveau steigerte. Heute wollte ich nicht zu viel machen. Nach über einer Stunde waren wir dann fertig und ich brachte meine nun ausgeglichene Stute zurück in ihre Box, wo sie abschwitzen konnte. Nach einer kurzen Kaffeepause aus unserem Automaten beschloss ich aus weiterer Faulheit drei weitere Pferde in die Führanlage zu stellen. Diesmal waren es jedoch Stuten. Ich holte Conversation, Forever Yours und ihre Tochter Call me bubble nacheinander aus ihren Boxen und brachte sie in die Führmaschine, wo sie das gleiche Programm wie die Hengste zuvor bekamen. In der zeit wollte ich Millenium GC machen, die bereits im Fohlenalter gekrönt wurde und bisher nicht eingeritten wurde. Daher trug ich mich mit ihr im Longierzirkel ein. Schnell war die Stute fertig für das Training und wir konnten schon loslegen. Sie war sehr eifrig und hatte ziemlichen vorwärtsdrang. Nach einer halben Stunde brachte ich sie dann wieder in ihre Box und konnte die Damen aus der Führanlage abholen, die bereits warteten. Das nächste Pferd war Ima Banana Split, die heute wieder etwas geritten werden musste. Nachdem ich sie fertig gemacht hatte ging ich mit der auffälligen Stute raus auf den Reitplatz. Ich hatte vor, nur lockere v/a Arbeit mit ihr zu machen, jedoch bot sie sich heute so gut an, dass ich beschloss doch etwas mehr zu machen. An der Spitze ihrer Leistung hörte ich auf und ritt sie noch etwas Schritt, bevor ich ihre Beine in der Waschbox sauber machte und sie wieder in die Box stellte, denn Velino wartete schon. Der hübsche Hengst hat heute Pause, weswegen ich mit ihm nur Spazieren ging. Ich trenste ihn nach dem Putzen und ging mit Velino eine gute halbe Stunde durch den Wald, da er am Vortag schon gut gearbeitet hatte. Als wir wieder daheim waren, brachte ich ihn nochmal raus aufs Paddock. Dann ging ich zu einem weiteren Liebling, Offical Legito. Schnell putzte ich den Scheckhengst, bevor ich ihn sattelte und trenste und Beinschutz anbrachte. Er war schon lange nicht mehr im Gelände, was ich heute ändern wollte, solang wir noch keinen Frost hatten. Wir waren fast 1 1/2 Stunden unterwegs, wobei wir beide riesen Spaß mit viel Galopp hatten. Legito war nach dem Ausritt ausgeglichen und rundum zufrieden. Zu guter Letzt hatte ich noch zwei Neuankömmlinge, die unser gestüt nach Weihnachten bereichert hatten. Einer davon war der Holsteinerhengst Place Royal. Er war noch in er Eingewöhnungsphase, deswegen beschloss ich ihn heute nur zu Longieren. Fix stand ich in der Longierzirkelliste und machte meinen Hengst schnell fertig. Wenig später fand ich uns im Roundpen wieder, wo ich Place Royal longierte. Der Hengst war eifrig und bewegungsfreudig am heutigen Tag. Ich longierte ihn eine halbe Stunde auf beiden Seiten v/a und hörte dann auf. Anschließend stellte ich ihn eingedeckt raus auf den Paddock. Das letzte Pferd war Dschehim, ein Schimmelhengst. Auch Dschehim war noch ein Neuankömmling und wurde dementsprechend noch geschont. Ich putzte ihn und brachte ihn dann zum Laufband. Ich stellte das Programm wie immer gleich ein und Dschehim durfte maschieren, jedoch heute nur eine halbe Stunde. Als er fertig war holte ich ihn vom Laufband und brachte ihn ebenfalls raus an die frische Luft.

