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Unique Affair │ DRP


Unique Affair │ DRP

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Steckbrief

Pferdename: Unique Affair
Rufname: -
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Aus der: Amanda
M: Affair
V: Love Me

Von: Unique´s King
M: Unique
V: King of Love

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Geburtstag: 20. Mai 2004
Geburtsort: USA
Geschlecht: Hengst
Rasse: Deutsches Reitpony
Fellfarbe: Bay Roan with Spots
Kopfabzeichen: -
Beinabzeichen:-
Charakter: zickig aber lernwillig und treu
Stockmaß: 148 cm
Gesundheit: Sehr gut!
Eingeritten: Ja
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Züchter: -
Besitzer: Ivi.Kiwi
Vorbesitzer: -
Pferd erstellt von: Ivi.Kiwi
Umgemalt von: Ivi.Kiwi
Vorkaufsrecht: Ivi.Kiwi
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Reitbeteiligung: CrazyCleo
Trainer: ///
Hufschmied: ///
Tierarzt: ///
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Qualifikationen

Galopprennen Klasse: E - Einsteiger
Western Klasse: E - Einsteiger
Spring Klasse: L - Leicht
Military Klasse: A - Anfänger
Dressur Klasse: E - Einsteiger
Distanz Klasse: E - Einsteiger
Fahren Klasse: E - Einsteiger
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Beschreibung

-

Besondere Eignung/-en:
Springen │ Military │ Dressur

Zubehör und Bilder:
Uniqe Affair früherUnique Affair auf dem ReitplatzUnique Affair auf der weitläufigen Weide

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Schleifen

1. Gewinner [BHK] Alle Rassen
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2. Platz 102. Springturnier
1. Platz 219. Springturnier
3. Platz 136. Militaryturnier
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Zuchtdaten

In der Zucht:
Zuchtgestüt Burnin' Valentine

Decktaxe:
900 Joellen

Nachkommen:
Valentine's Never Say Never
Cinnemonts History
Acapulcos Famosia
Valentine's Hope For Life



    Unique Affair

    Vor ein paar Tagen habe ich ein Deutsches Reitpony gekauft. Es war ein wunderschöner Hengst namens Unique Affair. Ich nannte ihn aber meist nur Uni. Nun war er schon ein paar Tage bei mir. Ich ging früh morgens zur Weide und fütterte meine Pferde. Nach einer Weile holte ich dann Uni und putzte ihn gründlich. Als ich ihn gesattelt hatte ging ich mit dem hübschen Hengst in die Reithalle, denn ich wollte ihn auf einer Hengstkörung vorbereiten. Nach dem training sattelte ich ihn wieder ab, rieb ihn trocken, kratzte nochmal schnell die Hufe aus und brachte ihn dann wieder auf die Weide. Dort kraulte ich ihn noch eine Weile, bevor ich Jelte aufhalfterte und von der Weide führte.
    Am Abend kam ich wieder zur Weide und füllte noch etwas Zusatzfutter in die Tröge. Dann äppelte ich die Weide ab und ging dann ins Haus, da ich alles erledigt hatte.
    Unique Affair

    Es war recht früh, und ich wollte mit meinem Unique Affair etwas ausreiten. Ich holte ihn von der Weide und putzte ihn gründlich. Dann holte ich sein Sattel- und Zaumzeug. Nachdem er startklar war ritt ich vom Hof, in den nahegelegenen Wald. Wir waren recht lange unterwegs. Es schien Unique spaß zu machen. Auf einem geeigneten Weg, galoppierte ich. Doch bald war es recht spät, und ich musste auch noch zu meinen anderen Pferden. Wieder auf meinem Hof, sattelte ich Unique Affair ab und rieb ihn trocken. Dann brachte ich ihn ersteinmal wieder auf die Weide.
    Die Aufgaben:

    1. Bereitet euer Pferd auf die Hk vor.
    2. Reitet im Trab in die Halle ein und grüßt bei X die Richter.
    3. Reitet im Schritt zu A, auf die rechte Hand, ganze Bahn.
    4. Auf der nächsten langen Seite angaloppieren.
    5. Versammelt euer Pferd und galoppiert auf dem oberen Zirkel 2 Runden.
    6. Aus dem Zirkel wechseln, dabei durchparieren zum Arbeitstrab.
    7. Springt über 3 Sprünge, dem Oxer, den Steilsprung und den Wassergraben.
    8. Im Trab weiter, eine Kehrtvolte bei B, danach verstärkt Traben.
    9. Trabt zurück zu X und verabschiedet euch von den Richtern.
    10. Galoppiert verstärkt aus der Halle.




    Meine Teilnahme an der [BHK 120] Knabstrupper und Reitponys



    Vor der Hengstkörung

    Heute war es mal wieder so weit. Ich wollte an einer Hengstkörung teilnehmen. Ich öffnete die Augen und sah auf den Wecker. Es war 7 Uhr. Ich schreckte auf, denn ich war viel zu spät dran. Ich musste doch noch Unique Affair für die Hengstkörung herausputzen und natürlich meine Pferde versorgen. Ich machte mich schnell fertig und machte mir gerade etwas Frühstück, als mein Telefon klingelte. Ich nahm den Hörer ab: „Ja?“ „Ich bins Angy, ich wollte fragen ob ich heute mit zu der Hengstkörung kommen kann?“, fragte meine Freundin. „Klar, ich muss nur noch schnell meine Pferde versorgen, dann mach ich Unique fertig.“, sagte ich zu ihr. „Okay, dann bin ich gleich da und helf dir noch.“, sagte Angy. „Super, ist lieb von dir. Bis gleich.“ Ich legte auf und schlüpfte in meine Reitstiefel. Dann ging ich in meine Zuchtställe und begann das Futter zu verteilen. Anschließend ging ich zu den Weiden, und brachte auch dort den Pferden ihr Futter. Während die Weidepferde mit dem Futter beschäftigt waren, begann ich den offenen Stall auszumisten. Ich entfernte alles nasse Stroh und die Pferdeäpfel. Dann schob ich das saubere Stroh in eine Ecke und fegte den großen Stall aus. Als ich fertig war holte ich neues Stroh und verteilte es mit dem alten wieder im Stall. Da ich nun fertig war ging ich wieder in die Zuchtställe. Ich holte gerade die Sachen zum Ausmisten, als Angy in der Stalltür erschien. „Hi Angy.“, sagte ich und umarmte sie zur Begrüßung. „Ich bin gerade am Boxen ausmisten. Dann bin ich erstmal fertig.“ „Okay, dann helf ich dir.“,sagte Angy. Also misteten wir zusammen die Boxen meiner Zuchtpferde aus. Zu zweit waren wir sehr schnell fertig. „So Angy, wir sind fertig“, sagte ich zu Angy. „Wenn du möchtest kannst du dich ein wenig um Laufa kümmern, während ich Unique Affair fertig mache. Sie freut sich bestimmt dich zu sehen.“ Angy lächelte und wir gingen zusammen zu Weide. Laufa kam fröhlich angaloppiert, als sie Angy entdeckte. Angy begrüßte sie hübsche Isistute und halfterte sie auf. Ich nahm mir Unique und führte ihn von der Weide. Angy kam mit Laufa mit. Ich band Unique an und holte die Putzboxen von Laufa und Unique. Angy begann sich um Laufa zu kümmern. Die Stute stand ruhig da.
    Ich ging den Wasserschlauch, da sich Unique Affair ganz schön eingesaut hatte. „So Uni, nun wirst du sauber gemacht.“ Ich spritzte ihn ab und wusch den Schweif. Anschließend rieb ich ihn gründlich trocken und legte ihm dann noch eine Abschwitzdecke auf. Er stand entspann da, als ich ihm den Schweif einflocht. Als ich damit fertig war legte ich ihm eine Schweifbandage an und kämmte die Mähne durch. Nun flocht ich sie ein und drehte sie zu kleinen Knubbeln zusammen, die ich befestigte. Nun sah Uni einfach Klasse aus. Er brummelte zufrieden. Ich kratzte ihm die Hufe aus und schmierte sie mit Huföl ein. Als nächstes holte ich seine Transportgamaschen und legte sie ihm an. Angy war auch mit Laufa fertig. „Ich geh ein wenig mit ihr auf den Reitplatz, wir müssen eh erst in 1 ½ Stunden los, nicht? , fragte sie. „Klar, ich muss sowieso noch sein Sattelzeug putzen, meine Reitstiefel säubern und unter die Dusche springen.“, sagte ich zu ihr. Angy holte Laufas Sattelzeug und sattelte sie. Anschließend machte sie sich mit der gekrönten Stute auf zum Reitplatz. Ich brachte Unique Affair in eine Box meines Stalls, damit er sich nicht wieder schmutzig machte. Er brummelte leise als ich ging. In der Sattelkammer nahm ich mir seinen Sattel und das Zaumzeug und setzte mich hin. Ich säuberte die beiden Sachen sehr gründlich. Schließlich wollte ich mit Unique Affair einen guten Eindruck machen. Nachdem ich mit dem Sattel- und Zaumzeug fertig war brachte ich alles zum Transporter und verstaute es. Dann ging ich ins Haus. Dort putzte ich meine Lederreitstiefel die ich immer für Turniere benutze, und sprang dann unter die Dusche. Anschließend schlüpfte ich in mein Turnierdress und zog mir meine frischgeputzten Stiefel an. Als ich gerade aus dem Haus ging führte Angy Laufa wieder zur Weide. „Super, dann können wir jetzt fahren.“, rief ich Angy zu. Sie lächelte und ging weiter. Ich ging zum Stall und holte Unique Affair aus seiner Box. Ich brachte ihn zum Transporter und verlud ihn. Dann bekam er etwas Heu zum knabber und nun war er Startbereit. Ich ging noch schnell meine Reitkappe holen und stieg dann schon mal ein. Ein paar Minuten später kam dann auch Angy. Ich startete den Motor und fuhr vom Hof.

