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Hedone

~°Picara°~

~°Picara°~
Hedone, 8 Juli 2012
    • Hedone
      Die ersten Strahlen der Sonne krochen zwischen den Jalousien hervor. Oder waren es überhaupt die ersten Strahlen? Mit nochimmer leicht geöffneten Augen tastete ich nach meinem Handy. Wahllos betätigte ich irgendeinen Knopf die Anzeige darauf verkündete 5:04. Na hey! Da hatte ich eine Stunde länger geschlafen als am Tag zuvor.Dann blickte ich in meinen Kalender ich hatte heute einen Termin,doch so schlaftrunken vermochte ich nicht zu bestimmen was es nochmal war. Da stand in großen Buchstaben *Pferde Hedone*. Da kam es mir wieder in den Sinn vor meinem Urlaub nach Italien hatte ich mich angeboten ihr bei der Pflege zweier ihrer Pferde zu helfen. Also pellte ich mich in eine saubere Reithose...suchte mir ein T-Shirt aus meinem Kleiderschrank aus. Betrachtete mich dann in meinem Spiegel. Wie immer musste ich schmunzeln meine Lieblingsreithose...beige und dazu ein grünes Tangtop. Dann suchte ich eine halbe Ewigkeit nach meinen Chucks....ebenfalls grün. Tja war eben meine Lieblingsfarbe. Im Bad versuchte ich aus dem Wollknäul auf meinem Kopf wieder Haare zu machen. Mit meiner Bürste fuhr ich jeden einzelnen Strich nach bis sie endlich wieder glatt an meinem Kopf anlagen. Dann band ich noch fix einen Pferdeschwanz nur um dann in der Küche zu verschwinden. Dort schmierte ich in aller Ruhe noch meine Stullen um dann mit diesen auf den Hof zu gehen. Meine beiden Hunde folgten mir hinaus während Gaya dicht an meiner Seite blieb rannte Chicco in Richtung der Paddocks davon. Nungut er wollte eben auch seinen Auslauf. Während ich über den Hof wanderte um zu schauen ob es meinen eigenen Pferden gut ging biss ich ab und an in meine Stulle. Nach meinem Rundgang jedoch war es auch erst knapp 6:30....Würde Hedi um diese Zeit überhaupt schon wach sein? Also lief ich nocheinmal mit den Hunden in den nahegeliegenen Wald erst danach schnappte ich mir meinen Autoschlüssel sperrte die Hunde wieder im Haus ein. Die Fahrt würde ur eine halbe Stunde dauern....
      Endlich angekommen stellte ich mein Auto auf einen der gestellten Plätze. Klaubte meine Tasche aus dem Auto bewegte mich dann in Richtung des Haupthauses. Noch ei letzter Blick auf die Uhr beinahe acht Uhr...ja damit konnte ich leben. Gerade erhob ich meine Hand ballte sie zu einer Faust um anzuklopfen "Falls du mich suchst ich bin hier" Bei diesen Worten die plötzlich hiner mir ertönten zuckte ich unwillkürlich zusammen. Dann drehte ich mich um. "Guten Morgen Hedone. Ich bin hier um mich heute um ein paar Pferde von dir zu pflegen. Ich hatte mich doch angeboten. Oder komme ich gerade ungelegen?" Nein,Nein da sind Tatsache zwei Pferde die ein wenig bewegung gebrauchen könnten.Komm mit ich zeig dir die beiden." Gewissentlich folgte ich Hedone. Sie zeigte mir einmal einen schönen Rappen und einen jungen Vollblüter in der Farbe von Gold. Der Name des Rappen war kurz Satan...und wie sie ihn mir beschrieb handelte sich es auch um einen kleinen Satan der nur seinen eigenen Kopf durchsetzen wollte. Da ich nicht unten im Sand landen wollte hatte ich mir überlegt ihn lieber nur auf dem Platz laufen zu lassen und wer weiß...ein wenig Bodenarbeit? Doch zunächst schnappte ich mir einen Apfel, das Halfter von Satan und fand mich nur wenige Schritte später vor seiner Box wieder. Neugierig blickte mir der Hengst entgegen beobachtete jeden meiner Schritte. Ich biss genüsslich in den Apfel der jedoch war mehlig,doch ich hatte nicht vorgehabt den zu essen sondern nahm das Stück auf die flache Hand und reichte sie dem Hengst. Beinahe gierig reckte er den Kopf über die Boxentür um das Stück Apfel zu bekommen. Dennoch legten sich seine Nüstern sanft in meine Hand und er nahm es auf begann beinahe befriedigt daran heran zu kauen. Mit der anderen Hand hielt ich den Rest triumphierend in die Höhe..."Wenn du ganz lieb bist bekommst du den hier auch noch" sagte ich verheißungsvoll zu ihm. Der Hengst hob den Kopf noch ein wenig höher schüttelte dann plötzlich den Kopf...Ob das *Nein* bedeutete auf meine Aussage vermochte ich nicht zu sagen. Ich holte das Halfter von meinen Schultern schob den Riegel der Box zur Seite um dann Satan dieses auf zu tun. Na das lief doch schon mal gar nicht soo schlecht mit meinem Fuß schubste ich die Tür weiter auf. Stellte mich dann mitten in den Weg streckte meinen Körper um Satan genau zu zeigen das er mit mir nicht tun konnte was er wollte,denn als ich die Tür öffnete hatte er auch schon heraus rennen wollen. Meine Methode schien wirkung zu zeigen auch wenn nur ein wenig und seine Schulter schwer gegen meine Brust *schlug* und wäre ich nicht ein wenig zur Seite gehopst hätte ich wohl einen seiner Hufe auf den meinen gehabt. Au ja dieser Hengst schien fixiert auf seine Leute und testete stark bei neuen aus. Zum Glück war ich nicht so törricht zu versuchen ihn zu "reiten",denn entweder wäre es wohl ein sich tragen lassen geworden oder aber ich hätte beinahe Augenblicklich den Fußboden geküsst. hIch packte den Strick kurz unter dem Panikhaken die andere Hielt ihn am Ende,dann lief ich einfach los geradewegs auf den Putzplatz zu. Dort angekommen,sogar ohne weitere Zwischenfälle, band ich ihn nicht zu kurz aber auch nicht zu lang an den dafür vorgesehenen Ring. Erst jetzt holte ich den restlichen Apfel aus meiner Hosentasche sanft nahm er diesen entgegen. "Ich muss dich kurz allein lassen...komm bloß nicht auf dumme Gedanken." flüsterte ich dem Friesenhengst in sein Ohr da sein Kopf gerade unten war. In der Sattelkammer waren die jeweiligen Sättel und Trensen eines Pferdes mit seinem Namen gekennzeichnet und unter dem Sattelständer befanden sich die Putzkisten des Pferdes,doch in der riesigen Kammer erstmal den richtigen Sattel zu finden war alles andere als anders. Zumindest hatte ich auf diesem Weg schon die Sachen von Lightning gefunden und nachdem ich mindestens zweimal dran vorbei gelaufen war auch die von Satan.Mit der Box in Händen kehrte ich zurück begann wie bei jedem anderen Pferd mit dem Putzen. Satan beobachtete mich dabei genau bei seinen durchaus riesigen Hufen wurde mir doch schon ein wenig mulmig. Die hatten sicher auch Kaltblutgröße solche Teile hätte ich nicht gern im Gesicht. Doch noch viel anstrengender an dem ganzen Prozedere des Hufe auskratztens das der Hengst mir immer wieder am Hintern rumschnüffelte und nun sogar zu biss. "Hey!" Damit drehte ich mich um schnippte mit der freien Hand kurz auf seine Schnauze "Es gibt hier nichts zu essen!" Schaute mich Satan etwa gerade scchockiert an?! Ich schüttelte kurz den Kopf ehe ich unbeirrt fortfuhr.
      Schon kurz darauf fand ich mich auf dem weiß umzäunten Platz wieder Satan stand am bereits am anderen Ende des Platzes und graste,denn ich hatte nocheinmal zum Stall rennen müssen da ich eine Peitsche vergessen hatte. Sie war nur um ihn auch ein wenig zu motivieren zum laufen. Also stellte ich mich etwa in die Mitte des umzäunten Bereichs hob den Arm und lies die Peitsche knallen. Satan hob kurz den Kopf ehe los lief immer dem Hufschlag folgend jedoch in gemächlichem Schritt. Mit schnellen Schritten lief ich in Richtung des Hengstes und wackelte dabei mit der Peitsche in meiner Hand. Erst jetzt setzte er sich schneller in Bewegung diesmal im Galopp. Plötzlich drehte der Hengst bei lief auf mich zu....Was zum?! Doch knapp vor mir blieb stehen er "stupste" mich nicht gerade sanft gegen meine Brust und ein leichtes "Uff" entwich meinen Lippen. was war denn jetzt schon wieder? Aus dem Hengst wurde ich einfach nicht schlau.....Eine Art von Übermut packte mich,sodass ich die Peitsche fallen lies beidrehte und selbst losrannte. Hinter mir hörte ich wie große Hufe den Sand durchflügten mir offensichtlich folgten...ich drehte kurz den Kopf und sah wie der Hengst im Trab hinter mir her war,doch entscheidener war..er hielt den Kopf gesenkt die Ohren leicht angelegt. Genau SO trieb ein Hengst seine Stuten vorran da hatte ich also mein Problem gefunden der Hengst schien mich wohl für eine Stute zu halten....Ich blieb kurzzeitig stehen. Ob das wohl mit meiner Erdbeerwoche zu tun hatte? ich schluckte und obwohl ich kaum etwas gemacht hatte hakte ich den Strick wieder ein und brachte ihn zurück in die Box nicht ohne das ich einen seiner Hufe auf meinem eigenen Fuß zu haben. Humpelnd brachte ich die Sachen an seinen vorgesehenen Platz zurück um mich dann um Lightning zu kümmern. Diesen hatte ich vor ein wenig auf dem Platz zu reiten. Bei ihm machte ich es schon so das ich Sattel,Trense und Putzzeug schon zum Putzplatz brachte und erst später mit dem Hengst kam. Auch ihn putzte ich nach und nach....bei ihm hatte ich keinerlei Probleme mit den Hufen..oder eher mit ihm selber. Brav gab er jedes Bein und lies es sogar noch ein paar Sekunden in der Luft bevor er es absetzte. Bei ihm schien so rein gar nichts kompliziert zu sein,denn er war es gewohnt von verschiedenen Leuten versorgt zu werden oder auch um sich zu haben schließlich war er ein echter Vollblüter und lief auch oft Rennen so muss er damit relaxt umgehen können. Bald fand ich mich auf dem Platz wieder bewaffnet mit Kappe und Longe da ich ihn erstmal ein wenig laufen lassen wollte um Spannung bei ihm abzubauen und um Lightning laufen zu sehen....Ein mulmiges Gefühl schwang schon mit einen waschechten­­­­­ Vollblüter zu reiten. Aber meine Sorge hatte sich schnell erledigt,denn durch die ansteigende Hitze war auch Lightning nicht unbedingt amused...Nungut die Longe war schnell ausgehakt und ich fand mich im sattel wieder. Mannoman war der groß da war ich eben nur meine kleinen Ponys gewohnt,aber er schien immernoch recht entspannt zu sein. Nachdem ich die Zügel sortiert und auch die Steigbügel ordentlich eingestellt hatte stupste ich dem Hengst in den Bauch,sodass sich Light in Bewegung setzte.Zunächst ritt ich den *kleinen* nur warm bevor ich mit Schritt-Trab Wechseln begann. Obwohl man sich manchmal erzählte das Vollblüter nicht richtig Dressur gehen könnten aber der kleine Light ging ganz passabel. Er nahm sogar recht willig den Kopf ein wenig herunter und sperrte sich nicht dagegen wie mein eigener Connemarahengst Moon. Auch ein kleiner Galopp war mit dabei parierte aber schnell weider durch...das war mir eindeutig zu schnell für meinen Geschmack ich hatte da sich Light so in die Kurve lehnte den rechten Steigbügel verloren und war in der nächsten Ecke leicht nach links geruscht,da ich nicht wieder hochgekommen war hatte ich den Galopp lieber sein gelassen. Nach kurzem Traben lies ich mir die Zügel aus der Hand kauen und er lies den Kopf schön unten. Bald darauf ritt ich ihn nur noch im Schritt ehe ich dem Hengst noch auf dem Plaz den Sattel sowie auch die Trense ab. Er hatte bei dem