[Buch] Kara - Die Freiheit ruft

Dieses Thema im Forum "Eigene Geschichten" wurde erstellt von Yashafreak, 7 Juni 2006.

  1. Yashafreak

    Yashafreak "Yasha, du bist eine unlösbare Aufgabe"

    Endlich ist mein Buch fertig!

    Kapitel 1: Wie alles begann
    Kapitel 2: Die Creekside-Farm
    Kapitel 3: Das Leben mit den Menschen
    Kapitel 4: Der Anfang von Tornados Reise
    Kapitel 5: Die Versuche der Menschen mich an sie zu gewöhnen
    Kapitel 6: Die Hetzjagd
    Kapitel 7: Das Ende?
    Kapitel 8: Golden Fire
    Kapitel 9: Tornado und die Menschen
    Kapitel 10: Die Menschen und ihre Gewohnheiten
    Kapitel 11: Tornado wird verkauft
    Kapitel 12: Das Wiedersehen
    Kapitel 13: Fire und Tornado
    Kapitel 14: Das Feuer
    Kapitel 15: Der Abschied
    Kapitel 16: Wieder bei der Herde
     
  2. Yashafreak

    Yashafreak "Yasha, du bist eine unlösbare Aufgabe"

    Die Geschichte

    Wie alles begann
    Ich war gerade mal 2 Jahre als sich mein Leben radikal veränderte. Wilderer stöberten meine Heimat, eine kleine Herde mitten in der Steppe von Amerika, auf und versuchten uns zu fangen. Unser Leithengst versuchte nach Leibeskräften uns in Sicherheit zu bringen, doch ein Fohlen meiner älteren Schwester war noch zu klein und schwach um sich schnell genug in Sicherheit zu bringen.
    Meine Mutter meinte damals schon dass ich zu aufbrausend und stürmisch wäre und auch diesmal ging es mit mir durch. Wütend stürzte ich zurück und verteidigte das Fohlen, dass wie erstarrt an Ort und Stelle stand und zitterte. Die Wilderer sprachen etwas in der Menschensprache - die ich noch nicht verstand - und hetzten auf ihren sowieso schon zu Tode erschöpften Pferden auf mich zu. Ich versuchte auszuweichen, doch die Menschen waren schneller. Plötzlich legte sich eine Schlinge um mein linkes Vorderbein und ich stürzte schwer. Sofort warfen die Männer weitere Lassos, so, das ich mich später nicht mehr rühren konnte. Meine Herde beobachtete dies mit wachsendem Schrecken aus sicherer Entfernung, einzig Tornado, einer meiner besten Freunde, versuchte zu mir vorzudringen. Der Leithengst hielt in jedoch unter anhaltendem Gewieher zurück. Die Wilderer zerrten mich grob auf die Füße, und ich, zitternd und schwitzend, versuchte nicht mehr mich zu wehren. Langsam führten mich die Männer in ein neues, unbekanntes Leben.

    Die Creekside-Farm
    Es dauerte nicht lange da wurde ich in einen Transporter geschoben und in rabenschwarzer Dunkelheit in die Stadt zum Pferdemarkt gefahren. Angekommen wurde ich im Transporter, immer noch verschnürt wie ein Paket, geputzt. Mein schneeweißes Fell strahlte im Sonnenlicht als ich vorsichtig, einen Huf vor den anderen setzend, auf den großen Markt trat. Irgendwo wieherte ein Fohlen angsterfüllt nach seiner Mutter und vom anderen Ende des Platzes schallten die verzweifelten Rufe der Mutter zurück. Ich hatte Angst, so große Angst wie noch nie zuvor in meinem Leben. In meinen Augen sah man das weiße und ich bebte am ganzen Leib. Ich wollte rennen, rennen wie noch nie zuvor in meinem Leben nur weg von hier. Aber die Männer hatten andere Pläne mit mir. Ich wurde in die Mitte des Platzes gezerrt, wo auch schon andere Hengste, Stuten und Fohlen standen. Ich hatte schon davon gehört, dass die Menschen uns voneinander trennen, aber da waren Hengste mit Stuten nebeneinander angebunden. Die Hengste kämpften nicht etwa, nein, sie wieherten sich gegenseitig freundlich zu und zwei von ihnen schmusten sogar, soweit es das Seil mit dem sie angebunden waren zuließ, miteinander. Ich wurde neben eine ausgemerkelte Stute geführt die keine Notiz von mir nahm. Nach und nach wurden alle Pferde in einen eingezäunten Bereich geführt. Menschen hoben ihre Hände, und der letzte der die Hand hob holte sich das Pferd und nahm es mit fort. Schließlich kam ich an die Reihe. Die alte Stute neben mir kam zeitgleich mit mir in den Ring. Für sie wurde zuerst geboten. Es waren nicht viele die die Hand hoben und schließlich als sie weggeführt wurde hörte ich hinter mir zwei Pferde flüstern: „Die Arme, das war der Typ der das Fleisch für die Hunde herstellt. Die wird nicht mehr lange Leben!“ Nun war es mit meiner sowieso schon überstrapazierten Angst und Geduld vorbei. Ich bäumte mich unter Atembeschwerden und Schmerzen durch die Seile auf und begann wie verrückt zu wiehern. Knall, Knall, Knall die Seile rissen und ich war zumindest halbwegs frei. Noch ein Knall, aber diesmal ein gänzlich anderer halte plötzlich über den Hof. Männer mit langen Stahldingern in ihren Händen, aus denen das Geräusch kam, kamen plötzlich angeritten. Die Menschen fingen an zu schreien und ein heilloses Chaos entstand. Ich versuchte weg zu galoppieren, doch einer der Männer mit den Stahldingern kam auf mich zu und hielt mich fest. Zum zweiten Mal an diesem Tag wurde ich nun in einen Hänger geführt und weggefahren. Doch diesmal war die Fahrt kürzer. Mit einem erschöpften Keuchen ging der Motor schließlich aus und die Klappe des Hängers wurde aufgemacht. Ich sprang, endlich von meinen Fesseln befreit, den Hänger herunter und hatte prompt wieder ein Lasso um den Hals. Wütend schnaubend wurde ich auf ein eingezäuntes Stück Gras geführt, welches die Menschen „Weide“ nannten. Langsam ging die Sonne unter und ich wurde ruhiger. Sehnsuchtsvoll blickte ich nach Süden, wo meine Herde wahrscheinlich immer noch nach mir suchte und meine Mutter ganz bestimmt verzweifelt nach mir wieherte. Von diesen Gedanken begleitet schlief ich schließlich ein.


