Snoopy

Ártali van Ghosts ♂ (+)

Isländer #.Gekört

Ártali van Ghosts ♂ (+)
Snoopy, 4 Jan. 2018
Veija und AliciaFarina gefällt das.
    • Snoopy
      Pflegis zusammengefasst(14) - #Die Erste
      Ankommensbericht von Ártali

      Früh war ich wach geworden, vor 7. Monaten hatte ich den Vertrag des Fohlens unterschrieben und nun war es endlich soweit und ich konnte den Wildfang zu mir holen. Es dauerte nicht lange und ein paar Sachen waren gepackt und mein Freund saß schon neben mir im Auto und startete den Motor des Golfs 3. Dahinter hing ein schicker Hänger, der für die Reise ein Schutz für das Fohlen bot. Zum Glück hatte sein Wagen etwas mehr unter der Haube und kann problemlos den Hänger ziehen. Maxi und ich quatschen eine Weile und fuhren auf die Autobahn, wo die große Reise beginnen sollte. wir waren früh auf den Beinen und fuhren schon 7 Uhr frühs los. Es sollte wohl ein paar Stunden dauern, aber müsste machbar sein. Wir fuhren weit aus Deutschland heraus, bis zu den holländischen Landschaften. Wir legten unsere erste Pause in Dortmund ein, wo wir beide ein wenig was aßen und ein bisschen Café trunken. Nach einer knappen Viertelstunde ging unsere Fahrt weiter und wir erreichten die wunderschönen holländichen landschaften. das GPS System zeigte uns nun nur noch 150 Kilometer und das Ziel würde erreicht sein. Mit einer kleinen Pinkelpause, schlossen wir die Fahrt nach 5 Stunden ab und besprachen mit Vepr ein paar Dinge, während sie uns etwas zum Essen anbot und wir uns stärkten. ,,So dann machen wir mal wieder los oder Schatz?´´, fragte mich Maxi und ich nickte, dann gingen wir zusammen mit Vepr zum Stall wo wir den kleinen Ártali aus der Box holten und zum Hänger brachten, sodass wir ihn etwas warm ein packten und verluden. So machten wir uns Mittags um 13.30 wieder auf den Weg und verließen die Holländischen Landschaften nach knappen 200 Kilometern und erreichten das vertraute Deutschland nach einer knappen 1 1/2 Stunde. Wo wir erneut in Dortmund eine Pause einlegten und uns etwas bewegten und den kleinen Hengst kurz die Beine vertreten ließen. Neugierig blickte er durch die gegend und beschnüffelte die ein oder anderen Autos, ehe wir ihn frisches Futter in den Trog füllten und einluden. Dann ging die Fahrt weiter und wir erreichten endlich unser Gestüt. Es war inzwischen 18 Uhr und wir alle kaputt. Als wir ausstiegen kümmerten wir uns natürlich gleich um den Scheckenhengst und holten ihn aus der Box. Er sollte sich etwas die Beine vertreten, ehe wir ihn in seine neue Box brachten, damit er dann sich erholen kann von der anstregenden Fahrt. ,,So, lass uns Ártali reinbringen, er sieht richtig müde aus!´´, meinte ich grinsend zu Maxi und nahm den Hengst entgegen und führte ihn in den Stall. Neugierig sah er sich um, war aber zu müde, um die anderen Fohlen zu betrachten.

      2595.Zeichen
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      Nachdem ich Cooper versichert hatte, dass es ihrer jungen Vollblutstute gut ging, machte ich mich auch schon direkt auf den weg zum nächsten Patienten. Wieder war es einer der jüngeren Partie, denn als ich auf Snoopys Hof ankam, wurde ich fröhlich begrüßt und in den Fohlenstall geführt. Auf mich wartete ein hübscher Rappschecke, ein kleiner Hengst namens Ártali. Ich machte mich vorher ein wenig mit dem Zwerg bekannt und redete ein wenig mit Snoopy, ehe ich mit der Untersuchung begann. Ártali war ein äußerst neugieriges Fohlen und musste seine Nase überall reinstecken. So hatte ich auch alle Hände voll zu tun, ihn ordentlich untersuchen zu können. Mit der Leuchte wollte ich den Pupillenreflex des Fohlens überprüfen, aber er war ziemlich hyperaktiv und hielt kaum still. Als ich dann mein Ergebnis hatte, machte ich mit Ohren und Nüstern weiter, ehe ich noch Herz und Lunge abhörte. Hier war alles in Ordnung und ich schaute mir noch seinen restlichen Körper an, konnte aber keine Auffälligkeiten finden. Zum Schluss machte ich mich noch daran, die Temperatur des Hengstes zu messen, doch mit 37,1°C lag sie vollkommen im Normalbereich. Ich nickte Snoopy zufrieden zu, denn nun konnte ich den Hengst Impfen. Während sie ihn am Halfter festhielt, zog ich die Spritze gegen Influenza auf. Ártali versuchte zwar zu entfliehen, doch ihm blieb nichts anderes übrig, als das Pieksen aushalten zu müssen. „Ach komm, du merkst das gar nicht.“ lachte ich und zog die nächste Spritze auf. „Und schon bist du auch gegen Tetanus geimpft.“ lächelte ich zufrieden und machte mich noch an die letzten beiden Spritzen gegen Herpes und Tollwut. Danach hatte es Ártali auch schon geschafft, nun hieß es nur noch Maul auf. Gemeinsam mit Snoopy machte ich mich daran, dem Hengstchen seine Wurmkur zu verabreichen. Er wehrte sich tüchtig, denn die Paste schien ihm ganz und gar nicht zu schmecken. Doch nach einer Weile hatten wir auch das geschafft. „Ein kleiner Esel ist das.“ grinste Snoopy und ich bat sie, ihn noch einmal im Schritt und Trab die Stallgasse auf und ab zu führen. Wie erwartet lief der junge Hengst äußerst taktklar und ich konnte keine Fehlstellungen erkennen. „Super, dann nur noch Augen und Gebiss und er ist fertig.“ grinste ich und ließ mir Ártali am Putzplatz wieder anbinden. Zu allererst machte ich mich an die Augen, denn da gab es nun Tropfen in jedes hinein, damit sich die Pupillen weiteten. Nachdem ich ein paar Minuten gewartet hatte, konnte ich mir mit der Leuchte die Augen anschauen. Beide Seiten sahen einwandfrei aus, ich konnte keine Vertrübungen entdecken. Ártali besaß wie in seinem Alter nicht anders zu erwarten, wirklich wunderbare Augen. „Natürlich wächst er noch und so auch seine Augen, aber ich denke da wird nichts großartiges mehr passieren.“ meinte ich lächelnd zu Snoopy, welche mir zunickte. Danach war noch das Gebiss des Hengstes an der Reihe und dafür holte ich meine Maulsperre. Mit Widerwillen nahm der Hengst diese an und schon hatte ich sein gesamtes Gebiss im Überblick. „Aha, da ist jemand schon im Zahnwechsel.“ meinte ich und zeigte Snoopy die Stellen, wo der Hengst inzwischen seine Milchzähne verloren hatte. Einem davon half ich ein wenig nach, denn der neue Zahn drückte bereits von unten dagegen. Dann schaute ich noch die Reihen nach scharfen Kanten durch, doch dort war nichts zu finden. Seine Hengstzähne waren noch nicht zu sehen, deshalb klärte ich Snoopy noch kurz auf, dass er in den kommenden Monat eventuell mal schlechter fressen würde, wenn die Eckzähne wachsen würden, denn das tat höllisch weh. Danach befreite ich den Hengst von der Maulsperre und packte meine Sachen zusammen. Ich verabschiedete mich von Ártali und Snoopy, ehe ich zum Auto ging und zurück in die Praxis fuhr.
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      Nur Blödsinn im Kopf die jungen Herrschaften!

