Canyon

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| Hannoveraner | Stute | gekrönt |

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Canyon, 20 März 2017
Ofagwa, sadasha und Veija gefällt das.
    • Canyon
      Alte Berichte
      unbekannt | unbekannt
      Pflegebericht
      Ich war schon gespannt auf meinen neuen Schützling, als ich mit einem Halfter in der Hand die Weide betrat. Coloure Splah stach mir sofort ins Auge, denn sie hatte eine auffällige Kopfform und war in einem hübschen Braunton gescheckt.
      Langsam trat ich auf sie zu und bemerkte sofort das Temperament in ihren glitzernden Augen.
      Sich wich mir nicht aus und ließ sich geduldig das Halfter anlegen, was mich freute da ich mir Widerstand gerechnet hatte.
      Ich führe die junge Stute zum Putzplatz und verbrachte etwa eine dreiviertel Stunde damit die Grasflecken aus den weißen Flecken in ihrem Fell zu entfernen.
      Ich überlegte einen Moment.
      „Was soll ich jetzt mir dir anstellen?“ fragte ich das Pferd. Coloure Splah schnaubte als Antwort was mir ein kleines Kichern entlockte.
      Da mit nichts besseres einfiel, ging ich mit ihr in den Roundpen und begann mit ein paar Gehorsams Übungen.

      unbekannt | Wolfszeit
      Ankunft
      Ich war grade mit allem fertig als der LKW mit den neuen Pferden vorfuhr. Ich öffnete die Ladeklappe und sechs Pferd guckten freundlich raus. Amirah wieherte sogar als sie mich und die Gegen erkannte. Ahmirah nahm ich am Halfter und sellte sie auf die Weide auf der sie früher auch immer stand. Freudig buckelte sie und begrüßte die anderen Pferde. Nun nahm ich Avicii die ich Rinnja als Ziehmama geschickt hatte am Halfter und ihr Jährling olgte uns brav. Die beiden stellte ich auf dei Koppel wo auch die anderen Stuten mit Fohlen standen. Coloure Splash rannte auch gleich freudig nehmen Avicii her über die Koppel. Nun nahm ich die Fuchsstute Rinnaja hate mir empholen sie erstmal in einzelhaftzu stecken da sie eine extreme Zicke war. Also stellte ich Miss Griselda Braun auf die kleine Hausweide wo sie gleich alles inpizierte. Nun musste ich nur noch das lezte Pferd holen.Brithish Gold. Die hübsche Stute setllte ich auf ein abgetrentes Stück Weide neben den anderen Stuten. Sie wurde gleich von Nathalie, Uschi und Elvish Beauty begrüßt.

      10. März 2015 | Rinnaja
      Tagesbericht
      Als ich Morgen Fertig war mit mein Pferden ging ich in den Fohlen Stall. Colin war auf Fordbildung und Wolfzeit hatte alle hat mit den Reitschuler zu tun so blieb es an mir mich um paar von hieren Pferden zukümmern. Zu erst brachte ich Warro of Light,Coloure Splah und Lamira auf die weide bevor ich noch Brött,Nabuko und Wo der Wolf Heulte raus brachte. Alle 6 Waren die mal lieb und Artig so konnte ich schnell die ganzen Boxen aus Misten und die 6 Fohlen spielten voller freude auf der Weide. Als ich den Endlich Fertig war mit der Letzen Box trank ich schluss Cola und machte mich weiter an die Arbeit mit Lamira und Coloure stand Boden Arbeit auf den Plan. also ab in die Halle und an die Arbeit. Als das Fertig war nach 3 Stunden brachte ich die anderen Fohlen wieder in den Stall sie hatten heute Ruhe Tag da noch viel Arbeit bei mir auf den Plan stand. Zuerst holte ich Warrio of Light und Brött in den stall. Brött war da von nicht so begeistert und versuchte nach mir zu schnappen aber nach einer kurzen Diskotion war das auch geklart. Danach Nabuko und Wo der Wolf Heulte beide waren Lieb und horen wenn man was sagte. Als alle Fohlen drine waren ging ich in Haus Mittag essen.

      unbekannt | Wapst
      Sammelpflegebericht
      Als ich aufstand, mich duschte und für den Stall anzog, beobachtete ich die grauen Wolken, die über den Hof hinwegzogen. Es regnete. Ich stiefelte aus dem Haus und joggte zum Jungpferdestall. Die Kleinen durften heute auf der Fohlenweide im Regen spielen. "Was für eine Freude.", dachte ich und strich mir eine nasse Strähne aus dem Haar. Die Schubkarre mit frischem Heu hatte ich gestern schon perat gestellt. Ich teilte das Heu aus und suchte alle Halfter zusammen. Zuerst halfterte ich Soundcloud und Brött auf um sie auf die Koppel zu bringen. Ich beeilte mich und die Fohlen trabten hinter mir her. Auf der Koppel angekommen verzogen sich die Fohlen so schnell sie konnte unter den Unterstand und fraßen das Heu, dass ich vorhin beim Austeilen auch hier her brachte. Nun waren Nabuko und Lamira dran. Sie ließen sich ziehmlich Zeit und schienen d en Regen zu genießen. "Kommt ihr beiden.", sagte ich und öffnete das Tor. Brött spitzte die Ohren und trabte zu ihren Freunden. Es folgten Warrior of Light, Coloure Splash und Wo der Wolf heult.
      Ich beobachtete die herumtobenden Fohlen, als ich gerade die Schubkarre über dem Mist ausleerte. Mittlerweile hatte es aufgehört zu regnen und ich hatte nicht mehr viel zum Misten.

      Nachmittags, 16:30 Uhr:
      Ich wollte die vier Jungpferde Nabuko, Lamira, Brött und Soundcloud zusammen in der Halle laufen lassen und als ich sie alle dort hin brachte, nahm ich mir eine Longierpeitsche um sie antreiben zu können. Die vier genossen es, sich auf trockenem Boden auszutoben ohne aufpassen zu müssen, dass sie ausrutschten. "Hop!", trieb ich sie an. Nabuko buckelte kräftig und startete ein Wettrennen mit Brött, während Lamira und Soundcloud nicht viel Lauflust zeigten. "Ihr habt euch wohl schon auf der Koppel ausgetobt?", fragte ich lächelnd. Nach einer ganzen Weile standen die Jungpferde wieder auf der Koppel und ich nahm Wo der Wolf heult und Coloure Splash mit zum Putzplatz. Ich striegelte sie ordentlich und ließ auch sie in der Halle laufen. Die beiden gönnten sich auch ein ordentliches Wettrennen, bei dem Splash diesmal gewann.

      Abends, 20:00 Uhr:
      Warrior hatte ich longiert und bereits in den Stall gebracht. Den Fohlen, die Kraftfutter bekamen, stellte ich Futterschüsseln bereit. Ich öffnete das Stalltor soweit es ging und lief zur Koppel. Die Koppel öffnete ich auch und rief die Jungpferde. Mit voller Freude galoppierten die Fohlen in Richtung Stall und jedes an seinen Platz. Ich schloss den Stall wieder und verabschiedete mich von jedem Fohlen mit einem Knuddeln.

      9. Juni 2015 | Wolfszeit
      Pflegebericht
      Ich wachte früh auf und zog mich um. Es war noch dunkel draußen. Leise um niemanden zu wecken sclich in in die Küche wo ich schnell Frühstückte bevor ich in den Stall ging und damit begann die Fohlen zu füttern. Während sie fraßen ging ich über die beiden Koppel um diese zu kontrolieren. Als ich zurück im Stall waren hatten die Fohlen aufgefressen und ich brachte sie nacheinander auf die Koppel. Ich nähm erst Worrior of Light und Coulore Splash. Die beiden Fohlen tollten gleich ausgelassen über die Koppel.Ich schaute ihnen noch etwas zu bevor ich begann die Stuten und Hengste zu fütter. Auch hier brachte ich anschließend alle nacheinader auf die Koppel. Ich begann bei Promise Of Sundance undCassini´s Girl daruaf folgten Nathalie und Ice Rainaußerdem noch Lamira und Elvish Beauty.

      Die 6 Stuten begannen sich auzupower und rumzutoben. Als nächstes waren Maskotka, Keezheekoni, Finest Selection, Abadon all Hope,Uschi und Avicii dran. Auch diese Stuten begannen ordendlich zu toben und Spaß zuhaben. Zurück im Stall sah ich das Colin angefangen hatte die Boxen auszumisten. Nun folgtren nur noch die Lezten Biest,Violá,Anke und Ardehel.

      Nun folgten die Hengste Nabuko und Wo der Wolf heuelt waren zuerst darn. Darauf folgten Elf Dancer, Crystal Sky und Lespoire.Als nächstes folgtenSlaughterhorse, Whats Happen In The Dark,All Hope Is Gone, Captain Morganund Acerado. Als leztes waren nun Alvari, Djafur, Citzien Fang, Carryon my Wayward Son, Litte Buddy und Aschenflug. Als alle Pferde auf die Koppel gebracht hatte war es inzwischen Hell. Also ging ich in den Stall um Selections Haflfter zu holen. Als ich gerade zurückkam fuhr ein Auto fohr und ein junger Mann stieg aus. Er war groß, blond und ca. um die 20. ich ging auf ihn zu unb begrüßte ihn. „Hallo, sie sind warscheinlich Jayden Parker. Richtig?“fragte ich ihn. Der Junge Mann lachte und erwiederte:“Ja, genau der bin ich. Sie sind dann wohl Frau Montrose.“ „Sie können mich ruhig Luchy nennen.Sie kommen genau richtig ich wollte gerade Selection fertig machen. Wie wärs damit wenn sie erstmal ihr reitgeschick auf die Probe stellen bevor ich ihne den Hof zeige.“Er nickte und wir gingen zusammen zur Koppel. Ich rief die Stute und kraulte sie kurz.“Das ist Finest Selection, eine Hannoveraner Stute.“Ich halfterte die Stute und wir gingen zu putzplatz wo ich die Stute anband und Jayden zeigte wo die Satelkammer ist. Ich ließ ihn Selection fertig machen und begleitete ihn zu reitplatz wo ich ihm zuschaute. Ich sah grad das Colin mit Carry on ausritt.Als Jayden fertig war begleitete ich ihn zum Putzplatz und half ihm absatteln. Anschließend brachten wir Selection zurück auf die Koppel nun zeigete ich ihm den Hof und teilte ihm seine Pferde zu er würde sich nämlich um Alvari, Darky, Keez, Selection, Biest, Ardehel, Violá, Anke und Avicii kümmern. Als leztes zeigte ich ihm sein Zimmer. Als ich gerade fertig war fuhr erneut einAouto vor das war die zweite Stallhilfe. Eine junge Dame, ihr Name war Anuschka Fournier. Auch sie begrüßte ich und zeigte ihr ebenfalls den Hof bevor ich ihr ihre Pferde zuteilte. Anu würde sich nämlich um Elf Dancer, Djarfur, Aschenflug, Lespoire, Slaughter, Promise, Girly und Ice Rain kümmern.

      Ich beschloss mit Elvish ud Nathalie ausreiten zu gehen. Also machteIch Elvish fertig und nahm Nathlie als Handpferd mit. Da es sehr warm war ritt ich mit den beiden zum See wo beide prusten schwammen. Zurück auf dem Hof sattelete ich beide auf und brachte sie suf sie Koppel. Nun war Little Buddy darn. Da Anu grad Ash fertig machte fragte ich sie ob wir nicht ein Übungsrennen machen wollten. Sie stimte zu und 10 Minuten später ritten wir um die Wette. Da Buddy wergen seiner Lahmheit etwas außer formwar gewann Anu mit Ash. Ich spritze den geschwizten Buddy ab und brachte ihn auf die Koppel. Mit Crystal Skymachte ich etwas Dressur und Captain Longierte ich etwas. Am abend olten wir alles Pferde rein und fütterten sie ein leztes Mal. Müde fiel ich in mein Bett und schlief an Colin geschmiegt ein.

      unbekannt | Wolfszeit
      Pflegebericht
      Ich wachte auf und merkte das Colin schon weg war. Solang konnte er aber noch nicht weg sein, da sein Bett noch warm war. Also stand ich auf und zog mich an. In der Küche waren schon Colin und Juan am Frühstücken. Juan schien noch halb zu schlafen. Er würde sich schnell an die früher Uhrzeit gewöhnen. Anu und Jayden kamen gerade rein. „Morgen“ kam es von den beiden.“Die Boxen sind gemistet und die Pferde auf der Koppel“. „Gut ein ounkt weniger auf der Liste. Heute soll ein neues Foheln kommen sonst ist alles wie immer.“ antwortete ich den beiden. Nach dem Frühstück verschwanden alle bis Colin und Juan im Stall. Die beiden sollten das Fohlen abholen. Ich kümmmerte mich erst um Iliada die mit Avicci auf der Hauskoppel stand. Die Stute war seit einer Woche bei uns und ihr schien es von Tag zu Tag besser zugehn. Siewurde noch nicht tranier da sie sich ersteinmal erholen sollte. Also ging ich zur Fohlenkoppel und holte Coloure Splash. Die kleine Stute sollt heute ein bisschen Longiert werden also legte ich ihr den longiergurt an und es ging in den Raound Pen. Nach einer halben Stuned brachte ich sie zurück auf die Koppel. Als nächstes ging ich zu Nathalie, da sie heute Ruhetag hatte, schmuste ich nr mit ihr. Little Buddy war der nächste mit ihm trainierte ich etwas auf der Rennbahn. Als ich ihn gerade zurückgebracht hatte kamen Juna und Colin mit dem Fohlen zurück. Ich öffnete den Hänger und ein winzigkleines Fohlen stolperte mir entgegen und schaute sich ängtlich um. Ich brachte Delyx zu Ardehel auf den Paddock da sie seine Ziehmutter machen sollte. Der kleine suchte sofort Kontakt. Als leztes war nun Elvish Beauty dran mit ihr ging ich etwa ausreiten. Als ich mit allem fertig war machte ich mich fertig. Da Colin mich zum essen eigeladen hatte.

      8. August 2015 | Wolfszeit
      Pflegebericht
      Ich wachte früh auf wie sooft in lezter Zeit. Die Sonne kletterte gerad über die entfernten Bergrücken. Ich schaute auf die Uhr. Es war halb fünf. Ich musste zwar erst in einer Stunde aufstehn doch ich stieg vorsichtig aus dem Bett und bemühte mich Colin nicht zu wecken. Ich zog mich an und ging in den Stall. Ich schaute zuerst nach Illiada und Avicii. Der Braunenen Stute ging es allmählich besser auch wewnn sie noch einiges zunehmen müsste. Ich brahte die beiden Vollbluter auf die Koppel und schaute nach den Fohlen, auch sie durfen auf die Koppel. Ich begann nun mit dem Füttern und als ich die Stuten fertighatte kamen auch Anu,Jayden und Juan. Sie übernahmen das füttern und ich begann Elvish Beauty fertig zumachen. Ich puzte sie gründlich und Sattelte sie dann. Ich ging mit ihr auf den Platz da es in der Halle sehr Warm war. Ich machte etwas Dressur mit ihr. Als ich fertig war kam mir Colin mit Acerado entgegen. Jayden hingegen spannte grad Anke und Violá an. Juan puzte gerade Captain Morgan und Anu trainierte gerade Aschenflug. Ich sattelte Elvish ab um sie abzuspritzen. Danach urfte sie sich auf der Koppel austoben. Ich holte ich mir Blue Heart da er heute etwas Verladeform lernen sollte. Als ich mit ihm fertig war brachte ich ihn zurüück auf die Koppel wo er mit Delyx über die Koppel tobte. Coloure Splash longierte ich etwaas bevor ich auch sie zurück brachte. Ich schaute den Fohlen etwas zu. Anu war nun auch schon mit Elf Dancer, Lespoire und Slaughter fertig und war grad dabei Promise fertg zumachen. Colin brachte gerade Worrior Of Light zurück. Er hattte gerade Citzien Fang, Abadon All Hope und Lamira trainiert. Jayden war gerade mit Keezneekoni,Biest und Ardehel fertig und begann gerade Darky fertig zumachen. Juan Brachte gerade Selection auf die Koppel.. Davor hatte er scon Maskotka, Possybilyti und All hope Is Gone trainiert. Er bagann nun mit dem nachfüttern. Ich machete mich nun daran Litle Buddy fertig zumachen. Auf dem weg zur Gallopbahn kam mir Anu mit Cassini etngegen. Colin arbeitete gerade mit Wo der Wolf heukt auf dem Dressurplatz. Als ich mit Buddy fertig war sprizte ich auch ihn ab und brachte ihn auf die koppel. Da ich und Colinh audreiten wollten mahten wir nun Nathalie und Carry On fertig. Wir ritten zum See wo wir etwas plantschen. Auf dem Rückweg hatten wir außerdem ein außgiebiges Gespräxh üner das Kinder Tehma. Al ich im Stall fertig war ging ich rein und fie müe in mein Bett. Colin legte sich zu mir. Ich kuschelte mich n ihn und amnete seinen warmen Duft ein. Es war eine mischung auf Pferd, Schweiß und einfach Colin. Müde und von seinem Gerüch eingelllut schlief ich ein.

      20. September 2015 | Wolfszeit
      Pflegebericht
      Luchys Sicht
      Heute hatte ich viel zu tun da viel gemacht werden musste.Als ich mit dem Füttern fertig war, ging ich zuerst zu den Fohlen. Ich kümmerte mich erst um Blue Heart. Die kleine Stute begrüßte mich mit einem grummeln. Ich führte sie aus der Box und puzte sie. Anschließend übete ich mit ihr etwas am Strick laufen was sie schon gut machte. Als ich fertig war brachte ich sie zur Koppel wo sie sich austobte. Sie sprag und lief mit den anderen Fohlen um die Wette. Als nächstes war Delex dran. ich holte Ardehel mit dem kleinen von der Koppel und auch ihn trainierte ich.Er arbeitete gut mit, auch wenn es nicht sogut lief wie bei Blue. Als wir fertig waren brachte ich auch ihn mit seiner Ziehmutter zurück. Nun war Worrior of Light darn. Es dauerte ein bisschen bis ich ihn eingefangen hatte, da er immer wieder wegrannte wnn ich ihn fast hatte.Als ich ihn endlich puzte ich ihn. Ich longierte ihn und brachte auch ihn auf die Koppel, wo er Fröhlich herumsprang und rannte. Als leztes folgte Coulore Splash. Auch sie fing ich ein und puzte sie. Sie wurde ebenfalls longiert wo sie super mitarbeitete. Sie war bald alt genug um zu den großen zu ziehen. Ich stellte sie heute das erstemal zu den Stuten auf die Koppel. Sie fügte sich gut ein und auch die Stuten schienen kien Problem mit ihr zuhaben.Glücklich darüber ging ih zurck in den Stall um mich um die anderen Pferde zukümmern.