    Nach einiger Zeit waren Angy und ich am Turniergelände angekommen. Es sah echt toll aus. Ich suchte einen Parkplatz und machte den Motor aus. Dann stiegen Angy und ich aus und und gingen nach hinten. „Du, ich geh mich mal ein bisschen umschauen.“, sagte Angy. Ich nickte und öffnete den Transporter. Ich holte Uni heraus und band ihn an. Dann nahm ich ihm die Decke und Gamaschen ab, und verstaute sie. Dafür holte ich Sattel- und Putzzeug heraus. Ich striegelte sein Fell noch mal kurz und kratzte die Hufe aus. Dann sattelte und trenste ich ihn. Bevor es losgehen konnte nahm ich ihm noch die Schweifbandage ab und räumte alles weg. Dann schnappte ich mir meine Reitkappe und schwang mich in Unis Sattel. Ich gurtete noch mal nach. Die Startnummern hatte ich auch schon befestigt. Wir waren die Nummer 2. Ich ritt in das große Gebäude, auf den Abreiteplatz. Dort ritt ich Unique Affair warm. Es waren tolle Pferde am Start. Kurz bevor wir aufgerufen wurden kam ein Hengste auf den Platz, der mir gut gefiel. Es war der Knabstrupper Tarantas. Ich mochte Tigerschecken meist sehr gerne. Ich lächelte Stella, der Besitzerin von Tarantas, zu und ritt dann zum Eingang in die große Halle. Ich wurde aufgerufen. Nun ging es also los…



    Während der Hengstkörung

    Ich ritt im Trab in die Halle. Ich sah Angy in den Tribünen sitzen. Als sie meinen Blick bemerkte winkte sie mir zu. Ich lächelte und ritt zu X. Dort parierte ich Unique Affair durch und grüßte die Richter. Ich ließ Uni im Schritt losgehen. Ich ritt zu A und wechselte dort auf die Rechte Hand. Ich ritt eine Runde um die ganze Bahn und galoppierte auf der nächsten langen Seite an. Nun versammelte ich Unique und ritt 2 Runden auf dem oberen Zirkel. Er machte sich echt gut, obwohl ich nicht so viel trainiert hatte vor der Prüfung. Der kleine hat einfach Talent.
    Nach den 2 Runden auf dem Zirkel, wechselte ich aus dem Zirkel und parierte Affair zum Arbeitstrab. Er reagierte sehr gut auf meine Hilfen. Nun kamen 3 Hindernisse, der Oxer, der Steilsprung und ein Wassergraben. Mir wurde mulmig zumute. Ich hatte mit Unique nie den Wassergraben ausprobiert. Ich wusste gar nicht wie er sich verhalten würde. Doch nun wollte ich wenigstens die ersten beiden Hindernisse schaffen. Ich ließ Unique wieder angaloppieren und ritt den Oxer an. Er machte einen für ein Pony gewaltigen Satz und schaffte das Hindernis ohne Fehler. Nun kam der Steilsprung. Ich wendete Uni und steuerte auf den Sprung zu. Er wollte vorwärts, als ob er dieses Hindernis unbedingt nehmen wollte. Er sprang, und schaffte es wieder ohne die Stangen zu berühren. Ich drehte Unique nun wieder und ritt den Wassergraben an. Unique Affair zögerte und wurde langsamer. Ich trieb ihn etwas an, und als er nicht mehr vorbeikonnte sprang er und schaffte den Sprung gerade so. Wir hatten echt glück gehabt. Nun parierte ich Unique wieder zum Trab und ritt eine Volte. Dann verstärkte ich seinen Trab und ritt zu X. Dort ließ ich Unique anhalten und grüßte die Richter. Nun war es vorrüber. Ich ließ Unique wieder angaloppieren und verstärkte den Galopp. Als wir aus der Halle draußen waren lobte ich Unique. Er war toll. Er hatte den Wassergraben übersprungen obwohl er etwas Angst davor hatte.



    Nach der Hengstkörung

    Ich ritt auf den Abreiteplatz und ritt Unique Affair trocken. An mir vorbei ritt meine Freundin Alyssa. Sie nahm mit Zott Monte von Danone Teil, einem hübschen DRP. Ich lächelte und wünschte ihr viel Glück. Nachdem Unique Affair soweit trocken geritten war ritt ich aus dem großen Gebäude und rutschte aus dem Sattel. Ich klopfte Unique noch mal lobend den Hals und führte ihn zum Transporter zurück. Angy wartete schon auf mich. Sie half mir Unique Affair zum Transport fertig zu machen. Als mein Hengst verladen war stigen wir ein und fuhren wieder zu meinem Hof zurück. Währnd der fahrt unterhielten wir uns über den Tag.
    Heute ging ich ivi kiwis ganzen pferde pflegen.
    Darum radelte ich heute schon ganz früh los und ging sofort auf die weide
    ich nahm jedes pferd von der weide, striegelte es sauber, bewegte es und äppelte die weide ab.
    Dann ging ich in die Zuchtställe, dort holte ich jedes Pferd aus ihren boxen, mistete diese aus.
    Und dann striegelte ich sie schön sauber.
    Da ivikiwi nicht da war schrieb ich ihr eine nachricht.
    " Hallo Ivi, ich war mal auf besuch da und habe dir deine Pferde gepflegt, ich hoffe das es in ordnung war! liebe Grüße Angy"
    Aufgaben
    1. Bereitet euer Pferd/Pony auf die HK vor! (Maximal 1 Tag davor!)
    2. Reitet im Trab in die Halle und bleibt bei X stehen, wo ihr die Richter grüßt!
    3. Reitet vom Stand aus im Galopp an und galoppiert drei Runden!
    4. Zeigt 5 Hufschlagfiguren!
    5. Pariert zum Schritt durch und reitet zu X, wo ihr ein Kunststück oder eine Dressurfigur vorführt! (Piaffe, Traversale usw.)
    6. Zeigt jetzt alle drei Gangarten verstärkt oder versammelt!
    7. Zeigt bei C, A und danach X eine ganze Parade!
    8. Trabt aus dem Stand an, trabt eine Runde und bleibt bei X stehen!
    9. Verabschiedet euch von den Richtern und vom Publikum!
    10. Verlasst die Halle im Schritt und versorgt euer Pferd!