    Das Leben mit den Menschen
    Am nächsten Morgen wachte ich, erschrocken durch ein Geräusch, ziemlich früh auf. Ein riesiges weißes Ungetüm* kam über den Hof geholpert und ab und zu stieg jemand aus und holte ein Ding, welches die Menschen Flaschen nennen, zu sich in das Ungetüm. Ich tänzelte aufgeregt und zum ersten Mal seit ich auf die Weide gebracht wurde, hörte ich vertraute Stimmen. Pferdestimmen. „Sie dir die doch mal an, die hält sich wohl für was ganz tolles.“ Ich drehte mich um und gewahrte zwei Stuten, die eine hell-, die andere dunkelbraun, die mich argwöhnisch musterten. „Ich habe gar nicht gehört, dass eine neue Zuchtstute auf den Hof kommt. Bestimmt ist die wieder so eine wilde die gerade mal ein paar Tage mit Menschen zu tun hat!“ Zögernd, Schritt für Schritt ging ich auf sie zu. „Ähm, was ist eine Zuchtstute?“ fragte ich zögernd. „Hab ich es dir nicht gesagt, sie ist eine Wildstute“, und zu mir gewandt sagte sie, „bild dir da ja nichts drauf ein, wir wissen wie es mit euch ist, immer aufbrausend und unberechenbar!“ Total verschüchtert von dem Verhalten der Stuten, denen ich doch nichts getan hatte, schrak ich heftig zusammen als hinter mir noch eine Stimme ertönte. „Lasst sie gefälligst in Ruhe!“ Die zwei anderen Stuten legten die Ohren an und gifteten: „Das ist mal wieder typisch Destiny, immer darauf bedacht sich mit den neuen gut zustellen.“ Zum Glück kamen dann zwei Menschen die die zwei zickigen Stuten von der Weide holten. „Mach dir nichts aus ihnen, sie sind nur neidisch.“ Endlich hatte ich die Gelegenheit, meine Verteidigerin mal näher zu betrachten. Sie war eine kohlpechrabenschwarze Stute mit weißen Vorder- und Hinterhufen. „Ich habe mich noch nicht vorgestellt“, sprach sie redselig, „Ich heiße Black Destiny, aber meine Freunde nennen mich Dest.“ Schon begann ich auch aufzutauen und zu Dest, ich hatte beschlossen das sie ab jetzt meine Freundin ist, entgegnete ich munter: „Ich heiße Kara!“ Glücklich über einen Gesprächspartner schnaubte sie: „Ok, Kara! Aber… haben dich die Menschen wirklich Kara genannt? Das ist doch eigentlich ein Name den die gar nicht kennen!“ – „Die Menschen geben euch hier Namen? Also mich hat meine Mutter so genannt! Ich will auch keinen anderen Namen haben!“, meinte ich überrascht und entsetzt. Beunruhigt darüber das die Menschen unser ganzes Leben umkrempeln wollten, fing ich an im Kreis zu gehen. „He, beruhige dich, irgendwann wirst du dich daran gewöhnen!“, beruhigte mich Dest. So vergingen mehrere Tage in denen mich Dest über all das was ich bei den Menschen wissen musste aufklärte.