      5. Oktober 2015 | Wolfszeit
      Pflegebericht
      Der Wecker schrilte duch die stille. Müde und mit geschlossenen Augen suchte ich ihn und schaltete ihn aus. Ich weckte Colin der neben mir schlief “Morgen Schlafmütze“. Als antwort bekam ich nur ein brummeln. Ich kletterte aus dem Bett und machte das Licht an. „Mach das Licht aus“ grummelte Colin. Doch ich ingnorierte es einfach und nahm mirmeine Klamoten aus dem Schrank. Ich zog mich an und lief in die küche. Jayden hatte schon Kafee gemacht und frrüstückte gerade. Ich nahm mir eine tasse Kaffee und begann ebenfalls zu Frühstücken. Colin kam runter und bald darauf folgten auch Anu und Juan. Ich frühstückte fertig und ging mit Colin in den Stall. Ich begrüßte Colore Splash die auf ihrer Box schaute und begann zu füttern. Als alle zufrieden mapften. Ging ich zu Splash die inzwischen fertig war und führte sie aif den putzplatz wo ich sie anban. Heute stand bodenabeit an. Also holte ich ihren Putzkasten und begann sie zu putzen. Colin puzte währen dessen Carry On my wayward Son. Als ich ferig war führte ich die junge Stute in die Halle, auf dem weg trafn wir Jayden,Anu und Juan die gerade in den Stall gingen. Ich arbeitete ca. eine halbe Stunde mit Splash bevor ich sie auf die Koppel führte wo auch gerade Jayden mit Keezheekoini und Juan mit Finest Selcetion. Anu war gerade auf dem Platz mit Elf Dancer beschäftigt. Ich lief zum Stall und begann nun All Hope Is Gone zu putzen. Da Anu auch gerade Uschi puzte beschloss ich ihr zuzeign wi man eine Kutsche lenkt. Als wir gerade die Pferde anschirrten kam Colin mit Citzien Fangvorbei. Als alles saß fuhren wir los. Auif dem Ausreit weg trafen wir Jayden der gerade mit Ardehel und Delyx einen Spatziergang machte. Zurück fuhren wir an den Fohlen koppel vobei wo Blue Heart und Worrior of Light schon fröhlich rumtollten. Außerdem ritt Colin gerade Rosi auf dem Platz. Langsam begann sie ein richtig gutes Pferd zuwerden. Zurück schirrten wir Uschi und Hope ab und brachten sie auf die Koppel. Auf meinem Plan standen zunächst Illiada und Avicii. Diebeiden sollten heute in der Halle frei laufen: Also holte ich sie aus dem Stall und ließ sie sich eine Stunde auspowern. Währen Juan mit British Goldarbeitete, machten Colin, Anu und Jayden mit Little Buddy,Aschenflug und Wo der Wolf heult ein trainigsrennen machten. Als ich die Stuten auf die Weide gebracht hatte nahm ich mir Dorn und machte einen Distanzritt. Ich ritt hoch an den Koppel und sah das auch Violá,Cassini´s Girl, Ice Rain und Aceradoinzwischen auf der Koppel standen. Als auch Dorns training abgeschlossen ging ich in den Stall um ihn abzusattel. Colin war grad mit Griselda auf dem putzplatz und die Stute zickte mal wieder was das zeug hält. Plötzlich stieg die Stute und erwischte Coin mit dem huf im Gesicht. Eschrocken drückte ich Dorn gerade Anu in die Hand die gerade Miss Leika rausführet, und stürmte zu Colin rüber. Zum Glück gings ihm gut pis auf eine Platzwunde kanp unterm Auge. Ich Stellete Griselda schnell zurück in die Box, bevor ich mit Colin ins Haus ging um ihn ersteinmal zu verarzten. Ich erteilte Anu, Juan und Jayden noch lezte Aufgaben und dann fuhr ich mit Colin ins Krankenhaus. Nach 3 1/2 Stunden war die Wunde genäht und wir zurück auf dem Hof. Die 3 hatten sich inzwischen auch um Abadon All Hope, Lamira, Nabuko, Possybility, Whats Happen in the Dark, Elvish Beauty, Crystal Sky, Maskotka und Promise of Sundance gekümmert. Da es spät war und langsam kalt wurde holten wir alle Pferde rein. Nun bekamen alle ihr abendessen. Ich und Colin bliebn noch kurz im Stall, bevor auch wir reingingen.

      24. Dezember 2015 | Wolfszeit
      Weihnachten
      Ich wachte davon auf das Colin aus dem Bett steig. Normalerweise schlief er noch wenn ich aufstand. „Morgen Schatz“ sagte ich und stieg auch aus dem Bett. „Frohe Weihnachten, Luchy“ erwiederte er und gab mir einen Kuss. Ich zog mich an und ging in die Küche. Es roch nach Weihnachten. Auf dem Tisch stand ein Telle mit Sepkulatius und eine Kanne Kaffe. Sachscha, Jayden und Anu saßen bereits am Tisch und riefen“Föhliche Weihnachten, Luchy“. Ich liebe die drei dafür das sie immer an alles dachten. Colin und Rinnaja kamen auch runter und alle Frühstückten munter miteinander. Als alle fertig waren gingen Colin und ich zusammen in den Stall wo Fashion Girl uns zu wieherte. Ich kraulte die Stute kurz bevor ich mir Elvish´s und Abodon´s Halfter nahm. Ich holte erst Elvi aus ihrer Box und band sie, auf der Stallgasse an. Anschließend holte ich Abadon aus ihrer Box, band Elvi los und ging mit den beiden zur Koppel. Ich öffnete das Tor und warte kur bis Colin mit Miss Griselda Braun kam die in lezter Zeit immer schwerer zu händeln war. Als er da wr schloss ich das Tor hinter ihm und er ließ Griselda laufen, die auch gleich in den Tarb und dann in den Gallop fiel und durch den Schnee buckelte. Ich ließ nun auch Elvish und Abadon laufen. Colin und ich gingn auf die andere Seite des Zauns und schauten zu wie Abadon jetzt mit Grisi über die Koppel düste und Elvi sich glücklich wälzte.Während Grisianfing zu grasen, begannen Abadon und Elvi sich zu bekannabern. Colin und ich gingn nun zurück in den Stall um British Gold, Rosedealer und Cassini´s Girl zu holen. Ich begüßt Rosi und kraulte sie kurz bevor ich sie zur Koppel führte. Sie war garnicht enfach zu händeln da sie übermütig war. Auf der Koppel angekommen ließich sie Laufen und sie buckelte fröhlich durch die Gegend. Colin kam gerade mit British und Girli als Rosi sich langsam beruhigte. Wir schauten den Pferden kurz zu und ich kaulte British ein bisschen die an den Zaun kam. Nachdem wir alle Pferde auf die verschneite Koppel gebracht hatten begannen Sascha und Colin auszumisten. Während ich mit Jayden das Heu auf den Koppeln verteilte und die Tränken enteiste. Die meisten Pferde sprangen immer noch fröhlich über die Koppeln. Als ich dann mit Anu noch das Kraftfutter in den Boxen verteilt hatte holte ich Uschi und Hope von der Koppel. Ich begann damit Hope zuputzen was nicht lange dauerte da alles unter der Decke schön sauber war.Bei Uschi dauerte es etwas länger da man auf dem Hellem Fell einige Flecken sah. Als beide Saber waren Schirrte ich sie an und fuhr mit dem Schlitten los. Ich fuhr begleitet von dem Glochengeklingel des Geschirrs die übelich Rute durch den Wald. Kur vor dem Hof begegnete ich Jayden der gerade mit Promiseund Colore Spalsh einen Ausritt machte. Promise lief brav wie immer am Schlitten vorbei, doch Splash wollte unbedingt Hope abschnuffeln. Hope bleib ruhig während Jayden die junge Stute an uns vobeiführte. Als ich an der Rennbahn vorbei fuhr sah ich wie Colin und Sascha gerade Little und Ashtrainierten. Beide Pferde schienen gut in form zusein und auch der Schnee schien für sie kein Hinderniss zusein. Ich spannte Uschi und Hope aus, deckte sie ein und brachte sie zurück auf die Koppel. Anu holte gerade Finest Selection von der Koppel um die Stute zu trainieren.Ich hingegen holte mir Captain um ihn zu longieren. Colin und Scascha brachten gerade Ash und Littel, die ziemlich verschwitz waren zurück und ließen sie abschwitzen. Ich puzte Captain und ging dann in die Hallle um ihn zu longiern. Als ich fertig war deckte ich ihn wieder ein und brachte ihn zurück auf die Koppel. Aus der ferne sah ich Anu und Jayden die gerade Darly und Wolf trainierten. Colin arbeitete gerade mit Keez und Sascha mit Legolas. Ich holte mir nun Dorn von der Koppel.Ihn ließ ich in der Halle laufen da für das Distanztraining zu viel Schnee lag. Als er sich ausgetobt hatte ließ ich Ice Rain und Maskotka in der Halle laufen und etwas frei Springen. Iliadaund Avicii galleopierten gerade auf der Rennbahn, während Lamira ertwas Dressur machen musste. Colin übte mit Leika etwas Springen und ich brachte die Stuten zurück uaf die Koppel. Fashion Girl, Nathalie, Possibilety,Nabuko undAce hatten heute Ruhetag. Ich holte mir Elf Dancer und machte erwas Dressur mit ihm. Er arbeitete gut mit und bekam dafür eine Karotte.Als ich gerade fertig war kam Colin mit jemandem um die Ecke. Sie stelllte sich als Samantha vor. Es war eine trainerin die Colin angheuert hatte um Crystal zu trainierne. Ich freute mich riesig da der Hengst es nötig hatte da die momentanen Lektionen ihn zu langweilen begannen. Ich zeigte ihr ihr Zimmer und ging in den Stall um die Schabracken zu übeprüfen und aus zu wecheseln damit ich die dreckigen Waschen konnte. Alsich fertig war kam Smantha und ich zeigte ihr Skys sattel zeug. Samantha begann sich mit dem Hengst anzufreunden und ich ging ins Haus um eine Pause einzulegen. Colin versuchte Citzien und Carry bei zubring stehenzubleiben auch wenn er wegging. Jayden und Sascha übetn mit Worrior und Happy das veralden und ich Schnappte mir Violá, Delyx und Ardehel und ging mit ihnen Spazieren. Als alles auf dem Hof getan war feierten wir Ausgiebig Weihnachten. Um Mitternacht fiel ich müde und erschöpft ins Bett, wo ich mich an Colin schmiegte und schnell Einschlief.

      21. Februar 2016 | Wolfszeit
      Drei Neuankömmlinge
      Ich stand auch und schaute aus dem Fenster über Nacht hatte es kräftig geschneit, nachdem es im lenzten Jahr zwar kalt war ,aber nie geschneit hatte. Ich duschte und zog mich an. Zwischen drin weckte ich noch Colin der noch schlief. Nach dem Frühstück ging ich raus. Es war kalt und man konnte die Atemwölcken sehen. Ich ging zuerst zum „Shettyauslauf“ und schaute nach Ardehel, Violá und Delyx. Delyx tollte fröhlich im Schnee rum während Ardehel gemütlich im Offenstall ihr Heu knabberte. Viola, das Plüschtier unter den Drei, wälzte sich gerade glücklich im Schnee. Ich war froh das die kleinen sowieso ihre Weidedecken trugen sonst wären sie nämlich nass geworden. Als nächstes ging ich in den Zuchtstall der Stuten. Der warme Geruch von Pferden schlug mir entgegen. Nathalie erwartete mich schon und stecke mir ihren Kopf entgegen. Lächelt kraulte ich sie kurz bevor ich ihn der Futterkammer verschwand um das Futter vorzubereiten. Ich verteilte das Kraftfutter in den jeweiligen Eimer. Als in jedem Eimer die entsprechen Portion drin war verteilte ich erst alle Eimer vor den Boxen, bevor ich jedem Pferd sein Futter in den Trog kippte. Im Hengst- und Privatstall kümmerte Colin sich ums füttern. Als alle ihr Kraftfutter mapften verteilte ich noch das Heu. Kaum war ich damit fertig tauchte auch Jayden auf um die Boxen zu misten. Ich ging nun zu Nathalie nahm ihr Halfter vom Halter vor der Box und ging in die Box. Ich halfterte die Stute und kraulte sie noch kurz bevor ich sie zum Putzplatz führe. Dort angekommen band ich den Schecken an und holte ihre Putzbox aus der Sattelkammer. Ich deckte sie aus und begann die Braun-Weiße zu putzen. Die brave Stute stand gelassen da und genoss es. Als ich fertig war holte ich ihr Sattelzeug und eine Abschwitzdecke. Ich machte die Stute komplett fertig und führte sie dann in die Halle. Da es noch früh war war ich komplett alleine. Jayden und Colin waren mit dem misten beschäftigt und Anu ging Morgens am liebsten mit Flocke ausreiten. Ich ritt Nathalie war bevor ich die Abschwitzdecke über die Bande legte. Ich übte einige A Lektionen mit ihr da bald die Tuniersasoin wieder startete. Als ich fertig war legte ich ihr die decke auf und ritt noch etwas Schritt damit sie sich etwas abkühlen konnte. Ich brachte die braun-weiße Stute zurück in den Stall wo ich sie Absattelte und wieder Eindeckte. Da Colin, Anu und Jayden schon alle Pferde auf die Koppel gestellt hatten räumte ich auf und brachte auch Nathalie raus, wo wo Leika schon wartete, da Colin Fashion Girl schon zum tranig geholt hatte. Ich ging nun zum Shettyauslauf zurück um mit Ardehel zu arbeiten. Ich holte ihr Halfter aus der „Shettyhütte“ und holte sie aus dem kleinen Paddock. Da es draußen zu kalt war ging ich mit der kleinen Stute in den Stutenstall auf dem Putzplatz. Ich band sie an und holte ihr Putzzeug. Die kleine neugierige Stute fand alles interessanter als mich , dadurch dauerte das Putzen länger als geplant. Als ich fertig war sattelte ich die Stute was nicht gerade einfach war da sie immer in die Luft schnappte. Als ich sie auch getrenst hatte ging ich in die Halle wo Colin gerade Fashion Girl logierte. Die Stute machte sich schon sehr gut und würde bald schon geritten werden können. Ich machte mit Ardehel einige Western Übungen was heute gut klappte. Als ich fertig war sattelte ich sie ab und räumte alles auf. Gerade als ich sie gerade wegbrachte sah ich dass ein Auto vorfuhr.Das waren bestimmt Lina Valo und Samu Häkkinen,da Juan gegangen war und ein paar mehr Pferde eingezogen waren musste ich neue Stallkräfte einstellen. Die beiden Finnen waren vor kurzem hergezogen und hatte früher selbst eine Ranch die sie aus finanziellen gründen aufgeben mussten. Ich wartete bis sie ausgestiegen waren und begrüßte sie. Ich brachte Ardehel weg und zeigte ihnen erst die Ranch und dann ihre Zimmer. Als ich in den Stall kam sah ich das Anu gerade Ash geholt hatte und fragte sie ob wir ein Trainingsrennen machen sollten. Also holte ich Littel Buddy und stellte ihn neben Aschenflug. Wir putzen die beiden Hengste und sattelten sie. Als wir an den Koppel vorbei zur Rennbahn ritten sah ich wie Blue Heart und Royal Champion durch den Schnee sprangen. Auf der Rennbahn angekommen starteten wir unser Rennen und man sah das beide etwas außer Form waren da die Bahn in den letzten Wochen zugefroren waren. Ash war allerdings etwas besser in Form als Buddy. Ich beschloss noch etwas auszureiten um ihn etwas zu entspannen. Ich beschloss Blue Heart als Handpferd mitzunehmen. Also sattelte ich Buddy im Stall um und holte die kleine Quater Stute. Im Hof stieg ich auf und ritt los. Blue lief brav neben Buddy her. Ich nahm die stecke durch den Wald da diese am Kürzesten war. Als wir wieder kamen brachte ich erst Blue zurück auf die Koppel und dann sattelte ich Buddy ab und brachte auch ihn zurück. Als ich schon mal da war holte ich auch gleich Lady Swan von der Koppel. Im Stall warteten Lina und Samu. „Hi, Luchy wir wollten fragen ob wir helfen können.“. Während ich Lady anband antworte ich:“Klar gerne, ich zeig euch die Pferde für die ihr zuständig sein werdet. Lina du wirst Iliada in Galopp- und Distanzrennen trainieren, Ice Rain in Dressur, Darly Gone Mad in Galopprennen, Whats Happend in the Dark in Dressur, Colore Splash in Dressur, Dorn in Distanzrennen und Sisko in Trabrennen. Samu du wirst für Nathalie, British Gold, Promise Of Sundance, Keezenkoni, Legolas, Captain Morgan und Lady Swan in Dressur trainieren. Genaueres sage ich euch morgen oder gleich bei jedem Pferd. Heute müsst ihr euch nicht mehr um Lady Swan, Captain Morgan, Nathalie, Sisko, Dorn und Darly Gone Mad kümmern. Ich würde vorschlagen wir holen jetzt erstmal British Gold und Ice Rain.“ sagte ich zu den beiden. Ich ging zu den Boxen und zeigte Lina und Samu die Halfter die immer an den Boxen hingen da die Pferde bei uns ohne Halfter auf die Koppel kamen. Es gab zwar auch ein paar Ausnahme Pferde aber das waren wenige. Mit Halftern bewaffnet gingen wir hoch zu den Koppeln. Ich half den beiden British und Rain einzufangen bevor ich mit ihnen zurück zu Swan. Dort angekommen banden sie die Stuten an, bevor ich ihnen zeigte wo das Putz- und Sattelzeug hing. Wir putzen die Stuten und Als alle fertig waren zeigte ich ihnen die Halle damit sie dort trainieren konnten. Mit Swan ging ich etwas ausreiten da sie heute etwas angespannt war. Nach dem ausritt war die Stute deutlich entspannter und ich brachte sie zurück auf die Koppel, Wo sie sich mit Cassini´s Girl austobte. Als ich zurück zum Stall ging kam mir Jayden mit Leika entgegen. Gerade fuhr auch der Anhänger vor der ein neues Shetty brachte. Ich begrüßte Fiona, die den Hengst vorher besessen hatte. Wir luden den Hengst gemeinsam aus und ich zeigte Fiona wo der Hengst stehn würde. Ich ließ ihn erst von draußen gucken und Ardehel und Violá kamen neugierig an den Zaun. Die Ponys beschnupperten sich. Als Alle sich inspiziert hatten ließ ich den Hengst in den Paddock. Es gab ein kurzes Gerangel aber auch das legte sich schnell. Als Fiona sah das alles gut lief verabschiedeten wir uns und sie fuhr vom Hof. Ich blieb noch etwas am Shettypaddock und schaute aus der Ferne Colin zu der gerade mit Nabuko etwas Freispringen machte. Als ich sah das die Shettys ruhig waren, ging ich Uschi von der Koppel zu holen. Ich nahm auch All Hope mit da ich mit beiden ausfahren würde. Also machte ich die beiden am Putzplatz fertig und spannte sie draußen vor den Schlitten. Ich fuhr durch den verschneiten Wald. Die Pferde und ich genossen die Fahrt. Auf halbe Strecke begegnete ich Lina und Anu Die gerade mit Darky und Elf Dancer ausritten. Zurück am Hof kam gerade Samu mit Legolas aus dem Stall. Ich spannte die beiden Kaltblüter ab und brachte sie zurück auf die Koppel. Jayden holte gerade Elvish und Selection Zum Freilaufen von der Koppel. Ich holte mir Geiseldrama von der Koppel und ging mit ihr zum Roundpen, wo gerade Colin raus kam der mit Rosi trainiert hatte. Ich arbeite mit Rosi daran nicht alles zu beißen was ihr in die Nähe kam. Die Stute machte inzwischen Fortschritte da sie nicht mehr alles biss. Als ich fertig war beschloss ich sie noch eine Runde über den Hof zuführen. Colin trainiert gerade mit Sisko auf der Rennbahn und Anu ritt gerade Darly ab. Ich brachte nun Grisi auf die Koppel und holte mir Captain. Mit ihm arbeitete ich etwas an der Doppelloge da ich ihn auf die Kutscharbeit vorbereiten wollte. Als ich fertig war kam gerade Samu mit Keezenkohni um die Ecke. Ich sattelte Captain und brachte ihn zurück zur Koppel. Jayden war gerade mit Makotka auf dem Platz und trainierte sie und Colin holte Lamira von der Koppel. Lina, Smau, Anu und ich holten jetzt Illiada, Wo der Wolf heult, Worrior Of Light und Avicii von der Koppel. Als wir fertig waren gingen wir Auf die Rennbahn. Ich sah das Jayden gerade mit Crystal Sky auf dem Platz einige Lektionen machte. Als wir mit dem Training fertig waren brachten wir alle vier die Pferde zurück. Colin brachte gerade Citzien Fang zurück und die anderen drei holten Promise,Acerado, Colore und Dorn. Ich hingegen machte ein Pause und schaute nach Amigo und den anderen. Colin kam nach einer Weile zu mir und umarmte mich von hinten. „Na, Schatz wollen wir zusammen ausreiten?“ sagte er und gab mir einen Kuss. „ Ja, gerne.“ sagte ich und lächelte.“ Wie gefällt die eigentlich der keine Kerl hier?“ fragte ich ihn und Kraulte Amigo der gerade an den Zaun kam. Colin begann ihn auch zu kraulen und sagte, „Scheint ein netter kleiner Kerl zu sein“. Wir gingen nun Hand in Hand zurück zum Stall und machten Carry On und Abadon fertig. Wir ritten zu unserm Lieblings platz am See, wo wir uns auf den Steg setzen und den Sonnenuntergang genossen. Als wir dann schließlich am Stall zurück waren hatten sie anderen alle Pferde wieder rein geholt. Wir brachten auch die beide ihn ihre Box und gingen rein. Nach dem Abendessen fiel wir beide in Bett.“Der Ausritt heute war toll“ flüsterte Colin mir ins Ohr. „Ja, finde ich auch“ sagte ich, drehte mich um und lächelte ihn an. „Ich liebe dich“ flüsterte ich. „Ich liebe dich auch“ sagte er und gab mir einen Kuss. Wir kuschelten uns aneinander und schliefen ein.

