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Pferde-Geschichte, hier könnt ihr eure Geschichten Reinstellen.


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47 Antworten in diesem Thema

#41 J-chen

Geschrieben 05 July 2007 - 12:55 Uhr


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#42 J-chen

Geschrieben 05 July 2007 - 14:44 Uhr

Nele schält. Nele grollt. Nicht, weil es ihr zu viel Arbeit wäre, für 70 bis 80 Personen zu kochen. Auch nicht wegen des mageren Stundenlohns von 14 Mark. Nein. Was ihr nicht passt, ist die Herrschaft, unter die sie auf dem "Erlhof" geraten ist. Die Croves, die diesen Reiterhof irgendwo in Schleswig-Holstein betreiben, können den Hals nicht voll kriegen, obwohl sie längst Millionäre sind. Sie betrügen und bestehlen, wen sie können. Sogar einander. Petra Morsbachs "Geschichte mit Pferden" ist ein Reiterroman ganz ohne die Romantik, von der die Gattung gewöhnlich trieft. Zwar sind Namen und Orte frei erfunden, doch sonst stimmt fast alles.
Eingefügtes Bild Petra Morsbach bezieht ihre Stoffe aus der Wirklichkeit. Pferde kommen in diesem Roman nur am Rande vor, und bestimmt nicht im Kontext von Wettbewerb und Sieg. Petra Morsbachs Blick ist von Mitgefühl gesteuert. Tiere hinter Gittern tun ihr leid, der vernachlässigte Hund der Croves, ein alter Gaul namens Fritz, der für den Schlachthof bestimmt ist, die illegalen polnischen Arbeiter - alle tun ihr leid. Selbst mit dem Schurken Hemjö scheint sie manchmal Mitleid zu haben, obwohl er der skrupelloseste Schinder und Ausbeuter ist, den man sich vorstellen kann.
Hemjö Crove, 60, setzt auf Frechheit. Die Telefon- und Getränkerechnungen sind grundsätzlich zu hoch. Wenn ihm der Vater einer Schülerin mit einer Anzeige droht, sagt Crove: Soll er doch. Niemand hat ihn bisher angezeigt. Betrogen werden das Finanzamt, die Lieferanten, die Handwerker, die Kunden, das Personal, was Nele, die Beobachterin, teils wütend macht, teils fasziniert: das alles schadet weder Hemjös Selbstbild noch seinem Ansehen. Sein Ruf als guter Reiter und exzellenter Lehrer füllt die Kurse, die er für die Töchter wohlhabender Eltern abhält.
Trotzdem ist Crove arm dran. Seine Frau Gesine ist dreißig Jahre jünger als er und im Frühjahr stets auf dem Absprung. Dann geht sie ihm zum Beispiel mit dem Apotheker durch. Sie kommt aber immer wieder. Sie ist langbeinig, schlank, blond, unwiderstehlich - dabei habgierig wie er. Sie klaut ihm Geld, um es in Hamburger Boutiquen für Klamotten auszugeben.
Petra Morsfelds Roman kehrt das Klischee vom gehobenen Lebensstil um, vermeidet aber nur knapp ein anderes Klischee: dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Der knappe Berichterstattungsstil rückt das Buch in die Nähe einer gut geschriebenen Reportage; zumal die Autorin sich in erster Linie als Chronistin versteht, die einen guten Stoff zu Literatur verarbeitet.
Nele ärgert sich so oft über ihre geldgierige Herrschaft, dass sie am liebsten kündigen würde. Aber sie ist zu alt, um eine neue Arbeit zu finden. So bleibt sie Teil des Systems, denn ihre gute Küche trägt nicht wenig zur Attraktivität des "Erlhofes" bei. - Realitätsnah in diesem Roman sind nicht nur die geschilderten Verhältnisse, sondern auch deren Unauflösbarkeit. In jedem erfundenen Plot käme die ausgleichende Gerechtigkeit zum Zug.
Wenn man den Teig für 70 Pfannkuchen mit der Hand rühren muss, weil der Hausherr zu geizig ist, um Küchengeräte anzuschaffen, bleibt jeder Gedanke an Rebellion theoretisch. Zwischen Töpfen und Pfannen denkt sie viel nach, reflektiert ihr eigenes Leben, in dem es mehr Pech als Glück gab. Auch sie war in einer privaten Hölle gelandet, nachdem sie den "Falschen" geheiratet hatte. In Neles Wehrlosigkeit spiegelt sich das Schicksal einer Frauengeneration, die zur Ehe keine Alternative sah.
Die Erzählerin bezieht auch in ihrem Fall keine Stellung. Sie will das Leben zeigen, wie es ist: trivial. Im Einerlei der täglichen Verrichtungen verfliegt die Zeit. Ohne Bitterkeit nimmt Nele schließlich Abschied vom "Erlenhof". Petra Morsfeld hat ihre Geschichte aufgeschrieben - und mit witzigen Dialogen, einprägsamen Porträts, poetischen Naturschilderungen aus dem "guten" Stoff einen spannenden Roman gemacht.