    Der Anfang von Tornados Reise
    Tornado lungerte wie schon seit Tagen schlecht gelaunt herum, und schmiedete Pläne wie er Kara retten könne. Die anderen Junghengste argwöhnten sein Verhalten nur und meinten, dass ich diese Aufregung gar nicht wert sei. Aber irgendwann wurde es Tornado zufiel. Blitzschnell galoppierte er von der Herde weg, so schnell, dass nicht einmal sein Vater und unser Leithengst Storm ihn aufhalten konnte.
    Er galoppierte weiter und weiter, bis er an ein kleines Dorf kam. Sein erster Gedanke war: „Endlich, Menschen!“ Doch die Freude hielt nicht lange an. Menschen muss nicht gleichzeitig auch Kara heißen! Er verlangsamte sein Tempo bis er in einen zögerlichen Schritt verfiel. Mit weit aufgeblähten Nüstern versuchte er eine Witterung aufzunehmen. Er roch auch Pferde aber aus der Entfernung konnte er nicht unterscheiden ob ich dabei war. „Dann warte ich eben bis es Dunkel wird!“, dachte er sich. Er suchte sich einen geschützten Platz und fiel in einen unruhigen Schlaf.

    Die Versuche der Menschen mich an sie zu gewöhnen
    Ich war jetzt insgesamt sieben Sonnen auf dem Hof. Langsam kannte ich alle Pferde, ob ich sie nun mochte oder nicht. Es gab mehrere Hengste, einer hieß Golden Fire, die Stuten mit Fohlen, die ohne und dann noch ein paar Wallache (Das Problem warum Hengste und Stuten auf dem Pferdemarkt zusammen angebunden waren, wäre dann also gelöst). Von den Stuten ohne Fohlen kannte ich jetzt Gipsy, die hellbraune Stute die ich am Anfang kennen gelernt hatte, und Patrizia, das war die dunkelbraune. Dann kannte ich noch Gentleman und Monsieur, beide waren graue Wallache. Aber am meisten mochte ich Dest und die Fohlen. Sie erinnerten mich an meine Herde und Dest vor allem an meine Mutter, die ihr doch so ähnlich war.
    Als ich nun eines Morgens aufwachte, kamen zwei Männer auf mich zu. Nichts ahnend ging ich vorsichtig zu ihnen, doch als der eine ein komisches Lederding schwenkte, Dest hatte diese Dinger Halfter genannt, wurde mir doch ein wenig mulmig und ich verzog mich in die hintere Ecke der Weide. So ging das ganze Spiel tagelang, bis sie mich einmal fingen. Ich wehrte mich verzweifelt, stieg und zerrte an dem so verhassten Seil was vom Halfter baumelte und in der Hand eines Mannes endete und trat dem zweiten gegen die Hand. Danach rührten sie mich tagelang nicht mehr an. Ich stand alleine auf der Weide, keiner der Pfleger hatte sich die Mühe gemacht ein Pferd als Gesellschaft bei mir zu lassen, als Dest von einem blassen Jungen zu mir geführt wurde. Ohne Scheu ging er bis in die Mitte der Weide machte Dest lose und ging wieder. Von mir hatte er keine Notiz genommen. „Wer war das? Ich kenne ihn nicht.“ Dest blinzelte mich an: „ Also erstens: Das ist ein neuer Pferdepfleger, er ist mit deiner und meiner Pflege beauftragt worden.“, sie schwoll sichtlich unter ihren nächsten Worten an, „ und: Ich bekomme ein Fohlen, Kara, stell dir das vor! Ich werde Mutter!“ Sie sprach das Wort so komisch aus das ich lachen musste: „Herzliche Glückwunsch, Dest. Ich freu mich für dich!“
    So vergingen wieder mehrere ereignislose Wochen in denen ich mich mit Dest gemeinsam auf das Fohlen freute.

    Die Hetzjagd
    Als Tornado aufwachte hatte es gerade zu Dämmern begonnen. Müde streckte er erst mal seine Glieder und trabte näher an das Dorf heran. Er konnte jetzt riechen wo die anderen Pferde waren. Es gab nur eine einzige Stelle im Dorf wo sie gehalten wurden. Tornado stand am Weidenzaun der insgesamt 7 Koppeln und wieherte nach mir. Doch die einzige Antwort die er bekam war lautes Hundegebell. Lichter gingen in den Häusern der Menschen an und mit der einschläfernden Atmosphäre der Nacht war es vorbei. Tornado wurde immer unruhiger und fing an, an der Koppel entlang zu traben. Als die ersten Menschen ihn sahen bemerkte er es nicht. Erst als hinter ihm etwas auf dem Boden scharrte drehte er sich ruckartig um, doch es war zu spät. Die Menschen hatten ihn eingekreist und warfen ihre Lassos nach ihm. Wütend durchbrach Tornado trotz der Seile die schon um seinen Hals hingen den Kreis derer die in Festhalten wollten und stob davon. Er war fast blind vor Angst. Jetzt wusste er wie Kara sich gefühlt hatte und eine Woge des Mitleids und der Zuneigung durchfuhr ihn, doch er hätte besser auf den Weg achten sollen. Das immer währende Gebell und Gebrüll hinter ihm tat sein übriges als er über einen plötzlich auftauchenden Baumstamm sprang. Er kam nicht hoch genug und einer der Stricke verfing sich in einer Verästelung des Baumes. Tornado stürzte schwer und verlor das Bewusstsein.