      27. Mai 2016 | Wolfszeit
      A New Year Together
      Heute stand ich besonders früh auf, da wir heute das erste Mal einen Teil des Reitschul Konzept testen. Heute war die Shettyschule dran. Um 10 Uhr würden die Ausritte starten. Also ging ich runter und fütterte erst alle Shettys und dann die Pferde. Da es erst 7 Uhr war beschloss ich mir Lady Swan zu nehmen und auszureiten. Ich ging in den Stall und kraulte die Weiße Stute, die mir ihren Kopf entgegen Streckte. Ich halfterte die Stute und brachte sie auf den Puztplatz, bevor ich ihre Putzbox holte. Ich putzte Swan und sie döste etwas vor sich hin. Als sie fertig gesattelt war begegnete ich auch Colin der gerade dran war die Pferde auf die Koppel zu führen. Im Hof stieg ich auf und ritt in den Wald. Da es heute Nacht geregnet hatte, roch es angenehm frisch und die Wassertropfen glitzerten an den Bäumen und Blätter. Swan genoss den gemütlichen Ausritt sehr und schnaubte ab und zu zufrieden. „Guten Morgen Jayden“ rief ich den jungen Mann zu als wir uns begegnet.

      Ich ritt gerade in den Wald, damit Selection sich noch etwas entspannte. Als wir ein Stück geritten waren traf ich Luchy, die gerade von ihrem Ausritt zurückkehrte. “Hi Luchy, auch schon auf“ rief ich ihr zu, bevor Ich l Selection ihren Weg selbst wählen ließ und zu meinem Erstaunen, wählte sie den Weg zum See. Dort angekommen ließ ich Stute trinken und auch bis zu den Fesseln hinein treten da es schon warm genug war.

      Um punkt halb 10 stand ich vor dem Shettyauslauf und wartete auf Luchy. Ich war sehr aufgeregt und war gespannt ob das klappen würde mit der „Shettyschule“. Als Luchy endlich kamen holten wir Amigo, Ardehel und Violá aus dem Paddock um sie zu putzen. „Lass Cremella l bei Delyx, sie ist noch nicht weit genug ausgebildet.“ Sagte Luchy. Außerdem sollte heute ein neues Fohlen aus England kommen. Luchy und ich deckten die Ponys aus, putzen sie und statteten sie mit Pad und Longiergurt aus. Die Kinder sollten erst einmal das Pony kennenlernen. Als wir gerade fertig waren kamen schon die Eltern mit ihren Kindern. Während Luchy mit den Eltern über das Konzept redete erklärte ich den Kinder Grundlagen zum Umgang mit dem Pony. Als alle Ponys nun auch mit Trense ausgestattet waren durften die Kinder auf die Ponys. Ein kleines Mädchen namens Ella ging auf die flauschige Violá, der kleine, blonde Ethan ging auf Ardehel und ein kleines braunhaariges Mädchen namens Cloe ging auf Amigo. Ich Erklärte den Eltern wie sie die Ponys führen müssen und dann ging es eine Runde ins Gelände.

      Als ich in den Stall ging kam mir Colin mit Rosedealer entgegen. „Hi Anu, wollen wir mit Avicii und Buddy ein trainigsrenne machen?“ fragte ich die junge Frau die gerade die braune Stute putze.“Ja, klar gerne“erwiederte sie und ich holte Ash aus der Box. Als wir zur Rennbahn rübergingen sah ich Samu mit British Gold auf dem Platz. Wir ritten die beiden Hengste warm bevor wir ein Trainigsrennen machte. Ich gewann mit Buddy mit knappen Vorsprung. Wir brachten die Hengste zurück und auf der Koppel begegnete mir Colin mit Nabuko. Er holte sie gerade von der Koppel. Ich holte mir Whats Happend in The Dark und ritt etwas mit ihr aus.

      Ich hatte gerade Uschi und Hope fertig geputzt. Ich spannte die beiden an und beschloss einen Runde durch den Wald zu fahren. Auf dem Weg begegnete ich Luchy die gerade mit Darky unterwegs war.

      Ich brachte Darky auf die Koppel und holte stattdessen Dorn und machte ich fertig fürs Distanz Training. Ich ging also mit ihm ins Gelände und er arbeite gut mit. Zurück am Hof begegnete Ich Colin der grade mit Lamira und Fashion Girlin die Halle ging. Ich brachte Dorn weg und holte Color Splash um sie zu longirern. Also ging ich mit ihr in die Halle und begann sie zu longieren damit sie die Gangarten besser lerne. Als ich sie zurück auf die Koppel führe begegnete ich Samu der gerade mit Nathalie und Promise Of Sundance in die Longierhalle ging. Ich hingegen holte Miss Griselda Braun und ging mit ihr auf den Platz. Momentan übte ich mit ihr noch vom Boden aus da wir festgestellt hatten das sie ihre Aggressionen durch einen eingeklemmte Nerv bekommen hatte. Das war zwar gelöst aber jetzt musste sie neues Vertauen gewinnen. Nachdem ich fertig war brachte ich die Stute auf die Koppel und holte den kleinen Neuzugang. Caillen ließ sich brav einfangen und ich nahm ihn mit zum Putzplatz wo ich den kleinen gründlich putze. Ich ging anschließend mit ihm in die Halle und longierte ihn ausgiebig. Anschließend brachte ich ihn zurück in den Paddock wo er fröhlich mit Delyx herrumsprang.

      Ich hatte gerade Citzien Fang gesattelt und ging mit ihm etwas auf dem Platz wo ich einen kleine Trail Parcours aufgestellt hatte. Citzien ging brav über jedes Hindernis drüber. Zum Abschluss machte ich etwas Bodenarbeit mit ihm. Auch hier arbeitete er brav mit und somit ließ ich am Ende zurück auf die Koppel. Da Lina heute viel zu tun hatte mit der Shetty Schule beschloss ich mir die kleine Quater Stute Blue Heart zu schnappen. Auch mit ihr ging ich auf den Platz ich wollte nämlich mit ihr üben über eine Plane zu laufen.

      Lina war gerade damit fertig geworden die Shettys aufzuräumen also fragte ich“ Wollen wir zusammen ausreiten gehen?“. „Gerne Jayden, ich hole nur schnell Illiada.“. Ich holte Cassini´s Girl und wir beide putzen die Stuten ausgiebig auf dem Putzplatz. Als wir beide fertig waren stiegen wir im Hof auf und ritten los. Wir ritten Richtung Feld damit die Stuten auch mal ordentlich Galoppieren konnten.

      Ich hatte gerade Wo der Wolf heult und Worrior fertig gemacht als Luchy mit Saturn in den Stall kam. „Uns wie liefs mit ihm?“ frage ich neugierig. “Es lief super Anu, er macht fortschritte“ Sie hatte gerade mit dem Hengst trainiert da er Schwierigkeiten mit der Koordination hatte. Ich schwang mich auf Wolf und nahm Worrior als Handpferd mit. Ich ritt durch den Wald da Wolf dort meistens entspannter war.

      Ich hatte Captain gerade von der Koppel geholt als mir einfiel das der Hengst heute frei hatte. Also brachte ich ihn zurück. Dafür holte ich Keez und Ice Rain. Ich ließ die beiden Stuten in der Großen Halle etwas laufen und beide wälzten sich erst einmal. Als beide sich etwas ausgepowert hatten ließ ich sie zurück auf die Koppel. Als letztes für heute war noch Legolas dran. Ich machte den Hengst fertig und ritt mit ihm ein paar Dressur Übungen.

      Ich kam gerade mit Jayden vom Ausritt zurück als er mich fragte ob ich nicht Sisko mit Crystal in di Halle packen wollte. Also sattelte ich Illa ab und brachte sie auf die Koppel. Anschließend schnappte ich mir Sisko und Crystal und ließ sie laufen. Die Hengste powerten sich erst aus bevor sie sich wälzten und anschließend sich noch etwas kraulten. Das nenn man echte Männer freundschaft.

      Ich hole gerade mein letztes Pferd für heute da Floke und Elf Dancer heute frei hatten. Also Sattete ich Ace und wollte mit ihm in die kleine Halle doch da ließ Lina gerade Sisko und Sky laufen. Also gesellte ich mich zu Jayden und Legolas in die Große Halle.
      Nach dem Ausritt war ich fertig das Leika, Beauty und Masko heut frei hatten. Also begann ich damit die Pferde von der Koppel in den Stall zu holen.
      Da vor ein paar Tagen unser Jahrestag gewesen war, aber Luchy an dem Tag auf Fortbildung war hatten wir beschlossen das heut Nachzuholen als holten wir Abadon und Carry raus und machten sie für den Ausritt fertig. Wir beschlossen zu dem See zu reiten wo alles Begonnen hatte.

      20. Oktober 2016 | Wolfszeit
      Pflegebericht
      Heute war wieder viel los auf der Ranch. Ich kam gerade mit Cailean und Delyx vom Spaziergang zurück, als Samu mir gerade mit Swan entgegen kam. Swan lahmte. Samu erzählte das Miss Griselda Braun mal wieder gezickt hatte und dabei Swan erwischte. Das bedeutete wieder Einzelhaft für Grisi. Ich stellte die beiden kleinen AMH- Hengste zurück auf den Paddock und holte schnell einen Strick um Grisi von der Koppel zu holen. Damit sie trotzdem Auslauf hatte stellte ich sie auf den Paddock. Danach ging ich in den Stall um mir Swans Bein anzusehen. Ich weiß Samu an das Bein zu kühlen bis der TA kam. Also band er die Stute am Putzplatz an und holte einen Wassereimer, worein er Swans Bein stellte.

      Ich ging inzwischen zu Caruso um mit ihm zu trainieren. Eigentlich wollte ich mit ihm in die Halle allerdings waren dort gerade Anu und Jayden mit Selection und Flocke am Trainieren. In den Roundpen konnte ich auch nicht da dort gerade Colin ein Join Up mit Blue Heart machte. Also ging ich auf den Dressurplatz. Lina war gerade mit Ardehel, Violá, Cremella und Amigo und den Kindern auf einem Ausritt. Also begann ich mit etwas Bodenarbeit mit Caruso. Der New Forest Hengst reagiert schon gut auf Körpersprache sodass wir langsam beginnen konnten ihn auf den Sattel vorzubereiten. Als ich mit Caruso fertig war kam auch schon Anu mit Acerado auf den Platz. Ich stellte Caruso weg und holte Uschi und All Hope Is Gone. Ich putze beide gründlich und legte ihnen dann das Geschirr an. Ich wollte sie wieder an die Kutsche gewöhnen da ich sie im Winter gerne vor dem Schlitten hätte, außerdem sind sie trotz ihrem Größenunterschied ein super Gespann. Auf dem Weg durch den Wald begegnete ich Jayden der gerade mir Cassi und Ice unterwegs war. Zurück im Stall berichte Samu der gerade mit dem Tierarzt gesprochen hatte, berichtete das Swans wunde nur halb so schlimm war. Die Stute hatte nun ca. 1 Woche Boxenruhe und der Kühlverband sollte regelmäßig gewechselt werden.

      Samu holte nun Nathalie auf den Puztplatz und begann die Stute zu putzen, während ich die beiden Kaltblüter fertig machte und eindeckte um sie wieder auf die Koppel zu stellen. Ich brachte gerade Uschi auf die Koppel als Anu mit Aschenflug von der Ovalbahn kam. Als ich zurück im Stall war, um Hope zu holen hörte ich wie Lina, die gerade mit Snow fertig war, vorschlug mit Samu ausreiten zu gehen. Als Hope auf der Koppel war holte ich Elvish Beauty von der Koppel und stellte sie auf den Putzplatz wo schon Nathalie und Lilia standen. Währen ich die Stute putzte hörte ich wie Samu und Lina beschlossen Gold und Herkules als Handpferd mitzunehmen. Als ich beim Satteln war verließen sie gerade den Stall um die beiden von der Koppel zu holen. Ich hingegen sattelte meine Schimmelstute und ging mit ihr in die Halle um mit ihr zu arbeiten. Die Stute arbeitete gut mit und als ich sie trocken ritt kam Jayden mit Crystal auf den Platz. Ich ritt mit Elvish vom Platz und ritt mit ihr noch eine kleine Runde im Gelände, damit sie entspannen konnte. Zurück am Stall sattelte ich sie ab und brachte sie zurück auf die Koppel.

      Als nächstes holte ich Saturn von der Koppel. Mit ihm wollte ich nur Bodenarbeit machen da ihm seine Ataxie an den kälteren Tagen wie heute besonders zu schaffen machte. Ich holte Saturns Knotenhalfter und ging mit ihm in die Halle wo auch gerade Colin mit Nabuko übte. Ich machte mit Saturn nur leichte Arbeit und stellte ihn anschließend unter das Solarium. Ich stellte ihn gleich zurück in die Box da es inzwischen noch Windiger geworden war. Anu hatte Avicii nach dem Training auch in die Box gestellt damit die Stute trocknen konnte. Ich holte also nun noch Little Buddy von der Koppel und ließ ihn in der Halle die inzwischen leer war laufen. Danach stellte ich ihn noch etwas in die Führanlage in der auch schon Wolf, Darky und Dorn standen. Jayden kam gerade mit Masko und Sasancho vom Ausritt zurück. Ich hingegen holte Captain und longierte ich etwas bevor ich auch ihn in die Boxstellte.

      Da es nun langsam dunkel wurde war es Zeit die Pferde von der Koppel zu holen. Samu kam gerade von Sisko und Legolas zurück. Auf dem Weg zur Koppel begegnete ich auch noch Promise und Colore Splash entgegen. Als ich gerade Abandon gehalftert hatte sah ich auch Jayden der Elf Dancer und Sasancho holte. Als ich Abandon wegestellt hatte sah ich auch das Colin Citzien und Carry geholt hatte. Ich begann das Futter zu verteilen währenddessen die anderen die Pferde reinholte als alle Pferde zufrieden mümmelnd im Stall standen. Ging ich rein und aß gemütlich mit allen zu Abend. Nach und nach verzogen sich alle auf ihre Zimmer nur Colin und ich saßen noch zufrieden vor dem Kamin. Gemütlich an einander gekuschelt schliefen wir ein.
    • Canyon
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      Routineuntersuchung
      19. Januar 2017 | 1970 Zeichen | Möhrchen

      Nachdem ich schon zwei andere Pferde auf dem Hof untersucht hatte, machte ich mich mit Charly auf den Weg zu Colore Splash. Die bunte Stute war noch neu auf dem Hof und noch nicht wirklich angekommen, trotzdem wollte Charly sie einmal durchchecken lassen.
      Sie holte die Stute von der Wiese und band sie davor am Zaun an. In ihrer gewohnten Umgebung würde sie sich wohl am besten untersuchen lassen. Ich holte mein Stethoskop aus der Tasche und zeigte es Colore Splash. Sie schnupperte vorsichtig daran und wollte schon reinbeißen. Ich konnte es gerade noch retten und hörte damit ihr Herz, ihre Lunge und ihren Bauch ab. Ich hörte leise Geräusche in ihrem Bauch, Herz und Lunge hörten sich völlig normal an. Ich tastete ihren Rücken ab und achtete darauf, ob sie eine schmerzhafte Reaktion zeigte. Dies war nicht der Fall, sie schaute nur skeptisch zu mir nach hinten. Als ich ihre Hufe heben wollte, um ihre Gelenke abzutasten, fand sie das gar nicht lustig und trat nach mir. Aber ich wich geschickt aus und versuchte es noch einmal, bis sie aufgab und mir den Huf gab. Alles fühlte sich ganz normal an und ihr schien auch keine Bewegung weh zu tun.
      Dann schaute ich mir ihre Augen, Ohren, Nüstern und Zähne an. Sie war nicht begeistert, aber solange Charly an ihrem Kopf stand und ihr das Genick kraulte, ließ sie mich machen.
      Anschließend führte Charly sie eine Runde um mich herum, bog sie zu beiden Seiten, richtete sie einige Schritte rückwärts und trabte mit ihr ein Stück von mir weg und wieder auf mich zu.
      „Ihre Hufe sind ziemlich schief gewachsen und sollten mal wieder ausgeschnitten werden“, stellte ich fest „Daher setzt sie ihre Beine ein bisschen schief, vor allem die Vorderbeine. Achte nächstes Mal darauf, dass der Schmied an der Innenkante ein bisschen mehr weg nimmt, dann kann sie wieder besser auftreten“.
      Ansonsten war aber alles in bester Ordnung, Colore Splash war vollkommen gesund und konnte wieder zurück auf die Wiese entlassen werde.
    • Canyon
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      Hufschmiedbericht
      Grundpflege und Kunststoffbeschlag