      Ein warmer Wintertag in der Woche regte an sich mit den Fohlen zu Beschäftigen. Lächelnd stupste iich maxi an und zerrte ihn zum Frühstück. ,,Du hilfst mir heute die Rabauken einzufangen und sie zu säubern. Sie waren nun schon ein paar Tage auf der Weide und haben sich schön eingesaut!, grinste ich als ich an das Bild dachte, wie sie da so unschuldig bis über beide Ohren verdreckt da standen. Ein Lächeln huschte auf meine Lippen und Maxi antwortete: ,,Klar kein Problem, mach ich doch gerne.´´. Wieder wusste ich warum ich diesen Kerl liebte, er ist immer für mich da und hilft mir jederzeit. ,,Danke!´´, sagte ich zufrieden und gab ihn einen Kuss auf die Lippen, ehe ich mich schon mal anzog und Maxi dann nach kam.
      Nun gingen wir Beide los Richtung der großen Fohlenweide und sahen alle 8 Beisammen stehen. ,,Hja die sind ja wirklich sauber!´´, meinte ich ironisch und lachte ehe ich ein Bild von den vier Reitponys schoss, die gemütlich beisammen standen und uns nur unschuldig anblickten. Auch die anderen vier blieben nicht unbemerkt und Maxi schoss eines von den restlichen Ponys, wo der kleinste unser jüngster, namens Àrtali war. ,,Let's Go! Lass uns die 8 Rabauken einfangen!´´, meinte ich lachend und wir stiegen über den Zaun, wo schon die ersten 2 Hengstchen flohen und wir mit Glück uns Possy und Rando schnappen konnten. Zwar waren wir leicht vollgespritzt worden von den anderen beiden aber gut, solange wir wenigstens zwei von ihnen hatten. Etwas bockig folgte mir Possy und zerrte am Strick. ,,Madam! Benimm dich doch mal!´´, mahnte ich die Trakhenerstute an und sah zu Maxi und Rando. Rando trottete seelenruhig neben dem Jungen her und zeigte keinerlei Spinnereien, was mich erleichterte und es leichter machte sie anzubinden. Beim Putzplatz angekommen banden wir die zwei Warmblüter an und machten uns auf den Weg zur Weide. Dort standen nun nur noch vorne zwei abwartende Ponys. Einer von ihnen war Sheregi und der andere Don. Erleichtert das wir die Beiden auch gemütlich von der Weide holen konnten, freuten wir uns noch gar nicht auf den Stress mit den anderen. Ich sah zu ihnen, ehe ich Sheregi langsam rausführte und er brav und etwas schüchtern neben mir ging. Als kurz was umfiel erschrak der Kleine, und ich umarmte ihn liebevoll: ,,Ist gut!´´, er beruhigte sich wieder und stupste mich dann vorsichtig an, ehe ich lächelte und ihn weiterführte. ,,Alles okey bei dir und Don, Schatz?´´, fragte ich Maxi und er nickte, ehe wir die beiden Reitponys neben den anderen anbanden. ,,So dann mal zu den nächsten!´´, meinte ich seufzend und Maxi folgte mir nickend. ,,Das wird ein Spaß, zum Glück habe ich mir nicht so neue Sachen angezogen!´´, meinte er breit grinsend und ich lachte: ,,Ja aufjeden, weil das kann jetzt ne schöne Schlammparty werden!´´, antwortete ich grinsend, aber dennoch auch unfroh darüber. Doch es musste ja sein, also wanderten wir auf die schlammige Weide und schlichen an die Fohlen ran, zum Glück hörten sie uns nicht und wir konnten ganz flottÁrtali und Code schnappen und sie auch zum Putzplatz brachten. Ártali bockte etwas, doch chillte sogleich als er draußen war. Code, die nun schon eine hübsche Jungstute war, hatte sich schnell gefangen und ging brav an Maxi's Hand. Als die beiden rappen mit Scheckungen angebunden waren, kamen nun die letzen beiden. ,,Das kann mal was werden, du kennst Baghira und Joker, die sind schlimm!´´, meinte ich fast hoffnungslos aber motiviert. Als wir die beiden dann schon erblickten, stiegen wir über den Zaun und liefen auf sie zu. Es wurde nun eine Verfolgungsjagd, eine ziemlich Dreckige... ,,Schnell! Lauf dahin, dort kommt Baghira!´´, rief ich und jagte von der anderen Seite auf sie zu, sie war nun in einen Eck. Wir hatten sie schon fast, doch plötzlich, da nahm sie den Weg zwischen uns durch und wir wollten hinter her und Nein! Zu Spät. Wir lagen mit der vorderen Seite im Schlamm: Ihhhhh!´´, rief ich und raffte mich flott auf, ehe ich mir leicht den Schlamm wegputzte: ,,Wenigstens ist mein Gesicht heil, Hahahaha wie du aussiehst!´´, musste ich Lachen und bekam gleich einen Kommentar von Maxi: ,,Aber du"!´´, meinte er und ich lachte und gab ihm grinsend einen Kuss, ehe ich ihm auf half und wir unsere Jagd auf die Fohlen fort setzten. Nachdem wir die Fuchscheckenstute erneut in die Ecke gedrängt hatten, war es zu spät für sie und Baghira war schon mal gefangen. Joker, der anscheinend keinen Spaß mehr daran fand rumzuwetzen kam nun auch her und ließ sich mitnehmen: ,,Du bist ja auch am schlimmsten mein Heer, ich glaube ich werde euch zu dreckigen oder fast alle eher mit warmen Wasser waschen.´´, meinte ich grinsend zu den Fohlen und natürlich Maxi. Dann brachten wir sie von der schlammigen Weide und schlossen das Tor hinter uns zu, ehe wir die beiden Schmutzigen Ponys auch zu den anderen brachten und sie festbanden. Schon standen die dreckigen Fohlen der Reihe nach vor uns und wir beschlossen, das ich immer eines der Fohlen gründlich wusch und Maxi sie einigermaßen trocken rubbelte und wir sie dann samt warmer Stalldecke in die Box brachten.
      ,,Dan können wir ja los legen!´´, grinste ich zu meinen Freund und schnappte mir erstmal die die am längsten gewartet hatten und das war fürs Erste der kleine dreckige Rapphengst Rando. ,,Hol mir bitte schon mal das Pferde Shampoo und die Stalldecken der Fohlen! Ich geh schon mal hinter mit Rando.´´, sprach ich zu Maxi, ehe er Ruckzuck verschwand und ich in der kleinen hellen Kabine ankam und Rando festband. Dann war auch schon mein Freund angekommen und das Wasser warm. ,,So mein Kleiner nicht erschrecken!´´, meinte ich zu dem Rappen, der sich nichts daraus machte als das warme Wasser über ihn lief und er schon mal etwas nass wurde. Nun legte ich den Duschkopf zur Seite und nahm das Shampoo und einen Schwamm und begann den kleinen Kerl gründlich zu reinigen und staunte jetzt schon bei dem Dreck... ,,Aiaiaiai.´´, meinte ich und shampoonierte ihn gründlich weiter ein, dann war ich soweit fertig und nahm den Duschkopf, ehe ich den ganzen Schaum aus dem Fohlen spülte und erleichtert war, endlich war sein rappschwarzes Fell wieder zu erkennen. So hing ich den Duschkopf wieder zurück, band Rando ab und übergab das Hengstfohlen Maxi, der sogleich begann ihn trocken zu rubbeln.
      Schon war ich auf den Weg zu dem nächsten Kanidaten, wohl eher Kanidatin. Possy blickte mir neugierig entgegen und ich schüttelte nur den Kopf, da ihre Scheckung gar nicht mehr zu sehen war. Nun band ich die Stute ab und führte sie zum Waschplatz, wo Maxi immer noch Rando trocknete. ,,Musst aber nicht ganz trocken machen gel?´´, sagte ich zu dem blonden Herren, der nickte und Rando weiter trocknete. ,,Ach wenn du so lieb bist, kannst du ja auch gleich die Hufe der Fohlen dann auskratzen und ihr langhaar etwas kämmen. ,,kein Problem!´´, antwortete er und ich lächelte: ,,Danke Schatz!´´, grinste ich und widmete meine Aufmerksamkeit wieder Possy, die schon ungeduldig hin und her tänzelte. ,,Jaja du kleine Wasserratte, wirst ja gleich sauber!´´, lachte ich und täschelte den schlammigen Hals. dann begann ich das Fohlen erstmal nass zu machen, wo jetzt schon braunes Wasser runterlief und ich nur den Kopf schüttelte. Als nun die Fuchscheckenstute auch mal komplett nass war, nahm ich mir das Shampoo zur Hand und fing an die Kleine ein zu shampoonieren. der Schaum war eher braun als weiß... Als sie rundum aussah wie ein brauner Pudel, nahm ich mir wieder den Duschkopf zur Hand und begann ihr das Shampoo vom Fell zu entfernen. So jetzt siehst du auch wieder gut aus!´´, grinste ich und knutsche die nasse Fohlenstirn, ehe ich zu maxi sah, der schon bereit stand und Possy entgegen nahm. Dann sah ich Rando entspannt an der Seite stehen und lächelte zufrieden, dann holte ich mir auch schon das nächste dreckige Fohlen.
      Nun war das kleine Sorgenkind Sheregi dran, der aber nicht mehr so mager aussah, wie ich ihn gerettet habe. Er entwickelte sich prächtig zu einen jungen Kerl. Brav und immer etwas schüchtern trottete der Kleine mir nach und machte erstmal große Augen, als er die Dusch sah: ,,Hoffentlich hast du keine Angst vor Wasser Sheri!´´, meinte ich zu dem Fohlen, der mich nur treudoof anblickte und ich grinste. ,,na dann, tolle Antwort!´´, grinste ich und nahm den Duschkopf, ehe ich vorsichtig begann ihn mit dem Wasser zu nässen. Er zuckte nur kurz, doch kriegte sich schnell wieder gefangen und genoss das warme Nass auf seinen Fell, dass den ganzen Schlamm herunter wusch. So kamen auch schon seine Grasflecken im Schimmelfell zur Erscheinung. ,,Mann ich will gar nicht erst wissen was ihr auf der Weide alles getrieben habt!´´, meinte ich laut und leicht aufgeregt und vernahm von hinten ein Lachen, das nur Maxi sein konnte. ,,Du mich auch!´´, antwortete ich nur eiskalt aber grinste dann. Dann nahm ich mir das Shampoo zur Hand und legte den Duschkopf zur Seite und fing an den kleinen Hengst einzuschäumen. Er genoss anscheinend diese Berührungen, da er sich völlig entspannte, was ich zum erstmal sah und mich nur noch Lächeln ließ: ,,Schau mal Maxi der Kleine scheint sich wohl zu fühlen.´´, meinte ich grinsend zu Maxi und auch er lächelte. Den Sheregi war unser kleines Sorgenkind, was viel Liebe und Pflege gebrauchte. Durch die ganzen Gedanken, hatte ich ganz vergessen, das ich schon fertig war und ihn nun abspülen konnte, was ich sogleich auch tat. Schon war er wieder blitzblank sauber und wieder der Alte. Ich sah zu Maxi der gerade Possy's Langhaar kämmte, ihr die Decke anlegte und sie dann anband. Ich grinste und gab ihn das Scheckfohlen ehe ich auch schon wieder zum Putzplatz verschwand.
      Nun war mein Fuchsfohlen Don an, der mich rotzfrech anblickte und mich kneifen wollte. ,,Ey Kleiner, Benimm dich!´´, mahnte ich das Hengstfohlen an und führte ihn dann zum Waschplatz, wo ich zu Maxi sah, der immer noch Sheri trocknete und dann zu Don sah, der mich neugierig anblickte und sich brav, was ein Wunder war, anbinden ließ. Dann nahm ich mir auch schon den Duschkopf und machte das dreckige Hengstfohlen soweit sauber. Mal wieder war es dreckiges Wasser und ein paar Klumpen fielen ab, doch mehr auch nicht, Don war wortwörtlich über beide Ohren komplett verdreckt. ,,Ich hoffe mal du bist hier der dreckigste!´´, meinte ich und begann schon das Fohlen ein zu shampoonieren. Er blickte nur lässig und kaum interessiert nach vorne und genoss das Waschen. Als auch bei ihm das ganze Fell eingeschäumt war, konnte ich ihn wieder abbrausen und war erleichtert als der ganze Schmutz beseitigt war und ich den kleinen Kerl Maxi übergeben konnte. Der grinste nur und ich rollte mit den Augen und sah zu den drei schon sauberen Fohlen, die gemütlich etwas dösten. Für sie war es zu Ende, auf mich warteten noch vier Fohlen.
      Da startete es auch schon mit den Kleinsten und jüngsten der Runde. Liebevoll blickte mir Ártali entgegen und schnaubte kurz zur Begrüßung. Ich schmunzelte und führte das Isländerfohlen zum Waschplatz und band ihn sogleich fest. Dies war das erste mal das er gewaschen wurde, sofern er dies nicht schon bei Vepr's Hof erlebt hatte. Er musterte neugierig das Ding und beobachtete es genau, als Wasser raus kam zuckte er, aber hatte dann keine Angst als das Wasser über ihn floss. Zwar hörte er nach hinten, aber war noch nicht ganz ruhig. Als soweit alles grobe weg war, machte ich mit dem Einshampoonieren und mal wieder war alles braun, nur nicht so stark wie bei den anderen, es hielt sich in Grenzen. Der Kleine war bald komplett weiß und schaumig, sodass ich mir wieder den Duschkopf nahm und ihn gründlich ab brauste. Er entspannte sich nun mehr und guckte neugierig auf den Schaum, ehe er fertig war und ich ihn dem wartenden Maxi gab. Der sogleich anfing mit den trocken rubbeln.
      Derweil machte ich mich auf den Weg zurück, um den nächsten Hengst wieder zu reinigen.
      Code meine wunderschöne Jungstute, war die nächste, sie war noch erträglich vom Schmutz. Sie blickte mir glücklich entgegen und stupste mich an. ich kraulte ihr kurz über die Stirn und führte sie dann auch zum Waschplatz, wo die nun Große Stute sich freiwillig hinstellte und sogar ohne Strick oder angebunden zu sein da stand. Sie entspannte sich sofort als ich ihr Fell mit dem warmen Wasser nass machte und schon das erste schmutzige Wasser ablief und bald nichts mehr kam und ich den Duschkopf weglegte und mal wieder von der Stute angestupst wurde. ,,Ja meine kleine Maus!´´, lächelte ich und kraulte ihre Schnute, ehe ich mir das Shampoo schnappte und die Warmblutstute damit einschäumte und dies länger dauerte, da sie ja schön größer war als die anderen. Doch bald war das Rappenfell verschwunden und sie war ein großer Pudel mit schwarzen Kopf. Ich grinste bei dem Gedanken und sah zu Maxi, der gerade die Mähne von Ártali gekämmt hatte und ihn zu den anderen stellte: ,,Guck mal ein Riesenpudel!´´, lachte ich und musste noch mehr Grinsen, als Code zu Maxi hinter blickte und den Kopf schief legte. Maxi musste auch Lachen und als Code mich verwundert anblickte, meinte ich, während ich über ihre Stirn strich. ,,Du siehst einfach lustig aus!´´, grinste ich und nahm mir dann den Duschkopf und wusch ihr das Shampoo aus dem Fell. ,,Na also!´´, grinste ich und sie strahlte wundervoll. Als ich sie dann Maxi übergab, wollte sie mir schon nach gehen, doch maxi hielt sie fest und die Stute sah mir nach. ,,Keine Angst!´´, grinste ich und sprach die beruhigenden Worte zu ihr, ehe ich um die Kurve verschwand und das vorletzte Fohlen holte.
      Nun war eine der Rabauken dran, die weg rannten. Baghira sah mich nur voll brav an und ich grinste nur und band sie ab, ehe ich sie zum Waschplatz brachte und erstmal anband. Dort blieb sie still stehen und ich schüttelte den Kopf. Dann blickte ich zu Maxi, der es ebenfalls tat. Ja die kleine war schon ne ziemlich harte Nuss heute und jetzt stand sie hier so treudoof da. Wir grinsten und ich begann dann den ganzen Schlamm von der Stute runter zu waschen, bis großartig kaum mehr was kam und ich den Duschkopf weglegte und nach dem Shampoo griff. Dann begann ich auch schön gründlich das Pony einzuschäumen, bis man kaum was mehr was von dem Pony sah und ich das ganze Shampoo wieder raus wusch und die nun saubere Baghira an Maxi weiter gab und mir Joker holte.
      Als der kleine Rappschecke Joker, dann vor mir stand rümpfte ich die Nase und band ihn ab, ehe ich den Hengst zum Putzplatz führte und wieder so ein angeblich braves Pony hatte. Ich grinste nur und sah zu meinen Freund der momentan die kleine Zicke trocken rubbelte und ich dann einfach mal mit dem Hengsten anfing: ,,Das wird lustig.´´, seufzte ich und wusch in den groben Schmutz aus dem Fell, nur noch erkannte man kein wirkliches Weiß. das könnte sich ja noch ändern nach dem guten Shampoo, wo ich auch schon begann Jackpot einzuschäumen und ihn nach einer Weile rund herum ordentlich in Schaum geschlossen hatte. Der Schecke entspannte sich nur und chillte eine Runde. Ich lächelte und nahm mir wieder dern Duschkopf, wo ich sogleich begann ihn abzubrausen und überrascht war. Der Hengst, war vielleicht nicht strahlend weiß und schwarz, aber das weiß sah soweit gut aus.
      Nun endlich hatte ich es geschafft und übergab das Fohlen Maxi: ,,Ich bringe die anderen derweil in ihre frischen Boxen, während du dich um Joker kümmerst!´´, meinte ich lächelnd und ging zu Possy und Rando, die ich abband und beide neben mir her in den Stall führte. es fing an zu schneien und ich war erleichtert die Fohlen heute geholt zu haben und nicht erst Morgen, sonst wäre es schlimmer gewesen mit dem Dreck. Als wir den Jungpferdestall erreichten, ging ich zu den Boxen und brachte zuerst Possy in ihre Box und nahm ihr das halfter ab, ehe ich die Box schloss und zu Rando's ging, wo ich den rappen auch gleich verschwinden ließ und zurück zu Maxi ging und die nächsten Ponys nahm, Don und Sheregi, brav folgten mir die Hengste zum Stall und wurden auch vom Schnee überrascht und waren froh als sie in ihren Boxen standen und ich ihre Halfter draußen an hing. Maxi war mittlerweile fertig und stand mit Joker und River bereit da, ehe ich mir Ártali und Code schnappte und wir die restlichen Jünglinge in ihre Boxen brachten. Zufrieden entfernen wir die ganzen Sachen die wir hatten gebraucht und verräumten sie. dann sahen wir wie die Kleinen alle zufrieden über ihr Essen herfielen und somit gingen wir aus dem Fohlenstall und schlossen die Türe hinter uns, ehe wir uns erstmal frisch anzogen, duschten und dann aufs Sofa setzten und einen Film sahen.

      16451.Zeichen
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      Sammelpflegebericht von den Fohlen