    Einen Tag vor der Hengstkörung


    Es war mal wieder soweit, ich wollte an einer Hengstkörung teilnehmen. Manchmal kam es mir so vor, als würde ich gerade von einer Henstkörung oder einem Stutbuchwettbewerb zurückkommen, und dann gleich zur nächsten fahren. Doch was tat man nicht alles dafür, damit die Zuchten erfolgreich waren? Heute war der letzte Tag, andem ich meinen Unique Affair vorbereiten konnte. Die letzte Hengstkörung war nämlich ganz schön in die Hose gegangen. Ich stand wie immer früh auf. Heute klingelte mein Wecker schon um 5 Uhr. Normalerweise stand ich erst um 6 Uhr auf. Doch ich hatte heute eine Menge vor. Ich quälte mich totmüde aus dem Bett, und tapste ins Bad. Wie jeden morgen, brauchte ich eine Eiskalte Ladung Wasser, um endlich auf Touren zu kommen. Nun ging ich in die Küche und schmierte mir ein Butterbrot. Morgens hatte ich einfach keinen Hunger. Doch nüchtern im Stall und mit den Pferden arbeiten kam nicht gut. Schließlich musste ich fit sein, um alle Pferde die ich besitze ebenfalls fit halten zu können. Nachdem ich mein Brot gegessen hatte ging ich wieder ins Bad. Nachdem ich mich gewaschen und angezogen hatte, ging ich zur Tür, wo meine Gummireitstiefel standen. Für die tägliche Arbeit, zog ich nie die guten Lederstiefel an. Dann schnappte ich mir meinen Schlüssel, steckte ihn in die Hosentasche und ging aus dem Haus.
    Es war noch recht kühl, als ich mich in den Weg zur großen Futterkammer machte. Ich mischte zunächst das Futter für die Pferde im Warmblüterstall zusammen. Nachdem ich die Eimer mit Futter für alle 9 Pferde fertig hatte, schnappte ich mir die ersten zwei Eimer und ging los. Zuerst bekamen Estel und Misses Foxi ihr Futter. Bevor ich das Futter in die Tröge füllte, hatte ich beide erst einmal begrüßt. Anschließend bekamen auch Cartman, Sueno, Ivi, Mánadís, Grey Storm, Bittersweet und Avenzio ihr Futter. Nachdemm alle neun Pferde ihre Morgenbegrüßung und ihr Futter hatten, ging ich zurück in die Futterkammer und machte das nächste Futter fertig. Nun kamen die Ponys im Ponystall dran. Dort standen zurzeit nur Laufa und Silverlight. Doch vielleicht würden sie bald Gesellschaft bekommen. Zwischendurch standen auch Fleurina und It´s my Life im Stall. It´s my Life würde vielleicht sogar bald ganz einziehen. Nachdem auch der Ponystall versorgt war, ging es weiter zum Stall für Amerikanische Pferde. Die drei hübschen die dort standen, schauten schon wartend aus ihren Boxen. „Ja ja, ich bin ja schon da.“, sagte ich grinsend. Satchmo wieherte mir fröhlich zu. Ich streichelte die drei eine Weile und gab ihnen ihr Futter. Nun waren die Stallpferde mit Futter versorgt.
    Ich ging nun zu meiner Weide. Ich sah schon von weitem, das die meisten im Offenstall standen und wahrscheinlich eng aneinander gekuschelt standen. Ich öffnete das Weidetor und betrat die Weide. Wie jeden morgen rief ich „Guten Morgen meine hübschen.“ Meine Pferde kannten den ruf schon und ein paar schauten neugierig aus der großen Offenstalltür heraus. Ich grinste und kraulte ein paar meiner Pferde und Ponys. Dann ging ich in die extra Futterkammer für die Weidepferde und holte frisches Heu für meine Pferde. Ich verteilte das Heu auf der Weide. Meine Pferde stellten sich in Grüppchen um das Heu herum hin und machten sich darüber her. Währenddessen holte ich eine Mistgabel und die Schubkarre, um den Offenstall auszumisten. Heute war komplettreinigung. Zunächst entfernte ich die komplette Einstreu samt Pferdeäppel. Anschließend fegte ich den Stall gründlich aus und desinfizierte den kompletten Stall. Als ich damit fertig war, ging ich los um neues Stroh zu holen. Ich öffnete die frischen Ballen Stroh und begann es nach und nach zu verteilen. Schon bald war der gesamte Stallboden wieder bedeckt mit frischem warmem Stroh. Nun nahm ich mir die Wassertröge drinnen und draußen vor. Zunächst leerte und säuberte ich sie gründlich. Sie wurden ebenfalls desinfiziert. Als alle wieder richtig sauber waren, kam frisches Wasser hinein. Ich war gerade dabei den letzten Trog mit Wasser zu füllen, da stecke Unique Affair (Uni) seinen Kopf in den trog. „Du kannst auch nicht warten bis ich fertig bin, was kleiner?“, fragte ich ihn schmunzelnd. Während er sich über das Wasser hermachte füllte ich weiter frisches hinein. Als er voll genug war machte ich das Wasser auf und räumte noch einige Sachen weg die ich benutzt hatte. Nun war ich fast fertig. Ich musste nur noch die Weide abäppeln.
    Als auch das erledigt war, ging ich in den Warmblüterstall zurück. Dort fing ich an die Boxen auszumisten. Das dauerte ganz schön lange. Währenddessen kamen die Pferde auf die Weiden und konnten in Ruhe grasen. Als der Warmblüterstall fertig war, kamen noch die Zuchtställe für Ponys und Amerikanische Pferde an die Reihe. Danach war ich komplett fertig, und konnte mich auf´s reiten konzentrieren.
    Zunächst wollte ich noch mal mit Uni reiten. Heute sollte er jedoch nicht trainieren, sondern ich beschloss einen Ausritt zu machen. Er hatte die ganze Woche so hart trainiert, da war das nun genau das richtige für ihn. Denn er machte mir einen sehr fitten Eindruck. Ich ging in den Offenstall. Der Offenstall hatte zwei weitere Räume. Eine Extra Futterkammer und einen Raum zum Putzen der Pferde wenn es draußen regnete. Damit ich nicht mit den Pferden bei regen über den ganzen Hof rennen musste. Dort hingen auch in einer Reihe sämtliche Halfter der Weidepferde. Über jedem Halfter mit Srick hing ein kleines Schildchen, mit dem Namen des Pferdes, zu dem das Halfter gehörte. Ich nahm das Halfter, was unter dem Schild mit der Aufschrift Unique Affair hing, und ging raus auf die Weide. Unique Affair stand gemütlich da und graste. Ich rief in zu mir. Er hob den Kopf und trabte eine Sekunde später auf mich los. Er wieherte mir zu und schnupperte an meiner Hand. Ich strich ihm über die Stirn. „Du bist ein ganz feiner Kerl, stimmts?“ Er brummelte zufrieden. Ich zog ihm das Halfter über den Kopf und schloss den offenen Riemen. Dann hakte ich den Führstrick ein und führte Uni von der Weide. Der schlanke Hengst folgte mir brav über die Weide, durchs Tor und über den Hof zum Putzplatz. Dort band ich den hübschen Hengst an. Ich lies ihn alleine dort stehen und holte sein Putzzeug. Dieses stellte ich neben ihm ab und holte Striegel und Kardätsche raus. Damit säuberte ich sein Fell. Die Beine säuberte ich mit der Wurzelbürste. Anschließend entwirrte ich Mähne und Schweif etwas. Dann kratze ich noch die Hufe aus und legte alles ordentlich zurück in die Putzbox. Nun war er soweit fertig für den Ausritt. Nur das wichtigste fehlt noch – das Sattelzeug. Ich ging in die Sattelkammer mit den vielen Sätteln und Zaumzeugen meiner Pferde. Ich legte das Zaumzeug von Unique Affair über seinen Sattel und trug diesen zurück zu dem kleinen Hengst. Ich legte den Sattel kurz auf den Boden. Ich nahm das Zaumzeug herunter und legte dann den Sattel samt Satteldecke auf seinen Rücken. Dann rückte ich alles zurecht und schloss den Sattelgurt. Nun nahm ich das Zaumzeug und legte es Unique Affair an. Dann schloss ich die Riemen
    und nahm ihm das Halfter, welches ich ihm über den Hals gezogen hatte, ganz ab. Ich musste noch meinen Reitheml holen, also lies ich Uni einfach da stehen. Als ich wieder bei ihm war, lies ich das Halfter mit dem Putzzeug an der Wand stehen und nahm die Zügel von Unique Affair in die Hand. Ich führte ihn auf den Weg, saß auf und gurtete noch mal nach. Nun konnte unser kleiner Ausritt losgehen.
    Als ich von Hof runter geritten war, konnte ich mich entscheiden. Reite ich in den Wald oder zum See. Ich entschied mich für den Wald und ritt los. Zunächst im Schritt. Als wir den Wald erreicht hatten, wurde es etwas dunkler und kühler, durch den Schatten den die dichten Baumkronen gaben. Nach einer Weile trabte ich an. Unique Affairs Ohren drehten sich wie Wild. Überall so interessante Geräusche wie Vögel oder andere Tiere, die durch die Büsche huschten. Er ging heute sehr gut. Die Arbeit die ich in ihn gesteckt hatte, hatte sich gelohnt. Nach einiger Zeit, kamen wir an meiner Lieblingsgaloppstrecke an. Der weg war nicht allzu lang, doch schön breit und sehr übersichtlich. Ich ließ Unique Affair angaloppieren. Er freute sich endlich laufen zu dürfen. Ich ließ ihm etwas mehr Zügel und trieb ihn an. Er streckte sich und seine Galoppsprünge wurden größer. Es war einfach fantastisch. Als der Weg langsam wieder schmaler und kurviger wurde, nahm ich ihm langsam an Tempo, bis er wieder in den Trab fiel. Wir mussten langsam zurück. Ich nahm eine Abzweigung. Der weg führte genauso zum Hof zurück, wie der den wir gekommen waren.
    Unique ging gelassen im Schritt, als ich wieder auf den Hof ritt. Das war ein wundervoller Ausritt gewesen. Ich rutschte aus dem Sattel und nahm die Zügel in die Hand. Unique folgte mir gehorsam zum Putzplatz. Dort nahm ich ihm den Sattel und das Zaumzeug ab. Nachdem das Halfter wieder dran war und ich Uni anbinden konnte, brachte ich sein Sattel- und Zaumzeug wieder in die Sattelkammer. Als ich die Sachen ordentlich weggeräumt hatte, ging ich zu Uni zurück und nahm ein Stalltuch aus der Putzbox. Damit begann ich Uni trocken zu reiben. Vom Galopp war er etwas verschwitzt. Nachdem er trocken war, nahm ich wieder Striegel und Kardätsche. Damit säuberte ich ihn gründlich. Anschließend säuberte ich wieder die Beine mit der Wurzelbürste, und kratzte die Hufe mit dem Hufkratzer aus. Zum Schluss kämmte ich Mähne und Schweif durch. Es lohnte sich nicht Unique Affair schon heute für den nächsten Tag richtig auf hochglanz zu bringen, denn bis dahin wäre er wieder richtig dreckig. So war es bisher immer gewesen, wenn ich ihn vorbereitet hatte. Unique Affair kam also erstmal wieder auf die Weide. Dort fing er wieder an zu grasen. „Friss nicht so viel, sonst war´s das mal mit dem schlanken Hengstchen.“, sagte ich zu ihm. Er drehte kurz die Ohren zu mir um und kaute dann genüsslich weiter. Ich schüttelte den Kopf und ging ins Haus. Dort legte ich schon mal meine Turnierklamotten für den nächsten Tag raus, und stellte die geputzten Lederreitstiefel davor. Nun musste ich noch Uniques Sattelzeug auf Hochglanz bringen. Ich ging wieder in die Sattelkammer und nahm das komplette Zaumzeug von ihm auseinander, um es richtig säubern und einfetten zu können. Dasselbe machte ich mit dem Sattel. Das ganze hängte ich dann zum trocknen an einen luftigen Ort (bzw. legte es). Nun war soweit alles fertig für morgen. Ich trainierte noch ein wenig mit ein paar meiner anderen Pferde, bevor ich Schluss für heute machte. Der Transporter hatte frische Einstreu bekommen, nachdem ich mit Jari vom Wettbewerb zurückgekehrt war. Also ging ich abends wieder ins Haus, sprang unter die Dusche und schaute noch etwas. Fern. Als es recht spät war, ging ich schlafen. Schließlich wollte ich am nächsten Tag nicht allzu müde sein.



