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Hedone

~°Throw a Diva°~

~°Throw a Diva°~
Hedone, 25 Feb. 2014
    • Hedone
      Alte Berichte

      Ankunft zweier Wildfänge
      Freudig schlenderte ich auf die Paddockboxen zu, gespannt zu sehen, wie sich meine zwei neuen Wildfänge eingelebt hatten. Letzte Woche hatte ich meine zwei Neuzugänge gekauft. Hierbei handelte es sich um zwei Mustangs, ein Stütchen und einen Hengst, beide Schecken. Aerion, ein echter Mustang aus den Rocky Mountains bestach durch seine aufgeweckte freundliche Art und die hübsche Jacke. Sein fuchsfarbenes Fell hatte einen ziemlichen rotstich und sein einziger großer weißer Fleck am Bauch machte ihn einzigartig. Ihn hatte ich von Scratch gekauft und bei Hedone gleich noch eine passende Stute gefunden - Throw a Diva hieß die kleine Braunscheckin und sie machte ihrem Namen alle Ehre. Zickig und vorallem dickköpfig war sie, doch sie wusste sich stets zu präsentieren. Die Zwei Mustangs hatte ich gestern abgeholt, auf der Fahrt hatten sich beide gut benommen, trotz langer Fahrtzeit von über zwei Stunden. Doch sie hatten sich schon gut an die neue Umgebung und an die Boxen und ihre Nachbarn gewöht, so dass sie morgen auch auf die Wiesen konnten. Ich warf beiden noch drei Scheiben Heu in die Box und verabschiedete mich dann bis morgen von ihnen.

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      Gähnend trank ich meinen Kaffe aus, stand auf und räumte meine Tasse in die Spülmaschine. Ein Blick aus dem Fenster sagte mir, dass es kalt war. Wenige Sonnenstrahlen brachen durch den dichten Morgennebel und ich schüttelte mich. "Na da ist wohl ne dicke Jacke angesagt heute.", sagte ich zu Salomon, meinem Schäferhund, der schon erwartungsvoll vor mir saß und endlich raus wollte. Er dackelte hinter mir her in den Flur. Schnell schlüpte ich dann in meine gefütterten Stiefeletten und zog mir meine dicke Jacke plus dünnem Schal an. Dann öffnete ich die Haustüre des Haupthauses. Salomon drängelte sich an mir vorbei und sprintete ersteinmal eine Runde über den Innenhof. Ich ging heraus und lies die Tür hinter mir ins Schloss fallen. Heute hatte ich mehr als genug zutun, ich musste alle meine Pferde allein versorgen, da ich allen freigegeben hatte oder sie krank waren, zum Glück hatte Stefan heut morgen schon gefüttert. Zuerst wollte ich mich auf den Weg zu meinen zwei Neuankömmlingen, den zwei Mustangs machen, also schlug ich den Weg zu den Einzelpaddockboxen ein. Throw a Diva streckte mir schon erwartungsvoll den Kopf entgegen und grummelte. Sanft strich ich ihr über die Nase. "Na meine Hübsche, schon gut eingelebt?", fragte ich lächelnd und schaute dann zu Aerion in die Box, er knabberte ruhig sein Heu. Ich schnappte mir Divas Halfter und öffnete die Boxentür, dann halfterte ich sie vorsichtig auf und führte sie zum Wind und Wetter geschützen Putzplatz. Dort band ich sie an und ging in die Sattelkammer einen Putzkoffer und ein paar Gamaschen holen. Wieder zurück bei Throw a Diva fand ich sie nochimmer ruhig vor. Ausgiebig striegelte ich die Hübsche dann, bis sie komplett sauber war und legte ihr Gamaschen an. Da heute erst ihr zweiter Tag auf dem Hof war wollte ich sie nur ein wenig laufen lassen und ihr die Halle zeigen. Dort angekommen führte ich sie ersteinmal einige Runden auf beiden Händen, danach ließ ich sie vom Strick und sie erkundete die Halle ersteinmal auf eigene Faust. Nachdem sie sich alles genaustens angeschaut hatte bewegte ich sie auf beiden Händen in Trab und Galopp und führte sie nach getaner Arbeiter trocken. Dann führte ich sie zur Wiese, dort nahm ich ihr die Gamaschen ab und lies sie frei. Einen Moment schaute ich zu wie sie aufgeregt über die Wiese jagte und die anderen Pferde begrüßte und ging dann zu Aerion, mit dem ich das gleiche vorhatte. Auch ihn holte ich aus der Box, striegelte ihn und ließ ihn dann laufen. Der Fuchsschecke verhielt sich noch aufgeregter als die Stute. "Ruhig kleiner, alles ist gut Aerion.", flüsterte ich, als er nach einem wilden Galopp und einigen Bucklern auf mich zu kam und streichelte ihm die Nase. Anschließend führte ich auch ihn trocken und brachte ihn auf eine der kleineren, extra hoh eingezäunten Wiesen. Auch ihm nahm ich die Gamaschen ab, schloss das Tor und ließ ihn los. Er benahm sich lieb, also machte ich mich auf den Weg zu meiner kleinen Rasselbande, den Fohlen. Ceredwen, Little Askim und Ravallo standen zusammen in dem großen Laufstall. Also schnappte ich mir eine Schubkarre, Schaufel und Besen und fuhr damit zu ihnen in den Stall. Neugierig kamen die Drei auf mich zu. "Hallo meine Lieben, ich muss hier sauber machen, also schön lieb sein!", sagte ich lachend und streichelte Ravallos Stirn. Dann fing ich an die Äppel einzusammeln und dreckiges Streu zusammen zu kehren. Ceredwen knabberte neugierig an der Schubkarre herum, doch ich ließ der kleinen Stute ihren Spaß, schließlich war sie sehr vorsichtig. Nachdem alles sauber war füllte ich den Dreien die Heuraufe auf und kontrollierte die Tränken. Alle funktionierten einwandfrei, also schob ich die Schubkarre aus dem Laufstall. Als ich das Tor schließen wollte, kam eine kleine schneeweiße Nase zum Vorschein. Askim hatte noch keine Streicheleinheiten bekommen. "Na komm her!", sagte ich lachend und kraulte den kleinen Hengst noch ein wenig. Den Genuss sah man ihm an, und als ich dann ging, schien er damit garnicht einverstanden. "Die Anderen wollen auch noch versorgt werden mein Süßer!" Ich schloss das Tor, brachte die Schubkarre weg und lief dann zu Rubicon. Der Braune erwartete mich schon freudig. "Na schöner Mann.", begrüßte ich ihn. Ich halfterte den Hannoveraner auf und führte ihn zur Führanlage, dort stellte ich ihn in einen der Sechs Abschnitte und sagte:"Heute ist Faulenzen angesagt, brauchst ausnahmsweise mal nicht viel tun." Ich lachte und holte auch schnell die zwei Stuten Atraxe und Seference Surprime. Auch die Zwei stellte ich in jeweils einen Abschnitt, ließ aber immer einen Frei. Dann stellte ich die Führmaschine an. Auf eine Dreiviertelstunde. Die Führmaschine war praktisch, sie lief bloß im Schritt und im Trab, allerdings wechselte sie bei Zeiten die Richtung. Später würde ich die Drei wieder abholen und auf die Weide bringen. Als nächstes wartete Pete's Peppermill auf mich. "Wie geht es dir heute mein Süßer?", fragte ich als ich ihn aufhalfterte. Ihn wollte ich heute bloß Putzen und ein wenig mit ihm Spazieren gehen. Auf dem Weg zum Putzplatz schrieb ich Sarah eine Sms. Hey, Lust auf Ausreiten? Bonanza braucht noch einen Captain, allein ist immer so blöd. :) , schrieb ich. Am Putzplatz angekommen band ich Pete fest und find an sein Fell zu striegeln. Nachdem dies glänzte widtmete ich mich seinem Langhaar, dies war sehr schwierig, da er ellenlanges feines schwarzes Haar besaß, aber mit ein wenig Geduld hatte ich auch das entwirrt. Mein Handy vibrierte, ich fischte es aus der Tasche und las. Gern! :) Bin in einer Stunde da. Bis dann. Klasse, dachte ich mir und krazte meinem Rappe noch die Hufe aus. Pete hatte leider eine fiese Schramme und ein klein wenig dickes Bein also gingen wir nur eine Runde um den Hof spazieren. Er graste ein wenig und ich erzählte ihm alle möglichen Geschichten. Auch Salomon lief mit und mir, Gott weiß, wo er sich vorher herumgetrieben hatte. Er wedelte mit der Rute als Pete ihn skeptisch musterte und zog dann wieder in Richtung Stall ab. Zurück am Putzplatz sprühte ich die Macke noch mit Aluspray ein und kühlte das Bein etwas. Dann brachte ich ihn auf die Weide. Die Pferde in der Führmaschine waren sicher schon fertig, also lief ich nach dort um zu checken wie weit sie waren. Die Drei maschierten noch brav im Schritt und ich stoppte die Anlage. Einen nach dem anderen brachte ich auf die Weide. Dann ging ich in die Sattelkammer und trug schonmal das Sattelzeug von Valentines Ke Zee Bonanza und Bubi zum Putzplatz. Grade als ich die letzte Sachen abgelegt hatte kam Sarah mir entgegen. "Hey, super Idee mit dem Ausreiten! Danke, ich hab echt voll Lust.", begrüßte sie mich und wir umarmten uns. "Gerne, alleine reiten ist ja auch Blöd. Lass und sie Pferde holen, ich hab schon alles vorbereitet.", sagte ich und drückte ihr grinsend das Halfter in die Hand. Nachdem ich Bubi und Sarah Bonanza auf Hochglanz gebracht und gesattelt hatten stiegen wir auf. Dann ritten wir im Schritt vom Gelände. Eine Runde um den See herum und dann in den Wald. Dort trabten wir einige Male und schließlich kamen wir an einer Lichtung an. An dieser bogen wir links auf einen breiten Sandweg ab. "Wollen wir?", fragte ich lachend? "Das fragst du noch?", entgegnete Sarah. "Wer zuerst oben ist!" Beide Pferde liefen zu Hochtouren auf und jagten im Galopp den leichten Anstieg hoch. Bubi gab ordentlich Hackengas und überholte, doch so leicht ließ sich Bonanza das nicht gefallen und startete durch zum Überholmanöwer. Alledings schaffte sie es bloß bis auf Bubis Schulterhöhe. Oben angekommen parierten wir beide in den Schritt. Schnaufend tuckerten die Zwei nebeneinander her. "Haha, unendschieden würde ich mal sagen." Wir schauten einander an und nickten. Dann ritten wir in einem leichten Trab und einem weiteren ruhigen Galopp durch den Wald und einen Feldweg entlang. Am See angekommen parierten wir dann entgültig wieder zum Schritt und ritten auf den Hof zu. Dort angekommen versorgten wir die Pferde und brachten sie beide auf die Wiese. Danach räumten wir die Sachen vom Putzplatz. "Hast du Lust noch Origini ein wenig Dressur zu reiten? Ich muss noch alle Boxen misten.", bot ich Sarah an. "Nur zu gern." Sie lächelte und machte sich auf den Weg. Ich hingegen schappte mir eine große Schubkarre und mistete alle neun Boxen der Großpferde. Danach streute ich großzügig ein und gab jedem einige Scheiben Heu sowie jeweils jedem Pferd seine Menge an Kraftfutter. "Fertig!", stöhnte ich. Beim Kehren entdeckte ich Salomon, der Faul im Stroh lag. Nachdem alles gefegt und sauber war und Sarah auch fertig damit war Origini zu reiten und sie auf die Weide gebracht hatte gingen wir dann zurück ins Haupthaus. Wir wollten zusammen etwas kochen und ein wenig Faulenzen, Salomon ließ ich auch draußen weiter schlummern, bis die Pferde nachher wieder hereingeholt werden mussten.

      Dressurarbeit mit Throw a Diva
      Nun ging ich zu meiner neuen Mustangstute Throw a Diva. Ich hatte die hübsche Stute noch nicht so lange, doch trotzdem schien sie mir bereits voll zu vertrauen. Ich holte sie von der Koppel und begann damit die Stute zu putzen. Während des Putzens sprach ich sie oft an und streichelte sie, damit sie sich noch mehr an mich gewöhnte. Als ich fertig war, und die Scheckstute sauber legte ich Gamaschen an, sattelte und trenste ich. Dann führte ich Diva in die Halle und saß auf. Schon beim aufwärmen stellte ich fest, was für wundervolle Gänge die junge Stute besaß. Im schritt trat gelassen und taktrein und auch als ich sie leichttrabte war trat sie fleißig und klar vorwärts. Sie lief gut an den Hilfen und reagierte perfekt auch auf noch so kleine Signale meinerseits. Nachdem ich Thow a Diva auf beiden Händen abgaloppiert hatte, ritt ich noch ein paar Bahnfiguren mit der Scheckstute. Dann übten wir ein wenig Schenkelweichen, wie Vierreck verkleinern und vergrößern. Zufrieden stellte ich fest, das Diva selbst diese Übungen schon fast perfekt beherrschte. Ich lobte die Stute ausgiebig, während ich sie am langen Zügel trocken ritt. Dann stieg ich aus dem Sattel und führte sie zurück zum Putzplatz. Dort bürstete ich noch einmal ihr geschecktes Fell, legte ihr eine Regendecke an und brachte sie dann auf die Koppel. So konnte ich gleich noch ihre Box misten und sie bekam zusätzlich Bewegung. Dort gab ich ihr noch eine Möhre und ein paar extra Streicheleinheiten und verabschiedete mich für heute.