      Nun waren die Kleinen aus dem Stall dran und ich ging zum Fohlenstall wo ich auch schon von vielen jungen Gewieher begrüßt wurde. Mit einem Lächeln machte ich mich jedoch gleich an die Arbeit.
      Zuerst war der kleine Hengst Ártali van Ghosts dran, den ich aus der Box holte und anband. dann begann ich auch schon mit der Arbeit und holte Striegel sowie Kardätsche. Gründlich befreite ich sein Fell; Von Winterfell, Schmutz und Staub. Als dies endlich erledigt war, nahm ich mir den Hufkratzer zur Hand und hob jedes seiner Beine vorsichtig hoch und beseitige Steine sowie Staub. Dann war ich auch schon fertig damit und nahm mir den Kamm zur Hand, ehe ich gründlich sein Langhaar durchkämmte und danach alles wieder in die Putzbox legte. Dann nahm ich mir die Longiersachen und ging zum Round Pen, wo ich den Isländerhengst etwas longierte und dann zurück ins eine Box brachte.
      Jetzt kam meine 'Bunte Stute' dran, so wie ich sie immer lieblich nannte. Liebevoll strich ich über ihre Stirn und legte ihr dann das Halfter an, um sie aus der Box zu holen. Als sie draußen stand, band ich sie fest und nahm mir die Fellpflegeutensilien heraus und begann die Stute von all dem überflüssigen Fell zu befreien und hatte dies nach einer ganzen halben Stunde geschafft, sodass ich mit der Hufpflege fortsetzen konnte. Brav hob sie jedes Huf und ich konnte diese schnell und gründlich von Dreck befreien, ehe ich auch schon mit dem Langhaar weitermachte. Auch dieses war in Kürze wieder gründlich durch und glänzte seidig. Nun machte ich auch ihr das Longierset ran und brachte sie zum Roundpen. Dort begann ich sie ein paar Runden drehen zu lassen und ging dann alle Gangarten durch. Nach einer Weile beschloss ich mit longieren Schluss zu machen, um die Kleine wieder in die Box zu bringen. Schon waren wir wieder im Stall und ich legte ihre Ausrüstung ab und legte sie zur nächsten Box, ehe ich Bateau in ihre Box zurück brachte.
      Nun war die Jährlingstute Code of Mystic Girl dran, also grüßte ich sie liebevoll und legte ihr das Halfter an, ehe ich sie aus der Box holte und anband. Dann begann ich mit der Fellpflege und säuberte sie gründlich mit Kardätsche und Striegel, bis auch ihr Winterfell Geschichte war. Nun hob ich alle ihre vier Hufen an und säuberte diese gründlich. Nun machte ich mich an die Arbeit ihr Langhaar gründlich durchzukämmen. Schon war auch sie schön herausgeputzt und ich konnte mit dem Longieren weiter machen. Schnell war das Set an der Stute befestigt und ich brachte sie zum Round Pen, wo ich auch schon mit dem Longieren begann. Wir probierten alle Gänge durch und die Stute bewies wie immer schöne Gänge und eine tolle Ausstrahlung, dies erfüllte mich mit Stolz und ich trainierte sie weiter. Nach einer Weile hatten sich ihre Gänge weiter entwickelt und sie lief wundervoll wie ein Engel. Lächelnd verlangsamte ich ihre Geschwindigkeit, sodass sie in Ruhe die Runden trottete und dann her kam und sich streicheln ließ. Nun brachte ich sie wieder zurück in den Stall, nahm ihre Ausrüstung ab und stellte sie in ihre Box.
      Nun kam mein Fuchsreitpony Don dran und ich grüßte ihn lächelnd, ehe ich das Halfter vom Haken nahm und es ihm anlegte. Dann führte ich den Fuchshengst aus der Box heraus und band ihn draußen an. Nun begann die Fellpflege und ich nahm mir Kardätsche und Striegel zur Hand. Gründlich beseitigte ich überflüssiges Fell und entfernte den Schmutz sowie Staub, bis Don endgültig strahlte und sauber war. Nun nahm ich mir den Hufkratzer zur Hand und hob seine vier Hufe nach einander und säuberte sie gründlich. Als ich dies erledigt hatte, kümmerte ich mich um sein kurzes Langhaar, bis auch dieses fertig war. Nun legte ich ihm das Longierset an und ging zum Round Pen. Dort longierte ich den kleinen Don und war überrascht das sich seine Gänge um einiges verbessert hatten, daher brauchten wir nicht lange weiter trainieren und ich konnte ihn zurück zum Stall bringen. Dort legte ich seine Ausrüstung ab und brachte ihn in seine Box.
      Nun kam Joker's Pokerface dran und ich holte denn Rappschecken aus seiner Box. Daraufhin nahm ich mir Striegel und Kardätsche und begann sein Winterfell zu entfernen, bis auch sein Fell wieder glänzte und ich die Hufe anhob und diese mit den Hufkratzer säuberte. Dann nahm ich den Kamm heraus und kämmte seine Mähne. Nun war er sauber und ich legte ihm die Longiersachen an, ehe ich den Schecken zum Round Pen führte und mit dem longieren begann. Er hatte schöne Gänge entwickelt und wir longierten noch ein bisschen, bis ich beschloss aufzuhören und ihn zurück zum Stall brachte, dort angekommen nahm ich ihm die Ausrüstung ab und stellte ihn in seine Box.
      Die nächste Jungstute kam dran. Possy meine hübsche Trakhenerstute war nun dran und ich holte die Stute samt Halfter aus der Box, ehe ich den Striegel, sowie Kardätsche aus der Putzbox holte und begann ihr Fell zu säubern, bald lag all das Winterfell am Boden und ich nahm mir den Hufkratzer aus der Box und begann ihre vier Hufe gründlich zu säubern und mit dem Langhaar fortsetzte. Gründlich kämmte ich dieses durch und konnte ihr nun die Longierausrüstung anlegen. Als diese dran war ging ich zum Round Pen und longierte sie etwas, dann brachte ich sie zurück in ihre Box.
      Nun kam Rando an die Reihe. Ich holte den Hannoveranerhengst aus seiner Box und band ihn fest. Dann schnappte ich mir Kardätschte und Striegel von der Putzbox und begann mit der Fellpflege. Gründlich entfernte ich sein Winterfell und bürstete sein Fell seidig glänzend. Nun nahm ich mir den Hufkratzer und begann seine Hufe zu säubern, brav machte er mit und ich konnte flott mit der Langhaarpflege weiter machen. Als sein Langhaar endlich gekämmt war, machte ich auch ihm die Longierausrüstung ran und brachte ihn zum Round Pen. Dort longierte ich den Rappen und bemerkte, das er genauso tolle Gänge wie sein Vater hatte. Zufrieden mit seiner Leistung übte ich noch ein paar Gangwechsel und dann machte ich für heute Schluss. Schon brachte ich Rando zurück zum Stall und machte ihn die Longiersachen ab, ehe auch er in seiner Box verschwand.
      Nun kam der letze der Runde dran und ich holte den kleinen Sheregi aus der Box. Draußen band ich ihn fest und begann ihn zu putzen. Gründlich striegelte ich ihn und war nach einer Weile endlich fertig. Dann nahm ich mir den Hufkratzer zur Hand und begann seine vier Hufe gründlich zu säubern. Als dies getan war, nahm ich mir den Kamm und kämmte seine wilde Mähne durch, wie auch den Schweif. Nun hatte ich ihn komplett sauber bekommen und legte ihm die Longierausrüsting ran, ehe wir im Round Pen verschwanden. Dann longierte ich ihn ein wenig und machte bald Schluss, da er soweit gut in Form war. Nun brachte ich ihn zurück in den Stall, machte die Ausrüstung ab und stellte ihn in seine Box.
      Endlich hatte ich die Fohlen geschafft und ging ins Haus wo ich mit Maxi noch einen Film anschaute.

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      Sammelpflegi - Fohlen
      &
      Ankommen von Before the Dawn

      Früh stand ich auf und brachte zu aller erst die Fohlen auf die weide ehe ich flott damit begann die Ställe der Kleinen Racker zu misten und war erleichtert als dies erledigt war.
      Gegen Mittag holte ich nun die Fohlen von der Weide und schnappte mir zuerst Ártali & Bateau, ehe ich sie zum Putzplatz führte und fest band. Dann begann ich Ártali zu striegeln, die Hufe zu säubern und die Mähne zu kämmen, ehe ich das gleiche bei Bateau tat und die beiden kleinen dann in ihre Boxen brachte.
      Dann holte ich Don & Joker's Jackpot von der Weide und führte sie zum Putzplatz wo ich flott begann Don zu striegeln, das Langhaar zu kämmen und die Hufe zu säubern. Dann kümmerte ich mich um Joker und striegelte sein Fell, kämmte seine Mähne und säuberte seine Hufe gründlich. Schon waren sie sauber und ich brachte sie in ihre frisch gemisteten Boxen.
      Dann schnappte ich mir Mækja & Rando, führte sie zum Putzplatz, band sie fest und begann mit Mækjas Fellpflege. Dann kämmte ich ihr wildes Langhaar, säuberte ihre Hufe und war fertig mit dem Fuchsschecken. Dann begann ich Randos Fell zu striegeln, seine Hufe zu säubern und sein Langhaar zu kämmen. Schon waren de beiden fertig und ich brachte sie in ihre Boxen.
      Nun hörte ich einen Wagen auf dem Hof rollen, es war Zasa, lächelnd grüßte ich die Dame und half ihr beim ausladen von Before the Dawn. Schnell war alles getan und die Stute stand in ihrer neuen Box.

      1407. Zeichen
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      Zwei Neue Fohlen im Privatstall! Ártali bekommt Freunde!

      Ein regnerischer Tag brach an. Mit geschützter Kapuze auf den Kopf eilte ich in meinen Privatpferdestall und ging zum Abteil für Fohlen. Gut im Moment stand nur mein Isländerhengst Ártali van Ghosts drin, der mittlerweile schon ein kleiner Jährling war und bald das erwachsene Leben anbrach. ,,Na mein Süßer!´´, grüßte ich den wunderschönen Schecken. Dann holte ich ihn aus seiner Box und begann sein Fell gründlich zu striegeln. Ich entfernte all den Schmutz, den der kleine Kerl verursacht hat und bändigte seine mittlerweile wilde Mähne. Sein Langhaar musste auch gekämmt werden, den es war komplett verfitzt. ,,Mann Mann Mann, wie kriegst du nur das hin?", lachte ich und bändigte sein Langhaar, ehe ich seine Hufe gründlich säuberte. Sie waren nicht so dreckig wie sein Fell vor einer halben Stunde. So mein kleiner, raus kann ich dich leider nicht lassen, denn es schüttet wie aus Eimern, also werde ich dich erstmal in die halle bringen und freilaufen lassen, während wir auf deine neuen Kameraden warten. Mash'al ein Berberhengst war ein Zuchtauftrag in weiter Entfernung. Und Light Up Hell durfte heute von seiner Mutter weg. deshalb ging ich gleich mal zu meiner hübschen Stute Sympathy of the Devil und suchte mir den kleinen Hengst raus: ,,So mein Guter, jetzt darfst du erstmal in die Halle und deinen neuen Kumpel kennen lernen! Mit gespitzten Ohren folgte mir der EVB-Hengst zur Halle. Dort tobte schon Ártali herum, der erst herblickte als ich mit dem Vollbluthengst in die Halle trat. beide beäugten sich von Weiten und bähten die Nüstern auf. Dann wagte der Isländerhengst sich näher an uns heran und ich ließ Hell's Leine lockerer. Dann beschnupperten sie sich und mein Herz pochte bis zum Hals hoch. Ein kurzes Quietschen kam von Ártali, ehe er kurz die Ohren anlegte und die Nüstern aufblähte. Hell wieherte ihm neugierig zu und dann ging es los. Ich ließ Hell los und sofort spielten sie miteinander. ,,Schau dir das mal an!", lächelte ich zu meinen Freund, der gerade dazu kam. ,,Ach wie schön, das sie sich vertragen! Übrigens wir haben Besuch, der Mann mit dem neuen Fohlen ist angekommen!", erwiderte er mir und ich riss die Augen auf: ,,Oh so schnell! Na dann lassen wir ihn nicht warten!", grinste ich und wir machten uns auf den Weg hinaus in den Regen. Dort grüßten wir unseren ausländischen Besucher und luden ihn für dann in unser Haus an. Er lehnte dankbar ab, da er leider wieder los musste und er jetzt nur das Berberfohlen vorbei bringen konnte. Dieses ließen wir auch nicht lange warten und holten den wunderschönen Hengst aus dem Hänger, dieser beäugte und neugierig und schnaubte und freundlich entgegen. ,,Dann mal schnell, damit wir alle nicht zu sehr nass werden!", sprach ich zu den anderen, die gleich einen zahn zulegten und flott das Fohlen in den Stall brachten. Dort rubbelten wir den wunderschönen Hengst erstmal trocken und gaben ihn was leckeres zum Essen, ehe wir uns verabschiedeten und uns nun um Mash'al kümmerten, der jetzt erstmal in seine Box musste, da er sehr müde schien. Also mussten wir heute das kennenlernen verschieben, doch dieses war eh nicht sehr nötig den am Ende würden sie sich eh im Stall sehen. Also holten wir nach einer halben Stunde die Fohlen aus der halle, was einiges an Zeit brauchte, da sie immer noch herum toben wollte. Doch unsere Geheimwaffe schlug an, sie kamen sofort als sie Leckerlis sahen und somit verfrachten wir sie in ihre Boxen und gaben ihnen frisches Trinken.
      Nun hofften wir alle würden sich verstehen und Hell würde es nicht sehr schwer fallen, von seiner Mutter getrennt zu sein.

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      Großer Bericht für die Privatpferde