    Am Tag der Hengstkrönung: Vor der Hengstkrönung

    Heute war es soweit. Unique Affairs zweite Hengstkörung stand bevor. Ich stand auf und ging wie jeden morgen ins Bad. Nachdem ich mich gewaschen hatte machte ich mir Frühstück. Dann sah ich kurz auf den Terminkalender, um zu sehen um wie viel Uhr Unique und ich dran waren. Im Terminplaner stand, dass wir schon recht früh dran waren. Wir waren nämlich die dritten. Ich wollte keine Zeit verlieren, und ging gleich zu den Pferden, nachdem ich mir was anderes angezogen hatte.
    10 Minuten später ging ich also aus der Haustür. Ich wollte zunächst in die Ställe, meinen Pferden Futter geben. Die Boxen ausmisten, würde heute jemand anderes für mich übernehmen. So war es immer so, wenn ich an einer größeren Prüfung teilnahm. Zunächst machte ich das Futter für den Warmblüterstall fertig. Nachdem es verteilt war, kamen die Saddlebreds und die Appaloosastute Sandy dran. Bei Satchmo angekommen, klebte ich ein neues Foto an die Boxentür. Er hatte bei einem Schönheitswettbewerb gewonnen. Die Gewinnerschleife hing in meinem Wohnzimmer. Zuletzt ging ich in den Ponyzuchtstall und den Lusitanozuchtstall, meiner neusten Zucht. Ich war nur noch auf der suche nach einem passenden Hengst.
    Nun waren alle Stallpferde versorgt. Nur die Weide samt offenstall würde ich komplett fertig machen. Als ich am Weidezaun entlangging zum Tor, kamen schon die ersten Pferde und Ponys der Weide zum Zaun. Sie liefen den gesamten Weg neben mir her, bis ich am Tor war. Als ich die Weide betrat, ging das morgendliche Gruppenkuscheln wieder los. Nach einer Weile, konnte ich mich dann auf den Weg in die Futterkammer machen und das Futter für meine Pferde holen. Ich verteilte es auf der Weide. Nun kamen auch die letzten Pferde aus dem Offenstall getrottet. Sie machten sich gar nicht erst die mühe, auf dem Weg zum Futter einen Abstecher zu mir zu machen. „Das merk ich mir!“, sagte ich. Während meine Pferde und Ponys beschäftigt waren, holte ich schon mal die Schubkarre und die Mistgabel. Zuerst äppelte ich die Weide ab. Anschließend war der Offenstall dran. Ich trennte sauberes und nasses bzw. schmutziges Stroh. Das nasse und Schmutziges Stroh samt Pferdeäpfel kamen in die Schubkarre und anschließend auf den Misthaufen. Nun holte ich einen neuen Strohballen und verteilte ihn im Offenstall. Vorher hatte ich den Stall natürlich noch ausgefegt. Nun kontrollierte ich das Wasser. Als in allen Trögen sauberes Wasser war, ging ich wieder raus auf die Weide. Meine Pferde standen immer noch am Futter und mampften vor sich hin. Währenddessen wechselte ich auch das Wasser im Futtertrog auf der Weide. Nun war eigentlich alles erledigt. Unique Affair würde ich später holen und ihn fertig machen.
    Jetzt ging ich erstmal, zu Uniques Sattel- und Zaumzeug. Die Sachen lagen immer noch an einem luftigen Platz, da ich sie gesäubert und eingefettet hatte. Doch nun konnte ich das Zaumzeug wieder zusammensetzten. Ich setzte mich auf einen Hocker und machte mich an die Arbeit. Als ich fertig war, begutachtete ich das saubere Sattelzeug. Alles war sauber, glänzend und geschmeidig. Ich nahm Sattel- und Zaumzeug, und schleppte es zum Transporter. Den Schlüssel hatte ich mir schon am Morgen, in die Hosentasche gesteckt, damit ich nicht noch mal ins Haus rennen musste. Ich schloss den Transporter hinten auf und brachte das Sattel- und Zaumzeug hinein. Als es im extra Bereich für Sattelzeig verstaut war, ging ich erstmal wieder raus. Das Stroh im Transporter hatte ich schon nach meinem Letzten Wettbewerb erneuert. Nun war es so langsam Zeit mich um Unique Affair zu kümmern.
    Ich ging in die Sattelkammer des Offenstalls. Ich nahm Uniques Halfter vom Haken an der Wand und ging raus auf die Weide. Jari stand vor mir und sah zu mir auf. Ich kniete mich neben den kleinen Falabellahengst und kraulte ihn einen Moment. „So kleiner, jetzt muss ich aber Uni fertig machen.“ Als ich weiterging, trabte er mir noch einen Moment hinterher. Ich grinste, ging aber weiter. Da gab Jari es auf und knabberte etwas frisches Gras, was immer noch etwas feucht vom Morgentau war. Ich rief Unique. Er hörte sofort auf, das Heu zu kanbbern und kam auf mich zu. Doch er ließ sich heute ganz schön Zeit. „Also für Schneckentempo ist heute echt nicht der richtige Tag.“, sagte ich. Endlich trabte er auf mich zu, als im langsamsten Schritt zu gehen. Ich halfterte Unique Affair auf und hakte den Führstrick ein. Als ich ihn von der Weide führte, ging er brav neben mir her. Ich redete lobend auf den hübschen Hengst ein und führte ihn weiter zum Putzplatz. Die Sonne scheine auf den Platz, sodass es recht warm war. Unique hatte sich wohl mal wieder mitten in den Dreck gelegt. „Na toll, jetzt darf ich dich auch noch abspritzen.“ Ich holte den Wasserschlauch und stellte das Wasser ein. Dann holte ich spezielles Shampoo und schrubbte Unique Affair gründlich. Als ich endlich fertig war, sah ich, dass ich die Putzbox noch gar nicht geholt hatte. Ich machte das Wasser aus und räumte den Schlauch auf dem Weg zu der Kammer von Uni´s Putzzeug stand gleich weg. Ich nahm Uniques Putzkasten und brachte ihn zu dem kleinen Hengst. Ich stellte sie neben ihm ab und holte ein sauberes Stalltuch heraus. Ich begann Unique Affair trocken zu reiben. Er stand mit halb geschlossenen Augen da. Er mochte das trockenreiben immer sehr gerne. Als ich fertig war legte ich das Tuch weg und nahm die Kardätsche. Ich bürstete sein Fell noch eben Glatt. Dann nah mich die Wurzelbürste für die Beine, und den Hufkratzte für die Hufe. Nun war er eigentlich fertig, nur sein Langhaar stand noch in alle Richtungen ab. Ich nahm einen Mähnenkamm und fing an die Mähne wieder glatt zu kämmen. Vor kurzer Zeit hatte ich Mähne und Schweif getrimmt und verzogen. Als Mähne und Schweif wieder schön glatt gebürstet waren, sah man das auch. Er sah richtig ordentlich aus, obwohl ich normalerweise schön langes Langhaar bevorzugte. Ich nahm Zopfgummis aus der Putzbox, die ich immer in einem kleinen Fach darin liegen hatte. Ich begann die Mähne in viele kleine Zöpfe einzuflechten, und nacheinander einzudrehen. Das ganze befestigte ich dann jeweils, bis die ganze Mähne in kleine Knubbel gedreht war. Nun kam der Schweif. Ich nahm mir den Schweifansatz vor, und flocht ihn ein. Damit Unique Affair nicht alles schon vor der Hengstkörung ruinierte, wickelte ich eine Schweifbandage um seinen Schweif. Auch die Beine Bandagierte ich. Nun war Unique Affair fertig. Ich wollte ihn bis ich ebenfalls Startbereit war, in eine vorbereitete Box meines Pferdestalls bringen. Ich legte ihm noch eine Decke über und band ihn los. Als ich ihn in die Box gebracht hatte, bekam er etwas Heu und Wasser, damit er rundum versorgt war. Die Putzbox brachte ich zu dem Sattelzeug in den Transporter. Nun musste ich unter die Dusche.
    Also ging ich erstmal ins Haus. Meine Turnierklamotten legte ich ins Schlafzimmer und ging dann ins Bad. Nach der Dusche zog ich die Turnierkleider an und föhnte mir die Haare. Nachdem sie endlich trocken waren, band ich sie mir zu einem Knoten am Hinterkopf zusammen. Nun war ich fast fertig. In der Küche aß ich noch schnell etwas Müsli. Anschließend schlüpfte ich in meine Lederreitstiefel und ging aus dem Haus. An der Haustür nahm ich meine Reitkappe gleich mit. Ich brachte diese schon mal in den Transporter, auf den Beifahrersitz. Ich tat noch etwas Heu nach hinten, damit Unique Affair knabbern konnte. Die fahrt war nämlich recht lang. Jetzt ging ich in den Stall und holte Uni aus seiner Box. Ich führte ihn über den Hof zum Transporter. Nachdem er verladen war schloss ich alles ab und stieg vorne ein. Nachdem der Motor gestartet war, konnte es losgehen…