      [5766 Zeichen (c) Stelli]
    • Stelli
      59. HdMW


      Mein Reitponyhengst ÉdC's Velino sollte heute mal wieder die Chance bekommen, sein Können zu präsentieren. Nachdem wir auf dem Gelände angekommen waren, sattelte ich meinen Hengst und ritten uns warm. Velino war heute überraschenderweise sehr entspannt und meine Vorfreude auf die Vorstellung wurde immer größer. Schon bald wurden wir aufgerufen und zur Halle geschickt, indem die Kür stattfinden sollte. Vor der großen Tür konzentrierte ich mich, schloss kurz die Augen und war fest entschlossen, die Kür nun reiten zu wollen. Ich nahm die Zügel auf und drückte meine Waden sanft gegen Velinos Bauch, welcher augenblicklich antrabte. Die Reithalle war ruhig, der Reitboden war fast weiß. Ein tolles Gefühl! Ich trabte meinen Reitponyhengst zweimal außenrum und einmal auf dem Zirkel, sodass er sich alles angucken konnte. Dann wollte ich anfangen. Ich maschierte im Trab auf und kam mit Velino bei X zum Stehen, wo ich die drei nett aussehenden Richtern gegenüber von mir begrüßte. Anschließend trabte ich aus dem Stehen heraus an und ging auf die linke Hand, wo ich erstmal ganze Bahn trabte. Und dann auf den oberen Zirkel ging. Zur geschlossenen Zirkelseite hin galoppierte ich den Scheckhengst an. Ich blieb zuerst auf dem Zirkel, welchselte dann auf die ganze Bahn. Bei M wechselte ich im Galopp durch die ganze Bahn und stellte Velino am Wechselpunkt um, sodass er direkt in den Handgalopp sprang. Auf der neuen Hand geloppierte ich noch ein Mal auf dem Mittelzirkel, bevor ich wieder zum Trab durchparierte. Nachdem ich wieder ganze Bahn ritt, ritt ich bei B eine Volte. Mitte der kurzen Seite parierte ich dann schließlich zum Schritt durch. Ich ging mit der Nickbewegung des Pferdes mit und ließ Velino so ordentlichen Mittelschritt gehen. Ich wechselte die Hand indem ich aus der zweiten Ecke der langen Seite kehrt ritt, blieb dabei weiterhin im Schritt. Nach einer halben Bahn im Schritt galoppierte ich Velino aus der langsamen Gangart heraus an und galoppierte nochmal auf dem Mittelzirkel, bevor ich im Galopp aufmaschierte und bei X erneut zum Stehen kam. Nun lag es an mir, die Kür noch etwas auszufeilen. "ÉdC's Velino ist ein Eyecatcher-Pony der Extraklasse, der es einfach verdient, hier zu gewinnen. Der Ponyhengst besticht sowohl durch seine Optik als auch durch seine ungeheuere Rittigkeit und Feinfühligkeit. Er gibt dem Reiter einfach das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein.". Nachdem ich fertig gesprochen habe verabschiedete ich mich von den Richtern und strahlte. Ich ließ die Zügel lang und verließ im Schritt die Reithalle, um gespannt auf das Ergebis zu warten.

      [2595 Zeichen m. Leerz. | (c) Stelli | lettercount.com]
    • Ranjit
      [​IMG]

      „Könntest du dich morgen vielleicht um meine Sportpferde kümmern?“, fragte mich Stelli, „ich bin morgen auf einen Geburtstag eingeladen worden.“
      „Na klar, sag mir einfach was ich machen soll, das bekommen wir schon hin“, sagte ich.
