In vitam et mortem

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Kim07, 20 Aug. 2012.

  1. Kim07

    Kim07 Aktives Mitglied

    Joa, Loulou und ich wollten auch mal Rs eröffnen ^^

    [​IMG]
    Design © Kim07 I Bilder © dA
    Auf Leben und Tod.

    Wir schreiben das Jahre 1152 nach Christus. Es ist die Zeit Königs Friedrich I. aus dem staufischen Adelsgeschlecht. „Barbarossa“, wie er schlicht genannt wird zum König des römisch-deutschen Reiches.

    Ihr seid einfache Bürger, kämpft mit dem harten Leben der Arbeiterschicht. Schuldeneintreiber und Hinrichtungen gehören an die Tagesordnung. Die Meisten halten sich aus allem raus, um bloß nicht selbst am Seil zu hängen....
    Neben den einfachen Arbeiter, die Schweiß und Blut für ihre Familie geben, gibt es natürlich die Adelsschicht, die auf Kosten der Armen leben, sie ausbeuten und einfach in Wohlstand und Reichtum hineingeboren wurden.

    Doch von ihnen gibt es auch das genaue Gegenteil, die Diebe und Räuber, die sich an anderen bereichern und um sich ein schönes Leben zu machen auch über Leichen gehen würden.

    Manchmal, wenn sie doch erwischt werden, landen sie aber als Leiche irgendwo. Tut bloß nichts, was in irgendeiner Form von der Norm abweicht, sonst landet ihr als Hexe/r im See oder auf dem Scheiterhaufen. Das Leben ist hart, die Arbeiterschicht lebt auf 6 m² zu einer ganzen Familie. Krankheiten breiten sich aus, aber den König interessiert das nicht sonderlich, solange er sein Geld bekommt.

    Doch wie sagt man so schön? Jeder ist seines Glückes Schmied und vielleicht gibt es immer ein paar Ausnahmen, die das nicht über sich ergehen lassen, selbst wenn sie dafür mit ihrem Kopf bezahlen müssten.

    Regeln:
    - Achtet bitte auf REchtschreibung/Grammatik
    - Pro Person erst mal nur einen Charakter
    - Sonst die Üblichen :)

    Steckbrief:

    Code:
    [b]Nachname: [/b]
    [b]Vorname: [/b]
    [b]Geschlecht: [/b]
    [b]Geburtstag und -ort:[/b]
    [b]Stand in der Gesellschaft:[/b]
    [b]Vater: [/b]
    [b]Mutter: [/b]
    [b]Geschwister: [/b]
    [b]Sonstige: [/b]
    [b]Haustiere: [/b]
    
    [center][b]Aussehen: [/b]
    [b]Besonderheiten: [/b][/center]
    [center]
    [b]Charakter: [/b]
    [b]Stärken: [/b]
    [b]Schwächen: [/b]
    [b]Vorlieben: [/b]
    [b]Abneigungen: [/b]
    
    [b]Vorgeschichte: [/b]
    
    [b]Sonstiges (wie Beruf o.ä.)[/b]

    Nachname: Windsor
    Vorname: Valentin
    Geschlecht: M
    Geburtstag und -ort:
    20.06.1129 I Schwaben
    Stand in der Gesellschaft:
    Ziemlich hoch, Adelsschicht

    Vater: Georg Windsor
    Mutter: Elizabetz Windsor
    Geschwister: Philipp, den aber liebend gerne aus seinem Leben streichen würde
    Sonstige: /
    Haustiere:
    mehrere Hunde

    Aussehen: Valentin hat schwarze Haare, die relativ kurz geschnitten sind. Er ist recht muskulös, gut gebaut und hat schokobraune Augen.
    Besonderheiten:
    Lange Narbe, die sich über seinen Rücken zieht.