    Nach einer recht langen Fahrt, waren Unique Affair und ich am Turniergelände angekommen. Ich suchte nach einem guten Parkplatz. Noch war das nicht so schwer, denn es waren noch längst nicht alle Teilnehmer da. Ich hoffte, dass es heute für Unique Affair gut laufen würde. Er würde ein toller Zuchthengst sein. Auch seine Eltern waren tolle Vererber, wie man an ihm sehen kann. Ganz besonders, was die Fellfarbe anging.
    Nachdem ich geparkt hatte, machte ich den Motor aus. Dann stieg ich aus. Meine Reitkappe nahm ich gleich mit und setzte sie auf. Denn als ich auf die Uhr geschaut hatte, sah ich das Uni und ich echt spät dran waren. Schließlich wollte ich den Reitponyhengst noch gut Aufwärmen. Unique Affair brauchte manchmal etwas länger, wenn er in Ungewohnten Situationen sein bestes geben sollte. Das war immerhin erst sein zweiter Wettbewerb. Ich ging nach hinten und lud Unique Affair aus. Als er angebunden war, holte ich sein Sattel und Putzzeug, und stellte es neben ihm ab.
    Nun musste ich Uni fertig machen. Ich nahm die Decke ab, und legte sie beiseite. Dann nahm ich Satteldecke mit Sattel, und legte sie ihm sanft auf den Rücken. Uniqe Affair stand wie immer ruhig da. Dann öffnete ich das Halfter etwas, und zog es ihm über den Hals. So war er immer noch angebunden, aber ich konnte ihn in ruhe sein Zaumzeug anlegen. Als es angelegt war, begann er auf dem Gebiss herumzukauen. Nun nahm ich die Schweifbandage ab, damit man seinen schön eingeflochtenen Schweif sehen konnte. Ich dachte zwar nicht das die Richter unbedingt darauf achten würden, doch ich fand es sehr chic, und das fand ich am wichtigsten. Nun musste ich kurz etwas für den Start erledigen. Ich räumte alles weg, und brachte Uni noch mal kurz in den Transporter. Dann ging ich los. Kurz darauf, war ich auch schon wieder bei ihm. Ich führte ihn aus dem Transporter, verschloss alles gut und ging dann Richtung Turniergebäude. Drinnen führte ich Unique Affair zu dem Teil, wo die Aufwärmhalle war. Ich sah schon Wölfin, die für Fleur auf Sancho, bzw. Drachentöter teilnahm. Das war ein echt toller Hengst, da würden Unique Affair und ich es wirklich sehr schwer haben. Ich grüßte Wölfin und begann Uni warzureiten. Wir hatten nicht mehr viel Zeit, wenn Wölfin schon wieder draußen war. Denn nun war nu noch ein Teilnehmer vor uns. Und der würde sicher auch nicht sonderlich lange für seine Kür brauchen. Ich ritt zunächst nur im Schritt und Trab. Dann galoppierte ich noch etwas. Unique Affair war plötzlich ganz anders. Er war aufgeweckter und reagierte vorzüglich auf meine Hilfen. Ich dachte mir, dass es heute vielleicht gar nicht mal so schlecht für uns laufen würde. Doch der Drachentöter blieb eine echte Konkurrenz. Vielleicht, würde auch einer der anderen Hengste eine überraschende Darbietung leisten. Doch nun konzentrierte ich mich nur auf Unique Affairs und meine Kür. Schließlich war Ablenkung durch zu viele Gedanken Gift für einen sauberen Auftritt.
    Ich ritt den Hengst weiter warm, bis wir plötzlich aufgerufen wurden…



    Am Tag der Hengstkörung: Während der Hengstkörung

    Ich ließ Unique Affair in den Trab wechseln und ritt in die Halle ein. Ich blieb auf der Mittellinie und ritt zu X. Dort parierte ich Uni durch und grüßte die Richter. Unique Affair stand schön ruhig auf allen vier Hufen.
    Jetzt ließ ich Unique aus dem Stand angaloppieren. Er hatte sehr gut reagiert. Ich blieb auf der Mittellinie und wendete als wir die Bande direkt vor uns hatten nach rechts. An der Bande entlang und ritt die drei Runden um die ganze Bahn. Uniques Galopp blieb schön gleichmäßig. Er konzentrierte sich auch in der Dritten Runde noch, obwohl es ihm eigentlich schnell langweilig wurde längere Zeit das gleiche zu tun.
    Nun sollten wir 5 Hufschlagfiguren zeigen. Nichts leichter als das, dachte ich mir. Zunächst ritt ich auf den Zirkel. Nach einer Runde wechselte ich aus dem Zirkel und ritt dann einer Runde um die halbe Bahn. Unique schnaubte leichte und kaute etwas auf dem Gebiss. Er war ständig darauf vorbereitet auf neue Hilfen zu reagieren. So schön konzentriert, hatte ich Unique Affair seit ich ihn habe noch nie gesehen. Nun ritt ich eine dreifache Schlangenlinie durch die ganze Bahn. Auf den langen Strecken vor den kurven ließ ich Unique immer etwas schneller werden, dann in den wendungen wieder langsamer. Unique wirbelte eine Menge Hallensand unter seinen Hufen auf. Ich hoffte, dass wir mit dieser gut gelungenen Aufgabe punkten konnten. Doch es fehlte noch eine Hufschlagfigur. Ich ließ Unique in einem langsamen Arbeitsgalopp noch eine Kehrtvolte gehen.
    Nun parierte ich den Reitponyhengst zum Schritt. Er wechselte schön vom Galopp direckt in den Schritt. Ich ritt auf die Mittellinie zu X. Von dort aus gab ich ihm die Hilfen für die Traversale. Unique ging die Traversalen sehr schön. Seine Hufe zeichneten gerade Linien in den Hallensand.
    Nun sollte ich Unique Affair entweder verstärkt oder versammelt gehen lassen. Ich beschloss ihn zu versammeln. So sah Unique Affair am besten aus. Die verstärkten Gangarten, waren nicht so ganz seine Stärke. Also versammelte ich Uni, und ging im Schritt ein paar Bahnfiguren. Dann ließ ich ihn Traben. Ebenfalls versammelt gingen wir wieder auf den Zirkel. Dann ließ ich den Hengst angaloppieren. Ich versammelten Galopp wechselten wir dann noch mal durch den Zirkel, und ritten einmal um die ganze Bahn.
    Nun kamen die Paraden. Bei C, A und zum Schluss bei X, zeigten Unique Affair und ich die Paraden.
    Aus dem Stand ließ ich Unique Affair wieder antraben und ritt eine letzte Runde um die ganze Bahn. Dann ritt ich wieder auf die Mittellinie. Bei X parierte ich Unique Affair durch und verabschiedete mich von den Richtern und dem Publikum. Die Zuschauer klatschten. Ich hoffte, dass wir gut genug gewesen waren, um es mit den anderen Hengsten aufnehmen zu können.
    Im Schritt ritt ich aus der Halle. Unique Affair ging entspannt am langen Zügel. Währenddessen klopfte ich ihm lobend den Hals. Nun hieß es warten.