    Was in der Zwischenzeit geschah
    Und wieder war ich eine Sonne länger auf dem Hof. Der blasse Junge kümmerte sich um mich und Dest und schien nie Angst vor mir zu haben, obwohl ich im Moment den Ruf einer wilden Bestie hatte. Das schien ihn jedoch nicht weiter zu stören und so ließ ich ihn nach und nach an mich heran. Schließlich durfte er mich – ohne Halfter – auf der Weide putzen. Aber Dest musste dabei sein, denn ohne sie war mir doch ein wenig mulmig zu Mute. Die anderen Pfleger auf dem Hof munkelten schon, das der Junge ein Pferdeflüsterer sei, aber auch das war ihm einerlei. Er machte mich mit Striegel und Kardätsche, Hufauskratzer und Wurzelbürste vertraut. Nur das Halfter durfte er mir nicht anziehen. Nach und nach wurde ich immer vertrauter mit dem Leben der Menschen, auch wenn ich vieles nicht verstand, zum Beispiel warum die Menschen uns nicht die ganze Zeit auf die Weide ließen! Ich war das einzige Pferd, dass IMMER auf der Weide stand, was daran lag, das keiner der Pfleger mich im Stall haben wollte. Es war eines der Geheimnisse, die ich wohl nie lösen würde. Als der blasse Junge am Morgen meiner 9 Sonne Dest zu mir auf die Weide führte warnte sie mich: „Pass auf, Fire wird heute Morgen auf die Weide neben uns gelassen!“ Neugierig, weil ich Fire nur aus Erzählungen kannte, freute ich mich ein wenig auf ihn. Bis es so weit war, graste ich noch eine Weile mit Dest und machte mir Gedanken über das Fohlen.

    Das Ende?
    Tornado wachte in einer kleinen Box wieder auf. Er war von oben bis unten von Schweiß, Staub und – wie er zu seinem Entsetzen feststellte – mit Blut bedeckt. Völlig verängstigt und panisch fing er an zu wiehern und an die Boxentüre zu treten. Plötzlich blieb er stocksteif stehen. Er hatte Schritte gehört! Da öffnete sich die Tür! Zwei Männer kamen herein. Sie versuchte ihn zu beruhigen, was aber nicht klappte. Also machten sie einfach die Boxentür auf. Er hatte nur einen Weg frei und den nahm er auch. Er lief mit vollem Tempo durch die Tür und…
    erstarrte. Wo war er hier? Und wieso waren die Zäune so hoch. „Da kann ich doch nie im Leben rüber springen!“ schoss es ihm durch den Kopf. Da kamen auch schon die zwei Männer hinter ihm her gerannt und machten das Weidengatter hinter ihm zu. Wild wiehernd galoppierte er wieder los und versuchte einen Ausweg zu finden aber es gab keinen. Irgendwann hatte er einfach keine Kraft mehr weiter zu galoppieren. Er blieb stehen, aber das war ein großer Fehler. Denn kaum wähnten sich die Männer in Sicherheit, ließen sie ein Lasso über ihre Köpfe sausen und sofort legte sich eine Schlinge um Tornados Hals. Wild wiehernd stob Tornado weg von den Männern. Doch irgendwann verließ in der Mut, denn die Menschen waren geduldig und kaum gönnte Tornado sich eine kleine Pause, da waren sie wieder da und die Schlingen surrten unheilvoll über ihren Köpfen. Schließlich gab Tornado sich geschlagen und blieb mit bebenden Flanken und keuchendem Atem stehen…