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      Eilig zog ich meine gefütterten Schuhe an und schlüpfte in die Jacke. Es war Heilig Abend und eisig kalt. Für Weihnachten hatte ich mir Schnee gewünscht und diesen auch bekommen. Nachdem ich die Bescherung und das Weihnachtsessen im engsten Kreis hinter mich gebracht hatte saßen alle im Wohnzimmer vor dem Kamin beisammen. Eine letzte Kontrollrunde wollte ich heut Abend noch drehen und alle Tor verschließen, bevor wir zu Bett gingen. Schnell wickelte ich mir den Schal um, trat heraus und ließ die Tür hinter mir ins Schloss fallen. Zuerst verschloss ich das Hoftor und machte mich dann auf den Weg in den Stall. Bubis Wiehern erklang, als ich den Stall betrat und ein kleines gedämmtes Licht anschaltete. Seine Box war die erste auf der rechten Seite und ich streichelte liebevoll seine Nase. Die anderen Pferde streckten mir entweder die Köpfe entgegen oder knabberten weiter am Heu. Jedes der Pferde bekam noch einen Weihnachtsapfel von mir bevor ich die Stallgasse verlassen wollte. Die kleine Uhr schlug gerade Mitternacht, als ich aus dem Stall gehen wollte. Verwundert drehte ich mich um. Ich lächelte den vielen zufriedenen Köpfen nocheinmal zu und wollte grade das Licht erlöschen, als es mir so vorkam, als würden die Pferde reden. In einigen der Weihnachtsgeschichten hieß es, dass um Punkt Mitternacht die Stimmen der Tiere erklingen konnten, solang man sie wirklich zu vernehmen mochte. Unsinn! So lansam wirst du schon verrückt, dachte ich. Langsam ging ich nocheinmal die Boxenreihe entlang und schaute in jede Box doch mir viel nichts Merkwürdiges auf. Als ich bei Seference Surprime und Atraxe vorbeikam hörte ich schonwieder eine Stimme, diesmal war es eine andere. Verwundert schaute ich die zwei Stuten an. "Aber das kann doch nicht…“ murmelte ich fassungslos. "Und ob. Du wirst nicht verrückt, glaub mir", schallte es leise aus der großen Fohlenbox, in der Ceredwen, Little Askim, Ravallo und seit neustem ein kleiner Falbhengst namens Piccobello standen. Ihn hatte ich heute von RoBabeRo zu Weihnachten geschenkt bekommen. "Kann ich vielleicht noch einen Apfel haben?", fragte Petes Peppermill und auch Na'im schloss sich seiner Nachfrage an. Wie benebelt verteilte ich also noch eine Runde Äpfel an alle. "Ich schlage vor, jeder darf einen Satz sagen, warum er dich liebt und dann einen, was er sich wünscht!", sagte Post War. "Okay, ja, einverstanden.", erwiderte ich bloß und die Pferde begannen vorn. "Ich liebe dich weil du immer mit mir schmust und dir Zeit nimmst. Und ich wünsche mir mehr Zeit für Ausritte und Spiele.", wisperte Bubi. Andächtig nickte ich. "Du bist immer sehr geduldig und wir möchten mehr Action!", klang es aus Seferences und Atraxes Boxen. Ich lachte nochimmer ungläubig, was hier grad geschah und gab das Wort weiter an Pete, der die Ausritte genoss und länger gestriegelt werden wollte und an Origini, die es toll fand, dass ich ins Training so viel Abwechslung brachte und sich einen bisschen mehr Ruhe wünschte. Die Fohlen waren bis auf ein paar mehr Leckerlis wunschlos glücklich. Auch Rubicon und die drei Mustangs Aerion, Throw a Diva und Have a Cigar waren bescheiden. Sie wünschten sich mehr Streicheleinheiten und lobten die langen Weidezeiten. "Mir gefällt das Training sehr, aber auf der Weide ist es mir echt zu kalt.", lachte die Quarterstute Candy and A Current Bun. "Dein Einfühlungsvermögen ist toll und wir wünschen uns mehr Turniere und du kannst uns ruhig ein wenig mehr fordern." Post War Dream und Obscured by Clouds waren sich da einig. Die zwei Araber Na'im und Farasha langweilten sich ebenfalls manchmal, fanden das Training aber immer gut auf alle zugeschnitten. "Ich hab euch echt lieb, aber ich kann nochimmer nicht glauben, dass das grade passiert!", stotterte ich vor mich hin. Bubi stupste mich vorsichtig an. Ich küsste ihn auf die Nüstern und strich ihm über den hübschen Kopf. Es war Punkt ein Uhr und nun war nichts mehr zu hören. Alles war still, bis auf einige Tritte und zufriedenes kauen. Das kann nicht sein, dachte ich erneut und sank sanft ins Heu. Eine Weile saß ich noch so dort und dachte über das nach, was gerade passiert war. Ein kleines Weihnachtswunder. "Ich liebe euch, meine Süßen! Schlaft gut.", verabschiedete ich mich sprachlos, löschte das Licht und schloss die Türe. Dann schlenderte ich zurück zum Haus, wo ebenfalls grad die letzten Lichter gelöscht wurden.

      Stangenarbeit an der Longe mit Throw a Diva
      Hastig trank ich die letzten Schlucke meines Glases aus, und rannte dann zur Garderobe. Ich freute mich sehr darauf heute mit den Pferden zu arbeiten und zog mir schnell eine Jacke, einen Schal, Schuhe und ein dickes Paar Handschuhe an. Ich schlug sofort den Weg zum Stall ein und begrüßte zuerst alle Pferde. Nachdem alle ein paar Streicheleinheiten abbekommen hatten machte ich mich auf den Weg zur Sattelkammer und holte Diva’s Halfter. Bei ihr wieder angekommen legte ich es ihr vorsichtig und behutsam um den Kopf, und führte sie schließlich zum Putzplatz. Ausführlich striegelte ich die kleine Stute, bevor ich in der Sattelkammer Gamaschen holen ging. Diese sollten während dem Training als Schutz dienen. Kaum waren sie befestigt gab ich Diva noch ein Leckerli und führte sie dann zum Longierzirkel. Ich ließ sie erstmal sich austoben und machte sie einfach los, und stellte mich in die Mitte. Mit kraftvollen Bewegungen sprang sie umher um ihre überschüssige Energie abzulassen. Nach mehreren Runden im vollem Galopp parierte sie erst zum Trab und nach ein paar weiteren Runden auch zum Schritt durch. Da ihre Muskeln jetzt schon aufgewärmt waren begann ich sofort mit dem Training und legte zwei Bodenstangen in den Longierzirkel. Anfangs war Diva noch etwas skeptisch aber schnell gewöhnte sie sich an die Stangen und ging in schöner Haltung und mit aufgewölbten Rücken hinüber. Ich wiederholte diese Übung auf beiden Händen und in allen Gangarten noch etwas, und baute dann kleine Cavallettis auf. Diva sprang mit flüssigen Bewegungen über die kleinen Hindernisse und zog stets Vorder-und Hinterhand gut mit und an den Köper. Nach mehreren Sprüngen parierte ich sie durch und ließ sie zum abschwitzen noch etwas Schritt laufen. Dann baute ich die Cavalettis ab und brachte sie weg, und dann brachte ich auch Diva zurück auf ihr Paddock. Sie bekam noch etwas Kraftfutter mit Möhren und ich warf ihr aufgrund der Kälte eine Abschwitzdecke über. Dann ging ich weiter um mit dem nächsten Pferd zu arbeiten.

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      Endlich wieder Wochenende! Die Sonne stand schon hoch am Himmel, was mir sagte, dass dies ein schöner Tag werden sollte. Schnell stand ich auf, duschte, frühstückte und zog dann meine Reitsachen an, und rannte rüber zu den Pferden. Ich nahm mir vor heute alle Pferde zu bewegen. Ich ging also in die Sattlkammer und stellte mich vor die Halfterhaken. Ich entschied mich zuerst Seference Surprime und Atraxe zu putzen. Gesagt, Getan. Nachdem alle beide geputz waren, brachte ich sie nacheinander in die Führanlage, wo sie sich bewegen konnten. Ich stellte ein, dass sie sich ca. 1 Stunde bewegen sollten, im Schritt und Trab auf beiden Händen. Nachdem dort alles geklärt war ging ich weiter zu meinen zwei Freizeitpferden Pete's Peppermill und Origini. Auch die beiden putzte ich, aber ich sattelte und trenste Origini, bevor ich den beiden Gamaschen und Streichkappen anlegte. Dann drehte ich eine recht flotte Runde im Gelände mit dem Wallach Pete als Handpferd. Pete und Origini verstanden sich gut, so war es kein Problem die zwei so zu bewegen, da sie in etwa auch das gleiche Tempo hatten. Wir galoppierten langsam das Feld entlang und trabten viel. Zu schnell waren wir wieder auf dem Hof, wo ich die beiden versorgte und sie auf den Paddock entließ. Anschließend holte ich Seference Surpime und Atraxe aus der Führmaschine, zog ihnen die Regendecken an und stellte auch sie auf den Paddock. Als nächstes war Rubicon dran. Der Braune folgte mir auch brav aus seiner Box. Da er beim Putzen sehr hektisch und enegiegeladen war, machte ich die Prozedur so kurz wie möglich, und striegelte nur die wichtigsten Stellen ausgiebig.Dann sattelte und trenste ich ihn, und marschierte mit ihm schnurstracks in die Reithalle. Dort stieg ich auf, und ritt ihn erstmal im Schritt warm, anschließend trabte, und galoppierte ich ihn, und schließlich übte ich auch noch ein paar Seitengänge und schwierige Übergänge mit ihm. Nach gelungenem Training lobte ich den Braunen und ritt trocken. Anschließend versorgte ich Rubicon und brachte ihn mit Regendecke auf den Paddock. Bubi schaute aus Box freundlich zu mir herüber, und so beschloss ich ihn als nächstes zu holen. Da er morgens schon geputzt worden war und er nicht sehr dreckig war ging ich nur einmal grob über sein Fell und legte ihm einen Halsring an. Dann ging ich mit ihm in die Reithalle, wo ich aufstieg und ihn etwas mit Halsring ritt. Er reagierte sehr fein, und ich konnte auch etwas höhere Dressurlektionen abrufen, sodass ich schließlich noch etwas mit ihm um ein nahegelgenes Feld ausritt. Auch hier benahm sich mein Herzchen gut und zurück am Stall bekam auch er seine Decke an und wurde auf den Paddock neben Rubicon entlassen, bevor ich den Vollbluthengst The Post War Dream holte. Ich ging mit ihm zum Roundpen, und machte etwas Freiheitsdressur mit ihm, und machte Bodenarbeit zur Abwechslung seines Alltags, er machte alles gut mit, nur bei den Planen war er erst etwas irritiert, ließ sich aber am Ende auch gut darüber dirigieren. Ich machte auch ein paar Dressurlektionen vom Boden aus, und ging anschließend noch etwas mit ihm spazieren. Dann kam er ebenfalls auf den Paddock und ich ging zurück zum Stall. Dort traf ich eine Freundin von mir, die gerade ihr Pferd putze und mich fragte, ob ich Lust hätte mit ihr eine kleine Runde im Wald zu drehen. Ich antwortete:“ Ja klar, warum nicht? Ich denke ich werde Obscured by Clouds reiten und Farasha als Handpferd mitnehmen, die verstehen sich ja alle gut!“, antwortete ich lächelnd und Sie erwiderte. „Ja, mach das, das wird bestimmt spaßig. Soll ich auch noch ein Pferd von dir als Handpferd mitnehmen, damit es bewegt wird?“. Ich überlegte kurz, und sagte schließlich: „Das ist eine gute Idee, kannst du Throw a Diva mitnehmen?“,sie bejahte sofort, und wir putzen die Pferde. Dann sattelten wir beide unsere Reitpferde, und legten auch den Handpferden Gamaschen und Streichkappen an, damit sie sich im unebenen Gelände nicht verletzten. Als wir aufstiegen wollte Farasha erst loslaufen, ließ sich aber doch recht gut von mir kontrollieren. Fröhlich quatschend ritten wir los, in einen Ausritt, der sehr schnell, lustig und auch etwas kaotisch werden sollte. Wir hatten viel Spaß und die Pferde liefen wirklich brav, einfach toll! Zurück am Hof bedankte ich mich, bei meiner Freundin, dass sie ein Handpferd mitgenommen hatte, und sie meinte: „Gerne, immer wieder, es war super! Kann ich sonst noch was für dich tun?". Ich sagte ihr, dass alles bis auf die restlichen Pferde bewegen erledigt wäre, und ich das schon schaffen würde. Danach versorgten wir noch die 4 Pferde, die sich den Paddock danach auch absolut verdient hatten. Meine zwei Mustanghengste Aerion und Have a Cigar waren gestern auf Turnier gewesen und hatten sich heute einen freien Tag mehr als verdient, also verfrachtete ich auch diese zwei mit einer Regendecke aufs Paddock. Anscheinend hatten die Zwei trotzdem noch sehr viel Energie, denn sie sprangen wie die wilden auf und ab. Anschließend ging ich Interstellar Overdrive , der aussah wie ein kleines Drecksschweinchen. Ich holte sein Halfter, und ging zu seiner Box. Er stand brav still, während ich ihn aufhalfterte und anschließend auch putze. Es dauerte gefühlte Stunden, bis er wieder halbwegs ansehnlich aussah. Doch meine Arbeit hatte sich gelohnt, ein großer Mistfelck war komplett verschwunden, und halbwegs zufrieden mit seinem Aussehen ging ich mit ihm zum Laufband, wo ich ihn raufführte, ihn festband, und schließlich das Laufband anstelle. Er war diese Prozedur gewöhnt und ging sofort frischen Schrittes los, als das Laufband anfing sich zu bewegen. Der Hengst hatte die vergangenen Tage gut gearbeitet und war sehr belastet worden, deswegen sollte er heute nur etwas auf das Laufband. Ich brachte alle Halfter die noch überall rumflogen zurück, blieb auf dem Weg ein paarmal stehen und ging in die Boxen meiner baldigen Zuchtstuten Your Possible Pasts, On the Turning Away, und Wearing the Inside Out vorbei, um alle zu streicheln und ihnen etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Außerdem bekamen diese Pferde alle ihr Heunetzte mit frischem Futter aufgefüllt, und ich reinigte ihre Tränken. Auf einmal hörte ich das Piepen des Laufbands, das mir signalisierte, dass Interstellar Overdrive nun genug gelaufen war, und ich runterholen konnte. Ich entließ Männi in seine Box wo ich ihm noch ein paar Leckerli und eine Möhre gab, bevor ich ihn alleine ließ und zum nächsten Pferd lief. Ich wollte nun mit Na'im in die Halle gehen, eigentlich hatte ich geplant mit ihm etwas Schrecktraining bei einem Spaziergang zu machen, da es aber nun regnete, verwarf ich diesen Plan, und konzentriere mich darauf ihn in seiner Box sauber zu bekommen. Nachdem mir das gut gelungen war sattelte ich ihn mit einer neuen Schabracke als Unterlage, und den neuen, passenden Bandagen dazu. Mir gefielen die neuen Sachen sehr gut an ihm, und ich war stolz darauf mal wieder den richtigen Riecher bei der Auswahl von neuen Sachen gehabt zu haben. Stolz über sein Aussehen also ging ich mit ihm zur Reithalle, den unüberdachten Weg trippelte ich mit ihm, und er folgte mir brav am durchhängendem Zügel im Trab. In der Halle angekommen schwang ich mich auf seinen Rücken und begann ihn warm zu reiten. Er war sehr angenehm zu reiten, er reagierte gut auf meine Schenkelhilfen, und war die ganze Zeit aufmerksam, und hat auch noch neure Lektionen gut gemeistert. Zum Lob sprang ich am Ende noch etwas mit ihm, was ihm immer sehr viel Freude bereitet. Dann war er aber auch viel geschwitzt, weswegen ich ihn noch trockenritt, und ihn dann in den Stall zurück brachte. Dort nahm ich ihm die ganze Reitausrüstung ab, rieb ihn mit frischem Stroh trocken und gab ihn sein Futter, dann legte ich ihn noch seine Abschwitzdecke an, auf den Paddock kam er heute lieber nicht, so geschwitzt wie er war wollte ich keine Erkältung riskieren. Die letzte im Bilde war Candy and a Currant Bun, die ich am Halfter longieren wollte. Ich holte sie aus der Box und putzte sie ein wenig, danach legte ich Gamaschen und Knotenhalfter an und wir gingen in die Halle. Erst machten wir einige Führübungen, dann lies ich die Stute in allen Gangarten um mich herum laufen und achtete genau darauf, dass sie auf meine Stimmkomandos hörte. Dies tat sie meist brav, und wenn nicht, übten wir es so lange bis es klappte. Am Ende machte sie einen guten Job und ich holte sie wieder zu mir. Einige Runden führte ich noch Schritt, dann ging es wieder auf die Stallgasse. Dort machte ich die Gamaschen ab, legte ihr eine Regendecke an und auch sie durfte jetzt aufs Paddock. Die Fohlen Ceredwen, Little Askim, Ravallo, Piccobello und Burnin Malcolm besuchte ich heute nur auf der Weide. Die fünf standen alle im Unterstand und kauten an ihrem Heu. Die Heuraufen füllte ich auch noch auf und kontrollierte die Tränken, die einwandfrei funktionierten und dann bekam jedes der Fohlen seine Streicheleinheiten. Dabei konnte ich sie praktischerweise auch auf Verletzungen untersuchen und ein bisschen Hufe geben mit ihnen üben. Nachdem ich damit fertig war räumte ich die Stallgasse auf und alles übrige Zeug weg. Die Stallgasse kehrte ich und ordnete dann noch die Sattelkammer. Jetzt hatte ich mir ersteinmal eine Pause verdient und ging zurück ins Wohnhaus. Nachdem ich meine Stallsachen von mir geschmissen hatte kochte ich mir einen Tee und setzte mich aufs Sofa um etwas Fernsehn zu schauen. Später erwartete ich noch einige neue Pferde und musste die Pferde noch reinholen und füttern, doch das hatte noch Zeit, also lehnte ich mich zurück und schlürfte meinen Tee.