ganzen noch nichtmal richtig angefangen zu schwitzen außer unter dem Sattel. Nachdem ich alles an seinen Platz zurück stellte machte ich ihm noch etwas Futter in einem Eimer fertig. Kurz darauf hatte der Hengst den Kopf auch schon in diesem Eimer versenkt ich knotete den Strick an den Ring lies mich daneben auf den Betonboden sinken um ihm beim fressen zuzuschauen. Rückte jedoch noch einige Zentimeter von ihm weg da ich den Fressbrei nicht auf meinen Sachen haben wollte. "Meine Güte du manscht da ja was vor dir her...." Während der Hengst noch frass machte ich mich auf zu einem der neuen Pferde. Einmal hatte ich noch eine Stute vor mir und dann noch ein Welsh Fohlen. Aber um letzteres wollte ich mich zum Schluss kümmern. Also holte ich Unglück aus der Box sie schien auch etwas träg an diesem Tag zu sein. Ich hatte nicht mehr die Lust zu reiten nach dem "Schock" gerade,sodass ich die Stute nur ein wenig überputzte dann nach ihrem Knotenhalfter griff. Denn Strick einhakte und dann in Richtung des Platzes verschwand. Dort scheuchte ich sie eine Weile um mich herum um sie auszupowern,dies dauerte auch nicht unbedingt lange. Nachdem sie etwa 5 Minuten in vollem Galopp um mich herum raste lief sie wenig später nur noch im Schritt. Ihre Flanken gingen schneller und nun hakte ich den Strick wieder ein und lief in Richtung der Wiese davon. Ich wollte nur eine kleine Runde spazieren gehen. Ersteinmal blieb ich am Ausgang stehen blickte nach links und rechts....von rechts war ich gekommen dort kannte ich den Weg und beinahe an seinem Ende war eine saftige Wiese gewesen. Also beschloss ich kurzerhand dort hinzulaufen um sie dort ein wenig grasen zu lassen und ich konnte kurz entspanen..so hoffte ich zumindest,denn Hedone hatte gemeint das sie wechselhaft wie das Wetter selbst sei na mal schaun was da auf mich zukommen würde. Der Weg war links und rechts gesäumt mit vielen Büschen und Bäumen war sie auf dem Hof noch geradezu träge gewesen so lief sie nun mit erhobenem Kopf und aufgeblähten Nüstern und zu meinem Leidwesen auch schneller,sodass ich nun beinahe joggen musste. "Iiis jahh guut" murmelte ich leise ehe ich meine Hacken tief in den sandigen Boden steckte und ein wenig an dem Strick ruckte. Der Hintern von Unglück drehte einmal um mich herum trabte noch ein wenig bis sie etwas ruhiger schließlich zum stillstand kam. Sanft strich ich mit meiner Hand von der Stirn bis zu den Nüstern flüsterte immer wieder beruhigende Worte. Es schien ein wenig zu helfen,denn tatsächlich konnten wir unseren Weg danach etwas langsamer fortsetzen nochimmer blickte sie verstohlen durch die Welt trabte aber nicht mehr.Manchmal wenn der Wind durch die Blätter eines naheliegenden Baumes fuhr zuckte sie noch immer leicht zusammen oder lief beiseite. Ob sie auf mich achtete oder ich einfach nur Glück hatte wusste ich nicht jedenfalls sprang sie immer zur rechten Seite genau in die entgegengesetzte Seite von mir. Na da hatte ich das bekanntliche Schwein gehabt. Etwa 15 Minuten nach antritt unseres Weges erreichten wir die Wiese und ich musste zupacken am Strick damit ich nicht im Dreck landete,denn plötzlich hatte die Stute wieder an Tempo zugelangt mit dem Kopf weit unten und direkt dort wo ihr das Gras der Wiese bis fast zu den Knien ging versenkte sie ihren Kopf und fraß. Aber weiter geschah nichts so setzte ich mich etwas abseits in das nun schon trockene Gras und beobachtete die Stute wie sie sich genüsslich das frische Gras einverleibte. Bald hob ich den Blick ud meine Kinnlade fiel beinahe herunter. Dort nur knapp 10 m vor mir stand eine kleine Gruppe von etwa 4 Rehen. Durch das hohe Gras war ich nicht zu sehen der Wind stand günstig und durch den Pferdegeruch wurde der meine Übertüncht,sodass ich sie mir in Ruhe anschauen konnte. Es waren zwei Rehkühe mit einem Kitz und etwas weiter weg stand ein Bock. Sein Geweih hatte 3 Zacken und irgendwo hatte ich mal gehört jenachdem wie viele Zacken es waren so alt war das Tier ungefähr. Also wenn dies stimmt ist der Bock etwa 3 Jahre alt. Irgendwann schien auch die Stute die Rehe zu sehen wieherte ihnen sogar entgegen. Die Rehe erschraken sofort und stoben davon.Auch ich sprang schnell auf die Beine denn durch die plötzliche Bewegung der Rehe hatte sich auch Unglück erschrocken stoperte dabei vor ihre eigenen Füße fing sich aber. Gut das ich so schnell reagieren konnte..genau dort wo ich noch eben gesessen hatte stand nun die Stute. "Tollpatsch" murmelte ich ihr zu und kontrollierte ihre Beine,doch es war alles in Ordnung. Schließlich machte ich mich wieder auf den Weg zurück. Nun bekam auch die kleine Futter und ich stellte mit erschrecken fest das ich ganz vergessen hatte Lightning wieder wegzustellen. Ich klatschte mir mit der flachen Hand gegen die Stirn ich hatte Tatsache ein Kopf wie ein Sieb! Also brachte ich wenig später Light und Unglück zusammen zurück in die Boxen. Jetzt war das Fohlen an der Reihe. Darauf freute ich mich schon die ganze Zeit,denn es war ein Welsh D Stutfohlen und auch ich selbst war stolzer Besitzer eines solchen Pferdes jedoch eines Hengstes. Als ich jedoch wenig später vor der ox des Stutfohlens stand musste ich schon schwer schlucken ehe ein Grinsen auf meine Lippen gezaubert wurde. Dieses Fohlen war doch Tatsächlich ein Fohlen meines Hengstes. Ich hatte gewusst das es verkauft worden war,doch das es an Hedone verkauft worden war wusste ich nicht. Nun machte ich mich mit noch mehr Elan an die Arbeit,denn ich wollte sehen ob Picara etwas vo ihrem Vater geerbt hatte,denn die Farbe war es nicht. Auch das Fohlen putzte ich fein raus obwohl es kaum dreckig war. Bei den Hufen gab es keine Schwierigkeite die irgendwie schwerwiegend gewesen wären. Das Fohlen musste nur ein wenig an seiner Balance auf nur drei Beinen feilen ansonsten gab sie diese wirklich brav hin. Auch mit dem Fohlen lief ich in Richtung des Platzes wieder bewaffnet mit Strick,Halfter, Gerte und jede Menge Leckerlies.Dort angekommen liefen wir erst ein wenig rund herum um den Hufschlag,denn bisher lies sie sich nur durch die Apfelstückchen in meiner Tasche überreden mir zu folgen also übten wir einfach das sich ihre Halfterführigkeit ein wenig verbesserte und schnell zeigte sich für mich das sie die selbe Trainingsbereitschaft besaß wie Sorrow. Bald klappte das ganze auch schon ohne Locken und es waren gerade einmal 5 Minuten vergangen. Um das Fohlen jedoch nicht zu überfordern beendete ich hiermit das offizielle Training lief mit ihr aber noch kreuz und quer über den Hof,sodass sie indirekt weiter üben musste mir ohne scheu zu folgen.Manchmal schüttelte sie den Kopf als störe sie das Halfter,doch am Ende folgte sie mir vollkommen unbehelligt ohne das ich am Strick ziehen musste die Stute trabte sogar ein wenig vor. Sie bekam ein wenig später extra Fohlenfutter mit ein paar Mineralien. Mein Blick auf die Uhr verriet mir das es etwa 17 uhr war..gut so konnte ich noch in Ruhe etwas in der Stadt besogen da die Läden dort um 18 Uhr schlossen. So hinterlies ich für Hedi einen Zettel und berichtete ihr mit welchem Pferd ich was gemacht hatte.
      (c) by Magena
    • Jumpinghigh
      Sammelpflegi - Stall von Hedone

      Heute fuhr ich mit meinem Auto auf den Hof von Hedone um dort all ihre Pferde zu pflegen. Ich freute mich schon wahnsinnig darauf sie und ihre Pferde kennen zu lernen.
      Als ich auf ihrem Hof angekommen war, parkte ich mein Auto, stieg aus und ging in Richtung Stall. Dort wartete sie schon auf mich und winkte. Wir begrüßten uns und sie zeigte mir wo jedes Pferd und deren Ausrüstung stand. Es war ein riesiger Stall, der hell und einladend war.
      Sie ließ mich alleine und ich fing mit dem ersten Pferd an.
      Es war Robyn, eine 5 jährige Palomino Stute mit einem beeindruckenden Auftreten. Ich band sie vor ihrer Box fest und fing erst einmal an ihr Fell zu putzen. Da Frühling war verlor sie massig viel Haare das man befürchten könnte, die hätte gleich gar kein Fell mehr.
      Ich holte Longiergurt, Kappzaum und Longe und machte die Stute fertig für die Arbeit. Ich zog meine Handschuhe an, nahm eine Longiergerte und schnallte die Longe in den Kappzaum. Robyn folgte mit willig zum Lonigerplatz. Dort ließ ich sie erst einmal einige Runden im Schritt auf beiden Händen laufen um sie warm zu machen. Darauf gab ich ihr ein Zeichen zum antraben. Dem folgte sie ebenfalls gehorsam und zeigte mir einen wunderschönen ausgedehnten fleißigen Trab. Nach einer Weile wechselte ich die Hand und ließ sie erneut Traben. Um das Ganze ein wenig spannender zu gestalten, legte ich einige Stangen auf den Boden. Robyn ließ sich aber nicht beirren und trabte in einem lockeren Trab über die Stangen. Ich räumte die Stangen wieder weg und ließ die schicke Stute sich im Galopp auf beiden Händen auspowern. Nach einer guten dreiviertel Stunde beendete ich das Longieren, warf Robyn eine Abschwitzdecke über und ließ sie trocken gehen. Danach gingen wir zum Stall zurück, ich sattelte sie ab und kratzte ihr noch kurz die Hufe aus. Danach brachte ich sie mit ihrer Abschwitzdecke aufs Paddock wo sie genüsslich am Gras knabberte. Ich hatte von Hedone einen Zettel erhalten auf dem stand, wer mit wem auf einem Paddock stehen konnte.
      Ich ging zurück in den Stall und widmete mich nun dem nächsten Pferd. Sie hieß Desert Angel und war ebenfalls eine schicke Palomino Stute. Ich holte sie mit dem Halfter was an der Boxentür hing, heraus und band sie vor ihrer Box an. Ich befreite sie von dem harten Dreck, den sie sich wahrscheinlich beim Wälzen im Schlamm geholt hatte. Sie warf ab und zu den Kopf hoch, aber insgesamt benahm sie sich sehr ordentlich. Nachdem ich ihr noch die Hufe ausgekratzt hatte holte ich ihre Ausrüstung. Ich würde mit ihr einige Dressuraufgaben reiten. Ich sattelte und trenste sie auf, setzte meinen mitgebrachten Helm auf und zog meine Handschuhe an. Ich nahm noch eine lange Dressurgerte und stieg dann auf. Wir ritten zum Dressurplatz und nach ein paar Runden am langen Zügel zum warmreiten im Schritt nahm ich die Zügel auf und ließ die Stute traben. Wir ritten einige Bahnfiguren und ich merkte, wie sich die Stute lockerte und auf dem Gebiss herumkaute. Am Ende galoppierten wir zwei Runden auf jeder Hand, da sie geschwitzt hatte, ritt ich sie noch trocken. Darauf ritten dann zurück zum Stall. Dort angekommen sattelte und trenste ich die Stute ab und warf ihr die Abschwitzdecke über. Ich brachte sie auf das Paddock auf dem auch schon Robyn stand und schloss das Tor um mich dem nächsten Pferd zuzuwenden.
      Das Pferd was mir entgegenguckte war ein 6 jähriger Pinto Hengst namens Taktlos. Ich holte ihn aus seiner Box, band ihn an der Box fest und putzte ihn ausgiebig. Auch er haarte wie verrückt und ich sah nach kurzer Zeit selber aus wie ein Pferd.