      21. Januar 2017 | 3892 Zeichen | Arktiswolf

      Norwegen. Ein wirklich schönes Fleckchen Erde wie Malte Osswald fand, als er die Straße entlang fuhr. Sein Lieferwagen brachte ihn wie immer zuverlässig von einem Ort zum anderen und auch heute erreichte der Hufschmied ungehindert sein Ziel, die Tyrifjord Ranch.
      Zudem herrschte ein schönes Wetter mit klarer Luft so das der Mann immer mehr gute Laune bekam.
      Er parkte seinen Wagen vor dem Stall und wurde sogleich begrüßt, kaum das er aus dem Auto gestiegen war.
      Es war Charlotte Eylenstein. Die Besitzerin der Stute weswegen Malte an diesem Tag den Hof besuchte. In einem kleinem Gespräch ließ sich der Mann über seinen vierbeinigen Kunden aufklären und bekam so vorab schon ein paar wissenswerte Einzelheiten, ehe er die Stute überhaupt zu Gesicht bekam.
      Während Frau Eylenstein ging um besagtes Pferd zu holen, bereitete Malte schon einmal alles vor um gleich mit seiner Arbeit los legen zu können.
      Als das Pferd, welches auf dem Namen Colore Splash hörte, bei ihm ankam, ließ er es einmal auf dem Hof umherführen damit er sich selber ein Bild von den Hufen der braun gescheckten Stute machen konnte.
      Man hatte ihm gesagt das die Hufe etwas verwachsen waren und sich ungünstig auf den Bewegungsapparat auswirkten. Und ja, der Tierarzt von dem diese Meinung kam, hatte durchaus recht. Da Malte nun auch wusste was genau er zu tun hatte, ließ er sich die Stute bringen und wollte mit der Arbeit beginnen.
      Da die Stute im Anschluss auch Kunststoffeisen bekommen sollte, würde der Schmied besonders gründlich vorgehen. Zumal er die Fehlstellung der Hufe korrigieren musste.
      Er begann wie immer vorne wo er innen liegend etwas mehr vom Horn abschnitt als außen. Besonders die Vorderhufe musste er ein wenig mehr beschneiden.
      Er erklärte Charlotte auch gleich nebenbei, das diese Korrektur unter Umständen nicht mit einem einzigen Mal erledigt ist. Zumindest bei den nächsten Hufterminen musste man immer wieder darauf achten ob die Hufstellung sich wieder normalisierte in dem man beim beschneiden nach half.
      Dieser Fall war nun kein so extremer wie ihn Malte schon oft erlebt hatte. Aber man musste dennoch ein Auge darauf haben. Zuviel durfte er jetzt auch nicht wegschneiden, da sonst nicht mehr genügend Halt für die Eisen bleiben und das Tier zu feinfühlig laufen würde.
      Colore fand diese ganze Prozedur wenig spaßig. Sie blieb zwar weitgehend ruhig, aber immer wieder merkte Malte, dass die Stute ihren Huf wegziehen wollte und energisch ihr Gewicht noch zusätzlich auf den Schmied verlagerte.
      Eisern hielt der Mann jedoch dagegen und erlaubte dem Tier nicht seinen Kopf durch zu setzen.
      Wenn dieses es doch mal schaffte den Huf wieder aus der Hand zu ziehen, griff Malte erneut danach als wäre nichts gewesen.
      Nach einer kleiner Weile hatte Malte es geschafft und lies den letzten Huf zu Boden gleiten nachdem er auch diesen erfolgreich beschnitten und abgeraspelt hatte.
      Er bat Charlotte das Pferd noch einmal umher zu führen damit er seine Arbeit begutachten konnte um ggf. weitere Änderungen vorzunehmen.
      Colore musste ein paar Male hin und herlaufen und auch mal traben, damit der Schmied sicher gehen konnte das nun soweit alles in Ordnung war.
      Einzig an einem der Hinterhufe musste er ein klein wenig nacharbeiten.
      Der Rest ging dann auch ganz schnell weiter. Die Kunststoffeisen wurden herausgesucht und angepasst, so das der Hufschmied sie am Ende auch an die Hufe anbringen konnte.
      Colore hatte es aufgegeben dem Mann ihre Hufe zu entziehen und zuckte nur ein paar Male von den Hammerschlägen auf ihren Hufen zusammen. Im ganzem ertrug sie es vorbildlich und hatte sich die Möhre danach auch ehrlich verdient.
      Mit einem letzten, leichten Klaps auf die Kruppe, verabschiedete sich der Hufschmied von dem Pferd und reichte Charlotte die Hand. Nachdem diese sich bei ihm für sein Kommen bedankt hatte, räumte Malte seine Werkzeuge in den Lieferwagen und fuhr anschließend vom Hof.


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    • Canyon
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      Dressur E → A
      28. Januar 2017 | 8381 Zeichen | Canyon

      Ich konnte es selbst kaum begreifen, was diesen Monat alles auf uns zukommen sollte. Wir hatten das Training über den Winter weitestgehend eingestellt, jedoch war der Winter verhältnismäßig recht mild, sodass Charly angeordnet hatte, diesen uns zu nutze zu machen. Ich merkte das viele Reiten jetzt schon in den Knochen. Zum Glück half mir Charly dabei einen guten Plan aufzustellen, an welchen ich mich halten konnte. Vormittags war also meist die Bodenarbeit an der Reihe, weswegen wir dann den Nachmittag für das individuelle Training freihatten. Für zwei Wochen hatte Charly die Rennbahn in Sylling jeden Tag für zwei Stunden gemietet und sie verlangte von uns, dass wir diese auch nutzen sollten. Da Petyr in der ersten Januarwoche noch beruflich unterwegs war, begann ich mit Vuyo zwei unserer jungen Vollbluthengste zu trainieren. Vuyo war früher einige Zeit Jockey gewesen und würde mich so sehr gut bei der Ausbildung der beiden unterstützen. Osgiliath war ein hübscher und ziemlich sportlicher Hengst und da er erst seit zwei Monaten zum Gestüt gehörte, drückte ich ihn Vuyo in die Hände. Mir blieb dann wohl nur noch unser Cotsworlds Eik, dessen Name ich ziemlich scheußlich fand, seinen Charakter jedoch vergötterte. Unser Eiki war eines der schlausten, aber auch gefährlichsten Tiere der Tyrifjord Ranch, kannte man ihn jedoch erstmal richtig, ging es gar nicht anders, als sich in ihn zu verlieben.
      Das Training fand jeden Nachmittag auf der großen Rennbahn statt. Nachdem wir die ersten Tagen vor allem damit verbracht hatten die beiden and die Startbox zu gewöhnen, ging es in den letzten Tagen vor allem dann um die Geschwindigkeit und dafür erhöhten wir die zurennende Strecke jeden Tag um einige Meter. Da Eik noch einige Gleichgewichtsprobleme während des Starts hatte, arbeitete ich mit ihm vor allem daran. Vuyo absolvierte ein umfangreiches Schrecktraining mit Osgiliath, da der junge Hengst ungewohnte Geräusche gar nicht mochte. Am Ende der Wochen hatten wir den ersten Schritt gewagt und aus den beiden unerfahrenen Hengsten junge Rennpferde gemacht.
      In der zweiten Woche ging es dann mit den nächsten Pferden weiter und zum Glück war auch Petyr von seiner Reise zurückgekehrt, da Vuyo und ich dringend seine Unterstützung brauchten. Diesmal waren es drei Pferde, welche trainiert werden sollten und dazu kam noch, dass alle drei bereits auf A liefen. Zum Glück fiel dadurch das Startboxtraining aus und wir konnten uns die ganze Woche auf die Rennbahn konzentrieren. Petyr teilte ich Alysheba zu, welcher bereits recht jung sein erstes Training bekommen hatte und außerdem noch aus einer bekannten Zucht stammte. Charly und Nico hatten bei seinem Kauf große Hoffnungen in ihn gesetzt und bis jetzt waren sie auch nicht enttäuscht wurden. Vuyo würde sich der verrückten Teufelstanz annehmen, welche ihm letzten Jahr einen riesigen Schritt nach vorne gewagt hatte. Für mich blieb dann nur noch des Teufels Schwester und das war natürlich niemand anderes als Grenzfee. Beide Stuten würden wohl nie mehr eine Karriere auf der Rennbahn hinlegen, nachdem sie bereits in jungem Alter kaputt gespielt worden waren, jedoch wollte Charly trotzdem, dass die beiden ihre Angst überwanden. Außerdem brauchten sie Bewegung und in diesem Punkt stimmte ich Charly zu.Auch mit den drei Pferden versuchten wir zu dritt das Training so abwechslungsreich und leerreich wie nur möglich zu gestalten und tatsächlich schien diese Taktik auch zu funktionieren. Bereits nach den ersten Tagen waren vor allem Fee und Teufel viel gelassener geworden und auch Sheba, welcher Stute nicht allzu sehr mochte, hatte sich daran gewöhnt mit den beiden auf der Rennbahn zu stehen. Am Wochenende nahmen wir mit allen drei Pferden an einem Turnier teil und auch wenn es bei uns eher die hinteren Plätze wurden, waren wir trotzdem stolz auf den Fortschritt unserer Vollblüter.
      Zwei Wochen waren bereits geschafft und auch wenn mir das Training viel Freude bereitete, sehnte ich mich nach einer Erholungspause. Zum Glück stand als nächstes ein Distanztraining mit drei Tekken an. Vuyo würde wie immer Raja reiten, während mein Trainingspartner Worgait war. Ich hatte keine Ahnung, was sich Nico dabei gedacht hatte, als er den fast nicht zu reitenden Worgait aufs Gestüt geholt hatte, aber ich konnte Nicos Taten meist sowieso nicht nachvollziehen.
      Für Petyr blieb dann nur noch die hübsche Himmawallajugaga und so waren alle recht zufrieden mit ihren Trainingspartnern. Die drei Tekken liefen in der Distanz bereits auf A, sodass unser Ziel war, dass alle drei die 45 Kilometer für die L-Distanz schaffen würden. Tag für Tag ging es also hinaus ins matschige Gelände und es war ein Wunder, dass es nicht bereits am ersten Tag Verletzungen gab. Jedoch lag der Vorteil darin, dass sich die Pferde so viel schneller an gefährliches Gelände gewöhnten und das war bei einem Distanzritt natürlich sehr brauchbar. Den ersten Tag begannen wir mit 35 Kilometern, also in etwa der Strecke eines E-Ritts. Die geplante Strecke für die nächsten Tagen wurde dann jedoch immer länger und auch das Tempo erhöhten wir Schritt für Schritt. An den Vormittagen boten wir den Pferden in der Bodenarbeit einen Ausgleich und während ich die Halle für mich und Worgait beanspruchte, nutzen Vuyo und Petyr mit Raja und Walla den Außenplatz. Irgendeinen Vorteil musste das wilde Pferd ja haben, welches Nico angeschleppt hatte.
      Am Ende der Woche war ich ziemlich geschafft, allerdings hatten wir unser Ziel erreicht und alle drei Pferden liefen am letzten Tag des Trainings erfolgreich mit guten Pulswerten die 45 Kilometerstrecke durch den norwegischen Wald.
      Als letztes Training für diesen Monat, und das erste Mal in meinem Leben war ich froh darüber, dass das Training in der Halle stattfand, war das Dressurtraining. Leider, ich bedauerte dies sehr, hatte Vuyo andere wichtige Termine, sodass Nico seinen Part übernahm. Hinzu kam noch, dass zwei der Stuten ihm gehörten und er natürlich jeden der auch nur in die Nähe der beiden kam genauestens beobachtete. Ich schaffte es mich aus der ganzen Angelegenheit herauszureden, indem ich mein eigenes Pferd trainieren würde. Ich liebte Óslogi und obwohl er bis jetzt noch nie unter dem Dressursattel gegangen war, wollte ich ihn so vielseitig wie nur möglich ausbilden.
      Petyr würde Shari reiten, welche bereits letzten Monat unendlich viel Talent in der Dressur gezeigt hatte und Nico würde sich mit seinem neuen Liebling Colore Splash beschäftigen.
      Für mich und Nico standen also die Lektionen aus der A-Dressur an, ich versuchte jedoch ihm nicht allzu oft über den Weg zu laufen, denn auf sein ständiges Kommandieren hatte ich keine Lust. Wir beide übten nu also Schritt - Galopp Übergänge, Viereck Verkleinerung und natürlich dann gleich auch die Vergrößerung, das Überstreichen im Galopp und zum Schluss dann auch die Kehrtwende auf der Vorhand. Nico beobachtete mein Training mit viel Genugtuung, denn ich wusste genau, dass mein Hengst nicht das gleiche Talent besaß wie seine Stute. Logi brauchte bei den meisten Lektionen etwas Länger, dafür absolvierte ich das Training nicht nur in der Halle, sondern auch im Gelände oder auf der Weide. Hier merkte ich, dass Logis Elan um einiges anstieg und auch meiner war leicht erhöht, was vielleicht auch daran lag, dass ich nicht ständig Nico über den Weg lief.
      Petyr kämpfte währenddessen mit Shari. Er war nicht der geduldigste und die Stute schien dies auch nicht gerade zu sein. Immer wieder verweigerte den Außengalopp oder die Hinterhandwendung, wenn sie sich jedoch dazu überreden ließ, dann klappte es zu meist sofort perfekt. Das Überstreichen im Trab oder den einfachen Galoppwechsel erlernte sie mit links und so erschien Petyr immer öfter mit einem selbstgefälligen Strahlen auf den Lippen nach einem gelungenen Training im Stall.
      Alle drei Pferde schafften den Aufstieg bis zum Ende der Woche. Shari zeigte die wenigste Veränderung, da sie vieles bereits konnte, Logi hatte keine Lust mehr auf den Dressursattel und Splash trug ihren Kopf noch ein Stückchen höher als sonst.
      Aber am meisten war ich auf mich, und natürlich auch auf meine Helfer stolz. Wir hatten das unmögliche geschafft und jedes Pferd erfolgreich trainiert. Am Ende des Monats gönnte ich mir also ein freies Wochenende, bei welchem ich die geniale Natur Norwegens vom Rücken der Pferde aus erkundete, denn das hatte ich mir verdient!
    • Canyon
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      Return of an old friend

      08. April 2017 | 3997 Zeichen | Canyon

      "Welcome back Sweetie!" Charly breitete die Arme aus und man konnte sehen, wie sehr ihr diese Stute gefiel. Sie strahlte übers ganze Gesicht und selbst ihre braunen Augen verkündeten die Vorfreude, welche sie beim Anblick der Stute in ihr verbreitete. Nico stand neben ihr, auf dem Arm dem kleinen Bart, welcher munter das Pferd vor ihm anstarrte.
      "'Back' ist in dem Fall der falsche Ausdruck, immerhin war Samarra noch nie bei uns."
      "Das nicht, aber es fühlt sich so an, als wäre eine längst aufgegebene Freundin endlich zurück nach Hause gekehrt. So lang' haben wir auf unsere kleine Sammy gewartet und nun steht sie endlich vor uns!"
      "So langsam habe ich das Gefühl, dass du auch Interesse an Warmblütern entwickelt hast. Sag' Schatz, wie kommt's?"
      Charly boxte Nico in die Seite, Samarra fand dies allerdings gar nicht witzig und machte einen Ausweichschritt zur Seite, sodass Charly sie erst einmal wieder beruhigen musste. "Du weißt ganz genau, dass ich auch die deutschen Warmblüter mag, ich mag nur nicht den blöden englischen Sattel unterm Hintern. Aber ansonsten sind das genauso schöne Tiere, vor allem unsere Sammy hier-" Sie stockte einen Moment und blickte die dunkle Fuchsstute nachdenklich an. "Dass aus Bijou und Shari so ein Fohlen rauskommt, das hätte ich nicht gedacht. Bist du dir sicher, dass man die Eltern nicht aus Versehen verwechselt hat?"
      Nico rollt mit den Augen und antwortet nicht auf Charlys Frage. Bevor das Gespräch weitergehen konnte, kam Malte hinzu. Er rieb seine dreckigen Hände an der Stallhose ab und blieb dann auf der anderen Seite von Charly stehen. Alle drei schauten sich die am Stalltor angebundene Samarra an.
      "Die ist aber hübsch", meinte auch Malte zu Charly gewandt, während er Nico befließend ignorierte. "Die Abzeichen sind der Hammer! Ist das die Tochter von Jou und Shari?"
      Charly nickte. "Ein wahres Prachtexemplar, nicht?"
      "Ok Freunde!" Nico beendete das ihm eintönig erscheinende Gespräch abrupt. "Genug. Ich bringe die Wunderstute jetzt in ihre Box!" Er drückte den plötzlich zu nängeln anfangenden Bart in Charlys Arme, löste dann Sammys Strick vom Hacken an der Wand und führte die unruhig tänzelnde Stute in den Stall hinein. Samarra hatte das letzte Jahr in England ein ausführliches Training erhalten, welches natürlich auch das Einreiten beinhaltete. Nun war es soweit, dass sie in ihrem neuen Zuhause zusammen mit den anderen Pferden trainiert und auf Turnieren vorgestellt werden würde.
      Samarras Box lag gleich neben der ihrer Mutter und auch wenn sie diese schon einige Zeit nicht mehr gesehen hatte, wurde auch Shari unruhig, als die zierliche ihr so unähnlich sehende Tochter neben ihr einzog. Es schien, als wüsste sie genau, dass sie dieses Pferd aufgezogen hatte und wahrscheinlich war dies auch der Fall.
      Samarra war angekommen und vielleicht hatte Charly wirklich recht und sie war das fehlende Puzzleteil gewesen, um alles komplett zu machen.

      Bereits zwei Tage später stand Samarra glücklich und zufrieden mit Mutter Shari und Colour Splash auf der Weide. Nico versuchte beharrlich auch die beiden anderen Stuten Seattle's Scarlett und Sweet Prejudice mit dem Neuankömmling bekannt zu machen, jedoch wehrte sich die eigensinnige Judi gegen das neue Mitglied. Ihre Weide lag gleich neben an, sodass sie jeder Zeit Blickkontakt haben konnten, Fortschritte gab es jedoch nur geringe.
      Auch Petyr, Vuyo und die Restlichen vom Hof waren von der neuen Stute begeistert. "Der perfekte Misch aus den Eltern", war Teodors Kommentar zu Charly, als sich die beiden begegneten und selbst Tjarda, welche sich nicht mit Pferden auskannte, verfolgte Nicos Handgriffe unentwegt und das musste was bedeuten.

      "Welcome back!" Meinte schlussendlich wenige Tage später auch Nico. Auch er hatte die Stute ins Herz geschlossen und er musste zugeben, dass Charly gar nicht so unrecht gehabt hatte. Nico hatte gerade die beiden Hengste Phenomenon und Volente von der Weide geholt und hatte kurzerhand vor Sammys Box Halt gemacht. "Welcome Sammy."
    • Canyon
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      Das mysteriöse S

      1. Mai 2017 | 2210 Zeichen | Canyon

      »Haha Malte schau‘ dir das mal an!« Petyr verfiel ohne Vorwarnung in einen Lachanfall. »Les‘ dir mal die Namen der Stuten durch.« Meinte er, während er sich immer noch den Bauch hielt. Er reichte mir einen Zettel, auf welchen uns Charly gestern vor ihrer Abreise die Fütterungsmengen für Nicos Pferde notiert hatte. Als ob ich die nicht bereits kannte. Auf diese Liste warf ich nun einen Blick, verstand jedoch nicht ganz, was Petyr von mir wollte. Verständnislos blickte ich ihn an. »Ja und?«
      »Na ließ mal, du Pflaume!«
      »He! Nenne mich nicht Pflaume!« Wieder versuchte ich den Sinn von Petyrs Lachanfällen auf dem verschmutzten und zerknitterten Stück Papier zu finden. Ich zuckte mit den Schultern und reichte Petyr den Zettel zurück. »Kein Plan was du meinst.«
      Petyr atmete tief durch, verdrehte die Auge und setzte dann zu einem Erklärungsversuch an. »Wenn man Witze erklärt, sind sie nicht mehr witzig.« Meinte er genervt. Dann blickte er in mein verständnisloses Gesicht und gab sich geschlagen. »Schau her«, meinte er und deutete auf den ersten Namen. »Die neue Stute heißt Shyvana. Sharis Fohlen heißt Samarra. Sweet Prejudice und Seattle‘s Scarlett stehen genau darunter. Colour Splash nenne wir immer Splash und sollten mich meine Ohren nicht getäuscht haben, hat Nico letztens eine Stute namens Sawanna gekauft.« Er grinste mich breit an. »Meinst du, dass das Absicht ist?
      Ich zog meine verwirrt Augenbrauen nach oben. »Was meine ich, was Absicht ist?«
      »Alter Malte! Willst du mich verarschen oder ist deine Leitung wirklich so lang, wie du vorgibst?« Petyr mochte es gar nicht, wenn niemand verstand, warum er lachte. »Alle Stutennamen fangen mit „S“ an und viele klingen verdammt ähnlich! Shyvana – SawannaSamarra
      Ich verzog angewidert mein Gesicht. Und ich hasste es, wenn jemand mir so direkt ins Ohr schrie. »Und was ist daran dein Problem? Phenomenon, Volente und Bijou fangen ja nicht mit deinem mysteriösen „S“ an und der kleine Royal Champion auch nicht, welchen ich übrigens ziemlich niedlich finden würde, würde er nicht ausgerechnet Nico gehören.«
      »Argh!« Brüllte Nico und drückte mir das mittlerweile hoffnungslos zerknüllte ehemals genanntes Stück Papier in die Hände. »Ach vergiss‘ es!«
    • Canyon
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      Ein Brief an Dich

      1. Mai 2017 | 29.147 Zeichen | Canyon

      Liebste Mio

      Da du mittlerweile weder per Telefon, noch per Skype oder gar per E-Mail erreichbar bist, muss es nun also über den langen Weg gehen, nämlich per Post. Die Vorstellung ist witzig, dass dieser Brief einen weiteren Weg zurücklegen wird, als ich es je getan habe und das für wenige Euro.
      Seit mittlerweile mehreren Monaten herrscht Funkstille. Was ist nur passiert? Was ist mit der alten Zeit geschehen? All die Jahre, in denen du mir nie von der Seite gewichen bist, verweht vom Winde. Ich konnte dich gut verstehen, aber mittlerweile ist eine lange Zeit seit dem vergangen. Ich will meine beste Freundin nicht verlieren!