#43 J-chen

Geschrieben 05 July 2007 - 14:48 Uhr

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#44 J-chen

Geschrieben 05 July 2007 - 14:50 Uhr

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#45 Krissi 39

Geschrieben 05 July 2007 - 16:31 Uhr

Ralf Baumeister beleuchtet die Rolle des Pferdes in den Kulten und Religionen prähistorischer Kulturen.
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vbmenu_register("postmenu_349335", true); Neuer BenutzerFalabellaRegistriert seit: Jun 2007Beiträge: 37 Joellen: 12,22Bank: 2.007,74Insgesamt Joellen: 2.019,96Joellen ÜberweisenEingefügtes Bild AW: Pferde-Geschichte, hier könnt ihr eure Geschichten Reinstellen. 1. DIE ENTWICKLUNGSGESCHICHTESpuren der ersten Vorfahren des heutigen Pferdes reichen etwa 60 Millionen Jahre zurück. Natürlich glich dieser Vorfahre dem heutigen Pferd nur sehr wenig: an den Vorderfüßen trug er jeweils vier Zehen, an den Hinterfüßen je drei Zehen, sein Rücken war gewölbt und er besaß Laubfresserzähne. Sein Lebensraum waren die ausgedehnten Wälder, es ernährte sich vorwiegend von Blütenpollen. Aus der frühen Form des Pferdes entwickelte sich im Laufe der Jahrtausende zahlreiche Wildpferdearten. Erst vor etwa 5000 Jahren begann der Mensch, das Pferd zu zähmen und als Reit- und Zugtier einzusetzen. Aus dem wilden Pferd wurde so mit der Zeit eine Haustierart, die der Mensch je nach seinen Bedürfnissen züchtete.

2.DIE ARBEITSPFERDE

Über 4000 Jahre lang standen die Pferde im Kriegsdienst des Menschen, sie wurden aber auch häufig für die Nutzung in der Wirtschaft verwendet. Pferde wurden früher vor allem als Zugtiere genutzt, um schwere Lasten und leichte Reisewagen und elegante Kutschwagen zu ziehen.

PFERDENUTZUNG IN DER WIRTSCHAFT

Die Technisierung konnte das Pferd in der Tat nicht verdrängen, sondern gab ihm neue Beschäftigungsmöglichkeiten. Tausende von Warmblutpferden zogen Omnibusse und Straßenbahnen. Schwere Kaltblutpferde schleppten das Rohrmaterial für den Eisenbahnbau an. Das riesige englische Kanalsystem benötigte und benutzte Pferde zum Ziehen der Boote, mit Lasten bis zu
70 Tonnen. Eine große Anzahl von Ponys dienten unter Tage in den Kohlebergwerken, trieben die Kurbeln der Kranwinden an und zogen die Kohlewagen. England-, Dales- und Fell-Ponys wurden für die Lastzüge zum Transport des Bleis eingesetzt.