    Am Tag der Hengstkörung: Nach der Hengstkörung


    Nun war es vorbei. Ich ritt mit Unique Affair in den Bereich zum Warm- und Trockenreiten. Ich ritt ein paar Runden im Schritt mit ihm. Unique Affair war ganz entspannt, als hätte er nur etwas gegrast. Er hatte sich sehr schnell an den Wettbewerbsrummel gewöhnt. Obwohl es wie schon gesagt erst sein zweiter Wettbewerb war, benahm er sich, als hätte er nie etwas anderes getan. Nachdem er soweit trocken geritten war, stieg ich aus dem Sattel und führte ihn aus dem Turniergebäude. Als wir wieder am Transporter waren, bekam er noch eine geschälte und geschnittene Möhre. Dann nahm ich ihm den Sattel ab. Bevor er wieder die Decke aufbekam, rieb ich mit einem Stalltuch noch etwas trocken. Als er die Decke auf hatte, legte ich ihm auch die Schweifbandage wieder an. Nun musste ich ihn nur wieder aufhalftern. Das Zaumzeug, wurde samt Sattel und Putzzeug wieder im Transporter verstaut, nachdem die Hufe ausgekratzt und das Halfter wieder dran war. Während wir warten mussten, wollte ich Unique Affair im Turnierstall unterbringen. Ich schloss alles gründlich ab und führte Unique Affair dann rüber zum Turniergebäude zurück. Dort war nämlich auch der Stall. Ich führte ihn durch die Stallgasse, und brachte ich ihn in eine der Boxen. Drinnen streichelte ich ihn noch einen Moment. Dann bekam er Futter und Wasser. Nun war mein Hengst versorgt, und ich konnte mich etwas umsehen. Sancho stand in einer Box, nahe der von Unique Affair. Ich sah ihn einen Moment an. Sein Fuchsfarbenes Fell schimmerte und glänzte wunderschön. Bei Unique Affair sah das wegen seiner Fellfarbe nie so aus. Doch nun wollte ich mich in die Tribünen setzten, um mir die letzten Teilnehmer anzusehen. Ich ging in die Halle, und ging durch die Sitzreihen, zu einem leeren Platz und setzte mich hin. Ich hoffte immer noch, das mein kleiner Hengst und ich es geschafft hatten.


    Das ist Unique Affair:

    Eingefügtes Bild

    Unique Affair

    Steckbrief
    Name: Unique Affair
    Mutter: Amanda
    Vater: Unique´s King
    Geburtsdatum: 20. Mai 2004
    Geschlecht: Hengst
    Rasse: Deutsches Reitpony
    Fellfarbe: Bay Roan with Spots
    Charakter: /
    Stockmaß: 148 cm
    Gesundheit: 100%
    Besitzer: Ivi.Kiwi
    Pferd erstellt von: Ivi.Kiwi
    Vorbesitzer/VKR: /

    Qualifikationen
    Galopprennen Klasse: E
    Western Klasse: E
    Spring Klasse: E
    Militairy Klasse: E
    Dressur Klasse: E
    Distanz Klasse: E
    Pflegebericht für alle Pferde/Isaías` Ankunft

    Um 6 Uhr morgens klingelte mein Wecker mit dem Selben nervtötenden Geräusch wie jeden Morgen. Ich drückte auf dem Ausmachknopf herum, damit er endlich ausging. Als der Ton endlich abgestellt war, rieb ich mir die Augen und setzte mich auf den Bettrand. Dann nahm ich mir einen Schluck Wasser, aus der Flasche die neben meinem Bett stand, und ging ins Bad. Nachdem ich mich gewaschen hatte, Frühstückte ich ein wenig, und ging dann ins Schlafzimmer um meine Klamotten anzuziehen. Nun war ich fertig für die täglichen Stallarbeiten. Ich ging zur Haustür und schlüpfte in meine Reitstiefel. Zwei Minuten später, war ich zur Haustür raus. Zunächst ging ich in Richtung Zuchtställe, wie jeden Morgen. Als erstes waren meine Amerikaner dran. Ich begrüßte Satchmo, Forerver Dreaming und Sandy, sowie Why, meinen Neuankömmling. Der hübsche Saddlebredhengst hatte sich bereits gut eingelebt. Nun hatten natürlich auch alle Hunger. Ich ging in die Futterkammer und mischte das Futter zusammen. Dann wurde es verteilt und ich konnte in den nächsten Stall. Bei den Ponys warteten Laufa und Silverlight schon auf mich. Laufe schaute aus der Box heraus, Silverlight war das Aufgrund ihrer geringen Größe nicht möglich. Ich ging nacheinander zu beiden Pferden in die Box, und begrüßte sie. Nach 10 Minuten kraulen für jeden, ging ich ihr Futter holen. Auch das Wasser wechselte ich aus. Auch Laufa und Silver ließ ich erstmal alleine, und ging zu meinen ganz großen, nämlich Petite Ivi und Figero. Nachdem die beiden begrüßt waren, bekamen sie ihr Futter und ich ging zu Misses Foxi. Auch sie wartete schon ungeduldig auf die Streicheleinheit und ihr Futter. Das meiste war im Wamrblutstall zu tun, da dort die meisten meiner Zuchtpferde standen. Ich ging nacheinander zu Colour Blush, Cartman, Estel, Sueno, Ivi, Mánadís Grey Storm, Bittersweet und Avenzio. Bittersweet wieherte mir immer zu, wenn ich erst zu einem anderen Pferd in die Box ging, statt zu allererst zu ihr. Doch als sie an der Reihe war, schloss sie zufrieden die Augen. Nun verteilte ich frisches Futter und Wasser, bevor ich mich auf den Weg zur Weide machte. Meine Weidepferde würden heute großen Familienzuwachs bekommen – nämlich eine Schneeweiße Shire Horse Stute namens Isaía de la Alézanné. Doch da der Name zu umständlich war, wurde sie von den meisten nur Saja genannt. Auf der Weide kamen wie immer meine Pferd gleich zu mir, um sie eine Streicheleinheit abzuholen. Nach einer halben ewigekeit waren alle zufrieden und versammelten sich um die Futterplätze. „Ja klar, erst Schmusen wollen, und sich dann beschweren dass das Futter noch nicht da ist.“, sagte ich lachend. Dann ging ich in die Futterkammer und verteile Heu auf der Weide. Während die Pferde fraßen, begann ich die Weide abzuäppeln und den Offenstall auszumisten. Nach einer Weile mussten die Weidepferde geputzt werden. Es hatte letzte Nach stark geregnet, und alle waren voller Matsche. Zunächst holte ich Skjáfa. Auch sie stand erst seit kurzem auf meinem Hof. Nachdem die Isländerstute sauber war, holte ich Jari. Dann Jelte, Unique Affair, Lacrima, Classic de la Bryére und Xandis. Nun waren alle fertig bis auf Roheryn und Ellesméra. Nachdem alle Weidepferde gebputzt waren, musste ich die Zuchtstallpferde putzen. Als Sandy, Satchmo, Forever Dreaming, Laufa, Silverlight, Figero, Petite Ivi, Estel, Cartman, Sueno, Avenzio, Bittersweet, Ivi, Mánadís, Grey Storm und Colour Blusch geputz waren, kamen die Pferde erstmal auf die Weide. Währenddessen mistete ich die Boxen aus. Bei so vielen Pferden war das echt viel arbeit. Ich war gerade bei der letzen Box, als ein Mann in den Stall kam, und nach mir fragte. „Hier bin ich.“, sagte ich und kam aus Avenzios Box heraus. „Ich bin gekommen um ihnen Isaía zu bringen.“, sagte der Mann. Ich ging mit ihm zum Parkplatz, das Halfter und einen Strick für die schöne Stute schon dabei. Er öffnete mir den Transporter und holte die Stute heraus. Sie sah einfach wunderschön aus. Ihr weißes  Fell schimmerte wie eine Perle in der Sonne. Der Mann überreichte sie Saja und fuhr wieder weg. Zunächst mal, wollte ich Saja auf die Weide bringen, wo sie sich in Ruhe an die anderen gewöhnen konnte. Währenddessen ging ich zu Figero und Petite Ivi. Ich wollte die beiden heute trainieren. Nachdem ich beide genug geritten hatte, nahm ich mir noch ein paar meiner anderen Pferde vor, die heute nicht von jemand anderem geritten wurden. Ich dachte daran, mir Reitbeteiligungen für meine Pferde zu holen…
    Am Abend, holte ich die Stallpferde wieder von der Weide. Dann verteilte ich in den Ställen das Futter, dazu noch frisches Wasser. Bevor ich schlafen ging, bekam jedes Pferd noch eine Gute-Nacht-Möhre. Isaías hatte sich friedlich zu den anderen gesellt. Mit ihr würde es keine Probleme geben.
    Pflegebericht für alle Pferde von Ivi.Kiwi


