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Bracelet

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Bracelet, 25 Aug. 2016
Ofagwa, Canyon und Zion gefällt das.
    • Canyon
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      Alte Berichte

      3 neue Pferde kommen auf's Gestüt
      25. Mai 2013

      Es war ein milder Sommertag andem ich schon sehr neugierig auf meinem Gestüt wartete. Heute würden 3 neue Pferde auf mein Gestüt kommen. Es handle sich dabei um BS Je t'Aime, die ich als Fohlen auf ein Aufzuchtsgestüt gebracht hatte, Touchable und Pearl. Sie sollten mein Gestüt und meine Blutlinie ein wenig auffrischen.
      Als erstes kam BS Je t'Aime mit einem Pferdeanhänger aufs Gestüt. Ein Bote ließ mich unterschreiben und ließ die Anhängertüre des Pferdeanhängers herunter. Die Stute, die ich als einjähriges Fohlen zuletzt gesehen hatte, war nun gut umdie 1.60 und wunderschön geworden. Sie war ein prächtiger Gidran, mit welcher ich die Gidranzucht wieder ankurbeln würde. Bald würde ich sie kören lassen. Das hatte jedoch noch Zeit, da sie gerademal 4 war.
      Ich führte sie aus dem Hänger und sie folgte mir in ihre neue Box wo ich schon ihr Boxenschild montiert und eingestreut hatte. Futter würde sie am Abend vom Stallknecht bekommen und Wasser hatte ich bereits eingefüllt.
      Dann hörte ich auch schon erneutes Reifenquietschen und ein weiterer Hänger kam auf das Gestüt. Ich unterzeichnete wieder beim Boten und erblickte 2 wunderbare Pferde. Eine cremfarbene Araberstute und eine wundervolle, sportlich gebaute Irish Draughtstute. Ich führte die beiden in den Stall wo ich sie in ihre neuen Boxen führte. Auch diese hatte ich zuvor vorbereitet also war es ganz interessant zuzusehen, wie sie sich verhielten.
      Nach diesem interessanten Anblick brachte ich Touchable und Pearl auf die Stutenweide wo sie zusammen spielten und sich den andern Stuten anschlossen. Sie wurden sofort akzeptiert und in die Herde aufgenommen.
      Nach längerem Zusehen ging ich dann noch einmal zu BS Je t'Aime, putzte diese und ging dann.

      Hufschmiede 'Bullet Work'
      2013

      Ich hatte Gestern einen Termin mit Bracelet ausgemacht. Ich sollte eine ihrer Stuten neu Beschlagen. Ich parkte und kletterte aus dem Brüllend Heißen Van. Da war Bracelet ja mit einer Todschicken Schimmel Stute. Ich erkundigte mich nach ihrem Namen nachdem ich Pferd und Besitzer begrüßt hatte. "Touchable du Süße." meinte ich und klopfte ihr denn Hals. "Dann wollen wir mal Anfangen!" lachte ich und rieb mir die Hände. Ich entfernte die Eisen und schnitt die Hufe aus damit sie nicht aus ihrer guten Form kamen, ehe ich ein Eisen anpasste, Erhizte und es in den Huf nagelte und die Herrausstehenden Nägel abtrennte. Dies tat ich auch bei den anderen 3 Hufen, ehe ich den Letzten langsam Sinken ließ und mich aufrichtete. "Das wär's." meinte ich und klopfte die Stute. "Die Hufe sind Wunderbar gepflegt." lobte ich Bracelet und verabschiedete mich von der Gestütstbesitzerin.

      Die Tuniersaison kann beginnen
      ubk.

      Nachdem nun endlich die neuen Hufeisen Touchable's Hufe verschönerten konnte nun endlich ihre Tuniersaison starten. Trotz ihres jungen Alters erhoffen wir uns noch einige schöne Momente. Auch wenn wascheinlich noch keine Platzierungen zu erreichen sein werden wird es toll sein Touchable in die Tuniere einzuweisen. Die junge Stute war mittlerweile schon voll im Training und würde bestimmt eine tolle Figur machen.
      Nachdem der Hufschmied, Bananenmilch, gefahren war führte ich meine Stute wieder in ihre Box zurück. Sie hatte heute Pause da der Hufschmied hier war und durfte heute den ganzen Tag auf der Weide grasen. Nun, es war in etwar 7 Uhr abends, putzte ich sie noch. Zuerst striegelte ich ihr wunderbares Apfelschimmelfell. Dann kämmte ich ihr ihre Mähne und ihren Schweif. Brav stand sie da und beobachtete neugierig den Stallburschen durch die Gitter ihrer Box hindurch der gerade die Box eines anderen Pferde ausmistete. Ich war nun fertig da ich ihre Hufe vorhin schon geputzt hatte, da ja der Hufschied kam. Zuguterletzt nahm ich ein kleines Schwämmchen und zog sanft ihren Kopf zu mir hinunter. Ich reinigte ihren Augenbereich und anschließend ihren Nüstern damit von Schleim. Als ich fertig war war die gute wunderschön geputzt und ich konnte froh sagen, dass sie blitz blank war.
      Nun kuschelte ich noch eine ganze Weile mit meiner hübschen Stute. Dann ließ ich sie in ihrer Box zurück.

      Sammelpflegebericht für die Vielseitigkeitspferde
      24. Oktober 2013

      Heute bekam ich einen Anruf von Bracelet, sie fragte mich ob ich vielleicht Zeit hätte mich etwas um ihre Pferde zu kümmern. Da ich die meiste Stallarbeit schon erledigt hatte und auch sonst nicht wichtiges mehr vor hatte sagte ich ihr zu. Ich fuhr kurz nach dem Anruf los zu ihrem Hof und als ich dort eintraf sah ich schon die Pferde auf der Koppel grasen. Da ich noch nie zuvor auf ihrem Hof war und Bracelet auch einen Termin hatte und nicht da war schaute ich mich erstmal etwas um und versuchte mich etwas zu orientieren. Relativ schnell fand ich den Stall und auch die Sattelkammer. Jedes Pferd hatte einen Spind, in dem zum Glück auch immer ein Foto des Pferdes hing. Als erstes entdeckte ich den Spind von Love me Tender, ein Englisches Vollblut, ein Rappe mit einer Blesse. Ich versuchte mir das Bild so gut wie möglich einzuprägen und ging mit seinem Halfter auf die Koppel, welche ich schnell fand. Dank seiner Vollblut Statur erkannte ich ihn sehr schnell. Bracelet hatte mir von ihren Pferden schon einiges erzählt, daher wusste ich das Tender gerne zeigte das er ein Hengst ist. Ich putzte ihn draußen, da sehr schönes und sonniges Wetter war. Da ich leider nicht die Zeit dafür hatte mit allen Pferden sehr viel zu machen, stellte ich ihn nach einem kleinen Spaziergang wieder auf die Koppel und nahm den Warmblut Hengst Black Pearl mit. Ihn putzte ich ebenfalls und da Bracelet mir erzählt hatte das er sehr viel Potenzial hat beschloss ich mit ihm etwas in die Halle zu gehen. Er hatte tolle Gänge und ich war sehr begeistert von ihm. Nach dem Reiten putzte ich ihn noch einmal über und brachte ihn dann auf die Koppel. Diesmal ging ich zurück und harkte die Halle und fegte anschließend die Putzplatz. Dann holte ich Donella und Angels Kiss und machte mit den beiden Stuten einen kleinen Spaziergang. Erst jetz fiel mir auf wie viel Zeit schon vergangen war seit ich hier war. Mit Je´taime und Herbstblüte machte ich ebenfalls einen kleinen Spaziergang. Es schien als würden Bracelets Pferden das Gelände gefallen, weshalb ich beschloss mit Deila und Double Diamonts ebenfalls einen Spaziergang zu machen, dieser Spaziergang war allerdings etwas länger als die anderen, da Deila recht leicht zu erschrecken war. Allerdings ließ sie sich immer wieder beruhigen und wurde auch im laufe des Spaziergangs sicherer. Mittlerweile traute ich mich fast nicht mehr auf die Uhr zu schauen. Ich hatte jetzt fast meinen ganzen Tag auf Bracelets Hof verbracht und hatte immer noch nicht alle Pferde bewegt. Aber ich beschloss das ich die restlichen auch noch versorgen würde, da es noch nicht anfing dunkel zu werden konnte ich auch noch etwas mit den anderen ins Gelände gehen. Als nächstes nahm ich mir Golden Eye, mit dem ich lieber alleine einen kurzen spaziergang machte, da Bracelet mir erzählt hatte das er scheu sei und nur schwer Bindung herstellt. Mit guter Zusprache gelang auch dieser Spaziergang sehr gut. Mit Final Destination 4 und Wastl ging ich als nächstes ins Gelände, was ich dank Wastl recht schnell bereute. Er benahm sich genau so wie Bracelet ihn mir beschrieben hatte. In der einen Sekunde ist er ein Draufgänger und achtet auf alles nur nich den Weg den er entlang läuft und in der nächsten Sekunder springt er zur Seite weil er den Stein vor sich nicht gesehen hatte. Final Destination 4 aht sich gelegentlich von ihm anstecken lassen, er blieb aber die meiste Zeit ausgesprochen ruhig und gelassen. Von Touchable habe ich sehr viel gutes gehört und sobald ich sie auf der Koppel sah hatte ich mich in sie verliebt. Sie ist sehr erkundungsfreuding und sie mag es neue Sachen kennenzulernen. Außerdem ist sie sehr schlau, ich habe mit ihr ein paar Übungen gemacht, während ich sie geputzt hab. Wir haben etwas mit Hütchen gemacht und Leckerlies im Stroh versteckt und sie war immer sehr flink dabei an die Leckerlies zu kommen. Zum Abschluss gin ich mir Pearl und Scarlet Sun noch etwas ins Gelände. Kurz vor Sonnenunterganz kamen wir wieder am Stall an. Als ich die beiden gerada auf die Koppel gebracht hatte, die Halfter wieder in den Spind gehangen hatte und am fegen des Putzplatzes war klingelte mein Handy. Es war eine SMS von Bracelet: "Und? Alles gut geganen?" "Ja alles super :D," antworte ich und fegte dann schnell zuende. Dann machte ich mich auf den Weg zurück zu meinen Stall.
      4374 Zeiche, by Beere