      Ich sattelte ihn und legte ihm seine gebisslose Zäumung an. Mit ihm wollte ich heute ein wenig springen. Ich hatte auf dem Weg zum Dressurplatz einen schicken Springplatz gesehen, der anscheinend ebenfalls zum Hof gehörte. Nachdem Taktlos fertig gesattelt war, ritten wir zu dem besagten Springplatz. Es war ein niedriger Parcours von E-Höhe aufgebaut, den ich gleich springen würde.
      Zuerst aber ließ ich den Hengst im Schritt warmlaufen. Nach ein paar Runden auf jeder Hand ließ ich ihn antraben und ritt ein paar Runden im Trab um ein Gefühl für den Hengst zu bekommen. Dann steuerte ich ihn auf den ersten kleinen Steilsprung zu und sprang mit ihm darüber. Er hatte viel Schwung, der einen aber nicht direkt aus dem Sattel warf. Auch der nächsten Sprung, ein kleiner bunter Oxer, sprang er mit Bravur. Ich beschloss, mit ihm den gesamten Parcours zu springen. Gesagt, getan. Wir sprangen zusammen den gesamten Parcours und auch den ein oder anderen schwierigeren Part löste Taktlos prima. Ich lobte ihn ausführlich und wir ritten noch eine kleine Kombination zum Abschluss. Er schwitzte, sodass ich ihn im Schritt trocken ritt.
      Wir ritten zurück zum Stall, wo ich ihn absattelte und abtrenste. Ich warf ihm eine Abschwitzdecke über und brachte ihn auf einen Paddock, der extra für die Hengste des Hofes war und wo sie die Stuten nicht sahen.
      Zurück im Stall kümmerte ich mich um ein zweijähriges Pferd. Keystone’s Cordamour hieß der kleine Hengst der eine außergewöhnliche Fellfarbe hatte.
      Ich holte ihn aus der Box und putzte ihn. Zum Glück haarte er nicht so viel wie die anderen. Die Stallgasse sah aus als hätte eine Katze den Pferden Massen an Fell rausgezupft. Ich würde sie gleich direkt mal fegen müssen. Nachdem Keystone sauber war, beschloss ich ein wenig Bodenarbeit mit ihm zu machen. Wir gingen in die Halle und ich ließ ihn erst einmal einige Runden rennen. Während er sich austobte legte ich Reifen, eine Plane und Flatterband in die Halle. Neugierig schnupperte er an all den Sachen. Ich schnallte das Bodenarbeitsseil an und führte ihn an den Reifen vorbei. Er schaute zwar interessiert, doch Angst schien er nicht zu haben. Auch vor den Reifen stehend zeigte er zwar Interesse aber keine Scheu oder gar Angst. Ich lobte ihn mit sanften Worten, Streicheleinheiten und Leckerlis. Die Plane hingegen war ihm nicht ganz geheuer. Er wich der Plane aus und ich führte ihn mit sanften Worten in Kreisen an der Plane vorbei bis er merkte, dass diese ihn nicht fressen würde. Nach einigen weiteren Versuchen traute er sich sogar einige Schritte über die Plane, welche mit Leckerlis und Streicheleinheiten meiner Seite belohnt wurden. Ich zeigte ihm noch das Flatterband, welches er aber weit gehend ignorierte. Darauf räumte ich alle Sachen wieder weg und führte den Hengst zurück zum Stall und brachte ihn auf ein Paddock.
      Ich ging nun zum nächsten Pferd, ein schicker Trakehner Hengst namens He’s a pirate. Er schaute schon ungeduldig über die Boxentür und konnte es anscheinend gar nicht erwarten geritten zu werden. Ich holte ihn heraus und putzte ihn. Mir kam die Idee mit ihm und einem weiteren Pferd auszureiten bzw. auf der Galoppbahn die um den Hof führte einige Runden zu drehen. Ich entschied mich für die Friesenstute Crying Dream, da sie ebenfalls ein schnelleres Pferd war. Ich holte sie aus der Box und putzte sie, wobei Massen von schwarzen Haaren auf dem Boden landeten. Ich sattelte He’s a pirate und legte Crying ein Kappzaum an und befestigte ein langes Bodenarbeitsseil daran. Die beiden verstanden sich gut und ich stieg auf. Beide gingen fleißig voran. Auf der Galoppbahn angekommen trabte ich zuerst eine Runde im Trab um die beiden warum zu reiten. Auch wenn Crying ein Friese war, hatte sie einen ordentlichen Trab und konnte mit Pirate mithalten. Beide waren nun gelockert und ich gurtete bei Pirate nach. Ich ließ das Bodenarbeitsseil länger und lockerer um Crying Spielraum nach hinten zu lassen, da ich nicht dachte das sie Pirate überholen könnte. Ich trabte an und galoppierte nach kurzer Zeit an. Ich konnte Pirate gut mit einer Hand halten und mit der anderen Hand Crying halten. Ich ließ Pirate’s Zügel etwas lockerer worauf er auch langsamer galoppierte. So ritten wir einige Runden auf jeder Hand mit Trabpausen zwischendurch. Nach einer halben Stunde kauten beide fleißig auf dem Gebiss und schwitzten ordentlich. Ich beschloss das Training zu beenden und beide zum Stall zurück zu bringen. Ich sattelte Pirate ab und nahm Crying den Kappzaum ab. Ich kratzte noch alle Hufe aus und brachte sie darauf hin auf zwei unterschiedliche Paddocks.
      Bevor ich zum nächsten Pferd ging, fegte ich die Stallgasse. Ich fegte die Haare in eine Ecke und machte sie noch nicht weg, da wahrscheinlich einige Haare dazu kommen würden.
      Raffinesse, eine dreijährige Araber Stute war die nächste auf meiner Liste. Ich holte sie heraus und band sie vor ihrer Box fest. Ich putzte sie ausgiebig und beschloss mit ihr und einem weiteren Jungpferd ein wenig spazieren zu gehen. Ich nahm Believe in Dreams. Während Raffinesse geduldig wartete, holte ich Believe aus der Box und putzte den kleinen süßen Hengst. Auch ihm legte ich eine gebisslose Zäumung an und ging mit beiden Pferden eine große Runde spazieren. Zwischendurch joggte ich mit Raffinesse an der linken Hand und Believe an der Rechten ein großes Stück und testete meine Kondition, die nicht mehr die beste war. Wieder am Hof angekommen, kratzte ich die Hufe der beiden aus und brachte sie ebenfalls auf‘s Paddock.
      Um Racoon kümmerte ich mich danach. Es war ein 4 jähriger süßer Hengst mit süßen kleinen Knopfaugen in die ich mich sofort verliebte. Er war zum Anbeißen. Ich beschloss ihn ein wenig zu longieren. Zuerst aber putzte ich ihn ausführlich und legte ihm danach den Longiergurt und den Kappzaum an. Ich schnappte mir noch einen Ausbinder den ich am Longiergurt befestigte und schnallte noch schnell die Longe ein bevor ich mit Longiergerte in der einen Hand und Racoon in der anderen Hand zum Longierplatz lief. Dort ließ ich ihn einige Runden auf jeder Hand im Schritt warm laufen, darauf antraben. Er war noch jung und hatte somit noch nicht sein richtiges Gleichgewicht gefunden. Deshalb ließ ich ihn nur eine Runde auf jeder Hand galoppieren. Er schwitzte ein wenig nach dem Training, doch nach dem Trockenführen hatte sein Fell wieder den Glanz von vorher. Ich sattelte ihm am Stall ab und brachte ihn zu den Hengsten auf die Paddocks.
      Da der gemeinsame "Ausritt" mit Pirate und Crying so gut geklappt hat, beschloss ich mit Elvico und My Nightsky das gleiche zu tun. Ich holte zuerst Elvico raus und putzte ihn, sodass nur so die Haare zu Boden segelten. Ich beschloss Elvico als Reitpferd zu nehmen und Nightsky als Handpferd daneben laufen zu lassen. Nachdem ich Elvico geputzt hatte, holte ich Nightsky aus der Box und putzte sie auch gründlich. Bevor ich Elvico sattelte, fegte ich noch die Haare zusammen. Nachdem ich Elvico gesattelt und Nightsky getrenst hatte ritten wir in einen benachbarten Wald. Dort ließ ich Elvico antraben um ein Gefühl zu bekommen ob ich ihn mit einer Hand reiten konnte. Und das war auch der Fall. Er war so gehorsam das ich auch freihändig hätte reiten können. Nightsky wollte zwar ab und zu überholen, doch ich konnte sie sehr gut zurück halten. Auf einer runden Strecke ließ ich Elvico angaloppieren und ließ ihn einfach laufen. Ich vertraute ihm auch wenn ich den Hengst nicht so gut kannte. Nightsky galoppierte gehorsam knapp hinter Elvico her. Nach einer guten Stunde kamen wir drei erschöpft auf dem Hof an. Ich ritt noch eine Runde am langen Zügel um den Hof und sattelte dann beide Pferde ab um sie auf die Paddocks zu stellen.
      Um Spotted Black kümmerte ich mich als nächstes. Es war ein wunderschöner Hengst, der eine unglaubliche Ausstrahlung hatte. Ich war hin und weg. Ich holte ihn aus der Box und putzte ihn. Er haarte am meisten und schon nach kurzer Zeit war der ganze Boden voller Haare. Ich klopfte ihm ein wenig Staub aus der Kruppe bevor ich seine Ausrüstung holte und ihn sattelte. Ich würde nun ein wenig Dressur mit ihm reiten. Ich setzte meinen Helm auf und stieg auf. Da die Bügel ein wenig zu kurz waren, stellte ich diese 2 Löcher auf jeder Seite länger und ritt dann zum Dressurplatz. Da es aber anfing zu regnen, wechselten wir in die Halle. Es war schön die Halle für sich ganz alleine zu haben.
      Ich ritt ihn auf jeder Hand im Schritt warm und ließ ihn dann antraben am langen Zügel. Er schnaubte ab und ich nahm die Zügel langsam Stück für Stück auf. Ich merkte schon recht schnell, dass Spotted auf dem Gebiss herumkaute und in Anlehnung lief. Er trat sehr gut unter und sein Trab bekam immer mehr Schwung. Nach mehreren Bahnfiguren wie Zirkel und Schlangenlinien ging er wirklich perfekt. Wir übten noch einige Dressurlektionen bevor ich ihn auf jeder Hand je zwei Runden galoppieren ließ. Er schwitzte und ich ritt ihn trocken. Am Stall wieder angekommen sattelte ich ihn ab, warf ich eine Abschwitzdecke über und brachte ihn auf einen Paddock.
      Wild Lady Roxanne war die nächste Stute um die ich mich kümmerte. Sie war eine schicke Holsteiner Stute. Da sie eine Zuchtstute war, beschloss ich sie nur ein wenig zu longieren. Ich holte sie aus der Box, putzte sie und machte sie fertig zum longieren. Ich packte den Longiergurt drauf und legte ihr ein Kappzaum an, indem ich die Longe einhakte. Außerdem nahm ich einen Ausbinder mit und schnappte mir die Longiergerte.
      Wir gingen zum Longier Zirkel und ich ließ sie im Schritt warmlaufen. Sie ging fleißig voran, drückte aber immer wieder den Rücken weg. Ich ließ sie antraben und siehe da der Kopf ging nach unten und der Rücken wurde nicht mehr weggedrückt. Außerdem trat sie gut unter. Sie schnaubte ab und zu ab und hatte ein gutes Tempo drauf. Ich wechselte oft die Hand und wollte sie nicht überstrapazieren. Nach einer halben Stunde war sie verschwitzt sodass ich sie noch trocken führte ehe wir zum Stall zurückgingen und ich ihr eine Abschwitzdecke überwarf und sie zum Paddock brachte.
      Die nächsten beiden Stuten mit denen ich erneut eine Runde auf der Galopprennbahn drehen wollte waren Siamo solo noi und Checkmate. Ich holte zuerst Siamo raus und putzte ihr außergewöhnliches Fell. Es glänzte richtig, auch wenn sie total staubig war. Danach putzte ich Checkmate. Da ich von den Steckbriefen, die an den jeweiligen Boxen hangen, erfuhr das Siamo die eher ruhigere Stute war, beschloss ich Checkmate zu satteln und Siamo als Handpferd zu nehmen. Nachdem Checkmate fertig gesattelt war, trenste ich Siamo auf und befestigte ein Bodenarbeitsseil mit einer Longierbrille an der Trense. Ich stieg auf Checkmate und nahm Siamo an die Hand. Wir ritten zur Galoppbahn und ich ließ Siamo lockerer um ihr Platz nach hinten zu lassen. Ich trabte mit Checkmate an und merkte das Checkmate rennen wollte, aber trotzdem haltbar war. Nach zwei Runden ließ ich Checkmate angaloppieren und Siamo folgte willig. Beide Stuten waren nicht die langsamsten, auch wenn Siamo eher ein Dressurpferd war.