      Allerdings will ich dir nicht schreiben, um dich mit Vorwürfen zu bewerfen. Ich brauche dich, dich meine Freundin und ich hoffe, dass du mir die Ehre erweist und diesen Brief nicht ignorierst. Es ist mein letzter Versuch, das Alte zu erhalten und trotzdem neu zu beginnen.

      Bei uns auf der Tyrifjord Ranch hat sich in den letzten Monaten so einiges getan. Wir sind gewachsen und gewachsen, haben unsere Können bewiesen und erste Fohlen gezogen. Die Ranch würde dir gefallen, glaube mir. Ich weiß, dass du in Nevada glücklich bist, aber auch Norwegen ist etwas ganz besonderes.
      Bart kann mittlerweile von einer Box zu nächsten laufen und vor allem die Katzen haben es ihm angetan. Endlich kann er zu ihnen ins Heu krabbeln und sich auf die Kleinen stürzen. Capucine hat sich mittlerweile damit abgefunden, dass auch Asuka einen Platz im Schlafzimmer hat, auch wenn alles auf dem Bett ihr gehört und sie dieses Gebiet agribisch verteidigt.
      Seit Weihnachten habe ich endlich einen Ersatz für meine geliebte Anaba gefunden. Es war ein Geschenk des ganzen Hofes und ich kann mich an kein Weihnachten erinnern, welches so überraschend für mich war. Striga ist noch jung und ziemlich unerfahren, jedoch habe ich endlich wieder ein Pferd gefunden, welches es mit meiner heiß geliebten Anaba aufnehmen kann.

      Auch Nico hat endlich etwas gefunden, was ihn antreibt. Mittlerweile beherbergen wir auf unseren Hof sechs Warmblüter für den Vielseitigkeitssport. Nicos Auswahl: Nur Pferd mit Macke ist Pferd. Vielleicht kennst du Bijou noch. Kurz vor Weihnachten zog seine Freundin Shari ein und kurz darauf auch schon Colour Splash. Beide Stuten sind nicht nur hübsch, sondern auch ziemlich zickig, zeigten jedoch von Anfang an Talent. Die Krönung wollen wir auch nicht mehr lange hinauszögern, nur fehlte uns bis jetzt die Zeit für die Reise. Shari ist mittlerweile trächtig und du glaubst es nicht, aber Nico sprüht nur so vor Vorfreude!
      Seit einigen Tagen kamen dann auch die letzten drei Sportpferde hinzu. Unsere gemeinsame Freundin Bracelet überließ Nico ihren Hengst Deo Volente und wir nutzten die Chance, sie gleich in Schweden zu besuchen. Nicos größtes Heiligtum: Ghostly Phenomenon. Du weißt gar nicht, wie er aus dem Häuschen war, als das Pferd seiner Träume dann endlich in unserem Stall stand. Meine Freude hielt sich etwas in Grenzen, so hübsch er auch ist, es wird eine Menge Arbeit kosten, ihn auszubilden. Über Sweet Prejudice kann ich dir leider noch nicht so viel erzählen, interessant ist das einzige, was mir zu ihr einfällt.

      Ach Mio, wie sehr vermisse ich deine Stimme und wie sehr hoffe ich, dass es dir gut geht! Irgendwann komme ich dich besuchen meine Kleine, irgendwann. Vielleicht nehme ich Malte mit, auch er wollte schon immer einmal Wildpferde sehen. Ich glaube, mit Malte würdest du dich gut verstehen, er ist ein guter Freund.

      Habe ich dir schon erzählt, dass Bella und ihr, mittlerweile Ex-Freund, Robin nach Norwegen gekommen sind? Es gab einige Komplikationen in Dänemark und ich glaube, mittlerweile ist auch Bella mit ihrer Entscheidung zufrieden. Sie hat ziemlich oft nach dir gefragt, sagen konnte ich ihr leider nicht sehr viel.

      Leider gibt es auch schlechte Neuigkeiten. Grenzfees Hufehe haben sich wieder bemerkbar gemacht, sodass sie nun wieder in der Box leben muss. Ich habe so gehofft, dass sie es für immer überstanden hat... Damit sie nicht alleine ist, steht nun auch Teufelstanz wieder im Stall. Ich hoffe jedoch auch, dass wir diesmal früh genug eingegriffen haben und der Tierarzt bis zum Beginn des Frühlings wieder grünes Licht für die Weide gibt.

      Außerdem ist vor wenigen Tagen Nicos Vater gestorben. Ein Autounfall, ich will nicht tiefer ins Detail gehen, es weckt zu viele Erinnerungen. Unerwartet hat Nico den Großteil des Vermögens geerbt und auch wenn noch nicht genau geklärt ist, wie viel es sein wird, kann dies ein weiterer Schritt für uns sein! Du weißt, von Nicos Vater habe ich nie viel gehalten und auch Nicos Verbindung war nie allzu tief, aber er trauert doch ganz schön. Gestern früh habe ich ihn nach Drammen zum Flughafen gebracht, mittlerweile sollte er gut gelandet sein. Er will sich bis zum Abend bei mir melden.

      Ich weiß nicht, was in Zukunft auf uns zukommen wird, aber ich bin mir sicher, dass es ziemlich spannend wird!

      Es tat gut dir zu schreiben, auch wenn ich nicht weiß, wann und wo er dich erreicht. Vielleicht sinkt das Schiff oder das Flugzeug stürzt ab, ich weiß es nicht. Aber eines weiß ich genau: Ich will dich nicht verlieren.

      Von ganzem Herzen,
      Deine Charly



      Liebe Charly,

      Ich empfing deinen Brief gestern Abend mit großer Verwunderung. Hast du jemals vorher einen Brief geschrieben?
      Du hattest Glück, dass ich ihn noch erhalten habe, denn mittlerweile sollte ich auf dem Weg nach Utah sein. Sei mir also nicht böse, wenn meine Antwort aus Zeitgründen ziemlich knapp ausfällt.
      Ich freue mich sehr von dir, deiner Familie und den Pferden zu hören und sobald ich die Zeit finde, werde auch ich dir berichten, weshalb ich in den letzten Monaten eine so unzuverlässige Freundin gewesen war. Ich hatte wichtige Gründe und ich bin mir sicher, dass du sie verstehen wirst.

      Fühle dich gedrückt,
      Mio



      Liebste Mio

      Es erwärmte mir dein Herz, das kleine Stück Papier von dir in den Händen halten zu dürfen. Dir geht es also gut, das ermöglicht mir meine erhoffte Erleichterung. Und ja, vor wenigen Jahren schrieb ich einen Brief an meine Großmutter, obwohl ich leider zugeben muss, dass dieser nie ankam.
      Viel verändert hat sich bei uns noch nichts. Noch nicht. Gestern kam Nico ziemlich erschöpft aus London wieder. Ich merkte jedoch sofort, dass ihn etwas anderes beschäftigte, was nicht mit seinem Vater zu tun hatte. Am Abend unterbreitete er mir dann seine Idee: Ein neues Gestüt. Diese Vorstellung passte gerade so überhaupt nicht in mein Leben. Ich bin hier doch glücklich? Unsere kleine verträumte Ranch mitten am See. Aber Nico schwärmte so sehr von einem internationalen Sportgestüt, einer kleinen Zucht und einer eigenen Reitschule, dass ich ihm nicht lange widersprechen konnte. Er meinte, dass wir jetzt das Geld und die Kraft hätten, dies zu tun und wer weiß, wann dies nochmal der Fall sein sollte.
      Ach Mio, so viel Veränderung, schon wieder! Bereits heute morgen ist er in seinen Wagen gestiegen und gen Norden gefahren. Zurückgekommen ist er noch nicht. Ich spüre die Entdeckungslust und die Vorfreude in mir. Es wäre wieder ein Umzug für die Pferde, aber diesmal ein endgültiger, das steht für mich fest!
      Aber was rede ich da. Erst einmal muss ein Ort gefunden werden und das Gestüt muss gebaut werden. Das wird dauern, ziemlich lange dauern.

      Ansonsten hat sich nicht viel geändert. Malte hat sich in den letzten Tagen intensiv mit Prejudice beschäftigt und versucht, die eigenwillige Stute besser kennenzulernen. Ein bisschen mag ich sie mittlerweile ja auch, sie hat etwas besonnenes an sich, vor allem dann, wenn sie auf der Weide ist. Sie scheint das Leben abseits des Stalls zu lieben und plötzlich eine ganz andere zu sein.
      Rubina steht kurz vor der Geburt des Fohlens. Nico leidet darunter, dass er sie und seinen Marid in den nächsten Tagen unbedingt trennen muss, er hat es schon viel zu lang hinausgezögert.

      Weißt du, ich glaube Excelsior und Jeanie vermissen dich immer noch. Ich habe eine gute Reitbeteiligung für beide gefunden und Vuyo tut sein bestes, die beiden zu beschäftigen. Er gibt jetzt hin und wieder Reitunterricht und scheint voll in seinem Element gelandet zu sein. Den Pferden scheint es zu gefallen und auch von den Schülern bekommen wir nur positive Rückmeldungen. In der Hinsicht wäre es gar nicht so schlecht, auch die Reitschule zu erweitern. Allerdings bräuchten wir dazu noch einige weitere Pferde. Nur Abs, Milosch, Jeanie und Exel sind einfach zu wenig. Zum Glück haben wir die Befugnis, auch noch Elliot ab und zu einzusetzen und der junge Braum macht immer größere Schritte in Richtung Schulpferd. Trotz seines unerfahrenen Alters fliegen dem Süßen die Mädchenherzen nur so zu! Er suhlt sich richtig in der Aufmerksamkeit. Aber ich muss wirklich zugeben, dass er ein hübscher Kerl geworden ist.

      Du glaubst es nicht, aber letztens hat Nico tatsächlich nach dem Verkauf eines Pferdes geweint. Das Pferd hieß Eik und auch ich habe den großen Kerl geliebt. Allerdings mussten wir einsehen, dass wir uns etwas überschätzt hatten, was ihn betraf. Er war echt ein guter Kerl, jedoch brauchte viel Aufmerksamkeit und die konnten wir ihm leider nicht geben. Immerhin haben wir mit Worgait, Marid und Co bereits so einige Pferde, welche es nicht scheuen, ihre Meinung offen kundzutun.
      Aber natürlich gibt es auch andere Kunden. Unsere drei Vollbluthengste Golden Ebano, Valentines Alysheba und Osgiliath haben sich gesucht und gefunden. Die drei bleiben mittlerweile auch über Nacht, wenn die Temperaturen nicht in den Minusbereich sinken, auf der Weide und verstehen sich trotz ihrer Hengstmanieren prächtig.

      Ach Mio, wie sehr wünschte ich dich zu mir. Bei einem Glas Wein auf der Veranda könnten wir uns unsere Geschichten austauschen, lachen und das Leben genießen. Es fällt mir schwer, ohne eine Freundin wie dich, das Leben vollkommen zu lieben. Klar, mit Tuva verstehe ich mich sehr gut und es hat nicht lang gedauert, bis wir bemerkten, dass wir den selben Alkoholgeschmack teilen, aber sie ist nur eine Freundin.

      Ich will deine Zeit nicht allzu sehr verbrauchen, aber es freut mich, dass wir nun einen Weg gefunden haben, unsere Freundschaft aufrechtzuerhalten.

      Die wärmsten Grüße,
      Deine Charly



      Liebe Charly,

      Wieder habe ich dich warten lassen. Allerdings sind wir erst vor wenigen Tagen aus Utah zurückgekehrt und wie du dir vorstellen kannst, ist der Weg nach Vegas zum nächsten Briefkasten nicht der kürzeste. Da ich heute morgen jedoch für uns einkaufen war, habe ich gleich die Chance genutzt und den Brief auf die Reise geschickt.

      Irgendwo in deinen Worten versteckt sehe ich noch die alte Ranch, welche wir beide zusammen entstehen lassen. Saint Gorge, wenige Boxen, nur ein alter Reitplatz, dafür das Meer gleich vor den Füßen. Warum ist es euch beiden so wichtig geworden, alles immer größer werden zu lassen? Gibt es nicht bessere Möglichkeiten so viel Geld einzusetzen?

      Es freut mich allerdings zu hören, dass auch meine liebste Bella den Weg zu euch gefunden hat. Richte ihr die liebsten Grüße aus! Vielleicht werde ich mich in den nächsten Tagen mal bei ihr melden. Hast du auch etwas von Linn gehört? Wie geht es ihr auf Island?

      Addison versucht mich ständig dazu zu überreden, dass wir euch mal besuchen kommen. Er möchte dich und natürlich auch die Pferde selbst einmal kennenlernen. Ich bin noch nicht soweit Charly, noch nicht. Lass mir die Zeit, lass mich abschalten, lass mich wer anders sein. Nevada und die Mustangs geben mir all das, was ich so lange gesucht habe. So lang. Ich will es noch nicht hergeben oder teilen, erst wenn ich all das schöne hier in mir aufgesogen habe. Verstehe mich bitte.

      Der kleine Kuckunniwi entwickelt sich prächtig. Endlich hat Anaba ihn freigegeben. Ich merke die Veränderung die er gerade durchlebt, merke, wie er sich und seine Freiheit findet und wie sehr Anaba ihn liebt. Fast schmerzt es mich, dass sie mich nicht an ihn heranlässt, aber wir wollten es ja so. Er sollte so aufwachsen, wie es die Pferde auf den weiten Weiden Amerikas tun sollten.
      Für Hidalgo, Morrigans Hidalgo, und Chosposi tut es mir Leid, dass sie aufgrund ihres Hengststatus nicht mit zu den anderen Pferden dürfen. Dafür haben sie sich beide und die Verbindung zu ihnen hat sich in letzter Zeit um einiges verstärkt.
      Du glaubst es nicht, aber Varys und Imagine There's No Heaven sind mittlerweile, du wirst es nicht glauben, ausgewachsen. Zusammen mit Triumph genießen sie die Jugend, auch wenn Addi vor hat, im Sommer anzufangen sie jedenfalls etwas auszubilden.

      Ach ja, Addi, er ist ein guter Freund für mich geworden. Wir sind uns näher, als ich mich jemals bei einem Menschen gefühlt habe, näher als Shadow mir je gewesen war und doch sind wir kein Paar. Wir sind Gefährten, welche zusammen das tun, was sie für richtig erhalten. Wir wollen die Wildpferde erhalten und die Menschheit davon abhalten, diese wunderbaren Tiere wie Müll zusammenzutreiben, wieder auseinanderzureisen und dann auf dem ganzen Erdball zu verteilen.
      Wenn wir einmal bei diesem Thema sind, so werde ich dir gleich erzählen, was ich in Utah zu suchen hatte. Eine Freundin von Addi rief an. Sie meinte, dass sie ein komisches Paar entdeckt hatte. Ein weißer Hengst und eine junge braune Stute, verletzt. Amy, seine Freundin, erzählte, dass die beiden neu in der Gegend sind und es so schien, als wären sie extra so nah an die Auffangstation gekommen, um Hilfe zu suchen. Anfänglich wusste ich nicht, was Addi so in Aufregung versetzte. Ich sollte ihm vertrauen und da ich das sowieso tat, vertraute ich ihm. Erst im Nachhinein, nachdem Hengst und Stute mithilfe von Addi eingefangen wurden, erzählte er mir die ganze Geschichte. Vielleicht werde ich dir die Geschichte auch irgendwann erzählen können, heute würde der Brief jedoch zu lang werden. Es war ein Abenteuer pur und auch jetzt, nachdem beide Pferde wohlbehalten auf einer Weide bei uns stehen, fühle ich immer noch das Adrenalin der Freiheit in meinen Adern pochen. Für dich wird es unverständlich sein, für mich war es das Beste, was mir je passiert ist. Der Hengst heißt Cloud, während seine hübsche Freundin den Namen Zonta trägt. Ihre Beine schienen von einem Zaun verletzt wurden zu sein, in welchem sie sich verfangen hatte. Obwohl sie viel Blut verloren haben muss, steht sie immer noch sicher auf allen Vieren und lässt sich nichts anmerken. Anbei schicke ich dir ein Bild von den Beiden, damit du die Schönheit verstehen kannst, welche sie ausstrahlen.

      Ich habe dir auch noch nicht erzählt, dass seit einiger Zeit ein Paint Horse bei uns wohnt. Vielleicht hast du schonmal von ihr gehört. Sie stand lange bei Rachel und später bei Verena, welche ja auch... du weißt es ja, ich muss es nicht erwähnen. Raised from Hell steht deswegen zusammen mit Addis My Canyon und Battle Cry auf einer Weide und auch wenn Canyon oft genervt von Raised ist, hat sie sich hier doch ganz gut eingelebt. Ich bin gespannt, wie sie allerdings im Sommer mit den Temperaturen zurecht kommen wird.

      Ansonsten gibt es auch hier nicht allzu viel neues. Chill und Buck sind von der Schule genervt und Heather ist immer noch eine bemerkenswerte Frau. Sie hat es uns ermöglicht nach Utah fahren zu können und hat Tag für Tag alleine die Pferde versorgt. Zum Glück sind unsere drei Jüngsten, Dawn, Time In A Bottle und Kwatoko, mittlerweile soweit, auch einige Tage alleine überleben zu können. Das hätte ich mir nie erträumt. Sie waren unsere Sorgenkinder und mittlerweile benehmen sie sich genauso wie Kuckunniwi.

      Nun bist auch du auf dem neuesten Stand, was die Triple R Ranch angeht. Ich erwarte bereits jetzt deinen nächsten Brief und auch wenn ich es nur ungern zugebe, so hat es doch seinen Reiz, per Brief eine Konversation zu führen.

      Mit aller Liebe,
      Mio



      Liebste Mio

      Was für eine Geschichte und vielleicht ist es dir ja schon bald möglich, mir die Vollversion davon anzuhören! Clouds und Zontas Bild hat mich tief berührt. Diese Anmut und Wildheit, sie steckt den beiden in allem Knochen. Aber was habt ihr nun mit ihnen vor? Cloud ist ein Wildpferd, Zonta ebenso. Wollt ihr gegen euer Ziel arbeiten und die beiden eingesperrt lassen?
      Da du mir Bilder geschickt hast, muss auch ich dich mit welchen von unseren Pferden erfreuen. Rubina hat vor zwei Tagen erfolgreich ihren zweiten Sohn zur Welt gebracht. Ich hätte Nico filmen müssen, als er ihn das erste Mal gesehen hat! Er war begeistert und begeistert, aber das war ich auch, denn der kleine ähnelt nicht nur stark seiner hübschen Mutter, sondern hat auch interessante Markierungen an Kopf und Flanke, welche auch Marid im Gesicht trägt. Der kleine Mytos ist ein wahrer Prachtkerl geworden und ein guter Start in die Fohlensaison dieses Jahr!

