Steckbrief: PALOMINO -

Dieses Thema im Forum "Pferde Steckbriefe" wurde erstellt von tropical, 7 Apr. 2005.

  1. tropical

    tropical Admin

    [​IMG]

    Steckbrief Palomino:

    Name:
    Palomino

    Heimat:
    erst Andalusien in Spanien, dann Amerika

    Max. Alter:
    ca. ??? Jahre

    Fellfarben:
    matt Goldglänzend, weiße Mähne & Schweif

    Stockmaß:
    ca. 1.48 - 1.63 cm

    Gangarten:
    Schritt, Trab, Galopp, ...

    Charakter:
    ???

    Körperbau:
    Das Palomino hat eine gerade Schulter und einen kurzen geraden Rücken. Oft hat das Palomino auch helle Hufe und helles Deckhaar. Palominos haben etwas dunkele Augen und eine hohe Schweifhaltung.

    Anderes über das Palomino:
    ???


    Wenn ihr noch etwas wisst was man noch zu dem Steckbrief dazuschreiben kann,
    oder wenn ihr etwas wisst was hier nochnichtdrinnen steht,
    schreibt es einfach hier in diese Thema rein!
    [​IMG]
     
  2. danieell

    danieell Guest

    Steckbrief: PALOMINO

    Palominos gelten mit ihrem goldglänzenden Fell, welches noch durch die weiße Mähne und den weißen Schweif in der Wirkung unterstützt wird, als die Schönheiten in der Pferdewelt. Diese Farbe - auch Isabellenfarbe genannt - wird seit Jahrhunderten gezüchtet. Und die Tatsache, daß dabei nicht immer wieder Isabellen entstehen, ist für die meisten Züchter eine Herausforderung, der sie einfach nicht widerstehen können.
    In den meisten Staaten ist der Palomino nur als Farbtyp und nicht als Rasse anerkannt. In Großbritannien zum Beispiel können alle palominofarbenen Pferde in der britischen Palomino Society eingetragen werden, auch bodenständige Ponyrassen wie etwa das Welsh Mountain, das New Forest oder das Shetlandpony, bei denen diese Farbe ebenfalls vorkommt.
    In Amerika dagegen is der Palomino als Rassetyp anerkannt. Dort wurde 1936 die Palomino Horse Association gegründet, mit dem Ziel, eine charakteristische Zucht zu erhalten und bestimmte Blutlinien zu registrieren. Inzwischen hat man aber erkannt, daß die Natur nicht so mitspielt und es genetisch einfach nicht möglich ist, immer wieder Palominos zu bekommen. Das hat aber der Rasse oder der Zucht keinen Abbruch getan. Dieses genetische Phänomen, das man auch »nichtvollkommene Dominanz« nennt, bewirkt, daß auch das Produkt zwischen Palomino-Hengst und Palomino-Stute nicht unbedingt ein Palomino-Fohlen sein muß. So haben sich inzwischen wenigstens vier verschiedene Zuchtsysteme herauskristallisiert, um einen hohen Prozentsatz an »Farbechtheit« zu gewinnen. Werden zwei Palominos gepaart, so ist das Ergebnis entweder ein Fuchs oder ein Albino; wird ein Palomino mit dem Fuchs gepaart, gibt es entweder einen Palomino oder einen Fuchs; die Paarung zwischen Palomino und Albino ergibt entweder einen Palomino oder ein Albino. Bei der Paarung zwischen Fuchs und Palomino entsteht fast immer ein Palomino, aber oft ist die Farbe nicht so wie gewünscht. Es gibt weltweit sehr viele Palominos aus den unterschiedlichsten Pferderassen, und alle haben sich in den verschiedensten Disziplinen einen Namen gemacht. Es gibt Quarter Horse Palominos, die besonders gut für die Western-Reiterei geeignet sind, halbarabische Palominos, die vor allem in Großbritannien als Showpferde beliebt sind, und viele andere unbekannte Pferde, die gut unter dem Sattel wie auch vor dem Wagen gehen. Größe: mindestens 143 cm, höchstens 163 cm.
    Farbe: wie eine völlig neue Goldmünze, eventuell etwas heller oder dunkler; aber immer im gleichen Ton. Dichte weiße Mähne und weißer Schweif sind Bedingung.
    Allgemeine Beschreibung: hübscher Kopf mit viel Platz zwischen den Augen, die dunkel oder nußbraun sind. Kleine, aufmerksame Ohren. Gleichmäßige
    Gliedmaßen, ausgeprägter Widerrist, kurzer, gerader Rücken und natürliche hohe Schweifhaltung.
    Abzeichen: Weiß im Gesicht ist erlaubt, aber nicht größer als Blesse, Stern oder Strich. An den Beinen nur am Knie und am Fesselgelenk erlaubt.
    Haut: Die Haut kann dunkel oder goldfarben sein. Die Palomino Horse Association zieht keine bestimmte Farbe vor. Tiere mit pigmentloser, d.h. rosa-farbener
    Haut und hellen Augen werden nicht zur Zucht eingesetzt.
     

Diese Seite empfehlen