    Charakter: Wie wohl die wenigsten Adeligen ist er eingebildet, stellt sich über die 'einfachen' Brüger, ebenso seine Familie. Er ist aufbrausend, wenn ihm etwas misfällt. Freundlich ist er nur selten, wenn zu Adeligen Frauen... Allerdings ist das alles nur eine Fassade, eigentlich ist er ein freundlicher Mensch, nur dass niemand ihn wirklich kennt^^
    Stärken: Sein Aussehen, das Geld, welcher er bzw seine Familie besitzt und der Stand in der Gesellschaft sprechen für sich. Er kann gut reiten und ist teilweise höflich
    Schwächen: Die einfachen Bürger mag er nicht sonderlich, seine Bedinsteten behandelt er mit wenig Respekt. Zumindest sagt er es.
    Vorlieben: Seinen Spaß haben, gutes und teurer Essen, allgemein teures leben
    Abneigungen:
    Bürger, die nicht tun, was sie sollen, das 'normale' leben. Obwohl er eher die Adeligen verachtet, wovon natürlich niemand weiß. Sein Bruder ist ihm ein besonderer Dorn im Auge, er ist der typische Adelige, arrogant und eingebildet. Außerdem anscheinend Recht eifersüchtig auf ihn selbst, aber tja, er ist nun mal der erstgeborene und war schon immer der Favorit seines Vaters.

    Vorgeschichte:
    Es gibt nicht viel zu sagen, er wuchs unter Kindermädchen auf und soll irgendwann seine Eltern ersetzen.
    Sonstiges (wie Beruf o.ä.) /​
     
  2. Loulou

    Loulou Bekanntes Mitglied

    Nachname: unbekannt
    Vorname: Sarah
    Geschlecht: weiblich
    Geburtstag und -ort: unbekannt, ca. 1136
    Stand in der Gesellschaft: Dienstmädchen --> niedrig
    Vater: unbekannt
    Mutter: unbekannt, wurde von einem Dienstmädchen aufgezogen
    Geschwister: unbekannt
    Sonstige: //
    Haustiere: //

    Aussehen: Sarah ist sehr zierlich, nahezu mager. Und trotz ihres eingefallenen Gesichtes und den zum Teil hervorstehenden Knochen kann man ihre jugendliche Schönheit nicht übersehen. Ihr Haar ist lang und dunkelbraun, nahezu schwarz. Ihre Lippen sind voll und wohl geschwungen, und sie blickt einen aus eisigen, blauen Augen an.
    Besonderheiten: /

    Charakter: Sarah ist ruhig, zurückhaltend und stillschweigend. Sie ist treu ergeben, zuverlässig und flink. Eigentlich perfekt. Zumindest scheint es so..
    Stärken: wohl ihr Äußeres, auch wenn es recht herunter gekommen ist, zudem ihre Ergebenheit
    Schwächen: sie verdrängt alles und frisst es lieber in sich hinein, was sie wohl irgendwann in den Wahnsinn treiben wird
    Vorlieben: das Alleinsein ist das einzige, was sie glücklich macht
    Abneigungen: die Arbeit, was jedoch der einzige Bestandteil ihres Lebens ist, ins besondere Valentin

    Vorgeschichte: Sarah wurde von Georg Windsor als Baby gefunden, ihre Eltern ermordet, gehangen. So nahm er sie bei sich auf und sie wurde von einem Dienstmädchen großgezogen, bis sie dann selbst dem Lord dienen musste, seit sie sechs ist.

    Sonstiges (wie Beruf o.ä.) Dienstmädchen im Hause des Valentin Windsor
     
  3. Floooh

    Floooh Bekanntes Mitglied

    Nachname: Mercouri
    Vorname: Emelia
    Geschlecht: Weiblich
    Geburtstag und -ort: 22.07.1134
    Stand in der Gesellschaft: Bäuerin
    Vater: Benedikt Mercouri (Gestorben, als Elena 5 Jahre alt war)
    Mutter: Josephine Mercouri
    Geschwister: Beth, 12 Jahre alt
    Sonstige: //
    Haustiere: Einen Hund, 2 Kühe und 2 Schafe, womit sie ihr Geld verdienen

    Aussehen: Emilia ist eine zierliche schlanke Frau mit dunkelbraunen leicht welligen Haaren. Sie reichen ihr ungefähr zu den Schulterblättern, doch meistens trägt sie sie zu einen schönen gZopf.
    Ihre Augen sind moosgrün und verleihen ihr, trotz ihres schweren lebens, erstaunliche Stärke.
    Besonderheiten:
    Trägt meistens Kleiner mit lngeren Armen, da sie eine lange Narbe, quer über den Arm trägt.