      Nach einer dreiviertel Stunde waren beide nassgeschwitzt und ich brachte sie zurück in den Stall. Nach dem Absatteln und Hufe auskratzen brachte ich beide auf die Paddocks um mich um das nächste Pferd zu kümmern. Es war Lilium, eine süße Araber Stute. Ich beschloss mit ihr den kleinen E Parcours zu springen und sattelte sie dementsprechend. Ich legte ihr noch Gamaschen an und setzte meinen Helm auf bevor ich aufsaß. Sie tänzelte als ich oben war, wurde aber sofort wieder ruhig. Ich verzichtete auf eine Springgerte und trieb sie in Richtung Springplatz. Dort angekommen ritten wir einige Runden im Schritt, danach im Trab. Als sie warmgeritten war, sprangen wir einige Sprünge, damit ich schauen konnte ob alles in Ordnung war. Wir sprangen noch einige Male den Parcours in verschiedenen Ausführungen ehe wir wieder zum Stall zurück ritten, ich sie absattelte und aufs Paddock brachte.
      Als ich Salvia Divinorum sah, wusste ich das ich erneut eine Runde auf der Galopprennbahn verbringen würde. Sie war ein Rennpferd der Extra Klasse und hatte schon den einen oder anderen Sieg verbucht. Ich suchte noch ein passendes Pferd, welches ich als Handpferd mitnehmen konnte und wählte CH’s Unglück aus. Sie war ebenfalls ein Rennpferd. Ich holte beide raus und putzte sie nach einander. Erst Salvia und dann Unglück. Ich sattelte Salvia und trenste Unglück auf. Es waren beide zwei sehr sportliche Pferde. Wir ritten zur Galoppbahn und ich merkte wie Salvia sich anspannte. Sie wollte rennen und sie würde rennen. Das wusste ich jetzt schon. Ich trabte mit beiden Pferden an und lockerte erst einmal Salvia. Nach zwei Runden fing sie schon an zu schwitzen. Ich ließ sie am lockeren Zügel angaloppieren und nahm die Zügel auch nicht auf, den stramme Zügel sahen Rennpferde immer als Treiben an. Sie galoppierte in einem schönen Galopp bei dem Uglück mithalten konnte. Sie wollte ab und zu überholen doch Salvia ließ es nicht zu und wurde darauf immer ein wenig schneller. Nach einer halben Stunde beendete ich das Training, ritt die beiden trocken und brachte sie nachdem ich sie abgesattelt hatte auf die Paddocks.
      Nun widmete ich mich Kinderlachen, ein Hengst mit dem nicht zu spaßen war. Ich beschloss ihn zu longieren. Daraufhin holte ich ihn aus seiner Box, putzte ihn ausgiebig und sattelte ihn zum longieren. Wir gingen zum Longier Zirkel wo ich ihn lange Zeit im Schritt laufen ließ. Er schien angespannt und wurde mit jeder Runde lockerer. Als er dann ordentlich locker war durfte er antraben und seinen tollen Trab zeigen. Auf jeder Hand ließ ich ihn lange laufen, da er wieder im Trab angespannt wurde. Auch hier entspannte er sich nach einiger Zeit. Ich legte als Abwechslung einige Stangen auf den Boden über die er interessiert drüber "hüpfte" anstatt drüber zu traben. Ich lachte und ließ ihn angaloppieren. Die Stangen hatte ich so hingelegt, dass er auch drüber galoppieren konnte. Zum Schluss führte ich ihn ein wenig trocken und wir ginge zum Stall zurück wo ich ihn absattelte und auf einen Paddock brachte.
      Das nächste Pferd um das ich mich kümmern würde, hieß Colonel’s Struggeling Maid und war ein Westernpferd. Ich freute mich, endlich wieder mal ein Westernpferd reiten zu können. Ich holte die Stute heraus und putzte sie. Danach sattelte ich sie und stieg in den Westernsattel. Ich beschloss in der Halle einige Westernübungen die ich noch konnte zu üben. Zuerst aber ritt ich sie warm und trabte und galoppierte auf jeder Hand einige Runden. Es war ungewohnt ohne spürbare Anlehnung zu reiten, aber ich gewöhnte mich schnell daran. Zuerst übte ich ein paar Sliding Stops und danach ein paar Spins und zu guter Letzt meine Lieblingsübung: den Roll Back. Maid konnte all diese Übungen aus dem ff und machte eine wirklich gute Figur. Wir ritten zurück zum Stall wo ich Maid absattelte und auf den Paddock brachte.
      Ich ging weiter zu einem Friesen Hengst namens Satan, der göttliche Toaster. Ich wunderte mich über so einen ausgefallenen Namen und holte ihn aus der Box um ihn zu putzen. Da sah ich seinen Nachbar: einen 11 jährigen Vollblut Hengst namens Ride the lightning. Ich holte auch ihn heraus und putzte ihn. Da sich die beiden gut verstanden, sattelte ich Ride und legte Satan seine Trense an. Daraufhin ritt ich auf Ride und mit Satan als Handpferd zur Galoppbahn und drehte dort erneut meine Runden. Nach einer Stunde waren beide nass geschwitzt und nachdem ich sie trocken geritten hatte brachte ich sie zurück in den Stall wo ich sie absattelte und dann mit Abschwitzdecken auf Paddocks brachte.
      Das letzte Pferd um das ich mich heute kümmern würde war Picara, eine kleine süße junge Stute. Da sie aber noch sehr jung war konnte ich sie nicht longieren oder reiten, so beschloss ich die Stute zwar heraus zu holen aber nur zu putzen und ein bissche herum zu führen. Gesagt Getan. Nachdem sie sauber war, schnappte ich mir ihren Strick und führte sie einem um den Hof. Danach stellte ich sie wieder zurück in die Box.
      Bevor ich ging, mistete ich noch alle dreckigen Boxen aus und fegte alle Haare aus der Stallgasse. Als ich damit fertig war, ging ich in die Sattelkammer und hing alle restlichen Trensen und Sättel die noch an den Boxen hingen an ihren jeweiligen Platz.
      Außerdem holte ich alle Pferde wieder von den Paddocks und stellte sie in ihre Boxen. Zu guter Letzt bekam jedes Pferd seine tägliche Futterration bevor ich das Licht ausknipste und nach Hause fuhr.
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    • Eddi
      Pflegebericht für alle Pferde
      Verschlafen drehte ich mich um und schaute auf meinen Wecker. „Verflucht!“ stöhnte ich und sprang sofort auf, um direkt ins Bad zu laufen und mich fertig zu machen. Ich hatte zu Hedi gesagt, dass ich Punkt Neun auf ihrem Hof stehen würde, und jetzt war es schon 8.40Uhr! Ich packte mir meinen Cappuccino und ein Käsebrötchen ein und fuhr direkt los, um noch einigermaßen pünktlich zu kommen. Dank einiger roter Ampeln und einem kleinen Stau, ausgelöst durch einen Fahrradfahrer, kam ich dann eine Viertelstunde später bei Hedi an. Diese begrüßte mich dennoch fröhlich und sagte, dass sie die Pferde bereits gefüttert habe, so dass wir sie nun auf die Weide bringen konnten. Das war mit allen Pferden auch schnell erledigt und die Stallarbeit wartete schon. Dank dem langen Weideaufenthalt waren die Boxen jedoch recht sauber und so waren wir schnell fertig. Nachdem der Stall wieder picobello war, machten wir erst einmal eine Frühstückspause und ich genoss mein Brötchen und den Cappuccino. Dann machten wir uns daran, schon vor dem Mittag einige Pferde zu bewegen und entschlossen uns, erst einmal die Fohlen zu bespaßen. Ich schnappte mir Raffinesse und Hedi holte sich ihre Picara von der Weide. Gemeinsam putzten wir beide Fohlen gründlich frischten das Fohlen-ABC auf, welches die Stuten gerne einmal vergaßen. Als wir fertig waren, gingen wir gemeinsam in die Halle, um beide zu longieren. Raffinesse war ein Traum von Fohlen, sie arbeitete einfach immer super mit und lernte so dermaßen schnell! Deshalb gab ich ihr schon nach 20 Minuten frei und wartete noch auf Hedi, welche mit Picara noch ein wenig Stangenarbeit machte. Nach zehn Minuten war sie auch fertig und wir ließen die Fohlen ein wenig in der Halle umhersausen, ehe wir sie wieder auf ihre Weide brachten. Die nächsten auf unserer imaginären Liste waren Believe in Dreams und Racoon. Hedi überließ mir den zweiten Hengst, da er damals mal in meinem Besitz gewesen war. Es war schön zu sehen, wie super sich Racoon entwickelt hatte. Fratzi, seine Züchterin, wäre stolz auf ihn gewesen. Auch die beiden wurden gründlich geputzt. Dream, der Mixhengst, war jetzt schon ein Hüne, aber dennoch ein Traum. Er kam mir sofort bekannt vor und als Hedi seine Zucht erwähnte, konnte ich ihn auch direkt einordnen. Seine Abstammung war auch nicht so verkehrt. Wir gingen mit beiden Fohlen eine Runde im Wald spazieren und genossen dort den kühlen Schatten. Zwar sollten heute nur 25°C werden, aber da es die letzte Woche durchgängig geregnet hatte, war dieser Sonnenschein direkt wieder zu warm. Als die aufgeweckten Kerle wieder fröhlich über ihrer Weide tobten, waren die letzten an der Reihe. Es handelte sich um Heroin Junkie und Cordamour. Ersteren kannte ich bereits von Chequi, bei welcher er große Erfolge abgesahnt hatte und sich als Junghengst sehen lassen konnte. Cordamour stammte aus der gleichen Zucht wie Dream und beide vereinten das perfekte Freizeitpferd in sich. Die beiden Warmblüter wollten wir longieren und arbeiten, damit sie allmählich auf die spätere Arbeit vorbereitet worden. Allerdings übertrieben wir es nicht und machten nach 20 Minuten Schluss, um noch eine kleine Runde um den Hof zu drehen, ehe die Hengste wieder ihre Freiheit genießen konnten. „Lust auf einen Ausritt?“ lächelte mich Hedi an und ich stimmte sofort zu. Sie gab mir ihren Trakehnerwallach He's a Pirate, während sie sich Hedi ihren geliebten Satan von der Weide holte. Der Friesenhengst war auch eine Persönlichkeit für sich und es brauchte viel Dominanz von Seiten des Menschen, um mit ihm klar zu kommen. Um so sympathischer war mir der ruhige Pirate, welcher sich ohne Probleme fertig machen ließ und auch unter dem Sattel das absolute Verlasspferd war. Dennoch ließ er sich bei unseren Wettrennen nicht den Hahn abdrehen, sondern hielt äußerst überzeugend mit Satan mit, so dass Hedi und der Rappe zu tun hatten, doch noch ihren Sieg einzuholen. Es war schön, unbeschwert über Wiesen zu galoppieren und einfach mal allen Problemen zu entfliehen. Als wir wieder auf dem Hof waren, kühlten wir den beiden Pferden die Beine ab und brachten sie dann auf die Weide. Dann erzählte mir Hedi, dass heute eine Springstunde anstand und da ihre sonstige Mitreiterin erkrankt war, konnte sie noch ein Pferd von sich mitnehmen und mich natürlich. Also machten wir Elvico und Desert Angel abfahrtbereit und machten uns auf den Weg zum Trainingsplatz. Schnell waren die Pferde fertig und wir drehten im Schritt unsere Runden zum Erwärmen. Dann begannen wir mit einfacher Stangenarbeit und ich konnte mich mit Angel bekannt machen. Das Springen verlief gar nicht so schlecht. Elvico und Hedi waren ein eingespieltes Team und es machte Spaß, ihnen zuzusehen, wie sie immer höhere Hindernisse überwanden. Ich ritt heute ein wenig verhalten, da Angel heute anscheinend nicht so begeistert von Arbeit war, aber dennoch mitmachte. Wenigstens rissen wir nie, auch wenn wir oft unpassend auf den Sprung kamen, konnte Angel es immer ausgleichen. Nach einer Stunde ritten wir die Pferde ab und fuhren wieder nach Hause, denn dort wartete noch genügend Arbeit auf uns. „Ich glaube jetzt müssen wir uns ranhalten.“ lachte Hedi und warf mir das Halfter von Clover, ihrem Barockpinto, zu. Ich holte ihn von der Weide und am Putzplatz traf ich Hedi mit Spotted Black wieder. Wir machten schnell die Pferde fertig und gingen dann in die Halle, Dressurarbeit stand an. Beide Hengste arbeiteten traumhaft mit, so dass wir uns entspannen konnten und nach einer Stunde beide Pferde erfolgreich gearbeitet waren. Nachdem auch sie auf der Weide standen, mussten wir uns mit der Arbeit ein wenig kürzer fassen. Weshalb wir Crying Dream und Nightsky nur longierten, was den beiden Stuten aber auch nicht schadete. Ich kümmerte mich um die Friesenstute, welche heute ein wenig unmotiviert war, weshalb die Bodenarbeit nicht schlecht war und wir gut durch ihre Unlust durchkamen. Fünf Pferde standen noch an und wir hatten es schon 17 Uhr. Wir schnappten uns Lightning und ließen den Hengst seine überflüssige Energie beim Freispringen abbauen. Zwar war Lightning nicht gerade das Springpferd, Spaß machte es ihm dennoch und uns machte es ebenso Spaß ihm zuzusehen. Danach ließen wir noch Lilium und Salvia freispringen, wenn die Gassen schon einmal aufgebaut waren. Auch die beiden Vollblutstuten hatten Spaß daran mit aufgestellten Schweifen und geblähten Nüstern eine Show abzuziehen und waren danach auslastend bewegt. Um den Tag nun noch entspannter auslaufen zu lassen, schnappten wir uns Robyn und Checkmate und machten uns noch ein letztes Mal ins Gelände. Die beiden Stuten genossen den eher ruhigen Ausritt, während Hedi und ich quatschten. Wir verdrödelten uns auch ziemlich, so dass wir erst bei Abenddämmerung wieder am Stall waren und uns beeilen mussten, alle Pferde noch vor der Dunkelheit in den Stall zu bringen. Gerade die Fohlen machten schon Theater, weil es dunkel wurde. Der Rest wollte einfach nur sein Abendmüsli haben, welches Hedi dann auch verteilte, während ich überall noch das Heu für die Nacht hineinwarf.