      Auch hat sich wegen des neuen Gestüts einiges ergeben. Sicher war, dass wir am Tyrifjord bleiben wollen. Wir lieben ihn und es wäre sinnlos, diese Heimat bereits aufzugeben. Drei Tage dauerte es nur, bis Nico mit einer faszinierenden Idee zurück kam. Im nördlichen Teil vom Tyrifjord liegt eine recht große Insel namens Sorøya. 1.7qkm groß und nahezu unbewohnt. Nur ein paar wenige Bauernhäuser stehen dort, der Rest ist Wald, Wiese und Feld. Nico schaffte es, genau diese Insel für uns zu gewinnen! Es tut mir fast Leid um dieses Paradies, aber noch mehr freue ich mich darauf, eine eigene kleine Welt nur für uns und unsere Pferde.
      Die Verhandlungsgespräche laufen bereits und ich bin, wie du dir sicherlich vorstellen kannst, ziemlich gespannt, was das betrifft.

      Das Training mit den Pferden läuft nun langsam wieder an. Einen Großteil übernimmt natürlich Malte, da Petyr nun öfter wieder in der Welt unterwegs ist. Ihn zieht es hinaus, während Malte das ruhige und stetige Leben auf dem Gestüt genießt. Ich bin ganz erstaunt, dass Nico mittlerweile ordentlich zupackt und auch wenn sein Fokus nur auf seinen eigenen Pferden liegt, so ist seine Aufenthaltszeit im Stall in den letzten Wochen um einiges gestiegen.

      Am Wochenende war uns meine Schwester besuchen. Sie wohnt, wie du ja weißt, in Oslo und hat leider mit Pferden nichts am Hut. Dafür konnte ich ihren neuen Freund, sowie ihren Adoptivsohn endlich kennenlernen. Etwas enttäuscht bin ich schon, dass Alexandra so lange gebraucht hat, mich hier zu besuchen, der Weg ist ja nicht unendlich weit! Trotzdem ist sie meine Schwester und man liebt seine Schwester. Dimitri schien ganz fasziniert von dem Gestüt, während Alex natürlich nicht begeistert war. Ich kann das gar nicht verstehen, dass es Menschen geben kann, die diese fantastischen Geschöpfe nicht mögen. Wie kann man in einem Pferd nichts weiter sehen als ein Pferd?

      Ansonsten nimmt hier alles seinen gewohnten Lauf. Die Sonne geht auf, und sie geht wieder unter. Genauso wie es immer war.

      Ich vermisse dich!
      Deine Charly



      Liebe Charly

      Der kleine Mytos berührt mir mein Herz, denn in ihm sehe ich seinen Vater. Auch wenn ich mich nie mit Marid verstanden habe, so ist es doch ein Stück Erinnerung und ein Teil meiner Vergangenheit.

      Wieder habe ich länger gebraucht, um dir zu antworten. Aber bei uns wird die Arbeit wieder mehr, denn die Winterpause ist vorbei und schon bald beginnt wieder die Zeit des Einfangens und da müssen wir bereit sein.
      Cloud und Zonta werden so lange bei uns bleiben, bis Zontas Wunden verheilt sind. Addi hat sich die größte Mühe gegeben und auch wenn es nicht immer einfach war ein Wildpferd zu versorgen, schien auch Zonta mit der Zeit zu bemerken, dass wir nur helfen wollen.
      Addi ist seit Clouds Ankunft anders. Oft liegt er draußen auf der Weide und beobachtet den Hengst. Er scheint tief in Gedanken versunken zu sein und in Erinnerungen zu schwelgen. Er erzählte mir, dass er Cloud bereits kannte. Es verwunderte ihn, wie der Hengst nach Utah kam, da er Cloud hier in Nevada kennengelernt hatte. Er meinte, dass Cloud es gewesen war, welcher ihm nach dem Tod seiner Frau wieder Kraft gegeben hatte. Er selbst konnte es nicht erklären, aber er erzählte mir von dem Bild eines leuchtenden weißen Pferdes, so anmutig und edel, so ehrlich und voller Hoffnung, dass ich nicht daran zweifelte, dass es so gewesen war. Cloud bedeutet für Addi alles und vielleicht ist es ein Zeichen, dass genau dieser Hengst jetzt wieder aufgetaucht ist.
      Natürlich forschten wir weiter, denn Addi hatte Fragen. Wie kam Cloud nach Utah? Wo war seine Herde? Es dauerte nicht lange und wir fanden beim BLM unsere Antwort. Mittlerweile haben wir dort einige Kontakte, mit welchen wir wegen der Mustangs in Verbindung stehen und mit der Hilfe einer Freundin, fanden wir heraus, dass Cloud und eine braune Stute, vermutlich Zonta, die Flucht geschafft hatten, kurz nachdem sie transportiert worden waren.
      Vielleicht hat Addi gar nicht so unrecht. Vielleicht ist dieser Hengst wirklich ein Zeichen der Hoffnung und wahrscheinlich ist es Absicht, dass er bei uns gelandet ist. Cloud scheint sich nicht unwohl zu fühlen, obwohl er von den Zäunen umgeben ist. Trotzdem ist er noch ein freies Pferd und sobald der Zeitpunkt gekommen ist, werden wir uns von ihm verabschieden müssen.

      Allerdings muss ich dir dringend noch etwas erzählen! Heather hat, du glaubst es kaum, ihren Neffen aufgenommen. Das ist nicht irgendein Neffe, nein, dass ist ein entlassener Häftling mit einigen Vorstrafen und hinzu kommt, dass er genauso alt ist wie ich. Problem des Ganzen: Er sieht ziemlich gut aus und ist natürlich ein riesiges Arsch. Heather meint, dass die Ranch die beste Möglichkeit sei, Jacob wieder auf die Bahn zu bringen, auch wenn ich mich frage, ob das bei ihm überhaupt noch möglich ist. Er ist ein Angeber und ein ziemlich fauler Idiot. Chill und Buck freuten sich natürlich über „ihren großen Bruder“ und dank Jacob ist die Aufmüpfigkeit der beiden nochmals gestiegen.
      Addi freute sich gar nicht über den plötzlichen Einzug. Verständlich. Er kennt Jac nicht und hat Angst um seine Pferde. Jedoch konnte er Heather den Gefallen nicht abschlagen, immerhin ist auch Jac sein Neffe und auch wenn Addi lange keinen Kontakt mehr zu seiner zweiten Schwester hatte, sind sie trotzdem miteinander verwandt.
      Ich selbst weiß noch nicht genau, wie ich zu Jac stehe. Bis jetzt hat er mich meist ignoriert und etwas enttäuscht bin ich schon, dass solch nette Menschen wie Addi und Heather solche unhöflichen Verwandte haben.
      Jedenfalls versucht Addi nun, Jac mit in die tägliche Arbeit einzugliedern. Etwas Erfahrung mit Pferden hat er bereits, da auch seine Mutter Pferdebesitzerin gewesen ist. Anscheinend liegt das in der Familie. Bis jetzt hat er sich nur meistens um die Arbeit gedrückt, ob er selbst auch Pferde mag, weiß ich also noch nicht so genau.
      Ich bin gespannt, wie sich das Ganze entwickelt. Immerhin ist Jac der erste Fremde seit meiner Ankunft auf der Ranch und das birgt für uns alle ein Gefahrenrisiko. Jacob Moore, ich bin ziemlich gespannt, ob das gut ausgehen wird.

      Mit den besten Grüßen,
      Mio



      Liebste Mio!

      Oho! Ein junger, gut aussehender Mann, welcher total unhöflich ist? Na wenn das kein Anfang einer Liebesgeschichte sein kann! Auch ich habe daran nie geglaubt, bis es mir selbst widerfahren ist. Und schau, wo ich jetzt gelandet bin. An meiner Seite ein Mann, der genauso ein Idiot ist wie die Jungs, die mich früher in der Schule immer bloßgestellt haben und mit so einem habe ich auch noch ein Kind. Pass‘ also ja auf dich auf!
      Aber ich meine das wirklich ernst. Solche Männer sind meist so von sich überzeugt, dass sie nicht auf eventuelle Opfer achten.

      Die Geschichte mit Cloud, puh, da musste ich mir die Tränen von der Wange wischen. Das Ganze hat sich fast wie ein Film vor meinen Augen abgespielt. Ich stelle mir das wahrhaftig vor, wie ein weißer und reiner Hengst, einem zerstörten jungen Mann wieder ein Ziel zum Leben gibt. Fast könnte ich darüber ein Buch schreiben, oder, warum schreibst du kein Buch darüber?
      Grüße Addi von mir, ich mag ihn, er scheint ein anständiger Kerl zu sein und er scheint dafür verantwortlich, dass du wieder so lächeln und nach vorne schauen kannst!

      Vuyo hat sich nun auch endlich wieder ein Pferd gekauft und erstaunter hätte ich nicht sein können, als er da mit einer zierlichen Edelhaffi Stute stand, welche auch noch den Namen Curly Lure trägt und als ob das noch nicht genug wäre, ist sie auch noch ziemlich eigensinnig und zickig. Aber er hat vor, sie mit in die Reitschule zu nehmen und sie dort vielleicht zu einem anständigen Reitpferd ausbilden.

      Mittlerweile haben auch die Planungen für das neue Gestüt begonnen. Die Insel ist bereits vermessen und wir machen uns zur Zeit auf die Suche nach Pferdebesitzern, welche mit auf die Insel ziehen wollen und uns so unterstützen. Nico hat einen Freund in der Türkei, welcher mit einer Freundin zusammen ein kleines Arabergestüt leitet. Sie scheint ziemlich still und einzelgängerisch zu sein, jedoch will sie wegen der Unruhen in ein sicheres Land und wird wahrscheinlich zu uns nach Norwegen ziehen. Ihre Forderungen waren jedoch, dass sie ein eigenes und beheiztes Stallgebäude für ihre Araber bekommt, in welchem sie auch wohnen kann. Das wird sie jetzt wohl auch bekommen. Nico meint, dass sie dem Gestüt gut tun wird und ich bin gespannt, wie er das meint.
      Auch kommt Fiona mit ihren Pferden aus den USA zurück zu uns. Petyr freut sich natürlich höllisch auf sie und auch ich bin froh, wieder ein bekanntes Gesicht zu sehen. Wir werden so viel Hilfe wie möglich gebrauchen, wenn es soweit ist.

      Nicos angehende Zucht nimmt zur Zeit krasse Ausmaße an. Anstatt es bei ein paar wenigen Pferden zu belassen, ist die Anzahl seiner Stuten mittlerweile auf sechs gewachsen, wobei jedoch eine weitere bereits gekauft ist. Zum Glück sind es bis jetzt nur drei Hengste und ein Jungpferd, welche tatsächlich auch alle mal recht anständig sind.

      Ich freue mich auf deinen nächsten Brief!
      Deine Charly



      Liebe Charly,

      Bei uns wird es wieder wärmer und im Sonnenuntergang kann man wunderbare Bilder der Pferde schießen. Ich habe leider nicht viel Zeit, deswegen wird dies ein sehr kurzer Brief. Ich hoffe trotzdem, dass du dich über die Bilder freust!
      Anbei natürlich noch kleine Erklärungen zu den hübschen Pferden, welche du siehst.
      » Varys und Imagine There‘s No Heaven kennst du natürlich noch. Hier endlich mal ein aktuelles Bild von ihnen. Der gefleckte Popo gehört natürlich zu Triumph.
      » Unsere Jüngsten: Time In A Bottle, Dawn und Kwatoko. Seit einigen Tagen dürfen sie mit auf die große Weide, es ist erstaunlich, wie schnell sie sich an ihre Herde gewöhnt haben.
      » Es ist das erste Bild von Anaba und Kuckunniwi, dass ich dieses Jahr schießen konnte. Immer noch hält Anaba Abstand zur Herde und selbst Addi ist so langsam verwundert. Dafür geht es dem kleinen Kucku blendend und so langsam sieht man auch den Vater in ihm.
      » Raised from hell zusammen mit Aquena. Na? Kennst du Raised noch? Sie ist ein tolles Pferd und selbst ich sehe kaum, dass sie eigentlich kein Wildpferd ist. Zusammen mit Flotten von Mutanten erobert sie die Wildnis, wie ich es anfangs nicht für möglich gehalten hatte.
      » Hier eine kleine Hengstherde im Sonnenuntergang. Silent Bay sieht man nur sehr schlecht hinter dem Strauch, dafür steht Imoad, oder eigentlich In the Middle of a Dream gut sichtbar im Vordergrund, wie immer. Daneben siehst du Frekur und etwas weiterhinten Quisquilloso, obwohl du den wahrscheinlich schon von meinen letzten Bildern kennst, er ist ziemlich fotogen.
      » Auf dem letzten Bild sind, von links nach rechts, die drei restlichen Stuten zu sehen. Valhalla, Quicksilver und Atius Tirawa.

      Ich hoffe, du freust dich über die Bilder!
      Mio



      Liebste aller Mios!

      Die Bilder sind der Hammer! Ich vermisse deine fotografischen Künste auf unserer Ranch, auch wenn Tjarda auch ziemlich gute Bilder schießt, malt sie trotzdem besser.
      Da auch meine Zeit wegen Umzug ziemlich knapp ist, habe ich es dir gleichgetan und in den Umschlag einfach einige Bilder gesteckt, in der Hoffnung, dass sie dir gefallen.
      » Na, erkennst du, wer hier auf der Weide abgebildet ist? Charelle und April Rain müsstest du erkennen, bei den anderen habe ich Nachsehen mit dir. Die Namen sind auch nicht leicht zu merken. Himmawallajugaga, Devrienterreuth, Sysahlreuth, Zuckerschock und Raja, sie bilden unsere Vollblutherde und zeigen auch mit aller Macht, wie viel Energie sie besitzen.
      » Malte. Anfangs wehrte er sich gegen ein Foto, aber als er hörte, dass es für dich ist, konnte ich ihn endlich umstimmen. Das wunderhübsche Tier auf dem er sitzt heißt Angus, ein Suffolk Punch und der neue Liebling aller. Am Strick sind natürlich seine Schätze Félagi und Óslogi. Jeden Sonntag macht er einen Ausritt mit ihnen. Du würdest ihn wirklich mögen.
      » Und schon wieder Malte. Diesmal jedoch heimlich geschossen, wie man an der schlechten Qualität unschwer erkennen kann. Zu seiner rechten siehst du Black Lemontree, während das junge Mädchen, eine Reitschülerin, seinen Junghengst Dynur hält.
      » Hier nochmal unsere Jungpferde Aspantau, Abe‘s Aelfric und Mios Jelda, sowie ein hübsches Portrait von I‘ve got a blue soul.
      » Und zum Schluss nochmal ein unbekanntes und ein bekanntes Gesicht für dich. Einmal Abraham van Helsing, sowie natürlich deine Ocarina of Time, welche bei den Bildern nicht fehlen durfte. Auch sie entwickelt sich so langsam prächtig!

      Ich hoffe, dass wir beide endlich mal wieder mehr Zeit für einander finden!
      Deine Charly!



      Charly, ich komme! Ich komme zu dir! Ich habe es getan, ein Flugticket ist gekauft, erwarte mich...
    • Canyon
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      Inselwind