    Charakter: An sich ist EMilia immer freundlich und ist bemüht, einen guten Eindruck zu hinterlassen, doch oft redet sie auch ohne zuüberlegen, was sie schon oft in Schwierigkeiten gebracht hat. Sie tritt Fremden gegenüber immer mit Misstrauen und Distanz auf. Dennoch hat sie ein gutes Herz und ist für Menschen, die ihr Nahe stehen immer da
    Stärken: Die ist Geschickt und clever, kann gut mir Waffen umgehen, Warmherzig
    Schwächen: etwas tollpatschig und vorlaut
    Vorlieben: Sie liebt die Felder, sowie die Tiere der Dörfer.
    Abneigungen: Die Oberschicht, da sie ihren Vater umgebracht haben und ihre Schciht einfach wie den letzten Dreck behandeln.

    Vorgeschichte: Emilia wuchs schon seit ihrer Geburt in dem Haus auf, in welchem sie noch heute lebt. Sie wurde immer mit viel liebe großgezogen und gut erzogen, weshalb sie umso weniger das Verhalten der Adligen verachtet. Als sie 5 Jahre alt war, wurde ihr Vater vn einigen der Wachleute auf dem Schloss ermordet, weil er sich beschwert hatte.
    Heute muss sie sich fast alleine durchschlagen, da ihre Mutter krank ist, und ihre kleine Schwester sich um sie kümmert, daher ist EMilia für das Geld zuständig

    Sonstiges (wie Beruf o.ä.) Lebt am Rand der Stadt auf den Feldern in einer kleinen Hütte. Durch das tägliche Melken der Tiere, verient sie sich Geld, indem sie es auf dem Markt verkauft.​
     
  4. vikulja

    vikulja Bluub :3

    Nachname: Windsor
    Vorname: Phillipp
    Geschlecht: Männlich
    Geburtstag und -ort: 30. Dezember, 1132 (19 Jahre alt) I Schwaben
    Stand in der Gesellschaft: Adeliger
    Vater: Georg Windsor
    Mutter: Elizabeth Windsor
    Geschwister: Valentin Windsor
    Sonstige: /
    Haustiere: Seine Familie besitzt mehrere Hunde, auch Philipp selbst besitzt zwei eigene Jagdhunde.
    Da er auch gerne ausreitet, hat er auch, wie es sich für jemanden mit so einem hohen Status gehört, ein eigenes Pferd.
    Aussehen: Philipp unterscheidet sich äußerlich ziemlich von seinem Bruder - er hat helle, blonde Haare, die schon beinahe in einem Weißblond - Ton liegen, und gehen von der Länge her etwas über das Kinn / den Nacken - passend zu seiner hellen Haut.
    Seine Augen sind dagegen in einem kalten blaugrauen Ton, der etwas tückisches in sich trägt.
    Sonst ist er mittelgroß, schlank, und durch den vielen Sport ist er auch recht sportlich gebaut.
    Insgesamt entspricht er ziemlich den Schönheitsidealen der damaligen Zeit.
    Besonderheiten: Wie die meisten adeligen Familien, ist auch die Familie von Philipp gläubig, weshalb er um seinen Hals immer eine silberne Kette mit einem kleinen Kreuz aus dem selben Material hängen hat.