    • Eddi
      Pflegebericht für alle Pferde
      Ich gähnte müde, als ich mich auf den Weg zu Hedone machte. Zu meiner Enttäuschung war heute Mistwetter und das dämpfte meine Lust sehr. Unmut machte sich breit, als es auf dem Hof mit Regnen anfing und schon hatte ich keine Motivation mehr heute etwas großartiges zu machen. Die Grundversorgung würde den Vierbeinern wohl reichen müssen. Im Stall wurde ich fröhlich wiehernd empfangen, was meine Laune wieder hob. Flott fütterte ich durch die Reihen, damit jeder sein Frühstück abbekam. Besonders die Fohlen Cordamour und Believe in Dreams machten ein tüchtiges Theater, um endlich ihr Futter zu bekommen. Dafür brauchten sie mit dem Fressen am längsten, so dass ich erst einmal Raffinesse und Picara auf ihre Weide brachte. Trotz des Regens konnte die Pferde ruhig raus, schließlich waren sie nicht aus Zucker. Auch Racoon und Heroin Junkie verließen den Stall und durften auf ihre Koppel. Die Fohlen hatten heute schlichtweg frei und ich konnte die Großen ein wenig beschäftigen. Doch erst einmal ging es für die alle auch auf die Weide, damit ich die Boxen ausmisten konnte. Nachdem die Stallarbeit geschafft war, holte ich mir Robyn und Desert Angel. Beide putzte ich gründlich und zweitere sattelte ich dann zum Ausritt auf. Robyn kam als Handpferd mit und so machten wir uns auf den Weg. Leider konnten wir größtenteils nur im Schritt und Trab reiten, denn der Waldweg war so stark aufgeweicht, dass wir im Galopp gnadenlos hingeflogen wären. Also fiel der Ausritt etwas kürzer als gedacht aus, aber die beiden Stuten waren bewegt. Als nächstes war He's a Pirate an der Reihe und auch ihn putzte ich gründlich. Der Süße war ein erfolgreicher Wallach und ich überlegte ernsthaft, mit ihm an Wallachschauen teilzunehmen. Schaden würde ihn das auf alle Fälle nicht und damit er fit blieb, longierte ich ihn heute ein wenig und gymnastizierte ihn mit Stangenarbeit. Danach durfte er wieder auf die Weide und ich suchte mir meinen nächsten Kandidaten. Crying Dream und Toster hatten heute frei, denn ich war generell kein Fan von Friesen und bei so einem Wetter musste ich mir das nicht noch antun. Stattdessen schnappte ich mir Elvico, sattelte ihn und sprang mit ihm nach einer ausführlichen Aufwärmung ein wenig in der Halle. Er war sehr motiviert dabei und ich hatte zu tun, dass er nicht eiskalt durch die Hindernisse preschte. Heute waren aber auch alle aufgedreht! Dementsprechend ließ ich auch die ehrgeizige Checkmate lieber da wo sie war. Stattdessen longierte ich nacheinander noch Lilium und Salvia, ehe ich noch eine Runde mit No leaf clover ausritt. Ride the lightning wollte ich eigentlich stehen lassen, doch bei den Temperament musste auch das Pferd bewegt werden. Also durfte er freispringen und dafür blieben Nightsky und Spotted Black stehen. Dann hatte ich alle Pferde geschafft, aber wir brauchten dringend einen Stallburschen oder so etwas ähnliches, denn alleine waren die Pferde kaum schaffbar. Müde füllte ich noch die Tröge und schaffte alle Pferde wieder in den Stall, bevor ich mich verabschiedete und nach Hause fuhr.
    • Eddi
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      Nun holte Hedone ihren Believe in dreams, während ich wieder das Besteck erneuerte. Dreams war ein äußerst aufgewecktes Fohlen und beobachtete jede meiner Bewegungen. Er hielt auch nicht wirklich still, als ich ihn untersuchen wollte, so dass ich zu tun hatte, einen ordentlichen Blick in Augen und Maul zu werfen. Zu meiner Freude war dort aber alles in Ordnung, sodass ich nur noch seinen restlichen Körper anschaute, um eventuelle Auffälligkeiten zu entdecken. Danach machte ich mich noch daran, seine Körpertemperatur zu messen, ehe ich in Ruhe impfen konnte. Dreams schienen Spritzen nicht zu stören und nachdem ich die erste gesetzt hatte, kam es mir so vor, als würde er sie gar nicht bemerken. Flott impfte ich ihn gegen Influenza, Tetanus, Herpes und Tollwut, ehe er auch schon fast fertig war. Mit Hilfe von Hedone bekam er nun noch seine Wurmkur ins Maul und schon durfte er gehen und der nächste war an der Reihe. Ich freute mich riesig, als ich Racoon sah, denn vor langer Zeit hatte er mir mal gehört. Auch ihn begrüßte ich fröhlich und machte mich schmuste kurz mit ihm, ehe ich mich der Untersuchung zu wandte. Zuerst schaute ich mir wieder Augen und Zähne an. Dabei entdeckte ich eine böse Kante bei seinem Schneidezahn, welche ich aber flott wegfeilen konnte. Danach tastete ich noch Rücken und Beine ab, ehe ich noch die Körpertemperatur kontrollierte. Es war ein routinierter Ablauf, welchen ich schon tief verinnerlicht hatte. Nachdem alles den vorbildlichen Werten entsprach, impfte ich auch Racoon. Er zappelte zwar bei den Spritzen ein wenig herum, ließ es dann aber doch tapfer über sich ergehen. Ich lobte ihn ausgiebig und wollte ihm noch die Wurmkur geben, aber er weigerte sich beständig und öffnete nicht das Maul. Hedone war schon ganz verzweifelt, doch ich beruhigte sie. Stattdessen zerschnitt ich einen Apfel und streute auf die feuchte Oberfläche das Wurmkur-Pulver. Den Apfel fraß Racoon natürlich sofort und schon war auch er fertig. Die letzte der Rasselbande war Picara, welche auch äußerst aufgeschlossen war. Brav zeigte sie mir ihre Augen und Zähne und ließ sich auch sonst überall abtasten. Ich fand einige Schürfwunden, aber anscheinend schien sie nur gerne mit den anderen Fohlen zu toben. Auch ihre Körpertemperatur war normal und schon erwarteten sie vier Spritzen. Unerwarteter Weise hielt sie wunderbar still und wir waren schnell fertig als gedacht. Sie nahm ihre Wurmkur auch ohne Probleme ein und schon hatten wir die ersten fünf Pferde geschafft.
    • Rajandra
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      05.03.2014 Hufschmiedbesuch bei Hedone
      Gähnend schlürfte ich meinen Kaffee und versuchte mit einer Hand meine Schuhe anzuziehen. Da mir dies nicht gelang kippte ich den braunen Trunk herunter und schlüpfte dann in meine Jacke bevor ich mir nun richtig die Schuhe anzog. Kurz danach ließ ich die Tür ins Schloss fallen und setzte mich in meine mobile Schmiede um mich auf den Weg zu Hedone zu machen. Eine dreiviertel Stunde Fahrt war ein ziemlich langer Weg war, den ich jedoch in Kauf nahm, da ich alle neunzehn ihrer Pferde checken sollte. Einmal von der Autobahn abgefahren war der Weg nicht mehr weit und ich stellte das Radio etwas leiser, damit ich den Weg wiederfand. Nachdem ich einmal die falsche Abzweigung genommen hatte fand ich den Hof schließlich und parkte meine mobile Schmiede in Reichweite zur Stallgasse. Da ich wusste, dass Hedone nicht da war ging ich mit meinem Werkzeug direkt in die Stallgasse. Sie hatte die Pferde heute extra drinnen gelassen, damit ich sie in Ruhe beschlagen konnte. Alle ihre Pferde waren barhufer, so brauchte ich nur mein normales Werkzeug und der Brenner blieb aus. Nachdem ich einmal durch die Stallgasse gewandert war um mir die Pferde anzuschauen beschloss ich, einfach vorn anzufangen. Das erste Pferd, dass ich aus der Box holte war eine palominofarbene Achal Tekkinerstute namens Robyn. Sie musterte mich neugierig und nachdem ich sie angebunden hatte fing ich gleich an, ihre Hufe auszukratzen und zu begutachten. Ihr Horn war etwas zu lang, sah aber gut aus und war nicht ausgebrochen. Am ersten Huf begann ich, mit dem Hufrinnmesser den Strahl sowie die Strahlfurchen auszuschneiden und danach das Horn mit der Hufzange und der Hauklinge zu kürzen und wieder in die richtige Stellung zu bringen. Nachdem dies getan war musste ich den Huf noch mit Hilfe des Hufbocks und der Hufraspel feilen. Robyn ließ sich dies lieb gefallen und musterte mich bei jedem Arbeitsschritt. Schnell waren die Ränder so rund gefeilt und ihr Huf sah wieder aus wie neu. Bei den anderen dreien ging ich genauso vor und alle viere waren schnell wieder in einem Topzustand. Die Palominostute konnte daher wieder in ihre Box entlassen werden und der nächste im Bunde, ebenfalls eine Palominostute der gleichen Rasse mit dem Namen Desert Angel durfte ihren Platz einnehmen. Auch sie stand sehr still beim Kontrollieren und machte auch keine großen Anstalten beim Ausschneiden und Korrigieren, allerdings war sie etwas zickiger als ihre Boxennachbarin und musterte mich mürrisch bei jedem Schritt. Das Hufe raspeln auf dem Bock gefiel ihr auch nicht so gut und so war Angel heilfroh, dass sie schnell wieder in ihre Box zurück durfte, nachdem ich auch ihre Hufe wieder auf Vordermann gebracht hatte. Als nächstes folgte ein wildes Mixfohlen vieler Rassen. Keystones Cordamour wirkte sehr gelassen und ließ sich problemlos anbinden sowie an den Beinen und Hufen anfassen. Das Hufeauskratzen und begutachten machte er mir sehr leicht und auch beim Ausschneiden stand der Fuchsschecke sehr ruhig. Den Hufbock kannte der Hengst zwar nicht, jedoch war Keystones Cordamour sehr brav und ließ sich alle vier Hufe in Rekordzeit pfeilen. Seine Hufe schienen sehr trocken weshalb ich diese noch mit etwas Lorbeeröl einpinselte bevor ich ihn zurück in die Box stellte und mir an seiner Stelle einen Trakehnerwallach namens He's a Pirate schnappte. Er war ein riesiger braver Rappschecke und machte mir die Arbeit sehr leicht. Zwar waren seine Füße etwas ausgebrochen gewesen und sahen nicht optimal aus, jedoch hatte ich bei ihm soweit Kürzen können, dass das kaputte Horn komplett weggeschnitten war und seine Hufe nach kurzer Zeit wieder einwandfrei aussahen. Auch er bekam Lorbeeröl auf die Hufe gepinselt und ich tauschte ihn gegen ein aufgeregtes Araberfohlen namens Rafinesse. Diese machte es mir nicht ganz so leicht, denn schon beim Hufeauskratzen knabberte sie an meiner Schürze und ich musste sie einige Male ermahnen bis sie mich in Ruhe meine Arbeit machen ließ. Bei ihr musste ich nur wenig ausschneiden und korrigieren und so war ich schnell mit allen Vieren fertig und konnte sie zurück in ihre Box lassen. Danach nahm ich mir die Friesenstute Crying Dream, die ich noch von früher kannte. Ich hatte sie schon als ich jünger war oft bewundert und freute mich, dass sie noch immer brav und umgänglich war und mir meine Arbeit leicht machte. Ihre Hufe waren ziemlich lang aber alles in allem von einer guten Hornqualität. Als ich mit der Rappstute fertig war sahen Crying Dreams Hufe wieder hervorragend aus und ich konnte sie zufrieden wieder in ihre Box entlassen. Die nächsten zwei Jungpferde Believe in Dreams und Racoon benahmen sich ganz passabel und ich konnte recht schnell mit einem