    Golden Fire
    Ich war wohl etwas unaufmerksam, denn ich erschreckte mich fürchterlich als ich bemerkte, das Fire schon längst auf der Nachbarweide stand und mich mit gespitzten Ohren beobachtete. Mit einem Schnauben warf er den Kopf zurück als er bemerkte, dass ich ihn ansah. Er fing an auf der Stelle zu tänzeln und wurde immer aufgeregter. Für mich sah er aus wie ein Jährling der gerade versuchte seine Mutter auf sich aufmerksam zu machen. Ich ging bis zum Weidezaun und schaute ihm eine Weile zu, wie er sich „zum Affen machte“. Das Sprichwort hatte ich von einem kleinen Mädchen aufgeschnappt. Ich lernte sowieso langsam die menschliche Sprache. Schließlich wurde es mir aber dann doch zu bunt. Ich schüttelte den Kopf und drehte mich um, um wieder meiner Lieblingsbeschäftigung nach zu gehen: Nach Süden zu schauen und an meine Herde, meine Mutter und an Tornado, ja sogar an Storm zu denken. Doch daraus wurde nichts, denn derart missachtet machte Fire nun doch denn Mund auf: „Ich hab noch keine Stute gesehen, der ich derart gleichgültig war!“ Ergeben drehte ich mich um und entgegnete: „Du warst wohl noch nie in der Wildnis! Du hast dich wie ein unerfahrener Jährling verhalten!“ Ein wenig verletzt gab Fire zurück: „Stimmt ja, du bist eine Wildstute… Wie heißt du?“ – „Kara, weißt du ob mir die Menschen einen anderen Namen gegeben haben? Dest konnte mir nichts davon erzählen.“ Mit einem belustigten Blick in den Augen verzog Fire die Lippen: „Ist das deine größte Sorge? Die Menschen haben dich Nightmare genannt. Weißt du was das bedeutet?“ Verunsichert gab ich zurück: „Ehrlich gesagt nein, was bedeutet es?“ – „Es bedeutet Alptraum! Du bist die Erste die so lange durchgehalten hat! Die meisten anderen waren nach zwei Tagen – für dich Sonnen – gezähmt und man konnte anfangen sie einzureiten. Dir haben sie noch nicht mal das Halfter angelegt! Und was ist mit meiner Frage?“ Missmutig entgegnete ich: „Meine größte Sorge ist im Moment, das ich für immer hier bleiben muss! Abgesehen davon, ja ich möchte meinen Namen behalten!“
    Wir unterhielten uns noch eine Weile, wobei ich fiel über die Menschen erfuhr. Vor allem wusste ich aber jetzt, dass Fire ein guter Freund werden würde!

    Tornado und die Menschen
    Tornado konnte die Runden nicht mehr zählen, die er nun schon vor sich hin trottete. Nachdem er aufgegeben hatte, hatten die Menschen ihn eingefangen und ihm ein kaltes Stück Eisen in den Mund geschoben. Dann hatten sie ihm ein Lederding auf den Rücken geschnallt und wieder nach draußen in das umzäunte Stück Land gelassen. Er hatte sich eine Weile ausgetobt und versucht, die nervenden Dinge von sich zu treten, aber ohne Erfolg. Schließlich kamen die Menschen wieder und einer setzte sich auf seinen Rücken. Er hatte schon gar nicht mehr reagiert, so erschöpft war er. Da rief plötzlich einer der Menschen in seiner dumpfen grölenden Sprache: „Lass den Hengst in Ruhe! Der ist völlig fertig! Lass uns morgen weiter machen!“ Die Reaktion des Mannes auf meinem Rücken war nur, das er plötzlich ohne Vorwarnung absprang. Ich schnaubte nur noch und ließ den Kopf hängen, als mir das Eisen aus dem Mund und das Gewicht vom Rücken geschnallt wurde. Sofort hatte er ein neues Ding um den Kopf: diesmal eins aus Stoff. Damit zerrten die Männer Tornado in den Stall, wo er sobald er frei war, auf die Vorderbeine sank und zu Tode erschöpft einschlief.