      Am nächsten Morgen stand ich erst mal auf und machte mir mein Frühstück. Als ich gefrühstückt hatte, ging ich ins Bad, duschte und zog mir meine Stallsachen an. Anschließend machte ich mir noch in der Küche etwas zum trinken und was zum essen, was ich mitnehmen wollte. Als ich beides in eine Tasche gepackt hatte, zog ich mir meine Schuhe an, schnappte meinen Autoschlüssel und verlies das Haus. Ich stieg ins Auto ein, steckte den Autoschlüssel ins Zündloch und nahm den Navi in die Hand und gab dort die Adresse von Stelli´s Hof ein. Nun startete ich das Auto und fuhr los. Nach einer halben stunde kam ich auf ihrem Hof an. Nachdem ich das Auto geparkt hatte, stieg ich aus und ging auf den Stall zu. Unterwegs traf ich Stelli, die gerade auf dem Weg zum Geburtstag war. "Hey, viel Spaß dir", sagte ich zu ihr. "Dankeschön", bedankte sie sich und lief hastig weiter. "Achja, gefüttert sind sie schon, die müssen nur gemistet, geputzt, bewegt und auf die Weide gebracht werden", rief sie mir noch zu und stieg dann ins Auto. Ich winkte ihr hinterher und betrat dann den Stall. Dort ging ich in die Sattelkammer und holte Halfter, Führstrick und Putzbox von Summer Wine. Als ich bei der Stute ankam, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Nachdem ich die Box betreten hatte, begrüßte ich die Stute und legte ihr das Halfer an. Als auch der Führstrick befestigt war, führte ich die Stute aus der Box heraus und band sie davor an. Nun öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel & Kardätsche heraus und fing an sie zu putzen. Als das Fell sauber war, legte ich die Bürsten zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Ich fing mit dem Schopf an, machte dann mit der Mähne weiter und verlaß dann den Schweif erst mit der Hand, bevor ich mit der Mähnenbürste hindurch fuhr. Nachdem ich die Mähnenbürste zurück gelegt hatte, nahm ich den Hufkratzer heraus und kratzte ihre Hufe aus. Nun war sie fertig. Ich band die Stute los und brachte sie auf die Weide. Nun holte ich Schubkarre und Mistgabel und entfernte altes Stroh und die Pferdeäppel aus ihrer Box und brachte es auf den Misthaufen. Anschließend verteilte ich neues Stroh in ihrer Box. Ich räumte noch ihre Sachen auf und nahm die Sachen von Red Diamond mit. Als ich an der Box des Hengstes angekommen war, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Nun betrat ich die Box und legte dem Hengst das Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte ihn aus seiner Box heraus, wo ich ihn davor anband. Ich öffnete die Putzbox, nahm Striegel & Kardätsche heraus und fing an den Hengst zu putzen. Ich schrubbte und schrubbte, bis er nur noch am glänzen war. Nachdem ich die beiden Bürsten zurück gelegt hatte, nahm ich die Mähnenbürste heraus und kämmte sein Langhaar, bis es entwirrt war. Ich legte die Bürste zurück und nahm nun den Hufkratzer heraus. Als auch seine Hufe sauber waren, räumte ich seine Putzbox auf und holte seine Longiersachen. Wieder bei ihm angekommen, legte ich den Longiergurt richtig auf seinen Rücken und befestigte den Gurt. Anschließend nahm ich ihm sein Halfter ab und legte ihm den Kappzaum an. Als auch die Longe am Kappzaum befestigt war, führte ich ihn in die Reithalle und longierte ihn eine halbe stunde. Eine halbe stunde ließ ich ihn dann noch in der Halle rennen, ehe ich ihn auf die Weide brachte. Ich räumte seine Sachen auf und nahm nun die Schubkarre und Mistgabel. Als alles dreckige entfernt war, leerte ich die Schubkarre auf dem Misthaufen und holte neues Stroh, was ich in seiner Box verteilte. Nun holte ich die Sachen von Kovu. Ich ging zu der Box, in der der Hengst stand und stellte die Putzbox ab. Nun öffnete ich die Box und betrat diese. Nachdem ich den Hengst begrüßt hatte, legte ich ihm