    Direkt nach dem Frühstück fuhr ich los. Alle Pferde von Ivi wollte ich heute pflegen. Leider war gerade heute der Himmel gräulich-weiß, aber als ich um halb zehn am Hof ankam, war er schon wieder fast blau, und die Sonne lugte zwischen zwei hellen Wolken hervor, die wegen dem Wind in die andere Richtung trieben. Im Stall standen keine Pferde von Ivi.Kiwi, dafür auf der Weide. Ich holte einen Zettel heraus und schrieb alle Namen auf, damit ich keines vergaß - mein Gehirn konnte in solchen Fällen sein wie ein Sieb... Ich fing  an: Dark Misery, die hübsche Isländerstute, die ich regelmäßig pflegen sollte, Cinnemount Moon, Isaías de la Ayézanné, Skjáfa, Jari, Unique Affair, Jelte, Lacrima, Classic de la Bryére, Xandis, Roheryn und Ellesméra standen auf der Weide. Erst einmal wollte ich sie pflegen. Ich beschloss, sie nacheinander rauszuholen, zu putzen und vielleicht das eine oder andere zu bewegen, damit die anderen nicht herumstehen mussten und warten mussten, bis ich mit den anderen Pferden fertig war. Da Isaías de la Ayézanné grade am Zaun stand und mich neugierig ansah, beschloss ich, sie zuerst zu machen. Ich halfterte sie auf und führte sie durch das Weidetor zum Anbindebalken. Vorsichtig folgte sie mir. Ich band sie an und streichelte ihr kurz über den Hals.
    ,,Na, Isaías? Heute pflege ich dich mal anstatt Ivi...´´, sagte ich.
    Ich holte die Putzkiste. Die Schimmelstute hatte sich anscheinend auf der einen Seite gewälzt, denn nur die eine Seite war mit verkrustetem Dreck verdreckt. Ich nahm einen Federstriegel und begann, den Dreck wegzubürsten. Am Ende waren die Erdkrusten verschwunden, aber das weiße Fell war leicht bräunlich verdunkelt. Ich bürstete noch mit der Wurzelbürste drüber und bekam auch das irgendwie weg. Das Fell war komplett sauber und glänzte schneeweiß. Die Stute genoss das Putzen sichtlich und hatte den Kopf leicht gesenkt. Ich kratzte ihre Hufe aus und bürstete mit einer Hufbürste vorne von aussen den Dreck weg.
    ,,Hmm, hat's heute nacht geregnet, das ihr so verschlammt seit?´´, fragte ich Isaías.
    Die Stute sah mich mit leicht schief gelegtem Kopf an und schnaubte. Ich lächelte und streichelte ihre Nüstern, dann kämmte ich ihre lange Mähne. Ich brauchte ewig, um ihr keines der Haare auszuziehen, aber am Ende fiel sie komplett und seidig glänzend an ihrem Hals herunter. Ich betrachtete stolz mein Werk. Voller Tatendrang wusch ich auch noch ihren Schweif, so das die Schulpferde, die grade vorbeigeführt wurden, neben diesem schönem Pferd erblassten.
    ,,So ein schönes Pferd!´´, sagte ich zu ihr.
    Als hätte sie mich verstanden, hob Isaías stolz den Kopf und ließ sich von mir mit hoch erhobenem Schweif vom Hof führen. Ich führte sie nur ein paar Runden um die Weiden, aber wenigstens hatte sie ihre Bewegung. Nach dem zurückführen kratzte ich ihre Hufe nochmal aus und brachte sie zurück auf die Weide. Sofort galoppierte sie zu den anderen Stuten und stolzierte um sie herum. Ich lachte, schwang mich über den Weidezaun und holte Dark Misery raus. Die intelligente Stute folgte mir sofort, als ich sie aufhalfterte und nach draussen führte. Ich überlegte kurz, dann führte ich auch Cinnemount Moon raus und band sie neben Dark Misery an. Auch die beiden putzte ich so ordentlich wie Isaías. Ich brachte Cinnemount Moon wieder auf die Weide und trenste Dark Misery auf. Aber statt dem Sattel hob ich den Longiergurt über einem teuren Medi-Cheval-Pad auf ihren Rücken. Ich begann, sie in der Halle im Schritt warmlaufen zu lassen. Dann ließ ich sie antraben und longierte sie ungefähr 45 Minuten lang, insgesamt mit drei Handwechseln. Danach putzte ich nochmal kurz über, aber ihre Hufe kratzte ich um so ordentlich auf. Ich rieb sie trocken und brachte auch sie zurück auf die Weide.
    ,,So... Wen noch? Isaías, Cinnemount Moon und Dark Misery hab ich gepflegt. Jetzt Skjáfa!´´, beschloss ich.
    Die Stute hatte ihre eigene Meinung. Und sie war der Meinung, das heute kein Tag zum rausgehen und arbeiten war. Sie folgte mir total motiviert... Ironisch gemeint. Mit hängendem Kopf und angelegten Ohren ging sie mir betont langsam hinterher.
    ,,Na komm... Du musst unbedingt mal bewegt werden!´´, sagte ich lachend.
    Ich putzte sie, dann führte ich sie eine Runde durch den Wald. Die extra-lange wählte ich, damit sie sah, das man sich jeden Tag und immer bewegen konnte, egal, ob man Lust hatte oder nicht. Den Rückweg trabte Skjáfa hinter mir her, als ich anfing, leicht zu joggen. Sie sah sich ab und zu neugierig um. Ich kratzte ihre Hufe erneut aus und brachte sie zurück.
    Der kleine Hengst Jari hingegen war total erfreut, als ich ihn aufhalfterte und von der Weide brachte. Beim putzen schnappte er einmal spielerisch nach mir, aber das machte er nur einmal, und er freute sich noch mehr, als ich ihn freispringen ließ. Er raste quer über den Platz und sprang über jedes Hindernis mindestens fünf Mal, bevor ich ihn aufhalfterte, seine Hufe wieder auskratzte, kurz überputzte und ihn wieder zurückbrachte. Eine richtige kleine Sportskanone...
    Dann kam Unique Affair. Der Hengst trabte vor mir weg, als ich ihn aufhalftern wollte. Ich ging ihm hinterher, und irgendwann wurde es Unique Affair zu langweilig und er ließ sich aufhalftern. Ich putzte ihn gründlich und longierte auch ihn, so wie Dark Misery. Aber er war gaaanz anders. Als ein Geräusch von draussen ertönte, als die Hofkatze einen Eimer scheppernd umwarf, buckelte er und raste an der Longe herum. Ich bekam ihn aber schnell wieder beruhigt. Nach dem longieren putzte ich ihn noch einmal. Beim zurückführen blieb er stur stets langsam, aber als ich ihn abhalfterte raste er über die Weide zu dem Platz, wo ich ihn einfangen wollte, blieb stehen und graste weiter.
    Jelte, der Friesenhengst, trabte sofort auf mich zu. Er war von atemberaubender Schönheit, ließ sich willig aufhalftern und folgte mir fleißig auf den Hof, wo ich ihn anband. Das putzen dauerte fast so lange wie bei Isaías. Der Hengst durfte heute mal wieder auf die Weide, ohne zu arbeiten.
    Dann holte ich die zwei Fohlen Lacrima und Classic de la Bryére raus. Lacrima kannte ich schon vom Fohlentraining. Ich putzte beide, brachte Classic wieder auf die Weide und longierte Lacrima. Sie hatte alles behalten und hörte gut auf meine Befehle. Danach kratzte ich ihre kleinen Hufe aus und brachte sie zurück.
    Auch Xandis und Rheryn brachte ich zusammen raus, aber diesmal longierte ich Roheryn und führte Xandis eine Runde am Feld vorbei. Dann brachte ich wieder alle zurück. Das letzte Weidepferd war Ellesméra. Ich longierte sie.
    Dann waren die Weidepferde versorgt. Ein Haufen arbeit! In der Zucht der amerikanischen Pferde von Uni und Ivi standen vier Pferde: Why, Satchmo, Sandy und Forever Dreaming. Ich holte zuerst Why und Satchmo raus, putzte sie und ließ sie freispringen, dann tat ich dasselbe mit Sandy nud Forever, nur das die longiert wurden. Und schon war ich fertig! Ich mistete noch ihre Boxen aus und fütterte sie, dann pflegte ich Misses Foxi, die Lusitanostute. Sie war besonders brav (vielleiht auch nur heute).
    In der Ponyzucht waren fünf Ponys. It's my Life, History, Larissa Fel Kar, Silverlight und Laufa. Ich putzte It's my Life und ließ das Pony frei springen, dann longierte ich History, ritt mit Laufa aus und die beiden Ponys Silverlight und Larissa Fel Kar hatten heute frei.
    Nur zwei Pferde standen in der Shire-Zucht - Petite Ivi und Figero. Ich putzte beide und ritt beide nacheinander - mit Petite Ivi auf dem Platz, mit Figero ritt ich aus.
    Die meisten Pferde waren in Ivis Warmblutzucht. Colour Brush, Estel, Cartman, Sueno, Ivi, Mánadis, Grey Storm, Bittersweet und Avenzio. Sie alle putzte ich nur - Avenzio longierte ich, die anderen hatten frei. Dafür bekam Avenzio ein Leckerli.
    Schließlich war ich nach Stunden fertig. Erschöpft velrieß ich den Hof.
    Pflegebericht für Ivi.Kiwis Pferde während ihrer Abwesentheit