LANDWIRTSCHAFT

Eine ganz bedeutende Rolle spielten Pferde in der Landwirtschaft während des 18. und 19. Jahrhunderts. Die gesamte Landwirtschaf war von den Pferdestärken abhängig. Sie mussten auf den Äckern Pflüge ziehen und
Getreide und Heu einfahren.

MILITÄR UND POLIZEI

Bis zum ersten Weltkrieg taten Millionen von Pferden ihren Dienst in den Armeen der ganzen Welt, sogar im Zweiten Weltkrieg war das üblich. Auch Polizeikräfte schätzen die psychologische Wirkung von Pferden und verwenden sie für Streifediensten in den Städten.

3.DIE VERSCHIEDENEN RASSEN

NEW FORESTPONY:
Herkunft: Hampshire/England
Größe: 130-140 cm
Farbe: Braune, Rappen, Füchse, Schimmel, keine Schecken
Charakter: intelligent, ruhiges Temperament, mutig, leistungfähig, willig
Aussehen: häufig edler Kopf, kurzer Hals, abfallende Kruppe, gedrungener
Körperbau;ähnelt im Typ einem kleinen Warmblüter

MUSTANG
Herkunft: USA
Größe: ca.145-150 cm
Farbe: Alle Farben, häufig Schecken
Charakter: zäh, genügsam, halbwild
Aussehen: oft großer, unedler Kopf, lange Ohren, trockenes Gebäude, mäßiger Behang

HANNOVERANER
Herkunft: Niedersachsen
Größe: 160-175 cm
Farbe: Füchse vorherrschend, Braune in allen Schattierungen, aber auch Rappen und Schimmel
Charakter: meist von ruhigerem Temperament, lernfähig und vielseitig
Aussehen: mittelgroßer Kopf, großrahmig, hoch angesetzter und getragener Schweif, starker Rumpf, tiefe Brust

SHETLAND PONY
Herkunft: Shetland- und Orkney- Inseln
Größe: 80-104 cm
Farbe: alle Farben
Charakter: mutig, eigensinnig, genügsam
Aussehen: oft großer, edler Kopf, mit kleinen, spitzen Ohren, große Augen, kurzer Hals, kräftiger, breiter Rücken, kräftiges
Mähnen- und Schweifhaar, abschüssige Kruppe mit tief angesetztem Schweif

ENGLISCHES VOLLBLUT
Herkunft: England
Größe: 145-176 cm, in der Regel um 163 cm
Farbe: Vor allem Braune und Dunkelbraune, aber auch Rappen, Füchse und Schimmel
Charakter: leistungsbereit, intelligent, temperamentvoll, mutig
Aussehen: kleiner, edler Kopf, große Augen, langer Hals, muskulöses, trockenes Gebäude, häufig hoher Widerrist, meist spärlicher
Behang.

4.DIE PFLEGE

In der Regel fängt man bei der Pferdepflege vorne links an und arbeitet sich nach hinten um dann von rechts vorne nach rechts hinten weiterzumachen. Die Hufe sollten vor und nach jedem Ritt überprüft und ausgekratzt werden. Zur Säuberung des Kopfes verwendet man kleine, weiche Kopfbürsten. Für grobe Verschmutzungen gibt es Striegel aus Metall. Mit einer Wurzelbürste kann anschließend der gelöste Schmutz in Fellstrichrichtung herausgebürstet werden. Das Abspritzen der Beine von unten nach oben nach einem langen Ritt oder bei heißen Temperaturen kühlt die Sehnen. Bei Arbeiten am Pferd, etwa bei der Hufpflege oder beim Beschlagen, kann man dem Pferd eine Fliegendecken überlegen, damit es nicht ständig mit der Abwehr von lästigen Fliegen und Bremsen beschäftigt ist.