      Endlich mal ein schöner Tag, da hatte das Abendrot von gestern wohl Glück gebracht. Weshalb wir wohl heute mal draußen trainieren könnten, aber nur wenn die Plätze nicht mit Pfützen voll waren. Maxi und ich entschieden uns Heute mal dafür, das er die Männer übernahm und ich die Frauen.
      Somit holte er sich als erstes Arcado den Norwegerhengst des Stalles und ich nahm mir die Isländerstute Frejka zur Hand. Dann begannen wir die Beiden erstmal gründlich sauber zu striegeln. Arcado hatte sich wohl in der Dreckpfütze gestern gewälzt, aber Frejka war relativ sauber, hatte nur ein paar größere Dreckige Flecken, zwar keine Ahnung wie sie das hinbekommen hatte, aber was solls, sie mussten beide sauber gemacht werden, was auch seine Zeit brauchte, zumindestens bei Arcado und Maxi. Also brauchten die noch etwas länger, weshalb ich nun erstmal Frejkas Hufe säuberte, die wohl das dreckigste am ganzen Pferd waren, wie die junge Stute nur das schafft, wunderte mich. Doch ich machte mir nicht weiter groß darüber den Kopf und putzte sie weiter, ehe ich ihr Langhaar kämmte und ihre Ausrüstung dann anlegte. ,,Ich geh schon mal vor!", sagte ich zu meinen Freund und er nickte mir entgegen, während ich mich auf den Weg zum Reitplatz machte. Dieser war glücklicherweise heute ma trocken geblieben, bei den ganzen Regenfällen in der letzten Zeit. Was mich ziemlich wunderte, aber auch irgendwie glücklich machte, somit stieg ich auf und begann die junge Stute warm zu reiten. Brav trabte der Isländer seine Runden und hielt kurz inne, als Maxi auf Arcados Rücken zu un stieß. ,,Ah auch schon da!", grinste ich und er lachte: ,,Jaa endlich!" Dann ritt er den Ponyhengst schließlich ebenfalls warm und wir trainierten zusammen etwas auf dem Platz. Also übten wir alle Bahnfiguren gründlich durch und lobten die beiden Pferde, als sie ihre Arbeit heute ordentlich durchführten. Deshalb stiegen wir ab und führten die Beiden zurück zum Stall, wo wir den Beiden die Ausrüstung abnahmen und in ihre frisch gemisteten Boxen stellten, wo sie sofort ihr leckeres Hafer fraßen.
      Dann holten wir uns die nächsten zwei Pferde, diese waren Compañero und Mikado. Mikado würde ich nur Longieren, da sie noch nicht eingeritten war. Und Maxi trainierte heute Nero im Westernreiten, bzw. machte ein paar typische Übungen mit dem bunten Criollohengst. Doch davor mussten wir sie natürlich putzten, was bei Beiden heute nicht sehr lange dauern würde, da sie kaum dreckig waren. Also schnappte ich mir den Striegel aus Mikados Putzkasten und säuberte gründlich ihr Roanfell. Maxi striegelte Neros Fell ebenso lange wie ich Mikados, weshalb wir Beide gleichzeitig mit den Hufe säubern anfingen. Dreckig waren diese nicht sehr stark, was uns beruhigte, da sie sich somit keine Verletzungen einfangen würden. Als die hufe sauber waren, kam das Langhaar und ich kämmte nicht lange an Mikado's Haaren, da sie eh recht kurze hatte und nur der Schweif etwas mehr Arbeit verlangte. Bei Maxi brauchte es auch nicht viel Zeit, denn er war schon beim Satteln, was bei Mikado noch nicht der Fall war, da sie noch nicht eingeritten war und deshalb nur Longieren angesagt war. Also legte ich ihr alles dafür an und führte sie dann Maxi hinterher, wo ich sie dann auf den Platz longierte. Maxi trainierte währenddessen mit Companero einige Westernlektionen und meisterte diese sehr gut. Dies machte mich sehr stolz und ich lobte ihn ab und zu, doch konzentrierte mich hauptsächlich auf Mikado. Wir trainierten noch eine ganze Weile, bis ich die Vollblutstute an der Leine Schritt laufen ließ und dann zurück zum Stall führte. Dort legte ich ihr alles ab und brachte sie in ihre Box. Maxi hatte Nero auch schon in die Bpx gebracht, weshalb wir gleich mit den nächsten zwei Pferden weiter machten.
      Diese waren die Trakehner Bijou und Possy Pleasure Mainstream. Ich nahm die junge zickige Dame und Maxi nahm den selten farbigen Bijou. Also holten wir sie aus den Boxen heraus und begannen ihr Fell zu striegeln. Bei dem Hengst dauerte es etwas länger, da er ja hell war, bei Possy hatte ich nur Probleme bei den weißen Fell. Doch Beide brauchten wir dann doch nicht so lang und hatten die beiden Pferde sauber gestriegelt, ehe wir mit den Hufe säubern weiter machten und am Ende dann das Langhaar kämmten. Dann legten wir Beiden die Springausrüstung an, brauchten etwas beim festschnallen, hatten dann aber umso schneller die Trensen dran, sodass wir schneller zum Springplatz gehen konnten. Dort stiegen wir Beide auf die Rücken der Pferde, anders gesagt in den Sattel und drehten ein paar Bahnrunden, um die Pferde warm zu bekommen. Dann begann das Training und wir übten fleißig einige Sprünge und merkten das die Beiden mittlerweile höher waren als früher, sie trauten sich schon höhere Sprünge zu machen, obwohl sie soweit noch nicht ausgebildet waren. Also trainierten wir noch eine Weile mit den beiden Warmblütern und machten dann bald Schluss und führten sie zurück zu den Ställen. Dort angekommen legten wir ihre Ausrüstung ab und stellten sie in ihre Boxen, wo sie sich gleich entspannten und genüsslich ihre Mahlzeit zu sich nahmen.
      Weiter ging es und wir schnappten uns diesmal einmal die Vollblutstute Sympathy of the Devil und einmal den Isländerhengst Ártali van Ghosts, der ebenfalls noch nicht eingeritten war. Also war diesmal Maximilian mit dem Longieren an der Reihe und ich mit den normalen Training. Doch davor, wie bei allen Pferden zuvor, war die Pflege an der reihe. Somit schnappten wir uns die Striegel und kümmerten uns um das Pferdefell. Devil war ziemlich dreckig aber der junge Ártali nicht. Doch was solls, gepflegt werden mussten Beide, also machten wir uns an die Arbeit. Gründlich säuberte ich ihr Fell und blickte ab und zu, zu Maxi der mittlerweile schon beim Hufe säubern war. Dies hatte ich auch bald erreicht und säuberte mittlerweile Devil's Hufe und war bald beim Langhaar, wo ich nun mit Maxi gleich auf war. Dann wurden wir gleichzeitig fertig und legten den Pferden die passende Ausrüstung an. Devil bekam die Vielseitigkeitsausrüstung dran und wurde heute auf Bahnfiguren trainiert, also führte ich die junge Stute zum Platz und stieg auf. Dann ritt ich sie warm und begann mit den Training. Während ich mit dem Training beschäftigt war, kümmerte sich mein Freund ums Longieren mit Ártali. Bald neigte es sich aber dem Ende zu und wir brachten beide Pferde zurück zum Stall, nahmen ihnen die Ausrüstung ab und stellten sie in ihre Boxen.
      Dann kam der Letzte der Runde dran, der kleine Shettyhengst Spencer, mit dem ich heute Kunststücke üben wollte, doch davor war auch hier die übliche Pferdepflege an der Reihe. Also nahm ich mir den Striegel zur Hand, säuberte sein buntes Fell und machte dann mit den Hufen weiter. Diese säuberte ich gründlich, bis sie wieder in Ordnung waren und ich seine wilde Mähne bändigen musste. Also kämmte ich diese und machte dann mit dem Schweif weiter, ehe ich ihn zum Reitplatz führte und mit kleinen Kunststücken anfing. Diese stuften sich dann immer Höher bis ich ein paar Neue probierte und bald aufhörte, da es sich wieder zuzog. Daraufhin führte ich den kleinen Frechdachs zurück in seine Box und machte für heute Schluss...

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      Bericht für Hengste und Wallache

      Gähnend machte ich mich auf den Weg in den Stall. Aus der Sattelkammer holte ich Halfter, Führstrick und Putzbox und machte mich auf den Weg zu Cedric´s Box. Dort stellte ich die Putzbox ab, öffnete die Boxentür und betrat die Box. Nachdem ich den Hengst begrüßt hatte, legte ich ihm sein Halfter an und befestigte den Führstrick daran. Nun führte ich den Hengst aus der Box heraus und band ihn davor fest. Als ich ihn geputzt hatte, sattelte ich den Hengst und führte ihn in die Reithalle. Dort führte ich ihn eine Runde in der Halle, gurtete nach und stieg auf. Nach einer stunde stieg ich wieder ab und führte ihn zurück in den Stall. Dort sattelte ich ihn ab und versorgte ihn. Ich räumte noch seine Sachen auf und nahm die von Companero mit. Als ich vor der Box des Hengstes stand, stellte ich dort die Putzbox ab. Nachdem ich die Box betreten hatte, legte ich dem Hengst sein Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte ihn aus der Box heraus. Nun band ich ihn an und öffnete die Putzbox. Als ich sein Fell sauber geputzt, das Langhaar entwirrt und gebürstest und die Hufe sauber hatte, holte ich aus der Sattelkammer sein Sattelzeug und sattelte ihn. Er blieb die ganze Zeit sehr ruhig. Nun führte ich ihn in die Reithalle und stieg auf, nachdem ich den Gurt nachgegurtet hatte. Bei ihm merkte man sofort, dass er lernwillig war. Nachdem ich mit ihm ein paar Figuren geritten bin, stieg ich wieder ab und führte ihn zurück in den Stall. Dort sattelte ich ihn wieder ab und versorgte ihn. Anschließend brachte ich seine Sachen wieder an ihren Platz. Nun schnappte ich mir die Sachen von Delicius mit. An seiner Box angekommen, stellte ich die Putzbox ab. Ich öffnete die Boxentür, betrat die Box und begrüßte den Hengst. Nun legte ich ihm das Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte ihn aus der Box heraus. Dort putzte ich ihn ausgiebig, was er offensichtlich sehr genoss. Als ich mit putzen fertig war, holte ich sein Sattelzeug und sattelte ihn. Anschließend führte ich ihn in die Halle. Dort gurtete ich nach und stieg auf. Nachdem ich ihn eine stunde lange bewegt hatte, stieg ich wieder ab und führte ihn zurück in den Stall. Ich sattelte ihn ab, räumte es auf und versorgte den Hengst. Nun nahm ich die Sachen von Ramires mit. An seiner Box angekommen, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Nachdem ich die Box betreten hatte, streichelte ich den Hengst zur Begrüßung am Hals und legte ihm dann sein Halfter an. Als ich auch den Führstrick am Halfter befestigt hatte, führte ich ihn aus der Box heraus und band ihn an. Nachdem ich ihn geputzt hatte, sattelte ich ihn und führte ihn in die Halle. Dort gurtete ich nach und stieg auf. Nach einer Stunde stieg ich wieder ab und führte ihn in den Stall zurück. Als ich ihn versorgt hatte, nahm ich die Sachen von Soldier und ging zu seiner Box. Nachdem ich den Hengst aus seiner Box geholt hatte, band ich ihn davor an und fing an ihn zu putzen. Als ich damit fertig war, sattelte ich den Hengst und führte ihn in die Halle. Nachdem ich nachgegurtet hatte, stieg ich auf und ritt mit ihm verschiedene Bahnfiguren. Anschließend stellte ich noch ein paar kleine Sprünge auf, die ich zwischendurch noch mitbenutzte. Zum Schluß stieg ich ab und führte ihn in die Stallgasse zurück und versorgte ihn. Anschließend holte ich Spencer´s Sachen und ging zu seiner Box. Nachdem ich den Wallach aus seiner Box geholt hatte, putzte ich ihn ausgiebig. Nachdem ich nach einer gefühlten Ewigkeit damit fertig war, weil der Herr meinte, er müsste andauernd die Putzbox umschmeißen und den Inhalt verteilen, holte ich dann Kappzaum und Longe aus der Sattelkammer. Wieder bei ihm, legte ich ihm den Kappzaum an und befestigte die Longe daran. Nun führte ich ihn in die Halle und ließ ihn im Schritt los laufen. Nachdem er sich warmgelaufen hatte, ließ ich ihn antraben. Ab und an buckelte er aus Spaß an der Freude, aber ansonsten machte er heute ganz gut mit. Nachdem ich fertig war, brachte ich ihn zurück in den Stall und versorgte ihn noch. Anschließend holte ich die Sachen von Zipje und ging zu seiner Box. Dort angekommen, stellte ich die Putzbox ab, öffnete die Boxentür und betrat diese. Nachdem ich den Hengst begrüßt hatte, legte ich ihm sein Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte ihn aus der Box. Als ich ihn angebunden hatte, putzte ich den Hengst, was er wohl sehr genoss. Anschließend holte ich sein Sattelzeug und sattelte den Hengst. Als ich ihn in die Halle geführt und nachgegurtet hatte, stieg ich auf und ritt im Schritt los. Nachdem ich mit ihm einige Bahnfiguren geritten und ein paar Sprünge gesprungen bin, stieg ich wieder ab und führte ihn in den Stall. Nachdem ich ihn versorgt hatte, schnappte ich mir Halfter, Führstrick und Putzbox vonÀrtali van Ghosts und ging zu seiner Box. Nachdem ich ihn aus der Box geholt hatte, band ich ihn davor an und fing an, ihn zu putzen. Ab und an wurde er ein bisschen unruhig und hippelte ein wenig rum. Als ich mit putzen fertig war, holte ich seinen Kappzaum und die Longe. Wieder bei ihm legte ich ihm den Kappzaum an und befestigte die Longe daran. Nun führte ich ihn in die Halle. Ich ließ ihn im Schritt los laufen, was ihm wohl heute nicht so gefiel. Aber da musste er durch. Nach ein paar minuten ließ ich ihn antraben, was ihm schon mehr gefiel, in dem er kleinere Buckler machte. Zum Schluß ließ ich ihn gallopieren. Zum Schluß lies ich ihn noch mal ein paar minuten im Schritt laufen und ging dann mit ihm zurück in den Stall. Nachdem ich ihn versorgt hatte, räumte ich noch seine Sachen auf und fegte die Stallgasse.

      [5591. Zeichen © Ranjit]
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      Pflegebericht Februar
      Auch um vier der Hengste sollte ich mich kümmern, weshalb ich mich nach einer kleinen Pause in den Hengststall begab. Der erste Hengst, den ich in seiner Box aufsuchte, war Zipje, ein Niederländisches Reitpony. Zipje hatte sich in der Nacht wohl in der Box hingelegt, denn seine eine Körperhälfte war voll von der Boxenstreu, während die andere blitzeblank war. Ich hatte ihn schnell fertig gemacht zum Reiten und ging dann mit ihm in die Reithalle. Da ich mit seinen Qualifikationen, mit Ausnahme der Dressur, nichts anzufangen wusste, trainierten wir nur etwa eine halbe Stunde lang ein paar Lektionen der A-Dressur, bevor Zipje sein wohlverdientes Futter bekam und sich danach auf der Weide austoben durfte, während ich seine Box ausmistete und dann Soldier holte. Auch ihn putzte ich gründlich und ging dann mit ihm auf den Reitplatz, wo wir über einige kleinere Hindernisse sprangen und ein paar Bahnfiguren ritten. Während er noch fraß, holte ich Delicius welcher ebenfalls ein Deutsches Reitpony war. Sein hellbraunes Fell war vollkommen dreckfrei, weshalb ich ihm nur die Hufe auskratzen und Schweif und Mähne verlesen musste. Er hielt geduldig still, während ich ihn sattelte und ich ließ ihn für einen Augenblick alleine, um Soldier, der inzwischen aufgefressen hatte, auf die Weide zu bringen. Auch mit Delicius ging ich auf den Außenplatz, wo wir vorallem viel galoppierten, ehe ich auch ihm seine Futter gab und ihn auf die Weide brachte. Der letzte Hengst im Stall war Ártali, welchen ich schon kannte, da er bei uns auf dem Hof eingeritten worden war. Auch sein Fell war sauber, allerdings haarte er wie jeder Isländer im Frühjahr kräftig, sodass sich beim Putzen viele Haarflausen zu meinen Füßen gesellten. Mit Ártali ging ich in die Halle, wo wir ein bisschen tölteten. Er war erst vor kurzem angetöltet worden und ich wollte ihn nicht überstrapazieren, weshalb auch er nach einer Dreiviertelstunde schließlich auf die Weide durfte.
      1950. Zeichen by Seimure
      27 Feb. 2016
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      Hufkontrolle, Ausschneiden und Kunstoff mit Stahl Beschlag.

      Heute war zu ersten Mal wieder ein Fall bei meinen eigenen Pferden, diesmal ging es um meinen Isländer Ártali, dieser bekam heute zum ersten mal Eisen ran, also bat ich Maximilian mir zu helfen. Dann schnappten wir uns auch schon den kleinen Sprössling und ich legte ich das Halfter an. Ich führte ihn raus zum Putzplatz. Dort band ich den Schecken fest und schnappte mir als erstes das Hufmesser.
      Nun begann ich mit dem Ausschneiden des Vorderhufes, entfernte überstehendes Horn sowie abgestorbenes Horn, ehe ich mich zum nächsten Huf begab und es innen ausschnitt, dann bockte ich sein Hinterhuf auf und schnitt das überstehende Horn ehe ich den Huf wieder in die richtige Form feilte. Dann machte ich mit der rechten Seite des Schecken weiter, säuberte das Huf und schnitt es sauber aus, als das getan war, kam das letzte Huf an die Reihe und ich begann das abgestorbene Horn zu entfernen ehe ich das Außenhorn bearbeitete und denn Rest gründlich feilte. Nun war der junge Kerl komplett ausgeschnitten und ich schmiss den Gasofen an. Da kam Maxi dann auch zum Einsatz, damit ich mit den Eisen befestigen beginnen konnte. Also wärmte ich das Eisen an und Maxi hob das Bein an: "S0 Ártali, keine Angst das wird etwas dampfen und stinken." , warnte ich den jungen Hengst vor der mich neugierig beäugte und erstmal zusammenzuckte als das Eisen sein Huf berührte. Er entspannte sich aber schnell und ich passte die unpassenden Kurven anschließend am Amboss an und sah es nochmal an. Es passte und ich kühlte es ab, dann begann ich es gründlich festzunageln und machte mit dem nächsten Huf weiter, dort passte ich es ans Huf an und kühlte es ab. Somit kümmerte ich mich nur noch um die letzten Beiden Hufe, welche ich anpasste und anschließend festnagelte und war fertig mit dem Isländer. Maximilian führte Ártali nochmal eine Runde durch den Hof und man konnte ihn endlich mit seinen Kunststoff mit Stahleisen begrüßen.