      Frühlingsputzaktion
      29. März 2014

      Da nun der Frühling auf dem Gestüt einkehrt und alles rund um das Gestüt begann zu blühen, beschloßen ich und meine Mitarbeiter auf dem Gestüt eine Frühlingsputzaktion zu starten. So sollte auch das Gestüt wieder seinen alten Glanz finden und die Pferde für die kommende Tuniersaison besonders herausgeputzt werden. Alle Mitarbeiter versicherten mir mitzuhelfen und so kam dann auch der 29. März.
      Ich kam schon um 6 Uhr auf das Gestüt und begrüßte meine Mitarbeiter. Zusammen saßen wir in der großen Gemeinschaftshalle des Gestütshauses und tranken Kaffee. Ich redete mit dem Trainer einer meiner Pferde und schlürfte gelegentlich an meiner Tasse. So verging die Zeit bis um halb 7 alle da waren.
      Dann ging es daran die Pferde auf die Koppeln zu bringen, die mitlerweile wunderschön grün waren. Sie hätten heute einen Ruhetag damit das Gestüt geputzt werden konnte und wurden anschließend auch herausgeputzt. In einem großen Schwall ging es in den Stall. Jeder schnappte sich ein oder zwei Pferde und führt sie auf die Weiden. Ich nahm Touchable, meine hübsche Apfelschimmelstute, und Donella, ebenfalls Apfelschimmel. Brav folgten sie mir und liefen dann munter auf der Koppel umher.
      Für uns ging es dann daran aus allen Boxen Heu, Stroh und co heraus zu nehmen und die Boxen mit Wasser abzuspritzen und die Gitterstäbe zu putzen. Auch die Halterungen für die Halfter und Decken wurden geputzt und ebenso die Stallgasse. In der Sattelkammer wurden alle Halterungen geputzt und die Sättel und Trensen poliert. Die Decken wurden alle gewaschen und die Halfter und Führstricke ebenfalls abgespült. Auch die Bandagen und alles andere an Ausrüstung wurde perfekt geputzt. Auch die Futtertröge, Wassertröge, Heukippen und Salzsteinhalterungen wurden wieder auf Hochglanz gebracht. Ich packte fleißig mit an und half auch die Halle neu einzustreuen und die Boxen mit Stroh wieder zu erneuern.
      Als dies alles geschafft war war es 5 Uhr nachmittags. Somit mussten wir die Pferde nun im letzten Licht putzen, aber da alle mithalfen klappte es super. Jedes Pferd, Pony und Fohlen wurde mit Glanzschampoo gewaschen, die Hufe wurden gesäubert und eingewachst und der Nüstern und die Maul und Augenpartie wurde mit Schwämmchen gesäubert. Als dies gemacht war wurden die Pferde wieder in ihre Boxen gebracht und wir genossen noch einen netten Abend zusammen.
      An diesem Tag war ich wohl fertiger als je zuvor. :D
      by Bracelet

      Der Herbst kommt und damit ebenfalls einige Veränderungen
      26. September 2014

      Allmählich wurde es von Tag zu Tag kühler, was man auf dem gesamten Gestüt im eher nördlich, in Slowenien, gelegenen Gestüt immer mehr zu spüren bekam. Langsam begannen auch die Blätter sich rotbraun zu färben und Burning Spring wurde der ersten Silbe seines Namens immer gerechter.
      Der Herbst brachte allerdings mehr als bloß eine Jahreszeitenveränderung mit sich. Unter anderem verabschiedeten sich einige Trainer und Bereiter. An ihrer Stelle sollten bald einige andere nachrücken und auch das Gestüt sollte sich auf seine neuen Ziele vorbereiten. Abgesehen davon, das wir unsere hohen Standards beibehalten möchten, wollen wir uns immer mehr auf die Selektierung und Krönung von Pferden beschäftigen. Mir war bewusst, dass es mir nicht leicht fallen würde mich von Einigen zu trennen, dennoch sah ich ein, das dies die richtige Entscheidung wäre.
      Nun wollte ich mich aber einmal wieder vergewissern, dass es allen meinen Schützlingen gut ging. Also stand ich an jenem Tag ziemlich früh auf und ging nun, in einen warmen Mantel gehüllt, Richtung Stallungen.
      Als erstes ging ich in den Stall in dem meine dressurorientierten Pferdchen zu finden waren. Als ich hinein kam wurde gerade Sir Donnerhall in seiner Box geputzt. Der 1,73m große Hannoveraner stand wie immer ganz gelassen da und beäugte mich neugierig als ich den Stall betrat. Waldjunge stand in der Nebenbox und streckte seinen Kopf aus seiner Box. Ich schnalzte mit der Zunge und sagte liebevoll seinen Namen. Anschließend gab ich ihm ein Leckerli und streichelte ihn ein wenig. Es war gerade halb 7 Uhr morgens und sein Bereiter kam erst gegen 8, weshalb er noch Zeit zum Entspannen hatte. Zuletzt geritten hatte ich den Hübschen vor etwar zwei Wochen, was allerdings bei den meisten Pferden der Fall war. Der Grund dafür war, dass er gerade mitten in seiner Ausbildung steckte, die jedes Pferd auf dem Gestüt genoss. Außerdem hatte ich leider nicht allzuviel Zeit all meine Pferde zu reiten. Insgesamt waren dies nämlich 24, zusammen mit 3 Fohlen. Dies war mitunter ein Grund weshalb ich leider einige der Süßen in liebevolle neue Hände vermitteln wollte. In Gedanken versunken hatte ich nun begonnen Waldjunge zu striegeln. Ich ließ mir Zeit und kratzte ihm auch die Hufe aus und kämmte seine Mähne und seinen Schweif. Er schnaubte genießend. Als ich dann fertig war ging ich auch zu Costas Box. Der hübsche Trakehner stand mit dem Po zu mir in seiner Box und fraß etwas Heu aus seinem Heunetz. ,,Costa.'',rief ich ihn, aber er drehte bloß ein Ohr in meine Richtung und reagierte sonst nicht. Ich öffnete die Boxtüre und setzte mich ins Stroh. Nun blickte er auf und drehte sich langsam zu mir um. Er betrachtete mich neugierig und ließ sich nun auch streicheln. ,,Braver Bub.'',sagte ich und gab ihm einen Kuss. Costa war eines der Pferde, welche ich mindestens einmal in zwei Tagen ritt. Mit ihm ging ich auch auf Turniere und wünschte mir, mit allen meinen Pferden so eine gute Beziehung zu haben wie zu ihm. Auch wenn er, wenn er fraß, nicht unbedingt gerne gestört wurde. ,,Na dann bringen wir dich mal auf die Weide.'',meinte ich und holte sein Halfter. Anschließend brachte ich ihn auf seine eigene Koppel, so wie sie jeder Hengst auf meinem Gestüt hatte. Mit den Worten ,,Heute hast du einmal einen Tag für dich.'' verabschiedete ich mich bei ihm und er galoppierte auf die Weide.
      Nun ging ich zu meinen vielseitigorientierten Pferden und/oder Freizeitpferden. Da sie alle erst gegen 11 gingen um ihr ''tägliches Fitnessprogramm'' zu absolvieren putzte ich jedes einzelne von ihnen und nahm mir viel Zeit für Streicheleinheiten. Zuerst putzte ich Love me tender; Anschließend Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS Je'taime, Black Pearl, Double Diamond, Deila, Golden Eye, Final Destination IV, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Als ich gerade meine hübsche Snow putzte, kam auch schon einer der Bereiter, der für Black Pearl und Double Diamonds zuständig war. Er grüßte freundlich und verschwand anschließend in der Sattelkammer um Sattel und Trense zu holen. Ich aber verabschiedete mich auch schon wieder bei meinen Pferden und verließ auch den 2. Stall.
      Im 3. standen nun meine springorientierten Pferden, welchen derzeit meine größte Aufmerksamkeit genossen. Deo Volente, HGT's Nightmare, Takada, Party Shaker und N'oubliez jamais ritt ich nämlich jeden Tag, wie auch meist Costa. Diese Pferde hatten heute einmal einen Ruhetag und durften den gesamten Tag auf der Koppel verbringen, wo ich sie auch gleich darauf hinbrachte. Diarado putzte ich daraufhin ganz in Ruhe und genoss die Zeit mit ihm. Anschließend holte ich Sattel und Zaumzeug sowie Gamaschen und Hufglocken. Danach ging ich ganz in Ruhe ausreiten.
      Nach einem schönen Tag auf meinem Gestüt ging ich nun am Abend ins Bett und freute mich schon auf die kommenden Tage.
      by Bracelet

      Stallrundgang: Ich sehe mir an, was unsere Pferdetrainer so machen
      26. Februar 2015