5. DIE HALTUNG

Boxenhaltung: Die "pferdeunfreundlichste" Unterbringung ist die Gitterboxenhaltung. Sie bietet dem Pferd keine ausreichende Bewegungsfreiheit und verhindert den Kontakt zu anderen Pferden. Außerdem haben die Pferde zu wenig Kontakt mit Sonnenlicht, das für eine gute Gesundheit wichtig ist. Die beste Form der Boxenhaltung ist sicherlich die Außenbox mit anschließendem Paddock (Laufgang), weil das Pferd hier die Möglichkeit hat , sich etwas zu bewegen, sich im Freien aufzuhalten und Kontakt zu Nachbarn aufzunehmen. Laufstall: Im Laufstall werden mehrere Pferde zusammen gehalten. Sie können sozialen Kontakt aufnehmen und sich begrenzt bewegen. Offenstall: Er ist die beste Form der Pferdehaltung. Die Pferde leben in einem offenen Stallgebäude mit Auslauf und eventuell anschließender Weide zusammen. Sie können Kontakt aufnehmen und haben ausreichend Platz und Frischluft.
6.DIE AUSRÜSTUNG

Sattel: Die beiden gebräuchlichsten Sattelarten in Deutschland sind der Englisch Sattel und der Western-Sattel. Man wählt ihn je nach Reitweise und Pferd. Der Sattel muss unbedingt passen. Die Wirbelsäule braucht genug Platz und er muss gleichmäßig auf dem Rücken aufliegen.
Zaumzeug: Je nach Reitweise und Ausbildungsstand von Pferd und Reiter wählt man das entsprechende Zaumzeug und vor allem das Gebiss. (Das Gebiss ist Teil des Zaumzeugs, das im Maul des Pferdes liegt.
Gerte: Es gibt kurze Springgerten und lange Dressurgerten. Eine Gerte sollte niemals zur Bestrafung eingesetzt werden, sondern nur zur Hilfegebung. Das Pferd darf keine Angst vor der Reitgerte haben!!!!!!!!
Helm: Ein Helm gehört auf jeden Fall zur Ausrüstung eines Reiters!!! Denn auch der beste Reiter fliegt mal runter. Vor allem in Reitvereinen ist das Tragen eines Helmes Pflicht.
Stiefel: Reitstiefel gibt es aus Gummi, Plastik oder Leder. Weil die Stiefel recht eng sitzen, benötigt man einen hölzernen Stiefelknecht zum ausziehen.




Schon Ende des 19. Jahrhunderts wurden durch Veröffentlichungen des Paläontologen O.C. Marsh (1870) und eine Ausstellung des American Museum of Natural History auf eine kontinuierliche Evolution der Perde (Equus) über viele Zwischenstufen, ausgehend vom Eohippus (nun Hyracotherium genannt) im Tertiär hingewiesen worden. Heute findet man die Pferdeevolution in allen Biologiebüchern.
Nach einem weiteren Jahrhundert Forschung weiß man heute jedoch, daß die Entwicklung nicht geradlinig stattgefunden hat im Sinn einer Anagenese sondern, daß viele Spezies entstanden sind, die teilweise sogar bestimmte Evolutionsschritte rückgängigmachten und weiterhin gleichzeitig verschiedene Spezies koexistierten (Cladogenese).

Es wäre falsch zu sagen, Equus ist das Ziel der Pferdeevolution, nein Equus ist die einzig überlebende Gattung. Alle Mitglieder der Familie Equidae (Pferde, Zebras, Esel) sind Perissodactylen (= unpaarzehige Huftiere), die auf der 3. mittlere Zehe gehen). Unten das einzige Wildpferd (Asien)

Equus zebra


Equus asinus (Afrika)

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Equus caballus przewalski


Andere Perissodactylen sind Tapire und Rhinozerosse. Die modernen Pferdeartigen stammen vom Parahippus ab. Die meisten Spezies entstanden in Nordamerika. Man findet jedoch Fossilien auf allen Kontinenten außer Australien in der Antarktis. Unten ist der Familienstammbaum der Pferde abgebildet.
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Der Stammbaum unten zeigt deutlich die Cladogenese und die große Vielfalt der Spezies im Tertiär.

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Der Größenvergleich oben macht einen von mehreren Unterschieden deutlich, die sich in 55 Millionen Jahren herausgbildet haben.