      Dressurarbeit mit Throw a Diva
      Als Letztes für den heutigen Tag war nun die Mustangscheckstute Throw a Diva dran. Ich holte ihr Halfter und ihren Putzkasten aus der Sattelkammer, und ging damit zuerst zum Putzplatz, wo ich den Putzkasten abstellte. Als nächstes ging ich mit dem Halfter dann zu der kleinen Stute. Auch sie bekam heute zur Begrüßung eine Möhre, die sie langsam, und genießerisch kaute. Ich schaute ihr dabei geduldig zu, und wartete darauf, dass sie fertig wurde. Da dies bald schon der Fall war, legte ich der Stute vorsichtig das Halfter um, und führte sie zum Putzplatz. Dort kraulte ich sie ein wenig, und fing sie dann an gründlich zu striegeln. Diva genoss die Prozedur sichtlich und fing an Stellen wie dem Hals, oder dem Wiederrist sogar an mich ebenfalls zu kraulen. Sanft aber bestimmt schob ich dann aber ihren Kopf zur Seite, denn für mich war ihr Kraulen nicht unbedingt angenehm. Als Nächstes nahm ich nun den Hufkratzer, kratze ihre Hufe gründlich aus, und entfernte dabei den einen oder anderen Stein, dann nahm ich mir eine Bürste und pflegte Mähne und Schweif ebenfalls gründlich. Nun ging ich in die Sattelkammer, holte ihren Sattel und eine dunkelgrüne Lammfellschabracke, die ich am Sattel befestigte. Dann legte ich den Sattel mit Unterlage auf ihren Rücken auf, und gurtete den Sattel ordentlich fest. Die Trense holte ich ebenfalls, und legte ihr sie an, zum Schluss holte ich noch ein paar grüne Bandagen und bandagierte alle vier Beine ordentlich ein. Jetzt war die Stute bereit für das Training und ich führte sie in die Reithalle. Kaum war ich drinnen, saß ich auch schon auf Divas Rücken. Diva stiefelte fleißig unter mir im Schritt, und ich begann mit vielen Wendungen. Nach einer Weile trabte ich die aufmerksame Stute an, und führte auch hier mein Programm mit den vielen Wendungen weiter. Diva sprang super darauf an, und wurde immer lockerer. Somit bog sie sich auch besser und kam an den Zügel. Locker ließ ich sie nun angaloppieren. Erst am noch langen Zügel, erst später nahm ich meine Zügel langsam auf. Auch hier ließ sie sich nach ein paar Wendungen gut fallen, und lief schön vorwärts/abwärts. Ich fing jetzt an auch ein paar Seitengänge und Traversalen einzubauen. Da die gut klappten machte ich zunächst ein paar einfache Galoppwechsel, später schafften wir dann sogar einen fliegenden Galoppwechsel. Diva arbeitete gut mit, war allerdings schon bald ziemlich geschwitzt, weswegen das Training nicht sehr lang wurde, aber es war effektiv. Ich brachte sie zurück zum Putzplatz, sattelte und trenste sie ab, und legte ihr dann eine Abschwitzdecke über, bevor sie ihr Kraftfutter bekam, und dann anschließend zurück in ihren Stall kam.

      Ausritt mit Wettrennen mit Throw a Diva & Aerion
      Auch die beiden Mustangs Aerion und Throw a Diva wollten heute bewegt werden. Ich hatte Stelli eingeladen heute zu mir zu kommen und da sie ebenfalls ein großer Pferdefreund war und viele Pferde besaß, verabredeten wir und auf einen Ausritt. Sie war schon bei den letzten Besuchen begeistert von meinen Mustangs begeistert gewesen, weswegen ich ihr eine Freude machen wollte und mit ihr und den Mustangs ausreiten gehen wollte. Pünktlich wie immer, bog sie mit ihrem Auto die Einfahrt ein, als ich gerade rausging. Sie parkte ihr Auto und kam dann zu mir. Wir umarmten uns zur Begrüßung, bevor ich ihr auch schon erzählte, wen sie heute reiten durfte. Sie freute sich sehr, als sie hörte, dass wir mit den beiden Mustangs ins Gelände gehen würden und fragte, ob sie den Hengst Aerion reiten dürfe. Ich bejahte dies natürlich und machte mich dann, mit ihr quatschend, auf den Weg zur Sattelkammer um die Halfter der beiden zu holen. Mit den beiden Halftern in der Hand gingen wir zu den Boxen, wo die beiden momentan standen. Wir hatten beide ein Leckerli einstecken und verfütterten diese an die Pferde, die sich darüber sichtlich freuten. Dann halfterten wir auf und gingen zum Putzplatz wo wir Diva und Rio nebeneinander anbanden. Weiterhin redeten wir viel, vergaßen jedoch nicht unsere Pferde gründlich zu putzen. Wir pflegten das Fell, Mähne und Schweif, sowie die Hufe ordentlich, bevor ich Stelli in der Sattelkammer den Sattel und das Zaumzeug von Rio zeigte. Da Stelli sich auskannte konnte ich sie ohne Probleme beim Satteln alleine lassen und widmete mich Diva. Zuerst legte ich ihr den Westernsattel auf und trenste sie dann mit ihrer normalen Wassertrense. Kurz musste ich noch auf Stelli warten und dann stiegen wir beide schon auf und ritten in den kühlen Wald. Am langen Zügel ritten wir im Schritt eine ganze Weile bevor ich fragte, ob wir mal traben sollten. Kaum stellte ich meine Frage, fielen die beiden Mustangs auch schon in einen gemütlichen Trab. Wir trabten noch zweimal, bevor eine geeignete Stelle zum galoppieren gab. Im Galopp fetzten wir los und gaben Diva und Rio die Zügel hin. In einem hohen Tempo veranstalteten die beiden ein kleines Wettrennen, welches am Ende Rio knapp gewann. Lachend parierten wir am Ende der Strecke durch und mussten dann auch schon wieder heimwärts reiten. Wir kamen noch an einer weiteren Galoppstrecke vorbei, wo Diva bei einem weiteren Wettrennen diesmal die Nase vorne hatte und es somit Gleichstand herrschte. Viel zu schnell kamen wir wieder am Hof an und wir mussten absteigen und den Pferden die Sättel und das Zaumzeug abnehmen. Wir hätten noch lange weiter reiten können, doch die Pferde waren nun nach zwei fetzigen Galoppstrecken auch müde und freuten sich auf ihre Kraftfutterportion, die sie auch nun bekamen. Als beide fertig mit fressen waren, kamen sie auf ihre Weiden und Stelli und ich gingen noch etwas in das Wohnhaus um zu quatschen.

      Schrecktraining mit Throw a Diva
      Nun war die Mustangstute Throw a Diva an der Reihe. Ich lief schnell in die Sattelkammer um ihr Halfter zu holen, dann machte ich mich auf den Weg zu der etwas weiter entfernten Koppel von der Stute. Nach gut zehn Minuten kam ich an und rief laut den Namen der Stute. Schnell kam Diva angetrabt und holte sich ihr Begrüßungsleckerli ab. Während sie kaute zog ich ihr das Halfter an und positionierte sie dann so vor den Zaun, dass ich mich ohne Probleme auf ihren Rücken gleiten lassen konnte. Diva kannte das gebisslose Reiten und trat brav an als ich schnalzte. Ich legte den ganzen Weg zurück bis zum Putzplatz auf ihrem Rücken fort, das war einerseits praktisch für mich, da ich den langen Weg kein zweites Mal laufen musste und andererseits wärmte das Schrittreiten schon etwas Diva’s Muskeln auf. Am Putzplatz stieg ich ab und band sie an. Da sie recht sauber war, putzte ich ihr Fell nur grob mit einer Wurzelbürste über, dann nahm ich mir den Hufkratzer und entfernte die kleinen Steinchen und Erdbrocken aus ihren Hufen. Als Letztes verlas ich ihren leicht verknoteten Schweif, indem ein kleines Ästchen steckte und kämmte die Mähne. Nun holte ich ein Paar Schutzglocken aus der Sattelkammer und legte ihr diese an. Nun ging ich mit ihr auf den Reitplatz, wo ich ihr das Halfter abnahm und sie sich wälzen ließ. Währenddessen rannte ich nochmal schnell in die Sattelkammer und holte dort einen Halsring, eine Plane, und einen kleinen Rasselsack. Damit bepackt lief ich zurück zum Reitplatz, wo Diva sich inzwischen gewälzt hatte und mich nun aufmerksam beäugte. Die Plane und den Rasselsack legte ich erstmal in die Ecke und legte Diva den Halsring an. Dann befestigte ich eine Longe daran, die am Reitplatz lag und wärmte die Stute etwas in den Grundgangarten auf. Anschließend nahm ich die Longe ab und ersetzte sie durch einen einfachen Strick, den ich wieder am Halsring einhakte. Dann ging ich mit ihr zu der Plane. Neugierig lief Diva darauf zu und setzte mutig einen Huf darauf. Als die Plane dann jedoch knisterte machte sie erschrocken einen Satz nach hinten. Ich beruhigte sie kurz und zeigte ihr dann in Ruhe die Plane und knisterte ein paarmal. Schon bald hatte sie begriffen, dass die Plane nichts Gefährliches ist, doch ich hörte das Training trotzdem auf und holte nicht noch den Rasselsack, da Diva nun langsam die Konzentration verließ. Ich brachte sie zurück zum Putzplatz, gab ihr ein paar Leckerlis und führte sie dann in ihre Paddockbox. Dort nahm ich ihr den Halsring ab, lobte sie nochmal und machte mich dann auf den Weg die Arbeitsutensilien wegzubringen.