    Charakter: Philipp teilt viele Eigenschaften mit seinem Bruder, zu dem er dennoch eine angespannte Beziehung hat. Insgesamt ist der blonde Windsor ziemlich egoistisch und arrogant - er nimmt sich viele Freiheiten, und denkt, dass er sich dank seines Ranges vieles erlauben kann, was die einfachen Bürger angeht.
    Durch seine strenge Erziehung und der Tatsache, dass man ihn und seinen Bruder immer nur von den Kindermädchen erziehen ließ, wie es bei den Adelskindern üblich war, hat er zu seinem Vater keine besonders gute Beziehung, der der Meinung ist, dass Valentin ein idealer Kandidat für das Erbe des Hauses ist, was in Phillipp Neid hervorruft. Er ist vom Charakter ziemlich kalt, und unberechenbar - dennoch ist er sehr schlau, und hat bei seinen Lehrern immer gute Ergebnisse eingebracht, was Sprachen anging.
    Stärken: Vor allem in seiner Macht liegt seine Stärke, obwohl er nicht der Älteste der beiden Windsor Brüder ist, hat er dennoch einen hohen Rang, und kann nach Belieben sein Geld ausgeben. Außerdem hat er damals den Umgang mit Schwert und Lanze beigebracht bekommen, wie es auch bei seinem Bruder der Fall ist. Auch Sprachen beherrscht er gut, auch wenn seine Eltern es nicht schätzen, da Sprachen eher für Frauen wichtig sind, und nicht für Männer, die mal in den Krieg ziehen könnten.
    Schwächen: Er ist sehr ungeduldig, und wenn ihm etwas an der Leistung seiner Bediensteten nicht gefällt, ergreift er auch härtere Maßnahmen. Außerdem hat er absolut keinen Respekt vor anderen, und sieht sich besser als seinen Bruder - der für ihn mittlerweile eher eine Art von Konkurrent geworden ist.
    Vorlieben: Außer für Unruhe zu sorgen, Geld auszugeben, der Jagd und dem Reiten, liegt eine von Philipps Leidenschaften im Tanzen. Für viele Tanzveranstaltung lässt er sich meistens prächtige Umhänge nähen. Doch egal wie ihm der Ball - Tanz mit der Dame gefallen hat, wechselt er sie einfach gegen eine Andere, und wirft dann schließlich sogar noch Spott hinterher.
    Abneigungen: Er mag seinen Bruder nicht besonders - außerdem kann er die ganzen Dorfbewohner und Bettler nicht leiden, weil er der Meinung ist, dass jeder selbst über sein Leben bestimmen kann, und diese nur faul sind, und auf den Kosten des Königreiches leben, ohne etwas dazu beizutragen.

    Vorgeschichte: Oben steht bereits das meiste - dennoch kann man sagen, dass er von Kindermädchen erzogen worden ist (wie sein Bruder). Das Verhalten seiner Eltern zu ihm, war jedoch immer etwas anders, als das zu seinem Bruder: Schon von Anfang an stand fest, das Valentin der Nachfolger werden würde, da er Älter war, und bildetete somit den Favoriten - auch wenn Philipp immer versuchte, die Leistungen seines Bruders zu überbieten.

    Sonstiges (wie Beruf o.ä.) Er ist gut im Schauspielern, und kann manchmal durchaus sympathisch und charismatisch wirken - im nächsten Moment kann er aber wieder kalt und egoistisch handeln.

    (Tut mir leid :D)
     
  5. Kim07

    Kim07 Aktives Mitglied

    Joa, wir denken, wir starten dann hier mal. Anmeldungen können natürlich trotzdem noch kommen :)

    Valentin
    Ziemlich in mich gekehrt und gedankenverloren saß ich an dem großen Tisch im Speisesaal und starrte an die mir gegenüberliegende Wand. Diese Gesellschaft war ja auch einfach ... zum Kotzen, doch das traf es recht gut. Und mein Bruder war wohl einer der schlimmsten, arrogant wie eh und je, vollkommen von sich überzeugt und zu allem Überfluss auch noch eifersüchtig wie ein kleines Kind. Kopf schüttelnd sah ich durch den Raum.
     