fuchsfarbenen Traberhengst namens Elvico weitermachen. Ich mochte die Rasse sehr gern und er gefiel mir gut. Auch seine Hufe waren ebenfalls von guter Qualität und ich hatte nicht viel zum Ausschneiden. Danach folgte My Nightsky, eine Barockpintostute deren Hufe ziemlich ausgebrochen waren. Nachdem ich sie gekürzt und korrigiert hatte war noch recht viel zu pfeilen, doch als ich fertig mit ihr war sah das Horn wieder recht gesund aus. Da es jedoch sehr trocken war pinselte ich auch My Nightskys Hufe mit Lorbeeröl ein und brachte sie dann zurück in die Box. Als nächstes nahm ich mir Spotted Black, einen reinrassigen wildgeflechten Knabstrupper vor. Bei seinen Hufen gab es nicht viel zu meckern, allerdings musste ich den Strahl und die Strahlfurchen großzügig ausschneiden, da sie etwas zerfleddert waren. Die zwei Stuten Checkmate und Lilium hatten beide noch sehr sehr gute Hufe an denen ich nicht viel zutun hatte und schnell fertig war. Die Hufe der Rappstute Salvia Divinorum hingegen waren sehr lang geworden und ich musste viel Ausschneiden und Korrigieren. Das in Form bringen mithilfe des Hufbockes und der Hufraspel war ihr, sowie auch dem Friesenhengst Satan, den ich danach behandelte nicht sehr geheuer, doch sie ließen es über sich ergehen. Ride the Lightning, ein englischer Vollbluthengst hingegen hampelte wärend der gesamten Prozedur nur rum und war nicht zum Stillstehen zu bewegen. Ich war froh, als die Hufe des Palominos wieder gut aussahen und er zurück in die Box konnte. Picara, ein Welshcob Fohlen benahm sich verglichen mit ihm wirklich weltklasse und stand beim Ausschneiden und Korrigieren ihrer Hufe fest wie ein Fels. Das Deutsche Sportpferd Heroin Junkie musterte mich schon beim Halftern kritisch und nachdem ich ihn festgebunden hatte versuchte er konzentriert den Knoten zu lösen um wieder in seine Box spazieren zu können.Jedoch hatte dies den Vorteil, dass er beschäftig war und ruhig stand während ich seine Hufe behandelte. Bei dem letzten Pferd, dass ich für heute bei Hedone aus der Box führte handelte es sich um ein Warmblut namens No Leaf Clover, das wirklich sehr geduldig und freundlich war. Während der gesamten Prozedur des Ausschneidens, Korrigierens und Pfeilens stand der Barockpintohengst wie eine eins und machte mir die Arbeit sehr leicht. Als ich mit ihm fertig war strich ich ihm zurfrieden über den Hals und ließ ihn zurück in seine Box. Dann kehrte ich den ganzen Dreck auf, den ich gemacht hatte und räumte mein Werkzeug zurück in den Wagen. Die Rechnung würde ich Hedone zuschicken und so machte ich mich auf den Rückweg nach Hause zum Hofgut Tannenheide.​
    • Hedone
      Sammelpflegebericht für alle meine Pferde

      Heute hatte ich leider nur sehr kurz Zeit und schaute daher nur auf den Koppeln vorbei, ob mit meinen Pferden alles in Ordnung ist. Zuerst besuchte ich die Stutenkoppel. Robyn kam bereits fröhlich angetrabt und schnaubte leise, als sie bei mir ankam. Ihr dicht auf den Fersen war Desert Angel, die aber auf den letzten Metern von Crying Dream überholt wurde. Ich lachte "Ruuuhiig, ihr bekommt doch alle Liebe!" und streichelte die beiden Stuten. Schlussendlich erreichten mich auch My Nightsky und Lilium, während Salvia Divinorum, Checkmate und Ride the Lightning sich für einen Umweg zur Heuraufe entschieden. Throw a diva stand am hinteren Zaun und war zu beschäftigt damit, die Fohlen auf der angrenzenden Koppel zu beobachten, um mich zu bemerken.
      Dies nahm ich nach einer Kontrolle der Tränken auf der Stutenweide zum Anlass, um direkt zur Fohlenweide hinüber zu spazieren und Diva auf dem Weg dahin kurz zu streicheln. An der Fohlenweide angekommen, beobachtete ich Milailee und Picara, die Fellpflege betrieben und so taten, als könnten sie kein Wässerchen trüben. Der kleine Racoon entschied zusammen mit Believe in dreams, dass das zu viel der Idylle war und tobte dazwischen, was auch Raffinesse auf den Plan rief, die wild quietschend umher hopste. Keystone's Cordamour war allerdings der festen Überzeugung, für sowas zu alt zu sein, und stand unbeteiligt daneben. Den Fohlen schien es gut zu gehen, also wanderte ich zur Hengst- und Wallachweide weiter.
      Die Männer waren absolut unbeeindruckt von meinem Erscheinen. He's a pirate graste genüsslich neben Elvico, während Spotted Black und Satan Fellpflege betrieben. Heroin Junkie und No leaf Clover entspannten unter den Bäumen, während Feuertanz seinen Durst an der Tränke stillte.
      All meinen Pferden schien es super zu gehen und so machte ich mich nach diesem Rundgang zurück an die Arbeit.
    • Friese
      [SIZE=medium]Ankunft zweier neuer Pferde und Pflege der anderen:[/SIZE]
      [SIZE=medium]
      [/SIZE]
      [SIZE=medium]Hedone hatte mich gebeten, dass ich mich um ihre Pferde kümmere und die zwei neuen Pferde in Empfang nahm, da sie kurzfristig etwas mit ihrer Familie erledigen musste. Heute war ein schöner Tag und so hatte ich mit dem Aufstehen kein Problem und war auch schon fit als ich im Stall ankam. Lächelnd ging ich zur ersten Box und begrüßte Robyn. Ich holte sie aus ihrer Box und brachte sie dann auf die Weide, wo sie ein bisschen tobte und dann sehnsüchtig auf die anderen Stuten wartete. Als nächstes folgte ihre Boxennachbarin Desert Angel. Mit ihr hatte ich ein paar Probleme, da sie partout nicht aus dem Stall wollte. Als ich sie dann endlich aus dem Stall hatte zog sie am Strick und ich hatte ein Problem damit sie zurückzuhalten. Endlich auf der Koppel angekommen halfterte ich sie ab und ließ sie laufen. Ich atmete hörbar aus und streckte mich dann kurz. Als nächstes folgte dann Crying Dream. Auch sie zog ein bisschen am Halfter, aber mit ihr hatte ich nicht so arge Probleme wie mit Desert Angel zuvor. Die Rappstute galoppierte zu den anderen zweien und fraß dann auch. Ich lief zurück in den Stall und holte dann My Nightsky aus ihrer Box und lobte sie. Mit ihr hatte ich weniger Probleme, da sie wirklich brav war. Sanft klopfte ich vor der Koppel nochmal ihren Hals. Sie trabte zu den anderen und fraß dann auch. Ich wischte mir mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn und streckte mich dann nochmal. Müde gähnte ich und lief dann in den Stall. Dort holte ich dann Checkmate. Ich lobte die Stute und führte sie dann zügig auf die Weide. Die Stute folgte mir mit ebenso schnellem Schritt und galoppierte auf der Weide sofort zu den anderen. Ich lächelte und ging dann wieder in den Stall. In der Stallgasse blieb ich noch mal kurz stehen und sah mich um. Ich hatte noch einiges vor mir. Ich seufzte und ging dann an die nächste Box und zwar von Lilium. Ich lobte auch sie kurz und brachte sie dann zu den anderen Stuten. Ihr folgte Salvia Divinorum. Die Stute trottete lieb neben mir her und ich strich immer wieder sanft über ihren Hals. Ich lobte sie nochmal und ließ sie dann auf die Weide. Sie streckte sich erstmal und trabte dann ruhig auf die anderen zu. Ich ging zurück in den Stall und streckte mich dann ein weiteres Mal. Das Wetter war zwar schön und das Aufstehen kein Problem gewesen, aber mittlerweile war ich wieder müde gewesen. Ich ging an Throw a Divas Box und holte sie dann aus dieser. Ich lobte sie sanft und ging dann mit ihr zur Weide. Sie war die letzte Stute und das hieß ich hatte schon einiges geschafft. Ich ging in schnellem Schritt wieder zum Stall und holte dann He’s a Pirat aus seiner Box. Ihn stellte ich auf die Weide zu den Hengsten, die bis jetzt aber noch leer war. Danach holte ich Elvico und Spotted Black aus dem Stall und brachte sie zusammen auf die Weide. Die Hengste waren sehr lieb und es war kein Problem sie zusammen zu führen. Dann holte ich Ride the Lightning aus seiner Box und ich brachte ihn auf die Weide und er preschte los. Ein paar Mal buckelte er ehe er dann zum Stand kam. Ich holte als nächstes Heroin Junkie und lobte ihn dann. Ich brachte ihn auf die Weide zu den anderen. Ich gähnte leise und ging dann wieder zurück in den Stall. Ich streckte mich und holte dann noch ein von Hedones Pferden aus der Box und zwar No Leaf Clover. Er war ein wirklich schöner Hengst. Ich lobte ihn und stellte ihn dann hin, besser gesagt ließ ihn laufen. Ich ging zurück in den Stall und holte dann den letzten Hengst. Ich brachte Feuertanz auf die Koppel zu den anderen und ging dann wieder in den Stall. Ich sah schnell auf meine Uhr und musste feststellen, dass es nicht mehr lange dauern würde bis Eddi mit den neuen Pferden kam. Ich streute also schnell die neuen Boxen ein und richtete das Futter für die Zwei her. Dann machte ich mich daran die Fohlen auf die Weide zu bringen. Ich fing mit Keystone’s Cordamour an. Der Hengst tobte ein bisschen über die Weide und streckte sich dann. Ich sah kurz zu den anderen Weiden, ob alles okai war und ging dann beruhigt in den Stall. Dort holte ich Raffinnesse aus der Box und bracht das Araberfohlen auf die Weide. Ich klopfte Stute den Hals und ließ sie dann laufen. Ich ging mit schnellem Schritt wieder zum Stall. Langsam wurde es von der Zeit wirklich sehr knapp bis Eddi kommen wollte. Aus genau diesem Grund holte ich Racoon und Believe in Dreams zusammen aus ihren Boxen und brachte sie dann zusammen auf die Weide. Somit sparte ich mir schon mal einen Weg. Auch Picara und Milailee holte ich zusammen raus und brachte ich sie auf die Weide. Die Fohlen tobten ein bisschen zusammen. Ich kam gerade wieder von den Weiden zurück als der Wagen mit dem Hänger auf den Hof fuhr. Ich ging direkt auf diesen zu und grüßte dann Eddi, welche gerade ausstieg. Zusammen gingen wir zum Hänger und ich erklärte ihr, dass Hedi heute leider verhindert war, aber ich schon alles für die zwei vorbereitet hatte. Wir holten die beiden aus dem Hänger und brachten sie in ihre Boxen, wo sie erstmal fraßen und wir die Decken entfernten. Dann zeigte ich Eddi nochmal den Hof und die Herden. Sie fuhr heim und ich brachte die beiden auf abgegrenzte Weiden. Dort konnten sie die anderen erst beschnuppern. Ich holte Robyn wieder rein und putzte die Stute. Dann ließ ich sie ein bisschen auf dem Platz laufen und putzte sie nochmal. Ich brachte sie wieder in ihre Box. Danach holte ich Ride the Lightning von der Weide und putzte den Englischen Vollbluthengst. Ich ritt ihn ein bisschen auf dem Platz warm und trabte dann auch auf diesem. Der Hengst hatte einen schnellen Trab und man merkte, dass er viel lieber galoppieren würde, doch ein paar Runden trab musste er mitmachen. Dann saß ich aus und galoppierte ihn an. Der Hengst preschte los und nun merkte ich, dass