      Es war ein regnerischer Tag auf meinem Gestüt, als ich den monatlichen Stallrundgang machte. Leider hatte ich diesen schon im Vorhinein bekannt gegeben und konnte so den Tag nicht ändern, egal wie mies das Wetter heute zu scheinen schien.
      Ein Stallrundgang war immer viel Arbeit auf meinem Gestüt. Ich musste jeden einzelnen Trainer begutachten, wie er seine Arbeit machte und wie weit die Pferde beim jeweiligen Trainer bereits waren.
      Pünktlich um 7 Uhr morgens verließ ich mit einer vollen Thermoskanne, beziehungsweise diesen Coffee-to-Go Dingern, das Hauptgebäude. Es war relativ warm für Februar aber dennoch durchdrang die Nässe mich bis auf die Knochen und ich fror ein wenig. Dabei kramte ich, solange ich noch unter dem Dachvorsprung stand, nach meinem Plan.
      Der lautete für die Wintermonate wie folgend:
      6:30 Die Pferde bekommen ihre erste Futterration für den Tag
      7:00 Die ersten Trainer und Bereiter trafen am Gestüt ein, kontrollieren ihre Notizen und planen vorläufig das Training für den nächsten Tag, was sie später allerdings noch ändern können
      7:30 Die Stallburschen putzen die ersten Pferde
      8:15 Die ersten Pferde werden aufgesattelt
      8:30 Ab nun kommen die Pferde mit den späteren Trainingseinheiten nacheinander in die Schrittmaschine
      8:30 Die Bereiter bzw. Trainer übernehmen ihre Pferde und beginnen mit den vorgesehenen Trainigseinheiten.
      Okay, weiter las ich zugegeben erstmal nicht. ,,Hallo.'', grüße mich auch schon die bekannte Stimme einer meiner Trainer. Ich grüßte zurück und schlenderte dann gemütlich zum Fohlenstall.
      Dort kamen meine drei hübschen Hengstchen auch schon munter auf mich zugelaufen. Chestnut wieherte aufgeweckt, woraufhin Exciting Force und Hidden Flyer ebenfalls einstimmten. Ich streichelte sie liebevoll und verhätschelte sie. Als ich das nächste mal auf meine Armbanduhr sah, war es auch schon kurz vor halb 8, weshalb ich den Süßen eine letzte Streicheleinheit gab und dann auch schon wieder ging.
      Um exakt 7:29 kam ich bei den Springpferden an, beziehungsweise beim Springpferdestall. Ich ging hinein und sah meine süßen entspannt am Heu knabbern. Nur N'oubliez jamais stand mit gespitzten Öhrchen in seiner Box und beäugte mich. Seit er am 10. Juli zu mir gekommen war ritt ich den Hübschen jeden zweiten Tag selbst und beschäftigte mich intensiv mit ihm. Obwohl er ein Hengst mit großem Temperament war verhielt er sich mir gegenüber immer respektvoll und liebevoll. Erst neulich erzählte mir ein Stallbursche, dass er sich vom Strick gerissen hatte und weggelaufen war. Erst nach einer Stunde konnte man ihn wieder einfangen. Natürlich war dies nicht unbedingt was ich gerne hörte, aber er war, auch wenn man es ihm Äußerlich nicht anmerkte, gerade mal 4 Jahre alt und hatte einen riesigen Überschuss an Energie, was allerdings den Sport mit ihm, sollte es nicht gerade um Dressur gehen, sehr angenehm machte.
      Sein Wiehern riss mich aus den Gedanken, als der Stallbursche mit dem Putzzeug angerannt kam. Er grüßte mich freundlich und öffnete dann N'oubliez jamais Boxentüre. ,,Schnuller'', wie ich ihn liebevoll nannte, fand dies allerdings nicht so toll und hatte sich in die hinterste Ecke seiner Box gestellt. Er war nicht unbedingt ein Fand davon, dass er jeden 2. Tag zu den Pferden gehörte, die als erstes raus mussten.
      Er musste sich aber damit abfinden, da die Springpferde immer erst in die Halle mussten, um ihr tägliches Dressurtraining abzuschließen, ehe sie dann am Nachmittag Springtraining hatten und die Dressurpferde die Halle für sich hatten.
      Ehe ich mich versah hatte der Stallbursche Schnuller geschickt dessen Halfter angelegt und führte ihn nun zum Putzplatz. Er folgte nun brav und ich ging den beiden nach. Es hatte eben aufgehört zu regnen, also nutzten die Stallburschen den Putzplatz draußen, da der drinnen bloß 4-5 Plätze hatte. Draußen allerdings konnten Deo Volente, Diarado, Nightmare, Takada, Party Shaker und Schnuller nebeneinander stehen. Fleißig begannen meine 6 zuständigen Helfer die Pferde zu putzen. Gähnend sah ich dabei zu und plauderte ein wenig mit meinem Springtrainer, der früher als gedacht mit seinen Notizen fertig war. Wir verstanden uns sehr gut und auch er nützte jede freie Sekunde um bei den Pferden zu sein, welche auch eine sehr gute Bindung zu ihm hatten.
      Insgesamt hatte ich 2 Springtrainer. Einen, Georg Müller, für Deo, Takada und Diarado und einen, Ricardo Sanchez, mit dem ich gerade sprach, für Nighti, Schnuller und Party.
      So, nun ging es ans aufsatteln. Dabei sah ich wieder etwas genauer hin, da mir auffiel, dass Deo seine Trense in letzter Zeit so ungern annahm, wenn ich dies von ihm verlangte. Und da sah ich das Problem auch schon: Der Stallbursche zog erst ein Ohr hindurch, dann das andere und dabei riss er ihm kurzzeitig aber doch im Maul herum. Ich ging hinüber und erklärte ihm, dass es so viel besser funktionieren würde und nahm den Zaum wieder herunter. Einmal vorgezeigt, wieder herunter und von ihm nachgemacht und siehe da: Ging doch.
      Nachdem dies auch geschafft war kamen auch schon die 6 Bereiter, die ich für die 6 Pferde ausgesucht hatte.
      Chloé Perrez für Takada, Daniel Murphy für HGT's Nightmare, Lucia Sanchez, Ricardos Tochter, für Deo Volente, Tyler Woods für Party Shaker, Riley McCalley für Diarado und Franc Novak für N'oubliez jamais.
      Sie übernahmen die Pferde, grüßten freundlich und folgten mir und Ricardo in die größte Halle, auf dem Gestüt, die hauptsächlich für Dressur und Stangenarbeit genutzt wurde. Bei uns, ganz vorne ging Lucia. Sie redete etwas mit ihrem Vater, der allerdings nicht mehr ihr Trainer war, da sie beschlossen einmal andersherum zu trainieren. ,,Und wie läuft's so mit Deo?'', fragte ich schließlich. ,,Ganz gut.'', antwortete sie ,,Dressurtechnisch will er ja bekanntlich manchmal einfach nicht so ganz aber es wird besser. Im Springen ist er dann aber mit ganzem Herzen dabei und reagiert super auf meine Hilfen.'' Ich grinste: ,,Das freut mich'' und öffnete dann das Hallentor für meine Bereiter.
      Die beiden Trainer gingen hinein, ich blieb auf der Tribüne sitzen und verfolgte alles aus der ferne mit. Schnell waren sie alle zu Pferde und die Trainer legten brav zum Warmreiten die Decken auf. Es folgte eine Viertelstunde Schritt, was ich als sehr lange empfand, im Winter allerdings nicht schlecht. Die Pferde verhielten sich am langen Zügel sehr unauffällig. Dann nahmen sie langsam die Zügel auf und bald trabten die ersten drei Reiter, die bei Georg im Training waren an. Sie achteten dabei darauf, dass sie möglichst nicht in der Abteilung ritten sondern frei. Immer wieder ging ein Reiter auf den Zirkel und umrundete Georg, der Tipps gab. 5 Minuten später trabten auch die drei übrigen Reiter an. Ich sah amüsiert zu und beobachtete sie. Sie machten das toll und hatten die Pferde gut im Griff. Nur im Galopp gab es dann einmal eine etwas brenzliche Lage, als N'oubliez jamais und Deo Volente gleichzeitig an die lange Seite kamen und sich auf der anderen Hand begegneten. Irgendwie kam es dazu das das innere Pferd, Deo Volente, plötzlich nach innen ausweichen wollte und der trabenden Nightmare beinahe den Weg geschnitten hätte. Dies war allerdings nicht weiter schlimm und alle beruhigten sich wieder.
      Nach diesem Training besuchte ich auch die Dressurpferde Sir Donnerhall, Costa und Waldjunge.
      Sie freuten sich sehr mich zu sehen und ich half den Stallburschen etwas beim Putzen und sah mir anschließend auch ihr Training an, worüber ich sehr zufrieden war.
      Zu guter Letzt besuchte ich Love me Tender, Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS' Je'taime, Black Pearl, Double Diamonds, Deila, Golden Eye, Final Destination, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Ich half, sie auf die Weide zu führen und sah bei einigen Trainingsdurchgängen im Geländeparcour und auf der Galoppstrecke an. Es war toll, zu sehen wie sie aufblühten, seit sie wieder mehr gefordert wurden, da sie eine Zeit lang ja ''nur'' meine Freizeitpferde waren, die fast den ganzen tag auf der Koppel standen und dann nur eine Stunde geritten wurden und dies meist nicht sehr kontrolliert, sondern auf ,,Ja, heute will ich das ernster nehmen, morgen nicht', wenn ich ehrlich war. Aber nun hatten sie wieder eine schöne Muskulatur aufgebaut und waren auch sonst top fit.
      Vor allem bei Donella merkte man, da sie nun viel mehr Spaß hatte, sie war immerhin ein Pferd das eine Herausforderung benötigte.
      Mit gutem Gewissen konnte ich Abends meinen monatlichen Stallrundgang beenden und war sehr zufrieden.
      by Bracelet

      Das diesjährige, private Gestütsreitertreffen ~
      17. Juli 2015

      Um die gute Arbeit unserer Trainer und Bereiter zu würdigen, beziehungsweise für etwas Spaß zu sorgen, finden nun jedes Jahr einige kleine Turnierchen statt, an denen nur die Pferde unseres Gestütes teilnehmen dürfen. Zusamman mit unseren Bereitern natürlich. Zu allererst fanden die Wettbewerbe in der Sparte Dressur statt, anschließend ein Springparcours und zu guter letzt eine kleine aber feine Geländestrecke. Bewertet wurde das ganze von mir und 2 weiteren Richtern, die sich die Zeit für mich genommen hatten.