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      Hufschmiedbricht Throw a Diva

      Nach Aerion kamen wir auch schon zu Throw a Diva, ebenfalls ein Mustang, nur diesmal eine Stute. Rajandra kratzt noch eben die Hufe sorgfältig aus und führte sie dann aus der Box um sie Anzubinden.
      Ich fing direkt mit meiner Arbeit an und kontrollierte die Hufe ebenso gründlich wie ich es bei Aerion getan hatte und fand auch hier nichts. Dann nahm ich mir mein Hufmesser und machte den Probeschnitt. Es musste nicht viel ausgeschnitten werden und nach 5-10 Minuten war ich damit fertig. Die Stute hatte keine Fehlstellungen und es musste somit nichts korrigiert werden. Dann nahm ich mir die Raspel und begann ihre Hufe zurecht zuraspeln. Die Auflagefläche war schön gerade und ich konnte die Hufeisen erhitzen gehn. Es dauerte einen kurzen Moment und ich formte die normalen Hufeisen passend zu den Hufen der Stute. Als sie passten nahm ich mir die Nägel und hämmerte die Nägel durch das Hufhorn. Ich bog sie noch um und knippste sie mit der Krokodilzange ab. So konnte das Hufeisen nicht verloren gehen und ich war zufrieden mit meiner Arbeit. Ich verabschiedete mich von Rajandra und fuhr vom Hof.



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      Hufschmied bei Throw a Diva

      Heute packte ich früh meine Sachen und begab mich auf den Weg zu Rajandra. Auch wenn nur ein paar Pferde bei ihr auf mich warteten, versprach mein Terminkalender mir, dass ich heute noch genug Stress erwarten konnte. Also sputete ich mich lieber.
      Der Weg war relativ weit, aber mit der richtigen Musik im Auto war es schnell geschafft und so nervte das Geklapper der Hufeisen hinten im Bully auch nicht halb so sehr.
      Als ich ankam, wurde ich direkt herzlich begrüßt und mein erster „Patient“ stand auch schon bereit. Es war die Scheckstute Throw a Diva – und sie machte in den Tat den Eindruck, eine kleine Diva zu sein. Ich begrüßte sie, indem ich ihr den Hals tätschelte. Sie war mir sympathisch –so aufmerksam wie sie da stand und jeden meiner Handgriffe beobachtete.
      Rasch holte ich meinen Krempel heraus, ließ den Hufbock über die Gasse zum Pferd hin schlittern, knüpfte mir die Schürze um und bewaffnete mich mit Messern und Feilen. Wenn man so darüber nachdachte, hörte es sich an, als zöge man in den Krieg. Aber ich hoffte nicht, dass es zu einer Schlacht zwischen der Stute und mir kommen würde.
      Mutig trat ich an die Stute heran, die mir etwas misstrauisch aus einem Auge entgegen schielte. Aber ich durfte ihren Huf nehmen und auch, als ich mit der Zange das Metall des Eisens anpackte, blieb sie stehen, ohne zu murren.
      Vorsichtig löste ich das Eisen und hoffte, dabei das Hufhorn so wenig wie möglich zu verletzen. Es klappte.
      Und auf genau dem selben Wege waren schnell auch die anderen Eisen entfernt. Nun tastete ich die Hufe nach eventuellen Druckstellen ab, doch alles war in Ordnung, sodass ich beginnen konnte, zu raspeln.
      Die Hufe waren noch nicht sehr lang, sodass ich sehr schnell voran kam und die junge Stute schnell korrekt auf ihren Füßen stand. Wie sich erwies, war sie eine sehr nette, freundliche Stute, die mich alles machen ließ.
      Schnell raspelte ich noch über die Hufwände und glättete die letzten Kanten, die von den Nägeln übrig geblieben waren. Dann ließ ich mir die Kleine vorlaufen.
      Alles schien in Ordnung zu sein, dennoch konnte ein Umstieg auf Barhuf stets mit Komplikationen verbunden sein, sodass ich die Hufe zuletzt noch mit einem Hufhornhärter bestrich und Rajandra empfiehl, dies jeden Tag vorerst zu wiederholen und einmal am Tag ihre Hufe ordentlich zu wässern, um eventuellen Problemen direkt aus dem Weg zu gehen.
      Throw a Diva war nun fertig und schien nicht unzufrieden mit ihren neuen Füßen zu sein, sodass das nächste Pferd an der Reihe war.

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      Besuch bei Rajandra
      Leise summte das Autoradio, während wir auf dem Weg zu Rajandra waren, dich wurde die Musik von unseren Stimmen übertönt. Heute war Olivias letzter Tag in meiner Klinik und so war der Besuch bei Rajandra ebenfalls der letzte, bevor sie ihr Studium beenden würde. „Hallo Rajandra.“, begrüßten wir freundlich die junge Frau, als wir aus dem Geländewagen stiegen. Heute stand eine allgemeine, sowie Zahnkontrolle und Impfung und Wurmkur bei zwei ihrer Pferde an. Als wir den Stall betraten, knipste sie das Licht an, denn inzwischen war es schon fortgeschrittener Nachmittag. „Zuerst also zu Diva?“, fragte ich und die junge Frau nickte, während sie kurz über den Charakter der jungen Stute berichtete. „Dann wollen wir mal.“, sagte ich und bat Olivia, die hibbelige Stute festzuhalten, während ich mit der Kontrolle ihres Allgemeinzustandes begann. Zuerst hörte ich ihren Herzschlag auf Unregelmäßigkeiten und Geräusche ab, doch sie schien vollkommen in Ordnung. Auch beim Fiebermessen waren keine Auffälligkeiten festzustellen, also begann ich damit, ihren Körper auf Verletzungen abzutasten und auf Wunden zu kontrollieren, ehe ich mich ihrem Kopf zuwandte. Das lange Stillstehen missfiel der jungen Stute, doch ließ sie noch alles über sich ergehen. Ich untersuchte ihre Ohren, Augen und Nüstern, nur das Maul sparte ich aus, denn eine Zahnkontrolle stand ohnehin an. „Soweit ist sie in Topform, wir können ohne Bedenken impfen.“, erklärte ich Diva’s Besitzerin und bereitete mit routinierten Bewegungen die Impfung vor. Schnell war der Stoff injiziert, doch die Wurmkur musste bis nach der Zahnbehandlung warten. „Ich gebe ihr jetzt ein Mittel, dass sie beruhigt und die Behandlung um einiges erleichtert.“, erklärte ich Rajandra, zog die Spritze auf und injizierte sie der Stute, ehe ich ihr das Halfter wechselte, denn der Ring für den Strick musste oben sein, um ihren Kopf anheben zu können. Dies war rasch geschehen, mit Hilfe des langen Stricken und dem kleinen Haken in der Decke des Stalls, der sich über uns befand. Man sah, wie sie langsam ruhiger und teilnahmsloser war, bis ich schließlich mit Hilfe der Maulsperre das Maul aufdrücken und offen halten konnte. Die Behandlung begann mit einer Reinigung der Zähne, ehe das Maul kurz ausgespült wurde und ich damit begann, ihre Zähne auf Zahnstein und Karies zu kontrollieren. „Die Schneidezähne müssen wir ein wenig abschleifen, doch ansonsten ist ich Maul in einem wunderbarem Zustand.“, erklärte ich und bückte mich zu meiner Tasche, während Olivia weiterhin den Kopf der Stute oben hielt. Ich zog einen Mundschutz über, um den feinen Staub, der beim Schleifen entstand nicht einatmen zu müssen. Das kleine gerät erzeugte ein furchtbar unangenehmes Geräusch, während ich die Schneidezähne sorgfältig abschliff, woraufhin die benommene Stute die Ohren anlegte, sich jedoch kaum rührte. „Geschafft.“, murmelte ich und klopfte ihr den Hals. „Du kannst ihren Kopf wieder herunter lassen.“, sagte ich zu Olivia und dankbar reckte die Stute den Hals. „Sie kann wieder in ihre Box und ich würde sagen, wir holen Aerion direkt her, dann können wir später die Wurmkur geben.“ Gesagt, getan. Widerwillig folgte der Fuchsschecke meiner Praktikantin, nachdem Diva wieder in ihrer Box stand und ich begann ihn zu untersuchen. „Sein Allgemeinzustand ist einwandfrei.“, stellte ich nach einer Weile fest. Weder sein Herz, noch seine Temperatur waren auffällig, ebenso war mit Ohren, Nüstern und Augen alles in Ordnung. „Dann können wir jetzt impfen. Er hat allerdings eine kleine Schramme von der Weide, die ist jedoch in keinster Weise dramatisch.“, erklärte ich und bereitete die Impfung vor, ehe ich sie ihm injizierte. Er schüttelte den Kopf und ruppte am Strick, doch sein Widerstand verlor sich, als ich ihm das Mittel spritzte. Kurz klopfte ich ihm den Hals, ehe ich ihn aufhalfterte und wir seinen Kopf hochzogen. Begeisterung sah anders aus, als er die Maulsperre bekam doch ließ er es über sich ergehen. Auch bei ihm schliff ich ein wenig der Schneidezähne ab, doch gab es bei ihm Zahnstein, der zu beseitigen war. Keine ungewöhnliche Aufgabe, doch verlängerte es die Behandlung. „Lass ihn runter.“, lächelte ich, als auch der Hengst fertig war. Wir brachten ihn zurück in seine Box und ich betrachtete ihn nachdenklich für eine Weile, wie er benommen dastand. „Die beiden sollten zwei Tage lang kein Futter bekommen, dass Säure enthält. Deshalb schlage ich vor, ich lasse dir die beiden Wurmkuren hier, sie lassen sich problemlos alleine geben.“ Nachdem Rajandra nickt, gab ich ihr die beiden großen Einwegspritzen, allerdings natürlich ohne Kanüle. „Du drückst ihnen einfach alles ins Maul, begeistert werden sie nicht sein, Probleme sollte es aber keine geben. Die Beruhigungsspritze von der Zahnbehandlung kann ebenfalls noch Nebenwirkungen zeigen, was aber nicht ungewöhnlich ist. Sind sie morgen jedoch nicht weg, ruf mich bitte wieder.“, sagte ich lächelnd und reichte ihr die Hand, ebenso Olivia. „Dann hätten wir es auch schon geschafft.“ Freundlich verabschiedeten wir uns und verließen den Stall, wo ich den Wagen einräumte und wir uns schließlich auf den Weg zurück zur Klinik machten.
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    • Hedone
      Sammelpflegebericht für alle meine Pferde