  6. Floooh

    Floooh Bekanntes Mitglied

    Schon? ^-^

    Emilia

    Der Morgen begann für mich natürlich früh wie immer. Und ebenfalls steckte der Tag voller Arbeit. Kurz nachdem ich mich angezogen hatte, lief ich hinaus in den kleinen Garten, den wir mit Mühe zupflegen versuchten. Viele der Bauern hier in der Umgebung mussten das letzte Stückchen Land schon abgeben oder eher gesagt es wurde ihnen einfach weggenommen, von einen zum anderen Tag. Wehrte man sich, gab es nur Unheil. Somit konnten wir uns glücklich schätzen, mit dme was wir hatten. Gleich neben der alten Holztür stand der selbstgemachte Korb. Ich schnappte ihn mir und lief zu den kleinen hecken, an denen dieses Jahr besonders viele Früchte wuchsen. Von Äpfel, Brennesseln und Johannisbeeren, hatten wir einiges an Essen, doch mehr als die Hälfte davon ging an die Königsfamilie, und der Rest blieb uns zum Verkaufen. Seufztend pflückte ich alles und legte es sorgfältig in den Korb hinein
     
  7. Loulou

    Loulou Bekanntes Mitglied

    Sarah
    Mit den ersten Sonnenstrahlen wurde ich wach und schälte mich hurtig aus dem Laken, dass als Decke diente. Hurtig fuh ich mit der Hand durch die dicken, dunklen Locken und begann sie dann zu einem Zopf zu flechten, ehe ich mir mein Klied überzog, dass wohl einmal weiß gewesen war. Seufzend strich ich mir eine Strähne hinter das Ohr, die sich schon jetzt wieder aus dem Zopf löste, jedoch hatte ich keine Zeit mehr, ihn erneuert zu flechten. Vor allem die jungen Windsors konnten ungemütlich werden, wenn es zu spät Frühstück gab. Also verließ ich meine Kammer und ging mit zügigen Schritten in die Küche, um dieses vorzubereiten.
     
  8. vikulja

    vikulja Bluub :3

    Philipp

    Widerwillig erhob ich mich aus dem Bett, meine Eltern hießen es nicht willkommen, wenn man sich zum Frühstück verspätete.​
    Die Sonnenstrahlen fielen in mein Zimmer - ein gutes Wetter für einen Ausritt, dachte ich mir nur.​
    Ein Diener hatte bereits meine Kleidung vorbereitet, die ich anzog. ​
    Mit Sicherheit waren schon die anderen wach - doch ich wusste schon, womit ich wieder über Valentin herfallen könnte, hm!​
    Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen, lief ich also die Treppen hinunter, um in den prächtigen Speisesaal zu gelangen, der schon wie ein Buffet hergerichtet war, das war meine Art zu leben.​
    Die Diener und Angestellten, die dauernd hin und her huschten, schien ich kaum noch wahrzunehmen, ich war es gewohnt - ich wurde eben in eine einflussreiche, mächtige Familie hineingeboren.​
     
  9. Kim07

    Kim07 Aktives Mitglied

    Valentin
    Allein schon seine Art, dieses Zimmer zu betreten, brachte mich innerlich zur WEißglut, äußerlich merkte man mir natürlich nichts an. Schließlich benahm ich mich ähnlich, wie er, nur, dass das nicht ich war. Ich betrachtete das Essen, welches, wie immer, köstlich aussah und blickte dann nochmals durch den Raum, allerlei Angestellte huschten umher und dafür wurden sie auch noch wie dreck behandelt.
     
  10. Floooh

    Floooh Bekanntes Mitglied

    Emilia

    Mit den frisch gepflückten Beeren lief ich dann wieder in das Haus hinein und stellte sie auf den alten Tisch. Sobald Beth, meine kleine Schwester wach war, konnte sie daraus einen Brei für meine Mutter machen. Ich hingegen, machte mich gleich wieder auf den Weg nach draußen, schließlich hatten auch unsere Tiere großen Hunger. Als nun alles fürs Erste erledigt war, griff ich mir die Obst und Gemüsekörbe und lief damit auf den Marktplatz. Der Weg dorthin war zwar nicht sonderlich lang, doch alleine, drei schwer bepackte Körbe zutragen, ließ den Weg kilometerweit erscheinen. Nach einigen Minuten hatte ich endlich den Platz erreicht, wo bereits jetzt eine Horde Menschen wild ihre Lebensmittel, Körbe, Vasen und ähnliches versuchten zuverkaufen.
    Ich setzte mich an einen noch recht leeren Fleck und sortiere meine "Ware" ordentlich in die Körbe, ehe auch ich versuchte ein paar Leute zu mir zulocken.
     