      Entspannt machte ich mir noch einen Tee, ehe ich damit zu meinem Richtertisch ging. Nachdem ich vor Ort noch mit meinen beiden Kollegen gesprochen hatte, begann auch schon der Bewerb. Eine kleine Dressurpferde A, bei denen ausnahmsweise auch Pferde teilnehmen durften, welche ursprünglich nicht in dieser Klasse startberechtigt waren. Insgesamt nahmen 7 Pferde teil. Donella, Black Pearl, Scarlet Sun, Ungezähmt Snow, Sir Donnerhall, Waldjunge und Costa de la Bryere. Sie waren alle wirklich Spitze. Dennoch wurden einige Punkte mehr vergeben, da hier und da ein kleiner Fehler passierte, was vollkommen okay war. Ich war wirklich sehr stolz auf sie alle.
      Schon bald ging es an die Siegerehrung, an welcher alle Reiter teilnehmen durften und eine Ehrenrunde galoppieren durften. Die ersten 3 bekamen allerdings eine Medaillie als Ehrung und der Gewinner einen Gutschein für ein Reitgeschäft in der Nähe. Ich durfte aufrufen. Somit rief ich sie von hinten nach vorne auf. Die ersten 3 waren, um sie kurz noch einmal zu erwähnen, Sir Donnerhall und ex equo Costa de la Bryre. Platz 3 ging an Donella, meine zuckersüße, gekörte Reitponystute.

      Als nächstes auf dem Programm stand Springen. Teilnehmer waren N'oubliez Jamais, HGT's Nightmare, Party Shaker, Diarado, Takada und Deo Volente. N'oubliez Jamais' Reiter musste leider aufgeben, da ,,Schnuller'' mal wieder seinen Sturschädel durchsetzen musste und, nachdem er bereits am ersten Hinderniss verweigert hatte, seinen Reiter hochkant abwarf. Die übrigen Pferde blieben relaxt und die höchste Fehlerrate lag bei 1 Abwurf pro Pferd. Gewonnen hatte Nighti, welche fehlerfrei geblieben war und sich im Stechen gegen Diarado durchsetzen konnte. Takada belegte Platz 3.

      Dann war auch schon die Geländestrecke dran. Sie beinhaltete neben einigen Auf und Abgaloppaden über die hügelige Landschaft eine Wasserpassage und ein Abschließendes Springen in einem kleinen Springparcours. Teil nahmen N'oubliez Jamis, Deo Volente, Pearl, Final Destinatin IV, Wastl, Touchable, Golden Eye, Deila, Double Diamonds, Black Pearl, Herbstblüte, Angels Kiss, Love me Tender und BS' Je'taime. Diesmal gab eskeine Ausfälle und alle Pferde absolvierten gekonnt den Parcours. Wenn man Zeit und Fehlerpunkte zusammenzähltem kam man auf ein Ergebniss, das mich wirklich stolz machte. Die beste Zeit hatte Black Pearl, mein schwarzes Muskelparket. Er hatte sich seit er bei uns war enorm entwickelt und gewann nun somit diesen Bewerb. 2. wurde N'oubliez Jamais, welcher diesmal brav geblieben war, und 3. wurde Final Destination IV.

      Nachdem alle Sieger geehrt wurden und alles wieder abgebaut war, besuchte ich nun meine kleinen Fohlen, welche auf der Weide standen. Die 3 werdenden Hengste liefen sofort im Galopp auf mich zu. m schnellsten war Chestnut, der sich beinahe nicht vor dem Koppelzaun bremsen konnte. So tollpaytschig er war, man sah ihm sein Talent einfach an. Ich streichelte sanft seine Nase, bis auch Hidden Flyer und Exciting Force da waren und mich neugierig beäugte. Ich streichelte sie und genoss noch einen schönen Tag mit ihnen.
      by Bracelet

      Pflegebericht
      1. November 2015

      Nachdem ich die Hengste versorgt hatte, kamen die Stuten an die Reihe. Das Wetter spielte immer noch gut mit. Deshalb entschied ich mich, mit Mona und Kaya einen kleinen Sonnenspaziergang zu machen. Für Mona war es der erste Spaziergang und Kaya konnte ihr die Sicherheit geben, da Mona sehr an Kaya hing und ihr vertraute. Nachdem ich die beiden Stuten vor deren Boxen angebunden hatte, putzte ich als erstes Mona und danach Kaya. Als beide fertig waren, band ich sie los und ging mit beiden aus dem Stall heraus. Ich entschied mich für den Feldweg am Wald, da dort wenig los war, kaum Autos fuhren und wenig Spaziergänger unterwegs waren. Mona stellte sich richtig toll an, blieb ab und an mal stehen, um sich neugierig umzuschauen, während Kaya seelenruhig dastand. Nach etwa einer dreiviertel stunde kamen wir wieder auf dem Hof an. Dort brachte ich beide auf die Stutenweide, räumte ihre Sachen auf und mistete die beiden Boxen. Dann holte ich die Sachen von Butterflies und Eternity. Nachdem ich beide geputzt hatte, holte ich das Sattelzeug von Eternity und sattelte die Stute. Anschließend ritt ich mit beiden vom Hof. Ich entschied mich dieses mal für den Waldweg. Nach einer Stunde kamen wir wieder auf dem Hof an. Nachdem ich die beiden Stuten versorgt und auf die Weide gebracht hatte, räumte ich deren Sachen ab und mistete ihre Boxen aus. Nun holte ich die Sachen von Lil Princess Gun und Fame Junkies. Als ich beide Stuten aus der Box geholt hatte, putzte ich erst Princess und danach Fame. Ich überlegte mir, was ich mit den beiden machen wollte. Als ich mich entschieden hatte, band ich die beiden los und machte mit ihnen einen Spaziergang. Nach einer dreiviertel stunde kamen wir wieder auf dem Hof an und ich versorgte die beiden. Als beide auf der Weide waren, räumte ich ihre Sachen auf und mistete die Boxen aus. Zum Schluss war noch Touchable dran. Nachdem ich ihre Sachen geholt hatte, ging ich zu ihrer Box und holte sie dort raus. Als ich sie angebunden hatte, putzte ich die Stute und holte anschließend ihr Sattelzeug. Nachdem ich die Stute gesattelt hatte, stieg ich auf und ritt vom Hof. Nach einer Stunde kam ich wieder an, versorgte die Stute, brachte sie auf die Weide. Zum Schluss räumte ich ihre Sachen auf, mistete ihre Box und fegte die Stallgasse.
      by Ranjit