      Heute hatte ich leider nur sehr kurz Zeit und schaute daher nur auf den Koppeln vorbei, ob mit meinen Pferden alles in Ordnung ist. Zuerst besuchte ich die Stutenkoppel. Robyn kam bereits fröhlich angetrabt und schnaubte leise, als sie bei mir ankam. Ihr dicht auf den Fersen war Desert Angel, die aber auf den letzten Metern von Crying Dream überholt wurde. Ich lachte "Ruuuhiig, ihr bekommt doch alle Liebe!" und streichelte die beiden Stuten. Schlussendlich erreichten mich auch My Nightsky und Lilium, während Salvia Divinorum, Checkmate und Ride the Lightning sich für einen Umweg zur Heuraufe entschieden. Throw a diva stand am hinteren Zaun und war zu beschäftigt damit, die Fohlen auf der angrenzenden Koppel zu beobachten, um mich zu bemerken.
      Dies nahm ich nach einer Kontrolle der Tränken auf der Stutenweide zum Anlass, um direkt zur Fohlenweide hinüber zu spazieren und Diva auf dem Weg dahin kurz zu streicheln. An der Fohlenweide angekommen, beobachtete ich Milailee und Picara, die Fellpflege betrieben und so taten, als könnten sie kein Wässerchen trüben. Der kleine Racoon entschied zusammen mit Believe in dreams, dass das zu viel der Idylle war und tobte dazwischen, was auch Raffinesse auf den Plan rief, die wild quietschend umher hopste. Keystone's Cordamour war allerdings der festen Überzeugung, für sowas zu alt zu sein, und stand unbeteiligt daneben. Den Fohlen schien es gut zu gehen, also wanderte ich zur Hengst- und Wallachweide weiter.
      Die Männer waren absolut unbeeindruckt von meinem Erscheinen. He's a pirate graste genüsslich neben Elvico, während Spotted Black und Satan Fellpflege betrieben. Heroin Junkie und No leaf Clover entspannten unter den Bäumen, während Feuertanz seinen Durst an der Tränke stillte.
      All meinen Pferden schien es super zu gehen und so machte ich mich nach diesem Rundgang zurück an die Arbeit.
    • Friese
      [SIZE=medium]Ankunft zweier neuer Pferde und Pflege der anderen:[/SIZE]
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      [SIZE=medium]Hedone hatte mich gebeten, dass ich mich um ihre Pferde kümmere und die zwei neuen Pferde in Empfang nahm, da sie kurzfristig etwas mit ihrer Familie erledigen musste. Heute war ein schöner Tag und so hatte ich mit dem Aufstehen kein Problem und war auch schon fit als ich im Stall ankam. Lächelnd ging ich zur ersten Box und begrüßte Robyn. Ich holte sie aus ihrer Box und brachte sie dann auf die Weide, wo sie ein bisschen tobte und dann sehnsüchtig auf die anderen Stuten wartete. Als nächstes folgte ihre Boxennachbarin Desert Angel. Mit ihr hatte ich ein paar Probleme, da sie partout nicht aus dem Stall wollte. Als ich sie dann endlich aus dem Stall hatte zog sie am Strick und ich hatte ein Problem damit sie zurückzuhalten. Endlich auf der Koppel angekommen halfterte ich sie ab und ließ sie laufen. Ich atmete hörbar aus und streckte mich dann kurz. Als nächstes folgte dann Crying Dream. Auch sie zog ein bisschen am Halfter, aber mit ihr hatte ich nicht so arge Probleme wie mit Desert Angel zuvor. Die Rappstute galoppierte zu den anderen zweien und fraß dann auch. Ich lief zurück in den Stall und holte dann My Nightsky aus ihrer Box und lobte sie. Mit ihr hatte ich weniger Probleme, da sie wirklich brav war. Sanft klopfte ich vor der Koppel nochmal ihren Hals. Sie trabte zu den anderen und fraß dann auch. Ich wischte mir mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn und streckte mich dann nochmal. Müde gähnte ich und lief dann in den Stall. Dort holte ich dann Checkmate. Ich lobte die Stute und führte sie dann zügig auf die Weide. Die Stute folgte mir mit ebenso schnellem Schritt und galoppierte auf der Weide sofort zu den anderen. Ich lächelte und ging dann wieder in den Stall. In der Stallgasse blieb ich noch mal kurz stehen und sah mich um. Ich hatte noch einiges vor mir. Ich seufzte und ging dann an die nächste Box und zwar von Lilium. Ich lobte auch sie kurz und brachte sie dann zu den anderen Stuten. Ihr folgte Salvia Divinorum. Die Stute trottete lieb neben mir her und ich strich immer wieder sanft über ihren Hals. Ich lobte sie nochmal und ließ sie dann auf die Weide. Sie streckte sich erstmal und trabte dann ruhig auf die anderen zu. Ich ging zurück in den Stall und streckte mich dann ein weiteres Mal. Das Wetter war zwar schön und das Aufstehen kein Problem gewesen, aber mittlerweile war ich wieder müde gewesen. Ich ging an Throw a Divas Box und holte sie dann aus dieser. Ich lobte sie sanft und ging dann mit ihr zur Weide. Sie war die letzte Stute und das hieß ich hatte schon einiges geschafft. Ich ging in schnellem Schritt wieder zum Stall und holte dann He’s a Pirat aus seiner Box. Ihn stellte ich auf die Weide zu den Hengsten, die bis jetzt aber noch leer war. Danach holte ich Elvico und Spotted Black aus dem Stall und brachte sie zusammen auf die Weide. Die Hengste waren sehr lieb und es war kein Problem sie zusammen zu führen. Dann holte ich Ride the Lightning aus seiner Box und ich brachte ihn auf die Weide und er preschte los. Ein paar Mal buckelte er ehe er dann zum Stand kam. Ich holte als nächstes Heroin Junkie und lobte ihn dann. Ich brachte ihn auf die Weide zu den anderen. Ich gähnte leise und ging dann wieder zurück in den Stall. Ich streckte mich und holte dann noch ein von Hedones Pferden aus der Box und zwar No Leaf Clover. Er war ein wirklich schöner Hengst. Ich lobte ihn und stellte ihn dann hin, besser gesagt ließ ihn laufen. Ich ging zurück in den Stall und holte dann den letzten Hengst. Ich brachte Feuertanz auf die Koppel zu den anderen und ging dann wieder in den Stall. Ich sah schnell auf meine Uhr und musste feststellen, dass es nicht mehr lange dauern würde bis Eddi mit den neuen Pferden kam. Ich streute also schnell die neuen Boxen ein und richtete das Futter für die Zwei her. Dann machte ich mich daran die Fohlen auf die Weide zu bringen. Ich fing mit Keystone’s Cordamour an. Der Hengst tobte ein bisschen über die Weide und streckte sich dann. Ich sah kurz zu den anderen Weiden, ob alles okai war und ging dann beruhigt in den Stall. Dort holte ich Raffinnesse aus der Box und bracht das Araberfohlen auf die Weide. Ich klopfte Stute den Hals und ließ sie dann laufen. Ich ging mit schnellem Schritt wieder zum Stall. Langsam wurde es von der Zeit wirklich sehr knapp bis Eddi kommen wollte. Aus genau diesem Grund holte ich Racoon und Believe in Dreams zusammen aus ihren Boxen und brachte sie dann zusammen auf die Weide. Somit sparte ich mir schon mal einen Weg. Auch Picara und Milailee holte ich zusammen raus und brachte ich sie auf die Weide. Die Fohlen tobten ein bisschen zusammen. Ich kam gerade wieder von den Weiden zurück als der Wagen mit dem Hänger auf den Hof fuhr. Ich ging direkt auf diesen zu und grüßte dann Eddi, welche gerade ausstieg. Zusammen gingen wir zum Hänger und ich erklärte ihr, dass Hedi heute leider verhindert war, aber ich schon alles für die zwei vorbereitet hatte. Wir holten die beiden aus dem Hänger und brachten sie in ihre Boxen, wo sie erstmal fraßen und wir die Decken entfernten. Dann zeigte ich Eddi nochmal den Hof und die Herden. Sie fuhr heim und ich brachte die beiden auf abgegrenzte Weiden. Dort konnten sie die anderen erst beschnuppern. Ich holte Robyn wieder rein und putzte die Stute. Dann ließ ich sie ein bisschen auf dem Platz laufen und putzte sie nochmal. Ich brachte sie wieder in ihre Box. Danach holte ich Ride the Lightning von der Weide und putzte den Englischen Vollbluthengst. Ich ritt ihn ein bisschen auf dem Platz warm und trabte dann auch auf diesem. Der Hengst hatte einen schnellen Trab und man merkte, dass er viel lieber galoppieren würde, doch ein paar Runden trab musste er mitmachen. Dann saß ich aus und galoppierte ihn an. Der Hengst preschte los und nun merkte ich, dass Hedi’s Beschreibung für ihn voll und ganz stimmte. Er war wirklich ein kleiner Blitz. Ich ließ ihn ein paar Runden wieder traben und lobte ihn dann. Ich wechselte die Hand und ließ ihn auf dieser dann traben und dann galoppieren. Der Hengst machte brav mit und so ritt ich ihn bald wieder ab. Der Tag war mittlerweile schon gut vorangeschritten. Ich stieg ab und lobte ihn nochmal. Dann lief ich mit ihm in den Stall und sattelte ihn ab. Dann brachte ich ihn wieder in seine Box. Ich überlegte wen ich reiten wollte. Für alle war auf gar keinen Fall mehr Zeit. Ich entschied mich also für einen meiner weiteren Lieblinge und zwar für Lilium. Ich putzte die Araberstute erst und sattelte sie dann. Dann stieg ich auf den Rücken der Stute und ritt eine Runde mit ihr ins Gelände. Ich lobte sie und ritt sie dann das erste Stück nur warm. Danach trabte ich sie ein bisschen und merkte, dass sie wie Hedi meinte nicht ganz einfach war. Die Stute buckelte nicht aber war wollte nun mal einfach nach vorne gehen. Sie wollte einfach arbeiten, wahrscheinlich wäre ihr der Platz auch lieber gewesen. Ich lobte sie kurz und galoppierte sie dann ein Stück. Dabei rannte sie mir ein kurzes Stück lang einfach weg, ich bekam sie aber schnell wieder unter Kontrolle. Ich trabte sie dann noch ein Stück und ritt dann im Schritt wieder auf den Hof. Auch hierbei machte die Stute ein paar Faxen, ließ sich aber immer wieder unter Kontrolle bringen. Ich lobte sie am Hof angekommen und stieg dann ab. Ich sattelte sie ab und klopfte dann nochmal ihren Hals. Dann brachte ich auch sie in die Box und ließ sie dort fressen. Ich hatte noch Zeit um ein weiteres Pferd zu reiten und eines zu longieren. Ich entschied mich für Heroin Junkie und Checkmate. Checkmate wollte ich ein bisschen in der Halle reiten und Heroin Junkie longieren. Ich holte also als erstes die braune Stute mit weißem Kopf und putzte sie dann. Ich lobte sie und streckte mich dann. Ich war hundemüde, wollte die Zeit aber noch nützen. Ich sattelte die Stute schnell und ging dann mit ihr in die Halle. Ich longierte sie dort erst ein bisschen ab und stieg dann auf ihren Rücken. Ich ritt sie dann noch ein paar Runden Schritt und trabte dann. Die Stute ging auch vorwärts machte dabei aber keine Faxen, worüber ich sehr froh war. Ich lobte sie kurz und ritt dann nochmal ein bisschen Schritt. Ich wechselte die Hand und trabte dann nochmal an. Die Stute schnaubte ab und streckte sich dann. Ich ließ sie weiter fleißig voran gehen und lobte sie dann nochmal. In der nächsten Ecke saß ich aus und galoppierte die Stute an. Ich ließ ihr die Zügel ein bisschen länger und sie streckte sie im Galopp kurz. Dann nahm sie wieder ein bisschen mehr Tempo auf. Ich ritt sie auf den Zirkel und wechselte dann im Galopp nochmal die Hand. Dann lobte ich sie nochmal und galoppierte sie weiter. Ich ließ sie dann wieder ein bisschen traben. Die Stute genoss die Bewegung und man merkte, dass sie einfach jeden Tag arbeiten musste. Ich ließ sie ein paar Runden traben und ritt sie dann ab. Ich lobte sie und stieg dann nach gut einer viertel Stunde ab. Ich beschloss die anderen Pferde auch reinzuholen und erst dann mit Heroin noch zu arbeiten, da es dunkel wurde. Als erstes holte ich die Stuten rein und dann die Fohlen. Mittlerweile wurde es immer dunkler und auch ein bisschen kälter. Ich holte die Hengste rein und lobte dann alle. Ich fütterte die Pferde schnell und streckte mich dann. Ich ließ sie alle in Ruhe fressen. Nachdem Heroin Junkie fertig gefressen hatte holte ich ihn aus der Box und begann dann an ihn zu putzten. Er genoss dies sehr und schnaubte immer wieder ab. Ich lobte ihn sanft und streckte mich dann. Danach ging ich wieder in die Sattelkammer und holte seine Sachen für das Longieren. Ich machte ihn soweit fertig und ging dann mit ihm zur Halle. Ich schaltete das Licht an und betrat diese mit dem Hengst. Müde gähnte ich und lobte ihn dann. Ich ließ ihn eine Runde auf dem Zirkel im Schritt laufen und verkleinerte dann den Radius ein bisschen. Nach ein paar Minuten in denen er warm werden konnte trabte ich ihn an. Er folgte mir brav und entspannte sich dann auch. Nachdem er ein bisschen gelaufen war ließ ich ihn kurz durch parieren und ein paar Runden Schritt gehen. Ich streckte mich und ließ ihn dann nochmal antraben. Der kleine streckte sich im Trab kurz und ich ließ ihn dann galoppieren. Hierbei buckelte er ein bisschen. Ich ließ ihm seine Spinnereien, damit er sich auch weiter auspowern konnte. Danach galoppierte er noch ein bisschen und entspannte sich dabei auch. Ich lobte ihn mit meiner Stimme und er schnaubte ab. Ich ließ ihn ein paar Runden traben und dann auch noch Schritt gehen, damit er sich erst mal wieder ein bisschen beruhigte. Der Hengst sah sich dabei immer wieder um. Ich hielt ihn an und ließ ihn dann auf der anderen Hand auch ein paar Runden Schritt gehen. Dann lobte ich ihn nochmal mit meiner Stimme und ließ ihn wieder antraben. Er machte dies auch brav und folgte allen meinen Anweisungen die ich ihm mit der Stimme gab. „Galopp“ meinte ich und der Hengst galoppierte lieb an. Er streckte sich nochmal und ich streckte mich auch. Nachdem er abschnaubte, ließ ich ihn wieder Traben. Er streckte sich hierbei auch ab und ich lobte ihn mit der Stimme. Nachdem er ein bisschen abgetrabt hatte sie ich ihn wieder Schritt gehen. „Gut hast du das gemacht!“ meinte ich und sah ihn an. Er schnaubte laut ab und genoss das Schritt gehen. Dann streckte er sich dabei ab. Ich ließ ihn nach dem Schritt gehen halten und ging dann mit ihm zurück zum Stall. Dort entfernte ich seine Sachen und brachte ihn in seine Box. Er streckte sich und schüttelte sich dann kurz. Danach begann er zu trinken. Ich räumte seine Sachen auf und kehrte dann den Gang. Ich schaute nach allen Pferden und lobte dann alle nochmal kurz. Ich packte meine Sachen zusammen und brachte sie in mein Auto. Dann machte ich noch überall das Licht aus und stieg in mein Auto. Dann fuhr ich heim und rief Hedi an. Ich erzählte ihr, dass alles super geklappt hat und ich echt zufrieden mit den Pferden war. Ich verabschiedete mich und legte dann auf. Ich ging ins Bad, duschte und machte mich bettfertig. Ich legte mich ins Bett und war auch schnell eingeschlafen.[/SIZE]