    Da Ivi.Kiwi. wegen ihrem 3 wöchigen Praktikum nicht in den Stall kommen konnte, dachte ich mir das ich mal ihre Pferde besuchen gehen würde.
    Also ließ ich mich auf Ivis Hof kutschieren.
    Dann ging ich zielstrebig in den Stall.
    Ich brachte jedes Boxenpferd auf die Koppel und machte mich an die Arbeit alle Boxen auszumisten.
    Es war Arbeit aber was tut man nicht alles für Freunde..!
    Als ich nach einer halben Stunde mit allen, noch nicht ausgemisteten Boxen fertig war, leerte ich die Schubkaare auf dem Misthaufen aus.
    Ich brachte alles wieder an seinen Platz zurück und ging dann auf die Koppel.
    Alle Pferde grasten friedlich und sahen in einem top-zustand aus.
    Ich ging auf die Koppel und sah mir jedes Pferd nochmal aus der Nähe an.
    Doch zu meiner Zufriedenheit waren alle wohl auf.
    Dann ging ich wieder in den Stall zurück.
    Ich fegte die Stallgasse durch und legte jedem Pferd für heute Abend ein Arm Heu in die Box.
    Der Stalljunge würde die Pferde heute Abend um 10 uhr wieder in ihre Boxen zurückbringen.
    Müde aber zurfieden rief ich meinen VAter an, der mich wieder nach Hause fuhr.
    Meine Teilnahme mit Unique Affair an der Besondere Hengstkörung für alle Rassen

    Die Aufgaben:
    Reitet mit eurem Hengst im Mittelschritt zu X
    Grüßt die Richter und zeigt eine Vorderhandswendung
    Trabt an und geht auf den Zirkel
    Angaloppieren, aus dem Zirkel wechsel mit einem fliegendem Wechsel
    Springt über die In-Out und dann über die Mauer (Großpferde 1,20m; Ponys 1m und Kleinponys 50cm)
    Parriert durch zum Trab und wechselt durch die ganze Bahn im versammelten Trab
    Reitet zu X, haltet und verabschiedet die Richter
    Galoppiert verstärkt aus der Halle


    Der Ritt:
    Ich wollte mit meinem DRP-Hengst Unique Affair an einer Hengstkörung teilnehmen. Ich hatte ihn lange vorbereitet und für den heutigen Tag extra fein herausgeputzt. Es kam mir vor als wäre das vor Stunden gewesen, denn nun ritt ich ihn schon in der Warmreitehalle des Turniergeländes warm. Dann kam unser Startsignal: "Die Nummer 2, Ivi.Kiwi auf Unique Affair..."Den Rest hörte ich gar nicht mehr. Ich parierte Unique zum Mittelschritt und ritt zum Eingang der Haupthalle. Unique Affair war hochkonzentriert und reagierte auf die kleinsten Hilfen. Auf der Mittellinie ritt ich zu X, wo ich Unique Affair anhalten ließ. Er stand ruhig und kaute auf seinem Gebiss herum. Ich grüßte die Richter. Ich war etwas nervös. Ich war schon lange nicht meht mit Unique auf einer Hengstkörung gewesen. Nun zeigten wir eine Vorderhandwendung. Unique machte das sehr gut. Nun ließ ich den kleinen Hengst antraben und ritt auf den Zirkel. Dort trieb ich ihn noch etwas weiter an, sodass er angaloppierte. Ich wechselte aus dem Zirkel und ließ Unique einen fliegenden Wechel zeigen. Er war wirklich in topform. Ich wusste gar nicht wieso ich mir solche sorgen gemacht hatte. Doch nun kamen die Hindernisse. In den Aufgaben hieß es, das die Hindernisse für Ponys nur 1m hoch waren, doch ich hatte Unique mehr auf die Dressur statt auf das Springen vorbereitet. Ich ritt das erste Hinderniss an, den In-Out. Unique spürte meine Angst,den dieses Hinderniss hatten wir noch nie gesprungen. Unique zögerte und wurde langsamer und kurz vor dem Hinderniss galoppierten wir einfach dran vorbei. Nun ist es vorbei, dachte ich mir. Wir haben die Körung total versaut. Ich wollte aber trotzdem versuchen das ganze noch etwas zu retten. Also ritt ich einen großen Bogen um das Hinderniss und ritt es nocheinmal an. Diesmal mussten wir es einfach schaffen. Er zögerte wieder, doch ich trieb ihn etwas. Sofort wusste er, dass ich es wirklichwollte und zog etwas nach vorn. Er machte einen Satz über das Hinderniss. Wir hatten es geschafft. Nun ritt ich die Mauer an, die war kein Problem. Nach der Mauer parierte ich Unique Affair wieder zum Trab und versammelte ihn. dann wechselte ich durch die ganze Bahn. Bei X parierte ich Unique zum Stand durch und verabschiedte mich von den Richtern. Ich hoffe, dass unser kleiner Patzer nicht so gravierend war. Ich ließ Unique wieder angaloppieren und verstärkte den Galopp. Ich klopfte Unique Affair lobend den Hals und sagte: "Das hast du gut gemacht mein kleiner." Nachdem ich Unique Affair trocken geritten und versorgt hatte, ging ich wieder in die Halle um mir die anderen Teilnehmer anzusehen und auf das Ergebnis zu warten.


    [2649 Zeichen]
    Unique Affair und Laufa

    Ich ging mit dem Futtereimer zum Offenstall. Meine Pferde standen friedlich in kleinen Grüppchen zusammen und grasten. Als sie mich mit dem Futtereimer kommen sahen, blickten sie alle auf und verfolgten mich mit ihren Blicken, während ich die Weide des Offenstalls betrat. Ich füllte das Futter in die beiden Tröge und ging dann weiter zum Wassertrog. Währenddessen gingen die Pferde zum Futter. Als ich auch das Wasser gewechselt hatte, mistete ich die Boxen des neuen Offenstalls aus. Statt eines großen offenen Stalls, gab es jetzt für jedes Pferd eine eigene Box, dessen Tür sich zu Weide hin öffnete. Als ich mit den Boxen fertig war, äppelte ich die Weide ab Nun war alles fertig und ich konnte mich um meine Pferde kümmern.

    Ich hatte Jari zurück auf die Weide gebracht un meinen Pferden einen Ball gegeben. Nun wollte ich mit Unique Affair und Laufa spazieren gehen. Ich holte die beiden von der Weide und brachte sie auf den Anbindeplatz. Dort putzte ich sie gründlich. Ich band sie los und ging vom Hof. Ich wollte eine Weile durch den Wald gehen. Unique Affair hatte endlich, beim 3. Versuch, eine Hengstkörung gewonnen. Nun war er endlich prämiert und konnte in der Zucht von Uni und mir tätig sein. Auf dem Spaziergang begegneten wir niemanden. Laufa hatte sich einmal vor einem Vogel erschreckt, der vor ihrer Nase plötzlich aus einem Gebüsch in die Lüfte schoss, doch sonst war es ein sehr ruhiger Spaziergang.
    Nach dem Spaziergang nahm ich mir nochmal viel Zeit, um die beiden richtig ausgiebig zu putzen. Als ich fertig war strahlten die beiden. Die letzten Sonnenstrahlen schimmerten auf ihrem Fell. Es wurde bald dunkel. Ich musste die beiden Ponys jetzt leider zurück auf die Weide bringen. Ich gab ihnen noch ein kleines Stücl Apfel und brachte sie zurück zu den anderen. Jetzt wollte ich noch Ellesméra reiten.

    Am Abend, als ich meine Pferde bewegt hatte, füllte ich die Futtertröge nochmal mit Futter. Dann kontrollierte ich das Wasser und sah meinen Pferden noch eine Weile zu. Dann ging ich ins Haus und machte Feierabend für heute.