      Sammelpflegebericht
      22. Februar 2015

      Noch halb schlafend, betrat ich den Stall und machte das Licht an. Ich betrat die Sattelkammer und holte dort die Sachen von Numidia aus dem Spind. Nun machte ich mich auf den Weg zu ihrer Box. Nachdem ich die Stute aus der Box geholt hatte, band ich sie an und öffnete die Putzbox. Nun nahm ich Striegel und Kardätsche heraus und fing an, sie zu putzen. Als ihr Fell nur so glänzte, legte ich die beiden Bürsten zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Damit bürstete ich ihr Langhaar. Zum Schluss kratzte ich ihr noch die Hufe aus. Anschließend band ich sie los, brachte sie auf die Weide, räumte ihre Sachen auf und mistete ihre Box. Nun holte ich die Sachen von Maximilian aus seinem Spind und machte mich auf den Weg, zu seiner Box. Dort stellte ich die Putzbox ab, öffnete die Boxentür und betrat die Box. Ich begrüßte den Hengst und legte ihm anschließend das Halfter an. Nachdem ich den Führstrick am Halfter befestigt hatte, führte ich ihn aus seiner Box und band ihn davor an. Nachdem ich ihn geputzt hatte, band ich ihn los und brachte ihn auf die Hengstweide. Nachdem ich seine Sachen aufgeräumt hatte, mistete ich seine Box und holte anschließend die Sachen von Drachenkuss. Ich machte mich auf den Weg zu seiner Box, stellte dort die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Die Jährlingsstute kam mir schon neugierig entgegen und beschnupperte neugierig meine Hand. Ich gab ihr das erhoffte Leckerlie und legte ihr das Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte sie aus der Box. Als ich sie angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und nahm Striegel und Kardätsche heraus. Als ich die Stute geputzt hatte, brachte ich sie auf die Weide, räumte ihre Sachen auf und mistete ihre Box. Nun holte ich die Sachen von Touchable. Ich holte sie aus ihrer Box heraus und band sie davor an. Als ich sie geputzt hatte, sattelte ich die Stute und führte sie aus dem Stall raus. Dort stieg ich auf und ritt im Schritt los. Als ich ein paar meter geritten war, gurtete ich eben nach und ritt dann weiter. Nach einer stunde machte ich mich langsam wieder auf den Rückweg. Als ich wieder am Stall ankam, stieg ich ab und führte die Stute in den Stall. Dort sattelte ich sie ab und brachte sie auf die Weide. Ich räumte noch ihre Sachen auf und mistete ihre Box. Anschließend holte ich die Sachen von Classic Cinnamon und Lil Princess Gun. Als ich beide aus ihren Boxen geholt und davor angebunden hatte, fing ich mit Cinnamon an. Ich öffnete seine Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an zu putzen. Nachdem sein Fell sauber war, legte ich die Bürsten zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Mit dieser kämmte ich sein Langhaar. Anschließend kratzte ich seine Hufe aus. Nun band ich ihn los und führte ihn auf die Weide. Anschließend räumte ich seine Sachen auf und mistete seine Box. Dann ging ich zu Princess und fing an, sie zu putzen. Die Stute genoss es richtig und es wurde bei ihr auch mal Zeit. Ihr klebte der Staub nur so im Fell fest. Die letzten Tage hatte ich kaum Zeit, die Pferde richtig zu putzen. Nachdem ich den ganzen Staub und Dreck aus ihrem Fell bekommen hatte, legte ich die Bürsten zurück. Mit der Hand verlaß ich ihren Schweif. Anschließen fuhr ich mit der Mähnenbürste noch mals durch und kämmte auch die Mähne und den Schopf. Zum Schluß kratzte ich ihre Hufe aus. Nachdem ich ihre Sachen aufgeräumt hatte, brachte ich sie auf die Weide und mistete ihre Box. Aus der Sattelkammer holte ich nun die Sachen von Silent Hill und Daemonesque mit. Ich holte beide Hengste nach einander aus deren Box und band sie an. Da Silent etwas nervös war, machte ich ihn als erstes. Ich redete in Ruhe mit ihm, während ich Striegel und Kardätsche herausholte. Als ich ihn geputzt hatte, entwirrte ich sein Langhaar, fuhr mit der Mähnenbürste durch und kratzte dann seine Hufe aus. Nun band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide. Ich räumte noch seine Sachen auf und mistete seine Box. Nun kam Daemonesque an die Reihe. Ich öffnete seine Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an, ihn zu putzen. Als ich damit fertig war, entwirrte ich sein Langhaar und kratzte seine Hufe aus. Nun räumte ich seine Sachen auf, brachte ihn auf die Weide und mistete seine Box aus.
      by Ranjit