      1917. Zeichen
      18 Mai 2016
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      [​IMG]by Canyon
      Routinebehandlung+Wurmkur+Impfung für Ártali van Ghosts
      ©DisneyHorse | 3433 Zeichen


      Jetlag und Müdigkeit, die besten Begleiter für eine Reise. Kananaskis Country, Alberta, Kanada, welch' ein schöner Ort. Doch das Wetter entsprach nicht gerade dem eines Märchenbuches. Dicke zugezogene Regenwolken schwebten am Himmel und ich wartete am Flughafen in Calgary auf Stefanie Westside, eine alte Bekannte für die ich ein Pferd untersuchen sollte. 7°C brrrr kalt! Die Temperaturunterschiede von Kanada und Spanien waren enorm, denn von fast dreißig Grad Celsius und sieben, war ich nicht gewohnt und zog mir noch eine Jacke an. Stefanie musste lachen als sie mich dort sah, fröstelnd und müde am Flughafen, schließlich wohnte ich selber mal in Amerika. Es war noch früh am Morgen und wir machten uns auf den Weg zur Ranch...

      Zwischen den Hackneys fand man ebenfalls ein paar deutsche Reitponys und zwei englische Vollblüter, doch heute ging es um einen 5-jährigen Isländer Hengst, der durchgecheckt werden sollte. Ártali – isländisch Mond, war ein hübscher Black Tobiano mit grau-blauen Augen, der mich munter anblickte. Steffi streichelte ihren Hengst und hielt ihn fest, damit ich anfangen konnte ihn zu untersuchen. Mit den Gummihandschuhen begrüßte ich Ártali und tastete seinen Körper ab. Er hatte starke Gelenke und trainierte Muskeln und keinerlei Symptome die auf eine Verletzung hinweisen. „Prima Ártali, super machst du das!“,lobte ich den jungen aufgeregten Hengst. Nun checkte ich die Vitalwerte die allesamt im Normalbereich lagen, die Atemfrequenz lag bei 9 Zügen pro Minute, das Herz schlug 28 mal in der Minute, die Körpertemperatur lag bei 38,1°C und die Darmgeräusche waren deutlich zu hören mit dem Stethoskop. Stefanie lobte ihren Hengst und war erfreut darüber, dass ihr Hengst bis jetzt gesund war. Des weiteren leuchtete ich Ártali in die Augen und schaute in Nase und Maul. „Alles okay Steffi, doch er hat leichte gelbe Verfärbungen im Maul die auf einen Eisenmangel hinweisen, aber seine Zähne sehen gut aus und ansonsten ist er kerngesund, ich mache jetzt noch ein Blutbild um zu sehen, ob sich meine Vermutung bestätigt.“ Stefanie nickte und hielt den Hengst weiterhin fest. Ich rasierte eine Stelle am Hals und desinfizierte sie, um anschließend eine Kanüle einzusetzen um 5-10ml Blut abzunehmen. Nach kurzer Wartezeit, war mein Blutbild fertig und meine Vermutung bestätigte sich, Ártali litt an Eisenmangel, was aber nicht schlimm war, den ziemlich häufig hatten Pferde Eisenmangel. Ich drückte Steffi ein Mittel mit Eisen in die Hand, welches sie in der ersten Zeit zum Futter zufüttern sollte und dann später auf genügend Eisen im Futter achten sollte. Nun als vorletztes nahm ich eine weitere Hautfalte und rasierte und desinfizierte diese um anschließend Ártali zu impfen. Die 4-fach Impfung schützt vor Herpes, Tollwut, Influenza und Tetanus. Der hübsche Hengst zuckte kurz, aber machte keine Anstalten. Zu guter Letzt gab ich Ártali die Wurmkur, welche ich mit Apfelmus gemischt hatte und zuvor 3 Stunden in den Kühlschrank gelegt hatte, damit der penetrante Chemiegeschmack verschwand. Und wie erwartet nahm er die Wurmkur gelassen und und war nun fertig mit der Behandlung. „So Stefanie, dein Pferd ist kerngesund bis auf den leichten und nicht akuten Eisenmangel, aber dafür habe ich dir ja bereits ein Mittel gegeben.“, erklärte ich ihr lächelnd.

      Ich blieb noch einen Tag auf der hübschen Ranch und genoss die frische Luft hier in Alberta und flog am nächsten Tag nach Hause...
      19 Mai 2016
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      Hengste - 29.07.2016
      Ártali van Ghosts, Delicius, Don Quichoté, Golden Ebano, Macareno, Soldier, Zipje

      Die Männer waren an der Reihe und begonnen wurde mit dem Isländer des Hofes, also holte ich den jungen Hengst aus seiner Box und begann diese zu Misten. Als sie wieder sauber war, kümmerte ich mich um das Fell des Hengstes und begann es mit dem Striegel zu putzen. Nach einer Weile war es sauber und ich kümmerte mich um das Langhaar, welches ich gründlich wieder zurecht kämmte und dann den Kamm weg legte. Nun kamen die Hufe an die Reihe und ich hob sie nacheinander an, ehe ich sie gründlich säuberte und dann ausputzte. Nun war er sauber und ich holte mir den Sattel sowie Trense, legte sie dem jungen Isi an und gab ihn dann weiter an Loona, die sich heute um ihn kümmerte.
      Ich machte derweil mit Delicius weiter, diesen holte ich aus seiner Box und band ihn fest, dann kümmerte ich mich um seine Box, die gründlich gemistet werden musste. Als diese sauber ausgemistet war kümmerte ich mich um das neue Stoh, welches ich gründlich verteilte und dann anschließend abschloss. Nun begann ich mit der Fellfplege und striegelte ihn gründlich, dann machte ich mit dem Langhaar weiter, welches ich gründlich kämmte und ordentlich verlas. Zufrieden mit dem Ergebnis säuberte ich dann die Hufe und begann ihn zu satteln und trensen. Dann brachte ich ihn zum Reitplatz, stieg auf und begann mit dem warm Reiten. Nachdem er warm genug war, begannen die Sprünge unnd wir trainierten das A-Niveau. Wir arbeiteten ein wenig und machten bald Schluss da die Sonne einfach zu warm wurde. Somit nahm ich dem Falbe die Ausrüstung ab und brachte ihn auf die Weide.
      Don Quichoté war an der Reihe, diesen holte ich auch erstmal aus der Box und mistete diese dann aus. Als sie sauber war, legte ich neues Einstreu hinein und begann mit dem Striegeln. Das Fell war bald sauber und ich konnte seine Hufe säubern, was auch schnell erfolgte und ich weiter machte mit dem Langhaar. Nun konnte ich den Guten an die Longe nehmen und ging zum Platz, dort begann ich mit ein paar Warmübungen und ließ ihn bald seine Power zeigen. Wundervoll hatte er sich heute gemacht und durfte nach dem Training auf die Weide.
      Golden Ebano war der nächste, ich holte ihn aus der Box und band ihn fest. Dann mistete ich seine Box aus und streute sie dann neu ein. Schon war seine Box sauber und ich kümmerte mich um ihn. Ich striegelte sein Fell sauber und kämmte dann sein Langhaar, ehe ich mich um seine Hufe kümmerte und ihm danns eine Ausrüstung anlegte. Diesmal gab ich ihn auch wieder an Loona, den sie griff mir zur Zeit unter die Arme mit den Pferden für die Rennbahn. Somit trainierte sie den Hengst und ich konnte mit meiner rbeit weiter machen.
      Macareno der nächste Hengst war dran, diesen band ich auch erstmal draußen an der Box anband. Nun begann ich mit dem Striegeln seines Fells und dem Langhaar. Als dieses fertig war, machte ich weiter mit den Hufen. Schon war der Roan sauber und ich legte ihm heute mal den Vielseitigkeitssattel an und er wurde auf dem Platz trainiert. Also kamen heute die Bahnfiguren an die Reihe und wir übten ein wenig Paraden, damit der junge Hengst in die Gerade kam. Er machte sich heute wirklich gut, weswegen er eine fette Karotte bekam und auf die grüne Wiese durfte.
      Nun kam Soldier dran, den heute Max übernahm und ich übernahm den Fuchs Zipje. Somit banden wir beide draußen vor den Boxen an und begannen ihre Ställe auszusmisten. Dann legten wir neues Stroh in die Boxen und kümmerten uns anschließend um die Pflege der Pferde. Ich begann Zipje zu striegeln, was mir Maxi nach tat und wir kämmten anschließend ihr Langhaar. Dann säuberten wir ihre Hufe und sattelten sie auf. Schon konnten wir auf de Reitplatz und üben. Wir übten nicht sehr lange da es anfing zum Tropfen und brachten die Pferde nochmal kurzfristig auf die überdachte Koppel. Schon war der Mittag angebrochen und wir gingen zurück ins Haus, aßen was bevor wir mit den nächsten Stall weiter machten.

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      Hengste 'Tralalala'
      I'm an Albatraoz, Mikado, Negronamer, Pleasure Harlekin, Ártali van Ghosts

      Heute ging es wieder an die Hengste, also schnappte ich mir erstmal gemütlich Alba, der junge Kerl spazierte mir zufrieden nach, ehe ich ihn festband und seinen Putzkasten schnappte und mit der Pflege des Pferdes begann. Also holte ich mir den Striegel heraus und begann sein Fell zu säubern, das noch dunkle Fell wurde langsam besser und ich konnte lächelnd alles weg legen und mit dem Kamm mich weiter um das Langhaar kümmern, danach kamen die Hufe, wo er brav mitmachte. Lächelnd konnte ich alles weg legen und dem jungen Hengst satteln, denn dieser würde heute etwas geritten werden, was nicht allzu viel hieß. Also gingen wir auf dem Platz machten Albatraoz warm und bewegten ihn dann eine ganze Weile, bis er fit genug war und ich ihn zurück zur Weide brachte.
      Nach dem Guten war Macareno an der Reihe, der heute etwas Schrecktraining für die Rennbahn bekam. Wewegen Maxi erstmal einen kleinen Parcour auf der Rennstrecke aufbaute und ich mich derweil um den Roan kümmerte. Also band ich den guten zufrieden draußen an, holte mir seinen Putzkasten und begann mit der Fellpflege, wo ich abwechselnd mit Kardätsche und Striegel arbeitete. Nachdem wir eine ganze Weile die Tortour wiederholt hatten, kämmte ich seine kurze Mähne und den mittellangen Schweif, sowie säuberte alle vier Hufe. Nachdem er nun endlich fertig war, legte ich ihm Halfter mit Strick an und brachte ihn zur Strecke. Dort begannen wir mit dem Schrecktraining und übten mit Planen, Fahnen, lauten Schreien und noch ein paar kleinen Dingen wir plötzliche Gegenstände auf der Bahn. Dies kann natürlich nicht immer erfolgreich vermieden werden, doch man konnte dem Pferd den Schrecken nehmen. Macareno machte gut mit und arbeitete fleißig mit, weswegen er sich ein paar leckere Karotten verdient hatte und ich ihn anschließend in den Roundpen brachte, damit er sich dort etwas welzen konnte, da die Weide leider überall belegt war.
      Dann schnappte ich mir Negronamer und holte den Rappen aus der Box, ehe ich sein Fell begann zu striegeln und das wilde Langhaar zu bändigen. Als dieses endlich mal wieder gut aussah, machte ich weiter mit den Hufen und säuberte sie gründlich, bis sie endlich sauber waren und ich mir den Longiergurt von Negro schnappte und ihn anlegte. Denn heute war der Hengst schwer händelbar, weswegen ich lieber nein dazu sagte zu Reiten. Doch das war nicht weiter tragisch, denn so konnte er auch mal was anderes kennen lernen als Reiten und Training. Somit ließ ich ihn warm werden und übte dann ein wenig GGA sowie Schritt- und Handwechsel. Er machte mäßig mit, weswegen wir bald aufhörte, damit er nicht noch mehr schlechte Laune bekam. Dennoch zufrieden auf meinen Rappen tätschelte ich seinen Hals und stellte ihn samt Abschwitzdecke auf die Weide.
      Nun kam der bute Pleasure an der Reihe, der leider wegen einen miesen Schnupfen heute ausfallen musste und nur die wundervolle Putztour mitmachen konnte. Also begann ich das bunte Fell liebevoll zu striegeln und entfernte mit der weichen Bürste den dreck von den Beinen. Ehe ich seine Mähne durchkämmte und zurechtzupfte und ihm ein paar Zöpfe rein machte, damit er sich das Haar nicht sofort wieder verklebte. Glücklich mit dem Ergebnis säuberte ich noch seine Hufe von Dreck und Stein und gab ihm dann seine pflanzlichen Medikamente für den Schnupfen, vor allem die Augentropfen waren von Nöten, damit sie sich nicht ständig verklebten. Mein armer kleiner Schatz, murmelte ich und strich ihm über die Stirn, ehe ich ihn zurück in seine Box brachte.
      Ártali war soweit schon versorgt, da sich Max nachdem er die Rennstrecke geräumt hatte um ihn gekümmert hat. Er war wieder schön sauber und gerade dabei ein paar Karotten zu verputzen, während Maximilian kläglich versuchte den jungen Kerl dazu zu überreden das er sich mal bewegte. Schmunzelnd beobachtete ich die beiden und begab mich dann wieder zum Stall wo ich gemütlich alles fegte.