      [ 11.990 Zeichen by Friese ]
    • Friese
      Ein weiterer Besuch bei Hedone:
      [SIZE=medium]Heute machte ich mich ein weiteres Mal auf den Weg zu Hedone. Ich wollte mich um ein paar ihrer Pferde kümmern, da sie keine Zeit hatte. Wir hatten ausgemacht, dass ich sie das ganze Wochenende vertreten würde und alles am Laufen halten würde. Ich war schon früh losgefahren, da sie mir gestern Abend noch geschrieben hatte, dass ihre Aushilfe, welche die Boxen machen sollte, krank war. Ich stieg aus meinem Auto und ging in flottem Schritt zum Stall. Sofort holte ich Robyn aus ihrer Box und führte sie zusammen mit Dessert Angel auf die Weide. Ich lief wieder in den Stall und holte sowohl He’s a Pirat als auch Keystones Cordamour aus den Boxen. Ich stellte die zwei Hengste auf die Weide und lobte sie. Dann holte ich Raffinesse und Belive in Dreams aus dem Stall und stellte sie zu den anderen Zweien, damit auch sie ein bisschen fressen konnten. Crying Dream und My Nightsky brachte ich auf die Weide und lobte auch sie. Als nächstes folgten Raccon und Elvico, welche ich zu den Hengsten brachte und diesen dann kurz beim Spielen zusah. Ein weiteres Mal ging ich in den Stall und holte mir zwei Pferde. Diese zwei waren Spotted Black und Satan. Ich lobte die zwei und holte dann Checkmate, Lilium und Salvia Divinorum. Die Stuten kamen brav mit mir mit zur Weide und auch sie wurden gelobt. Dann trank ich im Stall schnell einen Schluck Kaffe und biss einmal in mein Brot. Ich holte Ride the Lightning aus seiner Box und lobte den energiegeladenen Hengst. Er war einer meiner Lieblinge im Stall von Hedone. Zu den Stuten holte ich noch Picara, welche mit den anderen Fohlen spielte. Ich ging wieder in den Stall und holte dann sowohl Heroine Junkie und No Leaf Clover an die frische Luft. Als nächstes durften sich Throw a Diva und Milailee über das Gras auf der Weide freuen und nach ihnen Feuertanz, Taktlos und Rubina Ravenclaw. Nachdem jetzt alle auf den Weiden waren trank ich nochmal etwas und aß dann mein Brot fertig. Danach machte ich mich an das Ausmisten der Boxen. Diese streute ich dann auch wieder ein. Ich streckte mich kurz und überlegte dann wen ich heute als erstes reiten würde. Meine Wahl viel auf meinen Liebling Ride the Lightning. Ich lobte den Hengst und putzte ihn dann ausgiebig. Immer wieder trat er einen Schritt nach links oder rechts und ich hatte echte Arbeit ihn an seinem Platz zu halten. Ich sattelte und trenste ihn. Danach lobet ich ihn nochmal und ging mit ihm nach draußen auf den Hof. Dort stieg ich dann auf und ritt mit ihm ins Gelände. Der Hengst riss ab und an seinen Kopf nach oben und wieherte laut. Ich nahm sanft die Zügel auf und beruhigte ihn dann. Er brummelte nochmal leise und streckte sich dann. Ich trabte ihn an und er wollte durchgehen, jedoch hielt ich ihn zurück. Nachdem ich ein bisschen mit ihm getrabt war parierte ich ihn wieder durch und lobte ihn kräftig. Ihm gefiel das eher nicht, weil er rennen wollte. Ich lobte ihn sanft und galoppierte ihn dann an und ließ ihm die Zügel ein bisschen länger. Er genoss dies und preschte weiter nach vorne. Dann buckelte er leicht und warf den Kopf nach oben. Ich hatte mich schon fast darauf gefasst gemacht und setzte mich tief in den Sattel. Ich lobte ihn beim durchparieren und ließ ihm dann im Schritt die Zügel lang, damit er sich noch strecken konnte und entspannen konnte. Ich stieg am Hof von seinem Rücken und sattelte und trenste ihn dann ab. Danach putzte ich ihn nochmal und brachte ich nochmal auf die Weide. Der Hengst preschte los und begann zu buckeln. Ich holte mir als nächstes Robyn von der Weide und klopfte ihren Hals. „Braves Mädchen“ meinte ich zu ihr und begann dann sie zu putzten. Ich nahm ihr Halfter und die Longe und ging dann mit ihr in die Halle. Dort ließ ich sie ein bisschen laufen und nahm sie dann wieder an die Longe. Ich klopfte ihren Hals kurz und trabte sie dann an dieser an. Sie wölbte den Hals und streckte sich dann kurz. Danach wölbte sie ihren Hals wieder und trabte weiter nach vorne. Ich lobte sie mit meiner Stimme und galoppierte sie dann an. Die Stute schnaubte tief ab und buckelte dann ein bisschen. Ich beruhigte Robyn wieder und sie galoppierte wieder kontrolliert im Kreis. Ich parierte sie wieder zum Trab durch und ließ sie ein paar Runden laufen. Dann wechselten wir die Hand und ließ sie auf dieser dann auch wieder antraben. „ Braves Mädchen. Das machst du sehr gut“ lobte ich sie mit sanfter Stimme. Sie schnaubte sanft ab und streckte sich dann. Ich galoppierte sie dann nochmal an und sie schnaubte tief ab. Ich ließ sie nochmal ein bisschen traben und Schritt gehen. „Das hast du sehr gut gemacht“ meinte ich und ließ sie noch ein bisschen abschnauben. Ich ging wieder mit ihr in den Stall und putzte sie. Ich brachte sie danach wieder auf die Weide und nahm mir von dieser gleich Elvico und Checkmate mit. Ich putzte die zwei Pferde und ging dann mit ihnen eine große Runde spazieren. Die beiden machten sich hierbei sehr gut. Wieder am Stall angekommen putzte ich die zwei dann noch und brachte sie nochmal auf die Weide. Ich holte mir Raccon von der Weide und lobte ihn dann auch. Ich putzte ihn und brachte ihn in die Halle. Dort ließ ich den Hengst ein bisschen laufen und er buckelte. Ich ließ ihn noch ein bisschen toben und holte ihn dann wieder zu mir. Er schnaubte tief ab und ich brachte ihn wieder zu den anderen Hengsten auf die Weide. Danach holte ich Lilium und lobte die Stute. Ich putzte sie und sattelte und trenste sie. Zusammen mit ihr ging ich auf den Reitplatz und ritt sie dort ausgiebig warm. Danach trabte ich sie an und machte im Trab ein paar Bahnfiguren mit ihr. Als ich wieder auf der anderen Hand war galoppierte ich ihn an. Ich ließ sie eine Runde auf den Zirkel gehen und klopfte dann ihren Hals. Dann machte ich einen Galoppwechsel und lobte die Stute unter mir. Ich parierte sie wieder durch und ließ sie dann ein bisschen weiter traben. Sie schnaubte tief ab und streckte sich dann auch nochmal. Ich ritt sie noch ein bisschen weiter und klopfte dann ihren Hals. Ich ritt sie am langen Zügle ab und brachte sie dann in den Stall. Ich holte auch die restlichen Pferde in den Stall und gab allen ihr Futter. Dann fuhr ich heim und schlief schnell, da ich morgen wieder in den Stall fahren sollte.[/SIZE]