Hyracotherium
Die Entwicklung begann im Eozän vor 55 Millionen Jahren mit dem Vorfahren aller Pferde, dem Hyracotherium (Eohippus), einem kleinen (ca. 50 cm Schulterhöhe), Blätter und Früchte-fressenden Waldtier.
Hyracotherium
sah überhaupt nicht wie ein Perd aus. Es hatte einen gewölbten Rücken, kurzen Hals, kurze Schnauze, kurze Beine und einen langen Schwanz. Früher nannte man es Eohippus. Das Tier ging auf Pfoten ähnlich wie die Hunde, mit der Ausnahme, daß es an jeder der 4 Vorderzehen und 3 Hinterzehen kleine Hufe hatte. Das Gehirn war klein, speziell die Vorderlappen des Großhirns. Es war damals für ca. 20 Millionen Jahre ein recht erfolgreiches Tier und blieb in dieser Zeit mit Ausnahme des Gebisses fast ohne Änderungen.

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Eingefügtes BildZähne von Hyracotherium

Orohippus und Epihippus
Im frühen Eozän (ca. 50 MJ) gab es einen langsamen Übergang von Hyracotherium zu Orohippus. (MacFadden, 1976). Orohippus sah Hyracotherium sehr ähnlich mit den oben genannten Merkmalen jedoch veränderten Zehen und Zähnen. Orohippus konnte festeres pflanzliches Material essen.
Aus Orohippus entstand Epihippus ( ca. 47 MJ). Auch er unterschied sich im Wesentlichen nur durch wiederum veränderte Zähne.
Im Oligozän veränderten sich die Pferde deutlich. Das Klima wurde in Nordamerika trockener, Graslandschaften entwickelten sich, die Wälder schrumpften. Die Pferde wurden größer und besaßen festere Zähne.
Mesohippus
Im späten Eozän erschien plötzlich ( geologisch betrachtet innerhalb einiger Millionen Jahre) die Spezies Mesohippus celer (ca. 40 MJ). Das Tier war größer als Epihippus (ca. 61 cm Schulterhöhe). Der Rücken war weniger gekrümmt, die Beine und der Hals länger, genauso wie der Gesichtsschädel. Eingefügtes Bild
Der Schädel hatte wie die späteren Pferde eine charakteristische Vertiefung (siehe oben rechts Pliohippus). Mesohippus hatte hinten und vorne 3 Zehen mit einem rudimentären 4. Zehen vorne. Er ging wie seine Vorgänger auf den Pfoten. Das Großhirn war deutlich größer, die Zähne wie die des Epihippus für festere Pflanzenteile. Unten eine Zahnreihe von Mesohippus.

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Vorderzehe

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Miohippus
Bald nach Mesohippus celer und einigen Verwandten erschien Miohippus assiniboiensis (ca. 36 MJ). Der Übergang kam plötzlich, jedoch kennt man einige Übergangsfossilien. Miohippus war wesentlich größer als Mesohippus, mit einem etwas längeren Schädel. Seine Zähne zeigten einen extra Kamm, der später typisch für die Pferde ist. Beide Spezies lebten ca. 4 Millionen Jahre zusammen. (Prothero & Shubin, 1989)
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Mesohippus starb im mittleren Oligozän aus. Im frühen Miozän (24 MJ) spaltete sich die Pferdefamilie in mindestens 2 Linien und einen kleine Seitenast auf:
  • 3-zehige Weidetiere namens "Anchitheren". Sie verbreiteten sich auch in Eurasien und lebten mehrere 10 MJ . Man erkennt sie an den einfachen Zähnen des Miohippus. Solche Arten waren Anchitherium und die großen Hypohippus und Megahippus.
  • Eine kleine Linie von Zwergpferden wie Archeohippus. Sie starben bald aus.
  • Eine Linie, die sich von Laub- zu Grasfressern entwickelte. Gras ist schwer zu kauen, da es wegen des Siliziumgehalts der Blätter die Zähne schnell abnutzt. Dehalb benötigten Grasfresser harte, scharfe Zähne.
Diese 3. Linie spezialisierte sich als Grasfresser mit einer Zementschicht auf den Zähnen und entwickelte sich besonders zu guten Läufern mit langen Beinen, längerem Schädel und größerer Körpergröße. Die Knochen begannen zu verschmelzen und die Tiere standen auf den Zehenspitzen.
Parahippus
Parahippus entstand im frühen Miozän (ca. 23 MJ). Ein typischer Parahippus war ein wenig größer als der Miohippus mit derselben Gehirngröße und Körperform. Parahippus war noch 3-zehig und zeigte eine weitere Entwicklung bei den Zähnen.
Er entwickelte sich rasch weiter zum Grasfresser Merychippus gunteri.(ca. 18-17 MJ).