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      19 Dez. 2016
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      Auch bei den Hengsten war es soweit - vorübergehend
      Macareno machte immernoch einen super Eindruck, was sich siche rmicht ändern würde, da er immer fleißig mitarbeitete und sogar teilweise beim Putzen half was immerzu witzig war, Zumindestens Benjamin musste immer lachen, der natürlich nichtw eit weg von dem roan war. Er half mir beim putzen und schaute anschließend beim training mit den evb zu. Pleasure Harlekin war auch super fit und war kaum zu erkennen, so sauber war der schönling. also ging es jur ans sattel aufwerfen und bodentraining mit stangen, antürlich saß ich oben, aber wie trainierten mehr am boden als direkt im sattel. Salvatore Casimiro, würde bald wallach werden, aber noch durfte der junghengst sein levben genießen, einerseits schade aber anderseits würde er eh nicht zur zucht genutzt werden. also schnappte ich mir striegel, säuberte sein fell, das langhaar und kratze hufe aus. White Face war mittlweile schon wallach und hatte bis jetzt sich ganz gut entwickelt, es sah gut aus das er mit der späten kastration klar kommen würde, da er mir persönlich nichts für eine zucht brachte und wirklich eher das freizeitpferd war. Doch genug, er musste gestriegelt, gekämmt und die hufe gesäubert werden, was ich schnell erledigte und ihn dann noch etwas ritt. Ártali van Ghosts hatte bbis her k´noch keine fohlen, aber interessenten, die wohl bald eins haben wollten, also musste ich den schecken erstmal sauber machen, damit er heute einen guten eindruck machen würde. geritten wird er dann vor den leuten von loona, da ich och aufgaben am hof hatte. Als die leute ankamen, stand alles bereit und loona war schonim sattel und zeigte unseren isi den kunden.
      19 Mai 2017
    • Snoopy
      Trainingsberichte zusammengefasst (4)
      Einreiten, Eintölten, Gang E-A, Gang A-L
      Einreiten
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      Ein Anruf trudelte ein und mit ihm ein Auftrag. „Wir kriegen einen Gast.“ ich grinste zu Linn hinüber, die am anderen Ende unseres Büros einen Stapel Papiere einsortierte. „Einreiten?“ „Jop.“ „Was für ein Pferd.“ Ein Isi natürlich. Ártail, ein Vierjähriger aus Aqua.“ „Wie viele Nachkommen hat die eigentlich?!“, Linn runzelte die Stirn. „Auf jeden Fall viele. Ich freue mich schon auf den Kleinen.“
      Die wenigen Wochen bis zur Ankunft des Hengstes verflogen schnell und so kam es, dass ich von Training kam und ein Hänger auf dem Hof parkte. Nach einigen Erklärungen, Informationen, Trainingsplänen und einer Menge Kaffee, verabschiedete sich Stefanie Westside und ließ ihren kleinen Tali bei uns zurück. Besagter Junghengst war vom Transporter in den Offenstall der Hengste über gewechselt, den er Momentan nur mit Sólfari teilte. Die Beiden verstanden sich prima und ich hatte zum Glück den Hengst ausgewählt, der am wenigsten Hengstmanier zeigte und somit nicht an Rangfolgekämpfe dachte. Ártali schien zufrieden zu sein. In jeden Fall zufrieden Genug um Morgen langsam zu beginnen, befand ich.
      Wir begannen mit einem Spaziergang am Strand. Sand und Wasser waren zwar ungewohnt, aber Tali entspannte sich schnell und war sogar für ein paar Schritte im flachen Wasser zu haben. Obwohl wir bereits eine ordentliche Strecke hinter uns hatten, legten wir noch eine kleine Longeneinheit ein. Das Longieren war Ártali bereits bekannt und ich bemerkte schnell, dass er sich höchste Mühe gab alles bis ins Details zu perfektionieren. Tempiwechsel standen heute an und nach ein paar abschließenden Dehnübungen war das Training für den heutigen Tag beendet. In der nächsten Zeit übten wir weiter an der Longe und begannen mit klarer Trennung der Gangarten. Ich begann sein Vertrauen zu gewinnen und mit dem Vertrauen wuchsen die Erfolge. Bald schon longierten wir mit Sattel und freilaufend erkannte man den ersten Tölt. Ich war zufrieden und wir erzielten weiter fleißig Fortschritte, bis ich entschied, dass der große Tag gekommen war. Nach dem intensiven Training und der Tatsache, dass Tali mir mittlerweile vertraute, war nun der Zeitpunkt gekommen, an dem der junge Hengst das erste Mal ein Gewicht auf seinem Rücken spüren, geschweige denn einen Reiter tragen sollte. Wie schon oft zuvor waren wir heute im Roundpen. Ich hatte Linn zu meiner Unterstützung dazu geholt und auch Finley stand in der Nähe. Heute trug Ártali nur einen Kappzaum, an dem eine Longe provisorisch befestigt war. „Besser so.“, hatte ich Linn erklärt, die mich verwundert fragte warum ich die Longe nicht einfach festgemacht hatte. „Wenn er in Panik gerät, und glaub mir, das kommt oft genug vor, löst sich die Longe und er verheddert sich nicht.“ In der Hoffnung, das die Vorsichtsmaßnahme sich als unbegründet erweisen würde, ließ ich den jungen Hengst ein paar Runden traben, dann brachte ich ihn zum stehen. Da ich den wohl möglich gefährlichen Part lieber selbst übernahm, reichte ich Linn die Longe, dann legte ich mich vorsichtig über den Rücken des Isländers. Tali guckte ein wenig pikiert, blieb aber brav stehen. Ich lobte ihn mit meiner Stimme und bedeutete ihr, ihn zum Vorwärtsgehen zu bewegen. Die ersten Schritte mit Mensch auf dem Rücken fielen etwas unsicher aus, aber es dauerte nur ein paar, für mich recht unbequeme, Minuten bis Tali selbstbewusst voranschritt. Erst jetzt wagte ich es, mich aus meiner hängenden Position aufzurichten und aufzusetzen. „Ich glaube er wundert sich was du da tust.“ Linn musst sich ein herzliches Lachen verkneifen. „Er schaut so wunderbar dämlich.“ Auch wenn er dämlich guckte, Ártali schien kein Problem mit dem zu haben was der Mensch dort auf seinem Rücken alles fabrizierte. Mittlerweile saß ich aufrecht, eine Hand auf seinem Hals, eine in der Mähne. Trotz des ungewohnten Gewichts trabte er an sobald Linn ihm dies bedeutete und alles was wir in der letzten Zeit geübt hatten ließ sich abrufen.
      Am nächsten Tag wiederholten wir unsere Übungen und in der Folgezeit kamen Sattel und Trense dazu. Letztere diente zuerst noch als „Schmuck“, doch dann kam der Zeitpunkt an dem es auf einmal keinen Menschen mit eine mehr gab, der einem sagte was zu tun war, jetzt gab es nur noch den Menschen auf dem Rücken der ständig so seltsame Dinge tat. Mit der Zeit lernte der junge Isländer die Hilfen kennen und damit verstehen was ich von ihm wollte, auch wenn er mich nicht sehen konnte. Sogar erste Ansätze von Tölt wurden unter dem Reiter sichtbar. Als Stefanie schließlich kam um ihren 'Kleinen' wieder abzuholen, staunte sie, wie weit sich der 'Kleine' entwickelt hatte. Er ging jetzt selbstbewusst unter einem Reiter, kannte die wichtigsten Hilfen und war mit Begleitpferd im Gelände gewesen. Auch seinen Tölt würde man bald in Angriff nehmen könnte. Zum Test überredete ich Stefanie zu einem Ausritt, für den sie nun zum ersten Mal auf ihren Tali steigen würde. Noch war seine Kondition mäßig, aber wir hatten einen schönen, wenn auch kurzen, Ritt und wagten sogar einen Galopp am Strand. Ich war mächtig stolz. Auf Ártali und auf mein Team, das aus dem jungen Hengst beinahe ein echtes Nachwuchsportpferd gemacht hatte. Nun gut, sein Talent war beeindruckend und wir hatten nicht wirklich viel dazu beigetragen, aber ein bisschen Stolz durfte man sich gönnen, befand ich.

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      23 Feb. 2016
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      Eintölten von Ártali

      Ein Auftrag von Stefanie Westside trudelte ein. Ein Gangtraining, junger Isihengst, Ártali. Sofort horchte ich auf. Ich hatte den Kleinen Eingeritten und freute mich nun auf ein Wiedersehen. Da Stefanie auch noch einen Trainingsgutschein von mir bekommen hatte, war sofort klar wer fahren würde. Ich sammelte also meine Sachen zusammen und machte mich auf den Weg. Ein neues Training wartete. Um genau zu sein sollte der junge Hengst heute das Tölten lernen, sprich Eingetöltet werden. Wie die meisten jungen Isländer zeigte auch er den Tölt schon freilaufend, nur unterm Reiter musste er das tölten noch lernen.
      Am Ziel angekommen wurde ich bereits erwartet. Stefanie begrüßte mich freundlich und führte mich direkt zu ihrem kleinen Hengst, der am Putzplatz angebunden auf uns wartete. Ich putze und sattelte ihn flott. Mittlerweile war er bereits daran gewöhnt einen Sattel zu tragen, als ich ihn das letzte Mal gesehen hatte, war das nicht der all gewesen. Er schien sich aber noch an mich zu erinnern, was mich freute. Ich brauchte nicht lange und schon bald konnten wir uns zur Ovalbahn aufmachen. Ich stellte die Bügel ein, gurtete noch einmal nach und saß auf. Seit meinem letzten Besuch war trainingstechnisch zwar nicht viel gemacht worden, doch konnte ich deutlich den unterschied spüren. Gut, als ich das letzte Mal auf Ártali gesessen hatte, war das zum einreiten gewesen. Ohne Unterschied hätte ich mir eher Sorgen machen müssen. Wir begannen im Schritt und starteten dann langsam ins Training. Normalerweise testete man vor dem ersten antölten noch den Galopp des Pferdes und korrigierte dort wenn nötig, damit der Takt später nicht litt, heute ließ ich diesem Schritt allerdings weg. Ich kannte Ártali. Nach dem Galopp wäre er so aufgeregt und auf rennen gepolt, dass man tölten völlig würde vergessen können. Also begann ich direkt mit dem stellen und biegen, was gut klappte. Dann konnte ich zum ersten Antölten übergehen. Ich beschleunigte den Isländer langsam aus dem Schritt und gab dabei Aufwärtsparaden. Natürlich konnte er damit erst einmal nichts anfangen und parierte immer wieder durch zurück in den Schritt. Ich gönnte ihm eine kleine Pause, nahm dann die Zügel wieder auf und versuchte es erneut. Schließlich machte er einige kleine Töltschritte. Sofort lobte ich ihn und versuchte es direkt noch einmal. Ártali war ein pfiffiges Pferd. Er hatte schnell begriffen was ich von ihm wollte und nun wurde es von Mal zu Mal besser. Aus den zögerlichen Schritten wurden ein paar Meter und schließlich, immer wieder von Pausen unterbrochen, eine ganze Runde. Ausgiebig lobte ich den jungen Hengst. Ein Handwechsel und wieder ließ ich ihn Antölten. Mittlerweile klappte es recht gut. Ich musste zwar immer wieder aufpassen und mein Pferd abfangen wenn er das Tempo erhöhte oder durchparieren wenn er in den Trab wollte, doch das war normal. Mit der Zeit würde Ártali sicher werden. Jetzt war er allerdings reichlich erschöpft. Ich überließ ihm die Zügel, ritt noch ein bis zwei Runden Schritt und saß dann ab. Jetzt bekam Stefanie noch einige Instruktionen zum zukünftigen Training, dann war ich für heute hier fertig. In der nächsten Zeit würde noch ein erstes Gangtraining flogen, sodass ich den kleinen Frechdachs bald wieder würde besuchen könen.

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      Viergangtraining für Ártali V1 → V2 (Gangreiten E → A)

      Ich war erst vor kurzer Zeit das letzte Mal bei Stefanie Westside und ihrem Hengst Ártali gewesen. In dieser Trainingsstunde hatte der junge Rappschecke das Tölten gelernt. Heute stand bereits das erste offizielle Training mit Tali an. Ich hatte ihn Eingeritten, ich hatte ihn Eingetöltet. Wir kannten uns also bereits recht gut. Ich parkte meinen Wagen und schaute mich suchend um. Stefanie war nirgends zu sehen. Ich wartete ein paar Minuten und entschied mich dann auf eigene Faust zu Ártali zu wandern. Ich wusste ja wo er stand. Unterwegs kündigte mir mein Handy mit einem leichten Vibrieren eine Nachricht an. „Tut mir leid aber ich komme hier gerade nicht weg. Ich hoffe du findest Tali allein.“ Das erkläre warum Stefanie nicht da war. Egal, es gab größere Probleme. Schnell fand ich das Pferd. Nach seinem Sattel- und Putzzeug musste ich schon etwas länger suchen. Schließlich hatte ich alles beisammen. Zum putzen und satteln brauchte ich noch ein paar Minuten, dann stellte ich mir die Bügel ein, schnappte mir Helm und Handschuhe und machte mich auf den Weg zur Ovalbahn. Ich hatte mich für Viergang entschieden, da diese Disziplin weniger töltlastig war und Ártali, der den Tölt gerade erst erlernt hatte, nicht überforderte. Ernsthaftes Tölttraining könnte man dann anfangen, wenn er in dieser Gangart etwas sicherer geworden war. Ich gurtete noch einmal nach und saß auf. Wie immer begannen wir mit ein paar Runden Schritt zum aufwärmen, dann folgten ein paar Übungen zum Stellen und biegen. Schließlich starteten wir mit dem eigentlichen Viergangtraining. Der Tölt würde dem jungen Hengst am schwersten fallen, also begannen wir damit. Er hatte gut behalten wie tölten funktionierte und so schafften wir es ohne Fehlversuch direkt in den Tölt. Ich musste ihn zwar nach einer halben runde abfangen, damit er mir nicht wegtrabte, doch für den ersten Versuch war das gut und ein zweiter folgte direkt. Schon nach dem dritten Versuch war ich völlig zufrieden gestellt und wir gingen, nach einer kurzen Schrittpause, in den Trab über. Hier war Ártali viel sicherer und ich konnte bereits an Haltung und Ausstrahlung arbeiten. Bei der V2 musste man einfach nur alle vier Gangarten präsentieren, besondere Lektionen gab es hier noch nicht. Immer wieder legte ich kurze Pausen ein oder machte einen Handwechsel um alles auf beiden Hände zu trainieren. Eigentlich wollte ich den Fokus des heutigen Trainings auf dem Trab haben, doch bald schon begann Tali vorwärts zu ziehen. Er wollte unbedingt galoppieren. Ich zwang ihn dazu noch etwas im Schritt und Trab mitzuarbeiten, dann tat ich ihm den Gefallen. Ein leichter Schenkeldruck genügte um eine Bombe zu zünden. Der junge Hengst sprang direkt in den Galopp über und gab Gas. Es war ein übler Kreuzgalopp, doch Tali war so in Fahrt, dass ihn ihn nicht direkt ausbremsen konnte. „So wird das aber auf einem Turnier nix.“, stellte ich fest, als ich mein Pferd wieder im Zaum hatte. Und natürlich folgte sofort ein weiter Versuch, der zum Glück wesentlich gesitteter von statten ging. Ein Handwechsel und ich begann wieder im Schritt, wechselte in den Tölt und über den Schritt in den Trab. Es folgte ein kurzer Galopp, ein weiter Handwechsel und nochmal alle vier Gangarten hintereinander. Inzwischen war der Hengst reichlich fertig und auch mir war es genug. Ártali würde nun problemlos in jeder V2 Prüfung starten können, sofern man ihn vorher ein bisschen auspowerte. Ich schrieb Stefanie noch eine kurze Nachricht mit dem Verlauf des Trainings und meinen Erkenntnissen, kümmerte mich um das Pferd und konnte schließlich den Weg nach Hause in der Gewissheit antreten, dass ich wieder ein Pferd erfolgreich trainiert hatte.