    Die Menschen und ihre Gewohnheiten
    Dest hatte mir von einer Angewohnheit erzählt, die mir nicht so ganz behagte. Die Hengste wurden nur zu bestimmten Zeiten zu bestimmten Stuten geführt. Und Dest meinte, das ich bald an der Reihe sei. Mit diesen Worten wurde sie von Jack, dem blassen Jungen, weggeführt. Kaum drei Weidegänge später (ich hatte mir angewöhnt, nach den Zeiten der Weiden zu zählen) wurde auch schon einer der Hengste vom Hof, Black Star, auf mich zu geführt. Der Stallbursche war schneller weg als ich gucken konnte und ließ mich mit dem unbekannten Hengst allein. Ich zögerte noch ein wenig, dann kam ich vorsichtig näher. Star stand stocksteif da und schaute mich an. „Du bist also die Neue!?“ stieß er hervor. Er hatte eine dunkle raue Stimme, die mir die Haare zu Berge stehen ließ. „Was dagegen?“ fauchte ich unvermittelt zurück und blieb stehen. Was war denn mit mir los? Ich war doch sonst nicht so aggressiv (gegenüber anderen Pferden). „Ist ja schon gut! Brauchst nicht gleich zickig werden!“ – „Tut mir leid.“ Langsam beruhigte ich mich wieder. Doch jetzt kam Star auf mich zu. Ich wisch zurück und legte die Ohren an. „Was wollte der von mir?“ dachte ich nervös. Star kam immer noch näher und ich spürte den Zaun der Weide an meinen Hinterbeinen. Ich fing an zu tänzeln, ich hatte keinen Fluchtweg mehr. Star war jetzt schon fast bei mir, als er plötzlich lospreschte und anfing vor mir zu steigen. Wütend und ängstlich zugleich stieg ich auch und traf Star voll an der Brust. Blut spritzte, ich hatte ihn schwer getroffen. Das weiße in den Augen und die Ohren fast in der Mähne vergraben wich nun er zurück. Ich setzte ihm hinterher und fing an ihn zu jagen. Star versuchte über den Zaun zu springen, der mit oder ohne Verletzung viel zu hoch für ihn war. Er stürzte genau auf die Pfeiler und ein Weg öffnete sich für mich in die Freiheit. Ich sprang über ihn hinweg, er musste wohl ohnmächtig sein, und galoppierte los. Der Trubel blieb natürlich nicht lange unentdeckt und noch bevor ich in die Freiheit gelangen konnte, versperrten mir Pfleger den Weg und ich musste in die Stallgassen ausweichen. Ich war in einem Teil den ich noch nie gesehen hatte. Hier standen nur unbekannte Pferde, aber in einer hinteren Box konnte ich Fire entdecken. Er schnaubte erschrocken, als er mich sah und versuchte über die Boxenwand hinter mich zu lugen. „Was hast du nun wieder angestellt?“ – „Ich hab mich nur gewehrt, gegen Black Star. Ich kann nichts dafür das er beim Sprung gestürzt ist!“ Belustigt und verärgert zugleich stampfte Fire mit dem Huf. „Dass du dich mit dem alten Star nicht verstehen würdest, dachte ich mir schon… Aber musstest du gleich brutal werden? Naja, lauf weiter, damit sie dich nicht kriegen!“ Eine Antwort blieb ich ihm schuldig, denn plötzlich erschollen hinter mir weitere Stimmen und entsetzt galoppierte ich weiter. Vor mir war eine Brusthohe Tür (für mich Brusthoch) hinter der ich Schnauben hören konnte. Ich legte noch einmal zu und mit einem riesigen Satz stob ich über die Tür – und stand in einer Halle, in der gerade drei Pferde geritten wurden. Das eine Pferd war Dest, dann noch einer der Wallache, Gentlemen, und noch eine mir unbekannte Braune Stute. Die Braune scheute als ich so hineinplatzte und galoppierte los. Der Reiter konnte sich gerade noch im Sattel halten. Dest war stocksteif stehen geblieben, nur der Wallach trottete einfach brav seine Runden weiter. Aber sofort galoppierte ihn sein Reiter an, um sich in die Bahn der braunen Stute zu stellen. Dest kam nun, ungeachtet des Reiters auf ihrem Rücken, angetrabt und blickte nicht gerade freundlich „Was ist passiert?“ Doch ich kam nicht dazu ihr zu antworten, ich spürte einen leichten Stich in der Kruppe und mir wurde schwindelig. Ich legte mich hin und nach einiger Zeit war ich vollkommen handlungsunfähig. Ich konnte nur leicht mit den Ohren zucken, während mich die Menschen in eine große Box trugen. Dann merkte ich gar nichts mehr…


    Tornado wird verkauft

    Tornados Wille war gebrochen, er wurde eingeritten und versuchte das ganze so schnell wie möglich hinter sich bringen. Die Menschen hielten das für Eifer und befanden, dass er ein guter Turnierhengst sein würde. Sie stellten ihn zum Verkauf und schon bald war der Käufer gefunden. Tornado wurde abgeholt und verladen, entladen und ihn eine schöne große Box gebracht. Er schlief auf der Stelle ein…
     
  3. Yashafreak

    Yashafreak "Yasha, du bist eine unlösbare Aufgabe"

    Die Geschichte 2

    Das Wiedersehen

    Als ich aufwachte schaute ich mich erst einmal in meiner Box um, dann fiel mein Blick in meine Nachbarbox und der Schreck jagte mir durch die Glieder. Da lag Tornado und schlief! Freudig wiehernd polterte ich mit den Hufen gegen die Boxenwand und Tornado schreckte auf. Er wirkte ein wenig benommen, dann merkte auch er was los war und wir weckten mit unserem Gewieher den ganzen Stall auf. Außer mir und Tornado kannte ich nur noch Gipsy. Sie stand in der Box zu Tornados anderer Seite und fauchte mich wütend an: „Halt den Mund, erst musst du denn ganzen Hof in Aufregung versetzten und dann lässt du uns nicht einmal schlafen.“ – „Es ist Stars eigene Schuld!“ gab ich bestimmt zurück und beachtete sie dann gar nicht mehr. Tornado schien das nicht so egal. Er zickte zurück und verteidigte mich konsequent. Gipsy war davon so überrascht, das sie den Mund hielt. Trotzdem wurden wir wieder etwas leiser, während Tornado mir seine Geschichte erzählte. Er endete mit der Frage „Hat dir das Eisending im Mund auch so wenig behagt?“ Da ertönte Gipsy’s Stimme aus dem Hintergrund: „WENN sie eines je im Mund gehabt hätte, könnte sie es dir bestimmt sagen. Tornado starrte mich verwundert an „Was soll das heißen?“ – „Das ich bis jetzt keinen Menschen außer Jack an mich heran gelassen habe!“ Tornado schwieg beeindruckt. Dann streckte er den Kopf durch die Gitterstäbe und fing an mich am Widerrist zu kraulen. Ich tat es ihm gleich und nach einiger Zeit schliefen wir, den Kopf auf des anderen Rücken, friedlich ein.