Hedi’s Beschreibung für ihn voll und ganz stimmte. Er war wirklich ein kleiner Blitz. Ich ließ ihn ein paar Runden wieder traben und lobte ihn dann. Ich wechselte die Hand und ließ ihn auf dieser dann traben und dann galoppieren. Der Hengst machte brav mit und so ritt ich ihn bald wieder ab. Der Tag war mittlerweile schon gut vorangeschritten. Ich stieg ab und lobte ihn nochmal. Dann lief ich mit ihm in den Stall und sattelte ihn ab. Dann brachte ich ihn wieder in seine Box. Ich überlegte wen ich reiten wollte. Für alle war auf gar keinen Fall mehr Zeit. Ich entschied mich also für einen meiner weiteren Lieblinge und zwar für Lilium. Ich putzte die Araberstute erst und sattelte sie dann. Dann stieg ich auf den Rücken der Stute und ritt eine Runde mit ihr ins Gelände. Ich lobte sie und ritt sie dann das erste Stück nur warm. Danach trabte ich sie ein bisschen und merkte, dass sie wie Hedi meinte nicht ganz einfach war. Die Stute buckelte nicht aber war wollte nun mal einfach nach vorne gehen. Sie wollte einfach arbeiten, wahrscheinlich wäre ihr der Platz auch lieber gewesen. Ich lobte sie kurz und galoppierte sie dann ein Stück. Dabei rannte sie mir ein kurzes Stück lang einfach weg, ich bekam sie aber schnell wieder unter Kontrolle. Ich trabte sie dann noch ein Stück und ritt dann im Schritt wieder auf den Hof. Auch hierbei machte die Stute ein paar Faxen, ließ sich aber immer wieder unter Kontrolle bringen. Ich lobte sie am Hof angekommen und stieg dann ab. Ich sattelte sie ab und klopfte dann nochmal ihren Hals. Dann brachte ich auch sie in die Box und ließ sie dort fressen. Ich hatte noch Zeit um ein weiteres Pferd zu reiten und eines zu longieren. Ich entschied mich für Heroin Junkie und Checkmate. Checkmate wollte ich ein bisschen in der Halle reiten und Heroin Junkie longieren. Ich holte also als erstes die braune Stute mit weißem Kopf und putzte sie dann. Ich lobte sie und streckte mich dann. Ich war hundemüde, wollte die Zeit aber noch nützen. Ich sattelte die Stute schnell und ging dann mit ihr in die Halle. Ich longierte sie dort erst ein bisschen ab und stieg dann auf ihren Rücken. Ich ritt sie dann noch ein paar Runden Schritt und trabte dann. Die Stute ging auch vorwärts machte dabei aber keine Faxen, worüber ich sehr froh war. Ich lobte sie kurz und ritt dann nochmal ein bisschen Schritt. Ich wechselte die Hand und trabte dann nochmal an. Die Stute schnaubte ab und streckte sich dann. Ich ließ sie weiter fleißig voran gehen und lobte sie dann nochmal. In der nächsten Ecke saß ich aus und galoppierte die Stute an. Ich ließ ihr die Zügel ein bisschen länger und sie streckte sie im Galopp kurz. Dann nahm sie wieder ein bisschen mehr Tempo auf. Ich ritt sie auf den Zirkel und wechselte dann im Galopp nochmal die Hand. Dann lobte ich sie nochmal und galoppierte sie weiter. Ich ließ sie dann wieder ein bisschen traben. Die Stute genoss die Bewegung und man merkte, dass sie einfach jeden Tag arbeiten musste. Ich ließ sie ein paar Runden traben und ritt sie dann ab. Ich lobte sie und stieg dann nach gut einer viertel Stunde ab. Ich beschloss die anderen Pferde auch reinzuholen und erst dann mit Heroin noch zu arbeiten, da es dunkel wurde. Als erstes holte ich die Stuten rein und dann die Fohlen. Mittlerweile wurde es immer dunkler und auch ein bisschen kälter. Ich holte die Hengste rein und lobte dann alle. Ich fütterte die Pferde schnell und streckte mich dann. Ich ließ sie alle in Ruhe fressen. Nachdem Heroin Junkie fertig gefressen hatte holte ich ihn aus der Box und begann dann an ihn zu putzten. Er genoss dies sehr und schnaubte immer wieder ab. Ich lobte ihn sanft und streckte mich dann. Danach ging ich wieder in die Sattelkammer und holte seine Sachen für das Longieren. Ich machte ihn soweit fertig und ging dann mit ihm zur Halle. Ich schaltete das Licht an und betrat diese mit dem Hengst. Müde gähnte ich und lobte ihn dann. Ich ließ ihn eine Runde auf dem Zirkel im Schritt laufen und verkleinerte dann den Radius ein bisschen. Nach ein paar Minuten in denen er warm werden konnte trabte ich ihn an. Er folgte mir brav und entspannte sich dann auch. Nachdem er ein bisschen gelaufen war ließ ich ihn kurz durch parieren und ein paar Runden Schritt gehen. Ich streckte mich und ließ ihn dann nochmal antraben. Der kleine streckte sich im Trab kurz und ich ließ ihn dann galoppieren. Hierbei buckelte er ein bisschen. Ich ließ ihm seine Spinnereien, damit er sich auch weiter auspowern konnte. Danach galoppierte er noch ein bisschen und entspannte sich dabei auch. Ich lobte ihn mit meiner Stimme und er schnaubte ab. Ich ließ ihn ein paar Runden traben und dann auch noch Schritt gehen, damit er sich erst mal wieder ein bisschen beruhigte. Der Hengst sah sich dabei immer wieder um. Ich hielt ihn an und ließ ihn dann auf der anderen Hand auch ein paar Runden Schritt gehen. Dann lobte ich ihn nochmal mit meiner Stimme und ließ ihn wieder antraben. Er machte dies auch brav und folgte allen meinen Anweisungen die ich ihm mit der Stimme gab. „Galopp“ meinte ich und der Hengst galoppierte lieb an. Er streckte sich nochmal und ich streckte mich auch. Nachdem er abschnaubte, ließ ich ihn wieder Traben. Er streckte sich hierbei auch ab und ich lobte ihn mit der Stimme. Nachdem er ein bisschen abgetrabt hatte sie ich ihn wieder Schritt gehen. „Gut hast du das gemacht!“ meinte ich und sah ihn an. Er schnaubte laut ab und genoss das Schritt gehen. Dann streckte er sich dabei ab. Ich ließ ihn nach dem Schritt gehen halten und ging dann mit ihm zurück zum Stall. Dort entfernte ich seine Sachen und brachte ihn in seine Box. Er streckte sich und schüttelte sich dann kurz. Danach begann er zu trinken. Ich räumte seine Sachen auf und kehrte dann den Gang. Ich schaute nach allen Pferden und lobte dann alle nochmal kurz. Ich packte meine Sachen zusammen und brachte sie in mein Auto. Dann machte ich noch überall das Licht aus und stieg in mein Auto. Dann fuhr ich heim und rief Hedi an. Ich erzählte ihr, dass alles super geklappt hat und ich echt zufrieden mit den Pferden war. Ich verabschiedete mich und legte dann auf. Ich ging ins Bad, duschte und machte mich bettfertig. Ich legte mich ins Bett und war auch schnell eingeschlafen.[/SIZE]

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    • Friese
      Ein weiterer Besuch bei Hedone:
      [SIZE=medium]Heute machte ich mich ein weiteres Mal auf den Weg zu Hedone. Ich wollte mich um ein paar ihrer Pferde kümmern, da sie keine Zeit hatte. Wir hatten ausgemacht, dass ich sie das ganze Wochenende vertreten würde und alles am Laufen halten würde. Ich war schon früh losgefahren, da sie mir gestern Abend noch geschrieben hatte, dass ihre Aushilfe, welche die Boxen machen sollte, krank war. Ich stieg aus meinem Auto und ging in flottem Schritt zum Stall. Sofort holte ich Robyn aus ihrer Box und führte sie zusammen mit Dessert Angel auf die Weide. Ich lief wieder in den Stall und holte sowohl He’s a Pirat als auch Keystones Cordamour aus den Boxen. Ich stellte die zwei Hengste auf die Weide und lobte sie. Dann holte ich Raffinesse und Belive in Dreams aus dem Stall und stellte sie zu den anderen Zweien, damit auch sie ein bisschen fressen konnten. Crying Dream und My Nightsky brachte ich auf die Weide und lobte auch sie. Als nächstes folgten Raccon und Elvico, welche ich zu den Hengsten brachte und diesen dann kurz beim Spielen zusah. Ein weiteres Mal ging ich in den Stall und holte mir zwei Pferde. Diese zwei waren Spotted Black und Satan. Ich lobte die zwei und holte dann Checkmate, Lilium und Salvia Divinorum. Die Stuten kamen brav mit mir mit zur Weide und auch sie wurden gelobt. Dann trank ich im Stall schnell einen Schluck Kaffe und biss einmal in mein Brot. Ich holte Ride the Lightning aus seiner Box und lobte den energiegeladenen Hengst. Er war einer meiner Lieblinge im Stall von Hedone. Zu den Stuten holte ich noch Picara, welche mit den anderen Fohlen spielte. Ich ging wieder in den Stall und holte dann sowohl Heroine Junkie und No Leaf Clover an die frische Luft. Als nächstes durften sich Throw a Diva und Milailee über das Gras auf der Weide freuen und nach ihnen Feuertanz, Taktlos und Rubina Ravenclaw. Nachdem jetzt alle auf den Weiden waren trank ich nochmal etwas und aß dann mein Brot fertig. Danach machte ich mich an das Ausmisten der Boxen. Diese streute ich dann auch wieder ein. Ich streckte mich kurz und überlegte dann wen ich heute als erstes reiten würde. Meine Wahl viel auf meinen Liebling Ride the Lightning. Ich lobte den Hengst und putzte ihn dann ausgiebig. Immer wieder trat er einen Schritt nach links oder rechts und ich hatte echte Arbeit ihn an seinem Platz zu halten. Ich sattelte und trenste ihn. Danach lobet ich ihn nochmal und ging mit ihm nach draußen auf den Hof. Dort stieg ich dann auf und ritt mit ihm ins Gelände. Der Hengst riss ab und an seinen Kopf nach oben und wieherte laut. Ich nahm sanft die Zügel auf und beruhigte ihn dann. Er brummelte nochmal leise und streckte sich dann. Ich trabte ihn an und er wollte durchgehen, jedoch hielt ich ihn zurück. Nachdem ich ein bisschen mit ihm getrabt war parierte ich ihn wieder durch und lobte ihn kräftig. Ihm gefiel das eher nicht, weil er rennen wollte. Ich lobte ihn sanft und galoppierte ihn dann an und ließ ihm die Zügel ein bisschen länger. Er genoss dies und preschte weiter nach vorne. Dann buckelte er leicht und warf den Kopf nach oben. Ich hatte mich schon fast darauf gefasst gemacht und setzte mich tief in den Sattel. Ich lobte ihn beim durchparieren und ließ ihm dann im Schritt die Zügel lang, damit er sich noch strecken konnte und entspannen konnte. Ich stieg am Hof von seinem Rücken und sattelte und trenste ihn dann ab. Danach putzte ich ihn nochmal und brachte ich nochmal auf die Weide. Der Hengst preschte los und begann zu buckeln. Ich holte mir als nächstes Robyn von der Weide und klopfte ihren Hals. „Braves Mädchen“ meinte ich zu ihr und begann dann sie zu putzten. Ich nahm ihr Halfter und die Longe und ging dann mit ihr in die Halle. Dort ließ ich sie ein bisschen laufen und nahm sie dann wieder an die Longe. Ich klopfte ihren Hals kurz und trabte sie dann an dieser an. Sie wölbte den Hals und streckte sich dann kurz. Danach wölbte sie ihren Hals wieder und trabte weiter nach vorne. Ich lobte sie mit meiner Stimme und galoppierte sie dann an. Die Stute schnaubte tief ab und buckelte dann ein bisschen. Ich beruhigte Robyn wieder und sie galoppierte wieder