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      Tölttraining Ártali T7 T6
      (Gangreiten A L)

      In letzter Zeit hatte ich so viel mit meinen eigenen Pferden zu tun gehabt, dass ich kaum noch Trainingsaufträge angenommen hatte. Kurz vor Himmelfahrt jedoch rief Stefanie Westside bei uns an. Ihr junger Isihengst Ártali sollte trainiert werden und da Stefanie selber nicht viel mit Gangreiterei am Hut hatte, wendete die sich wieder einmal an uns, denn Ártali war bei uns nicht unbekannt. Vor garnicht allzu langer Zeit war er bei uns auf dem Hof eingeritten worden und später hatte Bella ihn auch eingetöltet. Normalerweise hätte deshalb Bella diesen Auftrag angenommen, da sie Ártali schon gut kannte, aber sie war zur Zeit jede Woche auf einem anderen Turnier und hatte so schon viel zu wenig Zeit. Deshalb packte ich alles zusammen, was ich brauchen würde, gab Finley und Robin noch letzte Anweisungen, was während meiner Anwesenheit getan werden musste und stieg dann ins Auto. Wie üblich stand ich, direkt nachdem ich die deutsch-dänische Grenze überquert hatte, sofort in Stau und so kam ich erst zwei Stunden später als geplant auf der Kanaskins Rêver Ranch an. Ich wurde freundlich von Stefanie begrüßt und nachdem ich mein Zeug aus dem Kofferraum geräumt hatte, zeigte sie mir den Hof und die Pferde. Ich war zwar schon einmal hier gewesen, aber trotzdem kam mir der Hof fremd vor. Besonders freute ich mich natürlich auf Ártali, mit dem ich heute Nachmittag die erste von zwei Trainingseinheiten beginnen würde. Nach einer kurzen Pause ging es dann auch gleich los. Ich holte Ártali von der Weide und band ihn auf dem Hof an, wo ich ihn gründlich putzte und sattelte. Da wir heute ein reines Tölttraining absolvieren wollten, bekam Tali noch Hufglocken an die Beine, die die Aktion im Tölt verbessern sollten. Natürlich hatte die Ranch auch eine Ovalbahn, die zwar auch als Renn- und Fahrbahn genutzt wurde, doch heute gehörte sie Ártali und mir. Bevor ich aufsaß gurtete ich noch einmal nach, dann stellte ich einen Fuß in den Bügel, ließ Ártali abkauen und schwang mich dann in den Sattel. Heute konnten wir das Training ruhiger angehen lassen und uns erst einmal gut kennen lernen. Genau deshalb bevorzugte ich es, mehrere Tage mit dem Pferd das ich trainieren sollte zu verbringen. Heute wollte ich erst einmal Ártalis Wissensstand austesten, morgen würden wir dann die Grundlagen verfeinern. Nach dem Aufwärmen, bei dem ich ihn in Vorbereitung auf Tölt viel gebogen hatte, rief ich zur Wiederholung die Lektionen der T7 auf. Auf einem Turnier musste man in dieser Töltklasse auf der einen Hand langsames und auf der anderen ein beliebiges Tempo vorführen. Da Tali heute wohl etwas mehr Feuer unter dem Hintern als gewöhnlich hatte, war es zunächst schwierig, ihn zu langsamen Tölt zu überreden, aber nach einigen schnelleren Metern schaffte ich es, ihn besser aufzurichten, die Aktion zu verhöhern und die Geschwindigkeit zu minimieren. Etwa eine Runde ließ ich Tali in diesem Tempo laufen, bevor ich ihn durchparierte und lobte, bevor wir die Hand wechselten und auch hier langsam antölteten. Zwar musste man in den meisten Gangprüfungen die erste Lektion auf der rechten Hand ausführen, aber ich sah es als sinnvollter an, wenn das Pferd auf beiden Händen gleich gut laufen konnte. Nach einer Runde langsamen Tölts auf der linken Hand gönnte ich Tali eine kurze Schrittpause, bevor ich die Zügel wieder aufnahm und Ártali mit einem leichten Schenkeldruck wieder antölten ließ, wobei ich ihm dieses Mal überließ, ob er lieber schneller oder langsamer laufen wollte. Nach einer halben Runde ritt ich einen Handwechsel und parierte Tali nach einer Runde Tölt auf der rechten Hand wieder durch. Die Lektionen der T7 hatte Ártali nicht verlernt und sio beschloss ich, mit den Aufgaben der T6 zu beginnen. Das langsame bis mittelschnelle Tempo Tölt würde keine großen Schwierigkeiten darstellen, umso mehr jedoch das Überstreichen der Zügel. Ártali brauchte bei der Aufrichtung im Tölt noch immer ein bisschen den Zügel und ich wusste nicht, ob er auch beim Überstreichen der Zügel sich noch gut aufgerichtet halten würde. Ich ließ Tali also in der Mitte der langen Seite der Ovalbahn antölten. An seiner Geschwindigkeit und seiner Aufrichtung war nichts auszusetzen, weshalb ich nach der Kurve die Zügel in eine Hand nahm und diese am Hals vorschob. Für den eraten Versuch reagierte Ártali auch garnicht so schlecht, wurde natürlich etwas langsamer und nahm den Kopf etwas runter, aber ich lobte ihn trotzdem kräftig. Wir wiederholten die Übung immer wieder, bis Tali, wenn ich die Hand vorschob, immernoch das Tempo und seine Haltung beibehielt. Mit einem Blick auf die Uhr stellte ich fest, dass wir schon seit über einer Stunde am trainieren waren, weshalb ich Ártali lobte und ihn trocken ritt.
      Nachdem ich ihn wieder auf dem Hof angebunden und ihn abgesattelt hatte, bekam er noch sein wohlverdientes Futter, bevor er wieder auf den Paddock durfte. Eigentlich hatte ich jetzt noch den Nachmittag und Abend frei, aber ich war die ganze Zeit bei den Pferden und half, wo ich konnte, sodass ich am Abend erschöpft ins Bett fiel.


      Am nächten Tag holte ich Ártali gegen neun Uhr aus seiner Box, um ihn für's Training fertig zu machen. Nachdem wir uns aufgewärmt hatten, begannen wir auch gleich mit dem Wiederholen der gestrigen Übung. Wie auch gestern hatte Ártali einen ungebrochenen Laufdrang, was das mittlere Tempo Tölt sehr einfach machte. Auch als ich nach der ersten kurzen Seite die Zügel überstrich, lief er genauso gut weiter. Ich lobte ihn überschwänglich nach jeder langen Seite. Auf beiden Händen wiederholten wir die Übung immer und immer wieder, bis ich befand, dass Tali sie mittlerweile auch im Schlaf gekonnt hätte. Och parierte ihn wieder durch zum Schritt und ließ ihn eine Runde am langen Zügel laufen, bevor ich sie wieder aufnahm. Zum Abschluss des Trainings wollte ich die Übungen der T6 noch einmal so wie bei einem Turnier reiten. Ich ließ Tali also in einem langsamen Tempo antölten, achtete aber trotzdem darauf, dass seine Aktion gut war und ließ ihn so etwa eine Runde laufen, bevor ich durchparierte, die Hand wechselte und ihn wieder antölten ließ, diesmal etwas schneller. Wie wir es so oft geübt hatten, überstrich ich an der langen Seite die Zügel - es klappte perfekt. Deshalb parierte ich Ártali durch und lobte ihn kräftig. In den beiden Trainingseinheiten hatte er wirkliche Fortschritte gemacht. Nachdem ich ihn trockengeritten hatte, wurde er rundum versorgt, bevor er sich für den restlichen Tag auf der Weide austoben durfte. Ich hingegen verabschiedete mich von Stefanie und ihrem Team, bevor ich mich wieder auf den Weg nach Hause machte.

      6598 Zeichen | © Seimure
    • Snoopy
      11 Nov. 2017
      Sammelpflegi der Stuten/Hengste,Wallache und Nachwuchspferde!

      Es dauerte einige Zeit bis alle Pferde fürs Erste versorgt waren. Als der letzte Trog gefüllt war, begann ich mit meiner Arbeit. Während Snoopy sich als erstes die Stute Chewaca schnappte und vor ihrer Box mit einem Strick anband, tat ich es ihr gleich und holte Code of Mystic Girl hinaus. Beides unglaublich schöne gescheckte Warmblutstuten von angenehmer Größe. Wir begannen beinahe Zeitgleich damit die Boxen zu misten, nutzen eine Schubkarre und wechselten uns mit dem Wegbringen des Mistes ab. So würden wir auf jeden Fall schneller voran kommen als alleine. Nachdem beide Boxen wieder mit frischen Stroh ausgelegt waren, putzten wir die Stuten einmal gründlich von oben bis unten und brachten sie vorerst zurück in ihre Boxen. Anschließend ging es gleich mit den nächsten Zwei weiter. Frejka und Mikado waren an der Reihe. Ich musste mehrmals auf Mikados Namensschild schauen, da ich diesen Namen bisher eher als männlichen Namen kannte. Ihrer Schönheit machte es da aber keinen Bruch. Eine traumhaftschöne Roan Vollblutstute. Elegant und zierlich, absolut mein Fall! Ich streichelte sanft ihre Nüstern, bevor ich die Box betrat und ihr das Halfter um den Kopf legte. Ihre Box war verhältnismäßig sehr sauber und benötigte kaum Zeit, anders wie Frejkas. Die hatte eine freudige Umgrabaktion über Nacht gestartet, ganz zum Leid für Snoopy. Während sie gerade die Hälfte der Box geschafft hatte, stand Mikado bereits wieder geputzt und gestriegelt in ihrem frischen Bett. Schnell schnappte ich mir die Schubkarre und schob sie mir eine Box weiter. „Miss Roxana“ zeichnete sich in eleganter Schnörkelschrift auf dem Namensschild ab. In der Box ein kräftiger Rappe mit zarter Mähne. Unverwechselbar ein Quarter, dachte ich innerlich und begrüßte die schwarze Stute vorsichtig. Sie wirkte etwas schüchtern, trotz großer anzusehender Neugierde. Ich gab ihr ein wenig Zeit, bis sie sich traute näher zu kommen und das kleine Leckerchen aus meiner Hand zu fressen. Dann knotete ich ihren Strick auch am Anbindehaken fest und putzte erst schnell über ihr Fell. Sie war eigentlich ganz sauber, nur etwas gräulich durch den Staub. Auch die Hufe und die Mähne sagen gut gepflegt aus.

      Inzwischen war es 10 Uhr, als wir die Stutenstallung wieder verließen und uns bewaffnet mit leeren Schubkarren auf den Weg zu der separaten Hengststallung auf machten. Hier standen nacheinander die Hengste Macareno, Pleasure Harlekin, White Face und Ártali.

      Auch hier arbeitete Snoopy und ich wieder parallel, doch leider erwischten mich dieses Mal die kleinen Säue. Macareno und White Face hatten sich scheinbar ebenso abgesprochen. Es dauerte einen langen Moment und einen ordentlichen Kraftaufwand, die Boxen wieder frisch zu bekommen, was ich durchaus auch mit meinem leeren Magen begründen konnte. Nachdem auch die vier Hengste noch fleißig von uns geputzt wurden, setzten wir und erst einmal in die Küche und frühstückten eine Kleinigkeit. In der Zwischenzeit trudelte eine weitere Stallhilfe ein, welche sich bereit erklärt hatte, sich um die Fohlen der Ranch zu kümmern. Sie mistete die Boxen und putzte einige der Fohlen. Anschließend brachte sie nach und nach alle Sieben in die großzügige Reithalle, welche noch unbenutzt war und ließ die Fohlen Maekja, Special Luna Zip, Aleshanee, Lakeisha, Parvaaneh, A Caramel Touch und Zjarri oqean dort laufen. Snoopy und ich waren nach einer Weile auch wieder fertig und liefen gemeinsam wieder zurück zu den Stallgebäuden. Das Wetter hatte nachgelassen. Vereinzelnd tröpfelte es noch etwas, aber laut Wetterbericht sollte es nicht noch einmal zuziehen. Also beschlossen wir die Pferde erst einmal hinaus auf den Paddock zu lassen. Gesagt getan griffen wir uns nacheinander eins der Pferde und stellten sie auf ihre Ausläufe. Zu guter letzte bekam jeder noch eine große Ladung Heu zum knabbern und beschäftigen hinein und schauten anschließend noch ein wenig zu wie die Stallhilfe mit den Fohlen ein wenig in der Halle „spielte“. Man konnte bereits jetzt einige Fohlen mit unglaublichen Gangwerk sehen. Aus ihnen würde sicher mal etwas werden, soviel stand außer Frage.