      Sammelpflegebericht
      21. August 2016

      Gähnend blätterte ich am Morgen des heutigen Tages die Zeitung durch und schlürfte an meiner Kaffeetasse. Dann, bei den Anzeigen, fand ich etwas. Davon gebannt überschwemmte ich kurzerhand mal den halben Esstisch. Als ich alles mit Küchenrolle sauber getupft hatte las ich mir nun durch was nun schwarz auf hellbraun in der schäbigen Billigzeitung stand, die ich heute morgen für zehn Cent gekauft hatte.
      Ranjit suchte dringend eine Aushilfe. Ich rief schnell bei ihr an und setzte dann alle Hebel in Bewegung um zu ihr zu kommen. Sie empfing mich liebevoll und zeigte mir alles. Dann verabschiedete sie sich auch schon wieder und fuhr los.
      Ich begann nun ihre Pferde zu füttern und anschließend aus dem Stall auf die Koppeln zu bringen. Numidia, Classic Cinamon, Shey, Sir Sancis, Ungezähmt Snow und Maximilian waren die ersten. Danach folgten Daemonesque, Lil Princess Gun und ein Vertrautes Gesucht; Touchable. Meine ehemalige Stute die ich im November letzten Jahres an Ranjit verkauft hatte. ,,Na Süße?'',sagte ich liebevoll zu ihr und streichelte sie. Es war immer wieder schön in ihre hübschen, vertrauten Äugchen zu blicken. Ich bedauerte schon etwas sie verkauft zu haben. Hach ja was für ein tolles Pferd.
      Nachdem diese Pferde nun auf der Koppel tobten und grasten mistete ich ihre Boxen und streute neu ein. Dann putzte ich noch schnell die Tränken ehe einige von ihnen wieder rein kamen.
      Für andere war es erst Zeit raus zu kommen: Katlina, Mona, Kaya, Fame Junkies, Rambo, Blue Moon Flower, Nielaras, Luzifer's Erbe, Nanook und Pinochio nämlich. Sie waren alle zum Großteil brav, weshalb es eigentlich nicht sonderlich anstrengte sie raus und rein zu holen.
      Mecki wurde anschließend von mir longiert und mit Arcado war ich an der Hand spatzieren. Am Ende des Tages holte ich alle Pferde wieder rein und bewegte Eternity noch ein wenig. Dann verließ ich Ranjits Gestüt auch schon wieder.
      by Bracelet
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    • Canyon
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      Fahrtraining E → A
      31.08.2016 | 13.237 Zeichen | © Canyon
      Ein kleiner Notruf hatte den Tyrifjord Ausbildungsbetrieb nach Irland gerufen, doch zum Glück hatte ich gerade etwas Zeit gehabt, sodass ich einer jungen Frau zusagen konnten, sie und ihre Pferde zu besuchen.
      Es war nicht gerade ein normaler Auftrag, denn die junge Grace wünschte sich, dass wir vier ihrer Irish Draughts vor der Kutsche trainieren sollten und das auch noch alle zusammen. Drei Hengste und eine Stute erwarteten mich also, denn Petyr würde mich diesmal leider nicht begleiten und tatkräftig unterstützen.
      Klar kannte ich die Cliffs Of Moher aus dem berühmten sechsten Teil von Harry Potter, aber dass ich selbst einmal diesen Anblick genießen durfte, daran hatte ich nie gedacht.
      Das Angus Og Stud war ein kleines Gestüt, welches sich vor allem auf die Zucht von Irish Draughts fokusiert hatte. Die junge Grace McAllister wurde von Ginger Odair unterstützt, welche ich auch sogleich kennenlernen konnte. Nachdem wir uns gegenseitig vorgestellt hatten, brachten die Beiden mich zu den vier Pferden, welche bereits geputzt und frisiert vor dem Stall angebunden waren.
      Da ich nicht allzu viel Zeit hatte, war das auch ganz praktisch so. Ich würde zwar mit jedem erst mal einzeln trainieren, aber um die Pferde betrachten und kennenlernen zu können, ging es so am Besten. Die Stute hieß Touchable und laut Ginger lebte sie noch nicht lange auf Angus Og und so war sie noch etwas ängstlich, als ich mich ihr näherte. Trotzdem blieb sie brav und hatte ihre Ohren entspannt zu mir gerichtet. Ich war gespannt, wie sich sich mit den drei Hengsten abgeben würde. Etwas weiter neben „Touchi“ standen die beiden Brüder namens Belmonts Brock und Belmonts Beo. Außer, dass der eine Bruder Daples hatte und ein paar andere Abzeichen, glichen sie sich aufs Haar und benahmen sich auch noch gleich. Der vierte im Bunde war Éamonn, ein schneeweißer Draught Hengst, welcher anscheinend gerne mal den Angeber spielte, aber ansonsten mehr als lieb war. Nachdem mir Grace und Ginger alles Wichtige über die vier erzählt hatten, brachten wir die drei Hengste zurück in den Stall und ich nahm mir Touchi mit auf den Platz. Sie hatte noch die wenigste Erfahrung im Fahren, denn die anderen hatten schon erfolgreich an ein paar Turnieren teilgenommen. Mit ihr ließ ich mir viel Zeit, da sie noch neu und dazu auch noch recht jung war. Mit Hilfe der Doppellonge versuchte ich die hübsche Stute an die Zügel der Kutsche zu gewöhnen, baute ihr mit Kegeln einen Slalom auf und verringerte den Abstand immer mehr, bis sie es tatsächlich schaffte, um die Kegel herum zu laufen, ohne einen einzigen zu Boden zu schmeißen. Außerdem übte ich mit ihr viele Stimmkommandos und versuchte, sie durchparieren zu lassen, ohne, dass ich etwas mit den Zügeln tat. Am Ende der Stunde klappte dies auch einwandfrei, sodass ich sie zurück in den Stall brachte und mich dann mit Brock und Beo beschäftigte. Damit das Training schneller voran ging, bekam ich etwas Hilfe von einem junge Iren namens Cináed O'Mordha, welcher zu mir auf dem Platz dazu stieß und sich selbst immer mit einem der Belmont Brüder beschäftigte. Auch mit diesen Beiden arbeiteten wir an der Doppellonge, mit kleineren Hindernissen und Kegelfiguren und versuchten sie so gut wie möglich auf die spätere Kutschfahrt vorzubereiten. Ich war erstaunt, mit welcher Ruhe die beiden riesen durch den Sand stapften und sich von keinem Geräusch ablenken ließen. Solche Pferde waren schon etwas besonderes und dann noch so im Doppelpack! Aber auch der vierte, der hübsche Ea, war noch an der Reihe. Bei diesem brauchte ich allerdings die Hilfe von Cináed nicht, sodass sich dieser außerhalb des Platzes auf den Rasen setzte und mich dabei beobachtete, wie ich mit dem Hengst arbeitete. Dieser war wieder eine ganz andere Persönlichkeit, hatte andere Gänge, aber besaß auch diese schweren und gleichmäßigen Schritte wie die anderen Draughts. Ich konnte mir gut vorstellen, dass sie vier zusammen vor der Kusche harmonieren würden, hoffte nur, dass sich Touchi nicht mit einem der Hengste in die Wolle bekommen würde! Auch mit Ea zog ich das Training nicht allzu in die Länge und beendete diese nach knapp einer Stunden. Mittlerweile war auch ich ganz schön ins Schwitzen gekommen, auch wenn das Wetter hier in Irland fast dem bei uns in Norwegen glich. Für heute reichte es auch für mich und so beließ ich es dabei und stromerte noch etwas mit Cináed übers Gestüt, bevor ich mich in mein Gästebett begab und einschlief.
      Am nächsten Morgen war ich noch früher als sonst auf den Beinen, denn es musste einiges vorbereitet werden! Natürlich besaß das Angus Og eine perfekte Ausrüstung für jede Kutsche und jedes Pferde, denn sie hatten sich aufs Springen und Kutschieren festgelegt und da war dies natürlich höchste Priorität. Ich kontrollierte nochmal genau das Geschirr des Vierspänners, prüfte, ob alle Räder saßen und fing dann an, die Pferde zu putzen. Als alle Pferde geputzt waren, kamen Cin, Ginger und Grace hinzu und zu viert schafften wir es tatsächlich, alle vier Pferde anzuspannen. Damit Touchable keine Hengste hinter sich hatte, würde sie hinten laufen und neben sich Éamonn haben. Brock und Beo durften das Gespann führen, da die beiden immer nebeneinander laufen mussten. Als alles abflugbereit war, entschied sich Cin mit mir zu kommen und zu zweit ließen wir uns auf dem Kutscherbock nieder. Ich merkte wie die vier Pferde vor Aufregung und Energie nur so sprühten und so ließ ich sie nicht lange warten und gab ihnen das Zeichen zum Antreten. Es war für alle ein neues Gefühl, vor dem Vierspänner zu laufen. Brock und Beo hatten nun die große Verantwortung für zwei weitere Pferde und Éamonn und Touchable mussten sich an das Gefühl gewöhnen, noch jemanden vor sich und die Kutsche hinter sich zu haben. Ich ließ allen genügend Zeit zum einlaufen, blieb im entspannten Schritt und lenkte sie auf sicheren Feldwegen entlang, auf welchen uns höchstens mal ein Fahrradfahrer begegnete. Cin hatte die Augen geschlossen und schien das gleichmäßige Hufgeklapper der Pferde und die warmen Strahlen der Spätsommersonne zu genießen. Auch bei mir fiel endlich mal der Stress der letzten Tage ab und so wagte ich mich nach einiger Zeit auch an die weite Gangart, den Trab. Auch hier war es wichtig, dass die vier Pferde aufeinander achteten und niemand das Tempo erhöhte, bevor es nicht ausdrücklich verlangt war. Ich merkte, dass Ea immer wieder von hinten schob, doch zum Glück hatte Brock so einen ruhigen Charakter, dass ihn das nicht zu stören schien. Stur lief er einfach weiter. Touchable musste ich im Gegenteil dazu immer etwa antreiben, doch je länger wir unterwegs war, desto mehr gewöhnte sich sich an das Tempo und verstand auch, dass sie sich einfach nur nach Ea und Beo richten musste. Auch einen kleinen Galopp wagten wir zum Schluss. Die Straße war gerade schön eben und lud so zu einem Abschlussgalopp ein, dass ich nicht nein sagen konnte. Auch die Pferde schienen nichts dagegen zu haben und als ich ihnen das Kommando zum Galopp gab, sprangen sie alle an und galoppierten mehrere hundert Meter im Gleichschritt, bevor Beo stolperte und aus dem Takt kam. Ich parierte alle durch und ließ sie verschnaufen, denn das hatten sie echt gut gemacht und es war klar, dass am Anfang noch ein paar Fehler passierten. Nach einer gelungenen ersten vierspännigen Kutschfahrt kamen wir alle gesund und munter wieder auf dem Angus Og Stud an. Begrüßt wurden wir natürlich sofort von Grace und Ginger. Die beiden rothaarigen und typisch irisch aussehenden Frauen freuten sich riesig, als sie von mir berichtet bekamen, dass ihre Pferde das Training hervorragend gemeistert hatten und dazu auch noch die Bestätigung von Cináed bekam, welcher, trotz der ihm gut bekannten Landschaft, nur so von der Fahrt schwärmte. Es ging sogar so weit, dass mich alle drei zu überredeten, noch einen Tag länger zu bleiben und gleich noch ein weiteres Training zu veranstalten. Dieses sollte jedoch auch einen kleinen Spaßfaktor haben und so versprach mir Cin, sich eine Überraschung für mich auszudenken. Nachdem alle vier Pferde abgesattelt und abgeputzt waren, führte mich Cin zu einem Hengst, welchen ich auf Anhieb mochte. Anscheinend ging es nicht nur mir so, denn seine Boxentür war mit gemalten und fotografierten Bildern so zugehängt, dass man sie kaum noch öffnen konnte. In geschnörkelter Schrift stand ganz groß in der Mitte: Angus. Es war nicht schwer zu erkennen, dass der große, dicke, wuschlige Fuchs im Innern der Box eines der beliebtesten Pferde auf dem ganzen Gestüt war. »Angus«, meinte Cináed und ich musste mir ein Lachen verkneifen. Stattdessen grinste ich nur. »Ach wirklich, darauf wäre ich nicht gekommen.« Meine Stimme tropfte nur so vor Ironie und auch Cin musste gemerkt haben, dass dies unübersehbar Angus war. »Was hältst du von einem gemeinsamen Distanztraining? Ich habe darin auch etwa Erfahrung und zusammen macht das Ganze gleich mehr Spaß. Und außerdem« fügte er noch hinzu »Kenne ich eine wunderbare Reitstrecke genau an den Klippen entlang. Wenn du dieses Angebot jetzt ausschägst, dann verpasst du wirklich etwas!« Ich konnte nicht anders, ich musste einfach zustimmen, denn die Cliffs Of Moher hatten mich schon immer begeistert und jetzt dort entlang reiten zu können war schon lange eine Wunschvorstellung von mir gewesen. Eine halbe Stunde später waren wir beide bereit zum Start. Ich hatte niemanden anderen als Angus bekommen und Cin würde seinen eigenen Vollblut Hengst Valentines Alysheba reiten, welcher zwar noch jung, aber jetzt schon ein wahrer Prachtkerl war. Beide liefen in der Distanz noch auf E, sodass das Training für mich ein Kinderspiel werden würde. Auch Cin sah so aus, als hätte er etwas Ahnung und deswegen war ich mir sicher, dass das alles schnell von Statten gehen würde. Zum Glück hatte ich immer meine komplette Ausrüstung dabei, was praktisch war, denn so hatte ich auch jetzt meinen Pulsmesser mit dabei. Auf ein GPS-Gerät verzichtete ich heute, denn ich vertraute Cináed soweit, dass er wusste, wie wir wieder nach Hause kommen würde. Irland war perfekt für einen Distanzritt. Viele weite Flächen, nur leicht ansteigende Hügel und trotzdem stets einen gigantischen Blick. Nachdem wir die Pferde im Schritt erwärmt hatten, ging es in den Trab und je näher wir den Klippen kamen, desto aufgeregter wurde ich. Natürlich mussten wir einen gewissen Sicherheitsabstand zum Abgrund halten, vor allem jetzt mit den Pferde, und doch war es die atemberaubendste Landschaft, welche ich je vom Rücken eines Pferdes aus gesehen hatte. Rechts von uns lagen die Klippen und das brausende Meer und links waren unendliche Weiden und Felder und nur ab und zu tauchten kleine Hütten auf. Leider waren auch die Touristen hier nicht gerade wenig, was mich etwas störte. Trotzdem konnte ich sie gut verstehen, denn dieses Bild hätte jeder Mal in seinem Leben sehen sollen. Einmal bemerkte ich, wie mich jemand fotografierte und ich konnte mir vorstellen, dass das bestimmt ein hübsches Bild geworden war. Leider blieb es mir verwehrt anzuhalten und zu fragen, denn immerhin war ich mitten im Training. Angus war ein Suffolk Punk der gemütlichsten Art. Ruhig ausgeglichen und doch sehr lauffreudig und auch schnell auf den Beinen, was man von einem Kaltblut selten erwartete. Er hielt locker mit dem großen Vollbluthengst Shebe mit und das erstaunte mich jeden Kilometer aufs Neue. Trotzdem wollte ich ihn nicht sofort überfordern und nach etwa acht Kilometern gab ich Cináed das Zeichen zum Halten. Wir parierten in den Schritt durch, ließen sie noch etwas weiter laufen, bevor wir abstiegen und die beiden noch ein kleines Stück zu einem passenden Platz führten. Wir waren etwa 50 Meter von der Kante entfernt und ich konnte nicht anders, als Cin den Pulsmesser und die Zügel von Angus in die Hand zu drücken und zu den Klippen zu rennen. Es war gigantisch und je länger ich an der Kante lag, desto strahlender wurde mein Lächeln. Ich meinem Kopf konnte ich ganz genau Dumbledore erkennen, wie er da unten auf einem Felsen stand und zu mir hinaufschaute. Einfach nur fantastisch. Und trotzdem gab es in diesem Moment wichtigeres, denn ich wollte auch das Distanztraining gut durchführen und beenden, sodass ich mich dazu zwang, zu den Pferden und Cin zurückzugehen. Auch der zweite Teil des Ritts klappte dann genau nach Plan. Cináed gab ich hin und wieder kleine Tipps, was er besser machen könnte, welche er auch alle dankend annahm und so lernte nicht nur sein Pferd Sheba, sondern auch er selbst. Es war erstaunlich, was Angus und Sheba, aber auch Cináed alles geleistet hatten, als wir nach knapp 17 Kilometern wieder auf dem Angus Og Stud ankamen. Beide Pferde hatten ihr Distanztraining erfolgreich bestanden und auch ihre Draughtfreunde hatten hoffentlich viel von mir gelernt. Ich konnte gar nicht anders, ich musste Cináed, Ginger und Grace hoch und heilig versprechen, dass ich bereits nächsten Monat wiederkommen würde. Natürlich freute ich mich auch selber drauf, denn das Angus Og Stud hatte seine eigene tolle Atmosphäre und diese zog einen immer wieder an, wenn man zu lange wegblieb. Ausführlich verabschiedete ich mich von allen, bevor ich mich wieder auf den Weg nach Norwegen machte, denn auch da wurde ich dringend gebraucht.
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    • Canyon
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      Die Glut des Herzens ist am besten in den Tagen voller Dunkelheit zu erkennen
      14.09.2016 | 11.243 Zeichen | © Canyon
      Das Angus Og Stud war noch nicht lange die Heimat meiner Stute und trotzdem hatte ich den großzügigen, aber dennoch gut überblickbaren Hof schnell lieben gelernt, wie ich keines der anderen Gestüte je geliebt hatte. Irgendetwas war hier anders, irgendwas rief in mir dieses Gefühl der Geborgenheit hervor und ließ mich gerne hier an diesem Ort sein. Es war ein Zusammenspiel von vielen Faktoren, welches es ermöglichte, dass hier bereits seit rund fünfzig Jahren ein Gestüt stand, welches nie mit Geldsorgen oder anderweitigen Problemen zu kämpfen hatte. Natürlich lag es an dem guten Konzept und an der unbeschreiblich idyillischen Lage, aber vermutlich war das Wichtigste davon, der Gründer des Ganzen. Genauso wie eine Mutter ihre Kinder liebt, liebte der alte Gerald McAllister die Weiten Irlands, die langen Galoppstrecken und die Vielfalt der Pferde, welche hier entstanden waren. Schon früh hatte er seinen ganzen Lebensinhalt der Pferdezucht und der Erhaltung seltener Pferderassen gewidmet und so war, Tag für Tag, Jahr für Jahr, aus einem anfänglich kleinen Projekt ein großes Ganzes geworden. Geralds Mittelpunkt war immer das Irish Draught gewesen, welches die Eigenschaften des Springens und des Fahrens miteinander verband und somit eines der geeignetsten Sport- und Freizeitpartner in seinen Augen war.
      Niemand hätte je gedacht, dass auch die Zeit des immer so freundlichen und hilfsbereiten Hofbesitzers Geralds so abrupt zu Ende gehen würde, jedoch war es eines Morgens im sommerhaften Mai der Fall, dass Gerald nicht wie gewöhnlich zur Stallarbeit erschien und auch wenig später nicht am gemeinsamen Frühstück teilnahm. Bis dahin hatte es noch keiner geahnt, aber an diesem schönen Maitag, hatte Gerald ein letztes Mal eingeatmet, bevor er in die weichen Betten des Himmelreichs gefallen war.
      Wie der Zufall es wahrscheinlich vorhergesehen hatte, passierte dies alles, als ich meinen jährlichen Urlaub dafür opferte, einen guten alten Freund auf der anderen Seite der Erde zu besuchen und zufälligerweise von Kanada auch ein Pferd mit zurück nach Irland brachte. Drei Wochen lang, eine Woche länger als geplant, blieb mein Handy aus und auch mein Laptop verstaubte sicherlich in den tiefen meines Rucksacks und so hatte ich natürlich niemanden die Chance gegeben, mich über die neuesten Vorfälle aufzuklären. Ich vermutete allerdings, dass auch so sich niemand die Mühe gemacht hätte oder wahrscheinlicher war noch, dass niemand außer dem alten Gerald je meine Nummer besessen hatte. Nicht, dass ich je etwas gegen diese Menschen dort gehabt hätte, jeder von ihnen war etwas besonderes auf seine Art und Weise und ich konnte mir auch vorstellen, dass ich mich mit einigen, nicht mit allen, gut verstehen würde, aber ich war und blieb nun mal ein Einzelgänger, welcher es anderen Leuten schwer machte, Kontakt zu schließen.
      Jedenfalls war es für mich eine große „Überraschung“, als ich wenige Tage nach dem Tod des alten Geralds dessen Gestüt betrat und alles in Trauerstimmung vorfand. Selbst die Pferde schienen begriffen zu haben, dass die ganzen letzten glücklichen Jahre mit dem alten Gerry zu Ende waren, denn niemand konnte den Hof so gut zusammen halten, wie es Gerald immer getan hatte.
      Ich sah fast schon alles in Trümmern liegen und die Pferde auf dem Weg zum Schlachter, aber anscheinend schien der alte McAllister die Engel davon überzeugt zu haben, dem Ganzen noch eine Chance zu geben.
      Kurz vor der Beerdigung, auf der jeder Mitarbeiter und Stallnutzer und Pferdefreund und jeder noch so unwichtige Hund eingeladen war, wurde jedoch das Testament veröffentlicht, in dem der alte Mann all seinen Besitz in die Hände seiner Enkeltochter Grace McAllister legte. Gerald hatte mit seiner einzigen, jedoch früh verstorbenen Frau nur eine Tochter gehabt, welche wieder herum nur eine Tochter zur Welt brachte, welche dann dazu bestimmt war, in die Fußstapfen ihres Großvaters zu treten. Sobald sie die Freiheit der Volljährigkeit hatte, zog sie auf das Angus Og Stud und griff ihrem Großvater unter die Arme, doch trotz all ihrem Wissen, war sie dennoch recht jung und natürlich schwirrten kurz darauf schon einige Sprüche durch den Gerüchtekessel, dass die Enkeltochter des bekannten und beliebten Geralds das Gestüt bereits an reiche Investoren, für nicht allzu wenig Geld verkauft haben soll. Ich lebte nahe genug am Geschehen um mich vergewissern zu können, dass dies nicht der Fall war.
      Grace war zwar noch jung, aber der Traum eines eigenen Gestüts vor Augen ließ sie hoffnungsvoll die Fäden in die Hand nehmen, welche ihr Großvater ihr überlassen hatte.
      Mit Grace hatte ich vielleicht ein oder zweimal gesprochen, vielleicht auch mehr, keine Ahnung, jedenfalls kam sie mir meist recht vernünftig vor, vielleicht aber auch etwas zu übereifrig. Das Wichtigste war jedoch, dass ich ihr tatsächlich zutraute, das zu meistern.
      Nur wenige Wochen nach der Übernahme wurde das Haupthaus renoviert und die Einfahrt erneuert und was mich besonders glücklich machte, das große Logo des Gestüts am Eingang durch ein neues und nicht mehr verdrecktes und verblasstes ersetzt. Ansonsten ging alles seines Laufes weiter, auch wenn die Trauer über das Ableben von Gerald noch einige Zeit in der Luft hing.
      Glück hatte ich auch darin, dass Grace es mir nicht übel nahm, dass ich nicht vor dem Kauf des neuen Pferdes angefragt hatte, ob das überhaupt in Ordnung war, besser gesagt freute sie sich darüber, ein wenig anderes Blut auf dem Hof zu haben. Als sie mir dann auch noch einen Arbeitsplatz auf dem Hof anbot, konnte ich nicht nein sagen und wenig später hatte ich meinen Kleinjob im Elektrogeschäft gekündigt und arbeitete als Stallbursche auf dem Angus Og Stud.
      Natürlich hatte es Nachteile, dass Gerry nun nicht mehr unter den Lebenden weilte, allerdings war ich mir sicher, dass trotz allem das Ende des Gestüts noch nicht in Sicht war.
      Damit Grace nicht alles alleine managen musste, kam kurz darauf eine weitere Frau auf das Gestüt. Ginger Odair hieß sie, war verdammt hübsch und außerdem auch noch schlau. Sie schien eine gute Freundin oder gar Verwandte von Grace zu sein und auch Ahnung von Pferden zu haben, sodass sie zusammen mit Grace die Führung des Gestüts übernahm.
      Ginger und Grace, ein junges Frauenpowerpaar, welches es tatsächlich schaffte, Angus Og am Leben zu halten.
      Auch ich war glücklicher als je zuvor und ich wusste nicht woran es lag, aber mit der Zeit lernte ich Ginger und Grace so gut kennen, dass wir uns anfreundeten.
      Jetzt, nicht mal ein halbes Jahr später, blühte das Gestüt in neu erstrahlter bunter Pracht und lockte Woche für Woche neugierige Besucher an, die sich die gemütlichen Riesen anschauten und das wunderschöne Gestüt betrachteten.
      Ich war mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Teams geworden, was mich wahrscheinlich am meisten verwunderte, und hatte in meinem Leben noch nie einen so abenteuerlichen und fantastischen Sommer erlebt.
      Der Tod von Gerald schmerzte, aber dank ihm war aus Angus Og das geworden, was es jetzt war. Ein fantastischer Ort zum Leben.