kontrolliert im Kreis. Ich parierte sie wieder zum Trab durch und ließ sie ein paar Runden laufen. Dann wechselten wir die Hand und ließ sie auf dieser dann auch wieder antraben. „ Braves Mädchen. Das machst du sehr gut“ lobte ich sie mit sanfter Stimme. Sie schnaubte sanft ab und streckte sich dann. Ich galoppierte sie dann nochmal an und sie schnaubte tief ab. Ich ließ sie nochmal ein bisschen traben und Schritt gehen. „Das hast du sehr gut gemacht“ meinte ich und ließ sie noch ein bisschen abschnauben. Ich ging wieder mit ihr in den Stall und putzte sie. Ich brachte sie danach wieder auf die Weide und nahm mir von dieser gleich Elvico und Checkmate mit. Ich putzte die zwei Pferde und ging dann mit ihnen eine große Runde spazieren. Die beiden machten sich hierbei sehr gut. Wieder am Stall angekommen putzte ich die zwei dann noch und brachte sie nochmal auf die Weide. Ich holte mir Raccon von der Weide und lobte ihn dann auch. Ich putzte ihn und brachte ihn in die Halle. Dort ließ ich den Hengst ein bisschen laufen und er buckelte. Ich ließ ihn noch ein bisschen toben und holte ihn dann wieder zu mir. Er schnaubte tief ab und ich brachte ihn wieder zu den anderen Hengsten auf die Weide. Danach holte ich Lilium und lobte die Stute. Ich putzte sie und sattelte und trenste sie. Zusammen mit ihr ging ich auf den Reitplatz und ritt sie dort ausgiebig warm. Danach trabte ich sie an und machte im Trab ein paar Bahnfiguren mit ihr. Als ich wieder auf der anderen Hand war galoppierte ich ihn an. Ich ließ sie eine Runde auf den Zirkel gehen und klopfte dann ihren Hals. Dann machte ich einen Galoppwechsel und lobte die Stute unter mir. Ich parierte sie wieder durch und ließ sie dann ein bisschen weiter traben. Sie schnaubte tief ab und streckte sich dann auch nochmal. Ich ritt sie noch ein bisschen weiter und klopfte dann ihren Hals. Ich ritt sie am langen Zügle ab und brachte sie dann in den Stall. Ich holte auch die restlichen Pferde in den Stall und gab allen ihr Futter. Dann fuhr ich heim und schlief schnell, da ich morgen wieder in den Stall fahren sollte.[/SIZE]

      [SIZE=medium]Heute wachte ich ein weiteres Mal früh auf und machte mich sofort auf den Weg zu Hedone. Ich brachte als erstes wieder alle Pferde auf die Weide und mistete dann die Boxen aus. Danach aß ich wieder und holte Heroin Junkie von der Weide. Ich putzte den Hengst und ließ ihn dann in der Halle ein bisschen laufen. Er freute sich sehr darüber und buckelte und stieg. Nachdem ich ihn wieder auf die Weide gebracht hatte und alles aufgeräumt hatte holte ich Taktlos von der Weide. Ich lobte den Hengst kurz und ging dann mit ihm in den Stall. Ich putzte ihn und holte dann seinen Sattel und seine Trense. Ich platzierte beides auf ihm und ging dann mit ihm auf den Platz. Heute war ein sehr schöner Tag und so würde es sicher Spaß machen draußen zu reiten. Ich lobte den Hengst nachdem ich aufgestiegen war. Dann ritt ich ihn warm und trabte an. Der Hengst schnaubte tief ab und ich nahm die Zügel nochmal ein bisschen auf. Er schnaubte nochmal und ich trieb ihn sanft nach vorne. Taktlos beschleunigte seine Trabschritte ein bisschen und ging schön in die v/a. „ Guter“ meinte ich und lobte ihn ein weiteres Mal. Ich ritt ein paar Bahnfiguren mit ihm und er machte brav mit. Dann galoppierte ich ihn an und er folgte brav. Ich wechselte nach ein paar Runden im Galopp wieder in den Trab, ich wechselte die Hand und galoppierte wieder an. Ich ritt den Hengst noch ein bisschen und brachte ihn dann wieder auf die Weide. Ich räumte dann auf und fegte den Stall. Dann holte ich ein weiteres Pferd von der Weide. Dieses Mal war es Crying Dream. Ich putzte die Stute und lobte sie. Danach holte ich ihren Sattel und die Trense. Ich klopfte ihren Hals nochmal und führte sie dann gesattelt und getrenst nach draußen. Dort stieg ich auf ihren Rücken und ritt von dem Hof. Ich ritt sie warm und klopfte dann ihren Hals. Nachdem sie warm war trabte ich sie an und nahm sanft die Zügel auf. Sie schnaubte kurz und ich saß ein bisschen aus. Dann trabte ich sie wieder leicht. Ich galoppierte sie an und sie streckte sich kurz. Ich ließ ihr die Zügel ein bisschen länger und sie schüttelte freudig den Kopf. Dann trieb ich sie sanft weiter nach vorne und sie streckte sich nochmal sanft. Ich parierte sie durch und trabte sie dann leicht. Ein weiteres Mal parierte ich sie durch und ließ ihr die Zügel lang. Ich lobte sie und ritt dann zum Hof zurück. Dort brachte ich sie wieder auf ihre Weide und tauschte ihr Sattelzeug mit dem von Spotted Black. Den Hengst holte ich dann von der Weide und putzte auch ihn. „Guter Junge“ lobte ich ihn, da der Hengst ruhig stehen blieb. Ich sattelte und trenste ihn dann auch und ging zusammen mit ihm auf den Platz. Ich führte ihn erst ein paar Runden, damit er sich an den Boden gewöhnte und an die Umgebung. Ich stieg auf und klopfte dann ausgiebig seinen Hals. Ich ritt den Hengst noch fertig warm und trabte ihn dann an. Der Hengst folgte den Hilfen sofort und ich übte ein paar Bahnfiguren mit. Dann galoppierte ich ihn an und wechselte nach ein paar Runden die Hand und übte dann auf der anderen Hand auch in allen drei Gangarten einige Bahnfiguren. Nachdem ich einiges geübt hatte ritt ich ihn ab und lobte ihn dann. Nachdem ich abgestiegen war, brachte ich ihn in seine Box und gab ihm sein Futter. Ich holte die anderen Pferde auch noch in ihre Boxen und verteilte dann an diese auch das Futter. Ich gab jedem seine Portion Heu und räumte dann alles wieder auf, auch das Zubehör von Spotted Black. Ich fegte nochmal den Gang und fuhr dann auf meinen Hof zurück. Ich schrieb Hedone noch eine E-Mail mit allen wichtigen Sachen und welche Pferde ich bewegt hatte. Sie antwortete prompt und bedankte sich bei mir, dass ich ihr mal wieder unter die Arme gegriffen hatte. Ich räumte zuhause noch ein bisschen auf, machte mir was zu essen und sortierte dann alle Sachen für morgen her, da ich einen Tierarztauftrag hatte und deswegen wieder früh raus musste. Dann legte ich mich ins Bett und schlief auch sehr schnell ein.[/SIZE]
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    • Eddi
      Pflegebericht für alle Pferde
      Es wurde mal wieder Zeit bei Hedone vorbeizuschauen. Schon viel zu lange war ich nicht mehr auf dem großen Gestüt gewesen und hatte meine Freundin gesehen. Momentan stand sie selbst wieder unter Stress und kam mit dem Arbeiten kaum hinterher, denn nun standen auch noch die ganzen Vorbereitungen für den Winter an. Deshalb bot ich ihr an, sie heute zu vertreten, denn irgendwo wollte man ja auch selbst ab und an noch einen Tag mit der Familie verbringen, ohne sich mit einem "Tschuldigung, aber ich muss mich um die Pferde kümmern" entschuldigen zu müssen. Ich kannte Hedis Hof gut genug, so dass sie mich nicht noch einmal einführen musste, stattdessen wusste ich ziemlich gut, was ich zu tun hatte. Gefüttert hatte Hedi die Pferde morgens aber noch, obwohl ich ihr extra gesagt hatte, dass sie das nicht machen bräuchte. Nun hatte ich also schon einmal eine Arbeit weniger. Fertig mit futtern waren alle, als ich auf dem Hof ankam. Zu allererst wollte ich die Fohlen auf die Weiden bringen. Deshalb halfterte ich mir zuerst Racoon, Believe in dreams und Keystone's Cordamour, um die jungen Chaoten auf ihre Weide zu bringen. Wie für Junghengste typisch, konnten sie es kaum erwarten, endlich aus ihren Box zu kommen. Danach holte ich Raffinesse, Picara und Milailee. Die drei Stutfohlen waren wesentlich ruhiger und entspannter, was mir auf jeden Fall zu Gute kam. Danach folgten auch noch die Stuten und Hengste, ehe ich mich an die Stallarbeit machte, denn die Boxen wollten immerhin auch gemistet werden und damit war ich lang genug beschäftigt. Und dann ging es auch schon an das Bewegen der Pferde. Robyn und Desert Angel longierte ich nacheinander. Die beiden Achal Tekkiner Stuten waren fit wie immer und machten motiviert mit. Den Wallach He's a pirate ritt ich ein wenig auf dem Platz und gymnastizierte ihn durch Stangenarbeit. Ich mochte Pirate, er war wirklich lieb, arbeitete fleißig mit und war mir einfach sympathisch. Mehr Arbeit hatte ich dann nämlich mit der Friesenstute Crying Dream. Sie war definitiv kein Anfängerpferd und das zeigte sie auch unter dem Sattel zur Genüge. Zwar würde sie nie buckeln, aber man merkte doch, wie sie gerne testete und hinterfragte. Umso froher war ich dann darüber, dass auf meiner To-Do-Liste bei Elvico und Satan, der göttliche Toaster nur ein "Laufen lassen" stand, denn so konnte ich mir eine kleine Pause gönnen, während die Hengste in der Halle ihre Schabernacken trieben. Doch es gab noch genug zu tun! Ich unternahm einen Ausritt mit Salvia Divinorum und Checkmate als Handpferd. Es war keine große Runde, doch die Stuten waren danach wesentlich ausgeglichener. Auch Lilium schien die Arbeit auf dem Platz sichtlich gut zu tun und die Araberstute wälzte sich danach genüsslich auf der Weide. Langsam hatte ich es geschafft, auch wenn immer noch genug anstand. Spotted Black sollte longiert werden und mit MyNightsky machte ich ein wenig Bodenarbeit. Ride the lightning sollte ich unter dem Sattel ein wenig gymnastizieren und mit Taktlos bekam ich dann tatsächlich auch noch die Gelegenheit, ein wenig zu springen. Mit Feuertanz arbeitete ich noch ein wenig vom Boden aus, ehe ich mir eine kleine Ausrittspause mit Rubina Ravenclaw gönnte. Inzwischen neigte sich auch der Tag allmählich dem Ende zu und so wurde es auch für mich langsam Zeit, fertig zu werden. Heroin Junkie und Throw a Diva longierte ich noch und auf No leaf clover schwang ich mich sogar noch einmal drauf. Dann konnten alle Pferde in die frischen Boxen und bekamen ihr Abendbrot. An Hedi sendete ich noch eine "Alles super"-SMS, ehe auch ich mich müde auf den Heimweg machte.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Hedone
    Datum:
    8 Juli 2012
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  • Picara
    Mutter: Paint my Pommes
    Vater: Forget your Sorrows


    Alter: 0 Jahre
    Größe: wird 154 cm
    Farbe: Brauner (Bay)
    Rasse: Welsh Cob/Welsh Sek. D
    Geschlecht: Stute


    Charakter: Entwickelt sich noch, zeigt sich aber schon jetzt besonders aufgeschlossen Neuem gegenüber
    Gesundheit: sehr gut

    Besitzer: Hedone
    Ersteller: Monsterflosse
    Vorkaufsrecht: Delilah & Monsterflosse

    Galopprennen Klasse: -
    Western Klasse: -
    Spring Klasse: -
    Military Klasse: -
    Dressur Klasse: -
    Distanz Klasse: -