      [SIZE=medium]Heute wachte ich ein weiteres Mal früh auf und machte mich sofort auf den Weg zu Hedone. Ich brachte als erstes wieder alle Pferde auf die Weide und mistete dann die Boxen aus. Danach aß ich wieder und holte Heroin Junkie von der Weide. Ich putzte den Hengst und ließ ihn dann in der Halle ein bisschen laufen. Er freute sich sehr darüber und buckelte und stieg. Nachdem ich ihn wieder auf die Weide gebracht hatte und alles aufgeräumt hatte holte ich Taktlos von der Weide. Ich lobte den Hengst kurz und ging dann mit ihm in den Stall. Ich putzte ihn und holte dann seinen Sattel und seine Trense. Ich platzierte beides auf ihm und ging dann mit ihm auf den Platz. Heute war ein sehr schöner Tag und so würde es sicher Spaß machen draußen zu reiten. Ich lobte den Hengst nachdem ich aufgestiegen war. Dann ritt ich ihn warm und trabte an. Der Hengst schnaubte tief ab und ich nahm die Zügel nochmal ein bisschen auf. Er schnaubte nochmal und ich trieb ihn sanft nach vorne. Taktlos beschleunigte seine Trabschritte ein bisschen und ging schön in die v/a. „ Guter“ meinte ich und lobte ihn ein weiteres Mal. Ich ritt ein paar Bahnfiguren mit ihm und er machte brav mit. Dann galoppierte ich ihn an und er folgte brav. Ich wechselte nach ein paar Runden im Galopp wieder in den Trab, ich wechselte die Hand und galoppierte wieder an. Ich ritt den Hengst noch ein bisschen und brachte ihn dann wieder auf die Weide. Ich räumte dann auf und fegte den Stall. Dann holte ich ein weiteres Pferd von der Weide. Dieses Mal war es Crying Dream. Ich putzte die Stute und lobte sie. Danach holte ich ihren Sattel und die Trense. Ich klopfte ihren Hals nochmal und führte sie dann gesattelt und getrenst nach draußen. Dort stieg ich auf ihren Rücken und ritt von dem Hof. Ich ritt sie warm und klopfte dann ihren Hals. Nachdem sie warm war trabte ich sie an und nahm sanft die Zügel auf. Sie schnaubte kurz und ich saß ein bisschen aus. Dann trabte ich sie wieder leicht. Ich galoppierte sie an und sie streckte sich kurz. Ich ließ ihr die Zügel ein bisschen länger und sie schüttelte freudig den Kopf. Dann trieb ich sie sanft weiter nach vorne und sie streckte sich nochmal sanft. Ich parierte sie durch und trabte sie dann leicht. Ein weiteres Mal parierte ich sie durch und ließ ihr die Zügel lang. Ich lobte sie und ritt dann zum Hof zurück. Dort brachte ich sie wieder auf ihre Weide und tauschte ihr Sattelzeug mit dem von Spotted Black. Den Hengst holte ich dann von der Weide und putzte auch ihn. „Guter Junge“ lobte ich ihn, da der Hengst ruhig stehen blieb. Ich sattelte und trenste ihn dann auch und ging zusammen mit ihm auf den Platz. Ich führte ihn erst ein paar Runden, damit er sich an den Boden gewöhnte und an die Umgebung. Ich stieg auf und klopfte dann ausgiebig seinen Hals. Ich ritt den Hengst noch fertig warm und trabte ihn dann an. Der Hengst folgte den Hilfen sofort und ich übte ein paar Bahnfiguren mit. Dann galoppierte ich ihn an und wechselte nach ein paar Runden die Hand und übte dann auf der anderen Hand auch in allen drei Gangarten einige Bahnfiguren. Nachdem ich einiges geübt hatte ritt ich ihn ab und lobte ihn dann. Nachdem ich abgestiegen war, brachte ich ihn in seine Box und gab ihm sein Futter. Ich holte die anderen Pferde auch noch in ihre Boxen und verteilte dann an diese auch das Futter. Ich gab jedem seine Portion Heu und räumte dann alles wieder auf, auch das Zubehör von Spotted Black. Ich fegte nochmal den Gang und fuhr dann auf meinen Hof zurück. Ich schrieb Hedone noch eine E-Mail mit allen wichtigen Sachen und welche Pferde ich bewegt hatte. Sie antwortete prompt und bedankte sich bei mir, dass ich ihr mal wieder unter die Arme gegriffen hatte. Ich räumte zuhause noch ein bisschen auf, machte mir was zu essen und sortierte dann alle Sachen für morgen her, da ich einen Tierarztauftrag hatte und deswegen wieder früh raus musste. Dann legte ich mich ins Bett und schlief auch sehr schnell ein.[/SIZE]
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    • Eddi
      Pflegebericht für alle Pferde
      Es wurde mal wieder Zeit bei Hedone vorbeizuschauen. Schon viel zu lange war ich nicht mehr auf dem großen Gestüt gewesen und hatte meine Freundin gesehen. Momentan stand sie selbst wieder unter Stress und kam mit dem Arbeiten kaum hinterher, denn nun standen auch noch die ganzen Vorbereitungen für den Winter an. Deshalb bot ich ihr an, sie heute zu vertreten, denn irgendwo wollte man ja auch selbst ab und an noch einen Tag mit der Familie verbringen, ohne sich mit einem "Tschuldigung, aber ich muss mich um die Pferde kümmern" entschuldigen zu müssen. Ich kannte Hedis Hof gut genug, so dass sie mich nicht noch einmal einführen musste, stattdessen wusste ich ziemlich gut, was ich zu tun hatte. Gefüttert hatte Hedi die Pferde morgens aber noch, obwohl ich ihr extra gesagt hatte, dass sie das nicht machen bräuchte. Nun hatte ich also schon einmal eine Arbeit weniger. Fertig mit futtern waren alle, als ich auf dem Hof ankam. Zu allererst wollte ich die Fohlen auf die Weiden bringen. Deshalb halfterte ich mir zuerst Racoon, Believe in dreams und Keystone's Cordamour, um die jungen Chaoten auf ihre Weide zu bringen. Wie für Junghengste typisch, konnten sie es kaum erwarten, endlich aus ihren Box zu kommen. Danach holte ich Raffinesse, Picara und Milailee. Die drei Stutfohlen waren wesentlich ruhiger und entspannter, was mir auf jeden Fall zu Gute kam. Danach folgten auch noch die Stuten und Hengste, ehe ich mich an die Stallarbeit machte, denn die Boxen wollten immerhin auch gemistet werden und damit war ich lang genug beschäftigt. Und dann ging es auch schon an das Bewegen der Pferde. Robyn und Desert Angel longierte ich nacheinander. Die beiden Achal Tekkiner Stuten waren fit wie immer und machten motiviert mit. Den Wallach He's a pirate ritt ich ein wenig auf dem Platz und gymnastizierte ihn durch Stangenarbeit. Ich mochte Pirate, er war wirklich lieb, arbeitete fleißig mit und war mir einfach sympathisch. Mehr Arbeit hatte ich dann nämlich mit der Friesenstute Crying Dream. Sie war definitiv kein Anfängerpferd und das zeigte sie auch unter dem Sattel zur Genüge. Zwar würde sie nie buckeln, aber man merkte doch, wie sie gerne testete und hinterfragte. Umso froher war ich dann darüber, dass auf meiner To-Do-Liste bei Elvico und Satan, der göttliche Toaster nur ein "Laufen lassen" stand, denn so konnte ich mir eine kleine Pause gönnen, während die Hengste in der Halle ihre Schabernacken trieben. Doch es gab noch genug zu tun! Ich unternahm einen Ausritt mit Salvia Divinorum und Checkmate als Handpferd. Es war keine große Runde, doch die Stuten waren danach wesentlich ausgeglichener. Auch Lilium schien die Arbeit auf dem Platz sichtlich gut zu tun und die Araberstute wälzte sich danach genüsslich auf der Weide. Langsam hatte ich es geschafft, auch wenn immer noch genug anstand. Spotted Black sollte longiert werden und mit MyNightsky machte ich ein wenig Bodenarbeit. Ride the lightning sollte ich unter dem Sattel ein wenig gymnastizieren und mit Taktlos bekam ich dann tatsächlich auch noch die Gelegenheit, ein wenig zu springen. Mit Feuertanz arbeitete ich noch ein wenig vom Boden aus, ehe ich mir eine kleine Ausrittspause mit Rubina Ravenclaw gönnte. Inzwischen neigte sich auch der Tag allmählich dem Ende zu und so wurde es auch für mich langsam Zeit, fertig zu werden. Heroin Junkie und Throw a Diva longierte ich noch und auf No leaf clover schwang ich mich sogar noch einmal drauf. Dann konnten alle Pferde in die frischen Boxen und bekamen ihr Abendbrot. An Hedi sendete ich noch eine "Alles super"-SMS, ehe auch ich mich müde auf den Heimweg machte.
    • Hedone
      Pflegebericht für alle Pferde
      Früh am Morgen warf mich der Wecker aus dem Bett. Motiviert war ich ja nicht, aber wie es in meinem Kalender stand, war heute Frühjahrsputz und den gab es schließlich jedes Jahr, also nichts wie los. Geduscht, angezogen und gefrühstückt ging es für mich direkt in den Stall, wo ich meine geliebten Vierbeiner erst einmal ausgiebig begrüßte und mich dann um die Fütterung kümmerte. Danach rollte ich schon den neuen Strohballen in die Stallgasse und dann ging es für alle nacheinander auf die Weide. Zuerst die Kleinsten und da begann ich mit Racoon und Keystone's Cordamour. Danach durften Raffinesse und Milailee an die frische Luft und abschließend noch Picara und Believe in dreams. Nachdem meine Fohlen also fröhlich über die Weide tobten, waren die Großen an der Reihe. Passend zum Aprilanfang schien die Sonne und es war richtig frühlingshaft. Herrlich! Ich genoss es wirklich und meine Pferde ebenso. Desert Angel und Robyn, meine beiden hellen Tekkenstuten jagten zu zweit über die Weide, während Crying Dream ihr schwarzes Fell in der Sonne wärmte und Gesellschaft von den beiden Barockpintos My Nightsky und Spotted Black erhielt. Die ersten Stuten waren also geschafft, nun durften Checkmate und Lilium endlich heraus und kurz darauf stießen Salvia Divinorum und Throw a Diva noch dazu. Das Schlusslicht bildete Rubina Ravenclaw und die Stuten waren auch draußen. Ich freute mich ehrlich auf die Sommerweiden, wenn die Pferde nicht mehr ständig in den Stall mussten. Besonders die Hengste waren nervig und das zeigten mir Feuertanz und Taktlos auch direkt, als ich sie rausbrachte und sie beinahe mit Halfter und Strick davonschossen. No leaf clover und Heroin Junkie hatten zwar mehr Benehmen, waren aber genauso energiegeladen. Die Frühlingsgefühle erreichten alle, selbst Ride the Lightning. Satan und Elvico waren die vorletzten, dann musste ich nur noch He's a Pirate hinaus bringen und mein Wallach war ja wirklich ein Schatz. Nachdem alle draußen standen, wurde der Stall auf Vordermann gebracht. Es wurde gemistet, einmal komplett durchgekehrt, die Fenster wurden geputzt und die Tränke gesäubert und dann wurde alles frisch eingestreut. Während meine Pferde den Morgen draußen genossen, machte ich mich daran, Sattel- und Futterkammer aufzuräumen.
    • Canyon
      Ein unerwarteter Abstecher
      Ein dicker Regenschleier preschte mit aller Macht gegen die Frontscheibe meines alten Käfers, welcher trotz allem mit klapperndem Motor versuchte, gegen die Übermacht aus vielen tausenden Regentropfen anzukämpfen. Meine Nase berührte schon fast die Scheibe und mein kalter Atem verwandelte sich direkt vor mir in eine kleine Wolke. So langsam wurde mir bewusst, dass ich es wohl heute nicht mehr zum Bahnhof schaffen würde und auch dann nicht mit der Bahn zum Flughafen, wo mein Flieger in weniger als drei Stunden abheben würde. Aber wer konnte auch erahnen, dass das Wetter so umschlagen würde, nachdem es die letzten Tage doch noch angenehm warm und trocken gewesen war?
      Ich seufzte und schlug hart auf mein Lenkrad, bevor ich aufgab, den Blinker setzte und in eine kleine Seitengasse abbog. Den Flug würde ich stornieren müssen. Nie und nimmer würde ich noch rechtzeitig dort sein, aber daraus musste ich jetzt das Beste machen. Vielleicht gab es hier ja irgendwo in dieser verlassenen Gegend eine kleine Pension, oder gar ein Hotel!

      Eine Pension fand ich noch nicht mal nach längerer Suche und ein Hotel erst recht nicht, jedoch lockten mich die Lichter eines Hofes an, welcher abseits der Wege lag. Mit einem mulmigen Gefühl im Magen lenkte ich mein Auto durch den Sturm auf den Hof zu und hoffte, vielleicht dort einen Platz für die Nacht zu finden.
      Mein Auto stellte ich auf einen kleinen Parkplatz und kämpfte mich dann durch den Regen zu einem Stallgebäude, welches trotz der hereinbrechenden Nacht noch hell erleuchtet war. Bereits auf den wenigen Metern war ich von unten bis oben durchnässt und musste mir am großen Eingang das Wasser aus der Kleidung rinnen. Pferde, es war ein riesiger Pferdestall, von unten bis oben mit Pferden gefüllt. Langsam schlich ich den Gang entlang, blickte kurz in jede Box und hoffte, vielleicht jemanden zu finden, welchen ich um Hilfe bitten könnte. Erst ganz am Ende wurde ich fündig, als ich eine junge Frau, vielleicht etwas jünger als ich, in einer der Boxen fand. Liebevoll streichelte sie den Kopf einer hübschen Scheckstute, welche anscheinend nicht so viel von Regen und Gewitter hielt. Zaghaft klopfte ich an die Boxenwand und schaute durch die Gitterstäbe fragend zu ihr hinein.

      Es dauerte keine fünf Minuten, bis sie einverstanden gewesen war, mich eine Nacht aufzunehmen und mir sogleich im Nebengebäude ein kleines Gästezimmer zur Verfügung stellte. Erschöpft, aber dennoch zufrieden mit dem gefundenen Heim, sprang ich unter die warme Dusche und wenig später in mein Bett, wo ich mich unter der warmen Decke zusammenkuschelte.

      Am nächsten Morgen wurde ich früh von den ersten Sonnenstrahlen geweckt und blieb ausnahmsweise auch nicht im Bett liegen, sondern machte mich gleich an die Arbeit, ein neues Flugticket zu finden. Zum Glück hatte ich auch endlich mit dem Handy wieder Netz, welches gestern Abend hoffnungslos verschwunden gewesen war.
      »Na toll,« murmelte ich. Der nächste ging erst am nächsten Abend. »Zwei Tage zu spät bei der Hochzeitsfeier meiner Cousine, die wird sie bedanken.« Da es daran jedoch nichts zu ändern gab, versuchte ich das Beste draus zu machen und ging, nachdem ich mich wieder in Klamotten gehüllt hatte, in den Stall.

      Hedone hatte nichts dagegen, dass ich ihr etwas zur Hand ging und auch wenn ich keine Ahnung von Pferden hatte, gab ich mein Bestes und hörte Hedone aufmerksam zu. Mit einer Mistgabel bewaffnet, fing ich also an. Da die Weiden überschwemmt von der letzten Nacht waren, blieben die Pferde heute erstmal drin, so erklärte mir Hedone. Einen Grad schwieriger, extra für mich. In Gedanken bedankte ich mich beim Wettermacher, wer auch immer das war.
      Hedone hatte mich zu einer größeren Box geschickt, Laufstall oder so ähnlich nannte sie es, in welcher einige Jungpferde standen und sich zu freuen schienen, dass ich mit ihnen heillos überfordert war.
      Zum Glück standen an der Tür ihre Namen, sodass ich einfach einen Namen in die Runde warf und hoffte, dass einer von denen darauf reagieren würde, was übrigens nicht der Fall war.
      »Picara!« meinte ich zu einer braunen Stute, welche irgendwie nach einer Picara aussah. Sie reagierte nicht. Auch Racoon schien ihr nicht zu gefallen, was vielleicht daran lag, dass sie eine Stute war und Racoon ein männlicher Name, wie mir im Nachhinein auffiel.
      Hedone schien zum Glück irgendwann zu bemerken, dass ich etwas überfordert war und eilte mir zu Hilfe. Auch über die Namen klärte sie mich auf.
      »Der fuchsfarbene dort heißt Believe in dreams, diese anhängliche kleine Schönheit heißt Raffinesse und der Schecke dort heißt Keystone's Cordamour, ganz einfach.« meinte Hedone. »Achso und das Fohlen dahinten ist natürlich die hübsche Milailee.«
      Ich war stolz auf mich, als sich herausstellte, dass ich tatsächlich Picara richtig betittelt hatte und verließ mit einem breiten Grinsen nach getaner Arbeit die große Box.

      Allerdings war das noch nicht alles, es gab noch einiges mehr zu tun. Zusammen mit Hedone fütterte ich nun ihre Stuten. Während sie das Heu für jeden zurecht machte und manchmal sogar abwog, bekam ich einen Zettel in die Hand gedrückt, auf welchem hundertausend Namen standen und dahinter dann, was und wie viel sie wann bekamen.
      Ich fing hinten bei der Scheckstute an, laut Boxenschild hieß sie Rubina Ravenclaw und arbeitete mich dann nach vorne durch. Salvia Divinorum, Lilium, Checkmate und Throw a Diva folgten und ich versuchte, alle so gründlich und ordentlich wie nur möglich zu versorgen. Allerdings machten sich hin und wieder meine fehlenden Pferdekenntnisse bemerkbar, wenn ein Pferd einfach nicht den Kopf zurück in die Boxen nehmen wollte und ich es einfach nicht schaffte, den Dickschädel wieder in den Innenraum der Box zu bringen.
      Vor allem Robyn machte mir zu schaffen, denn ständig steckte sie ihre Nase in meinen Nacken, meine Haare oder Jackentaschen und es sah fast so aus, als würde sie mich nach Waffen absuchen, aber wahrscheinlich hatte sie auch nur Hunger. Hunger, das war ein gutes Stichwort, auch mein Magen knurrte schon!
      Zum Glück schien auch Hedone noch nichts gegessen zu haben und nachdem ich auch noch Desert Angel, Crying Dream und MyNightsky versorgt hatte, nahm mich Hedone mit zu ihr, wo wir uns einen Kaffee kochten und uns gemütlich am Küchentisch niederließen.