      Mein Tag begann immer gleich. Ich hatte die Ehre, als einziger zusammen mit Grace und Ginger im Wohnhaus schlafen zu dürfen, sodass ich jeder Zeit bereit war, falls etwas sein sollte. Das kleine Zimmer auf dem Dachboden hatte ich mir gemütlich eingerichtet und teilte es mir nun mit meiner Hündin Jonna teilte.
      Um sechs jeden Morgen weckte mich der unangenehme Ton meines Handyweckers und auch wenn ich ihn verabscheute, so war es doch die einzige Methode mich früh aus dem Bett zu bekommen. Ich liebte die Arbeit auf dem Hof, aber das schien ich in aller Frühe immer zu vergessen.
      Unser gemeinsames Frühstück, was man nicht so nennen konnte, da wir uns vor einiger Zeit darauf geeinigt hatten, dass immer einer von uns länger schlafen durfte und so immer nur zwei am Tisch saßen, fand in unserer gemeinsamen Wohnküche statt.
      Meist gab es nicht viel, da auch die Pferde Hunger hatten und wir sie nicht warten lassen wollten.
      Danach ging es für uns in den Stall. Der Stall hatte zwei Seiten und gab insgesamt Platz für etwa 30 Pferde. Sollte dies mal nicht ausreichen, so gab es noch einige kleinere Stallgebäude und mehrere Offenställe.
      Aber Angus Og hatte nicht nur irgendwelche Pferde nein, das waren besondere. Ganz besondere. Das wichtigste war definitiv der Suffolk Punch Angus, welcher sozusagen das Maskottchen des Gestüts war. Auch die beiden Irish Draught Brüder Belmonts Beo und Belmonts Brock hatten eine wichtige Bedeutung für das ganze Gestüt.
      Um sich jedoch nicht nur auf die kräftigen Draughts zu konzentrieren, gab es auch einige Englische Vollblüter, weit entfernte Verwandte von den Iren, und sogar Shire Horses waren geplant, von welchen vor allem Ginger und ich begeistert waren.
      Von den Vollblütern hatte vor allem der kleine Sir Golden Mile, ein Nachkomme unseres gekörten Deckhengstes Sir Benny Miles die Herzen aller im Sturm erobert. Mein eigenes Vollbut Alysheba hatte in Miles Senior einen echten Freund gefunden und so war aus den beiden Hengsten ein unzertrennbares Paar geworden.
      Die Pferde verbrachten den Tag über natürlich auf den weitläufigen Weiden, kamen jedoch alle über Nacht wieder in den Stall. Auch den Stall liebte ich und das konnte ich nicht von jedem Stall sagen.
      Er war luftig gebaut mit vielen Glasfenstern, welche nur leider auch geputzt werden mussten, und großen Boxen, welche so errichtet waren, dass die Pferde Kontakt zu einander hegen und auch mit ihrem Kopf in die Stallgasse blicken konnten. Die dicken Draughts, selbst Éamonn, ein schneeweißer Hengst, welcher nur leider gerne sehr viel fraß, hatten genügend Platz zum bewegen und ich war mir sicher, dass es ihnen hier gut gefiel.
      Aber ich liebte nicht nur die Pferde, mein Zimmer und den Stall, ich liebte auch die Landschaft. Nicht vielen taten das bei ihrer Heimat, aber ich wusste, dass ich hier nie wieder weg wollte.
      Die Cliffs of Moher waren etwas ganz besonderes und das genau unser Gestüt nur ein paar Kilometer von diesem tollen Ort entfernt war, dass hatten wir Gerald zu verdanken, welcher alles daran gesetzt hatte, sein Gestüt nicht irgendwo aufzubauen, sondern genau da. Genau hier, um genau zu sein. Genau hier an der berühmtesten Westküste Irlands.
      Jeden Morgen nach dem kurzen Frühstück ging es also dann in den Stall. Alle Pferde wurden gefüttert und wenig später nacheinander auf die Weiden gebracht. Zu zweit war das leicht zu schaffen, weswegen all die anderen Mitarbeiter meist erst später kamen, wenn es darum ging, die Boxen zu misten oder Heu zu ernten.
      Nach den Hengsten folgten immer die Stuten. Unser neuester Zugang war da die hübsche Touchable, welche in Ireland‘s Destiny und Forestfairy gute Freunde gefunden hatte. Die drei kräftigen Stuten bildeten ein super Team und es war toll mit anzusehen, wie schnell sie sich gegenseitig ins Herz geschlossen hatten.
      Das letzte Jahr hatte zwar mit einem so tragischem Erlebnis begonnen, hatte sich aber so zum Besten gewendet, wie es niemand erhofft hatte. Und auch ich hatte eingesehen, dass nun ein neues Zeitalter für das Gestüt und für mich begonnen hatte und ich war gespannt, was in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren noch so alles geschehen würde.
      Grace, Ginger und ich waren bereit, egal was kommen würde!
    • Canyon
      Heute führte mich mein Weg mal wieder zu uns in den Stall. Wegen einiger Reisen, war ich hier in letzter Zeit seltener gewesen, freute mich jedoch zu sehen, dass es allen wie immer gut ging. Grace und Ginger gingen mit mir von Box zu Box und vor allem bei Belmonts Brock und Belmonts Beo freute ich mich über das Wiedersehen. Éamonn schien mich nicht wirklich zu erkennen und auch Touchable zeigte nur Interesse an den mitgebrachten Mohrrüben. Trotzdem freute ich mich, sie alle endlich wiederzusehen!
    • Bracelet
      Eine ungewisse Zukunft