    Die Stille hielt nicht lange an, denn schon am nächsten Morgen kamen gleich drei Männer in meine Box um mich wieder auf die Weide zu führen. Zwei drängten mich in eine Ecke, der andere schlug mir ein Seil um den Hals und um die Nase, so dass wenn ich zog ich mir selbst Luft und Nüstern abschnürte. Das hielt mich nicht davon ab mich zu wehren. Mit keuchenden Atemzügen keilte und stieg ich, und schließlich schleifte ich die Menschen hinter mir her, die mit vereinten Kräften an einem dritten Seil zogen und mich trotzdem nicht bändigen konnten. Gipsy lachte abfällig und Tornado beobachtete alles mit wachsendem Schrecken. Als er mich weder sehen noch hören konnte, fing er an unruhig zu werden. Einer der Pfleger kam um ihn auf die Weide zu bringen, es war die neben mir.
    Auch Dest wurde bald zu uns gebracht und hielt mir erst einmal eine Standpauke. Da ich Tornado noch nicht erzählt hatte, wie es mir so erging musste ich das jetzt in allen Einzelheiten tun. Tornados Reaktionen verwunderten mich, denn als ich ihm von Fire erzählte schnaubte er verächtlich und klappte die Ohren ein wenig zurück. Im Laufe des Nachmittags sollte er ihn selbst kennen lernen…

    Fire und Tornado
    Nach einem Weidegang wurde Fire zu Tornado auf die Weide gebracht. Die beiden beäugten sich argwöhnisch, fingen aber keinen Streit an. Wir vier stellten uns dicht vor den Zaun, der die Weiden trennte und steckten die Köpfe zusammen. Tornado musste seine Geschichte noch einmal in allen Einzelheiten erzählen, wobei Fire ihm nicht richtig zuzuhören schien. Als Tornado geendet hatte fragte ich ihn: „Willst du überhaupt zurück zu unserer Herde?“ – „Natürlich, ich will Mutter wieder sehen! Sie müsste bald wieder ein Fohlen bekommen.“ Tornado schaute Dest plötzlich prüfend an: „Du siehst übrigens auch so aus. Bekommst du eins?“ Dest schaute ihn überrascht an: „ Ja, woher weißt du das?“ Jetzt schaltete ich mich ein: „Wenn du in einer Herde gelebt hättest, wüsstest du das.“ Wir unterhielten uns eine Weile bis wir zum Thema „Menschen“ kamen. Dest und Fire halfen nur ungern beim Pläne schmieden, die zwei wollten mich und Tornado nicht gehen lassen. „Bleibt doch hier! Kara, wenn du die Menschen endlich an dich heranlässt wirst du auch besser behandelt. Warum bleiben wir nicht alle hier? Ich will doch, das du mein Fohlen noch siehst.“ Ich schaute Dest traurig an: „Ich will dein Fohlen auch sehen, aber ich kann nicht in Gefangenschaft leben.“ Wäre in dieser Nacht nicht etwas Schlimmes passiert, wäre ich auch bei den Menschen geblieben…