  11. vikulja

    vikulja Bluub :3

    Philipp

    Anscheinend kam ich also doch zu spät - verdammt! Dennoch sagte niemand etwas dazu, nur Vater warf mir diesen 'mahnenden' Blick zu.
    Gegenüber von Valentin ließ ich mich auf meinem Platz nieder und begrüßte alle mit einem 'Guten Morgen' auch wenn das nicht wirklich an meinen Bruder galt.
    Das Essen war zwar köstlich, doch ich hatte keinen besonderen Appetit, weshalb ich nur etwas Weißbrot mit einigen Beilagen aß. Viel mehr beobachtete ich diese ganzen Dienstmädchen, die dauernd umherliefen, wie die auf die Nerven gehen konnten.
    Einer fiel sogar der Teller zu Boden - so dass ich mich einen momentlang fragte, wofür wir die überhaupt bezahlten.
     
  12. Kim07

    Kim07 Aktives Mitglied

    Valentin
    Sein Blick, als eines der Mädchen einen Teller fallen ließ, gruselig. Wie konnte man nur so kalt sein? Ich war kurz davor, aufzuspringen und ihr zu helfen, aber die Jahre hier hatten abgehärtet. Ich wollte mir das mit meinem Vater nicht verspielen, also blieb ich still, sah nur kurz Kopf schüttelnd zu dem Dienstmädchen, obwohl ich weit aus lieber meine Familie mit diesem enttäuschten Blick angesehen hätte. Ich aß nur etwas Brot mit Käse, tja, wenn man mit ihnen isst und sowas sieht, verschlägt es einem ziemlich den Appetit. Aber meine Ansicht würde auch niemand verstehen.
     
  13. vikulja

    vikulja Bluub :3

    Philipp

    Ich war überrascht, als plötzlich auch noch ein Bote in den Speisesaal stürzte, und unserem Vater leise eine Nachricht überbrachte -
    doch die beiden unterhielten sich so leise miteinander, dass ich nur wenige Wörter aufschnappen konnte.
    Da ich keinen Hunger hatte, schob ich meinen Teller beiseite, und drehte mich mit einem leichten Grinsen zu meinem Bruder:" Sag mal Valentin, hast du dir etwa immer noch keine gute Gemahlin gefunden? Du wirst ja auch nicht mehr jünger - ein würdiger Nachfolger braucht das. Wenn du bald nicht handelst, sind die Guten doch alle schon weg - dann wird Vater aber enttäuscht sein, wenn du irgendso eine Grunhilde aus den Alpen heiraten musst, die weder schreiben noch lesen kann, hmm...?", sagte ich mit einem Funkeln in den Augen.
     
  14. Kim07

    Kim07 Aktives Mitglied

    Valentin
    Ebenso wie mein Bruder sah ich zu dem Boten, dann allerdings zu Philipp, wie er versuchte, mich zu ärgern. Aber da musste er sich wirklich was besseres ausdenken. "Wenn du dann fertig wärest, ich habe besseres zu tun, als mir so etwas anzuhören, wo du selbst doch keine Gemahlin an deiner Seite hast.", erwiderte ich, stand auf und verließ mit großen SChritten den Raum. Außerdem würde Vater sicher nicht von mir enttäuscht sein, ich war eben schon immer sein Favorit, im Gegensatz zu einem gewissen anderen in diesem Raum..
     