      18. Mai 2017 | 10.251 Zeichen | Canyon

      "Leute!" Wenn Charly so anfängt, dann hat sie eine Ankündigung zu machen, denke ich und löse meinen Blick von dem Häufchen Pferdeäpfel vor mir, welche Óslogi mir hinterlassen hatte. "Ich habe eine Ankündigung zu machen!" Aha, denke ich, habe ich es doch gewusst. "Ihr wisst ja, dass ich schon seit längerem auf der Suche nach Stallhilfe bin und ich denke, dass ich nun jemanden gefunden habe. Darf ich vorstellen? Eyvind Engh!" Ihre Stimme schallt durch den Stall und an ihrem Grinsen erkenne ich, dass sie wirklich zufrieden ist mit der Wahl. Hinter ihrem Rücken tritt jedoch ein Junge hervor, welchen ich am allerwenigsten einem Stallgebäude zugeordnet hätte. Er schiebt sich die runde schwarze Sonnenbrille auf seinen hellweißen Schopf und blickt die versammelte Stallgenossenschaft mit unverändertem Ausdruck an. Mein Blick tastet ihn vorsichtig ab und auch Petyr, einige Meter neben mir, scheint noch etwas verdutzt. Einen Nasenpiercing, dann noch einige an den Ohren und ziemlich unbequem aussehende Kleidung in schwarz. Sein Gesicht ist zart und weich, seine Augen stechen jedoch wieder hervor wie Zitronen unter einer Herde Erdbeeren.
      Vuyo ist der sozialste von uns und tritt mit ausgestreckter Hand auf ihn zu. "Vuyo, herzlich willkommen auf der Tyrifjord Ranch!" Das restliche Gespräch verpasse ich, weil Petyr mir in die Rippen boxt und so meine Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Ich stöhne und schlage Petyr aus Rache gegen die Schulter. Er hält nun also seine Schulter mit der einen Hand und ich meine Rippen.
      "Was'n dat für nen Kerl?" Fragt er mich und nickt in Richtung Eyvind. Ich zucke nur mit den Schultern.
      "Keine Ahnung, sieht doch ganz nett aus." Allerdings habe ich mir selbst noch keine wirkliche Meinung gebildet, versuche jedoch so offen wie möglich zu sein.
      Charly kommt nun auf uns zu, oder eher auf mich. Vuyo hat sich wieder seiner Arbeit zugewandt und als ob ich nicht wüsste, was jetzt kommt, stellt Charly die erwartete Frage. "Hey Malte, du, hast du zufällig Lust Eyvind die nächsten Tage etwas einzuarbeiten? Petyr ist ja leider wieder unterwegs und Vuyo hat mit der Reitschule so viel um die Ohren." Praktisch, dachte ich, mir bleibt dann nämlich der komplette Stall plus Eyvind. Ich lächle jedoch und sage: "Klar Charly, mache ich gerne!"
      "Auf dich ist immer Verlass!" Meint sie, klopft mir auf die Schulter und verschwindet dann mit einem kurzen Nicken zu Eyvind in Richtung Ausgang.
      "Dich scheint etwas daran zu stören?" Eyvind blickt mich fragend an. Er scheint wirklich nett, aber auf mein Gefühl verlasse ich mich schon lange nicht mehr. Ich zucke mit den Schultern und weiß noch nicht genau, was ich sagen soll. Er kommt mir jedoch zuvor. "Kann ich verstehen, Charly hat mir schon erzählt, dass du hier als treibendes Rad ständig etwas zu tun hast. Aber ich denke, ich kann dir ganz gut unter die Arme greifen." Beim näheren Hinsehen erkenne ich die dicken Ringe um seine Augen, sehe einige Sorgenfalten in seinem Gesicht und die ungewaschene Kleidung. Ich blinzle.
      "Danke", sage ich nur. Wie viel zu oft habe ich ein Loch im Kopf, wenn es darum geht, die passenden Wörter zu finden.
      "Also, was kann ich tun?" Fragt Eyvind mich und ein Lächelnd erscheint auf seinen Lippen. Er scheint wirklich begeistert von dem Gedanken, hier arbeiten zu können.
      "Äh", sage ich wieder wenig produktiv und stelle die Mistgabel zur Seite. "Du kannst mich zu den Weiden begleiten, ich will das Wasser kontrollieren." Meine ich und zeige in Richtung Ausgang. Eyvind nickt nur. Ich ziehe ihn also mit mir aus dem Stall, nicke im Vorbeigehen Petyr kurz zu und schlage dann den Weg in Richtung Weiden ein.
      Es ist ein kalter Frühlingstag. Wie gefühlt immer. Der Nebel liegt noch an den Ufern des Fjords und bedeckt die eigentlich schon grünenden Wiesen mit einer Schicht aus grau.
      Die erste Weide, die wir erreichen, ist die kleine Hengstweide. Unsere vier verbliebenden Vollblüter stehen hier. Vollblüter waren nie mein Spezialgebiet und trotzdem habe ich (fast) alle ins Herz geschlossen. Ich passiere den Zaun geschickt und winke Eyvind dann zu, er solle mir folgen.
      "Osgiliath", sage ich und zeige auf den Hengst, der uns am nächsten steht. "Bei ihm, wie fast bei jedem anderen Pferd welches Nicolaus angeschleppt hat, würde ich etwas Abstand halten. Das gleiche kannst du bei Worgait", ich zeige auf den hellen Tekkiner Hengst, "Und natürlich auch bei Marid beachten." Diesmal nicke ich nur in Richtung Marid, welcher mit gespitzten Ohren am Offenstall steht. Ich spüre seinen Blick auf mir, seinen hinterlistigen Blick. Er weiß genau, dass ich über ihn red. Dann stelle ich ihm noch Valentines Alysheba vor und mache mich an die Arbeit.
      Während ich frisches Wasser nachfülle, fallen mir endlich einige wenige Frage ein. "Sage mal, Eyvind, was ist so deine Vorliebe bei Pferden? Reitest du selbst?"
      "Vorliebe?" Er erscheint einen Moment verwirrt und runzelt die Stirn. "Du meinst, was ich für Rassen mag und so?" Ich nicke. "Ich bin da offen, ich habe keine Vorlieben." Meint er nur.
      Aha. Denke ich und fühle mich nicht schlauer als zuvor. Das Wasser ist auch fertig und so sehe ich die Möglichkeit, das kleine Gespräch schnellstmöglich zu beenden.
      Nachdem wir noch Grenzfee und Teufelstanz auf ihren Weiden besucht haben, geht es zurück in den Stall. Ich bin erstaunt Petyr noch anzutreffen, meist verdrückt er sich bei der erstbesten Möglichkeit. Mir zusammengekniffenen Augen verfolgt er jede Bewegung Eyvinds und auch als ich in böse anstarre, lässt er nicht von ihm ab. Ich seufze. Eyvind dreht sich erstaunt zu mir um und blickt mich fragend an. "Alles ok?" Ich nicke schnell und erzwinge mir ein kleines Lächeln. "Ok, wohin geht es als nächstes?"
      "Ich muss eine unserer Stuten versorgen. Sie hat vor zwei Tagen ein Fohlen zur Welt gebracht und ist - etwas eigensinnig seit dem." Was jedoch für mich nicht verwunderlich ist, wenn man einen Besitzer namens Nicolaus du Martin hat, denke ich, spreche es jedoch nicht laut aus.
      Colour Splash steht mit angelegten Ohren in ihrer großzügigen Box. Nicht nur das, wir haben ihr sogar eine Trennwand entfernen lassen, sodass die beiden Stuten genügend Platz haben. Zu ihren Füßen liegt der neue Stern des Gestüts und bereits am Namen kann man die Spuren Nicos erkennen. "Simplicity of Sophistical, oder einfach nur Simple." Sage ich zu Eyvind gewandt und etwas kann ich den Stolz in meiner Stimme nicht verstecken. Auch ich bin froh, dass Splash es endlich geschafft hat. "Ihre Mutter heißt Colour Splash." Ich deute auf Splash, welche die Ohren nach hinten legt und mit einem Huf scharrt.
      "Sie scheint unruhig." Meint Eyvind und betrachtet die Stute fasziniert. "Ist sie immer so?"
      Ich schüttle den Kopf. "Nein, nicht immer. Aber sie mag das Boxenleben nicht." Ich nicke in Richtung Nachbarbox. "Seit dem wir jedoch halbtags ihre Freundin Shari drinnen lassen, geht es schon besser."
      Ich bin recht froh, als ich wenig später Eyvind eine Mistgabel in die Hand drücke, mit der Aufgabe, in den Offenställen der Jungpferde etwas Ordnung zu machen. Ich atme erleichtert auf, als sich eine Hand auf meine Schulter legt. Erschrocken fahr eich herum und blicke in das Gesicht Petyrs. "Gott!" Rufe ich und funkle diesen böse an. "Du sollst das lassen!"
      Petyr grinst. Dass ich ihn Gott genannt hatte, schien ihm zu gefallen. "He Malte, du, sag' mal, wie ist denn dieser Eyvind so? Is' er nett?"
      "Petyr, weißt du, dass du durchgängig die Endungen von Wörtern verschluckst?" Sage ich nur und greife nach meiner Mistgabel.
      "Jaja, weiß ich. Aber los sag' mal, ich muss doch wissen, wer hier so auf dem Hof unterwegs ist." Er lässt wie immer nicht locker.
      "Da habe ich eine Idee." Sage ich und drücke Petyr die Gabel in die Hand. "Hilf ihm doch einfach bei den Offenställen." Ich grinse ihn an und als er sich nicht von der Stelle rührt, nicke ich mit meinem Kopf in Richtung Ausgang. "Los, du Faulpelz!"
      Er sieht ein, dass er aus mir nichts rausbekommt und funkelt mich böse an, macht sich aber trotzdem auf den Weg zu Eyvind.
      Mein Weg führt mich jedoch in die andere Richtung zu unseren Paddocks. Seit einigen Tagen steht hier zur Eingewöhnung Sawanna. Ihre Reise hier her ist lang und anstrengend gewesen und ich sehe ihr an, dass sie erschöpft ist. Hinzu kamen ihre Vertrauensprobleme und auch wenn Nico und auch ich tagtäglich mit ihr arbeiten, ist es noch nicht viel besser geworden.
      Ich nehme das Halfter vom Hacken, stehe jedoch noch einige Minuten unbeteiligt hinterm Zaun, bevor ich mich auf ihr Territorium getraue. Sawanna wird ihrem Namen ziemlich gerecht. Nicht nur der hübsche helle Fuchston, auch der hitzige und stürmische Charakter passten dazu. Ziel war es, sie innerhalb der nächsten Tage an Shyvana und Samarra zu gewöhnen und so wie Petyr es letztens deutlich erwähnt hatte, passten die jungen Stuten nicht nur vom Namen zusammen.
      Während ich schließlich mit Sawanna den Weg in Richtung Wald einschlage, versuche ich krampfhaft einen Spitznamen für sie zu finden. Samarra hat von mir bereits den Namen Sammy erhalten und Shyvana heißt meist nur Shyva. Es muss also etwas genauso schönes her.
      Obwohl Sawanna schreckhaft ist, scheinen sie die Hengstweiden nicht zu stören. Weder Bijou, noch Volente oder Phenomenon schenkt sie einen Blick und auch den neuen Brego, welcher genauso wie sie noch einzeln gehalten wird, beachtet sie nicht. Auch von mir hält sie durchgängig einen gewissen Abstand, scheint sich jedoch jedenfalls ein bisschen an mich gewöhnt zu haben.
      Das Ziel von Sawanna und mir ist eine kleine Weide in der Nähe der Zackelschafe und Bellas Pferden. Auch sie habe ich schon länger nicht gesehen, sodass ich die Chance ergreife und meine Schritte zu den Isländern lenke, nachdem ich Sawanna auf ihre Weide entlassen habe.
      In der Hoffnung, Bella bei ihren Pferden zu entdecken, schlage ich mich durch die rasant gewachsenen grünen Äste, rechts und links des Weges.
      Bellas Weiden lagen etwas abseits. Ihre Isländer standen durchgängig auf der Weide und so verwundert es mich nicht, dass ich auch dieses Mal die versammelte Mannschaft erblicke.
      Den jungen Fafnir am Zaun erkenne ich sofort und das niedliche Jungpferd daneben enttarne ich als Litfari. Von Bella ist jedoch keine Spur zu sehen. so gebe ich mich geschlagen und mache mich zurück auf dem Weg zum Hof
      .
    • Canyon
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      Rakkaus Ja Epätoivo

      08. Juli 2017 | 23.781 Zeichen | Canyon

      Zwei Jahre später stand ich an einem Punkt in meinem Leben, wo ich mir nie hätte denken können zu stehen. Die Zweifel plagten mich, Nächte lag ich wach und blickte in das stets friedlich ruhende Gesicht von Jacob. Die Mondstrahlen spiegelten sich auf seiner Haut wider und brachten seine dunklen Locken zum teuflischen Glänzen. Ich lag im tiefen Schatten.
      Als die ersten Sonnenstrahlen einige unruhige Stunden später den Weg durch die Vorhänge suchten, war ich längst munter. Ich stand im T-Shirt in der Küche und rührte in einem Topf umher, welcher eigentlich so etwas wie Schokopudding enthalten sollte. Es sah jedoch eher nach aufgeweichten Pferdeäpfeln aus. Der Schneebesen in meiner Hand wollte einfach nicht verstehen, dass ich keine Klumpen in meinem Essen haben wollte. Ich biss die Zähne zusammen, um für Jacob jedenfalls so etwas ähnliches wie ein Frühstück auf die Beine zu stellen. Mein Blick fiel auf den Garten hinter dem Fenster. Jacob hatte sich wunderbar darum gekümmert und fast konnte ich mit Stolz sagen, dass unsere blühenden Blumen die prächtigsten waren. Hinter dem Garten erstreckte sich die trübe See. Dunkles Wasser schwappte immer wieder gegen die Brandung und hielt das Geschehen in Bewegung. Es war so anders, so vollkommen anders und doch fühlte ich mich wohl.
      Mein Gedanke fiel auf Addi. Er war nicht glücklich gewesen, aber er hatte es getan. Er hatte es für mich getan. Aber sein Leben war nun gezielter geworden. Er lebte nicht nur noch von Spenden, sondern verdiente sich mit seiner Arbeit viel Geld. Er hatte seine Prinzipien geändert, hatte sie den meinen angepasst und da waren wir nun. Familie Moore und Mio mitten auf einer Insel im norwegischen Fjord.
      Ich hatte gerade die Schokoklumpensoße in eine Schüssel gefüllt und auf den Tisch gestellt, als Jacob unsere Küche betrat. Er gähnte ausgiebig und schlurfte dann zu seinem Stuhl, wo er sich erschöpft niedersinken ließ.
      "Guten Morgen, Jac." Meinte ich liebevoll und drückte ihm einen Kuss auf die Stirn. Dieser brummte nur zustimmend, schnappte sich seinen Löffel und begann wild zu essen. Nach den ersten Bissen hielt er jedoch inne und blickte zu mir hoch, denn ich stand immer noch neben ihm.
      "Willst du denn nichts essen?"
      Ich schüttelte den Kopf. "Mag keinen Schokopudding."
      "Mio", meinte er warnend, "du isst zu wenig."
      "Tue ich nicht!" Wehrte ich mich. "Und außerdem mag ich wirklich keinen Schokopudding." Ich setzte mich gegenüber von ihm nieder. Jac zuckte nur kurz mit den Schultern und begann dann weiterzuessen.


      "He Chill! Das ist mein T-Shirt!" Erfolglos versuchte Buck seinem Bruder das Badmanshirt aus den Händen zu reisen.
      "Das stimmt nicht! Das ist meins!" Chill stemmte beide Füße in den Boden, um seinem Bruder standzuhalten.
      "Daaad! Chill will mir nicht mein T-Shirt wiedergeben!" Rief Buck laut.
      Addison steckte den Kopf durch die Tür. Er war in den letzten Monaten stark gealtert. Seine Augen lagen tief in ihren Höhlen und die Haare hatten erste graue Strähnen. Er schien kraftlos, als er beschwichtigend nach dem T-Shirt griff, trotzdem zog er es seinen Kindern ohne Probleme aus den Händen. Er suchte den kleinen Zettel im Nacken heraus, laß den Namen und gab es dann Buck. "Dein Bruder hat Recht, Chill, das T-Shirt gehört Buck. Schaue mal in deinem Schrank, wo sich deins versteckt haben könnte." Meinte er liebevoll und klopfte Chill aufmunternd auf die Schulter. "Beeilt ihr euch bitte? Ich will nicht, dass ihr den Bus verpasst."

      "Warum schreit Bart denn schon wieder?" Mit grimmigen Gesicht steckte Nico seinen Kopf durch die Küchentür und versuchte verschlafen etwas zu erkennen.
      "Guten Morgen, Nico. Gut, dass du dich auch endlich dazu bereit erklärt hast, aufzustehen." Gestresst blickte Charly über die Schulter zu ihm hin.
      "Was ist denn jetzt schon wieder los?" Meinte dieser genervt und betrat den Raum.
      "Ach nichts!" Lachte Charly hölzern und warf sich dann ihr wildes Haar über die Schulter. "Es ist ja nur Montagmorgen, die Arbeit wartet und dein Sohn wehrt sich krampfhaft gegen alles, was ich ihm aufs Brot schmiere und was kein Lolligeschmack hat, also gegen alles!" Wütend ließ sie das Messer fallen, drehte Barts Stuhl zu sich herum und hob den immer noch schreienden und nun auch strampelnden Jungen heraus. "Dann geht er heute ohne Frühstück in den Kindergarten!"
      "Charly, hey", Nico war an sie heran getreten und legte ihr beruhigend eine Hand auf die Schulter. "Komm', gib ihn mir."
      Grob reichte Charly ihren Sohn an Nico weiter, welcher sich von ihr abwendete und versuchte sein Kind zu beruhigen. Charly ließ sich erschöpft aufs Sofa fallen und verbarg ihr Gesicht hinter ihren Händen.
      Zwei Minuten später hatte Bartholomäus sich beruhigt und Nico setzte sich neben Charly, auf seinem Schoß Bart sitzend. "He Charly," meinte er sanft. "Du bist ganz schön fertig. Ich kümmere mich heute um Bart, mache du mal einen ruhigen, das hast du dir verdient."
      Als Charly nicht antwortete, stand Nico auf und verließ mit Bart den Raum.

      Mittlerweile hatte ich mich daran gewöhnt, nicht allzu hastig aufstehen zu können. Die Decke meines kleinen Zuhauses war nur wenige Zentimeter über meinem Kopf. Langsam rollte ich mich deswegen aus dem großen Bett und lief leicht gebückt bis zur Holzleiter. Gery nahm es mir übel, dass er alleine unten schlafen musste, dafür hatte er auch in unserem neuen Zuhause seinen geliebten Kamin bekommen. Obwohl dieser nicht brannte, schlief der große Rüde jede Nacht davor, als würde dieser ihm die Wärme geben, die er zu brauchen glaubte. Der schwerhörige alte Hund hob erst den Kopf, als ich auf den Knopf meines Radios drückte und dieses mit einigen Startproblemen ansprang. Er murrte jedoch nur kurz und ließ seinem Kopf dann wieder zurück auf die Pfoten sinken. Ich betrachtete den alten Herren einige Sekunden, während aus dem Radio "Keep on the sunny side" erklang. Gute Einstellung, dachte ich, während ich im Takt den Abwasch der letzten Tage machte. Leise summte ich die Melodie mit, richtete meinen Blick aus dem Fenster und betrachtete die Natur vor meiner Haustür. Ich hatte den hübschesten Platz erwischt. Der Wald um mich herum bot mir jede Menge Schutz vor der Sonne und vorm Wind, welcher an manchen Tag recht frisch vom Fjord zu uns herüber wehte.
      Nachdem der Abwasch erledigt war, zog ich mich an und machte mich auf den Weg zum Stall. Gery ließ ich im Haus zurück. Seit ein paar Wochen schon, begleitete er mich nicht mehr täglich, seine Kraft schien zu schwinden. Ich hatte damit gerechnet und es war in Ordnung, so wie es war.


      Ich stand pünktlich wie immer am Weidezaun, den Hut trotz der fehlenden Sonnenstrahlen auf meinem Kopf und eine dicke Jacke über mein helles Hemd gezogen. Auch die Pferde hatten ihre Zeit gebraucht, um sich von vierzig Grad täglich auf eine Durchschnittstemperatur von 17 Grad umzugewöhnen. Im Gegenteil zu Addison, welcher sich komplett den Klimaverhältnissen angepasst hatte, hielt ich meinen Stil aus vergangenen Zeiten so gut wie möglich bei. So schnell würde ich nicht alles aufgeben.
      Addison kam wie immer zu spät. Chill und Buck forderten, seitdem wir in Norwegen wohnten, durchgängig seine Aufmerksamkeit. Heather half ihm so sehr wie möglich bei der Erziehung der Zwillinge, jedoch hatte auch sie noch ihr eigenes Leben.
      Abgehetzt und mit grimmigem Blick, kam Addi auf mich zu, er nickte mir kurz zu, ich nickte zurück und gemeinsam machten wir uns an die tägliche Arbeit. Unsere Mustangs hatten einen schönen Platz bekommen. Sie hatten ihren eigenen Teil der Insel. Zwei weitläufige Weiden, mit Bäumen, Sträuchern und kleinen Hügeln waren so natürlich angelegt wie nur möglich und viele der Pferde hatten sich schnell daran gewöhnt.
      Während wir zusammen neues Heu schleppten, merkte ich, wie Addi mir immer wieder Blicke zuwarf. Er schien mich zu begutachten und seine Skepsis war nicht zu übersehen. "Mio", er legte einen Arm auf meine Hand, als ich gerade einen Wassereimer anheben wollte, "Mio, seit wann hast du schon nichts mehr gegessen?"
      Ich ließ den Eimer los und richtete mich auf. "Seit wann, macht sich jeder darum Gedanken, dass ich zu wenig esse?! Ich bin erwachsen und kann selbst gut genug einschätzen, wann und was ich esse!" Ich zog meine Hand aus seinem Griff und blickte Addi in die Augen. Ich sah den Schmerz in ihnen, den Verlust, die Angst. Ich sah seine grauen und mageren Haare, die Falten auf seiner Stirn und die knorrigen Hände. "Du solltest lieber selbst einmal in den Spiegel schauen, du siehst nicht besser aus." Meinte ich schwach und hob den Eimer ein weiteres Mal. "Warum machst du dir zu erst um mich Sorgen, anstatt um dich selbst?" Sagte ich, bevor ich mich von ihm abwendete.
      "Das weißt du Mio." Flüsterte Addi zerschlagen. "Du wärst dumm, wenn du es nicht sehen würdest."


      "Saga Glasberg, was soll bitte dieses eklige Gummiband auf meinem Schreibtisch?" Grinsend hob Petyr ein breites Band in die Höhe und hielt es seiner Freundin vor die Augen. "Bitte nicht schon wieder ein neues Hobby!"
      "Ach quatsch!" Saga riss ihm das himmelblaue Band aus der Hand. "Das ist mein neues Stretchband. Das haben seit neuestem alle in meiner Balettgruppe und ich finde es auch ziemlich hilfreich!"
      Petyr verzog angeekelt den Mund und ließ das Band fallen. Bevor es auf dem Boden aufkam, hatte Saga es aufgefangen und sich mit einem dramatischen Nebeneffekt in die Arme von Petyr geworfen. Dieser hielt sie fest umschlungen und drückte ihr dann einen Kuss auf den Mund. Als sie sich wieder von einander lösten, lag auf beiden Gesichtern ein rötlicher Schleier und sie lächelten verliebt.
      "Malte wartet bestimmt schon im Stall auf mich. Du weißt, dass er es nicht leiden kann, wenn ich zu spät komme."
      "Jaja, renne nur zu deinem Malte." Saga dreht sich eingeschnappt und mit verschränkten Armen um, sodass Petyr sie noch einmal zu sich ziehen musste und sie innig küsste. Dann schnappte er sich eilig seine Jacke und verließ die Dachbodenwohnung, ohne noch einmal zurückzublicken.

