Meine Teilnahme mit BB's Harmony

Die Kür:
Die Kür:
Während ich am Eingang der Halle darauf wartete, dass Monny und ich hineingerufen wurden, kraulte ich die kleine Stute hinter den Ohren und redete leise mit ihr. Ich wusste, dass dieser Tag für sie sehr, sehr aufregend war, denn schließlich herrschte hier viel Trubel und überall waren andere Fohlen, Pferde und Menschen, die, ebenso wie ich, auf gute Ergebnisse hofften. Ganz schön viel Stress für so ein kleines Fohlen. Ich strich ihr noch kurz die Mähne und den Schopf glatt und klopfte ihr den Hals, ehe wir durch einen knisternden Lautsprecher hineingerufen wurden. "Fays mit BB's Harmony bitte in die Halle", tönte es über das Gelände. "Los, Monny, jetzt sind wir dran!", sagte ich zu der Kleinen, deren Ohren aufgeregt spielten, die Lautsprecher waren ein ungewohntes Geräusch. Die Hallentüre wurde geöffnet und ich führte Monny in die Halle. Ich hielt den Strick locker in der Hand, er war eigentlich nur zur Sicherheit da, denn Monny, die Ungewohntem gegenüber immer sehr schüchtern und zurückhaltend begegnete, folgte mir auf Schritt und Tritt, fast, als wolle sie sich hinter mir verstecken! Was die Richter nicht wussten war, dass Monny trotzdem nicht zu unterschätzen war und in Wirklichkeit eine richtig wilde, lernwillige kleine Stute war. Wir hielten vor den Richtern an und grüßten. "Ok, Monny, dann mal los", flüsterte ich ihr zu und ihre kleinen, plüschigen Ohren richteten sich in meine Richtung. Ich schnalzte ein paar Mal mit der Zunge und die Kleine trabte an. Ich lief mit ihr erst einmal eine ganze Bahn durch die Halle, um den Richtern ihre Gangarten vorzuführen. Mir persönlich gefiel ihr Trab sehr, sehr gut und ich hoffte, dass der Galopp ebenso gut klappen würde! Als wir eine Bahn gelaufen waren schnalzte ich in der ersten Ecke noch einmal mit der Zunge und lief ein bisschen schneller. Monny verstand, denn das hatten wir wochenlang geübt, sofort und galoppierte an. Sie war ziemlich schnell und ich musste sie zurückhalten, um nicht am Strick neben ihr her geschleift zu werden! Während sie galoppierte merkte ich, dass ich mir eigentlich überhaupt keine Sorgen hätte machen müssen, denn alles funktionierte reibungslos! Ich parierte die Kleine wieder durch und ließ sie noch ein wenig Schritt gehen. Danach wollte ich mit ihr noch durch das Tor mit den Flatterbändern gehen, um den Richtern zu beweisen, dass Monny zwar schüchtern, aber sehr mutig war. Durch ein solches Tor zu gehen hatten wir auch sehr oft geübt, aber ich hatte vor, sie nicht hindurch zu führen, sondern sie sollte zu mir kommen. Ich machte also den Strick an ihrem Halfter fest, klopfte ihr en Hals und stellte mich auf die andere Seite des Tores. Monny stand ein bisschen verlassen da, aber als sie meine Stimme hörte spitzte sie die Ohren und kam, ohne mit der Wimper zu zucken, durch das Tor auf mich zugetrabt. "Super, Süße!", lobte ich sie überschwänglich und wir gingen zu den Richtern. Mit einem Nicken verabschiedete ich mich und Monny schnaubte glücklich. Eine gute Prüfung!
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