sein Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte ihn aus der Box heraus. Ich band den Hengst an und öffnete nun die Putzbox. Als ich Striegel & Kardätsche herausgeholt hatte, fing ich an den Hengst zu putzen. „Du siehst aus wie der Kovu von König der Löwen“, sagte ich, während ich den Dreck aus seinem Fell bürstete. Der Name passte zu ihm. Als sein Fell sauber war, legte ich die Bürsten zurück in die Putzbox und nahm nun die Mähnenbürste heraus. Ich kämmte den Schopf und die Mähne mit der Bürste durch. Anschließend entwirrte ich den Schweif erst mit der Hand und fuhr dann mit der Bürste hindurch. Nun legte ich die Bürste zurück und holte den Hufkratzer heraus. Ich kratzte seine Hufe aus und brachte dann die Putzbox in die Sattelkammer. Wieder bei dem Hengst angekommen, band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide. Anschließend mistete ich noch seine Box aus. Nun holte ich Kalympia´s Sachen aus der Sattelkammer und ging zu ihrer Box. Davor stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Nachdem ich die Box betreten hatte, legte ich der Stute ihr Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte sie aus ihrer Box heraus. Als ich sie angebunden hatte, öffnete ich ihre Putzbox und nahm Striegel & Kardätsche heraus. Nun fing ich an, die Stute zu putzen, bis sie sauber war. Ich legte die beiden Bürsten zurück und nahm nun die Mähnenbürste heraus und fing an, ihr Langhaar zu kämmen. Als ich damit fertig war, legte ich die Mähnenbürste wieder zurück und nahm den Hufkratzer heraus. Nachdem ihre Hufe sauber waren, legte ich den Hufkratzer zurück, schloss die Putzbox und brachte sie zurück in die Sattelkammer. Als ich wieder bei ihr war, band ich sie los und brachte sie auf die Weide. Anschließend mistete ich noch ihre Box aus und verteilte neues Stroh in der Box. Als nächstes war All in All an der Reihe. Nachdem ich die Sachen des Hengstes aus der Sattelkammer geholt hatte, ging ich zu seiner Box und stellte die Putzbox ab. Nun öffnete ich die Boxentür und betrat die Box. Ich legte dem Hengst das Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte ihn aus der Box heraus. Als ich ihn angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an, den Hengst zu putzen. Als er fertig war, legte ich die Bürsten zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Mit dieser kämmte ich sein Langhaar durch, bis es entwirrt war. Nachdem ich die Mähnenbürste zurückgelegt hatte, nahm ich den Hufkratzer heraus und kratzte seine Hufe aus. Als seine Hufe sauber waren, legte ich den Hufkratzer zurück, schloss die Putzbox und brachte sie zurück in die Sattelkammer. Anschließend holte ich Sattel, Schabracke und Trense und ging zu dem Hengst zurück. Als ich ihn gesattelt und aufgetrenst hatte, führte ich ihn in die Reithalle. Nachdem ich den Gurt wieder fester gezogen hatte, stieg ich auf und ritt im Schritt los. Nach einer Stunde Dressurarbeit, stieg ich wieder ab und brachte ihn zurück in den Stall. Ich löste den Sattelgurt und nahm den Sattel von seinem Rücken. Nun nahm ich ihm noch die Trense ab und legte ihm das Halfter an. Nun brachte ich das Sattelzeug in die Sattelkammer zurück und ging zu dem Hengst. Ich band ihn los und brachte ihn auf die Weide. Zum schluss mistete ich noch seine Box aus. Nachdem ich die Sachen von Lago Puccini geholt hatte, ging ich zu der Box in der der Hengst stand und stellte die Putzbox daneben ab. Als ich den Hengst aus der Box geholt und davor angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und fing an den Hengst zu putzen. Als er sauber war, kämmte ich sein Langhaar und kratzte ihm anschließend die Hufe aus. Anschließend räumte ich die Putzbox auf und holte das Sattelzeug des Hengstes, ging wieder zu ihm und sattelte und trenste ihn. Nun führte ich ihn in die Reithalle und gurtete