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Merychippus
Ein typischer Merychippus war ca. 1 m hoch, das bisher größte Pferd. Der Gesichtschädel verändert sich zum typisch modernen Pferd, das Gehirn war deutlich größer, besonders das Kleinhirn. Dadurch war Merychippus beweglicher als frühere Pferde. Auch Merychippus war noch 3-zehig, jedoch stand das Tier schon völlig auf den Zehenspitzen mit einem großen zentralen Huf und längeren Beinen. Die ganze Extremitätenanatomie hatte sich bei Merychippus dazu entwickelt, sich schnell über einen harten Untergrund zu bewegen. Die Zähne hatte hohe Furchen mit einer dicken Zahnschmelzschicht. (siehe unten)

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Merychippus entwickelte sich rasch zu einer Vielzahl ( mindestens 19) verschiedener Spezies weiter. Darunter gab es 3 wichtige Linien:
  • 3- zehige Grasfresser namens Hipparion. Sie waren sehr erfolgreich und spalteten sich in viele Spezies in der neuen und alten Welt auf.
  • Ein Linie kleinerer Pferde wie Protohippus und Calippus, zusammen "Protohippine" genannt
  • Die Linie der echten Pferde, bei denen die seitlichen Zehen langsam verschwanden.
Vor ca. 10 MJ hatten sich eine sehr große Anzahl verschiedener Pferdearten entwickelt darunter Hipparions, Protohippines und echte, einzehige Pferde, die sich von der Merychippuslinie aus entwickelten.
Pliohippus
Im mittleren Miozän hatte sich Pliohippus (ca.15 MJ) als 3-zehiges Pferd entwickelt. Es sah den modernen Pferden sehr ähnlich, und verlor im Laufe der Evolution seine seitlichen Zehen.
Daraus entstanden einzehige Pferde wie Astrohippus und Dinohippus aus dem sich dann am Ende des Pliozäns ( ca. 4 MJ) das moderne Pferd Equus entwickelte.

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Die heutigen Pferde haben noch die Gene für seitliche Zehen (Griffelbeine). Selten wird ein Fohlen mit echten seitliche Zehen geboren. Während der 1. Eiszeit (2,6 MJ) wanderten Equus-Spezies nach Eurasien, Afrika (Zebras) und Südamerika.
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Am Ende des Pleistozän starben durch klimatische Änderungen und menschliche Jagd alle Pferde in Nordamerika aus.
Zusammenfassung Pferdeevolution:
Die Pferdeevolution ist durch die Entwicklung verschiedener Eigenschaften gekennzeichnet:
Ablauf der Evolution:
  • Kleine, laubfressende Waldtiere des Eozän (ab 55 MJ)
  • Mittelgroße Äser des späten Eozän-Oligozän (35 MJ)
  • Miohippus Radiation (24 MJ)
  • Entstehung von Grasland und Weiden (20 MJ)
  • Merychippus Radiation (20 MJ)
  • Einzehige Equidae (10 MJ)
  • Equus (4 MJ)
  • Moderne Pferdeartige

1. Körpergröße: Eingefügtes Bild
2. Extremitäten:


3. Gehirn:

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Das Gehirn nimmt deutlich an Volumen und Oberfläche zu.