      Während alle anderen noch schliefen, war Eyvind wie immer der erste im Stall. Ihn trieb nichts anderes an, als die Pferde. Die tägliche Arbeit, beginnend beim Morgengrauen, hielt ihn in Bewegung. Er brauchte den Ausgleich zu den Stunden in der Nacht, die er im Bett verbrachte und selbst diese wurden in manchen Nächten von Spaziergängen durchbrochen. Er war der stille Nachtwächter, welcher mit seinem wachen Auge jede Regung genau auffasste. Er war so unauffällig, wie sonst keiner auf dem Gestüt. Jeder hatte seine Probleme zu tragen und jeder trug dies offensichtlich als Rucksack. Nur Eyvind schien seine Sorgen in dem Platz vor den Zehen in den Schuhen zu verstauen und hatte sogar noch Freiraum für die seiner Freunde.
      Die Pferde waren bereits gefüttert, als Malte und Petyr zu ihm hinzu stießen. Die letzten kauten friedlich an den restlichen Körnern. Der Hauptstall war riesig, mit neuester Technik ausgestattet und perfekt an die Wünsche der Sportpferde angepasst, welche hier ihr Zuhause gefunden hatten. Die Boxen besaßen allesamt ein kleines Paddock, welches die Pferde ganztägig benutzen durften.
      "Wie du nur immer so früh wach sein kannst..." Petyr gähnte ausgiebig und blieb vor Eyvind stehen.
      Malte währenddessen klopfte Eyvind auf die Schulter. "Danke man, was würden wir nur ohne dich tun." Dankbar schaute er seinem Freund an und lächelte. Es hatte seine Zeit gedauert, bis die drei sich als Team verstanden hatten, denn vor allem Malte war es schwer gefallen, einen weiteren Arbeiter zwischen ihm und seinem langjährigen Freund Petyr zu akzeptieren.
      Die drei Männer wollten sich gerade an die Arbeit machen, als Heather in den Stall gehetzt kam. Die junge und auffällige Frau mit den blonden Locken hatte keine Probleme gehabt, sich in der Stallgesellschaft einzufinden. Sie war offen, warmherzig und stets voller Energie.
      "Leute!" Trällerte sie lauthals und hastete auf die kleine Versammlung zu. "Los, los! Ihr habt eine Minute Zeit mir zu sagen, was ihr aus der Stadt braucht!" Sie kramte einen Notizblock samt Stift aus ihrer Tasche und schaute die drei Männer erwartungsvoll an.
      Malte schüttelte bloß den Kopf. "Danke, ich brauche nichts."
      Heathers Blick schwankte weiter zu Petyr. "Und was ist mit dir, du Faulpelz?"
      "Öh", überfordert zuckte Petyr mit den Schultern. "Kein Plan. Ruf' aber mal Saga an, die hat bestimmt was für dich."
      Auch Eyvind lehnte dankend Heathers Angebot ab, sodass diese ihren Stift einsteckte und seufzte. "Ich bin jetzt extra wegen euch zum Stall gerannt. Den Weg hätte ich mir ja dann auch sparen können." Sie boxte Eyvind gegen die Schulter und zwinkerte Malte kurz zu. "So bis dänne, ihr Pappnasen!" Rief sie, als sie sich bereits wieder umgedreht und mit großen Schritten den Stall verließ.

      Tjarda liebte diesen hochgewachsenen Mann mit dem kantigen und doch so weichen Gesicht und viel mehr liebte sie jedoch die hellen Augen, welche sich so von seinem dunklen Körper abhoben. Es war ihre liebste Zeit, wenn sie nebeneinander im Bett lagen, er noch schlief und sie am frühen Morgen die Erste war, die in diese Augen blicken durfte. Vuyo schlief jede Nacht friedlich, während Tjarda oft stundenlang wach lag. Es war diese Gegenteiligkeit, an welcher beide Gefallen gefunden hatten.
      Als Tjarda wenig später das gemeinsame Haus verließ und sich auf den Weg zum Haupthaus machte, stieß sie auf Heather. Stürmisch umarmte diese ihre Freundin, erzählte ihr dann von dem geplanten Einkauf und bot Tjarda an, sie in die Stadt mitzunehmen.
      Die Wälder und Berge, Seen und kleine Dörfer zogen nun an ihr vorbei, während sie verträumt aus dem Fenster blickte. Heather am Steuer erzählte ununterbrochen, lachte über ihre eigenen Witze und fand zu jedem Thema ein weiteres Thema, welches damit in Verbindung stand. Heather erzählte immer. Egal ob es ihr gut ging oder nicht. Tjarda mochte diese offene Art, sie selbst war eher das Gegenteil. Verschlossen und ruhig. Sie wollte nicht hoch hinaus, der ihr angebotene Modeljob hätte das erbracht, sondern ihr reichte das stille Kunstmuseum in der Innenstadt. Menschen zu beobachten und zu zeichnen war ihre große Stärke und seit einigen Jahren war sie mit dem bisschen Einkommen schon zufrieden.
      Heather parkte ihren kleinen Flitzer genau im Parkverbot vor dem Museum, schaffte es, ihre Freundin schwungvoll im Auto zu umarmen und sie mit reichlich Worten zu verabschieden. Tjarda winkte ihr noch lächelnd zu, bevor Heather Gas gab und um die nächste Ecke brauste. Lächelnd betrat Tjarda die schmuckvolle Eingangshalle und begann ihren Arbeitstag.

      Ich schaffte es, Addi die nächsten Stunden aus dem Weg zu gehen. Erst kurz nach Mittag traf ich in der kleinen Reithalle auf ihn. Quisquilloso lief erst seit einigen Wochen unter dem Sattel und so musste ich einen Moment bewundert stehen bleiben, als ich Addi mit dem Hengst arbeiten sah. Quisquis Start war nicht einfach gewesen. Er hatte immer wieder Rückenprobleme und leichte Verletzungen gehabt, obwohl er sein Bestes tat sich schnell anzupassen. In Gedanken versunken lehnte ich an der halboffenen Tür. Addis Arbeit begeisterte mich immer wieder und obwohl ich seit drei Jahren Tag für Tag mit ihm verbrachte, hatte ich mir noch längst nicht alles abschauen können. Hinzu kam, dass die Beziehung zwischen uns schon seit längerer Zeit abgekühlt war, seit genau dem Tag, an dem ich Jacob lieben gelernt hatte. Addison mochte seinen Cousin nicht.
      Ich war so in Gedanken versunken, dass ich nicht merkte, wie Addi vor mir zum Stehen kam, leichtfüßig aus dem Sattel rutschte und dann vor mir landete. Er hatte geweint, ich erkannte einen leichten roten Rand um seine Augen und mittlerweile kannte ich ihn so gut, dass ich wusste, dass es ihm nicht gut ging.
      "Hallo Mio."


      "Was sind das denn für fette Brocken?" Sagas tiefe Lache schallte durch die Stallgasse, als sie die beiden Irish Draughts sah. Ich schaute sie wütend an. Man merkte, dass sie von Pferden nicht allzu viel Ahnung hatte, denn ihre Lautstärke schaffte sie nicht zu zügeln.
      "Der eine davon heißt sogar Brock." Flüsterte ihr Petyr ins Ohr und sie brach wieder in Gelächter aus.
      "Petyr, musste das sein?" Mein wütender Blick galt nun Petyr, welcher sich kindisch hinter Saga versteckte und so tat, als wäre er dort sicher vor mir. Ich hatte mir immer erhofft, dass er in einer Beziehung endlich seine reife Seite finden würde, aber genau das Gegenteil war geschehen. "Saga, was machst du eigentlich hier? Musst du nicht arbeiten?"
      "Nö, erst heute Nachmittag." Sie grinste. "Aber Malte, jetzt mal ehrlich, die beiden kenne ich noch nicht, oder? An den Namen Brock würde ich mich sonst erinnern." Vergnügt gluckste sie und stieß Petyr an.
      Ich ließ Saga mit einer Antwort warten, bis ich erst Belmonts Brock und dann Belmonts Beo in ihre Boxen gebracht und beide Türen verschlossen hatte. "Beo und Brock. Nein kennst du noch nicht, sind erst seit ein paar Tagen hier und es wird hoffentlich auch nur eine Übergangslösung." Antwortete ich ihr knapp, während ich meine stets verdreckten Hände an meiner Hose abzuwischen versuchte. "Noch mehr Pferde und ich erwarte von Charly eine Gehaltserhöhung."


      Unruhig stieß Charly immer wieder mit dem Bleistift auf den Tisch. Hunderte von kleinen Einkerbungen hatten sich bereits angesammelt, diese schien sie jedoch nicht zu merken. Der helle Bildschirm zeigte Dokumente, Tabellen und Internetseiten, mehrere leere Kaffeetassen standen neben ihr und Briefe aller Art stapelten sich auf dem ganzen Tisch. Charly hatte Nico seit heute Morgen nicht mehr gesehen, aber auch das schien sie verdrängt zu haben. Auch Charly hatte schon bessere Zeiten gesehen. Sie hatte zugenommen und ihre sonst so makellose Haut sah unrein aus. Auch der Konsum an Zigaretten war wieder gestiegen und das, obwohl sie genau wusste, dass sie das Geld nicht hatten. Viele Jahre lang hatte sie drauf verzichtet, aber mit ihren entstandenen Problemen war sie wieder in alte Gefilde gefallen.
      Es klopfte. Es klopfte selten jemand an ihre Tür, die meisten spazierten herein wie sie wollten und es erstaunte sie noch mehr, als Nico den Kopf zur Tür herein steckte. "Charly?"
      Sie drehte sich zu ihm um, wusste einen Moment nicht, was sie sagen sollte und meinte dann: "Ja? Alles gut?"
      Nico nickte und trat ganz ein. "Hast du kurz Zeit? Ich würde dir gerne jemanden vorstellen." Aufgewühlt blickte Charly zu ihm auf. Nico verwirrte sie. Er schien fast unsicher in seiner Art, als wüsste er selbst nicht so genau, was er gerade tat. Es versetzte ihr einen Stich, ihn leiden zu sehen. Sie hatten sich mal geliebt und vielleicht liebten sie sich immer noch.
      "Nico?"
      "Ja?"
      "Wirklich alles in Ordnung? Geht es Bart gut?"
      Nico nickte hastig. Charly stand auf und ging durch die offene Tür, welche Nico ihr aufhielt.
      "Was ist das?" Erschrocken blieb Charly stehen, als sie einen Transportkorb im Wohnzimmer stehen sah. "Nico!"
      "Bitte sei mir nicht böse!" Flehentlich presste er die Hände zusammen. "Bitte, gib ihr eine Chance."
      "Wem eine Chance?" Charly blieb ruhig, ihre Augen funkelten jedoch. "Nico, wem soll ich eine Chance geben?"
      Nico zögerte, dann ging er zum Transportkorb, öffnete ihn und drehte sich dann zu Charly um. Auf seinem Arm saß ein kleiner Welpe, einige Wochen alt. Nur ein Fleck am Ohr, ein blaues und ein braunes Auge.
      "Nico was soll das?! Ich habe dafür keine Zeit!" Charly hielt sich die Hand an die Stirn. "Nico..."
      "Charly, es tut mir Leid, bitte, ich wollte dir einen Gefallen tun. Wir können uns zusammen um sie kümmern, als Familie. Du weißt, wie sehr Bart Hunde mag."
      "Sind wir überhaupt noch eine Familie, Nico?"
      "Charly", schmerzhaft verzog Nico das Gesicht. Er trat einen Schritt auf sie zu, den ängstlich schauenden Welpen immer noch auf dem Arm. "Sage so etwas nicht, ich liebe dich. Ich liebe dich so sehr, du hast mich verzaubert und ich sehe nun, dass ich so viele Fehler begangen habe. Bitte, gib mich nicht auf!"
      "Woher weiß ich, dass du dich wirklich verändert hast? Warum sollte ich dir glauben, dass du nun wahrhaftig auf meiner Seite bist? Es ist so viel passiert."
      "Ich liebe dich", verzweifelt flüsterte Nico die magischen Worte. "Ich liebe dich." Seine Stimme versagte.
      "Ich liebe dich doch auch." Charly flüsterte ebenfalls und trat einen Schritt auf ihn zu. Zärtlich streichelte sie den weichen Kopf des Hundes und blickte dann ins Nicos Gesicht. Er lächelte vorsichtig, zog eine Hand unter dem Bauch des Hundes hervor und strich sanft eine dunkle Strähne aus Charlys Gesicht.
      "Also gut." Charly seufzte und trat einen Schritt zurück. "Wie soll unsere neue Mitbewohnerin denn heißen?"

      Addison schwang die Zügel über den Kopf des Pferdes und trat dann noch einen Schritt auf mich zu. "Schön dich zu sehen." Ich blinzelte. Wie meinte er das? Er verhielt sich komisch. Ich hatte plötzlich das Gefühl, als ragte Addison bedrohlich vor mir auf und mit einem Mal spürte ich so etwas wie Angst vor ihm. Seine hochgewachsene Gestalt drängte mich zurück, doch konnte ich nicht weichen, nur wenige Zentimeter hinter fühlte ich das schwere Tor. Er streckte eine Hand nach mir aus, legte sie an meine Hüfte und zog sich zu mir heran.
      "Addi," mein Atem stockte. "Addison!" keuchte ich und versuchte ihn von mir wegzuschieben. "Addison, was soll das?"
      "Mio, ich kann nicht mehr, du kannst mir das nicht mehr antun." Er beugte seinen Kopf zu mir herunter, kam meinen Lippen bedrohlich nahe, während ich mit aller Macht versuchte, mich seinen starken Armen zu entwinden. "Vielleicht muss ich dich dazu zwingen, damit du siehst, was du verpasst." Die Zeit schien still zu stehen. Ich presste meinen Mund zusammen, doch Addison legte den seinen erstaunlich sanft auf den meinen, um dann mit jeder Menge Energie seinen Mund mit meinem zu verbinden.
      Mit einem befreienden Stoß stieß jemand das Tor auf und drückte Addisons Körper von mir weg. Helles Licht flutete ihn die Halle und erleuchtete Eyvind, welcher sich schützend vor mir aufgebaut hatte. Addison stolperte zurück, ich sah den Schock und die Verständnislosigkeit in seinen Augen, bevor er sich auf Quisquilloso stürzte und mit dem erschrockenen Hengst im Galopp die Halle verließ.
      Ich stand unter Schock. Die Tränen flossen, ich merkte sie kaum. Nur Eyvinds Arme, welche sich um mich schlossen und an sich zogen. Stumm weinte ich, während die ruhige Stimme von Eyvind ein Lied summte. Er hielt mich fest, bewahrte mich davor zu versinken und auch ich krallte mich an ihn, verkrampfte mich, während immer wieder Schüttelanfälle über mich hereinbrachen.


      Ich sah Addison nicht mehr. Nicht an diesem Tag und auch am nächsten nicht. Ich trocknete meine Tränen, Eyvind brachte mich zu meinem Haus und nachdem ich ihm versichert hatte, dass alles gut war, ließ er mich alleine. Jacob erzählte ich nichts. Er merkte, dass es mir nicht gut ging, hackte jedoch nicht weiter nach. Ich versank am Abend in seinen Armen und tauchte ab in einen unruhigen Schlaf.

      Nachdem Addison spurlos verschwunden war und nur Eyvind und Mio die Geschichte wussten, zog Heather für eine Nacht zu Chill und Buck ins Haus. Beide waren verwirrt, erwarteten eine klare Antwort von ihrer Tante und erfuhren jedoch nur noch mehr neblige Ausreden.
      Als Addi kurz nach um zehn noch immer samt Quisquilloso verschwunden war, stiegen Nico und Vuyo, sowie Malte und Tjarda in ihre Autos und machten sich auf dem Festland auf die Suche nach dem verschwundenen Addison. Als auch nach Mitternacht noch keine Spur von ihm zu finden war, gaben die vier es auf und kehrten zurück auf die Insel. Nach einer kurzen Besprechung im Haupthaus, verteilten sich alle auf der Insel und wenig später lag diese von einem stummen Tuch umhüllt, unruhig schlafend da. Nur ein Schatten, wachend, schlich am südlichen Ufer entlang. Seinen wachen Blick über dunkle Wasser in die Ferne gerichtet
      "Rakkaus ja epätoivo." Flüsterte Eyvind in seiner Sprache und wendete seinen Blick dann zum Himmel. "Wer braucht das schon?"
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  • Album:
    Südstall
    Hochgeladen von:
    Canyon
    Datum:
    20 März 2017
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  • [​IMG]
    Colour Splash
    Zwischenzeitlich auch Colore Splash genannt

    Abstammung
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    Von unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Exterieur
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    Stute
    23. September 2011
    (5 Jahre)
    Hannoveraner | 176cm
    Chestnut Splash
    x

    Interieur
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Charaktereigenschaften:
    Ausgeglichen ●●●●● Unausgeglichen
    Aufmerksam●●●● Unaufmerksam
    Intelligent ●●●●● Unintelligent
    Sozial ●●●●● Unsozial
    Begabt ●●●●● Unbegabt
    Ruhig ●●●●● Nervös
    Loyal ●●●●● Untreu
    Gutmütig ●●●●● Boshaft
    Nervenstark ●●●●● Scheu
    Temperamentvoll ●●●● Faul

    temeramentvoll | anhänglich | verspielt
    Colour Splash ist eine tempramentvolle kleine Stute. Wenn sie jemanden kennt ist sie anhänglich, aber wenn ihr was nicht passt zeigt sie das auch.

    Besitzer: Canyon (Charlotte von Eylenstein)
    VKR/Ersteller: verfallen/Rinnaja
    im Besitz seit: 15. Januar 2017
    Kaufpreis: 500 Joellen

    Qualifizierungen
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    Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential

    Dressur E A L M S S* S**

    Western E A L

    Springen E A L M S S* S** S***

    Military E A L M S S* S**

    Galopprennen E A

    Distanz E A

    Fahren E A L M


    Erfolge

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    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]
    150. Synchronspringen | 155. Synchronspringen | 156. Synchronspringen | 159. Synchronspringen | 160. Synchronspringen | 161. Synchronspringen | 162. Synchronspringen | 163. Synchronspringen | 368. Westernturnier | 165. Synchronspringen | 394. Dressurturnier | 169. Synchronspringen


    Ausbildung
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    Fohlen ABC | Eingeritten | Eingefahren

    Spring- und Dressurpferdeausbildung
    Einreiten | Hindernisgewöhnung | Stangenarbeit | Gelassenheitstraining

    Zucht
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    [​IMG]
    [SK 448] Großpferde

    Gencode: ee aa SplSpl
    Zur Zucht zugelassen: Ja
    Eingetragene Zucht: Tyrifjord Ranch

    Nachkommen
    Empire of Grace - *2016 (von Empire of Darkness)
    Simplicity of Sophistication - *2017 (von Sir Fashion)

    Gesundheit
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    Letzter Tierarztbesuch: 19. Januar 2017 durch "Horse Heaven"
    gechippt [] zuletzt kontrolliert [x]

    Gesamteindruck: sehr gut
    Aktue Krankheit/en:
    Chronische Krankheit/en:
    Erbkrankheit/en:

    Letzter Hufschmiedbesuch: 21. Januar 2017
    Ausgeschnitten/Korrigiert: ja
    Hufbeschaffenheit: etwas schief gewachsen, Innenkante zu lang
    Hufkrankheit/en: x

    Beschlag vorne: Kunststoffeisen
    Beschlag hinten: Kunststoffeisen

    Zubehör
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    PNG | Puzzle PNG | JPG

    ● Mio Michalski
    ● Charlotte von Eylenstein
    ● Nicolaus du Martin
    ● Malte Tordenværson
    ● Petyr Holmquist
    ● andere