      Es war ein sonderbarer Besuch, den ich Ende diesen Monats einer alten Bekannten zur Liebe durchführte. Gin, wie ich sie früher immer genannt hatte, erwartete mich dabei schon vor den Toren des wunderschönen irischen Hofes, der den Namen Angus Og Stud trug.
      Ich kam um mir die Pferde anzusehen, welche ich in Zukunft übernehmen würde. Auch der wunderbaren Hof sollte in meinen Besitz gelangen, da Ginger, die diesen mit zwei ihrer Freunden führen wollte, der Aufgabe nicht gewachsen war. Allerdings nicht nur wirklich nicht der Aufgabe. Eher war es die finanzielle Belastung, die Monat für Monat auf die drei zukam, weshalb es zu zahlreiche Konflikte unter ihnen kam und genau dies schien der Anfang vom Ende gewesen zu sein. Geldsorgen waren nunmal nicht schön, aber, so überheblich das nun auch klingen mag, gottseidank keine meiner Sorgen.
      Dennoch war es eine große Verantwortung den idyllischen Hof zu übernehmen und auch die fünf neuen Pferde bei mir aufzunehmen. Interessiert sortierte ich nun aber erstmals meine neuen Pferdepässe: ,,Destiny, Red Carpet, Forestfairy, Éamonn und.." ich stockte ,,Touchable?",murmelte ich entsetzt, überrascht und erfreut zugleich. War dies die hübsche, sportliche Schimmelstute, die vor langer Zeit in meinem Besitz war?
      Als ich im Stall angekommen war bestätigte sich meine Vermutung. Tatsächlich. Wunderschön wie eh und je stand sie vor mir und beäugte mich interessiert. Sie schien sich an mich zu erinnern. Zumindest sagten mir dies ihre Augen.
      Nachdem ich mir auch die anderen drei Pferde angesehen hatte unterzeichnete ich noch einmal einen Verkaufsvertrag. Nun war es amtlich. Ich hatte einen zweiten Hof gekauft und dies nur mehr oder weniger um Ginger zu helfen, auch wenn sie ohnehin sehr traurig war, da sie schon drei Pferde abgeben musste. Eines war nun in Norwegen und zwei andere, darunter ihr Liebling, wie sie mir traurig anvertraute, waren nun in Südkorea.
      Die Situation bereitete mir definitiv keine gute Stimmung, doch ich war sicher das Richtige zu tun. Weitere administratorische Dinge gab es noch zu klären und somit war die Zukunft des Hofes dennoch ungewiss. Man würde sehen, was die Zeit so brachte.​
    • Eddi
      Verschoben am 08.12.2017
      Grund:
      6 Monate keine Pflege.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Bracelet
    Datum:
    25 Aug. 2016
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    EXIF Data

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    Mime Type:
    image/jpeg
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    600px
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    400px
     

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    Vater: Unbekannt
    - Vater: Unbek.
    - Mutter: Unbek.



    Mutter: Unbekannt
    - Vater: Unbek.
    - Mutter: Unbek.

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    Besitzer: Angus Og Stud - Zion, Canyon & Bracelet
    Vorbesitzer: Bracelet | Lespoire (Ofagwa)
    Besitzerverlauf: Lespoire (Ofagwa) -> Bracelet -> Ranjit -> Angus Og Stud (Z, C & B)
    Ersteller/Vkr: Ofagwa/Verfallen
    __________________________

    Rasse: Irish Draught
    Alter: 6 Jahre (2010)
    Geschlecht: Stute | Hengst | Wallach
    Stockmaß: 169 cm
    Abzeichen: Blesse, 2x weiße Fesseln, 2 Socken
    Fell: Apfelschimmel
    Langhaar: Schwarz

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    Touchable ist eine sehr vielversprechende junge Stute. Durch ausgezeichnete GGA sowie ihrer Größe eignet sie sich hervorragend für Dressur und Springen. Auch in Vielseitigkeit vermutet man eine große Begabung bei ihr. Noch ist sie sehr jung und gerademal angeritten worden. Sie muss noch viel lernen aber jeder der sie kennt sieht, für welch große Siege sie sich qualifizieren kann.
    Vom Charakter her ist Touchable eine zielstrebige, arbeitswillige Stute die gerne neue Dinge lernt. Sie ist mutig und auch brav im Umgang mit Jugendlichen. Nur für kleinere Kinder ist sie nicht geeignet, da sie durch ihr junges Alter noch sehr übermutig ist.
    Ihr Name bedeutet, dass man mit ihr alles erreichen kann; also freuen wir uns, bald Touchable's erste Tuniersaison beobachten zu können.

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    Western | Englisch | Western & Englisch

    Western Klasse E A L M S S* S** S***

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