    Das Feuer
    Ich war mal wieder als einzige auf den Weiden geblieben und so war ich auch die einzige, die das Unglück bemerkte. Eine der Stalllaternen kippte um und sofort fingen die Flammen an zu lodern. Der ganze Stall schlief, ich war die einzige die etwas tun konnte. Ich wieherte durchdringend und irgendwo erscholl ein zweiter Ruf von Fire. Er war in einem anderen Stall untergebracht. „Fire, der Misch-Stall brennt! Was soll ich tun?“ Fire rief erschrocken zurück: „Versuch über den Zaun zu springen und weck Jack!“ Mein Mut schrumpfte merklich als ich mir den Zaun ansah. Er war wirklich sehr hoch und ich hatte gesehen, was mit Star passierte als er sprang. Da ertönte das ängstliche Wiehern eines Fohlens im brennenden Stall. Das gab mir den nötigen Anschub. Mit großen kraftvollen Galoppaden raste ich auf den Zaun zu. Er kam immer näher, dann sprang ich ab. In einem hohen Bogen flog ich auf den Zaun zu, mein Bauch streifte die oberste Latte und ich streckte verzweifelt die Beine und verrenkte mich, um nicht zu stürzen. Der Aufprall auf der anderen Seite war hart und meine Vorderbeine schmerzten höllisch, doch darauf achtete ich nicht. Ich stob über den Hof auf das Menschenhaus zu. Da war Jack nicht, ich hätte ihn sonst gerochen. Aber ich fing einen leichten Geruch von ihm auf und hetzte weiter, immer der Nase nach. Da war das Gesindehaus! Ich hatte unbeschreibliches Glück, Jacks Zimmer war in der untersten Etage. Laut wiehernd trabte ich vor seinem Fenster auf und ab. Er wachte trotzdem nicht auf. Verzweifelt stieg ich auf die Hinterbeine und schlug mit den Vorderhufen gegen das Fensterbrett. Mit jeder Sekunde wurde der Brandgeruch stärker. Endlich war Jack wach. Er kam ans Fenster und erfasste die Situation mit einem Blick. Er weckte sofort das ganze Haus auf, ich war in der Zeit schon wieder auf dem Weg zum Misch-Stall. Die Tür stand einen Spaltbreit offen und so konnte ich leicht hinein. Das Fohlen, das ich eben gehört hatte, war als einziges wach. Ich machte so viel Lärm wie ich konnte und endlich wachten auch die restlichen Pferde auf. Sofort erklang ängstliches Gewieher durch den ganzen Stall, gemischt mit dem Poltern der Hufe gegen die Boxentür. Mit einem Mal wurde mir kalt und heißt zugleich, auch Dest und Tornado waren in dem Stall. Ich musste sie hier irgendwie rausholen. Da fiel mir Gentleman ein. Er konnte die Boxentür mit den Lippen öffnen. Schnell trabte ich zu ihm und mit einem gut gezielten Tritt war seine Boxentür offen. Zum Glück war er nicht in Panik und zeigte mir schnell, wie man die Boxen öffnet. Dann liefen wir beide von Box zu Box und ließen die anderen Pferde frei. Endlich waren alle Pferde aus den Boxen, Gentleman und ich machten uns schleunigst auf den Weg nach draußen. Da kamen auch schon die Menschen angerannt und trieben uns auf eine nahe gelegene Koppel. Dest empfing mich mit freudigem Wiehern und Tornado knabberte mich zärtlich am Widerrist. Die Menschen brauchten noch lange, bis das Feuer gelöscht war. Wir blieben so lange auf der Koppel.

    Der Abschied
    3 Tage waren seit dem großen Feuer schon vergangen. Nach und nach waren die verbrannten Boxen wieder ausgebessert worden und auf der Weide standen nur noch Dest, Tornado, ich und manchmal Fire. Ich trauerte meiner Gelegenheit in die Freiheit zu entkommen nicht nach, denn dann hätte ich Tornado nicht mehr getroffen und auf das Feuer wäre auch nicht so schnell aufmerksam gemacht worden. Dests Fohlen hatte trotz der Aufregung alles gut überstanden. Trotzdem war das Ungeborene meine und Tornados Chance zu entkommen. Wir unterhielten und - wie immer – über unser Lieblingsthema, Menschen, als gerade der Tierarzt die Weide betrat – und das Tor offenließ. Während er Dest untersuchte trabten Tornado und ich auf die Steppe zu. Fire wieherte uns hinterher, wir drehten uns noch einmal um und riefen einen letzten Abschiedsgruß, dann verschwanden wir in der weite der Steppe.

    Wieder bei der Herde
    „Meinst du nicht, dass der Abschied ein bisschen kurz ausgefallen ist?“ Tornado fragte mich das schon die ganze Zeit. Und wie schon die ganze Zeit auch antwortete ich ihm dasselbe: „Ich weiß nicht wie oft ich dir das schon gesagt hab’, aber ich mag keine langen Abschiede.“ – „Fire hätte lieber einen langen Abschied gehabt“, bemerkte Tornado bitter. „Bist du etwa eifersüchtig?“, vergnügt stupste ich ihn mit der Schnauze in die Flanke. „Bin ich nicht“, brummelte Tornado und fing an zu traben. Schnell holte ich zu ihm auf: „So war das nicht gemeint!“ – „Weiß ich doch“, Tornado schaute mich an, „Wollen wir ein Stück galoppieren? Ich rieche die Herde schon!“ Voller Vorfreude rannten wir los und schon bald erkannten wir ein paar glänzende, schwarze, weiße, braune und graue Leiber vor uns. Laut wiehernd strengten wir und noch einmal richtig an und nach ein paar Minuten umringte uns eine wild wiehernde Schar Pferde. Meine und Tornados Mutter, beide mit prallen Leibern, waren außer sich vor Freude. Doch schnell kehrte wieder der normale Alltag ein. Tornado und ich dachten immer an Fire und Dest, aber als die Fohlen unserer Mütter geboren wurden, hatten wir wieder alle Hufe voll zu tun. Und noch etwas änderte sich, mein Bauch wurde dicker. Schon bald wurde klar, das ich Tornados Fohlen in mir trug...
     
  4. Bellatrix

    Bellatrix selten on

    tolle geschichte :)
     

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