  15. vikulja

    vikulja Bluub :3

    Philipp

    So ein Mist, das war wohl schief gelaufen - schade, dass es schwer war, Valentin aus der Ruhe zu bringen, dennoch würde ich es unserem Vater noch zeigen, dass unser lieber Valentin nicht so perfekt war, wie er immer hingestellt wurde.
    "Wenn ich es wollen würde, könnte ich das schneller ändern, als es dir lieb ist... Mal sehen, wer dann der Favorit ist, wenn ich mir jemanden aus der Familie des Königs finde...", rief ich ihm noch nach, ehe er gegangen war.
    Er ging solchen Gesprächen meistens aus dem Weg, aber was soll's, er war schon immer so gewesen.
    "Würdet Ihr mir vormittags noch einen Ausritt erlauben, Mutter?", wandte ich mich an sie, ehe ich ebenfalls den Tisch verließ.
    Normalerweise fragte ich nach sowas nicht, aber unsere Eltern hatten oft Besuch, und es war unhöflich, diesen warten zu lassen.
     
  16. Floooh

    Floooh Bekanntes Mitglied

    Emilia

    Heute war ein durchaus gelungener Tag. Das Obst war gleich in der ersten Stunde fast vollständig verkauft, ebenso die getrockneten Kräuter, die ich vor meinem Aufbruch noch schnell eingepackt hatte. Als nach weiteren Stunde nur noch 2 Äpfel und einige Beeren in en Körben lagen, entschloss ich, wieder zurückzugehen. Das bisschen was ich dadurch verdient hatte, würde sicherlich für ein Leib Brot und ein paar Kleinigkeiten reichen. Wahnsinnig zurfieden lief ich über den Markt und fand tatsächlich ein relativ großes Brot und ein paar Samen, den Rest steckte ich zurück in den Lederbeutel, den ich mir um die Hüfte gebunden hatte. Ein paar Notgroschen waren nie verkehrt. Ich legte alles eingekaufte in den Flechtkorb und folgte dem steinernden Weg hinaus aus der Stadt und weiter über die Felder.
     
  17. Kim07

    Kim07 Aktives Mitglied

    Valentin
    Schweigend fuhr ich mir durch die Haare, ehe ich mein Zimmer betrat, ich ließ mich auf das Bett fallen, sah an die Decke. Erst Minuten später raffte ich mich auf, zog meine Reitsachen an und verließ mein Zimmer wieder. Heute würde wohl kein Besuch kommen, also konnte ich mir die Zeit vertreiben.
     
  18. Loulou

    Loulou Bekanntes Mitglied

    Sarah
    Als einer der jungen Lords plötzlich den Tisch verließ, hielt ich kurz in der Bewegung inne, ehe ich mich dann mit den anderen Dienstmädchen daran machte, den gedeckten Tisch wieder abzuräumen. Wie immer war viel übrig geblieben, viel zu viel. Während die anderen im Dorf hungerten, gingen der Lord und seine kleinen verwöhnten Söhne damit um, als wäre es Abfall. Jedoch hätte ich es niemals gewagt, diesen Gedanken laut auszusprechen, auchnicht, wenn keiner von ihnen in der Nähe war, dafür war ich ihnen zu viel schuldig.
     
  19. vikulja

    vikulja Bluub :3

    Philipp

    Gähnend machte ich mich also auf zum Stall, wo meine Fuchsstute bereits gesattelt wurde. Es war ein edles Pferd,
    dass ich bereits seit mehr als fünf Jahren besaß. Damals war es noch ein Schlachtross gewesen, weshalb es gut für die Jagd und einfache Ausritte geeignet war, da es weniger Angst hatte. Nach einer Weile saß ich also schon auf dem hübschen Fuchs, als meine Laune sich verschlechterte - natürlich sah ich vom Weiten meinen Bruder kommen, der anscheinend auch einen Ausritt geplant hatte - gut, sofern ich nicht mit ihm ausreiten musste, gab es kein all zu großes Problem.
     
  20. Kim07

    Kim07 Aktives Mitglied

    Valentin
    Ignoranz konntem an wirklich als meine STärke bezeichnen, so blendete ich meinen Bruder komplett aus und stieg stattdessen auf meinen bereits gesattelten Warmbluthengst. Natürlich war er bereits gesattelt, obwohl ich das liebend gern auch mal selbst übernehmen wollte, aber das würde ja nicht zu dem ach so reichen und ach so arroganten Kerl passen, der ich vorgab zu sein.
     

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