4. Zähne:mit gerundeter Zahnoberfläche -----> Zähnen mit hartem Schmelz und tiefen, scharfen Furchen

http://www.biokurs.de/skripten/bilder/hyract.jpg
Zahnreihe Hyracotherium

http://www.biokurs.de/skripten/bilder/mesot.jpg
Zahnreihe Mesohippus

http://www.biokurs.de/skripten/bilder/eqtooth.jpg
Zahn von Equus


http://www.joelle.de...sc/progress.gif




#46 J-chen

Geschrieben 06 July 2007 - 17:06 Uhr

Araber (Pferd)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Araber Eingefügtes Bild Araberstute (28 Jahre alt)
Wichtige Daten Ursprung: nicht definierbar Hauptzuchtgebiet: überwiegend Europa und Nordamerika Verbreitung: weltweit Stockmaß: 140-156 cm Farben: alle Haupteinsatzgebiet: Sport-, Reit- und Nutzpferd Der Begriff Araber bezeichnet nicht, wie umgangssprachlich oft anzutreffen, die Rasse der Arabischen Pferde, sondern ist vielmehr eine eigene Rassegruppe innerhalb derselben. In die Rassegruppe Araber werden die Pferde eingeordnet, deren Blut nicht rein genug ist um als Vollblutaraber zu gelten, deren Anteil an Fremdblut jedoch zu gering ist, um einer der drei anderen Rassen (Shagya-Araber, Anglo-Araber oder Partbred-Araber) zugeordnet zu werden.
Zu Vertretern der Rassegruppe Araber zählen z.B.:
  • Ungarische Araber, die nicht der Gruppe der Shagya-Araber zugeordnet werden können
  • Arabische Pferde aus dem Libanon, Jordanien und der Türkei, deren Abstammungsnachweis nicht lückenlos dokumentiert ist
  • Arabische Pferde aus Ägypten, die wegen unklarer Herkunft nicht bei der WAHO eingetragen sind
  • Einzelne Pferde der russischen Tersker Rassen, die aufgrund einer Sonderstellung in Deutschland verschiedenen Rassegruppen zugeordnet werden
  • Arabische Pferde, deren Herkunft durch Verlust der Papiere nicht eindeutig geklärt werden kann (z.B. aufgrund von Kriegswirren)
  • Nachkommen der Stute Nigra-Zscheiplitz aus dem Vorkriegsgestüt Röblingen, vor allem aus dem ehemaligen DDR-Bestand. Nachdem diese Pferde als Arabische Vollblüter geführt wurden, wurde nach der Feststellung von geringen Fremdblutanteilen eine Umgruppierung in die Rassegruppe Araber vorgenommen.
  • Farbzuchten (Pintos u.ä.) mit einem Anteil an Arabischem Vollblut von über 90%
Merkmale [Bearbeiten]

Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild
Araberstute mit Fohlen


Jede Sparte der Arabischen Pferde hat andere Körpermerkmale, die je nach Zuchtziel, Anteil geführten Arabischen Vollbluts (AV) und Prägung des jeweiligen AV-Elterntieres, denen des Arabischen Vollblutes mehr oder weniger nahe kommt.
Die Rassegruppe des Arabers hat kein spezielles Zuchtziel, weshalb hier auch keine konsolidierten Exterieur- und Interieurmerkmale zu finden sind. Da jedoch Vertreter dieser Rassegruppe häufig höher im Blut stehen als die, der anderen Rassengruppen, weisen die Merkmale nicht selten Ähnlichkeiten mit denen des Arabischen Vollblutes auf. Diese sind in dem Artikel über das Arabische Vollblut beschrieben.

#47 Gast_~CirA~_*

Geschrieben 03 October 2007 - 14:03 Uhr

ähm tschuldigung aber dieses thjema isn spam thema, da ihr texte kopiert und die einfügt udn dann ncoh sole :
cgvhkhn n nl beiträge schreibt, des is nciht erlaubt

#48 Ivi.Kiwi

Geschrieben 03 October 2007 - 14:17 Uhr

Das ist verboten. Das Thema lösche ich sofort.





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