      Obwohl wir an sich nicht viel geschafft hatten, war es inzwischen doch recht spät geworden. Meine eigenen Pferde wollten auch noch bewegt werden, weshalb ich mich von allen verabschiedete und zurück in meinen Wagen stieg. Ich würde sicher wieder kommen.
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    • Snoopy
      Sammelpflegebericht

      Heute stand mal wieder ein Rundgang an, es war wieder an der Zeit die Pferde zu bewegen, also nahm ich mir Code of Mystic Girl, Loona schnappte sich Frejka, Jake Miss Roxana und Robin Mikado. Wir holten die Stuten aus ihren Boxen und banden sie am Putzplatz fest, dort holten wir uns ihre Putzkästen und ich begann als erstes Code zu striegeln, was mir die anderen auch nach taten. Mikado und Frejka wurde heute auf der Rennbahn trainiert, während wir anderen auf den Platz gingen. Wir säuberten dann ihre Hufe, kämmten das Langhaar und legten ihre Ausrüstung an. Robin führte mit Loona zusammen dann beide Pferde zur Bahn und Robin trainierte mit Mikado für die nächsten Galopprennen. Loona trainierte mit Frejka ein wenig den Pass. Ich musste heute für ein Springturnier mit Code trainieren während Jake ein paar einfache Westernlektionen üben musste. Wir machten alle circa eine Stunde Training ehe wir die Pferde mit Weidendecken auf die Koppel stellten und zum Männerstall gingen.
      Dort holte ich den ausgewachsenen Lancasters Peppermint, Macareno und Pleasure Harlekin aus den Boxen. Loona übernahm Pepper, Jake Macareno und ich den bunten Harlekin. Wir striegelten dann den farbenfrohen Haufen und säuberten ihre Hufe. Am Ende kämmten wir ihr Langhaar durch und dann stieß auch schon Robin zu uns, der sich den Isländer Ártali van Ghosts vornahm. Jake und er trainierten heute auf der Rennbahn, während Loona und ich mit den Hengsten auf dem Platz ritten. Die Pferde waren schnell ausgerüstet und die Männer gingen zur Rennbahn, wo Robin Tölt und Pass übte und Jake ein wenig für Galopprennen übte. Wir Mädels übten ein paar niedrige Hindernisse und lernten Pepper an, welcher fürs erste nur geführt wurde und von Boden aus gearbeitet wurde. Wir verbrachten knapp zwei Stunden am Platz während die Männer schon nach einer Stunde Rast machten und die Hengste auf die Weide stellten. Dafür kümmerten sie sich um das Stall misten und ließen uns heute unsere Ruhe damit. Wir brachten dann die Pferde auf die Weide und halfen den Jungs beim Misten, dann tranken wir am Abend noch gemütlich einen Tee bei mir im Haus, wo ich mich dann an Jake kuschelte und Loona an Robin, so kann ein Tag gerne enden...


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    • Snoopy
      Koppenbacher Hof, Wanderritt zum Wasserfall

      Es gab wieder Besuch auf den Hof, weswegen man einen Wanderritt planen konnte. Chronicle's Sahara, Code of Mystic Girl, Gismo Valentino, La'Vida Nastra, Lady Sawyer und Spencer kamen heute mit. Spencer natürlich als Handpferd, da wir diesmal keine kleine Reiterin oder Reiter hatten. Ein junges Mädchen mit feuerroten Haar ritt heute Sahara, während Code von Jamie's Freundin Sarah geritten wurde. Gismo wurde natürlich von der kleinen Yasmin geritten, während Nastra einen blonden Junge auf sich hatte. Lady wurde von Jamie geritten und Spencer ging bei Gismo als Handpferd. Zuerst striegelten wir die Pferde, welche natürlich nicht sehr viel Dreck an sich hatten, außer Spencer, aber der wurde nur grob gestriegelt. Die Hufe waren auch schnell sauber bei den Pferde, wo Jamie und Yasmin ab und zu mal mithelfen mussten. Dann kämmten alle das Langhaar der Pferde, flochten gelegentlich ein paar Zöpfe. Dann waren alle um sieben fertig und die Pferde gesattelt, da ging es auch schon los. Im Schritt ritten sie vom Hof und bewegten sich Richtung Wald. Sie trotteten knapp zwei Kilometer im Schritt durch die Wälder und legten ein Wettrennen hin, bei einer großen langgezogenen Wiese. Am Ende gewann der blonde Junge Micha mit Nastra, denn sie Schimmeldame war heute sehr motiviert. Nachdem sie wieder zum Schritt zurückgekehrt sind, trabten sie noch einen Waldweg entlang bis sie auf einen Trampelpfad ritten und auf den Wasserfall zusteuerten. Nach einen langen Weg hörte man das Rauschen des Wassers und sah nach ein paar kurzen Trabsprüngen den Wasserfall. Die Augen wurden größer und Jamie lächelte und steuerte mit Lady ins Wasser. Die anderen zögerten außer Gismo der stand schon drin, der Rest kam langsam hinterher: ,,Traut euch!", lachte Jamie und winkte die Kinder ins Wasser. Dann kamen sie auch schon hinterher und schon planschten alle fröhlich im Wasser. Nachdem sich alle abgekühlt hatten legten sich ein paar in die Sonne zum trocknen, während die Pferde auf der Wiese neben dem Wasserfall grasten, beim Rückweg nahmen sie einen anderen Weg, am Steinbruch vorbei, wo man kurz stehen blieb und in das große Loch, den großen Platz blickten. Nachdem alle ihren Blick abwanden, ritten sie weiter und kamen nach einer Stunde durch den Wald wieder am Hof an, mittlerweile war es 14 Uhr, alle sattelten die Pferde ab und säuberten die Hufe. Da die Pferde ziemlich geschwitzt hatten, brausten alle die Pferde nochmal ab und legten ihnen dann Schutzdecken und Fliegenmasken an. Dann kamen die Pferde auf die Weide.

      Nicht mitkommen konnten I'm an Albatraoz, La Fleur's Ayana, Macareno, Ártali van Ghosts da sie erst neu waren und noch nicht so viel Erfahrung haben mit großen Ritten. Dazu war Ártali noch nicht kastriert. Also hatten sich Jamie und Yasmin die Pferde aus den stellen geholt. Da La Fleur momentan nicht rossig war konnte der Isländerhengst Ártali dabei stehen. Wir putzten somit erstmal nur die Pferde und brachten dann den Wallach Macareno und die Stute Ayana zum Platz. Um Macareno kümmerte sich Yasmin und Jamie ritt mit Ayana etwas auf den Platz, sie übte mit ein paar kleinen Cavalettis das Sptingen, während Yasmin mit Macareno etwas Bodenarbeit absolvierte. Eine halbe Stunde konnten beide mit den Beiden üben, ehe sie die Pferde zu den Ställen brachten und die anderen beiden holten. Yasmin machte mit Albatraoz dann etwas Bodenarbeit, während Jamie mit Ártali etwas über den Platz ritt, der Hengst war ein wenig übereifrig und brauchte Bewegung. War schon länger her wo Jamie das letzte Mal einen Hengst ritt. Der Schecke weigerte sich ein paar Mal, konnte sich aber nicht endgültig bei Jamie durchsetzen. Bald hörten die Mädchen auch schon auf und brachten die Pferde zu den Ställen, das war ein zu langer Tag.

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    • Snoopy
      Privatpferde des Gestüts

      Heute begann der Tag ein wenig aufregender. Wir hatten für heute einen großen Gruppenausritt mit den Hengsten des Gestüts geplant. Da alle gut händelbar waren und auch gemeinsam in einer Hengstgruppe toll zu reiten waren, hatten wir uns dafür entschieden diesen geplanten Ritt auf einen Sonntag zu verlegen an dem alle den ganzen Tag über Zeit hatten. Gesagt, getan, lief ich gerüstet in Reiterbekleidung zu den Weiden herüber, auf denen die Hengste bereits standen. Mit einem lauten Wiehern entdeckte mich der Reitponyhengst Zipje und machte mit großen Galoppsprüngen einen Satz auf mich zu, ehe die restliche Herde lautstark wiehernd und schnaubend folgte. Am Gatter angekommen, erhaschte sich Zipje dann eine kleine Möhre und genoss die Streicheleinheiten sichtlich.
      Gerade als ich den Strick mit einem Klick an seinem Halfter befestigte, kamen bereits die Anderen und holten sich ihre Pferde für den Ausritt. Gemeinsam liefen wir zu dem Putzplatz am Rande der Scheune und begannen gleich die Pferde sorgfältig von oben bis unten zu putzen. Ich hatte im Vergleich zu den anderen Pferden den größten Drecksspatz von allen ausgesucht und hatte damit sichtlich zu kämpfen. Der angetrocknete Schlamm und die vom Regen verformten und verklebten Haare zierten Zipje‘s gesamtes Fell. Zu meiner Belustigung ging es der Reitbeteiligung von Artali van Ghosts aber genauso. Das Erschreckende daran war nur, dass er eine Decke trug. Aber wie auch immer er es geschafft hatte, war der Schlamm bis unter die Decke gezogen. Negronamer stand als Erster geputzt und gestriegelt in den Startlöchern, gefolgt von Pleasure Harlekin und Levianthan‘s Levisto. Zu guter Letzt waren dann auch Zipje und Artali fertig. Wir stiegen auf und ritten als kleiner Trupp durch das Hoftor, gleich hinüber zur Waldlichtung. Von dort aus folgten wir den etlichen Waldwegen und ließen uns ein wenig von Negronamer, welcher ganz vorne mit ritt, leiten. An der nächsten Gabelung, hielten wir uns rechts und verließen den Wald. Von dort aus, konnte man sehr gut an den Feldern entlang reiten, welche vollständig umkreist von asphaltierten Wegen waren. Um genügend Platz für Füßgänger und Fahrradfahrer zu lassen, ritten wir im Entenmarsch weiter und entfernten uns immer mehr vom Gestüt. Wir waren bereits eine knappe Stunde unterwegs, als wir uns entschieden den Rückweg anzutreten. Wir nahmen noch einen kleinen Umweg, um ein wenig am Wasser entlang zu reiten und gingen dann auf direkten Weg zurück. Am Hof angekommen, putzten wir erneut über das Fell der Hengste, entfernten Sattel und Trense und verstauten diese an ihren dafür vorgesehenen Platz. Anschließend gabs für jeden eine Belohnungsmöhre, bevor sie wieder zurück auf die Weide durften. Wir stattdessen kümmerten uns schon einmal um die Boxen, misteten diese und bereiteten das Abendessen für alle Pferde vor.
      Gegen Nachmittag führte es mich erneut zur Weide. Dieses Mal jedoch auf die der Stuten. Da Miss Roxana und Lady I eh relativ zeitgleich zurück in die Box kamen und Miss Roxana gerade fleißig am arbeiten war, schnappte ich mir Lady für eine mittellange Longeneinheit. Ich schnallte ihr den Longiergurt um, zog ihr das Kappzaum über und begann dann einige Minuten in einem entspannten Schritt zu longieren. Im Anschluss wärmte ich sie weiterhin mit einem entspannten Trab über beide Hände auf und holte sie dann zu mir in die Mitte. Ich verschnallte die Ausbinder und Gurte und trieb sie mit einem Stimmkommando wieder auf den Hufschlag. Es folgten schnelle Schritt-Trab Wechsel und Trab-Galoppwechsel. Dann wechselte ich die Hand und tat dasselbe. Zu guter Letzt lockerte ich die Gurte wieder und ließ sie nochmals locker auf beiden Händen etwas Traben und Galoppieren, bevor sie von einem entspannten Trab in den Schritt wechselte und solange im Schritt verweilte, bis sie ordentlich abgepumpt hatte. Im Anschluss rollte ich die Longe auf und klappte die Pitsche zusammen. Am Putzplatz angekommen, verräumte ich sämtliches Zubehör wieder in ihrem Spind und brachte Lady mit einer Abschwitzdecke in ihre Box, wo bereits ein großer Haufen Heu auf sie wartete. Auch Roxana kam wenige Augenblicke später dazu und brummelte neugierig.
      Zufrieden kraulte ich ihre Nüstern und fegte die Stallgasse noch ein wenig, während ich dem angenehmen Kauen der Pferde lauschte.
      Der Tag endete wieder viel zu früh, dennoch war ich froh, als ich wieder in meinem warmen Bett lag und schließlich einschlief.

      4422. Zeichen by Floooh
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  • Album:
    3.0) Verkaufspferde
    Hochgeladen von:
    Snoopy
    Datum:
    4 Jan. 2018
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  • Ártali van Ghosts

    "Isländisch - Mond"

    Rufname: Ártali, Tali

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    Aus der: Aqua xXx
    MM: Unbekannt
    MV: Unbekannt

    Von: Hikandi xXx
    VM: Unbekannt
    VV: Unbekannt


    Geburtsdatum: 24.12.2010
    Geschlecht: Hengst


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    Rasse: Isländer
    Rassetyp: Pony

    Fellfarbe: Black Tobiano, EE/aa/ToTo

    Abzeichen:
    Schnippe | v.l. hochweiß | -
    Langhaar: Schwarz-Weiß
    Augenfarbe: Grau
    Stockmaß: 1,45 m


    Letzte Tierarztbesuch: 31.01.2014
    Letzte Hufschmiedbesuch: Unbekannt


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    Charakter:
    wild, hibbelig, stur, frech
    Beschreibung:
    Ártali ist ein junger Hengst mit viel Power. Wenn er erst mal rennt ist er nicht zu stoppen. Darum ist er nichts für den Freizeitbereich. Der kleine Hengst ist entschlossen der Beste zu sein und will sich immer durchsetzen. Vom mal Schmusen kann man erst gar nicht reden, er ist ein kleiner Frechdachs und ziemlich hibbelig. Er hat schöne Gänge, die sich nur durch hartes Training und Durchsetzungsvermögens des Reiters zeigen lassen. Man brauch lange um sein Vertrauen zu bekommen.
    Edit. Mittlerweile ist er ruhiger geworden, hat zwar noch so manche Aussetzer, aber man kann mittlerweile auch ruhige Tage mit ihm verbringen, Vertrauen wurde auch sauber aufgebaut!


    Geschichte:
    Ártali ist ein Auftrag von mir gewesen und ist auf der Zucht Bardagamaður aufgewachsen. Bis er sieben Monate alt wurde und zu unseren Hof zog.


    Reitweise: Englisch

    Eingeritten: Ja
    Eingefahren: -


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    Im Besitz seit: 29.12.2013

    Besitzer: Snoopy
    Vorbesitzer: -
    VorVorbesitzer: -


    Maler: Zucht Bardagamaður - Mohikanerin
    Ummaler: -

    Fohlenmaler: Mohikanerin
    Großmaler: Mohikanerin

    VKR: Mohikanerin


    Reitbeteiligung: -


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    Zucht Platz: -
    Gekört? Nein

    Decktaxé: 440.-

    Nachkommen: //

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    [HK 480] Ponys


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    Qualifikationen

    Galopprennen
    Western

    Springen: E A L
    Military: E A L
    Dressur: E A

    Distanz
    Fahren

    Gang: E A L M S S* S** S***
    Wendigkeit: E


    <_______________-_______________>

    Erfolge/Schleifen

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    [BSW 430] Schecken
    -
    48. Gangturnier (2.Platz)
    52. Gangturnier (1.Platz)
    58. Gangturnier (3.Platz)
    64. Gangturnier (1.PLatz)
    66.Gangturnier (3.Platz)
    68. Gangturnier (2.Platz)
    69. Gangturnier (2.Platz)


    Rot: Training | Grün: Schleife | Blau: Beides

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    PNG normal | PNG zerstückelt | Offizieller Hintergrund