nach. Ich stieg auf und ritt im Schritt los. Nach einer Stunde stieg ich wieder ab und brachte ihn zurück in den Stall. Dort sattelte und trenste ich ihn wieder ab und brachte ihn auf die Weide. Zum Schluss mistete ich noch seine Box aus. Nun holte ich die Sachen von Ysun. Nachdem ich die Stute aus der Box geholt hatte, band ich sie davor an und holte Striegel & Kardätsche aus ihrer Putzbox und fing an sie zu putzen. Als das Fell sauber war, holte ich die Mähnenbürste heraus und fing an ihr Langhaar zu kämmen. Als das erledigt war, legte ich die Mähnenbürste zurück und holte den Hufkratzer heraus und kratzte ihre Hufe aus. Nachdem ich den Hufkratzer zurück gelegt hatte, schloss ich die Putzbox und brachte sie zurück in die Sattelkammer. Dort holte ich ihr Reitzeug und ging zu ihr zurück. Nachdem ich sie gesattelt und getrenst hatte, führte ich sie in die Reithalle. Dort gurtete ich nach und stieg auf. Nach einer stunde mit kleinen Sprüngen, stieg ich wieder ab und führte sie zurück in den Stall. Nachdem ich die Stute abgesattelt und abgetrenst hatte, brachte ich die Stute auf die Weide. Ich räumte die ganzen Sachen auf und brachte sie in die Sattelkammer zurück. Ich mistete noch ihre Box aus, verteilte frisches Stroh darin und holte nun die Sachen von Conversation. Nachdem ich die Box der Stute gefunden hatte, stellte ich die Putzbox ab und holte die Stute aus ihrer Box heraus. Als ich die Stute angebunden und geputzt hatte, verstaute ich die Putzbox wieder in der Sattelkammer und holte die Longiersachen der Stute. Nachdem ich der Stute den Longiergurt und den Kappzaum angelegt hatte, führte ich sie in die Halle und longierte sie in allen Grundgangarten. Nach einer Stunde brachte ich sie wieder in den Stall und nahm ihr die Sachen ab. Nun räumte ich die Sachen noch auf und brachte sie zu den anderen Stuten auf die Weide. Zum Schluss mistete ich noch ihre Box aus und verteilte frisches Stroh darin. Aus der Sattelkammer holte ich anschließend die Sachen von Forever Yours. Nachdem ich die Stute aus der Box geholt hatte, öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an die Stute zu putzen. Nachdem ich damit fertig war, legte ich die Bürsten zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Als ihr Langhaar gekämmt war, legte ich die Mähnenbürste zurück und nahm den Hufkratzer heraus. Nachdem auch ihre Hufe sauber waren, band ich die Stute los und brachte sie zu den anderen auf die Weide. Ich mistete ihre Box aus, brachte das alte auf den Misthaufen und verteilte neues Stroh in ihrer Box. Als ich ihre Putzbox aufgeräumt hatte, nahm ich direkt die Sachen von Pacey mit. Als ich die Putzbox vor der Box des Hengstes abgestellt hatte, öffnete ich die Boxentür und betrat die Box. Nachdem ich dem Hengst das Halfter angelegt und den Führstrick daran befestigt hatte, führte ich ihn aus der Box heraus und band ihn an. Nun öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an ihn zu putzen. Als das Fell nur so glänzte, legte ich die Bürsten wieder zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Nachdem auch sein Langhaar gerichtet war, legte ich die Mähnenbürste wieder zurück und nahm den Hufkratzer heraus, um seine Hufe auszukratzen. Als diese sauber waren, legte ich den Hufkratzer zurück, schloss die Putzbox und brachte diese in die Sattelkammer. Wieder beim Hengst angekommen, band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide. Ich mistete noch seine Box aus, entfernte altes Stroh, brachte dieses mit der Schubkarre auf den Misthaufen und holte frisches Stroh, was ich in seiner Box verteilte. Nun holte ich aus der Sattelkammer die Sachen von Millenium GC. Als ich bei ihrer Box angekommen war, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Nachdem ich die Box betreten hatte, legte ich der Stute das Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte sie aus der Box heraus. Als ich sie angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel & Kardätsche heraus und fing an sie zu putzen. Als ich fertig war, legte ich die Bürsten zurück und nahm nun die Mähnenbürste heraus. Nachdem ihr Langhaar gekämmt war, legte ich die Mähnenbürste zurück und nahm den Hufkratzer heraus und kratzte ihre Hufe aus. Anschließend band ich die Stute los und brachte sie zu den anderen Stuten auf die Weide. Als ich ihre Putzbox auf dem Weg mitgenommen und verstaut hatte, mistete ich ihre Box aus und verteilte neues Stroh darin. Nun nahm ich die Sachen von Call me bubble mit. Als ich die Stute aus der Box geholt und davor angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und putzte sie. Nachdem auch ihr Langhaar gekämmt und ihre Hufe ausgekratzt waren, räumte ich die Putzbox wieder auf und nahm das Sattelzeug mit. Wieder bei ihr angekommen, legte ich ihr den Sattel mit der Schabracke auf den Rücken, bis beides richtig saß und machte den Gurt fest. Nun nahm ich ihr das Halfter ab und legte ihr die Trense an. Ich führte sie in die Halle, führte sie eine Runde herum und gurtete nach. Nun stieg ich auf und ritt zehn Minuten im Schritt. Anschließen machte ich mit ihr eine Stunde lang Dressurübungen. Ich stieg wieder ab und führte die Stute in den Stall zurück, wo ich sie absattelte und abtrenste. Nachdem ich ihre Sachen aufgeräumt hatte, band ich sie los und brachte sie auf die Weide. Nun holte ich Mistkarre und Mistgabel und entfernte das dreckige Stroh und leerte es auf den Misthaufen. Auf dem Rückweg holte ich frisches Stroh und verteilte dieses in ihrer Box. Nun war Until Tomorrow an der Reihe. Nachdem ich seine Sachen aus der Sattelkammer geholt hatte, ging ich zu seiner Box und stellte die Putzbox davor ab. Als ich die Boxentür geöffnet und betreten hatte, legte ich ihm sein Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte ihn aus der Box heraus. Nachdem ich ihn angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an ihn zu putzen. Als sein Fell nur so glänzte, legte ich die beiden Bürsten wieder zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Als auch das Langhaar gemacht war, legte ich die Mähnenbürste zurück und nahm den Hufkratzer heraus, mit dem ich seine Hufe auskratzte. Anschließend schloss ich die Putzbox wieder und brachte sie wieder zurück in die Sattelkammer. Nun ging ich wieder zum Hengst zurück, band ihn los und brachte ihn zu den anderen Hengsten auf die Weide. Jetzt war noch seine Box an der Reihe. Als ich das dreckige Stroh entfernt hatte, brachte ich dieses auf den Misthaufen und holte neues Stroh das ich in seiner Box verteilte. Ich ging wieder in die Sattelkammer und holte dort die Sachen von Ima Banana Split. Nachdem ich die Stute aus der Box geholt und davor angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und fing an sie zu putzen. Als sie sauber war, schloss ich die Putzbox wieder und räumte diese auf. Ich nahm noch die Longiersachen der Stute mit und ging wieder zu ihr. Nachdem der Longiergurt richtig saß und befestigt war, nahm ich der Stute das Halfter ab und legte ihr den Kappzaum an. Nachdem ich auch die Longierleine am Kappzaum befestigt hatte, führte ich die Stute in die Halle und longierte sie dort für eine Stunde. Anschließend brachte ich sie wieder in den Stall zurück, wo ich ihr alles abnahm und das Halfter wieder anlegte. Ich verstaute noch das Longierzeug, ehe ich wieder zu ihr ging, sie losband und auf die Weide brachte. Nun mistete ich noch seine Box aus und holte anschließend die Sachen von Kiss me Quick. Als ich an ihrer Box angekommen war, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Ich legte der Stute ihr Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte sie aus der Box heraus. Nachdem ich sie geputzt hatte, räumte ich die Putzbox wieder auf und holte die Longiersachen von ihr. Nachdem ich ihr die Longiersachen angelegt hatte, führte ich sie in die Halle. Nach einer Stunde longieren, brachte ich sie wieder zurück, nahm ihr die Sachen ab, die ich verstaute und brachte sie auf die Weide. Als ich auch ihre Box gemistet hatte, ging ich in die Sattelkammer und holte dort nun die Sachen von EdC´s Velino. Als ich den Hengst aus seiner Box geholt hatte, band ich ihn an und fing an ihn zu putzen. Als ich fertig war, ging ich in die Sattelkammer und holte dort seine Reitsachen. Nachdem ich ihn gesattelt und getrenst hatte, führte ich ihn in die Halle und gurtete nach. Als ich aufgestiegen war, ritt ich ihn erst für zehn minuten warm, dann ließ ich ihn antraben. Nach einer Stunde stieg ich wieder ab und brachte ihn zurück in den Stall. Ich löste den Sattelgurt und nahm ihm die Trense ab. Als ich ihm sein Halfter angelegt hatte, brachte ich das Sattelzeug in die Sattelkammer zurück und ging wieder zu dem Hengst. Nachdem ich ihn los gemacht hatte, brachte ich ihn auf die Weide und mistete noch seine Box aus. Nun holte ich die Sachen von Official Legito. Als ich den Hengst aus der Box geholt und davor angebunden hatte, fing ich an ihn zu putzen bis er sauber war. Nachdem ich die Putzbox aufgeräumt hatte, nahm ich die Longiersachen mit und ging wieder zu dem Hengst. Ich legte ihm den Longiergurt auf den Rücken bis der Gurt richtig lag und befestigte anschließend den Gurt. Nun nahm ich ihm sein Halfter ab und legte ihm den Kappzaum an. Ich befestigte noch die Longe am Kappzaum und führte ihn dann in die Halle. Dort ließ ich ihn für zehn minuten im Schritt laufen, bis er warm gelaufen war. Nun ließ ich ihn abwechselnd im Schritt, Trab und Galopp laufen. Nach einer halben Stunde führte ich ihn wieder in den Stall und nahm ihm den Kappzaum ab und legte ihm das Halfter wieder an. Ich öffnete den Gurt und nahm ihm nun auch den Gurt ab und räumte die Sachen auf. Nun band ich den Hengst los und brachte ihn auf die Weide zu den anderen. Als ich auch seine Box gemistet hatte, holte ich nun die Sachen von Place Royal und ging zu seiner Box. Dort stellte ich die Putzbox ab, öffnete die Boxentür und betrat die Box. Nachdem ich ihm sein Halfter angelegt, den Führstrick daran befestigt und ihn aus der Box geführt hatte, band ich ihn an und fing an ihn zu putzen. Als ich damit fertig war, räumte ich die Putzbox wieder auf und brachte den Hengst auf die Weide. Nachdem ich seine Box ebenfalls gemistet hatte, holte ich die Sachen von Dschehim aus der Sattelkammer und ging zu seiner Box. Er war für heute der letzte um den ich mich kümmern musste. Nachdem ich ihn aus der Box geholt hatte, fing ich an ihn zu putzen bis er sauber war. Anschließend räumte ich seine Putzbox auf und nahm sein Sattelzeug mit. Wieder bei ihm angekommen, legte ich ihm Schabracke und Sattel auf den Rücken, bis beides ordentlich und richtig lag. Nun befestigte ich den Sattelgurt und nahm ihm sein Halfter ab. Als er die Trense anhatte, führte ich ihn in die Halle und führte ihn dort eine Runde, ehe ich nachgurtete und aufstieg. Nach einer Stunde mit Dressurübungen und ein paar kleineren Sprüngen, stieg ich wieder ab und führte ihn in den Stall zurück. Nachdem er abgesattelt und abgetrennst war, brachte ich ihn auf die Weide und mistete seine Box aus. Anschließend räumte ich noch seine Sachen auf und schrieb Stelli einen Zettel und heftete diesen an die Pinnwand im Stall. Nun packte ich meine Sachen, stieg ins Auto und fuhr müde nach Hause.
      18903 Zeichen (C) Yvan
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Stelli
    Datum:
    24 Mai 2013
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