      Nach der Frühstückspause ging es jedoch schon weiter und zusammen mit Hedone, zum Glück blieb sie diesmal an meiner Seite, versorgten wir die Hengste. Da die Sonne tatsächlich wieder kräftig schien, war das Gelände um den Stall so gut wie getrocknet, sodass wir die Hengste nun auf ihre Paddocks und Weiden bringen würden.
      He‘s a Pirat hatte es mir sofort angetan. Der hübsche Rappschecke hatte einen riesigen Fleck auf seiner Flanke, welcher stark einem Totenkopf glich, was ich verdammt witzig fand. Aber auch Taktlos und Heroin Junkie waren mein Geschmack, sodass ich mich sehr freute, als ich genau diese Hengste auch nach draußen bringen durfte.
      In der Zwischenzeit hatte Hedone bereits No leaf clover, Feuertanz und Ride the lightning versorgt, sodass wir zu zweit nun nur noch die drei restlichen an die frische Luft bringen mussten. Während ich Spotted Black in die Hand gedrückt bekam, nahm Hedone Satan, der göttliche Toaster, ich feierte den Namen so extrem, und Elvico, einen überaus hübschen Traber.
      Der Stall war nun leer und nur noch einige Schwalben flogen über unsere Köpfe hinweg. Fast bedauerte ich es, dass es hier nun so still geworden war.
      Bis zum Nachmittag hatten wir alle Boxen ordentlich gereinigt und uns sogar eine kleine Mittagspause gegönnt, sodass ich den Abend ruhig ausklingen lassen konnte.

      Um meinen Flug nicht abermals zu verpassen, verabschiedete ich mich eine Nacht darauf in aller Frühe von Hedone und bedankte mich natürlich bei ihr für die Schlafmöglichkeit und die Erfahrung mit Pferden, die ich bei ihr hatte sammeln können. Es war unheimlich nett gewesen, wie viel Vertrauen sie mir entgegen gebracht hatte, sodass ich mich vom ersten Moment an bei ihr wohlgefühlt hatte.
      Auch sie bedankte sich bei mir für die Hilfe und ich versprach ihr, irgendwann einmal wiederzukommen und wer weiß, vielleicht würde ich mich dann sogar trauen, mich auf eines ihrer Pferde zu setzen.
      Ich stieg also in meinen alten Käfer ein, blickte ein letztes Mal auf das Gestüt zurück und begab mich dann wieder in Richtung Zivilisation. Irgendwann, das wusste ich, würde mich mein Weg noch einmal hier her zurück führen.
    • Hedone
      Sammelpflegebericht für alle Pferde

      Da ich in letzter Zeit wirklich viel um die Ohren hatte, habe ich es lange nicht mehr geschafft, mich selbst um meine Pferdchen zu kümmern. Heute sollte es endlich mal wieder soweit sein. Ich schwang mich früh morgens auf mein Rad und fuhr zum Stall. Dort angekommen betrat ich direkt den Stutenstall und wurde von Throw a Diva, Rubina, Ride the Lightning, Crying Dream, Desert Angel, Robyn, Lilium, My Nightsky und Salvia Divinorum freudig begrüßt. Sie gaben mir das Gefühl, nie weg gewesen zu sein. Ich brachte daraufhin Salvia und My Nightsky zusammen zum Toben aufs Paddock und stellte Desert Angel, Ride the Lightning und Robyn in die Führanlage. Diva und Crying Dream kamen zusammen mit Rubina, Checkmate und Lilium auf die Weide. Zeit, um die Pferde alle selbst zu bewegen hatte ich nicht, daher war ich dankbar, dass es andere Möglichkeiten gab.
      Weiter ging es zu den Herren der Schöpfung. Diese standen bereits auf der Sommerkoppel und so stattete ich Satan, Spotted, Elvico, Taktlos, Feuertanz, No Leaf Clover, Heroin Junkie und Pirate einen kurzen Besuch ab und sah nach dem Rechten. Ich überprüfte die Zäune, kontrollierte die Tränken und füllte die Heuraufe auf, die zuätzlich zum Gras für die Pferde zur Verfügung stand. Den Jungs schien es gut zu gehen, sie genossen das fantastische Wetter und würdigten mich, im Gegensatz zu den Stuten, nur weniger Blicke. Froh darüber, dass auch dort alles in Ordnung war, machte ich mich auf den Weg zur Fohlenweide, die etwas weiter weg lag. Die Strecke nutzte ich, um die Hofhündin mit zu nehmen, damit auch sie zu ihrem Recht kam. An der Fohlenweide angekommen freute ich mich, alle meine Fohlen glücklich spielen zu sehen. Racoon und Believe in Dreams hielten sich etwas abseits vom Rest auf, während Milailee und Picara immer neue Gründe fanden, sich gegenseitig über die Koppel zu jagen. Raffinesse und Keystone's Cordamour schienen das Spiel schnell satt zu haben und widmeten sich wieder dem leckeren Gras. Ich beobachtete die Kleinen eine Weile und kontrollierte dann auch auf dieser Weide die Zäune und Tränken, um sicher zu gehen, dass wirklich alles in Ordnung war. Als ich mich auf den Rückweg machte, erwischte mich kurz das schlechte Gewissen, aber alleine ist es einfach kaum möglich, sich angemessen um so viele Pferde zu kümmern und so erfüllte es mich mit Dankbarkeit, dass ich so viele fleißige Helfer habe.
    • Friese
      Bericht für Rubina Ravenclaw, Taktlos, Valentin’s Milailee, Feuertanz, Throw a Diva, No leaf clover, Heroin Junkie, Picara, Ride the Lightning, Satan, der göttliche Toaster, Salvia Divinorum, Lilium, Checkmate, Spotted Black, MyNightsky, Elvico, Racoon, Believe in Dreams, Crying Dream, Raffinesse, He’s a pirate, Keystone’s Cordamour, Desert Angel, Robyn

      Heute ging es für mich wieder zu Hedone. Ich wollte mich ein bisschen um ihre Pferde kümmern, da sie gerade keine Zeit für diese hatte. Als erstes brachte ich ihre ganzen Stuten nach draußen und kümmerte mich dann um die Fohlen. Sie durften auch ein bisschen auf die Weide und toben. Natürlich sollten auch ihre Hengste nicht zu kurz kommen und so brachte ich einen nach dem anderen auf die kleineren Hengstweiden. Nachdem dies endlich geschafft war, klopfte ich mir kurz den Dreck von meiner blauen Reithose und ging in den Stall. Dort mistete ich alle Boxen aus und streute sie wieder neu ein. Ich füllte die Heunetzte, der Pferde, welche von Hedone auf einem Zettel markiert waren. Die anderen bekamen ihr Heu in die Raufe und ich füllte noch den Hafer, das Müsli und die restlichen Futterzusätze nach der Angabe an den Boxen auf. Danach säuberte ich die Stallgassen und schaute nach den Pferden. Das Säubern der Boxen hatte einige Zeit in Anspruch genommen und ich war mir jetzt schon sicher, dass ich nicht mehr die Zeit hatte ich um alle Pferde so zu kümmern wie ich wollte.

      Mir war jedoch wichtig, dass ich mich ein bisschen um die Fohlen und Jungpferde kümmern konnte. Schließlich sollten sie ein bisschen Kontakt zum Menschen bekommen. Ich nahm mir also ein paar Karotten und schnitt sie kleiner. Mit den Halftern und Stricken bewaffnet holte ich Milailee und Picara nach drinnen. Ich band sie nebeneinander an und klopfte ihnen die Hälse. Danach putzte ich beide ein bisschen und lobte sie immer wieder. Dies war mir vor allem in der Ausbildung von Fohlen und Jungpferden wichtig, da sie das Training und den Kontakt zu Menschen generell mit positiven Ereignissen verknüpfen sollten. Ich führte beide gemeinsam zur Halle und ließ sie dort ein bisschen toben. Nachdem die beiden sich ein bisschen ausgepowert hatten, hackte ich die Stricke wieder ein und putzte sie nochmal. Sie durften dann bereits in ihre Box, denn es fing schon zum Dämmern an. Genau deswegen war ich einfach kein Fan vom Winter. Man hatte noch nicht wirklich was gemacht und schon war es dunkel. Angenervt von der Jahreszeit ging ich nach draußen und holte zuerst die Stuten nach drinnen. Sie waren als erstes nach draußen gekommen, also mussten sie als erstes wieder rein. Ich ließ sie alle in Ruhe fressen. In der Zwischenzeit holte ich die restlichen Fohlen und Jungpferde nach drinnen. Auch sie durften in aller Ruhe ihr Abendessen zu sich nehmen. Ich holte derweil die Hengste des Gestüts nach drinnen. Ich kontrollierte nochmal alle Tränken und richtete die Morgenration an Futter her, damit Hedone morgen mehr mit ihren Pferden machen konnte. Ich fegte ein letztes Mal die Stallgassen und kontrollierte nochmal alle Boxen. Nachdem ich auch damit fertig war, verschloss ich das große Haupttor hinter mir und stieg in meinen Wagen. Ich fuhr wieder nach Hause und gab Hedone Bescheid.
    • Friese
      Bericht für Rubina Ravenclaw, Taktlos, Valentin’s Milailee, Feuertanz, Throw a Diva, No leaf clover, Heroin Junkie, Picara, Ride the Lightning, Satan, der göttliche Toaster, Salvia Divinorum, Lilium, Checkmate, Spotted Black, MyNightsky, Elvico, Racoon, Believe in Dreams, Crying Dream, Raffinesse, He’s a pirate, Keystone’s Cordamour, Desert Angel, Robyn
      Heute machte ich mich ein weiteres Mal auf den Weg zu Hedone. Auf dem Hof angekommen sah ich mich erstmal um was alles so anstand. Der Stallbursche hatte bereits die Pferde nach draußen gebracht und ich konnte gleich damit anfangen die Boxen sauber zu machen. Immer wieder kippte ich die Schubkarre aus und nachdem alle Boxen sauber waren, streute ich sie wieder ein. Danach richtete ich noch das Heu und Kraftfutter für alle Pferde her. Bevor ich das erste Pferd von der Koppel holte, fegte ich noch die Stallgasse. Ich nahm mir Rubina Ravenclaw’s Halfter und ging dann zur Weide. Von dort holte ich die Fuchsscheckstute nach drinnen. Ich putzte sie und ging danach eine Runde mit ihr in der Halle spazieren. Dort ließ ich sie noch ein bisschen springen und brachte sie wieder auf die Koppel. Als nächstes folgte Milailee. Sie war eines meiner absoluten Lieblingspferde in Hedone’s Stall, natürlich neben No leaf clover. Ich klopfte den Hals der Stute und ging danach eine Runde mit ihr spazieren. Gerade mit ihr genoss ich die Zeit immer sehr. Nachdem ich sie wieder auf die Weide gebracht hatte, nahm ich mir Heroin Junkie mit. Auch er hatte es mir wirklich immer mehr angetan und gehört somit unter meine Top 3. Ich putzte sein Fell ausgiebig und longierte ihn danach ein paar Runden in der Halle. Nachdem ich damit fertig war, brachte ich auch ihn wieder nach draußen. Nun folgte noch No leaf clover, welcher auch eine Runde an der Longe arbeiten durfte. Ich lobte ihn immer wieder per Stimme und ließ ihn danach noch in aller Ruhe auf die Weide. Wirklich viel wollte ich heute nicht mit den Pferden machen. Schließlich waren sie nun wieder lange Zeit gestanden und waren angeweidet worden. Taktlos und Feuertanz mussten dennoch ein paar Runden frei in der Halle drehen. Sonderlich begeister waren sie davon nicht und ich brachte sie nach gut einer viertel Stunde wieder auf die Weide. Picara und Throw a Diva durften auch ein bisschen in der Halle laufen. Die beiden Stuten stellten sich um einiges besser an. Quietschend hüpften sie durch die Halle und buckelten vor sich her. Ich lobte sie danach und brachte sie wieder auf die Weide. Hier war natürlich zuerst fressen angesagt. Ich kümmerte mich noch um den Boden der Halle und des Platzes und ging danach wieder zu den Pferden. Mittlerweile war es bereits relativ spät geworden und gemeinsam mit dem Stallburschen holte ich alle Pferde nach drinnen. Sie stürzten sich sofort auf ihr Fressen und ich kontrollierte ein letztes Mal alle Boxen. Danach rief ich noch Hedone an und erzählte ihr was ich heute so bei ihr im Stall getrieben hatte. Schließlich machte ich noch das Licht aus und fuhr wieder in meinen eigenen Stall.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Hedone
    Datum:
    25 Feb. 2014
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  • ~°Throw a Diva°~
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    Mutter: Diva Delight
    Vater: Taken by a Stranger
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    Geburtsdatum: 12.03.2007
    Geschlecht: Stute
    Rasse: Mustang
    Fellfarbe: Bay Tobiano
    Stockmaß: 146 cm
    Gesundheit: sehr gut
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    Besitzer: Hedone
    Vorbesitzer: Rajandra
    Pferd erstellt von: Finelore
    VKR: Hedone
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    Throw a diva ist eine junge, elanvolle Stute mit sehr doninanten Eigenschaften. Trotz ihres jungen Alters hat sie sich in ihrer Herde schnell einen Platz in der oberen Rige erkämpft. Sie gibt nicht auf, bis sie ihr Ziel erreicht hat und ist ihrem Besitzer oder ihrer Besitzerin eine treue Weggefährtin, wenn auch mit eigenem Kopf. Solange man ihr Vertrauen nicht verletzt, verletzt sie ihrerseits das in sie gesetzte Vertrauen auch nicht.
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    Galopprennen Klasse: E
    Western Klasse: E
    Spring Klasse: E
    Military Klasse: E
    Dressur Klasse: A
    Distanz Klasse: A
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    1.Platz 238. Dressurturnier
    2.Platz 172. Distanzturnier​